Echrriftleilnng: ««tdamSqasie Nr. B («iBjtart H»»«-! Zü|UA (Bit ■atnaboie I »et «»»»- B. ftflci-tast; o«a 11—11 Uhr «»tau (aattirenbea »ttbta nicht «rütf(Kjrb«n. i»»n>l»Ic Sin-Icsknaara nutt brrkastch»»!. « a f iä 11 i ( a n 9 c n ■tan« Mt' Smsoltan« »fftn SneAauniu »tt biHijS kß-•cfcaxn ittrtüsrett rntjtpfn. — B« HHaeKi^Ionjea i'ttn-a*»I4t. Sie ,®«»tff$e fBaAf eH4riat JrttaC-paiut.i-iim» T»ai»e«l»> imngrttl. fafOadafllitt-Snu* SM**. Verwaltung: Rathausgass? , ®t}nn«btÄln(jnttgfa: ®«H| Wf Po» bringen t SS»4! • • • K I-fO «SSSÄ.:: :ist Sfa € I (11 mit £uflcOaaa In* — (uli TOoaatrUS ... K im* JpUbjiirl j . . . , K »•_ . . . , K ,j>_ 8S2JS2SS "»«« sich Mt ®«l»#»»cW»tf n an bte »fette« «niea»aaa-«t»«»tt«. ®mdtitrtt Unminttl. seilen DU ,ut abfctfleüanj Ar. 48. Mi, Donnerstag, 16. Juni 1904. 29. Jahrgang. Ein« Antwort auf unausgesetzte Angriffe. Da>« »Grazer Wochenblatt" vom 12. Jun leistet such wieder einmal einen die Volk«partei zer-schmetterrnden Artikel, in welchem dieselbe und ihr« Führer |fäc Alle« verantwortlich gemacht werden, wa« irglendwo im weilt» Lande geschieht. Eim angeblich deutscher Bürger de« Markte« Tüffer hzat dort bei den letzten Kravallen, al« er »it feinern zwei kleinen Kindern abend« den Kurrpark passierte und von drei windischen, mit Knüippeln versehenen, besoffenen Burschen au gefallen wurde, sich al« Slovene ausgegeben, um sich und seine «inder vor Mißhandlungen zu schützen. DatS ist e« also, deshalb erhett da« Wochen blatt feiine Stimme und rüst zu starke« VolkSbe-wußtsein i aus, deshalb tritt e«, wie e« sag», »so zäh »ad entsschieden g'gen die deutsche VolkSpartei aus; denn sie ist die Urheberin und Züchlerin solcher Echwäiche und F e i g b e i t, die zum Unter-gange siUhit. Da« beweist ihre ganze Geschichte, da« beweeiSt da» Wesen ihrer Führer" u. s. w. Die? Sache ist eigentlich so dumm, daß e« nicht der: Müde wen ist, irgendwa« darauf zu er-widern. Es sei nur bemerkt, daß jener Bürger ein deutschfreundlicher Slooene ist, daß seine Mutter-spräche bbie slovenische ist. daß er sich aber seit Jahren vvon der windischen Hetzpolitik abgewendet und der deutschen Partei angeschlossen hat. Daßß dieser Mann, der da« Deutsche nicht einmal vzollkommen beherr-scht, sich in einem solchen Augenblmck« al« Slovene au«gibt, darf wohl Nie» «and wvnndera; wir sagen es ruhig, da« Gegen-teil Hüttee uv« vielmehr gewundert. Man denke stch in di'ie Lage, zwei Kinder im Alter von fünf und siebeen Jahren bei sich und drei rohe, verhetzte, bewaffnet!« Bauernkerle vor sich. Sie, , Herr AureliuS. hätten ohne Zweifel Thor« Hammer geschwungen und mit dem ihnen eigenen böwenmutili die feindliche Brüt vernichtet. Ein Hesühnt. AuS dem Englischen. (Schluß.) Ein l Klopfen an der Tür. Reinold erhob stch rasch undd ließ AinSworth ein. Der junge Mann trat mit l heiterem Gruße ein. E« war daS erste-mal seit l vielen Jahren, daß Reinold ihn um diese Stunde n nüchtern sah. Reinold war davon etwa« uoangenekebm berührt. „Nimm Platz," sagte er und ergnsisi die Weinflasche; .ich habe noch viel von dem > Stoffe im Schranke." AmSitivorth schüttelte den Kopf und lachte. „Weiche r von mir. Satan !* sagte er, »ich habe da« Trinken a abgeschworen." „Reieinold setzte die Flasche wieder aus den Tisch. „ »Wie — wa« — wa« meinst du?" fragte er. . Ain«!lanrr im Aormarsche. Äurofi dringt noch Norden vor. Die Russen weichen zurück. Liaojang und Jnkau ist bereits ge-räumt und daS russische Hauptquartier nach Mulden verlegt. — In Niutschwang trosen geschlagn» rus-fische Abteilungen ein; «an sah ihnen an. daß sie viel Unbilden erlitten hatten. Viele hatten Säbel« hiebe über daS Gesicht; auch von den Pferden waren viele start verletzt. Per Kampf fei Kaitsch». A« Mittwoch fand 10 Kilometer südlich von Kailschu ei« scharseS Gesecht statt, daS unentschie« den geendet haben soll. Die Russen erklären, daß 10.000 wohlverschanzi« Tschungusen die russische Stellung sehr verschlechterten. Hefechte. Ein englische« Blatt «eldet. daß zwei japa« nische Bataillone bei H a i t s ch ö n von den Russen aufgerieben wurden. — Bei Pulantien fingierten die Japaner einen Rückzug und lockten die Russen in eiue Falle, wobei diese 800 Mann verloren. AuS Wladiwostok kommt die Nachricht, daß dort der Vorrat an Pelroleu« und Kerzen völlig aufgebraucht sei, so daß die Siadt in nächster Zeit ohne Beleuchtung sein werde. AeltialUäte«. Zwei russische Infanteristen wurden furchtbar verstümmelt in einem Hause in Sai«atsi, da« jetzt von den Japanern besetzt worden ist, ausgesundrn. Man schreibt diese Nichtachtung der kriegSregeln dem Fanatismus zu. welcher angeblich in einzelnen Teilen deS japanischen Heere« herrschen soll. Doch liegt keinerlei Beweis dafür vor, daß die Verstüm« melung der beiden Russen von japanischen Sol» daten ausgeführt worden ist. Z>er Kampf bis aufs Messer. Die japanischen Blätter besprechen die Ge-rüchte von der Vermittlung anderer Mächt» zu Gunsten eines raschen Friedensschlüsse« und ver« hallen sich einem solchen Angebot gegenüber durch« weg« ablehnend. Die Blätter sagen, die Japaner würden «der bi« zum letzien BlulStropsen kämpfen, alS daß sie eine solche Vermittlung einer dritte» Macht annähmen. Mobilisternng in Knßland. ES werden zwei neue Armeen in der Stärke von drei Armeekorps ausgestellt. Der Krieg wird sich also sehr in die Läng« ziehen. Amerika für Aapa«. Ein« amerikanische Gesellschaft hat den Japa« nern da« Unterseeboot „Protektor" um 1,200.000 Kronen verkauft. K«nger»not. Unter den Arbeitern der Baikalbahn dürfte der Hungertyphus sehr bald ausräumen. Z>er sprichwörtliche russische Aeamte. Die Kaiserin-Witwe, sandte mehrere groß» Summen an die Leitung dk« Rottn Kr«uz«rS im den Wein au«, al« eine Libanon sür die Götter 1* Er li,ß den Worten die Tat folgen und schüttete den Wein aus einen kleinen Herd. Wilde Wut ergr>ss Reinold und flammte auf seinem Gesichte; er stützte sich schwer aus den Tisch, feine Hand berührte ein Stück Kupser-Material für seine Experimente. Ein Schlag mit diesem Stück Metall und di« Gier in seinem Innern würbe gestillt sein. Ain«worth wendete sich wieder um und ihre Augen begegneten sich. «Komm, aller Junge, sagt« AinSworth, „sich nicht so finster und ver« blüffl darein. Glaube mir, alles hat stch gewendet — zum Guten. Ein Beweis: Wie oft bin ich hier gewesen und habe nie verlangt, zu sehen, wie die größten elektrischen Gewalten erzeugt werden. Ich nehme j*tzi ein Jnleresse an den An gelegenheiien der Well und darum zeige mir die Maschinerie, die unter unseren Füßen saust und braust." Reinold richte»« sich plötzlich straff auf, seine Lippen verzogen sich, die Augen dl'ckien ins Leere; ein Lichlstrahl durchflutete fein Inneres. War e« möglich, daß er so blind gewesen sein könnte k Wie hätte er die verborgen, Adstchi der Geschehnisse der letzten Zeit so übersehen können? .Du hast Recht, Frank," sagte er. »Ich achte fernen Osten und erfuhr zu ihrem großen Aerger, daß die Gelder nie ihr Ziel erreicht haben. Ein« gründliche Unterfuchung ergab, daß mehrere Beamle den Unterfchleif und Diebstahl begangen hatten. Bei einer strengen Prüfung aller Vorräte fand man «inen Fehlbetrag von wenigsten« 30 v. H. Man berechnet die Unterfchleif« mit 70,000.000 Rubrl. Ein Großgrundbesitzer hatte «iu«n Ambullanzzug g«stift«l und man benachrichtigte ihn auch vom Abgänge de« Zuges nach de« Kriegsschauplatz«. Durch Zufall erfuhr «r aber, daß «an den Zug gar nicht gekauft, fondern die Spende einfach unterschlagkn hatt«. — In Charbin hat ein Krieg«« gericht zwei russische Offiziere standrechtlich v«r-urteil«, weil sie an Chinesen Pulver verkauft hatten. Richt nur Lieferanten, sondern auch Aufseher be« sitzen jetzt in Port Arthur, Charbin und anderen Siädlen große Steinhäuser. Die Leute bereichern sich mit überraschender Schnelligkeit. Di« Unter-schlagungen haben «in«n riesigen Umfang unge« nommen. politische Mundschau. j)i* Anträge des Abg. ?r»f. Kaiser i» d« Hnotendepnteti««. Abg. Prof. Aals er (Deutiche Volkspartei) hat d«r Quolendepulation folgende Anträge vorgelegt: „Die Quotendeputation wolle beschließen: 1. Die Deckung der gemeinsamen Au«-lagen der Monarchie erfolgt von nun an von den im Reich«rate vertretenen Königreichen und Län-dem einerlei!