Nr. 183. Montag, 11. August 1890. 109. Jahrgang. Mlbllcher Zeitung. »°n,!äh"a i <"/"sl'?'.. Ni! P ° s< vrr, c,, buila : n..! ^ lwlblähri« st. 5 50. FNi die «usleN»»,, u>« Hau« aanziahs«, st^ <- - Insrrtion«„eb»r: ssilr < ^ ^>>>eiate b>« ,,u 4 Zcilcn li5 lr.. «söhere prr «rüc N lr, > br! «slerr» Wlsderholliügen psi Zelle » lr, < Die «Lllibachsr Zeitung» erlcheint »änlich mi! Nxlnahme bei Tonn» »»b sseirrtage. D!e Vldminiftrnllon bffixt'st sich !l>h 8, die Redaction Äahicholgasle Ü4, Svlechsluiiden der Nldni-tio» läßlich vo» >0 bi« lli Uhr »lllmittllgs, — Unfrankierte Äriele weiden nicht axgeiwmmen und Ma»u!cr!pte nich< zurüllgesiellt Amtlicher Weil. Äll,.^ ^ ""d l- Apostolische Majestät haben laut «ueryoHsw, Handschreibens vom 1. August d. I. den c>'. A be, Ihrer l. und k. Hoheit der durchlauchtigsten 8,°." ^Herzogin Marie Valerie. Hofrath Dr. Hermann !u ^ ^" Widerhofer von dirfer Verwendung ibr^ m '' S'ch dessen fernere Dienste bei Allerhöchst-dnl« >> .'°" vorzubehalten und anzubefehlen geruht. H* demselben für die Ihrer k. und l. Hoheit mit auf-N>«>, !I Hingebung geleisteten Dienste erneuert der werde ^" Allerhöchsten Anerkennung bekanntgegeben All„f?^' ""b l- Apostolische Majestät haben mit de« A^' unterzeichnetem Diplome dem Oberlieutenant dani. ^°"^ und Stellvertreter des Comman-ss""" des Militär. Invalidenhauses in Wien Karl unk z?' L den Adelstand mit dem Ehrenworte «Edler, verleihen ^rubt^ '^"rdeburg. allergnädigst zu W^ k. u„d k. Apostolische Majestät haben mit EtaMW Entschließung vom 24. Juli d. I. dem tivo" ^Iterelrathe ""d Referenten für die administra-schulr«? .Monomischen Angelegenheiten beim Landes-den N '" ^'^" Dr. Josef Virgil Or oh mann NM.A! ""d Charakter eines Hofrathes taxfrei aller. ^gst^. verleihen geruht. Vautsch m. p. Nichtamtlicher Mil. Bosnisches. Kallas.^''"sanie 3'nanzminister Benjamin von Theil >?, c'^"' w'e alljährlich, so auch heuer, einen Provin.« ^'"." Verwaltung unterstellten occupierten Sara? ?"""' Gelegentlich seines Aufenthaltes in stellte,in '"meldeten die Journale der Monarchie, llleindera.l'« ^^danischrs Mitglied des dortigen Ge-dar »."^^' der sogar, wenn man sich so ausdrilckeu gehört >> ^Ntlonellen Fraction in demselben an-UM dä« ? ^rc»ll. die Landeshauptstadt möge dem ein He", "'pationsgebiet so hoch verdienten Minister jedoch M ^ /ben. eine Ehrung, die Herr von Kallay ließ si!? '"/Königreiche Serbien erscheinendes Blatt ^,'^Mstverständlich diese Gelegenheil nicht ent' gehen und protestierte feierlichst gegen die Errichtung eines Monumentes für Herrn von Kallay, uuter welchem, wie es sich später herausstellte, der Antragsteller die Benennung eines monumentalen Bruunms der neuen Wasserleitung in Sarajevo mit dem Namen des Ministers hatte verstanden wissen wollen. Das Gemeinderathsmitglied hat, was das erwähnte serbische Blatt nicht konnte oder wollte, die außerordentlichen Fortschritte, die das Occupationsgebiet seit der österreichisch-ungarischen Verwaltung, namentlich aber seit der Ernennung des Herrn von Kallay zum gemeinsamen Finanzminister gemacht hat, vor Augen und in dankbarer Erinnerung gehabt. Cr konnte seine Augen nicht verschließen vor den offenkundigen Errungenschaft ten seines Landes während der neurn Aera und nicht, wie es in auswärtigen Blättern hie und da geschieht, obwohl er Mnhamedaner ist, sagen, dass das Land unter der Herrschaft der Pforte besser daran gewesen wäre. als heutzutage. Er brauchte bloß den Weg des Ministers auf desfen diesjähriger Inspicierungsreise zu verfolgen, um sich neuerdings die Ueberzeugung zu verschaffen, wie viel Bosnien und die Herccgovina in der Entwicklung der materiellen Wohlfahrt und des cul« turelleu Fortschrittes seit den letzten Jahren gewonnen. Herr von Kallay hat. als er diesmal zuerst bos» nischen Boden betrat, sich zuerst nächst Samac zu einem Notablen, einem reichen Muhamedaner begeben, der sich daselbst eine Musterwirtschaft nach europäischem Z>l> schnitt eingerichtet, große Viehzucht und die Production von Futterkräuteru im großen betreibt und sich demnach den veränderten Verhältnissen anzupassen verstan« den hat, statt in dem althergebrachten orientalischen Schlendrian zu verharren oder der neuen Zeit den Rücken zu wenden und — nach Kleinasien etwa — auszuwandern. Solche einsichtige Muhamedaner sind natürlich nicht nach dem Herzen der Opposition, die damit eines beliebten Agitationsmitlels sich beraubt sicht, nämlich der angeblichen massenhaften Auswanderung wegen unleidlicher Verhältnisse. In Dolnja Tuzla angekommen, nahm Se. Excellenz unter anderen auch die loyale Begrüßung seitens des dortigen serbischen Gesangvereines entgegen — ebenfalls einer Errungenschaft, deren sich bekanntlich die grirchisch'0rientalische Bevölkerung unter ottomanischer Herrschaft seit Jahrhunderten nicht zu erfreuen hatte. Der Minister besuchte sodann die großartigen Kohlen« werke von Siminhan. die Salinen von Tuzla, einige drr neuerdings dort errichteten Fabriün. Bekanntlich wurde die höchst anstellige einheimische Bevölkerung zu dem Betriebe dieser Werke in hervorragendem Maße herangezogen und erwies sich äußerst bildungsfähig. Mehrere Tausende Bosnier haben in diesen industriellen Etablissements lohnende Beschäftigung. Wir zweifeln mit Grund, dass sie den weisen Ausspruch der pan« slavistischen Blätter unterschreiben würden, dass es ihnen unter türkischer Herrschaft besser ergangen sei. Der Minister, in dessen Begleitung sich die Mit« glieder der österreichischen und ungarischen Delegation Dr. von Vilinski und Rakovßky befanden, setzte seine