8f. lainypny Erscbelnt wöcbentUdi Mchsmui (mit Ausnahme der Feiertage) Schriitl«iä)Dg, Verwaltung and BQchdnii^^ TeL 25-67, 25-68, MadW. KoRüliUw ul. 6 Nr. 21 SifiMlag. M. m. Somtag, M. lamimr 19«1 iiiseraten- and Abonnements-Annahme fn der Verwaltung, Bezugspreis: \i)hoIen oder durch die Post monatlich Diu 26.—, bei Zustellung Din 27^—, üir das Ausland monatlich Din 40.—. Einzehiummer Din 1.50 und Oin 2.—. Manuskripte werden nicht retoumiert. Bei Anfragen Rückporto Ix'ilegen. I'uitnma pUCuM w tf^rini. ruitnina pUCuM w tfotorini. PT^IS Dill 2'"^ Ponbgrer gtituiia BhiOge Kimpfe im Westen von Tobnik JMf 3l0nQio OltfaiU mrtOei fliMlerfien 3B1Atrfion( itollniHlfteii Olreitträfte in öeii jitfmpfen um Xobrut Vtrtutlf 5(r onoifinöcr Operaiionszone in Nor4afri-k a , 25. J4nner. (Avala-SteUni), Der Son^ derborichiirstattor der Agencia S t e f a n i in NoriJafrika berichtet: ^ Westabschfiitt von Tobru4( Icfotofi einige italientoche Abteilungen noch immer Wlderitand. Diese VerbäiKto wi««0 Meter auf (tte feindHchen Tanks und es gelang Hmen durch Bombenangriffe furchtbare Lücken in die feindlichen Reihen zu Schlagen, eiti Bataillon Schwarzhemden, die in Libyen als Landwirte angesiedelt worden waren, griff zu den Waffen und leistet noch jetzt im Westsektor von Tobruk Widerstand. Die Matrosen der Kü-stenbatterien und des be^ts versenkten »San Giorgio« erwarteten die Australier, nachdem sie die letzte Qranate verschos- sen liatten, mit MaHchinengewehrfeuer. Die Australier ahnten in ihrem Vormarsch nicht, daß sie noch auf Widerstand stos-sen würden. Die italienischen Flieger bCAi-bardierten unablässig die feindliclien Offen sivzentren. Die Verteidiger von Tobruk verdienen daher die Anerkennung der Nation und die Bewunderung des Oberkom-tnandos. Sogar der Feind, der beträchtliche Verluste erlitt, ist genöti^^, den Kampf wert der italienischen Truppen zu würdigen. 16 Arbeitern, 6 Frontkämpfern und 9 Vertretern der Konfessionen zusammen. Fliegeralarm auf Malta. La Valetta, 25. Jänner. (Avala-Reuter). Wie das britische Marinekom-majido auf Malta berichte, wurde gestern vormittags Fliegerlarm gegeben, da sich eine größere Gruppe feindlicher Flugzeuge der In^el näherte. Ein Angriff ist jedoch nicht erfolgt. Amtsantritt des neuen Gesandten in Rumänien. Bukarest, 25. Jänner. (Avala-DNB) Der neue deutsche Gesandte in Bukarert Freiherr von K i 11 i n g e r ist gestern vormittags nach seiner Ankunft vom Staatschef und Ministerpräsidenten Ge neral Antonescu empfangen worden. Die Flugzeugverluste im siamesisch-indochinesischen Krieg. Hanoi, 25. Jänner. (Avala-Havas). Wie nachträglich berichte wird, verloren die Franzosen in den Kämpfen mit Siani nicht eine einzige Maschine. Demgegenüber wurden jedoch 25 Flugzeuge der Siamesen zum Abschuß gebracht. Ueherschwemmungen in Spanien. Madrid, 25. Jänner. (Avala-Stefani) Infolge der rasch eingetretenen Schneeschmelze wurden durch Hochwasser in den Provinzen Cuenca, Badajoz und Me-rida große Schäden angerichtet. Das Hochwasser zerstörte zahlreiche Häuser. Die Saaten sind vernichtet, der Verkehr stellenweise eingestellt. Zwei Personen kamen ums Leben. Das Kräfteverhätlnis im ungarischen Parlament. Budapest, 25. Jänner. (Magyar Tä. virati Iroda). Anläßlich des neuen Zußani mentrittes des ungarischen Abgeordnetenhauses ist das Kräfteverhältnis der ein zelnen Fraktionen Gegenstand allseitigen Interesses. Die Regierung verfügt von ins gesamt 333 Abgeordneten über 240 Ver. treter. Davon entfallen auf die engere Reglerungspartei (»Ungarisches Leben<") lft4 Abgeordnete, auf die Siebenhürgische Partei 41, auf die Union.Partei 8 und aiJf die Karpatho.Ukrainer 7 Abgeordnelo. Von den Oppositionsparteien sind di»' Pfeilkreuzler mit 42 Abgeordneten die stärkste Gruppe. Dieser Fraktion folgt die Gruppe »Ungarische Erneuerung«. Diese aus 20 Abgeordneten bestehende Fraktion wurde vom früheren Ministerpräsidenten Bela V. I ni r e d y gegründet. 31. restliche Mandate verteilen sich auf kleinere Gruppen und auf Parteilose. Roosevell lolir Lord Hallfax entgegen sie crjle d«r dem »euen britUchen Botsohalter t>9ch Anmapolis entgegen» gefahren war, AU di« Kraftwagan vor 4«m Q»bäu4f der britisisboo Botschalt hietteiK v^rabschi^ete «Icii Roosevelt von Lord und La4y Halifax, ind&m er ihnwi eine gute Nacht wünschte. Cs reg« nete während der gan;ttn fahrt von AnnaDolis bis Wa«hii>gton. Annapolis, ^5. Jänner. (Avala-Reuter) Über die Betegnung des Präsidenten R o 0 s e V e 11 miit dem in Anna-poli» an Bord des Kriegsschiffes »King George V,« eingetroffenen britischen Botsclia^fter Lord Halifax werden nachstehende E^njel-heiten berichtet; Roosevelt verblieb nach sekier Ankunft in Annaoolis an Bord der Jacht »Poto* mac«t die am t'jer vertäut war. Lord lind Lady Halifax be'i^aiben sioli vom IBord des Schlachts(;iii|fe8 hi daü Motorboot des Kommandanten. Mehrere Motorboote, In denen sich die Vertreter der kanadischen, australischen und amerikanischen Diplomatie befanden, begleiteten das Motorboot, In dem sich Lord Halifax befand. Eine große Anzahl von Journalisten und Fotoreportern wohnte der Ankunft des britischen Botschafters bei. l:iiic große Menschenmeiige bereitete dem Ek>tscliafter und seiner Gemahlin einen lier;tlichen Cmplang, Lord und Lady Halifax begaben sich sodann züt ersten Begrüüung an Bord der Jacht »Potomac«. Annapolis. ^5. Jänner. (Avala-Rcuter) Lord Halifax erklärte nach \crlassen der Jacht »Potomac« den anwesenden Vertretern der amerikanisch;?» Prewe folgendes; »Als Mitglied des Krieirskabinetis Großbritannnens komme ich als Bütscliafter Seiner- Majestät In die Vereinigten Staate», Meine Mission besteht darin, das amerikanisclie Volk von 2eit m Zeit bestmöKüch darüber zu informieren, worin die HUfe besteht, die die Vereinixten Staaten Oroübritannißn bieten. Je effektiver die Hilfe der USA ist. desto leichter werden wir Regen Deutschland kämpfen und seine Herrschaft niederrincen.« Nachdem der neue Botschafter Worte der Anerkennen« für seinen verstorbe- nen VoniMsr Lofd LotUaii gesund«» hatte, erklürte Lofd Halilax w«lftor: wDex Wes, de« wir g#heii, ist keüieswegs leicht und wird noch lang genug seim. loh kann Jedoch er)idär«n. daß England und die Vereinigten Staaten in keiner Periode iihf#r Cescbiolite 4efArt geeint waren wie heute, iiob z*weiMe nicht, dttfi wir mit Eurer UnterstütKiinK siegen werden.« .Lord Halifax sprach sodann Worte des Dalbkes an Roosevelt ams, indem er sagte: »Präisidewt RooseveU hat mich daidwrch, daß er mir entgegenfithr, g;*nz auUeropdentüoh geehrt.« 3n &rr3l&r{a auf eine ?Rfne geraten DIE VERSENKUNO DES ZBRSTÖRBRS »HYPERION« OFFIZIELL BESTÄTIGT. Alexandrien, 25. J^ner. (Avala-Reuter). Die britische Admiralität teilt mit Bedauern mit, daß der britische Zerstörer »Hyperion« am 22. d. im Adriati-schen Meer vereenkt worden ist. Der Zerstörer hatte die Aulgabe, das Gebiet um Durazzo zu säubern. Im Verlaufe dieser Aktion geriet »Hyperionpung unternommen, doch rissen die Stahlseile, worauf der Zerstörer absackte, KH» dufarenfifld eine^ ttallienif(Aen Xaud)6oote0 vtm QBmitar pMAjert und im Atlantischen Ozean drei Dampfer aus einem britischen Schiftsgeleitzug versenkt Rom , 25. Jänner. (Avala-Stefaiiiii). Der Sonderkorrespondent des »Popolo di Roma« unterstreicht das kühne Unternehmen des italienischdn Unterseebootes »M 0 c e n i g o« , weleheg iw Atlantischen Ozean operiert und das trotz der englischen Absperrmaßnahmen in Gibraltar die Meerenge unbehindert zu passieren vermochte. Das Tauchboot >Mocenigo« untermahm einen Angriff auf emef\ Schiffs-geleit^ug von neun feindlichen Dampfern, die eich in Begleitung von Zertstörern befanden. Die »Mocenigo« brachte durch Torpedierung drei Dampfer zojr Versenkung und kehrte dann unibeschädigt in ihre Ba^is zurück. Das italienisohe Tauchboot wurde von den englischen Zerstörern längere Zeit hindurch verfolgt. Die Zerstörer warfen eine Rerhe von Wasserbomben, dl- jedoch ihr Ziel verfehlten, sodaß das Taiuchboo+ gWckHoh entkam. Der griechische Frontbericht. Athen, 25. Jänner. (Avala.Agence d'Athenes). Das Kommuniquee Nr, 00 des griechischen Hauptquartiers vom 24. d. lautet: An verschiedenen Frontteilen wurden Cinzelaktionen der griechischen Trup pcn mit Erfolg gekrönt. Hundert Italiener wurden gefangengenommen. Japanische Parlamentsmitglieder manife. stieren ihre Treue für Konoye. Tokio, 25. Jänner. (Avala.DNR.) Im Tokioter Hotel »Imperial« fanden sich ge Stern 400 Mitglieder des japanischen Parlaments ein, um für die einmütige Unterstützung des Parlaments für den Mini- sterpäsidenten Fürst Konoye zu manife. stieren, der bekanntlich entschlo«6cn ist, die Krise in Japan energisch zu meistern. An dieser Manifestation beteiligten sich auch mehrere Minister. Des französische Ersatzparlament V i c h y, 25. Jänner. (Avala-Havas). Der von der Regierung des Marschalls Petain errichtete Nationalrat, der ge_ wisscrnmßen die Funktionen eines Parlaments erhielt, setzt sich aus 27 Senatoren, 44 Deputierten, 32 Landwirten. 17 Industriellen und Knufleuten, 3 Vertretern der Kolonien, 21 Vertretern der freien Berufe, 6 Vertretern aller Wehrmachtsteüe^ Kampftätigkeit auf allen afrikanischen Kriegsschauplätzen 3)le aile 6elaflie im 9lugs(ug auf ai^eflinifclDero asoDen eingeiroffen / Oteutr öeuifd^er £uftangriff ouf nialta / 3m ODefien neue 6bardierung konnte festgestellt werden, daß eine gewisse Zahl von Geschützstellungen zum Schweigen gebracht worden ist. Auch Jagdflugzeuge führten ständig Aiufklärungsflügc durch. Trotz dieser großen Aktivität verlor die britische Luft-wiaffe in zehn Tagen nur drei Flugzeuge. Kairo, 25. Jänner. (Avala). Reuter meldet: An der critreischen Front schreitet die Entwicklung der Lage günstig fort. Die britischen Truppen bewältigen täglich durchschnittlich eine Strecke von TALIENISCH —--FRANZÖSISCH mm SPANISCH ^«htmilioe dfutsch» Kolonin ^^»FPAMKBflC Ü.5.S.R. UTSCHUW) iueo- s/SWJflEN rüDKCi ^Mmnurmn ALOERIEN^ MAROKKO..... 5AÜ0= DABIEN LIBYEN EN6£ X6yPT SUDAN^ FRANZOS 9V'"«* S NI6ERIEN I V ITAL.-'<2 SX OSTAFRIKA VtiÜNDA BELG.-HONOO % DTsai OSrAFRIKA rAMANJIKA GIBRALTAR CBrlt) TANQER.MAROKKO (Span) BALCAREN fSpan) KORSIKA fFpanjj SARDINIEN 5I2ILIEN /'■'"'J PANTEULARIA) LINOSA UJUI) LAMBEOUSA / MALTA (Brit.) 10 KRETA (6r\*ch) i* DODEKANES\#j^.|, " RHODOS ' U OAflDANELLENt. . . . ^3 BOSPORUS ^ CVPERN (BPil) 15 SUEZKANAL r Brit.) 10 BAHRAIN ANGOLA (PWTtM.) DTSCH.- f T.l OOWlSTj SUD-IAFRIKAN UNION 80 Kilometern. Es wird angenommen, daß der Feind bisher 8000 Quadratkilometer seines Territoriums geräumt hat. Ein Teil zweier italienischer Divisionen hat Verteidigungsstellungen 24 bis 32 Kilometer westlich von Bisia und Barentu bezogen, während sich der übrige Teil der italienischen Truppen gegen die erwähnten Orte von den jetzt auf schwierigeres Terrain geratenen britischen leichten motorisierten Einheiten zurückzieht. C1 e r m 0 n t F e r r a n d, 25. Jänner. {.\vala). Havas meldet: Die Einnahme von Tobruk bildet auch weiter Gegenstand der Erörterungen in der französischen Presse, die,— nach dem italienischen amtlichen Berichte — die strategische Wichtigkeit dieses Stützpunktes hervorhebt. So schreibt Noel im »Figaro«^ dieser Stützpunkt, der es seinerzeit den Italienern ermöglicht hätte, Offensivtruppen gegen Aegypten zu formieren, stehe nun den Engländern zur Verfügung. Durch die Besetzung Tobruks seitens der Engländer scheine Aegypten bis zu jenem Tage gesichert, an dem die Achsenmächte nicht neue Kräfte in Libyen bereitstellen würden. Thierry Maulnier fuhrt in der »Ac-tion Francais e« aus, daß die Engländer, sobald sie vor Derna wären, alles in allem bloß 150 Kilometer vom Zentrum Benghasis entfernt wären. Anderseits allerdings würden die Engländer wieder 500 Kilometer von ihrer Ausgangsbasis trennen. Ihre Absicht liege klar auf der £orO ^Qlifar ncHü aimerifa at>gereifi DER NEUE BOTSCHAFTER ENGLANDS IN WASHINGTON BENÜTZTE ZUR ÜBERFAHRT DAS NEUE SCHLACHTSCHIFF »KINO GEORG V«. ZUR ÜBERFAHRT WURDEN AUS SICHERHEH SGRÜNDEN SIEBEN TAGE BENÖTIGT. hatte zur Überfahrt nach USA das neue englische Schlachtschiff »King Georg V,« (35.000 Tonnen) benützt. Washington 25, Jänner. Gestern mittags traf der neue ^ritiscnc Botschafter Lord Halifax im Hafen von New-york ein. Im Hafen waren :'.um Empfang die Mitglieder der britiiii^chen Botschaft und Vertreter des anierikruiiijchon Staatsdepartements erschienen. Lord Halifax Im Bonibendepot eines italienischen Kriegsflug hafens. N e w y o r k, 25. Jänner (Stefani). Die Newyorker Polizei ergriff anläßlich des Zwischenaufenthalies des neuen britischen Botschafters Lor.l Halifax eine Reihe von Sicherheitsmaßnahmen. Lord Halifax benötigte Xur überfahrt nach den Vereinigten Staaten sieben Tage, da das Schlachtschiff »King GeoMantyor€r ZeHung« Nimimer 21. O&erft £inödergD^ 35eaenfen gegen Die j(>ilfe ffir ^nglanD BerüDmten Sufterpertcn fann Die amerifoniid^e SE>Hfe SXulKßlanM ^Tie^tr-looe am betolrien - ,j»le 6eulf(ör SufttooffC Me ftefle 6er ®el»" - »le ©enoK loft und ^oOnfon gegen »ie lQn& un5 Qlmerifa BERLIN: »AMERIKA KÜNDIGT ALLE VÖLKERRECHTLICHEN AUF.« BINDUNGEN Berlin, Jänner. (UTA). Die Polemik der deutschen Presse gegen die Erklärun. gen amerikanischer Staatsmänner vor dem auswärtigen Ausschuß des amerikanischen Parlaments wird von der deutschen Presse fortgesetzt. Es wird festgestellt, daß die amerikanischen Erklärungen insbesondere die des Staatssekretärs Hull immer klarer und stärker die Wieder herstellung der Versalller Ordnung als das Ziel Amerikas erkennen lassen. Der offenbar wichtigste Punkt der amerikani. sehen Stellungnahme sei, wie deutscherseits erklärt wird, die Erhaltung der an. gelsächsischen Seeherrschaft. Die >>Deut. sehe Diplomatisch-Politische Korrespon- denz« erklärt, was damals in Versailles und vorher schon von den Angelsachsen und ihren Verbündeten mit Gewalt geschaffen und erstrebt wurde, heiße bei Hull Ordnung, Gerechtigkeit und internationale Zusammenarbeit, sei also in den Augen des amerikanischen Staatssekretärs schlechtweg der Idealzustand. Das Wort »Gewalt« beginne für Hull erst in dem Augenblick als Zustände, die jeder vernünftige Mensch als untragbar ansah, von Mächten beseitigt wurden, die mit den merkwürdigen Hull'schen Begriffen von »Ordnung und Gerechtigkeit« zumal sie selbst hiervon betroffen waren, keineswegs übereinstimmten. Hull scheine nichts uiiversuclil lassen lü wollen, um die »Versaillcr Mißordnung« wieder herzustellen. Auf die Krage der Secherrschaft einge. liend, meint das Sprachrohr der Wil-helmstralie, die integrale Erhaltung der liritischcn Sceniacht erscheine Hull beson ilers wesentlich. Diese sei in der Tat ein Faktor, dem wohl der gesamte europäi, sehe Kontinent, der nur zu lange unter dieser unerträglichen Tyrannei zu leiden hatte, mit allen Mittehi zu beseitigen entschlossen sei. Tis sei einu nicht abzustreitende Tatsache, daß durch britische Willkür die Freiheit der Meere mißachtet und der legitime Handel zwischen den Völkern von lingland kontrolliert und schließlich zerstört werden könne. Für Hull aber sei die englische Hegemonie, wie immer sie zustaiidegekommen sei und mit welchen Mitteln sie auch Aufrecht erhalten werden könne, »law and order«. Auch das Völker, recht sei, wenn solches auf dem Spiele steht, für Hull völlig irrelevant. Die neue Rede Hulls wird in deutschen politischen Kreisen als eine offene Aufkündigung aller Bindungen Amerikas an (las Völkerrecht gewertet. Wenn der amerikanische Staatssekretär diese AufkUndi-.i^Ming mit der Behauptung begründe, daß die Achsenmächte sich ihrerseits nicht an (Uis Völkerrecht gehalten hätten, dann uird deutscherseits darauf hingewiesen, daß alle von Hull gegebenen Hinweise nUHIJOIEF iiimssn »fC S BP orf 10-'" 1'^"" 0 keinerlei Beweiskraft hätten, da die Rolle F!nglands von Hull dabei nicht berücksichtigt sei. Herr Hull möge sich durch anor. GamMag. oen 25. Sfinner 2)ir TReOi- un& Xirotfarten-QudQQ&e in Orr tommenDen Wichtige Mitteilungen der Prevod — Strengste Einhaltung der erlaMenen Be«tim- mungen