Nr.48. Montag, '.März 1909. ________!W. Jahrgang. MbllcherMMum Plä!»!»!cr<,iaß!' Nl, 20. <3pischs!m,d.„ drr «isdnlnu,, vo» « l„e ,l> Ut,l l,is zu 4 Zrilr» s>0 li, nriistrrc prr Hrüe ,2 l,; bei östcrrn Wedl'iholüün"! pr,' Zsile 8 l>. V vl'r!»il vom 26. Fe> l^ bruar 19<>9 lNr. 46) wurde die Weiterverbreitnng folgender Preßerzengnisse verboten: Nr. 8 «Uonolli» vom 20. Februar 1909. Nr. 20 «Vl>1u6 I.i8t)"> vom >7. Oktober 1908 ^Newyor!). Nr, 7 «Kml« 1'rnu^» vom 19. Februar 1909, Nr. 1 rette 2 «I'c>zm!iu,vi» vom 6. rette 20, Februar 1!K)9. Nr. x «össkf VM,>!>uvHl«a» vom 20. Februar 1909, Nr. 5 «I^ «Mli-o»Ini I,i»t)"» vom 1«. Febrnar 1909. Nr. 6 «Nli.til?6 ^vndncl^» vom 17. Feliruar 19(19. Nr.-l2 .Voollav. vom 1«. Februar 1909. Nr 49 «?rä,vc> I.idu. voiu 1«. Februar 1909. Nr. 49 «du,»» vom 18, Februar 1909. Nr. 10 «IMä,rmek.! I,i»!y. vom 17. Februar 1909, Nr. W «öloburgischeu Hause verwandten und dem König Ferdinand besonders nahestehenden Mitgliedes des Zarenhauses uach Petersburg gekommen war. War deshalb eine besonders rücksichtsvolle Behandlung des derzeit in einer Ausnahmsstellung befindlichen Souveräns seitens des russischen Hofes geboten, fo bestrebte man sich doch in korrekter Weise, jeden amtlichen Schritt zu vermeiden, der zu einer falschen Auslegung hätte führen können. Die aus Höflichkeit und Zuvorkommenheit bewiesenen zeremoniellen Aufmerksamkeiten haben an der staatsrechtlichen Stellung des Bönigs Ferdinand Rußland uud Europa gegenüber fundamental nichts geändert und bedeuten kein Präjudiz sür Nnßland. Es muß hiebei in anerkennender Weise festgestellt werden, daß auch König Ferdinand seinerseits mit sicherem Takt zur Überwindung der Schwierigkeiten, die sich aus der heiklen Situation ergaben, beigetragen hat. Aus Sosia wird geschrieben: Die hiesigen diplomatischen Vertretungen haben der bulgarischen Negieruug mitgeteilt, daß ihnen keinerlei Weisungen zugekommen sind, welche eine Änderung des bisherigen Gesichtspunktes der Großmächte in der Frage der Anerkennung des Königreiches Bulga-rien andeuten würden. Der englische Vertreter hat der bulgarischen Negierung außerdem erklärt, daß selne Negierung zur Anerkennung erst nach der Ordnuug aller türkisch-bulgarischen Differenzen rttid nach vorheriger Allerkennung des Königreiches seitens der Türkei ihre Zustimmung geben könnte. Seitens Deutschlands und Österreich-Ungarns wurden in den letzten Tagen neuerliche Schritte zur Beschleunigung der Frage der Entschädigung der orientalischen Eisenbahnen unternommeu, von deren vorheriger Lösung die Anerkennungssrage abhängig gemacht worden ist. In den diplomatischen Kreisen Sofias teilt man die Ansicht, daß die Türkei zur Beschleunigung einer Verständigung wieder den Weg der direkten Verhandlung mit Bulgarien wäh-leu dürfte, und daß Bulgarien nicht abgeneigt sein werde, hiezu die Hand zu bieten.__________ Die Griechen in Mazedonien. Ill Athen neffen fortgesetzt Berichte au5 Mazedonien ein, in welchen die Lage der Griechen in diesem Gebiete als sehr mißlich dargestellt wird. Es wird hervorgehobeil, daß sich zu den Ausbrüchen des Hasses der anderen Volksstämme nun auch einr feindselige Haltung der dem Einflüsse der imigtür-kischen Komitees zugänglichen Behörden und Ve-völkerungskreise geselle. Auf jungtürlischer Seite hege man gegen die Griechen den Verdacht nationaler Machenschaften. Infolgedessen komme es oft zu Hausdurchsuchungeil in griechischen Ortschaften durch türkische Toldaien nach Waffen und Munition. Während die Mohammedaner vom jungtürki-schcn Komitee reichlich mit Waffen versehen würden, werden Griechen zur Polizei gebracht, wenn sie nur iiii Besitze eiueS Revolvers betroffen werden. Außerdem sei man jungtürkischerseits bemüht, die griechische Geschäftswelt zu schädigen, indem man den Mohammedanern unter Androhung empfindlicher Ahnduug verbiete, bei griechischeil Geschäftsleuten zu kaufeil. Man trachte auch zu verhindern, daß türkische Grundherren ihre Güter an Griechen verpachten. Das griechische Konsulat in Serres werde scharf überwacht und es werde nicht geduldet, daß Griechen, die keine griechischen Staatsangehörigen smd, mit dem Konsulat verkehren. Politische Ueberllcht. Lnibach, 27. Fedi'imr, Die KaiscrlllMlövc! finden im Herbste zwischen Wien und Lcitmerih statt. Größere Truppenübungen werden außerdem noch im .''. und 1 l. Korps abgehalten. Das „Fremdenblail" erinnert anläßlich der bevorstehenden Wicdereinbcrufimli des Neichsrats die Parteien daran, daß alle Verhältnisse, die äußeren sowohl, wie die inneren wirtschaftlichen, eindringlich zur Sammlung unserer Kräfte mahnen. Aucy die Rücksicht auf das Parlament müsse für sie bestimmend sein. Unheilbares Siechtum wäre zweifel- Feuilleton. Die Brosche. Von I.-vd. W<. delt die Stellungnahme des Regenten und feiner Ratgeber gegenüber den wichtigsten politischen Fragen. Es wird darin betont, daß der kürzlich eingetretene Wechsel im Ministerium eine rein Persönliche Angelegenheit sei und keinen Wechsel in der inneren oder äußeren Regierungspolitit bedeute. Ter Brief stellt weiters die ernstliche Durchführung von Reformen in Aussicht. Was den Opiumkunsum anbetreffe, der für Ehina eine Schande sei, so könnte er unter Mitwirkung der Unionsstaatcn ausgerottet werden. — Bezüglich der Mandschurei weist der Brief auf das japanisch-amerikanische Übereinkommen hin, Ehina in der Verwaltung dieses Gebietes zu unterstützen, und drückt die Hoffnung aus, bei dieser Aufgabe von Amerika unterstützt zu werden. Gute Beziehungen zwischen Ehina und Japan seien voll höchster Bedeutung für die Regierung. Ticsc anerkenne die Hindernisse, die sich der Räumung Koreas durch Japan entgegenstellen, sei aber überzeugt, daß Japan schließlich seine feste Stellung sowohl in Ehina wie in Korea aufgeben werde. TlMöncmglciteu. sNeim Frisiere» verbrannt.) Aus Paris wird berichtet: Die bekannte Schauspielerin Irene Mnza, die von ihrer Tätigkeit am TlMlre Fran^ais den Pa> iisern in der besten Erinnerung ist, ließ sich in der Flüche ihrer Wohnung frisieren. Ter Friseur wnsch ihr gcrade die Haare mit einer Haarwasserin isthmu-i,, die sehr alkoholhaltig war, als einige Tropfen anf de» nebenliegenden Herd spritzten und sofort ^euer singen. Im Angenblicke stand das Haar Irene Muzas nnd ihr Fvisiermanlel in flammen. Der Friseur wollte das Feuer ersticken, erlitt jedoch dabei selbst schwere Vrand» wunden. Anf die Schmerzensrnse der Unglücklichen eilten Nachbarn herbei, denen es schließlich gelang, die flammen zu löschen. Tie Schauspielerin war jedoch so schwer verbrannt, daß sie in hoffnnngslosem Znslande nach dem Hospitale gebracht werden »ochle. Auch die Brandwunden des Friseurs sind so schwer, das; an sei» nein Aufkommen gezweifelt wird. — lDer Ahncnknltus des Bürgermeisters von Honolulu.) Josef V. ^ern, der nenerwählle Äiirger-meiste,!' von Honolnln, ein lanalischer Mischling, dessen Großvater, ''in Weißer deutscher Ablnnfl, eine ein» geborene Prinzessin geheiratet hatte, macht in besonders abfallender Weise von der allen Stainmessitle tt.c-° bianch, Knochenresle verstorbener Ahnen an seiner Pei' soil zu tragen. Nach den Volksgepfloqenheiten gilt es als ein Beweis besonderer Pietät, wenn die Hintevblie-benen die (Gerippe der teueren .Heimgegangenen füv per-sönliche Zwe.te ai'sni'chen, denn, so saqen sich die ^eule, wenn man vom Vater oder Großvater etwa Vegabnng oder Landbesitz erbt nnd persönlich verwertet, warm» nicht anch ihre irdischen Überreste, Zähne, Haare, Knö-chel, Nebeine? Ter