.»« K4. Donnerstag am »8. Jänner «85«. Dle Lmbacw ^eitnna" crsiinint. mit Äusuahmr d.r Som,- und Feiertag', täglich, und kostet sammt dm Ä.Üagni >m ComptOr gan^ahrg 1l si.. t,all?jvlhrlg o fi ^ lr., mit FrsUll'aiid im Comptoir aai^jahriq »^ N., s,^lbiäl,ri^ ^i «. Zur die Zu^llmi^ i»'^ Hails ssnd ha l d i ä h rl ^W lr. m.hr ,., mwchtm. Mlt der Post Porto-irr i aaii'!iibria nntn str.uü'and und qcdru.^trr Aftressr «i ss.. halbjährig 7 fl. 3<» fr, — Iu fc ra ti on« gcbüh r fur eine Spaltsn^llc oder bm Naiim der^lbm. sur Ml-mali^c Omschaltuna^ kr für pvnmaliq, ^ kr., fiir rreimali^ '. sr. C. M. Inserate bis tÄ Inlm kostm l ft, fnr 3 Mal, 5» kr. für 2 Mal inld 40 kr. für l Mal elnznfchaltcn. Z,i di.ftn O^l'lihrsn ist nach rl'm „vro^isorischnl Gcictz^ vm» :n j.dcömalige Einschaltung hinzil zu rechnen. Nlnllicher Theil. ^Huf Allerhöchst? Anordnung wurde fur weiland Ibre Majestät Maria Theresia Franziska, verwitwete Königin von Sardinien, die Hoftrauer Montag dcn Itt. d. angezogen, nnd wird dieselbe durch achtzebn Tage mit einer Abwechslnug, und zwar die ersten y-lm Tage. d. i, vom 1.". bis ei,ischliesiig 24. Jänner,die tiese. dann die lebten ^.,b! ^>ige, d.i. vom 2?!. Jänner bi^ einschlie'^ig 1. ,>ebniar, die mindere Trauer getragen werden. Se. <', k. apostolische M.ijeitär baben mit aller-böchstein Handschreiben >'^,ü !^. Zäniler l. ^., den« F^ldmarschall.^ieuter,ant n»d ^! I;>!'^ des k. k. Ge> ueral-ftenie-Direkiors, Adalbert Baur v. ^'vseueck, dic ^^>>rde eines gel'einieu '^'all'e^ mit Nachsicht der Taren aller^uädiqst ^i derleil^en ^erul't. -^c. k. s. ^posl^üs-1'0 ^><'>!i^l/n !>^!,^'!1 dein ^^lioi ?ie^>neitte P',ii^ i.'^".! ^r,>!l'l.'l, ^l'v, ^, l>u^n (^r.v'en D»,'!l Zedtlvil), die f. k. .^ämmevevswiir?!.' aller^n^ di^st ;n ^erleU'en ^>'rü!'t. S.', l'. ?. ar^si^!!^!'^ ^?^ieuai l^ü'ei? mu Allerhöchster (5lusch!k'>?'.!!^ '^l^n '!. Jänner d. ^>. da^ a>! dem NachedraU>.pttl'! >u Padua eiledi^e '^vebiriakonal dem d^tti^ei'^ ^^mi'err!! nnd l'isel^skcheu Geuera!'.'i' kar. Vcrnbard ^l'.Uo!i ^tefaui, allergnac'lgst zu verleihen qevul't. __-- Der r k. Mmwcr deZ ^ui.eri» l'at die Pezitt.' - Ao> iui'.klen ^ndwiq Umfaller und ^ol'aini N'istie zit 5krei5k'mmi''s^'sii ÜI. blasse fnr das serl'Md'lv.na. tische Ver>'.'a!i!l!t^5^el'iet cruai.nt. Nach den Bestimmungen de^ Allerhöchsten Pa< wites '.'om 21. März I^lft. wivd am ^. Februar d. I- eine (5rgänznu^erlosm,g der älteren Staals' schuld in dem hierzu bestimmten Lokale in der Sin. MstrOe, im Vankohanse, um 10 Uhr Vormittags stattfinden. Umnittclbar hicrmif wird dic 20. Vcrlonma der Genen des Anlchens vom I. ,33^ „^ ^ ^ '^„, wsung der Ocoenbu^Nenstädter Eiscnbalm.Obligationen vorgenommen werden. ' ^ft'MaM unverlosbar^u (nn. 18^ l^V? '"^" '" "'" ^"'uber 3uchtmnlllcher Thttl. Desterretchs Handelsbewegnng. ll. " Wir babeil lchlbin nach den», vui, der Direl» 'tw" der adininistraliven Statistik im b. Miniiterinm m Hmwrl Gewerbe nnd öffeittliche Vauteu gelie. ^, ' , '^'"'' die Ergsbuissc aus der Vcrgleichung ''^""' bor Einfnbr n.it jenem bcr A».fnw d .1./7r""''' ''"' ""ch d,m Hal.ptleistnxgeu em^' /l'"'"''^'"rlmiUn-rdie^ eme Ml.remf»l)r von , . . ^?n.:2^.