Miii» v«»k»u" ickM VIn 1 so TS. tis»vd««nt «ovn«nuien T«WMt«lwng (1«l«wn int»nird»n 2670). V«i^i»ung u. Suok6tuck«Oi (7>i. inwrmd. ?»If. SVSch) ^urütS«» ut. 4 t»/I««u«krip«« W«e«l«n niow ^ Anteil« lUtekparw d«il«s«n 7« 6«n 3 Apnl ^92^ «n»«s»t«n» s, : ^UfSiöOV» UI. 4 «V«fv,s,tlls,g . S«»ug»pf»i»«: ^dko!«n. monstl. 23 0in, XU»t»l!«n 24 0in. «jurck I^oit monstl. 22 l)in, tiü äN» mon»ttiok N Din. i^luoinumma i SV unä 2 .»m. Mribom seUma M«MW! Der Kampf um Roosevelt ^sch— Der amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt, um seit längc-wm in der amerikanischen Oeffentlichkcit ein heftiger Ä'ampf steftihrt wivd, hat zunächst noch einmal einen bemerkenStrvrleu Sieg davongetragen. Zein sogenannter „Not hilfeplan", der die Aufwendung voil nahezu 5 Milliarden Dollar fi'lr Zlvecke der Ar-li'.'itSbeschaffung vor-sleht, ist im Senat schlies; lich angeno^mmen worden. Allerdings nicht vorbehaltlos. Der Senat hat eine gairze Rei-sl<' von Aendernngen an dem ursprünglichen Projekt vorgenommen, die eS notwendig ma che?!, daß di<' Borlage an das Reprasentan-tt'nhaus zurlirkgeht und dort noch einmal beraten wird. Tiner der Hauptpunkte, die Gegenstand der Meinungsverschiedenheiten Mi schen Negierung und Senat Ovaren, ist die ^^^wertmlg der Silberdeckung fiir die Sil-berzertifikale, die das Echa^autt ausgeben soll.' Bisher ist sie mit 70 Cesits Pro Unze entsprechend de^m Ü^ufpreis eingesetztt worden. Der Senat hat aber besckstossen, sie mit 129 Cents, dem bnchtechnischen Wert der Stlberdecknng, in Anrechnung zn bringen. i5s sind altkerdem noch eine ganze Unzahl von anderen Punkten, über die V^mmgS-vcrschiedenhlnten bestehen. ö-s kann kaum ein Z>veifel darüber be-st«?hen, dost diese Nothilfevorlage Noosevelts eines Tages das amerikanische WährungS-Problem neu aufrollen wirv. Die Frage ist nur, in welchem Sinne. Beunruhigung hat j<'denfalls die iveitere Entlvertung des englischen Pfundes und das Abgleiten des Bel-tM hervorgerufen, beides Vorgange auf dem internationalen Balutenmarkt, die Rückwirkungen anf die »merikanische Mrtfchast und ihre .Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmärkte ausüben mtissen. Der Prrijsident ist sowohl von den Abn^ertungSfreundm wie von den Vertretern einer StabilWerung des Dollars bestürmt worden, in der einen oder an^en Richtung eine (^tscheidung zu fttllsn. Die (^rklärnngen, die er daraufhin «bgab, war etwas doppel!finnig. Er erklärte, dast er an der Währungspolitik nichts ändern wolle, l>ehauptete gleichzeitig aber auch, daft der Dollar noch nicht billig genug sei. Wenn Roosewelt glaubte, damit beide Parteien be^ ruhigen zu können, hatte er- sich getäuscht. Seine Erklärung löste ei^t reck?t Unruhe auS lind ersah sich veranlagt, die Absicht etwaiger ^oeiterer WäbrnngSeyperimente dementieren zn lassen. Die Wäl^rung'^frage ist aber nicht die einzige, die den Streit um die Politik Roosevelt? nicht zur Ruhe kommen läs^t. Nicht nnnder befehdet wii'd seine NINA-Po-ritik. Die Verfassungsmässigkeit der auf sie be.',üglichen Gesetzgebung, nmnentlich soweit die auf ihrer Grundlage zustande gekommenen .Kollektivverträge in Vetracht kommen, '.nlv'd bestritten, nnd anch die landwirtschaftliche Gesetzgebung wird für ungesetzlsck) erklärt. Die Erfahrnngen bei den bekannten Goldklanselprozessen, in denen, !venn an6> etn'as verschleiert, d^r Regierung unrecht ge geli^t'n wnrde, lassen es begreiflich erscheinen, das; nian in Mashington der Aussicht, den Obersten Gerichtslhof etnin auch über die Ver^nssung'?niäsiigk<'it der N^^l-Geset^c iiiid d<'r ^'lgrargeset^e entscheide» zu sehen, nqcht gerade nnt Vergniigen entgegensieht. Sven in Warschau Polen rückt von Deutschland nicht ab, konstatieren die Pariser Blätter W a r s ch a u, 2. April. Der britische Lordsiegelbewahrer Eden ist auf seiner Rückreise aus Moskau in Warschau eingetroffen und wurde am Bahnhof von Außenmmwister Beck und anderen ho^ hen Persönlichkeiten feierlich empfangen. Heute begannen die Beratungen zwischen E d e n, B e cl, Miliisterpräsident S l a-we k und .^riegsminister P i l s u d s k i. Bon den Warschauer Beratungen, die die polnische Presse als weitaus wichtiger als die Moskauer Besprechungen bezeichnet, hängt auch das Schicksal des Ostpaktes ab, d«m Polen niit Rücksicht auf seine vortraglichen Bindungen mit Deutschland nicht beitreten will. Die „G a z e t a P o l s k a" schreibt, der Besuch (5den5 sei ein neues Glied in der K'et-te der britischni Bestrebungen, die Stand- punkte der europäischen Regierungen gegen-! über den ^riedensbestrebungen der Mächte! kennetl,znlernen. P a r i 2. April. Die Pariser Presse äussert sich sehr pejsi n,istisch über i^ie >'^'>altung Polens gege-tilbl.: dem Ostpakt. Es besteht nach Ansicht der führenden Pariser Blätter keine l^oMinng. das; Pc>l!^ecl in Polen etwas zn redplomati< bemüht haben, England zu elnlr poisitiveren Einstellnirg zum europä'schen vstpakt zu bewegen in dem Sinne, das; England im Falle eines et^vaigen Angriffes mit den Signatarinächten de»? Oftpaktc.? diplo-inatisch in Fühlung trete nnd sich all den Be-ratunsiel! b<'teilige. Unter diesem Gesichtspunkte Mre es llii?glich, das; Litvil^ov an der ^lonferenz von Stresa teilnehmen würde. Nach hier eingetangtel, Mitteilungen au<' MoStau ist die soiv'ietrussiskl>e Diplomatie vor allein darüber enttäuscht, dast es ihr, — trotz der englisch-japanischen Interessengegen sät^ Männer Englands, Außenminister Sir Simon und Pn^mievutinister M a c-donald, Gelegenheit genug, sich gegenseitig wichtige Berichte zu ma^n. Silnon berii^ete auSsichrlich ilnd zusainmensassend über Berlin und die inzwisiHen ans Mostau etngetroffcnen Meldungen, Macdouald hil'-gegen beichtete darüber, daß ^i^nig Georg seine Zu?ftimmung zum ':?lelntertausch Mar-nonalb-BalGwin gegeben i>abe. Macdonold will jedoch niegleiten. Trol.chelli will Macdonald ni6)t längcr im Amte verbleiben, da '.rstens 'eine Povnlal^ität im Lande stark gelitten hat und er selbst nicht mehr innerlich elastisch geilug ist, NM den Forderungen des Tages gerecht zll werden. Es ist aber möglich, daß er. !venn Stanley Baldwin den Vorsitz der Regierung überniurmt, als Minister ol)ne Portefeuille den ,M>eithöchstetl R-ang einnel>men wird. E'^ lvird also keine Rückkehr zitni reinen Pas in der Richtung der von Llot>d (George angercgtcl; Wrrtschaft?ro^e^te imternehmen, die soebeit von einem d>'al!'. England wird sich unter B'ilc>'.mn mehr dasscn. Aus einer Rebe von Dr. Söbbels Teutschland wieder Großmacht. Der I^ri« denswille de? Regimes. Verl! n, 2. April, ^^ll einer grossen '^ede in >iarlsrlll>e schäftigte sich Reichopropagandaininister ?r. G l) b b e l s niit der anf^elipolitischen Lage und führte u. a. aus: „Delltsckland sühlt sich heute wieder als souveräner Staa!. sind hellte eine Grosimarbt, die in? 5viel ^er politischen üträfte init^^ählt. Tie Welt li?in''>tl' eigentlich gailz zufrieden ''ein i'iber iln'eri' neue Welirmacht. Denn die Schät^inisien el' lna in der fra,lzi?sischen Vresie sind iiliver^ s)ältlll'?'lnäsiig viel l)öl)er geloe>en. Für die Weltindellheit wäre e^? freilich selir beanein. eill niehrloses Telltscl.lani) vor sicl) .^ll s'abei?. ltin einen beqneinen Sva^ierganii nach Ber lin ttlachell zn fi)nilen. TVlltsöiland denlt niM an >trieci. Wir halten vielnielir ewige Gl''chlnäli vmn ^^lriege fi'lr eil! V'rbre^ cheik. Es ist liicht loahr, das, Deiitschlculc» d<'» .^i^orridor, Teile der Tschechoslowakei, O.'''t>'r^ reich, Elsan-'Lothriilgen oder fon^'t'^^ l^.e-bietsteile gefordert hat. dische Zeitungen solche Lügen nerbreit^.'n ie sind sie es, die linropa bellnruhigen. Vir drohell nieinandeln. aber wir lassen liilZ anrli niclit dedroliell. Wir sind der Ueb'r^e» gling. da»', etioa'5 lneniger Gerede, al'er wa? rnebr Bernnn't der Welt iebr d:el?l'i" Welt den 'F-riedell neben, der all' der ^l-ii tllng aller l-yelien alk' l'erltbt. T^'ntirsilal?> wird anch dann die besten Soldaten d>.'!e.' Frieden.^, der jeden, seine Ebre län'^ 'testen Diesenl Frieden bat sich das dl".lt'che nrit seinelll Fnbrer .'erschn^l'ren". n r i ch, i.'. Avril. Devise n. ?^c0' grab 7.l)2, Paris London l ^^i'en'' t)ork.'ws>, Mailaild Prag l2.s)1, Wien 5tt.g0, Berlin 121. L z u b l j a n a, ?. April. Devise ii. Berlin 17^.05 -Zürich l121.'>1 I4S8.eck -45Nl.7l, 'v^rris Prag Tri^'si —österr. Schilling sPrivatclearina' 8.72—8.82. Roosevelt soll deshalb entschlosseli sein, eilten Gesetzentwurf vorzulegen, derartige Ma-geit in Zukunft nicht mehr zulaszt. Allerdings hat die NARA'-^erwaltung bereits die Borsicht als der Mugheit besseres Teil getvählt und hat gros^ Teile der NMA Codes für die mittlere irnd kleine Jlldustrie zurückge-zogeil. Stilmnungs-nlüstig ist dadurch freilich die Stellung Rossevelts ulld das Urteil über seine Wirtschaftspolitik nicht verbessert worden, denn die Oeffentlich?eit erblickt ili diesen Zurücklveichell daS Eingeständnis eines Mis^rfolges. Schliesslich stößt die Außellhalldelsp'>Iitik des Präsidentell auf scharfe ^fritik. Der ita-liellisch-amerikanisckx' .H»indelSvertr^ Pl'äsidenten Anlaß geben, zumal zur '^eit zu irge'ndlvelcs>en K'onseguen^n in dieser Richtttllg gar keill^' llrsaclu' vorliegt. Al'er e.> loird jetzt alles daralls nliloinmen. ob es Roosevelt in absetzbarer '^eit gelillc^t, der Krise iil deil Vereinigten Slaalen lvirk-lich .'^'>err zu werdeil. Die R!esenzahl der Ar beitSlosetl — einschliesslich der Familieninit glioder werden die staatlich Nnterstütuen auf rund 22 Millionei, beziffert — wirkt de-Priillierend, nlid liach den überschlvenglic!?en .'doffnllngeil, die luan gerade in wirtschattli ckicr .s^insicht seinerzeit an den Amtsantritt Roosevelts knüpfte, braucht er schliesslich einen bemerkensiverten Erfolg Die Polksstini ulullg in deil Vereinigten Staaten ilt leicht zu bemegell, aber sie schlägt ancli leicht lvie ^r ;ilrnck. Das bat Roosevelt? '^iorgältger, .'i>.'rberl >>oover, erfableii iiii-isseii .Mariborcr Zeitung" Nummer 76. Mittwoch, den 3. April 1V35. Oesterreich vor neuen Innenkämpstn Die Vaterländische Front vor dem Zerfall / Die Heimwehren liegen weitere Klerikalisierung Oesterreichs / Starhemberg, der kommende Führer / Fey und Steidle auf seiner Seite / Zeter und Mordio bei den Christlichsozialen diescs Äergchen der Heiunvt-ch».cn verurteilt hätte, dn die Cl)rlMch'sozial) Niederl>sterr<:ich s»Uen in einee 'Deputation in Wien erklart haben, vas; sie die !