Nr. 252. Freitag, 4. November 1904. 123. Jahrgang. Macher Zeitung. ^l!8w^°"p«l«: M!l Poslvrrsrnduna: «anzjHhrh 8U ll. halbjahrig ,5 li. Im Kontor: ganz. I„il' ?"°'6l,r!n >' «. ssür d!c Z»stcll»n<, in« Hau« aaxziilhlin 2 K, - InsertionVgtiühi: ssür lltine Dlt «Laibacher Zeitung» erschrint läglich, mit «usnahmc der Eonn> und ffeiertag,. Dir «dmlniftr«tlm» befinde« stch Kongretzplah 3ii. », bic «tdaltio» Dalmatingasse Nr. 3. Sprechstunden der Nedaftion von « bi» w Uhr vormittag». Unfrankierte Vriefe werden nicht angenommen. Manuskripte nicht zurückgestellt. Richtamtlicher Teil. Handelspolitisches. sei,, ^"^.sckrclär Graf Pojadolvsky empfillg vor dent?» ?"i> l)on Berlin den dortigen Corresponds,, ^"' "Neuen Freien Presse", dem er über ^M^ic 'einerReise 'nitteilte, das; er mit dem festen NM?V'"o in der ernsten Absicht nach Wie,: trän s! , ?ui'wmg '" ^^"N auf den Handelsver-Gri'^' '"äusnhren, die ja anch ans politischen ^lism,, " 'unnschcl^'ivert sei. „Dadnrch, daß er beiiu s^i,! ""'"'tritt des Reichstages wieder ill Berlin lich.. !'N' habe sein Anfenthalt in Wien eine natural dc/?^' "^'"' ^ ^^^ bestimmt, daß bis da-^erdrn ^"delovertrag werde znstande gebracht Cslch ' ^'n !" wehr, als wenn er mwcrrichtcter ^, ^"/l^Wien abreiseil müßte, die Verhandlun >vi<^.^ ^ ^pning bekominen lrmrden. der schlver ^.zu kitton wäre." - "öderen llmstäilden hätten nnsere Kom-ih,^, ^'! '" allen wichtigen Punkten, bei denen die Nlnn ,Ä^^^'"^'u Instrllktioneil der Reichsregic-^liktim "usreichcn, sich nach Berlin nm llelie In-'Nachir,,'" ^"den nulssell. Da ich, nlit allen Voll «ch . ', "u^Nestattet, in der Lage bin, ohne mich '^ ^"'1'" speziell ins Einvernehmen zu sonft'^ön^vorlallgcn oder zu geben", entfällt das 'Nit ^„'/, "lUl zu Fall zu pflegende Einvernehmen ^ bl!sl,"' ^""'' g"viß geeignet ist, das Verfahren boff,, l",,ngm". M-af Posadowsky sprach die die. '"N «us, daß die deutschen Unterhändler, ^ittt.!,, -?^^ in Liizern nlit den Schweizer Te-hondel' ^/ " dm Abschluß eines Vertrages ver-^'nt^ff' "^ld zu ^'„ Detailberatilngen in Wien Neblig r ' ^u- Zeitllngsmcldnngeli über den an-llei, mit ^°^'V"^en -lbbrllch der Verhandlun-^^--»wz^^chwciz werden von dem deutschen Staatssekretär als unbegründet hingestellt. Die Verhandlungen nehmen ihren Fortgang. Zum Schlüsse crllärte Graf Posadowvll) seiue Anßerun-gen nochmals zusammenfassend: „Wenn überhaupt, so muß der Vertrag im 5!aufc diefes Monats znstande lommen. Wir müssen dieo im Interesse der deutschen Industrie nild des deutschen Handels wünschen, denn diese beiden Faktoren müssen über die zukünftige Gestaltung der handelspolitischen Verhältnisse möglichst bald orientiert werden, da sie für ihre Kalkulationen eine möglichst stabile Basis branchen." Das „Fremdcnblatt" bemerkt zu der Ankunft des Grafen Posadowsky in Wien: Die Wiener Reise des Staatssekretärs Grafen Posadowsky, der (intschluß der Regierungen beider Reiche, den Weg zur Vcrtragseinignng möglichst zu ebnen lind abzukürzen, zeugen für d,c beiderseitig gleiche Geneigtheit nnd Bereitschaft, über alle Hemmnisse hinweg möglichst rasch zu einer für beide Ver-tragsteile gleichmäßig befriedigenden Verembarung zu gelangen. Schon dieser gute Wille bürgt für sehr vieles zum Erfolge — das engllfche: Wo ein Wille ist, dort gibt es auch einen Weg! wird stch, so darf mail hoffen, auch hier bewähren. Staatssekretär Graf Posadowsly verfugt ubcr alle nötigen Vollmachten und damit über eine unentbehrliche Voraussetzung für das Vermeiden der Ver-handlnngspausen, wie sie sonst die Erneuerung der Instruktionen mit sich bringt. Und die Führung der Beratnngen in Wien wird überdies jenen ständigen ötontatt niit der österreichischen und ungarischen Regierung ermöglichen, der bei internationalen Verhandlungen unserer Monarchie so vorteilhaft und zielsührend erscheint. Der Wlener Aufenthalt de" Staatssekretärs Grafen Posadowsky wird gewiß in allen Richtungen wesentliches zur Veremfa-chnilg lind Erleichterung der Vcrhandlung5aufgabe beitragen. . , ^ ..< .. ^ Die „Reichswehr" memt, die überraschende Weuduug" welche die Zollvertragsverhandlungcn mit Deutschland genommen haben, wäre nur freu^ dig zu begrüßen, insoferne sie darauf gerichtet ist, cine lange Periode der Unsicherheit und Uuklarhelt zu beendigen. Dem Parlamente möge dies eine Mahnung sein, der Neugcstaltnng der handelspoli^ tischen Verhältnisse nicht teilnahmslos gegenüberzustehen, sondern mit allen Kräften darauf hinzuarbeiten, das Geschgebungsrccht nicht weiter verkümmern zu lassen. Das „Deutsche Volksblatt" spricht die Hoff nung aus, daß die Ministerbcratungcn in den nächsten Tagen ohne Schädigung der österreichischen Iw teressen den Weg zum Abschlüsse eines Handelsvertrages mit Deutschland öffnen, was aus wirtschaftlichen lind politischen Gründen auf das dringendste zn wünschen sei. Das „Neue Deutsche Tagblatt" wirft die Frage auf, ob angesichts der wichtigen, alle Lebensinteressen des Reiches berührenden Verhanolun geil, die nun bevorstehen, das totgeglaubte Abgeordnetenhaus zu nencm Leben erwachen werde. Wenn dies nicht der Fall wäre, und auch in bezug auf die Handelsverträge eine Anwendung des ß 14 Plat) greisen müßte, so würden unsere innerboliti' schen Znstande zn einer enropäischen Monstrosität ersteil Ranges werdeil. Frankreich. Die früheren und die ueu vorbereiteten In-terpcllationen in der französischen Äammer wegen gewisser Handlungen des Kriegsministers, Gene-rals Andr^, die geringe Majorität, welche die von ihm angenommene Tagesordnung erzielte, und die Schwierigkeiten, welchen der Marineminister, Herr Pelletan, in der Erfüllung seiner Aufgaben begegnet, haben in den Pariser politischen Kreisen Ge^ rüchte über eine Rekonstruktion des französischeil >labinetts gezeitigt, welche aber, wie man aus Pa ris meldet, kaum in naher Zeit ihre Bestätigung finden dürften. Die Unterfuchungskommission, welche im lebten Juni zur Prüfung der früheren und jetzigen Zustände bei der Mariue eingesetzt wnrde, hat ihre Arbeiten noch lange nicht beendet und man nimmt an, daß die Kammer gegen den Marine-minister nichts unternehmen werde, bis die Beschlüsse dieser Kommission in öffentlicher Sitzung Feuilleton. H, Patcnthumor. ""aufnahmen au« dem Reich der Erfindungen. Von Vh. V- Onlr. tzii, s (Fortsetzung.) M"d ^'^'"' Fall. Eine Bauersfrau aus der T^ttt in. ^l°n, die frifche Hühnereier anf den ^n si,. Z' "'aerlc, sich, daß trotz aller Vorsicht, M'inne '.l'^^eisu'gte, dennoch stets mehrere > er ^ ^" oder gänzlich zerdrückt wurden, ^dch em.s " 'Mten mit Abteilungen, in denen "UM mi/'!5 ^' 'Wliert 'st' und erwarb ein Ver-. Nicht l.^'r ^ee. >ch ^ /'lten wurde man auch znm Krösus »reich "chtzcitig p"teutiertes Spielzeug. Em ^"Nde i,' der eben damit beschäftigt ist, die ?^en, K > 'l^ ""t "cner Farbenhülle zu bell" ^' ael^ b."ch oben auf seiucr Staffelleiter. ^ davon ,"" ^"' Haken nötig hat, nimmt er ' ! dic h'/^uclchzcitig in die Hand. Hierbei gcra-^ 'N,.h^ ""^ Haken zufällig ineinander, und er ^>'N n k'^llmden zu tnn bevor er sie 'vieder > T)«vv s ?as briugt ihn anf del, Gedanken, H." N^ "laken zu konstruieren, dessen mem^ Z>nt ^ 'Elften uur von ie.nand, der emen k - ^l w^" "ll" lellilt, lvieder allseiiMilderge-^'l^ig ^''^vernlögcn. Also gewissermaßen em n "l i n '^""achsr,", "'l si'nn^"' Zc'tvertreib L^lls ,' ^uen dcrlei Di'lge Zerstrel.l.ng bei^ t^ln m d s"' Patel't a.lnleldet. znckt man d'e 3'/ "ch^ W)t ihu an wie jemanden, bei dem "Ulch ^ N'ch ,,l Ordnnng ist. Der Mann .st da- >")r reich geworden. Bekanntlich pflegt man bei der Beantragung eines Warenfchutzes auch gern gleichzeitig eine möglichst zutreffende Bezeichnung des Objektes, um da» es sich handelt, anzumelden. Und gerade bei der Wahl dieser gefällt fich der Humor ^ em mcht ,el ten völlig unbeabsichtigter! — m den ausgelassensten Sprüngen und Purzelbäumen. Oder er gc-winnt einen Beigeschmack,^er, al.s d.es oder jenes lulserer Organe schlägt. Sogar nnser Gernchs-oraail kann in Mitleidenschaft gezogen werden. So ließ eine Ge.lossenschaftsme.erei des Mecklen-burgscheii Städtcheiis Stavenhagell, wo der gro^e Schöpfer von „Durchläucht'Nli und „Ut mme Stromtid" das Licht der Welt erblickte, vor enngen ^^lnl'ii unter Nr 20.895 des amtlichen Warenre-U^ "" derUln- i'ärift- „Ut mine Vaterstadt Stemhagen. Fritz R liter" als gesetzlich geschichtcs ^,ch,„ f^ ,h,, Käse eintragen. Über alle Maßen geschmackvoll, "''^ Damit' verglichen, si'rd die so beliebt^. .,W-^!"