Nr. 22 Mardurg, Domm'Stag den 6. Mälz 1M9 29. Äahrg. WegrMlchWgMg. DMWöst. RatDNäDkksLmMMg^ M- 1-,° VrWökrii»nwah!. KB. W!en. K. Würz. Die N§ttsrralver-l-MN'nlrmlil stikisitte in ihier hsuttgen Sitzrmq den Abst. Seitz mtt 144 vv» 143 Stimmen zum Präsidenten der Nu!isttcrtvs?sttmm!un^. Der Bericht des GeschüsksvrönuuAsrmsschiMes wurös nngerivminsn. Ein Antrag des Nchechischsn Ahg^srdnelen Dmvrae, wonach die Ahgeorvneren das Di echr hätten, in ihrer Mnilersprache zn sprechen, das auch vom Mlschnattmmlsr, Abg. Stt-ieker urrer-Uitzi wurde, geiangie qar «ich! znr Verhnndiung. Zum zwerlen Präj-denien wurde Praia? K au ser mit 438 Stimmen gewählt. Ein Stimmzettel Tschechischer Glimr. Marburg, 5. März 1919. Der Alliierte Gencstalstnb hat seinen F-orderungcn dir- Krone aufgesetzt: Deutschland soll jährlich zehr, bis fünfzehn Ntil-liarden auf die Dauer van dreißig bis >fünfzig fahren zahlen. Das wären also im ganzen 300 bis 7a<1 Milliarden. Vergegen--tunrtigen wir uns einmal, was das heißt: DaS hmßt erstens, daß man uns durch dreißig bis snnszig Jahre in Sklavcnfrohn für die Vinter aer Alliierten arbeiten lassen will; zweitens, daß wir, nachdem wir die volle Höhe dieses Betrages unmöglich je -leisten können, immer Weiler und weiter in Schulden gestürmt werden sollen, aus welcher Lage die Ententemächte ihrerseits stets wieder Kapital schlagen könnten; drittens, daß die gegenwärtige Lebensmittelkrise permanent erklärt wird für uns, Kinder und Kindes-kiuder; das heißt mit einem Wort: „Ihr l-'llt hungern und schuften bis in den -rod!" Wenn wir auch de^, vom Büro „Enrope Preß" ausgehenden Meldung nicht offiziellen Charakter beilegen können und wenn Wohl auch bei den Alliierten nicht der Ke-neralstnb allein zu reden hat, so ist diese Meldung doch glaubwürdig genug, zumal sie sich den bisherigen F-ochschen Wasfcnstill-standsbedingungen würdig nnreiht. Wenn war !eer Die Wahl des dritter, PrüftSenle« wird über Wachst, Ser Partien verschoben, bis Ad^ Dkrrghvssr, tzsr infsiste Erkrankung Sie Attgerohumr rrsch «ich? geleittel hak» im Kaufs erscheinen kann» I.LMM MM» BeresnsAie Opposition im amerikanischen Senat. KB. W ashingto n, -i. März. daß die amcriiamschen Unterhändler 'bcnnitragt werden sollen, sieh genommgnrnsGesetzeniwurf, betreffend die ,o-lortigc Äusnahnw einer Staatsanleihe, ab-aelchnt hat. gab das Ministerium Zahle seine-Demission. Der König hat sich seine Entscheidung Vorbehalten. Dcmsnstrationsstrciks in Schlesien und Aordurährcn. KB. Tropva n, 4. Mürz. In Schlesien und Nordmähren fanden heute aus Anlaß der ersten Sitzung de'r de-utjchösterreichijchcn Nationalversammlung und als Protest gegen die Verhinderung der Wahlen durch tschechoslowakische Truppen Politische Demonslrn-tionsslreiks statt. In allen Städten und Gemeinden ruhte die Arbeit und sämtlicher Verkehr. Die Geschäftsläden waren geschlossen. In Trappau kam es zu größeren Ansammlungen, die durch die gegenwärtig hier weilenden tschechischen Legionäre in rücksichtsloser, brutaler Weise auseinander-aetrieben wurden. Der Polizeirat Lafka. wurde in Ausübung seines Dienstes von' einer tschechischen Patrouille abgesührt und im Mil'lärstationsiommando interniert, wo er in der grüülichlten Weise beschimpft und angespuckt wurde. Mehr als zebn angesehene. Persönlichkeiten wurden ebenfalls sestgenom- men und schwer mißhandelt. Als die De- wir unS ferner auch der Uebcrzeugnng hin- gleich „,jt dein Abschluß des Friedens nri geben dürfen, daß sich kein Deutscher findet, ^ Deutschland zu beschäftigen, Lodee sagce, der diese Bedingungen je unterschreibt, wäre s me»» die Abstimmung über dies. ,! Aulrag e» dennoch unsinnig, sich dem Ernst der Lag: j vor der Vertagung des Kongresses nicht mehr »u verschließen, indem nian derartige Nach-s ^rgenommen werden ionnte, seien die richten als -ansieht stellen eine sthr auf rm der . . , „ . ............ .. .bellen aber gleichzeitig eine Mahnung da-, > gegenwärtigen Session des Senates, die heule nichts verloren zu geben: Wenn uns die «nachts endet, erörtert werden.^Lodge verlas Feinde noch die Arbeitskraft zuirnnen, dies hierauf die. Namen non .1, Senatoren »es ' .t . , , . ...., D.............-. i Senate,. die die Entichlie »mg unter - KroWeMfOe 7Kepudük. Der Streik m Lerlän. KB. B-erlin, ' März. Spartacisten' haben -ihre-n -Anstrit! aus -dem Volizugsrat, c'Därt, w-A-in sie zwei Sitze, innchatten. Siel vrotestierleu gegen ' di: Beteiligung der MchpheifSsozialisken an der Streikleitung,, besonders hm :' dagegen, daß der „Vorwärts" weitererscheinen darf. kLine friedliche Lesung brr Berliner Krise? KB. B erli n, 5. März. In RegierungS--kreisen ü'jst inan, daß sich die augenblickliche Kris"' friedlich lösen werde. Zur Vorsicht sind völkernng von diesem Vorgeben erfuhr, entstand große Aufregung. Die Sozialdemokraten hatten für den Fall der Nicistsreilaf« snng des Polizeirats Lafka einen Generalstreik organisiert. Polizeirat Lafka wurde schließlich um 6 llhr abends über Intervention der schlesischen Landesregierung und des Dberstkommandierenden der tschccho-swwakisehen Militärstreitkräste, Oberstleutnant Schneiderest der aus Mährisw-Östren bier eingctroffcn war, srcigegebem Abends ein: sozialdeinok''atische Versainurlung ivelcher der Abgeordnete Iokl . Versammlung wurde vom Militär aufgelöst und der Abgeordnete verhaftet. Tie Zeitungen werden gebindert, über die Ereignisse eingehend zu berichten. . och die wichtigsten und militärisch wert vollen .Gkl.siu.da mit starkem Schutze.versehen worden. Während des gestrigen Tages sind st amte militärische '.Kräfte in B c r lin cing e r n ck t. Mit Einbruch der doch nicht so völlig zu Ende sein, wie manche glauben machen möchten. Wir sehen mit ernster Spannung nach Wurde bisher in Paris allein das Schicksal der Weit gesponnen, so liegt es in Bälde in den Händen der Nationalversammlung. ^ Ihr wird, wenn nicht doch noch eine ruhigere, vernünftigere Stimmung in Paris Platz greift, die schwere Entscheidung z,vollen, von der unser aller Schicksal abhangt. Viel in bezug ans diese Entspannung der Zw hindern. Die SicgeSonicihc. KB. W ashingto n, '.. März. lRentcr.) 