>tt«de ^;os, l^raf Rcvertera, d?m inan iZlle-:! andere, unr leine wirllich sreigeistijjen Ten-den.v'u ^;!«>nltten tmln, icl)ärsstcn>? qeq^'n die >>^hristlichinzialen. nalnentli6) eb^'r l^el^'n ''.^'undre Rudiulente seien die -größte s^^efahr siir die Entsaltnnx^ d<.:. Hcim-'.vchr.qedan!enc>. (>)r.is ^^»ieverleia erilärte kllner. der '»i^illn'!i.')i'.'UlU'.' lei sür ihn s'in 'ein üi^'^nelter ^^^esjliss^ dtali>>nni'?, >>eii ai>l-.!,n.' und den er ainl, ^;i, li^tciinpsen iviis.'ji i^i-i'rde. li^vallen nli'.^ iiocli Ichivere !n Oest^er-reich"^ sil'il^s'. der c^iras s^ine j^niationelle .'^amsiirede —, .ilu'r siir 11 n«.- iii>>: «n liesterrei.l, nnr einen euizi.^en Willen, d. i. der nnserec. 2inat??s!",ln'.'r-', ^.'ir^ slen '>3tari>.nilieri^." Die l^el^enlvärtij^e ^^'niwlctiun^^ 10^1 r alier «iiU» verini^vinselzen. Inrcl) die (>on den Mrislli.i se.'.ialeu >^^elilitern tolerierte nud i'nlerstnlue. „Berchristlichinisj" deo ^iaate^, wnri).) d< r katholischen (!^eistl:6)tcit «'ine M.ichr !n die <)iinde geschoben, d:e ntlei) bic-iier Datjewesene uberstieg. Die n^itional -Kn* -.^'nd-'n 'Uiirger de^) Stootes N''ar'.il der Will-kir lir blicher preise »ojnsageil an-^geiiescri. i'i dennnich nul selbstverständlich, da^ diese > ^reibeil sogar den xieiin.v^hren, t>ie i^n'i t?ei j.'deui ^'lnlassc Zeldmessen .^elcbr'e-Uli lassen und nnch sonsl keine tirchens^-nd->>il>e '^lellnng bezogen l)abeii, .i>.'qen die ,'.n lansen beganil. llni die aoseit."! flehenden natioiuUen l'Ueii^ siir die Heün- ehren .^cn'iiine». iiinsile ein llar» !' Tren-i'nngosniel) sie/^ee^ii nierdcn. Die Spannung .^uüichen den ,Formationen wurde !>n>nn' l'.kirler, lüc, >'>:' sö'Ües'.lich ^-n ^'(^.csjei' und >tä!npseli z.visej)eil ''^einnvel^raliteilungen uno den uon ^.sju'chnigg 'koniuiaildieUer^ 'Ileri-talen Ostnlärti'chen Slnrunchar^'n tanl. '7^t'^rösterre'lch lunrden die .-turmschärlcr ron den vieinuv'^'hren iii ihren Uüilationeri sMrsallen, entivasstlel und v^roroschen Ec-;iibi lU'er leinv ,''^nitan'^ iil rrei^?, d'^e sen. In Kärnten und Stetermark haben die Heimwehren ubcrhaupt das erste Wort. Jnl Kobinett sind in der Person des Nun» deSkanzlerL Aleich vier Ministerien vereinigt. Dadurch echielten die .tzeiMtvehr-minister lm Kabinett die Uvbermacht. ES gibt keinen Regierungserlaß, der den Hetm-wehren irgendwelche Schwierigkeiten in den Weg zu legen vermochte, da d^ie Heim^vehr-mwistcr —. zu diesen ist nun auch der sonst neutrale Handelsminister Stsckinger beigetreten — jede solche Bestrebung im Keime ersticken. Die Heimwehren sind die Sammelstelle für die einstigen Großdeutschen und auch siir die „reuigen" Nattomrlsozialisten geworden. Die Heinvvehren wollen den Schlußkampf um die Macht im austrofaschi-stlschen Sinne herbcisllhren. AuS dieseit Stimmungsmomenten der österreichischen Innenpclitik ergibt sich auÄ) oi? Tendenz, Slavhembcrg zunl Reichsverwessr und Fey sowie Steidl«. ,;u Nachfolgern ?^es all^zusehr „jesuitischen" Schuschnigg zu crhi'ben. Srlechische Neuwahlen am 19. Mal Die neue Kammer wird die Resorm der Verfassung durch führen / Das Urteil gegen die Rebellen '?l l li e n, !. Äpril. der l)ente ersoigten, sast vierstiindij^en Sil.unui de>.' >>tabinettS llnter deni Vorsitze des >')^l'!uisleiPräsidenten D sa l d a r i s nnirden /,clt)lr<'ichle ausserordentliche Regie-runtWnas;nal)nn'n getrossen. Der Ministerrat bcschlos'. seriler die Amlosunii der.^tam-lner und die Rennmhlen in die erweiterte >laininer für den 1'.^. Mai, Die neue !>tanl-nier, die at-^ »onstilnante fungieren n'ird, soll uact> erfolgter VerfassnngSresornl die ^nnkti-'>nen des ordeiktiichen Parlaments übernehmen. Bis zuin ^',nsai»lnn'ntritt des nenen Partanlents n^ird siel) die R<'>iieennsi mit Dekreten des iZ^taatspräsidenteit bet,eisen. Den Plan siir die Persassungsrclorttl wird ein eigenes >iomitee uon Staatssuristen unter Anleitnng der Re^yernng ansset^cn. In der nenen Pcrsaisung ist? die Beiliehattun!^ der gegenwärtigen rcttublikatlisch-'n Staats-iornt norgesehen. Iu .'liegierungstreisen glaub! man anueh-inen .zu lönncu,' da^ die Regierung eine schwere ,'^nnentrlse iiberbriiekt habe, die die staatliche ^I^rganisation ernstlich in Frage gesteitl l,at. Temgegeniiber is» jedoch eiil gro >?e>- Teil der ^Desscntlichlcit und deS Ossi--.^lersiorps 'Niit den Urteilen des Militärtri-bnnats nn.^usrieden, da nlan die allgennüne '.'llirechniig niil den '.^'e"i,;elisten l)erbei-iniinschi. Die ','inhäng^r des (^ein'ral Meta-ras zeigen sich l'^iouder.^ tantpslnstig. '.'l t l? e n, !. April. Das Militärgericht I,at in den srü'ien ^l.iiorgenslunden das tlrteil iln Pro.^es^ gegen die oeni<;elistischen ')iebelleii ge^ältl. Von den BerlinsSteUungn ahme Amtlicher Kommentar z»m Mostauer Besuch a»e«D. Berlin,!. April. Die „Deutsche diplomatisch-politische l^lor-respondenz" veröffentlicht einen ossiziellen Kommentar zum Besuck) Edens in Moskau, in den: es u. a. heißt: „Nach der Besprechung zwischen Eden und Stalin sind in Moskau von autorisiertt^r Seite Erklärungen abgegeben worden, aus denen hervorgelil, das; einer der nä^isten Schritte der Borschlag eines iranMisch^russiscki-tschoctioslowakischezl Paktes der gegenseitigen Unterstü^uilg sein wird. Das ist für Deutschland zwar keine Neberrasckinng, aber in diesenl Augeiiblick dach eine sehr beinertenÄnerte Bestätigung für die Ni6)tigkcit oer dentschen (.Einstellung zun, Ostpakt, beschwert ulit der Asiistance Ntutuelle. Es blieb ^alx?:, das; dem Dent-sck)en Rei6) unter der nachgerade iiblichen Aufforderung „feinen guten Willen dur6> Taten zu belveisen", itt dem Ostpakt eiii Systenl zur Am^ahme präsentiert wurde, dcffen ganzer Wert für die anderen in sci^ nen antideutschen Möglichkeiten bestand. Die Situation hat jetzt nur all Klarheit ge^ wönnen. Es ist wohl nicht zuviel verlangt, wenn bei dieser Sachlage Deutschlaud darauf besteht, daß, wenn der russische Beitrag zu dent in London von Frankreich mrd England gePlanten System der Befriedung Europas seine Berüchichtigung findet, anderer seits au6i die deutschen Notwendigkeiten luid Bedenken, seine nützlicheil Anregungen in ihrenl Wert entsprechenden Niederschlag fi»n den no rden." ras i s, zu lebcnslängli6)cm üerter bei gleichzeitiger Degradierung verurteilt. Zehn loeitere Angeklagte wurden zu '20, zwei zu 2 und ein Angeklagter zu einem Jahr !>terker verurteilt. Bier Ofsiziere wurden freigespro-cheil. Vis auf den Oberfteil Sarasis ließen illle Verurteilten l^nadengesuche unterbreiten. Da kein einziges Todesurteil gefällt tvnrde, unrd dies als ein Wunsch der Regie-rilng ausgelegt, die Pazifizierung des Landes so bald wie uwglich herbeizufiihren. Ministerpräsident Ts a ldar is er-tlärte heute, die Regierung habe alle ersor derlichen Masinahmen getrossen, '^^^icdeiholitng irgendeines Putsches ner-lGrafen so lange gewürgt, bis ihm durch den eiteln. iRipMbru^) die Aorta Platzte. 20 Äadre für einen SrafmmSrder Sara 1 ev 0, l. April. Der Ml)rder des Grafen D e d u S i c k i, Balfil H r 0 in 0, wurde vor deln hiesigen Preisgericht s6)uld!g erkannt lmd zu 20 Iah-Uin die Iren Herkers verurteilt. Hromo hatte den Was Oesterreich an Waffen forden Tanks, schwere Artillerie und Militärflugzeuge W i e !l, 1. 'Apri!. ,uu „M 0 r g e n" veröffentlicht der elie-nialige Generalstabsoberst Edinund A l r i n einen Artikel, der lsich mit deni lünfti-geil Ausban der österrei6)iichen Wehrniacht besas^t. Nach Einsü^)rlMg der allgemeinen ^^^^ehrpflicht werde die Dienst^i<^it seiner Mei-.nltig imch l Iat)r<.' dauern. Die ganze österreichische Wehrmacht wiirde irn Frieden acht .'Infanteriedivisionen init rmid 7«).000 -Yiann zählen. Die .^'»nlste würde inolorisicrt, nuler der Anklaiie stellenden Ossizieren wn'- andeie .'i.>älfte hingegen für den G^bir^gs- den zet)n An>iettagte, dariniler >Dberst ? a« l kauips eingerichtet werden. Jede Division , ivürde i'ber M) schwere und ln6)tc M^rschi' ?tegemnniben in New Vork schwere ncngclvehre, Mincntverfer und 15^) bis '''l lkichlere und schwere (^eschiitz?, serner n lants ur.d ülier Militärflugzeuge ".vsi'gen. Tie >)eereL'l'.itung werde aber dar-ülier l)inans noch über moderne -^chuvr- artilleric und Flugzeugadwehrartillerie init 5,00 bis Wt) Geschützen verfügen. Auster den genanntell acht Divisionen würde an die Organisatioi, l'esonderer >>kadcr für die Landsturin- und Bolksswrm-Refevven ge^ schritten werdeil für den Fall eines ^riege^. Gleichzeitig soll ali den Ausbau der Kriegc industrie herangetreten ^verdcu, die untcr^ irdisch angelegt werden soll, um vor Luftangriffen zu llvrdcn. Nach franzl?-siischenl Muster sollen ent'lang c>er Grenzen unterirdische Feswngen angelegt iverden. Zn diesen! Ilveck sollen Pensioliiertc Offiziere der früheren Wehrmacht, die als Fachleute Rang besitzen, reaktiviert iverden. Mr den Fall eiiles Krieges würde die ganze Bevi>lkerung zu .'^)ilfsdieustetl herangezogen iverdeti. Die inilitärifche Erziehung der Jugend soll i'.a:li italieuisch-sasckiistilschenl Milster dnrchgefübrt werdeii. s.i'war.'.eu Newi)ortee '^^iertel, Haarlein, kam es am -'ii. Mär.^ zii schiuerei, Aiis sclireikiingui. .^.'nildert<' noii l^)es6iästr>i inurde'il ^.ertrnn?niert; sait -'<> 'l,'eger laiiien ilniS ^ede>i. 1ii>«ee '^^^'^ild lUgl das '^ij^rgel>ei> der Poli<^ei «Meu die eaiidalierendeii Neger. Enftland» Verantwortung Oder: Warum Deutschland deul Paitsyftem nicht beitritt. Sin sensationeller Artikel der „Z^ranksurter iieitung". B e r l i n, l. April. ,'"^n der Sonntagsausgalie der „F r a i» .l-f II i l e r e i t i> ii g" veröffentlicht der >>anplsciiriftleitcr des Blattes, Nudolf K i r-esj e r, eineii feiisationellen, unter dem Titel „Die '^ierailtlvortniig Englailds" vcrfas;tcii '^.'lrlitel, in dem es ii. a. l^eißt: ,.Ucber den '.5el>st der interitatioiialeil Lage besteht kein '^im'isel. Nicht, das; iii Europa ein 5lrieg vor dei^ Türe stünde, il'oht aber droht die Gefahr, das; dllrch willkürliche Berschiebnng der Ge-".