Nr. 71. fi. l,. halbj.fi. 5 50. F«i ble Zustellung . »l ? 50. Mittwoch, 28. März. zul«lll,,«g,b«bl: 5»r Nei« I,ser»lt blo », < s«lle» » l,., ««ßelt yr. Zeil« « li>, b«l öfter«, witdcrholunze» pl. Z«il« » l». l877. Nichtamtlicher Theil. Aie Thätig des Reichsrathes. "0!N 22 ^' lüngst geschlossenen Stssionsabfchnitte ^'ren^."'"' bis 23. März d. I. haben da« sitz««, "'us 4, daS Abaeordnetenhaus 23 ^hrn,d^^"lten. Vonseite der Regierung wurden stheilllolirft ?""°""llichen Sessionsabschnittes I2Oe. ^dl,tttnh'a„s ^" ^ ^" Herrenhause. 10 im Ab. !^st. ^>n «l)" "erfaßungsmäßigen Behandlung vor« "liige aest,l. """enhause «urden 4 selbständige animtressiew ""b 15 Interftellationen an die Ge< "^" btius^ ^" beren Mitglieder gerichtet. Von lündt übe'". ^e Neichsrathe« wurden 11 Gegen- Die v''^"""nd "ltdigt. °lgtndl: Elegien Negierungsvorlagen sind ^llsserun^ ?^"ftigungen für die Unternehmung der 2-> Besti«! Bietes von Monfalcone. "^ E°l°i '^3'"sen in Ansehung der Contadinen. "'liens, '"^«ltnisse in einigen Gerichtsbezirlen Dal. !^/'^chs?a^ ^" vestimmungen des Anhan-^lt in Niin"" ^"l)lordlmng inbelreff einiger Wahl-. ^ 4.) Die» ^ ^alizien und Niederiisterreich. ^r 1877 "nnung von Nachlragslrediten für das n"^" zur^N^^^ung eine« Kredite« von 500.000 ^ " "üchs^',?^""^ unverzinslicher Darlehen »n die in ^ Fötder., ^bung von Wien gelegenen Oe»ein. ''«bA.tln ^ dringender öffentlicher Vtr«hen. und ^flellun! ?^"a"NM und Zugeständnisse für die ».. ^) Die «".^lalbahn uen Wien nach «spang. ^> °«n «r wwlalm« ein«« Nachtlagslcedite« im "^^.000 fi. für die »for« der Steuer. ^ ^' ilir ^^lUigung eines Nachtragslredlte« von Htit...^M<^« ^^ Forlführung der ehemals PorgeS. M ^n Handelemiltelschule in Wien nüthlgen p«ln^ il. z«r "'^^"ng eines NachtraMedites von , ^'s?"^ ^«Handlung mit dem ungarischen lrs>l. "llen h.. ^" Verhältnis der Beitragsleiftung zu "". »eweinsamen Angelegenheiten der Mon. "lla^ ^"ritb^"«"U"g zum Zwecke der Herstellung bläute/u ^lenbahnen sammt den dazu ge. 12.) Die Ergänzung und Abänderung der Vestlm-mungen der Strafprozeßordnung über die Nichtigkeit«, beschwerde. Außer den unler 3, 5 und 10 aufgeführten Regierungsvorlagen wurden von beiden Häusern übereinstimmend zum Beschlusse erhoben die Gesetzentwürfe und Antrags, betreffend: die Vewilligung der au« einem Grundtausche sich ergebenden Vermehrung des gräflich Thürhcim'schen Real' sideicommisses; die Vewilligung eines Nachtragslredites von 000,000 st. für die offizielle Velheiligung der im Reicherathe vertretenen Länder an der Pariser Weltaus' stellung im Jahre 1878; die Anwendung des Gesetzes vom 30. Juli 1867 auf die Borberalhung der Zwil> Prozeßordnung; die Genehmigung des Zentral-Rechnungs» abschlusse« über den Staatshaushalt pro 1874; die thtllweise Abänderung der mit der Südbahngesellschaft abgeschlossenen Vertrüge; die Genehmlauna des Jahres, berichte» der Sta^teschulden-ssontrolllommisslon; die Ge» Währung eines Staalevorschusses für die Actienaescllschafl der Prag'Duxcr Eisenbahn zum Zwecke der Vauvollen-dung und Inbetriebsetzung der Vahnstrecke Vrüx-lkloster. grab; den Nnlauf der Vraunau'Sttaßwalchner Eisenbahn durch den Staat. Pon den gestellten 4 Anträgen der Abgeordneten wurde der des Abg. Ritter o. Witt mann und Oc» nofstll betreffend die Hebung der nationalen Schiffahrt durch Reform der maritimen Gesetzgebung in erster Le> sung abgelehnt und der vom Abg. o. Krzeczunowicz und Genossen gestellte Antrag auf Erlassung eines Ge» sehes betreffend die Frist zur Einbringung der Gesuche um zeitliche Vcfrelung der Neu», Um- und Zubauten von der Gebäudesteuer wurde vor der ersten Lesung zu. rückgezogen; der Antrag des Abg. Dr. Roser betref» send die gesetzliche Reg:lung des Ralenbrtefwesens wurde dem Iustlzausjchusse zur Borberalhung zugewiesen, während der Antrag des Abg. Dr. Sturm und Ge< nossen betreffend die Vehandlung der gemeinsamen An. gelegenheilen noch der ersten Lesung harrt Von den 1b im Abgeordnelenhause eingebrachten Interpellationen habe» vier, bei denen leine Vor« erhebungen nothwendig oder die betreffenden Informa. lionen rasch zu erlangen waren, bereits ihre Vcantwor» tung gefunden. Das tiirlische Parlament. Die Aufmerksamkeit der Veoollerung war in den letzten Tagen von den Vorbereitungen zur Parlament«. Eröffnung vollauf in Anspruch genommen. Diese Er^ äffnung hat endlich mit großem Pompe stattgefunden. Ueber die Wahl der verfassungsmäßig vom Sultan zu ernennenden Senatoren war man lange unentschlossen. Nachdem der Termin der Eröffnung der Kammern immer näher rückte, mußte man endlich eine Entscheidung treffen. Mahmud Dllmat Pascha war es, der einen Vesuch de« Sultans in Tophane benutzte, um demselben nach dem offiziellen Gottesdienste am letzten Freitag die Senate renllste zu überreichen. Der Sultan hat, wie gewöhn» lich, ohne die mindeste Einwendung die von seinem Schwager zusammengestellte Liste angenommen, und am nächsten Tage wurde dieselbe offiziell verlautbart. Nach der Verfassung darf die Zahl der Senatoren dei, dritten Theil der Avgeordnelrnzahl nicht überschreiten. Aller Wahrscheinlichkeit nach werden in det gcgenwürti. gen Session laum mehr uls 1^5 Deputierte erscheinen. Mahmud Pascha hatte seine Gründe, für jetzt nur 30 Senatoren ernennen zu lassen und einen neuen Schub für demnächst in Ausficht zu stellen. Man muß ihm jedoch die Gerechtigkeit widerfahren lassen, daß er mit der Er« Nennung sämmtlicher Minister ohne Portefeuille zu Senatoren eine gute Idee hatte, denn dadurch erscheint die Charge eines Ministers ohne Portefeuille thatsäch lich aufgehoben. Zum Senalspräsidelitcn wurde der ehemalige "^ Präsident des giohen R«thcS für den öffentlichen li lerricht (ln Stambul wegen seiner von den Mohaml» danern zehr geschützten Weissagungs.Kalender berühmt; beispielsweise gibt er in seinem heuer herausgegebenen Kalender die glücklichen Tage an, an welchen die Gläubi« gen weiße Sklavinnen laufen sollen); Tewsil Vey, ein Greis und einer der ältesten Veamlen, der vor der Ellafsung oe« Tansimats bei der ersten Errichtung von Gerichtshöfen zum Chef dieser Institution mit dem Titel Daaoi Na-ziri (Direllor der Prozesse) ernannt und später pensioniert wurde; Riza Vey, dem Richlelstanor angehörig; Nrif Efendi, ehemaliger Botschafter in Wien zur Zeit der Wiener Konferenzen; Achmed Kaisscrli Pascha, ehemali» ger Cllpouoan.Paschll; Emin Efendi, dem Rlchlerstandc ungehörig; Tahir Pascha, Divisionsgeneral; Emin Bey, Feuilleton. '^"lungen aus den Vereinigten Staaten. v°" Dr. F. Migerlo. lrock mit ^ (Fonlsh„„g.