?oNvkm prae»vv v Fotovini. mavb « N SchriM«Iwiig, Vsrvolwng vuchdruclierel, Martdor» Zurii^eva uUca 4. leiephon 2^ vezugipreise: ttdhottn, monalltch vin 20— Zujlellen . . . , 2:'-Durch po!t . ... 20»^ fiusland, monatlich . . , 30-. Einzelnummer vin 1 bis 2'— v«> vel7ag tiir blo»eni«» tür Wind<^ ften» «ine«Mona»,oubert>oIt> Nlr mindeste», drei Mona« «in?u<«nden.Z» deoXvorte«^ vrlete ot>n»<^ar!<« »erden nichl »«rücklichtig» lnl^eraten»ni>ahm« m Marid«r bei SM «dmini^ttati»« t«r A«i»»n,' jvriie«,» «tica 4, in ciudljana bei Mo» c«n,p«nif, t« Zaqre» d«i tiw terreiiiam d. d-, i» yeno» »«hme- ?»r. ^56 ?»>rl»»r, DonnerSlag »e» ^4. Äull ty27 67. Jahrg. os Aus der Sucht nach Wahl-kompromlffen Neuerliche Schwierigkeiten innerhalb der NegierungÄoaliiion? v. B e o g r a d, 13. Juli. Für heute vormittags ist die Sidung des Hauptaus-schusies der radikalen Partei einberufen. Während noch vor einigen Tagen die An-sich^ vorherrs^e, daß diese Sitzung für die weitere Entwicklung des Verhältnisses zwischen der Bttkiöevi,!- und der Pasis-Gruppe entscheidend sein werde, hat es heute den Anschein, dasj auch diese Sitzung keine Klärung in die Wirren bringen werde. Es mehren sich Anzeichen, dnh zwischen den beiden Gruppen wieder Verhandlungen zwecks Beilegung des Streitfalles im Zuge sind. Grotze Sensation rief heute die Tatsache l;cr-vor, daß Ministerpräsident VukiLevit! seine Kandidatur in Äoplje dem Haupraus-fchusse, den er bisher ständig negiert hatte, ^ vorgelegt hat. In einigen Kreisen wird dle-ser Schritt des Regierungschefs als Aeickien der Verständigung, in anderen, vornehmlich PaZi«;,Kreisen, jedoch als ein nener Tr^ck des Ministerpräsidenten ausgelegt, um auf diese Weise seine Gegner irrezufüljren und Z^eit für die Durchführung der Aktion mit Dr. KoroSee zu gewinnen. » Der Pakt zwischen der Vukieeois-Grupve und der Slowenischen Volkspartei scheint auch in den Reihen der Demokratischen Vereinigung einige Beunruhigung I)ervorgeru-fen zu haben. Heute wird in diesen llreiscn betont, daß darin nur eine x.egen die Demokraten gerichtete Aktion Vukiöeviü' zu erblicken sei. Der Regierungschef wolle au, genscheinlich die Polkspartei ins Kabinett bringen, um auf diese Weise freie.Hand sllr das Vorgehen gegen die Demokratische Vereinigung zu haben. Man spricht sogar von der Möglichkeit einer baldigen Negieru^aS. trise. Auf diefe Weise wiirde Herr Vukiöev'«; der Erflillung der vor längerer Zeit aufgehellten Forderungen der Demokraten aus hem Wege gehen. I Gleichzeitig scheint der Ministerpräsident vuch anderweitig entsprechenden Ersatz sl!r die Demokratisch Vereinigung zu suchen. Die Radikalen sind augenscheinlich an Slowenien desinteressiert. wähend sie in drn übrigen Provinzen ml den Demokraten '^'ie Mandate teilen mühten. Es verlautet, ^ß tie Davidoviie Demokratische Vereinignng Über den Austritt aus der Regierung beraten. » v. Beograd, 13. Juli. Im Zusammen-iang mit der Aktion der unzufriedenen Pa-ic-Gruppe zwecks Verständigung mit der legierung wird heute neuerdings das lSe-iicht über eine Fusion dieser Gruppe mit vwissen oppositionellen Parteien laut. Tie taSiö.Leiute rechnen insbesondere mit der lartei der selbständigen Demokraten und vffen, sie für ein gemeinsames Auftreten fgen das Kabinett zu gewinnen. Ihre Ak-vn bezieht sich auch auf die Nadiö-Partei ttd sie bauen auch auf die Unterstützung der semokraten, falls Herr BukiLevi^z diese sal->a lassen sMe. ' In den Kreisen der Selbständigen demokratischen Partei herrscht jedoch, wie man aus ihren Reihen ersährt, wenig Neigung für eine Mitarbeit mit den unzufriedenen Radikalen. Die Besprechungen, die in den letzten Tagen zwischen einzelnen Politikern beider Gruppen geführt wurden, beziehen flch nur auf etwaiges gemeinsames Auftreten in einzelnen Wahlkreisen. Die Nachricht einiger Blätter, wonach die selbständigen mokraten selbst bemüht seien, in Berbind»ung mit der Pa8i<<-Gruppe zu treten, wird in diesen Kreisen entschieden dementiert. Es wird auch hervorgehoben, daß diese Partei bereits vor einigen Tagen von beiden Grup pen der Radikalen Vorschläge auf Zufam-menarbeiten erlialten hat, die jedoch von der Parteileitung abgelehnt wurden. Welchen Standpunkt in diefer Frage die Kroatische Bauernpartei einnehmen werde, ist zur Stun de noch nicht bekannt. Die diesbezüglichen Verhandlnngen sind noch im Zuge und werden streng geheimgehalten. Schweres Autounglück bei Selnica tze^te gesten Mithag stießen aus tx^r s;e bei Sclnioa zwei Automobile zusammen, wobei die Jilsassen schilxre Verlei.mngcn gan^^cn Körper erlitten. dem einen Kraflwagen fuhren zwei der Advo- kat Dr. Ernst Schuster und der nienr Josef Roßhändler, fsihrer lmd Vorivaltungsrat des ElckrciJi-tätSiverkes Fcila. Velde wurden in das »,'ic-sige E«ncit?rium Merführt, wo an .Herrn RoWndler sofort die nötige Opl'ration vor-sseno-mmen wurde. Jn^ zweiten Kraftumc^'n sllhr eine Dame, die ws Allgemeine K^an-kennhaus überführt w-urde. Neue Waldbrände in Bosnien o. S a r a j e v o, 13. Juli. Im Lause des gestrigen Nachmittags gelang es nach übermenschlicher Anstrengunl,, den riesigen Waldbrand in Han Kram vollständig ein-zildämmen. Von der Arbciterkolonie und von den beiden großen Sägewerken ist keine Spur mehr geblieben. Auch der große Brandherd in Kobil Dola ist lokalisiert, wi-der treffen immer neue Meldungen übrr gröfzere oder kleinere Waldbründe ein. Gc. ftern nachmittags begann es im großen WaldkompleZl in der Nähe von NotorvaroZ zu brennen. Es handelt sich um die dem Staate geliörigen und von der Firma „Bos. na" veriverteten Wälder von riesiger AuS-dehnnng. Augenblicklich steht ein Komplex von über 150 Hektar in Brand. Der Waid, bestand ist fast vollftändig niedergebrannt. Auch ein grosjes Lager von zirka tansend Waggons Fertigware ist vernichtet. Das zur Hilfe herbeigeeilte Militär, ferner 500 A»-beiter un!^ etwa 1000 Bewohner der be- nachbarten Dörfer arbeiten unaufhörlich an der Lokalisierung des Niesenherdes. Die eingeleitete llnterfuchung konnte bisher die llr-fach der Brände noch nicht feststellen. Allgemein herrfcht die Ansicht vor. daß die Brände infolge Unvorsichtigkeit von Arbeitern oder Touristen entstanden sind. Der Scha. den wird schon jetzt auf mehrere hundert Millionen Dinar geschätzt. Audienzen o. B l e d. 13. Juli. Für heilte nachmi^-toigs ist die Ankun/ft Stefan R a d i an-gonv'ldet, der beim König um eine Audienz angesucht hat, in 'der er, i>ie verlautet, gogen den Terror der Behörden in Südserbien Beschwerde einlegen will, .^ier ist auch der .?>ofniin'ister I a n k o v i << zu längerem Aufenthalt ein>sietrosfen. '^-^ir morstendie Ankunft des Außenministers Dr. Marin-k o v i «^Nl'melidet, der dem jiönig süil?rlichen Bericht über die außenpolitische Lage erstatten will. Furchtbares Eifenbayn Unglück o. T o l e d o (Oihio, Vereinigte Staaten), 13. Jnli. Gesten: nachmittac^s ereignete sich auf dem hiesigen B^^hrchaf ein schweres Zugsunglück. Ein Personenzug ist mit .ziemlicher Schnelligkeit in einen stehenden Lastzug hineingeschren. Der Zusammenstoß war so festig, daß sich beide Lokomotiven buchstäblich ineinanderschoben nn^d alle Wagen umstürzten. Nach den bisherigen Berichten wurden bei dem Zufaminenstoß 40 Personen getötet mch über 1(X) schwer verletzt. Vyrds RliSkel^r o. P a r i s, 13. Jnli. .