Di» » Der Affe stammt vom Menschen, nicht der Mensch vom Assen ?varivor, WNtwoch oen 22. Eeptemder 5^92S. SchrtMeltvns, VerWaltung vuchdn>aß der Mensch die älteste Säugetiersorin sei. Kurze Nachrichten C a v t a t, ?1. Soptencker. Wie Ihr Ve« fichterftatter erfährt, ist die plötzliche Verschlimmerung im Gesundheitszustand des Altpremiers P a 8 i 6 auf einen scharfen Konflikt mit seinem Sohn Nade znrlickznfüh-ren. Rade Pasi,: bewegt sich frei in Cavtat und empfing gestern seinen Beoqradcr Rechtsanwalt Dr. Blada M a r t l n a c, der ihm über die Tätiqkeit des parlamenta-tischen Unterfttch'unqsausschusses beziil^lich der Korruptionsaffären berichtete und höchstwahrscheinlich auch einige Vorschläge liber-drachte. Pasis selbst hat sich vollkommen von der Welt abgefchlofsen und will niemand empfangen. Beograd, 21. Eeptemper. Zn''sck)cn dom Minister fi'ir Volkssiesunds?<'lt Dr. Slaliko Mi-leti<^ und dem ^inanzniinister Dr. Peri<^ ist weP'n des Volksl)»ic^!ene-^^udsietS ein Konflikt ausgebrochen, da der s^inan.zniiiuster die holten Posten sür die Malario-^^^ekämpflinci nicht ^nqestel^en will und soqar eine Ttrei-chnnsi des VolksgesnndheitWndtK'ts dlirchsüh-ren will. Bukarest, ?l. Tevteinber. Vorsiestern, am Eonntaq, wurde die rnmänische ??ational. m-annschast von der Veoi^nider ^^iet^'räsen-tanz mit : 2 aeschsacien nnd qen'aiin ans t>iese Weise den Pvka>s 'oer s^i^nimn. 0i^'stc'rn, W^vnt'lilss, snnd eit^ ^n'iscsen dem rumänischen ^Iilreuti^s" ui,d der Beograder Beograd, 2l. September. Sämtliche Blätter wenden sich in schärfster Weise gegen die bereits bekannten Vorschläge des Handlsministers Tr. K r a j a ö zur Lösung der Wirtschaftskrise. Jnsbesonders scharf werden die Mahnahmen gegeißelt, die der Minister im Hinblick auf die StaatS-angestellten in den Ministerien plant. Das jiabinett des Handelsministeriums erlieh heute sriih ein umfangreiches Kommuniquee, in dem eingangs betont wird, da^ die Vorschläge des .^ndelsministers nur einen Teil der Maßnalimen darstellen, die der Ministerrat bereits grundsätzlich beschlossen habe. In diesem Kommuniques wird im weileren auf die snrchtbare Demoralisierung der Staatsibeamtenschast hingewiesen. Die llr-sache der Wirtschaftskrise sei auch im vollkommenen Versagen des Beamtenapparats zu suchen. Die Ministeriallanzleien seien Stätten des Faulenzen? und Kasseetrinkens. Die weiblichen Kanzleilräfte hätten, heißt es in dem Kommuuiquee, die Büros in kleine Frisier, und Manicnre-Salons verwandelt. In den Tischladen seien Puder, Karmin, Schminke und Briefpapier siir Privat-korrefpondenzen in Hülle und Fülle zu finden. Bei solcher Verfassung des BLamten-apparats sei die Krise der Wirtschast niäjt verwunderlich, da alles zentralisiert sei und diese „iibcrbiirdeten" Amtsstellen in Beograd pkssicrcn milsse. Viele hohe Benmten führen ein verschwenderisches Leben, da sie in den Berwaltunqsräten groszer llnterneh-mungen Plat», gefunden hilen. Der Han-Kelcminister läßt zum Schlüsse erklären, dasi er seinen Weg unbeirrbar weitergehen und dieses Ue^el an der Wurzel erfassen bezw. ausrotten werde. Der Arbitragepakt mit Volen Veograd, 21. September. Der Minister des Aeuheren Dr. Nineiv wird, wie man aus Montreux berichtet, am 24. d. in Beograd eintressen. Nach einem zweitäs^igen Aufenthalt in der Hauptstadt wird sich der Minister nach Paris und von dort nach Warschau begeben, wo der jugoflawisch-polnische Arbitragepakt in feierlichster Weise unterzeichnet „In.c??slavi a" statt. Die Iiisioslliwen sieciten mit 2:1. Die rumänische Meisterinannschaft seht sick) hauptsächlich ans italienischen und nngarffchen Spielern zusammen. Budapest, 21. Septeinber. Dic Budapester Polizei erhielt aus Paris die Meldunq, die anarchistische Zentrale in Pciris habe zwei Ättentäler nach Budapest entscindt, die hier ein Attentat auf fi'lhreude Persl^iüichkeiteu des Lnudes auöi'rbcn sollten. Die Polizei be-c^onn nach den auf diese Weise avisierten Anarchisten fieberhcist zu fa'hnden, jedoch ohne Erfolg. Cine fileiche Iufornnition ist auch dem Ministerium siir atiswärtige Angelegenheiten zuqeganfien. Beograd, 2l. Septeulbcr. Wie ans Brüs- werden wird. Der jugoslawische Gesandte in Warschau Vranko Lazarevi^ ist bereits in Beograd eingetrossen, um wegen der Vorbereitungen zu diesem wichtigen diplomatischen Ereignis mit den maßgebenden Faktoren des Auhenministeriums in Fühlung zu treten. sel berichtet wird, ist dort nach länsieren ^'er handlttttfscn der susioslawisch-tielgi^^che .^'^a^n-delsvertraq paraphiert und unterzeichn^'t worden. Die sugoslannsche Delefialion hat Brüssel b<'reits verlassen nnd in P^iris die Verhandlnuqen zwecks Abschlusses eines sn-c?oslaivisch-frauzösischen definitiven l^^andels-vertrages angebahnt. London, 20. September. Der diploniatische 5lorrespondent des „Daily Telet-sraph" schreitet zur spauischen Note über Tauqer, Frailkreich sei dem (^jedauken einer soriuellen iilterruUio-nalen Konser^'uz aller Ali^eciras-Mächte nicht qeneisit. Das britische ForeilNi osfiee dürste iu dieser uüe in vielen Angelegenheiten dcr Führung von Paris folgen. Die italienisch sranzö-sische Goannuna Paris, 2s>. Sopteinber. Die Blätter, darunter die „Iuforuiatien", berichten ans Nom, das; entgegen den Erwarluttgeit dcr franz^^sischen Ne^iernng die Sprache der italienischen Blätter gegenüber Frankreiä) im-uier heftiger werde. Die osii.ziöse Ausfassnng in Noin gehe dahin, das^ die zwischei? Paris nnd Rom nnaesä'inlttene (Erörterung nch auf >oie gesamtpolitischen Beziehungen zwischen Frankreich nnd Italien nud nicht nur auf die Znnschensälle Vach dem Anschlag aui Mussolini erstrecken umsseu. (5's sei sicher, das', Musseliui seine Ansfaisnug aufrecht erhalten werde, da es nnznlässig sei, das^ eine Persi)llliehe ^-amipagne gegeil ihu in einen: sreilideu Lau'de srei unternoinnien ivl'Vlie. (5r werde veilangen, das; die srauzösische Negierun'g dieser Propagai,da entgegentrete. Tsnsls seine Fordernng cbgelel^nt werde, so sei das für ihn zuieifellos ein (^rnn'c^, die italienisehe Politik gegen Frankreich neu zu orientieren. Die Pariser Zeitungen, die diese Meldung in groszer Ansinachnnq bringen, erblicken darin eine olsette Drohung Mnsso-linis gegen Frankreich. Börsenderichte Ziirich (?lvasa), 21. September. sSchlns;-kurse.) Beograd 9.1425, Paris l Lon» doli -V,.12, Newvork 517.^9, Maillind l8.W, Pra>g 15)..'^'», Wien 7.^, Bil'tlipest (>.<»7215, Berlin 12l;.2N27>. Bri'lssel Amster- dani 207.M, Bllkarest 2..^<'>, Sosia l^.7.'^7.'?. Zagreb (Avala), 2l. Septeiuber. D e v i-s e n: Wien 7.00-)—7.9l)i'), S^erlin bis Mailand 20').l7—207.17, Lon- don 271.K) ^275>.20, Newtwrk Wore, Paris 1u«1—IC.I, Prag 1«''7.:r>-1i'.'^.1Zürich 1092.7.')—l, Bri'lssel i.V>—1.'»7. .^triegsenlschädiqnng 3<.j7^3^<)3, L07^Z06. 307—3(1'.). IZIV—L11. Völkerbund und Einzel-bünbnisse vr. G e n f, IS. Sept. (5s ist ein offenes (Geheimnis, daß eine ganze Reihe von Nationen die Ainvesenheit ihrer Vertreter in (^enf dazu benützt halben, sich zwecks Anbahnung von Sonderbeziehun gen gegenseitig näher zn treten und entsprechende Vorverhandlnngen einzuleiten. Diese Bosprechtlngen sind in ein paar (5'inzelfällen soweit fortgeschritten, daß die Unterzeichnung eines endgültigen Vertrages bereits vollzogen ist, oder doch unmittelbar bevorsteht. Imnier dichter überzieht sich (!^lropa mit einein engmaschigen Netz von Bi'lndnis-seil vevschiedeuen (^^rades, von denen man fast nie weis;, inwiefern sie die Einzelinte-ressen in den Dienst des Allgemeininteresses stellen. Denn die dem Vökevbnn'.'