Nl.210. Montag, 14. EcKmbcr 1896. IMaanll 115. Mbacher 0°uG!>>1a3 ?! ^"^' M" P°s!Uelss»du»n: gllü^ähllg si, l5. ha!l'läl,r!g ft 7'bO, Im C o NI p l o l l: llfl,' >,>„'. '>">l'jül,r!ss st, ü5,!>, ssiis dir ^»steNnun !„« Hc»>« ssNüzjälili» si,', — Instr»«onSi,tblir: Fur '""rrnis i>,8 ^,, 4 ^„, 25 lr,, grüs,rr!> pcr Ze!ls ü lr,: b<>< «fttrr!, Wlsderhuuiogen p<-r Zrile 8 lr. Die ,La!b. Ztit,» fsschrlnl »Hfllich, mit Nuiu^bml dri Voi>»° und Yrleilagf, Die Nb«l»lftra»ll>» brflndrt stch »-N^sten Industrie.Orte. Eine Vergleichung beso^'^llchkeits-Verhältnisse dieser Städte bietet ein sind, h A Interesse, da letztere in Gegenden gelegen durch .,? durch verschiedenartige klimatische Umstände, Lebel,g"M"lfende Unterschiede in der Cultur und Aie N^,^ der Bewohner voneinander abweichen. 3.536 194 ^""9 ^^^r Städte betrng im Jahre 1895 !^ben iw<5 ^"e"- Von dieser Gesammtbevölkerung lcllNlnt ^"Mesdurchschnitte 25'» von 1000 Menschen don der " ^?^""ben, beziehungsweise 25-5 per Mille Ms s.s, s N'gen Bevölkerung. Diese Unlerschcidung Onsf ' 'Maltm werden, weil die Mortalität mit d'e v^'^" besvliders in jenen Städten höher steigt, oder kränklichen Personen mit Vorliebe aufgesucht werden. Einen vergleichenden Rückschluss auf die Gesundheit« < Verhältnisse der ein» zelnen Städte gestattet daher nnr die Sterblichkeit ohne Ortsfremde. In dieser Beziehung liegen unter dem Durchschnitte von 25-5 per Mille 45 Städte und Industrie - Orle mit folgenden Sterblichkeisziffern auf je 1000 Perfonen: Königliche Weinberge 12-2, Karolinenthal 13-2, Steyr 15-1, Olmiltz 15 9, Innsbruck 16, Smichow 17 4, Z'zlow 18 1, Bielitz 18-8, Stanislaus 19-1, Teplitz 19-2, Przemysl 19-8, Lemberg 19 9, Brunn 20-2. Kladno 20 2, Wiener-Neustadt 20-7, Aussig 20 9, Marburg 21, Zara 21 1, Znaim 21-1, Prag'21-3, Pilsen 21 5, Klagenfurt 21 9, Gablo'iz 219, Tuchen 22-4, Wien 22-5. Mährisch Ostrau 22-6, Salzburg 22-7. Trient 22-8, Asch 22-8, Krakau 22 8, Pola 22 9, Warnsdorf 22-9, Troppau 23 1. Podgorce 23-3, Kolomea 23 4, Reichelcherg 23'4, Tarnopol 23 5, Linz 23 7, Bud-weis 23-8, Laibach 23'9, Graz 24 1. Eger24 6, Iaroslau 24-7, Brüx 24 7 und Görz 24'9. Ueber dem Durchschnitte der Sterblichkeit von 25 5 per Mille liegen die Sterblichkeitsziffern von eilf Städten, und zwar verzeichnen: Iglau 25 5, Tarnow 26 6, Iägerndorf 26-9, Brody 27 8, Czernowitz 29, Trieft 29-1, Stryj 29'3, Drohobycz 30 1, Sambor 30-2, Prossnitz 31 5 und Sternberg 317. Ein wesentlich anderes Bild bietet die Serblichkeit mit Einbeziehuna. der Ortsfremden, denn es liegen dann nur 25 Stable und Indnstne-Orte unter dem Durchschnitte von 25 8 per Mille, während die Mehrzahl derselben (31), und zwar gerade die aneikannt gesündesten, infolge der großen Sterblichkeitsziffer der Ortsfremden über den Durchschnitt hinausragen. Unter dem Durchschnitte liegen unter anderen: Wien mit 23-3. Wiener-Neustadt und Pola mit je 24-6, Währisch-Ostrau mit 25 2, Gablonz mit 25 2, Olmiltz mit 25-3 und Vudwri« mit 25-5. Ueber dem Durch» schnitte liege»: Innsbruck mit 25-6, Vrünn mit 26-6, Troftpau mit 26-7, Graz mit 28-4, Salzburg mit 28 5, Trieft mit 30'2. Lemberg mit 30 6, Zara mit 30 9, Linz mit 31, Laibach mit 323, Klagen« fürt mit 32 5, Czernowitz mit 32-5, Prag mit 32-8, Kralau mit 34-3. Görz und Prossnitz mit je 35-6 und Teschen mit 36 7. Vergleicht man diese Zusammenstellung mit den Vorjahren, so zeigen die Städte Teschen, Prossnitz und Görz eine Steigerung der Sterbeziffern, dagegen weisen die meisten Städte eine bedeutend geringere Sterblichkeit anf. Die Städte Teschen, Kralau, Prossnitz, Prag und Laibach stehen wie alle Jahre an der Spitze der Städte mit höchster Sterblichkeit. Im Jahre 1895 kamen noch Göiz, Drohobycz und Czernowitz hinzu; die Vororte von Prag sowie die Stadt Steyr weisen auch im Berichtsjahre die günstigsten Ziffern auf. Inbetreff des Einflusses der Infections-Krantheiten auf die Sterblichkeit ist den Sp?cialausweisen zu entnehmen, dass relativ die meisten Opfer diefer Krankheiten in den Städten an der Nord- und Nordostgrenze des Reiches zu verzeichnen sind. Drazu trugen, wie es in dem Berichte der statistischen Centralcoinmission heißt, nicht wenig die schlecht entwickelten sanitären und culturellen Verhältnisse in den meisten Städten von Galizien sowie der lebhafte Verkehr in den dicht-bewohnten Industrie-Orten Böhmens und Mährens bei. Die Stadt Drohobycz in Galizien z?igt eine exorbitante Sterblichkeit an Infections - Krankheiten (54 von je 10.000 Einwohnern). Auch in Marburg. Laibach, Pola und Krakau waren die Infections«Krankheiten, insbesondere die Diphtheritis, die Ursache der hohen Mortalität, nebst welcher in Pola und Krakau der Scharlach viele Opfer forderte; ebenso waren die Masern in Marbung und Laibach die gefährlichste Art der ansteckenden Krankheiten. Fasst man die Gesammtheit aller großen Städte ins Auge, so ergibt sich eine durchschnittliche Mortalität an Infections-Krankheiten von 1-73 per Mille, wobei der größte Antheil 0 63 per Mille auf die Todesfälle infolge von Diphtheritis. der nächstgröße 0-36 per Mille, auf Scharlach'Todesfälle, der weitere auf Masern-Todesfälle mit 0-31 per Mille entfällt; auf Typhus kommen 0-17 per Mille, auf Blattern-Todesfälle 0 02 per Mille, die übrigen Antheile kommen auf Keuchhusten», Ruhrund Cholera-Todesfälle. Inbetreff der Blattern, der Masern, des Scharlachs, des TyphuS, Dysenterie, Keuchhusten, Croup und Diphtheritis constatiert der Bericht eine unverkennbare Besserung und führt inbetreff der Tuberculose. die im Durchschnitte jährlich 47 4 Opfer von je 10.000 Ein» wohnern forderte, aus, dass die Vororte von Prag, dann Asch, Steyr, Pola nnd Trient — die beiden letzten Städte schon seit Jahren — die günstigste, Teschen. Krakau, Reichenberg, Prag und Lemberg die weitaus ungünstigste Stelle einnehmen; auch die meisten galizi-schen Städte, mit Ausnahme der beiden Landeshaupt« städte und der Stadt Stryj, dann die Stadt Czerno-wih weisen geringe Mortalitäts-Ziffern an Lungenschwindsucht auf, während Prossnitz, Linz. Laibach, Warnsdorf, Görz, Sternberg. Brunn, Graz. Salzburg, Klagenfurt, Marburg und Zara in dieser Hinsicht sehr Feuilleton. "lalicllilche Reise» eines train. Cavaliers Mi) bis IM). Von P. von lNadicS. ^Mula ^eneise erfolgte nun über Palmanuova, ^"e es ,z""le nach Venedig. In Palmannova ^ 'Guber^ ^'?W Zeitlang, bis der Freiherr l. ^laubn^ ^!'