^2 ft. zeigte, während im Vorjahre der Werth der Mehr< Einfnhr über !!4 Millionen Gulden betrug. Dieses (5rgebniü stellt dic Hanoctsbilan; l?ester> reiel's in einem iveit ersrenlichercn dichte dar, als säst all« gemein angeiu'inmen nno zum Theil durch diese Ausweise bekräftiget u'uroe. und es ist zunächst die Folge der im Jahre l^!l zum ersten Male angewendeten, be> nebtigten Sehähungswertbe, der einzelnen Verkebrs' Gegenstände. Wird irdoel' in Vctracht gezogen, dal> ini ^ayre Itt.'ü no^l! tl'eilweise Werldzölie bestanden, bei den nach dem Wertbe zn verrollenden "I^aren aber kaum dle Hälfte der ivahren Wer!he erklärt wurde und in Vie ^olllabelleu gelangte, und daß von derlei ^!,:>'n g^raoc in dn' An^sul'r gro^e, dagegen iil der e>'<ülii!'!' gniü^e Mengen vovkominen, so ist im! (^nilid linzllii^üneü, ^^ sci der U'U'kliche Werlh de, ''N^embn.'n ^,n>'il i^lcht unbed^ncud hö!>lr, umhin dn' Handel-^üan; sür Oesterreich weil mindcr »i>' gnusüg geiveien, alü hier na^'gcn'lescn i'.nlDen lonnie. Nach den Ta»!'^klassen oder ^^arcngatinngl,'», ^'ei »oel^eil 01.' 5?le!n^inwl'r l.'dcr Äehransfnhr über ! Million Gnioei^ belrng, zeigt stch das Ergebnis so!gcndcrmajw'. ^ 'XV cl! r - (^ i n f u h r. ^lonial.^arm ! ^Nch ' ' 1^"!^ ^ < Zucker . . ,.//^.b^2 „ Südfrüchte, und zirar Weinbeeren nnd satteln .... 1,347.397 „ fische, zubereitete . . l.90l.<>40 „ ^,. o.lisen, Stiere . . 2,4-i0.lN0 „ ",'lc« ^^„, ^^^^. . . 1,477.<^!U) .. Sch.reiue . . . ü,42^,2«4 ., ^eite, (?e!c znin Genusse und tech" j Unschlitt . 2.422,77U „ iliichen Gebrauche > Olweilöl . 1I.^1.l40 ., Geistige Getränke und zubereitete Speisen..... 2.129 842 , Felle, Häute, Pelzwerk . . 7M4.7W „ Kupfer roh .... 2,083.900 ,. Silber roh ... - 2,161.037 „ >. m^ P-. ^ l Baumwolle 14.024.708 ,. Webe» uud Wlchtoffe ^ ^^^- 1,.'W0.000 „ Vaumwollgarn . . 4,1>^3.20li „ Garne Vanmwollzwirn . . 1.007.310 ,. Schafwollgarn . . 4,044.240 „ «eder . . . . . 2.0«.^. thierische Produkte zum technischen ' Gebrauche., als: ' Vettfedern m,d Flaumen . - ^4^!).7!'i" „ > Metalle, uncndle, noch als Halbfabrikat , Schmelz < Stahl »'»d l Stahlblech . . . - 1,44ft,»il9 „ ^ Schafwolle 2.279.000 fi, Webe' nud Wirkstoffe Seide nnd , Seidenabf. 2-^332.400 .. Vaumwolüv. 1>"61.300 „ Webe. n Wirkma^n ^eiw u. Hanftv. 4.988.248 ., Seioeuwarcu 2.l)47.3U0 „ ,'^ Lederwaren .... 1^93.800 „ Klrwer und Putzwaren . . 1,280.422 ., ,^ Holzivaren, dann andere Dreä'^r'. ,^ ^inl'ler^ nlw Sä'nitzarbeiten . l.l>N'».9ltt „ Gla^warsn .... <;,394.l30 „ ^. Waren ans nneudlen Metallen, n. z. 0'ile!^ nnd Slablwaren . 2,?2l.423 ,. , ?iese Zifferangaben ünd n'ichtig und inwl'eui -> voni liohen Interesse. ,v.io denü'lbeu klar beroor» lenebtet, ivelel'e 'Ari dee Pwdnttio» nnd ^abrif.nion ^. eine Vervollkommnung in Oesterreich bedarf, nm die 5. Grö^e des bisherigen Pasnvhanoels erfolgreich l>erab, ^ zumiildern. r ! Vottt sildostlicbell Krieg^scbtNlptatzc. ?.Vi!l' einer >'iorress^nde'^ dec< „Morning Hcral^" i''i l-o du.- ^bsi<1'l i>l'i' Vribnndcten, die Sl'^dl ^eba> n.'pi'I 4.^ ^n,!ii>^!i la:,g obue Ut!!"^ .'>!'!,1^ ^> l'l'ii^ l'a^iren nüd da!-» anf ^l'^i Punt'ten zngleieb ,;n:n ' Snirin z>l schreilen, auf dem linken Flügel dunh die ^ran^sen, auf dem rechlen durch die (^ngläuder. Tie ^^il?N!igen di'ö Vombardeinenls sind l'anrtsächlich auf ?ie Sladt >n>d dercn Vewol'ner bereebnet. ?"ie V^i'!s-graben und Nedonmi ist man mit deni ^awnnese zil uel'men eniul'lonen. Dis ^ran;oseu siiw lani die» sem Verichte schlagfrriig- s,e l'abe» !