^!^ Montag, 23. September 1901. Jahrgang 120. wbacher Zeitung. »-^ °" "«,u. l,^' «ul b!« «ust.lwn, In, Hau« «a^Mr!« „ K, - Iul»rtt»»«,l»»»l »»l New» °» l>. ,l«tz,i« p,f gtlle 1» b: bt< «ft»«» Wllb«h,lun«en pn Zell« 6 d. D«, .«°20L °^" ""b versendet. ^!e^ "^!V90l^d7^d^ l.,. Hof. und Staat,-Blattes a«'"«^' Stück der polnischen Ausgabe des H 3l«ch l> "lueo^un^versendet. ^^Ve7H7"Wte zu, .Wte^l Zeltung, vom 19. und « '"«lndel Plesz,^ '!^ 2") wurde die Weiten,»« 3 ''^n^^lse verboten: ^^'kkidr^""/''^ vom 12. September 1901. , 3il 3« '«rp,lci " ?^,""s von «iguori Moral-Theo- Zl, ! '> VoVwN7 Übersetzung.". z^^/a^.^ li. September 1901. ^^^' vom 10. September 1901. ^chtamtlicher^TlM ^^hi'^^en in Ungarn. > d? «'"ls'.crt ' "' ^"' berschicd^nm Partei^ >'e ,H"uptth,' '"'^ ^' 'lt schr be.nerkensw^t, l",^, >i^"arH^^oIyi, feit Iahrm der ! >«H" «n d^^"egung, hat in amem 3 "Eck. ^ de., ^"hier von Göncz die iiblichen ^>cl>3'^ d,ö f "'nationalen Agrariorthlm.ö, >l« C' ^.n k "nm Ä.'annes", „Kamp dor tzn^tal, di,'^^""'", .kann's aegc.' da. k^Nln'. " t>m Nl' r "b dac' Terluinaeschäft", 5 '^'ten?" s'i im."^"^' er ein ''lnhänaer der ^>'g l,^lon.on '^^. ^ ^"lMt drs Minister-^^^türoi^°" Sz^ll nnt.rsti.he. Dic^e ledhafte Di5» i <> ^-— cussilin heworgenlfen. Der erste Eindruck war all« Miiein, dass ro nnverrinbar sei, dac< Progranun l'iner riicllnnfi^en Classenpolitif aufzustellen und Nk'ichzeitia. dir Zug^horissfmt zu der liberalen Partei z.'. psoclaliiierei,. >lolonian Tic-za hat in seiner i'ia^ M^,radl'i' Rede auf diesl! llnvereinbarleit hingewesen und gerade herauo gesagt, man könne mit dem ^grar-Programm 5türolyi5 nicht der liberalen Partei angeliören. Auch der Minister-Präfident von Szöll hat zn dieser <^rage Stellung genommen. Er sagte, e> sei wohl natürlich, dass die Abgeordnl^en-Candida« ten zu den Wählern von den Interessen jenoö Ve« rufskreises sprechen, denl sie angehören. Aber im all» gemeine» halte er eine Candidatnr auf agrarischer Plattform im Nahinen der liberalen Partei nicht für richtig und nicht für wünschenswert. Man war darauf gespannt, wie der sich liberal nennende agrarisch« reactionäre Graf Kürolyi zu diesen inmdgebungen sich verhalten werde. Graf Kürolyi hat nun in Göncz gesprochen. Er erklärte, mit seinen Programmpunlten dränge es nicht. Das Regime Szsll habe durch den Gesetzentwurf über die Wahlgcrichtsbarleit der Curie und durch das Inconlpatibilitäts-Gesetz viel zur sitt> lichen Sicherung deö öffentlichen kebens gethan. Diese beiden Gesetze seien ihm sympathisch, er hege zu dem Minisk'r»Präsidenten v. Sg6ll Vertrauen und bis jcht habe er leine Ursache, es ihm zu entziehen. Er überlasse ihm auch vertrauensvoll die Wahl des Int» Punktes, in dnn er zu der Verwirklichung der einen oder anderen Forderung des Agrar. Programmes schreiten wolle. Allein selbst dieses geduldige Sichbescheiden hat txm Führer der Agrarier nicht genutzt, ^aft alle Wahl« rcdner der liberalen Partei, GrafStlPhan Tisza, Kud. N'ig Tolnay, Uadislaus Vörös, Leo Lünczy, Graf An-drossy, Attila Szeniere, haben und zwar von den ver-scln'edensten Gl>sichtspuntten aus das Agrarprogramm zum Gegenstande der eingehcndm Kritik gemacht. Die Mehrzahl bemühte sich, die öffentliche Meinung aufzuklären, zu welchen verhängnisvollen Eonse^ quenzen gewisse harmlos, ja sogar menschenfreundlich llmgende Schlagworte, wie z. Ä. von den, Schnhe de^ Schwachen, führen würden. Der feudale Aristo» kratismus vernmg nämlich seiner Eifersucht und Ab» neigung gegen den ill Ungarn mcherst schwachen, aber immerhin in Entwickelung begriffenen Einsluss der Erwerbsstände nicht anders Ausdruck zu geben, als indem er den Äeruf von Handel un> Industrie als eine vorwiegend auf Ausbeutung gerichtete, para. sitäre, zum großen Theile unlautere und verdächtige Thätigkeit erklärt. Das Capital wird als „Vaterlands« los" dargestellt, und edler Patriotismus wird bloß dln Vesikern von Grund und Boden zugeschrieblii, die in einem ganz besonderen Sinne an das Vater« land gelimpst sein sollen. Dabei gerüth der Agraris» mus mit sich selbst in Widerspruch, indem er einerseits die ^unrtion des mobilen Capitals in gehässigem Lichte darstellt, anderseits von der Negiurmlg stur« misch Maßregeln fordert, um der Creditnoth des Landwirtes abzuhelfen. Die Redner der liberalen Partei befassten sich namentlich mit der Darlegung, dass der Agrarismus seinem Iiele und semem Wesen nach nicht berechtigt sei, sich als Vertreter der Land> wirtschaft zu gerieren. Denn die Förderung des Acker« bliues und die Elltwickelung der Landwirtschaft durch gewisse heilsame und rationelle Maßnahmeil sei ein Programmpunlt, den die Liberalen nicht bloß annehmen, sondern den sie auch während ihres viel« jährigen Negierens stets verwirklicht haben. Hingegen seien die specifischen Maßregeln der Agrarier, für die sie eintreten, wie dieAbschaffung des Termingeschäftes, die Aufhebung des Mahlverkehres, erwiesenermaßen immer zum Nachtheile der Landwirte ausgeschlagen. Neber die taktische Stellungnahme der liberalen Partei gegenüber den Anhängern des Grafen Aleran« der Kürolyi sind jedoch die Meinungen getheilt. Die Auffassung 5loloman Tiszas von der „reinlichen Scheidung" zwisck)en Liberalen und Agrariern ist nicht allgemein. Schon Graf Stephan Tisza zeigt sich weniger erclusiv, indem er meint, die Annahme, Graf Kkrolyi wolle durch sein Verbleibe:» in der li-beralen Partei deren Macht zu Gunsten reaktionärer Ideen ausnützen, sei geradezu ein Haustschlag gegen alle politische Moral, so dass er eine solare Zu> muthung weit von sich weg weise und vielmehr an« nehme, es sei dem Grafen Kürolyi nicht um Ver« wirllichuna jener reactionären Ideen zu thun, die in Verbindung mit agrarischen Tendenzen propagiert werden. Wenn aber Graf Kürolyi den Agrarismus wirklich nur als Mittel zur Entwickelung der Inter« essen der Landwirtschaft ansehe, so könne man seine Mitarbeiterschaft imRahmen der liberalenParbei wohl annehmen. Auch Graf Julius Andrkssy meint im An« schlusse an seine scharse Kritik agrarischer Tendenzen, das Hinausdrängen der Agrarier aus der liberalen Partei würde nur die schädliche ^olge haben, dass sie eine eigene Partei bilden und ihre Ideen in schroffer Einseitigkeit entwickeln würden, während die Partei« disciplin ihnen in der gegenwärtigen Stellung eine gewisse Mäßigung und VrsäMdenheit auferlegt. Die ZeuiUeton. s^^^'l^zw^7' "Pri.tage geht V," ""f^ ^"' Welt .'.>'"Wn und acht Mo->?M ,^N'V^"bI,ckt Hütte, mit seiner > i.