Ni. 39. Donnerstag, 1«. Februar 1897. Jahrgang 116. OMcher Zeitung. ^^"««»ationLpcib: Mi! Posluel send» u „ : naii^HIilig si. l5>, halbiähri« ft, 7 50. Jin Comploivi » "MliNss ft, ll, iialbicchn^ si. i. l.l». ssür dic .>iustrll»!!n ,»» Ha>, tr,, ssrösirn' prr l<>ils «'< lr,: l»i i>!!ov>,!i WisdrsholilüN!»!, psr Zl'ilo !< tr. Dir >Ua!b Ucit,» erscheint liguch, mit Äulliahule der H»!«»» uub sscieltü^e. Vie Adminiftratiou büsin!«t sich ^»nglvssplah Nr, 2, die Nebaction Aahi^usftassc Nr, l5, Sprcchstund»'!! dcr Nfdactimi uun « d><< ll U!)i vormittag«, Unfrantitrtr ÄNtfr w^tvrn nicht an^eilomlnen, Manuscript? »ich! znnichiostfll!. 2lmtlicher Theil. w„ Se. k. und l. Apostolische Majestät haben mil Allerhöchster Entschließ,«,,« vom 10. Februar d. I. den Anisteriallalh und Vorstand der Präsidialkanzlei^ in, "lniswrathsfträsidium Rudolf Ritter von Freiberg zum Eectionschef allergnädigft zu ernennen geruht. B a'^d e n i m. p. y, Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dem Grneralaudilor "lNünuel Langer in Anerkennung seiner langen und Abglichen Dienstleistung den Adelstand mit dem Ehrenworte «Edler, allerguädigst zu verleihen geruht. »,„ Se. l. und l. Apostolische Majestät haben m,t "Uerhöchster Entschließung vom 10. Februar d. I. "m Vtinisterialrath! im Ministerium des Innern August Ae'herrn Czapla von Winstetten taxfrei das Auterkreuz oe« Leopold. Ordens und dem Ministerial. 3"retär in diesem Ministerium Stefan Freiherr« von Alegs.Ylu das Ritterkreuz des Franz.Iosef-Ordens ""gnädigst zu verleihen geruht. «in Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit ^""höchster Entschließung vom l.'t. Februar d. I. den Mathen des obersten^' Gerichts- und Eassalionshofs ^"s Uhle, Leo Budzynowstu und Erwin '""pler taxfrei das Ritterkreuz des Leopold »Ordens ""gnädigst zu verleihen geruht. ym ?°' k- und l. Apostolische Majestät haben mit """höchster Entschließung vom 13. Februar d. I. dem ^""aladvocaten am Obersten Gerichls- und Cassations-Uf Vloch Sieglcr Edlen von Eberswald an^ ^^ Nilterlreuz des Leopold-Oldens aller-"""olgst zu verleihen geruht. All l^'"k k. und l. Apostolische Majestät haben mit ^""Ochster Entschließung vom 12. Februar d. I. dem ^ !' und Gelichtsadvucatm in Wien Dr. Ferdinand Hlutt ^ ^ taxfrei deu Orden dcr eisernen Krone dritter °'>e allergnädigst zu verleiht» geniht. M, f^ine l. und k. Apostolische Majestät haben mit m"^oWer Entschließung vom 12. Februar d. I. den i>nU°"^"'""" Friedlich Zechner zum Ministerialrath "«erbaulninisterium allergnädigst za ernennen geruht. Lrdebur m. p. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 10. Februar d. I. dm Mlnisterialstcretär im Ministerium d s Innern Kar! Pichler Edlen von Dee hen den Titel und Eha» ralter eines Sectionsraths allergnädigst zu verleihen geruht. Baden, m.p. Se. ?. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 12. Februar b. I. dem Rathisecretär des Landesgerichts in Wien Karl Fraßl taxfrei de», Titel und Charakter eines Landesgerichts-»aths allergnädigst zu verleihen geruht. Glei 5 pach m. p. Verordnuug des Haudelsmiuisteriums im Einvernehmen mit dem Ministerium des Innern vom 5. Februar l897 mit welcher die Ministerialoerordnung vom 4. Mai 1883 (R. G. Vl. Nr. 59). beziehungsweise Absatz 2 des § 1 der Ministerialuerordnung vom 1. October 1875 (R. G. Vl. Nr. 130). betreffend die Sicherheit« - Vor-lehrungen gegen Dampfkessel-Explosionen, abgeändert und ergänzt wird. § 1. Die Verordnung des Handelsministeriums im Einverständnisse mit dem Ministerium des Innern vom 4. Mai 1863 (R. G. Vl. Nr. 59). beziehungsweise der bisherige Absah 2 des § 1 der Verordnung des Haudelsministeriums im Einverständnisse mit dem Ministerium des Innern vom 1. October 1875 (R. G. Vl. Nr 130), betreffend die Sicherheits ° Vorkehrungen gegen Dampfkessel - Explosionen, tritt außer Kraft.' § 2. Dem § 1 der Ministerialverordnuug vom l. October 1875 (R. G. Vl. Nr. 130) wird nuu Fol. gendes als zweiter Absatz angereiht: «Ausgenommen hievou sind jene Gesäße, welche Dämpfe von weniger als 05 Atmosphären Ueberdruck zu erzeuge» bestimmt sind, wenn dieselben durch ein in den Wasserraum reicheudes, oben offenes, gerades und Ulwei schließbares Standrohr von höchstens 5 Meter Höhe und mindestens 10 Centimeter Weite oder durch eine andere vom Handelsministerium im Einvernehmen mit dein Ministerium i>s Innern gemhmigte Sicher» heitsoorrichlulig mit der Atmosphäre verbunden sind.» tz 3. Die gegeuwärtige Verordnung tritt mit dem Tage ihrer Kundmachung in Wirksamkeit. Vadeni rn. p. Glanz m. p. Verordnung des Handelsministeriums im Ein vernehmen «lit dcu Miuistericu dcs Iuneru uud der Fiuanzcn vum ll. Februar 1897 betreffend das Verbot des Hausierhandels im Gebiete der Landeshauptstadt Klagenfurt. Auf Grund des § 10 des kaiserlichen Patent« vom 3. September 1652 sR. G. Bl. Nr. 252) und des § 5 der Vollzugsvorschrift zu demselben wirb der Hausierhandel im Gebiete der Landeshauptstadt Klagen-furt vom 1. Juli 1897 ab untersagt. Dieses Verbot findet auf die Augehörigen der im H 17 d ^" ""d begeistert fprachen: uucy verstummten, als die Äugen brachen! Die nÄ!^.^ gelost s° weich, so warn,, Die viel « ^"'^achrellt so manchen Harm. N'M h^ ?.??'^' N"lc ohne Ende> "y n auch st, _ ,,ft„.,.^ ^ diese Hände! ^'äs taus^^N ^/ ""^ l° stiirnlisch schlug, 6s steht m... s?«^'" "I'd Gefühle trug: ""d wi di'^e nach den M.upscn allen "n Grabe bald zu Staub zerfallen! Dtteinst^s,"' "^" bauch' der Wlied um Mied D"°us eN.^' ^bem Gottes, schied Wer ist's M. ^""' ^'ncn Himmcl wieder: ''^. der neu belebte diese Glieder? Noch trägt der Mrper seine Form an sich, Allein die Lebenskraft daraus en-wich, Und all die Anmuth, die darin velwoben. Entwich mit ihr und schwebt im Himmel oben. Wer sagt's, wozu der Schöpfer sie verbraucht Und wann, wohin er sie ins Weltall hancht! Er schenlt sie wohl dem Stern in lichten Weiten, Lässt sie vielleicht znrüct zur Erde gleiten! Lasst sie, mag auch der Leib zu Staub vergeh'», In zarten Nlüten a»s dem Omb ersteh'ni Gibt sie dem Waldesgrüu vielleicht zu eigen, Wo flüsternd sich vor Gott die Bäume neigen. Er haucht sie in den Sang der Wgelbrut, Ins Alpcnland, in helle Siromesslut, Vielleicht erbebt davon das Meer. das stille, Vielleicht des Aethers Älau, so e6 sein Wille. Solang im All dcr'Odem Gottes schwebt, Wird immerdar das M davon belebt, Als würde er in einem Garten schweben. Wo Blüteu sterben, nm aufs neu z» ledeu! 