>8 Geschil^s, fas! lanter Mörser, alls der dritteil Parallele in Poniion. Ihre Stelinng ist voriresflich. „nnd ivenn sich mit Pulver und ^'.nonen Me5 abmachen liesie, so iva>' die Stadt m 2^ Srunden in idrcr Geu'alt, kein Hai^s, kein Gebande. selbst auf der Nordseite, das uiebt im Bereiche ibrer Mörser iväre." i?b der Sturm glück' üch oder uuglnckliel,' ausfällt, so berrseht doch dariilvr nur Eine Msinnng, „daü dac! 48slün?ige Boinbarde. mrilt von Sebastopol kaum einen Stein ans dem anderen lassen wird." Natürlich, meint der ^orrespon-deut, nur die Häuser und kleineren Batterien, „die Forts trotM der Vombc und werden verliältnißmäßig wenig leiden, ausgenommen dic Trnppen." Franzosen mW Engländer zusammen werden das Feuer im Oan< zen nüt 260 Fenerschlniweit aller Art eröffiicn. Es fragt sich, ob die Russen nicht eben so viele Mörser spielen lassen. I Die ,F. Z. C." berichtet: Gestern verbreitete nch hier das Gerücht von einem am 8. d. M. bewerkstelligten Donauübergange der Nüssen bei Tullschli- dureb das Dunkel der N^ebt begünstigt, gelaugle^ sie in Barken an t^s rechte User. überfielen die sorglose tür-kii/be Besawmg, unter welcher sie sin furchtbares Blnt< l'.w angerichtet baben und ;ogen nch inil Beute und Gefangenen beladen, nach Zerstörung des Brnelen« kopses. wieder auf das linke Donaunfer ^niück. 'Ans beiden Seilen war der Menschenverlnn ein bedeute::-d.-r, indem sich die uuvermntbet übersallenen Tür'i'n mit dcm u'ilden Mntbe der Verzweiflung w^brl^n ^ unter den Getöoteten befindet sich ein Pascha, dessen Nanie uiebt genannl wird. Die Bevölkerung von Tultscha flüchlele init Weib nnd ^ind in's ^reic und kehrte erst nach dein Abznge drr Rnffen i>' die ausge» ^ raubten '^'obnnngen 'urnck. (Die uabere Bestätigung «5N dieses räthselhaften Beginnens ist jedenfalls noch ab-znwarten.) ! Dir ,F, Z. E.« sagt: Das Gerücht von dem Einlnarsch der Rusftn in die Dobrudscha hat bis zur Stund«? keine offizielle Bestätignng erhalten. Dieser Uinstand macht cs wahr» schciulich. daß die ganze )laehricht, wenn ihr über-banpt ein thatsächlicher Hergang zu Grllnde liegt, nichts ist, als die übertriebene Darstellung einer R e k o g noözirung, oder eili Strcifzng, der die Bedeutung einer militärischen Demonstration nicht hat. Die Gerüchte, welche aber von vorgefalleilenen Schlacht teu in Umlauf waren, werden beute entschieden in Ab» rede gestellt und cntbebren die dießfälügen Mittheiluu» gen jeder Begründung. Berichte aus Balaklawa melden, daß die Russen wieder 3 ihrer Linienschiffe entwaffnet haben, so daß dernmls nur noch eil, Dreideckcr und ein Linienschiff mit 90 Kanonen armirt bleiben. Ferner wird berichtet, daß sich vom 20. bis 2l!. Dez. nichts Venierkcnslvcttl^es bei Sebastopol ereignet habc, außer zweiAnsfallen, ivelche ani 2l. stattfanden. Die schlechte Witterung hinderte die Belagerer au den« schnellen Fortschritt ihrer Arbeit. .Sesterreich. " W i r n. Znr Vollzeßuua vom >l!. De^einber 1l>^l2 angeord» neuing erschienen, welebe auö 4.^ Paragrapl'en besttbt nnd int Wesen!» li/l'en folgende Bestimmungen enibält! Wenn ein Vier-er^nger die Venünung des Smbmomelevs oder Ther> n,o:neters einriu Gefällsemgestellien venveigerl , zmn .^ivecke dev il^ seinen Gewerb^vänmeil zu pflegenden Uebermaihnng. so ist er mil el^iev Geldstrafe von 2 b^ !>!