^.e vorgelegten Urkunden si^nd nur clusncise vollständig, und die Auslegung ihreS Textes ist selbst iln gi'lnstigsten Falle eine Angele-gen'heit, Mer die sich in oller Stille die lbe-tresfenden Länder selber geeinigt Haiben. Drot^k>em l>ört man vielfach die Be^'anptnng: diese Berträfle bildeten in Wirklichkeit nur die logisclie Vollendung des an sich uirvoll-kounnenen Punktes, nnd sie erst seien geeist« net, ibnt die fel?lende Schärfe und Anpaf-sungssähic^keit zn verleik?en. Das mag siir die Abnmchungen von L 0 carn 0 noch in gewissem Sinne zutreffen: siir eine ganze Reihe anderer, wichtiger Verträge ist es sicherlich falsch, und es ist von äusterstxnn Interesse, im Rabmen des reinen Völkerbnnd« gedairkens kreist nnd Dragweite ^dieser Alb-kommen zn nntersucheu. In: (leiste des Paktes liegt es ja nicht, den Weltfrieden dadnrch zit sichern, das^ alle ongenblicklich gezogenen Lan'c^es-grenzen ninv^andelbai? fest, fiir alle Ewigkeit unnerrücfbar sein sollen. Der Pa^kt will den ?srie>den n si ch. nnd zwar mit allen Mitteln nnd au^ feden? gangbaren Woge er-reiclien. Sollte es üch zuln Beispiel eines Talles berailsstellen, daß infolge einer widerrechtlich und nnnatsirlich gezogenen t^^renze der Bolkerfriede in Frage gestellt »viro, so läge es in: Geilte des Bundes selber, diese (^)rnze zn berichtigen, seMt wenn der berübmte Artikeil 19 des Paktes nicht, wie NN1N iu Nenf sagt, „spielen" wilrde. In dieseu7 praktischen F-alle nnn ftiefze der Vök-kerblmd niit sataler Notwendigkeit auf diesen oder fenen (?inzel)>akt, die alle — immer init '^er bedingten Rolel've von Loearno_ auf dein nn^'erri'lckbaren (^nin^dftttz des „status tsno" aufgebmit sind. Denn ^der letz-te Zweck dieser Perträge ist eben der: die zu Recht oder zu Unrecht gezogenen (Grenzen des abschließenden Staates ans nnail'sesvbare Zeiten binans zu sichern, sekb-st wenn sie sich eines Tages als 'das gr!^f!te Friedenshin>der-uis herausstellten. In gewissen Völferbund-krei'ien beginnt mxin beute über diese Praris stutiig zu werden; aber es ist anscheinend in diesoin Aiigenblcke gar nicht mi^glich, (^egen-danlps zn gelvn, nachdem ein grünt»-sät^liche F>ebler schon vor längerer Zeit begangen »norden siuld. Da? Praktische .^>iudernis, ^r^aft diese Ver-trädes Ansschlißes siir (5ntil'afsnnng ging aucb die'5mal wieder lnit aller Klarheit hervor: der S i ch e r h e i t s g e d a n k e, wie er i^erade von Frankreich unt» leinen .Gelle S' ___________ I« iimiUA-WW Iilli leitet «ins besonäere erprobte tieN-ctavon ab. 6255 es in äen er-icranktea varm^änäen eine intensive Llut^irlLlllation bervorrutt. vvelcke einen rssckev. nAtürÜeken NeÜunxsprv^ess au8!K5t. Das Littel ist nack einem de-voiiäoren Vertabren aus äea frik^cken I^ur^etll bock^iricsamer tieiIpfianZ!en iierxesteÜt. ^s ist in k'orm von Salbe (praktlsck äie Il'ube mit ^nsatxrvbr) oder ZäpkekeQ in <1en x^rSsseren ^po-tbekvn erkaltlick._ kündeten formuliert ivovden ist, erreicht in der Praris qerade das (^enteil von 'oem, was er eil^entlich anstreben soll. Denn Ale „Sicherheit" wird fanl«n: dc>ie Besitzer einer wundervollen Lieigenschast, „Perle vom See" k>7''eißen, enteignen will. Oeffentlicher Nutzen aber ist, völkerrechtlich gesprochen, in erster Linie die Aufrechterhaltung des Friedens; denn jeder Krieg, wie ge-n>ügen.d heworgeihoben und bewiesen wird, zieht alle anderen Völker direkt oder indirekt in Mitleidenschaft, so daß sie als Interessenten ilhr gewichtiges Wort dariBer mitzuspre chen haben. Ist also der Ki^ieg zur interna-tiona'len Angelegenheit geworden, so muß on6i das intenmtionale Recht darauf An-wenlcmng finden; die sehlende Klausel des „i^sfentlichen Nutzens" soll eben durch den Völt!.'rbund ersetzt werden, und die „Sicherheit" ist in der von Frankreich gegebenen, von allen seinen Verbündeten aufgenomme-neil Definition vollständig unannei>mbar. Soll also das große Werk der Entwaffnung wirklich in Angriff genommen unt» durchgefi'lhrt werden, so ist vor allen Dingen dltt? eine erfordert: daß die bereits abgeschlossenen und in Vorbereitung befindlichen Einzelverträge sich im (leiste dem Wesen nnd ^I^nchstaiben des Paktes mipassen. Wäre die inl.'.'nationale (^Gesetzgebung in aller Strenge durchgesichrt, so könnte es einfach wie MI Privatrecht heißen: das Perträge, die gegen ein öffentliches Gesetzt verstoßen, null und nichtig sind. .^>it Deutsäiland neben '?inen eigenen, großen Sorgen eine >N iv?lis> große Aufgabe im Völkerbund, so ^st es dicse: den Begriff des öffentlichen Nuj'enö zum <^emeinbegriff ^der Völker zu In '0l?sem Augenblicke erst wird bf>? neue,^eltalter erstehen, von dem die '! mten aller Nationen träumen. Ntullleton Def Zauber des Ar-Waldes A Bon Jng. Ferdo LupSa. i ^iese sin^d: Teak oder Sak ( I'ectk^NÄ eran» Äk5). Pradu (I^ters)curi?u?; inciicu?;). Den«^ ^XvNa cl0lal?7!sc)l-ml8). Takien (Nope:» ocio-rsti»), Iang (visiterncai-flu^ turi?inatu8) n. a. .Die Gbenen wie anch die Berghänge bc^l>ek-'7en Laubivälder, n'ährend Nadelholz erst ^in den hohen <^chirgsrec^iouen anzutreffen ist. Die Bäume sinb mit Lianen, Rotangs und soi'^tigeul Schlinggewächs wirr durch-fltxl^ten. Ihre girlandeimriigen Strähne Althen sü^s, von einer Baumkrone zn a7lde-iren und ht^ben hier >c>ie Gestalt eines grii-Mn Vorhanges, dort wieder zanbern sie das Vild c'iner grünen Samtdecke vor, «die die niügeln, ja selbtst Geier, M-llcr und dergl. mehr. §?ftinals schix'ckt selbst der schwarze B>är vor einen: Besuche der gigantischen Bauni-igipfel nicht znrück, wenn er hoch o^lien ein Mabenneft der großen Wil!chiene „Pil)i'lng-Huang" wahrgenonmien hat, dessen Inhalt ?hn für die Hochtvur reichlich entschädigt. A z 5 t l z » Vangalos wollte einen Krieg gegen die Türkei General Pangalos enthüllte einem griechischen Journalisten, der den gewesenen Äktator aiuf Kreta im Kerker besuchte, einen aufsehenerregenden Plan, der zum Kriege gegen die Türkei führen sollte. Er machte ihm Mitteilungen über die Absichten, die er vor seinem Sturze hatte. Er erklärte, daß er drei Tage nach dem Umstürze (das ist am ?5. August) den Krieg an die Tlirkei erklären wollte, um Thrazien für Griechenland zu gewinnen und so den mehrhundrrtjährigen Traum der griechischen Nation zu verwirklichen. Als Grund der Kriegserklämng sollte das Vorgehen der türkischen Regierung gegen die griechischen Flüchtlinge, deren Vermögen in Konstantinopel konfisziert wurde, dienen. General Pangalos verheimlichte seine Pläne sowohl dem Außenminister als auch dem Generalftabe. Die Operationspläne verfertigte General Pangalos selbst, da er selbst früher Generalstabschef war. Er erklärte, daß er weitere Enthüllungen über seine Absichten noch vor den ordentlichen Gerichten machen wolle, wo er sich verteidigen werde. Am 25. August sollte auch ein b a l k a n i s ch e r Ossensivpakt unterfertigt werden, wonach ein Teil der verbündeten Truppen in Thrazien einmlarschieren sollte, um die griechische Armee bei ihrem Vordringen gegen Konstantinopel zu unterstützen. Interessant ift, daß General Pangalos nur den General K 0 n d y l i s von seinem Plan in Kenntnis gesetzt und die Hoffnung gehegt hatte, daß er ihm bei der Verwirklichung des Planes, durch den Griechenland wieder sein nationales» Ideal gewinnen sollte, helfen wür de. Der Vormarsch hätte so blitzschnell erfolgen sollen, baß jede ausländische Intervention zu spät gekommen wäre. Während deS Vormclrsches wären Griechenlan'ds Grenzen von ei-ner anderen Balkanmncht gegen jeden Angriff gesichert worben. -cz-Der kskorci I^ontae. Ltrablto mein Kl)llex:e Vl^n (ior Lportrukrik wie Immer, venn er im er-8ten 1'»Lo lier >Vc>clie in VeriiZltnl^^alilen aukilirllcken darf, 8onntae sicl, am xrü-nen I?a8en erelxnet kst. fukiiall. I'ennis, l-eicliatliletilc, im6 Lcliwimmen un6 l-auken: allen nieren. vio cier j>^vtc)s ireen^^ine'i in-8iiic)naklon Oali!ancl-^uto8. ^U8 cZem kZricie viner >^mesjl<»nerln verneiime ici? mit ve5?;tänciiicbem ^r5taunen. äalZ äle Ksnal-scbvimmsrln (^lertruci ^ cl e r l e dU ilirer I?