.1« » Mittwoch am T. Jänner >«H« D't „^aibach.r Zntux.i" erscheint, mit Hu>5i,al>me der 2onl!< »nd Frinla^, ia^lich, nub koslet samiot den Beila^en i»l (^omploii g.iozjahrg ll fi., l,a I l> ja h l >^ ä sl. 30 fr,, mil Kreuzband iin ^ooiptuir ^an^jälirig l^i si., !,all?i ä !> rig (! ,1. Hin vi»> Iu^elliülg in'« HauZ si»o haldiahcig w lr. mcl,r zn »nlricht^». Mil der Post por,to' !rei gail^iühria untei , ra lion sgel'nhr siir ei», Sl'alten^ile od.-r dl» Nau», derselben, für ,in< mcUige Einsch.iltlniq !l lr,. s»r ^weiin.'li^e 4 kr., für dreimalig? .', sr. ^. M. Iiisrrale bis 12 Zeile» ko'lcn l st. snr ^ Mcil , .>0 kr. fur 2 Mal ,i,ib 40 fr. fi'.r > M^'! einzuschalten. 3» dicftii Gil'»i,l^l i'si nach dem „vrouisorifchen Äeseye uo,« > lr. für eine jedeömaliqe (lmfchaKmiq hii,<» ^u rcchiun. ^________ ÄmlsickM Theil. ^e. k. k. Apostolische Majestät habe,: mit Aller-höchster Entschlirßnng vom !>. Dumber d. I. zn.n Präsidenten des Urbarial-Obcrgerichtcs für das Pcsth^ Osner Verwallnngsgcbict zu Ofcn den Rath dcs k. k. Obersten Gerichtshofes. Ignaz v. Noszlopy. mit Velassnng des Ranges und Charakters eines k. k. Hofrathes, — zum Präsidenten des Urbarial« Ober» gerichtcs für das Kaschanrr Verwaltungsgebict in Kaschan den Statthaltcreirath daselbst. Marimilian v. Kray, unter gleichseitiger Ernennung znm wirk> lichen k. k. Hofralhe, und zum Präsidenten dcs Ur> banal'Obcrgcrichteö für das Oedcnbnrger Vcrwal» tlmgögcbict in Oedcnburg den quicszirten Nath der dcftnndencn ungarischen Stattlmltcrci. Anton Frei« Herrn v. Vabarczy. unter gleichzeitiger Ernennung zum n'irNichen l. k. Hofrathc allcrgnadigst zn beste!-lrn gerul't. Zugleich gcruytcn Se. k. k. Apostolische Majestät mit devftlbcn Allerhöchsten Entschließung den Vize. Präsidenten dcs Ober-Landesgerichtes zn Preßburg, Alexander u. An drca njNy, mit dem Vorsitze des UrbarialDbergcrichts für das Prehburger Verwal-wngögrbiet zn Preßbnrg- den Vizepräsidenten des Obcr.Landcogrrichts zu Grostivardem. Josef v. Cscr« nehky, mit jrnem dcs Urbarial > Obergerichts für das Großwardeimr Verwaltungsgebiet in Großwar« dcin. und den Hofrath dcr Statthalterci zu Tcmes« var, Dr. Wenzel Martina, mit dem Vorsitze des Urbarial. Obcrgerichts für die Woiwodschaft Serbien und dem Temcser Vanat in Tcmesvar. sämmtliche drei Vorgenannte mit Vewssnng in ihren gegemvär» ligen Anstellungen Allerhöchst zu betrauen. Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller« höchster Entschiisßmig vom 2!;. Dezember d. I. den Nechinlngsrath der lombardischen Staatsbnchhaltmig Iran; Morossi. zum Staatsbuchhallcr und ersten Vorstchcr der küstenländischen Slaatsbuchhallung mit den sysicmisincn Pczügen allergnädigst zn ernennen .Der Minister des Innen, hat die Komitatslmn- ll!1arc Inroölaw Graf Los nnd Johann Falke " ^lllcnstein. dann dic Krciskommissäre Josef " a a b und Eduard ttlingler, zu Ministerialkon- z'pmr" im Ministerium des Innern ernannt. im (5^" ^"lit"' des Innern nnd der Justiz haben Url'm-'^^^'""' ^' Konzipistcn bei dem Obersten Emeriä '^^ '" ^'^' ^"' ^omitatskommissär ^ /.« "' '^"lper und den ^onzeptsadinnlten im Handek.mnistenum. I,scf Hassen stab, ernannt. die l'^ ^'^'"' ^^ ^"u^u nnd der Justiz haben em Obniten Uvbarialgcrichtc in Wien systc- "'!,.''"' Nall'ösck'-etärsstcllcn dem Konzipisten in. Mm. ermm de. I,,,,„ ^,.^ ^^ ^^ dem Konz.pwen de. Obersten Gerichts und Kassa» wholes. Adolf Fr. nk cn bu rg/verl^^ Der Ministcr der Instiz l'.t den. Landesgerichts, rathe m.d Vezirksamlsvorsteh.r zu Treff... in zUalN. Franz öromer. die bei dem k. k. Kreis. gcrichte in Cilli erledigte Nathsstelle unter Vclassnng des Titels nnd Charakters eines Landesgerichtsratheö zn verleihen befunden. Nichlallllsicher Thcis. Der Gntwurf zum Gewerbegesetze. Vll. Das tilfte und lehte Hmlplstnck enthält die so!> genden Uebergan^sbcstimmungen! «Die nach den bisherigen gesetzlichen VestiM' mnngen rechtskräftig bestehenden Gewerbsrcchte blei> ben in ihrem gegenwärtigen Umfange aufrecht. Ist mit einem Gewerbe nach dcm gegenwärligcn Gesetze ein weiter gehendes Necht vrrbnndcn, als nach den bisherigen Vorschriften, so tritt her Gewerbetreibende von selbst in den Genuß jener ausgedehnteren Rechte." „Die znr Zeit gesetzlich bestehenden Gewerbskor« Portionen. Gremien. Innnngen ?c. können fortbc> stehen; doch sind alle mit dem gegenwärtigen Ge« setze mwereinbarlichen Bestimmungen der früheren Privilegien und Statuten als aufgehoben zn betrach» ten, und es ist insbesondere der Antritt eines Gc-wcrbcs von dem Veitlitte zu solchen ^Innungen uir. gends mehr abhängig, mit Vorbehalt der Falle dcs §. 122." „Die bcst.'hcnden Innnngen können den Anschluß anderer Gewcrbsllassen nicht ablehnen, wenn im Sinne des H. 122 die Vising einer Genossenschaft als Verpflichtung vorgeschrieben wird. In einem solchen Falle hat. wenn die Innnng ein Vermögen besitzt, entweder eine Kompensation durch Gegenlei» stungen der neu Angeschlossenen cinzntrcten. oder es ist das vorhandene Vermögen als abgesondertes Eigenthum der bezüglichen Giwerbsklasse fortan zn verrechnen." „Znr Auflösung einer bestehenden Innnng durch eigenen Veschlnß wird die Uebereinstimmung von zwei Drittel der Stimmberechtigten erfordert. Ein nach Berichtigung der Passiven etwa erübrigendes Vrrmögcn ist der Gemeinde, in der die Innung ihren Sitz hat, f.'