^em Venetianer Nicolo Delphino "e. "da ' ^ ^m^tles in die Festuug erhalten B" wur>en Tages 400 Fußvölker nach Candia dp l'tt zur m's'-r "" "^lt er aber auch hier n ^'Ng^c^'^".g«ng der Vefestignngswerk? und .^ ^chi N dle jedoch nach Eintritt versperrt und 3/das ü2" b'W wurden. Besonders interessiere d°>° zu w 's^ber Capllleten*. so mehr einem ^ls° reichen, "ß sicher Lent Wohnnng. ^^ beiden Seiten mit schönen Gängen geziert. ^?) Neltt^ "iMiao Venelorum l!o5 werden >> M Tn.ppen sowohl von der C». >t > AI a "i" ° ?'""U"t, welche sie von ihren Unter- ' h?? ^"'a n '.,3"'U"U"', Sclaumuen nnd sonderlich der ^>>! t V?"b°n däs b ^'' "nd sonderlich weqen ihrer Treue >» lÄ>/m,? .st'^v ^"' Mhe m,f d!.n festen ^ande ftd 'l«/wlch,/Ä^« 'N ""'i 6o.»pc,amen davon zn Ve- ''< Z °W von Sa,.^ °"1""N d's herzoglichen Palastes ^'' Majestät deS Kaisers die dortige Marien-Kirche °" Gemtindemilteln, und zwar mit einem Kostenaufwa von 60.000 fl., auszubauen. ,,^ — (Der Aufenthalt des russil^ Kaiserpaares in Paris.) Der «Temps' g>" glvß?n Zügen das Programm während des Ausenlya des russischen Kaisers in Paris. Danach würde der V zug mit den russischen Majestäten am 6. October «e» 10 Uhr vormittags im Gare de la Muette kinl"!l Der Zug wirb sich über die Avenue des Vois de Vou "^ und die Champs Clysee nach der russischen VM"^er wegen, wo die Majestäten im intimen Kreise das D l^ einnehmen werden. Da« Czarenpaar wird hierauf ^ Tedeum in der russischen Kirche beiwohnen und >'^ ^ dort in das Palais Elysöe begeben, um dem Pl°' , she" Faure einen Besuch abzustatten, welcher alsbald dem den inzwischen nach dem Notschastspalais zurilag^^ Majestäten erwidern wlrd. Möglicherweise Nw° gt diplomatische Corps im Lause des Nachmittags vo^^ werden. Abends findet ein Hofdiner im P^^M" statt. Um halb 10 Uhr werden die russischen ^HgeN mit dem Präsidenten der Republik einer halbst ^ Galavorstellung im Theatre Francis beiwohne"' ^, daraus folgende Tag soll der Besichtigung der y ^> ragendsten Baudenkmäler, darunter des Louvre, o ^, validen'Doms, der Notre-Dame.Kirche und des ^^ Hauses, gewidmet sein. Am Abend findet "«« ^„ Vorstellung in der Oper statt. Am 8. October, d^Alil, Tage der Anwesenheit der russischen Majestäten i« ^ ^ wird der Czar einer Truppenrevue beiwohne« ^ mit seiner Gemahlin nachmittags nach Versailles ^^z wo ein glänzendes Fest veranstaltet werden l^' ^ dec werden die Majestäten von einem geeigneten A M^ Hauptstadt aus oll Illumination besichtigen. ^ .^B^ ersolgt nachts. Der «Temps» fügt diesem ^,/OM hinzu, das« der Kaiser von der Kaiserin und " Ae sülstin Olga auf seiner Reise begleitet sei« Hz M Ehrenescorte wird aus einer Escadron SP Kürassieren bestehen. ^lficle^, -(Maßregelung russischer ^ '^< Der russische «Invalide» veröffentlicht solgen",,^ ^ machuna: Um nder Verbreitung von irrlhan^-< Zurch ein Wort. Novelle von Friedrich Noß. (34, Fortsetzung.) So hatte sie sich also doch nicht getäuscht. Nicht ihre erregte Phantasie lieh sie etwas hören, was gar nicht war, sondern es war ein wirkliches Geräusch gewesen, und dasselbe war ausgegangen von einem Wesen, welches sie beobachtet hatte und — keinen Augenblick mehr zweifelte sie jetzt daran — welches niemand an« ders als die alte Gunda gewesen sein konnte. Denn von wem sonst sollte Birbara das wissen? Nur die alte Gunda konnte es in ihren Fieberphantasien dem jungen Mädchen verrathen haben, was sie — Frau Willers — für ihr alleiniges, tiefstes Geheimnis gehalten hatte. Förmlich vernichtend traf sie der Schlag, und alle Mühe halte sie, sich zu der Antwort aufzuraffen, welche sie geben musste, wenn sie nicht kampflos alles verloren sehen wollte. «Wie — wie kannst du es nur wagen, deine Mutter das zu fragen?» stieß sie hervor.« Wie kannst du dich nur unterstehen, das zu behaupten?» Aber die Energie, zu der sie sich mit dem Aufgebot aller Selbstüberwindung zu zwingen versuchte, erlahmte im Werden vor dem unsagbar traurigen Ausdruck, mit welchem Barbaras Augen den ihren be. gegneten. «Mutter, versuche nicht, es in Abrede zu stellen,» ^e sie einfach, aher namenlos enttäuscht. «Es ist die Wahrwt. Iwei Augen haben es gesehen!» hn zn b^,^,° ^^ "^" glitte g.we,eu! Statt ^rV,"^^ ^ Schuldigen «Und auf die Fieberreden einer ohnedies Halbwahnsinnigen hin zögerst du keinen Augenblick, deine Mutter ohne alle Umstände kurzweg zu verurtheilen?» rief sie aus. «Fürwahr, das muss ich sagen, das ist Kindesliebe! Warum gehst du nicht lieber gleich aufs Gericht, um mich Gott weiß welches Verbrechens zu bezichtigen ? O Himmel, dass ich das — das an meinem eigenen Kinde erleben muss!» Barbara musste sich mit beiden Händen an der Lehne des Stuhles, neben welchem sie stand, festhalten, so wirr ward es ihr im Kopf. Hatte die fo aufgeregt durchwachte Nacht sie am Ende selber übersinnig gemacht ? Hatte sie den Phantasien einer Fiebernden viel« leicht einen Wert beigelegt, den dieselben nicht im entferntesten besaßen? Wie