^ Areltag den 18. November I88t. S°hrl,aW MllM ZtilllU vte ^Marburger Zeitung" erscheint jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag. Preise — für Marburg ganzjährig 6 fl., halbjährig S fl., vierteljährig I fl. S0 kr.; siir Zustellung _ins Haus monatlich 10 kr. — mit Postversendung: ganzjährig L fl., halbjährig 4 N., vierteljährig 2 fl. Znsertiontgebühr 3 kr. per Zeile. Kit Ntchtsgeschüstk der Staatsliürgtr mld die Slaalskalst. Marburg, l7. November. Der Beistand, welchen der Staat zur Aus» rechthaltung der rechtsgeschäftlichen Ordttung seinen Bürgern leistet, soll diese nie zu etl,er Sonderzahlting verpflichten und werden die all' gemeinen Bedltrsnisse durch die allgemeinen Steuern gedeckt, zu welchen jeder Einzelne nach seinem Vermögen beiträgt. Diese« Ideal wird im vollkommenen Recht«-staate erreicht; nach dieser Vollkommenheit muß jede« Gemeinwesen unermüdlich streben, welche« den Ehrennamen Recht«staat beansprucht und verdienen will. Von diesem Standpunkte aus beurtheilen wir die Gebühren sür Rechtsgeschäfte — aus diesem Standpunkte nehmen wir Partei auch gegen die Erhöhung, welche der Finanzminister vorgeschlagen. In unserer Gegnerschaft werden wir durch die wirthschaftliche Bedrängnib der Steuerpflichtigen bestärkt, die zu dem jetzigen Erträgnib der fraglichen Gebühren — zweiund-dretbig Millionen — im nächsten Jahre noch vier Millionen mehr entrichten sollen. Wenn der Staat Gebühren von Rechtsgeschäften einhebt, so vermag er auf der Heu» tigcn Stufe seiner Entwicklung und namentlich seiner Wirthschaft doch nur zu rechtfertigen, daß für bestimmte Leistungen, die ihm Geld kosten, eine besondere Gegenleistung in Baarem verlangt wird eine Zahlung für die Arbeit seiner Beamten, z. v. Schreibgebühren sür die Eintragung ins Grundbuch, Urtheilsgebühren sür die Fällung gerichtlicher Erkenntnisse. Aber sogar bei dem jetzigen Stande unserer Wirthschafttpolitik läßt stch da« geltende Ge-bührengesetz nicht vertheidigen, läbt stch noch weniger die Erhöhung dieser Gebühren al»er-haupt empfehlen und am wenigsten darf der Neich«rath die Vermehrung de« Ertrages um vier Millionen beschlieben. Allgemein hat stch ja doch schon die Erkenntnib Bahn gebrochen, dab der Staat Rechtsgeschäfte seiner Bürger nicht als Quelle des Einkommens betrachten und ausbeuten soll. Und allgemein ist auch die wohlbegründete Forderung, daß die Zahlung in diesem Falle keineswegs nach dem Geldbedürf» nisse des Staates, sondern blos nach der Thätig« keit seiner vollziehenden iOrgane bemessen werden soll. Es handelt stch um eine Gebühr, nicht um eine Steuer. Franz Wiesthaler. Zur Geschichte des Tages. Der Vollziehung«au«schub der Rechten befindet sich in vollster Uedereinftimmung mit der Regierung — die Fortschrittspartei und die Liberalen vereinigen stch t)is auf eine geringe Anzahl der letzteren zu einem deutschen Klub. Zwei grobe Parteien stehen stch also festgeschlossen gegenüber — ein Vortheil im parlamentarischen Kampf, weil nur dadurch ein ganzer Steg erfochten, dem Gegner eine entscheidende Niederlage beigebracht werden kann. Die Darlegung des Finanzministers hat sogar in den Reihen der eigenen Partei Besorgnisse erweckt. Die erdrllckenden alten Steuern, achtzehn Millionen neue Steuern und trotzdem noch neue Schulden! . . . muß da nicht sogar im Regierungslager gesragt werden: wie lange kann unter solchen Verhält« nissen da« System noch sortbestehen? Und was mehr ist, als dieses System — Oesterreich — wird nicht Oesterreich selbst durch den stnan« ziellen Zusammenbruch gesährdet? Die Regierungsblätter schweigen über den Süden von Dalmatien — e« bleibt also bei der glücklichen Durchführung des Wehr-gesetzes. Mittlerweile hat aber der Statthalter Cattaro verlassen, nachdem die Krivosclaner ihm mit aller Bestimmtheit erklärt, daß sie stch dem Landwehrdienste nicht unterwerfen. Ueber die betreffenden Gemeinden wird der Belagerungszustand verhängt. Drei Kriegsschiffe werden an der Küste kreuzen und die Aemter stnd nach Risano und Perasto verlegt, die öffentlichen Kaffen dorthin gebracht worden. In Griechenland hat die Opposition dem Königthum Fehde angesagt, weil Georg I. sein Wort nicht geHallen — dys Wort, die Kammer nicht mehr aufzulösen und mit einem Ministerium zu regieren, welches ihm die parlamentarische Mehrheit bezeichnen werde. Die Opposition will nun die neue Kammer in eine verfassunggebende Versammlung umwandeln und dem König ernfie Bürgschaften auserlegen — darunter die erste, dab der König nicht mehr die Besug-nib haben soll, das Parlament auszulösen. Vermischte Zkachrichten. tDer russische Hof in Gatschina.) Der „Voss. Ztg." wird aus Gatschina geschrieben: „Unsere Stadt hat durch den Aufenthalt des Hofes eine eigenthümliche Physiognomie erhalten. Polizei an allen Straßenecken, Militär aller möglichen Waffenarten auf den Straßen, auf welchen man bisher blos die Kürassiere der Kaiserin, die sonst hier allein in Garnison lagen, zu sehen gewohnt war, dahinsausende Hof-Equipagen, welche die Minister und sonstige hohe Würdenträger zum und vom Vortrag beim Kaiser führen, Estafetten und Hof - Kouriere, Hofkutschen und Lakaien, Geheimpolizei überall: das Alles macht unser im Winter sonst so stilles Städtchen zu einem höchst ungemüthlichen Ort. Wir haben all' das Unangenehme, welches die Nähe de» Hoses unter jetzigen Verhältniffen mit stch bringt, zu tragen, allerlei Scheerereien zu erdulden, ohne die Annehmlichkeiten zu genieben, die durch den Hof den Bewohnern der neuen Residenz geboten zu werden pflegen. Oper und Schauspiel stnd in Petersburg ge-blteben, der Kaiser zeigt stch nie auf der Straße; begibt er stch einmal zur Bahn, so fährt er t)urch den Park. Festgeschlossen sind die