□NZELPREIS: wochentat* 10 Rpl Samstag-Sonntag IS Rpl Iniburger 6cUung Amtliches Organ des Stelrlschen Heimatbundes Verlag und Schriftldtung: Marburg a. d. ürau, Badgasse Nf. fl, Hemrut: 25-fl7, tracueint wöchentlich sechsmal all Morgenaeltung (mit Ausnahmt der bonn- ^ 25-08, 25^9. — Ab 18 Uhf (0 Uhr abends) ist die Schrittleitung nur aut femrut Feiertage). Betugspisis (im voraus zahlbar) monatlich KM 2.10 einschl. Zustell- Nr. 28^7 emichbw. — Unverlangte Zuschriften werden nicht rückgesandt — gebühr; bei Lieferung im Streifband zuaüglich Porto; bei Abholen in der üe- Bf« Anfragen Rückporto beilegen. — Postscheckkonto Wien Nr. 54.608. schaftssteile RM 2.—. — Anzeigen- und Bezugsbestellungcn in der Verwaltung. 3lr. 23g gnarftuffl o. 6. iOrau, i5. OHo&er i04i ___Si^joiftroang^ Weit über drei Millionen Gefangene Mehr als 500.000 Bolschewisten allein In der Doppelschlacht bei Brjanslc und WJasma gefangen Bei Wiasna eingeschlossene Sowjets endgBltig vernichtet Aus dem Führerhauptquartlcr, 14. Oktober Das Oberkonunando der M^ehrmacht gibt bekannt: Die Im Raum von >V)asma «Ingeschlossenen Kräfte des Gesn^rs sind nun-mdir endgültig vernichtet. Auch in dem Kessel von Brjansk schreitet die Auflösung des Feindes unaufhaltsim fort. Die Gefangenenzahl aus dieser gewaltigen Doppelschlacht ist inzwischen auf über 500.(100 angewachsen. Sie erhöht sich noch stündMeh. Die Oeseuitgaiil der seit Beginn des Ostfeldzuges eingebrachten sowjetischen Gefangenen hat schon fetzt die Höhe von dref Millionen Überschritten. Sechs Brltenschlüe versenkt 2IM0 brItliCh* 0«l»itiug*-Katittroph« vor d«r brititehan KUtfo ' firfelgrolchtB Untsrnohmon dtutichor Schnsllboct« Aus dem F ü U r o r h a u p t q u u r t i e r, 14. Oktober Das Oberkommando der Wdhrtnaoht gibt bekannt t Im Oaton nehtnen die Operationen fhrett vorgesehenen Verlauf. Im Räume von ßriansk eingeschlossene Kräfte des Gegners sind in mehrere QruppM fersohlaien. Ihre Vernichtung in dem schwierigen WaldgelÜiKle schreitet Btetlg lort* Bereits gestern war die Zahl der In der Doppelschlaclit Briansk und Wfasma bisher elngehrachten Gefangenen auf mehr als 3S0.000 gestiegen» Sie ist noch stiodit fan Wachsen« KampfiluCMuge bombardierten in der Nacht zum 14. Oktober mit guter Wfa'kung kfftgswichtlge AnUgen In Leningrad. SohnaNboote stieDen hi dar Nacht zum 1.1. Oktober gegen die britische KU-" sie vor imd griffen einan duroli Zerstörer, Schnellboote und rhig«euge stark leaichsrten lelndlkhen Gaiekzug an. Trotz lieftiger Abwehr und wiederholten Qelaoliten mit den überlegenen Sichern ngsstre^tkräften versenkten die ^hnell-boote sedw bewaflnete feindüoha Hamfelsschiffe mit zusammen 18.000 brt. Sie kelirten ohne eigene Verluste zuriicli* bi dar latxten Nacht richteten steh Lnftafigrlffe gegen mehrere brittsolio rittiplätn. M ElnffUgen britischer Flugzeuge In dte besetzten QelHete am Kanal erlitt der felitd am gestrigen Tage schwere Vertuste. Jäger, FlakartlfleHe und Marl-neartHieile softossen 31 feindMclie Fiux-2euge ab. Ein eigene« Fhigzeug triini ver-torsn. Bfftlsclie Bomber warfen In der letz* Naeht Streng- und Brandbomben aut verschiedene Orte In Westdeutschfand und Im norddeutschen Küstengebiet. Nachtjäger, Kampfflugzeuge und Flak» artlllerle schössen fünf feindliche Flug* teuge ab. iufaaterledivislon nachte an einem Tage IO.OQO Befangene Berlin, 14. Oktober. Die im mittleren Abschnitt der Ostfront angreifenden deutsciien Truppen liatten In den letzten Tagen wieder weitere Erfolge, Die Truppen einer einzigen Infanteriedivision niacliten am 12. Oktober aaCh den blslierigen Feststellungen insgesamt 10.000 Gefangene. Unter den Qc-fangenen befinden sicli ein sowjetlBcher Divisionskonimnndeiir und ein ArtiilerlD-Kommandeur. Die Truppen dieser Division erbeuteten außerdem 54 Sowjetge-sclrüt^e und sic'llcn ein Munitinnstlepot der Bolscliewislen und mehrere Elsen-bahnzU^e slclier. Das des Sdncffals Es iiat sicli ini Verlauf dieses Krieges von 19J9, sogar oucii schon Im Verlauf seiner Vot-geschiciite, stets wieder Rezeigt, dali die sclucksalliafte h'ÜÄunÄ der Ereignisse üdilielilicl» docii und mancii-mal wider Erwarten den Weg des Kompromisses utimöKlicli j;emaclit l>at. Das Q»x}üdeutsclie Reicll unter Adolf Hitler war zum Beispiel bereit «ewe.seti, unter schmerzliclieni Verziclit auf berechtigte ei«cne Ansprüche im Eisali und in LothrinKcn um die ErhaltunE des Frie abzeichnenden neuen Europa fortbestehen zu lassen. Auch liier wollte Oroß-deutschiand um der Erhaltung des Friedens auf dem Balkan willen auf altes deutsches Kulturland verzichten. Der i^utsch der serbi.schen Offiziere, die Mi-discli-freiniaurerische I^ilitik der Regio-rung i^itnowitsch und ihres Marlonetlen-kOnlKs Peter verur.sachte einzig und allein. daß soziisugeii über Nacht und gegen die ursprüngliche Absicht üeuisch-lunds nun aticii .luffosK.wien von der eu- dens willen ein weitgehendes Übcreiii- ropäischen Landkarte verschwand. kommen tnit Frankreich zu treffen. In diesem Übereinkommen konnte allein Deutschland der gebende Teil sein. Dennoch hat die französische Politik, als sie sich unter freimaureriscli-jüdlscher Be-einflussunK und auf dieEimlüsturunßcn der falschen Freunde aus London und Washington liln im September 1939 für den Krieg entschloB, die gebotenen Chancen selbst ausgeschlagen. Ganz ähnlich ver-iiielt es sich ja bereits mit den deutschen Forderungen auf Danzig» denen sich eine nur wahnwitzig zu nennende polnische Regierungsclique widersetzt hatte, um damit das VerhänKnis erst recht auf sich herabzubeschwören. Der Führer selbst hat in seiner letzten Rede auf diese höhere Entscheidung des Schicksals ausdrücklich hingewiesen. Das GrolJdeutsche Reich war weiter zum Beispiel geneigt, den jugoslawischen Staat, eine ausgesprochene Miligeburt der Pariser VorortsvertrüKe von 1919, auch in dem im Rahmen der Abmachungen des Drei-Mächte-Paktes sich bereits Torpedotreffer auf englischem Schlachtschiff und Kreuzer Nächtlicher tolndllehw V«riteit b*l Tebruk abgewiesen Rom, 14. Oktober Der italienische Wehrmachtbericht vom Dienstag hat folgenden Wortlaut 1 Das flauptquartier der Wehrmacht gibt liekannt: In Nordafrika wurde ein neuer nttcht-Hoher Angriffsversuch gegen eine unse«-rer Stellungen an der Tobruk^Front abgewiesen. In einer darauf folgenden Aktion wit^e eine Abteilung feindlicher Panzerwagen durch das Feu'er unserer Panzerabwehr und das Eingreifen deut-solier Panzer rasch zurückgeschlagen. An der Sollum-Front ArHllerletätlg-kelt In Luftgefechten über Bug-Bug und Sollum schössen detitsche Jäger fünf engHsche Flugzeuge ab. Feindliche Flugzeuge bombardierten erneut Dorna, ohne Opfer zu verursachen und warten aul den Hafen von Trl-iwlls Bomben ab, die alle Ins Meer fielen. Eines der Flugxcuge wurde abgeschossen. In Ostalrlka. im Gebiet des Tana-Sees, führten starke Spähtruppabtellun-gcn unserer Truppen weit ausgedehnte Aufklürungsstreifen durch. Im ftstHchen Mlttelnieer wurdo ein aus zwei Schlachtschiffen, einigen Kreuzern und Zerstörern bestehender feindlicher Flotten verband von unseren Torpedoflugzeugen überrascht. Trotz heftiger Flakabwehr gelang es unseren tapferen Fliegern, Torpedotrelfer auf einem Schlachtschiff und einem 10.000-Tonnen-Kreuzer zu erzielen, der starke Schlagselte gab. Alle unsere Flugzeuge, darun* ter ein schwerbeschädigtes, dessen Besatzung Icdoch unversehrt blieb, sind zu •jnseren FhigstÜtzpiinkten zurückgekehrt. rHe Flugzeuge, die die Torpediertingen durchführten, standen unter dem Befehl der Flugzeugführer Ot»erleutnant Cesarc Orazlanl, Carlo FragglonI und Giuseppe Clmicchl. In den frühen Morgenstunden des' Dienstag griffen Jagdstalfeln unserer I uttwaffe Im Tlelfhtg den Flugplatz von Mlcabba (Malta) an. Drei feindliche Fliigzciige wurden am Boden zerstolitik, dali weltanschauliche Gegnerschaften keineswegs aulJenix)litische Feindschaften bedingen müssen. Üios galt sowohl füt das System der westlichen Demokratie wie für sehie bolschewistische Abart. Als am 23 August 1939 In Moskau der deutsch-sowjetische Nichtangrlffs- und Konsullativpakt unterzeichnet wurde, gab — wie gesagt — Deutschland seine Bereitschaft kund, nach einer klafen Scheidung der gegenseitigen Interessensphären wieder um des lieben Friedens willen auch mit dem in seiner ganzen Scheußlichkeit erkannten staatlichen System des Bolschewismus einen außetlpo-litischen modus vivendi zu suchen und zu finden. Und die nationalsozialistische Regierung tat dies, obwohl Stalin im Frühjahr 19,19 In einer allgemein bekannten Rede öffentlich erklärt hatte, daß die Sowjetunion der Nutznießer in einem »Krieg der imp-erialistischen Mächte« sein müsse. Das hieß aber doch mit anderen Worten, daß nach der von Moskau erwarteten allgemeinen Ermattung im Kampf z\t?ischen den Achsenmächten als den Ordrtungsmächten des neuen Europa und der westlichen Demokratie als der X'ertreterin des Versailler Systems schließlieh der Bolschewismus getreu den Lehren und Prophezeiungen seines jüdischen Stammvaters Kar] Marx die ^eit zum gewaltsamen Entfachen der Weltrevolution für gekommen hielt. Wenn das nationalsozialistische Deutsche Reich dennoch und trotz der trüben inneniwiitjscheji Erfahrungen mit döm Kommunismus eine zum außenpolitischen Ausgleich bereite Haltung einnahm, so geschah dies keineswegs nur um der an sich klar ersichtlichen augenblicklichen Vorteile willen. Die Hauptursache lag vielmehr eben wieder in dem steten Bemühen um die Erhaltung und Wahrung des Friedens. Das Schicksal hat es auch in diesem f'all wieder anders gewollt. Dem friedensbereiten Entgegenkommen des nationalsozialistischen Deutschland stand auf der anderen Seite eni im Grunde haß- und neiderfüllter Gegner gegen- Seite 2 vMarburper Zeitunis:« 15. Oktober 1941 Nummer ?59 über, der sich nur vorüberseliend schwer und manchmal noch schlecht freundlich cetamt hatte. Die von dea Juden vermit-r telten Konspirationen des jüdisch geführten Bolschewismus mit der gleichfalls jüdisch geführten Plutokratie in London und in USA aber sind trotz aller Vorsicht der beteiligten Verschwörer dem ^"ührcr nicht entgangen. Als Adolf Hitler am 22. Juni 1941 zuschlug, traf er das Sowjetheer mitten im Aufmarsch. Und unter den Schlägen der deutschen Wehrmacht schwand eine große Gefahr für das Reich und eine ständige Bedrohung der neuen Ordnung Europas. An diesem Tag aber war damit wieder ein Schlußstrich unter eine Zeit des Kompromisses gesetzt worden. Wenn jetzt das Oberkommando der Wehrmacht melden konnte, daß die letzten vollkampffähigen Armeen der Sowjetunion in einer Reihe schwerer Vernichtungsschlachten geschlagen wurden und dem Untergang entgegengehen, dann ist das nur ein neuer Beweis für die schicksalhafte Bedeutung der Tat vom 22. Juni 1941. Wieder einmal kündet sich an das Urteil, das die Geschichte über diesen Krieg von 1939 verhängen wird: r")as Walten des Schicksals wird zum Ausdruck kommen in der restlosen Vernichtung der jüdisch-plutokratischen Kräfte. Kurt Pervers Nene HinerkreiuMger Berlin, 14. Oktober. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Großadmiral Racder, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Leutnant zur See Porath. Leutnant zur See Porath hat als Kommandant eines Vorpostenbootes bisher 41 Geleitzüge sicher durch den Kanal gebracht. Bei zahlreichen feindlichen Schnellboot- unu Flugzeugangriffen hat er mit seinem Boot zwei Flugzeuge abgeschossen und fünf Schnellboote versenkt. Er hat damit unter rücksichtslosem persönlichen Einsatz entscheidend dazu beigetragen, daß der Geleitverkehr im Kanal glatt durchgeführt werden konnte und lebensnotwendiger Nachschub gesichert wurde. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh ferner auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Oberleutnant Freitag, Staffelführer in «.ineni Sturzkanipfgeschwader und Oberleutnant Börst, Flugzeugführer in einem Sturzkanipfgeschwader. * Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres, General-feldmarschall von Brauchitsch, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Gefreiten Herbert Stöckert, MG-Führer in einer infanterie-'Komipanie. ♦ Der Führer und Oberste Befehlshaber üef Wehrmacht verlieh schließlich auf Vorschlag des Oberbefehlshaibers der Luftwaffe Reichsmarschall Göring das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberleutnant Günter Tone, Staffelkaipitän in einem Schnv^llkaniipfgeschwader, und Oberfeldwebel Hans Lutter, Flugzeugführer in einem Schnellkannpfgeschwader. Weitere Bolschewisten eingeschlosseii Berlin, 14. Oktober. Im mittleren Abschnitt der Ostfront wurden von den angreifenden deutschen Truppen während der letzten Tage weitere bolschewistische Kräfte eingeschlossen. Sie stehen vor ihrer Vernichtung. In den Kämpfen des 12. Oktober wurden von den deutschcQ Truppen wiederum mehrere Tausend Gefangene gemacht. An einer Stelle des mittleren Frontabschnitts wurden eine schwere Sowjetbatterie und Äwei Rakgeschütze erbeutet. Engländer bomlnnlierten Schweizer Dorf Das %ind die »Beschützer« der kleinen Staaten Bern, 14. Oktober. Wiederum haben englische Flieger bewiesen. daß sie die Neutralität der Schweiz nicht im geringsten achten. Nach Schweizer amtlichen Mitteilungen haben Flugzeuge in der Nacht zum Montag auf (las Dorf Biiwil im Kanton Thurgau Bomben abgeworfen. Die Untersuchung ergab. daß die Romben englischer Herkunft waren. Drei Personen wurden getötet, vier verletzt Ein Haus ist völliß zerstört worden. Wankende Illusionen .Niemand in Washington baiwaifalt dan sowjatischan Zusammanbrucfi" Newyork, 14. Oktober Im »New York Journal American« schreibt der Korrespondent von Wiegand, die Niederlage des Bolschewismus stehe bevor. Die Sowjetunion — und damit der Kommunismus — sei In dreieinhalb Monaten geschlagen worden und breche militärisch zusammen. »Zu spät« habe in großen Lettern über der Tür des Verhandlungsraumes im Kreml gestanden, wo die kapitalistisch - bolschewistische Drcimächtekonferenz getagt habe, um die Sowjetunion zu retten. London stehe im Begriff, seinen letzten Verbündeten auf dem europäischen Kontinent zu verlieren. Englands Blockade, so heißt es weiter, habe sich als Illusion erwiesen. Auch der Gedanke, daß man einen Mann wie Hitler und ein Land wie Deutschland durch Propaganda schlagen könne, habe sich als nicht richtig gezeigt. Aus irgendwelchen »Gründen habe England jede sonstige Gelegenheit verpaßt einschließlich der größten, als Deutschland mit der Sowjetunion beschäftigt gewesen sei. Daß die Erkenntnisse des USA-Korrespondenten von Wiegand im übrigen nicht vereinzelt dastehen, ergibt sich aus einer Äußerung des demokratischen Abgeordneten Sulec, der laut Associated Preß erklärte, in Washington bezweifle niemand, daß die Sowjetunion völlig zusammenbrechen werde. Greenwood steilt riclitigl Engiitciias Blut wird gatchont, solang« as noch Dumma gibt, dia fUr England starban! Berlin, 14. Oktober .Radio London verkündete gestern in seiner Sendung »London ruft Moskau« die Solidarität der englischen Soldaten und der Sowjetarmisten: »Faßt ein Herz, Bewohner Moskaus! Denn jeder Arbeiter in England arbeitet heute nur noch für Euren Sieg und jeder Soldat in England wartet nur darauf, seinen Platz an Eurer Seite einzunehmen zu können.« Wie nun die wirkliche militärische Einsatzbereitschaft für den sterbenden Bundesgenossen aussieht, verriet Arthur Greenwood, Minister ohne Geschäftsbereich im britischen Kriegskabinett, am 13. Oktober. Es wurde ihm vorgeworfen, er habe in seiner Rede am 12. Oktober die Äußerung getan: »Großbritannien wird von seinen Materialreserven und von seinen Mannschaften so lange geben, bis es fühlbar wird!« Greenwood verwahrte sich nun dagegen, daß man Ihm diese Behauptung zuschiebe. Er müsse sich entweder versprochen haben oder der Fehler müsse durch einen Irrtum des Mikrophons entstanden sein. Dieser Satz müsse folgemdenmaßen lauten: »Großbritannien wird von seinen Materialreserven geben, und es wird von ihnen so lange geben, bis es fühlbar wird.« Damit bestätigt ein englischer Minister von neuem die englische Anschauung, daß das englische Blut gescHont werden muß, solange es noch Dumme gibt, die sich für die englischen Interessen opfern. Aber der Tag ist nicht mehr fern, wo es diese Dummen nicht mehr geben wird. Dann hat Englands letzte Stunde geschlagen. Es wird sich selbst zum Endkampf stellen müssen, dem es bisher stets auszuweichen verstand. Londoner »Atherhilfe« für Moskau Elskalta Enta: „Britischas Expaditionskorps in Archangelsk galandat" — Yarschnupfta anglischa ZurUckilahar Berlin, 14. Oktober Mit einer ganz großartigen Sensation überrascht die britisch-bolschewistische Propaganda die Welt: Ausgerechnet in Archangelsk, das am südöstlichen Zipfel des Weißen Meeres liegt, wollen die Briten ein Expeditionskorps von 40.000 Mann .'in Land gesetzt haben. In einem zweiten Hafen derselben Gegend sollen kanadische Truppen ausgeschifft worden sein, jedoch ist man vorsichtig genug, den Namen dieses anderen Landungsplatzes nicht zu nennen. In den Vereinigten Staaten von Nordamerika ist diese Landungsnachricht zunächst mit Begeisterung aufgenommen und verbreitet worden. Dann aber müssen Bedenken und Zweifel aufgetaucht sein. Wahrscheinlich ist jemand auf den klugen Einfall gekommen, den Atlas zur Hand zu nehmen und den Ort Archangelsk zu suchen. Irgendwo erwachten Gewissenhaftigkeit und Verantwortungsbe- wußtsein, die zu einer Rückfrage in London führten. An der Themse aber bekamen die amtlichen Stellen plötzlich kalte Füße und beeilten sich zu erklären, keine Bestätigung dieser britischen Truppenlandungen an der Ktlste des Weißen Meeres geben zu können. Rasch wai^f man darauf in den USA die schöne Sensationsnachricht der britisch-bolschcwistischv'n Märchenerfinder beiseite und tat so, als ob nichts gemeldet worden sei nnd nahm die Rolle des klugen SchreibtischÄtrate-gen an. Mit erhobenom Zeigefinger wurde erklärt, daß einer solchen L?ndung am Weißen Meer keine große strategische Bedeutung beizumessen sei and daß allenfalls von einer guten moralischen Wirkung auf die Bolschewicten mit Hilfe einer solchen Meldung gesprochen werden könne. Die Bolschewisten freilich werden sich für solche Hilfe aus deni Äther bestens bedanken. Mit Versprerhungen sind sie iiiimiiiiiiifttiiiiiiiimiiiiiiniiiiiiniiiiiiiiiiiiiifluiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiniiiiiiimiiiiiiiiiHiiiiiiiinHiiiiiiiiiiiiiimiiiiiniiiiiiiiiiniitiniiiiiiiiitir Ehrenbürger der Nation Varwundata Soldaten als Gäste bei Dr. Göbbels — Ansprache Im Kuppelsaal das Ralchssportfeldes Berlin, 14. Oktober. Reichsminister Dr. Göibbels empfing am Montag eine größere Anzahl von Verwundeten aller drei Wehrmachtsteile aus Berliner Lazaretten und lud sie anschließend zu einem Mittagessen in die Blaue Schinkel-Galerie s'eines Ministeriums ein, die aus diesem Anlaß zum ersten Mal seit Beginn des Krieges wieder geöffnet worden war. Am Nachmittag sprach Dr. Göbbels im Rahmen einer Veranstaltung dkir Truppenbetreuung der Berliner Künstlerfahrt im Kuppelsaal des Reichssportfeldes vor mehr als 2000 Verwundeten. Mit Worten tiefsten Dankes gedachte der Minister des Heldentums und der übermenschlichen Leistungen unserer gegen den Bolschewismus kämpfenden Soldaten. Diiesen tapferen Männern gehöre die ganze Sorge der Heimat, die sich erst recht offenbare, wenn es darum gehe, die Vk.'rwundeten zu umsorgen und zu betreuen. Der nationalsozialistische Staat betrachte es als seine Ehrenpflicht, für die Zukunft der Verwundeten in der großizügigsten Weise zu sorgen. Im Gegensatz zu den hohlen Phrasen, mit