« und den Länder« der ungarischen Krone andererseil« zu gleichen Tei en. d. h. im Ver« hältnisse von 50.-50. 2. Die Zolleinnahmen jeder der beiden Reich«hälsten werden sortan nicht mehr zur Deckung der gemeinsamen Auslagen abgegeben; — ferner der Evenlualanlrag: Die Deckung der gemeinsamen Au«lagen der Monarchie erfolgt von nun an von den im ReichSraie vertretenen König« reichen und Ländern einerseits und von drn Län« d«ln d«r ungarischen Krone anderersett« im B«-Hältnisse der noch nach der jeweilig letzten Volk«-zählung festgestellten BevölkerungSzahl ver beiden Reich«leile. Die Zolleinnahmen der beiden Reich«» teile werden fortan nicht mehr wie bisher zu der Deckung der gemeinsamen Auslagen abgegeben.' — Abg. Kaiser hob in der Begründung seiner An« träge hervor, daß die drrzeil üblich«, von zehn zu zehn Jahren oder in kürzeren Zmischenräumea er« folgende Feststellung der Quote nach Verhandlungen über die Steuer- und Budgetverhältnisse der beiden Reich«hälften den so wünscherliverten Fried«n zwi« scheu diesen nicht fördere, sondern nur Aufregung und Streit dringe und auch de« Ansehen der Ge« famtmonarchie und ihrer Machistellung nichl dien-lich sei. Die österreichische Quoiendepulalion müsse daher eine dauernde und gerecht« Aufteilung der gemtinsamen Auslagen der Monarchie ford«rn. Eine solch« fttrechi« Aufuilung ergebe sich darau«, daß man entsprechend dem gleichen Rechie der Teil« nahm« an d«r Gesetzgebung und der Bestimmung der gemeinsamen Auslagen auch einen gleiche» Beitrag, also zu 50 v. H., eintreten ließe. In den Delegationen ist Oesterreich ganz derselbe Einfluß aus die gemeinsamen Angelegenheiten eingeräumt wie Ungarn. Gleichen Rechten sollen aber auch gleiche Pflichten und Beiträge gegenüberstehen. Da« deinen Vorsatz und e« tut mir leid, dir den Wein angeboten zu haben. Wir wollen nicht mehr da-von sprechen." Er stieß da« Gla». in welchem daS Gift sich befunden haite, vom Herde, daß e« auf den Ziegeln zerschellte. Jede Svur des ersten plumpen Mord» versuche« war verwischt. Er würde sicheren Erfolg haben mit dem neuen, besseren Plane. .Komm," sagte er. ich werde dir einige wirk-lich recht wunderbare Dinge zeigen." Er nahm den jungen Mann beim Arme, sie verließen den Raum und gingen den Gang entlang der breiien Treppe zu, die hinunter führte. Dort saß der alte Wächter, grau und grämlich au«sehend, „Garoin." sagte der Elektriker, .die« ist m«in Bruder. Mr. ÄinSworlh, der b-ste Junge auf der Welt. Er hilft mir au« allen meinen Klemmen und heiler! mich auf. w«nn ich nitvergedrückl bin. Ich kann ihm nur dadurch mtintn ärmlichen Dank abstatten, daß ich ihn unterrichte. Ich wtrdt ihm einige« von den Dynamo« erklären." „Alle«, wa« Sie über diese Dinger wissen sollen." sagte Garvin, „ist, sie in Ruhe zu lassen. Mr. Reinold wird Ihnen ein guler Ledrer sein." — Da« war bum«. aber die Worle konnirn nicht virl Schad«» anrichten, wenn sie Garv'n nicht oarch die Erzählung von Reinold« Unfall ergänz ist heute nicht der Fall, ja di« jenseitige Reicht-Hälfte hat in «anuigfacher Beziehung «in« begün» stigl« Stellung und die Wünsche Ungarn« finde» st«»« größere Berücksichtigung als die Oesterreichs. Au« den OkkvpationS.'ändern Bosnien und Her» zegowina, welche ein Absatzgebiet für Industrie ltn» Gewerde Oesterreich« werden sollten, ziehe Ungar» den Hauptoorteil und Ungarn sei ««, welches nie entsprechende Eisenbahnverbindung Oesterreichs mit den Okkupation«länd»rn verhindert. Der Ausgleich weise zahlreiche Begünstigungen Ungarns aus und nun soll eine weitere Schädigung Oesterreich« bunt die Surtaxe auf Zucker eintreten, obwohl eine solche Taxe nicht« andere« ist al« eine grobe Verlesnq de« Zoll« und Handelsbündnisses und eine« Zm> schenzsll bedeutet. Gegen die Bestimmungen te» Zoll- und Handel«bündniss«< hat Ungarn bei da Brüsseler Konferenz »ine eigene vetretung durch,«, setzen g»wuß: und die Einh«itlichk«it der diploma-tischen Berirelung ebenso durchlöchert, wie «< die bisherig« wertvolle Einh«itlichk«it der Armee ;» untergrab«« und schrittweise zur Gründung einer eigenen ungarischen Armee vorzugehen versiud. 3« Kriegsbudget sind derzeit schon «ehre« enthalten, wllchr nur d«m Zwecke der Emchiung einer ungarischen Armee dienen und auch hiesst wird unsere Zweidrittelquote angesprochen. Bei d» HeereSlieferungen wahrt Ungarn rücksichtSlo« feina Vorteil. Di« Überweisungen haben unS geschädigt und so ist die Forderung nach der gleiche» Vev tragSleistung zu d«n gemeinsamen Koste« oex* wohlbegründet. — Nach Begründung feineS Eve» tualantrage« appellierte Abg. Kaiser an die TeM> talion, endlich Gerechtigkeit zu schaffen. Durch e« weitere Nachgiebigkeit werde Oesterrnch bergab ge> führt und da« Reich geschädigt. Wollen wir reich«Ungarn auch weiter in der klägliche» #«I« «in«r Monarchie auf Kündigung lassen? Wer ia Frieden will, darf den Krig nicht scheuen und fasset wir deshalb enifchi-den« und gerechte Beschüff«!-» Abg. Kaiser wie« auch auf die ungünstig» wnl> fchastliche Lage Oesterreich« hin, auf die fteiß«>« Schuldenlast und auf den von den $«lnjfti»aa bewilligten Miliiärkredit von 450 Millionen Sr««, von welcher Summe 55*6 v. H. aus Oesterreich entfallen und hob dem gegenüber hervor, daß dr» gend notwendige wirlschaflliche Reformen und richlungen nicht geschaffen werden, Tewtrbe nd Industrie werden unzureichend unterstützt, die jorg« gegen Unglück bei Elementarereipuiss» im» nur langsam und nicht voll geleistet und einig» oalidiläl«- und Altersversicherung konnte nicht ß stände gebracht werden, weil G?ldmang«l i« de« Staat«, und Lande«kassen ist. Auch di« Smtrtt gelte nicht, daß zur Festsetzung eiu«r andnnÜH. ltilung der gemeinsamen Au«lagen di« Zeil mmh da in nächster Zeit d«r Bericht au d«n ReitiM erfolg«« muss«; denn alle wissen, daß d«r rat erst im Spätherbst zusammen'«»«» wird n« die Quote zunächst wieder durch die Krone de« stimml werden muß. — Der Antrag Kaiser.!» «reffend eine Ouole von 50:50 wurde mii Ouotendeputation mit 10 gegen 3 ©lim««» gelehnt; der zweite Teil de« Antrage« bezüglq der Zolleinnahmen fiel mit 5 gegen acht und dir Eventualantrag mit 4 gegen 9 Stimmen. Der»» serenienanlrag 65 6:34°4 wurde mit 7 gege« I Um da« zu vermeiden, zog Reinold sein» 8r>M eilig mit sich. Sie gingen Arm in Arm die amalt @jsse hinunter, wobei Rtinold mit großer Hupft die Maschinerie erläuterte. Er wählte seiie W-« au« und machte manchen kleinen Scherz. »'« Louis XI. bei seinen fröhlichen Hinrichtung»; i machte idm Vergnügen, zu bemerken, wie Ii*| roortb« Jnreresse und gute Laune wich«. » Mensch svll womöglich immer im AugenbllSi)» terster Siimmung leben. So kamen sie zu der großen Tqnamoma'chi» am Ende der Gasse und AinSworih beiviuid« deren Gewall. die durch die Lufl zu schwingt» Ich» „Ich sühle mich ersrischl," s^gte er, .ich «A gluub n, man müsse bei dieser Arbeit lang« Mjfcj ,ES gidl solche, die lang« leben." er»isi Rtinold, «und w>« du sagst, die Eleklrijiiii wirklich sehr zulräglich. Si«ig« di« «iufen zu ber kleinen Plattform und du wirst es mehr gewahr werden." Sie stand-n neben einander, Reinold «f drillen Siufe, AinSivorlh auf der Plaisssr». Elekiriker warf einen raschen Blick die Gaff« unler. E« war Niemand in der Näh«, d« hören konnt«. «ES ist da (in Punk« an bec Mascha^ .welchem «an einen schwachrn, f«Uja»ea ttcmtmtr 48 W«cht- Seite 8 Sti«»e?n angenommen ; dafür stimmten die Herren-dausmiitcilieder Dr.