^^lnite vormittags schifften sich in Le Havre die amerikanischen ?!'lieqer B y r d samt seinen drei Begleitern sow:e die dentsche Fliegerin Naschel aus d^m „L Kino Apolo! Ne Der Weg in die Bergangenfteit Josef SchildkraM — Jetta GoWdal l Verfäumen Sie nicht! verletzt worden. Unter den arabischen B duinen vief das Beben eine fürchterlidt Zagreb die erste Kandi-datenlif vorgelegt. Es ist dies die Lifte der Kroa^ scheu Bauernpartei mit dem Bizepräsidenre der Partei, Dr. Vlaidiimir MaLc? a! Li.stvnführer. N e w y o r k, 1^ Juli. Die Newyor?^ 5)anidelskaminer hat eine Erklärung verö^ fentlicht, in der Ford Mlfgefvrdert wird, st! :«:n guten Wullen zu bewei^sen und an dö EmpfancM'eierlichkeiten für Levine bei sc! ner Rückkehr nach Europa teilzunehmen. Nach übewinft-iminenden BlättermeÜdul gen aits Washin'gtoTl sieht ma?! in der öffent lichen Mbitte Fords den erften Schritt fö seine Kanldidat^lr um die Präsidentschaft m Dteise Kanldidatilr würde d^e Unterftützuq der Hearft.Presse geniefM. o. N e n-Fll n d l a n d, 13. JiuVil. In Nähe bes hiesigen Hafens ist'eiir ungehek rer Waldibrand cnlsgebrixhen. Das F^'ue ergriff anch Z() vor An>ker liegende Schislfis die völlig zerstört wurden. Gegen 150 ^if fe inl 5>asen mußten vor den' Flmnmei schnell d'ie hohe See erreichen, da sie sanj daMbe Los ereilt hatte. London, 1. Juli. Reuter Bierichtet Die Blätter melden aus L'tonstantino.per, daf der italienische Botschafter der türkif^-^n N« giernng eine Note überreicht habe in der I, fel Castelorizo in Anspruch genmnmek wird. London, 1v Juli. Amtlich wird mitgeteilt: Die Beslcht'.gttngsreife des General leutnants Pawels, an der auf dessen Ein. ladnug der fran,^ösifcho ^tommandant Dnranß und der belgische Major Pulinx teilnahmen hat gestern ihr Ende gefunden. Durch ei, gemeinsames Protokoll wurde festgestellt, daß die am 81. J-.W<).s'.7.'.. Zürich MIZ.-?« bic! l0i)0.5)0, Berlin l.'^10—1.'i.')2, Vie, 7!)9.5)0_802.5i0, Prag 100. Mrich, 1.'^. ^uli. '?chl>ißwrse). Beogra» London !?5.!!?25, Newnorl Paris 20.:Vl25. Mailand 28.Z5. Prao 15..'i0.'^, Wien 7:^.l25. ' Trieft. Ili. Juli, (^chlußkurfe). Beogcad 3iZ.35, Lolldvn 80.375, Zürich 351.325. ».Marbwrset /z^eeuL!^" Von ^närv (Z!«!« vr. ?. P ar is, 8. IM. Seit Zolas furchtbarer An?lageschrist »egen die Fälscher im D r e y f u s p r o-. e ß, dcn Oberstleutnant Paty de Clam, die Neneräle Mercier, Billot. Boisdeffre, Gonse und Pellieux i^t von einem angesehenen Gchriftsteller kein solch wlichtiges Dokument me^r veröffentlicht worden wie Andre G i d e s „Reise nach dem Kongo". Man wcitz, daß Deutschlands Kolonien, darunter das eben bereiste Kamerun, unter Vor-wand geraubt wurden, das Reich sei mora-lisä) unfähig, überseeische Länder zu verwalten. und gerade in diesem Augenblick ?st in der gesamten sranzofischen Presse ein Feld-zug eröffnet gegen den Beschluß der Mandatskommission m Genif, ein d e u t s-ch e s Mitglied in ihren Schoß auszunchmen; we-«ige Tage nach dem Erscheinen des Gi'de'. schen Werkes wden Autos, die ihm von der Verwaltung zur Vcrftiigung gestellt werden, und gilt jiberall als offiziöse Persönlchkeit. Seine Feststellungen haben umso größeres (Gewicht: es ist der Herzensschre: eines ehrlichen Mannes, der das Lutherwort zu »videvl>olen scheint: „Ich kann nicht anders!" Sie richten sich in erster Linie gegen die großen G e s e l l s 6) a s t e n, die von der jfranMschen Regierung monopolisierte Konnexionen zur Koutschukausbeut^mg erhalten haben und gegen die Eingeborenen mit unerhörter GrailsaniVeit vorgehen. Gäbe ist dem Laufe des Kongo und des lZbanM gefolgt und durchreist den „Großen Wald" zwischen Gangui und Nola; auf der Höhe von N'Go--w angelangt, stellt sich 'frich am Morgen der Häuptling S a m b a in der inlprovisiertrn Hütte ein und berichtet: „Am 21. Oktober dieses Jahres (lS2S) sandte der französische Verwalter von Bodo, Pacha mit Namen, 4 Soldaten unter dem Befe!^ des Sergean« ember 1966 zwanzig von ihnen zur Strafe des „Balles" verurteilt. In der brennenden Hij;e mußten sie mit fchn'eren Balkvn beladen um die Faktorei herum umu d«n; iiel eioer, so hieben die Wächter mit Stücken auf ihn ein. „Ter „Ball" begann morgens um acht Uhr; zwölf Stunden lang kreisten die Unglücklichen unter den Augen des Perwalters Pacha und des Agenten der Gesellschaft, Maudurier. Um elf fiel das erste Opfer, Malongue ans Baguma, tot nieder. „Ich scher mich den Tcuef darum", rief Pacha und ordnete die Fortsetzung der Tourtur an. Der gleiche Beamte berichtet selber über Repressalien gegen die B a y a s in der Umgebung von Boda. Nach seiner Schätzung betrug die Zahl der Getöteten Tausend, darunter viele Frauen. Um ihre Mordtaten zu beweisen, mußten die Soldaten die ab-geschittenen Ohren und Geschlechtsteile ihrer Opfer an den „Kommandanten" abliefern. Die Dörfer wurden verbrannt, die Kulturen vernichtet . . . Infolge dieser entsetzlichen (Grausamkeiten wurde gegen den Verwalter P-acha ein Verfahren eingeleitet; AdreH Gide hat sich über dessen Ergebnisse erkundigen wollen, konnte aber nicht das Mindeste in Erfahrung bringen. Wir müssen uns hier mit einem kleinen Ausschnitt aus dein Reisewerke des Dichters begnügen: vielleicht bietet sich Gelegenheit, über die Eindrücke Gides in den ehemaligen deutschen Gebieten anderweitig zu be-richten. Eine furchtbare Wahrheit wird daraus offenbar: der ganze Kongo stirbt buchstäblich unter der französischen Vermal» tung aus. „Wenn wir einen Häuptling fragen: Wieviel Männer sind noch in deinem Dorfe? so Mit er sie an den Fingern aus und gelangt selten Wer zehn. Wenn wir weiter fragen: Wieviel sind in den Gefängnissen von Boda?, so anwortet er: „Viele, Viele, kann sie nicht zählen!" — Besonders die Kindersterblichkeit ist erschreckend groß; aus einem ker wenigen offiziel len Berichte, die darüber veröffentlicht werden, ergibt sich folgendes Bild: Region der Moroubas, 16.000 cfkin. Männer. « « , « . . 1990 Frauen 2091 Knaben 756 Mädchen 596 Greise ....... 62 Schlafkranke . . ? . , 46 Geburten sin «den 3 letzten Jahren) 263 Sterbefälle: 1. Kinder bis 5 Jahre . 146 2. Kinder von 5—12 I. 74 3. Erwachsene . > . . 377^ Die Bevölkerungsabnahme betrug also absolut 434 auf insgesamt 5541 Einwohner, >die Kindersterblichkeit nicht weniger als ^5?6! Um ein typisches Dorf (Takobanda) herauszugreifen: 114 Frauen, wovon 48 kinderlos blieben; die übrigen hatten 99 Km !der, davon starben 63 im zartesten Alter. Die Gesamtbcvölkevung des Kongogebietes sank innerhalb 8 Jahren von 6 auf 2 Millionen! ! Väter. So jung, und schon dazu verdammt, mechanische Griffe an der Maschine zu verrichten. (Ich dachte im gleichen Moment an die Herrensöhne, die um diese Zeit Tennis spielen.) Ein Arbeiter sitzt zusammengekiu-ert an der großen Stanzmaschine. Er legt Eisenscheiben in den Mechanismus. Ein Stahl stift, von Oel und so triefend, prägt Unterlags Scheiben. Ich weiß nicht, wieviel der Mann an Wochenlohn erhält, aber der Gedanke, jahrelang sonst nichts zu tun, als Eisenscheib clien in die Stanzmaschine zu legen — sound- soviel pro Stunde — nein, ich kann ihn nicht ausdenken! Die Spatzen, die draußen zwischen den Geleisen zwitschern und sich balgen, sind glücklicher, freier als diese traurigen Menschen, die die Gesellschaft zu »Bolschewiken« gestempelt hat. Ich kann den Argwohn verstehen, der heimlich in ihren Augen blitzt Wer an die Fabel glaubt, daß ohne Klassenkampf irgendwelcher Fortschritt möglich ist, wird hier e'nes Besseren