>r gemeinnützige Zwecke zn überweisen mit der Ver» pfiichtnng: den dcrmalia/n Mitgliedern nnd Angehö» rigen der Innnng in den Fällen, wo ihnen nach den Innungsstatnten eine Unterstützung gebührt hätte, diese aus den vorhandenen Mitteln zu verabreichen." „Miglieder gegenwärtig bestehender Innnngen können nach vollständiger Erfüllung ihrer Vcrpflich-tnngcn ansschciden. ohne deßhalb das Gewerbe anf. geben zn müssen." „Die bestehenden Nealgcwcrbörechle, d. i. solche, welche entweder für sich allein oder in Verbindnng mit einer Realität durch privatrcchtlichc Titel über» tragbar sind. bleiben vor der Hand aufrecht, sind aber einer Ausdehnung oder Erweiterung ihrer streng crweisbarcn Rechte n'cht fähig. Welche der behenden Gewerbe, nnd nntcr welchen Vldingnngen sie als Realgtwcrbe anerkannt werden. dann in wie fern sie übertragen und belastet werden dürfen, wird durch die verschiedenen für die einzelnen Grönländer erlassenen Norme» festgesetzt." „Durch eine besondere Verordnung wird ein Präklusivlermin festgesetzt werden, innerhalb dessen Ie> der, welcher einen Anspruch anf die Nealeigenschafi seines Gewerbes geltend machen zn können glaubt, diesen Anspruch, unter Beibringung entweder der be> reits von der kompetenten Vehörde ausgesprochenen Anerkennung oder der znr Anerkennung nölhigen Ve» lege vor der politischen Landesstelle anzumelden nnd gellend zn mache., hat, widrigens das Gewerbe fort» an nur mehr als ein persönliches behandelt werden wird." „Nücksichtlich des Betriebes der Negalgewerbe hat Folgendes zn gelten: u) Der Besitzer eines Realgcwerbes kann das« selbe selbst oder durch einen Stellvertreter oder dnrch einen Pächter ausüben. Ist das Gewerbe an den Nachweis besonderer persönlicher Erfordernisse gebml» den. so mnß der Allsübende gehörig gnalisizirt sein. l») Im Todesfälle Ves Besitzers gehören Neal< gewerbe in die Erbschaftsmasse. Witwen eines Neal» gewcrbsbesitzers sind daher nnr dann zur Fortfüh» rnng des Gewerbes berechtiget, wenn dasselbe von Todeswcgen an sie übergeht. (-) In, Falle, eines Konkurses fallen Nealgewerbc in die Masse, und die Glänbiger sind in diesem Falle berechtiget, das Gewerbe, als cinen Bestandtheil der Masse, durch ciu hiezu qnalifizirtrs Indivionnm aus« üben zn lassen. ll) Nenn ein Rcalgcwcrbc durch privatrcchilichen Titel in das gemeinschaftliche Eigenthum von Mch« reren übergeht, kann eine Trcnnnng desselben in mehrere abgesonderte Gewerbsrechlc nicht stattfinden. <>) Das an einc Realität gebundene Realgcwerbe kann von demselben getrennt nicht ansgcübt werden, nnd cs kann der Besitzer eines Realgewcrbes über« Haupt kein Pcrsonalgewcrbc derselben Art im nämli« chen Orte betreiben, es sei denn mit Verzichtleistnng anf die Realcigenschaft dcs ersteren." „Realgewclbc erlöschen nnr durch Vcrzichtleistimg des Besitzers, und diese kann nur insofern gültig stattfinden, als hicdnrch dic Rechte dritter Personen, na» mrntlich der Hypothrkargläubigcr. nicht verletzt werden. Wenn nach den Gewerbsvorschriftcn oder den allgemeinen Strafgesetzen dcr Gewcrbsucrlnst einzutreten halte, so wird bei Realgewerbcn dcr Besitzer nur des Rechtes der Selbstausübnng verlustig- der für den Fall dcr Veräußerung oder Verpachtnng eingehende Kanf. oder Pachtschilling ist aber nicht verfallen." Dcr 1l) Paragraphc enthaltende Anhang betrifft die Dienstbücher. Diese. 40 Oklavblätter stark, ha« bcn den Zweck, die Dienste nnd das Betragen t»cr gewerblichen Gel'ilsen, mit Ansnahmc der Handels-gebilfen, anszuwcisen. Sie ersetzen die Stelle der Dicnstzengnissc nnd enthalten zugleich die Bewillign»« gen dcr Behörden zn Reisen im In> nnd Anslande. Mit einer Stempclmarkc von Al) Kreuzern versehen, führen sie das Signalement des Gehilfen, dessen eigenhändige Namcnsfertignng. die Anffordernng an die Behörden des In« nnd Anslaudcs: den Vorwei« scr unbeirrt l,in> nnd herziehen zu lassen, und dic ^ertigung der das Dienstbuch ausstellenden Behörde. Ein Auszug aus den gesetzlichen Bestimmnngen über die Dienstbücher ist eingeschaltet. Im weiteren Ver< folge werden die Zengnisse der Dienstgeber. dann tic Rciscbewillignngen nnd Vidirnugen der Behörden cin> getragen. Die Auflage der Dienstbücher wird durch die politischen Länderstellen, und deren Ansfolgnng dnrch die politische Behörde erster Instanz besorgt. Ueber die ausgefolgten Dienstbücher werden bei der Behörde grnanc Protokolle nnter den fortlaufenden Zahlen der Dienstbnel'er gcfübrt. welche Namen nnd Signalement des Betheilien, dann das Datum der Ausfertigung ruthalten. H In< lind allCländische Gehilfen. welche alls freni' den Staaten in die österreichischen Staateil eintreten und nid't bereits mit Dienste, Arbens- oder Wander» l'üchern von Seite ihrer Negierlingen versehen sind, hal'en bei der nächsten politischen Behörde mich ihrem Eintritte lli',1 die Anöfertignng des Diellstbuch^s an> zusnche». „Das Dienstbuch ist bei denl Eii'tritce in den Dienst dem Dienstgeber ^ gegen Ansslellüng eines Dicnstscheines — zlir Alifbeivahrnng zu übergeben. Bei dcin Dienstalistritte hat der Dieilstgeber der Be^ horde entweder' persönlich oder iil einem schriftlichen Zeugnisse dir Dieilstdalier des Gehilfen anzugeben und zu erkläreil; ob er sich geschickt, trcli mid fleißig benommen Hal, Die Behörde I'at die Erflärung deel Dicnstgebers ill das Dienstbuch einzulragen. wobei nnr jene der benlerkteil Eigens.hasten anzllsühreil sind, wcl-che für den Gehilfen günstig lalilril." „?