üchte (nänlli6> iiil Sinne jener Iierüchtigten 7llliaiizpvlitik) ein '^»uftand herbeigeführt il'iid, der uiisereil !»tontincllt zu einer Perio-' e neuer, iioch gefährlickierer Beunruhigung verurteilen ivürde. „Sicherheit" bedeutet hen te für eilien sehr grossen Teil der europäischeii Sliwie» die Fesfelnng DelltschlandS dur6) Garantieverträge, hinter deneil eine über-ivältigende Uebermacht steht. Tritt Deutschland solchen Bcrticägen nicht bei, nun, dauii soll das gleiche Ergebnis ol)ne unsere Mit' wirtung erzielt werden. Der.'sebel, der ange-sctjt wird, ist heute nur ganz indirekt die Si cherlieit Frankreichs, ganz direkt aber di' Sicherheit des Ostens. Unter Berufung ans die angeblichen, durch einige 'Zitate aus frii^ herer ^^eit belegteli expaiisiven Absichteil Deutschlands sollen nuii die Gros;niächte alarmiert werden. Zu den nicht alarmierteii Staaten gehört alier Poleii, welä^es leinen gewaltsamen dentschei» Zugriff fürchtet, weil er nicht ili Betracht toinmt uild im deutsch polnischen Bertrag ciusdrücklich ausgeschlossen wurde. Man will in Moskau (und enl spreäiend in Paris) die üstliclien Fragen Deutschlands und alles, ivas fick) nach diesen ^Spekulationen ilaä) dem Verfailler Revisions paragrapheil ergcbeil könnte, jetzt ein für allemal verriegeln. Gegen dit? Verewigung ^der Bersailler Ordiiuilg nins; sich Deutsck)-! laiid aufs Aenherste wehren." Der Artikel be^ d^n ?tprtt „Mliribk'rt'i' .^>?sfnnsi" 7l. schreibt schli ti6, das britische Dilemma und spricht die osfnunc^ aus, „dnf^ man in En ropli bald iiders reden werde, sobald die ^nqländ ttiidherans ertlärt haben, daß sie i>ie Alsiiin;l>.'^'cn nicht nur siir England selbst nblel? .'ll, s> ttdern das; sie sie auch sür die and' c!n als unzweckmäßig, ja sogar als sehr s>^' 'lich b<'trachtcn." NaspuNns Tochter sollte entsübrt werbm Maria Grigorjeivila R a s p u t i » lebt leit vielen, fahren iil Am'erika, wD sie, wic l'ercits früh<'i in (Europa, als ^lrtistin und ^.crl'äudi^^erul nilflritt. Die altest< Techter !^nisputino slnchtetL aus Rufiland, l/ls der rele llun'lul.z kain. Bar aller Mittel, ver-sii.'lite sie, sich iil den europäischen lhroj^-' adteu al..' '.'lrtistltt durchzulchlaqen Auch in ''Berlin isl sie eine Zeitlang all.ibendlich jin Bujch in denl „Der auS Sibirien" in der Rolle einer Tciettivil, aus-getreten. Tie Tochter dec; russischen Wilnd^ einen ^^'ro-zes', ^ec^eii d<'n ^iUsten ^ussuposs, den Mörder il)reS Vaters anstrengte. Mari»i Grigor« jeilma >>iospntitt hat seinerzeit alle darmll^eseltt, nui den Na>ne?t ihres Vaters von allen Anwi'lrsen und Verdächiistunqon .iu re-inigen, die man seinerzeit auf ihn Hausse. Wahn'cheinlich'hätte die Welt taum noch einmal i'iunde von der Tochter des rnsiischen Ä^nndermlinches erhalten, nvnn nicht seht amerikanische (sanftster eir,en Anschlag aus 'ie unternommen hätten. Der Plan, die ^ock^ier '>i'asptttins .^u entfs'lhreii, umrde jedoch, nn< jetzt aus Peru im Ttaate Indiana U Z''l> l enu'ldet wird, rechtzetti.i entdeckt und d?v Cntsj'lhrnnq konnte ver^^kte'It werden. ckln unangenehmes Srlebni«... d'in'.' aufsekzenerrei^ende ^zene ereignete i(i' voi uenilil'n T^aqen in ein''!« kleinen >11 Ter c^riochische l^enercil ^^il'il'ras l".trnl das (5nfe, um in höchster 6ile eiu<'ii sleiiiei' ^unbis«, zu neln!?e'.s. Ta !'lis ^^'otn! iibersiillt und nirgends ein Tisch n'i tt'lil, lull INI1N den l'^eneral, an einem ^is.-I, in einer d'cke ^^'lal^ zn nehmen, an dem ^xreils ein einzelner (>iast sas^. Ter ^''iener!''l !euorl.' ancl, ans de>, Tism zn — plöl>Il6> l'Ikeb er wie in den Äoden gewurzelt iteycn :>nd starrte den Nor ihn« Zit.z!:udeil an. '^r lenide l^)lisl sul) dein ^^.eneral 4uhii und scst I! die ''.'lniicn. ()-ine nnl?eimliche Minute ver--— ui< iliand vermochte sich das leltiaule .!'er!;allell der beiden.Männer zu crtlärcn. ^'^'er il'^u der ^renlde? Plölüi-l) schlug der l^^eneial oor dcin l'>;ast anl Tisch die .<^aäcn /iiainulen, iiriis^le inilitarijch und oerlies^ d.'s ^'olal. Cü stellte sich später !ier ^-renlde Prinz Nilolnus von l>;vlecl?en-!^ind n'-U', dv^n l^'eneral Plasl'ra:' i>n 7^ah'.e als er noch Tillator von b)r!'.'ch<.iland imn zun» T 'de uernrteilt !>!iite! Das Wahlergebnis in Ungarn Mit welche» Methoden sich Gömbös die Mehrheit verschafft« Die ersten Oppofitionskommentare B « dape st, l. April Gegen Mittag waren die Resultate aus 175 Wahlbezirken bekannt. Es erhielten davon die Einheitspartei des Ministerpräsidenten Gi^mbös 1W, die Partei der kleinen Landwirte 18, die Parteilosen 8, die Christlichsozialen I, die legitimistische Volkspartei 1 und die Nationalsozialisten (Pfeilkreuzler) 1 Man dat. Die engere Wahl wird in 16 Bezirken vollzogen werden. In W Bezirken wird ge-heittl abgestimmt. Wenn die Oppofition in die sen Bezirken auch die Mehrheit erringen diirsle, so hat sich die Negierung dennoch ihre absolute Majorität im neuen Abgeordnetenhaus gesichert. Der „M a g t? a rOrsza g" entwirst das nachstehende Bild des neuen Parlanients: Cinlieitspartei 164, Partei der kleinen Landwirte 22, Christlichsoziale 17, Sozialdeniokraten 14, Nafsay-Liberale 7, christliche Opposition Legitimisten nnd Par teilose 1S^ Mandate. ' ^ Tie Oppositionspreffe nennt den vergan- ToMl^ zu und spaltete ihni nnt ein?r 5)acks den Schädel, ^jwei .^^li't<'ninädchen. di;' d n Borfall sahen, wurden von den Mordern nni -^em Tode bedroht, sall? sie ansvland iu würden. Noch im Lanse des ''.'lbend^ ciinae,» die Mörder wied-^r in den Wald, i l'ak'len ^ den» Toten buchstäblich die 5''ant voni ^?orpc!.' igcnen^^onntag einen „schwarzen Tay ^ der zerstüekelten diesen, nur die .unt^arisl^n Wahlen. Die Wahlmachinationen llebersalles durch einen od"r ^er Regierungspartei haben in der Opposi- anderes >^anbti?r zu erniecken Tn'' Pserd ton ungeheure Erregung ausgelöst. Der ehc-!^es Donic blieb bei der Leicke des 5>e'rn nn'^ nlalige Minister Prälat Älerander C'r n s z t hatte schwer^' Mühe, erklärte, er sehe in diesen Wahlen einen neu- Wie es sich herausstellte, haben die .<>irtinn 'n en Schritt in der Rlchtung zur Diktatur, die^den Vorfall ihren (Altern crzälilt, wornnk an Verantwortung hicsür aber tragen die Par- die Verhoktnnq der Mörder g?schntten w-' -tei der .Meinen Landwirte und Tibor von l^^.^ konnte. Eckhardt persönlich. Der ehemalige Abgeord- nete Berry erklärte, er habe an 200 Wah len teilgenommen, doch habe er noch nie so viel an moralischer und materieller Korruption aufgehäuft gesehen wie gestern. In seinem Wahlkreis wurden 1000 Wähler terrorisiert, 1000 andere dafür bezahlt, daß sie nicht wählen gingen, und 1500 daran gewalt sam verhindert, wählen zu gehen. Berky will dem Innenminister diesbezüglich ein? Petition unterbreiten. Die Nachmittagsblätter veröffentlichen eine ganze Reihe von Beschwerden gegen den Wahlterror. der Behörden. Friedtnsrede des Papstes „Herr, vertreibe die Mensitien, die den Krieg wollen!" R o ni, 1. Aiprll. Der Papst hat heute b^im (-i Heimen Konsistorium eine Ansprache gehalten, die si.ch fast vorwiegend nnt der drohenden Kriegsgefahr befastte und dic Welt beschwor, einen Krieg zu ver >>.:ldt'n. Ter Pa^t sagte u. a. Da jl rteq/g^rlichte all-gcniein verbreitet sind und bei allen Erregung und grosse !^urcht ver nilillien. h.^!-ten Wir es sür richtig, davon zu 'Pr.? l?^n> so wie das apostolische Anlt von Uns verlangt. Tas; die Bi?ir!!n-e!-se haben sich zu den Anschnldisinnnen nicht erklärt. Manifestation solch einer ivahnwitzigen Wild heit, daj^ Wir es fi'ir absolut unmöglich hal-! ten wollen. Wir können Uns .virklich ni.'l>l> davon ilb .^^erzcn lieaen musz, es bis zum Masscnutord nnd zunl Ruin treiben wollen, bis zur Ausrottung nicht unr der eigenen Nation, io::-dern eines grossen Torlinzalnulng, dann kiinnten Wir nur anss neue n??! ver--b'ttertenl .'»Ivrzen zi« l^^i-'tt das inl^rünstige >as! liebet richten, 5^'.'r". vert'.eib'^ d'« '''' ni-'s".n. eine I die den ^irieg wollen! Bestien in MenschengestaU Einen Mann ermorvet, die Haut dcs Toten abi^e^oqen nnd die Leiche zerstückelt, iim „Tierfrak" vorzntäiisiiien / Das treue Pferd Banlaluk a, 1. April. geklärt werden. Cs handelt sich uni einen ";n eiueul Walde l>ei Veliki Radie niWeit ^ Racheakt, dem dt?r genannte Bauer zt>m Op-von Bosanska .Aupa ereignete sich dieser Ta-'fer gefallen war. Donic begab sich am 16. igt. ein furäitbares Verbrechen. Nach fünftä- März in den genannten Wald. Tonic ritt j gigen Recherchen der Beliörden konnte der ^ nnd griißte vom Pferdx herab die Bauern i Mordsall an dem Bauerit Donic, der in 7^lijn nnd Stojan Tjukic sowie Vitus und jdem erwähnlen Walde vorgefunden wurde,! ^^ova,l Verenja. Stojan Tjukic sprang ans M hm Ällkümt z. lkmpfang beim Htindelsminifter. ?er Minister fi'ir >hand<'l nnd 7^ndnstrie Tr. '.u'i' lan V r b a n i c »oird die Vertre'er ii.'r ivirlschaftüel,'n .>!ind?!s-lannner enipfangen. z. Erdbeben in der Moslavina. Tie seis nioloalsch^' Station des sieopbnii'ch^'n ?»nsti-tuts in ,^aqreb verzeichnete ani Mär^ U1N 14 Nlu Minnten und 1.') ^e^undeu ein Beben in einer ts'titfernnnq von '>0 70 ^i'ilonu'ler. Tos (5't'izentrunl des st.irt<'n V'.'bens diirste in der Moilav'na lieZei^'n sein. Nach letzten Meldungen soll nmn da? Bethen besonders in Novska verstn'irt batx'n. z. Zwei KntasterAmter fiir Zagreb. Neb^ s '.^lnordnnng d'>I ^-inanzlninisteriuins lvii'd? der Amtsbereich des ^lataiteramtes in Sprengel ausiieteill: Zagreb ^tad- nnd Z" oreb-Umgebnng. z. I^iir die Regulierung und Verschöncr« nng der Plitvicer >seen i'l di, ^nnnn ' 'on 2i» Millionen Dinar sien'.'l^niigl u^orden die Regnliernnasarbeiten wird so bald n'il.' »nö'ilich lieranaetreten l^x'rde?,. ^'^^n T'Iitvic.' selbst wird anch ein königliches ^^'nstickles'. er- Der Fall Aünemann 2 ü n e ut a n n vor der '^^erliner 5lraslatnil«er we-l',en versä>^Ni.l,>.n Morden ai: ihren drei kleinen i^tindern zum Tod<.