80. Jahrgang Erscheint wöchentlich scchsm: (mit Ausnahme der Feiertage, Schriftleitung, Verwaltung um Buchdruckerei Tel. 25-67, 25-68 25-69. Maribor. Kopališka ul. 6 Nr. 252 Mittwoch, den 6. November 1940 iseraten- und Abonnements Xnnahme in der Verwaltung. Bezugspreis: Xbholcn oder durch die l’ost monatlich Din 23.—. bei Zustellung Din 24.—, liir das Ausland monatlich Din 35.—. Einzelnummer Din 1.50 und Din 2.—. Manuskripte werden nicht retourniert. Bel Anfragen Rückporto beilegen. Poštnina plačana v gotovini. Preis Din VSO Mlmbom Zeitung Blutige Kämpfe um den Bigla-Paß ^scheidende Kampfhandlungen im Norden der italienisch-griechischen Front / Harinäckiger Widerstand der Griechen / Mastenfiucht aus Saloniki tet: DNB) berich-i berichtet Om, 5. Nov. (Avala-von Agenzia Stefan g6n^er albanisch-griechischen Front fol- ste^*e. 'Ealienisclien Truppen setzten ge-tenrn,illren Vormarsch auf allen Abschnit-t,at *°rt. Auch die italienische Luftwaffe Lin" d’e Aktionen gegen die feindlichen Ge‘en fortgesetzt und die Positionen des grP®rs zerschlagen. Batterien, Schützen-^ oen, Truppenkonzentrationen und Wa-Kaiib^'Urt^en VOn 80011,6X1 verschiedener N getroffen. nis 6 w y o r k, 5. Nov. Wie die amerika-He v bitter berichten, sei der langsa-marsch der Italiener auf griechi-Gebiet nach einer Auslassung der te f z‘? Stefani vor allem auf das schlech ^^irgsterrain, das äußerst ungünstige der und den hartnäckigen Widerstand fuhr ®riechischen Streitkräfte zurtickzu-Ferner wird italienischerseits ge-$te^’ t*a8 die italienische Luftwaffe ge-% Hafen von Saloniki, die Befe-ila"Ungsanlagen auf der Insel Korfu und ®re Ziele bombardiert habe, ft* h e n, 5. Nov. (Avala—Reuter.) — ity berichten, die von der griechisch-l fischen Front eingetroffen sind, hartes griechischen Truppen im Laufe Pogj^foigen Tages keine einzige ihrer 'honen aufgegeben. Es kam an mehre-Er» Lte**en auch zu Luftkämpfen, deren den L i8se noch nicht bekannt sind. In ejn Jäheren Gebirgslagen ist Schneefall itaM • en’ der die Offensivaktionen der Ionischen Truppen stark behindert. Wir,°Non, 5. Nov. (CBS) In London tjg. amtlich die Nachricht von einer bri-^ Truppenlandung auf Kreta bestä-Eretfl ® lliezu erklärt wird, wurden auf Mar! nicht nur Festland-, sondern auch g^^treitkräfte und Fliegervenjände 1 eh- °ndon, 5. Nov. (Reuter.) Jene grie-Warchen Streitkräfte, denen es gelungen auf' die Italiener zurückzuschlagen und flrn, Manisches Gebiet einzubrechen, be-ste„en Kortscha, d. L die Hauptsammel-kripG der italienischen Streitkräfte für den su/Sregen Griechenland. Korča befindet sChp 1reits im Schußbereich der grtechi-Wtirri GeSchütze. Ein ev. Fall von Korča oc e die gesamte Italienische Offensive Di« r .Oviecheniland in Gefahr bringen, dar f166*160 haben gestern 138 Italiener, 8 Offiziere, gefangengenommen, di« „.oviegstnaterial ist den Griechen in Hände gefallen. 12 ]0 n’ Nov. (Reuter) Gestern um jfgeben, öl Gre r wurde in Athen Fliegeralarm omh -.der 20 Minuten währte. Eine . e hei auf ein Arbeiterviertel. Ein n,-15 wurde hiebei getötet. Zwei Perso-wurden verwundet. iutrn«i° g.r 3 d> 5- Nov. (Avala.) Da in die Zwischen Gewässer zahlreiche Treib an en aus den ausländischen Gewässern stin Ctlwemmt werden, wurde die Be-slaJI!Un8 getroffen, daß sich der jugo-W'ipt?Sclle Seeverkehr nur tagsüber abzu-die s61" Während der Nacht dürfen v. hch-ffc nicht verkehren. In den minen-euchten Gewässern werden die jugo- r°'ldli dem Schiffe auf B®.eograd, 5. Nov. (Avala.) — Der chterstatter der »Vrem e« an der s‘ch . n Orenze sprach mit rumäni-en Reisenden, die gestern aus Salo- *awischen Behörden einen strengen Kon dienst einrichten, um das Treibminen zu Auflaufen verhin- näki eingetroffen waren. Die Reisenden erzählen, daß die Bevölkerung Saloniki verläßt und in die entfernter liegenden Ortschaften flüchtet, um dem italienischen Luftbombardement zu entgehen. Nachts hört jeglicher Verkehr auf. Tagsüber zeigen sich die Bewohner nur wenig auf den Straßen. Die Geschäftslokale und die Ban ken sind weiterhin geöffnet. Der Korrespondent desselben Blattes meldet vom Prespasee, daß der Nordabschnitt der italienisch - griechischen Front immer mehr an Bedeutung gewinnt. Beide Armeen haben starke Positionen bezogen. Die italienische Artillerie beschießt intensiv die griechischen Stellungen am Bigla-Paß, in denen sich die Griechen noch immer hatten, da es sich hier um einen strategisch sehr wichtigen Punkt handelt. Es scheint, daß augenblicklich dem Frontabschnitt Lerina-Kortscha, in de msich stark ausgebaute Stellungen befinden, weniger Wichtigkeit beigemessen wird. Sollten die Italiener die Front am Bigla-Paß durchstoßen, so dürften sich ihrem Vordringen keine größeren Widerstände mehr in den Weg stellen. Die griechischen Stellungen am erwähnten Berg sind äußerst wichtig und stellen einen der wichtigsten Schlüsselpunkte in den Operationen an der Nordfront dar. Der Verkehr zwischen Bitolj und Kortscha über die griechisch-jugoslawische Grenze wurde eingestellt, weil die nach Kortscha füh rende Straße unter italienischem Feuer liegt Beograd, 5. November. (Avala) Das Blatt »Politika« berichtet aus Djevdjelia, daß die italienische Luftwaffe gestern früh mehrere Male Bomben auf Saloniki abgeworfen hat, wobei auch Militärziele und Verkehrswege im Var-dartal getroffen wurden. Es erfolgten starke Detonationen, die auch auf jugoslawischem Gebiet deutlich vernommen wurden. Trotz des Feuers konnte der einzige Zug, der die Bahnstrecke bis zur jugoslawischen Grenze befährt, gestern in Djevdjelija eintreffen. Unter den auf jugoslawischem Gebiet eingetroffenen Reisenden befand sich auch der diplomatische Vertreter San Domingos in Griechenland. WiMik: „Ich werde unsere Männer nicht nach Europa schicken!" Sine letzte Versicherung des amerikanischen Präsidentschaftskandidaten / Wllkie will die Vräfidentichaftsperiode im Falle feiner Wahl auf acht Äahre beschränken Newyork, 5. November. (Avala— Reuter) Der republikanische Präsidentschaftskandidat W i 1 1 k i e hielt gestern abends eine für die amerikanischen Frauen bestimmte Rede, in der er u. a. sagte: »Wenn ich zum Präsidenten gewählt werde, so wird es meine erste Pflicht sein, die Vereinigten Staaten aus dem Kriege herauszuhalten. Ich werde eure Männer, Söhne und Brüder nicht auf die europäischen Schlachtfelder in den Tod schicken. Niemals werde ich die Vereinigten Staaten in den Krieg verwickeln, zumindest so lange nicht, bis eure Gegner im Kongreß es für richtig befunden haben, daß die USA am Kriege teilnehmen müssen. Washington, 5. Nov. (Avala— Reuter.) Der republikanische Präsident- schaftskandidat W i 1 1 k i e erklärte vor Pressevertretern, daß er im Falle seiner Wahl zum Präsidenten der USA dem Kongreß eine Gesetzesvorlage unterbreiten werde, wonach die Präsidentschaftsperiode auf acht Jahre beschränkt werden soll. N e w Y o r k, 5. November. (Avala-DNB) Der gestrige Tag stand im Zeichen der letzten Vorbereitungen für die heutige Präsidentenwahl. Die Interessen-nahme der Wählerschaft ist außerordentlich groß. Es herrscht die allgemeine Auf fassung vor, daß die Wahlbeteiligung viel größer sein werde als bei allen bisherigen Präsidentenwahlen. Man nimmt an, daß viel mehr als 50 Millionen Wäh- ler zu den Wahllokalen schreiten werden. In den einzenen Staaten sind die Wahlvorbereitungen abgeschlossen. Im Staate New York sorgen 120.000 Polizisten für die Aufrechterhaltung der Ordnung. Die Wahllokale sind vorbereitet, überall sind Maßnahmen zur Verhinderung ev. Fälschungen der Wahlergebnisse getroffen worden. Im Staate New York werden die Wahlen um 3 Uhr morgens mitteleuropäischer Zeit abgeschlossen sein. Das Wahlergebnis wird im Staate New York am 6. November zwischen 5 und 6 Uhr mitteleuropäischer Zeit bekannt gegeben werden. Das definitve Ergebnis der Präsidentenwahl wird man bereits um die Mittagsstunden des 6. November erfahren. Sin Wirtschafts bleck Zapan-SHina-Mandfchukuo? Tokio, 5. November. (Avala-Reuter). Wie das Nachrichtenbüro Domei berichtet, wird derzeit an einem Plan gearbeitet, demzufolge ein Wirtschaftsblock zwischen Japan, Mandschukuo und China gebildet werden soll. Dieser Block werde genügend stark sein, um die Unabhän-gikeit der drei Staaten vom Ausland zu sichern.. Der Plan soll auch ohne Rücksicht auf die eventuell eintretenden Schwierigkeiten zur Durchführung gelangen. Der Plan sieht gründliche Reformen in der Industrie aller drei Länder vor, ebenso auch große Erleichterungen gegenwärtigen Zahlungsverkehr. im Katastrophe eines amerikanischen Großflugzeuges Zehn Personen getötet - Ein Passagierflugzeug vom City zu Boden geschleudert Sturm bei Salt Lake Salt Lake City, 5. November. (Avala — Reuter) Ein amerikanisches Grossflugzeug ist auf dem Fluge von San Francisco gegen Osten bei Salt Lake City von einem Sturm erfasst und bei Centreville zu Boden geschleudert worden. Sieben Fahrgäste und drei Mitglieder der Bemannung fanden unter den Trümmern des Flugzeuges den Tod. Wie in diesem Zu- sammenhänge mitgeteilt wird, konnte die in den Sturm geratene Maschine bei Salt Lake City nicht landen. Demonstrationen in London. Lausanne, 5. November. Am Sonntag vormittags kam es nach hier eingelangten Meldungen vor dem Buckingham-Palais in London zu Demonstrationen, an denen meist die Bewohner des Londoner Ostens teilnahmen. Berittene Polizei verhinderte das Vordringen der zunächst ruhigen Demonstranten bis zum königlichen Palast. Als die Demonstranten riefen: »Gebt uns Brot! Gebt uns Kohle, Gebt uns Fensterglas!« versuchte die Polizei einzuschreiten. Eine Frau wurde von einem Pferd zu Boden geworfen. Die Demonstranten wurden derart wild, daß die Polizei die Waffen gebrauchen mußte, um die Menge zu zerstreuen. Sieben Demonstranten wurden verhaftet. Börke Zürich, 5. November. — Devisen: Paris 9.93%, London 17.10, Ncwytffk 4.31 Mailand 21.70, Madrid 40, Berlin 172.50, Stockholm 102.70, Buenos Aires 100%. Mittwoch den 6. November 1940. Tanger an Spanisch-Marokko Ast Der Anschluß als Besinn eines Konslikm m wefti chen MMelmeer zu betrachten^ London über Die Vorbereitungen zum Anschluß Tangers überrascht / Gm itahemfcoee " Boot in Tanger Fernando LaLtuea Mgeonas IBRALTAR unfaat te/Hmtni MAROKKO er* Madrid, 5. Nov. (DNB) Die spanische Regierung hat den Anschluß Tangers an Spanisch-Marokko durch ein Dekret formell durchgeführt. London, 5. Nov. (Reuter) Gestern ist in Tanger Oberst Just eingetroffen, der erklärte, er sei von seiner Regierung entsendet worden, um die militärische und zivile Verwaltung Tangers und des dazu gehörigen Gebietes zu übernehmen. In London ist diese Nachricht init Ue-berraschung und Verwunderung aufgenom men worden. Tanger — so wird in hiesigen Kreisen erklärt, — ist noch nicht spanischer Besitz, sondern steht nur unter Verwaltung eines Internationalen Aus- ein wachsam geworden. Sobald sie die ^ forderlichen Nachrichten über die des Obersten Just und die Anwesen des italienischen Tauchbootes haben v de, sollen sofort die ihr geeigneten 3 nahmen ergriffen werden. heit wef- scnusses, in welchem auch England seinen Sitz hat. Die spanischen Truppen hatten Tanger zwar am 14. Juni besetzt, um dort Ruhe und Ordnung zu gewährleisten, doch dürfte es kaum die Absicht Spaniens gewesen sein, den rechtlichen Charakter der Stadt zu verletzen. Tanger, 5. Nov. In Tanger ist italienisches U-Boot eingelaufen, welches im Sinne der Neutralitätsbestimmungen innerhalb von 24 Stunden den Hafen ver- ^ ^n miUKm DIUllulce^-lassen müßte, um widrigenfalls der Ent- nicht zu hoch anzusetzen sein. Die eK waffnung durch die spanischen Behörden Sche Regierung sieht man fieberhaft ^ zu entgehen. Wie aus London und aus müht, das Loch durch Aufkäufe jz.