>Ni'tz ^'" lmn ,, '?.lp^ieren. Ein langer b" >l«^" "o^ '^ "" plu'upes Vgürchen, ?t^7'^ h ' "n«„ ^^,e z.,rlichm Mßchen 'V'! d,,,," und sch^"' Nun wandelt der > >' Ä >^ w t W) neugierig und ver-?H",< '" ""r s, , " '"It' ist ihn. völlig ^'chwkreis auf einen >? lt«nd ? ''ijm ^'1 ^'s'n eineni Winkel > ^lu^'^'n de 7 "fler und i,n dritten !? ^5'pp' ''" war " ^U' m. brennende. 5> ^' ^r ^."U' Pa s' ^" d"" Bette eine > > M,,/w ^m, ^ . !.chtbar, und hinter <> d?''U 'E^N'' "'^ '"ie Zwirn-'ö3^ ^s ^ "nd die '^lw ^nsch" und "'«"f ^ nur oas,7i^,^' '""^ - wie ^ "^Nn '^lu, ^ ' se , keme Augen und ^^^ ""o. fiihrt eine Thiir in eine andere Welt, wo Thee getrunken lind zu Mittag gespeist wird. Da steht am Tisä>e Grischas Ninderstuhl auf hohen ^iißen und an der Wand ist eine Uhr angebracht, die dazu da ist, oafs sie mit dem Pendel Tiltak maäM und auch klingeln soll. Aus dem Speisezimmer kommt man noch in ein anderes, wo rothe Stühle stehen und wo auf dem Fußboden eiu großer Teppich liegt, der einen dunklen Flecken hat, ans den man immer Griscl)a mit drohendem Dinger aufmerksam macht. Hinter der Thür dieses Hmmers muss es wohl noch eine Welt geben, denn Papa verschwindet immer dahinter, und Grischa wird dorthin nicht zugelassen. Was macht denn Papa dort und wozu eristiert überhaupt Papa? Grischn weiß e) nicht. Dass Mama und Njanja ihre l'.lium, sonlichleit. Ja, es gibt noch eine Person, ans der er nicht klug wird — es ist die Tante, welche von Zeit zn Zeit Grischa schöne Geschenke macht. Sie kommt und verschwindet. Wohin mag sie nun gegangen sein? Grischa hat sie mehrmals anch unter dem Vett und unter dem Sofa gesncht — aber auch da war sie nicht. In diesem sonnige,!, weiten Raume aber, wo Grischa sich jetzt befindet, ist es ganz wunderbar. Papas und Mamas und Njcmjas dibt es su viele, dass er dir ganz wild vor den Augen wird. Am wunder-bnlftrn fommni ihm nbcr dio Pferde vor. Ihn großen ^üße. und weüen Sprünge mnäM ihn ganz ver« blufft, aber auch Njanja, zu der er Erklärung suchend hinaufschaut, schweigt still. Da hört er Plötzlich einen schreckliäM Lärm: bald darauf kommt eine ganze Menge Soldaten gerade auf ihn zu. Sie haben alle feuerrothe Gesichter und tragen Tornister unter dem Aime. Nun wird der arme Grischa bn diesem Anblicke von Todesangst erfüllt und schaut hilfesuchend zur Njanja empor. Da er aber gewahr wird, dass die^e ohne das mindeste Angstgefühl ruhig weiter geht, so fafste auch er Muth und marschiert sogar bnld den Soldaten nach. Jetzt springen wieder zwei große Katzen mit offenen Mäulern und heraufgeschwungenen Schweifn: über den Boulevard her. Das bringt Orischa die Meinung bei. dass m»ch er springen müsse. „Halt," ruft aber bald Njanja, „willst du artig scin, du kleiner Vengel?" Da sitzt am Thor eine Njanja mit einer Schachtel Apfelsinen, und da Grischa dicht an ihr vorbeikommt, so beugt er sich zu ihr und nimmt ohneweiters eine davon zu sich. »Was ist denn das wieder?" heult die Njanja, ilm über dir Hand schlagend. „Dummkopf, du!" Davon wird der arme Grischa so eingeschüchtert, dass er jetzt das aus den» D-ottoir liegende und in der Sonne so wunderbar blinkende Stückchen Mas nicht lmfzuhcben wagt. „Habe die Ehre", hört Grijcha plötzlich l-—. ^ und schaut zu einem arohen Mmm, n«< t»lin,< Laibacher Zeitung Nr. 218. 1810 23. Seplemw^ hier skizziertenKundgebungen gestatten nun, mit ziem« licher Sicherheit einen Schluss auf die künftige Hai» tung der aus den Neuwahlen hervorgehenden Re< gierungöpartei zu ziehen. Die Befürchtung erscheint ausgeschlossen, dass das Dutzend Agrarier, welche als Hospitanten der liberalen Partei bei den Wahlen durchdringen dürften, einen bestimmenden Einfluss ausüben und gewissermaßen tonangebend sein würde. Tie Aeußerungen vor den Wählern, die Kund« yebungen während der Wahlbewegung haben deutlich gezeigt, dass man im allgemeinen die agrarischen Tendenzen für die künftige Entwickelung der un^ garischen Volkswirtschaft nachtheilig und mit dieser im Widersprüche stehend erachtet. Die Agrarier mögen nun im Schoße der liberalen Partei verbleiben oder sie mögen auftreten, jedenfalls verdanken sie mehr als ihrer eigenen Kraft der ihnen günstigen, über ganz Europa verbreiteten kosmopolitischen Strö» mung, dass sie die Stimmung becinflufsen. Aber ganz sicher ist, dass ihnen eine führende Nolle in der ungarischen Politik nicht beschieden ist, und die resig< nierten Aeußerungen des Grafen Mrolyi zeigen, dass er sich über das Kräfteverhältnis seiner Partei und über deren Aussichten keinen großen Illusionen hingibt. Politische Uebersicht. Laibach, 21. September. In der czechischen Presse wird das Compro» Miss zwischen Alt» und Iungczechen und das Compromiss im böhmischen Großgrundbesitze lebhaft erörtert. Das erste wird gebilligt, das Zu« standetommen des zweiten bedauert. Doch wird be« stritten, dass das Uebercinkommen zwischen Alt° und Iungczechen vornehmlich unter dem Eindrucke der Vereinbarungen zwischen beiden Gruppen des Groß« grundbesitzes perfect geworden sei. Die czechischen Blätter erwarten nun eine Fusion aller czechischen Abgeordneten im Neichsrathe und eine Coalition der-selben im Landtage. Insbesondere die altczechischen Organe weisen darauf hin, wie nothwendig ein einheitliches Vorgehen der Czechen sei. „Würden im czechisäM Lager die Landtagswahlen nicht einheit« lich durchgeführt werden," meint die „Politik", „er-fährt die jungczechische Candidatenliste eine nicht un° bedeutende Niederlage, dann wird naturgemäß auch die Position des gegenwärtigen reichsräthlichen czechischen Clubs eine Verschiebung und sein Einfluss auf den Gang der Politik in» und außerhalb des Parlamentes eine Abschwächung erleiden. Darauf sollten die Führer bedacht sein, dass die Vertreter des czechi» sches Volkes auch fernerhin im Reichsrathe als ein Factor refpectiert werden, mit dem nicht fowohl die Regierung, als auch die übrigen parlamentarifchen Parteien in allem und jedem zu rechnen hätten." Man ist in Frankreich, wie aus den Com» mentaren französischer Blätter zu den Toastendes Zaren und des Präsidenten Loubet her« vorgeht, nicht bloß von dem Verlaufe der Zarentage, sondern auch von der einhelligen Sympathie, die fich in der auswärtigen Presse kundgibt, sehr befriedigt. Der „Figaro" sagt in einer etwas gewagten Antithese, die vereinigten Truppen Frankreichs und Nusslands bildeten die „Haager Armee", und auch auf die Aeu» herungen hervorragender republikanischer Blätter, unter denen namentlich die, dass Frankreich und Russlnno „Iriedensstaaten" seien, hervorsticht, lässt sich das Citat anwenden: „Friede ist ihr erst Ge> läute." Der Toast des Zaren in Vitry mit der Schluss» Wendung, dass der Zar in der französischen Armee