«. Ezqhlarz, Graf Monte« cutctKt, Ritter v. S o ch o r, die Abgeordnete« Frecher« v. Schwegel. Dr. Meng er. Abra» hamorwicz und Jaworski; t^gegen <öie Ab-georvneuen Baumgartner. Fort, Ftedler, Kaifeir, Povsr und Graf ZedtZvitz. Zl««e militärische Lake». Bcher ha« man de» B«»lke siel« den Köder einer Revision de« Wehrgezetze« hingehalte»; vor allem war «4 die zweijähm^e Tirnftzen, di« al« Lockipsise Vtvwen« düng fcand. Jetzt, wo man die RiOungSkredite glücklich ic den Hafen bugsiert hat, rückt man auch «»it der Revision de« Wehrgesetze« an« Tageslicht. Die fannose Revision besteht dar», daß Sie ©Im» steucr durch Ervöhung der Rekrutenau«schreibu»g ««ch drrücke«der und umsassender gestalt«» wird. Ban de?r Einführung der zweijährigen Dienstzeit ist heut« keine Rede mehr. — Da« ist punijch* Rcgieruiiix«wei«deii! J)ai9 „Alldeutsche Kagölatt". Der Freitag«-nummer' de« vor einem Jahre «eugegründeien ^AUdeutlschen TagblatteS" der Schönerer-Partei lag em von de» Führern gezeichneter Aufruf an die GchinnungSgenossen bei, binnen 8 Tagen durch Zeichnunigen den Betrag von 15.000 Kronen auf» zubringe,n. widrigenfalls da« Blatt sein Erscheinen einstellen, müßte. TMMW4« Sehnsucht »ach einem »Ltvit-Die.Politik« schreib« über die tschechische Aufichrisst, die an der neuerdauten Jnfanteriekaserne in Kutteinberg angebracht werden st,ll: „Diese Aus» fchnfl istt vo» ymplomotifcher Bedeutung, denn sie zeigt, datß oie allen Verurteile vermodert sind und ein modeerner Geist auch in jene Regionen einzu« dringen sscheint. Wenn e« in der Armee gelingt, die schlichtenide Formel zu finden, wie sollte e« nicht auch in Amt unv Schule gelingen? E» geht, wenn man blio« ven guten Willen zeigt und nicht die Recht«!»«,reft,« mit den nationalen Interessen jener Partien verwechselt, welche sich al« d,e Herren der Suutation fühlen. Wenn man den Krie^Smi» nister atl« den mililärifchen Taaffe bezeichnet, so könnte iman umgekehrt behaupten, daß ein Zivil» Pureich rvonnölen wäre - dann ließe sich wohl manche Schwierigkeit lösen, die heute al« unüberwindlich oagesehem wird. Wer dächte nicht an .26«'.Affären zurück, twenn er heute die Kundmachung von der tschechischen Kasernausschrift liest«. Wenn man die inneren ^Schwierigkeiten durch stete Erfüllung der slavischeni Ansprüche auf Kosten der Reich«einheit zu überwviiiden trachtet, so wird man zweifellos bald, aber «ich«, allein mit den Schwierigkeiten .fertia« fein. Kie t Tschechisch radikaren gegen di, dorische» A»ßtard»»ete». Die „Radikalni Lift?«, da« Organ de« Abg.. Dr. Baxa. versuchen e«. gegen die deutsche Obstruktuün im böhmischen Landtage die Sasse zu mobilisierren. .Die Deutschen«, sagt da« Blatt, »nehme« kein« Rücksicht darauf, worauf die Jung. tfch«ch«n in ihrem Schwachsinn immer hinwiesen. Die Deuuischen reden sich nicht darauf au«, daß sie i« Pr>rag nicht die Gaffe hinter sich habeu. Von den tfchectchischen Abgeordneten haben wir wieder» holt gehöört, ihre Obstruktion könne nicht von Er-folg begleleitet sein, weil in Wie« nicht die Gaffe hinter ihnnen stehe. Di» deutsche Obstruktion in Prag kü»«mert sich nicht um die Gaffe; e« werde jedoch Sache der tschechische« Vertreter im islavi« schen Prag sein, sich übec eine geeistaete Taktik zu einige«, welche die leichtfertige ObstruttionSallotria der Deutschen selbst um den Prei« de» Sxodu« der Deuu'chen au« dem Landtage vereiteln mü^te. Selbst die größte RückfichtSl-ftgteit darf richt zu groß sei», wenn e« sich um die Unterwerfung d« Deutschen handelt. Wenn sich d«e Deutschen in ^islett hanischen Parlament nicht scheuen, di« Tsche» chen zu »«gewaltigen (1), wenn sich die Deutschen im Parlament nicht scheuen, die Geschäftsordnung zu brechen, Dürfen auch die Tscheche« vor Gewalt« milteln im Landtage nicht zurückschrecken. Auge um Auge, Zahn um Zahn!' pie Fir^ei rüstet steSeryaft. Die Pforte, weit«ntfeint, dte in Mazedonien dislozierten Truppe» zu beurlaube«, fetzt ihre Rüstungen fieberhaft fort. Täglich reisen »ach Mazedonien junge Offiziere welche die Regierung au« der Militärschule in Kon^antinopel nach vor Beendigung ihrer Studien »tmmt. In dieser Woche allein wurden zu den verschiedenen in Mazedonien befindlichen Truppen körpern 250 Offiziere kommandiert. Auch die Flotte soll erneuert werde«. Vor einigen Tagen waren in Konstantinopel Vertreter de« Hause« Kramp in Philadelphia und Vertreter der Firma Aimstrong, welche lange Konferenzen mit dem Marineminister halten. E« wurde beschlossen, den Bau dreier Kriegsschiffe zu beschleunigen. Die Firma Kramp erhielt überdie« die Bestellung eine« neuen Kreuzer«. Älls Stadt und Land. lUttet Kemei»berat. Am Freitag den 17. d. M. um 5 Uhr «ach» mittag« finoet eine ordentliche öffentliche Gemeinde« auSschußiitzuog mit folgender Tagesordnung statt: Nach Mitteilung der Einläuft: Berichte de« Recht«au«schuffeS über 1. einen Antrag der Erste« allgemeinen .österreichischen U< fall »Ver-ficherungSgesellschaft in Wien auf Haftpflicht« Ver« sicherung; 2. einen Erlaß der k. k. Stauhalterei in Graz in Angelegenheit deS Gebrauches des Eil« litt Stadtwoppen« al« Ver«in«abzeichen; 3. »inen Rekur« de« Peter Majdnfch gegen da« Verbot de« Stehenlaffen« mehrerer Lastwägen zu gleicher Zeit vor seinen Geschäften in der Bahnhofaasse und Grazerstraße; 4. die Eingaben um Zuerkennung de« Heimat«rechte«, betreffend: Ursula Straschek. Matthäus Oreschnik. Gertraud Jemc. Anna Weber und Luzia Kapu«. Berichte de« Bauau«fchusseS über eine Eingabe de« floo»ntschen Vorschußvereine« in Angelegenheit de« Baue« in der Grazerstraße mit Grundtauschantrag und eine Eingabe de« Anton Stöbern» um Bewilligung der Herstellung »inrr Familienbadehütte am linke« Sannufer. Berichte de« Finanzausschüsse« Über: 1. einen Bericht über die Verwendung der städti» schen Pferde im Jahre 1903; 2. «inen Rechnung», abfchluß de« städtische« Sa«werke« für da« Jahr 1S03; 3. einen Amt«oortrag betreffend di« Abhaltung de« X. sttiermärkifchrn Eängerbunde«feste« im Jahre 1905 in Eilli; 4. «inen Amt«vortrag w«ge« Btschaffung der Geldmittel für d«n Schul» bekommt. , »er höchst anregend und heilbringend ans die Nerv«,»» ivirkt. Ich könnte kau« eine gewöhn» lich« Rerrrvenvtrstimmung. Kopfschmerz u. s. w. nennen, I die nicht durch eine Berührung dies»« Punkt»« « «tf der Süll» behoben würde, sogar auf da« Herz, wirk, e« wohltätig. Siehst du die drei «etalleneiien Spitzen da? Di« in d«r Mitt« — die glänzende e ist ««, von d«r ich gesprochen habe; di« beide» an loderen würde» nicht d«n hundertsten Teil der Wirkukung hervorbringen, obgleich sie all« drei dicht a«be»e«einander st»h»n. Leg «inmal deine Hand darauf.« ÄinSitlvorth str«ckt« seine Hand au«, zog si« aber, nirorvö« lachtnd, wi«d«r zurück. .Ich wage e« nicht, l hinzugreifen," sagt« er. »Ich fürcht« mich davor »»d»d du weißt, wa« der alte Garvin sagte.« »Jchch bilde mir ei»,' sagte Reinold lächelnd, »ein« etwava« größere Autorität zu sein al« unser Et Gar arvin. Doch hör« — ich will d«« B«i» « de» » Osten« solg««, wo «an erst au« de« fe »riminkt. ehe «an e« de« Freunde anbietet." .Ganaitz recht," sagte Ain«worth «it lustige« . .t,du berührst zuerst und dann ich. Ich bin Slawnur au« nicht zaghaft und vor einig»» ch«» »»war «ei« L«b«n seine Angst w«rt. Ab»r ist jetzt tzt so ei«« g«wiff«, prächtig« Frau, die «ich gttymacht hat." »Um ihretwillen.« gab Reinold zurück, .soll» test du kühn fein. Frauen lieben tapfere Männer, die vor nicht« zurückschrecken. Aber da« hier ist ja ganz harmlo«. Gib acht und berühre den Punkt genau nach mir so, wie ich e« jetzt tue.