denen vielfach im Weltkrieg und in der Zeit 4er Republik die Verwundeten vertröstet worden seien, indem man ihnen versicherte, »der Dank des Vaterlandes ist euch gewiß«, werde sich die heutige Führung des Staates in praktischer Fürsorge für unsere Verwundeten betätigen, und zwar würden sie durch eine sachgemäße Hilfe und gewissenhafte ärztliche Behandlung so betreut werden, daß sie, wenn sie nicht wieder an die Front könnten, bald ihrem eigentlichen Beruf wieder nachgehen könnten. Verwundete, denen eine Fortführung ihres bisherigen Berufes nicht mehr möglich sei, werden in eigens hierzu eingerichteten Lehrgängen und Instituten durch eine intensive Umschulufig zu einem ihnen gemäßen Beruf hingeführt werden. Die wenigen jedoch, die keinerlei Berufe mehr ausüben könnten, würden als Ehrenpensionäre der Nation für dau'emd in die Obhut des Staates genommen. pamit statte das deutsche Volk denen gegenüber seinien Dank ab, die iiire Treue zu Führer und Reich mit ihrem Blute besiegelten. Im Reich Adolf Hitlers, so erklärte Dr. Göbbels, seien 'die Verwundeten sozusagen Ehrenbürger der Nation, und die beste Sorgfalt sei nur ein geringer Teil des Dankes, die die Heimat ihnen schulde. schon bis obenhin gefüttert (A^orden, von Hilfe gesehen haben sie jed'^:h nichts. Und diese käme im übrigen Jetzt auch zu spät. Halifax ab SOndenbock Auch »New York Herald Tribüne« macht Ihn für Fehler verantwortlich Stockholm, 14. Oktober Wie eine schwedische Zeitung mitteilt, richtet nun auch »New York Herald Tribüne« heftige Angriffe gegen Lord Halifax. Auch hier wird Halifax beschuldigt, durch die Erklärung in seiner letzten Rede Deutschland die Möglichkeit gegeben, zu haben, seine Truppen aus Westeuropa wegzuziehen. Er sei, so wird hier behauptet, auch maßgebend darajn schuld, daß die Kricgs-anstrangungen der USA immer noch so lässig seien, weil er verschiedene Male öffentlich die Versicherung einer wachsenden Stärke Englands gegeben habe. Auch die Presse in den USA beginne nun zu fragen, so heißt es zum Schluß, warum England während der letzten Monate des sowjetischen Krieges keine aktiven Schritte unternommen habe, um den Druck an der Front zu erleichtern. nion In Bndapesl Sofia, 14. Oktober. Der bulgarische Ministerpräsident Dr. Filoff ist nach Budapest abgereist, wo er am Mittwoch zu einem Besiich des ungarischen Ministerpräsidenten Bardossy eintreffen wird. Bei dieser Gelegenheit wird der bulgarische Ministerpräsident in seiner Eigenschaft als Unterrichtsminister auch den Besuch des ungarischen Unterrichtsministers Homan in Sofia erwidern. Vor iwel Jahren: Die Heldentat von Scapa Flow Berlin, 14. Oktober Zwei Jahre sind seit dem kühnen Unternehmen des damaligen Kapitänleut-nants und späteren Korvettenkapitäns Günüicr Prien vergangen, der allen Hindernissen zum Trotz mit seinem Unter* secboot in die Bucht von Scapa Flow eingedrungen war, das dort vor Anker liegende Schlachtschiff »Royal Oak« durch Torpeäteren Fahrten Erfolg an Erfolg gereiht hatte —, im Frühjahr 1941 von einer Fei-ndfahrt nicht 4nehr zurück-' gekehrt ist. BmlMMl verlor in drei Tapi 55 FloiKiige Eflolgrekhe Tätigkeit der deutschen Luftwaffe Berlin, H. Oktober. Die deutsche Luftwaffe war in den letzten drei Tagen vom 11. bis 13. Oktober sowohl im Kamipf gegen die britische Versorgunigsschiffahrt wie gegen diü britische Luftwaffe besonders erfolgreich. Sie versenkte ailein itn Seegebiet um England bei den Farör und ostwärts Oreat Yarmouth 8 Handelsschiffe mit insgesamt 22.500 brt and erhöhte dadurch vjkjn Gesamtverlust der britischen Versor-gungsschiffaihrt, die durch U-Boote 23.000 brt am 11. Oktober verloren hatte, auf 43.000 brt. In der Abwehr britischer Angriffe am Kanal und britischer Hinflüge ins Reich schössen deutsche Jäger oder die Flak 25 Plugzeuge ab, Vorpostenboote noch dazu 3. In Afrika wurden 8 Fliigzeuge abgeschossen, ferner am Kanal am Nachmit-,tag des 13. Oktolber nach bisherigen Meldungen 19 Flugzeuge, so daß die Briten in drei Tagen 55 Flugzeuge verloren. AuBendem bombardierte die d«eutsche Luftwaffe das Industriezentrum Manchester, die Hafenstadt Hull und einen anderen wichtigen Hafen an der britischen OstkUste, Hafenan^agen in Südwest-, Ost- wKl SüdosteniglarKl sowie Flug-iplätze auf dericMer Erich Landgrebe den Wald übergingen, sahen sich m einem undurchdringlichen Dickicht unkenntlich getarnten Geschützen und Schwersten Sowjettanks, 52-Tonnern, gegenüber. Der Feind hatte alle Trümpfe in der Hand. Er kannte Weg und Steg. Ungesehen von uns konnte er Stellungswechsel vornehmen. Den ganzen Nachmittag krachte und splitterte es im Wald, riesige Rauchpilze stiegen in den Himmel, aber eine klare Entscheidung des Kampfes im Dickicht konnte nicht herbeigeführt werden. Dafür gelang es, den Gegner auf einem Stück von etwa drei Quadratkilometern zu lokalisieren, so daß am nächsten Tag der Umfassungsangriff auf den kleinen, aber mit schwersten Waffen besetzten Kessel beginnen konnte. Im Noraen hält ein verstärktes Schüt-/enbataillon die Ausgänge besetzt, vom Westen und Osten drücken unsere Panzer den Kessel zusammen, während vom Süden her ein Schützenbataillon mit schweren Waffen angreift. Aus dem Buschgelände wird langsam Jungwald. Immer dichter und höher werden die Bäume, Wortlos und leise wie die Jäger gehen wir in breiter Kette vor, die schweren Waffen folgen uns. Die festgesetzte Bereitstellung erreichen wir ohne Feind-I berührung. Nun müssen wir halten I Die Stukas beginnen ihren Angriff auf BunkerHnie vor Kiew gestaltete sich durch das breite versuniipfte Ufergelände des Dnijepr besonders schwierig. Newvorker Satonstrafegie Berlin, 14. Oktober Die verzweifelten Bemühungen offizieller Stellen, die gewaltigen deutschen Erfolge gegen den lieben sowjetischen Bundesgenossen zu verkleinern, spiegeln sich auch in einigen Newyorker Zeitungen wider. So meint ->New York Herald Tribüne«, die Lage der Sowjets sei zwar' verzweifelt ernst und die ungeheuren Angriffe hätten die Kraft der deutschen Kriegsmaschine erwiesen, aber ein Blick auf die Karte und auf den Zeitplan rechtfertige die Note des Optimismus, die Moskau und London angeschlagen haben. Die Schlacht gehe bereits in die zweite Woche und die Gebietsgewinne seien »weniger eindrucksvoll als früher«.' Das Blatt treibt in seiner Verzweiflung also noch einmal das alte Spiel: Während die deutschen Truppen die Masse der Sowjetheere vernichten, vertnissen diese Salonstrategen »eindruckvolle Gebietsgewinne«. Stürmen unsere Soldaten jedoch voran, so schreien sie: ».la. aber die Armeen sind intakt.* Ein abgenutztes und infantiles Spielchen, das selbst »Herald Tribüne« bald in die Rumpelkammer werfen wird. l den eingeschlossenen Feind. Ls ist 15 Uhr. Pünktlich ertönt ihr böses Summen über uns. Eng und enger werden die Kreise der gefährlichen Maschinen. Eine stürzt — noch eine — sie haben ihr Ziel ausgemacht —, der Boden bebt unter uns, ein Zittern geht durch den dichten Wald, Erd- und Flammenfontänen steigen auf, uns den Weg weisend. Di« Stukas hal>en ihre Arbeit beendet. Nun ist der Wald so undurchdringlich, daß wir unsere schweren Waffen zurücklassen müssen. Angespannt horchend. Schritt für Schritt, in höchster Bereitschaft geht es weiter. Die Nachrichten-männer gehen mit der Spitze vor, der Hauptmann will mit den schweren Waffen in telephonischer Verbindung bleiben. Feuer von vorne! Wir gehen in Deckung, unsere Maschinengewehre und Gewehre antworten schnell und wild. Der Feind' schweigt. Wir gehen vor. Tiefe Bombentrichter liegen hier, verwirrt ist der Gegner geflohen. Wir finden eine Zugmaschine, zwei Artilleriegeschütze zwei Panzer — verlassen in wilder Flucht, Geräte und Munition liegen verstreut umher. Es geht weiter. Rechts von uns rasseln Ketten. Gespanntes Horchen. Feind oder Freund? Eng ist der Kessel geworden ... Der Spähtrupp kommt zurück. Es sind unsere vom Osten druckende Kampfwagen. Hinter uns beginnt ein wilde^^ unregelmäßiges Knallen und Krachen. Hie und da donnert eine Granate dazwischen: die brennenden Sowjetpanzer verspritzen ihre Munition. Aber eine Feindgruppe fühlt sich angegriffen, Sie schießt auf ihre eigenen, abgetanen Kampfwagen und verrät sich selber. Wir sehen ja nichts — wir legen dichtes Feuer in die Richtung der Abschüsse, bis auch dort wieder Ruhe eingekehrt ist, die dem Walde zukommt. Von dem Draht, den wir mitführen, kommt der Spruch; Unsere zurückgelassenen Waffen liegen im Gefecht mit Artillerie und Pak, die sich unentdeckt vorbeischieben wollte. Unser Aufklärungsflieger hat sie ausgemacht. Wir erreichen den Waldrand und damit unser Angriffsziel. In den tiefen Ak-kermulden stehen unsere Kampfwagen im Gefecht mit den Waffen, die die Panzer und unser Stoßtrupp ihnen In die Arme getrieben haben. Es dunkelt schon, über die Felder, in den Wald, aus den Büschen fauchen die Leuchtspurgeschosse zischend hm und her. Der Waldrand ist wieder laut geworden. Sträucher und Bäume brennen mit den zerplatzten schweren Panzern, die sie versteckt haben. Flammen fahren hoch, Funken zerstieben in gewaltigen Garben, bevor der Rauchpilz langsam und schwarz in den feurigen Abend steigt, durch den die Querschläger, von Panzerplatten abspringeird brummen. Mit völliger Nacht schweigt der Kampf. VVir mijssen den Weg nochmals zurück. Fastena' arbeiten wir uns an unserer Fernsprechleitung dahin, schrittweise lautlos noch ist der W ald nicht ganz sauber. Es ist fast völlig finster. Vielleicht gehen wir zehn Meter am Feind vorbei — wer weiß das? Wir werden mcht angegriffen, erreichen nach arei stunden unheimlichen Marsches die schweren Waffen, mit denen wir zu unserem Lager zurückkehren. Um drei . Uhr morgens brechen die rein-dreste aus dem Wald und gegen Süden, wohin wir nachts zurückmarschiert waren und wo sie offenibar uns