^acht der Gehilfe sich einer — indem Straf» geselle verpönten — Handlnilg schllldig, so ist ihn, das Dienstbuch nach ausgestandeuer Strafe zli feilier Ligitimation lvieder eiilzlihandigen, ohn,,' dariil von der Bestrafling ei,le Ellvahnnug zn macheil." „Beabsichtiget der Gehilfe im In> oder Alislaildc zu reisen, so lverden die Bewillignllg, sowie die Vi-dirnngen in das Dieilstblich eingetragen. Der Gehilfe ist verpflichtet, das Dienstbuch alls der Reise deil Be< Horden vorzuweisen. Die Vidirungen sind von den Behörden in den betreffenden Rubriken der Paßpro» tokollc für Dienstbücher in Evidenz zu halten. Die Verfälschung eine,? Dienstbücher wird nach dem Straf» gesehc i). 1W - l'ekammern den G ese >) e ntw urf eill er go« w isse n h a f t e »l P r ü f ll n g li n te r z i e h e n u n d das Ergebilip dcrselbeil ue rt ra u cu s v o l I d e in h. H ailc> els ill i n i st c r /u m vorlege n. Sie iveroen dabei auch den Maßstab ibrer eigenen (5rfa!> rnngell anlegell, sie werden ihre, nicht fremde Anfieh' teil über das Ganze wie das Einzelne mit allem Freimut!) mchcrn, se/l'st auch ibre etwaigen Einwände gegen das Prinzip des Onuvnrfs. die Gewerbefrei> hcit, nicht verschweigen, am wenigsten daruln, weil einige Vlättel' sich amna^en, sie in der offenen Dar< legnng ihrer Meinuilg, iil ibrer treuen Pflichterfüllnng rinschnch/erll zl» wolleil. Die Staatsverwaltung kann eine solche Verkehrtheit gewiß nur bedauern, sie weiß vie/mryr den loyalen Freimnth anch danil zu würdi^ gen und z» ehren, wenn er einer Meinung Worte leiht, welche sie nicht theilt. ^>dcm sie den Enlwurf den Handels- und A-wcrbekammern zur Begutachtung übergab, wünschte sie nicht den Mederball einzelner lauter Stimmen in oer Presse, sondern die wahre volle Meilmng dieser ehrenwerthen Körperschaften selbst zu vernehmen, welche zunächst znr V.rtretnng der gewerblichen Interessen berufen sind, und deren Bedeutung für das Gedeihen der Gewerbe und der Volkswirthschaft gerade dnrch den Hinwrgfall drs Zunftzwangs nud des Konzessionirullgswesen sich noch - ganz ungemein erhöhen wird. Vielleicht wiro es möglich, das Gefei) hier und dort noch zu vereinfachen. abzurunden, es noch mehr als schon in dem Entwürfe der Hall ist, wie alls ei> uem Gusse hinzustellen und dabei die Präzision des Ausorncks zu erhöhen. Gewiß weroen eben die Ve> ratlmngen der Handels« und Gcwerbekammern über die Einzelllhciten des Entwurfs viele wichtige Auf» schlüsse bringen, welche auch zu jenem Zweeke benüßl werden können, ohne deni Prinzipe der Gewerbcfrri' heit damit zu uahe zu trtten. Wir möchten es z. V. nicht für unzweelmäßig halten, lveml sogleich die beiden ersten .^anptslnet'e (Gegenstand und (5'intheilung) in eines zusammengezogen würden. Vielleicht dürften dann die im ersteil Hauptstück unter Ui Nnbriken ausgeschiedenen Ilnternehiniiugen lllld Geschäfte, welche, wenn anch gewerbsmäßig betrieben, doch nicht nach dem neuen Gefeke, sondern fortan nach den dafür bestehenden besonderen Vorschriften behandelt werden sollen, alo eine besondere blasse von Gewerben ihre Stelle bei der (5'intheilnng finden. Die Gewerbe würden sich dann nämlich theilen ill reglemenlarmä.-ßige, welche nach den dasür bestehenden besonderen Vorschriften behandelt weroen (dieser Kategorie wären vielleicht anch die Bergbangewerbe beizuzählen), in konzejsionirte, welche an eine förmliche Verleihung gebunden find, und in freie, welche die große Mehr-heit bildend, gegen bloße Anmeldung allsgeübt werden können. Gewiß liegt es in dem liberalen Geiste dec« neuen Entwurfes, die beiden ersten Gattungen auf eine möglichst kleine Zahl znrückzusührcu, mit anocren Worten: die allgemeinen Geseßtsnormen so weit als lhnnlich auf alle gewerbliche Thätigkeit auszudehnen. Noch wollen wir erwähnen, daß sich der „Anhang von den Dienstbüchern" (richtiger wohl „Arbeitsbü» cher") vielleicht in weuigen Paragraphen in vas 6. Hauptstück vou den „Gehilfen uno ^ehrlingen" füglich einreihen ließe, wodurch das Geseß all Abrundung ge< winncn würde. Wenn es suh praktisch aussührc» läßt, dürfte sich auch ciuc Vereinfachung des föllilli' chen Neklamalionüvcrfahreiis als zweckmäßig empfehlen. Indeß das alles sind M'endinge, die wir nur au» führen, um zu zeigen, daß deu Handelskammern, anch wenn sic im Geiste des Geschcs znr Berathung vorschreitcn, noei/ immer ein weiter Spielraum für Verbesserungen dcs Entwurfes offen steyt. Die Haupt» fache bleibt die Besliligung des Zunftzwanges, und ebenso des Konzessionsweseus für vie mcistcn Gewerbe, die lvirklichc Entfesselung der gewerblichen TlMigleit dlirch das Inslebcnlreten dcr Gewerbe» flcil'eit. (Austria.) Oesterreich. Wien, Al>. Dezember. Die „Wiener Ztg." fchreibt: Wir erwähllten ein Gerücht, wonach ^ord Elareildllll befoblcn haben soll. den Beschluß des Londoner Börseneomit<''s. der die Notirung der ueuen russischen Anleibc auch nach dem Friedensschlüsse uer« bietet'), allen offiziellen Negierungs < Agenten in, In< nnd Auslande milzntheilm. Einem Schreiben ans London entnehmen wir jettt, daß diescv Gerücht begründet war, nnd Lord Elarcndon die besagte Mittheilung wirklich angeord« net hat. Telegraphischer Mcldnng aus Paris zu Folge hat die dortige Börse beschlossen, das neue rusnsche Anlehcu uiemals zu notiren. — Die beiden Bctriebödirrktioncn der nördlich,,, uud südöstlichen Staalseiseubahnrn in Prag und Pesth u»d die Direktion der k. k. privil. Wien-Naaber Ei« scnbahn. Gesellschaft in Wien sind aufgelöst und ist oie Leitung deren Geschäfte nunmehr von der Gcuc< raldirekliou der Staatöcisenbahn ^ Gesellschaft übcr> nommeil n,'orden. — Die lepte Nnmmer des «Oesterreichischcn Volksfreundes" bringt ill einrr Extrabeilage als ein allseitig willkommenes und werthes Gedcnkbkut oas wohlgelroffenc Bildniß Sr. Eillinenz des yochw. Hrrrn Kardinals-Erzbischofs Viale-Prel:''. Im Jahre l7!1!