^5. ____Donntlstag, 3. April 1902. 121. IahlMg. Macher M Mum. ^^^,h^>!'^^' ^'^ Posldclicndu»»: gl'-HMrlg 2») lv, Iialbjätirl« 15 lv, )m Nontor: yc»^ I Ti»' «Uulbachor Zett,!»«' crjllicint läaltch, mtt '.'lusimhme brr «I«,«' >>i>b yiittta^e. Tie «bminlstralion bcftno>>l ""Krall. >,, " ^ ^' ^"^ l>'^ tt»s!>IIu!!n i,,o yall? gnnzjählig !i «, Inscitiunogeblihr: ssür llrliic ! sich ttongreüvlatz «c. ^, di>> »ItdaMon Ta!»,at!n Najle Ni, u, Tprechslundcn bcr NcdaNiou vo„ » bis IN Uhl Nichtamtlicher Teil. ^ ^e Lligc aus der Vallauhalliinsel. ^„^bulciarisch^ Vünisterpräsident Dr. Danev hat ^lotts> '" ^"'"^'' bezüglich dor ^age ill Ü'^zedolüen ^lleb^. "^ Österreich-Unganis und Rnßlandv ab-^gen ^ .^lm-una Bedenke »vegen der Verschie-^6t.Kt'?^^"' Gruppen nach ^'cazedonien Mlsge-Aeyj^ ^' mnn aus Sona nu'ldet, soil die blllgarische ^tand^ ^'^ Truppenbewegungen auch zuni Ge° l«nt> h ^ einer Verbalnote an die Psone gemacht ^lozi°/'^ ^'^ewiesen haben, das; dieie inilitärischen ^Ung ^^'" iN'eigne: seien, die herrschende, Allf^ tlehis^ ^u voriilehreu nnd daß Bulgarien bei zu ^de sl^ . '^^"^ung der Bevölkenlng kann» iin ^6 dor^,^"^^^ ^" wnnschellswerte, friedliche Hal leicht,n ..^edonier in Bulgarien ohne besondere, ^a inchd^ltmde Maßnahlnen zu bewirken. ^ngt ^^ -^ ,^' ^ingango envähnten Erklärungen ^ Vl(i>"^ "^^^ „Bulgarin" in ihrer Nummer vom ^'^cnw ^ -^'udes Kommunique: Ministerpräsident ^ deii m ^ ^ "uer frenndschaftlichen Unterredung "Nd^. Kretern Oesterreich ^ llngarno und Nuf^ bon Ny,^"'"l >n VeFug auf die, Gernchte über CinfäUe ^sli..,^ "ach Mazedonien und lnnsuhtlich bei- un- Nl ^".^ ^lrtungen solcher Unnihell für das Volt ^a, tx.> '""' versichert, daß die vn lg mische Regie- ^iiel,,,,," "' ^^u ihr protlainierten Politit loyaler ^ ^^'",unt den Nachbarstaaten, alle Maßregeln ^tt^,/^^ ^iesein Programm unvereinbaren und !^'Usch ^llvidm-laufenden .^anoluugen der nia- ^ll^^ "lufwi^ler ergriffen hat. Die bulgarisä^ ^lltis^ '^ ^'ulte lnebei die Allfluertfamteit der diplo° ^"n: ^^""- anf die niadre Urfache der Äe> - °bis,' ^-""^'oonien i die unhaltbare ^iage in dieser !^A'!l "' ^^rbessei'ung ernstlich jene Hliächte be° ^lt^. ""Mte, welche altt den ^riedm auf der ^h-ll," "usel 0X>tuicht legen. Die Nei-treter Oester° ^ l)i, ^ "'^ ^n^land^ sollen, wie das Üommw ftis^,^uN,gt, ^y„ ^^-^, Versicherungen des bul- l^,, -lmisters des Aeußern befriedigt gewesen ! ^eil d'^'^ ^"'l'l'l' auo Sofia berichtet verbindet ! ^zzz^^aäedonier die St. Petersburger Reise dec Ministerpräsidenten Tr. Tanev mit Interve»!-tionsgeriichten zu Gunsten von Reformen und glaubt zur llnterstüwmg diei'er angeblichen Mtion eine leb-haftere Tätigkeit enifalten ,'>ll nnlfsen, als sie sonst dnrch die ^age gerechtfertigt wäre. Ta nus'.ei'denl zahlreiche unlontrolierbare (hei-üchte iiber innere Ver änderungen in Bulgarien umlaufen und ihre Refler-wirt'ung auf die leicht eri'egbarenMazedonier misüben, heirschi in einem Teile der Bevölkerung eine gewisse Aufregung, al5 sti'mde die makedonische ^rage am Vorabende ihrer ^ösnng, lieber die Vorgänge in Mazedonien werden neuerdings» anc> Athen Ztachrichten dortiger Blätter übermittelt, denen folgendes z,, entnehinen ist! Der Distrikt von >kastoria isl derzeit eines der Hanptgebiele lebhaftester Tätigteit des bnlgarisch-mazedonischen ,^o,nitees. Viele GrieäM baben sich ans den Dörfern des Distriktes mit Zurücklassnng ihre^ unbeweglichen Habe nach Pastorin gefliichtet. Der Terrorismus der MazedoBulgaren richtete sich insbesondere gegen die griechisch-orthodoxen Geistlichen und Lehrer. In dem genannten Distrikte sollen sich gegenwärtig zwei bul-garifche Banden befinden, die sich aus Mazedonieni, welche früher in Bulgarien weilten, fowie aus lnazedo^ bulgarisckxm Bauern zusamincnse^en. Unter den Nachstellungen des Komitees hcrt dem „Empros" zufolge auch dcr grieän'sch - orthodoxe Bischof von Kastoria, Germanos Vlaravangeli, zu leiden, der eine rege Tätigkeit zu Gunsten der parriarchistischen Kirche ent-faltet. Er soll auf seinen kirchlichen Inspektionsreisen schon wiederholt von Sendlingen dos bulgarischen Komitees verfolgt worden sein. Griechenland und die Tilrlei. Nach einer Meldung aus Konstantinopel hat der griechisch Gesandte, Herr Mavrocordato, den, türti» schen Älinister des Aeichern eine energische Protestnote überreicht, in welcl>er gegen ein ungesetzliches Verhalten des Stadtpräfetten Redvan Pafcha, der i.n Widerspruch mit zn>eien durch kaiserliche Irad6s bestätigten H>iinisterratsbeschlüssen in ungesehlicherWeise einen Geluichtozoll — ,Kandm6 — von allen für grie- chische Kaufleute und Kommissionäre einlangende Waren ein heben läht. von weilten Steuern samt' liche ausländisch Kaufleute befreit find und ami) die griechischen Kaufleute vor dem griechisch tnrlisä^il Kriege befreit waren. Nach dein Kriege beabsichtigte die linkische Regierung den griechischen Untertanen in der Türkei nebst anderen Schwierigleiten auch diese nur für türkische Untertanen geltende Steuer aufzu erlegen. Durch die türkisch-gnechische Konsulartonven-tion, die auf Grnnd des Schiedsspruches der Botschafter der Großmächte in Kraft zu treten hatte, die aber infolge dor Schwierigkeiten, welche die türkischen Bebörden fortwährend erheben, bis jetzt nnansgeführt blieb, ist die Frage des Kantari^zolles geregell. Noch bevor die Gesandtschaft die Vermittlnng der Bot-schafter mit Bezng auf die Schwierigkeiten und da5 Widerstreben der türkischen Regierung gegen die Aus-führnng der auf Grund des Schiedsfpruches der Vot schafter von der Türkei und von Griechenland ange^ nommencn Konsularkonvention erhoben hatte, war es dem Gesandten Maorocordato gelnngen, von dem Sultan fowohl wie von der Regierung auf seine drill' gendeu Anliegeit das Zugeständnis der Aufhebung des ungerechten, die griechischn .Kaufleute um 25>.sDl> bis 2Nel^ !!, ^m nur wenige Stare umhertrippelten, ^'^l ^^'^'^ ^on Engerlingen und anderem eil, ^e,l ^'.lh «"vahrte ich, das; ein Star mit den l^.^do,, ', "spräche ,',u halten schien und dann ^ lch >va! ^' ^"'' ^l-l-egte meine Ausmerksamkeil ^l.^b' '^ "" Weilchen, uin zu erfahren, was k'c^' Ecln,^ '"''^'^ Schon nach knrzer Zeit kmn ein ! ^'Nqri' "'u Stare durch die ^nft gebraust, und ^. Ily ".' ^M'l ließen fich fogleich anf dem Acker li^ i^> ^los hatte der einzelne Star seine zahl-d,i Ut' das, e" '" selbstloser Weise davon benach, ^ Ncib^/ ^ 'n der Nähe reichliche und leckere Nah- ^b>^bch„/ '^ ^>i geivisseiUiafter Hausvater. Wenn '^ " l,cit s ' !^'^' b's sl'chs hellblauen Eier auo- hy ^«lt n/s, "^^ l'r feine Gesmigsübungen ein ^ ^Usti«^ ^^^' stnndenlange Sitzungen mit l'N, ^ «en Gefährten in den Vaumwipfcln ab. '^'N bem,üht, für die steth hungrigen Kleinen Nahrung herbeizuschleppen. Er wird ln'ebei fleihig von der Gattin unterstützt: schon am sriihen Morgen, wenn noch der Tau Gräser und Kräuter be-netzt, bis zum Abend, wo Dämmerungsschleier die Erde einhüllen, sind beide emsig bei der Arbeit. Sorgfältige Beobachtungen haben ergeben, daß ein Starpärchen ,',ur eigenen Nahnmg und znr Sätti» gnng für die rasch heranwachsenden Kleinen, täglich mehrere lmndert Schnecken nnd Ranpen. Engerlinge, Heuschrecken nnd Würmer sammelt. Auf frifch gemähten Wiesen kann man große Echärme umherspazieren sehen, stets nach willkon!» mener Bellte spähend. Auch bei dieser Tätigkeit wirken sie bisweilen als Komiler; denn ec< gewährt ein drol» liges Bild, wenn der Star einen großen, widerspenstigen Negenwnnn. der ihm entschlüpfen will, mit allen ^>ibe5l"räften au5 der Erde zerrt. Die Stare sind sehr gesellig: um so auffallender erscheint es, daß ec> auch Innggesellen nnter ihnen gibt, die ohneWeib ihrHäuochen bewohnen und die der Voltsmnno treffend „Einsiedler" nennt. Ob eo nun au5 :'.>.'ntlvillen von diesen einsamen Klausner,: ge-schieht, oder ob der ehelose Stand die Blumenliel». haberei begünstigt, sei dahingestellt; es ist jedoch Tat. sacl)c, daß gerade solche Einstedlcr gern Vlumen ab-rlipfen. bnnte Anrikcl oder Stieflnüttercl)en, uin ihr Nest damit zu schmücken, znm Verdruß der Gärtner. Auch die Besitzer von Kirschplantagen lind Wein» berqm sind »icht gut auf die naschhasten Schwätzer z i sprechen, Ebenso wie die Spatzen lieben die Stare den Genuß süßer Kirschen und Weinbeeren; sie richten weniger Schaden an dnrch dac> Perschmausen der ssrüchtt als durch die übk Angewohnheit, viele der schönsten Kirschen nnd veifslm Vcerm nur ,in)l,pisf?,i. In gebirgigen Gegenden sind die Schelme so ichlan, zweimal Kirjchenernte zu halten; zuerst unten im Tal, dann in den höhn' gelegelten Dörfern, wo die Kirschen später reifen. Zuletzt Plüudern sie noch die Süßfirschl'nwildlinge, die häufig in Gebirgsdörfern anzutreffen find lind deren kleine fchwarze ssrüchte, Vogelkirfchen genannt, erst im August am schmackhaftesten sind. Der Star gehört bekanntlich zn den Höhlen-brütern, aber er wnrde von. der Natnr nicht mit einem so starken und spitzen Schnabel ausgerüstet wie die Spechte, denen es möglich ist, sich eine Nisthöhle auszumeißeln. Well jedoch die fortgeschrittene Forstkultur abgestorbene Bäume nicht mehr duldet, so findet Meister Star immer seltener ein hohles Astloch, in dem er sein Nestchen einrichten kann, und gerät oft in Wohnungsnot. Es sei deshalb an alle Gartenbesitzer die Bitte gerichtet den nützlichen und liebenswürdigen Vögeln dnrch Anfhängen von Nistkästen Gastfreundschaft zu gewähren. Die Starhäuschen müssen gegen Osten gerichtet sein und ein schräges, vorspringendes Dach haben; die geeignetste Höhe beträgt 2-"> bis 30 Hentiineter, die, Breite 1l bis 12 Zentimeter. Die Z>lnglöcher dürfen nicht zu weit sein, weil es sonst räuberischen Katzen. .Krähen und Elstern erleichtert wird, die jungen Stare aus dem Neste zu stehlen. Auch ist es praktisch, statt einer Silzstange. eine fingerdicke Querleiste unter dem ^Ingloche an'.nbriilgen, ^ v , .» ,,„ Alle Tierfreunde, die in Garten nnd Hof '"lche Brntkäste., schon angebracht haben, mögen stch letzt der kleinen Mühe untergehen, zu prüfen, ob sie auch m'lh wind- und wetterfest sind. ^. Laibacher Zeitung Nr. 75. 