nicht mehr vorzufinden glaubten. Aber unsere Geschütze standen bereit da und hinter jedem zwei waclie Augen. Dem lauten Abend folgte ein lauter Frühmorgen. Schwere Geschütze erledigten die schweren Sowjetpanzer, die knatternden Ma-schi.iengewehre die mitfolgende Infanterie und die aus brennenden Panzern ausbootende Besatzung. Als die Sonne gegen Mittag stand war der zweitägige Kampf zu Ende.' Der Feind, der mit schwersten, aus Mo'^kau herangeholten Kräften unsere Flanke treffen wollte, war in uikI vor dem Wald, in dem er seinen Fuchsbau errichte! hatte, vollständig vernichtet worden. Gegen 50 Panzer, darunter acht schwerste 52-Tonncr, zahlreiche (beschütze und Berge von Munition samt den Transportwagen, waren erbeutet oder vernichtot worden. llliHIIHIIHIIilWHtWIlllWmiWIWINIWIIHIIHItHHHIItWIlllWlIHHIlWHItHWHIIHHHIWHIWHIIimHIHWHHHMtlMIHWimWHtllllHttW^ Leningrads Todeskampf Auttichlslot« imd blulig« Autbruchtv«rtiiche d«r Sowjets Berlin, 14. Oktober. In aussichtslosen und vergeblichen Ausbruchsversuchen reiben sich die in Leningrad eingeschlossenen sowjetischen Kräfte auf. Un4er Einsatz alter verfügbaren Kräfte versuchen die Bolschewisten inwner von neuem, den engen Ring der deutschen Truppen zu sprengen. Die Sowjets hatten in den Kämpfen der letzten Tage überaus schwere Verluste an Menschen und Material. Am 7. Oktober verloren sie von sechs angreifendwi Panzerkamp Fwagen vier, die zerschossen vor den deutschen Stellungen liegen blieben. Am 9. Oktober verloren sie an einer Stelle zehn und aw 10, Oktober wiederum acht Panzerkampfwagen. Eine vor Leningrad eingesetzte deutsche Division hat innerhalb von drei Tagea insgesamt 27 sowjetische Panz'erkampfwagen vernichtet. Außer schweren Materialverlusteji haben die Bolschewisten schwere Verluste an Menschen zu verzeichnen. Gefangene, die an einzelnen Frontabschnitten gemacht wurden, berichteten, daß bei ei nem dieser Angriffe von 160 Mann einer Sowjetkompanie nur sechs Mann lebend zurückkehrten. An einer anderen Stelle der Front blieben von 800 eingesetzten Matrosen, deren Schiffe durch das Feuer der deutschen Artillerie vernichtet wurden, allein 600 tot oder verwundet auf dem Kampffeld zurück. Während so die Bolschewisten in sinn-loi^en Angriffen ihre letzten Kräfte immer erneut in die Vernichtung schicken, liegen die militärischen und industriellen Anlagen von Leningrad nach wie vor im Feuer der schweren deutschen Artillerie und im Hagel der deutschen Bomben. .Allein in einer der letzten Nächte wurden mehrere Tausend Kilogramm Spr^'ng-und Brand'bomben bei guter Erdsicht abgeworfen. Die stärkstei Bmker bezwnigei H«rvorragMd« L»istuiig«n b«i dsn Dyrchbruchtkämpf^n Im Otton Seite 4 »Marburecr Zcitunjr* 15. Oktober 1941 Nummer ?5, VOLK und KULTUR ffniiMiiiiiiiiitintiiiMiiimfiiiiiiiiitiiiiiiittiiiiitniiiimiiiimiiiiitiiiiiiMiinmiiiiMiiiiiiiiiiiiinniitiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiitMiiiiiiMitiiiiitMiiMiii Künstler danken den Soldaten 300. Veranstaltung der Berliner Künstler fahrt im Kuppelsaal des Relch^^portfeldes vor verwundeten Soldaten in Anwesenheit von Reichsminister Dr. Göbbels Freude zu bringen, Kraft zu spenden, mit einem Wort: Hank zu saj^en. das ist der Sinn und dio Absicht der 300 Veran-staltunjien, die von der Berliner Kiinstler-fjemeinschaft deutschen Soldaten im Laufe der beiden verjzanßcnen Krie}j[S-jahre dargebracht wurden. Von Narvik bis Sizilien, von der Küste dos Atlantik bis ins Generalgouvernement, sind die Berliner Künstlerfnhrer, an ihrer Spitze Ministerialdirektor Hinkel, im Rahmen der Truf>pcnbetreuung unterwegs gewesen, um freiwillig aus dankerfülltem Herzen den Soldaten zu zeigen, daß die Heimat t.lQflich und stündl'ch ihrer gedenkt. Die 300. Veranstaltung dieser Art fand am Montagnachmittag im Kuppclsaal des Reichssportfeldes vor verwundeten und genesenden Soldaten statt. Neben Reichsminister Dr. Gübbels nahmen an diesen Stunden fröhlicher Unterhaltung Generaloberstabsarzt Küfer, Generalleutnant Reinecke, der königlich-italienische Botschafter .Alfieri, der königlich-bulgarische GesandttJ Draganoff, Reichssportfilhrer von Tschammer-Osten und Gruppenführer Jüttner teil. Das Rund des Kupf)elt)aues füllten Solvia ten und Schwestern, die alle miteinander wie gebannt den Darbietungen folgten, die, von Ministerialdirektor Hinkel angekündigt, in bunter Folge abwechselten. Frohsinn war das Gebot der Stunde! Künstler der Berliner Slaatsoper, des Deutschen Opernhauses, vom Film und Rundfunk, Jünger der heiteren und beschwingten Muse, Künstler vom Kabarett und Variete, Tänzerinnen und Mu- siker des hinreißenden modernen Rhythmus, sie alle vereinigten sich, um den Soldaten das Beste zu bieten. Unmöglich ist es, die Namen im Einzelnen zu nennen. Es genügt zu sagen, daß die Soldaten einmal ums an-dere in stürmischen Beifall ausbrachen, wenn ihnen Künstler angekündigt wurden, die ihnen von Bühne, Film und Rundfunk Vorstellung und Begriff sind. Der Beifall überschüttete die S^pender wie H. H. Nissen vom Deutschen Opernhaus, Erna ßerger von der Staats-oper, Professor Michael Raucheisen ebenso wie etwa Franz Grothe, Kirsten-Heiberg, Kudwig Manfred Lommel und die Geschwister Höpfner in gleicher Weise. Mit diesen Namen sei lediglich der Bogen gef^annt über die Fülle der dargebotenon Gaben. Reichsminister Dr. Göbbels, dessen von Herzen kommende Worte an die Verwundeten an anderer Stelle verzeichnet sind, unterstrich den Sinn und den Wert solcher Stunden heiterer, ungezwungener Unterhaltiing in ernster Zeit. Er versicherte die Soldaten auch noch alle des Dankes der Heimat, der sie heute und für alle Zeiten umhegen wird. Mit einem Akt von symbolhafter Bedeutung schloß diese 300. Veranstaltung der Berliner Künstlerfahrt; die reichen Blumenspenden, die den Künstlern am Schluß zu Dank für ihre Kunst überreicht worden waren, legten sie, von Reihe zu Reihe gehend, in die Hände der Soldaten zurück als Ausdruck des Dankes der deutschen Künstlerschaft an alle die, die Gesundheit und Blut der Nation zum Opfer brachten. 175 labre Altes Theater in Leipzia Die Leipziger Bühnen begehen d'e Wiederkehr des Tages, an dem vor 173 Jahren das »Comödienhaus«, das jetzige Alte Theater, eröffnet wurde, das sein Jubiläum mit einer »Woche der Urauf-iühru.tgen«K feiert. Am Eingangsportal erinnert ein Steinrelief an Carolina NeutJer, im Wandelraum halten Tafeln aus Jura-marniof das Gedächtnis an die Uraufführungen von Schillers »Don Carlos« in der Prosafassung und der »Jungfrau von Orleans« wach. Im Anschluß an den Weiheakt der Tafeln wurde im Museum der bildenden Künste die Ausstellung »175 Jahre Altes Theater« eröffnet. Im Mittelpunkt des Festaktes am Abend stand eine Ansprache des Reichsdramaturcen Dr, Rainer Schlösser. * + Eröffnung der 4. Medizinischen Woche In Wien. In Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste aus Partei, Staat und Wehrmacht wurde, am Montagmorgen im würdig geschmückten Billroth-Haus zu Wien die 4. Wiener Medizinische Woche leicrlich eröffnet. Unter den Hörern befinden sich auch zahlreiche Vertreter aus dem europäischen Auslande, instoeson- desaal des Berliner Rundfunkhauses durchgeführt. + Magdeburger Dichterwochc. Unter der Schirmherrschaft Gauleiters Rudolf Jorda-.i findet unter dem Motto »Deutsche Dichtung im Osten« die zweite Mag-det)urger Dichterwoche statt, zu der maßgebende Dichter des Warthegaues zu Lesungen in unserejii Gau eingeladen werden. Von Magdeburg aus werden Friedrich Hedler und Bruno*Gluchowsky in Posen aus eigenen Werken lesen. Gau-übmann Derichsweiler, Posen, wird über (las Thema »Die ROzialpo^itischen Probleme des Reichsgaues Wartheland« sprechen. SCHACH ZweHes Sciiaclitarnier im Beneral-gouvernemenl Schmidt erobert die Spitze zurück Bei der Fortsetzung der Kämpfe auf den 64 Feldern, die der Großdeutsche Schachbund jetzt im Deutschen Haus zu Warschau durchführt, brachte sich während der Erledigung der Hangepartien aus der 6. Runde zunächst Klaus Junge durch einen sofortigen Gewinn gegen Reger wieder an Bogoljubow vorbei. Später gelang dies auch Lokvenc durch Nieder- ringung von Nowarra. Vor allem gelang es aber dem Soldaten Schmidt, sein schwieriges Endspiel gegen Carls sogar noch zu gewinnen und sich so die Führung vor Dr. Aljechin zurückzuerobern. Mit der siebenten Runde begann die zweite Hälfte des zweiten Turniers im Generalgouvernement, zu dem der Generalgouverneur Reichsminister Dr. Frank eingeladen hatte. Zuerst kam der .frühere zweimalige Deutschlandmeister Kiening;er über Reger zu seinem ersten Siege. Dana schlug Bogoljubow mittels eines problematischen Zuges Nowarra. In zähem Kampfe hatte nach fast vier Stunden Schmidt seinen Kameraden Hahn niedergerungen und somit d'e Spitze behauptet, ja, er wird seinen Vorsprung vielleidlt vergrößern, denn sein schärfster Verfolger Aljechin wird seine abgebrochene Partie gegen Lokenc wohl kaum gewinnen können. Auch die Treffer Blümich — Mroß und Junge—Carls mußten gleichfalls als Hängepartien bleibet. Der Stand ist nun: Soldat Schmidt 6 Punkte, Aliecnin (Paris) 4'/{. (1 Hängepartie), Bogoljubow (Trieberg) 4M. Junge (Hamburg) und Lokvenc (Wein) je 4 (1)» Blümich (Leipzig) 3 (1), Gefreiter Hahn 3, Carls (Bremen) und Mroß (Krakau) sowie Reger (Litzmannstadt) je 2 Punkte. DER BRENNENDE SOMMER ROMAN VON DORA ELEONORE BEHRENÜ (3 . Fortsetzung) Wenn der Krümke einmal sagt So, dann meint er So, und sich drücken oder vergessen haben is nich. Einmal gesagt is wie'n Eid. Da kannst 'n Haus drauf bauen. Eve, und die ganze Faule Marie. Na, denn geh nu man in die Koje, und ich bezieh' Wache. Heut kannst dir eins schlafen, vor Uhre vier . brauchst nich raus. Wenn der Seegang anhält und wir nich sonst was kriegen, j denn schlaf ich von fünf an. Hast vorher die Augen vollgekriegt. Na, gut' Nacht,; Eve, und bedenk dir das, 'n alter Mann,' der seine Tressen sich in Ehren verdient | hat, is besser als 'n Junger, der die Nacht' über auf dem Wasser liegt und am End' i der Frau morgens als Strandgut wieder- j kommt.