^ zn Vaslia auf der Insel Eorsiea geboren, be» ') Dcr Beschluß ist im Morgenblatt der »Wiener Zeitung" vom 25. Dezember v. I. abgedruckt und lautet: „Nachdn» >s ^>lv Kliliitiiiß d.c< (^'»ü't.'-'ü ^l.ni^i ist, d^isi «nitralc Mächte i» üncu Eta.Ucn Z«ich»u»^!l !>!,' ,,!,' fische Ä»l(ihni g.st>Ut.!i, l'lschl cs? Fli>d.!!>< v,ü irg.ud ll„c!!!, d u r ch c >»! e »» i t (l >l ,;-I a » d i in .U!,n od.v '.'to' liüüig^li ges<»tt>» wird." G»!,>rg Wll'b, Ssflvt^r. gann der hohl und hochverehrte Kirchtinürst, deffen» Scheiden von Wieil wir nur zn bald zn bekla« gen haben werden, im Jahre 1828 die diploma« tische Laufbahn als Auditor bei dcr Nuntiatur in der Schweiz, von wo er im Oktober 18ll<, nach Nom zur Staatskanzlci bernsen ward. Im Jahre !8A8 zum Internnlitlus in München lind einige Jahre später zum Nnntius daselbst ernannt, wnrde er im Konsistorium vom l2. Juli 1341 als Erzbischof von Karthago präkonisirt. Die Ernsnnnng zliin Nlültills ain kaise»lichen Hofe ill Wien erfolgte im Jahre 1843, die Erhebung zur Würde eines Kardinal »Priesters im Konsistorium vom 7. März 18>'^j und die Prä-konisirung als Erzbischof von ^Bologna im Konsistorium vom 28. September 18!i5i. — Die jüngst verstorbene Frau Bonis hat dem Dichter Michael Tompa einen Grund von 100 Io» chcn vermacht. — Instimis Kerner, der jet^t sein ?0. Lebens» l'ahr erreicht hat, arbeitet an einer Biographie Mes> mer'6, zu der sein Wunderglaube, ihn vorzüglich bc< rechtigt. — Dcr »Osserv. Triest." berichtet über die er« freulichen Forlschrille, welche das Unternehmen, eine Wasserleitung von Nabresina bis znr Stadt zu führen bisher gemacht hat. Zuvörderst erachtet er es als Pflicht, Sr. Erzellenz dem Herrn Finanzminister Frei' Herrn u. Brnck, welcher dieß großartige Werk ange« regt und gefördert, so wie den Herren Dr. Serinzi. Dr. Kandier, (5. Ncgcnsdorff nnd A. Martin, Mit< glicder der provisorischen Direktion, welche alle Schwie. rigkeitcn mit Ausdauer besiegend, für dasselbe so weit vorarbeiten, daß es schon im nächsten Jahre in's Leben treten dürfte, den lebhaftesten Dank anszii' drüeün. Diese provisorische Direktion hat am 19. in der von der Aktiengesellschaft abgehaltenen Sihnng ihr Mandat niedergelegt und es wurde eln anderer Ausschuß gewählt, aus dessen Mitte das neue Direktorium hervorgehen wird. Alis dein bri diesem An> lasse erstatteten Berichte erhellt, daß die Zahl der Aktien zn 1000 ft. bereits durch die thätige Betheili« gung des Munizipiums, der Börsendeputation. nu. derer Körperschaften und Privatpersonen ein Kapital von 4^0,000 fi. bildet, welches noch ans 6lW.0l)0 ss. erhöht werden soll. Vermöge Uebereinkommens mit dcr Staatsverwaltung muß die Wasserleitung bis zum Herbste 18lili zum Gebrauche für die Eisenbahn vollendet sein. Die Statuten der Gesellschaft wnrden, mit wenigen Veränderungen, von dein h. Ministerium genehmigt. Die zwei großen Reservoirs für die Ei« senbahn werden, so wie sämmtliche Maschinen, Roh' ren u. s. w. anf Kosten des Aerars hergestellt nnd dürfen nut kais. Genehmigung zollfrei eingeführt wer« den. Die provisorische Direktion hat die schöne I reszeit nicht nnbennpt hingehen KW", mu die Arbei« tcn z», fördern. Sie laufte die nöthigen Grundstücke für die verschiedenen Werkstätten, ließ dic Planmm. gen vornehmen, zu dcn Röhren die Steine brechen uud andere Arbeiten ausführen, wobei sie von dem technischen Eisrnbahnpersonal und dem Ingenieur d.r Grslllschaft, Herrn Innler, thätig mttcrstüpt wurde, welcher eigens nach Hamburg und Berlin entsendet worden war. um dic dortigen Anstalten zum Vor« bilde der hiesigen nehmen zn können. Dcr Bericht schließt mit dem Ausdrucke der Hofsnnng. daß die neuen Vertreter der Gesellschaft das so schön begon« neue Werk rege fort sehen werden. — Nach Allgabe der «Gazzetla uff. di Verona" soll die Ueberlassnng dcr italienischen Zcutralbahn an dic neue Kreditbank für Handel und Gewerbe im Zuge sein und würden die betreffenden Unterhandln»!» geil im nächsten Monat Jänner beginnen. Bekanntlich werde dieses Kredilinstitnt auch die östcrreich.'italicni' scheu Etaatsbahnen übernehmen. — Die Bischöfe des lombardisch . vcnetianischen Königreichs haben beschlossen, ans Anlaß des Kontor» databschlnsscs eine Dankadresse an Sc. Majestät den Kaiser zu richten. Triest. Wie wir vernehmen, wurde der Gat» tin des Herrn Spolar, der Se. laiserl. Hoheit den dnrchlaucht. Herru Erzherzog Ferdinand Mal nach dem bekannten Unglücksfall so theilnahmsvoll beycr« bergte, ein »cner Beweis fürstlicher Munifizenz erwie« 3 sen, indem derselben von Sr. k. Hoheit eine goldene, reich verzierte und znit dev Namenschiffre Sr. k. Ho> heil iil Brillanten geschmückte Uhr sanimt Kette. und eine ähnliche Broche mit Brillanten znr Erinnernng gesendet wnrde. Tchweiz. Bern. 2». Dezember. Scit Anfang des Jahres 18li4 ist man bemüht, eine Ucbereinknnft zum Schnee des schriftstrllerischen Eigenthums unter den Kantonen zu Stande zu bringen, da der Gegenstand Sache der Bundes.Gesetzgebung nicht ist. Das ans> schlicßlichc Recht des Autors oder Künstlers, sein Produkt zu veröffentlichen, dauert nach der