.. .N 83. ,^ 18U3. ÄmtMalt zur Lmüacher Zeitung April. Erkenntnisse. Das k. k. Landcs^cricht in Strafsache» alS Preß» gericht zu Vem'dni I'at lraft d^r il>m ulin Sr. k. k. Apostolischen Maji-stät verliehenen Alntögewalt erkannt, daß der InHall »er Nnmmer 43 von» 12. Fcl'rnar 1865 der in Türm erschelüenden politischen Zeitschrift: „l^u 8llui>i>l>" das im 8 ^(X) Sl. G. näher bezeichnete Vergeben dcr Aufwicglnnq begründe und hie» mit gleichzeitig nach § 36 des P. G. das Vcilwt d,r wcilerrn Verbreitmig der ol',icdachten Zeitungö' nummer ausgesprochen. i5 Venedig, nm 22. Februar 1865. Z. 2570. Das k. k. LandesM-icht in Strafsachen alS Preß» gmcht zu Venebl^ hat kraft der ihm vom Sr. k k. Apostolischen Majestät verliehenen Amtsgewalt erkannt, baß der Inlialt dtr Nnmmcr 4s;, 47 und 52 vom 1«>, 16 und 21. Febrimr 1805 der in Turin erschei» 6s, St. G.be- zeichnete Verbrechen der Slörnug dcr öffentlichen Rnhe. liud ebenso der Inhalt ds,- Nummer 28 uom 3. Februar 180l> dcr gleichfalls in Tnr'n erschtiuenden politlsch-rcl^lösen Zeitschrift: .l/l^mll. cl.l,li!>>.i.« t'.iö '"' § 63 St. G. bezeichnete Verbrechen der Maje-natsdeleldl^mg begründe und Iiirnüt aleichzcili^ »ach ^ 6') P. G. ^'mn 17. D.zcmber 1852 das Verbot 3730"nn^3^7.'- """' '"" ^ Z 3069,^70. Kundlnachttllg. Mit Beginn deK Sommersemcsters ll^c6ertrage von 5,7 si. !1U kr. öst. W., zu deren Genusse blost Studirende aus der Nachkommenschaft der Töchter des Stifters berufen sind. — Der Stiftungsgenuß ist auf keine Studicnabthciluug beschränkt. 5. Die von Josef Peharz für Studirend, an polytechnischen Lehranstalten errichtete Stiftung jährlicher l24 ft. 25 kr. öst. W —Zum Genusse derselben sind Kinder auS des Stifters ehelicher Nachkommenschaft, dann Kinder und Nachkommen seiner Geschwister und seiner übrigen Blutsverwandtschaft berufen. — DaS Präsenta. tionSrecht übt der Pfarrer in Neumarktl aus. st. ll» öst. W. Der Genuji der Stiftung ist für gut studircnde Bürgersöhne aus Laibach von dcr 4. bis zur Beendigung der «. Gymnasial-Klasse bestimmt. 7. Die von Anton Naab errichtete zweite Stiftung jährlicher 23« st. li) kr. öst. A3., welcye nur für Studirendc auö des Stifters oder dessen Gattin ^'^rwandtschaft bestimmt ist, und solange genossen werden kann, bis dcr Sliftling zufolge seiner Studien in einen grist, lichen Orden tritt, oder Weltpriester wird.' — Das Präsentalionsrecht zu dieser und der vorigen Stiftung stshc dem hiesigen Sladtmagi-strale zu. N, Bci dri m',> Lor„,z Razhl'i el'richlslen Stlldciltsnstiftuna dl'l ziveilc Platz jährlicher l<»^ fl !»'/, öst. W, — Zl.m Genusse dicscr Stiftung sind blosi Studierende aus des StiftcrS Anverwandtschaft berufen, wobei jenen, der von männlicher Seite abstammenden den vor denen aus der weiblichen Linie der Vorzug gebührt. — Der Sliftungögenuß ist von der Normalschule an auf keine Sludienabtheilm,g beschränkt, und das Prascntationsrccht steht dem Pfarrer zu Farra bei Kostet zu, 9. Vei der Schiff" von Schifferstein'schcn Studentenstifcung der dritte Platz jährlicher l 4<» st. — Zum Genusse dieses Stipendiums, dessen Werleihungsrecht dem hochw. fürstbisch. Ordinariate iu Laibach zusteht, sind arme Studi« rende berufen, welche dem Stifter verwandt und in deren Ermanglung aus der Stadt Krain-burg gebürtig sind. — Dieses Stipendium kann uom Gymnasium an biS zur Theologie ini> lange genossen werden, biö dem Stiftlinge ein Seminarsplah dieser Stiftung zugewendet wird. N). Endlich bei der vom Fürstbischöfe Anton Alois Wolf errichtetem Stiftung dcr zweite und dritte Platz mit je jährlichen 88 fl. 7« kr. öst. W. — Zum Genusse dieser Eliflunqsplätze sind aus der Bergstadt Idria gebürtige Stu» dircndc bcrufcn, welche vermöge ihrer vorzüg« lichen GeisteSfähigkeiten, ihrer guten Verwcn, dung und Moralilät zu guten Hoffnungen für die Zukunft berechtigen, dcrcn Ellern vermö« genslos sind, und sich nicht etwa auß Idria wegbegcbkn und anderswo bleibend niedergelassen haben. — In Ermanglung solcher Stu« dircnden haben arme, aber gut gesittete und gut studircnde Söhne der Besitzer solcher ge« wesenen Rustilalrcalitäten, die zu den bestandenen Laibacher Viöthumsherrschaftcn Pfalz Laibach und Görtschach gehören, auf dieses Stipendium Anspruch. — Das Präsentations« recht zu dieser auf kcme Studienabtheilung beschränkten Stiftung stcht dem Herrn Fürstbischöfe in Laibach zu. Bewerber um diese Studentcnstiftungen haben ihre mit dem Taufscheine, dem, Dürftig« keits» und Impfungszcugnisse, dann mit den einen guten Fortgang nachweisenden Studien« zcugnissen vou den letzten zwei Semestern, und wenn das Stipendium aus dcm Titel der An-Verwandtschaft in Anspruch genommen wird, mit dem legalen Etammbaume belegten Gesuche, welche bezüglich dcr Stiftung Nr. tt an das hiesige hochw. fürstbischöfl. Ordinariat zu stylisircn und bei demselben unmittelbar zu überreichen sind, im Wege dcr vorges«ht beim krain. Landes-Ausschusse zu überreichen. Vom kram. Landes - Ausschüsse. Laibach am 'l. April l«l!5».