Nr. 256. Freitag, 6. November 1908. 127. Jahrgang. Mlmchm Zeitung VränumeratlonSprel« : M!t P ost Verse ndu n «: nmi,jährl„ 30 «, halbWr,« <5 «, Im Nmttor ! ganzjübri« I Dir «Laibacbsr ^ritun«. erlchem« tWich, m,< «„iliillbms bei Gönn und ^eirnagc. Dir »dmlnlftratio» befindet »» X, halbjährig ll ll ssül die Zlistellunss : dir Mcbattion Talmutinaasii' Nr. 10, Torrchstimbri, drr »il-Iiafti!),, oui, « hie ,y uht bi« zu 4 Zellen »0 l>, größere per ^eile 1» b: bei öfteren Wieberholunaen per Zeile « b. V vutniitlan«. Unfranlierle Brie!e werben nicht angenommen. MamiÜrw»»' nich! ^«rücluellrllt. Telephon-Nr. der Nedaltion 52. Amtlicher Heil. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit der Allerhöchsten Entschließung oom 'N. Oktober d. I. allergnädigst zu gestatten geruht, daß den, Scnatspräsidenten des Obersten Gerichts- und Kassationshofcs Dr. Vinzenz Tarlowsti anläßlich der von ihm erbetenen Versehung in den bleibenden Ruhestand für seine sehr verdienstvolle uud ausgezeichnete Dienstleistung die Allerhöchste Anerkennung ausgesprochen werde. Den 4. November t!M8 wurde in der l. l. Hof. und Staats' druckerei das I.XXV. m,d I.XXXV. Stück der italienischen, das Xl'VIII. Stück der kroatischen nnd das (?. Stück der büh. mischen Ausgabe des Reichsgcschblattes des Jahrgange« lilli» ausgegeben nnd versendet. Nach dem Nmtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 4. Novem» ber 1^0« (N«. 255,) wurde die Wciteruerbreitung folgender Prehcrzeugnisse verboten: Nr. 250 «Alldeutsches Tagblatt, vom 30. Giltcharts (Ol-tober) 1W«. Nr. 23 «N»5 llom. vom 2«. Oktober 1908. Die in ber /H<>8 v Xrillom iu 3, «kwbsk 1WU «» Vnlmu». Nr. 44 <2ä,i-. vonl 2l). Oktober !908. Nr. .'<2 .>!«<'!» vom 29. Oktober 190^. Nr, 2!i? »^uroäui I^iut)'» (Oüpoloäui v^6ä,ui) vom 28. Oktober 1!108. Nr. 296 «Vvövrui I^int lllänu lf^oä^, vom 27. Oktober 1908. Der in den Straßen in Komotan verstreute, zum Teile auch angeklebte Aufruf mit der Überschrift: «Deutsche Äo« motaus». Die im Drucke des Fr. Morawel in Trautenau erschienene Flugschrift: «Lesen! Weitergeben!» Feuilleton. Artisten, die mit dem Leben spielen. Geht man der Psychologie der modernen Vari<^-Erfolge nach, so wird man finden, daß mi guter Teil des Interesses, welches sie uns bringen, auf Rechnung der NervensPanunug und Aufregung zu sehen ist, die uns die ANisten iu so raffinierter Weise zu bereiten verstehen. Vor einigen Jahren hat eine amerikanische Keilschrift einen Artikel über das Thema: „Hundert Wege, sich den Hals zu brechen" veröffentlicht. Jedes Jahr bringt inzwischen Trics, die diese „Hundert Wege" weil hinter sich lassen. Die sogenannte Schleifenfahrt oder Looping the Loop war noch vor ein Paar Jahren der Rekord. Nenn James Smithsou, genannt Diavolo, den Trick ausführte, fo sauste er vou l!0 Fuß Höhe auf l'incr 100l) Fuß schiesen Bahn nach abwärts, und beschrieb dann, dem Gesetze der Zentrifugalkraft folgend, eine Schleife von 20 bis 25 Fuß Durchmesser. Dieses war der erste Streich. Doch der zweite folgte sogleich. Es kam das Teufclsrad, bei dem der Fahrer in der Mitte eines Rades von 15 Fuß Durchmesser saß. Er fuhr in der dem Rade ent-lN'gengesetzten Richtung und blieb so lange unten, bis das Rad die gewünschte Schnelligkeit hatte. Dann hörte er mit den. Treten auf, gebrauchte die Bremse, wurde rückwärts und aufwärts fast bis nach oben getragen und flog nun mit erschreckender Geschwindigkeit immer wieder um das sich drcheude Rad he ruin. Dann stellte man einen großen abgestumpften Kegel auf, der mittelst Seilen in einer zur Horizontalen leicht geneigten Richtung gehalten wurde, so daß nur eine Seite des unteren schmalen Randes auf der Bühne ruhte. Ein oder mehrere Rad- Nichtamtlicher Geil. Die Präsidentenwahl in Amerika. Das „Frcmdcnblatt" schreibt: William Howard Taft wird der nächste Präsident der Vereinigten Staaten, der Nachfolger Roosevclts werden. Als siebenundzwanzigster Präsident der großen transatlantischen Republik wird er am 4. März 1909 in das Weiße Hau.5 einziehen und seine schwere Ausgabe wird dadurch von vorneherein wesentlich erleichtert sein, daß er mit großer Majorität gewählt wurde und nicht als Kampfpräsident betrachtet werden kann. Der Kandidat der demokratischen Partei, William Jennings Bryan, verdankt seine Niederlage in erster Linie der machtvollen Agitation, die der im Volke beliebte Roosevelt für Taft entfaltete. Roosevelt hat seinen Freund Tast in zur Veröffentlichung bestimmten Briefen an republikanische Wähler mit begeisterten Worten zu seiner Nachfolgerschaft empfohlen, ihn schlankweg als den idealen Präsidenten bezeichnet. Bryan gilt heute als der beste Redner der Vereinigten Staaten und er hat diesmal eine wahrhaft bewundernswerte Agitationskraft bewährt. Er hat, wie ein Statistiker der Demokraten kürzlich ausrechnete, bei den Agita-lionsrundfahrten, die er bisher unternommen, größere Strecken zurückgelegt, als Alexander der Große, Eäsar oder Napoleon 1. Demselben Statistiker ist es auch nach einer Methode, deren Geheimnis er nicht preisgab, gelungen, festzustellen, daß Bryan bisher 5,0 Millionen Worte gesprochen hat, um die demokratische Partei zur herrschenden zu machen. Man arbeitet drüben gerne mit so Paradoxen, sensationellen Reklamemittelu und auch auf republika- fahrer fuhren um die steile Seite, wobei ihre Räder fast wagrecht waren. Dann wurde der ganze Apparat hoch gehoben, fo daß die Fahrer förmlich in der Luft herumsaustcn. In Newyork kombinierte man die Schleifenfahrt und das Teufelsrad in der sogenannten Todcskugel. Ein Radlcr und eine Radlerin fuhren in einer 20 Fuß im Durchmesser großen stillstehenden Kugel aus Gitterwerk senkrechte und wagrechte Kreise mit größler Schnelligkeit. Der oberste