Ni. 157. Anlag, 11. Juli 1902. 121. Jahrgang. Macher Zeitung. tthüi 5!^°"^"l«: Mit Postversendung: »anzjährl« A<» X. halbjährig ,!i «. Im «°n«°r: «an,. >> " «i. Halbjahr!« ,, «. ifür die ^astellun« in« Hau« ganzjährig 2 I<. — InsertlonSgebUbr: ssür llcine 'ln,ft«ls h,, ^ 4 Zelle» üu d, gröheie per Zelle l« b^ bei Öfteren Wiederholnnge» per Zeile 6 l>, 3>«»^________________________,______,____________^»^_____ Die «Lalbacher Zsilüna» sr!ch,'ii,< »änlich, mit Nninahme der Sonn und Feiertage Di>' Ndminiftratlon befindet sich Koxgrrhplatz sir. L, die Nedalllon Dalmatin Vasle A>, « Tpiechflunben der Redaltilin von « bl« lU Uhr vormittags, U»liclte Vliese werden nicht angenommen, Manuflliple nicht ^nultgejlell!. 2lmtlicher Teil. ^ ^"ne k. und k. Apostolische Majestät haben mit lechochswr Entschlichung von, 2^i. Juni d. I. den: ,' ""llchon Professor der Statistit', der Verloaltllngs- d>^n"^ ^'' "stl'rreichisa'^» Verlualtnllgsrechtes an r Uii^^.^.^ -^ ^^„^.^ H^fz.^^. Dr. ThaddällS 1ml, "^^ ^ulasj der von ilun erbetenen lleber dc"'^' " ^'" bleibenden Ruhl^talld das >lon,turlrelll)i. ^,s ^Nle k. und k. Apostolische Majestät haben mit Te,^ ^"' ^"tschlichnng von, 5>. Juli d. I. den, j,^ ^""lnll> j„, Eiselibahnministerinm Dr. .^«arl ^rei< dritt! ^^'^ ^ " ^ ^ ^ n s den Orden der eisernen >lrol«e ^../^ blasse mil Nachsicht del.- Tare allergnädigst zn "e,hen gerllht. i>s^ ^eine k. und f. Apostolische Majestät haben mit ,,^'Elster (5„tschlu'sjunn voin Ü<1. Juni d. I. dein lon 7>? "'^ ""^ ^liaialter eines Hosrates bekleide !„ii,,. "^'^lale ,„^ P^l-s^^^^ ^,. ^^l.s^. ll,^ Do^ ^ ^' '^neltion in Görz '.V^ichael Staining e v '^iül>si ^^ ^^ erbetenen Versetznng in den dauernden ,^^>land das >ion,turlreuz des ^ranz Josef-Ordens l>5 > ' 3"'stlate Alois Gobanz das Ritterlrenz llttnn ^ ^"^"'' ^l'^eni allergnädigst ^, verleiben ^lll^'ne k. und k. Apostolische Majestät haben mit .U'lsi ^"' ^"tschln'knna "mil:«). Iuui d. I. den ^och" Rudolf Tho,na zulu Oberforstrate und nllkl^' . ^" ^"^^' '"^ Domänen'Direltion in (^örz unndissst ^l ernennen geruht. Giovanelli m. z». ^Ozz ,V ^"" ^lmtMalte zur «Wieller Zeitung, vom u. Juli llz»u« verboten: 190z) t' 2» 'Wenzel «Ver Scherer» vom 15., Heuert 20lb (Juli 3t! A '-^e au« dem Ellerlal. vom 2. Juli !W2 ^' " . vom 2U. Iulli 1902. «^^u tö. nl^5 Vittor (5>nannel III. Betrachtnn^e/n, in welchen ec, lk'isjl: Wenn man e5 schon qanz aui' d<'in Verei!!>.' jeder ^nfalli^^il entriicken will, daft der ^tönia, 00,1 Iialien, da er .m>>> ersteninale die Grenzen seii'es Ttaateo ül^rschreitet, die Reise nach Nnszland antritt, dann Min^t die Wirtlichleit ,ui deln Schlüsse, das; das nnr ein nenerliä^^ ,>>lmni5 sein lann sür dao nnb«'» dingte ^eriranen, jiir die volle Harmonie, die im Dreibünde oliwallet und jiir seine bewährte ^rieden5' tendenz. Diesem Vertrauen liat nie gefehlt. Darum hat sich ja auck unter srendiger Znstimmunn a^er Teilnelimer an diesem Bnnde die Annäliernng uvi-schen Italien und Frankreich erreiclieii lassen. Wohl hat mali in Frankreich von der H'linisteroanl die (.'l' flärunl-, abgegeben, man habe sich die Ueberzeilgnng verichasst, das; Italien, loelcheo im Dn-ibunde ver» harre, leiiierlei nnfrenndliche Absichten gegen ^rauk reich hege Diese Neberzengung bätlen sich aber die Franzosen jchon lange verschaffen tonnen. Am Drei' bnnde lag e5 nicht, das; dao nicht geschah. Die ^ra:> zosen haben sich geändert, und nicht der Drcibnn>>, der in der alten (Gestalt, mit dein alten Inlialte, mn dein alten ^iele fich N'ieder erneuert liat. weil seine Gründer nnd Schirmer noch inimer die Erhaltung des ^rieden^' alo ihre ein.zige Anfgabe betrachteil. Eo ficht lein Mitglied dei' Dreibundes anch nur im mindesten an, das; der Uönig von Italien eine Macht deb -jiuei-l vor allen übrigen Gronslaaten anfjncht, daß feiile erste An^land^reise dem Zaren gilt. Die Rei'> isl ein leuchtendem seichen deo nngestörten ^rieden^-der >iönig von Italien erfüllt mit dieser Neise gll'ich» sam die Ü>>'ission einec> fürstlichen Dreibundoapoftel». freilich, bedeutendere ^^etelirnngoschwierigteiten wird er anch taum meyr in Rnszland zu iiberllnnden haben, dac> ja schon mit Oesterreich-llngarn, Wenigsteno über eine lotale (5rhaltnng de^ ^riedenc', de'> «t:itn« <lorr." oon don folgenden Bericht: Wie in der ersten Veralnng waren anch iü der ,',weilen, die volle .'.N'ei Stnnden danerte, alle lo-lonialen Premiers, die llnterstaawselretnre l^ord On-^lon.' nnd Sir Montagne Onnnaney anwesend, serner, da e5 sich um die ^rage der Reich?'verteidignng l»andeln sollte, der erste !^ord der Admiralität. (5arl of Eelborne, der in Begleitung deo Tefretär5 der Ad-miralitäl, Arnold Förster und de^ Admiralc' Cnstanle erschien, und Kriegsminister Vrodrick, U'elcl^n- de> dhef deo Intelligen^Departelneutc', Geiierallentnail Sir W. ^'icholson, mitgebracht batte. ^'lus specielle Ansfordernng war anch der anstrnliscl)e ^andeoverlei» dignngo-Minister, Sir Johli Dorrest, erschienen. (5i Basic' für die (5rwägnng militärifcher fragen dienen müsse, hielt zunächst Graf Selborne eine Rede. in der er änßerst maßvolle Ansichten vertrat. Di'.' Pläne der Admiralität sollen gerade insolge der beob> achteten weisen Beschränkung alle Aussicht aus An^ nabme haben; nichts Drastisches oder Emschneidendo. nmrde vorgeschlagen, nicht einmal etwas von neuem Cl',nalter. Die Rede Telbornes übte daher aus die Vertreter der Üolonien eineil ausgezeichuetlil (5indrllU auo. Die Premiere der ,^olo>lien äus;erlen slch d^r Reihe uach in furzen, für den !>/ord der Admiralität s»'hr nnerlennenden Erllärungen. ( N'orten, daj; die Beiträge der Kolonien zur Schaffung eineo ,<,lerns siir eiilen loloninlen Zlneig d(5 Marine vern'endet lverdeil sollten. Der Premier von Neu»Seo land, Seddon, trat mit seiner gewöhnliä>en Energi? sür die Idee ein, diese Beiträge sür die (irlialtu">geschwaders in den toloninlen Gewässern zn destimineil, n. Springg verlmlHtc, dasj dicBeisleuer. einfach der flotte zuflieszen sollte, unl aus ihr die Vlosten siir die Ansrüstnng ulld Erhaltung nlöglichst vieler Schisse zu bestreiten. Dnrch die Debatte ttmrde tlargeslellt, das; die Tchasfnng einer ,^lolonialflolte Feuilleton. lzV'^ Sati>lhöl>e des Groszen St. Bernhal d, ^Nnps. ^'ine »»lullere lleine Tonristenschar zlisain-'?llde,,. ^^Ultn?'. linder, nehlnen N'ir die letzte Weg» "^N! , ' ^l)"zte der joviale, alte Instizrat Berller. ^rh^ "u iucht es in das Totental, ain Totenberge ^soiii ^ ' ^" Totenlapelle. Wenn wir dann aus '^5 wi^^"^a>' das Hospiz erreicheil, werdeil wir HctM- "'l Hilnmel fühlen. Also noch eine tüchtige Dolt^,.. "lg, und dann: Ade, dl, schnöde Welt! Prost, ^r l ^r^^,f ^"'U llnd blinzelte einem jüngeren '.'.'.'itgliede ^'^' Ai - ^"' ^'^ Gegenbeloeguug des in solch'r ""ltoi ^ ^^zeichiu'ten war N'enig lonilnentniäßil. 3^'l ^^'^^^'" "us allsgetretenen Pfaden greu° ^" A>>^ ^'^^'^ "'u liebsten die Wege der Gemo-/"' sich^. ^- Sonthcini U'ar der Ansicht, das; nnr ^ "uig^/"''^'nden die gmize Größe l,nd Schöntu it ^!^^'mn.^<"^^' ^ "sfcnbare. das; der >la»,ps mit ^n i^. ' '^'^'"' lächerlich, zwecklos nnd snr den 'Abringend sei. War Dottor Sonthein» feiges Frieda Berger has;te llichts so sehr wie einen feigen Mann. Tonst hatte er ja alle Eigenschaften, die einen Mann auszeichnen und liebensn>ert machen. Sie sann alls ein Mittel, um seilten Mnt zu erproben; versagte de^. dann schlng ihre heinilich erwachte Vewnndernng in Verachtung nm. Alles, nnr leineil feigen Mann! Sie waren weiter gewandert. Die bisher begangene begneme ^ahrstras;e endc^' in St. Pierre; ans rauhem Pfade ging es auswärts. Noch flatterte hier nnd da ein grünes Band, eine sonnenbeglänzte Matte, zwisä)en granem Gestein. Dali» verblaßten die dem Ange so gefälligen, von or< ganischem, ^eben zeugende«, Farben mehr und mehr. Das ^icht erloscl» in Wolleiinebeln. Der jich anftuende. sürchterliclie Cilgpaß brachte wehmütige Erinnernngen an das gestern dnrchwanderte, liebliche Entremolltetal. Alleo X/eben erstarb n> der eisernen lln,llammer'.!l,g deT Felsen nnd ^irne. Da> muntere Geplauder ver- sl.MlMt.'