« E« war kalter Schweiß in Reinold« Hand» flächen, al« er sich vorbeugte. Trotzde« er abfo-lut sicher war. baß die Berührung ihm nicht schaden könne, war er bedrückt durch die Erinnerung an den gräßlichen Stoß der unsichtbaren Waffe, die einst durch seinen Körper hindurchgefahren. Aber wa« brauchte er zu fürchten, — er, der Erwählte? Doch eben, als er schon die Hand au«streckte, durchzuckte ihn ein qualvoller Zweifel. E« war nicht möglich — nein, nein, e« konnte nicht sei«, daß er in jener Nacht den ersten oder den dritten Punkt berührte? Nein, nein, da« wäre ja fei« Verhängn!«! Gewiß, e« war alle« in Ordnung. Kaltblütig legte der Mörder seine feuchte Hand auf den mittleren Punkt, den Blick auf Ai«»worth gerichtet, der plötzlich voll Entsetzen in ein zur wächsernen Maske verwandelte« Gesicht sah. Ein heiserer Schrei entrang sich den mit rot«« Schau« benetzten Lippen Reinold«. dann stürzte sein Kör» per schwer zu Boden.... hau«bau und 5. eine» Amt«oortrag weg«« H«r. st-tlung einer Rufleitung im Rathause. Bericht de»Gewerbeau«schusse« über ein« Eingabe der Ther«s« Nowak um Bewilligung de« Geschirrverkause« auf d,m Kirchenplatze. K^eefall. Am 12. d. M. starb hier der ge» wesene Gärtner Herr Blasiu« Koschetz. Nasch tritt der K»d den Maschen a»! Der Kohlenarbeiter der Wöllaner-Bahn Franz S ch a-b e r l ward während der Arbeit de« Zerkleinern« der Kohle vom Herzschlag getroffen. Seine letzten Worte waren: .Jetzt haben wir genug vorgear» bettet, jetzt ist'« wirklich genug!« Aohan» ch abriet Seidt-Isorschunge» haben ergeben, daß dem damaligen Professor am hiesigen staatsgymnasium zwei Kinder gebore« wurden und zwar e>n Sohn Karl Sigiemund Gabriel Anton Hart» wig Aloisiu« am 17. Juli 1830 und eine Tochter W'lhelmtne Eigi«munde Theresia am 10. Novem« der 1333. Als Geburt«hau« ist in den Taufmatriken Wr* 82,(®ta6t) angegeben, heute Bahn» hofgüsse Nr. 1, wo sich da« „Cas6 Merkur" be» finoet. Damit erscheint authentisch festgestellt, daß Seid! in dieser Zeit i« diesem Hause gewohnt hat. S-mmcrfest der evangelische» Gemeinde. Die hiesige evangelische Gemeinde begeht Heuer i» festlich« Weife da« Jubiläum de« 50jährigen Be« stände«. Au« diesem Anlasse ha, zunächst der evangelische Frauenoerein beschlossen, durch ein am 10. I u l, stattfindende« große« Somm « rf« st die Mittel zur Berufung einer zur Krankenpflege bestimmten Diakonissin auszubringen. Ihr Haupt» fest wird die jubilierende Gemeinde am 28. August feiern, wo der Grundstein zur neuen Kirche gelegt werden soll. Aillier MSnner-Kesaagverei». Die Mit-glteder werden ersucht, zu den jeden Dien«tag und Freitag um viertel 9 Uhr stattfindenden Proben pünktlich und vollzählig zu erscheine«. Fischgesessschaft Scharfe»«». Morgen Don-ner«iag, adend« 8 Uhr. versammeln sich die Mit« glieder der Tischges»llschaft wiederum im Hotel „Zur Krone«. Gäste willkommen. empörende ZZehandtnng eines Mädchens. Der sattsam bekannte Arbeiter der Zinkhütte, Lo-renz I e 11 e n in Ga berje Nr. 74, läßt dem Waisenkind» Anna, w»lch»« bei Um in Pflege ist, eine Behandlung angedeihen. di» einfach empörend ist. Da« arme Kind, da« kaum 14 Jahre all ist, ist infolge dieser unmenschlichen Behanvlung bereit« ganz furchtsam und verschüchtert. Dabei zählt da« „christlich-milde« Ehepaar Jellen zu den eifrigste» Kirchenbesuchern. Aar Mar»»»g für „»ifte" ZtadfaHrer. Radfahrer dürfte e« interessieren, daß vor nicht langer Zeit in einem unserer Nachbarorte ein Radler «it einer geziemend strengen Strafe belegt wurde, weil er durch eine Straße fuhr, ohne die Lenkstange anzufassen. Auch hier in unserer Stadt sieht man wiederholt Radsahrer die Haupt« und Berkehr«straßen entlang dahtnsausen, ohne die Lenkstange zu halten, nur um ihre Bravour zu zeigen. Solche Bravourleistungen sind aber nicht« andere« al« ein nicht genug zu verurteilender grober Un-sug. dem energisch gesteuert werden muß. Im In-teresse de« Straßenverkehre« liegt e«, derartige wilde Radfahrer unnachsichtlich zur Anzeige zu bringen. — Eine« solchen Unfuge der wilden Radfahrer trete« mehrere fchlesische Radfahrer-Vereini« K»«ge« entschieden entgegen, indem dieselbe« durch Ankündigung bekannt geben, daß ihre Mitglieder jede« Radsahrer. der bei rücksichtslose«, schnellen Favreu auf den Straßen innerhalb der Stadt be« troffen wird, der StcherheitSwache zur Anzeige bringen. Ei« derartige« Vorgehen verdient An« erkennung und Nachah«ung. AreK Lehrstelle«. I« politische» Bezirke Eilli komme« nachstehende Lehrstellen zur definitiven, eventuell auch provisorischen Besetzung: 1. In Schulbezirke Eilli Umgebung: a) an der zwei-klaffige« Volk«jchule in Kalobje (zweite Ort«klasse), b) an der vierklaffigen Volksschule in Lubeöno (dritte Ort«klaffe), je ein Lehrer» eventuell Lehre» rinnenstelle. 2. Im Schulbezirke St. Marein: a) a« der zweiklafsige« Volksschule in Lemberg (dritte Ortsklasse), d) an der dreiklassige« Volksschule in Sibika (dritte Ortsklasse), je ein Oberlehrer- und je eine Lehrer», eventuell Lehrermnenstelle. 3. I« Schulbezirke Oberburg: a) an der vierklaffigen Volk«fchule in Laufen (dritte Ort«klaffe) 2 Lehrer« stellen. Männliche Bewerber beko««en freie Wohnung (je ei» Zi««er) und je 20 Kronen für Be» Heizung, b) an der dreitlaffige» Volk^nle i» Seite 4 Jge«ir*r Nummer 48 Praßberg (dritte Ortsklaffe), o) an der vierklaffigen Volksschule in Riez (dritte Orttklaffe). je «in Lehrer», eventuell Lehrerinnenstelle. 4. Im Schul-bezirk Tüffer: ») an der dreiklaffigen Volksschule in Dvl (dritte Ort«klaffe). eine Lehrer-, eventuell Lehr«rinnensteUe. d) an der einklaffigen Volksschule in St. Nikolai (dritte Ortsklasse), die Lehrer-, zu-gleich Schulleiterstelle. Die Bewerber haben ihre vorschriftsmäßig belegten Ko«pit«nzgksuche im vor-geschriebenen Dienstwege bei den betreffenden Ort-schulräten bis 1. Juli 1004 einzubringen. J>«3 Kesseltreiben gege» die deutsche» Studenten. Wir haben bereit« in unserer letzten Nummer über die nieder»! ächtigea und verlogenen Angriff« berichtet, mit welchen die „Domooina", die deutschen Studenten K«s Cillier Obergymnasium« brdacht Hot. Nun hat auch ver »Sloo. Norod', der sonst auf die Gemeinheiten des Cillier peroakischen Hetzblattes so vornehm herabblickt, diese verlogenen Beschuldigungen der »Domooiua' in seine Spalten ausgenommen nnd stch zu eigen gemacht und noch durch di« phantastische Schild«rung ergänzt, daß «in Hagel von Sieingeschoffen aus be« Lastzug niederging. Man sieht daraus, daß schließlich kein slov«nisch«s Blatt, «ine Ausnahmsstellung einnimmt; im Schmutz und in der Gemeinheit verlogener Angriffe auf das Deutschtum finden sie sich alle wieder. Der Unterschied in der Niedertracht ist lediglich ein gradweise? und da gilt es wohl al« eine ausgemachte Sache, daß den Tiefstttand die Cillier pervakische Kloake «innimm». In seiner vorletzten Nummer hatte das Blatt noch direkt «it den Fingern auf die deuischen Studenten ge-wiesen, indem es schrieb, „und das waren die deutschen Studenten deS Cillier Ob«rgymm»sium«", in seiner letzten Nummer zieht er sich von seiner direkten Beschuldigung bereits auf die Aussage zurück, daß die Tüffrrer Gendarmerie di» Cillier deutschen Studenten als die Tä'er bezeichnet hab». Man sieht, de« schuldigen Mann kommt das Grausen an! Aber selbst diese abgeändert» Aussage ist eine mit den Händen zu greifende dicke Lüge. Tüfferer Gendarmen haben Eillier Studenten, die sie auf der Straße in Begleitung von Professoren antrafen, lediglich gefragt, ob sie nicht den Borfall «it dem Lastzüge bemerk» hätten uud ob sie nicht auch Leute gesehen hätten, die die Sieinwerfer sein