> '''ebei'^ ^l)lt und ^ ^"tsinl.c weiß der scheinbar so 'cho>w. äugeln' «ll"""l6eno berechnende Amerilancr !' da ""d d,„ ^ ^'e weiß er das Selbstgefühl zu ^e! ?pfang,.,"'^llnger glauben zu machen, daß ba>^' ,, ° innner e«"" ^^'"^ Mitwirkung zu oanlcn !>W I lich der Be!!.)l"^". °'"' d° öffnet sich die > d^'^ ftnden s^ ^ ."'^ "^ noch hoher anzn-^>.k,, s.^wirre de l,., Am ^lfenden Kräfte auf ihr Ziel zu ^ben ^7 a«' WM.«^/'""^'^lle (allgeineiner 3'"^^'' der V °?^'"be ^fte es im ganzen ^"eg, "'" '«e Person """^'' ^^"". laum E ne j. De7"^iitige ' I ,^"' ie nicht laut sprechende 1^.n1'7' den^^' l^e„ welche ihr harter ^ don '^^'l Aben^ ^ . °^ "°'" "llhen Morgen ^ ^Mnlbus "^°"l b," Straße zu verbring n ^k 1'r (Pf ,d u ^"""bus. von Strahen-Car « ^ . ^r I.i^^^bahnwaaen) ;u sprinaen >. !.'< ^H^" man m Newyorl und °, '/^ schen Kardinaltugend, angehalten werden und Unterricht empfangen. Das Thema der Leistungen de« amerikanischen Wol. lhätigleilssinneS und der Leistungen des Amerikaners für öffentliche Zwecke gewährt wahre Sonnenblicke. Doch ich muß es mir versagen, es zu verfolgen, denn die Stoffmenge drängt zu nur flüchtiger Berührung. Von den den Vereinigten Staaten eigenthümlichen Erscheinungen sprechend, glaube ich auch seine« Kirchen-Wesens gedenken zn sollen. Die Kirche ist vollkommen frei, nur in Vrzug auf Eigenthumscrwerbung den Gesetzen des betreffenden Staates unterworfen. Nirgends wol trifft man eine gleich große Zahl kirchlicher Vantrn, eine gleiche Mannig faltiglcit von Kirchengemeinden und von Bekenntnissen, oft im Schoße Einer Familie. Die Kirchen sind in der Mehrzahl der Fälle außen überladen, repräsentieren oft eine ganze Musterlarte von Slilgattungcn, zeigen aber im Innern ourchaiinaig Einfachhett, gepaart mit Bequemlichkeit. Der Boden ist mit Teppichen belegt, die Stühle sind gepolstert, der Raum ist im Sommer kühl und dämmerig, im Winter geheizt. Alles athmet Ne. Hagen. Den Inhalt der Predigt liefert häufig die Po. lilil. Für Kinder und junge Aule bestehln Sonntags« schulen, die religiösen Unterricht zum Gegenstande haben. Die Sonntagsfeier überbietet an Strenge und Herbheit die Englands. Da« öffentliche Leben stockt vollständig, nur die dreimal in die Kirche Wallenden bringen einige, aber rasch vorübergehende Abwechslung, Den Schenken wird scharf zu Kibe gegangen; nur der Apotheker darf am Sonntag Branntwein verlaufen, gcseh. lich selbstverständlich nur zu medizinischen Zwecken. Klaviersplel dulden die Nachbarn nicht; selbst das Ball. spiel ocr Kinder, öffentlich betrieben, kann Gefängnis strafe nach sich ziehen. In den Häusern bildet Bibel lesen die einzige zulässige Beschästigllna. Es gibt außer den Sonntagen nur drei Feiertage. Eine größere Zahl würde mit dcm erwähnten Arbeilsdrange in Collision kommen. Der Amerikaner ist sehr kirchlich gesinnt. Für Kirchenzwecke ist ihm kaum ein Opfer zu groß. Die G, halle der Prediger sind oft sehr hoch. Diese sowie tm Kosten der Musik, der Erhaltung ocS Gebäudes lc. lc. hat die Gemeinde aufzubringen. Als Beispiel führe ich an, daß ocr letzte in der Gtneraloeisammluna. der Ply-moulh'Gemeinde in Brooklyn, an welcher der bekannte Veccher bestellt ist, vorgetragene Bericht eine Jahres-Einnahme von 68.152 Dollar (1 Dollar — 2 fl. ö.W. in Silber) nachweist und bemerkt, daß für Kirchenstühk die mit jedem Jahre im ^icitatlonsweae vergeben wr' oen, um 1ü,(XX) Dollar weniger eingegangen seien. Jene Einnahme wurde in folgender Weisc ver wendet: Brecher 20.000 Dollar, ein Hilfsprediger 3000. der Küster 3500, die Musik (Organist und Chorsänger) 8328 Dollar. Für Holz, Kohlen, Gas, Versicherung, Reparaturen lc. wurden I2,4li5 Dollar verbraucht und Darlehen wurden in der Höhe von 12,222 Dollars zui'ückbezahlt. Die Kirchengemeinde bildet nach außen ein geschlossene« Ganzes, ihre Mitglieder. sind zu wechsclsei» tigem Schutz und Trutz verbunden. Es bedarf laum der ausdrücklichen Bemerkung, daß die Interpretierkunst wol nirgends größere Triumfe feiert, denn für die wettest auseinander gehenden Anschauungen der vielen, o,ele» protestantischen Selten wird die Bibel °le Quelle benutzt. (Forts, folgt.) 560 ehemaliger erster Palaftjekretilr und Besitzer eine« un-geheuren Vermögens; Edhem Pascha, Mitglied deS Staats-rathe« und vermalt mit einer Prinzessin von Geblüt; Halim Pasch», Feldmarschall; «chmed Hllmi Efendi, ein Ulema; Mihran Bey Doug-Oglou, Armenier, «in verdienstvoller Mann; Marco Pascha, erster Leibarzt des verstorbenen Sultans Abdul-Aziz und gegenwärtig Diret-tor der medizinischen Schule; Staorali Arlstarli Bey, Oroß-Logothete des Patriarchats und Mitglied des Vtaatsraths, einer der ersten griechischen Familien in Konftantinopel entstammend, sehr unterrichtet und ein wirtlicher Edelmann; Jorgali Efendi, bulgarischer Notabler; Seroitschen Efendi, ein in Paris promovierter Doktor, Mitglied der Sanitätslommission im Seras-lierate, ein sehr intelligenter und geachteter Mann; Da« vltschon Efendi, ein aus Solonichl stammender Israelite, ehemaliges Mitglied