?«lt»!»» P>»jdl»s v I«t»?i^ K 'VSLMV' »»y»»« t«R««. ir. so M>rldOr, Donnefstas deR Z. Mar» ^027 »7. Sayrg. »qiMi>ti»>G, v«r«»U»»G v»chö?»i»<>G»ti»I >G? «»»«ai«» M? »iS,!, «tz«»0»«1>e»«rd«, »»cht» Vor neuen lnnerpMfchen Verwicklungen Konflikt zwischen Aca Stanojevlt und Äzunovlt Bewegter Verlauf der deuNgen Gkupschtinafltzung v e 0 g e a b, 2. März. Zwischen dem Ministerpräsidenten und dem bekannten Senior der radikalen Partei, AcaStanoje« v i 6, ist ein scharfer Streit wegen der gesamten Innenpolitik de» Kal^nettS ausgebrochen. Stanojevit! soll angeblich von U z u-n 0 v l ü den Nlicktritt der Regierung verlangt hnbcn. wobei er die Forderung nach Vildung eines grohen Konzentra. tionskabinettS «»fpelte, welches das Land, von der schwere« Wirtschaftskrise zu befreien hätte. Uzunoviö ist an de« Folgen dieser heftigen Auseinandersetzung er-?tankt. Stanojevi^ hat die Hauptstadt verärgert verlassen. « V e 0 g r a d, 2. März. Die heutige Slt-S«ng des Plenums der Skupschtina verlief verhSltnismatzig ruhig, «ach Erledigung der Protokollformalitäten ratifizierte die Gkup-schtina den Polen zum Abschluß gebrachten Vertrag zum gegenseitigen Schutz d« GtaatSbiirger. .... ^ veim Uebergmig zur TageSordnuug wurde das Wort znerst de« ehemaligen Ackerbau« minister Abg. Pueelj erteilt. Pueeli erging sich in heftigen Worte« gegen die Radikalen und nannte die radikale Partei „den Hort aler Gauner". Die Radikalen stürzten fich auf ihn und iS gelang dem Präsidenten nnr mlt Suherfter vemiiyung^ eine Schlägerei zu verhindern. Der Lärm wurde qber immer heftiger, so daß der Vorfltzende sich gezwungen fah, die Sidnng um l1 Uhr zu unterbrechen. Während der Pause erklärte Pu> eels den Iournaliften, Uzunovis möge sich ja nill^ fteuen, wen« er glaube, daß die Kroatische Vauernpartei für den Gtaatsvoran- schlag^ bei dem sie von den Radikalen so betrogen worden fei, stimmen werde. Run seien alle Brücken zwischen Majorität und Opposition abgebrochen. ES fei zu hoffen, daß Dr. A 0 r 0 » e e und Dr. K r a f f t (die Deutfchen stütze« das gegenwärtige ltabinett) ihre« Fehltritt einsehen. Die Aeußerungen Pueeljs beantwortete G a v r i l o v i e, der ihm vorwarf, mit den Radikalen in einem Kabinett gesesfe« zu haben. Abgeordnettr Pera Markovi 6 (Dem.) unterzog das radikale Gewaltregime einer scharfen Kritik; in gleichem Ginne sprach auch der Kroate Dr. V u s. Die Sitzung wurde um 12 Uhr geschlossen. Die nächste Plenarsitzung findet morgen um 10 Uhr vormittags statt. An der Tagesordnung befindet sich dje Interpellation des Abg. Dr. Milovan a n l ö (kroat. Föderalist) gegen den Kuluk (Frondienstleistung). Raöiodienft der „Marburger Zeitung" London, ?. M!rz. Staatk^os nach San Renm abgereist, um mit Reichsaukenminister Dr. S t r e s e m a n n die Vorbereitung der Ratstagung zu erörtern. Die beiden Staatsmänner fahren ge-meilvsam nach Genf. Di« Abreise der deutschen Delegation wird Freitag erfolgen. — Blätterstinvmen zufolge soll i)er römische Bot schalster .Herr v. N e u r a t h in San Nemo den Reichsmlßcnmin^ister über die Unterhaltung M n s s o l n i n i 's mit den deutschen Großinldilstriellen T h y f s e n und V ö-geler unterrichtet halben. Außerdem l'cr-spricht mie Vereinigten Staaten mit Nieariizua keinen Protektoratsvertrag schließen werden. -!D- Kurze Nachrichten Veograd, 2. März. Im Jahre 1924 wurde bekanntlich der deutsche Abgeordnete Doktor Stefan K r a f t in Rovi Sivac von der! Kriegsfreiwilligen überfallen und fchwer verletzt. Dr. idraft erhob gegen die erui»'rten Täter t>en Strafantrag auf Mordversuch, der aher von der Staatsanwaltschaft in Sombor verworfen wurde, «nn wurde der Reku?s vor dem KasiationSgericht in Beograd zusiun-ften Dr. KraftS angelegt und die neuerliche Verhandlung gegen die Attentäter auf Dr. Kraft av^dnet. Der unsterbliche Stifter Ein reicher Engländer namenS Jerenvi<^? Bentham vermaichte vor Jahr und Tag der Universität London eine gröfjere Gel'd-summe. Dies ist an und fiir sich nichts Au-szergewöHnliches in einem Lande, dessen wissenschaftliche unid wohltätige Stiftungen nur hinter denen der Vereinigten Staaten zurückstehen dtürsten. Eine Au§na's>me l)ildete lediglich die Bedingung, an die »die Stistung geknüpist war, und die nichts Geringeres besagte. als daß die Leiche des Stifters, ausgestopft und mumifiziert, an allen >bedenten^-ren Professorenkonferen^zen teilzunesMen habe. In Anbetracht der Grüße der Stiftung nahm die Universität diese peinliche Verpflichtung aus sich, so das;, immer wenn die Professoren zu einer t^-iensllichen Sitzung zusammentreten, Herr Ventham in v<^kler .Kleidung und mit einer kunstvollen Maske als Gesicht unter ihnen weilt. Auch als kürzlich die Königin von England >der Universität einen Besuch abstatlete. wurde die Mumie des Stifters auf einom Stuhl hereingetragen und Jbrer Masestöt „vorgestellt". Der hieraus veröffentlichte Vericht besarit' da^ die Augen der Königin mit gros^.em Interesse und beträcktlick^em Erstmlnen aus Herr« Bentham richten. Börsenberichte ,^,ürich, 2. März, f^chlus^kurse.) LondM 2'",.??';, Newyork 5.20, Paris 20.54, Brüsies 72LI, Maila^ld 22.77,'^, Madrid 87..i^0. Ko. 'caiis Amsterdnm 20^.i?, Berlin 12l^.S8, Wien 7.'^ 20. Veoqrad 9.1.1, Prag l'1.40, Bukarest 3.1!^'^, Budap<.st 9o85, War schau 5^. Zagreb, 2. März. (S5, Pari? 22?'<—22!1^, Mailand 248.tt7_2y0.k77. strich W.?4—10.97, Amsterdam 22.79bis 22^52'^. B<'rlin I.?15.20-ll;.';i.20, Wien 800'^—90.'i.'^, Praig le3.I0—169.l0. Zagreb, 2. Mär^z. (Effektenkirrse). ^vesti^ tionSanleihe 53—93;^, KriegSentschä^ignug Lj. Kreditbank 150, Geld, Z^roat. Eskomptebank 10-N^, gemacht, Z^^vpothekar-bank 04)^, Erste Kroatische 925—9?D, Zu.ler Osisek 492—495, Trisailer 41.',^420, Sls-vonija 30, Geld, BevLe 130, gemacht. banla 102^102. Der Kampf um die Weitherrfchaft ^ ^ M a r i b o er gar zv erzwingen, vm sie de» eigemn Interessen dienstbar M machen. WSHvei^ des Welttvieges hat Großbri-s^rmrien unter dem Motto des Selbstbestim-mmrgSrechtes eine sehr anfchnliche Probe seines Welteinflusses zu geben vermocht. So-gar Ghii« hat es verankiHt, gegen Deutschland w den Krieg zu treten, obwchl dieses den EhinÄsien und Grem EellMostimmungS-viel weniger gefährlich war als Eng-lk»^. Zklßland stand damals an der Seite b« BMm. Wirr es nicht w seinem Schlepp-t«? ldlmstantinopel scheint PheiS dastr zu fein. ZßveiifelloS, den Weltfrieg Eagliands Weldetnfluß genntchitt Hevte ist Ruhland ein «uer, in set«m g«W» Wese» geiUsdevt« Staat oder besser, M» B«ck v« gleichberechtigten, i» chren MtiMAileik Mb wirtschaftlichen Jntersssen vMgeglicha«« Stwaben. Grohbritlmnien ist jhtngvgm dl« gevlwbe«, wa» es früher war, M gwßdt«e»flv»l«^tes Kolsnitaketch. Auch M L«ch vo« Hlaatev, aber unter der un-vchrttte»!» lMihnmg des britilschen Volkes. Das si><» tte zwei vechhiedon gearteten D«lle« ^i^twiiett für die Eimckhtung d» VM. Ih« Skpvlifenwnten sind die Rus-ß» «d die Aeit». Die Sympathien deS Avbßevm Dell«? der MenschhÄt dürft« je-HochaW «ff Eeite der Swf^ stehen. ^ DA der Chwchen strävbt siH ffeute ^ülligegeN^ tDU Ihreut ehemaligen Ännde^SAe-«Hm WM ldolmckBvoN degradiert med aus-igiibeiitet s» werden. Dieses BchviSen wird do« dm ZKHm mowlksch und wcchrschein-Nch lmch materiell m?terft!