konnten. Um Zeugenaussagen zu erlangen, wandte sich die G'ndarmerie an die Leitung der Anstalt, die diesbezüglich Erhebungen pflog. Die erbärmliche Gesinnung der Macher des hiesigen peroakischen Hetzblattes konnle sich in ihrer ganzen Niedertracht nicht beffer dokumen»i»ren, als in diesem Falle. Damit wurde auch Leuten die Augen über die Kampfesweise der hiesigen Elovenen geöffnet, die sich bisher mit ihrem Urteil« noch Reserve auferlegten. Wir haben den Fall deshalb «iner eingehenden Besprechung gewürdigt, weil er für die Kampsesweise unserer G«gnrr «benjo be-zeichnend, wie typisch ist. Z>«» Soüokfest. Wider Erwarte« ist da« Sokolseft an Cilli vorübergegangen — rot» der Kaffee' es ist zu keinerlei Zuiammenstößen und Meinungsaustausch gekommen. Das Fest wie* auch einen überaus matten Besuch aus. Den Großteil der Besucher bildeten Knechte und sonstige Angestellte der hiesigen Peroaken. Es ist wohl ein merkwürdiges Zusammenireffen, daß das Fest mit dem Jahrestage der Crmor-dung des serbischen Königspaare« zusammenfällt. Da« Gefchehni« wurde ja in der pervakiichen Preffe stets als »in» Heldentat verherrlicht. Die Veranstalter gefielen sich auch in der Nachäffung «iner Rariiätenbude. wie sie bei deutschen Festen bisher stet« in Gebrauch stand und in welcher sie »it wenig Witz und viel Behag-n Gestalten au« den BezirkSvertretung«kämpse« karrikierten. — Da« Unbehagen über den schlechten Aussall de« Feste« veranlaßte die »Domvvina' naiürlich zu fpring-giftigen Ausfällen gegen unser Blatt. ?erhetz»»ge» nnd ihre Arüchte. Die »Domo-vina" hat sich da« Ziel pest.cki, Haß und Feind-fchast auch unter die Studenten de» hiesigen Ober-gymnasium« zu säen. Welch, Flüchte ihre Ver-hetzungen »ragen, konnte man an jene« sl«oenifchen Studenten »rf»h»n, der btrfcr Tane in der Schmied-gaffe wüste Drohungen gegen die Cillier Deutschen au«stieß. .Wart»» nur", rief er au«, »wenn wir da« Schuljahr hinter un« habe», dann woll»« wir e» euch Deutschiümler« zeigen! Dann schlagen wir euch und euerem Bürgermeister di« Scheibe« «in I" Man w«iß also, an wen man sich wird halte« müssen, wenn die Boranzeige in Erfüllung geben sollte. — Besucher des Parke« berichten un« auch über ein« am 13. d. stattgehabte lärmrnd« Kund- gebung flo»enifcher Student««. Vom Reiierberge herab brüllten sie ihre „2i»ijo* und Hetzlieder auf die Stadt nieder: „Wie die Alten sungen — so zwitschern die Jungen!* Kr will nicht dentfch »erstehen. Dieser.Er' ist der Lehrer G r a ch von St. Georgen a. d. Sb. Derselbe betrat dieser Tage da« Hotel „Stadt Wien* und begehrte dort, daß ihm da« Perional in den holden Lauten der neuslovrnischtn Sprach« Bescheid gebe. — Natürlich hat man ih« den Standpunkt klar gemacht und «in Gast b«l«hr»« ihn. baß «r wohl nie .Jugendbildner" geworden wäre, wenn er nich» deutsch gelernt hätte. Z>i« sudfleirifche Presse ist wieder einmal außer Rand und Band. Sie überbietet sich in Schmähung«« d«r Tüfferer Deutschen und ergreift leidenschaftlich Partei für die pervakischen VerHetzer und ihr Fahnen-Mätzchen. Der Eindruck der .BischvsSworte* soll möglich abgeschwächt werden, denn der grimme Wauwau .Sloo. Narod' dräut »i» der Zuchtrul» und so wird dem wiederum einmal den Deutsch»» zu Gemüte geführt, daß zwischen Rom« Geistlichkeit und denn deutschen Volke nur ewiger Kampf herrschen könne. Ver« wunder» muß man sich jedoch frage«: wenn der-artige« da« fürstdischöflche Leibbla t schreiben darf, welcher ist bann der wahre N a p o t n i k? Der von Tüffer oder der in Marburg thront? Mitteilungen über eine Airma in Zlel-Die Handel«- und Gewerdekammer in Graz erteil! an gthörig legiiimirertk, heimische Jnteres-seuien »ertraulich« Austünst« über di« durch «ine« Zwischenfall gefährdet« Lag« «in«r Firma in Belgrad. Meteore i» Inni. Der Monat Juni liefert gewöhnlich nicht »lele beträchtlich« Meteore, weil die Nächie in höheren nördlichen Breiten in diesen Wochen zu hell sind, um die etwaige« S.trnschnuppen zu «in«r glänzend«» Ersch.inung werden zu lass««. Jmmerhm finden in dieser Jahre«ze>, beachtenswerte Meteorschauer statt. Beispielsweise sind au« der Gegend des großen Sternes Antare« im Skor-pion oftmal« sehr helle Meteore beoachtet worden, deren Verfolgung umsomehr zu wünschen ist. al« di«her nur selien genaue Angaben über sie gemacht worden si«d. (Sin weiterer Sirahlung«punkt sür Meteore im Juni ist di» Gegend be« Sterne« Alpha im Bild« de« Cepheu«; diese Meteore pfleae« «ine sehr große G«schwinvigt«it zu haben und stammen möglicherweise au« der Zerstreuung «ine« im Jahr« 18;>0 enideckien Kometen. — Ein dritter Meteor-schauer macht sich gleichsall« im C«ph«u« bemerkbar und dauert noch in d«n späi«r«n Monat«« bis zum September fort. Di« häufigst«» und auff»l-ltndst n Sternschnuppen sind endlich au« dem Stern-bilde de« Schwane« zu erwarten. Im Juni 1887 wurden außerdem infolge besond«r« günstiger terung zahl,«ich« M«teor« au« den Sternbilder« d«« Herkult», or« Drachen und der L«i«r wahr-genommen. — Möglicherweise kehre« diese Stern-schnuppen i«des Jahr wieder, wenn auch mit wech-selnder Stärk«; jedoch kann nur «in« mehrjährig« Aufmkrksamkeit aus dies« Erscheinungen eine wirk-liche Autklärung darüber bringe«. Ans Kochenegg. Der gewerbliche Elementar-For>b>tdu»g«.»ur« in Hochen«gg lief i» letzter Zeit der Gefahr «nigegen aufgelöst zu werden, »'gleich er für die Lehrjangen von größter Bedeutung, für Hochenegg selbst aber al« ein Fortschritt zu be-zeichnen ist. Nur der Energie des Herrn Bürger meistert Joses Tratnig ist e» zu verdanke«, daß der Kurs doch noch besteht. — Für das au«-dauernde Bemühen wird dem Herrn Bürgermeister im Namen sämtlicher Schü er dieses Kurses der hrrzlichil« Dank ai sgesprochen! Kraflnigg (A u «z«i ch n u n g.) Di«s«r Tag« ward vier Be0>«nste>en der hiesig « chemischen Fa» buk durch den Werksinhader Herrn Franz Goß-leih Ritter v. Werkstätten die Ehrenmedaille sür 40jährige treue Dienst« in Gegenwart des v«rsam-melten Beamienkörp rs an di« Blust geheftet. Es waren die«: der Ausseder Joj.f Peischnigg, der Brief räger Matthia« Giosicer der Torwart Bla-fiu« Kollar und der Arbeiter Malihia« Golob. Aann. (Vom Älitze «eiöie») Al« am 8. d. M. nachmittags der Grundbesitzer Franz Kostanischet >u Äeternik mit seiner Gattin Maria und vier TaglöZNertnne« aus dem Acker nächst seiner Bedausu >. arbeit'«», wurde »r vom Blitz» getroffen und g„öt». Oowohl man keine Verletzungen sehen konnte, war sun Gesicht ganz schwarz. Di« M>tard«it«ri"nen wurden zu Boden g»schl«ud'rt und dtiäudi. kam«» ad«r bald zu sich, ohn« eine Verletzung erlitten zu haben. Zlenhan«. (F r e m d «n b«s« ch.) Bis M 7. d. M. sind hier 117 Parteien «it 169 Perf» tun zum Kurgebrauch« «ingttrofft«. Vohitsch-Sanerbrunn. Fremdendes»^ Bis zum 8. d. M. sind hier 314 Parteien »:t 428 Personen zum Kurgebrauche eingetroffen. ?erei» Südmark. (Kanzlei in Graz, Hern«-gaffe 3. — Ausweis vom 26. Mai bis 8. I« 1904 über erhalten« Spenden sowie gegebene Dw lohen und Unterstützung««.) Spenden dabei ei» gesandt: Ortsgruppe Triebe« (Sammelbüchseiier>öt> 11^; Gem«ind«sparkasse Mureck 56 K; Ee«e»de Krieglach 10 K; der Verband deutscher Hochschü> Cillis (statt de» Ausflug«» nach Spielfeld) 2 l, O. H. Pettau 19 K; O.