Nt.252. Samstag, 3. November 1900. Jahrgang 119. Laibacher Leitung. ^ll, w^"o»«h«„. Mil Pofiversenbung: aanMhrlg »o lc, halbjHhri« ,5 X. Im «omptoii: llllnz. In^.^Whr!« li lc. FÜr die Zuftellim« In, Hau« «anMrlg » ll. - I»s«r, » . sich «°n««Wl°h Nr.». die «ebaltlon D°,m«t!nNe s?r « EvreHN?nk7n ^ »<'"«<»i»r"»«> befindet vorm.tta»«. Unfranliert« «rie,e werben ^ch. angen^mm^Van^ «?^^^^^ '" ^ Amtlicher Theil. WilN «.""b k. Apostolische Majestät haben dem, Nilol^-'r ubercompletim Dragoncrregiment Nikolaus iich N"sch Großfürst von Russland Nr. 12, Fried-Hofstaat. ?> .^horinsky.Ledsle, zugetheilt dem Herrn »,?""" ^. u. l. Hoheit des durchlauchtigsten! °llelan^i?ä°2s Otto, die Kiimmererswürde taxfrei U""dlgst zu verleihen geruht. ^^etti'b. October 1900. Nr. 5» '^!"zer Kreuzfllftfel. vom 18. October 1900. Ar. 4, '^!"zer Oeneralean^eiger» vom 21. October 1900. Nr. 43 «'"/." Morgenpost, vom 22. October 1900. Ar. 89 '?"ls.geitung. vom 26. October 1900. Ar. 43 'A^0"os. vom 19. October 1900. Ar. 42 'Zahrheit. vom 26. October 1900. Ar. 84 I» ler Deutsche Zeitung, vom 20. October 1900. Ar. 84 U"" Nachrichten, vom 24. Gilbharts 1900. ' »in.. Ar. 84 '.^ .."kr Nachrichten» vom 24. Gilbharts 1900. A"s i90^°llenllu.Könill.sberger Vollszeitung. vom L4ten "°ber 19^)" ^lr. 83 .«I^obolszlllv^ö I^wty. vom 27sten ^'"^». ^'" "t w«ly lyllio »pr^ieölivosöi 3k Nlons!« """' '" October 1900 mit der Unterschrift Ar 4l ö' ^ l8?'s?"1'' 6l»»' vom 2b. October 1900. ^- 43 «li. l"Ii»n^. clälo.Nouignolv. 25. October 1900. A> 41 «^"^"'^icll^ I.i,lv. vom 26. October 1900. Ar, 43 ^°^^ V/cl,oä. vom 27. October 1900. A. 2i .p" webirgsbote. vom 27. October 1900. Ar. 4» V,^v ludu». Ar. 42 '^m^ill.. ^?!^e ni^,,/'. l. Landespräsidiums wurden nachstehende ^htei^ie H"'°d'sche Druckschriften mit Beschlag belegt: '"Mahnruf7«.«^^ «liaiösen Leben der Gegenwart, ^^^ger a A ^'"^"»"'l Von Karl Scholl, frei. , 2.) Vollsschriften znr Umwälzung der Geister, best XXVI. Non der Existenzberechtigung des Christenthums. Brosamen von dem Tische des christlichen Glaubens. Von Ernst E. Marrö. 3.) Vollsschriften zur Umwälzung der Geister. Heft XXVII. Die Herrschsucht in der Religion der Liebe. Von Julius M. Bergcr. 4) rölo-Klöle. ?in äo 3i«o1«. Betrachtungen eines Materialisten. Von Julius M. Beiger, Wien. ^ 5.) Gegen die Dunlelmänner. Ein Mahnwort an den Geistesadel des deutschen Volles. Von Ulrtch Hütten dem Jüngeren. Sämmtliche Druckschriften erschienen im Verlage der Hanbelsdruckerei in Bamberg. Die Beschlagnahme dieser Druckschriften erfolgte »ä 1) gemäß §8 122 l>, 303 St. G., »<1 L) tz 122 d St. G., »6 3) § 122 d St. G., iluch v.n " "w^" darauf aufmerksam, dass l»«r'^le nock w.^^bmitteln für Spirituosen und breitn Zeit i uM"icher ^ als diese, sich in «et am ln besorgniserregender Weise aus-billon ^ ^ s>hren ala ^"° wirb bekanntlich schon seit bet« b°„ den A r^ gebraucht; aber seit kurzem dHten Ntena-« 6"'stl" <" «fashionable» Damen <, UNlnü/ck U°"ä außerordentlich groß, so das« »H>n.UV nur für Toilettenzwecke gebraucht «"lch mit "?"" ä° c-oloßn^Trinlerin fängt d °uf eiV 5? sew Tropfen Lau äs "dd ^ Mhen?" eine ss^. M und blitzen ihre Augen, >si«^ wund A.au "°ch dem Tanze ermüdet ist. so i« dio/.l wöl T, °""gend. Dann vermehrt sich die ^ dn?a in 3LM ple"' allmählich werben dreißig ?«lN" «ewobn/ !>?""'""". und wenn die Frauen "nlen sie es löfftlweise. M l^lvird d?e^' Gewohnheit die Gesundheit; > ^Echlafs.V^lchleimhaut angegriffen, dann ^H^lan^ und schließlich Melancholie ih ^ Mru ",en """"a "«d am meisten ^u K^ jetzt ein vielgebrauchtes ^ d n l" «nen? N^"""n Gebrauch geworden, 5 ^ ^sem nock Volten oh und bis zu einer »rett ühnlich"°A verderblicheren Getränk nimmt. Ulh?'°> eU" "Ht «och nachtheiliger, ist ^lick^ Dab« k°z mal l° ^" wie guter '"gwer tri«,? "staunlich. wie viele Leute """"' Ein tüchtiger Londoner Rechtsanwalt geht niemals ohne eine Flasche von diesem Getränk aufs Gericht. Auch Geistliche, Literaten und Geschäftsleute nehmen Ingwer, aber die größten Con« sumenten sind wieder die Frauen. Es fängt gewöhnlich damit an, dass Tropfen für Schmerzempftndungen im Magen genommen werden. Dann gelangen die Leute bis zu einer Pinte ('/, 1) pro Tag, und bei vielen Droguisten wird Ingweressenz nach Gallonen (4'/, 1) gekauft. Die neueste Form des Trunkes ist Capsicum. Eapsicumtinctur ist bei richtigem Gebrauch eine sehr wertvolle Medicin, aber im Uebermaß genommen zer. stört sie den Körper, und doch lieben viele Leute sie qanz besonders. Ein Officier des Heeres, der Capsicum als Heilmittel gegen Frösteln nahm, gewöhnte sich so sehr daran, dass er leine Flüssigkeit ohne dieses nahm. Er that es in Bier, Thee, Kaffee und Suppe. Die Folge war, bafs er trübsinnig und melancholisch wurde und nach einem Jahr um zwanzig Jahre gealtert aussah. Von diesen Mitteln ganz verschieden sind Nether und Chloroform, die auch von sehr vielen Leuten gebraucht werden. Leute, mit denen man geschäftlich zu thun hat und die man niemals beargwöhnen würde, dass sie dieser Form des Rausches fröhnen, schlafen jeden Abend unter dem Einflüsse von Aether oder Chloroform ein. Da« letztere ist dem Alkohol in seiner Wirkung nichl unähnlich. Es erregt zuerst und betäubt nachher. Es greift zwar die Leber nicht so an, andere Organe jedoch fast ebensosehr wie Alkohol; aber es wirkt gleichfalls verderblich. Einige Leute trinken Chloroform, andere athmen es ein. Die Gewohnheit, Chloroform zu nehmen, ist erschreckend häufig in Eng» land. Mediciner sind die zahlreichsten Opfer. Dr. Kerr berichtet, dass es meistens von Männern genommen wird, besonders von Aerzten und von Männern im Alter von 40 bi« b0 Jahren. Nachdem die Dofis eingeathmet ist, folgt eine vollkommene Bewußtlosigkeit ; alles Unbehagen und alle äußerlichen Dinge sind vergessen, schöne Visionen werden sichtbar. Man erfährt alle Glückseligkeit, die man sich im Himmel vorstellt. Aber dieser Zustand ist sehr vorübergehend. Bald folgt ein unangenehmes Erwachen, und bis man die nächste Dosis nimmt, ist das Dasein sehr elend. Der Brechreiz wird beständig, eine ernste Form der Dys-pepsie tritt ein, mit der ein Abscheu gegen jedwede Nahrung verbunden ist. Ein immerwährender, brennender Durst und schrecklicher Kopfschmerz plagt den Menschen, bis das Opfer nervös, matt, schläfrig, ge-fühllos, abgemagert