Nr. 2!» «, II, H»!«I. s>. z-l». »jl!i »»« .^n^sllnpq 'ssranc«.Stückes (Napolel.",d'or) bei den t l. TelegraphenftationsKassen mit !> fl. '2 fr. d.W. ^gesetzt. ________ Iourualstimlneu vom Tage. Den Gegenstand. dl>n dic österreichischen Journale zumeist ihre Aufmerlsamleit widmen, bil< den zroßemheils noch immer dil österreichisch'n Re» formvorschläge in der Lllrlei. sowie der, wie es den «nschein hal. „och »mm« neuen Bcsprechungsstoss bildende Tod Deals. So zieht t^ie Presse eine Parallele zwischen der turiljchen Reformactc de« Grafen Andrafsy und dcr österreichisch.rumänischen Handelscon-oenlion, von oeye/, erstere an dem Tage in Kon. slant inopel überreicht wurde, »n welchem letztere vom l oollswirlhschafllichen Ausschusse zur Annahme empfohlen ward. Beide, sagt die ..Presse", hülle» dieselbe Aufgabe: der, >^t.lltu8 «iuo auf der Balla^.Halbiüsel aufrecht zu erhallen, ohne Unhaltbare« lünfllich zu conservieren. Veide sollten neuen Pu.schu.rsuchen oorbeuqen und (öuropa vor einer allgemei ie>: ^onftagration bewahren. In Bo?nien soll der revolutionären Agitation die Un. lerlage einzogen werden, indem man der Rajah die Mög' lichleil cines menschenwürdigen Daseins bereilcl, wähseod durch die Hcmdelsconvention mil Rumc:niel' die Slabi» lilüt del Rcgicrung gclrüfliql wcrücn lolle. letzteres habe allerdings Zugeständnisse nöthig gem.chl, welche leicht zu Nnllagci! gcgc»' die iionoenlion benutzt werden lüw'leu; allein dieselben abzuwehren sei :ine Unmög« lichleit gewesen, wollte man nicht im Wcgc dcr Handels» convention eine gcfühslictc Einmischung in oic imicren Än^elc^cli^clieil dcr ^ürstci,'hilme.' flaluieren, was höchst wahrschtlnlich abermals 5:r Partei dcr Rothen das Heil i>, dic Hand gedrück» HÜlie. Man müsse deshalb diese Coi'venllun im Zuja>»imcl'ha»qc mil dcr Oejammlpolitil ^ev Monarchie b l.ltheile». D>e „Prcssc qoffl, das Al'« geordnelenhau« werde den lH^fei, Andrassy inchl ans dem Oedi^le der orientalischen Politik lilosslcUe i. Die Deutscht Heilung bespricht die Ueberrei' chung der Reformacte in llon st ant i„ove l und meint, die Pforte dürfte wol zu Reformfi, geneiol. ubei lllllm sädi^ sein. dieselben durch^usührtn. Zchoi, dlt reli' giölei, GcgeiNätzc stand-» deui -»lgegel,. Die „Deutsche Heilung ner.le'cht die Türle, mil Ungarn zur Zeit Josefs !1. wo der Äde« sich gegen die Reformen erhob und den Vaue» mil sich fortliß. such der Fullan wclde an dem gleichen Hindernisse 'cheilern, Die Ueso>m:n dürsten duh^r laum ernstlich :> ' gei'vmnlc»' wer> den, wurden abe» sicher besten ^!i nuch Genera« tionen wirlillM werden, zumal dic ^l,,urreclim, n> VoS» nit» wic i»i der Herzegowina >^on aUerlei europäische«» „Vesindtl" liclriebsn und von Herbien u>,ö Mvsilencqro au< geschürt werdc. Da«> Tagblutl bcloiil. daß erst in d r Moß. arlisjselt der ^üichenfeie,, die ^' cal beicilc. wir^, die Gedculung dieies Mannen llai zula,,: .rele Dic Thrä» nen dcr Königin, dcv begeisterte Nachruf Dr. Rcchbauers, der mit Herrn von Kaijerfeld in Oesterreich sür Un< garnS Recht gsstrilien. beweisen mehr als alles andere, daß Deal gl'ich dem Volle selbst über den Parteien gestanden. Darum werde sich auch di Gesammtheit aul> dem Vermächtnisse Deal« d gan der österreichischen Regier»^ Notiz nimmt. Die „N. fr. P, " acccplierl die q tcl „Pol. <öorr.", wclchc die Erhaltung der ,.„-------lttg«, Rcg.erung in ihren drei Kalegorien ml! zu den Pfeil«n des deutsch, öster.cichischc,, Bündnisses zahlt; sic °ber teme besondere Besorgnis zu hegen. Die i> steht nur vor einer Schwlerigleii. Diejc sc« i^ir »iu »i, c l «pol i» tische »vrage. Ilir gegenüber zerfallt jelbst die un. garische Hragc ln e,„ rein »iilym.!ischcH R?chemfeu, pel. Wenn deshalb der Marmruj erhoben weroe. müsse man lcil'e kohc Mrinuxc, o«„ de ^ oslc'ie'chiichcn Par« llimcnla'. iemue» habe». ' > l jchcinl c>e, ,.:1i. jr. Pr." »Nr. daß in aU die-en > dcr NaLlc Vchm:r>.ll,ge als derje'i je uelia'üN werbe. l»en, d«e leilcnbe RoUe bei der Pull>erverjchwö,ung bei lachotischen ^oros zugetheilt sei. Schn.erlings Zeil >ei langst osruder, sein Namc bezcichne gcschlchl'.ich eine V»'stufe in >er ^nlwicllung unicre« öffentlichen ^cbl.u erniedrige». Parlameutarijches. ^tn dt: 4 l. V'hl»«« dc« Gl e ue r re f o r m ' Aut» ! chuis, s wurde über Antrag )ks Ab^eordnelen Rliler o Krzeczunowicz der 7. Ubsah der R e» l,, eru n gsoorl aqe »e» 82^ t»<» Er w er b st eu c r» gesehcs ^i, sol^rndtr Fassung anglnommen: „Kann ein Rcinerlra,' »ncht ausgcwllje,, werben, so ist die Äl' sanimliumme tes Anlagelapilal«» ^u ermitteln." Der letzle ilbsatz dls Rcfcremcnenln,urse5 des tz zl4 wulde infolge cine? Antrage«! l,es Abgrovdiiel:,, trafen Coi onini dahin abgeändert, öaß cr nunmehr lautet: „^ene Act'cngejellschaslcn und andere zur offene licbci, Rechnunqslegun,! oerpftichtcle ck"?