« ' »Gut' Nacht, Wärter«, sagte Eve und | stand auf. »Ich geh* denn noch 'n Sprung i zu Lakeits.« ' >Da8 tu man, und dem Vater kannst ruhig davon sprechen, der Mutter auch, wirst ja hören, was die sagen.« 33 Um zehn Uhr schaukelt das Boot an der Mole, die Wellen heben es und lassen et. fallen. Gischt spritzt darüber hin wie sal/iiic Schleier. dere aus dem Südosten und aus Übersee. Reichsstatthalter Gauleiter Dr. Jury richtete herzliche Grußworte an die Ärzteschaft. Mit dieser 4. Wiener Medizinischen Wochen komme der W^fe der Ärzteschaft zum Ausdruck, schon jetzt die geistigen Waffen für große Zukunftsaufgaben zu stählen. Nach dem siegreichen Ende dieses Krieges werde ein großes Deutsches Reich erstehen, ein Reich, das allen deutschen Menschen größte Entfaltungsmöglichkeiten biete. Divses Reich werde nur einen Engpaß kennen, nämlich den deutschen Menschen zu betreuen und gesund zu erhalten, sei die hohe Aufgabe des deutschen Arztes. + Große Meister im europäischen Raum. Innerhalb der »Musik zur Dämmerstunde« beginnt der Großdeutsche Rundfunk am Mittwoch, 15. Oktober, 18.00—19,00 Uhr die Sendereihe »Große Meister im europäischen Raum«. Das erste Konzert ist dem befreundeten Italien gewidmet und steht unter Leitung -des iimgen Meisterdirigenten Willy Ferrero (Rom). Zur Aufführung kommen Werke von Vivaldi, Resphigi, Pizzetti, Martucci und Zandonai, Die Sendung wird als öffentliche Veranstaltung im Großen Sen- Die beiden Fischer, Mahlen und Blade, ^ stehen breitbeinig im Boot. Keiner j spricht. Sie wissen, daß hier ein Stück unternommen wird, das wenig Billigung findet, ein Stück Leichtsinn. — Aber fünfundzwanzig Mark, und eh' der Fischer fünfundzwanzig Mark in bar verdient, muß er zusehen. Lange Nächte auf See liegen, zur Bahn schaffen mit 'nem ollen Gaul, der kaum das Stückchen Kartoffelacker zwingt. Räuchern, einsalzen. | Viel Arbeit, viel Schweiß, und immer sind^ es noch keine baren fünfundzwanzig Mark. j Was ist hier groß! Aus Nordwesten kommt der Sturm. Denn wird es wirklich i gehen wie der Deibel. Hinter der Brandung steht die See hoch, aber ruhig. Gegen Morgen wird sich der Wind legen. Gegen Morgen ist irgendwo das Gewitter niedergegangen, denn geht e.s wie sonst selbst und wenn nicht, wird wieder raufgekreuzt, bis das Boot 'rein kann. Also was is? — Nischt isl Will zieht den ölrock über. Da kommen Schritte hinter ihm her. Es scheinen derbe Männerschritte und ist doch Herta, Herta in Öljackc und Transtiefeln über der Hose. »'n Abend«, sagt sie, ohne die Hände aus den Taschen zu nehmen. »Denn fahr' ich also mit.« »Herta«, spiicht Will gemessen, während ihm doch das Blut ein wenig in den Schläfen klopft. »Herta, es «eht in keinem Fall. MSnnergeschfift, Duiiimhe'ten die man nicht in Damengescl'schaf inacUu« WIRTSCHAFT X Freigabe des Handels mit Hanl-erzeugiil*s©n In Serben. Die Textilzen-trale in Serbien hat den Kauf und Verkauf aller aus Hanf hergestellten Erzeugnisse freigegeben. Der Handel mit Hanffasern und Hanfwerg bleibt weiter imter Kontrolle. , X Unverändertes Verhältnis des Dinars zur ReidiStnark. Der Generalbevollmächtigte für die Bewirtschaftung Serbiens hat zu den verschiedentlich verbreiteten Gerüchten über eine Änderung des Umtauschverhältnisses des Dinars zur Reichsmark Stellung genommen und erklärt, daß die Gerüchte über eine etwaige Änderung des Wertes des Dinars jeder Grundlaße en^beh^en. Diese (ierüchte würden mir von böswilligen Elementen vei^breitet. Das Verhältnis des Dinars zur Reichsmark bleibe nach wie vor 1 RM. = 20 Dinar. X Bekanntgabe des Ternrins für (He 21. Laibacher Messe. Wie der italienische Kommissar Orazioli in Laibach bekanntgab. wird die 21. Laibacher Mustermesse am 6. .Tuli 1942 eröffnet werden. Die diesjährige Laibacher Mustermesse hat am 13. Oktober 1041 Ihre Pforten geschlossen. SPÖm Scli'iissrennen der Radfalnvr Die stets unentwegten Edelweißler der Marburger Sportgemeinschaft beenden am kommenden Sonntag mit einem Straßenrennen die heuer so überaus reichhaltige Rennzeit. Als Schauplatz dieses vielversprechenden Schlußrennens wurde die Straße durch das romantische Lan-gental gewählt, und zwar erfolgt dfor Start beim Gasthaus Kollaritsch in Leitersberg, von wo es zunächst gegen St. Georgen geht, wo sich der erste Wendepunkt befindet. Von dort kehren die Wettbewerber bis zum Gasthaus Perko zurück, um von hier aus neuserlich das Langental zu durchfahren. Das Ziel wurde bei der Schule in St. Georgen festgesetzt. Die Preisverteilung wird un-niittelibaf nach Rennschluß im Gasthaus Ressnik in St. Georgen vorgenommen. Die' Gesamtstrecke beträgt 40 Kilometer, die sowohl von den Senioren als auch von den Junioren durchfahren werde« muß. * : Frauenttimen im Steiri^chcn Helmat-bund. Im Rahmen des Amtes Volkbildung des Steirischen Heiniatbundes, Kreisftih-rung Marburg-Stadt, beginnen im Laufe dieser Woche die ständigen Turnstunden für die Frauenschaft. Die Leitung liegt in den bewährten Händen mehrerer Obungs-leiterinnen. Näheres ü^ber die Stunden-einteilung in der Verlautbarung Im An-zieigenteiT der heutigen Folge der »Mar-burger Zeitung«. , : Zwischen den Po»t-SO von Graz und Wien wurde in der steirischen Qauhaupt-stadt ein Leichtathletik-Vergleichskampf zum Austrag gebracht, "der sowohl bei den Männern (50: 55^4) als auch bei den Frauen (36 : 16) mit Erfolgen der Donaustädter endete. : 71.99 Meter Im Speerwurt erzielte der schwedische Speerwerfer Sven Erisksson in Norberg, womit er einen neuen schwedischcn Jahresrekord aufstellte. : Lydia Velcht und Horst Faber sind zu den italienischen Meisterschaften im Kunstlaufen, für die ein Kenauer Tennin jedoch noch nicht vorliefft, zu einein Schaulaufen eingeladen worden. Auch das Ehepaar Baicr soll in Mailand seine Kunst zeigen. »Schluß«, sagt Herta und springt auf I die Mole, läuft auf ihr entlang zwischen ' sprühendem Gischt, als wenn sie in der Wasserkunst eines Zirkus aufträte. Mit, schlankem Satz fährt sie ins Boot hinab, findet sofort ihr Gleichgewicht. Nun hockt sie am Steuer und reicht dem Ma-lehn ein paar Geldscheine. »Also, wie is? Sie setzen nvich nicht raus?!« »Wer' ich?« spricht der Malehn langsam, »wer' ich nich. Naß kann das Fräulein werden, denn wird es auch wieder trocken.« Und denkt dabei: .Fünfzig — fünfz-ig Mark, ungeheuer ist das, ein Vermögen.' Weiter denkt er einfach nicht. »Na, denn kann der Herr rüberkoni-nien, is Zeit.« ^ ^ Will murmelt etwas, das wie .Irrsinn klingt, balanciert über die Buhnen und plumpst ins Boot. Das springt und zerrt an der Trosse, die hereingeholt wird. Die Wellen heben es auf, nehmen es fort. Eve kommt den Strand entlang. Sic hört Riemen klatschen, sieht in der fahlen Mondnacht, deren Licht, von Wolketi-schleiern verhüllt, kaum Sicht gibt, die Silhouetten der Menschen, weiß, was los ist, denn der Lakeit hat mitsollen. Nee, dankeschön. So 'n Windhund is Vater nich. Aber das Fräulein, das bei ihm wohnt, die aus'm Wald, die hat sich seinen (ilrock ausgeborgt, Hosen und Stiefel dazu. ,Was soll passieren?' hat sie f^emcint. .schwimmen wie 'n Fisch*. Darauf hat der Lnkci gcsngt, d.iP. es fraglich sei, ob man da üben niil Schwimmen ankommt 'Er geht um ein paar Märker bei so 'nem Himmel nich raus. Er wilf sein Brot in Ehren verdienen. Ja, das hat der Lakei der Eve erzählt, und nun steht sie am Strand und sieht das kleine Boot durch die Dünufig stoßen. Bald scheint es K^f zu stehen, dann verschwindet es wieder. Jetzt aber geht das Großsegel hoch, und wie ein Unhold stürzt sich der Wind hinein. Das Boot schwebt, nein, fliegt davon. "Weit ist es schon, kleiner und kleiner, ist kaum mehr zu sehen. — Die Eve steht am Strand, und ihre Augen sind starre, böse Kugeln, die fast aus dem Kopf drängen. ,Hol sie', denkt sie, ,hol sie — huck hinten draufl Nimm die ganze Bagage. Ersaufen wie die jungen Katzen. Stein um 'n Hals, rin, weg!' 34 Maielies und Irmchen lagen in den schmalen Holzbetten des Giebelzimmers, Irmchen schlief. Ihre Atemzüge waren waren sanft und von großer Regelmäßigkeit. So schläft ein Kind, das die Nacht einfach hinnimmt wie selbstverständliche Unterbrechung des lustigen Tages. Das Zimmer hatte eine schräge Wand und geblümte Kattungardinen vor dem viereckigen Fenster, die kaum ein wenig Helligkeit hereinließen. Es stand ja auch der Mond verschleiert und vertrübt zwischen höher steigendem Gewölk, das sich allmählich von den Türmen und Fratzen der geb."!'ten WoPa'nbilder H^ste und übers Meer hinwe^j^oy. Kummer ?