erforderlich Nach erhaltenen Iniormationen wird das städtische ErnährungS'amt in M a r 1 b o r in der kom-menden Woche die Verteilung der ab 1. Feber d. J. giltigen Karten zum Bezüge von Mehl und Brot vornehmen. Dienstag, den 28. d., sind die Karten im Approvi'slonlierungsinstitut in d'er Oro2no-va ulica Nr. 2 von 9 bis 12 und von 14 bis 15 Uhr, Mittwoch, Donnerstag und Freltao hingegen von 8 bis 12 und vo^n 14 bis 17 Uhr erhältlich. Die Karten haben die Haus-be«it er bzw. deren Stellvertreter für sich und für die Mieter zu beheben, wobei sie sich mit einer mit dem Lichtbild versehenen Legitimation sowie mit dem Steueiibo-gen des Hauses, für das sie die Karten zu übernehmen wünschen, auszuweisen haben. Für jede Karte sind 25 Para zu erlegen, die von den Mietern eingehoben werden können. Für die rechtzeitige Behebung der Karten sind die Hausbesitzer bzw. deren Stellvertreter verantwortlich. Was nun die auf die Mehl- und Brotkarten entfallenden Quoten betrifft, teilt die Banats-Ernährungsanstalt für Slowenien (Prevod) mit, daß derzeit größere Mengen Mehl und Brot nicht abgegeben werden können. Die vorjährige Weizenernte ist bei uns derart schlecht ausgefallen, daß die Vorhandenen Reserven schon in kürzester Zelt ausgehen müßten, wenn die im Jänner zur Verteilung gelangte Menge weiterhin gelten wüfd'e. In Slowenien kommen rund 700.000 Personen für den Kartenbezug in Frage. Angesichts der vorhandenen Resferven entfallen 3K Kilo Mehl pro Koipf und Monat, was in der Verordnung des Banus über die Quote auch berücksichtigt erscheint. Während des Weltkrieges sind bei uns zwar bis zu 9 Kilo Mehl bzw. Brot auf die Karte monatlich entfallen, doch war dies die ganze Menge, di« man prö Kopf erhalten konnte, während gegenwärtig anderes Mehl weiterhin beliebig bßzo.gcn werden kann. Es wird darauf verwiesen, daß Übertretungen der geltenden Bestimmungen strengstens geahndet werden. Nur bei genauester Einhaltung der Vorschriften Ist in der Mehl- und Brotvertellun^ Ordnung zu erzielen, widrigenfalls die Behörden zu schwerwiegenden Maßnahmen werden greifen müssen. die Seiten der Gehsteige. — Doch kann man das wirklich noch Schnee nennen, dieses Gebilde von unbestimmter Farbe, das alle Schmutzschattierungen von Braun und Grau aufweist? Was steht uns noch bevor? Erneuter Kälteeinbruch, ohne Schneefall etwa? Und Herrmimäa€hm :ei lig und MCh Mat Elgtn« Prtfuaunfl I. Babli Qoiposka utea 24 673.241 3)inQr im l^nulfond DAS BISHERIGE SAMMELERGEBNIS DER AKTION FÜR DEN BAU EINES ASYLS FÜR TUBERKULOSEKRANKE Das kroatische Einheitsbrot: 65 Prozent Maismehl und 35 Prozent Weizenmehl. Zagreb, 25. Jänner. Im Sinne einer VerfüRung des Banus wird ab 27. Jänner die Mehlmischung für das Einhcits-brnt in der Weise bestimmt, daß hiezu fi5 Prozent Maismehl und 35 Prozent Weizenmehl verwendet werden. Die erste moslimische Predtgt in kroati, scher Sprache. Sara j e v o, 25. Jänner. Im hiesigen nioslimischen Priestervercin »El Hidaja'< wurde gestern die erste Dova (Predigt) in kroatischer Sprache abgehalten. Die Abkehr vom Arabischen scheint von praktischen flründcn diktiert worden zu j^ein. Federiko GlaviC hinterließ 3 M'llionen Dinar zu wohltät'gen Zwecken. Du b r o V n i k, 25. Jänner. In Dubrov-nik wurde gestern die irdische Hülle des bekannten Reeders und Generaldirektors der DubrovaCka Plovidba Federico n 1 a V i c feierlich /u Grabe getragen. Sein Adoptivsohn Tomo Glavic verteilte nni'h dem Tode Federiko Glavic im testa. tuentur'schcn Auftrage den Betrag von 3 Millionen Dinar für wohltätige Zwecke. <erfa!I, trachtete wenigstens in einem Winkelchen ihres Herzens einen Rest ihrer abwehrenden Kälte zu retten. Vergebens! Vor der ungebändigten Heftigkeit dieses Abges;4ndtrn des heißen Südens zerschmolz der eisige Panzer, zer- floß all ihr frostiger Stolz in ein Nichts. Alle gleißnerische Schönheit fiel von ihr ab, und bezwungen, ergeben kleidete sie sich in ein demütiges braunes Gewand .., Dies ist die Geschichte von der Schneeschmelze in der Draustadt — im Mär. chenton erzählt. Die Wirklichkeit klingt etwas weniger poesievoll! Mit knappen Worten läßt sich sagen: der Schnee zer_ geht, und wir waten durch ein Meer von Schlamm und Schmutz. Durch die Konservierung der Schneewälle, die da und dort die Straßen und Plätze zierten, wurde zwar ein prächtiges Bild geschaffen — solange diese Schneebauten noch die fleckenlose Weiße ihrer Geburtsstunde trugen. Von der Höhe des Kalvarienber. ges gesehen, bot die Stadt .einen hcrrlL chen Amblick und erweckte die trügerische Vorstellung, daß ihresgleichen an blendender Reinheit u. Sauberkeit nichts sei... Solange eben die strengen Kälte, grade herrschten. Mit einem plötzlichen Witterungsumsturz wurde anscheinend nicht gerechnet, sonst hätten diese Schneemengen beseitigt werden müssen ... Und noch immer ;>äunien Schneemauern damit Massen von Staub und Schmutz, die durch Wind hoch aufgewirbelt, gewiß zur Besserung unserer gesundheitlichen Verhältnisse beitragen werden ... Der Winter ist noch nicht zu Ende! Wie wird sich seine zweite Hälfte gestalten? Jedenfalls wünschen wir, die Quecksilbersäule möge nicht zu tief unter den Nullpunkt sinken, schon in Anbetracht der offenkundigen Kohlennot, die auf der Stadt lastet. Gerade nur so tief, daß eine eifrige Jüngerschaft die Eisplätzc bevölkern kann, wo überdies durch den kündigten Besuch des Weltmeisters Karli Schäfer große Ereignisse bevorstehen ... Vielleicht wird ein angenehmer Schneefall noch einmal fröhliches, sportliches Leben auch im nächsten Bereich der Stadt erstehen lassen. Angefangen von den y^Drci Teichen« bis zu den NachmittagsausfUL gen nach »Wolfzettek und auf den >'Gric^< bietet gerade die Umgebung der Draiu stadt mannigfache Gelegenheiten zu angenehmen Skiwanderurtgen. Ist es nicht wunderbar, durch den weißen Wald zti streifen, ohne sportlichen Ehrgeiz, nur dem Zauber der winterlichen Natur hingegeben? So, in Schönheit und Milde möge der Winter zu Ende gehen! Dann jedoch, mit Sonne und Freude, hinein in neues Blühen und Werden ... M a r. v. V e s t e n. m. Toidesfälle. Id Zg. Sv. Kungota ist die Lehrerin Frl. Rozica Gselman gestorben. — In Breiice verschied dieser Tage der Sekretär des Bezirksschulrates Ivan R a n f l. — In Ljubljana ist die Mutter des Mitinhabers des Automatenbuffets Daj-Dain Zupan, Frau Therese Z u p a n , gestorben. — Friedie ihrer Asche! m. Promotioti. Am 27. d. werden an der König Alexander-Universität in Ljubljana die Dilplomiuristen Stefa S o b a aus Ma-kole, Vladimir Sojer aus Podibukovje u. Ludwig A r k o aus Breze bei Ribnica zu Doktoren der Rechte promoviert. — Wir gratulieren! m.Abschied von Notar Ploj. Vor* der Übcrführunig der irdischen Hülle des im hohen Alter von 80 Jahren verschiedenen Notars Otto Ploj fand vor dem Hause des Verstorbenen eine eindrucksvolle Tnauerkundgebung statt. Außer den Mitgliedern der angesehenen Familie Ploj (hatten sich u. a. die AltbUrgermeister Dr. Leskovarund Dr. Lipoid, Oberlandsgerichtrat Dr. T ombak und Archivar Prof. B a S an der Bahre des Verstorbenen eingefunden. Prof. B a & widniet«^ dem verstoTtienen Mäzen unserer kulturellen Institution einen tiefempfundenen Nach ruf, wobei er naanentlich die hohen Verdienste des verstorbenen Notars Ploj für die Au'sgestaltung der Sammlungen des Museums sowie dessen beispielgebende Förderung der heimatlichen Geschichtsvor schung hervorhob. Notar Plojs sterbliche Überreste wurden sodann nach Graz überführt und im dortigen Krematorium eingeäschert. m. Trauungen. In den I'etzten Tagen wurden i^n Maribor getraut: Renato Lupine, Textiltechniker, mit Frl. Edith Kav-eic, Franz Pihlar, Eisenbahner, mit Frl. Therese Matja§i^, Alfons Debelak, Privatbeamter, mit Frl. Olga VodiSek, Fr. Stampar, Weber, mit Frl. Katharina Bu-d'ja, Vinko RodoSek, Fabriksangestellter, mit Frl. Veronika Zemljic, — Wir gratulieren ! m. Verstorbene. In der vorigen Woche sind in Maribor gestorben: Agnes Spes, 72 J'ihrc alt; Alexander KleSic, 61 J.: Jo. sefine Menhardt; Alois Lovren^if, 51 J.; ♦ >Mariboj^ Nummar 31. 3n Der itoeiten ^interdilf^tDoc&e erffllTe {eDrr feine foiole dHn itltgemä^er Slufruf dto Sürgermrifteritf 2>r. ^utoan Sanwtas «. Soontag, den 26. ■. a«. JSnnef. Marie ilvico, 40 J,; OicHie Doöa}«, 70 J.; Therese Reisman, 72 J.^MiUca PoStrak, l*/t wilhtlm 2nldtr, 90 ],; Udwtg Mandl, 49 J.; Paola Tmdl, 18 J.; Franz Orcgorin, 21 J.; Marie Malek, 31 J.; Anna SoStari«, 28 J.; Virgil Tomazini, 35 J.; Marie Cmko. 57 J.; Marje VWmajer, 79 J.; Htigo Hobacfier. 62 J.; Josef Ver^ hanjiek, Ä4 J.; Am»® Kukovec, W J.; Franz Stamlt*, 84 Jalire att. ^ R, |. p.! m. Wfclitig für Reichsdeatscliet Am Donnerstag, den 30. d. ^aH) 8 Uhr abends, Tag der Machtergfrelfung, findet in Marlbor^ Oambrinushalle, eine Feier stunde kalt, zu der all« Relohsdeut^ sefien henlieh einftladüi werdM. Es spricht ein aus QroBdsutschland entsandter Rsdfier.Paß, Heimatseheln tmw. sfqd als Ausweis mitxvMnfftn. III. Zm Wo^MMPtk wjr4 im MarHx). rer Theater der lus<«pie|9c;|))ag^r >Ht'-b a 1( Q k< aufgefQlirt. SomiUg nachniit-tags wird bei enti^&igten Presen die melodienreiche Operette »Auf Befefil derHcr^ogin« gecfeben, während am Abend die Kovitftt »)L e p a V f d 4« folgt. m. Den änttkhm InspeMletisdlenst versieht Sonnta^g, den 26. d. Wr Mitglieder de« AitwlterverBiehefungsamtes In Abweeenhelt d«s RayonsaTztes und In drmgenden Fallen Dr. gtanisiav L a j 0-V e c, Maribof, Qlavnj trg 22^111. m. Schaefbfriefit de# »Pufailli«, Marlbor, 24. Jinner: R i b n j e a n, Poh. 6 Gnad, bewöWct. Seinjofjev dorn —3 Grad, biwirtkt, 60 cm Paf)f»«ebTiee, ^ iSSBfSTICKi M,|la«r-*«v sin Oosposli« «ll<« 11 Auf* 9§fi Rimski vrelec ^3 Grad, klar, ruhig, 25 cm Firn. Peca Grad, bewölkt, 40 cm Pappschnee, ^ Ragtäka S1 a t i n a —l Orad, bewölkt, 5 om Pa<>p-sehnee. m* Mit dem froOen Bergfest am 1. Fe. her wird die heurige Faschingssaison ihren Höhepunkt erreichen. HQtteniauber, würzige Bergluft und trautel Waldstlm-mung werden uns diesmal so nahe ge. bracht, daß sie von jedermann miterlebt werden können. Am 1. Feber soll beim Bergfest niemand fehlen, der sich zu den Freimden der schöne« Nahir bekennt! Nwcrttctie PreiMrItiihunc für Ben-ztomiAciiofigeii, Der Prei$ für Penzinmi-schungen, der Ende November um 20 Pa-ra auf 7.35, 7.60 und 7.70 Dinar pro Liter hinaufgvjsetzt worden war, wurde dieser Tage abermals erhöht, und zwar gleich um 90 Para pro Liier. Die Benzinmischung kostet fortan je nach dem Verkaufsort h.25, 8.50 oder 8.60 Dinar pro Liier» Seit August 1938, als das neue Benzinregime in Jugoslawien in Kraft getreten Wiar, wur^ de der Preis kisgesamt um 3 Dinar pro Liter oder um 57% erhöht. * Kanzlei-Bedarfsartikel, Druckeortcn bei Hinko Sax, Orajski trpr. 10138 m. Dts Mvfcthallenproiekt seiner Verwirklichung näher. Wie seltnerzeit berichtet wurde, hatten sich beim An'kauf der für d^n Bau der Markthalle nötigen Parzellen am Vodnikov bzw. Voja§nl&kl trg insoferne Schwierigkeiten eingestellt, als die Inhaberinnen des bekannten Gasthauses »Prl treh mlade'nkah« allzu hohe Forderungen stellten. Der von der Stadtge-meinde angestrengte Exproprlierungspro-zeß führte nun zu einem Kompromiß, demzufolge das Gebäude der Stadtgemeinde um den Preis von 400.000 Dinar überlassen wird. ni. Die Demistion als Gemeindevorsteher brachte dieser Tagd der Bürgermeister der Gemeinde Dobrcnje bei Pesnica Franz Fras ein. Gewisse Unstimmigkeiten in der Frage der Selbstständigkeit der Gemeinde sollen ihn dazu biwfigen haiben. ÖAju ßji^cß\j^€rdm ^ wirkt cUa Abfilhrmttlel jy D^rmol. Dabei dio Annehmllerik«!! f. lmQtbrauch:kelnTMkofh«n,k«ln Plll»nichluck*n,k*ln bllrares Sali. ■ *7*1 ülSf ] Darmol sdim*cK( wl* Schokolad*. flnlMBSpil Mtchan Slo k«In« Vvriuch« mit unerprobl«n Präparaton. Nehmon sie Immor «"^rTETT^T^m Darmol bekommtn Sie in allen Apotbeken. Mtribor war eine der ersten Städ+e, die naeh dem strengen W%rter I928-2Ö, als sie nrit ihren votgesehenen Finanzmitteln da« Auslani^ nicht m«hr finden konnte, unter Mrtwifkung der humanitären und vöiktsohen Vereinigungen unter der BUr-gerschaft eine Aktion zugunsten der ar-'l»>it6lo6en und notteideitden Mi^rger zu organisieren begannen. Es wurde ein Wtn ierhilfSQfiisehuß ins Leben gerufen, der PeiHrAge in Bargeld und Naturalependen e»nifiii|te und säe durch das sejrialpolitische Aitli der ßtadtgemeinde unter die Be-dOrftig^tfen verteilte. Mit diesen Beiträgen, der Unterstützung der Banatsverwalfcung aus dein Notstandsfond und am meisten mit den regelmäßigen budgetären Mitteln der Stadtgemeinde begann man öffentliche Arbeiten durchzuführen, bei denen über d^n Winter mehrere Hundert Afbeiter, gröBientfiils saisonmäßLge, die im Winter Infolije Beendigung der Saisonarbeiton ihren Verdienst und dadurch tjie Ünter-haltungsmöglichkeit für die Familie verlieren, besififiäftigt wurden. Viele wurden in den stfldtischen Küchen verköstigt, anderen wurden Lebensbedlarfsartikel ange-wdesen. Die Marlborer Bürgensohaft hat diese Aktion sowie die Aufwendungen der Stadt gemeinde für die Notleidenden in den letzten zehn Jahren edeteinnig unterstützt durch freiwillig Bcitr^ii^e, wäe auch durch die Entrichtung der soeialen Abgabe, die die Gemeinde in den l'er, die un gan/ien Staate abgehalten wurde und die auch die Stadtgemeinde Maribor unter Mitwirkung der Jungm^annen, der Sotkolschaft und der Pfadfinder durchführte, lautet das Ergebnis nur 18.114 Dinar. Der Winterhiifsausscliuß für das Drau-banat hat deshalb wegen der ungenügenden Beteiligung und der steigenden Be-dljrfnisse der Notleidenden noch eme Winterhilfswoche angeordnet, die vom 2. bis eitischlteßlich 8. Februar d. J. zur Durchführung gelangen wrrd. Die Stadigemeinde ersucht die ges-amte Bürgerschaft, in der Sanimelwoche durch Beiträge jener zu gedenken, die infolge? der sozialen und wirtschaftlichen Erschütterungen (1er letzten Zeit oihne Mittel uiid Verdienst gebliehen sind und deren Kindern es an Brot mangelt. Die bisherigen edlen Spender werden ersucht, durch neue Beiträge den Bedrängten zu Hilfe zu eilen. Alle Organisationen, Vereine und Institutionen sollen in der Winterhüfswo-che Sammelaktionen unter ihren Mitgliedern durchführen. Nach Möglichkeit sollen die in die erwähnte Woche fallenden V e r a n'B tia'l t u n g e n zugunsten der Winterhilfsaktiwn vor sicli gehen. Die Inhaiber von Oeschäftslo.kalen und Unter-nehmunigch werden ersucht, in ihrem Wirkungskreise tMne rege Saniineltätigkeit zu entfalten. Die Beträge mögen an der Stadtkassc, Sloniskov trg 11, die Naturai-spenden dagegen im städtischen sozialpolitischen Ami, Rotovski trg ü, abgege-'ben werden. Alle unsere Opfer, die wir für die Un-lenstützung der notleidenden Mitbürger aufbringen, werden auch für Staiat und Vol'k reiche Früchte tragen! Der Bürgermeister; Dr. ju va n ni. p. 31uflritt öer Oltari&orer CympDonifer DAS PROGItAMM DES Q<^OSSEN SYMPHONIEKONZERTES DER «(H.AS- BENA MATICA« AM 5. FEBER Immer mehr wendet sich das Mitöik-interesse unserer Draustadt dem großen Symphoniekouzert der »Glasbena Mati-ca« am 5. Feber zu. Mit waJirem Feuereifer sind unsere Symphoniker an der Arbelt und die letzten Proben zeigen gan? eindeutig, daß Meister Jirauek ein einEiffartlges Musikerelgnis vorbereitet. Das wechselvolle Programm bringt Perlen der internationalen Kamnicnnu-aik. Eingeleitet wird es mit der schwungvollen Ouvertüre von C. M. Weber •^Oberen«, F. S c Ii u h u r t li-Moil-Symphonie, die berühintc »Unvollendete«. A. Rorodins »Steppenskizze a-ns Mittelasien« und. K. B a r a n o v i c »Sva-tovac-Kolo« aus dem Ballett »Licitarsw srce« füllen das weitere Programm aus, dazwischen wird unser anerkannte Virtuose Prof. Po l j an e c F. Meiidelssohu-Barthoidys Violinkonzert in F,-MoM mit Orchesterhesleitung zum Vortrag *'ri:i-gen. Das Konzert, dessen Leitung in d:'i bcwalirten tländen des .M.ilitärkapcllni!)i-ster Hauptmann Jos. Jiranek licgi:, wird gewiß für jedermann einen einzigartigen KuiistgenuB bedeuten. Die Kjr-ten sind bereits im Papiergeschäft K re n, Qospwska ulica, Tel. i9-41, im Vorverkauf erhältlich. m. Neu^r Sachverstäii4lK©r. Zum Sach-verstündigen für Textil-, Konfektions-, Spezerei- und Koloioiatwaren wurde beim hiesigen Bezirksgericht der Kaufmann Mirko FeId in ernannt. m. Aus der »Glasliena Matica«. Die nächsten Bnsemhlcproben des Orchesters finden am 27. und 29. d. statt. • Alle Zeitungen, In- und ausländische, bei Hlnko Sax, Grajski trg. 10136 » Gasthaus Krempl. Hausschlachtung, Leber-, Bl-ut-, Brat- und Selchwürste, Bauernschmaus ctz. Eigenbau- und Ribiselwein. ♦ Gasthaus MandL Sonntag Leber- und Blutwurstschmans. Konzert. * Dr. Josef Furlan, Spezialist für Ohren-, Hals- und Nas>enkrankheiten ordiniert ab 31. Jänner wieder regelmäßig. ni. Aus dem Ridlahrerklub »Edelweiß l'XM)«. Wie alljährlich veranstaltet ancli heuer der Radfahrerklub »Edelweiü« am 8. Feber in der Gambrinushalle eine Fa- scliingsunterhaltuiiii, die für alle Besteller ein Erlebnis werden soll. Die »Edelweißler« treffen bereits die umfangreichsten Vorbereitungen. * Inserate für alle Zeitungen bei Hinko Sax, Grajski trg. 10137 * Hornhaut und Hühneraugen entfernt schmerzlos »Bata« Maribor. 