's Präside Bill Dunkelheit durchzogen stark: Patrouillen von ln bis LN Mcnin die Stadt, um Plünderungen zu verhüten. statt, in i sprach. Di: Blutige Zusammenstöße i:r Stornbrrg. KB. Troppan, 4. März. Nach hier eingelausenen arntlichen Nachrichten lam es heute in Ster n b e r g zu schweren blntigcn Zusammenstößen zw" "n dem tschechischen Militär und der Zivilbevölkerung, wobei es mehr als zehn Tote gab. Auch mehrere tschechische Soldaten wurden getötet. KV. V e r I Vrrlin ziemlich ruhig, erli n, k>. März. Wie die. Blätter Dr Ruäslug Tr. Bauers. KB. W i e n. V März. Dcw Flugzeug, mit ß' f 'Z,, ' !N Berlin im allgemeinen zicmliu) ruhlg ver- nnterzcc n . . lausen. Außer dem Zusammenstoß auf dem Lage erhoffen wir uns von der Rückkunft Wilsons, die neuerlich für die allernächste Zeit in Aussicht gestellt wurde. Wir sind der vollen Ueberzeugnng, daß eine Friedensbedingnng. wie die erwähnte, nie Wilsons Billigung finden kann; aber haben sich schon während der ersten Anwesenheit Wilsons viele Stimmen gegen ihn bemerwa, gemacht, so scheint es fast, als ob sich ouue Stimmung >n letzter Zeit noch ver.-i hte! bätt: und Wilson einem ungleichen Kamp.e entgee mgeht. Von ungeheurer Wichtigleit ist es für biesc Entscheidung, ob es der deutschen NM giernng bis dahin gelungen ist, den Genera! streik, der Deutschland miss neue in völlige Unordnung zu stürzen droht, zu überwinden oder nicht. ,Vernn»it hüben und drüben!" Das ist Alexander Platz kam es nirgends zu ernsten , Ausschreitungen. Die Eise n b a h n b e a m-Voljchewist'.sche ttmtrieda ,» Po» lr - tenschast' des Direktioin-bezirreS Berlin B er n 3. Mörz. Nach hier vorliegenden ^ beteiligt sich n i ch k am Generalstreik. Eie o-rtäßlichcn Informationen sind in Pari:- steht ans Seite der Regierung. Einen viele Hansdnrchinchunnen und Verbastungen ; analogen Beschluß haben auch die Ver-anaeblich wegen Bolschewismus vorgenom h trauenstente der Arbeiterschaft, >owc,t ste im men worden.' ! Allgemeinen Eisenbahnerverband orgamicert Beratung wegen Becusung der dentschölr denr Staatssekretär Dr. B a n e r heute vormittags von Bricg ans die Rückfahrt nach Wien angerretmi hat, erlitt nnterw'gS Schaden, ' weshalb eine Notlandung bei .Hohenau erfolgen mußte. Der Staatssekretär hat mittels Auto die Reise nach Wien fortgesetzt. Delegierten. Paris. -T März. (Budapesier Fnnk-sprnch.) Oberst Honse richtete heute ein Telegramm nach Paris, in dem er mitteilte, daß Präsident Wilson in aä.ernächster Zeit nach Paris znrückkehren wird. Lloyd George hat' den Wunsch geäußert, unbedingt noch mit Präsident Wilson Be ratnngen zu pflegen, müsse aber vor dem. 22. d. Nt. nag: England znrückiehren. Dies Beratungen zwischen Wilson und Lloyd s George gellen der Frage der Bernsnng der Deutschen in die Friedenskonferenz. sind, gefaßt. Ter Generalstreik in Leipzig. KB. Leipzig, l. März. Der General der Appell, den 'inan in die erregte Welt BcrIi n, 5. März. Wie der „Vorwärts" NikMaNÖ. meldet, ist die Vorlage betreffs Uebernahme Neuwahlen. des Kohlensyndikats durch das Reich so weit KB. H e. l s i n g f o r s, ll. März. Der fin-- fertiggcstellt, daß sie bereits in den nächsten nische Landtag ist 'gestern geschlossen worden, Nationalversammlung zugehen Die Neuwahlen haben heute begonnen und Weiter wird sei! Wochen an einein bincinschreien möchte. .Einmal muß ja der werden bis zum Ü. d. M. dauern. Nrbeitsgesetz mit fieberhaftem Haß aSgZw.nt ».'erden; soll dies wirklich erst Eifer gearbeitet- Auf allen diesen Gebieten ist ach der Vernichtung aller und alles dessen, ^ , rg<. Regierung weit über das hinanSgegan- was uns lieb ist, geschehen? Die Entschei- M.msterknje. . . ^n was die^unabhängmen Volksbeaustraa- dbnp fällt bald! Wird der Appell gehört KoPenhage n, 3- Marz. Da das ge», wa^ me -werden? ! Landsthing den vom Vollstag berci-s an- j len vorzuschlagen gcwagt hatten. slrnt der »sürger und jstrbeiter dauerte heute fort. Zn größeren Ruhestörungen ist es nicht gekommen. Die Berliner Blätter. KV Berlin, l. März. Eine Anzahl Berliner Blätter ist infolge dcS Lohnstreiks der Maschinisten auch heute nicht erschienen. Hebernohmc des Deutschen TphlensMvikats durch da-S Reich. Die Kundgebungen in TmrtMPHmen. Wien. März. Die Kundgebungen. welche in mehreren deutschböhmischen Städten für den Anschluß DeutschüöhmenS an Deutschösterreich veranstaltet wurden, ! wurden mehrfach durch tschechische Soldaten ! aestört, wobei es in verschiedenen Städten Tote lind Verwundete gab. So >n Karlsbad, MteS, Aussig, Reichenberg, Dur, Brüx und anderen Orten. Die Blätter drücken ihre Entrüstung und ibr Bedauern über diese^Bor-fälle aus und beben hervor, daß die Schuld -- diesen Ereignissen die tschechischen Be- ll n Hürden treffe und betonen, daß die tschechische» Machthaber wohl zur Erkenntnis kommen werden, daß durch die Anwendung von Gewalt der Wille des Selbstbestimmungsrechtes von drei Millionen Menschen nicht geknebelt werden könne. Kurze Nachrichten. Berbajtnnge« in Innsbruck. Am 2. dp wurden lk Kommunisten und die Kommuin-s stin Ludmilla Brvdnig verhaftet. Unter» den Verhafteten befindet sich auch der Oberrevident der Südbahn N i k o l i t 8, m dessen-Wohnung Zusammenkünfte der Kommunisten