610 8. April^o^ Die Nachricht, daß die Pforte die Schwammfischerei an der tripolitauischen Mste und insbesondere in den beiden Tyrten verboten habe, hat in dm hie-durch besondere hart betroffenen Interessentenkreisen Griechenland:. Erregung hervorgerufen. Man glaubt, das türkische Verbot habe seinen Ursprung Hauptfach' lich in der Vesurgni.s der in Bezug auf Tripolis sehr mißtrauisch gewordenen Pforte, daß die Schwamm-sifcher Waffen nach Tripolis einschmuggeln wiirdeu. Ministerpräsident Zmmis erklärte in der Kammer, daß die türkische Maßregel den bestehenden Verträgen widerspreche, und teilte mit, daß an die grie-chischs Gesandtschaft in Konstantinopel bereits eilt-sprechende Weisungen ergangen seien. Die Atheuer Blätter äußern sich sehr unmutig iiber das Vorgehen der Pforte, welckie die bisherige loyale und fremrd-unchbarliche Haltung Griechenlands übel lohne und nicht nur die schwebeuden Perti-agsverhandlungen fortwährend verschleppe, sondern nuu auch dnrch das Verbot der Schwannnfischerei an der afrikanischen Küste vier Eparchien Griechenlands, nämlich Hydra, Aegina, Spetsä und Kranidsion, auf das schwerste schädige. Speziell Hydra und Aegina seien von einer wirtschaftlichen Katastrophe bedroht. Allein nach Hydra tänu'.n durch die Schwannnfischerei jährlich fünf Millionen Drachmen, die verloren seien, wenn das türkische Verbot aufrecht bleibe. Die Presse verlaugt, die Pforte möge darüber aufgeklärt werden, daß sie. von den griechischen Schwammsischel-n keinerlei Waffenschmuggel nach Tripolis zu besorgen habe. Politische Vleberstcht. Laibach. 2. April. Die „Oesterreichische Volks-Zeitung" veröffelMcht einen Artikel ans der Feder des NeickMats-Abgeord-neten Dr. Venrle, welcher ausführt, dasjenige, was vom jetzigen Parlamente in den ersten dreizehn Monaten feines Daseins geleistet wurde, könne alle Völker Oesterreichs davon überzeugen, daß das 3l b ° g eo rdnetenh au s bei gutem Willeu Nl"chlill)es zu schaffen vermöge, wenn den Deutschen die ruhige Mitarbeit ermöglicht bleibe. Die Vorfälle vor Ostern k,lltten jedoch den deutscheu Abgeordneten die Nicht° schnür ihres Verhaltens gegeben: keine Schwäche, kl,-me Nachgiebigkeit dürfe sich zeigen, klare Erkenntnis des Notwendigen und Zweckmäßigen müsse die Deut-schen leiten. Die Hauptsache sei, daß den Deutschen Garantien gegen die Schädigung ihrer Interessen geboten werden. Solche Garantien, danmter inöbeson« dere die Ernennung eines deutsclien ^andsmannmin^ sters, werde die Negierung bieten müssen, wenn ihr lM der gedeihlichen Entwickelung der Dinge gelegen soi. Der Verfasser fühi-t dann weiter aus, es habe sich bei der lochten Abstimmung wieder die Unverbesserlich-keit der klerikalen Partei gegeigt, welcher die Feindschaft gegen alles, was den Deutscl>en frommt, zur zweiten Natur geworden sei. Die Ereignisse des 2l. März hätten wieder die Notwendigkeit der Abwehr gegen den Merikalismus gezeigt. — In demselben Blatte äußert sich der Reichsrats-Mgeordnete Doktor Chiari über die parlamentarische !^age und betont, daß die Erregung über die Ablehnung der Stürgkh' schen Resoliüicn bei den freisinnigen deutschen Wahlern leine Zweifel darüber lajfe, daß die Deutschen Oesterreichs an einem bedeutsamen Wendepunkte angelangt seien. Der Affront, der ihnen angetan wurde, müsse gutgemacht werden. Die Stellung der deutschen Volkspartei hänge von dein Vorgehen der Negierung in der nächsten Zeit ab. Wie aus Rom berichtet wird, ist daselbst der Führer der christlichen Demokraten in Frankreich, Herr Hnrmel, eingetroffen, der be-bekanntlich vom Bischof Turinaz in einer Broschüre angegriffen worden ist, und hat bereits mehrere Bo-sprechungen mit dem Kardinal Nanlvolla gepflogen, in welchen er bemüht war, die gegen ihn vom Bifchos von Nancn gerichteten Anklagen ,;u widerlegen. Nach mehrfachen vergeblichen Versuchen ist es endlich am Ä). März qelnngen, zwischen den beiden französischen Vertretungskörpern eine Einigung bezüglich des Staatsvoranschlages zu erzielen. In der Nacht zum Ä). v. M. hielt der Senat eine Nachtsitznng ab, welche bis drei Uhr morgens wahi-te, ohne daß ein vollständiges Einvernehmen mit den Beschlüssen der Kannner über das Budget zustande gekommen wäre. Die Kanuner, an welche die Senatsbeschlüsse znrückgeleitet wurden, nalim in einel, sofort abgehaltenen NachtsilMNg sämtliche vom Senate am Budget vorgenommeneu Abänderungen an und votierte schließlich das gesamte Budget mit Ai? gegen 8() Stimmen. Die Sitzung wurde um 5 Uhr früh ge schlössen. Vor Schlnß der Kammersitznng hielt Prä-sident Deschanel eine Ansprache, in welcher ei' das par lalnentluische Regime verteidigte, der Hoffnuug Aus-druck gab, daß die Kammer an den freiheitliclMi Ein-richtungen fejtl.alten werde, llnd seine Üieb> zum Vaterlande, zu den Grundsähen der Revolution und zu den Werken der Republik beteuerte.— Am !l»1. März hielt der Senat die zur endgültigen Erledigung dec> Budgets notwendige formale Siknng ab und vertagtc slch hierauf bis zum 3. Juni. — Die Neuwahlen für die ttanl'ncr wurden defmitiv auf den ^7. d. M. an-gefeht, die, ersw Sitzung der neuen 5lanmlN' wird am 1. Juni stattfinden. In Finnland fallen künftig die Hügel weniger straff angezogen werden, angeblich auf Initiative der KaM'lin-Mntter. Der Gonvernenr Vobrikov soll einen m.deren Posten erhalten und vermutlich General-nouverneur von Warschau worden. Scin Gehilfe kipov reichte bereits das Gesuch nn« seine Entlassung ein. Tagesneuigleiten. — (Das Kaiserin E l i s a b e l h - D e n t m a l f n r T e c r i t e t.) Aus Montreux wird berichtet: Sämtliche Nosten für das in Territct zu errichtende Kaiserin Elisabeth. Denkmal wurden don Schlveizer Viirger:, in Montreux und Umgebung aufgebracht. Der Wiener Hof hatte den Bild' Hauern Brüder Chialoni in Lugano die Meidungästiickc, welche die verblichene >taiserin in Montreux getragen hat, zur Verfügung gestellt. Die Statue war in Lugano ausgestellt l,nb hat allgemeine Bewunderung gefunden. Namentlick haben die Htiinstler eu verstanden, die gefährliche Klippe der modernen Kleidung sehr glücklich zu umschiffen. Das Kunst werl wird eine Zierde seinei! schöllen Aufstellungsortes bilde»'. — ^Hä n se l u n d G r e t e l i m A a ct o fe n.) Kürzlich spielten mehrere Knaben im, Alter von sechs und neun Jahren iu Wiener-Neusladt „Hansel und ^^<", ^! nützten hiebet eine Hundehütte, als Backofen, "g"^ .^ späne hinein und ließen dann zwei Knaben /ia ^,. nchnlkn, und, um das Spiel lebenswahr zu mac!)< ' ^ die Jungen ein Feuer an. Als eine mächtige 3^^'^^ schlug, liefen die Knaben davon und überließen »A. .^ Gr«iel" im Vasofen ihrem Schicksale. Auf das ""^ü-der beiden Kinder kamen endlich Leute herbei uno ,, si? aus ihrer furchtbare,i Situation. Die Kleinen ^z< schwere Brandwunden erlitten, daß sie ins «lanleni biacht werden mußten. ..H< — (Die Fahrt auf dem W a ggotisch," Eine interessante Äeise hat lürzlich der 22jähnge ^.^ gehilfe Franz Hahnel nach Sze^edin Ullternommell- ' ^ sich nämlich in Werschetz auf den Perfonenzug unb I ,^, einen Kreuzer <^eld und ohne Fahrkarte in > ^ ^li^ nach Szegedm. Er llelterte vor Abgang des ^W^ ^ Waggon und legte sich auf das Dach desselben oe ^ nach hin. Aki die Bahnbebiensteten abends auf "t .^ ^ erschienen, um die Lampen anzuzünden, konnten 1,^^ Dunkelheit den sich an das Dach drückenden Hah" A^F merken. Al» er dann allein war. hat er sich a"f de>" ^f dache aufgesetzt, gemütlich gespeist und einige A^^Pi raucht, dann legte er sich wieder der Länge nach aus ,^ und begann zu johlen und zu pfriien. Die» betnev ^ couragierter und kümmerte sich nicht darum, bay ^ ihm befindlichen Reisenden erster Klasse mcyl ^. ^ konnten. Endlich wurde ein Herr ungeduldig "'^7 l^tl^, Kondukteur, welchem er tlagte. daß da'oben iMan" ' ^. rend Pfeife. Der Kondukteur untersuchte das ^ ^^ und fand dort den Störenfried ganz gemüt!'") .^r Hahnel wurde heiabbefärbert und gestand, daß ^. ^B gungslos sei und, da er als anständiger ^ewe^ ^ nicht herumvagabunbieren wollte, zu diescin Mit^ ^'^ habe, um nach Hause zu gelangen. Er wurde >^^ ^ s!^ gebracht, wo er- g^eil gehörige Legitimation I^ ^ i^ gelassen wurde. Die Folgen der lÄratisfahrt we deshalb nicht erspart bleiben. Ft>' — (Entführung einer russische" P> l ionärstochter.) Eine überaus "^"'Äl^ ^ führungsgeschichte beschäftigt gegenwärtig die !lu ^< lizei. Die Vorgeschichte spielt in Rußland. I^" >^ Gouvernement lebt die russische Witwe Frau FlU ^ di^ außer ihreul nach Millionen zählenden ^""A ^ auffallend schöne Töchter besitzt. Anina v. ^" ^.hfl^ ist jetzt 20 Jahre. Rosa v. R.. die jüngere, erst 1/ ^ ^ ^ In der 5^»eimat schon txtvarben sich viele Kavalier ^; ebenso reichen als schönen Töchter, doch hatte ^^^ Einer der hartnäckigsten Freier wai der in der ?