7.) Epilog. Ich sah im Trau ine Den Tod vor mir: Er las bedächtig Die Reime hier. ^'' Auf feinen Lippen Ein Lächeln stand, Als er die Blätter that ans der Hand Dann sah er lange Mich prüfend an, In tiefer Stille Er alfo begann: «Es hätte «in leiser Wiul nur genügt, Daun ftände lein Reimlein In Verse gefügt. Doch freut mich schier selber Der Sinn des Gedichts: Der Tod ist alles, Der Mensch ist nichts!» Ich nichts, kein Zweifel l Doch bu, was du? Dir wandte sich forschend Mein Dünlen zu. Und sieh', so manches Besteht nicht mehr, WaS ich gehalten Von dir vorher. Du magst mich zermalmen Ob spat, ob bald, Ich will doch trotM, Tod, deiner Gewalt! Ich habe mit Granen Dein Walten geschaut, Ich hörte sie llagen Und weinen laut. Mir rief manch Todter Erstarrten Gesichts: «Der Tod ist alles, Der Mensch ist nicht«!» Laibacher Zeitung Nr. 39. 334 18. Februar 1897. Nichtamtlicher Theil. Kreta. Nach übereinstimmenden Meldungen haben sich die Mächte über die zur Regelung der kretensischen Wirren zu unternehmende gemeinsame Action geeinigt. Die Commandanten drr in den kretensiichen Gewässern b.findlichen fremden Escadres haben den Vest hl zu gemeinsamen Handeln erhalten, um jede feindselige Action der griechischen Schiffe gegen die Türken nölhigenfalls mit Gewalt zu verhindern, eventuell die Flotte Griechenlands von den Küsten Kretas zu entfernen und zur Verhütung weiteren Blutvergießens die hervorragendsten Hafenstädte an der Nordküste der Insel. Kanca, Kandia (Heralleion) und Ncthymno, durch die Landungsabtheilungeu der iutertiationalen Flotte zu besetzen. Des weiteren wird gemeldet, dass die gemischte Occupation von Kanea durch die Streitkräfte der Mächte bereits vollzogen sei. Das Ober-commando über die vor Kreta stehenden vereinigten Geschwader der Mächte wurde dem Commaudanten des französischen Geschwaders, als dem rangültesten der Commandanten, überwiesen. Diese gemeinsamen Beschlüsse der Mächte werden von der Wiener Presse mit groher Befriedigung ans-genommen und wird daran die Hoffnung geknüpft, dass es auf diesem Wege geliugeu werde, den Frieden aufrecht zu erhalten. Das «Fremdenblatt» fagt, die Mächte können nicht zugeben, dass der Friede im Orient gestüct und damit gefährlichen Möglichleiten, die mau vermeiden will, der Weg geöffnet werde. Alles sprach dafür, dass Europa die Griechen nicht gewähren lassen dürfe, und indem es einmüthig gegen sie auftritt und sie nöthigt, von ihrem Eroberungszuge abzulassen, gibt es zugleich ein weithin leuchtendes Zeichen, das man auf d?m ganzen Balkan verstehen wild. Auf dem ganzen Balkan wird man begreifen, dass Eurova Friedensstörungen nicht dulden würde, überall weroen Nrgungen, die etwa auftauchen könnten, durch dirse eutschlusfene Haltung der Mächte hoffentlich schon im Keime erstickt. Aber auch in Eon-stantinopel wird sie ihre Wirkung nicht verfehlen. Die Reform-Action, die Europa dort beginnt, wäre zum Scheitern verurlheilt, wenn es, entgegen der feierlich ausgesprochenen Erklärung, dass das Gebiet des lürki-schen Reiches ungeschmälert bleiben müsse, ein Einschreiten Griechenlands auf Kreta geduldet hätte. Jetzt, da es sich diesem Eingreifen widersetzt, gewinnen seine Rathschläge doppeltes Gewicht. Indem die kretensisch» Frage in ihrem bisherigen Rahmen festgehalten wird, wird die Lösung der Aufgabe, die sich Europa für das Gesammtreich gestellt hat, wieder möglich gemacht. Der Sultan sieht, dass er sich auf das Wort Europas ver-lussen kann und umso fester wird es für das. was es im Interesse seines Reiches als unerläsölich erkennt, bei ihm eintreten können. Ferner schreibt das Blatt: Wenn gemeldet wird, dass es dem Oberst Vassos gelungen sei, auf Kreta zu landen und dass er on. Austrag erhalten habe, die Insel im Namen des Königs von Griechenland zu besetzen, so ist oemgegrnüber darau festzuhalten, dass durch eiu solches eigenmächtiges Vorgehen selbstverständlich lein Recht geschaffen werden und dass der Wille des geeinigten Europa dadurch nicht gebeugt werden kann. Europa hat die kretcnsische Angelegenheit bereits selbst in die Hand genommen, indem es Mannschaften in Kreta landen lässt, vorläufig 900 Mann, deren Anwesenheit aber jedenfalls genügt, um die Situatiou zu marllereu. In dem Augenblicke, wo die europäischen Flaggen dort wehen, darf niemand gegen den Willen der Mächte Thatfachen oder Ansprüche dort schaffen wollen. Die «Neue Freie Presse» bezeichnet die Einigkeit der Mächte als einen schlagenden Beweis ihrer Friedensliebe. Durch die Einigkeit sei der Friede vom Zufall unabhängiger geworden und es sei begründete Hoffnung vorhanden, dass der Ausbruch eines Krieges zwischen der Türkei und Griechenland vermieden werden wird. Die Hauptschwierigkeit liege jedoch in Constant!»opel. Dort müsse die Erkenntnis durchdringen, dass die Reformen unerlässlich s/ien, sonst werden immer wieder neue Gefahreu für den Frieden entstehen. Das «Wiener Tagblatt» schreibt: Vor dem Willen des gesummten Europas kann Griechenland zurückweichen, ohne dass es seiner Ehre etwas vergibt. Die kreteusische Kris? ist somit als beschworen an zusehen. Wird aber an ihre Stelle nicht die griechische tretcn? Der Schlag, den nicht das griechische Volk allein, den auch die griechische Dynastie jetzt erleidet, ist doch ein überaus schwerer, und er kaun ein für die griechische Dynastie verhängnisvoller werden. Politische Uebersicht. Laib ach, 17. Februar. Das «Reichsgesehblatt» macht das Gesetz über die Eröffnuug eines Nachtragscredits für das Handelsministerium pro 18W kund. Mr conservative böhmische Großgrundbesitz hat ebenfalls seine Wahlvorbereitungen getroffen. Donnerstag hat, wie «Narodni Listy» melden, im Palais des Grafen Aonquoi zu Prag ein»' Versammlung