ehrenwerte Stadtregent von Hon» luln erfreut sich des Besitzes einer Familiengruft in einer geräumigen Höhle in den Vergen, die mit den webeinen der königlichen Ahnen seines Hanfes gefüllt ist. Als vor Jahren Josef Ferns Vater, ein angesehenem Pflanzer, in dunkler Nacht von seinen Kindern hier bestaltet wurde, eignete sich der künftige Nür^ermeistel' bei dieser (Gelegenheit die herrlich erhaltenen Zähne sei» ner lAroßmutlev nnd verschiedene Knochenteile des Ur» großvalerS lind der Urgroßmutter an. Au Stelle der rnilorenen eigenen Anqenzähne des Mundes lief; er sich später oun einem geschickten ameritanischen Zahn-cnzte die Prachtexemplare der Orußmutter einsehen, die seither in blendender Weiße hinter dem schwarzen Schnnrrbcn'le des Bürgermeisters sichtbar werden. Die Manscheltenknöpfe, die Knöpfe an seiner Weste und an dem schneeweißen Tropeuanznge sind ans den Nrust» lnochen seines Urgroßvaters geschnitzt, und an der schweren goideneu Uhrkelle hängt als Verlocke ei» poliertes herzförmiges Amulett, das ans der Kniescheibe der Urgroßmutter, der königlichen Prinzessin gefertigt isl. Tie tanalischen Mitbürger neiden dem Äürqermei. ster den Vesitz der so reichlich ansgeslatteten Familien» gnlft, aus der er zum Schmucke seiner werten Per» sönlichteit nach Belieben Rohstoffe zur Herstellung sol» cher Artikel schöpfen kann. — sVi» Vettlcrplai) zu verkaufen.) In einem Pa-riser Annoneenblat! erschien dieserta^e ei» Inserat, dessen Inhalt recht furios ist. Tie Ännonee Hal so!» genden Wortlanl: „Wegen Übersiedlung anfs Land gibt ein Einbeiniger seinen guteil Platz im Quartier de l'Etoile auf. Arbeitsstunden voll 2 bis 7 Uhr, tägliche Einnahme 12 bis 15 Franten. Viele Spaziergänger, Kinder und Fremde. Geeignet sür jeden Krüppel. Unter ,dringlich' usw." Pariser Nlälter, die der Sache nach» fingen, sonnten denn auch wivllich konstatieren, daß es sich bei diesem Annonce n», den „Swmmplatz" eines ein» beinigen Bettlers Handell, der des Gvoßsladlgelriebes müde ist ll»d sich aufs Land zurückziehen will, um dort seine Ersparnisse in Ruhe zu verzehren. Der gute Mann erhielt anch eine große Anzahl von Offerten, in denen sich Krüppel jeden Kalibers, sogar solche ohne Arme »!>d Äeine, um den lukrativen Vettelposten be» werben und bereit erklären, eine ganz hübsche Kauf» snmme für ihu zu bezahle». — Moderner Herreuschmuck.) Einige siegeln über den Schmuck, den gegenwärtig die Mode dem stärkeren Geschlecht erlaubt, stellt der „Er, de Paris" ans- Das Armband ist bei Herreu, die etwas aus sich halte», streng verpönt. Das Tragen eines Armbandes mit Uhr erscheint als Gipfel des Ungeschmacks. Die männliche Hand darf nur Niuge am letzten und vorletzten Finger der rechten Hand tiagen- die linke Hand bleibt völlig ringlos; eine Ausnahme bilden Verlobte, die das Zei-chen ihres künftigen Glückes weiter an der linken Hand tragen müsse». Von höchster Einsachheil sind die Kva» watlennadeln! am schicksten ist eine einfache, in Platin gefaßte Gemme, ein Diamaut oder eine Perle. Die Krawatlennad,.'! wird in einen lose gebundenen Schiffer» knoten qesteclt, n. zw. nicht oben nahe dem Krage», so»» dern ziemlich lief nnten. Die Perle triumphiert auch als Garnitur des Oberhemdes; sie muß dafür nicht zu groß nnd matlschimmerud gewählt werden. Die schwarzen Perlen sind, was man auch zu ihrem Lobe sagen möcie, nicht recht gefällig nnd passend zn der fleckenlosen Weiße der Hemdenbrust. Die flache Mcmscheltensorin hat uns Knöpfe in Kettenfoi'm gebracht; nun werde» wieder sest> zusammenhängende symmetrische Knöpfe gelragen. „475 Mark." „Ich will ihn schon mitnehmen. Tie Rechnung schicken Sie bitte an Papa." „Es tut mir leid, mein Herr. Tas darf ich nicht." Tie verschwundene Brosche hatte sie mißtrauisch gemacht. „Vittc sehr!" sagte hierauf der Käufer, „dann fendcn Sie beides zu." Er lüftete den Hut und ging. Schon wollte sie ihn zurückrufen und ihm das Schmuckstück mitgeben; doch e^ war ihr, als hielte sie etwas zurück. Wenige Minuten nachher trat der Geschäftsführer ein und fand die Verkäuferin dabei, alle Glasschränke zu durchsuchen. „Was machen Sie denn da, Fräulein Stein?" frug er erstaunt. Da erzählte sie ihu, von der verschwundenen Brosche und von dein Kaufe des jungen Ehrenfcld; auch daß sie letzteren in Verdacht gehabt, der Dieb zu sein, verschwieg sie nicht. „Warum haben Sie ihn denn nicht festgehalten oder mich gerufen?" rief er ernst aus. „Tas war ein Schwindler, das ist doch klar." Er ging ans Telephon und klingelte den Justiz-rat an. Ter wußte natürlich von nichts, hatte auch vorher nicht angerufen. „Ta haben wir's! Ich kann Ihnen nicht helfen, wenn die Brosche nicht zurückkommt, müssen Sie die Hälfte des Wertes zahlen. Ich verstehe Sie al-er auch nicht! Er lief Ihnen doch wieder in die Hände! Und da Sie es doch gesehen hatten, daß er die Brosche nahm — solche Dummheit!" (Schluß folgt.) Die junge Exzellenz. Roman von «eorg Hartwig. o!e,!,> Tic junge Frau im Ncbengemach, welche vor dcm Stehspicgel ihr Goldhaar tiefer in die Stirn ordnete, ließ Plötzlich die Hand sinken. Sie horchte auf. Ter Name, welchen ihr Gatte soeben genannt und den sie aus ihrer Gehörweile verbannt, jagte eine Stichflamme über ihr Antlitz. Oder war's die Überraschung, von einem Briefwechsel zu hören, darüber nie ein Wort verlautet war? „Wie hätte an dessen kommen gedacht werden können!" sagte Helene, ruhig aufschauend. „Ganz abgesehen davon, daß seine Ärzte ihm niemals die Erlaubnis gegeben haben würden, sich neuen Aufregungen auszusetzen, würde ich ihm dringend abgeraten haben." „War er leidend?" sagte der Freiherr gleichgültig. „Ein typhöses Fieber hatte ihn nahe an den Rand des Grabes geführt," sagte Helene langsam. „Er war aufgegeben. Rückfälle erschwerten die Besserung unaufhörlich. Schon damals, als ich ihn zuletzt in Konstanz fah und sprach —" Die junge Frau öffnete vor Überraschung weit ihre Augen. Zorn lohte in ihnen, leidenschaftliche Ungeduld. Wie kam Helene dazu, mit diesem Manne, den sic Eva nicht einmal nennen hören wollte, Zusammenkünfte zu halten? Zwiesprache nach Belieben? Nnd worüber? — Und ihr Gatte saß dieser Tatsache gclasfen gegenüber? Ohne ein Merkmal inneren Verdrusses? „Bemerktest du bereits Anzeichen, willst du sagen?" fragte der Freiherr, seinen frisch gekräuselten Backenbart streichelnd. „Teutlich!" fuhr Helene, ihren Vater mit Peinlichem Gefühl betrachtend, fort. „Seine Stimmung war überreizt, schwankend. Ich fühlte, daß er am Rande einer Katastrophe stand. - Richard Wech-ting hat semen Bruder zu innig geliebt, um dessen gewaltsames Ende verwinden zu können." „Na, da muß nun seder sehen, wie er fertig wird", sagte Herr von Lücken, ziemlich gelangweilt von Tingcn, die ihm bekannt waren. — „Was nun das letztere Ereignis anbelangt, so wäre, da die Leiche nach Großminten geschafft werden muß, die Anwefenhei-i eines Familiengliedes bei der Überführung erwünscht. Ich habe weder Zeit noch moralische Verpflichtung dazu. Von Koleman ist nichts zu beanspruchen; bleibt Richard Nechting. Seine Sache wär's, sich damit zu befassen." Die junge Frau glaubte, ihr Herz stocken zu fühlen. War denn wirklich von dein Manne die Rede, welcher dieselben Rechte angestrebt hatte wie ihr Gatte? „Der Anstaltsarzt teilte mir mit, Richard Wechting sei für die unbestimmte Zeit voll Mona-ten nach dein Süden geschickt worden. Sein augenblicklicher Aufenthalt dürfte schwer zu ermitteln sein. — Und dann", fügte sie lebhafter hinzu, „wer wollte ihm die Anstrengung der