^^ ^ begüterte Stephan D.. ein Mann von 35 I""^',si^ Werbung galt der jüngeren Tochter. Er suchte ^. >^' das vornehme Haus zu erlange» und überschüttete ^ 5' chen mit seinen Huldigungen. Die Mutter hatte I ^ gegen den mehr u.ls doppelt so alten Freier t>"ö ^ doch auf die junge Dame machte Herr Stephan ^^' er außerordentlich tlein und häßlich ist, odwobl ^^y<^ obwohl seine Nase durch einen bösen Sturz voin >'^!l forn.iert ist. tiefen Eindruck. Um das Mädchen a^,,^ beschloß Frau v. N.. mit beiden Töchtern in die ^^ reisen. Auf dem Wege in die Schweiz machte die 3^,^ Wien die erste Station Hier stiegen die drei Da'N<^ ^,, der allerersten Hotels ab und bezogen hier eine "^i, Zimmern. Morgens bemerkte Frau v. N., zu ihrew ,/t baß das Bett ihrer Tochter Rosa leer war. Auf """ .,4 s« gelassenen Zettel machte Rosa v. N, die ^^"isel^l „könne nicht weiter so existieren". Es ist außer ^,. ^ Stephan D. das Mädchen entführt hat. TatsäctM j/ erhoben, daß am Ostersonntag um 5 Uhr früh ^f^ ein Einspännetwagen vorgesahren ist, in dessen h^ Herr saß. Der Herr blieb in» Wagen und wa^ ^ dem Hotel ein junge«) Mädchen kam — es war^^ — — Line Hamburger Patriziertochter. Noman au« >em modernen Hamburg von Ormnnos Vandor. (72. Fortsetzung.) Goelen hatte von den ^erstrounngon einer län-geren Reise eine günstige Wii'lnncl ailf das fchwer ver« fistelte Gcmn't der trostlosen n'nd seiner Reise hatte er eine kleine Philosophische Schrift vorsaht, die in den Kreisen der Tenter und Gelehrten ein ungeteiltes Interesse, ein lebhaftes <>ür lind Wider hervorrief. Zahlreiche Znfchriften waren ihm alls allen Teilen (i'nropas Zugegangon; nnter l.u'sen auch das Schreiben eines bekannten schwedischen Philosophen aus Malniö, Goelen beantwortete das< selbe, der Schwede schrieb wieder nnd so entwickelte sick, allmählich eine regelmäßige .Korrespondenz zwischen drn beiden einander persönlich ganz unbetannten Herren, in deren verlaufe beide dann verschiedentlich den Wllnjcy nach einem persönlichen Vet'anntwerden änderten. Gern folgte Goelen deshalb der Cinladnng des Philosophen, ihn in Malmö zu besuchen. Zwei Jahre waren seit Margaretes Tode vc'l» flössen, als Goclcn im Hause des schwedischen Pro-fcssorö in Malinö dessen reizende Nichte, die zloanzig^ jährige Schanspiclenn Tagniar Ibsen, kennen lernte, Tagmar war in Stockholni engagiert, wo das Publi» t'inn sie als seinen erklärte?: Liebling feierte. Vei ihrem Onkel in Malmä verlebte sie enmi Teil ihres Som« morurlanbs. V»ehr als die entzückende Schönheit der jungen Dame bezauberten Goelen ihre Lieb^nswiirdigleit, der sprühende Geist nnd die echt vornehme Gesinnung der» selben. Schon in der Merersten.Heil ihrer Bekannt» schaft sagte er slch, dch Dnginar, die, einzig Neckito für ihn sei. Seine Neigung zu Margarete war nichts ald cw flüchtiger Augendrnnsch gclveseu: zn Dagnlar abcr ^0si i/,Y 5io volle, gnn^e Y^I»e d^ ^'istn Mmmr«, zvrv sich der Tiefe und Größe feines Empfinden^' ^' ist, hin. Mit jubelnder Glückseligkeit begl»'^/ ersten, nntrüglichen Anzeichen von Dagmars ^/' liebe; sich selber, die Vergangenheit und alles. / der Vergangenheit znsannnenhing, verges^ ,^, ^ er uni die Geliebte ulld wurde erhört, ^i' ^ Augeublicke, als er das beglückende Ja von ^M/'. ^er Geliebten kiißte. stiegen die finsteren i><'"^ ^ der Vergangellheit vor ihm empor, drohcn^,^ groß, und verdüsterten sein sonniges ^u'lic59 ^/ dachte an seinen gebrochenen Schwnr, an b^' ^ den Absä^iedcloorte seiner Schwiegermnttel, '^M tiefe Scham dllrchflutete feine Seele "" , !>'. schmerz, Rene, Zorn iiber sich selber "" / Schwäche nnd tiefe Trauer iiber den jähen ö"> ,, bruch feiiies Glückes. ,si^ Ein im Puukte der Ehre weniger sein ?>",, ^ !^er Menfch hätte in dieser Sitnation ^i^'^^^ sichtt'Ios alle Vedenken über Bord gcwow'i^., ^, ^ sich gesagt, daß die Sterbende gar kein ^ZF habe, ihm solchen Schwur abzunehmen, b^Ht^ also gar keine Bedeutung beiznmessen seil ^ ^ Recht deo bebenden siir jich in Anspruch ^' ^5 ohne. der Vergangenheit nachzufragen. ^^ il!^ dachte in dieser Hiusicht anders. Die Verh"''^ l schworen einen fllrchtbaren Zwiespalt sen'^ ^. herauf. . Z/,^ Von der einen Seite hätte er nie s"'^ ^/,l !^^M""g Ni, '5,________________________sn______________________________3, April l9«2. ^ »! ^gtn'i "?'" "^n bem Herrn Platz. Dieser dirigierte '! <^Aak 3 ^ Singerstraße, dann auf den Stock-im- l' ?°>t ous,°" ließ er den Wagen halten, stieg mit der !i 5 yo,^ ^ "Ulohlite den bischer und schickte den Wagen s,: ^ ""verliert sich jede Spur des Paares. ^ I ^) Per aniberlain „v e r n a ch Ia s s i g t °,' !^ °l5 tin^ >? '^^ 5folonialmi„ister galt mehrere Jahre ,' ^< sog^ ","^ destgetleioetri, Männer des Landes, diel« - ^ ^l^h /^ ">" ^it gekleidet", wie vor einigen Wochen , ?l>lioz saat ^.^"'^^uie in einem Salon des Westend l ,? jtdcch^^ ^'' einiqei Z,>it scheint sich Mr. Ehamber- l, ?tt^ >"" l)">lachlässigen: wenigstens macht ihm der ^ 1^dc>^,..!"."ud Culter" den Vorwurf. „Wir bemerken '5 i, 2t. sich ' /^"'bt er. „daß der Minister der ttolomcn " !,V"l< °u > " ^um.lltn. und wir fürchten, daß er im Zuge 5 5" verlieren, die ihn immer charal-- ^ ^'Htlifun '°" ^'^ Kleidung, die er trug. einer miim- '?^2 lwf "'^"'vatt'en, bemerkten wir. daß der Confer. ^slvf^ ^" augenscheinlich war- denn diese Meidung ^ttichl T>, !^ bei letzten Mode. und anderseits rufen '''^q." ^'^ ^tit hervor: Mr. Chamberlain war ^" belltid^^ ^chrocke mil schweren und einfachen Auf- .. _!," Horn, '..^ Hose w.,r breit und von wenig gra^ ^! ^nbt? ' ' -" Hat diese Vernachlässigung etwa tiefere ^ !^ft^«^"nderbilt gerupft.) Der ^ ^ Univ,.s:,7'^anderdilt-ffamilie. zur Zeit Student 5 i,. "nd k ^ ^"'^' ^"' d°l einher. Woct/en nmjorrnn ^ ?. ^lstNtn °n?' '" ^" ^^'i!l der ihm von sein/m Vater ^ ^"'chti, ^i'll.ontn gelangte, hat einen Teil seines ,! . ^clnn." Mütterlichen bereits am grünen Tische an ,s «?'N'1ltlvt,o, ^"^ ^'^"" ^^ " '" Shirleys Nestau ^ !^li "" bia f. s^,^^" ^""" .Kommilitonen ein Souper. '! !"' dtsti, e? . ^ ^^ ^'"'^ Gesellschaft nach einer Spiel->N)i^ ^h Gese^ und Polizei noch eine ganze An^ .,' "Nd // 2>!)t. 'An diesem Abende war das Glüct ihn, ^llzoa 6e/"""n """ '^'^^ Mart. Nach einigen l 8?,^ gNoVn ^' ^"^" "°^ ^^ grünen Tische, imd auch' ' ^ ' lic ^ ! "' "lbhen Betrag ausstelln,. Die nächste j ? 7 Win«,. '""^" " der Spielhölle. Er wollte das < zz^on, v,^"nd sehte in der waghalfigstm Weise. Das ' . "itt^ p ,,'""> daß er 500.000 Mart verlor und der !- ^cht». """ salbst einschritt, um dem Spiele ew Ende ' !>?°^^^ " " t> e oe c K o P f a b s ch n e i b < r.) Ei,: ^ l? ^or^ ^"Ulforscher. Adolf Courbaimire. welcher sick ' ^"^aß.°^^" batte. um daselbst rine spezielle Sorte ' k? hvht ^ t«^ldi^ ''"'^ ullgemeiilrn einen gutmütigen Charakter; ' T-1 " ^ov! " ^" boibarijchm Sille. daß sie ihren Fein^ ^" ihrei ?^ueiden und mit oerartigen Trophäen die ^ k^'oocn ^.!""' 'ch'nüiln!. Ihre Vorstellungen und ' t« lnner ^ 1'"d '« vielen Hinsichten originell. Sie - ^^t<,^'"^iu>n Glauben und widmen imr ihren ^ '>I2 lyz?'"/ Ehrfurcht. Sie behaupten, daß die Toien ^ "nd , "«hren. »v^il sie an ihren Tod nicht glauben ' '"' bah s> ""' ^"' lleberlebentxn überzeugt werden V^lch.« ^tsächlich gestorben sind. An das große ' lltiil ^'^ lissen5zeit vcr dem .Nampong angezündet "l" lt, '^ ^°^" den Nassn-frug und die ^sei^schale ."'Hz " "ln. Der Verstorbene sieht dann. daß es fül '^' ^I.Vlss "U tsten gibt und entfernt sich ,mn fül ^^lchl, '. ^' daß die Dayals. welche durch ihr 5>! ^">cqt °" ^lffen erinnern, auch in ihren Familien- ^liHe b^" lmen gewisstü Zusammenhang mit dem ^ ^^^" h,^fn. So behauptet der Führer dieses ^ ^>l s '; -----!^^??^»'»«!__! , > ^^ü?»»"»»»«»»»^»«»!^! ^^,"^, H"zonö° und Gcnüs,>'nouot ll'eihtc cr ^ar s,,,, /') ^"ue Sorqen mu, und dirsot' ric^ ihn , ?'°! gri," '"«-' ^u l)(,'iraicil, dic Chc nl,er iu seiner l>ü ^^, '^^"^"i. Tie Bmonin würde cs dann ^?l^,.- '' onsz jhr Tchwioqm'ohn ihrer Tochter "5delm! ^" yegebvn hal'^, nnd jodor Konilitt sei ^' nw/ ^ ""'" übor^'Nssl'n, daß das. wac' man ''^«le x. ^-' ^''chNgo ist. Auch Goclon schenke ^clts^''."""ndeö um so wMiger Gehör, da ,,/ ^ct^ ^ ^ nlig^^hnl mit seinen eigenen Wün- !,,^.^^Wnar, die ihrem Verlobten blindlings ?^^>ri! ' "^"'welters s"»o,n etwas nnslcheren >^'s>no (^!"^n. dan ^annlimun-haltnisse eine ^°si^^")c>in,iialtiinq ibrcr Ehe seinen delltschen ^t> s^ Nogenüber bebingten. und ^ab voibe- !<^^l cili^'^^'bc'zilnlichcn Wii»schen nach. ' ^tili^ fend ^l> Tranunq eine<' Tagec^ ^^^'dj^^ '" ?"^ -^'"bc von Malmo einen ^l^h^f^ gekauft. n,rf deni daö junge Paar ^^ ^lii^! '"' ungetrübten Glückes verlebte. Ja, ^l^ 3rwoi ^ '"^^ "ls ungetrübt, es wäre voll« «^N^n^ ^"' N'etin nicht in einem Winkel sower ^ ^ ^^N <5 ^' ^le drokende Mahnung an seinen °^Ä^ k ''"'^ "'^' "berglänbische Angst vor l ^t'^l'gol.u>,^.'^ner Wortbnichigfeit galt. gelebt «.^ bl^s'^^^ " ^''' ^"^l abzuichiwelni sie l ^,, ^' .