!.'.->.'" ^,,, reiner Waiscilknabe! In dles Ge- !!!et1 ö " bri e'w^ ^'derbclebling verdie.lt, well er eme.l höchst cha- . .vis iickcil Belvcis erbrmgt slir den Wandel der den 1«. April, fand im ^" 9 ' ^'N.iae die erste Lesn.lg des Fleischbe-dcl,tl.chen Reich, ag^d.c ei ' ^.., ^^ ^ ^ ^"'5' ^n n danml. hielt, behal.ptete er, gehört ""s ?"^^s die ^ner kaner l'lit der Absicht um- i^Iv^chi ^ zu wlennen! Anf diese Weise lvoll- ' s^' re D nk abstattell ür die offenkundige P otektion die der damalige Staatsselrciär dcs Anslvärtigen A.nte^ den amenka.mchen tvloqch' lvareii zunl Nachteil der einheimischen znteil werden ließ. Diese Bemerkung trug dem Redner einen Ordnungsruf ein; der Vorfall felber aber wurde viel besprochen und der „Bülow-Tchinken" beinahe zum geflügelten Wort. Ein Schlächtermeister in Hamburg nun, der es für besonders Pfiffig hielt, den Amerikanern zuvorzukommen, wandte sich schleunigst an das kaiserliche Patentamt und beantragte den gesetztlichen Schutz des Wortes „Bülow Schinken" als Gebrauchsmuster. Darauf erteilte ihm die genannte Behörde den Bescheid, „baß es zwar Gebrauch sei, die Namen großer Männer als Phantasienamen beim Musterschutz zu verwenden, wie Bismarck, Hohenlohe usw., weil diese Männer sich ausgezeichnet hätten, und berühmt, ihre Namen allgemein bekannt seien. Diese Voraussetzung aber treffe, sofern mit dem Ausdruck „Bü» low" der Staatssekretär unseres AuswärtigenAmts genieint sei, im vorliegenden Falle nicht zu, da dic> ser noch nicht genug geleistet habe, sich einen Namen zu verschaffen. Es müsse deshalb die Eintragung des Wortes ,Vülow-Schinken' abgelehnt werden." Der Schinkenmann aber war nicht so leicht von dem einmal gesaßtenVorsatz abzubringen. Er suchte und suchte, bis er einen Schlächternleister namens Bülow allsfindig gemacht. Diesen veranlaßte er zur Hergäbe seines Namens, worauf bann anstandslos die Eintragung der Schinken unter der beabsichtigten Schutzmarke erfolgte. Offenbar d^as; der Betreffende einen großen politischen Scharfblick oder sogar etwas wie prophetische Vegabuncl,- er ahnte wahrscheinlich, das; dcr damals ^0 „rmbe-rühmte" Staats^krctär im Auswärtigen Amt bm-uen kurzer FrP zu einer uoch weit höbcrcn Würde gelangen müsje. (Schluh folgt) Laibacher Keituna Nr. 252. 2256 4 member'1904. gur Diskussion gelangen. Was den Kriegsminister anbelangt, so ist man der Ansicht, daß ihm die Majorität ihr Vertrauen schon darum erhalten wird, damit eine partielle Ministerkrisc vermieden werde. Sollte dies aber nicht der Fall sein, würde der Konseilspräsident Combes nach allgemeinem Dafürhalten ohne Verzögerung den erledigten Posten neu besetzen. Herr Eombcs, der zur Überzeugung gelangt ist, noch vor Ende der Legislaturperiode die Gesehesvorschläge betreffend die Trennung von Staat und Kirche durchsehen und durchführen zu können, werde, so viel in ihm nahestehenden Kreisen verlautet, alle Bemühungen aufbieten, sich bis gur Lösung dieser Aufgabe, die er sich gestellt hat, in seiner Stellung zu erhalten. Politische Ueberficht. Laibach, 3. November. Die „Nilrodni Listy" erklären, auf i u n g-czechischer Seite hätte man dem Minister Dr. Ritter von R a n d a, falls er gefragt hätte, von dem Eintrittc in das .^abinett ohne volle (Garantien bezüglich der czechischen Forderungen abgeraten. Er habe sich aber mit den Iungczechen nicht ins Einvernehmen gesetzt. Diese könnten daher ihm gegenüber nur den gleichen Standpunkt wie bezüglich der Beurteilung der politischen Ereignisse überhaupt einnehmen und würden sich lediglich vom nationalen Interesse leiten lassen. — Die „Mrodui Politita" schreibt, die czechischen Abgeordneten würden gewiß aufrichtig bemüht seiu, im Interesse einer gerechten Verständigung dem Landsmannminister seine Aufgabe möglichst zu erleichtern. Vorlaufig habe jedoch die Regierung durch die Wiederbesetzung dieses Postens bloß ihre Bereitwilligkeit kundgegeben, zu einem besseren Verhältnisse mit dem czechischen Volke zu gelangen. Der Chefredakteur der „Wiener Allgem. Ztg." wurde am 20. Oktober vom P a p st e in Rom in Audienz empfangen und zur Veröffentlichung von Nachstehendem ausdrücklich ermächtigt: Der Papst ist überaus betrübt über das schreckliche Schauspiel, das der K rieg i m ä u ß ersten O st e n bietet. Dies ist, sagte Seine Heiligkeit, kein Krieg, sondern ein Gemetzel die Wohnung deö Hufschmieds Vicente Lopez ein ' überrumpelten die schlafenden Insassen, den ü"'"^ ten Schmied, seinen Neffen und zwei ^ncchtl'. -knrzein Ringen wnrden diese geknobelt nnd ^^,,. Lopez wurde mit fnrchtbaren Trohnngon "'^ ^' dert, zu sagen, wo er sein Geld aufbewahre. iN ^ den VerbreclMN einen Schrank an, in dein >^ ' alen lagen. Das genügte aber den ^"^'"mM, und sie folterten den Mann anf alle möglich^ ^ uiu ihm weitere Angaben zu entlocken. Ter ^ ^ aber besaß nicht mehr und tonnte also nicht , sagen. Da heizten die Banditen die Esse a". ^ den Blasebalg nnd legten den Unglücklichen cull brennenden bohlen. Während er sich in den s"l"A^e sten Qualen wand, Plünderten die Aänber ''^ und seller nnd taten sich gütlich bei ^"" W> Trank, bis Lopez den Geist aufgab, worauf !>,<' menschen spurlos verschwanden. Mer^viirdM"^ . ist vor einigen Jahren der Oheim des HuM"'^,,, von Räubern ebenfalls lebendig verbrannt ^ ^. Die Gendarmerie fahndet eifrig nach den .^ chern, wobei ihr die entrüstete Bevölkerung dem — (Das älteste nnd kleinste P^'^ ment der Welt) ist das lls.l,n<> < ^s^,e>> der zu England gehörigen Insel Man. über ' ^ Ursprung weiß man nichts Genaues: s'^/^ t>5 daß es schon im Jahre 12M, als die VewolM . Insel dem König Eduard I. huldigten, ^' ^, Parlament bezeichnet wurde. Das MimaMN ^ ment besteht ans 24 Abgeordneten oder ^'^i!, sieben Jahre lang die gesetzgebende ^n>^t^^'>-An der Spitze des Parlaments steht ein ^l" ^ Man hat es hier mit einer wirklichen lN'scW"^ Versammlung, nicht etwa mit einem Prouinzu ^ tag zu tun. Tas Parlament ist nur vom >"'" ^M England abhängig, und seine Verordnungen. .^ und Beschlüsse brauchen nicht erst von der H fB' Negierung gebilligt zu werden. Im Jahre 'stilt es zwischen England und Man zu einem ^ Ae wegen neuer Steuern, und Man blieb si^^/^hl' Insel zahlt an das Schatzamt Großbriwnnl"^^. lich M/M Pfund Sterling nnd darf dafür "^ ^, angelegenheiten schalten nnd walten, lvie 1 ^f. Die Kundmachung neuer Gesetze ist mit eine ,;. würdigen Ieremoim' verbunden. Nach einem ^^.> chen Umzüge durch die Straßen 9as Alaiorat. Roman von Gwald August König. (43. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Die Wangen der Baronin färbten sich dunkler; aufschauend begegnete sie dein Blicke ihres Bruders: sie verstand die Warnnng, die aus diesem Blicke sprach. „Ich habe nur die eine Beschwerde, daß ich zwanzig Jahre lang eine Gefangene war", sagte sie mit mühsam erzwungener Nuhe. „Tas war nicht meine Schuld, gnädige Frau, Ihr Hausarzt sprach es zuerst aus, daß Sie gemütskrank, seien, andere Arzte bestätigten dieses Gutachten, daraufhin hielt ich es für meine Pflicht, Sie einer Anstalt anzuvertrauen, in der Tie Genesung finden konnten." „Und mit welchem Rechte durften Sie solche Gewalt über mich beanspruchen?" „So lange ich als Vormund Ihres Sohnes das Majorat verwalte, bin ich das Haupt unserer Familie und für alles, was ich in diefer Eigenschaft getan habe, übernehme ich die volle Verantwortung. Seien Sie versichert, gnädige Frau, daß ich mich nur mit schwerem Herzen entschlossen habe, Sie in jene Anstalt bringen zu lassen. Oder können Sie glauben, daß mir selbst Vorteile daraus erwachen wären? — Tas wäre eine völlig nnbe-nrüuocte Voraussetzung!" ...Kommen wir auf den ersten Gegenstand un-""'"^"' s"ate sie ungeduldig, „was 3e^'ka^ sten, daß mich eine Mck!ich^^^^d^3i l^ Jahre der Entsagung entschädioen w^.> " '"^" „Das wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen", erwiderte er, ehe sie fortfahren konnte; „ich hoffe, Sie werden meiner Einladung Folge leisten und wieder auf Haus Eichenhorst Ihre Wohnung nehmen. Wenn Sie es wünschen, sollen Sie dort Ihr eigenes Dienstpersonal haben, ich verspreche Ihnen, jeden Wunsch, den Sie hegen, zu erfüllen. Die Iahrcsrcnte, die Sie nach unseren Familien-statuten zu beziehen haben, soll Ihnen prompt gezahlt werden." „Lassen wir das jetzt", unterbrach sie ihu mit einer raschen, ablehnenden Handbewegung, „ich > muß diesen Vorschlag reiflich überlegen, bevor ich eine Entscheidung treffen kann. Im Hinblick auf die vergangenen Ereignisse werden Sie das begreiflich, finden. Sie sollen meine Antwort in den nächsten! Tagen haben, ich kann Ihnen, heute noch nicht sagen, ob ich nicht auf gerichtlichem Wege meine Rechte fordern werde, die Sie ignorieren zu wollen scheinen." „Alle Nechtc, die Sie beanspruchen dürfen, räume ich Ihnen ein", sagte der Baron, der seine Ruhe bewahrte, „der Herr Doktor wird unsere Fanülienstatuten kennen, fragen Sie ihn, ob Sie > mehr fordern dürfen, als das, was ich Ihnen an' geboten habe." „Darüber ließe sich streiten", erwiderte Hermann achselznckend, nnd wieder traf ein ernster, warnender Blick seine Schwester, die ihrer Erre gung kaum noch gebieten konnte; „wie die Verhält-" nisse angenblicklich liegen, würde ich zur Annahme Ihres Vorschlages raten." ^ „Sie wollten mir Votschaft von meinem ^ohnc bringen?" wandte Abelgunde sich zu dem Baron, dessen Stirn sich umwölkt hatte. «^ chen von froher Votschaft." .,,m'^' „Dagobert hat mir seine Heimkehr ciMl" antwortete er. ^ leu^ „Dem Himmel sei Dank! rief sie "' .H g? tendem Blick. „Nun wird alles anders ,' stalten!" „F"' „Wenn Sie den Frieden annelMe, ' ,^l' den ich Ihnen biete, gewiß, gnädige 6'lau. A Sie aber den Prozeß vor. dann vergessn ^ .fM daß Sturm erntet, wer Wind säet. Ich b" "" M tet, die Verwaltung des Majorats bis zu>n sten Lebensjahre des Erben zu führe"; ^,ss „Das ist eine durchaus ungerecht ^ milug!" ^ f„n,i.^' „Die aber nicht angefochten werden" ^ tere Erfahrungen, die in alten Zeiten gc '" /^ ,,' den, haben Veranlassung zu ihr l^li" ^ ^ landesherrlich genehmigt, also hat belannt gemacht lmrd, ist es ""nn5io5. Der Tyinvald Hill besteht aus Erde. M«/°" ^'" ^ Gemeinden der Insel in bestinunten -"^aen ^,^efert wird. ^77 (Wie das Wetter das Leben beta^', ^t.) „Wettereinflüsse." betitelt sich ein dieser-^,.,, ^ ^undon erschienenes Anch des Professors daf^ v ^ ^^^ ^" dc^ Universität Illinois, ^bc ^bachtnn^en über die Beeiiiflussung des ^ '!'' ^irch das Wetter zusanuwnznsafsen sncht^ "ia> ! ^' ^"^ konimen, ineint der Versasser, in de? N'a^ " Instrnmcnten der meteorologischen Bu Neb^ ^^^'^e soziologische Einwirkungen ans das Ä?nn >"'' "'^ ^ubehngen der Ä'.'enschheit ablesen wird. ^.. < ^ ^^ ^"lin wohl sragen, ob es von größerer 5lch s'"^ ^"' ^'^' ^^'l'llschast ist, daß ein Nordwind EelM "^ ^" ^^ ^'l' "uc Epidcniie von Morden, Pros!^""^'" "'^ ^enialttätigkeiten bringen wird, tttim ^'"'^ ^"'^''' "'^t, daß es taum eine Wit-N'n !)? -" ^" ^"^ur gibt, die nicht ihren unnnttelba-Ack>i ^ '" ^"' Handlungen, der Menschheit im Uch . ^" Aösen hat. So bringen beispielsweise zahl "'^">u> ^nahine der Verbrechen, die An> d^^" ^^lbstinorde wächst niit der Schnelligkeit ^inp . ''' ^"ckenes Wetter erzengt Eelbstmordten ^ttto- ^''' ^'finden sich ani ivohlsten bei kaltein ^ruiw^ ^'^ Knaben sind einpsänglicher siir Wit >2,75.!, ?'^l"ge "^'' ^'"dcl)<'n. In, ganzen sind ^l!is> ^^^l'ltlüd«- beobachtet worden, in welcher ^infi ?^ ^^^^' lhr Betrageii uud ihre Leistungen l'chri /" ^5 äeigte sich sehr deutlich, wie beides am '"olt'ia.. "arem, laltem Wetter, an, schlechtesten bei U'm, !>,"!' ""ss^>,, sliirmischem und windigem Weiter ^5 Nl>< ^'^' '^'^ beeinträchtigte die Leislnngeil >vie ^IM ""'' ^'walttätigt'eiten sind am häufigsten »at ^'"'..Wetter: vom Jänner, denl lältesten Mo ^^änn '""^ ^'" -Tunern deren l)"hl allmählich ^>u> >i'>i^^, ""^ uimmt dann langsam nvieder ab. äri^t si/ , . ^"'^ ^»»ahu,e der Gewalltätigleiten Huh^liin, ' ^l'aueni sie erreicht im August ihren N'nd ke,- !»"'^ >n,nmt erst dann wieder ab. „Wäh> ^ Neti^^"^"" ^'^^ '"^ "" ^"gen, an denen ^„f ""' besonders drückend ist, iverden in der ^ "n ^>>s'^!"^ ü"visse Bücher nieggeschlossen -^ wiir?, " '" ^M'n verhängnisvolle Folgen ha« W- sH "' ?' "nd die Ungeteilten werden mit wem-^'^,'"l3l.'n li,ld wichtigen Arbeiten beschäftigt, mhlrr h>!'"N l)"t gelehrt, das; der Perzcntsatz der ^"i»»üt' "'"^'^"l Nimatischen Bedingungen start '"»!!, ^:.f', ^"s> >nc,!,, darauf Nücksicht nehme,n ?^'n>„Ä ^''.''tN'endigfeit wird anch von den MX'n ^"""l'"siitnten in Newyort und anderen öst' ^r^l^ ""ten anerlannt, nnd eine Mwcchslung in '"l'd s....... "uter stetiger ÄerüctMtignng des Wetters '-"g beobachtet. ^l> ^_______ ------------- ^"' di^))^"^^'^ Werden Sie qar nichts errei- ' ich >,^f "Ile, die mir zustehen, trete ich nicht >"^legt<> '^ "icht. ich bin entschlossen, die mir ''"' Nc>n , ^ll'chten zu erfüllen. Ich werde mei- ^bholoi/^ lieg^ Abend schicken, mn Dagobert r^b^iH/"!'"l' cs wird mir lieb sein, wenn 2ie ' Ei^ ''' «us den freundlichsten Empfang dür- k In ^^rs.chtiich rechnen." ^o>,i,^ ."'^ "n Moineitt trat Dagobert cin. die ?? tief,., ^ lm,m, das; ihr Schwager sich mit u ^ontn,/ "'"""a "'tfcrnte. sie eilte dem '^ Arm.?l ^"^ 5" '^^ iiberströnn'nden dingen ^'^^anno''^'.Nch'nicht s"tt st'hcn an dem stattli-i > l"' ^inn,F"^!us;cre Erscheinung sie an ihren c, äli lichj. ,^^"'s'^ bcitte nnzäliliqe MgM an 3?«"o ,"^ lies; ihm laum ^eit, sie zn be-H'"'- Dcn. 7!"^'"' ^lnss' alle seine Erlebnisse s ^aft. u,^ plauderte sie über ihre eigene^ela,^ 3 u>^, ^'w so ^ .^ ^^^ nutlintcr ihre Gedanken-do^sse n,, "''?"' Mnqen, in einem Punkte: in ^l"!nn'^ l " ^"' Varon. trafen sie immer wie- NZ"' Umris. ''^ s"W' N^ m,f dem Divan, in V" lch 5 ^c"u"'t' Dagobert seine Erleb- 3.' d'' er ^^^'" Bericht nüt den Nnterrednw ""Und s, , ^"', Förster, dem alten >lammer- l^v?' Ad w^^'rmnnd gehabt hatte. ^/^"'ten l glatte unterdessen nn >labmett b V'r r !!?"^^' "' k'hrte zurück, als seme "^rto. U)le Nberführunn in dic Irrenanstalt ^ 5'ltöru,, ""' "npürt. er qlanbte nicht an die ^"amo i /"''" Butter, sein leidenschaftliches ^ 'U ford,,t, Vergeltung (Fortsetzung folgt.) Lolal- und Provinzial-Nachrichten. Dritte Kunstausstellung im Kasino-Vereine. (Fortsetzung.) Dnrch eine sonderbare Brille sieht Angust N o t h, Einst ein Schüler Lichtenfcls', des starren Verfechters der alten Schule, — und mm ein begeisterter Adept >llimtscher Farbensensationen. Nnn, der Abfall war ein gründlicher, ob ein erfolgreicher, tann heute wohl noch nicht entfchicden werden. Nur fürchte ich, daß ihm der Weg zu steil geworden und ein Stillstand eingetreten ist, der uns den Künstler heute auf der-selben Stnfe finden läßt wie nn Vorjahre. Stillstehen hies;e hier aufhören, denn das erreichte dünnen ge< nügt nicht, mn seinen, Schaffen jetzt schon einen Mart stein setzen zn können. Ist die.