<> si. ^u belegen Die ^inan^waebkommiss^re l'.ib.n ^i:m Vel'üfe der Konsrollivung der in ilnem Ve^ke I'^l den Viere7;euger» bcsindliel'en Sacharome» rern l«nd ^ur Hiulauhaliung dcv Uüteisebieblü'.g von anreden oder gifälfelnen Iuslrnlneiüen, deu Bierer° seligern dleselben gegell Enipsanqcbesläiigungen. »voriu die Instrnmente nach dein ^lanien deo Erzeuger?, dann n.iel, der ^'ummer und dem Gewichte bezeichnet sind, zn ersolgen. Znglei.h I'aben sie über diese und über die bei den ^inan^va^ - AbibeÜimgen befindlichen S^charonieicr Veizei^'insse ^u führen, l^elehc die obi< gen Merknialc d^r ^nsl'.'iimente eittbalt^n, und nach den ^olkonül!enden Aenderungen in dem Vestande der ^5acharomettr sortiväl'reno zu benchtigen find. Die Verdünnung dmf nur mit reinem ^luü> oder Vruii' nenwasfel ^o^genonunen weidl!,; ui'd es- muß das' ,e!l>e in dem Fall, a!^ die :1?llnge der zulässigen Ver-dünnung nul?! dnrl!' A'.'l'amnngrn drs .^nblslocke^ oder des ^nsammengnß ^^'ll') VolNlbe^ gemessen >ver° de»i kaun. ^or dem (Angießen in die Vierwn'r^e mit-telst ei-u's zinienliiten (^esäsies. welches der Vierer' zenger belbciznslbaffen bat, gemcsien iverden. d'5 in nicht gestatte!, unter drin Vorwandc von Verdünnung, Vler oder eine bierähnlichc Flüfslg. keit, odcr emen Trebern«Aufguß unter die Bierwürze zu mischen. Die Aufbewahrung von Merwnrze oder Vier, das die Hanptgähmng noch nicht überstanden hat, ansterhalb jener Gewerbsräume. welche nach der Vesundsbeschreibung zur Anfbehaltling solcher Flüssig, leiten bestimmt sind, ohne einer besonderen Vewilli. gung, sowie der Absah und die Erwerbung solcher Flüssigkeiten, wird als schwere Gefalls' Uebertretnng mit dem vierfachen bis achtfachen Steuerl'etmge, bestraft. ^ Wien. 14. Jänner, Znr richtigen Aiuuen< dnilg der Tarifpost <"»!> ») h'iseiuvareu, deö allgemeinen Zolltarifeö voni 5ten Dezember l8ii3, ist von dem k. k. Finanz'Ministeriuni erklärt worden, daß die am Schluß in dieser Tarifpost, innerhalb der Paren« tbese vorkommende beispielsweise Anführung einiger Artikel sich nicht ausschließend auf die unter Zahl 2 gereihten Gegenstände, sondern auch auf die Zahl 1 angeführten bezieht. " Eine Verordnung der Ministerien des Innern, der Justiz und der Finanzen, betreffend dic Veziehun« gen der Steuennntcr zu den VezirM (Stuhlrichtcr.) Aemtern und deren Vorstehern zn den Gerichten er« ster Instanz nnd zu dcn höheren Steuer- nud Finanz-behörden, giltig für alle Kronländer, mit Ausnahme des lombm'disch-venetianischcn Königreiches, ist so eben erschienen, und in dem k. k. Flnanzministerialverord< uungsblatlc kundgemacht worden. Wien, 16. Jänner. Der k. preuß. Flügcwdin« taut. Oberst v. Manteuffel. ist ain Freitag von Wien nach Verlin abgereist. — Am U>. Februar tritt im lonlb..vcneticmischen Königreiche dic neue Strafprozeßordnung nnd die oa< mit in Verbindung stehenden Vorschriften über die innere Einrichtung nnd Geschäftsordnung der Strafge-richte und der Staatsanwaltschaften in Wirksamkeit. — Mittelst öffentlichen Anschlages an der hiesigen Vörse wurden dic ersten Verfügungen der Vör-senkammer, betreffend die tägliche Vörsczeit und die von den regelmäßigen Vörsebesuchcrn zn entrichtende Iahresgebühr nach geschehener Genehmigung knnd^ gemacht. — Es sind Fälle uorgekommeu, bei welchen, znr Erfparnng des Postporw, Drlicksorten unter Kreuzband versendet wurden, in welchen einzelne Worte durch« oder