des Staatsrathes; Mussurus Pascha, Botschafter in London (unter Beibehaltung seines Postens); Eostali Efendi Anthopulo, Grieche, dem Rich, terstande angehücig, ein unterrichteter Mann von er» probt« Rechlschaffenheit. Jede Parteilichkeit wurde vermieden, und hat die ausgezeichnete Auswahl der nich:«mohamedanischen Se« natoren einen guten Eindruck hervorgebracht. Die christ« lichen Gemeinden haben sich auch wirtlich nur über eine Sache zu betlagen, und dies ist die geringe Anzahl Christen, die im Senate ihren Sitz haben wird. Die» selbe steht in gar leinem Verhältnisse zu der Zahl der mohamedanischen Senatoren. Selbst für den gall, als alle 8 christlichen Senatoren einig wären, wecden dicsel-ben nie ihre Anschauungen zur Geltung bringen lgnnen und immer in einer verschwindenden Minorität bleiben. Die Feierlichkeit bei der Eröffnung des Parlaments war eine der imposantesten. Man schreibt hierüber der «Pol. Corr." aus Konstantinopel: „In dem Hinter« gründe des großen Saales im Palaste von Dolma-Vagdsch- war der von massivem Golde strotzende Thron aufgestellt, den Sultan Selim von Egypten mitbrachte, als er dieses Land eroberte und das Khalifat und Sultanat in seiner Person vereinigte. Um den Thron herum standen auf den ihnen von dem ceremoniellen Programme angewiesenen Plätzen die Minister, der Scheil«ul«Islam mit seinen Ulema«, die Patriarchen mit ihren Prälaten, die Militärs bis einschließlich zum Grade eines Dlol-ftonSgeneral«, die MustescharS der verschiedenen Mi« nisterlen und der höhere Richter« und Beamtenstand bis einschließlich zum Range eines Vala, alles selbstoerständ« lich in großer Oala»Uniform. Zur Linken deS Thrones »ar eine Tribüne für das diplomatische Corps errichtet, welches der Feierlichkeit im Zioilanzuge beiwohnte. Das« selbe bestand aus den Geschäftsträgern Oesterreich«Un« garns, Englands, Frankreichs und Italiens und den Gesandten der Mächte zweiten Ranges. Der russische Ge« schäftsträger von Neliüoff ließ sich durch den ersten Dol. metsch, Staatsrath Onou, vertreten, der deutsche Ge« schäftSträger Dr. Busch ließ sich mit Unwohlsein ent< schuldigen und entsandte den ersten Dolmetsch Testa und den Botschaftssekretär Baron Veltheim. Vor dem Throne nahm das Parlament seinen Platz ein, u. z.: die Sena« tore» im offiziellen Gewände zur Rechten und die Depu< tlerten i»n schwarzen Anzüge zur Linken. Die Wachen und Hcllebarotere in scharlachrothec goldgestickter Uniform bildeten einen Kreis um den ganzen Saal herum, der einen wahrhaft malerischen Anblick bot. Der Totaleindruck dieser aus 600 bis 700 Per-fönen bestehenden Versammlung war ein imposanter. Als jedermann seinen Sitz eingenommen hatte, trat der Gultan unter dem Vortritte des Ober-Ceremonlenmelsters Kiamil Bey in den Saal Im Gefolge desselben befanden sich seine Brüder Mehemed«Reschad«Efendi, der prüsumtioe Thronerbe, Ahmeo-K6maleddiN'Efendl und andere Palast-Würdenträger. Der Sultan nahm auf dem Thronscssel Platz, und nachdem er die Vcrsamm« lung mit einem leichten Kopfnicken begrüßt hatte, gab er dem Großoezier ein Zeichen, sich zu nähern, und über» gab demselben die die Thronrede enthaltende Papierrolle. Edhem Pascha nahm das werthvolle Schriftstück und überreichte es dem ersten Sekretär, welcher unverzüglich mit der Vorlesung desselben begann. Nach vollendeter Lesung wurde von dem Vertreter des Natub'ul-Schcrif von Koniah ein Gebet gesprochen, worauf die Feierlich« keit mit allgemeinem „Amen" und unter enthusiastischen Zurufen fchloß. In diesem Augenblicke wurden von den Batterien der Stadt und der ottomanischen Stations« schiffe Kanonensaloen gelöst. Nachdem der Sultan abermals oic Versammlung begrüßte, verließ er den Saal. Während der ganzen Ceremonie, welche länger als eine Gtunde währte, beobachtete der Sultan ein düsteres Schweigen. Der Text )er Thronrede wuroe noch im letzten Momente abgeändert, und so kam es, daß die halbofftziellen Journale, welche dieselbe schon gedruckt hatten und nur den ersten Kanonenschuß abwarteten, um die Vlätter auszugeben, einige Augenblicke vor der Feierlichkeit avisiert wurden, mit der Veröffentlichung der kaiserlichen Botschaft zu warten. Aus diesem Grunde konnte die Thronrede erst am 20. d. ausgegeben werden. Eine der wichtigsten Abänderungen, welche vorgenommen wurden, ist folgende: Im ersten Entwürfe der Thronrede kündigt der Sultan den Friedensabschluß mit Serbien an und sagt, er hoffe, daß auch die Unterhandlungen mit Montenegro zu einem günstigen Resultate führen werden. Im abgeänderten Texte heißt es, daß die Entscheidung, «elche die Regierung bezüglich Montenegro's zu treffen beabsichtige, der Kammer zur Berathung vorgelegt »erden wird, und sie empfiehlt den Deputierten, sich gleich in den ersten Sitzungen mit dieser Frage zu beschäftigen. Zur Situation in Rumänien. Die im Laufe der letzten Tage wiederholt telegrafisch signalisierte Aufregung in den politischen Kreisen Ru» münienS über die immer wieder auftretenden Gerüchte, daß Rußland den durch den Pariser Frieden an Rumänien zurückgegebenen Tyeil Vessarabiens nunmehr abermals an sich reißen wolle, hat sich noch immer nicht gelegt, obschon Ministerpräsident Vraliano anläßlich einer im Senate diesbezüglich an ihn gerichteten Interpellation erklärte, es sei ihm diesfalls noch keinerlei, weder eine offizielle noch vertrauliche Mittheilung zu« gegangen. Auch die ganze offiziöse Presse beeilte sich, eine solche Forderung Rußlands angesichts der heutigen politischen Lage in Europa als eine Unmöglichkeit zu kennzeichnen, nachdem die Mächte dieses strategisch so höchst wichtige Gebiet unmvgltch an Rußland überlassen könnten. Diese offiziellen und offiziösen Beschwichtigungen halfen jedoch — wie es in einem der „Pol. Eorr." unterm 22. d. M. au« Bukarest