^7Z Dicnstaa. 4. Auaust 1903. 122. Habraana. Aibacher Zeitung. 3,,' ^'„idnchsl )!chsin< »änlich, mil ^ucxalmü' d,', Eu»»' »»t> i^islll»««' T>>> OdminiftraUon l>ch»bsl vlirmitlan«. ll>,!>s!,,l!>'!!,' Ärirj!' wsit»^,! »ichl «„g^uoumie». Mn»!ijl>»z»>' »ich» ,^!!-!!slst ll - ^ '"i ßn„g von, .,. ^nli d. ,V den, '"°^rt'.,a^. '^'"^ "itwr Kralit von """«^>.ht "ch' tarfrei allergnädigst zu ver- ''^rh^s^'^ Apostolische Majestät haben mit ^^lh^''^"' «""", dcch do», Ministerial 5"'^" ^n lu'd ,n.'! '' ""läßlich dor mm iln» an-"''"l'^'ch "" " ""'.' drr Stelle alo Direttor dor "" «'lois ^'"''"' w" f'ir seine in dieser Eigen° ^.'l< zn «. ? . l">'" "on. ,5.. ^..li d ,V aller^ " ^'annw " "' ^'"l'l, d.sj d.,n ...it d.m Tii.l ^ ^^^«n^^s''"t^ l'.tloid^n Vi.^ri^ ,. ' N"lns'ii,4'"""'l^' n, ^ilnaonfnrt Dr. Ottwm , '7!'don ^'^.^" orbotm.., ^rs^nna in don "N ü^""j«l 7^ di. M.rliöchs.. An.rl.nnnun ^'b,n ^H "'sM',^chnot, Dimslloistima ln" ^3m?"' ^ Mlijostät haben mit u.^ l>" von/^ '" ^«3 L.di.lm.. Posset , "^ ^' '"l'hchcw ^" "b""'n, V.rsetz..na in den ^. ' ^"fsates all^. "N"i dm Titel und Charakter ^- , lm,«diast zu verleihen aenilil. ''!3Mer'^^ Majestät haben nrit ''^^ d. 7. die '>r h '2U c,r<^/. '^un'ch Lefler und Nudolf '<>,w ^""' ,«'u .5" ^'ofessoren an der Made.me ""N n^nht. '""' '" Wie.l a.lerm.adinst ,u er ^ Hartel m. ^,. ^^ba^ bein. Nevierberg- ^^^^^ "l>,^unc, aolanaende ^«nzlisten stelle dein 7.eldN'ebel Hlls<'ln l'ei) wurde die Weiterverbreit»«» folgender Preh< erzeunuisse verliulen: Das il» Tllbsturrlllge der Buchdiuclerei von Nudols Aichnai i,l Pliwuz erschienene Plata! (ylnssoldl'iung zuul (Erscheinen z» der au, ^i>. Juli iliW in Mnyr.-Ostrau stattfindenden Volls-Versammlung mit der Aufschrift: Vürger, Frcunde und Genossen! Arbeiter uud Albeiterinne»). Nr. 20 .1U<.n!»..>. vom lil;, Juli l«0:l, M. 2l »<)ssni«k<.» von» 2b. Juli l9Wi. Nr. 20!! <^^<.« n»l<^»» vom 27, Juli lW'l. Nr. 2U^ .N»l»»nann' schuften! Stein 7b X 4l! !,. itlainl'Uig 203 K 3? !., Luibach 2b li, (iwttschee 2b X 42 l>. iliadumnnsdors lfil X 4b !.. TfchernenM 4« X 2l» »., Rudvlsswerl :«! X 9 X ,'to ».-, Eammlungsergednis des Pfarr. amtes St. Ialob in Laibach l4 X, des Pfarramtes lilua» dnrch den Eiadtmagistral 22 X, zusammen 740 X. Nein« t. l. Landrspräsidiim» sind nachstehende Spenden eiii" gelangt: Vom Herrn t. l, Hofrate Dr, Grafen Echasfgotsch 3s) X, n. zw. 24 X für dir Abbrändler in Noinjchloh und ^an schreibt anc> Nel^nid: Die letzten Gemeinde-wal,len, welch« zl»n> iil'erN'ie^enden Teile im radit> len Sinne aui'aesallen sind, neben einen Vorgeschmack fiir die im September stattfindenden allgemeinen Parlamenwvahlen. (55 besteht fortan tein Zweifel, das; die raditale Partei anch an^ diesem Wahltamvfe siegreich hervorgehen wird. Nach allgemeiner Aerech nnüg dürfte sie von IM M vergebenden ^»caudatm über l!t<» erobern, während der ^iest d<>n liberalen ,^!l fiele, ^'lngesichto dessen lenlt sich das Hmiplinterlisc auf die tiinftige Gestaltnng innerhalb der radifalen Partei. Die i^rage, ob die gemäßigten oder die er» tremeu Elemente in dieser Partei die Oberhand be-halten werden, läßt sich schwer beantworten. Äei den bevorstehenden Wahlen wird die kllnst nicht so stars hervortreten, znmnl man ja in einer Neihe von Wn!>I l'l,',irten, gerade so wie die5 bei den (^elneindewahlen geschehen, Kompromisse schließen wird. Demglinäs; »väre die ^>«'ehrheit den von Paki? nnd Dr, Vni^- geführten Gemäßigten von vornherein gesich^l. Vom Wesen dieser,^oinpronllsse wird ev sodann abhängen, ob die (Gemäßigten diese ^.»iehrheit in der Tknvschtina auf die Dailer behaupten werden. (5inmal hat die (5r> fahrung gegeigt, daß geloisse ertrempolitische Schlag» Worte auch bei den gemäßigtesten »iaditak'n manche zn Neberlänfern machen, so daß lvährend einer eini» germaßen langen Skupschtinadauer die jeweilige ra dilale Regierung ihre ursprüngliche Mehrheit gegen sich,',n haben Pflegt. Anderseil^ waren die Aenßersl-linten beim ^lbschlnsse der ern>ähnten Kompromisse daraus bedacht, ihrem Einflüsse da5 Iiebergewicht zu sichern. (55 scheilü, daß eine gan,;e Anzahl verlappter Extremer in die ^omproniißlisten al^ (Gemäßigte aus-genommen ivnrde und die Änsgabe habe, sich in der Slnpschtina im geeigneten Augenblicke zu entpnppen. Wie dem auch sei, soviel ist sicher, daß der Entwicke lnng deö serbischenParteileben^ fortan leine lunstliche TchN'ierigleiten iu den Weg gelegt werden. König Peler ist fesi entschlossen, die Parteien die Snppv, die sie sich im ^nufe der letzten Nl> ^ahre zubereitet hnb?n, anii,^ lili^iii ttenil'ßcu z>, lassni. Vieiieicht wird l»? lmchlu'!' bl'sfl'l- nil'rden. Ostasien. D>l'r Standpnntt Nußlando in Ve,zug aus die Mandschurei wird in einem der „Pol. ilorr." m»6 St. Peterobnrg zugehenden >«,toiu!Ul«uiqn^ in folgen-der Weise getennzeichnel: Die rnssische Negiernng l»l<< niemnlv daran gedacht, die Mandschurei zu annel'lie-ren, noch dieses loeite (Gebiet für unbegrenzte ;'»eit besetzt zu halten. Die Stellunguahme der rllssischen Feuilleton. F> — ^ri/as E^/"erbare Sammlung. >d/1 entwick,l7^W sich sch„, längst zu einem ,^'dle s' ^St aber .?"'"""""«. "",l' der hier die ^«'H Das M'.f "ch außer den. Aereiche des !' H^ Derby ? der englischen Midland- k"b?V? da deN ^ ""^5 '" s"«er Art ^h" H'' die sich a^N°?^bische San.mlllnq der ^er «"^Nhabe? Z.^?"^"' gegen die Eisen- '^H"ur °hne Fal H^"!!l"s""gen veranlassen ' > ?' die dann der Fahr- ^lag,/ '? harmwse 'VH'^en, die obne Veran- l !! den Wohlwollend aV"^ Unter diesen ist l e>v,r Wug'nabte luH die jahrelang d'dm^b; ein^a d/, Klasse F'lgreich ihr ' ^lsvi.l ^""en iraen? - '^"^ Dame, die sich .''bch li "? den Nit.? berühmten englischen " in t/^ GeH'" "'den vorstellte lind dann „^'N H'Letzt ansfnhrte; "ch d^'^ftsrrfola? ^!'g'nn, deren Häßlichkei ^ ^ "icht t^'^aphie V/m?'