eine mächtige Stütze der Grundsätze der Billigkeit, des Friedens, der Ordnung und des allgemeinen Wohles sehe, hat also seine Wirkung gethan; auf re-publikanischer Seite ist man mit derselben sehr zu-frieden. Sehr bemerkenswert ist daneben die Un-befangenheit, mit welcher in Paris die Aufeinander» folge der Danziger Entrevue und des Zarenbesuches in Frankreich erörtert wird; nach der Danziger Entrevue, meint ein Blatt, sei die Natur des Frank» reich und Russland vereinigenden Bandes klar znm Ausdrucke gekommen. Das entschiedene Auftreten Spaniens gegen« über Marokko hat bereits einen Erfolg erzielt. Der Sultan hat an den Kabylen°Stamm Beni Aros einen Betrag von 10.OX) Fcs. gesandt, die als Lösegeld für die von dem genannten Stamme gefangen gehaltenen spanischen Kinder dienen sollen. In Madrid meint man übrigens, wie der „Köln. Ztg." geschrieben wird, dass sich die Befreiung der Gefangenen etwas hinausziehen und Marokko deshalb um eine Frist» Verlängerung nachsuchen werde, und ist nicht ab« geneigt, darauf einzugehen, da man einer Verschär» fung der Lage sehr gern ausweichen möchte; doch will man gewisse Bürgschaften verlangen, um sich gegen die Möglichkeit zu sichern, dass die Sache nach marokkanischer Gewohnheit auf die lange Bank geschoben werde. Sollte Marokko darauf nicht eingehen, so scheint die spanische Regierung zu energischem Vor» gehen entschlossen zu sein. Am U1. d. M. fand die feierliche Beisetzung der Leiche M acKinley s statt. In seinem Hause wurde eine kurze Trauerfeier abgehalten. Der Sarg wurde nach der Methooisten-Kirche, wo MacKinley zu com-municieren pflegte, überführt. In dem Zuge befan» den sich Präsident Roosevelt und die Minister. Die Generale und Admirale begleiteten den Sarg. Tagesneuigleiten. — (Eine seltene Entscheidung.) Ist barfuß und im Cylinder über die Straße zu gehen ein grober Unfug? Ueber diese Frage hatte die Solinger Strafkammer in dritter Instanz zu entscheiden. In einem Kreise von Anhängern der naturgemäßen Lebens- und Heilweise in Solingen sprach man eines Abends auch über die Nützlichkeit des Nar-fuhgehens. Dabei lam zwischen dem Kaufmanne Nudolf Beck und anderen eine Wette zustande, wonach Beck eines Vormittags barfuß und den Kopf mit einem Cylinder bedeckt durch mehrere Straßen wandern sollte. Veck that dies eines Tages, hatte aber schon nach wenigen Augenblicken eine Schar Kinder hinter sich, die ihn johlend und schreiend bis an das Ziel der Wanderung, eine Wiese, verfolgte. Aber auch die Polizei erschien, erblickte in dem Aufzuge eine Verübung groben Unfuges und schickte Neck einen Strafbefehl über 30 Marl. Beck bezahlte nicht, trug vielmehr auf richterliche Entscheidung an und wurde vom Solinger Schöffengerichte auch freigesprochen. Gegen dieses Urtheil legte nun wiederum die Staatsanwaltschaft Berufung ein, so dass diese Angelegenheit am 1?. d. M. in der Strafkammer fünf gelehrte Richter beschäftigte. Die Strafkammer kam zu der Auffassung, dass Äeck die Ruhe auf öffentlichen Wegen gestört, Aufsehen erregt und das Publicum „belästigt" habe, und erkannte auf zehn Mail Geldstrafe. Beck steht auf dem Standpunkte, dass er das „Publicum", in diesem Falle die Kinder, die ihm nachgelaufen waren, höchstens „belustigt" habc — und dazu noch. wie er nachträglich erfahren musste, auf eigene Kosten. - (EinPauschlll - Händebru 6,1 ^ «l> , Leutseligkeit des Präsidenten der Union '" ,M^ hängnisvoll geworden, geräth auch bei ^^^'^B^ lichen das Händeschütteln und Handebluclen >>«^ ^ Misscredit,'und ein Club in Ostende Hai "^M!^' tung eine Initiative ergriffen, die neben ^/'^ Ml»"' noch eine humoristische Seite aufweist. AucY ° ^ M des genannten Clubs wollen nichts mehr ^'°, flüssigen „Salem aleilum" wissen und hade» n « gende Auslunftsmittel erfonnen, das, w>e '", ^M Elektricität nicht anders zu denken, die Frage °"' ^W, Wege erledigt. Es wurde nämlich im V°A" "^e hiB mit der elektrischen Glocke, die in alle ^"" ^M läutet — eine Hand aus Ebenholz in Veld'"" ^ Sobald nun ein Clubmitglied das Vorz'""' ^ ^ greift es die schwarze Hand aus Ebenholz u"^si,lp gelt's in allen Räumen, im Lesesaale sowoy' >" ^ ^ spiel- und Villardzimmer, und das ist '" ^,,Bi<, Anwesenden das Zeichen, dass er sich von dem ^ ^ als mit einem Hänbedrucke gegrüßt zu benay ^„ B" den Eintretenden der Mühe enthebt, i^e" "'' ehB?. Bekannten die Hand zu drücken — und d"' """^ F>«,' sich vielleicht von irgendeinem Kraflpiotzen ^ brechen zu lassen. «, in'i ^» - (Kampf einer Schlang '>,^ Stier.) In der in Rio de Ianeno er,a?c ^ ^-, Monatsschrift I^kwilc ! ^Hl ß , Lande leben kann, ziemlich häufig v". S" '.^« l > aber ihr großer Körper - sie kann 20 M" ^ werben — und ihre Kraft machen sie f" "',/ In ^ Thiere und selbst für den Mensche» geM^ Ä<> Geraes ist nun jüngst ein Farmer N°""^s'N"'!^ in der Nähe von Monte Nello Augenzeuge " ^ >,,, ge>>. Kampfes zwischen einer Sucury un ^ Stiere gewesen. Als Iosö Anaftac,o der z" ,^^. an eine natürliche Tränke, die am Flusse vu " ^^ lauf gebildet war. gelangte, sah er, das'" ^ hM . Stier zu verzehren suchte. Die enorme Sch ^", Schwanz um einen Baumstumpf, der "" ^ D^ hinausragte, geschlungen und den St,er m ^!^, packt, wobei sie diesen zum mal. wenn der Stier die Nähe des Wassers ? ^ , einen verzweifelten Versuch und es aM"s'^n ^ zuziehen. Der Sucury verlängerte bann ^ es ,, Körper, um seinem Opfer Raum zu la^' ^,sM., schöpfen, worauf er dasselbe wieber an ^sW^ Al6 Iosü Anastacio wahrnahm, dafs der ^ ^ nahe daran war. definitiv ins Wasser gs^essi^' stieg er vom Pferde herab und zerhieb '"' ^ , messer die Schlange in zwei Theilt, d l ^ Stirne des Stieres blieb. Allein diese ge» ,^„o « wäre ihm beinahe theuer zu stehen 9«!°"""^^' ^ den Kampf wild gewordene Stier st""" '," ^l V ter. dem es glücklicherweise gelang, den " « ^dt"" Schusse der «arruc-lm (einer langen P'l'" ^ F Die Schlange maß neun Meter. ylel""M - (D erAberglaube ei n e s'.^ M^, Santos Dumont. der furchtlose bras"'" ^,ne'>e A, dessen in der Umgegend von Paris «"<" ^ K im lenkbaren Motorballon so großes Z"^BH!' ein Sclave des Aberglaubens. Er heg« °" ' .„gli^V^ dass er seine wunderbare Rettung W de" ,MM, laufe jenes vor mehreren Wochen erfolg ^e," ^h^, einer Münze zu verdanken hat, die " ^t u^B',' am linken Handgelenke trägt. der Comtesse d'Eu, der Tochter des eyle, ^lb!. ^, silien. Don Pedro 1!.. geschenkt. >M"^ .