üclvvc>rlc vcm e'i er melirere bunäerttausenä Köpke :^ä!^lcn'I':n Diese Biene bat die Größe unserer Hummel und rhr Wabennest hat am Aste, wo es festklebt, eine Breite von 75 cm bis zu 1 m. während es 50 bis 75 cm tief herabhängt. An das Geäst und an die Stämme der Iahrtiansenic^e alten Waldriesen schmiegen sich stolze Orchideen, die mit ihren in allen möglichen Far^ben Prangenden, Schmetter-lingen ähnelnden, aromatischen Blüten eine wahre Augenweide für »den Naturfreund bilden. Orchi>deenfami!lien, wie Eypripedi-nm, Cattleya, Vanda, Disa, Selenipeioium, Oncidinm und ihre anderen in der Botanik bekannten oder auch unbekannten Abarten wc^chseln in verschiedenartigen Varianten mit sich emporrankenden oder Hochauf strebenden baumartigen Farnkräutern, l^^ren Prächtigsten Vertreter sie in Ehai-Pba Nang Sida sSck)leier der (Göttin Nang Sida) und im Mit-phvain (das Jagdmesser) vorfines ?sriedens nnd ber Wald einsam^eit seltenen Erscheinung des Menschen eine in ihrer Ruhe aufgestörte Riesen-walideidechse empor und Mchtet behende in die kiöchsten Gipfel der Banm?ronen. Den Einheimischen ist sie wegen des schmackhaften ?^leiscl>es ein beliebtes Iiigdtier. Beim Anbrechen 'k^er Morgendäinwerung oder aucl) in den Mittagsstunden läßt sich der Wildhahn mit seinem sanft erMngentien Kikeriki vernc^hmen. Und von weitem erschallt besonders in früher Morgenft^inde der melodische Gesang 't^r „Shani." Das sind niedlicke, schwai^lose Aekschen (Hyloba- ^lenscdenmenev vis eine XSnieln umjubelt vurcle. Die Sclireiberln ciie 1'ram>vavlncluliteure jeäe k'uvball-reeel susvenäie lernen. »Vruclier« — sinä xevölinlicli nur vAiirenä des Apieles erreet... /^der (lle Sel^nsuclit. I?el^ntll«e verneint 2U liaben. Kolumbus xilt vielen, die die (Zesc^icbte vom Ilüren- Nachrichten Katastrophaler Orkan auf der Änfel Florida Die Stadt Mlami voNkommen virnichiet - 2000 Tot,, oeven 9500 Verwundete—^so MN-ttontn DoNar Schaden Keyweft (Florida), 20. September. Ein furchtbarer Orkan, der Sonntag vormittags über Süd-Floriba wütete, zerstörte 2000 Häuser der Stadt Miami. Die Stadt selbst ist unter Wasser. Sämtliche Kommunikationen sin!» zerstört. Nach den bisnun vorlie-gen^den Berichten sind 2(XX) Tote und 9500 Verwundete zu verzeichnen. Der Stuvm vernichtete im Hafen von Miami 100 Schiffe. 150 Dcrmpfer und Segler sind schwer beschädigt. Der Orkan segte mit einer Stun-dengeschwin'di^keit von 320 Seemeilen dahin und lvauerte neun Stunden. Alle Orte zwischen den Stäbten Miami und West Palm Beach sind vernichtet. Die Küste bei West Palm Beach ist in einem Umikreis von 60 Kilometern vollkommen vernichtet. In Iacksonville herrscht ein furchtbarer Vhaos. Auf den Straßen liegen im Schwemmsand und Wasser Teile von Möbelstücken, Autos un>d Menschenleibern. Rewyork, 21. Septeniber. Wie aus Flöri-ba berichtet wird, fegte 'der Orkan gestern Mer Pensacoli mit einer Stundengeschwindigkeit von 100 Meilen bahin. Es gelang erst mit Hilfe von Flugzeugen, den ersten Kon-tcrkt mit der verwüsteten Stadt herzustellen. Unzählige Hilfsautos und Sonderzüge bewegen sich in 'der Richtung auf Mlaimi zu, um 'den Ue'berle'benden die erste Hilfe zu ge-iwÄhren. In Miami sind bie größten Bank- tes), mit schwarzem Pelz- und weißem Kops haar oder umgekehrt. Diese sonderbaren Wesen des Dickichtes sinb geeignet, den Beobachter des eigentümlichen WaVolebens zurück in die ExistenMriode des behaarten Wa5.dmenschen zurückzuversetzen. Hie und bort läßt sich die liebliche Melodie eines klei nen gefiederten Waldbewohners vernehmen, 'dann wieder herrscht völlige Stille, diese überivältigende Ruhe der sich i'iber hundert, ja auch zweihundert Kilometer und darüber hinaus erstreckenden Urwälder. In nranchen Gegenben des Dschungels ist die Luft in !oen heißen Tagesstunden durch das Ge,zirpe unzähliger Aikaden erfüllt. Eine eigenartige Musik! Ein Insekt schlagt — einem Chormeister gleich — den Ton an, und unverzlüglich sollen Hunderttausende seiner Art in den Gesang ein. Das Gezirpe schwillt zuir>eilen zu einer derartigen Stärke an. 't^ß man die Worte seines Nachbars auf fünf bis zehn Schritte Entfernung nur mit größter M'che verstehen kann. Plötzlich aber — wie begonnen — verstuimmt ber Ton-schnmll wie abgeschnitten und tiefe Stille legt sich über Baum und Busch. Nicht lange. Denn gänzlich unerwartet beginnt Iber Ehor das nächste Lied des Kvnzertprogram-mes. Es ist, als ob auch diese primitiven Geschöpfe der Natur einen Sinn für StOem und Disziplin hätten und sich loem Ge^te eines Meisters fügen würbe! Und ü'ber all diesem Frieden nnd Leben strablt der blaue .Himmel, dessen lichte Fleckchen sich durch die Bvmnkronen wahr- saeen lcennen — vielleiclit noeli als ^uk> steiler des spricl^vörtiici^en ^ies. I^incoln sei docll der »I^ntdecicer Amerikas« ...» » l^m die öexeisterunL für I^elcorde im Lelc-Ken der Qemeinnüt^ielieit ?u sammeln, mücll.. te icli Lc)l8endes deantrsxen: Ver Staat veranstaltet ein >VetterlediLen von ^lrten. an dem sicli sämtiicbe Laatsbeamten, vom Ke« xirksliauptmann auivArts, beteiligen Icönnen. lene veamten, denen es xelinet. einen stem-peldescliverten ^lit über alle tiindernlsse l^invex In kürzxester?eit unter die k'eder de, Ministers ?u bringen, lcönnten dann als virlc-liclies dkationalteam xeteiert .verde» ..., Se»r»d»«ml. vom Tage gebäude voNommen zerstört' worden. Ver Materialschaben wird auf 150 Millionen Dollar geschützt. Slawischer Aerzte-Kongreß in Deograd Be 0 grad, SV. September, Gestern, Vznntag vormitteg'S wurde i« großen Sitzungssaale dn ne'Zen Universität im Beisein dzS Ministers sür Belksgeiund« hcit Dr. Sla'iko M i l e t i ^ der erste jvgo-slawifch« Aerztckongreh in sererUchster Weiss c'.össnet. Die Crö'fllnngsreds hielt der Vor-sitzende der jugoslalvischen Aerzte-T'eremi-gung. Dr. I » t 0 r i Hterauf ergriss de? Minister sür Bolksg^snndhiit Dr. M i l t i 6 das Wott uttd gab seiner Frcude darüber Ausdruck, daß es ihm gegönnt sei, im Namen der tönizUchen Regierung die Tt^r-treter der Aerzt? aus allen slawischen Ländern begrüßen zu können. Der Kongreß habe eine zweifache Bedeutung: Erstens deshalb, well er den Grundstein zur Errichtung eineH slawischen Aerzte-Bunbes bildet und aui diese Weife die geistige Annäherung ber slawi-sck)en Völker fördert. Es sei natürlich, daß diese Aktion gerade von der Aerztesck)ast mlS-gehe. Wir Aerzte, erklärte der Minister, find ein eigener Beruf. Unsere Mission legt unS die Pflicht auf, unter unseren Mitmenschen bas zu suchen, waS fie einigt und nicht daS, was sie trennt. Selbst im schrecklichsten Kriege kennen wir nur Kranke, Verwundete, Men scheu, denn die Unterschiede Freund und Feind verschwinden dann von selbst. Dez Ar.zt ist der großen Jbee der menschlichen Sos lidarität am zugänglichsten. Der Minister dankte der jugoslawischen Aerzte-Bereint-gulng, daß es ihr gelungen sei, den große« Kongreß zu organisieren. Er sprach ferner nehmen lassen unld hoch oben im Aetheriblau kreisen in weitem Boqen Geier und Adler, auf Beute herabspÄhenid. Doch nicht nur Leben und' neues Werben herrscht in dieser urwückiisiigen Natur. Auch hier