^-pi|2ä Gibraltar berichtet wird, ist die englische Aber wie, fügte er hinzu, wird es we wenn die Verluste anhalten? Das ^ sie seitdem entschieden getan, un ej. ! monatliche Abgang wird mit mehr a halben Million Bruttoregisterto . Regierung in diesem Zusammenhänge sehr Berlin: Die Achsenmächte Haben keinen Anlaß für die Vorbereitung von Friedensangeboten EIN DEUTSCHES DEMENTI Berlin, 5. November. Das Deutsche Nachrichtenbüro erließ die nachstehende Mitteilung: »Im Zusammenhänge mit den in der Auslandspresse neuerdings verbreiteten Meldungen über angebliche Friedensangebote der Achsenmächte ist in der Wilhelmsstraße auf die Anfragen der auslän- dischen Pressevertreter folgendes erklärt worden: Es ist nicht nötig, im besonderen darauf hinzuweisen, daß Deutschland deutschland. In Holland wurden 2 Häuser zerstört, wobei 2 Personen getötet und 2 verwundet wurden. In Deutschland wurden an drei Stellen Bomben abgeworfen, die jedoch keinerlei Schäden verursachten. Der Feind verlor gestern 3 Flugzeuge, während 2 eigene Maschinen vermißt werden. Die Besatzung-einer Kampfgruppe unter Führung ihres Kommandanten, des Hauptmannes Storp zeichnete sich durch erfolgreich ausgeführte Angriffe und Italien im Hinblick auf ihre jetzige i gegen britische Flughäfen und kriegs- außenpolitische und militärische Lage keinen Anlaß sehen für die Unterbreitung von Fridensvorschlägen an den Gegner.« Zwei britische Hilfskreuzer versenkt AUS DEM GESTRIGEN DEU TSCHEN KRIEGSBERICHT Berlin, 4. November. (Avala) DNB meldet: Das Oberkommando der Wehrmacht gab gestern bekannt: Das Unterseeboot unter dem Kommando des Kapitäns Kretschmer versenkte die beiden britischen Hilfskreuzer »Laurentic« von 18.724 RGT und »Pa-troclus« von 11.314 RGT. Damit hat das Unterseeboot des Kapitäns Kretschmer insgesamt 217.198 BRT versenkt und somit als zweiter Unterseebootkommandant mehr als 200.000 feindlichen Schiffsraums vernichtet. Die ungünstigen Witterungsverhältnisse haben unsere Luftwaffe nicht gehindert, ihre Angriffe auf London und andere kriegswichtige Objekte in England und Schottland, wenn auch in verringertem Umfange, fortzusetzen. In kühnen Tiefflügen griffen unsere Bomber einen Rangierbahnhof im nördlichen London an und trafen Eisenbahngebäude und Verkehrseinrichtungen. Auf dem Rückflug brachten sie durch Maschinengewehrfeuer mehrere Abwehrbatterien zum Schweigen. Die Angriffe auf britische Flughäfen natten auch gestern Erfolg. Die Anlagen auf dem Flugplatz in Stratishall stehen in Flammen. In Wattisham wurden Ma- gazine und Flugzeuge vernichtet. Ferner wurden noch Flugplätze und kriegswichtige Industrieziele, besonders in Schottland erfolgreich bombardiert. Bei Irland und an der Ostküste von Schottland griffen Kampfgeschwader einzeln und im .Geleitflug fahrende Schiffe an, wobei ein Handelsschiff von 19.000 Rgt einen schweren Treffer erhielt. Bei Kinaird-Keada wurde ein Zerstörer, ein Wachtboot, ein großes Handelsschiff und ein Frachtdampfer schwer getroffen. Britische Flieger unternahmen nur vereinzelt Flüge nach Holland und Nord- wichtige Ziele in London besonders aus. Azana gestorben Vichy, 5. November. (Havas) Der ehemalige spanische Staatspräsident Manuel Azana ist in Montauban (Frankreich) im Alter von 60 Jahren gestorben. munr, uas loui uunu numauiv „e alteter und unwirtschaftlicher Fahr? in Amerika zu stopfen, aber das Tropfen auf den heißen Stein, un , Neuschiffbau kann ebensowenig die ^ ken füllen. Besonders nicht in Eng selber, wo nach neutralen Sehätzu^^ 30 Prozent der Schwerindustrie Bomben außer Gefecht gesetzt ist, besä11; ders in den großen Wefthäfen Livefp00' Glasgow, Newcistle und ändern. Auf diesem Wege, der auch die j ja knappung der Lebensmittel in Eng» . • -1- Ll.VOt n« ^ t. sich schließt und zu der amtlichen - „ Stellung führte, daß Deutschland vten besser mit Rohstoffreserven versorg als England, geht also die Zermüi ihren Weg. Was von Schiffen denr ^ Unterseebooten u. Hilfskeuzem etng u_ findet die Heimathäfen durch Bran ' Sprengbomben zerstört oder desorg ^ siert vor, die Bahnverbindungen ver die Zielbahnhöfe vielfach in Trümm _ die Werkstätten größtenteils zersci blaßen- tlich' Der deutsch-englische Krieg zur See Wien, November. (UTA). Der Seekrieg zwischen ungleich starken Gegnern pflegt selten zu den Höhepunkten entscheidender Schlachten zu führen. Selbst wo die Waffen annähernd gleich waren, wie in den Napoleonischen Kriegen, unterbrachen nur wenige große Kampftage das Einerlei des Kleinkrieges und der Zu den Vorgängen m Griechenland Ein Blick auf Schloß Achilleion auf der Insel Korfu, die in den jüngsten Operationsberichten wiederholt genannt wurde. Blockade. Dasselbe wiederholte sich im Weltkrieg und jetzt wieder. An die Stelle der Schlachtentscheidung tritt das angestrengte Bemühen um Zermürbung des Gegners, die systematische Vernichtung seiner Handelsschiffahrt und Zufuhren, die stetige Verminderung seiner Kampfkraft im Kleinkrieg. Der finnische Admiral von Schoultz, im Weltkrieg Verbindungsoffizier der russischen Marine bei der britischen Flotte, gab kürzlich sein Urteil dahin ab, daß etwa die Hälfte der britischen Handelston nage als Totalverlust anzusehen sei. Das deckt sich etwa mit der deutschen Schätzung von sechs Millionen Bruttoregistertonnen versenkten Schiffsraumes, ziemlich genau die Hälfte der britisch-eigenen, und etwa 30 Prozent der gesamten für England durch Zugriff oder Charterung ursprünglich verfügbaren Tonnage. Der Schiffahrtsminister Cross hat zwar behauptet, es kämen immer noch monatlich fünf Millionen Gewichtstonnen Zufuhren herein _ statt normal sechs Millionen —, und damit sei auszukommen. Mit Recht fragt die englische Oeffen keit, genau wie im Weltkrieg, wo e1§ lieh die englische Flotte bleibt. ^ Als Deutschland im April die Besetz ^ Dänemarks und Norwegens Furcht . und damit dem Gegner zuvorkaim, e^£, sich für diesen einen Zwang, seine ^ streitkräfte einzusetzen, während e ^ bis dahin zurückhaltend schonte. J ^ nahmen die Verluste Englands |( krieg an der norwegischen Küste sC , zu. Dann gab es das Desastre von ^ kirchen. Solche Aderlässe kann selb ^ ne mehrfach überlegene Seemacht au j Dauer nicht vertragen, und der 6 auf die französischen Kriegsschiff Portsmouth und Alexandria und der berfall auf Oran am 3. Juli Lotten ^ anderm auch den Zweck, die gelicn Reihen wieder aufzufüllen. Daraus ^ dann dank der enttäuschenden Ha ^ der französischen Besatzungen n'f« j,0n-geworden, und mit fremden Sohift® ^ struktionen, ohne die zugehörigen ten und Munitionsmagazine, karm ohnehin nicht viel anfangen. InzW|s ^ hat Deutschland außer den norats „ Häfen' noch die flandrischen und u-3' - sischen besetzt und damit die wir . des Krieges mit Unterseebooten Schnellbooten noch gesteigert. 134 Milliarden Franken Kriegskosten- ^ V i c h y, 5. Nov. Tass berichtet- H3^ amtlichen Berichten belaufen sich ^ Kriegskosten Frankreichs seit 1* Ja 1940 auf 134 Milliarden Franken. Exkönig Carol in Madrid. ^ Madrid, 5. Nov. Reuter berichtet- ^ könig Carol von Rumänien hat sich Sevilla nach Madrid begeben. ans Die deutsch-belgischen Kulturtieziehtiog Brüssel, 4. November. (Avala-D^^ Die Wiederherstellung normaler Ver nisse in Belgien hat die Verstärkung deutsch-belgischen Kulturbeziehungen Folge gehabt. In letzter Zeit verans a he Kapellen und Orc, Belgien, während an r seiis ueigrscne Künstler in Deutscn gastieren. Ueber Einladung der ^ril®s . £ kgl. Oper wird in der nächsten ' 0 das Ensemble der Kölner Oper Gastspi in Brüssel und Antwerpen absolvieren- zahlreich deutsche ster Konzerte in seits belgische Künstler si in Lava! wiederum in Paris MarschaN Vetain begibt sich auf eine änfpeftionsreife / Was Wirb Der 11. November bringen ? / Die deutsche GteNungnahme rj ^ e n k, 5. November. (Avala) DNB beeiltet; Der Vizepräsident des Minister-es und Außenminister Pierre Laval r.Ird sich heute oder Mittwoch nach Pa-Js begeben. Wie ferner aus Vichy be-I cmet wird, wird sich Marschall P e -a 1 n auf eine längere Inspektionsreise in as unbesetzte Gebiet begeben. Als erste aPPe der Reise ist Toulouse angegeben Worden. ^udapest, 5. November. Wie in ^errichteten Kreisen verlautet, werden g kürzester Zeit diplomatisch-politische j.re'gnisse von großer Tragweite eintre-^n’ Ereignisse, die für die weitere Zu-wmenarbeit zwischen Deutschland, (^ankreich und Italien von größter Bettung sein werden. Angeblich wird am s,' November, dem Tage des Waffenstill, ^andes, ein feierlicher Akt über diese sammenarbeit eröffentlicht werden. ^ E e r 1 i n, November. (UTA). In Aus-^'rkung der Begegnung zwischen Adolf 111 e r und dem französischen Staats-e Petain, die vorwiegend einer ^^sätzlichen Erörterung der europäi-„ en Seite des französischen Problemes ri - haben in den letzten Tagen in Pa-® konkrete deutsch-französische Begehungen stattgefunden. Von französi-her Seite waren an diesen Besprechun-jv11, die mit den militärischen und zivi-y.n deutschen Behörden geführt wurden, 1ZePräsident L a v a 1 und zwei weitere • e r 1 i n, November. (DNB) Der mili-",r'Sche Mitarbeiter des Deutschen Nach-uC 'enhüros General Dr. h. c. G 1 a i s e-i;°rs*enau berichtet: Der Ablauf der |.atnp!handlungen während der zurück-^ ^fielen achten Woche der verstärkten ^hangriffe auf Großbritannien beweist, . die Schlacht um England mit unveränderter Heftigkeit weitergeht. Unge-^unier Angriffsgeist und zähe Ausdau-'M Zerstören der gegnerischen Vertei-^SUngskraft sind die wesentlichen Merk-ale dieses ungeheuren Ringens. Seit P"1 7. September, dem Beginn der Ver-j e ;UnSsflüge, lag zu jeder Stunde die ’t.ative eindeutig auf deutscher Seite. •j.16 deutsche Wehrmacht allein schreibt 2ieiI,Po und Wucht der Einsätze vor, sie tjea*■ gleichsam die Register des gewal-gen Angriffsinstruments nach ihrem Er. essen> sie läßt die Angriffshandlungen - und abschwellen, wie sie es im Ausblick für erforderlich hält. Die ver-P nSene Woche entsprach vollauf dieser Umstellung und ließ den Gegner keinen gpgenbück zur Ruhe kommen. Mit den aume sind seit jenem 7. September w C*1 die Hoffnungen der Briten kahl ge-te°rt*en’ es könnte ihnen die fortschrei-•J^e Jahreszeit mit ihrem schlechten etter aus der Rolle eines bequemen P . kostenlosen Bundesgenossen der ngländer verdrängt. Die hervorragende usbildung der deutschen Flieger und 12 technische Vollkommenheit der deut-chen Flieger werden mit Sturm, Kälte ^ Regen fertig, und schlechter Sicht, Regnen unsere Kampfmaschinen immer. le|1r durch kühn durchgeführte Tiefan. I die nur die Treffsicherheit zu er-°nen vermögen. Nicht nur bei jedem Etter, sondern auch zu jeder Tageszeit unle England in der zurückliegenden n ouhe angegriffen. Keine Jäger und kei-e E*ak konnten die deutschen Kampf-eroände auf ihrem Siegeszug über Eng-nd aufhalten. n zahlreichen Luftkämpfen bewährte Kn erneut die Ueberlegenheit der deut-in en Jagdflugzeuge. Umgruppierungen J! der Abwehr vom Boden erwiesen sich s wirkungslos. Wo man die Flak ver-X arkte, mußte man anderswo Werke vom j lutz entblößen. Keine Sperre vermoch c unseren Kampfmaschinen den Weg zu en vorgesehenen Zielen zu verlegen. Un- Mitglieder der französischen Regierung beteiligt. Während seines Aufenthaltes in Paris gab La val