Ä9 'Marburzer Zeifuns:« 15. Oktober 1941 Seite AUS STADT UND LAND lllinill(IIMIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIlllllll|||||||||||||||||||||||||||||||||||i|i|||i|t|||||||||i||||ij||||||||||||H||Hi||||||||||||||||||||i||||||||||||||i^,|||ui||u,,,,,,,||,,^ Wer muss Im Besitz eines Arbeitsbuches sein? Oinere HaltDiig — einBaostein nn Undsiegi Die Haltunic des deutschen Menschen in diesem Kriege und die Erfolge unserer Waffen haben die Welt in Staunen versetzt. Wir aber wissen, daß sie letzten Endes Ausdrucit des neugeprägten deutschen Sinnes für Gerechtigkeit und Wahrheit sind und des Bewußtseins, für eine ßcreciitc Ordnung in der Weit zu kämpfen, Wohl bedürfte es der mitreißenden Führerschaft eines überragenden Mannes, um diesen Sinn aufs Neue zu wek-ken und damit alle jene Kräfte zum Einsatz freizumachen, die dahin zielen, für den Sieg von Gerechtigkeit und Wahrheit mi-t der eigenen Person einzutreten. Unser Volk hat seinen Führer in seinem Qiauben an die guten und edlen Elemente im deutschen Wesen nicht enttäuscht. Mit ihm hat der Führer m den zurüokliegenden Wochen und Monaten schon den glorreichsten Sieg in der Geschichte errungen. Mit der tiefen Überzeugung von seiner gerechten Saclie wird Deutschland auch,über den Welt-felnd aller Gerechtigkeit und Wahrheit, das heuchlerische Britannien, siegen. Aufgabe jedes deutschen Menschen ist es, diesen unbedingten Siegeswillen durch seine Haltung, die unseres Führers und unserer .tapferen Soldaten würdig ist. restlos zu festigen. R. K. m. Fahrt Volksdeutsche FUhrerinnen nach Graz, über Samstag-Soimtag weilten unter Führung der Üntergauführerin Tmde N i t s c h e 23 Gruppen- und Kingfüllrerinnen aus dem Kreis Cilli in der Qauhauptstadt. Da vielen von ihnen zum ersten Mal Gelegenheit geboten wurde. Graz zu sehen, wurde die Zeit gründlich ausgenützt und alle Sehens-würdigikeiten besichtigt. Die Mädel besuchten unter Führung das Zeughaus, das Museum, das Heiniatwerk, wohnten im Theater der Aufführung der Oper »Boheme« bei und sahen sich den Film »Stukas« an. Nach einer im Verordnungs- und Amtsblatt vom 13. d. erschienenen Verordnung ist der Besitz eines Arbeitsbuches zur Piicht gemacht aiicn Arbeitern und Angestellten (einscilließlich der Lehrl'nge, Praktikanten und Volontäre), mit Ausnahme der Personen, aie sonst berufsmäßig Lohnarbeit nicht verrichten, wenn sie nur gelegentlich und kurzfristig beschäftigt werden und der Mitglieder der Besatzungen von Seefahrzeugen und anderer Angestellter und Arbeiter, deren Beschäftigung nach den Bestimmungen des Reichsverkchrsministers in das Seefahrtsbuch einzutragen ist, ferner müssen im Besitz eines Arbeitsbuches sein selbständige Berufstätige mit Ausnahme der nn Gesundheitswesen Tätigen und der Rechtsanwälte sowie Heimarbeiter, Haus-gewerbelreibenoe und Zwischenmeister; desgleichen mithelfende Familenangehö-rige der arbeitsbuchpflichtigen Berufstätigen. Keines Arbeitsbuches bedürfen Berufs-ttitige, die ihren Wohnort im Ausland haben, soweit es sich nicht um deutsche Mitglieder der Schiffsmannschaften von Fahrzeugen der Binnenschiffahrt handelt sowie volksschulpfl'chtige Kinder. Wer das Arbeitsbuch haben muß, hat die Ausstellung bei dem Arbeitsamt zu beantragen, in dessen Bezirk er polizeilich gemeldet ist. Deutsche Mitglieder der Schiffsmannschaften von Fahrzeugen f'er Binnenschiffahrt, die ihren Wohnort im Ausland haben oder dauernd auf einem ausländischen Schiffe wohnen, können den Antrag bei jedem Arbeitsamt stellen. Für den Antrag ist das vorgeschriebene Formblatt zu verwenden. Mit Gern Antrag ist die auf dem Formblatt vorgesehene Bescheinigung der Ortspolizeibehörde darüber beizubringen, daß der Antragsteller polizeilich gemeldet ist und daß die Angaben über seine Staatsangehörigkeit zutreffen; dies gilt nicht für deutsche Mitglieder der Schiffsmann- Zw iusgibe der neam Lebensiaitlelliailen In dem gestern erschienenen Bericht tH)er die neuen Lebensmittelkarten ist der 1. Absatz wie folgt zu berichtigen: Mit Beginn der 29. Zuteilungsperiode werden die Reichsbrotkarten, einschließlich der Brotzusatzkarten für Schwerarbeiter und Schwerstarbeiter, die Rcichs-fleischkarten, einschließlich der Fleischzusatzkarten für Schwerarbeiter und Schwerstarbeiter, ferner die im Reichsgebiet geltende Fettzusatzkarte für Schwerarbeiter und die Ntthrmittelkarten für Normalverbraucher und für Selbstversorger eingeführt. Ferner muß der 1. Absatz des Berichts über die »Abgabe von Kindernährmitteln« wie folgt lauten: Die Abgabe von Kindernährmitteln für Kinder bis IVa Jahren (18 Monaten) wird wie folgt geregelt: Die Kindernährmitfel auf Getreidebasis und die Kindernährmlttel «uf Reisbasis können in einer Menge von wöchentlich 375 g an Stelle von wöchentlich 500 g Brot od 375 p; Mehl abgegeben werden. Die Abgabe erfolgt gegen Abtrennung der auf 500 g Brot oder 375 g Mehl lautenden Einzelabschnitte A, B. C, D, der Reichsbrotkarte Klk für Kinder bis zu 6 Jahren. Jiadame ^BuUei^ Ifnr Auffühnuig der Oper im Stadttheater Mrt trg Die am 16. Oktober siattiindende Opernerstaufführung von »Madame But-terfly« stellt eine der bekanntesten und volkstümlichsten Opern des großen italienischen Komponisten Giacomo FHiccini dar, Um die Jahrhundertwende hätte auch Richard Wagners Einfluß auf das dramatische Gestalten in den Opernwerken in Italien breitesten Anklang gefunden. Die italienische Oper, die in ihrer früheren Fassung zum größten Teil aus abgeschlossenen Musiknummern, wie Arien, Duetten. Ensemblen und Chören bestand, machte der neuen Richtung, die in dem Durchkomponieren der dramatischen Ereignisse unter wirkungsvoller Untermalung aller Gefühlsregungen seinen Ausdruck fand. Platz. Gerade in den Werken lyrisch-dramatischer Prägung fand die Openiliteratur der Welt in Puccini einen unübertrefflichen Meister. Mit sicherem Griff fand er für seine Opern wirkungsvolle Textbücher, die ergreifende Schicksale von Menschen unserer heutigen Art schildern. Die ewigen Probleme der Liebe, ihrer Erfüllung imd der f^ntsacruni: sind die Grimdnr'nzine. In denen die l^jccini-schen OestnltCTi ihr kurzes Riilinenleheti führen. Hadurch. daß die liaiulliintren aii^ dein Leben gegriffen sind, ergibt sich die tiefe Wirkung, mit der diese Werke am heutigen Tage noch ewig jung sind. Die Oper Ma-datne Butterily behandelt das Schicksal einer kleinen Jajpanerin, die an dem rauhen Verlauf des Lebens zerbricht. Ihrem Namen entsprechend träumt die Titelfigur den kurzen und glücklichen Traum eines Schmetterlings, der bei dem ersten kalten Windstoß zu Boden flattert und sein kleines Dasein verlöscht. Puccini hat mit größter Meisterschaft gerade für diese duftige Figur eine Japanerin gewählt. Ein Wesen aus dem Lande, das uns, im lyrischen Sinne, als ein bezaubernder Garten von Kirschblüten und Blumen vorschwebt, in dem zierliche Nippfigürchen ihr Blumenschicksal erleben. Japan gilt nun außerdem für uns als klassisches Land in dem Menschen leben. die sich zu beherrschen imstande sind und mit einetn lächelnden Gesicht Schicksalsschläge zu nehmen vermögen. In diesen beiden Orundrichtungen bewegt sich nun die darstellerische Aufgabe und gerade diese Gegensätze sind es. die die große, ergreifende dramatische Linie bilden, die direkt an unser Herz greift Linkerton. ein amerikanischer Marineleutnant. findet in Nagasaki, der japanischen Hafenstadt ein kleines Teehausmädchen in das er sich in flüchtigem Aufwallen der Gefühle so verliebt, daß er nach iapani-iclieni Brauche sie zur Gattin nimmt. Für ihn ist es nur ein Schäften von Fahrzeugen der Binnenschiffahrt, die ihren Wohnort im Ausland haben oder dauernd auf einem ausländischen Schiffe wohnen. Die Bescheinigung der Polizeibehörde ist kosten- und stempelfrei Der Antragsteller hat die von ihm verlangten Angaben über seine Person und sein Berufsleben richtig und vollständig zu machen. Auf Verlangen des Arbeits-amte* bat er seine Angaben zu belegen. Das Arbeitsamt kann das persönliche Erscheinen des Antragstellers anordnen. Alle öffentlichen und privaten Betriebe und Verwaltungen sind verpflichtet, den im Vollzuge dieser Verordnung an sie gerichteten Ersuchen der Arbeitsämter zu entsprechen. Diese Ersuchen können s'ch sowohl auf oen Einzelfall als auch auf allgemeine Feststellungen oder die Ausfertigung der Anträge auf Ausstellung des Arbeitsbuches erstrecken. 1914/15 für immer zum letzten Appell angetreten ist. Mit dem vom Musikzug der Standarte ngf Ka erhebende Feier. Cilli-West stimmungsvoll vorgetragenen Lied vom guten Kameraden schloß die ..ich half' eimm Kameraden... Am Sonntag, den 12. Oktober 1941, fand am Cillier Helden-Friedhof die Beisetzung des beim Einsatz gegen die kommunistischen Gewaltverbrecher am 7. 10, in der deutschen Stadt Schönstein hingemordeten Wehrmannes der Standarte Cilli des Steirischen Heimatbundes, Strauß, statL Zu der erhe^benden Freier hatten sich eingefunden: Der Kreisführer Pg. Dorfmeister sowie der Führer der Wehr-mannschaftsstandarte Cilli, beide mit ihrem Stabe, die trauernde Witwe mit ihrem Söhnchien und die übrigen Verwandten und Beka'.inten des allzufrüh Heimgegangenen. Natürlich gaben auch — soweit verfügbar -X.die Kameraden des Verstorbenen, die nahezu vollzählig angetretene Wehrniannschaft in Uniform dem Toten das letzte Geleit. Sechs Sturmführer der Standarte Cilli trugen ihren Kameraden zu Graibe. Der Musikzug der Standarte Cilli-West spielte Trauerweisen. Nachdem der Führer vier Ortsgruppe Schönstein, Pg. Kindlhofer, sowie der Führer der Wehrmiannschafts-Standarte, Standartenführer Pg. Helli Wolf, am offenen Gra'be von dem hingemordeten Kameraden Abschied genommen hatten, senkten die sechs Sturmführer ihren Kameraden in das Grab, wo er nun inmitten seiner Opfer-Kameraden aus dem Weltkrieg I '^****' pfoktisch« Schnellverband Han«aplott'*loilitcH iri ittH q*-brauditrartigl Im Nu angtitgt, iitzl d(«Mr prokhsch« Schnellverband ' - ßp unverrückbar f«». Er wirirt bluttlil-^ le«d. keimtifend, heilungsfördemd. •«Am nansapiaft persbach des Steirischen Hei-matbiwides hielt unlängst den zweiten Diensta,ppell ab, an dem sämtliche Mitarbeiter teilnahmen. Nach der Eröffnung des Appells durch Kam. Baumgartner s,prach Kam. Scherbaum zu den Block- und Zellenführem über die Arbeit und die Pflichten in der Ortsgruppe. Anschließend besprach er- die heutige politische und militärische Lage und wies besonders auf die letzten gigantischen Erfolge unserer Wehrmacht Im Osten hin. Mit der Führerehrung wurde der Appell geschlossen. m. Eröffnung von Koch- und Nähkursen in Margarethen. Die Leiterin des Amtes Frauen in der Ortsgrup{^e Margarethen, Kreis Pettau, Sophie Schugmann, begann mit Kochkursen für junge Landmädchen und Frauen des Ortsgruppenbereiches. Wöchentlich fanden ein bis zwei Kochkurse statt. An jedem dieser Kurse nahmen 15 Frauen teil, die sich Kenntnisse für die verschiedenartige Zubereitung von