Reise sodann nach Zvornik fort, wo sich seine Begleiter von dem steten Fortschreiten der Schiffbar« machung der Drina überzeugen konnten, auf welcher bereits ein regelmäßiger Passagier- und Frachten-Dampferdienst eingerichtet ist. Wir wissen nicht, ob sich die gewissen serbischen Blätter erinnern, wie es zu Zeiten der ottomanischen Regierung mit den Dampfschiffahrtsverhältnissen auf diesem Flusse ausgesehen, sind aber überzeugt, dass sie kaum in die Lage gekommen wären, wie jetzt, in Begleitung des Ministers die wissenschaftlichen Forschungsarbeiten seitens des Custos des bosnischen Landesmuseums — ebenfalls der Schöpfung eines Vali von Sarajevo — auf dem Todtenfelde von Glasinac in Augenschein zu nehmen, Arbeiten der Wissenschaft, die ja der ottomanischen Regierung so sehr am Herzen liegen. Die beiden Herren Delegierten äußerten sich überall über die herrlich bebauten Felder voll Anerkennung; vielleicht waren dies auch Potemkin'sche Dörfer, wie etwa das Bad Ilidze, welches sie von Sarajevo aus besuchten. Den Heilquellen Bosniens haben die Türken vielleicht doch Aufmerksamkeit geschenkt; Thatsache aber ist, dass Ilidze erst jetzt von einem civilisierten Menschen besucht wer» den kann, dass Ki>rljal unter türkischer Herrschaft leine Curgäste aus Wien, Böhmen und Galizien gesehen, wie heuer, und dass die Euber Quelle zum Nelger der panslavistischen Blätter ebenfalls erst heuer durch ein Welthaus in den Handel gebracht wurde. Von Sarajevo setzte der Minister seine Inspec-tionsreise nach Mostar fort, zunächst auf der schönen Kunststraße über die Ivan-Planina. die leider erst die österreichisch-ungarische Verwaltung hergestellt, nach Konjica, von hier mittels Separatzuges der bosnisch-hercegovinischen Staatsbahn, ebenfalls eine Schöpfung, die nicht dem türkischen Regime ihr Entstehen verdankt. In Iablanica besichtigte Se. Excellenz sammt den Herren seines Gefolges das neu erbaute landes« Feuilleton. Aer Kampf mit einem Meeresgiganten. Weinstube ^° -^ ^"" erregte in Paris eine Uerinaez N ^ ^ ^^ "^ niemals dagewesen, nicht l'chen ^fs u^en. ".nd dies mit Recht, denn die froh« leibe ein/z"«^ "' ihr Bachantenlager in dem Riese,,. !."lUgen N.i/?''?^^ aufgeschlagen. E.n Thnl der dem Nack/ »!"'b" hatte seine Dsche und Stühle in die anderp« ^ Meeresriesen untergebracht, während wohl sei» .' ^^" ^ lich im Bauche desselben ganz !-"erzeit"!^^^l, der das 82 Fuß lange Uugethüm "eh ez s^bst erlegte, machte glänzende Geschäfte und am Nteer,s"'cht verdrießen, <"» seltsames Abenteuer Und des ttl. -"' düstren Gästen, Vertretern der Prcsse "Wen. '"deratheö, wieder und immer wieder zu Ae nicht^^W war es freilich damals auf offener - cherkla.,« ^ '" V"^ bei fröhlichem Gesang uud lenMqe,, V" V°"che ^z ^l^ oder j.tzt in der ""em De^? ^""ashalle. ... Im Jahre 1884 an 'Thekla.^s^vlgen ^,^ woselbst der Dampfer /torweaen?"' "°" Hammerfest, der nördlichsten, in lele. um k-N"^," Stadt Europa's, seine Anker lich- . DerVi^lfischfang in See zu stechen. ?" wettert °"deur des Schiffes war Capilän Röhl. begannen si^', ?uw>,er Seemann. Ueber dem Meere ^ das N.?, °ald dichte Nebel zu ballcu; rings, fo ^"Uer, duns^cl"^' nichts zu sehen, als ein blei. 'geschwängerter Himmel und die wogende See, so dass es zuweileu den Anschein hatte, als fliege das Schiff, von allem Irdischen gctreunt. mitten durch den öden. unendlichen Raum. Die Bemannnng, circa 100 Mann, war mit den Vorbereitungen zur Jagd beschäftigt, während die Wache im Mastkorbe Auslug nach Walen hielt und sich veigebens anstrengte, die dichte Nebelfinsterniss zu durch'dringen. Doch lange, lange ließ sich nichts blicken. Endlich, nachdem man etwa 100 Meilen zurilckgelegt hatte, ließ sich ein Ge-tüse vernehmen, wie das Krachen und Rollen ferner Geschütze. Die Nebel begannen sich einigermaßen zu klären, und der Mann im Auslug rief mit weithin schallender Stimme: «Wale in Sicht!» Und in der That ge-wah'te man alsdann auch eine solche Herde von Un< geheuer» — etwa acht an der Zahl — die, gleich schwarzen schwimmenden Bergen, fürchterlich pustend und fauchend in der Salzflut dahin trieben, um ab „nd zu aus ihren Sftritzlöchern Wassercascaden in der Höhe von 10 bis 12 Klaftern brausend in die Lüfte zu schleudern. Sofort schickte man sich zur Verfolgung an, doch je näher das Schiff kam, desto vorsichtiger wurden diese Giganten und schoss.n flüchtend m unerie,chbare Fernen. Trotz allcdem wurde die Verfolgung nicht auf-N die Schlosshaufttmannschaft. ^l — (Die Hinrichtung Kemmlers.) P^l Blätter bringen grässliche Details über die in Ne^ stattgefundene Hinrichtung Kemmlers durch EleltN^, die« aufregende, grauenvolle Momente für die Mann-schaft. In einem großen Umkreise färbte sich das Wasser mit Blut. Das Schiff erbebte und schwankte infolge der Schweifschläge des im schweren Todeskampfe ringenden Thieres, hoch wogte im Umkreise das Meer. durch seine thurmhohen Schaumwellen die Sonne ver-dunkelnd. Nach einigen Augenblicken schoss jedoch der Wal. seine letzte Kraft zusammennehmend, gleich einem Pfeil dahin, das an ihn gekettete Schiff gleich einer Nus«. schale mit sich fortreißend. So gieng es lange bange Stunden fort, einem wilden Fiebertraume vergleichbar. Nach und nach wurden die Bewegungen des Un-gethüms immer langsamer und langsamer, bis es endlich stille hielt, um sich auf dem Rücken zu wälzen. Ein kräftiges, weitschallendes «Hurrah» der Mann« schaft begrüßte den verendenden Wal. denn erst jetzt war die Schreckensfahrt zu Ende. und nach wenigen Minuten war der Meeresriese todt. — Das Ekelet desselben war bekanntlich vor