^ s Mittwoch den 2l. Jänner >880. XiX. Jahrgang. Dil .Marborger Z-iIii»g« «schelut jed«» Ecmiiag^ Mitlwoch »nd Freitage Preise - s»r Marburg gm>,>Shrlg k h»>bjShr7g S ,1.^ vi-rt-ljahrig I fl. 50 »r.! für Zust-'llüng _w Hau» monatlich 10 kr. - mit Postversendung: ganzjährig 6 fl.. halbjährig 4 N., vierteljährig 2 sl. InsertionSgebühr 3 kr. per Zeile. Dcr Minister des Arußrrn lllid die Nüvmiing Aosnilns viid dcr HtlMwina. Marburg, 20. Jättner. Auf eine Anfrage in der reichsrüthlichen Delegation, betreffend die Näumung Bosniens und der Herzet^owina, hat der getneinsame Minister des Aeußern die Erklärung abgegeben: „Da alle Beschlüsse des Kongresses einstimmig gefaßt Wörden und daher nnr durch Einstimmigr leit gelöst werden können, so hat N.emand in Europa das Necht, uns di»se Lertrag^bestiM' »nung zu kündigen." Nachdem sich der Einmarsch unserer Truppen vollzogen, glaubten Alle, welche den Ber-lmer Vertrag nicht «elefen, oder nicht veiftan, den, daß nach dem Willen des KongresscS nun Bosnien und die Herzegowina mit Oesterreich-Ungarn vereinigt werden und die blutige Eroberung bestärkte in diesem Wahne. Der Berliner Vertrag und jene Urbereinkunft, die auf Grund desselben mit der Pforte abgeschlossen worden, enthält keine Bestimmung über die Dauer der österreichisch-ungarischen Bks.tzung und Vertvaltung; al'er im Begriffe der Okkupation liegt es ja, daß diese nicht ewig währe, sonst möble von der Ai.: c'xion die Nede sein. Diplomaten haben die Sprache nur, urn ihre Gedanken zu verbergen. Der gemeinsame Minister des Aeubern geht dem Worte Anne-xion behutsam ku« dern Wege; die ganze Erklärung läßt jedoch nur jene Deutung zu, die wir unserer Orientpolrtik stets gegeben — die Deutung im Sinne der Einverleidung. Der Nlickmarsch wird nach dem Plane der Annexion«parlei nie angelrlten werden, weil zu Berlin keine Frist vereintart worden — weil nur mit derselben Eu>hellic;keit der Stimmen, Kraft welcher Oeslelrelch-Ungarn zur Besetzung und !Lerwoltung ermächtigt worden, das Aushörcn beider beschlossen werden könne — weil zu diesen Stinunen auch jene Oester-reich-Ungarns gehöre weil diese Einwilligung nie ersolgen werde. Was Oesterreich.llngarn a»rf bosnisch,herze^oinnischem Gebiete bisher gethan Uitd was es siir die Zukunst noch plant, berechtigt mit jedem Tag,: mehr zu dieser An. nahnlt'. Dcn Standpunkt des Vntrages zu wahren und die Volkspolitik hier zur Geltun,; zu bringen, war' Sache der Volksvcrtrelung. Diese Vertretung, ihrer Pflicht kaum bewußt oder gar nicht gedcnkend, sl^gl sich al'er dem Gelül'ie der Neichsurehrcr^PaNei ul>d wird sich silgen. bis der Widerspruch iir rinserer Orreulp^lilik durch Eiset, und Feuer gelöst wird. Franz Wiesthaler. Dir Folgt« dcr dcvtschco Lollpoülik. U.:!»er den neuen Schlag, welcher durch die Zollpolitik Bisinarcks namentlich gegen die Landwirlljschajt Oesterreich - Unt^arns g^fiihrt worden, schreibt der Gutsbesitzer Ludwig Frantl in der „Wiener luudwirthschastlichen Zeitung" u. A.: Vekanntl ch geht in Deutschland mit der Einflihrung von Schutzzöllen die Beseitigung dcr Tifferentiültarise der Eisenbahnen Hand in Hand. Es ledaif keiner weiteren Be^rüiidung, daß beide Maßregeln in ihrer Wirkung auf Konsumtion und Produktion identisch sein müssen, illsoweit es sich unr die Einfuhr des Deutschen NeicheS handelt. Wo aber die Durchsuhr durch dieses Land in Frage kommt — und bekannt» lich sind wir heute vollständig aus diesell^e angewiesen — gewinnt die Beseitigung der Differentialtarife einen ganz anderen Charakter, d. h. sie wirkt dann gerade so wie die Einhebung von Durchfuhrzöllen. Sie kommt in ihren Wirkungen nicht so sehr den deulschen, mit den unseren koi.lurrirenden Prodiiklen zu Gute, als sie den Export unserer gesährlichlten Nivalen, Amerika und Nußland, vor dem unser« be» gjjnl^igt, da diese Länder mit ihrer t?illigen Seefracht von der Durchfuhr durch Deutschland unabhängig sind. Dadurch muß aber slir nns die Konkurrenz init denselben vollends un-inöglich werden over, wo wir sie dennoch aufrecht erhalten, mindestens unser Export schweren Schädigungen entgegensehen, da die erhöhte Bahnsracht in einem solchen Falle ausschließlich vom einheimischen Produzenten getragen werden ttiUß. Darauf, daß wir diesen Nebeln aus dem W.'ge der ^chifffahrt eutglhen können, dürfen wir uns nicht allzusehr verlassen. Sowohl unsere Häsen