Reise zumuten? ^l^ nicht!" „Nun, dann werden wir einen Bevollmächtigten senden, der die Angelegenheit erledigt. — Wol' len mal abrechnen. Übermorgen einen Tag darauf, kann die Beisetzung erfolgen. Wechling ist l"'brl-gens jetzt ein reicher Mann, soll abgehen und ln gesunder Gegend ankaufen." „Das Beste wär's vielleicht", sagte Helene sm-nend. (Fortsetzung folgt.) Laibachcr Zeitung Nr. 4tt. 415_____________________________ __________ 1. März 1W9. — ^Dic Hochzeit ciucr Milliardäreltochter.j In Newyork hat a»l ^aschingsdieilSlag die Tochter vo» Hetty Green, der reichsten ^ra» der Welt, geheiratet. Über die Hochzeit ivird in londoner Blättern aiisführ» lich berichtet, denn sie war in mehr als einer Beziehung bemerkenswert. Tag und Stunde sollten geheimgehalten werden. Die ^olge davoil war, daß sich ein ganzes Heer vo» Berichterstattern iil der Nähe des unscheinbareu Hauses in Hobole», wo die Familie Greeil ivoh»t, ein» quartierte. Es wnrdeu Tag und Nacht Posten aus» gestellt, su daß die Greens endlich einsahen, daß es lein Entrinnen gab, und am Dienstag in aller ^rüh fuhr endlich die Hochzeitskutsche ganz frei uud offen vor dem Greensehe» Hanse vor. Frl. Sylvia Green, im bräutlichen Kleide, kam die Treppe herab; hinter ihr drängte die energische Mama. Der Schlag flog zu uud im Galopp eilteil die Pferde davon. Nur der Klitscher und Mama Green wußten wohin. So hoffte sie den wachsamen Reportern zu entgehen, die sie unvorbereitet glaubte. Aber im N» hatten diese drei Milchwagen requiriert, nnd nun ging's wie die tolle Jagd hinter dem Hochzeitswageu her. Arbeiter, die an ihr Werk gingen, glanblen, es handle sich um die Verfolgung eines Verbrechers, nnd von allen Seiten kamen Leute herbeigelaufen und schrien: „Haltet den Dieb!" Die Polizei wollte die Milchwagen aufhalten. Als die Repor» ler den Vlauröcke» aber zuriefen, sie führen zu einer Hochzeit bei Hetty Green, lachten diefe und gingen ihres Weges. Die Greens erreichten aber doch znerst den Bahnhof, wo ein Separatzug bereitstand, der sie nach Morristown führte. Dort konnte endlich in aller Rnhe die .Hochzeit gefeiert werden, ^rl. Sylvia ist 3l, Jahre all. Ihr Galle ist gleichfalls vielfacher Millionär und 65 Jahre alt. Er soll seil zehn Jahren um Fräulein Sylvia geworben haben. LolaI- und Provinzial-Nachrichten. Beschreibung der Denkwürdigkeiten in Ncnmarktl aus der französischen Zeit von Jakob Peharc. (Fortsetzung,) Im Anfange war die Grenze über Loibl mir von einigen Grenzwächtern besetzt. Als aber Napoleon die Kontinenlal-Grenzsperre l8l>9 proklamiert hatte, wnr» den auch die Hanplmautämler nnd starke militärische Mannschaft errichtet, Znm ersten Hanpleinnehmer nnd zugleich Maire wnrde Herr Daniel v. Jabornik, znm Adjunkten aber Herr Ignaz Zemme gewählt. Trotzdem wurde der Schmuggel sehr stark getrieben. Da der Schleichh.indel nicht über Loib! betrieben werden tonnte, erfand man einen Seitenweg über Zeleniea,- ans wel» ehe», die Waren ans tarnten bis nach Vigaim geschmuggelt wnrden. — Allein dieser Seilenweg wurde auch besetzt. Hier schössen die Grenzwächler den Schmuggler Ignaz Peharz von Lom, eineil robusten Menschen, wel» eher ans deren Geheiß nichl stehen bleiben wollle, niller St. Lueia-" tot nieder. Der Handel und Wandel war sehr lebhaft. Ohne Ausnahme fand jede Ware rafcheu Absatz, denn damals kursierten unr Vankozelte! lind Kupfergeld in W. W.; der Kurs derselben war mil dem Neginne des Jahres ,!80l datiert. Die wenigsten Untertanen lränmten voll einem Bankrott in Österreich. — Indem der Verdienst gnl war, trank man anch mehr „Berxanka", welcher Wein durch seine vorzügliche Qua» lilät im größteil Ansehen bei den Neumarktlern stand. Es geschah am Lo»,,'r Kirchweihsesle,''' daß das Wirts-Hans des Herrn ??ranz Mally, der dasselbe von der ..Gabrielka", die nach Klagensurt geheiratet hat, in Pacht genommen hatte, am Abende des erwähnten Tages ungewöhnlich voll war. Die Gäste sprachen dem Weine tapfer zn. Gegen Il> Uhr entstand ein große l' Lärm. Im Vorhnuse lag der Mant-Sergeant Jan töd» lieh erstochen darnieder. — Ein heftiger Wortwechsel entstand bei einen, Tische zwischen dem berauschten Paul Schlegel lvulgo Pajs) »nd seinem Nebenmanne, Der erste zog sein Messer l.er war Fleischhauer) hervor nnd streifte den Schenke! des Gegners nnler dem bische. Alle Gaste beschiildigten den Schlegel der geschehenen Mordtat. Augenblicklich ist er festgenommen worden, nm so mehr, da der Ermordete ein „Stoetfranzose" war. Am daransfolgenden Morgen führte man den vermein-ten Mörder in die Tolenkammer znr Anschannng der deiche. Noch an demselben Tage wnrde Schlegel nacy Laibach transportiert und dem Gerichte übergeben. Alle damals im Gasthanse anwesenden Gäste samt dem Pächter mnßlen sich anf eigene dosten nach Laioaeh zum Verhöre begeben. Schlegel betenerle immerfort, daß er diese rnchlose Tat nichl ansgeübt habe, sondern daran ganz unschuldig sei. Nein Zeuge konnte „schuldig" erwidern. Zuletzt verurteilte ihu der Gerichlshof zu,n Tode. — Als der wirkliche Mörder dieses Todesurteil vernahm, schrieb er aus Gewisseusbisse aus seinem Zu» flnchlsorte in Kärnten an das Kriminalgericht in Lai» bach den ganzen Caehverhall nild teilte »lit, daß er der Täter sei, und beteuerte, daß der zum Tode verurteilte Schlegel unschuldig sei. Der Täler war ans Bischof. - Zelenica heißt der Gebirgszug zwischen SW! nnd Loiblpaß. 2" St. Lxcia liegt n» der Straße Neumarktl» Vigann. "' Lom liegt östlich von Neunlarktl; das Kirchweih» fest hier lvird am ziveiten Sonntag im Oktober began» geil. lack gebürtig und bei der Maulwachmannschast neben dem Ernlordeteil angestellt. Aus persönlicher Rache be° giug er die Vtordtat ünd eilte sodann über die Grenze. In'jener Zeit bestand noch kein Vertrag zwischen Öfter-reich nnd Frankreich, solche Individuell gegenseitig ans-znliefern. Daher konnte jeder Täler leicht ei» Asyl finden. Schlegel war wieder anf freien Fuß gestellt worden, allein' er lau, nicht mehr nach Neumarltl znrücl. Man »lllß den französischen Sicherheilsgesetzen das Lob gebeil, welche das Personen» und Eigentumsrecht vorzüglich geschützt haben. Tenu täglich wechselten zwei berittene Gendarmeil die Straße zwischen Kraiuburg n»d Nenmarktl anf nnd ab. Arbeitsscheue und Vaga-blinden, wie anch Diebe waren so eingeschüchtert, daß man weit nnd breit, ja gar selten hörte, an einsamen und entlegenen Orten, von einem Diebstahle oder Ein-brnche, und wenn eine solche Tatsache, sei sie wo immer verübt wordeil, rubar geworden ist, wurde anch der Täter bald in die Hände der Justiz eiugeliesert. Die direkten Steuern wareil nichts höher als unter der österreichischen Negierung, die Bezirke Neumarltl, Radmannsdorf und Kroiia» hallen nur einen eiuzigeil Steuereinnehmer. Dieser war ein gewisser N. Hahm, Gutsbeswer in Nodain," cm großer, hagerer Mann. Manchesmal ka», er Hieher zur Einhebung der Steuern franken genannt), größtenteils aber mußte man die-selbe» nach Rodai» in das Hans tragen. Ende Oktober des Jahres 1809 publizierte die Re-giernng, daß die Vanlozeltel in der W. W. »och bis Ende December d. I. kursieren und dann bei keiner Kasse »lehr angenonuue» werden dürfen. Zugleich aber müssen mit dem 1. Jänner 18>o alle Abgabe» in tli»° geilder Mü»ze bezahlt werde». Diese Verlautbarung tras wie ei» Do»»erschlag aus dem heilere» Himmel das ga»ze Volk. — Zu noch größeren, Schrecleu brach z» gleicher Zeit das Staalsbanlerott iu Österreich aus. freilich halle» einige, aber nur bemittelte Leute ihren