-^?^ Samstag, 1. August 1903. 122. Jahrgang. Machm Leitung. L,s »^aibachsr Zrllm,«» nschsin! <ä^l!ch, i»i< V>!<«»al»mf bsi- Lo»»- >!»b sseirilage. Dir Avminiftrntion bssiob,'» ül!» 5!u>>!ir>s!p!av ^>is, ^i, ui," Medallion Da>»,»ni»^asj>' ^> »!. ^pivchstundei» ds> ^sbal!!»» Ul»> « l>>« l» M<> ! „Amtlicher Teil. ! "^!», da« IX «d'iv^'^'ml> I>x, Lü!,! der ,. »«!'„!,>, >°<°« ">,«,»le d« !üe>ch»«chh!><»!!e« »,,«,,,ibn, ^'lle vttboten: ^ietterverbreitung folgender Preß. . N ^ '^7,^7' vom 24. Juli 1903. ^l'H «"ld^ Uom 25. Juli 1903. ^ ^^^^"^itu..g. vom 24. Juli 1903. '^ Nichtamtlicher ^eil^ ,^' ^?3^em'"'"""""' ^'".". des i'l'N, '^^blatt" !"'""!" l'en.ertt das „Nene '^'' .'., !^ "cht m... ' ''b"'s» nn,' t'ic V('stoch,ma u ^ ""' ^rso^""'' "uch di. Ol'slruttio., ,nch^ ^' 5i "".. ^, ^, ^'uar, „n, d.. Pm-imm-nt lich !/ ^" Obst ' ^" ^'schiift.m-dnnn^ au di. ,„ T.i, ^ " '""'- als sie von Ansana ^^'!?^ und'^^ 'Mm^ di. lhwtmlischou V>'^ Das „Dclitsche Volkoblntt" gibt drr Uobor.zcl,' lN>n^ Anddiuck, die Trommle d<>l bmd^ü Nl'ichobälf-wn sol nicht iln'hr zu dl'l l,iudl'l'u l,ud wouu dk> Scheidung schon ulNierlUl'idlich iU'N'oldou ist, wärr co dn^ ! Vl'stc, sil' so rasch al5 möglich ,^> l.wll,;ich<'u. Tn> „Ostdeutscht' Nuudschau" hält dk' Trcunuug gleichfalls sin- uuadwmdbnl'. Die „Nl'il-lMiclir" fot-dcl't, das^ die Lösuug dc^-uugailsch^u Parlauu'uti'liiso uicht liiugcr lnuau^gc sch^lx'u lverdr. Die l>raszcu, t'u' ,^> Ilis^'» silid, taussw-ll>u dio Gciuolusaiulcit d^'r liridlii Staotcu. Tic l>.im pctcutl'u ^at'toscu lurrdcn darauf achteu unisscu, das; uicht5 »hue uud uichto a.».'M!Oesterreich uutmiaiuiuen il'erde. Dio „Toutscho Zoituua," rät, ,uau sosse alNr^orteu, was dic Nutorsuchuug zutage sördcru wird. Die nu-garische ^irise befiude sich auf doiu^Höhenpuut'te, die Opposition spiele eiu fridole^ Vabaucniespiel. ')lur ^raf >thneu, scheiue eö, habe den ''lopf olien behalten, Co loäre hoch ali der A'it, dafl or die einsscrissene Anarchie mit sichlier straft nnd tAewanotheit zn ban >>en vermöge. Die „Arbeiterzeitung" bezweifelt, daft (Nmf vlhueu Hedcrvani die Obstrullion besiegen tonne. Tie. „Oesterr. Volkszoitung" botont, das; ein läu-gere^' ^inoarten nicht mehr möglich sei. Da5 „Nc'ne Wiener Journal" zieht die folgen in Betracht, welcl)<' die „nngarische .Katastrophe" für Oesterreich habeu iviirde und erliäri, die Oesterreicher seien schon jetzt bereit, ans die Gemeinsmnteit zu verzichten. Die „Wiener Morgenzeitung" bezeichnet die Vor gange in Vndapest als dao Werk eineö ^.utiigaute,!, dem e^' sich darum handle, den Ministerpräsidenten zu diskreditieren. Jetzt werde jeuseito der Üeitha die grosse ^utscheiduug<'schlacht geschlagen zwischen den beiden (^ewalteu für nnd gegen die Einheit der Mo» archie. Aber so leicht, wie es den Anschein hat, lasse sich der Einheitogedant'e dn Monarchie auch jenseits der i^eitha uicht 'entwurzeln. Darnm lönue man hoffen, daß der offene Kanrpf die fein gesponnene Intrigue zerreißen werde. Das „III. Wiener Ertrablatt" betont, daß nunmehr die Dinge in Ungarn bereits bis anf die äußerste Tpitze getrieben worden seien. Das „^remdenblatt" schreibt: „Der Stolz Un-garns war seino Versafsnng nud diese Verfassung wird jetzt dazu benntzt, um ihre eigene Wirksamkeit unmög° lich zn machen. Man hört nichts als die kivinmando spräche der Nnaohängigll'itspartei. Sie spricht von einem nngarischen Heere nnd richtet den ungarischen Neichstag zugrnnde." „Die ^jeit" nimmt neuerdings gegen den Grastii klhueu-HedervaN) Stellung nud vergleicht die jetzige Lage im nngarisrlM Parlanrente mit derjenige ini österreichischen Abgeordnetenhanse znr ^eit des Gra-sen Vadeni. Oftasien. Ans St, Petersburg erhält die „P^, >loi r, l,',,,^,! bericht, N>elchein zufolge inan sich dort der beruhigte» reil Ausfassung anzuschließen saline, die anch ander wärts beziiglich der !^age in Ostasieu zum Durä»bluci>e gelangt sei. (5s wäre jedoch eine Entstellung der Wal, ren (Gestaltung der Verhältnisse in, äußersten Oste»', N'eun man zn lengnen versuchte, daß die Meinungs-uerfchiedenheiten, die zivischeii Nnßland und Iapaü in Schloebe find, jedes besorgniserregenden Hinter grimdes entbehren, so daß es als nbel-flüssig erschei uen wiirde, die Eventualität bedensliclier .'jllspi'..... gen der Situation ins Auge zn fassen. Offenbar !> , sich die russische Neaiernna im Hinblicke m«f ocn-cirtigl' Möglichteiten veranlaßt acsehen, fiir die Vermehrnnli ihrer Streitlräfte in Ostasim zn Lande nnd zü,r See Sorge zu trageu, uin gegen eine etwaige Neberrmnpe' lnng dnrch eine ungünstige EntN'illeluug der Ereig nisse gewappuet zu seiu. Deu militärischen Vorkeh rungen Nußlauds lomme jedoch bloß dieser vorbei, gende Eharatter einer der Selbsterhaltuugspslicht ent ^ Feuilletosl ,^'ci,i 'tz°chzei.,^ M»m>e M wi.id,,e Glätte L!, ""« »°"«> vcch2'° ?»« »n der -Texas »nk L !>"«, °," »em d„," ^«"'"«">" bas, d« , ,. "" schwiegereltern ab^ >n ^ w°r, die nH'««sweg fi.r sein Jung- ^^V?Ac«nd3 D'K'^«^e^ 4V D' ?"n «°>den^N°'ch°?l des Kinde« ^'"»>s «i'°«e„ »«"«' „?^N "»" Machine d'«>" '" der ^>«'° William Deotrick der ^cli ^n- n "Sender '^^"/"^'""'nson kein " ^ ck.^'"3en u fH' Schanden war, u.n ' ^^U"« drs H^ .trat das Gericht, zusamlnen, wo die Zeugen verHort wurden Der Tag ging allmählich zur Neige uud da alle Anwesenden den Fall zu erledigen und glelchzettlg m derselben Nacht noch nach Hause zu kommeu wünschten so hielten schließlich die Rechtsanwälte d,e Reden an die Geschworenen, während der Zug auf der Fahrt nach Chambersburg war, wo die mechen der Betcckgw, wohnten. . , i ^ ^.. , , Die Findigkeit der Manlees hat den Eisenbahn, reisenden auch eiue Neuerung in Form eines Theaters verschafft da? anf einer langen E,senbahnfahrt die Langweile vertreten soll. Auf em,gen Eisenbahnen wird ein Wagen, der al« ein tlemes Theater ein-gerichtet ist, an den Zng gehängt Ausgezeichnete Gesellschaften sind dazu engagiert und der Eintritts» preis beträgt 4 bis 8 Mark. Eines der erfolgreichsten Portrats von Cooper verdankt seinen Ursprung einem Auftrage, der ihiu von einem Gönner unter der Bedingung gegeben wnrde daß er in einem Elsenbahnzuge ausgeführt werden sollte, eine damals verhältnismäßig neue Art der Beförderung, die dieser Hen sehr liebte. Unter diesen Umständen arbeitet der Künstler nnt solchem Erfolae, daß er auch fernerhin Auftrage von seinem exzentrischen Modell bekam, dessen Frail und Tochter er in der Folqe in demselben Atelier malte. Auch die Schwcsterkunst, die Mustt, hat dem Geuie George Stephcusons viel zu dcmten. Sir Arthur Sullivan pflegte zu behaupten, daß er zeitweilig an der stoßenden Bewegung des Zuges eiuc arohe bilfc ftir das Kompomcren finde und daß vieles von seiner besten Musik zum Beispiel , konzipiert wurde, während er mit Schnellzugs-aeschwindigkeit durch das Land fuhr. Isidore de Lara hat gleichfalls eine Vorliebe für emen Eisenbahnwagen als Arbeitszimmer, und sein weitbekanntes Lied -Der Garten des Schlafes' wurde au dieser Stätte kom poniert. Ein Salonwagen ist kürzlich fiir den Augenblick in einen Auktionsraum verwandelt worden. Vor einigen Jahren erlebte der Mitarbeiter des englischen Blattes in Norditalien einen Bilderverlauf, der in einem Eiseubahuwagen auf einer Reise von Bologna nach Florenz abgehalten wurde. Diese neue Auktions-weise war ein großer Erfolg; die Bilder wurden, obgleich sie zum größten Teil nicht sehr bedeutend waren, zu hohen Preifen verlauft. Bei einer anderen Gelegenheit besichtigte er in Ungarn ein kleines mineralogisches Museum, das an einen Zug gehängt war, der seinen langweiligen Weg aus einer Lolal^ bahn durch einen Minendistrilt nahm. Kuriose «Erfindungen». Eine sehr amüsante Liste von merkwürdigen Erfindungen hat ein Mitarbeiter der «Lectures pour Tons" aus den Registern, in denen die Beschrei-düngen der angemeldeten Erfinderpatente aufbewahrt werdeu, zusammengestellt. Es ist wirklich überraschend, wie viel exzeutrische, absurde Ideen neben den frucht« baren zutage gefördert nnd ernsthaft angemeloet werden. Was hat man nicht schon alles zur Lösung des Problems der Luftschiffahrt tun wollen! Ein ungarischer Erfinder, Bela de Szentmitlosy aus Budapest, löst die Sache ganz einfach. Man spanne eine Anzahl Vögel an eine Gondel wie die Pferde an einen Wagen. An ein Netz in einen Rahmen von Bambusrohr gefpannte Vögel befördern die leichte angehängte Gondel. Auch erheben nnd ausruhen können sich dir Vögel abwechselnd auf dem geräumigeu Netz. Was aber daraus wird, weun die Vögel in einigen hundert Metern Höhe sich etwa alle gleichzcitig nnslllhen wollen, davon sagt der Erfinder nichts. Aus zilcich,'r Stufe mit dieser'Idee stehen Vorschlmjr zm ^<-r- Laibacher Zeitung Nr. 173.