. ^l'ur.eine fühlte, sich srei lind froh und wie zu,', Jauchzen gestimmt - Frieda Berner. Mit der ssalir° strasze >nar das letzte >tulturband zerrisseil. Diese Wege lvandell/n die Oede nnd dac' Grauen. Die Starrheit, die >lälte lind das Schweigen de<> Todes, waren um sie her, Eine wnnderbare Welt! Neben ihr schritt Dottor Tontheii», still und in slch gelehrt. Sie neckte ihn mit seiner Schweigsamleil Er gab einfilbige Antworten. Das ärgerte sie War sie ihm so gleichgültig? Vorbei an der Totenwand! Vorbei an der Toten-lapelle mit ihren mnmienhast znsaminengeschrnmpf-ten deichen, denen man znr späteren Agnosziernn^ dnrch etwaige Angehörige, die im Leben getragenen Kleider gelassen! Endlich wieder ein Lebenszeichen! „O, das herrliche Edelnx'is; da oben zunschen den Felsen!" ruft sie mit lenchtendei» Augen. „Wer mir das brächte!" Sie haben Rast geinacht nnd sind deren bedürftig. E> ist ein wnnderbarer Aussichtspunlt. Der Woltennebel ist unter ihnen znrückgeblieben. Er schwebt über den, Abgrnnde, der neben ihnen sich anflnt. Sie schen hier im Tonllenjcheill wie an, liier eines Sees. Weit drüben an» jenseitigen Strande liegt blitzend und blinkend eine 'ianberwelt, Au> breit g?> lagerten Gletschern ragen spitze ^else»hu'rn.er a,l.>rai«gen. ^l'ter den Dirnen rauj^ien, lvie llllter wirtlichen Brücken, Tturzbäcl)e hervor, die Vor» beten todbringender Lawinen, Gletschersentungen lmd Erdrnlsche. Frieda siebt allei' das nicht. Sie sieht nnr die Blumen an fchwindelnder ^elsenwand, nach denen sie vergebens Verlangen trägt. Aller Augeu haben sich den winzigen weiszen Pünltchen zng^oaildt, die öort llxn i>, der schlrarzen ^elsenöde das Leben bedenten. Ernste und heitere Blmerlnngen ll'eseln .ib. ^ene Blunien sind unerreichbar siir M>,,jch(>nlm!,de. -"s ist das allgeineine Urteil. Anch Dottor Sonlbeim blickt hinanf. Er scheint die Entfernung abznwägen, ou> Gefahr. Wird er es wagen, sl-inen Mnt l'^lialirel'^ O. lvenn er es täte! Sie wollte ,m>" Lohne >l"" " ^' geben, Herz nnd Hand, sich selbst. Diese rme wuim'm Tat nnd die schon in ihr gliihende sich znr Liebe an. Ihr Herz Pmi.t ">>ld m nel.d.gc, Eiwartnna. ^ Laibacher Zeitung Nr. 157. 1322 11. Juli 1902. ein kostspieliges Experiment wäre und daß die Gefahr der Veraltung der Schisse schnell eintreten würde. An-dcrseits kann man siä, nicht versprechet', daß der Eü-lhusiiasmuZ der Kolonion aufrocht erhalten werden tonnte, wenn die Beiträge einfach in dem allgemeine Anslagenfondes versänken. Seddon wünschte die Fort-daner nnd Weiterentwickelnng des bestehende!' anstra« lisck>en Systems, nach dem ein Geschwader das ganze ^ahr hindnrch in den südlichen Gewässern auf Kosten dor cmstralisckM Negierungen (etlva 1H!.(X» Pfund Sterling jährlich) unterhalten werden soll. Das Ge-schwader soll, wie er ausführte, durch Vermehrung der Kreuzer und Anßerdienststellnng älterer Kanonen boote verstärkt, und für letztere soll ebenfalls eine in.>> derne und bessere Klasse von Kreuzern eingestellt werden. Ferner sollen Torpedobootzerstörer hinznkommen, die Mehrkosten wären nach dem bestehenden Abkom» men ans Grund der Bevölkerungsziffer zu verteilen. Weiterhin erklärte er 05 für einen Vorteil de5 Neiches, cinen snbventionierten Postdampferdienst zwiscl^en Australien, Neu-Seeland, Kanada und Britannien einzurichten. Tie Schiffe müßten britisä>es Eigentum und der Klasse und Aufrüstung nach geeignet sein, in Kriegözeiten als Hilfskreuzer eingestellt zu werden. Man kam einstimmig dahin überein, daß die Vorschlage des Earl of Seiborne der unmittelbaren E> wägnng wert seien und daß sie den Gegenstand von Privatberatnngcn der Premiers bilden sollten, bevor die Frage wieder von der Konferenz in Erwägnng gezogen wird. Politische Uebersicht. Laibach. 10. Juli. Der Krakauer „Czas" meldet aus Wien: „Eincs der Postulate des Polen »Klubs in natio-nal-politischer Beziehnng nähert sich der Verwirtli-chnng. Im nächsten Jahre wird am polnischen Gymnasium in T e s ch e n die erste Matnritäts-Prüfnng stattfinden, nnd schon in dem Budget, das dem Abgeordnetenhaus? im Herbste des nächsten Iah'eb vorgelegt werden wird, mnß daher die Verstaatlichung ihren Ansdrnck finden. Die Negiernng hat sich nämlich verpflichtet, das Tefchener Glimnasinm fofort nach der MaturitätS'Prüfuug zu verstaatlichell. Neben diesem Postulate, das im Prinzipe schon verwirklicht ist, der» bleibt noch ein anderes ernstes Postulat, nämlich die Einführung der polnischen Sprache als Amtssprache bei den Polt- und Telegraphen-Aemtern in Galizien'" Las „Teutsche Volkslilatt" glaubt, daß nach der Lage der Tinge die bevorstehenden Ministerkon» ferenzcn über denAusgleich entscheidender Natur sein werden. Herr von SM habe die Vedin-gnngen, nnter denen Oesterreich zu ciuer Erneuerung des Ausgleiches bereit sei, lennen gelernt, er sei abcr anch darüber nicht im unklaren geblieben, daß diese Bedingungen das Minimnm bilden, auf dessen Ge» wölirung Oesterreich unter allen Umständen bestehen müsse: Ungarn müsse diesmal ausreichende Gann-tien für die loyale Einhaltung der mit Oesterreich zu schließenden Verträge geben. Tas sei die Basis, auf der Oesterreich über die Aufrechterhaltung der wirtschaft-l'chen Gemeinsamteit mit der ienseitMn Neichshälste verhandeln tonne. Oesterreich habe leine Ursache, der Entscheidung mit Unruhe entgegenzusehen. „Vndiuoj" jieht den bevorstehenden dentsch-c zechi s ch en Ve r ständig n ngs - K o n f e r e n-z c- n nicht ohne Sorge entgegen, Im czechischeir La^er gebe es noch immer zahlreiche Elemente, denen eine lärmende Opposition mehr imponiere als das Gebot des nüchternen Verstandes, und im dentschen ^ager fehle es an gntem Willen, den Ezechen in sprachlicher Beziehnng eittgegenznkommen. Tie jnngczechische Partei habe sich aber gerade in der Sprachen frage znweit vorgewagt, nm ein Zurückweichen riskieren zn können. Es sei daber kamn wahrscheinlich, daß es zn einer Eiilignng kommen werde. „Pravo Lidn" betont, daß zwischen den Parteien im böhmischen Landtage ein ge> radezn ilngelvohntcr ?sriedensznstand herrsche. An tiei'er Harmonie tonne der Obersliandniarschall seine Elende haben. Der ^liespekt nor dem Landtage n'.a-nardelli, dem sehr riel daran lag, den Senat noch länger beisammenznhalten, damit er wenigstens einige der von der Kammer in den letzten Wochen be-fchlnssenen Gesetze noch vor der Vertagnng annehmen könne, hat sich vergebens bemüht, die Ferialsehnsncht der ersten Hammer zn bekämpfen. Er hatte eine Unter-rednng mit dem Senatspräsidenten Saracco, nni durch ihn anf die rom-müden Sei:atoren einznwirten. Sie sollten mindestens noch das Gesetz über die neuen Nebenbahnen beraten. Als Saracco sich weigerte, schlng ^miardelli eine l'nrze ^iachsession Ende Inli Vor. Aber anch davon wollte Saracco nichts wWn, nnd so bleiben die von der Kammer beschlossenen Ge setze samt und sonders bis znm November liegen. Aus Newyort wird berichtet: General Lee veröffentlicht eine, großes Anflehen erregende Erklä-r n n g , daß K u b a an der Schwelle der A n a r ch i e stthe. Znnächst sei dc^r finanzielle Znsalnmenbrnch des Landes zu beiürchten, weil Kubas Einnahmen allein aus den Zöllen kämen, letztere jedoch stark in Abnahme begriffen seien, seit die Amerikaner die ^nsel verlassen! haben, ferner ständen schlimme Unruhen der Neger bevor, die früher den Aufständischen angehört hatten. Nicht weniger als 'lO.OM solÄM Neger verlangen ihren rückständigen Sold. Dazu komme noch dos Schüren der Politiker gegen den Präsidenten Palm-:, den nur eine ganz kleine Partei gewählt babe Eine vorlänfige Ncttnng der ^tepnblit fei nur möglich dnrch sofortige Gewährung von Handelsvorteilen an Amo rika. Wem: dies nicht gefcliehe, fei die Anarchie ficher. Tas würde aber gleichbedeutend sein mit einem Ein» greifen der Amerikaner nnd der Einverleibung der Insel in die Vereinigten Staaten. Tagesnemgleiten. — (Doppelt beschriebene Posttarte" Man lann ganz leicht eine Postkarte zweimal beschreib alsu doppelt ausnützen, ohne bah dadurch die Deutlich^ beeinträchtig! wird. Man beschreibt die ganze Karle z. " zunächst mit roter Tinte. Darnach nimmt man grüne 2>^ und beschreibt die ganze Karte noch einmal ohne Nullst cmf die schon vorhandene rote Schrift, „ur daf; diese s^ trocken sein muß, damit sich die rote und grüne Tinte n' flüssig vermischen. Das Ergebnis ist >un krauses Durche" ander von No! und Grün, dessen Entziffern jedenfalls ^ gere Zeit und Muhe in Anspruch nehmen würde. Ä^° cinee roten und eines grünen Glases ist es jedoch ganz ^i^ die beiden übereinander geschriebenen Texte zu trennen. ^' trachtet man die .Uarte durch ein grünes Glas, so verschloß die grüne Schrift für das Auge vollständig, während " rcte Schrift deutlich in schwarzer Farbe erscheint und sick" jedc gewöhnliche Schrift mit Lcichtigleit lesen laht. Hal "'' die rote Schrift fertig gelesen, so nimm! man ein rotes O^ vnd liest damit weiter. Es verschwindet jetzt die rote Schl>I> »nährend die grüne deutlich hervortritt. Wen» dieses "^ fc hrrn auch leinen großen praktischen'Wert hat, so n. daft die Farben der Tinten >-" Gläser bei durchscheinendem Lichte möglichst üvereinstiw"'' — („F ränlein D r o s ch l e n l u t s ch e r") ist ' ncnlstc Errungenschaft des Landes, das Anspruch dal" mccht, die fortgeschrittenste Gesetzgebung zu besitze» ", iibcrhaupt in jeder Hinsicht am gründlichsten mit allen >^ Verurteilen gebrochen zu haben. In der ncuseelä'ndW Stcdt Nelson kann sich jeder da^ Vergnügen leisten, in e>° Von zarten Hände» gelenkten Droschke zu fahre», unv scheint dort nur noch eine Frage der Zeit zu sein, daß ^ Pferdebahnen und Omnibusse vom Ewig - We'bl'<" erobert werden, Vor linia/r Zeit laufte sich eine Dame der erwähnten Stadt eine Droschke und trat frischen M» > mit ihren männlichen Kollegen in Konkurrenz, die nicht r-erbaut davon zu sein schienen, und sie sofort bcnunzie^ weil sie versäumt hatte, sich eine Lizenz zur Ausübung die!^ Berufes zu verschaffen. Diesem Uebel wurde aber bald «° geholfen, und Fräulein Droschkenkutscher ist jetzt in jedel