°? ^"""^ " ist unmöglich," wiederholte er die Gläubiger sind mir «, auf d«n I«r,en. Du weißt, wie es mit mir steht." ,.O, deine Palhe ist unermeßlich reich. Sie oer. gölte« dich ja, wie du sagst." „Das hat seit lurzem aufgehört. Ich HM ihre Güte zu oft gemisbrauchl. Und wie sollte ich mm von lhr eine solche Summe, die der Schmuck wahrscheinlich tostet —" .Bah, nur zwanziglause!^ Hranlen." „Und wenn ich ihr zu stüßen ftele. sie würde mir nicht mehr dcn zchnlen Theil dieses Geldes gewahren " „Was lümmert mich das? Der Schmuck iimß in wenigen Tagen mir enlgegenstrahlen. o)«r ich muß glauben —" Sie zögerte, weiter zu sprechen und sah ihn mit spöttisch« Mienc an. „Was muhl du glaube,.?" rief cr hastig. ,.Wa5 fich schon lange als böse Ahmmg in meinem Herze" regle, daß deine ^icbe zu mir dem Erlöschen nahe, oder vielmehr, daß du mich nie g:liebt hast." Dieser ungerechic Vorwurf trieb Roland das feurige Glut noch schneller curch die Ildern. Mit flammenden Blicken trat er näher auf sie zu. „Weib. wenn ich deine Worte für Hrnst nehmen müßte .Nimm fie dafür." sante sie lall. ..lieblest du mich, du würdest mir den sehnlichsten Wunsch meines Herzens nicht versagen." „O, wenn du wüßtest, was für Opfer ich dir schon gebracht habe!" ..Nicht mehr. noch weniger als jeder thun würde, der das Glück hätte, von mir geliebt zu sein," versetzte sie stolz. „O, mein Herr, ich schwöre Ihnen, es hüngt nur oon meinem iiücheln ab, eine Rente von sechzig» bis hunderttausend Franten zu gewinnen. Sie wissen nicht, welche Anträge mir schon gemacht wurden. Hsmnern Sie sich nicht des schö- ' «lere. der im Bois oon Boulogne so oft an , Tilbury oorl'eirilt, des Grasen Hleuiy — o. wenn ich gewollt hält?! Aber ich Thöril, blieb dem Manne treu. der nichts weiter als de? Pflegesohn cine« Piichier« in Grandchamp ist." Roland trat vor Wuth zillern zu ück. Seine Hände balllcn sich. seine Brust rang nach Athem. „Wie. er hätte es gewagt?" schrie er mil heiserer Stimme. ,.Darauf gebe ich Ihnen leine U»tworl. Genug. Sie schaffen mir den Schmuck, oder " „Oder —?" ,.Wir sind für immer geschieden/' Der junge Mann beirachlcti oa« schöne Weib, aus dcrcl, Bande-, er fich nicht loszureißen vermochte, eilige Augenblicke mit verstHrter Miene. 6in enlichlichcr Kampf lobte in seincv Brust. 6r fühlte, daß sie seiner Bt'llch. tlmg, seines Hasses werth sei. Aber seine Leidenschaft für sie übtlwunl' diese Gefühle, Mit beredley Worten schilderte er ihr alles, loa« er für sie aeldan. wie er sich in Schulden gestürzt, um ihr eine glänzende <öfistenz zu verschaffcn. wie er den Horn seiner reiche» Palhe aus sich geladen, daß er. wen,, Madame Mazeiolles ih-, verließe, riuer schreckli. chen Znlunfl lnllitgensälie. lör wurs sich ihr zu Fühen. er beschwor s,e, er weinte, der starlc Mann, wtintc wic ein Kind. oeu« die Mutter ein köstliches Spielzeug cnl. reißen will. lHonsshun« folgt) 220 jedoch nicht in einer den bisherigen Abzug übersteigenden Hohe in Abschlag zu bringen." Zugleich wurde beschlossen, diese Bestimmung nicht in da« Ge>eh selbst, sondern als Uebergangsbe» ftimmung aufzunehmen. Der Schluhabsatz des § 24 wurde unverändert nach der Regierungsvorlage zum Be» schlufse erhoben. ______ In der Abendsitzung des oollswirthschaftlichen Aus« schusses vom 3. d.M. wurde über die Handels» cono:nlion mit Rumänien verhandelt. Es enl» spann sich eine längere Debatte, an der die Abgeordne« ten Wlckhoff und Dr. Kaiser für, die Abgeordne« ten Dr. Hallwich. Neuwirth, Freiherr v. W a l terslirchen, Gomperz und Ca naval gegen den Pertrag, so wie Se. Erc. der Handelsminister Rit> ter o. Chlumecty wiederholt theilnahmen. Oefterreichijch - rumänische Handels-Convcntion. Der vom Abgeordneten Fürth verfaßte Bericht des oolkswirthschaftlichcn Ausschusses über die Regierungsv orlage, betreffend die Handelskonvention zwischen der österreichisch«unga» rischen Monarchie und Rumänien, dessen Druck« legung in der letzten Sitzung des Ausschusses beschlossen wurde, ist erschienen. Der Bericht recapltuliert vorerst die Geschichte der Handelsverträge, welche zwischen Oesterreich und der Türkei, respective den D"» naufürstenthümern geschlossen wurden. Beim Abschlüsse des Handelsvertrages mit der Türkei vom 22. Mai 1862, heißt es darin, wurde im Punkte 2 der Additional^cte folgender Vorbehalt siipu-liert: „Es wird gleichfalls festgesetzt, daß man durch die Bestimmungen des heute, am 22. Mai 1862, unterzeichneten Vertrages an dem gegenwärtig in den Fürsten» thümern der Moldau und Walachei und Serbien bestehenden 8wlu3 quo hinsichtlich der Ein« und Aus» fuhrgebühren nichts zu verändern beabsichtigt." Dieser