^ ^ , dieser Münze trennen, die ihn ^."',^^^1!?' behauptet — schon vielmals aus ^"«NA,^^,, Außerdem trägt Dumont einen anderen ^„ec ^ einer goldenen Kapsel mit einer H""' SituHz^ dem Herzen. In manche unangenehm ^^s^ Knöpfen empor, der seiner Njanja die Hand reicht und mit ihr ein Gespräch anknüpft. Diese so einfache Thatfache im Zusammenhange mit dem hellen! Eonnenfcheine, dem Pferderollen, den glänzenden Knöpfen wirtt auf Grischa so ermunternd und be-luftigend, dass seine Seele von nie empfundener So« ligteit erfüllt wird: er kann nicht mehr an sich halten, lacht laut, singt und zupft den großen Mann am Mantel: „Komin, komm", ruft er ihm zu. „Wohin willst du denn gehen, kleiner Vengel?" — „Komm, komm!" weiß Grischa nur zu sagen und fühlt dabei, wic wohl ihm wäre, jetzt feine Mama, Papa und die Katze bei sich zu haben, um mit ihnen zu laufen, zn laufen. . . Einen Augenblick fpäter kamen fie nun all!,' drei in eine schmälere Straße und von da in einen Hof, wo noch Schnee liegt und von wo aus sie über einen schmutzigen dunklen Treppenflur in eme kleine Stube hineinkommen. Hier steht eine Frau bel der Kochmaschine und brät Cotelette. Njanja und d,^ Kochm begrüßen sich küssend und setzen sich auf eme Bank am Tische. Grischa aber wird's in der dunklen, von Rauch erfüllten Stube ganz unheimlich zumuthe und er gibt bald seiner üble Laune w wmunernden Ruf: „Ma-a-ma" Ausdruck N« ^ kannst du lange warten, bis sie kommt", lacht Njanja Jetzt stellt die Köchin eine Flasche mit zwei Gläsern und Kuchen auf den Tisch, und der Mann mit den alänzendcn Knöpfen stößt einigemale mit Njcmja und her Köchin an und umarmt HM hie eine. bald die zweite. Auch ein Liedchen wird dabei gesungen. Grischa bekommt Hunger und zeigt auf dm Keuchen. „Mir auch!" bittet er. Nachdem man ihm ein Stückchen gegeben hat, steckt er die Händchen nach einem Tränke aus. Die Köchin gibt ihm lachend von ihrem Glase zu schlürfen, wonach nun Grischa ganz komische Gri» massen macht; er hustet, spuckt und schlägt verzweifelt mit den Händen in die Luft. Das macht die Gesell-schaft nur noch lustiger . . . Als er zu Mittag nach Hause gekommen ist, wird er gar nicht müde, die Mania, die W3nde und sein Vett von dem Gesehenen und Geschehenen in Kenntnis zu setzen. Mittels Vekenntnisses und Mimik bemüht er sich, den Sonnenschein, das Laufen der Pferde, den Mann mit glänzenden Knöpfen und die schwarze Kochmaschine deutlich zum Vorscheine zu bringen. Und als man ihn abends zu Vett gebracht hat, kann er nicht mehr einschlafen. Die vielen Eindrücke über» wältigen ihn; er ist wie betäubt und wälzt sich im Vette, ohne Nuhe zu finden. Am Ende bricht er in lautes Weinen aus. „Er hat ja Fieber!" ruft die er< schreckte Mama, seinen Kopf mit der Hand berührend. „Wegl Du schwarze Kochmaschine, weg!" heult Grischa. „Er muss etwas gegessen haben", meint Mania und lässt eine Arznei holen. So hat denn die erste Berührung mit der äußeren ^olt. der erste zaghafte Vlick in die Wirklichkeit gar Der gläserne Paw^. Criminal »Roman von Ornst «"" jil (1V. Fortsetzung-) ^F" -> Lotli hatte ihr Opfer lauernd ,,^ sagte sie lächelnd: ^mckt S V^ „Ganz recht, das haben S'e.u^.,^ p^,. wäre ja auch sehr dünnn von "".^.sgeb^ n>'^ Sie sind, die echten Papiere 5" '^t,e'"^>"V nur die Eopie. Die echwl aber, '"^,^^h/^ ten, goldgcränderten Papier, das ,„ir»"l/ V Monogramm trägt, die habc :ch ,^,lb^ M< wahrt, so dass keine Hand s" "' :^sch>'b'^!^,' stehen Sie mich jetzt, Varonm ^ ,n> H/^ vor Gericht meine ErzähluiN,." "" ,,gol' s,^/ Papiere vorzeige - Ihren (5M " , i!>HM Datum bes Tages trägt, an ^'' ze '^ ^ — dann wird das Gericht das ^ ^ i" ^ als ein Märchen halten. "!^ ,!6 „Gemach - so weit smd ">' M^ h j das Weib. „Ich hätte vcrkanft, wenn sie auf l,cwc.h u'^ „M,^ » Hände gekommen wären. "^" ^be" ^ geht eü mich an. wa» für c'N^ ^^'^unsNr. 218. !8!1 23 Gepiemw 1901. ^"'W ^rai,^ "'! "^ glückbringenden Eigenschaften roth. ^stkg ^" "^bracht. Der Aeronaut wird niemals eine» m?"thl°cl ^.'.wenn er nicht am Abende vorher mit ? 2lMlM? Mägdelein gesprochen hat. Er ist manch- ? " t'Ntl N?. ""'3 durch die Straften zu wandern. . "ne ^ur^. ^"'2en begegnet, die er anreden darf, °"" cr ch>» m ""^ug befürchten zu müssen. Gewöhnlich ll< " ein da., ??"^rläl!ferin oder eine Bettlerin, mit ^ ttgan " !"^ ""ckMt. Einst wäre es ihm bald °"l bem Deck eines Omnibusses " s'tzeibe m/"^" ansprach. Der neben dem Back- w ^uni,dr^,^"'lsverftand die Absicht des Nrasi- ^ » ei>^^ °". d°r Gericht zu bringen, worauf sich ^lche einen der Anqellaqtcn zu V 25< Es ilt^d 5d ^"V"" ""bere zu zehn Jahren bÜ ^ " A^er. ? «- ^ erstemal in der Geschichte des H"^ und h "' "' dass Lyncher von einer Jury schuldig ^I^ das Ur l,,;! ^"^"' Man glaubt freilich noch H>n.^ '""en wird. fondern steM 'lH/° boch ^.' "" erfolgreiche Berufung an das Ober-ßiz^'. immerhin ^?"ad,gung durch den Gouverneur in «V>^"^ d,l Aerurtheilung einen sehr gün- ^ ü> se ih? l,"!'^"^^^ «uch schon abschreckend ^ndtn. '"^ bat keme neue Negerlynchung mehr ;<"?ss"Me s^!°.° n den Chinesen rntbeckt.) ^l?« zu begZV^ ^'^ I°h" ^'l)»'? ' ^ brlngt neue Velege für die fchon >h > dor ChS"""ung bei. Amerika sei schon tau- ^X^bH w7^°'"'"^ "'" den Chinesen zum ^ 3 in der « w"d'n- ^rher erinnert zunächst daran. ><^l.neri a .37'llsck)en ^iteratui zahlreiche An- ^>'oerte7^ "^' Die «selben" schätzten mit be-die Distanz, die jenes La.,d. ^^ erzählt, ^"?"" """e. von ihrem Continent' . V°cm (uns"'.s?^ ^ jenseits von Fusang einen ' 3^Z"s°n e N ^"^' ^«') '^. und gaben X>^ ^iesterf?. "?"hn< auch die Reise des budb- ^ .f ^ ? ^hre ^h'"' der von Kabul stammte und ! > ^'^ N" Iai'"Huchte. Hui-Shen conftatierte. ^ll, " ÄNssiH '/^ bon-fiinf gleichfalls aus Kabul .»> ? >!, i<^ die E " .^'" Buddhismus beehrt worden '' ?H<7 fanden "U"'n Wwler Hinsicht in Mexico >H'7sind' ?"^ 'n der That in auffallender t i>r n "e. Nlan s 2? 3"<"wn ,„ Buddhismus in ' ^Z^,Elende ^ diese Aehnlich.eit in der Ar-^ ^Ani .' "Nd Äe^l "'^'"' den Negienmqsformen. >> 2^V''" und ^bn,sg,bräuchen "nd schließlich in / 3? ^ c -"er ist 7. ^ 5'"^ detz Priesterthums; am ' ?