und gänzlich hoffnungslos wird. Es hat täglich ein bis zwei Stunden vollkommener Glückseligkeit und 22 Stunden fast unerträglicher Trüb-sal. Wer an Chloroform gewöhnt ist, gebraucht erstaunliche Mengen. Eine Frau laufte täglich eine Pinte, goss es auf die Bettdecke und athmete es ein. Net her gleicht dem Chloroform in seinen Wirlungen; wenn man es einathmet, ist die Wirkung langsamer, wenn man es trinkt, schneller als bei Chloroform. Zuerst erheitert es sehr, und mit Whisky gemischt, erregt es fast bis zum Wahnsinn. Es ist nicht so lebensgefährlich wie Chloroform und wird daher allgemeiner gebraucht. Wer es einmal genommen hat, gewöhnt sich schrecklich schnell daran; viele Leute be-rauschen sich damit mehrmals am Tage. Nach einiger Zeit erzeugt es Magenentzündung. Vor einigen Jahren waren in der Bevölkerung eines sehr großen Bezirkes in Irland fast alle, Männer, Frauen und Kinder, Aethertrinker. Von Irland kam der Brauch nach Glasgow, dann nach Lincolnshire und London und gieng sogar über den Ocean. Da Aether ein billiges Rausch, mittet ist, vermehrt sich sein Gebrauch in der letzten Zeit wieber sehr. Laibacher Zeitung Nr. 252. 2068 3. November 19^ dass die nationalen Kämpfe im Sinne des Verfassungsstaates erledigt werden. Das «Illustrierte Wiener Extrablatt» bezeichnet es als die dringendste Aufgabe, die entschwundene Vasis des wirtschaftlichen und Verfassungslebens wiederherzustellen und zu sichern, und dies bilde auch den Hauptinhalt der Programmrede des Ministerpräsidenten. Der Minister habe sich auch über die Mittel klar ausgesprochen, nur über die Frage nicht, was geschehen werde, wenn das Parlament die Verfassung um ihren Inhalt verkürzen würde. Politische Uebersicht. «aibach, 2. November. Bei Eröffnung des Industriellentages am 30. v. M. hielt Ministerpräsident Dr. v. Koerber eine An» prache, worin er unter Hinweis auf das wirt-chaftliche Programm der Regierung !>ie Erwartung auösprach, in dem Kreise der Industriellen auf Zustimmung rechnen zu können, wenn er erkläre, dass durch die den Wohlstand vermittelnde Entwickelung der ökonomischen Kräfte der politische Streit gemildert werden solle. Ein derartiges Bestreben bezwecke nicht die Zurückdrängung des nationalen Empfindens. In jedem anderen Staate wäre die Unterscheidung zwischen Arbeit und Politik eher denkbar als in Oesterreich, dessen politische Verhältnisse zur anderen Reichshälfte doch wesentlich auf wirtschaftlicher Gemeinschaft beruhen. Niemand werde behaupten wollen, dass der unfreiwillige Stillstand in Oesterreich im Gefolge der politischen Wirren eintreten müsse. Der nationale Zwist hätte keineswegs eine so lähmende Wirkung ausüben müssen. Lrst in seiner jetzigen Stellung vermag der Ministerpräsident zu ermessen, wie viel Oesterreich in den letzten Jahren versäumt und verloren habe. (Lebhafte Zustimmung.) Man müsse aber auch an die Zukunft denken, an die unmittelbar bevorstehende Aufstellung des neuen Zolltarifes und an die Erneuerung der Handelsverträge. Die Antwort auf die Frage, was die Regierung will, warum sie sich nicht einer dasselbe wollenden Partei anschlicht, lautet: Die Regierung will einen emsig arbeitenden, vorwärtsschreitenden, verfassungsmäßigen Staat. (Lebhafter Beifall.) Alle Parteien, die dasselbe wollen, sind ihre Parteien. (Beifall.) Leider stellen ein-zelne Parteien andere Interessen höher. Die Bereitwilligkeit der Regierung, den nationalen Gefühlen, allerdings unter Wahrung der Interessen des Staates, Rechnung zu tragen, erweisen die Sprachen-Gesetzentwürfe. Die Regierung glaubt, nur zur gesetzlichen Regelung der nationalen Fragen die Hand bieten zu sollen. (Beifall.) Die Regierung, welche die Verwaltung mit fester Hand und weithin erkennbarer Unparteilichkeit im Geiste des größten Wohlwollens auszuüben wünscht, hielt es für nothwendig, nicht in Partei-lämpfe gezogen zu werden. Die Opposition bot darum ein so erschütterndes Bild, weil es sich dabei um nichts weniger handelte, als um den Bestand der Verfassung«. mäßigen Zustände überhaupt. Durch eine solche Hallung gibt sich das Parlament nicht nur selbst auf, ein solches Parlament kann zur Entscheidung drängen, ob nicht das Wohl des Staates und der Völker einen besseren als den bisheriaen Schub der Verfassuna er- heischt. Sobald die Parteilämpfe an den Fundamenten des Staates rütteln, muss jede pflichtgetreue Regierung sich vor diese stellen und sie mit allen Mitteln vertheidigen. Der Staat steht über allen Parteileiden-schaften. Der Ministerpräsident schloss mit der Versicherung, dass die Regierung bei der Aufstellung des neuen Zolltanfes und bei der Erneuerung der Handelsverträge die Bedürfnisse der gesammten heimischen Producenten entschieden wahrnehmen wird. Die Industriellen werden bei der Regierung für ihre Wünsche stets offene Thüre finden. Aus dem ungarischen Abgeordnetenhause: Im Laufe der Debatte über die Incorporation der Declaration des Erzherzogs Franz Ferdinand über dessen Ehe in die ungarische Gesetzessammlung ergriff Ministerpräsident v. Szell das Wort, um gegenüber der Opposition nachzuweisen, dass die Declaration in keiner Weise mit den unga» rischen Gesehen im Widersprüche stehe. Ministerpräsident v. Szell verlas die auf die Thronfolge uud Eheschließungen bezüglichen Stellen des Hausgesetzes, wonach jede Ehe im Kaiserhause, auch eine morgana-tische, der Bewilligung des Kaisers bedarf, und als Mitglieder des Kaiserhauses nur jene erzherzoglichen Sprossen anzusehen sind, welche aus der ebenbürtigen, mit Zustimmung des Familienoberhauptes geschlossenen Ehe abstimmen. Auf eine Anfrage, ob die Gemahlin des Erzherzogs Franz Ferdinand Königin von Ungarn fein werde oder nicht, muss der Ministerpräsident, so tief er es bedauere und fo schmerzlich ihm dies auch sei, antworten, dass die Gemahlin des Erzherzogs, gemäß der aus der eigenen Entschließung im vollen Einvernehmen mit seiner Gemahlin vom Erzherzoge abgegebenen Declaration, nicht Königin von Ungarn sein könne. (Große Bewegung, Lärm auf der äußersten Linken.) Abg. Ludwig Olay: «Uns wird sie Königin sein!» (Heiterkeit rechts und links, großer Lärm auf der äußersten Linken.) Der Ministerpräsident bat schließlich, die heiligen Gefühle und das Familien-heiligthum zu achten, und empfahl den Gesehentwurf