zugehenden Briefe heißt — umsowenlger, als einem der Regierung ganz nahe stehenden Vlatie das kleine Malheur passierte, daß e« die Ansicht der „Nordd. Nllg. Ztg." über die vom Ministerpräsidenten Bratlano auf die oberwähnte Interpellation im Senate ertheilte Antwort im Auszüge mittheilte, welche Ansicht dahin geht, daß Vratiano nur deshalb so geantwortet habe, wie er :« gethan, well er eben nicht mehr wußte, und daß die Frage der Re« trocesslon BessarabienS an Rußland nicht nur blos in der TageSprefse besprochen worden sei, wie Vratiano behauptete. Die Opposilionspresse fordert daher laut und ungestüm den Rücktritt des Kabinettes, welches un» fähig fei. diese so drohende Gefahr der Zerstückelung de« Landes abzuwenden. Abgesehen von dieser brennenden Frage hat das Kabinett auch mit vielen internen Angelegenheiten einen sehr schwierigen Stand und müht sich mit der, namentlich im Senate täglich kühner ihr Haupt erhebenden Opposition fürchterlich ab. Zwar hat die Kammer diesertage die Budgets für das laufende Jahr endlich einmal votiert und die Einnahmen auf 81, die Ausgaben aber auf etwas über 87^ Millionen Francs fixiert, so daß das Defizit etwas Über 6'/, Millionen betrüge; allein «ben über dieses Defizit herrschen so verschiedene Ansichten, daß diese Divergenz der Meinungen über die Ziffer desselben Gegenstand einer brennenden Streitfrage nicht nur in allen politischen und finanziellen Kreijtn und in der ganzen Publizistik des Landes, sondern auch selbst im Senate geworden ist, an welch' letzterem Orte der vor lurzem aus dem Amte zurückgetretene Finanzminister Sturdza dem Ministerpräsidenten den Vorwurf entgegenfchleuderte, daß da« Defizit nicht 6, sondern 14 Millionen betrage, daß Herr Joan Vraliano, der gegenwärtig auch die Finanzen verwaltet, dl: Equi-librierung des Budgets nur auf dem Papiere anstrebe, während er, Sturdza, dieselbe wirtlich und thatsächlich angestrebt habe, indem er vor allem das stehende Heer um die Hälfte reducieren wollte. — DaS aber eben war e«, wa« den Rücktritt Sturdza'« veranlaßte, denn an maßgebender Stelle will man von einer solchen Re« ducierung nicht« wissen. E« beweist dies die sehr laut sprechende Thalsache, daß sofort nach dem Rücktritte Sturdza'S die Errichtung von 2 neuen Artillerie» Regimentern dekretiert wurde, so daß Rumänien jetzt vier Regimenter dieser Waffe hat. Ein jede« derselben zählt 6 Batterien mit 28 Offizieren, 500 Mann und 272 Pferden. — Die Deputiertenkammer hat in ihrer Sitzung vom 20. d. M. daS Gesetz wegen Einberufung eines Contingent«« von 14,000 Mann zur Ergänzung de« stehenden Heeres mit nbirwiegender Majorität angenommen. Um wieder aufs Budget zurückzukommen, ist zu konstatieren, daß die Defizite aus den vorhergehenden Jahren von einigen auf 40, von anderen (und diese letzteren sind die jetzigen Minister) auf 33 bis ^4 Mil« lionen angegeben werden. Auch diese Dlfferenz der Ziffer hat eine heftige Eontrooerse hervorgerufen, die heute brennender denn je auf der Tagesordnung ist. Aus dem Ganzen ist klar ersichtlich, in welchem Zu-stände sich die gegenwärtige rumänische Finanzwirth' schaft befindet. — Für die Bedeckung des diesjährige» Defizite« haben die Kammern mehrere Gesetze bereits theils votiert, theils in der Prüfung. Zu den votierten Entwürfen gehören die vom Senate angenommenen Gesetze über die Erhöhung der Ecwerbssteuer und über einen Zuschlag von 15 Perzent auf die Fahrtarten der Eisenbahnen zugunsten des Staatsschatzes, welche Ent» würfe von der Kammer bereit« votiert und inzwischen wol schon als Gesetze promulglert werden dürften. In der Kammer ist ferner ein Entwurf durch die Regierung eingebracht worden, laut welchem alle ausländische.» Lotterielose und ausländischen Wcrthpapiere der Stem» pelsteuer unterzogen werden sollen. Politische Uebersicht Lalbach, 27. Mllrz. <^. Die Verhandlungen über den neuen °'^ reichischen Handelsvertrag mit DeulschlM," ^ lm Monate April beginnen sollen, wetten, w" ..Montags'Revue" vernimmt, in Wien stallM»- -M General Ignatleff soll heute von Sr. M '^ dem Kaiser in besonderer Audienz empfange« ">„ sodann mit seiner Gemalin am Hofdlner M^ und unmittelbar darauf über Berlin nach v«' ^ abreisen. Die ..Politische daß der General gestern sammt Gemabn belvr.»" lenz Grafen Andrassy diniert«. ^ , ^.D" Das ungarlsche Abgeordnetenhaus hat v^ > . mit 166 gegen 74 Stimmen der Regierung o« »^ derte allgemeine Ermächtigung ertheilt, da« ^"^tO» und geeignet Erscheinende behufs Konvertierung o ^. Hälfte der 153'Millionen-Schuld zn unterntynm,^, nach die meritorlfchen Sitzungen bis 21. MN ^ wurden. Inzwischen wird der Präsident °lo« ^. Entgegennahme der Nuntien des Oberhauses un ^ mulgierung der sanctionierten Gesetze Sltzung berufen. «. ^ M st'" Der deutsche Reichstag hat am 24'"^ Osterferien angetreten. Diefelben währen bis z»" ^tz April. — Der ..Reichsanzeiger" veröffentlicht elm ^ de« Kaisers an den Fürsten Bismarck, in n>e^ ^ Kaiser für die zahlreichen Beweise der Th""" ^ dem ganzen Reiche anläßlich seines 80. G"" ^ dankt. — Das Entlassungsgesuch Stosch' "" ^l> Kaiser abgelehnt. Diese Angelegenheit ist so«"' ^ erledigt, daß Stosch die Amtsgeschäfte g««r" übernahm. ^ . ^M" Das französische Abgeordnetenhau« ^ sich am 24. d. bis zum 1. Mal, doch ist «r "^ ^ wie bisher ermächtigt, für außerordentliche "^ Kammer auch vor dem festgesetzten Termine w -^ zuberufen. — Die äußerste Linke der Kamn»" ^! in ihrer letzten Sitzung, ihren projektierten »"^ Erlaß einer allgemeinen Amnestie erst nach " ^ ferien lm Hause einzubringen. Maßgebend w" z meidung heftiger Agitationen für den Gegend'^l" ^ Wie der «Constitution««!" erfährt, ^t d"^F Eugenie, welche zu ihrer Mutter, der Grann^M nach Spanien zu reisen gedenkt, bei ^.