kurzem auch in Laibach ausgestellt. Capitän Röhl erzielte an diesem Walfische, der im Leben circa 300.000 bis 350.000 Pfund wiegen mochte, allein an Speck. Thian und Fifchbein einen Reinglwinn von «0.000 fl. Die Zunge dieses Un-»theuer« wog allein 15, das Herz 11, die Lunge 12 Eentner. E. v. N. Nachdruck verbolen. Zerstoßen und verlassen. Roman von Vmile «ichebourg. (79. Fortschung.) Der Baron sprach mit einer Kaltblütigkeit, welche die Gräfin erbeben ließ. «Sie wollen sich todten, wenn es ernst wird?» sprach sie. nicht ohne Bitterkeit. «Das ist recht schön für Sie. der Sie behaupten, dass Sie vom Leben nichts mehr zu erwarten haben — aber ich habe nicht die gleichen Gründe, die Möglichkeit einer Gefahr so stoisch ins Auge zu fassen, und Sie können sich einer folchen nicht aussetzen, ohne auch mich in den Bereich derselben zu ziehen.» «Ich verstehe Sie, Charlotte. Sie lassen mich heute nicht zum erstenmale fühlen, dass ich Ihnen eigentlich eine Last bin. Einst, als ich noch der ele-ganteste Manu in Paris, war das anders; seitdem ich aufgehört habe, eine Rolle zu spielen, behandelt man mich mit Verachtung; man beschuldigt mich bald dieser, bald jener Unthat, man findet das Glück, welches ich im Spiel habe, anrüchig, man behauptet, dass ich unerfahrene junge Leute auf die Bahn führe, die nicht den Himmel zum Zielpunkt hat. uud so weiter. Ob diese Gerüchte auf Wahrheit beruhen oder nicht, ich lenue sie. Wenn mir aber die Gesellschaft einen moralischen Fußtritt zu geben beliebt, wer trägt daran die Schuld?» «Nun. wer denn? Sie wollen doch nicht etwa gar behaupten, dass ich es sei?» «Allerdings. Sie sind es. Sie. Charlotte Letellier, Gräfin von Premorin! Als ich Sie kennen lernte, da -------------------------- ___________________^lei war ich gewiss kein Engel und hatte schon.""Hü"!! auf dem Gewissen, aber ich habe weder die ^"^ der anderen, noch meine Selbstachtung verloren. ^ mals, Charlotte, waren Sie eine verheiratete 3^'c^ um jeden Preis ihren Weg macheu wollte; die lV , schaft war in Ihren Augen die Arena, in welcher ^ die Palme des Sieges dem Klügsten reicht, in "A^eg Thoren ein Gewissen haben, Thoren, über die " ^, man zu Ruhm und Ansehen gelangt. Sie besaß^l ^ mals schon bedeutende Menschenkenntnis. Sie ly ^ als ob sie die Welt verachteten, um dieselve ^ größerer Bequemlichkeit ausnützen zu können. .^cMl stolz darauf, Ihr Anbeter zu sein und habe '" H^-Schule, das gestehe ich gern, ganz bedeutende v^ schritte gemacht. Bis dahin hatte ich mir eing^^t Thatkraft und Willensstärke zu besitzen; balo ^ lernte ich erkennen, dass Sie mich in diesen ^ Eigenschaften wesentlich überragten. Sosthöne von^h morin, der so gut wie zugrimde gerichtet war» ^ Ihnen unbequem; Sie befahlen mir. ihn Ih"^ he" dm! Weg zu räumen. Ich gehorchte uud ^ ^ Mann getödtet!» . , a el- Die Gräfin war bleich geworden; s^. ' /^ nX" schrocken um sich, als befürchte sie irgend el»e bequemen Lauscher. ^ «Ich habe ihn getödtet,. fuhr der Va"".^,'t blutig fort, «ich erfuhr, dass man mit Gesch'^^ die Behörde zu täuschen imstande ist. Von j^Wls-an. liebe Charlotte, schwanden meine letzten ^^'^chse"' bedeuten. Trotzdem war ich Ihnen zu wenig g^ ^le als dass unsere Verbinduug von langer Daw ^h sein können. Sie suchten sich andere Verbünd' üaibacher Zeitung Nr. 183. 1511 11. August 1890. ^'° Oration dauerte mehrere Minuten. Kemmler bewies «rotze Kaltblütigkeit und setzte sich selbst in den Fauteuil, wo er den elektrischen Schlag erhalten sollte, und ließ !'cy anschnallen. Der Attorney Quimles gab das Signal, oer Hebel, welcher die elektrische Strömung herstellt, wurde Mnlt, der Körper schnellte in die Höhe. die Gliedmaßcn Wrlten sich so fürchterlich, dass alle Anwesenden von «nlsthen erfasst wurden. Der Delinquent stieß einen tiefen ^euszer aus, Schaum entströmte dem Munde, und die ^"W hob und senkte sich konvulsivisch, das Gebiss tlap» Mte grässlich. Ein Anwesender fiel in Ohnmacht. Man «V emen neuen elektrischen Strom durch den Körper !«yren, und die Anwesenden empfanden den Geruch verbannten Fleisches und verbrannter Haare. Der Strom Di! m ^ Secunden, dann folgte noch ein dritter Strom, ^s ^ diagnosticierten, wie bereits nach dem ersten ^lage, den Tod des Gerichteten, aber der Athem und . . Contractionsbewegungen blieben wie bei einem Le« ° ,H 5 ^" ^rzte selbst sprachen sich gegen diese Todesart "u«, dieselbe als Barbarei und Schlächterei bezeichnend. ^llMlnttiche Zeitungen sind einig in der Verurtheilung ^'" h'nrichtungsart. Sie war so greulich, dass mehrere "nwe,ende dem Scharfrichter laut zuriefen, fchneller zu «mpulleren. Nach dem dritten Strome drang aus dem «"per weißer Dampf, welcher den Anwesenden fast den «lyem benahm. Nein "" (^ e Cholera.) ^ ^VM^ Regierung ck « °" °^" Punkten des Rothen Meeres, wo die Aus. ^Mng von Mekka, Pilgern zu erwarten ist. Militär- ""Zements auf und stationiert Kreuzer im Suez-Canal, rafft i ^^""s von Pilgern zu verhindern. Die Cholera Nl ln Dscheddah täglich Hunderte von Menschen dahin. ^.'^ (Die Excesse in Nürschau.) Vorgestern verk! ». ""b"l über die 55 Nürschauer Excedenten des Ü «' ^^" wurden freigesprochen, 51 wurden theils «ff b°ubrachten, theils des versuchten Verbrechens der ^milchen Gewaltthätigkeit schuldig erkannt, allen wurde Da,, "^ ^werem Kerler bemessen, zweien in der zw.: ^°" ^ Wochen, den übrigen in der Dauer von «we, b,s achtzehn Monaten. llem fl (Eduard vonVauernfeld f) Nach lan. ? ' Wwerem Todeslampfe ist Eduard von Bauern« s!