als die, von der Donau abgesehen, hier in Betracht kominenden Ströme, die Elle und die Oder, sind von unseren Produktionözentren zn weit entfernt, Crstere sal^el, in Folge der Höhe der Tarife der in sie einlnündendkn Bahnlinien und des Mangels einer entwickelten Nhederei viel zu wenig ins Gewicht. Letztere vermittlln den Verkehr nur in einzelnen Richtungen und zu bestimmten Zeiten. Uebcrdies stnd es eben vorwiegeiid deutsche Ströine, und die Art und Weise der neuerdings an der Mlmdnng derselden von den deutschen Behörden gehandhabten Zol^absertigunz zeigt nur allzusehr, daß es zum großen Theile in der Hand der deutschen Regierung liegt, diesen geographischen Bortheil zn paralysrren und so die darauf gerundeten Hoffnungen zu zeistören. Eine weitere unabweisbare Folge der deutschen Handelspolilik ist eine Verschiebung der bisheiigen Beziehungen des auswärtigen Haiidels — bei den großen Massentransporten namentlich jener des Getreidehandels. Bisher wurde ein großer Tlieil des in Deutschland erzeugten Getreides lxportirt. Dagegen bestair« den große Lager ollsländischer Frucht, die nach der angenllictlichen Konjunktur bald den AuS-sall im iilländischen Konsum zu decken hatten, balo zuln weiterln Expotte gelanaten. In Folge der ktinstlich herbeigeführten Preissteige «SS- S t u i t t«t o tt. Fklirilas. Vom Bersnsser der „nenen deutschen Zeitbilder", ltzortsetzung.) Das Geräusch hätte Leute aus dein Fährhause herbeigezogrn. Zudem rvaren in d.r Näh.' des Fährhauses fast fortwährend Meuschei'. Dle Versolgten waren in Verzweiflung; die Gefahr der Entdeckung wuchs mit jedem Äugenllicke; es gab nur noch ein Mittel des EntrinlietlS; der Strom mußte durchwatet, durcbschwoinmen werden. Die beid.'l; lÄejÜhrken des Verwundeteii konnten das; sie waren nicht verwundet, sie waren kräftiger geblieben; für ihn. nrit dem verstümmelten Arme, mit dein schon fast zum Tode entkrästeten Körper, war es eine Unmöglichkeit. Die letzte Hetzjagd Hütte ihn völlig erschöpft; Nahrung hatte er den ganzen Tag nicht zu sich genoinmen ; er lag krasllos ain Ufer und konnte sich ricbt mihr erheben; der Frost schüttelte ihn, das Fieber drohte ihm die Sinne zu verwirren. Die Kameraden standen ratblos neben ihm; sie hätten ihn weiter, auch durch dm Strom, mit sich ziehen uild schleppen können, aber sie hätten an das jenseitige Ufer nnr eine erstarrte Leiche gebracht, darüber war kein Zweifel. Die treuen jrrieger wollten ihn liicht verlassen; sie wollten mit ihm sterben, ek schlagen werden oder verhungerii. Er bat, er btschrvor sie, ihn allein zu lassen und sich zu retten. Sie waren junge Aiänner, gepreßt zu den, Krie^jSdienste, wie er. Aber — jene Zeit war etlie besolidere Zeit dcr Begeisterung. Wie der Deutsche, der Greis und der Knabe, der Manu und das Wul^, eniflainnit wiirde für die Atschüttelung dtr Knechtschaft, des Joches deö sremden Unterdlück.'rs, so rrar in dem französischen Kriegsheere kei»« Mann, der r icht mit Freude, mit einer zauderbasten, fast wüthenden Freude sein Velgen, sein Altes hingegeben hätte für den großen und vor Alltm für den jetzt so nnglüälichtn Kaiser. Man vkrgoß das Fortreisen von den Liel'tn, man dachte nicht an die Hei-matb, an Weib und Kind, an Geliebte, Eltern und Geschlvister, nicht aii Leiden, Strapazen und Entbehrungen, man dachte liur an den Nubm. an die Größe, an das Unglück des Kaistrs. Es ist etwas Großes um ein begeistertes Volk. Das Größte ist ein Volk, begeistert sür seine Freilieit. Der Verwundet- beschwor zuletzt seine Kameraden bei ihrer Pstjcht gegen den Kaiser, und sie ginge!,. Sie legten ihn am User in die Weiden, sie küßten ihn. Ziirückgelassm hatten sie ihln Nichts, nicht einmal eine Kruste Brod, nur ihre Thlänen, die auf sein bleiches, sterbendes Antlitz sielen. — „Gott gebe T^ir einen sanften Tov, Bruder— Sie stürzten sich in das Wasser. Die Sinne schwanden ilim ; als er erwachte, erschrack er; er hatte irn Erwachen noch unwillküllich laut gejammert; gewiß aber auch im unruhigen Schlummer des Fiebers. Aber er kor'nte nicht lange darüber nachdenken; das Fieber warf ihn in den beivußtlo'en Zustand zurück. Ei eiivachte wieder init lautem Klagen; der Hunger, der Dulst. der Schmerz hallen sie ihm wider seinen Willen auegepreßt. Er vernahin Schritte, er sah einen Lichtschimmer. Schritte und Licht nabeten sich ibm. Er glaubte, es sei nin