«.traft erschöpft, dann wäre es besfer, rechtzeitig zn gemäßigteren Höhen hercibzusteigen. Um den Farbentollheiten der Natur die ^ehde zn künden, bedarf es einer überreizten Genialität. wie sie 5llimt besitzt Noth dünkt mich zn ruhig, zn gesund dazn, ein vielleicht etwas sentimental angehauchtes Natnrtind, das, mit seiner Gesundheit unzufrieden, sich die ssarbe einer Modetranlheit anschminlen will. Doch die Schminke verdirbt alles - - sie macht ihn nicht zu einem interessanten »ranken, den die, empfängliche Nervosität der modernen Nervengeschöpse in Mimt anbetet: sic läftt aber nnch seinen gefunden.ttern schwer erkennen nnd der ist doch das Äeste in ihm. Seine Zeichnung ift fehr gnt nnd genau ^- Anklänge ^ichwnselsscher Schule - auch sein Nhlirhmus Hut Harmonie, zwei Momente, die ihn eigentlich prädestinieren, einen glmäßigten NewImPM'siomsmus anszubilden — wenn sich seine ^arbenphantasie eben nicht in Un-Natürlichkeiten verbissen hätte. Noth hat heuer drei Ölgemälde ausgestellt. In seinen, „Herbst" wird wohl jedermann seinen vorjährigen „Unlenk'ich" erkennen müssen. Dieselbe träumende ssrauengestalt in der blanwallenden klassischen (yewanduug, angelehnt an demselben Vanmstamme, der wieder in derselben Landschaft steht, nnr der Teich ist einem kleinen .^lin-oeratte gewichen, dessen <»topf übrigens prächtig mo-oellk'rt ist. ^s sind dieselben Farben in Blau, Not und (k'lb, derselbe stimbolische l5haratter nnd derselbe gute Nhvthinns. Es wäre doch schade, wenn die Phantasie ans diesen, Nahmen nicht mehr heraus tonnte, denn das „Nichtsmchrsagenwollen" wird all-zuleicht als „Nichtsinelniageiikönnen" ausgelegt. Im Bilde .Mewitterstimmnng" versucht sich Noth nur in Landschaft. Doch sind es auch hier wieder dieselben Farben, wenn anch in der linken Hälfte etwas spar-sanier, nieshalb auch diese Partie, die sturmgepeilschtc Banmgrnppe uud die sich verlaufeuden Wellen des Bildes besten, nnd zwar anerkennenswerten Teil bil< oen. Sein .,Ochft>ng>.!pann" mag besser unbesprochen bleibeu. Dieses nnt den darüber hangcnden Bildern „Bisamberg" und „^lbend" von Professor ^ranz Thiele zeigen, wie man nicht malen, oder zuminde. stens nicht ansstellciv soll. Ich will annehmen, das; Thiele diese Bilder gemalt hat. bevor er Professor geworden ist, und sein Bild „Im Bad" nachher. Letzteres ist nämlich ein sehr gutes Bild mit der sonnigen Zarbenglnt seines Wassergesprudeis und den nas^ schimmernden Lichtern auf den sonnenkestrahlten Körpern der Badenden ^ "" leck gemaltes Bild voll glühender ^arbenfreudigkeit, lebendiger Beweglichkeit nnd strahlender Leuchtkraft, die durch die starken Kontraste des tiefschattigen Hintergrundes eine lebendige Wirklichkeit bringen, die allerdings crst bei gnt gewählter Distanz wirkt. Auch sein „Bach" hat leuchtende Kontraste, nnr ist es m dem Grün etwas zn grell nnd in der schattigen Perspektive etwas zu undeutlich in der Nuamierung. Ein strahlendes Licht- und Lustproblem hat Lud wig Ferdinand Graf in ft'im'r „Abendlnndschaft" mit packender Nraft und klng ansgemchter Technil gelöst. Graf hat schon in feiner vorjährigen „Mondnacht" bewiesen, das; er diese schwierigste Art moderner Mlnsibestrebnng mit einem stark ansgeprägten Farbensinne für schwimmende Zwitterstimmnngen in der Natnr in hervorragender Weise beherrscht. Seine heuer gebrachte Lösung möchte ich als noch ge-lnngener betrachten, wenn anch vielleicht gerade diese Art von ,Mmst den Laien am wenigsten ansprechen wird weil der Mangel jedes Gegenständlichen ihn die gewohnte Brücke zum Verstehen des Gewollten vermissen Iäs;t und er uur ^arbe s,eht. Doch gerade die-ser Mangel wird dein Kenner d,e Schaffenskraft des 5lünstlers erschlichen, da er ihm beweist, das; der Künstler auch ohne diese erleichternden Neflettorn e» vermochte, der Natnr ilire am schwersten zu erhäschenden Neize zu entreißen Stimmnng selbst - Lnft und L,cht Luft und Licht strahlt der goldige Horizont seiner Abendlandschaft, das letzte strahlendste Auflenchten der verschwundenen Sonnenkraft, die in ihren, letzten Etrahlenlusse Firmament und Erde erfüllt mit dem 7^'ucrbrande ihres Lichtes, um den cmdunlelnden Schatten der Nacht zu weichen. Diesen Scheidemoment, die Peripetie des tagtäglichen Klampfes von Licht nnd Dunkel, hat Graf in einen, flimmernden, fließenden ^arbenhanä^ er faßt nnd wiedergebracht, der beweist, daß in diesen, Bilde seine klunst nicht nur Sache haudliäM fertig teit, sondern des Fühlens und Findens ist. Graf hat sich noch eine schwierige Aufgabe gestellt, die ihn, je doch, meiner Meinnng nach, weniger gelungen ist. Man hat einmal die Plastik gefrorene Mufik genannt: Graf wollte in seinem „Nocturno" anscheinend Mu fit malen. Ein großes Bild, grau in grau, säst schwarz, die einzigen schwachen Lichtkontrnste darin das ein-tönige Mattrosa des Gesichtes und der Hände der Dame, die am Klaviere mit den ebenso mattrosa ge-färbten Tasten sitzt. In tiefer Dämmerung verschwiiN' niende Melancholie, feminin, süßlich. Mag's Chopin sein, den sie spielt nnd den er malen will — vielleicht, das Gesicht der Dame ist so ruhig — niäftssagend, nicht einmal träumerisch, eine gespenstige Nuhe in ge spenstigcm Dunkel ^ Chopin wird's vielleicht doch nicht sein. Graf gefällt nur in dem Vilde lveniger. zn viel geklügelt, zu viel findige Berechnung und zn »venig Seele - nnt einem Worte, zn formale 5lunst, Graf macht übrigens mit feinen ^arbenharmonien mertwürdige Sprünge, da jedes seiner ausgestellten Bilder audere Tendenzen zeigt. In seinein „Inte-rieur" bringt er abermals Däminerstunden-Dnnkel, doch in anderer Auffassung, mit grelleren Neflereu, zur Abwechslung Melancholie in Violett mit ein we nig "venerzauber garniert, Seine „Taornnnn-Schlncht" ist wieder gut empfnnden und gut gemalt, etwas dekorativ, aber das stört nicht. Zum mindeste,! ein gut gewähltes Motiv für seine Farben tiäumereien. (Fortsetzung folgt.) - s3l n sz e i chn u n g.) Seine Majestät dcr 6'a iser hat dem Hofrate des Obersten Gerichts- und 5lassationshofe5 Herrn Vittor S u pp n n t s ch > l s ch das Nitterkreuz des Leopold-Ordens verliehen. (P e rsonal n a ch r i ch t.) Seine Majestät der «.l aiser hat den Oberstleutnant Emil E s ch l e r im .«.torpsartillerieregilnente Nr. l zum Obersten nnd Vorstand der 7. Abteilung in, Neichskriegsministe linni ernannt. - (Einbernfnng des N e, chs r n te s> Wie man uns aus Wien meldet, publiziert die heutige „Wiener Zeitung" ein Allerhöchstes Handschreiben, womit der Neichsrat anf den !7. d. M, einberufen wird. — (Militärische s.) Der Chef des General slabes hat folgende Diensteseinteilungen von Gene» ralstabsosfiziereu verfügt: die Hauptleute in, Gene» ralstabskorps Johann Nitter Bordolo von V o« reo vom . ^iorpslommando in Graz, Friedrich Freiherr von Beck vom 3. Korpstommando zum Bureau für operative Generalstabsarbeiten, Karl Ziller zum ,^trakan, ^edor Ul man sly. überkomplett im Infanterieregimente N. !>7, zur ^8 Infanteriebrigade in Przemysl, >lnrl Nitter P l e tz n e r v. S ch a r n r ck zum Eifcnbahnburenu, Adolf B ä r, überkomplett in, Pionierbataillon ^)ir. 4, zur 5(l. Insanteriebrignde in Lnibach, .Mirl Plachota, übcrkomplett im Lan-desfchützenreginient Nr. l, voiil 22. LundwehrtruP pendivifionstommando zur 43. Lnndwchr'Insnnterie brigade iii Graz, August Nichnrd, überkomplctt im Infanterieregiment Nr. !l1. zur 22. Landloehr infanterie Truppendivision in Graz und 5tarl !