Park-qitter, außen und innen von Wachen besetzt. Kubant und Terek-Kosaken, mit den Tscherk-ffen brechen, für die ich leiden soll", sagte Eudora seierlich. glaube Ihnen, ich bin gezwungen, an Ähre Unschuld zu glauben; liebe Eudora, vergebeil Sie mir, daß ich je an Ihnen gezweifelt habe". ,,Es ist Nichts zu vergeben, da es unvermeidlich war, daß Sie anfangs glaudten, was die ganze Welt glaubte; aber ich babe für Vieles dankbar zu sein, nun da Sie Vertrauen zu mir haben. Da wir jetzt einander verstehen, können Sie mir in der That großen Trost gewähren", sagte Eudora, ihre Hand ausstreckend: welche er nahm und hielt, während er sagte, „Ich will Sie bis an's Ende begleiten, liebes, unglückliches Mädchen". „Aber Sie find krank und dürsen sich nicht ernlilven". »Ich will bis an's Ende bei Ihnen sein", wiederholte der Geistliche. „Es wird Zeit genug fllr mich seilt, zu ruhen, wenn Sie — im Himmel silid". Was war inzwischen aus Annella Wilder geworden, seit ihr die täglichen Besuche in Ge-sängniß llntersagt worden waren, und ihre cxcentrischen Einsälle in Malcolm Montrose's Wohnung aufgehört hatten? Annelta hatte sich in den letzten wenigen Tagen aus das Anchorage und deffen unmittel- Zi e n i r l e t o n. Kit schcht PriytM. Eine Kriminalgeschichte. (Fortsetzung.) »Ist es glaublich, daß Sie sür einen anderen Kummer al« Ihren eigenen großen Raum in Ihrem Herzen haben?" fragte der Geistliche, mttleid«voll in da« Gestcht der Sprechenden blickend. Und jetzt bemerkte er zum ersten Mal die vollkommene, fast an Heiterkeit grenzende Ruhe ihre« Angesichts. Sie bemerkte seine Ueberraschung und beantwortete seine Blicke und Worte, indem sie sagte: „Ich weiß nicht, wie es kommt, aber ich kann mich um mich selbst jetzt nicht grämen. Ich komme tnir seit gestern wie verändert vor; alle die dösen Geister der Verzweiflung und des Schreckens, die mich so viele Wochen lang gemartert haben, sind verschwnnden und haben meine Seete zurückgelaffen in einem „Frieden, der den Verstand überschreitet, einem Sonnen, schein der Brust", den ich nicht begreifen kann, den ich aber in Ehrfurcht und Dankbarkeit empsange". Da Herr Goodall nicht sogleich antwortete, sondern sie nur mit schweigender Verwunderung beobachtete, fuhr sie fort: „Es ifj mir, als wäre ich am Vorabend einer Reife und ginge heim zu meinen Eltern und meinen Freunden, und vor Allem zu jenem himmlischen Vater, der meine Unschuld an diesem mir beigemeffenen Verbrechen kennt, und auf deffen göttliche Barmherzigkeit ich in den dunkelsten Tagen der Verzweiflung und des Schreckens nicht aufgehört habe zu vertrauen!" Herr Goodall las das Innerste Ihrer Seele und wollte deshalb noch nicht antworten. Plötzlich reichte sie ihm ihre Hand hin und fragte: „Herr Goodall, bisher haben Sie ver» muthet, dab ich meine Unschuld nur betheuerte, weil ich hoffte, durch solche Betheuerungen Glauben zu gewinnen und gerettet zu werden. Aber jetzt müffen Sie wissen, daß mir nicht ein Schatten von Hoffnung bleibt". „Ich weiß es", sagte der Geistliche ernst. „Und deshalb nun, da ich alle Hoffnung aus menschliche Barmherzigkeit verloren habe und weiß, dab ich morgen früh gewiß sterben muß, werklen Sie mir glauben, wenn ich wiederhole, so wahr ich auf Gottes Barmherzigkeit hoffe daß ich schuldlos bin an den Ber- ein stattliches Korp« von 600 Mann bildend, und die fast eben so starke Jnsanterie'Etkorte besorgen den Sicherheitsdienst innerhalb des Schlobbezirkes, in dessen Mitte von elektrischem Lichte ringsum in der Nacht beleuchtet, der stolze Schloßbau liegt. Doch viel Freude herrscht dort nicht. Die kaiserliche Familie wagt es nicht einmal, trotz all' der Wachen und Posten, in den wohl am Abende von Lichtglanz strah. lenden Räumen der Bel-Etage zu weilen. Sie benützt einige kleine Zimmer in der zweiten Etage, weil etwaige Explosionen dort nicht bin-auswirken dürften. — Kaiser Alexander III. theilt nicht die Liebhabereien seine« Vaters. Die noblen und kostspieligen Passionen des Verstorbenen sind ihm meist zuwider. Er ist weder Jäger noch Liebhaber glänzender mililürtscher Schauspiele, weder Freund des Sportes noch der Hosfeste. Er liebt das beschauliche Angeln und den kleinen gemüthlichen Kreis ihm gleich-gesinnter Freunde, kleine mufikalische Soireen, in denen er selbst mit der Babposaune mitwirkt, sowie ländliches Leben. Die von ihm unlängst zum zweitenmal« in diesem Winter, diesmal in Zarskoje-Selo veranstaltete Jagd wurde auch nur der Form wegen arrangirt. Von dieser Jagd geht ein eigenthümliches Gerücht. Man spricht von einem unvorstchtigen Gchusse oder dem zusälligen Losgehen einer Flinte, die ihre Posten nur zu nahe an dem Czar vorüliergö' sandt haben soll. Was Wahres daran ist, bleibt natürlich unkonlrolirbar. Von einer Ueberfied, lung dcs Hofes in's Anitschkow-Palais nach Petersburg verlautet nichts. Es hat den Anschein, als ob Galschina der Wohnort der kaiserlichen Familie, sür diesen Winter wenigstens bleiben wird. Doch das kann sich ja im Handumdrehen ändern, grobe Vorbereitungen zur Uebersiedlung des Hoses sind nicht nöthig. Der Kaiser macht eine Spazierfahrt bis Petersburg und bleibt einfach dort und damit ist die Sache abgemacht. Tscherkessen, Kosaken, die Eskorte, die Hof Chargen wondern nach, wie da< bei der Ueberfahrt nach und von Peterhof der Fall war und unser Gatschina ist wieder das unbeachtete Villenstädtchen, welches es seit dem Tode Kaiser Paul'ü bisher immer gewesen ist." (Vom Rechte der Freizügigkeit.) Michael Haas beschwerte sich beim Reichsgerichte wegen seiner durch die Gemeinde Ungarisch-Hradisch am 5. Jänner d. I. erfolgten Ausweisung, sür deren Begründung im Sinne de« 8 22 des Gemeinde-Statuts von Ungarisch-Hradtsch die gerichtliche Bestrafung