belehrt Scarabaeus. Nachrichten vom Tage Ein pariser Gensaiionsprozeß Das Drama im Faubourg St. HonorS Mitten inl ariswkratischen Faubourg Saint-Honore, dem Viertel der großen Schneider, der alten Elegun^ und der vornehmen Gesellschaft, spi(.lte sich a>m 8. Februar 1927 ein erschütterndes Drama ab. Gegen drei ll^hr des Nachmittags betrat der Betriebsleiter des Mo>delchouses P a t a t, der vierzigjährige Algerier Georges Samuel Sidney C o n q u y, das Büro seiner jungen Frau Gisele, die im gleichen Hause Direktorin war, und gab auf sie in regelmäßigen ?lbständen sechs Revolverschüße ab, von denen jeder einzelne tötlich waren. Zwischen den Detonationen vernahm das schrecker-süllte Personal die mit Schmerzensrufen vermischten Beschwörungen des unglücklichen Opfers: aber mit mathematischer Genauigkeit, ohne jede Eile, fiel der nächste Schuß, und es nahm erst ein En>de, als die Waffe leer war. In unerschütterlicher Ru^he fchritt dann der Mörder durch die Reihen der erstarrten Verkäuferinnen und Probievdamen, nahm Stock und Ueberzieher und stellte sich im nächsten Kommissariate, mit den Worten gefangen: „Verhasten Sie mich, ich habe soeben meine Frau getötet!" Der Gefchworenensaal der Seine gleicht dem eines mondänen Dhoaters während einer großen Premiere. Die gesamte Aristokratie des berühmten „Faubourg", vermischt niit der Prunkvollen Eleganz der hohen „cou ture", hat sich zu dem Sensationsp-rozesse Stelldi-Hein gegeben. Dessen Mittelpuilkt bildet ivahrend des ganzen Verlaufes der dra-niatischen Debatten der Mörder selber, Sid-ney C o n q u y. Nach dem letzten Ehik gekleidet, die klassische Figur des rassigen Ge-schäftsnmnues, wse sie mit unnachahmlicher Meiftcrschaft von Paul Morand gezeichnet wird: „Selbst wenn er weint, geschieht es mit Würde und Energie!" sagt von ihm der Staatsanwalt. Die Tränen gelten der angebeteten toten Frau: er hat ^ie in Vichy kennen gelernt, und sie schien ihm die Schön ste zu sein, was seine Augen je gesehen hatten. „Ich war besessen, verrückt, außer mir; nie hatte ich ein solches Wunder für möglich gehalten", gesteht er vor den Geschworenen. Sie erwiderte seine Liebe, deckte ihm rückhaltlos ihre etwas unruhige Vergangenheit auf: Ein ziemlich weit getriebenes Verhältnis mit einem Englanl^r in London, der — dieser Schlag traf den unglücklichen Gatten erst viel später — ihr sogar die nötigen Kapitalien zu ihrer Brautausstattung verschaffte . . . Bor der glühenden Leidenschaft Conquys zerschmolzen alle diese Dinge wie Tau in der Sonne: unter großeul Geipränge fand die Hochzeit statt, die gesanl-te Pariser Gesellschaft feierte das glückliche Paar in den: prächtigen Schlöffe des Faibrikanten an der Loire. Aber schon wenige Monate später fiel der erste Reif: Es war in der Neujahrsnacht, nnd nach altem Brauch erloschen im Sanle >d<'s „Roveillon" alle Lichter: Eonquti fpürte den flüchtigen ^Kuf^ seiner Frau, und als etwas vorzeitig angedroht wurde, sah er sie in den Armen des Nachbar^,'seines besten Freundes B e r-g e r. Die Versölhnnng erfolgte ohne große Schwierijgkeit, aber von nnn an häusten sich die Schatten: iin!mer n>ieder traf der Schneider auf fernen Rivalen, in Vichy wie in Cannes, in Juan les Pins wie in La Baule. Die E-iserfuchtszenen bogen rasch ins Tragische um, und Frau Eonqnh verließ die e^he-liche Wohnung; wie ein wildeS Tier stürzte sich der Gatte hinter ihr her, riß sie wieder an sich . . . „Ich felber konnte in meinem Herzen nicht niehr unterscheiden: Nasende Leidenschast oder glühünde Liebe? — Ich wl'ßts niclit 7nehr, was ich tat!" schluchzte .der Ungiückli^ie. — «Wissen Sie wenigstens, Paris, 10. Juli. daß S i e eS waren der Ihre Gemahlin tötete." srug der Vorsitzende F l o r y. „Ja, zu meinem Unglück; daran kann kein Zweifel sein!", versetzte Conquy. Denl Verteidiger Stabträger Aubepin Ist eine ungeheuer schwierige Azifgabe gestellt: den v o r s ä tz l i ch e n Mord abzustreiten. An jenem 8. Februar tam Conquy ganz ruhig aus dem Restaurant, wo er t^'n mit gutem Appetit gespeist hatte, in das .Hlaus Patat, erwiderte die Grüh^ seiner Untergebenen, gab Rock, Handschuhe und Stock in: Kleiderraum ab; dann begab er sich wie gewöhnlich in sein Privatzimmer, holte den Revower und trat ins Büro seiner Frau. D?m ersten Schuß ging ein grobes Schinlipfwort vorher; nichts deutete darauf hin, daß der Mörder in plötzlicher Auswallung oder auch nur im Zustande hochgradiger Erregung gehandelt hätte. „Der wildeste aller Hunnen kann nicht grau-sauber sein als dieser Mann!" rief der Staats anwalt Raynaud aus. Nach der geltenden Rechtspr'Zchung müßte demnach die Schuldfvage bejaht werden. Da aber trat ein Entlastugszeuge auf, dessen Aussagen tiefsten Eindruck machten: der angesehene Seelenforscher Maurice de F l e u r y, Mitglied der medizinischen Mademie. Er verlas eine psychologische Studie über den seelischen Zustand des Mörders vor seiner Tat und bewies mit wissenschaiftlicher Schärfe, daß Conquys äußere Ru'^ und die Zielsicherheit feiner Handlung in Wirklichkeit durch den st ä r k st e n Zwang bedingt! waren, der überhaupt auf einen DLenschen mls^übt werden ^nn. „Was wiegt einer solchen Diktatur gegenüber ein Effekt?" rieif der Psychiater aus. Und B o u x d e t, der berühmte Dichter der „Gefangenen", eines der dranratisch stiärksten Stücke der Sa^ son, bezeugte gleichsalls, daß auf der Büh^ ne wie i-m Le!^n die Menschen bhren freien Mllen cher infolge eines längere Zeit einwirkenden, übermächtigen „Traumas" ein-büssen, als durch eine vorübergehende Aufregung. Umsonst gaben die Vertreter dvr Zivilpartei zu bedenken, daß damit die gesamte GcschworenenrechtspreckMNg aus den Kopf gchellt und der Begriff der „Vorsätzlichkeit" in gefährlicher Weise eingeengt werde; die Jury, die offenkundig aus „Pairs" des An-gMagten bestand, schloß sich den „Psycho- Vorstckt Ist beim LlnIrauL geraäe 6er bekanntesten Lr^eug-nls5e geboten. Veskvlb soll )eäer, 6er kauk, sicb vor t^orballmun-gen scbützlen unä darauf vcbten, dob er vucb virlc-die eckten Hoeckster Tabletten!n der Orlglna!-psl^ung mlt 6er Sckutunarke Rhytsnus der Maschinen (Rundgang durch die Staatsbahnwerkstätte.) Ein schmutziges Tor ist der Schlund, der täglich gesundes Menschenmaterial verschlingt, um es zur Feierabendstunde immer wieder auszuspeieti. Ein erschütterndes Drama der Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Sic gehen — die Alten meist gcbückt von der Last des aufreibenden Frondienstes —, weil das eherne Gesetz der Selbsterhal-tung sie zwingt, der entfesselten Maschine zu dienen. Man braucht nur einen Blick in die Schmiedeabteilung zu werfen. Im Abglanz der zur Weißglut erhitzten Eisenstücke, im rötlich-violetten Schein der Feueressen bewegen sich hunderte von Händen; die blauen Hemden verbreiten ein säuerliches Odcur von Schweiß, von den Stirnen rollen kleine Perlen . . . Donnerndes Getöse, ausgelöst von den immerfort tätigen Dampfhämmern. Hinter jedem Transmissionsriemen lauert der Tod. Aber die Arbeiter kennen seine Schliche. So, wie sie die Eigenart ihrer Maschinen ken nen. Eine Art von Symbiose. Da ist ein Arbeiter, der sicher schon über fünfzehn Jahre täglich an der Esse hantiert. Dort, an der Drehbank, arbeiten Lehrlinge, vierzcliniahrige, hohlwangige Knaben, zu* 1 meist Söhne ihrer im Nebentrakt arbeite!,d-iii »M « » ß » » I e r A e I k » « g" DtNe^S >«>? Alisslihrungen" an und v e r-n I n t e tnc Sch^ldifraige, worauf Eon-freigesprochen wurde. Als dar« n'.s d.7-? clc^antc Publikum in lauten Bei-i:!l< s't.zeiu.zttnc,cn sich erginq, ereignete sich ,!!t .pnischennils. der vor dem sranMschcn Ä^N'Vi» cin.