°rl° vorgestern früh im 89. Lebensjahre zu Wien ge-gelon..' "" "" ^ I^"er 1602 in Wien geboren, Etuk,.. "^ "ner '" Dürftigkeit verlebten Jugend zum Nierun c Rechte, erhielt eine Anstellung bei der Re-Lolt^i ?"^r bei der Hoflammer, zuletzt (1843) bei der f°ld im m "' I"'März des Jahres 1848 suchte Bauern-P°bul . . """k ""t dem Grafen Auersperg durch seine latin? «! ""^ ^'"" Einfluss bei dem Erzherzog-Pa-dem l^ewegung in ruhigere Bahnen zn lenken. Seil» seiner N. ^er Dichter in stiller gurückgezogenheit in Nerm«. ^ol' ^°uernfeld hinterlässt ein größeres er seit ^ »°^ "°" ^aubte. Die Zinsen desselben lieh schrieben. <3^" "behoben. Das letzte eigenhändig ge. ren Di ^stament errichtete Bauernseld vor zwei Iah. tvelcha ^ vauplvestimmung ^Z^^„ j^ ^„^ Stiftung, deren n> c ^" «Nauernfelb.Preis» tragen soll und bestimm/?", "« Preis für das beste deutfche Lustspiel »venn I r.' <« "" ^iflung fallen mehrere Legate zu, stamens - b"kber gestorben sein werden. Im Te-theater « Vauernfeld den Wunsch aus, da« Burg. vermackl ^ ^ Todesanzeige verlautbaren. Seiner Resi 700 n r, " ^" Capital, dessen Jahreszinsen 600 bis der ei,,'. "gen. Eine Iahresrcnte erhalten außerdem ^ nz'ge direct? Verwandte Vauernfelds. der Postspar. casse-Neamte Bauernfeld in Prag. dann die Kinder seines Pflegevaters Nowak. Seinen langjährigen intimen Freun» den, unter denen sich Schmerling und Unger befinden, hinterlässt er Gegenstände, die dieselben ihm geschenkt hatten. Nach einem schriftlich ausgedrückten Wunsche des Verstorbenen wird ander Leiche der Herzstich vorgenommen. Das Leichenbegängnis, dessen Kosten das Vurgtheater tragen wird, findet heute statt. Am Grabe des Heimgegangenen Dichters werden der Director des Nurgthea-ters, Dr. Burckhard, und nach diesem der Präsident der «Concordia», Professor Warhamk, sprechen. — (Hoch Wasser.) Infolge von Wolkenbrüchen sind das Oppathal und das Morathal in Schlesien überflutet. Die niedriger gelegenen Theile von Freiwaldau sind überschwemmt, an Brücken, Wasserwerken und Ge> bäuden wurden arge Verwüstungen angerichtet. Die Behörden erließen entsprechende Unordnungen behufs Abwendung der nachtheiligen Folgen der Ueberfchwemmung in fanitärer Beziehung. — (Ein tapferes Mädchen.) Sonntag den 3, August badeten mehrere Schullinder in Pörtfchach im Freien. Ein Knabe benutzte ein Brett, um das Schwim-men zu lernen. Vom Ufer entfernt, verlor er den Grund und in der Angst auch das rettende Brett. Bereits war er verschwunden, als ein Mädchen Namens Bertha Kunst el ihm nachsprang. Der Ertrinkende umfasste die kühne Schwimmerin mtt seinen Armen. Mit der einen Hand hielt sie den Knaben, mit der andern schwamm sie dem Ufer zu. Glücklich ward er gerettet. — (Ausstand.) Aus Newyorl, 6. August, wird gemeldet: Heute begann der Ausstand des Dienstpersonales der Newyorler Central» und Hudson'Rive»Eisen. bahn. Der Verkehr zwischen Buffalo und Newyork stockt. Alle Weichensteller verließen ihre Posten. Seit abends 7 Uhr wurden leine Züge vom Hauptbahnhose abgelassen. — (Der be st bezahlte Stenograph.) Nach einer Mittheilung der Londoner «Office» hat der erste Stenograph im Repräsentantenhause der Vereinigten Staaten von Nordamerika, Mr. John I. Mc. Celhone, ein Jahreseinkommen von 1200 Pfund Sterling. Der genannte Herr ist einer der ältesten und leistungsfähigsten Stenographen der Vereinigten Staaten. — (Großes Eisenbahn-Unglück.) Wegen des Eisenbahnunglückes bei Blowitz wurde die strafgerichtliche Untersuchung bei der Staatsanwaltschaft in Pilfen und beim Bezirksgerichte Vlowitz eingeleitet. — (Reblaus in der Champagne.) Einer Meldung aus Epernay zufolge werden die Weinberge in der Champagne, die bisher von der Phylloxera verschont blieben, jetzt von dieser Plage heimgesucht. In der Um» gegend zweier Dörfer hat man Spuren des Auftretens der Reblaus gefunden, und man trifft jetzt die ent» schiedensten Mahregeln, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. — (Unglücks fall.) Der russische Radfahrer Ceremisov, welcher die Reife von Petersburg nach München auf dem Rade ohne Unfall zurücklegte, wurde vorgestern beim Trainieren zum allgemeinen Radfahrer» Congresse während einer sehr scharfen Fahrt von einem unvorsichtigen Arbeiter mit einer Flaggenstange an der linken Brust tödlich verletzt. Sein Aufkommen ist höchst zweifelhaft. — (Te resi na Tua.) Die Geigen » Virtuosin Teresina Tua, die Gattin des römischen Schriftsteller« Valetta, ist am vergangenen Donnerstag von einem Zwillingspaare entbunden worden. Muller und Kinder befinden sich wohl. — (Vränbe.) Nebst der Stadt Staremiasto sind noch zwei Ortschaften Galiziens jüngst von furchtbaren Brandlatastrophen heimgesucht worden, nämlich das Stadt» chen Milolajow und der Marklflecken Brzrslo. In Mi-kolajow hat die Feuersbrunst nahezu die Hälfte des Städtchen« eingeäschert, mehr als zweihundert Familien sind brot- und obdachlos geworden. — (Eine ungeheuere Erbschaft.) Nach einer Meldung der «Patria Ilaliana» in Buenos-Ayrcs hat der dort lebende italienische Kaufmann Massaserro von seinem in Peru verstorbenen Bruder 40 Millionen Pfund Sterling geerbt. — (SaH ara - Bahn) Der französische Ministerrath beschloss, in der nächsten Kammersession einen Gesetzentwurf behufs Ermächtigung zur Ausführung der Trane-saharischen Bahn vorzulegen. — (Der Schreck!) Tante (Märchen erzählend): «Die junge Königstochter hatte im Keller einen Schah vergraben». — Aona (zehnjährige «höhere Tochter» wirst erschreckt ein): «Lebendig?» Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Aus der Adelsberger Grotte.) Vor einigen Tagen erfolgte auf Ansuchen der Wasser-Interessenten von Ndelsberg eine commissioned Be-sahrung der im heurigen Frühjahre entdeckten Verbindungsstrecke zwischen der Abelsberger und der Ottoler Grotte. Unter der Leitung des Herrn l. k. Vezirks-commissärs Lapajne, dem sich die Interessenten und eine Anzahl von Arbeitern angeschlossen hatten, gieng die Expedition von der Abelsberger Grotte aus und erreichte ohne jeden Unfall die Ottoker Grotte. Die Landung selbst gieng jedoch nicht leicht vonstatten, da eine Menge von Bauern aus Oltok dieselbe verhindern wollten, ebenso den Aufstieg der Commission zum sogenannten «Belvedere». Der Ausgang wurde durch die Ottoler Grotte genommen. Unbekannt war bisher die Theilung der Wasserhöhle in zwei bedeutende Arme. Durch die zwischen d?r Poik-schwinde und dem Adelsberger Dome gemachte Entdeckung eines verrammelten Ganges fand man in der Verkeilung ein vor vielen Jahren verlorengegangenes Boot vor. Durch die Ausräumung dieses Ganges dürften neue Entdeckungen bevorstehen. — Am 8. d. M. trafen mit dem Abendschnellzuge 21 Edelpagen aus München unter Führung des lönigl. bairischen Majors a. D. Baron Müller zum Besuche der Grotte in Adelsberg ein. Dieselben besichtigten noch am selben Abend die Grotte und reisten vorgestern früh zur Besichtigung der Hasen-werle nach Pola ab. — (Erzherzog Wilhelm in Gurlfeld.) In Ergänzung unserer vorgestrigen Notiz wirb uns aus Gurlfeld noch berichtet, dass der durchlauchtigste Herr Erz» herzog den Kämmerer und Herrschaftsbesitzer Grafen Erwin Auersperg auf Schloss Thurnamhart mit feinem Besuche beehrt hat. Graf Auersperg ist auch dem Dixer bei Sr. kaiserlichen Hoheit zugezogen worden. — (Hagelschlag.) Aus Loitsch berichtet man uns, dass von dem am 4. d. M. zwischen 2 und 3 Uhr nachmittags niebergegangenen Gewitter, resp. Hagelschlag, auch ein großer Theil der Gemeinde Sairach sowie die Gemeinde Dole sehr hart getroffen wurden. Der in un> gewöhnlich großen Schloßen niedergehende Hagel ver» nichtete in den Ortschaften Opale, Zagorje, Ober» und bisher versteh !°H ^ Ih"en niemals au denselben. Sie Sie a..?' ^ Glück festzuhalten, Charlotte; mau sucht sich ei» '„ "ü ^chlet Sie. Hie uud da freilich flüstern wohl n ^Me fragend zu, ob Ihnen der Titel Gräfin C°lon V.?l "gentlich gebüre, aber trotzdem ist Ihr Leute f./.. flicht und nur einzelne, übervorsichtige kommen'" beharrlich dabei, nicht zu Ihnen zu Wände 'l-3 '" behaupten, dass in Ihrem Hause die Müssen w kl" ^be"- Sagen Sie mir. Charlotte, Sie gewisser?°,- ^ ^ich sein. denn die Handhabung viel Velk . ^ Angelegenheiten muss außerordentlich ziehen un! n°^"^ W"t>en Sie sich nicht bald zurück-^stalten ^"by Patronesse unzähliger humanitärer Diem.werden?. Wagte eg?-^" war kreideweiß geworden, aber sie « 'Ne8l, ,! ö" antworten, ^iikgt es X s°aen Sie mir das alles, Alsons? ^stellen?, ^"r Absicht, sich feindlich mir gegenüber. ln de„ Sin ^"6 käme mir nun nnd nimmermehr McksiM ^t"eiß ich ja doch nur zu gut, wie viele zu wollen t >?""' lchulde. Habe ich Sie verletzt, ohne 'Uhren. Sie - ^ eigentlich Ihre Schuld. Webhalb Wögljch mil A^aegenüber eine Sprache, die ich nn» Eine /"be anhören kann?. 'Nvrow^ ^use entstand. 'waz is< p/^'' sagte plötzlich Herr von Seplrme, Achter 5«« !"" "it der glänzenden Heirat unserer sage: uusA Tockt?r^ '" ^° gesprochen? Ich brach ihn hU". ^s« sich auf die Lippen und unter- «Es haben sich der Heirat verschiedene Hinder» nisse in den Weg gedrängt, aber dieselbe ist nicht auf. gegeben, sondern nnr verschoben. Ich hoffe zuversichtlich, dass in drei oder vier Monaten Ee'cile von Premorin die Gallin des Sohnes des Millionärs Lionnet sein wird!» «Desto besser!» «Weshalb sagen Sie, desto besser?» «Ich weiß nicht recht, es gibt gar so viel auf der Welt, was man zn befürchten hat.» erwiderte Herr von Septöme mit seltsamer Betonung. -Es lönnte ja sein, dass das Fräulein von Premorin in einem Jahre leinen Gatten mehr fände. Erinnern Sie sich nur. mit welchen Phantomen Sie mir vorhin Angst einjagen wollten.» Während er diese Worte sprach, dachte er thatsächlich an das geheimnisvolle Billet, welches .er vor dem Duell erhalten, und an die merkwürdige Aehnlich-keit zwischen Hmirich nnd dem Waldhüter Laprete, die ihn derartig verwirrt hatte, dass sei» Degen nicht imstande gewesen war, dem Freiherr», von Aerboise jenen Dienst zn erweisen, welchen dieser von ihn, gefordert und für den er ihn bezahlt halte. Was der Mörder Sosthrne de Premorins sich gedacht, das hatte er seiner Mitschuldigen leicht sagen könne», aber er zog es vor zn schweigen und fah Charlotte Letrlller nur mit einen, so eigenthümlichen Lächeln an, dass ou'je unwillkürlich erbebte. Als sie nach wenigen Augenblicken stch erhob nnd Abschied von ihrem einstigen Verehrer nahm. fnhlte sie sich eher alles andere als befriedigt durch das RchMat ihres Vlsuches. Hätte sie die Worte vernehmen können, die, wieder allein, der Freiherr von Septeme zu sich selbst sprach! Die Zähne auf einander gepresst, während seine Augen starr auf einen Punkt gerichtet waren, stirß er hervor: «Laprete — ja, er war es, der Sohn des Ver» urtheilten! Ich bin dessen sicher! Mir war es, als stünde er selbst plötzlich mir gegenüber und blickte mich an wie damals. ... Ein Rächer — ein Rächer! Wenn er es wusste — wenn er es wusste!» Xll. Ein am 8. April 1852 in Frankreich erlassenes Gesetz bestimmt, dass die Sträflinge von Brest und Toulon nach der Onjana zu transportieren seien: seither aber hat man wieder eine Abänderung getroffen, und Neu - Caledonien ist zum Aufenthaltsort jener Ausgestoßenen der menfchlichen Gesellschaft be. stimmt worden. Die Vcrurtheilten bearbeiten zum The,! zn Gunsten des Staates, zum Theil zu ihrem eigenen Nlchm das Land. Ja, einzelne von ihnen, d,e stch eme Reihe von Jahren hindurch tadellos benommen haben, können im Laufe drr Zeit nach erfolgtrr Frctlassnng sogar Eigenthümer einer Strecke Landes werden. Man bezahlt sie auf dirse Weise für ihr gutes Bemchmen und für die Arbeit, welche sie im Dienste des Staates geleistet haben; man gibt ihnen auch die Werkzeuge, der sie bedürfen, um das Land zu brbauen, sowie das nöthige Material, um sich ein einfaches haus zu errichten. Sie gemehrn unumschränkte Freiheit und sind doch unter beständiger Aussicht; sie sind sre'l. aber angewiesen, aus Lebeuödamr iu jenem Lande zn bleiben, nach welchem nmn sie nach Vollsührung ihrer Verbrechen transportiert hat. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 183. 1512 11. August 1890. und Nntersauraz, Ravne und Podklanc sämmtliche Feld» fruchte total; in Log. Tairachberg. Vrh, Hlevise und Racova wurden dieselben nur zur Hälfte und theilweise beschädigt. Der dadurch verursachte Schade ist ein sehr bedeutender und wird erst in der Folge festgestellt werden lönnen. — (Brigade - Uebungen.) Vom 12. bis 28, August finden hier Uebungen der 56. Brigade statt. Außer dem 17. Infanterie-Regiment werden an denselben theilnehmen: das vierte Bataillon des Infanterie«Regi' ments Nr. 87 aus Cilli, das 19. und 20. Feldjäger-Bataillon, der Regiments» und Divisionsstab sowie die fünfte und sechste Escadron des 5. Dragoner-Regiments. — Nuherdem wird das 5. Landwehr-Infanterie-Regiment in der Zeit vom 12. August bis 7. September hier feine Uebungen abhalten. — (Volksschule in Mannsburg.) Wie wir dem gedruckten Jahresberichte der breiclafsigen Volksschule in Mannsburg entnehmen, wurde diese Lehranstalt im abgelaufenen Schuljahre von 280 Schillern und Schü« lerinnen besucht, von welchen 210 als zum Aufsteigen in die nächsthöhere Classe geeignet claWciert wurden; ein Schüler blieb ungeprüft. Der Schulbesuch kann als ein zufriedenstellender bezeichnet werden. Der Lehrkörper zählte vier Mitglieder, und zwar die Herren: Anton Iavorsel (Schulleiter). Leopold Ialetel (Katechet). Peter Sirc und Fräulein Emilie Gerlmann. Der Nloisius-Tag wurde durch eine Schulmesse gefeiert, worauf die Schuljugend von Frau Majdic in Oberjarfche in freigiebigster Weise bewirtet wurde. Das Schuljahr wurde am 29. Juli mit einem feierlichen Gottesdienste, dann Vertheilung der Schulnachrichten und Prämien geschlossen. Das nächste Schuljahr beginnt am 16. September. — (Vrandschaden.) Am 5. d. M. gegen 5 Uhr früh schlug der Blitz während eines heftigen Gewitters in die dem Besitzer Jakob Bogataj in Govek, Bezirk Loitsch, gehörige Kaische ein und zündete. Die Kaische wurde sammt der unter einem Dache befindlichen Stallung in kürzester Zeit eingeäschert. Menschen und Thiere wurden hiebet nicht beschädigt. Der Gesammtschade wird auf 600 st. gefchäht; der Befchädigte war jedoch um einen geringen Betrag assecuriert. — (Aus der Laibacher Diöcese.) Ueberfeht wurden die Herren Kapläne, und zwar: Ignaz Zuvanec von Veldes nach Laibach (Tirnauer Pfarre) und Franz Lalmaier von Hrenowitz nach Naklas. Neu angestellt wurden di« Herren: Cduard Kosobud in Veldes, 1. Soulup in Hrenowitz. — (Militär.Dienstleistung von Cor« rigenden.) Das k. l. Ministerium des Innern hat nach dem mit dem k. und l. Reichs»Kriegsministerium und mit dem k. k. Ministerium für Landesvertheidigung gepflogenen Einvernehmen den Landesstellen eröffnet, dass die in einer Zwangsarbeitsanstalt angehaltenen Personen, welche dem Verbände des Herres, der Kriegsmarine oder der Landwehr angehören, von der Einberufung zu einer militärischen Dienstleistung im Frieden ausgeschlossen sind. Dagegen find im Falle eines Krieges die aus diesem Anlasse einberufenen, in Correctionshaft befindlichen Militär-Personen sowie im Falle der Aufbietung des Landsturmes die zur Dienstleistung einberufenen, in gleicher Haft be» finblichen Personen des Landsturmes, falls sie nicht von der Landsturmpflicht befreit sind, zur activen Militär-Dienstleistung einrücken zu machen. — (Aus Loitsch) schreibt man uns: Am 2. d. M. gegen 2 Uhr nachmittags brach Feuer beim Kalschler Franz Hust in Vrh aus, welches in kür« zester Zeit die Wohnkaische sammt der anstoßenden Stallung einäscherte. An Menschenleben ist keines zu beklagen, auch an Thieren ist keines zugrunde gegangen. Per Gesammtschade wird auf 120 fl. veranschlagt; der Besitzer war jedoch nicht versichert. Das Feuer soll durch Kinder gelegt worden sein. — (Zum Raubmorde in Trieft.) Als muth-maßlicher Thäter des am Abende des 6. d. M, in der Via Belvedere begangenen Raubmordes wurde der ehe« malige Gendarmerie - Postenführer des dalmatinischen Landesgendarmerie-Eommandos Andreas Job, zu Alten« dorf in Kärnten im Jahre 1846 geboren, verheiratet, Vater von fünf Kindern, verhaftet. Andreas Job lebt erst feit circa drei Jahren in Trieft, und zwar in den ärmlichsten Verhältnissen. Zur Entdeckung führte hauptfächlich der runde weiche Hut, den Job zur Zeit der That getragen hatte und welchen man im Hutmacherladen der Marie Dollenz, wo er ihn gegen einen neuen umgetauscht hatte, vorfand. In diefem Laben war der muthmaßliche Mörder noch mit der Geldcasselte unter dem Arme erschienen. Den verrätherifchen Bart ließ er sich abnehmen. Mehrere Augenzeugen, welche den Mörder nach verübter That ge-sehm haben, soNen Job mit Bestimmtheit als den fremden Mann agnosciert haben. In der Wohnung des Job wutde ein Parbetrag von 670 fl. gefunden. Die leere Cassette wurde von einer Bäuerin in Servola am Meeres» fttande gefunden. — (Hymen.) Am 16. d. M. findet in Schönstein ^ 5."