des Haas wegen Betruges und der Umstand geltend gemacht wurde, daß derselbe seit dem 30. Juni 1830 auber aller Steuervorschreibung stehe. Gegen dieses in letzter Instanz vom Ministerium des Innern deslättgte Ausweisungs-Erkenntniß machte Michael Haas in seiner Beschwerde vor bare Umgebung beschränkt, wo ihre glühenden Wangen, ihre flammenden Augen und ihr fieberhasles Benehmen die ernste Besorgniß ihrer Verwandten erweckten. „Das liebe Kind wird krank werden, und man muß sür sie sorgen", sagte Mrs. Stillon, welche sogleich ein Fußbad und einen Kräuler-thee verorvnele, den die Patientin Abends nehmen sollte. Und mit ungewöhnlicher Fügsamkeit gehorchte Annello, indem sie zu sich selbst sagte: „Ich habe einen kühlen Kopf nöthig, und ich wurde eine Pinle des bittersten Wermulhs nehmen und meine Glieder in siedendes Wasser tauchen, wenn ich dächte, daß das den btttern Schmerz in meinem Kopf wegnähme, der mich hindert, klar zu denken". Deshalb besolgt sie — nicht ihre eigene verzweifelte Verordnung, sondern die mildere der Großmutter Stillon. Und sie stand am andern Morgen aus, wie ein erlöschendes Feuer aussehend und sich nun sür viel besser erklärend. Aber an diesem letzten Tage achtete Niemand auf Annella. Alls Hausgenossen schienen von einer Art halb unterdrückten Wal^i'sinns ergriffen zu sein, im Hinblick ans die am nächsten Morgen auszusührende Tragödie — jene surcht-bare Tragödie, in welcher da» Leben eines dem Reichsgericht geltend, daß die Bestrasuug in einem einzelnen Falle, bei sonstiger vor dem Gerichte anerkannter tadelloser Aufführung, noch nicht hinreiche, um ihm einen unbescholtenen Lebenswandel abzusprechen, und daß er in der Gemeinde Ungarisch-Hradisch steuerpflichtig sei, indem er an Äelle des zurückgelegten Getreide-Geschäftes einen Lederhandel angemeldet, zudem ein Haus dort erworben habe und sonach nicht als Auswärtiger, sondern als Gemeindegenosse anzusehen sei. Die Gemeinde sei mit Absicht-lichkeit bei seiner Ausweisung vorgegangen, was daraus hervorgehe, daß sie einen von ihm gesendeten Steuerbetrag zurückgewiesen. Die Gemeinde Ungarisch-Hradisch sührt in ihrer Gegen-schrift aus, daß Michael Haas nicht durch das vereinzelte VetrugSfaktum, sondern durch Wucher und Winkelschreiberei gemeingesährlich sei, sowie daß er thatsächlich, wie aus einer Bestätigung des Ober-Steueramtes zu ersehen, zur Zeit der Ausweisung außer aller Steuervorschreibung gestanden. Nachträgliche Akte, wie die — nicht zur Kenntniß genommene — Anmeldung des Lederhandel«, der Ankauf des Hauses am 7. Jänner d. I. mit Rückdatirung der Vertrags-Punktationen auf den 1. Jänner könnten an diefer Thatsache nichts ändern. Das Reichs» gericht hat auegesprochen, daß eine Verlktznng des Freizügigkeits- und Niederlassungsrechtes nicht stattgefunden. In den Gründen wird ausgeführt: Michael Haas war am Tage des AusweisungS'Erkenntniffes als Auswärtiger und nicht als Gemeindegenosse anzusehen, da, wie aus den Akten hervorgehe, er damals in keiner wie immer gearteten Steuervorschreidung stand; es sei nicht erwiesen, daß der Hauskauf an diesem Tage schon abgeschlossen war, und die Anmeldung des Lederhandels sei nach Z 7 des Gewerbegesetzes von der Gemeinde wegen Be-scholtenheit des Anmelders nicht zur Kenntniß genommen worden. Die Beurtheilung der Un-bescholtenheit des Lebenswandels stehe den Ver-waltungS-Organen zu. Daß im vorliegenden Falle mit Rücksicht auf die Verurtheilung des Haas seine Bescholtenheit dargelegt ist, bedars keiner weiteren Aussührung. Es mußte sonach die Beschwerde abgewiesen werden. (Körpergröße und Nationalität.) In den „Mittheilungen der k. k. Geographischen Gesellschaft" 1831 — S. 378 — lesen wir: „Die Körpergröße fällt zwar keineswegs immer mit der Nationalität zusammen, doch läßt sich im Großen und Ganzen folgende Reihenfolge ausstellen: Zu oberst in der Körperlänge stehen die Dalmatiner, ihnen zuuächst die Serbo Kroaten und Slovönen, etwas kleiner als diese sind die Deutschen; mit diesen gleich groß zeigen sich die Ezechen, denen sich die Ruthenen und Rumänen anreihen. Zu dem kleinsten Menschenschläge gehören die Magyaren und Polen, jungen Mädchens zur Sühne eines gräßlichen Verbrechens geopsert Wörden sollte. Sie hatten Eudora Alle gekannt, und selbst die, welche sie für schuldig hielten, sühltm sich von dem Entsetzen ihres kommenden Schicksals, das jktzt herannühte, überschattet und bedrückt. Die beiden bejahrten Damen — sie waren beide so alt, daß ein geringsUgiger Unterschied von achtzehn Ichren zwischen vem Alter der Mutter und der Tochter gar nicht in Betracht kam — saßen liebevoll ntben einander in ihren Lehnstühlen an der Kaminecke des GeseUschasts-zinlmers, wo Sommer und Winter der Behaglichkeit halber ein kleines Feuer brannte. ^Ich habe zu lange gelebt, Ably, mein Kind — ich habe zu lange gelebt, nun. da ich kleine Mädchen, die unschuldig wie Cherubim sein und nie mehr Leid erdulden sollten, als ihre Lätzchen zu beschmutzen und von ihrer Amme gellatscht zu werden, ihre Hände wirklich in Menschenblnt tauchen, und hängen sehe. Ja. Ai)by, mein Kind, ich habe rein in ein Welt-alter hineingelebt, in dem ich nicht geboren und erzogen bin, und von dem ich NlchtS weiß. Und wenn der liebe Gott nicht vergessen hat, mich rusen zu lassen, so weiß ich den Grund nicht, waru.m ich noch da bm. Ich glaube, ich sollte lieber gehen^*, sagte Mrs. Stillon kletnmlithtg. tnsbesonbere die Mazuren. Diese Angabenbasiren aus in achtzig Militär-Ergänzungsbezirken des Reiches in den Jahren 1370 bis 1873 vorgenommenen Mesiungen von 1.520,000 Rekruten". (Das Posttvesen iu Oesterreich.) Oesterreich zählt 4025 Postanstalten und 801S Briefsammeklästen, außerdem noch 37 Postämter auf fremdem Staatsgebiete in Europa, Asien und Afrika und 47 Postanstalten in Bosnien-Herzegowina. Das gesammte Personale betrug bei den ärarischen Postämtern 7385, bei den nicht ärarischen 6064 Beamte, darunter 1109 weiblichen Geschlechts. Von allen Postämtern wurden im vsrfloffenen Jahre 233.507.350 Briefe, 43.933.800 Korrefp.