stattfanden. NikolitS veranstaltete unter dem Namen Hoffmann mit seiner Tochter tele-gmthische Seancen, die der kommunistlschen Propaganda dienten. - . - - ' Tiepitz. Der Genftr Korrespondent der ÜDaily Chronicle" erzählt seinem Blatte, daß Tirpik sich augenblicklich in VilSeck in der Schweiz aushalte/ Tirpitz habe sein ganzes Vermögen verloren. Sein Sohn sei 'Bankbeamter in Zürich und seine Tochter 'betätige sich als Gouvernante in einer Züri-'cher Familie. Explosion in e«nsm deutschen Munitiorrs-drpot. Wie aus Köln gedrahtet wird, ist in . W e st Hove n bei Köln durch eine Explosion der Entladeraum des dortigen MnnitionSP depots, worin 42er-Granaten lagern, ein-' gestürzt. Bisher hat die Feuerwehr 13 Tote Und 12 Verletzte geborgen. Die provisorischen Briefmarken des Volksstaatcs Baiern, hergestellt ans den mit schwarzem Ueberdruck versehenen Marken der letzten Emission mit dem Königsbild, isind vorgestern in Baiern zur Ausgabe gelangt. Der Mord an Sirgrnund Mehl. Seitens des Wiener LandesgerichtcS in Strafsachen wurde über die beiden des Raubmordes an Siegmund Mehl Beschuldigten, Karl S ch a f-fcrhans und Alfred Kalmar, die obligatorische llntcrsuchungshast verhängt. Die beiden bleiben aber zur Durchführung der restlichen Erhebungen vorläufig noch im Gewahrsam des PolizeigesangcnhauseS. Viehzählung in Baiern. In Baiern wurde am 1. Mürz eine Viehzählung (bis herab zu den Kaninchen, Gänsen, Enten, Hühnern) durchgesührt, um die Lebensmiltel-vorräte zu fassen. Falsche oder Nichtangabc wird strenge bestraft. DaS Ergebnis ist noch n'cht bekannt. Die Ankunft LeLtsw-BorLecks »er- "zIgrrt. Der Einmarsch der Lfftafrikanec in Berlin dürfte sich verzögern. Das Reichs-kolonialamt erhielt heute früh ein Telegramm aus Holland, worin mitgeteilt wird, daß dis Abfahrt der Schutztruppen von Rotterdam wahrscheinlich erst am 1. März erfolgen dürfte, voraussichtlich dürfte sich der Einzug in Berlin um einige Tage verzögern. LaL Hrim de- Reichlpicäfisenien. Professor,Bruno Paul hat die Ausstattungsarbeiten des Palais in der Milhelmstraße 7Z übernommen, das Reichspräsident Ebert nach seiner Nebersiedlung nach Berlin beziehen wird. 'Die Nerluke d«r italienischen Mar irre, wie der „Lorricre d'Italia" berichtet, harte die italienische Marine durch den Krieg folgende Verluste: Tote 3169, verwundete 2936, Invalide 300. Schiffe 60, tnikuuter fünf Großkampfschiffe, 8 Torpedo-seiner, 6 Torpedos, 8 Unterseeboote, 5 Hilfst treuzer, 28 verschiedene. Die italienische 'Handelsmarine verlor 880.000 Tonnen von Ich30.000, mithin 57,52 Prozent, gegenüber England, das von 18,3,56.000 Tonnen, 7,825 598 verloren habe, mithin nur 42,63 Prozent und Frankreich mit 603.068 Tonnen von 2,300.000, mithin nur 39.i t Prozent. Eins intsrnaLionaics Regel»«« der Vrlttte». Ans Zürich wird telegraphiert: Dis „Züricher Moracnzeitnng" erklärt unter Hinweis auf die beständig sinkenden Valuten der Zenlralmächte, Sie nächste Sorge der Friedenskonferenz werde sein, die Valuten international zu regulieren, die Rohstoffe, Mebr erweckt Lkbe. Ociginalrounm von L. «Lo ur t h s--M o h l e r. ?3j (Unberechtigter Nachdruck verboten.) „Das'verstehst du nicht, Kind. Feh auch msts einer würdigen Feier bestehen. Die Tochter meines verewigten Bruders, des Generals Wendland, darf nicht wie ein Keines iBürgcrmädchen zum Altar gehen. Ich bin st- dem Andenken meines Bruders schuldig, jmit aller Entschiedenheit ans einer Feier zu «bestehen, wie sie Fee als seiner Tochter zu-, »kommt und wie sie bei ihren Verhältnissen, lwein lieber Herr Ritter, am Platze :st." Es zuckte humorvoll uni Hans Ritters -Mund. Mit einem Lächeln ergriff er Fees 'Hand. „Laß Tante .Hofrat immerhin ihren Millen. Wir zwei begeben uns ja ohnedies stfchon am Nachmittag auf Reisen und wer-l ben nicht viel davon merken. Also, verehrte kFrau Hofrat, Sie haben freie Hand. Jnsze-k'ieren Sie mit Ihrem bewährten Geschick ^inc glänzende, stilvolle Feier, so wie es «hren Wünschen und der Rücksicht ans un-5're Verhältnisse entspricht. Ich werde Ihnen eine Anweisung auf meine Bank geben, damit Sie sofort mit den nötigen Vorbereitungen beginnen können. Ich stelle nur eine Bedingung: daß unsere Hochzeit — sagen wir pm 25. Feber stattfindet. Ist dir das recht, Pee?" - „Ja, Hans", erwiderte Fee mit mattem stacheln. ,;Ich danke dir. Und Sie, verehrte Frau 'Hofrat, .sind nun auch einverstanden?" . dis in den Produktionsländern in reichlichster Menge unverbraucht lagern, über alle Länder zu perbreiten und mit der überall wiedereinsctzenden Arbsitsmöglichkeit die Grundlagen dafür zu schaffen, daß der internationale Güteraustausch wieder in friedensgewohnte Bahnen der Vrdnung und der Regelmäßigkeit komme. Die Miederanknüpfung des Geschäftsverkehres durch Deutschland vollziehe sich gegenwärtig in einer Art Naturalwirtschaft im großen durch Tausch, was in diesem Moment eins Rückkehr zu uralten Landelsverhältnissen bedeutet. Naturgemäß könnten diese geschäftliche Tauschverhältnisse nur vorübergehender Natur sein und es werde dis Frage der internationalen Regelung der Valuten nicht länger zu umgehen sein. Dis ameriramkche» U»lsihsn «>n dis Alliierten. Aus Washington wird tele-graphicrt: Das amerikanische Schatzamt hat Serbien eins neue Anleihe von 15 Millionen Dollar gewährt. Hiedurch ist der Gesamtbetrag der Serbien gewährten Anleihen auf 27 Millionen Dollar gestiegen. Dis Summe aller den Alliierten gewährten Anleihen beläuft sich auf 8674 Millionen Dollar. Die Finanzkommission des Abgeordnetenhauses ha! beschlossen, daß die nächste Freiheitsanleihe, dis am 1. April aufgelegt werden soll, 5 Milliarden Dollar betragen wird. Dieser Betrag wurde festgesetzt, nachdem die voraussichtlichen Ausgaben für das am 30. Juli endende Finanzjahr 19 Milliarden betragen werden. Merrburger und Tages-RaHrlOten. Für die armen HLnrerbliedenen der am 27. Jänner Gefallenen gingen uns weiter folgende Spenden zu: Sammlung des Realschülers Peperl Urban: Marie Schürer............................. 