it^n gescheden. er hielt sich sür verloren. Da öffnete sich die Weide, in der er lag, und er sah einen Engel, der sich über ihn beugte. ,.Ja, Felicitas, einen Eiigel. meinen Engel!" Er zog den Engel sanft an seine Brust. Das Mädchen konnte nur weinen. Er küßte die Thränen aus ihren Augen. „Und nun, Felicitas, erzäk^le mir von Dir. Engel hoben die schönsten Gkschichten." Was sollte sie ibm erzählen? Die Geschich- Akr Minister des Aeußcrn und dic Näuinung Dosnikus und dcr Attjtgouiinii. Marburg, 20. Jänner. rung muß stch jene Ausfuhr vermindern; der Bezug von ausländischem Getreide wird niso darum ein geringerer sein. Wo ein solcher dennoch siatlfindet, wird er zunächst nur dem augenblicklichen Bedarfs zu genügen haben; vor der Anhäufung großer Lorräthe wird der Handel zurttckschrecken müssen. Zwar gestattrt die deutsche Zollgesetzgebung die Bildung von Transitlagern, auch zur El'nnischung deutschen Getreides. Aber die Ungewißheit, ob die Konjunktur schließlich dem Exporte dieser Vorräthe günstig ist, lind dikse nicht nachträglich doch auch r.och gegen Bezahlung des Zolles, vielleicht mit Schaden, dem inländischen Konsum zuge« führt werden müsien, wird auch hier eine grö» ßere Unsicherheit und demgemäß eine geringere Neigung zur Anhäufung derartiger Lager hervorrufen. Eine allgemeine Verringerung der Nachfrage nach ausländischem Getreide wird als^o zweifelsohne eintreten. Mit der Unsichetheit wächst das Risiko des Geschäftsunternehmers und damit die Assekuranzprämie, die der Händler in dem von ihm geforderten Preise zu verlangen gezwungen ist. Die Beantwortung der weiteren Frage, wer dieselbe schließlich zu bezahlen hat, hängt aller« dingS von den gleichen Voraussetzungen ab, wie die der Frage der Bezahlung de» Zolles selbst. Je größer ferner der Werth einer Waare ist, desto leichter verträgt sie die TranSport-und Handelskosten. Wenn es also bisher schon vorwiegend Primaqualitäten waren, die der deutsche Markt bei uns suchte, so wird dies in Zukunst noch in erhöhtem Maße der Fall sein, und die geriugkren Sorten, die ja doch in der Regel vorzuherrfchen pflegen, werden vollends vernachlässigt bleibkn. Zu dieser allgemeinen und slir die gelingwerthigen Qualitäten besonderen Verringerung der für uns so wichtigen deulschen Nochfrage kann sich aber leicht noch eine weitere Häufung des Angebotes auf dem inländischen Markte gesellen. Da ein G^^teide» Zoll in Oesterreich-Ungarn nicht mehr besteht, ist die Möglichkeit vorhanden, daß der internationale lSetreivehandel einen Tyeil jener Vorräthe, die er bisher in Deutfchland anzu» sammeln pflegte, auf unser Gebiet verlegt ; allerdings zunächst nur insoweit, als der deutsche Zoll nicht von den höheren Transportkosten überwogen wird. Aber nach den bisher gesammelten Ersahrungen ist es keineswegs unmö^siich, daß jene Etsenbahnen, in derem Interesse eine derartige neue Handelsrichlung gelegen wäre, selbe durch Geu,ährung weitgehender Differentialtarife unterstljtzen und so auch jene Schwierigkeit Überwinden. Gerade dieses Moment aber wäre das gefährlichste, denn nichts pflegt so sehr auf eine Preisreduk-tion einzuwirken, wie eine üvermäßige Häufung des Angebotes. tFortsepung folgt.) ten der Engel sind die schönsten, denn sie sind die Geschichten der Liebe und der Unschuld; aber sie sind auch die einfachsten. Sie war in dem einfamen Fährhause geboren und grob geworden, unterrichtet von ihrem Vater, der früher Unteroffizier gewesen, und von ihrer Mutter, einer nicht ganz unge blldeten LehrerStochter. Sie hatte leivlr die Mutter früh verloren. Der Vater war darauf von einem schweren Leid betroffen, er war ' kränklich geworden; durch den Bau neuer Wege, s«wie neuer Brücken über den Strom war er in seiner Einnahme zurückgekommen. So halte sie stets in dem väterlictzen Hause bleiben müssen, den Vater nrcht verlassen dlirfen. Das erzählte sie ihm einfach, wie es war. ^Und welches war da» schwere Leid, das Deinen Vater betroffen hatte?" Das Mädchen schwieg erröthend. „Das Krnv dort hat es mir angedeutet. Du hast es verschwiegen, um mich nicht zu kränken, Dn edle Seele. Aber ich muß es wis-ftn; erzähle es mir." Sle erzählte ihm auch das. Es war wieder sine einfache Geschichte; aber keine von jenen, in denen gebrochene Herzen vorkommen. Ihre ältere Schwester, ein bllvschöneS Mädchen, war in einer benachbarten größeren Stadt