des Vollzugs-Ausschusses deö conservative Großgrundbesitzes stattgefunden Die Versammlung, der unter anderen Olirrstlandlnarschall Fürst Lobkowih, Graf Franz Thun, Fürst Alfred Windisch Glätz und Fürst Karl Schwarzenberg beiwohnten, genehmigte den Wahlaufruf und nahm die Anmeldungen von Candidature« entgegen. Bei der Landtagsersatzwahl in Krems für den verstorbenen Abgeordneten Fürukranz erhielten von AK31 giltigen Stimmen Mayerhofer (christlich-social) l«53, Dötz (deutsch.nalional) 1720 und H^geu 240 Stimmen. Die engere Wahl siudet am 19. d. M. statt. Das ungarische Ab georduetenhaus setzte gestern die Debatte über dm Etat dcs Nckerbaumini-steriums fort. Abg. Bela Komiathy führt aus. dass ein selbständiges Zollgebiet sür die ungarische Landwirtschaft vortheilhaft wäre. Hierauf wird die Sitzung gc° lchlosstn. Der deutsche Reichstag setzte gestern die Berathung des Militäretats fort. Duselbe wird heute fortgesetzt. Wie die «Agenzia Stcfani» meldet, wurde der russische Gesandte beim Vatican Iswolskij nach Belgrad versetzt und wird durch den diplomatischen Agenten in Sofia Tscharykow ersetzt werden. Die französische Kam mer nahm gestern mit 453 gegen 46 Stimmen das gesammte Budget an. Die Debatte über die Interpellation Cochins in VeUeff der Angelegenheiten im Orient wurde auf Montag anberaumt. Im französischen Parlament wurde das Gelbbuch über Armenien uud die Reformen in der Türkei vertheilt. Daraus geht hervor, dass der Vor-' schlag des Ministers des Aeuheru, Hanotaux, wonach bei dem Einvernehmen der Mächte folgende drei Pnukte nothwendig feien: 1.) Aufrechterhaltung der Integrität der Türkei; 2.) kein Condominium; 3.) keine isolierte Action von Nussland und England, acceptiert wurde, Am 10. Februar uuierzeichmten die Botschafter iu äoli< stantinopel den Reformenttvurf. Einer der «Pol. Corr.» aus Madrid zugehe den Meldung zufolge Hal General Blanco, der Vorgänger des Generals Polaviep als Generalgouvernelll der Philippinen, die ihm anlässlich seiner AbberufM von diesem Posten angebotene und von ihm angeno'N' mene Stellung eines Chefs dß" erst in zweiter Linie, auch ernste Vorstellungen liM'' der bedenklichen Erscheinungen in Thessalien. ^ gesichts des Wiederauflebens von Agitationen iu diep Provinz, welche auf die Iusurgierung Macedoniel> ^ iu der nächsteu Zeit und dcu Plan des Eindringe''» vou bewaffnete» Freischaren in türkisches Oeb^ schließen lasscn, betonten die Vertreter der Mächte d>e Gefahren, die sich ergeben könnten, wenn nicht de^ artigen, von griechischem Boden geplanten Anschlags rechtzeitig entgegengetreten würde, wobei sie Heizöl' yobeu, dass durch die andernfalls möglicherweise e>^ stehende» Verwickelungen gerade das Schicksal be christlichen Bevölkerung iu Macedonien den traurigst Eoentualitäten preisgegeben wäre. Tagesueuigleiten. — (Die goldene Hochzeit des Reichs lanzlers FürstenHohenlohe.) Aus Berlin «"" telegraphiert: Am 16. d. vormittags 11 Uhr sand ^ kirchliche Einsegnung dts Relchslanzlerpaars im Marw^ saale des Kanzlerftalais statt. Cardinal Koftp hlelt el" Ansprache über die Stelle des alten Testaments: «^ junszigstc Jahr sollst du feiern.' Dann celebrierte °e Cardinal eine Mss/, wozu der Pomchor die Mpl degleitung besorgte. Hernach »schien das Kalserpaar z Äeglückwünschung. Das Herrenhaus des preußischen 2«" tags übersandte ein Blumenarrangement mtt der ti^ , der Mitglieder des Präsidiums. Der erfte Vicepräside'' Freiherr v. Manttusfll brachte die Gluckwunsche t" Hauses dar. Das preußische Abgeordnetenhaus Überg riu von den Vertretern aller Fractionen gkwidntt, Ich nichts, lein Zweifel, Doch du. was dn? Eö nilit noch Leben In starrer Ruh'! l ssiM eine Blume ' Dir auch zum Naub, Sprießt eine nene Doch dlild aus dein Staub, Und stürzt ein Felsen, So rautl alls dem .s'aus Sich grüner Epheu, Und Moos leillit aus. Und weun i»i Welklll Ein Strnl zerschellt, ssügl Kutt ihn liM'alo Zu schönerer Well. Und stirbt aus Erden Ein Menscheulino, So schwurt sich die Seele Zum Licht geschwind. Nein, was auch liesunlen, E5 lmin nichl veiMl)> Selbst ans dem Tode Muss iicden erstel)',,. McM dnun mich zermalme» Ob spät, ob bald, Ich will doch trotze», Tod, deiner (l!ewall! Verhöhnst du die Ohnnmchl Des armen Wichts, Eo bist dn inl Weltall Doch selbst ein Nichts! — Zas Ocheirnnis von Ol'ocnnber- Roman von U. <5onan Dohle. Autorisierte deutsche Bearbeitung von Max K! einsch m idt. (20. Fortsetzung.) Was die Gewohnheiten der Herrschaften betraf, fo theilte der General fein Schlafgemach nicht mit seiner Frau, sondern hatte ein Zimmer für sich allein, so weit wie möglich von allen anderen entfernt, inne. Dieses Zimmer war immer verschlossen, weun er nicht darinnen war, und niemand war es erlaubt, es zu betreten. Er machte sein Bett uud reinigte und stäubte das Zinnner selbst uud erlaubte niemaud von uus, auch nur den omthinführenoen Corridor zu betreten. Nachts gieng er im Hause herum und hatte brennende Lampen iu jedem Zimmer uud iu jeder Ecke stehen, so dass in dem ganzen Gebäude keiu Platz dunkel war. Oft habe ich in meinem Dachstübchen seineu Schritten gelauscht, hin und her, treppauf, treppab, vom Mitternacht bis zum ersten Hahnenschrei. Es war ein mühseliges Stück Arbeit, dazuliegen und sein Geklapper anzuhören, ohne aufstehen zu dürfen, uud ich fragte mich, ob er deuu wohl verrückt wäre, oder ob er vielleicht heidnische und götzendienerische Künste in Oft'Indieu gelernt hätte und sein Gewissen jcht wie der Wurm wäre, der nagt und nimmer stirbt. Ich hätte ihn gern gefragt, ob es ihm Erleichterung ver^ schaffen würde, mit dem gotlfeligen Donald Mc. Sna zu sprechen, aber das halte ein Fehlgriff fein ^^«1 und der General war kein Mann, bei dem man l> gleichen ungestraft gemacht hätte. ^ Eines Tages war ich gerade mit dem Rasn» fchäftigt, als er auf eiumal auf mich zukam und sag ^ «Haben Sie jemals Gelegenheit gehabt, mit der P<" zu schießen?» .,e «Um Gottes willen», rief ich, «ich habe M« e» in Händen gehabt!» .