10 ft Urban................................... 20 . Nosesinc Gruber......................... 32 „ Posch................................... 50 , Roman .nöle............................... >0 , Mag. Fischer............................... 20, Rost Sial. 5, Mag. König............................... 3ü , Ungenannt . . .......................... 20 , RffRooak................................ 5 , ffranz Weiler.......................... 5 . Kauere 2 . F. Drosg .................................. 5 . Sctnnid 6, ff, Rogatsa) ,».«.»»».»..» o» Coretti................................... 10 . Spatzeb ...» 10 , Alois Amon.................................. 10, Jul. Ecippa 10, Jos. Wagner............................. 20 „ ' Ludwig Moyer.....................p-. . 50 " Edm. Polotschnig........................ 30 „ Reinerträgnis vom Maluranicickränzchen . 2000 , Tischgesellschaft Grell und Paulo .... 5l , Sochzeilsgesellsch. Petutschnig-Matauschek. 20 , Ungenannt...............................ZOO , Eine Frauenspende....................... 51 , Resel und ffeny......................... zy , Sammlung eines deutschen Bürgerschülcrs 80 , .6. A................................ 20 S...................................... Z Emma Rudolf aus Dobreng .!.(.( 20 I ffamie K................................. io I Von einem Wiener Postbeamten .... 5 , Ungenannt.....................-............l?t s Vinko Kraty............................. 28 , och Zusammen . 3111 L Es lag ein ganz leiser Spott in seinem Tone, wenn er mit der Hofrätin sprach. Sie merkte das aber nicht. Es wäre ihr auch gar nicht in den Sinn gekommen, daß ein Mensch mit der Hosrntin Schlüter seinen Spott treiben könnte. Der Hinweis auf die Bankanweisung machte sie vollends gefügig. ' „Also ja — in Gottes Namen denn, es soll alles gehen, wie Sie es wünschen", sagte sie in scherzhaft beschwichtigenden: Ton. — Bezüglich ihrer Ausstattung bestimmte F'.'e nun selbst. „Ich hoffe, Hans, daß die zwauziglanjend Mark, die ich besitze, ausreichen werden, mich so auszunalten, wie ich es dir und deinem Hause schuldig bin. Jedenfalls muß diese Summe genügen", sagte sie freundlich, aber best: matt.' Er verneigte sich. Es war ihm begreiflich, daß sie in diesen« Punkte nur ihr eigenes Vermögen berücksichtigen wollte. „Das soll alles nach deinen Wünschen geregelt werden, Fee. Ich bin überzeugt, daß du in jeder Lebenslage das Rechte tieff.ui wirst", antwortete er. Dann fragte er sie, wohin die Hochzeitsreise führen sollte. Sie überließ jedoch ihm die Bestimmung. Dann bat er sie noch um nähere Angabe, wie sie ihr Zimmer in seinem Hause eingerichtet zu haben wünschte. Sie tat ihm den Gefallen, darauf einzugehen, obwohl ihr das vorläufig alles unsagbar gleichgültig und unwichtig erschien. Diese Besprechung nahm einige Zeit in Anspruch, zumal sich auch hier die Hosräli» ciniuischte. Ernennung im städtischen Dienste. Der Regierungskommissär hat den Herrn Emil G er b a c zum Magistratsbeamten der 9 Rangklassc ernannt und ihn mit der Leitung der städtischen Leichenbestattungs-unternehmung, bei gleichzeitiger Verleihung des Titels „Direktor des Unternehmens", betraut. Weiters hat der Regierungskommissär den Herrn Janko Hoja n zum Magistrats-Leamten der 11. Rangklasse ernannt und ihn dem Militärreferat zugetcilt. Spende. Herr Karl Flucher, Hausbesitzer, spendete der Freiwilligen Feuerwehr für eine Dienstleistung 50 Kronen. Zahlungsverkehr mit Ungarn. Zwischen der deutschösterreichischen und der ungarischen Regierung wurden -Vereinbarungen über den wechselseitigen Zahlungsverkehr getroffen, die bei der Handels- und Gewerbekammer in Graz aufliegen. Barackcnucrkaus. In Marburg und Hingebung sind mehrere Baracken, welche zu festgesetzten Preisen an die Landwirte der Gerichtsbezirke Marburg, Windisch-Feistritz und St. Leonhard abgegeben werden. Die Größe der Baracken ist verschieden; die Preise derselben sind von 50 K. bis 500 K. Landwirte, welche solche Baracken benötigen, mögen den Bedarf derselben bahnämtlich bestätigen lassen. Gesuche um Zuweisung der Baracken sind bis spätestens 8. Mürz 1919 bei der Bezirkshauptmannschaft in Marburg, 1. Stock, Tür Nr. 11, einznrcichen; daselbst werden auch die nötigen Aufklärungen erteilt. Wiederverkäufe!-,' Spekulanten usw. sind von der Zuweisung der Baracken vollkommen ausgeschlossen. Nachdem einige Baracken sehr groß sind und sich teilen lassen, mögen sich mehrere Besitzer für den Ankauf einer solchen Baracke vereinigen. Sollten sich genügend Bewerber für diese Baracken melden, werden dieselben unter der Hand zu festgesetzten Preisen abgegeben werden. Im Lizitationswege werden nur jene Baracken abgegeben, für welche sich nicht geeignete Bewerber melden. Die sozialdemokratischen Verhandlungen. Bezüglich unserer am 5. März 1919 gebrachten KB.-Notiz erhalten wir noch folgende Berichtigung vom Arbeitersekretariat Marburg: Verhandlungen über die Trennung der Partei haben überhaupt nicht stattgefunden, sondern im - Gegenteil, es wurde über die Einigung beraten und auch dementsprechende Beschlüsse gefaßt. Nationale sozialdemokratische Parteien gibt es nicht, sondern die deutschen sowie die slawischen Sozialdemokraten stehen nach wie vor aus dem Standpunkt der I u ! e r u a t i o n a l e. Es wurde über alle national- und sozialpolitischen Fragen eine Einigung erzielt, welche in einem zu erstellenden Exekutivkomitee der gemeinsamen Durchführung und Beratung unterzogen werden. Konzert, und Liederahettd Toitsr Michas! Nafta. Derselbe findet wie be> reits gemeldet Freitag den 7. März im Saale des Marburger Stadtkinos statt. Das vier Abteilungen umfassende Programm ist sorg-fälligst gewählt. Herr Roman Köle hat in liebenswürdiger Meise die Begleitung des Künstlers übernommen. Ls gibt sich, allen!