-Karten, 35.349500 Drucksachen, K.553.550 Waarenpr., 75.282.000 Zeitungen, 15 226,213 Postanweisungen, zusammen 414.853,013 Postsendungen befördert. Äerichle. (Reichsraths-Abgeordneter Dr. Schmiderer vor feinen Wählern.) Die Wählerverfammlung in Pettau, welche auf Verlangen des Reichsraths-Abgeordneten Herrn Dr. Josef Schmiderer behufs Erstattung seines Rechenschaftsberichte« aus Samstag den 12. d. M. Abends einberusen worden, war zahlreich besucht. Der Bürgermeister Herr Dr. BreSnigg begrüßte den Vertreter und wurde diesem nach Beendigung seiner Rede einstimmig das Vertrauen der Ver-samtnlung ausgesprochen. Herr Dr. Michelttsch beantragte, folgender Resolution beizustimmen: „Die Wählerversammlung spricht au«, es sei wünschenswerth, ja nothwendig, daß die Deutschen in Oesterreich ihre nationalen Wünsche und Bestrebungen voranstellen und sich um das nationale Banner schaaren. Die Versammlung begrüßt daher mit Genngthuung den Vorschlag auf Gründung eines Deutschen Klubs und wünscht die Theilnahme des Herrn Abgeordneten an demselben". Diese Resolution wurde einstimmig angenommen und erklärte Herr Dr. Schmiderer unter allgemeinem BeisaU, in den Deutschen Klub einzutreten. (Zur Bildung des Deutschen Klubs.) Im Vierzshner-Ausschuß, welcher vom Fortschrittsklub und vom Liberalen Klub zur Berichtersiattung und Antragstellung, betreffend die Bildung des Deutschen Klubs gewählt worden, brfiadet sich auch Herr Barthol. Ritter von Carneri. (Nationalhymne derDeutschenin Oesterreich.) Unter jenen Gedichten, welche ln Folge der bekannten Ausschreibung seitens oer „Deutschen Zeitung" eingesandt worden, befinden stch auch zwei aus Marburg. (Vom Ver waltungsrath der Länderbank.) Freiherr Gövl-Lannoy ist mit „Sag' das nicht, Mutter. Du bist das Haupt der Familie, und ich weiß nicht, was wir ohne Dich ansangen wollten. Ich din mein ganzes Leben lang an Dich gewöhnt gewesen. Und ich und Du sind immer zusammen gewesen, seit ich mich erinnern kann. Denk' doch an den armen kleinen Putzladen, den wir hielten, als wir beide Witwen geworden waren l — und wie Du mich tröstetest, als mein Junge da weglief und zur See glng; und wenig dachten wir, daß er je dazu kommen würde, Admiral zu werden und unser Glück zu sördern und Damen aus uns zu inachen, und stch auch unserer nie zu schämen! Und seitdem sind wir immer so behaglich zusammen gewesen! Und wenn ich nun Deinen Stuhl da leer sehen solltet O, was sollte ich nur thun! O, hul hu! hul Du wirst noch nicht hingehen und sterben und mich nach all' diesen Jahren in meinem Alter als Waise zurücklasse,»! O, hu! hu! hui" Wimmerle die alte Dame in dem tlägiichen Jammer des Alters; denn obgleich die Jüngere, so war sie doch an Geist und Körper be» weitem die schwächere von Beiden. ^So, so, so, nim, Abby, mein Kind, wetne nicht. Ich meinte es nicht so. Ich will nicht sterben! Ich will lebetl, um sür Dich und Deinen Jungen zu sorgen! Versprach ich Deinem lieben Vater auf dem Sterbebette nicht, daß ich Rücksicht aus seine parlamentarische Stellung au« dem Verwallungsrath der Länderlant geschieden. (Wählerversammlung.) Morgen um V^8 Uhr Abends findet hier im Saale „zur neuen Bierquelle" eine Velsammlung der (Se-meindemähler statt. (Slovenischer Nationalverein.) Die llovenisch-klerikale Partei verbreitet im Unterland einen Ausruf zur Bildung eines Nalionalvereins und wird als Zweck dieser vtstrebungen unter Anderem die „Befreiung vom Drucke der Fremden" angegeben. (Illusionist Buatier.) Der „?önigl. niederländische Hoflünstler und Kammerphystker M. Buatier" wird nächstens hier eintreffen. Die Wiener Zeitungen sprechen sich über die Leistungen dleses „Illusionisten" sehr anerkennend au» und berichtet z. B. das „Fremdenblatt": ^Danzer'G Orpheum hat an Mr. Buatier eine vortreffliche Atquisition gemacht, wie sie in diesem Genre noch niemals Keffer und eleganter gesehen wurde. Bei der höchst einlachen Art, wie Buatier seine Bilder der Täuschung vor-stthrt (er exetutirt beispielsweise die unglaublichsten Sachen mit zurückgeschlagenen Hemd-ärmeln), kann man dies eigentlich gar keine Täuschung mehr nennen, denn es liegt Alles klar und wahr vor Augen, nur — sieht man es nicht; insbesondere das Verschwinden des Bogeldauer» mit drei lebenden Kanarienvögeln inmitten de» Publikums erregt allabendlich Staunen und Beifall". (Wahlen für die Handelskammer.) Diese Wahlen finden am S3. Dezember statt. Von den Vertretern des Unterlandes sind ausgeschieden die Herren: Kajetan Pachner in Mar« bürg (Bergbau und Fabriken), Franz Bind-lechner, Eduard Janschitz in Marburg, Joses Lipp in Prabberg (Gewerbe). Sämmtliche Herren stnd neuerding» wählbar. Letzte Vvst Der Vierzehner-Au»schub beantragt, einen gemeinsamen Klub zu bilden auf Grund von Programmpunkten und Statuten, welche einstimmig angenommen worden. Die Aufregung in der Krivoecie ist so grob, daß starkgesährdete Gensdamerieposten zurückgezogen werden mußten. Kaiser Wilhelm beabsichtigt, den Reichstag persönlich zu eröffnen. Der serbisch-nordamerikanische Handelsver» trag ist adgeschloffen worven. Gambetta wird in einem Rundschreiben an die diplomatischen Vertreter Frankreich» bar^ legen, baß der Ministerwechsel keine Aende-rung der friedlichen Politik in sich schließe. mich um de» Kinde» willen aufrecht halten wollte — und habe ich mich nicht ausrecht gehalten? Guter Gott, jal wie viele Jahre! Jahre voller Mühe und