___________________ 1486 1. Augusts. springenden Maßregel zu, ohne daß ihr die Bedeutung geliehen werden dürfte, als ob man in Sankt Petersburg glaubte, mit dem Ausbruche eines kriegerischen .ttonflitte5 alo mit einer Wahrscheinlichkeit! rechnen M sollen. Man halte vielmehr nach einer Prü< jung der gesamten Konstellation und des bestehenden, lieMiungoweise des vorauszusehenden ,Ü>'äftevel'l,a'lt° nisse5 die Erwartung für begründet, daß e5 zu einem versuche, den Standpunkt, den Nus;Iaud hinsichtlich l>er Waln'nng seiner exzeptionellen ^ntel^jsen in der Mandschurei einnimmt, mit bewaffneter Gewalt zu bekämpfen, nicht kommen wcrde. Wie die „Wiener 3lllgem. Zeitung" ersäht, hat sick) die Verständigung, welche Mischen England und Frankreich anläszlich deo.^lönigobesnches in Pal'iv nnd deo Vesnche^ des Präsidenten ^oubet in London an-gebahnt wnrde, jetzt,^nm erstemnale praktisch beunihrt. Tank dieser Verständigung dürfte die ostasiatische !vrage,vorlänfig Wenigsteno, zu feinenKoiupütatioiu": führen. Frankreich nnd England sind inimlich übereingekommen, jeder bei seinen Verbündeten zn vermit teln, um einen kriegerischen Zusammenstoß zu verhindern. Infolge diesem Uebereinkomniens hat Frankreich bei Nnssiand, England bei Japan Vermittlnng^oor-schlage genlacht, die alls einen fruchtbaren Boden gefallen sind und es dürfte sich in lnrzer Zeit bereits das Nesnltat dieser englisch-frauzösischen Vermittlung zeigen. Tie Annäherung zwischen England nnd Frankreich hat also bereits für den Weltsrieden ersprießlich Früchte gebracht und e» zeigt sich anch jetzt, in welä^r Nichtnng beiläufig die franzöfiscl>-englische Entente auch in Zukunft tätig sein wird. Politische Uebersicht. Laibach, 31. Juli. Die Wiederkehr des 25. Iahreviages^ des Einmarsches der k. u. k. Armee in V o s u i en llnd de,' Hercegonina gibt der „Neichowehr" Anlaß, ani die ^eistnngen der ö'sterreichisch-lliigarischl'n Truppen lünznweisen, lind zwar sowohl lvährend deo Vesel ,',!ing<'seldznge^ alo nach vollzogener Okknkation. Ta< Blatt schreibt: „Geraoezn unvergleichlich sind die Leistungen der Truppen nach der Okkup>ation5kampagne, ihr unermüdliches Schaffen alo wahre nnd echte klul-turpioniere in dein vollständig verwüsteten Lande, Unter dem Schutze dieser Truppen lehrte in da5 durch jahrhundertelange Klampfe verwüstete Land Nnhe nno Ordnung zurück. Getreulich haben die wackeren ^rnppen nach dem Befehle des .^orpslommandanten ?i^M. ^reiherrn v. Philippovich gehandelt, sie haben liarte Arbeit geleistet und nicht nnr glänzende Waffen^ siege el°rnngen, sondern auch den vollkommenen Sieg echter, wahrer Soldatentugenden über die aufreibende, zersetzende und eutnervende Wirkung des Guerillakrieges in für ewige ^eiteu mnstergültiger Weise dargelegt. — Das „^.ll. Wiener Extrablatt" erinn.'rt gleichfalls an diesen Gedenktag und weist daraus hin, daß die Versprechungen, die in dem Armeebefehle des i^M. v. Philippovich gemacht wurden, erfüllt worden sind. Nuhe und Wohlfahrt sind iu den beiden Provinzen eingezogen, auf jeglichem Gebiete kultureller Tä- tigkeit hat die Arbeit der österreichisch-ungarischen Verwaltung ungeahnte Erfolge erzielt, die sich in e:-. frenlichem Erfolge unausgesetzt steigern. >tallay^ Nachfolger, Freiherr v. Bnrian, bekomme ein reiches Erbe zn verwalten. Möge er mit Glück nud Erfolg fortsetzen, was mit der SäMfe des Schwertes und dann in kluger, friedlicher Arbeit begonnen wnrde. In diesen 25 Jahren hat Oesterreich- Ungarn in Bo^ nien nnd der Hercegovina einen, stolzen ^tnltnrban aufgerichtet. Im „Winzer Volksblatt" bespricht ein Neichsrats abgeordneter die Politische ^lag e. In Oesterreich sei die nationale ^rage noch eine rein innerpolitisch>' Angelegenheit. Anders stehe es in Ungarn, wo dic^ .'jweiteilnng der Armee nnd die Zerreißung der Ein heitlichkeit des Heeres angestrebt wird. Dies beriihr, di«. ^ebensinteressen der '.v.'onarchie, weil mit den: Verluste der gemeinsamen ^lrniee Oesterreich al'' Großmacht anfhörte. Wenn der '.'lnsgleich nicht zn stände komme, werde die Armeefrage bald im Sinne der ungarischen Aspirationen entschieden sein. Aber es sei ebenso zweisellos, daß bei dem Bestände dieser Mn-rationen >m österreichisch^! Abgeordnetenhause eim '.>.>llijoriläl fiir den Ansgleich nnr schwer uud sür das llene Wehrgesetz vielleicht gar nicht sich werde sinden laissen. Eine der „Pol. .^torr." von lonipetenler Seit«,' aus B e l g r a d zngekommene '.viitteilung protestiert gegen die in answärligen Blättern anfgestellte Be hanplnng, daß die serbische Negiernng an der Verbrei-tnng falfcher ^Nachrichten über den Fürsten i> erd i it a n d nnd die ^nstände in B u l g a r i e u ein Inter-esse habe. Allerdings sei es richtig, daß einige Bel^ grader Blätter gewisseil aus Bulgarien gekommenen beunnlhigenden Gerüchten über Gebühr Beachtung schenkten, nnzntr^ffend fei aber die Annahme, daß die serbische Legierung dies in irgendwelcher Weise nnter stützt habe oder anch nnr billigen konnte. Tie Negie rnng sei im Gegeilteile bemiiht, die frenndnachbal lichen Beziehungen zn Bnlgarien niöglichst zn fördern nnd allem ans dem Wege zn gel,en, was zu einer Ve> slimmnng auch nnr den geringsten Anlaß bieten könnte. Tie „Times" berichteil übn' einen N olks a u i r u h r, der Eilde Inni in )?) es d > führte das Eintreffen des Hohepriesters der Babist«'!', zn blutigen Krawallen, deilen ailch Ansländer znm Opfer fielen. Tie Schiiten sammelten sich nnn gcge., die Babisten nnd massakrierten alle, derer sie habhaft werden konnten. Tie verstümmelten deichen wnrden dnrch die Straßeil geschleppt. Hierauf folgteil Plüii derilngeil der Babistenhänfer lulter Mithilfe des Militärs, grauen llnd linder wnrden mißhandelt. Gleich wohl ging der Gouverneur gegen dieAabisten los nnd ließ mehrere töten. Tie ganze Provinz ist noch sehr unrnhig, die Ansländer in Sorge. hi Tagesueuigkiten. ^ — (Ein sseind des M änne r g e s°^,^ hasse den sogenannten Männergesang. l5s ist ""^'^ weiligste und Unlünstlerischeste, was ich '"" ,^^. Aus diesem Grunde besuche ich auch nrmidsäjM ,^ einälonzerte. Nur einmal bin ich meinem V"^^ worden, und das nxn, al^ mich ein Freund,"" -^ Vereinsmeier, einlud, mir eine neue ztomposil>o«> Chor und Orchester anzuhören, deren Versassc^^ sei. Zugleich wettete er zehn gegen eins, baß «M^ Position infolge ihrer Schönheit ein- fur n^>"" ^ Abneigung gegen derartige Erzeugnisse ^!"'' ," ',l>i richtete cö jedoch so ein. daß ich nur die b^"!!,^ Position zu hören brauchte. Der Text dersclw .ii, fünf Strophen zu je sechs Zeilen. Die erste 6'" ^ ».üe folgt: 8« Wie herrlich ist's im grünen Walde. ^ wenn an den Gräsern blinlt der Ta», ^ iucnn durch die Wipfel leise flüstert tz der Sommer-Morgenwind so lau dc und durch die Lüfte jubelnd zieht k der Vögel wundersüfzes Lied, ,«,!