  • " weiter nichts tun können, als zuzusehen und ihrem Ae« i» nicht allzu guten Wünschen Lust zu machen. Lolal- und Provinzial-Nachrichten. Die k. k. Landwirtschaftsgesellschaft für Krain hielt gestern vormittags im grohen Saale des „Meslni Do>' ihre ordentliche Generalversalnmlung ab. Der Gesellschal, Präsident, Herr Landeshauptmann v. Detela. vegl>^ die erschienenen Mitglieder und teilte sodann mit, daß ^^ Exzellenz der Herr Landespräsibent Freiherr v. Hei» ^" gender Amtsangrlcgenheiten halber der GeneralversaM"^ nicht beiwohnen könne, daß er aber der Landwirts^! Gesellschaft schriftlich die besten Wünsche für ihr f"'"^ Gedeihen entboten habe. Wir sind überzeugt, sagte der v Präsident, daß diese Wünsche Seiner Exzellenz aus " Herzen lomm'en, denn seine ganze Tätigkeit biete! uns e>> Beweis, welch reges Interesse der .Herr Landesches den ^ strebungen der LanbwirtschasisgeseNschaft und überhaup» ° landwirtschaftlichen Interessen des Landes entgegenbli^ Doktor Sonthcim wendet fich ab. Er verharrt in seiner Stellung. Ihre Blicke begegnen sich. Stahlhart nnd scharf fliegt der ihrige hinüber. „Feigling!" steht darin. Seine Ablvehr ist ein mildes, bedauerndes Lä-cheln. Und aller Augen gingen von den Blumen zu ihm. O du Mennne, du unmännlicher Mann! O du elender Feigling! strömt es ihr heiß vom Herzen. Sie verachtet ihn. Eine allgemeine Nntcrhaltnng nnd erneute Lustigkeit greift Platz, die unr bei Frieda etwas ge> quält erfcheiut. Auf einmal tönt von der Felswand hei- ein jäler Aufschrei, der alle verstummen macht. Ein dunkler Körper sanst in die üefc, ans der ein Laut wie von brechendem Holze heranftlingt. Ein Mensch ist abgestürzt! Entsetzen lahmt Zungen und Glieder. Wer? Keiner weis; es. Keiner wagt es, sich umzublicken, aus Furcht, eine liebe Gestalt, auf die er uicht acht gehabt, zu vermissen. Doktor Sonthcim ist der erste, der sich ans smier Erstarrung reißt. „Es ist der Gainsbnb!" nist er. „Er hat die Blumen herabholen wollen nnd ist abgestürzt." Anfs nene von Granen dnrchschanert nnd doch cinch erleichtert blickt einer den anderen an. Ja, der Gamsbub ist's, den sie von St. Pierre mitgenommen, nm sie znm Hospiz hinanf zn führen! Niemand hat anf ihn acht gehabt. Er hat sich fort-geschlichen, wohl erwartend, daß man ihm das unter» fageu würde, ^ngendübermnt, Ehrgeiz, vielleicht anch öie Aussicht auf ein Trinkgeld haben ihn getrieben, die Felsen zu erklimmen nnd zn tnn, was niemand wagt, das Edelweiß für die schöne jnnge Dame zu Pflücken. (Schluß folgt.) Ver Schwiegersohn auf probe. Humoristisch« Roman von Oustav «ehfeld. (54. Fortsetzung.) «Nun, und das wäre?" tönte es spitz zurück. ,.5hr H^rr Bruder hat Ihnen vermutlich nicht verborgen, in lueläM' Absicht ich gewagt habe, jmi Haus zu betreten?" „Aber, mein Herr, ich verstehe Ihre ^rage nicht!' „O, mein gnädiges Fräulein, verzeihen Sie gü° tigst, wenn ich doch anzunehmen wage, daß ^ie meiuc Hrage verstehen! Ich glanbe sogar, daß Sie dieselbe mit ^hrer glänzenden Intelligenz sehr wohl begreifen, daß Sie wissen, zu welchem Zwecke ich mich hier mif^ halte, doch mit der außerordentlichen Diskretion, die Sie ebenso ehrt, wie, anszeichnet, wollen Sie es nicht wissen!" „Aber, Herr — Herr Schnlze--------" »In jedem Falle", fnhr Mar, fort, ohne sie zu Worte kommen zn lassen, „erachte ich es trotzdem für meinePflicht, «nein gnädigstes Fräulein, Sie injonder» heit von meinen Absichten in Kenntnis zu setzen! ^hnen ein Geheimnis darans machen, hieße Si«' tränen, hicßl' die Achtung verletzen, die Ihnen in sc, vollem Maße gebührt. Ich wäre Ihrer Güte nn würdig, wenn ich mich nicht vor Ihnen wie vor einer hohen erhabenen Gebieterin demntsvoll neigte nnü vhnen geständei Mein hochgeehrtes, gnädiges Fräi: lein, ich bin in der Absicht gelommen, mich nm die Hand Fränlein Annas, Ihrer Nichte, zn bewerben!" »Ganz gnt, Herr Schnlze, aber ich--------" »Wenn ich Sie um Ihr geneigtes Wohlwollen ersuchte, wäre ich zweifellos ein Elender! Nein, seien Sie streng, nnbengsam! Es bedarf Ihres hohen Scharfblicks in vollem Maße, denn Ihr Fräulein Nichte muß glücklich werden — sie mnß, sage ich, denn sie verdient das in jeder Beziehung!" „Aber, mein lieber Herr, ich weiß nicht, i^ s^. mcht ein, weshalb Sie sich deshalb an mich w^ - Anna hat doch ihren Vater!" ..(5Wviß, gewiß, mein gnädiges Fräulein, ^ "', zum Ersatze der Mühe, die Sie gütigst anfznnn''^ gedenken, nm meinen Eharakter zu studieren, erlm'l" T,e mir, mich gänzlich zu Ihrer Verfügung zu !""' nnd die grenzenlose Freude, Ihnen mögliclM"^, einen Dienst erweisen zu können, als eine hohe ^" zu beanspruchen!" „ Aspasia war betäubt, verwirrt, verdutzt dn"l) !, Wortschwall Mar Schutzes nnd durch die unerN""^ cwer desto schmeichelhaftere Hochachtnng, die ^ ^ ihr zn haben fchien. Sie begann zu überlegen. 2" , sie von seinem Anerbieten Gebranch machen? D"",,, jic ihm vertrauen? Ei nnn, anf emen Versnä, lm" schließlich nicht an! . ^ „Einen Dienst?" hauchte sie mit einem Ver!"' zu erröteil. „Mein Gott, ich suche — ich finde WA -^ ich weiß nicht--------" ^, ,.O, mein gnädiges Fränlein — snck)<'N ?^ finden Sie -^ es würde mich so unendlich gl>>^, machen!" flüsterte Mar mit vibrierender Stimme," dabei mit faszinierendem Blicke ins Ange sehend- ^ „Nnn denn" - Aspasia schlllg die Augen 1"^ haft wie ein Backfisch nieder und zierte sich koken ,, nur je l'in jnnges Dämcl^n - „da Sie dM'^' , »volle», Horr Schnlze - mir fällt angenl'l'^, lveiter nichts c-in, als — da ist zum Beispiel "'", ^l'achlnn-, unse^- Frennd, der Herr Amtmann! ^",i, Sie vielleicht--------Aber Sie lennen ihn selbst ', gar nicht -- es wäre znviel verlangt - nein, "^ „O, mein gnädiges Fränlein, gestatten ^'^.,, tigsl —was schadet es, wenn ich ihn nicht kenne? ^ i -ich Ihnen irgendwie von Nutzen sein könnte, n", nnendlich gorn geschähe es! Wollen Sie !»>,' nicht' .deuten--------?" (Forlsetzung f^" ^Laibacher Ieiwng Nr. 157. 1323 11. Juli 1902. lmr habt',, a» ihm stclu ei,ie» warinen Förderer unserer Ve-^»hllngeii soluohl bei der Zentralregierung als auch im ^midiage gefunden. Der H<,r Gesellschaftspräsident stellte hierauf der Ver »ammlung den Herrn l, l. Bezirlshauptmann Ritter L a -Ichan v. Moorland vor und gab seiner Freude dar^ n I ^usdrucl, daß das Landeslllltnrrcfrrat gerade Herrn °- ^aschan anvertraut worden. Derselbe habe bereits als "tMlshanptnlann in Adelsberg den Beweis erbracht, daß er 'vimi und Herz für die landwir!schaf" erscheint in 0000 Exemplaren, le Erfordernisse der Gesellschaft betrugen im abgelaufene.1 "neinsjahre rund l!!'.!i.000 l<. der Gesamtverlehr bezifferte >'H ">f „»ehr als eine halbe Million Kronen. , Der Herr Gesellschaftspräsident widmete dc» verstor-^^". ^esellschastsmitglieder» einen »oarmen Nachrnf. »a neotlich gedachte er des Landesbaurates Witscht, welcher A.^esellschast seit 185!i als Mitglied und seit 3870 als luglird des Ientralanüschusses angehört hatte, sowie des "'"»»direltors der Krainischen Sparlasse. .Herrn Dr. Josef , up pan, luclchem die Gesellschaft aufrichtigen Dank ins Andere dafür zollen müsse, baß die Krainische Sparlasse Regenerierung der Weingärten in Untcrlrain kräftigst """dert habe. ... Dann begrüßte der Herr Gesellschaftspräsident die er< blacks" ^rtreter des lrainiscl)en Großgrundbesitzes und h H'k zum Schlüsse ein mit Begeisterung aufgenommenes tätiges Elcwa auf Seine Majestät den Kaiser au!>. la ^^ Nezirlshauptnlan» Ritter Lasch an v. Moor-^ l'd danlte denl Vorsitzenden fiir die an ihn gerichteten ff^^^'ugüluorie und bemerüe »veiiers, daß auch ihn Seine m. s "l der Herr Landespräsident beauftragt habe. der ^ ,!"""»