^ stand. Da ist verhaftet, als er die Hände von dem Schmutze, der bei der höllischen Arbeit au den Fingern kleben geblieben war, reinigen wollte. Das Stück Seife, das er benichte, findet sich auch m der Sammlung der Midland Railway. Der Unmcusch wurde zu lebens-lanalichem Gefängnis vcrurtellt. ' Aber auch Heiteres ist m dem Museum der Eiseubahugesrllschaft vorzufinden. Da ist eiue Hüllen-maschine :V I«, Thomas zu scheu, deren Anblick mit allen deu Schrauben, Federn, Hämmern, Röhren uud Vorrichtungen für Züudhütcheu Grausen erweckt. Das haarsträubende Ding ist oder war gauz harmloser Natur uud verdautt seine Eutstehnug eiuem Wett ausschreiben einer euglischeu Zeitung. Sie bot dem Mauue einen hoheu Preis au, der iu der kürzesten ^eit das größte Aufsehen hervorrufcu lönne. Darauf.-hiu wurdc'u ciues Tages vou der Midland Railway an sechs hochgestellte' Negicruugsbeamte sechs Kisten abgeliefert; jede der Kisten euthielt eine der im Museum ausgestellte» Mordmaschmcn, aber ohne Laduug D r Absender hatte mit semer Seuduug deu ausqcschteu Preis erriugeu wollen; er erhielt ihn aber uich't uud muhte außerdem etwa :!-) Pfund Sterling (700 Ml.) Gerichtskostcn uud Strafe bezahleu. Eiu audcres wertvolles Schaustück des Museums ist eiuer der lil Silberbarren, die, der Midlaud zur Beförderung übergebe,,, samt uud suuders uiit dem bespannten Geväckswageu bei ihrer Aukuuft in Loudou vou eiuem lühueu Gauner eulführt wurdeu. 28 Barren wurden vou der Polizei der Gesellschaft wieder zugestellt- die anderen dre, sollen ,m Schlamme der Themfe liegen. . «- ,nl Arthur und Tlilnij mi^miind^nen Cism-balm vesitzt und da^ sie aorungen seiner Ve-reitwilligkeit gegeben, welche wesentlich dazn beige» tragen haben, die öffentliche Meinung in Amerika, die über den wahren Charakter der russischen Politik in China nicht genügend unterrichtet war, zu beruhigen. Was Japan anbelangt, so ist dieser Staat dazu be-rufen, an den Vorteilen, welche sich für den internationalen Handel auo der Eisenbahn in der Mandschu« rei ergeben, teilzunehmen. Tie Vedentnng der Wirt-schaftlichen und Handelc-interessen Japans in 5lorea ist von Seite Rußlands stets anerkannt worden und dieses wird sich anch ihrer Entwicklung in keiner Weise widersetzen. Politische Uebersicht. Laib ach, 3. August. Der neuernannte gemeinsame Finanzminister Vurian trat am 1. d. M. sein Amt an und hielt an die Beamten eine Ansprache, worin er die Verdienste des verstorbenen Neichssinanzministers Kallay würdigte nnd erklärte, auf der geschaffenen Grundlage müsse weiter gebaut werden, denn der Staat dulde keinen Stillstand. Er werde das von Kallay überkommene tnstbare Erbe in dessen Geist emsig verwalten. Im «Linzer Vollsblatt» wird die Artikelserie eines «Neichsratsabgeordneten» über die Lage fortgesetzt und speziell die deutsch-czechische Frage erörtert. Einem Volksstamme — sagt der Verfasser — von der Zahl, kulturellen Bedeutung und Steuer-lraft des czechischeu könne man ungestraft kulturelle Forderungen nicht versagen, wenu er sie für Länder liegehre, iu deueu er die unzerstörbare Majorität der Bevölkerung ausmache. Andrerseits seien die Deutschen im vollsten Rechte, wenn sie jeden Angriff auf ihreu Besitzstand energisch zurückwiesen und die Gleichberechtigung auch dort verlangen, wo sie in der Minderheit seien. Wenn sich die neue Vereiuigung der deutscheu Parteien diese Grundsätze zur Richtschnur nehme, dann werde die Regierung in der Lage sein, die Arbeitsfähigkeit des Hauses herzustellen. Der Kabiuettschef werde gewiß keine Vorlage einbringen, welche als Nurecht gegeu sie aufgefaßt werden dürfte, und auch die toufervaiivcu Deutschen würdcu sicherlich leiuer solchen Vorlage zustimmen. Freilich müßten auch die Czccheu ein parlamentarisches Unterliegen ertragen. Die «Vudapester Korrespondenz» meldet: Wie wir erfahreu, hat der kroatische Minister Tomazi6 dem Ministerpräsideuteu sein Demissiousgesuch übergcbeu. TomaM wurde zu diesem Schritte veranlaßt durch den gestrigen Beschluß des Iutompatibi-litäts-Ausschusses, welcher eutschied, daß Toma^ anläßlich seiner Erueummg zum Minister sich einer Neuwahl hätte unterzieheu müssen. König Eduard von England trifft am 15. August iu Marienbad ein und wird dort drei Wochen zum Kurgcbrauche vcrweileu. Bei der letzten Neuwahl des deutsche n Reichstages haben bekanntlich die Sozialdcmotrateu einen solchen Zuwachs au Maudaten erlangt, daß sie die zweitstärlste Partei des Hauses bilden und dem H ertommen gemäß Anspruch auf die Stelle des ersten Vizepräsidenten haben. Innerhalb der Partei herrscht nun Uneinigkeit darüber, wie sie sich in dieser Frage verhalten soll. Während Vollmar, Heine und Bernstein dafür sind, daß die Partei die Stelle für sich verlange und ihr Vertreter auch die damit verknüpften repräsentativen Pflichten überuchme, siud Vebcl, Singer und andere gegeu die Auuahme dieses Amtes, da sie der Partei Nachteile briugeu könnte. Dir übrigen Parteien haben zur Angelegenheit noch nicht Stellung genommen, doch wird die Frage in ihrer Presse mit Lebhaftigkeit erörtert, die Meinungen gehen hier allerdings noch weiter auseinauder. Das englifche Parlament soll um die Mitte des Monates August feine Beratungen abschließen uud bis zum Wiuter vertagt werdeu. Die Londoner «St. James Gazette», die diese Mitteilung bringt, gibt der Meinung Allsdruck, daß seitens der Mitglieder des Unterhauses keine Schwierigleiteu werden erheben werdcu, eiumal weil die Abgeordueten keine Lust verspürten, sich ihre Sommcrferieu verkürzen zu lassen, und dann weil die noch zur Beratung vorliegenden Fragen zumeist unwichtig seien. Dcr springende Punkt iu den kommenden Debatten würden immer die Ehamberlainschcu Schutzzollvorschläge sein, und es sei nicht ausgeschlossen, daß Sir Henry Campbell-Bannermaun, Sir William Hareourt, Lord Hugh Cecil oder Mr. Gibsou Bowles dazu Stellung zu nehme» versuchen werden. Die Mehrheit dcr britischen Bevölkerung sei an deu übrigen noch zur Beratung stehendeu Frageu gar nicht oder nur in sehr geringem Maße interessiert. Tagesneuigleiten. — (Eine Lo's chaltion mit Milch.) Aus Groß-wardein wird gemeldet: Ueber die Ortschaft Tömorleny ging ein großes Gewitter nieder und ein Blitzschlag setzte die Scheune des Gutsbesitzers Stephan Tabit in Flammen. Unter der Bevölkerung herrscht der Aberglaube, baß ein durch Blitz entzündetes Gebäude nur durch Milch der vollständigen Vernichtung entrissen werden lönne. Sämtliche Bauern schleppten daher in Kübeln und Schäffern Milch herbei und schütteten sie in die Dorfspritze, wahrend ank«' . direkt in die Flammen gössen, die dadurch >""^' ' hielten. Eine alte Frau wußte daraufhin d" ,«, ,^ Milch nur helfe, wenn die 5lühe auf dem Ärand!