<^ In der Form. wie es gesungen wurde, lan> «, dermcchen ^> Gehör: Wie herrlich ist's im ss"^, lvcnn an den Gräsern, den Gräsern, den ^ ^>l Grä—ä—ä—ä—sern blinlt der Tau. »venn a>> " > wenn an den Gräsern blinkt der Tcm. bw ^«, bli—i—i—i—inlt der Tau. wie herrlich ist's '"^N —nen Walde, wenn an den Gräsern blinlt del ^ durch die Wipfel, die Wipfel, die Wipfel leise, m^di ei -se flüstert der Sommer - Morgenwind. "^? Morgenwind, leise flüstert der SonnuerMolg"^ lau. so-o lau. so—o—o—o—o so lau. ."" ^<" durch, und durch die Lllf—te. und durch die ^ .,»" und durch die Lüfte jubelnd, jubelnd. j"b^,^ zieht, und durch die Lüste jubelnd zieht dec V^ wunder-, wun^ersüßes, der Vögel, der ^^^«^ wunder-, der Nö—ö—ö—ö—gel wundersiißes'^>« wundersü—ii—ü—ü—hes Lieb. und durch b'^ «A zieht, und durch die Lüfte jubelnd ,'> ^eh! < ,H Vögel wundcrsii^ßes Lied. — Die übrige» !" ^ habe ich nur," so schreibt der Leser des ,,H' ^ ^ Aber eine Woche litt ich an Nervenzuclunge» ^« — (NalscheSParsamleit.) l3'" "" H teraneldote erzählt Niiiou in, der „Nevue ^M» ' Adolphe d'Vnnery ließ in dem Theater del ^" Martin, dessen Direltoren Nitt und Laroche"^ „Neisc um die Welt" aufführen. Vei d,A hintereinander. So lostete also die Miele ^ .".li.OOO ssranlen . . . D'Ennery erzählte diese ^ " gern und er lachte Tränen dabei. ^» — lDer gewissenhafte Sely^? einem der vielen Scharmützel des südafrila"'^ war ein Soldat verschwunden und auf ^rund ^!^ seiner Kameraden als gefallen angenommen ^> auch in den Verlustlisten, und' der Korporc^M^/^ Wendung der Fische znr Beförderung, znr Rettnng Ertrunkener u. s. w. Auch mit der Vermeidung von Eiscnbahn-unfällen hat sich vielfach die Phantasie der Erfinoer beschäftigt. Der eine schlägt, nm das Ineinander-rennen der Züge bei Eisenbahnzusammenstüßen zu vermeiden, ein ebenso einfaches wie radikales Mittel vor: Man läßt die Waggons entgleisen! Das geschieht, indem man an die Lokomotive und an den letzten Wagen einen riesigen, nm eine Axe beweglichen dreieckigen Sporn anbringt, der beim Znsammenstoße sich nnd seinen Zng auf die Seite drängt, so daß dieser entgleist. Ineinander gefahren sind diese Züge freilich nicht, aber es fragt sich, ob es deswegen weniger gebrochene Glieder und Schädel gibt. Höher noch versteigt sich die Phantasie eines anderen Erfinders, der anch Eisenbahnnnfälle vcrhnten wiN. Die Lokomotive vorn nnd der letzte Wagen hinten, sollen mit einer schiefen Ebene, einem Keil gleichsam, der anch alls Rädern lallst nnd ebenso hoch ist wie die Wagen, versehen werden. Anf dieser Ebene und auf den Dächern der Wagen sind Schienen von derselben Svnrweite wie der Schienenstrang angebracht. So entwickelt sich denn eil, Zusammenstoß zweier Znge derart, daß vermöge der «schiefen Ebene» der eine Zug auf den anderen klettert und nach einer gemtttlichen Fahrt auf den Dächern der fämtlichen Waggons vom letzten derselben auf eben derselben berühmten «schiefen Ebene» wieder hinabgleitet. Nm einen Schutz gegen das in Newyorl anscheinend häufige Herabfallen von Schornsteinrühren nnd Steinen von den oft fnnfnndzwanzigstöckigcn Hansern zn gewähren, ist ein Zylinderhnt mit einer FedM'onichtnng konstruiert worden, die jeden Gegenstand, den sie trifft, zumckschleudert... Klaus 5törtebekers Glück und Lnde. Roman aus Hamburgs Vergauaeuheit von Otto »ehrend. (38, Fortsetzung.) Die beiden Schiffe waren die einzigen der zahl» reichen ehemaligen Vitalicrflotte Kcno ten Broeks, die sich ans blutigem Kampfe gerettet hatten. Die Hamburger nnd Lübecker hatten Ernst gemacht. Ihre Befürchtungen, daß Kcno, selbst lvcnn er die redlichsten Absichten hcgte, nicht die Macht besitzen würde, dem Seeräubcruuwesen im Ostfriesland zn steuern, waren eingetroffen. Als Störtebekcr, Michelsen nnd Wigbald zu Aufang März von ihrer spanischen Reise zurückkehrten und von Burg Aurich aus verständigt wurden, daß sie aus dem Dienste Kenos entlassen seien und auf seinen ferneren Schutz nicht mehr rechnen dürften, hatten sie ihn einfach verlacht. Mit offenen Armen waren sie vom Propste Hisko von Emden aufgeuommen worden, und verwegener denn je hatten sie sofort wieder den Seeraub begonnen. Kenos Ansehen nnd die ihm znr Verfügnng stehenden Strcitkräfte reichten nicht hin, nm selbst bei den kleineren Häuptlingen mehr dnrchznsetzen als einige leere Versprechnngen, die eine wirkliche Vedeuwug nicht im geringsten besaßen. An allen Pnnkten der friesischen Küsten erwachte mit dem Frühjahre das Vitaliernnwesen zu ncner Blüte. Dies erschöpfte die nnr mühsam noch verhaltene Gednld Hambnrgs und Lübecks. Nach einer insgeheim schon anf der Tagfahrt von Hinrich Icnefeldt nnd Johann Nanne mit dem Lübecker Rate getroffenen Vereinbanmg rüsteten die beiden Städte ohne jedes Zögern anf eigene Kosten eine stattliche Flotte größerer nnd kleinerer Orlogschiffc ans, die am 32. April unter Befehl der Lübecker Ratsherren Hiero""^ nnd Eberhard Holdenstede und ihrerH> Kollegen, des tapferen, entfchlosfenen JA h nnd des riesenhaften, Waffengewalt^ Schreye, von Hambnrg alls in See sto^ ^! Am Morgen des 4. Mai trafen ^ si der Ems versammelten Vitalicrschiffe " ^ Hisko nnd ein furchtbarer, erbarmung" ^ entbrannte, der sich um die Mittagsstn''^.^ der beiden Städte entschied. Nur d" ^, Geist, und der ihm folgende Bojer hat" bade entrinnen können. . Mi'^ Störtebcter stand schwer an d»e ^/, lehnt anf dem hohen Heck seines SäM" d^ trüben Auges in die Gegend zurück, '" tLl kommen war. Wirr hing ihm das Ha«" ^F! Stirn, anf der die Schweißtropfen ^ hi^j perlten. Die Finger der rechten H"^. ^ gehakt ill den Nesteln seines Wamses 5L der nachlässig mit einem dicken bum ^ wlinden war, tropfte Blut herab. .^.^fM, Neben ihm stand der wilde ^^, unterlanfenen Auges starrte er zu 3Mc ^ Stiere, der dic Ohnmacht seines Mtc^ j„ überlegene Kraft erkennen mnßte uud Mnte gebrochen ist. q)lä^ Lange Zeit sprachen die bcidc" ' h? Wort miteinander, während die AesF"'^ genden Geistes», darunter Hans ^'^^j beschäftigt war, die anf dem De" ',„ ^ wuudeteu zu verbinden uud in deu ' „tn'l zuschaffen. Die Toten wnrden uebeucl' Hauptmast gelagert. (Fortsetzung folgt.) 1487 1. Auqust 1903. "b" Vetreffenden in sein Vuch „tot" ein, 'w au 3 Ai dfl ^ ^'^""'' freilich schwer krank. ^l.^m^^ strich, wie die ^'"'l'ch t t' W. ° m.^' " °"^ ""^ Nl"b dafür " "er im La?, .f ^ ^^" ^ter starb der Mann ' de". <2erc.ea>,< ?. „ "- ^giments-Kommandeur teilte ' '"rtü.^ ' '! l'ber m.t. Dieser nahm sein Vuch, strich U'"nt^efehls wieder tot/"" "'^ ^'^ ^n: ..Infolge ' Ä^Äise'im ^°"^^ ^'' '"°" "" ^°b und 's«^°rre v° !,.^^ ^nießen lau», beschreibt der "?°"" Telegraph". Ein Mitglied ^"e NeZ" . denne der Wissenschaften, sagt der be- '" Zukunft ieder."'.^ "^ ""' Methode ersonnen, "' ^ 3"^„ K ", "u d°"°n entheben lcmn. nach Trou- ^^?^was.'er m t ">m'"^' '"' ^'"'^ Menge Seesalz «?"°se», u, d 7ys^ ^"^'^"" "°" ^ther und Ozon w^'">getr k.'^'"°lpl)are zu erlangen, die am See- 3^ brauch! Ä'''ud. Wer sich die Sache beauem ,nachen ^"''lchel an Z^"' den Armsessel zu setzen und eine ^°be be w ^^ü ^^"' "'" l") m d<>r Tat an das l< '^ l)erab m , d , s"'^'' '"'^" würden nicht nur ^" ^isenbch f^ lWdel" auch die Unannehmlichtei- ' ^""'e. e ! ° 'Fp°^. Mit Hilfe einer mtsprecheu- ",^> tta , ?'^ bestreuten Diele, mit Seegras. ^""^ nmN^?""' krebsen und - w«t, /^ Ochste steig",, ^^'lostum könnte ma>. die Illusion 'I.^'euenm^ ^ se < lsch « fte n.) Eine eigen '.^'^nderlich«^""» «hrt; nur dürften die Blondinen ^""" '" Te^e,s^ !'. ^'"' Der Salon, in dem sich H !' "e Vorh /5 ^"^ ""sammeln, hat rosafarbne ' ^?/^'" d '^pp'ckie und Polster, ja elbst der ' ssV'"^ '"it r H^. D.e Kuchen, die aufgetragen '^ ^ "nd^.^/bchreut. als Gefrornes gibt es D" ^"letten der Domen '.'>!?" «lül)«>den w's"^"'ungen vo,u hellsten Blaßrosa ' > wi^ü'H^und "lofarbener Reis uder «ber s°'d.'n vielleich 7^u,e "glänzen. Blaue T.i- ^ebt, ^°"Ie sic lch, "^" d«ser Schönen besser stehen. !'H''3 ''"^mL^7^ Mittel gefunden aben. das '' _!" ""Nachen. ' ^ ^",en. tun sie gut daran, die neue ^Ct^^er^^'nolierung in New 'd^"u>,^„ E, Un ernehn>er gerichtet und betrafe,-,/>), No ^"riebe e») Anzeigen umfaßte nicht w>-^"ein,7 Wer ^""d desselben Gewerbes (Backe-"> >o° en""" 2N N, ?" verfügten empfina d.ö "'"' in?2^,^i!e ^ ^d'MNWn- nach Inhalt d.r-. ,'^^^ >y" Ballon Dur^?"bebchörben über jene An-^< ° ^ ^ "' die AeÄM"b".ngsaufträge ergangn, in 5i be ?^""N ^rfiigt. in 4 Fällen »^°nd 27". endlich"^ Durchführung der verlang. V^'fal! ?ll erteilen 7 ^'" ^ ^"le ein Verweis mit '" C ^"ien ^ "lit lelüer?,/./..