Beschwerde und des Kampfe» um'» Leben! Und nun, in diesen späteren Tagen, wo Ruhe und Friede gekommen sind, ist e» wohl wahrscheinlich, daß ich e»aus« geben werde und sterben? Nein, Abby, mein Klnd, ich nicht! Ich glaube, je länger ich auf dieser Welt gelebt habe, desto besser gefällt sie mir, wahrhastig! Ich war heute Morgen nur überwältigt, ai» ich an das arme liebe Baby dachte. So, nun weine nicht, Abby! Wahr-hasllg, wenn Du es wlUst, so möchte »ch eben jo gerne die ganze Zeit leben bleiben. Ich sehe wahrhastig nicht, was mich daran hindern soll. Ich bin, Gott sei gedankt, keineswegs krank, noch unzuslieden mit dieser Well. Es giebt manchen ounllen, stürmischen Tag, der sich gerade bei Sonnenuntergang ausklärt. Und so ist es auch mit unseren Lebenstagen gewesen, Abby, mein Kind, und nun ist es mir ganz rechl, wenn unser klares, liebliche» Zwielicht ewig dauert. Ich weih, der Himmel ist ein deffere» Land; aber ich war ja immer bescheidenen Sinne» und leicht zufriedengestellt, und so begnüge ich mich auch mit dieser Erde und sehne mich nach keiner befferen, bi» e» dem Herrn gefüllt". Theater. (^8 ) Dienstag den 15. November „Der Herr Gemeiiiderath", Lustspiel in 3 Akten, nnch denl Polnischcn von Michael Valucki, übersetzt von JulillS Meixner, frei bearbeitet von.'»iarl Saar. Trotz des vielversprechendeil Titels ist die Novität als durchgefallen zu betrachten und wir mi'lss^n sehr bezweifeln, ob dieselbe anl Wiener Stadttheater den durch die Neklame-tronlpete ausposailnten glänzenden Erfolg gehabt hat, es milßte denn sein, daß bei der hiesigen Äusführung Wesentliches wegblieb. Jedenfalls liegen die Gründe des Mißerfolges in der mangelhaften Technik des Stückes, 'die schon in d.'r Erposition zu Tage tritt. Das Thema ist anch abgebraucht, besteht in eiirer Persiflage der Thätigkeit eines Geineinderathes u,:d wirft feine grellen Streiflichter auf Raths- und Fa-nülienstnbe, kann aber trotz mancher Verfuche durch Wortspiele und konnsche Situationen erheiternd zil wilken, dem sonst lahineii Stücke nicht auf die Beine helfen Hervorragende Leistungen kanil es unter solchen Umst^niden nicht geben, doch mus; das Bestreben des Herrn Westen (Karpf), das Stück über Wasser zu halten, wie das Spiel der nieisteu Mitwirkenden anerkaiult werden. Der Sonsflelir nmchte sich zu fel)r bemerkbar imd fiel dadurch ebenso lästig, wie die in letzterer Zeit sich aufdrängende Claque^ die in störellder Weise auch Unbedeutendes mn jeden Preis beklatschen will. Mittwoch den 16. November „Aschenbriidel", Schauspiel in 4 Akten von Noderich Venedix. Als Elfriede zeichnete sich Fralt Nasch durch ihr kindlich naives nnd gemüthvolles Spiel besonders aus. Sollst lvar die Darstellung etwas uiatt ilnd hätte leicht einen besseren Totaleindrnck hervorbringen können. Eingesandt. Deutscher Schnlverein. Vor uns liegen die Nummern 1 und 2 der „Mittheilungen" und der letzte Bericht des Deutschen Schulvereines über feine Thätigkeit im Jahre 1380. Der letztere, welcher in der ordentlichen Vollversammlung zu Wien am l3. Februar l. I. zur Verlesung gelangte, ist auszugsweise durch alle deutschen Btätter gegangen, Zeugnid gebend von der unermüdlichen, herzerhebenden Thätigkeit des Vereine» in der kurzen Spanne Zeit de» ersten Halbjahres; konnte damal» schon jeder Deutsche tn Oesterreich mit Genugthuung den Bericht vernehmen oder lesen, so ersreule im Mai l. I. Nr. 1 der ^Mittheilungen" noch weiter» durch genaue Angabe zahlreicher geschehener Hilfe an deutschen Schulen. In Nr. 2 vom 1. September l. I. finden wir jedoch manches, das uns zu einer Bemerkung Während die alten Damen auf diese kindische, zärtliche Weise schwatzten, wandelte der Admiral, die Hänve in unruhigem Nachdenken hmter dem Nacken gesaltet, auf dem freien Platze vor dem Hause auf und nieder. Auch er war von dem „tommenven Eretgnlß" überschattet. Er hatte nicht einmal einen Blick sür die schöne Prinzessin Pezzitini, welche ruhig, gelaffen und elegant ihren gewöhnlichen Morgen-sttz in dem Bogenfenster einnahm, wie sie sich mlt irgend einer anmuthigen Phantasiearbeit defchäftigte, während Master Valerius Bright-well aus einem Schemel zu ihren Füßen saß, ihr zu ihrer Unleryattung laut vorta» und gelegentlich mit der ganzen fchüchternen Bewunderung eines Knaben vor einer fchönen Frau zu ihr aufblille. Annella war seit dem Frühstück nicht ge-sehen worden. Als aber die Familie sich uln zwei Uhr zum zweiten Frühstück versammelte, wurde sie gerufen und erschien mit wieder fo tief getölheten Wangen und so glänzenden und tuheiofen Augen, daß Mr». Stilton ausrief: „Da» Kind steht dicht am Rande einer Gehirnentzündung!" Sie schickte sie nicht nur gleich zu Bett, sondern ging selbst hin, um zu sehen, ob ihr Besehl auch tiefolgt wurde. pro (lomo b. h. sür Marburg veranlaßt; bork-selbst ist in aussührlicher Weise von der Bildung der Ortsgruppen de« Vereines die Rede, von der allseits regen Theilnahme an derselben, dem raschen Ausblül^en dieser, und ist es auch ein lebhaftes Gefühl der Befriedigung, ob solcher deutschen Regsamkeit tn Oesterreich, da» uns beim Lesen bewegte, so vermissen wir mit lebhastem Bedauern eine besondere Erwähnung Marburgs. Bringt an und für sich die Arbeit des Deutschen Schulvereins kein sonderliche» Geräusch mit sich, so erwarteten wir von der bereits am 15. Juni l. I. konstituirten Ortsgruppe Marburg.und Umgebung mehr zu hören, schon darum, weil denn doch die nationalen Verhältnisse hier zu Lande durchaus nicht Anlaß zur Lästigkeit der Deutschen geben. Wir entnahmen blos den obigen Mittheilungen, daß die behördliche Bescheinigung des Bestandes der Ortsgruppe ersolgt sei und weiter nichts. Unsere persönlichen Erkundigungen nach dem Wirken der Gruppe