Sparpseiiuig »och im Schraiike. Indem durch zehn Jahre keine klingenden Münzen kursierte», so hat der gemeixe Manil fast lein Silber, »och viel we»iger aber Gold gesehen, geschweige de»» gehabt, da bloß Ba»lo° zelte! und Kupsergeld in W. W. gangbar ware». Jedes Bettelweib war ii» Besitze solcher Bmlkozellel. Viele iinlernahme» die beschwerliche Reise »ach Kärnlen und Sleiermark in der Absicht, um dieses Geld gegen Waren einznlanschen. Allein sie waren^beständig vo» Gefahre» bedroht, alles z» verliere», im ?falle fie die Ware» »ichl glücklich iiber die g»t bewachte Grenze herüber zn schinüggeln 'mswüde ivare». Wer aber dieses Stück »ich! wagte, verlor drei Viertel von seinem Vermögen; denn znletU galt 1 sl. W. W. 6 Kreuzer in Silber, z. N. der Schreiber desse» gab für 1 Merlmg Hirsebrei i» Pri-stava 30 fl. W. W. deiu Wirteii Viiilej. — Im Jahre 181! kam der gesetzliche Kurs für I Münzguldeu 2^ fl. W. W. iu Österreich auf, doch hatte er iu Illyrie» keiile Geltung. Au Lebeusmitteln »var zwar leiil Maugel, aber selleil gab jema»d dieselbeil unter Zahlung mit Vanlo° zetlelll her. Das war eine bedenkliche Geldlrisis, die ich nicht mehr zu erlebe» wünsche. Die Aushebung begann mil Ende Jänner 18! I. Sie wnrde energisch betrieben. Die meisten betreffenden Bnrschen flüchteten fich nach Karnten oder Steiermari, besonders die an den Gre»ze» wohnenden. Dort waren dieselben nichl nur frei, so»der» man nahm sie auch mit Freuden aus. lForlsetzung folgt.) Wählcrvcrsammlnng. >, Mestni Dom" fand gester,i vorn i!>cgs eine vom Reichsralsabgeordnete» der Landeshanplsladt Lai» bach, ,5errn Bürgermeister P rlbar, einbeensene, ,enr zahlreich besuchte Wählerversa>l,mll»,g statt »l der .^eir Ge.neillderal kozak den Vorntz snhr e u»d der Herr Polizeikomm.ssär Dr. ^ r n o v e c als Regie, vnngsvertreler beilvohnte. <...<> Herr Bürgernleister Y r > b a r ber.cht^e eu,gehe,ld über die politische Lage suw.e l.ber selne Tallgle.t u» Abgeord.letenhanse. Er bezeichnete zunächst d.e Re.chs-ratsloahlordnung als ein Plura wahlrech , das uur den Deutschen nnd teilweise den Italienern Vorteile bringe. Vo», neuen Wahlrechte habe man ,lch das Aufhören der nationalen "" frUches w.rt° schastliches Lebeu erhofft. Alle», »venn an stelle von Fiktionen, die abgeschafft werde» muhten, »eue ,^,k. tio.le» gesetzt iverde», t"»'len steh derle, Hossiluugen 'licht erfülleil, Man habe »>cht bedacht, daß el»es der wichtigste» Postulate der s^mlo» Gesetzgebung d,e Lo° sung der NalionalilälensrM' bilde. Denn nur kaulpfen doch dasiir, daß »»sere Söhnc Stelle» auf nnserem elge-»e» Node» erhielte». für die diesseitige Re.chshalNe überzeugt st-,: d.e Erwag'mg illdes, daß ans der Ei,e»bahnverb,„d»»g n»t ^ü^ai» lieg! nördlich vo» Lecs. Dalmatien fiir die Slovene» Vorteile erwüchsen, habe alle seine sonsligeil Bedenken niedergeschlagen. Im übri-geil sei er überzengl, daß im Jahre l9l? die Trennung Ungarns von Österreich erfolgen und daß man dann vor einer Perfo»al»»!on stehen werde. — Ncben dem Aus» gleiche fei uach langen Jahren das Bndgelprovisurium im ordentliche» Wege erledigt worde». Dafür feien alle Parteien ans dem Grunde eingetreten, weil sie ihre zahlreicheil Beschwerden erledigt wissen wollten. Infolge der Beschwerden aber habe eine ganze Reihe von wich. ligen Initiativanträgen, darunter die soziale Versiehe» rl'Ng, zurückgestellt werden müssen. Von den eingebrach. le» Anträgen sei nicht einmal ein Bruchteil erledigt worde», ja das Aligeordnetenhans selbst tage gewisser, maße» z><'!' ix'sill-l, da die Wähle», gegen die Proteste vorliegen, noch nicht verhandelt worden seien. Unter de» iiicht i» Verhandlnng gezogene» Anträgen befänden sich der Antrag des Redners, betreffend die dritte Eisen» bahuverbiiidling mit Trieft uud mit Görz, sowie ein Antrag des Abg. Dr. K'rek, betreffend das Nahnprojekl Stein.Heilenstein. - Die Slovene» hätten im Ab' geordnelenhause nicht nur »iehts erreicht, sondern sogar Rücksehritte gemacht. Die Slovenische Vollspartei habe nichts anderes als das deutsche Gymnasium in Laibach erzielt. lZnstimmu»g.) Das »»lä»gst pnrlamenlarisierte Ministerium sei so zusammengesetzl, daß ihm von den Slovene» kein Vertrauen entgegengebracht werden könne. Dem Einflüsse des dentschen Landsmannmini. stcrs sei es znzuschreiben, daß Stellen, die früher mit Slovene» besetzt waren, nunmehr an Deutsche verliehen würde»- stirbt einmal die jetzige Generation aus, su werde man in de» vo» de» Slovene» bewohnte» Län» ddil eine vollständig deutsche Bureaukratie haben. — Unter solchen Umständeil sei es nicht möglich, i» »atio» naler Hinsicht ans wesentliche Erfolge hinzuweisen. Redner gedachte des gegen ihn geführteil Kampfes anläßlich der Reichsratskandidatur, »ame»t!ich des Arg»me»tes, daß er i» keinen Klub würde eintreten können. Aber gerade seinetwegen hätten seine politischen freunde einen politischen Verband gegründet lBeifall). Im übrigen habe er stets der Einigkeit der südsla» vischen Abgeordneten das Wort geredet- dieses gemein» same Vorgehen sei auch im Südslavischen Verbände ',ur Tal geworde». Rediier besprach die Errichtu»g der Eiseilbnh». Werkstätten in Laibach, die er nach längerem Bemühen vom geweseneu Eisenbahnmiuister Dr. von Derschatta erwirl't habe nnd die schon im nächste» Icihre a» lauseod Arbeiter beschäftigen werden. «Beifall.) Die Stadt-gemeinde Laibnch habe sich früher erbötig gemacht, für die genannte» Werlstätle» ei» hinler den, Staawbahn» Hufe gelegenes Grulidsiück im Ausmaße vo» 7li.<»<»<) Quadratmetern nnentgeltlich zn überlasse»' indes sei darin insoferne eine Änderung eingetreten, als die Stadt dem Ärar uur das Grundstück zwischen der Latlermannsallee und der Wettachschen Villa überlasse, wohingegen ihr das Grundstück, worauf die Eisenbahn» »verstatten errichtet werden sollen, als Eigentum ve-> bleibe. Als österreichischer und slovenischer Patriot habe Reo-ner im Abgeordnetenhause ans die Gefahr der Germani» satio» hiilweise» müsse», die mit der Förderung der gioßdentschen Idee identisch sei. — Die deiilsche» Mit-bürger i» Laibach hätten gegeil die Slovene» zu ein^r Zeit eiile Boykottbeivegnng eingeleitet, als noch kein Slovene an eine Noyloliiernng der Teutschen gedacht habe, lind sie träten in verschiedeneil Eingaben an das Ministerium heran, worin sie ihre Lage als bedrohlich schilderte», Selbst ei» ernster Mann wie Dr. Ebenhoch scheine der Ansehauuug hinzuneigen, daß in Laibach lein Deutscher seines Lebens sicher sei. Redner betrachte es als seine Pflicht, derlei irrige Anschauungen zu eni» kräftigen- Gelegenheit hiezn werde sich auch bei der Verhandlung des Relrutenlvntiiigenls bieten, wo die tatsächlichen Vorgänge des 20. September znr Sprache gelangeil sollen. Die Schließung des Reichsrates sei durch oie äußere Lage bedingt wordeu. Freiherr von Bienerth habe die slürmischeu Szenen, die aus eine unvorsichtige ^lnßerung Dr. Maliajas folgten, zum Anlaß genom» men, um die Reichsratssession zu schließen. Die in Böhmen eingeleiteten Untersuchungen werde» erfolglos verlaufen, da das böhmische Voll dynastisch gesinut sei. Aber dieses Polt werde die Uutersliehnngen in der Weise quittiere», daß der Abg. Klofin- an der Spitze von wenigstens 40 Abgeordneten in den nächsten Reichsrat einziehen iverde. Abg. Bürgermeister Hribar kehrte sich nun gegen die Ernennung der Minister Gras Stürgkh und Dr. von Hochenbnrger, die als ein Beweis dasür aufzufassen sei, daß das neue Ministerinn! den Sluvenen feindlich gegenüberstehe, und bezeichnete es sohin als ei» i»di. rektes Verdienst des Ministerpräsidenten Freiherr» vo» Bienerth, daß sich die slavischen Parteien z» der Slavische» U»ion zusammenschlössen, die den Erllä> rullgeu des Polentlubs zufolge anch anf die Unter» stützung dieses Klubs rechnen dürfe. «Lebhafter Bei-fall.) — Rediier erklärt sich sür die ^lollmachnng des Parlamentes, aber »lieht nm jeden Preis. Gegenüber der gegenwärtigen Regierung befinde» wn '"'s ''' Opposition- wir werden aber ^'benensa l^ am» ^^ der Obstruktion nicht nicht zn die Schließung des "eichsra<^ ^ ^ U^rdes^!aa^ ^^/^U^.e.tckhiges Par» Laibacher Zeitung Nr. 48. 