^iq dasteht: Der Staatsanwalt iniladvokiit ertiob sich unid rief den Ma-nikdtantcn ?^u: „Es ist ein unnennbarer c^:andal! Tie da Beifall klatschen, sind die (»' e n o ss e n des Mörder s!" von dem Urteilsspruch, der cn si6) nnhc^^u unbcgreislich erscheint, mus;te in der Tat jed«'r vorurteilslos Denkende im "'^'rlaust.' di^'sc'r Si^unqen die Feststellung umchcn, dosi die 5<^vurqerichts>deblitten durck die osscne Stellnnlinabme des ele-s/intcn Piibliki'Nls ^^uquustni des Angekl.i>g-tcu vollständig gesäls^^t erschienen. Nicht o'nie Berechtigung sprach >der Vertreter da^ auch die Frage der Ue-bernahnie der Krainischen Sparkasse durch den !^reici-tation für dieInpachtn'ab'ine eines entspre-cki«nden GebAndes auc'geickirieben, die an^siesichtS des Wohunngsniang-els wenig Erfolg haben dürfte. t. Vitt fechzehnjähriqer Vatermörder, ^n Ufl)artya hat sich dieser Tags ein trogisck^r Borfall aibgeipielt. Der Vatyapußtaer >U.'in« landimrt Georg Lauter wurde von se'.nem lttjähriMn Tolsn Ioisef erschossen. Der jv-gendl'iche Mörder, d^r von der (Gendarmerie verhcrftet wurde, behauptet, er habe seinen Vater dechalb getötet, n>ei1 dieser mit sei« n-er Mutter in einen Ttreit geraten war und er befürchtete, da^ der Iwist »mch der kehr des Vaters sine Fortisetznng haben wcr-de. Um dies M verhindern, habe er seinen Vater erschossen. t. Straszenskandal durch eine Kokmnistin. Lemberg, 12. Juli. Bor Beginn Ur s^trigen Vorstellung im Lemberger Theater spielte sich auf okfener Strafte eine aufregende Szene ab. Eine sunge Dame, die den höheren GeseMch-aftSkreisen anzlugehörl^n schien, begann in den: ?lugenblick, als die Tore des Theaters geöffnet wurden, sich mitten auf der Ttraße ihrer sUeider zu entledigen. Erst als die Dame splitternackt aus-gekleidet war und versuchte, an einrn La« ternenvfdiie Wachstube gebracht. ES stellte sich heran?, dos^ die Fvail eine üt'?r-mastige Kokainschnupferin ist, die in vor-iwerFc^hender Sinnesverwirrung ffehandclt hat. t. Mord und Seldstmord. Der Iäg'er Ncu-hoz in Niffa^dcirs bei Leoben wollte wäh-« rend eines Ttrelites sein«; Frau erschießen, niilnde sedoch von dem Maiurer Seifrie^d dar-NC? verhinderte Neicholz erichotz darauf Cel-fried und suchte sich durch eine Kugel zu töten. Diese zerftörte jedoch nuc sein Kinn. Neuholz war «i^inmerhin st^ark genug^ sick zu er^hanqen. 3chub4veg nach Maribor gebracht. Bei dcr!«^ ^ Ankunft wurde iHm mitgeteilt, dafi seit K « eine ?lnzeiae der Gendarmerie qe^^n ^'un«— vorliege, und zr.xn wegen Diebstahls '.on ^'i^vIßlvvXH .sdleid>ma>5sti'lcken im Werte von Dinar. .^rc wurde deni ^l^r.'ssgerichte ei<».fleliefert. Unfall bei der Arbeit. ?el den Kuna?- Nachrichten aus Marwor Zwei Komplizen . ^ür^zlich — es war in der Nacht vom I. zum 2. d. M. — wurde einem jungen Mm-ne im Aagreber Personenzug knapp vor M.i-ribor eine Vrie-ftasche mit lYI Dinar, "11) iCchilling nnd einigen Dokumenten gestohlen. Der Bestol's^ne. walir^ch^.'inlich ein Ausl-^-n-idcr^ hat sich bis heute noch nicht gvln?svet. Die Dieib? erstatteten in ^asireb die eiig.'nttich selbst, iu'den, sie sich gegenseitig beschui-digten, die Taschenuhr gestol>len zu .lhaben. Die beiden .^toniptizen Muha.'em Gj^levi^ und Milos (l^visic wurden in Za« yreb hinter Lchtos^ und Niegel Msetzt. III. Die Diplomvrii'^'nq an der Erport-ükio. szute in ^'jagreb l^at dieser Tage ^'^e?r M a i ste r aus Maribor unt gukcnl ><5'! e:ge abgelegt. Unsere herzlichsten wiii'.!^s)e! in. Die d?r «automatischen Telephon ze"?'.rle in Mar»»^<'? ist nnnmebr qcliZst. Die nei'' '^entra^e ist aus Rechnung der Nepani-tie^^en an eine der ersten deutschen Firmen m 'lnitran siegoben worden und dürfte im ksie'iael' Telep^^'enantt, wo die dafiir bestimmten Nai?w? bereits adaptiert sind, schon tnl 5''.". >st aui^i^stellt werden. Mit der neuen mi-lioi' itisch",! V'lep'honzentrale werden, wie Ull'7' das Beispiel, von Lsubljana lehrt, alle ber.'chtiaten .öligen über das jetzige Funktio nieven dieses wichtigen Falx^ors des mo-der« ne'' Lebens entfallen und wird die Post- und Üe>qravh«'nverDaltunfl alle vorliegend!: Ansuchen u>ni Eröffnung von Tcle^>honanschlüs-> sm gllnstig erledigen können. n?. Dr. Pirk? ListenMirer der Selb-ständ^igen T^otrnten. Auf der fonntägis^en Kreisiiersaulmlung der Vertrmlensmänner der Zels^tä'ndigen deniokratischen Partei wurde oiTistimmig ^um Lisivnfichrer der kki'andidatenliste im ii^reise Maribor der bisherige Ar>geordnete, Herr Dr. Ljitdevit P i u ko gewälM. > nl. Anschluftreferendmn in KrLevina. Am ?5. t'. M. MN 1y Uh-x vormittags findet in <Äemoi«desWbe d« Abstwmmno über Marchor, den 13. J'uli. den Eingenieindungsbeschluß des Gemeiinde-rates vont 2S. v. M. statt. StimmberechU^ sind die in der Wählerliste verzeichneten Gemein^debewohner. Die Mstiüluimung erfolsst durch „Ja" und „Nein". Die nichters^cheiuen-den Wähler erklären sich tu» vorhinein für den Beschlnsz des Gemeindemtes. Nl. Das Baden in der Drau. Mit Rücksicht auf die wiederholt »lorgekommenen Ur,-gliicksfälle beim freien Baden in der Drau macht der Stadtmagistrat die Bevölkerung abermals dava-us aufnderksain, dasz das Ba-'den in der Drau ausserhalb der Ba^epiäj^e, Äso an freien, hiezu uiel>t behördlich >5^1-stiniulten Atellen, aibsol^ut verboten ist und diesbezi'gliche Uobertretungei'. dem (Bericht Mecks Einleitung des Strafversahrens be dinflungsl>os angezeigt werden. Jnsbesonde re die Eltern werben aufgefordert, in dieser Hinsicht der UtUieru^achung der Kinder mehr aufttierksamkeit sch-en'ken. m. Urlaube der HandelSangestMen. Mit ^^üch'icht auf die sich nrehrenden diesbe^ügli chen Bsschnierden seit^is der Bstr ^f^'knl.n macht das .'^>aur eilnen einzigen Angestellten beschä'tiat kanrl der Urlaub in dem betreffeniden Jahre zeitlich in zwei Teile geteilt werden. m. Ein Bekannter unserer Polizei, l^e stern wurde 'der nach RuSe zustandige, nu^hr-mals vorbestrafte Hilfsarbeiter Peter öerc aus Oesterreich, wo er eine Msiijährige j^er t^vstraj? w«;Aev Diebstahls verbüßt!ba.»te,M IN. arbeiten in der 5mctano?a ulica fiel stern ein sch?verer Ltein auf den im (^raoi-n besckiäftkdgten Arbeiter Matthias F el d » n und oerlehte ihn am Kopse. T^r Verletzte wurde in liäuslicher Pflege belassen. Nl. Ubg/inqig. Nach einer Mitteilung Polizeidirektiivn Wien wird ein geivi-sser S 61 w a r z, der nach Jugoslawien geflilch-tet sein soll, vernnßt. Echivarz ist schwachsinnig und liegt ldie Vermutung nahe, daß er nM Selbsknordaibsichten Wien verwssen hat. m. Ein seltsamer Diebstahl. «Gestern er-schie,! vor dem Leiter der Kriminalabteilung der nach Fram zuiständiAo Hilfsarbeiter Alois B u ö a r und erstattete gegen s!ch selbst die Anzeige, indem er erklärte, im Borjahre seinem Kollegen Heinrich Z l'. -v r 8 n i k in Fram ein Arbeitsbuch len zu haben. Mit diesein Buch sei er ?Nona>te in der Wojivo'dina in Diensten ßk-standen. Der FM wurde dem Gericht zur Anzeige gebracht. m. Beim Speifentragen aufgespießt. In Radenci trug eine im Reswurant beschäk-tigte Kellnerin aus der Küche Speisen und in einer Hand Mich Eszbestecke. Unversehens kam ihr eilitgen Schrittes ihre K'ollegin A. P ogrilnöiL ent^gen u»^d stieß mit solcher Wucht gegen die Spelsenträgerm, daß sich idie Messer in deren .H-cmö tief in ih ren Unterleib bohrten. VogMHiS stilrzte oifort ohnnwchtig zusammen und mußte ins Kranikenhaus überführt werden, wo bereits eine Operation vorgenommen wurde. Die Wunde ist zwar schwer, jedoch n'icht l^ibenS-glefähi5>ich. m. Heu- mrd Strohmartt vom iZ. Juk?. Trotz ldes reguervsck^en Wetters haben dk« Bauern 10 Fuhren Heu und 1 Fuhre Gtroh auf den Markt gebracht. Die ^eise waren ür Heu Din. 40 bis 75, für Stroh Di-nar 37.50 für 100 Kilogramm. m. Nutzviehmarkt vam 12. Juli 1927. Der Anftvieb belief sich auf 7ZK Stück und zwar auf 12 Pferde, 15 Stiere. 