Teil der wagrcchten Schleife wurde in der weiteren Entwicklung dieses Schleifeufahrcns sogar völlig entfernt. Die Artisten flogen so mit dem Kopfe nach unten durch deu freien Raum herunter. Mademoiselle Dutricu, genannt „Der menschliche Pfeil", flog mit ihrem Zweirad buchstäblich über eine Lücke von 50 Fuß Breite in einer Bahn, die nicht ganz eine Schleife bildete. Man hat das Kuuststück' im Wiener Zirkus Busch von einem Bicyklisten glat/ ausführen gesehen. Damit nicht gl'nug, vertauschten unternehmende Artisten das Zweirad beim Flug durch die Luft — der „persönlichste" Flug, den man sich vorstellen kann! — mit einem vierrädrigen Wägelchen, das am Ende der aufwärts gebogenen Kurve durch einen Puffer Plötzlich zum Stillstand gebracht wurde, während der Fahrer gegen ein Trapez geworfen wurde. Er^ reichte er es nicht, so war dies sein unbedingt letztes Auftreten... Als neuesten Trick brachte Mlle. de Tiers das Autobolid. Aus einer Höhe von 40 Fuß senkte sich der erste Teil der Bahn mit einer Neigung von <5 Grad abwärts, bog sich um und bildete nach innen einen Halbkreis. Diese Bahn hinunter und um die Außenseite der Kurve herum fuhr ein Auto^ mobil im Gewichte von 900 Pfund mit einer Schnelligkeit von 50 Kilometer in der Stunde, dann flog das Vehikel in verkehrter Lage durch die Luft zu einer hohen Kurve und von dort eine schiefe Ebene mit größter Schnelligkeit hinab. Das nischer Seite hat es daran nicht gefehlt. Schließlich ist aber der Sieg Tafts einem Bedürfnisse nach Ruhe entsprungen, das im amerikanischen Volte durch die überaus heftige Agitation gegen die Trusts und deren gewaltige Gegenschlägc hervorgerufen worden ist. Wodurch sich Taft dem amerikanischen Volke empfahl, das ist die allgemeine Überzeugung, daß er bei aller Treue zum republikanischen Programm und auch bei entschiedenstem Vorgehen gegen die Auswüchse der Trustwirtschaft maßvoller und behutsamer als Roosevelt austreten und eine Periode der Kalmierung zum Wohl eines ungestörten wirtschaftlichen Lebens einleiten werde. Taft ist lein so glänzend begabter Redner wie Bryan, aber er hat sich, was diesem versagt geblieben ist,i n einer Neihe öffentlicher Stellungen ausgezeichnet bewährt. Bevor er die Präsidentschafts-landidatur aus den Händen der republikanischen Partei annahm, war er Kriegssekretär, einer der tüchtigsten, die die Republik jemals gehabt hat. Seine Verwaltungsfähigkeiten hat er auf Kuba und den Philippinen, sein diplomatisches Talent in den Verhandlungen, die er bei seinem diesjährigen Aufenthalt in Japan mit der japanischen Regierung wegen der Einwanderungsfragc führte, bewiesen^ Taft ist 51 Jahre alt und aus vermögender Familie. Nach vollendeten Kollegestudien widmete er sich, nebenbei für Zeitungen arbeitend, dem juridischen Studium, wurde 1878 an der Vale-Univer-sität Promoviert, 1881 Staatsanwaltssubstitut in Hamilton County, Ohio. 1882 bis 188'! war er lm Finanzministerium tätig, 1885 bis 18tt? Vezirks-Hauptmann-Ttellvertreter, dann bis 1890 Oberlichter im Staate Ohio, bis 1892 Generalprolura-tor der Vereinigten Staaten, bis 1900 Oberlichter Ganze, bei dem dem Zuschauer beinahe die Sinne vergingen, dauerte vier Sekunden. Das kühne Fräulein von Tiers hatte dabei jedesmal die Empfindung, daß ihr der Kopf vom Leibe gerissen würde. Was nicht hinderte, daß sie reich und berühmt wurde, bis sie während einer Produltion ein Ende mit Schrecken fand. Später ließ sich in Paris ein Mann vor den Augen des Publikums durch ein belastetes Automobil überfahren. Das war buchstäblich zu nehmen. Die Nummer dieses kraftvollen Zeitgenossen bestand darin, daß er ein mit acht Personen besetztes Automobil über seinen Körper hinübersausen ließ. Die Schelligleit war den ausrichtig entzückten Zuschauern dabei das Imponierendste. Obgleich eine simple Physikalische Erwägung lehrt, das^ ft eiliger das Automobil über deu opferwilligen Herrn hinüberfährt, seine „Lage" desto erträglicher ist. Jedenfalls war der Schmerz kurz und die Freude währte ewig, denn er bekam für den Monat 10.000 Mark. Mit diesem an sich sensationellen Betrag wurde er von unternehmenden Agenten auch in Wien gehandelt, doch war hier für die Tatsache, das; über einen gut bezahlten Mitmenschen ein Automobil hinübergeht, eine so hohe Summe nicht zu haben. Direkt aus dem Lande der elektrischen Hin-richtungen kam der seltsame Kunstschwärmer Resisto, der einen Strom von .'100.000 Volt durch seinen Körper gehen ließ. Dieser Herr. dem seine reizende Gemahlin „assistierte", war sozusagen mit Elektrizität geladen. Er lieferte den lebendigen Strom, der Glühlampen speiste, zündete mit dem Fluidum der Fingerspitze Zigaretten, mit der Wange Papier, mit der Fußsohle Lampen an. G^ade zur Zeit der sen-sationellen Produktionen Resistos streckte in Berlin ein Strom von nur 500 Volt zwei Pferde nieder. Der merkwürdige Artist muß also mehr als eine Roßnalur gehabt haben. lSchluf; folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 256, 2376 6. November 1908. des Circuit Judge, bis 1904 Präsident des Ausschusses zur Regelung der Angelegenheiten auf den Philippinen, von 1901 bis 1904 Erster Ztvilgou-vcrneur der Philippinen, dann bis zur Aufstellung als republikanischer Präsidentschaftskandidat .