status czu0 bezog sich in erster Reihe auf oie Bestimmungen des pas saro witzer Friedens, welcher bei der Ein« und Ausfuhr einen Werthzoll von drei Perzent festsetzt. Es erhellt hieraus, daß Oesterreich consequent sich bezüglich der Fürstenthümer immer auf die alten Slipulationen berief und an denselben insofern festhielt, als bei allen Tractaten mit der Türlci bis auf die neueste Zeit die Moldau und Walachei nicht in dieselben einbezogen wurden, und daß in diesem Punkte die österreichische Regierung einen von den anderen Vertrc'gs-mächten abweichenden Standpunkt eingehalten hat. Diesc Vertragsbestimmungen, welche Oesterreich wahrscheinlich als eine Begünstigung für sich beharrlich reservierte, gelangten jedoch im ^aufe der Zeit zu keiner praktischen Anwendung und Durchführung; denn schon im Jahre 1850 erhöhten die Fürstcnthümer den Einfuhrzoll von drei auf fünf Perzeut. Auch gegen eine neue Zollerhöhung auf '/, Perzent des Werthes wurde von Oesterreich kein Widerspruch erHoden. Ourch diese Passivität verlor Oesterreich die Bortheile der früheren Verträge und mußte die Konsequenzen seiner Ausnahmsslcllung über sich ergehen lassen. Ja, Rumänien gedenkt sogar einen autonomen Zoll« tarif am 1. April 1876 in Wirksamkeit treten zu lassen, der in erster ttinie Oesterreich trifft, da die anderen Staaten durch den türkischen Vertrag geschützt sind. Die gegenwärtig zu berathende Convention ist daher der Ausdruck der factischen Verhältnisse, die man be« Nagen, aber nicht abändern kann. Der Bericht bespricht nun jene Beschränkungen, welchen nach den rumänischen Gesetzen der Grunderwerb unterworfen ist und welche auch für die österreichischen Handeltreibenden gelten sollen. Die Handels« und Gewerbefreiheit der österreichisch ungarischen Staatsangehörigen in Rumänien wird in einer Weise beschränkt, daß von del, willkürlichen Auslegungen und Bestimmungen rumänischer Behörden nicht blos die Nationalen jüdischer Confession, auf die es wol zunächst abgesehen ist, sondern alle Staatsangehörigen ohne Unterschied der Eonfes. sion betroffen werden. Die Regierung rechtfertigt die dennoch erfolgte Annahme der Convention damit, daß alle ihre Bemühungen in dieser Richtung vergeblich blieben. Die rumänische Regierung widersetzte sich der Anwendbarkeit der PforttN'Tractate, welche auf den con-fefsionellen Unterschied keine Rücksicht nehmen. Der Bericht bemerkt hiezu, daß in dieser Richtung an den facti» schen Zuständen sich noch weniger geändert hätte, wenn gar kein Vertrag zustande gekommen wäre. Die Sitna« tion, in welche Oesterreich durch den Abschluß des Ver» trageS gelangt, läßt sich folgendermaßen charakterisieren: Tritt der autonome Zolltarif allgemein in Wirksamkeit, so hat Oesterreich rücksichtlich einer Anzahl von Artikeln auf Grundlage der Convention wol einen hohen Zoll zu entrichten, der aber immer niedriger ist, als die Sätze des autonomen Tarifs; eö wird aber gegenüber dem Auslande nicht concurrenzunfähig gemacht und bleibt überhaupt so lange concurrenzf ahig, als die rumänifche Industrie sich nicht selbst so weit entwickelt hat, um die ausländische Concurrenz zn uer< drängen. Tritt der autonome Zolltarif gegenüber den Vertragsmächten nicht in Wirksamkeit, und kann somit Rumänien den beabsichtigten Schutz seiner in Aussicht genommenen Industriezweige nicht erlangen, so wird die Cuncnrrenzfähigteit der österreichischen Industrie eben mit Berufung und Anwendung der Meistbegünstigung nicht geschädigt, da wieder die begünstigten Positionen anzuwenden sind. Wenn man nun auf die Warenausfuhr nach Rumänien vom Jahre 1874 im Betrage von 41.80 l,909 Gulden die Positionen der Zollconvention in Nnwendung bringt, so ergeben sich folgende Resultate: 4.407,915 fi. fallen in Zölle, die höher als die bisherigen nnd höher als die Zöllc des türkischen Tractates sind; !2.704,890 Gulden fallen in eine Verzollung, dir durchschnittlich unter 4 Perzent sich berechnet; 5.247.936 fl. werden zollfrei in Rumänien eingeführt; 19.447,162 fl. mit 7 Perzent Zölle, welche in OewichtsMc zu ver. wandeln sind. Berechnet man den Zollbetrag, welcher für diese Einfuhr nach dem lleuen Vertrage zu entrichten sein wird, so ergibt sich gegen den gegenwärtigen Zu« stand eine bedeutende Zollersparnis. Weilers bliebe ju erörtern: Was könnte überhaupt eintreten, wenn diese Zollconvention nicht in Wirtsam« keit gelangte? Darüber kann wol lein Zweifel sein, daß der autonome rumänische Zolltarif den österreichischen Handelsinteressen absolut schädlich ist, und nebenbei sei bemerkt, daß die hier besprochenen Verhältnisse der jüdischen österreichisch-ungarischen Angehörigen seldstver» ständlich unverändert die früheren verbleiben. Es fragt sich