zur Annahme. (Langanhaltende Eljenrufe rechts und lm Centrum. — Der Ministerpräsident wird beglückwünscht.) In der Frage der bosnischen Bahnen ist eine Entscheidung bisher nicht erfolgt, und hat der Stand dieser Angelegenheit, wie er in dem über die Sitzung vom 29. October veröffentlichten Communique" bekanntgegeben wurde, seither leine Aenderung erfahren. Demgemäß konnte der Deputation aus Spalato, die bei einigen Herren Ministern vorsprach, eine Antwort in dem Sinne, als ob der Ausbau der Linie Bugojno-Arzano abgelehnt worden sei, wohl nicht ertheilt, sondern auf ihre darauf gerichtete Anfrage nur bedeutet werden, dass die Entscheidung noch ausstehe. — In derselben Angelegenheit ist das ungarische Tele« graphen«Eorrespondenz-Bureau von competenter Stelle zu der Erklärung ermächtigt, dass die Meldung, Ministerpräsident von Sze' ll habe anlässlich der Verhandlungen über die bosnischen Eisenbahnen die Cabinetsfrage gestellt, sowie die daran geknüpften Combinationen absolut unrichtig sind. Die Verzögerung, welche der Zusammentritt der heuer erst für den 20. November einberufenen fpanischen Cortes erfährt, hat ihren Grund im spanisch-amerikanischen Congresse, welcher in Viad zwischen dem 10. und 18. November tagen «no " volle Aufmerksamkeit der Regierung in Anspruch ney"« wird. ^ Tagesneuigleiten. — (Ueber die Lieblingsthiere d^ Herrscher und Staatsoberhäupter Turof» weiß der «Cri de Paris» Folgendes zu melden: Königin Victoria liebt Thiere überhaupt nicht; das!" > » ein stichhaltiger Grund vor; sie ist nämlich in »^ Jugend von einer trächtigen Hündin gebissen worden, ^ man glaubte tagelang den Ausbruch der Wuth over ^ Wasserscheu besürchten zu müssen. Dagegen A^ r anderen Herrscher ihre Lieblingsthiere. Der deutM "> hat die »atzen gern, nicht etwa die Luxusthiere. 1°" ^ die ganz gewöhnlichen Dachkahen. In dem V"""" l-ist ein besonderes Capitel für die Nahrung he"^^ chender Katzen vorhanden. König Carlos von ^ ^, hat für einen scheußlichen Affen Vorliebe, der all c^ sonen, die sich ihm nähern, wüthend ansällt. «""" Uffe Ausnahme seines Herrn, des Königs selbst, ^'e de betrinlt sich wie ein Sausbolo und hat in diesem ""'^ epileptische Anfälle. Das bereitet dem König eln^ liches Vergnügen. Der König Georg von Mtt^ ^ ist ein wahrer Sportsman. Er llebt leidenschaii ^ Pferde und macht täglich in frühester Morgenstun^ ^ Rundgang durch die königlichen Ställe. Wche oem ^, knechte, den er bei der Misshandlung eines o ^ Thiere überrascht! Der König Leopold von Velg'e" ^ sich am Sesange der Vögel. In Lacken hat " p ^s, Volieren errichten lassen, wo er sich st""be"la"u ^i, hält. Der Sultan Abdul Hamld zieht Meer,a>'^ ^ aus. Er besitzt unter anderen ein sechs Iah« " ' ^ fünf Kilogramm wiegt. Die Königin WuhelM' .^i, Holland besitzt seit einigen Monaten eine Hecki von ^ Mäusen. Sie ist überzeugt, dass diese niedll^ ^, ihr Glück bringen. Ein Politiler machte ihr 0'^ ,^< ihren besonderen Wunsch zum Geschenke. 2A ^ siic Regentin von Spanien hat eine besondere «° ^tel Ziegen, die aus dem rührenden Motiv beruht, dais ^ ^c Sohn mit der Milch derselbe« ausgezogen w» ^ ^ Loubet seinerseits liebt sehr prosaisch z""Hu>^' ^li stets auf die Jagd begleiten. Sie sind nichts we schön, aber sie apportieren vorzüglich. cHieße^ — (Mit Kanonen auf Spatzen ^ zul Dieses oft angewendete Sprichwort ist "1"' M" buchstäblichen Wahrheit geworden. Gelegentttcy ^B Pressburger Obst. und Gemüseausstellung ""^M" ,, auch zwei sogenannte Wetterlanonen aufgestelu, ^^ hl zweier Firmen, deren Vertreter eifrig bemuyl ,^ ^ Besucher der Ausstellung von der VorM'ly ^^ Fabrikate zu überzeugen. Ansänglich "blickten ^,M gture der Ausstellung in dem Schießen d"" hin""" eine Attraction für die Ausstellung. Als ""r ^ sM wärts gerichteten Schlünde der beiden Wett"" ^5 d' bei Nacht nicht schweigen wollten und 1^" ^z stu Concurrenten veranlasste, ebenfalls 3« ^Z^„ade ^ Instrument imstande sei, so wurde diese «« ^ 0 Publtcum bald lästig, umsomehr, °ls 0" ^e durch diese Schüsse Hagelwolken zerthe" " ^ll ' e oder nicht, ja doch ungelöst blieb, weit 1^ „,M Hagelwolken zeigten; dagegen Roman von s. Ideler. " Hand, auch noch. So war es "i' ^oPHllel Bewohner der ganzen Gegend rmgsum .^ ^ giengen für die Gräfin Lo«off und^' ge. ^ sie förmlich Beamten a?. bis zu den ärmM ^^r He" unter. Da« hatte der l"nge Gu« ^tzt ^ oft gehört, um es nicht zu msse", u" ^ dieses Gefühl. . ^ ^ch,' "And "5 «Nun sagen Sie mir Gräfin wiederum und löste /angsa" und v ^ der seinen, «wie kam es, dass M H, »st ' lieh in dieser furchtbaren Lag" glaublich!» .. (F«rtl<»un, low-) jacher Zeitung Nr. 252. 2069 __________ g ^^„ ^^ H fortgesetzte Schießen der Wetterlanoncn in anderer 2^ ein überraschendes Resultat gehabt. Es sind mlch seither alle Spatzen aus den umliegenden Wein-« en verschwunden, und zur großen Freude der ^"Gartenbesitzer der Umgebung von Pressburg bis heute Celt? 5 "gelehrt. Diese Thatsache wird von mehreren neu"" beM^ und ist geeignet, den Wetterlanonen ein zu ° « Id der nützlichen Thätigkeit als «Spatzenschrecker» b d! ?? ^"° b°" Newyorl scheint der «Freiheit», Hafen .^tandbild °"s ^er Insel am Eingang in den unäel,,'.." 2""^g. zu sein. Bekanntlich wurde dieses Nattb°l5l Denkmal, ein Meisterwerk des Bildhauers ftlln.»N ^ ^°^" 1666 den Amerikanern von dem den E?" AM geschenkt. Die Bildsäule selbst, ohne ^dser / ^ ""^ HlHe von 46 Meter und ist aus t>oz Den! ,^"' ^" Nmerilaner scheinen sich weiter um Htnwrll - "^^ gelümmert zu haben, denn es soll sich ohne ick«?/" ""^" derartigen Zustande befinden, dass bsürch/n !l ^"sichtsmaßregeln ein Zusammenbruch zu l dass Z^" ^°« sagte Moriz Hilsner, es sei 3 .^t w^s"« der Mörder sei; als er ihm diesen! Vw^ aus m"^"" ^ der Aussage. Zeuge, ^A Z°n 7u,«^^.Meseritsch wurde seinerzeit der befl>^°^ sors??' die in der allen Synagoge nach, Ü?"' Aus^' ^" ""«hem die Kleider Hilsners sich! °b die ge-M>i7. bas ^^ "frisch gewaschen war. erklärte Zeuge. ^lchtt verland ^^" """' ^" Vertheidiger h< ^"heit k°« c^, Verlesung des Gutachtens der Kl« »^llich H? keckes und erklärt, wenn auf der V"". da die^ " "°ren, sie nicht verschwunden Vvse sich in gerichtlicher Verwahrung ?tch» l^ Ieuaen»,«^« ^ 31. October, ^«"aus^ ' wird fortgesetzt. Zeuge Auf-°<"iü«^^ b'lsner h«,be auf seine Frage, ob er '"lt^Die y "' den Kopf gesenkt und keine Antwort "<">g^ "^"5b"sn"s. dass er am 29. März ^'^l die V'^" h°be. wirb von diesem be-?l>ge is"»« v^"ge des Vertheidigers Dr. Nodicka. sei. verweigert der ^'« ^euge e«l^"b der Präsident die Frage Ü 3ri^°lil. ""'« war Jude und sei seit neun ^u ln ^°l. Erzieherin in Wien. gibt an, dass sogenannten Iudenstabt >de Gunter H„^«^"" lh«m Fenster mehrere ^h?ben^^"" sich befand, sprechen hvrte. s °«lh7 'Sie se 7^' s°N bezüglich der Ermordeten d>'sse ihn,^^ hah« hilsner ge. ^"Nl //dent m«^^en, wenn er nichts gest.he. < ^ w>chunas?