bei einer Dame als Kßmmerjungfer in Dienst getreten. Aitt' Zkschlchte dev Der Stalthalter von Galizien — Graf Potocki — ist nach Wien berufen worden, um z»l Gunsten derGrundsteuer«Vorlage auf die Polen einzuwirken. Der Liebe Mühen wird vergeblich sein. Die nationale Stellung der Polen ist so gesichert, d^iß die Negierung ihnen nichts zu bieten vermag; die Übrigen Gruppen der Rechten aber sind gezwungen, auf die Stimmen dieser Abgeordneten zu rechnen, die sich nur um den Preis der Grund» steuer-Vorlage gewinnen lassen. Die Delegationen bewilligen nach Parteibedürfniß nnd Herze nsln st und von gleichem Eiser werden die bedeckenden Vertretungen diesseits und jenfeits der Leitha be» seelt sein. Dieses Verhältniß wird so lange fortdauern, l)is die zahlenden Wähler berechtigt sind, nach gewissenhaftester Prltfung jene Steuern zu verweigern, die über den Bedarf des Rechts-, WirthfchaftS- und Kulturstaates hinausgehen. Erhebliche Vkrinind erung der Steuern und Förderung der Arbeit durch großartige öffentliche Bauten! — wie lieblich klingt den Franzosen diese Botschast ihres neuen Ministeriums! Wer sich in anderen Staaten, z. B. in Oesterreich, nach dem gleichen Klange sehnt, lasse sich nur dasselbe Mittel verschreilien — eine radikale Mehrheit der Volksvertretung und eine radikale Regierung! Vermischte Nachrichten. (Genußmittel. Gesälschter Thee.) Die „Weser Zeitung" bringt nachstehende Warnung: der Times wird erzählt, daß im Jahre 1874 das Dampfschiff „Gordon Castle" nahe bei Lissabon sank, aber nach einigen Wochen wieder gehoben wurde. 14,000 Kisten mit Thee aus der Ladung wurden zu Lissabon zu einem ganz geringen Preise verkaust. Dieser Thee be» fand sich in einem Zustande der Gährung und wurde als ungenießbar kondemnirt. Nichtsdestoweniger wurde er getrocknet, und wäre in der Times nicht Lärm geschlagen worden, so wäre er nach England importilt worden, natürlich mit gesundem Thee gemischt. Jetzt kommt nun die Nachricht, daß dieser Thee in geleerte Thee-kisten, welche aus London käme»?, verpackt und von Lissabon, jede Woche 100 Halliklsten, versendet worden lst, und zwar zunächst nach Hamburg. Die verdorbene Masse hat das Aussehen von Kaffeegrund, und nachdem der faulige lSe» ruch vorübergegangen, möchte es schwer sein, die vermischte Maffe vom gesunden Thee zu unterscheiden." (Magnetische Geheimschrift.) Professor Thomson in Bristol hat kürzlich eine interessante Beobachtung in Betreff der Anwen- Etu junger sranzösischer Offizier hatte dort sich in ihr Herz zu schleichen gewußt und sie ver-ftihrt. Verführt, entehrt, von der Dame aus dem Hause gestoßen, ohne Muth, dem strengen Bater unter die Augen zu treten, war sie mit ihrem Kinde in Elend gerathen. Ein Zufall halte dem Vater ihre Schande, ihr Elend entdeckt. Er war zu der Stadt gereist, hatte den Verführer aufgesucht, zur Rede gestellt und zu seiner Pflicht aiihalten wollen, hatte aber nur Hohn gesunden. Er hatte den Elenden in Ge-seUschast von Kameraden angetroffen, die dei> Greis verspolleten, mißhandelten, übermüthig verspotteten, gemein mißhandelten; nur die Tochter mit ihrem K nde und ihrer Schande und der Veschimpsung hatte er nach Hause bringen können. „Und ein Franzose war es, Felicitas, der Deine Schwester entehrt. Deinen Vater be» schimpft, Euch unglücklich gemacht hat?' „Es war ein Franzose". „Felicitas. Du haffch darum nicht alle Franzosen?" „Wäre e» nicht gegen das göttliche Gebot?- „Nicht auch gegen das Gebot Deines eigenen Herzens?" Er sah ihr ties forschend in s Sluge. Sie mußte verwirrt das Auge niederschlagen. „Aber, wie kann ich sragen? Du hast ja dung des Magnetismus gemacht. Nlmmt man nämlich eine dünne Platte ven gehärtetem Stahl und sührt aus derselben «nittelst eines stark magnetisch gemachten Eisenstäbchens Schristzüge aus, so genügt die Bewegung des Stiftes in Form von Schriftzügen auf der Stahlplatte, die Stellen, welche von dem Magnetstifte berührt worden sind, auf lange Zeit hinaus in einem solchen Grade magnetisch zu machen, daß die Stellen der Schristzüge feine Eisentheile anziehen. Wenn man nun in Ztaubform verwandelte seine Eisenfeile auf die Stahlplatte streut, und letztere senkrecht stellt, so daß die Eisenfeil-späne herabfallen oder diese weggeblasen werden. so bleibt auf den mit dem Magnetstiste berührten Stellen der Eisenplatte eine aus Eisenfeilspänen