>'ft ^^ha^'^'' auch die ^nl^ jenen Hass ^ ^ "lih, 'Ur noch h - " z"Nien, ^^ ^^ ^ ^ „ i' tt^ 3 ?enl"u'd,^^ijten fandet und der mit "' ^st d ^«stierte. G",'"°")hm.te in Mexico und in ^ ^^Eiudium de! m" " '" den Forschungen John «k! Iwl, ''^l^^^^^i^ "nd der Ortsnamen. ^s A.., '"" Hal, so unis^,, Sie auch ",!) ^^Ä^"t'. "' 'b' Schw.inm richtig ^ ^' !?ab^^^^ ^wöhnlich^n Nnchändou 5' >^ä" v^s?l,ck. nio rin zart- Er fleht in „Guatemala" und m b«m Namen be« Priester' lönigb „Guatemotzin" Anlläng« an „Gautamn", den persönlichen Namen Buddyal. i?ocal« und Plvoinzial-Nachrichten. Vernchtu»Ae« zur V«rh - Nmpdre, V --- Volt, 0 — Ohm) ist ee eine verkehrte Proportion: je geringer der Widerstand (0). umso größer das ä. d. h. e? fliehen mehr Nmvöre in der Zeiteinheit durch den thierischen ttörper. _________ sicm, von Spu'Ikameradcl? Wissen Sie, was das iicis;t, arm, trunk, ck'nd zu s(!M, rmer verrufenm ^a-lniln' anzuachörol, ? Wijsril Sic, »va5 das lMht, drn larglichcn Vijsm Brot durch die härteste Arbeit zu verdienen? Nein, Eic wissen rö nicht! Sie, dic schöne, die hoclMlwrene Dnme. der man die Hände »mt<>r die ^Me gelegt hcit, die mit Zuckerbrot abgefüttert wor-den ist, Sie formen M deshalb mlch nicht vorstellen, wab mir der Wenzel neweM ist! Und der Wenzel ^.'auer ist todl! Wn5 sage ich? Todt? (5rmorde.t ist er worden, seine, heimtückisch! >>r Wenzel »ollte an lX'm Unaliill^al^nde von ^lmen l Ducaten in Empfang nelnuen, Dei- ^endezvouo-plav war bestimmt zwisciM der Schenke ,Znm letzten geller' und der Maschinenfabrik. Dort ist er auch er-schlagm gesunden worden, dak Gold aber fehlte bri d(,n Leichnam!" „Nun," fiel Vlclla rasch em, „ist das nicht ein Vewei5 dafür, dasö irgendein Räuber den Mann an-gcsallen und ilm deo Gelder beraubt hat? Eo war vielleicht eilt Oekanntor deö We,izel, der ihn tödwc, um nicht vorrathen zu worden!" Gvr»!«tz'mg folgt.) Unter anderem ist nun aber die pathologische Wirtung bei) elektrischen Etrome« twn der Menge Nmpöre nbhängig. die in der Zeiteinheit in den itörper eintreten kann. Für einen Menschen, der »n und für sich und noch mehr mfolge feiner besonderen Fußbekleidung über mehrere tausend Ohn» Widerstand verfügt, wird nnch der Formel V ^ >-» ^7 derselbe Strom (V --- 500 Volt) ovb«n« p»ridl>» weniger gefährlich sein, »eil O mch«r< tausendmal grijher ist als beim Pferde. Das< eine gute Fußbekleidung einen Menschen unt« Umständen fogar ifolieren kann, davon kann man sich bald überzeugen, wenn man neue. trockene Galloschen anzieht: man kann im Elektricitätswerke jeden LeitunySdraht und jeden Maschmtülheil (Spannungen über MX) Volt sind ob zurathen) berühren, ohne irdendwas zu empfinden; fobolo man aber die Gummischuhe ablegt und das Experiment wiederholt, bekommt man infolge von Erdschlustz einen Schlag, der schon bei 100 Volt Gleichstrom recht empfindlich sein tann. besonders wenn man ftart durchniifste Schuhe an hat oder gar auf einem Eisenstiitl« steht, welches noch so Nein sein lann. »oenn ei nur mit der Gide in leitender Verbindung steht. Der sogenannte Ladestrom, der in den gerissenen und mit der Oberleitung in Berührung gerathenen Drähten vorhanden ist, luft bei feinem Ueberqange in den menschlichen Körper gar leine physiologische Wirkung hervor, wenn derselbe mit gut isolierendem Schuhwerle versehen ist." Nie soll man nun einen Menschen oder ein thier, bas unglücklicherweise mit einem solchen Drahte in Berührung gekommen, rasch und sicher, b. h. ohne eigen« Gefahr, be freien? Dazu gibt es mehrere Methoden- die üblichste und ««ch von I. Kratter empfohlene ist die, dass man sich mit einem Kautschulhanbschuhe bewaffnet und den unwillkommenen Draht zu entfernen trachtet. Dieser Methode haften nun mehrere Uebelftände an. Ein solcher Gummihandschuh, der jahrelang nicht benutzt wird, verändert sich in seiner Qualität^ cm heißen Sommertaaen ist er oft fo weich und klebrig, dass man ihn nicht rasch genug anziehen tann; und jcber Bruchlheil em« Secunde ist eine Pein fü? den Ne troffenen! Die so armierte Hand vermag nicht bequem und rasch zu operieren, und es werden wohl wieder mindestens Se mnden vergehen, ehe der Verwickelte enttoickelt ist. Dies smd beides Umstände, welche die Rettung, wenngleich auch nur um Secunden, verzögern, die aber bei elektrischen Ctrömen entscheidend sein können. Doch auch fü? den Netter erscheint mrr der HandschAh unzulänglich. Erstens vermag ein durch Hitze und andere Agentien veränderter ttautschul keine sichere Isolation zu geben, und ferner kann sehr leicht durch gewaltsame Manipulationen beim Entwirren beb unheilvollen Drahtes durch rin spitzes Ende ober anderswie die schützende Hülle direct durchgerissen werden, wodurch der Retter erst selbst mit der blanken Leitung in Berührung kommt. Aus aN diesen Gründen erscheint mir der Gebrauch des Handschuhes allein zn Nettungszwecken unzulänglich, ____________ lFortsetzung folgt.) » Mit der Herstellung eines solchen flil veiusllche n der «inclassigen Vollsschule aus den, Heil. Verge angest«llt. —iil. — (<3 chu lsperre.) Im Hinblicke daraus, als b« in Neichselbura, lind Umgebung herrschende <3challachepidemie noch nicht erloschen ist. hat der Vezirl5schullc,th in «ittai d.« vorläufige Gperre bel VolUsch»le daselbst b<« 1. Qc«ober ve'fü«». Lmbacher Zeitung Nr. 218. 1812__________ __________23^Septembel^ — (Schulbau.) Wegen endgiltiger Auswahl des Bauplatzes und Feststellung des Programmes für den Vau eines neuen Schulhauses zur Errichtung einer einclassigen Volksschule in Innergoritz, politischer Bezirk Laibach Umgebung, wird am 3. October in der genannten Ortschaft eine commissionelle Verhandlung stattfinden. —o. — (Die Studentenlüche in Krainburg) versendet den Thätigleitsbericht über das verflossene Schuljahr. Wir erfahren daraus, dass diese Institution, dank dei rührigen und energischen Leitung und dem Wohlthätig-leitssinne nicht bloß der Krainburger Bürgerschaft, sondern auch verschiedener Vereine, Aemter, Veranstaltungen und einzelner Wohlthäter innerhalb und außerhalb des Gebietes von Krainburg, eine sehr anerlennenswerte Wirlsam-leit entfaltet. — Unterstützt wurden im Schuljahre 1000/1901 im ganzen 113 Schüler, denen 38.438 Portionen ausgetheilt wurden (um 3852 mehr als im Vorjahre). Dass einer solchen Inanspruchnahme nur mit verhältnismäßig bedeutenden Mitteln genügt werden kann, liegt in der Natur der Sache. Es wurden denn auch 6328 X aufgewendet, und doch schließt dieVilanz für dieses Jahr mit einemUeberschusse von 532 li, während beim derzeitigen Gesammtvermögen von 16.305 X sich überhaupt als verfügbar der Betrag von 1495 X ergibt, mit dem das neue Schuljahr unter günstigen Auspicien beginnt. — Weil der Verein auf stets neue Haben angewiesen ist, so sei die hiesige arme studierende Jugend Freunden derselben angelegentlichst empfohlen; umso-mehr, als die Garantie besteht, dass nur würdige Schüler Unterstützung finden. Vertreter des Professorencollegiums als Ausschussmitglieder des Vereines wachen nämlich darüber, dass nur tadellose Schüler unterstützt und unfleißige zurückgewiesen, jedoch nach erfolgter Besserung wieder aufgenommen werben. So übt die Institution auch hinsichtlich des Fortganges auf die Schüler einen heilsamen Druck aus. —in— — (Stimmen aus dem Publicum.) Es wird uns geschrieben: In den meisten