AlnlMll zur Laibacher Zcllung. ^l. 394. Samstag den 23, Dezember 1854. 3. 752. « K. k ausschließende Privilegien Das Handelsministerium hat am 20. No-vember ,854, Iahl 2«6l3j!9«9, die Anzeige, daß Klaudius Freiherr v. Podstatzky-Ton-sern, f. k, Oberlicutcnant im5, Uhlanen-Regi-mente, seinen Antheil an dem demselben und dem Klaudius Freiherrn v. Brctton, Herrschaft^ Besitzer in Mähren, unterm 8, Oktober ,849, verliehenen ausschließenden Privilegium auf die Erfindung, aus gewöhnlichen Fournieien jeder harten und weichen Holzgattung, mit der Four-niersäge viereckige Zündhölzchen zu schneiden, . auf Grundlage der von dem k. k. Notar Dr, Gustav Pobeheim in Wien, legalisirten Zessionsurkunde vom 25. September >854, an Claudius Freiherr« u. Brett on übertrage» habe, so daß Letzterer nunmehr Alleineigenthü-mer dieses Privilegiums ist, zur Wissenschaft genommen und die vorschriftsmäßige Einrcgi- . strirung dieser Priuilegiums-Uebertragung veranlaßt. Das Handelsministerium hat am 2l. No. vember »85», Z. 2409^ !82 hat das Handelsministerium am 24. November l85», Zahl 25«2Hl«9<», dem Johann Kaurzil, Schlossermeister und Maschinisten, dann dem Ignaz Kaurzil, beide in Wien (Wieden Nr. 8), auf die Erfindung einer Wasserhebemaschine, wodurch das Wasser auf jede beliebige Höhe emporgehoben, und welche nicht nur bei Bergwerken und Mühlen, sondern auch bei den gewöhnlichen Pumpen, vorzüglich aber bei den Feuerspritzen mit Vortheil angewendet werden könne, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer Eines Jahres verliehe». Die Privilegiumsbeschreibung deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k, Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat am 24. November 1854, 5"d Nr. 2<»64^>!j7i, das dem Julian Galletzky, durch seinen Bevollmächtigten I. G. Bartsch unterm »5 Oktober 1853 verliehene ausschließende Privilegium, auf die Erfindung und Verbesserung in der Erzeugung eiserner Möbel, auf die Dauer des zweiten Jahres verlängert. Das Handelsministerium hat unterm 2tt. November l.I., Z. 2853 verliehene ausschließende Privilegium, auf die Erfindung eines B-ndungsmittels, Chemisch-Weiß oder Albin-Leim genannt, auf die Dauer des zweiten und dritten Jahres verlängert. Das Handelsministerium hat unterm 24. November ,854, Z. 263«^! 958. das dem Stefan Giergl in Pesth am 7. November l853 verliehene ausschließende Privilegium, auf eine Erfindung, Bilder auf Spielkarten nach den Grundsätzen der Perspektive auszuführen, aufdie Dauer des zweiten Jahres verlängert. Auf Grundlage dcs a. h. Pnvilegicngesehes vom ,5, August 1852 hat das Handelsministerium am 27. November l854, Z.' h. Privilegiengesetzes vom »5. August »852 hat das Handelsministerium am ». Dezember 1854, Z 2^282^2099, dem I. B. Hammersch mid t, Privatgeschäftsvermittler in Wien (Stadt Nr. 778) auf eine Verbesserung, bestehend in einem neuen Verfahren zur Zurichtung des Flachses und Hanfes mit Maschinen, wodurch dcr bisherige Rost- und Wässerungsprozeß entbehrlich werde, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer von zwei Jahren verliehen. DiePrivilegiumsbeschr^eibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Priuilc'glcn-Archive in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. h. Privilegiengesetzes vom 15. August 1852, hat das Handelsministerium unterm 2». November >854, Zahl 28054^2069, das dem Albert Schreuel, Advokaten und Notar in Dresden, über Einschreiten seines Bevollmächtigten I, B. Hammerschmidt, Privatgeschäftsuermittler in Wien (Stadt Nr. 778), auf eine Verbesserung im Kämmen der Wolle, Baumwolle, Seide und Seiden-Abganges, des Flachses, Hanfes und anderer faserigen Stoffe, so daß durch eine eigene Vorrichtung diese Stoffe rein erhalten werden und auch langei oder kurzer Seiden-Abgang verarbeitet werden könne, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer von fünf Jahren verliehen. Die Privilegiums-Beschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a, h. Privilcgiengesetzes vom »5. August 1852 hat das Handelsministerium am 29 November >85i, Z, 27833^205«, dcm Wilhelm Martz, Kaufmann in Stuttgart, über Ansuchen seines Bevollmächtigten Karl Zoller, Handelsmannes in Wien, aufdie Erfindung eines komponirten Fettes zum Einschmieren des Oberleders, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer von fünf'Iahren verliehen. Im Königreiche Württemberg ist diese Erfindung seit dem 9. September 1854 auf sechs Jahre patentirt. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich >m k. k. Privilegien-Archive i» Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. h. Primlegiengesches vom ,5. August 1852, hat rium am 27. November >8;,4, Z^ 2783^0^, dem I, B. Hammersch'nidt, Pnvatgeschafts-vermittler in Wie.., Stadt Nr. 77«) auf e.ne Erfindung und Verbesserung m der Erzeugung 1028 von Gasen für Beleuchtung und Heizung (Hy-dro«Carbon- und Wasserstoffgas) und in den hle-zu dienlichen Apparaten, wodurch Dampf anstatt deß Wassers zur Erzeugung des Wasserstoffgases angewendet werde, und dasselbe entweder verbunden mit gekohltem Hydrogen oder allein dargestellt werden könne, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer von zwei Jahren verliehen Die Privilegiums - Beschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im t. k. Privileaien-Archive in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. h Privilegiengesetzes vom »5. August »852, hat das Handelsministerium am 27. November ,854, 3. 