Uebereinlunft lvähend seiner ganzen Lebenszeit' falls er vor dem Vcrfiussc von 30 Jahren, von dem Zeitpunkte der ersten Veröffentlichung an. stirbt, so baben dessen Rechtsnachfolger dieses Recht bis zum Abflusse dieser Zcilsrist. Znr Veröffentlichung unveröffentlichter Er> zcngnisse nach dem Tode des Autors bleibt seinen Rechtsnachfolgern rine Frist von 10 Jahren und der 30jährige Schntz. Die Ucbereinknnft tritt in Kraft, sobald die Mehrheit der Kantone es angenommen haben wird. Der große Nath von Bern hat sich d.cutc einstimmig dafür ansgesprochen uud die Ueber-r'nknilft definitw angenommen. Ncgieruugsrath Vlösch bemerkle, daß die Schweiz sich leicht Unannehmlich< leiten von Seiten anderer Staaten zuziehen möchte, wcnn sie keine solche Vorkehrungen treffe, und er fügte bei. die Anregung zu einem solchen Gesetze sei wirklich von außen — Frankreich — gekommen, Frankreich. Der Polizcipräfclt vou Paris kündigt in einem Zilknlarschreibrn den Polzeikommissären an, daß in wenigen Tagen auf verschiedene!! Paukte,, der H^pt» ftadt Küchen eröffnet werden, wo den Nothdürftigen Speien zn rcduzirtcn Preisen abgegeben werden. Diese Infiilntc stehen unter dem Patronate des Kai. scrs und der Kaiserin, welche die zur Errichtung dic> str Küchen nöthigen Fonds geliefert haben. Der Dienst ln den Küchen wird vou den barmherzigen Schwe» stern von Saint Vinecnt dc Panl versehen. Wie der Polizeipräfekt bemerkt, sind die öffentlichen Küchen hauptsächlich auf ^ Mbeiter mit Familien und die arbeitslosen Arbencr berechnet. Die Arbeiter, die 7"ld gewinnen, werden fortfahren, die kleinen 3l> ltmirants zu besuchen, da ihnen die Nahrung der Kü> ")"' >ucht mannigfaltig gcnng sein wird. Diese Küchen werden also. wie er meint, den kleinen Restaurants keinen Schaden bringen, aber den armen Arbciterfa» nullen, wo Vater lind Mutter den Tag über beschäf« tigt find und für die arbeitslosen Arbeiter, welche die Nestanrantö doch nicht besuchen können, eine wahre ^ohllhat sein. Dieselben werden in Zukunft eine gc-sundc und vollständige Nahrung haben. Die Zuschüsse, welche die öffentlichen Küchen erhalten müssen, trägt "°r Nttiser. Großbritannien. Dlc „Times" kommt anf die Türr'sche Angele« genhett znrück u.lb spricht „auf die Gcfahr hin. sich ^ /^"Mngcn der Flüchtlinge überhaupt zuzuzie. ^en , ihre Ansicht über das aus, was in diesem Falle ^taatsrecht und internationales Herkommen sei: .^?/" ^"'^' ""' 6"glm,d Freiwillige unter yre Fahne ruft, so eröffnet sic damit leine Freistatt wr Verbrecher. Wir bieten reichlichen Solo und so daß wir Soldaten ge. .... ., , ^"' bic Englands und seiner Alliirten wu d.g sind. Wi, si„ ,^ . ^, ,^„ ,,^ pochen m,,erer Armee dadurch zu füllen, daß wir ^>rafto,lgke>t ^'r Verbrechen oder selbst für politische ^.hcu jeder Art zusichern. Wir sind natürlich ver> pflichtet, ds,^ Mann. der bei un« Dienste nimmt, zu schntzen. aber ^in Verhältniß zu uns beginnt erst von dem Augenblick, da er in unsere Reiben tritt. Wir haben mit seiner Vergangenheit nichts zu schaffen, noch l,t es unsere Schuldigkeit, zu seinen Gunsten ein. zu»chre,ten. wenn er sich »ei.Mig in die Gewalt der Legierung begibt, gegen die er sich vergangen yat. Ein österreichischer Desertcnr zum Beispiel kann von dln britischen Werbeoffizieren angenommen werden-es kann sein. daß er bei uns eine gute Konduiie be-obachtet, und unsere Behörden ignoriren vollständig sein früheres Militärverbrcchen; aber wenn er sich einbildet, daß die britische Uniform ihm eine ucue Stellung verleiht, lind daß er des britischen Schuhes gewiß, das österreichische Gebiet betreten kann, so irrt er gewaltig. Türr war nicht nnr ein Ansrcißer, soll« dcril auch ein Hochvcrräther. Er fioh, befand sich in Sicherheit, und hätte in Sicherheit bleiben können -allein gelrieben von irgend einem Beweggrund, anf den wir nicht eingehen können, beliebte es ihm, einen Dienst anzunehmen, der ihn nach Bukarest, in das Hanptquartirr cineö österreichische» Generals uud nach dem Standort seines eigenen Regiments führte. Er wurde ergriffen, und nach dem Völkerrechte könnte ein diplomatisches Einschreiten nur vom Snl> tan kommen, anf dessen Gebiet der Vorfall sich bege> bcn hat." Spanien. Madrid, 20. Dezember. Die „Nacion" ver» öffentlicht nachstehendes Schreiben des Infanteu Don Enrique an Ihre Majestät die Königin: Euere Majestät! Ich habe in Erfahrnng gebracht, daß ich daS Unglück hatte, in den Verdacht zn kommen, schriftlich oder mündlich Gesinnungen alisgesprochen zu haben, welche der Ehrfurcht uub loyalen Anhänglichkeit zu< widerlaufen, die ich Eli. Majestät als einer Ihrer ersteu Uuterthaucu und nächsten Anverwandten schulde. Diese Beschuldigung ist vollkommen nnbegrün' det. Ich habe nie die Pflichten vergessen, die mir als Edelmann und Spanier obliegen und nie aufgc. hört, für die Wohlfahrt, das lange Leben und die lauge Dauer der Regierung Eu. Majestät, meine Wünsche znm Himmel zu senden, anf daß alle Spa-nier, und ich zuerst, uns um den Thron vereinigen, der das Symbol der Freiheilen und der Traditionen unseres Landes ist. Wenn ehrgeizige Elende und Feinde mich in einem andern Lichte darznstellen gewagt haben, so möge En. Majestät geruhen, diese aufrichtige Prote« station entgegen zu nehmen und sich von deren Auf> richtigkcit zu überzeugen, indem En. Majestät sie unterzeichnet sehen von dem sehr ehrfurchtsvollen Unter« than und Cousin Eu. Majestät Enriqne Maria de