^" """d"' Strafürieunt- .K?^>"ebeh,^1" en emge^ Da die be^ .d^ '''NA.,? ^ ^"träan . - ""' angegebene,: fällen !>t" C^ ^egebe^',, °^"'gen. s° war im Berichts- . >./l '" >ve^ ^uchsrecht^" den, "" 5 10. G. I, G.. ei.,' " '^>eh ^?sUge7 New "^ '"' n'achen.'Außcrdem ll >ch 'ersW 5 Anzeige gcgen ^ 5t« > 4 l^" Verstand" ' '" «"e„ Fällen dem Amte " im' bch.fz 5"'l 1902 ,^'7 '' "'gelonnnen sind. ^ ^ '' '' Statthatten', in ...I^> tz ,^''delsgc.ve^ ^ "^"'^"' ''^r di^ Sonn-<^ ^ ^'N "Uch d /7^?uete statt, an welcher < ' bo, ^02 «amen d^wc^ beteiligte. L ^" eine^°^> ^oben Z '"" ""speltoren der All>en- B ^"s, >var?^benden N '^'"'"u, insbesondere I,-ialt ^" ^.nss^n besonder '^/'"d Gutachten. Diese V "< n'^l fsiÄ^inig.n^ ''?" sie. namentlich im < 5> ,iN Beamte, ir d ."" gleichmäßiges Voi. .' ^'^' ^e l ^°>,e>, der ' ,^ '"^"^^iahre vorzu-. Anlaß auswärtiger Inspektionen sind in der llngcgebencn Ziffer nicht inbegriffen. Es waren mit wenigen Ausnahmen die gleichen Anliegen und Gegenstände, welch? Arbeitgeber oder deren Stellvertreter u>,6 zuführten, wie in de!, früheren Jahren, Obwohl manche der vorgebrachten An! egen nicht in den Wirtungslreis der Gewerbeinspeltion fielen, so untcllicß man eö doch nie. auch in folchen Fällen den Parteien mit Nat an die Hand zu gehen. Etwas stärler war die Inanspruchnahme des Amtcs von Seite dcr Arbeiter, wenn auch die Iahl de^ vorsprechenden Parteien aus diesem itreisc, lind zloar zum Teile wilder aus den Ursachen, welche im Vorjahre obwalteten, nicht jene Höhe erreichte, zu welcher sie in den vorausgegangenen Jahren gediehen war. Es haben 212 Parteien aus dem Arbciter-stande im Amte vorgesprochen, die nicht unbedeutende ^ahl jener nicht eingerechnet, mit denen man es bei den Interventionen aus Anlaß von Arbeiterbewegungen zu tun hatte. In zwei Fällen wurde diese h. a. Verwendung zur Erlangung von Auszeichnungen erdeten; in beiläufig 30 Fällen sollte man den vorsprechenden Parteien zur Erlangung von Arbeit behilflich sein. Schlichlich sei noch erwähnt, daß am 15. Oltober 1W2 oel l. l. Zcntral-Gewcrdcinspettoi, Herr Hofral Friedrich Muhl, in die Amts- und Geschäftsführung dfs Orazer Ge-wsrbeinspeltorates Einficht nahm, II. Arbe ile rschu tz. Infolge mehrfacher von d>!n Landesstellen an die poli-tifchen Unterbchörden ergangcner Wcifnngen war das Amt im Berichtsjahre häufig in die ^age »ersetzt, schon gelegentlich der Vornahme lommissionelkl Verhandlungen, beziehungsweise unmittelbar nach dcrseldcn auf Grund der eingesandten Pläne und Protokolle jene Forderungen zu stellen, welche im Interesse des Arbeiter schütze 5 erhoben »verden mußten und deren Durchführung bei der Neuanlage eines Unternehmens obendrein nicht mit solchen Opfern verbunden ist, als wenn derartige Assanierungümaßnahmen erst an fertiggestellten Ballten vorgenommen werden müssen. So mußte bei dcr lommissionellen Verhandlung über eine neu zu errichtende Maschinenziegclei. die jedoch am Tage der Verhandlung im Rohbauc bereits fertiggestellt war, die Entfernung der schweren Trame aus der Dachlonstrultion des .Kesselhauses und die Herstellung eines leichten Daches verlangt werben. In einer zum Maschinenbetriebe übergegangenen Leder-fabril war wohl die iiesselanlage, jedoch die gesainte übrige maschinelle Einrichtung nicht lomnnssionierti auch lourde die gesamte Montage sowie die Aufführung des Ucsselhauses und Schornsteines vor erteilter Bewilligung vorgenommen. Gelegentlich einer behufs Begutachtung dn bezüglichen Pläne durchgeführten Nevision mußte eine große Reihe von Forderungen sowohl hinsichtlich des Kesselhauses als auch der maschinellen Einrichtung gestellt werben. — In einer Spinnerei waren die Nettungstüren verschlossen und derart verrammelt, baß sie im Falle der Not ihren, Zwecte nicht entsprochen hätten. Die sofortige Behebung dieser Uebelstände und Kennzeichnung der Nettungstüren durch Anstrich mit roter Farbe wnrde verlangt. Von der Rücksichtnahme auf die möglichste Sicherung des Eigentumes geleitet, wurden in einer anderen Spinnern und Weberei eiserne Fensterrahmen angebracht, welche im Falle einer Panik, zufolge ihrer gitterartigen Konstruktion, jede Rettung mit .Hilfe diefer Fenster unmöglich gemach! hätten. Durch Anbringung einer größeren Zahl von Rettungstiiren mußte hier Wandel geschaffen werben. — In einer Papierfabrik diente ein Kahn an einem Girrscile als lleberfuhr. und die Hilfsarbeiter wurden damit selbst bei hohem Wellengänge von einem Fluhufer an das andere befördert. Die' Herstellung einer konzessionierten Uebersuhr wurde über h. a^ Antrag'von der lxtreffenden Behörde vorgeschrieben. häufig waren die Fälle, in welchen durch nachträgliche Zubaute», 'beziehungsweise Aenderungen an der maschinellen Einrichtung ohne die nach 8 32. G. O.. erforderliche behördliche Genehmigung hinsichtlich der Licht-, Luft-, Raun,- und Betveguugsverhä'linisse Situationen geschaffen wurden, die nicht gutgeheißen werden konnten. Insbesondere gilt dies von Spinnereien. Webereien und Tischlerwarenfabrilen. In einer Spinnerei und Weberei wnrden die Webstühle ohne Schützenfänger in derart gedrängter Aufstellung vorgefunden, daß ein 'Passieren zwischen denselben fast gar nicht mehr möglich war. - Die im Laufe der Zeit eigenmächtig vorgenommenen Aenderungen in einer ursprünglich nur als Fourniersäge genehmigten Anlage durch Neuaufstellung von Holzbearbeitungsmaschinen machten diesen Betrieb m,t Rücksicht auf die unzweckmäßig getroffene maschinelle Disposition direkt lebensgefährlich. Dasselbe gilt von emer Harmonium- und Sesselfabril. während in emer Parlettenfabril eine Vela-stuug der Holzdeclenlonstrultion von 1400 Kilogramm per Quadratmeter durch Anhäufung vou Parketten konstatiert wurde welche Ueberlastung der Unterzuge und Trambäume infolge einer auf Grund des 5 11. G. I. G.. vorgenommenen Revision lommisstonell konstatiert wurde — In einer lithographisch» Anstalt muhte die mangelhafte Dectenlonstrul-t'ion beanständet werden; von der politischen Behörde wurde hier die Einziehung eiserner Traversen angeordnet. Wie sehr namentlich auf dem Lande die riufachsten Gebote der Vorsicht außer acht gelassen werden, belveist die in einer Lederfabrik vorgefundene Auslagerung eines Unter« zuqes auf dem obersten Steine emer aus v,er Steinen gebildeten Ventilatiousöffnung. welcher natürlich der Beanspruchung auf Biegung nicht gewachsen war und in Brüche ' Unter den neu entstandenen Anlagen wären besonders hervorzuheben: 1 Tonwarenfabrik. 2 Maschineiuiegeleien. 1 Schleifsteinfabril. 1 maschmelle Schottcrerzeugung, 1 groß Schlofferei. 1 Metallgießerei, mehrere Dampfsägen. 1 Lederfabrik, 1 Papierfabrik. 1 große Druckerei und 1 Holz-pappefabril. Ohne behördliche Bewilligung erbaut wurden zlvei Elet trizitätszentralen fowie ein Erweiterungsbau bei einer Ma schinenzicgelei angetroffen, während außerdem mehrere andere kleinere Betriebe ohne GcnchmigungLurlunden vorgefunden wurden. (Fortsetzung folgt.) — (K. l. Gendarmerie.) Durch eine Zirkular-Verordnung Sr. Exzellenz des Herrn Ministers für Landesverteidigung wird der Termin für die Durchführung der Uebeisiedlung in das gewählte Domizil (den Urlaubsort) seitens der in den Ruhestand versetzten ober mit Wartegrbühr beurlaubten Personen der l, l. Gendarmerie von drei Monc^ ten auf sechs Monate erstreckt. Das Gleiche gilt für Familien ! der im Präsenzstande oder lvährend eines Urlaubes ohne Gebühren verstorbenen Gagistcn, dann für Familien jener Ga-gistcn des Ruhestandes, welche während der dauernden An-stillung auf einem Dicnstposten gestorben ist. Auf biese2 Zugeständnis habrn jene der obbezeichnrtcn Personen, bezie-yungswcije Familien Anspruch, dci denen d?r bic Vergütung der ReiseauZlagcn begründende Anlaß nach drin 31. Dezember 1l>02 eingetreten ist. — (Entscheidung in Gemeindewahlangelegenheiten.) Der l. l. Verwaltungsgerichtshof hat anläßlich einer Vefchwerde folgendes entschieden: 1.) Eine das Wahlgeheimnis wahrende Kontrolle, daß ein Wäh-lcr nicht mehrere Stimmzettel