bestehende Neliefschrift zurück. Wenn man diefelbe wieder abkehrt, sieht man nichts mehr, und kann man jederzeit durch neues Aufschütten von Eisenfeilspänen die Schrift wieder sichtbar machen. (Kredit der Klein-Grundbesitzer. Landesl^ank in Galizien.) Der galizische Landes-ausschuß Hot die von der Fachkommission behuss Gründung einer Landeshypothekenbank zur Hs-bnng des Kredites des Klein-Grundbesttzes entworfenen Statuten geprüft und beschlossen, dieselben dem Landtage in der nächsten Session zur Genehmigung vorzulegen. Die Fond» dieser Bank werden durch die HinauSgabe von Hypothekenaktien beschafft werden. Außerdem soll die Hypothekenbank sowohl durch die verfügbaren Kapitalien des LandeSauSschujseS, welche ihr gegen einen sehr geringen Zinsftuß überlassen werden sollen, als auch durch einen namhaften Kledit seitens der österreichisch-ungarischen Bant ultterstützt werden. Dieses Landesinstitnt hat in erster Linie die Förderung der landw. Kreditverhältnisse und durchaus nicht irgend welche lukrativen Geldgeschäste zum Zwecke; es wird daher die Darlehen an die btS nun in Wuchererhänden befindlichen Landwirthe gegen eine tnöglichst geringe Zinsenvergütung gewähren. Diese Darlehen werden aber nicht nur gegeir Hypotheken, sondern auch gegen Wechsel gewährt werden. Die Landeshypothekenbank wird ihre Zentrale in Lemberg haben und Filialen in Krakau, sowie in anderen größeren Städten Ost-und Westgaliziens errichten. (Eisenbahn. lSrhöhte Vorsicht bei Stürmen.) Der Eisenbahn - Unsall bei Dundee in Schottland, dessen eigenttiche Ursache das Wü-then eines furchtbaren Sturmes gewesen, hat die Direktion der Kaiser Ferdinands-Nordbahn veranlaßt, ihren DiensttOrganen mehrere Vorsichtsmaßregeln in Erinnerung zu bringen. Vor Altem ist bei hestigen Stürmen jeder Personenzug so lange auf der Station zurückzubehalten, bis eine gefahrlose Expedition desselben zulässig erscheint. In diesem Falle muß der Zug von einem Landsmanne jene» Elenden das Leben gerettet. — Felicitas, ich verdanke Dir das Leben; laß mich noch mehr Dir verdanken, das Glück meines Lebens." Er hatte mit seiner gesunden rechten Hand ihre beiden Hände gesabt; er drückte sie gegen den Sluinpf seiner linken Hand, dann gegen sein klopfendes Herz. Sie zitterte heftig und tonnte es ihm nicht wehren. „Antworte mir, Felicitas, kannst Du mich lieben Sie konnte nicht antworten. „Sieh mich an und laß mich die Antwort in Detuen Augen lesen". Die Augeu konnte sie zu ihin erheben. Er sah die helle Liebe de» Mädchens darin. Er drückte sie an sein Herz. Sie legte sich leise und weich selbst daran. „Du liebst mich, Felicitas?" „Ueber Alles". „Ader nicht mehr, als ich Dich. Als Du an jenem Abende zu mir tratest, da meinte ich, der Tod nahe mir, und das Leben, das Gll)ck, die Liebe waren zu mir getreten. Ich ftlhlte es lnitten in den Schauern des Fiebers, das mich aus diefem Lager fchüttelte, wenn die hetßbren-nenden Augen sich mir öffneten und ich Deine Engelsgestalt vor mir sah. Ich erkannte es, als die Krankheit mich zu verlassen begann, und » einem Beamten der Verkehr«- oder Strecken-leilung begleitet werden. Ferner sind bei eventuell eingetretener Unsahrbarkeit der Lahn die entsprechenden Signale zu gelien, damit ein aus der Strecke bkfindlicher Zug mit allen zu Ge« böte stehenden Mitteln «och rechtzeitig angehal« ten und vor weiteren Gesahren geschützt werden kann. (Besteuerung der Vorschubkassen und Kreditvereine.) Im Abge^rdnetenhause ist die lange erwartete Regierungsvorlage, betreffend die Besteuerung der Vorschußtassen und Krebilvereiite, eingebracht worden. Die Bestimmungen derselben betreffe^ die Erwerb- und Einkommensteuer, finden aus alle registrirten oder nichtregistrirten, aus dem Prinzips der Selbsthilfe beruhenden Vorschubkassen Anwendung, welche bei Gewährung von Kredit sich auf die eigenen Genossenschafter beschränken, ferner auf die Gemeinde-Vorschubtassen und endlich auf die aus dem Kontribution«- und Steuergeldfond« entstandenen Vorschußkassen. Nach dem Entwulfe sind alle Genossenschaften, deren bilanzmäßiger Aktivstand b000 fl. nicht übersteigt, von der Einkommensteuer befreit und nienn sie der Ermerbsteuer unterliegen, ist letztere nur mit der Hälfte in Vorschrei^ung zu bringen. Wa« die Besteuerungs.lArundlage betrifft, so bildet dieselbe der Reinertrag de« der Be« steuerung vorausgehenden