vor Vertretern der internationalen Presse eine formulierte Erklärung ab, in der er die Besprechungen als eine Folge der geschichtlichen Zusammen künfte von Montoire bezeichnete. Die französische Regierung prüfe gegenwärtig die Frage, in welcher praktischen Form eine deutsch-französische Zusammenarbeit im Interesse Frankreichs, Deutschlands und Europas dienen könne. Vizepräsident Laval hob hervor, daß die erste Fühlungnahme in einer Atmosphäre der Courtoisie erfolgt sei, die er als ungewöhnlich für den Tag nach einer Niederlage bezeichnete. Er machte aber kein Hehl daraus, daß noch ein langer Weg zurückzulegen sei, um zu einer Regelung aller gemeinsamen Probleme zu gelangen. In diesem Zusammenhänge wies er insbesondere auf die Schwierigkeiten hin, die in der Fortdauer der militärischen Operationen begründet wären. Ueber den Inhalt der Pariser Besprechungen äußerte sich Laval mit großer Zurückhaltung. Er teilte indessen mit daß in zahlreichen Punkten präzise Fragen gestellt worden seien, auf die in Kürze eine Antwort gegeben würde. Aus seinen Darlegungen ging hervor, daß inbesondere die Fragen der Gefangenen, der Demarkationslinie und der Besatzungskosten zu den erörterten Themen gehören. ter diesen günstigen Vorbedingungen machte die Zerstörung militärischer Anlagen und wehrwichtiger Betriebe, wie aus den Wehrmachtberichten der letzten sieben Tage im einzelnen hervorgeht, große Fortschritte. Der Angriffsraum umfaßte wieder alle Teile der Insel bis zur Nordküste Schottlands. Dabei trat neben dem Schwerpunkt London ein anderes Gebiet in den Vordergrund der deutschen Luftangriffe. Es umfaßt grob gesprochen, den Raum von Liverpool — Manchester Birmingham — Coventry. Hier treffen die Schläge der deutschen Luftwaffe gleichzeitig die Rüstung und die Versorgung des Landes in empfindlichster Weise. Liverpool und Manchester besitzen riesige Häfen, die für die Ein- und Ausfuhr von höchster Bedeutung sind. Im ganzen Gebiet aber finden wir eine Konzentration der auf Eisen und Kohle aufgebauten Schwerindustrie sowie der verarbeitenden Industrie für jeden Rüstungsbedarf. Die Kombinierung der Angriffe auf Häfen und Industriezentren erhöht ihre verheerende Wirkung beträchtlich. Auch wird dem Versuch einer Entlastung Sarajevo, 5. November. Der bekannte kroatische Politiker und Schriftsteller Dr. Mile B u d a k veröffentlichte in der »Muslimanska S v i j e s t« einen Aufsatz, in welchem er die Rücksiedlung der in anderen Staaten angesiedelten Kroaten fordert, wobei der Verfasser auf das deutsche Beispiel hinweist. Er schreibt u. a.: »Heute ist es einmal so: Jedermann muß nach Hause! Auch wir Kroaten haben unsere Landsleute in allen Nachbarstaaten verstreut und deshalb müssen wir daran denken, sie zur Heimkehr zu bewegen. Obzwar diese Kroaten, wie z. B. im Burgenland, schon jahrhundertelang dort leben, ist es doch Im Hinblick auf die grundsätzliche Ausrichtung der französischen Politik und ihre freiwillige und planvolle Einordnung in das neue Europa ist die Erklärung La-vals von Bedeutung, daß Frankreich sich von nun an gegen die fremden Einmischungen schützen und allein in Freiheit die Veranwtortung für sein Handeln tragen werde. Diese Haltung dürfte den Voraussetzungen und Erwartungen entsprechen, die nach deutscher Ueberzeugung für die Neugestaltung der politischen Ord nung in Europa maßgebend sein müssen. Die leitenden Gesichtspunkte, unter denen man in Berlin die gegenwärtige Lage zwischen Deutschland und Frankreich sowie ihre zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten betrachtet, sind in letzter Zeit von maßgebender Stelle wiederholt hervorgehoben worden. Die Tatsache, daß Frankreich den Krieg begonnen und verloren und infolgedessen für die Folgen aufzukommen hat, ist danach der Ausgangspunkt aller weiteren Uebelegungen und Regelungen. Die politischen Notwendigkeiten, die sich auf dieser Linie ergeben, sind für die deutsche Beurteilung ebenso klar wie umgekehrt deutlich der Wille sichtbar geworden ist, dem unterlegenen Gegner ritterlich zu begegnen und seine Ehre unangetastet zu lassen. Man darf annehmen, daß auch auf französischer Seite über diesen realen Ausgangspunkt der weiteren Entwicklung volle Klarheit besteht. der stark mitgenommenen Häfen an der Ostküste durch verstärkte Benutzung der Westhäfen hiedurch energisch entgegengearbeitet. Die englischen Häfen erfuhren aber auch in der letzten Woche eine für den Gegner höchst verderblich »Entlastung« N e w y o r k, 5. Nov. (Avala.) Reuter berichtet: Die jüngsten Wahlreden R o o-s e v e 11 s und W i 11 k i e s bedeuten den Höhepunkt eines der bedeutsamsten Wahl kämpfe in der Geschichte der Vereinigten nicht ihre wahre Heimat. Sie werden zu den Heimstätten ihrer Väter zurückkehren müssen. Das ist heute unangenehm und auch schwierig, aber heute ist dies ein gerechtes Gesetz. Wir sind glücklich" darüber, daß unsere Moslims die gefährliche Propaganda unserer nationalen Feinde überwunden haben, die ihnen die Aussiedlung nach der Türkei rieten, denn eine solche Aussiedlung wäre nicht das, was jetzt geschieht. Das konfessionelle Band ist zwar schön, es ist aber kein Blutsband. Nur das Blut bindet die Völker, so viele Konfessionen sie auch auf-weisen mögen«. durch die Versenkung unersetzlichen Handelsschiffsraumes. In den großen Erfolgen der deutschen Gegenblockade sind Kriegsmarine und Luftwaffe beteiligt. Sie haben die Stellung des Monats Oktober als Rekordmonat hinsichtlich der Vernichtung feindlicher Schiffe weiter befestigt. Hervorragende Leistungen bedeuten vor allem die Schiffsversenkung durch ein deutsches Kriegsschiff in überseeischen Gewässern, die Vernichtung des zweitgrößten englischen Transportschiffes von 42.000 BRT »Empress of Britan« durch Bombentreffer und Torpedierung, sowie die Fernangriffe deutscher Kampfflugzeuge auf Geleitzüge im Atlantik, bei denen mehrere Handelsschiffe auf den Meeresgrund geschickt wurden. Während die systematische Zerstörung der Produktionsbasis für die gegnerische Industrie große Fortschritte machte, erfuhr auch die gründliche Verminung britischer Häfen durch Marine und Luftwaffe keine Unterbrechung. Sie erschwert zu ihrem Teil die Versorgung des Landes mit Rohstoffen und Kriegsmaterial. Am 24. Oktober erfolgten zum ersten Male Luftangriffe italienischer Kampfverbände gegen England. Die italienische Luftwaffe sieht sich nunmehr in die Lage versetzt, von der Absprungbasis im besetz ten Gebiet Vergeltung für die Bombardierung oberitalienischer Städte zu üben und damit die Waffengemeinschaft der Achsenmächte durch einen Beitrag zur Niederringung des englischen Mutterlandes zu bekunden. Die italienischen Vergeltungsangriffe wurden inzwischen fortgesetzt. Während der letzten Woche hat sich somit die Lage der britischen Insel in jeder Hinsicht weiter verschlechtert. Die Rüstungskapazität verringert sich mit jedem deutschen Angriff, die Versor-gungsamlage ist gleichzeitig wesentlich erschwert und die RAF leidet täglich große Einbußen. Sie erfüllen somit vollauf ihren Zweck und sie werden mit gleicher, sich ständig verstärkten Wirkung weitergeführt. Lebensmittelrationierung in Bulgarien. Sofia, 5. Nov. Das Ennährungsfkom-miissariat hat eine Reihe von Rationierungsmaßnahmen durchgeführt. Pro Person und Tag wurden u. a. folgende Rationen bewilligt: 200 Gramm Käse, 100 Gramm Teebutter und 200 Gramm Rindschmalz oder Schweinefett. Staaten. Die Erfolgsaussichten der beiden Hauptkandidaten sind nicht im geringsten klargestellt. Die früher veröffentlichten inoffiziellen Enqueten haben jetzt keine Giltigkeit, da in den letzten Tagen einige Ver änderungen von sich gegangen sind, so daß jeder der beiden Kandidaten einige Anhänger auf dem früher gegnerischen Lager erhielt. Wie die Kenner der politischen Verhältnisse erklären, werden diesmal die politisch nicht orientierten, keiner Partei ungehörigen Wähler, die Entscheidung fällen. Mit diesen Leuten aber können weder die Demokraten noch die Republikaner sicher rechnen. Starken Einfluß auf die Wahlaussichten hat auch die Einführung der allgemeinen Militärdienstpflicht ausgeübt. Das wird auch auf die Entscheidung der Frauen einwirken, die 40% der Wählerschaft «üusmachen. Die Demokraten sind sehr optimistisch. Der Demokrat F 1 y n n meint, Roosevelt werde mindestens 427 Elektorenstimmen erhalten. Die Republikaner schätzen Will-kie auf mindestens 324 Stimmen ein. Wie bereits berichtet, zählen die Vereinigten Staaten 50 Millionen Wähler. Auf Grund des Wahlergebnisses werden der Präsident und der Vizepräsident, 32 Senatoren (ein Drittel des Senats) und das gesamte Repräsentantenhaus (35 Mitglieder) gewählt. Die größte Stütze Roosevelts liegt im amerikanischen Süden. Es ist daher atf- Die Schlacht um England ln ber achten Woche ber verstärkten Luftangriffe ging der Kampf mit unverminderter Heftigkeit weiter Blut und Boden bei den Kroaten DR. BUDAK RUFT DIE BURGENLÄNDISCHEN KROATEN HEIM NACH KROATIEN. — KONFESSIONELLE ODER BLUTMÄSSIGE BINDUNG. — DIE KROA-I TEN HABEN SICH DER DEUTSCHEN AUFFASSUNG VOM VOLKE GENÄHERT 50 Millionen Wähler schreiten heute zur Llrne ROOSEVELT UND WILLKIE HABEN FAST DIE GLEICHEN CHANCEN? — EINE ENGLISCHE VORAUSSAGE. — DIE ENTSCHEIDUNG DES AMERIKANISCHEN VOLKES WIRD VON ZAHLREICHEN IMPONDERABILIEN ABHÄNGEN. — DIE FRAUEN WERDEN ANGESICHTS DER EINFÜHRUNG DER ALLGEMEINEN MILITÄRDIENSTPFLICHT STARK INS GEWICHT FALLEN. — ROOSEVELT UND WILLKIE HOFFEN AUF DEN SIEG. zunehm-en, daß neben dem »festen Süden« für den Demokraten auch die Staaten der Westküste stimmen werden. Will kie hat das Gros seiner Wähler im Nord osten und im sogenannten »mittleren Westen«. 1937 wurden 257 Demokraten und 162 Republikaner gewählt. Washington, 5. Nov. 50 Millionen Wähler werden heute den Präsidenten der Vereinigten Staaten wählen. Der europäische Krieg hat die amerikanischen Wähler stark beeindruckt. Niemand kann daher genau wissen, wem das Schicksal den Sitz des Präsidenten zuweisen wird. Roosevelt und Willfcie sind optimistisch gestimmt und hofft jeder auf seinen Sieg. Die Demokraten und die Republikaner haben ausgerechnet, daß die Kosten der Wahlkampagne sich auf rund hundert Mil Honen Dollar stellen. Das Endergebnis wird in der Nacht vom 5. zum 6. d. M. zwischen 2 und 5 Uhr morgens bekannt sein. Aus Stadl und UnujctmnO Maribor. Dienstag, den s. November Der Oktober war kW und naß WETTERÜBERSICHT ÜBER DEN VORMONAT. und Nach Aufzeichnungen der hiesigen Wetterwarte war der abgelaufene Monat Oktober im allgemeinen etwas kühler als im Vorjahr, dagegen bedeutend niederschlagsreicher; er brachte uns auch den ersten Schnee. Was die T emperatur betrifft, war der wärmste Tag der 3. Oktober nachmittags, als die Quecksilbersäule im Schat tan auf 23.6 Grad Celsius emporkletterte malhöhe von 12 Zentimeter erreichte. Für unsere Gegenden war es eine Seltenheit, daß schon so früh reichlich Schnee fiel. Im Vorjahr war der Oktober bedeutend weniger naß u. hatte noch keinen Schneefall gebracht. Der Luftdruck bewegte sich im abgelaufenen Monat zwischen 744.2 und 719.1 Millimeter und betrug die Spannung demnach 25.1 Millimeter bei einem durch- dem den und allen Kleinkram an Sorgen Kümmernissen von sich abschütteln. Nein, es wäre falsch, jetzt, wo eS ,e Winter entgegengeht, das Wochen«^ nun völlig umzugestalten und zu H zu verleben. Der gründliche Aufenthal ^ Freien ist umso wichtiger, als jetz • dem raschen Kürzerwerden der Ta&6’ - f Feierabend kaum noch Zeit übrig