-halben ein großes Interesse für diesen Abend kund; eine Wiederholung ist deshalb ausgeschlossen, weil Dr. Nasta anderen Verpflichtungen nachznkommen hat. Infektionskrankheiten. WochenauS-wcis für das Stadtgebiet Marburg (Zivilpersonen): Diphterie: verblieben 0, zu-. Aber endlich war alles Wichtige erledigt. Ritter erhob sich, um sich zu verabschieden. Ehe er ging, faßte er Fees Hand. „Ich habe noch eine Bitte au dich, liebe F?e-" . Sie sah zu ihm auf. „Was wünschest du?" fragte sie. „Meine Mutter, die ich gestern besuchle, um ihr von meiner Verlobung Mitteilung zu machen, möchte dich gern kennen lernen. Würdest du heute oder morgen mit mir zu ihr gehen?" Sie sah sehr überrascht aus. „Deine Mutter — ist noch an, Leben? Das wußte ich nicht", sagte sie rasch. „Ja, Fee — nur mein Vater ist gestorben." „lind deine Mutter lebt nicht in deinem Hause?" „Nein, Fee." „Aber hier in dieser Stadt?" -/I" — draußen in der Vorstadt, wo sie schon immer gewohnt bat. Ich würde dich natürlich »nt meinem Vagen abholen. Willst du mir den Gefallen tun?" „Aber selbstverständlich, Hans! Du brauchst nur zu bestimmen, wann eS sein soll. Hätte ich eine Ahnung gehabt, daß deine Mutter noch au, Leben ist, so hätte ich dich selbst gebeten, mich zu ihr zu führen. Wann also soll es sein?" „Wenn es psi- recht ist, hole ich dich heute nachmittag kurz vor vier Uhr ab. Ich werde meiner Mutter Nachricht senden, daß sie uns um vier Uhr erwarten kann." „Es ist recht, Haus, ich werde bereit Wft" t.r. .. v — gewachsen 1, geheilt 0, gestorben 0, vcr bleiben 1; Scharlach: verblieben 0, zuge-wachsen 0, geheilt 0, gestorben 0, verbleiben 0; Typhus: verblieben 3, zugewach-fen 0, geheilt 0, gestorben 0, verbleiben 3; Flecktyphus: verblieben 1, zugewachsen 0, geheilt 1, gestorben 0, verbleiben 0. Möhreit-Apotheke,Herrengasse, Mas-dal«ne»-Upoihe-e, Kaiser Wilhelmsplatz undSchutzerigel-Apotheke,Tegetthoffstraßc versehen diese Woche bis einschließlich SamS-tag den Nachtdienst. Letzte Nachrichten Dis sozlaldemokrotifchrn Der- hmMungen M Marburg. KB. G r a z, 4. Mürz. Zu der vom Lai- ! bacher Korrespondcnzbüro verbreiteten Nachr. richt, daß am Sonntag in Marburg zwischen dem Vertreter der jugoslawischen Parte' Anton Kr ist an und den Vertretern der deutschen sozialdemokratischen Partei in «rlemrmark Resgl und-Pongratz übe, oie Trennung der Partei in die neuerrichtc--en nationalen jozialdemokratischen Parteien Verhandlungen stattgefunden haben und die Trennung grundsätzlich beschlossen worden sei, wird dem Telegraphen-Korrespondenz» büro von beteiligter Seite mitgeteilt, daß dis umstehende Nachricht des Laibacher Korrespondenzbüros nicht zu trifft. Die Aussprache bewegte sich über eine Reihe von Fragen, die schließlich formuliert und Herrn K r i st a n übergeben wurden, damit er darüber mit den Laibacher Sozialdemokraten berate und -dann ein Einvernehmen her-gestellt werde. Von einer Trennung der sozialdemokratischen Organisationen in eine deutsche und slowenische ist überhaupt nicht gesprochen, daher auch die Trennung nicht grundsätzlich beschlossen worden. Wohl aber wurde über die Zweckmäßigkeit des Zusammenwirkens der slowenischen sozialdemokratischen Organisationen mit den deutschen und über das Verhalten zueinander ein Gedankenaustausch gepflogen. Am nächsten Tage haben Landeshauptmannstellvertreter P o ngra tz und Landosrnt Resel sowohl beim Leiter der Bezirkshauptmannschaft in Marburg Dr. Lajnschitz wie auch beim General Mn ist er wegen Regelung verschiedener Fragen gesprochen, darunter auch wegen der Uebcrsiedtuug der noch in Marburg befindlichen Familien der längcrdienen-den Unteroffiziere des Kaders des ehemaligen Infanterieregiments Nr. 47, das sich derzeit in Leibnitz befindet. Sic erlangten die Zusage, daß dem vorgcbrachtep^Wunsch entsprochen werden wird. Schaubühne und Kunst. GtadtthöSiter. Heute findet als vorletztes Gastspiel des Fräulein Anny Schrotte" (Wiesbaden) und des Herrn Hans Kainz Er verabschiedete sich und entfernte sich-Als Fee mit der Hofrätin allein war, sagte diese erstaunt: ' „Ich habe nie von deinem Verlobten gehört, daß seine Mutter noch am Leben ist! er hat nie von ihr gesprochen, nian hat sie auch nirgends gesehen. Ich weiß nur, daß seinem Hauswesen eine Haushälterin Vorsicht. Wie mag es nur kommen, daß er nie von seiner Mutter gesprochen hat?" Fee zuckle die Achseln. „Er wird seine Gründe dazu haben, Taute Laura", erwiderte sie ruhig. „Man weiß überhaupt wenig von Ritters Vorleben, von seiner Abstammung", fuhr die Hofrätin fort. Fee hätte ihr ja nun sagen können, daß Hans Ritter der Sohn eines einfachen Handwerkers sei. Aber sie wollte es nicht. DÜ Tunte hatte darüber wieder ein endloses Geschwätz erhoben, und das fürchtete Fee. Zum Glück kamen Lorcheu und Bürbchen nun wieder herein. Die Hofrätin wurde dadurch abgelcnkt. Sic mußte ihren Töchtern doch eilig mitteilen, daß sie Vollmacht hatte, FeeS Hvchzeitsfeft zu richten. Mutter und Töchier begannen nun sofort zu beraten. Fee saß dabei, als babe sie gar lein Interesse dafür; sie enthielt sich ftdN Aeußernng. Mau achtete gar nicht daraui-llno da benutzte Fee die Gelegenheit »m zog sich in ihr Zimmer zurück. Jede Stunk" des Alleinseins war ihr jetzt eine Wohltat. Die