^riegs-ininister der Vereinigten Staaten. Politische Ueberftcht. Laibach, 5. Novembber. Aus Prag wird gemeldet: Lokalblätter brachten die Nachricht, dass seitens des Vorsitzenden des Bezirksschulrates für die deutschen Volks- und Bürgerschulen Prags sämtliche in den Vororten do-mizilierenden Schulkinder aus den deutschen Volts-und Bürgerschulen in Prag ausgewiesen wordeil seien. Da eine Änderung der Schulbcsuchsverhält-nisse während des Schuljahres im Interesse eines geregelten Unterrichtes nach den Schulgesetzen nur in ganz ausnahmswcifcn Fällen Platz greifen darf, hat der Landesschulrat spontan die Verfügung getroffen, das; die in Betracht kommenden Kinder die fraglichen Schulen, soweit dies die Naumverhält-nissc der einzelnen Klassen gestatten, bis auf weiteres besuchen dürfen. Aus Sarajevo wird berichtet: Nachdem die Negierung den Entwurf eines Gesetzes, betreffend die Arbciterlrantenversicherung, ausgearbeitet hat, wird am 20. d. in der Landesregierung eine Enquete eröffnet werden, um zu den: Entwurf Stellung zu nehmen. Der Enquete werden ein Vertreter des gemeinsamen Ministeriums und Vertreter einer größeren Anzahl interessierter Unternehmungen sowie Arbeiterdelegierte anwohnen. Wie die Petersburger ^elegraphenagentur gegenüber anderslautenden Nachrichten meldet, nehmen die Verhandlungen zwischen dem Petersburger und dem Wiener Kabinett einen völlig normalen Verlauf. Gegenwärtig wird hier die Antwort der österreichisch-ungarischen Negierung auf das ihr mitgeteilte Projekt des Konferenzprogrammcs erwartet, das ihr in der in London festgestellten Form übermittelt wurde. Die „Voss. Ztg." meldet: Da Rußland in seiner Einladung zur Konferenz weder die Darda-nellenfragc noch die Angliedcrung Kretas erwähnte, hat man in politischen Kreisen zu Paris die Absicht erörtert, diese beiden Fragen auf der Konferenz selbst anzuregen oder als französischen Vorschlag bei passender Gelegenheit vorzubringen. Aus Sofia wird gemeldet: Vor einigen Tagen hatte die bulgarische Regierung die hiesigen Vertreter der Oricntbahn schriftlich aufgefordert, direkte Verhandlungen wegen der Ablösung mit der bulgarischen Negierung zu beginnen. Heute nachmittags überreichten der deutsche und der österreichischungarische Vertreter zur Nahrung der Interessen Die junge Exzellenz. Roman von Georg Hartwig. (7. Fortsetzung.) «Nachbrucl verboten.) „Freilich tann ich. Willst du? Komm!" Und sie flogen davon. Währenddessen war der Oberst zu Kimmritz herangetreten. „Na, Kinimritz", sagte er, „wie steht's mit der Leibesnahrung?" „Wollte dem Herrn Obersten soeben gehorsamst melden, daß zu Tisch gegangen werden kann." „Charmant! Also, lieber Kimmritz, an welchem Tisch sitze ich doch gleich?" „Herr Oberst sitzen an den» Tisch mit der weißen Azalee." Droben in der Musilloge warf der Kapellmeister nach einem letzten Trara den Dirigentenstab beiseite. Er hatte genug für heute. Der Schweiß rann ihm von der Stirn, denn die Hitze schwebte von unten zu ihm empor. Im Saal sowohl wie in den beiden Nebenräumen herrschte minutenlang ein allerlebendigstes Durcheinander. Die breite Tür zum Speisezimmer war weil zurückgeschoben und gewährte Einblick in das lockende Ehaos weißgedecktcr, mit vielfarbigen Topfblumen geschmückter Tische und Tischchen. Paar um Paar zog plaudernd und lachend in langer Neihenfolge an dem Assessor vorüber, welcher versäumt liatte, sich rechtzeitig nach seiner Tischdame umzusehen. Altmann hatte ihm im Vorübergehen gesagt: „Sie führen Fräulein Willig zu Tisch." Er kannte die Dame nicht. Vielleicht hatte er sich ihr noch nicht einmal vorstellen lassen. Es war ihm völlig gleichgültig. Das letzte Paar hüpfte lustig davon. Der Saal! N'ar lc.'r. In einem Fauteuil vor dem Ecktisch ge-' der Orientbahn der bulgarischen Regierung einen schriftlichen Protest, worin mit Hinweis darauf, daß es die Expropriierung einer Bahnlinie nicht gebe, erklärt wird, daß die Aufnahme von Verhandlungen nicht früher möglich sei, bevor sich die bulgarische Negierung nicht mit der Türkei, als der Eigentümerin der Bahn, auseinandergesetzt habe. Der russische Ministerpräsident hat dein Präsidenten der Duma ein Arbeitsprogramm für die bevorstehende Session, wie es der Negierung erwünscht wäre, übersendet. Die Regierung betont insbesondere die Nichtigkeit der Reform der Bestimmungen für die Gemeindeverwaltung, des Gesetzes über die Zemstvowahlen, sowie des Gesetzes über die Lokalgerichtsbarkcit und zählt dann eine ganze Neihc kleinerer Gesetzentwürfe und bereits bekannter Ncgierungsvorlagcn auf. Das Gesetz über die Agrarreform ist in dem Programm nicht erwähnt. Tagesnemgleiten. — Medizin und Luftschiffahrt.) Schnell hat sich die Heilkunde die jüngsten Fortschritte der Luftschiffahrt zuuutze gemacht, und ein französisches Blatt weiß bereits von einer nenen Heilmethode zu berichten, der „Aero» statotherapie", mit der sich die Pariser Akademie der Wissenschaften demnächst zu beschäftigen haben wird. Anstatt in langen Neisen den Segen des Klimawechsels zu erproben, werden die Arzte ihren Patienten künftig täglich soundsoviel Stunden Aufenthalt in der Luft der» ordnen, und große Luftschiffe, von sachkundigen Medi-ziueru begleitet, führen die Kranken in die verschiedenen Höhengrade, die ihrem Gesundheitszustand angemessen scheinen. — Much! dcr Ärzte.) Man schreibt aus Peters» bürg: Die terroristischen Ausschreitungen, welche in letzter Zeit sich vielerorts im Reiche wieder in Droy. briefen, Entführungen und Ermordnngen tnndgeben, haben in Natum ganz eigentümliche Folgen gezeitigt. Vctanntlich wurde dort dcr Abgeordnete Dr. Trianda-filides von Räubern entführt; als das Lösegeld für ihn nicht aufgebracht werden tonnte, fiel er den mor^ derischen Kugeln der Entführer zum Opfer. Gleiche Drohbriefe mit Geldforderungen, wie seinerzeit der ge-nannte Arzt, erhielten in den letzten Tagen mehrere seiner Kollegen: der Oberarzt des städtischen Hospitals, sowie der Leiter einer Privatklinik. Sie haben aus Furcht vor weiteren Schritten dcr dunklen Ehrenmän. ner Valum für immer verlassen, und andere Fach. kollegen gedenken ihrem Beispiel zu folgen, fo daß die Stadt am Ende bald fühlbaren Mangel an Ärzten leiden wird. — ahn,',ussc.j Wie die „Zeit" meldet, wurde am 3. d. in dem um 9 Uhr 5<» Min. von Agram nach Steinbrück abgegangenen Personenznge auf mehrere Reisende ein frecher Raubüberfall verübt. In einer Haltestelle auf kroatischem Gebiete waren drei Burschen eingestiegen, die, während die Reisenden schlie° fen, Tiebstählc auszuführen versuchten. Sie entwendeten dabei dem Reitschulbesitzer Andreas von Garza» rolli aus Klagenfurt eine goldene Uhr und Kette. Garzarolli erwachte in dem Moment, als die Diebe mit ihrer Beute sich entfernen wollten. Es gelang ihm, einen Burschen festzunehmen. Dieser halte die Beule seinen Genossen zugesteckt, die sich ans dem Eoup^ fluch-teten. Der angehaltene Nurfche zog das Mesfer und führte zwei Stiche gegen die Brust Garzarollis. Der Übersallene konnte die Hiebe abwehren, wurde aber zweimal am linken Arme verletzt. Es gelang ihm trotz-dem, den Burschen solange festzuhalten, bis diefer seine Genossen, die zurückgekommen waren und von den Mit» reisenden in Schach gehalten wurden, bewog, die Beute wieder herauszugeben. Bei der nächsten Haltestelle sprangen die Burschen ab uud verschwanden nnler dem Schutze der Dnntelheit. Die Räuber hatten das Messer gezogen, weshalb sich niemand getraute, sie festzuneh. inen. Einem anderen Reisenden hatten sie, während er schlief, die Rocktasche aufgeschnitten in der Hoffnung, daß er dort sein Geld verwahrt habe. In dieser Er-Wartung wurden sie aber getäuscht. Garzarolli wurde iil der Station Steinbrück verbunden. Der Vorfall rief im Zuge große Aufregung hervor. Von den Tätern fehlt jede Spnr. * sVin nächtlicher Nesuch.j Diesertage nach Mitter» nacht hörte eine Gastwirtin in der Tirnauer Vorstadt in ihrem Garten ein Geräusch. Als sie sich hiuaus begab, sprang plötzlich ein Mann auf sie los, packte sie an den Händen und am Halse, warf sie zu Boden uud zerrte sie in den Garten, worauf er über den höl» zernen Zauu sprang und in der Dunkelheit verschwand. Der nächtliche Gast wurde ausgeforscht uud angezeigt. Die Gastwirtin hatte bei dem Überfall mehrere leichte Verletzungen erlitten. *' lFahrraddiebstahl.j Dem Arbeiter Iohann^Dol» niöar in Arezovica wnrde ein gut erhaltenes Fahr» rad Dlamant mit der Fabrilszahl M7.594 durch einen unbekannten Dieb entführt. * wurde: ein goldener Fingerring, ein Wintersliefel nnd ein goldenes Armband. Theater, Kunst und Literatur. ** ^Deutsche Nühnc.j Verdis glutvolle Meisteropcr, „Der Troubadour", bewährt sich noch immer als treue Bundesgeuossin aller Opernbühnen, denn sie gehört zu je»nn unverwüstlichen Werken, die sich die Gunst der Masseil erworben haben nnd auch beim, musitalisch Gebildeten in hohem Werte stehen. Eine gewisse Über« sättigung au dem schon oft Gehörten läßt sich allerdings nicht hinwegbannen' sie zwingt namentlich zu Ver. gleichen mit vergangenen Glanzleistungen, die nicht immer zugunsten der Gegenwart fprechen. Ein erhöhtes Interesse gewinnt nnn die Aufführung alter Opern durch das Auftreten neuer Kräfte, besonders eines neuen Tenors, dessen Erfolg ja für die Oper von großer Wichtigkeit ist. Es war daher begreiflich, daß die in stattlicher Zahl erschienenen Zuhörer mit großer Span» nnng den Darbietungen des Tenors Herrn Benno Mar, Lasario entgegensahen und der Vorstellung ein-gehende Anfmerksamleil widmeten. Bevor wir jedoch zu einer Besprechnng der Eiuzelleistungen schreiten, erscheint es geboten, über die Ansführnng im allgemei» nen ein Bild zn entwerfen. Sie war — wie alle bis» herigen Operuanfsührnngen — gewissenhaft vorbereitet, nnd es erstreckte sich die sorgfällige Ausarbeitung auch auf Chor und Orchester. Die Wiedergabe der Oper war jedoch durchwegs auf den Ausdruck des Stürmisch» Kräftigen gestimmt und ließ die Reize zarter Lyrik, den „i^l <.':n>»»>" fast gänzlich vermissen. Vor allein überboten sich die männlichen Haupllräfte in einer ^räflevergeudnng, die in der Empfindung der Zuhörer nur Evmüduna Iicnwrrief. Herr Lasario soll ein Anfänger sein und dafür zeugte auch die gesangliche und darstellerische Auffassung und Ausführung. Der Sänger legte den Schwerpunkt auf die Tonhöhenparade, brachte mit entsprechenden Fermaten hohe ^V. li, II znr Geltung und erzwang in der Stretta mit einem hohen (' sogar eine Wiederholung. Freilich ist eine effektvolle Höhe nur der Ausgang für die vorangehenden tünst» lerischen Vorzüge eines Tenors. Vor allem fehlt Herrn Lasario jede Empfindung für künstlerisches Maß» halten; seine Kraftänßerungen sind rein materiell und äußerlich, wirken auf die Lyrik erkältend, nicht erwär» mend. Die Sucht, Wirkungen durch Kraft auf Kosten der Schönheit des Vortrages zu erzielen, prägt dein Vortrage des Sängers den Stempel der Mache, der Maniriertheit auf. Zudem verliert der Ton an Klar» heit, die Deutlichkeit der Aussprache wird beeinträchtigt. Seine Darstellung entbehrt jeder Natürlichkeit und Vornehmheit nnd verrät die Hilflosigkeit des Anfängers, ja nähert sich bedenklich jener Grenze, die an Kulissen» reißcrei mahnt. Das beachtenswerte Stimmaterial ist jedenfalls weiterer eingehender Schnlnng wert, die Darstellungskunst bedarf jedoch unumgänglich sofort einer führenden Hand, die hoffentlich schon beim nach» slen Wiederauftreten bemerkbar sein wird. Herr Eonle TeIlini brachte der dankbaren Rolle des Grafen Luna wertvolle künstlerische Eigenschaften: eine ein» nehmende männliche Erscheinung und einen Baryton entgegen, der Farbe, Klang, Tragfähigkeit, schönen Um» fang besitzt und gut durchgebildet ist; rühmenswert ist seine deutliche Teztaussprache. Leider verfiel der Sän-ger in der ersten Hälfte seiner Partie in den gleichen Fehler wie sein Nebenbuhler im Stücke: er gefiel sich iil unschönen Kraftübertreibungen und Anwendnng er> zwungener, willkürlicher Fermaten auf hohen