218 Ochsen, 476 Kühe und 15 Kälber. Der Handel war sehr rege, aTich nach Oesterreich hat ftch d'e Aussuhr vergrößert. Verbaust wurden "160 Stück, hievon 14 Stück nach Italien 118 Stück nach Oeisterreich. — P?eise sÄr 1 Kilogra>mni Lebendgewicht: Mojstoch^n 8.50—9, Halbmastochsen 7—7.^, Zuchto^ sen 5.50^7, Ählachtskiere 6.7^^7.Ü>l>, Schlachtnlastkühe 6.25—7, ZuchMihe bis 6, Mhe znr Wusterzenguing 3.7^-^ N^elMshe 5.50—ßÄ0, trächtige Kiühe bis 6.L0, JtMgvioh 6.50—8L5. m. Wetterbericht vom i3. Ittli 8 VHr früh. Lustdruck: 733; FeuchtiykeitAmeffer -i- 20; Baroinetevftvnt»: 730; Tsnrperstikr: Windrichtung: NO; Bew^ltirn? ga>nz; Niederschlag: Regen. * Studenei. Sommerfest der Parteilokal organisation. Die Lokalorgan^ation der SPI veranstaltet am 17. Juli in der T«rn-Halle der „Svoboda" und in dem anliegen den Garten des H. Stumpf, ein großes Som merfest mit verschiedenen Belustigun^n n Musik der Pekrer Feuerwehrvapelle. Da ent» pre^nde Näiime zur Verfügung steHen findet tila-s Fest unwied-'rrufflich bei sc^er Wittenlng statt. Fiir erstklassige Küche wie auch Getränke s^rgt der Gastwnt. Alle Gr nossen und Genossinnen wie auch Freunde öcr Partei sind 'herzlichst eiir^laiden. — Der Ausschuß. 533^ MchrichttNausEelfp Ministerprüfldent Deila DuNöevlö in Eelje A>n Dienstag, den IL. d. M. mn 16 Uhr lxiugte der Ministerpräsident .Herr Velja B u k i e e v i e aus s^nner Rückreise von Maribor in Begleitung des GroßZupan's Herrn Dr. S ch a u b a ch und des Oberpo lizeirates KerSevan in Celje an. Som Gefolge bestand auS Mitgliedern der radi^a len Partei und der Sloivenischen Volkspar tei. Der M'in'isterpräsident stieg vor dem H» tel „Europa" ab. Ivo er vom Kn'is-abgeord-neten Herr« Dr. G 0 r i S a n begrüß wurde. Kierau^ wurde im Hotel^arten eine I^au- am Xrg Svobobe! serviert. Im l^arten hatten fich zirka W Personen eingefunden, n^nter ihnen auch treter der hiesigen Behörden. Den Miniftv> iräsüdenten begrüßten der Apotheker HvA« 0 savec (Radikaler) nnd der SkupW» tinaabgeordlrete Herr Dr. H 0 d k a r, vOW» auf der Ministerpräsident kurz kür den Emp» anl? dankte und erklärte: kann nicht sprechen." Der Mniifterpräfident v«-ieß mn 17 Uhr Celje und fichr nach St. g»-rij a. d. Südliichn, um d»ie dortige lanbwilß» Ältliche Schulte zu k>estchtiaeu. e. Todesfall. Am Dienstag, den 1?. d. A. Vormittages verschied in ihrer Wohnung »u» Hauptplatz die Private Z^frau Z u l e r. R. p.! c. «rb«it»bSrfe i« Celje. A rve b E- 0 m men : landwirtschaftliche Arbeiter, Winzer, Knechte, Ste-rnniej^, MvrmorittSit« ter, Orn-^ntentiker, i .^fner, 1 Lchmield, Schlosser, Spengler. Tischler, 1 Wagner, 1 Drechsler, I Sägemeister, 1 Rouilettenwe^, Schneller, 1 ^ch^hzuschneider, Mauir«, Zilnwerleute, Anstreicher, Mschinführ«, Taglöhner, Gewerbelehrling«, lantüvrrt-chafilliche Arbeiterinnen, Kellnerinnen. Ler-äu!^in, Köchinnen, Swben- nnd Di«G-Mädchen. — Arbeit suchen: 1 FoeH» be«nter, vokonome, 1 I^ger. landwli.tfchaft-liche Arbeiter und Kne^, VSrtner, W^evA-aMiter, i tzvfner, 1 Sirimneh, Schloff, l ^pen^, ? WsendrechU«^ k Effengte^, 1 Golidarbeiier, E!ektw«o>i>>» teure, TiMer, AvpferHkhm^et'e, ! NaWnid«, CAgemeister, 1 Sattler, Weber, Echubmachikr, Schneider, MMer, Nnl»er. ldellner, ner, Nautechki«er, Anftv^cher^ ZknmerßiMe, Maschinisten-Heizer. .^>andelSgMlfen. Mck-' > ende imd Dw»er, TaqVchner,' Om^eSrS 1 Am»^enMrter, HchrOiiye^ Schnetderikmen, 1 nen «nid »WASSM-S chen. NaMUMmmisVttÄ s. Die Di^^mnprüftms m, her ExpoiGsch» fchiÄe in AagvkH hilit dWi»w«g b«A Oerewi» ßW» riffe Hlmptiver^amWÜllig deA Vereines fint^t GiuvmeickCU GuiiiHW .halb k? Uhr w »ÄdlwotiM statt. st«Mer. pen^kerte« Gend««« BgMkes Pwf vn^iamimeltm fich tMyßmAe«« Sonnwg recht zMreich i«, GaHvvfe V e wo SreiSt»aASabMn:imet!e V ausfülhrlichoK Refewt erfiattete. Stftottfcher Kolmder GamStag^ den 9. J»N: 1386: DK vchmB« zer siegen bei Sempach. Herzog Leopold U» Dritte von Oesterro^ wird erfchl«isen. 1787: Fvcmz von Lothringen, Wahl der KvisrrZn Moria Dherelfw, vertauscht' Lochringen gegen Toskana. — 1807: Fvle^' zu TiVsit zwift^n Preußen n. Napoleon. — 1870: König M?helm verhandelt mit dsm' französischen Botsr^fter Beneditti tn Vms.^ — Sonntag, den lv. Auli: W4: Herzotz Leopr»ld der Erste von Bvk>enbevg geftvrben. — 15^: Wivhclm von Oranien ermordet. — 1?U)9: Schlacht bei Znaim zwischen Napoleon und Erzherzoig j^rl; WaiffenstiMmd von Znaim. — 196k: Gefecht bei Kissinge»; Niederlaige der Bayern. — Montag, b»» 11. Juli: 1k^: K'llrDrist Morch von Gachfe« fällt bei Cie«?ershansen. — Ik^: KrBs« Rudolf der Zweite erlaßt zugunsten der Protestanten seinen MajestÄtKrief. -- lTVA: Prinz l^uigen und Marlbvrongh siegen bei Qua> ^ k'/ i.'in'n >!e Un^.irn ia der ^inauj! d^i .^lr.^i''»lidrllnn. — ?rrich ?lui d>-.. -»i -. nlmn^es. — ?Äai"cn. ."instand i7vsu'rreich und Fnink- tn^!, d,'i >wnqrek zu Timolag, dc,l l:i. ^u!i. !« > li: Groh ?»'nr jl7ava 1>.',lslasa lriffl vor ^üien ein. — '.rl^'lie e ndc^y eriuordet Morat. ^ v r^!,erzc>i .'lllirolN üdernimlnt das .''!'elk^'!N!i!al,do sllu'r l'ei!>e österreichische Armeen. 1'^70: "'lbweisun^^ Benedittis »!lr<1, — I.'^71: Attentat ?ulllttulul<. in ^lis'ilu.ien auf Vislnarck. — UlUer^'ichntlnc, deo Z.^rliner Ver-Einzuq t>e^? Fiirsten Ale-^nd^r in Eofia. — Tonnerstag, den 14. Juli: 16A3: Beginn der Beschiestunq von Wien. — 17W: Erstürmung der Bastille von — 1861: Attentat Beckers gegen jtönig Wilhelm von Preußen. — I8C,ochsprung; 7. 4mal 100 m Vorlauf; K. 1500 m; 9. 200 m Vorlmlf; 10. Kugelstoßen; 11. 400 IN Porlauf. N!ontag, den 15. August um 16. Uhr: 1. 4mal 100 m Finale; 2. Treifprunig; 3. 200 Meter Eemifinalc; 4. Diskuswerfen; 5. 200 Meter Mnale; 6. 5000 m; 7. 400 m Finale; 8. Etal'hochsprunq; 0. 800 m; 10. Hammerwerfen; 11. 400X300X200X100 m Stafet-te. Das Meeting wird ohne Porgabe ausge-tra!gcn. Als Nenngebühr wurden Pro Person und Disziplin 15 Dinar, für Stafetten 30 Dinar festgesetzt. Nennungen sinid bis längstens 11. Äugest. 12 Uchr mittags, an Herrn P e v a l e k. Ljnblsana, Kavarna „Europv" zll r^en. vtüvttfplel Maribor^ Ljubljana Scmntay, den 17. d. M. werden sich das erste Mal in diesem Jahre die Repräsentanzen der genannten EtauptsAchlich im Team von L^blfana vertreten sein ^mrd, derzeit über ws nirr denkbar beste Training verfingt. Di« fünf Spielt', die d<'r slomeilische PvoiviNj.z-meister mit anderen teil^veise besseren Vereinen um die juizoslmvisäie Staatömeister-schiast gespielt s)>at, sind gewiß einem langfristigen inlenswen Training gleichzustellen. ?lber auch die Heimischen werden gewiß nichts unterlassen, um ihrem sonntägigen Rivalen, einen nicht M unterschätzenden (Gegner gegenüjberzustellen. Die Unsrigen weisen sich hauptsächlich aus Spielern der S. B. Rapid und den 1. S. S. K. Maribor rekrutieren. Europas Suhballmkifter Mt der Entscheidung in Italien sind sänitliche Meisterschaften erledigt. Die Liste der Landesmeisters lautet. Belgien: S. C. Brugeois; Bulgarien Leoski (Sofia); Deutsch laud: 1. F. C. Mrnberg; Dänemark: Bold-klubben S5 (Kopenhagen;; England: New-oaftle United; Frankreich: A. C. Paris; Holland: Herakles; Italien: F. C. Turin; Oesterreich: Admira; Portugal: Viktoria ^Lissabon); Rumänien: Kiniszi (Temesvar); Schweiz: O^rashopers (Zürich); Schottland: Glasgow Rangers; Spanien: Real Club Irun, (Bivbav); Jugoslawien: Hafduk (Split); Tschechoslowakei: Spurta (P...