274 »4)2079, dem Moritz Morgen besser, Ingenieur in Wien (Wieden Nr. 26»), auf die Erfindung von Sicherheitsventilen für Lokomotive und stabile Dampfkessel, welche durch keine Art von Federn niedergehalten werden, dem Dampfe bei zu starker Entwickelung sogleich freie Ausströmung gestatten, sich erst bei normirter Dampf-sparung wieder schließen und dem Heizer gänzlich unzugänglich seien, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer Eines Iahreg verliehen. Die Privilegiums-Beschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k, Privilegien-Archive in Aufbewahrung, Auf Grundlage des a. H. Privilegiengesetzes vom 15. August 1852, hat das Handelsministerium unterm 27. Nov. 185!, Z. 2?7iH2U5i, dem Konstantin Klein, Mühl-und Brettsägen-befitzer in Oelhütten nächst Littau in Mähren, auf die Erfindung und Verbesserung eineö Verfahrens in der Erzeugung von fournirten und massiven Parquetten von jeder Holzgattung in allen geradlinigen Zeichnungs-Mustern, durch Anwendung von Hobelmaschinen und Vorrichtungen an Kreissägen, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer von zwei Jahren verliehen. Die Privilegiums-Beschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. h. Privilegicngesctzes vom 15. August 1852, hat das Handelsministerium unterm 1. Dez. 1854, Z. 2«U49M«4, dem Johann Penkel, Tischlergesellen in mähr. Tribau, auf die Erfindung einer kompendiös eingerichteten Mahlmühle, welche mit jeder beliebigen Triebkraft und einer vcrhältnißmäßig geringeren Kraft als die gewöhnlichen Mühlen betrieben werden könne, deren Mahlsteine eine neue konische Form und bei gleicher Größe eine größere Reibfläche haben, und auf welcher die kleinste Quantität Getreide jeder Art ohne Substanzverlust zu Gries, Mehl oder Graupen vermahlen werden könne, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Privilegiumsbcschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k, k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. h. Privllegiengesetzes vom »5. August »852, hat das Handelsministerium am 22. Nov. ,854, Z. 24946)1845, dem Michael Winkler, Schildermaler in Pesth, auf eine Verbesserung seiner bereits unterm 22. September 1853 ausschließlich privilegirten Verbesserung im Schilder-Ocldrucke, wornach die sogenannten unzerstörbaren Platten mit einem Drucke in allen Farben-Nüanzirungen, namentlich auch in Gold- und Silberöldruck verwendbar seien, ohne der geringsten Nachhilfe zu bedürfen, welcher Verbesserung die Benennung »Schilderöldruck w Gold und allen Farben auf litho-, typo-, zynco- und galvanografischem Wege« beigelegt werde, ein ausschließendes Privilegium für dle Dauer Eines Jahres verliehen, Dle Pnvllegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k, Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. h. Privilegiengesetzes vom 15. August l852 hat daö Handelsministerium am 20. November 1854, I. 26734)1982, dem Friedrich Kirst, Ingenieur in Prag (wohnhaft in Nr. C. 334—«.), auf die Erfindung eines Doppelröhren-Rostapparates für Dampfkessel, wodurch eine Ersparung des Brennma- teriales erzielt werde, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer von zwei Jahren verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat unterm 24. November 1854, Z. 26445)1960, das dem Dr, Franz Spital er am 22. Februar 1849 ver. liehene ausschließende Privilegium, auf die Erfindung einer neuen Art Essigständer, auf die Dauer des siebenten, achten und neunten Jahres mit Ausdehnung der Wirksamkeit auf den Umfang des gesummten Reiches, verlängert. Auf Grundlage des a H. Privilegiengesetzes vom »5 August »852 hat das Handelsministerium unterm 17. Nov. d. I., Z. 26360)1952, dem Alois Obertimpler, Tischlermeister in Wiener-Neustadt, und dem Franz Mayer, Znckersiedermeister in der Reyer und Schlik'-schen Zuckerfabrik in Wiener-Neustadt, auf eine Erfindung und Verbesserung an der Spodium-Waschmaschine, mittelst welcher diese Maschine bei einem kleinen Wassergefälle in Bewegung geseht, in einer Stunde wenigstens 3<1 Zentner wasche und auch für Müller zum Waschen des Weizens mit Vortheil verwendbar sei, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer Eineö Jahres verliehen. Die Privilegiums-Beschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien - Archive in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. h. Prioilegiengeset-zes vom »5. August »852, hat das Handelsministerium unterm 17. November 1854, Zahl 2636l)i!)53, dem Ludwig Szaloky, Blasbalgmacher in Wien (^'aimgrube Nr. 95), auf eine Verbesserung in der Erzeugung von Cylinderblasbälgen , ein ausschließendes Piivile-Privilegium auf die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Privilegiumsbcschreibuug, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. H. Privilegien-Gesetzes vom »5. August 1852, hat oas Handelsministerium am 1?. November 1854, Zahl 26364)1956, dem Johann Khier. Bandmacher in Wien (Neubau, Herrngasse Nr. 282), auf die Erfindung eines Mittels in flüssiger Form, welches den Rost auf Eisen allsogleich zerstöre, und dadurch eine reine Oberfläche erzeuge, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. H. Privilegiengesetzes vom »5. August »852 hat das Handelsministerium am 18. Nov. 1854, 3, 2«32^1»5U, dem Adalbert Becher, gewesenen Tapetcnfa-brikanten in Wien, Leopoldstadt Nr. 483, auf die Erfindung einer Methode, künstlichen Guano und Tangrum als Streudünger zu erzeugen, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde,, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. h. Privilcgiengesetzes vom »5. August »852 hat das Handelsministerium unterm 29. Nov. 1854, Z. 25745)1903, dem Johann Zöchling, Maschinisten in Oeden-burg, auf die Erfindung von zusammengesetzten konzentrisch wirkenden Mahlstahlplatten, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Privilegiums-Bcschreibung, deren Geheimhaltung nicht angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. H. Privilegiengesetzes vom 15 August 1852 hat das Handelsministerium unterm 29. Nov. 1854, Z. 25631)1895, dem Gierge und Struck, Kratzenfabrikanten in Brunn, auf die Erfindung einer neuen Me- thode , dauerhaftere und weniger dehnbare Riemen als die gewöhnlichen zu erzeugen, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Privilegiums-Beschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive m Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. h Privilegicngesetzls vom »5. August »852 hat das Handelsministerium unterm 30 Nov. d. I,, Z 26N3l)2«66, dem Jakob Franz Heinrich Hembcrger, Inhaber einer Privatgeschäftskanzlei in Wien (Stadt Nr. 782), auf die Erfindung und Verbesserung der Konstruktion einer Maschine zum Spinnen von Flachs, Hanf, chinesischen Grases und ähnlichen vegetabilischen Fasern, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer von fünf Jahren verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. h. Privilegiengesetzes vom 15. August »852 hat das Handelsministerium unterm ».Dezember >f<54,Z. 28^l)2<»98, dem Anton F riso tti, Pharmazeuten in Mestre, auf die Erfindung der Erzeugung einer brennbaren Flüssigkeit »Mentil« genannt, welche aus Steinkohlentheer bereitet, als Beleuchtungsmaterial verwendet, ohne Rauch und Geruch verbrenne, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. H, Privilegiengesetzes vom »5. August »852 hat das Handelsministerium unterm 29, Nov. »854, Z. 28052)2067, dem Karl Kravani, Besitzer einer Schrauben-und Nictcnfabrik zu Stattersdorf nächst St. Polten (wohnhaft in Wien, Stadt Nr. 939), auf die Erfindung einer Preßmaschine zum Schlagen der Köpfe für Schrauben und Nieten, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheim« Haltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Nachstehende ausschließende Privilegien sind theils durch Zeitablauf, theils wegen Nichtaus-übung, theils wegen Mangel an Neuheit erloschen und diese Erlöschungen vom k. k. Piivilegien-Ar-chive im Monate Oktober »«54 vorschriftmäßig cinregistrirt worden: 1. Das PrivilegiumdetzEduard Dunn ddo. 23. August 1851, auf die Erfindung und Ver» besserung einer Maschine, deren Triebkraft durch Anwendung erhitzter Luft oder anderer Gase oder Flüssigkeiten, die einer großen Expansion fähig sind, hervorgebracht werde (wegen Nichtausü-dung in Folge h M. Erlasses ddo. 5. Oktober 1854, Z, 20432)1527, für erloschen erklärt). 2. Das Privilegium des Charles Morey ddo, 31. August 1851, auf die Erfindung und Verbesserung einer Maschine zinn Gehauen und Bearbeiten der Steine (wegen Nichtaiisübnng in Folge h. M. Erlasses ddo. 5. Oktober 1854/ Z. 20432)1527, für crlojchen erklärt). 3. Das Privilegium des Dr. Adolf Skofitz ddo. 5. September 1«53, auf die Erfindung eines angeblich neuen, in einem unabhängig elektro-galvanischen Apparate bestehenden, in Figuren, Säulen, Tischen u. s. w. anzubringenden Moderators des elektro-galvanischen Stromes (wegen Mangel an Neuheit in Folge h. M. Erlasses ddo. 13. Oktober 1854, Z. 2l653)1<»37, " allen seinen Theilen für erloschen erklärt). 4 Das Privilegium des Eduard Knieriem ddo. 1». Juli 1853, auf die Erfindung einer neuen Art Wägen (durch Zcitablauf erloschen)- 5. Das Privilegium des Moseü Rosen thal ddo. 9. Mai 1,153, auf die Erfindung eines Verfahrens, aus den Waschwässern, welche Seife in Auflösung enthalten, nützliche Substanzen herauszuziehen (durch Zeitablauf erloschen). 6, Das Privilegium des Friedrich v. Iectl ddo. 5. September 1853, auf die Erfindung 1029 einer mechanischen Vorrichtung zur möglichsten Beseitigung der durch Friktion bisher verursach-ten Krastvcrschwendung bei rotirenden Bewegungen (durch Zcitablauf erloschen). 7. Das Privilegium des Christof Weuner (ursprünglich dem Franz Glembowiecky und der Maria Elbert verliehen) ddo. 21. Juni 1852, auf die Erfindung einer Strohschucidma-schine (durch Zcitablauf erloschen). 8. DaS Privilegium des Karl Adler ddo. 29. Mai 185,2, auf die Erfindung und Verbesserung einer Erzeugungsart von Holzgas (durch Zeitablauf erloschen). 9. Das Privilegium des Simon Diterrich dd. t. April 1853, auf eine Verbesserung in der Führung der Kolbenstangen und Erzielung einer größeren Hubhöhe des Baugkolbens bei Saugwerken oder gewöhnlichen Ziehbrunnen (durch Zeitablauf erloschen). lN. Das Privilegium des Claude Braccard ddo. 1. April 1853, auf die Verbesserung eines Apparates, um Wachs-, Talg- und andere Lichter in die Form zu gießen und aus derselben zu nehmen (durch Zeitablauf erloschen), II. Das Privilegium des Karl Krüger und Jens Jensen ddo. 1. April 1853, auf eine Verbesserung in der Konstruktion der Räder bei beweglichen Druckgestellen an Lokomotiven (durch Zeitablauf erloschen), »2. Das Privilegium des Johann Bocca-sini ddo. 1. April 1853, auf die Erfindung einer nur aus einem Mühlsteine bestehenden Maschine (durch Zeitablauf erloschen). 13. Das Privilegium des Stefan Iaschka ddo. 6. April 1853, auf die Erfindung eines Verfahrens zur Entfuselung und Reinigung des Spiritus (durch Zcitablauf erloschen). 14. Das Privilegium des Heinrich Müller ddo. 6. April 1853, auf eine Verbesserung der Zündsteine (durch Zeitablauf erloschen). >5. Das Privilegium des Ioh, Schubert ddo. n Folge dcö h M. Erlasses ddo, 17. Oktober 1851, Z. 23278^1709, für erloschen erklärt), 23. Das Privilegium des James Lock-?^d und Robert Pajsengcr ddo. 27, Juli l»!,6 auf eine Verbesserung in der Fabrikation des Glases und anderer verglaster Substanzen (durch Zeitablaus erloschen). 24 Das Privilegium des Moriz Unter-walder ddo. 14. Juni 1852, auf die Erfindung, bestehend in der Bereitung eines für alle , technischen Zwecke geeigneten Asphaltes mit Guttapercha (durch Zcitablauf erloschen), 25. Das Privilegium des Mich. Schmidt bdo. 3. August 1853, auf die Erfindung und Verbesserung, aus geschlemmtem Thon feuerfeste tragbare Kochherde und Kaffch,Oefen zu erzeugen (durch Zeitablauf erloschen). 25. August l852 hat das Handelsministerium unterm 29. Nov. d. I,, Z. 2?7lH2048, dem Johann Winkler, Lackierersgehilfen zu Hernals Nr. >0U, auf eine Verbesserung in der Erzeugung der Wachsleinwand und des Lackleders, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Privilegiums-Beschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a, h. Privilegiengesehes vom 15. August 1^52, hat das Handelsministerium unterm ».Dezember l«54, Z- ^8055. August »852, hat das Handelsministerium am 20. November ,854,Z.2«327)l949, dem Wilhelm Gold st ein, Uhrmachermcister in Pcsth, auf die Erfindung, das Variiren der Uhren durch Kompensations-Pcndel gänzlich zu beseitigen, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Privilegiums-Beschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Z. 754. 