Marburg ergaben auch nicht, daß der hiesige Ausschuß sich überanstrenge oder allzusehr seiner Ausgabe bewußt sei. Die geworbene Mitgliederzahl büäust sich ans nahezu 100 Personen, die bereits ihren Beitrag (I sl.) entrichtet, ein für da» deutsche Marburg nach halbjähriger Thätigkeit der htestgen Ortsgruppe beschämendes Resultat; daß hiesige reiche deutsche Mitbürger, wie dies anderswo üblich, eine größere Summe für die Zwecke des D. S. V. ausgeworfen, kam absolut nicht vor — mehr als den ,,Pstichtgulven" erlangte man von keinem Marburger. Von einem anderweitigen energischen Arbeiten des Ausschusses konnten wir nichts erfahren; — wir wollen kein Urtheil aussprechen, aber uns will bedünken, daß eine Mahnung an unsere Ortsgruppe, sleißiger zu arbeiten, durchaus am Platze ist — die sprichwörtliche Gemüthlichkeit des Deutsch-Oester-reichers sollte dort, wo es sich um Wahrung und Hebung seiner Nationalität handelt, nicht zum Vorschein kommen! X. Dom Büchertifch. Eine neue Verlagsfirma: Herm. Winkler, Wien (C. Stock's Vertag), Iii., Sechskrügelgaffe 10, bringt eine Reihe vortrefflich ausgestatteter Haus- und Volksbücher, die wir in Folge ihres billigen Preises der Beachtung all' unserer Leser bestens empfehlen. Wir nennen darunter al» besonders zeitgemäß: Kaifer Jofef II. der Wohltäter seines Volkes, oder getreue Darstellung seines Lebens und seiner Resormbestre-bungen nebst den intereffantesten Ausschlüssen Über die damaligen Zeitbegebenheiten. Dem Andenken dieses unvergänglichen Monarchen, zugleich als Festgabe zur 100jährLgen Aufhebung der Leibeigenfchaft allen Freunden de» Annella leistete keinen Widerstand ; aber sobald ihr Kops auf dem Kiffen lag und ein mit Essig angefeuchtetes Löschpapier auf ihre Stirn gelegt war, fagte ste: „Nun, Großmama, wlinsche ich weiter Nichts, als daß man mich schlasen läßt, und wenn Madame Pezzilini so freundlich sein will, Tabitha herauskommen und bei mir sitzen zu laffen, so wird es mir ganz gut gehen". „Aber warum Tabitha? warum nicht Dein eigenes Kammermädchen?" fragte die alte Dame. „Weil ich mein eigenes Mädchen hasse, und Tabitha liebe ich — und — mein Kopf thut mir weh, wenn ich noch mehr davon spreche". „Gut, gut, mein Vaby, es soll Alles geschehen, wle Du es willst", wgte die willsährige alte Dame, indem sie die Thür leise schloß und sich entsernle. Einige Augenblicke vergingen, dann wurde die Thür eben so leise geössnet, und Tabitha tret mit leichtem Tritte in's Zimmer. Sie ging erst geräuschlos an die Fenster, machte sie durch Schließung der Wetterläden ganz dunkel, und schlich dann leise an das Lager, um zu sehen, ob Annella schliefe. lAortsetzuug folgt.) Kortschrittes und der Ausklärunn aewtdmet von Dr. Franz von Neuberg. Mit 6 JlluKrationen nach Originalen der besten Meister. 10 Bogen. 6°, eleg. ausgestattet. Preis 50 kr., gebdn. 65 kr. Ferner: Neues bürgerliches Koch-l>uch flir den einfachen Haushalt, bestehend in 435 der vorzüglichen Koch- und Wirthschasts-Rezepte. Eine auf vieljährige Erfahrung begründete Anleitung, mit wenig Mitteln einen guten Mittagstisch herzustellen und auch alle sonstigen Speisen und Getränke billig und schmackhaft zuzubereiten. Allen angehenden Hausfrauen und Köchinnen gewidmet von Franziska Leitner. 10 Bogen. 6^^, eleg. aus» gestattet. Preis 50 kr. — gebdn. 65 kr. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, oder direkt von der Verlagshanblung Wien III., Sechs» krügelgasse 10. Stlidt-Thraler in Marburg. Samstag den 19. NoDcmlier: Itftvorsttüung ixr Ftier de« alikrhtchftr« Uamc»«-ftftt« Ihrer Molkst» der Kaiserin Elisabeth. Bei festlicher Beleuchtung deS äußeren Schaupla^eS. Zum Benefize deS Charakterkomikers und Regisseur» Herrn Emanne! Westen. Große komische Zanber-Operette in 3 Akten von I. Hopp. Auf die heutige Annonce: „Anlasse und Speeulations-Käufe des Bankhauses „Leitha", Wien, bitten wir besonders zu achten. Ginladung zu der allgemeinen Wählerversammlung, welche Samstag den tN November 1381, Abends halb 8 Uhr im Salon „zur neuen Bierquelle" (Burgplatz) stattfindet, zur Besprechung über die am 2!., 23. und 2ü. November vorzuuehmeudeu Wahlen iu den Genie i n d e r a t h. 1287) Mehrere Wähler. Einiritt nur g«gt» Vorivlisung der Legitimation. Einladu iig. AlleMitglieder und Gönner des Ver» eines zur Unterstützung armer Nolksschulkinder werden hiemit höflichst eingeladen, Sonntag den SE». November um 9 Uhr Vormitttig in Herrn Th. Götz' BierhaUe erscheinen zu wollen, um von dem Wirken deS Vereines Zeuge sein zu können. (1286 Pic Vertingleitung. Der heutigen Nummer unserer Gesainintauflage liegt ein Prospect des Bankhauses David Levy in Hamburg bei, worauf wir unsere Leser besonders aufmerksam machen. Nr. 11SIV. mahsausschreibung. Nachdenl laut K'nndmachung vom 10. September 1881 Nr. 8313 zum Behufe der Ernenerunl)swahlen für die im Sinne des Gesetzes vom 31. Dezember 1871, L. G. Bl. Nr. 2 vom Jahre 1872, Z 21, austretenden GemeinderathS-Mitglieder die Wählerlisten zu Jedermanns Einsicht aufgelegt ivareu «ud in der Präklusivfrist vom 21. bis 28. Oktober 1881 das Reklamationsverfahren geschlossen ist, so lvird die Vornahme der Wahlen hiemit ausgeschrieben, und zivar: Für den lll. Wahlkörper auf den ?I. November 1881 mit fünf Erneuerungswahlen an die Stelle der austretenden Herren Dr. Matthäus Reiser, Dr. Ferdinand Dnchatsch, Michael Marco, Johann Girstmayr senior und Simon Wolf. Für den II. Wahlkörper auf den ZiS. November 1881 mit drei Erneuerungswahlen an die Stelle der austretenden Herren Julins Pfri-mer, Jakob Petternel und Karl Flucher, und für den I. Wahlkörper anf den ÄS. November 1881 mit zwei ErneuerungSwahlen an die Stelle der austretenden Herren Franz Stampfl und Jofef Bancalari. Die Abstimmung mittelst Stimmzettel wird an jedem Wahltage im Rathhaussaale um neun Nhr Vormittags beginnen und um eils Uhr Vormittags geschlossen. Unmittelbar darauf wird von der Wahlkommission die Stimmzählnng vorgenommen und das Ergebniß mittelst Anschlags am Gemeindehause kundgemacht. Jedem Wahlberechtigten wird die Legitimatiouskarte zum Eintritte in das Wahllokale zugestellt, welche nebst dem Stimmzettel der Wahlkommission zu übergeben ist. Diejenigen Wahlberechtigten^ denen die Legitimationskarten bis znm 20. November 1881 nicht zugestellt werde» sollten, können dieselben beim Gemeindeamte selbst übernehmen. Marburg am 2. November 1881. 