Geschäftsjahre«. Derselbe ergibt sich au« den bilanzmäßigen Ueber-schüssen, welche al« Zinsen, Gewinnste, Dividenden, Tantlvnten zur Äcrtheilung oder sonst zur Verwendung gelangen, in Reservefond» hinterlegt oder auf künftige Rechnung übertragen werden. Ueberdie« sind in die Besteuerung«-Grundlagö jene Beträge einzubeziehen, welche au« den Erträgen dc« Geschäftsjahres zu einem der erwähnten Zwecke oder zur Vergrößerung de« investirten Kapital«, zur Schuldentilgung, zur Verzinsung der in der Unternehmung dauernd angelegten Kapitalien, zur Zahlung der Einkommensteuer sammt Zuschlägen, zur Deckung von Verlustvorträgen aus früheren Iahren verwendet werden. Dagegen sind von den bilanzmäßigen Ueberschasien die Gewinnvorträge aus Vorjahren, sowie die Reinerträge au» Grund-und Gebäudksteuer-Objrkten in Abzug zu bringen. Passlvjinsen und Wnthadschreibungen werden als Abzugsposten berücksichtigt. Bei jenen Kredit-Genossenschaften, für welche der steuerpflichtige Reinertrag den Betrag von 10 000 fl. nicht Uversteigt, ist da« erste Taufend mit vier Zehnteln, da« zweite Tausend mit fech« Zehnteln und nur der weitere Betrag voll der Elnk.'m-men'Besteuerung zu unterziehen. (Landesgerichts - Rath Kokosch.i-negg -j-.) Am 17. d. M. ist zu Graz Herr Franz Kokoschinegg, Lanve»gericht«-Rath im mein Geist wieder hell wurde. Ich liebte nicht mehr das Leben, ich liebte nur Dich. Dein mildes. Dein treues, aufopfernde«. Dein edle« Herz. Und ein« wußte ich mcht einmal, mußte ich erst von den Lippen dieles Krnde« erfahren. Wie viele Ursache hattest Du, mich zu tzossen, und Du hattest doch nur Liebe in Delnem Herzen! — Sie foli Dir vergolten werben, Deine Liebe; was meine Landsleute an den Deinigen verbrochen, ich werde es an Dir wieder gut machen. Felicitas ist Dein schöner Name, ja, Dein Leben soll fruchtbar werden an Glück." Er küßte sie und sie küßte ihn wieder, sie kos'ten glücklich Miteinander, bis das Kind erwachte und der Abend in den verschwiegenen Raum hineindämmerte. Dann nahm sie das Kind auf den Arm und verlieb den Boden, stieg die Leiter hinunter und verbarg sie wieder. Da« kluge Kind aber sagte: ^Du bist doch bei Deinem Liebhaber gewesen, Muhme Felicitas. Aber ich werde es keinem Menschen sagen." (yortse^ung folgt.) Ruhestande und Ehrenbürger der Stadt Win-disch'Feistritz, 71 Jahre alt, gestorben. Herr Kokoschinegg war in den Vierziger Jahren Verwalter der Herrschaft Burg Marburg und Vezirkskomnlisiär und vor seiner Pens^onirung BSjirkSrichter in Windisch-Feistritz. Dem Ver-vlichenen wird dort wie hier wegen seiner Pflichttreue, seines leutseligen und bürger-lreundlichen Benehinens eine dankl,are Erinnerung bewahrt. An seineni Grabe stehen vier Söhne, zwei Töchter, zehn Enkel . . . (Krankenunterslützung der Mili« tär veter anen.) Die Hauptversammlung de« zweiten Veteranenvereins in Marburg hat die Rechnung für da» Jahr 1879 genehmigt. Die Einnahmen betrugen 542 fl. 31 kr., die Ausgaben 215 fl. 60 kr., darunter 206 fl. sür «rankenunterstützung an zwanzig Mitglieder. (Sparkasse in Leibnitz.) Die Einnahmen der Leibnitzer Sparkasse betrugen im verflossenen Jahre 378.543 fl., die Ausgaben 370.417 fl.; es blieb somit eine Kassabarschast von 8125 fl. Der Reserve beträgt 29,350 fl. (Gegen den Wucher.) Der Schönsteiner Bezirksausschuß ersucht das Abgeordnetenhaus um Schaffung eines Gesetzes gegen den Wucher. (Für die landschaftliche Bürgerschule.) Wie die Stadtoertretung von Cilli, so hat auch jene von Radkersdurg die Anfrage des Landesausschuffes, ob sie die Umwandlung der landschaftlichen Bürgerschule in eine Bür> gerschule nach vem Reichsgesetz wünsche, ein-stimlnig ablehnend beantwortet. (Für arme Schulkinder.) Die Spartasse in Leibnitz hat der dortigen Gemeinde» Vertretung hundert Gulden zur Anschaffung von Schuhen für arme Schulkinder gewidmet. (Landwirthschaftl. Fortbildung.) Der LandeS'Schulrath genehmigt die Errichtung landwirthschaftlicher Fo'-tbilduttgskuise an den Volksschulen in Leutschach, Gamliß und Ko-streinitz. (Höhnende Gauner.) Beim Grundbesitzer I. Dworschak in Partin, Gerichtsbezirk St. Leonhardt, versuchten fünf Gauner einzubrechen. Die Leiter war bereits angelehnt, als der Besitzer durch ein Geräufch aufgeweckt, vor das Hau« trat, um nachzusehen. Vier Strolche liatten sich verborgen; einer fiand neben der Leiter und erklärte auf Befragen, was er