h zu einem Spaziergang, wie ihn im S mer wohl jeder am Abend macht, wie schön ist es auch in dieser Zeit dr ßen in der Natur. Man muß nur die Aug ^ auf machen und sehen, dann erlebt m > daß die Natur zu allen Jahreszeiten* Graiski bringt ab Mittwoch, den 6. bis Montag, den 11. November den herrlichsten LOUIS TRENKER-FÜm DER FEUERTEUFEL Kartenvorverkauf täglich von 10 bis 12 Uhr erfüllte Liebesfilm „DANKO PIŠTA. eigenen Schönheiten besitzt und daß 6 keine Zeit im Jahre gibt, wo es unlolm Wald und Feld hinauszugefl ' Deutsch-englische Volemik Berlin, 5. November. (Avala-DNB). Die Berliner Presse vermerkt mit starker Interesseonahme die Rundfunkrede des englischen Marineministers Alexander, worauf darauf hingewiesen wird, daß diese Rede unmittelbar auf die Rundfunkrede des Lords Chattfields gekommen sei, die in der deutschen Presse als Urteil eines angesehenen und nüchternen Fachmannes eingeschätzt wurde. Die Blätter sind der Ansicht, Lord Alexander habe nur deshalb gesprochen, um den Eindruck der Rede Lord Chattfields zu mildern. Der »Völkische Beobach-t e r« schreibt, Alexander sei sehr ungeschickt gewesen. Einerseits behaupte Alexander, daß die Hauptlinien des Weges zum Siege bereits fixiert seien, andererseits erklärte er, daß das englische Volk jetzt die Bedeutung der Bombardements erkannt habe. Charakteristisch sei auch jener Satz der Rede, in dem es heißt, England wäre den USA dankbar, wenn die Vereinigten Staaten an Engalnd neue Zerstörer liefern würden. Auch diese Erklärung ist dem »Völkischen Beobachter« zufolge kein Zeichen von Macht und Domination im Mittelländischen Meere. Das Blatt erinnert sodann an die Worte Churchills, der u. a. sagte, daß von den deutschen Verbänden, die England anfliegen, nur eine oder zwei Maschinen über London erscheinen. Das sei verwunderlich, und zwar umso mehr, als die Regierung an alle Engländer über 30 Jahren appellierte, sich zum Feuerwehrdienste zu melden, weil die bestehenden Feuerwehren für das Löschen der Brände und das Wegräumen der Häusertrümmer nicht mehr genügen. Unter dem Titel »Wir können nicht mehr zurück« — das sind die Worte Lord Alexanders — bringt der heutige »Montag« einen Kommentar, in dem es heißt, daß der Erste Lord der Admiralität mit keinem Sterbenswörtchen versucht habe, den Inhalt der Rede Lord Chattfields zu berühren. Alexander habe jedenfalls eine neue Entdeckung gemacht, wenn er behauptet, es geht im wahren Sinne des Wortes um einen Kampf auf Leben und Tod, einen Kampf, in welchem halbe Maßnahmen unmöglich seien. Das englische Volk müsse alles unternehmen, um alles zu gewinnen oder alles zu verlieren. Aus diesen Worten, so schreibt der »Montag«, erkennt man bereits die Angst der englischen maßgeblichen Kreise vor 'en Folgen dieses Ringens. Heute Sitzung der Donaukommission. Bukarest, 5. Nov. (Avala.) — DNB berichtet: Die Donaukommission ist heute zur Fortsetzung ihrer Beratungen zusammengetreten. »Mein Mann und ich haben ein gemeinsames Bankkonto.« »Gibt das kein großes Durcheinander?« »Nein, durchaus nicht! Wir haben alles streng 1 eingeteilt. Mein Mann zahlt nur ein, und ich hebe nur ab!« und wir stellenweise geradezu eine Julihitze zu spüren hatten. Am kühlsten war es dagegen am 20. Oktober morgens, als das Thermometer kaum 3.7 Strich über Null aufwies. Die Temperaturspannung betrug demnach 27.3 Grad. Die Temperatur sank im Vormonat an acht Tagen unter Nullpunkt. Sehr kalt war auch der 29. Oktober, an dem das Quecksilber nicht über den, Nullpunkt hinaufkletterte. Durchschnittlich bewegte sich im abgelaufenen Monat die Temperatur bei 9.1 Grad. — Im Vorjahr war der Oktober etwas wärmer und betrug die Maximaltemperatur 26.8 und die Minimaltemperatur —1.8 Grad; auch gab es weniger kühle Tage. Der Nieder schlag war im Vormonat reichlich. Es gäb 16 Tage mit Niederschlag, der insgesamt eine Höhe von 141.8 Millimeter erreichte, pro Regentag 7.9 und pro Monatstag 4.6 Millimeter. — Der 26. Oktober hatte gar 39.6 Millimeter zu verzeichnen. An drei Tagen schneite es auch und lag die Schneedecke drei Tage auf der Erde, wobei sie eine Maxi- schnittlichen Barometerstand von 737.3 Millimeter. Die relative Luftfeuchtigkeit bewegte sich im Vormonat zwischen 53 und 100 Prozent, sodaß durchschnittlich eine Feuchtigkeit von 86.5% festzustellen war. Was die Bewölkung betrifft, so stellte sich diese im vorangegangenen Mo nat auf 6.9 Zehntel des mit Wolken bedeckten Himmels. Stark bewölkte Tage gab es 17, vorwiegend klare 6 und vollkommen klare Tage nur einen einzigen. Die Charakteristik des Monats lautet: Die ersten Oktobertage waren vorwiegend warm, die Monatsmitte sehr klar und sonnig, die letzten Oktobertage hingegen muteten ganz winterlich an. Der Oktober brachte uns an fünf Tagen Reif, der an den Kulturen einigen Schai-den anrichtete. Hinsichtlich der W i n d i g k e i t wäre zu sagen, daß der Oktober im allgemeinen ziemlich still war. Ganz stille Tage gab es fünf und wog der Westwind vor. Nimmt die Hundewntumaz kein Ende? Wie bekannt, wurde schon vor mehreren Monaten über das Maribor Stadtgebiet die Hundekontumaz verhängt. Seit dieser Zeit ist kein weiterer Fall von Tollwut verzeichnet worden. Die Hundebesitzer fragen sich deshalb mit Recht, warum die Hundekontumaz nicht schon zur Gänze aufgehoben wird. Es ist wohl anzuerkennen, daß die städtischen Veterinärbehörden schon vor einigen Wochen die strenge Hundekontumaz durch die einfache Hundesperre ersetzten, doch wäre es jetzt schon an der Zeit, daß die Hunde von diesen Qualen endlich vollkommen befreit werden, zumal kein Grund zur Aufrechterhaltung dieser Maßnahmen mehr vorliegt. Der GchriMeller und die Gesellschaft Vorlrag des Universitätsdozentein Dr. Anton Ocvirk aus Ljubljana in der V olbsuniversitä t In einem einstündigen. meisterhaften Vortrag hat Dozent Dr. Ocvirk das obgenannte Thema gründlich und interessant behandelt und mit vielen Beispielen aus der heimischen und Weltliteratur beleuchtet. Der Schriftsteller und das Publikum sind zwei Faktoren, die beständig auf einander wirken, in der ganzen Skala von der Umjubelung bis zur kühlen Ablehnung. Es gibt keinen Schriftsteller, der nicht die Note seiner Zeit an sich trägt, auch dann, wenn er mit der Umweltkämpft oder sich von ihr ganz abwendet. Viele Beispiele zeigen, wie mancher Schriftsteller von der Mitwelt nicht verstanden wurde und erst später zur Geltung kam. weil er seiner Zeit vorauseilte oder ihr fremde politische, soziale und ästhetische The- matik gebracht oder in einen fremden Stil gehüllt hat. Ausführlicher zeigte der Vortragende dieses Missverhältnis aus der slowenischen Literatur an Prešeren und Koseski. Aber auch die Gesellschaft will beim Schaffen des Künstlers mitbestimmend sein. Dieses beständige Spiel wechselseitiger Beeinflussung zwischen dem Schriftsteller und seiner Mitwelt bedingt das Wachstum und den Fortschritt der Literatur, aber auch der geistigen Richtung der betreffenden Zeit. Der Vortrag war mit einer Menge von Zitaten gewürzt und wurde von den zahlreichen Zuhörern mit Verständnis und Dank entgegengenommen. Winterliches Wochenende Im Sommer ist es für alle Menschen ganz selbstverständlich, daß sie das Wochenende soviel als möglich im Freien verbringen. Die Wanderfahrt auf Schusters Rappen oder mit dtern Rad lockt hinaus in die Natur, oder man sitzt zumindest den ganzen Tag irgendwo im Grünen, im eigenen Gärtchen oder am Wasser oder in einem kleinen ländlichen Wirtshausgarten. Wenn Sommer und Herbst zuende gingen, sieht das aber alles anders aus. Es ist nicht mehr mit dem Sitzen im Freien — jetzt heißt es dafür tüchtig laufen! Gerade diese Zeit aber, der Spätherbst, ist für Wanderungen wie geschaffen. Frische Luft brauchen wir alle genau so wie das tägliche Brot, ganz besonders dann, wenn wir die Woche über täglich viele Stunden in geschlossenen Arbeitsräumen sitzen oder stehen. Da müssen am Sonntag gründlich die Lungen ausgespült werden von dem Staub der Arbeit und zugleich soll auch die Seele weit wer- ware, in Nun stehen die Laubbäume kahl und auf den Wegen raschelt das troc Herbstlaub. Braun und umbrochen 1 der Acker und manchmal biegen s Baum und Strauch im Herbststurm- ^ kann man gerade im Spätherbst die ne liebsten Wolkenbildungen beobacn ’ wie sie kaum eine andere Jahreszeit tet. Es ist immer ein gewaltiger Ein® wenn der Herbstwind dunkle Wo über den grauen Himmel jagt, und Erlebnis ist keineswegs weniger 5 als ein letzter leuchtend blauer Herl bsttag noch zwischen Herbst und Winter, der -- j einmal die Natur wie in Gold g6*3 aufleuchten läßt. . „ Auch in diesen späten Herbstwoc lautet das Gebot für das Wochenen , Hinaus in die Natur! Niemand sollte sich abhalten lassen, wenn wirklich oianP das Wetter unfreundlich aussieht. W« angezogen und auch für Regen geni5 > werden uns Wind und Wetter wenig haben. Jeder aber wird von solch ef Hebstwanderung erfrischt und mit ne Kräften wieder heimkehren. Ergänzung der Mieterschutz' Verordnung Teilweise Gültigkeit der früher erfolg*60 Kündigungen. Der Ministerrat hat jetzt eine der am 17. Oktober d. J. erlassenen Ordnung über den Mieterschutz hinsic^. lieh der Giltigkeit der vor dem Inkraf u ten der Verordnung (19. Oktober d. r erfolgten Kündigungen erlassen. n Darnach haben die vor dem erwähn Stichtag erfolgten gerichtlichen , gungen der Wohnungen und Geschäfts kale im Sinne der Verordnung Gütig* ’ falls sie noch nicht rechtskräftig §e^er. den sind. Dasselbe gilt von den aul gerichtlichen Kündigungen, falls sie zum Stichtag noch nicht in Kraft. ßc ten sind. Auf alle übrigen Kündigung beziehen sich die Bestimmungen der _ Ordnung über den Mieterschutz ^ j sofern sie rechtskräftig bzw. gütig und haben die Mieter zur festgesetr Zeit die Wohnung bzw. das Lokal zu ra men. Eine halbe Million Brandschaden Am gestrigen Montag brach in der.G^ treidehafer des Besitzers und Gastwü Ivan K u m e r in Kapla bei Sv. JOT Taboru aus bisher noch nicht eruie Ursache ein Brand aus, der sich j"aS ausbreitete und bald große Dimension^ annahm. Das Feuer zog auch die benac barte Harfe in Mitleidenschaft und Y breitete sich schließlich auf das schaftsgebäude, das gänzlich eingeäsc wurde, da das gehässige Element in Wirt' inert den dort aufgestapelten Futtervorräten liehe Nahrung fand. Dem Eingreifen dej Nachbarn und der Feuerwehren ist es verdanken, daß das Wohnhaus, das Vieh ein Teil der Futtervorräte gerettet H(>nf6n konnten. Auch die benachbarte ten enc^arre wurde ein Opfer der Flam- iekfLS^CSam^ wurden vier Wirtschaftsob-•%! .Vern‘cktet. Der Schaden ist sehr groß üon r5r^e b>eh auf etwa eine halbe Mil-1<>n Dinar stellen. Höre Dieser Tage wurde der 2a„ r,^er medizinischen Fakultät an der v.