Vombon. Madrid, den 19. Dezember 1856. Man glaubt, daß die „Gaceta" bald ein kö< nigliches Dekret veröffentlichen wird, wodurch der Infam iu seine Titel, Ehren und Würden wieder eingesetzt werden wird. Tchwedeu. Die Stockholmer offizielle «Post och Inrikcs Tiduingcn" bringen die beiden folgenden bemerkens« wcrthcu Mittheilungen i „AnS Finnlaud. In «Norbottcns Posten" vom 1. (Dezember) liest man: Ans Haparanda (der schwe> bischen Grenzstadt gegen Finnland hin) wird geschrie« ben, daß dorthin kürzlich ein erneuertes Verbot für Ausländer, nach Finnlaud zu reiscu, gekommen ist. Das frühere galt nur für del» Sommer lind enthielt die Bestimmung, baß die, welche dorthin reisten, bis zum (5nbc des Sommers bleiben müßteu; jetzt heißt es, daß solche Reisende bis zum Schlüsse dcS Krieges dort verbleiben müssen. Aus einem Briefe aus Finn» land ersieht mall, daß man dort allgemein an Schwe« dens Betheiliguug am Kriege glaubt und ebenso glaubt man, daß die Grenze ganz und gar durch Truppen gesperrt werden wird. welche dorthin verlegt werdeil sollen. Das Letztere dürfte doch bloße Vermuthung sein. Im Uebrigcn befleißigt man sich iu Finnland, alle möglichen Gerüchte über Schweden auszustreuen, eiues abenteuerlicher als das audcre." Die zweite Mittheilung ist in die Form cineö in Stockholm umlaufenden Gerüchtes gekleidet; sie lan> trt: „Die Moral des Krieges. Iu der Nähe der Aland.Scheereil soll sich erst kürzlich Folgendes znge> tragen haben: Zwei finnische Schnten, auf der Reise nach Schweden begriffen, wurdeu von einer franzö« sischen Korvette verfolgt- die eine legte bei, die an« dere suchte zu entkommen. Die leiMre wurde darauf von den Franzosen in Grund gebobrt und sank so schnell. daß uur uoch das Leben der Besatzung ge« rettet werden konnte. Zur anderen Schute wurde eine französische Schaluppe abgeschickt; aber die Fill» ucu empfingen am Bord die unwillkommenen Gäste mit Aerten und anderen Hall'Werkzeugen, lind 4 von den Franzoscu wurden getödtet. Nun wurde die Be> satzung der Schute übermannt, au Bord der Korvette gebracht uud vor Gericht gestellt und sollte, als der Bericht abging, gehängt werden. Das ist das Recht des Krieges." Telegraphische Depeschen. ' Paris. 29. Dezember. Wegen des Einzuges der Garden leine Börse. ' Paris, 2!). Dez. Die Gardetruppen vassir» ten die Boulevards, sic trugen Lorbcru auf ihren Ge« wehren und wurden von der Menge mit unermeßli» cher Begeistcruug begrüßt. Die Rede des Kaisers, der unter Andcrm bedauerte, daß er sich nicht an ihre Spitze habe stellen können. enthielt folgende Stelle: «Ihr rcpräsentirt die Armee des Orientes, deren Muth Frankreich den ihm gebührenden Rang wiedrrerobert (l-t'coutjuix) hat. Obwohl der Krieg uoch nicht zu Ende, habe ich Euch zurückberufeu. damit jedes Regi« ment an unserem Rnhm Theil nehmen könne; das Land. welches 600.000 Soldaten unterhält, hat ein Interesse, gegenwärtig in Frankreich eine zahlreiche, kricgsgcübtc (n^l,<^ii,-) Armee zu haben, die bereit ist. sich überall hiu. wo die Nothwendigkeit es heischt, zu begeben. Bewahret sorgsam die Gewohnheiten des Krieges, haltet Euch bereit, wenn es sein muß, meinem Aufrufe zu entsprechen (rcpunclr^ ü m<»n upl"I). Danket Gott. daß er Euch verschonte und schreitet jeßt stolz einher in der Mitte Eurer Vrüdrr und Mitbürger!" Auf ben Boulevards ward die lwprozentige Rente mit 64-70—64-00 gemacht. Die Spekulation war ungewiß; große Vorbereitungen zn einer allgemeine» Beleuchtung wurden getroffen. * London, 29. Dezember. Die heutige Ga» zctte pnblizirt. daß die Bloladc aller rnssischen Häfen seit 10. Dezember aufgehoben sei. ' Turin, 27. Dezember. Nach hiesigen BIät lern beträfe Durando's Mission nach Paris nnter Anderem die Bestimmung, das piemoutesische Eipe< dilionsheer im Frühlinge uach Varna zu verlegen, wenn der Kriegsschauplatz an der Donall eröffnet werden sollte. " Aleran oricn, 23. Dez. Das hiesige Getreide-auöfuhroerbot ist aufgehoben worden. In Mecca ist in Folge des Sklavenhandewcrbotcs ein blutiger Konflikt mit den türkischen Truppen, welche sich ins Kastell zmückziehcn mußten, entstanden. Der Vizekönlg ist alls Oberegyptcn krank zurückgekehrt. Die Eiscnbabn uach Cairo wird am l. Jänner dem allgemeinen Vcr» lehr übergeben werben. Cairo. 20. Dezember. Achmet Menekli P>: scha, General ", cll»>f des ägyptischen Elpcditlons' lorps, ist hier angekommen. D a m askus. 13. Dezember. Der Herzog von Valombrosa ist mit eine», Neffe» Lord Raglans von hier nach Palmyra abgereist. Abd el K'.ioer führt hier ein zurückgezogenes, beinahe asketisches Leben. Lokales. Laibach, 2. Jänner. Die bekannte liebenswürdige Künstlerin, Fräul. Constanze Geiger, die auf den verschiedensten Kunst« gebieten mit gleicher Virtuosität und Grazie sich her» vorlhnt und allseitig den reichsten Beifall find/t. er» öffnet hellte einen Cyklus von GastdarsteUunge» im hiesigen Theater. Wir weroen in der Folge auf die Leistungen dieser Künstlerin zu sprechen kommen. in> dessen machen wir die Kunstfrennde anf diese Kunst« Produktionen anfmerksam. Druck und Verlag von I. v. Klcinmayr ck F. Ban,berg in Laibach. — Verantwortlicher Redakteur: F. Bambera- Vurseuber i ch t a,,^< dem Abendblalte der öster k.ns. Wielier^Zcilling, Will, 2<». Dezember ,85 5, Mittags , Uhr. llu^achtct die (^eldvnl,ä!tuissc seln breitend sind, :ei^e» sich dlich dic lünsilli ("isselte l'lli.bt lind zlrmÜch sesl. Vlalil'nal Auleln» siir au^wärti^e R>chimmi '.'i.l .