^B^ Regierung die Ermächtigung nachgesucht, bet o ' lasse das französische Gebiet berühren zu dürM' ^ Die gestern von der „N. fr. Pr." gebra>^ richt, daß der Zustand de« Papste« ?" ' > loser sei. wird heute die «Pol. Eorr." meldet, ist in Wien in den l""^ M Kreisen über da« Befinden Sr. Heiligkeit 2^, derartige, wie überhaupt besorgniserregende ^"^ ^ lannt geworden. Auch der anderweitige 2."' „z ., lichen Meldung über die angebliche 2^^ Appartements deS verstorbenen Kardinals "" M^, Installierung des Eonclave begegnet «mso " M Zweifeln, als die fraglichen Appartements ^z» belannt sind, welche durchaus nicht die «« ^. Installierung eines Conclave haben. .... B„, Die niederländische Regierung ^teU die Aufhebung der in Amsterdam «"<>!. ^ noch bestehenden päpstlichen Konsulate angeo ^« Minister des Auswärtigen, Hr. van "r ^ Villebols, hierüber interpelliert, erwiderte, ^ g^ derlänolsche Regierung das Exequatur nur ^, ^ des Souveräns des Kirchenstaates erthew ^/^ demgemäß nur Einen Repräsentanten ^ jien, i>" dieses Staates, d. h. des Königs von ^" ^t zuerkennen vermöge. Der Gegenstand lv« ,, wesentlichen erledigt. ii«^ !d^ Die russische Regierung h«t "" l ^c^ schen Landtag eineGesttzesvorlage weg"" ^be" ^ allgemeinen Wehrpflicht gemacht, ^"^.eco", lF der finnländische Mllltärbezirl in Zwe» "'^tzla'''^ g-theilt. - Nach dem .Temps' ""iv" j^rselts > Weigerung, abzurüsten, damit, es könne ^ ^ c ^ thun, so lange nicht die Türlei 'hre^^/ beurlaubt Hütte, da die unregelmäßige« " ' Oält"'^ letzteren, selbst wenn sie schon t,eurl^ allerhand grevel begchen lö>mten, woM,^^ l^ ^ der durchaus regulären und woldisMl' ^ck" ^ Armee keinerlei Schwierlglelt bieten "" ' ^ »". l!"° Kaiser seine Enlichliehung und ihre M sch ^ Manifest an das russiiche Volt lun"^ ^ ^»s ulatl vonflatten gehen könnte. Wie w ' ,'tl>" 9' würde sichRuß'.and allenfalls dazu ver» ^sten ^lü'' pen von der Grenze zurückzuziehen, "'' ^s M^ molttz. im Norden bis Kiew, im O!" die L M. ,In Konstantlnopel neuester Zeit etwas bedenklich i« " ,la>-"" «e ^ richten, daß eine Interpellation '" p" ,„oM ß B bis jetzt noch lange nicht hinreiche'« iF 5^. bannung Mllhao Paschas im WM ' zsche M die Garnison der Hauptstadt durch ' ^lle^' F ' zu ersetzen gedenke, tlingcn zi""l'chH. ist ^ ^, nend. wenn auch noch nicht aulyc" '.^l'^« i" ^ Konstantinopeler Meldung, der ^ ^lc"""^<.. den Sultan benachrichtigt, da? ,,^0^,,d ^" Moscheen da« Gebet für ihn einste"" ^B dem Koran mit seiner Absetzung s" , 561 Hagesneuigkeiten. b°":I/«»^"" ^"l«tt«.) Au» Vrüssel wirb geschrie-von neuem ^ ^ ^"" ^'^"«uftaub der Kaiserm Charlotte ist unzlllllliHe ^ °"^chUicht «elschlimmerung eingetreten. D,e 'V« Liebiin. "" belgischen Königs ist seil dem Tobe Wj des«,« s "^"' ^" 'br Vertrauen und ihre Freundschnfl "llne b°h n ^°""°""nd von einer düsteren Iraurlgleit erfüllt; seh,,. Pi/y. ^ "^le. warum, fühlt fie »och. d«ß ihr elw°, °uf. Pit » , ^^ srember Aerzte regen sie immer furchtbar den Eif^ °'"^' ber Künigin. ihrer Schwägerin, haben nicht Z«ll«nl» stin>' °«?" ^ruhigen. Der günig, den der unglllckliche ^ln tzesuch«! u^" °"^ '"lste berührt, ""meidet es, bei sich dkl Kr,', " °ll"« auf dem Schlosst Terouren macht, !° e^j^ " zu zeigen. Er hat die OemUcher der Kraulen "nd ^^. °!l'n, baß er sie sehen lann. ohne gesehen zu werden """"' ^ , "' ^"«n Anblick weinen lann, ohne bemerkt zu ^>>»°t ^ '" "°" »hre« Geisteszustand fährt die unglückliche ^«litm»^'"^" ^°^l"s Maximilian fort. sich fisisch - («", "" 'u suhlen. b""»n>88^ d "^ ^"^ ^" beutschen Kaiser.) «ach. mehrfach erwllhnte große """kn war h ^""" ^r deutschen Fürsten überreicht ^" ^chl°fft', ^" ^ der greise Monarch in die alte Kapelle ^^" «wotlet, "^ Friedrich der Vroße getauft morde« ist. ^"l'lchllng °°> ""Nl «erichte der „Post" - ihn eine nene ^ ^' Vild s z ^" ^'"^ """ arUnen Vaumgruppe erhob H^'ln^ell n!" ^"""' "er «unigin Louise, da« lebensgroße ^^'»'n °l« m , ""^"" l>" Vildhauer «ncke die Statue der ""^'"8°lle>, .°" ^" Monumente« Friedrich Nilhelm« III. ?° Unl>U,^ "'"''gen wird. - Die Prinzessinnen von Hohen. ?'""il. Die G. !"^""' ^"" ^" ^""' ki«mh!lndig gestickten """ d<« ««s ""^'l achtzig Kornblumen, die Liebling«. °"°ss»nz h^ "'' ""b unzählige itornblummlnoepeu. Auf ver, , '"'lich^ H ^°nprlnzen ist ein bibliogrufische» Verzeichn,« ^"l'W'zen " ^""«ch« de« Oroßen «u ollen «««gaben und ^llNni sci,,^ "«fertigt und dem Kaiser al« lllerarische« Ehren-. " ^bun«t<>°«,u ^"lahren heute überreicht worden. Ueber '" "^: Im <5 ^' "°'l" lchreib« mau der „Nalional.Zei. ^"m. n,j, ""plnnnezimmer der «a.serin waren die Hab«, ^'° ^'lenn ve b""' ^" ""'»llchl L°wilie den Kaiser erfreute, '"n Eh^. ^"e. ihrem Gewal ein Postament von schwarz ^''^neln 2,»,° ^ ^ eingelegten Fruchten, eine Oartenvase au« ^""'«chler n,'. ^" prachtvolle eiserne «andelnber. zwei Por. ^"'""Nenbiautn ^°""""> ^"ll°h. "nen lleine« niedrigen H '" "Nd «in "'" «Ucher.Etllgöie mit spanischer , ^ ^°"pc,nzii^ ^ ^ »eschmackvolle Wanduhr mit Lousol. s "'Uen, »uz u ^°" überreichte ebenfall« e.ne Uhr und einen k«'" "" ^t« 2 °"ll°loeler «ronce geserligten Gtlnder in Vuch° "° !"^> Nl« m ^" l>er«luder, Schwieger. und Eulcllmder lN>?><»aube.,, ^"'' dc« Or«ßh.r,°,e u..d der Erzherzogin ftit ^vo^«, ^"h"llichc^iajolica.vasen°usdemT>sche.ferner l>Nt»^^"^"l'l°nneu mll Tellern, e,n tlseruerDrelfuh, „n ^t, l "^ch!, "nnsche ^^^^ ^^ ^ ^^^^ Oammlrahmen iz^^priy^"''». die in reiche» «lumen°r«l,e«ici, die Fotografien ^ttiz/. 'ln ^ ° ""d bc, großhcrzoglichen Paare« mit sllmml-lunn« "He °.. ^' "" leinem Geschmacke und lünftlerischem «A "^H»N!