^^ ^ugin aufmerkfam. dass ^?>n '"üchfte^^ ^"l°°" «"macht 5ck>t 5 bilsner I " "^b die Mutter der Vroj ^ 'letter ,?z '"a" die Aussagen der Zeugin ^ «""« °"""- blls^-, ^ "^"e Ieuge, Jakob ^ z ^t ?.°n jenem Al"", ^ «ng täglich in den Tempel, "l^a .".""- B«^"" ^ Tempel war. kann er ?^N ",t, di7 und ihrer Tochter. Er hab" auch ^>^" UnsuchH?« "" 'trefe.. was Zeuge 'V''.V'^^ au«? ^ l»°r° seht der Zeuge Zeuge Enmnuel ^"che " ^bei dem von der Zeugin Vroj ««"elend ywelen sein soll. be« streitet entfchieben die Aussage der Zeugin Vroz und ihrer Tochter. Der Vertheidiger Dr. Aurebnikel kommt auf den anonymen Brief, den Zeuge Peschal mit der Unterschrift «Ihr Freund aus der Porzellangasse 13. erhalten habe, und beantragt die Vorlage des Originalbriefes. — Nachmittags wurden zahlreiche Zeugenaussagen verlesen, sowie das Gutachten der Kuttenberger Aerzte über den Geisteszustand Hilsners, wonach diese erklären, Hilsner sei keinesfalls geisteskrank, sondern geistig gesund und volllommen zurechnungsfähig. Hilsner sei stark finnlich veranlagter Natur. Eine perverse Veranlagung sei nicht conftatiert wolden. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Personalnachricht.) Seine Excellenz der Herr Landespräsident Baron Hein hat sich gestern in Begleitung seiner Frau Gemahlin auf einige Tage nach Schloss Haasberg begeben. — (Aufhebung der Seeversicherung für amtliche Geld- und Wertfenbungen.) 'Laut Mittheilung des l. k. Handelsministeriums wurde mit 1. October die Seeversicherung amtlicher Geld- und Wertsendungen bei Lloydfahrten im Verkehre nach und von inländischen Hafenorten aufgehoben. Nunmehr übernimmt die Postanstalt auch in diesem Verkehre die Haftung für Verluste u. s. w. in Fällen höherer Gewalt. —ik. — (Lehrer-Nildungöcurse für Musik.) An dem von der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien erhaltenen Eonservatorium wurden zur Heranbildung von Lehrkräften für den Clavier-, Violin- und Gesangsunter, richt Lehrer-Vildunascurse errichlet, und hat diese Einrichtung mit Erlass vom 16. Mai 1896, Z. 11.029, die Genehmigung des l. l. Ministeriums für Cultus und Unterricht gefunden. Die Schüler dieser Eurse können sich am Schlüsse derselben einer Reifeprüfung vor der hiezu !am Conservatorium unter Vorsitz eines Regierungsver-treters eingesetzten Prüfungskommission unterziehen. Das Zeugnis über die mit gutem Erfolge abgelegte Reifeprüfung an den gedachten Lehrer-Vildungscursen wird als giltiger Nachweis der fachlichen Befähigung zur Leitung von Privat-Musilschulen des betreffenden Faches im Sinne der kaiserlichen Verordnung vom 27. Juni 1850, R. G.Vl. Nr. 309, angesehen und in dieser Beziehung den im letzten Alinea des Minifterial.Erlasses vom 21. August 1871, Z. 5602, M. V. Bl. Nr. 48, angeführten Nach-l weisen dieser fachlichen Befähigung gleichgehalten. Da ^ sich die in Nebe stehenden Eurse, wie aus den Ergebnissen der über Auftrag deS l. l. Ministeriums für Cultus und Unterricht vorgenommenen fachlichen Inspectionen dieser^ Curse und den Berichten des bei der Abhaltung der Reifeprüfungen an denselben zugezogenen Regierungsvertreters hervorgeht, bereits eingelebt und sowohl hinsichtlich ihrer Organisation als auch der an ihnen erziel« ten Unterrichtserfolge aufs beste bewährt haben, so wird ^ auf diese Curse hiemlt ausdrücklich aufmerksam gemacht.! __ (Ernennung.) Das Präsidium der lraini-l schen Flnanzdirection hat den Finanzconcepts-Praltilanten Robert Kermavner zum Finanzconciplsten für den directen Steuerdienft in der X. Rangsclasse ernannt. __ (Vom Iustizdienste.) Der Steuer» oberinspector Dr. Johann Ponebiel in Ndelsberg wirb der Beziclshaufttmannschaft in Rudolfswert und der Steuerinspector Valentin Hun in Littai zu jener in Tschernembl zur Dienstleistung im birecten Steuer-dienfte zugewiesen, ferner der Steuerinspector Franz Gersten meyr der Bezirlshauptmannschaft in Tschernembl zu jener in Abelsberg in gleicher Eigenschaft versetzt. .-(Sanitäts-Wochenbericht.) In der Zeit vom 21. bis zum 27. October kamen in Laibach 24 Kinder zur Welt. dagegen starben 23 Personen, und zwar an Tuberculose 1, infolge Schlagstusses 1. infolge ! Unfalles 1 und an sonstigen Krankheiten 20 Personen. ^ Unter den Verstorbenen befanden sich 5 Ortsfremde und 12 Personen aus Anstalten. Infektionskrankheiten wurden aemeldet: Scharlach 1 und Typhus 3 Fälle. — (Denlmalsenthüllung.) In St. Martin bei Kralnburg wird am 6. d. M. um 11 Uhr vormittags 'ein Denkmal des verstorbenen Pfarrer« Mefar enthüllt werden. _- (Münz fund.) Wie uns mitgetheilt wird. hat kürzlich der Besitzer Johann Gornil in Iugorje, politischer Bezirk Tschernembl, anlässllch des Stein-brechen« auf seinem Grunde einen Topf voll fehr alter, jedoch bisher nicht näher bezeichneter Münzen gefunden. ! Dirfen Fund hat der Genannte der zuständigen Behörde zur Kenntni« gebracht. —o. — (Der Werlmelster-Verein in Lalbach) hält heute um 8 Uhr abends in Hafners Vierhalle seine Monatsversammlung ab. — Zur vollzähligen Theilnahme an derselben werden wegen Beschlussfassung über einige wichtige Anträge alle Mitglieder des Vereines eingeladen. _- (Au« dem Verein«!eben.) Wie wir hören, wurden die Statuten des für den politischen Bezirk Gottschee 'in Gründung begriffenen Verein»« «Äovensko ll^toliSKo 'politlöno öniltva « koLov,ki politiim okr^, »lt dem l Vthe ln vletsnitz genehmigt. —o. — (Zur Abtrennung der Ortschaft Wolfsgruben.) Die bereits vor geraumer Zeit von den Infassen der Ortschaft Wolfsgruben angeregte Abtrennung dieser Ortschaft von der Catastralgemeinde St. Anton und von der Ortsgemeinde Trebeleu und die Einverleibung derselben in die Catastral- und Ortsgemeinde St. Martin bei Llttai wurde nun auch im Catafter durchgeführt, wornach die genannte Ortschaft nunmehr vollkommen der Ortsgemeinbe St. Martin einverleibt erscheint. —jk. — (Gemeindevorftands-Wahl.) Bei der am 12. b. M. vorgenommenen Neuwahl des Gemeinde-Vorstandes der Ortsgemeinbe Petsche wurden der Grund-befiher Franz Barltt in Hudej zum Gemeindevorsteher. Anton Avbelj in Hleve und Franz Meriun in Mosenil zu Gemeinderäthen wiedergewählt. — (Ernte-Vrgebnisse.) Ueber den Ausfall der heurigen Ernte im politischen Bezirke Adelsberg wird berichtet, das« dieselbe, entsprechend den nicht sehr günstigen Witterungsverhältnissen — im Frühjahre zu viel Nässe und Borastürme, im Sommer andauernde Dürre, sowie in einzelnen Gemeinden des Gerichtsbezirles Ill.