ü^. Der Schan-dt^ Nelbmiveu wW aber nicht n«r IM cobmtteit AomM von Erich pcheberschutz d. Ewttgarter Siomanzentr^le Ackermann, Stuttgart.) 8? j (Nachdruck verboten^ Sie isilchr isSH ein paar Mal über die Stirn, vls wovte fie einen bösen Tramn los werden, der fie im Bann hielt. Aber es war kein Traum . ., da lag ja der Brief.. . Dann Mrmte Friedel hinein. „Nanu. Mutti — noch kein Licht? Und ni^ ?n>al zum Jausenikaffee gedeckt? Ich Hab' nämlich schon einen Bärenhunger., Sie unterbrach sich erschrocken. „Ja, was hast du denn, Mutter? Warum fpr^t id-u nicht? Ist dir nicht wchl?" „Doch. Wer . .. mach vor allem Licht, Friodel, dann .. .* Die Stimme der Mutter war seltisam llang los. Beunruhigt machte Friedel Licht. A-?au Lobenstreit reichte ihr den Brief und die Vcvmähllungsanzeige. „Da ... lies!" Friedel schrie auf vor Bestürzung, während sie die Zeilen überflog. „Mein Gott, Mutter — ist Lotte denn tvahirsinnig geWarden?" „Ich weiß es nicht." „Au heiraten, olM unS ein Wort davon HU sagen! Und divcrrückten Maler, der ihr Gro-ßvater sein k>)nnte! Was wirft dv tun.'' aus China beischränkt. Er umifaßt beinahe den geschlossenen asiatisch-europäischen Kontinent. Die Basis der einen Kampfgruppe ist id^ See, die der anderen das Land und das eigentliche Streitobjekt, das sind die günstigen Lal^ngshlätze an der Küste. Der Besitz günstiger Küstenplätze ist mit dem Begriff Weltherrschaft enge ver^üpft. Das ganze menschliche Lel^n dreht sich aber um die Wirtlschaft und wer stark in Sieser' Wirtschaft ist, des^n Einfluß ist auch stack in dichm, Leben. Von diesen Gesichtspunkten beginnt sich die Nachtriegswelt in zwei große Lager Ku teilen, In daS britische Lager NaWchtm UnvervffeMchte Rapoleon-Brlefe —tz— Parts, LS. Feber. Die Sammlung desPrtnzenRapo-loon onchält die Handschriften von 47 Brie^ des Ka-ilsers an seine Stieftochter Hortense de BeauharnaiS, von denen die bis jetzt unveröffentlicht ge-bliebenm w der „Revue des Deux-Mondes" erscheinen. Napol^ zeigt sich darin zum Teil w einem ganz neuen Lic^e; als gikiger und zärtlicher Bater, der geduMg allerlei Schabernack erträgt und von d^ einen Wmvsche erfüllt ist: die Tllochter seiner Gattin ^sephine glücklich M sehen. Die Bor-öffenitlichung zeigt ferner zur Evidenz, wie haltlos die meist von englischm Autoren verbreitete, böswillige Legende von den „besonderen Beziehungen* ift, die der Kaiser zu seiner Sti^tochiter (und späteren Schwägerin, als Köwigw Ho-rt^ von Holland), unter-halteln hÄbe. Die dreizehnjährige Hortense, die bei Frau Tampan in Saint-Gevmain erzogen wurde, war sehr zonvig über die Heirat ihrer Mutter Josephine mit dem kleinen Bonaparte; fie schrieb ihrem neuen Bater nur gl^wungen, und mac^ in dem Brief aus chrer Abneigung keinerlei Hehl. ,^WaS mich am meisten gavundeut hat, ineinte fie in ihrem ersten Schreiben, ist, daß Sie, von dem ich fo-vielÄ Bi>fe über die Frauen habe ^agen hören, sich eine zu nehmen entsl^ossen haben.-Napoleon anttvortete w einem liebenswürdigen Epistel, die aber Au ischlecht geschrieben war, daß die kleine Hortense fie erft nach ein paar Jahren W öntzif^ vermochte: „Sie find eine Schlechte, Äne sehr Schlechte. Sie wollen mich zu mir sÄber in Widerspruch bringen. Hvrvn Sie also, meine liebe Hortense: Wenn man von den Mämiern BöseS spricht, nimmt man fich immer aus, wenn moill von den Frauen Ählimmes sagt, nimmt man diejenige aus, deren Reize und sanfter Ewfluß Herz und Gefühle gesanyen geno^n-men HÄen. Bergessen Sie, daß Ihre Mama auf Erden »wergl^chlich ist..Napoleon zeichnete damals: „Glauben Sie mich für's Lebm, Ihren Bonaparte." Es war im Ge-neralquartier von Mailand, ringsum „Nichts. Was kann ich denn tun? ES ist ja ber^s geschehen und fie find unterwegs nach Jwlien .. „Al^r sie nmß ja steinunglücklich werden mit dem alten Mummelgreis; Bis fie'S nur erst begriflfen hat, was sie getaw! Denn mtür lich hat sie wieder gany kopflos w ihrem über spannten Dusel gehandelt. . . Lotte ist ja überhaupt iricht wie andere Mädels, eS ist immer, als w^le fie irgendwo hoch droben zwischen Wolken und Sternen. Otto nennt fie Traiwnlicse ... na, der wird Augen machen, wmn ich's ihm schreibe! Uind Bertie erst! Ob's Bertie schon weiß?" Der Name des Sohnes riß die Mutter aus ihrer Erstarmng. Wie ein Stich fuhr er ihr durch die Brust. «Großer Gott — Bertief Der Lotte liebt« wie mußte ihn das mm treffen! Und fie hatte bisher noch nicht einmal glckacht an ihn. Äe brach in Minen aus. Dann sprang fie auf. „Ich muß zu Bertie. Packe mir ein lvenig Wäsche in die Handtasche, Friedel, und sage Ia^ob, er niöge anspannen, um mich zur Station AU fahren." „Mer Mu-ttcr heute noch willst du fahren?" „Ja, mit dem Abcndzug um neun." „Mit dem Bummelzug fährst du ja die hal be Nacht! Benütze doch lieber den Schnellzug morgens bei Tag!" „Nein, nein, ich muß gleich zu Bertie. Ich weiß, er braucht mich .. . bitte, tu, was ich dir sagte, Friedel.. Eine große Unruhe hatte fie erfaßt. drängen alle, die ihren Platz in der W:lt-wirtschaift auf ihre Seemacht basieren uol-len. In das russische Lager drängen die ^o-lonialvölker und wahrscheinlich die anderen Staaten, die in der Gefahr stehen, Tlusbeu-tungsobjefte zu werden. Wenn die Vernunft nicht 'die Oberhand gewinnen sollte, so ist in diesen beiden Lagern die Gvuppi«ung für den nächsten Weltkrieg zu ernennen. Me Wahl fiir die eine über andere Richtung dürste Jugoslawien nicht schwer fallen. Die Gefahr, zu einem Kvlonialvolk ^rabgesetzt zu werden, liegt zu evident am Tage. «. L, vom Tage Schlacht ustd G^r. Aver er vergaß nicht, unter taiusend Mü^n eine ParsVmfchachtel ifür sein Mnd ausfindig zu mach^, dem er für die Rückkehr ^»Hundert hübs^ Sachen" versprach. ^ Briefwechsel sehte fich in dem gleichen fchelmifch-lichenSwürdigen Tone sort, bis durch die Heirat mit dem ungileichen Ludwig von Holliand ewe neue Note hineinkam: das Zerwürfnis wurde bald offenkuMg, und Napoleon siuchte nach KvSsten zu vermitteln, indem er bald der einen, bald der andern Partei Recht gab. Schlie^ich aber stellte er M doch auf die Seite Hortenses und schützte sie nach ihrer Fl»»cht vor materieller Not. Die offizielle ^lmtwis aber, stch von ihrem Gatten zu trennen, gab er als Oberhaupt der Familie erst Wöhrend der IVO Tage, am 10. ^ni 161b. Das Ende ist bekannt. Hortense blieb ihm als letztes Mitglied des Haufes ergeben, nahm ihn bei der Flucht in MalmÄson aulf, Äng für ihn in die Verbannung. Ihr letzter Brief an ihn, dem ein Bild der Kaiserin Josefine beigegeben war. erreichte ihn nicht me^ lebend: er wur!