> ^"' ^"'"' Beutel darauf hin, daß die tusch! ^" Vie ^°^" «eberin dieselbe geleitet und au«. '<,^'" bet, z,js ^"bherzoglich weimar'schen Herrschaften Ubcr-«„, ^t»>ti '" lN" «inem der edelsten llnlilt nachgebildeten l'hl l ^'" d«n ^ ^"^"e.E.sen. Die reichen Vaben. die dem >t,„ ^" Vtrehr, "°""' ^" b"b" »rlft'lratie sowie von ^ei,"^". Hi," lugegongen waren, füllten da« blaue vor. d>t "" H°sl« 5 b'nnel, de« Lande«, die Damen de« hohen '"w^l Mit ,?"" ^ ""ft durch Nouquet« empfohlen, blliln " "Üb ft«'? " wetteiferten. Halb »wischen «lumen s"h,, ""^N el«« z», "" »"be »"«wähl von Veschenlcn. unter ^""Nt^ ^«l« v,n ."""" °" ««unfchw'i« den »lick aus '"»'bon.'""' zwisll,,« . ""^" ^" geschmackvoll ousgelhürmt: ^'rn »"" ." "" ^" «togHre mit «einsten Knall. H't l«n "'' "hell, li ü ^ ^l°»'». Em Aquarium, mit Wasser '^' «'! "i°r l'° ° ""'^' ~ »""«" "3il«e sch°ne°. l-r, bi' "^°.^ ^ ^ "n Drittel der vornehmsten «aben ouf-l'hll«^/^ »ich, i°r " ""lchlosfene Arbeitszimmer be« Kai. b°" an,. ^^Gn. »l^ ^"°" lntlediglen Gaben, sowie die "^^l'n. '"""»"schschrelben und Telegramme, die --^H^use^ ware... ^ . fokales. ^end^ 3orstlona d'M n°^ ^en einberufene ?°" ^""hun °^"b f°"d n°ch fünftägigen ein- ^ d. M. seinen^Abfchluß. b^ra^'l yanNben ^^ auch ein Ver- ^lte^ ^ l. l 9 ^"blunasgegen tände durch die ilnps. , I.U zw^"""l)sch«ftSgesellschaft Z Wikn T '^I^N^7 Nt der Einfluß des Waldes '^/^^reff"Uust°"d der Länder? und «t. llenddleforftlicheUnterrichts. Zur Neantwortung der ersten Frage ift , 1.) der gesummte Einfluß des Waldes auf die ihn umgebende Natur klar zu stellen und so weit als mög» llch zu konstatieren. Erst auS den Ergebnissen dieser Erhebungen lüßt sich 2.) dessen weiterer mittelbarer Einfluß auf den Kultur-zustand der liänder folgern. I. Fisilalischer Einfluß des WaldeS auf die ihn umgebende Natur. Dieser Einfluß äußert sich: 4. auf da« Wasser, ö. auf die Luft, t). auf den Boden und infolge diefer drei genannten Einflüsse v. auf Temperatur und Klima. — ^. Auf das Wasser äußert sich der Einfluß de« Waldes in nachstehender Weise: 2) Der Wald verlangsamt das Abrinnen deS Wassers auf der Bodenobersiüche, bewahrt dasselbe längere Zeit in den oberen Schichten und führt es langsam, aber constant, der Tiefe zu; b) der Wald vermehrt durch langsames Verdunsten deS an ihm haftenden Wasser« und Aushauchen von Wasserdunft die Feuchtigkeit der Atmosphäre, und zwar nachhallig selbst bis in die Zeit der Dürre. 8. Auf die Luft äußert sich sein Einfluß, indem der Wald die Luftströmungen in seinem Innern und einer schmalen Zone über seine Grenze unter dem Winde hemmt. ll Auf den Boden äußert der Wald seinen Einfluß dadurch, daß: a) der Wald die Nbschwemmung des Hodens oer-mindert; d) der Wald in feine« Gereiche leichten Sandboden vor dem Vewcntwerden durch den Wind schützt; c) der Wald im allgemeinen durch sich selbst die Nährlraft des Grundes zu conservieren und in speziellen Fällen sogar den Voden in seiner Oberfläche in an« gedeuteter Gezichung zu bereichern vermag und er endlich ä) den Voden vor Lavlnen schützt. O. Auf die Temperatur und das Klima hat derselbe folgende Einwirkung: ») Der Wald macht da« örtliche Klima feuchter; d) der Wald bewirkt die ortliche «usglelchung der Temperatur und mildert rasche Sprünge in derselben; o) der Wald wirkt günstig auf die Salubritül des Klima«; cl) der Wald verschönert die Gegend. II. Wirkungen dieser Einflüsse auf den Kulturzuftand der Länder. Werden die im Porstehenden aufgezahlten Einflüsse des Waldes iu ihren weiteren Wirkunge« auf den Kultur» zustand der Länder verfolgt, so gelangen wir zu fol» genben Resultaten: 2) In einem Vlnnenlande der gemäßigten Zone vermag ein Kulturvoll nur dann sich gtdclhlich zu entwickeln, wenn das Land eine genügende Menge richtig «rlheilten und gepflegten Waldes besitzt. d) Das Uebermaß des Walde«, noch mehr aber dessen zu großes Schwinden, insbesondere im Gebirge und an stellen Gängen, beeinträchtigen den Wolftand und mit ihm die Kultur. c) Al« äußerste Ertremc zeigen sich der ausgedehnte zusammenhängende Urwald und die »eile baumlose Steppe, welche beide nur vereinzelte Vewohner noth. dürftig zu ernähren oermvgen. Ueber diese verschiedenen Einflüsse des Waldes auf den Kulturzustand der Länder im speziellen und im allgemeinen entwickelte sich eine sehr lebhafte Diskussion, da uns jtdoch erst die Zlsser eine annäherunasweise Grundlage über da« Maß de« Einflusses de« Walde« unter den verschiedensten Verhältnissen zu geben vermag und erläuternde Veisplele hierüber blos au« Vaiern vorlagen, woselbst da« Versuch«wesen in dieser Hinficht uns gegenüber einen Vorsprung hat; so wurde, um die Anwendung dieser Fra«e auf Oesterreich zu vermögen, dieselbe zur Recapitulation auf den nächsten, im März 1878 abzuhaltenden Forstlongreß empfohlen, bi« wohin theilweise Daten gcsammelt werden sollen und auch die hohe Regierung durch Unterstützung des forstlichen Ver. suchswtsen« zur Lösung dieser wichtigen Frage im Wege de« hohen Reich«rathe« oie nöthigen Mittel zu beschaffen in der Lage sein wird. . . „ . Betreffend die forstliche Unterrichtsfrage, wurde ein Antrag des böhmischen Forstoerein« ein-gebracht und auch angenommen. Derselbe ging dahin, daß: 1.) die Walbbauschulen, welche das mindere Forst-schütz, und Hilfspersonale sowie den kleinwaldbesiher heranzuziehen haben, nach lokalem Bedarfe und aus lokalen Mitteln zu errichten sind und zur Auf-nähme in dieselben das Zeugnis der vollendeten Volksschule befähigt; ^. . ^, ^ 2.) die forstlichen Fachschulen die Heranbildung von Iorstwlrthen zur Aufgabe haben sollen, welchen durch Ablegung der gesetzlich vorgeschriebenen Staatsprüfung die Vefähiguny zur selbständigen Wirthschaftsfühnmg zuerkannt wird, und zu deren Eintritt der Nachweis der mit gutem Erfolge absolvierten ersten sechs Klassen einer Realschule oder eines OimnasiumS erforderlich ist. Diese Fachschulen sind für einzelne Länder oder Länderarnvilen entweder auf Kosten der Waldbesikcr oder im Wege des Lanbesbudgets, nllthigenfall« mit Unter, stützung durch Etaalssuboention, zu errichten. 