furchtbar hatte sie dann der Mutter unrecht gethan mit einer Anschuldigung, für welche ihr alle Brweise fehlten, bis auf eben jene Irreden einer Fiebernden. Aber waren diefelben nur das gewefen? Hatte nicht vielmehr all,s, was die alte Gnnda gesprochen, so überzeugend wie nur möglich geklungen? Entsprach es nicht auch viel mehr der Wahrheit als das, was die Mutter behauptete, und hatte sie es nicht eben darum so ohne alles weitere geglaubt? Und dem gegenüber jetzt die Empörung der Mutter, welche die Frage der Tochter im ersten Moment doch förmlich zerschmettert halte. Was war echt und was war unecht? Was w.ir Wahrheit und was war Lüge? Barbara griff sich mit der einen Hand an die Stirn. Ihr war es, als ob d^r tolle Wirbeltanz, den dahinter ihre Gedanken aufführten, sie mit sich zu reihen und ihr die Besinnung zu rauben drohte. _ .^ "^7 ihc,s Frau Willers entgieng der Selbstka"^ sF Kindes nicht, und mit steigender Ueberlcgc^ sie f°«' c deine < «Erwarte nicht, dass ich dir auf Aeselbe,A sinnige Frage eine Antwort geben soll. ^ ,B>/ antwortet sich ganz von selbst. Glaube, w«"^^ und thue, was du nicht lassen kannst, !^"^ch !> nicht daran hindern. Denn was ich d>r ^F» mag, was kann es nützen, wenn du "^^el, ,h mehr Glauben schenkst als deiner "gen"' x^et ' ^ noch dazu einer Fremden, die im 3^^ Ml ^, nicht einmal bei Verstand ist. Dem geg ^tig "^ ich dir gar nichts zu sagen, als dass w'l 'gbec' , einander sind, wenn die Sachen so M"' Ae»" .,,ch will ich dir doch noch zu bedenken 6^"' , sie "z>, eine Beschuldigung ausspricht, so "uss ">^s vl zu beweisen wissen. Das überlege, ehe ou ^ w as dich nicht brennt.'» ^ ,^ft,i d's ^ Wie ein Heer losender Wellen n", ^ .,?//" vorzubeugen, wird zur öffentlichen Kenntnis durck » ,^ der kaiserliche Erlas« vom 21. August, sie^ . " ""5"" Officiere des Ielgoroder Dragoner-dul^ !.? ^" gemeinen Soldaten degradiert wurden, tw? n- 2H"sache veranlasst wurde, dass die Officiere ^/"poralschails-Dragoner zwangen, gegen die Ein-l°id? w^ ^^ns Meibudile (?) in Pobolien gesetz. K "^."kplesialien zu übcn. um die Beleidigung eines ««meraden zu rächen. N,.. (Das Befinden des Grafen Schu-Mllk «p » ?"" ätzten Bulletin zufolge gilt der regel-^""llluf der Krankheit des Grafen Schuwalow " ^ d" ersten Woche als ein vorzügliche« Symptom, doy ^ (Arbeiterbewegung.) Au« Verlin wird 200n ir' c ^ ^meldet: Eine gestern abgehaltene, von lchll,,« >"'°"" besuchte Versammlung der Schlosser be-«licht !! °^" Werkstätten, in welchen die« bisher noch M>«.«. 5' ^°" bie Forderung des neunstündigen ^ mstagez bei gleichen Löhnen zu stellen, und fall« die« Atbei,? U* "Ulde. die Arbeit niederzulegen. Die Ian,»., "'"^" in einer Montags stattfindenden Ver« «eh««» ^" ^" Forderungen der Gesellen Stellung "benkT' ^kutscher Anwaltstag.) Am 10. d. M. >°elen^!^ ^" belMe Unwaltstag in Berlin in Än-zrljg. ' v°n etwa 3000 Theilnehmern mit einer Be-l«Vll«^ 3"^ben im Sitzungssaale des neuen Reich«. 9Oil! ^nen Anfang. Namens der preußischen llldl bi-^""^ ^'b Se. Excellenz Iuftizmlnister Schön-^tsende l» '"""^"2 ^rzlich willkommen. Der an° und N« ,1""^" der Wiener Aovocaten-Kammer, Hof. Kreter i. ^' Edmund Venedilt, und der "°n,e,!z lk Vudapefter Advocate« - Vereine« danlten «lnlvllltst " Körperschaften für die Einladung zum "He"7 ^° Nr«!«, in Frankreich.) Dem Ve. Ecnte in 3^^"uminifterium« zufolge wird die Getreide-hellolit" """reich ^ Jahre 1896 auf 118,805.098 ^chilht ^" 119,967.745 Hclloliter im Jahre 1895^ «el^^ansen.) Aus Ehrlftiania wird ge. "l°hle !^, "" zu Ehren Dr. Nansen« gegebenen Fest-2l.000 a e Professor Vrogger mit, dass ein bereit« Welche "" betragender Nansensond geschaffen wurde. Kbr,H. °"Mießlich durch freiwillige Beiträge auf^ ">l< ""den sei. Eine ganz besondere Auszeichnung ^»le'n?'^ ^" «Berliner Tageblatt» berichtet, den Mell A heimgelehrten Nordpolsahrer vom «Fram» ^lllint ^ ?"'^ ^"ar von Schweden hatte nämlich be« don, ,'c> ">' die alte Mutter des Capiläns Sverdrup . " illnsl^'. ^""" die Mutter der Frau Nansen mit Mri^N'gen Töchterchen Nansen« und b'M drel-l«gung hervorgerufen, als diese« Erdbeben ^°ichne't w ^ 25 August °ls das ftärlfte seit 1764 ^aftrob5° s.'. ^" Ünem Jahre fand eine entfehllche ^° Slaf?°» ' die viele Menschenleben kostete und den °°r d^z'°° »anz mit Lava füllte. Menfchenopfer fcheint ""!«, wen» !^"bluch nicht gekostet zu haben, doch l°hre 17°. überhaupt ein Vergleich mit dem Unglücks-?'s<«r Urt . N'W" wird. eine Naturbegebenheit sehr ">ele Gel>öl»- , ^"' ^le gemeldet wirb, stürzten Kirchen, ^"hrevv , i. ^"W" Gegenden, besonders in Rang. a/ 'lrnte .."! H°ltmannashrepp, fast alle Häuser ein, senden l>« <: ^" lülehstand ward in den betroffenen !>sbleib,? n h mUb« 1000 Jahre lang. sehr häufig von . ' daran ,?'^ ""den und in der vorgeschichtlichen «) skiner ^ Ü'/I ^ 8°nze Beschaffenheit des Lande« ^"le K.^ ' ^^' ^^ " kaum anders gewesen. Un-Legren «"Bandes. ^"^ über wie unter der n "znM ' ,", "" 2av°schichten bedeckt und nur ver- gana n "«^'" gelben besitzt, besonders ^ "n 27' dass an der Stelle dieser Kirche ""jsblmm stand, unter dem Kaiser Nero be. graben wurde. Der Baum hieß daher Nero« Baum. Papst Pascal II. ließ nun den Baum umhauen, die Gebeine von bort entfernen und an dessen Stelle das genannte Gotteshaus erbauen. — (Brand.) Aus Petersburg wird vom 11. September gemeldet: Ein großer Brand zerstörte mehrere Etablissements für öffentliche Fuhrwerke. Nußer den Holzbauten und dem höheren Inventar verbrannten 22 Pferde und viele Hausthiere. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Durchreise.) Gestern nachts passierte mit dem Schnellzuge Seine Excellenz der Herr Minister» Präsident Graf Badeni sammt Gefolge die Station Laibach auf der Fahrt von Istrien nach Wien. — (Prinz Egon zu Hohenlohef) Ueber die letzten Lebenstage und den Tod des liesbetrauerten Prinzen Egon zu Hohenlohe finden wir in dem mit Trauerrand erschienenen «Corriere di Gorizia» nachstehende Angaben: Seine Durchlaucht ist laut ärztlichem Ausspruche an Stenose und daraus folgender Lungenlähmung gestorben. Die Wissenfchaft schreibt diese Affection dem unmäßigen Tabalgenusse zu, und es heißt, das« sie nicht selten dessen Folge sei. Nachdem der Prinz Dien«tag nachmittags in Sagrado a/weilt hatte, begleitete er seinen älteren Sohn nach Fiume, wo derselbe in die Marine» Akademie eintreten soll. Er war am 9.d.M. um ^7 Uhr abends mittelst Seftaralzuges in dreistündiger Fahrt von Fiume Hieher zurückgelehrt. Er verweilte dann bis 8 Uhr abends mit seinem Freunde Herrn Kürner und begab sich nicht zum Empfange des Ministerpräsidenten aus die Piazza Catterini, sondern erwartete ihn im Südbahn-Hotel, wo sich Graf Vadeni und Prinz Hohenlohe, die durch langjährige, brüderliche Freundschaft verbunden waren, herzlich umarmten. Der Prinz, welcher bei voller Gefunbheit und in heiterer Stimmung war, zog sich nach dem Souper um 1 Uhr in seine Appartements im Hotel zurück. Heute um 8 Uhr früh war er bereits aus dem Bette und der Diener hatte ihm den schwarzen Kaffee gebracht. Als dieser auf den Ruf des Prinzen gleich darauf ins Zimmer zurücklehrte, fand er den Prinzen im Negligi kniend, das Haupt an einen Sessel gelehnt, leblos. Die Katastrophe hatte ihn in dem Augenblicke ereilt, während er eine Cigarette drehte. Es eilten fogleich mehrere Aerzte herbei, und Herr Kürner wurde dringend berufen; menfchliche Hilfe war leider nicht möglich, in den Armen der Aerzte und der Freunde hauchte der Prinz seine Seele aus. Von dem Trauersalle wurde der Bruder Prinz Friedrich und die Familie des Verblichenen (die Witwe, Sternlreuz. Ocdensdame Prinzessin Marie zu Hohenlohe, weilte sammt ihren Kindern zur Jett auf dem Schlosse ihres Vater« Grafen Kaunih in Böhmisch. Üelpa. Anm. oer Red.) telegraphisch verständigt und da leine Dispositionen für das Leichenbegängnis getroffen werden konnten, wurde die Leiche im Sterbezimmer belassen, dessen Thüre bis zum Eintreffen der Familien-angehörigen versiegelt wurde. Rasch verbreitete sich in der Stadt die Todesnachricht und rief allenthalben Bestürzung hervor. In dem Contrast zwischen der festlichen Aufnahme, mit welcher die Stadt heute den Ministerpräsidenten zu begrüßen sich anschickte, und der Trauer, in die sie der Tod ihre« Reichsrathsabgeordneten versetzt, liegt ein Ver. hängnis, da« an eine Episode einer antiken Tragödie an-klingt.» Das Görzer Blatt würdigt eingehend die Verdienste, die sich der verstorbene Prinz als Reichsrathsabgeordneter um das benachbarte Kconland erworben hat. Während der gelt, da er den Großgrundbesitz im Abgeordneten-hause vertrat, wandte er zum erstenmale die Aufmerksamkeit größerer Kreise auf jene furchtbare endemische Krankheit in Friaul. die Pellagra, die durch mangelhafte Ernährung verurfacht wird und mit der rettungslosen Geiftesumnachtung der armen Opfer endet. Er veranlafste eine medicinische Capacitiit, den Professor Edmund Neusser. die Krankheit an Ort und Stelle durch alle Stadien zu studieren. Seither ist es in Friaul in biefer Beziehung viel besser geworden. Eine andere Frage, mit der sich Prin» bohenlohe mit Eiser beschäftigte, war die Regulierung der Wasserläufe in Gölz-Gradisla. und in diefer An-aeleaenheit hielt er im Abgeordnetenhause eine große Rede. welche allgemeines Aufsehen erregte^ In die letzten geilen stillt seine Thätigkeit im Interesse des Ausbaue« der Friauler Localbahn über die Reichsgrenze, es sollte ihm aber nicht mehr vergönnt sem, die Verwirklichung seiner Pläne zu erleben. ^ * (Der gestrige Sonntag.) Den Herbst mit seinen Früchten und Freuden, die schönste Jahreszeit in diesem Himmelsstrich, kündet der Altweibersommer mit tausenden glitzernden und sch.mmernden Fädchen an. W.ll- mmen sollen un, die herrlichen Tage sein und uns die Leiden des verregneten Sommers vergessen machen! Freudige Emfindungen schwebten auch gestern über der 3 ^ «.«« «ule sich von Herzen, da « endlich einmal es« Fch" und Er °lun««.ag angebrochen war, ein Sonn- " V«^ l"V)it« pluviu» ruhte. Das Wetter war also °« °^^t d St mmung im allgemeinen wie im be-ausgezeichnet d ^mnm » ^^ ^ m M n bi! frische OewaMst zu flüchten ober in der Umgebung die Freiheit eine« wzen LandauientbM« zu genießen. E« gibt so manches Plätzchen in b?r nächsten Nähe der Stadt, das geeignet ist. die Gelegenheit zu den Fußtouren in einer gebirgigen Gegend zu ersetzen, wenn man nicht gerade von der Leidenschaft besessen ist, stundenlang bergauf und dann wieder bergab zu steigen. An Naturfchönheiten fehlts überdies in der Umgebung auch in der Ebene nicht, und die Herbftzeit foll in diefer Beziehung recht gründlich ausgenützt und der Beweis erbracht werben, dass die Natur überall herrlich ist «auf Vergeshöhen und tief im Thal» —wenn der Mensch nicht hinzutritt mit seiner Qual! Man sah auch gestern Scharen auf den Straßen der Ebene wandeln — sei es nach St. Veit, zum Alei, nach Kaltenbrunn. in den prächtigen Park nach Laverca und in andere gesegnete Gefilde, «wo's gut zu weilen ist!» Heiter und wohl-gemulh marschierte jung und alt aus, heiler und wohl-gemuth lehrte alles heim, frisch gestärkt zu neuer Arbeit an den kommenden mühseligen Werktagen. — (Personalnachricht.) Zum Oberlehrer an der Knaben-Volksschule d-s deutschen Schulvereines in Llubach wurde Herr Aböls Weinlich aus Prag ernannt. — (Gemeinberaths-Sitzung.) Morgen