^t a r a I, überlomplett ini Landloehrinfanterieregimenl )ir. 27, zur 45. Landwehrinfanterie-Truppendivision in Przemysl. ' (Ehrung.) Wie mai, uns aus Adelsberg mitteilt, wurden in der gestern abgehaltenen ,^est sitzung deo Gemeindeausschnsses von AdelSberg, Seine Erzellenz der ,H<>rr Lnndespräsident Baron H e i i,, sowie die Herren Hofrat M arku s, Landes-nusschußbeisitzer ^ranz P ov ^ e und Advokat Doktor Treo einstimmig zil Ehrenbürgern der Markt gemeinde Adelsbera. ernannt. "''- - (E h r e >, n b e n d.) Die slovenischen Vereme nnd Korporationen veranstalteten gestern im großen Saale des „Narooni Dom" den, Herrn Primarms nnd Vizebürgermeister Dr. >Narl Nittcr Bleiw«is von T rsteni « li anläßlich dessen 70. Geburtstags-feier einen Ehrenabend, zu dem sich Vertreter der besten Gescllschastsjchichlen emaMmden hatten. Naäv den, die Laibacher Vereinskapelle dcn Adcnd durch Vorführnna. einiger eisetwollen Niunn^rn rmaMi tet hatte, belmt Fräulein 7n'da .^lee, dil> Vüh,u>. inn dein Jubilar in sympathischer Tiltion namens der Anwesenden einen poetischen Gruß zu entbieten und Lmbacher Zeitung Nr. 252 2258 4. November 1904. ihn unter Hervorhebung dessen Verdienste um dad öffentlicheWohl sowie urn die Hebung des nationalen Gedankens des besten Dankes der slobenischen Nation zu versichern. Der Männerchor der „Glasbena Matica" unter keitnng des Herrn Musikdirektors H ubad brachte die Ehornnmmern „Savska" von Dr. G. Ipavec und „Pod olnom" von Nedved in ssewohnt erakter Weise zum Vortrage, worauf ^rnu Opernsängerin Marie Skal a, am Klavier von Herrn Dinner begleitet, mit ihrer Arie aus Doni-zettis „kncia" stürnnschen Beifall entfesselte lind außerdem eine Zugabe, leisten mußte. Tann ergriff Herr Bürgermeister Hribar das Wort. Er feierte den Jubilar als verdienten Mitbürger, der, seit dem Jabre ltt75 dem Kaibacher (^enieii,derate angehörend, stets seine fortschrittliche Gesinnung, und zwar in doppelter Hinsicht, betätigt habe. Herr Dr. Ritter von Vleiweis sei einerseits stets bestrebt gewesen, dem slovenischen Elemente in Kaibach jene Geltung zu verschaffen, die ihm naturgemäß zukomme, anderseits aber sei er unentwegt dafür eingetreten, daß die Stadt Üaibach in modernen! Geiste reorganisiert werde und nunmehr so dastehe, daß wir auf sie stolz sein können. Der Jubilar war bisher ein Mitbürger unter Mitbürgern; heute aber hat ihm der Kaibacher Gcmeinderat unter begeisterter Austin,' mung das Ehrenbürgerrecht der Stadt üaibach verliehen. (Kangandauerndes Händeklatschen.) Redner erhob sein Glas anf den jüngsten Ehi'enbürger und brachte ihm ein herzliches „5ivio" aus, in das die Anwesenden freudigst einstimmte!,. — Herr Doktor Kopriva toastierte auf den Jubilar im Nanien des Vereines der Ärzte für strain, worauf Herr Dr. Ritter von A leiwei s in launiger Rede znnächst seine Mitwirkung bei den nationalen Vereinen zu Beginn der slovenischen Bewegung streifte. Seine Tätigkeit sei zu verfchiedenmalen von diesen Vereinen selbst geehrt worden, deshalb sei die heutige ^eier eigentlich überflüssig. „Weil Sie aber bewiesen haben, daß Sie meine Tätigkeit würdigen, so erkläre ich, daß ich in dem bisherigen Sinne wirken werde, solange es meine geistigen und körperlichen Kräfte zulassen. Und wenn ich einmal nicht mehr unter Ihnen sein werde, so mögen Sie sich sagen: Er war ein Mann, der versucht hat, nach den besten frästen seiner Hei-mat zu dienen." - Herr Dr, T a v 5 a r beglückwünschte den Jubilar im Namen der nationalfort-schrittlichen Partei, deren treues Mitglied Dr. Ritter von Vleiweis stets gewesen. Den Politikern fei zwar im allgemeinen ein kurzes keben Geschieden, indessen habe der Jubilar bewiesen, daß auch ein Politiker lang und glücklich leben könne. Dr, Ritter von Blei-weis habe sich niemals vorgedrängt, aber er habe herrlich gewirkt und vielfach ('kgensätze gemildert. Redner trank auf den Jubilar mit dem Wnnsche, daß er noch lange Jahre nicht nur seinem Volte, sondern auch der national'fortschrittlichen Partei er-halten bleibe. ^ Es sprach noch Monsignore ^ uPan im Namen der nationalen Vereine und namentlich im Namen des Eyrill- und Mcthodvereines, woranf Herr Jan Ourednik eine Arie aus Onjcgin sowie eine Arie aus Parmas Oper „Urh grof celjsli" vortrug und namentlich durch die zweite Nummer so großen Beifall erzielte, daß er sie wiederholen mußte. Nach dem Vortrage der zündenden „Hcrcegovsla" von Hajdnh seitens des Männerchores der „Glasbena Matica" beglückwünschte noch Herr Dr. R a v-nihar namens des Kaibacher Sokolvcreines den Jubilar als Gründer und Ehrenmitglied dieses Vereines, indem er seiner Freude darüber Ausdruck lieh, daß man einein so verdienten Manne gegenüber auch die ilnn gebührende wohlverdiente Dankbarkeit bekunde. Hiemit fand der offizielle Teil des überaus animiert. Wie wir erfahren, werden sich im Kanfe des heutigen Vormittags die Obmänner der nationa len Vereine korporativ in der Wohnung des Herrn Dr, Ritter von Blein,>eis eiminoen, um ihm eme Ehrengabe zu überreichen. — (Aus dem Laibacher Gemeinde» rate.) Anläßlich des 70. Geburtstages des Vize-bürgern, ei sters Dr. ^tarl Ritter von Bleiweis trat gestern abends der Laibaclier (tzemeinderat zu einer außerordentlich« Sitzung zusammen, zu welcher sämtliche Mitglieder der Gemeindevertretung im !vestlleide erschienen waren. Bürgermeister Hribar hob in längerer Ausführung die Verdienste des Jubilars hervor und bemerkte, daß die nationalen Ver» eine und Korporationen ilnn eine festliche Ovation darzubringen im Begriffe sind, die derselbe in vollem Maße verdient, sei doch seine rastlose Tätigkeit voll und ganz der nationalen Sacl>e und dein Wohle sei> ner Mitbürger gewidmet. Um so mehr sehe sich der ^'momdornt veranlaßt, das Jubiläum des Herrn ,"». "^"'^"5 nicht unbeachtet vorüber gehen zu vorragende und vu-Iseit^ Töt^oit entwirr Set Wli ^ahre l^2 fnng,ert Dr. Ritter von Nlciwri« als Obmann der Polizeisektion, seit dem Jahre tkl)4 als Vizebürgermcister; er ist außerdem Obmann des städtischen ständigen Sanitätsrates, des städtischen Schlachthausdireltoriums und der ^riedhofssektion, Mitglied der Magistratssektion, des Wasserwertsdi rektorinms und der Xanalisationsseltioii und hat als solä^r sein reiches Wissen und seine vieljährigen Er-fahrnngen in den Dienst der Stadtgenieinde gestellt. Die Gemeindevertretung schließt sich daher den Ova« tionen, die dem verdienstvollen Jubilar dargebracht werden, gerne an, nnd Redner stellte den Antrag, der Gcmeinderat wolle Herrn Dr. Karl Ritter von Bleiweis in dankbarer Würdigung seiner Verdienste znm Ehrenbürger der Stadt Kaibach ernennen. Der Antrag des Bürgermeisters wurde unter lebhaften „Sivio" Rufen einstimmig zum Beschlusse erhoben und beschlossen, dem Jubilar durch eine besondere Deputation, bestehend ans dein Bürgermeister H r i° bar und den Gemeinderäten S e n e l o v i e, und Dr. Tavöar, diesen Beschluß sofort zur iwuntnis zu bringen. — (Pensionierung.) Unser kandsmann Herr Professor Josef Star»' in Agram wnrde über eigenes Ansuchen in den Ruhestand versetzt. — (Todesfall.) Die gestrige „Triester Zei-tung" meldet: Aus Görz erhalten wir die Trauernachricht vom Ableben der ^rau Baronin M. W i n k< l e r, Gemahlin des Herrn Kandespräsidenten a, D. Andreas Freiherr», von W i n k l e r. Die ?5rau Baro nin verschied nach kurzem keiden vorgestern nachmittags. Der Tod der durch die schönsten Geistes» und Herzensgaben ausgezeichneten Dame, des Musterbil» des einer Hausfrau und Mutter, verfetzt nicht nur die ^ainilie in tiefste Trauer, sondern ist anch ein herber Verlust für die Armen und Bedrängten, die in