^ am 18. Juni isöl geschrieben, als der Kaiser schon sechs Wochen tot war, t. «tert ThiWaS k «eograd. Der Di- rekwr des Internationalen Arbeitsamtes in Genf, Ulbert T'h o m a s, ist gestern über Budapest in Belgrad ein^rosfen. Thomas besuchte seine in Belgrad verheiratete Toch-ter und begab sich noch gestern abends mvch Athen. t. «r-lchipa» Dr. Pirk««,-? — SektionS-chef im Jnnemiiniftertm«. Der von seinem Posten enthobene Großiupan Herr Doktor Pirkmayer ist, wie uns derichtet wird, zum Seitionschef im Innenministerium ernannt worden. t. «^aPhenkongretz. Am 27., 28. und 29. A^ril findet in Beograd der erste jugv-flawische Geogoaphenkongreß statt. Das Un-terrichtsministeriuin hat sämtlichen Geographieprofessoren für die Zeit vom 2S. A^ril bis 1. Mai Urlaub erteilt, damit fie am Kongreß teilnchmen können. t. Der Fl»s »e Pt»eboA. R o m, 1. März. De Pinedv hat in seiner Route eine neue Zwischenlandung eingeschaltet. Er ist in Sao In dil^em AugeMick fuhr unten am HauS ein Auto vor. G^ich danach kam Hanne mit einer Karte hevoi'n. „Der Herr läßt um Entschuldigung bitten, daß er noch störe, obwohl es schon auf den Abend gehe, aber die Sache sei dringend." Frau Lobenstreit warf einen Blick auf die Karte und erbebte. ^ „Dr. Klaus von Meckfeld." Sie fuhr fich itber die Stirn. Kam denn heute alles zusammen? Was konnte Wieckfeld zu ihr führen? lasse bitten", sagte fie dann, ihre Auf-reglmg mühsam beherrschend. Und zu Friedel gewandt: „Geh, mein Mnd ... laß uns allein..." 13. K a p i t e l. „Sie sind gekommen, Lotte in Ihr Haus zu holen und wollen Sie nun plötzlich als Ihr Ki,ld anerkennen?" Frau Magdalene sagte eS, als habe sie nicht richtig gchört und müsse sich daS Gesagte wiederHolm. „Ja, dies ist der Zweck meines Besuches. Und ich stehe nicht an, einzugestehen, daß der Wunsch, welcher mich heute zu Ihnen führt, gnädige Fr«i, zugleich ein Schuldbekenntnis enthält: Ich war hart mso ungerecht damals . . . indenl ich ein unschuldiges Kind sckßen lassen wollte für den E«!^erz, den man mir zugefügt. Ein gütiges Schicksal oder vielmehr Ihr edles Fraiuenherz hat ja gottlob dos Schliimnste von Lotte abgewandt, indem es ih^ gab, was ich ihr versagte — Liebe imd eine Heimat. An mir aber ^t stch Ihr Fluch L0 Ldm S. März lSS7. lM>2 Paolo aus dem künstlichen See Santo Amaro gelandet, um der dortigen zahlreichen italienischen Kol^ie den Gruß des Vaterlandes zu überbringen. Der See liegt ungefähr 1v Mometer twn der StM en^ernt. Me Be» vövkerung begab stch in langen Zügen unter Borantragung bwsilianifcher und italienischer Falhnen dahin. De Pinedo hat sofort den Flug nach ^ntos fortgesetzt und wird heute früh nach Buenos Aires weiterfliegen. t. Geafationeller Diebstahl i« Beograd. Wjb aus Beograd berichtet wird, gelang eS unbekannten Tätern, in mehrere Zimmer des Pa-laee-Hotels einzubrechen und Schmucksac!^ sowie Gepäck im Werte von IVV.lXX) Dinar zu entwenden. Der Hoteldiebstahl hat in Beo» gvad riefiges Aufsehen erregt. t. «rchitektenkongreß i» «mfterda». UuS Amsterdam wird gemeldet: Vom 2S. August bis 4. September d. I. wird in Holland der internationale Architektenkongreß abgehalten werden. Als Tagungsort ist Amsterdam iÄ Aussicht genommen. t. V-thove«s Sterbeftmcke. Im Rahmen der bevorstehenden Bsethovm-Zentenarfeier« wurde ni^ in Erwägung gezogen, der Sterbestunde des großen Toten als besonderen MotnentS der Feierlichkeiten in würdige? Weise Beacht«ng zu scheneen. Die Stuinde, in der Beethoven sein irdisches Leben aushauchte, wird, nach Ueberlieferungen, mit etwa 8 Uhr, am Z«. März 1827, bezeichnet. Der Prästdent des Wiener Welt-Mustk- und San-g^undes, Direktor Gustav M ä u r e r hat sich mm infolge Beschlusses in der letzten Hauptlettungssttzung des Bundes an die maß erfüllt..." schloß er leise mit einem schmerzlichen Zucken um die Lippen", ich habe bereut, ohne den Mut zu finden, gutzuma^nZ Mein Leben war fehr bitter und oinfam ... es war überhaupt kein Leben!" Frau Magdalene hatte Wieckfeld bisher keinen Stuhl angeboten. Kampfbereitschaft im Herzen, war sie ihm entgegengetreten. Als sse ihn aber vor sich stehen sah, so müde und gealtert, in fast demütiger i^ltung, und sein Bekenntnis anhörte, schmolz der jahrelange Groll jäh in ihr zusammeu und etwas wie Mitleid überkam sie. Ja, er hatte gelitten, das sab man ihm an ... aber noch begriff sie nicht;. Woher wußte er, daß sie Lotte als eigenes Kind erzogen hatte? Sie schob ihm einen Stuhl zurocht und setzte sich ihm gegenüber. „Bitte, nehmen Sie Platz, Herr v. Wieckfeld", sagte sie viel freundlicher, als sie je gedacht hatte, zu diosem Manne sprechen zu können. „Und nun gestatten Sie mir auch eine Frage: Was veranlaßt Sie. nun plötzlich gutmachen zu wollen, nachdem Sie io iiiele Jahre lang d?n Mut dazu nicht findoch wenigstens . . . ahnen mußten, wen Sie vor fich hatten?" „Nein, ich ahnte damals nichts, obwohl Lotte einen tiefen Eindruck auf nricht macht« und ihr holdes Bild mich seitdem beständig umschwebte. Erst kürzli^ als fie zu mii kam — ÜV Ks« IVi« «e 5 »e I» Z eN « » «ke » M >^/ ' '' X >! ' 8ckukput?mitte! »»«? «In Ver»uck «»Dn6>>«k S«dk»uck gebenden stellen gewendet, >damit anläßlich der hunderlsten Wiederkehr d^iefer (stunde um 7, bezichunl^sweiise 8 Uhr aben'os, ein 26. März 1927, in möglichst zchlr.-'ichcn Kirchen WienS, nwMlische Gedächtnismessen stattfinden. t. Deutscher Einspruch gegen eine ltinoaus-skhrnng in Paris. Aus Berlin wird qomeldet: Gegen die Ausführung ldes Filmes „Marc no>stru.m" in Paris hat den Blättern Molgc die deutsche Botschaft nachdrücklich Eiuiprnch erhoben. Numnehr stnid die SteNcn, die düs deutsche Empfinden besonders verletzten, gestrichen worden. t. Zyklon in LoZregebiet. AnS Tours wird gemcldei: Sonntag vormittags ging ein lo« kaler Zyklon über das rechte Loiregebiet nieder und richtete in eini^m Streifen von rund 15 Kilometer Breite und 89 bis IVO Kiloine-ter Länge zwischen Tours un^d Vouvroy großen Schaden an. Dächer wunden in die Luft geschleudert, Bäume in großer Zahl entwurzelt. Am schwersten wurde die Ortfchaft Ba-'üerie heiurgesucht. ^ t. Das Geheimnis von Herkulanum. Nach zweitansetldjührigem Todesschlafe soll die Stadt Herkulanum, südlich von Neapel, dicht bei Pompesi gelege^i, v.'^n neuem zum Lichte erstehen. Am 21. April d. I. werden gro^e offizielle Zeremonien statt^finiden, an denLN Mussolini sowohl wie der 5tönig von Italien und die gesainte ausländische Diplomatie teil neh-men werden. Sodann wird der erste Sva-tensti chgetan werden, mn unter Leitung des Pvofessors Maiuri, des Direktors neapo-litaniiichen Museums, St^in sür Stein an die Oberfläche zu befördenl, was Herkulaimim an Schätzen birgt. t. 8000 Masken in — Gplit. Am großen Faschingslorso beteiligten M) gestern in Split »licht welügcr alS 8000 'Masken. t. CS gibt keine gelbe Gefahr! Ein Beamter des Pekinlier statisti>sch.'n Glindes hat kürz-lich vor Journalisten die Grundlosigkeit der Befürchtungen hinsichtlich einer gelben Gefahr dargelegt. Danach hat die Vermehrung der chinesischen Bevölkerung seit 't»em Jahr 1801, langsamere Fortschritte gemacht als in irgendeinem anderen Lan>d der Welt. Wenn man die Auwachö,^ahlen, die für jedes Jahr Awiichen 1849 und 1923 festgestellt hat. zu Grunde legen würde, mi'ißten nicht woniger als 859 Jahre verstreicheu, bis sich die Bevölkerung im Reich der Mitte verdoppelt hätte. Die gelbe Rasse sei zwar sehr srucht-!