>».,? "" und oertt'lnmiei-te ihm die un- ^ l,^ '"Udo a» dem Hesitze seiner lieblichen "" biiu<'iichyu Glülto, d«H sie ihm be- Stammes steif und fest. daß sein Urgroßvater ein Hirsch gtweseu sei. Was nun die Sitte des KopfabschneibtnZ anbelangt, so hängt sie eigentümlichenoeise mit der Galanterie zusammen. Zunächst nämlich gilt nur derjenige Mann etwas in den Auaen der Dayatfrauen. nxlcher senun Mut durch Növfung eines Feindes bewiesen. UeberbieZ hat ein solche» Held an dem Tage seines Triumphes das Recht, unter den Jungfrauen des Stammes zu wählen- so lst ihn, die Gunst seiner Angebeteten gesichert, auch nxnn er nicht imstande war ihr Herz gu rühren. Die Feier zu Ehren des ttopfabschnei-. denö ist vielleicht malerisch, aber von unsagbarer, naiver Gcausamleit. — (Ernsthafte Konkurrenz) enoachst der Arche Noah im XX. Jahrhundert durch ein Hamburger Schiff, Der Dampfer „Silesia" der Hambuig-Amerita Linie bringt einen großen Transport wilder Tiere von Singapore über Hamburg nach Newyorl, bestehend aus 6 Elefanten, Tigern. Leoparden. Antilopen. Hirschen, etwa 500 Assen, viele Schlangen und kleineren Vögeln. Was die Stückzahl an^ langt, diirfte der Hamburaer Kapitän Noahs Rekord ge-. schlagen haben. — (Ein n e >: i r Plan S a n t o s ^ D u m o n t s.) Nach dem „Evening Standard" hegt der bilannte brasilianische Luftschiffer TantosDnmont die Absicht, am 5N'ö-lungstage eine Umschiffung der Londoner St. Pauls-Ka-thedrale zll versuchen. Ob ihm dicses Wagni» ebenso glüct lich wie im vorigen Jahre bei der Umschiffung des Eiffel-Turmes in Paris gelingen wird. dürfte sehr von den Umständen abhängen. Wenige Wochen vorher wird Mr. Santos bereits eingehende Probeversuche unternehmen. Lolal' und Provinzial-Nachnchten. Laibllcher Gtmeiuberat. Der Laibacher Gemeinderat hielt gestern abends eine ordcntlicl^e Sitzung ab. an welcher unter Vorsitz des Bürgen! meister» Hlibar 20 Gemeinderäte teilnahmen. Nach Verlesung ulid Authentizierung des Protokolls der letzten Sitzung wurde zur Tagesordnung geschritten und über Antrag des Referenten Svetet dem Nrchnungsoffizial j Johann Volc die in der städtischen Buchhaltung erledigte NechnungZoffizialssttllt verliehen. Sodann berichtete Gemeinderat Dr. Star« namens der Äaiisetlion über da» Gesuch des Baumeisters Wilhelm Trco um Parzellierung feines an der Neugasse gelegenen Grundes, wo derselbe zwei große Wohnhäuser zu erbauen beabsichtigt. Der Gemnnderat genehmigte die in Vorschlag gebrachte Parzellierung unter der Bedingung, daß der Par-zellieruugswerber für die Umwandlung b« Neugasse. welche derzeit Privateigentum ist. in eine öffentliche Straße Sorge trage und so den Zugang zu den projektierten neuen .Häusern ei mögliche. Für diesen Fall erklärte sich der GemeindeTat bereit, die Neugasse bis zu der als Verbindung des Staats-vahnhofes mit der Nienerstrahe (über den Tönnies'schen Besitz) gedachten Snaße in gerader Richtung weiterzuführen und auf 14 Meter zu erweitern. Vizebürgermeister Dr. Ritter vonNleiweis referierte über die Zuschrift des Stadtrates Reichenberg m Angelegenheit einer Petition an den Reichsrat um Neschließung eines Aeichs-Seuchengesetzes. Bei der unvollkommenen Gesetzgebung iu Oesterreich hinsichtlich des Schutzes der Bevölkerung bei Epidemien (ansteckenden Krankheiten) hat die Gesundheits-lommission der Stadt Reichenöerg beschlossen, eine Petition an das Haus der Abgeordneten zu richten, in welcher die Bitte gestellt wird. ähnlich wie in Deutschland, auch ii, Otstttreich ein dem heutigen Stande der Wissenschaft entsprechendes Reichs-Seuchengesetz auszuarbeiten und zu beschließen. Da die Petition mir dann von Erfolg begleitet sem dürfte, wenn alle Städte Oesterreichs für dieselbe eintreten, wird der Laibacher Gememverat ersucht, sich dieser Petition Nach mohriährigcr tinderloser Ehe wurde dem Paare eines Taqeö ein Töchterchen geboren. Zll derselben Zeit grassierte eine bösartige Scharlachepidemie in der Umgegend. Auch die Wättei-m, welche Dagmar pflegte, hatte zwei Kinder an der schlimmen i'drank-heit verloren- sie muhte den Ansleckungsstoss wohl w den Kleidern mit in das Goelen'sche H^^ getragen haben, denn schon nach wenigen Tagen ertralikte die junge Mntter am Scharlach, dem sie, am zehnten Tage erlag — seltsamerweise in der Nacht zum dreizehnten Oktober, in der auch Goelens erste Gattin gestorben war. Goelenö Verzweiflung überstieg cNe Grenzen. Ten wahnsinnigen SchmerMau-vbruch,.',, der ersten kochen folgte eine liejeMelcmcholie, ein düstererTrüb. sinn, dessen Schatten unheilverkündend den früher so llaren, hellen Geist deö Unglml'lch?!, umkreisten, ^mmer tiefer bohrte er sich iu du' ^ de? hinein, dak der Tod der geliebten 5vrau eine Eci.'illullg jenes Fluche5 war, den die Naronin ihm iu der Abschiedsstunde im Halle seines Wortbruchs verheihen hatte: die Hand der Toten hatte die Nachfolgern: herabge-rissen, und ihn — ihn ganz allem traf diü Schuld a»>' dem frühen Tode feines blühenden jungen Leibes. Sein freund, der nach wie vor fein vertrauter Ratgeber war, riet ihm, sich Zerstreuung zu ve.-' schaffen, zu reisen, und e-> kostete nicht viel Ueber- ' redung, ihn von der Zweckmäßigkeit einer Ortsver. änderung zu überzeugen. Ohnehin hatte, es ihn in ' dcm verwaisten Hause, wo ihn jedcü Plätzchen, jeder , Gcgmstcmd an dk Tote mnnerto. nicht länger gc. ' litlcn. (F»lls«tzu«g folgt.) anzuschließen und dieselbe oder eine ähnliche durch dei, Vertreter der Stadt Laibach in. Abg^orbnetenhause überreichen zu lassen. Ueber Antrag d?s Referenten wurde beschlossen, sich der Petition der Stadt Reichenberg anzuschließen. Vizebürgermeister Dr. Ritter von Vleiweis berichtete weite« über die Zuschrift der Schlachthausverwaltung i'der den Verkehr im städnschen Schlachtl)ause im Jahre IA)1. Im abgelaufenen Iah« wurde» im släynscheli Echlachthause geschlagen: 58 Pferde, 4540 Stück Rindvieh. 8547 Schweine. 6610 Kälber. 2546 Schafe uild 2914 Kitze. Es wurde zumeist gemästetes Vieh geschlagen; der Preis des Fleisches brlief sich auf 1'20 X bis 1. 08 1v per Kilogramm. Ausgeführt wurde da» Fleisch nach Abbazia. Fiume, Pola, Veldes ?c. Der Aericht betont weiters die Notwendigkeit der Erweiterung der Schweinrställe, der Errichtung emes Kohlen^ Magazins sowie der Anschaffung von vrrschiedenen Geräten. Ueber Antrag des Referenten wurde der Aericht ohne Ein-tcenbung zur Kenntnis genommen. Gemeinderat Prosenc berichtete eingehend über den Rechnungsabschluß der städtischen Sparkasse für das Jahr 1W1. Ter Gelbverlehr bewegte sich im abgelaufenen Jahre so ziemlich in denselben Grenzen wie im Jahre 1!XX) und bezifferte sich beim Aerwaltuügävermö'gen auf 21,838.052 l< 34 1». beim allgemeinen Reser'vefonde auf 1.017.UN X «2 tl , und beim Pensionsfonde auf 3972 1v 28 ti. zusammen somit auf 22.85!).1s>4 l< 24 il. Im Vergleiche zum Vorjahre hat sich der Geldverlchc nm 758.751 lv 6!) l» vermehrt. Die Interessenten Einlagen betrugen Ende 1901 15.074.265 K 11 li. Der Durchschnittswert eines Emlagebuchels beträgt 95<) lv 52 k. Die Hypothekar Darlehen beliefen sich Ende 1lX)1 auf 9,200.005 lv 53 l, uno haben sich gegenüber dem Stande von Ende 1W0 um 16.675 lv 52 k vermehrt. An Gemeinde ^ Darlehen würben im vergangenen Jahre 320.000 l< neu erfolgt und nur 36.773 X 23 l» rüctbezahll, wonach sich dieselben um 233.226 Iv 77 li erhöhteil uno Ende 1901 auf 2.2<>4.48t< lv 69 l, belief«,. Das Lombard' geschäft belief sich auf 23.344 lv, der Wechselrstomptr auf 73.382 X. Die ttonto-ztorrentGulhaben beliefen sich Eude 1901 auf 1.135.880 k 80 i». Der Stand der Werteffelten betrug nach dem .wnse vom 31. Dezember 1901 2.255.278 Ii^ 40 tl. Das reine GeschäftserirägmS belief sich beim Verwaltungsvermögen auf 64.989 X 46 li. beim Reservefonoc auf 7846 lv 31 l. und beim Pensionsfonde auf 59 ll 99 k, inöaejamt also auf 72.895 lv 76 k. Das Reinerträgnis de? Verwaltullgsvermögens wird dem Reservcfonde zua.e»oiesen, wonach sich die Gesamtreserbe auf 360.030 X 78 !> d. i. 2 38 ^, der EinIngen, erhöht. Der Reservefond wirb teilweise im projektierten Aaue eilus Sparlassegebäudes jn^ vestiert. Iu diesem Äehufe wurde der Schupeuh'sche Besitz in de'. Pre^orengasse läuflich erworben m,b soll mit dem Reubau womöglich noch im Laufe dieses Jahres begonnen lver-den. Uebcr Antrag des Referenten wurde der Nechnuugs» abschluß genehüligenb zur Kenntnis genommen, dem Ver-»oaltungsrate der städtischen Sparkasse das Absolutorium eiteilt u»d der Dilettion so^e der Veamtenschaft für die er-spiiehliche Tätigkeit der Dant des Gemeinderates ausgesprochen. Gemeinderat Pro senc berichtete, weikrs über den Verlauf eines städtischen Baugrundes an der verlängerten Levstikgasse und beschloß, dem Offtreuten Poslassisteitten .Vtarl Mayer oen fragliche:« Baugrund unl den Preis vou 3839 lc (14 X per Quadratllafter) unter der Bedingung zu überlassen, daß der Baugnlnd binnen zwei Jahren verbaut werde. Das Ergebnis der am 6. März vorgenommenen Slon-tnenmg der städtischen itasse wurde genehmigend zur Kennte llis genommen und der in Liquidation befindlichen biirger-lichen Musikkapelle behufs Abwickelung der Liquidation rine Unterstützung von 1000 lv bewilligt. Als Referent fungierte Gemeinderat S v e t e l. Schließlich berichtete Gemeinderat Senelovi. I. an die Direktion des Qesterreichischtil Museums gelangen. D^e einzelnen Arbeiten sind olme Nüme,,5',tllnu,,g mit "«cm ^tt" o 5u verlenen Rcun« und Ad«!se deö Konkurrierend«n sind ,« Laibacher Zeitung Nr. 75. 613 ^ , . , 3. Aprill^>> Museuml? fiir Knnst und Industrie bestimm», welcher von den preisgekrönten Entwürfen zur Ausführung zu gelangen hat. Diesem Entwürfe wird ein besonderer Preis von 500 l5 zuerkannt. — (Erteil u'n g von K o n z e s s i o n e >l für alkoholfreie T pe i s e a n st a l t e n.) Laut eines an die politischen Bezirtsbehörden in Niederösterreich gerichteten Zirtularerlasses der l. l. niedcrösterreichischen Etatthalterei hat der österreichische Bcrein gegen Trunksucht in einer beim t. l. Ministerium des Innern überreichten Eingabe darauf hingewiesen, das; seitens einer Gewerbebehörbe erster Instanz ein Grslich uin Erteilung einer Konzession zuni Be triebe einer sogenannten „Alkoholfreien Speiseanstalt" »vegen inangeliiden Lolalbedarfes abgewiesen worden ist, ohne daß hiebei auf den besonderen Charakter diese» Gewerbebetriebe Bedacht genommen wurde. Der aus diesem Anlasse vom Vereine iu Nelätigung seiner gewiß zu billigenden allge meinen Bestrebungen gestellten Bitte willfahrend, hat der Herr Ministerpräsident als Leiter des l. l. Ministeriums des Innern mit dem Erlasse vom 1. März 1902, Z. 45.145 <>x 1901, angeordnet, die Aufmerksamkeit der Gewerbebehörden darauf zu lenken, das; bei Beurteilung von Gesuchen um Erteilung von .Konzessionen für Speiscanstalten (tz l(i. lit. :») Gewerbeordnung), in welchen ein Ansschanl alloho lischer Getränke (H 10, lit. c), voll Laibach und Dr. it a h n von Klagenfurt, die Bischöfe Dr. Flapp von Parenzo Pola und Dolto. Mahniö von Veglia, Vertreter der Domkapitel von