Töne:l, die einen unlünstlerischen Eindruck machten. Das For» eiereil der Stimme bis zum Flackern der Töne ist jedoch ein gefährlicher Fehler, »veil er die Stimme am stärksten nnd längsten schädigen kann. In der zweiteil Hälfte der Oper streifte der Sänger die ihm anfänglich anhaftende Befangenheit ab, sang natürlich, mit Empfindung, ruhi» ger, glatter Tongebung nnd offenbarte daher jenes Stilgefühl, welchem daS Streben nach forcierten Wir» tungen fremd ist. Die Darstellung ist zwar noch nicht ganz entwickelt, zengt aber von Verständnis und Intel» ligenz. Die volle Unabhängigkeit vom Dirigenlenpnlt und Souffleur wird ihm noch größere Vewcgungs» freihcit gestatteil. Besonders herzlichen Beifalles er» freute sich Herr Eonte T ellini nach dem dramatisch wirksamen Duette mit Leonore nach dem Miserere. Frau Irma Senberg liegt im allgemeinen das Elegische näher als das Impulsive, obgleich es ihrer klangvollen Stimme in der Höhe nicht an dramatischer Schlagkraft gebricht. Vcfonders zeigte sich dies in dem leidenschafts» los gesungenen: „Von dir will ich nicht lasseil", das in höchster Verzückung uud Weltvergessenheit stoßweise dah,„gehaucht werden soll. Die nüchterne Wiedergabe lies; die ganze leidenschaftliche Szene lalt»nüchtern er» scheinen, wozu noch eine unzeitgemäße Lnftpanse des Dirigenten trat. Anfänglich schien die Sängerin nicht ganz disponiert, worauf die gepreßten, hohen Töne und die etwas verwischte Koloratur hiuwiesen. Bald sang sich jedoch Fran Senber g frei und gestaltete, im Voll» besitze ihrer schönen Stimme mit Geschmack nnd Ver» ständnis die weitere Partie. Bei der Vokalisierung, die sonst trefflich ist, macht sich die Neigung bemerkbar, die .l »Laute zu hell nnd scharf zu bilden. Fran Sen» berg hatte ebenfalls für vielen Beifall zu dantvn. Fräulein Flora v. M i ch a j l o v ich , eine junge ver» heißungsvolle Anfängerin, bot eine überraschend ib» gerundete Leistung als Azncena. Sie verfügt über eine stattliche Erscheinung nnd einen klangvollen gutgeschul» ten Mezzosopran, dessen Höhe kräftig nnd wohllautend ist. Vom eingestrichenen (' abwärts nimmt allerdings die Kraft der Stimme ab, doch genügt die Tiefe sür die gewöhnlichen, mehr dem Mezzosopran znsagenden Altpartien. Das Organ besipt Tragkraft, die auch den, dramatischen Ausdrucke zustatlen kommt. Die Sängerin erfreut sich des bei Mezzosopranistinnen seltenen Vor» zuges reiner Tongebung; ihr Vorlrag zeugt von Ta» lent und Fleiß. Verdiente Anerkennung lohnte die schöne Leistung. Herr Samwald machte sich mit stiner sonoren, echt männlichen Baßstimme als Fer» nando ungenehm bemerkbar. Der Chor war gut stu» diert, schrie aber zu viel, was besonders die düstere Stimmung des Miserere beeinträchtigte. Um den Erfolg des musikalischen Teiles hatte sich Herr Kapellmeister Fritz Müller.Prem, nm die Regie Herr Halls v. Vurtovsky verdient gemacht. .1. — iTlovenisches Theater.j Gestern wurde Gerhart Hauptmanns Diebskomödie „Der Biberpelz" zum erstenmale gegeben. Die Meinnngen über dieses Werk sind geteilt; geteilt ist demzufolge auch die Aufnahme, die ihm an verschiedeilen Bühnen widerfährt. „Der Biberpelz" ist sicherlich leine Komödie im landläufigen Sinne des Wortes, obwohl er lustspielanig einsetzt nnd auch echte Luslspielsiguren ans die Bühne stellt; die Handlung verflacht sich gegen Ende nnd dem Dichter geht schließlich der Atem aus, so zwar, daß sich der Abschluß der Komödie eiuigermaßen seltsam gestaltet. Nicht etwa in der Richtnng, dcch der Schuldige der Strafe zugeführt werden müßte, was stark ans Schablo-nenhafte und Konventionelle grenzte, wohl aber in der Hinsicht, daß man schließlich dem Ganzen ziemlich ver-blufft gegenübersteht nnd man sich füglich mit dem Ge» danken zufrieden gibt, der Autor habe lediglich ein Stück Leben herausgeschnitten, um seinen satirischen GeliisiV.i gegen eine gewisse Art von Nureaukralismus die Zügel schießen zu lasseil und auch seinerseits in das politische Gelriebe des deutschen Septenattampfcs einzugreifen, ohne sich hiebei viel um den Schlußessett zu lümmern, von dem eigentlich kaum die Rede sein kann. Zweifel» los indes wirkt der Schlußakt bedenteud eindringlicher, wenn sich die Vorgänge in der Amtstanzlei Wehrhahns Schlag auf Schlag abspielen, wozn das rascheste Tempo erforderlich ist, das keine Stockungen zuläßt. In dieser Richtnng nun versagte der Schlnßatl gestern nahezu vollständig. Die Hauptschuld hieran trägt Herr D a» nilo, der die Rolle des Amlsvurslehers Nehrhahn nur mit ausgiebiger Unterstützung, die er sich ans dem Souffleurkasten holte, zn Ende spielte. Ein so intimer Humor mit so vielen intimen Spitzen verlangl nnbe» dingt auch eine intime Kenntnis der Rollen; ist die eine unzulänglich, so leiden darunter alle und folgerichtig auch die Gesamtanfführung. Wir schätzen Herrn Da» nilo hoch als anstelligen, intelligenten Darsteller; aber solche Fignren, wie es die Wehrhahns war, lehnen wir ein» sür allemal entschieden ab. Die beste Leistung bot Frau D ra g u t i nu v i <"- e v a als die Wäscherin Wolf. Durchaus resolut iil ihrem Gehabe», schns sie insbesoii' dere im zweiten Akte eine Charakterfigur von drolliger Wirkung uud verstand es überhaupt, ihrer Rolle, die doch mit Gannerei vollgepfropft ist, die sympathische Seite abzugewinnen. Fran Dragutinovi<'-eva wnrde im Verlaufe der Vorstelluug durch eiue Nukettspende ge» ehrt. In bezug aus deu Dialekt, dessen sie sich zuweilen bediente, wäre indessen einiges zu bemerken. Wir per» horreszieren aus verschiedenen Gründen den Dialekt auf der slovenischen Bühne, falls er nicht gerade fo offenkundige Eigenheiten wie beispielsweise der Reif-llitzer Dialekt besitzt; um so störender aber erscheint er uns, wenn neben dialektischen