^r; indessen hätten verschiedene Urscich^n, be sonders die ungel>eure Kindersterblichkeit, zur Folge, daß prozentual berechnet, die eiseklive Zunahme der i^ölkerung kaum ei« Drittel der irgend ei,res Mlderen Volkes err.'icht. Uobrig?ns, so schloß der Statistiker, sei Thina seNst mit einem übertriebenen Bevi^lkerunzis-Wachstum a>m wenigsten ge'Sient: Qualität, nicht Quantität sei die Forderung. t. Heilung von Geisteskrankheiten. Der da« Nische Arzt Dr. Paul Reiter verösientlick't in einer dänischen medizinis i)en Zeitschrist einen Bericht über eine neue von ih,n versuchte Metkzode, Geisteslranfheiten, namentlich Dementia praecox, mit Metallsalzen zu behandeln. Er verwendete in der Hauptsache Mangansalze, teils allein, teils in Verbindung mit anderen Methoden, und zwar bei fünfzig Patienten, von denen nach seiner Angabe der weitaus größte Teil als geheilt ans t>er Anstalt entlassen werden konnte. Dottor Reiter will beobachtet haben, diaß die Besserung unabbänaig von der Größe der verabreichten Dosis der Salze eintrat. Die^De-mentia Praecox, ein Veriilödungsprozeß In-ffendlicher, wird mis mangelhafte s^nnktion der Drüsen mit innerer Sekretion zurückgeführt und war in den letzten Iiaihren wiederholt der Gegenstand nelier Behandlungs-metho^den. Viel wurde daibei bisher nicht erreicht, und auch das Verfahren deS dänischen Arztes erfordert nur skeptische Beurteilung. t. Großer Gpionageprozeß in Leningrad. Aus Riga wird gemeldet, In Leningrad hat ein Spiona^eprozeß gegon KV lettische S-chmuggler begonnen, welchen die Berban-nung imch Sibirien t.oht. Die lettlänRsche Recperimg hat durch ihr Konsulat in Leningrad Schutz^ßnnhmen sür ihre StciatSan-gehörigen ergr^en. t. Sin entmenschter Sohn. Aus Warschau wird gemeldet: In der Ortschaft Biskupice hat ein ioieser Tage aus d<>m Gefängnis entlassener Sträsliiny, namens Duniec, der loe-gen schwerer Mißhandlung seiner 3?!uttcr eine mehrmonatige Gesängnisstrafe ab.z''büs;t hatte, seine K0jährigc Mntter, seinen 7<)flih-rigen Vater soivie seinen Schivager niit Axt-Hiebe«: ermordet. Seinem Bruder und seiner Schivester brachlo er lelbensgesährliche Verletzungen bei. Der Urheber des grausainen Maisslemnordes wurde verhastet. t. 13ö englische Bergarbeiter verfchiittet. London, 1. März. Heute voriuittags wuvden durch eine Exploision in einen« Stein--kothlenlbergsverk in G^vy-Vale 135 Bergarbeiter verschüttet. Etwa 60 von ihnen gelang es, sich an ldie Oberfläche emporzuarbeiten. 'Mehrere Ar>beiter mußten ins .Krankenhaus überführt werden. Die RettnngSyrbeiten waren bi-iher erfolglos. Das Schicksal der noch verschütteten Bergleute ist noch ungewiß. — London, I. März. Von in dem Steinkohlenbergwerk in Elnri) - B'ile sÄa-lcs) verschütteten Perc>arl'eitern gelang es ittl ganzen 80 Bergleuten, sich zn retfi^n. Bergleute sind ncch eingeschlossen. Die unverzüglich eingeleiteten Bergung'^arbeiten gestalten sich infolge l^esteinsverschiebnngen un'd Vergasllng der Stellengänge sch.vierig. Bergwertsinspektoren, die das Eüwy-Waler Bergwer-k besichtigten, haüen die sofortige Einstellung der Rettungsarbeiten angeordnet, bis das Bergwerk hinreicl^end d-urchlüf-tet ist. In den Gangen des Bergwerkes sind acht Leichen gesohen worden. t. Raubmord im Tahnzug. Warschau, 1. März. Auf der Bahnstrecke Warschau— B!alost>ok, auf der erst vor Mei Ta^gen ein Reifender einem Raubmord zuni Opfer ge-Wen ist, wurde heute nachts wiedernin ein ähnlicher Mord vevi'cht. Ein Reisender wnr-de emuovdet, völlig ausgeraubt u'ld aus dem Fenster 'des sa5n'en In B-ovigton (Dorset) fanden große eug-lische Manöver statt, vvn denen unsere Aufnahme den Monlent festgehalten hat, in deni ius Wasser gestürzte Autos von Tanks herausgezogen werden. Nachrichten aus Maribor m. Der neue Stadtkommandant. Zuui Nachfolger des bisherigen Stadtkomandan-ten. des Herrn Generals P^tar o s i wurde der Regimentskoiu'nlandant des Infanterieregiments Nr. 45, Herr Oberst S p a s i err Dr. Alois Go r iL a n iibersiedelie dieser Tage mit seiner Ltanzlei von der Pre>erngasie in das erltl^ Stocl^verk des „Narodni doni". ! c. MstSkenzng. Am ^as.chingdien^>tag uin i halb itt Uhr besuchte ein grosser, geschuiacl-! voller Ml'.slenzng ans ?.alec die ^tadt (5elie. .Der Zug, der l l Reiler, 20 uente zu Fuß, 10 ^Mm'ilanten und 9 Antos iiu Gefolge liatte. stellte eine gelnngen wiedergegebene ru'i!scl)e Uosakenhoch^eit dar. Der Marlen;ug, der ernste nach deul ^triege, erregte grosses Anfse'-!hcn. Die Straßen wiminelten von schanern. Interessant ist es, daß die hiesige Be-! zirts^)auptiuannsch'ast deu Maskenzng wegen „Ausrechterhaltunl^l der i.M'ntlichen Ord» nung" (!) unterjagte und erst im leltten Au-genbUck auf Intervention der Veranstalter gestiattete. O sancta siniplieitas! e. Maskenbälle am Dienstag. Ain Fa« schingSdiensteg veranstaltete der hiesige Vcr- Bei Magenbeschwerden, Soobrennen, vei-inin'öertem Huugcrgefi'chl, Darnwerstopfung, Belleuunungeu, Gliederzittern, Gedächtnis, scl/.väche bewirte ein Glas natürliches „Franz Josef"-Bittenvasser bei jedom Alter und Ge-sktilecht prompte Belebung der darniederlie-!ienden Verdai'unq. Aerztliche Mittellungen aus den Tropecrländern rühmen das Franz-Josef-Wasser als ein wichtiges Hilfsmittel ge-gen Ruhr, sowie Magenerkrankm,gen, die iin ''Anschluß an Wechlselsieiber austreten. ES ist in Apotl)eken und Drogerien erhältlich. 8979 lMMMW fchönernngs- und Fremdenverkchrsverein im Hotel „Union" ein Faschingskorso für Kinder, zu dem zahlreiche Kin'der in reizenden Kvstüinen erschienen waren. Am Abend fand inl Hotel „Union") ein glänzend besuchter MaSkeivball des VerschönerungsvereineS statt. Einige herrliche ZNaeken erregten allgemeines Aussahen. Am fekben Abend wurde auch im Hotel Skoberne (Stadtkino) ein animierter Maskeniball abgehalten. c. Verhaftung. Dieser Tage wurde in Eelje der 40jährige stellenlose Handelsgvhilfe Ladislaus Nova k-M omlek aus Va-?ax'din wegen Landstreicherei und BettelnS sestgenommen. Theater und Kunst Nationaltfteater in Marlbor Nepertolre Miltmoch den 2. Mär^: Geschlossen. Dlnu.crstag den 3. März um 20 Uhr: „Die lusrige Witwe", Ab. A. Coupons. Variser MuMnotizen Beethoven beherrscht sämtliche Programme, und aus den Kreisen seiner Be-nnlnderer heraus wird die Befürchtung laut, diese „Ucbersättigung" mit dem größten musikalischen Genius aller Zeilen möchte zu einer Reaktion führen, deren Ausnraße und Ende nicht abzusehen wären. Zudem klagen die jungen L^oinponisten über die Unmöglichkeit, ihre neuen Werke mif die Prograinme zu bringen; oder, wenn dies einmal geschieht, deren wahre Bedeutung voll empfinden zu lassen: im Schatten der „Neunten" verblaßten ebeit all die Werke» die für den hellen ounelychein geschrieben seien. Mehrmals bereits hat es darob in den großen Samstags- und Sonntagskonzerten einen kaum unterdrückten Skandal gegeben — wobei das Publiknin regeln,äßig g e g e n die Störenfriede Partei ergriff. Man will eben Beet-k'oven. niclits als Beethoven, und dieser Vorliebe der Massen tragen die jiionzertleiter ausgiebig Rechnung. Der angesehene Mu-sikkritiker George? P i o cli protestiert in verschiedenen Blättern sebr heftig gegen den Beschluß der sranzö-sisclien Regierung, sich bei der Beethovenseier in Wien offiziell durch den Großsiegelbewach-rer nnd sri'iberen Vorsitzenden der Repara-tions-loinnussion B ar th ou vertreten zu lassen. Die Gegenwart