hler mache: z^Nichtsl Ich warte." Dworschak begab sich in da« Hau« zurück, weckte feine Leute und gmg mit einem Gewehre bewaffnet wieder in'» Freie. Die vollzählige Bllnoe entfernte sich langsamen SchrUteS. Dworjchat, welcher auv dem bliltd geladenen Gewehr einen Schreckschuß nachgesandt, wurde von den Gaunern, „weil er keinen getroffen", ausgelacht uiid verspottet. (Deslnfektionsstationen.) Zur Vornahme der Desinfektion eer Viehwagen anf oer Sudbahn sind u. A. Marburg, Pragerhof und Steint)rück bezeichnet worden. (Zur Anschaffung von Lösch gerät he n.) In Drachendurg findet ain 1. Febr. im dorugen Schlt,sse ein Tunzkränzchen statt' Der Reinertrag ijt zur Anschaffung von Lösch! gerathen bestimmt. (Für die Vollstreckung des Straf-urt Heils.) Der Ersatz, welchen die zu einer Freiheitsstrafe Verurthe»tten ful^ den Vollzug oer Ultheile leisten müssen, beträgt be'im »Ae richtShof Cilli tagtich 32 kr., bei oen Bezirksgerichten diese» KreisgerichtSiSprengels lagtich 36 kr. (Voin heimischen Regiment.) Das Jnfanterieregimlnt Rr. 47 (Freiherr von Litzel-hosen) begeht 1882 die Feier jeine« zweihundert-jährigen Bestandes. veyte Post. Zweiundzwanzig deutsche Redaktionen in Böhmen ersuchen da« Abgeordnetenhaus um die Aufhebung des Zeitungsstempels. Die vereinigten Ausschüsse der ungarischen Delegation berathen über den Nachtragskredit für die iin Okk>tpation»gebiete befindlichen Truppen. Bei Schumla zeigen sich wieder bewaffnete Mahomedanerbanden. Die englische Regierung hat beschlossen, die Nothlage in Irland durch Staatsmittel zu lindern. Die Turkmenen sollen den Russen eine neue Niederlage beigebracht haben. ?tufforder«ng» Kaitm hat meine Gattiir nach jahrelangen Prüfungeil herbster Art uiid eiirer äußerst schinerzhaften Kraiikheit die Ruhe inl Grabe gefunden, als schon Gerüchte schamlosester Tendenz verbreitet werden, welche geeignet sind, das Andenken der hochherzigen, edlen Dulderin zu schniäheii, die Hinterbliebenen in ihrer Ehre Mif's Einpfindlichste zu kränken nnd die kaum berilhigteii Genlüther wieder zu erschütterii. Die Gerüchte bestreiteii eine natürliche Todesursache i,n Sinne der Diagiiose der behandelnden Herreii Aerzte Dr. Josef Stöger und Dr. Arthur Malli), wollen dagegen den: Verdachte Raiim geben, daß genossenes Gift den schnelleii Tod herbeiführte. Es ist nuil gewiß gleichgiltig, ob nlan behauptet, dieses Gift sei gewohnheitsgemäß aus irgend welcher Absicht, oder iir Folge momen-taiieir Entschliisses von der Verstorbenen absichtlich gelivmmen ivorden, oder die Vergiftulig sei durch meiiie Töchter oder deii behandelnden Arzt geschehen, welche verschiedene Versionen mir voll vertrauenswürdigeii Personen initge-theilt wurden. Ehrenhafte Persoileii haben mir zn oft Beweise der allgemeinen AiierkenliUllg geliefert, welche den edleii Eigenschafteil der Dahingeschiedenen gezollt wllrde, als daß ich heute be-firrchten dürfte, eine Fehlbitte zii thuii, wenn ich im eigenen Nameil, sowie iin Nameil des Bniders der Verstorbenen und meiner Töchter die dringeilde Bitte stelle, mir jede Persoir namhaft zu macheil, welche diesbezügliche Gerüchte vor Zeiigeii weiter verbreitet, unl mit Hülfe der Gerichte deir nichtswürdigen Urhebern der schändlichsten Verlenindung ai'lf die Spur zii koinmell. Die Zahl jener Persoiien, welche der edleti Verstorbellen ihre treue Pflichterfüllung als opferlnilthige Gattin iil der Zeit ullver-dienter schwerer Heilnsuchullg dtirch ebellso perfide Jntrigueil als feigeir Mißbrauch roher Gelvalt gegell eine momeiüan schutzlose Fraii unl jeden Preis verbitterteil, ist zu gering, uln llicht dnrch gemeinsaines Vorgehen aller rechtlich Denkenden die Schilldigen bald mit Be-stimmtheit bezeichnen zu kölinell. Gut Roth wein, 19. Jänner 1880. Friedrich Brandstetter. II. lll Breslau. Matz.KLtrakt und Karamellen. Zu habln in Warburg bei ZK. König, Apotheker. Hutachten des Herrn Ar. med. Wichaetts. Ihrcn vonig-Krouter Malz.'tztrnrt vabe ich speziell nach seiner Zusammensetzung ulid WirsungSart geprüft und empfehle selbigen solv0l,l gegen tniarrlialische Affek-tlonen der AthmungS-Organe, als auch gegen chronisch entzündliche Zustände der Lungen und deS Kehlkopfes, gegen anhaltenden qnälenden Husteureiz und beginnende Tuberkulose. ^1331 Ar. med. Michaelis, prakt. Arzt, Wundarzt und Gcliurtöhelfer. Anßer zahlreichen Anerkennungen besitzen wir auch ein Dankschreiben Sr. Koyeit des Herzogs Krnsi II. von ^ovurg.Hotya. Ein Lehrjunge mit guten Schulzeugnisicn findet Aufnahme in der Buchdrucker ei des Ed. Janschih. Eisenbahn-Fahrordnung Marburg. Personenztlgc. Bon Trieft nach Wien: Ankunft 8 U. 29 M. Krüh und 6 U. b1 M. Abend» Abfahrt 3 U. 87 M. Krüh und 7 U. 20 M. Abends Bon Wien nach Trieft: Ankunft g U. 46 M. Krüh und 9 U. 49 M. Abend« Abfahrt 9 U. — M. Krüh und 10 N. 1 M. AbendS Von Marburg nach Graz: 6 U. IS M. Krüh. Lraivr XWisbsolL voll ssi-. Spreng, ^elZg VVoel^e 3 fii8olie LeullunKo», — teruer Vlmütssr Ouarxol, 6kn t^elloelc um 70 Icr. ullä Vnr.