nun: Ist Oesterreich Ungarn gehalten, den auto-nomcn rumänischen Zolltarif anzuerkennen, oder ist Oesterreich-Ungarn in der Kage, den türkischen Tractat gleich den anderen Staaten für sich in Anspruch zu nehmen? Eine unbefangene Beurtheilung der Sachlage, wie sie im Eingänge dieses Nenchtes dargelegt wurde, mnß doch dahin führen, daß von einer Berufung auf den türkischen Tractat keine Rede sein könne; aber der Fall wäre denkbar, daß Oesterreich ohne Rücksichtnahme auf alle hier angeführten Verhältnisse sich einfach der Anwendung des autonomen Zolltarifes wiocrietzcn würde. Oesterreich müßte in diesem Falle gewärtig sein, die Anwendung von Repressimnaßregcln gegen Rumänien in Aussicht zu nehmen, um eben die Durchführung des autonomen Tarifes zn verhindern, und wenn diesc er< folglos blieben, könnte Oesterreich ohne Gefahr für die Würde des Staates bei diesem Schritte nicht steh.'n bleiben. Welche Verhältnisse selbst bei der mildesten Auffassung hiedurch geschaffen würden, ist wol nicht schwer zn beurtheilen, »nd unsere Hllnd' hinaus eine Schädigung eintreten würde, die nicht sl' leicht gutzumachen wäre nnd für welche die Vollsoertre tung keine Vernntwortnng übernehmen darf. Mit Rücksicht nuf diese Motivierung stellt dl. Resercnt den Antrag auf Annahme der Zollconvention mit Rumänien. Ueber die Nesormuorlchliige Oesterreichs in der Türlei. Ueber diese politische F»age, deren tiefergehende Be> deutung von allen Journalen anerkannt und behandelt wird, spricht sich die „Tr. Ztg." in ihrer Nummer voM 4. ti. M. dahin aus: Die Note des Grafen Andr assy, welche die Re-formoorschlägc enchäll, wurde vor wenigen Tagen durH den Grafen Zichy in Konstantinopel überreicht, und der Amwort der Pforte ist man glwärlia Diese Anl< wort wird nicht ablehnend lauten, so darf man erwar» len. ManchcS Wort wird von den verschiedenen Diplo» malen in Slambul gesprochen, ehe die Note selbst über« reicht worden isl, und da die Cabin:le der einzelnen Großmächte zuvor sch^n den Vorschlägen Andrassy'e z"' Minimt hallen, so waren ihre Venreler auch bemüht, auf die Stimmung dei der Pforte günstig einzunmlcn. Doch an Ablehnung dachte diese schon lange nicht mehr. Aber die gr^ge wird zunächst sich ergeben, in welcher Weise das Reformproj:ct zur Durchführung ^elaN' gen soll. Noch ist uns nicht bekannt, ob Graf »ndraffy nur die Herzegowina in den Kreis feiner Action gezo-gen, oder aber auch Bosnien bedacht habe. ke dürfte schwer sein. letzteres bllscite zu lassen; vielmehr würde eine Bevorzugung oer Herzeguwina, gegenüber von Äo5-men, sofort den Anlaß zur Bewegung in diesem ^andt bild;»'. Je größer aber das Gebiet ist, innerhalb dessen liefeingreifende Reformen durchgeführt werden sollen, dtsto schwieriger stellt sich auch die Aufgabe dar, und l taum daß dem Grafen Andrasst) gelungen sein wird, l oen lrsten Schritt auf dem Wege der lange vorbereite^ ten Action zu nmchen, so wird er sofort an die Mitlll, der Durchführung denken müssen, und es ist kaum z»' glauben, daß die Pforte, trotz des festen Willens, dahi« gelangen kann, dasjenige zu thun, was man ihr anra:h' So zeigt sich ein zweiter Knoten, welcher gelöst wel'! den muß, Einfach wäre dessen Lösung, wenn die Türken nlc bevor dleser Schlußact in Scene gehen kann, loird die Frage entschieden sein, deren wir oben gedach-ten, und sie muß auch entschieden sein, sonst ist das «anze Bemühen Andrassy's ein zweckloses gewesen. Auch würen die Türken als entschiedene Sieger weniger ge« "eigt, die großen Eoncessionen auch zur Wahrheit wer» den zu lassen: dagegen würde der VerzweiflungSlampf der Herzegowiner die Sympathien unter den Nachbarn für dieselben vermehren und deren Actionslust heraus» fordern. Wenn es daher immer ein Erfolg bleibt, daß dle Pforte den Vorschlag Andrassy's annimmt, so wer« den wir doch erst diesen Erfolg von dem diplomatischen auf das praktische Feld übertragen finden, wenn man auch die Ausführung der Reformen nach jeder Richtung sichergestellt hat. _____________ Politische Uebersicht. Uaibach, 6. Februar. In oer Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 4. d. M. überreichte Se. Exc. der Handelsmi.nster ""en Gesetzentwurf, betreffend die Vereinigung der mährischen Grenzbahn und der mährisch, »chlesischen Nordbahn; Se. Erc. der Ackerbau, minister eine Vorlage, betreffend die Auftheiliing der lulturfühlgen Gemeindegrünoe in Dalmatien. Vom Abgeordneten Ritter o. Schönerer und Genossen gelangte eine Interpellation an dasGesamml.Ministerium zur Verlesung, des Inhaltes, ob dasselbe bei Feststellung des nächstjährigen Erfordernisses für den gemeinsamen Slaatsaufwand energisch dahin wirken wolle, daß angesichts der mißlichen Finanzlage daS gememsamc Budgtt