>llng seine besten Wünsche mit der Versicherung ^, ""knnitleln. Seine Exzellenz loerdc stets die Bestrcbnngen ^andwirischllstsgesellschaf! nach Kräften fördern, W-e ldit!»^ ^^ ^" Bezirtshauptmann seinerseits versichrrle n." auch er als Referent iibei die Landeskultur sein bestes ' """", für ein erfolgreiches Wirken der Gesellschaft einsetzen. Gs,'?'^""f erstattete der Direktor der Landwirlschafls. ^^Ichast, ^^ ^^^ Pirc. ben Rechenschaftsbericht der A" !^ausschusses. Äus Ersparungsrüclsichlcn ist h?nec ^.<^nchi nicht in Druck gelegt worden. Die Mitglieder. ^ n, "lg 516ü. die Zahl der' Filialen 112, welch letzkrr , ^aum- und 20 Rebschulrn besitzen. Aus den Rebschulcn «ch ^^>W0 veredelte und 227.lXX) Wurzelrcben abge /H."' Fünf Filialen besitzen eigene Gebäude, eine Filiale Nass "' Oberlrain) verwendet znm Maschinenbetriebe luis ^"^ ^n der Husbeschlagschule wurden zwei Lehr >^ V^bgehnlj^. übrigens soll diese Schule reorganisicl't Xäcktt ' ^^^ Angelegenheit voraussichtlich schou in d?r ^ie su ^neralversaminlung zur Sprache gelangen wird, ha, y^esellschasls Naninschule (die älteste der Monarch!?) Die <- hochstämmige und 1000 Spalierbäume abgegeben, l^ ^'shaltnngsschule erfreut sich großen Interesses; es l°t,ne" ^'^ ^^ '"^ Mädchen, als darin Aufnahme finden Hjs !''Der Fond fiir die Prämiierung alter verdienstvoller kf,^!'boten hat die Höhe von 1297 I< 60 I> erreicht: dank by^ '"^lnusenen Spenden konnten im Vorjahre 20 Dienst shall' < ^ ^'^ ^ ^"^^ ''^ ^'" "'^ demselben Hause be-^»1<. .. ^aren, beteilt weiden. Das Vereinsorgan „lvincw-don ^' ^"^ bereits das 19. Jahr erscheint, hat eine Auflage kl <^"s ^^l) Exemplaren; für die deutschen Mitglieder "^er ^^"^ wurde wie in den Vorjahren die Zeitschrift Viij ..^lonom" abonniert. Die Gesellest versorgt ihre ^n'«< ^ '" N^ßcn Mengen mit verschiedenen landwirt be ^N da?'^"' ^^ künstlichen Düngmittel anbelangend, wur-^sellf^" '" '^ ^"hrrn über 200 Waggons abgesetzt. — D'e "°s?ens^^ '^ dem Verbände der landwirtschaftlichen Ge haften in Wir» als Mitglied beigetreten, schaff ^"'^lerstatter führte sodann alle die landwirt z>.l»t^" I'veige an. denen die Gefellschafl ihre Fürsorge che» r:. ' Zither gehören namentlich der Neinbau, um wel-d'enste '^" Wanderlehrer G o m b a <> wesentliche V^ Cch^. "würben, die Obstbaumzucht, die Rind.. Schaf . schafii:^^ "nd Pferdezucht, die Beschaffung von landwiri die ^^u Maschinen, der landwirtschaftliche Unterricht, waller»- "a. ^"" Genossenschaften (darunter gibt es 1«! ^o,„ ^'^nossenschnfieu) ?c. Hiebei wurde die Gesellschaft ^„^^bauministerium, der l. l. Landesregierung, d?r l, >.. "«s zum Gesrllschafts - Vizepräsidenten !,er °dz. , Saluten ausgetretene Herr Direktor Franz ^ ^ in"!, ^" ^l'"nnen); ' Hltre.i . gemeinsamen Weiden uud Wiesen in der dortigen Gegend so bald als möglich an die einzelnen Besitzer verteilt weiden sollen, wnrde dem Zentralausschusse behufs befürwortende! Abtretung an oie Landesregierung überwiesen. Der Antrag der Filiale N a s s c n f u ß. welche in der Pferdezuchtseltion zumindest einen Vertreter für Untcrlrain wünscht, wurde der Pferdezuchtsellion abgetreten. Ueber Wunfch des Herrn Ivo Radelj werben dic Versuche mit dein schwarzen Buchweizen wieder nach Mög» lichleit aufgenommen werden. Vom .Herrn Ivan K e g a (Unteiloitfch) war folgender schriftliche Antrag eingelaufen: Bei dem Zenlralausschufse möge eine Molkerei-Sektion errichtet werben, deren Aufgabe e« wäre: u) ill geeigneten Gegenden Molkereigenossenschaften z» gründen; l») den bereits bestehenden Mollereien mit Rat und Tat moraliscl)e lind materielle Hilfe zu leisten; <>) alle Vorkehrungen zu treffen, damit in nächster Zukunft ein V?i-band der slovenifchen Molkereigenossenschaften und eine Zentrale derselben zur Errichtung gelange, welche den Erzeugnissen der slovenifchen Molkereien den Weltmarkt erschließen würde. In Bezug auf diesen Antrag erklärte Herr Direktor Pirc. der Zentralausschuß hab« bereits dem l. k. Acler-banininistcrinm gegenüber die Notlvcndiglcit der Entfendung eines Mollereiinstrullors nach Krain betont lind auch die trainischen Rcichsratsabgcordneten seien dafür eingetreten. Nackdcm Herr Direktor Pov^e diesen letzteren Umstand bestätigt nnd auch erklärt l>atte, daß das Aclerbauministerium der Frage wohlwollend gegenüberstehe, wurde der Antrag des Herrn K e g a sowie die Erklärung des Herrn Direktors Pirc. boß der Zentralausschuß bereits in der Angelegenheit seine Schritte eingeleitet habe. zur Kenntnis genommen. Herr Pfarrer Piber (Wocheiner Feislritz) brachte den Wunsch znm Arsdrucle. daß die Stierlizenzierung künftighin zu einem früheren Zeitpunkte als bisher erfolge und daß di> Prämiierung der Rinder heuer ober spätestens im nächsten Jahre wieder einmal in der Wochein stattfände, Herr Direltor Pirc bemerkte dem gegenüber, daß der Landesausschuß gerne dem ersten Unnsche des Herrn Pfarrers Piber Rechnung tragen werde; er brauche sich nur mit einer Eingabe dahin zu wenden. Den zweiten Wunsch stressend, erklärte Herr Direktor P i r c, die Pramiierungs- mittel für ganz Krain betragen nur 1600 X, im übrigen aber werde die Prämiierung demnächst wieder einmal in oer Wochein stattfinden. Rebner glaubt indessen, bah die Pra-miierung nich: eben viel zur .Hebung der Rindviehzucht bei^ trage; dies könnte wohl in erster Linie durch Errichtung von Rindviehzucht-Genossenschaften geschehen. Hienlit war die Tagesordnung erschöpft. Der Heu Gt-sellschaftspläsidrnt gab noch das Refultal bei Wahlen ft?' llmnt, dankte dem Herrn Bürgermeister Hribar für biunentgeltliche Ueberlassung des Taul^ und schloß hieraus die Generaloerfarmnlung. — (M iiitä risches.) Der Militäi-Kuiat I. Klasse Franz I v a n e t i n Zeichnungen und Arbeiten der Schülerinnen ber Abteilung für Kunststickerei und Spitzenarbeitrn statt. Die Ausstellung hat vor allem ben Zweck, bie bei ben Schülerinnen erreichten Resultate im Zeichnen vorzuführen, wobei selbstverständlich ii. erster Linie die moderne Richtung und das Zeichnen nach ber Natur in Betracht kommt. Namentlich sollen bie Arbe,te„ im offenen Zeichenfaale für Damen zeige»'. >rie weit man es bei entsprechendem Fleiße in relativ turzer Zeit (wöchentlich 4 Stunden) in der Zeichenkunst bringen lonn. Neben ben Zeichnungen werben auch praktische Arbeiten aus ben Stickerei-Ateliers zur Ausstellung gebracht. — (Abiturienten-Konzert.) Wie bereits gemeldet, veranstalten die Abiturienten bei l. l. Lehrer- unb Lehrerinnenbildungsanstalt in Laibach morgen im großen Saale bes „Narobni Dom" ein Konzert, dessen Reinertrag dem Lrhrerlonvilte und dein Cyrill- und Methobvereine zu fließt. Bei dem Konzerte wirkt die hiesige Militärkapelle .«nb Herr Rnbolf Vrabl mit, als Dirigent fungiert Herr Mu' sillehrer D e l l e v a, Programm: i.) Dr. Karl Reinecke: Jubiläumsouveltnre „It,«« »<'V<>rn <'«l v^ruin ^nu". für gioßes Oichester; oi>. 166. 2.) Prolog. 3.) Haybn: Kaiskilied, mit Orchesterbegleitung. 4.) Anton Nebvcd: lVv<>v» mnliwv für Männerchor. 5.n) Robert Schumann: l'oli<»t,lik, b) Fr. Schubert: !'<.,><»<,,ik. Lieber füi Bariton mit Klavierbegleitung, vorgetragen von Herin Rudolf Viabl. 0. l>) R. Schumann: Ix',,u !<»(!». füi gemischten Chor. !») A, Foerster: / ^ill^nim «ilinoil» « lior«. für achtstimmigen gcmifchten Chor. 7.) Max Bruch: Riin^lli »luvci-!^I>l'v, für gemischten Ehor mit Orchester, — Nach bem Kon-zelte freie Unterhaltung unb Tanz. Beginn präzise 8 Uhi abends. Eintrittskarten u 4, A, 2 unb 1 K. Studenten-karten ü 60 1i in der Trafik He^ar!, Schellenburggasse. unb abends an der Kasse. — (Die Bauarbeiter, am Kaiawanlen« unb Wocheiner-Tunnel) nehmen einen befriedigenden Fortgang. Die Nohiungen mit ben elektrischen Bohl' Maschinen, System Siemens H: Halsle, auf beiden Seiten des Karawanlen'Tunnels sind vorübergehend unterbrochen. Zunächst wird mit Handbetrieb gearbeitet, bis man wied»r auf hartes Gestein stößt, für welches bie Bohrmaschine alleii geeignet ist. Die Bohrmaschine nach bem System der Oestel' reichischen Union-Eleltrizitäts-Gesellschaft hat an Leistungs fähigleit wesentlich zugenommen, unb es ist nicht unmöglich, bah sie auch für die weiteren Tunnelalbeiten ber Alpenbahm.i Verwendung findet. — sSommerfest des Laibacher deutschen Turnvereines.) Schon der Fulbaische Abt Hiabanus Maulus pflegte zu fagen: „I>ucli mulfi^tl-r «in« enntu .,iin! <^t — ein Schulmeister, ber nicht singen kann, taugt zu nichts!" Dti deutsche Tuinveiein kann biesrn löblichen Ausspruch auch auf seine Mitglieder in freier Abänderung dahin anwenden: Ein Turner, bei nicht singen kann. tau^t zu nichts, odei auch umgekehrt. Nun, singen u»b turnen können diese jungen Leute, baß einem das Herz ausgeht, lind si.' bewiesen beim Sommerseste neuerlich, wie körperliche m>/ kimstleiischen Bestrebungen sich vereinen lassen, wie "" gemeinsamer Zug Sängfl und Turner vereint unb ihre ^este klebt. Wo eben ber Sänger Edles unb Großes, °" "e" zu, Freiheit, zur Natur, zu allem, was s«"" '"'b wayr ''' in seinem Herzen verspürt, da singt "'6 frisch u" s"y " bi. Welt hinaus, und bieselb.» ideale» Turner allenfalls verteidigen. Nicht ohne ^'nf''b " ^ Auffassung auf die neuere Richtung bel dem Gebiete ber Männerliteratur geblieben S,e hat b.e übel- Laibacher Zeitung Nr. 157. 