heischen die bas Löben vernichtenden und die Entfattung hemmenlden Elemente rhre Opfer. Friedlich lagern hier neben und unter einatcher die gewaltigsten unb die kleinsten Vertreter der Flora von der Zeit hingefällt, aber in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft strebt schon die Nachkommen-schaft in ihrer jungen Lobensfreulde M neuem Gebeihen ompor. All der Werdeganig der Natur hat auch hier seine getreue Widerspiegelung. Das Alte geht dahin, daS Neue dringt mit Macht hervor ... So ist eS und so war es, Jahr um Jalhr, Jahchunidert um Jahrhundert. Durch solche Labyrlnte ltier Natur ist jeg-li5)es Vorwärts'kommen mit großen Anstrengungen und Mühen verbunden. Hie und ba ist der Wald geradezu zu unidurch-dringlichoin Dickicht verwachsen unb Idurch-flochten und nur mit starken, bei den Einheimischen „mit-pa" benannten Messern und mit dem Beil vermag man sich den Weg 'durch die wilden Gehege zu bahnen. Stellen nierse ist man im Wvlddunkel nicht in der La'ge, die Umgebung auf mehr als auf einige Schritte weit zu unterscheiden. Aber selbst wo bas Dickicht unter den Baumriesen etwas spärlicher wird, läßt sich der Umkreis auf höchstens dreißig <^ritte weit ü'ber- blicken, ^ Kummer ?!3 ?om 8?. «cßlcmLer HSMTv ^ie Anerkennung darüber aus, daß der Kongreß sein .'Hauptaugenmerk der Bekämpfung der Tuberkulose gcwldmet hat. Nack) dem Willkoulmgruh des Vizebürgermeisters Kosta I ovan ov to erschien der bulgarische Delegierte Dr. K i r o w, stürmisch akklauliert, aus der Tribüne. Kirow sprach über die Notwendigkeit des Zusam-menarbeito-nS der slmvischtv!privnica soll ein zweites O'beramuiergau werden. Im Vorjahre erbaute er iil der Nähe der Pfarrkirche eine Festspielhalle mit eine in Fassuwgsrauui von 1500 Personen. Die Passiousspiele haben schon im Vorjahre das Interesse breitester Kreise an sich gezogen. Mittels Sonderzügen tamen 'oie Schaulustigen aus allen Teilen ides. Landes, namentlich aber aus Bosnien, Slawonien und Dallnntien herbeigesjrönit. Ml 12. d. M. besuchte das kroatische Dberamnlergall auch der Erzbischof von tZaigre«b, Dr. Ante Baue r. in Begleitung seines Sekretärs Dr. S l a m i c, ferner der Vischof von Sen!j Dr. M a r n 8 i e. und der lUni^^ersitäts-profefsor Dr. Arnold (Za-grclb). Die lettte Vorführung der Lei'.'^en Ehristi gelang in nnlsterhafter Weise. So-wokhl^ ldie Darsteller als auch die Chöre bewältigten in der Regie des kunstsinnigen Pfarrers Pavunie. restlos die schivierige Materie. (5ine Vorf>ülirung dauert insge-. s«lmt fünf 'Stunden. Es ist anzun<'binen, daß die Passionsspiele im Laufe der Zeit 'ourch VewolVkommnung der technischen Hilfsmittel (Vühnendokorationen, Anschaffung von Refloktoren u>sw.) sowie durch die Anfitel-lung einer Festorgel) eine Sehenswürdigkeit unseres Landes sein wird. I. R. t. Der englische Gesandte in Slowenien. ' Wie uns ans Veograd berichtet wird, har der englische (^^esandte Herr Ke nn ar d in Begleitung seiner (^!eina'HIin ^nnd seines ' Solhnes eine Autoreise angetreten, die ihn ' durch'Krolatien imd Slowenien fMren wir!o. Der Gesandte wird hierauf noch die Plitvi-' eer Seen und Bosnieil beftlchen, wo ihn na-- Tnentlich die rainantisch gelegene Stadt Iaj-ce interessiert. Im Vorjahre besuchte er Mazedonien. t. Ernennung. Zum Restaurator, an, Na-tionalmusenni iil Ljichljana ist der alkademi-sch Maler Franz T r a t n i k ernannt worden. ' ' ' t. «in Gastspiel der Beograder Oper in Budapest! Wie ,vlr Beo.gra-der Blättern entnehmen, sind zwischen der Nationaloper und der dinglichen Oper in Budapest BerhItlich an. Jedoch noch schlechter daran sind die Bewohner der V o j a 3-n i L k a lllioa, die wie die Maus in der Falle sitzen. Bei Erbauung der neuen Reichobrürke wurde die einstige Drangasse aus rät-' sechaften Gründen schließlich am Hanpt-platze vermauert, obwohl es viel einfacher und natürlicher gewesen wäre, diesel^be be-stchen zu lassen. Die U s n j a r s k a nlica ist als Fa-brik5>gasse nieistens unpassierbar, da die Le-derfaibrik ihre Waren irgendwo auf- und abladen muß. Ein Ausweichen ist wegen der engen Gafst' ansgeschlossen. Plötzlich erschien der unfaßliche Polizeiliche Befehl, daß die Langnso va ulica ttnt Lastfuhrwerken nicht befahren wer^den dürfe. Jetzt war die Mansfalle geschlossen. Damit nun ein Lastt'ilhrwerk, nnd deren gibt es besonders auf der Lend viele (ich er-ivähne tnir die Holz- und Weinhändler, sowie Spediteure niit Lastwägen un'o Aiitos), ven hier heraus kann, nnlß es die lange Vo-jaSni^ka nliea, den Voja^ni^ki und sehr steilen V o d n i k o v trg sowie die Koro -5-k a cesta passieren, um auf den eine Minute entfernten Hanptplatz .y, gelangen. Dies ist für ein schirer >beladen'.'s Flchrwerk eine Ver-fäunlnis von einer lialben Stunde, die in dringen'ten Fällen ü'berhciupt nicht einzubringen ist. Da ich nicht begreisen kann. N'arunt dieses Verbot erlassen wurde, bin ich nicht iil der Lage, hiezn Stellnnq zn nehmen. Eines könnte und nu'lßte erlaubt werden: daß die Langusova nlica nur nach einer Richtung und zwar nach der Richtung zur K o-r o k a cesda, mit Liistfnhrwerken befahren wenden 'oarf. Dann ist jedes Nnalück ansgeschlossen. Einer für Vieles IN. Evangelisches. Mi ttwo ch, den ??. d. M. um 10 Uhr obends nnrd in, Gemeindesaal eine Bibelstund.' stattfinl^^en. Herr Pfarrer Baron gedenkt n'ber 1. Ioh. 4. „Gott ist Liebe" zn sprechen. Anschließend freie Aussprache. Jedermann ist herzlichst eingeladen. 7n. Kontrollvcrsammlung siir Säumige. Anl nächsten Sonntag, den 20. d. M. findet auf der Thesen die Kontrollversauimlung für alle 'diejenigen Militärdienstpflichtigen statt, die am vorigen Scnntag aus irgend eiin'in Grunde nicht erschienen sind. m. Staat und Gemeinsinn. Die Bezirks-«vertretung Vi^ari'bor hat 'lior kurzein einen Eenzintraktor ' f'ür den Transport von Schotter erweichen. Beim Eintreffen ans den: Ausland wurde der Traktor mit 20.000 Di- Ä1! a r i b o r, 21. September. ' nar Zoll verzollt. Die Zollbehörde will vmn Einwano, daß es sich hier um eine gentein-nützige Institution handelt, nichts wissen. m. Cercle sran^ais. Der Verein eröffnet feine französischen Sprachkurse, und zwar 1. einen Kurs für Anfänger, 2. einen Kurs für Fortgeschrittene, 3. einen Konversationskurs und 4. einen Kurs für Kinder vonk 0. bis l2 Lebensjahre, init dem I. Oktober dieses Iah res. Die Annteldungen für alle diese .^nirse werden Mittwoch den 22., Mittwoch den 20 Septenrber und Freitag den I. Oktolx'r von K bis 7 Uhr abends im Lesesaal des Vereines nnl Staatsgymnasinnl, Erdgeschoß links, ent gegengenouunen. Das Schulgeld beträgt (bei entsprechender Teilnehnierzahl) .W' Dinar monatlich. Der Unterricht wird Dienstag den Oktober beginnen. Der Besuch dieser Kurse wird allen enipfehlen, denen die Kenn nis dieser Sprache irgendwie von Vortei sein kann, allen, die je eine Reise nach Frank reich zu machen gedenken, besonders abe Eltern, deren ^tinder diese Srache in der Zchule lernen werden; denn so wird es ih nen Ntöglich, die Arbeit ihrer Kinder zu be anfsichtigen und. wenn -nötig, ihnen ein we nig zu helfen. Die Kinderknrse sollen Gelegen heit bieten, daß schon die Kinder die Anfangsgründe des Französischen spielend erlernen. ni. Englischer Klub. Deinnächst beginnt der Anfängerkurs scwie der .