19 Bei Darmträgheit, Darmkatarrh, Erkran kungen des Enddarmes beseitigt das natürliche »Franz-Josef«-Bltterwasser Stauungen in den Unterleibsorganen sicher. Langjährige Erfahrungen lehren, daß der Gebrauch des Franz-Josef-Wassers die Darmverrichtung vorzüglich regelt. Reg. S. br. 15.485/35. 3lD0tftefenna(f)t6irn'* Bis zum 31. Jänner versehen die S v. A r e h-A p 0 t h 0 k e (Mr. Ph. Vidniar) ar Haupt.platz 20, Tel. 20-—05, und die M a g d a 1 e n e n-A p 0 t h e k e (Mr. Ph. Savost) am Kralja Petra trg 3. Tel. 22—70 den Nachtdienst. Aus SIlWCIliQUIllfiC sg. Todesfall. Am 22. d. M. ist in Slo-venjgradec der weit und breit bekannte und beliebte Uhrmachermeister Herr Hein rieh V r u n c im Alter von H4 Jahren verschieden. Friede ^seiner Asche! sg. Strenge Hundekontumaz im Bezirk Slovenjgradcc. Ueber den Bezirk Sln-venjgradcc ist dieser Tage die streng-' Hundekontumaz verhängt worden. Aus Ptui 3a]&re0iaaung &(« „defang-berrinrd Oer Oeutf^rn JRIn&er-f)eit in :ßtui" Im Bürger.stüberl des Vcreinshau^is fand dieser Tage die Jahrestaguiig' tles Männergesangvereines statt, Der Obmann Albert Scharner gab in einem kur.: zusammengefaßten Bericht einen Ueber. blick über die Tätigkeit im vergangenen Jahre, aus dem hervorging, daß von der hiesigen deutschen Volksgruppe die Parole ausgegeben worden war, sich vor allem im Sportklub zu betätigen, womit die Tätigkeit des Vereines im Frühjahr und Sommer eingeschränkt und erst im Spätherbst im vollen Umfange aufgenom. men wurde. Im Monate Dezember gab es zwei Veranstaltungen u. zw. das Hugo. M^olf-Konzert, sowie eine Silvesterfeier, die beide sehr gut gelungen sind und boi vollem Haus stattfanden. Bei beiden Veranstaltungen gaben die Chöre den Beweis hoher Leistungsfähigkeit. Wie im früheren Vereinsjahr so wurden auth im Jahre 1940 regelrechte offene Singstunden zur Förderung des deutschen Liedes abgehalten. Iw der weiteren Folge der Jahrestagung folgte nun die Neuwahl und wurden nachstehende Funktionäre gewählt: Obmann Albert Sc harn er. Ob. tnannstellvcrtreler Paul 0 r n i g, Schrift, fuhrer Ißo Reich, 1. Chormeister Doktor Cduard Bui5ar, IL Chormeister Jos. >MaTjb(Mier 2?eiitiii^c Nmnmeir 21. Safntf4ag u. Sonntag, den 25. u. 26. Jrinner. Wraischko, I. Archivar Piaiß Koz-o dcrz, H. Archivar Franz Slawitsch, Ockonom Franz Jurschinagg. — VcrgnüßungsausschtiB: Obmajin Max Kalb, Mitglieder Rudi Reich, "Wifhelm Albrecht, Rudi Artenjak, Hermann Pretoj*-lind Hans Straschill. — Sangrätc: Josef Murschetz, Josef Gorischegg, Rudolf Mo. lifor, Jos. Prelog umd Dr. Frairz Sdio-sluritsch. — Theateraussdiuß: Obmann Harald Schwab, Stellvertreter Hans Ski. witsch._Säcketprüfer: die EhrenmUglic dir KafI Kasper und }ul. Togwo. p. Der große BauemtoaJ!, den der SK Ptuj am 1. Febvr in herkömmlicher Weise in den VereinshausräUTnMxdikeiten abhält, wird auch diesmal Jun>g und Alt in berg-frofhcr Siinimiung m einem gemütlichen Stelldichein vereinigen. Einie Hodrzeits-feicr, Rutsch bahn, Schießbude, Kcllerbar und andere Belustigungen werden dazu beitragen, daß skrh jederniaitn bestens amüsieren wi-pd. Mit dem Vcnsaitd der RirtadiunKen wurde bercüts be^nnen. p, ViehmärMe. Auf den RiJTde'r-irna rkt am 2i1. d. wurden au^Keiriebeni 71 Ochsen, 21t) Kühe, T1 Stiüre, W Jung-(Khsc«, 47 Kalbrnnen, 57 Pfer'>Tanz ütif dem Vulkan« mit Gustav Gründ gens, Sibylle Schmitz und Theo bif*gcn ziw Vorfü'hruiiig. Alis Kpicpjc ko. Todesfälle. In lien letz.ten Tagen starben: in Budaipcst die in Koprivntk (Nesiscltal) gebürilge 80-]ährigc Margarete Krause, geb. Rabuse, in Staro Hrezje (Attfricsach) die 83-jäihrigc Besitzerin Maria H ai 11 e r, in Brezje (Wrct-•/cn) der erst 20-jährige WIlhcMm Ma u s -s c r und in 2cljiTe (Seele) der 6-jähriger Bruder Johann Knöspler. R. i. p.! b. Die Kunst der Typographie. Von Paul Renner. Paul Renner, der Schöpfer der weltbekannten »Futura«, behandelt in diesem nur der Praxis dienenden Buch die typographische Formgebung. Alle praktischen und ästhetischen Forderun. gen werden beispielhaft dargelegt und begründet, die erfüllt wenden müssen, wenn man t-inc typographische Arbeit gut und lichtig lösen will. Zahlreiche Zoichiiungtn umJ typographische Beispic k'. teils farbig, erhöhen die Vrrstnndlich-keit und Anschaillich!:c;t des buclitextes. liin vüllstün'üucs Verzeichnis luit UrliUi- Minligiihten nns »0 foil ^o« Ce4j e , 25. jänncr. Gestern hätte hier das erste große Ski-fahrertreffen Sloweniens, verbunden mit den jugoslawischen Staatsmei&terschaftcn im Skilauf, festlich beginn'en sollen. Großkampftage des "Wintersports sohlten sich iheute und morgen hier abspielen — leider sind sie budistä'Wich »zu V/asser« geworden. Nach langen Regentagen war der ge-isih-itge Freitag sewundern kön-nen? ^^r kennt sich da noch aus? H. P. Scharfenau c. Bvaf^sefischer Gottesdienst. Morgen, Sonntag, findet ckr Gemeindegofttesdienst um 10 Uhr, der Ki-ndergottesdienst vorher um 9 Uhr ini Gemei-ndesaa-le des Pfa-rrhau-ses statt, c. Die Höchstpreise für Hotz und Kohle. Ab 22. Januar gelten in Celje neue Holz_ una Kohlenpreise. Eine .Klafter gesägtes Buchenholz kostet ab Lager des Holz_ händiers 650 Dinar, eine Klafter gehacktes Buchenholz 6H4 f^inar. Gesägte Buchenholz kostet im Kleinhandel Dinar je 100 Kilogramm, gehacktcs Buclienholv: 38 Dinar. Ferner kosten im Kleinhandel: eine Tonne Hudajama_Stückkohlo 420 Dinar und eine Tonne Hudajama-Würfel, kohle 400 Dinar; dasselbe gilt für die Stück- und Würfelkohlc aus Trbovije. Eine Tonne Grießkohle aus Zabukovce kostet 282.50 Dinar und eine Tonne Nuß. kohle aus Velen je 230 Dinar. c. Ratsherrensitzung. Mittwoch, den 2Q. Januar, findet um 18 Ulir 30 eine öffent. liehe Ratsherrensitzung im Gemeinderat'?, saalc des Rathauses statt. c. Anbotausschreihung. Das Stadtbau-anit Celje, Straßenanit, schroi|)t die Be. Schotterung der Straße von Sp. Hudinia (an der Ziegelei vorbei) bis Dobrova mit unsortiertem Schotter und Ziegel-schutt aus. I^as Anbot ist bis 14. Februar 1{>41 beim Einlegeamt der Stadfhaupt-niannschaft einzureichen. c. 70. Hauptversammlung. Kürzlich hielt die Freiwillige Feuerwehr und Ret-tLMigsabteilung in Celje ihre 70. jahres-Hauptversaminlung ab. Dem Rechenschaftsbericht war zu entnehmen, daß die Wehr im Vorjahre fünfzehn Löschaktio-nen durchgeführt hatte. Sie zählte Ende 104^) sechs Ehrenmitglieder, 32 ausüben, de, 14 nichtausübende, 12 Anwärter und fl Zöglinge. Ein Mitglied (Franz Kar-beutz) wurde ihr durch den Tod entris. sen, dessen in ehrenden Worten gedacht wurde. Die beiden Kraftwagen der Retfun gsabteilung haben in 432 Ausfahrten 427 Personen ins Krankenhaus befördert und hiebei 6049 Kilometer zurückgelegt, fn der Ambulanz des Rathauses wurde 34 Personen die erste Hilfe geboten. Das 70. Stiftungsfest wird die Wehr am 8. Juni feiern. c. Amtliche Nachricht. Zur BdWchst ersucht, zahlreich zu ersöhemen. c. S^bstmord auf den Schienen. Ein junges Leben raffte die Not der Zeit dahin. Die 16 Jahre aWe Bergmannstochter Rosalre Lorger au« Pesje bei Velenje hat sich am Donnerstag unter den um 17 Uhr 35 nach Celj'e fahrenden Personenzug geworfen und wurde vom Zug bis zur Un-kenntii'cWkcit verstümmelt. c. Vor dem Richter. Zwei Arbeiterinnen aus Cdije, die 27 Jahre alte Maria Koje u. dre 26-jährige Erna Bevc, wurden vom hiesigen Kreisgericht zu 24 bzw. 18 Monaten strengen Arrest verurteilt. Sic haben im Vorjahre in Cellje und Mariibor gemeinsam in mehreren Geschäften Hüte, Wäsche und andere Sachen gestohlen. Sic verteidigten sich mit der Ausrede, daß sie völlig — betrunken gewesen wären und von aWedeni daher nichts wüßten. c. Kino Dom. Bis Dienstag der Lustspiel Schlager »Ich liebe Dich« mit Viktor de Kowa und Luise Ulrich. c. Zirkus im Kino )>llnion«(. Immer wieder verfällt man dem Zauber der Ma. negenluft — besonders dann, wenn sie mit solchen Spannungen geladen ist, wie ijii Union-Kino: man hält den Atem an wie vor einem gutgebauten Drama, man genießt mit hellen Augen die unsterbliche zirzensische Kunst in bewegter Vielheit und Großvater und Enkel (dies ist das WendL Es wird nur deutsch gesprochen ——&iMiiiminiiwiiiTin ' rmfrigiiinriirfi- Samstag, 25. Jänner um.20 Uhr: »Hab-v kuk«. Ab. C. Sonntag, 26. Jänner um 15 Uhr: »Auf Befehl der Herzogin«. Zum letzten Ma!. Ermäßigte Preise. —> Um 20 Uhr: »Lcp" VMac. Zum letzten Mal. lon-Ktao Burg-Tonkino. Ab-heute die briUantc Komödie »Meioe Tochter lebt in Wlenv^.. Es ist dies ein ScWagerfHm, der, mit Hans Moser in der Hauptrolle, * von der Wien-Film-Ufa herauagebracht wurde. Hans Mo ser überstürzt sich in dieser Komödie in einer ganzen Reihe von Rollen. Er ist ein Schwiegervater, der kein Schwiegervater ist, er ist auch üin »Schwiegersohn«, der kein Schwiegersohn ist. Die Verwirrung, die Moser darin stiftet, ist so groß, daß sich niemand meftr in der Verwandschaft auskennt. Die Situationen sind ein wahrer Hexen4(cssel von Komik, Leichtsinn und heiteren Humors. Eine Komödie, die überall he4(e Begeisterung airegdöet hat. Zwei Stunden herzlichen Lachens sind" verbürgt. Espftatiade-Tookino. »Bai^jka«, der größte und neueste Triumph des Königs der Sänger Eddy Nelson und seinc.-neuen Partnerin Ilona Massey, ein Film, der alle Filmrekorde geschlagen ha:. Ein prunkvoller Musik-OroBfilm voll prickender Musik, bezaubernder Melodien und Schlager, ein Film, der mitreißt unu beglückt! — Achtung! Es wird ersucht, wegen großen Andranges die Karten nicht telephonisch zu reservieren, sondern dieselben im Vorverkauf zu beheben Unjon-Tonkino. Bis einschließlich Mon tag »Tundren«, das größteFilmphänomen dieser Saison. CMe abenteuerliche Begc. benheit spielt sich auf den endlosen Schnee- und Eisfeldern Alaska ab, wo die menschlichen Ansiedlungen hunderte Meilen von einander entfernt liegen. Der »Fliegende Arzt« verunglückt während eines Krankenbesuches mit seinem Flugzeug und erlebt die sondctbarste und beispiellose Robinsonade. Die Hauptrolle spielt Del Cambre. ronnriifo Mmuic Samstag' und Sonntag, den 25. und 26. Jinner d«r Praehtfilm BinlllamiviiliHdiellelinat Wundervolle am Zirkus) sind für zwei Stunden gleichmäßig hingerissen, vcrzau bcrt, glücklich! Im »Zirkus« wirken mit: Harry Piel, Ruth Eweler und Elisabeth Alles in allem ein Programm voll Span, nung und Abwechslung, voll Leistung weit über dem Durchschnitt. Menschen und Tiere von bestem Zirkusmaterial. |!roi>aganöa ffir unfeit csiararfveMaKtäini LOBENSWERTE AKTION DES FREMDENVERKEHRSVERBANDES. — ANMELDUNG BIS 5. FEBRUAR ERWÜNSCHT. Nach dem Beispiel anderer Staaten mit hochentwickeltem Fremdenverkehr hat sich auch die Zentrale des Reisebüros »Putnik« entschlossen, das Verzeichnis der Spezialitäten d"er jugoslawischen Agrarwirtschaft ad bei wem einzelm-Spezialitäten beschaifft werden können u. zu welchem Preis; erwünscht ist auch die Anführung genauer Adressen der Erzeuger. Willkommen sünd auch Daten über dk: durchschnittlrche Jahresproduktion der 'einzelnen Speziafitäten so'wie die Mitteilung, ob die Artikel sitänddg oder nur periodisch erhältlich sind. Insoweit eine Speztialität bereits einen Namen besitzt und im Handel eingeführt ist, wäre es sehr zu wünschen, daB auch die Erzeuger- oder Vertriebsfirma erwähnt würde, um dem Interessenten Gelegenheit zu geben, sich an sie eu wenden. Da man die Vorbereitungen für die Herausgabc des Verzeichnissijs in kürzester Zeit zu beendigen wünscht, ersucht der Fremdenverkehrsverband die interessierten Stellen und Einzelpersonen, ihm die erforderlichen Angaben bis spätestens 5. Februar zur Verfügung zu stellen bzw. einzusenden. klkiietfimU m tuätaei äet Bothm-Adoskam Prüll ausi^efahrene Skispuren winden sich gleich vielen eng verlaufenden Doppelgeleisen von der östlichsten Alpenhlitte des Bachern, von Sv. B o H e n k über heitere, tief verschneite Höhenrücken des R e § k i V r h, durch sonnenbeschienene ,Hochwälder des Pcrkov vrh, über die mit einem hölzernen Wegkreuz markierte Einsattelung des S e d o v e c und endlich art zwei gemauerten Heiligenkapellen vor bei hinauf zu Sv. A r e h. Sv. Areh ist nicht nur eine altehrwürdige, echte Bachernkirche mit dem berühmten steinernen Grab des mächtigen Königs Heinrich, einem Grab, wie es nur noch der hl. Modestus, der erste Chorbischof Korantaniens^ in Maria-Saal besitzt. Sv. Areh bedeutet nicht nur eine sonnige, luf_ tige Bergebene, die in tausend verschnörkelten Skiwegen Wonne, Leben, Lust^und Freude des Winters atmet, die bezaubernden Ausblick und fesselnde Fernsicht auf herrliche Winterlandschaften, auf den gleißenden Glanz und Schimmer des breiten Draufeldes, des BronzercUefs der Ha-loze mit Boß, Roga^ka gora, Macelj, Med-vedjak und Sleme bieteti Sv^ Areh bildet — und dies auch mitten im Winter — einen wahrhaft wichtigen Stützpunkt in der Bacherntotiristik, der sich in der Vergangenheit Verdienste erworben hat und nun, da die Bachernautobahn ihn mit Maribor verbindet, mit beneidenswerter Zuversicht in die Zukunft blicken dar(^ ein wichtiges Ausflugsziel nicht nur lür Ski-fahrcr und Schneereifgänger, sondern auch für Fußgänger und Autofahrer, die der Segnungen eines gesunden Bachernwinters teilhaftig werden wollen. Die »Ruska 'koCa« blitzt und bietet bedeutend mehr, als sie mit ihrem bescheidenen Namen dem Fremden verspricht. Dieses Symbol der Anfänge jeglicher Touristik auf dem Bachern überhaupt ist gegen wärtig eine ganze, große Weilersiedlung, die dem Pfarrdorf Sv. Martin, in dessen Pfarrsprengel, es eingereiht ist, eine ge-fähxliche Konkurrenz bietet, eine Weiler-siedliing, die slcli mit ihren Gebäuden, mit einer alten und einer neuen Villa in den ultravioletten Strahlen der warmen Wintersonne und Höhenluft wärmt und sonnt, eine Alpenhütte, die in ihren nach Saft und Holz der Buche duftenden, lauschigen und warmen Winkeln jene Häuslichkeit und Traulichkeit gewährt, die für den Wintersportler den Höhepunkt im Ge nießen seines Ausfluges l)edeutet. Der Winter von Sv. Areh kennt keine Kälte, keine frierende, fröstelnde. Du stehst mitten unter Anhäufungen von Schnee und Eis, an verschneiten Fichten und Tannen, am eingefrorenen Teich, — aber du verspürst eine angenehme Wärme, holst dir einen Liegestuhl aus der Kirchtunnwölbung, enthüllst dir die Brust und überläßt dich den Strahlen or« etfiaufer Kürzlich 'langten aus Jtiseaice die Ehrenpreise ein, die A/lariibors Skirepräsentan-ten bei den großen Winterspiekin der Krainischen Industriegesellschait KID errungen hatten. Mit der bronzenen Ehren-plakctte wurden ausgezeichnet die Langläufer Karl F a n e d I und Vlado Leg-vart isowie die alpinen Meister Franzi C o ip, Miran C i z e l j, Bozo G a j s e k und Borut R e p i C, die bekanntlich für Maribor den dritten Platz in der Städtewertung erringen konnten. Die schönen Auszeichnungen wurden ihnen vom Obmann des Mariborer Wintersport-Unterverbandes L, Zorzut überreicht. : In Litija wurde ein Skirennen unter großer Anteilnahme der dortigen Bevölkerung ausgetragen. Im Abfahrtslauf vom Sitarjevec nach LHija blieb Milos Konöar