einlege, ist zulässig; 2.) durch die Bestimmung einer Schluhstunde für den Wahlakt wird die Wahlordnung nicht verletzt, sobald alle Wähler, die zur Schllißstunde zugegen sind, zur Wahl zugelassen werden, —0. — (Zur 25jährigen Gedenkfeier der Okkupation Bosniens und derHercego-u i n a) am 15. August wirb uns mitgeteilt, daß das Fest-fomitee alle Vorbereitungen beendet hat und daß an die G e -meindeämter in Krain die betreffenden Plakate abgegangen sind mit dem freundlichen Ersuchen, dieselben in möglichst tunlicher Weise zu verbreiten. Auch an die dem Komitee bekannten interessierten Persönlichkeiten sind bereits dic speziellen Einladungen zur Versendung gelangt, übrigens wird im Hinblicke auf den doppelten Patriotischen Z»vecl des Festes, der Gedenkfeier selbst und der Widmung des Rein-crträgnisscs für das in Laibach zu errichtende Kriegerdenkmal vom Frsttomitee die frohe Hoffnung gehegt, daß die Beteiligung der Bevölkerung an diesem Feste sehr zahlreich werben wird. — Der Laibacher Militärverein hat seine Beteiligung il> eci-psi,-^ zugesagt und auch an die übrigen Militär Veteranenvereine im Lande sowie an die Bürgerlorps sind die bezüglichen Einladungen bereits ausgegeben worden, — (Studiennachrichlen der Export-Akademie.) Die Export-Akademie des l. l, österr. Han-belsmuscums veröffentlicht die Etudiennachrichkn über das fünfte Studienjahr 1902/1 <)03. aus welä)en die fortschrfi-!l',,de Eütwirlrluiia, dieser Anstalt zu entnehme» ist. Mit Be ginn des abgelaufenen Studienjahres gelangte die rmjährige „Allgemeine Abteilung" zur Vröffiniilg. welche den Hörern line in sich abgeschlossene, möglichst umfangreiche, allgemeine lommerziclle Nildung vermitteln soll. In dieselbe wurden mit Rücksicht auf den wünschenswerten Untcrvichtserfolg nur 4'i Hörer ausgenommen. Den ersten Jahrgang der Akademie besuchten ?/! Hörer, der zweite Jahrgang zählte 20 Hörer. Auf Ersuchen der niederösterr>,'ichischen Advolatenlammei' und des Konzivientenvcreines wurde ein kommerzieller Kurs fl!r Juristen eingerichtet, an welchem K5 Herren in zwei Pc>-rallellursen teilnahmen; infolge eines Ansuchens des Vereines der Spcditionsana/stellten wurde auch ein Speziallurs über Verkehrsgeographie und Instradicrung der Transporte eröffnet, welcher 78 Teilnehmer zählte. Diese Kurse sollen nach Bedarf ihre Fortsetzung finden. Die Akademie veranstaltete auch allgemein zugängliche Abcndvorlesungcn, die einen zahlreichen Besuch aufwiesen. Um die Perfektion und Sprechfertigleit in den Fremdsprachen zu fördern, wurde» besondere Konversationslurse eingeführt und der Unterricht in mehreren Parallelabteilungen mit möglichst geringer Hö^ rcrzahl erteilt. Die vom 3. bis 15. Juli abgehaltenen Prü-fl'ngen ergaben zufriedenstellende Resultate, An die Studien-nachrichten schließt sich das Programm und Vorlesungsverzeichnis für b<,s sechste Studienjahr 1<»s>3/l!»04 an. welches nnentgeltlich bezogen werden kann. — (Schulnachricht.) An der l, l, Fachschule fur Kunststickerei in Wien wurde im heurigen Jahre bloß an drei Absolventinnen die Lehrbefähianng erteilt. Unter diesen befindet sich aus Fräulein Klothild^ L a ch n i l. Tochter des hier ansässigen Bauunternehmers und Ingenieurs Herrn K. Lachnil. Fräulein Lachnil hatte vorher die hierortige l. l. Fachschule für Kunststickerei mit vorzüglichem Erfolge absolviert; ihr neuerlicher Erfolg ist nur ein Beweis der ausgezeichneten Vorbildung, welche dieselbe an unserer Lehranstalt genossen hat. Die Wiener Schule, welcher bei den letzten Ausstellungen in Paris und London das höchste Lob und Anerkennung zuteil wurde, erfreut sich auch eines ausgezeichneten Rufes im Auslande und deren Absolventwnen sind sehr gesucht. Auch Fräulein Lachnil folgt einem ehrenvollen Rufe nach Straßburg im Elsaß und tritt mit Oktober dieses Jahres in ihren neuen Wirkungskreis. — (Die l. k. Ze n t r a l l o m m i s s i o n für Kunst- und historische Denkmale) hat Herrn Professor Dr. Jakob 2 m a v c in Krainbura, ^u ihrem Kor respondcnlen ernannt. — (Die Laivacher V e r e i n s l a p e l < e > spk'l! heute abends im Garten der Restauration „Zur Neuen Welt". E^ntrittsgebühr 40 1>. - Morgen vormittags vo» 10 bis 12 Uhr findet ein Konzert derselben Kapelle im karten der Restauration Hafner sta«. woselbst gleichzeitig der V>st«y des IaPpl Vieres erfolgt. Eintritts»!,. ,,»"> ><"'"" 30 !,. Laibachcr Zeitung Nr. 173. 1488 1. August l^ — (Postalisches.) An den l. l. Postfilialen 3, 4 und 5 in Laibach werden von heute an die Amtsstunden a-i Werktagen für den Parteienverlchr von 3 bis 7 Uhr nachmittags verlängert. Diese Verlängerung crstrcclt sich aber nicht auf den Kassadienst, nxlck)er wie srüher anf die Zeit von 3 bis si Uhr beschränkt bleibt. — (V om Postdienst e.) Die l. l. Post- und Tele-graphendirettion hat dein l. t. Postexpedienten Herrn Johann I l a 5 in Sava bei Littai die Postexpcdienlenslelle in Groß-luftp (Bahnhof) verliehen. —ik. — (Zulassung von Lehramtskandidaten für Realschulen zur Erwerbung des Dol-torates der technischen Wissenschaften.) Von, den Lehramtskandidaten fiir Mittelschulen befanden sich jene, welche nach absolvierter Realschule die Lehrlx'fä'higuna. für mathematisch - naturwissenschaftliche Fächer a>'. Neal-schulcn erworben hatten, hinsichtlich der Erlangung des Do!-lortitels bisher in einer ungünstigen Lage. Diese Kandi^ten ehalten ihre Ausbildung bekanntlich einerseits als ordent' liche Hörer an der technischen Hochschule, anderseits als außerordentliche Hörer an der Universität. Das Doktorat der technischen Wissenschaften war ihnen verschlossen, weil ste normal vor der Ablegung der von der Rigorosenordnung geforderten zlveiten technischen Staatsprüfung ihre Studien a» der Universität fortsetzen und dort vollenden, das philosophische Doktorat stand ihnen aber auf dein gewöhnlichen Wege gleichfalls nicht offen, weil sie sich aufGrund ihresReal-schul-Maturitätszeugnisses an der Universität nur als außerordentliche Hörer inskribieren können. Durch einen Mini-sterialerlaß wird nun diesen Kandidaten die Erlangung des Doktorates der technischen Wissenschaften ermöglicht. Der Minister für Kultus und Unterricht hat sich nämlich bereit erklärt, jenen Bewerbern um das Doktorat der technischen Wissenschaften, welche das Zeugnis über die erste Staatsprüfung einer Fachabteilung der technischen Hochschule erworben und die Realschul-Lehramtsprüfung für mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer abgelegt haben, falliveise über Antrag des Professoren-Kollegiums den sonst erforderlichen Nachweis der Ablegung der zweiten Staatsprüfung nachzusehen. Die übrigen Bestimmungen der technischen Ni-gorosenordnung hinsichtlich der Vorlage einer Dissertation über ein den technischen Wissenschaften angehöriges Thema und der Ablegung einer strengen Prüfung bleiben selbstverständlich auch für die Kandidaten aufrecht. — (Zum 50jährigen Feuerwehrjubi-l ä u m in Pra g.) Die hiesige freiwillige Feuerwehr wird licim genannten Jubiläum durch die Ausschußmitglieder Stricelj. Barle und L e u t g e b. der Verband der lrainischen Feuerwehrvcreine dnrch den Branddirektor-Stellvertreter A. C. Achtschin und den Verbandsselretär Fr. T r o,^ t vertreten sein. x. — (Primararzt Dr. V. Gregoriö) tritt seinen Urlaub vom 1. bis 31. August an, wirb jedoä> jeden Samstag zu der gewöhnlichen Ordinationsstunde zu sprechen sein. — (Die Männer-Ortsgruppe Krain-b n r g des CYrill - und M e t h o d v e r e i n e s) hält heute abends um V2!) Uhr im Lesezimmer der ('italnica ihre diesjährige Generalversammlung mit der üblichen Tagesordnung ab. —in— — (Zur Volksbewegung in Krain.) Im politischen Bezirke Tschernembl (26.300 Einwohner) wurden im II. Quartale l. I. 38 Ehen geschlossen. Die Zahl dcr Geborenen belief sich auf 172. jene der Verstorbenen auf 130. darunter 06 Kinder im Alter bis zu 5 Ia>hren; ein Alter von 50 bis zu 70 Jahren erreichten 42. von über 70 Jahren 18 Personen. Todesursachen waren: bei 5 angeborene Lcbensschwäche, bei 25 