^152._____________________MM«, 8. Juli 1896. Jahrgang 115. Mtmcher Zeitung. leine I.icVatc^^^^^^^^^^^^ ^ Inser»l°n«ntb«r: Mr l>!« z„ 4 Zellen »k lr,, «Mere per ZsNt « lr.: bei vflcrei, cklsderholungen per Zeile « fr. D!e «Laib. Ze«.» erscheint thllich, mit «luDnahm,- der Vonn. und Feierlaye, Dle »b»l»istr«N»» beftnbtt ftch nglel«platz Nr.», dle «eb«Uo« Vohnbolgnsse Nr, lb, Sprechstunden der «edacOon von « bi« ,» Uhr vor»itt«,« Unfranllerte vrless werben nlchl »nzenommni, Vlanu Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 10. Juni d I. aller-gna^gst zu gestatten geruht, dass der k. und l. Consul ^.Aad Ar Pauli das Commandeurkreuz des bulgarischen Cw,l-Verdienft-Ordens und der k. und k. ,VX'^"^ "3? ^'^nt des k. und k. Consulates das^/^M ^7 Kohen von Hohenland nebmV« ,.?^^ bes bulgarischen Alexander-Ordens an-neymen und tragen dürfen. AllerZchsw Ents^l?°^"sche Majestät haben mit Ober°e^ ng^Vl'eßung vom 1. Juli d. I. dem die im ReichsrH ve ^"sten Rechnungshofes für Johann Sehn out a «"^ und Länder läbriaen «»issiapn n:»««^'ü Anerkennung seiner viel» '- Pi'ftn I°h°m. ° en «h°r°k« .^?'?!"'ü ^lfrei de« Ti.el und ^r^nes «°n^^^^°Ue^d.»s. zu Der Iustizminister hat dle mit dem Titel und Uarakter eines Ministerial - Secretärs bekleideten Ministerial-Vicefecretäre im Justizministerium Franz «m,l Conte Smecchia und Rudolf Regner Ritter von Bleyleben zu Ministerial-Secretären in diesem -"ttmstermm ernannt. ^eb?e",nm"m^?ller hat den Auscultanten Alois ernannt. ^Mgerichts-Ndjuncten ^^ ^^ß^^^ die in?N<.^^'^" delObersten Rechnungshofes für hat d.n ^°^ vertretenen Königreiche und Länder Graten ^^^"""^rath "eser Zentralstelle Anton ernannt ^ ° ° chowsli zum Hossecretär ebendaselbst Nichtamtlicher Theil. Die italienische Orient-Politit. Anlässlich der vom italienischen Minister des Aeußern Herzog di Sermoneta in der Deputierten« Kammer gehaltenen Rede bemerkt der «Pester Lloyd»: «Wenn wir der italienischen Orient'Politik, wie sie der Herzog entwickelte, aufrichtige, unbedingte Anerkennung zollen, ist es, als ob wir die Politik unserer eigenen Monarchie damit loben würden. Die Uebereinstimmung der Erklärungen des italienischen Ministers des Neußern mit den Grundsätzen, die Graf Goluchowski unter der Zustimmung der beiden Delegationen proclamierte, zeigt sich in allen Einzelheiten, manchnial selbst im Ausdrucke. Wir würden sie auffällig nennen, wenn sie nicht, angesichts der Thatsache, dass die Minister zweier innig alliierter Staaten gesprochen haben, so natürlich wäre. Sie tritt besonders hervor in der Proclamierung des »lätu» (jU0 für die Balkan-Halbinsel, in den Ausdrücken wohlwollender Gesinnung für die Entwicklung und Kräftigung der auf nationaler Basis constiluierten Balkan-Staaten, in der günstigen Auffassung der An» erkenuung des gegenwärtigm bulgarischen Regimes durch die Pforte und schließlich in der Meinung über die kretensischen Wirren. Unter den europäischen Mächten herrscht erfreuliche Uebereinstimmung darüber, dass die Lösung der Schwierigkeiten auf friedlichem Wege unter Wahrung der Suzeränetäls - Rechte des Sultans zu erfolgen habe. Zeichen dieser Uebereinstimmung sind auch in der russischen Presse zu finden, und es ist bemerkenswert, dass die «Nowoje Wremja» der öfter« reichisch - ungarischen Diplomatie in der lretensischen Frage gute Erfolge in Aussicht stellt. Allerding« dürfte die österreichisch-ungarische Diplomatie solche Erfolge, wenn sie sich ergeben, nicht ausschließlich ihrer Initiative und ihren Bemühungen vinoicieren. Sie wird vielmehr Anerkennung und Lob, die ihr aus diesem Anlasse gewidmet werden, bereitwillig mit sämmtlichen europäischen Cabinetten theilen, die in dieser Sache mit ihr den gleichen Weg nach dem gleichen Ziele gegangen sind.» Das genannte Blatt stimmt auch der «Nowoje Wremja» darin zu, dass, welcher Botschafter immer mit einem Vorschlage von der Art jenes des Freiherrn von Ealice hervorgetreten wäre, derselbe unbedingt die Unterstützung seiner Collegen gefunden haben würde. Gegenwärtig seien alle Mächte darin einig, keinem localen Ereignisse auf der Balkan-Halbinsel zu gestatten, den europäischen Frieden zu stören, was einen großen Fortschritt in der Auffassung der Orient-Frage markiere. Die Borgii»ge auf Kreta. Das «Fremdenblatt» richtet in einer Besprechung der Vorgänge auf Kreta an die christliche Bevölkerung der Insel die ernste Mahnung, in ihren Forderungen nicht zu weit zu gehen, da leine Aussicht vorhanden sei, dieselben durchzuführen, und ein solcher Versuch nur unnützes Blutvergießen verursachen würde. »Wenn die Pforte — fchreibt das Blatt — das ihrige zur Beruhigung der Insel gethan hat, so hat Europa, welches ihr in dieser Richtung seine freundschaftlichen Rathschläge ertheilte, das Recht, zu erwarten, dass die christliche Bevölkerung von Kreta den Wea zum Frieden auch ihrerseits betrete. Es ist zu hoffen, dass die Mächte, die einmüthig waren in der Ertheilung von Rathschlägen an die Tülei, nun ebenso einmüthig sein werden, um in Griechenland und eventuell, soweit es möglich ist. in Kreta selbst für die Beruhigung zu wirken. Diese Hoffnung beruht darauf, dass ganz Europa ernstlich und aufrichtig die Beilegung del Kampffs auf der vielgeprüften Insel und die Beseitigung der für das türkische Reich aus diesem Kampfe er« wachsenden Schwierigkeiten anstrebt. Keine einzige der Großmächte verfolgt ein anderes Ziel; überall will man, dass der Gegensah zwischen Christen und Muhamebanern nicht neue Nahrung enthalte und dass der Brand erstickt werde, dessen Funken nach anderen Theilen des Reiches hinüberfliegen könnten. Wenn die Aufständifchen vielleicht eben auf eine solche Vermehrung der Ungelegenheiten ihre Rechnung bauen, so muss sich diese Rechnung angesichts der Haltung Europas al» falsch erweisen, denn es könnten zwar neue Opfer in dieser oder jener Provinz fallen, aber das Program« der radicalen kretensischen Führer wäre damit noch nicht verwirklicht. An dem festen Entschlüsse der Mächte, den »wlu» yuo aufrechtzuerhalten, muss e» scheitern. Wenn die Pforte thatsächlich die ihr em-Pfohlenen und von ihr versprochenen Zugeständnisse macht und die Insurgenten trotzdem den Kampf fortsetzen würden, der bei der wachsenden Erbitterung der Muhamedaner zu Katastrophen auf der Insel führen kann, so würbe auch aus diesen Katastrophen nicht hervorgehen, was sie wünschen. Die Kretenser können von ihrem entlegenen Eilande aus nicht den Gang der Politik bestimmen, entgegen der Macht ihres Souveräns und entgegen dem Willen aller Großmächte. Dieser Wille hat sich kundgegeben, er geht darauf hin, dass der Friede unter den Bedingungen, die vor nunmehr 18 Jahren vereinbart worden sind und die eine gedeihliche Entwicklung des Volles von Kreta ermög-lichen, wiederhergestellt werde.» Hemlleton. Telegraphen- und Telephonwesen in Oesterreich. dem Vern-^ '' ^ Oberpostrathe Josef Wanka, welcher und Te?