^inrs für Vorgeschrittene. Schri'tlirl'e Anun'ldungen sind an die oHige Adresse, Staats-Realschule, zn richten. II,. Soldaten als O^stdiebe. Eine Besitze-rin, deren Obstgarten sich in der Nähe des untersten Teiches beiindet. klagt schon seit einiger Zeit über Obstdie>l'stähle, die von Trenipetern eines Vläserdetacheiuents ver-i'cht werden, ir-elches in nächster Nivhe seine Ue(^nngen abhält. Es soll bereits ^tnrch das Genieindeaint »riüevina interveniert werden sein, aber die Militärbehörde scheint sich nin die Klagen der Steuerzahler scheinbar verflucht wenig zii küinmern. Wie wäre es, wenn nian bein: Stadtkommando diese Zeilen beherzigen nnd die nnis^geben'c>en Faktoren anf den Unistand aufulerksani niachen würde, daß die Soldaten etwas strenger be-aussicl'tigt und dententsprechend belehrt wer-leen? II'. Ter Schwurgerichtsprozeß gegen Ivan Brabl und Genolsen wegen angeblicl'er Fäl-schnn^i von Tayniarken hat säintliche AiM-kla^Ue von jeder Anklage befreit. Der Freispruch wnrde de'?halb anch von der zahlreichen Znhörernienge init Genugtuung auf-geno Minen. nk. Tombola des Sokolvereines. Ain Zonn tag den 3. Oktober veranstaltet der hiesige ^okol-Verein eine To-inbola mit tansend Ge-»vinsten. HauptgMiiiste: 1 Schlafzimnier, l .^iücheneinrichtung, 1 Nähinaschine, l Fahrrad, 1 Klnbgarintnr, ein Wagen Bl-cnnholz, Herren- und Dantenkleider. .^karten zun: Preise von 2.50 Diti. sind in allen Handlungen tlnd Tr> sch läge s an Leopold Prater zu verantworten. Letzterer war in der Nacht auf den 8. Mai heimgekehrt und nahin den Wcg an seinem Weinkeller vorüber, da er schon längere Zeit vermntete, daß er lx'stohlen wird. Tatsächlich gewahrte er eine Gesellschaft in seinem steller, die von seiner Magd Maria Nemec eingelassen wurde. Es waren die Angeklagten, die, als sie Pratcr gewahrten, über ihn herfielen und ihn mit Weingarten-Pfählen bearbeiteten. Prater starb bald dar-anf an Gehirnlähmung. Vor den Gesclnvore-nen leugneten die Angeklagten anfänglich alles, doch später gestand A«tna Nemec. als man ihr das Kopstnch vorwies, das ain Tatort ansgefnnden wurde. Die Verhandlung wurde jedoch wegeu Einvernahnle weiterer Zeugen bis zur näcl^sten Schwurgerichtsver-handlnng vertagt. Elnbruchsdlebslahi Als znx'iter stand gestern Alois G y m-b on vor den Geschivorenen, der sich wegen E i n b r u ch s d i e b st a h l s zu verant« Worten hatte, den er mn 15). März in Glei-chenberg verübt hat. Er drang näinlich in das Geschäft des ^tarl Pratter in Gleichenberg und entniendete dort verschiedene Ge« genstä-nde im Werte von 13.000 Dinar. Ei-ne Flasche, die der Dieb zurückließ, wurde ihm znnl Verhängnis, denn es waren dent-lich Fingerabdrucke zu erkennen, niit deren Hilfe Alois Gonibon von der Wiener Poll« zei eruiert wurde. Das Cchwnrgericl^t ver. urteilte den Uebeltäter zu ^ Iahren schweren ilterkers. NachrlcftttnousVtuj Valo Bratina kommt nach Wuj? Wie wir in Erfahrung bringen, steh! Draniatiscl)e Verein in Piuj nnt denl geiveje-neu Direktor des Mariborer Schauspielhau« ses, Herrn Valo B r a t ia zwecks Uel>er-nahine der artistischen Leitung im Stadtthea-« ter in Nnterhandlnngen. Dieser Schritt des geuannlen Vereines ist nnr wärinstens zn be-grüs'.en und allseits gibt man sich l'<'reits der Hoffnung lnn, daß es gelingen loerde, Herrn Valo Bratina fnr unsere hei'iuische Büline zn geioinnen. Schon lange Jahre beivegt sicl^ un-sere heimische Bühnenkunst auf einenl Niveau, das einer nnid^.'rnen Stadt mit über 4000 Einivohnern keineslv<'gs zur Echre gereichen kann. Man sei sich über die Schaffung der stelle eines artistischen Leiters in sämtlichen niaßgebendeit Kreisen bereits vollständig einig, einzig nnd allein die finanzielle Frage wäre noch einer Lösinlg zuzuführen. .Hier N'ollen wir nns aber gestatten, auf eines aus-nierksam zu niachen. Da die Hebnng der hei-inischen Kun'st für die 5tadt überhaupt von der größten ^.I^deillung ist, nmre es gewis; anl Platze, daß aucli die Stadtgenieinde einen, n^enn auch bescheidenen Teil »zur Dek-kung der betreffenden Kosten beitrüge. Dabei tnuß in Betracht gezogen Vierden. d^old<'ncn Medaille nu'^ficzeichnct. — Unsere herzlichsten (^li'lctu'ünsche! p. Städtisches Kino. Pcrc^an^elleil ^aws-sag saerrn I. v s in der Prek^ern-gnssc altzntansen und in den qeräulnigen ^'o--lalitäten iin Erdsieschvsz il)re Trnclerei iinter-znbrinqt'n. Tic l^iesellschaft suchte bei der Bezirk!?l)anpt Mannschaft nin die Vewilliliung der .^tonzes-sil'nsnbertrngliug von Prevalje nach (5eljc an. Die Be.zitfol)auptniannschafi leqte lneraus t>ei der Stadtgenkeinde (5elje ein (^!esuch vor, das; die Ztadlqenteinde der (^'-esellschaft den iirtlichen ^-k^edarf für die Errichtunc^' einer Truckei-ei iit Celje nu<-sprechen niiigc. Dieses l^esnch war il. a. t^>eli('n>stand der lelUen (^e-n^cinderatssilzung. Die selbständic^en Deinokra ten nnd die ?üitionalsozialisten verfochten die ''Ansiäit, das; eiin' neue Druckerei fi'ir Celje ijberflüssig sei, da die 3tadt bereits Dructe-reicn ^äl^lt. Die .'»«lerikalen, ^^iadikalen, der anwesende d<'utsche (^eineinderat nnd ein ?(a-tional-sozialift stelltnl^uette D u f l o s in der .s'^a'.ipirolle. Diese frmizösische s.ros;en Kinopnbliknm üus ihreiii ^ilm „Di- !^X'rzo-gin von Ltönigsmark" in bester (s-ri^tueruili^. Änch in den» vorliegenden ^iliu bietet sie eine erstklassijie, den Beschauer von Zzene zu Szene liinreis;eude Leistung. ?ie n>eisz der .parken, schneeignxeiszen .^.^areulsblunie, die kich in ilire^m gold- und seidestroi.u'nden unqli'lcklich suhlt nnd nach ^reik^eit str.'bt. die packendsten, glaubwürdigste!, Iuipulse zu geben, die so la^ige in ihr zehren, bis ihr Traum zur Wirklichkeit wird. 5ie landet nach vielen Physischen nnd seelischen .^tmup-scn IN den Ärmen ihrer Iilqendliebr, uud in (Europa beginnt sie st'neS Leben, siir das sie get,orell ist. Die .Handlung ist zufolge ihres Mliens, in dem sie sich al^ipielt, rc^it slxln-der Reiz der oueutQlijchen Umgehung .,(5obra" zur Vorsilhrung. (s-s ist dieS der vorletzte ?>ilnl des erst kürzlich verstorbenen beriU)nitcn Filnrstars Rodolfo V n l e n t i-n o. ^^ltn !3amstag den 25). nnd ^^oilnta^i den d. fleht aber der große .<>arold'Lloyd-?^ilm „?il'ädcheilscheu", ein äufzerst gelungenes Lustspiel, übcr die Leinnnind. p. .Herbstbliiten. In der Bahnhofallee begann dieser Tage ein Wildkastanienbaum zu blil^^'n. f. Zwei reichsdeutsche Parlamentarier in Celje. Dieser Tage weilten in (5elie Herr Dr. von L o e s ch nnd Reichstagslubgeord-neter .'i^err Professor Dr. S P n l l e r, die vem Besuche der reichsdentschen Parlainen-tarier in Jugoslawien ^zurückkehrten. Die .^X'rren tntternahinen eine Äutoha'lirt und besuchten einige Orte der Uingebung. Lalius-tag lehrten die (^äste Wer Marrbor nach Deutschland zurnck. c. Ernennung. Der bislierige Berkehrsdi-rektar bei der staatlichen Bergn'erksdirektion in Mostar, .Herr Ing. Cornelius ^ e r j a n-L i ist znm Borstlind des jNei?-Vergbiiuam-tes in (5elje ernannt worden. e. Uebersitdlunq. Der Führer der sl>zial-deniokratisl^en Fraktion iut Gemeinderat und Obmann der Freinnlligen Feuenvehr. .^>'rr Bäckermeister Franzo r e n, übergab sein (Geschäft in Pacht nnd übersiedelte nach Ljub-lsana. .^(^err .^toren, eine ntarkante Persönlichkeit inl politischen Leben i'nserer Ttadt, war infolge seines konzilianten Wesens auch bei seinen (^egner^i allgemein beliebt. e. Strahenelend. Schon wiederholt wnrd:: der Uulstand gerügt, das; niau siir die Erhal-tnng bezw. Ansbesserung der ^tras;en in der Uuic^e'bnng von (5elie geradezu stiefiuütter-lich sorgt. Die Rel.