Gassen von Laibach bestehen in neuerer Zeit an Stellen, wo sich die Straßen kreuzen, zur Bequemlichkeit der Passanten Uebergänge aus Steinquadern, nur vom „Cafu Europa" aus über die Wienerstraße in der Richtung gegen die neueröffnete Gerichtsgasse fehlt ein solcher, obwohl er dort seit Errichtung einer Haltestelle der eleltrischen Straßenbahn höchst nothwendig wäre, weil die Leute daselbst bei schlechtem Wetter im Kothe herumtreten müssen, um den Wagen besteigen zu können. — Im Laufe des nächsten Jahres soll der im Bau begriffene Iustizpalast bezogen werben. Von da an wird die Frequenz in der Wiener» strahe und der Gerichtsgasse enorm zunehmen und die Errichtung eines steinernen Ueberganges wird dann unabweis-lich werden. Deshalb wolle die hiezu berufene Stelle schon jttzt das diesfalls Erforderliche vorkehren. — Von anderer Seite geht uns folgende Zuschrift zu: Auf der Wienerstraße ist seinerzeit das Trottoir vom Hotel „Elefant" bis zum Ende des Schaffer'schen Hauses neu hergestellt worden, die längs demselben laufende Mulde ist aber vor den Häusern Nr. 12 und 14 im früheren breiten Zustande verblieben. Die Wienerstrahe gehört zu den belebtesten Gassen von Laibach, besonders seit Eröffnung der eleltrischen Straßenbahn, und ist oft für den Verkehr zu eng. Häufig sammeln sich daselbst so viele Wagen an, dass der Verkehr stockt, und es müssen öffentliche Organe einschreiten, um denselben flott zu machen. Diesem Uebelstande könnte theilweise abgeholfen werben, wenn man die erwähnte übermäßig breite Mulde regulieren würbe. Die Wienerstraße bekäme auf diese Art längs der beiden erwähnten Häuser an Breite einen Zuwachs bis 1^ Meter, was zur Erleichterung des Wagenverlehres viel beitragen würde. N. " (Versammlung von Vertrauensmännern der deutschen Partei.) Wie erhalten folgenden Bericht: Die deutsche Parteileitung hatte für gestern nachmittags im Casino eine Versammlung deutscher Vertrauensmänner des Landes einberufen, zu welcher gegen 60 Theilnehmer erschienen waren. Nachdun der Vorsitzende, Stine Excellenz Baron S ch w e ge l, die Versammlung begrüßt hatte, widmete Herr Dr. S ch a f f e r den verstorbenen Mitgliedern des Partei-Beirathes: Dr. Den in Adelsberg, Dolenz in Krainburg und Weih in Weihenfels einen warmen Nachruf und erstattete einen eingehenden Bericht über die Thätigkeit der im Jahre 1897 gewählten Parteileitung. Redner gab zum Schlüsse seiner Befriedigung darüber Ausdruck, dafs die Leitung jederzeit auf die volle Unterstützung aller deutschen Kreise des Landes rechnen konnte, und sprach die Hoffnung aus. dass ihr dieselbe auch in Hinkunft zutheil werde. — Ueber Antrag des Herrn Directors Rieger wurde der Bericht zur Kenntnis genommen und die Parteileitung ersucht, im gleichen Siiine weiter zu wirken und es sich angelegen sein zu lassen, die Partei-Organisation auf dem flachen Lande wirksamer auszugestalten. Hierauf wurde die bisherige Parteileitung, bestehend aus den Herren: Seine Excellenz Baron Schwe -gel, Dr. Schaffer. Dr. SuftPan. Baron Üiech -tenberg, Dr. v. Schoeppl und Dr. Binder ein-hcllig wiedergewählt. Ferner wurde ein zwölfgliedriger Aus-schuss aus allen Theilen des Landes gewählt und beschlossen, denselben mindestens einmal im Jahre einzuberufen. — Nach einem Antrage des Herrn Dr. E g e r wurde die Parteileitung beauftragt, der Errichtung eines deutschen Kindergartens und einer deutschen Schule in Assling ihre vollste Aufmerksamkeit zuzuwenden. — Seine Excellenz Baron Cchwegel schloss die Versammlung mit dem Ausdrucke der Befriedigung dass die Einmüthigleit der Deutschen in ^'^ ^°f/^?^I ^"Zitierungen ^ bewährt habe und betonte, dass es wünschenswert erscheine aucb fernerhin durch häufiges Aussprechen einander 7äher zu treten und dic Verbindung zwischen den Parteigenossen zu befestmen — Aus Anlass der Versammlung der Vertrauensmänner der deutschen Partei fand gestern abends in der Casino-Glashalle ein Familienavend statt, der sich eines ungemtin zahlreichen Besuches echtuk und dm Folge geleistet, die Rosenranlen. die sich "'^W^' rigen Sträucher sind gefährliche Nochbarn, e, ^^ den Böschungen wachsende Gras und si"° " ^W^ gen sehr schwer in Ordnung zu ha"". ^ ^" " " ^ ^ mit der Kohlengewinnung daselbst bego»»'" ^,B^ — Am Maschixenschachte in Kisovec w>r° ^^ Ai>^, Trockcn-Separation aufgenommen, wodurcy ^^HB^ biefes Schachtes eine Erhöhung um 4:o w , ^ ü Die commissionelle Verhandlung hierüber I ^, statt. ^ «scholl * (Selbstmord.) Gestern abends l^D Laverca der l. u. l. Oberlieutenant Sch- " Selbstmordes sind unbekannt. ., ,,.,« ab^ .i " (Mit demBajonnette.) G^ " st!^ stand im Gasthause der Maria Gröar m "'^ ^,, Nr. 19 zwischen Militär und Civil ?m < l^ einem intervenierenden Sicherheitswacym ^ ^ i,> wurde. Später lockten zwei Infantellsten " , ^ fanterie-Regimentes Nr. 27 einen 6ivMlten K^ hause, dem dann einer der Infanteristen ' ^A. stich in den Rücken versetzte, worauf er M > ^is.r, — (Versetzt) wurde der Superior ^ ,i> nagl aus Laibach nach Wien. ^n se"' 5, ^ Superior I'. Franz S. Ressel aus ^- ' ^ ,, wurde heuer im Jagdgebiete Litta, lM ^" <^l<^ erste Rehbock, und zwar vom Öffners!'" ,,/',-> Mirko Iel 0 6 nilaus Littai erlegt. I" .^e langten in dem genannten Iagbcomplele . Stück Rehe, durchwegs Böcke, zum AbscY«' '.^ * (Verloren) wurde auf der no»' > goldener Ehering. Theater, Kunst und Liters ^ — (..V eamten - Zeitung).^ eF/! 20. b. M. zur Ausgabe gelangte Numme ^l ^ , ..Die Reichenberger'Handels- und Gelvel" ^ „ Pensionsversicherung der Privatbeamtt"^ ^hi', ungar. Lebensversicherungs-Gesellschaf'" .^ngei! / „Lehrermangel an Mittelschulen"; ^''^n'b^' Bcamten-Vereine, dem Vereine der ^"'^ ^1«'"^:" beamten im Königreiche Böhmen, .s" ...scon>^/, Steueramtsbeamten in Krain. dem ""^'^ichls^' österreichischen Steuerbeamten, dem "° scheu ^. bahnbeamtenverein, dem Bunde der ""^ ofs<^ Gcmeinbebeamten in Böhmen; Belamug ^ ^,, , - (I,l5it.el^i ^'<7 ^tische'! ,,l' ^ 27. Nummer: 1.) Eine Feier ^r ^ ^^ ^ lchrerschaft. 2.) Der Rechtsanwalt des ^ M^, sponbenzen. 4.) Vereinsmittheilung"- M> Kunst. 6.) Mittheilungen. 7.) w"""/ F. . schreibungen. ,,,,«) Des,H^ Nr. 39 ist folgender: I.Abtheilung.^" ^flo''^^: H. Hassinger: Ueber das ungarische O., ,, - II Abtheilung ll Ewald Paul: Die Gefahren des /^.^he'? ll^ ^ tizen. - Vom Büchertifch. - "1. Ptt< "M ,, nach der Arbeit. Dr. Wilh. He"- ^"^ zll h j^ i, Spiel. III. Act.-Sport.