findet eine öffentliche Sitzung des G'meinderathfs statt. * (Polizeiliches.) Vom 11, auf den 12, b. M. wurden leine Verhaftungen vorgenommen; vom 12. auf den 13. l. M. wurden drei Verhaftungen vorgenommen, und zwar: zwei wegen Excesses und eine wegen Va-cierens. —r. * (Der Fall ltarman.) Am 11. d.M. würd, in FliAn?, Gemeinde Mariafeld, ein Leichnam weiblichen Geschlechtes aus dem Laibachflusse gezogen, welcher mit der vermissten Schuhmachers'Gatlin Gertraub barman in Laibach identisch zu sein scheint. Die Leiche, an der Verletzungen am Kopfe sichtbar waren, wurde in die Todten« lammer nach Mariafeld überführt, um hier von der Gerichtscommission beschaut zu werden. —r. * (Schadenfeuer infolgeVlihschlages.) Am 6. d. M. schlug der Blitz in das Haus des Besitzers Fett in Vrh bei St. Georgen ein und sehte den Dachstuhl in Flammen, der sammt dem darin befindlichen Mobiliar niederbrannte. Der hiedurch entstandene Schaben beträgt 500 bis 600 Gulden. Nssecuriert ist Fele nicht. —r. — (Opfer be« Pöllerschiehen«) Der ver-ehel. Schneider Rajgelj und die Burschen Johann und Leopold Rajgelj au« Autna bei Vischoflack waren beim dortigen Kirch» weihfeste am 31. August mit dem Abfeuern von Pöllern beschäftigt. Hiebei explodierte da« Pulver vorzeitig und die beiden Unvorsichtigen erlitten entsetzliche Brandwunden. Beim Leopold Rajgelj ist die ganze rechte Gefichtshälfte, es find beide Unterarme bis über die Ellbogengelenle, die Vorderseiten beider Oberschenkel und ein Theil des Unterleibes vollständig von der Haut entblößt und die Körpertheile meift mit eiterigen Exsudaten belegt, ebenso ist beim Johann Rajgelj beinahe das ganze Gesicht und ein Theil der Vorderarme ebenfalls von der Haut entblößt. Die beiden schwer Beschädigten befinden sich im Lande« spit ale. in Laibach in Behandlung. —I. ' — (Gntn, ichen.) Am 9. d. M. früh ift von der in Puterhof nächst Neumarktl beschäftigten Zwänglings« abtheilung der 49jährige, nach Moos im politischen Bezirke Völlermarkt zuständige Käntner gwängling Georg Petrounig entwichen und wurde bisher noch nicht zustande gebracht. —0. — (G e m e i n b e v 0 r st a n d s«W a h l e n.) Vki der am 6. August 1896 vollzogenen Wahl des Gemeinde-Vorstandes in St. Martin bei Littai wurden Alois Susterjit. Realitätenbefiher in St. Martin bei Littai, zum Gemeindevorsteher, zu Gemeinderäthen die Realitäten-befitzer: Johann Rus in St. Martin. Leopold Hostnil in Brezje. Johann Vreznilar in St. Martin. Josef Ponebiel in PreSla, Ignaz Rozlna in Leslovec und Anton Lovie in Groß-Koftrelnic gewählt. — (Sanitäres.) Im Verlause der letzteren Zeit ertränkten in Ibria vier Erwachsene an Typhus und sieben Kinder an der Diphlheritis, von welch letzteren eines bereite genesen ist, zwei aber gestorben find. Der Stand der an Scharlachdiphtherie Erkrankten beträgt in Wippach derzeit noch drei, in Langenfeld sieben und in Vudanje zehn Kinder und einen Mann. —c». — (DerVezug von V i eh salz.) Die «Press?» fchreibt: «Derzeit befchäftigt man sich, wie verlautet, bei den zuständigen Centralftellen mit der Frage einer Revision der für die Landwirtschaft so wichtigen Be-stimmungen über den Bezug von Viehsalz. Die aeg'N-wärtigen Bestimmungen machen bekanntlich diesen Bezug dem Interessenten fast unmöglich. Wenn nun die Version von einer beabsichtigten Modification dieser Normen, wie wir Grund zu glauben haben, richtig ist, so darf man wohl hoffen, dass diese Aenderungen in liberalem Sinne erfolgen und e« der Landwirtschaft ermöglichen werden, von den ihr zugedachten Begünstigungen auch thatsächlich Gebrauch zu machen.» Neüeste^achrichten. Manöver in Galizien. (Original-Telegramm.) Przemysl. 12. September. Se. Majestät der Kaiser kehrte gestern um 9 Nhr abends aus dem Mnöverterrain in das Barackenlager bei Lchonma Laibacher öeituna Nr. 210. 1810 14. Sevtember 1396. zurück. Se. Majestät wurde trotz des strömenden Regens von der Landbevölkerung in Bralycze erwartet. Heute früh begab sich der Monarch mit Gefolge auf das Manöverterrain, wo bis 1 Uhr Uebungen stattfanden, die in den Abendstunden fortgesetzt wurden. Zu dem morgen stattfindenden Empfange in Przemysl erfcheint zahlreicher Adel und eine Deputation der Stadt Lemberg. Bei der Rücklehr nach Wien am 16. September wird Se. Majestät der Kaiser in Krakau aus dem Hofzuge steigen, um die Huldigung der auf dem Bahnhofe versammelten Behörden und Repräsentanten entgegenzunehmen. Przemysl, 13. September. Das gestrige Feftungsmanöver ward infolge heftiger Regengüsse vorzeitig abgebrochen, das Feuer eingestellt. Nachts hat sich das Wetter anfgeheitert. Se. Majestät der Kaiser wohnte heute einer stillen Messe im Dome bei und stattete dem Corpscommandanten von Galgoczy einen Besuch ab, sodann fanden Empfänge statt. Der Landmarschall hielt eine begeisterte patriotische Ansprache und betonte unter anderem, die Gefühle unwandelbarer Treue, Anhänglichkeit und Dankbarkeit wurzeln nicht nur tief im Herzen aller, sondern sind auch zum mäch« tigen Factor im politischen Leben des ganzen Landes geworden, sie bilden in allen wichtigen Momenten die Richtschnur für die politische Haltung seiner Vertreter. Se. Majestät der Kaiser dankte huldvollst und versicherte das Land und die Versammelten Seiner unveränderten Gnade und Gewogenheit. Es wurden so« dann die Geistlichkeit, dic Behörden, der Lehrkörper und Deputierte empfangen. Mittags kehrte Seine Majestät der Kaiser ins Lipowicaer Barackenlager zurück; allenthalben, wo der Monarch erschien, wurde er ununterbrochen mit stürmischen Ovationen begrüßt. Die Neise des Herrn Ministerpräsidenten. Trieft, 12. September. (Original-Telegramme.) Nach dem Empfange begab