eifrig beratenden drei Damen vc( m« rkteu ihr Verichwinden kaum. So chvja!' das Programm der Hochzeitsfeier voMälwm lGraz) die diesjährige Erstaufführung von Schnitzlers Schauspiel „Liebelei" statt. Das Wer? wird morgen anläßlich des letzten Gastspieles wiederholt. Samstag und Sonn> tag geht auf allgemeines verlangen die beliebte KalmanscheMperette„Herbftmanöver" in Szene. Sonntag nachmittag die beliebte Dperette „Der Vogelhändler". Als Ehrenabend für dis beliebte und allseits geschätzte Mperettensängerin Else Trauth wird Lehars „Die ideale Gattin" vorbereitet. Die Proben zu diesem Werke, in welchem auch Direktor Gustav Siege, als Eellovirtuose Sardrewsky Mitwirken wird, werden von Kapellmeister v. Zanetty und Spielleiter Redl geleitet. ^ ^Wien Set Aachl". Karnevolopereile von Lindau und Wilhelm. Aufführung am Fasching. Montag und Dienstag. (Ls war sehr richtig von -der Direktion. Las; das packende Mimodrama f.Die Land" nicht — wie der Theaterzettel besagte — mach, sondern vor der zweiadrigen Operette zur Aufführung gebracht wurde. .Wien bei Nacht" üt so die richtige Operette für die Fafchinastage. Der lustige Operettenunsinn, die Wiener Lieder und die reizenden Tänze haben uns wieder einmal die schon so lange entbehrte Fafchingsstimmuug vor-gezaubert. Die Darsteller haben aber ihrerseits durch flottes Spiel auch Sorge gslraaen. das; die heilere Stimmung tatsächlich bis zur letzten Szene punkt der uomik und tollen Laune brachten Fräuiom Markowitz und Gerr Vedl, dis beide durch on.tames Spie! und zwerchfellerschütternde chvm.ik richtige Stimmung auf die Bübne und "!?. Publikum gebracht haben. Nicht ^ Wm>;, der besonders in der urdrollig wirkte. Fräulein TsOM ^uc. Killer hatten Gelegenheit, durch Aortrag > schmeichelnder Wiencr-, d'' .älänzen. Ganz »Aonders entziichend war ?iu. u.essa im Frackkostüm ats Graf Nicki. Auffahrung, die mit einem feschen Ensemble :bU?dl>be! schließt, hat also ibre beabsichtigic tMrkung nicht verfehlt und macht Gerrn Direktor «>ege als szenischen Arrangeur alte Ehre. Knv. S'aVlkitiN. Nur noch heute wird dar Prächtige Mmwer! „Helga" samt Ergänzung zur Vorführung gebracht. Wandä Treu rncmwLarsen leistet in ihrer schwierigen Charakterrolle Erstaunliches. — Freitag Prograinmwechscl. In dem prächtigen Drama '.Der Richter" bietet der allseits bekannte rrnd beliebte Filmmime Dekarli eine ganz hervorragende künstlerische Leistung, welche allein genügen würde, das Werk, welches stch seiner hochinteressan t Handlung wegen in die Rühe der besten stellen darf, sehriis-wert erscheinen zu lassen. Don, Tage. Eine chauvinistische Universität. Nach einer Meldung der ..Deutschen Allgemeinen Festung" aus Zürich erfährt „Progresz de Lyon" aus Bordeaux, daß die Universität Upsala den französischen Universitäten einen Brief der Hochschulen von Leipzig und Heidelberb übermittelt hat, in dem um Wiederaufnahme der wissenschaftlichen Beziehungen zwilchen den Hochschulen Deutschlands und der übrigen Länder gebeten wurde. Die Universität Bordeaux erwiderte glatt ablehnend, indem sie zugleich die neutralen Hochschulen w"lud, sich von den Verwüstungen der Deutschen in Nordfrankreich durch Augenschein zu übrzeugen. Uus dem englttchen KohleriSörgSau Die Kohlsnarbeiter Englands verlangen be' kanntiich anstatt des achtstündigen Arbeitstages nunmehr den Sechsstundentag, ferner eins 30 prozentige Lohnerhöhung. Auf diese der Regierung vor einiger Zeit überreichten Forderungen erwarten in diesen Tagen dis Arbeiter die Antwort der Regierung. Hiervon wird es abhängcn, ob die Kohlenarbeiter in Streik treten, wodurch dis Streikbewegung in England eine ungeheure Ausdehnung erfahren würde. Andererseits dürfte die Regierung gegen eine weitere Verkürzung der Arbeitszeit im Kohlenbergbau Bedenken haben. Schon durch dis Einführung des Achtstundentages ist die Leistung der Kohlen-arbeiter in England bedenklich hcrabgesunkcn. Die Produktion, die im Jahre 1913 noch 287 RMionen Tonnen betragen hatte, erreichte im Jahre 1918 nur mehr rund 220 Rlillionen Tonnen. Eine KindctzmDdSiin zum Tsdc verurteilt. Das Schwurgericht Regensburg verurteilte die ledige Köchin Walburga Templer aus Enkering, die ihren sechs Jahre alten Sohn, der ihrer Verheiratung hindernd entgsgenstand, ertränkt hatte, zuin Tode. Die Schatze der Hagia Tuptria Liner der wertvollsten Schätze der Kon stantinopeler Sophien-Rkoschce ist eine Sammlung von 2000 Handschriften, von deren Dasein man vor einigen Jahrzehnten noch gar keine Ahnung hatte. Die 30 kostbarsten Werke daraus werden in einem uralten Schrein von Perlmutter aufbewahrt. Sie sind in einer Sprache gsschr eben, die nur wenige Meister in Lhina und Turkestan entziffern können. Dis kostbarste der Handschriften stammt aus dem Jahre 1220. Ls ist eine Abschrift des berühmten Arznei buches von Avioenna. Das Buch ist 5 Fuß lang, lp/„ Fuß breit und enthält 300 Seiten. Lin anderes merkwürdiges Werk, ein persisches Gedicht aus dein Jahre 911, ist in massive Goldplaiten gebunden: es ist dem türkischen Sultan vom Herrscher Persiens verehrt worden. „Die Gsttterp üfutig". Kurt Eisner hat eine unausgeführte dramatische Dichtung hinterlassen, betitelt „Die Gölterprüfunff. Eine weltgeschichtliche Posse in fünf Akten und eine Zwischenvantomime". Die Titelseite des Manuskriptes trägt zwei Vermerke, die eine cwdrinaliche Sprache reden: „Begonnen: Fcühjahr 1898 im Strafgcfängnis am Plötzenice bei Berlin. Vollendet: ' Februar Mürz 1018 nn Untersuchungsgefängnis am N-udeck bei München." Ms Ort der Handlung ist eine Insel im Weltmeer angegeben; als Zeit: Immer. Dem originellen, etwa dreißig Erscheinungen umfassenden Personenverzeich-ms