-G. Harimannsdorf ult Ertrag der Liedertafel d«» Gl«i»dorf«r Mänm-gesangoerkini«) 32 X; SammelbüchfenerIös„Rat«i> horst" aus Windischgraz 12 K; Sammlung M Herr« I. U. C. Karl Petritschek sür das De«^, Stud«ntenh«im in Gotschee (anläßlich der Hirt» vkrsammlung der Männ«r-Or»Sprupp« Graz) 131. — Unterstützungen haben erhalt«»: Ein Btsitzi» Kärndeu 150 It; wriiers wnrden an Studien»«»! stützungen 30 L verliehen. — Darle en erhielt»: Ein Besitz«! in Südlirol 800 K; «in« Beiitzeri» ■ Unleisteiermark 350 K; «in Beamter 300 K; eil Besitzer in Kcain 300V K. Anhr- nnd Aiehmürüte in ?lnteraeier««kt. I 16. Juni: Rann, Bez. Pettau. Schweinemarkt. - I 18. Juni. GaberSdorf, Bez. Leibvitz. B.; I schach, Bez. Windisch - Feistritz, I. u. B.; Ran I Schweinemarkt. — 21. Juni: Brunndorf. Bqof I Marburg. V.: Friedau, Schweinemarkt; Shfc» I berö. V. u. Pferdemarkt; St. Martin bei stein, I. u. V.; St. Thoma«. Bez. Frieda». V. ! „K» ist nicht alle» Hold. was gttajl", «»I nicht jede Seife, di« al« Glycerin-Sets« cntut» wird, enthält dasselbe. Glycerin aber ist unschäsiit» und unembehrlich sür dir GesundheU unZ ReiM» der Haut. DaS Puvlikum ist jetoch nicht »«> in d«r Lag«, d«n Gehalt an Glycerin in k«s»I zu «rkenue«. E« werden ih« durch Zucker«! Alkohol transparent gemachte Seifen al« Seife« aufgedrängt. Die .chte Glycerin-Seife l»I sowohl lran«parent. al« auch undurchnchtiz s»I Da« sicherste Kennzeichen der echten Glycmrschl da« bei den Sarg'jchen Fabrikaten, dem Erß»«W derselben, überall zutrifft, ist, daß sie nicht trtäll sondern feil anfühlen. F«r»«r scheidet d» O» Glycerin-Seif« in seuchten Räumen leicht Ml Glycerin in Form von kleimn Perlen a»t -«I schwitzt — wa« da« untrügliche Zeichen idnriidW ist. Nur eine Seife mit hohem Tlyceri>li«it!>W kann in feuchte« Räume« schwitzen und «n nflfl solche erfüllt alle gewünschten Beding»»ge>, eijO> die Haut weiß, weich und zart, während br toi Wendung anderer, billiger Seifen gerade daS ßq»! teil erzielt wird. Achtung Kansfrancn und chenacktlsl bendel Wir leben heute tn einer Zeit, »>° »I bei jedem Kaufe sehr vorsichtig fein «uß, i»l überall droht die Uebervorteiluno, liberal IM «an sich durch billige Preise irreführe» na) 4jfl dann erst recht teuer und schlecht. E« werde» ZiMW Warenzeichen und Waren-Marke« so» »iiHW guten, r««llen Fabriken «chbrauchl, u« Sl»b»»iM zu täufchrn, welche sich v»rl»lten lasi-»»tlW stellen — und sind sodann üdervort»«Ii. kurzem la« man von einem Pariser SeschasiMW welche« di« Kunden m»t Porträli üderomW und so kommen iäglich Fälle von iiua^W Wettbewerb vor. Speziell jedoch soll »m « Ankauf von Nähmaschinen aus die Marie W Namen achten und ist vor alle« der %i»« fa* der bei« Nähmaschinen-Berkauf >»>«l«e (■ Weltruss. von den Händler« am ««iste» wird. Die Fabriken der Smger Co. hida 50jährig,n Bestand und gewiffenhaf» Lrt-itM sächlich einen Weliruf erworben. Dies« Ki»tW ja allein mehr als 3600 Filialen a»f der Welt und 100 allein tn Oesterreich, so Mi* leicht «in, «cht« »Singer'Ris^iW kaufen und nie üdervortetlt werden tau, sich an die Gesellschaft oder der«» Bertrem » Der Name »Original Singer' ist die best« icjfl für bestes Maiertal und mustergiUtg« geworden. Da« ist der Grund, »etdilt s»» ondere Fabr'kanten und Händler oers»chot. > Maschinen unter den »ingeführte«ZitM der Singer Co. Nähmaschine« AkuOtj. «W »Zentral vobbin", ja sogar um» »Singer^ zu verlausen. Man lasst sich überreden und frage beim Ankauf einer ob biefelb« aus den Fabrik«« der Maschine» Akt.-Ges. stammt und geb« Jfl Dtunnmer 48 «A-«tfche W«cht' ■ IMUL'l P'ÄS'CÄ j ÄÄ p55r~ «W— ,. onfmifen. | M ,« Kren Stur, und Beginn der neuen «er- (1868); Im ^Trtttnto 4*1(11 1Q04-* I Sinwohnerj-hlen und BevSlkerungedichle in Japan und VtrstorvtNt IM Monale Mut ISW. fa btn ,uffisch.asiatischen Provin,e„ sowie der grSßere« Mari-! Lichtenegger. 80 Jahre alt, Bezirktoorfteher«. EtSdle (». B. Tokio 1899 nahezu I'/, Mill.). sernrr lWnwe, Al>er«schwäche. Uebersetzung der wichtigtren g-ographilch-n N.men tn Leopolld Sunzer, 28 Ja^re alt, Knecht. Lang»»- Japan (,. B. ?)wn - ®«8) und in China (i- B-Mtbtrkutose. Tau - Insel), endlich eine detaillieit« G.genube.stellung Wilbellmine Reichenvattr, 5 Monat« alt. Rechnung»- der beiderseitigen StreitkrSfte ,u Wasser und ju Land« «nl,rosfizier»locht«r. Darmkatarrh. \ sinnm Umschlaaseiie). Der Prei« dieser großen und Am allge»ei»e» Kra»te»ha»s«: Eimow Kostcutz, 73 Iah« alt. Nag,lschmied. Schrumpsniere. Andrva» Doveriek. 85 Jahre al», Ort»arm»r, Ail,r«jchwäche. . Lnna Kosoderz, 50 Jahre alt. barmherzige Echwe« ster, Lungenentzündung. Mari« LerdovSek. 16 Jahre al«, Taglöhnerm. Herzklapp,nf,dl,r. Urdam KaluZ^, 70 Jahre al,. Inwohner. Knochen, tuberkulöse. Luzia Man. 70 Jahre al«. Inwohnerin. Herzmu». lelentartung. SeorW Overük,. 56 Jahre alt. Maurer, Herzfehler. Balemiin Üi«pinA«t. 76 Jahre alt. Orisarmer, RlppenseUentzünduag. Konftlan"» Sträub. 58 Jahre alt. Uhrmacher««!. ster. Magen- und Leberkreb». «eorlg F'derfcheg, 62 Jahre alt. Inwohner. Magen-und Leberkreb». (innere Umschlägst«,e). Der Prei« reichhaliigen «arte mit allen Beigaben gefalj, in Um-schlag mit den Flaggen der Kiiegsühreoden beirägt nur X 1.60 (U 1.40. aus Leinen X 3.60 (M 3.—)• : COGNAC MEDICIN AL it \ GARANTIRT.ECHTES " , WEINDESTILL'AT —- i*iinur"-" 1 ■ * V OESTILLERIE-CAMIS & STOCK TRIEST - BARCOLA M In jedem besseren Geschäfte erhältlich. Zahl 6907. Kundmachung., ES wurde mehrfach Beschwerde geführt, daß durch geräuschvolle Musikautomaten («laviere) in ein-zelnen Gasthäusern die Ruhe der umwohnenden Par. leitn in den späten «bend- und frühen Morgenstunden gestört wird. ES wird demnach daS Spiel diefer Musikauto- maten in der Zeit vor 7 Ubr ftttb und nach 10 Uhr abend« gemäß § 7 de« kaiserl. Verordg. vom 20. April 1854, R.-G.-Bl. Nr. 96 «ntersagt und wird gegm Dawiderhandelnde da» Strafverfahren gemäß 8 11 der zitierten Verordnung eingeleitet werden. St«öta«t Eilt am 15. Juni 1904. Der Bürgermeister: 9619 3uI* Wafufd». £in Wort a» di, Sommergäste. Die Sommer, vluten sind in« Land gezopen Wie laden da die „„„ „....................fühl«« fcballißen Hallen m den Parkalleen und m Martlin Larger, 28 Jahre alt. Bergmann. Rücken- be[) j,frtli$fn Bergan lagen! Und im Park, an dem «artsenlzündung. ! die Wellen der silberhellen Sann ctti iüfte* Loaiteo SJianic ^rv!en, 34 Jahre ölt# Taglöhnerßgattm, I y^rüberrauschen, vernimmst du in sorgensceler Hiunoe HerzNappenfedler. ^ frohe Musikklänge. Dem Sommerfrischler bieltt Krami'tta Armak. 79 Jahre alt. Ort»arme. Alter». ^i ja unendlich viel und gewiß mehr al» schwäche. . mancher künstlich ausstaffierte Kurort, wo man für Ann-a Vldmaier. 57 Jahre alt. Nachlwächtertgaltm, Flitter noch eine Kui- und Musikiaxe bezahlen muß. Da ist e» doch eigentlich Ehrensache für unsere Fremden. sich nicht nur mit rühmendem FRITZ BUSCH, umMi ClllLjj vlasiiu« ^tlakar, 83 Jahre alt. Gemeindearmer, Lun. Tu- Altersschwäche. Jako>d ftlonou&tf. 60 Jahre alt. Inwohner. gentuberkulos». Jaloti Mra«, 4 Jahre aU, Taglohn«r»k,nd derlulose. ^ Schrifttum. ?tdaa«ßisch, Aöeale" betitelt sich ein sehr wternss'.nter »rittet de» bekannten Pädagogen Lothar Fr«tmnut, der in Rr. 23 der so«b«n erschienenen AO»»»sr»»e»-A,it«»«" «»thaUrn ist. — Prei« halb, jährig 4 Kronen sür Wie», 5 Kronen für die Provin,. D» rmil 1. Juni ein neue« Abonement diese» beliebten, feil SO Jahren bestehenden Famitienblatte» began», »ertaauze man sofort S.a,i«probebtätter von der «dmi, «tstraalion, Wien, 1. Wipptingerstrabe 13. Phon > lö44l. „Heüttreichisch« Ao«r»vuch". «-» diesem offijiMei, ltour«buche (früher „Der Kondukteur') n> foebexn di« die«monattiche Bu«gabe erschienen,^ welche »i«d<».00<>: mit 14 Beikarten in großen Mab-städite» sowie historischen, ethnographisch-stattstischen und milUUliriichen Tabellen, bearbeitet von Dr. itarl Pemker soebicben ,«r »u«gab« golangt ist. Die »ahlreichen. IN Vfaifach«» Farbendruck -utgeiührten, mit Turain und Ziefiesenlinien o-n 6, 10, 20. 