-Abo.n>eme^^,'/,! jährlich nehmen die Admimstratio" , ^"" ^ ^ Wien I.. Schulerstrahe 20. Vuchh"' " ^r>>'" .' -. verschleiße entgegen. - Einzelne >«u' F in der Provinz 24 !.. ^<" '' ^ ^ Alle in dieser Rubrik besp"N g 3 >j'V , scheinungen sind durch die Vuchha''" ,^ch ^^ mayr l ^ ^ gestern abends stattgehabte» SWK^r"'^ H ^ ,, eine Anzahl ausständiger Gn.bH sk ^ ^ der Kohlengruben an und verfo^' 2H" ,„ ^ bis zum Bahnhofe, wo die E^ed "^ M,>, ^ scheiden zertrümmerten und aM Ae^.'lse ^ ' rectoren Platz genommen h"^"'«lvell^' /< !" rere Arbeiter wurden durch -«"" -------'-'''^^O^ <' Norschach. 22. l» fünf Man,' vom Segelclub i,' ^ 'nis. li?8^n b. Neue Materialien zu deutschen ^"^l'che Neix.^l^'"^ I^'- Präparationen sür i« 2' " ^ 20 ^ ""Z. .^' österreichisch - ungarischen khN" Aufsätzen m^'^ ^h"N°ta und Dispositionen K V ^ ^He «'' ^ ^'^ " Iaenicle. Dr. H.. "°l!il>n^.^le'lf r N 3' Aren ^sse", l. Allerlhunl. üFn^ollsschuie ^.^X D'e Theorie und Praxis der ein« V«; UH ^ Dr.W., Uebung«. ^° wilted? V'V^ "°"<^' ^ 2 Iß.-Mehli«. «t«k?liche^^^)- ^ ^erschenst einer. Dr. G., Ülh >,^' ^ei a',«.?^ ber deutschen Jugend, X -'90. -«^ Viechnmnterricht,' lX 2-40. - «''^li 64 !?m^ ^" mathematischen «bsolutorial. ^lin.Mt im Nrw. V""b A., Praltische Anleitung für Dr.«., ^M ^ Veich/R"' ^ dem Deutschen ins Lateinische. "thu«7^Nßlel K l«,^"^ geographischer Namen, Theodor Fechnrr. X 1 -. ^ze unx '"a»n L 3^, «ö'chung und Unlei richt, l( 1 20. V°°z b ^deen zu'' Z^r, K 4-80. - Schur E., Grund-!,< 7"' ^r"i U^""«« des Buches, X 480.-'Melc^'^.-^l^ ^"^ Die heterogenen Gleich. Dr. Alb,, D'e Descendenz. »'V'W Ei^''"'ömus.eineUnleitungzumStud ^""' ^r T? Z "°^°lograph, XL 20. - Prel. ^e»l>„7^°gne'r q? 2"'!"^. das Leben im Jenseits, > !""' l^ 4 80 ' ^^u "nb Wille oder Haelel und ^"<^ I" der mo. ^'»U «/"^"^.""landeS. ic 12--. - NöSner. ^t^'Praltiich ^,^°atsgcstüt Mezöhegyes, X --86.-°""s. E. U^»'^ ^"«" -Vröbermann-^b 3°"äthw . '' "uchtungsgrundsätze, X —72. I«' d. Kleinmayr s. E alions^Ä c.^ Müller, Bildhauer, ' ^lei u' ^ Germ Nal w'^'b- " ^«iff. Privat, ' ^>i N' ^ Eelii, l« ,V°^ Mudol swert. — Hönigmann, 3>'H"' Nr sH^"barbe.ter. Turnova (Böhmen). - ,,> ^r, Vraz "'^ O/n.st, Secretary Mowitjch. H^ ^'?ly, ^i. u ,^l ugit. l. l. Äiilitär.Oberintendant, l ??V3?' c^ "apa n«°!"/ c.?". - «ump, Privat ^""h ^ ^"""^i»'"'t. Oder^'.?'"."' Sprachlchrerin, s. Tochter, ,. 3t ',"<^'Wdi ,H '^' cr dcr Creditau?!'H. Nf.n.; l^^^^^^ - Humel, Beamter, l' ^' ^ N' I°u äli ! I''^'c'°r; Dr. Hanel, She«. .^ ^^' ^°!chn. Pviva? «Z'!^"' Gobina, Geist, Kroia, ^---^^_ ' ^'en. - Nothschild, Gilert, Me., Nürnberg. — Uhlich, Nadebesiher, s. Frau. Römerbab. — Koftezly. Npotheler; Fischer. Kfm. Villach. — Prugger, l. l. Finanzconcipist, ltlagenfurt. — Panitscha, Sparcassebeamter, s. Frau, Mistel. — Arnold, Marecel. Reisende, Mesic bei Prag. — Gerber, Saiz, v. Koelbl, Äienenfeld, Reisende, Pressburg. — Ritter v. Pull Edler v. Föhrenau. l. u. l. Oberliculenant, .Familie. Rudolföwert. — Se. Excellenz Varon Schwegel, Gras E. Nuersperg, Baron Verg. Gutsbesitzer. Nassenfuh. — Ulm, Gutsbesitzer, Klingenfels. — Graf Barbo, Gutsbesitzer, Kroisenbach. — Mally, Besitzer, Sagor. — Gilerdy, Landes' gerichtsrath, Kralau. — Kramer, Vumb, Kfltc., Linz. — Lechant, Privatier, Lyon. — Löschnig, Fachlehrer, Krems. Verstorbene. Im Siechenhause. Am 18. Lefttember. Ialob Fajdiga, Knecht, 50 I., Carcinoma lzrii. Volkswirtschaftliches. ^.'aibllch, 21. September. Die Durchschnittspreise auf dem heutigen Mailte stellten sich loie folgt: MarN'IMgz,.., Martt'lVlgz«.. Pre!« Prel« li > l» ic d x K x b Weizen pr. q . .-------16 60 Butter pr. lcz. . . 1 90------- Korn » . .-------14 — Eier pr. StUcl . . —i b------- »erste » . .-------13 — Milch pr. Liter . . —18------ haser » . .-------1b 20 Rindfleisch I»pr. l^ 1>24 — -halbsrucht »..-----------l— Kalbfleisch » 1 20 -^-Heiden » . .-------12 80 Schweinefleisch » 1 30 - -Hirse, weih » . .-------1«!— Schöpsenfleisch » — 80 — — Kuluruz » . .-------13 — hähndel pr. Stück 1 —------- Erdäpfel » . .-------4 60 Tauben » — 3b------- Linsen pr. Liter . — 20-------heu pr. q . . . . 4 50------- «rbsen » . — 36-------Sttoh » » . . . . 4>10------ Fisolen » . — 22-------holz.hart., pr.Cbm. 8^40------- «indslchmalzpr.^ 2 20—^— —weich., » 5jb0------- Vchweiuejchmalz » I 3b-------Wein,roth.,pr.HNl.--------------- Speck, srisch » 120 - — Weiher, »--------------- — geräuchert » 1 50------- Lottoziehnng vo« 21. September. Linz: 16 82 b 27 45 Trieft: 35 74 18 43 71 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehvhe »06 2 m. MW!. Luftdruck 736 0 mm. z V —°N ?» >L-o y, ^ u. st. 733^1 20 3^ SO. schwach heiter "' 9 . «. 738 4 12 9 SO. schwach fast heiter 7U.M«. 7332 91 windstill Nebel 22. 2 » N. 782-2 19 5 W. schwach delvttllt 00 9 » «b. 732-8 15-5 NW. schwach bewölkt 23> 7 U.F. > 734 1 > 1b 0j 3i. schwach j bewöllt < 68 Das Tagesmiltel der Temperatur vom Samstag 14 8° und vom Sonntag 14-7°, Normal«: 14-1°, beziehungsweise 13 9». Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtel. ZUM Kackieren von Blechwaren, Vronzk'Imitlltion. Hochsem, aus Gipssiyuren Bronzieren von Stiegengittern lc. empfehlen sich Nrüder Gberl, Gchriftenmaler, Lackierer, Vau» und Möbel« Unstreicher, «aibach, Kranciöeanergasse. (938) II-« £ Die Buchhandlung 5 I Klcinmayr S Jambcrg | g Laibach 2| X ^"* Congre»»platz Mr. 2 ^PH ^J *1 empfiehlt ihr df, 3 vollständiges Lager I Jl sämmtlloher an den hiesigen und auswärtigen anstalten dahier, den Privat- wie den Volks- und TP vQ Bürgerschulen eingeführten Tj Schulbücher 2 ^ neuesten Auflagen, geheftet und in tJ S dauerhaften Sohulbänden, zu den billigsten J S Preisen. ^ «P Die Verzeichnisse der eingeführten Lehr- "J 2 bücher werden §^»tl» abgegeben. (3302) 10—9 JJ Gute Köchin, die auch die Wirtschaft zu führen versteht, wünscht recht bald in Laibach unterzukommen. — Adresse: Boaalle Plrnar, Pfttersatrasie Nr. 56, LBtook. (3446) Incassanten für Laibaoh and Umgebung, vorläufig gegen Provision, sucht eine grosse öster-relohlsohe Versloheruugs - Oesell-soh&ft. — Offerten unter sofort an die Administrat on dieser Zeitung. (3449) 3-1 Course an der Wiener Börse vom 21. September 1W1. «ach b«. .M^n «o«««««, »lt nolitNt» »»nr«t vnfttb« stch »n »l»nen»ihl»n«. Dll AotttNM« l«»«»llcher »ctlen «nb der «Dlversln ««ft» «lfieh fich ptl Stüll. U»»s«,«»e«t «»s»»».P^«,^ »l»l<>b«»hl»<,hn «X, ,. 5000 «. "/, »b ,0°/»...... l l, 70N4-70 «lllailthbahn. 4«, », »000 «. "/»......... »,7 »0 ll» »0 s«n«I»!tl'«., »W. »»«, (»id. «ll». 4»/. ... 95 l5 «ie ««»ll»«r,tl »»hn. »«. ,»«, N»!». «».) «il».. 4°/. . . . 9«'b0 « bO ll»»l,schuld d»r zi«d»l b»r «ng,llsch»n Klo«. 3»«° ?"«' »olbiente per »««« . ll«'40 lt8 «o A'b/»'p« MN»° . . . . »l«40,i»«l> ^ "«^lente w »l«n»»ü»r.. ^«etwl. P« «»ff, . . . 