?"^" Irüulem« Mitzi Woschnagg mit Herrn I° es D ° mladi, ch au« Illyrisch Feistrih statt. 5 .?"/">" ,«'tta») ist am vergangenen Freitaa abend« im Hause des Besitzer« «nd Fleischhauer Batih Feuer ausgebrochen, welches für den ganzen Markt leicht hätte verhängnisvoll werden können, da im Magazin sowie im Wirtschaftsgebäude viel brennbares Material aufgehäuft ist. Der energischen Löscharbeit der dortigen freiwilligen Feuerwehr gelang es, den Brand noch recht« zeitig zu löschen. — (Volkszählung.) Im Laufe des Monates August beginnen die Vorarbeiten zur allgemeinen Volkszählung. Die Kosten der Volkszählung sind auf 250.000 Gulden veranschlagt; zur Zählung werden die neu» erfundenen elektrischen Zählmaschinen verwendet werden. — (Pferde-Rennen.) Zu St. Barthelmä in Unterlrain findet am 13. September anlässlich der Pferde-prämiierung ein von der Pferdezuchl-Section der k, k. Land« wirtschasts-Gesellschaft arrangiertes Pferderennen statt. Das Programm derselben werden wir seinerzeit publicieren, falls die Section es für thunlich erachten follte, uns ein solches zukommen zu lassen. — (Verhaftung einesGrafen.)Die Grazer «Tagespost» meldet aus Görz: Graf Alfred Coronini, welcher sich trotz der Intervention der Gendarmerie der Fortsetzung der Cronberger Wasserleitungs-Arbeiten widersetzte, wurde, nachdem das Municipium hievon bei der Staatsanwaltschaft die Anzeige erstattet hatte, gestern verhaftet, was natürlich in Görz das größte Aufsehen erregt. — (Unglücks fall.) Der hiesige Gerichtsadjunct Herr Dr. Martin Travner brach sich auf einer Com« mission zu St. Marein beim Sprunge aus dem Wagen den rechten Fuß. — (In St. Martin bei Üittai) wurde bei der am vergangenen Donnerstag vorgenommenen Gemeindevorstandswahl abermals Herr Ignaz Zorö zum Gemeindevorsteher gewählt. Aunst und Aitevatur. — («Do st a von Drontheim».) Die unter dem Pseudonym P. M. Lacroma den Leseilreisen bekannte Schrift-stellerin hat sich mit ihrer jüngsten Arbeit einen ehrenvollen Plal) unter den Novellisten erobert. «Dosta von Drontheim», eine Erzählung, welcher eine ganz originelle Idee zu Grunde liegt und die in fesselnder Sprache geschrieben, dabei reich an interessanten psychologischen Details ist, bietet die Geschichte einer vornehmen jungen Frau, welche in einer überaus schwierigen Lebenslage durch einen kühnen Entschluss muthvoll sich Bahn bricht und den Weg zu dauerndem Glücke eröffnet. Das Büchlein ist im Ver» läge von E. Pierson in Dresden und Leipzig erschienen und, dem Inhalte würdig, aufs vornehmste ausgestattet. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien, 10. August. Kronprinzessin »Witwe Erzher, zogin Stefanie traf heute früh aus Innsbruck mit der Westbahn in Wien ein. — Erzherzog Wilhelm ist Donnerstag abends in Ngram angekommen und setzte nach kurzem Aufenthalte die Reise nach Karlstadt fort, um dort die Inspicierung der Artillerie-Truppen vor. zunehmen. Vorgestern kehrte Se. kais. Hoheit wieder nach Agram zurück. Salzburg, 10. August. Heute fand hier die feier. liche Ueberreichuna. des Palliums und die Inthronisation des neuen Fürsterzbischofs Dr. Haller statt. Pola, 10. August. Die Edelknaben des königlich baierischen Pagencorps unter der Führung des baieri« schen Majors Freiherrn von Müller sind zur Besich-tigung Pola's und der Militär-Etablissements hier ein> getroffen. Berlin, 10. August. Helgoland ist gestern in den Besitz des deutschen Reiches übergeben worden. Heute vormittags ist Kaiser Wilhelm auf seinem neuen Gebiete gelandet und hat im Cursaale ein Festessen gegeben. Vorläufig übernimmt ein Reichscommissär die Verwaltung. Brüssel, 10. August. König Leopold wird den deutschen Manövern in Schleswia/Holstein anwohnen. — Königin Victoria von England soll in der nächsten Woche dem König von Belgien in Ostende einen Be« such abstatten. Neapel, 10. August. Dr. Peters ist hier eingetroffen und wurde von den Mitgliedern der italienischen afrikanischen Gefellschaft empfangen. Bern, 10. August. Die schweizerischen Grenz« lhierärzte an der deutschen und österreichischen Grenze wurden angewiesen, die für Frankreich bestimmten Transporte von Rindvieh, Schafen und Schweinen zurückzuweisen. Paris, 10. August. Die Polizei entdeckte an der französisch-schweizerischen Grenze bei Chamounix eimn geheimen Zusammenkunftsort russischer Nihilisten und fahndet nach Explosivstoffen. Constautiuopel, 10. August. Die Armenier m Ardjani nächst Bajazid sind zur rufsischen Kirche übergetreten, um den türkischen Verfolgungen zu entgehen. _____ Angekommene Fremde. Am 9, August. Hotel Stadt Wien. Heuberger, Privatier; Diamant, Meestcl, Schnceberger, Fuchs und Herman, Kfm., Wien. ^ Stchdlrr, Reis.. Graz. — Dr. Schmid, Adjunct, Völlermarlt. - VartnS, Oberlehrer, Agram. — Piete, Kfm., Lompalanla. — von Fich« tenau, Private, Rudolfswert. — Knaus, Fachschullehrer, Oo^ schee. — Pianecli und Plantan. Radmannsdorf. — ArinM Kfm., Grohlanischa. — Kövezdy, Kfm., Budapest. — Zel""' Capitän, Trieft. Hotel Elefant. Griiner. Kfm,; Enemoser, Reis,, und Böhring", Wien. — de Paluetiz. Kralln, Polizei.Osficial, und Va">i Lauer, Generalmajor i. R,, Görz. — Tscherton, Kim., «"' ling. — Edler von Cega, Professor, und Wildsing. Trieft, ^ Haynal, Fiume. — Gaßner, Neumarltl. — von Hany. Land' wehrinspector. Budapest. — Eharouzeg, Ralonitz. — Mand'c, Mannsburg. — Hertl, Warasdin. — Varon. Kfm,. Graz. Hotel Siidbahnhof. Hohl, Kfm., Schweiz, — Vidic, Rathswitwe, und Abram, Trieft. — Kolomihoff. Doctor der Philosoph", Petersburg. - Athanasi, apost. Missionär. Süd-Afrika. ^^ Verstorbene. Den 9. August. August Marschalel, Schneidermeister' 69 I., Kuhthal 11, Lungentuberculose. Im Spitale: ^ Den 8. August. Stefan Marinsel. Berqknappens'SH"' 19 I., Tuberculosc. - Josef Kosir. Inwohner, 76 I-, ^ rasmus.