vor Marijtan Mazek und Hine Lebinger sieizreich. Den 8-Kilometer-Langlauf di»-gegen gewann Boris Kon^ar, Zweiter wurde Mazek und dritter Dusan Zunko. : Auch Nonv^^ nicht bei den FIS-Wettkämpfen. Heuer wird Norwegen erstmals bei den FIS-Weltmeisterschaften im Skilauf nicht vertreten sein. Norwegen hatte sich seinerzeit gegen die Verlegung des FlS-Sitzes ausgejsiprochen und will vorderhand nicht aus der Opposition heraus. : 10 Nationen in Garmisch-Partenkirchen. Für die Wintersportwoche in Garmisch-Partenkirchen liegen bisher die Anmeldungen von 10 Nationen auf und zwar von Jugoslawien, Schweden, Finnland, Italien, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, der Slowakei und der Schweiz sowie von Deutschland. Jugoslawien wird im Ski lauf, Kunstlauf und im Eishockey mitwirken. : In MisUnje hätten am 26, d. die Skl-meisterschaften der dortigen slowenischen Jungmännerorganisationen ausgetragen werden. Die Kämpfe mußten wegen des ungünstigen Wetters auf einen späteren Zeitpunkt v^ertagt werden. : Der kroatische Leichtathletikverband gibt fo'gende Termine bekannt: 6. April in Osijek Croß-Country über 10.000 Meter; 24. und 25. Mai in Zagreb erster Teil der Einzelmeisterschaft; 13. Juli in Zagreb Staffelmeisterschaft; 30. und 31. August in Varazdin zweiter Teil der Ein-zelmeisterschaft. : Bogdan Cuvaj, der kürzlich zurückgetreten ist, hat wiederum die Leitung der Fußballsektion der Zagreber :>Con-cordia« übernommen. z : Im Ringkampf Deutschland—Italien siegte in Stuttgart die deutsche Mannschaft mit 4:3, : Der Fußballkampf Kroatien-Slowakei soll bereits im Frühjahr zur .Austragung kommen. : Enrico Maie'r, der berühmte spanische Doppelspieler, blieb in einem Tennisturnier in Barcelona siegreich. : Eine rumänische Tennisauswahl wird demnächst eine große Auslandtournee antreten, die sie u, a. auchc nach Jugoslawien führen wird. : Von den 107 Sportf^tzen im Bereiche des Kroatischen Fußballverbandes entsprechen nur 38 den vorgeschriebene« Ausmassen. Hdtcu fike Humor. Schigoloh klagte jjftyer seinen linken Fuß. »Geh doch mal zu Dr. Fraglose, riet man ihm. Am nächsten Tage bereits marschierte Schigolch strahlend die Straße entlang. »Ein glänzender Arzt«, verkündete er, »der hat sofort in der Schuhspitze cin^n Krage'^' IPlrtsffhnfflllfhf Riuidschiiii (SMinftigr donorirruno Oer ^u0tDan&frer-<$>el5antDelfungen NEUE VERFÜGUNG DES FINANZMINISTERS ZUGUNSTEN DER FAMILIEN DER AUSWANDERER UND DER WOHLTÄTIGEN INSTITUTIONEN. — AUSSCHALTUNG DER UEBERVORTEILUNG DURCH DIE SCHWARZE BÖRSE. l-in großer* Teil d Siaats'bürger hält sich zu Hrwerbszwek-kcn im Auslände, besonders in der Uober-seo, aut und sendet die Ersparnisse d'^n Angehörigen in der Heimat, um ihnen dadurch das Auslangen zu ermöglichen oder das Leben leichter zu gestalten. Das Geld wurde bisher größtenteils in effektiven Hanknotjn oder Schecks überwiesen, die dann auf die sogenannte »Schwarze h ö r s e« gelangen. Gewissenlose Spekulanten suchen, um sich zu bereichern, Orte auf, wo sich Familien der Auswanderer aiiHialten, und bieten den Angehörigen eine um 'jine Kleinigkeit höhere Summe an, als sie bisher durch den legalen Handel erzielt werden konnte. Die leichtgläubige Hevölkorung geriet jedoch dadurch gar zu oft in eine unangenehme Lage, da sie mit den geltenden Bestimnvungen in Widerspruch kam und Folgen zu tragen hatte. Um nun den Au-swandererfaniilien zu helfen und gleichzeitig der »Schwarzen Börse« einen Riegel vorzuschieben, hat, wie der Stadtmagistrat mitteilt, das Finanzministerium jetzt eine Verfügung getroffen, wonach die von den Auswanderern nach Jugoslawien gelangenden Schecks usw., jedoch nicht die effektiven Hanknoten, zu einem b e d e u t e n d g ü n-s t i g e r e n Kurs angewiesen werden als bisher. Der Gegenwert für die ausländischen Zahlungsmittel wird von den e r m ä c h t i g t e n Geldinstituten besser honoriert als von der »Schwarzen Börse«. Den Auswandererfamilien wird dadurch Gelegenheit gegeben, die erhaltenen Anweisungen weit günstiger zu verwerten als bisher, abgesehen davon, daß sie sich vor jeder Unannehmlichkeit oder gar Schaden bewahren. Es sei hervorgehoben, daß Ijeispielsweis^j der Dolliar zu 68 bis 70 Dinar honoriert wird, während an der »Schwarzen Börse« nur fiO bis 62 Dinar dafür geboten werden. Der günstige Kurs gilt nur für die Schecks oder teiegraphi^che Anweisungen, und nicht auch für die Banknoten, zugunsten der e n g s t 'e n A n g e h ö-rigen der Auswanderer, falls es sich um deren Erhaltung oder Unterstützung handelt. Die Anweisungen müssen an ein or-mächligtes Geldinstitut zugunsten der Auswandererfamilien gerichtet sein, oder in Schecks an eine solche Anstalt oder direkt ön die Faniilie oder engste Angehörige. Die Betreffend'en .müssen selbst bei der Bank erscheinen oder sich durcii die nächsten Angehörigen dort vertreten lassen. Dasselbe gilt auch für die auf ausländische Valiuta lautenden Transfers bei Hinterlassen'scjiaften, Abfertigungen, für humanitäre Zwccke usw. Es wird darauf verwi'esen, daß diese Erleichterungen nur dann gelten, wenn die Beträge in fremder Währung aus dem .'Xuslande von einem .Auswanderer angewiesen werden, der schon vor dein Jahre 1931 jugoslawischer Staatsbürger war. 3)rr ^oismarft WIE STEHT UNSERE HOLZAUSFUHR? Das Organ der Holzhändler Jugoslawiens, äD r V o t r z a c«, veröffentlichte unlängst ein Bild der Lage auf dem Holz-Jiiarkte, aus welchem wir folgende für iinsere V^erhältnisse maßgebende Feststellungen entnehmen; Die Ständige Delegation für Holzwirt. Schaft, welche die offizielle Vertretung der Holzwirtschaft bildet, ist in konstan. ter Verbindung mit den staatlichen Behörden. Diese Zusammenarbeit führte auch zur Ausarbeitung der neuen Verordnung über die Kontrolle der Holz, a u s f II h r. Wenn man auch über den praktischen Wert dieser Verordnung noch nichts aus Erfahrungen mit derselben sagen kann, da sie erst seit kurzem in .Anwendung sich befindet, so muß man ihr wenigstens das eine gutschreiben, daß sie ein. Pro. dukt der Zusammenarbeit der Staatsbehörde mit den Vertretern der Holzwirtschaft ist. Für ^diese letztere ist nunmehr von größter Bedeutung die Frage, ob für die Holzausfuhr genügend Waggone zur Verfügung sein werden. Was das gegenwärtige Geschäft betrifft, ist ein ziemlich reges Interesse für unser Holz in der Schweiz, In Italien, in Deutschland und in Ungarn zu bemerken. Auch ein großer Versuch der erneuten Holzausfuhr nach Südamerika, welches vor dem Kriege unser guter Käufer war, ist erwähnenswert. Eine Großfirma schickte nunmehr dorthin ein vollgelade-nes Schiff Holz. Natürlich haben die Eigentümer vorher von beiden kriegführenden Lagern die nötige Zustimmung für den Transport erhalten, so daß das Schiff mit allen Dokumenten versehen die Fahrt antrat. Bezüglich di^r i'uropäischen Märkte wäre vor allem dir Notwendigkeit hervorzuheben, unser«' Holzausfuhr nach Spanien zu erneuern. Die verantwortlichen Faktoren sollten alles tun, um diese Ausfuhr wieder zu ermöglichen. Auch über tPe Hol/ausfuhr nach den Niederlanden w.ai' in wirbchaftlichen Kreisen die Rede. Die Vorschläge, diese Ausfuhr auf dem Landwege zu organisieren, erwiesen sich als verfehlt, weil dieser Transportweg für Holz viel zu teuer ist. In den Niederlanden, in Belgien und in Frankreich herrscht ein besonderes Inter. esse für unser Hartholz, vor allem für Eichenholz. Jedoch funktioniert mit diesen Ländern der Zahlungsverkehr sehr schlecht. Momentan ist er so geregelt, daß als Käufer eine deutsche FIrmd erscheint, welche unser Holz den nieder, ländischen und anderen Firmen weiterverkauft. Dieser komplizierte Geschäfts, gang wirkt hemmend auf den Holzhandel und auch schlecht auf die Preise. Auch das Geschäftsgebaren mit dem tsche. chisch.mährlschen Protektorat ist ziem, lieh erschwert, da die deutschen Behörden nur in recht seltenen Fällen die Einfuhr- bezw. Devisenbewilligung gestatten. Unsere Holzausfuhr nach Deutschland steht im Zeichen der Preise. Auf der letz, ten Konferenz des jugoslawisch-deutschen Holzausschusses in Wien wurden ziemlich niedrige Preise verabredet, und hat unsere Delegation gleich damals darauf hingewiesen, daß bei diesen Preisen der Handel schwer vor sich gehen wird. Dies hat sich auch bald als wahr erwiesen und man wird eine neue bessere Basis finden müssen, weil die deutschen Importeure trotz der Konkurrenz aus Skandinavien unser Holz verlangen. Man muß also darauf bestehen, mit Deutschland ein Abkommen abzuschließen, welches die ungehinderte Ausfuhr unseres Holzes nach Deutschland ermöglichen wird. Dies gilt vor allen» für Weichholz. Was nun das Hartholz betrifft, ist zu erwähnen, daß die deutschen Importeure eine Zu. sammcnkunft hatten, um niedrigere Preise zu erzielen. Unsere Ständige Delegation hat nun eine Verabredung unserer Holzproduzenten u. .händler organisiert, um bessere Preise zu ermöglichen, welche auch mit der faktischen Lage auf dem Markt in Einklang sind. Innerhalb Jugoslawiens sind die Geschäfte mit Weichholz nicht schlecht. Die Ständige Delegation hat die Maximal-preise für Bauholz festgesetzt. Bisher waren solche bekanntlich nur für Brennholz in Geltung. Mit der Maximierung der Preise würde sich eine größere Sicherheit Im Geschäftsgebaren einstellen. 3itternalionaler ^ifenmarft W i c n , Jänner. Die Eisenerzförderung Deutschlands hat «-ich nach den .Angaben des Reichsmarschalls Hermann Gö r i n g beim Empfang der Bergarbeiter innerhalb Jahresfrist verdoppelt! Diese Nachricht genügt allein schon zu der Feststellung, daß die Erzversorgung der großdeutschen Elsenhütten im heurigen Winter elni; weit günstigere ist als zu gleicher Zeit des Vorjahrs, z.umal jetzt den deutschen Hoch-ofenwerken außer schwedischen und norwegischen Erzen auch die lothringische Minvtte zur Verfügung stehen. Demgegenüber ist England heute fast ausschließlich auf die schlechten, auf oer Insel wlbst geförderten Eisenerze angewiesen, da fast alle Zufuhren aus fremden Staaten abgeschnitten sind. Insbesondere fehlt es in itngland an skandinavischen u. spanischen Erzen, l-^ngland ist infolge des Mangels an Eisenerzen heute nicht nur überwiegend auf die Zufuhr von fremdem Roheisen und Stahl angewiesen, sondern bei diesien Zufuhren auch durch den im-•mer knapper werdenden Schiffsraum stark 'behindert. Der 1 u X e m b u r g i s c h e Eisenerzbergbau ist bis zur vollen Ausnutzung der Gruben beschäftigt. Es besteht keinerlei Arbeitsloisiigkeit mehr. Die luxemburgi-sch"en Eisenerze gehen überwiegend nach Belgien. Auch die Siiarhüttenwerke erhalten ibestimmte Mengen von luxemburgi-sehen Eisenerzen zugewiesen, decken aber im übrigen ihren Erzbedarf aus Lothringen und aus dem Briey-Becken. Auch in diesen Revieren hat die Erzförderung in letzter Zeit stark zugenommen. Die Verkaufs-'prei'Se sollen demnächst den erhöhten Gestehungskosten der Gruben angepaßt werden. Im übniigen gehen die Bestrebungen dahin, für die Saareisenhütten künftig eine eigene Erzgrunglage in Lothringen si-herzustellen. Der s c h w e d i s c h e Eisenerzbergbau ist voll beschäftigt, zumal derzeit auch die schwedischen Hochofenwerk^e größeren Erz'bedarf aufweisen und außerdem bedeutende Mengen der schwedischen Erz törderung für den Bedarf Deutschlands sichergestellt werden. In S p a n i 'o n ist der Eisenerzbergbau derzeit überwiegend für den Bedarf der eigenen Eisenhütten tätig. Bemerkenswert sind die Eisenerzlunde, ilie in Dänemark gemacht worden sind, und zwar in der Nähe von Middel-fart am Kleinen Belt. Es handelt sich um Tertiürerze mit einem Eisengehalt von durchschnitlich 34%. Die Flöze sollen 3 m mächtig sein und in geringer Tiefe lagern, so daß die Ausbeutung fier Vorkommen relativ leicM vor »ich ^ehen kann. An vielen Stellen von JUtland und Nordseeland ist auch das Vorkommen von Raseneisenerzen festgestcillt worden. Diese Erze weisen einen Eisengehalt bis zu 50% auf. Die Eisenerzproduktion J u g o s 1 a-w i e ns ist im abgelaufenen Jahre — soweit bisher Daten vorliegen — hinter der Vorjahrsmenge zurück'zcblicben, die Alan ganerzausbeute ist dagegen wesenllich gestiegen. In Rußland werd.Mi durch geologische Forschungen fortgesetzt neue Eisenerzvorkommen festgestellt. Withrend im lahre 1917 d'e gesamten Eisenerzreserven Rußlands auf nur 2 MMliarden t geschätzt worden waren, gingen die Schätzungen im lahre 1938 bere't': auf 11 Milliarden t und diese Ziffer hat sich seither weiter erheblich erhöht. Von der festgestellten Erzmenge entladt -• soweii die guten Erze in Betracht gezogen werden — der größere Teil auf daii europäische Gebiet der Sowjetunion. Da die russische Eisen-erzproduktion im lalir.; 1938 2(3.r> Millionen t betragen hat, reicnen sonach die drzt. festgestellten Erzreserven der Sowjetunion auf unabsibbate Zeit aus selbst wenn die russische Roheisenerzeugung von Jahr zu Jahr wesentlich steigen sollte. Japan geht jetzt daran, die im japanischen Besitz befindlichen Erzvorkommen auf den Philippinen stärker auszubeuten. Die Mitsubishi-Bergbaugesellschaft wird in ihren Eisenerzgruben auf den Philippinen demnächst mit dem Altbau der Erze beginnen. (»S ü d o s t-E c h 0«). 396rtnib(ri(f)te L i u b 1 j a na, 24. d. Devise n: London 174.57—177.77 (im freien Verkehr 215.90—219.10), Newyork 4425—44R5 (5480—5520), Zürich •1028.64—1038.64 (1271.10—1281.10); Berlin (Privatclearing) 1772—1792. Zagreb, 24. d. S t a a t s w c r t e : 2iä% Kriegsschaden 472—476, 4% Agrar 56— —57, 6ö/o Begluk 85—87, 6% dalmat. Agrar 81—82, 7% Stabilisationsanlelhe 97—99, 7% Investitionsanleihe 100—-102, 7% Seligman 102—105, 7% Blair 100- -—102, 8o/o Blair 105—107; Natlonalbank 7050 -0. X Weilere KinNChränkuug der Lin-fuhrmö^iirhkoll. Der Handclsminislei' lial eine Verordnung über die Kontrolle der iMiit'uhr von Wolle, Kunsl-wolle, Wollgarn und Zellwol-I 0 (Fiocco) hcrausgeget)en, die bereits in Kraft gelreten isl. Darnach imbeii sich binnen M Tagen jene (ieschüfts-leute, die iliese Artikel weiterhin einzuführen gedenken. Ikü der Aussen-lumdeisdirektion zu registrieren und werden andere Personen die Einfuhrbewilligung nichL erhalten. In gleicher Weise wurden aucli Kinistdünger, Schwefel und Kupfervitriol unler VAw-fnhrkonlrolle gesielll. X Die deutsche LandmaschinCnindu-strie auf der Wiener Frühjahrsmesse 1941 In .Anbetracht der offiziellen Beteiligung des Reichsnährstandes an der Wiener Frühjahrsmesse 1941, welche in der Zeit vom 9. bis 16. März statfindet, und im Hinblick auf den großen Bedarf der südöstlichen Agrarländer an deutschen Produktionsmitteln wurde die Beschickung der Wiener Frühjahrsmesse der ileut-schen Landmaschinenindustrie von der Fachgruppe Landmaschinenbau freigestellt. Der gesamte zur Verfügung stehen de .Ausstellungsraum wurde biereits von der deutschen Landmaschinenindustrie be legt. X Eine Gewertjekammer wurde mit Entscheidung des Ministerrates in L 1 u b-1 j a n a gegründet. Gleichzeitig hat die bisherige Gewerbesektion der bisherigen gemeinsamen Wirtschaftskammer zu l)c-* stehen aufgehört. Slowenien zählt fortan eine Kammer für Handel und Industrie sowie eine Kammer für Gewerbe. Das bisherige Personal der gemeinsamen Institutionen wird unter die beiden Kammern aufgeteilt. Das Präsidium und die neuen Kammerräte beider Kammern werden dem nächst ernannt werden. XNeue Leitung der Nationalbank. Zum Gouverneur der Nationalbank wurde Dr. Milan Radosavljevic ernannt, der schon früher diese Stelle bekleidet hatte. Dr. Ivo Bei in wurde in seiner Funktion als erster Vizegoiuvcrncur bestätigt, wogegen der zweite Vizegouverneur Dr. Lju-bisa Mikic seiner Stelle enthoben wurde. Gleichzeitig wurde ein neuer Verwaltungsausschuß, bestehend aus den bisherigen Mitgliedern, eingesetzt. Slowenien vertreten darin der Kaufmann .Anton Fa-z a r i n c aus Celje und der Industrielle Ivan Avsenc'k aus Ljubljana. Vier Mitglieder wurden neu ernannt. XDas Einheitsmehl darf, wie von maßgebender Stelle betont wird, höchstens 5.50 Dinar pro Kilo kosten, während das W e i ß m e h 1 höchstens zu 9 Dinar pro Kilo verkauft werden darf. ObertriJtungcn