unterstrichen waren, so daß bei deren Zusam-menstcllllng ein Vrief sich ergab. Zur Beseitigung die« ser ^älle u'urden vont Ministerium die nöthigen Vor« kebrungeu geiroffen. Dem Landschaftsmaler Herr» Koiirad Grefc wurde die <>bre zu ^heil, Sr. k. k. apostolischen Ma» jestät ein h'remplar seines uoin Uitternchtsmimstermm de>i ft'.'ilinasieu und Realschuleli empfohlenen land< ^chafilichen 'Vorlagwerkes überreichcn zu dürfen und dafür durch die große goldene Medaille ausgezeichnet zu werden. — Iu Lemberg war ain ^. d. ?^., wie aus Warschau beuebiet u'ird. der ?ies!o>' der polniftben, ^iteraien (^li^iens, ^. ?>', .^aminoki, el'emaliger Di>! reltor de^< polinseben Theate^ö in ^'emberg. inil ^ ode abgegangen. "-- Aii5 ^ a o i a meldet die „Ga^. pr. di ^'avia", daß die Plo'.'ii^ia!'Delegalion ein Nesfript eibalien i,abe, dureb w^be^ das b. ^linislerinm des Handels in Uebereinstimmung mir dem b. Minisierimn des ^>i' nern nnd dem b. Avmlc'0l'rr?ouuua:wo der Handelt kaminev und der Miinizipal < und Pro^ii^zlal-Kongre« gaiion von Pavia die Zlistiiumung zue Vornahme von Vorstudien bel'üsV' der Führung ciuer l^isenbal'n von Mailand über Pa^i bis an die piemoniesische Gvenzc ertheilt. W i e n. Die k. „Wiener Zig." veröffentlicht Folgcudes: K li n d m a ch u n g. Am 13. Iäuner I. ^. sind in Wi,-,i ^ Persousu an der Vrechrnhr erkrankt, :! genesen und 1 gl' storben, Am 14. Jänner l. I. ist 1 Individuum erkrankt, l genesen lind 1 gestorben. In Vedaudluug befinden sich noch 48 Kranke. Seil dein Ansbruchc der Epidemie sind 6247 Personen erkrankt. :l494 genesen und IMi gestorben. Wien am !''. Jänner 18i>6. Trieft, U>. Jänner. Ein Korrespondent des «Osserv. triest." aus Alerandrien, vom 8. d. M. stellt das vom Vizrköuig angeblich erlassene Verbot des Sklavenhandels in Abrede. Vielleicht wurde bloß der bekannte, den Handel mit weißen Sklaven an den Küstenländern des schwarzen Meeres untersagende Fw mau anch m Ggypten vublizirt und durch ein Miß. Verständniß nuf den Sklavenhandel im Allgemeinen bezogen. Klagenfnrt, 16. Jänner. Bezüglich der im Steinfclder Wildbach-Graben Verunglückten haben wir, schreibt die „Klageuf. Ztg.", noch nachzutragen, daß es bei den bis zum 10. d. M. fortgesetzten Nach» grabnugcn nicht gelungen, dieselben aufzufinden. Da die Schncemasso zu groß, um sie gänzlich durchwühlen zu könne-n, nnd ohnehin keine Hoffnung mehr vorhanden ist, daß die Gefundenen noch gerettet wer-den könnten, so werden dic bisher mit Aufgebot aller Kräfte angestellten Nachgrabnngen am 11. d. M. eingestellt. — «Schmilzt der Schnee, so wird sich's finde»," Venedig, 12. Jänner. Se. k. k. apostoli. sehe Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 28. v. M. dem Gmdolfi Giovanni aus Crcnwna die straftose Rückkehr in die k. k. Staaten und die Medewerleihnng der österreichischen Staatsbürgerschaft allergnädigst zu bewilligen geruht. Salzburg, 12. Jänner. Urbcrmorgcn wird der hochw. Herr Fürsterzbischof Maximilian Io' sef in der hiesigen Domkirche eine feierliche Pontifi« kalmessc zelcbriren, um vou Gott dic Wiedcrgcncsnng Sr. Maj. des Königs Lndwig von Vaiern, des großen Wohlthäters der Armen Salzburg's, zn erflehen. Montenegro. Aus Montenegro lauten dic letzten Vm'chtc nicht sehr zufriedenstellend. Unter der Bevölkerung gibt sich cine sehr unrulugc Stimmung kund, und Nanb. nnd