^ «Dann lst's besser, wenu Sie auch M "'^ damit anfangen», entgegnete er. «Jedem Manne i Waffe! Aber mit einem guten Eschenkuüppel «"'' Sie umzugehen, was?» ^ «Na, und ob», antwortete ich lustig, «so glN irgend jemand hier iu der Gegend!» ., ^, «Dies hier ist ein einsames Haus», erklärte «uud wir könnten möglicherweise einmal " ^ Spitzbuben belästigt werdeu. Es ist darum ^ besten, wen» man auf alles Mögliche gefafst ist-uud Sie und mein Sohn Mordauut nno Herr o i^ gill West, der auch kommen würde, wenn '"^ könnten dem Feinde schon unsere Zähne zeigen -^ meinen Sie?» ^» «Na», sagte ich, «Hochzeiten ist besser als " h, — aber weuu Sie mir eiu Pfund monatllH ^ geben wollen, will ich meine Schuldigkeit in thun.» (Fortschuna W ^ Laibacher Zeitung Nr. 39. 335 18. Februar 1897. ^umeilarrangrment mit den Karten der Mitglieder, ^afident KMer drückte die Gefühle des Hauses aus. kr Reichstag vertagte um 3 Uhr seine Sitzung, woraus ^ da« Präsidium und zahlreiche Mitglieder in das "elchllanzierpalais begaben. — Die .Nordd. Allg. Ztg.. ^!°"et dem Reichskanzler Fürsten Hohenlohe anlässlich ^"" goldenen Hochzeit einen längeren Artikel und schließt gelben in folgender Weise: Wer heute auf dieses reiche, l l baz Vaterland segensreiche Leben mit seinen einzelnen ^llvicllungzswfen zurückblickt, muss in de <." ^e atbun« . /"'^ben mit und betont, ba,s m.n ""ich ^ N .^"'" Wchtze« große Erwartungen "^" habe ^f" ?" «"wittlungsämter in Krain n,«i^"' denn n«1^ '^" ''doch nicht in Erfüllung h°> b«e Nttivi^'"!. ^" I"W 1874 dr!i Ge. ' ln ein «. 2 der Vermittlungsämter beschlossen ""räum von 22 Jahren verflossen, bis erst in jüngster Z?it die Gemeinde G.'reuth ein Vermittlungsamt errichtet habe. Eine gleich arme Statistik bieten auch die übrigen Länder, in denen die Errichtung von Vermittlungsämter n eine bloß facultative ist. Als Gründe dieser Erscheinung werben meistentheils die mangelhaften Competenzbesttm-mungen des Reichsgesehes vom Jahre 1869 angesührt. Die Regierung habe sich denn auch im Jahre 1894 bewogen gefühlt, be« Herrenhaus einen Gesehentwurf vorzulegen, worin unter anderem den Nerwaltungsämtein Streitigleiten über Geldforderungen in jeder Höhe sowie solche über Grenzslreitlgknten, Grunddlcnstbarkeiten, letzten Äesitz und endlich geringere Ehrenbeleidigungen zum Zwecke gütlicher Beischlichtung zugewiesen werden; auch werden Gebürenerleichterungen für das Verfahren vor den Ver» mittlungsämtern in Aussicht gestellt. Diese Tendenz in Regierungskrisen sei, fährt Redner fort, von jedem wahrenVollsfreund aujs wärmftezu begrüßen, da hiedurch die Bedingungen für eine raschere uno billigere Justiz, sowie für jene Bedeutung der Vermittlungsämter geschaffen werden, deren sich ähnliche Institutionen seit langem in England. Frankreich und einigen deutschen Ländern ersreuen. Doch könne schon bei dem jetzigen Ztanbe der bezüglichen Gesetzgebung für das Vollsinteresse vieles geschehen. R'bner weist auf die Energie hin, mit welcher die Vermittlungsämter in Oberösterrelch von Seite des Landtags und des Landesausschusfes geföidert werden, sowie auf die dadurch erzielten Erfolge; in den Jahren 1890 bis 1695 seien vor den Vertrauensmännern der Gemeinden Oberösterreich« 3750 Streitfälle in gütlichem Wege gelöst worden und könne man sich kaum vorstellen, welche Summen von Procefsloften dadurch dem Volle erspart blieben. Redner hält derartige wirtschaftliche und moralische Erfolge auch in Kram sür höchst wünschenswert und leicht möglich, wenn man die Gemeindevermittlungsämter imperativ einführen würde. Er wolle jedoch zunächst die Vorberathung dieser Frage durch den Land?s-ausschuss beantragen, unbeschadet des weiteren Antrags, dass die Gemeinden schon jetzt vom Landcsausschusse zur Errichtung von Vermittlungsämtern angeeifert werden sollen. Dies folle durch entsprechende gemeinverständliche Belehrung im Gegenstande, wie auch dadurch geschehen, dass der Üandesausschuss die bei der Nmtierung der Vermittlungsämter erforderlichen Formularien und Druck-sorten verfasse und durch einen Verleger den Gemeinden zur Verfügung stelle. Redner schließt mit einem Appell an alle Volks« freundlichen, insbesondere auch publicistischen Kreise, welche zur Einbürgerung uno Entwickelung der Ver-mittelungs-Aemter zugunsten weiter Volksschichten, insbesondere des Bauernstands, beitragen mögen, und empfiehlt seine Anträge zur Annahme. (Lebhafter Vasall) Sämmtliche Anträge des Abg. Dl. Majaron werben dem Verwaltungsausschusse zur Berichterstattung einstimmig zugewiesen. Abg. Hribar berichtet namens des Finanzausschusses über den Rechnungsabschluss des Landes-anlehensfonds sür das Jahr 1695. Pas gesammte ordentliche Erfordernis sowie die Bedeckung ist im Entgegenhalte zur Präliminarposition höher um.........^________290 fl. Wird das gesammte Vermögen im Betrage per......... 16.90? fl. mit den Gesammlschulden per . . . 3.684.507 fl. verglichen, resultiert eine reine Schuld per.............3,667.000 fl. welche sich im Vergleiche zu jener des Jahres 1894 per.......3.720.800 fl. um............ 53.200 fl. vermindert hat. Per Nechnungsabschluss fowie der Vermögens-Nachweis werben genehmigt. Per Voranschlag weist ein Erfordernis von 203.190 fl. und eine Bedeckung von 2 fl. auf; es zeigt sich daher ein Abgang von 203.186 st., der aus dem Landessonde zu decken ist. Per Voranschlag wird genehmigt. Perselbe Abgeordnete berichtet namens des Finanzausschusses, betreffend die Abschreibung der aus dem bestandenen lralnischen Grundentlastungsfonde in der Zeitperiode seit 1857 bis Ende 1882 für Rechnung der Parteien vorschussweise bezahlten uneinbringlichen Reisekosten. Per Antrag des Ausschusses, der Landtag wolle die von der l. l. Grundlasten-Alilösungs- und Regulierung«-Landescommission beantragte, vom Landesausschusse als begründet erachtete und dah.r im Rechnungsabschlüsse des lrainischen LandesanlehenSsonds bereits berücksichtigte Abschreibung der aus der obbczeichneten Ailperiode her. rührenden uneinbringlichen Reiselostenuorschuss«Rl'!ckstände zusammen per 7313 fl. 13 lr. bewilligen, nmd an-genommen. Abg. Pr. Hltnil berichtet namens des Finanzausschusses über den Rechnungsabschluss des