> k >> len werden. In wenigen Minuten hatte man g^ ^ auf den Aranbplatz gebracht und während die ,> ^ len. löschten die Männer die Flammen mit luh>°^, ^ In kurzer Zeit war das ganze Gebäude s°,'" ,, , Ernte vernichtet und erst als das Nachbarobje'j , ^ begann, entschloß man sich zum Löschn mit 2W ' ^ zweite Haus nicht der Blitz entzündet hatte. « ^ — (Von sonderbaren Duelle n) "! ^ ei-.glische Wochenschrift: Zwei Arbeiter in ^M^ ., hatten vor kurzem die Aronzetüren einer ^'^, l! scharfen Säure zu reinigen, als sie sich in e»>" ^ " wickelten. Sie prügelten sich und beschlossen bai^ . c auf der Stelle durch ein „Duell" zum Austra^ , als Waffen dienten ihnen zlvei Flaschn m>t ^ < Sie l>earbeiteten einander mit den Flaschen ' <> « und ihren Inhalt auf die beiden Männer m^ i, .Nampfer setzten trotzdem die Schlacht fort u»v > auf der Erde. als die Polizei auf dem Schaup'°. !> Das Gesicht des einen Arebiters war bis z" "" ^ l entstellt; der andere war besser davongetouw«^ '. zerschnitten von den Glasscherben, und sc>»e ^ b Arme und sein Hals waren von der Sau" .. r Auch Prospekt Part. nahe Brooklyn. w"l "' , >' Schauplatz eines sehr phantastisch Zweita'M.? > schen zwei Herren der Gesellschaft ausgetilgt" , !> vid Perriel und Daniel Dowell. die fich »vest"^! Miß Ray veruneinigten. Die Hauptpersonen u>l ^ ten zogen sich an eine abgelegene Stelle M" ' ^ d vale» derart an einen Baumstamm befestig . jeder nur den rechten Arm frei hatte. Dann l""^ Knütteln versehen, und do fie in Schlagtvei^ w" ^ sie sich übereinander mit solcher Wut her. w > erschöpft, dem Kampfe bald ein Ende fetze" ""° ? , sind jetzt sechs Jahre her. seit zivei Mitglieder ^ ^ llubs in Granada, namens Moreno und A"^ ihre Streitigkeiten durch eine neue Ar < ^ begleichen. Auf ihren Rädern sitzend und m>< >°^ ^ bewaffnet, nahmen sie, 700 Fuß voneinander e" .? ^ lung; auf ein gegebenes Zeichen gingen sie "") A « Beim ersten Zusammenstoße erhielt Moreno e"" ^ H Arm; der zweite Ansturm ging ohne Vlutverg'^ ^ als sie zum brittenmale zusammentrafen. ^ j,' y reno mit seiner Waffe die Brust von Perez, °l i ^ Minuten an einer inneren Verblutung starb. ""^ f fort bei Paris kamen im Jahre 1848 zwei j"^ r die wegen einer Billarbparlie Streit hal^N' i»' > Streit auf der Stelle zum AuZtrage zu brings ^ die Billardkugeln als Waffe benutzten. Nachb"'l ,i § Los entschieden hatten, wer zuerst wersen s^« f, in einen benachbarten Garten. Dort stellten 1" 'F Fuß Entfernung auf, und der eine, namens ^ f, brauchte sein Wurfgeschoß mit solcher T«ffM/ d seinen Gegner in der Mitte der Stirne tral <^ » Stelle tötete. — Am 14. April 1813 fand e'^», s, das Stevenson zu einer Erzählung von dem ^st anschaulich in seiner Geschichte „St. Ives" ll<'" ? N benutzte; er wurde auf dem GefangenenM"^ k zwischen zwei französischen Kriegsgefangene" stl n Da leine Schwerter zu haben waren, ss/'"^ s mit zwei Stöcken an, an deren Enden eine ^A^/ war. Nach einem heftigen Kampfe erhielt del ^», lanlen eine so schwere Wunde in den UnierW'^ss ^ der geschickten Behandlung des SchiffsarM ' starb. ^-f Klaus 5törtebekers Glück und Lnde. Roman aus Hamburgs Nergangelcheit von Ott« »ehrend. (40. Fortsthun«.) «Das weiß ich besser!» raunte halblaut Haus Wichluann mit pfiffigem Gesicht. «Der Magister selbst hat sie zum Kojenfeuster hinausspediert, als er sie auf seinem Lager fand und es ihm nicht eben wie Weih. rauchduft in die Nase zog!» «Satausbengel,» sagte lächclud Störtebeker, «es tut mir nur leid, daß dir nicht einer der Hamburger Brauerknechte die Hiuterseite mit seinem Lnngerholze tüchtig bearbeitet hat, verdient hättest du's für deiu niederträchtiges Mundwerk. Doch du hast dich wie eiu Mauu geschlagen! Hier, trinke einmal!> Der Iuuge nahm den Krug, währeud Michelsen nach dem Amulett, dem Knochen des heiligen Viuzentius, auf seiner Brust faßte. «Sagt eiumal, Herr von Verden,. begann Hans wieder, «wer war eigentlich der dicke Hamburger Ratsherr, der mit unserem Schiffe Bord an Bord lag und so gewaltig drauf losschlug?» «Respelt vor dem, Iunterchen,» erwiderte der Befragte, «das war Herr Johann Nanne. Er führt eme der besten Klingen in Hamburg, ich habe mich oft im Scherze mit ihm versucht.» Michelseu hatte mittlerweile seinen Krug in immer längeren Zügen geleert. Cr hob etwas freier sein Auge empor. «Meint Ihr wirklich, daß alles mit rechten Dingen zugsgaugcu ist?« fragte er. «Mit der vertrackten Katze gewiß,» eutgegnete Stöltebeler, 'lilso auch mit allem anderen.> «Wißt Ihr, wo der Wigbald hingekommen sein mag?» fragte Michelsen wieder. «Ich weiß es nicht,» antwortete der Ritter, «ich hatte mit mir selbst gerade genug zu tun; aber entweder hat Hn der Teufel schon in den Klaueu, oder die Hamburger leisten ihm baldigst energisch dahin Vorschub.» «Wenn sie dem nicht vorher die dürren Stelzen zerschlagen, läuft er ihuen noch aus dem Kringe davou,» warf Hans gleichmütig ein. — Der «Fliegende Geist» näherte sich mehr nud mehr dcr Mnnd'nng der Ems; in größeren Sprüngen flog er schon auf den langen Meereswellen, tief mit dem scharfen Buge ius Wasser emtaucheud, daß die Wogen hoch aufs Deck schlugen. Eiu Mann näherte sich Stürtebcler. »Wohin sollen wir den Kurs nehmen?» fragte er. «Noch eine Weile geradeaus, bis wir frei Wafser haben, dann beidrehen,» lautete die Autwort. Der Mann entfernte sich. «Ihr wollt Ench doch hier nicht mehr auf-halteu?» waudte Michelsen sich an seinen Gefährten. «Gewiß will ich das,» entgegnete Störtet,eler, «ich werde in der Münduug der Ems und an der Küste noch einige Tage kreuzen; manch braver Junge, denke ich, wird den Hansen entwischt sei» nud soll nicht getäuscht werden, wenn er sich zmn Meere durchschlägt uud dort auf Rettung hofft.» «Uud wohiu soll es dann gehen?» «Ich weiß es noch nicht; das will ich mit Suren Norby beratschlagen; wenn wir beidrehen, wird er uns leicht mit seinem Vojcr erreichen. Mit Euch ist ja doch jetzt nichts anzufangen!» «Ihr habt recht, Gott verdamm'^^°< Michelsen sich aufrichtend, «ich laM's^"' nicht glaubeu, daß es mit rechte" ^ gegangen ist!» ^^ebel^t «Glaubt's nur,, erwiderte Stör" ,v^ schlagt das nächstemal desto besser dtt.' ^, ist schon da, denn Ihr flucht ja wied^lin mal Eure ganze Ladung Flüche, w" ° P^l sonst nicht verlegen seid, auf einmal ^, M>, Ench die fünf'Sinne eher wieder '^"'! jammervollen Gedanken an eine "-n "^° Wenn mir die gute Lauue vergauge>' ''heff,>w mir's iu drei Teufels Namen nicht H M^« Hamburger Schöne» werden sich h'. die^,, mich machen. Doch die Pest soll "ir .'''