40 m versehe»,., sehr UllfCtC ülcu,wl"' ---it rt- X Worte, sondern auch mi, „klmgenkier Tu, ver Siadt. die ihnen so r?iel Schöne» uud Anstenehme« bietet, freiwillig erkenntlich zu zeigen. Der Cillier Verschönerun^»o,rein, in dessen Obhut tue Erdaliung und Pflege de» Parke» unv d,r Anlayin n,neben sind. NIMM, Spenden gern, »nigegen. Solche wollen in der Buchhanplung Fritz Rasch hinter, legt werden. Die Ramen der Spender werden veröffentlicht. Vermischtes. Zlmzugsresultat,. Möb°l mir zerstoß'nen Ecken. Kleinnerisf'ne Sophadecken. Ruinierte Pendeluhren, Siarkverschrammie Polituren. Beulenreiche Kohlenk'sten. Türvorbänge odne Quasten, Au»ft«lauj'ne Tinenfässer, Abgebroch'ne Taschenmesser, Giptfiguren ohne Köpfe. Trümmer großer Küchentöpfe, Bilder, die sich krumm gezogen, Kohlenschauseln. ganz verbogen, Spiegel, die toial zersplittert, Tüllgardinen, arg zerknittert, Au»gesranfte Servietten, Aufgeplatzte Federbetten. Singestoki'ne KlaSichranktürche», Toigetrei'ne Nyofigürchen. Truheo. Schränke ohne Füße, Taufend „Wlllkomm'-Kartengrübe, Im Klavier zeriprung'ne Saiien, Angedenken. Kleinigkeiten. Die noch heil vor wenig Wochen, In Atome fast zerbrochen, Seidel ohne Griff und Deckel, Un" zu allevem der Säckel Döllia frei von jedem Drahte. Da« sind — U»z»a«resultate. Ausweis über dieimSchlachihaufederStadtCilli i« Im«,«, um 6. 3«n, M intlu»! 12. J»»> 1W io»te bi> Menge und Gattung de« eingeführten F'nschk« eingeiuvri-« .^>e,iv >n »Iloa^amm M'nae der vchlachiunyen t Name I " 1 =f= =T — "T r K I | de» Fleischer» 8 0 g S J t C ' B S J5 "a « •> ' Ä « B B i n •e i ifl 1 ei s, «5 2 11 1 £ «3 (X B -s | »5 s T o | P ll A | "S 25 c 1 e e 'S «0 *5" ' •e (0 1 L. I Ä | C Z & G-jichek Anion — — I i — — — - — — 17« — — 57 31 Grenka Johann — d Ianz«k Marna — — — 1 i — — -I Karloschek Mariin 1 1 7« Kossär Ludwig — — I — S — ?48 Payer Samuel i I AIS i» 61 — Planinz Franz — — — 2 — Ple,er»ky Anton — — — I — — — ~ 104 19 R.beuschek Jos.f — 8 1 1 14 I — 1 S 1 — | t?»««Heit oder chrößenwaHa. An die Aerzte Wien« hat die Kurleiiung von Alt-Schmeck» — Tatra-Füred heißt'« jetzt — Rtklameanzeigen versandt, die nur in «agyarifcher Sprache gehalten sind. Bloß di» Briefhülle enthält in kl'ine« Drucke neben de« großprangenden «agqarifchen neuen Na«en auch den deutfchen, althergebrachten. Selbst berühmte italienische oder französische Bäder ver-senden Drucksorten in deutscher Sprache oder doch in ihrer und der deutschen Sprache. Die magyarische Tollheit allein glaubt, mit ihren halbwilden Sprache au«zukommen. Wie ein Wiener Arzt »it« teilt, hat er au« dieser halbasiatischen Sitte die Folgerung s.ezopen und die hunnische Drucksv'te «'t foldende« Vermerk zurückgesandt: .Magya-rische Drucksorten in Mitteleuropa unverständlich, weil die magyarische Sprache außerhalb Unparn« nirgen« Bedürfni« ist! Wer deutsche Kurgäste will, muß sich ihrer Sprache bedienen. Da« wäre schon Höslichkeit«pflicht!" Prei Menlchen in ei»e« Kessel verbrannt. Im Bonnn'ichen Da«pfsägewerk dei Hirjchberg in Schielten ereignete sich ein furchtbarer Unglück«sall. Ein K'sselheizer und ein Brettfchneider wollten den Kessel reinigen und von innen au«leeren. al« plötz-lich die La«pe »«stürzte und Feuer entstand. Auf die Hilferuf« der beiden stieg ein dritter Arbeiter in den Kessel, um sie zu reiten; viele« erwie« sich jevoch al« un«öglich und alle drei verbrannten. ßine interessante Kochvorrichtuug. Wie oft geschieht es, dav durch Vergeßlichlett Eier stein-hart gekocht, daß au« de« Tee, in lochendem Wasser belassen, stait de« hellen, goldgelben Ge-tränke» ein dunkelbrauner, nicht trinkbarer Absud wird. Besonder« Junggesellen werden unier diesen Umständen nicht selten zu lei en haben. — Da ist nun ein englischer Erfinder aus die Idee gekom-men, einen Kochapparat zu konstruieren, der da« Auslösche» der Flamme und da« Au«gießen der Flüssigkeit uuio«alifch zur richtigen Zeit, welcher sogar da« Anzünden de« Brenner« automatisch be-sorgt. — Wie wir der betreffenden Mitteilung de« Pat»nt>Anwalt«-Bueeau« I. Fischer in Wien ent-nehmen, besteht da« Wesen der Erfindung darin, daß eine i« Kessel angebrachte beweglich» Plaite, sobald sie durch da« Kochen der Flüssigkeit bewegt wird, eine Sperrvorrichtung au«lökt. so daß der Kessel u»k ppt und da« autschwingbare Gestell, wklche« den Kessel tiägl, sich so bew.g», daß ei« durch Feder gehaltener Schieber sreigegeben wird, der sich sofort über den Brenner schiebt und die Flamme lösch». An der Maschine ist eine Uhr mit Weckoorrichtung angebracht, die so eing«stelli werden kann, daß durch sie zu einer bestimmten Zeit der Brenner geöffnet und automatisch entzündet wird und daß der Kessel abgehoben und die Flamme gelöscht wird. Dieser Kochapparat bedarf also fast keiner Bedienung, er verrichtet alle« selber. Tschechische Mörder i» KohevelVe. Die Herrschsucht und protzige Ueberhebung, welche tschechische Vertreter in den öffentlichen Körper-schasien zur Schau tragen, setzt sich, durchsickernd in die breiten Volksschicht.«!, dort in Rauflust und bi« zur Mordgier gesteigerten Deutschenhaß u«. Die Chronik der von Tschechen gegen Deutsch» ge« nchteien Überfälle ist in Hohenelbe in der Nacht auf den I. Juni neuerlich um eine Bluttat ver-«ehrt worden, deren Opfer die Arbeiter Hackel und Arlot, beide besonnene und brave Leut», ge« worden sind. Sie wurden von einer Gruppe Tsche-chen augeariffen und durch Messerstiche schwer verletz!. Hackel ist feinen Verletzungen bereit« er- legen. Arlot ringt «it de« Tode. Allzuviel wird den Unholden wohl kau« g»fcheh»n. Mao «»ß erwarten, daß sie doch «indensten« so strenge b». straft werden, al« Deutsche, die .Servu« Brezina" rusen. Der Tode«ka«pf de« erstochenen Hackel. «ine« kräftigen 18jähri,i»n Burschen, soll schrecklich gewesen sein. Die Ausregung über diesen frcho, Ueberfall ist allgemein und kennzeichnet am beste» die Lag» der »bedrängten*, tschechischen Minder-heilen in den deutschen Städten und ihren abgrundtiefen Haß gegen alle«-Deutsche. ?erschwe»duag 6is zum 5M»(inn. Bor einigen Tagen wurde i« Walde bei Möoliag nie Leiche eine« Manne« gesunde», der sich durch ei«, Revolverschuß entleiht hatte. Der Selbstmörb« wurde al« der in Meidlmg wohnhaste pt.rtftite 4ljährig» Josef Konecni erkannt. Bei de« Toie» wurde nichi« al« ein Beirag von 14 Heller ge-funden. Konecni hatte vor kurzem nach deu. Tose feiner Mutter 20.000 Kronen geerbt, die er aus die leichtsinnigst« Weife vergeudete. So kam er eine« Nacht« in Gesell chafi zweier Da«en in n» Kaffeehau« und bestellte Cha«p eigner. Eine» Kellner versetzte er in seine« Uebermut einige Ojt« feigen, wa« er gleich darauf durch eine groß« Banknote gutmachie. Nun drängten sich di« üb>i°ei Kellner heran, alle in der Hoffnung, gleichfalls s»r «ine Ohrfeige Geld zu erhalten. Konecni zerirü»-merte in dieser Nacht alle Spiegel de« Lokals, überschüttete die Seidenbluse der Kassierin mit Time und gab dem Mädchen eine Hundenkroiea« note für d«n erlittenen Schaden. Den höchste» Rekor, de« Ueber«uie» aber leistete er da«it, fl:j er einige Hunderkronennoten auf einen Teller legte, sie «it Messer und Gabel zerschnitt, Efstg «ild Oel darüber goß und den Banknotensala» verzehrte. Der verrückie Verschwender wurde da«al« weg» Bedenklichkeit angehalten, mußte aber wieder >» Freiheit gesetzt werden, da er stch über die Her» kunfl de« Gelde« ausweisen konnte. Al« die Erb-schast zur Neige ging, kaufte er sich um den Riß seiner Habe einen Revolver, mit de« er sich me berichtet, in Mödling da« Leben' nah«. Made ia Her«a»y. König Eduard erlielt al« Geschenk von Indien eine .wunderbare" Uhr, welch« außer den Tage«zeiten auch die Jahres-zeiten, den Mondlauf u. f. w. anzeigt. St» war angeblich von »ine« indischen Priester nach sü»i> undzwanzigjähriger Tätigkeit in der striktesten G» famkeit angefertigt worden. Al« da« Werk spät» in London genauer untersucht wurde, trug es die Fabrikanienmarke »Made