|reber Universität Herr Cyrill Kav-viertZUm Doktor der Heilkunde promo- heit ^Us ^em Polizeidienste. Der Sicher-Ša HaChmann"AnWärter MaX K° PU-ist r ^er Polizeivorstehung in Maribor de„aus Staatsdienste entlassen wor- gem Ehrenbürgerschaft der Markt- hC),leinc*e Marenberg wurde dem frü-Abgeordneten Notar Karl Gaj-b0r Y dcr seine Kanzlei jetzt in Mari-dien ^zt, in Würdigung seiner Verice,. Ste um die Interessen der Bevöl-des Drautales verliehen. Wir ° ^tulieren! Schaft, Das Diplom der Rechtswissen- Versität . en erwarb dieser Tage an der Uni- m Ljubljana Herr Alois Kopie neuer Divisionär hat die aus Maribor, Ein Militärstelle Sloweniens über Lii k*100' ^ dies Brigadegeneral hl r ?tn*r Stefanovič, der gestern ÖCli jubljana cingetroffen ist, um seiest hllcuen Posten zu übernehmen. Er „ . er Nachfolger seines Bruders Dra-aQ,av Stefanovič, dem als General ein Wti ^*er Wirkungsbereich zugewiesen In- Der durchschlagende Erfolg, Aufführung des die Ende den Schauspieles »Das - des Weges« in der Interpretation •p. r b i n š e k s aufzuweisen hat, hat der St^Jerleitung Anlaß gegeben, dieses gen nochmals zur Aufführung zu brin-Sch’ Um der jungen und ambitiösen Sjc,ausPielergarde Gelegenheit zu geben, Scl Vor dem Publikum Geltung zu verdien. Für diese Vorstellung gelten toende^6 ^re‘se" Das Stück wird kom Auffüh" ?e°den Donnerstag, den 7. d. zur Die womög- rung gebracht. lebt" Theaterkarten im Vorverkauf! Die fta?6 Theatervorstellung hat wieder ein-e$ den Beweis erbracht, wie notwendig daß sich jedermann, dem dies Von*1 *s*’ die Theaterkarten schon im g*kauf beschafft. Es herrschte ein Scl Andrang zu der Kasse, der un-w‘ er hätte verhindert werden können, ten n die Stadtbevölkerung sich die Kar-Abe ackon früher besorgt hätte, lieh f.kassa sollte in erster Linie wc...„6 Vprf. r die Umgebungsbevölkerung zur rfugung stehen. den* Oib Gebäudesteuerpflichtigen wer-daraVf°m Steueramt für Maribor-Stadt Sten aafrnerksam gemacht, daß diese mUnerart im Sinne der geltenden Bestim-b q ,^.n *m Laufe des Monates Novem-istf Tf.des nächste Jahr einzubekennen neL *'drigenfalls für die Säumigen Unan-sind ‘ Seiten entstehen. Einzelheiten rUne aUs der diesbezüglichen Verlautba-des Steueramtes ersichtlich. Qäcli "^eisler Svengali begibt sich dem-tra , auf eine längere Inland-Vor-s- ournee. Vorher gibt Svengali — ^ ; zwar am 15. d.M. um 20.30 Uhr ^ßen1 5aa^c des Burg-Tonkinos noch sant Abend, an dem er die interes-bieie | ° Experimente auf dem Ge- der xt °hkulten Erscheinungen und Ren 1 ?laPdysik zur Vorführmig brin-hieihWlr<1' Da an diesem Abend eine rySs e Von wissenschaftlich hochinte-ist anlcn Experimenten gezeigt wird, hüm 38 Eiteresse des breiten Publi-cfs, diesen Abend durchaus ver- daulich. son ?rö ff iiung der neuen Vortragssai-Vol | F Molksuniversität Studenci. Die am r!ln^versität in Studenci eröffnet Uhv .^uorslag, den 7. d. M., um 19 gajs di der Knaben-Volksschule die y0l °n ihrer heurigen Vorträge. Am Unrt r^sliscli erscheint der Journalist aus A^ENDloiter Dr. Fr. Vatovec tr„ 'ari bor, und zwar mit einem Vorhin a^er das Thema „Die sozialen, SchalUichen und kulturellen Pro- Vom Puffer Her Lokomotiv ereilt TÖDLICHER UNFALL EINES EISENBAHNERS IN ZIDANI MOST. Am Montag ereignete sich in Zidani most ein folgenschwerer Unfall, der einen jungen Staatsbahner das Leben kostete. Die Lokomotive des aus Maribor um die Mittagszeit in Zidani most einfahrenden Zuges wurde dem jungen Heizer N. Jakopič zum Verhängnis. Aus noch nicht geklärten Ursachen kam Jakopič so nahe an die Lokomotive, die er nicht bemerkt haben dürfte, heran, daß er im Bruchteile der nächsten Sekunde mit eingeschlagener Schädeldecke zur Seite geschleudert wurde. Jakopič gab auf der Stelle seinen Geist auf. Die mit Blut bespritzte Lokomotive setzte die Fahrt nach Ljubljana fort. Die eigentlich Ursache dieses tödlichen Unfalles wird erst die Untersuchung nachweisen. ■□BnHDBaHDBDHDHDBnanBOBDeaa □ o ■□»□■□■□■□BDoOBOBaBnaDHaBcni bleme unserer Tage“. Bei der Eröffnung wirkt der Gesangschor des Vereines „Enakost“ mit. Worte der Eröffnung spricht B. Lintner aus Studenci. m Der Jugoslawische Touring Club, Filiale Maribor, gedenkt demnächst eine Tanzschule für seine Mitglieder und eingeführten Gäste zu eröffnen. Interessenten wollen sobald als möglich ihre Anmeldungen in den Klubräumen (Reisebüro „Putnik“) in der Burg, wo sie weitere Mitteilungen erhalten. Vorbringen. m. Eine Feststellung. Kürzlich ging die Zeitungsmeldung durch, daß der Bau des Palastes der »Vzajemna zavarovalnica« am Hauptplatz der Firma M a v r i č in Ljubljana als der günstigsten Anbotstelje-rin vergeben worden sei. Wir werden in diesem Zusammenhänge von den Bauunternehmern aus Maribor um die Festste! Iung ersucht, daß mit Ausnahme einer einzigen Bauunternehmung in Maribor überhaupt keine der hiesigen Baufirmen zur Offertstellung für den Bau der »Vzajemna« eingeladen wurde. m. Wetterbericht vom 5. d., 9 Uhr: Temperatur 10.8 Grad, Luftfeuchtigkeit 83%, Luftdruck 733 Millimeter. Südwind. Gestern Maximaltemperatur 15 und heute Minimailtemperatur 4 Grad. rn. Die Gemeinde Pobrežje teilt mit, daß die Formulare für das Gebäudesteuer-Einbekenntnisse eingetroffen sind und während der Amtsstunden im Gemeindeamt behoben werden können. Stroßmayerieva 8841 * Gasthaus »Europa«, Studenci (vormals Spurej). Jeden Abend Konzert. — Fremdenzimmer. Abonnenten werden aufgenommen. Es empfiehlt sich Gastwirt GROHAR. ‘ 8823 * Besuchen Sie die Kabarett-Vorstellungen in der Velika Kavama! 8840 Ans teile * Dr. Rudolf Lovrec, ul. 8, ordiniert wieder. c. Alarmsirenen. Anläßlich der letzten Luftschutzübungein schrieben wir, daß in den meisten Fällen der »Fliegeralarm« überhaupt nicht gehört wurde und daß dies künftighin zu berücksichtigen sei. Diese Kritik fiel auf fruchtbaren Boden. Wie wir hören, werden in Celje elektrische Alarmsirenen erprobt werden. Es geht dabei darum, die richtigen Plätze ausfindig zu machen, wo sie am wirksamsten ihre Aufgabe erfüllen. Dort sollen sie dann auch immer stehen bleiben und bei künftigen Fliegeralarmen ihre war nende Stimme erheben, so daß jeder Stadt bewohner es hört. (Der Zufall will es, daß im Augenblick, da diese Zeilen zu Ende geschrieben wurden, eine solche Alarmsirene aus der Richtung König Peter-Straße in die Wohnung Ihres Berichterstatters tönt, laut und kräftig und von niemandem zu überhören.) c. Laßt Keller tünchen! Wir haben in letzter Zeit Hausbesitzer in unserer Stadt häufig klagen gehört, daß sich in ihren Häusern da und dort ein äußerst unan genehmer moderiger Geruch bemerkbar mache und sich immer mehr ausbreite, von dem sie nicht wissen, wie sie seiner Herr werden könnten. Allen jenen, die da von betroffen sind und sich nicht zu hei fen wissen, wollen wir folgendes sagen und raten: Der moderige Geruch eines Hauses kommt meistens aus den Keller-räumen, die oft seit Erbauung des Hauses nicht frisch getüncht worden sind. In den Herbst- und Wintermonaten könnten die Kellerräume frisch gekalkt und auf diese Weise wieder hell und freundlich und — bakterienfrei gemacht werden. Die entstehenden Auslagen sind gering, mancher Arbeitslose bekäme auf diese Weise Beschäftigung und Verdienst. c Roheiten gegen einen alten Manu. Ein 65 Jahre aller Hilfsarbeiter aus der Umgebung von Celje übernachtete im oberen Sannlale im Stalle eines Gasthofes, in dem auch mehrere Knechte schliefen, die spät in der Nacht nach Hause kamen. Als sie sahen, dass das Licht noch brannte, gerieten sie in Zorn und fielen über den alten Mann her, schlugen ihn, zerrten ihn aus seinem Lager und traktierten ihn derart, dass er vielerlei Verletzungen erlitt. Die Urheber dieses rohen Vorgehens gegen den alten Mann dürften sich, wie dieser selbst, in angeheitertem Zustande befunden haben. c Kino Metropol. Heute, Dienstag, zum letztenmal der prächtige Luis Trenker-Film „Der Feuerteufel“, ein eigenschöpferischer, phantasieerfüllter, künstlerischer deutscher Film. Herrliche Naturaufnahmen des optischen Zauberers Sepp Allgeier, der die Kamera bediente. Wer den Film noch nicht gesehen hat. beeile sich heute, das Versäumte nachzuholen. Niemanden soIVs gereuen! c. Kino Dom. Am 5., 6. und 7. d. M. geht die ungarische musikalische Komödie »Damen haben Vo r z u g« über die Leinwand. Herrliche Musik, schöne Lieder, köstlicher Humor. MmiiieiH liienlcr i iiiiiiiwi iimiiiii TTMirrmmiii ii i inwn Dienstag: 5. November um 20 Uhr: »Cyrano de Bergerae«. Ab B. Mittwoch, 6. November: Geschlossen (Gastspiel in Celje). Donnerstag, 7. November um 20 Uhr: »Das Ende des Weges«. Ermäßigte Preise. Auftreten der Schauspielschule Skrbinšek. Ion-Kino__________________________ Burg-Tonkino. Heute, Dienstag, zum letzten Mal der Fliegerfilm »D-III 88«. — Ab Mittwoch der sensationelle historische Großfilm »Der Feuerteufel« mit Luis T renkerin der Hauptrolle. — Aus dem Inhalt: Im Kärntnerland bereitet sich ein Aufstand gegen Napoleon vor. Ein Meldereiter kommt mit di-ner wichtigen Meldung aus dem Norden. Sturmegger, genannt der »Feuerteufel«, ist Anführer des Aufstandes, oft gerät er in Gefahr, gefangen zu werden, aber immer wieder gelingt es ihm zu entkommen. Standrecht und andere Maßnahmen können das Feuer nicht mehr zum Erlöschen bringen. Es breitet sich weiter und weiter aus. Sturmegger sucht sogar Hilfe in Wien beim Erzherzog Johann, doch dieser wird auf Betreiben des Kanzlers Metternich nach Graz verbannt, so daß er nicht ein greifen kann. In einem dramatischen, auch für die Franzosen verlustreichen Kampf wird durch Verrat der Aufstand niedergeschlagen. Der Feuerteufel muß fliehen und irrt, auch von seinen Landsleuten verfemt, umher. Jedoch glaubt er an den Endsieg. — Dieser -kommt nach Napoleons Rückkehr aus Moskau, der Kaiser wird gestürzt. Frieden kommt über Europa, auch der Feuerteufel kehrt heim zu seinem Weib, um nun als Bauer seinem Hof und seinem Volk zu dienen. Esplanade-Tonkino. Mittwoch unwiderruflich zum letzten Mal der schönste Film der Saison »Der sterbende Frühling«. — Ab Donnerstag die größte musikalische Sensation der Gegenwart »Wolga, Wolga ...«. Die neueste Schöpfung des Regisseurs und Komponisten des unvergeßlichen »Hirten Kostja«. In diesem hervorragenden Film wirken mehr als 400 der besten russischen Musiker, Tänzer und Tänzerinnen mit. Ein Film, den niemand versäumen sollte! Union-Tonkino. Das große Filmdrama aus der Zeit nach dem Weltkriege »Am Scheidewege«. Das Stück behandelt die Lebensschicksale eines Kriegsbeschädigten, der infolge seiner Verletzungen die Erinnerung vollkommen verloren hat. — Die Handlung ist äußerst spannend. In den Hauptrollen Charles Vanel und Su-s-y Prim. RotUn-Peegronutt Washington um England schwer besorgt Paul von Wiegand über die Lage Englands - „Hitler hat im Gegensatz zu Napoleon bisher noch keinen Fehler begangen“ New Y o r k, 5. November. Wie der bekannte amerikanische Journalist Paul von Wiegand der Zeitung „Journal American“ aus Washington berichtet, sind die hohen militärischen und diplomatischen Kreise hinsichtlich der strategischen Lage im gegenwärtigen europäischen Kriege ausserordentlich besorgt, da die Lage Englands immer ungünstiger wird. In den genannten amerikanischen Kreisen sieht man keine Möglichkeiten einer Verbesserung der Lage Englands. Man erklärt in Washington, dass Hitler — im Gegensatz zu Napoleon — bisher noch keinen einzigen Fehler begangen habe. England — so heisst es weiter — stehe allein, während Deutschland den Kontinent beherrscht und die Initiative auch weiter in den Händen halte. England könne ausser Luftangriffen nichts unternehmen, so dass vor- Miltwoch, 6. November Ljubljana: 7 Uhr Morgenkonzert; 12 Mittagskonzert; 18 Nachmittagsveranstaltung; 20 Opemübertragung aus dem Theater. — Beograd: 6 Morgenkonzert; 12 Mittagskonzert; 17.25 Leichte Musik; 20 Opemübertragung aus dem Theater, — Prag: 19.35 Beethoven-Abend. — Sofia: 20.30 Leoncavallos Oper „Bajazzo“, — England I: 20 Abendunterhaltung. — Beromünster: 20.45 Konzert. — Budapest: 20.40 Abendveranstaltung. — Italien I: 20.30 Bühnenaufführung; 21.45 Konzert. — Italien II: 20.30 Bunter Abend. — Grossd. Rundfunk: 21.15 Abendkon- zert; 22.15 Leichte Musik. Das Wetter Wettervorhersage für Mittwoch: Vorwiegend bewölkt, veränderlich