Wendungen, die sich mitunter auch ganz trivial anhören lassen, urplötzlich Ausdrücke im reinsten Schriftslovenisch erklingen, wenn zudem Inkonsequenzen auftreten und beispielsweise das Partizip „i-okol" einmal als „i'h» ner, V a st a r s nnd H ufbnne r hervorragend be» schäfligt. - Am Sonntag findet die vierte Anssührung der erfolgreichen Operelle „Die Förster-Ehristel", :i»d zwar bei gewöhnlichen Preisen, statt. — ^Konzert der „Glasbena Matica".j Wie bereits gemeldet, veranstaltet die „Glasbcna Matiea" Sonn-tag, den 8. d. M., nm 8 Uhr abends im großen Saale des Hotels „Union" ein großes Konzert zugunsten der Aktion „für's Kind" nnler Leitung des Herrn Musik" direktors M. H n b a d. Hieran wirken mit Frau Lilly Nordgart ova, Opernsängerin des slovenischen Theaters (Sopran), Herr Julius Betetto, l. k. Hof" opernsänger iil Wien lBaß), das Orchester der „Slov. silharmonija", der Gesangschor der „Glasbena Ma» lira" und eine Abteilung des Schülerchores der „Glas« bena Matica". Das Programm wurde wie folgt fest» gesetzt: 1.) Anton Dvorak: 149. Psalm „Kov« z" "'"' tt<,vl,?nik,l ix^llivi!" sür gemischten Ehor nnd Orche» ster. 2. u) Karl Loewe: '„N.>,>il, i/ 1'^..", Ballade; l>) Peter Ilji5 n ix'iüüii", I») „Sa» Laibacher Zeitung Nr. 256. 2379 6. November 190». lunwn", duM'trassl'n don Hc-rrn Inlins N c t c t t l), nln 5ll(wil'r'Herr Anwn Trost. 5.) Anton Dvorüli „Tc-dcnm", für Sopran» nnd Vaßsolo, li.cin>'schk'r Ch^r und Orchester sSopransolo ^rcm 2. N o rd ssa r t u oc>, Vaßsolo Herr Julius V c t c l t o). — Sidplätzo zu 5, 4, 3'50, 3 und 2 X, Stehplätze zu 1 X, Studenten, karten zu 60 !> scnnt Text sind in der Trafik l>e^m'k in der SchellenbnrcMsse nnd am Abend des Konzertes an der Kasse erhältlich. — <„!..ii,l>I.il!l!5l a r: Lied. 9.) Josef Prem k: Vei ' der ^iliallirche. ><».) Pod l i m ba rs ki: Ans alten Aufzeichnungen. 11.) (5. Gular: Ins Lebeil. 12.) Milan Puqe'lj: Ein Blick in die Zulunst. 13.) K'o ritnil: Stiminunq. 14.) Koritnil: Dem Unbekannten. — Die üblichen Hlnbrilen sNüchernenheiten, Theater, Unter Nevnel^, Allgemeine Nundschau) enthalten Beiträge von Doktor Joses Tom in 5 et, Ianlu Bratina, Dr. Franz ichsoziale nnd 1 Deutschforlschntlli'cher, und zwar im Ct. Pöltener Bezirk. Eine Stichwahl ist in Kurneuburg notwendig. Dic Ereignisse auf dem Balkan. Velqrab, 5. November. Infolge der ernsten Vor-stellnngen des österreichisch-ungarischen Gesandten, so. wie der freundschaftlichen »talschläge der Vertreter aller übrigen Mächte, ist es der Negiernng gelungen, >>> der öffentlichen Meinnng eine Bernhignng herbei» .^»führen. Die erste Folge dieses Umschwunges ist die ^iilstellnng des Noylottes gegen österreichische und unga° nschc Kanslenle. Die von den Universitälshörern ge. bildeten Boyloltwachen wnrden zurückgezogen, die bis» hc'r boyloltierten Geschäfte werden unbehindert belre^ ^'il. Die Negiernng forderte die ^iedaklionen ans, Ans» sälle gegen den Kaiser Franz Joses zn unterlassen, widrigenfalls sie der Konfiskation versallen. Vclqrad, 5. November. Das Präsidium der Slup. ^tina verösfenilichl hente folgendes KommuniqlN': Die Slup^tina hat gestern nnd vorgestern in den beiden Oheimen Sitznngen den Bericht der Negiernng iiber bie Lage, das'Verlangen verschiedener Deputierter nach Ansslärnng, sowie die Antwort der Regierung ans diese "lnfragen gehört. Nach allen Mitteilungen nnd Aus-llärungen hat die Slnp.^lina mit Befriedigung Kennt-uis genommen, daß Serbien angesichts der schwierigen Lage alles Nötige z» energischen Verteidignng der ser^ bische» Interessen unternommen hat, daß es bei seiner lurrelle» Hallnng bleiben nnd seine internationalen Pflichten erfüllen' wird. In Anbetiacht dessen, daß die l'ssenlliche Meinnng EnropaS Serbien gegeniiber giin-stig gesinnt ist und in Anbetracht der Billigseilsgesühle ber Großmächte haben U'ir Grnnd, eine gerechte Lösung der Forderungen Serbiens zn erwarten. Serbien wird, "h»e den Frieden zu brechen, die Einberusnng der 5tunsere.nz nnd dcrcn Veschliisse abloarten. Wien, 5. November. Die Meldung der „Vuda-pester Korrespondenz", wonach die Donauflullille sich von Peterwardein nach Semlin begeben soll, nul dort >hre übn.igen sortznsetzen, entbehrt,' »vie das f. s. Tele-!V'aphe!,.korresponde!izbl>rean von maßgebender Seite erfährt, jeder Begründung. Konstnntinopel, l'- N'ovember. Das Komiteeorgan »Cchnrai Ummet" poleinisierl gegen die „Ienigazelta" und plaidierl nicht nnr für eine Verstäildignng mit Bulgarien, sondern anch mit Österreich.Ungarn." Das Blatt lomml aber zn dem Schlnsse, daß man sich nicht hinter Verträge flüchten, sondern nach dem Kaiser-Worte „Das Schwert geschärst, das Pulver trocken" halten solle. Die Polemit der „Ienigazetta" und des „Schurai Unimet" ist auf zwei Strömlingen im Mini» slerrate zurückzuführen, wovon die eine das Hanpt» gewicht anf die Verständignng mit ^sterreich-Ungarn nnd die andere aus die Verständigung mit Bulgarien legt. Das (s-rdbeben im (?lMliira.c< Wien, 5. ^covem ber. Von dein Beben schwärm, der ill diesen Tagen im Erzgebirge vor sich ging, wurd.'n folgende Stöße von der Zentralanstall für Meteorologie und Geodynamil aufgezeichnet: Am 3. d. um 1 Uhr 4 Min., um 2 Uhr 27 Min., um 6 Uhr 23 Min. nach. mittags und am 4. d. um 11 Uhr 58 Min. vormittags, um 2 Uhr 13 Min. nachmittags, mn 9 Uhr 44 Min. und nm !! Uhr 25 Min. nachts mitlelenropäischer Zrit. Planen, 5. November. Gestern nm dreiviertel 9 Uhr abends erfolgte dem „Voglländischen Anzeiger" zufolge abermals im ganzen Vogtlande ein außerordentlich heftiger Erdstoß, der unter der Aevöllernng dir größte Nennrnhignng Hervorries. Während der Nacht fand eine größere Anzahl von Erdstößen geringerer Stärke statt. Wien, .5. November. Seine Majestät hat für die durch das Schadenfeuer in der Va^.