entnehmen wir die folgenden Figuren: Prinz Agaü. später König Agab 6. (der Nullte), König von Farun. Der.Hirnmeister, sein Erzieher, später Kanzler. Dann sind noch vorgesehen der Geschlechismeister, der Wacht- meister, der Schichtmeister, der Jagdmeistcr und der Trachtmeister. Der Stirnwolken-scheucher ist ein Page, die Tochter des obersten Weisen heißt Warsna, ihr Geliebter Guldar. Drei Volksbändigcr und die Mumie des Krieges beschließen den Rügen. Der qeplante Ankauf englischer Schiffe durch dsn KMerikauiicheu Schiffs-Iruft. Aus NewHork wird telegraphiert: Das Direktorium des Schiffahrttrustes gibt bekannt, daß dis Verhandlungen mit dem englische» Syndikat wegen Ankaufes des^ britischen Schiffsparkes demnächst wieder' ausgenommen würden. Ber-mSntta vor» Lsbensmittrl-lwagKSttH Ruf dem Hauptbahnhoss in Dortmund wurden planmäßige Beraubungen von Lebensmittelwaggons durch Bahnangestellte aufgedeckt. Acht Beamte wurden festgciiommen, weitere Verhaftungen stehen bevor. EinK'chrun-q der TvmmerS-eit in Enntand. Aus Wien wird gemeldet: Ein Funksprucki des Kmrbüros aus London meldet: Der Minister des Innern teilte mit, daß die Sommerszeit in diesem Jahre mit dem 30. März cingeführt wird. Die.schwarz«« Pocken. In Schriesheim wurden fünf Fälle, in Altenbach zwei Fälle von schwarzen Pocken festgesiellt. Bücherschau. Fehlt es uns auch noch immer an Gummi, so mangelt es uns doch nicht cm Elastizität, und sind auch Gegenwart und Zukunft noch ungeklärt, so regen doch Lebenslust und Frohsinn ungefchwächt ihre Schwingen. Die laute, lärmende Fröhlichkeit, wie sie sich allenthalben auftut, ist freilich nicht jedermanns Sache, ober es ist auch noch slille, gediegene Geiterkeit im Lande, und eine recht lebenskräftige Probe davon bieten uns wiederum die.Megpendorfer-Blätier". Schon die farbenprächtigen Titelblätter fesseln und erfreuen unser Auge und machen die Zeitschrift zu emcr Zierde unseres Lefetisches. Aber auch der rc:che künstlerische Inhalt der Innenseiten ist von ständig neuem Neiz. Ist aber der künstlerische , ^ „lA Teil mehr für das Auge geschaffen, so sorgt der textliche für Aufbesserung unserer Laune und Ausfüllung unserer Mußestunden. Wertvolle Kumo-reskcn, deren Kumor uns ein herzliches Lachen abnökigk, fein witzige Scherze, gut pointierte Anekdoten, wohl auch dazwischen ein stimmungsvolles Gedicht und der immer auf scharfem Lug-aus liegende Beobachter aller menschlichen Schwächen und Torheilen bieten in geschickter Zusammenstellung eine Fülle humorvoller Gaben und Anregungen, wie sie nur eine auf der Köhe der Zeit stehende Wochenschrift zu schaffen vermag. In den Bezug der „Meggendorfer-Blätler" kann jederzeit eingetreten werden. Am besten sichert man sie sich durch regelmäßigen Bezug, den man durch jedes Postamt, jede Buchhandlung und alle Zeitungsgeschäfte zum Preise von S'40 K. ohne Porto für das Vierteljahr bewirken kann. Vom Verlag der .Meggendorser-Bläkter", München, Pcrusaslraße 5, direkt bezogen kostet das Vierteljahr 7'20 K. einschließlich Porlo. Kandbuch der Mitglieder der Nationalversammlung. Fritz Freund, der bisherige Verfasser des Biographisch-stattstijchen Gandbuches des Abgeordnetenhauses, läßt in den nächsten Tagen im Verlage Karl Karbauer in Wien, VItl.. Pfeilgasse 32, ein Biographisch-stallstisches Gandbuch der neugewähllen deutschöfterrcichischen Nationalversammlung erscheinen. Leuiich-chchs.-hijchv Sprachenkarten. Im Verlag der L. V. Enders'schen Kunst-Anstalt, Neutitschein, erschienen vor kurzem mehrere vorzügliche Karten über die tschechisch - deutsche Sprachgrenze, deren Bezug — sie sind recht billig — wir unseren Lesern, die in der deutsch- böhmischen Frage gewiß reges Interesse haben, bestens empfehlen. Verstorbene in Marburg. 23. Feber: Savsrnik Maria, Hilfsarbeitersgattin, 49 Jahre, Franz Josekstraße. 2b. Feber. Aigsir Vinzenz, Veteran, 77 Jahrs viktringhofgasse. — Ribitsch Walburga, Geschäftsleiterskind, 6 Rkonats, Nagy-straße. 26. Feber: Aacbernik Anton, Rlagazins- dicnerskind, 3 Jahre, Josefgaffe. !27. Feber. Wisiak Josef, Fleischergchilfe, 26 Jahre, Kärntnerstraße. ! 28. Feber: Durjaoa Bogdan, Kansmanns-tind, 16 Atonale, Rtestingerstraße. Wilhelm Jetwvec gibt hiemit im eigenem sowie im Namen sämtlicher Geschwister und aller übrigen Verwandle» alten teilnehmenden Freunden und Bekannten tieferschüttert Nachricht von dem Ableben feiner innigstgeliebten. unvergeßlichen Mutter, bezw. Schwieger- und Großmutter.Schwägerin, Schwester und Tante, der Frau- MgM Zekovec, geb. Archnfchlvjs-rrswtlWe welche Dienstag Len 4. März 1919 um lneioiertel 3 Ahr nackmiltaas nach langen, qualvollen Leiden und versehen mit den heiligen Sterbesakramenten im 54. Lebensjahre santt und gottergeben verschieden ist. Dis entseelte Gülle der teuren Verblichenen wird Donnerstag den 6. März um 2 Uhr nachmittags in der Leichenhalle des Brunndorfer Friedhofes feierlich cingesegnet und sodann im Familiengrabe zur letzten Buhe bestattet. Dis heil. Seelenmesse wird Freitag den 7. Marz um 7 Uhr früh in der St. Magdalena Pfarrkirche gelesen werben. M arbu r g, den 5. März 1919. Xeue vorimalrri'.xei!, sidinellrvnxien mit Horb oll.llaku». Itotkr-nnmFen, Dorim al balir enoraxon viv Lisviixvzvidito dnä stets »m Vaxar. Lucb rverllsn «IIs Haupt-reparatni enllsrerivitlmtkn IVaxsn xoivls Kepsrrturen für Xad> vidi un^va prompt susxskübrt von Sekinäsr, k Iwbor-mtiei-stimöe Xr. 3 — DiestorstimLo Xr. 11. rittML». 0r»vs». «SÄMS8. LuM«. Isl'Ms«k>ks »i.d„ ^ ^ zu haben bei gz,, Mlijwel Si»ia», Wk! « ftr Wäsche »nd Lleider wird nut Luter »erpflegnng und Bezahl»!,g «uiS-rrvmiiie» bei Therese Kvnraö . bchwariaaßc 5. Stme MZiWLLK-NL von Mt-Siserr, «upker, Meffirr-, Blei, ,^i«k, Pa-picr, Hadern, »veltzem Glasbruch usw. W.'