416 1. März 1909. lament. Nur dnrch Einführnng einer gerechten natio. naleil Antonomie tönile eine glückliche Zukunft ange-bahnt lverden. Diese Autonomie »vürde allerdings zum Föderalismus fuhren, aber dieser sei, wie es die Ver. Hältnisse in der Schweif dartiü,, geradezli ein ideales System. Redner zitierte einen Ausspruch Vjörnsons, dem» zufolge in Österreich allen Nationalitäten die weit. gchendsten Freiheiten geivährt lverden müßten, be» faßte sich sohin mit der äußeren Lage, bezw. mit der Annexion von Bosnien und der Hercegovina, und bezeichnete nnter anderenl die Räunlnilg des Sandschaks Novi Pazar als eine Ungeschicklichkeit, die nnr dem Perliner Einflüsse zuzuschreiben sei, damit der Sandschat a» die Türken zurücksiel nud nicht an Ser. dien kam, in welch letzterem Falle dem deutschen Dränge nach Osten ein Niegel vorgeschoben worden wäre. Das Parlament müsse darauf hin arbeiteil, daß ein Krieg vermieden werde, der fich zu eiuem Weltkriege aus» breiten könnte. Die Monarchie brauche vor allem ein einträchtiges, auf gleichen Nechten aufgebautes Znsam. menleben aller Nationen. Dann werde man jedem äußeren Drucke gegenüber sagen können! Österreich steht einig da und kann alle» schädlichen Einflüssen von außen standhalten! «Lebhafter Neifall »nd Hände-klatschen.j Herr Handelsmann R o h r m a n beantragte eine Resolution, worin zunächst der Bericht des Herrn Ad. geordneteil Bürgermeisters Hribar mit Genugtuung zur Kenntnis genommen und den» Berichterstatter vol. les Vertrauen ausgedrückt wi;d. Des weiteren wird gegen die Zusammensetzung des neuen Kabinetts, dessen Mitglieder Graf Slürgkh nnd Dr. N. u. Hochenbnrger siild, protestiert, nnd erklärt, daß Abg. Hribar der ge-genwärtigen Negiernng gegenüber nnr den Slandpnnfi der fchärfsten Opposition einnehmen könne. Schließlich wird die Bildung der Slavischen Union mit Frenden begrüßt und Abgeordneter Hribar ausgefordert, dahin zu wirk.n, daß auch die Polen in die Slavische Union eutträten und so ein slavischer Block im österreichischen Parlamente geschaffen werde. Herr Dr. N ovak unterstützte diese Nesolnlion mit dem Beifügen, daß die Minister Graf Stürgkh und Dr. N. v. Hochenbnrger typischeVertreter jener Richtung scien, die in der Grazer „Tagespost" sowie im „Grazer Tagblatt" zutage trete und erst jüngst die Entfernung aller national'palriotischen Gedichte aus den Lese» büchern gefordert habe. lEnlrüstungsruse.1 Hieranf wurde die Resolution einstiminig angeiwiii' lnen lind die Versammlung geschlossen. — sSil)ul»g dec< t. k. Lande^schulratco am 1!). Februar.j Ernannt »vnrden: Ferdinand W igele, definitiver Lehrer in Altenmarkt, znm Oberlehrer in Laserbach' Vinzenz Robljel, provisorischer Lehrer in Podkraj, znm Oberlehrer dortselbst' Franz Grud-n i l zum Oderlehrer in Tredelno. Zn definitiven Lch-rern, bezw. Lehrerinnen wurden ernannt: Marie Bi-te » e in Preska für Ianchei,, Anton Sepacher, Supplent an der Äürgerschllle in Adelsberg, für Neii' marktl, Franz M a r in ^ ek, Aushilfslehrer an der zweiten städtischen Knabenvoltsschule in Laibach, für St. Veit ob Laibach, weiters Ludowika Tschretnit» Donati in Eol, Marie Inrea in Grafenbrunn, Paul Lavri'5 iil Kaier, Josef Miheliö iil Selo bei Schönberg, Heinrich Lode in Ambrus, Angela Nagode in Trata, Franz L o <"-n i 5 k a r in Sailll Gregor, Adele Pogorelec und Theresia Iuva-nee, beide in Großdolina, Johann Bajoe in Dobo» vee, Gabriele ^imene in Mariafeld, Ursula Po» to5nik in Bresnitz, Johanna Pezdir iil Seifen» berg, Theresia R a v heka r iil Raden, e, Maria B a b° nil. R ajer in Horjnlj und Martha A ndol 5 ek i,l Unter-Ki-Ua, sämtliche lüiler vorlänfiger Belassung aus ihren bisherigen Dienstposten. — Verses wurden: Marie Odlasek von St. >ikob a. d. Save an die Mädchenvolksschnle in Stein, Franziska L u n d e r von Arch llach Waitsch, Frailz G r a it land voll Weichsel-burg nach Landstraß, Oberlehrer Adolf Sadar in Vudanje als Lehrer an die zweite städtische Knaben-Volksschule in Laibach, Alois P o t o ^ n i k von Rete«'e und Alois Gorjup, Suppleul a,» der Bürgerschule in Adelsberg, nach Unter-^ta, Aiina G r u d n i k. Pav ^ i ^- von Treffen nach Trebelno, Johann K u h a r von Radouilje nach Krtina, Agiles A regar . Droll von Kronan nach Ober-^i^ka, Marie Znane von Töbernik nach Altenmarlt bei Pölland. — Beantragt wurde die Ernennnng eines pruvisorischeil ilbuugs-schullehrers zum definitiven Übungsschullehrer l'xi^ «l-umn. — Der Oberlehrer Heinrich L ikar in Gra-hovo wurde quiesziert, die Lehrerin Leopoldine Buko-Witz in Großlaschitz wurde in den dauernden Ruhe-stand versetzt, die qniesziene Lehrerin Marie 5; k e r. jane wurde reaktiviert nnd der Volksschule iil Sankt Jakob a. d. Save znr Dienstleistung zugewiesen. -Die dreiklassige Volksschule in Karner Vellach wird auf vier Klassen erWeile;t. — Bewilligt wurde die Er-richlung neuer Volksschulen, und zwar einer eintlassigen für Groß- und Kleinligojna, einer einklassigen für Drciwu Gri5 und Hölzenegg, einer zweillassigen sür Steinbüchel und Blalna Brezovica und einer zwei-kwssW'N für Bevke. An der zlveiklassigen Volksschllle in Villlchqrciz lvlirde eine besondere Schulabteilung für die cülfcrlit wohneilden Schulkinder bewilligt. — An-tiäge wurden beschlMu, betreffend Besetzung zweier Übnngsschnüehrerinnenstelleii in Laibach, betreffend Besetzung einer Lehrstelle an der Vorbereitungsklafse des Slaatsgymnasiums in Guttschcc, betreffend die Fachgruppen sür neusystcmisicrle Lehrstellen an einer Mittelschule und betreffend die Erwirkung von Aus-zeichnungen für Lchrperfonen an Volksschulen. Die Erweiterung der zweiklassigen Volksschule in Ober» «i^ta auf drei Klassel, wurde abgelehnt. — Beschlüsse wurden gefaßt über die Änderung des Lehrplanes für die weiblichen Handarbeiten, über die Teilung der Volksschule in Franzdorf, über den Rekurs der Ge-meinde Mav6i5e, betreffend den Nenbau einer Volks-schnle dortselbst und in betreff der neuerlichen Aus-schreibung mehrerer Oberlehrer- und Lchrerstellen an Volksschulen. — Die wirtlichen Lehrer Dr. Paul K o . Zina am k. k. I. Staatsgymnasium sowie Josef M a z i nnd Anton KuZelj an der Staatsoberrealschule in Laibach ivurden im Lehramtc definitiv bestätigt uild ihneil der Titel Professor zuerkannt. Die Ernennung des Suppleuten am sürstbischöfl. Privatgymnasinm iii St. Veit Frailz P e n g o v zum wirklicheil Lehrer mit dem Titel Professor wnrde zur Kenntnis genommen. — Endlich wnrden mehrere Inspektionsberichle nnd Disziplinarangelegnheilen der Erledigung zngeführl. — lnv!>I. ^ — Gesleril nachmittags im, 4 Ul)r fand vom Leoninum ans der Leicheilkoildukl deo mu ^-reitag abends im 42. Lebensjahre verstorbenen Advokaten Herrn Dr. Albin K a p n s statt. Der Ver-bllchene halle sich ob seines konzilianten Wesens allge-„leiner Wertschähnng zn erfreuen. Aul Leichenbegäng-msse nahm der hiesige Sokolverein korporativ mit Fahne teil. Eine schier'endlose Reihe von Freunden »nd Bekannten gab dem Verblichenen das letzte Geleite. Unter den Trauergästeu bemerkten wir den Landes gcr,chlsprasidenten ^ ? v i 5 nik, deil Viirgermeist.