-l)sstras'.e (5elie—l).iZliribor und (5elje—Ljublsana ist z. B. so ansgefah-ren nnlo ausgespült, das; sie bei schlechter Witterung für Fus;gäliger stellenn^eise kaum passier''bar ist. (5s n>äre lvo-bl an der Zeit, das; '1NMI an die 5tras;enansbessernng herantreten ivürde. c. Bautätigkeit. Die Ttadtgeinein^^e wird in kürzester Zeit ihren Baugrtiud zynischen der Teidlquelle nnd der (iilla (5lara in Lisce parzellieren. (5ine Parzelle wurde bereits einer I,lteressentin, der Frau P r e s i n-g e r, zugesprochen. Wie verlautet, meldeten silh für ldiese ^l-^irzellen noch Interessenten, die noch im Laufe 'oieses Jahres mit dem Ball vou Wolhuhäusern zu begiilnen gedenken. Der Äpotheker .'^'^err Fedor r a d i ö-n i 'k wird dieser Ti^ge mit dein Ban einer Billa beiln Unigebuugsvolksschlilge'bäude in Delgo polse beginnen. c. Tie ^ournalistenbank im stlidtischen 'Beratungssaale erlveist sich bei jeder Sitzung des (^enieindelates als ilnpraktisch nnd zn klein. (5-s nnire geraten, eiile größere Bant ulit eineill Pult in den Zaal zn stel-len, um den ^'/ourlialisten ^k>ie ?l>-beit zu erleichtern. Die Zuhörer finden a^ber im Saale l"i'ber>hanpt' feine Eilzgelegenheit. wirkt blendend auf das Äilge, wozil die nlnr-chenhafte Pracht der Ausstattung den richtigen Nymbus abgibt. Die Negie hat es ver-stc^nden, dulch effektvolle Inszenierung dein Filln den glanlnvürdigen ^!iahinen zn gelben, und der Beschauer lebt nlit in dent inagisch-orientalischen Zauber, den das gan^e Werk atmet. Wie gewöhnlich alle orientalischen ,viline. findet anch dieser starken Zuspruch seitens des Publikums. —tb. Apollo - Kino. Bis einichlies;licli Donnerstag den ?:i. d. M.: „Sumatra, dcs Land der gelben Sonne." Urania-.^tultlirsilm. Iligendvorstellling täglich Illll Iii Uhr. (5'ilt .^Niltlirfilni von besollderein Neiz und lehlliaftem Inl?alt ist der Ura,tia-Filul „Tum<>tra, das Land der gelben Sonne." Wie alle Urania-Filine ist nnch dieser darauf berechnet, das Leben ilnd Treiben ferlienwh-neitder Bolksstäiiime in ihrer ganzen (Eigenart, ihreiit 'li^^ert oder Unn^ert eiudringlich vor Äugen zil führeil. (5'S ist in diesen, Werke rchlos gelungcli. .<>at der Film auch keine .Handluttg. so eitlschiidigt er den Beschaller durch die Ma^inigfaltigkeit nlld den Zauber des (^^elwtenen in reichlichein Mas;e." Das Leben des ^avallcrs ulid ÜDialayen ^ieht an uns vorüber, in Bildern, die durch ihre Pra6>t llnd den erotischen Reiz allgeineine Bewnndernng finden. Das Tier« und Pflan-zenlel>en. die kulturelle Betätigung auf Zu-inatra, die Lebensgewohnlx'iten und die Liebe znm Zport si^lden wir in eitler Fülle ver-anschalllicht, wie selten in eillein solchen Film gezeigt ivurde. Von besonderen! Interesse ist dc'r .<'>ang des Iavaliers zuut Tierkampf. Wir sehen: .?^selhüh,ler, Tauben. .Hähne, Büffel usiv., die alle in geschickter Weise ge-genein-ander gehetzt und zu?m Kainps getrieben iverden. Auch das Fainilienleben der Inselbewohner, n-nter denen nian klassischschöne Meilschen bewnndern kann, nicht minder ihre Betätigung beiin Reisbau, dem .Haupternährungszweig, die Herabholung der milchig-süßen Kokosnuß ül>crhaupt alle Be-sonderheiteil der (5inge^borenen sind in glänzend gelllngonen Anfnahmen festgehalten nnd fefseln den Beschauer voul ?lnsang bis jnm (5nde. Das Interesse für einen solchen Filnl sollte in Maribor jedoch größer sein, da er da,zil beiträgt, den Gesichtskreis des Menschen nin ein Bedeutendes zu ern>eitern. Ein toll-überinütiges Lustspiel ergänzt das vornehine Programm. —tb. Kino „Diana" in Studenei. Von Samstag den 1K. bis einschließlich Diens tag den 22. September: „Seine kleine Majestät" mit Gunnar Tolnäs in der Hauptrolle. Lustspiel in k Akten. .Herrli6)e, köstliche .Handlung, erstklassiges Tpiel. Vorstellung an Wochcntagm um 8 Uhr abend An Sonn, und Feiertagen Vorstellungen um l6, l8 und 20 Uhr. Radio Dienstag, den 2l. September. W i e n 20 Uhr: lleber das Leben der 't'ent'schen Landsknechte: 21.20 Uhr: Leichte Wiener Musik; Berlin 20 Uhr: Mozart: ,.Die Zauberflöte". Oper iil 2 Auszügen; Leipzig 19.45> Uhr: Synlphonit>konzert; .22 Uhr: Danzulnsiik; Frankfurt 19.30 Uhr: Tmetana: ..Die verlauste Braut", Oper in 'drei Aufzi'lgen; M ü n 6) e n 19 Uhr: Weber: „Freiscl?üv". Oper in drei Auszügen; R o in 21.25) Uihr: Boka>l- und Jnstru lnentall^onzert; P rag: U^-bertragung auS deiil Nationaltheater' in Prag; B e r n 19 lihr: Orchestvalkoiizert; 21 Uhr: Konzert der Militärkapelle. Mittwoch, den 22. September. Wien 20 Uhr: 8i«'onzert des Wiener Synipl'onicorchi.1ters: 1. Mozart: Syinpljv-tiie, (5s-dur, 2. (^rieg: Llla!vierkonzcrt, A-nioll, !^. Delills: In a sunlniergarden (poein), l. Weber: Ouverture ails ,.(5uryanthe", hier-anf leichte Abendinusik; Berlin 20.30 Uhr: 200 Jahre Orcht?stcr, 4. Mend: .Hayldn, 22..'j0 Uhr: TlwWnsik; Leipzig 19.45) Uhr: Is. Uhr: Leo Fall:„Madame Pompadour", Operette iit drei Ausziigen: M ü n-ch e n 20.20 Uhr: M^-jährige Totenfeier Peter .Hebels (Vorlesnitg aus seinen Briefen iind Liedern); 21 Uhr: Lieder mit (^ni-tarrebegseitllng alls sieben Iahrbnnderten; N o nt 21.25) Uhr: Symphonie- nn^d VMl-konzert; Prag 20 Uihr: Orchestralkon^ert nn!.'» (besang, bieraus Rezitationen; 21..^ Uhr: Leichte Musik; Bern 19 Uhr: Orchestralkonzert; 20 Ulhr: Biolintonzert und (!ije-lan-,. -lD- BWersKau b. Deutschland und der Osten. Unser Berliner Mitarbeiter schreibt das: Deutschland bat nach (5leinencean 20 Millioilen (!^inwo'l)' ner zl'viel; (5s Nlüßte für jedes menschliche (5mpsi,lden eilte Selbstverftän'dlichkeit sein, Nlit allen Mitteln dinnach zn trachten, die-lent Bevölikerungsüberschns; nene Lobens-n'.öglich'keitn zn gelten. Unsere georaphlsckie Lage nne anch die Lehren der (beschichte weisen lins bier nach Nußlalt^d als dl>m eiit-.^igen Lall'de, das Dalik seitler schivachen Be-völkeriliig lind seines ilnerincftllchen Boden-reictUnins für die Aufuasime deutscher AuS-' nmllderer iit Betracht kenvint. Einer der her vorral^'ndsten Nnßlalldkemter, der ehenialige baltische l^rof^rnnldbesitzer ntid Kolonisator: Baroit Mante»lssel-Katz'c>mige,l schildert uns in der soeben erschieneneil Flllgschrift: ..Deutschlalld ,lil^ der Osteit" (I. F. Lch-inaiins Berlag, Miuichen SW. Einzel-Preis Ml. 1.—), die Naiseil- nnd Bevöl-ke-rungjverhMnisse Rußlands, das seine i 'ru«»«t AS r«M L?. VeMMZtsZRt (^röße und Macht germanischen DevAlikeB rungswellen verdankte und dessen Nieder« gailg ans das Versigen des nordischen Blu< tes znrückznsühren ist. Rußland kann nach Meinnng des Verfassers nur durch Zustrv-nL deutscher ^iolonisten vor der völligen Man-golisiernttg gerettet lverden. Rußlands Schwäche ist in dieser Beziehung für Deutsch lattd der einzige (l-rfolg des Weltkrieges, denn eS darf sich für uns nicht darum handeln, deutsche Volkskraft in russische Dienste zll stellen, sondertt Sieitlungsland für deutsche Familien zn gewinnben. Eine italienische ^lerin, die dort ailsgostellt hatte, erschien in einem bis auf die Erde reichent»en cremefarberien (Gewand, ungefähr vom Schnitt einer antiken Toga, ntit gelbseideilen Bänloern um di> .^aare und mn den .^als. Die Aermel sind hal'blattg. Das Äostüin wurde ergäilzt ^durchi schwere Bernsteittohrringe und eine lange Bentsteinkette. Die Pariser Mo'deblätter finden, daß diese Twcht vielleicht für ein Kino-t!a5 moderne Le-bcit geeignet sei. a. Die erste Monograpljie ilber den Bttdi-köpf. Der französische Prvsessor Dr. E a iß a-n e s bat eine (^l^schichtSschreibung deS Bulbi koP^eS in der Neuzeit veröfsentlicht, worin er den Bubikopf auf Ninon de LeneliS zu-rültfüihrt, die für eine Reibe von Iaihren den Ninon-Stil, einen Vorläufer unseres Bubikopfes, geschaffen hat. l79l'aebi's'!'et ist. a. Der Bnbitopf als Strafmittel. Eine ln Posen erlassene Klei'derordnurrg im Jahr IV-^t enthielt die Forderung, d^ß es dem ..bürgerlichen Frauenzimmer" nicht mehr freiitehen sollte, ..die ^"»aare fliegen zn lasset!, noch Mäntelchen zu tragen", während' gleichzeitig auch die Venvendung gewisser Kleiderstoffe ilntersagt wui-Ide. Jeder WeiH. lichkeit, 'dle dein Berilwt nicht folgte, ^drohte iltdes eiire gatiz eigenartige Strafe: s^e wut-ide au^s Rathatls zitiert, und dort wnrde ilir sogleich eiit — Btlbifopf geschnitten. Da diese 5.'