Strcifznge der Czernagorzeu auf das benachbarte tür. kischc Gebiet finden sehr häufig Statt. Gewöhnlich bleiben im Handgemenge die Türken Sieger unb keh« reu mit abgeschnittenen Montenegriner-Köpfen in ihre Standorte zurück. — Dcr Vermälungstag des Fürsten Daniel ist noch nicht festgesetzt, obwohl Vorbereitnn. gen dazu im großen Maßstabe, stattfinden. DeutschlOttd. Das ärztliche Vulletin aus Darmstabt vom li. Morgens 7 Uhr über das Befinden Sr. Majestät des Königs Ludwig lautet:' In dem Befinden Sr. Majestät des Königs Ludwig tritt dic Vcffcrung immer mehr hervor. Se. Majestät selbst haben das Gefühl entschiedener Zu» nähme der Kräfte. Eine Depesche vom 12. Jänner, 8 Uhr Vor. mittags, lautet: Se. Majestät König Ludwig suhlte fich gesiern wol'I, sah Familienglieder länger bei fich, batte eine gnle ^iachl, alle kövpe»lieben ^i.nftioncn find geregelt, der Geisi bciter nne immer. Se. Majestät der König ^udwig bat den nach Mnneben zürüeü^ekebrten ^osn^irschall ^)l,'nst sslc-ll'crrn v. La ^'oche bei deüen Abveife voil Darnistadt beanf' tiagl, aneb >>n A.'lgeineinen den iiluigsten Dank für die ^heilnal'ine ailc'^uspreeben. n'el.be ,'ich nn ganzen Lande kundgab, und zu fagen, wi^ ^, Herzen Sr. ^iajestät difse Tbcilnal'Me wobl tl'ue. 3lach der neusten i» Verlin erscheinenden ,.All» geinen medizinischen Zeulral-Zeitnng" sl>u dic Zahl der in Verlin zum Einttilt iu den russischen Kriegsdienst angemeldeten Aer^e eine nicht unbedeutende fein, was wohl, wie das gedachte Organ weiler be. merkt, hauptsächlich dem lebhaften Interesse zu verdanken ist, mit welchem ein Hochgestelller Chirurg sich der Angelegenheil annimmt. Von Berliner Aerzten sollen 1'i, von ,'olchen aus der Provinz über 100 Melduugcn eingegangen sciu. Aus München, 12. Jänner, wird tcle. graphirt: Dic Regierung verlangt von den Kammern einen Kredit zur Deckung der Zahlungs - Rückstände für Kriegslasten und zur Bereithaltnng, eventuell znr Mobilmachung der Armee, um den Anforderungen des Bundes cutsprechen zu können. Dagegen hat die Regierung den Gesetzentwurf, die Kosteu der EMdl> tion in Kurhesscn betreffend, zunickgezogen. Italic«. Der Klostcrgeseh-Entwurf hat in Turi n in der SiMlNg des Senats vom 6. schon zn einer vorläu« figen Debatte Anlast gegeben. Als nämlich bei Voli« rnng des Budgets von der Löschung einer bis jetzt zur Unterstützung der ärmsten Pfarreien bestimmten Summe, im Betrage von U28.000 Fr., die Nede war, meinte der Senator Castaguetto, daß eine solche Lö< schung nicht an der Zeit sei, che man nicht das Klostergeset) votirt habe. dessen Annahme ja durch Einziehung dcr Klostcrgütrr dic Mittel znr Bestreitung dcr erwähnten Ausgabe liefern solle. Die Meinung fand Anklang und Unterstützung, worauf der Finanz« minister auf Löschung der fraglichen Summe mit dem Bemerken bestand, daß man im Falle dcr Vcnverfnng des KlöstergesehcS den Ausfall durch eine Kreditbe« «z» wlMaMg decken könne, die jedoch nicht voiu gegen» wävtigc» Minist crium gestcllt n'erden würde. Die Klostergesetzfrage scheint demnach geradezu als Kabinctsfrage hingestellt. In der Sitzung der zweiten Kammer vom l>. b. M. hat die allgemeine Diskussion über den Gl' setzentwurf begonnen. Nach Erörterung eines auf dic Petitionen der hochw. Bischöfe des Staates bezüglichen Zwischcnfallcs sprach dcr Präsident der Kam« mer. Herr