1324 11. Juli 1902. wiegende Pflege de» Sentimentalen verdrängt und mit Mci Unnatur der Liedertafel gebrochen, die als höchstes Ziel das Säuseln von Minneliedern durch bärtige Lippen anstrebt?. Das noch lange nicht erschöpfte Gebiet des VoltsgesangcZ und deö Männerchores, in dem sich zeitgenössische Bewegungen widerspiegeln, die entsprechende Verwertung älterer Weisen, die Hebung der Wirlung der Männerchöre durch Mitwirkung des Orchesters drücten den jüngsten Programmen ihr Merlmal auf und suchen den Männerchor wieder zu höherer und selbständigerer Kunstbedeutung emporzuziehen, Trotz alledem bleibt die Vorliebe des großen Publikums fur den poetisch-geselligen Charakter des sogenannten Lieder tafelstiles doch ungeschwächt, und die Ergänzung der Pr>'-gramme durch Heranziehung des gemischten Chores bei d>'n Produttionen der Sängerrunde des Turnvereines war ein glücklicher Gedante, für den man recht dankbar sein lann. Die Vortragsordnung beim Sängerfeste bot diesmal noch nn weiteres Interesse, indem sie Männerchöre brachte, die beim Sängeibundesfeste in Graz zur Aufführung gelangen werden. Als Vortragsnummer des südmärlischen Sängerbundes eröffnete der kräftig-packende Männerchor mit Instrumentalbegleitung „Auf d«r Wacht" von Max von Weinzierl den '.«eigen. Das schwungvolle Gedicht von Dr. I. I. Ä. iit glücklich dem Geiste und Sinne nach vertont und von kräftiger Wirkung. Zum erstenmale zierte der Name des bedeutendsten Chorlomponistcn der Gegenwart Friedrich Hegar das Programm. Seine Chöre „Schlaswandel", „Richard von Werdor-derg". besonder» aber die ergreifende, preisgekrönte Tondichtung „Todenvoll" sind Gemeingut aller Männergesang-vereine geworden. Auch der zum Vortrage gebrachte Chor „Morgen im Walde", obgleich aus früherer Echaffensperiodc stammend, zeigt die Vorzüge des Komponisten: Geistvoll Ausmalung der Stimmung bei meisterhafter Beherrschung der Technik. Das Volkslied „Prinz Eugen", nach der älteste Aufzeichnung vom Jahre 1711, für Chor mit Instrumentalbegleitung von Eduard Kremser eingerichtet, dürfte wahr-scheinlich eine Glanznummer des bevorstehenden Sängerbundesfestes weiden. Mit den einfachsten instrumentaler. Mitteln wird der Inhalt der einzelnen Strophen in geschict, tester Weise beleuchtet und charakterisiert; es steckt in dieser Bearbeitung mehr Geist als in dem ganzen Aufgebote vo;> Orchester und Stimmen in dem Kraftchore „Friedrich Notbart" von Podbersly, dessen breite Anlage und kräftige Steigerung übrigens bei einem Massenchor den Eindruck ni^i verfehlen dürfte, den man von einem wuchtigen Schlutzchore verlangt. Eine der schönsten lyrischen Blüten des unvergeßlichen Engelsberg. ..Waldesweise", entzückte wieder einmal die Zuhörer, und der anspruchslose, im Volkstöne gehaltene Chor „Grctclem" von Rudolf Wagner fand die verdien'e freundliche Beachtung. Das Etimmaterial des gegen 00 Sänger zählenden Chores ist prächtig, jugendfrisch; die Vorträte unter der ruhigen, sicheren und verständnisinnigen Leitung des Sangwartes Herrn Viktor R anth zeugten von hingebender Liebe zur Sache und von jener Begeisterung, ohn? di" ja nichts Rechtes zuwege gebracht wird. Die Chöre wiesen ausnahmslos gewissenhaftes Studium auf- der stramme Rhythmus — vielleicht oft zu peinlich genau — und die sorg-fame Beobachtung dynamischer Schattierungen liehen tüchtige Schulung und strenge musikalische Zucht unschtver erkennen Bei einzelnen Chören hätten wir ein etwas bewegteres Zeitmaß gewünscht: dadurch hätte beispielsweise der reizende Chor „Waldesweise" erheblich gewonnen und auch der Chor „König Rotbart" hätte einen minder schwerfälligen Eindruck abmacht: doch ist die Wahl des Zeitmaßes zweifellos Auf-fassungs- und Ansichtssache, und warum soll ein Dirigent nicht eigene Ansichten haben? Mit freudigen Sympathiebezeugungen wurden die reizenden Singvögelchen empfangen, als sie zur Mitwirkung beim gemischten Chore auftraten. Das fchönste und schmeichelhafteste Urteil über die anmutigen Sängerinnen haben bei den kürzlich verrauschten Jubelfesten der Philharmoniker auswärtige, hervorragende Kritiker gefällt, und dieses Urteil fanden wir neuerlich bestätigt. Wie l>ell, rein und frisch, wie musitalisch treffsicher klangen diese jugendfrischen schönen Stimmen in den drei hübschen gemischten Chören, unter denen das Erbe des schwedischen Damenquartettes. Södermanns Hozeitsmarsch, seinen alten Reiz ausübte. Diese gemischten Chöre wurden zum erstenmale, aber hoffentlich nicht zum letztenmale gesungen. Natürlich begrüßte das Publikum sämtliche chorischen Darbietung?» mit tollem Jubel, und das ist bei unseren kritischen Zuhörern auch für den Kritiker sehr maßgebend, — Bewundernswert waren die Leistungen der Turner im Musterriegenturnen am Barren und Kürturnen am Reck; sie machten dem verdientc.1 Turnwarte Herrn Meiseh. dem vortrefflichen Vorturner Herrn Cerer, den kühnen, geschmeidigen und kraftvolle Turnern, unter denen besonders die Herren Armin. Reitz. Petz. Timauschel. Kretschmer. Fi schinger und Schwingshackl Großes boten, alle Ehre. Bei der vielseitigen Inanspruchnahme der Turner au? allen Gebieten des geselligen Lebens erscheint es umso rühmenswerter, daß sie ihre Hauptaufgabe -- und das ist und bleibt bei einem Turnvereine das Turnen — nie aus dcn Augen vertieren, sondern unverdrossen, beharrlich und zielbewußt den höchsten Zielen zustreben. Einen schönen Anteil an dem Gelingen des Festes, von dem sich die Besucher nur schwer trennten, hatte die treffliche Militärmusil unter persönlicher Leitung ihres Kapellmeisters Herrn Theodor Chri-st o p h. Sämtliche Vorträge wurden lebhaft applaudiert, und viele willkommene Zugaben zeugten von der Anerkennung, die unserer beliebten Militärkapelle auch im .Kasino in reichem Maße zugedacht wird. Das äußere Bild, die zahlreichen buntfarbigen Lampions, die vielen Flaggen und Fahnen, das froh gestimmte Publikum war ein echt sommer lich-festliches. Nicht unerwähnt sollen die Verdienste des Gastwirtes Herrn Gder um da» leibliche Wohl seiner Gäsk bleiben. ^- — (Der Philharmonischen Gesellschaft) hat Herr N. Ritter von Ou t m a n s t h a l - B e n ve-l! utti, Legalionsselretär a. D. und Herrschaftsbesitzer !.i Weixelstcin. angeregt durch dcn schönen Verlauf des Iubi-läumsfestrs. ein wertvolles OelPorträt Josef Hayons, das er eigens zu diesem Zwecke jetzt aus einer Priuatsammlung in Rom erworben hatte, gespendet. Das Gemälde bekam ii.i kleinen Saale der Tonhalle einen Ehrenplatz und lann von Gcsellschaftsmitglieder» jederzeit besichtigt werden. — (Sani t ä t s - W och e n b eri ch t.) In der Zeit vom 2^). Juni bis 5. Juli kamen in Laibach 10 Kinder zur' Welt (2^:7 <^,), dagegen starben 14 Personen (20'7 <^), nnd zwar an Scharlach 1, an Tuberkulose 1, an Entzündung dcr Atmungsorgane 1, infolge Unfalles 1 und an sonstigen Krankheiten 10 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 4 Ortsfremde (28'5 der Dauer oon etwa 1'i Minuten. — (Die Junggesellen der Raleter U in -s. ebung) veranstalten am 13. d. M. ein Gartenlonzert in den Lolalitäten des Herrn A. Vele in Maunitz bei Nalek. Die Musilpiece» werden von der Regimentslapelle d,s l u. t, W. Infanterie-Regiineüis FFM. Nitler v. Cullinclli aus Fiume ausgeführt. Beginn um 4 Uhr nachmittags. Eintritt 1 iv, Familientartcn 2 k. — (Ergebnisse der S t i e r l i z e n z i e r u n a,,) Im heurigen Jahre wurden im Verwaltungsgebiete Littai in 15> Orten Stierlizenzierungen vorgenommen. Vorgeführt wurden der Kommission insgesamt 5!) Stiere, wovon zwei Stück bereits im Vorjahre lizenziert worden waren. Von den übrigen 57 Stieren wurde» 44 als zuchttauglich befunden, während 1?> als teils zu jung. teils zu schlecht gebaut zur Zucht nicht zugelassen wurden. Von den Zuchttauglichen wurden 8 Stück zur Ueberprüfung im Jahre 190'i bestmimt. Von den lizenzierten Stieren waren 28 Mürzlaler. 