^ . Türkei: Fener Bagtsche (Konstantinopel); Ungarn: F. T. C. (Budapest). : „Hungaria" von BSK geschlagen. In den am Dienstaig in Beograd ausgetragenen Spiele m-ußten sich die Ungarn mit 2:1 geschlagen geben. : Die Tournee der Handballfamilie des S.K. Jlirija. Die Familie des S.K. Jlirija plant eine längere Tournse nach Oesterreich und in die Tschechoslowakei zu unternch-nten. Das erste ^iel gegen ein Wiener Handballtemn wivd bereits MN kommenden Sonntaig in Men ausgetragen werden. Von hier geht es nach Prag, wo die Fli?ane mit 9 : 0 f1 : 0) für sich entscheiden. Bei dem S. K. Boö spielte in Maribor gut bekannte Gsalmann Geuer (l. S. S. K. Maröbor) als Gaist mit. Er und s^'in Bruder, der den Posten als linker Flügel bekleidete, trugen den Hauptanteil zum Siege -ihrer Mannumann (Stettin) in 47:38. : Ein neuer deutscher Damemekord. Die Ausscheidungskämpfe für den Schwimm-Länderkampf gegen Schweden in Bielefeld brachten glänzende Leistungen und einen neuen Rekord, den Fräulein Lotte L e h-mann über 400 Meter mit der Zeit von 6:25.5 aufstellte. Die 200 Meter gewann Heinrich, Leip^bg, in 2:2>5.3 vor Heitmann, Mia.gdeburg 2:27.1 und auch die 400 Meter holte sich Heinrich in 5:23.8. : 54.66 Meter warf Bezw 0 da (Vien-na) den Speer. Der Wurf wurde wogen Mckenwindes als Rekord nicht anerkannt. : Das Marathonschwimmen auf dem Hub» son. S t. G e 0 r g (Newyork), 11. J"li. Für das morgen frtih beginnende Mara-chonschwimmen über eine 24 Meilenstrecke auf dem Hudfonfluß haben sich 220 Personen gemeldet, darunter die beiden Kanal-schwimme? Vierköttcr und.Wchel. Außer-ld«m nehmen von bekannten Schwimmern daran teil der Ungar Toth, der Norw<'ger Frcsted und die Belgierin Sion. Das Wettschwimmen eriveckt überall das größte Interesse und man rechnet dan?it, daß üb?r 100.000 Personen chm von den Ufern folgen wenden. »MDMVB'^''VVWWWWW»««W«>WWW»MIM »» IVO Klubnachrichten : T. S. K. Merkur (Fuhballsektiou). Freitag. den 15. d. M. Spielerversammlung :m rückwärtigen Sa^rle des Hotel Halb.l,idl. Ziveck: Neuanschaffung von Dressen. Spieler, die zu dieser Versammlimg nicht erscheine'.!, verlieren den Anspruch ailf eine neue Dreß. : T. S. K. Mcrkur (Old boys). ^ Amtliche Alkherren werden ersucht. ,z>u der am 15. d. M. um 20 Uhr im Hotel .^lbwidl stattfindenden A. H.-Sitznng znverläßlich zv erisl)ei-nen. Bei der Sitzung soll über die Beschaffung einer eigenen Altherren-Dreß konferiert werden. Die Teiilnahme jedes Einzelnen ist daher erwünscht. Bücherschau b Die ZeicheiifiussteHniigen, Wesen, Wert, und Einrichtung, von Hermann Kastner. Gabd. Preis M 3. Deutschem Verlag für Jugend und Volk, Ges. b. m. H. Wien I- Burgring 9. Der Verfasser hat seine bei Besuchen von Ausstellungen genommenen reichen Erfahrungen, positiver und negativer Art Anregungen und Selbstgeübtes in klarer und üben^ugen-der Weise znsammengefasst und mit vielen Illustrationen zweckmässig veranschaulicht. Er ist ein Freund der AuSn Stellungen, die neben den fachlichen Interessen den Weg und das Ziel des Un-terich'tcs klarlegen, der Eigenart dJer Schüler gerecht werden und die Lehrerindividualität berücksichtigen, die die Ausstellungen nach Form und Inhalt interessant gestalten. Die Schwierigkeiten, die einem schaugerechten und lehr-richen Ausstellen, zu denen ganz besonders die Raum Verhältnisse gehören entgegenstellen, werden in gründlicher Weis besprochen und Winke, Anregungen und Ratschläge gegeben, die das hübsch ausgestattete Buch zu einem wertvollen Ratgeber machen. Dieses Werk verdient die Beachtung aller Facto leute! Geeräuber 22 N»?man von Claude Farröre. TbcmKis wünschte ihn? (^'»egeuteil für sich, seinn: Leutnant und seine ganze Mannichast d»'n sanften T-od von Menischen. die ^n ihren eignen 'iZ^etten veisck)<'iden, zwischen Ti'icheru Mlc« seinem Hanf ninsielien von wohlill.'ud in '?chlilch,'^«l ausgeli'sten Faniilien/milgsie-d^nt. i''-r wünschte serner d. iliöge sich < rst sehr spät ereij^nen, und lu.^vnscheli iNtVhlen er ukv^ die Si'inen ^'iei! iienng fin'c»e>,, so r,'cht uo,l .<>erz'.'il die ^lieichlüiiler zu sieiiies^en. die sie sia, ,ini lapsere und ret,e ''/^^«ise angl'iamiuelt l)allen. Und iill<'dem innr nisl,l w.'n!»nr T.'>)^'uia''! Zrill'Iet n-iltniulH heiiugef'hll; und 11NN ning e>> sckwn in<' »ierle '^s'hi niii di"'er ItNUs^'n .','lnnnal l.ereil-^ s/atie ''^'>iese.I", da der ' d,if' iii^lij-s .von d' ii niuilii1iö»iiv?->e>> ( eilahi i- n Ui^r^.innnht und l'on Miislltelll liiit. n !»>'»> )N'' ' I !<'si nnl , zie"en iniissen, > ninl, .»ki ui II "II ^''lii'keii Iii' ig li,'iiin l,! I, d " ' III II . Iis lu'ii UN der »si?«,' n II .»iilin. ' ' ' ->i > 'i> >11 >>i> sl v»r «u'r ^>ilis", ^ 'I s-ini'n l'' II -i - '' - nl.iren ' i ' > ' I i-t 11,!^. sii'» « tl!< « I '1 l»en Rsinigilng war das „Schöne Wiesel" wieder davongefa^iren nich rieuen Unternehinun'M eiltgegengeivogt, von denen viele sVH verlohnten. Mit der Zeit hatte sich das Wirkimgsseld der Frei'benter enveitert: Der .ssiwig war tatsächlich so weit gekommen, u'icht meihr allein gegen Holland, sondern gegen beinahe ganz s^iropa. Staal für Staat, Krieg zu süs)ren. S<'it Ende deS Jahres it'72 war ?palne^i da^nqesoin?nen, bald danach Däne-innik, dann das stilrg nnd schließlich das Heiiligl' Römische ^lteich sellii'r. ^^Isf, dniaS sii«id es ebcnljo singllii» wie vl»7leillisiji, tiiis s^'/des einmal ''ntd<'ckte ^'ges !^igd »Nlnl><'»i, lchiie sich lüng,>'f daillit lfzul,len inist sich dit' Angi'n aliS den Hi^l/len zn s.'lnNt, NN, ^'ie ^'d»'r die /i>'lchuii„g «'re! n»ir!de ^-mit ''ili»,/'iiklis»'f nnd l''Isl)ter. Und die »ngediildigüeii sejn<'r Ie» >,<'> lliiiiglen, gi^slnn.ien /,ii. eci ls»,ifil>,inlg j,^i, ein '«'leii/^'N nnch l/inge» f'" lv'tUsetzen, dessen i"s?, Nimlishi'slich nniili«. lt« f's ils' N'- inlir '^s,l»'iiitt5. »iliilit weiiiiier klnq, „lc'. «'s tsit'les ii'nr lind Nn'n«i er, i'ilht ifttch n ,wngen, nlUilt ' iil>''n ?si ld^ns, ,>bg's>, k"1„'n niid init vi'slen I II« »»» <,!ii„ls«i'nd illtielti'ne,< >'.l>ns. so hatte MMindest doch niemandes Interesse darunter KU leöiden gehabt: weder dos des Reeders oder des PrvvrantiererS noch etiva gar das der Froibeittermannschaift. Die Fli-hustier verlieren offtnmls die ganze Frucht oiner glänzenden Unternehlnnng, weil cS ihneil an Geduld fehlt ilivd an geordneter Sorgfalt. Ihre Failll^ert, der Widerwillen, d<'n sie einpfind^'«!, wenn sie einer für den a»rdern das gerinMc tiiit sollen, siild die Ciründe dafür. Ihre >l,el-könnn,lich^' Ver-schuienldiildgc-sncht schadet illinen gleichsaN^. Wenn sie eiine Ware in irgendein Land dein gen, so hüten sich die Ben>ohner dt'Sselben, ilioen dafür daS zn gt'll^t'n. was die Ware U'ert ist, nnd alsdann nelnnen sie, teilis ai'S angenbllcklicher BedÜt'sligs.'it, teils ans Ssrg losisik^iit, den nltidrlMen Pn'iS an, od«? ail»er sie im'rfels in der Wut die ganze Ladung lwer ^^^ord. Tl»ainas n>ar ein anSge-zeichneter 0^eschästS!Mii>nu und zog immer ^^ta;-'rfä»i,s,'n. er niemals >in k^i^'ldit^'rleist'iche-it kn'M «rnld initer seiner Ma,l,Hi>aft die sclsi'iisste nnd schi>'fsste MxnmSzncht anfnvlstechielt, s^i stl,Ing er alle nn'geiiügen'dl'n ?ln,i't'bot. ans lutd verzinste seine V^enle teuer. Und n'enn er erst einnial das l^^eld in H,luden halte, so verlauschte tS «hin d^'r i'niiner dienstipillliie Herr vi',, <>^e-ri'n gi'ss,'n in Fiinikwlch ein.