wesentlich herabgemindert werde. Aus der Tagesordnung dcr Sitzung stand die Fortsetzung der Verhandlung über die Novelle zum Eherecht. Der voltswirthschaftlichc Ausschuß wird in seiner nächsten Sitzung die Berathung über die Convention mit Rumänien fortsetzen, da die Debatte am 3. d. trotz ihrer langen Dauer nicht beendigt wurde. Mit Rücksicht auf die politischen Momente, welche bei diesem Gcgcnstanoc mit in Betracht kommen, beschloß der Ausschuß, über seine Verhandlungen nichts zu verlautbaren. Ein anderer Beschluß auf vorläufige Geheimhaltung wurde in einer Couscrenz gefaßt, welche zwischen der Negierung und den Elubmännern des Abgc. ordneteichauses stattfand. Wie es heißt, betraf diese Besprechung die Feststellung des parlamentarischen Arbeite-Programms für die laufende Session. Unter anocrm wurde auch über das vielbesprochene Gebühre ngcsetz berathen. Mit der imposanten Leichenfeier ist die Traucr-woche in Ungarn in würdiger Weise zum Abschluß gebracht worden. Die Iustizcommission des deutschen Reichstags hat die Petition des IournalislenlageS in der Frage des Zeugniszwanges in Berathung gezogen. In die materielle Seile der Frage wurde aber nicht eingegangen, sondern nur darüber discutiert, ob die Eommission ein besonderes Gesetz wegen dieser Frage ausarbeiten oder die Frage demnächst bei zweiter Lesung der Strafprozeßordnung in wiederholte Erwägung ziehen wolle. Die Commission entschied sich mit überwiegender Stimmenmehrheit, aus Rücksicht auf die nur noch kurze Dauer der ReichSligssession und auf den innigen Zu-sammenhang der Frage mit dem Zcugniszwang in dcr Strafprozeßordnung überhaupt, fur den lctzlern Weg. Die Erledigung der Angelegenheit dürfte alfo noch eine Weile auf sich warten lassen. In Frankreich hat sich die Aufregung, welche durch die Senatswahlen hervorgerufen worden, bereits gelegt. Zwar ist der Gtreit ül,er das sachliche Ergebnis der Wahlen noch nicht geschlossen; allein da die Thatsache feststeht, daß der angebliche republicanifche Sieg keineswegs zu einer Ministerlrisis und einer aculcn Erschütterung der S:cllung B uf fe t s geführt habe. so wird der weitere Verlauf der Ereignisse ruhig abac-wartet. Herr Büffel hat übrigen« seinen Eollcgcn das Ergebnis der Senatswahlen offiziell mitgetheilt und zugleich gesagt, daß er als Kandidat für die Deputier» lentammer im Departement der Vogesen auflrtten werde. Herr Buffet will sich ln Mirccourt wählen lassen. König Victor Emanuel von Italien ist früher von San Rossorc bei Pisa nach Rom zurückgekehrt, als erwartet wurde. Wie dcr „Gazz. di Venezia" aus Rom geschrieben wird, haben wichtige StaatSgeschafte den König zur früheren Rückkehr veranlaßt; er empfing am 29. v. M. alsbald den Ministerpräsidenten in längerer Audienz und an den folgenden Tagen fanden wiederholte Sitzungen des Ministcrrathes statt. Die italienische Budgetcommission ge< nehmigtc das Project dcr Ti berreg ulicrung. Nach der „Opinionc" willfahrte der italienische Staats rath dem Verlangen des berliner Cabinetes, wärmten. Noch mußte aber vor Einbruch dcr Naüt kie schwierigste Wegstrecke zurückgelegt werden, hinwm üb fte l« Stellen und R.sse, welche Neulinge M Gr»u5 «füllen, bis hmauf zu den GrandS-Mulets Manck dleser Eisspalten sind so weit, daß man mit «eitern dar über hlnwegllellern muß, andere sind scheinbar mit «n wel7 ^?^ ^ unter den Füßen der Unoorsichti. HUM >,« Gi°.,d«.W»l«t, 57 A Ab6 Uhr b« l,cr übrig und dic Nacht verstrich bei einer " lben Temperatur. Keines der drei von K« ' ^ '" ^gebrachten Thermometer fiel hier, ^M ,r^'" dem N.veau des Meeres, tiefer als 7 Grad »^ Null. Die Nach. zuvor hatte es in ^oghua ^in,r '/. »llometer südlich von Algier liegenden beim 9«?„ ^ "'°^"s machte sich die kleine Karate vtim Laternenschem wieder auf. Man empfand so we?.ig die Kälte, daß mehrere der Führer ihre Handschuhe aus« zogen, um bequemer die Eisärtc führen zu können. Um 7 Uhr zeigte das Thermometer 8 Grade nnter '.'lull-zu derselben Vtundc wies es in Chamouni l l Gr. untcr Null, woraus man den ganz neuen Schluß ziehen darf, daß man in den Alpen nur zu steigen braucht, wenn man weniger frieren will. Um 9 Uhr waren dcr Maler und dcr Gcologe auf dem Plateau und hatten nur noch die Kuppe des Mont-Blanc zu Erklettern, was Hcrr Voppb schon mehrmals in dritlhalb Stunden ausgeführt hatte. Noch etwas Mnth und Ausdauer, und die beidcn Tou ristcn hätten sich rühmen können, die Ersten gewesen zu sein, die zur Winterszeit den Gipfel dcs Mont-Blanc betreten haben. Abcr seit einigen Stunden hatte sich von Italien her dcr Ostwind erhoben; er sing den Schnee in Wirbeln aufzuwehen und mahnte zur schleuni. gen Rückfahrt. Ein Schnecsturm im Gebirge ist schrecklicher als ein