Garantie» sonds der Unterlratnerbahnen und die Nachweisung des gesammlen Vermögen« für das Jahr 1895. Pie ordentlichen Einnahmen betrugen A),?5tt st., die Ausgaben 3 fl. Pas Vermögen betrug Gnde 1695 111.036 fl.; e« hat sich um 29.180 fl. vermehrt. Per Rechnungsabfchluss sowie die Vermögens« Nachweisung werden genehmigt. Der Voranschlag weist eine reine Einnahme von 31.590 fl. auf. Abg. Hribar macht auf die Nothwendigkeit der Errichtung einer Ausladestelle für Vieh und einer Personenhaltestelle beim städtischen Schlachthaus aufmerksam. Die Kosten hiefür würden 25.000 bis 30.000 st. b» tragen und wären nach der Ansicht des Redners unschwer aus dem Vaucapitale zu bedecken. Er beanttagt eine Resolution, der Landtag wolle sich an den Verwaltung«» rath der Unterlrainerbahnen mit dem Ersuchen um Errichtung der erwähnten Anlagen wenden, die mit dem Schlachthause mittels eines Geleise« verbunden werden sollen. Abg. Paliz befürwortet die dringend nöthige Errichtung einer Haltestelle beim Orte ^lebic. Abg. Baron Schwegel erklärt, es sei die größle Vorsicht geboten, die Betriebskosten nicht derart zu er» höhen, dass das Land zur Peckung eiins Ausfalls herangezogen werde. Die Hoffnungen, die man in den Betrieb der UntertrainerBahnen setzte, sind leider nicht eingetroffen; umsomehr müssen bei d.'r Äctriebssührunc; Rücksichten maßgebend sein, um die Kräfte des Landes nicht bedeutend in Anspruch zu mhmen. Es erscheint un> möglich, aus dem Baufonde neue Anlagen zu errichten, denn die Baupläne wurden seinerzeit all^n Interessenten zur Kenntnis gebracht und genehmigt. In der Verwaltung, der ja viele Abgeordnete angehö en, herrsche gewiss da« lebhafteste Interesse an dem Wohle des Landes, und es »ucrde mit Freuden alles geschehen, um die Interessen desselben und der Bevölkerung zu fördern. Es sei aber anderseits berechtigt, zu verlangen, dass diejenigen, welche eine Erweiterung der Anlagen anstreben, hiefür mit ihren eigenen Mitteln auskommen. Abg. Paliz itt der Ansicht, das« die Haltestelle ohne besondere Kosten leicht errichtet werden könne. Em? groß? Anzahl von Gemeinden strebt dieselbe dringend an. d>r weist darauf hin, dass die Station Zobelsberg, die überflüssig sei, ausgelassen und als Ersatz sür sie die Haltestelle Zlebic erricht-t werden könne. Per Voranschlag wird genehmigt, die Resolution des Abg. Hribar angenommen. Namens des Finanzausschusses berichten über Petitionen: Abg. Pr. Pa ftej über jene des Gemeindeamts in St. Marein um Bewilligung eines 30proc. Beitrags behus« Errichtung der Wasserleitung in St. Marein und in Raz-derto. Per Antrag des Ausschusses, einen 25proc. Beitrag zu bewilligen, wirb abgelehnt; der Antrag des Abg. KoZak, einen Veitrag von 30 pEt. zu bewilligen, angenommen. Perselbe Abg. über die Petition des Gemeindeamts in Podlraj bet Wlppach um Bewilligung einer Sub» vention sür die Errichtung der Wasserleitung. Per Antrag des Ausschusses, den Landesausschuss zu weiteren Vor-erhebungen zu beauftragen, wird, nachdem Abg. Lavrencii die Petition befürwortet, angenommen. Abg. Pr. Zitnit über das Ansuchen der Maria Krec, landschaftliche SecrelärSwitwe, um Pensions« erhöhung. Abg. Murnil beantragt, über die Petition in geheimer Sitzung zu verhandeln. Der Antrag wird abgelehnt. Dem Ausschussanlrag entsprechend wird der Gesuch, stellerin der Erziehungsbeitrag sür ihre drei Kinder von je 50 st. auf 60 fl. erhöht. Abg. Povse über die Petition der Sanltätsver. tretung in Egg und der Gemeinden des Bezirl« Egg u« Ausschreibung der Districtsarztensstelle mit dem Sitze in Prelioje und mit dem Gehalte per 800 fl. Dem Ausschussantrag entsprechend wirb die Petition, nachdem fie Abg. Kajdis befürwortet, dem Lande«, ausschusse zur Erledigung abgetreten. Abg. Üenarcic berichtet namens des Verwaltung«" ausschusses über den selbständigen Antrag des Herrn Abgeordneten Grasen Varbo, betreffend die Errichtung eines lanbschastlichen Lagerhauses in Laibach. Per Berichterstatter bespricht eingehend die Erhebungen, die er auf Grund statistischer Daten und durch Erkundigungen bei der Kaufmannswclt gepflogen, die einem landfchastlichen Lagerh°use lrin günstiges Prognu° ftilon stellt. Der Verwaltungsausschus« sei im Gegensatze zum Antragsteller zur Ueberzeugung gekommen, dass nicht allein einheimisches, sondern auch auswärtiges Getreide im Lagerhause eingelagert werden müsse, serner habe der Verwaltungsausschus« mancherlei B'denl.n gegm die Anschauungen des Antragstellers, u. a. auch gegen die Ein» lagerung von grvhm Mengen Wein, die durch Beschaffung oon Weinreservoirs sich kostspielig gestalten würbe, er. hoben. Der Berichterstatter erLrtert sodann ausführlich den Standpunkt, den er in der Frage einnehme und kommt zum Schluss?, dass das Lagerhaus nicht allein den Pro« ducenten, sondern auch den Consumenten dienen müsse und dass es nur durch privates Capital mit Unterstützung des Landes in« Leben gerufen werden könne. Laibacher Zeitung Nr. 39. 336 18. Februar 1897. Abg. Gras Narbo bemerkt, sein Antrag sei von zwei G^sicht^ftunllen ausgögangen. Der tlste uud Haupt» sächlichste sei der, das« dem Producenten die Möglichkeit geboten werde, seine Producte leicht auszuführen; den zweiten Punlt, die finanzielle Frage, habe er bei seiner Begründung als ganz nebensächlich betrachtet, da er es dem Landesausschufse überlassen wollte, aus Grund des Ergebnisses seiner Studien in dieser Richtung entsprechende Anträge zu stlllen. Del Abgeordnete schließt sich nun der Ansicht des Verwallungsausschusse« an, dass auch fc-embes Getreide eingelagert weide, jedoch dürfte hkdmch dem emhtimischen Getreide leine Concurrenz erwachsen. Im weiteren Verlause seine: Rede widerlegt der Abgeolbnete die Gedenken, du> der Verichtetstatter erhoben. Dass man sich in Kaufmanns lleiscn keimn Erfolg von der Sache verspreche, wundere ihn nicht, da ja diese Kreise die Angelegenheit von einem ganz anbcren Gesichtspunkte betrachten. Er habe in seiner Begründung aufmerksam gemacht, dass eine große Menge verschiedener Attitel, und zwar auch solche die erst produciert werden