^ °ls Approbant in Telegraphen- Telea^M^. ^Gelegenheiten bei der k. l. Post. und ^ lungert, eben erau" Wesen in ^"". 'Das Telegraphen« und Telephon« "bst Berücksichtigung des Tele- weiteren ^ Telephonwesenö in Deutschland und dem sehr bei dieser Gelegenheit einen auf dem ^?"^"^""^ ä"l gründlichen Orientierung sörderl cken V^^ """ Telephongebiete sowie zu" b" actuellen Fragen auf diesem währt?" inV«"Z'"7. ^°lchüre plaidiert der be- für die ^n^" ^"Meisen bestbelanute Fachmann elü m und b^ und Te^phon. der "lp- Vereinheitlichungen "n° XU«'':, '^l^ Konferenz 1890 den deutschen Vertretern, durch besondere Vereinbarungen den Tarif für den Tele-graphenverlehr Deutschlands mit den übrigen Ländern Europa« in der Art einfacher und einheitlicher zu gestalten, dass in Deutschland vom 1. Juli 18!11 ab bloß drei Taxgruppen bestehen, und zwar in der ersten Gruppe: Verkehr mit den angrenzenden Ländern außer Russland und Frankreich eine Wortgebür von 10 Pf., in der zweiten Gruppe: Verkehr mit Groß. britannien, Schweden, Norwegen und Italien eine Wortgebür von 15 Pf. und in der dritten Gruppe-Verkehr mit den übrigen Ländern und mit Russland eine Wortgebür von 20 Pf. Eine Ausnahme bildet Frankreich mit einer Wortgebür von 12 Pf., dann die Türkei und Griechen-land mit einer Wortgebür von 45, beziehungsweise "0 Pf. In Oesterreich bewegen sich die Worlgebüren im internationalen Telegraphenverlehre bei einer Wortlänae von 10/3, beziehungsweise 15/5 von 30 kr. anaefanaen bis 11 fl. 52 kr.! in der Relation Trich-Cadix-Teneriffa im Verkehre mit Mauritius. Die Höhe der entfallenden Telegraphentaxen im internationalen Telegraphenverlehre gestaltet sich gegen» wärlig noch so hoch, dajö Minderbemittelte namentlich von der überseeischen Telegraphic nur in den Fällen großer Dringlichkeit Gebrauch machen können. Dies steht mit dem jetzigen Stande der Verkehrsmittel nicht im Einklänge und erscheint bei unbefangener ^ Prüfung nicht gerechtfertigt. Es wäre an der Zeit, wenn in dem internationalen Telegraphenverlehre endlich der heutige, mehr finanzielle Standpunkt und die weiteren diversesten Bedenken aufgegeben werden würden und durch opferwilliges Entgegenkommen der einzelnen Vereinsverwaltungen und der verschiedenen Kabelgesellschllften die möglichste Herabsehung der Tele-grapheutaxen, resp. ein (reiner) Tarif mit einheitlichen, resp. ermäßigten Gebüren zur allgemeinen Annahme gelangen würde. Dann würden die von der deutschen Telegraphenverwaltung schon auf der Londoner Telegraphen Eonferenz eingebrachten Vorschläge ihre Erledigung finden, wonach jede Verwaltung die Gesammt-gebür für die aus ihrem Gebiete herrührenden Telegramme ungetheilt beziehen, aber die etwaigen Land« und See-Transitgebüren beftreiten soll. Damit würde ferner das so weitläufige und verwickelte Abrechnung»-verfahren der einzelnen Staaten entfallen. Infolge dessen wäre die Venutz.ma des Tele-graphen jedermann und nicht allein den bemittelten Kreisen und der Geschäftswelt zuganglich, d« Tel«, araphenverlehr würde sich steigern und e.n allsalllger EimmhmcAnsfall wäre gewiss n,cht von Dauer. Nebligen« ist es ein national'ölonolmscheK Axiom, d^S das Geld, welches die Bevölkerung an einer SMe er-spart, an anderer Stelle fruchtbringend wieder in den Verkehr gesetzt wird. Im Weltpostvereine haben sich die modernen Principien: Freches dek Verlchrfs, Einheit de» Laibacher Zeitung Nr. 152. 1306_____________ 6. Juli 1896. Politische Ueberficht. Laibach, 4. Juli. Der niedervsterreichische Landtag hat am 3. d. M. die beiden Regierungsvorlagen über die Abänderung der Landesordnung und der Landtags-Wahlordnung nach kurzer Debatte mit der erforderlichen qualificierten Majorität genehmigt und damit die ihm gestellte Aufgabe erledigt; außerdem ertheilte er noch die Zustimmung zur Veräußerung mehrerer der Gemeinde Wien gehörigen Grundstücke. Zu Beginn der Sitzung hatte Herr Statthalter Graf Kielmansegg einige Interpellationen beantwortet und der Landtag mehrere Dringlichkeitsanträge berathen. Nach Erledigung der Tagesordnung wurde die Session unter begeisterten Hochrufen auf Seine Majestät den Kaiser geschlossen. Bezüglich des deutschliberalen Prager Parteitages liegen Aeußerungen verschiedener Provinzorgane vor. Der Krakauer «Czas» misst den Berathungen über das Programm und die Taktik einer noch nicht bestehenden Partei in einem noch nicht bestehenden Parlamente sehr wenig Bedeutung bei. Das einzige Ergebnis des Parteitages sei die Klarstellung einer tiefgehenden Spaltung unter den Deutschliberalen in Oesterreich. Die Prager Beschlüsse bezüglich des künftigen Charakters der Partei stehen mit den jüngsten Aeußerungen der schlesischen, die Verfehmung Clumeckys mit der Haltung der mährischen Deutschen im crassen Widersprüche. Der deutsche «Reichsanzeiger» veröffentlicht eine huldvolle Depesche des deutschen Kaisers an den Reichskanzler Fürsten Hohenlohe, worin demselben der Dank und die Anerkennung für die Mit« Wirkung beim Zustandekommen des bürgerlichen Gesetzbuches ausgedrückt wird. Die italienische Kammer begann gestern mit der Berathung des Gesetzes, betreffend die Ein« setzung eines Civilcommissärs für Sicilien. Dep. Fulci beantragte die sofortige Berathung des Gesetzentwurfes, betreffend die Aufhebung des Ausfuhrzolles für Schwefel. Ministerpräsident di Rudini sprach sich auf das aller-entschiedenste dagegen aus. Die Linke und die äußerste Linke verursachten einen großen Tumult. Der Präsident unterbrach die Sitzung. Nach Wiederaufnahme der Sitzung wurde der Antrag Fulcis in namentlicher Abstimmung mit 170 gegen 38 Stimmen abgelehnt. Eine Depesche aus Paris meldet, man glaube dort, dass die Debatte über die Rentensteuer vertagt werden würde. Es wäre dies der Ausweg aus dem Dilemma, in dem sich gegenwärtig die Mehrheit der französischen Kammer befindet. Sie ist ganz entschieden gegen die Rentensteuer; außer den Monarchisten und Socialisten will keine Partei etwas von dem Gesetz« entwurf Cocherys wissen, das beweist der stürmische Beifall, den Ribot und Rouvier gefunden haben. Aber die Mehrheit fürchtet sich davor, das Cabinet Meiine könnte durch eine Niederlage zum Rücktritt genöthigt werden. — Der Senat genehmigte nach mehrwöchentlicher Debatte den Gesetzentwurf, betreffend die Reform der Getränlesteuer. welcher die hygienischen Getränke entlastet und den Zoll auf Alkohol auf 205 Francs erhöht. In der vorgestrigen Sitzung des englischen Oberhauses fragte Herschel an. ob, falls die Klage gegen Dr. Jameson und Genosse» vor dem Gerichtsschranken verhandelt werde, die etwa entstehenden Rechtsfragen durch die Mehrheit der drei Richter entschieden werden würden, was sehr bedauerlich wäre. Die Verhandlung vor dem Gerichtsschranlen sei im gegenwärtigen Falle unzweckmäßig. Lord-Großkanzler Halsbury unterstützte die von Lord Salisbury betonte Unabhängigkeit des Generalanwaltes, welcher den Processmodus zu bestimmen verpflichtet sei. Die Regierung habe hierauf leinen Einfluss und leine Verantwortlichkeit dafür. Die Vertreter der spanischen Eisenbahn-Gesellschaften und der Minister für öffentliche Arbeiten unterzeichneten die Convention, betreffend die Eisenbahnsubventionen. Die «St. Peterburgskija Wjedomosti» erfahren, dass der Minister des Innern bis zum Erlasse einer neuen Verordnung den auswärtigen Israel iten ohne Unterschied des Berufes den Ein« tritt in das russische Reich gestattet habe. Die Pässe dieser Reisenden müssen mit dem Visum der russischen Consulate nach vorhergegangener Ermächtigung seitens des Ministeriums des Innern versehen sein. Nach aus Constantinopel eingelangten Meldungen avisierte der Minister des Aeuß,rn die Botschafter schriftlich, die Pforte gewahre den Kre ten fern auch die zwei restlichen von ihnen verlangten Zugeständnisse: Verlautbarung der Generalamnestie und bedingungslose Wiederanerlennung des Aleppavertrages. Angesichts der hochernsten Meldungen über die Situation auf Kreta glauben die Botschafter außerdem die gänzlich Einstellung der Feindseligleiten gegen die Aufständischen empfehlen zu dürfen, um sodann durch die Intervention der Consularämter die Epitropie zur Aunahme der Zugeständnisse und zur Unterwerfung zu veranlafsen. Der einmüthigen Meinung der diplomatischen Kreise zusolge könne nur eine sofortige stricte Durchführung der beantragten Maßregeln die drohende Gefahr einer ungünstigen Lösung der kretensischen Frage und weitere gefährliche Folgen verhüten. Aus Constantinopel wird gemeldet: Die Vollstreckung der gemeldeten Todesurtheile hat unter den Armeniern Erregung hervorgerufen. Gestern wurden in Stambul Placate mit armenischem uud türkischem Texte aufgefunden, in welchem es heißt: «Geliebte Brüder! Erschreckt nicht über die Grausamkeit der Regierung, auch die Bulgaren haben unter Midhat Pascha Ungerechtigkeiten erduldet, schließlich aber ihre Unabhängigkeit erlangt.» Unter den Armeniern wurden neuerdings zahlreiche Verhaftungen vorgenommen. Zwölf Redif - Bataillone des 8. Armeecorps in Salonichi erhielten die Mobilmachungs-Ordre. Es ist jedoch unbekannt, ob dieselben für Kreta oder den Hauran bestimmt sind. Der Vali von Adrianopel. Divisions-General Aarif Pascha, wurde zum Marschall und Commandanten des 2. Armeecorps in Adrianopel an Stelle des erkrankten Mahmud Pascha ernannt. Es wurden neuerlich Plünderungen und Metzeleien seitens der Kurden in der Umgebung von Wan sowie Grenzüberschreitungen nach Persien gemeldet. «Daily Chronicle» meldet aus Buluwano: Nyamanda, der Sohn des verstorbenen Königs Lobengula, begab sich auf Verlangen der Häuptlinge in die Matoppo.Berge, wo er als König der Matabele eingesetzt wird. Tagesneuigleiten. — (Das nördlichste Leuchtfeuer der Erde.) Gelegentlich der AndreVschen Norbpol.Txftedllion lst öster die üeuchtfeuerftatlon Fruholmen erwähnt worden, deren Wächter seit Februar d. I. die Nrieftauben in Obhut halie, die Andrei mitgenommen hat und die dort trainiert wurden, indem Vismeerfahrer die Tauben mit auf das Meer nahmen. Dieses Leuchtfeuer, auf einem kahlen Holm gebaut, ift das nördlichste der Erde und liegt elwa z?h>« deutsch« Meilen nördlich von Hcnnmer-sest. Der entlegene Kustenposten ist indessen leineSweg« von aller menschlichen Verbindung abgeschlossen; dicht dabei liegt die Insel Ingö. auf der sich, über dem 70. Gr. nördl. Vr., Kirche, Schulhau«, Poftgebäude und seit einigen Monaten auch ein Telegraph befindet. In der Fischsangpcriode find hier oft a/gen 300 Fischerboote versammelt. Il, der Nähe liegen einige Walfischfang »Stationen, und im übrigen geht bei Fruholmen ein lebhafter Schiffsverkehr vorbei. Im vorigen Jahre zählt« Hornemann, so helßt der Wächter des Leuchtfeuers, fünfhundert Fahrzeuge, die nach Archangel segelten. — (Eine verläufliche Insel.) Das« eine Insel feilgeboten wird, kommt nicht alle Tage vor. Der einzige Bewohner und Besitzer der Hallig Sudfall bietet seinen Grundbesitz, 250 D?math groß, mit lebendem und todtem Inveniar zum Verkauf. Der Liebhaber werden sich j-denfalls nicht viele finden, denn da« Ltben auf einem Nordsee. Eilande ist mit großen Mühselig« leiten verknüpft. So muss beispielsweise ein Bewohner der Hallig Habel allwöchentlich sich eine Labung Trlnl-wasser für sein Vieh mit einer Segeljolle von Ockholm lommen lasscn. — (Ein Hotel für die Presse.) Man schreibt aus Paris: Im «Vaulole» rcgt Pierre-Qui-Sait (Adolphe Aderer) die Idee an, in Paris eln besondere«, au«-schlußlich der Press« gehöriges Hotel zu erbauen, «k« existieren hier, führt der bekannte Kritiker au», Mt weniger als sechzehn verschiedene Iournallstenverbünde, die alle ein Local mietweise inne hätten. Wenn diese die ihnen zur Verfügung stehenden Hilfsquellen zusammenschössen, so könnte es gewiss nlcht schwer halten, auf gemeinsame Kosten ein prächtige« Pressholel zu erbauen, in dem die Journalisten sich zusammenfinden lönnlen. Das Hotel müsste natürlich einen streng professionellen Charakter bewahren. Aderer weist zur Vegründung seines Projectes darauf hin, das« ja auch die gewerblichen Syndicate ihr eigene« Heim in Paris hätten. — (Frauen als Seeleute.) An die Möglich« leit, dafs die Frauen in da» eigentliche Seemannsgewerbe ihren Einzug halten könnlen, halle man bisher noch gar nicht gedacht. Aber ganz und gar vom Ernste des Kampfes ums Dasein inspirilert war das Gesuch, das kürzlich Miss Roblna Varton an die Marlne.Vehörde in Victoria richtete und in dem sie um Zulassung zum Steucrmanns-Examen ersuchte. Die Dame berief sich darauf, dass sie vler Jahre als Slewardlß aus Dampfern gefahren habe, über siebzehn Jahre alt sei — wie viel darüber, sagte sie nicht — und mithin fordern lönne, zum Staatsexamen zugelassen z„ werden, da die Marine-Acte von 1890 die Zulassung allen denen gewährleiste, die über siebzehn Jahre alt seien und mindestens vier Jahre Dienste als Seeleule geleistet hätten. Ueber da« Gesuch wurde in öffentlicher Versammlung der Marine-Behörde in Melbourne und mit dem ganzen steifleinenen Ernst, dessen ein englische« Veamten«Collegium sähig ift, Portos und Wegfall der Portotheilung glänzend bewährt; sie haben eine völlige Umwälzung in den internationalen Verkehrsbeziehungen hervorgerufen und es hat der Postverlehr durch sie einen ungeahnten Aufschwung genommen Der heutige Telegraphenverkehr unterscheidet sich zwar wesentlich von dem PoMrkehre; denn der Post-verkehr lässt eine gleichzeitige Massenbeförderung von Sendungen zu, während beim Telegraphieren bis jetzt Wort für Wort übermittelt werden muss. Allein durch die Abschaffung des erwähnten, in den Erfolgen so precären und doch so sehr kostspieligen Abrechnungsvelfahrens, durch die thunliche Uebernahme von Privat-Telegraphenanlagen u. dergl. in die eigene Regie der Staaten, durch die Erzeugung von Telegraphen- und Telephonmaterialien in staatlichen Fabriten, durch die weitere Einführung von unterirdischen Tele» graphenleitungen unter thunlicher Verwendung von Silicium-Bronzedraht, durch die Mitbenutzung jeder solchen Leitung zum Telephonieren, auch durch Ein« führung von unterirdischen Bleikabeln nicht allein zu Telephon', sondern auch zu Telegraphenzwecken u. a., dürften die Bedingungen zur Trmöglichung der beregten Herabsetzung und beziehungsweise weiteren Vereinheit. Uchung der Telegraphengebüren gegeben sein. Die beregte Herabsetzung und bezw. weitere Peremheitlichung der Telegraphen«Gebüren ist eine wünschenswerte Forderung und ein dringendes Bedürfnis unserer Zeit. Sie liegt im Interesse einer wesentlichen und wirksamen Verlehrserleichterung für alle Be-Völkerungsclassen. Wird die Gebürenherabsetzung heute etwa unter dem Prätexte «Es ist nicht thunlich' aufgeschoben, so wlrb sie mit desto größerer elementarer Gewalt in der nächsten Zukunft neuerdings und so häufig herantreten, bis auch auf dem Telegraphengebiete ein Rowland Hill ersteht. Vierzehn Jahre währte es in England und eine viel kürzere Zeit in den anderen Staaten, bis infolge der Postreform die Einnahmen der Post wieder ins Gleichgewicht kamen, und wie imposant haben sich die Folgen der Reform für die Staatseinnahmen aller Länder gestaltet?! Die Broschüre behandelt auch viele vitale Rechts« fragen, wie, ob dem Empfänger eines Telegramms oder Phonogramms ein Recht auf die Ausfolgung des Telegramms oder Phonogramms zustehe, inwiefern durch Telegramme ein schriftlicher Vertrag geschlossen wurde, ob durch das Telephon ein Vertrag unter Anwesenden oder Abwesenden entstehe, wer den Schaden für Unregelmäßigkeiten im Telegraphen- und Telephondienste trage, inwieweit Entschädigung bei Herstellungen von Telegraphen- und Telephonanlagen an Privateigenthum oder öffentlichem Gute zu leisten sei u. a. Auch die in der Broschüre beregte Propositions dass vom Telegraphenbetriebe unter die besonderen Telegramme weitere Telegramme mit Rückschein (»vi« 6s reception) mit dem conventionellen Zeichen «H. !l.» beigeführt werden, bei welchen ein Duplicat der dem Adressaten zugestellten und von ihm unterschriebenen Telegrammausfertigung per Post als Rückschein zurückgesendet werden könnte, erscheint zeitgemäß und praktisch. Der Wirllichleit nacherzählt von Hermann Hirschfeld. (7. Fortsetzung.) «Meint Ihr, dass ich mich selbst solchem aus-setzen würde?» fragte der Wirt. «Das ganze Dorf müsste für den geringsten Verdacht büßen, und ich käme am schlechtesten weg.» «Hört mich an!» fuhr er fort. «Was ich mit an« deren schon längst geplant und wozu uns nur die Gelegenheit gefehlt, kommt heute zur Reife. Ich hörte gestern abends, obwohl ich mich schlafend stellte, dass unser Feind heute gegen Mittag nach dem Dorfe Pon-sardou will, um dort Contribution zu erheben. Die zwei Mann, die ihn begleiten sollen, hat er bereits bestimmt, also seid Ihr vor jeder Gefahr gesichert. Der Weg nach Ponsardou führt durch einen Wald, in dessen Nähe meine Vettern ein Gehöft besitzen, von dem ein nur dem Eingeweihten bekannter Weg in die Waldung führt. Herren und Knechte sind glühende Hasser der Unterdrücker unseres schönen Vaterlandes und brennen vor Begierde, es durch die That zu beweisen. Erhalten sie nun früh genug die Mittheilung — und ich sende sofort unter unverdächtigem Vorwand den Burschen mit einem Brief zu ihnen — so ist nichts leichter, als, hinter dem Gestrüpp verborgen, den des Weges Kommenden mittelst ein paar Schüssen den Garaus zu machen und dann spurlos zu verschwinden. Wer hat's gethan? Höchstens kann man den Dörfern der Umgegend eine Extracontribulion auferlegen. Die Rächer unseres Vaterlandes werden schon wissen, ehe Laibacher Zeitung Nr. 152. 1307 6. Juli 1896. verhandelt. Die junge Dame fand für ihr Gesuch Gegner wie warme Befürworter. Schließlich drangen doch die Wtlbetfemde durch und das Gesuch wurde abgelehnt. Miss Robina Varton ist aber leinesweg« gesonnen, sich del dem Bescheid zu beruhigen, sondern will ihr Heil nochmals bei einer englischen Behörde versuchen. . ^ (Eine Amazone.) «s ist belannt. das« mit den Nufständifchen auf Cuba viele Frauen mitziehen. Über fast alle bleiben während der Kämpfe im Lager, «ie einzige Frau, die selbst Kämpferin ist und sogar eine Vefehlshaberftelle inne hat, ist Paulina Ruiz, die Gattin e»ne« Aufständischen Namens Gonzalez. Mann und Frau »ehören zur «Partida. des Führers Pancho Perez. Paulina schloss sich erst vor sllnf Monaten der Partiba a « Kämpferin an; sie ist sehr hübsch und erst 23 Jahre °lt aber ihre Grausamkeit ist so groß, das« sie sich ruymt, zwn spanischen Soldaten mit Säbelhieben den «opf vom Rumpfe getrennt und ihre militärischen Grade ^- letzt ist sie Fähnrich — fiel« in der ersten Reihe der «ilmpfer erworben zu haben. , ,,7- («l"sse in Alicante.) Aus Alicante berichtet man vom 3. b. Mts.: An 1000 Personen durchzogen mit Protestrufen gegen die neuen Communal-Neuern die Straßen, zertrümmerten alles, was ihnen im "lege stand, zerschlugen die Fenster des Stadthauses und verbrannten das Ralhhaus. Die Gendarmerie schrill « .«^l ^^ ^"' "°bei viele Personen verwundet und «elödtet wurden. Ueber die Stadt wurde der Belagerung«-^° Elnhebung der neuen Steuern liü.«'^!^'"^ lc» »»"a.) heißt ein eigenlhüm-N" Spiel, welches in Indien viel gespielt wirb und U« v°" w u,ch,n Regierung verboten worden ist. ^"Splel besteht barin, dass «an bei Regenwetter m°n V. ^°b" ""'s vtegM fallen wird, und dass Te»«ss 5 W°ssermenge zu bestimmen sucht. Auf den mbÄ «..^" ""anen vieler Häuser Indiens befindet das R°b? «n^ NA versehener Wasserbehälter; durch eine V mm^ "°", ""n da« Nass nun darin d^A "reicht h"> Die Pointe besteht ist, zu errathen such"'.«"""^" Unwetter im Anzüge jene Höhe erreichen w^ ^" ^t das Regenwasser MUL3-ZU3 U5, 5 fl"" Messgewandes, Lelnenlelte mit Seiden^ «Mchlag, fteissende «dler, Löwen und Hirsche eingewirlt ^. ober XIII. Jahrhundert. 200 Francs; ein rother «eldenstoff mit eingewirkten Greifen und Steinblältern, U)0 Francs; ein Stück rolher Damast aus dem AVI. Jahrhunderte mit kaiserlichen Adlern, 250 Francs. st"uan»3 "" weM spanisch-maurischer, saracenisch. italienischer, "" Su«Mola^.^!""'°ll) «in« Lloydmeldung aus mit a"h H^ '^pUlche Postdampfer -Ramanieh. ben Dampfer «Du« of llemel^.^"^°"b.) Au« Brest wird vom 3. d. M. 3e ber «" ^"e der Conservenbüchsenlölher an der ^ der Vretanne nimmt eine große Ausdehnung an und dürfte beträchtliche Verluste verursachen, nachdem die Fangzeit der Sardinen nur drei Monate andauert. — (Das Vermögen ber Wahrsagerin.) In Berlin starb die «Berliner Lenormand», Frau Sperling, eine Wahrsagerin, die in den höchsten Kreisen ihre Kundschaft hatte, unter Hinterlassung von nahezu einer Viertel» million. Local- und Provinzial-Nachrichten. * (Allerhöchste Vewlll igung z um Tragen fremdländischer Orden.) Se. l. u. l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 10. Juni l. I. allergnadigft zu gestatten geruht, das« der emeritierte Ackcrbauschul-Direclor und Gutsbesitzer, Abgeordneter Franz Po vie in Laibach das päpstliche Ehrenlreuz «I^ro Uooi63ia «t l'ontitice» und der Hotelbesitzer Gustav Valtriny in Vrldes die lais. persische goldene Sonntn- und Löwen-Medaille annehmen unb tragm dürfen. —r. — (Ernennungen im Po st dien st e.) Zu Poftofficialen wurden ernannt die Assistenten Herren Lorrabo Deslovic, Karl Maicen. Anton Zavr-lanil, Robert Ianda, Joses Strelnz, Emilio Marin, Karl Hussal, Ernst Na st ran, Giuseppe Prandi. Franz Hafner in Trieft, Josef Kuren! in Lalbach, Victor Klinar und Johann Cerne in Trieft. — (Reisestipendien.) Der Unterrichtsminister hat auch für die Hauptferien des heurigen Jahres mehreren Mittelschulprofsssoren Stipendien zur «»«führung naturwissenschaftlicher Studienreisen verliehen, darunter dem Professor und provisorischen Leiter des Staalsunter-gymnasiums in Cilli, Julius Glowacli, dem Professor am Vlaatsobergumnllsium in Lalbach, Nlfons ! Paulin und dem Professor an der Staalsrealschule in Görz, Ferdinand Seidl. — (Zur Organisation des Eisenbahn-Ministeriums.) Die definitive Organisation des Visen-bahn-Ministeriums, welche, wie belannt, mit 1. August in Wirksamkeit treten soll, ist nun im wesentlichen festgestellt und dürfte, der i Zahlungsanweisungen über Renten der Nrbeiter-Unfall-Vtrftcherungs-Unftallen, werden in ber bisherigen Weife bestellt. — (Sicherheits - Kuppelung.) S'. Excellenz der Herr Eisenbahnminister FML. Ritter von Gutlenberg hat an die österreichischen Eisenbahnverwaltungen am 13. v. M. solgenden Erlas« gerichtet: »Die seitens ber l. l. Generalinspeclion der österreichischen Eisenbahnen und der l. l. Generaldireclion der österreichischen Staats-bahnen gepflogenen Echebungen haben erg-ben, bass die fir/n Handgriff.', welche bei den mit Sicherheits'Kuppelungen velsehrnen Waggons an den Stirnseiten an Stelle ber Nothletten angebracht find, sich bestens bewähren, da dieselben den die Wagenluppelung besoiginben Vebienfteten bei dem Ein- und Uustreten zwischen ben Waggon« einen beiwcitem sichereren und zweckmäßigeren Stützpunkt bieten, als bies bisher bei den Nolhletten ber Fall war. Namentlich gilt bies von ben ftangenförmigen Handgriffen. Im Interesse ber persönlichen Sicherheit be» die Wagen-luppelung besorgenden Zugsbegleitung«« und Verschub« personals fand sich das k. k. Elsrnbahnministerium veranlasst, die unterstehenden Bahnverwaltungen anzuweisen, die geeigneten Verfügungen zu treffm, das« an sämmtlichen Waggon« be« Fahsind vollständig unbegründet und werden von com« petenter Seite mit Entrüstung zurückgewiesen. — Der Minister des Aeußern hat vorgestern dem Doyen der Botschafter die gewünschte Einstellung d,'r Feindselig-keiten gegen die Aufständischen auf Kreta, den Fall eines Angriffes ausgenommen, mitgetheilt. Zufolge des Beschlusses der Reunion der Botschafter wurde das Eonsularcorvs in Kanea angewiesen, bei der Epitropie zugunsten der Annahme der Zugeständnisse und im Sinne der Bernhigung zu intervenieren. Gelegrannne. Wien, 5. Juli. (Orig.-Tel.) Die heutige Generalversammlung der «Austria» ist ruhig verlaufen. Die Mittheilungen des Verwaltungsrathes über die Schritte, welche er zur Sanierung der «Austria» unternommen hat, werden mit Befriedigung zur Kenntnis genommen und dem Verwaltungsrathe das Avsolutorium ertheilt. Zu diesen Schritten gehört auch die Gründung einer neuen Gesellschaft, welche die Verpflichtungen der «Austria» übernehmen soll, und zwar haben für diese Gesellschaft zwei hervorragende hiesige Versicherungs-Gefellschaften (Assicurazioni Generali, Riunione Ndriatica) je 100 000 fl., die Länderbank 200.000 fl., die früheren Verwaltungsräthe 100,000 fl., gewissermaßen als Ent« schädigung'für die Haftpflicht gezeichnet. Es wurde auch befchlossen, unter dieser Voraussehung den früheren Verwaltungsräthen das Absolutorium zu ertheilen und gegen sie keine Ersatzansprüche zu erheben. Hierauf wurden vier Verwaltungsräthe wiedergewählt. Ischl, 5. Juli. (Orig.-Tel.) Se. t. u. k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Otto ist heute früh mit der Salzkammergut-Localbahn nach Salzburg ab« gereist. Frauzensbad, 5. Juli. (Orig.-Tel.) Se. k. u. k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Friedrich ist heute früh zum Besuche hüchstseiner hier zur Cur weilenden Gemahlin hier eingetroffen. Feldbach, 5. Juli. (Orig.-Tel.) Statthalter Marquis Bacquehem ist gestern nachmittags hier eingetroffen und begab sich in Begleitung des Vezirkshauptmannes Baron Hammer - Purgstall nach dem Curort Gleichen» berg. Nach dem Empfange feitens der Gemeindevertretung und der Curdirection erfolgte der Besuch des hier zur Cur weilenden Handelsministers Baron Glanz, die Besichtigung der Kuranstalten und ein Besuch bei dem Fürsten Thurn und Taxis. Mit dem Abendzuge kehrte Marquis Vacquehem wieder nach Graz zurück. Prag, 5. Juli. (Orig.. Tel.) In dem Processe gegen die Mörder der Trödlerin Johanna Gollerstepper wurde das Urtheil gefällt. Die Frage auf gemeinschaftlich vollführten Raubmord wurde bei den beiden Angeklagten einstimmig verneint; dagegen würd? Ontrata des allein vollbrachten Raubmordes einstimmig schuldig gesprochen und Pravda der Mitschuld am Raube mit acht Stimmen schuldig erkannt. Pravda erscheint somit vom Raubmorde freigesprochen. Auf Grund dieses Verdictes wurde Ontrata zum Tode durch den Strang und Johann Pravda zu zwölf Jahren fchweren Kerkers vernrtheilt. Königgriitz, 5. Juli. (Orig.. Tel.) Am 4. d. 3». fand auf dem Königgrätzer Schlachtfeld« die Gedenkfeier für die am 3. Juli 1866 dortselbst Gefallenen statt, mit welcher die Einweihung des für die Gefallenen des 8. Feldjäger - Bataillons von den Veteranen d?s» selben errichteten, von Victor Tilgner ausgeführten Kriegerdenkmals verbunden war. Lemberg, 5. Juli. (Orig.-Tel) In Busk wurden dem Ministerpräsidenten Grafen Badeni von der Orts' bevölkerllng zahlreiche Ovationen bereitet. Die Stadt, welche beflaggt und decoriert ist. veranstaltete gestern abends eine Illumination. Der Herr Ministerpräsident dankte dem Bürgermeister für die vielen Sympathie-kundgebnngen. Gestern ist Graf Badeni für einige Stunden in Lemberg eingetroffen und wieder nach Busk zurückgelehrt. Lembcrg, 5. Juli. (Or!g.«Tel.) Cardinal Metropolit Sembratowicz ist aus Rom Hieher zurückgekehrt. Trieft, 5. Juli. (Orig.«Tel.) Einer allgemeinen Vereinbarung zufolge bleiben, von heute angefangen, sämmtliche Geschäfte an Sonntagen vollständig gefchlossen. Nur zwei Geschäftsinhaber hielten ihre Geschäfte offen, sperrten aber infolge eines demonstrativen Auflaufes und auf Zureden der Polizeiorgane ihre Locale. Berlin, 5. Juli. (Orig.-Tel.) Die «Norddeutsche Allgemeine Zeitung, erklärt die Nachricht verschiedener Blätter für falfch, dafs der Reichskanzler Fürst zu hohenlohe mit der Prinzessin zu Hohenlohe nach Paris reise, um dort Dispositionen über da« von der Prinzessin ererbte Gut in der Bretagne zu treffe". Der Reichskanzler begibt sich, wie die «Norddeutsche Allgemeine Zeitung, bereits gestern meldete, nach Rom, 5. Juli. (Orig..Tel.) Baratieri schiffte sich in Suez auf dem Lloyddamvfer nach Trieft ein. Madrid, 5. Juli. (Orig.-Tel.) In der gestrigen Kammersitzung verlas der conservative Dissident Sil-vella eine Erklärung als Antwort auf die Thronrede. Die Erklärung zollt der Regierung für ihre militärische Action Lob, tadelt sie jedoch für die politische Apathie auf Cuba, bedauert, dass die Regierung nichts versucht habe, damit Spanien nicht isoliert bleibe und verlangt Maßregeln zur Wiederherstellung des moralischen Geistes der Politik des Landes. Madrid, 5. Juli. (Orig.»Tel.) Die königliche Familie wird sich am 16. d. M. nach San Sebastian begeben. Madrid, 5. Juli. (Orig.-Tel.) Die Deputierten-lammer hat das Kriegsbudget angenommen. Alicante, 5. Juli. (Orig..Tel.) Zahlreiche Verkaufsläden wurden wieder eröffnet. Einige Ansammlungen der Volksmenge wurden ohne Schwierigkeiten durch den Militärgouverneur zerstreut. Der Prafect, del Bürgermeister und die Gemeinderäthe haben ihre Aemter niedergelegt. Es fanden zahlreiche Verhaftungen statt. Sofia, 5. Juli. (Orig.-Tel.) Die Agence Valcanique meldet: Die Blätter besprechen den Zwischenfall auf der im Baue begriffenen Elfenbahnlinie Sofia.Roman, bei welchem Arbeiter und Angestellte der Unternehmung in roher Weise einen im Dienste befindlichen Gendarmen getödtet hatten. Als Schuldige werden zwei Franzosen, zwei Italiener, ein Belgier und ein Grieche bezeichnet. Der Präfect von Sofia ist von dem Thatorte, wohin er sich begeben hatte, zurückgekehrt. Der französische Viceconsul begibt sich gleichfalls dahin. Die Be< schuldigten müssen gegen die Wuth des Volkes geschützt werden. Petersburg, 5. Juli. (Orig.-Tel.) Das Kaiserpaal traf gestern vormittags hier ein und begab sich, voll einer unzähligen Menschenmenge begrüßt, nach del Kasan-Kathedrale, sodann in die Festung zum Grabe Alexanders III., wo es ein Gebet verrichtete, hieran! nach dem Bahnhofe. Das Wetter ist herrlich. Die Majestäten bleiben einige Tage in Zarskoje-Selo uul> begeben sich sodann nach Peterhof. Constantinopel, 5. Juli. (Orig. - Tel.) Zu Civil< Inspector?!, wurden ernannt Hamdy Bch für die Vilajets Ndrianopel und Solonichi, Muhasin M für die Vilajets Ianina und Scutari und Fehi"' Ach für die Vilajets Kosfowo und Monastir. Chicago, 5. Juli. (Orig.-Tel.) Unter den Del> gierten für die bevorstehende Convention, soweit die' selben Anhänger der Silberwährung sind, scheint ei"l starke Neigung zugunsten der Aufstellung des Senats Teller als demokratischen Präsidentschaft« Candidate" zu herrschen. Teller ist aus der republikanischen CoN' vention ausgetreten, weil dieselbe die Einführung bet Goldwährung auf ihr Programm gesetzt hat. Die Gold' leute gewinnen hier anscheinend keine Anhänger Ncwuork, 5. Juli. (Orig.°Tel.) Während der Fei^ der Unabhängigkcitserklärung in Tommannhall wurde ein Brief Clevelands verlefen, in welchem berfelbe e? klärt, die freie Silberausprägung dürfe nicht in d^ demolratifche Programm aufgenommen werden. Laibacher Zeitung Nr. 152. 1309 6 Juli 1896. Angekommene Fremde. hotel Stadt Wien. ,.„>, n ^"',?'Ä'' Schlch"' Ingenieur; Füchsel, Friedmann z,'b Zecansly, Ksite.. Wien. - Fichtenau v. Private Graz, -^«'.3^ lönigl ^eglerunas-Commissär; Dr.Beil, lünigl. Landes-«s°"""sr°tl); Schnapp, Ingenieur, MaraSdin. - Schafranef, M^°""^"' )' Schwester, Sarajevo. - Äomberg. Revisions-Geometer, Klagenfuri. Hotel Elefant. N^.^5 3""' Morpurgo, Privat, Trieft. - Keane v., M? l,^^^' ^"'tz' Wamoser, Speiser und Kremer Me - Presömc, Beamter. 3«itn. - Kortiaeff, laiserl. russischer Oberförster Steinfeld (St. Petersburg). - "Hupul, Privatier, d^2 ^' Sebemco, Dalm. - Klemencii, l. l. Post-Cassier, Nu-N ^«"<^°f, Inspectors-Gattin. Pettan. - Pir, l. l. v°Ä M^' ^"^"' - Wagner, Privat, Oraz. -Gas-parüc. Priester, Idria. - Lustig, Kfm.7 Prag. alx,^?"'^'A"'c ^"l Varbo, l. l. Kämmerer und Landtags-Krmsenbach. - E. F. Nenham, Private, Bilitz. -Hufnagel. Centralbnector, Wlaschim (Böhmen). - Miillner, l. l. Vaupwmnn; Semen und Gellis, Kflte.; Werner, Official der l. . Nordwestbah,^ Wien. - Mayer, Tuchfabrilant; Kohn, -! m ^«^. ^""' H"l"" und Bernstein, Kflte., Agram. ^i5. ^' Kaufmanns-Gattin: Losego und Scalletari, Ksite., EiAp.«^ ^'' Kfm.. Stuttgart. - Tauser. Holzhändler, ^l?'i ^«^"^b, Hotelier; Iausner, Besitzer, St. Veit' Üa«3 '3,' 5^"' ^"^""' " Kodernmt. Kfm., Sovodnje. -OXi..^"^"' ^ Gemahlin, Klanec (Istrien). - Vosold, KW Nis^'^Ä ^^ber, Kfm.. St. Hermagor. - Mrach Ne k.^^ .^ ^^^' Fabrilsbesitzer, Neumarlil. - StruN «eslher, Cronberg. - Pollak, Kfm., s. Sohn, Ferlach. Hotel Lloyd. Ari^3>"' m' ^"^'. ^""j. Prister, Canfanaro. - Pirc, N i^. ^^-"'""^'^ Klanec. Privatier Idria. - Za>, Nl,'^"'- "^ ""st. Sattler. Laibach! - Ogri^el Reis., St 3? "^al. Händler. Auen. - Vasec. Händlerin meisttr Gmtfelb.'"""' ^'"" ^"^ " »lu.nprecht. Gerber- Verstorbene. hausp?atz"'2^SMh'mm!g."'^"l'«'^ Private, 63 I., Rath. Peterssträße Ib^raifen^^'^ "^/"' Conducleurssohn, 6'/, I., Emonastraße 8, Darmwalrl?"" ' Arbeiterssohn, 40 T., Volkswirtschaftliches. Laibach, 4. Juli, Auf dem heutigen Markte sind er-schienen: 3 Wagen mit Getreide, 7 Wagen mit Heu und Stroh und 14 Wagen mit Holz. ______________Durchschnittspreise.______________ Mlt.° Ngz° «Nll^ «„,. fi, »l, st.itr, ft. lr, st. tl. Weizen pr.Meterctt. 7 U0 8 — Vutter pr. Kilo . . —80—,— Korn » 7 — 7 — Eier pr. Stück . . — 2------- Gerste » 6 — 6 — Milch pr. Liter . . - 10------- Hafer . ? — 7 — Rindfleisch pr. Kilo — 64------- Halbfrucht » ---------------Kalbfleisch . -,b8------- Heiden » 7 80 8— Schweinefleisch » !i>4------- Hirse » 6 60 6^— Schöpsenfleisch » -!36------- Nuluruz » 5^b0 5 20 Hähndel pr. Stück — 4b------- Erdäpfel 100 Kilo 2!70—!— Tauben » 18------- Linsen pr. Heltolit. 12-----------Heu pr. M.-Ctr. . 1 96------- Erbsen » 12-----------Stroh » . . 214------- Fisolen » 10-----------Holz, hartes pr. Rinböschmalz Kilo - 90 -,— Klafter 530------- Vchwemeschmalz » — 68-------— weiches, » 4 60------- Speck, frlsch » — 64-------Nein,roth.,100 Lit.-------24 - -geräuchert» —66-------—Weiher, » —,— 30 — Lottoziehnng vo« 4. Juli. Linz: 61 21 23 31 17 Trieft: 5 54 9 2 27 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. s Z^ ft 3^ ____I^s^H Z^ ^Ä3 "7" MIN7 734 8 22-1 W. mäßigt hälb^Mlss^ " "'9.Nb. 735-817-2 SO. schwach fast heiter _____ ?U.Mg. 736« 1b 2, NW. schwach säst heiter ! b. 2 , N. 733 8 25 5 SW. zml. starl theilw. bew. 00 ___9»Nb. 734 1 19 0^SO. schwach > fast Heiler 6. l 7 U.Mg., 73? 2 > 14 8 , NTM^ch ^" Neb^l s 00 Das Tagcsmittel der Temperatur vom Samstag und Sonntag 1? 3° und 19 9«, beziehungsweise um 20° unter und 0 5« über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius atto»e». !tl!labsthbllhn »0« u. 8lX»o Vl. lür LOU M. 4°/,..... j? 30 llS »0 «tlllabetbbahn, 4ttv u.««x» Vi. »no M, 4«/„...... l»l — ill» — Fraüz-Iosfph «.. «m. «»»4. 4«/, 9» «5 ,Ul) bi. »allzische »arl. Ludwig < Vahn, «m. l»«l, 8 ft, S. 4«/» . 9» »0 l«i lw «orarlbtiger Valm, »m. l»»4. . 4°/., (biv. Vt.) L., l- lvu ft. « »» ?o »«>?<» Ung, »oldrrnte 4°/, pei «asst l»i! «ü 1»2 »b bto bio, per Ultimo .... 1«L 70 l2L 90 bto. Nmtc in Kro»e,,wHhr., 4«/„, steuerfiel für »UNKronen N°m. 98 »5 89 45 4°/n dto. bto. per Ultimo . . 98'25 98 4b b»o.Vt.««l.