^'ar^ija in Sarajevo am 15. Oktober l. I. Beschädigten den Betrag von 10.000 l< aus Privalmilleln bewilligt. Wicn, 5. November. Die Korrespondenz „Austria" veröffentlicht folgendes Kommnnia.»^: Der Vorstand der christlichsozialen Partei hat hente abends unter dem Vor» sitze Dr. Luegers eine längere Sitzung abgehallen, in welcher gegen die Einsetzung eines Neamtenministerinms in der entschiedensten Weise Stellung genommen wnrde. Die Idee einer Koalition der bisher im Parlamente verbundenen Parteien wnrde gutgeheißen und wird die christlichsoziale Partei sich an einer solchen anch serner, hin beteiligen. Ohne sich in die Personensrage bezüglich des nenen Kabinetts einznlassen, wnrde der Nberzen. gnng Anodrnck gegeben, daß eine Kabineltsbildnng ans dieser Grnndlage nur dauu möglich ist uud eilten danerhaften Bestand verspricht, wenn es gelingt, zwi> schen den Deutschen und den Ezechen in den Sudeten» ländern eine befriedigende Verständigung herbei» zuführen. Peking, 5. November. Aus Tibet wird ein Sieg der kaiserlichen Truppen iiber die Tibetaner gemeldet. Diese sollen auseinandergesprengt worden sein. Verantwortlicher Ncdaltcur: Anton F u n t c l. Die Bor- und Lithium-hakige Hfjiquellb SALVATOR | bewährt «ich hei Nitren- und Blasenleiden, Gicht, ¦; •Mkerfearnruhr und catarrhallschen Affectloneii. . Natürlicher eisenfreier Säuerling Hauptniederlagen in Laibaoh: Michael Kastner und Peter Lassnik. Ausweis über den Stand der Tierseuchen in 5train für die Zeit von, 24. bis ^1. Oktober 1l108. Es herrscht: der Milzbrand im Veziile Nrainbulg in drr Gemeinde Pred» asjl'l (I Gel,,); der Rotlauf der Tchwcine im VcMe («urfseld in drn (««>, meiden ^lnlfeld .^e: Nördl. Breite <6«(»^; Östl.Länge von Greenwich 14« 3! . Bebenberichte: ?lm 'l, November gegen 14 Uhr* 27 Minuten und gegen Ift Uhr 2!) Minuten, am 4 November ssegeu I I Uhr 5>« Minuten nnd gegen 14 Uhr 13 Minuten, iciner am 5. November ge^ cn 14 Uhr l?!> Miunten Nah. bebeuaiifzeichnnngen an der Warte Laibach, entsprechend den stailen Eidslöszen im Erzgebirge, Die Bodenunluhe'" zeigte gestern nachmittags am 12 Eclnndcnpendel eine Znnahme bis «schwach»; nachts ging sie wieder auf «sehr schwach, zu'ück. Die lurzpcriobischcn Pendel zeigen eine weitere Mmahme der Bodenunruhr. — Heute, am 6 November: I^.Selundenpendel und ?.Selunden. pcndel «sehr schwach», 4.3etundenpcndel «schwach». * Die jjl'ücmlillbe!! h^!sl»i'!, sich n>,s »,i!!slr>,ri,päi!chs ftri! >»,d wnd,u »)» W!!!l!,!l>ch! l'i« Miürrimch! 0 M„ die !^4 Nlir »fzül,!!, »» Dir Bod,n>, ill»!, c wird i» w,ns»t>e» S!äslf«rabf,! ll«!stfi^„!! >!»e!ch>nff^ l»e z» 1 Äilill!»»isl «iel,, «chwnch», vm> > die i! Millioirlec >!chwnch.. vu» !i bis 4 MillimrN'l» .,»««!„ slail», vu» >! bi« 7 MilÜiüfl^n 'slail.. vu>, 7 dis 10 W>l!i,ns,»d iiblr l« Milliixrler >n,,l,rr-ovdlüüich stnil». - Mlnrmsmr Bodsm,'"-,,!^» l»»^!,»,! „leich^Üi« a>,üs,»,»d» l!n,! n«r» ^süd,»!» Ich Me »W^ Nachahmungen aber weise man ganz entschieden zurück. W^^M Gcneral'Nrpläsentllnz für Österreich'Unqarn: ^kl^ W. Th. Gunhert, Wien IV., Grohe Ncugas^e Nr. 17. Hl [KINDER MEHL I Für ¦ Säuglinge, Rekonvaleszentea. I Magenkranke. I Enthält beste Alpenmilch I. Bros»Kinderpflege oraüsöurth NESTLE I -: ______Wien I., Biberstrasso 11. _____J - iflIISSSESSIISSSSSSIISSSSSI SISSSSSSSIISSSSSBIISi r | = Modewarenhaus = I Heinrich Kenda, Laibach. I J i |l Mein reich illustriertes I I Damenhut-Journal 1908/09 I für Herbst- und Winterhüte I versende ich gratis und franko. | Saibadjer Bettung !56 4« !8»'«er ,, l00 fl. 4"/«217 2 50 ^6»i-5> l8«4«r ,, 50 fl, ,. 261-5« 265-5l> Dom.-Pfandbr. k 120 fl. 5"/, ^89' 291-- Vtaatsschuld d. i. Neichs-rate vertretenen Königreiche und Länder. Österr. Guldreute steuerfr., G old per Nasse .... ^°/, 1,4 75 !1-i'9k Österr. Rente in Kronen«, stfr., per Kasse.....4"/, se 10 9« 3c dettl, per Ultimo , , 4"/,. 9« 1« 9«3s Öft, Investition«. Rente, stfr., Nr. per Kasse . . »>/,"/„ 85 ^e 8SK Elstniahn»Stallt«schnlb> nelschrlibungtn. Elisabeth Bahn i. G., steuerfr., zu 1»»,U00 ss.....4"/,. — — —-— Kranz Ioseph-Vahn /<"/„> 9S 15 971L ieracr Bah», stfr., 400 und 2000 Kronen . . 4",, 9b 65 9S sl Fn 5lllal,schulo»eisckrtilmnge!, ^bgeftemptltl klsenbllhn.jlkliln tlisabcth-B. 200 sl. KM. l,'///, uon -100 «r.....457 25 459-25 deüo ^mz-Budweis 200 fl. ö. U. E. 5'///^ .... l27 - 430'-dtllo Salzburglirol 200 fl ü. W. T. 5"/,. - - - .«, - «4--l»rem«tal°V»hn 80» u. 2000 Kr. 4°/».........192- 1!<4' Geld Warc Vom Staate jui Zahlung iili«. nomment FilenbahN'Piioritäl»« Gbligalionc». Äöhm. Westbahn, Em. 189b, 400, 200» U. 10.»>0N Kr. 4"/» 96 40 97^40 Elisabeth-Vahn s><)0 u. »000 M. 4 ab 10"/„......,1'!)0 11ü'90 Elisabeth-Äah» 400 u, 2000 M 4"/„........112 75 > 13 75 ^erdinandS-Nurdbahn Em. >««<; 9« A<1 99'Ä« detto Em. 19<»4 9« «,, 9ü l,<> Franz Ioseph-«ahn Em l»«4 diu. St.) 2ilb. 4"/!, . . . 9K-6Ü 9S 6?> Una.galiz. Bahn 20« fl. S. b"/„ 103 ^'f> !04«k 0> No 400 >l. 5000 Kr. 3'///n 8l> l„ 87 <0 Vorarlbergcr Vah,> Em. 1884 <°iu St.) 2ilt>. 4"/„ . . Nb'Lb ^S «k Staatsschuld der Lander der ungarischen Krone. 4"/„ ung. Goldrcnte per ttassc . «09 WKO'io 4"/„ detto per Ultimo io«'90110 10 4"/, ungar. Rente in Kronen- währ. stsr. per Nasie . . 9l'»0 92 >n 4"/« bcito per Ultimo 9l >0 92 in 5>/,"/n betto per Kass« «1-ho «,'70 Ungar. '^rämicn.Anl. 5 100 fl. l«7 - <9l-— betto k 50 sl„ l87 - 1?1 — Theiß Neg.-Lose 4»/„ . . . . 110 b0 4"/„ ungar, Grunde, il.-Oblig. 92 40 9»-40 4"/„ lroat. u, slav, G^>entl.-Obl, 93 50 94 do Andere öffentliche Anlchcn. «°«n. Landcs-Anl. (blv.) 4"/» 90'Ü0 «1 53 Vosn.-herecg, Eiscnb. -Landel- Änlchen lbw.) 4>/,"/„ . . 97'2K 98 25 5"/„ Tll»au-Rea.-Anleihe »878 ,02 k«! 103 50 Wiener Verllchrs-Anl. . . 