__________________^_________________^ ^. Wl'kswirsschastliches. Laibach, 9. August. Aus dem heutigen Marlte sind erW' nen: 12 Wagen mit Getreide, 18 Wagen mit Heu und St>M 20 Wagen und 4 Schiffe mit Holz (20 Klafter). _______________Durchschnitts'Preise. eilt, vti,,., M^5 M^- Weizen pr. Hellolit, «i« li5l)! Nutter pr.Kilo. . —80^^ Korn » 4^23 4 29 Eier pr. Stück .. - 2-^ Gerste . 3! 74 A 84 Milch pr. Liter . . — 8 - ^ Hafer » 2 94 3j15 Rindfleisch pr. Kilo — 59 - ^ Halbfrnch» »-------6 — Kalbfleisch » —64-"" Heiden » 4 8? 5 28 Schweinefleisch » —66-"" Hirse . 4 71 4 41 Schöpsenfleisch . — 36^-" Kukuruz » 5 4 5 4 Hähndel pr. Stück — 40 ^ Erdäpfel 100 Kill' 2 15-------Tauben . —15^^ Linsen Pr. Heltolit 10-----------Heu pr. M. 16 4 NQ schwach, bewM ».ag 9, 2.N. 733-6 ! 2st 5 NW. schwach heiter " 9 . Ab. 733 8 ! 19 6 W. schwach ! heiter ^^ 7Ü.Mg,!'? beiden Tagen 20 8" und 22 1", beziehungsweise um l" 2 2° über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Nag lit. Depot der k. k. Generalstabs-Karten. Maßstab 1:75000. Preis per Blatt 50 kr., in Tasche"'^ auf Leinwand gespannt 60 kr. Jg. u. klkinmayr H Fell. «amliergs illMaBl""» Tiefbetrilbten Herzens geben wir allen V^' wandten, Freunden und Bekannten, die "v am 9. August um 8>/< Uhr abends ins bessere 3"» seits abznbcrusen. ^. _.« Die irdische Hülle des theuren Verblichen^ wird Montag, den 1l. Angust. nm 5'/, Uhr ""^ mittags vom Stcrbehcmsl' Kuhlhal Nr, 1! atts "°^ den, ssriedhofe zu St. Christoph übertragen >""° ^ Die heiligen Seelenmessen werden i« mehl" Kirchen gelesen werden. „, Der theure Dahingeschiedene wird dem fron"' Andenken und Gebete empfohlen. Laiba ch am l<). August 1890. Die trauernden Verwandten« Statt jeder besonderen 1513 Course an der Wiener Börse nom 9. August 1890. «a« ^m off^n «oursbi«.«« Veld Wars Staats-Nnlthln. 3!!^,'"^"'^° ^"" '" No"" 5«'«l> "8 !i0 ^^Mo.e. 250^«^ >««ier E.°°t«.°!r , . ,00 fi. 17° 25 ,7775 3?,^«>^"drel,te. steuerfrei . ^g 9l» »9 ,„ 6"°»tt«»t «llenbahn. >'"°b°W°w n. M, steuerfrei . ^,. .„ ,,^20 5°''^°'^li^nh,- I» Eilber . t ''" I «A «°««w,.^, ,^,ss „„ ^ W.^. ^"N- «oil,«»,. 4,,' ^,. "" 4 /, ,0« ft. „7.^ ,^ ^ Veld Ware Grnndentl.-Oblwationen (für in« si «M.^ 5°/„ aalizilcke...... lN4 — ll>5 — 5"/„ mährische...... »09 50 -^'^ 5"/„ «rain »!>d llüNenland , . __ _ —'— ^"/n nicberösterreichllche . . . «in»-. — — 5"/, steirUche...... _.._ — - 5"/, lroatischl unb slnvonilcht . ,<,^ 2^ INb bl» b"/^ sil^üburailchs . , . . ^.^. — .,. 5"/„ Icnieser Vannt , , , . „.. —-- ^,« u»aarl!che...... 89 40 9N - Nndcre össcntl. Anlrhen. Donll»°»>08.°Ll>Ir b"/n l<>^ st> > <2L— 1«» — dt°, «nleihe ,«78 . . ,<,z 50 K>« «^, NnlshsN brr E. »!n>eh,li d, Stadlntmewde Wit« ,<,<^_ is,s>>. Prüw,»«nl, b. E> vtlll»«, »o/n <»9 5. ^rüm. Echulbvfricht. »»/<> ,08 7» 108 »5 l eft, ung. iliunl v»l, <>/,"/<> , ,l», 6N «<»« — be»« » 4«/, . ,lx,8<),on»0 dstto LNjilhr. » 4«/, . , ,cx, 2b ,l,s,,zl) ^lioritiits-Obligatlllnen (fllr l«<) fi,), flerbwaildl Noibbahn < — <^al>^!chs «all'Lubwig-Vllhn »m. »««, »W fi. L. 4'/,°/» . 99 50 99 7t> «rld > Wal<> Oeftcrr, Nordwestbahn , , . ,s,7 «n > Sübbahn il »' „.....l!»n 5>!> 1>,l 5,0 ' i^ 5"/n , l!8'- l<9?5 Unll'ttllliz, Vllhi, l5.n Nvthe» »reuz, «st. Ves. v, lo fi. 19 «a :» »0 Nubolph L°._ K«.°Gt,,o<«°Uole 4N ft. , , . «2 _ NL ^, «UaldN!>!,!.ljoIs »0 fl..... ,850 89 50 Wiodilch «räh'Ln<> st ««>.^ ,, ,gg._ ,gg ,^ Vanlueiein, Wn^rr ,00 st. . . «n« 4« „n «<> «bncl.'«». U, «. ,!«>fi. z«7,e,. ,«« ,„ llrcdltbmll, «llg. u,,g. z»,u st, , ,58-75 zz» zf, DcpoNlnlbanl, «ll«. i!l)u st. , ,99,50 M, 5.« «cumptr.«el,Nt,rost. üuu fi. , 585-^ 595 -. »er 8" - 8l -«lf»ld-ss!nman. «ahn 200 st. «, ,02 .. «nz Ll> VUHm, Älordbahn lbu fi.. . , «,? — „ß ,_ . Westbllhn »W fi. . . , 34,».za ,^, ,.„ Vuschtiehrader enb. VN'Ä. 2,«» st. B, ...^. _.^. ^rdwands-^ordb. l«l»0 fi. HM ,77, ,777 Hlll.Iarl'Uuow.'Ä. 200 fi. «M. ?g2 5 , «l»»--Uemb.. «zernow. < Ia'1y. en bahN'Vtlellsch. 2l»> ft. <3. . zzn — »»" 75 Ll°!,dM..UN8„llitft5«0ft.»Vl ,7n _ ,7, ,. Oeftell. Norbweftb. 200 fl. 3llb, »,7 ._ «,«^_ dto. (l!t. U.) 20l, fl. L. . . 2^ _ 2,,5l, Hiaa-Dur» Eücnb. ,50 st. Ollb, 7« 5.» 79 -Ltaatbeilenbahi! ^<»<> st. Lllbel 2^7 75 288 2ü öilbbllhn 200 st. Vllber . . . ,4, 8U!l4, 3<» öüb°«°rbb.«crb..>U.200fI.C^, ,74.^ ,7^,^ Iram!vay'rI,Wr.,l70ft.«. W ,,9 __ ,2a — » neue Wr., Priorität« «ctien 100 st......97— 98-— Uno»«»»,, ««enb. 2UU jl. Tllber ,9« b<» 197 _. «,lb Wnre Un« NorboNbahn 2M N. GÜber l9« ?z «l>7 8>» UnllVeNb sU<,ab°«ra<)»00!l 3 li,« — <9» »z Indullrie.Actlen (per stück). Nauaes., «llz, Oeft. l«> fl. «8 — gz — «aybler N0 fi. . . 98 — 94 — Vioiltaii'Velell,, österr.-alpine 9«»", 9« ?i> Zragei «Ilen-Ind, He!. 200 fl. 417 .. 41» __ Talgll'Tarj. iZteinloylen »0 fi, 44z- ^ 448 — »Vchlözlmühl». Vaviers. 200 st, ,9« — ,94 __ «Gteyrfrmühl>,Pavltrl..l,V,>'G. l3« — l30 50 Iriwiler «ohlenw »«es. 70 fl, . ,4». — l«ß- — Vaffenf, «,,Otst.inMie>, ll»fl. »75 — 4?» — Waggon Leihllnst.. «lll«.»«n Pest »0 fi......... 89 i« 9« — Wr. «augeleMchaft 1NN fi. . . ?? - 78 - WientlbtraelKienel'Äctien'Hel, !8l - l«<'.5 Devllm. Veutjcht Plitze . . , , 56 f« »«75 llonbon........ Par«........ 45 ??, 4b 8z Valuten. Ducaten....... 5 ü» 55l »l>.Flllnc«'Ltü«le..... 9»!, »2l Deuticht «eichlbanlnoten . 56 s2» 5» 70 P