sich der Herr Ministerpräsident Graf Aadeni in Begleitung des Statthalters zu dm Lagerhäusern und unterzog dieselben einer genauen Besichtigung, wobei die Lagerhausverwaltung die nöthigen Aufklärungen gab. Der Lagelhausverwaller Minas unterließ es nicht, dem Ministerpräsidenten die prekäre Lage des Triester Handels an der Hand der bezüglichen Daten zu schildern. Besonders anerkennend äußerte sich der Ministerpräsident über die den modernsten Anforderungen der Technik entsprechende Maschinenhalle und Eleltricitäts-Anstalt. Nach einem mehr als halbstündigen Aufenthalte verließ der Minister» Präsident die Lagerhäuser und fuhr in das Gebäude der Post- und Telegraphen-Direction, wo Ober-Post-director Pokorny mit dem Veamtenkörper den hohen Besuch empsieng. Der Ministerpräsident besichtigte vorerst die große Halle, deren Umfang und gediegene Pracht seine lebhafte Bewunderung erregten. Auch der große Telegraphenfaal sowie die Telephoneinrichtungen fanden seine Anerkennung. Ober-Postdirector Pokorny geleitete hierauf den Ministerpräsidenten in den Sitzungssaal und hielt daselbst im Beisein des Beamtenkörpers eine Ansprache, worin er die Verdienste des Ministerpräsidenten um die Hebung der materiellen Lage der Staatsbeamten in beredten Worten pries und denselben der unwandelbaren Dankbarkeit und Verehrung der Beamten versicherte. Der Ministerpräsident dankte und versprach, den Wünschen der Staatsbeamten auch fernerhin die kräftigste Unterstützung zutheil werden zu lassen, sprach aber auch den Wunsch aus, es möge die Staatsbeamtenschafl unter Beiseitestellung politischer Bestrebungen sich in der Liebe zu Kaiser und Vaterland vereinigen und einträchtig ihrem Berufe zum Wohle des Staates und der Bevölkerung nachkommen. Von der Postdirection fuhr der Ministerpräsident in das städtische Armenhaus und wurde dort vom Bürgermeister Dr.Pitteri, dem ReichsrathsNbgeordneten Vurgstaller und von der Direction begrüßt. Der Ministerpräsident nahm die Anstalt in allen ihren Räumlichkeiten in Augenschein und war von der muster-giltigen Einrichtung, der peinlichen Ordnung und Disciplin angenehm berührt. Graf Badeni sprach dem Bürgermeister wiederholt sein vollstes Lob über das vorzüglich gehaltene Institut aus. In dem großen Hofraume waren die Siechen und die Jugend mit Musikkapellen aufgestellt, welche die Volkshymne in« tonierten. Ministerpräsident Graf Vadeni begab sich sodann zur Kathedrale St. Just. Vor derselben entbot Pfarrer Domherr Martrllanz dem Ministerpräsidenten seinen Willlommengruß. In der Kirche ließ sich Graf Badeni vom Director des städtischen Alterthumsmuseums Puichi die Sehenswürdigkeiten zeigen und besichtigte den alten Thurm sowie später das Museum Winckelmann der Stadt Trieft, das besonders alte Funde aus Aquileja enthält. Nachmittags 4 Uhr setzte der Ministerpräsident die Besichtigungen fort und begann mit dem Seehospiz ^^^"'«^ Präsident Dr. Castiglioni dankte in Der Ministerpräsident zeigte sich von den Einrichtungen des ausgezeichnet geleiteten Instituts, von dem Aussehen der darin untergebrachten 165 Pfleglinge aus allen Provinzen des Reiches aufs höchste befriedigt und zollte der Direction seine wärmste Anerkennung. Es folgte sodann die Besichtigung des Lloyd'Arsenals unter Führung des Lloydpräsidenten Baron Kalchberg und Arsenals-Directors Kodolitsch. Außerdem hatten sich sämmtliche Verwaltungsräthe des Lloyd eingefunden. Der Ministerpräsident inspicierle den Modellsaal, die Maschinenhalle, die Abtheilung der elektrischen Bohr-und Schneidmaschine und das im Trockendock liegende Dampfschiff «Kleopatra». Während des Rundganges richtete der Ministerpräsident an die ihn geleitenden Herren über alle einschlägigen Angelegenheiten Fragen und bekundete auch hier jenes vielseitige und unermüdliche Interesse, wodurch er während seines Aufenthaltes in Trieft seine fürsorgliche Antheilnahme für die Be» dürfnisse und Angelegenheiten der Stadt bewies. Im Salon des Schiffes «Kleopatra» trug der Ministerpräsident seinen Namen in das Schiffsalbum ein. Beim Verlassen des Lloyd Arsenals sprach sich der Ministerpräsident über die hier gewonnenen Eindrücke lobend aus. Die Reihe der Besichtigungen beschloss ein Besuch im städtischen Krankenhause. Dort machten Bürgermeister Dr. Pitteri und der Director des Krankenhauses Dr. Nicolich die Honneurs. Der Ministerpräsident ließ sich verschiedene Abtheilungen zeigen und drückte auch hier dem Bürgermeister über das städtische Institut, welches ebenso wie das Armenhaus der Stadt zur Ehre gereiche, seine Anerkennung aus. Um 7 Uhr gab der Statthalter und Gemahlin im Festsaale der Statthalterei zu Ehren des Minister« Präsidenten ein Galadiner zu 26 Gedecken. Während des Diners besorgte die städtische Kapelle die Tafelmusik. Parenzo, 12. September. Ministerpräsident Graf Badeni reiste heute um 7 Uhr früh in Begleitung des Statthalters Ritter von Rinaldini, des Ministerial - Secretärs Dr. Ritter von Wiener und des Präsidial-Secretärs der Statthalterei Freiherrn von Winkler von Trieft ab, um per Wagen eine Inspectionsfahrt ins Innere von Istrien zu unternehmen. Bürgermeister Dr. Pitteri gab dem Herrn Ministerpräsidenten bis zur Grenze des Stadtgebietes das Geleite und verabschiedete sich daselbst, indem er für den Besuch der Stadt Trieft und für das während des Aufenthaltes für die Angelegenheiten und Einrichtungen der Stadt geschenkte wohlwollende Interesse seinen innigen Dank aussprach. Graf Badeni dankte dem Bürgermeister in warmen Worten für die ihm zutheil gewordene gastliche Aufnahme. Bei der istrianischen Grenze und dem Betreten des Bezirkes Capodistria begrüßten Statthaltereirath