>«vusts.üter ILrsvi?«^ürstoI, tttLlielt srisel^, ompkedit (79 FI Iteitlujs. Zm städtischen Kaufe Nr. 6 neu Schillerstraßk, ist im II. Stocke eine Wohnung mit 3 Zimmern, Küche, SpciS, Holzleqe, Boden» und Kellerantlieil vom 1. Jänner 1880, N^hlgenfalls sogleich zu verj^kben. Dciselbst, im Hofe rückwärts ist ein j^roßer Stall nebst Wagenremise und cinrr anstoßenden Wohnnng mit 1 Zimmer und Küche zu vergeben. (78 Anzufragen bei der Stadtkasse am Rathhause. Zm städtische« vormnls Gastcigcr'schkn Hause Nr. 165 Schmiderergasse ist eine Wohnung mit einem Zimmer, Küchc und Holzleqe vom 1. Jännrr 1880 an zu vergeben. (77 Anzufragen bei der Stadtkasse am Rathhanse. In L^ä lüKsr ist «Zie KIvluV >t?dierliöpsei> st. 150,2,2.50 kr.«5, fl. t.50, 2, Z, 5.5. I !!!l! >,'1 ^ KUtieil Aasküll-eoitumez lmit. stiawsvtvo. Ringe. ^ k -UU^UUU ^ st «, !., 12. ringe. Knöpfe, und ^a-L'dne Beihilfe e neS Tan;- si»,^1 deln,,uweliermiißiugc''a>>r, ? r r«^ kann ^«ck«rw»»» VvtlllUli ^/i Stück kr 75, st. t, t 5^!. diei'iÄi)7iften und elegantesten in Sortiment ;u Stück. st- >, 3.50, 4. ^ Sortiment sind S^r»,.«»I6-0.»lll>I?-Mei'ai^n ^ keioetrepp-und und Kreu;e?r »0. st. 1.20, arrang^ren beigegeben. fl. 2, fl.2.50, 3. 7'e5l'°S-To^r . .fl ».50 Nr «o!ck-l>°°-.I«.Damen- ora.Toi:r,e'tcrroll fl 7 — ^-- ket?en. feinstc Arb-it.Sluck Ao bchen-Tour.NiU fl. 1.20. 2 !t. fl. 4. fl. 5.50 und 7. »s»roüoinen.Tcur k ^ ^ s « . « 10 Loia-vvoble. kurze AB^Tour fl 2.25. fl. 3.5.0. fl 5 «-5U. 7 5<1. tv. Herrenketle. Gcld'll^on Mandolinata-Tonr kl 2^0. Toliüon-LtnittßMcu fl. 1.L0, 2 50, 4. 5 50, 8. i" che.', Blumen li«"A!!en«Jmitation. echt Ccl^ ^ ^ ' voLstandi<7. kuloid fl. 1 i 50 1 8i^. 2. Ehampagner'Tour st. 5.50. z« ?tück st 5 5«» 5 k ., ^ .. / .. Gr-ßmurrerchen-Tour fl. 3. fl ? tv t - 5» li^rp ei.'e echt Schildk.ot, Feuerwehr-Tour . st 4.25. st. i. 1.50, Zelluloid 40 kr. Lal^rn u H-nSsch .T fl. 3. I SN^ - ^5l!NUNg6N ^0 kr. Nurz.Tour . . . fl. 2.75. icy Stück fl « 5l» ««» «5 iiopfli^k-Io modernste? Fa?cn Großvater Tour . fl. 2.—. monnrt fl. 2^ 25 5'^ per Stück kr. 3''. 10, 50. ^ « « ' ' -- >lo»!erilsler»ziiel Hfsi»'? komi,ch) fl. Earnitnr »>re7ver!i Slumev'il-Kmucti M.daül'! 5. ' ' 5' ' «brlo?, <:e u-1.l s bre : «r?ck;en. ^hrrinqe. ^ ^ ^ ^ st- 1 i! s. 5. nadeln kr. ?5. 5 .. . d0. . .st. 5.-. ^!de fur^ ^re:e werden Äcd--T°ur . . . sl. -,.S5. besten- b-.orct .n,! 5^-^ ^ ..a^re?- uud C.. ar-e'le:.. f« „ -,.t ,..le^. 5v biS I0V-?lüux ^ Garnit. lr.5<,,S.' st. l. 2. «2nceb-Le7!.(-Slu^-)To risi x.5i» ui d fl. 2. st . ! ^ «7. tüMMenvi st. «. tv. Wilhelm, ^ockev-Tcur ^iochelei')fl^3 e'^u, ver 50 :c., ;er SiüÄ kr. t . .... Tombcla Tour . . fl. 2, 3.' ^"'ck ssrlirt. fl. 5-1». fl. 1,1,50, 2, ü>-r den .'.o^s Haidsctiud Tour75 kr., st. 1. ^t:>,rn-!»rij?u. mir und ohne kr. SO, st. 1. ». ^»moriskischeTourfl.l.'l.>0! Te?i kn rer^lück kr. 50 ?ammt-Larven p^r 2 ^» i^ände^ Tour ' . . . 65 kr. , st 2. ^ z, Pantc''?!- und Tüten-Toui Thier - Laru-n z e.' I:-^ fl. 1.50, 2.50 '"0.?- .. kr. 4.. 50. 75, fl. >. T 'auell.Tour (neu^ . fl. 3 ' - ^ ^-extrfäcber Tour . . st 4 , Nasen xcr Stück 'r. 1'^, Tausendschön-^Tvur fl. .51. K OIHVVZ ZU kr. 15, 20. 40, 5'. ^ Zucke^hut Tour . fl > niit Tombolasviel. practische Narrenmü?»n . rr . v ^ und Scher;sachen von 25 st.«Z,8,10, i.'. i.',. «'. Außerdem noch vjelrt Stück fl. 4, m. Effectstücken ?iarrrnab;ei«t,en p.r 5) ^l. »o^erv loure, bis zu IS fl. / st. S, 6. 7. 8, 10, 15. ,'orr. fl. 4, V.L. 1- . :.'. kel HVittc, Wien, I., verl. Kärntnerllraße 59. ^ Telegramm Adresse: ^Vieo, X^rotnerstr»«»« ^7? rersandt per Nachnahme. — Bereme und Wiederverkäufer Porzugcp:>.i>'e. lS) I'IivtoKrap», ^51 llvmrivd Lrappek in Hsrltlitß, 8 IicliIs Ksrlensslvii empfiehlt seine photogrnphischtn ^rbkiten.