3 (2) Nr ,598». Kundmachung. Laut einer Eröffnung del t f. Tonhalle! ei für Steiermark werden von der Friedlich Sig» mund Freiherr von Schwitz, n'sch.n Eliftung für das Jahr 1855 fünf Präbenden i„ d.'m mit Hof» tanzleidekrete vom 6. August »8^20 fl. für arme Witwen oder Fräulein aus dem lrainischfn Herrenstande zu vergeben sein. Jene armen Witwen oder Fräulein, welch? dem trainischen Henenstanoe angehören, oder ihre Ansprüche auf die Verwandtschaft mit dem stifler gründen, und sich um die Verleihung einer dieser Präbendcn bewerben wollen, haben ihre mit dem Taufscheine und dem ?lrmut!)ß;e»gnisse, odel eine Verwandtschaft mit dem Stifter nachwei« sende U>künde, belegten Gesuche bis l5. Jänner 1855» bei dieser Landesregierung zu überreichen. Von der k. f. Landesregie! ung für Krain. Laibach den ,8, Dezember »85l. Gustav Graf o. Chorinsky m/p, k. t. Statthalter. Z. 757, » (l) Nr"l32«3l Kundmachung, Mit B^inne des Slüdlenj^hi'.s l855 ist bei der vom Johann Thaler v. Nenlyal unt. >m !>. September l'nsl,f' tung der »rlie Platz jäh,licher 22 fl. 3tt kr, K. M in Erledigung gekomm.n, ^> r>esse,i, auf keine Vtudienablheiluna drsckia,,slem Genuss/ v»> h,>upt berufen sl.o. Das Veileikunasrechl steht de< L^nd»öl'gl,,una ;u, Bewerbel um babzelbe haben !h,e mit diM Taufscheine, dem Dül fligkeils - und Impfungs-zeugnisse, dann mit den Zchul^eugnissen von büh l85i, «nd wen» sie daS Stipendium aus dem Titel der Verwandtschaft in Anspruch nehmen wollen, mit einem legalen Stammbaume dokumenlüt.n Gesuche im We^e ihrer Ttudien < Dircktil)» bis l<», Jänner <85>5 Hieher zu üdnreichsn Won der f, f. Landesregierung für Krain. Laibach am 9 Dfzcmblr »854. Gustav Graf 0. Chor in sky, t k, Slaithalttr. Z. 75«. « (!) Nr. lti«>87. K 0 n l u t ö zur Besetzung mehrerer im Kaschauer Veiwaltungs' gebiete des Königreichs Ungarn erledigten Stuhl-lichter-, Stuhl«ichttraml? - Adjunkten', Aktuar« und Kanz,Nisten - Stellen. Zur Bewirbüng um diese Diensipostcn wird die Zeit bis zum 15, Jänner l, I. festgesetzt. Die Beweibet haben ihre gehörig gestempelten, eigenhändig gesch,ieb>'!U'n, und — wenn sie der deutschen Sprache mächtig sind, in dieser, sonst aber in ihtei Muttersprache zu vcrfc>ss>nden Gesuche, versehen mit den gehöligen qcslnnpelten belegen, an die k. k. Landcskommission für die gemischten Stuhl»ichtträmler in Ka schau ge° langen zu lassen, und zwar durch ihie vorge« sctzt.'n Blhörden, wenn sie bereits ein.« öffent« lichen Dienst bekleiden, oder durch die politische Behörde ihres Wohnsitzes, wenn st.' gegenwärtig nicht angcstelll sind. Die den Gesuchen beizuschließenden Belege haben zu enthalten die geuauen Nachweisungen über: ü) den Namen, das Alter, die Religion und den Aufenthaltsort des Bewerbers; l)) den Stand, ob ledig, verheiralyet oder Witwer und Anzahl der Kinder; c) die zurückgelegten Studien, die Bp,achkennt. nisse überhaupt, insbesondere aber, ob der Be« wcrber der deutschen Sprache in Schuft und Wort mächtig ist; .l)ob er mit Beamten im Komital,, für welches er sich bewirbt, verwandt od,r verschwägeit sei, dann .-)ob und wo derselbe ein liegendes Sesihtyum habe. . . , l)Di< für Konzeptsbedienstungen Konturr.re.den haben die Nachweisung über d.e zu.uckgelegten juridisch apolitischen Studien, 1030 ^) und Alle einen genauen Ausweis der beieits geleistetetcn Dienste, sei es in Komitats-, städtischen oder Privatanstellungen, oder im k. k. Staatsdienste, wie auch die Nachweisungen über ihren Aufenthaltsort und ihr Verhalten in den Jahren 1848 und 1849 dem Gesuche beizuschließen. Bewerber um diese Diensteöstellen aus dem Stande des k. k. Militärs haben ihre gehörig do-kumentirten Gesuche im vorgeschriebenen Dienstwege einzubringen. Bewerber, welche im Laufe d. I. vorschufts-mäßig inssruitte Acsuche um Erlangung eines solchen Dienstplans bei der hiesigen, nun aufgelösten k k. Organisirungs - Landes «Kommission, der seitdem aktwi'ttn k, k. Landeskommission für die gemischten Ttuhlrichteramtcr oder bei dem hiesigen k. k, Statthalttrei-Abtheilungs.'Präsidium einbrachten, haben diese jetzt nicht zu wiederholen nöthig. Sollte ein Bewerber einen Platz wirklich c» lanacn und sich herausstellen, daß er sein Gesuch nicht eigenhändig geschrieben hat, so wird die er-folgte Ernennung uhne wcilers annullirt und als nicht vollzogen betrachtet werden. Kaschau am 28. November »85 l. Christian Freiherr Kotz, k. k. Statthalterei-Vizepräsident und Präsident der k. k. Landeskommission für die gemischten Stuhlrichteramier. ^ ^ Anmerkung. Das Kaschauer Vnwaltungsgebiet besteht aus 8 Komitaten, nämlich: ^l^ij - 'l <)>»:», ÜS!'«"li - II«c,l:«i!, lVlu!'m:ü'05.— Nur in ^i)ü>>) 1?c»iii2 wild überwiegend magyalisch gesprochen, dagegen die slavischen Sprachen in den übrige» Komitaten vorherrschen. Das Romanische wird in einigen Gemeinden des Komitais Le>'^!