und etwas windig. derhand keine einzige Möglichkeit für einen militärischen Sieg Englands bestehe. London, 5. November. Wie in gut unterrichteten Kreisen verlautet, wird in London die Möglichkeit eines in Bälde ausbrechenden Krieges zwischen England und Frankreich geprüft, da England Frankreich als feindliches Gebiet betrachtet. WSrfsfflmlfliffhf Rundscluui SiiQOfiatoicb-öeutfcöer Warenverkehr ANWENDUNG DES ALTEN MARKKURSES BEI DER BEGLEICHUNG DER EINGEFÜHRTEN DEUTSCHEN WAREN Die Devisendirektion der Nationalbank hat die befugten Bankinstitute und die interessierten jugoslawischen Firmen davon verständigt, daß die Bezahlung von in Deutschland vor dem 25. September 1940 getätigten Warenkäufe auf nachstehend angegebene Weise erfolgen kann: Alle jugoslawischen Firmen, welche ihre vor dem 25. September 1940 getätigten Käufe von deutschen Waren den befugten Bankinstituten angemeldet und bei der Devisendirektion der Nationalbank Gesuche um Bewilligung der Anwendung des alten Kurses der Mark ein-gereicht haben, können die Bezahlung dieser Warenkäufe zum alten Kurse auch vor Erhalt einer diesbezüglichen Bewilligung seitens der Devisendirektion, jedoch nur über jenes befugte Bankinstitut tätigen, bei welchem die frühere Anmeldung erfolgt ist. Die befugten Bankinstitute können Zahlungen in Deutschland für Rechnung der jugoslawischen Importeure zum alten Kurse leisten, falls ihnen die betreffenden Importeure eine diesbezügliche Bewilligung der Devisendirektion aushändigen, oder falls sich dieselben schriftlich verpflichten, eine solche Bewilligung spätestens bis zum 1. März 1941 dem betreffenden befugten Bankinstitut zu übermitteln. In der schriftlichen Verpflichtung müssen die Importeure ausdrücklich angeben, daß sich die betreffende Zahlung auf einen vor dem 25. September 1940 getätigten Warenkauf bezieht und daß bereits bei der Devisendirektion ein Gesuch um Bewilligung der Anwendung des alten Kurses für die betreffende Bezahlung eingereicht worden ist. Ferner muß ausdrücklich angegeben werden, daß sich die betreffende Firma verpflichtet, nachträglich den Unterschied zwischen dem alten und dem neuen Kurs zu vergüten, falls sie keine Genehmigung für die Anwendung des alten Kurses erhalten sollte, oder falls die deutsche Devisenbehörden die Anwendung des alten Kurses in dem betreffenden konkreten Falle nicht zulassen sollten. Falls jugoslawische Firmen wünschen sollten, in solchen Fällen Vorauszahlungen zu leisten, können die befugten Geld- institute für Rechnung der betreffenden Importeure die erforderlichen Markbeträge ohne vorherige schriftliche Bewilligung der Devisendirektion beschaffen, insofern es sich um einen Betrag handelt, der zum alten Markkurse die Gesamtsumme von 100.000 Mark nicht überschreitet. Damit die befugten Bankinstitute die Möglichkeit einer Kontrolle haben, können die Importfirmen Vorauszahlungen oder Bezahlungen bei der Einfuhr der Ware nur über das befugte Bankinstitut leisten, bei welchem sie früher Anmeldung über die vor dem 25. September 1940 abgeschlossenen Warenkäufe erstattet haben. In der schriftlichen Verpflichtung, welche die Importeure gegenüber den befugten Bankinstituten übernehmen, muß eine Klausel enthalten sein, aus welcher ersichtlich ist, daß Vorausbezahlungen über kein anderes Bankinstitut geleistet worden sind. Alle Importeure werden nachdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß die von der Devisendirektion zur Anwendung des alten Kurses erteilten Bewilligungen der Zustimmung der deutschen Devisenbehörden bedürfen. Die jugoslawischen Importeure werden also die Bezahlung zum alten Kurse nur dann leisten können, wenn die deutschen Devisenbehörden ihre Zustimmung zu der von der Devisendirektion der jugoslawischen Nationalbank gegebenen Bewilligung erteilen. Börsenberichte Ljubljana, 4. d. Devisen: London 175.66—178.86 (im freien Verkehr 217.25 —20.45), Newyork 4425—4485 (5480—-5520), Zürich 1028.64—1038.64 (1271.10 —1281.10). Zagreb, 4. Nov. — Staatswerte: 2Vi% Kriegsschaden 443—0, 4% Agrar 52—0, 4% Nordagrar 52.50—53.25, 6#/0 Begluk 0—77.50, 6% dalmat. Agrar 0—71 6% Forstobligationen 0—71, 7% Stabilisationsanleihe 96—0, 7% Investitionsanleihe 99—0, 7»/o Seligman 102—0, 7% Blair 94—0, 8% Blair 99.50—0; Nationalbank 0—6450, Priv. Agrarbank 0—195. X Die Versicherungsgesellschaft »Jugoslawischer Phönix« steht, wie aus Beo- Spott I. TiWIennlötumlek um Die Meister fcboft Des II. Realgymnasiums in Maribor Am Samstag wurde im Turnsaal des 11. Realgymnasiums in Maribor ein Tischtennisturnier ausgetragen. Das Protektorat des Turniers hatte die »Jadranska straža« unter der Leitung der Herren Prof. Stražar und Prof. Kocmut in ne. Die Resultate: Studenten-Sing-le: 1. Lah Ervin Via, 2. Klep Franz Via, 3. Kobenter Milenko Via, 4. Pečovnik Milan Via, Studentinnen- Sin g-1 e: 1. Lavrenčič Marjana Vib, 2. Janžekovič Vida Vib, 3. Hacin Tatjana Vib, 4. Cafnik Metka IVc. — Studenten-Doube: 1. Klep Franz—Kranjec Drago Via, 2. Lah Ervin—Stanič Dušan Vla-IIIa, 3. Novak Bojan—Pečovnik Milan Via. Lazek — Deutscher Boxmeister Der Kampf um die Deutsche Meisterschaft im Schwergewicht der Berufsboxer, der über zwölf Runden ging, endete am Sonntag mit einem eindrucksvollen Punktsieg von Lazek. Im Hauptkampf der großen Berliner Boxveranstaltung hat Lazek die Erwartungen seiner Anhänger nicht enttäuscht. Der einstige Europameister wurde durch seinen klaren Punktsieg über den Titelhalter Walter Neu- sei zum erstenmal großdeutscher Meister der Schwergewichtsklasse. In einem Kampf ohne Dramatik und ohne wesentliche Höhepunkte blieb der Wiener durch kluge Kampftaktik siegreich. Er verstand es sehr geschickt, den im Nahkampf besseren Neusei, der einen Gewichtsvorteil von 6 Kilogramm hatte, auf Distanz zu halten und dann immer wieder Seihe gute Linke auf Kopf und Körper des Gegners zu landen. Nachdem Neusei in der 9. Runde wegen Tiefschla- grad versichert wird, vor der endgiltigen Sanierung. Dem Finanzministerium als Vertreter des Staates wurden jetzt alle Wertpapiere, die die Prämienreserven der Gesellschaft bilden, übergeben und beläuft sich der Wert auf 1,916.408 Gold-dollar, was zur völligen Sanierung der Unternehmung genügen dürfte. Die Entscheidung liegt jetzt in den Händen des Finanzministeriums. X Der steuerfreie Zucker zum Mostsüssen ist nach einer Meldung der Ackerbaugesellschaft jetzt abgegangen u. wird den Interessenten nach und nach zugestellt. Allgemein ist die Ansicht, daß der Zucker heuer zu spät kommt. X Das Häuteausfuhrverbot aus Kroatien, das unlängst verfügt worden ist; da es dort sehr an Leder mangelt, soll demnächst aufgehoben werden. Bekanntlich wurde als Folge dieser Häutesperre ein Ausfuhrverbot von Leder aus Slowenien erlassen, was in Kroatien sehr unangenehm empfunden wird. X Ein Handelsabkommen mit Dänemark wurde jetzt als Ergebnis längerer Besprechungen unterzeichnet. Der Warenaustausch zwischen den beiden Staaten soll dadurch bedeutend erleichtert und auch vergrößert werden. X Der Bau der Unatalbahn macht trotz der Schwierigkeiten, die den Arbeiten entgegensehen, gute Fortschritte, doch wird er in der vertragsmäßig festgesetzten Zeit bis zum Herbst 1941 nicht zur Gänze beendet werden können. Die Strecke ist 113 Kilometer lang und wird die Hauptlinie Jugoslawiens über Bihač und Knin mit Split verbinden. Die Baukosten werden sich auf etwa 450 Millionen Dinar belaufen. X Jute aus der Türkei. Da infolge der Blockade Jute aus Indien nicht mehr nach Europa gelangt, sind jetzt Verhandlungen im Gange, wonach Jugoslawien eine grö-sere Partie Rohjute aus der Türkei erhalten soll. Die Verhandlungen sollen bereits vor dem Abschluß stehen. X Festsetzung der Preise für die für den Export nach Deutschland bestimmten Mispeln, Ertibeerpulpen und Äpfel. — Beograd, 4. November. Die »Prizad« ist von den zuständigen deutschen Behörden verständigt worden, daß der Preis von RM 32 für alle verpackte und unverpackte Tafeläpfel (Herbst- und Winteräpfel) ohne Rücksicht auf ihre Lagerfähigkeit gilt. Der Preis für Mispeln wurde auf RM 35 je 100 kg franco deutsch-jugoslawische Grenze, der Preis für Erdbeer-pulpen auf RM 45 für 100 kg franco Grenze festgesetzt. ges verwarnt worden war, zog Lazek in den beiden Schlußrunden mit schönem Endspurt davon und überschüttete seinen Gegner förmlich mit schweren Haken. Neusei »mischt« zwar verzweifelt mit, zog aber immer den Kürzeren. Stark gezeichnet beendeten beide Boxer den harten Kampf und Lazek erhielt unter starkem Beifall den verdienten Punktsieg zugesprochen. In den Rahmenkämpfen wurde der Wiener W i e s n e r um die Mittelgewichtsmeisterschaft über 15 Runden von B esselmann nach Punkten geschlagen. Der Kölner Titelverteidiger war stark überlegen, aber Wiesner, der in der 9. Runde zweimal zu Boden mußte, kam doch über die Distanz. — Müller (Gera) errang in der gleichen Gewichtsklasse einen Punktsieg über Garmeister (Königsberg). Im Halbschwergewicht siegte der Italiener Musina nach Punkten über Hein und sein Landsmann Giusto überraschend gegen Seidler (Berlin) durch ko. Das einleitende Weltergewichtstreffen sah Bielski entscheidend über Quoos siegreich. . . ini |nen 5:2 (2:1)-Sieg über Wacker. ganz : zweiten Spiel bot Rapid wieder 11 ! große Leistung und siegte gegeI1 ' nlit |ra 6:1 (3:0). Der Sportklub w“rQem.nien i Vienna, deren Angriffsreihe vo aus fiel, glatt 3:0 (0:0) fertig- Tabellenstand: 7 17:8 9-7 14:12 9:5 Austria 7 4 1 2 FC. Wien 7 3 3 1 Vienna 6 3 1 2 Adm-ira « 6 2 3 1 FAC. 6 3 1 2 Wacker 6 2 2 2 Rapid 4 2 1 1 Wiener SC. 4 2 0 2 Grazer SC. 6 1 1 4 Linzer ASK. 6 0 1 5 17:7 7:5 22:16 7:3 20:19 7:3 12;i5 6:6 11:5 5:3 11:5 4.4 8:20 3:9 10:34 1:1' : Mit 4:3 Punkten gewann die de . Aufschrift »Made in Japanc hinausg6^.