1057 Amtsblatt Mr Laibacher Zeitung Nr. t4? Montag dm I.Iuli l872. (22L-2) Nr, ,'!!)?«. KUndmachliug. Bon dcm k. k. Landesgcrichte Laibach wird bekannt gegeben, daß aus der Adjutcnstiftung des verstorbeucn Herrn Erasmus Grafen v. Lichtcnberg fi'ir angehende Staatsbeamte aus wenig bemittelten, adeligen Familien, nud zwar für Auscultantcn oder Conccplsprakticantcn ein Adjutum jährlicher 525 fl. ö. W. zil verleihen ist, dessen Bei rag jedoch, wenn ein Bewerber glaubwürdig darthun sollte, daß seine Eltern ohne sich wehe zu thun, nicht vermögen, ihm eine Beihilfe auch nur von 105 fl. ö. W. zu geben, oder wenn er elternlos ist, daß die Einkünfte seines Vermögens nicht einmal 105 fl. ö. W. erreichen, nach Zulaß des Stiftungsfondes auf jährliche 630 ft. ö. W. erhöht werden kann. Zur Erlangung des Adjutums sind nach den a. h. genehmigten Statuten vorzugsweise Verwandte des Stifters, dann Söhne aus dcm Adel des Hcrzogthumes strain und wenn nicht kompetenten Vom krainischcn Adel hinreichend vorhanden sind, auch Söhne aus dem Adel der Nachbarländer Steicrmark uud Kärnten nnd in deren Ermanglung auch aus allen übrigen deutsch-erbländischeu Provinzen berufen. Söhne aus dem landständischen Adel sind dem übrigen Adel und Ausculanten den Concepts-prakticantcn vorzuziehen. Die Bewerber haben ihre mit deu Zeugnissen über vollendete juridisch politische Studien, mit den Anstellnngsdccretcn und mit den gesetzmäßigen Ausweisen über ihren Adel, ihre allfä'lligc Verwandtschaft uud Landsmannschaft belegten Gefuche durch ihre vorgesetzten Behörden bis 10. August 18 72 bei diesem t. k. Landesgerichte zu überreichen. Laibach, am 22. Juni 1872. (224—2) Nr. 6717. Kundmachung. Zur Besetzung der Postmeisterstelle bei dem neu zu errichtenden k. k. Postamtc iu Badcnfeld (Bezirkshauptmannfchaft Loitsch) mit der Jahres-bestallung von 120 fl., dcm Amtspaufchale von Z0 ft. nnd gegen Dicnstvcrtrag und Leistung einer Caution von 200 ft. bar oder in üV^gm einheitlichen Staatsschuldvcrfchreibungen, wird hiemit der Concurs ausgeschrieben. Die Bewerber haben in ihren bis 31. Juli l. I. an die k. k. Postdirection in Trieft einzusendenden Gesuchen auch das Alter, das Wohlverhaltcu, die genossene Schulbildung, die bisherige Beschäftigung, sowie die Bcrmögensvel Hältnisse nachzuweisen. Der Postmeister muß vor dem Dienstantritte die Postmanipnlationsvrüfung mit gutem Erfolge bestehen, weshalb die Bewerber in den Competenz-gcsuchen auch anzugeben haben, bei welchem k. k. Postamtc sie die nöthige Praxis zu machen wünschen. Endlich haben die Bewerber anzugeben, welches mindeste Iahrespauschale sie für die Unter-Haltung eines täglich einmaligen Botenganges von Babcnfeld nach Altenmarkt bei Rakck und zurück beanspruchen. Triest, am 18. Juni 1tt72. Von der k. k. Poltdirection. (211-Z) Ns. 114!. Edict. Bon dcm l. l. Bcz,rl5gilichlc Oberlaibach mird hicimit llllacmc>l> lund gemacht, daß m dcr dies^ticht' lichen ^cposiicncassa nachfolgclidc Erläge über AO Iayie !uciwihll ülicgsli, als: ^ ^ ^> ^ ^ ! ff K M°sst '" Z^ ^ ! ^________________fl, lr. fl, li,_________________, k 6 Plpan Johann 4 t< - ^ Prilllstmassc von Sc» nostlsch. „ 46 Orüicr Vrun«, ii!7^i 2lü«5> Bellaßmasse, .. 4? Tomcisin Aüdvr 3'^ 3> dl°. ,. 4« Inloliisch Joses 2 5)5 - I5>> dto. ,. 4i» Mrdc» ^'orfi!, - 85 . l dw. > ,. 5,0 Osn'dlar O.'org ! 3»!------- d!o. i „ 5^ Luilr Mlllüu 3^4 36 75 Waldsr.vrl. „ ü.'l Oblal Andreis 3 74 -!l7^ Vadium. „ ! 5,4 Psiclü Maüiü 3 «(» 94 «2 Hlidrilmeistbot. z „ jf»5 Paiirc ?llil«n 1 3< I0!73.^ Badium. Dc.'t, zu Folqc wl'roell allc Imc, wclchc lllif dicsc Dlposila ciin'll Anspruch zu cihcdcn vcrmcincli, tiirrmil aufgcfoldl'll, dilsci« um so gewissci binnen Eil, cm Iahrc sechs Wochen und drei Tagen bict^clichls ^li Nun', als wldii^lw auf Grund der bchchcndl'n Ocsltzc dic Hcimiullintcit dieser Dcpbsila zu Glinstcl, dcs hol)cn slcrals cingclrilct und durchgc« fühlt wcidr. 5l.l. Gezillsgericht Obcllaibach, am 10. Juni 1872