-verurteilt. achstehend ein erichüt-lerndes '^^ild voln Ztcrden der armen .''iinder ans der ^üder des l'e^ tanten ^-enilletonisten !>»anz u e-d <' r e r s. ^"^ene niedere .l^ireatnr, dte ^harlolt^- Iii-n^nuinn lieis'^t, rainite leine andere 'liegnitg, als die ^^'ust an« Manne: ob der Mann pa-ral>)tijch oder ein Neger »var, ob sie durch Ihn trank wnrde odiinder betani, 'p'elte leine Rolle. Tas; die Lust drei »Uilder erzeugte, war ihr nicht Miirt, sondern Aergcr-nis^ das nian in ^tans nehmen musjte: nicht ^^'icbe tiin der Multerichajt loilleu war es. sondern l''!enus^ s«^lbst unt den Preis des Mnttcr-werdens-müssens. Und u>n zur ^^ust zn gelangen, hat sie nicht nur die >'k>erstel'' lung von ^tindern ln ttauf genvttuuen, sie l'al d^inlt anch, zu deln gleichen (Zweck, die lnsl!hindcrnd-.n Uinder beieiligt. Und es ist lein Znsall, das; sie es verhungern ließ: hatte sie denn Zeit, sie zu erlnorden? Welche nn-n>'ii.,e W'che, da uian ins Tanzlokal eilt! Sie it^'rdeil s.lion veit selbst eingehe!», ^''ie dt'.'i lästigen ^ileilieil — nnd jo ^'harlolte Jiäneutann aui Ä». Jänner des Lahres ZäMdjahres durch sie für alle l^'vigleit, die Tür der !»iellerivol)Nttit^, Berlin, slras^c ^'7, in der die Kinder lagen, drehie sich wo^il lauln nach ihilen um und gnig fort, zu Ihren» ^^iebha^r, tanzen, triiiltn und si.ch paaren; ohne de» ^iilldern einen Bissen Brot, einen Tropfen Waise'.' zurnt-k-zulassen, wieivoh^ sie wußte, das; sie weggegangen tvar in der Absicht, ntll>t znrila-zutoimlnen und iviewohl sie .vnßte, das; n-e luand in die Kellerwolinung konttnen würde, nieniand und nie, und wiewohl sie wus'.Ie, das, die iilinder also elend, qualvoll zugruli-degehcn müssen, l!hr< Kinder, die >hr nichts Böses t^taii haben tonnten, alÄ dasj sie da lvaren — und da wcircn nu<, iveil sie, die Frau, Lu^st genossen hatte. Wie ging Char lotte Iiniemann üil'er die Ztras;e, als si<^ die »linder zum Hungertod eingemauert hatte':'j Wie betrat sie den TanzjsaalV .'i.'teiier tat sie es uttd sorglos. Z-ie tränt Aein. Tie as'. Torte. Zi< tränt Liköre. Sie lud die »tapelte ein, denn sie ivar freigebig, ipendele gein Älpeise nnd Trauk . . . Tie lauste sich eilie Bluse, unl siir deit »»ächsten Ball gilt auszusehen. Sic bosllcht». den LiebHal>er. Z hlief bei il>ni in jenen folgenden Nächten, in denen sicli in d<'r ^d'llerwohnnug Wein st ras;' .'7 jene Tr«igödie vollendete, di< so nnoorsl.'Il bar ist, daß man Me Pljantasie konzentriere,l tnuß, NM jede ^lnzclt)eit denkbar zu niachen — vergel»lich. Alier es ist Nacht und iit eincr Vision erschentt scharfutnrisien die finstere, kalte Kellerwohnung ani Bettrand: Tn könntest schlafen? >sleh nnr, es ist der ^^mnner des ^uihre l^liek l»er. deul lallen 'Xaitin liegeit ^>ngel»org ."^iineinann, die erst vor vicr Monaten zur Welt kam, WölsMilg ^üneniann, der >lnr vierzehn Monate vor ihr crs6>ien, und Vern-liard Jünemann, vierzig Monate t^lt. Inge-borg liat statt Windeln ein Äüct schm'iyigen (''iardinenvorhangs nu^ den wundett Leib g<--bnnden. Sie iveint. Auch der kleine Wolf-s.altg weint. Bernhard, der Dreieinhall'jäh-rige, faßt ^rau Iünemann ant Rock, klau,' inert sich se-st, schiebt ihn beiseite, k'l^ider sich rasch an, blickt in.den Spiegel, betrachtet l'ich von allen ^lteu, Bernhard begreiit, das; sie sich ^ortge^n anschickt, es ist '.'lbeni. e Tür und schlägt sie hinter stch zu. (!^ln Schlüssel drM sich im Zchloß . . . nutt iveint nuch Bern» liard. „Mutt<.!" scineit er. Aber uioinand hört ihn. Jngeborg schreit. Sie schreien, bis die ^Vt'üdigkeit üiier sie konnnt. Dann schlasen lie ein. ^ der Nacht sriert ^^n^^eüt!'rg. sie t)a! sich itaf; gem^acht, der (^wrdine>lvorl)einl. bis si< ivie-der vc>n Mitdigleil iiberinanitt nnrd Als sie ausiva.'t)e»l, ani >jäiin>^'r, l^rohli ^^ngeborg. '^I^^^olsgaiig rlist ..Mnui", '^^ern-l)ard gleitet aus dein Bett, z.rppelt Ule Tlir rüttelt an ihr. >5ie lnöchteu ejien, si, in ch-ten trinken. Aber nieuiand konlnii. ^le si<>r ren zur Tür. Bernhard verjllchl e-i- noch e.n-nlal. Tie.>iind'er blicken ans ihn als an' d.'i^ starken, der ii^nNt helfen lönnl«. Tiei c>tll>albjährige lehnt sich an d:e Ti'ir nni> schreit. Tann pactt ihli allc Angst vor d!esl^r l^'insanUeit, er tij'.lliipsi ins Bett znnul, wein, nur inehr leicht vor iich 'liil, ^'ie '.'lnji'.'n jin!» ohne (.^'lanz aufi^'rissen. i>s -'t Mittag tiiuu is;l di<. Mutter, nun essen die :^.>(.'ii ch^ e«; ist Rachmiltag, es isi Ai'eud. I^a n.' rd d!c VerzMisiung ani äigsten, da !.lzre'.''i ^'"^nge-borg, Wolfffcmg, Beruhald iin l.uil-.'sieii, den zunl mahusiiiiligen .''>nng.'r. d^r 'lereu-physischen Schuierz^ richtigen '^'.^undlchn,.'r^ lx reitet, gesellt sich die Angst vor der sternis. Tie Glinde', allein lnii deni ^uz'cl'i ani Tage — da lennien sie ^hm uech, iren' auch ratlos, in die Angen blicken, ^'^n der Nacht ist das böie Lliieks^il luich i,oci' in ein böses schn^ar;es .'»lleid gehüllt . . ^ sie schlinlv^eii, das; iln' VXrz ;!''t: ill bcU'uktlosoiu Zustande vorgcfunden i'U?» die crstc NntersuckiunI crgab, daß Bcr-'.Vft'iiu^ vorliel^t »liid das; der Jüngling eine uvevau-^ grosse D^siiZ Luniinal M sich genoin iiieil hatte, Ulli ..vornchitt" aus dem Leben jcheidcn. Tor Zustand dc^z Jungen ist !u'ssnnngvl^'0. Tie Behörd.' hat eine Unter-'u^',un!i dariiber eingeleitet, die grof;e v^'il ^'uininal herrührt. Tic abgängige Schncidermcjstersgattin Llga Pical tonnte von der Polizei gemein-inm Ulli ihreul ^ohnchcu in Pinlovci aus-^ludii^ «i.'inacht n'erd"n. Tie Picat lnurde im ^ckn'bw.'ZL na<5' Zagreb .'.ii ifirenr 'iNanne äiu iickll<'ln'ai. Promotion. Au der '^eograder Unioer iilö! ivurde der Mediziner Aranz T e r-n e, der Sohn de!? bekannten Lsudtjanaer o'iiirnrgcn gleichen '^cainens, ,^uin Ti'ttor der t'.'aiittcil .^'»eiltuude prcnnvvlerl. Iii^ Tadessall. Ljuliljana ist Fruil Elise II s i g i'i.'^ii Palnienderii gestorben. il. Tranung. '^'regatteiileulnaut Milalt 'U' u t n e r i « ilwrde in Ljubljana nlit der Al'wlventii^ de>^ .^loliseruatorinln'? ^rl. '.'^liieiia T r o st A'traut. tu Ter Boranschlag der Stadtgemeinde ."^csenicc, der t'napp uor Begiiln des neuen angeuoinmen n>orden ist, be-jicli aili Dinar und ersmeint .eiltl)o ali0tiegtj^'r ''^(i das Jahr an- 'd,,ollnnell wurde. Terselbe weist "Ausgaben der von Tiuar aus, 100- tn^ii ans die P.'rsonalausgaben ans >1?..- Niiterricht^'Meseu iiiid aus die tvnrjorg^' ? Tiiiar entfallen. Ter '.'ln-^'al! iii den Eilniahinen, die 11. a. iNkli i'isie ,Z!ischIiilie .;u den diretten '^ten ui n^n'selien. in der Höhe vl?n 7-'.N'.)2 Tinar ivird d'.ivch den vorimnigen Ueber'chujz in. l'^ieiueuldegebarung, der nci' nn' Tinn!' iiellt, siedeclt n>orden. (^ntei'stüt^et clie "1^-1---------- /^ehtl ^tu'ideii, l^nl.'end Minuten. eine 'stunde, nud noi1? .;loei . . ., so gnält die '^^iiion . . . und nc'ch drci und noch vier und u.ill, l'uns und nvch — — Tie '.'.IlUttrrZ Ti>' Mutter! Tie ^'.^^ulter ln st^l^'iunien! Tie Tür hat sich .^.ei^ffn^t. die i'ülilie Tür, die gütiiic IiUtler ist g'.lo.nuieu! ^'s isl i>er Jänner, noich ncytzchn Stnn-c^en i0aren nerczangen. Ulid ^nge rührt sich iiar nicht, der eine ^'lnn ist etwas gelrüinnit, die .'lugen sind iveit^nttsgerisscn. Tie Mutter 'Ulltt das t^tind launl au, die aitdern !'i:nder 'riinuieru, ^uge leutr die Ausmertsamteit .licht auf sim, ihr Stiuluichcn ist schn^a.'h Tie ncutter neigt sich .;u den frierenden tteschöv' ien und be?chentt sie: sie gibt ihnen Bildchen. ,">hr habl doch ^ttitdchen gerneTa habt ^hr '^'itdcheu . . . „:>^'Utt!, essen, .vc'utti. essen .. .rcint ''^^eruhard. Znnl zweiten :'.1ca1e schliesit sich l-ie -^ür l)intcr di r ^ran ^ünemann.'Sie sperrt ab. lln?^ die Vision errcicht in dieieul ''Angeablicl die Grenze des Qualvollen, ici^'.cil? deren ireuide!.' ^rhiäjal i'chcn: nichi. inehr nach-^ nipfunden werden tann, weil di^^ 5p>t;e ab-s,cbroch^n, die Fassungstrast t-richi^pst, dn'^ <>uiühl auügcliischt wird. ')lo6) eimnat l>.'ls!nnen tauiend l^wigleiten al<' zehn Minuten .^>unc^ers, Dursr, (Einsam-leit, Verzweislunc;. Und inlm^r !veilcre .^ehn n.^nluten. C'.'i istUhr U», di«^ ^Vinder Niel-->l^.n, es ist 8 Uhr die skinder weinen, nenn Uhr. zehn — e.^ ist der Morgen, nnn l^abl^l' sie den dritttii Tag .licht'. im Magen, di<' zwei ."»tleinsten liegen un - .geneu Aus VW Sitzung des Stavttatt» Ter Stadtrat von Ptuj hielt vergangenen «Freitag abendö eine ordentliche Sitzung ab, um laufende Angelegenheiten ^u erledigen. Ätadtpräsident I erLc teilte n. a. mit, daß die Finanzdirektion ciue Revision der Finanzgebarung für das J^cnülxr sind vom Jahre 1i^31 noch verschiedene Verbindlichkeiten ill der Höhe von 73.sM> und die Zinsen sür die Anleihe bei der städtischen Sparkasse in Ljubliana iul "AuSniaßl: von liZ.M), .'>usanunen somit Dinar ausständig. Die Stadtgemeinde hat aus den srüheren Jahren noch gegen iNV.M» Tinur ansständiaer Einnahmen zu erhalten, wodurch die 'Schuldenpost nieitauS «ledeät erscheint. ""Aus diese,! Zissern ist die vorsichtige Durchführung d<'> .^.^anshaltSvlanes zur (Genüge ersichtlich. Das Handelsininisverinnt hat das Ausu-chen der Firula Sylora uut Errichtnng eines Industrieunternehuiens in Ptuj abschlagiq bcschioden. Der Fachturs sür die Reparatur von Wagen nnd Maßen hat sich sehr Alt w'-lvährt. In den .''t' i r ch e il t 0 n l u r r e n z-a u s s ch n ß wurden nengewählt die .'Zerren '^-erdinand Fras, Franz Lenari^ie, Her-inann.'^tersche, Milto Sentar nnd Tr. ^-ranz Zataiunll. Tie Bilanz der Städtis ch e n 5 p a r ta s s e sür das I<^hr wird vDil eiller i^ionlinission deo Stadtrates geprüft werden. Zlvects NeglUierung des r a s e n a - a ch e s tritt die (^zenicinde, lvie dies auch eiilige Private getan habell, eill entsprechcnde'^ Grulldstüa lliientgöltli«!) ab. ,^^n Erledigung einiger A 0 h ll s r a g e ll wurde der Veschlus'» g<^sas;l, das; sortan der Stadtpräsldeni. sowie die !^>erreit !^ras und ^'euarei^ stcl) init der Zuteilung der Woh-liuugen ill den l^^enteiudeliäusern t>esasseu werden, ^un S tadtpar l, gegen die Dran zu, iverden zlve^'lv besserer B'.