3.) Der höhere forstliche Unterricht an den be-stehenden technischen Hochschulen oder Universitäten soll bezwecken: ü) die höchste forstliche Ausbildung. b) die Heranbildung von Lehrkräften, o) die Erlangung entsprechender Kenntnisse auf dem Gebiete des Forstwesens auch für solche Studierende der Hochschulen, welche sich zunächst anderen Fächern widmen. Zur Aufnahme befähigt die ordentlichen Hörer: 2) das Maturitätszeugnis, d) das Zeugnis der mit gutem Erfolge absolvierten Fachschule. Die Lehrpläne und innere Einrichtung dieser Schulen müssen den betreffenden Lehrkörpern und dem Fachmini, stcrium überlassen bleiben." — lFllr die Loitscher.) Vei der l. l. lanbe«iegierung in Laibach find weiter« zugunsten der «bgebrannten von k, itsch im Vege der l. l. Vezirl«h»uptm»nnsch»st Vlistelb » ch nach« stehende vetrllge eingegangen: von den Gemeinden: Rabtneburg 10 fl, «rnstbrunn 24 fi. 41 lr.. Gilbmann» 3 fl W l, und Katzel«dorf 1 fi,; zusammen 39 fi, 81 lr. - (Inspection « reise.) Ve. Vrcellenz der Her^ Kon,' mandierenbe von Steiermart, Kllrnten und Kram, FZM. Freiherr v. Kühn, hat sich vorgestern zur Inspizierung nach lopndiftiia begebe«, woselbfi bei dem dort garnisonierenbm 10. Illgerbataillon der epidemische Au«biuch der cgyplischcn A u g en lra nlh ei l lonfiatirrl wurde. Die gesunde Mannschaft de« Vataillon« wirb. um diese Weitervcrbreitung der Krankheit zu verhindern, nach Sessaiill dislociert. — (Ossizier «. Soirie.) Zu Ehren der Anwesenheit de« grst'rn zur Inspizierung hier eingetiofsenen Nrtilleriedireltor« au» O,»z, Herrn Obersten Edlen von Vetter, fand gestern abend« im Kasino»Ol»«salon eine Offizier«, Soiree statt, wobei die Rtgimenl«lapelle spielte. — (Die neuen Gemeinberäthe.) Die lcurigen Lrgllnzung«w»hlen dcS Laibacher Kemeinderalhe» sanbe» gestern mit der Wahl de« I, Wahllörpei« ihren Abschluß. Zu derselben waren 206 Wühler erschienen und wuroeu hnbei die vom Zmtral-W»hlcomit6 ausgestellten vier Kandidaten mit nennen«« werther Majorität gewählt, E» el-.lsielen nämlich aus die Herren: Handelstammerplllsident Nlefander Dreo und Reich«ralh«-abgeordneter Karl Deschmann je 125, Hanbelslammerralh Peter l!»ßnil 122 und «eichsratlMbgeordneltr Dr. Uools Schaf fer 1l8 Stimmen. Die vom nationalen W»hlcomil6 empfoylenen Kandidaten blieben mit nachstehender Stimmenzahl iu der Vlinoritilt: Herr Michael Palii »8. Joses Stizclba 83. Heinrich Nlimau tt!i und Franz Peterca 73. — Die im l.'aufe der letzten drei Wahltage ncugewllhlten l.0 Vemeinderiithe bestehe« fomit außer den oben erslangesllhrten vier noch »u« nach» ftchenbln Herren : II. Wahllürper: Leopold V ll r g e r , Doltor Friedrich Ritter». Kal ten eg ge r, «lnton Losch an, Raimund Zhuber von Olrog; — III. Wahllörper: Joses « egali und Dr. Karl Nhazhizh. Außer dem letztgenannten gehörten betannllich sämmtliche schon in der verflossenen Periode dem Ve, mcinderath: an. Die Wahlbetheiligung war heuer — «««besondere im III. uub 1, Wahllürper — einc sehr zahlreiche und »nimisrie; e« waren im III. Wahllürper 84», im II. 287 und im I 206 Wähler erschienen. — llode« sall.) Sonntag den 25. d. M. starb in Oraz nach längere« Leiden Frl. Pauline st» ulner, Schwägerin de« Hcrrn Lauoe«schulinspellor» sUr Krain, Dr. Math. Wretschlo, «ine durch ihren vieljährigcu Aufenthalt in Laibach in hiesigen VesellschaiMreisen viel gelaunte und geachtete Dame. — (Mililil rische Gedenkfeier.) Da« Reserve. Regiment Erzherzog Leovold Nr. 58 feierte Freitag den 23. d. Vt. in »gram die Gedenlseier des Jahrestage« der Schlacht bei Novara (23. März 1849). an deren siegreicher (inlsche,. dung e« ruhmvollen Antheil genomnun hotte. Nach dem feierlichen Oollclbienste in der Varnisonslirche hielt Oberst hostinet eine kräftige Ansprache, in welcher er, »ntnüpsenb an tue hltln« zende Geschichte de« Regiment«, der Ueberzeugung Ausdruck gab, daß e«, fall» der Monarch und daS Vaterland rufen sollten, zu dem reichen Ehrenlranze, der die Regimentssahne ziert, genuß neue Lorberen hinzufügen werde. — Da« Offizierecoip« de« Neeimenl« versammelte sich hierauf zu einem festlichen Diner, zu welchem auch die bereit« in den Pension«ftand oder Zioilstaalsbllust getretenen ehemaligen Regiment«'K»meiaden geladen waren, welche in Ngram uud Umgebung domicllieren. — Au« der vom ehemaligen Inhaber de« Regime«le«, Graf Degenscld, gegründeten Stiftung wurden die ältesten und tllchtigften Unteroffiziere mit Spenden bedacht. — (Neue« Pofi«mt in Oberloitsch.) «m Iten April l. I> wird da« neu errichtete Postamt inOberloitsch, welche« sich mit dem Nries- und ßahrpostdienfte besassen und mittelst der zwischeu Unlerloilsch und Idria täglich zwei» mal »tllehltnden Fahlbotenpoli die Verbindung erhallen wird. iu Wirlsawleit treten. - lSchade«feuer in Lole.) Nm Iosefitage oen 19. d. M. — gegen 10 Uhr abend« brach bei» Grundbesitz» Johann Znpan in Lole, im politischen Vejiile Littai, Feuer au«, welches infolge deS gleichzeitigen heftigen Winde« rasch u« ftch griff und das ganze WirthschaflSgebäude fammt den Getreide« und H»l»Kvoiiäthen sowie den Hausgerithschllften einäscherte. Vei dem Vrauoe sind auch 6, lurz vor «usbruch de« Feuers gewor-fene Feiteln und 1 Stück Rindvieh «it zugrunde gegangen, Die Entflehungsursache deS Feuer», das einen sehr bedeutenden Schade» von circa 6000 fi. anrichtete und den Vefiher «m,o schwerer trifft, al« derselbe leider nicht verftchert w«r. dürste .