1284)____Der Bürgermeister: Dr. M. Reiser. /Anlage unll 8pveu!ation8- in allen Combinationen werden anerkarint reell und diseret zu Origi- nalcursen vollfilhrt durch das Bankhaus der Administration d. (Halmai), Wien, Schottenring 15. (N6Z Weiulizitation. Am T?. November l. 3. um 9 Uhr Vormittag werden 8 Halbstartin Wein heuriger Fechsung bei der scquestrirten Weingarl-Realität der Ursula Kern gast in Wadlbcrg zu St. Peter im Lizilationswege verkauft._(1280 »ch für die Zusendung j,, Richter'» ÄtrlagS' Anstatt, Lcimlg. erschienenen Bi^oschüre: „Z>cr Kran-Kenfreund"» denn ich erjehe daraus, dlih eS li^elfach selbst für Schmerkranke noch Hilfe gitit, wenn nur die richtigen Mittel zur Hand sind.^' — So und ähnlich lautende Briefe lausen täglich ein und sollte daher jeder Leidende diese» Cchriftchen ohne Verzug bestellen, um so mehr, als die Zusendung derselben von Horischek, K. K. Universitüts-Buchhandlnng, Wien 1, Kundmachung. An der LaudeS-Obst- und Wetnbauschule bei Marburg sind mit Beginn des nächsten Schuljahres am März 1882 vier ganze land, schaftUche Stipendien im Betrage von 146 fl. Oe. W. und drei halbe landschaftliche Stipendien im Betrage von je 73 sl. Oe. W. erledigt. Da die in diese Anstalt eintretenden Zöglinge mindestens 16 Jahre alt, körperlich gesund, geimpft, ledig, unbescholten und mindestens im Bestie jener Kenntnisse sein müssen, ivrlche in der Volksschule gelehrt tverden, so haben die Stipendienbelverber die angeführten Erfordernisse, ferner ihre Zuständigkeit nach Steiermark und ihre Vermögensverhältnisse nachzuiveifen. Die mit dem Tausfcheine, Sitten- und Gesundheitszeugnisse, serner mit dem Schulzeugnisse und elner gemeindrämtlichen Bestütignng über die VermögenSverhältnisse belegten Gcjuche sind vom StipendiumSbelverber persönlich dem Direktor der Landes-Obst- und Weinbauschule bls längstens zwanzigsten Dezember 1831 zu übergeben. (1282 Graz am 14. November 1831. Vom steiermärk. Landes»Ausschüsse. 41/4-5%(igeHypot]ieken-Ca|iitalicn sind stets in allen Grössen, kund- u. unkündbar, mit o. ohne Amortisation zu Gemeindezwecken, aufAcker-gftter, Häuser und Etablissements zu beziehen durch 1. W. Obereindorf in Magdeburg 13jähr ige» Hypotheken-Negossiirungs-Geschäft I. Ranges in Deutschland. IT. Referonzen-Angaben erboten. '* (Kotourmarke erbeten.) 1277 4 Stück weingrüne Kaköfiljfer sind zu vtrknufcn bei I. Wetschko, Postgasst Nr. 9._____________ (1281 Hichpartml-Wohmiig Schillerstraße 10, von 2 Gasseu-, 1 Hoszimmer, Küche, Speise, Keller, Dachbodet» und Holzlege mit 1. Jänner 1882 zu beziehen. 1276 Ein kleines Haus in der Blumengasse, bestehend auS 2 Zimmern, Küche und Boden, ist zu vermiethen. (975 Anzufragen bei Gebrüder Schlesinger. Eine alleinstehende Frau sucht einen Kostknaben oder Mädchen in Verpflegung zu nehmen. Auskunft in der Expedition dieses Blattes. (1263 Al»n bioto ävm Klüollv ilio 400,ooo « Nsrlc Haupt-Gewinn im günstigen Falle bietet die Aamilurger große Geldverloosung, welche vom Staate genehmigt uud garantirt ist. Die vortheilhaste Einrichtung de» neuen Plane» ist derart, daß im Laufe von wenigen Monaten durch 7 Classen S0,800 zur siche- ren Entscheidung kommen, darunter befinden sich Haupttreffer von event. I^arlc 400,000, spez. aber 1 Gewinn 1^250,000, 1 Gewinn ^150,000, 1 Gewinn IckivOMO, l Gewinn ^ 60,000, 1 Gewinn N 50,000, 2 Gewinne ^ 40,000, S Gewinne N 30,000, 1 Gewinn liil 25^000, 4 Gewinne lä 20,000, ' Gewinne Al 15,000, 1 Gewinn Ailiz^ogg, 2S Gewinne ^10,000, 8 Gewinne VI 8000 öb Gewinne 109 Gewinne Äl 212 Gewinne ö38 Gewinne ^ 1074 Gewinne ^ 29,b Gewinne lä vto. öto. 5000, 3000, 2000, 1000, 500, 138, Die Gewinnziehungen sind planmäßig amtlich festgestellt. Zur oSvdstsn srstsn Gewinnziehung dieser großen vom Staate Ksrautirtsn Geldverlosung koste! t Original-Loo» nur 6 oder 3'/, ü-s- 1 vivrtsi „ „ „1'/, „ 90 kr..^ Alte Aufträge werden sofort gegen ^insöuäuvK, kostvivLkdlllllx oäsr Nsoduktimv äss Lstraxss mit der größte» Sorgsalt ausgeführt uud erhält Jedermann von NN» die mit dem Staatswappen versehenen 0rig^iQ»l-1.v<)ss selbst in Händen. Den Bestellungen werden die erforderlichen amt lichen Pläne graii» beigefügt, aus welchen sowohl die Eintheilung der Gewinne auf die resp. Claflen, als auch die betreffenden Einlagen zu ersehen find und fenden wir nach jeder Ziehung unseren Interessenten unaufge fordert amtliche Listen. Die Auszahlung der Gewinne erfolgt stet» prompt ulltsr Ltaats-ttsrkntiv und kann durch direkte Au-senduugen oder auf Verlangen der Interessenten durch unsere Äerbindungen an alten größeren Plänen Oester-reich'S veranlaßt werden. Unsere Eollecte war stets vom Glücke besonders begünstigt und haben wir unseren Juteresseuten oftmals die größten Treffer ausbezahlt, u. a. solche von Mark SSS.tttw, 100.W0. Zt. BorauSstchtllch kaun bei einem solchen anf der»o-Ii«Iv«teu gegründeten llttternehmen überall auf eine sehr rege Bethelligung mit Bestimmtheit gerechnet werden, uud bitteu wir daher, um alle Austrage aus-sühren zu können, uns die Bestellungen baldigst und jedenfalls vvr dem iiU. I^«vru»kvr ü. .