^lcuchtllng vier nene Strajzeulanipeu aust^estelli. Der i'iausnlanll r e z 0 v ll i l lvird uvr s^'i-nenl l>>eschäsl eilie geiuanerte Venznlzaps-stelle errixchten. Die 'Autobusse dürsen ain '^Ii^n-jailsti lrg sortaic icht ineh'^ längere '>.'it l-alten, dn sie deii Vertelir behindern, sondern sie sind ill einer l.^.rrage lllNerzlldrill-gen. Tas städtisch<' Säc^elvert lvird vvnl Talnps aus den etettrischen »Betrieb unlge-stellt, da inil denl Falawerk ein günstiges Ab tomlneil jietro>seu lvnrde. Die ^kosteli belan-sen sich aus etnia '.'.'»«lO» Tinar lllld lverdelt durch dell Berkanf eines alten Daulpskessels Bernhard „rast^' hin und her, soweit ihn lloch di«. ^'üßchen lrai^ell - in ^lürtlicht^-it silld ec, tleine inatle Schrittch.n. Cc' ist Abelld. Cs ist '.'^'^nl^eborg ha! lchen lalige '.n loi'iuen ans-gehiirt. ^^ngeborc^ l)at sich zu ri'lhr'.u auige-hört, .^^llc^cborg hat zu leben aulgehtirl. „Der .'(Hungertod gehi lluler sür.l terlichen Qualeil vor sich. >>estlge >topfichiin'rzeli, bcr, Delirinut. Zobsuitu, .^träuu>'^ - endlii-l) d(r Tod." (Ans eilleui iilediiinis.!l>en Bu l?). Auch'^Wolfgani^ ill verstulnni'. ,'"^n uu. '-ticruliard ist atleiil. Äernhari. cier Tr^i-eiutirübjährige, lvääist durch die '^>!sii'n und steht riesengroß, eil,snln Mentch gegen Schicl-sal. Da alles Leben sich in se'lleni Leben iu dralles Wisse» volu ^eben pli^tzlich iil ihln nnd er spriäit (aber sein« beloogen sich nicht): Mutter, ist es inöglich'l:' Dll wirst das Martyrium rrie begreisell, das dil^ uns bereitet Haft. Jesus hat nl»H heldischen: ^L'.l^ leu die Marter erdlUdet, wir aber lunßten langer leiden n. ohne die Wcifi'e de^'' Mntes. Wir sal)ell nn? eincin Uilgehener gegenüber, der Verlassenheit, dem xiuni^er. '-^i^ir l)atten nieinalldell znr Seile, der linsere Tränell trockliete, ililS in ^'ieb< anbliäte. Als lvir llliter dem!>>'ir'euz ^usammenbracheil, da starr ten llus llur die vier Wände eiller !^tellerk lvohnlnig all. .<^teill ^^aut ^>ralig zll uns. Uli^ ser verzweifeltes ^>iilfe,l blieb lingchizrl. Utü» der Maschine sowie dm6) Ersparniffe in den Betriebskosten gedeckt. Der andere Dampfkessel wii^ nur zur Wassercrwarmung in der Schlachthalle die7»en. Das Studentenheim zählt gegenlvärtig ^8 Zöglinge. Im vergangeneil Jahr wic:Z die Anstalt einen Ausfall von V4SV Dinar aus. Im lveiteren Verlaufe der Sitzung wurden einige Anträge des Armenrates behandelt. p. Auf dtt Heimfahrt iiberfalen. Der 18. jährige Knecht Leopold K r 0 i s l nx-iite vergangenen Samstag in MariSor, wo cr eilte größere Partie von Karpfen a^uILesern hatte. Erst spät abends begab cr sich auf die Heimfahrt. Im Dunki^l tvarfen si6) Plötzlich ztvci Unbekannte auf die Pferde und versuchte» llM diese zu elttreißen. Da er sich zur Wehr stellte, versuchte ihn eincr der beiden Angreifer durch mehrere Äevclver-ichnsso einzuschüchtern. Obgleich Lkroisl hie' bci an l'eiden Füßen verlcht wurde, gelang es ihul doch, zu entkoinnien. p. Woch-nbereitschast der 5rteiwi«igtn i^euerwehr. Ais einschli«^ßlich Sonntag, den 7. d. versieht die Rotte des Zuges init Arandnieister Stefan Moenik und Rctt-füyrer .'^wnrä'd Baulpotii- die ^euerberoit-schast, während U)auff<.ur Hans Omulch und Rottfiihrer Kranz Sernivec sowie Ferdo RaluLn nnd Alois Murko von dec Mann« schaft den RottnirgMcnst iil'ernehnlen. Triftan da Eunda feiert da« KrvnunlKlubNaum Tie tleilie .Insel Tristan da ihlen' jlation eine geivisse Bedeutung zu, heute ernähren st5) die Belvoihner kümmerlich von denl, liw.5 dir arinselil^e Bodeil hergibt. Lin-mal iin Jahre llnr Pflegt ein Scknsf die Jlisel an.iulaufcu und l»ringt P»st und Le-lx'usnlittel. Jet)t hatte vor turzeiu Tristan da Cnnha eine seltene Sensatioil. Ill den» kleinell Hafen traf «.In lMändisckies Unter-.seeboot ein, das deu iu größter Not befiud-llcl)«.'n Bewohnern uiel)rere Tonnen Leveu'^-mittel zur Versügung stellte. Und gleichzeitig erschien ein 'großer englischer Ucbersce-Dampfer und brachte für die 17(» auf der ,'^ilsel lebcnden Menschen eine größere Anzahl .^tisten luit Lebeitsntitteln und Gefäzelt-!<'l>, die der .^tönig von Cngland anläsjlich seines bevorstehenden Ncg»crungssnblläu!)rs leincn entferntesten Untertanen übersandte. Allein schon die Tatsache, daß zuzei Schiffe zll gleicher Zeit liil .'c^afen lagen, war sür die Eiwoohner eine ungoheure Sensatien, die ältesten Bcwohuer koilntcn siä) nicht,^n eill solches Wunder erinnern. Nnzl seier>i die lrahte ineine Finger wund ait der Tür. Nuil talnl ich nicht länger. treiben die Menschen ivohl jelst'^ Si<' haben andere Sorg^ll. Sie tüinniern si6) uiu Politit, nicht ein eilizlger des Milliononvlilkcs iveiß jetzt voll uns. Dil schläfst seht luit deinenl iährigeil (^ieliebten, kannst du schlafen? .>Unlnte i6) dir durä) ulle von dir verspcrr-tell Türen die von Frost «.estarrten, von .^nlnger verdorrten Finger zuni Abs6)icd hilchalten —! Du weiset gar l:icht, Miltter, wie dein ^all, uliser bedentsanl ist sür diese --jelt! l^riinierst du diä> an den Massen-luiirder .^>aarulanil?-D<.r Na.tie Jünl?mann ver'dicnt das gleiche Schaudern. (5>.) sind ?!a-luen dieses elenden Jahrhu?lderts. An di'r Pforte des Todes, Mutter, alles Leben begreifend, nxiß ich: wir vier waren ilis Le bt'll geschittt, um der Menschheit di'n Spiegel vvrzuhalten! Leb wohl — —. —" Tas ^'ind ruft es ulit reglosen Lippen durch die Vision. Da schlägt ein '.'.^!ann, ^rau Jünelnanns Schwager, das Fenster ciu nnd triecht in die Wohnung. ÄerillMd '^^üneulanll, der Stunden ol)n>' Essen niar, ohlie Wärllie, der tagelang ilill zwei teteil lVirschwisterli hauste llnd gegeu vier Wände u>ld eilie Tür anrannte, ivinlt ihln elltgtniell lv'i'en und nur, illdem "r sich all Mö» belsdüclen sestl)(ilt. Inge lie^t :>iit Mittwoch, den 2. April IWb. Bewohner dieses entlegensten Zipfels d«s Britisl^ll Mltreichs schon jetzt das Re' gierungSjubiläunt ihres Königs. vel Ai^sirvn- unä vsrmdvscliHverüeo. Ltuklträekeit. Xukdlädunx. Zoäbren-nen. ^uktoüeit. l:lZun1u5t. benommen-lieit. Lckmerzi in «Zer Ltir«, kroekreix bewirken 1 bis 2 (ilas natilrliekeii »I'rsnT-IoLeis-öltterv^aLLe!' erUnäli-eke ^einisunL? des sanken Verdau-unL8v^oxe8. Qutaekten von KrankeN' käuZern bezieuLen, 62k das frsnr-^o8ek.>Va88er selbst von vett!Zk?eri-xen Lern genommen und sebr bc-kömmlieb «Sekunden ^!rd._ Radio Mittwoch, den Z. April. L j u b l j a n a 12: Sckiallplatten. — 1>i bis 18.30: Schallplatten. — W M: Nationale Stunde. — 20: Brandl-Trio. — 20.30: Aka-dentischeS Gesangsquintett. — 22: Nachrichten. „ 22.15: Musik von Ketelbet). — Be 0-grad 11: Schallplatten. — 12: Funkorchc-ster. — W.2V: .Aavierkonzert. — 16.50 bi? 17: Schallplatten. 18.30: Französisch. -19: Schallplatten. — 10.15: Nachrichten. -10.30: Stunde der Nation. — 20: Ljubliana. — 21: Funkorchester. — 21.30: Bolksliedc? lnit Orchester. — 22: Nachrichten. — 22.20: Nachtkonzert. (Uebertragung). — W i e n 14: Lieder. — 17.10: Stunde österreichischer Kont ponisten. — 20.35: Eine gemütliche Sendung. 21.45: Zeitgenössische türkische Musik. — Berlin 18: Bolkslieder. — 21: Sinfonie-konzert. — B rü nn 19.25: Wiegenlieder. — 20: (^eflitgelte Melodien. — Budapesi 10.10: ilmizert. — B n t a r e st 18: Das deutsche Lied. — Dr 0 itwich 20.45: Siil-foniekonzert. ^-Leipzig 20.45: Orche-sterkonzert. 22.20: Der unbekannte Bcrdi. — Ma i l a lt d 21: Sinfonietonzert. - -M i't il ch e it 10.10: Ltonzertstunde. — 20.45: Brahms SchiclsalSlied. — Po st e P a r i sien 21.15: Bunte Stunde. — P ra g 10.25: Auf den Flügeln des Walzers. — 21: Sinfoniekonzert. — Rom 21: Opernübertrn gung. — Straß b u r g 10.45: Konzert. -21.:j0: Sinfoniekonzert. — Stuttgart 20.45: Zither-Trio. —^ T 0 ul 0 nfe 10.30: Chansons. — 22: Lieder von der Straße. — W arschau 18: Slawische Lieder. — 20.l5: Mictiewicz-Abcnd. —Zürich 21.10: Tsche^ chische tind rujsisäie Musit. Was ist die Ehe? .^tnrl Maria von Weber, der bekannte Ltom ponisl, saßt seine Auffassung über den ehrsamen Ehestand ill folgenden von leichter Jro niirankheiten aber hätten lur das Leiden vermehr!, der Tod sei nur durck) Hill? ger lllrd Durst herbelgeführt lv'^rden. Dle !>!örp^'r wareir voUtouttnen ,v>''cl» ist" — Der Mann trägt Bernhard lilc. .^tr^inl«.«' Haus. Die .'»Hausbewohner schreien laut in' vor Entse^eil, als sie den .''incichentliaben sehen. . . Man flößt ihul Milch ein. Mit versagen der Stimme lvimmert der Junge: „iieel' ntchr Milch." Mail reicht ihm »wch MUch — lloch al'» ersährt daS arltrselige Kind eine ineilschll^ji.' Liebtesuln^, ehe die schaurige Vision niil dun Tod des vi^llig eutkrästeten Leo..'.vescn:- al' bricht, illir niu niergeu llnd all:iächl^lich nni) imlllcr wieder ein versto«kteö Herz auS dem Schlafe zu stör'en . . . F r a ll z L e d e r e e. Mittwoch, Uprtt Dimstag. ven 2. April TöNicht llnMe Zwischen die Wagqonviiffer geraten / Das Opfer eines Alntowilvlings (Gestern nachmittalis ereignet- in d>.'r Station Pcönica ein schweres das leide? cin Todesopfer forderte. Dort war der bei der ^irma .^kirbiZ in Celje beschästis^tl' -ljährigc Arbeiter Johanil vhar mit dem Verladen lx'schäfti^t. Während der Arbeit be-lnerkto er nicht das lant^sanie HeranroNen ei^ nes Waggons. Als er die drohende l^esahr liemerlte, sprang er rasch auf und versucht^ zur Seite zn springen, doch war es bereits zu spät, /oliar wlirde voni anroinutenden Wacieu all den anderen Waggon Mischt'» die Puffer gestoften, wobei ihrn der Brustkorb eingedrückt N'urde. 'Zchnin verletzte nnird..' rasch in^.' ^tranlenliaus itach Maribor i'lberführt. Wie uns mitgeteilt wird, ist der B^dau-enislvcrte einige Stiind^-n nach der Einlie-serung ins Spital s<.'ilnn schweren Äerlel^iln-gen erlegen. » » .^t'rankenhause ist gestern ferner der 5chusi!iiachergehilfe I'inci^; P r e g e l f ge-ftorbeis, der Conntac^ abends in sNeeviiia lion cineui noch unbelannlen Automobilisten ilbersahien worden war. P»<'gc'ls «erlitt s?iel'ei schwere !!l'erlel'.nnsien an beidVii Vnnen Uli<'> Arnien sowie nni .stopfe. ?er .sNtiflsichrer, der sein il'rfer ans der ?!ras;c' li^'tien gelassen hatte lind dlivonticrast war, koiiiiit' noch lliebt erinitleit norden. Tagung der Llmgebungs gewerbetreibenden ^i'^en, hallen sich seht die Ailgestelsten der ^täd^ ! tischen llnteriic'l)nlnug'^n orfwilisiert, iinl die brennende ^rage sobald als niöglich zn lö-,>Ul i^asthache .