^iilstsen'de W<'ci,-sei, nnd d^'nnaßen ki^nnte der Ritt^'r cnn, lchne ei »N N ?'chr«tt a n^ o lienrn'^znlnn, in linste selne,, ^'lnte^l ani i^iing »'tiuimlen »l<>d. dt»s Geld i.n dei> Haud, die Erfolge seines Schisses erkennen ur?d ivelch glücklii6>e Idee es von ihin geive^en, Theinlas Trublet zu seinem Kapitän zu er« nennen. Jetzt, da dns IendS rm Frühjahr ^Schl^ne Wiesel" mtf o-ffenein Meer urrj !ftl,a,rtx' nach einent Alx'ntetier ans. Und wetz schönes ?i.^etter war, daS Meer ruhig mrt n>enig Wind, so rnhten der ^ta^vitän Tho.n^ik Trublet und sein Leutnant Ludwig GuenolH alle beide, innii-deni sie zu ?tx?cht geg^'sselu ri der großen j?abine des Achterkastl^'NS. Ditrc^ die Luken, die deni W^'lx'n der Dämnn'.un^ ux'-it offenstand^'n. dranlien die letzten nenstnchlen. Es nxrr schön<>Z ?i.x'tt<'r. De? Hiin'inel u>ar n»it S^in'ischn ü^!>erzogen, lov d<'nen jedes eiin' kleine rosij^' Insel zn schien, die mrf d<'tti Ä^^nr deS Hinnnel^ scifll>«^mm, der seldst alle Fi'ner der unn^r« g^''l>enden Eenne z'llrü<1^tl'ablte, nnd e'tÄt Meer, twn dl'r »mtert'ailck>»'nden Somie Hi Flannnen gest'tzt, sieß rim^S um die Fn>uN!, ein tvlleS Ans nnd Ab von Wo^x'n tanze?h von denen jede wie eiir^' Fianlnre schos;. sck,^n,s* f,igt^' ^77,onwS Tnik'I.'t. de, dulxli die eine Lnke I,inani«sali. ^s im gleichen Zeitraum des Vor jchres. Tie jugoslawische Handelsbilanz für ^ie ersten vier Monate dieses ^hres schließt mit einer Warenausfuhr im Werte von L„l) 15,4^^^.959 gegenüber einer Einfuhr von .2„262,198.438 Dinor. Tie Handelsbilanz für die ersten vier Monate kann also nicht als -günstig bezeichnet werden. Sowohl die Ausfuhr wie auch die Einfuhr i!st im Fallen, doch nicht im gleichen Masse. Während die Einfuhr gegenüber dem Borjahre (erste vier Monate) einen Rückgang um 10.11 aufweist, ist die Ausfuhr in der gleichen Zeit geg<'nüber dem Vorjahre um 21.9!^ gesunken. Es wird die Befürchtung ausgefpro-'chen, daß die Ausfuhr auch weiterhin eine Maribor, 13. Juli. sinkende Linie einnehmen wird, in welchem Falle die Handelsbilanz für dieses )ahr mit einem P^ssivum schließen müßte. In den letzten 3 Jahren war die jugoslawische Han-«delsbilanz attiv. Tie Auswirkung einer passiven Handelsbilanz auf den Kursstand des Tinars wie auch auf die Stabilisierung der Wahrung kann nicht verkannt werden. Zudem würde eine pasiive Handelsbilanz noch dadurch ungünstiger wirken, als in diesem Jahre bedeutende Auslandsgelder ins Land geflossen sind, zu deren Verzinsung und Tilgung bt'deutends Betröge in fremden Valuten bereit gestellt werden müssen. Immerhin sind die Befiirchtungen bezüglich einer passiven Handelsbilanz übertrieben, da in diesem Jahr die Berhältn ? auf dem Getreideweltmarkte Berechtigung zu einer günstigeren Beurteilung geben und bekanntermasien die jugoslawische Handelsbilanz immer noch erst in den späteren Monaten des Jahres durch oerstörkte Aussuhr von landwirtschaftlichen Produkten eine wesentliche Besseritng erfahren hat. ÄugoNawiWer Solzmarkt Die freundlichere Tendenz hält auch weiterhin an A. S. Zagreb, den 12. Juli. Tie freundlichere Tendenz tzuf dem jugoslawischen Holzmarkte, die nach fast zweijähriger Stagnation einsetzte, hält tuch weiterhin an. Der Ervort besriedi^t, ^och muß bemerkt werden, daß nach wie vor Dur schwächere Qualitäten gefragt werben, während bessere Äirten leicht vernach-iäßigt liegen. Jnsbesonders prima slawoni-tche Eiche sindet noch inimer einen schweren ^uslandsniarkt. Tie Preise der schwächeren ^'»olzsorten haben iniolge der starken Nach-/'rnge etivas angezogen. Allerdings kann mit einem nanlhasten Hinaufsckinellen der Preise !taum gerechnet werden, da die Bewilligung besserer Preise augenblicklich ein Zeichen der j^aison ist. Tie Bautätigkeit im Lande ist im Pollen Gange, sodaß die Nachfrage nach Bau »naterial außerordentlich lebhmt ist. In der letzten Zeit interessiert sich auch Ungarn kür jugoslawisches Bauholz, was auf eine Be »ebung d<'s Baumarktes in Ungarn deuten ^äßt. anderseits sich aus den geringen Vor-xäten in Baubolz auf den ungarifchen Markte und der hieinit in Verbindung zu beobachtenden seilen Preistendenz ist. Au5? zeigt ^Ingarn Interesie für Hartholz (Merkantil-hvare), teilweise au6? für befsere Sorten, i Ter Absatz in B u ch e n h o l z ist flott idnd trotz der scharfen Konkurrenz sind die erreichten Preise besriedigend. Für «Schwellen Material (LUeinbah-zien) bostebt einigermaksen lebl^teres Jntcres ^e, ^sgleichen auch für ^ a ß m a r e. Ter Ä r e n n h o l z m a r k t liegt vernaÄläs-Isigt. Itolicn scbrcitct auch '.ve'Nerbin zu Em-ideckungen. Tie Vorräte in BrennÄol^ auf den ibosnisä^n, slowenisä^cn und kroatischen La-herpla^'n nx'rden nicht als übermäßig groß tzeschätzt. t Tan? ivr anhaltenden festen Tendenz der Z? i r e hat sick der Erport in der ülielation jI t a l i c n wesentlich g e d e si e r t. Ter !italiellisck?e Markt ist zum Grof?tsten Virl'chaftv>faktoren Iutioslannenö keine-ö den Mißnal>incn d^'r Regierung zu-^u-schreiben ist, sond<'rn !ed>^Iich den günsngen sonkur-dank der heworragenden Qualität der 1l,m>onis.1ien Wave. die b^'sonderZ stark ans ^em sz>trni»chen, ,ifriwnischen. englischen so« jivie süi'^nnerikanischen Markte Ads,,n findet. ^ In diesem entwi^llelte sich die ch w e N e n a u ^ s u !j r l>«'sriedigend, 1>v'sonderi^ in der !^elativn Frx^nkreich un^ l^talie,r. 1>>ch s.l^int d«r 9^ chenschwellen neuerlich erschwert zu werden, da die Imprägnierungskosten bedeu tend sind und voraussichtlich wieder an die Verwendung von Eichenschwellen in stärkeren Vcasie berangegangen werden wird. Tie Lager an Eichenschmellen sind trctz des slarken Verbrauchs im Inlande sowie der starken Erporte bedeutend. In Holzkreisen erregt die Abiicht der Regierung, neue 5 chwellenimpräg-n i e r u n g s a n st a l t e n zu gründen, schweren Unwillen. In Eiche war der Absatz weniger be^'rie-digend was in enter Linie an? den hoben Preis der Ware zurückzu^kiren ist. In große ren Masse wurden billige Sorten wie Friesen oder Planke-n ausgeführt denn erstklassiges Material. In den vorangeiührten Sorten, wie auch in billiger Tischlerware sowie Parketten war die Ausfuhr nach Italien und Teutfchland lebhast. de zwecks Befriedigung der Gläubiger der I .Slavenfka bcnka" auf Grund des Berichtes des Ueberwachungsausschusses ein de-tailierter Plan ausgearbeitet. Nach di^^scm Plan werden die kleinen Einlagen bis lsX'00 Tinar zur l^änze rückerstattet, größere Beträge werden je-doch mit 79?» beglichen. Ter Zinsendienst lämt nur bis 3s>. Juni d. I. ^n diesem Tage an werden die Einlassen nicht mehr ver»in''t. Ti,' Rück>^7hluna?n beginnen mit 3. Juli 192^. Tie s^läubiger wählten zu ihren Generalbevollmächtigten die Herren Tirektor Boljac und P r e-m r u. Kunst und Ltteratur -i- Ein neuer -Höndelfund. Aus Tarmsiutt wird geschrieben: Es lohnt sich noch immer, in Bibliotheken nachzugrc-ben. Ab und finden sich Ko-'tbarkeiten, die den -amtier, o^t aber a'.ich ein breiteres Publikum :n:er-esiieren. So hat Martin Frey aus Halle, als er hier einem bestimmten Hän^elwe.k nachstöberte, unerwartet ein reizendes E-Moll-Me?ru?tt gebunden. Abwanderung österreichischer Kunst-schäj;e. Wie aus Wien berichtet wird, sind ^n der letzten Zeit wertvolle österreichi'c^ '."t'l.i't schätze in italienischen Besitz übcrgevanaen. Vor einigen Tagen ^«at das berühmte !