9»4i 9»Ub U«« ^.' ""' "«, P« Ulttm« . 9»« «l-6l» °«. «». «tl»»l loo sl, . . . ,«»5 »01 «> »' ??«^bli,. (U°«. OU.) U HI««tle«»l.»bl«!,Obll«. . 99<»l0U«> bt» ^?^ ^'^-«"«^ »«" '"' »"/. ll»». »nd N«»»n. b«tl, »«, 94 »0 d3 ll*' i"lb«. ^.. «,l») «4--------- ' ««W« »«nb«».»«Uth«, ! — 9»'« ßs«»>brl,ft,k. «»der. »ll« «. »n«>I.»«l.4«/, 94« 95»» «.«sttlr^«nb«^HyP..«nft.4«/. 9?-- 9«-0.,.<««.V°»,40./Mr,.«.. ^ ^^ «^»«»««.».»«..««I.»"'^/. 9«»5 99,5 G«sn»b»h»-ßrl,ril«l«. 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Ili»«. 500st.«« »,n 8»0- 0«ft«,. ««bwest». «x> st, «, 4«- 45« . bt«. bt«. ,Ut. li) «0 st. «. 4« - 4«0 - V««<»««l «<««». ,«»st »»gil ,77- «79- «t»«t«»..«. »00st.»«l. »7«-,?s-I»«» b« Un».»«K,.(«»«b.»r»»)»<»st.e. 4,0 - 4»5 -««»« v«^»,,nt>7»tt.^»«,. - - -- A»»ke» «ngleOest, v«n, »0 st. . >b» ?z ^, «< v«nlv««in. «c««Pt»^»1., «brist., 5l» st. 49? - 4»» - »il^».»«1l«»»,.«»«,««st. 4«0- 4«'- HW»th«l».. 0«ß.. «« st. «o» . ». l94 « l95'- »«I» »«» «ünbtlbllnl. vlst,, »00 st. . . »»? — »«» — Otftrrl.'un,«, U«ml, S«l sl. . l«<» ,»,, Unl»nb«nl «X» st..... 5l« - !»t4 — »t«,hi,b»nl. «ll,.. «40 st. , Aw-, «u — V«N««I.. «ll«. »st,, »00 st. . . Ul'- l»ö — »«<,«« ««sen. und Gtahl.Inb. l»z — «l»nt«n»««lellzch., 0e>l.'»lp«nf »4» t 1,4z»« Prn,er »ijen.Ind.^»»!. 900 sl, l44b ,4l>d V»lg».T«rj. Vtei«l»hl», »c»u ». »,» - »,0 - ..Vchl«W»ül»l" Poplers. »vosi. ,4«, übt»- ,,Vt«v«r».^. P«P«. »»0 - «4 — »riMrr »,«««,.-»»». ?o st. »Z0 - 4« - »«fi,»s.»..0e«.in«d,n........ «9 »«»»»'40 P»rU......... 94 ". 94 ". 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Während der Krankheit und bk'lll «^ unserer innigstgeliebten, unvergesslichenMU«"," Johanna Schubert sind uns so viele Veweise herzlicher ^'<,„ßel' entgegengebracht worden, dass wir "" <^B> stände fühlen, jedem einzelnen dasiir zu ^ ^ bitten unseren tiefgefühlten Dant auf 0M" entgegennehmen zu wolle». . , ^ lchij»" Ganz besonders aber daulen w,r l«l", ^ zul Kranzspenden sowie für das zahlreM ^' ^8j letzten Ruhestätte. Vergell's Gott! ^ ^ . Die tiestrauernde Famillesch»^^ (343L) 3-1 Z. 1358 ex 1801 kr. Erledigte Dienststelle: Eine Gteueramisdienersielle im Ne« reiche der Finanz-Directio« in Laibach mit dem Gehalte jährlicher 800 X,, der system» mäßigen Activitätszulage und dem Ansprüche auf Ämtslleidung. Bewerber um diesen nach dem Gesetze vom 19. April 1872, R. G.Vl. Nr. 60, den anspruchs-berechtigten Unterofficieren vorbehaltenen Dienst-Posten haben ihre gehörig belegten und eigen« händig geschriebenen Gesuche unter Nachweisung der Anspruchsberechtigung, der bisherigen Ver» Wendung, einer kräftigen Gesundheit, der Kenntnis beider Landessprachen und der Fertigkeit im Lesen, Schreiben und Rechnen binnen vier Wochen beim Präsidium der Finanz-Direction in Laibach einzubringen. Präsidium der l. l. Finanz-Directilln fiir Krain. Laibach am 2. September 1901. Kaflee-SpecialoescMft Edmund Kavcic Laibach, Prešerengasse gegenüber der Hauptpost aaaapfieiat (2074) 93 guten reinschmeckenden Bantos - Kasse« fl. I'— per Kilo, hocharomatischen Nellgherry - Kaffee fl. 1-40 per Kilo, echt arabischen Moooa, fl. 1 60 per Kilo Postaendunffon von 5 Kilo franco. Zwei bessere Scliuliiiclirlielilii (Sttiokarbelter) einen für Männerschuhe und einen für Frauenschuhe, auoht Karl Peteln In Gottsohee. (3415) 3—3 Bezahlung nach Vereinbarung. flnno ßold Lehrerin der französischen Sprache an der 11 Leöreriüaeu - BiMuugsaastalt beginnt mit dem französ. Privatunterrichte am 1. Ootober. (33S2) 2-2 Rathhausplatz Nr. 11, II. Stock. Als Verkäuferin wünscht ein Fräulein, gute Verkäuferin, in einem hiesigen Manufactur-, Kurzwaren-, Schneiderinnen - Zugehör-, Wäschegeschäft oder als Cassierin unterzukommen. Selbe ist aus gutem Hause und cautionsfähig. Anträge sub «Steirerin 20> an die Administration dieses Blattes erbeten. _______________________________(3431( 3-2 Privat-Unterricht ertheilt geprüfte Lehrerin mit deutsch, i. slov. Uiterrichtsspracle Alter Markt 26, I. Stock. Einzige Niederlage von directe von der Insel Ceylon importierten Theesorten hocharomatisch, feinschmeckend und sehr kräftig, alle anderen Thees in Qualität weitaus übertrefl'end, im Preise bedeutend billiger. Nur bei Bezug von mindestens ein Kilo: Pekoe-Blüten .... per Kilo fl. 7-— Oltery-Pekoe .... per Kilo fl. 310 Brocken-Orange-Pekoe per Kilo fl. 450 Weitalawa-Pekoe . . . per Kilo fl. 3'— Monning.......per Kilo fl. 376 Dea alia Pekoe Sou- Ottery-Orange-Pekoe . per Kilo fl. 3 60 chong......per Kilo fl. 276 Brocken-Pekoe .... per Kilo fl. 350 Congo........per Kilo fl. 2-60 Pekoe-Souchong ... per Kilo fl. 320 Bruchthee......per Kilo fl. 2 — Provinzversandt nur gegen Nachnahme oder Voreinsendung dea Betrages. Centraldepot von H. Nestles Kindermehl und condensierter Milch. Etabliert 1864. Jfr", JSGrlVSME Telephon 3729. WiIEN, L, Naglergasse Nr. 1. (3210) g-3 Kundmachungr. Samstag, den 5. October I90I, um 8 Uhr vormittags, werden circa (3300) 3_2 150 Ausmusterpferde am städtischen Pferdemarktplatze (Schiachthaus) in Graz im Licitationswege gegen Barzahlung und Entrichtung der scalamässigen Stempelgebür veräussert. Kauflustige werden hiezu eingeladen. Die Verwaltungs-commission der \l und h. Traln-Divtsion Nr. 3. a Orthopädische Curanstaftj ^| gegründet im Jahre 1895. ty a Schwedisches System Dr. Zander- j Triest, T7"ia, Stadion. Sl- ^ tm Heilgymnastik, Orthopädie, Massage , ElektrlsoheJJjJjJj, t 3C Kaltwasserbehandlung, Fangobäder, Heis§li»tD»M ^]&v j 2 Angezeigt hei Gicht, Muskelrheurnatismus, Ischias, Neurasthenie; ^g h IHI hrüchen. Rationelle Behandlung von Rückgratverkrümmungen " jstlire F l ^y uud Knaben, Hüftgelenksentzündungen, Kinderlähmungen. üie 'H tyiener a h ^ gegründete Anstalt ist nach dem Muster ähnlicher Grazer una ^ 1 W stalten eingerichtet. . l QoJtxo» v j |A Orthopädische Apparate werden unter streng ärztlicher |P ^ Fall zu Fall nach Hessing-System verfertigt. , «jr, 0 ->\ f |f^ Auskünfte ertlieilt bereitwilligst der Leiter uud Besitzer ^^n - 'L ^ von Flsoher, emerit. Operateur der Klinik Albert, Triest, \^-£ly f Nähmaschinen- #. < Fabriks-Niederlage ^ VcrP" gratis und VfCL ^^ ^ ^C-^*^ frano° * Av^ ^if^ /\ /j^Ük I Bitte! I Verlangen Sie Muster und Preisliste von ¦ litaner und ¦ welche jedem Kaufmanne ausnahmsweise ^.c^r I ¦ sortiert in 5 Kilo-Postcolli, gepackt in V* |v en \>C*J I ¦ zu K 3-50 geliefert werden, um ihn von ü^cP \ I H deren Preiswürdigkeit, unübertroffenem &e3C [2ö74)r I I leichten Verküutlichkeit zu überzeugen. . I I Erste Krainische Teiowaren-^fl I Ill.vr.-*>Kliil*- j "«« >'.d «...». ...I»,, .,..„>.,. .z.».'«^I^--------