dieser Bestimmung werden strengsten ge* ahndet. < Kultur-tlmmik 6lotDenif(De Oprrn- UrauffüDrung In £iuM{ana MATIJA BRAVNICARS NEUE OPER »HLAPEC JERNEJ« gelangt am 25. d. am Na-tionaltheater tn Ljab1|ana ZUR URAUFFÜHRUNG. Heute abends gelangt am Nationalthea-ter in Ljubljana die n^ue Oper >H 1 a p e c J e r n c j« von Matija Bravnicar in der R€gi»e von Ciril D e b e v e c und in der musikalischen Elnistudierung des OpermkapeWmersters /»liko S t r i to f zur Uraufführung. StoffWch behandelt die Oper eines der berühmtesten Sujets der slowenischen Dichtung, in der Ivan Cankars ethischer Geist mit der breiten Sozialpro-hiematik unseres Jahrhunderts venbunden iist. * Matijja Bravnicar zählt zu den repräsentativsten Konuponisten der syjnphoni-schen Musik unter den Slowenen. Ursprünglich waren Sololieder, Jugendchöre, Klavier- ,und Kamnierkonipositioncn das Ergebnis seines kompositorischen Schaffens, doch blieb die symphonische Dich-lung nach wie vor das Ziel seiner Sehnsucht Bravnicar hat als erster Element des Volkstums in die Symphoniemusik ein geschaltet. Insbesondere mit seiner »Slowenischen Tanrbureske«, die im In- und Ausland wiederholt zur Aufführung gelangt worden war, erbrachte er überzcu-«ungsvoll den Beweis, daß auch die Slo-wejien ähnliche Elein'ente bPsKzen, wie di'2 Kroaten und Serben in ihrem Kolo. Bravnicars »Weiökrainische Rhapsodie^-wurde in Paris zur Uraufführung gebracht. Sein »Hymnus Siavicus« erhielt einen Preis der Philharnionisciien Gesellschaft i«nd wurde sowohl in Prag als auch in Beograd aufgeführt. Kein anderer als der bereits verstorbene französische Dirigent Ren^ B a t 0 n dirigierte Bravnicars Kompoöilion für Streichorchester u. Klavier »Divertis/sements«. Bereits Im Jahre 1930 komponierte Bravniöar die lireiaktige Opernfarce »PohujSanje v do-iini Sentflorjanski«, die 1932 anläßlich des ersten slowenischen Muslkfestivales zur Aufführung gebracht wurde. Der heutigen Uraufführung der Opern »Hlapec Jernej;' wird deshalb nicht nur in Ljubljana, sondern auch in ganz Slowenien größtes Interesse entgegengetoracht. -f Die Täliijkeit der Moskauer Aka» demie der Wissenschaft. Das Redak' lionskomitcc der Akademie der Wis-scnschaflcii hat in seiner ielzleii Sitzung einen Bcricht über die TAtig-kcit im Vorjahr cnlgegengenonimcn. Wie aus diesem Berich! hervorgeht, wurden im Verlaufe des Jahres 1010 von der Moskauer Akademie 470 wis-senschafl liehe Werke lierausgegel)en, und zwar eine viel grössere Anzahl als im Jahre 1930. -r Ein Querschniü durch die lürkl-»che Presse. Wie aus einer türkischen offiziellen Statislik hervorgehl, erseheinen in der Türkei 113 Tageszeitungen und 227 Zeitschriften. Von den Tageszoiluiigen sind 40 als politische Organe aulgezogen. Das Zentrum der türkischen Presse ist Islanbui jnit IT)! Tageszeitungen und Zeilsehritlcn. Ankam mit (iO periodischen Zeilscliril-trn sieht an zweiter Stelle. -!- Eine interessante Kunslausslel- lunji in Zagreb. Mitte Feber eröffnet der Verein der Zagreber im Zagreber Kunstpavillon eine Ansstollun^ aller Meister sowie verslurbener imcl lebender Künstler der fiegenwarl. Dem VeranstaUungsaussehuss ist es gelr.iif^en eine grössere Anzahl von allen Meislern ausfindig zu machen, darunter Werke von Paolo Vcroncsc. Antonio T e ni p i s t o, H a m i 11 o n, W a 1 cl-ni ü 11 e r. F ü g e r, M e l z n e i\ M c- d o v i c usw. Aussurdcm wurde ein grosses Porträt von Rug^ero Bo?iko-vic und Branko Hadiecvie gefunden. Iiis jetzt wurden 120 Gemälde von grossem Werl aus Privatbesitz zur Einreihung in die .\usstelhmg angemeldet. r Milan Itegovie V.l Jahre all. Der kroatische Dichter Milan Bcgovie, der in letzter Zeit aueli ern hat Klemens Krauss. Der Maler .Vu^usl (IrolssHnt gestorben. In T^andau in der Pfalz starb der in ganz Deutschhuul bekannte Ma-11er und Zeichner .\ugust Croissant, der i der berühmten Künstlerfamilie Crois- sanL angehört Er erreielili- ein ,\ller von 71 Jahren - I>i»ffnijng n'er Pose ut 'l'iival' r. Nach vollendetem t'mbau winlen dir Theater in Posen — das l\leine und das Grosse Haus — im Hahmen der Ostdeutschen Kullurta<>e 1911" am 11. und 12. März eröfl'nel werden. Hei<'lis-minister Dr Göhbeis hat sein l.r-scheineu zu^esa^t -1- Ciastsplel dfr Expl-Bühue in Wien. Anfang wird die berühmte Exet- Bühne in Wien rüi* h'ingere Zeil gastieren. Sie spielt im Theater in di-r Praterstrasse. ~ Vom Keiner Kunslniarkl. Am Feher wird hei Matlhiris Lemperz in Köhl eine bedeutende Kollektinn von Gemählen alti-i- Meister vrrstcigi ri, wobei sowohl an Zahl als auch .wx Qualität die .Viederläiuler des 17. .laln'-huiiflert beiweiU'in das Selnv vT^e-wielit bilden. b. Narvik. Vun KürvettL'nlDas ist unmöglich, Fräulein Karola! Wir können doch keine Geschenke von Ihnen annehmen!« protestiert Wernicke. M)er Karola läßt das nicht gelten, »Dieses Geschenk ist zunächst gar nichts wert, Sie können sich kein Paar Handschuhe dafür kaufen. Wir müssen erst arbeiten, daß es seinen Wert erhält. Und weil ich in Ihnen allen ganze Arbeits kameraden gewinnen möchte, darum möchte Ich, daß Sie mir auch helfen, einen Teil der Verantwortung zu tragen. Wollen Sie mir das abschlagen?« »Nein, nein, das nicht . . . aber . . -« »Kein Aber. Sie sagen also ja! Einverstanden?« »Dann wird wohl nichts anderes übrig bleiben . . . wir sind also Ihre Gesellschafter, Fräulein Karola!« seufzt Schorsch und macht ein Gesicht, als müßte er Essig trinken. Aber dann bricht die Freude durch bei ihm: »Wie heißt unsere Firma eigentlich? Man muß doch wenigstens den Namen wissen!« »Wofür sitzt du in der Anzeigenabteilung einer Großstadtzeitung?« entgegnet Günther. »Das ist deine Sache.« »Er ist gefunden. Wir werden gemeinsam die »Konkordia-Preßstoff G.m.b.H.« gründen«, verkündet Schorsch feierlich, ' »Konkordia?« Wie kommst du denn darauf?« »Konkordia heißt Eintracht. Ich finde, das ist ein sehr schöner, passender Name. Oder meinst du nicht, Günther?« »Hm. Du bist eben doch ein Dichter. I Aber nun ist es wohl Zeit, schlafen zu gehen. Wir haben allerlei vor!« schließt Günther das Gespräch ab. Als sich die Herren verabschiedet haben, geht Karola noch einmal in ihr .Arbeitszimmer. Schwer lagert der Qualm der Zigarren und Zigaretten darin. Sie öffnet die Fenster weit. Draußen funkeln die- Sterne über dem Erzgebirge. Es ist ganz klar. Aus der Stadt, die sich wie ein dunkles, nur von seltenen Lichtpunkten unterbrochenes Meer unter ihr dehnt, tönt der Warnruf eines Automobils. Dumpf pultert die Straßenbahn über die SchÜlerbrücke. Frau Kölzow liegt in ihrem Bett nocli wach. Ihr Schlafzimmer im Kellergeschoß liegt gerade unter dem Musiksalon, Da hört sie, wie oben der Flügel zu klingen beginnt. Karola spielt. Was das ist, weiß sie nicht, aber sie hört es gern. »Hörst du's? Sie spielt Klavier!« flüstert sie ihrem Mann zu. »Wenn sie Klavier spielt, so ganz für sich allein, dann hat's immer was gegeben. Vielleicht heiratet sie bald.« Aber Herr Kölzow hat für so etwas vve-nig Sinn. Er wendet sich unwillig auf die andere Seite und brummelt verdrießliche »Und deswegen weckst du mich mitten in der Nacht?« Am andern Tag sitzen Günther Wernicke und Schorsch Hausmann in Wan-genhelms Kanzlei. Der Justizrat hört ihren Bericht von .Anfang bis zu Ende, ohne eine Zwischenfrage, an. Er macht sich nur manchmal kurze Notizen. Endlich ist Schorsch fertig, Wernicke faßt alles noch einmal zusammen. »Sie werden begreifen, Herr Justizrat, daß unsere Lage nicht ganz einfach ist. Wenn Doktor Karajan aufmerksam wird und erfährt, daß diese Dame, der er so unendlich viel verdankt, seine eigentliche Geldgeberin ist, daß eigentlich seine ganze .Arbeit steht und fällt mit dem bedingungslosen Vertrauen, das dieses Mäd- chen in sein Wissen und Können setzt, dann wird er nicht zögern, alles stehen-und liegenzulassen und zu ver.schwindeii. Er ist von einem . . . ich möchte sajren^ krankhaften Stolz. Iis gibt da gewiss^ Ereignisse in seinem Leben, die ihn eiiip-tmdlich gemacht haben, wie es selten omi Mensch ist. Wir kennen ihn gut.« »Ich auch«^ sagt der Justizrat und schnippt seine Brille mit siciierm Win-f auf die Stirn. »Ich muß aber vor allem das kleine Fräulein kennenlernen. Wissen Sie, warum?« »Ich kann mir's denken, Sic wollen von ihr bestätigt haben, daß unsere .Angaben stimmen.« »Unsinn! Ich glaube Ihnen, .\eiii. leli muß ihre Bekanntschaft machen, weil ein solches .Mädehen so etwas Seltenes ist, daß mir's ganz unglaublieh erscheint. , Denn es ist keinesfalls sicher, daß die Kr-1 findung das hält, was sie verspricht. 'Theoretisch ist alles in Ordnung. Oh ^ich das aber praktisch mit dem Erfolg durcii-führen läßt, den der Doktor Karajan erwartet, das kann ich nichl sagen.« »Haben Sic das dem Doktor auch sagt?« Der Jusitzrat winkt ab, fast ärgerlLh darüber, daß man ihm soviel Torheit zutraue. »Halten Sic mich für einen so miscrai)-len Menschenkenner? Dann säße ich doch nicht seit dreißig Jahren hier inmitten dieser gebündelten Menschenschicksale. Kein Wort habe ich ihm gesagt. Im Gegenteil! Ich habe ihn aufgepulvert, soweit ich das überhaupt konnte. Der Mann muß erst einmal wieder felsenfest an sich glauben lernen. Aber das ändert nichts an der Tatsache, daß der endgültige Erfolg der Erfindung wesentlich von den Produktionsmaschinen und von den Mod« llt-n abhängt. Da gibt's keine Vorbilder. Wenn die ersten Modelle das nicht halten, was man sich von ihnen verspricht . . ist ilas Kapital /u Ende , . . und dann . . .? (Fortsetzung lolgt.) A'iüriborcr Zeitung« Nummer 21. 10 Satmtag u. Sonntag, den 25. u. 26. Jänner, Libyen als Kriegsschauplatz JOtr ^ritg in 5er 2Dafte Otordafrila^ / Slbvtn mi$l i -A Oltin'onen Ouadratlüomeirr unö süMt faum goo.ooo (SlntDo^ner 2)er SBafienfrieg flelli bficöfle Sinfor&minorn an OltentA, Xirr unö jRot^ ne Die Käiiipfo die derzeit um Tobruit stattfinden, sp-iclen sich in einem Gelände ab, das von den europäischen Kriegsschauplätzen vollkommen verschieden ist. In Nordafriiia handelt es sicli nicht um fruclit bare, dicht bewohnte Landschaftsgebiete, sondern ujn Wüsten und Steppen mit vereinzelten Oasen. Die Millionen Quadratkilometer große italienische Kolonie Libyen besteht größtenteils aus Sand- und Steinwürften und hat aus diesem Grunde eine Bevölkerung von bloß 900.000 Menschen. Nur der KlbleTistreifen bildet strek-kenweise eine Ausnahme; dosihalb liegen auch alle größeren Orte in der Nähe des Meeres, während das Innere nur ganz unbedeutende Oasen aufweist. Ein bis 100 Kilometer breiter Steppengürtel bildet das Ueborgangsgebict zwischen Küstenoascn und Voll wüste. Vollwüste, Oasen, Stützpunkte, Naturhäfen. Diese Ungunst der Landschaft findet ili-le Begründung im subtropisclicn Kli'ma, ilessen Merkmale große Hitze und Regen-.'irmut sind. Nur das Nordend des afrika-ni^^chon Konti^ncnts ist etwas günstiger gestellt. Im Sommer leidet es jedoch ebenso wie die übrige italienische Kolonie Libyen unter vollkommener Regenlosigkeit, und die Durchschnittsteni'peraturen liegen über 30 Griid Celsius, wobei das Thermometer oft bis auf 50 Grad Celsius steigt. Bei dieser Irockenen Backofenhitzc werden alle nnlitärischen Operationen gewaltig erschwert und 'Stellen die höchsten Anforderungen an Mensch, Tier und Maschine. Der nordafrikanische Winter kann ungefähr unserem Frühlierbst gleichgesetzt werden. In den Monaten von November bis Fe-ber fallen ausreichende Niederschläge, die um Tripolis und im Oebirgsland der Cyrenaika sogar 50 Zontimeter betragen. Die mittleren Tenifcraturen bewogen sich dabei um 4 10 Grad Celsius. Diese Monate sind die Ze-it, in der sich nfilitärische Operationen am leichtesten diirchiUhren lassen. Etwa 100 Kilometer .^iidlirh der Küste hören auch die Winterregen auf, so daß an Stelle der Steppe die Vollwüste tritt, die allen kriegerischen Handlungen fast unüberwindliche Schwi::-rigkeiten auferlegt, Landschaft und Klima erfordern in der nordafrikanischen Trockenzone eine geänderte Kampfesweise. Die VoHwüstc bleibt ausgeschaltet oder wird lediglich /um iJurchzugsgebiet, nicht abjr zum Kampfobjekt. Kampfobjekte aluT sind die Oasen, die militärischen Stützpunkte und die Naturhäfen am Meer. Von diesem Ge-Moht-'punkt aus müssen auch die augen-lilicklichen Kämpfe in Nordafrika betrachtet werden. Da sich alb wichtigen Orte \a]i Libyen fast durchweg in der Nähe der Küste befinden, ist die Küstenzonc zum eigentlichen Kampfgebiet geworden. Mit diesem Land^treifen steht und fällt auch Miileliän, •n» CYRENAIKA '5% " tevAeyPTEN'--'^-^;'- --• •_ die übrige Kolonie. Eine Ausnahme bildet nur die 400 Kilometer vom Meer entfernte Oase Siv. n, von der aus die Engländer die italienische Oase Giarabub zu erreichen trachten. Südlich dieser beiden Oasen trennt eine mathematische Gren-zlinie den italienischen und ägyptischen Wüsten-anteil. Die j^roße Lttoranea. Italien hat die Wichtigkeit der Küstenzone von Libyen schon lange erkannt und begann noch vor Ausbruch des Abessinien konfliktüs mit dein Bau der Litoranea, jener großen Küstenstraße, die in einer Län ge von 1822 Kilometer den ganzen Küstjn-streifen von der tunesischen bis zur ägyptischen Grenze durchzieht. An ihrem östlichen Ende finden jetzt die heftigen Kämpfe statt. Vor der tunesischen Grenze kommend, berührt die Litoranea Tripolis, die einzige Großstadt der Kolonie, und führt ostwärts in die Cyrenaika nach Ben-gasi, einer Stadt mit 46.0(X) Einwohnern; sie besteht aus einer modernen italienischen und einer alten arabischen Siedlung. Bengasi besitz! nur eine offene, den Winterstürmen ausgesetzte Reede und kommt als Hafenort wenig in Betracht. — Von Bedeutung ist jedoch der dortige Flug liafen. Von Bengasi führt die Küstcnstra-ße durch ein etwas fruchtbares und deshalb auch dichter besiedeltes Gebiet, das im Altertum von den Griechen bewohnt war und in deren Mittelpunkt Cirene (217 Kilometer westlich von Bengasi) liegt; heute zählt der Ort bloß 500 Einwohner. 93 Kilometer weiter im Osten liegt Der-na, mit 10.000 Einwohnern der zweitgrößte Ort der Cyrenaika. Das Wahrzeichen cjer Stadt sind ¥'eit 1006 die hohen Eisentürme der Funkstation. Oestlich von Dorna stehen etliche jener italienischen Kolonistendörfer, die im Zuge der Neube-siedlung in den letzten Jahren angelegt wurden. Erst 174 Kilonik^ter weiter ostw. stößt die Straße wieder auf einen größeren Ort, auf Tobruk, den Hauptort der sogenannten Marmarica. Tobruk liegt an ei-•ner natürlichen Bucht, die 4 Kilometer Q30rgef(t)0t>ener ^Soften in 3II6ani(n lang, IK Kilometer breit und 10 bis 15 Meter tief ist und von kahlen, 60 bis 150 Meter hohen Stappenhügeln umgeben wird. Die. Bucht ist nach Oöten offen und deshalb gegen die herrschenden Winde geschützt, somit einer der besten Häfen von ganz Nordafrika. Die Italiener legten nach seimer Besitzergreifung im Jahre 1911 dort stärkere Garnisonen an. Damals besaß Tobruk nur wenige Häuser und ein altes türkisches Kastel. Der günstige Hafen verschaffte jedoch dem Ort bald große mi- litärische Bedeutung. Heute ist Tobruk eine airfstrebende Stadl mit schönen Straßen und Plätzen und modemexi Bauwerken. Von den 2500 Einwohnern ist ein Fünftel italienischer Herkunft. Autoweg nach Giarabub. Oer nächste und letzt« Italienisch^i Stützpunkt Porto Bardia liegt 125 Kilometer weiter im Osten. Er besteht aus der Hafenstadt und aus der 150 Meter über dem Meer gelegenen Niederlassung und weist 2200 Einwohner auf, von denen nur 130 Italiener sind. Bis zur ägyptischen Orenz'e sind es noch 24 Kilometer; dort liegt das italienische Fort Capuzzo. 80 Kilometer jenseits der Grenze befindet sich Sidi e| Barani. Von Tobruk führt südwärts ein auch für Auto befahrbarer Karawanen weg in die Libysche Wüste nach Giarabub. Auf der 300 IGIometer lang"en Strecke stehen nur zwei Bruntienanlagen zur Verfügung. Von Porto Bardia ist die Oase 25 Kilometer entfernt. Giarabub hat nur salzhaltiges Wasser, ungefähr lOOO Dattelpalmen und ein paar Gärten, Aie mit knapper Not 250 Menschen ernähren können. Die Italiener errichteten hier eine Eingeborenenschule, eijien Polizeistützpunkt und eine Post- und Telegraphenstation. Dr. Otto C o n s t a n t i n i. TRo&ifti&e« 0(IDudtD(rt mit ^oljloDlen Vorgeschobene italienische A1G.