lönnten, ein« zulagern lämen. Es würde dem Lagerhause auch die Ausgabe erwachsen, Kundmachungen über die Preise der eingelagerten Artikel zu vri öffentlichen und so auch den Consumenlen zu dicnen. Der Wein müsse nicht in großen Mengen eingelagert werden, daher die Anschaffung von kostspieligen Weinceservoirs entfalle. Die eingelagerten iielmren Quantitäten können jederzeit ergänzt werden. Nebligen« habe er bei seiner Begründung nicht die gegenwärtige, sondern die Weinftroduclioil dn Zulunst im Auge gehabt. Der Abgeordnete bemerlt zum Schlüsse, möge das Lagerhaus was immer für einen Namen sühre«, wenn es nur seinen Hauptzweck, dem Producenten zu helfen, erfülle. Abg. Dr. Ma jar on bespricht ebenfalls die Stellung, die der Verwaltungsausschuse in der Ungelegenheil eingenommen habe und die hauptsächlich dahin geht, base ein Lagerhaus nicht nur den Producenten, sondern auch den Eonsumenten durch Verbilligüng der Lebensmillel dienen solle. Cc wünscht nicht, dass der Antrag wieder in den Katakomben des Rechenschaftsberichts durch den Lanbesausschuss begraben werde und stellt den Zusatz-antrug, es fei eine Enquete einzuberufen, in der d»e An» gelegenheit eingehend berathen werben soll und der Landesausschuss sei zu beaufttagen, mittels eines scpa» raten Berichts in der nächsten Session dem hause Anträge zu stellen. Abg. Povse bespricht eingehend den Gegenstand und betont, dass sich die Idee des Antragstellers nur ini Rahmen der landwirtschaftlichen Äerufsgenofsenschllflri, ^aNsierm lass?. Er ist jedoch dem Antragsteller sür sline Anregung danlbar und erblickt darin den Ausdruck d«r gemeinsamen Interessen, die die Großgrundbesitzer mit den bäuerlichen Besitzern verbinden. Im Verlaufe feiner Elölterungen hebt der Reoncr gleichfalls hervor, dass durch die Errichtung des Lagerhauses auch den Consumenten geholfen werden solle, besülwortet das Inslebentreten eines Info,mation«bureaus und untetstüht den Antrag des Abg. Dr. Ma jar on. Abg. Hrtdar polemisiert g?gtn den Vorredner, der die witlichaslliche A,'gelegelch?it mit politischen Fragen verquickt habe. Im Landlage sollen nicht Sonderinterefsen, ^ndlN, durch alle Adgeoibnelen nur die Interessen des Landes vertreten weiden. Er glaubt ebenfalls, dass dir Errichtung eines Lagerhauses Sache des Prlvatunter' nehmens sei. Abg. Povse sowie Abg. Gras Barbo treten den Ausführungen der Vorredner entgegen. Abg. Dr. Tavcar polemisiert geg?n Abg. PovZe, der ein politisches Moment in der Gcünoung des Lage» Hauses gefunden habe. Die Angeleglnheit sei jedenfalls sehr wichtig, jedoch sei das Lagerhaus, wie sich's Gras Barbo vorstelle, ein ganz anderes als jenes, das der Berichterstatter im Sinne habe, Redner erörtert dann den Standpunkt, den er in der Frage einnehme, und bemerll zum Schlüsse, dass die Geschäftsgcbarung eine so ver. wickelte sei, dass die Errichtung durch das Land den glotzten Schwierigleitcn begegne. Das Lagerhaus fei eil, commercielles Unternehmen und er betone es schon heute, dass nimmer jene Vortheile durch die Errichtung desselben erieicht würden, wie sie im Haufe vorgebracht wurden. Aus den Anwuls des Abg. Dr. Majaron bemerk! Redner, dass man bedenlen müsse, welche Masse von Aufträgen dem Lanbesausschufs in der letzten Session erlhelll worden seien. Hierunter befänden sich Gegenstand?, die tin umfassende?, bedeutende Zeit in Anspruch neh mez.vüs Studium verlangen. Der Landesausschuss müsst» daher U^belmenfchlichts leisten, wenn er in so kurzer Frist so viele wichtige Gegenstände gründlich erledigen sollte. Nach dem Schlusilwol.tr des Berichterstatters wird der Autrag des Verwaltungsausschusses, wornach del Landesausschuss in der nächsten Session über den Antrag des Abg. Grasen Varbo zu berichten hat. sammt dem Zusatzanlrage des Abg. Dr. Majaron angenommen. Abg. Povse berichtet namens de« Velwaltungs» auSschusses über die Petition des Gemeinde-Amtes in Aoleschitz um Veranlassung von Elhcbungcn durch eim,-landschaftlichen Ingenieur zum Zwccke der Herstellung eines Fahrwege« zu« ttulpaflufje. Der Antrag des Ausschusses, der Landesausschuss wird beauftragt, die nöthigen Varerhebungen zu pflegen und in der lommenden Session zu berichten, wird, nachdem der Abg. Schweiger die Petition befürwortet, angenommen. Die Petition der Gemeindm Iejica und St. Veit bei Laibach um Einrelhung des G^meindeweges Ikgica» Savlje-Klrc>2t. Veit unter die Bezirlsstrahsn wird dem Landesausschusse zur Echebung und Berichterstattung in der nächsten Session zugewiesen. Ueber Antrag des Abg. Murnil werden einige funkle des Rechenschaftsberichts dem Finanz» und Ver-waltungsllusschusse zur Berathung und Berichterstattung zugewiesen. In den Ausschuss zur Berathung und Bericht' erstattung über den Bericht des Üandesaubschuss^s, betreffend die Aenderung der Lanbtagswcchlordnung siir das Herzogthum Kraln werben gewählt die Abgeordneten: Graf Barbo, Grasselli, Kalan, Dr. Majaron, Dr. Schaffer, Schweiger, Dr. Tavcar, Pr. Zitnil und Zelen. Die nächste Sitzung findet Freitag statt. — (Militärisches.) Se. Majestät der Kaifer geruhte allergnädigft die Transferierung des Obersten Ferdinand Vreitenbach des Infanterieregiments von Milde Nr. 1? zum Infanterieregimente > Freiherr von Handel-Mazzettl Nr. 40 anzuordnen. — (Personalnach richt.) An Stelle de« zur Dienstleistung in das l. l. Laudesverth?ioigungsministerlum einberufenen l. l. Vezitlscommissärs Dr. Karl Mathis wurde der l. l. Vezillscommissär Ernst Freiherr vo^, Ichünberger als Vertreter der Unterrichtsverwaltung im Schulausschusse der hiesigen gewerblichen Fortbildungeschule ernannt. —o. — (Subventionen.) Wie uns mitgetheilt wird, hat das l. l. Ackerbauminifterium der hiesigen Landwirl-schafts-Oesellschast für das laufende Iahc folgende Subventionen bewilligt, als: Zur Hebung des künstlerischen Futterbaue« 200 st., für die gesellschaftliche ObftdauM' schule 300 fl., sür die Hebung des Wnuba«?