-Feistritz Hagelwetter — dennoch zum größten Theile gut und nur zum geringeren mittelgut ausaefallen ist. Weizen, Gerste und Korn gaben im ganzen Bezirke mit Ausnahme von einigen Gemeinden des Wippacher Gerichtsbezirles schlechte Erträgnisse; der zwar nur wenig angebaute Heiden gerieth überwiegend gut. Einen gleichen ^Ertrag ergab auch der Mais, insoweit die Ernte dieser Frucht in hochgelegenen Gemeinden des Wippachthale« ^ durch Borastürme und in einzelnen Gemeinden des Fetstriher Bezirkes nicht durch Hagelwetter beeinträchtigt wurde. Von den Hülsenfrüchten sind nur Fisolen von Bedeutung, welche wegen andauernder Dürre nahezu durchwegs schlecht gerathen sind. Im allgemeinen gut, in vielen GlM.'inden sogar sehr gut fiel die Kartoffelernte aus. Die Weinernte war sowohl qualitativ als quantitativ im Wippachthale so gut, wie dies schon seit Jahrzehnten nicht der Fall war; auch in den übrigen Weingegenden war die Weinfechsung nicht schlecht und die richtig bewirtschafteten Weingärten ersetzten den Besitzern reichlich die Kosten und die Arbeit. Gut gerathen ist das Obst im Wippachthale und in einzelnen Gemeinden des Adelsberger Gerichtsbezirkes; besonders reichlich war die Zwetschken« und Aepfelernte. Erstere wurden größtentheils zur Erzeugung von Slivowitz, letztere, da die Nachfrage nach frischem Obste eine sehr geringe war, zur Obstweinbereitung verwendet. Sehr gering war die Obsternte im Relathale, und zwar infolge des im December 1899 heftig eingetretenen Eisregens, welcher nicht nur fehr viele Obstbäume gänzlich vernichtete, sondern auch die noch übrig gebliebenen nahezu ertragsunfähig machte. Das nasse Frühjahrswetter kam den Wiesen- und Futterlräutern zugute; demzufolge waren auch die Hcufechsungen überall sehr ergiebig. Ungünstig dagegen war die Dürre für die Grummetfechsung, welche größtentheils schlecht ausfiel. Die Witterungsoerhältnisse der letzteren Zeit ermöglichen eine reichliche Streugewinnung und leichte Einbringung derselben. Hirse wird nur in wenigen Gemeinden angebaut; deren Ertrag war nicht zufriedenstellend. Einen sehr gegeringen Ertrag ergaben Kraut, weiße und rothe Rüben sowie Mohren, hauptsächlich ob der andauernden Dürre. Stark beschädigt wurde das Kraut auch durch Raupen, die in einzelilen Gemeinden auf Krautfeldern in auf-allenber Menge zum Vorfcheine kamen. —o. * (Schadenfeuer.) Am 27. v. M. nachts brach auf der Dreschtenne be« Kaischler« und Krämers Alois Osredlar in Lahowitsch, politischer Bezirk. Stein, ein Feuer aus, welches die Dreschtenne und den Dachftuhl deS Hauses einäscherte und einen Schaden von 800 X verursachte. Das Haus und die Dreschtenne find zu« sammen auf 1000 X versichert. Die Entftehungsurfache des Feuers konnte noch nicht festgestellt werden; doch besteht der Verdacht, dafs Osredlar das Feuer selbst gelegt habe. — Am 29. v. M. abends brach in dem mit Stroh gedeckten Hause der Besitzerin Ursula Perne in Tersein, politischer Bezirk Stein, ein Feuer aus, welches den Dachstuhl, die Dreschtenne sowie die Schupfe sammt Heu und Stroh einäscherte. Der Schaden beträgt 3000 «; demselben steht eine Versicherungssumme von 1800 « gegenüber. Das Feuer soll von der Besitzerin, welche am selben Tage Brot gebacken hatte, durch zu starke Heizung verursacht worden sein. — Am selben Tage um die Mittagszeit brach in bem mit Stroh eingedeckten Hause des Schneidermeisters Johann A hi in in Unter-Domzale, politischer Bezirk Stein, ein Feuer aus, welches das Haus, eine Schupfe und die Hälfte einer Harfe, den vorhandenen Futtervorrath, bei 400 II? Getreide und einige Einrichtungsstücke einäscherte. Der Gehaben soll über 3500« betragen. Ahkin ist auf 11S0 X versichert. Verursacht wurde der Brand durch den 3 V,jährigen Sohn des Ahtin, welcher brennende Zündhölzchen in die Nähe des vor bem Hause liegenden Strohes geworfen hatte. r. — (Zum Fremdenverkehr lnKrain.) Im Tourlftenhause amWochelner-Veesind während der heurigen Sommerzeit 89 männliche und 73 weibliche, zusammen 1s2 Fremde angekommen. Von diesen waren 8b aus lkain, 112 aus anderen ofterreHijchen Provinz«^ LllibaHer üeituna Nr. 252. 2070 3. November 1900. ^ 3 aus Ungarn, 2 aus Bosnien, 10 aus Deutschland, je 2 aus Frankreich. England und Russland, 3 aus Italien, 1 aus Amerika. Dortselbst verblieben von diesen Fremden: 105 bis drei Tage, 13 bis sieben Tage, 25 bis 14 Tage, 6 bis drei Wochen, 8 bis vier Wochen, 3 bis fünf Wochen und 2 bis sechs Wochen. Am Wocheiner-See (533 m Höhe) stehen acht Boote zur Benützung. —o. — (Oeffentlicher Vortrag.) Heute abends um ? Uhr wird im großen Saale des «Mestni Dom» Herr Dr. Johann Robida den angekündigten Vortrag über den «Alloholismus und dessen Folgen» halten. — Tintritt frei. — (Zum Schadenfeuer in Lengenfeld) vom 28. October wird uns nachträglich berichtet: Das Feuer brach um halb 12 Uhr nachts auf dem Heuboden des Besitzers Alois Ouzelj aus und äscherte nebst dem Wirtschaftsgebäude dessen Wohnhaus, ferner die Wohn-und Wirtschaftsgebäude der Maria Peterman und Franz Ialelj vollständig ein. Außerdem mussten, damit der Weiterverbreitung des Feuers Ginhalt gethan wurde, die Bedachungen bei drei anderen Besitzern theilwelse abgetragen werden. Guzelj erleidet einen Schaden von 12.000 X, Maria Peterman von 14.000 X und Ialelj von 16.000 X; diesen Beträgen stehen die Verficherungs-summm v«n 1000, 2000 und 2600 k gegenüber. Der Brand hätte wegen der gedrängten Bauart der Häuser für die ganze Ortschaft verhängnisvoll werden können, wenn sich nicht die Ortsfeuerwehr mit Umficht am Lösch« werke betheiligt hätte; überdies standen ihr die