>-H^a«<2u und in einigen Stuhlbezirken der !Vllirmu!05 gesprochen, Z. 2N»7. (1) Nr, 5722 Von dem k. k. Landcsgcrichte Laibach wild dem unbekannt wo befindlichen Johann Michael Tschitschek und seinen unbekannten Rechtsnachfolgern mittelst gegenwärtigen Edikts ei innert: Es habe wider dieselben bei diesem Gerichte Maria Ruech, Eigcnthümerin des Gutes Klivisch, wegen Verjahlterklärung des auf dem gedachten Gute vorgemerkten Anspruches der Lehenbarke,t des Bergrechtes in (.)u5(ni:> - ^m-», die Älage cin^e bracht, worüber die Tagsatzung auf den 26. März 1855 angeordnet worden ist. Da der Aufenthaltsort der Beklagten diesem Gerichte unbekannt ist, und weil sie vielleicht aus den t. k. Erblanden abwesend, so hat man zu ihrer Vertheidigung, und auf ihre Gefahr und Unkosten den hierortigen Gerichtsadvocaten Herrn I),-. .Ioh. Oblak als Kurator bestellt, mit welchem die angebrachte Rechtssache nach der bestehenden Gerichtsordnung ausgeführt und entschieden werden wird. Die Geklagten werden dessen zu dem Ende erinnert, damit sie allenfalls zu rechter Zeit selbst erscheinen, oder inzwischen dem bestimmten Ver-treter ihre Rcchtsbehelfe an die Hand zu geben, oder auch sich selbst einen andern Sachwalter zu be-stellen und diesem Gerichte namhaft zu machen, und überhaupt im rechtlichen ordnungsmäßigen Wege einzuschreiten wissen mögen, insbesondere da sie sich die aus ihrer Verabsäumung entstehenden Folgen selbst beizumessen haben werden. Von dem k. k. Landesgerichte. Laibach den ^______5. Dezember 1854. Z. 200»"^^ Nl. 422l. Edikt. Das k. k, Bezirksgericht Sittich hat in der Oxekutwnssache detz «nlon Tomschizh von Dedendoll. gegen Josef Kanschet von Greibmberg, pn>, ,00 fl, c. ,. c , in die ezekuNve Fcilbieiung der, dcm Letz leren gehörigen, Im Grundbuch« des Gutes Weixel dach «üb Konsk. Nr. 2l, vorkurnmendcn Realität gewilliget, und hiczu die Tagsatzungen auf den ll, November, 12. Dezember »854 und ,2, Jänner 1855. jedesmal von 9 bis l2 Uhi Vormittags in der Gerichtskanzlci mit dem Anhange bestimm!, daß diese Realität nur bei der drilln Tagsatzung unter dem gerichtich erhobenen Schätzungswerthe würde hinlangegeben werden. , .,.,!.» Der Ertrakt, das Schätzungsprotokoll und die Licitaliunsdedingnifsc liegen hieramts zu Jedermanns Einsicht bereit, K. k. Bezirksgericht Sittich 22. August 1854. Nr. 505. Bei der zweiten Feilbielungstagsatzung ist kein Kauflustiger erschienen. K. t. Bezirksgericht Weixelburg zu Sittich am 13, Dezember 1854. 3. 1999. (!) Nr. 949l Edikt. Vom k. k. Bezirksamle Reifniz wird bekannt gemacht: (3s sei mit Bescheide vom 28. November ,854, Z, !,49> , in die exekutive Fcildielung der, dem ÄndreaS Koplan gehöiigen, im vormals Henschalt Reifnizer Grundbuche zul> Urb. Fol, 992 ^, vortom-mendcn <^ßi«l!2 M2l> l!>,>uo zu Sodcrschizh, wegen dem Georg llouschin von Danne schuldiger 44 fl. l). 3, <_>. gewilligct, und zur Vornahme die eiste Tag-fahrt auf den !!l. Jänner, die zweite auf den 12 Februar und du drüle auf den !2. März !854, jedesmal Frül) ltt Uhr im Orte Soderschizh mil dem Bemerken ai'geordnet, daß die illeuliiat erst bei der dilttc» Taglahrt auch unter dcm Schätzungs werthe pr. 4ü07 wild hinlangegeben werde», Nei,niz am 28. Novcmer !854. 3, 1996. (1) Nr. 5675, Edikt. Von dem k k. Bezirksgerichte Fcistriz wird knnd gemacht: Ma» habe in der Exelutiontzsache rcs Herrn Marlin ElloiU, Steuere,nnchmer in i!aaS, wider Josef Boscha von Unlersemon, >Nu. schuldigt» >9 ft. c. 5. c., in tic cr^kulive Feilbietung rer, 0!M llc!^ leren arhorigen, im Gründliche der 5>x .-Augustiner-Güli illppa zuk» Uib ^)ir. »89 voit^mmenden gcrichl' lich auf 90! fl, 40 kr, geschatzttn H>>Ibl)lil,'c gewilli-get, u»d es werten zu derm Vornayme rrei Feilvic-lnngslagsatzuügen auf Den 29, Jänner, den l. Äcarz und tcn 2, Apiil «8Z5, jedlSmal Vormittag um 9 Uhr in loco der ,'Keaüläl mil dem Anhange ange. oionel, dciß dicse nur bei der dritte» Feildieiungs-tagsatzung auch unler dem Schätzungswcrihc hinlan gegeben werd.n würde. K. t. Bezirksgericht Feistritz am 27. September l854. _________ Z. 2007. (l) Nl. 2857. Edikt. Vom gefertigten k. k. Bezirksgerichte wird bekannl gemacht: Es h.'be über Ansuche» des Primus Ausez von 5>mschale, wegen schuldige» 90 st, e. 5. c,, die exekutive Feilbielnng der, dem Michael Saplo!»,k von Unter Velerne Hans. Nr 4 gehör,gen, ,m Gruinbuche des vormaligen Gutts Gallcnfrls zub Rekt. Nr. 2! vorkommenden, gerichilich aus l997 si. >0 kr, bewerlhelen Ganzhnbc bewilliget, und zu Deren Vornahme »rei Tagsatzunge» auf den l?. Iän-N>r, 17. FebrU'l U»d 17, Mäiz >855, jedeLmal von !0 bis !2 Uhr Veimlttags im Weiichtsorle mit dcm Beisätze anl,eoldntt, daß die sscd>,chlc Realität nur bei der dritte» Tagsatzung auch unter lhrem Schätzungswerthe hintangegcben werden wird. Der Grundbuchsextraki, das Schätzungsprolokoll und die Lizitationsbedingnifse erliege» hlcrgcrichls zur Einsicht bereit, K. k, Bezirksgericht Neumarktl am l5. Novcm» der »834. 3. 2022. (l) Nr, 7542. Edikt. Vorn k. k. Bezirksgerichte Stein wird dcm unbekannt wo befindlichen Jakob Stuar vo» Güne hie-mit bekannt gemacht: Es habe wider ihn Michael Gradischek von Konuncnoa Dobraoa das Kapilalauikündungsgesuch/ wegen aus dem Schuldscheine clciu, ><>. November 1840, irNüdnI 12. Mai >84l, schuldiger 200 fi. c, 5. c. hielgcrichts angebracht, und es wurde de»>> selben zur Wahrung scüler Nechle, und »<1 i-!.'si' picncllnn obiger Einlage Urban M^schkoll>> von >2aUoch zu»! Kurator aufgestellt. K, k. Bezirksgericht Stein am ,2. Oktober l«54, 2, 2004. (I) Nr. 122. Edikt Das k. k. Bezirksgericht Tschernembl macht bekannt: Es sei über Ansuchen des Mathias Brinskrlle von Werschitsch, wider Jakob I„dni!sch von Wiükel, clü pi-iX'5 !l, d. M,, Zahl >22, wegen von, i!etz' lern aus rem gerichtlichen Vcrssleiche vom 6. Juli !852, Zahl 2967, schuldigen »0 fl, <-. 5 c, , !,! die erckuiivc Feüdielung eer, oicse!» gchöiigen, im l!> rundl'uche Krupp z»!, R,klif. Nr 298 vol' kommcnden, auf 950 fi, geschätzten 'Zu Hübe in Winkel gewillinet, und zu deren Vormihm? lie Tagsatzuügen an! den 22, Jänner, den 22, Flbrual u»0 den 22, März ,855, j.desma! Finh um 9 Uhr i» luco der Realilät ,nit dem Beisätze a»be< räumt worden, dah solche bei dcr e,stm u„d zwei' ten Fcilbictunn inir um, bei der dritte» aber auch unler dcm Schähu»gswcrthe hiutangrgebm weroen wird. Der Gruntbuchsextrakt, das 3chätz»ngsprot0' koll und die Lizitcllionsbedmgniss»' können in den gewöhnlichen Amtsstundc» eingesehen werden K. k. Bezirksgericht Tschcrn.nidl am l3 No» vember 1854. Z, 2012. (3) Nr. 747. Edikt zur Einberufung der Verlassen-s ch a f t s .- G l a u v i g e r. Vor dcm k. k. städtisch .