^.iboder wurde Zc-nnia.'! sen. vormittags die außerordentlich gut l'<.''ii hle i^lahreshauptversainiulung der ^'^.^erelniguug der l^ewerbetteib^nden fi'lr Maribor-Unige t'nng abgehaltell. Der Obmalni ><^err n-l' e d e r, der schon Mn .v'lluv all der ^Pit^e der Orgaliisatioll stel)t, lebilderle die ^^age der (^l'Nxrbetreibet!den, die sich leiii^'o^ loeg..; ill eillenl rosii^en ^^ichte darstelle, wor^ ans die s^unktiouäre die Rechens.chnftoberi^lite erstatteten. TX'r Präses derbandco der l^'elverlie'.'ercine 5x'rr B n r e >> sprach über die ^elbstl)ilfe der >>in>e mitittirfen, zusammen gegeli 2.^9 Persolic'n. ?ie innsikalische Begleitulia besorgen das ^IDtchesler der „Glasbeim ^Itatlca" lind die Misitürtapelle. An? 'Dirigeteltpull erscheillt .'.Vl v stapeslmc'ister n ?! P a r i nt. Las Nrandl-Trio im sugoslamischen Rundfunk. Ilnsc^r sieslbelauiltcs Vrandl-Trio, das anl Tonilei-ötng, den 1. d. in? hiesigen Natioileisllleater lollzeriiert. nnrd niorgcti, Miltlnoch, NM Uhi- auch inl Linblsanliiu! Nlllldsini' '.n s^ür'.'!? s.'i". Tas .Konzert llnrd i allch l'oil deil Reudern Veograd lind siagreb übertragen li^^'-den. i«t «in izervorrn«??!»'!«? Kurort sür Iße»», ^«r» ven- unä krauenIsi^oa »oviv Kulzvbo^Lrttijse. Vom I.'i lii'i lunl unll vom 1. 5«»>t«mlzer >,!» Il Olc» vln 1.7^0 — ,>n I Nin I.45Ä'— <»Irei Klii^ien) liir ^itsats^ny«-^t?Ilte »5« ., DZn t.ZW'-', »l» 1.50Ä'— iinri Via Marsöorcr.l'^eitung" Nunimer 7l;. Theater«,,»Kunst Nattonaltdeater in Maribor NepUrt«ire: Dienstag, April unl W Uhr: „^nstman'TS Erzählungen". Ab. A. Mittwoch, April um SO Uhr: ..Hosfmanvs Erzählungen" Ab. (5. Donnerstag, 4. April um A) Uhr: Konzert d-s Brandl^Trios. Ab. B. Freitag, 5. Avril um A) Uhr: Akat»emie des Bereines „Nonas". «amstag, s». April um ?() Uhr: „Quadratur des Kreises". Erstausflihrung. Ab. lll. ^n Wk'riberer Krnnstüshauz wur-dell ln' ersten '^Nirteljahr M'!', iitt^-j'iamt .V'ü^'esncheude autgen>.''Mll'en. ?rne Neil'? von i^Iri'^nsen edc'r Verl.'!^k>.,^ konnte wegell Pfa'nnanaels nich^ nnl^r^^ebr'-.chi werde?? sl'ud.rn erlnell iillr ain^inlaloruche l'r'tsic^'" V^il'e. ln. Vcrstorhcnc. ^n deli lehten Tagezi sind ill ^l'.i^'lirlbor l^estorben: '.Naria ^tipi'r, '^ladl-arnle, 7'.> ^^ahre alt. Dr. ??ran^ '^v'.'stacher. Professor. 5)l Jahr-?; Josef ^^el-cr, arbeiter, ^ahre; Johann Bergina,-'.,, Ve-sit'er, It^ Jahre; Inies'Ne Mur^lt"-. Z.'tr-tär -! onttin. öli Jahre; .^iarl .<^al»i't:ns>il'.l Vlrbn ' ter, i.'s» Jahre: Marie ,"ulgg. .^lau'mann'i-^! '.'.itlve, l'.) Jahre alt. lll. Tie Notkr?nz-?'c''nli)la, di^' an? 3onn^ ^in. Bnsja Pirc am Vortr,'gStisch. Ullser 7 t'. l,ni l? !?h'- an, T'q s^iobode ^ ..... ^ ,, , Schachmeister Pasia P i r e, ^'er soeben ans.fzener ein-.' galiz be>oilders irachsend^ c-o1idar,tat>^gesin)l .^^ewer.'e- Nns'.lnnd .^nriickgelehrt ist, wird aln 'Donliers-> An'alil von scs'ölten c^ewin'ten an?. ,tal,des hervor. ,^,ll weiteren '-'ollanse uer^,.^,^^ ^ Ral?n,en eines gemeinsanlen,'^^csonders einladend Winsen die >iestifteten '^^etiaininlliiiii wnrde in schar^'-.i .vorleu Vortragsabends der Polksuniversität und des.^^^inbolapreise in bar il' der .'^>öl?.' von M Schachkllibs über seilte (.silidril's<' iiber t'as ^ bi^ . di'ren es aleiii, acht gibt. Der itlterllationnle Lchachturltier ill Mossau be^ 'lieraitslaltnng sliestt dem ^ond fi'ir die Iiislandhaltnilg der ^-erialtolonien liii i^okalleil ^t>lnt'ola wird allch der Cbor der siegen da'? Psnscherlveielt Stellung genoni-iuen, das ddil legalen l'yewcrbe cineil grvs'.en Schädel« /.nfi'i!''.e. (5s wnrden 'nchrere '^-^e-t:t;lüsse gesas.t, die dcil massgebender, ^telleil .Ulr ^tenntnis gebracht werden. richten. ln. Unsere 1. AprU^Notizen ln. Loderst Bidmar -— Sechziger. Diein ?age sv'ierte der nieilhin bek^ilntte irild all« seit') gl'schäs^le Obel st i. )li. .v>crr .vierillann P i d ln a r seineli se5izigstcn (^cbnrlstag. ..ull selnlig'.ll l^^iirzerland geboren, llwndr^^ sirli der 7^ub'lc^r der Offlzierslnnfb.il)l'. zil. dell Ulllstllrsiagetl war er bald eiller der tatkräftigen Mitarbeiter des Gcnerals '^»«aister; nachlier beteiligte er sich lNt de,l ftänspfcll in .>iärlitcli. ^eit seitrer ^'^ieriet^nnt^ ill den Ruhestand nnrtt Olierst '^liidtnar ntit l'eispiclloient (5iser nnd seltelier .<'^iniiab.' ini Ilvnaen Pest>and der l^ultnrverc:i:e, an d.",-sen durcl^greiscnd^ n Organls.rtion er d.'u tpösiten Altteil genonilnen hat. 'inin 'chönen i.'ebic!nsjul>nläunl >au6) Misere licrzli.'ltstcl: l^'liiMvüni'che! IN. 5»Ut. der Tkeaterkanzlei. ^iir Dienstag nnd Miltluech siild die Reprisen der Ofs<:n-bachscheu Oper „.<^ossinanns Erzählnilg^'n" allgeseiU. .'^li den ltächsten Tagell dlirfte, da die Ausgaben sür diese Auffiihrunfleit aufzer-ordentlich grosz sind, lnir noch eine Opcrnvor--stelllllig stattfinden, n. zw. fiir die Nmge-blingsbevolkerung. ln Regelung des T!ienstv-r>l,ältnisses bei den Städtischen Unternehmungen. 7^ll der !I>orallschlagsjilml>g des Stadtrates uoln 7>anller legt^' ü'er Öbinann der Direktion der Städtischen Nnternehlnnngcli, Herr Stadtrat a ü 0 l Ii N deit Boranschlagseiltwurf der Uliternel)nluitgell fiir das Ja^" IW-.'tlZ lliit eiilelu Erposee nor, in deiu er die Alltrage der Direttioil zweil'^ .>ieorganisation der ^tädtischell Unternehnlllngen unterbreitete. Der Stadtrat llat^ln den Äoralischlag ilnd di'.' Anträge der Direttion an. ^m Pnntt li der Neorganljaliollsanträjie wird die ?>iefletung des g^salnteil Dienstverhältnisses der Atlge-steliten der Städtischen Unterilchnlungeil als dringelld'.' Notlveildigteil !)illgestl?llt. Die Di^ rektioii tvar i'ich bei der Unterbreituilg der Ali Ilä^ie belvnsu, das, siir eine ersolgreiche Or-gatlisatiolt lllid Tatigteit eitles so grosien Un-tern^'Itlneils die .^.'»auptbedlllgullg die ^^ie^iellilig N's Diulsverliältnisses aller ''Allgestelltiill ist. Deshalb erachten es auäi die Angestellten selbst als liotwendi^, dabei tatträstig luitzu--arbeiten. Da nach dent l^eset^ die Dienstver"-lwltnisse zwischen dem Arbeitgeber und der versclilteu ihre ..Wirkung" tli6,t. denn hnlte f'^l'ili fand sich der Baila!snrchn.ar Prof. itt der >1iedaktiotl <'ill llnd „beslätiiitc" die Ailgclegenheit lnit dent Schildlrötellei mit denk Äelnerkeit, da» das Ei sener Dilu--vialtri?!:' 'tiittels ^.'ities bes. koitstruiert^'n Brut apparates noch ansgobriitet werden könnte, da der lsileint noch lebeitd sei . . . Z.ir ttrnlldnng einer Raditun-Erploitieruilgsge-sellschaft dl'lrftc es ivegcn Mangels alt Uran-Pcchblettde int Vachi^rnmassi^, auil) lücht komtnett, luid auch Hinsi6>tlich d.'r .5tras;<'N' beleuchtung lleibt^ alles oeiin Atte.i . . . nt^ Das Amtsblatt siir das Drallbcitlat lierös'elltlirt) ilt seilier ^1 a. das ')ieglcment über den Zentralpensiollssond der Schalltpie^ei'. lli. ttommemoratives Konzert, -^uili (^cdelt-tell an lvciland ^tonig Alerander bringt der ,'"^pavic-Snnliergau koininenden S 0 lt tl t a g, dell 7. d. nacinnittags, anl Ende der tiefell Nationaltraner llnt dell ritterlicheit Polkskl)-ulg iln Unionsaal die «iros^e jtantate „Vaterunser" von Zasc zlir Aufftlhrung. Den Dert fiir diese >talnate lsnt der kroatische Dichter kleilielt .^^arlnonikas^'ieler des ^ugend-Rot-kreuzes lnittvirkelt. ln Versammlung der Kellnerschaft. Die l',ieiige -ettien des (Center ^t'elltterv<'rband<'s hält in der Nacht zuin Sainskag, den ii. d. ntn Uhr. ilt den Näumen der Nesagreb sowie auch ein Vertreter d-er ^elltterc>rganisati?n ans Zürich beilvotinen. IN. Ein französischer Portrag findet ani Donnerstag, deit 2!. d. uni Uhr an der l)icsigen Polksuitiversität statt. (5s spricht der Univcr^'itätsprofessor Ieatt L a cr 0 i r aus ^^jubljana iiber das llloderne Paris. IN. lkö.833 Dinar sür den Asylsonb. Die lllit selbstloser Ausopfcrulig eingeleitete Altion-der Antituberkulosenliga fiir die (Errichtung eines Ast)ls fiir Tubcrlltlosekranle. verzeich-l,el dank dem Opfermut der Bevölkerung voli Monat zu Mouat eilten schöneren Fortschritt. Die Sammlung erreichte mit den Brauen aeküs^t . . ." auS Lehars ilielodienrei-cher Overette „Paganini". Ill den .^auvtrol" len Svetislav Petrovik^, (5lisc Illiard, Adele ?nndrn.'k nnd Ts)<'o Lingen. Die Liebesavan-tnretl des tinsterblichen Paganini rolleli vor nns ilt bezanbernden, einschtiteichelnden littd s'?zivingellden Bildern ab, gelvl'irzt voit der feinen Mnfik Meister Lehars. (5in Film, den tnan gesellen l^aben mitft. » NnioN'Tonkino. Der originalrnssische So-tvjetfilnl „Tie Herren Golovljcvs", nach dLm bekallnteil Dl'-.'aterstiick, daraeitelst voll den wellberithmtett Htldo/estvcniki. Es solgt die gröszte Settsatirnt alle'- -Seiten, das Moni'men taliverk „Eine Welt in Zukommen" sW Iali-r' .Weltgeschichte^. Origitialanfnahinen ans dent Weltkriege von alleli Fronten, zn Wasser, zll Lande und in der Lust, aus den (»e^ heimarätivelt tller Läilder der (5ri>e. Eilt übcrivalkigcndes Dokument der Weltgeschichte in einer fieberbafteil ^^eitepoche. Bilder und Originalaufnahtneil votn Leben an delt enropäischeu .Hiifeu: Bismarck. Wilhelni i.'., Peter der Befreier, Weiland König Alei-an-der 1., Nikolaus ^^ar Nikolaus von Rttsflaud, Franz Iosepl? I., der König von (5ngland, Spaniett, Bnlgarien ustv. (5in Filnt, w!<' er noch ni«.' gezeigt lvordcn ist un''' nie wieder IzcrgcstcUt werden kann. in! Monat März die ansetinli6>^ Suniine von lsi<).!^3^! Dinar. Die Antititberkltlosenliga spricht anf diesenl Wege allen el'elmüti'gen Spenderit, ins^sondcre den .^Hausbesitzern nn^ Mieterlt, ihren herzlichsten Dank aus. m. .Heiterer Liederabend. Der hiesige Man. nergesangvercin bereitet fiir Samstag, den 1:;. d. im Unionsaale eineti tieiteretl Liederabend vor. Näheres über den Abend, der wieder einmal die Zuhörer in frohe Laune ver-seken wird, bringen tvir noch. Ilt. Fremdenverkehr. Im Monat ?Närz lvnr!