benachbarten Feuerwehren von Mojftrana, Assling und Karnervellach hilfreich zur Seite. — Die Entstehung des Brandes konnte bisher nicht ermittelt werden; doch wird böswillige Brandlegung vermuthet. —er. — (Einführung des Nothschulunter-richte«) In der Pfarre Kosca. Ortsgemeinde Billichberg, politischer Bezirk Littai, wurde bei Vorhandensein einer genügenden Anzahl von schulpflichtigen Kindern der Nothschulunterricht eingeführt und mit der Ertheilung des Unterrichtes der Expositus Herr Anton Medved daselbst betraut. —ik. — (Der Mangel an männlichen Lehrkräften) an den Volksschulen in Krain tritt stet« crasser zutage. Vo hat sich für die erledigte Lehrstelle in Üemienil, Bezirk Stein, lein männlicher Bewerber gemeldet. Infolgedessen trat der Bezirlsschulrath in Stein an den Bezirlsschulrath in Littai mit dem Ansuchen heran, derselbe möge zur Einführung eines zweimal wöchentlich abzuhaltenden Ezcurrendo - Unterrichtes durch eine passende Lehrkraft von Töplitz«Sagor aus die Hand bieten, damit wenigstens zum Theile den schulbesuchenden Kindern von 38 X 40 l» bar und einen Sack mit 50 K3 Kleien, um sich für den Erlös einen Havelock zu kaufen. Iur Fortschaffung der gestohlenen Objecte hatte er mit seinen beiden Brüdern verabredet, dass sie nachts mit einem zweiräderigen Handwagen nach Gleinih kämen. > Die Burschen wurden von dem auf der Reichsstrahe bei Waitsch patrouillierenden Gendarmen Michael Iazbec betreten und, da sie ihre Identität nicht angeben wollten, verhaftet und dem l. l. Landesgerichte eingeliefert. —I. — (Das Erbbeben von Caracas.) In der gestrigen Nummer veröffentlichten wir einen Bericht der hiesigen Erdbebenwarte, demzufolge das Erdbeben von Caracas am 29.> M. gegen '/4b Uhr früh stattgefunden haben mufste. — Wie genau zutreffend die Berechnung des Herrn Professors Velar war, beweist die gestern vormittags in Wien eingelaufene «Englische Correspondent, welche bestätigt, dass das Erdbeben um '/.5 Uhr früh stattfand. ,*, (Unfälle.) Gestern vormittags wurden dem bei Vodnil in sisla bediensteten Knechte Vartholomäus Tropar beim Abladen von vollen Weinfässern zwei Finger der rechten Hand zerquetscht. Der Verunglückte wurde in das Landesspital überführt. — Die Besitzerin Francisca Mihelkii aus Stube bei Domschale stürzte gestern infolge des Scheuwerdens der Pferd« vom Wagen und siel fo unglücklich, dass sie bald darauf verschieb. .*, (Beim Abladen) von Weinfässern ver-unglückte gestern abends der Knecht Ivan Puntah. bedienstet beim Besitzer Oroslav Polen« in der Wolfgasse. Der Knecht glitt beim Wälzen eine« Fasse« mit 200 l Wein auf der Stiege aus und fiel. Das Fass rollte über seinen Fuß hinweg und brach ihm da« Bein. Der Ver-unglückte wurde mit dem Rettungswagen in« Landesspital gebracht. »*» (Verhaftungen.) Der steckbrieflich verfolgte Knecht Valentin Vikit aus Kaielj wurde gestern in seiner Wohnung in der Laftenftraße Nr. 4 verhastet. Derselbe wird vom l. l. Kreisgerichte in Gürz ob Verbrechen« des Tiebstahle« verfolgt. — Am selben Tage wurde die Va-gantin Agnes Kis,oic au« Vischoflack in der Tpinnergasse verhastet, weil sie im Verdachte steht, im vergangenen Monate in Klagensurt zw«i goldene Ringe und ein Arm-b«nd w <»<.sammlw«te von «40 bi» 500 k «stöhlen zu haben. — In Dobrunje wurden die Burschen Franz Nenkina, Nikolaus Vricelj und Andreas Lampiö ver-haftet, da sie dringend verdächtig sind, in der Nacht vom 19. auf den 20. August l. I. in Dobrunje den Besitzer Matthäus Zalovöek erschlagen zu haben. Angeblich soll der Schuldige Nentina sein. Der Sohn des Erschlagenen, Johann ZalovZel, wurde bald nach der That unter dem Verdachte der Thäterschaft verhaftet und, da er damals in Militärdiensten stand, vom Militärgerichte in Unter-suchung gezogen. Lampik soll nun ein Geständnis abgelegt und den wahren Thäter angegeben haben. .*, (Verloren) wurde gestern vormittags aus dem Wege vom Südbahnhofe durch die Wiener-, Maria Therefien« und Nleiweis-Straße eine goldene Damenuhr im Werte von 40 k. Im Deckel sind die Buchstaben M. V. eingraviert. — (Nach Amerika.) Aus dem Verwaltung«, bezirke Littai haben sich im Monate October nur drei Personen, mit behördlich ausgestellten Pässen versehen, nach Amerika begeben. —ill. — (Cur-Lifte.) In Abbazia find in der Zeit vom 18. bis 28. v. M. 26? Personen zum Cur-gebrauch eingetroffen. in der Fomkirch«. Sonntag, den 4. November (Heil. Karl Vorromäus), Hochamt um 10 Uhr: Eäcilienmesse von Adolf Kaim, Graduate und Offertorium von Ferdinand Schaller; zur Danksagung sür die Ernte ^e> vsum lüu(1u,mu3 von Anton Foerster. In der Atadtpfarrkirche St. Jakob. Sonntag, den 4. November, um halb 10 Uhr Hochamt: «Ni»»» 8«mot» 0k6oi1i»» in O-äur von Adolf Kalm, Graduate «Loco »»csräon» von Anton Foerfter, Offertorium «^uvsni I)»viä» von I. V. Tresch, «^»nwm or^o» von Josef G. Iangl, 1's voum !kuä»mu8 von 2. Velar. Theater, Munft und Literatur. * (Deutsche Bühne.) «Der Müller und sein Kind.. da« altvaterische Rührstück, das am 30. März 1830 zum erstenmale im Vurgtheater zu Wien aufgeführt wurde, ist gestern nach mehljähriger Pause wieder zu Ehren gekommen. Abgesehen von der Pietät, die wir einer Dichtung schulden, die uns in jungen Jahren Thränen der Rührung entlockte, kann man dem, trotz aller schwindsüchtigen Anwandlungen lerngesunden Volls-stücke die Anerkennung nicht versagen, dass es auch heute seine volle Wirkung auf das Publicum ausübt, das sich noch ein lindlich Gemüth, Phantasie und einen gewissen Grad von Rührseligleit bewahrt hat. — Die Theaterschwindsucht mit Mondschein und Flölenspiel, aus« gefüllt mit Verföhnung und Resignation, wird auf empfängliche Organismen umsomehr wirlen, wenn sich die Darfteller bemühen, dem Geiste der Dichtung gerecht l zu werden. Das war gestern erfreulicherweise der Fall. Alle Mitwirkenden fanden den schlichten, volls-!thümlichen Ton, der ohne Aufdringlichkeit uns felbst unwahrscheinliche Vorgänge glaubwürdig vermittelt. Im Vordergrunde stand die Leistung Herrn Sodels als alter Müller. Er bot eine wohldurchdachte Charalter-studle und wirkte in den Hauptscenen erschütternd. Insbesondere griff das Weichwerden des hartherzigen Vaters gegenüber seiner Tochter, da er erfährt, dass sie gleich ihm im selben Jahre sterben muss, zum Herzen. Fräulein Seyfferth bemühte