^elauft. Nlndbahn lsbliast nnd lu'l'er, so auch Van! '.'lfli.il n»d Tampsschiffc. Wicwohl dic Gcldllxnm» snl'Ib.ir bliil', znqte sich doch rine schr gulr Tendcuz snr (^sftltr. Dsvis,» und ^rmptantc» fthr au^^l'l'll», dis .Unrft niedri g.r als ncsil'sn, all,' Plä<)c mchr Ärief nlö ftield. «msserdam i»0 V, Vrics, — '.'lx^bur., l09'. Vriss. — Franffurt ll>8 '/, Bricf, — H.n»l'!l>>, «0. - ^ivl'üll.' —, — ^»d>'» lU.^l Vricf, - Mailand l<>« Brief. — Paris 127 V. Bncs. Staatsschnldvcrschreil'llngen zu ü "/« 7!l '/, ^7^ dttlo ^ ,. ^'/,'« U5'/, «5"/. detw „ 4«/« 5U'/.-»«'/. detto ., - 3"/« ^5 -^5 '/. dctto „ 2'/,", Ztt'/,-3«'/. drtto .. l^ l^'/, —N°/. dctto li «, „ 5"/,. «!—82 ylati^nal-^luleben „ 5'/, 7'/. Oedcndnrgn dttii) detto „ ü'/, V0'/,-'.><>'/. Peüher tetto detw „ 4°/. U2 "/. !>^ Mailänder Wlo de»lo „ ^'/« 8'.»-«>>'/, Lotterie-Äülshe» vom ^ahre l^l^ «2 '.- 2^i^i detlo dcttv >ft:l!> 12^',. 12!l'/. detto d.ttl' !K55 ft.'» "/., »l Va»sl'-i)l'!i.ial!!.'»>!l zn '^ '', "/., .'^> -i)5> '/, V.,»f''>.'llti.»' >'l. Stii^ (ohuc Vezug^rccht) 8!Ü» Ü0U Vss^»p!et>a»f-'.'cr l. f. priv. 5s!,ll. El>)' ^is,»I'ah!!,i>s.ll,cha!'t ^» ^o« >1, l'dn ü!w ^r, ' 3^> 7,-342'/, Nlirddah» - Alt,.» 212 '/.—2»2 '/. BilowciH-Viuz'-^'mimdinr 2^2 -','.'i4 Prc>id»rg»>> P>i>.nil 2.)—30 D.nopschiss ^lstisn »72 574 dctt» l» (iuiissi!,'!, 5»,'» —7>:Ul dlllo d»s Vll'vd :i!'."' 4l»0 W!lU>'r-D>1!»'.'s»!i!<,>.?lltic!l t ^l ll«, Pisth^r Krtlrul'nnf,!!» '.'«llir» '''^-- 54 l!Io^ Plior. iDl'lig. (in Slll^») .'> '^ ttli »l» i>l°rdb.U)!l dctto ü'< 7U-80 Ologguih.r dcltu i,"/^. 7l - 72 Dl>»a». Da!»^'sschiss. Ot'li^, 5"/, 77 -78 Ol,'!»!,' - !)i<'!l!sch>'!,!.' l^l "/. ' l^ (ziinh'^ 4» ,1, Vl's» <>7-<»7'/, Wl»dischipäh'^>.'!V 2!l -2!l '/. Waldstci>l',che ^ 24 "/.-2.", ^«glsvich'fchc „ ! l ^N '/, ssurst Gal«, „ 40—4<» '/, St. GtxonS „ .^l>—:U> '/^ Palfy „ 40 - 40 '/. ^t. s. vollwichtige Dusat.»-'<>l.,!l, »4—l4 '/, Telegraphischer Kurs - Vericht der Stl»alüp»lp!»rc v^»l .^l, Dczcinder 1855. Ol.n>l>,'jchuldvlrschl>ll'»il^!! . ,u 5p(it. fi. >>> liM. 7^7/« drtto auS der !1ta>!i,'!nil-'.'l»Iiih>' zi> .»"/. st. >» l"M. ?»l !^/l!> detto....... 4'7,8 ftsticn der f. k. priv. ^stcrr. St^alslis.nbahn? gcstllsch^st zu 200 ,!., v^'ll ting^.hlt — ft. A. V. »»it Natcn^hlung...... 34! '/2 ft. V. V. Oinl!dr»l1,>i7l'!i^U. a»d,rtr ^irrn!>!»dcr /4 V>!»s''.1ttit» pr.'Stück......002 st. in (§. M. Vllticn der K^istl ^clt'ülands'Nordbah« Uil. KAl....... 574 si.in ls.M.^ Nlticü dlS östcrr. Lloyd in Tricst . zu 500 st, li. !0t....... AW , ft in l§, M Wechs 1/8 Vs. llso. Franlfurt a. M. (für 120 st, sndd. V.r- ,inS-Währ. im 24 !/2 st. '^uß,Guld.) IN^ 1/2 .l ü'ionat. Hamburg, siir ldO M.nf V.i,»^', (^iild^i k<» 2 i!>ioü^t. 1'rndl», ,!>r l ^s»>id Ht^rl,».,, A»!d>n l<»^'> A Mo»>u, Mail«ud, ,ur 300 Olst^r. ^lls. ^nldcn ><>!) l/« -> ^io»,u, M,l,VilI^ sur :!00 ,N'.-,»sc!>Mild.'» 1^7 l/2 ^i'2'il'!»>u. Paris, i>n- .<^' Fninfr» . . Onl^i, >2? !i'4 Vf. '! M, »at Vufar,ft, für l Guldü! . . . l"''" 24!» !l 7/8 ^>l. ^ntt. >.'l^w. Gold- nl>d Silber-Kurse Vom 2l>, Dez cinder 1855. Vrics. ^cld. ^lls. Vtimz-Dl!lat.'n ?l^iu .... '4 >/2 14 dlttu Rand- dctto ,/ ....-- — Na>'l'leonS>or „ .... 5.^4 8.:^i Eouvrainsd'or „ .... l4,.')4 l452 Fri.dvichsd'or „ . . , , «44 ö.4'i Pr>u!!>sche „ .. ....»! l>. yn^l. Sov.r^^n' .. . , , 10/'»0 1055 Rllsl, ^!l!p>rl.i!r „ , , . . « 5« 8,47 Doppi, „ .... 32 :l/'l ^2 l/4 ^, ll'tra.vo . . . . , '.» ^!/'^ '.! »,2 w,'»d,!l l)i>'l^!!>la m'lschil'deüe ooi^'flü^cn.', oon d.r k k. Poli^'i Dirclcion dcm Magistrate z,< qss/nd^te <.^^gc»Üal»dl' Il^tan^l) u.'ränßl'lt, wozu (Hetreid - Durcl>schnitts - Preise in 8 a id ach am l!>. Dc^mbcr 1855. Marktpreise M^azi»^ ______________________________________________ si. j fr, " st, j f>. W^iz>>!l....... . 7 :',0 7 2l'/. ^t»'»rn^....... — — 4 12'/ Hall'friichl......-. -. — 5 20 .«"»........ 4 4!» 4 5?V. <^"s:s........ ^ — :; 5:'/^ Hirse........ :l 54 !l 5:l'^ H.irrn ........ !i 40 :i .'x:'/ Haf.r........ 2 12 2 «7 ' Frcntdeufithrer ill Laibach.") Eisenbahn - und Post-Fahrordnuuft. Ank!,,!ll N! ! ü!'s^!,rl von Schnellzug Uaivach l L.1 ibach Uhr Min. Ubr ^>in. von z,'ail^ch „ach Wi,n , . Fs»!, — — /^ /,5> uon ^>s» n>!H ^lNdoil' . Ad,»?« 9 ^l'l — — Persouenzust von Laibach „ach HU,,N . VolM, . . — ,c> dl» dto . Abends — — lu /^5 vo» Wicn »ach l!a>l'ach . Vlachm. 2 ^ __ — dlo dto . Früh 2 3<> — — Die ^assa wird >u ?.^i»ul,n vor d^r Abfahrt .,.schlössen. Vrief» (tvurier V^'N kaü'ach nach, Ts!>>l . . Al',nds ^ — Z 3(> ., 2lilst „ Laibach . Früh ^ /,a — — Plrsol»el»-<5ourier Vl)n Laid^ch „ach Iri,!^ . , Ab,ndö ^. ^. ,^ __ » Iliclt u i!,,!d.>l<) . Flüd ?. /,<> — — I. Mallepost vo„ üail'ach n,,ch Tilgst . Früh ^ -^ ^i « Tr>,si „ llaibach . Abends 6 — ^ ^ il. Äilallepust von L,Ubach „ach 2>!?!t . , ?ll"„d« — —. /, ,5 , 3i!t!l . Vail'ack . ffrül, 8 3u — — (.'»'aslUV-Verein t^sm^kOauoe "ächst dcr Sternalle,). ^c!,«K.!di„,l v»>, 8 Uhr Früh liz ,^> Ul)r .»!!>,»dS aeöss,!et, m>t wil1,!>schaNlich>». l'l'U.lristisHen u»0 pc>I>lisch,li Zcitschn^l^», ssr.ier Zullili ilir Miiqürdl'r; ^r^mds ,»II>!! tl,»ch n.liqurtcr liügcfuhrt l,»d »ln,!» Dil»fl!!)»t!N!la,licd^ Vorg'N^U» lUlrd»». Hcliützcll - Verein --Kabi. nct vo» >^ UDr^ri,!) b,c> l,^ Ul'r .'ll'l',!i>s <,,össl,»'t, mit »viss^nschafl-lich»», l'>!l,lr>>b eiinin Oillklioxsmil^ücdc vorg>'>l>ll< werdci'. iiaudeg>Iiäut>c)< mit Nälurhistor!. sch^> u»0 .>!»!,c,uNal>',!