Vuoueompagni zu Gunsten, und der Ad» geordnete Gustav Eavour (nicht der Minister, wie irrriger Weise telegraphisch gemeldet wurdc) gegen dcn Gesetzentwurf. In dcr Sitzung der zweiten Kammer vom 1l). wurdc die Debatte über das Klostcrgesctz fortgesetzt. Dafik sprcchcu Vrofferio und Pallavicini, dagegen du Viry. Aus M odena wird unterm l>. d. M. ge-meldrt: Trotz dcs sehr strengen PclagerungsNandes, dei durch die Kundmachung des Militättommaudanten Tasoui über dic Stadt Earrara verhängt wurde, ha> ben die '^nbestb'rnugeu noch iuuncr nicht aufgebort mw die Zahl der Todtschläge und Verwundungen, die au- öffcnMch^- Stvaße uü^ selbst in KaM'bäu> ürn v^'.^',uinen. belansen sub bcreiiS ans mebr al,' ;!0. Frankreich. P a r i s, li. Jänner, R'ach dem „Monilenr" blurc ^d I. Rassel! g^ft^rn e>ne Primat > Alwleu^ be,in ^aisir. In dcv bcni^en Sitzung des gesetzgebenden .^ör> pcvs '.vlirde dcr b)^s^nenl'.^!ln' l'^nglu-I, der Au^bc< bnng '.'on l ^!>,0»0 Man» '.w^v, legt In der Elnk'i-tnng 1'cis>i es. derselbe Gnu,d, n^iVber ric ^cegievlu^g '.^'nn.^Iu l>abe, die An!e>^- ^i s^d^>», luiliüime uc aneb. ?i>'s^ A^.^'ei'lüia ^> l^^^'l^^'n, s-? I'^ü^i^ >nl' naniü.l' uni ^ie k.a^, a^' ^,''l!^n»^ ^^ .'tric,^^. w.'ll'I'e ol'i'.e un^^'inäk'iic Ausieci'ü'aliung d7S <^ft.'l° U^üa!il>>s V^r Alin^e rnr^l' sofouige Ausiüllnng all" blicken eu^e Uninögli'bkell ni Der gesetzgebende Kö>^ r.r lv.lo n'^/!' u, silücn A^!l'e'.Iulig^! ^^u Gesctz» cl!i,vi'.ls i'Vli^.'ii, ünt" 'l'n >'.'a!'v>chcimivli sihon in de!l nächst rn S'Nimq qcnel'»-!^. n. Die lann.n der Halle '/aben ebenf^IIv eine Hnd-s'vipü.'ü für ^ie Armee d>^ Onems eröffnet, und deui Ä'attlk^nm'ssär beve^l-) -'W00 Flö. alö Ettiag derselben übergeben. Armiral Hainelin ii't v^rg^stern hier cingetr^fren nr.d gestern v^m ^a.ser em^sV.ngen worden. !?bglelä' geniagert, ist er niä'l so angegrimn. wie :nnN besov-ül'» musUe. Die I'iesigen Eisenbal'ü ' Verivaltungen habei' N»0 l),»l> ^:an?^ für die Spenden an dic orientalische Armes t'tigeslenm. >vr, v. Ä'onlebell,' ist von seiner Sendung uaeb der Krim wleder bier angelangt. Paris, l2. Jänner. Die „Patrie" nieli'et, dlN' der i^-.iscv g.ss^n und vorgestern Abende alle ^ssi> zleve der unter ^'nera! lllrich nall' der ttnm abge^ Yeild^'n Gavde-Abll'ellnngeil au feiner Tafel versam« melte. Nali> l>vn^^'»l ^'^dic inmhien sich der Kai-ser nnd die ^aistnil milcv dic (^rllppen ibrcr Gä'^e und steten .1» Ieoen ^^te dev ^bellnahme. Veun Schei^n hieli ^,^ 5^^. „^ ,^^^. Sli.mne. jedoch Uef bewegt, eine ülrzc Ansprache, deren Schlußworte kiutotcn ^ „Gchen Sie, Mein Gedanke wird Ihnen in ^^V^"' s"^u, wo Sic fnr die Sachc des ^ecytö ,md fur h^ Eh^ des Landes fechten werden. ^ werde abwesend noch mehr bei Ilmen sein, als w'^ssl ^"' "U'nüthigc Ruf: „Es lebe dcr Kai-ssur ^ ^^ ^' Kaiserin!- begrüßte diese Worte, '^z nachher cmpfi,!^n alle bei der Tafel geioesenen "Mzlere vom ^aisrr einen reichbesepten Pelzmantel zum Geschenk. Dic „Patrie" fugt bei, daß der Kai» ser bereits mehrere Sendungen von Pelzen ange> ordnet habe. die sür die Soldaten in der Krim bestimmt seien. Großbritannien. London. 