Schaffenhauer, der Leiter des Bezirkes, und Landes-ausschuss Gambini ehrerbietig den Ministerpräsidenten. Auch in Istrien wetteiferte die Bevölkerung in dem Bestreben, dem Herrn Ministerpräsidenten eine loyale und glänzende Aufnahme zu bieten. Die Wärme und Herzlichkeit des Empfanges steigerten sich von Ort zu Ort, und vielfach konnte sich der Herr Minister« Präsident des ihn umbrausenden Jubels kaum erwehren. Die erste Gemeinde, deren Gebiet durchquert wurde, war Muggia, wo der Gemeinderath und der Clerus sowie eine Musikkapelle sich an der Reichs-ftraße eingefunden hatten, um den Herrn Minister» Präsidenten zu begrüßen. An der Grenze der Gemeinde Capodistria erwartete Bürgermeister Cobol an der Spitze der Gemeindedeputierten den Herrn Ministerpräsidenten. Bei der Einfahrt in die Stadt Caftodistria wurde Graf Badeni von einer mehr als fünftausend« köpsigen Volksmenge mit stürmischen Zurufen empfangen, während die städtische Musikkapelle die Vollshymne intonierte. Die Stadtwache in Gala-Adjustierung bildete Spalier. Zum Empfange hatten sich Dompropst Mon» signore Petronio mit dem ganzen Clerus, die Staats« beamten und alle Notabilitäten eingefunden. Der Herr Ministerpräsident besichtigte mit großem Interesse den ein Stück von Venedig darstellenden großen Platz, hierauf die Domkirche und begab sich sodann in das .Gebäude der Vezirkshauptmannschaft, wo er sich den Beamtenkörper vorstellen und sich über alle wissenswerten Angelegenheiten, namentlich über das Schulwesen, informieren ließ. Die Vorgänge in der Türkei. (Original-Telegramme.) Constantinopel, 12. September. Das armenische Comiti machte gestern allen Botschaften die Mittheilung, dass es, falls die nächtlichen Razzias und die Vernichtungsmaßregeln gegen die Armenier fort-dauern, neuerlich deutliche Lebenszeichen geben werde. Man befürchtet einen eventuellen Coup gegen eine Votfchaft und hat Vorsichtsmaßregeln getroffen. — Marschall Schakir Pascha wurde zum Chef der kaiserlichen Militärkanzlei und zum Präsidenten der Com» mission zur Heimsendung der Armenier ernannt. Den Sitzungen dieser Commission werden die Dragomans der Botschaften beiwohnen. Inzwischen dauern d,e Massenverhaftungen und Abschiebungen fort. «" Arreste, die Polizeigebäude und mehrere Kasernen M mit Verhafteten überfüllt, welche sehr schlecht belMven und ebenso verpflegt werden. . c Athen. 12. September. Mit der Sicherheit au dem flachen Lande in K^ta ist es noch imm" n>^ zum besten bestellt. Es finden häufige ZusamimniM statt. Mau hofft, dass nach Verkündigung t"s ^ kretensischeu Reformen enthallenden Fermans Nuhe u Ordnung wieder eintreten wnden. Die Press«' comnmM die Wieöerernennung des Generalgouverneurs VerlM^ in günstigem Sinne. HelegratNtne Wien, 13, September. (Orig.-Tel.) Dem des verstorbenen Grafen Szecsen den gewesenen S^". chef im Ministerium des Aeußern Grafen AtMlM Cziraky zum Obersthofmarschall. . ^ Wien, 13. September. (Orig.-Tel.) Heute fanv'" Alkadenhofe des Rathhauses in Anwesenheit uo„ em 10000 Bauern der eiste niederösterreichische Vaue"" statt. Namens der Regierung begrüßte Statthalter ^., Kielmannsegg, mit stürmischem' Beifalle b^grUßt, f Versammlung. Ein Telegramm des Ackerbauministers^ < Ledebur. in welchem er seinem Bedauern ^"»o^ gibt, durch eine Dienstreise nach der VukowM Erscheinen verhindert zu sein und unter theilnehntt" Grüßen versichert, dass er jederzeit den Kundgeb""^ des hartbedrängten, schwergeprüften VauerBa" Rechnung tragen werde, wurde mit einem " ^ telegramme beantwortet und unter stürmischen H^". ^, auf den Kaiser beschlossen, das Präsidium des M" tages als Deputation zum Kaiser zu entsenden. ^ Brüx, 13. September. (Orig.-Tel.) Die. ^ war vollständig ruhig. Der Wasserzustuss ^ ^. Gruben war bis 10 Uhr stärker, sodann ""M ^, steigend. Für heute früh ist die Ankunft des ^ Halters angekündigt. . ^' Berlin, 13. September. (Orig.-Tel.) Dle ^^ blätter melden aus Brüssel, dass gelegentlich ^ vorgestern im Laekener Schlossparke unternonin ^ Spazierfahrt des Königs die Pferde scheuten "N° „< Wagen in den Teich schleuderten, wobei der A"^ig des Königs und der Kutscher verwundet wurden-.»H Leopold schwebte in Gefahr, zu ertrinken. Pedell Clementine und herbeigeeilte Dienerschaft befreite»' König aus seiner gefährlichen Lage. «n^sWt Paris, 13. September. (Orig.-Tel.) Der P"> ^ der Republik. Faure, ist gestern abends nach ^"^peU' abgereist, um den daselbst stattfindenden großen 4l"^ Manövern beizuwohnen. Ms/Oe^ Paris, 13. September. (Orig.-Tel.) v^ ei" Faure traf um 9 Uhr vormittag« in Nngome' ^ und wurde vom General Billot empfangen, bel xMilt fremdländischen Officierr vorstellte, welche der Pl , der Republik willkommen hieß. ^ ^M Paris, 13. September. (Orig,-Tel.) 2A chss dem falfchen Namen Rabardy bekannte Oie /A ^ Kairo, 12. September. (Ong.-Tel.) "^fBH nunmehr herausstellt, beschränkte M "^ranf'/.e' Kanonenbootes in Kosheh (nicht Ntasche) " M"H nur der Dampfcylinder und nicht der ^ M<'^ platzt ist. Der Unfall verzögert zwar oe „,,t der Expedition ein wenig, doch hofp ^rde^^el Reparaturen in einigen Tagen fertig z" ,. DO ^e New-York, 12. September. (Orlg-^^rde ^, Meldung aus Wilmington (Delaware) ^r ^ Capitän des Dampfers «Laurada' "'^ M" schuldigung, am 5. August eine ""'"Hftet' gegen Spanien organisiert zu haben, " _____________________________ 'SU 14 Somber 189«. tleuigkeitcn vom Büchermarkt. st, 5 40^" ^ ^."^ ^ ^ e r für Portrait-Photographen, 1. Sammlung, Pfeifs'^Flsch' Christliche «ebensphilosophie, fi. 2 10. -^ächt °° .:.?.^len bei Hans vonVülow, fl. 1-80. - Pfeiffer, kin N^" ^ud,eu bei Hans von Billow, fl. 1-20. - Lej. ^°sterrZisck.^ ^'".