^ sondern es habe zu heißen »Made >n pon«. Die Opernspielzeit im »Teatro Com in Florenz. (S.A.P.E., Rom): Der endgültige SP^ plan, der von der Gesellschaft des tro Comunale angesetzten Herbst-OP 4 Spielzeit ist nunmehr veröffentlicht ^e. den. Die Spielzeit wird in diesem p sondere Bedeutung haben, da die * Ziigjahrfeier der Oper »Cavalleria Rüs’ „ na« (Bauemehre) von Mascagni in_' ^g, Mittelpunkt stehen wird, die am 25- ^ ses Monats als Eröffnungsvorstellung Benjamin Gigli, Bruna Rasa und Tag bus unter der Leitung des Kompot11^,, gegeben wird. Zugleich mit der »Cava1' leria« gelangt das Idyll »Zanctto« ,a falls von Mascagni dirigiert mit J° p Magnoni und Gianna Pederzini zur j führung. — Auf die Gedenkaufführung gen: »Troubadour« von Verdi, ,fj, Lammermoor« von Donizetti, »H c\v monio Segreto« (Die verheimlichte 0 zeit) von Cimarasa und »Adriana Le3 vreur« von Cilea. — Entsprechend Grundsatz, junge Künstler herauszus len, die sichere Erfolgsmöglichkeiten bringen, wird das Teatro Comunales wechselnd in Hauptrollen oder an der te der bekanntesten Künstler kün« sehen Nachwuchs vorstellen, der aus »Operausbildungs - Institut« hervorg ’ das vom Ministerium für Volkskultur . Teatro Comunale in Florenz ein geh3 worden ist. eben' z iER BEGANN DIE LETZTE PHASE . Den Jplge italienischen Heeresberichten zu-■j, wurde auch der moderne Flughafen . o i bei Athen von den Italienern mit Bortlben belegt. fc,Ur -6 km nördlich von Athen, in der e der Eisenbahn nach Theben und re/V eiJ Station Kephisia leicht zu er-als cf’ Eegt- Tatoi, ein Ort, der früher . Sommerresidenz der griechischen ,i ‘Emilie bekannt war. Zwei könig-tlenef^chiösser erheben sich hier in schö-Al! artenanlagen, zu denen schattige lina6? ^hren — das bescheidene alte sejL stattliche neue Schloß. Der Ort p s*- zieht sich an den Ausläufern des s ,r.aes~Gebirges entlang. Er hat einen ,je °nen Ausblick auf den Penthelikon, gcjSen marmorschimmernde Gipfel wie aee erglänzen. Ein runder Turm birgt !n kleine ‘Umern. es Museum von einigen Alter- atoi ist auf der Stätte des alten De-pe,e'a gelegen, — einer Festung, die im a genuesischen Kriege bekannt wurde. keb Auf Ath. den — perfiden — Rat des schönen euers Alkibiades erfolgte durch die tartane r die Besetzung dieser Festung > DES PELOPONNESISCHEN KRIEGES im Jahre 413 v. Chr. Damit begann die letzte Phase des peloponnesischen Bruderkrieges, der nach diesem Ort der De-keleische Krieg genannt wird. Den Athenern wurde durch diese Besetzung das wichtige Getreide von der großen Insel Erböa abgeschnitten. Von Dekeleia aus zogen auch die Spartaner im Jahre 404 v. Chr. gegen Athen, das zugleich vom spartanischen Seefeldherrn Lysander zur See angegriffen wurde und so, von allen Seiten eingeschlossen, dem Hunger erlag. Heute erinnern nur noch die Ruinen einer alten Befestigung, Kastro genannt, an das einstige Dekeleia. Im letzten Jahrzehnt wurde Tatoi zum Flugplatz für Athen ausgebaut. Der Flugplatz ist mit modernsten Anlagen ausgestattet, die jetzt schwer beschädigt wurden. Viereinhalb Stunden von Tatoi entfernt liegt am Meer das schicksalsreiche Schlachtfeld von Marathon, der Schauplatz des berühmten Sieges der Athener über die Perser im Jahre 490 v. Chr. Dr. L. K. 50 Jahre Diphterie Serum ERINNERUNG AN EMIL VON BEHRING. B brlin, Nov. (UTA). Anfang De- m'ber werden in Marburg an der Lahn, p®r altbekannten Universitätsstadt unweit ankfurt am Main, eine Reihe von Verwaltungen zum Gedächtnis eines der deutschen Aerzte stattfinden: f. von Behrings. Führende Per-Hiichfkeiten des öffentlichen wie des •jySenschaftlichen Lebens haben ihre 1 nahme daran zugesagt. Unter ande-ist eine Denkmalsenthüllung, ein rem p.&senschaftlicher Kongreß über Immun-i'° °Sie sowie die Gründung eines neuen m u nfo iologisch en Forschungsinstituts gesehen. Jetzt schon sind zwei Biogra- phie ölw PaPu*ärc von dem bekannten Dichter p. d Arzt Helmuth Unger (der auch einen graphischen Roman über Robert Koch, ft Besieger der Schlafkrankheit, den UndCr ^es Tuberkel-Bazillus schrieb) halt 6*ne mekr rein wissenschaftlich geti ®ne von den Univeritäts-Professoren d- Zeiß n über Emil von Behring erschienen, Emil und R. Bieling. }m von Behring ist der Schöpfer der der ff^erapie. Er schuf damit etwas in n .dizin bisher noch nicht Dagewese- sef’ ^n'6 er denn selbst geäußert hat, daß in n Pkterie-Heilserum kein Analogon üo tf1- O^chichte der Medizin habe. Und ein r 1S* Deh ring, wie sel ten ein Forscher, [rri s dafür, wie sehr jede, auch die g^jTegendste Umwälzung, auf den tiorf m cier vorangegangenen Genera-An 6n s^ekt. Die Diiphterie, die vor der jg.^Hdnng des Behringschen Heilserums der[ ^0—60.000 Kinder als Opfer for- Ab 6’ War schon im Altertum bekannt. w brst mußte das Mikroskop erfunden zu l en’ Urn die Erreger sichtbar machen sön °nnen> erst mußte Robert Koch, des-A Schüler Behring anfänglich war, die Seh Eplchrt haben, mit Hilfe syntheti-ferjEr Anilinfarben die Präparate mit Bak-chp6n ZU ^rben und so sichtbar zu ma-erl’ brst mußte der Erreger der Diph-®r‘e selbst (durch Löffler) gefunden enta n’ muBte schließlich die Tatsache eckt werden, daß Ratten gegen Milz-in^d'bazillen natürlich immun sind, um s bhring den Gedanken keimen zu las-n, ob sich nicht Tiere durch in ihrer ]j l, ’&keit abgeschwächte Bazillen künst-. immunisieren ließen, worauf man nann nur, ähnlich wie bei der ebenfalls t lange zuvor entdeckten Impfung j ®en die Pocken, das Blutserum solcher ^Nrnuner Tiere auf den Menschen zu üb erogen brauchte, um ihn vor dem siche-ren Tod zu retten. Die erste Veröffent- rettete, so hat er im Weltkrieg unzähligen Soldaten das Leben gerettet dadurch, daß er ein Heilserum gegen den Wundstarrkrampf fand, dessen Erreger durch Verschmutzen der Wunde mit Erdreich und Staub in den Körper gelangen. Diese Arbeit wurde von ihm gemeinsam mit dem japanischen Arzt Kitasato durchgeführt. Das von Behring gegründete Serum-Institut in Marburg an der Lahn, wo die betreffenden Sera von immunisierten Pferden gewonnen werden, verdankt einen guten Teil seines Aufblühens den Höchster Farbwerken. 1929 wurden die Behringwerke durch die inzwischen gegründete I. G. Farbenindustrie übernommen und 1938, 20 Jahre nach dem Tode Behrings, zum größten Serumwerk der Welt erweitert. ■ Wände u. Tische dicht bedeckt mit Landkarten, Seekarten, Wetterkarten. Alle diese Karten zeigen'in den verschiedensten Maßstäben und Ausschnitten die englische Insel und ihre nächsten Gewässer. Bildunterlagen ergänzen sie ebenso wie ein umfangreiches Kartothekmaterial, das I alle für die Ziele der Luftkriegsführung notwendigen Einzelangaben enthält. Hier ! laufen alle Meldungen der Beobachtungs-1 stände, der Seestreitkräfte, der Aufklärungsflugzeuge zusammen. Aus ihren sich ständig ergänzenden Angaben ergibt sich die laufende Neubearbeitung des Kartenmaterials, die ständig wechselnde Auftragserteilung für die Bomben-, Jagd- und Aufklärungsgeschwader. Der Chfef des Stabes ist für die Auswertung dieser Unsumme von Einzelarbeiten der entscheidende Mann; auf seine Arbeit gründet der Kommandeur seine Angriffsbefehle. Wie in der gesamten Vorbereitung und Durchführung des Krieges herrscht auch hier jede Präzision der Arbeit, die seit den Tagen Moltkes für den deutschen Generalstab charakteristisch ist. Sie läuft durch alle Abteilungen dieses Gefechtsstandes, der nur einer von vielen ist, hindurch. Auf einer Karte, die die englische Hauptstadt in größtem Maßstabe zeigt, finden sich z. B. die Angriffserfolge aller deutschen Fliegerverbände seit Anfang der großen deutschen Aktion eingezeich- net, wobei die besonderen Erfolge der Formation, die dieser einer Zentrale untersteht, besonders erkennbar markiert sind. Daneben lassen die photographischen Aufklärungsergebnisse die angerichteten Zerstörungen im Bilde erkennen. Andere Bilder setzten sich zu einem Gesamtüberblick der englischen Luftverteidigung zusammen und geben Aufklärung über Flugplätze der englischen Jäger, der Bombengeschwader, der Flakstellungen und Ballonsperren. Auch hier macht die neben den Bombenangriffen hergehende fortgesetzte Aufklärungsarbeit immer neue Ergänzungen und Veränderungen notwendig, soda ß in jedem Augenblick der letzte Stand der Situation auf der englischen Insel erkennbar ist. In dieser Gründlichkeit und Exaktheit der vorbereitenden und laufenden Generalstabsarbeit sieht man deutscherseits eine wesentliche Voraussetzung der großen deutschen Erfolge im Luftkrieg. Während man so auf der einen Seite den Angriff und seinen Erfolg organisiert, widmet man auf der anderen Seite dieselbe Sorgfalt der Sicherheit der kämpfenden Mannschaf ten. Schwimmweste, Fallschirm, Schlauchboot gehören ebenso in den Bereich der vorsorglichen Arbeit des Generalstabes wie die Zusammenarbeit mit den Flugsicherungsschiffen und den Seenotschiffen. Neuheiten aus der Nun&funfinöuftrie RADIO. UND LAUTSPRECHERTECHNIK WESENTLICH VERBESSERT. In einem Gefechtsstand der deutschen Luftwaffe Berlin, Nov. (UTA). Die deutschen Wochenschauen und illustrierten Zeitungen haben in der letzten Zeit wiederholt Bilder gezeigt, auf denen Gefechtsstände der Luftkriegsführung gegen England zu sehen waren. Indes sind diese offenen Gefechtsstände in näherer oder größerer Entfernung von der Kanalküste eher Beobachtungsstände, während sich die eigentliche Zentrale in einem geschlossenen Raum weit hinter der Front befindet. — Hier bietet sich dasselbe Bild wie in einem Generalstabszimmer des Landheeres: klare nüchterne Ordnung eines Büros, Das kriegerische Geschehen unserer Tage hat nicht zuletzt wesentlich zur Ausbreitung der Rundfunk-Höhrerzahlen beigetragen. Das gilt vor allem für Deutschland, dessen Rundfunkempfangspropaganda schon lange vor dem Kriege erfolg reich eingesetzt hat. In den meisten anderen Ländern jedoch ist der Prozentsatz der Rundfunkhörer noch längst nicht so stark. Da aber der Krieg allen gezeigt hat, wie wichtig es ist, schnell und gut unterrichtet zu werden, wendet sich das Interesse des Auslandes in besonderem Maße den deutschen Rundfunkgeräten zu. Die unterbrochene Entwicklungs- und Forschungsarbeit der deutschen Rundfunkindustrie hat zur Schaffung neuer Geräte geführt, die an Klangschönheit und technischen Erleichterungen vorbildlich in der Welt sind. Die große Rundfunk-Exportmusterschau in Leipzig gab einen vollständigen Überblick über die deutschen Leistungen auf diesem Gebiet. Zunächst das äußere Bild: Die Gehäuse der Empfänger sind formschön und von edler Linienführung. Sämtliche neuen Exportgeräte sind hochwertige Überlagungsempfänger mit ausgezeich neter Trennschärfe. Neben dem Mittelund Langwellenbereich umfassen sie alle auch mindestens einen Kurzwellenb?reich. Die meisten Apparate besitzen sechs Kreise und gewährleisten dadurch eine besonders hohe Trennschärfe. Die neuen Stahlrohren sorgen für hohe Betriebs- Feuer im Londoner Hafen ihn retten. Die daß solche im Tierexperiment gelungen . - erschien Ende 1890, also vor 50 nren, in der wissenchaftlichen Literatur, -o wie Behring unzählige Kinder vor ern lode des Erstickens an Diphtherie lichung Behrings darüber, Versuche Seien, I ‘ ' - V Nach einem deutschen Bombenangriff auf die Hafenanlagen von London mit ihren riesigen Lagerhäusern und Docks, leuchten die Brände weithin über die Themse. Sicherheit und geringe Unkosten. Ein selbsttätiger Schwundausgleich bürgt für einen gleichbleibenden Fernempfang. Jedes dieser neuen Modelle weist eine besondere Spezialität auf. Eine Firma hat kleinen und kleinsten Verzerrungen nachgespürt und sie in mühsamer Kleinarbeit gänzlich ausgeschaltet. Eine andere Firma stellte sich besonders auf Orte mit ungünstigen Empfangsverhältnissen ein, die eine hohe Trennschärfe oder eine ungewöhnlich große Reichweite des Empfängers notwendig machten. Bei einen Apparat ist ein Sprach-Musik-Schalter vorhanden, der alle sprachfremden Nebenklänge durch das Abschneiden der Bässe unterdrückt. Viele Sender machen die Senderwahl besonders leicht durch eine Tastatur, die durch einen einfachen Griff auf eines der Knöpfchen, über denen die Namen der Sender stehen, die gewünschte Welte einschaltet. »Reise mit Radjo« ist in den letzten Jahren zum immer beliebteren Begleiter auf allen Wegen geworden. So ein handliches Köffer-chen stellt auch im entlegensten Winkel sofort die Verbindung mit der Welt her. Sogar Kurzwellensender kann man mit einem neuen Koffergerät unterwegs hören. Damit man aber für zu Hause und für die Reise * keine verschiedenen Apparate braucht, gibt es jetzt Kofferradios, die ebensogut mit der eingebauten Batterie oder am Stromnetz betrieben werden können, gleichgültig, ob es nun Wechselstrom oder eine andere Netzspannung ist. Der Rundfunklautsprecher mit seinem vollendet schönen Klang wird mit steigender Beliebtheit auch für die Wiedergabe von Schallplatten benutzt. Verschiedene neue Apparate kombinieren in praktischer Weise den Rundfunkempfänger mit einem Plattenspieler. Eine kleine Sensation für alle Freunde des Grammophons war das »R o b o t o p h o n«. Wie ein künstlicher Mensch legt dieser neue elektrische Plattenspieler hintereinander selbsttätig zehn Platten auf und zaubert damit ein vierzig Minuten