Tuberkulose, bei 14 Lungenentzündung, bei 3 Keuchhusten, bei 5 Gehirnschlagfluß', bei allen übrigen sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt ist eine Person, welche von einer Kuh zu Tode geschleift wurde. Ein Selbstmord, Mord oder Totschlag kam nicht vor. —0. — (Wasserleitung.) Wie wir hören, wurde für die projektierte Wasserleitung der Ortschaften Britof und Unterurem. politischer Bezirk Adelsberg, die Quellfassung in zufriedenstellender Weise ausgeführt und vom l. t. Ackerbau-ministerium hiefür eine Subvention von 1000 X flüssig gemacht, zur Durchführung des Projektes selbst aber eine weitere, in drei Jahresraten fällige Subvention im Betrage von 9750 15 bewilligt. —0. — (Kochsalz und Nie r e nt r a n l h e i t e n.) Bei den mit Eiweißausscheidungen und Wassersucht verbundenen Nierenleiden, wozu vor allem die Brightsche Krankheit gehört, hat in der Neuzeit ausschließliche Milchdiät einen besonderen Ruf, wogegen der Genuß von Fleisch in solchen Krankheitsfällen auf Grund von Erfahrungen besonders bei den französischen Aerzten verpönt ist. Worauf die günstige Wirkung der Milch, die nachteilige des Fleisches beruht, wußte man nicht, ooch will neuerdings ein Pariser Arzt,, Dr. Widal. den Grund dafür entdeckt l>aben. Kochsalz ist in! dem gewöhnlichen Leben ein laum ins Gewicht fallender Speisezusatz. In der Arzneilunde aber hat das gewöhnliche, Salz schon seit langem einen großen Namen. Einspritzungen von Chlornatrium-. d. h. Kochsalzlösungen in die Nlutbahn erwiesen sich in manchen Fällen als lebensrettend, wo alle anderen Mittel versagten, nnd die Heilwirkungen der Kochsalzquellen sind schon von altersher bekannt.' Ueberhouvt spielt das Kochsalz im tierischen Organismus eine hervorragende Rolle, wie schon darans hervorgeht, daß Hunde, deren Nahrung man eine Zeitlang jeden, auch von Natur in dieser befindlichen Salzgehalt entzieht, durchlvegs nach fünf bis sechs Wochen verenden. Anderseits hat Dr. Nidal gefunden, daß Salz in der mit Albmninurie verbundenen Nierenentzündung wie Gift wirkt. Er behandelte eine Nieren-lwnlen, bei dem sich jedesmal wassersüchtige Anschwellungen und EiwcißauZscheidungen einstellten, wenn er andere Nahrung als Milch nahm. Azsonders bedenklich wurden diese Erscheinungen einmal nach dem Genusse von Fleisch, wichen dann aber wieder in vier Tagen bei Milchdiät. Als jedoch nunmehr Dr. Widal der Milch des Krallten zehn Gramm Kochsalz zusetzte, wurden die Erscheinungen folgenden Tage« gerade so schlimm wie nach dem Genusse vo,i Fleisch, und als man darauf Fleisch ohne Salz gab, verschwanden sie ebenso wic vorher nach ungesalzener Milch. Danach wäre die Besserung oder Verschlimmerung in dem Befinden von Krankn der gedachten Art nicht auf die Wahl der Nahrungsmittel an sich, sondern auf deren geringeren oder größeren Salzgehalt zurückzuführen. — (Feuer durch Blitzschlag.) Am 27. v. M nachmittags wurde die Harfe des Besitzers Johann Iurec-u-in Hrastje, Gemeinde Ecrllje, durch einen Blitzschlag angezündet und brannte sodann samt den darin aufbewahrte. Feldfrüchten ab. Dcr Schaden belauft sich auf 3000 X, dk Versicherungssumme nur auf 400 X. Die in sehr kurze».' Zeit auf dem Brandplatze erschienene freiwillige Feuerwehr von Haselbach verhütete die weitere Ausbreitung des Feuers ---L. — (Hoch Wasser.) Der Cillier Sannpegel zeigte gestern nachmittags um 3 Uhr 5 Min. einen Nasserstand von 2 Meter 30 Zentimeter über dem Normale. Die Sann hat bei Praßberg zwei Holzbrücken fortgeschwemmt. —<:. " (T 0 0 d u r ch e l e l t r i s ch e H 0 ch s p a n n u n g s,» leiiung.) Am 29. Juli ereignete sich auf dem Installa-tionsplatze für den Bau des Karawanlentunnels in Birnbaum ein Unfall mit tödlichem Ausgange. Der 20jährige Rudolf Sieber aus Tulbing, Bezirk Tulln, arbeitete im Vereine mit dein Monteur Schwcighofer der Union-Eleltr'izi-tätsa/sellschaft an der Herstellung eines Transformatoran-schlusscs an einem Doppelmaste der elektrischen Hochspannungsleitung und kam hiebei wahrscheinlich unvorsicht'iger-weisr der Leitung der Hochspannung zu nahe, so daß er. vom elektrischen Schlage getroffen, aus einer Höhe von sieben Metern tot zu Boden stürzte. Im Fallen dürfte der Verunglückte auch den Monteur berührt haben, weil auch dieser einen leichten Schlag verspürte und besinnungslos vom Mäste herabfiel. Glücklicherweise blieb Schweighofer in den Drähten der unter dcr Hochspannungsleitung befindlichen Niederspannung und in einem Schutzgerüste hängen. Als er nach lurzcr Zeit zu sich kam. stellte er an Sieber Wiederbelebungsversuche an und rief auch ärztliche Hilfe an, welche sich aber als vergeblich erwies. —r. — (Aufgefundenes Skelett.) Beim Baue des Grundes für das neue Schulgebäude in Sittich wurde zwischen zwei Felsen ein männliches Skelett aufgefunden. Dasselbe dürfte bereits über 50 Jahre in der Erde gelegen sein nnd die Vermutung ist nicht ausgeschlossen, daß es sich um ein vor Jahren begangenes Verbrechen handelt. —il<. " (Verhaftete Zigeuner.) Vorgestern nachmittags wurde eine Zigeunertruppe, die sich auf dem Karo-lincngrunde niedergelassen hatte, von Sicherheitswachleuten bis nach Schwarzdorf und Lipe verfolgt. Hiebei wurden drei Zigeuner verhaftet. Ein Zigeuner stürzte sich in die Laibach, um dem Sicherheitswachmanne zu entgehen, und durchschwamm den Fluß, wurde jedoch am Ufer von Feldarbeitern angehalten. Bei diesem Zigeuner fand man 80 X Papiergeld. - (Ein unredlicher F l e i s ch h a u e r g e h i l fe.) Der beim Fleischhauer Alois Kunej an der Triesterstraße bedienstete Fleischhauergehilfc Anton Rebernil kassierte bei den Kunden seines Meisters Geld ein und wurde damit flüchtig. " (Diebstah l.) Dem Besitzer Josef Xvan aus Kamje. politischer Bezirk Nadmannsdorf, wurden, während er angeheitert an der Straße nächst der ..Stiegensäge" in der l Wochein schlief. 1080 X aus der Rocktasche gestohlen. —r. — (Der Laibachfluh) ist infolge der letzten Regengüsse um 0 50 Meter über das Normale angewachsen. x. — (Schnee fall.) In der Nacht vom Donnerstag auf den Freitag fiel auf den Steiner Alpen frischer Schnee. x. — (Der Zirkus Viktor) gibt heute abends um 8 Uhr seine Eröffnungsvorstellung. — (Sch 0 nzeit für Wildarten.) Im Monate August stehen folgende Wildarten in Schonung: weibliches Not- und Damwild sowie Wildlälber, Gemsgeißen und Gemslitze (in der ersten Hälfte des Monates). Rehgeißen und Rehlitze. Feld- und Alpenhasen. Auer- und Birkhähne, Auer- und Birlhennen, Fasanen. Hasel-, Schnee- und Steinhühner (in der ersten Hälfte des Monates). Rebhühner und Wachteln (in der ersten Hälfte des Monates) und Waldschnepfen (in der ersten Hälfte des Monates). — (Nach Ameril a.) Im Monate Juli haben sich aus dem Verwaltungsbezirke Littai insgesamt 68 Personen nach Amerika begeben, beziehungsweise wurden für soviel Personen Reisepässe dahin behördlich ausgefertigt. —ik. Theater, Kunst und Literatur. — (Oorkvoni ^1n8d«nik.) Inhalt de? 7. und 8. Nnmmer: 1.) Der hl. Vater Leo XI11. j-. 2.) I>. Hugolin Satt n e r: Musik. 3.) Wie soll der Text mit der Melodie in Einklang stehen? 4.) Kirchenrede für das Fest der hl. Cäcilia. 5.)'Zuschriften. 6.) Verschiedenes. 7.) Anzeigen. — Die Musilbeilllge enthält Kirchenlieder von Leopold Zupin, Ivan Qcvirl und August Kos sowie den Anfang einer lateinischen Messe von Johann Lahar-n a r. Illusion, »».or». il, der Z?"»"liir"' , ^»l-iln« von Dr. Franz Witt, k!i,^u >" >"'"'"'"^ Cn.<.il>> in Ij-' von I. N. Benz. Gravuale M ,, rung des vorgeschriebenen Textes ^on^t.ituo« ,. Foe'rstcr, desgleichen nach Rezitierung des vorg^ Textes Offertorinm ('»„>««>> von I> ^<-< Telegramme l des k. k. Eelegraphen-ßorrespondenzO^ Zur Papstwahl. ^ R 0 m, 31. Juli. Um 10 Uhr vormittags vH, sich die in Rom anwesenden 61 Kardinäle sowie ,^ visten und einige Prälaten in der Kapelle PaoM" ^ lan, um der solennen Messe .^»n-itu!