dieses Mannes, dessen kleinlicher Eharakter so gar nichts von Enroväertum und noch weni^ier vom Welt-l'ürgertuin an sich l'abe, sei eine blutige Schmach auf das Al,denken des Genius: ?srankreich erniedrige sich dadurch in den Augen der ganzen Welt, und die gesamte Nalion, deren Geist der Politiker Bartk'on in keinerlei Weise vertrete, müsse sich gegen einen solchen Skandal auflehnen. » Die schwere strisis, in der sich gegenwärtig säinUiche Pariser ^^onzertvereinigungen be-sillden, hat jetzt ein weiteres Opier gefordert: Tas ausgezeichnete Orchester „Olnm-pia" löst sich an5. Der Leiter Albert Doye n, der 10 viet.'s für die neue Mnsi! getan hat, selUe zum Schioanengelang Gnstav Mahlers Erste Zlnnplzonie auf das Progranun: die mustergültige Darbietin,g, die erste in Frankreich, iief^ das Verschwinden dieser hochgemute« und t>erständnisvollen VereiniMNg ninso schmerzlicher empfinden. Es hat einiges Aussehen erregt, als da? zweite „lyrische" Staatstheater, die „Opera» Eomlgue", das Werk eines ganz juncien ^tonlponisten ansfnhrte: „Birnbanm de»? Elends", von Marcel D c l a n n o v. Es ist gleich der „Felsenkaiierin" in di'r Großes «»» .»»»»»»III »» ?»»> SV Vom ?. März w?7. Schanghai WWW WUM WWW L W g^) 4g.4. — Svoo.M-ter: 1. E v e n s o n 8:^.5; 2. Earlson lNorwegen), 3. Zt a-p r u d. — ISoo Meter: 1. Thunberg 2:24.1; 2. Evenson, 3. Larson, 4. Swtnaibb. 10.vao Meter: 1. Evenson18:0S.3,2. Carlson, 3. Ztapruid, 4. Th-unberg. — Endresultat: 1. E v e n s o n; 2. Thunberg; 3. Carlson; 4. Larsen; 5. Skutnabb; 6. Ztaprud. ec».' Chinas, in d<'m NV.OM nl europäischen k^cibriken beschäftigte chinesische Arbeiter streiken und dessen TiAnahme ourch die nationale Kanton-Armee bevorsteht. Im Vordergrund der rege Schisfsverkcihr der Millionenstadt. Im Hintergrund das Hauptpostamt. Meter aus ter Konkurreirz hervor und erhielt die jugoslciwische Staatsmeisterschaft. An ^.weiter Stelle steht 8 ubert (Hermes-Ljubljana), an »dritter Golob (Touristenklub Skala, Ljubljana), an vierter K v e« der (Skal-a, Ljnbljanli). Nach Beendistunsf des Wettlauifens wurden iin Hotel „Triglav" die Prämien verteilt. : Ein neuer Lauf-HallenWeltrelord. Beim sonntägigen Hallenspor'.fe'st i«t S!?itin 'teilte Dr. P e l tz e r im La i''^n i'iber M.':?r in 2 Minuten 31.7 Sekunden einen :icuen Hallenweltrekord auf. : Die Weltmcisterschast im Eisschne?aufl rechtfertigen. Ein Hervorrageuder Vertreter der jungen italienischen Schule, Victor N i e t i, holte sich in der Konzertvereinigung Stvavam durch die persönliche Vorführung seines „Concerto für ÜlWier" einen ausgesprochenen Mißer-st^lcii flegen Ende der Darbietimg wurde die .Haltung des Publikunls so. daß sie im Interesse der Ordnung und Ruhe verkürzt werden mus^te. Iin assgemein enizeigt der musika l:sche (v>cschmack in Paris eine wachsende Tendenz, sich von den durch Neger und Jazz und Primitivismus beeinflus^ten Strounln-gen abzukehren; er verlangt in allen seinen Kundgek-nngen eine Fortsetzung und Erneuerung der r o nl a n t i s ch e n Linie, und eine entsprechend? Schnienknng innerhalb des künstlerischen Nachwuclises wird von Vielen als unnlittelbar bevorstehend verkündet. —ap.— 4 Eine neue Pantomime in d?r Wiener Stl-atsoner. Direktor Schalk hat eine Pantomime der in ?ava lebenden Wiener ^omvenistin Lin-^a Bandara „G e st r t e i e st a", inr Urauffn5)rung an d.'r Zta its-"Per angenoulmen. -O- G-yort Dl' G!aatsm?>stkrfss'af en im G'ifysinzm Ljnbljana mii-'d vom 1. d. M. bericb- tet: Vcrganjienen Sonntag fand in Moistrana das Criivettspringen um die jugcslamische MeistLrsch.ist statt. Trotz de.' stl)lechten Wetters hatt'.'n sich Teilnl-'Mer ans Ljubljana, Eelse, Maii'bor, ^^agre'k? ui'd Beoara'd und die Teilnelin'er deZ Aiililär-Skillirses eingesnn-starteten l l Teiluobnier, darunter ineist ältere. erfa>'irene Sprinaer. Der l'e-ta.M't.: S>ai^!°>neis'er i,m Streckenlanfcn, Io.^lo I a n n i>, ln,!^ u b e r t hielten sich trotz de!) srl^lechien Terains tadellos, wci?i-rend alle übrigen Teilnehmer niehr oder niin» der Pecli hatt^'n. Als Sieger ging IoSko ??atürlich in An^enta. i>)ertrnd Miller I an u a (Il'rija, Ljubljana), 18 einhalb heijjt sie und soll eine vortreffliche „captain Wir ersuchen die P. T. Inserenten, die Inserate sllr die Gonntaqsnttmmer (auch Mr den „Kleinen Anzeiger"!) bis spätestens Freitag 18 Uhr sk Nhr cl'ZndS) in unserer Verwaltung abzugeben. Später einlauqenbel Aufträge können nicht berlilkfichtigt werden.^ SUeßeude feste Kodle In einem Bericht über die Kohlenkonferenz in Pittsburg machte Geheimvat Fr. Fischer davon Mitteilung, daß es dem amerikanischen Techniker Trent gelungen ist, eine Staubkohle von ganz besonderen Eigenschaften herzustellen. Die Kohle wird zunächst auf einer der übliclM Kolhlenftviub'lnkühlen bis zu einer Feinheit von 20 D!aischcn Pro Zoll vermah. len und daim in einer Bibrationsmühle, die 400 Kilogramm kleine Stahlkugeln enthält, durch die der Kohlenstaub ki^ndurchgeleitet wir>0, weiter bis zu einer Feinheit von !''00 Masl^n pro Zoll. Die Stahlkugeln werden mit.Hilfe eines eleltrifchc'N Bibrators in rascher Vibration'von 60 Schwingungen pro Sekunde erhalten. Diefer feine Kohlenstaub soll ebenso leicht w-ieOel aus einem Oelvvmner verbrannt werden ki^nnen. Auch sein Transport gestaltet sich nach Trent in besonders leichter Weise. Er wird in Röhren fließen gelassen, die mindestens aus 100 Grad angewärmt sind, dann vevdampft die Kohlenstaubfeuchtigkeit. Der so vorbereitete Kohlenstaub kann ohne Zuhilfenahme ven Lu-ft oider Vakuum weiter gepumpt Wersen, da er sich aingeblich wie eine Flüssigkeit verhält. Er hat keinen SchÄttwin^el mehr, sondern fliesjt sofort auseinander unter Bildung einer wagerechten Oll'erfläche. Der Erfinder glaubt diesen Kohltt?staub auch noch weitergehend von seiner K'che befreien zu kennen nnid damit ein afcheloses Material flir B e r-b r e n n u n g s k r a f t m a s ch i n e.l zu erhalten. Der Mord in der „Zone" —ap— P a r i S, 27. Fever. Man macht sich nicht leicht eine Vorstellung davon, welch grauenerregende Zustände in dem korsiscl?en „Maauis" dicht vor den Toren von Paris her^'schen. Ein ungepflegtes, hügeliges Terrain, das eigentlich der Militärbehörde gehört, durch „Konzefsionen" jedoch zur Errichtung leichter Holzwohnungeu be-nüht werden darf. Da trber die endtiültige Verwendung dieses Geländes noch i^ichts entschieden ist, hat niemand Lust, durch irgendwelche dauernde Anlagen, wie Strafen, Kanäle, Grundarbeiten aller Ai-t nutzlos l^eld zu verschwenden; und so haust eelm "ine Bevölkerung von „Zonisten", die auf mehr als L00.000 Menschen geschätzt ivird, ohne Licht, ohne Wasser, ohne elonrentarste hWienische Einrichtungen in einem „grauen Elendslreise" rund um Paris, zu dessen Betreten in der Nacht viel persönlicher Mut gehört. Raub-iiberfälle aller Art, Apachenmorde und sinn- Gin weiblicher Xrawer a:ld coach", d. h. Leiterin und Trainerin. seil» lose Totschläge gehören dort zu den alltäg chen Dingen; ein Verbrechen, das um 'c-'n entsetzlichen Umstänlr« halber am den Zl,^ tern einer Geschichte menschlichen 'Nrane? verzeichnet werden könnte, hat sich In t DienStagnacht unweit dem Staditor B z nolet zugetragen. Ein junger Italiener mit Namen Mon wurde in der Nähe der „fortifs" oon siebl Revolverschüsien d^bohrt tot ausgesunde Kleider, Gesicht und Wuniden waren Äl Schmutz be^ckt; in emom ewolosen ^ooe kämpfe nmßte er sich stundenlang aus d^' morastigen Wege, genannt „Sentier des Mc tiiboeufs", herumgewälzt haben. Es war a sich schon merkMrdig, daß die zah^rei??e Bewohner der nahenHolzbaracken nichts vc seinem Stöhnen und den .?)il'>evu'?en zehi hatten; das Staunen der Behörden wuc! als durch Obduktion cimvand frei festgÄtel wurde, raß die zwei letzten Schlüsse inehr? St-uuden nach den fünf anderen abge^ieb» waren und den Tod unmittelbar herbct!