sich, schlicht und natürlich die unglückliche Müllerstochter darzustellen, ohne die Zuschauer durch allzuhäufige Hustenanfülle zu quälen. Herr A man gab den flöteblasenden Konrad mit warmem Gefühl und richtiger Mäßigung; auch die übrigen Mitwirkenden ent-fprachen. Die ergreifende Friedhofscene gieng leider spurlos vorüber, denn sie war höchst oberflächlich angeordnet, ein schwer begreiflicher Fehler, da ja hierin der Höhepunkt des Stückes liegt. Da« Haus war schwach besucht, geizte aber nicht mit seiner Anerkennung. ^. — (Ausderdeutschen Theaterkanzlei.) Heute gelangt die Strauß'sche Operette «Das Spitzentuch der Königin» zur Aufführung. Dem Werke, be» lanntlich einem der besten des verblichenen Meisters, wurde die sorgfältigste Vorbereitung zutheil. Die Haupt« Partien befinden sich in den Händen der Damen Eckerth, Kittel. Wolf - Seletzll und der Herren Rochell, Schiller und Pistol. Auch die kleineren Rollen und Partien find mit ersten Kräften besetzt. — Dem P. T. Publicum wird zur Kenntnis gebracht, dass die Casse an Spieltagen von 10 bis 12 Uhr vormittag« und von 3 bis b Uhr nachmittags, an Nichtspieltagen nur von 10 bis 12 Uhr vormittags geöffnet ist. Die Nbendcasse wirb um 7 Uhr geöffnet. Es wird immer gleichzeitig für zwei Vorstellungen vorverlaust. Vormerkungen für weitere Vorstellungen finden nicht oder nur in Nusnahmsfällen (bei Gastvorstellungen oder hervorragenden Novitäten ic.) gegen Vormerkgebür statt. Vielseitig ausgesprochenen Wünschen entsprechend, wird von nun an in jedem «Lamstag« - Blatte der Wochen-spielplan erscheinen. Repertok jür die kommende Woche: > Montag «Die Geisha», Mittwoch «Hofgunst., 3«i°s «Wilhelm Tell» (Schillerfeier), Sonntag «Wiener M"'' — (Dr. Hans Richter über Zdenl" Fib ich.) Das czechische musitalische Wochenblatt «"" libor. theilt mit, Dr. Hans Richter habe einem 3«^ des Blattes aus Anlass des TodeS Zdenlo Fibichs etN" in warmen Worten gehaltenen Brief gesendet, in welcye er seine Trauer über den unerwarteten Heimga^ .^ czechischen Componisten ausdrückt. der ihm seine d«« Symphonie gewidmet hatte. Richter schreibt, er ge"«", in dieser Saison bei den von ihm in London, Manche" und Birmingham zu leitenden symphonischen Con«" dieses Musikstück aufzuführen, und beabsichtige, in p^» mit vier hervorragenden Sängern und dem ^, M philharmonischen Chore Flblchs Ouvertüre «Llne -« " auf dem Karlsftein» und Dvoraks slavische Rhap'" in äs-clur zum Vortrage zu bringen. ,sHe — («Die österreichisch-ungar^ Monarchie in Wort und Bild.») 3"^ls-359. Lieferung (Bosnien und Hercegevina): 1') .M,, leben, von Hro Truhella. 2.) Sprache, von ^a" Nemaniö. 3) Gesang und Musik, von Ludwig " " — Illustrationen von Iygmunt Ajduliewlcz.') Kobilca, Paul Iovanowits, Julius sV" „» Ewald Arndt - Ceplin, Iulws von H«ry Ludwig Kuba. ^ ^ bet — («8!ovon»ki uöito!^..) I"h" das 21. Nummer: 1.) Dr. Anton Medved: """ katholische Schulwesen. 2.) Die Lehrerin und die ^^ lichleit. 3.) Verein zur Gründung eines Rettung^. Erziehungshauses in Laibach. 4.) Die Taub!"" Stiftungsanftalt. 5.) Feuilleton. S.) Eorrespo«" ?.) Schulnachrichten. 8.) Miscellen. . «Dlt — («OorkvoQi 6!»»bonik».) ^uf. der 10. Nummer: 1.) Franz Vernil: Ueber o» ^ besserung der Organisten.Gehalte. 2.) Die " ^ musikalische Thätigkeit im Laibacher Seminare. '^ Deutschen über die Polen inbetreff des Klrch"»' ^ 4.) Correspondenzen. b.) Verschiedenes. —Die mu ^l Beilage enthält Kirchenlieder von Fr. »ern» , Bervar und Johann Laharnar. ,.^ ^ — («rianillski Vsntnilc».) ^^ i"" 10. Nummer: 1.) Ivan Plantan: Meine M, ^ Nordcap. 2.) I. M: Aus meinem Rucksacke. " ^ K 0 cbel: Ueber den tursli jleb nach Sluta. 4-, Mittheilungen. 5.) Literatur. ^ ^.^n s" Alle in dieser Rubril besprochenen ltterar^^, scheinungen sind durch die Buchhandlung 3 s- ' ^. mayr H Feb. Vamberg in Laibach zu^^.--^ Telegramme ^ des k. k. Telegraphen.Eorrch.-M" Ziehung. . ^ Ol»lll' Wien, 2. November. Ziehung der Me ^ M munallose: 400 000 k gewinnt Serie 1^ 5 ge 40.000 X gewinnt Serie 574 Nr. ?^^ .elvi"^ winnt Serie 2799 Nr. 96; je 2000 KH M Serie 151 Nr. 11, Serie 574 Nr. 28, " Nr. 3, 51 und 89. Process Oilsner. ^Md" Pisel. 2. November. Zu Vegif Kf be« lung theilte der Präsident mit, der Ger'ch "" g" ,0" mehrere von der Vertheidigung verlang'" ^ ^ ls.^ zuladen. Der erste Zeuge. Professor Re»' ^ M der Prager czechischen Universität, n,ei<^ ^B» der Agnes Hruza aus die vorgefundene ^^t-untersucht hatte. ob es möglich ist. dass ein Fremder 0« ^ ^ fM habe. und ob heute mehr Blut dass die Kleider beim Zeugen in «nem u ^re^z Zimmer und in einem Schranke e"W^ie F"^ dem er den Schlüssel bei sich tr"S- ^^ des b > Dr. Bal °. wieso auf einem LemwAsM ^ ^f -der Hruza die Blutflecken Mr U h„. A -anderen, antwortet Zeuge, dies rMl ^ ei, ^ Blutstropfen direct auf das Hemd ft^M^ das Kleid und dann erst durchst" ,HS „ weitere Frage erwidert Auge. /"Heid" z"^if niemand bei der Untersuchung der ^le ' ^< Die Diener könnten ">' einzelne Stücke gesehen haben uno ^ .inlN^. liche Anwendung gemacht haven, ^ e« ^ v' Commissionsmitglied nutgleng, " jeM^H^, daher sei es ganz unmöglich, dass,e"^chf^l^ Sachen sah. Zeuge Prosesior H l Mng d- K^ Missionsmitglied, erklärt, d.e UHHig «"^ ^H, nochmals beginnend, alles s" ""^ Professor Reinsberg wegung des Auditoriums. Ueber " t«»sH lB", ^p "in ugelommene Blutflecken ft«^ M " hF Zeuge nicht mit voller BestlMnM ^uOll Nchr,chewlichleit. da,s lelne neuen jacher Zeitung Nr. 252. 2071 3. November 1900. !°Mm ^"' Auch alle anderen. Vormittag ciuver-an l,^3, ö^ugen constatieren übereinstimmend, dass !Aer "^"" n'cht mehr Blut vorhanden sei als ^artistische Bewegung in Spanien. Adet ^' 2' November. Die «Agence Havas» >» Nr ^'^'6e noch bewaffnete carlistische Bande ^hebl, ^"^^ ^"te zerstreut. Der Versuch einer tM m/^«bemnach als gescheitert zu betrachten. ,1^1 . ^"ssentlicht die Regierung ein Decret. be. heilen °? Aufhebung ber verfassungsmäßigen Frei. Politik - ^uzen Halbinsel, um eine energische ^stlln^ ^"uguriereu und den Behörden die zur lM? . " Ausrottung des Carlismus nöthigen >" zu verleihen. Aus Kudafrika. Wn d^Ü^^' ^ November. Lord Roberts wird "clicks >! ' ?' ^ ^ ""H England abreisen. — Wie l°lltein f,?^' ^ben die Buren am 24. v. M. Koffy- Die Vorgänge in China. austral? ^ " ^. 