« und namentlich zur Gewährung von Beihilfen bei Anschaffung von Kupfervitriol und Peronofporaspritzen 1000 st., zur Hebung der Obstuerwertung durch Prämiierung von ame» rilanischen Obstdörranflalten und Mostereien 400 fl., sür den guchlstitrantauf 3500 fl., sür den gesellschaftlichen Musterhof in Waitsch 500 sl., zum Ankaufe von Zucht' lhieren derFleischschasracen 500 st., zut Hebung der Schweinezucht 400 st., zur Förderung der Bienenzucht 250 sl., zusammen 7050 fl. -0. -— (Ordensverleihung) Seine Eminenz der. Fütst.Gloßmeister del> hohen souveränen Malth^ser-Rilter-Ordens hat drm l. l. Äezirlscommissar lm Stein Mil« Helm Haas mit Ernennungsbulle vom 7. b. M. das Donallreuz zweiter Class«: dieses hohen Oldens verlieh?«. * (Leichenbegängnisse.) Gestern um 3 Uhr nachmittags wurde die irdische Hülle dcs verstorbenen Obersten i. R. E. v. Solol o ui getragen und wies an Ausgaben 1979 st. 26 tr., an Einnahmen 190? st. 23 lr. aus, wobei aber eine noch nachtläglich pro 1896 zu behebende Subvention das scheinbare Defnclt beseitigen wird. Den Förderern dcs unreins, nämlich dem l. l. Unterrichtsministerium, dem tcainischen Landtag und der lrainischcn Sparcasse wurde für ihre Subventionen der Danl durch Erheben von den sitzen ausgedrückt. Im Voranschlage wurde nur dk summe von 1700 si. zur Basis der Thäiigteit dcs Vereins ausgestellt, wovon für den Druck dcr Publtcationeü, welche m'.ter den zwei gegenwärtigen Schriftleitern Herr,:, Koblar und Dr. Glatzy in erfreulicher Regelmäßigen und Pünlllichieit erscheinen, 1000 st. eingestellt erscheinen, Dle Rechnungsprüfer Dr. <2orn und Vrhovnil hatten die Cussagelmrung für richtig befunden, dieselben WUlde" auch für das nächste Jahr wiedergewählt. Vci der «"" folgenden Ausfchusswahl — für eine neue oreijahl^ Amtsdauer — ergaben die Stimmzettel die Namen der Herren: Director Senelovic (Obmann), A. Kobla^ ^' ttosler, Prof. Orojen. Prof. Rutar, Director ^M. Canonicus Smrelar, Dr. Taucar und Dr. GrahU. ^ Änträg? d?« Au«fchuss5s (B^lckt^rftalter Director SuM-1.) Das Unterrichtsministerium um die Aufstellung eim' Erdb^b'nstation und eiues Seismographen zu bitlt"' 2.) die geologische Reichsanstalt, w?lche rine geologist Neuallfliahme de« Landes Krain veranstaltet, um Ueb" lassiing vo„ j? ein Slück di?r Oest».'inearten zil ersuche' — beides dmch den Landesausschuss — und 3) an d" Ztadtmagistrat die Bitte um Aufstellung eines «Mittag pichen«» am Schlofsberge (fallender Ballon) zu cicH^^ inlirden einstimmig llngmomiuen. Darauf schloss der "^ nulnn die Generalversammlung, I?sprä"' wlnde dann noch belannt, dass Pr. Giatzy sich der nii!h' vollen, aber höchst nothwendigen Anlage lim's gcnau^' Auto.en-, Olts-, Namen- und Sachregisters über a^ seit 1657 erschienenen «Mittheilungen des historisch-" Vereins» und des «Musealvereins jür Krain» zu U">^ zich?n bereit erllärt hat und dies bis zum Jahre 16" jcrtlgzustellen hofft; dieses Register dürfte die Stub"" M Geschichte und Landeskunde Krains heimischen ^ auswärtigen Forschern wesentlich erleichtern und e!nk langgefühlten Mangel, welchrn die wissönfchaftliche ^' sorschung anderer Kronländer nicht lennt, abHellen. '^ — (Vor trag im Museum.) Samstag, be> 20. b. M., um 6 Uhr abends wird B. Pecnik eil"^ Vortrag über die jüngsten prähistorischen Fund? in Kr"" halten. , * (Deutsches Theater.) «Gasparone', °' aus der Glanzzeit Millöck.rs stammende. melodienlc>'°^ Operette wurde gestern zum Vortheile dcs Opecel"" sangers Herrn Lerche nfeld nach langer Pause wir bekommen leider die älteren, gefälligen Operetten >" nei Venlftzvorstellungen zu hö^en — aufgeführt. ^'. Lerchen feld wurde sympathisch empfangen, ^lN wiederholten lauten Beifall geehrt und erhielt s^' Blumenspenden. Die Vorstellung war animiert, Mnstler giengen srisch ins Zeug und das Publicu« i"^ sich trotz mancher Entgleisungen im Orchester und <" in den Ensembles, wie der groß.' Applaus bewies» >'' befriedigt. Da wir uns in eine längere Besprechung "' Anlassen lönnen, mögen sich die Künstler, u. i^' ^ Damen Seudl, Rainer, Perlin ger sowie Herren Felix, Traut mann und Ramhart^ mit diesem Pauschallobe begnügen. Das Theater l" inaßig gut besucht. H<^ute gelaugt das amüsante 2"!'!"., «Die berühmte Frau», mit Fräulein Aichler, ^ Neher und den anderen ersten Luftspiellräften befetzl» ' Aufführung. ^il — (Sanitäts.Wochenbericht.) In d"^ vom 7. bis 13. Februar kamen in Laibach zur ^ 19 Kinder, dagegen starben 36 Personen, und 5' , an Keuchhusten 2, Piphlherltis 1. Tubrrculose l^ ^ ^ Zündung der Athmungsorgane 1, infolge Schlagflu^^ und an sonstigen Krankheiten 21 Personen. Untel Verstorbenen befände:, sich 9 Ortsfremde und 16 ^ sonen aus Anstalten. Von Infektionskrankheiten wur gemeldet: K.uchhustm 5 und Diphtheritis 1 Fall-^. Neueste Nachrichten. Die Vorgänge auf Kreta. (Liigiilal-Tcltgramme, > Rom. 17. Februar. Wie die «Agenzia Stesa" aus Kanea meldet, stchen die griechischen Truppe» " ^ dem Commando des Obersten Vassos unbeweglich e Stunden vuu Kanea entfernt. ^» Paris, 17. Februar. Die «Ageuce v^t meldet ans Kanca, dass in der Umgebung dieser .^ die Rnhe wieder hergestellt ist. Vor Nethymno, "^ und Sitia sind Schiffe der uerfchiedenen Oroßt^ postiert. ^et Paris. 17. Februar. Die Agence Havas »' ^, aus Kanea vom Hrutigen: Die dem krelellsiM^F mite zngelommenen Nachrichten besagen, dass aui ^ vollständige Rllhe herrsche. Oberst Vassos A ^ ^ Operationen ohne Widerstand fort, um '^ ^l'd ^ Insel, mit Ausnahme Rethymlw's. ttandia s ^> Kanea's zn oemächtlgen. Die Türken c^'' HiM ! Truppen an der makedonischen Grenze. l3^' Truppen sclCll am Aufmärsche nach Larissa. ^ö , London, 17.Feorliat'. Die .Times» "".1^ Kanea uom gestrigen: Der Commandant des gne^ ^n Geschwaders hat bisher noch nicht auf das " Mächten gestellte Ultimatum geantwortet. ^c>>^ Athen, 17. Februar. '(Meldnng der ' ,^e» Havas») Admiral Canevaro theilte dem g^'H,, z>> Consul die Veschlnsse der Mächte mit. die 4 V"^li! liescften, keine Action gegen diese zuzulasfen u" ^t' zn licsteh^n, dass die ^nechische Armee von '^ ^ gehen gegen andere Pnnlte der Insel abM'^^ a" Nikolaus ist unter den Ovationen der Bev^e die Grenze abgegangen. ^ Ücnbnchlr Zeitung Nr. 39. 