-delegirlm Bezirksgerichte Laibach haben alle Diejenigen, wrlchc an die Ver» iaffenschaft der am 21. Oktober >854 verstorbenen Johanna Hauer als Gläubiger eine Foiderung zu stelle» haben, znr Anmeldung nnd Daithuung derselbe» d»n 22, December 1854 zu erscheinen oder bis dahin ihr Anmeldungsgcsuch schriftlich zu überreiche», widrige»b diesen Gläubiger» an die Ver> lassensckait, wenn sie durch rie Bezahl»»g der an» gemclccten Forderungen erschöpft würde, kein weiterer Anspruch zustaude, als in so fern ihnen ein Pfandrecht gebührt. Laibach ain 6. November <854. 3. 2UNU. !> (l) G d i k t. Nr 2N. Nachsiehende militärvfiichtige Individuen, als: 1^ ö ^ ^> ' O r t s c '^ , ^ Vor- und Zuname Geburtsort ^ ^ Anmerkung. H Z g e m c i n d c -3 > Mazhe Andreas Niedcrgeräuth I Reifniz 18!^ 2 Mihellizh Franz Winkel 23 Imjovitz >, 3 Märn Lorenz Bukouitz 7 Daune » 4 Klun Gregor Lapotok l» Weinitz » 5 Atko Franz Raunidol 7 » » « Sadnik Jakob Schigmaritz «U Soderschitz ,83» 7 Zhampa Jakob » UU » » 8 Kaplan Johann Nakitnitz 5l Niedndorf >8»2 9 Pinter Thomas Sinovitz 5 Weinitz „ lN Klaus Stephan Otteneg « GioßpöUand l83> 11 Putz Lconhard Neifniz 125 Reifniz » 12 Kral Franz » l48 « l83<> »3 Mihitsch Georg Masern l8 Niederdorf »82i> ^4 Gouschc Anton Fnsach 37 Iurjovitz « 15 Perjatu Mathias Hudikouz 4 Weinitz » welche der an Sie ergangenen Vorladung bis jetzt nicht nachgekommen sind, welden hiemit a"l gefordert, binnen vier Monaten bei dem gefertigten Bczirksamtc zu erscheinen und ihre Abwe>e> heit zu rechtfertigen, widrigens dieselben als Rekrutirungsftüchtlinge wülden behandelt werden. K, k, Bezirksamt Reifniz den 7. Dezember 1854, Anhanq zur ImIlac!)erSeituttlz, Börsenbericht aui dem Abendblatte der österr. kais. Wiener-Zeitung. Wien 2l. Dezember Mittags ! UI,r. Die matte Stinimuüss, dic im Veginnc der Börse in Vffek-ten v°lw>iltctc, besserte sich gegen Nndc. Dic Kurse schlisse» höher, gegen gestern nur wenig verändert In Wechseln Hüb Vllllltm machte sich Ansang eine empfindliche Preissteigerung geltend, welche am Schlüsse einer stauerc» Nurstcudeuz wich, Amsterdam —. — Äugsl'urg 12» '/, Brief. — Frankfurt <27>/, Brief, — Hamburg 94'/, Brief. — «ivlnw —, — London l2,24Brief. — Mailand 126 Brief. —Paris 1«» Brief, «watüschnlducrschreibimnc,, z» »V« «2 V.—«2'/. bttt° „ lj.L. „ 5»/. 9Il-!»3 7. dett°Olo.,g»iker m.N. „ 5 7« 9, '/.-l'2 drtto National Aul. „ 5 7» 85 7.^^>'/. Etaatsschulducrschrcibungc» „ ^ V, 7« 71 V.-71 V. dctto „ „ 4 7« >>^'/.^»>^V, detto u. I. I85l» mit Ni'ckz. 4 «/„ !,! '/.—<.,2 dctto 1^52 „ i7» UU-U0 >/. «taatsschiilduelschrcibungcn „ 3 7» 49 7,-^!»'/. dctto ,. „ 2 7.7» ^,l-^, 7. detto ., „ l 7« l«^.-1L^. Orundcntlast.-Oblig. N. Ocstcr. zu 5 7» 7!' V,-?!» 7. dctto anderer Kronländer 73 7,-76 Lottcric.Aulehen v°,n Jahre 1834 22!< 7,-^2!» dett» detto 183» < I!» 7,-l1!»V. dctto dettn 185^ !»ii',..—!>^ V. Bamo-Ol'ligatione» zu 2 7, "/^ 57 7,—58 Obligat, de« L. A, '.'l„l. «. I. l^5<> ,,„ 5 7„ V7 ^U!» Baut-Aktien mit Bezug pr. Stück !2i!»-,2« dettu ohne Aezug !9« E>«cmuplcl'anf-'Aflieu !»^ - !»5 7. Kaiser Fcrdinands-Nuldl'zhn !8« 7, - l 8» 7. Wicn-Naabcr !U6 7. —U<»! 7, B,idweii!-Vinz-G,nn»dner HÜ4 —256 PreD. Tyru. (5ise,ch, 1. Gniissio» 17—20 2. „ mi! Priulit, 3U—35 Oedeuburg-Wicu-Ülcustädtcr — — Dampfscknff-Aktic» 54N -5'« detto 12. Emission 533—535 dtlto des Lloy» 551—553 Witncr-Dampfmiihl-Acticn 1-^9—13» Lloyd Prior. Oblig. (in Gilbn) 5 7« «4-95 Nordbahn dctto 5 7, 85 7,-8« Gloggmhcr dctto 5 7, 7U-7U'/, Do»a,i-Da,upfschiff dctto 5°,, 8l—82 <«omu Re„,scheine <3 7.->4 Esterh^y 4l) N. Lose 82 7,-83 Wiudischgräh-i,'«sc 28 7.-29 Waldstcin'schc ., !i»'/.-IU Keg!et»ch'schc „ ^ ,,^,1 >/^ Kaiscrl. vollwichtige Dukaten-Agio 32 V. ^32 7, Telegraphischer Kurs « Bericht der Staatspapiere oum 22. Deze,nbcr 185^. Staatsschulducrschrcil'ungc» . zu 5 p(5t. (in LM.) 83 dctto......., 4 >/2 „ ,^ 7, Z/g Darlehen mit Verlosung v. I. 1839. für 10« ff. l><» ?/g S'/, Natinual-Anlehe»....... 8L 3/16 ff, in C, M. Lotto Änlchrn v. I. 1^',4..... 98 1/4 ff. in !j. M. Nied. Oesterr. «Äruudentlast.-Obligation. zu 5 ^ 80 Aktien der Nicdcröstcrr. (5seo>»ptc-Gc- scllschaft pr. Stück zu 500 ,i. ' . . . 476 l/l fl. i« !l. M. 3lttieu des östcrr. Lloyd in Trieft zu 500 ff. L. M....... 560 ft. i„ C. M. Wcchscl Kins uom 22. Dezember 185», Amsterdam, für 10!» Holland. Guld., Nthl. >NL Bf. 2 M,'nat «ug«l'»rg, f,ir 100 Wuldcil (Zur. ^uld. lL? 3/4 Vf Uso Frankfurt a. M. (für 1 Ä> fl. sudd, Vcr-) ein« Wahr, >,n24 !/2ft,Fuß,Guld.) I2N l/2 3 Monat Hamburg, für l«U Warl Banco, Gnlde« 93 l/2 Vf. 2 Rouat ^ndo», f„r 1 Pfund Stcrlmg, Guldc» l2-!9 3 Monat Lyon, für 300 Franke», Guldcu . . 147 3/4 2Mom,t Mailand, für 3<»0 O, sterr. Lire, Gulden ! 24 ö/8 2 Mona! Pari« für 3l>0 ffrankrn . . O„ld. l'»8 >/4 2Ml'nat K. K. vollw. Mi,»z-Ducatc» . . . 32 l/i or. C.nt >>^io Gold- uud Silber-Kulse vom 2l Dczcmbcr >854. Brief. Geld. Kais. Münz-Dulatcn Agio .... 321/2 32 l/4 dctto Rand- dctto...... 32 3> 3/4 NapolernüdVr „ .... 10.3 101 Nouviaiu^d'or „ .... 17,36 17,30 Fricdrichsd'or „ ... «012 1'».10 Preußische „ „ .... l(»,3L ,0.3!l Engt. Sovereigns „ . . . , 12.3! I2,i>!» 3r. Charles Lebe^», k. belg,scher GesaodtschaftZ-Attach«; — Hr ?l»gel° Molrurc,», Besitzer; — Hr. Johann Lake„bacher, Nati°»albat,k Beamte; — Hr. Mar. Ll!,j^!to, Privatier, — u„d Hr. Franz Ge. >!>>»,, Ha!,deli<,»a„!,, ?o>! Triest nach Wie» — Hr, AI°,^ Par?,,, Priraiier, vo„ Hi^, „ach Venedig, — Hr. Aügelo Rosmiin, Privatier, ron Graz »ach Triest — Hr. Louis W,baul, P,ivatier, voi Wie,, „ach Veoedil,. — F,l Emma v. Sax, Regiments-arzlei'S'Waise, vox Karliiadl nach Venedig. De» 2l. Hr. Ernst W,as Doddle, t belgischer Gesandtschafis Set,',ta> ; — H,. Heinrich Oraf'^ey-lerling, N,cte!g!,i5bes,tzer, —. >,»d Hr, ^nigi N,g>ato, Miisitlehier, ro» Trieft nach Wien. — Hr. A„l°» Graf Aitemü, f. t. Kreis.-Ko,»mistar, ron ?lc,,am »ach Gorz, — Hr. Otto Baron Uitter, ichter, Gut)-b, sitzer, von Trieft nach Graz, — Fr. Julian Pia, cet, Gi,!?besißeri» , vo» Vöslau nach Fiume. — F-,l, Elilalia Gorztowsky, Glttsbesitzersiocht,'! , von Promis,! nach ^'ütiet'ig. — Fr. Eü,efti,>e Edelmann, ?ld.