Trieft. Parenzo, Veglia, Laibach und viele andere Priester. An^ Laibach waren nachstehende Herren erschienen: Generalvilar Flis. Kanonikus Dr. Karlin, der fürstbischöfliche Kanzler ^!5ta, Dr. Lcsar. Dr. Opeta. P o v ,^ c (als Vertreter des lrainischen Landesausschusses), die Av geordneten Dr. 6 u st e r « i 5 . P o g a 5 n i l. Dr. Vrejc, Pali /.. Dr. ^ it n i l und Dechant Arlo; aus Rudolfs wert war Herr Propst Dr. Elbert anwesend. — Die Sira-fzen. die der Zug passierte, trugen Trauerschmuck; die bren-Ntnden Gaslciternen waren mit Flor umhüllt. In der Ka tharinengasse angelangt, löste sich der imposante Zug auf und die sterbliche Hülle würbe auf den Monte Santo geführt. u»> dort in einer provisorischen Gruft beigeseht zu werden Bor der Kirche wird ein Mausoleum zur Ausführung ge langen, in welchem später die definitive Beisetzung des Kir-ctitnfu'rsten erfolgt. — (V e r ä n d e r n n gen in der Laibachel Diözese.) Die Pfarre Lipoglav wurde dem dortigen Pfarradministrator, Herrn Johann Gobec, die Pfarre ^alina dem Herrn Ludwig Schiffrer verliehen. — (V ü r g e r m e i st e r Hribar) hat sich mit dem Dampfer „Wurmbrand" zu einem achttägigen Aufenthalte nach Dalmatirn begeben. — (7 0. G el/urtsta g.) Wie uns der Ausschuß des Verbandes der lrainischen Feuerwehren mitteilt, wurde das Programm fiir die festliche Äegehung des 70. Geburtstages des Herrn Franz D o b e r l e t in folgender Weife festgestellt: Am 5. April, abends 7'/.. Uhr: Verfammlnng der Feuerwehren vor dem „Mestni Dom"; um 8 Uhr Abmarsch zur Wohnung des Herrn Doberlr^; um 9 Uhr Konzert im „Mestni Dom". — Am 6. April: uin ? Uhr früh Zusammenkunft im „Mestni Dom"; um 7'^ Uhr Abmarsch zur heil. Messe in die Tirnau; nach der heil. Messe Frühstück bei Hafner und Ferlinz; um 10 Uhr Sitzung des Verbands-cmsschusses und Uebergabe des Ehrendiploms. — (K. t. Zentraltomm i s sion für Kunst und histor! sche Denkmal e.) Aus der Sitzung vom 14. März: Da« vom Konservator Kustos Szombathy vorgelegte Programm für die weitere archäologisch Durch forschung Krams wurde von der Zentrallommission genehmigt. (Referent: Ncgierungsrat Dr. Much.) — Alade-nuscher Maler S t r n 5 n berichtet über die Wandmalereien in dcr Filiallirche zu Gosteie. (Referent: Regie-ningLrat Schaeffer.) — (Populärwissenschaftliche Vor^ trüge.) Der letzte Vortrag in der laufenden Saison wird Sonntag, den »>. d. M.. um '/^N Uhr vormittags im großen Saale des „Mesini Dom" stattfinden, und zwar wird Herr Landesinssenieül I, Ebrizaj über das Laibacher Moor, dessen geologische Beschaffenheit sowle über dessen Geschichte mit besonderer Berücksichtigung dtr bisl>ngen Entsumpfungsarbeiten und über den neuesten Entwurf zur Trockenlegung sprich«,». — D« Frage der Knisumpsunn un-ltles !N.','"N" ist eben gtyelNviirilg ^u tt> citt'ttllf" Y»> worvcn. oa >!.e schou ili dcr tomiNvnocn Landlagäftssio! zur Verhandlung tominen soll. Der Nortrag dürste daher weitere Kreise, namentlich die BesiiM am Moore, inter-essieren. — (Eine Automobil-Wettfahrt) wird in der Zeit vom 8. bis 17. d. M. von Nizza nach Abbazia uno retour stattfinden. Tour: 1. Tag, 8. April: Nizza-Turin (228 km); 2. Tag. 9. April: Turin-Verona (328 4 kin); ?.. Tag, 10. April: Verona-Meftre (120-7 km); 4. Tag. 11. April: Mestre-Abbazia (Mestre-Udine-Görz-W i p-pachertal - Rakel - St. Peter - Dornegg-F e i st r i tz Castna - Fiume - Abbazia, 284 km). Gesamtzahl der Kilometer von Nizza nach Abbazia 1907. — Ankunft in Avbazia: Freitag, den N. April, von 1 Uhr »achmitiags angefangen. Ziel: Lipovica, zwischen Abbazia und Volosla. - Zu Ehren der anwesendeil Teilnehmer am 'Automobil-Rennen finden in Abbazia große Festlichleiten statt. — Abfahrt von Abbazia: Montag, den 14. April, von iiipovica um 4 Uhr früh. Netour: 1. Tag. 14. April: Ab bazia Mestre: 2. Tag. 15. April: Mestre-Verona; 3. Tag. l0. April: Verona-Turin; 4. Tag. 17. April: Turin-Nizza. Ankunft in Nizza: Donnerstag, den 17. April, um 2 Uhr nachmittags. — (O fi e r n i n d e r Z o i s h ü t t e) feierten heuer zwei kühne Touristen, denen es nach Ueberwindung großer Schwierigkeiten und trotz der ungeheuren Schneeinassen ge-lang, diese Schutzhütte ans dem Wege vom Suhadolnit zu io früher Iahrebzrit zu erreichen. Ein Versuch, am Montage .uorgcn die Grintavecspitze zu erreichen, gelang nur bis zur sogenannten Dolga stena; ein loeitcres Vordringen hinderten haushohe Schneewäilde sowie ein mit furchtbarer Gewalt .'inherbrausender Nordsturm. — Hiemit erhielt die Zoishütte seit ihrer im Jahre 1896 erfolgten Erbauung ihren ersten Kinterbeslich. — (A c i einem W c> l d b r a n o e v e r u n g l ü ck t.) Am 3l. v. M. nachmittags begad sich der 52 Jahre alte Grundbesitzer Joscf Eeglar aus Groß-<''rnelo, Oeineinde Oberdorf, in seinen etwa eine halbe Stunde entfernten Wald-anteil, unl das bort zusammengellaubie Slreuholz zu verbrennen. Beim Anzünden des Streuholzes geriet das etwa einen Meter hohe Gras in Brand, und dann verbreitete sich das Feuer, vom Winde begünstigt, so rasch, daß in kurzer Zeit ein Joch Waldung samt allen jungen Waldpflanzen ein-geäschert wurde. Ceglar, in der Besorgnis, das Feuer könnte auch auf die Nachbarwälder übergreifen, bemühte sich nach Kräften, deinselbenEinhalt zu tun, wurde aber hiebci von den Flammen ergriffen uud erlitt am ganzen Körper solche ärandwnnden, daß er bewußtlos zusammenbrach lind von oen herbeigeeilten Qrtsinsassen nach Hause übertragen wer-dc>. mußte. Er starb tagsdarauf. —ik. '' (U nsal l.> D ie Hausbesorgerin Helena Nojc, wohnhaft Aahnhofgaisc Nr. 2(>, glitt gestern vorinittags aus der 3tiege aus und fiel über dieselbe, wobei sie mehrere Kontu sinnen erlitt. "' (Diebsta h I.) Denl Hochschülcr F. M. wurde aus 'eineni Wohnzinuner am Valvasorplatze Nr. L eine schwarz-cderne Brieftasche mit einem Golomonogramm und einer Zioanziglroncn-Nute entwenvet. Der Täter ist unbekannt. — (A n o e r G r a z e r U » i v e r s i t ä t) wurden vom Jänner bis Ende März u. a. die Herren Viktor Erschen ^iis Liitai. Franz Possanner Freiherr von Ehren- Hal aus Laibach und Johann I a n e s ch aus Laibach zu Doktoren der Rechte Promoviert. — (Fahrrad uud Schnellzug.) In Fiume ^retteten z>vei Nadfahrer mit dem Direktor dcr „Adria". das; sie auf dem Rade früher von Finme nach Laibach kommen würden alü der Direktor mit dem Schnellzngc via St. Peter. Der Einsatz war 1000 Kronen. Sonntag in der Früh fuhren inn die beiden Radfahrer zugleich mit dem Zuge. in welchem 'ich ihr Gegner befand, von Fiuine ab und kamen in Laibach lier Stiinden früher an, als der Direktor mit dem Schnell. ,uge. — (Nach Amerika.) Aus dem Verwaltungs-gebiete Litlai haben sich im Monate März insgesamt 43 Personen auf Erwl'lb nach Amerika begeben, beziehungsweise ivui'den an soviel Personen amtliche Reisepässe ausgestellt. _________________________________—ik. Tlieater, Kunst und Literatur. — (1) 0 IN l,! « V o t.) Die 4. Nummer dieser illu-stiierteu Fainilienzeitschrist »veist nebst Gebichteil von Silvin Sardenlo, Dr. M. Opeta. L j n d m > I a und Ant. Nedved nachstehenden Inhalt alls: „Unglückseliges Gold!" Erzählung von Äogocm Vened. „Der Mann auf oenl Dache" Von P o bg o r i 5 a n . „Alif der Bühne des ^cbens", Drama iil vier Alten, von Anton Medved. „In luftigen Höhen". Skizzen über die Luftschiffahrt, von H. Z.. „Die Kirche von Aquileja unter den Slovenen". historische Studie, von Dr. Josef Gruden. „Zwei neue ! heater stücke auf der slovenischen Bühne", von Dr. E. L. nid —j—. „Von der Save bis zum Bosporus". Reise-,'iinnerunge» von Ivan K n i f i c, ..^cix^inin I'Ililo-!l:»l-ln<»!li<'«l'lli» in Laibach", von Viktor Stesla. „Ueber die Ueberwinterung der Schmetterlinge", von Mihejev, und „Der große Tag". Silhouette von F. S. F i n 2 g a r. - Hieran schließen sich Literaturberichte und verschiedene Notizen nebst einer Schachrubrik. Der illustrative Tr.il bringt 1,1 Abbildungen und 4 Bignetten. — (Hiiitei^ski lovari«.) Inhalt der w. Nummer: 1.) Verschiedene Fortbilbungs - Lehrlurs/. 2.) Das Schulwesen in der Spezialbudgetdebatte. 3.) Aus der Rede des Abg. Dr. Ferjanöi^ in der Budgetdebatte, l.) Feuilleton. 5.) Korrespondenzen. 6.) Vereinsmilteilungen. ?.) Literatur und Kunst. 8.) Mitteilungen. 9.) Amtliche Lehrstellen-Ausschreibungen, ^ (tt i o von nki u5 i t o ! ^.) Inhalt der 7. Nummer: 1.) Osiery/dem!«,. 2,) Viktor S!e5ta: Das Ech»lw,sen in llrain »or dem Ialne 15M. ''.> EchMrzj». 4.) Iin prulestantischcr <)islor!lll üb^ ' in. Eheäuertehre 4.043.539 X 52 ll. die !>t>n^""^Dii Sparverkehre 70.799 X 79 li. im Chectverlehre 1,bv<> !>4 l^. 3er Krieg in Sudasrila ^, Von einer Niederlage der Engländer, die b""^ ^es vier Wochen im Westen der Kaplolonie erfolgte, g<>" « HL , jetzt Berichte in die Oeffentlicykeit. Ein disl)er von ,^ ^i sur zurückdehaltenes Telegramm meldet nämlich, ^W 1 Nacht von» 5. auf den ^. März bei Ealvinia ""^ ,^ l Kolonne unter Oberst Doran von starten Alitt'iav ^ angegriffen lind völlig aufgerieben worden 1^1. >^l' <, länder mußtcn dem Feinde sämtliche Provic>nt>vag ^, lassen. Nach heftigem Kampfe wurden Oberst -^ i eilf Älann gelötet und 30 Mann verwundet. ,nii!i^ „Dailtj Mail" berichtet aug Berlin: Min' "l^ ^. Kuyper behauptete, sein dortiger Aufenthalt gelte ^ ^ techilischen Schulen. Dann berührte er den -^"^ ^ ^'! asrila und sagte. Englands Lage sei äußerst sch^^n^ Dinge seien nicht zu ändern, man müßte denn den .»^ sl> ^ halbem Wege entgegenkommen. Das sei fast ""'" «^il '" ^ lange dir jetzige Regierung am Ruder fei '^^.^,fd^ ^ Südafrika noch etwas zn reden habe. Der Krieg >l' ye t"« ll selben Fleck wie vor einem Jahre, lind England Huren im Kleinkrieg nicht besiegeil, ^^-^ Telegramulo des ll.k.Eelrgrüpl)en-Gorresp.