->2a,!!ll>!l!N^». ?r>'i^!' Zütrilt: ?)l i l t w o ch vü,> ,l l>is s> U!)r ^)tach>»!!t^.,, V o „ !> l a q rc>>, ><> l'ii >,', Uhr. ^ r e »i r> ü lrxn.n sich auch a» H>,c>,rn T^c» ^'Oin s.'l>is,al^ll»cü ^rn. D>"sch!»a» mvlde». historischer «Verein (im s>ch!!!,icl'.'ud,). mit «il'iio- lhce, »u»,iemali!cher. Urkuno.» .' «»!> Aniiciuil.Ul'" - ?a»n«l„,'>i, Zrci.'r Zülrilt fiir Milu>i.dcr und .in^^Udrie Fremde, ta^üch von 5. »,0 - UI,r ^t,>ch„!!!laq. iiu ao^rn !Fa^si,'l.n u^r A>,. mcldu»«, l>.'im V^r.incs.tr. lar Hr„. »r. Klu » (Vi'lgplay Nr. ?8.) ' z». k. öffentl. Bibliothek (>"' 3ch»!g'bäi!d,. 2, Slock). l »lit ^!.5,U! Ää!i0> '77^ Pcll'N. 2W Hl.Nler» , 2i,>e>,, Viaail>>i°»',>ll) »uH w.ss,» slavisch,r Atanii^ Iknp!,, I„ d,,al,n A»gu!l u„d Hspitml'vr uv^-r sp^i^lles )l»m,!d,!, dcim H>l'l>^!l>>'sar Hcirn K a ft ? I i h, s>)»!i ron >a- »^ Ul)i Vori ,i»d vo„ -!-5, Ul)r ^t>ch»nlt>>ge flci,r iluKilt, N. k. botanischer Garten >» «"r Karl,Uol,r-Aorstadl, ic»le!i5 dcr „,i<,,»>»!!lri^! Br^c,'." Fs,i,'r ^ulrill. Votanisch.'l Haltocr ncl'r .><»0r, i? ! e > s ch m a n ,, ^>olllNN->?of (l « n d >v i r t h sch a fl l ich e r Versuch»,. l,of>, »^>,l l»r ^>?uf clchl^g' !<»e Thi>r.,sz»ci^>l)l.N!!lall. in drr ! u n l e r » P 0 l c> n a . V 0 r !t.» 0 l " Haus^^tl, ^<>, Fr,i,,' ^utrill, ! K. k. ^andwirthschaft-Wesellschaft u„d dcr In« dnstric-Vcre:ll, i» o^r lH'!ls',rer.,^,sl >,a»ö.^!>. >c>5>. TchmiV'H oloc>i!ch» l!»d ^o,!chil,<,,,s.>»nnli!!!st. li»s I'lsl?»V^r, allcr l» dc» Groil,!! ^,a>n» ^usgesuüds!!,» '.'.'lüUuol,!! U»0 Ins.kle,!) In e,l Lchüära Ha»e-')tr, 76, An»>eltu,!g l',>n, Besitzer d.r S^»,,»>un, rr» I. 2l^r» am allc» Marll.) Svnrknne (Ia h rm arktplatz Hauö-Nr. 7,^,) ?)i0!itag, Millwoch u»c> ^»nuUag von 9 tis ,2 llh>- >llor,»!llac,s. Beitrage für d ! e le N^brik werde» bercillvllligst «ngenemme». Z^'il l» (2) Nr 7<>lw. ^)iach ^. lU der Btadt^ini^u>»g5 ^ Ordnung Dom ^'.i, Z 5)lltt^, sind dir Hauö^sih.r und HauS..dM'»istiotl)^'l! vctt'und.n,, liuch l.yl,e oor!)(lgcs.clngcl,c )lnsagc, dci jcdcü 'nal t»,g tr.t.mm Echin'i'g.stö^r Morgc.'S diü einschli»'si>g IälNl.l l,m 7 Uh> »nd vo» Februar angcfaüget, um halb 7 Uhr, d»n vom v^rigl'l» Ta^^' l?dn' in dcr vcrfll)ss,mn 9iacht g'faUclU'il Zchln'e längs ihrcr Häuscr in angennsscncr Breilv für zwci nel)l'!'.eina!tt>'gcl'l'ne Strcckc ganz gcreinigt sei, und ohne Ocfahr ^ctrcten w.rdcn könn.-. Idcnso haben die H^usligenthlimer oder HauS-inspcktor.n b.i tilig) znr Bc'meidung v.'t, U^llicksfaUen mit Sand, Erde odcr Sägespänen bestreuet wcrden. AuS ?lnlaß der Nichtbeachtung dies.r V^l' schrifteil sind mehrere HauS.igeuthuiicr in jung« st«r Zeit zu einer Geldstlafe vermtheilt worden, und haden dci diescr G.lege,il>it die Nichlkein.t^ niß der gedachten Vorschriften vorgeschützt. Um allen ferneren Entgegnungen und ?lusc reden vor^ukcllgen, werdcn im Iilteresse dir ste« ten Erhaltung einer klaglosen Passage die Ein-gang^ailgrf^hrt.n Bestimmung.,! des H l st. geahndet werden wird. Bcadtmagistrat L.noach am 2tt. Dezemder 3. 2. CO A IB n *» ia c e. Den vcredrllchen Mitgliedern des bürgert. Schülzen^Verclns wlrd zur NcschnclN gebracht, daß den tt. Jänner l. I. eine Abendunterhaltung, den 13. Jänner und 3. Februar l. I. slbendunterhallung mit Tanz, den 20. und 27. Jänner l. I. aber Balle in dcm Schleßstatt-Saale ab, gehalten und nut tt Uhr Abends beginnen wcrden. Von der Direktion. Laibach am 1. Jänner Z l!1l2. ^1) Beinahe umsonst!! Mchl'crcMVildcraOkr. I.l!,l mil nitincin ailtsil L.l^cr ^l,ul Sl^hl» n»d Kupfsl^ickcn, t;itl)0^rapl)!cn u. z. Hcili-gen- lli,0 Genlldildern, ^? dnl vor^nglichst qc.i;,nct>» Kr^nltcr - und Pst.nizcn - Täflet mit ^1-------------------------7^.^—^"'-,,l -!^< ..... NN.ÜI Tlmlt dl's rillst.'!! Zil.-fll^'lrystall^ ,!ir (^'»sist.n; qli'r.ichl.!! .5rvä„- Dco Kmlll^l. prclil). L.^rcl'.'-h.'YlfUNlü fc^>,Bonbons I'.w.il'lNl ,ich ^1 wic dlllch dl.' a»crf>!!i!.!idft.« V.'güt.ich- ^°. F^^Ü^^FF''«,' l">>!i'" ftltti'^llt ^7 al^l lindernd und reizstillend l'.i Hnsll»^ Hci- F/l»^ . ^».^«^MM H scrfcit. Rauheit im V>Uss, Versch I c im nn,, ,c,, »nd sind durch die ^4 «*/4<« 6^«" ^^«'HzH^^Ätl <^ >" ihluu enldalt.ne Qu »tcss.n^ »l'n ^räul^r-^.iftt!! und s»^u St>.'ff>n -1^ «.T,^l^l, ' vl)i.lßl^Ii.ßlz^''1 ^^n .rspri.,sicher Wirluii^ auf ^rh^ltun., d.r R.iulnit, ssnsche und <"l- / '.!.,»i,s.-!'il!,t>I» ni "«» n '<<» !r (^Vi) schmeidiqs.it d.s Iprach^rqau^.;. Sic „nterschcidell sich nicht »ur l'" '' u^nial^t^ z>^^^» !^ -^ ^ ^, ^,ss il.rc wahrhast wol. lth n end cn ttia.uschast.» s^ '..........^, , ,^,,,„^, .„! ,,l'r»!>u>'!'^''a>n'!m!iui Ärnstth..-^Itchcn. !'->>'! ,":<:lu,i.I^ ,c., ft'ub.ri, si» ^ich»!" sich ^'^'l' di.s.n !^^niss'u n^l''^!/da^ v.u d.. ^rdauuu,^0r,anen lcich. crtra^n wcrden. und ftl^s. r.i la.. , >.,„ <^> lniuchc' fciiicrlci M.n.»l'.schn'crdeu, w.dcr Säurc Nl'ch Ä!.r,chl.i»»u,,, >r;nl^n l'd.r hl»tcrla„.n. " Um I n> u . 'N..uid/>>. ist jed.ch ac»an zu l'eacht.u. das- - ,,r. «i.«..,.^ tryst.illisirte ilr.« r-Vo«bo«s - u»r ^ t.l ">it d<», originalstempcl .crs.h.n.' Schacht.!» vcrvackt ,ind . «nd da» diescll'.n u, v.nbach e.n-.lg u^d äle n s. echt'^' ^ l^i Aloi^ >laisell, s. wu> in 2^ippach l.i I. '.'t. D.llen,. snr .ipod.,tr.a ...». A '."""">^ "'..s'. b'orz: c^luei.i, zUaacnfnrt:,^.th. "»' Vcin.^ Tarvi^: ÄP'^r ÄN'.u -^ ^ l/r Trieft: '.'l^th.l.r '>!„!.»..'Zaml'icri u»d S,^> ^cl»b.rgcr. Vlllach: Math. <^"l,t, ^llc-,ach. .!>»). 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