^ führt hatten. Nach einem geschickten 5kr.',l verhör bec^uemten sich denn auch die B"si-^v der zunäcl^>st gelegenen Baracke zu folgendv grauenhasten Geständnis: Sic wurden anda ernd durch das Röchcln eines Manne-? i ^ Schlaffe gestört, der auf ihr wiederholtes sen undSchimpfen nicht an'derS reagierte, daß er kleine Stein? i.n oer Richtung !hrv ' Häuschens schleuderte. Da packte sie die Zi^^n und einer schoß iwdimal in der Nichwng dt' ! „Lärms". Dann wurde es still, und sie konr ten endlich schlafen . . . -rii - Der Landwirt l. Gutes ErdiipselsaatxMt. allen Zwe' gen der Lan-dü^iirts-chaft ist man sich heut ülber die Bedeutung des Zuchtinateriale klar. Nian weisz, das^ Gutes wieder nur a'U^ Gutoul entstellen kann. Es braucht da nur ar die verschiedenen Kveige der Viehzucht er innert zu werden. Nur im Ltartorfelbai glaubte umn bisher ini>iner noch aus kleinen verschrumpsten, unreifm, kranken, halbier ten ja gevierteilten lZrdapfelu, die won^öglick durch das Au'.'ketMen geschwächt wurden, erst klassige Ei^träae hervers.anbern zn können Landwirte, das ist nicht nwglich! Was vom Vich und voni Getreide gill, das gilt auch vc.n den Kartoffeln. Nnr gute Saatkartosfelr können gut^ und g^'sunde Ernten heruorbrin gen. Darum sn6?t bei Zv»iten gute Saatkar toffeln alls. Nicht erst im letUeu Allgenblick vor dem Anbau, wenn der Vorrat schon zur Neige goßt und wenll m-an keine Walil mehr hat. Snck)t die Saater^'t/^pfel ans, so lan>ge der Vorrat noch gros?, ist! Die Mc^rerträge werden die Mehrarbeit lohnen. l. Stockrodung. Trotz aller nieck'anischen Vorrichtungen und Hilfi^geräte bleibt das nachfolgende Versai'?rcn noch immer sel)r brauchbar: Man bc!!')rt in den Bauinstumpf ein senkrechtes Loch nnt etwa 4 Zentimeter Durchniefser und gießt in diese? zuerst bis zur Hälfte Salpetersäure, dann (nicht bis zu.!n Rand!) SHwefelsänre. Darauf verschließt m>an das Loch mit einem Hol^pfropf. In 6—8 We er ganz le-cht nlit der Hacke entfernt werden kctnn. l. Das Eiersrcflen ist den Tauben nicht abzugewöhnen. Zuchtpaare, die mit diesem Fehler behaftet fi:i,d, schlachtet man ain besten ab. Witz und Vnmor Der Schein trtigt. „Ich begreife incht, Frltz, wie du so oiel essen kannst," wunderte sich «die Mutter, als Fritz zum drittenmal 'einen Teller hinhielt. — „Mutter, ich glaube, ich «bin innen nicht so klein, wie ich außen aussehe." ^teiltes Leid. Der Chef spricht in feinem Privatkontor mit seinem Buchhalter und s>agt ihm: „Wir haben große Verluste gehabt, so ^ß das gan^e Geschti^ftsvevinägen auf zcbn tausend Mark zurückgegangen ist! Das lüeibt natitrlich nnter uns, .Herr Meier!" — Schnell erwidert der Buchhalter: „Einverstanden! — Jeder die Hälfte!" (Jugend.) Berechtigte Entrttftling. Willi hat Prügel bekommen und reibt sich die Sitzfläche. Ter Lehrer stellt den Stock weg und sagt: „Nun weißt auch, warum du Prügel bekommen hast?" Da iist Willi aber ehrlich entrüstet. „Das ist ja wirklich allerhaick," sagt er, , erst hauen Sie mir die Hose voll, und setzt wissen Sie nicht einmal warum!" (Orell Füßlis Jllustr. Wochenschau.) MMM MSkj MmMSlW g l,»»,» V» »t ^Isnclei, IncluZtrie un6 finsmen St« vriMbt AestWkmg Dieser Tage »vM vel ixchrereu WvMe-tilschen Bllivken ewe neue xußvMvis^ 77S-ige WandbrivfmHkiihe im Betmge von 10 MMonen Fvanlen placiert. Im Zusam-men-hange damit erschien bal^ Gvvrmf in der „Neuen ZKvcher fotyende str unS MvijÄtos fatale Festsbekkmg: „M-Nlöge fthweiizevifthie B«n!ken haben die D^ierung einer neuen 7 Progent Pfand-Ivießanlei^ im Betr«We von IV MIen der SticMHypoti^kenb auch durch Äe NcttoeInnc'Hinen 'dsr Vc'iivartui^gen der-schiL^eiier sclÄs'er Monopole garantiert. Die ?,ins:chluiW geschle'f't nicht in GoÄ und die Aniortislrdion erfolgt nicht nach 'den nripM'Nglichen Plänen. Von diesen serbischen ^Zlnlcihen sind bedeutende Betrage in der Schweiz placiert. Ss lange d?r juze5iesc Frage beantworten, wie man will, so gla-uibt Keynes imlnerhin, daß die irüchfte Aukinst, soiveit die Borzelichen dies erkennen lassen, eine 'twas niedrige Zinsrate brii^r wlrd. M die vstenMWOe AoktaiMwveKe Am S4. Feber mrhni der Nation-alrat die eiste Lssiung der von der Regierung .'lr»ge-bra>ch>ten drit^ Novelle zum au^onc-nnzn Sflerreichischon Zolltarif vor. B^inister Thaler führte in seiner EinbegleitnnyHret-e aus, das; die österreichische Landtzvirtschvift, !»ie in w: letz^ Jahren ihre Liofevnngs- und Leistungs fSihligleit mn ein bedente^bcS steigerte, h-euto den Wversten Kampf um die Eroberung des Jnlalchömvrkes zu bestehen habe. Diese Notlage der hei-nIischen Produktion und anderseits M erschreckend hohen Zi>ffcrn unjerer EinftHr an LebenKntil^ln zsi'cj^ien ganz mi-zaveideu-tig die Wege vor, die zur Miiderimg des rissigen Han^lsbtlainzpassivums, das Aum lrbe^vivgond«, Teil eine Foigcersch?!-Mlng des für den ösborreichisch<'n Laninuirt verschlossenen JnLandSnmrkbeS ist, einzuschlagen stud. Sie führen lo^en Tn!ves zu der Er^ntms, daß das arme Oesterreich cs sich leisten lKnne^ auf j^osten der Su'bst^^nz jsÄnes Vokksvevmvgens oder gar löurch Äuk-tidmnm« voit U. «. Maribor, 2. März. M leiste» nicht «achlömmt, ist eS d»ch etwas soaderbar, «»« schweizerisches Ka» Mal »eiter dorthin adgekitet »ird. M«« hiiitte M» mindeste» er»arten soll«», datz dem P«hlik»m »e«e staatssarantierte Tl» tel erst angeboten »Dtden, wen« die Rechte der Inhaber der alten ,,GerGen" ge-«chrt worden sind, «ib gerade die «»S. der neuen «nkeihe hittte, so wi» »aS scheinen, Gelegenheit geboten, einen wir?- ftlme» Dmck in diesem Gimie a»»z«»m." « Wir haScn schon des öfteren nnssrer Meinung Ausdruck verliehen, daß von einer He-bm?g unseres swrk gesch^chten Kredites im AuÄliande nicht gefpro«!^n werden könne, so bcmge der Staat seinen alten Verpflichtungen n'iicht zint Gänze nachikoinmt. Feststellungen lMld Bemerkungen, wie sie dieser Tage in einem schweizerischen Blatte erschienen find, können sür unsere Wirtschaft geradezu katastrophale Folgen zeitigen. Der ohnchin ge-sch^Schte Kredit wiwde unter solchen Um-stMden noch weiter swken, ^vodurch die für unsere Msmiltwirtschast und deren Gedeihen unerläßliche Beteiligung frmnden Ka!pi« tals^ech weiter ausgeschaltet lbliebe. Wenn lder lAbaat endlich einMal ernstlich an die 'Sa-Gerung uniferer Wirtschaft gehen soMe, dann ist der Frage der A u s l a n id s s ch u l-'den ln erster Linie M gedenken. Erst nach entsprechender Regelung dieser Ang^ege^. iyeit wirld das Interesse 'des Auslandes für unsere Wirtschaft jene Fovnrsn annehmen, die auch die noch in^liner ungelöste Frage .des MSÜand^tccditeS i.'hrer günsÄgen Erledigung ttö^cr bringen werden. Luxu'Sartikel zu beziehen, die agrarische Pro-dttlti«.: fremder zu finanzieren, währen^d >die heimifchen Lanttvirte nicht wissen, wohin nli't ihl.'en.Erz?ng?!iss'M. Das Strichen der österreichi-schen Lmckwirte geht nicht um höhere Preise für landivirtlschastii.