-B"tt«l Die österreichische (sskadrc vor Spez'"' ,^ Spezia. 2. April. Im Marinellub sai'd ^'^^l>ll Ehren der Offiziere der österreichisch ungciriM.^ ^' ^ ein glänzendem Ballfest statt, welchem Ko»tte-Äo" ^ « Ripper, die italienischen Admirale, die Vertreter ^^,iis^ > den sowie zahlreiche österreichisch-ungarische und ^l^ Offiziere beiwohnten. Das Fest verlief i» ""^,id<>'' Stimmung und währte bis zn den frülM Molg<>>! ,^!^ ! Tpczia. 2. April. Heule vormittag" ^^e z bs« , chischcn Estadre in Vegleitnng des Admirals -l""" >M"' Arsenal. Dann gab der .Nontreadiniral an Bord arch" den Militär- und Zivilbehörden einen LuM- Der Arbeiter-Ansstaud iu Fiume. ^, AudaPe st. 2. April. In Filime verlies ^ "'^ Nacht ruhig, da die Arbeiler der Reioschälfadrll " .^jl, ^ der Direktion, wonach jene Arbeiter, welche ^"' hM l, 'Arbeit aufnehmen, eine Lohnaufbesserung ^^"„ ',! ^err Gruppen Arbeiter die Straßen, worauf^ geschlossen wurden. Das Militär ist in Bereits^)"' Der Krieg iu Tiidnfrika. ^»el< Lo » don . 2. April. Ein TelegraniM ^" Hosch^l ?us Pretoria sagt: Oberst Lawley meldet "" ,^dla^. lop vom 31. März. daß cr eine Abteilung ^" sch,B»" g, detachiert habe, ivelche 70 Meilen östlich von/' «l^^",,^ operieren sollte. Gestern früh gelang es d>c e ^stal^, cin Anrenlager zu überraschen. Dieses "hien ^, ^!'^ nlld nahm den Kampf auf. Nach lebhaftem ^,ptabte^i> dieDragoner sich zurückziehen, um sich mit ^'^ >>^ Wien. 2. April. Gegenüber der Blätter'" ^ ^ nach die wirtschaftö politischen Verhandlungen ^r ^ seiiigen Regierungen in der letzten Zeit eine l" I.^nd^^l' genommen hätten, ist die ..Auoapester '^^"« d Fe'tigsteU '^cht ?" ^ Zl'liinrifkö nach der, »on Mem Anbeginn '„ "'' i ^^SLs^ffg %r. 75._________________________________613 ___________________________3^tyrjt igO2. ^ Verstorbene. ' W^zen'i,.?^ Martin Kavönik. Inwobner. 75 I., '^° 9 ^ 'V 62°3ra«,.ä. __ Maria Turnset, Wächte«. . ^^^5^' ^hami Nabmt. Kaischler, 35 I., ! ^'^ilchr Veobachtunnen in Laibach. xl ^^^^«':' m. Mi.N values ?!is-, N mm. ,i! 3 ^^"------------------------------------------------------------------------------'------------ !>, ^ L^ ! ^3 ! "'"" ! d^<' Z^Z ji ^^^°, ^ ! - ^ ^ ^ l^z^ -' " > '" ^ ^?W, mähi« ! brtvdllt ^!____ ^. ^« ^' ^" ^ ! l 1 l SU. mäßig 7 'rttvöM ! 0 l) ,,i ^? l°^n,iNs! ^, ,,.slri^n TeMle^Nir M 3". Nor- '!' ^^ ~__________________________^____ Ü «^"^"llicher 3i— IK90 Rindfleisch I» pr. kß 124 -,- ^allifsuch, » . . -! - — Kalbfleisch » , .^ft . — Heiden » . . — > »430 3ckwl>in?fleisch » l 40 '- Hirse, weiß . . . -!- l,b l;0 Zchdpsmfleisch . «0 -- Dilttru,, alt ».. - 12 40 Hlhndel ftr. Stilck l 50 - - Cldäpjsl »., 4- 4 20 tauben . —40 >- Ebseu pr, Liier . —.35 - - heu pr. q . . . . 7^0 ^ — U.nM » . —25 -'— ötroh »»,.., 650 -i- Fnolen » . -25 !- yolz.han.,pr.Cbm. 7 5n -,— Rndsfchmalzpr.llß 2 30 -weich., . 5 25 _!._ O^welneschn'ul^ » !: gerauchrn » j l 5s> > ! Philharmonische Gesellschaft. Chorproben n finden statt Dienstag, den 1,, und Donnerstag, den 3. d. M , jedesmal um 7 Uhr, beziehungsweise um 8 Uhr abends. Schwarze und farbige Seidenstoffe in grösster Auswahl. (H76) 5-2 Alois Persche, Dompiatz 21. ' Pi *hid *n-l?nstige Frau «uoht ein ' ^ v°ö ^ , ahe luler Mädchen — ; *teiis*">e'i>ii, allreu aufwärts in f-org- ! " die Ad, gfl 7U «eli'nen. — Auskunft W '""»«^t.aiion dics.T Zfrtui.R. Hausmeister in d Iai' die Villa Nr. H ^rjavecgasse ge-Nte1'^ b ,Sucllt:. \?^uJr;«'us^ a;n.1 im Hoch- EJ19/2 Po J^beni oMic. 5 ^ka11^?'!'14 ALt0»a Kokot.-a, H'e'su v 1 > c> kr notarju Kc.rolu v »»ade^ali, ho JjHne aPrila 1902, C^' iln!J' UH' l>ri 8l>od:>j ozna" vSC iJI»v izbi ^1»dražba VSain , V Velifce™vphu go-Wa inpO8loPJa, Ireh Iravnikov, KP St ?4/f!rih «ozdnih parcel, ''VMveh atobè- Verh vin°- \^Nja ^10^ iz nekaJ PolJ" Nepiemifnini, ki jo je prodai na dražbi, je (Idocena vrednost ad 1 na 1702 Kf ad II na 50 K, pritiklini ad II. na 1 K 80 h. Najmanjfii ponndfk /nasa wi 1. 1135 K 87 h. ad II 83 K ,'U h, «kupaj 1169 K 21 h; pod Jem zneskr.ni se ne jHodaje. Di\i?.hene pogoje in lislite, ki se tiöejo nepreniièn n (zemljiško-knjižni ( izpisek, hipolekarni izpisek, izpisek v/. kalaslra, cenilvene /apisnike i. I. d.) Binejo tisti, ki žele kupiti, progledati pri spodaj oznamenjeni sodniji, v izbi 6t 2, med opravilnimi utami. Pravire, kalere bi ne pripušèale d'a?.b», je ogl&siti pii sodniji naj-pozneji» v dražbenein obroku |i ed zaèetkom dra^.be, ker bi se aicer ne mogle ra/veljavljali glede nepre-in irr nine sune. 0 nadaljnih dogodkih dražbeuega postopanja ^« obvesiijo osebe, kalere imajo sedaj na nepremiomiah pra-vice ali bremena ali jih zadobe v teku dražbenega postopanja, tedaj-saino z nabitkom pri sodniji, kadar niti ne sianujejo v okoliftu spodaj oznamenjene sodnije, niti ne imenujejo tej v sodnem kraju stanujoèega po-oblašèenca za vroèbe. I)olo(Mtev dražbenega obroka je /aznarnovati v bremenskem listu vložkov za nepremiönini, ki ju je pro-dati na dražbi, C. kr. okrajna sodnija lladeèe, odd. I, dne 9. maroa 1902. Anndmachnng. Jin lü'gl'lmm'm'ii Ät^natc März' nnirden bt'i d.'r Krainijchen ,Spartasse von l^<) Pan^n.....^ ^^.3ltt'2l. !eili^'lesst lmd lii, 17.^9 IiltsnijVnt^l , . , > U5>4.7:N'22 Brljllfs Ellallssliliq von HWolll-klil-Darlt'ht'il sind iin vl'rfll)ss<'lll'N Quartale :>tt Gl'sllcht', lllit nnlch^i di>> Slimm«' voll X 288.8ft« 3<^ dl-alij^llichl nmrdi', i'll'rrlt'ichl u'ordt'ii -. 37 Gchlchl' nulrd.'l, durch Bewillign,,^ l'm, .... 280.568-30 ganz odrr tnlll'l'isl' bm'icksichtiqt und rin Vitist»'Nl'r od Manuls swtllN'ninäßl^-r Deckling t^'sscnnl'sl'il Bei dem Pfandamtc l^ilvd^, ini Moonl.' März 1245 Psälldn gt'gt'il Darlcht'ii von........ X I4.V53'— eiM'l^l ll,»d 125,4 Pftlidrr nm . . . . . . » 14.048'— cmscMst. Im sslricht'tl Mmmt? d?s Vovjahlt's find 1144 Pfändn um . ......... > 15.V15--. eillgelecit und l l?.'t Pfänder um...... » ttt.940'— ausgelöst N'ordcli. Staud C'udo März 1902: 12.211 Pfänder mit.......... » I70.232-— Swud Ende März 1901: N.!)2tt Psänder mit.......... » 1O7.V55'— Laibach am 1. April 1902. l"" Die Direktion. Kurse an der Wiener Oörse von; 2. April 1992. ««« K«. osfiMm «.rsbl°ttt Dir !l0 dsr «Plversen Los?» verstth« <l^>l^—'— _____ « ^ .' '", l/ ^„,"il.'.:,^ä is,4 . <'' ,'^^...;.stf.,,°!w«.V v«^ ! Oom Staate z»l Zahlung übsluommene Elstnb.'Pllor. Obllaatlonl». W!al','1vbü!,!l !«X» >i, 8N00 M, 4«, ad l0°n......l>5'?5 1>li75 iiliiabs!l>dal,!!. 400 n, 2000 Nl. 4".,.........,19 l0 lL0 - ssia»,, Hossl A., Eu>, l«»4 (blo. 31,l 6Ub.< 4"„.....»«?„ lW^o Hcl!i,iilch>' Karl Ludwig Äal,» (div, öl,) «<>»> 4"^ ... l»» ^i>! W?<> V«nr!tx>,„er «ati», , 4"/, , , , ^'45,^ vu i«i> ! Hwnl^chuld der flinbtr der ungarische» Krone. 4',, »!H, H^'ldrtnle pn Nas>> , lll»7i> l<8 !!,, l'io, dto pn Uüiiuu . , , , 1>ft?s>»!«^ st^üfrsrli, pll tt^sis . . . »7's>o V? ?»' »"/,> di», d!u, dw p>>, llltimo , N7 ', dlu, «u, Tillirr <(W Nl >'>" dlu, Siu.ue-rdN», «ling, Oslli,) ! ! u I ll<7»>.......,20 35'l« 2> d>!>, d!o l> i»0 », ^. ,!«! k 20?—^><< 3!»ri« V!e^ ^'°j, 4",, , . . , lUl! - s<»,!»-4"« u!i»ar, HNlüdsilll.-Odlig z<7 ll0 »«-" ^ y lroat, u»d jlavon. dettv «7 — — Hut.?!'!' üfftNtl. Ani,<>»N. ilol!'!-,'!, d,r ütadl Ginz . . W l<> !« 7l» «„it^c,! bor 3lllbl Wlll . . . l<».°» »0,l^! Ä<> dle. d!u. dlu. dtu. ^l89»>. . . . , l« ü>»! '.««i»0 4"/lNaiixl Bandes Ä»lrl>fn . ! W -j 9? - Geld ! Wa,s Pfandbrief» »!e. N.'iMfN'.LanbesHup,.«!!,!!,^» «»—!>»»>' 0e/ijä!iv, «ll. 4.,, . , . . . , . . llX>»0 »l»l u<, bl», dto, üvjülir. lxll, 4«,» !l»x> ^'»!l<»l ^io öpnllasi^l.bsl..»X»)..vsl!,4«° UX>2N,01' Vlse>ll>ah!,'pr!or!la!"> 7N ,n, 7^, öiaal'lda!)!!.......!"^' "« - ö>>t>lm!,i! li 3»,^Vs^,)ü>"! ^»>> !»»!j '.ll i»,4 >><' dlv, ^ü"».....l20 ! ,. -- Ung,'»aliz, Val»n.....»l>? »<> ,0«-9<> 4",, lllürl-fln!,,,, «>,d»s» ,««!»<> »n« - Divers» fos» Verzinslich» 1!«s,. ,1« n Äudvl,l«dil L»!l «m »«" ^>,ü '»7^ !»"/,> .. ., <» ^«3 ^/° Do»^>, S!cg»I, i!°jt . . 2R)-««.',--Nuuei-ziusllche ^°sc. «udap, !das Kltdill^ s!...... 4!^'- 44»'- liloru Lok 4«! !I, EM, . , ,!l«?-!,?2- <)fenlr i!,,',,' 4« t>..... »"" —,2»3 - PM'i Lole 40 ,1, <3M. . . . l8»—i,«2. ')!i»1s!l«fr^uz. l^il, GN» ». l0ft, >7 W! ü« 20 „ u,»g. .. .. 5 »2 . IalM'^ole 40 sl..... «Ä5'.-!«4»-- Lt,-L°se <« « , - , !»70 -. WO- Wi^i'rr Eoiom.Hoss v, I, l»7< 4!^? -. 4.1» — 0>cw'»st!ch. d, »"» Pr,-Echuldv. d. Äod,»lrsbila»,!.. E'l,,i!<«? >, , . »S72' 29so «a» », Vttritbö Of>, s,1v ftübt. Stva«f!,l>. in Ulm lit. ^ . 8«7-!i5 «»« «'ü bün- »(Hl, vlv, d,», , »lM. , . . »75 - «?«' - DüiBobl'iibacher E, V, 4(X» »i ^«'- :^>! — y>>vd!!i^»d>>Ätorbd,l0>l>,- ^>>il'U>ch.,It 800 .'47ll- Vlaz D,!i,rEilf»v. looflabg». 19,72 »S4 72 Htaa^l'nriidal,» ^(X) sl. V.. . <>?» — «?« — HMbahn «»« sl, «..... j «l'5O K4-50 öüd»ordb, Verb,-«, 2W,1, Äodli,.-«»,!., Okst..'l!0 sl. -'-> - - btl>, dti>. per Ultimo . . «S« ^!«9? ho Kicditlxml. «ll«. ling., AO !l, , »S8 — 700 - ^»'puilisiio'iül, «llg,. 2lX! si. , 4'<<«'—42» - E^ll»mpls Ges,, MM,. 5— 4'^z — «iro>l!.Kai'lt!w,, WisNfv zjHN fl. 4?0 — <«o-- HNPot^N,.. «>!l.,2«»sl.»<)".,lk. il?li--!iy7' - LHlltvrbllül, Ol'st,, 200 sl . . 4»1'2l,! 4«« Ü0 Vtftell.ungar, >ün„l, »«I» s! . i!.,'»«' »«,7 Unionbanl 2l«» sl..... üz^ — l,°,g.^, «n-lehlibanl. «Na., ,40 sl, . 88li'- »»,' - Indulirie» Unter« nehmunlztn. Äaug,s., «n„. vsl„ ion fl. . . i»5'— „K — El>l»bI,!d. l» Wi^ii loa ', lOosl, s?!l - ?7Ü — ,.E!!)l'U>ich!", Papis!!, u, Ä, . ,»« — »4«-. LiesilissN' Vr.i>,^lsi xx» sl, . . !,z,s'—«,',4- — Monla» Oli^llsch., Oesl, alpin, !-»»« —l!i9? — Präger llissn Ii!d,!Kes. ,>«-—h«N'— „Schlvzlmnvl", Papiers, »W fl. »lln — »4v'- — „Etenren,,,". Paniers, u,V,-V. »zi — »»4. - lrifailer ssolilenw, OeseU, ?u fl. 4!^-— 4,,' — Wüfsf,!f,V,.«>«,!,!Wis!!.l00,I. 3ZX —!!