^^ fahren, wenn ich nicht mit den Bierb""" ^ S>, Rödingsmarkte abrechuc! Ja, es 'st ^F'°, eine Hundsschande, so davonlaufen 3" /<>! mit Blut tann's abgewafchen werden-' MA «So ist's, Klans,» sprach Michelsc^ ,^fH wir sehen, Ströme Blutes, ehe uus >"/" >^ Hol' mich der Teufel, sie hätten unch jA'^'," nicht noch im letzten Augenblicke "'^1"' in den Gruud ranntet, die sich au >"e , ,Aartum' fcstgebissen hatte!» ^..^else"''/ «Ihr tonnt famos klettern, M«cy 1^! Hans sich ins Gespräch. «Wie eiu fren'A H geratenes Eichhorn wäret Ihr be» ^"«h und viele Eurer Leute bildeten den l« - üt dazu!» - M/l> Der Iuuge. dcr wohl Michels^ ^ s'^ gedrückte Stimmuug durchschaute, wa^ics^,, Scherz unt ihm zu erlaubeu, den del ,^ vnrauszusehen, uicht beachtete. ^ 1505 4. August 1903. ^umbert^!- . -7°"^nngZhui der Frau U'ue leine F au ., ^ ^^e Therese. Frau Humbert. >"ltdoo sie ''''"'""le/bes der', "'^"^mt. ^1 um ihre Toilette "" ^lien w r il^r v ,"'. '.,"H"l'denden Hut. Vor eini- ' "ngnisses in 'l, ^? Präsidenten des Untersuchung " w°r^ ' schi?''^ Wt Monaten „schmachtet". ge- tadeln und e ,,/n ^', ^"beu ^"5 der Verhandlung ' '"einen Hut m i ^^'"". ^l"gen zu lassen. „Ich ^lMbol me ,r /'^ ^'ber garnieren lassin l'r"n wnndb..." senden Freisprechung", sagte sie ' und G ch """'^'^" "lzent. der ihr so viele Gläu- "' "est 3n^2'^^ l)at. Di« Aussenden lächelten ^^3^?"'. ..Allerdings", fuhr sie fort. '""U'' an ^ Feder wählen! in ^ "üch hat e d , ? " "'^ "" ""es das. was die Darauf ging die '"' "b sie mn « ^ " ?"' .'urucl. ohne entschieden zu '' "^ ^>» »leism. Sn l^"'" ^"^" Verhandlung-' "ut dem ^iab ' fl?' ^ ^" H^s"""a auf den. Kopfe ''udischen^^^^ Abzeichen der Trauer, vor "^" verein I,/ K< "? ^ '" ' ^ s"") Der jetzige Prä- ' ^"ben hat mehr Schmisse und son- ?^«"b,, ^' b' ,""p" «ufzuweisen als irgendein ^ " nie in sÄem V!''" "^'" H^i'chulc. Trotz- ? "n soqenann 7 . ^^/'" Duell ausgefochten, nicht >c',."l"'U' u '^n,/' ^'^'^s". das seinen '^amen ' ' ""belamu i » "s"'! " l)at, >""l es in Amerila ab- ?'!^n nu/ ö,l7^? l)°! aber seit seinen Jugend- "' '^"ehu .' 7^" Sport betrieben und sich dadurch ,.? ^' 3" ls ? 7?"!, I" seiner Studentenzeit be' ""g. "on V, , I" "l"«' baß er nlchrfach Beulen ,^'''^'u 7'l I" um s ,""" ^rizzlibären gepaclt. mit wn >"i, ?'"cht wurde E -^ "' l""PW, ""'ßte und dabei ' E i r?" ei„e.„ wütend !^?")re lftä'ter wurde er in Wyo ' b " ^" H°rn .^''" bedroht- er aber packte den ,^/wei Äleilen «.^"''a ^ch "nf dessen Rücken und ^>. ^e» ^ab. : ^ ^^ Tier von Kräften war. ">'K> dic il,m^ ' «"e er mehrere Begegnungen mit ljal '"«'erlitt" °'"düngen e'"!rugen. Aeim lubani- .'"s^ m,7,^' d<„, s s^"l')""g. der rechten .Hand. in, ?' l"ld n, ^' "nem elel. ^'""ellen Zusammenstoße seiner ^ ^""»ueae" '"^s"ts '^" Straßenbahnwagen zu Pitts- ' ^ü Eck,.°^"ehrfach '/"." schwere Verletzung am Bein. ' >'H!5" itta .7/7» '«"den mußte. Seine letzten ^ ^"se. >ve„ " ^!,el,s"""' se'nen, alten Freunde und '^"obi ' ^ °"lieht t^°b. '"it dem er im Weißen ^ «Negt. ". taqllch dem Florett^ und Napier ^' ^'^m!s? ."u^rea^'' '15" Mordproze s,) ' bn 3?le>t alar.Z ""' M°rdprozeß. der einige Zeit . ^" Abs^l /"lulw der m '°"b iebt im Staate New Mt "' '' '^'"si?'^ Der Cck..^!'^""gten. einer Frau Taylor. ^ '"'' die ^'ei,en?^pruch erfolgte hauptsächlich auf ahit,. Agende Ccha'ue,'?."ihrigen Tochter der Me- '^H°us^^""la n lächle auf dem Zeugenstande "> ^ iUnd, "> ^°nlte s, ' .^" bewußten Nacht betrunken ? '^fen.m" «'''gen j» ^1 '^ gewöhnlich mit der Mutter. <^'"'^N f^""f hb> ./'^'. Zimmer und legten uns '" l^' "üb "/"fort do tl n 3" ""en Schuh aus der .Nnche > ??'- .U» ^^'le sein Si'^7 ^i^" lehnte sich gegen die ""äuzielM. Er weinte und ^ ^7^ nie w d'e .'' "lch-'eße mich nicht. Ich will 0 ? ki„ />nd zielte den 3"''7"' D'e Mutter stand nicht i"i 'bieH u»d der V ^ ° ;",°5 ihn. Dann schosz sie ,.^"N°t ''scheinen d.;n 'Ebnend i>" Voden. dann !ll 3?'°ß 57 Dann'ch^ l^l' fchuß auf ihn ab. noch ehe ^ b'^nte ?' an, j,?" l« seme Arme ab und machte ^. ^leide^" Nest l«" ^«.nen Teil seines Körpers On ,'>n Einlegte sie s«. m die Speiselammer. H^'>3e/:''^K pe?/U' Waschfaß im «eNer ^ ^ni ^ ^asi. Sie 1^^ s'e «m folgenden Tage 'Wrpe s^"7ie ^rauf jeden Tag ein ^N? sie i^e ans dem Qs. ^ ""rannt war. Die ' H" K> 1^"' Nei, ^ ": <^r.sti.ß sie ,,. Pulver und ^ ?lie i. ^"' an den 'n'^ " ^"'uer ^" feiern. Einen l<^ '" ^ben hing. , « "Ü letzi ,, ^°den von Nlu/ssld- Am nächsten Morgen rei- !>^<^ lE i'^l" sei." "Flecken ,^ ^^ ^^ ^ ^^^ ^ ea >s H.b°r Nossi,; " ' ^ sei hm einmal die Ehre ' ck.' lich. .^ '^'l't. aus b de w' '^"' "°" ^'"e<" Vor- ^3 ^H/''-National ei/ "'"" ^'"lzt. Seitdem "^ „frisch?""' damit nie mehr das >Ä^^^"' bleibe. '"" von des Meiste^ < ?llfns. ______ !°i' "'°^'."!,^°""i«lM«chliche immense Slaubentwickelung verursachen. Das Inspeltorat gibt sich alle Mühe, zu erreichcu. baß an deren Stelle vollkommen g.' schlössen».' und mit Exhaustoren versehene Hadernbrescher auf. gestellt weiden. Hinsichtlich der A bor tan lagen mußten in cii^elnlv. Fällen unangenehme Wahrnehmungen gemacht werden. Ent weder war die Anzahl der Sitzspiegcl im Verhältnisse zn dem Albeitersiandc zu llcin, ober der Abort war mit Rück ficht auf die übrigen Arbcitsräume ungünstig situicrt. C) drang in einer Spinnerei der üble Geruch aus den Aborte in die Schlichterci und die baneben befindlichen Aroeitssä^ und verleidete jedermann den Aufenthalt daselbst gründlich. I» einer Parlettenfabril war eine unzureichende Abortanlagc neben einer zerfallenen, als Staublammer dienenden Hülte aufgestellt; der Ventilator blies die Sägespäne teils in diese Hütte, teils in den Abort. Jeder Beschreibung spotteten in manchen Fällen die Abortanlagen auf den