337 18. Februar 1897. Athen, 17. Februar. Zusammengesetzte Abtheilungen europäischer Schiffsmannschaften sind bei he-lalleon. Rethymno und Sitia gelandet. Constantinopel, 17. Februar. Die Truppen an der türkischen Grenze wurden durch fünf Bataillone Atstärlt. Divisionsgeneral Omer Neschad wurde zum ^bercommandanteu der Truppen an der Grenze gegen ^Uechenland ernannt und reist Freitag ab. Es wurde "kr Befehl zur Mobilmachung einiger Redifbataillone und zur Einberufung einiger Tausend Reservisten er «. Die Zahl ist noch unbekannt. ». Constantinopel, 17. F?druar. Die fremden «NegLschiffe haben den Befehl, außer vor Kauea, Kandia. "kthhmno, Sifia und Kaßimo zu anlern und gegebenen-Ms gleichwie die Kaneaer Mannschaften zu lai'deu. Das ^tchiv h^ Commission zur Reorganisierung der Gen^ "armerie ist verbrann«. Die Heimlehr der Militär-waches ist bevorstehend. Es findm täglich Botschafter-lonferenzen statt. Die a/M'ldete Mubillsierunss umfasst ^k 64 NrdifbataiNone, ferner zwei Gr^nzliniendivisionen "^ 6 und 17 des ^. Corps, zusammen 98 Bataillone "" rund 80.lX10 Mann. Marschall Edhem-Pascha, Welcher im Vorjahre bei Zaitun commandiert halte, ^urde zum Obercommandantcn, Oberst S^jsullah, bis-^" Militärattache! in Athen, zum Gmeralstabschef er» "nnt. Divisionsgencral Omer-Neschad übernimmt das "^Mittelbare Grenzcommando in Elaßora. ^ Ttiest, 17. Februar. (Orig.-Tel.) Bei den heutigen AweillderathLwahwl im vierten Wahltürper siegte die ^>te der Progresspartei. Die Conservaliven stellten ""e Caudidate'n auf. London, 17. Februar. (Orig.-Tel.) 15000 Arbeiter "U> den Schiffsvauwerften der Nordostküste traten ^e in den Ausstand, um höhere Löhne zu er-^«hen. j>c Eonstautinopel, 17. Februar. (Orig.-Tel.) Die^ "°nche Ramasanfahrt des Sultans nach Stambul er ^ !U^ zu Wasser nud verlief ohne Zwischenfall. Verstorbene. !5,<>.^ln KI. Februar, ssraucisca Zarssi, Kelluerstochter, luck» ^' lihrüngcisse 14, Fraisen. — Antonia .^tern. Arbeiters-Vl„ ' '^ I . ^aria Thelesienstrahe 2ach. 17. Februar ?lus dl>n> heutigen Marlt».' sind er. >I) A?'' ^ Nagen niit Getreide 7 Nassen mit Heu und Stroh, ""Len und 2 Schisse mit Holz. -»»^ Purchschnltts Preise. ^pj st ltr, si lr «, ll, si, ll, linrn ^ ^ltulit. ^^' ^^' ^"ller pr, Kilo , , —80------ Gers... ' «40 ri!o -ztt4 —!-haucht . ^-------,^ Kalbfleisch . - 60 - -Hirse ' 7—7,- Lchweinesleisck » 58------- l^uluin. ' ?>- <> — Säibpsens.eisch » 40------- ^dllds/, ' ^— 5- Hciwdel pr, S!i'^ -60-!-«ins«,," ' 2 20-------Tauben » 1U ------ Erb,,.,, ' 12!-----------Heu pr. M.,? ^ ' ^ <^-------Wein,rolh.,pr.Httl. -^ - 24 -^^"auchrit . — <;«-------.. weißer, » - 30 - Meteorologische Veouachiullgeu in Laibach. .7 2 U.A. 746-7 14 SW. schwach ! fastMer " ^ i) . «b. 746-7^06 windstill ! heiter 18 l7U.M„.! 746 8j-4 ü^ N. schwach j heiter > 0 0 Das Tagcsnnttel der gestrigen Temperatur -2 4«, um 2 4« unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Olim»)anuschow?f^ «itter nou Wissehrad. Foulard-Seide 60 kr. tui< fl. 3\55 p. üNet. — japanefijdu', dunefifdje ?c. in ben neuesten 35efftni< nnb jyarben, foruie fdjiuarAc, lueijje unb farbige $cunc* bevQ°Zcit>e von 3f> fr. bi» fl. U 66 p. slUet. — glatt, gestreift, carriert, gemustert, Damaste n\ (ca. 240 üerjdjtebene Qual. unb 21XX) uerjdj. Jyarben, 35effin» ?c). Porto- und steuarfrei ins Haus. — Wüster umgeb,eub. 3)oppeftev Briefporto nad) ber Sd)iuei,v (125) 17—2 Seidenstoff-Fabriken G.Henneberg (k.u. k. Hofl.),Zürich. ^ Die Unterzeichneten e> statten hieinit den, Ossiciers« Lorpi? der Garnison, soiuir allen Freunden und Be-lanntrn den innigsten Danl für die so übrmus ehrrnde Vegleitllnq ihreS theuren Verstorbellen zur lchtrn Ruhestätte. Familie Sololoviö. i Laibach am 17. Februar 1897. Strasoldo. 25. Dec. 18%. Geehrter Herr Pioooli Apotheker in ZLiaö/bsicli. Da mir Ihre Magentinctur vielseits als bei Magenbeschwerden nusge/.^iehnef wirkend bekannt i.st, so ersuche ich, mir 20 FläHchchen ! davon senden zu wollen. (5352) 10—10 ! Mit aller Achtung zeichnet sich N. Graf Strasoldo i in Strasoldo, Post Curvignano, Küstenland. Rade in ei* Sanerbriiim. Unübertreffliche .^eitquene flcflcn •VarnttMbcii, (»rieö, ®anb, 9iiefc«lciben, obtuoljl nltbefauut unb Derbreifet, nod) immer nirijt feiner eminenten 4»citroir!micj an- flcmcffen flctuürbiflt. 55 i ä t e t i \ d) e« unb ßrfrifdjHiiflö -ÖJeträuf eisten JHanneiS. ^aljlreidje VUtefte. s-8runnenfd)rift nratiji. Curanstalt Bad RADEIN ^oft- unb Bahnstation Steiermarf. 2>epot bei .^erreu ,^ul). ütutuuer unb (326) 2)i. Äftftncr iu üntbad). 2-1-2 ^Lcinöcstl)eclter in «Faibach. 83. Vorstellung. Im Abonnement. Ungerader Tag. Donnerstng den 18. Feliruar Die berühmte Frau. Lustspiel in drei Acten uon Franz u. Schönthali nnd Gustav Kadelburg. Aufaug halb 8 Uhr. Ende gegen '/.w Uhr. 84. Vorstellung, Anßer Abollneiuent, Gerader Tag, Samslag den 20. Februar 1897 Gastfpiel des jugendlichen Oesanglomilers und Tenorbuffos Herrn Julius Mittels vom l. l. Karltheatcr in Wien. Novität! Gebildete Menschen. Komödie mit Oejang in vier Acten von Victor Leon. Die herzliche Theilnahme, welche uns anlässlich des so unerwarteten Hinscheidens unseres theuren Vaters, des Herrn Anton Premk l. k. OberpostcouttDlors i, N. vou allen Seiten erwiesen worden, dann die vielen, dem Verblichenen gewidmeten Vluineuspeuoeu und die so iiberaus zahlreiche Betheiligung am Leichen bcgängnisse verpflichten uns, dafür auf diesem Wege den tiesempsundeueu Daul abzustatten. Insbesondere danfen wir noch den Herren Äe> amten des l. l, Post. und Telegraphenamts, dem Gesangsuereine «Flaue» für den weihevollen Gra^ l gesang nnd dem Turnvereine «Solol». l Laibach am 1«. Februar 1897. Die trauernden ! Familicu Prcmt und Nabcruik. Für Fami lien! Menthol- Mund- und Zahnessenz ist der billigste und beste Ersatz für Odol und dergleichen Mundwässer. Eine grosse Flasche kostet 30 kr. drei gr. Flaschen 2 fl. NB. Diese Essenz enthält, keine für Mund und Zähne schädlichen, sondern nur wirksame (antiseptische) Substanzen. Mr.-Ph. Mardetachlaeger (Ummikor und Ajiothukor. Menthol-Zahnpulver, i Blechdose ao kr. 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