2. November. Die Regierung be-^nrdenn Hamburg-Amerika-Linie mit der Rück-Okessa ll "sslschcr Truppen aus Ost. Asien nach >Rdet "^'2. November. Die «Agence Havas» "Hui Ni' ^6 von gestern: Die französische Colonne der iiaisp?^ "" ""b besetzte am 28. v. M. das Grab ^oiuie l,'''. ?'e deutsche, italienische und englische Mei in ln c ^^" "" "'^ ""^'" bie anderen Kaiser-Nios^, ^es'd. Eine soeben aus Paoting-Fu ein- ^. fesche enthält nichts über einen Kampf. "N St," ^, 2. November. .Standard» meldet GesjsH M" vom 31. October: Ein amtliches Al°n lei s ^glllmm aus Singanfu meldet, Prinz H°liao'lei « buddhistischer Mönch verkleidet, nach der ^uschliG? ^" und beabsichtige, sich den Lamas v An, .i Verstorbene. >r3' ^.' ?^°bei, Paula Vecaj. Schlilerin. 13 I., ^ p, '""Nöiy^' "' Meningitis. — Francisca Podrcberscl. Ober. ozw'.^stw r.^c ^' ss'orianSgasse 13, Trismus. -Victor 2?' K° sÄ ^"' ^ M-, R°m 20. Darmlal°rrh. - Fanni "Wach, "°'^ederswch,cr. 1 Tag, Congressplatz 1. Lebens- !°ch?/'^rn^^ Marianna Rozman, Inwohnerin. ^l>/ «I ^a ' ^beucti« ^^"^^ ^"^" »"d Darmlalarrl). — Maria, "' " I-, Polaullstrahc 25. Marasmus. ^cv^N' 2. w^ I'" Sicchenhauje. ' ^poplexia ' ^ ^"" Mravljc. Taglöhnerswiiwe, ^°^"' 29 s> . ^" TiviUpitale. A ^m' ""°ber. Maria Prebil, Inwohnerin, 74 I., ^^.^ October. Unton O«rizel. Grulidbesitzcrssohn, ^^>>.^^" "^ > ^aeer»lio iuleül., ?«r>wn,ti'< pe s. pur.! ^Eee?^l.^ Veobllchtuugcn^in^Laibach. ^^^^^^ln. Mittl. Luftdruck ?.W 0 mm, ^g ^I "^'^ NO.schwach bewiiltt______ ^-g^^Mitlel der gestrigen Temperatur 10 6«. Mi-! '^-^^er ^edllttelr^ «VlVn"F u n t ^i. d N? 'H "N"e (Roftschutz. und Iiersarbe). ^k>V'''. Ei , "M Nlänzrnd. zum wcNersesten Anstrich ><'"". Nel ^'^""wnen. Untcrwasscrconstructionen. ^"ibaH ^ All,« "''^"chrrn. («asbchä'lteraloclen. eisernen Co- ^^'anc^ l"' Nrain' bei Nrttder Vberl, , '"vütls niit «^"gasse. Muster auj Verlanaeu «rat's. Heute angekommen frische Venetianer Aalfische und zu haben bei (4111) Kham & Murnik, Laibach. Zur gefälligen Beachtung! Nachdem die Herren Casetiers mit dem Preisaufschlage das Wort gesprochen und die hochgeschätzten Herren Gäste ihre Meinung ausgedrückt, indem letztere uns zufolge der neuen Währung das Trinkgeld von zwei Kreuzern auf zwei Heller herabzusetzen drohten, appellieren wir unverschuldet am härtesten davon Betroffenen an deren Großmuth und Güte, uns auch fernerhin mit den üblichen zwei Kreuzern, und nicht, wie es bereits einige gethan, mit zwei Hellern bedenken zu wollen. (4108) Einige davon Betroffene. Gin praliisches Weihnachts'Geschenl. Ein schönrs, passendes und sinnreiches Wcihnachts.Geschenl ist ein lebensgroßes Porträt, welches sich zugleich als schönste Zimmerzierde und auch als schönstes und ewiges Andcnlen (auch an Verstorbene) brson-ders eignet und einen praktischen, ewig bleibenden Wert hat. Solche Porträte werden nach jeder eingesendeten beliebigen Photo» graphic in dem seit 1879 in Wien II., Praterstraße N1. etablierten prämiierten lNmstatelier des Herrn Siegfried Vodascher an» gefertigt, und sind Weihnachts'Aufträgc baldigst zu veranlassen. (Näheres im heutigen Inserate.) (4025 a) PM^ Iöeilage. ^Wtz (4095) Unserer heutigen Nummer (Stadtauflage) liegt ein Prospect des Bibliograph. Instituts in Leipzig bei. Der Prospect bringt eine Anzahl praktischer und nützlicher, besollderS zn Oeschenlzlvecke geeianeier Vüchcr zur Anzeige, welche auch gegen bequeme Theilzahluugen zu beziehen sind durch Ig.v. Kleinmayr A Fed. Bambcrgs Buchhandlung in Laibach. Flaschenbier *<•* aus dcm Brauhanse Perles. 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November 1900. «««de« «Mene« Co-MM Dle notierten Course veistehen stch t.Ftbr.'«u8.vr,I,4 2«/<, 97 05 87 25 „Vilb.IHn..Iulipi«,4 2"/, 86 90 »7 10 „ „ «lpril»Oct, pr.«,4 2°/, 9« 9b 87 15 «««« Vwattlos« «50 st. 3 2«/, 170 - 178 - 1860er „ 500 l. 4°/» 18210 18810 ,860er „ 10« l. b°/» 1L1 - i«8 - 18ti4«r „ 100 l. .. 188 25 20125 bto. „ 50 l. . . 198 »H 201 25 Dom.'Psanbbr. k 120 st. 5"/, . 298 — «99 — Staatsschuld der im Kelch»« rath« vertretenen König« «ich« und zänder. vesterr. «olbrrnte, stfr., 100 fl., p«r «affa.....4«/, 114 60 «4 g« bto. Rente in Kronenwühr., stfr., P« Cassa.....4°/« 98 25 88 45 dto. bto. bto. per Ultimo 4°/, 98 25 8» 45 Oefterr.Ino«stition» 111 80 112 3«' Franz. Josef-Vahn in Silber (div.Vt.).....5'/,°/» 117- 117 8« Nudolftbahn in Kronenwühr. steuerfrei (dw. Gt.) . . 4°/, 94 — 94 70 Vorarlbergbahn in Kronenwühl. fteuersr., 400 »r.. . . 4"/» 94 50 95 50 Z« Vtaat»schulduerschr«ibnn> >n» «Hgestnup. Eisend.'Nctle». «lisabethbahn 200 fi. «M. 5»/<°/„ von 200 st.......4W — 498 — dto. 2inz«»ud». 200 fi. ». W, . dto. il»84) .... 95 25 —'. bto. dto. (1888) . . . , 9550 86 50 V»isebau-«nlth en, verl°«b. 5°/„ 100 20 101 — 4°/, Krainer Landei.Nnlehen . 97'50 — — «eid War« Psandbries« »tl. Vodcr. alla.üst,in50I.verl.4»/, 83 75 8475 N.»bfttrr,Üanoe«tHyp..«lnst.4°/„ W60 97 10 Oest.'un«. «anl 40»/^ahr. verl. 4°/,......... 9?'75 88 75 dt«. dt«. 50j2hr. Verl. 4°/« . 8? 75 88 75 Vparcafse,!.5ft.,«UI,,verl.4°/„ 88 25 89 25 Gis»nbahn«Prioritzt«« Vbligattonen. Fcrdlnand«-Noldbahn ,'«.(R»al^«illz)20«fl.3. 415 — 418 — Wiener Localbahnen. «ct.»««s. — — —>— zanken. «nglo-Oeft. Van! 120 fl. . . 272 — 278'— Vanlvereln, Wiener, 200 fl. . 464 - 466-- Vodcr.««lnst., Oest., 200 sl. E. 860 — 865 — «rbt,.»nft. f. Hand, ».«. 16N fl. --— — — bto. bto. per Ultimo . . . 658-75 6K975 lreditbanl, «lllg. ung., 20« fl. . 65» — 658-— Depositenbank, «lllz., 200 fl, . 41K — 418 - - " Wr. «°u«e,elllchaft l00fl.^- U.^ «tt" Wienerberger ^l,«el.«ctlen«»t>. »«< zevise«. Amsterdam...... 11?^^'°. Deutscht Plätze......»^»«" London.......' 9k'85 s°.^ Pari«........',. ^ - Tt. Petersburg . - - - ' Valuten. ^, .^ ^ Ducaten..... ' ' I«»«,,»« 2N-Franc«.Vtücke . . - - ' ,1?«««" Deutsche «eichsbanllioten - ^,70 »"^ Italienische Äanlnoten . - - ,.z4 >^" Rubel'Note»......^.^..^— Ein- •»¦¦¦"¦f T7"«rlc».-ia* b««aa «In . 1»«t1b«b mm* Tmlatsa. (tM* I4»-Yeniak«rtmg. Bm.aa.ic- -u.33.dL T77"#cla.«l«x-O-««cla.4.ft ...................WIHKH.............ny<,,.MIM».....»»>¦¦»¦¦¦ Priyat-Depot« (8ikfe-PepoBit») ^^ Vtrzlitin m Bar-ElitiiN In B««n-««ri—t- ¦* w* ^^^*»** Ljubljanska kreditna banka Laibacher Creditbank in Liaibacli, Spitalgasse Nr. 2. Kauf und Verkauf aller Gattungen Kenteu, HlnulNpuplere, l*snii