-vokatens.-Gattin, von Trieft nach Klagenfnrt. — Hr. Lüigi Pantaidini, Handelömann, von Wie» nach Mailand, Vevzeichniß der hierVerstorbenen. Den. 17. Dezember 1854. I°sef Pier,, I,'c,u,sit, a>c 40 Jahre, im In-i,msi!io,!ihause Nr. 82, a„ der Lm'gensuchl. Den l8. Ma,ia Achlin, Zimmermanniwilwe, alt 77 Jahre, i» der Kailftädter.-Vc>rftadt Nr. 9, a,> Altersschwäche, — Johann Mathe, Giundbesi^r, alt 35 Jahre, im Zlvil.-Spital, ^r. !, an ter Was! sersucht. Den l9, Frau Maria Borin, Witwe, alt 72 Jahre, in der Polana.-Vorstadt Nr. 72, an Altei s-schwäche. — Margaretha Hrov^thiü, Maad, alt 35 Jahre, im Zio,l,-Spital Nr. >, an der W^ssersnchr. —- Katharina Ianeschilsch, Institutsarme, a>t 60 I^lhre, in, Versorgl!ngZh^us< Nr. 5, an der Lunge»' lähimmg. De» 20, Iik?b Skaller, Fasibindergeselle, all 57 Jahre, i,n Zi?il.-Kpita! Nr. l, a» °er Llingen-lähnninl,. — Dem Herrn Franz Lampe, Viktiialien.-Händler, se,ne Gattin Barbara, alt 80Ial>e, i» der Sl^dc Nr. 247, an d.r Entartung der llnrerleibjeiu gen'cide. — Dem Herrn Io'es Etöckl, t. k. Normal-Schullehrer, sei,, Sohn i!.opold, Schüler der zweiten N!a>se, all lO Jahre, in dibach den 23. Dezember 185h. Z, 2U26. ll) Aur Zeachricht. Das gefertigte H,!,i0lu»gshaus erlaubt sich Hiermit, eiu s>, 'l. Publiki,,,,, so ,rie besonders seine geehrten Kunden und Geschäftsfreunde in der Provinz aufmerksam zu machen, das) dasselbe zu der von dem löbl, Wiener Magistrate aoa-i^irten Veld-und Essekten-Lotterie, deren Iiehiü,g unwiderruflich schon am 2 <». Februar 183 5 erfolgt, die Veriendung der Lose i,i die P,ooinz über» »ommen. Bei dem Umstände, das; diese Lotterie besonder« >eich au-'aest,tttec. da hieibei die von Allerhöchst Jh. reu Majestäten a,ewid,»e,en, so prachtvolle» Por-^lla" Tafel-, «affeh- u»d Thee Service, weiters lOi» Stück »iilialeii in Gold. «U Stück Sllbrrthaler und vicle andere der schöuste» Gold-, Silber' und Por» zellan Gegenstände ic, gewonnen w,rd,n, so w kr. (5. wt. kostet, uud der Abnehmer r>ou 5 Ll.'sen »och über dieses l Los als unentgeltliche Aufgabe erhält, zweifelt es nichc an der allseitige» regsten Theilnahme und empfiehlt sich den geneigten Aufträgen mit Achtnua, zeichnend •/o/r. C. Sothen, i„ Wie», am Hof Nr. 420. I^N Bei ge,'chäyt.'„ Auftrag,» von Private« aus der Provinz w,!d um fraukirte Emsenduna d,j Betrages, ft wie um gefällige Beischließung vo» 18 kr, für Retommandir.!!,,^ und F,a!!ki,ung der Rückantwort uud weitere 6 kr. für Zusendung der Zithungölist« sei' »er Zeit ersucht. Derart Lose sind zu haben in Lail^ch bei Jolt« Kv. Wutsclier. N a ch st e h e n d e wünschen zum neuen Jahre 1855 allen ihren hochverehrten Gönnern und Freunden Glück und Segen von Gott, dem Geber alles Guten, und habm sich durch Lösung der Neujahrs - Billete für die Armen von ullen sonst üblichen seeujt»hrsw,inscl,ell losgesagt. Anmerkung. Die mit Sternchen Bezeichneten habe» sich, durch Abnahme besonderer Erlasikxten, auch v.-» de» Glückwünschen zu Geburts' und Na. ,«e»5festen für das I^hr ,855 losgesagt, ^— ----------------- ____ __ * Herr Anton Globozhnig, 9>eligionslehrer. " Fl'auz Grögel, sammt Fainilie. ^ « Nikolaus E,il, k. k. Major. ^» Karl !lia,o» Flödnigg, ^rati Rosalia Eger, samnit Tochter. ^ He" Franz Eger. * " Vlaslus Vlasnik, Pfarrer in Naklas. " '"°>»ka. S^?^ ^"ska, k. k. Staatsanwaltschaft!!. ^"l'st.Utt i„ S. «. lljhely. * " Albert Na,„.„. * Frau Amalia 3la>»m. Herr Ernst Neiue, k. k. Landes.er.cht^-Off.zial " ^- """.Ub!", k. k. ,nbi, G.^^^ . <. ^ ^/D.rektor, zu Meran in Tirol. . Frau Theresia Uhrer, geb. v. G°Id,,i„er dess«n Gemalin. ' ^ Herr Joha»» Saloker, Pfarrer. (Z, La.b, Zca, Nr, 294 v. 23. Dez. I85H ) * Herr Ferdinand I. Schmidt, sammc Familie in Schischka. » Barth. Reih, Pfarrer >'» St. George» bei Schaiffenberg » Ignaz Okorn, Kaplan, * » Ioscf^Kek, Ordi»a,,Hts' Notar. * » vi-, Simon Ladinig. k. k, «ctalthaltereiralh, » Johann Spengler Edler v. Lo>eufeld, k k. Zahlmeister. Fra» Katharina, dessen Gattin. * Herr Hermann Schanda, jubil. k, k. Gnber„ia!> Expedits-Dtiektor, sammt Frau, F,'äul. Pauline Icray, dessen 3tichte. * Heir Thomas Glancschnigg, t. k. Bez,rkshauptmann und Bezirks Vorstcher, sammc Faimlie. * » Blasius Verhou;, sammt Familie. * » Karl Zorn, ,nf»l. Domdechant und Dom- pfarrer. * Die Domknrar. Geistlichkeit, ^ Herr ?lnton Lesar, Religionslehrer a» der hi,slaen k. r. Uuterreallchule. * » Johann Rautner, Katastral - Direktor, sammt Frau und Töchtern, » Suppaneg, Landesgerichtsbeamte. » » Dr. Kail Kaiser Edler v. Trauenster», k, k. Staatsanwalt, sammt Gaiti». * » Ignaj Seemann, H,,„delsmann, sanni'l F>au. * » Josef G,af Auersperg, f, k Kämmerer. * Frau Hernnne G,äfin Aue,sper>,, geborne Gräfin Auersperg. » Herr I, Paul Suppantschitsch, sa'«"" 3""- * " Ig»az U'bancschisch. ^ ., , , . ' » Ltowlg Ritte. v?.z'l., k, k. Oberlan . .. gerichtsrath und Eh,e..l'ürg.',' der Sladt Graz, sammt Famitte. (zo,lscßu»l, folgt,) IW2 3-7". « (2) Nr. 427. Kparkasse Kundmachung. Weaen des Rechnunas. Abschlusses für das II, Semester iiM werden bel der Sparkasse vom 1. bis in^ln^Ive 1Z, Jänner 18ZZ weder Zahlungen angenommen noch geleistet. Z. «993. (!