Zica/lcicn. fo daß mehrmals die Neuherstellung solcher Anlagen uebst geordneter Mehrungsabfuhr verlangt loerden muhte. Mehrfach wurde bei der Neliaufführung von iieffcl Häusern gegen die Sicherheitsanforderungen gesündigt. In einer Tischlerwarenfabril war ein zirla vler Meter unter dem Erdboden gelegenes Kesselhaus zur Erbauung geplant, welches jedoch über h. a. Einschreiten im Niveau des Fabrils-Hofes ausgeführt wurde. In einer Holzwareufabril muhte gleichfalls ein unterirdisch gelegenes Kesselhaus beanständet werden, da dem Heizer ein Entkommen im Falle der Gefahr fast nicht möglich war. — Ganz ausgeschlossen ist jedoch die Rettung aus dem Kesselhause einer großen Brauerei, in >oel-cher sechs Dampfkessel fünf Meter unter dem FabrilsniUeau situicrt sind; die Aufsicht besorgt ein Qberheizer, der seinen ständigen Aufenthall auf dem Kesselplateau l)at. während die Bedienung der Dampflesscl durch drei ungeprüfle Wärter erfolgt, deren stäubiger Aufenthalt ein fünf Meter breiter Raum vor der Kesselbatterie ist. uub die sich im Momente der Gefahr nur dadurch retten lönnten. daß sie zuuächst das fünf Meter höher gelegene Kesselplateau und von hier aus erst den Ansgang in den Fabrilshof erreichen. Aehulich verhält es sich auch mit dem Kesselhause einer i:i dieser Brauerei vorhandenen Spiritusbrenuerei. — I,, einer Lederwarenfabril wurde als Kesselhaus ein Raum vorgefunden, der überhaupt leinen direlt ins Freie führenden Ausgang besah und außerdem von Lohgeschirre» umgeben war.' Daselbst wurde auch die Einmauerung eines Dampf lrsscls ohne vorgäugige Vornahme der gesetzlich vorgeschriebenen Wasserdruckprobe beanständet. — In einer Harmo-nium- und Sesselfabril wurde inmitteu der übrigen Arbeits statten das Kesselhaus eingerichtet, so baß der Zugang mn durch andere Arbeitsräume möglich ist. — I„ der Schmied, eines Kupferwalzwerles würbe ein größerer Dampfkessel von neun Atmosphären Spannung aufgestellt, während in dem Kesselhause einer Spinnerei eine liisengieherei. in »velchcr Bestandteile von Wrbereimaschinen erzeugt wurden, und in jenem einer Tischlerwarenfabiil eine komplette Schlossl-.c, angetroffen wurde, In zwei Fällen war neben einer solch.. Kesselanlage im selben Raume auch die Dampfmaschine a»f-gestellt. (Fortsetzung folgt) — (Hochherzige S pe n b e.) Der Großindustrielle Herr Andreas Gahner in N^umarltl hat für die Ab blanbler in Tabor außer einer größeren Quantität Wollstoff den namhaften Betrag von 10 X gespendet. — (Pe r s o n a l n a ch r i ch t.) Der Baulommissür Ernst A f h der l. l. Eisenbahnbaulritung in Trieft l w''.de zur l. l. Eisenbahnbauleitung nach Ahling versetzt, -o. — (Der Sanitätsdistriltsvertreiung Gurlfeld) gehören folgende Herren als Mitglieder an: Viltor A u m a n. Dr. Georg P u <- l o, Dr. Thomas R o m i h in Gurlfeld. Josef Puutar aus Oberpijavslo, Aloib M arin <' e l aus Eerllje. Joses R a <-, e <- i <"- aus Ilnlrl Tlopitz, Franz Pacel aus Mra^ieco, Anton Rnprr < aus Gurtfeld und^ Martin R a c'' i l" aus Drnovo, letztere zwei al-Ersatzmänner, Vom lrainischen Landesausschusse wur>^ Herr Dr. Johann M e n c i » g e r. Advolal in Gurlfeld. in diefe Vertretuug entsendet. Obgenannte haben bei der Wahl der Funktionäre Herrn Viltor Au man zum Obmann und .Herrn Dr. Georg Pui-lo zu dessen Stellvertreter gewähl.'. —o. — (Be zirlsstr aßen aus schuh wähl.) Vci der kürzlich für den Konlurrenzbezirl Seisenberg erfolgten Bezirlsstraßenausschußwahl wurden gewählt die 5)?rien^ Johann Arlar aus Triebsdorf, Ignaz Orel aus Zagradec, Fianz Valant und Johann Vrhovec aus Seisenberg zu Aus schußmitgliedl'rn und die Herren Äartholomaus Gnidovec in Haidowih. Michael Mirtil' in Hof und Johann Zupam i5 >>' St. Michael zu Ersatzmännern. Gegen die Wahl wurde ein Prolest eingebracht. —o— — (Zu r R e f or m de r B ii r ge r s chu l t,) In der Zrit vom 2^1. bis 2ll. März d. I. wurde belanntlich eine Enquete unter Zuziehung von Schulmänuern und Experten aus allen Teilen des Reiches abgehalten, welche sich mit btu auf die „Reform der Bürgerschule" abzielenden Fragen befaßte. Die Nummer des „Verordnungsblattes des Ministe riums fiir Kultus und Unterricht" vom 1. b. M. enthält nunmehr mehrere Erlässe und eine Verordnung des Herrn Ministers für Kultus und Unterricht, welche das vorläufig/ Ergebnis jener Enquete-Beratungen und jene Neuerungen enthalten, zu denen sich die Unterrichtsverwaltung schon gegenwärtig veranlaßt sieht. D«r erste Erlaß triff! neue Bestimmungen betreffs der Aufnahme in die Bürgerschule, gestattet die Vornahme einer Ausnahmsprüfung unter gewissen Voraussetzungen und die Zurückweisung solcher Schüler, welck)e wegen allzu vorgeschrittenen Lrbcnbalterb die Bürgerschule lein volles Jahr mehr besuä)cn und demnach auch das Lehrziel derselben unmöglich mehr erreichen tonnen. Der zweite Erlaß betrifft das Zeugniswesen an den Bürgerschulen, dessen Einrichtungen den Untermillelschultn näher ge brach! werdcn sollen. Von erlMicherem Interesse für die Oeffentlichleil ist hievon .zunächst bas Detail, baß tin Bill acischiil (5i!tl<,ffil!!c,s,,eug!iiS — in der qualifi^ierie» Äebeu tung des ^treffenden Erlasses - hinfort nur jene» Schülslii und Schülerinnen ausgestellt werden soll. welche entweder die Bürgerschule vollständig (also in drei Jahren) und mi< Erfolg absolviert oder aber als Privalisten eine angemessene Prüfung abgelegt haben werden. Diesem Bürgerschul Ent-lassungszcugnisse wird nicht mit Unrecht die Bezeichnung eines „Reifezeugnisses der Bürgerschule" beigelegt werben lönnen, ba mit bcm Besitze eines solchen Zeugnisses bie für die Absolventen der Bürgerschule anzustrebenden Berechtigungen zum Eintritte in Fachschulen u. dgl. verbunden srin werden, in loelchcr Beziehung Verhandlungen bereits im Zuge sind. Die gleichzeitige Verordnung endlich bezweckt die Erweiterung und Ausgestaltung des Bürgerschulunterrichtes fiir die der Schulpflicht entwachsene Jugend in jener Form. welche bereits im 8 10 der Novelle zum Neichs-Vollsschul gcsehe vorgeselM ist. Weder zur Errichtung noch zum Besuche solcher Kurse soll irgendein Zwang bestehen. Diese Kurse, speziell die Knabenlursc. sollen den nähren Anschluß an solche höhere