>en in Maribor insgcsaint 1725, Freind^' angemeldet, davon c''68 Ansländcr. m. Mtterbericht vonr Avril Uhr: Feuchtigkeitsmesser: — I; Baronieterstand: 7W: Temperatn'-: -> Windrichtung: NE: Bewölkung: teilweise; Niederschlag: * Berkauf aus Teilzahlungen voti Uliren. t^^oldwaren. Ilxei-.jev sin. * Der Verein „Daniea" verattftaliet ant 7. April 1!)3.'> in der Cvetliöna ulica 2^ uilt l7 Uhr uachmittags die Borstellung ,.Sin". Zu zal^lreichein Besuche ladet dcr Äusschus^. 24 IN. llmtausch der KriegSschadenobligaiio. nen. Das Steueraint für Mar'lwr'3ti7dt lädt die '^i ein .vi^ssskilehrer zur Bersügung steigt. Der Vt'ursbeitrag lvträgt lM Dinar' Fiir volle Verpflegung und Unterkunft in d^'r F-rischaufIiütte sind tägUch 40 Dinar ztl ent rechten. Die^ «llgomewv a«s . Apvll, un Au- lo-bus »mll Bnhttyof weq ins Logartal. Der Aiissti'.'q i<' nu«> dol WitterilNstsvev- I^ältliisseii, sofort ^'der erst nlil Zmlntafl frul». für ultd stier ste^sieii zur Ter '.'linrie^^ dnuerl zux'i 5tun--t^eil. Li,' ^tre'<'lj-'!)ti»i t^ehört zu deii idcal« neic Tic Teilnehmer werden i'.usjerdem (^ielelieiilicit lmben, dei», qrokeii ''lltttil,rt..'la!lf v^'iii 5aultta!erjattel zum Otre >e1i, der alijni)rlich tnii Ostersoiiutaii statt« 'iildet, keizii>vol>nel,. Nach den letzten Zchnec l><'richl<'il liec^t nin ^^krc'^elj :? Meter Schnee. Msiere Alioriiiitte <'rtellt dcr 'Zkiklub Celje, der die Anm<'ldttnt^en eutgecienuiinmt. e. V«i der Zannregulierung, die in Tr<-!nerj<' bei (5elje, une tienieldet, begonnnen u>ilrde, sind.;nr ^'^eit ^'trbeilev beschäftisit. ^^n sollen elma Urbeiter einge- stellt norden. ?er Taj^ecilviin für zel)nst'ündi-^'e Ardeir l»etriilU nx'^^cli starker Kilr^^unq te.z '^iliyiinstl'lliqe.^ nnr !rsaniittsttnj, ist die Einteilung des Spiel-l»Iahes. Die Leitunq des.Ä'lubs bittet lun voll .^iikjltge.? Erscheinen, da nur die cine Zusain-in-enkttnft stattfinde! lind spätere Einsprachen ui,d '.»^esctnver^'n keinesfalls beri'lfksichtikit ttvrd^'n. T'ie lSpiel^^eit beqinnt ani 1-'». April. „«oibkronen" aus Meftingbtech. >>il kxranentircl^en inl salztnttlmer;inl »erliaf'tete die l^endarnierie einen ^3jäl)rig<.n c-chlossersschilfeil I^riodrich Mayerl aus Mitti'itt)ofen ill Zteierinark, der nionatelang sich in schminÄelhafter Weise als (jal)ttl<^ch-niter betätigt hi^tte. Mazerl verstand sein „V>a7linl>ert" »»»rd txltte in fluzer Wt einel, slatttichen I^lnndenkrei?, ilxi-? er allerdings -veniqer s<.lnen !»len»ttnissen als nielniehr seiner billigen Behandlung zu verdanken hatte. Er ^var Spezialist in (^»ldtronen. Da'nr liatte der el>cmalige -chlossergebilfe ein qro^rtlge^^ '-l^erfat^reil erflN'Ä<^tt. Er fertigte näuüili anci billigeni Messingblech „(>!old !>nlsen" an. die er knr.zerl)and nber die ^inhne stMpte und in printttivor Wei^» b'se-ilis^te. Mit Wach«? '.vilrden Abdriirte d<.s (^>e-l'issec' genmcht. Da Mayevl jelhstceritmrdl.ch l>iniichllich der ViUigteit alle f.'lne „.ilolle-l^en" n>eil nbertraf, so stri.^ulen itn.i die Pa-iienten nur so zu. Nach und nach fcrtgte ^'anfe dieser Woche seine Plahanlagen. Annieldun-gen find an Herrn Radovan e P e c zu riäi-ten. Gespielt wird bereits auf dei» Pliitzeu des SK. ?^lezniiiar. Die Mitgliederaumcldlnigen erfolg<'n bei Herrn M a s i. Meisterschaft der?tinger Der LS^. Marathon bringt Samstag, den K. d. um 2s» Uhr iin Saal? der „Zadrux-na gospodarska banla" tvicder interessante Riugkänlpfe zunl Anstrag. Diesmal werden die Meisterschaften des Dräubanats in allen (^ieivichtSklafsen zur Vergebung gelangeu und zwar werden die Manncl^aftserfolge gewer» tet. ^eder teilnehuiende Berein ist durch einen .Wnlpfer in jeder Kategorie vertreten. Inl ^alle, daf^ ein Vertreter in dieser oder jener Masse fehlt, wird dies als Perluftpunkt angerechilet. Der Veranstalter u>ird für die Berpfleginlg und cventl»ell auch fiir die Unterkunft der ausn'ärtigeu Titelanwärter auf» kommen, wnhreivd diese die Bahnfahrt selbst zn bezahlen haben. Die W^Ukämpfer haben sich bis Sanlstag abends lk^ Uhr zu uielden. Die Wmpfe werden im Sinne der Statuten des Jugoslawischen Schwerathletikverbandes durchgeftihrt. Anmeldungen find nuverzüglich an den Sekretär des SSK. Marathon, Schrift leiter Iojo G o l e t, Koroi^ta cefta 1, zu richten. : GK. Rapid. Heute, Dienstag, uni 20 Uhr n'ichtige Hauptausschnßsitzung! : Di« besten Zeite» Her Nabfahrer über den „fliegenden .Kilometer" sind in den letzten Monaten von Weltmeister liiaers erzielt worden. In Gent und Schaerbect fuhr er 1:01.4, iit Paris mehrmals 1:04.1, in Aul-sterdam I.M und und in latent 1:W. Die nächstbesten 'Seiten verzeichnetet, Haein-inerlingt in 1:W.4 (Antwerpen), Jezo mit k'erselben ^^eit in Brüssel, falct-Hanfen und Guerro niit 1:07, Aerts und Charlier init l:s>7.^. alle ans der Brüsseler Bahn. : Wien-Graz. Ain 14. April tonunt das ^ufjballstädtefpiel Wien—Graz zur Austragung. Das Wiener Team besteht aus Spielern der 1. Liga und wir!> sehr stark sein. Das Spiel findet auf dem Sturmplatze statt. : «meritas SpitzenNafft. Alljährlich gibt die Aiueritanisclx' Auiateur-Athletitunion das „All Aulerican Teani" bekannt, das die Vesten der einzelnen Disziplinen uiufaßt. Diese Aufstellung dürite schon deshalb interessieren, da dauiit zu rechnen ist, das; die meisten in das Teaui eingereihten Athleten die Vereinigten Staaten bei der Berliner Olympiade vertreten ivcrden. Nachstehend d. „Teain": W Meter: Ralph Metcalfe; 100 Meter: 'lialph Ä^^tcalfe; AD Meter: Ralph Metcalfe; 4«ilonl.'ter: Louis Gregory; Marathon: Met Porler; Querfeldein: Donald Lash; Hindernislau': Harold Manning; s>.'> Meter, Hiirden: (iollier; lUI Meter,Hürden: Percn Beard' 200 Meter. Hiirden: Glenn Hardin; !<>!> Meter,Hürden: Glenn f. Hardin; .'i<>0l>-Me-ter-Gehen: Harry Hinkel; 1i',-!ttile'N?eter-l'»'>e-lien: !>tuattst?dt; ilolneter Gelien: Ernest Erosbie; Weitsprung: ^esse Oiren; He.hsprnng: Walter Martn; Dix'isprunl^: Dndlen Wilkins; Stabliochsprnng: Willion? Grab<'r; !»lugelstoszen: ^acl Torrance; Stein stoßen: Henrn Dretzer; Diskus: Robert Jones; -Peer: Bob Parke; fnnftampf: Eiila^" P aeock; »jehnkanttN: Rotiert Elark. Der schweigmde Sandhi (^>andh^. nur den es iit letzter Zei: ';'lt. geworden >var, iimchte wieder 'il»^>i ipl? sti bl<-i-ben . . . l^andhi also l^at eines Tage- er-klärt, er werde sich jetzt ans oier in nbso1tttvei!»e innix.'itci .^nte>ln.',bme i»n!ällljc!> lle>i l,Ittereu Vcrlu.^itt:?' iini^ere?; «LÜel^ten (Zotten. Vuter^. Nrn llncl s)nl^'ir uUen Ve5wancltt.11. t'reunilcn »iiiä lZelcaimten unseren itt»i»i.«iten l^snk .^u^. t1.ni/ kezzvnriers äanken xvir tler l^. 1^. liclikeit. äen i^pendern c1<.'r liei-rliclien ltlu-nien. der kbrenkmnpaxnie Ue«i 45. l^etliinenl?». ueu llerr» I^e<1nern für «lie t-reruikenöen VVni-tt.' .«inwie clen junken ^ünxern klir citv erxirel-seil'.len Irauerlie^vr. ->l1 u r j t, ri r. clen ?. ^^nril Die i- cieli>ei.>vert .'NtLxulolsien. dil wir li.r nielu«; Xulilcr 5>ncl. I^Nij. um 2. Xyril ^okann» u. kmma l'.rüdvr. Milllel dei Xriinzksklvson. Verkleb-elien nncl Zlinlielien cler ^nMttkvrl«uIt»?ienI1«u U, >iurldor! Spenclen Wer-»Immt «tucb cile /'s'itlML« 55»U«F>«»«Ft Die natürliche Schönheitspflege der Frau Siini lmd Naturzweck der SchöiUM Von Helene Petzl lW'en). lfortsetzung vonl 1. April.) Reiiilichteil ist setbslverstäildlj^-h ser ivich-l anf das Gesicht gebt.n, die eveutuellei'. :ui ilgste Punkt dns an ^'^hnen ist, das nicht ganz, i^nn^ »ein ist, so tonnen Sie nienials ein gep?leg-U's Aens^eres I)al»t'n. ^lieinlichkeit allein be->>eutet aber trotzdcm nicht Schönheitspflege. Dos Scheina für die Morgenpslege ist kt»entzo einfach und r^itioneg als das der At'endpflege. Weit davon entfernt, ^^hnen i?;inssergebrauch vollkomnxn zu versagen, ?ate ich ."^hnen viejulehr, in der ,vri'lhe uu-iier dein tägli(t»en Bad anch cin<'nd wirkt. ,'^ur Belmndlniig 7^hrer Haut aber iiel)-Hfen Sie dasselbe richtig dasierte ^^!'eiickts-vasser, wie Zie es ani Al»end bennlu lia-H<'n, entfernen di< ait-f der Hant noch rück-'<^ndig verbliebenen ^^tteilchen und l-egin-Ben nun rnr den Tag sich so schien und an-kiei>end als nllr irg<'nd mißlich zn machen. '.'?enn icii Ihnen rate, aul Abend alles zu inil. nias der .Hautb<»»1 Tog niit l'e^ten, Genüssen zn sagen: !nar>>en Sie sich so schl^n als nioi.lich Es wnnnt dal'ei gar nicht daranf an. ol' Zie blGchbu ^>^«>»»ge aili^egen, »b Äe 'M»or kroi'kopisch festzustellenden Schädigniigeu stud dabei so gering, das^^sie in teineni Verhältnis stehen zn den, erl)öhi- schi^n^'n Aussehen bei der Anwendnng von beniährieii üosineti-ten, und schließlich können sie ja danr. anl Abend wieder alles gut mache», Zi« eventuell beiul Tag an der <^ai,t gesündigt haben. Darutti, nieine Danien. klopf''n Sie aut Morgen auf Ihr ganzaut geivähltes Puder. Aber passcn Sie auf, ineine Damen, das; Sie immer von der Nase ausgehend das Puder uttsichibar i'ber das ganze t^si-cht verteilen. An fünf Stkinu nnd bürsten inil eineul n'eichei» Bürstchen alle Puder-svlll's>etien, sauber, i»c- pslegt, ein frolier Anblick für jeden, der Sie sieht, os)ne dabei die Empfindung zu bel^nu ulen, daß Sie irgend ^tivas gelüniteU l,a-ben. Scheuen Sie nicht, mit .ineni Treclenrouge sich in der Nuanee ^^hrrr Teintgrnndfarbc eiil n>enig j^rül)lingslujt anzuhauchen; befser vis', die Letzte, die Schnnnten, Pudern, Rougieren in aufdringlicher Weif;t. Aber un-stchtbare Illnsion schaffen, ist keine Sünde. Und ivenn der Mund kirschrot gefärbt ist, ist seine >kuschereitfchnft viel besser vorbereitet, als »nil blassen, anfgesprnngenen Lipp^li. Ich hosfe, dasi Sie diese guten üi.us.hlägl. nicht al'^ Irrlehreil uferten, sondern daraus den t^minn ziehen, das; Sie heute Abend uud nwrgeu früh schon fo schien erscheinen iverden, daß ^hr Gatte sich nenerlich ln Sie verliebt, ohne zu ahnen, daß ^^hnen diese guten Rni< zn allen!, eine geschlossene Lebensanschanung. Denn lticht Cremes nnd Wäffer allein um-chen Sie schien: von in>,en l^erans niüfsen Sie Ihre Schi>nl)eit nach außen zur t^'.cl-tung brichM, nnd ob Sie nun ini Haushalt, iin Bilro, ini Betrieb tätig sind oder sporili.'li nnd gesellschaftlich sich sch'rerai^ei tend betäligen, Sie alle müssen 7^hrein ^r-R-,che ui^d C«tW«mn»-) Das Tempo unserer '^eit stellt ' riiöhie '.ul-lprüche an nnsere I^törperleistung nnd e^ne ,>ran. die ernlüdel lind abgespannt ist, nnrd nie e sich vollkonlnlen von allen Tag'sereigili'ien ans nnd zwingen Sie sich zn dieser Rnl)e. iildeni Sie auk ^'"^hr Gesicht eine Pailuug aus Nalilr>el?lanini lnael)<'n, die ^ie so lain e daraus lassen, bis sie vollkommen enigetreti nel isl. Da dieser Eintrectnuntv.