-r Hribar, den Präsidenten der Notarialskammer ^1 an tan, den Präsidenten der Advolaleiilaiiimer Dr M a , a r o n . den Obcrlandesgerichlsrat P o l e e nebst vielen auswärtigen Honoratioren. Die Advokaten-lammer war nahezu vollzählig vertreten. Nicht uner-»i^hnl mögen die zahlreicheil 'prächtigen Kranzspenden bleiben, die den Leichenwagen schmückten. k.>—. — Mtcrnabende.j Der Bericht über die am Samo. ^ ""^. '^'" ""^ ^U'eilen Etaalsgymnasinn, veranstal^ teten Elterilabeilde folgt morgen. ' — ^Vortragsabend <"», Musikzö.qlinqcn.) Am Samstag fand in der hiesigeil Tonhalle ein Nortrags-abend der Musilzöglinge der Philharmonischen Gesell-schaft statt. Näheres darüber bringen wir in der morgi-gen Nummer. — ^Vortragsabend des Voltsbildungsvereincs „Aka-demija".j Gesleru abends um 6 Uhr fand im großen Saale des „Mestni Dom" ein össentlicher Vortrag des Herrn Dr. Joses Lcrt über das Thema „Die Eni» stehung der Welt" statt, der durch eine reiche Serie skioptischer Bilder erläutert wurde. Dic interessanten Aussührnngen sanden reicheil Beifall, doch war die ^n° Hörerschaft in verhältnismäßig geringer Anzahl vorhan-den. Der Grund hiefür liegt zweifellos in dem das Pu» blikuul irreführendeil Umstände, daß der Vorlrag laut der Mauerauschläge auf 8 Uhr, d. i. auf die bisher übliche Stuilde, angekündigt war, tatsächlich aber nm 0 Uhr stattfand. - Ei» näherer Bericht folg!. " iPlöhlicher Tod am Schreibtische.! Am Samstag nachmittags wurde der im Auswandernngsbnreau des Eduard Tartar in der Nahnhofgasse beschäftigte Beamte Heinrich Heyne am Schreibtische vom Schlage gerührt und sank tot znsammen. Nach Feststellung der Todes-ursache durch deu Polizeiarzt wurde die Leiche des 3Ljäl)-rigeu Mannes in die Tolenkammer zu St. Ehrisloph überführt. " Mn großes Dachliodcnfeuer.j Gesleril gegen 'X,5 llhr morgens geriet in einer Dachbodenkammer des Seiner Exzellenz deni Freiherrn von Schwegel gehöri' gen Hnnses an der Nleiweisstraße Nr. 11 eine mit Kehricht nnd gliihender Asche gefüllte Holzkiste i» Brand. Das Feuer, das die Parleien der Dachboden-wohnuugen zu löscheu versuchten, griff so rasch lim sich, daß in kurzer Zeit zwei Wohnrä'nme, die aus den, Dachbuden ansbewahrlen Möbel sowie der Dachstuhl i". hellen Flamme» standen. Als die Flammen durch deil Dachstuhl emporloderten, eilte der Nachtwächter, der ans dem Hulzplatze der Krainischen Baugesellschaft den Dienst versah, in die Verwaltnngslanzlei u»d avi-sierle vom Brande telephonisch den Feuerwehr- und Retlungsverei», der sosorl eine» Löschlrai» dahi» e»l. sandte. In kurzer Zeit hierauf wurde das immer mehr lim sich greifende Feuer über Veraillassung der Polizei durch eine» Kanonenschuß vom Schloßberge signalisiel'l, »vorauf ein zweiter verstärkter Löschtrain' mit' der gro-ßen Schiebleiter unter dem Kommando des Brand-direktors Strieel nach den, Brandplatze abfnhr. Man brauchte eine geraume Zeit, bevor die Hydranten qe> siüideii und die Schneemassen eiilsernl U'erde,i sonnten. Nach Aufstellung der Schiebleiter wurde» mehrere Schlauchliilien gegen den Brandherd gerichtet. Während dieser Zeit war die SicherheilSivache im Vereine mi> der nnler dem Kommando eines Offiziers erschienenen Mannschast der Feuerbereitschaft des 17. Infanterie' regiments mit der Wegschassung der Wohmingseinrich-tullg aus den brennenden Zimmern beschäftigt. Anch der etwas höher gelegelle Dachstnhl des Nachbarhauses des Oberleutnants Hugo Leskowitz sing Feuer, doch wnrde der Brand im Keime erstick!. Den, Nildhaner Johann Novak verbrannten nebst der gesamte» Zim-inereinrichtnng zwei Nähmaschinen, dem Gefangenen-ausseher Franz Karbl einige Möbel, den, Platzagenlen Inliils Kantz mehrere in einem Dachbodenab!eil ge< swndene Kastei,, serner Wäschestücke nnd Nettpolst>. Der Schaden beträgt mehrere lausend Krone!«. Der Eigentümer ist bei der Assienrazioni Generali ver» sichert. Auf dem Brandorte blieb eine größere Brand-wache bis heute morgens zurück. Gestern waren de» ganzen Tag die vom Sladtmagistrate e»tsa»dle» Arbei-ter mit der Entsernnng von Schult nnd aiideren Ge« genständen beschäftigt. " sTelbstmord einer Kellnerin.) Dieserlage >vnrde nächst Jar^e die Leiche der beim Gemeinderale und Restanralenr a>, der Martinsstraße Johann Pav'^ek be» dienstet gewesene» Kellnerin Albina Pe<"'»it aus dem Taveslusse gezogeii und in die Totenkammer nach Slo^e überführt. Das Motiv des Selbstmordes ist »»bekannt. " lKollnndierung des Distrittsspitales in Adels» berg.j Lnnt Mitteilung der l. k. Bezirkshanptmannschast in Adelsberg findet luorge» um halb 4 Uhr »achmit-tags die Kollaudierung des Zubaues zum Distrikts-spilale in Adelsberg stall. >'. " politischen Bezirle Laibach Stadt !4«>'.l 17 Einivohnerj sanden im vierle» Onartale des Jahres !9l»8 !43 Trauuilgen stall. Die Zahl der Geborenen belief sich auf 267, die dei Vorstorbenen auf 27<», darunter 54 Kinder im Aller von der Geburt bis zu 5 Jahren. Ein Alter von 5<> bis zn 70 Jahren erreichte» 64, vo» über 70 Iah-re» l)3 Perso»e». An Tnberknlose starben 54, an Lun-genenlznndnng 18, an DiphlheriliS 3, a» Scharlach 4, cm Typhus 1, durch zufällige tödliche Beschädigung 7 »nd dnrch Selbslmord 1 Person, alle übrigen a» ver-schiede»e» sonstigen Krankheiten. Ei» Mord oder Tot» schlag ereignete sich nicht. —>'. lWochenvielimartl in Laibach.j Alls den Wochen-viehinarkt in Laibach am 24. Februar wurden 49 Ochse» »nd 9 Kühe aufgetriebeu. Die Preise notierten bei de» Mastochsen 64 bis 68 K, bei den Halbselle» Ochsen 60 bis 64 K nnd bei den Eiilstellochsen 54 bis ^ 60 X sür deil Meterzentner Lebendgewicht. W * l^enosscnichaftswesrn.j Die t. l. Laudesregierung ' siir Krain hat die abgeänderle» Statute» der Genossen-schast der haildiverlsmäßigel, nnd konzessionierlen Ge» »rerbe in Laas, politischer Bezirk Loilsch, genehinigl. —r. Salbader Bettung Sftr. 48. 417__________________________________________________L 2Kät$ 1909. — sTodcsfall.j lHcslcrn lwrmitlaas starb der iil ^aibacher ^ix'is^n allqcnciii dcsnnnts Hallsbesitzer lind ^mooln'r Herr ^erdmand S > in u n c l l, nach lnrzcr ^ranlhoit ii» 61. Gedenkjahre. Das ^l'ichcnbcgänqnis f'ndol inorqrn um 4 Uhr nachmiUaqs statt. i>ch"' provoziereiiden Handlnilgeil zii ^> hall^> uud die Beraluug liber die Vedürsuisse u..d !i s ^i' '" Asiens de.i Großmächten anheimzustellen, dt. '!'"'"'". ?''f^erung durch ihren Belgrader (^ landte» un Ymbl.cke anf die von der ferbische» Negie-nm^ m.sgen'roch,ue Absicht, de.i Wiiusch . d !^ ß. niachte ^echnuilg zu tragen, der serbi cl en ^e.iier,» 1 wten, kategorisch zu erklären, Erwerbungen n.cht bestehe l.nd sich' „, .I>.» m.f "er ^agevordunug stehende,, prägen vollslm,dig m,s die Eni-»cheidung der Mächte verlasse. ' ' Trieft, 28. ^ebrnar. Die ^eneraldireltiol, de^ österreichischen Lloyd erhielt von der Agentur in Salo-nichi die telegraphische Versländignng, daß der Voylolt dortselbst beendet ist und mit den Ladeoperationen be-reits begonnen wnrde. Handclsvcrtrass mit Nnmnnieu. Mien, 28. Februar. Unter dem Vorsitze des Min>. >l Nula-rest wurde entsprechend den libereinstiinmeilden Be» Ichlusseu der beleiliglen )1iegier»ng mil deu ersorder-Iicheu Weisnngen zur ^ortführuug der Verhandluug versehen. Die Konferenz wurde nach anderlhalbstii». diger Dauer geschlossen. Verantwortlicher Nedaltcur- Anton ss u n l c f. Verstorbcue. Im Garnison 3 sPitaIc. Am 25. Februar. Peter Gatter, k. u. k. Infanterist, 22 I., Herzlähiiiung, Im Iivilspitalc: Am 23. Februar. Franz GustiZa. Taglöhncr, 28 I,, Vululi8 conwL lueorum. - Ialod Buiicclj. Inwuhner, 7? I., 1'lilet,,^ lom, cell, siu. — Karl Hudoncrnit, Schuhmachers-lohn, 1« I.. Sepsis. Am 24. Februar. Franz Peternrl, Arbeiter, 37 I., I'lils^moud oxt,5. iul, sill. Landestheater in Laibach. 