Studien (beispielsweise Lehrer- und Lehrer-innenbildungsanstalten, Fachschulen. Kabettenschule») ver Mitteln, und zwar nicht nur in Anfehung des Unterrichts stoffes. sondern vor allem auch dadurch, daß sie den Uebel stand beseitigen, wonach gegenwärtig nach absolvierter Biir gcrschule das 15. Lebensjahr für einen systematischen Unterricht meist völlig ungenützt bleibt. Was die Mädchenturse anbelangt, so hat ber gegenwärtige Herr Minister für Kultus und Unierricht einen Ausbau bes Nü'rgcischuluntrrrichles ans den, nunmehr betreteilen Wege bereits n> Aussich! gestellt, als mittelst Erlasses der Unterrichtsverwallung vom N. Dezember 1900 die organisatorischen Mahnahmen, betreffend die Errichtung der Mädchen-Lyzeen welch letztere belanntlich auf dem Bollsschul- und nicht auf dem Bürgerschul unterrichte fuhen. erlassen wurden. Die vornehmsten Unterrichtsgegenstände dieser mit Bürgerschulen zu verbindenden Lehrlursc bilden: bei den Knabenlursen: das Rechnen mit allgemeinen Zahlen, der Unterricht in einer zweiten lebende» Sprache und Stenographie; bei den Mädchen: eine zweite lebende Sprache, Stenographie und die Vermittlung der zur Führung eines Haushaltes dienlichsten Kenntnisse einschliefe lich des Unterrichtes über Hygiene und häusliche, Pflege, — (Restaurierung einer Pfarrlirche,) An der wegen ihrer rein gotischen Bauarl und loegen ihrer inneren Ausschmückung weithin belanntcn Pfarr'lirche in St. Ruprecht wird gegenwärtig das Turmbach mit Zintblech überdeckt, lvelche Arbeit der Spengler, Herr Kora^in aus Nissen fuß besorgt. 5>. ^ (I a gd v e r P a ch l u » g.) Die Gemeindcjaqd Pöllandl bei Töftlitz in Unterlrain wurde bei der am ^ v M, abgehaltenen Feilbietung von Seiner Dulchlauch dem Fürsten Karl AuerZperg um den Äelraa von^- " erstanden. Laibacher Zeitung Nr. 175._____________________________________1506 4. Augustl^ — (K. l. Po st spar lasse.) Im Monate Juli betrugen in Krain die Einlagen im Sparverlehre 97.877 X 67 li, im Scheckverlehre 3.085.749 X 51 ii. die Rückzahlun-gen im Sparverlehre 02.606 X 1 I», im Scheckverlehre 2,523.834 X 65 1i. — (Die Aufhebung des Zuckertontin-ge nt ier un gsge se tzes.) Wie die „Wiener Abendpost" meldet, erscheint heute eine kaiserliche Verordnung, mit welcher das Zuckerlontingentierungsgesetz aufgehoben wird. — (Die Heimatszuständigleit der Fi-„ a nz wa ch m a n n scha f t.) In einem spez. Falle hat das t. l. M'ni^ier'mm des Innern «lanrä, da^ evn dauernd au^- < genommener Finanzwachangestellter das Heiniatsrecht in der Gemeinde seines Standortes besitzt. Dieser Entscheidung folgt die Begründung, daß ein dauernd aufgenommener Finanzwachangestellter zweifellos die Eigenschaft eines Staatsbediensteten besitzt, in welcher Beziehung speziell ans die Bestimmungen des H 6 der Verfassung und Dienstvorschrift vom Jahre 1843 hingewiesen wird, wonach den dauernd aufgenommenen Mitgliedern des Finanzwachelorps die allgemeinen Begünstigungen zulommen, auf welche ein definitiv angestellter Staatsdiener Anspruch hat, und daß der den Finanzwachorganen zugewiesene Stationsort als der txnselben angewiesene ständige Amtssitz nach dem Sinne deö 5 10 des Gesetzes vom 5. Dezember 1896, R. G. Nl. Nr. 222. betrachtet werben muß. —0. — (Kranlenbewegung im Kaiser Franz I 0 sef-Spita le i 11 Kandia bei Rud 0 lfswe rt.) Im Monate Juli wurden 191 Kranke behandelt. Hievon wurden 77 geheilt. 17 gebessert und 4 ungeheilt aus der Behandlung entlassen. Gestorben sind 2 Personen. Im ganzen gab es 2352 Verpflegstage. —0 — (Q u e ck si lb e ee rz e u g u n g.) Von den drei Quecksilberbergbauen in Krain, welche im Betriebe waren, h^ben wie im Vorjahre nur zwei eine Erzeugung ausgewiesen. Bei sämtlichen Unternehmungen waren 1030 <>- 106) Männer. 14 (— 1) Weiber und 85 (>- 65) jugendliche Arbeiter, zusammen 1129 (— 42) Personen beschäftigt. Die Erzeugung betrug 900.397 Meterzentivr — 73.203 Meterzentner Quecksilbererze im Werte von 2.127.427 X l> 163.903 X). bei einem Mittelpreise von 2 X 36 k 0 34 II) ptv Meterzentner. Von dieser Erzeugung entfallen 881.885 Meterzentner oder 97 94 Prozent auf das ärarische Werl in Ibria und der Rest per 18.512 Meterzentner oder 2:06 Prozent auf das Quecksilberbergwerl in Sankt Anna bei Neumarltl. Die Erze wurden bei den Werten selbst verhüttet. An metallischem Quecksilber wurden in Idria 5066 Meterzentner (— 35:5 Meterzentner) und in Sankt Anna 46:2 Meterzentner (— 80:8 Meterzentner), somit im ganzen 5112:2 Meterzentner (— 136:3 Meterzentner) im Werte von 2.812.519 X (^ 74.952 X) zum Mittelpreise von 550 X 16 l, (^ 28 X 57 Ii) per Meterzentner erzeugt. Von von 2.786.296 X auf das ärarische Werk in Idria. Bei den Queclsilberhütten waren 227 (4- 14) Männer, dagegen leine (— 4) jugendlichen Arbeiter beschäftigt. An Schmelzgut wurden in Idria 250.189 Meterzentner armer Erzgrobe, 607.397 Meterzentner armer Srzgriese. 23.192 Meterzentner reicher Erzgriese und 1106 Meterzentner Silberschiefer, zusammen 881.884 Meterzentner Grudenerze im Gesamtwerte von 2.113.636 X. ferner 5481 Meterzentner Stuftp (Hüttenzeuge) und 35.888 Meterzentner Schutt von alten Oefen und in der Hütte zu St. Anna 19.564 Meterzentner Zinnober-erze im Werte von 14.575 X verhüttet. Hiebei wurden an Brennstoff in Ibria 4269 Kubikmeter Holzkohle, 15.039 Kubikmeter Flammholz und 1123 Meterzentner Braunkohle in. Gesamtwerte von 118.844 X und in St. Anna 594 Kubikmeter Holzkohle und 225 Kubikmeter Flammholz im Gesamtwerte von 3781 X verwendet. Der Gesamtwert beZ Schmelzgutes betrug sonach 2.128.211 X und jener des Brennstoffes 122.625 X. Das in Ibria erzeugte Quecksilber wurde mit Ausnahme der an die eigene Zinnoberfabril abgegebenen Menge von 380 Meterzentnern an das Verschlelß-lager in Wien abgeliefert; wogegen jenes von St. Anna nach Oesterreich. Deutschland und Ostasien abgesetzt wurde. Beim Quecksilberbergbaue St. Anna wurde infolge der am 15ten Jänner 1902 beschlossenen Liquidierung der Illyckschen Quecksilberwerls-Gesellschaft der Bergbaubetrieb mii Ende Jänner 1902 reduziert und mit Ende März 1902 bis auf den Erhaltbau eingestellt. In ganz Oesterreich war wie in den früheren Jahren die Produktion von Quecksilbererzen