-St'.»Mung in einem Kamptabschuitt der verschneiten albanischen Berge. (RDV) Berlin, Jänner. Der erste Kricgssonmier brachte im StruLSenbild der deutschen Städte eine Überraschung: Holzschuhe hi allen Formen und Farben, die der Damenwelt sofort so ausnehmend gut gefielen, dall sie »große Mode« wurden. Lustiig klapperte es überall auf dem Pflaster, wenn Mädel oder Frauen einherghigen. Für das schwache Gcschlecht, das den Mode-gesetze-n ^Icr Jahreszeit viel stärker folgt als der Mann, beders die Hausschuhfabriiken haben sich des Straßenholzschuhs angenommen — findet immer wieder neue Mittel und Wege, um der Sawdalette und dem Stöckelschuh ein entzückendes Aussehen zu verleihen, und darauf kommt viel, wenn nicht alles anl Die neuen deutschen Texbilstoffe ermöglichen in einem geradezu unwahr-scheindiichen Ausmaße Formen und Farben, die das Leder nicht hergegeben hätte. Dabei wird gleidizeitig die größte Sorgfalt darauf verwendet, den guten Srtz des Schuhs zu gewährleisten. Die Tragsohle für die Schuhe mit geteilten Holzso^ilen wird aus Lederfaserstoff gefertigt, der sehr haltbar ist; eine Brand-sdile aus Werkstoff, z. T. mit Leder-fasern, macht das Tragen des Holzschuhs angenehm. Viele bunte Farben, viele schöne Formen zu finden, darauf koimnt es jetzt an: denn je mehr sich eine F>au in den Schuh verliebt, desto eher wird sie ihn kaufen und tragen. UJItt uiifl Numot Kindermund. Mümmchen kam heim. Es weinte heiß. »Mir tut mein Lorbeer so weh.« »Was tut dir weh?« »Mein Lorbeer,« »Was ist denn das?« Mümmchen deutete nach hinten: »Das, wozu der Lehrer immer sagt: ruh' dich auf deinen Lorbeeren aus!« »Heule traf ich den jungen Zippmann, sympathischer Mensch er geht immer mit so einer gewissen Grazie ...« »Ach? Immer noch die auffallend Blonde?« * »Ich bin sehr erstaunt, Herr Ritter, daß si« mit 60 Jahren noch so gute Zähne haben!« >Dic sind'erst zwanzi;;!« Karneval - Fascbing - Fascidngskraplen »Carnc vale« heißt s>Abschicd' vom 1^'leisch« und daher der Name Karneval. Auch in der Zeit des Sparens gönnt man sich am Faschingdienstag gerne die üblichen Faschingskrapfen. Davon einige Rezepte: Safd^instffropfen 56 dkg gewärmtes Mehl kommen in eine Schüssel, man macht eine Grube, in die man das Dampfel gibt: 3V2 dkg Germ 3V2 dkg Staubzucker, Vs Liter lauwarme Milch mit etwas Mehl gut verspxudeln. Ist das Dampfel aufgegangen, kommt fol. gendes dazu: 5 Dotter werden sehr flaumig gerührt, dann kommen 7 dkg lauwar nie Butter löffelweise und Va Deziliter Rum; sobald alles recht schaumig gerührt ist, kommt es zum Dampfel und wird der Teig gut abgeschlagen. Etwas Salz nicht zu vergessen, Milch nach Bedarf. Bis sich der Teig vom Löffel löst und Blasen wirft, ist er fertig. Auf einem vorgewärmten Nudelbret, gut bemehlt, fingerdick mit warmem Rollholz auswalken. Dann ausstechen, dte eine Hälfte mit Marmelade füllen, die leeren drüberstül-pen, am Rande andrücken und mit einem kleinen Ausstecher nochmals ausstechen. Vorgewärmte beniehlte Tücfier auf Bretter legen, darauf kommen die Krapfen, die nun mit einem leichten Tuch bedeckt aufgehen müssen. Ist das Fett gut heiß, legt man die Krapfen mit der oberen Seite hinein, dockt mit einem Deokel zu und schüttelt die Pfanne langsam; dadurch bekommen die Krapfen das »Randl«. Dann wenden und garbacken lassen. Heiß bezuckern mit Vanillezucker. Blechkrapfen Dieselben Krapfen, wenn man Fett spa Jen will, auf ein gefettetes Blech und wer den im-Rohr gebacken. Sind sehr gut, BiUis^e Faschingskrapfen }/* kg Mehl, 5 dkg Germ, 8 dkg Butter, 3 Dotter, 2 Löffel Rum, Milch nach Bedarf, genau wie oben. jtleinge&äd OiHig - falMo unl) Tee-Schciberl rtit Käs« Verwendung von alten trockenen Käse Stückchen jeder Art. Semmeln oder Kipferln in gleichmäßige Scheiben schneiden, mit wenig*Butter auf einer Seite bestreichen, salzen und mit Reibkäse bestreuen. Die trockene Seite auf befettetes Blech legen, goldbraun im' Rohr backen. Kalt und wann zu reichen. Kümmel-Keks 5 dkg Rindschmalz oder Butter vermengt man mit 1 Ei, Salz und feingestoßenen Kümmel, Vi kg Mehl, 2 Messerspitzen Backpulver und Milch_ Wie einen mittleren Nudelteig kneten. Ausstechen, mit Ei bestreichen, Salz und Kümmel bestreuen, mit einer Gabel anstechen und in mittel-/leißeni Rohr goldgelb backen. Pikante Gurkenfasserln Von größeren Salzgurken, die man in 4 cm-Stücke schneidet, das Innere herausnehmen, verbacken, mit einer kleinen warmen Mayonnaise mischen, dazu ver- ' f- ' ^ ' Ein apartes Nachmittagskleid, doppelreihig geknöpft mit weitfallendem Rock. Eine Piqueegamitur mit breitem Kragen und Manschetten. Dazu passendem Strohhut mit Federgarnitur. (Berliner Modell) A. O. wende man auch die in der Suppe gekochten Karotten und Kartoffeln, zu kleinen Würfeln gchackt, Kappern, Sardellen, rote Rüben, nach Belieben auch Reste von kaltem Fleisch jeder Art, Alk's zusammen kochen wie zu russischem Sa- eifTNA UONFEKCUA , Bß/NGT STETS DAS NEUESTE lat und in die Gurken füllen. Kalt stellen und in Papierhülsen servieren. Warme Mayonnaise; 3 Deziliter ijan/. leichten Essig, mit 2 ganzen Eiern und 1 Löffel Mehl, kalt sprudeln^ dann am Feuer schlagen, bis zum Dickwerden. Od Pleffer, Senf dazu. Brabanter-Schnitten Volksbrotschnitten, schön dünn, \it'cr-rien mit obiger Fülle bestrichen, mit Sardellen, Gurkenstrciferln und Kappern ver ziert. Schnec-Krapferln Diese kleinen Krapfcrlbödcn kann man im Vorrat backen, halten eine Woche gut: 34 dkg Mehl, 1 Dotter (Milei), S dkg Margarine oder Schmer, 5 Eßlöffel leichten Essig od. Zitronenwasser, 8 dkg Zucker, Vanillin und 1 Backpulver. Ciold gelbe runde, dünne Krapferln backen, mit Marillenschaum füllen: 1 Eiklar mit der Schnecrute schaumig schlagen, mit 6 dkg Staubzucker, dazu beliebige Marmelade, drei Krapferln aufeinander, füllen mit diesem Schaum. Kalt geworden über zuckern, in Papierkapseln servieren. Russischer Honigkuchen Vorzüglich und billig^ Vi W^asserglas Honig, IV2 Wasserglas Mehl, 3 ganze Eier, Saft, wenig Milch, Schale einer Zi- ^apujen un& TRü^en ffir 5ie ^inöer V49237 VJI7343 V5t52 V176 f-ieycr-Modell V 47244 (für 8, 10 und 12 Jahre). Das hübsche Hütchen wird aus dem Mantelstoff angefertigt. Der breite aufgeschlagene Rand ist vorn geteilt. Erforderlich für 10 Jahre: 45 cm Stoff von 70 cm Breite. Beyer-Modell V 1052 (für 3, 5, 7 und 9 Jahre). Praktische Kapuze aus Samt, mit Beyer.Modell V 49237 (für 1, 3 und 5 Jahre). Aus einem Rest Samt fertigen wir die kleidsame Kappe und begrenzen sie am unteren Rand mit einem Pelzstrciten. Erford. für 5 Jahre: 20 cm Samt von 75 cm Breite. Beyer-Modell V 47243 (für 3, 5 und 7 Jahre. An kalten Winterlagen schützt die Kappe vor Kälte. Sie besteht aus einem kleinen Rest Samt oder Tuch und ist mil Pelzstrcifen besetzt. Erford. für 5 Jahre; 25 cm Stoff von 55 cm Breite. Beyer-Modell V 175 (für 2, 4 u. 6 Jahre) Aus kariertem Wollstoff arbeiten wir die Kapuze mit angeschnittenen Bindeenden für kleine Mädchen. Erforderlich für 4 b. 6 Jahre; 60 cm Stoff von 70 cm Breite. Beyer-Modell V 5152 (für 2, 4 und 0 Jah re). Leichte Buntstickerei ziert die kleidsame Kapuze aus farbigem Wollstoff mit Bindebändern. Erfod.: 50 cm Stoff, 4<3 cm breit. Beyer-Abplättniuster Nr. 11592-1. Beyer-Modell V 176 (für 10 und 14 Jahre). Diese modische Kappe für größere Mädchen wird auf den Hinterkopf aufgesetzt und mit einem Kinnband gehalten. Erforderlich sind hierzu: 45 cm Stoff, 50 cm breit, 1 m Band, Beyer-Modell V 857 (für 8, 10 und 14 Jahre). Die kleidsame Garnitur aus Pelz oder Pelzstoff besteht aus einer runden Kappe und einem Schulterkragen. Erford. für 14 Jahre: 40 cm Pelzstoff, 115 cm breit. Beyer-Modell V 856 (für 5, 7 und 11 Jah re). Ein Tonnenmuff aus Pelzstoff und dazu eine aparte Mütze aus dem Stoff des Mantels, die aber auch aus Pelzstoff sein kann. Erforderlich sind für II Jahre: 30 cm Pelzstoff, 85 cm breit. Beyer.Modell V 47246 (für 2, 4 und 6 Jahre). Aus zwei kleinen Stoffresten herzustellen ist die praktische Mütze. Die Garniturteile werden oben gebunden od. als Ohrenschützer heruntergeklappt. Erforderlich hierzu für 4 Jahre; 35 cm Stoff von 60 cm Breite, kariertem Stoff gefüttert. Sie wird innen am Mantelkragen- festgeknöpft. Erford. f. 7 Jahre: 45 cm Samt, 70 cm breit, 30 cm karierter Stoff, 40 cm breit. V8S9 V4724A /i V47244 \/.lQ^2 V/I10S3 Beyer-Modell V 1053 (für 2, 4, 6, 8, 10 und 12 Jahre). Leicht nachzuarbeiten ist die Kapuze aus einfarbigem Stoff mit ab- stechendem Futter. 40 cm Stoff. Erford. für 4 Jahre: Beyer-Modell MK 49236 (für 10, 12 und 14 Jahre). Diesem praktischen Mantel wird die Kapuze eingeknöpft und mit Bin debändern vorn zusammengehalten, Erf. für 12 Jahre; 2 m Stoff von 140 cm Breite Beyerf-Modell V 1051 (für 8, 10, 12 und 14 Jahre), Dieser Kapuze aus kariertem Wollstoff ist ein einfarbiger Aufschlag an gesetzt, dessen Zipfel wie Kragenecken wirken. Erforderlich sind für 14 Jahre: 30 cm karierter, 45 cm einfarbiger Stoff, je 80 cm breit. \ trone und Orange, wenig Rum, nach Bedarf Qewürze und gesctinlttene Nüsse, Im Bischofbrotmodel backen. ;3)ie j^ouoapDtbcle Jedenfalls ist es dringend anzuraten, III jedem Maushalt eine Hausapotheke em zurichten, Bastler machen so einen weißlackierten Schrank allein, mit kleinen Laden für Pulver, Pillen und Tabletten, üut eingeteilte Brettchen für Klaschen und T.egel. Lüne kleine Kezeptmappe, Jeder Gegenstand muß mit Inhalt, Datum und Art der Anwendung versehen sein, flin halbes Schränkclien blüilit für Verbandzeug und Tee aller Arten frei. Am besten man überläßt dit* Zusammenstellung einem Apotheker. Von Quacksalbereie'n fernhalten. Folgende Einteilung wäre rieh tig. Für Außemnwendung; Wasserstoff-syperoxyd, i^ssigsaure Tonerde, Borwasser, Borvaseline^ Jodtinktur, Üessitin, Alkohol, Franzbranntwein, Lanolm, ev. ein RiÄ'hsalz, gute Verbandwatte, blutstillen de Watte, hydrophile Gaze, Wundpulver. Puder, ein Ficbertliernu>meter^ einige Pm zelten, Augeiitropfglas, liillrothbatist, Sicherheitsnadeln, Schcre, Kamillensackerl, l.eiiisameiisnckcrln zu trockenen Umsclilä gen. Für »Innen«: Melissengeist, Baldriantropfen, Holfmannstropfen, Rizinusöl^ Na Ii Oll, Aspirin, Kognak und auf Branntwein angesetzten llnziaii. Vom Aute vorgesciiriebenc Ari:neien üi'ineii nicht aufbewahrt werden, nur wäh rcnd der Krankheit und auf Verordnung /u nehmen. Saubere Ccllophaiisackerln mit Aufschrift: Baldriantee, Kamillen, Liiidenblü le, Mentha, Werinouttee, Hollundertee u. trockene Wacholderbeeren, Ürangenblät-Icrtee, Kümmel, Kandiszucker. Jeder Ap(jtheker wird gerne eine solche Mausapotlieke fachniiinnisch zusam-menslellen, mit genauer Anwendungsaii-gabe. Besonders am Land, wo der Arzt nicht immer so rasch zu erreichen ist, koninit eine solche Hausapotheke oft gut bis zur Ankunft des Arztes. Auch Wundsalben sind am Platze, üele bei Brandwunden und Höfers Puderarten. Angela Lisfinj. Karotten, einmal onörr« aefefttn Es gibt jetzt sehr viel Karotten auf den Jemand krank war u-nd nogh immer kei-Märkten und manche Hausfrau macht j nen Appetit haben will, ist das b^t? Mit-vielloieht ein verarieOliehes Qcpicht und.tel, einen] solchen Appetltloteii etwas Ich telefonierte. Ich wollte etwas ausrichten. Aber ich richtete nichts aus, I.)cr andere verstand mich nicht. Ich wiederholte alles. V.r mißverstand alles. Wütend schrie ich: »Da muß ja ein Mordshamniel am Telefon sein!« Fr antwortete ruhig: »Stiminl! Aber nicht an dieser Seite!« Ükseu Huta^esätiädi sagt: »Immer Karotten, man kann doch nicht alle Tage Karotten es^en?« Nein, das kann man nicht, aber wenn die Hausfrauen erst wüßten, welch große Heilkräfte dieser unscheinbaren Pflanze innewohnen, wie sie eine Quelle von Gesundheit, Kraft und Schönheit ist, so würden sie viel dankbarer und froher nach diesem Gemüse greifen. Schönheit und Gesundhet gehen bekanntlich inimcr Hand in Hand. Was für die Gesundheit förderlich ist, ist der Schönheit in gleichem Maße zuträglich. Unc? welche Frau würde da nicht schön sein wollen? Werden doch so viele Schönheits- und Schlankheitsmitiel leider Gottes ausprobiert, die gegen die Gesundheit sind, die man nur mit schweren Opfern und widerwillig verwendet, warum sollten die Frauen nicht einmal zu einer bescheidenen Rübe greifen, die Mutter Natur in reichem Maße gedeihen läßt, den Menschenkindern zu Heil und Freude!? Welche Hausfrau wünscht nicht eine feine, glatte, geschnreidlge Gesichtshaut zu haben? Weg mit allen Salben und Pasten. Sie nehmen eine Karotte, reiben oder zerhacken sie ganz fein und pressen durch ein reines Leinenfleckchen d^'n Saft heraus. Hat man zufällig — später wird dies ja leicht möglich sein — Orangen zur Stelle, so vermische man um des besseren Geschmackes willen, den Karotten- mit dem Orangensaft. Da erhält man ein vorzügliches Getränk. Von diesem Getränk nehme man täglich Uj Glas voll, und trinke davon früh, mittags und abend je ein halbes Glas, Der Erfolg wirkt wahre Wunder! Wer noch in den Jahren ist, wird sich auch von der wachstumfördernden Wirkung der Karotten überzeugen können. Wer also gerne größer werden möchte, muß rccht viel Karotten essen, so viel er nur vertragen kann und die Wirkung wird nicht lange auf sich warten lassen. Blutarme Menschen erhalten durch den GcnulÜ von Karotten §ehr bald frische, rot'o Backen und einen vofjügljphen Appetit. Da diese wunderbare Pflanze ai^ßer dem eine knochenbildende Substanz enthält, sollten alle diejenigen, die schwache Knochen haben, viel Karottensaft trinken. Um sich das Essen von Karotten t^chmackhaft und abwechslungsreich zu gestatten, ist es gut, zum Gabelfrühstück eine geriebene Karotte mit etwas Zitron nensaft und Salz vermischt, zu sich zu nehmen. Um Abwechslung zu haben, kann man die Karotte mit geriebenen ro-p ten Rüben vermischen und wieder etwas Salz und' Zitronensaft hinzufl^gen. Wenn S>rii 3us torrfäumt... .Maria reiste nicht zu ihrem Vergnügen, nein, sie mußte eine entfernte Verwandte abholen, in Wien ihre Musikstudien vollenden sollte. Maria mußte immer herhalten, wenn irgend jemand aus der Verwandtschaft Lust auf die Großstadt bekam, denn sie besaß eine Wohnung hier und eine kleine Rente und kochte gut. Mehr wußte man von ihr nicht und wf)llte es auch nicht wissen. A\aria lächelte ein wenig traurig, wenn sie daran duclite. Sie zog das graue Halstuch fester um die Schultern und huschelte sich tiefer in ihren Ecksitz, als wollt'j sie sich vor allen .\ugen verbergen. Ihr gegenüber saß ein Herr, der sie immer wieder ansah. Wie alt mag sie sein? dachte er und betrachtete die Fülle der nußbraunen glatten Haare, die allzulange schon die Hand eines Friseurs zu entiiehren schienen, das (jcsicht, von jener tiefen Freudlosigkeit, die kleine Sorgen und Kümmer, nisse und Reibereien des .Alltags in Fraii-cngesichter zu zeichnen pflegen, -- und das mausgraue Kleid, wohl zehnnuil umgearbeitet, mit liandgestrickten Borten, wie es vor Jahren modern gewesen. Kaum 32. höchstens 35 dpchte d'T Herr. Ihr Hanv noch keinen "ranen Faden auf und weim man von der geringsten Gepflegtheit ihrer Erscheinung absah, war sie eigentlich ein schöner Mensch. Die Gestalt schlank und ebenmäßig, das Gesicht feingeschnitten und besonders die dunklen Augen waren wunderbar. Aber sie saß da, ohne etwas zu sehen, weder die Landschaft, noch die Mitreisenden, es war, als wäre sie von allem müde und könnte mit nichts fertig werden. Der Herr — er war Junggeselle, und fuhr zu seiner kleinen Geliebten — dachte mitleidig: Armes Ding, abgesorgt im nutzlosen Kampf mit einer kleinen Woh, nung, verbrauchten Möbeln, Geldmangel, Kindern vielleicht, die nicht recht gedeihen wollten ... Da sah er, als sie den Handschuh abstreifte, ihre ringlose Rechte. Und sie dau erte ihn noch mehr. Aber zugleich kam ihm die Lust an, die Frau vor sich, lä. cheln zu machen. Er schob den Vorhang zur Seite und blickte hinaus. Sie fuhren einein kleinen See entlang und ein paar badende Kinder winkten lachend empor, kreischten und platschten wieder in das Wasser zurück, so (laß kleine, sonnendurchleuchtete Fon. tänen aufsprühten. »Sehen Sie nur!