ß. zukommeu zu lasseu. KilUt'Ul!»»» ö! 8iiuon, Aant^- v«d Wkchstlgtschüft in Htlmburg, t^iu- uud Verkauf kllor .^rtsa Ltaatvodlixationsn, t'. Wir daukeu hierdurch für daS unS seither ge schenkte vertrauen und indem wir beiBeginu der ueuen Verloosnug zur Bethelligung eiuladeu, wer-deu wir unS auch seruerhiu bestreben, durch stets prompte und reelle Bedienung die volle Zufrieden heit unserer geehrteu Juteressenten zu erlangen. UM v. v. 'Veraniwortliche Nedattion, vruck und Verlag von Eduard Zanschitz in Niarbmg, Lotto-Ziehungen vom 12. November; Lill): 36 20 56 76 7 Trieft; 37 36 38 57 89 -MSW-- Glück auf nach Hamburg! Linter Garantie äer ^taakregierung. ^ic lieueftc ciroße Geldverloosunfl ist von der hohen Staatsreczierung in Hamburg > c^enehmigt und mit denl qanzcn Staatsvennögen — Dieselbe enthält . Loose mit SV,8OO Gewinnen und eine Prämie. Die Gewinnchance ist also bedeutend, weil mehr als die Hälfte aller Loose gewinnen muß. Der genaue Auszug aller Gewinne ist aus nebenstehendem Gewinnverzeichniß zu erseheu. Alle diese Gewinne werden in sieben Ab-theilungen oder l^lassen wie unten angegeben anSgeloost. Die Gewinnziehungen sowie der Preis der Loose sind planmäßig amtlich festgestellt. Alle Diejenigen, welche sich an dieser Ziehung dnrch Ankauf von Original-Loosen betheiligen wollen, belieben die Bestellungen direct an das HauS David Levy in Hamburg einzusenden. — Der Preis der Loose beträgt für die erste Abtheilung Mark V.— oder ö. W. fl. S.SO .^ir. für ein Original--LooS; damit sich jedoch Jeder nach seinen Ver« Hältnissen betheiligen kann, werden auch Original-Loose ü. Mar? T. oder ö. W. fl. I.7S Kr. und vivi'tvt Original-Loose ä. Mark R.KV oder ö. W. fl. V.VV Kr. ver-sallft, welche aNe mit dem amtlichen Wappen und Unterschrift der General-Direction ver-' sehen sind. — Zur Ausgabe der Bestellung beliebe man den untenstehenden Auftragsbrief zu benul^en. — Sofort bei Eintreffen der Bestellung werden jedem Besteller von dem Bankhause David Levy die Original-Loose gegen Einsendung des Betrags oder unter Postnachnahme direct in verschlossenem Couvert zugesandt. Ebenso wird jeder LooSzusenduug der amtliche Ziehungoplan beigelegt und nach der Ziehung sofort an jeden LooS-Jnhaber die »«»Htteke Ziehungsliste eingesandt. Es wird genaues Register über jede einlaufende Bestellung geführt, so daß also kein Loos-Inhaber übersehen wird. Außerdem werden die Gewinne in vielen bedeutenden Blättern publicirt. Die gewonnenen Bettäge werden sofort dem Gewinner zur Verfügung gestellt. Es treffen bei dem unterzeichneten Bankhaus zu dieser neuen Geldver-loosung von allen Seiten fortwährend viele Bestellungen auf Original-Loose ein, und werden ' die Aufträge zur nächsten Gewinnziehung umgehend erbeten, spätestens bis zum 39. d. I. Man beliebe die Bestellungen direct zu adressiren an Icr ^reis lier Nrigina^ool'e i^ > sr^geüelkt uii^ 5eiriigt skr äie 1. — oll. ö.U skr Vi^riginli?oo». „ 3.— oä. „ „ 1.75 „ siir Vs^riginalkoo». „ „ „—.W „ sllr V4^riWa?oo». David Levy, Bankgeschäft, HAMBURG, Kraienkamp. Ich sage meinen werthen Interessenten sür das mir bis jetzt geschenkte Vertrauen den besten Dank und werde auch für die Folge bestrebt sein, allen Wünschen meiner Auftraggeber bestens zu entsprechen. Ausammenstekkung aller SV,8VV Gewinne, welche in sieben Abtheilungen zur Entscheidung kommen. Der größte Gewinn ist im glücklichsten Falle 4«« «««Mar 8x««i«lk« Aus»I«llang aller 36,866 G«wii>» »aj «in« PrSmie. 1 Prämie » 2SV,000 --- 25VM-I 1 Gewin» t IS«,000 ---- ISNMXl 1 . t 100.000 --- 10«,«««I 1 „ z «0,000 --- S0.VMI 1 . t so,ovo — S0,««> 2 Gewinne» 40,000 ---- 80,««I 3 „ t 30,000 — 90,««<» 1 Gewinn t SS,000 --- 25,««<1 4Gewinnet 2V,Ovo — 80,00 S33 , t l,000 --- 533,««' 1074 . t S00 -- 637,««« I00 . S 300 ---- 30,0«> 49 . t SSV ---- 12,25« K« . t Svv ---- 12,««« 10« » t IS« ---- IS,««« SS1IS . t 138 ---- 4,017,87« 3K00 . t 1S4 --- 446,40« I IS7SS , t 100, 94, «7,40, 20 Mk, _Reihenfolge der Aiialoogiing. 1. Abtheilnng. 2. Abtheilung. 3. Abtheilung. | 4. Abtheilung. j 6. Abtheilung, j 6. Abtheilung. 1 a M 12000 1 a Ji 15000 la JH. 20000 1 a M 25000 1 a M 30000 1 a M 40000 1 a 5000 1 a 6000 1 a 8000 1 a 10000 1 a 10000 1 a 15000 la 4000 1 a 4000 la 50001a 5000 1 a 80001a 10000 1 il Ml la 3000 1 a 4000 1 a 4000 1 a 6000 1 a 8000 la 2000 la 20001a 3000 la 30001a 40001» fiOOO 2 a 1000 2000 2 a 1300 2400 2 a 1500 3000 2 a 2000 4000 2 a 3000 6000 2 a 5000 10000 3 a 500 1500 3 a 1000 3000 3 a 1000 3000 3 a 1500 4500 3 a 2000 6000 3 a 3000 9000 5 a M) 1500 5 a 500 2500 5 a 500 2500 5 a 1000 5000 5 a 1500 7500 5 a 2000 10000 10 a 200 2000 10 a 300 3000 10 a 300 3000 10 a 500 5000 10 a 1000 10000 10 a 1000 10000 25 a 100 250O 25 a 200 5000 25 a 200 5000 25 a 300 7500 26 a 500 13000 25 a 500 12500 :>1 a 40 2040 50 a 100 5000 50 a 150 7500 50 a 150 7500 49 a 250 12250 50 a 300 1-5000 :MHS» a 20 77980 3900 a 40 15t>000 3900 a 67 261300 3900 a 94 366600 3600 a 124 446400 1900 a 138 202200 41 KM (Jow 115520 4Q0Q Uew- 200900 4000 Qew. 325300 4000 Gew. 4471QO 3700 Gew. 559150 2000 Gew. 407700 !m/.ii t 4 Luot Dazu kostet i Kr- Dazu kostet i Er Dazu kostet i Kr Dazu kostet I Er- Dazu kostet 4 Er-Jl ISO. neuerungsloos JHL <3. ncuerungsloosjM.50 neuerungsloos JL 6. neuerungsloos Jt 6. neuerungsloos JÜ 6. 7. 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Bemerkungen:.............................................................................................................................................................. Datum^ ^ Austrag^ne^ ' an Niiils^eschüst in H^.NlLI7RV. j AIR. Ick liabe die <lch unter Postnach-initnue /,« versenden. Briefe naci» Lumöurs; kommen m einem -,wci Tagen an. it