der entschlafenen Dame eine immer hilfsbereite Trösterin fanden. lVorträge über Perspektive.) An der hiesigen k. k. kunstgewerblichen Fachschule nx'rden in der Zeit vom Dienstag, den 8. d. M. bis Mitte März unentgeltlich Vorträge (in dentscher Sprache) für Damen nnd Herren über konstruktive Perspektive n»d Tchattenlehre mit besonderer Berücksichtigung des landschaftlichen -jeichnens abgehalten werden. Die Vorträge finden jeden Dienstag abends, nnd zwar für Damen von .wn dem Besuche ausgeschlossen. Teilnehmer an diesen Kursen wollen sich am ersten Vortragsabend (Dienstag, den 8. d. M.) im Zei> chensaale Nr. I einfinden, wo ihre Einschreibung vor Beginn des Vortrages erfolgen wird. Nachträgliche Aufnahmen finden mit Rücksicht anf den zu behaid delnden Stoff nicht statt. Jeder Teilnehmer hat die zeichnerischen Behelfe lHeft, Bleistift, 'jirte! und Dreiecke) mitzubringen. - Die Vorträge wnrden vom Zeichenlehrer an der lnnstgewerblichen ?»achsclmle, Herrn Otto G r e b e n z. abgehalten. (K a i b a ch er d e utscher Turnver > ein.) Wir werden ersucht mitzuteilen, daß zn dein Tonntag, den l>. d. M. stattfindenden ^ainilienabend die Vereinsmitglieder und ihre Angehörigen freien Zutritt haben. Eingeführte Gäste bezahlen l 15 Ein« trittsgebühr. — (Die Kaib acher V e r e i n s k ap e l l e) veranstaltet heute abends in den kokaliläten des Hotels „kloyd" ein. Mitgliederlonzert. Anfang tt Uhr abends. Eintritt für Mitglieder frei. für Nichtmit-glieder Uhr in selbstmörderischer Absicht die Adern durchschnitt und sodann in den kaibachflnß sprang, Saalmeister ^ranz Dermolja lind Josef Petri? sprangen ihm nach, zogen ihn noch lebend, aber in bewußt losem Zustande aus dem Wasser. Gostinöar ist ge genwärtig bei Bewußtsein. ' (Von der Straße.) Gestern nachmittags bekam in der Schcllenburggassc die Hljährige, Arbeiterin Maria Podriaj aus St. Marein einen Blut-stürz und mußte, da sie ihrer Entbindung entgegen sieht, niit dem Rettungswagen ins Spital überführt werden. ' (Ein rabiater Fuhrmann.) Gestern nachmittags kam der Befitzer ^ranz Kramar aus Jggdorf mit seinem fuhrwerke, auf welchem Ban-holz aufgeladen war. nach Kaibach. Vor der Maut spannte er ein Pferd aus und ließ es einstellen. Weil er dem Verzehrungssteucr Aufseher für dieses Pferd keine Maut bezahlen wollte, wurde der Revident ge-rufen, ^iramar beschimpfte beide nnd benahm sich so widersetzlich, daß ein Ticherln'itswachmann herbeige-rufen werden mnßte. Auch diesen beschimpfte er und stieß ihn einigemale mit der ^aust in die Brust. Er wurdo verhaftet. * (Dieb stähle.) Dem Artilleristen Eduard Holler wurde diesertage m UnterMka cm5 >'""" Tasche eine silberne Taschenuhr samt einer silbmu Offiziersletw entwendet. Tatverdächtig ift oin d,«W loses Mädchen. - Dem Hotelier ^. N. wnroc ""' seiner Weste, die behnfs Reinigung auf deni^M hing, eine ^üiifzigkroneli-, eure Zehzrlronen. nnd c> ^ünfkronenNote entluendet. . >„ - (V e r k e h r s w e s e n.) Über das Äi„m" des Gemeindeamtes Aich, Bezirk Stein, uin Mn'nn gung znm Baue einer kleinen Brücke über den d >' die Ortschaft Aich fließenden Bach Potol wird "^ U>. d. M. die toniinifsionelle kokalverhandlnn^ !"^ finden. Am gleicheil Tage wird die zioliaudierM' der vollendeten Ufersicheriings m,d BächreinissNN<1' arbeiten vorgenommen werden, ' '.".,. (Schultätigleit i ,n Schulbezül Adelsber g.) Im kaufe des heurigen Iah"'","" den im Schulbezirke Adelsberg nachstehende Könn'' > sionen ausgeführt: in Hruüevje nnd St. MiäM'I "l errichtnng einer einllassigen Volksschule, in ^^'" s,, bei Wippach Erweiterung der einllassigen VollsM in eine zweitlassige und Adaptiernng des'Schmu bäudes, in Vrab.'e Erluciterung der ""llawa, Volksschule in eine zweiklassige und Neubau ^ Schule, in Niedcrdorf Neilerrichtung einer "'^H, gen Voltsschule, in Suhorje Adaptiernng des »cl , gebändes, respektive Znba,l behufs Herstelllllia ei^, angemessene!, kehrersloohnnng, in Eol n>it> Pl' ,,, Regelullg der dortigen SchulverhältnisN', .^'^.„h rung der einklassigen Volksschulen in ^"'i^"sMN' , Adaptierung der bezüglichen Schulgebäude, '" ^., bije Neuerrichtung und Bau einer einklassigcn " ^ schllle, in Harije UniU'andlung der N"tschlllc >>' ^., direltmäßige und Ban einer eintlassigen Volt^M^ Errichtnng einer eintlafsigen Vollsschnle si>^ ^"^^.se schaften .UuteXevo und Trp^ane in .Unte/cvo " Ortschaften waren bisher nach Podgraje m ^ .^, eingeschult,, Regnlieruug der Schnlverhältmlic' ,^ Britof-Ober Vreni. itollandierungsverhandlüNli ^ Nadanje Telo. Die Verhalidlnllgen bezi'M' ^ Errichtung der >l nabe n - B ii r g e r scliul? ^ merkantile»! Charakter sind erfreulichenoeill' '"^ gediehen, daß die Aktivierung der ersten Äiirgm ,^ klasse im Tchnljahre l!»07)/l!«Xi zl, gewärtig' ^. Hiebei kann nicht unerluähnt gelassen >"" ,''^,i. sich die Bevölkerung bei allen erwähnten N"'"" ^ Adnptiernngen ic. dnrchivegs als sehr sll)"^"'" ^,. zeigte: es ist daher gegründete Hoffnung ""M k> daß damit schon im kommenden Frühjahre >m ^ gönnen werden können. W^' - (k e i ch e n f u n d.) Am 2. d, M. """)'"'^ N'urde in, Saveflusse nächst der OrtsäMN "^f. Hötitsch ein männlicher Keichnam angeschU'l'lN» ^. gefunden. ,>n dein Totei, wnrde der """/^ ,^ alte Bettler Matthias In/.nik ans Verneg, ^' . ^ Hötitsch, agnosziert. Wie Juinil in den SaM^H riet, konnte bisher nicht festgestellt werden. ^> - - (B rand.) In Oberfeld bei Nippach ^"^ ant verflosseneii Samstag einem Besitz" """'^c>> mit dem Wirtschaftsgebäude gänzlich, """"./^ siä' das Haus zur Hälfte ab. Der Schaden l"M^ ^, auf tilXX) K, die Versicherungssumnie auf ^ ^, Das l^euer war wieder durch kleine ^"^ , ^ sacht nwrden, die in einem mit ^treu und ^, ^.„, füllten Schnppen mit Ziindhölzchen gcsM" ^^ - (B r andl e g u n g.) Alu !i<>. " ,^ ^nei^ kam in di'r kaubhüttc des Besitzers ^"" ^ ^iü in Steinberg, Gemeinde Moräutsch, "N i5 ^F. Ausbrllcl>e, das in kurzer Zeit das gw"'"" ^l>' eine Getreidekammer, den Dreschboden, ^Ml" stall und die anschließende Getreidcharfe "'^^„ft'» Das Vieh sowie das Wohnhaus des a"^ ^ Besitzers lonlite nur durch rasche HUscleN" ^ ^,B Nachbarn gerettet werden. Dem Brande I, ^s. sänitliche ^uttervorräte und kebensnilttt'l <^ ^„ß"' D<'r Gesamtschade beträgt 2<;m !<, die ^"'^a>t'" summe »"^ - lsseuersbrunst.) Am 22, ", f, I<, tags brach in, Hause des Be,,tzers ^"' z,^ 3< in Kai. politischer Bezirk Tscherncinbl' ^ aus. das binnen kurzer Zeit das 'V"/?' ^fts^,. mit sämtlichen !c ten, X'leidnngsstücken und 12<'^< ^"^,, ^" äsäx'rte, Niodlirch Indni<"' einen ^")a^>' ^ erlitt. Nciters verbreitete sich das ,5" ^^m Nachbargebäude des Josef Derganc. "" ,jdcla""';„ das Haus, die Stallung und d,e ^^,c,dc" ,s dem Brande zum Opfer fielen und en ,^ ^si^ beiläufig !i<»^> l< verursacht '"irde. >>.» ^^t. ^. nicht, Derganc hingegen aus l2M l^ ^,hs," Feuer wurde von der freiwilligen ,v'l" ^aibachei Zeitung Nr. 252_______________________________________2259_____________________________________________ 4 November 1904. '^ck k " ^njanen voi, >ial gelojcl)t, ^ie t,i„/! ^" ^'" Vrande tränt die Gattin des geschä- lieVs^^'^'' ^'^ '"' Hanse ein nnverwahrtes Feuer N' nls sie sich nils k„^.^> s;^t a„5 dem Hanse begab. ^^,^ (V 0 il vor 0 m b r 0 m e t r i scheu Veob» m / " " asstati 0 n Litta i.) Die oinbrometrische ^^«chtuiigsstation ill. Ordnung in Littai verzeichn l ">l Monate Ol tober l l Tage mit '.'.'iede, schlag. ^ "' iinl' cv an l!'. Tagei, biegen und an einem Nil?' -'"^ ^""'- am 5». Oktober Tan. Ohne jeglichen s!r°s,!''''3"^ ^'rblieben l7 Tage de5 I'^onntec'. Tie ^ ^ "cdesschlag5me,lge billnen 21 Stunden gab h^'" /1'- OktM'r nnd der gefallene ^c'iederschlag sicl '^ "V^ ^lilllnictcr. Tic geringste Negenmelige ichln""! ^'^ ^^"ber, an welchen Tage dor ^'ieder-.