« rief der Herr und er tat das mit einem derart offenen Lächeln, ilaß es nicht als eine Beläst'pung, odei' als ein Versuch ein Abenteuer einzuleiten, rohe, geriebene KafoUen mW iäinem Rl und Mayonnaise an^tjmsichen. Nach einem solchen Gericht ketirt der verlorene Appetit nur zu bald wieder und der Kranke ist endgHiig gerettet. Wollen Sie sich ein ausgezeichnetes Nachtmahl bereiten, dann laspan Sie fein geschnittene Karotten in Zitronensaft weichen. Falls vorhanden, können Sie dazu abgezuipfte Weintrauben mischen oder ähnliches eben vorhandenes Obst. Essen Sie das zum Butterbrot, es mgcht Kleine groß, Schwache stark und Blasse rotwangig. Auf änhiiche Weise kann man auch luingeschnittene oder geriebene Karotten In Orangensaft weichen lassen und zu gleicher ?ßit Zibeben in Zitronensaft legen. Hernach vermi-scht man beides. Es ergibt sich eine erfrischende Speise, die man nach Qeschmack ein bißchen zuk-kert. Gesundheit, Schlankheit, Schönheit, gefestigte Knochen, Größerwerden, alles dies ist in dieser kl'einen, und so oft zu Unrecht verachteten Karotte verborgen. Kann man von einer bescheidenen Gemüsefrucht noch mehr verlangen. Grete Schoeppel Sie onUaadflumnaflit Oer 3rau Die Zweckmäßigkeit der Biweuungs-formen m^uß darauf gerichtet werden sein, Atmung und Bewegung in den natürlichen Rhythmus zueinander zu bringen, um damit den Blutikreislauf günstig zu beeinflussen und manche gesundheitliche Störung bei der Frau auiszuglelchen. Zweck und Sinn einfacher Gymnastik ist nicht, sie als Sport zu betreiben, scwidern sie ist lediglich als Maßnahme zMr Erhaltung und FörderuTig der Gesundtieit sowie zur Er-langunig und Bewahrung harmonischer Könperformen aufzufassen. Um diese ge-suiKth^Wlichfin VorteH« nicht wegen ihrer hä'Ußlichen Pflichten zu entbehren, soll jede Hausfrau ihre Alltagsarbeit im gymnastischen Stn-n durchführen. Die gymnastische Hausarbeit beginnt schon in den Mofgenötunden mit dem Bettenmachen. Das EinStrecken des L^imtu-ches beansprucht schon auf gewöhnliche Art eine gewisse turnerische Leistung, die in diesem Sinne in folgender Weise noch bes-ser nutzbar zu machen iet. Bei gestreck t.^n Knien wird das Körpergewicht auf einen Fuß eingestellt, während der andre in der Luft nach rückwärts gestreckt wird. Bei leichter Rumpfbeuge und gerade ge-haltenean Rücken wird init gestreckten Armen das Leintuch unter die Matratze jgi-steokt und dabei richtig geatmet. Richtig atmen ist flberhampt^ unendlich wichtig. Die Regel ist, bei vdrgebeugten Schultern auszuatmen und beim Aufrichten wieder einzuatmen. Kräftiges ausatmen ist von größter Bedeutung, weil dsniit die ganze ischlechte Luft aus der Lunge gepreßt wird und die Lunge sich dann von selbst mit guter Luft wieder prall ansaugt. Auch das Bodenauswischen kann zu einer für Arme, Beine und Bauchmuskeln wertvollen Übung werden. Da« Schwergewicht wird bei gestreokt^n Knien auf el-jicn Fuß verlegt, der andre Fuß wird, auf der Spitze stehend, zurückgestellt, dabei beugt man den Rumpf leicht nach vorn. Mit looker in den SchuKergelenken rofllen-den Armen ist nun die Arbeit mit dem umwundenen Besen zu machen. Wird mit den Händen aufgewischt, ergibt silch eine gute Gelegenheit zum Rumpfkreisen, daß auf den ganzen Körper belebend wirkt. Auf den Fersen hockend, bleibt die Stellung des Unterkörpers unverändert, während der Oberkörper sich aus der Hüfte u. dem Schultergelenk nach ajlen Seiten wendet. Bei Staubwischen höherer Einrichtungsgegenstände ist (Jas Strecken, während man sich auf den Fußspitzen hebt, eine g j te Übung, Man atmet ein, Indes die Atme gehoben werden, und atmet aus, während man sie senkt. Dieser Vorgang ist nicht nur gymnastisch richtig, sondern zugleich ein Schutz gegen das Einatmen umher-wirbelnder Staubteilchen. Zu dieser All-tagsgyminastik g-ehören ein bequemes Hauskleid und Turnschuhe, ohne die eine entsprechende Bequemlichkei't unmöglich i&t. Sehr unterstützend für Gesundheit und körperliches Wohlbehagen wirkt ein leichte«» Abreiben des ganzen Körpers mit einer nicht zu harten Bürste bei der täglichen Waschung. PuiktUctlc UTIfihc h Tolernni. Ein guter Brotaufstrich: 5 Teile Bultcr, 2 Teile Gorgonzola, 5 Teile Topfen und etwas Salz werden zusammen gut abgetrieben und durcli ein Sieb passiert. h. Sctiweißflecke lassen eich au« Stoffen am besten entfernen mittt^lis einer Mischung von 1 Teil Salmiak, 3 Teilen Alkohol und 4 Teilen Schwefeläther (feuergefährlich), die man sich beim Drogisten bereiten läßt. aufgefaßt werden konnte. Maria bekam wohl einen gewaltigen Schreck, denn es war wohl kaum vorgekommen, daß nie jemand arkgesprochcn hatte, aber dann nickte sie der Badcsze-ne mit fast kindlicher Freude zu, die allerdings einer gewissen Scheu nicht entbehrte. »Wie Sie das Lächeln verändertI« sagte der Herr überrascht und das war eigentlich ein Wagnis. Aber Maria nahm es nicht übel, sie hatte Mut gefaßt, und war aus ihrer Ecke hervorgekoninien. Dann kamen sie langsam ins plaudern und das Sonnenlicht spielte auf Marias Haar, ihm rotgoldene Funken entlockend. Da sagte er ihr auch, daß es viel zu ver, früht wäre, so ein Sorgengesicht zu machen. Denn sie sei eine schöne Frau. Aber sie stehe wohl nicht auf geeigneten Boden und wenn man sie vorsichtig herausheben könnte und in andere Erde pflanzen. Sie wurde rot und versteckte ihre Hfin« de. »Sehen Sic sie nur nicht an,« sagte sie, »sie sehen scblimm aus, aber ich muß alles allein machen, nicht nur für mich, meistens für andere.« Und sie erzählte, daß sie ihren Vater bis zu seinem Tode gepflegt hatte, er war die letzten Jahre gelähmt, und keines der anderen Geschwister hatte Geduld mit ihm. Und dann hatte sie eine Nichte bei sich, vier Jahre lang. Die hatte fie liebgehabt, wie ein Kind. Sic habe dann geheiratet und nicmchr von sich hören lassen. »Und das alles hat Ihr Herz verbittert,« rarrte iler Herr verständnisvoll. Sic standen jetzt im Gang, eng neben. einander, man hätte sie für ein Liebespaar halten können. Sie hatte ihre Scheu-abgestreift und unter der Patina von tausend Kümmernissen erstrahlte ihre Jugend, hell und gläubig, mit glänzenden Augen und einem zarten Lächeln. Als sie umsteigen mußten und längeren Aufenthalt hatten, überredete sie der Herr mit ihm zusammen auf der Bahnrestauration zu speisen. Er stellte sorgfältig das Essen für sie zusammen umj vergaß auch nicht auf einen süßen Wein, denn er fühlte, wie beglückt dieses Wesen ihm gegenüber davon war, umsorgt und beachtet zu sein. Einen Augenblick dachte er schmerzlich an seine verwöhnte Geliebte, bei der es schwer war, solche Augenblik-ke hervorzulocken. Wie gut es tat, glücklich zu machen, dachte er und hielt den Kopf empor in das durchleuchtete Dun'kelblau des Himmels und freute sich, daß langsatn ein Ton zwischen ihnen schwang, der eigent. lieh nicht hierher gehörte, der zärtlicher wird und in den man immer weiter hin, eingedrängt wurde. Er freute sich an Mnv rias liebreizanden Lächeln, ohne zu bc-benken, daß er Jetzt d'ie Kraft haben müßte, Schluß zu machen und von seinem Reiseziel zu sprechen. Aber die Beziehungen der Menschen sind von lauter Kleinigkeiten bestimmt und der Gedaitke, daß dieses glückliche Gesicht wieder voll Kummer und BItetrn'S werden könnte, machte es ihm unmöglich. Die Minuten gingen so rasch und auf einmal stand der Zug da. Weißer Dampf Dfe gioBe Hiiseinandersetzung Flugzeug gegen Krlegssdilff begann... Wien, Jäniwr. (UTA). Von deutscher maßgeblicher Seite wird erklärt: Im Mittelmeer, in der Straße von SizlHen setzte — ausgelöst durch die zu einem nicht unwesentlichen Teile von engl-isch^ Flottenverbänden mit herbeigeführten englischen Erfolge in Nordafrika und die daraufhin erfolgende Entsendung im Kampf gegen Kriegsschiffe erprobter deutscher Flugzeuggeschwader nach dem Mittelmeer — das von den See- und Luftstrategen aller Nationen mit gespannte, steni Interesse erwartete Duell; Flugzeug contra Kriegsschiff In Kfoßem Stile ein. »Einen Kampf auf Leben und Tod« zwischen den im Mittelmeer versammelten starken englischen Flotten-Teilen und der »stärksten Luftmacht der Achse«; nannten die englischen Sachverständigen diese begonnene Auseinandersetzung. Drei besorgte Feststellungen fand man in der englischen Presse: Einmal wäre der Luftangriff nicht etwa auf Konvois erfolgt, sondern direkt auf die aus Schlacht schiffen, Flugzeugträgern, Kreuzern und sonstigen Kriegsfahrzeugen zusammengestellten Verbände^ Dieser Umstand be. weise, so las man in der englischen Presse, daß »die Achsen-Luftwaffe aufs Ganze zu gehen, das heißt, die offensive Schlagkraft der englischen Mittelmeer-Flotte ins Herz zu treffen beabsichtige.« Zum andern wurde bei den deutschen Stuka-Angriffen »eine derartig beispiellose Wucht, Kühnheit und Todesverachtung, aber auch ein solches Können festgestellt, daß »die Britische Flottenstrategie im .Mittelmeer nunmehr- vor ihrem bittersten Existenzkampf stehe«. Drittens wurde hervorgehoben, daß die deutsche Luftwaffe auf den beschädigten Schiffen Volltreffer und zwar Volltreffer aller-schwersten Kalibers erzielt habe. Was das für die betroffenen Schiffseinheiten bedeutet, ist klar: zum mindesten eine inonatelange Reparaturzeit in der Werft. Schon lange vor Ausbruch dieses Krieges war das Problem gestellt, ob die Luftwaffe nicht einen so erheblichen Einfluß auf die Führung des Seekrieges nehmen würde, daß das Kriegsschiff entwertet sein würde. Die Frage spaltete sich alsbald in zwei Teile, nämlich einmal die Wirkung der Luftwaffe direkt am Objekt, also die taktische Seite und dann den Einfluß dieser Wirkung auf die Stra-legie. Mittelschwere und schwere Bom- ScWMIungen sur gtotntDdrlioen militärifcfien £age bentreffer haben auch gegen bestge-schützte Qroßkampfschiffe auf jeden Fall die Wirkung, daß die Einrichtungen an Oberdeck weithin zerstört werden, also Flak, Feuerleitungsanfagen, Scheinwerfer, Signalmasten, Schornsteine, Bordflugzeuge. Solche Schäden müssen zum mindesten das getroffene Schiff verkrüppeln, seine Kampfkraft wesentlich herabsetzen, es wegen der notwendigen Reparaturen für längere Zeit außer Gefecht setzen. Eine amerikanische amtliche Denkschrift, die von der Kriegslage um England und im Mittelmeer ausgeht, hebt gerade diese beschränkten Seeräume als nachteilig für Englands Flottenmacht her vor. U-Boot und Flugzeug — besonders In der Zusammenarbeit — fänden hier zu günstige Bedingungen gegenüber der Handhabung einer Schiachtflotte, Die Denkschrift folgert daraus, daß * diese Schlachtflotte kein geeigneter Schutz für die lebenswichtigen Zufuhren einer »Inselmacht oder Mlttelmeermacht ohne Landverbindungen« sein könne und daß »eine solche Macht daher durch Luft- und U-Boots-Waffe besiegt und zum Frieden gezwungen werden könne^r. Für den eigenen Kriegsfall — die USA-Denkschrift denkt augenscheinlich an einen kriegerischen Konflikt mit Japan — betont die Denkschrift jedoch, daß in weiteren Seeräumen — wo die Luftwaffe nicht hinlangen und durch die Bordflugzeuge der Flugzeugträger nicht ganz ersetz werden könne — eine Schlachtflotte ihre alte Rolle als Verband stärkster Kämpen behaupten werde. Sie werde zwar selten zum Eingreifen kommen, dieses Eingreifen werde aber dann die Entscheidung bedeuten. In diesem Zusammenhange scheint eine dieser Tage veröffentlichte Äußerung des japanischen Admirals Suetsugu beachtenswert, der früher Japans Flottenchef war. Angesichts der letzten Rede des Staatssekretärs Hull, die vom Reuter-Hüro als eine Drohung gegen Japan bezeichnet und von Japan auch als solche empfunden wurde, sprach der Admiral davon, daß »Japan auch einer Seeschlacht auf offener See mit der USA-Flotte zuversichtlich entgegensehen könne<(^ trotz des noch lor-mell bestellenden Kraftverhältnisses von 5:3 zu Japans Ungunsten. U-3oole ale ^[^lodfaöe-Srectier? Um die Möglichkeit zu gewinnen, besonders wichtige Transporte zwischen USA. und England vor jedem feindlichen Zugriff zu bewahren, hat man von englischer Zeite den USA._Schlffahrts-Instan_ zen nahegelegt, einen größeren Schiffspark von gräumigen Handels_U-Booten zu schaffen. Dieser englische Vorschlag weckt die Erinnerung an das 2000 t große deutsche Handels_U-Boot »U.Deutsch. land« der »Deutschen Ozeanreederei«.. Bremen, das unter Führung des Kapitän König am 14. Juni des Weltkriegsjahres 1916 mit Farbstoffen und Medikamenten als Fracht, seine erste Reise nach .Amerika antrat. Der englische Vorschlag, nun mehr eine Handels.Uboot.Verbindung zwischen England und seinem Kriegsnin-(eriaLLieferanten USA. herzustellen, spricht eine deutliche Sprache, Im Weltkriege stöhnte Deutschland unter dem würgenden Druck der englischen Fern. biockade und litt unter empfindlicheil Rohstoffmangel. Wirkt sich heute der Druck der deutschen Oegenblockade auf unter und über Wasser für die enc;lischv! Versorgung schon so drohend aus, daß man die deutsche Notmaßnahnie vn'i 1916 zu ergreifen erwägen muß? Am 10. Juli 1016 brachten die amerikanischen Zeitungen in Schlagzeilen dij sensationelle Nachricht, daß ein deutsches Unterwasserfrachtschiff nacli Zu_ rücklegung von 4000 Seemeilen im Hnfen von Baltimore vor Anker gegangen war. Die Welt stand Kopf. Am 23. Augu-^t 1916 lief »U-Deutschland^' heimkehronil in Helgoland ein. Was brachte der LJ-Boot-Frachter alles mit! Gummi, Nick I und andere wertvolle Metalle waren auf die unmöglichste Art im Schiffsraum ver. staut. In den seitlichen, aus durchlocliteti Blechen bestehenden Ueberbauten il'-'> Bootes allein waren 100 t rapaßumm'. der Kriegsbedarf für volle rt Monate untergebracht, alle Aussparungen im M:». schinenrauMi und der Fundamento d«'* Maschinen waren mit kleinen Nickelin. gots ausgestopft u. a. m. Nach dem Kriegseintritt der USA. wur. de aus »U.Deutschland« der U-Krenzo.' »U, 155« und blieb auch als solcher ein glückhaftes Schiff. Der Friedensvertrag setzte das berühmte Boot auf die Au-^ü^--ferungsliste. Tausenöjätirige Fiodihäuser ^nterdfantr Tlcuisleiien au4 &ein alten Oltia Eine prachtvolle, breite Autostraße führt jetzt von Rom in die zu neuem Glanz erstehende Stadt, die durch Mussolini wieder zum römischen Prachthafen ausgebaut wird. Der Ducc war es auch, der die Grabungen in Ostia auf das eifrigste förderte, und diese Grabungen hat ten in den letzten Jahren so überaus reiche Ergebnisse, daß nunmehr ein genaues Bild der alten Stadtanlage möglich Ist. Dem sagenhaften vierten König Koms, dem »Diener des Mars^f, Aneus Marclus, der von 640 bis 614 v. Chr. regiert haben soll^ wird die Gründung der Stadt zugeschrieben. Da aber die Grabungsfunde, von einigen Topfscherben abgesehen, die auch durch das Wasser angeschwemmt sein können, keinesfalls aus älterer Zeit als dem vierten Jahrhundert stammen, so nimmt man jetzt an, daß die Gründung der Stadt sofort nach der Eroberung von Antium (dem heutigen Anzio) erfolgte. Wahrscheinlich 325 v. Chr. Bis dahin ver sorgte sich Rom auf dem Landwege, über wehte um ihn und der Herr hatte kaum Zeit mehr zum Zahlen. Die Restauration war schon geleert, und bald wäre es zu spät gewesen. Hastig liefen sie den Zug entlang, Türen schlugen auf und zu, dann war der Herr mit einem Satz oben, Maria zu sich heraufziehend. Einen Augenblick lag sie an seinem Herzen. »Beinahe den Zug versäumt!« flüsterte sie mit versagender Stimme. Sie hatte nur noch zwei Stationen zu fahren, der Herr etwas länger. »Auf Wiedersehen!« sagte er beini .Abschied und küßte ihre Hand, die warm und schenkend In der seinen lag. Sie gab ihni auch ihre Adresse. »Verlieren Sie sie nicht'« bat sie und faltete die Hände. Es lag eine schüchterne Bitte in dieser Be. wegung. Er stand am untersten Tritt, brctt, ihre Augen waren ihm so nahe. Da konnte er nicht anders — Da konnte er nicht anders _ ein streifender Kuß auf weiche Lippen — dann setzte sich der Zug in Bewegung. Sie hob den Arm ein Taschentuch flatterte ... Abends war der Herr schon bei seiner kleinen Geliebten und legte ihr die mitge-lirachte GoldkVlel1c'cht wäre ich sehr gerne mit meinem Lehrer diesen Weif gegangen ...