>aartracht dantnls nicht Mvlde n>ar, gab es viele Trältet?, und so wnrde das Gesetz schießlich wirll'ch st-reng befolgt un-d kein verbotenes Mäntelchen mehr getr-agen« Nachrichten aus Selje '^unlmcc oom Teplewder zvM Aus der Sportwelt LelchtaMleNfikes Meeting in Vtui Der rührige Sportflub „Pwj" veranstaltete vergangenen Sonntag em lokales leichtathletisches Meeting, welches einige recht gute und k>emerkcnsiverte Resultate zeitigte. Insbesondere die Athleten Leutnant Skoko und Murn überraschten die Zuschauer mit hervorragenden Leistungen. Jim K u g e l st o ß e n erzielte Leut nant S k o k o, der sich diesmal in Hochform befand, die erstklassige Leistung von 11.92 Meter; den S P e e r warf er 40.20 Meter. Murn erzielte im D i s k u s w u r f die schöne Leistung von 33.36 Meter. Nachstehend bringen wir die Gesamtresultate: IW-Meter-Borlaltf: 1. Vorlauf: Murn 12; 2. Porlauf: Baumgartner 12.5; 3. Bor lauf: PavSiö 12.4. 4. Semifinale: Murn 12, Pav-Siö 12.1. Finale: Mur n 11.8, Baumgartner 11.9 und und PavSiL 12. kugelstohen: Leutnant S kok o 11.V2, Murn 10.59 und JurkoviL (Gymnasiast) 9.V9 Meter. Weitsprung mit Anlavs: Pav 8 iL 5.13, Murn 5.06 und Fiischer 5.01 Meter. In dieser Disziplin ist Ptuj bekanntlich sehr schwach DiSkuSwersen: Murn 33.36, Skoko 31.82 und JurkoviL 29.02 Meter. Hochsprung: Baumgartner 1.62, Skoto 1.55 und Penteker 1.52 Meter. Allerlei. a. Worin die amerikanische Geschästsfrau dem Manne iiber ist. Die Führerin der a.nle rikanischen GeschäftSdamen, die Ecretärin der Vereinigten Anzeigenklulbs der Welt, Mrs. Stella Bowman, erklärte, 'daß die Frauen sich besonders gut für die Gcschäfts-pNKpaganda eignen. Es gibt Damen in den Vereinigten Sbaaten. die als Reklaimeckiefs 10.000 Dollar im Jahr verdienen. „Der er« stauniliche Erfolg «der Frauen im Deschüsts-loben nach dem Kriege", so meinte sie, „ist wolhl hauptsächlich auf ihre Fähigkeit zuruck-zuiWren, sich mit Einzelheiten« zu boschäfti-gen, während die Männer oft über ihren HWßen Ideen loie Wichtigkeit der scheiirba-rm Kleinigkeiten vergessen. Es bestcht, nach der Mokbaimskunjst" (Teplih-Schönau), kein Gagensatz zwischen Iden (^schlechtorn in der amerikanischen «Geschäftswelt, sondern die Männer evkennen rückhaltslos an, dasz sie in manchen Dingen vvn den Frauen geschlagen werden. a. Moderne Pferdeerziehung. In dem gro ßen englischen Gestüt von Wentworth sind neuevdinigs mo>öerne Methoden für das Training der Pfevde eingeführt, die eine genaue Parallele zu den Grundsätzen der jüngeren Menschenpädagogi'k darstellen. Man ^t von dem ailten Prinzip, da^ loer Wille ideS iungen Pferdes mit Peitsche, Siporn unid ähnlichen Mitteln gebrochen werden mus;, abgenommen, und die Trainer des 6!est>ütS arbeiten jetzt mit individueller Behandlunq und psychologischer Anpassung ^egen'ü'ber jedem einzelnen Tier. Glatina Nadenci Ich lkenn' ein Fleckchen Erde. dort wachst der «beste Wein, Der Nam' ist Luttenberge, Kapellen und Radein. Ich weiß um eine Quelle, Die dort dem Tal ents>pringt. Die Kranken auf der Stelle Genesung wiederbringt. Auch gilbt's!dort Schwesterquellen, An Kolhlensäur reich. Du brauchst sie nur zu wählen. An Güte sind sie gleich. Und willst du Nektar trinken. Den alten Göttern gleich. So laß im Glase blinken Der Erde Güter reich: Den Luttenberger Wein, Die Quellen von Radein In innigen Gemengen Mit hellen Proisitklängen^ 800.Meter.Laus: S t i x (Gymnasiast) 2.23.2, Volner (Gymnasiast) 2.27 und Mar 2.45 Meter. 3000.Meter'Laus: Penteker 10.33.8 und U r s ch i tz (Gymnasiast) 10.33.9. Speerwerfen: Skoko 40.20, PavZiö 29.80 und Murn 23.62 Meter, 4'mal.10V.Meter-Stafsette: l. Staffelte AK. Ptuj: Murn, Baumgartner, Fischer und Samuda 50.l; 2. Staffette der Gymnasiasten 54.0 und 3. Ctaffette TK. Ptuj. Das Resultat dieser Disziplin ist mit Rücksicht auf die schlechten Terrainverhältnisse als gut zu nennen. Bolkswlrtschast : S. K. Jlirija (Ljudljana) kommt nach Maribor! Sonntag, den 26. d. M. wird am Maribor-^SportPlatz ein FrcundschaftS-spie'^ zwischen dem slowenisZien Meister S. K. Jlirija und dem Kreismeister S. V. Rapid zur Austragung gelangen. : S. V. Rapid (Trainingeinteilunz). Mo n tag: Iugend-.^onditionstraining; Dienstag: 1. und Reserve, Konditionstraining; Mittwoch: Jugend. Valltrai» ning; Donnerstag:!. Mannschaft, Balltraining: Freitag: Reserve, Ball-trnining. Zeit des TraknigS täglich um kialb 5 Uhr frül? un'.^ 17 Uhr nachmittags. Vollzähliges Erscheinen wird allen Spielern zur Pflicht ^e,macht. Ein mitteleuropäisches Wirtschaftsparlament Von Anton Birgmayer jun. Maribor, der Mittel-Europäischen Wirtschaststagung. Die Mitteleuropäische WirtschaftstaIUng hat unter den vielen Aufgxiiben, welche sie sich in ihrem Programme zum Aufbaue der mitteleuropäischen Wirtschaft zugelegt hat, auch die ' Frage eines europäischen Wirtschaft s p a r l a m e n t e s aufge-vorfen. Dieses Wirtschaftsparlamcnt könnte selbstverständlich erst dann geschaffen werden, ^ wenn sich einzelne nationale Wirtschaftsgebiete derart aneinander angelehnt haben, ^ daß ein Zusammenarbeiten möglich ist, daß ^ so und soviele gemeinsame wirtschaftliche Berührungspunkte gegeben erscheinen, die eine Lösung durch eine Institution notwendig machen, die die betroffenen Wirtschaftsgebiete vertritt, also auf parlamentarischem Wege. Die Vorbedingung zur Schaffung diefes Parlamentes ist dcher der mehr oder weniger engere Zusammenschlns^ einzelner Staaten zu einem großen WirtsHaft'Mmplex, welcher geeignet wäre, unter gewissen Meist-begi'lnstignnsien auf Zoll- und verkehrspolitischem Gebiete einen erleichterten GiUer-auSbausch zwischen einzelnen Staaten zu ge- Ein riefiger Trachtenfeftzug in Wien Tie Ztadt Wien, die einst so viele große und Prunkvolle Feste sah, nun aber als Hauptstadt eines kleinen, wirtschaftlich schwachen Landes an Bedeutung einbüs^te, hatte jetzt nach jahrzehntelanger Pause wieder einen großen Festtag. Die Fremdenverkehrskom-mission der Bundesländer Wien und Nieder-österreich veranstaltete am 12. Ceptenlber aus Anlaß der Herbstniesse einen großen Fcst-sonntag, dessen .Höhepunkt ein riesiger Trachte nfe st zug bildete, in den, alle Bundesländer vertreten waren: Wiener Fiaker und niederösterreichische Erqiteivagen, Zteiernmrker mit ihren landeSiiblich^'n Zie-genwägelchen, jiärntner?llmbctrieb mit festlich geschmückten tiiihen, Burgenländer mit einen: Reiterbanderium in der malerischen Csikostracht und Tiroler, von der Zuschauermenge — die auf 200.000 Menschen geschätzt wnrde — besonders begri'ißt aus Sympathie für dieses durch den Friedensvertrag so arg zerrissene Bundesland. Tiroler Kapelle mit ihren charakteristischen breiten Cchlapphtiten. Burgenländer Trachten, die an ungarische erinnern. (Das Burgenland gehörte bis zum Friedensverträge, obwohl von Deutschen ltewohnt, zu Ungarn.) währen; anderseits auch das Geld- un^ Kreditwesen zu starken und zu reorganisieren. Als Borläufer eines Zusammenschlusses, zwecks reibungslosem und ökonomischerem Güteraustausches zwischen den einzelnen Staaten, sind schon die verschiedenen Handelsverträge, welche diesem oder jenem Sbaate Meistibegünstigungen gewahren, zv bezeichnen. Tie Meistbegünstigungen Mss.:n soweit gedeihen, daß zwischen zwei oder mchreren staatlichen Wirtschaften fiir verschiedene Waren, wenn nicht für den Großteil, sämtliche Austanschbtschränkungen aufgehoben werden, die Manipulation der (Än-und Ausfuhr derart gehandhabt wird, daß es kaum merklich spin wird, daß die Ware aus einem anlkeren WirbsckMsgebiete stammt. Jedenfalls mÄßte der Güteraustausck? im Rahmen der minimalsten Zollsätze möglich gemacht werden. Die Idee des wirtschaftlichen Zusainmen-schlusses ist nicht neu und datiert schon au^Z der Zeit vor dem Weltkriege. Jedenfalls war aber die wirtschaistliche Notwendigkeit eineZ Zusammenschlusses nicht dermaßen begrüntet. wie sie z. B. heute fft, weil doch vor dem Kriege nur größere Wirtschaftsgebiete be» standen, in welchen sich durch Jahrzente Industrie, Gewerbe und .Handel, das Finanzwesen u. s. w., dein Beioarf entsprechend, entwickelte. Durch den Friedensvertrag wurden jedoch große Wirtschaftsgebiete (siehe die österr.