>»»._ 4N» li........ ?«z-. 7«5. - Winirr Va»^j>'ll!chasl 10» !l. . 557-—,15» — MtNtlbergrvAi^,! Mlin, Hts. 705 - 7W - ßenistn. sslirz, Klchtt«. «msterbllUl....... 1st? »l» l!,8 - Deutsche Plätze...... I»?8^1l?^ L»«d?»........ lliO 1<> »4» «» Pari«......... l»4« »<'5>l Vl. P>>! Ü0 ^mn^ Ztnlte..... lftl'U I?»'« Deulsche «e°!llno!e» . . ll? »2 ''»« "'^ «Ulltl^tllsl»...... ! «5!«,» »ü^,> fiaibadjer Leiturtg $r. 75. 614 3. gforif \$^s (1221) 1,5680. Konkurs-Ausschreibung * für die Ausnahme in die l. und l. Kadettcuschulen. Mit Beginn des Schuljahres 1902/19M (Mitte September) weiden in die l, u. k, Kadetten-schulen Aspiranten in beiläufig nachstehender Anzahl aufgenommen, und zwar: In den !, Jahrgang der Infanterie»Kadettenich»len in Wien, Budapest und Prag** je 90; in den l. Jahrgang der I^fanlene-Kadettenschulen in Karlstadt, Königsseld in Miihren, Lvbzüw bei Kralau. Hermannstadt. Trirst, Murburg. Lirbenau bei Graz. Pllhburg"*, Inl>ö» druck, temebvär, Kamenih bei Peterwardein. Struß bei Marburg und Leml>erg je 30 bis 50; in den l. Jahrgang der Arlillerie»Kadettenschule 150; in den I. Jahrgang der Pionier-Kadettenschule 50; In den l. Jahrgang der Kaoallerie-ttadeltenschule 50. In die höheren Jahrgänge der Kadejtenschnlen werben Aspiranten nur insoweit auf' genommen, als Plätze verfügbar sind. Die Ausnahme in den IV.. bei der Artillerie» und Pionier Kadetlenschule in den III. Jahr« gang, ist unzulässig. Die Ausnahmsbedingungen find in der «Vorschrift über die Aufnahme von Aspiranten in die l. u. l. Kabettenschulen» (Auflage vom Jahre 1900 mit Nachtrag vom Jahre 1W2) enthalten; hier werden nur die allgemeinen Bedingungen hervorgehoben. Diefe sind: 1.) Die österreichische, beziehungsweise ungarische Staatsbürgerschaft oder die bosnisch-herzegowinische Landesangehörigleit; 2.) die körperliche Eignung; 3.) ein malelloses Vorleben (entsprechendes sittliches Verhalten); 4.) das erreichte Minimal» und nicht überschrittene Maximalalter; b.) die erforderlichen Vorlenntniss?; 6.) die Uebernahme der Verpflichtung, für die Anschaffung und Erhaltung der vor» geschriebenen NuSstaltunksgegcnstänbe aus eigenen Mitteln zu sorgen; 7.) der rechtzeitige Erlag des Schulgeldes (Equitationsbeitrages). Iu Punkt 4: Für den Eintritt in den I. j « 3Z l 14 5 3 x i 17. j ' ' II. > Jahrgang einer Kadetten« j ^I 1 lb. > «Ln 4 l6 > Lebensjahr . . III. < schule ^L l 16. 1 H"Z ( 19. ) fchnefetzt. Das Alter wirb mit 1. September berechnet. Bei Allers'Ueberschreitungen bis zu einem Jahre holen die Kommanden der Kadetten« schulen die Entscheidung des Reichs'KriegS'Ministeriumö ein. ZU Punkt 5: Den Nachweis einer entsprechenden Vorbildung haben sämtliche Aspiranten durch die Beibringung von Schulzengnissen und die Ablegnna. einer Aufnahmeprüfung zu liefern. Die Schlilzeugnifse müssen nachweisen, bah der Aspirant nachbezeichnete Klassen einer öffentlichen oder mit dein Rechte der Oeffentlichkrit ausgestatteten Realschule oder eines solchen Gymnasiums mit mindestens «genügendem», zur Ausnahme in die Artillerie» und die Piouier» ssabettrnschule mit mindestens »gutem» Gesamt Erfolge absolviert hat 5, und zwar für den I. j l vier l » » II. ^ Jahrgang die < sünf !> unteren Klassen. . . III. j l sechs 1 Von ungenügenden Klassifikations»Noten in der lateinischen oder griechischen Sprache wird abgesehen. Den einzelnen Klassen der Mittelschulen sind die korrespondierenden Klassen der nach dem XXXVlll. Gesch.Artilel vom Jahre 1868 organisierten ungarischen Bürgerschulen, der Kommunal« Bürgerschule in Fiume, dann die V. bis Vlll. Klasse der Kroatischen «höheren Volksschulen» in Olosac, Ogulin, Sissel, Neu - Grabisla, Virovitica und Brod hinsichtlich b,r Anforderung der nachzuweisenden Volkenntnifse für den Eintritt in eine Kabettenschule gleichzeitig Den Bürgerschulen der im Meichsrale vertretenen Königreiche und Länder, sowie den kroatischen Bürgerschulen kommt diese Gleichstellung nicht zu. Die Aufnahme in einen höheren als den I. Jahrgang kann nur erfolgen, »venu außer der vorgeschriebenen Vorbildung, bei der Aufnahmeprüfung auch die Kemllnis jener militärische» Unterrichtsfächer nachgewiesen wirb, welche in deu niederen Jahrgängen gelehrt »verden, Für den Eintritl in den l. Jahrgang einer Kadettenschule erstreckt sich die Ausnahmö-Prüfung auf nachfolgende Unlerrichtsgegenstänbe: Deutsche Sprache, Arithmetik und Algebra, Geometrie, Geographie. Geschichte, Natur» gcschichte, Physik, Chemie, und zwar in jenem Umfange, in welchem fie in den unteren Klassen einer Mittelschule zum Vort age gelangen. Aspiranten, nxlch' zwar die vorgeschriebene Vorbildung nachweisen, aber den Anforderungen der Nufnahm5piüsuna. nicht entsprechen, llwneu mit Zustimmung der Angehörige« in einen einjährigen „Norbereitungs'Kurb" eingeteilt werden, nach desfen Absolvierung sie in den l. Jahrgang einer ttabeltruschulc aussteigen. Solche «VorbereitungS-Kursr» sind an den Infanterie.Kabellenfchulen in Prag, Lemberg, Marburg und Straß aufgestellt. Die Angehörigen haben in den Aufnahmsgesuchen zu erklären, ob fie mit der eventuellen Ginteilung dls Aspiranten in du sen Kurs einverstanden sind oder nicht. Zu Punkt 7: Das Schulgeld beträgt: ») Für eheliche ober legitimierte Söhne von Offizieren aller Etanbesgruppen. evangelischen, griechisch-katholischen und griechisch, orientalischen Militär»Geistlichen, Militär» Beamten, Mililär-Kaprllmeistern, von Unteroffizieren und in leine Rangsllassc eingereihten Militär» Gagiften brs aktiven, des Ruhe> und des Invalidenstandes des l. u. l. Heeres, der Kriegs« Marine und der Landwehr 24 k jährlich; l») siir eheliche oder legitimierte Söhne von Offizieren und unter ») genannten Milltär-Geistllchfn und Mililär»Veamlen in der Reserve des Heeres, der Kriea>Marine und der t. u. Landwehr, des nicht alliven Standes und im Verhältnisse der Evidenz der Landwehr, von O'fizi.ren (Militär» Beamten) im Verhältnisse «außer Dienst», dann von Hof» und Zivil-Staatsbeamten und von Hos» und Iivil»Staallerie«ssadettenschule ist außerdem im lll. und lV. Jahrgange jührlich ein Beitrag vo» 400 k in den zur Beschaffung der Reitpferde und so-'sligen Erfordernisse für den Neitunterricht au dieser Schule gegründeten Equitations-Fonds in den gleichen Raten wie das Schulgeld zu erlegen, ssür die Gähne dcr uulrr 2) genannten Mililär.Persouen beträgt dieser Veilrag die Hälfte. Der Erlag elneS Kostgeldes wnd nicht gefordert. Die Glsuctie um Aufnahme in eine Infanterie'Kabetlenschule sind dem Kommando der nächsten lkadeltenschule. jene um Aufnahme in die Kavallerie-, Artillerie» oder Pionier.Kadelten« fchule dem betreffenden Schul.Kommando bis längsten» 15. August einzusenden. Den Äusnahmsstesuchrn sind beizuschließen: 1.) Der Tauf. (Geburls.) Schein deS Aspiranten; 2.) der Heimalsschein desselben; » tk^UlPlNN del KlmlmeUMchleibliNn, da„!> t>e> Vorjchnsl üb'l d,t Äufnalnof l>oü Afplrllülr» t» die f und». Kabelleüschul»» stnd »ui, der l, t, Hüs^ und Lwalsdiilcltn-, odev vu» b>-< d,i nilch«,» Nadlt!„>ftl)»!f tl>^,l)olt " Hlrnmt« ls-!» i" »»<»r^»lz»n, 3.) das von einem aktiven Arzte des Heeres, der Kriegs»Marine oder der ^ allsgefertigte ärztliche Outachten über die wlperliche Eignung des Aspiranten M Erziehung Menstbuch N - 26 ^; ,., ^ 4.) das ganzjährige Schulzeu>,nis für das Schuljahr 1900/1901 und sa"«'" zeugnisse für das Schuljahr 1901/1902"; ^,lM^ 5.) das Impfzeugnis (dkses jedoch nur dann, wenn die Impfung in dem «lj achten nicht destältigt ist); , ^ «^ j 6.) das von der politischen oder von der Pol!zei>S Allfenthultsor»''^ ^^ ranten auegestellle Sittenzeugnis (dieses jedoch nur dann, wenn im Schul,eusnl>!e^i> über das eütsprechende sittliche Betragen fehlt. oder wenn der Eintrttt in die ^ ^jlB^ ' nicht unnnttl'lbar aus einer offmtlichen oder mit dem Ncchte der Öss'-ntlichlelt a> , Schule erfolgen sollte). ^n"' Unvollständige oder verspätet einlangende Gesuche werden von den Kad?lil">"' berücksichtigt. ^ ^ Nach Beginn des Schuljahres findet eine Aufnahme von Aspiranten n ""' Wien, im Februar 1902. .a^illll«' Vom k. u. k. Neichs-Briess-Mnllterl" Muster eine« Nns»ahms«Gefuches. An ., das Kommando der k. und k. Infanterie-Badettensai" Stempel " PraS' Krone). . ^ Ich bitte rm die Aufnahme meines Sohnes Emanuel K.....'" gang einer l. u. l. Infailterie-Kadettenschule, *" und zwar wenn möglich, nach Prag. Lobzöw, Lemberg. Als Nufnahms - Dokumente lege ich bti: 1.) Den Tauffchein meines Sohnes; . «... ,.. ^ < 4.) d,e SchulzeugNlsse der letzten zwei , ^ '" ""«N^s7. ^ Studienjahre meines Sohnes. 1 ^ F°r<«angsll°sst>. ^H Ich erlläre. daß mir die Bestimmungen der Vorschrift über die Alifüalintt^'^ , in die l. u. l. Kadettenschule vollinhaltlich bekannt sind und daß ich mich verpacht?. ,^e ^ festgestellten Bedingungen gcnau nachzukommen, falls mein Sohn in eine ltatxl genommen wird. . ^ ft''° Sollte mein Sohn den Anforderungen der Aufnahmsprüfung nicht entsp""> ' mit dessen Einteilung in den «Vorbereitungs-Kurs, (nicht) einverstanden. .......am . . ".»......190^i. Franz K..... , (Angabe der Adresse d?s Bittsiellers.) ^ Anmerlunn: Das ttlesuch und das ärztliche Gutachten sind mit """ l ^5> marke, die übrigen Beilagen des Gesuches, wenn sie nicht schon gestempeil stnd, «"> Stempelmarle zu vnschen. ^ » Mit Ven zur Untersuchung de« Eehvermll<,tni' ,r^ldtlllch»n V,l>'lfe» stnd außer dsü H'"g, '^ u»b Bildnilgs «„staltrn «iseht».- Vi, P!ich-Kümmü„den i» »8in<, Äübapest. Pra«, Vraz u»d "' ^^ ^^ sun?' »ob lr»ppf,i äpilHlc, i die lligliüzuogid^iilv ««»»»»»bf», ios^r,! im Zlanborie dsriclt^n " ^. ^ ,^ SanilüX! A„s!aU,l> sich bsfiütx! i daüil dle Milllüv 2lauu,!s «ouim^nde» - mit ««Zicl'l»« °".^,,1,!