sowie von metallischem Quecksilber auf Krain beschrankt. — (Die neue Savebrücke bei Sagor.) Vor etwa einem Jahre bildete sich in Sagor ein Konsortium, bestehend aus den Herren Richard Mihelöi?. Handelsmann und Gemeindevorsteher in Sagor. Lulas Habat i'un., Gastwirt in Töplitz bei Sagor, Andreas Mauer, Realitäten^ bescher in Sagor, und Paul Potiorel. Herrschaftsbesitzer in Prusnil bei Sagor, welches Konsortium als „registrierte Sagorer Brückengenossenschaft mit beschränlter Haftung" sich zur Aufgabe machte, den Bau einer eisernen Straßenbrücke über d«n Savefluß in einer Entfernung von etwa 500 Metern von der Eisenbahnstation Sagor flußabwärts und im Anschlüsse daran die Anlage eines neuen Stratzenzuges in Angriff zu nehmen. Der neu anzulegende Weg sollte bei der Mediabachbriicke von der Nezirtsstrahe, die nach Sagor führt, abzweigen und längs der Südbahnstrecke zur neuen Brücke verlaufen. Den Hauptbeweggrund zur Errichtung einer Brücke über den Savefluh bildete für das Konsortium einesteils der Umstand, daß die Aufführung einer solchen im weitgehendsten Interesse und im dringendsten Bedürfnisse der hiebei in Betracht kommenden Gemeinden Sagor, St. Georgen unter dem Kumberge und Villichberg lag' da den genannten Gemeinden durch die häufigen Hochwässer der Save und die dadurch hervorgerufenen mitunter Wochen-langen Unterbrechungen des daselbst bestehenden Plättenver-lehtts an jeder regelmäßigen Verbindung untereinander und auch mit der Eisenbahnstation Sagor mangelte, ayverniei'ls aber auch den Bewohnern der rechtsufrigen Dörfer durch eine bedeutende Ermäßigung des Brückentarifes gegenüber dem bisher bestehenden lleberfuhrstarife die besser,.' Verwertung so mancher Naturprodukte, die bisher zum Heile wegen dci hohen Ueberfuhrspreise, zum Teile aber auch des schwierigen Transportes wegen unvenützt geblieben stnd, ermöglichen ^ würde. Nachdem sich das genannte Konsortium vorerst die Genehmigung für die neue Straßenanlage durch das hohe Eisenvaynministerium gesichert hatte, wurde nach vorheriger tommissionellrr Bewilligung der Bau der Brücke sofort in Angriff genommen und die Aufführung derselben der Grazer Brückenbau - Anstalt R. PH. Waagncc übertragen, welche auch den Bau unter Leitung des Ingenieurs Herrn Wilyelnl Lindauer aus Cilli im gesetzte» vermine fertigstellte. Die Brücke, in Eisenionstrultion ausgeführt, Hai eine Stützweite von 43 Metern bei einer Fahrvahnbreite von 3:5 Metern und trägt eine Wagenbelastung von 3000 Kilogramm oder eine Belastung durch Meiischcngcdränge von ^340 Kilogramm per Quadratmeter. Dieselbe wurde am 2. d. M. dem allgemeinen Verkehre übergeben und repräsentiert sich al» ein in jeder .Hinsicht als solid und praktisch aufgeführter Bau. Am genannten Tage fand auch die feierliche Einweihung der neuen Brücke statt, welchen tirchlicheu Akt der huchwürdige Herr Pfarrer Gotthard Rott aus Sagor unter Assistenz der beiden Orrstapläne und in AnwesenlM der genannten Genossenschaftsmitglieder sowie einer großen Anzahl von Gästen und Bewohnern aus der Umgebung vornahm. Der Einweihung schloß sich ein Volksfest im geräumigen, schattigen Parte der Herrsck^aft Prusnil an. bei welchem das Sagorer Salonorchester die Musik besorgte. Bei demselben waren nahezu 2000 Personen anwesend — unter diesen viele Gaste aus Littai, Trifail, Hrastnigg und Steinbrück. —ik. — (Ve reins Unterhaltung.) Der freiwillige Feuerwehrverein in Sl. Awprechi veranstaliei Sonntag, den 9. d. M., in den Gasthauslolalitäten des Herrn Freiih eine Vereinsunterhaltung mit folgendem Programme: 1. Gefang. II. Theatervorstellung (^n Ochsen des Mustar scheu wurden und mit dem Nagen durchgingen. Bei dieser Gelegenheit wurde Mustar. welcher von seinem ebenfalls scheu gewordenen Ochsen zu Boden geschleudert wurde und hiebei unter die Wagenräder kam, derart verletzt, daß er nach einer halben Stunde starb. —1>. — (Neue Trauben.) Am 1. b. M. sind hier die ersten heurigen Wippacher Trauben zum Verlaufe gebracht worden. Das Kilogramm derselben tostet 1 X 60 ll. (i. " (Fe ldd ie b st a hl.) Gestern nachmittags wurden auf einem Acker in der Nähe des Kolesiababes fünf Knaben im Alter von 11 bis zu 14 Jahren beim Ausgraben und Stehlen von Erdäpfeln betreten und festgenommen. " (In den LaibachfluH gefallen.) Der Malergehilfe Iofef Kobald. wohnhaft in Moste, fiel lMe nachts am Petersdamme hinter dem Landesspitale in betrunkenem Zustande in den Laibachfluß. Auf seine Hilferufe eilten zlvei Soldaten herbei und zogen ihn aus dem Wasser. " (Nach Ameril a.) Am 3. d. M. haben sich vom Südbahnhofe aus 54 Personen nach Amerika begeben. — (Ausflug des slov. lauf männischen Vereines „Merkur".) Wie bereits gemeldet, findet Sonntag, den 9. d. M,, ein Ausflug des Vereines „Merkur" durch die Rotweintlamm nach Veldes statt. Abfahrt von Laibach (Siidbahnhof) 7 Uhr 5 Mi», früh. Anluuft in Jau-erburg 9 Uhr 25 Min., hierauf Ausflug in die Rotwein-klamm, daselbst Frühstück in der Restauration Aumer. Hierauf Rundgang um den See; vor dem Pre,^rendentmale Gesang und Kranzniederlegung. Um 2 Uhr nachmittags Mittagsessen in der Restauration Peternel; Kuvert 1 X 60 Ii. Nachmittags freie Unterhaltung. Gesang, Seefahrten :c. — Anmeldungen zum gemeinsamen Mahle sind bis spätestens Samstag an den Ausschuh zu richten. "' (Am Südb ahn Hofe gefundene Gegenstand e.) In der Woche vom 25. bis 31. v. M. wurden am Südbahnhofe folgende Gegenstände gefunden, beziehungsweise abgegeben: ein schwarzer steifer Herrenhut. zwei Regenschirme, zwei Stöcke, ein Operngucker samt Futteral, ein Brevier, ein lveißer, neuer Damenhui und ein Karton mit Zigaretten. Telegramme des k. k. Die Bestechuugsaffiire in Unga". '«>' Audapest. 3. August. (Meldung des "^n Korr.