^ «a 0 l ,^u motor. — Dio höchste ^nfttemperatlir acid ec< ^mnato Oktober am 5. nlit -! ^ '^^' ""' "' ^ttober nnt ! tt'1 d^rad (5elsiub 'Z^ ^" täglich »»l 2 Uhr nachmittago erfolgten ^bachtilnaoil. —ik. ^, 7' lWass 0 rstand d 0 s Eav 0 fl n s s 0 0.) 5itta" ^"'^' ^''' -"'"n-lt^' Oltober am Pegel dor A'vfs ^ ^"^ebriicke täglich uili <^ Uhr voriniltagv Sa?'"" ^"'luichtnnlim d^s Wasserstandeo dos l'i l> !'^'" "'«"ben den höchsten Wassorsiand am «M^l 3" '"'^ ''^ "" ^'" ^'"^ ""^ ^'" """si", ^ an ' ^ttobor nn, 7 Ul,r ndond<, nnd doi' Wassor-Tor /""^' dio Hölio von ÄX> <>l„ odl'r Nnll. — s^^ "'^>sch„ittl,cho nnttlor^ Wassorstand in, vorflos^ lM.. , "uato lx'trn^ ^'l! <>,». Drr Sal.ioflns; ii„^ "u Manato Ottol'or dio höchsto Trmporatnr !iO ^' ''ut , 12-2 <^rad Cclsino, dio nicdrigsto am ^ Nh, " "''^ ^ ^l"d El»lsinc' nach don iäalich um bM'miiwsis vorliono,nn,l'!l0ll Pool'achtllllar». Theater, Kunst und Literatur. H"I<^, ^ ?»ts ch 0 V i'i li n c) Tio Ml'istoropcr von "lltor^ "^' ^'^'"" bat trotz il>rod ans.'lnllichon i„^ '' ^n !chr i!,^„ '^"'unalichloil vorloroll. sic dolianptot iloch U'ld . "'"N'latz i,n Epk'IPlan jodor Opernoilhno ^»iai?""^' "'U'"^ Prc,dnlt,on5armo ^jc'it ist do», ^'l'st v! ","^'^>'^' !U'r>.'chtor a"l'ordon, alc' ^5 dor-Q^,//^ >^'tM'»!.isso,i soinov Schopfor^ wmx'n. Tio ^>in ^',"^^"'u "'U'n aroszon (5rsola.: ^ war — ^ln> -^'^' "lk'rdinn5 inl all^omcinon bosch^idcnen Ha»,/, "'^'llltil^oll dor oontschon Biilino in, ncnl'n ans ^ " ^'tracht ^iolion, dio rolativ bcsto Änsfnhrlliia ^tc^ ^, ^ioto d<>r gros;oll Opor. ^>n orstor ^iilic ^'iil ^ , ^ ^' " d 0 l 0 witsch nlo Eloazar nnd ^ran-anch.^'dl-y alc' Nocha trofslicho ^oistnnarn. die ^Mitc ^^"^^l"i,l dnrch ranschcndon Beifall a»er-Ne„ ^ " "uch dio andoron Tarbiotnnaen vordio» brav . !^5 ""b. (5l,or nild Orchoslor liiolton sich sllhlN^ ^"'' Thoator war sohr a»t dosnchl. (5in a„5 ^-«..^^'richt folat. .'. llez Telegramme ' lt' Telegrllphen.zorrespondenZ'Hureaus. ller russisch.japanische Krieg. ^jrdo^^'b>l rst. ü. ^Vwonldor. Dk> „Vir/l'vija ^rG ^ "' Nnd orinächtigt. da>' in dor ailc-ländischrn ^"5lii .,, "'^tr ^orilcht. U'onach ','ldmiral No5dost-a>,f ^' 'unhio.ld dov ^N'ischonfalloc' in dor Nordsoo ^"ltl'i-^, ' l'uss'scho Torpodobooto, luclcho anaoulich ^N'lbl! >" ^Muador znriicla^'liolx'n U'aron nnd ,"rp^^ ^'"chon suchte, ^ofonort yätto. N'odoi ein bl'at ^ " "> don ^l-nnd ^odohrt, oin Meitco bo-!^ 0 """l soi, alo Ei sindnlla .zu bezeichnon. ,^'ibt ^ f'> 'l^ Novonlbl-r. Dio ,.Mornl>N"!<" ^ltisch^ ^' >"l>n '.v.'as;»almlon ^lroffon wordon, die '^'" z», j > ' '""lirond ihior 7valn'l nach dem fernen ""Mldor >,, """chen. Diesem Wächleraillt wird nach . "stindis^ ^'^' '""nalflotte, dao Mitwlmeer. nnd '^llüch ' ^' ^eschn^ader ansaeiibt lverdeil, Wenn .l ^Eckii "N' ostindischo (^oschuiader zn diesem . Ncnoi, V< '^""' ^'" U'estlicli von seinen Stationen ^'Unn ,,^'"U"' n^elien lassen, damit die ilber-n "'strus ^' ^"tonuechnlln erleide. Bei Erteilung .. "U",n ^""on ml die ensslische flotte sei an^e-,'"' Kon ^'"' ^ll die rnssischen Schiffe den Wea >n sie um ^" '""""l nelmien norden: aber selbst '"'""t Word? ""^ ^^'"' '"^''"' '"'^"' ^'^' "'"' !>^ "us^s"''' ''- ^'ovenlbor. Renter» Vnrean >l,el. ö'i^'lo, ?'^ Nährend dio lotzien ^.'achrichten be- ^lprlln^ ,l dio ^apa.lor vor Vort Artnr einon ' ?,"'"' odal^"""' ''"lx'.l, dan die .^anptbe est. Nil/'" N'bt d^'' "'Anrissen '""-d"' s"l"> "mssr". "" "^>Ü., ->"'wr. daft die Russen, fallo s" s'ch ' "'s ^'^otoschan nnd d<>r Ti^erschnian,v Halbinsel noch einen Monat anoyalle» tonnen. Tic Japaner haben nicht die Hanptforto auf den hoch sten Spitzen der Ostl)üa.el besetzt, sie haben jedoch in einer nberwältia.enden Stärle Stellungen inne, n^lche sie instaild setzen, die Nnssen zurückzutreiben, n>ann sie wollen. Petersburg, .'». 1^'ovenlber. Ein Telegramm >lnropatt'in5 von heute meldet: ^.n der 1^'acht ans den 1. d. näherten sich freiwillige Jäger unbemertt den feindlichen Verschanzungen, überfielen die dort arbei tendeil Japaner, verjagten sie nnd zerstörten ihre Arbeiten. In der daranf folgenden Nacht führten die Jäger Nelognoozierungen bei den feindlichen Vor-Posten dnrch. Tie nächtliche Tätigleit der Jäger alar-miert oft die feindliche!, Stellungen. Tie Japaner unterhalten fast nnnnterbrochen ein nnregelmänigeo 7^'uer. In der heutigen Nacht habe ich keinen Bericht über Zusammenstöße, erhalten: ec> niacht sich jedoch eine Verschiebung der feiiidliäM Trnppen von Ost nach West bemerlbar. Petervbnrg, !i. Noveiuber. Ter .<>lorrespoil dent der rnssischen Telegraphenagentur meldet ans Mukden vom 2. d.: Zwei Tivisionen der vor Port Artur stehenden ^'lrinee sind zur Verstärknng der Arinee Oyanlao abgegangen, Zn'ei Tivisionen lmir^ deu in Nagasaki znr Vefördernng nach kiwantung eingeschifft. Ta^ Eintreffen dec< Großfürsten Voric' ^ladinlirovi«' Nnrd in dei, nächsten Tagen lner er wartet. P e t e r 0 b n r g, !l, November. Ter Vlvrrespoi, de„t der „Bir/>evija Vjedomosli" telegraphiert an5 Mllt'dei, uilter den, gestrigen'. In der Nacht herrschte auf der ganzen ^inie nnserer vorgeschobenen Stel lung volltomnleile Rnhe, Indessen bleiben sowohl die Nüssen wie die Japaner beständig auf dem ()„> viv. Unsere ^anfgräben reichen bk' ^ Schritte an die jenigen des Feindes. Tie Uälte macht sich übmall empfindlich fiiblbar. Zusammenstöße zwischen italienischen nnd dentfchen Studenten. I I! n 0 l' l II ck, ^. November. Hellte nachts tam co,')» ernfieil ^nsanlinenstös'.en .'>lvischeil iialie-nischen und deutschen Studenten, lim l l Uhr wlir-den dic Italiener dein. Verlassen eines ^astl)cnise5 von den deutschen Studenteu angeqriffeu. Sie W-ben ^evolverschi'lssc ab, wodurch einige Deutsche verletzt wurden. Ta5 Gasthaus, uw sich die Ita liener befaildeu, lvurde von der Menge belagert. Ter Vürsserineister verhandelte mit deu Italie m'ru, lini ihnen Ab,',ua. zuiu .'Ilathause ^u verschas feu. Tie italieilifcheu Stndeuteu wurden truppenweise ,',um Nathause eskortiert. Das italienische l^asthaus wurde vvu den Teutschen belagert' es wurden Neuster cillgeschlagcn ui,d die italieuischeu Studeuteil tätlich »lis^haudelt. D,e Anoschreilungeu nahlllen ^li'. lllu halb 12 Uhr nachts rückte Militär aw> und säuberte die Stras'.m. — Die Blätter mel-den, das; die 'iahl der Ver'vnndeteu groß sei. Verhaftung eines Defraudanten. V n dape st. !l. November. lMeldnng de^ nnga-rischen TelegraPheN'^lorrespolldenzbnreauo.) Ter No-tar Tr, Nedztanovich in ,Uon,or», welcher vor einigen Tagen l,ach Veruntreu,lng eines gröszereu (^eldbetra ged flüchtig geworden ist, nmrde in Monte d'arlo verhaftet, '.n.'an fand bei iln" :i<>.,^>l, l< nnd ü!««' ^rankell. Eine Dynamit'Explosion. ^ rankfurta. M., ->. Noveinber. Tie „Zrank furter Leitung" meldet, daß n. Mount Vernon, un-»veit von New ^orl. Tliimmit, das auf dao Geleise gelegt loorden war, explodierte. Im ganzen Stadt-teil wurden die Ernster zertrümmert. Mehrere Perso nen wurden ssetötl-t und 5l) verletzt. Keine Aufhebung des «Xon expe,Ut.. VI öln !i November. Ter „,Wln. Poltc-zeitnng" lvird au" Nom geu,eldet: Der päpstliche Unterslaat^' iokretär della (5hiesa erklärt d,e Meldung von der Milderung de5 Wahlverbotec' "nn ,>xs><'<1ii für falsch. Tav Verbot bleibe im vollen Nmsauge bestehen. Angekommene Fremde. Hotel Gesaut. Am 3 November, v. Malläsz, l. u, l. Oberleutnant; Vi«l» KW 'Budapest. - v. Moline. Privat; Rieger. Direktor: AAne'l ssab^ " Stabler. Postmeister. A«ter be^ - Schröder. NanlommiMr samt ^w/s er C M - ti,renoril'. Private. Gurlfeld. - Campiaaio. N°t ^'va>° t Ksm , Trieft! - Dr. Wessely. Privat; Ianusch. «r wbaum Thie^ Thausia. Dielmann. Heunler. Iellinel. Me nb^ Pächier. Vlau. Haas. herz. Rosenwasser. Frantl. Wien. - Krämer. Fabrikant. Bischoslacl. - Echnlider. Ingenieur, «openhaacn. — Baron Nichelburg, Linz. — Riboli, Privat, Fiume. — Uutergasser. Inssenieur, Pelde«. — Veler, Äaibl. Subir, Private. Krainblirg. B^ K^ C^ E^3 K^3 B>3 S^JI S^3 Kalinogebäude, 1. Stock, O O O (4236) Drifte KunJf-HusHeilunfl ®&&) fraibach: &&& Künfflerbund «Beigen», Wien gg baibadier Künstler ^^^^^ Krainifche Kunffroebeanffalf- g§ Hllgemein zugänglich yon 10 bis 5 Uhr Gintritf 80 Beller. o o Katalog 40 Beller. Aileteoiologljlye Veovachtungen in Aaibach. Seeböhe ^)« ii m. Mittl. Luftdruck 7W-0inm. .. !l U.3t. 74!i l! ? 