Frischgemüse und Verwertung von Gemüsearten unter Bedachtnahme der Sparsamkeit von Fleisch und Fett aneigneten. Auch die Nähstube konnte bereits eröffnet werden. Sie wird von den Frauen fleißig besucht. und seiner Frau die Aufgabe. Butterfly die harte Tatsache mitzuteilen und ihr auch das Kitid zu nehmen. Mit der seelischen Größe und Fassung ihrer Rasse hört Butterfly den Wunsch des von ihr so geliebten Mannes — er ist der Herr —. sie muß sich fügen, auch wenn ihr Dasein zerbricht. Sie nimmt von ihrem Kinde Abschied und schickt es In seine Spielstube. Daun greift sie nach dem heiligen Erbstück ihres Vaters, dem Dolch, mit dem ein Japaner sein Leben in Ehren endet, wenn er dieses Leben in Ehren nicht weiter fortsetzen kann. Der Blütentraum ist zu Ende und ein kleiner Schmetterling hat sein Leben geendet. Zu dieser ungemein wirkungsvollen und stjmmungsreichen Handlung hat Puccini eine Musik geschrieben, die die schönsten lyri'schen Melodien enthält, die die Opemliteratur kennt. Das exotische, jaipanische Kolorit ist ebenso meisterhaft durch die Musik gezeichnet, wie die unbekümmerte Lebenslust des Amerikaners, der in der Erfüllung seines momentanen Wunsches seinen Hauptzweck, sieht. Das Werk stellt höchste Anforderungen an den ganzen Bühnenapparat und wird so vorbereitet sein, daß den Theaterbesuchern in Marburg ein Theater-erlebnis bereitet wird, das sich würdig an den Wert der bisherigen Vorstellun-een reiht. H. A. Erster Theaterabend in Cilli |aus aller welt Der erste Abend, den das Steirische Landestheater aus Graz am Sonntag, den 12. Oktober, in Cilli für d'e öffentl chkeit gegeben hat, war ausverkauft. Im kleinen Theaterraum drängten sich die CilHer una' waren Zeugen der ersten deutschen Vorstellung nach einer Pause von mehr als 23 Jahren. Es mag unter ihnen viele gegeben haben, die seit 1918 das Gebäude zum ersten Mal wieder betreten haben. Nach einer langen Finsternis ist auch in das Cillier Theater wieder Licht gekommen. Es ist nunmehr endgültig zum südlichsten Theater des Deutschen Reiches geworden, mit besonoets wichtigen Aufgaben, Vermittler deutschen Geistesund Kulturschaffens zu sein. Als sich am Sonntag zum ersten Mal der Vorhang hob und deutsche Schauspieler deutsche Worte von der Bühne sprachen, war allen besonders feierlich zu Mute. Im letzten Augenblick sind aie schwer erwarteten Theaterleute in ihren zwei Autobussen doch eingetroffen. Auf dem Wege gab es in der Nähe von Gonobitz einen unangenehmen Zwischenfall, da ein Wagen unerwartet von der Straße abgerutscht war, so daß d^e Feuerwehr eingreifen mußte und sich daraus fast eine Verspätung ergab. Das vom Gau gegrünaete Steirische Landestheater, das unter der künstlerischen und geschäftlichen Leitung des Intendanten Dr. Oskar Ritter von X y 1 a n-der steht, hat gerade in der Zeit des jetzigen gewaltigen Geschehens große Aufgaben. Ihm kommt aie gesamte Betreuung der Steiermark zu, wozu nun noch die Untersteiermark gekommen ist In erster Linie ist es als erstes Sprech-theater berufen, durch seine Aufführungen der inneren Bindung des untersteiri-schen Gebietes an das große Vaterland und seine Kulturgüter zu dienen. Aus aer letzten Sp'elzeit erzählen uns einige Zah- aters. So wurden vom 15. September 1940 bis zum 18. Juli 1941 an insgesamt 46 Spielorten 293 Aufführungen, davon 81 für die Wehrmacht, gegeben. An Werken wurden 16 zur Aufführung gebracht. • Bei der ersten Vorstellung In Cilli wlifde »Der Erbföfster«, aas bekannteste Werk des Volksklassikers Otto Ludwig gegeben. Der Geist dieser Watdtragödle TfnH aen harten, unnachgiebigen Menschen •wird vielleicht gerade in der Steiermark als wesensverwandt empfunden.' Durch seine Gerechtigkeitsliebe und Unabänderlichkeit seines Charakters leidet und stirbt de/ Elbförster um eines höheren moralischen Wertes, willen, den er bis zur Verbohrtheit "vertritt. Aus nichtigem Anlaß gerät er mit seinem Herrn in Streit, es kommt zu leidenschaftlichen Zusammenstößen, in deren Verlauf der Erbförster seinen Sohn vom Sohne seines Herrn ermorder,t glaubt. Er richtet selbst und wird unwissentlich zum Mörder seiner Tochter. Das Stück wirkt noch immer stark. Das gute Spiel der Gruppe konnte die Schwere einzelner Szenen besonders gut herausstellen und hat tief beeindruckt. Um Q"ic reckenhafte Gestalt des Erbförsters (Julius Sehne 1 d e r) waren die übrigen gut eingespielt. Es wirkten mit: Erna Kla-m i n g, Germaine' R ü m o v i, Oskar v. X y 1 a n d e r, Otto F r i c k, W. H u b e r-W a 1 d h e r r, Alfred Junker, Harry Schür mann, Sepp Zeilhofer, Erwin G a u d e r n a c k, Hans Stark-m a n n u. a. Besonders hervorgehoben zu wertien verdient die deutliche Aussprache, der in der Untersteiermark größte Aufmerksamkeit geschenkt werden muß. Am Montagabend spielte das Steirische Landestheater für die Wehrmacht in Cilli. Als nächste in Kürze zur Durchführung kommende Vorstellung ist ein Lustspiel vorgesehen. • - Hans Erker. len von der großen Leistung des The- rtriAfyVXV^AiVVV^AriA m. Das Puchquartet wieder in der Un-tersteiermark. Am 11. und 12. Oktober gastierte das Puchquartet in den Orten Windischgiaz, Mahrenberg und Zellnitz. Der urwüchsige L a c k n er und der unübertreffliche Professor Riedinger mit seiner Zither verstanden es, die zahlreichen Zuhörer zu begeistern. Das Puchquartett trug altsteirischc Jodler vor, die großen Beifall fanden. . m. Von den Erdmassen verschüttet. Bei Ausgrabungsarbeiten für einen Betriebsneubau in Thesen wurde der 54-jähr"gc Hilfsarbeiter JoSef Pinter aus Thesen beim Verlegnen von Wasserleitungsröhren von den aufgehäuften Erdinassen verschüttet. Hiebei erlitt der Bedauernswerte eine Verletzung der Wirbelsäule. Das herbeigerufene Deutsche'Rote Kreuz überführte den Schwerverletzten ins Marburger Krankenhaus. m. Opfer des Berufes. -Die in einer Textilfabrik in Leitersberg beschäftigte 23-jährige Einzieherin Marie jerenko wurde vom Kolben einer Maschine am rechten Knie aerart schwer verletzt, daß sie vom herbeigeeilten Deutschen Roten Kreuz ins Marbur^er Krankenhaus überführt werden mußte. für die frau AaflKwaliren der Sonmerkleider Es geht wieder in den Herbst hinein. Da vollziehen wir zumeist einen recht beachtlichen Kleiderwechsel. Das duftige, luftige Sommerkleid wandert zur Winteraufbewahrung in den Schrank, die Herbstkleider werden hervorgeholt. Das Aufbewahren der Sommerkleider darf jedoch nicht willkürlich erfolgen. Man reinigt und säubert sie zuvor unbedingt. Vor allem beachte man, daß jeder Fleck entfernt wird, bevor das Kleid in den Winterschrank wandert. Verabsäumen wir dies, so können wir es im Frühjahr erleben, daß sich die alten Flecke so fest in die Stoffe eingefressen haben, daß sie danach gar nicht mehr zu entfernen sind. Manch gutes Stück ist durch solche Unachtsamkeit schon völlig verdorben worden. Eine ganz besondere Behandlung müssen in Blusen und Kleidern auch jene Stellen erfahren, die vom Schweiß, etwa unter den Armen, erhöht in Mitleidenschaft gezogen wurden. Man reibt sie mehrmals mit Essig ab und legt alle Waschkleider ungebügelt in die Truhe. Praktische Winke stände hinterlassen haben. In diesem Falle leisten die Schalen von zwei bis drei ungekochten Eiern gute Dienste. Die Schalen werden klein zerdrückt, in die Flasche geschüttet und mit reinem Wasser tliclitig darin herumgeschwenkt. Der Erfolg wird überraschen. Salbeltee hilft gegen Nachtschweiß. Wer unter Nachtschweiß leidet, muß diesem Übel sofort energisch zu Leibe gehen. Das Wunderkraut Salbei leistet in diesem • Falle gute - Dienste. Man trinkt täglich SaJbcitee, und zwar lauwarm. Eine leichte Diät ist femer angebracht, a. 15 Monate Zuchthaus für eine Mücta-pantscherin. Das Sondergericht beim Larvdgerlcht Wien verurt<;ilte "die wegen eines Verbrechens gegen die Volksschädlingsordnung angeklagte Anna Borowicka zu 15 jahre.i Zuchthaus unter Annahme mildernder Umstände. Die Angeklagte hatte die Zweigstelfe einer Wiener Molkerei geleitet und in zahlreichen Fällen sowohl der Magermilch, als auch der für Kranke und Kinder bestimmten Vollmilch Wasser bis zu einem Gra^e von 17 bis zu 30 v. H. beigemengt. Sie gab an, aus Not gehanidelt zu haiben. a. Geschäft^hlleßung und Schutzhaft wegen Warenverschiebuns an JudM. Der iPolizeii>räsident in Wien — Preis-überwacimngsstelle — hat das Lebensmittelgeschäft der Pauline Koller in Wien IL, Taborstraße 33 c, auf Dauer geschlossen. Die Geschäftsinhaberin hat gemeinsam mit ihrem Gatten Josef Koller an die Jüdin Margarethe Sarah Ba-brach in Wien IL, Hammer-Burgstall-gasse 1^3, markenfrei Zucker und Kondensmilch verkauft und hiefür den dreifachen Preis genommen. Gegen Verkäufer und Käufer wurden außerdem hohe Geldstrafen verhängt. a. Auf unbestimmte Dauer ins Oefäng** nis. Das Schleswig-Holsteinische Sondergericht wandte jetzt zum ersten Mal das neugeschaffene Gesetz zur unbestimmten Dauer der Bestrafung Jugendlicher an. Ein Angeklagter, der zur Zeit seiner Tat noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet hatte, beging unter Ausnutzung der Dunkelheit in einem Kieler Hotel einen Einbruch, wobei ihm 800 RM in die Hände fielen. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Gefängnisstrafe von unbestimmter Dauer, mindestens aber zwei Jahren. a. Den Heldentod zum Betrug ausgenützt Vor dem in Regensburg tagenden Sondergericht Nürnberg hatte sich der 36-jahrige Michael Rottenkolber aus Unterhaunstadt bei Ihgolstadt zu verantworten. Er hat sich bei Angehörigen von gefallenen Frontsoldaten unter allerlei Lügen Aufträge zur Vergrößerung von Lichtbidern der Gefallenen erschlichen. Weiter fälschte er Bestellscheine und ließ sich höhere Anzahlungen als vereinbart geben. Die bestellten Vergrößerungen wurden nicht geliefert, sondern brachte seine Auftraggeber — meist in bescheidenen Verhältnissen lebende Leute — um die gegebenen Anzahlungen. Der bereits 18-mal vorbestrafte gefährliche Gewohnheitsverbrecher wura'e zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt Blick nach Südosten 225 lahre deatsche KuNwwMl in Baun Am 12. Oktober wurde überall im deut-!