1 Siinrn taler, 1 Pinzgauer, 2 Mölltaler und 15 gemischter Rasse. Was die Anzahl und das Exterieur der vorgeführten Stiere anbelangt, muß das diesjährige Ergebnis gegen jenes aus dem Vorjahre als günstig bezeichnet werden; hingegen wu.' das Resultat in Bezug auf die Rasse nicht ganz befriedigen), weil nur wenig reinrassige Stiere, sondern vorwiegend Kreuzungsprodutte zur Vorführung gelangten. —51<. " (Diebstah l.) Vorgestern Mischen >^1 und '/^2 Uhr nachmittags wurde aus dem Geschäftslolale des Kar^ Re^l-nagel am Rathausplatze ein Geldbetrag von 200 K durch unbekannte Täter entwendet. Um >/^1 Uhr wurde das Geschäft geschlossen und Frau Recknagel überzeugte sich persönlich, daß alle Türen verschlossen waren. Als um ',^,2 Uhr das Geschäft wieder geöffnet wurde, fand man die in das Vorhaus führende Tür, die man früher von innen geschlossen hatte, offen. Gleichzeitig bemerkte man auch den Abgang des Geldes aus der Tageslassa. Aller Wahrscheinlichkeit nach eignete sich der Dieb unmittelbar vor dein Geschäfts schlusse die'Schlüssel der Tür in das Vorhaus an und macht? si>.' später von außen auf. Nach verübtem Diebstahlc steckte e: die Schlüssel von innen in die Tür und ließ diese offen. " (Raufexzeß.) Der Hausmeister Klangt, Alter Marlt Nr. 17. forderte vorgestern nachmittags im Gasthause ..Zum Krebsen" den Kellner Valenti auf, er solle sich mit ihm messen gehen, wer der Stärkere sei. Da sich Valenti in dies nicht einlassen wollte, packte ihn Klan^el in der Absicht, um ihn zu Boden zu werfen, doch Valenli kam dem Klangt zuvor und schleuderte ihn zu Boden, wobei sich Klan^el den rechten Fuß verstauchte. " (Mit dem Messer.) Die Fabrilsarbeitersgattin Iosefa Storovnil, wohnhaft Metellogasse Nr. 27. geriet gestern früh mit ihrem Gatten Ignaz Storovnil in Streit. Im Verlaufe desselben ergriff sie ein auf dem Tische liegen des Brotmesser und versetzte mit demselben dein Gatten einen Stich in den rechten Oberarm. — (Vom Blitze e rschlage n.) Am 8. d. M. wurde der 74jährige verwitwete Meßner Franz Marlovw der Filiallirchc Dolga njiva. Gemeinde Großlack, als er wetterläutete, von einem am Kirchturme »iedergegangenen Blitze zl> Boden geworfen. Marlovn- starb »ach einer halbe» Stunde, ohnc das Bewußtsein erlangt zu haben. Am Kirchtürme richtete der Blitz, außer daß er etwas Mauerwerl ob bröckelte, keinen weiteren Schaden an. 8. "' (Ertrunken.) Am 0. b. M. vormittags badele del 18 Jahre alle Äesitzerssohn Josef Dragar aus Eenoxet. Gemeinde Dolslo. dortselbst i» Gesellschaft seines älteren Vniders im Saveflussc, Derselbe wollte von dem einen zu dcm anderen Ufer schwimmen, doch verließen ihn hiebei di: Kläfte. er sank unter und ertrank, ehe ihm sei» Bruder zu Hilfe eilen konnte. Der Leichnam des Verunglückten wurdc bisher nicht aufgefunden. —'-. * (Tot aufgcfunde ».) Am 4. d. M, früh wurde der 54 Jahre alte, ledige Taglöhner Anton Lctnar in seiner Wohnung in God!.'-. Gemeinde Münlendorf, Bezirk Stein, im Bctte tot aufgefunden. Den Erhebungen zufolge ist Lctnar. der ein Gewohnheits-Branntweintrinter war. infolge übermäßigen Brannlweingenussrs gestorben. —r. ' (Ueberfahre n.) In Unterschischla wurde gestevn nachmittags ein zweijähriges Kind von einem unbekannte-i Radfahrer umgeworfen und überfahren. — (Verhaftung.) I» Trieft wurde die ^jährige Gertrude Peternel aus Kronau verhaftet, welche vor einigen Tagen in einem Manufalturwarengeschäste eine Brieftasche mit 200 X gestohlen hatte. Hheülor, Kunst und Aitcralur. — (We ltge schich t e de s K r ie ge s.) Ein lullül geschichtliches Volksbuch von Leo Frobenius unter M wirlung von Oberstleutnant a. D. H. Frobenius ui>d Korvettenkapitän a. D, E. K o h l h a u e r. I. Buch: Urgeschichte des Krieges. II, Buch: Geschichte der Landkrieg 111, Buch: Geschichte der Seekriege. Mit etwa »00 Illustl«' tionen. Vollständig in 25 Lieferungen zu je <>0 Pf. VeM von Gebrüder Jänecte in Hannover. — Von diesem Voll?' bnche. das zum erstenmale den Krieg in seinem Einflüsse au! die Kulturentwickeluiiss zeigt, geht uns soeben die 2, Lieft' rung zu, welche die Menschenjagdcn und Zweilämpfe del Südafrikaner und der de» Nordrand bewohnende» Eskimo' und Kamtfchadalen, sowie die Schädeltrophäc» der Ozean«' behandelt. Wir lernen einen Urzustand des Krieges kenne!', in dem die völlige Vernichtung des Gegners der Zweck ^ Krieges ist, und erkenne» bei dieser Betrachtung erst den UN' gcheure» Abstcmd unserer zivilisierte» Kriegsfiihrung, bit de» Gegner nur kampfunfähig inachen will. Ueberau5 fesselt sind die Ausführungen über die Kopfjägerei, welche eilt» setzliche Sitte sich heule noch i» Neuseeland und Neuguint« findet. Zur regelrechten Cchädeljagd haben sich dir Eiügt' borenen am Ostlap Neuguineas ein besonderes Instrument, eiilcn Menschenfänger erfunden, eine an einem Rohr befestig Schlinge, die dem unglücklichen Flüchtling um de» Hals g< worse» wird. Dabei wird die Spitze, ill die der Slock a:^' läuft, in das Opser gespießt und dringt, wen» der Kop? jäger geschickt war. i» das Gehirn oder das Rückgra! e>" Die erbeuteten Köpfe werde» getrocknet und von ihrem A-sitzrr als Trophäe» mit herumgeführt. - Unter den zal^ reiche» interessa»k» Ittustialio»e» sind besonders bemerleu« irert einige Abbildungen, die sich auf die Menschenfressett beziehen, wie ein Tchädeltanzplatz auf den Philippillen unt kannibalische Trophäen, außerdem enthält Lieferung 2 att Beilage den Kampf der Indianer bei Fort Macken>.ie a>" 2X, August 18^i. Telegramme des k. k. Telcgraphen-Eorresp.-Kureaus. Die Landtage. Prag, 10. Juli. Der Landtag ha! »ach längerel D' batte de» Antrag des ^egitimationsausschnsses. die Zus!>"' niung zur strafgerichtlichen Verfolgung der Abg. Schalt u»! ,N. H, Wolf zu erteilen, angenommen. Dic Vtrhandlullge» mit Ungarn. Wien. 10. Juli, Wie das „Fremdcnblatt" bestätig' begannen heute vormittags die Konserenzen zwischen txn ^ »isterpräsidenten Dr. v. Koerber und v, Sz<">ll, Ministel Präsident v. Sz5ll soll beabsichtigen, eventuell dr» Aufenthal auch anf morgen miszudchnen. Es ist nicht ausgeschlosse" daß im weiteren Verlaufe der Konferenzen auch die beidel scitiacn Ressortminister beigezogen werden. Martinique. Paris. 10. Juli. Dir Agence Hov^ >„r!orl cms F" de France: Nach Mitternacht erfolgte eine heftige Eruptiv welche unter der Bevölkerung eine Panil hervorrief. Der a» gelichtete Schade» isi disher nicht bekannt. Die Telegraphe» dlähle wurden zerstört. Ueber das Schicksal der in Carl" befindliche» rnqlischcn Mission pirscht Äcsorgnib. Fral> zösische Forscher si»d gestern nach Guadeloupe abgegangt" Sildafrika. N l oe i» f o n t e i n. 10. Juli, Der Kurator der a»'t lichen Papiere der bisherige» Nurcnregierung hat kürzlich d. Militärbehörden sämtliche in seine» Händen befindliche» P" Piere übergeben, darunter vertrauliche Berichte, worin die Oe schichte Krügers u»d Mitteilungen über seine Beziehung/ zu de» sremden Mächten, alles in Chiffernschrift. enthaltt sind, sowie auch andere Papiere von größter Wichtigkeit, D" ganze Material wird jetzt vom Direktor b«s Nachlichte» bureaus in Pretoria übersetzt und zusammengestellt. Kap st adt. 10, Juli. sNeuter-Melbung,)' Lulas Mc")>' ist gestern nachmittags nach England abgereist, China. Pnris. 10. Juli. Das Ministerium des A^ußer» e< hiell folgendes von gestern datiertes Telegramm uns Pelii^ Man betrachte die llebergabe de, Verwaltung vu» Tirn ^!' a>, die Chinesen als nahe bevorstehend. Paris, 10. Juli. Ministerpräsident Combes hat a di,- Präfelten ei» Rundschreiben gerichtet, worin er sie a» fordert, den longlegcitionistiscljen Anstalten, welche bei t" Verlautbarung des Vcrcinsgesetzcs leine Autorisation l« saßen und seither um dieselbe auch nicht angesucht hade' mitzuteilen, daß eine Frist von acht Tagen zur Auflös^ eingerä'um! weide. Nach Ablauf dieser Frist sollen die P^ selten die Schließung dieser Anstalten, deren es ungef^lj zweitausend gibt, vor»ehme». Berge rac (Departement Dordognc). 10. Juli. D Manöver des 108. und des 5>0. Infanterie Regiments ,nuß>e wegen allzugroßer Hitze abgebrochen werde». Drei Sold^? des erstgenannten Regiments starben während des Marsche Cherbourg.' 10, Juli. Der Schiffüleiltnant Tl'd> Kommailda»! des Unterseebootes „Algier", erfand eine Ä" richtung für drahtlose Telegraphic, welche Unterseeboote ' de» Stand setzr» soll, »lit einer in einer Tiefe von 15. Ml< an Bord eines Schiffes oder an der Küste befindlichen S<^ tio» für drahtlose Telegraphic zu korrespondiere». Melilla. 10, Juli, In der verflossenen Nach! s>" an der marokkanischen Küste zwei Erdbeben verspürt wu^e' waö !» der Äcböll'eru»g große Panik l)elvorlies. Laibacher Zeitung Nr. 157. 132b 11. Juli 1902. Neuigkeiten vom Küchermarkte. „ Wundt W., Grundzüge der physiologischen Psychologie. ^2 —. — Meyer Dr,, Die Haarkrankheiten, ^ s». Am 9, Juli. Angela ^alar, Stubenmädchen, 46 I,, Im givilspitale. Am 7. Juli. Maria Golubie. VesiherSgattin, 31 I., 1'ul»ercul. p»1m. Am 8. Juli. Iatob .««lemenc, Knrcht, 42 I, I.ympk» t^nitl» !ul)er. H I'xliel'sul. pulin. ilottoziehung vou« ll. Juli. Briinn: 1« 29 84 87 13. Um allen Missverständnissen vorzubeugen, erkläre ich, dass in meinem Pensionat kein Scharlachjall vorgekommen ist und die Zöglinge vollkommen gesund entlassen wurden. {2(81) JYIarie }fanss Vorsteherin der Anstalt J liebten Verblichenen durch Uebersendung von Vlumen» grüßen erwiesene Ehrungen spreche ich meinen und meiner Anverwandten tiefgefühlten Dank aus. Insbesondere drängt es mich, der aufopferungsvollen Wartung, die meinem geliebten Vater durch die ehrwürdigen barmherzigen Schwestern vom heil. Ninzenz von Paul zuteil ward, dankbaren Herzens zu gedenken. (2676) Laibach am II. Juli 1902. Johann Kovac Kurse an der Wiener Börse vom 10. Juli l9l)2. "««5^ offiM« »««»blatte T><» not!trt»n lturs» dtlst-h-n s!cl> >» lNonf»!vHhs»!!», D!t Äiuütlimss iümMcher Attic» und t»,l »Div-rlt» Lo>s» vtrstlht stch p»l Ltüll. sUg,m.in, zla»l°schuld. «""' "°" 7"'"u>>»tl p, lt, < »°/„. . .«il-nci iu»' ^"kbl-.'Vlxg.pf »,,4 ^ lN, 75 lUl !»ü "«>!b,Iün,.^„„^ h, 4,^ ,o, 7i W l8ü4«."s-. ^^ l)l>,pl,«,4 !<"/„ lNl'70 1»>l ^» l»ÜU»! "'°le »«! 4"/„lb»«»^4^ ^'»"»schuld d.t im zeich-"l'v»rll»,tn,nA2nl,r„ch» ,^ undzänd«. ^«°'bren.e.st,r,.,<)as,,. p°?N"^''""'w«hr,,st,/° d<« b v«^> lw»k> 0fs»»^cv"° ?lr Ullimo . 4°/, »»L5 99 85 "°>>e .... ,!/,«/, 9u,h 9,,h ,,ntt.ahr. dtu,».,"" i>^......b,w- -' z,"n»>vubw AXi ' - ..«»,. . 48« - 4L8 «,^' -......4b3 ül» - »>»» Vallzilch, «°l, Ludwig «ahn (blv, O«,)E,lx,».'. Vorarlb-lnrr «ah», «m. »!»»4 ^> l »» l0 <°/, d<°. Klo, dlo, per Ultimo . »7 «> 93 — Ung. Ll. dto. Ltaat« Obll«, (Ung. vstb.) v. I. l»7U....... ,,'.!-,li»4U b»o. Schanliegal.'Nblo1,'Obl - ,l)l> »<» bto, Prüm,«, k lon sl, — litt« ll ü<»« lü> »N7 2.'» dto. dlo, b. bOsl, — loull i!U»! z«z «o? 2i> Thkih «eg,.u°!e 4"/„ . . . . l«2 3N 1<>8 »n 4»/« unn»r. «rundentl.»obliz, K7»v 98«» 4°/<> lroat, u»b slavon. detto 9« — 9L — Ander» össenll. Anlehen. ü'/o Donau m,«,«,>lcl>,r lU?» . 10? ^ — - «»lchen der Stadt Vürz , , 9»'s,r> - - Vlnlelieii der Stab« Wi-i! , , , ><>«'- —- dlo, b<». (Silber od, «old) l»» l!i> l»4«:> dto, bto, («U94). . . . 9K »l' 97«,' bto, dto, <>«««). . . . 99 — XX» «br!,ebau «ülehen, verlo«b. b°/, lI,vel!.4»/° 9? 4U 9» 4« sl. i>sterr,!ja»be»b>>p,'«lnst,4"/« 99- l00 - vest, un«, «a»l 4U'/Ml. «rl- 4°/»......... 1U0 »5 lUl »I, dlo, dto, bttlähr, vrrl, 4"/n WO »s>n»< llk , VparlaNr. l,üst,.UUI,.ver!,4"/<, iou ilb ,U, »b , Glstnllahn-Prlorllllt«. Pbllglllionen. ^ sssidlnanbe Norbbahn «im, l8»« l,»« zy ,<»,.^ Orstsrr, «torbwestbahn . «09 — ll>9 7i» 7!.tt!libah»....... 44» »k» — - -iit,l>al,n k»°/°vel,.Ia"N,'Iul! L»5 »o,8? ü<» l),o, ^ c>"/„..... l«9 Ung-galtz. Bah»..... «a» «0 lN9'«<» 4"/, Unlerlralner «ahne» . . 99^0 100 — Divers, zss, (per EtNck). 8°/« Vodeniredil Uolc «m, l«W ,«e - »g« _ »<>/° .. .. — —-^ b"/„ Doüau'Neaul.'Lo!, , . , »86 — »»8 »l» U»verz»u»llcht üol'. «udnp basilica (Dombau> 0 sl. l».^ ^,.,^ llrcditlole IM» l>...... ^»« - 4»ü - «lary iio!' 4N fl, ll...... «3« - Ü3? - U°» — 7? ^ »»ld Ware «ltlen. i «Zransporl'jilntef« ^ nehmungln. »luüih Tlpl llilenb, ««u, . . »7«l>' »79» «au u. «etrirl,« «ej. ftl «Ml. Klrahenb l» Wien lit. X . »!>»'— »uk -dto, blo, bto. lit L . »ü» — »<17 - « «übm. Äordbahn lb<> ft, , , »95 - 401 - < Uuschtieliraber !ti!. ««> sl, KM, «5l><»- »b08 bto, dlo (lit. U)«UN fl. 98«' U«) , Do»«,» Dampüchisslchrl« «esell, Oesterr, ««» U ltM, , , . «94 —8U» — ! D»l Uobtübacher w,Iafsti Eilend.« , VeleNIcha» it — 44« b!» > bto, dto. llit, lj)»0N si,<3. 44« - 44».'»" , Prag DulerEIIenbiausl »b«N. «94 50 «95 l>0 Slaal«eilenbahn ll<»0 ft. V. . . «9ü — ?97 - büdbahn »00 ll, V.....»4 — «4 «» Lüb!!°rbb,«,rb, V, «l»0l,,»0 sl, . . »?b — >?« b<» Vanloereili. Wiener, »00s!, . 4n««»4«b0 «obir Vlich, 0r!!,.z!0Uft,V, . 90l»'—909- Nrd»,'«»s< s Hand. ».«, «no sl, — — — - dlv d!c> per Ultimo , , »73 75 S'/4'7ü Nreditbanl, «ll», UüN. «W fl, . 70»'-704'— Depositenbanl, «Ua , !«<»!»,, «X» ll. 48« —4»»- «lro» u »asjeuv,, wiener ÜU0 jl. 470 — 475 — Hyp°theN'.,0tst.,»«>ft.«0"/,«. «9» - «9ö- «Kid «<,,, Uänberbanl, Oeft , !»uu sl, . . 4>l» «l> 4l« »I> Orsteri. »»gar Vanl, «0<» ll. . ».»,»7 ,«»» Unlunbanr »00 ft.....53l »l. !>>,» «s. «erlehr»b»nl, «U«,, «40 fl, . «» »0 54« — Industrie «Mnler-nehmungen. Uauge!,, «ll«, »st,, «00 ft, . , «40 — ,44 — »«ybier «tuen. und Glahl-Ind. in Wien ,00 sl..... «9b — ,9? — ' >»' -Lissin«« «rauerei »l»0 sl, . , Vionlan Gelellsch,, 0,«.. alpine . Praner !l,r Kohlen»,'»esell, 70 sl. 40,' — 40« — «taffens.« .Otst ln Wien,«00sl. 35» bU »»« -Waggon-Ueihansl,«ll«,,lnPcfi, 400 ll........ SSl> — ««» — ««enn Vauaelelllchaft «00 »l. . lb«d0,b9 5U ««llin,'»»s. «8ü — «»0 — Devisen. Kurze Sichten. «lmsterbam.......»l>?»N<9««l» Deutsche Plätze......l,? « «>7 London........»39 »b »40 «0 Pari».........9b »7 »c. 47 »». P»ter«b»r«......— — — - Dalulen. Duflll!!!........««'«) ««'»3 ixle..... «908 »9»» !»«l!ll!!l»o<,n , >l? »!>«>? 40 ,l...........«> Äan»nolen , . . 94 >» 94 »b «übel Violen...... » b»„! » b»7> Ein.- \a.n.<5. "V«rlc«L-iaf *«H H»n|rU| l*randlirl<>r««n, l»rlorllttf«n, Akllen, I.uavw etc., l^vlirn uml Vnlnl««u. L-7,^ Los-Vornioherung. •I. C. IWayer Ba.33.lc- -u-aidL T*7"ec]a»lax-Ca-e»c:h.Ä,ft I.bUhmiIi, SpltAlgftwne.______________________ Privat-Depot» (Safe-Deposit* j Yi»Im«>| Mi Bir-Llali|M !¦ Otiti-Ctrmt u< us llri-OMi^_______ ^"') >l ' Z. 633V.Cch.Ä Aonkurs-Ausschreibung. wild^" ^l" "»»lässigen N^ll^chule in Stnig "'sier<> «^"' ""b ^eiterftelle mil den snsle. provil^ "^eu zur definitiven, rvsnlurll "'«'lchen Neschung ausgeschrieben. ^hUrig instruierte O.luchr find bis 31. Juli IÜ08 ^"fteschlifbenen Mge hierorts einzubringen 1902^* ^zirlsschulrat ^oNschee am f>. Juli Student findet in Klagenfurt in einem deutschen Privathause gute Unterkunft wenn dafür umgekehrt ein anderer Sludent in Laibach untergebracht werden kann. Eventuell wird auch ein zweiter Student entgeltlich in volle Verpflegung genommen. Adresse Georg Hubmer, Klaffen-fürt, Burggasse Nr. lü. (2«79) 3-1 Kundmachung. Auf der Herrschaft NassenfusB werden Montag, den 14. Juli d. J., und die folgenden Tage verschiedene FalimiHse. und zwar verschiedene Einrichtungsstücke, landwirtschaftlich«* Maschinen, Pferde, Wagen, drei KutHchennferde (zwei engli^her Rasse), über 50 Stück Rindvieh (Murbodener Rasse), Schweine, Kutschen verschiedener Konstruktion, eine g'-osse Auswahl von Blumen u. s. w. im Wege freiwilliger öilentlicher Lizitation versteigert werden. Sämtliche Gegenstände werden «^" Ä/!'„ »,?„, Bezahlung und sofortige Empfangn ah me nach d^' Ll/It^ / i Verkaufe gelangen. ' *" Laibacher Zeitung Nr. 157 1326 11. Juli 1902. (2626 a) 2-2 g. 3026/2. Konkurs-Ausschreibung. Die Gesuche um die in Nr. 1b5 dieses Vlallcs ausgeschriebene Inspeltorstelle in der Weiberstrafanftlllt Bigann sind bis längstens 22. Juli 1902 im Wege der vorgesetzten Behörde bei der l. l.Oberstaatsanwaltschaft in Graz zu überreichen. K. l. ^bcrstllatsauwaltschaft Oraz am 6. Juli 1902. (25!^^—3 Kundmachung. ?lm ». l. «taais'^berghmnasium in Rudolf«wert findet die Anmeldung zur Auf-nähme in die I. Klasse im Iuli»Termine am 14. Juli von 5 bis 7 Uhr abends und am 15. Juli von halb 9 bis halb 10 Uhr vormittags statt. Schüler, welche in die I. Klasse auf>,enom< men weiden wollen, haben sich in Begleitung ihrer Eltern oder deren Stellvertreter in d(Flcqurntations»)Ieugnisse auszuweisen und eine Aufnahmstaxe von 4 X 20 l, nebst einem Lehr- und Tpielmittelbeitrag von 2 X 40 l, zn entrichten, welche im Fallr nicht gut bestandene! Plüsung zurückerstattet werden. Von auswärtigen Ausnahmswerbern wird die Anmeldung auch schriftlich gegen Einsendung der genannten Dolumente und Taxen und nach« trcigliche Vorstellung angenommen. Die schriftlichen Ausnahmsprüsungen be» ginnen Dienstag,,i> en 15. Iuli, um halb >0 Uhr vormittag?, die mündlichen am gleichen Tage um 3 Uhr nachmittags. Zufolge Erlasses des hoclMl. l. l. Landes» schulrates vom 2«. August l89l. Z 2354. tiwuen Schüler, welche nach ih.ei» Geburtsorte n,id nach ihren Familienvechältnissen d^u, Bereiche der t. l, Bezirtshauvlmanuschasten Krainburg, Radmannödors, Nudolfswert. Tschcr« nemdl und der l. l. Bezirksgerichte Stein. Land-slraß. Nasscnfuß uud Sittich (Mixelburg) an. gehören. Hieramts nur ausnahmsweise in besonders bcrucksichtigungswurdia.cn Fällen mit «Nenehmigung des