« ».Maria!« rief er. aber sie hatte die Hand auf der Klinke eines Haustors und sagte: »Hier wohne ich — wollen Sie zu uns heraufkommen?« »•Nein, nein!« wehrte tr heftig ab. Dann nahm er ihre beiden Hrlnde und führte si^ schnell nacheinander zum Mund. Als er aufschaute, schienen ihm ihre Augen ei. nen Moment angefüllt mit Traurigkeit Dann war sie weg. Er stand noch lange vor dem Haustor. mit dem Wunsch hinaufzugehen und .Ma ria zu holen. F^s war so unfnßlich. dnl^ sie einem andern gehörte. t I^ie Welt par olötzlich leer. Und einsam, mit gesenktem Kopf setzte er sich ':'n("Th in Bewegung. -•'Den 7m«r versMmnt murmelte er •'\v' -'mmi (tiMi Zfihnen 1) r a g a N i t s e h e _ H e g e d u 5 i c. Etrurien, mit Lebensmitteln, weil die Schiffahrt auf dem noch nicht regulierten Tiber für beladene größere Fahrzeuge äußerst schwierig war, der schon früh er wähnte römische Flußhafen zwischen dem Palatin und dem Aventin diente mir diesem Warenverkehr. Als Ostia die Versorgung Roms übernahm, wurde es bald wohlhabend: Waren aus allen Teilen der damals bekannten Welt kamen dorthm; Korn, Wein u. Oel vor allem, dann auch Wolle aus Spa nien, Seide, Glas, Leinen und Tepp;clK' aus Aegypten, Fische sogar aus Kleinasien, medizinische Kräuter aus Sizilien und .Afrika, Gewürze aus .Arabien, Perlen aus dem Roten Meere, Diamanten aus Indien, Marmor aus Griechenland. .Asien und .Afrika, Hölzer und Metalle aus Britannien. Vor allem war der Kornhandel von Bedeutung. Solange Rom die .Meere beherrschte, ließ es das Getreide einführen, während der Boden Italiens ertragreicheren Kulturen vorbehalten blieb. Schon in den Zeiten der Republik kamen jährlich 400 Kornschiffe dorthin, in der Kaiserzeit sehr viel mehr. So wuchs der Reichtum Ostias, das 80.(X)0 Einwohner zählte, ohne die Seeleute und Reisenden aus aller Welt gerechnet. Zahlreiche Res+e römischer Villen zeugen von einem regen Badeleben in der Kaiserzeit und von großem Wohlstande; In einer dieser Villen wurde eine schöne rönvsche Kopie des Diskuswerfers von Myron gefunden. .Auch eine große Kaiser liehe Villa mit Jagdgelände und mit S^äl len für die Elefanten des Kaisers lag h.er. Claudius (41 bis 54 n. Clir.), dem Rom die berühmte Claudianisehe Wasserleitung verdankt, hat sich durch den Ausbau des Hafens ein großes Verdienst erworben, während Trajan den 2(X1 Fuß ho hen Leuchtturm errichten ließ, Neben den reichen Kaufleuten U-lde hier eine große Zahl von Werktätigen, Schiffern. Dockern und Kleinbürgern, die sich nicht den Lu.xus einos e genen Hauses erlauben konnten. Für sie wurden In der eng besiedelten Stadt Mietskasernen geschaffen, als deren Erfinder die Römer angesprochen werden müssen. Diese Gebäude glichen den heute bei uns üblichen Sie erhielten nicht, wie die Patrizierhäuser, ihr Licht nur durch den Innenhof, son dern von der Straße her. Während die nach außen fensterlosen Häuser der Reichen einen düsteren, beinahe festungsähn liehen Eindruck hervorriefen, weichen nun mehr diese kahlen Fronten einer durch Fenster und Balkone reich gegliederten Fassade. In großer Zahl sind diese neuen, vom bisherigen Typ grundverschiedenen ^Mietshäuser durch die Grabungen aufgedeckt worden. Sie hatten vier bis fünf Stückwerke, unten lagen Kaufläden, und die Fenster waren mit Marienglas verkleidet oder durch hölzerne Rimae (Rollläden) gegen die Sonnenstrahlen ge. schützt. Immer höher stiegen in Ostia u. in Rom solche Hausungetüme empor, bis schließlich der Kaiser Trajan ein Gesetz gegen die Bodenspekulation erließ; 80 Fuß, also etwa 18 Meter, waren nun die Höchstgrenze. Seine von gesunden sozialen Empfindungen zeugenden Bauvorschriften erstreckten sich auch auf die Breite der Straßen. Die Häuser am Siran de durften, wie wir aus einer Verfügung für die Kolonie Konstaninopel wissen, den dahinterliegenden Häusern die Aussicht nicht verderben. Auch damals gab es schon Baugenossenschaften. Im Hofe eines neu aufgedeck ten Hauses fand sich eine marmorne Basis mit den Namen von mehr als 300 Zim merlcuten, die gemeinsam eine Statue zu Ehren des um Ostia hochverdienten Kaisers Septimius Severus (193 bis 211) errichtet hatten und im Erdgeschoß dieses Hauses ihre Versammlungen abhielten. Das Zahlenverhältnis zwischen Mietskasernen und Einfamilienhäusern war in Pom 46,000 gegen 1600; die Zeiten haben sich also seither nicht viel geändert. " Der Kaiser Septimius Severus hat die noch erhaltene Kaserne der Polizei und das ebenfalls ausgegrabene Theater wiederhergestellt und vergrößert, wie aus einer eingemauerten Inschrift hervorgeht. Die Stufensitze der Zuschauer mit ein Zugangstreppen und die Ueberreste der Bühne sind noch gut zu erkennen. Hinter der Bühne öffnet sich ein weiter Platz in dessen Mitte ein Tempel der Ceres liegt, und den Häuser städtischer Körper Schäften umgeben. Die Namen der Berufe, die hier ihren Sitz hatten, sind meist durch Inschriften genannt oder durch ihre Abzeichen kenntlich. In den Straßen, die nach römischer Art regelmäßig angelegt sind, gab es viele Garküchen und Wirtschaften mit festgemauerten Tischen die, mit buntem Marmor verkleidet, auf einem Treppenaufbau Gefäße für Speisen und Getränke trugen; unter einigen dieser Tische befindet sich ein Feuerloch zum Warmhalten des Inhaltes. Auch öffentliche Bäder, nach römischer Art mit Plätzen für gymnastische Uebun-gen verbunden, sind freigelegt worden u. haben wichtige Aufschlüsse erbracht. Die Badesüle waren durch Heißluft erwärmt, die durch den Hohlraum des auf kleine Ziegelpfeiler gelegten Fußbodens strich. Eine sinnreiche Anwendung von Tonröh-ren und Holzziegeln dehnte die Heizung auch auf die Wände aus^ so daß der gan •/c Raum eine gleichmäßige Wärme erhielt. Bei'dem Besuch der Grabungen Ostias drängt sich dem Besucher unwillkürlich ein Vergleich mit Pompeji auf, aber Ostia ist eine römische und nicht eine hellenische Stadt, wie das von .^sche des Vesuvs verschüttete Provinzstädtchen im Süden. Und wenn in Pompeji alles so geblieben ist, wie es am 20. November des Jahres 79 n. Chr. aussah, so haben die Statuen Ostias meist ein unrühmliches Ende in den Kalköfen gefunden. Ein einzigartiges Marmordenkmal allerdings hat sich vor kurzem gefunden, ein durch grie chische Inschrift beglaubigtes Bildnis des großen griechischen Feldherrn u. Staatsmannes Themistokles, der 493 den Kriegs hafen Piräus gründete, die Erbauung einer Kriegsflotte durchsetzte und im Jahre 480 den Seesieg bei Salamis gegen die Perser errang. In der Nähe des Theaters zwischen zwei Tempeln fand sich dieses einzigartige authentische Bildnis des gro ßen Atheners, der bärtige Kopf eines et- wa fünfzigjährigen Mannes mit niedriger Stirn und kleinen, runden Augen, wahrscheinlich kurz nach dem Tode des Themistokles (461) entstanden. Man hat ihn ehren wollen, weil er aus Athen durch die Verbindung mit dem Piräus einen See hafen geschaffen hat, ähnlich wie Rom durch Ostia zu einem solchen wurde. Seit Mussolini die Malaria beseitigt hat, durch die Ostia schon im frühen Mit telalter der Verödung anheimgefallen war, spendet der Strand der Hafenstadt Roms Tausenden von Badegästen wahrend des heißen römischen Sommers Erfrischung und Erholung in staubfreier rei ner Seeluft, und die neue Autostraße ermöglicht auch denen einen raschen und mühelosen Besuch, die nur die Grabungen und ihre Ergebnisse kennenlernen wollen Df. W. Bombe. im £ager £'^ian0faff(Drf$ Tscfiimskliig känuHt auch mit hmapeo SohwieHflkeMeii. Wien, Jänner. Die Sach€ spielt im innersiten China und ist einigermaßen geheimnisvoll. Die Nachriclitenagenturen berichten von einer Revolte einer ganzen Armee, die zu den Truppen des Marschalks Tschiangkaischek gehörte und plötzlich nicht nur den Gehorsam verweigerte, als ihr ©in bestinnnter Marschbefehl gegeben wurde, sondern sogar andere Formationen der Regierung von Tschungking angriff. In der Hauptstadt sah inan sich unter diesen Umständen zu schärfstem Eingreifen veranlaßt. Der Befehl an die vierte Armee, denn um diese handelt es sich, lautete auf ein Vorgehen gegen Nordchina, das schon im Dezember erfolgen hätte sollen. Der Kommandant, General Yeh Ting, der jetzt ebenso wie sein Stabschef Cliao Linpo gefangen gesetzt wurde, tat das Gegenteil iind führte seine Truppen in die Provniz Kiangsu, die nördlich des unteren Jangtse gelegen ist, wie man behauptet, mit der Absicht, dort in jeneni den großen Städten nahen Gebiet den Versuch einei- Son- deraktkm zu untert»ehinen. Die vierte Armee ist ein Tedl der achtzehnten Armeegruppe, die sich seit jeher aus den alten sogenarniten rotchiinesischen Soldaten zu-, samroensetzte und auch heute noch gewissermaßen offiziell als kommumistisch bezeichnet wird. Man wedß, daß miter den Frondeuren gegen Tschiangkai Schek diese Kräfte n^hrfach eine erliebliche Rolle gespielt hatten. Nuu sollen Teile dieser vierten Armee in der Gegend von Taipitigsien mit der vierzohthten Division des Marschalls verlustreiche Gefechte gehabt haben, als deren Folge dann die Auflösung der revoltierenden Formacion angeordnet wurde. Angesichts der imm-er wieder bedrohten Stellung der Regierung von Tschungking, die sich seit Jabr und Tag nur noch darauf beschränkt, die ^e-friedungsaktionen der Japaner zu stören und eine Art Guerillakniefi im großen aufrecht zu erhalten, bedeutet die nicht ganz durchsichtige Revolte die wesentliche Erschwerung einer ohnedies schwierigen Situation. ziehen sich sofort. Beim Damwild, das ja lumeist in Rudeln auftritt, übernehmen die jungen Hirsche die Verteidigung gegen die Wildsauen, und diese wissen ganz genau, daß mit den jungen Herren nicht zu spaßen ist, weshalb sie sich meist nicht frech benehmen. Der Hase hat vor Rehen gar keine Angst. Er hüpft ruhig herum, auch wenn Rehe oder Edel- und Damwild in der Nähe sind, ja er sitzt sogar ganz gemütlich zwischen den Rudeln. Ganz anders aber, wenn er Wildsauen wittert. Dann schießt er schnell davon und läßt sich nicht mehr sehen. Auch Fasanen, die auf Lichtungen stehen, lassen Hasen, Kar nickel und Rehe ruhig an sich herankommen, ohne wegzufliegen. Aber schnell wie der Blitz sind sie fort, wenn Schwarzwild oder gar ein Fuchs auf dem Plan erscheint. Bei brütenden Schnepfen kann man beobachten, daß sie Rehe ganz ruhig in ihre Nähe kommen lassen. Die Schnepfe kennt das Reh und weiß, daß es ihm nichts tut. Aehnlich ist es mit Rebhühnern Man kann feststellen, daß Hasen, Karnikkei und Rehe ganz nahe bei einem Rebhuhngelege äsen, ohne daß die Henne sich im geringsten stören läßt. Kommt aber mal eine Katze in die Nähe, dann fliegt die Henne sofort weg. Ein BMbachter erzählt, daß ihn sein Weg öfter an einer brütenden Fasanenhenne vorbeigeführt habe, die ihr Nest nur zwei Schritte vom Wege angelegt hatte. Sobald er ohne Hund kam, blieb die Henne fest sitzen, hatte er jedoch einen Hund bei sich, so strich sie schon auf zwanzig Schritte Ent femung ab, und das geschah nicht einmal, sondern wiederholt, so daß es nicht dem Zufall zuzuschreiben war, sie sah si. eher den Hund nicht als ihren Freund an und man muß daraus folgern, daß das Wild Freund und Feind sehr gut auseinan derhalten kann. ^fennen unferr !S)al&(iere rinan&rr ? Die Fage, ob unsere Waldtierc einander erkennen, da sie doch öfter aufeinanderstoßen müssen, wird von den Kennern des Waldlebens bejaht und durch allerlei Beobachtungen bestätigt. Die Waldtiere haben ein sicheres Empfinden dafür, daß gewisse andere Tiere für sie gefährlich, viele aber ungefährlich sind. Ganz besonders charakteristisch dafür ist das Verhalten der Rehe. Wenn Wildsauen aus dem Walde heraustreten, dann schreckten die friedlich auf einer Waldwiese äsen den Rehe plötzlich zusammen und stieben jählings davon. Das Edelwild dagegen nimmt von dem Schwarzwild gar kei. nc Notiz und äst ruhig weiter, während das Schwarzwild in angemessener, re-die Sauen in ihrer Fraßgier, dem Rotwild REICHSMESSE IN LEIPZIG findet im Frühjahr 1941 in der Zeit vom 2. bis 7. JMärz statt. 60% Ermäßigung auf allen deutschen Staatsbalinen. 25% Ermäßigung auf den jugoslawischen Bahnen.' Kostenk>ses deiitsches Visum! Die Anmeldungen mögen möglichst bald vorgenommen werden, spätestens jcdoch bis 5. Feber 1941 beim zuständigen ehrenamtlichen Vertreter. In MarUior: Josef B e z j a k, Gosposka ulica 25, Tel. 20-97. In Ljubljana: Ing. G, Tönnies, Tyrseva ulica 33, Tel. 27-62. In Beograd: Offiz. Amt der Leipziger Reichsmesse, Knez Mihajlova 33. spektvoller Entfernung bleibt. Wagen es zu nahe zu kommen, so bekommen sie ein paar kräftige Schläge von diesen und ver b. Die Literatur. Deutsche Verlagsan. stalt, Stuttgart. Einzelheit Mk 2.—. Diese für das deutsche Schrifttum im in. und Ausland repräsentative Zeitschrift bietet in jedem Heft: »Die Zeitluppe« mit aktuellen Beiträgen und Glossen zu wichti. gen Zeitfragen, den Aufsatzfeil mit grund sätzlichen Beiträgen zu literarischen The men, »Das Literarische Echo«, kurze Anzeigen und Nachrichten. b. Jagoolavenski tekstibii vjesnik. Die Dezembemummer ist in vergrößertem Umfang erschienen und bringt eine rei, che Auswahl höchst aktueller Aufsätze. Unsere hervorragendsten Fachleute aus der Textilbranche zeichnen die einzelnen Beiträge. Kurzberichte und Nachrichten beschließen das umfängliche Heft, dieser notwendigen Zeitschrift, welche in Zagreb, Bogavideva 9, IL, erscheint. WIENER FRÜHJAHRSMESSE 9. bit 1«. MSri 1941 Landwirtschaft (alle Landmaschinen) — Gärtnerei — Obst- und Weinbau — Fischerei und Fischzucht — Bienenzucht — chemische Industrie — Milchwirtschaft — Kellereiwirtschaft Auf dem Gelände der Technischen Messe: Automobil- und Motorrad • Auttlellung Anmeldangen bis spitestens 10. Februar Alle Auskünfte und Weisungen erteilen: J. Kulhanek, ehrenamtlicher Vertreter für das Banat Kroatien und das Drau-banat, Zagreb, Ulica Kraljice Marije 24, Fernruf: 51-85 H. Pfanoenstill, Generalvertreter für ganz Jugoslawien, Beograd, Bosanska 29, Femruf: 30-881. Fahrpreisermäßigungen auf allen Eisenbahnen. NAAIBOA, ALKK$MMDRO¥A f5 Uoiuitedatf Kompimitm 0rautau»ßtmtiung Nuf Qusi h wifr wir MII—>■" SÄäIIÄI' Mi.rd-r.» 1-^- Alexander Melter Boman Hauri« - Aiexan p«.«,«. ««»«»• PHILIPS juBOslovensko ». A Ktelner AnzBlggt XI*!»« Aiiaal(*a keitaD I Kapital, \7«rDnDC«n,IIuid*l lud Varunultuntcen, BMllUtaa nsd KorrMpondana bU SO Wort* bin W>—, Jadai wallaa;* Wort Dia >•—, Btallaniaaaeba bU *0 Wort« Dia It'—Jadoi wallar» Wort Dlo !•'—|^l« ttbrisan klal-OM Aaa«ls«n bla fO Wort» Uta Jadaa wattar« Wort Dlo 1*—. rtUr dla Zuiandunn TOB cU^iartan Briafaa Ul atn* Oabflhr tob Oü> 10**> an «nklchlaii. — Bai Anfragrn nad Adraaaan alo. Ul aiao OabUir von Diu S*— ia roatmarkaa baliaichllcaiaii. PARZELLE an der Peripherie zu kauieii "[eüudit. Zuscliriüeii unter •(iclejfcnlieit« an Kassa« an die Verw. 413-3 Tausche MEHLTRUHE 80X60 cm und Schaukelstuhl ge^en Küchenkasten oder kauic Anträge unter »4« aii die Verw 425-3 KAUFE MÖBEL! Komplette, neue oder guterhaltene Bauernstube. Ausführliche Anträge an Stjepan Baiickovie, trgovac, Kopriv-nica, Hrvatska. 458-3 Kaufe BOHRMASCIHNE größere Blechschere und ver schiedene Schlosser- und Me chanikerwerkzeuge. 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I^aribor, KopaliSka 6 Tel. 25.67. 25-68, 25-69 Zur Entfernung der Frostbeulen dient «in Löffel voll echtes St. Rochua-Fuß-Sal«, welches wir in 3 Liter warmen Wasser auflösen. Wir weichen die gefrorenen Körperteile in diesem Bade vor dem Schlafengehen. Nach dem Bade maxieren wir die schmerzenden Körperteile mit ein wenig Vaselin und wickeln sie sodann in warmen Tüchern. Wir empfinden sofort eine wohltuende Erleichterung. Nach 2—3 Behandlungen sind die Frostbeulen vollkommen verschwunden. Um den Froet-beulen vorzubeugen, ist es angwelgt die Füße abzuharttn. Zu diesem Zwecke sollen alljene, die im Winter lange Zeit in der Kälte oder Nässe stehen müssen wöchentlich mindesten» einmal ein gutes warmes St. Rochus-Fuß-SaUbad nehmen. 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