>ctten" Slidosteti die '225-jahr4='eier tter Rückeroberung' von Stadt und Festung Temeschburg durch Prinz Eugen festlich begangen. In Temeschburg fand aus diesem Anlaß am Sonntag eine große deutsche Kundgebung statt. Für die Deutschen des Banats bedeutet dieser Tag der Beginn ihrer kolonisatorischen Leistung in einem wüsten Landstrich, in dem entscheidende Kämpfe der europäischasiatischen Auseinandersetzung ausgetragen wurden. * ü. ■ Landesjugendgruppe der AO der NSDAP. Im Deutschen Heim in Agram erfolgte die Gründung der Landesjugendgruppe der Auslandsorganisation der NSDAP in Kroatien, der neben der Vertretern der Hitlerjugend, der Partei und der Wehrmacht* auch Mitglieder der Ustascha-Jugend beiwohnten, o. Marschall Kvatemik nach Agrani zurückgekehrt. Der kroatische Verteidigungsminister Marschall Kvaternik ist am Samstag nachts wieder aus Suschak, wo er dein Kommandeur der II. italienischen Armee einen Besuch abstattete, nach Agram zurückgekehrt. 0. Dank des Poglavnik an die Muselmanen, Auf einer Kundgebung der Mitglieder der ehemaligen Rechtspartei, die von Dr. Startzewitsch gegründet wurde, und der später auch Dr. Pawelitsch als führendes Mitglied angehörte, hielt der kroatische Staatsführer eine Ansprache. Er. würdigte die Leistungen Dr. Ante Startzewitsch, der durch seine Lehre vom Recht des kroatischen Volkes auf seinen Zerdrückte Eierschalen ein gutes Reioi- Staat und durch seinen unerschiUterlichen nigungsmitteL Manche Hausfrau weiß nicht, auf welche Weise sie Flaschen reinigen kann, in denen Flüssigkeiten Rück- Glauben art den Sieg seiner Staatsidee die Voraus^;et/.ung für die Freiheit Kroatiens geschaffen habe. Ferner erinnerte Dr. Pawelitsch daran, daß durch Dr. Startzewitsch das kroatische Nationalbewußtsein der Muselmanen erweckt worden sei, denen, er als den treuesten und entschlossensten Kämipfetn für Kroatien seine Anerkennung aussprach. 0. Außerkurssetzung der 50*Dinarao-ten. Die Serbische Nationalbank hat sich aus besonderer Veranlassung genötigt gesehen, die von der jugoslawischen Nationalbank unter dem 1. Deieeniber 1^1 herausgegebenen Banknoten zu 50 Dinar mit sofortiger Wirkung außer Kurs zu setzen. Diese Noten verloren ab 14. Oktober 1941 ihre Eigenschaft als gesetzliches Zahlungsmittel. o. Wiederinstandsetzung der Agramer Fernsprechzentrale. Die Arboit an der Wiederinstandsetzung ^er Agramer Telephonzentrale ist bereits soweit fortgeschritten, daß die Zentrale bis Ende des Monats 'wieder in vollem Betrieb sein wird. Gegenwärtig sind 5000 von 9000 Anschlüssen bereits wiederhergestellt. 0. Jüdischer Direktor unterschlägt vier Millionen Kronen. Der Direktor der Krom-pachter Hüttenwerke, ^ der "Jude Josef Fould, wurde wegen Unterschlagung •von vier Millionen Kronen verhaftet und der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Der Jude, der zur Zeit der Kommunistenherrschaft Bela Kuns in Ungarn eine gewisse Rolle gespielt hatte, war nach deren Zusammenbruch in die ehemalige Tschecho-Slowakei geflüchtet und hatte dort durch verschiedene Machinationen die Krompachcr Hüttenwerke gekauft. 0. Die Zusammenarbeit mit der Deut" sehen Arbeitsfront In Zusammenarbeit mit der Deutschen Arbeitsfront wurde es ermöglicht, serbischen Arbeitern und Arbeiterinnen, liie in Dj'Utschland beschäftigt sind, warme Wintersachen und Schuhe zu schicken. Ntmmer Die SlHden der TBrtetBteihiclwir einige Hinweise zur Einhaltimg der Stirn Ben vefiiehrivocscfartüciB — PwiiiiiLiii Belctirunfl an HM ehiet Wrtei» yatlmintiuu. OUt^oftcr 'roy Seif« 7 n. »Kam-pf dem Verkehrstod« heifit die Parole, die an alle Einwohner auch in der Untersteiermark ergangen ist und jeder von uns ist mitbeteiligt an dieser Aktton, indem er durch die genaue Einhaltung der Verkehrsvorschriften mithilft, Unfälle zu verhüten. Aus diesem Grunde finden am kommenden Sonntag ab 830 Uhr vormittags jeweils In einhalbstöndigen Vorstellungen im Burg-Kino In Marburg Filmvorführungen bei freiem Eintritt statt, in welchen an Hand eines FlleriK>ten als selbständige Straße. and d« IwlSnit^ Wer seine Richtung ändern oder einhalten will, hat dies anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig und deutlich anzuzeigen. Das gilt nicht für Fußgänger auf Gehwegen. Das Anzeigen befreit nicht von der gebotenen Sorgfalt. Der Ckef der Zivihpervaniiiii h der Ilirtersleieniiark U/X We 1/103. Bttkanntmachung Im und Hand^lttpamiM Nk K^lUrtrMibM» Maltcli#, iiiott und W^in In d«r Unt«rtt«f«minrk Im Verordnungs- und Amtsblatt des C. d. Z. Nr. 45, S. 337 ist zur weiteren preislichen Angleichung der Untersteiermark an den Keichsgau Steiermark folgende Anordnung erschienen: Die Anordnung des Reichsstatthalters in der Steiermark über Preise und Handelsspannen für Keltertrauben, Maische, Weinmost un it o 75 75 75 70 Hochstprcif inkl. SodmarkxwcliUg ia RM für 100 ksr Kelter» traubea 100 Liter Maieebe 66- TO-— 57-- 50- 44- 60-« 58- 47-- Most «>•- 77 — 6«-- 59- Wein naeb dem 1. Abstich oach den 2. Abstich 96'- 82'-^ 72*- 68- 100- 85*- 75-— 65 — Warnzeichen Der Wagei»knker hat gefährdete Ver-kehrsteitoehmer durch Warnzeichen auf das Herannahen seines Fahrzeuges aufmerksam zu machen. E® ist verboten, Wafnzakhen zu amieren Zwecken und insSxsondere zum Zweck des eigenen, rücksichtslosen Fahrens und mehr als notwendig abwigeben. Vorfahrt. Aa Rfeu«ingen und Einmündu.igen von Str^len hat der Benützer vier Hauptstraße die Vorfahrt. Hauptstraßen sind: a) Reichsstiraßen einschließlich Ortsdurchfahrten, gekennzeichnet durch die Nnmmernschitder und durch das Schild »Ring- und Sammelstraßen für Fernverkehr«; b) Hauptvertcehrsstraßen, gekennzeichnet durch ein auf der Spitze stehen-vJes Viereck und c) Straßen, bei denen auf den Einmündungen oder kreuzenden Straßen suf der Spitze stehende Dreiecke (»Vorfahrt auf der Hauptstraße achten!«) angebracht sind. Bei Straßen gleichen Ranges hat an Kreucningen und Einmündungen die Vorfahrt, wer von rechts kommt; jedoch haben Kraftfahrzeuge und durch Maschinen-kraft angetriebene Schienenfahrzeuge die Vonfahrt vor anderen Vertcehwteilneh- m'em. Witi jemand die Richtung des auf derselben Straße sich bewegenden Verkehrt kreuzen, so bat er die ihm entgegenkommenden Fahrzeuge aller Art, die ihre Richtung beibehalten, auch aci Kreuzungen und Einmündungen vorfahren tu lassen. Hiebei gelten Straßen mit mehreren getrennten Fahrbahnen als dresetbei Straßen. Anlahrfn und Halten. Der Lenker eines Fahrzeuges hat so zu halten, daß der Verkehr nicht behindert oder gefährdet wird. Das Halten von Fahrzeugen ist nur auf der rechten Seite der Straße in der Fahrfrichhing zulässig (ausgenommen in Einbahnstraßen, wo auch links angefahren und gehalten werden darf). Ein wetterer, vieffach beobachteter GM-stand Er besteht darin, daß beim Aussteigen aus Kraftfahneugen die linke Wagen^re geöffnet wird, noch bevor sich der in» Wagen Befindliche überzeugt hat, daß dadurch kein überholendes Fahrzeug oder ein Verkehrsteilnehmer gefährdet wird. (yj Was ist,, \lot£ehdd"? la'jt vom (leiiti( hen LiiiinJercjeiiie, in lausenden ^ersLhifiltner GrüHc beit Jaltren praktisch be-(Jie .VULLF NDt T SCHALTBUCHFUHRUNG (Iii' i!(ii/i(|0 küMkurrcMiilüse Üurcttsclireibe-Biahtuhrung, bti wüli.hfr mit Normal Kütitenblallern „SOLL UND HABEN" ildlicr BUCHUNG UNO GEGENBUCHUNO in L'iML'r Buthinigs NieiJtrschrifl gebucht wird Die (lailurch nur bei VolltMidel nioqliclu' Rau(»tkonten Aufglieüe niiig und Unterteiiunq ergibt bei einfachster Fuhrunq (jrülile Ul)ersiLt\thclikeit und den Fürtfall d(?r Fehlerqueilen Rasche, leithte Frsldluiiq von Tages-, Monals- und Jahresbilanzen Di€ von unseren bewährten Fachleuten nach defl PIlichtkontenDlänen und individuellen Betnrbs-erfordernisseii eiiMierichteter. 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ÄaV.,?;:Ä SüfeSSP, fe- SteWwher Hetoatbund # liroßc (leuiinne S'^ä'^BDDDODT 3',r'E5DDDDDT 3 ,~3nnnnn7 3' ;rr zoodoot flxro/2 kaufe.ie^z^bei: BEZIAK Staatliche Lotterie-Einnahttic 7757 MARiURO (Drau) Herreogftftse 25 /iöhung1-KI17.u.1ß.üWübStadt Dreizimmcrwohnuflg im Zen* trum von Marburg wird gegen ebensolche an der Peripherie getauscht. Anträge an die Verwaltung unter »Zentral 134«. 2728-1 Gasthaus Franz Zokaly, Mel- Üngerstraße 7 ist wegen Oe-folgschaftsruhe vom l6. bis 24. Okt. geschlossen. 7855^1 Weiß emaillierter Tlschspur* lierd, vier-zylindriff, wird gegen Brennmaterial, Kartoffeln oder dergleichen getauscht. Triesterstraßc 5, Kollenz. 7848-1 iuküuf$k$§89UU Kaafe Grubenholz, Pichte, Tanne, Kiefer, Faserholz, Schwartlinge. M. P1 a u t z , KärntnerstraBe 3. 7488-3 Wildkastanien Klcheln und Knoppern kauft wie alljährlich Alois Arbeiter, Marburg, Draugasse 5, Tde-phon 26-23._6724>3 (jut erhaltenes Herrenfahrrad event. 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Fernruf 'i2-19 BUM-KINO D«r RIng'Fnmt Der alte und der junie König mit Emil Jaiinings« Werner Hinz, Carola Htthn, Leopolditie KonsUnUn, MarlflulM Claudliit, Georg Altxander» Thaodor Loos FUr Jugendliche zugelassen I Kiüturftlinl Neueste dautiohe Wochentetoul 7688 VorfühmtigMt Heutt 15, 18.30 und 21 Uhr Kar tan vön 10—12 und ab 15 Uhf eSPLANAOe F.ninit 2S>W Paula Wattaly Rudalf PiefOktfeum Tßtbfiitifit Tobis Europa-Pilffl v. Prof. Carl. Froellch Kttlturfani! Neue WothentetaMl Für JugendHehe Atom EUgelaseenl_ Danksagung Für die Innige Anteilnahme, dai liebevolle Gelelte und die vielen Kranz- und Blumen- spenden anläßlich des Heimganges unserer innigitgeHebten Mutter und Tochter bringen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank