Nr. 254. Plänumtlotlonlp,«!»: I» «omplol« »anzl. fi. 1l. hall>l- f>. 6'50- yllr b!« Zufitllun« »n« L«U» h2lbz.5Nfl, MitdlrP'N «««»<, ft.lsi, bnlbz. ,>. Dienstag, 4. November. I»<«ll»»N»,l»«l: yll» lie»»« In!»»!,»» »«> ,« 4 Z«!l«N zli,, ^töht»« >« Zeil« « fl , f>e, lsl«l'!> 1884. Amtlicher Theil. Se. k. nnd f. Apostolische Majestät geruhten ""«gnädigst zu ernennen: y, Se. k. und t. Hoheit den Herrn Feldmarschall-^'eulenant Erzherzog Karl Ludwig zum General °er Eavallerie; ^ Se. l. und f. Hoheit den Herrn Generalmajor ^herzog Ludwig Victor und ^ Se. f. und f. Hoheit den Herrn Generalmajor ^herzog Ferdinand IV., Grohherzog von Tos-l°Na. zu Feldmarschall-Lieutenant«; dann y, Se. l. und k. Hoheit den Herrn Linienschiffs-^'eutenant Erzherzog Karl Stephan zum Cor-veitencapitän. ^ Se. l. und f. Apostolische Majestät haben mit «lllerhüchster Entschließung vom 29. Oktober d. I. dem ^andeLgflichts.VicepräsidentkN in Prag Johann Ritter ^n Ianlowsly in neuerlicher Anerkennung seiner v'eljiihrigen treuen und ausgezeichneten Dienstleistung "lirei den Titel und Charakter eines Hofrathcs aller» gtilldigst zu verleihen geruht. Praiük m. p. «,„ Se. t. und l. Apostolische Majestät haben mit «Uerhijchfter Entschließung vom 29. Oktober d. I. den "Ut dem Titel und Charakter eines Hofrath?« bellei« betkn Oberlandesgerichtsrath Dr. Joseph Haller zum ^anoesgerichts. Vicepräsidenten, zugleich Hal!belsgerichts>> 'pläsidenten in Prag allergnädigst zu ernennen geruht. ^ Prajäkm. p. Nichtamtlicher Theil. Von den Delegationen. ^ Wien, 3. November, Die diesjährige Session der Delegationen begann unter dem Einflüsse einer überaus freundlichen Slim, "ung. welche einen ebenso glatten wie gedeihlichen Arlauf sichert. Zu dieser günstigen Stimmung, welche Nch auch auf die oppositionelle Presse erstreckte, tlugen ebensowohl das Budget wie der Bericht über die occu-perlen Länder, vor allem aber die Worte Sr. Majestät °tlm Empfange der Delegationen bei. welche in for« meUster Weise den Forlbestand des Weltfriedens und ">e Intimität der Beziehungen Oesterreichs zu seinen Nachbarn bekräftigten. Die Art und Weise, wie der Zusammenkunft in Skiernewice gedacht wurde, musste auch einem noch so eingefleischten Pessimisten die Ueber, zeugung verschaffen, dass jenes Ereignis eine für Ocster« reichs Interessen ebenso wie für die allgemeine poli< tische Lage günstige Bedeutung hatte. Die kaiserlichen Worte haben daher nicht nur bei den Delegierten, son« dern in der ganzen Bevölkerung den Eindruck tiefer Befriedigung hervorgerufen. Nicht minder äußerte sich diese auch in Bezug auf die Budget-Vorlagen. Was zunächst das Occupatiousgrbiet betrifft, so zeugen die Thatsachen, dass ein Ueberschuss der Einnahmen sich ergibt, andererseits eine Reduction des Aufwandes jür die Truppen möglich wurde, für die zunehmende Con» solidierung der Verhältnisse und drn Aufschwung des Landes — verdienstliche Erfolge einer eifrigen und umsichtigen Verwallungsthätigkeit. Günstig präsentierte sich auch das Budget der gemeinsamen Angelegenheiten, welches im Extra-Ordinarium eine wesslilliche Ent< lastung zeigt. Bezüglich jener Posten aber, bei welchen eine Mehrforderung beansprucht wird, gibt sich eine erfreuliche Uebereinstimmung der Anschauungen über die Nothwendigkeit dieser Mehrauslagen kund. Sowohl die Ergälizung unserer Marine durch Torpeduschiff,», die ja ohnehin nur einen rein defensiven Charakter hat, wie insbesondere die Regulierung der Stellung unseres EonsularcorpS werden als Angelegenheiten anerkannt, die im Interesse des Staates nicht länger verschoben werden dürfen. Wir haben hiemit kurz skizziert, in welcher Weise die Prrsse sich über die Delegationen äußert, und man kann daraus elsehen, dass selbst die professionellen Kritiker diesmal nur Anlas« zu Wohlwollen fanden. Die Geschiiststhiitigteit des k. t. Handelsministeriums im Jahre 1883. ill. Auch im Inleresse des heimatlichen See.Emporiums Trieft winden, wie der amlliche Veiicht über die Grschlljtslhätigleit des k. l. Handelsministeriums wäh« rend des Jahres 1883 bri Besprechung des Tarif, wesen« der Eislübahnen des Nahem» ausführt, unter Mitwirkung des Haildelsministeriums eine Reihe von Maßimhim» in larifarischer Beziehung getroffen, welche für drn Hand«! und Verkehr Triests von nicht zu unterschätzendem Vortheile sind. Go WUlbe mit 1. September 1883 ein neuer Verband« tarif für den directen Güterve,lehr aufgestellt und ein mucr SechafeN'Ausnahlmlarif sür Im- und Export« Frachtgüter.Transporte schon im Laufe des Jahres 1883 vorbereitet, welcher mit 1. Jänner 1884 zur Attivierung gelangte. Laut dieses Tarifes bestehen sehr ermäßigte Frachtsähe für den Export von Sendungen mit der Bestimmung nach westlich von Gibraltar gelegenen Häfen, welche im Rückoergiitungswege in Anwendung kommen. In Berücksichtigung mehrfacher innerhalb und außerhalb der Tarif.Enqu5le cius inländischen Inter« efsenlenlreisen vorgebrachter Wünsche wurde den öfter« reichischen Eisenbahnverwaltungen unterm 31. März 1883 nahegelegt, die Aufstellung thunlichst billiger Ausnahmetarife für eine Reihe von Artikeln namentlich der Stahl» und Eisenindustrie im österreichisch-ungarisch» rumänischen Verbandtarife anzubnhnen, um der einhei» mischen Industrie die Eoncurrenz in den Donaustaaten zu ermöglichen. Betreffs der Personentarif-Begünstigungen wurden in Gemäßheit der bestehend»!, Verordnungen die für die Benützung subventionierter Privatbahnen sowie von Staalsbahnen zu gewährenden Fahrpreisermäßigungen streng überwacht und hiebei an dem Vlundsatze fest« gehalten, humanitäre oder Industrie und Handel fördernde Unternehmungen zu unterstützen. Der Entwicklungsgang, welchen die Eisenbahntarif-El>qu5te genommen, ist bereits in dem amtlichen Be« richte sür da« Jahr 1882 in aussührlicher Weise zur Darstellung gelangt. Im Laufe de» Jahre» 1883 folg. ten nun, so rasch es mit Rücksicht auf die Vollendung der Comitcberichte und die jeweils erforderlichen Vor« berei'nngen überhaupt möglich war, die Schlusssihungen der einzelnen Gruppen. Die thunlichste Durchführung der von b,n einzelnen Glupven angenommenen Anträge wurde dadurch tingeleitet, dass die Vahnverwaltungen in einer Reihe von schon zum Theile vor Schluss der Enqußte er-gangenen Erlässen zur eingehenden Berathung und Berichterstattung über diese Anträge aufgefordert worden sind. Betreffend das Eartellwesen sind den Bahnve» waliungen bestimmte Weisungen im Sinne der durch die Iarif'Enqu6!e gestellten Anträge hinaulgegeben, und ist das jür die Ausführung einer Reihe dieser Anträge erforderliche Einvernehmen mit der königlich ungarischen Regierung angebahnt worden. Feuilleton. Die Gänse von Brözü. Aus dem Ungarischen des Koloman Milßuth von M, Cl u b. (Fortsetzung.) ^. -^ Kind. da« Haus, in welchem Pyramidenpap. n und Pfauen gezogen werden, muf« zu Grunde HF", was heißen will. wo überflüssiae Pflanzen und >i'ere gehauen werden. Und dann bildest du es dir ^ "uch nur ein. dass du den Putz. das Leibchen "Hlest. HgH ^ ganz anderm steht dein Sinn. w. Ueber diesen argen Verdacht brach PriSka in Wn> °"b >md flüchtete in den Garten. Herr Maak ^te aber auch dahin. blum^ ^"b dann lrägt man ja auch heule diese ge-ein l /I veibchen nicht m,hr. Wo, an wem sahst du Tu.« ?^ Du sagst: im Hochamte, an Katharina dilfs.'V A" freilich! Wenn Katharina es auch nicht °b^ Ihr Vater besitzt zwei Sessionen. Die Maus alz n, " dumm genug, die auch ihren Fuß hinstreckte. "an da« Pf„d beschlug. Zwei salbungsvoll konnte er reden, dass selbst dle "le>^ bes Flieders ihm zunickten und Haare wie HliitVn ?°" Pr'lla unentgeltlich mit ihren verblassten "n beswuten. er ei.T' Glücklich ist. wer nichts besitzt. Ruhig schläft sein öi^'U "wacht er wieder. Niemand raubt »hm brina,^' ^« aber wirst sehen, diese lebenden Gänse U... "°ch Unglück, dtt S^. " sch'en, als lauschte das Unglück schon auf Als sie au» dem Garten zurückkamen, war von den Gilnsen nichts zu hören, noch zu sehen. Man wusste nicht, wurden sie gestohlen oder giengen sie selbst zur offenen Thür hinaus. Der Alte eilte die obere Straße entlang, sich bei jedermann etlundigend. Prista durchstreifte da« untere Ende ängstlich rufend: — Wuri. wuri. wuri! Wo steckt ihr, meine Lieben? Schnattert. Goldchen, schnattert! Doch die Golochen hörten sie nicht. Sie waren weit weg iu trauriger Gefangenschaft. Der Wächter fand sie aus verbotenem Gebiete — wie man behauptet, schnäbelten sie im herrschaftlichen Krautga,ten — (o, die Dummen, tonnten sie nicht das Feld eines armen Mannes aufsuchen!) man trieb sie ein in des Schaff« ners Hof. Dort aber — jedermann nn Dorfe weih es — ist Standrecht. Jedes Thier, welche« eingetrieben wird. wenn der Schaffner übler Laune ist. gcräth dem Eigen» thümer in diesem Leben nicht mehr vor die Augen, sondern man dreht ihm den Hals um. — Gehen Sie, lirber Vater, aber sogleich. Geben Sie mein großes Umhängtuch zum Pfande, das ein» zige Erbe von meiner lieben Mutler. Der Kürschner suckle sie auf alle mögliche Arten zu beruhigen, er wagte nicht einzugestehen, dass das Schicksal dem groh,n Tuche eine ganz andere Bestimmung angewiesen halle; er thut, als gimge er es holen und als trüge er es unter seinem lkri» spin fort. PliLln komite ihn laum erwarten. Unterdes liefen die nächsten Nachbarn zusammen m>d trösteten sie-Frau Johann Kalyik wolle beschwören, so s°ae möge sich nicht vom Platze bewegen können, wenn es ander« ist. Frau Gregor Csoma wieder hörte, wie er gerade zum Gesinde sprach: „Den erschieße ich, der die Gänse hinaus lässt." Sie möge zur Salzsäule werden, wenn es nicht Wort für Wort so gewesen! Doch sieh. hier lommt auch Herr Maat schon. Vei Gott, man merkt, das« er irgendwo einen guten Schluck gethan. — Leben sie? — frug Prisla hastig, ihm ent-gegenlaufend. — Das kann man so eigentlich nicht wissen — lallte taumelnd der Kürschner. — Wo sind sie? Wa« machen sie? Warum brach-ten Sie dieselben nicht? — drängte ihn Prista besorgt zur Antwort. — Weil der Dings ... sie nicht herauigab. Sie gehen vellortli, zu Vrunde. wie die Dina« ... wie di« alten Gänse. — Wer gab sie nicht herau«? — eiferte Frau Johann Kalyik. — Hast du gehört, er gab sie nicht heraus. In dieser Sache aber wollte ich ihm schon zeigen. An deiner Stelle würde ich — so w°hr ich Katyil heiße — selbst bi« zum König gehen. Denn da» ist schon die gröhle Unverschämtheit! . . ... — Schnell mein Tuch - unterbrach Pr..5a si« rasch - ich werbe sie schon nach b«use b""S".. ' bestimmte Vieh nur getränkt und nicht gefüttert zu werden braucht, auf 70 Stunden, und die sich hieran anschließende Neuaufftellung der Fahrordnung für die Vieh« züge nach Wien fowie die Feststellung der letzteren für die Zeit nach Activierung der neuen Wiener Vieh» Marktordnung. Im Interesse der Förderung des Viehexporles wurden mannigfache Vorkehrungen getroffen. Hieher gehören der Abschluss der Viehseuchen>Convention mit der Schweiz und die hieran sich schließenden Durch» führungsverhandlungen. die Einleitung von Verbesse« lungen in den dem Schafexporte dienenden Anlagen auf dem Penzinger Bahnhofe der l. l. Direction für Staats'Eisenbahnbktlitb in Wien, die mannigfachen Verhandlungen wegen Aufrechthaltung des Exportes, beziehungsweise Transites von Borstenvieh aus und durch Valizien nach Deutschland, endlich die vorbereitenden Schritte für die seinerzeilige Leitung des Vieh« Verkehres über die Arlberg.Vahn. Inland. (Delegationen.) Der Vudgetausschuss der Neichsrath« - Delegation hält heute Dienstag ein« Sitzung, in welcher zunächst die Voranschläge des gemeinsamen Finanzministeriums, der Rechnungsco», trole und der Zollgesälle zur Erledigung gelangen. Die Verhandlung über den Voranschlag des Mi» msterinms des Aeuhern, welche das Expose des Grafen Kälnoty über die äußeren Beziehungen der Monarchie und über die schwebenden Fragen der auswärtigen Politik bringen soll, wird für nächsten Mittwoch oder Donnerstag erwartet. — Der Ausschuss für Aeußcres der ungarischen Delegation wird am nächsten Montag Sitzung halten und in derselben das Budget in Ver« Handlung nehmen; eine Erörterung der äußeren An« gelegenheiten dürfte erst in einer späteren S'hung stattfinden. — Der Heeresausschuss der ungarischen Delegation wird die Berathung des Heeresbudgets An« fang« nächster Woche beginnen, der Manne-Nusschnss wird seine erste Sitzung am Donnerstag halten. (Kroatien.) Die Nationalpartei versam-melte sich am 30. v. M. nach der Schlusssihung des Landtages im Elublocale, wo auch der Banus erschien, welcher mit lebhaften Aivios begrüßt wurde. Baron Hiokoviö als Vertreter des Clubpräsidenten sprach dem Banus im Namen der Partei den Dank für die bisherige Unterstützung au«. Redner konstatierte zwei bedeutende Erfolge der kurzen, aber in turbulenter Weise abgelaufenen Periode, und zwar die Schaffung einer Hausordnung, durch welche, wenn auch nicht eine völlig ruhige, doch, wie auch das Allerhöchste Rescript wünscht, eine würdige Verhandlung und eine dauernde Entwicklung des legislativen Lebens gesichert wurde; weiters die Beschliehung des Gesetze«, w'lches der Regierung die Macht in die Hände legt, den Missbrauch der Presse sowie die bisher straflos gebliebene, die Leiden« schaften aufwühlende Agitation durch die Presse erfolgreich zu bekämpfen. Redner bittet den Aanus im Namen der Partei, dieselbe auch in dem Bestreben, die bestehenden Gegensätze zwischen Ungarn und Kroatien auszugleichen, das Gesetz in seiner Reinheit herzustellen und die günstige Wendung der Wirtschaftspolitik Un-garns gegenüber Kroatien herbeizuführen, unterstützen zu wollen. Nalou Hmtovik wendet sich sodann zu dem Präsidenten des Landtage«. Mirko Hruat. den er eben-falls für selne trotz semer Kränklichkeit aufopfernde Führung der Geschäfte und die Leitung des Hauses warm begrüßt und welchem er gegenüber die Partei mit allen Schrillen, welche der Präsidelit im Landtage gethan, auch dem Volke und dem Lande gegenüber für solidarisch erklärt. Der Vanus Graf Khuen« Heder, väry dankte in den herzlichsten Worten und erklärte, das« er die großen Schwierigkeiten der Lage wohl kenne. Dieselben schrecken ihn jedoch nicht zurück und leien vielmehr aneifernd und ermunternd für ihn. da sich die Krast im Kampfe stähle. Er habe Vertrauen, dass die Zeit nicht allzu fern sei, wo das gefammte Volk das Wiiken des Landtages und der Neglerung mit Aneikenmmg und Sympathie begleiten werde. Im Vereine mit einer so kräftigen loyalen Partei wie die Naüonalvartei, deren patriotisches Wirken sicher den besten Erfolg haben werde, strebt auch die Regierung nur das Wohl des Landes an und wird mit Unterstützung der Partei auch alle entgegenstehenden Hinder. N'sse besiegen. Was die Bitte des Vorredners betrifft, erklärt der Vanus, seine ganze Kraft jederzeit der Förderung und dem materiellen Gedeihen des Landes und auch M Stabilisierung der Verhältnisse an den maßgebenden Stellen seinen Einfluss geltend machen zu wollen. Die gehaltvolle Rt>de des Banns wurde wiederholt von stürmischen Sinio-Nufen unterbrochen. Präsident Hrvat dankte Zivlovit' für die an ihn gerichteten herzlichen Worte und wendete sich dann an die Delegierten des gemeinsamen Reichstages, denen er empfahl, die Interessen Kroatiens in Budapest im Reichstage, in den Ausschüssen und im Club warm zu vertreten und Fühlung mit der gemeinsamen Regierung zu suchen, um durch freundschaftliche Verstän« digung das Terrain zur Sanierung der Ausgleichs« Verletzungen vorzubereiten und die Aendenmg der für Kroatien nachtheiligen Wirtschaftspolitik Ungarns h?r-beizusühren; dies sei die Partei sich selbst und dem Lande schuldig und finde Ausdruck in der Adresse, welche nunmehr das Parteiprogramm sei und an welchem unverbrüchlich festgehalten werden muffe. Der Präsident fchloss mit der Hoffnung auf baldiges Wiedersehen zu erneuerter Thätigkeit zum Wohle des Vaterlandes. (Zivio!) Die Abgeordneten verabschie. deten sich sodann einzeln in herzlicher Weise vom Ba« nus, vom Präsidenten und untereinander. Ausland. (Frankreich.) In den politischen Kreisen von Paris ist ein Gerücht verbreitet, nach welchem der Eonseilspräsident. wahrscheinlich infolge der ihm von dem General Millot ertheilten Ans« künfte, seinen Sinn hinsichtlich der nach Ton king zu entsendenden Verstärkungen wieder geändert haben soll. Es heißt, er bekämpfe jetzt hartnäckig die Vorschläge des Kriegs- und Marineministers zur schleunigen Bildung eines neuen Cxpeoitionscorfts und setze die noch unlängst von ihm selbst für unerlässlich gehaltenen Credite um ein Beträchtliches herab. Die officiösen Blätter treten dieser Darstellung nicht entgegen und lassen durch ihre Haltung die Deutung zu, dass Herr Jules Ferry sich ernstlich mit dem Gedanken trägt, die Vermittlung Englands anzunehmen, welche in der Presse aller Schattierungen auf heftigen Wider« stand stößt. Die französische Abgeordnetenkammer setzte am vergangenen Mittwoch die erste Berathung über die Reform der Alters-Versorgungscassen fort. Die Hauptresultate der Sitzung waren die Festsetzung des Maximums der Pensionen auf 1200 Francs und des Zinsfußes für die Einlagen auf fünf Procent. — Das dem Senate vorliegende neue Gesetz über die Senatorenwahlen muss spätestens bis zum 22. November zur Veröffentlichung gelangen, wenn die bevorstehenden Wahlen von hundert Senatoren, eine« Drittels der Gesammtzahl, wie bisher angenommen wurde, am 4. Jänner nach dem neuen Gesetze stattfinden sollen. — Eine Depesche des Admiral« Courbet an den Marineminister enthält nichts von Belang über Formosa. Laut Depeschen von General Briöre herrscht Ruhe im Delta und bei BaoNinh. Mobile Colonnen säubern fortwährend die Umgegend der festen Plätze auf zwei Kilometer im Umkreise, um die von Piraten wimmelnden Strecken zu befreien. Inbetreff der abzu« sendenden Verstärkungen ist noch kein endgiltiger Beschluss gefasst. Der Kriegsminister Campenon will noch immer, dass Briöre sich im Delta auf die Ab. wehr beschränke, während der Tonling-Ausschuss auf energische Maßregeln dringt. Ferry hofft nach wie vor auf ein friedliches Einvernehmen mit China, wenigstens erklärte er noch vor wenigen Tagen im Tonking.Uusschusse, «er hoffe in zwölf Tagen die Vermittlung Englands und einer anderen Macht melden zu können." (Bulgarien.) Der „Pol. Corr." fchreibt man aus Sofia: Diejenige Angelegenheit, welche hier im Augenblicke die Gemüther zumeist beschäftigt, ist die der Herstellung der bulgarischen Verbindungsbahn zwischen der serbischen und türkischen Strecke der künftigen Linie nach Constanlinopel. Es ist an dieser Stelle wiederholt constatiert worden, dass das Cabinet der Sabranje eine diesbezügliche Vorlage zu machen beabsichtigt und dass Fürst Alexander, soweit er als constituliontller Fürst einen Einfluss zu üben berechtigt und in der Lage ist, ihn in dem Sinne übt, dass Vulgaricn sich des ihm durch Europa bewiesenen Wohl-wollen« seinerseits dadurch wüidig e,weise, dass es allen sich aus dem Berliner Vertrage ergebenden Ver< pflichtungen gewissenhaft nachzukommen' suche. Das Organ de« derzeitigen Cabinets veröffentlichte nun vor aanz lnrzem einen Artikel, in welchem es für die Her-stellung der Linie Zanbroo.Sofia.Vakarel-Bellova mit bemelkenswerter Entschiedenheit eintritt. Natürlich müsse aber diese Herstellung in solider und in einer den M'tteln'des Lande« entsprechenden Weise erfolgen und darum sri es nöthig, dass alle Politiker ohne Unter, schied der Parteien zu der Frage Stellung nehmen, um das Land vor einem etwaigen verhängnisvollen Fshlschritte zu bewahren. Das Blatt spricht sich Men eine Vergebung an Unternehmer aus und erklärt sich für Herstellung und Betrieb in Staatsregie. Als Vor< theile dieser Vehandlungsweise führt das Blatt cn', dass Bulgarien in letzterem Falle seinen eigcücn Credit verwertet und Zwischenhändler erspart, sowie dass Erdarbeiten, Schienenlegung und Herst'llung der Baulich' leiten sich partienweise an bulgarische Unternehmer vergeben lassen. Die Herstellung del Vahn muss!' einen nationalen Charakter bewahren und mnsomchr der V^ trieb, da sich sonst Bu^aii?!, mit wichtige,, Inleresstn dem Auslande in die Hände liefere. Da das technische Personale sich nicht durch das bulgarische Element decken lasse, müsse man sich an Russland um Specialisten wenden und strenge Auswahl lreffm. Was dei« Betrieb betrifft, feien nach Serbiens Beispiele beizeiten Bulgaren ins Ausland zu fenden, um das Erforderliche zu erlernen. Ein nicht zu unterschätzender Vortheil dei Herstellung in eigener Regie bestehe ferner darin, dass alle eventuellen Streitigleiten mit den Unternehmern ausschließlich der bulgarischen'Iudicatur unterworfen wären, so dass die aus den Verträgen mit der Türlel fließende Ungunst der Verhältnisse dem Auslande gegen-über in diesem wichtigen Punkte vermieden bliebe. Man darf annehmen, dass dieser Artikel der uoni Cabinet« Karavelov zu machenden Vorlage präludiert und dass letztere im großen Ganzen auf dieser V"!" beruhen wird. Tagesneuigkeiteu. — (Baron KriegsAu -f-,) Freitag abends starb in Wien Se. Excellenz Adolf Freih. v Kriegst l. l, geh. Rath. Minister a. D., Commandant des Leopold' OrdenS «. «.. im Alter von 62 Jahren. G""" KriegsAu begann seine Varriöre in den vierziger Jahre" bei dem Krelsamte Korneuburg. Später fungierte et mehrere Jahre in Klausenburg als Comitatsuorstand. dann als Hofrath bei der Ttatthalterei.Abtheilung '« Ofen. Als im Jahre 1860 die Statthalterei-Abtheilunst aufgehoben und der kön. ungarische Stalthaltereiratl) reactiviert wurde, trat Baron KciegSAu in Dispo!"' bilität bis zum Jahre 1865. Graf Velcredi. der «M dem Staatsministerium zugleich die oberste Leitung d^ UnterrichtswesenS übernahm, berief Baron KriegsAu als SectionSchef in sein Departement und wies ihm b>e Verwaltung des Cultus und Unterrichtes zu. Im Iah" 1866 wurde Baron KriegSAu dem Höchstcommandiere"' den der Nordarmee als Civilcommissär attachiert, 3l^ dem Rücktritte des Ministeriums Belcredi wurde Bal0>' «rieaMu pensioniert. Im Jahre 1870 trat er A AdmimstrationS-Secretär bei der Donau-Dampfsch'^ fahrtstt am 26. Juni 1880 zog sich Freiherr von KciegsA" '"' Privatleben zurück. — Baron KriegSAu war auch Schr'^ steller und schrieb unter dem Pseudonym ,.B. M durch mehrere Jahre für die „Wiener Zeitung". — (Selbstmord eines Mädchens.) Die verstorbene Anna Rodler, welche sich in Wien durch Leu°)' gas vergiftet hat. war vor fünf Jahren daran, in ° Ehestand zu treten. Sie verlobte sich damals mit e'N jungen Manne, den sie in Trieft kennen gelernt h" ' allein die eheliche Verbindung unterblieb, well kurz der Verwirklichung dieser ihrer Hoffnung ihr Vräutlg" in einem südlichen Curorte einem Brustübel erlag Sonnabend gab die Unglückliche, nachdem sie sich " , die ehrlosen Pläne deS KrebS klar geworden war, ,^ Entschluss kund. zu ihrer Schwester zu reisen. "H^ Trieft verheiratet ist. Die Mutter der A„na »"" hatte möglichst lange ihre Resignation bewahrt, 2)on"e tag aber wurde sie vom Schlage gerührt und liegt 1 im Sterben. — Die Liste der Scheußlichkeiten des > beren Victor Krebs hat eine ungeahnte Bcreicher"^^ fahren. Freiwillig haben sich zwei Personen b"^ Wiener Polizeibehörde gemeldet, welche auf die g Weise wie die Rodler verführt worden sind. ^ lt dieser Opfer ist die Witwe eineS Majors. daS an^ die Tochter eineS Kaufmannes aus dem l). ^^'^- . ^ die Affairen gegenwärtig stehe», kann man m^ e ^ Sicherheit annehmen, dass der saubere Herr «rev ^ strafenden Arme der Gerechtigkeit nicht entgehen ^ Lag eine Verfolgung seiner offen zutage liegenden ^ bei dem Falle Rodler einigermaßen schwier g, ^ Zeugin sich das Leben genommen, so werden die " ^sse Opser. insbesondere die Majorswitwe genaue '""l'" ^. über die sträfliche Manier des Herrn Krebs "V «. ES wird ihm insbesondere unangenehm se"'' i"." ^ dass auch die MajorSwitwe auf das entschiede'' ,^ llält. von Krebs durch irgend ein in den kya'^ ^ gestreutes Pulver betäubt worden zu sem. '"'« > ^N. eidlich erhärten kann. dass er ihr die Ehe ""!^ ^^e Krebs wird also kaum in der Lage sein. set,'«' u Glaubwürdigkeit nachzuweisen. ^^„l — (Tragik im B ü h " e n l e b e n) " ,^ der jüngsten Theaterabende spielte sich auf emei ^,„ Buhne, vom Publicum unbemellt. eme Sce>, " ' ^' Zeugen sich der tiefsten Rührung n.cht z'.er^r. , mochten. Eine vielgelannte. l'ebenswurd.ge ^ ^. lerin. die in dem aufzuführenden Luftsp.el eine der Laibacher Zeitung Nr. 254 2N99 4. November 188». lichsten Rollen zu spielen hatte, erschien pünktlich zur Thenterzeit auf ihrem Posten; sie machte lhre Toilette, legte Schminke auf. hörte geduldig mit an, was Ne-Mtur »nd Inspicient ihr noch zuriefen, und während alletz dessen rannen unaufhaltsam Thränen über ihre «langen. Sie hatte genügenden Grund dazu. Während I« die Vorbereitungen traf. das Publicum zu amüsieren, ^s ihr Vater todtkrank zu Hause; sie halte ihn, um ihrer Veiufsftsticht nachzukommen, verlassen, nachdem der Arzt e>ne leichte Besserung in seinem Befinden constatiert Hütte. Bevor sie auf die Bühne trat. hatte sie einen Wigen Weinkrampf zu überstehen; jedoch, sei es. dass die Nttvgst Unruhe, in der sie sich befand, zu dem Charakter 'hr?r Nolle passte, sei es ein anderer Grund, sie spielte ihre Charge bis zum letzten Worte zu Ende, und iw°r in einem Tempo und mit einer Verve, die ihr den "chall des Hauses in noch reichlicherem Maße erwarb. °lL gewöhnlich. Im Iuschauerraum sagten si« wohl gar. «räulein X. ist heute in besonders guter Laun« — und Hu derselben Zeit lebte und agierte die Arme wie im "auine. Nachdem sie das letzte Wort ihrer Rolle ge. Mochte hatte und der Vorhang gefallen war, wurde sie ohnmächtig. Als sie endlich nach Hause kam. fand sie ihren Vater todt. — (Ein elektrischer „ Thi erbändiger".) "er Menageriebesitzer Nausftach hat eine Erfindung ge« "acht. welche die Gefährlichkeit des Berufes der Thier« Obiger zu vermindern geeignet ist. Er hat Experimente "nt einem elektrischen Apparat angestellt, welcher wie tin Slock geformt und etwa drei und einen halben Fuß ^"ng ist, und schildert den Effect bei der Anwendung ^sselben auf die verschiedenen Thiere wie folgt: „Drei ber Löwen, welche den elektrischen Schlag empfangen, Laben das Zeichen des höchsten Schrecken«, begannen zu Altern und stießen dumpfe Laute aus. Der Tiger verkroch sich in eine Ecke des Käfigs und schien betäubt, Ehrend der Bär erst nach wiederholten sehr starken Schlägen Zeichen einer unangenehmen Empfindung von Nch gab. Erstaunlich aber wirkte die elektrische Kraft bei bt Anfang dieses Monats für geeignet erkannt wor« °en ist. hat sich am 2. d. M., vormittags 11 Uhr, der Mr Iandespräsident Baron Winkler in Begleitung ^ administrativen Schulrefereuten, Regierungsralhes Hozhevar, in das neue Gebäude begeben, um die Übergabe desselben an die Direction zu vollziehe«. .. Von der Direction und den Versammellen Lehr-"lvern beider Anstalten am Eingänge empfangen und n daz Direclionszimmcr geleilet, gab der Herr Llmdcs» Indent Baron Winkler seiner Freude über das Mliche Gelingen des von Sr. k. und k. Apostolischen Majestät allergnädigst genehmigten und nach der Wei» 'un» Sr. Excellenz des Herrn Cultusmiuisters au«. U'uhrten Baues Ausdruck, warf hiebei einen Rück« ^" auf da« bisherige ersprießliche Witkcn des Lehr, ^tsonals. wodurch der, auch we,t über die Grenzen ^" Landes reichende gute Ruf der beiden Anstalten «„del wurde, und drückte hiefür der Direction so< au» "^ den Lehrkörpern die verdiente Anerkennung "v. worauf sich der Herr Landcspräsident, ind?m er di"m^ ber hohen Unlerrichtsverwaltung die Aufsicht und ^ '."Nwallung des Gebäudes der Direction anvertraute. 9 ? auch zugleich die Tlwarlung aussprach, dass die den c^l H« hochwichtige Aufgabe wie bisher in l"'Honen und hrllen Räumen des neuen Gebäude« um .freudiger erfüllen und durch ihr erfolgreiche« Wirken j '' Men Ruf der Lehranstalten erhalten, dass sie H^ionoere mit dem Unterrichte in den betreffende,, ''Mlnen die Pflege des patriotischen Siu-le, und der Liebe zu Seiner Majestät un» UnV." allergnädigstcn Kaiser sowie zu il, n k" großen und schönen Vaterlande danii. 5°""ssener Weise verbinden werden, ben»,/" Zöglinge dieser Anstalten, wenn sie diesel. trele« ^e" und selbst als Lehrer unter das Voll solar ii." seichen Grundsätze zu verbleuen und er. Werben "^ segenbrmgend zu wirken imstande sein Hierauf hielt der Herr Director Hrovath nachstehende Rede: „Ich bin nicht imstande, den Gefühlen des innigsten und aufrichtigste» Dankes, welche in diesem feierlichen Momente unser Inneres bewegen, Ausdruck zu geben. „Durch die Munificenz Sr. Majestät unseres aller» gnädigsten Kaisers Franz Josef I. und durch das Wohlwollen der hohen Regierung werden die beiden Lehranstalten, welche bisher in unzureichenden Locali« täten untergebracht waren, in einem Gebäude ihre Heimstätte finden, welches nicht bloß durch feine innere, sehr zweckmäßige Einrichtung allen pädagogisch-didak-tischeu Anforderungen entspricht, sondern auch durch seine äußere Ausführung der Landeshauptstadt Laibach zur Zierde gereichen wird. „Wenn nun bisher die Mitglieder der Lehrkörper beider Anstalten unter ungünstigen äußeren Verhältnissen, welche durch die allzugrohe Entfernung der beiden Lehranstalten von einander veranlasst wurden, ernstlich bestrebt waren, ihien Verpflichtungen gewissenhaft nachzukommen, mit um so größerer Freude und Eifer werden sie nun in diefem Prachlgebäude an ihre zwar fchwierige, aber sehr schöne Aufgabe herantreten: den Geist und das Gemüth der ihnen anvertrauten Jugend zu pflegen, in ihre Herzen die Liebe zu Gott und den Menschen. Treu,', Ergebenheit und Anhang» lichkeit an das Allerhöchste Kaiserhaus, die Liebe zum Vatetlande und zur Heimat zu pflanze,, und die Zög« linge durch eine tüchtige und gediegene theoretisch-praktische Ausbildung zu treuen und berusseifrigen Lehrern heranzubilden, die dadurch in den Stand gesetzt weiden sollen, die ihnen später anvertrauten Kinder sittlich-religiös zu erziehen, deren Veistesthätigkeit zu entwickeln, sie mit den zur weiteren Ausbildung für das Leben erforderlichen Kenntnissen und Fertigkeiten auszustatten und die Grundlage zur Heranbildung tüchtiger Menfchen und Mitglieder des Vemeinwefens zu schaffen. „Wollen daher Eure Hochwohlgeboren d,e Versicherung entgegennehmen, dass wir die bedeutungsvollen Worte, welche Euer Hochwohlgeboren inbetreff unferer Aufgabe an uns zu richten beliebten. beherzigen und dieselben auch auszuführen bemüht sein werden, indem wir alle unsere schwachen Kräfte auf« bieten wollen, um die beiden Anstalten zu einer ye« heiligten Stätte zu gestalten, an welcher patriotischer Siun erfolgreiche Förderung und Liebe zum angestammten Herrscherhause freudige Begeisterung schöpfen soll, damit wir aus diese Art Euer Hochwohlgeboren und der hohen Regierung unsern Dank für die gütige Fürsorge des Zustandekommens dieses sehr schönen und zweckmäßigen Schulgebäudes auch werkthätig be> zeigen. »Indem ich Euer Hochwohlgeboren unterthänigst bitte, unseren tiefgefühlten Dank, unsere treugehorsamste Ergebenheit und unsere ehrfurchtsvollste Huldiaung an den Stufen des Allerhöchsten ThroneS zur Kenntnis bringen zu wollen, bringe ich auf Se. Majestät unsern allergnädigsteu Kaiser Fra nz Josef I., den mächtigen Förderer aller gemeinnützigen Bestrebungen, der Künste und Wissenschaften und insbesondere der Volksschule, der Grundlage aller menschlichen Gesittung und Vervollkommnung, ein dreimaliges Hoch aus." Alle Anwesenden stimmten begeistert in diesen Ruf ein, worauf feitens des Herrn Landespräfidenten und des Herrn Regietungsrathes die Besichtigung sämmtlicher Räume des schönen Gebäudes erfolgte und hiemit auch die Eröffnungsfeierlichkeit ihren Schluss fand. ^_______ — (Todesfall.) Ein schmerzlicherVer-lust hat unsere Stadt getroffen. Der erste MagistratSrath Herr Ludwig Perona ist gestern abends um 8 Uhr einem Lungenleiden erlegen. — (November-Avancement.) sSchluss.) In Hauptleuten erster Classe: in der Infanterie die Hauptleute zweiter Classe: Karl Potolschnigg. des Infanterieregimentes Prinz zu Hohenlohe.Schillings. fülst Nr. 87; Karl Hanke von Hanken stein, des Infanterieregiments Erzherzog Wilhelm Nr. 12; Franz Vraun. des Infanterieregiments Constantin Großfürst von Rujsland Nr. 18. und August Konschegg. des Infanterieregiments Freiherr v. Kühn Nr. 17; zu Hauptleuten zweiter Classe l die Oberlieu» tenants: Karl Ritter von Anorioli, des Infanterie, regiments Freiherr von Kühn Nr. 17; Ludwig Beck, des Infanterieregiments M>lan I. Kttnig von Serbien Nr. 97. beim Infanterieregiment Freiherr von Aotöevii Nr. 78, und Georg Ts chosen, des Infanterieregi. ments Hoch- und Deutschmeister Nr. 4; zu Oberlieutenant 3 : die Lieutenants: Adolf Garb er. deS Infanterieregiments Leopold II. Kbnig der Belgier Nr 27, beim Infanterieregiment Freiherr von Beck Nr. 47; Ernst Kristof. zugetheilt dem militär-geographischen Institute, übercomplet im Infanterieregl-ment Freiherr von Kühn Nr. 17. in diesem Dienstes« Verhältnisse; Josef Matievi i. des I»fanter!,reg>n'cnls Freiherr von Kuh» Nr. 17; Mla Pltto nil, o " »" "' nenfeldt, des Infanterieregiments Großfürst M'ch". von Russland Nr. 26, und Conrad Prusenowskyl des Infanterieregiments Freiherr von Kühn Nr. 17; in der Iägertruppe: zum Hauptmann zweiter Classe: den Oberlieutenant Ludwig Sanchez de la Cerda, des Felbjägerbataillons Nr. 9, beim Feldjäger-bataillon Nr. 19; — zu Obe rlie utenan ts : die Lieutenants: Adolf Troftmann, des Feldjägerbatail-lons Nr. 19. und Arthur Zimmermann, des Feld« jägerbataillons Nr. 19. beim Fel^jiigerbataillon Nr. 24; — zu Lieutenants: die Cadelten (Officiers-Stell-Vertreter) Rudolf Ieglik. de» Feldjügerbataillon» Nr 7. beim FeldjHgerbataillon Nr. 9. und Friedrich Freiherr von Hagen, des Feldjilgerbataillons Nr. 19. beim Feldjilgerbataillon Nr. 24; in der Vrt < llerie: zum Hauptmann erster Classe: den Hauptmann zweiter Classe Dominil Ritter Klein von Peci, des Feldartillerieregiments Freiherr von Hartlieb Nr. 12; —zum Hauptmann zweiter Classe: den Oberlieutenant Ferdinand Oppitz. des Feldartil. lerie-Negiments Freiherr von Hartlieb Nr. 12 , beim Feftungsartillerie.Bataillon Nr. 5; im Pionnierregiment: zum Ob er lieutenant den Lieutenant Karl Razinger, — zum Lieutenant den Tadelten (Offtciers'Vtellvertreter) Gustav Franzl; in der lk. Kriegsmarine: zu Fregatten-CapitänS: die Corvetten'Capitäns: Eugen Fürsten Wrede und Franz Freiherrn von Minutillo; — zum Linienschiffs « Lieutenant erster Classe den Linienschiffs - Lieutenant zweiter Classe: Adolf Ambrosioni Edlen von Ambra; im militär-ärztlichen Officierscorps: zum Stabsarzt den Regimentsarzt erster Classe Dr. Johann Matlov < c, des Infanterieregiments Erzherzog Leopold Nr. 53 . bei Uebersehung zur 36 Infanterie. Truppendivifion als Chefarzt; im Truppen . Rechnungsführer - Offi-cierScorps zum Hauptmann - Rechnungsführer erster Classe den Hauptmann-Rechnungsführer zweiter Classe: Raimund Berglessel. des Infan« terieregiments Freiherr von Kühn Nr. 17; in der l. l. activen Landwehr: zum Oberst den Oberstlieutenant Albin Schwara, Commandanten des krainischen Landwehr» Schühenbataillons Rudolfs« wert Nr. 24. im Naiaillon; — zum Haufttmann zweiter Class« den Oberlieutenant Franz Arzt, des lrainischen Landwehr - Schühenbataillons Rudolfswert Nr. 24; in der t. l nichtactiven Landwehr: zu Oberlieutenants die Lieutenants: Franz Kos, deS krainischen Landwehr - Schühenbataillons Rudolfswert Nr. 24; Dr. Franz Stör. des steierischen Landwehr» SchühenbalaillonS Levben Nr. 23; Franz «nbolsel. be» trainischen Landwehr-Schlihenbataillons Rudolfewert Nr. 24; Franz Ibounig. des krainischen Landwehr« Schützenbataillons RudolsSwert Nr. 24; Gottfried von Hardenthal. des lrainischen Landwehr-Schlihenbalail. lons Laibach Nr. 25; Alois Fabiani. de« krainischen Landwehr.Schühenbataillons RudolfSwert Nr. 24. und Friedrich Freiherrn von Rech bach, des Landwehr-Dragonerregiments Nr. I; zum VataillonSarzt mit dem Range eines Regiments, arztes erster Classe und Hauptmannscharatter: den Re« gimentsarzt zweiter Classe Dr. Eduard Wallner, de» lrainischen Landwehr - Schühenbataillons Rudolfswert Nr. 24 — (Verein der Aerzte in Krain.) Derselbe hielt am 29. v, M. in Gegenwart von 12 Mitgliedern und 2 Gasten seine MonatSsitzung ab. Nach Verlesung und Genehmigung des letzten Slhungsprotololles be-grüßte Obmann Dr. Schiffer die Anwesenden au« Anlass der wieder aufgenommenen Vereinsthütigleit und theilte mit. dass einerseits inzwischen die Herren Regi-menttzürzte Dr. Hauser und Dr. Koömelj dem V?r« eine beigelreten. andererseits jedoch der Tod zwei Mitglieder: den l. l. Vezirlsarzt Dr. Blihm und den Be« zirlswundarzt Trauter, demselben entrissen habe. die Anwesenden auffordernd, durch Erheben von ihren Sitzen ihrem diesbezüglichen Beileide Ausdruck geben zu wollen. (Geschieht.) Writers wird dem Herrn Regierungsrathe Dr. N. von Stbcklder Dank votiert ob einer Schen-lung wertvoll«! Bücher für die Vereinsbibliothel. und kam die Antwort des Hofrathes Baron Lbschner auf das Veglückwünschnngs-Telegramm ob seines bOjährigen Doclor.Iub!läums zur Verlesung, und nun wurde zur Tagesordnung geschritten. Regiernngsrath Dr. Valenta erstattete als De. legierter seinen Bericht über den österreichischen sserzte-vereinslag in Brunn ab. Er betonte, dass derselbe nicht nur seinen Vorgängern nicht nachstand, ^«dern die-selben überragte, nämlich durch b" h^<^ stand, dass zum erstenmale d.e e A"^ « "«lso officiell lung von Seite der hohen ,. l " u ^2 Streben und beglüht wurde. '/" ^^'. <,'bschon dieselben leine Weben der «"z ^"n"^ ^„,ß ^^ yrtes ""^ ,7w« "d batte entweder unverändert oder modisiciert angcnom« men. insbesondere wurde der neugewählte Geschäfts ausschuss, in welchen für Kram dcr Berichterstatter als Delegierter und Bezilttarzt Dr. Kap le r als dessen Stellvertreter designiert wurden, dringlichst beauftragt, die endliche Erledigung der Uerztekammer'Angelegenheit und die Revision der Taniiäts-Gesetzgebung in, hohen Reichsrathe anzustreben. (Schluss folgt.) — (Bisch ofsernennung.) Zum Bischöfe von Parenzo und Pola wurde der Theologie liche Verein dieseK seltene Jubiläum festlich zu bc-geb/u. Ein kä lioc eingtsehles Comite wurde mit dem Programme der feierlichen Begehung dieses Festtages betraut. — (Ernennung.) Der kl. Landesschulrath für Krain hat das Fräulein Emilie Gerlmann, pn'vis Lehrerin in Mannsburg, zur definitiven Lehrerin daselbst ernannt. — (Staatsprüfung) Wie wir vernehmen, hat der Herr Magiftrats.S-cretär Mathias Zamida am 31. v. M. die durch die kaiserliche Verordnung vom 1(1. Oktober 1854 vorgeschrieben« Staatsprüfung für die politische Geschäftsführung mit ausgezeichnetem Erfolge bestanden. Wir heben diesen Umstand mit umso größerem Vergnügen hervor, als ein solches Prüfnngs« ergebnis im Verlaufe der letzten zwanzia Jahre nur einmal verzeichnet worden ist und dasselbe jedenfalls für den ausnehmenden Fleiß und die Gefchäftstüchtigkeit des jungen Beamten fftricht, welcher berufen ist, feine Dienste unferer Stadt zu widmen. Wir bringen ihm daher unsere besten Glückwünsche dar. — (Gemeinderathssihung.) Heute abends um 6 Uhr findet eine öffentliche Gemeinderalhbsitzung mit nachstehender Tagesordnung statt: 1.) Mittheilungen des Vorsitzenden; 2.) Bericht der Finanzsection über die Rechnungsabschlüsse der Cassen und Fonde für das Jahr 1883 und 3) Bericht der Schulsection wegen Errichtung einer Volksschule mit beutscher Unterrichtssprache. — (»Slovensli Narod" — abgestraft.) Vei der Einspruchsverhandlung am 31. v. M wurde »Sloveneli Narod" vom Landlsgerichte wegen Nicht, aufnähme einer Berichtigung des substituierenden Steuer-inspectors Eduard Wawreczla zu einer Geldstrafe von 25 Gulden. Zahlung der Kosten und Aufnahme der Berichtigung verurtheilt. " (Ueberfahren) Gestern nachmittags Wurde auf der Maria-Twrsienstrahe ein Taglöhner von einem ""v^.".'. ^ ?"" "'" versicherte, durch eigene Un. vorsichtig e.t überfahren. D oieselte Nachlicht. volkswirtschaftliches. «udolfswerl, 3. November. Die Durchschnitts-Preise stellte» sich auf dem heutigen Markte wie folgt: _____ ^ ^ Weizen pr Hektoliter 7 58 Eier pr. Stück . . - A Korn „ 5 40 Milch pr. Liter . . ^ ° Gerste „ 5 21 Rindfleisch pr. Kilo . 52 Hafer « 2 77 Kalbfleisch „ - 52 yalbsrucht » — — Schweinefleisch „ - " Helden ., 4 83 Schöpsen fleisch „ — Hirse „ 5 21 hähndel pr. Stück . — 39 Kukuruz „ 4 88 Tauben „ — 29 Erdäpfel pr.Metcr.Ztr. 2 80 Heu pr. 100 Kilo . — ^ Linsen pr. Hektoliter — — Stroh 100 „ . - ' Erbsen „ — — Holz. hartes, pr.Cubik- Fisolen „--------Meter .... 