> Bekanntmachung. Da in Folge der Allerhöchsten Entschließung Sv. k. k. Apostolischen Ma jestät des Kaisers vom 28. April v. I keine Privat-Lotterien mehr stattfinden, sondern durch die löbliche k. k. Lotto-Gefallen-Direktion in Wien zeitweise große Gelo-Lotterien ^u wohlthätigen Zwecken werden ausgeführt werden, so dürfte die gegenwärtig im Zuge befindliche, nock im Oktober ,852 Allerhöchst bewilligte Ausspielung des herrschaftlichen Gutes Nibnian, im Königreiche Böhmen gelegen/ die Hetzte große Realitäten-Lotterie fein, welche in der österreichischen Monarchie durchgeführt wird; es ist demnach doppelt interessant, daß gerade bei dieser letzten großen Lotterie die schönste und einträglichste Besitzung, welche ?as Großbandlungshauö G. M. Perissutti in Wien wahrend einer Reihe von Jahren zur Verlosung gebracht hat, den Haupttreffer bildet. Da jedoch die Verhältnisse mancher Mitspielenden oer Art sein können, daß selbe einen bar ausbezahlten Geldbetrag der Uebernahme und dem Besitze der Rea lität vorziehen, so wuroe unter Haftung des Großhanoiungshauses verbindlich erklärt, dem Gewinner eine bare Ablösung von 2«<>,«tt« ft. W. W, gegen Aus händigunq des betreffenden Original - Gcwinnstloles sogleich bar auszubezahlen, und das Großbandlungshaus hat den betrcffenden Haftungs - Revers bei dem hohen k. k. Finanz-Ministerium hinterlegt. Außer dem Haupttreffer enthalt diese große Lotterie noch andere 4U,Ai»l) Geld - Treffer von 5ii3,«jM> - I2U0U H«>,ttU«) - IGUtt - HU«<1 — iiUtttt ~ 20U0 - 1««« Gulden u. s. w. Der Besitz von 2 gewöhnlichen Losen dieser Lotterie, nämlich ein Los der 1. und eines der »5. Klasse, gewährt den besonderen Vortheil, daß mau damit 3mal spielt, und zwar: imal am 12. Jänner in der Silber Los-Separat. Iiehung, und 2»nal am I!i Jänner in der Haupt-und Schluß Ziehung, in welcher der große Treffer von 2«»<>.<»«<> ft. W. W. gewonnen wird. Man kann svhin mit diesen zwei Losen die beiden großen Treffer von 2«<»,<»<><> nnd von 23,<»ttU Gulden gewinnen. Lose sind in Laibach zu haben bei •loll. Ev. Wutsclier* Z. 2009. (2) Billigstes Brenn-Material. Bei herannahender Kälte und steigenden Holzpmsen erlauben wir uns, die geehrten Bewohner diesiger Stadt auf unsere vorzüglichen, vollkommen trockenen Torfoorräthe aufmerksam zu machen, und empfehlen selbe als treffliches, billigstes Veheit.NlNgsmitte l. Wir liefern, unter Haftung für die Trockenheit und Güte der Ware, franco in die Wohnung der geehrten Herren 'Abnehmer: guten Torf ftr. Zentner Q AH kr. vorzüglichen, besten Torf pr. Zentner iT R4 kr., und besorgen jede, mindestens 12 Zentner betragende Bestellung prompt und solld binnen 2^z Stunden. Auftrage werden in der Gradlscha, Triester Straße Haus Nr. 58, im ersten Stocke entgegen genommen. _______ Die Unternehmung. 3. 1981. (3) Emil Dzimski, Galanterie-Buchbinder, Theaterkasse Nr. 37, macht hiermit die ergebenste Anzeige, daß er für Weinachts - und Nenjahrs-Geschenke Montirungen nach dem neuesten Wiener Geschmacke verfertiget, und empfiehlt sich dafür einem gütigen zahlreichen Zuspruche. Z. 2027. (l) Eine genuschteWarcn-Handlung an einem sehr guten Piah ist stündlich in Pacht zu übergeben. Näheres sclmftllch oder mündlich beim ^errn I. M, Premud a, Holzhänd: ler in Laibach, auf der Bergars^ Z, 2006. (2) Praktikanten-Aufnahme. Für ein gemischtes Geschäft in Obersteiermark finoet ein Praktikant aus ei- nem soliden Hause sogleich Aufnahme Das Nähere aus besonderer Gefälligkeit bei Herrn Mayr ^ Schreyer hicr. 3 20! I, (2) Ein solider Geschäftsmann wünscht auf eine bedeutende Frelsaß- Realität .2000 fi, gegen pupillarmäßige Si->cherstellung aufzunehmen. ! Näheres durch D>Johann ^xi'.'»', ^Advokaten in Adelsderg. 3. 20,3. (3) Nr. 722. Edikt zur Einberufung der Verlassen» sch a ft s - G Iäu d ia e r. Vl>r dem stadtisch-delegnten '^eziiksgerichte Lai> bach haben alle Diejenigen, ivelche an die Verla!-senschaft der den 3. Juli verstordencn Frau Agnes Plciweß von Laidach als Gläubiger c!„>> Foldeiung zu stellen haben, zur Amncldmia, »nd Dartl,ul!»g derselbe» den 22. Dezember !8»4 zu erscheinen ' oder bis dahin il,r Anmeldluigkigssuch ftbrifllich zu überreickeu, widrigeos diesen Gläubigern an die Verlasscnschaft, wcnn sie durch die Bezahlung der angemeldeten Forderungen erschöpft würde, kein weiterer Anspruch zustande, als in so fern ihnen ein Pfandrecht gebührt. Laibach am 19. November »854 Z. 2008. (3) Gasino-Nachricht. Den v>>rch>t>'n Mitgliedern des hiesigen C^-sino-Vereines wird bckannt gtgelicn, daß Din» stag den 26. d, M., Nachmittags um 3 Uhr, in den Vereins-Lokalitäten die statutenmäßige Wahl eines Theilcs der Dil'ektwns^ Mitglieder für das Jahr 1«',5 Stütt finden wirk. Von dn Direktion des Easiao-Vereines. Laibach den l3. D.z.ml'er I85l, Z. 1992. (3, Seit einigen Lage,, ist im <3asinussebä'ude, von Linder aus Prag, das Modell des englischen „Neptun," dem in der Ostsee bei der vereinten Flotte befindlichen Kriegsschiffe glei-' chen Namens nachgebildet, aufgestellt, welches durch seme» kmistliche,, s5an vieles Interesse er,veckl. Es ist m ziemlich gr°s,e>» Masistabe bis i» das tleiuste Detail nnt beso»de>'er Präcisio» ge» aibeitet und gewähil eine lehrreiche !i»d inteiessaiue Uebersicht des kompliciice» Baues und der Einrichtung eines Seeschiffes. Z. IN72. (3) Ein Spediteur und ein Buchhalter wird aufgenommen! Ersterer muß wenigstens der slavischen (kraini« schcn) Sprache und jener der deutschen kundig sein, und vollkommene Routine in der Manipu» lation l> sitzen, dahcr jedenfalls schon in diesem Geschäftszweige mehiere Jahre auf einem der Plätze: Wien, Graz, Laibach, Tuest oder Klagen« fürt gearbeitet haben. Individuen mit diesen Eigenschaften, welche Kaution zu leisten, und sich durch längere Prar und sonstige Solidität auszuweisen vermögen, haben den Vorzug, Letzterer muß, außer den vorgeschriebenen zwei Sprachen, dann den buchhalterischen, und jenen in dieses Fach einschlagenden Korrespondenz' und Manipulations c Kenntnissen, die Befähigung so weit besitzen . um im Verhinderungsfalle d<5 Lhcfö durch seine Leitung densclb»» zu e,setze», und in diesem Falle auch die Kasse in Verantwortung zu übernehmen, weßhalb dieses Umstandes wegen jedenfalls eine Kaution zu leisten vermögend sein, Die Adresse ist bei der löbl. Redaktion dieser Zeitung auf mündliche oder schriftliche Anfragen gegen portofreie Briefe, unter Einsendung der Marken, zu haben. Z. 1998. (3) Weinschank Verpachtung. Am 28. Dezember l. I. >v:rd die Weinschänke zu Untererkenstew (QumUii) auf drei Jahre verpachtet. Die Ll^itationsbedingnisse können beim Verwaltungsamte in Neustem eingesehen werden. Gütervenvaltung Neustein am 13. Dezember 1tM.