« der uno°rsichlii,,n Hantierung e.ne« d« H»««leule zu suchen fem. 562 — (Laibachrr v «ll«kliche.) Dem „Laibacher voll«' lnchenvereine" sind «l« Mitglieder fernlr beigetreten: Die Frauen: Vetli Freiin v. Rechbach, «nn» Khern, Fischer und Nmalie Smott, dann die Herren: F. Vt. Dlegorschel, Vnftav Fischer, Moriz Htranpp, Karl Luckmann, Karl Mally und Ludwig «tchel. ^ (Zur heutigen Konzerlansl^hrung) Um allfälligen Irrungen »«rzubeugen, werden wir ersucht, mitzutheilen, daß dle heutige «uffllhrung der «Schvpfxng" im Theater — gerader 3ag — da« Nr. 2 ttllgt. — (Frl. Killer.) Der in der heurigen Saison hier eu» ßagiert gewesenen Lhoriftin Frl. Killer I (die Ulterej passierte Sonntag den 2b. d. M. ein bedauerlicher Unglllck«sall, dersllr dieselbe leicht noch ernstlichere Folgen halte haben lvnnen, als die» ohnehin schon der Fall war. Um 5 Uhr nachmittag» be« genannttn Tage«, an welchem bekanntlich da« Venefiz fUr da« Hhorpnsonale stattfand, war Frl. Killer eben damit beschäftigt, ihre Handschuhe, die sie zu diesem Zwecke angezogen hatte, mit Venzin zu putzen, al« sie unvorsichtigerweise einer am neben» fteheudtn Tische brennenden Splriluslampe zu nahe lam, infolge dessen die mit Venzin befeuchteten Handschuhe Feuer fingen und plötzlich lichterloh zu brennen anfingen. Hiedurch erschreckt und vom Schmerze gepeinigt, wußte sich die Arme >m ersten Augen» blicke nicht zu helfen und fuhr anfänglich mit den Händen in der Luft umher, wodurch die Flammen natürlich nur noch mehr an, gefacht wurden und immer weiter gegen den Oberarm um sich griffen, «rft der auf ihren Hilferuf h::beigeeilten Mutter der Vrennenden gelang e«, die Flammen mit ihrem Kleide zu löschen. Leiber hatte Fräulein Killer bi« dahin bereit« ziemlich bedeutende und sehr schmerz« hafte Vrandwunoen an den Hä»den erlitten, indem ihr die ganze Vpidermi« an beiden Händen bi« zum Ellenbogen vollständig verbrannte. — (Veueralversammlung der lrainischeu 2«lomvttg« präsentierten, die erste ordentliche Oeneraloersammlung der lrainischen " ^ lanzlers erhelle, daß keinerlei Beleidigung b"°>'" gewesen sei; das Verbleiben Stosch' werde deM° M gend gewünscht. Stosch hat gestern bereits alle ^ "^ aufgenommen und wird demnächst eine Dlenftw! Kiel und Wllhtlmshafen antreten. Mi C eti n je, 26. März. (N. Wr. Tgbl.) D" "^. hielt eine Slupschtina ab, der er den Stand °"^ Handlungen mit der Pforte mitthellte. Die V^M" erklärte sich mit der Haltung des Fürsten einvt^ ^ und betheuerte, die Montenegriner erwarten, » ^, Hospodaren abermals in den Kampf geführt zu ^. Ein Anführer der bosnischen Insurreclion n,uro° ^ nlert, derselbe begibt sich nächstens, auf den M">" bosnischen Insurgenten, nach Bosnien. Telegrafischer Wechselkurs vom 27. März „en ^ s°>l' Padier - ««nte 63-40. — Silber, «mlt 67 6". .^i'" Nente 77 30. — 1860« Ot°at»-Nnlehen 109 60. -^ "^ W" »14-—. - «redit-Nctien 150-40, — London ^'"'...«r s^ 110 25. - K. l. Münz - Dulalen 582. - «apo««"'"" — 100 «eich«marl 60 70. Wien, 27. März. Zwei llyr nachmittag.«. ^7 i3« ^ Kreditactien 15040, 1U60rr ^ose »09 60, 1U64er ^ ^ll< lifterreichische Nenle ,n Papier 63 30. Staalsb»^« 2"^McD b°hn 181—, 2«. FrllNitNftslckl 9 86, ungarllcht "' ^' 132 7b. ü»lerltich>lche Fiancubanl — —, üNerreich'Ichc " ^H< 7150. Lombardcu 80 —. Uuioubaul 5150. »u>l"'°" ^, v«nl —-, Lloydactltu330 —. auflro-oltomau'sche "^«pM tllrlische Los« 18--. K^mmuual - «nlehen 95 — . — —. Ooldrente 77-25, ^^--^ Angekommene Fremde «m 27. Mär,. d S'l' h«tel stadt Wie». Hertat Johanna, Ostermann^" ^M, mund. Vottschee. — Stehle «»Ma, Salzburg- M »ellner, und «°ier, «eis., Vraz. — Petruzz'. ">"" - Kriehof und Seger, Vosarhely. Sch^i? bstel Elefant, hajel, Trisail. - »ras ,»d° ^ O l. l. Oberst, Petersburg. - Schlosla. Iuweller, u, V°^ ßlül"' — Müller, Prag. - Hchtiviz. Fabrilant, Troppa«-Llilabelh, »lagenfurt. — Singer, «eis., »raz »«irischer H«f. Antitsch. Selze. ^ ^ M «ohren. Müller, Velden. - «aad, Norwegen. Laibllch. ^^-^ Meteorologische Beobachtungen^öB^ e -Z D U , ^ H "k N n ' ^ ^ 7U.M«. 729.7, -i- 8.« WTWmäß. bew» ^ l7. 2 „ N. 733.« ^. 7-, SW. mäßig bew « 9„«b. 735,.. ^6.. SW, schwach «"""^! H Morgen» und vormittag« trübe, abwechseln" "^^r^ nittag« einzelne Sonnenblicke; «bendrolh. lh"lwt> l ^g,^> cageßmillll der Wärme 4> 7 5°. um 1 7^über^en^^ Veranl»ottlicher Redacteur: Ott» ma r ^^^^ Danksagung. .,, Fllr die überaus lht>l„ehmende un° >" znil'g reiche Vegleitung unserer unvergeßlichen ". «« geliebten Tante. »roßt«nte, resp. Ur«r°y"' Fräulein« Hüne Mrak, Private, «ewob""! zur letzten «uheftätte sprechen hiemit "« " ^ste" der Stadt Äudolsswerth und Umgebung ^" Danl aus «.»t-keltt^ . die Hinterblieve^^ Vl)ls(Nl)(lliI)^ Wie», 26. März. (1 Uhr.) Ohne in eine entschiedene Vaisse zu versallen, zeigte sich die Börse verstimmt und war auf allen «peculation«gebieten der Vtl1ck«°^^ Papierrente........62 80 68 — «ilberrente........67 - 6720 «oldrente.........7630 ?«50 «oft. 198»........«87- ,5s — » 1854........105 7b 10635 . 18«0........10925 «0950 . I860 Eunfttl) .... 117 K0 «18 b0 » 1864........18075 131- Ung. Pcilmien.Nnl......73 — 7350 «r,°»t<..........,64— l«4 25 «nd°lf«.L.........,zh0 14 — VrUmienanleheu der Stabt Vl«n »5- 95 50 T>^nan«N«aulierung««i!ol« . . 102 50 1<280 D°mäu<>n°P»Hadbrilfe .... 14« - 14250 veftlrreichische Schahschewe. . 90 30 U9b0 Ung. Eillnbahn.«l,l.....9850 »9 — Un«. Schahbon« vo» I. 1874 10150 102 -«nlehen b. StadtgtMtiude Vlm i» N. V.........V4 » 94 b0 «r«ude«ilaftn»«»-vhli««lttOne». V»hmln..........IM bO 101 b0 «iederüfterreich.......10150 108 50 ««lizien..........84 75 8ö«0 E«l> w«« Sitbenbürae».......7,-4" 72- lemeser V»nat......72 75 73 50 Ungarn..........74 75 7525 Uetle« von V«»le». »nglo.vfterr. «<»l ..... 70- 7l»25 «leb.hl) 9079 «al. »arl.rndwl«-«.. '-^"' SoZ ^ OrNerr «°rdwe«.«ahn ß«^ ,ßsH Giebenbürger Vahn . . ' ' M^ l'H Staatsbahn 1. L«. . - ' ' ilb^ s^ Gtldbahn ä 8»/. . . - ' . S»^. ^ b',. . . - ' . ^ Stldbahn, von« . . ' ' . Vevlse«. ^^,5§ «uf tatsche Pllcht - > ' ' .'l^,)Ls> London, lnrze Sicht - - . l»'zß " London, lange Sicht > ' . <' Pari« ..,..-- Gel^rte«.