2 N Rindsschmalz pr.Kilo — 9S — welches, „ - -^ Schweineschmalz ,, — 88! Wein, roth., pr.hektolit 16 -^ Speck, frisch, „ - 60 — welher, „ W ^ Speck, geräuchert, „ — 80 Älngcl'ommcue Fremde. Am 2. November. Hotel Stadt Wien. Kohnstamm. Fabrikant. Fürth. — Müller, Fabrikant. Königswald. — Mittler. Reis.. Wien. — Mayr, Priv,, s. Tochter, Vozen. — Säger, k. l. Lieutenant i. d. Nes, Novigno. — Mlekus, k. t. Lieutenant und Oelonom. s. Frau, Nadelstein. Hotel Elefant. Löbl, Schild und Klinger, Reisende, Wien. ^ Marcovich, l. t. Coutrolor. s. Familie. Prag. — Florio, Holz' Händler, s. Frau. Trieft. — Bunrtta und Gcrskovit, Besitzer, Karlstadt. — Dr. Prossinagg. s. Familie, Cilli. Gasthof Südbahnhof. Lcvi, Kfm, Trieft. — BloZil. VesHel, Nakek. — Haide. Geschästsleiter. Pettau. — Gradisnik, Arzt und Vcsihcr. und Gradisnik. Lehrer, Franz, Kaiser von Oesterreich. Trautmann, Hausierer. Graz, Verstorbene. Im Spital«: Den 2 9. Ottober. Ursula Sivic. Inwohnerin. 49 I' Brand des rechten Fuhcs. Den A1. Oktober. Johann Habjan, Inwohücr. 76 I-(Polana.Filialc). Uu,s^gm,l8 8onili'g. — Victor Rolich, KaUs" manns.Sohn, 12 I,. Erschöpfung der Kiäfle. Den 1. November. Johann Silbis. Arbeiter, 34 3-, Lungentuberkulose. Den 2. November. Anton Smolc. Inwohner. 723-Lungcntuberculosc. — Georg Aolhar. Taglöhner, 6 R e i fl i n g eu. Tchlvank in fünf Auszügen von Gustav voil Muser. Meteorologische Beobachtungen ill Laibach. « 5 M k ° ^2 Ä^ ^ r? «LZ «^ ? - .?iß ^"7 U.Mg. 739.34 > 5.6SW.Ichwach! bewölk!^ ^, 3, 2 „ N. 733.30 ^- 9.ti SW. schwacl/ fast heiter 0.lX1 9 .. Ab. 739.50 > 2.5 ,NO. schwächt heiter ' Vormittags lockere Wolkendecke, nachmittags heiter! Alie»^ roth- sternenhelle Nacht. Das Tagesmittll der TcinpcratUl -i- 5,0°, um 0,9" unter dem Normale ^^. Verantwortlicher Redacteur: I. Naglit. Farbige seidene Surah, ^atin mol'>"l-Isux, Atlasse, Damaste, Seidcnripse u. Taffeta st. 1,30 per Meter bis fl. 7.20 versendet in eixz^" Roben und ganzen Slücken zollfrei ins Hau^ das Teidettfab'''' Depot von O. Hennebera (köuigl. Hoslicfcrant) i» Iür «' Muster umgehend, «riefe nach der Schweiz tosten 1« K«M Porto. <52) s^> 0M ^ unserer innigstgcliebtei», unvergesslicheil Gattm, " « M ziehunss«>uelse Mntter, der Frau W ^mtlliii ^Vimll kllp6^ welche heute um 11 Uhr vormittags „ach lang" schmerzliche» Leiden, versehen mit den he.l Sttl" sacramenten. in ihrem 51. Lebenszahre scllg Herrn entschlafen ist. », ..-^«»s« Die irdische Hülle der themen Verback «c« wird am b. November l. I. um 9 Uhr vormittags zur ewigen Ruhe bestattet werden. Assling am 3, November 1884. stralor; Marie. Clementine, Ludov.la als K»'°rr 210! Course an der Wiener sörse vom 3. November 1 Nst4. ^« °«n oM«^ T^^tt« > «lb war, Ttaats.Nnleyen. N^ - -.....°"° «i <5 N^° . . viln,l«, 1lX» ' , NÜ 104 ,5 "lstrri. «»tenrente. fteueif«! . », 45 »«.zc °°». Void««», «»/. . . . .,,,50 1», 7c ' 1,^5 ^» ' . . - »3-s,b 9» 70 ' 3?^"«"« »V« .... NO-« hl. Sl, ' ^°^".?.l "<"!-«" ^- l" »5 Kl.. . «»a»t«.0bl. (Ung. vftb.) ^»oo! - -' „ , » «om I, 187« IL5 l0^0h — '«'U'Nta.'v°lt ^ ,00 st. . . Ni 8011« 10 ^"»nbentl.. Obligationen i::At'ch'—'.. .,,«.5°... »«Il» »La« »»/, Itme»v«»V»nat« . . . lc,«, — l0'. — 5°/« nnoalilch«....., 101 30 ll,i bl. Nnbere »ffentl. N»l«hen. Donau.««!,,.«osc 5«/<, loo fl. . l,5 »U 115 80 bt°. «nleihe 187», ftcunilel , 105---------- «nl«ben d. «?tal>tgem«« bc 9» — bto. Vlamien^Schulbvlrschl.»»/» bL >d »7 »5 OeN. Hhpotbeleubanl i^.»'/.'/» -- --'— Qtft..ung. Vaul veil. «°/, . . loi tb loi «0 bto. , »'/,"/„. . l«. to loi. ?u bto. , <°/, . . be »a l»e?o Nng. allg.Vobtncreblt'UciilNgel. ln Vest in 3»I. »erl. »»/,'/« - !«1 50 lO» 75 Pri,rit»ts> Obligationen (für 100 fi.>. »lilabeth'WcÜbahn l. «milfton 10» 7b io> — ^elbinaxts'lNorbbahll in Vllb, loi do ic,« — H«an,»I°allz>jchc Kail» Lubwig. )v»hn «km I««1 «no N. S. <'/,»/„ - , :c0 — 1«0 5», oefterr. »«»lbweftdabn .... ll,» 10 «4 — «ltblnblllger.....»8 —< l<» 50 «elb l»«ff Gt,at0 - ' -Güdbahn k ««/,......144 50 1<5 5.0 , <^»°/°......,„ bo l« z: Nng.'«all». »ahn . . . . „75 «ib Dwerfe Lose (Per Gt«sen« «ose 40«.......175 .2 50 Valssh.Lose 40 st......„75 ,g.,5 «othcn «ilu,, ^fi. «e,. v. Ill ft. ,5 8« »3 -ckiudols'kol« IN st......,5 55 iz — SlllM.Lost 40 «l......zz.^ s.,,^, St.»«»nloi».voft 4« ft., . . .50^ 5l,!ec. Wnlbftl-ln.eose «off.... zg,z zg>,5 Wlnbll«!»räh«z!ole «, fl. . . . 5, _ zz, 25 lijanl. »ctieu (per GtüH). «n,lo^v«stnl. Vans ,00 ft. . . ,0l »0 II.« 40 ««Nl»V«lell1chafl, wiener z«o fi. ..— — -V»NlV«eill. Men«. ,<,<)». . . 1^-75 1<,5 25 »bncr..«l!st..0eft.,oofi. H.40°« «,b — z»k -«ldt..«ust. f. Hand n. H. luu fl. zg«, l,0,l»l «0 2rbt,.«nst„ «,lss, Un». ,00 fi. . „l'75 »5l 21 Depofttenb., «llla.xuo sl. . . . ,«3 — »0t — SscolnptoVcs., «iül,nöft. zoo«, »iz — ^zo — Hhpoldelcnb., öst. A)0 fi. »5»/, 5. by-, -l «1-.. «änbtlbaul öft. ,to»st.». 50°/,«. i<»» kc. !0i 90 Oefterr..Ung. «auk.....l>72 — 875 — Unlonbanl ion N......g8 l,a 5»»0 «erlehlsbanl »Ilg. l40 !l. . 14« 75 147 L0 «eld »»re Nctte» von Transport' Untenlrhmnnge» (per «tl«f), «lbltcht«Vabn »9? N. . . . 1«^ 5c. 1« ll, , westbahn «no fl. . . ,--------------- V» Ges. oesterr. boo fi. «Vl.....534 — 5»« — Drau.«ls.(Vat..Db..^ ),00N.S .-— —-. Vnl»Vobn,bacher«,.«,»oo»l.«. — — <- . «lisllbetb-Vohn 200 fl. LM. . «»7c »3 »s. „ K«nsNlchtN.»aicscr»ls,,00ll.«.------—- »al,.«all.z'i,bw!n.V.Il0c>N. «Vl. ,71- «71 »5 «r»»»»«fiachn. ,47 -t48 -«»btenberg»»is«^d, «00 N. .._-—— — «lasch»n»Ob«b. «lUenb, zoo«. «. i«-— »48 5!> «l«berg»2zrnow.«IaN? «iftn» bahn«»ese!l. «00 ft, », H. . . i<.z 70 iz^ — Llovb, eft,»Uli2.,Tl>e 50 Vlebenbür»« «ifenb. »ou fi. G. i?7 »s, 17? ?i «ta<^«el<«nb<>b!i lwn ff, ü. llv, . »? 5« zl»« — ?l , 147 zv l4? s,c. G«b R,'bb, «<«rb.»», «»»!.«« ^5i ?5>l,5!l 2i Iheih»<1«hn «l» fi. «. 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