Wüstensturm, schrecklicher als dcr wildeste Sceslnrm Ringsumher glänzten die anderen Ncrgspitzcn noch in der Sonne, und ihre Umrisse hobcn sich jchars von, Himmel ab, wäljrend in dcr nächsten Nähe das Gestöber dcs aufgejagten Schnce's immer heftiger wurde und die Windsbraut die sechs Männer auf dem Plateau dcs Montblanc wegzufegen drohte. Das Thermometer war indrsscn aus 13. Gr. nnter Null gesunken. Mit Stur-mcöcile ging es den Berg Himmler; Strecken die zu crllcttrrn es eine Stunde gebraucht hatte wurden in fünf Minuten zurückgelegt und die Reisenden langten um 4'/, Uhr in Chamouni an, wo sie milde Früh lmasliiftc fanden. Am nächsten Tage waren Vera und Thal in grauen Ncbcl und Schncc gehüllt " daß dem Grafen Arnim das Urtheil des preuß, / Gerichtes durch eine italienische Justizbehörde zugestellt werde. Dasselbe Blatt bemerkt hiczu, daß dich Zn stellung nur der Vollzug einer gerichtlichen Formalität sei. Der deutsch-italienische Ailbliescrungsorrtraa. enthalte nicht das Vergehen, wofür Arnim vcrurthcilt wurde. Dcr König von Norwegen eröffnete am 3, d. den Storthing mit einer Thronrede. Dieselbe qe, denkt des Verhältnisses zum Auslande in gleicher Weile wie seinerzeit die schwedische ReiKstags-Thl! spricht dann die norwegischen Verhältnisse in mehrere Vorlagen an, worunter die Erhöhung der Be> amtengchalte, Zollresormen und Abänderung des Wehr» pflichlgcsctzeS. oMesnemgkelteu. — (Ihre Majestät die Kaiserin am Sarge Deal«.) Dtt denkwürdige Scene, wie Ihre Mazestät die «<,,- s serin am Sarge Drake betete, wild, wie man au« Pest meldet, lllnsiltnsch verewigt werden, Moriz Than wird die Skizze dieser Scene anfertigen und diesclbe M'chacl Zichy nach Parii zur Ausfertigung einsenden. Da« vilb wurde vom Unlerricht«minifler Ireforl bestellt. — (Line neue Schreibmaschine) In der jüngsten Versammlung des wiener Ingenieur' und Nrchltelleli'Vereine« machte Var»n Schwarz'Venborn aus einen neuen Schreibapparat. den ,1^i>e ^Vi-itei-" sTypen.Schreiber) aufmerksam, der in Ame-rila bereits in mehreren hunderttausend Exemplaren im Ve» brauch, bei un« fast noch gar nicht belannt sei. In der „Wochen« slbrif! be« Ingenieur» und zlrchilrtten.Vereine»" findet sich nun folgende nähere Veschrribung des lypen-Schleiber«: In o« äußeren Erscheinung ähnelt der Typei-2chreiber dcr Ha»il,rn, Nähmaschine, und er w,rd erzeug« von F. Nemlngton H Son». Ilion, Newyork, mil welcher Firma di, Erfinde, einen Contract von 25,000 Stllck abgeschlossen Haben. Da» Schre,» brn (wenn man diesen Ausdruck beiblyalten will) erfolg« durch da» Vccilhren der in vier Neihen angeordneten Taften mit den Fingern; jeder Tafte entsprich» eine tetter. Der Erdrauch der Tasten ist bequemer als beim Piano, und e« »st nur eine gcriuge Uebung nothwendig, um den Typen-Schreiber gebrauchen zu können. Der Apparat lann jlir jede Papierbreite zwischen Y und 20 Lentimeter und fllr eine Länge von 2'.. Centimeter v,« zum endlosen Papier, sowie flir jede Papicrsorte, Vriesconvert« lingl>ckl Worte per Minute schreibt, liesert der Tupen»Schreiber 30 b>« iA Worle per Minute; e« lann sonach ei, ' >>r auf der Waschine ;wei Schreiber ersehen; 3. l n mi! bei Fsdei herrührenden tlranlheilen, wie Feoeiparalyi», Ge» sichleschwächung und «rtlmmung dc« Ruckgrate«. verschwinden. Mil dem Typen Schriidlr lanu jlbe Anzahl von Copien zwlsche« ll und 25 hergesllll« werden, welcher Umstand allein schon dem in Nede stehenden Apparate die mannigsalligswl H>llN»s„dungen sichert Der Prn« eine« Typen-Schreiber« beträgt 12« Dollar« oder 245) ft. in Silber. - (Unbequemer Oc w in n) Vorigen Sonntag abend« spielte ein Herr in einem grazer Gasthofc mit einem HoOscheber ans Pomeranzen. Der Herr sehte aus deu ganzen Varenlorb „mitsammt dem Gotlschebrr". wie er scherzweise bcmerltt und ge-wann, woraus der Ootlscheber au« dem Scherze Ernst machte und nicht mehr von dcr Snte de« Gewinner» wich, der dann endlich elncn Sicherheitewachmann rufen lassen muhle, um de« Ooltschebrr« lo« zu werden, — (Internationa ll e Nu«ftellunq in Vrul' sel.) Mit Ende dilsr» Monals ist der Schluß de» Aumlldilng»-termints zur inlernalionalen Nueftcllung fur Gesundheit«, und Ret l u n g« zw ecke i n VrUsi el 1876 hrrangerülli. Da« wienel Lomit6, wclchs« sich der Folderun« der Bsscbitlung der Nnsstelluüg eifrig widmete, ha« nach r SchwirlissllNlli ;>ichl nur eine glünzsnbe ^ 1,» glslchei«, sondlin auch sine bebeutenfte Redncoon der Plahmnche fllr Wohlthätiglrilsvereiue und humanitilre Anstalten erlangt und wird auch sllr andere «lusstellsl noch Zugeständnisse ,n erlangen trachten. In der Ausstellung wird vor allrm der Maltheser» und der bru«schc slnlcr'Orden auftreten, jener m»t emelr. au» nchl Waggons bestehenden Gan«läl«zuge, dieser mil einem Ih^ile sein,» reichsn Feldllmbulanz'Wlllerilllt«; ferner die Hommunl Wien mil der VeranschauUchung ihrer Wasserleilung, der Lommnnalbilb". de» Feuerliifch- und dr» gesummten Wohllhätigl >, zahlreiche wiener Humanilaleanftalt!