!? Rieeler. Triestrrstraüe 2-1, Kausleute Achtung? GchwembM > Gprck f GeWflelfch «.-.KL HL» GklWOclStz / W'EßZ§§1, j - ab Station Agram 1 5000 Kg. anfM-ärts SröLpfeS offeriert billigst mit Ausfuhrbewilligung gegen Bankanweisung MsGml GmmdO. DompLatz 3. LwiebeS, verkou-«n bigjgit Iernusch und «rrhold, Domptatz 2. 2844 WMWW Samstag dcn 1. bis 7. März, 7 Taget Hsnnp Por«ön: c Eine Bauemkomüdie in eineni Aorlpic! und 3 Men. Nebst anderen Lichtbilder». 8. bis 14. März: TaL Tagebuch einer Berlsrenen. Sie kommen rasch zum Ziel wenn Sie eine Realität, Geschäft usw. verkaufen oder kaufen wollen, durch Benützung der Italienischer MMM wird erteilt. Anträge unter ,100 Italienisch" an die sowie Kerzen izroße süc W-eocroe käufer. — jedes Quantum. Bitte zu verlangen. AnSwabl Ka.' b'd Preisliste Lb. Herrciigasse 39. Jede, EamStüg geschlossen. welche Eie, ohne Bezahlung einer Provision, stets sofort mit einer großen Anzahl kapUalskrästiger Käufer in Verbindung bringt, bzw. Ihnen gleichzeitig mehrere nur reelle VerkauksobjoAe be-kannt ist. verlangen Sie einen kostenfreien und unverbindlichen Besuch eines Beamten oder schreiben Sie uns Ihre Wünsche, um Ihnen provisionsfrei diene» zu können -Marvnrger ZcNung. Nr. 52 — 6. März 1019. -A Brttchrebenes MMM8M Bettbnrsch wird ausgenommen. Anfrage in ver Verw. 3178 Tausche Sohlenleder geg. Ober-leder. Anfr. in Berlv, 2998 Suche reinrassigen Wolfshund zum Decken für meine Hündin gegen Geld oder Lebensmittel- Grande, Egylsitunnel. Z108 Leichter Einspänner, auch als Handwagen verwendbar, zu verkaufen. Kärntnerstraße Nr. 31, Wagnerei. 2980 Dnwenkleider, Kostüme, Damen-, Herren- und Kinderschuhe, sowie Minderwäsche in ssbr gutem Zustande preiswert abzugcben. Gerichtshofs. 2, von 3—5. 3128 Vebe Zucker für Fett. Schmiderer-gasse II. ^ 8209 Tausche Petroleum oder Firniß für Radfahrmantel, Uferstraße 7, Brunndorf. S192 Urauzösischer Unlerricht wird gesucht »nier „hauptsächlich Konversation" an sie Berw. 3085 ReaMMen Schöner Besitz in unmittelbarer Nähe der Stadt Marburg, mit SV Joch Grund, zu verlaufe». Burggasse Nr. M. 2437 Haus mit Garten, für Pensionisten geeignet zu verlausen. Adr. In der Berw. 2042 Tadellos erhaltene Uniformen in feldgrün und grau. 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Immer 1919, Nr. 149-f, per-ordnete der Stadlmagiftrat »die Anmeldung aller, im Irüheren Absätze erwähnten Wohnungen, respelillve Wohnnnpsleile. Die anste-melüe'cn Wohiumgen-Wohnungsteile) dürjeu nur mit Bewitiigung der Sladlstemeinde wieder verchebe» werden. Der Stadtmapistrat im Vereine mit dem Wohnungsheirai verordnet dann, welche Wohnungen (Wn!'nimzste>le,- befchlägnahivt und welche wieder vergeben werden üürjen Sobald die Stadtgemeinde eine Wohnung oder Teile der-selben in Beschlag nimmt, verliert der Besitzer, respektive der Mieter, das Recht, über dieselbe zu verjügen und darf solche nur mit Bemtiliguna der Gemeinde wieder vermieien. Alle bestehenden Pachtverträge find vom 30. Jänner 1919 rechtlos. Pachlaertragsverlängerungen dürfen nach diesem Termine mir mit Einwilligung des Siadlmagtstrates erfolgen. Da die »ach der .siundinachung vom 30. Jänner 1919 Nr. 1494. vorgeschriebe,un Anmeldungen letts sehr m,vollständig' teils gänzlich alikgebliebeii sind, läßt die Etadtgemeinde in den nächsten Tagen alle in Betrach! tzommcnden Wahn-.maen durch i!" e Orgüne durchsetzen. ' ^ Die Hauseigentümer und Mieter werden aufmerksam ac-macht, den Organen den Jutrilt in die Wohnungen, respektive crmögsichen^"^^ "'rlelben bei sonstiger strenger 'Ahndung zu ' Marburg, am 4. März 1919. Der Regicrungskommisfär; Dr. Meiser m. j>. 3212 Wäfttzesllckcritt d:i„zeud »Hf sucht, Adresse in Verw. 3082 Wilizcrlcute mit 5 Nrbeils-krüste werden sofort aufgcnommen. Hcrrcngasfc 28. nozfl Ein Kelluer-Lehrjiuifto wird sssort aufgenommev. Brauerei Götz. 3230 Suche brave He»nSi««ifteriir für ein kleines Hans. Anzusrageu in der Verwaltung. 2?g<) Mübeltischlergrliilfc n Lehrling wird auizenommc». Kaiserstraße 18, Tischlerei. >3310 Zwei Winzrrleute, kinderlos, werden bis 1. Mai auf eim,» kleinen Grundbesitz tnahe der Stadt) ausgenommen. Auzufragcn Knserng. 7j in der Binderei. 2881 Nette Bedienerin si',r «ach mittag wird ausgenommen. Herren- gasse 46, Tür 10. INO Tüchtiger Wagnrr, selbständiger Arbeiter, gegen gute Verpflegung, Lohn und Wohnung gesucht. Spedition Reitinger. 3189 rvohann Peifchnigk, Aatziischlvjser i. P., gibt hi-nnit im eigene» sowie im ^^ ^'' Franz, geb. Pelschnigg und Marie .»«Ikssch, geb. Pekfchmgg, seiner Schmicgerjötzue Franz Fkans,. Lokomoliv-fllhrer und Anion Faiiesch, Gafttzaus- und Nealilülsnbeiitzcr, daun seiner Enkel-Kinder Karl und Liil-e und aller übrigen Verwandten allen teilnehmenden iZ-reunden und Bekannlcn tieferschüttert Nachricht von dem Ml-ben seiner lieben, guten Gattin, vstzw. Muster, Schwieger- und Graßmuitcr, der Frau Rosalia Velschnigg, geb. Vullharö welche Dienstag den 4. März >919 um 8 Ilhr früh nach längerem Leiden und versetzen mit den heil. Slcrbssakramenkcu im 69. Lebensjahre sanft und gatt-ergeben verschieden ist. Dis entseelte Hülle der teuren Verblichenen wird Donnerstag den 6. März uni 5 Uhr nachmittags im Trauertzauje, Nendorf, Garlengasse Nr. 3, feierlich emgesegnet und sodann auf dem Notmeiner Friedhöfe im Familiengrabs zur letzten Ruhe bestattet. Die heil. Seelenmesse wird Freitag den 7, März um 7 Ilhr früh in der St. Magdalena-Pfarrkirche gelesen werden. Nendorf bei Marburg und Zierberg, den 4. März 1919. 4,____________ VeranLwortltcker Schrtstlritcr t. B.: Alot» «igl. - Druck und Verlag von Leop Litaltts tzrt.-.«.