-^ svonsinnarlikel, die Tl'M'rier find heme darauf angl^wiesen, ihre nackte EMenMöglichleit gegenMer den a^i^sländischen Exporteuren zu erkämpfen. In diesem Sinne ist auch der gemeinsanl vo!n Industrie unö LantdwiTtschast eingebrachite Zvlltari'f cr!stellt, der nlit erl^ic^ terten Matzmöglichteiten für heimische Agrar ProdMe eine geWgsrte j»'onsumkra.ft der Landwi-rte an iirdustriellen Erzeugnissen und eine Eindänuniung des MstrSinens lmld-wirtschaftlicher Arbeit^raft zur -Stadt, also eine EiÄdlwstuug des in'wstrieken Arbeits-Marktes br^gen soll. Gchiedsgerlchtsbmmt Ser ÄnteiMMo«Äm HanStttkammer Die internationale Handelska^nmer ver« k^fsendbicht foMn in Form einer Anlage zur Febounn'd<'lt: I. Ob die Schiedsklausel in den^ ^'etveffenden LanÄe rechtÄr»ir?sani ist, 2. Ob Msliinder fShiq sind, dort Schiedsrichter zn fein, Z. ob die Schieds ^r.iKer nach dm Votjchrifteu der SiZtied^e- rich>ts!^rkeit oder nach Billigkeit schlichten, 4. ob o-ie Gerichte geilten sind, die Partei, die den Streitfall ohne Rückficht auf die Schiedsklausel vor einen: ordentlichen Gericht anhängig inachen will, an die Schiedsrich?'i:r zu verweisen, ü. ob die Bollistreckung der Schiedss^rüx^ auf gerichtlichem Wege :nög-lich ist, usw., 6. ciü auch ein auslä!i^disch>:r Schiedsspruch sÄr vollstreckbar erllärt wer'oen kann, 7. ob Berufung möglich ist unls 8. vel-cheS die Grünide zur Awßhsbuny eis»es Schied-spruchs siint».. KS«te- «»b «sömimM Z a g r e b, 1. Mür z. Au!f dem R ohh ä u t e m a r k t ist die Ll^e nach wi^ vor uni^rSnlaevt. Für Rinds häute zeigt sich Interesse hauptsächlich für schwere Sorten. Kalbfelle tenidieren auSgc>sprochzn fest, da das Ausland, besonders Deutschtand, erhöhten Bedarf zeigt und a-uch^Mvf dem jugoslawischen Markt als KSuifer auftritt. Immerhin w^de diie zollfreie AuÄsiuhr lw-cisenWch zur Belebiniz des Marik-tes lbeitragen. Auf der am 26. v. M. «Abgehaltenen Auktion der Zagreber FleischhauervereiNigung wurden folgende Preise erzielt: R i y d s-h ä u t e lbis 30 kg. GQvicht 12.80, über 'i0 kg. 14, A a l b f e l l e 2().3O Dinar pro .<^ii-logranttn Eingangsflewicht. Gegenüber dem Voniwnate bedeutet dies eine Preissteigerung von 80 Para bei leichten Rindshäuten, 75 Pava bei sch^veren und Din. 1.5ü bei KÄbfellen. Obn>oll>l die Situadion auif dem L?d'2r-markte in der letzten Zeit eine Kleinigkeit lfreuindlicher ist, kann von einer durchgrei-Ifenden Besserung nicht gesprochen werden. Im Bordergrunid des Interesses stehen nach >mie vor U n t e r l e d e r sowie Blank-lede ^ Die Preise silyid im allt. Alls der Heuligen ZagrMr Warenbörse (Hältte) bbiGen die Preijse unverändert. X Unser Roteultmlauf liat sich in der dritten Wor^ des verg!7nye«LN Monates um ca. 33 Millionen allf.^>406.84 MAionen Dinar vermindert. In derselben Zeit vermehrte sich die M e t a l l d e ck u n g um 4.09 Millionen au!s 4AK.37 MiMnen Diimr. X Der EiulagezinSsutz bei der Postspar« kassa. Ans Beograd wird berichtet, daß der Post- mvd Telegrwphemninister im Einver-lbehmen mit dem .<^ndelÄninister und mit dem FinanMinilster beschlossen hat, den EiN" lagezin^cch Mtf Sck)eckrechttungen bei der Poistsparkasie und ihren Filialein vom 1. d. angefangen urit b>is zur .Höchsteinlage von 1 Million Dinar festzusetzen. X Wichtig für J«h«>ber der 7Aäigen Jnve-stitionsanleihe. Die Geueraldirektion der Staatsschulden teitte allen GelRnst.itnten, die die Auszahlung der Coupmls der 7?S igen Jnvc-stitionsanleihe vornelhnlen, nnt, daß die Mrszahlung des l. Coupvqrs mit 1. Marz einzustellen sei, ä>a !^e Coupons Mt lö. März veralten. Die Besitzer dieser Obligationen, die die ersten Coupons noch nicht eingelöst haben, werden also darauf aufmerksam gemacht, daß ivie Einlösung des I. Couvons nur mehr bis 15. März, imd zwar bei den Staatskassen, möglich ist. X He«- lwd Gtrohmarkt. Maribor, 2. Mür,z: .Heute waren 10 TVcigen .Heu, 4 Wagen Gruinniet und ü Wagen Stroh auf dem Mmkte. Die Preise waren': für Hen 7ti l'is 100, sür Gruminet 70 bis 85, Stroh 50 bis 6^Diir<»r für 100 kg. X vnßergerichtlicher Ausgleich der „Ra-denka" d. in Zagreb. Wie bekannt, wurden schon seit eilliger Zeit Berlhiandlungen Wecks stillen Ausgleiches der „NadeM" d. d. ge-Ifiihrt. Wie wir nun ailS gnt infornnerter Quelle erfahren, haben die dieiöbczstglichen Vechandlnngen zu eine.m erfolgreichen M-fchttts; gefl'chrt. Ob^vehl die Details noch nicht bekannt'sind, wird versichert, daß die ?lus-gleich^be^inssungen günstig zu 7lennen sind. Dadurch ist eine Angelegenheit beigelegt tvordell, «div' geeignet gewesen wäre, eille R-'i^ he angesehener ^anfleute in Schwierigkeiten zu bringen. Numnelir interessiert sich sowobl ein?)einlisches als auch ausländisches ^^apital' sür die Uebernahulv des UntcruehmenS. Tie i dieSbezüglich??n Vlichandlun-gen sinid nicht zum Abschlusi gekoinlnen, doch ist ein günstiges Ergebnis zu gcwärtighr>eÄbÄanz des österrei chischeil Außenhandels pro 192« wurde -nunmehr verl^fentlicht. Das Bo^iak^r wies nach den provisorische«! Zissern bei einer Gcsaint-einsuhr im Werte von 28.9 und einer Ge. qamtaussichr von 1728,5 ein D e f i z i t von 1076.4 Millionen Schilling, das ist mn fast 140 Millionen Schilling mehr als in: Jahre 1925. Das Defizit des Jahres 1926 spiet,elt in besonders starkenr Maße die Inoiistri.'krei-se wider. Geradezu katastrophal ist der Rück gang des Exporrs nach Deutschland und Polen. Die Ausfuhr nach Deutsch--land hat sich von 295 airf 202, also fast um ein Drittel, die nach Polen gar von 164 auf 72 Millionen Schilling, also roeit weniner als die Häl'fte verringert. X Reue Weltmarktverkausspreise für Eisen im März. E s s e n. Februar. Der aus Vertretern der Rohstashlgcineinschast und der Eisenvevbraucher beste^nde Ausschuß hat felgende Weltmarktpreise festgesetzt, die für den Vevkauf int Mär^ -gelten sollest: Rch-blöcke 80 Mavt, Vor!Äöcke 85, KnÄppel 92.50, Platinnen S5, Fornreisen 98, Swbeisen 100, Ban^deisen 120, Waltdraht 117.50, Grob-lbleche 1W, Mittelbleche I^, FeinUeche 1 Millimeter und stärker 147.50, Fewbleche unter 1 MiNmeter 157.50 Mark. X Das rumänische Autidumpiug-Gesek. Aus Bukarest wird berichtet: Im Finanzmi-nisterium wird jetzt an der Kodisiziernng deZ Antidumpinlg-l)resberia)je des Oeftcrreichischen' N<'n-tm't^'ereines wird n. a. ansgeführt: B.'cl^er l>at loil' österreichische Eiseniindnstrie diu ch den Bettritt ^nr Rohstahl^^^ineinschast weni^ ge- ' ziamiiÄ ZK Mii il. Mq M?.' 'Hirnen. Während bereits vor Gründun-g der Noystichlgemeinschaft zwischen der deutschen ^ö^rreichihhen Eisenindustrie und spStt-'r-mit ^ Äbrßzen n^tteleuropäischcn MDn^ eine V?rstünvigung zisstandegekom durch »velche die bisherige gegensei-W DWDurrenz ausgeschaltet wurde, ist eZ WWer nicht gelungen, auch mit den polni-ßk^ Eisenwerken (die cruch Außenseiter der I^vhstlchiigjemeiilschu^t geblieben sind) zu ei« «er Vinigung Ku gelangen. Die Folge ist ein ÄVherst scharftr PreiSkainpf, namentlich am Amihlmanarlt. Es hat allerdings den An-Win» ^ auch die polnischen Eisenwerke f^ivßlich ihre Gondevstellu?»