langes Musikprogramm in unser Zimmer. Der Betrieb eines automatischen Plattenwechslers ist nur möglich mit einer zuverlässigen Dauernadel. Nach vielen Versuchen wurde jetzt eine Nadel entwickelt, deren Spitze mit einer Platinlegierung überzogen ist und sich ständig selbst schärft. Diese Dauernadel vermag über tausend Grammophonplatten mit unverminderter Empfindsamkeit abzuspielen. Also hundertmal kann man sich sein Zehnplatten-Privat-konzert zusammenstellen, ohne auch nur einmal die Nadel wechseln zu müssen. Eine besonders hübsche Lösung der Antennenfrage hat eine Firma mit einer fahrbaren Tischantenne gefunden. Vorbei die Sorgen des Drähtespannens im Zimmer, vorbei auch die Erdung bei plötzlicher Blitzgefahr, ln der Rückwand eines fahrbaren Tisches, auf dem der Rundfunkapparat steht, ist diese Wunderantenne mit Erdpol unsichtbar eingebaut. Wie auf einem Teewagen kann man jetzt den Radioapparat in der Wohnung umher fahren und Rundfunk hören, wo man sich gerade befindet. Neben Lautsprechern gibt es als Neuheit auch einen Leisesprecher, den wohl mancher seinem Wohnungsnachbarn sehr wünschen möchte. Doch dafür ist der Leisesprecher nicht gedacht, sondern für Krankenhäuser und Lazarette. Der Leisesprecher wird dem Patienten unter das Kopfkissen gelegt, der sich nun nicht mehr mit dem oftmals lästigen Kopfhörer zu plagen braucht. Viele Einzelteile für Industrie und Bastler, darunter zum Beispiel ein preiswertes und hochwertiges Amateurmikrophon, vervollständigen die Leistung der deutschen Rundfunkindustrie, deren Erzeugnisse auf der Leipziger Meese viele ausländische Käufer und Interessenten gefunden haben. Kleinen An/üqpr Kleine Anselgen kosten WPln pro Wert, l» der Boteik „Korrespondent* » Olt Insenuenslentr (1 Dinar bi» 40 Worte, t Diner ftb grQsaeve Aneeigen) wtN besondere berechnet - Die kOndeatt&xs für eine kleine Ansetge betrügt 10 Diner -Für die Zusendung ton chiffrierten Briefes Ist eine Gebühr tos 10 Dinar an erle gen - Bei Anfragen lat eine Gebühr tos • Dinar in Postmarken betzusehllaiae» yetstkiedeMs 2 KINDER (3 und 4 Jahre) werden als eigene gegeben. Jurgec An-toniia. Košaki 24__8828-1 WARNUNG vor Ankauf von Kartenspiele, Füllfedern. Meldung Polizei od. Buchhandlung Scheid dach, Gosyoska 28. 8860-1 VERKAUFE VILLA mit Bauplatz nahe neuer Schule. Magdalena, Dinar 120-000. Zuschriften unter »Garten« an die Verw. 8861-2 WER BETEILIGT sich an Hausbau oder schönem Hauskauf mit Lokal. — Notwendig zirka 250.000. Kostenlose Auskunft Rapidbüro Gosposka ulica 28 8862-2 Infolge günstigen Ankaufes eines Besitzes verkauf« NEUES HAUS mit Din 3600 Jahresertrag. Preis Din 22.000, Bargeld. — Franc Kagar, Delavska ulica Zgornje Radvanje pri Mari boru. 8846-2 KAUFE ALTES GOLD Silberkronen, falsche Zähne zu Höchspreisen. A. Stumpf, Goldarbeiter. Koroška c. 8. Bu veckaufen MÖBEL zu verkaufen- Vrazova 2/IL Košak. 8833-4 WEGEN ÜBERSIEDLUNG zu verkaufen: Möbel für 3 Schlafzimmer, Kücheneinrichtung, sowie andere Gegenstände, 1 Sägespanofen und verschiedene Gärtnerutensilien, Oleanders etc. Koroška c. 63, Maribor. 8847-4 Vi&Hittßti Sonnige ZWEIZIMMERWOHNUNG mit allem Komfort im Neubau, Krekova ulica 19, ab 15. Nov. zu vermieten. Anfragen Hausmeisterin. 8830-5 HOFWOHNUNG im I. Stock (2 Zimmer, Kabinett, Küche) sofort zu vermieten. Aleksandrova c. 17. Die Direktion und die Beamtenschaft der Stickstoffwerke A. G., Ruše bringen die traurige Kunde- daß der Kassier der Stickstoffwerke A. G. Ruše, i. R., Herr ALFRED KUHN am 4. November 1940, nach langem, schweren Leiden unerwartet verschieden ist. Die Beisetzung des vorbildlichen, gewissenhaften und unvergeßlichen Verstorbenen findet im Mittwoch, den 6. November 1940 um 16 Uhr von der Totenhalle des städtischen Friedhofes in Pobrežje aus statt. Den Angehörigen sei das innigste Beileid ausgesprochen! Ruše, den 4. November 1940. 8842 Möbliertes ZIMMER mit separiertem Eingang sofort zu vermieten. Auskunft bei Vreznik, Maribor, Cankarjeva 26 8827-5 Sonnige ZWEIZIMMERWOHNUNG I. Stock, Ipavčeva ulica 22, Pobrežje, nahe der Autobushaltestelle Žoher, Tržaška c„ an ruhige Partei ab 1. XII. zu vermieten. 8820-5 Iris uor der Ehe Roman von GERT ROTHBERG Urheber-Rechtsschutz durch Verlag Oskar Meister, Werdau i. Sa. 25 Ein Jahr lang wird sie dort sein. So lange kann ich bleiben, dann neißt es eben wieder: such dir etwas anderes — Klaus Overbeck. Du bist nun einmal darauf angewiesen, durch deine Kraft und dein Können wieder das Vertrauen eines neuen Herrn zu gewinnen. Was berührt es dich, was ein übermütiges, selbstsüchtiges junges Ding von dir denkt. Reiß dii die Liebe zu ihr aus dem Herzen — Klaus Overbeck. Und denke später manch mal zur Warnung daran, daß du einmal im Leben sehr töricht gewesen bist! * Von jetzt an blieb der Hoymer Inspektor nur selten in seiner freien Zeit daheim. Sogar die Briefe an die Mutter wurden kürzer und gingen nicht mehr so regelmäßig ab, wie sonst. Klaus Overbeck folgte jeder Einladung. Und man lud ihn oft ein. Sehr oft bat man ihn auf den Besitz der Uhlemanns — Es gefiel ihm dort. Sie waren alle sehr nett zu ihm. Und die kleine Eva war immer restlos glücklich. Als er sich endlich etwas besann und seiner Sucht, sich um jeden Preis zu betäuben, in ne wurde, da erschreck er. Eva Uhiemann — — Nein! Das beabsichtigte er nicht. Auf die Freite gehen wollte er vorerst überhaupt nicht. Also blieb er von jetzt an den Uhlemanns etwas ferner. Overbeck fuhr auch häufig zur Stadt, WOHNUNG in kleiner Villa in Magdalena Viertel, 4 oder 2 Zimmer, Küche, Garten, zu vermieten. Anfragen bei »Rapid«, Gosposka 28. 8863-5 Offene Sieiien BEDIENERIN flink, ehrlich und .rein wird für einen Tag in der Woche aufgenommen. Anzufragen Ruška cesta 45/1. 8848-8 Besseres deutsches MÄDCHEN 13—16 Jahre alt. zu 2 Kinder gesucht. Catič Darinka, Zagreb, Garigradska 6 8831-8 Ehrlich« selbständige Köchin ld. für alles, Deutsch sPrec‘ ?e. zu kinderlosem Ehepa in der sucht. Adresse erliegt ^ Verw. Leset und verbreitet^ .HM' Zeit ZIMMER UND KÜCHE gassenseitig, für 2—3 Personen zu vermieten Zidovska ulica 8/1._____________8864-5 ZIMMER UND KÜCHE im I. Stock zu vermieten. Adr. Verw. 8834-5 EINFAMILIENVILLA MIT GARAGE und 2000 nr Obstgarten und Park sofort oder mit 1. Dezember zu vermieten. (V. Bezirk). Adr. Verw. 8756-5 SPARHERDZIMMER und möbliertes Zimmer ab 15. XI. zu vermieten. Taborska 8. 8835-5 SPARHERDZIMMER an alleinstehende Frau ab 15. November zu vermieten. An fragen Cvetlična 8. 8836-5 GARCON1ERE im modern. Haus, Parknähe, separ. Eingang vom Stiegen haus, bestehend aus Vorzimmer, eleg. möbl. Zimmer mit fließ. Wasser und sehr gutem Holzofen, neues, schönes Badezimmer, Gasrechaud Klosett, per sofort oder mit 15. Nov. nur an älteren besseren Herrn oder Dame zu vermieten. Zu besichtigen zwischen 3—4 Uhr nachm. Tomšičeva ulica 22, I. Stock. Nur für 1 Person- 8837-5 Gut rasiert -gut gelaunt! Rasieren lästig? Nehmen Sie ein m°l eine wirklich Oute Klinget ROTBART EXTRA D0NN- haarfeie haarscharf, ge-Das Ist Rasieren I SU-sÄN V\S> - ! 5CHV7ZMA£*:g *chrneidiQ. EXTRA DOhh Hüten Sie sich vor Nachahmungen! und dieser Umstand allein ließ schon den starken Wechsel zu seiner bisherigen Lebensführung erkennen. Es war um Neujahr herum, als Onkel August aus Wilden hagen seinen Inspektor in Hoym endlich stellte. »Sagen Sie mal, lieber Overbeck, es gefällt Ihnen wohl nicht mehr bei uns in Wildenhagen?« »Wie können Sie das nur denken, Herr Hoym. Ich habe mich immer ausnehmend wohl bei Ihnen gefühlt. Aber zwischen Ihrem Fräulein Nichte und mir ist es zu einem Gespräch gekommen, das es mir ratsam erscheinen ließ, es Seither bei dem üblichen Verkehr zwischen Gutsherrschaft und Inspektor sein Bewenden haben zu lassen.« »Himmclherrgottnocheinma'l, was hat es denn bloß gegeben?« »Darf ich fragen, wie es Ihrem Fräulein Nichte geht?« »Gut geht es ihr. Eine Wandlung war das mit dem Mädel damals — sie ist wie erlöst nach Berlin gefahren. Und nun will sie gar nicht mehr heim. Sie können sich denken, wie mir zumute ist. Daß das Mädel so wenig an der alten Heimat hängt! Daß ihr das Getue in der Gesellschaft gefällt. Daß sie sich nicht nach uns alten Leuten, daß sie sich nicht mal nach ihren Tieren sehnt, sehen Sie, darüber komme ich einfach nicht hinweg. Aber nach dem, WOHNUNG bestehend aus zwei Zimmer und Küche um 400 Din zu vermieten. Anfragen Hausherrenverein. 8849-5 VERKÄUFERIN versiert in Spezerei-, Geschirr- und Porzellanwarenbranche, sucht Stelle. Adr. Vrw. 8826-7 was Sie mir da vorhin sagten, kriegt die Sache doch ein erheblich anderes Bild. — Ja, das Mädel, das Mädel... ich weiß nicht, was ich machen soll.« »Gehen lassen«, riet Klaus Overbeck ruhig und freundlich. Der alte Herr sah ihn starr an. Und ihm stieg es heiß in die Augen. »Ovenbeck, ich habe da gehört... Sie verstehen meine Frage ..ich meine, unter Männern.*, also, kurz: haben Sie denn die Iris geliebt, daß Sie sich nun in der Stadt so maßlos betäuben müssen?« »Ich war ein Tor! Ich werde schon fertig damit, bin es eigentlich schon. Habe ich meine Arbeit vernachlässigt, Herr Hoym?« »Kein Gedanke daran! Mir wird von allen Seiten bestätigt, daß ich den tüchtigsten Inspektor der Welt ergattert habe. Ich sehe das ja auch selber. Und gerade darum tut es mir weh, wenn Sie sich verlieren, Overbeck.« Da der Jüngere hierauf nichts erwiderte, so blieb dem Wildenhagener nichts weiter übrig, als von etwas anderem anzufangen. Als der Gutsbesitzer bald darauf nach Hause fuhr, dachte er: Wie er sich uvält, der arme Kerl — er leidet ja um das Mädel Höllenqualen. Was läßt sich denn da bloß tun? Was nur?... Aber wie sehr auch der alte August Hoym verzweifelt sein Hirn zermarterte, er kam auf keinen erlösenden Gedanken. Er dachte nur unausgesetzt daran, daß Christian Hebendruschk ihm gesagt hatte: »Wenn Overbeck vor die Hunde geht, ist allein Iris schuld daran, daß du es nur Unsere beste Mutter, Frau MARIA GSPALTL hat gestern, nach langem, mit Engelsgeduld ertragenem Leiden, ihre gütigen Augen für immer geschlossen. Das Leichenbegängnis findet Mittwoch, den 6. November um Vs4 Uhr von der Leichenhalle in Pobrežje aus auf den Franziskaner-Friedhof statt. Die heil. Seelenmesse wird Donnerstag um 8 Uhr früh in der Franziskaner-Kirche gelesen werden. Maribor, Graz, 5. November 1941. 8838 Die tief trauernden Kinder. Statt jtder besonderen Anzeige weißt. Und ich denke, wir zwei, wir sen bestimmt in Zukunft von allem, '^.g diese beid. jungen Menschen angeh , Finger.« 5. dem Iris weilte indessen in Berlin w jfl schönen Heim ihrer Verwandten, °a ^ der Tiergartenstraße gelegen war. ^ sie am Fenster ihres Zimmers staI\velt-auf das Leben und Treiben der stadt hinunterblickte, dann kamen ^ selten die Gedanken an die Heima • ^ gab ja so unbändig vieles hier, was ^ unausgesetzt fesselte. Aber m Syer-Nächten, wenn sie von irgendeiner anstaltung nach Hause gekommen und noch niqht gleich einschlafen ko ^ weil das Erlebte sie noch zu sehr schäftigte, dann stellten sich regelm3 ^ die Gedanken an Wildenhagen un Hoym, an Onkel August und Tante : nika, an den alten biederen He druschk und an alle Freunde un ^ kannte ein. Und immer gehörte dazu Klaus Overbeck! Wenn sie an ihn te, dann wollte es wie Empörung 1 ^ emporwallen. Er hatte kein Recht ge ^ so zu ihr zu sprechen. Hatte er schon so sicher an seinem Ziele gewa > daß er glaubte, offen Farbe bekennen dürfen? Er mochte sich schon als von Hoym gesehen haben und mel ^ sie schulmeistern zu können. Iris w0