^:'.'t ^ Lt'remÄnüm'ter hervorragende K-un'tkckwtze ^ des 17. Iahrhuriderts um M.OX) Tollar cn das Metrovolilcmmu^eum in Ncwyort r''r-kauft. Tie Behörden haben die Aussuhrbe-wiltigung mit der Begründung geoeben, düß das Sli^'t verschuldet ist. Tos Stift Kie.As-münster war früher sehr wohlhabend, r't aber noch dem ZwaTNinenörvch durch die Entwerwng seiner Renten in finanzielle Sw-ierio?eiten geraten. -j- Rubeasfeftlichkeiten in Antwerpen. Am 21. Juli beginnen in Antwerpen die Festlichkeiten, die dort zur Feier der 3d0 Wiederkehr des großen flämi'chen Malers Pieter Pauwel Rubens veranstaltet werden Zie dauern vom 21. Juli bis zur Antwerpener Üjrchmeß (13. bis 21. ?l.:gust1. Tie Ztadt wird festlich geschmückt sein und eine Reihe von Aus'tellungen wird in den Ä^se cn durchgeführt, wobei u. a. die Gemälde von Rubens aus dem ganzen Lande saus Mu seen. Kirchen u. s. w.) zus'?mm<'n<7ebr2cht werden, sowie auch die l^rapbi? des Mei''ters und die bedeutendsten Revroduktionen seiner Werke. Zugleich wird eine Ausslellung von Truckwerken über 5^bens und dos intellektuelle Leben seiner .^'it eingerichiet. Weiter werden zwei Aufzüge des Antwervi'chen „Ommeganck" Veranstalter. Au^ührungen der „Rubens-Cantata" durch Peter Bcnc'it u. a. m. ist vorgesehen. Zur Hebung unserer Hovfenproduktion Tieser Tage fand im Ackerbauministerium eine Enquetee betreffs der Hopfensamen-zuchtivahl slatt, nm unsere Hopfmkulturen auszusrisä>en und somit die Produktion dieses wichtigen Landwirtschaftsartikels zu heben. Es wurde be'6)lossen. mit dieser Aktion sobald als uwglich zu beginnen, insbesondere da das Ackerbauministerium seine materielle nicralische und sachliche Unterstützung auf das BesttlnnNesle zugesagt hat. Tie Turch^h-rung der Aktion üdcrnelznien die Hopsenpro-duzentenorganisalioncn in Sloivcnien und in der Wofwodina. ferner wurde der Beschluß gesaßt, im Herbst .z:vei H o t' f e n-a u s st e ll u n g e n veranstalten, und zwar in ^alec als drm Mittelpunkt der Hopfenproduktien in Sloivenien und in 5t0vi Sad für die Wojwt^dina. In ^^lec wird diese Ausftellui:»^ vom 4. bis 11. S<»vteml»er statt-nnden, wo^>'gen der Zcilvun?t ^ür die ')t0iii-slider Ausstellung noc!) nicket 'esttresetzt ist. Es : t im Interesse Ho:'»^enprodn^enlen. den einser Mt'leriellcn und mova!^'ch<'n U'^lr'.'.üt-zun.^ des?lckerban:ninisteriu'ns nur or.>?ni« sierle H?t'fenvrodu^en:en teil^v'lig werden kvnnen. Es i5t nur ,u wünschen. di^' k^^m vetenten stellen diesem wichiii^'n Z'.veige un serer Landwirt'ch^v't Ntxch me>'r??usmerfsam. keit schenken und sie t<^tk?'^^'i>.>er unter stutzen. n>.:s ja schließlich nur dem l?ta!.us-st'ickel zuitaUen kommen 5.^nn. Bis einschließlich Tonnerstag, den 14. 2? läuft der spannende Abenteuerfilm: „Auf der vuttaainsel^' oder „Das schwarze Pa radies". Ein packendes T:lckttv.Erlebnis mincn ei ner Horde von Verbrechern. P-.iI!27!^u5.r'ich und Erdbebcntatcisirophe von sel:e:?c7 Luch: Darstellung und Regie. Edm. L o w e ee B e l l a m y in den Hzu!!:rollen. noch ein lustiger Zwcia5:cr. Am Freitag ein Film, der sichcr w'c^er sallen wird: »onr^d V e i d t in Hechstapler". Nur noch heute Mittwr'ch der ^^6" jalveu hervorrnfonde Vrsitskfi^:^: ^Zigotto als Mirioniir^ Zigotto iit einer jener .">,7 s-ch Ue f.:. non'elt i.n '5tunn erc^crier!. 'chc sich »cn Film an und — Äm Tonnerstal,. den N. d. '5^21 der l?chlager: .D.-i» »alklt Vrib-, ein Film von stÄT?''»?, Änrtiz ^ Handlung, be'eh^t mi: d.-n dtncn 5ehen 5ie iich dic ü::Z ^on einem x-r ^ ' Rio. scdcn wir i:n X Zum LlentliirS der ^5lai»ens?a dan?a^ Äui ^ r .....—?------,----- —^ ! ^ino tlncn Aroi-ssZm u. I »Der i» . iu deTn d.'.t ^ und der Wicder^.br 'n die >57 5^-- ^ d'.» ^ ^ ch»». ''NT!' : r a ''kT! Hzuptmotive einer Handlung, die in Ig zei'ial-tizen Atten an uns oorbeirollt und tief er'ch^t-kern muß. Em he:zerg?eis^ndiS Epiel b«, nervenpeitschendc Marterszenen, ein Tuell, das durch seine Spannung lede Flber men chli, chen Einpsindens erbeben mach!, und ein enh':ftes C ' b ^nun lück von g'.waltizen mensioncn in un'erer modernen Zeit--alles in allem ?^enen. die ;u beschreiben i!>er. Worlschatz schier zu armselig isl, die man sich ansehen muß. In d-n Hauvueljen: der berühmte Ioief T ch i l d k r a u t, der Großmeister deutscher Filmkunli. die Schönheit I.ta G 0 u-a l sowie William B 0 y d vnd Vera R p v-0 l d Z. „Ter Vcg in die Vergangenheit" ist ein Großfilm, wie wir ihn schon lang? nichf xe. ekien. der ob seiner Schönheit vnd Pracht Erfolg hiben wird, wie er ihn verd'eNL. l(i>0 si'i.'vxxcl. Ab Mittwoch, den 13. bis einlchließUch FcZ 'az, den 1.^. Juli gelangt der mit grcß.m ^:ere'se «r wartete Film „Tie dritte Eskadron" zur Vorführung. Voranzeige: Vom ^amst^g, den 1^. oiS einschließlich Dienstag, den 19. Juli der La??'!.?!« ven herv«^send- „Zirkus Pol »ud Patachon'. Bauernregeln für den Monat Zuli Tie eri'te Birn' bringt Margarets, dre/uf überall dio Ernt' an^^t. — I^k^bsregen schadet nicht, au' Kälte dsut' seilt licht. — Ist es hell e bon-ne uns rot: giöl's Geselchtes und Brot. WIIsensspMr Ein 24 I'chluckte oe-strhleni' Uhren, die ibm aber sehr schlecht bekamen. Er mußte operien wcrden. In Florenz wurde einem in Lmnven gehülltem Bettelwe^be NÄÜgewie^'en. daß es nch abends in eine ele-gcn:e Tcme verw-^r-dl^; die Bettlerin war rm Besitz von 50.«>X> L^rk. Buchen «Verden bis 3(»0. Lärchen Äs Fichten bis lÄO Iabre aLt. Es cp.bt in beißen Ländern Fi»che, d-e ^»ch in Schlamm vcrgroixn. 'cheinbar vcrirr:^-nen. aber in der Reg^n^'i Meder let^^dig n>e Tiden. Eine neue «ncrik^n^iche Er^in-dung be. :ri'^ ocn mi: Zell" z'.^m im Freien. Ein !ali''rr.i''cher ia gic.^n:e7.) ist '.ng.'äkr 4<»' I^adie c:!:. ein T'irus in B7a^o-.:rne ir-iX 2 I^^ibre ge'ch^tz.'. Ein I^!^7 v-.'r Vb^n^TT-c^^ten ?r:II ein g einen n?^7a?ben er^.inden ?^»Ä>cn, dlr dem '^'n gcnciu g.ich. Äi.''' de7:t ??-eae ?^7n M.:c.:'"ar 'Eelel>?)> >'7 ZS7e'.:zc7 „E'-dcn^ ^.ci 5^^L^7r'2''un'g de7 Mrerosiie'e eine Tic'« r.x-. M.'^cr b geloie?. In den e!cgan:cn Iu.i>e!eng^''i'^?':e7! r.'rl-^ neb: mcn i-.i-mdänder V'..'"' r'.n 1 Tincr au->ge^ey:. >5ch.'n im ?. I^brdunder: n. Edr. s^.'Uernd'e Fi^'.che erw^^n^. cr': :7':-'. 1x>4 c-.n:iv:nd'rei N'.^ch. l^ß c..' B^ume k^eueT:'.. T^' Erro.>'7 V7»ei Brüdcr ein.'ii-. gc'undin d.i: . d Hu:.) Kleiner Anzeiger. «emischtn»»r?«q»chäft ln der Umgebung Maribor«, bei t>«.r WMUßM4«WWMMM Pfarrkirche, ist zu verpachten. Gefl. Antrüge unter .Hopfen» gegend" an die Verw. 8.^»7 Möbliertes, separlerteS, schöne? Seffel« werden mtt prima Rohr Zimmer in Pil« sogleich zu eingeflochten sowie alle ttorbwa- vermieten, (opova ul. 10. 1S--7 fter Jos. Änlloqa. nur Trg svo. elektr. Licht, sofort zu ver-»od« i neben der städt. Brücken mieten. Krekova ulica ,4/7. wage. 7errn oder Dame mit ^ August vergben. Anträge an IRvlSvI LUßlUNvII die Verwnstunq^mker „W1". 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