? aufgeben und der Rolhsta>hligjemeinscha.ft beitreten werden, »»rcms fich auf den ö^tttchen und südöstlichen Märkten für österreichischen Eisenwerk günst^re AuSfichten ergeben werden. X »rche Verschieb»»«»« i« Welthandel. Die Fortschritte Amevikas und !oie Rückent-Wicklung Europas im Anihenhandel der WeU gchen aus einer Veröffentlichung des „Index" der Newyork Truift Company klar hervor. Der Gesamtauhvnhandel d«r Welt ist von 37.S Milliarden Doilar im Jahre 1913 auf 3V.g Milliarden Dollar im Jahre 1925 gestiegen, ein Zuwachs von 5 Prozent, in Bor-kricgswerten gemessen. Es sind jedoch wes^'nt liche Verschiebungen im Auhenhanitel der ver ^iodenen Länder eingetreten. Der Anteil Deutschlands, Frankreichs u?nd EnylandS ist geringer als vor dem Kriege. Die Bereinigten 'Staaten Nordamerikas, Kanada, Australien, Kuba, Dänemark und Mexiko sowie die ?rizn-talds^n Länder s>abcn dagegen i^r?n A:iteil erhS^n können. Die größte AuS>fuhrstUWD Marke einfährige Gp«A«lpflan. ze«. Schneekopf, weißköpfig, BraunsäMeiger. braunkövftg, pw Stück Din. 0.7ö, pro 100 St. Din. V0. En gros und en >>etail. Die Firma übernimmt auch Pflanzungen und erteilt Ratschläge. v«teicha»b«trieb H. Eteinbrnmer, »oro«a eefta IVZ. 2702 Sämtliche Uvrr«>lclvi6er, vR»v» IrostLw« UUvtDl i« erstklassigster, modernster AuS führung verfertigt Echneidsr-Meister l. IllUI. WM Mtl Ii i! ?»«»» Ahee der N»lch«b»S<» zu äußerst billigen Preisen. Umänderungen, Reparaturen und KunststopfarVeiten werde« auch angenommen.__2S47 Fvanzös. und russ. Konvevsation mit Dame od. Herrn smht akad. geb. Herr gegen Bezahlung. Anträge unter »Uobung" an die Venv. ?VS0 Z» Schreib«aW«e .Mercedes-, deutsche Weltmarke, fast neu. so. wie neuer Goerz-Trioder 6X24 a. d. Meistbietenden abzugeben. Preisangebote u«t. .Mercedes^' an die Verw. 2Vü0 vnter fachmännischer Leiwng bildet die Kandidaten theoretisch und praktisch AU selbständigen Auto- und Mo-tor-Fayrem auS. Der Unterricht ist gründlich und erfolgreich sicher. Damen- und Herren-Chauffeur'Kurse täglich. Näheres w der Auto-Schule Zagreb. Kaptol ib. Telephon N-Sü. ---IM» Gute bürgerliche Privatkoft, Mit tag und Abend N Dinar. Anfr. Veno.__2707 fiUmWl Diwane. Ottomanen, Einsüde. Matraden. Eisen« und Messing-möbe^ Roßhaar, 'Afrik, Salon-und Alubgarnituren, Preise ton kurrenzloZ billig. Uebernahme sämtlscher Tapezieremrbeiten i. Möbellager vereinigter Tischler Meister. Maribor. Gosposka uli-ea 20. 1839 I» »»Dchl Vre««ab«r - kinber»«»?» sofort u kaufen gesucht. Dizufragen azlagova ul. 24. F. Radi. 2«4« ««er» konwl. gestrichen, neu. Din. 2100. Küche, »'mail-ltert, Din. 1075. Brbanova ul. 2«. Tischlerei._26SV GsschDiSeinrichtmia. geeignet f. jede Branche, billig zu verkau-fen. Jos. Tomazin, Grajsli trg 4 27VS Große vabew>»»e auS Zinkblech zu verkatzfen. Anfr. TrZaSka ce-sta 8/1. Glastür. 2S8l SPeifeti««ertikch mit S echten Ledersesseln zu verkaufen. Tr-LaSka cesta K, Gasthaus. 2r. Praktisch und theoretisch auSgebidet und guter, ver-lählicher Fabrer, mit Sprachkenntnissen, sucht Anstellung zu schwerem Reisewagen oder zu Lastauto. Gefl. Anträge an die Berw. unter »100 HP . 263S Deutsches VUldche« mit Nä^-kenntnissen sucht Stelle als MSd chen für alles. KoroSka cesta 41, Else, bei Frau Skrabl. 2092 DAmO HißlOU MSdche« für altS, welches auch etwas selbständig kochen kann und über längere Zeugnisse verfügt. wird per sofort akzeptiert. Anträge mit Photoaraphie und GehaltSansprüchen sind an Gisela Strauß, KriZevci (Kroatien) zu richten. LK89 Nett «öbl. Zi»«er. sep. Tin-gang, elektr. Licht, Nähe Haupt-bahnhof,, an eine ev. zwei Personen zu vermieten. Adr. Berw. 2700 L ArSulei» oder Ehepaar werden in separ. Zimmer genommen. Küchenbenützung. Strma Mea lü/1. 2S7'> Möbl. sonniges. Zimmer mit Küchenbenützung zu vermieten. Kettejeva 3^. k. 2697 Bedienerin, für häusliche Arbeiten und Wege verrichten, wird sofort gesucht. Anfr. in Trafik. Kralsa Petra trg^_2188 Gesucht perfekte Stenotypistin, slowenisch u. womöglich deutsch, Anträge: Staierska Zel. ind. druLba. MikloStöeva ul. 2. 2l»91 Weibl. Mrokrast, auch zum Kundenbesuch geeignet, kautiöuS-ähig, mit Kenntnis der LandeS-prachen gesucht. Detailanträge unter .Strebsam* an die Verw. »706 yeaktikant mit guter Schulbildung. schöne Handschrift, vird sofort für hiesiges größeres Epe-ditionSuntemehmen ^ucht. Clo wenisch und deutsch Bedingung. Offerte unt. .Vute Ausbildung" an die verw. 2035 Tifchlerlehrfuuge wird aufgenommen. Trubarjeva ul. 75. _^_ Suche einen Ariseunhehilfe», selbständ. Arbeiter, bei hohtim Lohn. Antritt sofort. Peter Ur-suleslu. Friseur. Murska Sobo-ta._2670 LchrfMge mit guten Schulzeugnissen. der slolvenischen u. veut-schen Sprache mächtig, wird aufgenommen bei Ferd. Hartinger, Aleksandrova cesta 29. ?69S Zwei ivÄenknechtt, ev. mit Fa milie, sucht Gut Marenberg. — Borzustellen ASkeröeva ul. 1. 2704 »»«IM kiukt « 6e> docketea 7«xe»pr«l»«o u»»4 I08. Il08M»ML >»ribo», 8lov«a»k» ulle> 1 „Lur"'U. v.. Luftee- und Me-talwarefabrir, Zagred. Kotu-raSka cesta 9. sucht für ihren Betrieb tüchtigen «Iruek«»'^ für sofortigen Antritt. tanten sollen fich direkt an die Firma wenden. 270ü schöne Stämme, gute Sorten, sind billigst abzugeben Anzufr. im Geschäft, TvorniSka cesta 20. 26S8 Änftrate dab»n in ver.Msrbmgir Äe«»«s denorvStm Srfol«. lSSS «HSSISlSlZlZlSlÄS perfekter vuchbaUer-vilanzist mit iangiähriger praxi», selbständige? Norr«» fpondent in deutsch, slowenisch und serdol^roatitch devährter kommerzialist und 0rgan»satoe sucht entsprechenden Posten. — ttnträge unt« »»Lche krakt- «n die Vervaitung d. Mattes 8is INÜSL0N ikii 6»wit Sie rlodtiss »rt»ll«a lrünn««. »«den t Si« »tob »» «>»« v»«de D»»»w>t, >v k»» i Ikusll «iv« «»s«e« viel d«»»«»» S«vd» nivdt »iBt dl« Li«/ »iok »uet» »ll 6iO»« d»d«», ««r- ken Li« äl» ri»»!ßHN Voeteil«. 3« lit o» »uvd mit R»tk«» UTss. ^ Lr i idm ä»> »uk U»r», , Ui«r«» aack »ut äl» > »o «vdRslied e!amrG«»6« (?otk«la «»ttervt,»« ck»l> e» lcwäera «»ck ILr»uk«i» »ur »utrAgUoli »«in K»>n.--V^ «»ek«n Si»»i»l», nur LiO v«rä«n 6r»uilr«m««>». LS« Ädt im eixeven sovie i» Xsmen liirer Qesci^vister »Uen lieden Vervsndten» k^reundeu unä bekannten die tiektrsurixe I^Iackrickt, ä»L un5er lieber, xuter Vster, be2>v. Lckviexervater» ()roöv»ter uaä Onlcel, tter? dsorx lÄelimeiLt» keute SM 1. tim '/45 vkr nsck kurzem, «dveren 1-eiäen, nsck ^mpkgnx cler k!. Lterdesskramente in seinem 85. Indens-jakre sankt im l^erm entscklsten ist. Unser teure Lntscklsieae visÄ sm^Vc»nner5tsx, um 15 l^iir vom Irsuerksuse» I^tersWx^^. 3W» dre2je?ur evixen l^uke xebetet. Die KI. Seelenmesse >vlrä am 4. Mr^ im Mr in äer k^ran?jslc»ner-pk»rrlcircke xelesen veräen. l-e!tersberx d. ^aridor^Ors?, äen 2. ^ür? lS27. LIwkr«tMeur miä tiir VoilaktU« VHr«>tW0iMob: VlX) .fournslkt. — flir 6en Nsrnu8?ekor um! äen Oruclr ver»atHr«Mek: v!rekl«t — vekw vodakstt »a ^»rldo«.