-» mit rx >,: V'lde ihicr Ollillnisaliln und ihrer Wirlsamleil für arme und v,rwahrlo«te llinder, arme Kranle — allgemeine Pollllinil — lrante und invalide Arbeiter «. ir. Schulbaulen, Damps-tilchen, Suppenanftallsn werben umfossend darftsstelll sein. fokales. Nm Iuriftenbsll. Der »on »lle« l»n,enden und ,l,chllullze»>irl, yu,ch,l>n«' freunden mil lebhafter s^annung erwolle», .. I u r i f« e n v a l ! " spielte sich vorgrftein »n den glänzenden > ^ Ellsiuovercincl °b und wir dUrstn, ohnr n, m journalistischen «rligltll«.Lnphemi»mu« schuld,^ zu machen, ge-ftrhen. tuß dl'l-'ve die an ihn gelnUpsten Erwurtungen. gleich sie aUfro't» nicht gering gewesen se,n möffen, ,i,m fien nichl unerslilll liel» u-id sich seinem n ganger vom vi-rftossrnen ^uhie in >et>s: Veile ftsMe Eircich,? er auch in Vezug aus b,e Quantilä, se«ue« vesuchc» nichl ^cne bedeutende Höhl. deren sich sein »orlllusel ,u erfreuen hatte, so glauben wir vom Standpunkte de» tanzen» 223 den. als« d«« eigentlichen Vallpublilu»«, nichtsdestoweniger damit eher emen Vor« al« Nachtheil desselben angedeutet zu Hoden, da un« ein Vesuch von circa 70 di« 80 Paaren, wie er diesmal statthatte, den räumlichen Verhältnissen der Easinolokali-täten weil angtliessener scheint, »l« der nahezu schon den Tharaller leiser Uebersüllung tragende von circa 100 Paaren de« verwi« chenen Jahre«. An Vleyanz ter Deforierung »der, an Präcision und «3«. jchmacl de« Arrangement«, sowie vor allem an reichem Fundi« unermüdlicher Tanzlust, f°w,e he,terfter und animlertefter Stimmung, vrrmag er sich kühn mit den glänzendsten Ballfeften ,n messen, die wir im Laufe der letzten Faschinge hier erlebt. Seinen reichsten und wtllau« liebllchsten Schmuck lieferten ihm allerd ng« die Vallbesucherinnen selb«, die sowchl durch ihre reizenden Eischrinungen, wie du^ch den geschmackvollen Reichthum ihrer glänzenden, vom tiefdunlelften Noth bi« zum liebllch.zarten. filberdurchwirlten Weih in allen Farben schimmernden und pran« genden Toiletten den Glanz de« «alle« in bezaubernder Weise erhallten und denselben zu einer im wahren Sinne de« Worte« berUclmden Mustertarte alle« dessen gestalteten, wa« Laibach an Iuge-d. Schüiheit und Anmuth in den «reisen seiner Frauen-und Mädchenwelt auszuweisen hat. Wel sich angesichts solcher Opulenz an die schwierige, ja medr al« die«: an die gefährliche Frage wagen wollt:: welche wol die Valllönigin g.wesen sei, dem würde e«, glauben wn, schler n Schlüsse des Nulle«, neben gewiß so manchem getauschten HerzenSpaare, auch etliche vertauschte — Zilinber gab. Dessenungeachtet aber. und trotzdem sich unter den letzteren leider blos untir den „letzteren" — auch der unsere befindet, rufen wir dem seligen Iuriftenbülle von heuer, mit dcn ,n angenehme Erfüllung gegangenen Schlußworten unsere« vorjährigen berichte«, eiu herzliches ,Viv»t 8«<^eu8" in sein el» iunerung«ieiche« Grab nach. Viv»t «eyueus vivlmt »e- — ^Stiftung.) Ein gräflich G ol z'sch er stijluugsplllh jährlicher 252 fi. «, W. fur arme. pension» unfähige Offizierswitwen ist in Erledigung qelommen. Concur«, tcimin bis 25. Februar d. I. bei der betreffenden Militär-Evidenz, behördc der Butftellrrm. — (Für den lrainischen schulpfennig) haben gespeldel die Herren: Veischlag I.. Oa«sabritsdirect«r, 1 ft,; Flatlmg Aug. »., l. t. Vezirlshanotmann, 2 ft.; lsetzuna der Verhandlungen bezüglich der schwebenden Fragen beginnt Mltle Februar. ^^_^__ Celegraph'stUer Wechselkurs vom 5 Februar. Pavter-Rente 68 60. - <5,lbel - Rente 73 70. — 1860e, Kt»al«-Anlehen 110 9<». «ant-Actien 876 -. «lredil-Actie, 179 2.', London 114 60. - S'lber 108 75. K. l M>m,-Dn> taltn 5 41. — Napoleoüsd'or 9 1 ft. - 100 Reichsmark 56 75. Wien, 5. Februar. 2 Uhr nachmittag«. (Schlußlurse.) «lreditactien 179'—. 