I. l. Landeischulratcs Nnf» nähme finden. Um diese Genehmigung haben die P. T. Eltern oder Elterustcllvertreter der Schüler mit einem wohlbegrüudetcn, direkt au die genannte Schulbchürde gerichtete» Gesuche rechtzeitig einzuschreiten. Die Tireltion des l. l. II. EtaatMmnasiuins. Laibach am 1. Juli 1902. (2659) 3 925 ex 1902 Erledigte Dienststellen. Vine Gteneramt» ' TlieuerfteNe in Urain, mit dmi Gehalte jährlicher 800 li, der Altivitätszulage nach den Bestimmungen des 8 9 deS Gesetzes vom 26. Dezember 1899, R. O. Vl. Nr. 255, und dem Bezug der Amts« lleidung. Bewerber nm diesen, nach den« Gesetze von, 19, April 1872, R.O.Bl.Nr.6s,, den an'pruchs. berechtigten Unteroffizieren vorbehaltenen Dienst» posten haben ihre gehörig belegten und eigen« händig geschriebenen Gesuche unter Nachweisung der Anspruchsberechtigung. einer lraftig.cn Ge< sundhcil, dcr Kenntnis beider Landessprachen uud der Fertigkeit im Lesen, Schreiben und Rechnen binnen vier Wochen bei den, Präsidium der Finanzdircltion in Lai-bach einzubringen. Präsidium der l. l. Fiuanz.Direltiou slir »rain. Laibach am 7. Juli 1902. PV Brnchleidende! **Wi Gratis und franko wird jedem Interessenten die populär-wissenschaftliche Abhandlung über Entstehung, Behandlung und Verhütung von Unterlelbsbrüohen fesendet. Näheres die Orthopädlaohe Kunitamtalt und Fabrik k. u. k. priv. Bandaren von J. KELETI, Budapest, IV., Koronaherezeg-uteza 17. (767)23-19 Ein Student wird für das kommende Schuljahr in gewissenhafte und strenge Obhut und vorzügliche Kost aufgenommen. Derselbe bekommt eigenes Zimmer (keine mitwohnende Schüler) zugewiesen. Auf Wunsch steht Klavier zur Verfügung. — Adresse in der Administration dieser Zeitung. (2638) 3—3 Zimmer samt Verpflegung für einen jungen Herrn Beamten oder einen Studenten aus besserem Hause (der höheren Klassen) ist für das nächste Schuljahr Näheres in der Administration dieser Zeitung. (2603) 3-3 Vertreter gesucht. Von einer leistungsfähigen renommierten Bindfadenfabrik wird für Kroatien, Kärnten und Krain, eventuell Dalmatien, sofort ein gut situierter, bestens eingeführter, tüchtiger kaufmännischer Vertreter gesucht. Offerten mit Referenzen an die Administration dieser Zeitung erbeten. (2675) 2-1 (2658) __C. 109/2, C. 110/2, C. 111/2, 17 1. ""1. C. 113/2, C. 114/2, 1. 1. Oklic. Zoper: 1.) Jožefa Mazi iz Cirknice; 2. a) Jero Švigelj iz Dobca, b) Antona Obreza iz Bezuljaka, c) Marijo Caj iz Doboa, d) Jurija Turšiè iz Begunj; 3. a) Antona Moschek iz Planine, b) Franceta Kovšca od ravnolam, c) (iregorja Kok iz Cirknice, d) Apo lonijo Svigelj i/ Dobci; 4.) Antona Moschek iz Planine; 5. a) Andreja Obreza iz Hezuljaka, b) Andreja Hren iz Begunj, c) Siinona Bonaö iz Bezuljaka, d) Marijo Ule od ravnolam ter e) Marijo Ule iz Begunj, oziroma njihove nepoznate dedièe in pravne naslednike, katerih bivališèe je ne-znano, so se podale pri c. kr. okrajni sodniji v Orknici po: ad 1.), 2.) in 3.) Matevžu Košir iz Dobca St. 2; ad 4.) in 5.) Janezu Ule v Bezuljaku št. 26, oba zastopana po c. kr. no-tarju Leopoldu Vehovar v Girknici, tožbe zaradi ugotovitve plaèila in zastaranja hipotekarnih terjatev: ad 1.) v znesku 462 gld. s prip ; ad 2. a) v znesku 123 gld. 74 kr. s prip., b) v znesku 36 gld. s prip., c) v znesku 120 gld., d) v znesku 150 gld. 15 kr. s prip.; ad 3. a) v znesku 50 gld. s prip., b) v znesku 125 gld. 45 kr. s prip., c) v znesku 84 gld. s prip., d) v znesku 105 gld. s prip.; ad 4.) v znesku 120 gld. in 120 gld. s prip.; ad 5. a) v znesku 73 gld. 22 kr. in 45 gld. s prip., b) v znesku 30 gld. 04 kr., c) v znesku 50 gld. s prip., d) pravic do ženitovanja in bale v vrednosti 40 K, e) pravie do prevžitka v vrednosti 60 K. Na pod-lagi tožb odreja se narok za ustno sporno razpravo na dan 14. julija 1902, ob 9. uri dopoldne, pri tej sodniji, v sobi fit. I. V obrambo pravic tožencev se postavlja za skrbnika gosp. Matevž Zavrsnik, posestnik v Cirknici, kateri bo zastopal tožence v tej pravni reèi na njihovo nevarnost in «troSke, dokler se sami ne zglasijo pri sodniji ali ne imenujejo pooblašèencev. C. kr. okrajna sodnija v Cirknici odd. I, dne 7. julija 1902. ' In der Deutiohen Gasie Nr. 5, II. Stock, ist eine (2660) 3—2 bestehend aus vier Zimmern, Kabinett samt Zug-hör, für den Novembertermin zu vermieten. — Anzufragen dortselbst im I. Stock oder in der Nonnengasse Nr. 8. Blutenhonig und Alpenbutter von auserlesener Güte und Reinheit erhältlich bei Edmund Kavölö Lalbaoh, Preäerengasse, gegenüber der Hauptpost. (584) 120 Monatzimmer mit Balkon, elegant möbliert, gassenseits, ist mit 16. August Judengaue Nr. 1» I. Stock, zu vermieten. (2669) 3-1 Stoff-, Glace- und Waschleder- Handschuhe Ifut«? Qualität sowie auch (798) 11-U Reh-Uniformhandscliulie Putzhäutel in verschiedenen Größen billigst bei Alois Perschi Domplatz 21. Aktien-Gesellschaft Stahlwerke Weissenfeis vorm. Göppinger & Co. Kundmaeliuiig« Von der gefertigten Aktien-Gesellschaft wird hiemit bekannt gemacht, dafl in der auüerordentlichen Generalversammlung derselben vom 23. Juni 1902 beschlossen worde» ist, das Aktienkapital von 1,500.000 K auf 937.500 K zu reduzieren, und zwar in der Weise, daß die Vorbesitzer einen Betrag von 250.000 K, da« sind 625 Stück ihrer eigenon Aktion ä 400 K für kaduk erklären, während die alsdann verbleibenden .'U2f> Stück Aktien (1,250.000 K) im Wege der Abstompelung der einzelnen Aktien von 400 K auf 300 K, also ohne eine Rückzahlung, um 2b Prozent ihres ursprünglichen Betrages gekürzt werden. (2651) 3—2 Es werden deshalb gemäß Artikel 243 des Handelsgesetzbuches die Gläubiger der gefertigten Gesellschaft hiedurch aufgefordert, etwaige Ansprilche geltend zu machen. Aktien-Gesellschaft Stahlwerke Weissenfeis vorm. Göppinger & Co. Dr. J. SelUjHtein m. p._________y. Jierrer m. p._____ K. k. österr. ^ Staatsbahnen. ___________K. k. Staatflbahn-Direktion In Vlllaoh.___________ .Auslug- aus dem Fn.lirpla.iie gültig vom I. Juni 1902. Abfahrt von Lalbaoh (S. K.): Richtung ntcli Tarvia. Um 1» Uhr 24 Min naol.U ¦ Penouamuf nach Tutii, VUlauh, K.l*gyi.furt, Frauzemfusto, Innsbruck, Mllnolien, lieoben ; über äelttal o»oh AatMe, Nilzlmr« ; Ober Klflli.-Ruiaiug uaeb Hteyr, IjIii«; fiber Amutetton n*«li Wleu. — l/w 7 Uhr 6 Mlu. frllb : P«n-toneucuK u»oh I'"™1*, Ponta'ol, Villaoh, Klagnnsurt, yranxnntsoito, J^oobou, Wien; UUr H«Ut»l iiaoh H»l*-ltiirfd Innibruok; ülior KlcinlC illitiK nacli Iiiuz, Kmlwein, 1'ilnon, Marieubad, Kger, Kraiiüembftil, KarUbad, l'rag, JicipiiKi stbor Am»totten naoh WI011. — Um 11 Uhr M Miu. vorm.: Poraoueuia^ naoli Tarvli, PunUfuI, Villach, Klageufurt, Leobim, Holital, Wien. — Um S Uhr r>6 Mlu. uaohin.: i»«iri.ononi<¦ Wien über Ametettcn, MOnclicn (Msinclion-l.aibach direkter Wagen I und II. Klawc), Inutbruok, Frauieui-foitte, Salxburff, Uni, Htoyr, Augaoo, Ijooben, Klageusurt, VUlach. — Um 7 Uhr IS Mln.frtth: Panunentug von Tarvl». — Um 11 Uhr 16 Min. vona.: Porionomuq anB Wion tlbar Amatotton, 1-elp.ig, Karlsbad, Kger, Marienbftd, l'ilaeu, Hudwm«, Sab.burg, Linz, Steyr, l'arlg, (Jens, Kürloli, Btngoum, Inaabruck, ZoU aui H»», l^ud-GMteln, Ijooben, KlftBunfurt Unrraagor, PouUfel. _ Um i Uhr 4i Miu. iiHohm. : PeraouenziiR aut WW". Ijeoben, Bolital, Vlllaoh, KUmnJurt. Mdnchen, Tnnibruok, Fr*n*enaf.mt«, 1'onUM. lim b Ifhr i!8 Min. abend* : an Honn- und Foiortagen von J'odnart - Kropji. - Um 8 Uhr sil Mluuteu abend«: l'ertononziiK aua Wlfii, J>eip7.iff, Prag, Kranzenaseato, Karlsbad, Kgor, Marionlail, l'ilaen, Budweia, Iiiuz, J-coben, Villach, KlaKousurt. l'ootasel; Über Helzlal au« Innsbruck. — Hl ob tu u g von Budolfflwart und Gottioliee. PersoDon.ütf« : Um 8 Urur U Min. frflh aui Budolfawort und Gottaoheo; nv 3 Uhr «9 M.iu. nachm. aua Stranoha-TöullU, Budolsewert und öotUohee; um 8 Uhr 3si Min. abund« aua Straacha-Töi-llti, Hudolsswort und Gottauhee. Abfahrt von Laibach (Staatgbahnhos). Richtung aaoh Hteiu. GamlaohU) Zttge: Um 7 Uhr 88 Min. frflh, um 2 Ulir ÖMln. naohm., um 6 Uhr 60 Min. aboud« und um 10 Uhi 35 Min. umIiU uur au Houu-ttnd Keiortagon. Ankunft in Lalbaoh (StaatHbahuhof). Richtung ron Hteln. Oemlaohte Zuge: Um 6 Uhr 49 Min. früh, um 11 Uhr 6 Min. yorrn., um 0 Uhr 10 Min. abenda und um 0 Uhz 66 Min. nftchta nur ma Sonu- und Feiortairen. C44H) jb-. a Die mittelouroiialache Zeit ist (fo«on diß Ort»zcit in Ulbach um zwei Minuten Tor. Die grössten, schnellsten und sichersten Dampfschiffe, welche von Hamburg nach Amerika fahren. . Hamburg -Newyork sechs Tagel -- Fahrkarten für alle Klassen sowie allerlei Auskünfte bei Hamburg - Amerika - Linie Agentur Laibach, Marienplatz Mr. I. Dru