in Germany'. — Dos war ärgerlich! Kifersuchtsdra«« Der Eägewerksarbeiter Babany in Szem Mihaly in Oberungarn erwischte dieser Tage seine Frau bei »ine« Stelldichein «» eine« anderen Eägewerksarbeiter. Babany betraik sich, ging nach Hause, erwürgte feine Frau. schleppe den Leichnam zur großen Dampfsägt, schnitt chi entzwei und warf di» Leichen,e,le in de» Bach. Die Gendarmerie fand später die schrecklich »«> stammelte Leiche. Babany wurde in Hast geno«»n. n Rathausqassc S t ergenen Nmmmer 48 Seite 7 ZR»erqvicktiche» »o« öekgische» K«f«. Nicht geting, daß König Leopold sich «>i seinen zwei ältere» Töchtern, Prinzessin Louise und Stephanie enbahnoerwallung schwebt! jpaar ein Prozeß. S>eltNmord eine» Zleuyorter Ztavtter». u« se«me Gläubiger befriedigen zu können, erschoß stch beer Bankvirektor Robert H. Plant in Macon (Georgiia). Die Verpflichtungen Plant« betrugen 800.00*0 Dollar« und auf denselben Betrag lautete seine L«eben«oeiflcherung. Al« sich nun nach dem Zufa««,enbruche der von Plant geleiteten beiden Banken« herau«stellte, daß die Lebentversicherung«» Su«m«e die Verbindlichkeiten gerade decken würde, beschloss Plant, freiwillig au« dem Leben zu schei« den. di» er erklärte, für feine Gläubiger tot «,hr wert sen. al« ledendig. Wie «»»'5 nimmt. Ein Berliner Staat«-anmalt ha« erklärt, die Bezeichnn»« „Alter Jesuit* brauch« »ich« unbedingt al« Ehre Kränkung auf-gefaßt zu werden, sondern könne im Gegenteil »ine gewlsse Anerkennung ver Schlauheit enthalten. Bei »iner foo verständigen Art der Rechtsprechung werden die Belleidi«ung«klaaen bald seltener werden. Wir stellen «ein kleine« Regist»r von Worten zusammen, welch« srüh'r al« Beleidigungen aufgesaßt wurden, nunmehhr aber im milderen Lichte zu betrachten sind. — .Srchaf«kopf*. Bezeichnung eine« sanften nnd nachgiebigen Menschen. — „Esel*. Einer, der nicht aus« Negieren vers»ss»n ist. — .Rhinozero«". Ein charakterfester Mann von nicht zu großer Empfind-lichkeit. — „LuwpV Muster von Befcheivenheit (nach Goethe). — „Fatzke". Einer, welcher kein Spaß-verderder ist. (,Kladderad«ifch.") (Keil'S Strohhutlack) eignet stch vor« züglich zum Modernisieren von Damenstrohhüten. — Äif« blauer, schwarzer, rother und grüner Strohhutlack ist bei Gustav Stiger in Eilli erhältlich. — 3 Behördlich konzessionierte «Minstalt OefTentliche Realschule. Vorbcreltungsklasse. Zeugnisse ataatagiltig. Arthur Speneder Wien, XV., lenbaugürtel 30. Gegründet 1849. 9128 5? Le Griffon" bestes französisches Zigarettenpapier. - Ueberall zu haben. - »295 \fi ß .t J ersparen Sie. «venn Sie Ihre VXvl \3Cld Kleider. Blusen. Bänder, «or-dringe. Strümpfe, Kinderanzüa« «c. zubause färben. DaS Färben ist ohne jede Mühe in einigen Minuten geschehen, daS Resultat verblüffend schön und koste« sozusagen gar nichts, wenn Sie zu diesem Zwecke die gesetzlich geschah,e ^rl.0X-.Stofsard« nehmen. Probe. Päckchen » 20 Heller. Originaltub« in jeder starke » 70 Heller lschwarz und t«getthofblau tl> Heller mehr). Probepgckchen ■ind gratis, da die dafür erlegten 20 Heller beim Ein-tause einer Originaltube in Abzug gebrach« werden. "FI.0^" Stoffarben-Unternehmung, Wien VI. Wallgasse 34. Konkurrenzlose Neuheit! Die Luft • als Klavierspieler! Spezialität Pnenma: Better and vollkommenster KliTier«€lb»tnpiclappar»t, passend in alle Klariere. Alleinige Fabrikanten. Kahl & Klatt, Berlin-Wien Konkurrenzlose, prachtvolle neue alt-deutsche Xnagbaam-Pianos, modern ausgestattet mit 5jähr. Garantie nur fl. 210 — Billige Leihgebühr, Teilzahlungen. — Grösstes «tAndiges Munterlager in elektrischen Klavieren, •elbstspielenden Orgeln, Pianos, Orcheetrion» u. ». w. AllelDYertrieb: s. Zan^i, Wie» T209 IV. Favoritenplatz 2. FRIDENO Eau de Frideno pure, per Flacon K 5—, Spezialität liegen Runzeln, Falten und Unredlichkeiten der Ilaat. Hygienische Kinderpräparate: «m Kinder-Mundwasser K I —. neueste Errungenschaft auf dem Gebiete der Kinderpflege, zur Pflege des Mundes und der Zinne, zur Verhütung der Infektionskrankheiten, wie: Maseru, Scharlach. Diphtheritis etc. Kinder-Creme K 1.20, gegen Wundsein der S&uglinge. Streupulver K —*80, da-i Beste für die kindliche Haut. Prospekte Bit uMrtithi intliekei GtitcbUt gratis tod (nüt. Iu den Kinderspitälern eingeführt. Atteste eingelangt Ton Herzogin von Baena, Bironin Gorizzoti, Baronin Kothschlld, Herzogin von Manchester etc. Ausserdem Atteste von hervorragenden ärztlichen Autoritäten. Erhältlich in allen besseren Apotheken nnd Parffimerien, sowie im Generaldepot, Wien Graben 28. In Cilli erhältlich in der Drogerie Fiedler, Bahnhofg. Für Magenleidende! | Allen denen, die sich durch Erkältung oder Ueberladung des Magens, bvurch Genuß mangelhafter, schwer verdaulicher, zu beiber oder zu (alter Speisen oder durch unregelmäßig« Lebensweise ein Magenleiden, wie: Magenkatarrb. Magenkrampf, Magen-ftzchmerzen» sckwere Vervanung oder Verschleimung zuugezogen haben, sei hiermit ein gut» Hausmittel empfohlen, dessen vorzügliche Wirtungen schon seit vielen Jahren erprobt sind. E» ist die» da« bekannte Verdauungs- nnd Asutreinigungsmitlet, der Hubertllllrich'sDe Kräutrr-Wein. Dieser Kräuterwein ist ans vorsBglichen. heilkräftig befundenen Kräutern mit gutem Wein bereitet nnd stärkt nnd belebt den VerdanungKorgatiismus des Menschen, ohne ein Abführmittel «n sein. Kriuterwein beseitigt Störungen in den Blutgefllssen, reinig« das Blut von verdorbenen, krankmachenden Stössen and wirkt fördernd ans die Neubildnng gesunden Blutes. Durch rechtzeitigen Gebrauch des Kräuter-WeinS werden Magenübel «mneift schon im Krim« erstickt. Man sollte also nicht säumen, seine An-wwaiduna anderen scharfen. ätzenden. Gesundheit zerstörenden Mitteln vorzu-ziziehen. symvtome, wie: «spffchmerjei, Ausstößen, Sodbrenne». Blähungen, uilkdelteit mu Erbrechen, die bei chrsmschei« «veralteten) 1'lagenlridkn um so hchestiger auftreten, werden oft nach einigen Mal Trinlen beseitigt. ^^ilnkltlt'rknnstinn unangenelime Folgen, wie ^eklemmnng, «-likfchmerzen, Herzklepfe., Schlaft.flgkeit. iowle BBtutanftauungen in Leber. Still und Psortadersystem (Hämorrhiidallelden) wverden durch Kräuter-Wein oft rasch beseitigt. — Kräuter.Wem drhedt tl UmtTluinlidjfeit, verleiht dem V«rdauum;»system einen Aufschwung und entfernt dtdnrch einen leichien Stuhl untaugliche Stoffe au» dem Magen und Gedärmen. Hageres, bleiches Aussehen, Llutmangel, Entkrästnng lanBii} Franz Derwuschek MARBURG a. Reiserstrasse 26 tibernimmt Neu-, Zu-, Unibanten und Adaptierungen in solidester fach-~münnischer und billiger Ausführung. Empfiehlt zur Kalsnn 1904 9351 Schöne preiswüriige Bauplätze in der Bismarckstrasse, Mellingerarasse und Kernstockgasse. Zementrohre, Zementplatten und Zementstufen etc. werden unter den normalen Preisen abgegeben. Eigene Bautischlerei und Bauschlosserei. Uebernahme you (ienfitbporiatrn von der einfachsten bi« zur elegantesten Ausführung, sowie aller in das Baufach einschlägigen DMutlaehler- und Bau-seliloiiserarbeltesi in solidester Ausführung. KoMtenvorunsclilslg« itinl ZeUihniiugcu grutiM. ftisinb nuilt di« Folge schlechter Verdauung, mangelhafter Blutbitdung unö ei«me» kanthaf««» Zustande» der Leber. Bei Äppemlosiztrtt. unter »er»«ser ttlkltaiauiRg und Ge«litd«verftlM»uag, sowie häufigen 9o«ffd)inrr;en. schlaf loUIra Rächten, siechen oft solche Perionen langsam da?«n. t0f Kräuter Wein g'gndt der geschwächten Lebenskraft einen frifchen Impuls. Kräuter Wein Meistert den Appetit, befördert Verdauung und Ernährung, regt den Stoff-«v-wechiel an, b«ichl«unigt die Blutbildung, beruhigt di« erregten Nerven UTDBd schafft n«u« Lebenslust. — Zahlreiche Anerkennungen und Dankschreiben be beweisen dieS. »riatR.Sria tft |s Hkca la »!a(