-ung. Monarchie) zertrümmert, wodurch kleine nationale Wirtschaften entstanden, welche aber doch die M"t)ängigkeit von einander nicht leugnen kö-nnen. Wenn auch teilweise in 'üen einzelnen Staaten die Ab^ hängigkeit durch Jndusttiegründungen oder durch Hebung der Landwirtschaft wettgemacht wird, so bleiben dennoch stets wichtige wirtschaftliche Berijhrungspunlie, welche nicht ignoriert werden dürfen, ohne dem einen oder dem anderen Wirtschaftsgebiete zu schaden un^ wirtschaftliche Krisen zu verursachen. Die heutige witteleuro^ische Wirtschaftskrise ilst ein Produkt dieser swatlichen. wirtschaftlichen Gmanzipation und deZ blühenden Protektionismus. Nun wäre die Frage ailfzuwerfen, ob ein wirtfchc-^ft'Iicher Zusammenschluß lnohrerer Staaten ohne eine politische Verwundung möglich ist? Diose Frage zu beantworten, sinde ich nicht als besonders schwer und gehe von folgender Erivägung mis: Dvln nnrt-schaftlichen Zusammenschluß liegt das Bedürfnis der Besserung auf wirtschaftlichen Gebiete zugrunloe und ist das Bedürfnis hier wie dort. Die Bevölkerung der in Frage kommenden Wii7tschaftsgebiete sehnt sich nach Verbesserung ilirer Lebenslage, welc^^e dnrcl? die SchMlng eines großen Wirtsc!,aftskom-plexes gegeben ersck)eint. Wenn nur die Frage einer gemeinsamen Wahrung auf der Ba« sis der Gleichwertigkeit hinzukow nt, so sinl> für joden primitiven Denker einleuchtend«^ B?r'be^t'ingun^en vorhanden, welch2 einen! Widerstand seitens der erwerbenden, iirodu-.verenden, wie auch konsumierenden >1 lassen kaum zu erivarten lassen. Der ^lgr.'' i''r wird' sich freuen, seine Produkte ohne Sck'wieria-keiten den: Industriege!inete ve'kanien ^>l können, wMrend sich der ^^Industriearbeiter bedeutend billiaer seine Nahrung-innttel beschaffen wird können, wodurch er in d-e La« ge kommt, mit billigerem Lobn ansznkoni« men, w-as wieder auf die Ind'v'trieer^en.'»-nisse verbilligend wirken muß nnd dieses kommt wieder dem Geahmten, dein Bauern zugute. Der durchlausende ^i.'?rkehr ans (5i-senb-^bn, und Wasserstraßen, die aen,einsame Vost und der Telearapb. der Weafall deS Passes u. s. f. sind alles überzeugende Mo-nwnte. ^velche bei der Erwägung des Für und Wider sür einen wirtschaftlichen Zusammenschluß sprechen. Welchen Zweck hätte nun das mitteleni iz«« päische Wirtsor''-cri-ae Konstitllierung desselben zur Prnfnn^ der Möglichkeit eines Zusammenschlusses i't ge-ra^t'e so notwendig, als dessen spatere Funktion zum A,»sbau der mitteleurop^äischen Wirtschaft, aber vom Standpunkt des schvn geschaffenen, neuen, großen Wirtscivaftsge-bietes. bei Beibehaltung der staatlichen Souveränität. Wenn sich daher alle V)l?er5lmd-staaten dazu entschließen würden. Studien-kl^mmiisimen. bestehend au? Wirtschaftsp-oli-tikern ihres Staates, einzivsetzen, welche wic-'^er i'lire Erperten in das mittel<"'ri>päische Wirtschaftsparlament senden, so wÄrde daS «Ks Pumme? 8lS ?om ??. ^TeMmver I!)?S Resuldat der wirtschirt-schaftseiniheit, ergeben. Welchen Namen dann dieses Wlrtschaftsge. btlide bekmmnt, ob es ^llunion" odn „Europäischer Wirtschafts^n^" genannt werden würde, ist einerlei, denn feststehend ist es, dab es fricher oder später zu einer wirtschaftlichen Annäherung sämtlicher mitteleuropäischer Staaten tonnnen muß, wollte mau einer wirtschaftlichen Kadastrophe ausweichen, welches di^es wirtschaftliche Tahin/stchen unbedingt hevaufbefchtvört. Ach verweise gleichzeitig auf die Selbschil-fe der Grvßunterne^unHen DeutichlaudS, Frankreichs und Englands wie auch '^elsti-ens, welche gerade jetzt Verhandlungen zur gemeinsamen Beherrschung des W.'ltMarktes führen; das wirtschaftliche Moment steht ü-ber dem Mlikerh-aß, und zwingt zur Zusammenarbeit. Die Frage der Errichtung des mittt-Icu- rlvpüifchen Wirtschaftsparlamentes ist dah^'r ewe ^wgen'oe, eine Notwendi^ikeit v^n nicht zu beschreibender Bedeutung, gleichzeitig alS Grundstein zum Auf^bau einer der europäischen Kultur entsprechenden WirtschcptSgc-meinschoift, wie auch zur Erlangung eines dauernden, gemeinsamen, wirtschaf?^lichen Emporfttobens der Völker Europas. Hebung unserer Wirtschaft Im Elaborat des HandelsministerS Doktor K r a j a e sind folgende Maßnahmen zur Stabilisierung und Hebung der jugoslawischen Wirtschaift vorgesehen: Beseitigung der Disparität zwischen Dinarkrirs und innl^rt^r Kfauf kraft des Dinars. 2. Organisation der Kredit- und E^Portniöl^lichleiten 3. Begünstigung des Exports von Fv'rr^gfabrikaten, hin-gegkin Erschwerulcq k?r Ausfuhr von Rohmaterialien und Halb'abritatel». 4. Erschließung neuer Absatzmärk:?, 5, Erleichterung lm Transitverkehr, li. ^l'^dium dei Einklvs ses fremder Monopols und ZkiartcllZ auf die jugoslawische Wirtschaft, 7. Audbau der Ädriahäfen, 8. Abscha'fung asler Cteucrta-ilen, die die Ware 'oert'^nern, Eli-kirifizie-rur.g der Bahie.l Witz und Kumor. Pech. Meier: „So ein Pech wie ,lestern habe ich schon lange nicht mehr gehabt, sitze ich gerade auf dem neuen Hut von Fräulein Visa." — Müller: „Du wirst dich d^ch sofort bei ihr entschuldigt haben?" Neicr: ,.Eben nicht, mein erstes war, die verdamm« te Hutnadel aus meiner Schattenseite heraus-zuziehei,." .Schlagfertig. Beim HauZball des Komlner-zienrates Mayer hat die Frau K^'.itme::zie.'t-rat naucens Relbekta einen S?kt-Pavillon aufgestellt, in wel6)em sie Sekt kredenzt. Da tritt ein Herr zu ihr, trinkt ein cylaZ mit den W-oren: „Profit Earah, auf Ihr '^!!ohll^ wl>rauf die Frau Kl'n.merzienrat anlwor-let: „Pardon, mein Herr, nicht Zir lh, lXe-bckka war es, welche oie Kamele getränt:." Die vschamige. Landstreicherin zum P^Ii» zisten:: „Da konrmt ein bekannter d.'- Weges — was wird der denken, l>'iß .?«? mich an der.('»andkette führen — woll'n Sie mir nichl, bis er vorbei ist, den Ac.n ^eben?" Nachtdienst. Um drei Uhr nachts wird der Apotheker aus dem Lchlaf geweckt. mischte fi'ir Heller Brusttee." — „Da hätten Sie doch auch morgen kriih kommen können!" — „Sie haben eigentlich recht. Zko-mme ich morgen früh". (Die Buhne.) Kindermund. Klein Elschen: „Mama, wer hat denn 'die kleinen Mücken geschaffen?" Mutter: „Der liebe Gott, mein Kind." Klein Elschen: „Uch, mag das aber eine pimplige Arbeit geivesen sein." (Reclams Universum.) II >>>>1.1 Ulli»! III» >>>>>1.^1^ 24» 5ves>ilVMM!v?VU1UVM Geschmackvole Photos-Karten verfertigt billigst M. Japelj, Photo-Atelier, Aleksandrova ce-sta 2ü. Trgovski dom. 8lX)Z IspsÄenr-^rdsitiil Verden billigst und rasch auS-aeführt bei E. 8?lenla. Marios 10. octobra ul. b. 2710 Sta«ptglie» E. 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