-; >mn<'wn M trüig des Konklaves beizuwohnen. Die Messk ^ Kardinal Ceraphino Vannutelli gelesen. Nach ber ' Monsignore Eardi in lateinischer Sprach« ^".s ^ die Papstwahl, in welcher er die Kardinäle °""^„, Wahl ihre ganze Anfmerlsamleit zu widmen u"^ solchen Persönlichkeit ihre Stimmen zu geben, >ve .,, geeignet sei, diese Würbe zu bekleiden. Die i^ ^ ließen dann den Vatikan und begaben sich in '^ ^ gen. Heute nachmittags um 5 Uhr werden die " . das Konklave einziehen und bort bis zum VollM des Papstes verbleiben. .. ^ Rom, 31. Juli. Die Sixtinische Kapelle'!' s mit violettem Stoffe bekleidete Wand in zwei M z'i oil miteinander durch eine in der Mitte der ^ ^ brachte Oeffnung in Verbinduug stelln. 3^ ^ Raume, gegen den Altar zu, sind die Thronses!^ >^ Ueber jeden Sitz erhebt sich ein Baldachin a^, Stoffe, der beweglich ist, und nach der Wahl h'' ^ wird mit Ausnahme desjenigen, unter dem dcr ^ ^ Papst sitzen wird. Vor jedem Thro»sesscl lxfu'"^ Tisch und vor jedem päpstlichen Altar ist ein pl >> Altar aus Holz errichtet. Auf diesem Altar bef"^ Kelch, in den die Kardinäle die Stimmzettel g^.! Vor dem Altar steht ein Tisch für die Slrnlciwrc"^, filatoren. An zwei kleinen Tischen in der M>^ werde» die Kardinäle die Stimmzettel ausfüllt' ^ Rom. 31. Juli. Nach Informationen ">^^ Kreisen sind die Kardinäle di Pietro. Vanutelll'' ^ Svampa, Portanova und Gotti diejenigen, >^ ß' Papstwahl in Betracht kommen. Die allgeme",'^ geht dahin, daß Kardinal di Pietro werde a,""^ Rom, 31. Juli. Um 5 Uhr nachmittag, Kardinäle in der Kapelle Paolina zusammen, ^, begleitet von den Konllavisten, sich im feierliche" ^g Sixtinische Kapelle begaben, wo die Sitznüg b< ^/ stattfinden wird. Vanutelli hielt eine Anspracht' ^ er die Kardinäle ermähnte, bei der Abstim""^ ,, schließlich vom Wohle de? Kirche leiten zu lasse" ^ sodann die Vorschriften, betreffend das Konklav^ Kardinäle leisteten den vorgeschriebenen Schw^' / Konllavemarschall Fürst Chigi und die übrigen '^ beeidigt wurdeu. Nunmehr wurde allen unbeM ^ der Befehl erteilt, die Konllaveräumlichleiten 3^,, nur die Kardinäle und die Konllavisten blieben ) ^<,' Abend nahm der Kardinal-Camerlengo Orest^ ^ Untersuchung der Gemächer vor, um sich zu " ,^ leine Unberufenen im Konklave zurückgeblieben '^ alle zum Konklave führenden Tore vom Ko»' / und dem Camerlengo sorgfältig verschlösse" 9 Uhr abends war alles beendet. Ungliicksfiille. .^ß Beregszasz. 31. Juli. In der Oein^ 5 wurde beim Baden in der Theiß eine Toch«e ,^F direltors Kiß und ihre Freundin vom Strome ^ Die Mutter dcr Kih und die zweite Tochter 1^» Wasser um zu retten. Doch ertranken alle viel-wurden gestern abends geborgen. ,, >ll^> K r a l a u. 31. Juli. Um V2I2 Uhr n.a^h^ von dein von N'eu-Sandec nach Martinowice ^ ^,/ znge zehn mit Steinen beladen« Waggons »» «^, großer Schnelligkeit dein nach Kralau fahre" ^^ zuge entgegen. Bei dem nun folgenden Z"^^^,^,! den zwei Waggons des Personenzuges zerN ^ ^ Personen, darunter ein Kondukteur, schwer, leicht verletzt. Kosaken in Tibet. ^ K ö l n. 30. Iu,li. Die „Köln. Ztg." "s^M'^ burg: Nach chinesischen Meldungen erhielt t"^'^ Peking Mitteilungen aus Tibet, daß dieN"s>" ^ , Verhandlungen über die Erlaubnis zu ge^ ^l',, suchungen jetzt einige hundert Kosaken nc>a^ ^h>!>. hätten.' indem sie behaupteten, die Erlanb'''^,,^ Durchzuge zu haben. Die chinesische Neg'"'!"^ fti"^ ihren Vertreter in Tibet, sie habe den ^l''^^^ nis erteilt; er solle ihre Bewegung gena" ^i/ aber jeder gewaltsanren Maßnahme gegen p ^ ---------------- iDl> Wien. 31. Juli. Der Ministerprä side"' <^l, ^ begab sich nachmittags an das .Hoflager """/ 'M^ Nudapr st. 31. Juli. Iustizminister "- ^,ß', anf eine private Anfrage des Abg. P^^M»'^ Haftung Martin Diues'.'der lvegen Wechft "V^lt"^ gerichtlicher Untersuchung ist und daher sw^, «P scheint, angeordnet wurde und die i!"'^.'^ zu seiner Ergreifung getroffen worden !" ~_^ch^Mmg Nr, 173, _______ 148»________________ 1, August 1903, «•Seide»«« \ — — bis si. 3 70 per Meter — sowie stets das Neueste in schwarzer, weih r und farbiger „Henneberst»Seide" von 60 Kreuz, bis fl. li 3b per Meier — glatt, gestreift, tarriert, ,ster<, Damaste ?c. 8ß!llenKzmZzle von 85 llseul. — l!. 118ll L2l! 8«ill« von Lll lls«ul. ^ ll. 113b 8«>llen LaztllleillL!'P^l Nul e > — f>.43 ?5 »l-2u!8e!llo » Kll llloul. —A113b foulasll 8«!ter sianlo und schon verzollt ins Haus, Muster umgehend. — Doppeltes Briefporto nach drr Schweiz, (88) 6—b ^ Ueuiykeiten vom Buchermarkte. ^'"2. ~°SZ.m'^ N^"' ^'"'«'^ und ihre Freunde, ^esch°s!l> q "l^^^^ l.. die Börse «nd die . 7,'wM. 2 M ic « "welgenmüller R., .Mere ?'°^dpl>iar,ackn Kl^' -7, E°°l Frederick A, Die ^^UWn Prof, N.. Be. ' ^..^llin r D. N '"' ^ ^enserscheinnngen. K 2 40, l 3 " i" clme!,t«cr Dm'^^' ^"u"' der Experimental- ' ^ ^' iirhrb ck, >," ?^tcll""cl. K 16-80. - Hertwig P^' De/p A ^ Gravenhorst e°?.""b Aeusin^ 'c '''^Mienc. ^. Vd, 3, Baccha^ l N n?'°"' li4.F.""Nd^ «5- ^' ^"imi.mu^ nnd Re-^ N n!°' ^. Emfncko >.^'^^° "ud Mania, X 3 60. - > Lckm'' G,. Die X. ^ ^"'""e Buchführung l( 3 «0. -NW M.. D!e ZH? imBanlgeschäft'li360. -^ ^«60 H.^mechnungssähiglcit, Kriminal. V^l ,pr°ch. Zeitroman in , ' ^' Chc„,^ Meters Dr. Th., Salomo» M„ ^ ^Ni^°"' Dr W'^!?'M^Logarithm.-Tafelu.lv-7^ ^h° «?'""'^r?, ^"^lttn für Tachymttric. l< l^-60. ^7^'"'3erd?"?'^«rrfürNi^^^^ K 2 Ä" I«hHm« 'ic^^^ l( 3 «0, - Norden D.. l°tmn,ch,«^, Nabels >,^^ ^ Norden D.. Marotten. 3'«^ Bungen des ^ —96^'. eine ss^^ ^ulger. Gcbing. Dr. Emil. Kch 5. 1^ i^W°ye??^'M z„ ^j,^^ ^^ Todestage. ^ ^"^s? Hch 8 li <^ ^°s mathematische Pensum. "°" u.W. - Heim, Dr. Ä , . 3°>s., '""nd W„ch^7'chou, K-'W,- Schmidt M. ! ^'schrift'Kr I. H»,? 3mmalst,fcnth>°rie, K -'7^ ^^«Ma ^"'"'isch ^'' "«d Hygiene, K - l)6. -'^s Neck?. ^ ^l), ?l,s,„7^"log,e, ii, ^ , ^ ,< .^,ß.,. ^s<°'2"'' 1. X ?H'nd>,ch sür „nindlichcs und schiift-°b, I, ^, ,zu"! Eüidiun. . '«, ^ 0 int. Pr. ?Ilwin. Ex. 7 2k " »!1H. ss ' ' ^r Vog.lsUmmcn. geb, X 3 00. -^^l'N P^ ^rz.^ ^ ^ ^ ^ ^ > '^°lvd ^b^"'°,!« w 'Z^unde „nd l^'sundheilslchre, dors <^ G,. P^. ° u P. Th. Diltatstoffe. 1 li I-^ -^°>' ^ ^" ^ Aschen. > ^^^H. Die^ütt^^i' der Heimat, k l 20. -^^Ial,^ ^ipp«^^,^ Kunst für die Erziehung. ?"^' 2 ''"berls l^ ^''dr„ Dac, deu.sche Chr st. eli d .!>^^4^^T^^ ". Lampert. Prof. Dr. N' K'7^ 80. ^ D " '"^' »el'.. 1: Säugetierc. K 4 «0; reiI?-.N',,-' Da ^^'Fu°f,D,"M,, Mauze.' ^- llcb vUtu,.,,^'Hsch. Pros, Dr, M.. Tierbuch. , N^"> l^ 9-60. '^D' M, Vilderatlas des Psl«nze>^ ^D"M ^^^,^^^,'.«^ ^ Tw ^ ^Ä' 4. Abt ^'.^'' ^: Geologie und Palaou° ^ch.^' i?"bclt P, Ž«^°" dls menschlichen Wrp.rs, ^?°lHb' s24; 2.H ,^V "' Na.ur.eschicht^ l.Äb'.. ^ ^ lß,^ '",, g,. ^ ^dt, Manznneich. g,b,. X 18; 3, Abt., liir?' ^ Walter Nnlckli..,,' ^ Familienbuch, a/b., V I>'N^"^^r Ed »unterricht snr die Jugend, T?>H b. 1/2. ii 5-40 ^'der zmn Ä,.schauungtzun.erncht ^^ lc6. . Dove, ^t^tt! V l^ Vd. ^,.^ ^hlers Otto E,, ?ln ^^. I. ^?'do-Chin« ^^ -7'Ehlers Otto E.. l°^Ver P/E'Ust^ ^ Meyer. Dr. M. F3'"idt. ^/"' der Dyuau.omaschine wissen? l ^ N'^N.?^wis^ n.uß man vou d.'i- ' ^'"°r A°n der'e„^ ^' '. Schmidt, P.-. A, >I?Eteno^.7 M«r , g'^'"°u "on der Oeoqmphie '^l /"t> H°",V I( i,^"s P^Ci). Wi. wird mm, ein Angekommene Fremde. Hotel Glesant. ?lm 29. Juli, Varlo», Weinberger, Felobauer, Griln-bäum, Schmcilta, Petrih. Hülle»', Sleiudmeidi r, zit>isendr i .«e-nedc, Schot s, Frau, Ingenieure, Wien. — Weih Theodor, lllsm.. Olosj'Kanizsa, — Weih Max. Kfm.. Budapest. — Meiz. ucr, Lehrer, s, Frau, Nagusa. -- Loüt>,lit, .Nfm., Srlzach. — Schelle, Reisende,, Miinchen. — Peinlofer, ?Igrnt, s, Familie, Trieft. — Wcnl, l. l. Professor, s. Frau, Prag. — Kahn, Kfm., Stuttgart. — Nachmaycr, Kfm., Salzburg. — Schurz, Nfm.; Dr. Burger, l.l. Notar; Lenc, Din'ltor, s. Frau, Graz. — Hölzer, Kfm, s Frau. Mannöburg. — Hofmann, Reifender, Ianowih. — Sinauer. Nechtizpraltilant, Karlsruhe. — Beschi, l. u. t. Generalmajor, s. Familie. Pola. Äm 30. Inli. Arie. Äbrles. Niedl. Neisrnde; Braun, Privatbeamter; Scherzrr, Priester. Wien. — Wulz, Reisender; Albieri, Lehrerin, s. Schwester; Ialines. Kfm.; Dr. Kombie, Lciüdtagsab^eordncter: Vene, Pii^ale, Trilst. — Hlonärl, Lehrer; Pich, Reisender, Prag. — Schöbl, Reisender, H^ida. — Dr.Tn^ar, Hofrat und Kreisgcrichts'Präsident, s. Familie, Rovigno. — Perch, Reisender, Berlin. - Melli, Holzhändler, Ärnoldslein. — Zagar, Ksin., Istricn. — Slrauh, Kommis, Krainburg, — Doudtoua, Ingeuiculswilwc, s, Geschwister, Iicin (Böhmen), — Kaldor, Reisender, Budapest. — Albrecht, B^zirleschulrats» galtiu, Badeu. — Tinler, Lehrer, Gainfan, (Niederüsterreich). — Winter, Ks»'., Krcfeld. — Hribar. Kfm., Loze bei Stein. Verstorbene. Im givil spita le: Am 29, Juli. Johann Mlinar, Feldarbeiter, 53 I., Tuberlulose. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 206 2 m. Mittl. Lustdruck 736 0 mm. ...i^u^iT'^'W'7 11 0 "' « .^M. 736 6 11 4 SO. schwach j heiter_______ 1l7Ü.F. 738 4 9 0j windst'll i Nebel 56 4 Das Tugcsmittel der gestrigen Temperatur 12 5", Nor. male: 19-7«. Verantwortlicher Redakteur: Anton Fu « lel. ^B,f ^^m Uoborall zn haben. unentbehrliche Zahn-Creme erhält die Zähne rein, /veins und yesnnd. Die Beachtung dieses Kork-brand-Zeichens, sowie der rothen Adler-Etiquette wird als Schutz empfohlen gegen die häufigen Fälschungen von Mattoni's Giesshübler Sauerbrunn, » Niederlage hei den Herren Michael Kastner ind Peter Lassnik in Laibach. (29fi;-Ti Ausstellung des Künstlerv bundes „Hagen" in Wien im Kasino'Gcbäude I.Stock. 144 Nummern Ge' mälde, Zeichnungen, Radierungen, Skulpturen, Bronzen. Täglich geöffnet von 9 bis 6 Uhr. Eintrittsgebühr 80 h. 12989, Professor Dr. AIM 1 li vom 1. August bis 1. September. fr» Julius Sitoifiir verreist vom 1. bis 15. August. P^JJJ^^^Hau 1'^50 Nummern gratis Sine Auswahl d«fl Beste*lc^H Ä I ^^» S|#9wVP9HRp9HPVH| tntfHoher Bearbeitung and V^O^^BBffiBB ^J ^kTjM * 1"J.^ 11 •! I ¦ gWiafener AnMtaUang. Jedes ^^^säflHHHHlHKMBlHIHM VtrMeiohjüsse xn den Serien in Liebhaber-EmbAuden grmtiM. Zu beziehen durch die Buchhandlung (VIII.) lg". T7-. Kleinmayr 6z FecL. Ba,m."bergr ^^^^^^^^^^^ I.aibaoh, Oong^ressplatz 2. Laibacher Zeitung Nr. 173.________________________________1490_______________________________________1. Augusts ^ Kurse an der Wiener Börse vom 31. Ilnli 1903. «dm offw<«..K.«' Dlc »otlerteil Kurse lierstelicn sich in Kronenwährung, Die Notierung sämtlicher Aktien »nd der «Diversen Lose» ueisleht sich per Stück, Hllz»m»in» Staatsschuld. ">"" ^"" «inheitl. Nente in Noten Mal-November p, K, 4 2«/n > . - 10N2bi«0 4!, WVllb Iän.-Iulipr.K.4-2°/<> 100 15 100 35 ,,Not.Febr.-A»>n.pr.k.4 »°/u 10« 70 100 uo ,, ,, Upril. Olt.pr,N,4 L°/» 1W 05 100 85 1854er Etaatslose 250 sl. 8'2°/„ i?u-- N8 -l8«0«l .. 500 jl. 4°/° - - - - I860«! .. 10« fl. 4°/,,---------------- 1864«l „ 1«« fl. . . »46 — 251 — dtll. ,, «0 fl. . - 24s'— Ü51 — Dom.-Pfandbr, ^ 120 fl. 5°/<> . 293 75 30125 Staatsschuld d»r im K, rat» «»ltl»l»n«nA'ünigl»ich» und zsnd»r. Oefterr. Voldrente, stfr., 10« fl,, per Kasse.....4"/» »20 85 121 «5 dto. Rente WKronenwäh-., stfr., per Kasse.....4°/n 100 65 10« 85 >,t°. dto. bto. per Ultimo . 4°/o 10« 6« 10«'8,1 0-'steir.Inv«ftiti°n»'««nte,stsl., per Kasse .... 8>/,>iudlllf«balin in Kronenwähr. steuerfrei (div. St.) . . 4°/« 1"« - 100 »0 «orarlbcrgbahn in Kronentvähr. fteuerfr., 400 Kronen . 4"/° 100 45 10145 tjn VtaatsschnldUerschrtibun» »en abgeftenlp.Glsnlb.'NNitn. Vllfabethbahn 200 fl. CM. 5'/.°/» von 20« fl.......5,0 — 518 — dto, Ll,^°«udw. 200 fl. ö, W. E. b'/<°/„........482 —4s4- dto. Lalzb,°Iir. 200 fl. U, W, E. b-/^.........458'25 460'25 b. Karl Ludw.-V. 20U fI.EM. k»/n von 200 fl......— — — - Gelb Märe «0» Staat« zur Zahlung Uberno««nl« Eife»o.»Prlor. Obligation«. Ellsabethbahn 600 u. 8000 M. 4°/„ ab I««/»......li«-— lik»0 «lisabethbahn, 400 u, 2u«0 M. 4°/o.........«1«40 11940 Franz Iosef-V., «m. 1884 (dlu. Et.) Vllb,, 4°/o.....ton 40 101'tu «aliztsche Karl Ludwig-Bahn (div. Vt.)3llb.4"/l, . . . 100'10 i0i'— Vurarlberger Nahn, «km 1834 (div. Tt.) Ellb. «°/° . .1«0'I«1N1'- Staatsschuld d«r zänd»r d»l ungarisch»« Hron». 4»/„ ung. «llolbrente per Kasse 12«-iu I20»o dto. dto. per Ultimo , , . , I20'i« 120-3« 4"/„ dto. Rente iu Kronenwiihr., steuerfrei, per Kasse . . . 88'uo 88i»i 4°/» dto. bto. dlu. per Ultimo 88 «0 88 — Ung. Vt.-Eis.-«lnl. Gold 10U fl, -- —— dto, dto. Eilber 10« fl. . . . — — —-dtll. Ltaat«-Oblig. (Una. vstb.) v, I. I87K.......—-— —-— bto. Echllnlregal.-«lbl«l°Obl!a. —— --dto, Präm.M, ll 10« fl. — 2N0 li 201 50 203 -dto. dtll, k 5«sl. — ina ll 201-5« 2!»3 — Iheiß^Rea,°«ose 4"/» .... ,5«-— 158 20 4°/« ungar. Orundentl. ^ llbllg. «8-5U 99 50 4°/° lroat, und slavon. detto 3S-25 lnu 25 And»« 3ss»ntl. Anl»h»n. 5°/» Donau-Reg.-Nnleihe 1878 .107-20 108 2« Nnlehen der Stadt GUrz . . 88'25 100 25 Mlehen der Stadt Wien . . .10445 105-45 dto. dtu. (Eilber od, Gold) 124-—125 — dtll. bto. (1884). . . , 98-60 83'6U dto. dto. (1888). . . 100 40 10140 Vürsebau-U»lehen, verlolb. 5°/,. 98-— 100 — 4°/« Kraine? iillnbe«-«nlel,ei, , 89-75 —-- Gelb Ware Psandbli»ft /»jähr, verl. 4°/°......... 100 55 101 85 bto. dto, 50jähr. verl. 4"/l> 10U85 101 l>2 Sparkasse, 1.üst.,6«I., verl. 4°/° 100 80 — — EiftnbahN'Vrioritäln» Obligation«»». sserdlnanbsMorbbahn (t»>, »l—44ü 3« Tüdbahn il 3°/»verz.Iünn.'Iuli 3«» 50 305-5U blo. il 5"/u...... «24 25 125 25 Ung.-galiz. Nahn..... ,«8 b« iW'ü» 4°/l, Unterlrainer «ahnen . 8850 W-75 zlvtls» z»s» (per Etück). Verzl»«iche Lose. 3°/<> VlldenlrebitLose 98 - 8°/» „ „ ltm. 1888 278 - 282'- 4°/° Donau-Dampfsch, 100 sl, , —-— — — 5°/° Donau'Regul.'Losk . , 27!» - 288 bn Nnv«zin«lche Lost. Bllbap.-Nasillca (Dombau) b fl. 18'90 19 80 Kreditlose 100 fl...... 482 — 440 - Mary-Lose 40 fl, CM, . , . — — - -— Ofener Lose 40 fl..... 1s? — 178 - Palssy-Lose 40 fl. CM, , . . l?i-— 18«>- MotenKreuz, Oest. Ves.,v, I0fl. 5425 55'L5, ,, ., UNg. ,, ,, 5fl. 26>i0 »700 l^ubolf-Lofc IN fl...... 68— 72- 5 alm-Lose 40 fl...... 221 — 2»i - z.t.-Gen°is-Lose 40 sl. . . . 25«-—2«»-— Wiener Eomm.-Lose v. 1.1874 454'— 460 — Gewlnstsch. d, 8°/» Pr. - Schuldv. d. Uodcnlreditanst., «tm.1889 80-— «5 — Latter Lose..... ««'— 73'— «elb Ware Ultien. Zran»port'Vnl»l' n»hmung»n «ussig-Tepl. «iscnb. 50«fl. . . 2275' 2285 Bau- u. Uetricbs-Gcs, für ftüdt. Ttraßenb, in Wien lit. ^ . 50'- — -dto, dto. dto. lit. L , 50 - —-— Vöhm. «ordbalüi 150 sl. . . 8N.', — 368 — Uuschtiehrader Els. 5U0 sl. KM. 2825- 2355- dto. dto. (lit. U) 200 sl. »82—985-Donau-Dampsschlssahrt« - Gesell. Oesterr., 5«0 fl, KM, . .873 — 8??-DupBodcnbachcr uz,-er,llbl,N. 200- 202-Ltaatlelsenbahn 2«o sl. V.. , ««6 — «67- Elldbllhn 200 fl, E.....«U 75 »l 5« Eübnordd, «erb,-«. 200 fl, VM. 410 50 412 -TramwayGes., Ne>ieWr.,Pr<<>- rltätS-Nlticn 100 fl. . . . »3 - N fl.S. <«4>- 40« -Wiener Lolalbaliücn - Al! Ges. . —— 5« Kank»n. Anglo-Oest. Uanl 12« sl. L?8-»?4- Äanlvcnin, Wiener, 2U<» >l. . 4?« 50 478 5« Vodlr,-Anst., vest., 20« sl.E. . 914-—»ih — ttrdt.Mnst. s. Hand, u.G. l«0fl. —— — — blo. dto. per Ultimo . . «»825 659 25 Kreditbank, Mg. uüg., 200 fl, . 72? —?23 - Depositenbank, «llg., 200 sl. . 423—424 — 8? — ___________________________^ ----------------------------------------»^ Uändcibanl, vest,. M» fl ' '5 Orsterr.'imgar. Vaiil, ««<' !> ' A Unlonbllnl 200 sl. . ' ' ,7>>, ?^rlcl,l«bans. «lla, >"' », > «" zndufill»«Antll. n»hmung»n. Äauges.. Mg. öst„ 10« s>. - ^ «gydier Vise»< »üd Stahl-,!"!' in Wien l»0 sl. . ' - „' ^,> Eifeilbahnw.-Ueiliss.Frstc.lN^ «, „Vlbemühl". Papierf. ". «'«'' " >! Liestüger Urauerci lU0 fl. > ' «,/ MontanVesellsch., llest.-<»lM< " Präger GIse».Ii,d,.Gcs. 200 > "^^, Salgll-Tarj. Lteii'sohlc'» tNU A<» „Echlbglmühl". Papiers, M^ »^ „Etet,rerm.", Papiers. >>,«''«' ,>< Trlfailer ftohlenw-Gelell, 70- ' , Waffenf..V.,Otft.i„wlc„.!M'' '' Waaglln-Ltlhanst.Mg.. '"'^''' ««' 40« ll.....' n ' U> Wiener Vaugesellfchast I«« "> ' " W«,ntrb«ger Zle«el'«tt' '" D»uls»n. Kurze «ichs'», . Amsterdam . . „f^ Deutsche Pläve. . , A London . . . >^ Pari«...... Et. Peterlburg Dalut»n ^, Dukaten..... ' !>^ 20-ssranc«-Stücle . . ' ,l?^ Deutsche Reichsbanlootell - »!< Italienische Äa»lnot,» !' Nubcl Nut..', , , - "> von Keulen, I*r»u