87, Vorstellung. Ungerader Tag, Heute Montag den l. März I»0». Beuefiz des Spielleiters und Schauspielers Hans Walter. Alt Heidelberg Schauspiel in si'mf Auszügen lion Wilhelm Meyer Förster. Anfang um '/," Uhr.__________E,idc „ach 10 Uhr. Lottozichungcu am 27. Februar 1909. Linz: 3 25 61 88 80 Trieft: 29 55 « 67 16 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Scchöhe 3052 m. Mittl. Äustdrmt 736 0 inui. 2 K3 L^<Ä ^^ dcs mmcls Z 32 I" 2^T. N. ^9^""^^ ^"!^'^) ^ Schnee'!" ' ^' 8 U. Ab. 7^7-8 -'^'4 windstill bewiiltt i l 7 U F. 733-9 -2 «NNO. schwach Tchnee ^, 28 ' 2 U N. 732-4^ -0'4 SO. schwach , bewölkt 8 3 j8U. Ab. !733 3^-1'2! wil^M !_____^_________ I.> 7 U. F. ! 732 - 4 ! -4' 0 » i Nebel i 6 - 3 Las Taqesmittel der Temperatur vom Samstag be« tragt-2-5°, Normale 1-0°, vom Sonntag -1'4°, Normale 1-2°. Gestern vor- uud nachmittags Schuccfall. Seismische Berichte und Beobachtungen der Lailiachcr Erdbebenwarte (l,!',1>MU'l'l l'U,! dl'l' «INI», ä^>Nl>ijjl> !»>!?), (Ort: Gebäude der t, t. Stnats-Oberrealschule.) Lage: Nordl.Ärei!e4tt" 03'; Östl,Länge vou Greenwich 14° 3l'. Veginn ^ - '^ -: ^ ^"^ ^ ^ «2 3 '5 ^ ^, ,x, Herd- ^ ^ .m ^. ! ^- 3 .^ -^ ^ 53 ^ ^ distanz '^ Z LZ Z'I I'K^ "D V Z ___...... K ^ llm n i» « l> in « , >> u> « l> ,u « !> in ^ 26 W00 l« 04 22 18 10 18 1^ 29 — 18 34 37 19 30 N l (2-5) V eben berichte: Am 27. Februar gegen 1 Uhr 50 Min starter wellenförmiger Erdstoß in Palmi (Kalabrieu). Die Warte iu Havauua verlegt den Herd vom 26. d. M, nach Zcntralllmerita. ,^ c> «. ^. Bodcuuuruhc"' am lio. Hebruar a,u 12.Sekunden» Pendel uud am 7 Tctnudeupcudel «sehr schwach., am 4-Srkm,-denpcndel «schwach». Hcutc am 1. März au allcu dici Pm-delu «sehr schwach'. * li'j l'ldciurt: li — dreifache Hlniimil.ilpl'üdl'I uo» RcI,l'i!r-EI)»ll'>l, ^ w 2"^^^^ ll<>!sifizicrt - I wr» ''l,'m. 7 l>i/ 0 W l »!c!,r sia'l- „„d >il.rr ,0 Miilimr.cr «a>.s,er. »starls' Niiri,!,!' n» a»s» V>'»be!n. Sinlaclung zu clts ani 2. Wär) cl. ^. um balb / Nbr abencls im llasmo, i. stock Stattfinden clen Generalversammlung cl. Üaib. Sportvereines. ^agesorclnung: >. Verlesung cles sTckelbericktes: 2. Nntrag auf äb«sn»l>nie cle« TaibHcke»' sportver-eine« clurcd clen« llHibackei' ^icycleklub zvpeck» ?Iuf-reckterkaltung cle« voni esHteren Vereine betriebenen Sportes unÄ Antrag auf clallurck bedingte Auf-lösung tles l^aibackes Sportvereines. (70i)3-3 Der Vorstancl. Statt jeder besonderen Anzeige. ^ Vmma Eimoncttl gibt im eigenen sowie ^ iin Nlüiiem ihrer Schwägerin Karoline Kozmuth W geb, Eimonet«» n»d ihres Schwagers Pr Iu» W lian .ftozmuth. t. t. Bezirtsarzt, allen übrigen W Anverwandten, Freunden uud Belaunlen die tief« W erschütternde Nachricht von dem Ableben ihres W nnvergrßlichrn, vielgeliebten Gatten, bezw, Bruders W uud Schwngcrs, drs wohlgrborenen Herrn W Ferdinand Simonetti > Juweliers und Hausbesitzers « welcher deute um !0 Uhr vormittags, nach laugem ^ Leiden, vrrsehrn mit den heil. Sterbesakramenten ^ sanft verschieden ist. ^ Das Leichcnlicgängnis des teuren Verblichenen W findet Dienstag dm 5!, März 190!) um 4 lihr uach» W mittags voin Ttcrbehause Rathausplcitz Nr, 6 aus W auf dm Friedhof zum Heil irrmz statt. W Die heil. Seelenmessen werden in mehreren ^ Kirchen gelesen werden W Laibach, am c 8. Febiuar 1909. ^ M Danksagung. » ^ Für alle Brwc'ie aufrichtiger, iuniger Teil- W W nähme, die uns anläs;licn des Hinscheidens unseres W ^ inuigstgeliebtru uuv^rgrßlicheu Gatteu, resp. Paters, W W Vrud^r«, Schwagers, Onkels, Großvaters, des Herrn W » Valentin Treven > ^> Handelsmanne« nnd Nralitätenbesihers ^ ^ zngekominen sind. sagen wir unseren herzlichsten, W W ricfstgrfühltcu Dank. W M Idria. am W. Februar 1909. W W Die ticftraucrndcn Hinterbliebenen. ^ I (Brcz posebnega obvcstila.) ¦ Marlja Hayne, c. kr. davkarja vilova, na- ¦ znanja od žalosti potrta v svojem in v iinoiiu ¦ svoiih otrok kakor tmli v imuim ostalih sorod- ¦ „ikov vsem prijatcljcm in znauccni žaloBtno vest ¦ o iiagli smrti svojega ißkreno ljubljenega nopo- ¦ zabnega sina, oduosuo oceta, brata, neeaka, svaka H in strica, gospoda I Henrika Hayneja ¦ ki je v soboto due 27. februarja popoldne nena-|H doma preiniinil. ¦ Zemeliski ostauki predragega pokojnika se ¦ bodo prepcljali v pondoljek dne 1 marca ob B pol 4 uri nopoldnc iü mrtvašnice pri fev. Kristofu ¦ na pokopaliSco k Sv. Križu ter ondi položili k ^M zadnjeniu poèitku. ¦ Sv. mašo zadušnicc se bodo bralc v veè ^B cerkvab. H Blagi pokojnik bodi priporoèen v blag spomin ^H in molitov. H V Ljubljaui, dne 27. februarja 1909. (Statt jeder besondere» Anzeige) Maria Hahne, l. l. Steuereinnehmers Witwe, gibt schnnrzgeucugt im eigenen uud im Namen ihrer Kinder wie anch im Namm drr übrigen Verwandten allen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht vou dem jäheu Tode ihres iunigstgelicbten, unvcrgest» lichen Sohnes, bczw, Vaters, Bruders, Neffen, Schwagers und Onkels, des Herrn Heinrich Hahne welcher am Samstag den 27. Februar nachmittags plötzlich verschieden «st. Die irdischen Überreste des teuren Verblichenen werden am Montag den 1. März um halb 4 Uhr > nachmittags ans der TotenkapeNc zu St. Christoph D auf dru Fricdhof zum Heil. Kreuz überführt und > dortselbst zur letzten Nuhe beigesetzt, > Die heiligen Seelenmessen werden in mehocren > Kirchen gelesen werden, > Der edle Verstorbene sei dem frommen Gebete V und Andenken empfohlen. ^ Laibach, am 27. Februar 1909. > Saifcadjer 3eitung ftr. 48. 418 1. SWärj 1909. Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kursblatte) vom 27. Februar 1909. Dir notierten Kurie verstehe» sich in «rronenwührnug. Tie Notierung snintlicher Altic» uu'a der «Diverse» Lose» versteht sich per Slück, Geld Ware Allgemeine Staatsschuld. Einheitliche Rente: 4"/, lunuer, steuerfrei, Kronen (MaiNov) per Kasse , . 94 05 9425 detto (^ä»n, Juli) per Kasse «4 05 94 25 4'2"/„ ü, W, Note» (Febr.-Äug.) per Kasse......978« 98 10 < 2"/„ «, W, Silber (Äpril-Olt.) per Kasse......97 85 96 15 18«0er Stlllltslose 50« fl, 4"/„ 155 25 I59'2i, 18S0«I „ 100 N, 4°/„ 810—214- 1864er „ 100 fl, . . 2«»< — '"^ — l«S4er „ 50 sl, , , 268' 274 — Dom-Pfandbr, k 120 fl, 5"/„ 29125 282 2b Staatsschuld der im Neichsratc vertretenen Königreiche und Länder. Oesterr, Goldrente steuerfr,, Gold per Kasse , , , , 4"/<,!ii4 45 114 «5 vesterr. Rente in Kronenwäh., steuerfrei, per Kasse , 4"/« 94 10 94 30 bello per Ullimo . , 4«/» 84 25 94 25 Oest, Iiiuestitiuns-Rente, steuer- frei, Kr, per Kasse 3'/,^/« «470 84 80 Eisenbahn» Vtoalssllillldvttschreibungen. Clisabeth-Vahn i, O„ steuerfrei, zu 10,000 fl, , , , 4/<"/„ 11k, eo^1i9S0 Galizische Karl Ludwig-Äahn ^div, 2t) «ronen , 4>>/n 94 60 V5 60 Rudolf Bahn, in Krunenwähr. steuerfrei, ldiu, Et) . 4"/>, 95 25 96 25 Borarlberger Vahn, steuerfrei, , 40« uud 2000 Kronen 4"/„ 95'— 9« — Z» Etaatöschuldurrsldrei> düngen abgestempelte Eisen» bahN'Alticn. Glifabetb-Ual»,, 200 fl, K,M, 5'/<°/n vu» 400 Krone» , 454— 4b8 — detto Li»z-Nudweiö 200 fl, i>, W, in Silber. 5>/<"/n . 427 — 430-dctto Ialzbnrg-Tirol 200 fl. ö, W, in Silber, b"/« , . «21-423-«lemötlll Äalu» 200 'ülb 2000 Kronen. 