2 SO7msßiss vewtM ^ 9 . Ab. 741 8 3 ?> NO. schwach brwöllt 4> 7U.F. 740 0j 0 0 W. schwach z halb bewollt tt 0' Das Tagesmitlel der gestrigen Temperatul 5 4°, Normale: i'.'li". Verantwortlicher ittebatteur: Anton Funtel. Med. univ. Dp. J. Geiger übersiedelte in die Preüerengasse Nr. 3, II. Stock (neue städt. Sparhasse), und ordiniert von 8 bis 9 Uhr vormittags und uon Z bis 3 Uhr nachmittags. vzfiy vSftr v»y) 3—2 lg. v. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buchhandlung in Laibach. Ifc # Ä Ä # » y»|V vžp vzpy y<^7 vifer »[>; Hotel llipjja. Freitag, cIcmi 4. November grosses Wurstessen £cber-, Blut- unö Bratwürste eigener Erzeugung. Samstag, den S. November Militär-Konzert. Anfang 8 Uhr abends. Eintrittagebühr 40 h. Um zahlreichen lietuich bittet hochachtimgsvull (4391)_____________FrJtZ NOVak, Hotelier. Laibacher Zeitung Nr. 252. 2260_________ 4. November 1904. Kurse an der Wiener Börse vom 3. November 19U4. «««dem ossMen Ku,M°te Die notierten Kurse verstehen sich in Kronenwährung. Die Notierung sämtlicher Altien und der »Diversen Lose» versteht sich per Stück. Allgemeine Staatsschuld, ««ld Na« «lnheiil. Nente in Noten Mal» November p. K. 4^/„. . . l(il"0k 10« 25 inLilb,I2n.-Iuli pr. K. 4'2"/„ 99 »Ni wa iu „Not. Ftbr.-Nug.pr.«.4-2°/« WO 30 100 5(1 ,, „ «pril.'Olt.pr.»,4««/« »Mi-»zi00 55 1854er ßtaatslose 250 fi. 3 2«/<, —'— — — 18«0er „ 500 st. 4°/« 154 5» 155 5« l««0tl ., 10« fi. 4°/«. 1i>5 — 1«? - l««4er „ 100 st. . . 267 - 271 — dto. „ 50 st. . . 2«? — L71-— Dom^Psanbbr. ll 12« st. b"/« . 29^' 40 284 40 Staat«schuld der im Keich»' rat» vertretenen Königreiche und ßänder. OeNerr. Goldrente, stfr., 100 st., per Kasse.....4°/« IIS'8O12U-— dto. Rente inKronenwähr., stfr., per Kasse.....4°/„ 100 - KW 20 dto. bto. dto. per UMmo . 4°/« 91 95 Iua-15 c>tsterr.Invesrllion«'«ente,srfl., per Kasse .... »'/,'/« 013" »l 50 «isenbahn-VtantSschuld» verschreibungrn. «lisabethbahn in O., steuerfrei, zu 20.000 Kronen . . 4°/« 118 60 IIS <»> Franz Josef-Vahn in Silber (div. St.) .... 5'/."/» 127 75 128 75 «udolftbahn in Kronenwühr. steuerfrei (div. St.). . 4°/« 98 80 IU05«, Vorarlbergbahn ii, Kronentvähr. fieuerfr., 400 Kronen . 4"/« S»>70 100 70 Zn btaatsschulbverschreibun» gen «bgeftenlp.Gistnb. «ltien. «llsabethbahn 200 st. KM. ä'///« von 20« sl.......508 — 50« - dto. Linz-Vubn,. «00 fl. ö. W. C. 2'///„........4Ü5'50 4«7'5<> bto. Salzb.'Tir. «00 fl. i». W. T. 5"/,.........443-50 445 50 ti. Narl-Ludw.-B. 200 fl. KM. ! z"/, von «00 st......— —^ —'- Geld Ware Vom etaate zur Zahlung übernommene »isenb.'Prior. Obligationen. «lisabethbahn S00 u. »000 M. 4°/« llb 1<»"/<>...... «I»; 25 l17 25. «tllsabethbahn. 400 u. 2000 Vl. 4"/NA> Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4°/<, ung. Ooldrente per Kasse . 119— ilü-20 dlo. dto. per Ultimo .... 1l8 — 119 20 4"/n bto. Rente in kronenwähr., steuerfrei, per Kasse . . . 98-10 88-3(1 4"/„ dto. bto. dto, per Ultimo . 98^5 3825 Ung. Nt.-Lis.-Nnl. «old 100 fl. —'- —-- bto. dto. Silber 100 fl. . . . —'— —-— bto. Staat«-Obli«, (Ung. Ostb. v. I. 1876....... — — — — dto. Schanlicgal-Nbl0s.>Oblia. — — —-— dto Präm.-ll. k 100'l. — 200 ll 2W-—211-7" bto. dto. a 5«N—100X 2tN —2!i?ü LheihMeg.-llok 4°/« . . . , 182- 1«t b« 4"/» ungar. Vrundentl.-Oblig, 9»— l>!»-— 4°/„ troat, und slavon. delto u« zu —-— Andere Vssentl. Anlehen. 5°/n Donau-Reg,'Anleihe 1878 . 106 «0 107 «N Unlehen der Stadt Görz . . ^ — —-— Änlehen der Ttndt Wien . . . 105»-—10«-— dto. bto. (Silber ob. Gold) 1^80,23 9«^ dto. bto. (1894).... 9?«5 »5 85 bto. dto. (1888). . . . V8-NN 10« «<> Vörsebau-Nnlehcn, verlosb. 5«/<> 89— 8» 90 4°/„ Krainer Lanbe»°Nnleheu . —-— —-— Gelb Ware Psandbrieft etc. Vodlr. all«, 0st,in5NI.uerl.4°/, 88 <-.<> 100-5» N.'üsterr,Lundcs-Hyv.°Nnst,4°/° 88-9N l(> 5!» dto. dto. l>0jähr. Verl. 4"/n UM 3!, Il,i-3l! Sparlasse, I.öst., «0I., veil.4°/„ ,00 Ü5 101 55 Giftnbahn'Priontäl«' Obligationen. Ferdinands-Nordbahn!Z,n. 188« W0'!»» l«i 9„ Oesterr. Nordwestbahn . . . 1<>?-!>!> iu»-5!> Stllllt«bahn....... 4!i4-— --— Sübbahn il 3«/„verz.Iän».'I»l< 30735 8«» .15 dto, k5"/„...... 125-15 >z,!>->5 Ung,-galiz. Nahn..... I1N25 l,l!ln 4°/« Untcrlrainer Vahnen . . —-——_, Diverse Lose (per Stücl). Verzinslich« ^ose. 3"/« Nodenireblt-Lose -- Salm-Lose 4» fl...... 223-- 2'ül- Tt.-Venois'Lose 40 fl. . . . —-- — ^ Wiener Comm,-Lose v. I, 1874 5li2- - 5»2--Gewinstsch. d, »"/» Pr.'Echulbv. d. Äobenlieditanst., ltm. 1889 lN3 - ,,3-- Laibacher Lose...... _ __j _ .. Geld W^s «ltien. Vranllporlunler» nehmungen. Nuss!g°Tepl. Tisenb, 500 fl. . . 2215- 222b-Vau° u. Actriebs-Gcs. für städt. Straszenb, in Wien lit, 4 . —-— —>— dtu, bto. bto. »t. U . --- — — Aühm. Nordbahn 150 fl, . . »45 — 347 — Auschliehrabrr Eis. 5(il>fl,KM. 2»»5>- 2«<5>- dto. dtn. (lit, L) 20U fl. lM» in«l^i NonauDampfschiffalir«»' Gesell. Oestcrr., 5N4 — 5>'.« — sscrdinllndsNorbb. UXMfl. KM. 5l>><>- 5«i!5-Lcinb.-Czsrnuw.'.Illssu.Eisenb,- Gescllschllft ^a«> fl, S, . . . 578-— 555l - Lloyb, Oest,, Trisst, 5><><> fl, E. 42l5U<23- Prao-LuxerEllenb, «W fl.abgst, 2„5-- 2„N-- Stlllltseise»blll)!l 200 fl. L. . . »5? - N5,«-— Sübbahn 2M» fl. V..... «875 !»l»-?l, Sübnorbd. Verb.-«. 200 fl. KM. 407 — 40» -Tramwai, Orl., N> ueWr,, Prio» ritä!« «ltien 1»« sl. . . . 1525 18 — Una.,°a,aliz, Eisrnb. 2<«>fl, LIlber 40« — 409-- Ung,Wclll>.(Naal>.Vraz)20Uil,L. 408 — 4>» - Wiener L°lalbahnen°Nlt,Vel. . litt - . - Kanken. «üglll Oest. Nllnl 1«» fl. . . 282 7.', 283 75> Äcmlucrci», Wi«iil>r, ««« fl, . 5l>«-— 548 — «oblr.-Anst^llrst,. 20<>fl.T. . 870-874 — Kibt,-U>,sl.s, Hand. »,G.1«0fl. --.. —>^ dto, bt«. per Ultimo , . <»7<- - N72-- Kiedltbanl, Allg. ung,,20«fl, . 7!» >- ?9l- Dcpostteubanl, Vlllg., 20N sl. . 440 — 4lii- li«lomple-Ge!.. Ndrost., 4<>U li 53»-- 534- w!ro-u, Kalienu., Wiener 200fl. 4U> — 4l4- - Hypothelb.. Oest., 200fl.80«/u «. 238 — 24,-- «ei», w«s' Länberbani. Oest., 200 fl. . - "1^',>" ' Oesterr.'Ungar. Ollnl. S<»0 fl, . '3,.^^>i" Umnnbanl 200 fl..... ^«. zzl>- «erlehrsbanl, «ll«, 140 fl. - "0"" Industries«!«« nehmungen. Vauges.. «llg. «st.. 100 fl. . - "»- "^ «tgydler Elseu- und Stahl-3"d, ^ in Wien INN fl. . . - - .^." ,7?" «iIcnl!al,nw,-Lcihg,. ^.."z^?!, Montlln-Vrsellsch,. Oest.uc. "^'°«^7 Präger Eise» ssub.Ves. 20« fl, »«? ^ .. Salgu Tar,, Ltei»lol,lcn 100 fl 5?/ ^ °»^ ..Schlüglmilhl", Papiers. 200 fl. 2»» " «^,„ ..Etcurerm.", Paplcrf. u.U-G. ^" ,,z^ lrifailer «ohlemv, Aesell, 7» sl. »"" ^ ?„ - Wllffens..E..Osst.inWie».1!»0fl. -^ " "' Waggon-Lcihausl., «llg,in Pcst, ^^. 400 X........ «" /^ ,gj - Wiener Naugesellschaft 100 fl. . l" ^z ^ Wlencrberger Ziegel'Nltlen.Ves. » « ^ Devlsen. Kurze Sichten. ,. Amsterdam....... !??A U?'»" Deutsche Plätze...... ".7^ ,,,„ London........ "«," »z2? Pari«........."^/ ^. - St. Petersburg......^ Valuten. ^,„ Dulaten.......- !'^" lS-<" Deutsche «cichibanlnoteu , - 'l ,z« ^.<5 Italienische Vantnoten . - - /'!, «-»»^ Rubel-Noten...... ' °"^_____