-Äur.) In der heutige» Sitzung der Un»"^«, tommission wurde nach einer formellen Debatte ^ der Redakteur Singer einvernommen. Er elllal'^H^ zunächst gegen die Beschuldigung protestiere, wcl^ ^^ Simegi gegen ihn erhoben habe, als ob er ^ ^.» ^nl Austrage ngendjemcmdes anlaufen oder ^'^^ wollen. Er habe niemals in dieser Angelegenheit'"'^. l' gesprochen. Er verwahrt sich dagegen, daß durch ^ .z,^ lung ihm irgendwelche inaicrielle Vorieilc "w"«" ,Hi, Er habe auf die ganze Sache keinen Einfluß ^ ^'" «? Ministerpräsident von der ganzen Sache gar lew , gehabt habe. Nach Verlesung seiner schriftlich "^ bereits gemeldeten Erklärung, verweigerte Medal" ^ die Beantwortung der meisten von verschieden«'' ^ sionsmitgliedern an ihn gerichteten Anfragen, ^, ^ entschieden, Dienrs zur Flucht verholfen i" /F ^ mit dein Ministerpräsidenten in irgendwelche"^!, >« ^, indirekten Beziehungen gestanden zu sein. Er ew^ ri» Ai/ion di>s Grafen S,jal'a.ry von diesem allein ^M,< sei, bei Papp begönne» und auch geendet ha^' ^7 -pary habe wiederholt vor Zeuge», die Singer z» ^db^ weigert, die Aeußerung getan, er würde zum Z"" >H,^ rllstung der Opposition selbst sein ganzes Vel'""? h,„ Um '/^.3 Uhr wird die Sitzung unterbrochen. , ^usj Budapest, 3. August. Die Aw,dsi!)»»c! ^H! suchunasaus^"^«^ wo^»' i,,,, /i ns,,- ü^sfumi^-!'51 Da die u»g< Tcpots des grasen ^zaparr) verweigert, il"""',, x an Szapary, der sich auf seinem Landsitze cu'l^,^ graphische Ansuchen zu richten, der Kommiss^" ,^^d weis zulommen zu lassen. Das Zeugenverhöl ^, ^'" gesetzt. Graf Nikolaus Banffy teilt mit. daß "'^^°, daß die übergebenen Sparlassebücher auf den "^ ^ .__ lauten, sich zu Szapary begeben habe, der sich/" ^ geregten Zustande befand, und eingestand, e"'^ versucht zu haben. Ueber Aufforderung SzciparY^ bci der Abreise Dienes' interveniert. Einen M'" .i^ an der Sache habe er nicht gehabt. Es ist u"""^ z„ der Abreise Dienes' die Regierung oder ein ^«.,,c «!»,, mitwirkte. Die Regierung übte nicht den geriM,^ ^ aus. Der Zeuge hat dem Dienes nur die M'^> ., Grafen Szapary übermittelt, über deren It^I!^ ,z^ sage verweigert. Graf Julius Telety. ein ^»'U Ministerpräsidenten, erklärt, daß er DieneZ '"A/H! nie mit ihm gesprochen habe. Graf P""l.^F> Bruder des Grafen Ladislaus. übermittelt "''./ " seiiies Bruders und teilt gleichzeitig mit. daß ^sis'^ folge der Ereignisse in hochgradiger AusregM'g ss'"', daß jede Emotion für ihn verhängnisvoll lvel ^» Budapest. 4. August. In Untersuchungslommission legte der Minist^"^ ,, er habe von der Nestechungsaffäre erst aus ^I-^^A re». habe mit leiner einzigen der in der Afl" F p« Personen, wie Dienes, Singer und Konsor' ^e ^ und sei nie mit ihnen in Berührung gelonimeNv,,^ nahine machte einen außerordentlich czünst'^". ^F' '^ liberale» Kommissionsmitglieder brachen >n W,, rilfe aus. «u» Zur Papstwahl. ^«.' Rom. 3. August. (N Uhr 50 Min- "^"gF^ dein Petersplatze sind ungefähr 2000 Person" ,^ü ^ Um 11 Uhr 16 Mi», sah man von der S'l'' ^ ^ eine Rauchsäule aussteigen. W^, '^ R o m. 3. August. (5 Uhr abends,) ^el ^ ,, Publikums zur Peterslirche ist äußernde"!',^ . ^ Militär ist an vier Linien formiert. Saw Basilika sind geöffnet. veHl^ R o m. 3. August. Um 6 Uhr 25 M>" ^„ ^-ß zehn Minuten lang mit einer Unterbrechung ^ i„< > Nischen Kapelle Rauch aufsteigen, worauf ' ^ langsam zerstreute. d"l>"F. R o m, 3. August. Auf die Gerüchte h'". ^ ^^ Mitteilungen über das Konklave lommen,/^,,,^ strenge Ueberwachung des Konklave an. E"' ^lt^ dinals Nampolla wurde bestraft, »veil er " ^ tuch zum Trocknen ans Fenster hängte. 2"" ,„F » er dadurch der Außenwelt ein Zeichn aM" , » ----------------- ..^ ' Köln, 3. August. Die Föln.'Zci!"^i^^ Petersburg: Laut Berichtes einer chines^) B»?,^ gen jüngst in Peking 200 Räuber in be» " <,» kvc»/ ««?". Kail, Lick/... c^ ' ^"'au' ch. H°mcr, Grünn. ,lis»7' ^!m,. Vliixchen °' F°"/chniler. s. Vn.der. Oraz. s ,.^ Simla »j,..,^. ^^rlini. Privatier. Pistoja !'"°dae Ä'°l. La "ilam'^^"' ^ ^""ey. P.walier.' ^ ^^""^ «^ '.^"M.. - Äarauaiic. Privat, ' > ^°U^< I>'2 r n' ^"boi. -- T°bitsch/Mm. ^^°uch^ Privat H ^ ^""ner. ssabrilant. Clbrr?. "m 2 y verstorbene. """^"'"de N' Ech»!,,..^' iial.',a.ssasse <>. Marae.u»^ --,^^^!>>l^ w^tzs^ «M.. Nrnnngasse 13. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehühe 30« 2 m. Miltl. Lusldruck 7W 0 mm. .? 2^)i7 M 5 ^5 6! SW. milssig'' halb b'ewMi"^' 9 .^lb, ?.'j0-ü 18 8' SW, schwach fast bewöllt 4> 7U.ss, , ?.<3 2 i ^«'5, NÖ. schwach , fast bewüllt , >^ 4 Pas Tagesmiltel der gestrigen Temperatur 19 5", Nor» Mouatsüberficht. Der versloss.iie Monat Juli war in ^einrn Wllleruunsverlialtnissen sehr abnormal, bald heiß und lrockl'»,, bald sehr liihl und naß. — Die Beobachtungen am Ther^ nwineler licsern durchschnittlich in Celsiusgraden: Um 7 Uhr früh 15> s>°. nm 2 Uhr nachmiltags 23 5", um ^ Uhr abends I« <)", so daß die mittlere Lllftlemvfiallir des Monats III U" beträgt, nln 0 7° unter dem Mnmalr. — Die Neobachtxnqen am Varometc». crgrben ?.'l4 8 mm als mittleren Lufldrnct dls Monates, um 1 2 mm nut«- diin Normale. —Nasse Tage gab es Itt und eS sielen 2^0 0 mm Regen. — Unter den Winden waren der Slidwest und Sndost vorherrschend. Verantwortlicher Redakteur: Anton Fu » tel. Zur Beachtung! Zur Beachtung! Die Lokalitäten im Hause Kongressplatz Nr. 12 in Laibach, in denen sich jetzt die Narodna Tiskarna befindet, sind mit 1. November oder später zu vermieten. Die Räumlichkeiten eignen sich teils zu Privatwohnungen, teils könnten sie gut verwendet werden als Magazin, Kaffeehaus oder aber als Restauration. 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Landesschulinspellor Herlii ssranz Levee sow!,' dem Lehrkörper der f. l. Lehrer» und Lehrerinnen-bildungsanstalt auf diesem Wege meinen »iefst/fühlttn Danl zum Nnsdrncke zu bringen. Po»igl am 2, Vlngust 1W3. Cill!?, Mitzi HaUada. Kurse an der Wiener Mrse vom :i. Augllst 1903. ^. ^ 0^..^ .nrsbla.te D«e >w«!,r!e» »m!^ nnlel,,,, sich !>> »so»s„n>ÜI„„.,g, D!e «°>!,r..n« ,H...!l!ch,. «l,!,„ .„.h »>„ .Pi^rs«, Loft. velKeh! ftch pe> Stück. «0« Glnatt znr ^ahln«, »beru»««tue <»«lenb.'Prll>l, vbllgattone«. EMabtlhbahn «00 u. »00» M. »°/, ab »»»/»......»»«'- l!N-»0 «l<»llb,«hbahn, «« u, »<)00 M. 4°/»........»« 40 l<9 40 Nranz ^°l»1 «., «m. »«»< (dlv. O«.)E«b,. 4"/«.....,cht yarl Lubw»« ° «ahn t»al»schul« b»l z«n>»s d»l ungarisch»« Aron». ^°/«ung. Voldrentf P,I lkns>s , l«u UÄ l»!<» ^I. dlo. b«o. p« Ultimo .... l»,!-,>l» l»»o Ll. 4«/, dl«. Ucnle lu «ronenluäyl., steuert«», per Kasse . . . »« — S» u,, 4°/° b«°. bto. bto. per Ulttm« , S« S5 99 «l. 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