^ l> daiu, Bornim« u»v drv H^^^uwina - in^r ««lüisonc,!, >u lu^Ichei, sich cii> i»i^g!mf»i>> obe> le!«!"» ^,^, ttommnnbu, jedoch lri» l!^H>i.;u!^od^ill^ Nommaiitw vdel' Mlliläi Hpilal befinde. „^ ^U,!^ 5 *' We»,l ber Alpirao! rl»t> WiedeilioUing^prnfum, adzu^g,',! I,at, so lft ei» vl>llel>»>^u» ^^,ss! ^.> "* Wenn dir 'Aufnnlimr in die «lliUcrie^ oder Pw»i« ^idottenschule angeslredl w"',',, „^ !n ^ zwei aiwere ttadrttenschulen alizusühlei! ober eö ist die Crtlänmg ub/»»gebn!, da» aus die Ui»>e" > «udellenschu!«! ««ichlet wirb. ^^«^ (1244)3-1 «r. 1X4'V2.' Aonkurs-Auoschreibung. Bei der k. k. Oberstaatsanwaltschaft in Gwz gelangt die Stelle des Oberstaatsanwalt-Stell' Vertreters exlr^ Llatuln zur Nefetzung. Bewerber um diefe Stelle haben »hre vor» fchriftsmäßig eingerichtete!« Gchlche im Wege ihrer vorgesetzten Behörde bis 1K. April 1902 bei dcr gefertigten Oberstaatsanwaltfchaft zu überreichen. K, l. Obtrstalltsllnwallichast Graz am 29. März 1!X)s. Junggesellenwohnung bestehend aus zwei sonnseitigen Zimmern und einem Dienerzimmer, in schönster Lage, ist möbliert oder unmöbliert mit 1. Mai xa vermieten. Anzufragen bei Herrn Kalit, Ver-mittlungs-Bureau, Jur&öplata. (1H48;3-1 (1240) E, 74/2 7." Dražbeni oklic. Po zahievanju Ivana Mohoröa, zastopanega po gosp. dr. Furlanu, bo dne 14. aprila 1902, dopoldne ob 10. uri, pri spodaj oznu-menjeni sodniji, v izbi St. 5, dražba posestev vlož. st. 947 kat. obö. K ir-lovsko predmestje, obstojeèe iz hi.se st. 44 na Ilovci in senozeti, in vlož. St. 545 kat. obö. Kudnik, ohs njive. . pröjj Nepremièninama, ki J" J g!i w na dražbi, sta doloèeni vred^ na 1080 K, ad 2.) na 30U ^ ^ 1 Najmanjäi ponudek ***&& 720 K, ad 2.) 200 K; PoJ skoma se ne prodaje. ^ Dražbene pogoje in '.'.^Ä^ tßejo nepremiönin (zemyj^ \if^ izpisek, hipoiekarni 'zp!snj|!e'¦'all ix katastra, cenitvene z »P1?1 pre>fle ( smejo tisti, ki žele kuP1!1'^^!1 pri spodaj oznainenjen« a,ni. izbi äl. 8, med opravilnimi ^ Pravioe, katere bi .n® Jjyi ^ drazbe, je oglasiti Pr' hrOki» fps ( pozieje v dražbenem ow ^ zaèetkom dražbe, ker w* n«P mogle razveljavljati 81 . ! miönine same. Aft^e1 \ O nadaljnih dogodkih^( ^ poslopanja se obvestijo t- j|)(ihjf irnajo sedaj na nepre»»IC ^jo^ vice ali bremena ah Jl nja, y | ,teku drazbenega P°st0'fjniji, h>' | samo z nabitkom pn *" ^ : V ICHHH Probe, Garantie 10 J»hre> ,Äi/slbSP** I J/TfflF^ Pfaff-Nähmaschinen-Niederlage LaibacH^^^ i WSSu^BBEp E«p»r*turtn aller Systeme Nähmas<'l"°^,;K; ^1 >^!ljg""a Mr. 75.___________________ 615____ 8.«pri(1902. Gtsoch. Ä6 ArhS?* Wnd Klein»tüok werden TarifJn, hd 8llfer Bezahlung zu Mo"ftttn Ätttun«T nach VerfluO von ^d-m^ ¦ (1213)8-2 », oer> nimmt entgegen der <^tister-VerBiii in Zürich. Kontorist Ohrist, mtlltärfrel, nioht über 26 Jahre alt, der deutaohen und alove-nlaohen Bpraohe in Wort and Behrlft vollkommen m'aohtlg, verläialtoher Arbeiter, mit guten Zeugnissen, wird znmElntrltte sofort, eventuell Bpäter für eine Weinhandlung gesucht. Offerte mit öehaltsanaprüohou uuter „W. Z 2260 ' befördert Rudolf Mouse. Wien, I., Salleratätte 2. (1214)3-2 Elegante, gut erhaltene Möbel Sparherd etc. sind zu verkaufen. Näheres in der Administration dieser Zeitung. (1242) 2 -2 Tehrjönge" oder Praktikant aus besserem Hause, mit entsprechender Schulbildung, findet sofort Aufnahme hei Ernst Hammersohmidt, Elaenhandlang In Lalbaoh. (1U9) 8-2 Möbliertes Monaizimuier mit separatem Eingänge 1st sofort zu vergeben. (1236)3-1 Näheres Franzensquai Nr. 9, I. Stock. Ein nettes Gewölbe für jedes Geschäft geeignet, an sehr frequentem Platze, ist mit Maitermin zu vermieten. Näheres in der Administration diese Zeitung. (1219) 3-2 *^**BIBBBBJgBJBBBjgB2^|B^BjnBBjBSBJBBnpBBBJSBBBBBBBBBBBBBBBBB Zum Amerikaner \ ist das Losungswort in Laibach für Ansässige und Fremde. Eb 1st dies das neue Modewarengeschäft, welohes am 1. März 1902 eröffnet wurde, wo in Damenkleider Stoffen, Seidenwaren, Leinen- und Wirkwaren, Stoffen für Herrenkleider wirklioh Staunenswertes geboten wird, besonders macht das immense Teppioh-Fabrikslager Aufsehen, da die reiche Auswahl und die fabelhaft billigen Preise alles Gesehene übertreffen. Niemand unterlasse es, zeitweise die Sehenswürdigkeiten im Schaufenster zu besiohtigen. (774)2711 1 Portland- Cementfabriks-Aktiengesellschaft Lengenfeld. SS Die Herren Aktionäre unserer Gesellschaft werden hiedurch zu der I ain Montag, den 21. yjpril 1902, nachmittags 4 Uhr, im Qranö }(otel, Wien, L, Kärntnerring 9 IS stattfindenden I ^ fünften ordentlichen Generalversammlung % h,^ (Mlst eingeladen. — Zur Teilnahme an der Versammlung sind laut § 28 der Statuten nur diejenigen Aktionäre 8 in S». st' w«-*l«he his spätestens acht Tage vor der anberaumten Generalversammlung bis abends 0 Uhr ihre Aktien a lN 1 n bei rten Her!) Wahl der Rechnungsrevisoren für das Jahr 1902. x& M?A ®•) Bestimmung des Wertes der Anweaenheitsmarken filr die Mitglieder des Verwaltungsrates sowie Fest- ffi l11^ einer Entlohnung an die Revisoren und an das Exekutivkomitee des Verwaltungsrates für das Jahr 1902. U Wien, den 8. April 1902. <11M> |l Der Verwaltungsrat der Portland-Gementfabriks-Aktiengesellschaft Lengenfeld. gaifxKfot 8fitmifl %r. 75._______ 616 S.^j!^ HuBten und Heiserkeit benehmen am raschesten Apotheker Piccolis Salmiak-Pastillen. Sie sind (Ihs beste VorbeugftrnitU-l gegen ähnliche UnpÄsslichkeiten in der raufcen Jahreszeit. (4!)ft)iJ0-l8 Ein Karton 20 Heller. Im "(1245)3-1 Catt Europa •lnd folgende Zottungen zu vergeben: «Deutsche Zeitung». — «Wiener Allgemeine Zeitung». — «Wiener Zeitung». — «Reichspost». — «Sildsteirische Presse». «Chronique Amüsante». — «Wiener kleines Witzblatt». — «Buch für Alle». — «Scrfa». — «Münchener Fliegende Blätter». — «Ueber Land und Meer». — «Mercur». — «Bombe». ^T^Trfig Krone aWwf-^*- Parttuet-, Linoleum- u.Weichtiolz-Polituren Spnrsam Had einfach im n Kmuo a. Aiitou Ki-ixper. Wo ifln Lager, Vert«. tUi-ckt. Must. gratl». j Ein schönes, lichtes Monatzimmer ist sofort zu beziehen in der Slomšekgasse Nr. 14, II. Stock. •T. IvUmer» reiner Alpenkräuterliqueur prämiiert Paris 1898 angenehmster Appetiterreger. Haupt-Depot: (584) 39 Edmund Kavèic, Laibach. Gesucht wird ein Kompagnon mit 10000 bis 20.000 K bei einer gut eingeführten Fabrik mit Wasserbetrieb in der Stadt. Näheres in der Administration dieser Zeitung. (1208) 3—2 Nehmen Sie von Talanda Ceylon-Thee ein Drittel weniger wie bei anderen Marken. Sie erhalten ein köstliches Getränk! (&f,2) 10—9 Zu haben in seinen Spezerei- und Droguen-Geschäften. Ü Zum Quartalwechsel! | | Abonnements-Einladung J •:*:•:•: auf •:< :L:j:j Fliegende Blätter, Preis halbjährlich.......K 8'04 :|: |:|:j:|: nach auswärts . . » 8'56 * :*:•:•:• Frauenzeituug, illustrierte, Preis vierteljährlich ...» 3*— :¦ •:•:•:¦; nach auswärts . . » 3*12 v |:j:j:j; Jugend, Preis vierteljährlich............» 420 :•: •$•$ nach auswärtn . . » 4 85 •:; §:j:':: Meggendorfer Blätter, Preis vierteljährlich ...» 360 :j :•:¦:••; nach auswärl« . . » 3*86 :•; •:•*:•:•: Modenwelt, Preis vierteljährlich..........> 1*50 ¦:• :•:•:•:• nach auswärts . . » 162 :•: •ijijij: Qrosse Modenwelt, Preis vierteljährlich.....»1*50 '< :::•:•:• nach auswärts . . » 162 :•: :|:j:j:j Wiener Mode, Preis vierteljährlich........» 3*— >; |:j;):|: nach auswärts . . » 3'12 :•: ^:i:i: Bazar, Preis vierteljilhrlicli.............» 31— :|: ¦:•:•:•: nach auswärts . . » 324 j: :•:::::• Elegante Mode, Preis vierteljährlich.......» 2— :|: :*•:•:•: nach auswärts . . » 212 •:; >:':'< ferner: Ueber Land und Meer, Alte und Neuo Welt, •:¦ ::|:§: Das Buch für Alle, KatholiaoheWelt, Die iliuctriorto :•: :;<:•:: Welt, Für alle Welt, Zur guten Stunde, Moderne :• ¦yy:']. Kunst, Vom Fels zum Meer, Reclams UtiiverBum, j: •:':x;i Qartenlaube (Jubiläums-Jahrgang) etc. etc., :•' I'IjI*;; sowie auf sämmtliche v pj| Moden-Zeitungen^ jj; ;:•:•:;: illustrierte Zeitungen und Lieferungswerke ;: :^ (ii29)6-4 des In- und Auslandes. iji :•:•:•:• aPro"be-IfT-aMaixa.erÄ «txtf V8rl»njon acosteaa.frei. •".; jl;*>jl Hochachtungsvoll»! ¦¦! | lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg | W: Buchhandlung in Laibach. :|: Kauft Poulard-SeidS: Verlaug-en Sie Mu»tör unserer garantiert solldoa ^ , und Sointnur-SeidniiBtotfe, no)>' Spezialität: Bedruckte Boldeu-Foulard, a Jour - Oawal»«« * Wasuhsttido fiJr Klei.ltT uml »In-;««, v.m K IM:') »11 pfT M t«f. (jjje»'1'11 Wir vüikiiiitVn nach ü>¦.Kfi'nvich-UiiR.-ii 11 direkt km Privat«1"1 die ausgewählten Seidenstoffe zoll- und portofrei in dit- Wuhnunß- ^ Schweizer & Co., Luzern (Schweiz) 4 Seidenstoff-Export. (5iL^ Ix Lusers Touristenpfla# ^ flhi* Hawpi-DepAt: nii»tf' ^ggFj Iw. Soliwonlc« yVpotlw-lco, Wi<>n-31<"»<1 ^ iSa^T^ Mau vorlanfe BLiiM-SeJC^Ä*® To«risteiipsta':ler.^lijj zSüSSt Zu Imhen in Laibaoh hei den Apothekern: #• ^* Va'iJJ ^.nin^j „g J. Mayr, Ö. Plccoli. -- In Kralnbar^: y ž^^ e'n"ulw1»P' ti Fremdkörpern aller A< t. ErhäKlirli m den ApOnr , Post franko 2 Ti?g<>l 3 Kronon ö() H.'"er- ^ y Apotheker Thierry (Adolf) LIMITED l» prS'J 5 bei Rohltsoh Sauarbruun. j»f Man meide Imitaüonen und Rrhte auf obi««"' " , Tirgrl eiügebrannte Schutztnark« »n't ilt ^0/ 5 In ZahlungsstockuBj i geratene Fabrikanten, Kaufleute, Gewerbetreibende etc, a«rn '"' fji^ befindliche, werden von alter renommierter Firma nnt ihren Gläubiger0 ' ^ ^ J[ Kapital zur Beznhlu- g d-r Ausgleichsquoten wird auf Wunsch t-0ll1-e A"'f< >jj Gesl. nicht ar.onymo Anträge unter „Rasch und ooulaut 30.1961' «l» c i[tfy ft Expedition M. Dukea Waohf., Wien, I/l. J^jL ¦ ..................-—-------------------------------------------------—-------HS<<^S n Liiistts w T>««o V'KVVlNV««« ^"^' l Vruck und Perl«, von I«. v «leivmayt ^ F«d. Vamberg.