4"/„ 95bü 9« 55 dettu 1N0!» 4"/n 95) b„ 9« 5>n Aülehen der Ttadt Wien . , 1«> 25 >0> 25 detto 2! 25 dettl! (1894).....93 45 94 45 detto !Gas) u. I. 1898 . 95 70 9« ?n dclto iltleltr.) v. 1.1«00 95-üf. ü«-^n dctto sI!w.-Ä.)v,I.1!>02 95 35 9"/„ 9s ,N 96 60 Vulg. Staats-Hypothclar.'lnl 1892......«"/» !17 6«1I« 6,» Geld Ware Bulg. Staat« - Voldanleihe 1907 f. 10a Kl. . , 4'/,"/,, 84 1l) 85 10 Pfandbriefe usw. «°denlr.,allg,»st.<,5«I.nl.4"/„ 94-60 95'N0 Völim, Hupotbcleub. »eil. 4»/„ ,71^ 8«.,s, Central Vo^,..«rcd,-Nt., österr., tb I uerl.....4>/,"„ ivy-- — — detto «!5> ^. verl, , . , 4"/« 9?- 98>— «red.-Inst., üslcrr., s.Verl. Unt. u. öfscnll. «rb, Nat, ^. 4"/^ «4 75 95-71, ^andesli d. .Nün. Walizien und Uodom. 57',, I. illllz, 4"/n 92 25 94-«ü Mähr, Hl,po!hclcnb. verl 4"/^, 9» 05 9705 N.-österr, Landee-Hup.-slnst, »",5 97- 98-- detto inll. 2"/„ Pr. uerl, 3'/,"/« 8^25 89 25 detio N-Schuldsch, verl, 8'/,"/» 88 2k> «9-25, betto ncrl......4"/» 9Ü-75 97'75 Österr,-linaar. Banl b<» Jahre uerl. 4"/„ ö. U.....98-55 99-5Ü detto 4"/„ Kr......99^ l«0' 3part.. Erste ost..!>0I. verl. 4"/« 98-85 99 65 Eisenbahn-Prioritäts» Obligationen. Öfterr. Nordwcstb. 200 fl. T. . i03-»0 :04-3l> Ttaatibahn i«0 ssr..... 400 - 4«5'— Lüdbah» il 3",„ Jänner-Juli ,',00 ssr, lpcr St.) . . . 267- 273 - Lübbahn k 5"/n ^00 sl. 2. 0, <8. i i8'55 II U'55 Diverse Lose. sstliwlliche fos«. 3"/„ Vodenliedit-Lose Em. 188» 266- 272- bcttu Em. 188!» 2Ü8'35 264 35 !>"/„ TonaU'Nealil.-^llle 100 fl. 25s'- 264- Tcrb. Präm. -Änl. p. 1UN gr. 2"/„ »4 25 100-25 ßnntlzin»lichl L»se. Budap.-Basilila !Tombau)5 fl, 2025 22-25 Kreditlose IU0 s<....... ^65-- 475'- Claru-Lose 4» sl. KM, . . . 143'-- 153'- Olciirr Lose 4« fl...... 2l0>- 226' - PaXjn-Luje 40 fl. KM. . . . 1i»8>- 206' Nuteu Nreuz, öst. Ges, v. 10 fl, 48-25 5225 Nolen Kreuz, un«, Ocs, v, 5 fl, 26-1,5 28'15 Rudols-Luse t0 f>......68'- 72'- Salm Lose 40 sl. KM . , , 230- 240-— Türl. E. V.-Aul, Präm.Oblig, 400 Fr. per Kasse , . . —— -'- detto per Medio , . . 178>7<> 179»?o «^eld Ware Wiener Komm.-Lose v. I. 1874 487'- 497-Oew, Sch. d. 3"/„ Präm. Lchuld d. Bobenli-Anst. Em. 188» 72'— ?«' - Altien. ^«»»porl'UnlelNthwnnl'en. ÄMa-Tcvliyer Eilenu, 500 s>. 2«50- '!>5!l'- Vöhmiichf '^urdliah» 150 sl, <»«»- 4>>3 ^ulchtichlabel Eiib 500 sl V!M 2850' 2x60' detlo (!>t l! 20« ll. per Ult, 1047 - 1053 Tonau - Tamp!lchisfahrl0 554 511 .lulib, üst., Iriest, f,»0 >l.. KM. 4,« 50 4>!> 5» Österr ^iordwestdahn 200 il, 3, 4<>5 50 4>i,' 5s> detlu (lit. l<) ^0N s>, E, p II,t. 445 50 4t?'. jjrag-Duxer Eisrub loosl.abgst. 82,1'— 2«.-'- Zlaalscisenb, '^00 fl, E. per Ult, 68l' «85- Ziidbahn '^00 sl. Tilber per Ult. 120— 12 l — Lübunrddeulsche Verbindmigsb. 2N0fl,KM...... 82«-- 399.10 Transport Gcs,, intern,, A.-G 200 Kr........ 1l8 — 123'— Unaar, Wcstbahn (Naab - Vraz) 2»N sl. S....... 4N2'75 403'5,' Wr. l!olalv,'«ltien-Oes. 2<>0 fl. 205— 215'— Banken. «ngl°.Österr. Vanl, 120 fl, , 291'— 292'- Vanlucrcin, Wiener per Kasse — >- —'— betto per Ultimo 5,2'50 5<3'5<> Vodeiilr.-Anst. öst., 300 Kr. . 104,,'- 1050- jieittr,Vlld.Kredbl. öst,, 200 fl. 532'— 5»«'— Nreditanstall für Handel uud Gewerbe. 320 Kr., per Kasse --— —'— detto per Ultimo «:,<1-- 631' 'ireditbanl, una. allg.. 20« fl. 735'-- 736- Dcpositcnbanl, alla,, 200 fl. . 450'— 45!--lislomptc - Gesellschaft, nieder- üsterr.. 400 »1..... 58N-— bä2-> Niro- u, Kassenverein, Wiener, 200 fl........ 440'— 444'— Hl,pott,ele»bani. üst. 200Kr. 5"/„ 28s'— 291-^änderlianl, üsterr.. 200 sl., per Kasse....... 430 50 43! 50 detto per Ultimo 431 - «2-.Merlur", Wechselstub,-Aktien- Gcsclllckast, 2<>«> sl. , , . 59»'— KN0'- Österr.-»ngar. Äanl 1400 «lr. 1742-—175'!-- Velb Ware Uiiiunliaiil 200 sl...... 53?'— 5!!3'- Ilüiuiibanl, böhmische 10« fl. . 245— 24S'- «erlehi«bn!>l, nlln 140 fl. . , 34l— 342 50 IndnNril'Mnternthmnngen. Baunrlellsch., allg. öst., 100 sl. ,42'— «44- - V!>!x.ernul,le»bernb,-Ge!, 100sl. ?!2'- 716 — Eiss^liahüverlehra-Anstalt, üst., 100 sl....... ??«'- 397 50 Ei!e»bah!iw,-!iciha., erste, 100sl, 206'^ 2N8 — ,Elbcmühl", Papiers. ». V.-O, >ül) il........ 183 — 192' — Eleltr,Gci, allg, österr,, 200 fl. 391'- 393- V!ellr,Wr!eN!ch,. intern. 200 fl. 6l«'5n ei? 5>) Äcltr..Gesrll!ch,. Nr, in Uiau, 215 5', 2I6--Hirtruberger Patr -, Zündh. », Met.-ssabril 4«» Nr. . . 1N3Ä'— 1N3!> - Kissinger Vra,^erei 10« sl. . , 22»-- !!ma- Murann - Salgo-Tarjaner Eiseüw, W0 fl..... 5K240 533 40 -algo-Tarj. Steinkohlen 10» fl. 583'- 5««> — ,,Sch!ügImÜhl", Papicrf,,20Nsl 30>)'— 305'— ,,Sch°dnil'a", «.-« s, Peirol,- Industrie, l,W Kr. , , . 453-- 463 — ,.S>et,rcrml!hl''.Papiers,u,A,O. 42!»' - 433 — Trifailer KMemu -O, 70 fl. . 267'- 2«8— Türl. Tabalregie-Grs, 200 ssr. per Kasse...... -'- ^'^- detto per Ultimo , . . 370— 3?4 — Wafsenf.-Ges,, »sterr., 10» fl. . 58?-- s>93 — Wr. Vaugeiclllchast, 100 sl. . . >4?--- 151'— Wienerbcrge Ziegels.-Alt.-Acs. S9»'- «95'^ Devisen. Kürzt Zichten und zcheck». Amsterdam....... 198>6?» 19« 8?' Deutsche Äanlplälze , . . . <1? 10 117-80 ^ialienische Vanlplähe . . . 95'l?' 95»^ London........ 23930 23955 Parib......... 9535 95-47^ ^t. Petersburg...... 251- 25150 Zürich und «asel..... »5 2?> 95'40 Valuten. Dukaten........ 11'.l^ 11-35 20-ssranten-Ntlicle..... 19 12 19 14 2<>Mart2tücle...... 23-46 2ü 50 Teutsche üirichübanlnoten , , 117'>N 117 30 ^talirmsche «autnoien , , . 95 10 95»«' üiuliel-Noten....... 2-5! 2 51'' t.ou Renten, ^«»..b^fonrVSoH^«, AkUen, I, *& - Cm &&**&*!!>** ,1 PrivafrDepota (Saso-Depoaita) I L«»h»-ii elc, l)»»Wn unil Vhlnt.n. || Ba.3a.lt- und "T7vrec]aslexg-escl3Läift II ^^" elg»a«raVaraeh.lua« d»t PmU 1 M Los-Versicherung. i34 LnJhm-ii, HtriinrKHNMe. Verzlniong von Bareinlagen Im Kinto-Korrent unl auf Glrc-Konto. I