^p'.'^v',^'!', nlii der von nur geforderten uzsinnU' deckt, so haben Sie daniit eine Zeitsvanne geschafsen, die ^^hrer >>aul nnd ,')iNie'.- nicht die ^liede s^in! es würde zn n'eit fnhrri?. Da Sie aber nnssen nu'lssen, das', ,'^hr Geist, Iln Teniperanient und ^hre anderen Dispo'sitio nen an Ihrein Körper untbauen, ist es unch tig, daß Sie es sich zur Aufgabe machen, Ihr Inn. „Mal^iboi^er Niimnicr N)irtschaftliche Rundschau Die WeltwarenmSrkte Die Unsicherhelt auf deit Deoiseumärtten sowie die EntwilZlung 0cr politischen Lage blieben in der abgelansem^n Woche nicht i^hne Einfluß auf den Verlauf der i5ffeltl:l> und Warenbörsen. Uelier die wichtigsten Artikel wäre kurz folgendes zu bt^richten: B a u ni wolle: Uebcr die Maßnahmen k'cr "mcrika: ischen Regierung »)insichtlich der kommenden Ernteperiode ist noch tmmn<.r Exportprämie gipfelt. Was die Prei^ent-wlcklmig lvähreiid der Berichtsmoche betrifft, so wäre diese als start schwankend zu bezeichnen, ohne das^ es jedoch zu neuerlich"?» stärkeren Kursrückgängen gekommen '.'^re. e t r e i d e: In der Lagv' d^r Getreidc-»llärkte hat siä) wenig geändert. Pvn ?!ord-amerika li<.gcn keine neuen Meiduilgen oor; die S6)äden, die die Wint^'rwei^encrntc durch ^ndstiirme und Mangel sn Boden-seuchtigkeit erlitten l)aben diirftc?, erscheinen in den gegenwärtigen Preisen bereits beri'irk-sichtigt. Chicago und Winmp^^g .»erkehrinl nr borivtegend stcitigcr Tendenz, dnl Märtteil der siidlichcn ErdhälfLe :mrd ^'.ne anhaltend freundliche Grundstilnnlung .gemeldet. Die aus den europäischen (^treidc-gobieten bisher eingelangten Mcldnnipn lassen, wenn sich die Witterungsverhältnisje ni6?t n>efentlich ändern, eine novnml^? Entwicklung der Wintersaat erwarten. Zucke r: Die Zuckernlärkte verkehrten ili der Bericht'^woche in vorwiegend ruhiger .)llk>znlitev be-schlos^, die Produttion in den P^onaten April, Mai und Juni unl ^j0 Prozent, von Juli bis Dezember nni Prozent enizn-schränten. Dieser Beschlns; führte zu einer schärferen Aufwärto^wegung dcr Prcise. Die Spit^enkurse konnten sich jedo^i lllcht behaupten, da dii.' Nachrichten üb^'r den Konsunl später wieder verstimnUen. Metalle Die in Newyork tagende Zkonferenz der upferprod uze n-t e n soll vor eineni günstigen Abschlns; stellen. Man spricht uon einer Pr^^duttionS-drossclnng, die im Mnl und ^^uni '.'0 Prozent und ab Juli .'tO Prozent betragen soll. Auch in der ^rage dcr Drosselniig der anie--rilanischen ErPorte soll lierc't.? eine Annäherung erfolgt sein. Z i u n lag in der Bericht^^woche sch^vacher. Eine liemerkenü-wert^ Festigkeit zeigt der I i ii n in a r k t, doch verkehrte auch Blei in freundlicher Ttinnnun^. Das starke Anziehen Z i l-b e e P r e i s e s ':.nrd auf nmsanlir?ichc Zkäufe dcr Verenuglen Stciaten Znsan'-mcnhang mit dem Vährung^pv.igrainn, zn' rückgefi'lhrt. Die Netierung iilv (.'onooner Terminsilber erreichte mi: ..n Nivean, das seit dcnl Jal^re nicht n!?l)r 'z^csel^cn wurde, wobei alln Sarajevo^ die soiist bis Ende Marz zu d>iUlcrll pslcgt, eildcte Ijeu<^r schon Mitte .'.^c'ärz, den seitl)er l)lU jedes Angebot anfgehizrt. Ter heurige Umsan aus dem Sarajevoer Ma^ktc, der von jelier alv. wichtigster Rauch.varen-martt des Baltali) betrachtet ivurde, enttäuschte iil jeder v>insicht. Das Angebot der bäuerlictien Prodnzenteil )oar geradezil mi^ nnnal, dcr Absal; inl Auslände aber erreichte kauln die Hälfte des vorjährigen Absa^S, der bereits zn den schwäckieren zählte. Die Preise waren niedriger als je-. liach slauent Beginn konnten sie sich nicht uiehr erholen, so das; bei SaisonWuii folgende Pveijse gültig n>arcn: Bergfüchse 120 Dinar, Z^ldfüchse 70—>0, Sanlsare M0—M), der 350—100, Dvchisc Fischottern 180—200, Iltisse 5—Wildkal^en Wölfe 50—60, Eichhörnchen 5i.50—l>, Ha'sen 4.25^.50 Dinar pro Stück. An Ausländern meldeten sich lieuer au' dem Markte lmr einige Italiener und leipziger, sowie je ein L^gländer und Türtc Die großen internationalen Pelzhäuser, die sonst den größten Teil des Angebots belehnten, blieben Heuer gänzlich aus, sie be kündeten nicht einmal schriftlicki ilir Interesse für die Marktlage. Von der Saison 1933'3^ bliebell den .Händlern schon grosse Vorräte von Füchsen mvf Lager, die Restbestände der heurigcil Saison aber wevd. .Mrz wird telegraphiert: Senator Tliomas erklärte, das; er und seine Anhänger für eine Silberinflation täuipfen würden, für den Fall, daß sein Zu-satiantrag zu denl voni Senat und vo:n Abgeordnetenhaus verabschiedeten s.8.'^-Mil-liardet;?Arbcitsbc'chasfungsprograinui des Präsidenten Roosevelt nicht ' durchkommen sollte. Senator Thoinas fiigte seiner Erklärung über einen beabsichtigten Kampf für eine Silberinflation noch hinzu, das; feiner Auffassung zufolge der amerikanische und der "^^lthandel aul besteu und wirksamsten ^'lebt werden könnte durch die umfangreiche .^Xranziehnng von Silber als Währungsgrundlage. Aus aller We« Tiere als Helden Wieder einmal wird iiber die ?5eldcnt.U e^nes .'»^undcs berichtet, die ini amerikanischen Staate Michigan ungeh^nrcs Aufsehen erregte, .'hier ivar ein >>olz'hnus in Brand geraten. Die herbeigerufeile Fcuerw!?h.' ü«.-lilnhte fich vergeblich, das einjäbri'ie Söhnchen des Haus^fitzers aus den Flammen zu rotten. Dcr Schä^rhund „FInn" suchte die Umgebung des Hauses nach den? Kinde, o-as er verlnißtc «ab uni> stürzte sich dann Plötz lich in die Flaminen. Wenige Minuten spä ter brach das Haus aber zusammen Bei den Aufräumungsarbeiten fand nnin neben der verkohlten Leiche des Kindes die Ueberreste des deutschen Schäferhundes „Finn", dem das Rcttungswerk nicht wehr gelungen tr>ar. Derartige Fälle rührender Tiertrene un'd Tapferkeit steheil nun keineswegs vereinzelt da. In höchster (^ahr habeu oft Tiere un Mrzllch faivd in ^ondoli eine g'.usje Hundv.» schau ftatt, in der viele Menschenrelter zu sehen waren. „Perro" zog aus einem ^lnsj ein ISjähriges Mädck)en heraus und rettet', es. „Moß" sprang von hohen Uferfeizcn »nd schenkte ein 10jähr^ges Mnd, das :n den Tawe-Fluß gefallen war, dem Lco<.n wieder. „Teddt)" rettete seine Herrin, d'e von einem Wildschwein angefallen war, uiw „Fluffy" harrte eine ganze Na6)t bel der Leiche eines Jungen, der in einenl Sturm im Moor ertrunken war. Am nächsten Tage zeigte er einer Rettungsexpedit'.on den Weg, wcbei das Tier fortgesetzt wehmütige Klagerufe ausstieß. Als in einem .Hause Londons eln Feuer ausgebrochen nxlr, bellte ein .yund und weckte hierdurch die .Haus»beivoliner. Jetzt erst bemerkten divse, daß ^as Haus, in deni sie schliefen, in hellen Flainmen sta?ld. Der brave „^ck" bemerkte auch ein Finer, bellte, aber niemand kümmerte sich um ihn. So nxlrf er sich aus den Brandherd, wälzte sich In den Flammen, d:e er au5) zum Ersticken brachte. Eine u?ahrhaft lieldenmütige Tat, denn der Hund wäre fast selbst oer brannt. Die größte .Heldentat, die je von ein^-nl Tiere vollbracht lvnrde, hat der Polarhnnd „Balto" begangen. Ewig wird dieses Tier in der Geschichte der Stadt Nome in Alacka fortleben. Es liegt erst einig< Jahre zurück, als die genannte Stadt von einer Dlpiiterie-Epidcmie heimgesucht wurde. Ein surchl-borer Winter herrschte. Weit und breit laar tölne Hilfe herbeizuho-len, denn die Stadt war infolge des Schnees und Eises völlig von dcr Welt abgetrennt. In Nome gab cs lein Diphterie-Serum, auch reichten die vorhandenen Desinfektionsmittel nicht, um die Gefahr des Unterganges der Stadt a-zzu-wenden. In höchster Not schickte man mehrere Polachunde mit Schlitten zur nächsten Station, mn Arzneimittel zu erhalten. Die Tiere kamen jedoch wieder zurint, der Schneestnrm gestaltete die Versuche undurchführbar. Aber „Balto" erreichte als einziger Hund den nächstgelegeiqten ^rt, tvurde mir Arzneien ilber nnd i'tber bepackt und macht< sich auf den Rücklvcg. .'öicr ereignete sich eine Kataslropl)e. Baltss Schlittenfü^dri^r Monroe nr.gefähr sünfzig Kiloinetcr von Nome von einer Schneelawine getötet. Die anderen Hunde, die mit Balw gemeln^san: den Schlitten zog»bres begleitete sie ihren Gatten und zwei ander. Fcrscher bei der Ersteigung dsS O«een rt) Peak. Dieiscr Berg ist nicht 'veniger als 7-130 Mcter l)och. Der '.!jj«ltreki>rd im iveib lichen Bergsteigesl, der bisher von der Eng lSnderin MrS. Bullock Workmann gchalren wurde, die bis zu einer .'^löhe '.>on W52 Metern vordrang, ist dadurch anf Fra i '-eine Dhhrensurt?) i'lbergeqanyen. X Kursabbröckellmg der Auslanddevisen im Freihandel. Die Kurse dcr ausländischen Zahlungsmittel, die iu de,l lctzten Wochen all-1 erschrocken ihr Leben c'.Mseht, un, das dcr mählich anzogen, bröckelten in dcr vcrgan^^e-. geliebten Mensche,r zu crhalten. Sehr oft nen Woche im freien Devisenverkehr wieder liest inan in den Zeituncicn Bericht^, die da etwas ab, da zahlreiche Angebote vorliege»', besonidcrs aus Dalmatien, wo der Fremden- von zeugen, daß Hunde irgeildw.i ertrinkende Klnld^r aus dem Was^r gezogen haben. Em vierzehnfachrr Lebensretter. Die Lebensrettungsmedaille ani Bande wurde jetzt dem Gefreiten Alfred Golz vou der Potsdamer Nac^ichtenabteilung verttc hcn. Golz ist ein Sohn des Kiistriner L»ko Motivführers Karl l^olz und hat bereits Menschen vonl Tode des Ertrinkens gerct tct. Als Anerkennung für seine zahlreichen Rettungstaten erhielt Alfred Golz bereits' vor zwei Jahren die Erinnerungsmedaille. Runmehr ist ihnl die höchste ÄuSzeichnnnci für Lk'bensrettung, die Rettungsmedaille am Bande, verliehen worden. Diese hoh<.' Ans zeichnnng verdankt Aolz einer besonders nm-tigcn R^tnngstat, die er im Augnst de»? vergangenen Jahres ausführte. Er rettete an dent ersten Urlaubstage, den er in Küstrin verbrachte, eine Fran aus der Warthe. Aucli bei seinen übrigen Rettungstaten schlvebte der nintige Retter fast immer in eigener Le bei^sgchchr.