4"/,,.....183—>195 - Gelb Ware Vom Staate zur Zaliluna. übernommene Eisenbahn» P, ioritiitS'ObXnationen. Äühm, Wcstl'ah» Em, 1895, 400. ^U««> u, 10,000 Nioürn 4"/n 95— 96-LlijabeihAal»! >>0N u, 3000 M, 4 ab !0"/n......11515 116 15 lilisabeth-Val)» 400 », 2000 M, 4"/«........116— 117 - Fcrdi»a»ds-Nuldbahn Em,1886 95 60^ 86 0 detlo Em, 1!»Ui 85'5»i U6'50 Franz Ioscph-Äahn l3m,1»84 (din. St,,, Silber, 4"/„ , 95'75 86'75 Galizischc Karl Ludwig-Nahn «diu. St), Silber, 4"/„ . 9525 W'25 Unn-OalizBah» 2l)<» fl, S, 5" „ 1«>:: 75 1»4'75 detto ^00 n, 500«! K 3>/i"/n 86«0 «?'!>0 Vurarlbcrner Aahn Em, 1884 (div. St), Silber, 4"/„ , 04'80 959" Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4"/„ ung, Woldrenlc pcr Nassc , 111 — NIW 4"/o detto per Ultimo 1I0''F, IN'15 4"/n unss. Reute in Kroneuwäyr,, steuerfrei, per Kasse , , 9155 9l'?5 4"/„ dctto per Ultimo 9145 »6 65 3>/,"/„ dctto pcv Kasse . 817-,! 8195 Una, Prämienanleihe u 100 fl, 191 50 195'5>N bettu ü, 50 fl, l91'50 l'!5 5^' Ihcif,,-3iel,,.Uuse 4«/„, , , , 141'50' 14,-. 50 4"/n ung, Grund - 'tl-llblig, , 9215^ 93 15 4"/n lruat, », sw Grundentl, Obligatwncn , , . , 83'75 9475 Andere öffentl. Anlehen. Nosu, Llludeöaulehcn (div) 4"/,, 9140 924« Vosn-Hercen, Eiscnb,-Landes- Anlrhen ,div,, 4>/2"/<> . , «7'^b 9845 5"/„ DonaiiNrn-Anlehen 1878 lN3'20 — - Wiener Herlrliröanlehen 4"/„ , 95' 96 — dellll 1900 4"/„ U5'10 9!j 10 Anlchen der Stadt Wien , , !1»U 9« 101 !w detto lS, ober G) 1874!i2l'U5 122'05 detto (1894).....83'— 94- detto (Gas) U. I, 1898 . 95li5 86'2U detto («tleltr,! v, I, 1800 95— !«',' — delto (Inu, A> U, 1,1902 9540 96 40 detto V. I. 190» , , , 85-40 !»«'15 Vörfcnbau Anlehen verlosb, 4°/„ 95,8!» 96 uu Russische Swatöaul, u, I, 1»U6 f. 10« K per «asfe , 5"/„ NU'65 97'15 detto per Ultimo 5"/„ 9«'6« 97»>5 Vulg, Staat« Htipothelaranlehen 1882......«"/„119 50 1!>0 5« l Geld Ware ! «ula. NtaatsGoldanleihe 1907 f, WO Kronen, , 4l/i"/„ 80- 87- Pfandbriefe usw. Vobettlredit, allq, üsterr,, in 50 Ialne,, berluöbar , 4"'„ 94— 85 — Vühm, Hl,puthelenb,. berl, 4"/n !>se5 9765 Zentral,.^ud,.,Ured,.Äl,,üsterr,. !5 Jahre verl, , 4>//'/° >""- 102- etto 65 I, verl, , , 4"/« 9« 50 "7 50 «red,-I!!st,,östeir,,s,Verl, Unt. », ösfc»tl,?llb,!nnl,^ 4"/>, 9425 95 25 Laudeeb, d, «önissl, l^alizien u, Lodom,, 57 >/,, I, rüctz, 4"/n ^'25 !<4'25 Viähr, Hnvolhelcnb,, uerl, 4"/» 95 65 !>««/> N, iisterr,Landc0 bettl!inll,2"/<>»jr,uerl,3'/,2l"^ ««' ' ^^ detto K, Schuldsch.ucrl,3>/2^'' ^'...... ^ deltll »erl, , , , 4°/„ 96'L-. 87'2-, Orstcrr, uiig, Nanl. 50 Jahre verl,, 4"/„ ü, W, . , , 97 55 98 55 dctio 4"/„ ttronc,, W, , - '>>«'6b 99 55 Lparl,,(!rstcus!,,«oI,'verl.4"/<> 99— — Eiscnbahn'Prioritäts-Obligationen. Oesterr, Nort>westl'a!,i, ^0« i>, S. l«3'75 104 75 Tlaatsbahn 500 Fr.....4"«'" 409' Nüdl'llhü l», 3"/c, Iänner-Iuli 5>0>, ,^r, (per St,, , , .26950 27150 Südbahn l» 5"/,. 20« jl. S, u,G N!>'9U 120!»» Diverse Lose. ,Per Slücl,) Verzinsliche «osc. 3"/„ NubeulredilLuie Eni, 1«««^272'25 27« «5 dcltu lim, '«8!» !2!!3'— 2«>.»'- ' 5"/„ Du,llluNrss»,,.Lusc 109 i>, 26U50 26l>'50 SerbPräm-Aulp, Xwssr,«"/,, 88— 94 — Nnucrzinslichc Lose. VudapVasüila 5 fl, ^'-^ ^'- »reditlose >«« fl , , 465—^,75 — Llnn, Lole !0 l>, tt,-M, , . »44- !54 — O!ener Lose 4« il , . 2!2 — 222' PalstyLuse 40 fl, tt,-M, , . '!>l— 201- Nuten Kreuz, üst, Ges, v,, 1» sl. 5140 55'4l> Roten Kreuz, uuss, Oes, u,, l> fl. --'-- - '^ Rudolf Lulr f!, K,-M, , . 245 — 255- Türt, lH, «,.A»l,-Prm», Oblia, ! 400 Fr, per Nas!>> , , , !X2'6« i«3 » d0 i«li «u Geld l Wail Wiener Komm-Lofc v, I, 1874 —— --— Gew, Sch b, 3"/„ Pr仫,-Schuld, d,«odeuir,.«us!, (tm, 18«9 70 50 74 50 Aktien. Tlantzporlnntrrnchmnnncu. Anisia-Teplillcr (tisenl', 500 sl, 2240 - 225ll — Vühmische «urdbah» >50 sl, . 3'.'!, ^ 403 — «u,chl>chrader(ti,b.5>N0fl,K,-M, 2760 — 2780 — dello «lit, Il) 200 fl, per Ult, 1017 — i«23 — Donau-Nampfschüfahrts-Ges.I,, l, l, priu,, 500 !I, K, M, . ulf, — 922 — Dux NubenbachcrEiicnb, loNKr. ^50- 5«l>-— Fer'binnndsNurdb, i0N«fl,ttM, s>13,>- 5170-Kajchnn - Obrrlicraer» ltisrnbah» 200 fl. S....... 355- 357 - Lcmb,l5zern,-Iass»-ltisi »bahn- Oestllichnf,, 200 fl, S. , 549 - 55,3 — Llulid. österr,, 40» Kronen , , 423— 4«!>'— Oes!crr,Nordwcsll'nh»,20Nfl,L, 445'— 447- d,t!u (!il, !i) 2N0fl,T,P, Ult, 443- 445' PragTnxerEifenb, iNNslabnsl, 21950 !>2<> 50 StalltLeisenl,, 200 fl, E, Per Ult. 6»!9 25 ü?« ü5 Lübbahu 200 fl, S, per Ultimo 10325 ,03 25 Liibnurbdeullche Ljcibiudungsb, 200 f,, K-M..... 384'-- 385 - Tranepurlncielllchajt, internat., A,w., 200 Krone» . , , 110- 115-Ungar. Westbah» (Raab-Graz) 200 fl. S....... 40!» — 41050 Wiener Lolalb -Äl!,-Ges. 200 fl. —'-- ^«»' - Vanlcn. Auglu Ocstcrr, Vanl, 120 fl, . 282 50 283 50 Äanlucrein, Wiener, per .Kasse —'— -'— detlo per UXimo 5!8 75 51875 Bodenlr.-?lnst,,allg,üst,,!»«OKr, 1N?0- 1072 — Zeutr. Vud. Kredbi.,öst., 200f>, 530— 535-Kreditauflalt für Handel und Gew., üLU ttr., per Kasse , - — —' dettu prr Ultimo »>29'1N 6301U NreditbanI, una, allg,, 200 Kr, ?»5'25 736 25, Ncpusitenba,,!, allg , 20« f>. , 44950 45» 50 Cölumpte - Oefelljchast. nieder- österreichische, 40« Klonen 592— 59«'- Miro- u, ziasseuu,, Wl., 20« fl. 44o— 444 — Hupolhelrnbt, üst.. 2«NKr. 5"/„ 285— 290 — Länderbanl, üs!., 200 f!,, p, Kasse------- —'— detto per Ullimo 43450 43'> :>0 «Merlnr., Wechselst»l>,.Mticn- Oclellschast, 20« fl, , , , 600 — 6^2 - Oeftrrr-nnstVanl, 1400 Krone» 175U— 1760- Uniunbanl, 2N!» sl..... 535' 536- Uniunbanl, bühmilche, 100 fl. . 246- 247 — H «i»ar Induslllennter»eh>u«»ntn. Vaugciellichafi, allgem. üslerr,, 100 il........ 173 - 17«i - Blüxer,«llhlenbelgl'au-GeseNIch. l«0 !>........ 688- 692 - <3ise»bahnverlcl!li!-Anst.. usteri.. ,00 fl........ 407 50 41« — Eiienbalnüu.-Leihg., erste, INNfl. 202- ,06-»Elbemnhl», Papierlabrit und Vcrl..0 fl. . 175- 1>«'- Elelll-Oes, allss üstell, 2U0fl, 389— 390'- EIel!r,-c,«es,, intern,, 200 fl. . —-- — — Elcltr-Altien-Oc,',, vereinigte . 209— ^»2 -Hintevberger Pair -, Ziindh.-u. Mrt.Fa' ril. 400 ürronen , 1!>2I- 1031 — Licsingcr ^'rauerei !00 sl. . . 2!9 - ^!^2- Montan wes. öst. alpine, !N0sI. f>2» — 630 -«Po>bi-Hü!!k', Tienl-In»s,stal,<- F.-Al!, MelelUchaj!, 200 fl. 413'- 41«'— Präger liiseüindustricgelrlllchast MN sl........ 2335 - 2343 - Rima Miirn»» Talgu Tarjaner enw <0» s!..... 525-50 52650 Sal^o Tarj. Sleiniuhlcn 100 fl. .',??— 582 — «Schlügelmiihl»,Papiers.,200sl. 302— 30S — »Schudnica., Ä.-O. sür Petrol.- ^udustrie, l>««> Krone» . 4l?'- 4^7--»Steyreünühl', Papierfabril u. Veüagüaesellichasl . . . 425'— 430 — Trüailer Kuhlenw.-Gei, 70 fl, 268 - 272 — Tiirl, Tabalregieges, 200 Fr, per Nasse....... —— — — delto per Ultimo A42 - 346 — Waffe»f.-Ges,, üsterr,. 100 fl, . «16 «20 — Wiener Va»ge,'cllichast, 100 fl, 148 — 15" — Wie»erbcra.er Zicgelf.-Ält, Gcf. 69» - 700 — Devisen. ttnrze Tichtc» »nd Tcheckö. «I»45'2^ Ht. Petersburg...... 252 25 25375 Zurich u«d Basel..... 95 20 !»5'32'' Valuten. Dulatc»........ 1135 11 38 2».Fra»lcu-Stücle..... 1804 19 0« W-Marl-Slucle...... 23 45 23 49 Teuüche Neichsl'anluote» , . 1l!','.»7^117'l?' Italienische Aaulnuten , , , 94 »>« ! »4«0 Rul'el^iuten....... ^52'! 253, vo" Renten, Pfandbriefen, Prioritäten, Q :' I • \^m IVJLctV<31"" () rNVat-Depots (5afe-DepOSlts) ¦ Aktien, Losen etc.^evlsen und Valuten. -g- Bank- und Wechslengcschäft ^ untcr ebenem Verschluß der Partei. I mi[iim^^^^^^^^^^^^^^^_^_[_-^^__^__^_^^ Laihnch, S5t:Htfire«Mw<-, ^______Verzinsung von Bareinlagen Im Kontn-Korrent und auf Glro-Kinti. M