^ °"s ^ifen. fl. 1-50. - Fleifchner, Aral! ?SV^"^'"unde, fl. --80. - Verg-Nefseliöden, «°dtt^ 7/ "" eine Dame. si. 1-05. - Sau erHering, lvisNtt^ ^"stler, 1., fl.1-44. - Mach, Populär-Vorlesungen, fl 3. - Marschner, Waffen, leit ZAn'"'' s'b.fl.2'80. - Sägmüller, Die Thätig. " Ni.»., , a ^^ Ordinate bis Papst Nonifaz VIII.. fl. 3. Villen n^erU' ^" Weg zur Vollkommenheit, fl. 1-32. -^d Ti,,.« ^"dhäufer, fl. 1212. - Gesetze zur Abwehr Kr E-n 3! ^ ansteckender Thierlranlheiten, fl. 2. — Nathgeber Hunde ssV^Z"lwillige.Uspirlluten. fl. 1. -Würz, Die Luxus-bwuchsiin. « o^?^'i- Der vollständige Vorsteh, und Ge-si. 3"?^ fl. 2 04. ^ Gottfchall, Nretin und fein haus, ?l,3'N ^artmann, Unter den Gnomen im Untersberg, -Io,' . ,^urqulln. Die Schwestern Napoleon«, fl. 2-7«. buch drr ^ " entgleist« Stern, fl. 1-80. — Vefsler. Lehr. iibec die Erleucht. ^. Aufl., fl.--78. - Jahresbericht Pna inN°^"."sw und Fortfchrilte der Landwirtschaft, 10. Jahr-uMschiitfX^?'^ ^- ^ Schill, Jahresbericht über die bet« ^3c A°2"chil im Jahre 1895, fl. 2-04. - Enz. M lZ3k^°«len, fl. —30. - Pauli, Beiträge zur Jg. ^ bes Genchts-CommisfärS, fi. --50. - Vorräthig in La^leinmllyr H Fed. Nambergs Buchhandlung in ^^teorologische Beobachtungen in Laibachl r^^i^ _5^° ^ l> .'Ui> ?^'^ 21'0 SSO. schwach heiter ^TM^—'U -^^ NO. schwach heiter________ ^' 2»'^' ?ki'^ ^2 windstill ^ 9»M "2« 22-3 SW. mäßig halb bewölkt 0-0 ^ l 'NlTHi' ? - - 4^4__SW. mäßig heiter____ ^' 9'!?30-4 11-7, NÖ7 mäßig halbbewMt j 00 ^°"'ttc>« iL^^"^tel der Temperatur vom Samstag und ^dem Normal ^'^ beziehungsweise um 1-6« und 1-1« ^lONtwn^l^--------------------_____________________________________— "Ncher Redacteur: Julius Ohm.Ianuschowslv ^i^^ »titter von Wissehrad. Augelommeue Fremde. Hotel Elefant. Am 12. September. Dr. Sweti, Bozen. — Nowal, Beamter, Elsnern. — Mitschle, Privat, Schlofs Burgstall. — Alo. Priester; Genlille, f, Familie, Swimgar, f. Familie. Nrncc, s. wemahlin. Private; Sommer, Fcchtlehrer, s, Wemahlin; Ritlcr von Ajtolfi, f. Gemahlin, Trieft. — Spitz, Kfm., Narasdin. — Staudinger, f. Gemahlin, Nofanis, Ianisch. kflte., Wien. — Veit, Kfm., Nriiun. — Stepischnegg, Lehrerin, f. Schwester. Grahovo. — Münz, Kfm,, Or..Kamzsa. — van Hoeven, Rotterdam. — Vcnerandi, l. l. Ober-lieutenant, Trebinje. hotel Stadt Wien. Am 12. September. Godina, Buckenmauer, Herling, Me.; Wosttt), t. l. Beamter; Kobella, Modistin, Wien, — Schott, Kfm., Frankfurt a./M., — Veil, Private, f. Tochler, Graz. — Kaltelch. Kfm., Kandia. — Stanger, Nau-Unternehmer, f. Fa. milie, Mostar. — Dr, Neumeier, l. k. Wcr..Ndjunct, Radlersburg, l — Paulus, Kfm., Crefeld. — Dr. Schwab, l. l. Ger.'Adjunct, l Die Buchhandlung Ig.v.Kleininayr & Fed. 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Nordbahn 150 fi, . . »80— «88-50 Vujchtiebrabec «is. 500 fi. «M. 1503 1510 dto. dto. (lit. «) »00 fl, . 54k —548 — Donau - Dampfschiffahrt« - Ves., Oesterr., 5N« st. «Vl. . . . 5,»-- 520 — Dul'Vobenb°chrru ?h Lübnorbb. Verb..U. 20» fi. llM. »I?-.. 219 — Tlllmwllu,'Ves.,Wl.,17Ufl.».W. 483 — 485 — dt«. lim.1887,»0Nfl. . . . — — — — liamway'Ves., «nlfNi., V^»< ri<«<»-«rtlen ION fl. , . . 10!« 7ü ,04 2l. Un«,'«a!i^. ^isenb. »!»0fl,«bilbtr 207 — »0ü - Ung.U,ftb,(«llllb-<»razMX^.G. «W— 20« 50 wiener Localbllbnen.«rt.>V«s. «»—«! — Indu/lsi«'Aclt«ll sper Klüct). «augel., »lla. »st., ,00 fl. , . »o»5 »v l,o «««^?o,,? — Vlo^tan-Vesslllch., Oest. »alpine »?--. 8? 50 Prager «ril,n.Ind..»es. »0« st. »8»-— s»» — V»lao>Tarj. O tewloblen »0 st. NU» — »,» — „Tchlöglmühl". Papiers.. i»N0 st. 206 — 20? — „Etevrerm.", Papiers, u. «..«. 1«5 — 18720 Irtfaller K-nhlenw,» «es. 70 fi. 158— 15,9-50 ll»afsenf.<«.,best.in ««irn, I00N. 813 — 320-75 Waagon'Zeihnnst., illlg., in Pest, »U fl.........l,25'-. 58«-» Nr. Va«»e>ellschaft 100 st.. . 110 — 120--Wienerberz« Ziezel««ct«...... 5« «5 5» »0 Uonbon ........ K8U011l»!»0 Pari«......... 47 47, 4? l.ü S«. P,t«l»bur<> ... . — — " — Dalul»n. Ducaien....... 5NS 5 N« lU.ssranc« kliille . . . , 8 l>», »54^ Deutsche Michülianlülüfn . . 58 s>5 5« 7l!>, Ilaüenische )ft2!,ll!o,,» . . . 44 40 44 I>0 Napiei'lNnbe!...... 1ü7, ,»7,^. "«tali«! Unterricht 5"^^fc^ (3924) 3-3 Dienstboten jeder Kategorie bekommen sofort gnte Platze (auch von auswärts), namentlich Köohinnen, Stubenmädohen und Mädohen iur (3926) alles. *-'Ä Näheres durch das Wohnung«-, Dienst- und Stelion-Vermlttlungs-Bureau O. Flux, Kain Jsr. O Lnilmt'li. n87tii Sl 28.3^0 ^m me vratarja uri mestni klavnici. ^°,3o° ß^n! ^lavnioi popolnili je zaèasno službo vratarja z lefn0 «to Kd°r bodP n ? 8tanovanJem «n službinsko obleko. Oad 35 [ei h! 2a, l0 službo> mora dokazati, da je oženjen, da m ^m pa "da JG T?e8a zdravja in glede vedenja na dobrem glasu ; Tako onrp«5-ZnB d0br0 pisati in raèuniti. opremijene prošnje je vlagaf. lp0d^ar,e,n m^,84" due «optembra letos 9»strat dezelnega stolnega mesta Ljubljane Un6 10 aepicmbra 1896. Geprüff und anempfohlen vom I>r. Hager in Frankfurt a. d. Oder, vom Prof. I>r. K. KONMoiii, Director der ersten medicinischen Klinik der Universität Im//!11' vom pros. !>>•. «naldl, Director des Spitales S. Maria aella Gonsolazione in Rom, vom Prof. I>e Kenxi, Director der ersten fP^iiai medicinischen Klinik der Universität, in Neapel, vom fc'-^Jffljf Senator Prof. Keimnolii, Director der therapeu- I tiM tischen Klinik der Universität, in Neapel und von II i§ vielen anderen hervorragenden Aerzten; die S3! TTlaffen - Jpnetur Ill^^l des Apothekers Fieeoliin Laibaeh IP'^s^V J regelt, die Functionen der Verdauungsorgane, siärkt 1 f^fr:fif] den Magen, fördert die Verdauung und die Leibes- IH^i)3'! öfTnung. (504)40—33 fiBr^" \\\\M0 -= Ein Fläsohohen kostet 10 kr. =-