1860er Lose 1107b. 1864er Kose 184-. österreichische Reute in Papier 68 60. Staatsbahn 295 25, Nord' bah» 179—, 20. Franlenftücie 9 20, ungarifche «lreditactien 172 25, »flerreichische Franenbant 28—, österreichische Anglobanl 89 50, Lombarden 112 50, Unionbanl 73—, austro-orientalische Van! —' . Llnydactien 343- -, austro-ottomanische Van! -- , türkische Lose 23 50, «lommunal - «nlehen 100 25. «gyptische 128--. Flau. Handel und Wolkswirthschaftliches tchwebende Tchuld. Zu Tnde Jänner 1876 befanden fich lant Kundmachung der Commission zur «lontrole der Staat», schuld im Umlaufe: an Partialhypothelaranweisungen K4.929.K07 fi. 50 kr.; an aus der Milfperre der beiden «lontrolcommiffionen erfolgten Staat«noten 347.069.768 fi., im ganzen 411.999.375 ft. 50 kr. 18sl>er ktaatslose. Vei der um 1. Februar vorgenoM' menen 32 Verlosung diese« Staat«lotlerie-Nnlehen« wurden die nachstehend verzeichneten 80 Serien gezogen, und zwar: Num» mer 489 877 1508 1581 1799 1«62 1895 1987 1995 2211 2278 3003 3223 3352 3376 3408 3417 3614 3992 4l20 4128 4563 4825 4956 5653 5748 5760 6166 6397 6933 745 l 7679 7918 8351 8448 8483 8917 94W 953l 10465 11291 11666 1180« 12223 12301 12372 12436 12629 12933 13054 13057 13467 13517 13838 13957 13970 14069 14222 14307 14315 14660 14911 14933 15053 15654 15689 15691 15989 15992 16734 16738 175,8 17549 18001 18136 18227 185,79 18982 19295 und Nummer I98I9. Die Verlosung der in diesen 80 Serien enthaltenen 1600 Gewinn-Nummern wird am 1. Mai 1876 vorgenommen werden. Laibach. 5. Februar. Auf dem heutigen Markte find «l-schienen: 3 Wagen mit Getreide, 10 Wagen und 1 Schiff (zehn Hubil'Meter) mit Holz. Durchschnitts-Preise. 'Vttt.. Vtg,.. «Nlt.. vl»,. st. lr. st.jtt. fi.,lr. N.!k. Weizen pt.Hettolit. 8 30 9! 1 Vutter pr. «ilogr. —>82 —> Korn „ 5 80 6 25 Eier pr. Stück — 2j , «erste ,. 3 90 4 51 Milch pr. Liter 8 — . Hafer « 3 60 V 80 Rinbflelfch pr.illgr. - 46 ^ - halbfrucht „ -------6 80 Kalbfleisch « -44------- Heiden „ 5 60 6 — Schweinefleisch „ —46 Hlrse „ 4 10 4 70 Schöpsenfleisch „ -30-5 - Kuluruh „ 4 80 4 92 Hähndel pr. Stück — 40 ^ - Erdäpfel 100Kil°gr. 3 60 Tauben » __ ,7 , > . Linsen Hektoliter 12---------- Heu pr, 100 «ilogr. 3 30- Erbsen . ,0----------- Stroh ., 260 — — Fisolen „ 7------- Holz, hart., pr. vie, l Rindeschmalz 5lgr. — 92 Q.-Meter------ 9!— Schweineschmalz» 80-------— weichr«. ..------l» - Speck, frisch „ -64------ W«in,r°th..I00i!it.------22 b0 »«»uchert ^ — j80 >- —weißer. „ ------20^ Vteteorologische Veobachtunaen in Laibach. 7Ü. Mg. 726.4» - 7.4 NW. schwach Schnee .« 5 2 „ N. 724.« - 6,, ONO. f. fch. Schnee 9 .. Ab. 723 3» ! — 5« w,ndft,ll ! Schnee > ^^"" 7U.M». 722«o,— 9.« ONO. schw. bewölkt , ^ 6 2 .. «. 723.«4 - 3.« NO. schwach bewölkt 'e»d« dünne Schneeflocken. Der frifchgtfallene Schnee 74 Centimeter hoch. Da« tage«mittel der Temperatur am 5'. b. — 6 5°, am 6. d. - 57°, bezlehung«« weise um 5 9" und 5 2° unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Ottomar Vamberg. ^> Für die allgemeine Theilnahme an dem Leichen- ^ ^> begängl isfe unferer innigstgelieblen Vattin, beziehung«« W ^ weise Mutter, der Frau W > AMonia Klisch, > » sagen allen Vethtillgien, inlbesonbere der freiwilligen W WV Feuerwehr, den innigstem Dank W »le »l«««rn»«n Hl«tel»l!«it««u. D ^l^s1^Ni^pslt1>t <^ie«. 4. Frvluar. Di.' bekannt gewordenen Detail« über einen be, der prager Filiale der Lieditaustalt vorgekommenen unangenehmen Vorfall waren an fich geeignet, de« <)^ z s^NiVvl,!^».. »clienwollt zu verstimmen. Gerücht und «u«schmücknng feiten« phantasievoller V>el»>sser th»lm da« Uebrige und ward die Vücse denn auch heftig irritiert. »>ai- ) ».^,, (.....«z^h h5-?f» ib ^75, i!l>,e. l839........ ««l- «4« .. ^ 1854........ "'«U" '07 «0 . 18^........ "1 - 'N «k. ^ I860 zn 100ft. ... 118- 1I<< - ^ 1«^ ....... 184- 1V4K0 Domäntli^sandbriefe .... Iksbv l^li Pram»enanlebe., der Gl»d'Wien 100 3b K u?b Vclizlln l^""'). d«25 ^6(0 «i^nbUrgen i /"' <. .. ?<7b 7525 Ungarn ! '°^"'ll l. . ?l'?b 7^5 D°nau.Meuul,erung«»Lose . . 105 — 105 50 Ung. L„,nhul,n-tnl..... 9« 75 9V — Ung. ^ran.,.>«o«ldit»2H«l< — — — — O«U> >!.«' «reditanftalt........ 18« - IK2 50 treditlllistall. ungar..... 171— 171 25 Tepofiltnbanl....... Idv- 1V1 — E«<«mp»euft . . . 168 — 170 - Unlonbaul ........72— 7« 2?» Verlthr«bant .......74 - 74 b0 Actie» >« 3r»»«b«rt-U»ter»eh- O«U> lv«« Alsöld-Valm........110 00 III - 5arl-Lut"»iq.V°l,n.....IW?b 194- T°n«u.3llNip!ch,fs.,Otstllschaf, 3Zk>. ZjZ?^ Vli!abllt>.N' 50 2M— GUbbahn......... Hit 7b lis — Theiß-Vahn........ 30» - «)8by Ungarische «orboftbahn . . . 108— 105 Ungarische 0ftl"lhu..... 4lb0 427b Tramway-GeflMch...... b7 — lly- «llg. »sterr. Vauaesellschaft . . 7 - 72h Wiener Vaugelellschaft..... zz — z, .jt, tz'»audbriefe. «llg. »fierr. »odencredit . . . W, 2b Wi 75 blo. in 33 Jahren 90 — 90ba Nalionalbanl ö. W..... hß ßo 97.. Uug. «odencredit...... ßz.gh 95.9^ Prioritilte«. Elisabeth.-V. 1. «im..... 92- 9« bl> Feid.-Nordb.-E....... l0v'/5 10»'bO Franz-Iofeph-V....... 98 50 987b Val. Karl^udwig:«., 1. Vm. . 98 ?b 9» - Otfterr. «orbwellv..... 98b0 9V?b Slebenr-Nrger.......68 50 «9 St b«^ London ......... „440 U4H Pari« ......... 4555 "' «el>l«rte«. Dnrateu .... 5 ft. 41 lr. 5 st. 4> /»' Napnleon«d'or . . 9 « 18 , b ^ ^ - Preuhllaffenschnne 56 ^65 . b« ^ ^ " Silber ... 108 « 50 ^ 108 ^0 - Krainische Gwnbentlaftnn«««0bli,»ti«««"-Vrivatuotilnw«: O«ld 9b«—, ««« ^