«olbl0Nst.,4'/,°/<. l»4— 124 «U bto. bto. Silver lON fi., 4'/,°/« 101'30 08 »0 dto. Gtaat« Obll«. (Ung, 0Nb.) V. I. 1876. b°/,..... 181-75 l»»?b dto.4'/,°/«Echanl«e«»l'«lbl.'0bI, S» 80 10U 80 bto. Prüm.'Nnl. k 100 ft. ». W. ibu bo lbi l>N bto. dto. ll b»fl. «. W. 150 b0 Ibl 50 Xhtlh'«e«.'«olt 4°/» »00 fi. . 138 50 l33 - Glund»nll.' Gbligallon»« «ür 100 fi. «W.). 4"/„ kroatische »nb slavonisch, . 97 Lb 98 »ü 4»/, UNgarlslht (100 fl. e.«i.) . 97 40 98 40 And«» >lss»nll. Anl«h»n. D°nllu.»le«..«ole b»/„. . . . 1»« — 127 — bto. .«nlelhe 1878 . . 108 - — — «»lehn, der Vtadt Vi>«. . . II»— — — ?lnleben d, Vtabts,emcl»be Wlen 104 b0 10b 50 «»lelien d, Eladtgrmclllbe Wien (Silber oder «old).... 18S-- 1,?— Priim!,!, «»I. d. Vtadtgm. Wien 1S8 — 16b — Bvrleba» «nlehen, verlolb. 5°/, 101 b0 - — 4°/„ Krainer Lande»,«nlehen . — - —— »,lb «or, Dsa»bli,ft (für 100 fi.). voder, all«, »ft. in 5» I. vl.4»/,». — — -.-. dt«, ,, .. »n bv ., 4»/» 99 85 100 2Ü bt«. Vrim.'Schlbv. «"/, I. »m. Ii4bv ilb ü0 bl°, dl°, ««/„ ll.Vm. 117 7i» 1,8 5«, N.-efterr Uant>,^H>,p,.Anfi.4«/« 1«, - zoo«) ^'"^" ^°"' '"l' ^° ' ' l"U»O,l>,- bto, blo, «>!Hhi. 4»/ . ,l»»N,l>, Vp»«°!ft. ,. .Pbllzation»n (für 10N st.), yerblnllnb» Nm bbahn ltm 18»« 100-8« 101 80 Oefterr. Norbwestbahn . . . Ill —118 — Staatlbllbn....... 22« bv 884 »5 Lübbllhn k »°/^..... 170 — 171 — bto. Kb»/,..... 189 — 130 — Un<,..galt». N»lM..... 107 70 108 70 4°/» Unteilralner Vahnen , 99 by 100 — Divers» z,s» (per Gtück). Vubllpefi VasiXca (Dombau) . «go 72» Irebiuose l<«' fi...... IS» 2b 198 2b «Ian, ^'ose 4<> fi, ll«l. . . . b9— SU — 4°/,.D°»<»u Dnmpl!chlUUfl.»Vl. __.^ ^.... Ojenrr Lose 4<» fi...... ^9_ g,,_. Palssn-Lole 40 fi. b0 «°tben»l,uz,0efi.Vel. v.. lost. 18— 18 !>0 Rothen Kreuz, U»a es V, b fi. iu — ,« 50 «udolpl, Lose 10 ft..... ,z bU ,g hy Ealmtlole 4« N. IVl. , . . »9— 7, _ V!..Ven°l« L°!e 40 fi, «Vl, . «9 __ „.. Wllldslei» Lose »0 fi, llM. . . «1 _. «»._ Wi»d!schl,!- 7l. 2U« »b «obrr.'«nfi.,0efi,,»0<»fi.V.4<»<'. 448 - 44ü - «rbt..«nft. fi, . ,»0 — 882- «»compte.»,!., Mbl»ft,. b0l) N. 775—7«,— »iio.» «aNenb., Wiener, »00 ft. W8 — »70 — «l»p°th«'lb,,0eft.,»c'<» fi. i!b°/, «. »»— 8Ü — «Hnderbanl, l>ft, »«»<> fi, . . »4» «b ««, — vefterr. ungar. Uu»f, »««» fi, . 957 — »«, — Unionbanl !«>« fi......„«_»»4 - Verlehrlbanl. »Ill»,, «40 fi, . ,77«) ,7» — Alii»» »on 5lan«p»rl« Dnl«rn»hmnnlz»« (per NlÄii), «lbrechlOllhn 800 fi, Oliver . -— —- «usfigTtpl, «isenb, 800 fi.. . IS«) 1608 V«l,m, Norbbahn Ik.0 fi, . , 87b — 8?« — Vulchtlebradlt Ei!, b00fi !l««. 145» 14«? blo. dlo. (Ut. ll)2N0fi. . b33 —b»4 — Donau' Dampfschifsahr«. Ves., oesterr,. bOO fi, «M, , , . 470 — 4?l — »ul-Uobfnbacher!t,.U,20«fi.T, N»-?b »4 bU sferdinand» Nordb, 1000 fi, llM, »54b »3bb ilsml!,'«,sr»ow,'Iassy »«end,. Vesellschast 200 fi s, . . . 287 b0 289 — lilolid. Oeft,, Irl,ft,b00fi, «Vl. 42« — 42» — Oeslerr. Nordweftb, 20!» fi, O, , 268 — 8«» b0 bto, bto, (!!l, U) 200 fi. v. 2?4-2b 874 ?!> Prag Dülel ENenb, lbO fi.G. , »8 l»0, »» 30 Kia»»»eils!!bahn »00 fi. O. . . »z» 20,»b»'«0 Eüdbohn 20U fi. L..... 10» ill, w» 75 Vübnorbb. «erb.»V. 200 fi. «V. 2l6 ü<> i!i? — Iramway»^!.,Wr..i70fi. 0. W, 47? — 47« b» bto. «m.i8»7.««yfi. . . . — — —- »«ld »a« lramwllv-Ges,, «eue «r.. Vri»< rllllt»'»c»ien l!« fi. . . . «08 « 10» l»0 Un«..»°llz, »lsenb. 200 fi, htlb« »0« »0 «»? »0 Un,,W»«l'.t«a«b'«r»»)»00fi.G. »W 2l» ,0? - Wiener tz°r»lb»<,nn,'«c!, > «es. ei - «b — znduNrle-Altl»» (per Glück). »««»el., «llg. »fi., <»« fi. . . »7— «<-— »,ybler Eisen» und Vtahl'Inb. «N «in, 100 fi..... b8 - b« — »elell!ch., Oefi. »alpln» ?« »0 ?? hv Pra«,l »isen^Ind. »,l«ubl",Papierf.,»00fi. »0» — ^v» — „Slevrerm/. Vopitrf. u. «..«. 1^ »5 i»4 «» Iriwiler leohlen».» »es. 70 fi. ib» - i«o — W«ssrns..<».,0»fi.«e»len^e1. «7 — «» - ,»,ls»>. »mfierbam....... »9 10 «» Deutsch» Pl«tz»...... l>8 7», « » L«nbon........ Ill» »0 120'5 P«ri»......... 4? «» 4? «, Vt. Petersburg..... — - — — D»l«l»n. Duiaten....... b »7 5 <» 2N^ranl«.Stücke . , . . »«», »» Deutsche «e,ch«b«nino 44« P«p»er.«ub»l...... l »S«, l»? «in gut erhaltener Badestuhl mit Heizvorrichtung kaufe"* Pr6l>e von ia fl< Ztt ver" Anzufragen in der Administration dieser (2788) 3-3 Š.74224. Postavljenje kuratorja. V nasledji k tusodnemu razglasu t»i?e 14lnaJa 1890, st. 3045, se ^oularnima upnikoma 1.) Jožetu Ki- ?n°VMU '* Most in 2') Neži Nov«k, •wj. Maselj, iz Mengisa, oziroma njunim "eznanim pravnim naslednikom, na--nanja da se jima je postavil ad 1 VmV mn?VC iz Mo8t 6l-6 in ad 2 Janez Vidali izMengiftakuratorjem adactum, * Ar86 i?a d0SlaviI dra*beni odlok * ane U. maja 1896, st. 3045, in oziroma z dne 9. junija 1896, ad ftt. 3045. C. kr. okrajno sodiftèe v Kamniku dne 21. junija 1896. (2919) 3-1 Z. 5726. Curatorsbestellung. Vom k. l. Bezirksgerichte Gotlschee wurde in der ExecutionKsache des Mathias Schauer vou Weißenstein (durch den Advocate« Brunner) gegen Maria Petsche von Setsch Nr. 11 dem Gustav Haimann von Laibach wegen dessen unbekannten Aufenthaltsortes Anton Helesnikar in Gottschee zum Curator bestellt und diesem der die Feilbielungen der Realität Einl. I. 120 »cl Catastralgemeinde Ebenthal auf den 6. Juli und auf den 5. August 1896 anordnende Bescheid vom 18. Mai 1396, g. 3880. zugestellt. Goltschee am 5. Juli 1896. Geprüft und anempfohlen vom I>r. Hager in Frankfurt a. d. Oder, vom Prof. Dr. E. RoNNoni, Director der ersten medicinischen Klinik der Universität in Rom, vom lVof. l>r. «Jnaldl. Director des Spitales S. Maria della Consolazione in Rom, vom Prof. I>e Renzl, Director der ereten , mediciniHchen Klinik der Universität in Neapel, vom .3 Spnator Prof. Kcunuola, Director der therapeu- J5| || tischen Klinik der Universität in Neapel und von jf iü. vielen anderen hervorragenden Aerzten; die INl jn*si°tt - J*ttefur 1^S||| des Apothekers Pioooliin Zaibaeh IliCn/M I regelt die Functionen der Verdauungsorgane, ßiärkt I ^im i 1 den Magen, fördert die Verdauung und die Leibes- I ^5t 1 1 Öffnung. (504) 40-23 j^J =------1 JH jp _= Ein Fläsohohen koatet 10 kr. =_