1N. Jänner. Die Verlnstc dcr Vng> länder vom 11. ins zmn 1?. bis 20. an Todten 2 llnterofsiziere und 2A Soldaten, an Ver» wlindeten 1 Ofsizier, 1 Sergeanten nnd H«! Soldaten, und an Vcrnnßten 1 Korporal nnd 20 Soldaten; oom 21. bis 24. Dez, tt Todte, 13 Verwundete nud 1 Vermißten. „Was auch immer" — sagt dic „Times" — „das Ergebniß der in Wien eröffneten Unterhandlungen sein mag, so werden dieselben, wenn sich die verbündeten Mächte erst genauer über die Absichten der russischen Regierung vergewissert haben, keineswegs den Kriegs-ovmitiouen ein Ende macheu, wenngleich erfolgreiche Kriegsopcrationm dic Wirkung haben mögen, dic Nn< terhandlnngcn zu beschleunigen. Es ist dieß durch« ans nicht ein vereinzelt dastehender odcr beispielloser i^all von Feindseligkeiten, dic mit dem größten Eiser in einem Theile Europa's fortgeführt wurden, während mau in einem andern Theile den Versuch machte, deu Kamps zu beendigen; allein iu allen ähnlichen Fällen werden die wirklichen Kriegserfolge das wichtigste Element bei den Unterhandlungen, und so wird sich die Sache auch wohl im Laufe der gegenwärtigen Diskussion herausstellen. Die bis zu den lehten Tagen dcs Dezember Vl'ichendcn^ Nachnä'ieu aus der Krim stellen zwei Ereignisse in nabe Au^ueln. welche beide geeignet sind. die ^'genwäriigeu Stellungen der feindlichen Heere zu a^e'.n nnd anf den ,^ongang des Feld' zngeo einen Einflnß auszuüben. Wenn uämliel' un< sere Berichterstatter iucl'l durch ibre Hoffnungen irre geleitet weiden, so dürfen wir erwarten, nächstens von einem ernsllieben Znsiimmenswß zwi'eben deu ^'ussi'U und deu bei Eup.-nona ve^ainmellen Sncillräften zu börcu, wäbrend die V.Iagerung oon Scbastovol naeb einein neuen und großartigeren Sv>'tcm nieder aufge» Nl'nmicn »rerdeu f^ll." ^'cv <.ii,'el!^U'!!^!.i. der am i (^ ^ :i u li i!^.^' ^u^in ^i^',!»^, u'^ir von eiuei l!>'^.',i ('^'fal'r l'.'dn'lx. t-,-1 ^ m,r dnni' den ^i'ni!' und d,e Eni'chl^sscnhni cin^^ ')'al'!uoäei'lei^ nüging. l>.°< r.'aren uälnli^l' ^'änber in da5 Häli<<.I'cn c-in^" '^al'.üvä^Iuev^ bei ^li^'iw litl>^c>>'l!>igt'!i, l>aiicu uch o^ri de^ ^i^,^!la>'l'.n.U^' be,nä,,I'l!gs, al^ö >o>isllge Wenl'^,!e an nch genonimen, de»l '^'ulüfv eulgefvervt, >ue Sel^ue an^gcrissen und eine Sebwelle gner über i d'.e^al'n gelcgt. um so ein gräölich^ Unglück w'dei> z führeil rmv dasselbe ausbeuten zu können. Dem ein> gesparten Wäebler gclaiug es ,ec>oä', noch reeln;eitig einen leben^gefälnlichen Sprung aus dein Fenster ;u inachen nnd biö zum in'iä'stg^Ieg^neu ^^ächte^l'alic< zn entminen: von dori^ ano wnrden die nötbigcn Sig' uale gemach!, in Folge deren der beranbr.insende Hng anhielt nud vor einem Unglück beivahtt wn^de. Tpanien. M a ^ rid. 7. Jänner. In der vorgestrigen Eorle^siMing ivnrde ein Verick! de^ Komnusslon^-Na jorilät über die Frage wegen der t'öniglichcn Sanktion drr Gese finden lnanä'e, Da^< ^tinisterium erklärie sich mi! ^ Dieser Ibeorle einverstanden, wofür es von einige, ModlNl'tcn bavtc Vorioürfe crfnhr D>e Diskussion wurde endlich auf deu tt. d. vertagt, Alif eine In> ^ terpeUation, der z>l Folge die Königin Ehristine jüngst M».W0 Realen Einkünfte von ihren Aktien bezogen habe, erklärte dcr Minister dcs Innern, er werde die Sache untersuchen und darüber wachru, daß das Se< gursler eim? Wahrheit und keine Fiktion sci. Die Madrider Vcrichte vom .^. Jänner sprechen von Nnhrftörungcu zn Valladolid, Saragossa und an> oereu Ortcu, fast ausschließlich durch die falfchc Auf. fasfung bcs Verbrauchsstcucr.Gesez?cö veranlaßt, indem das Twlk sich einbildet, diese Steuer sei in ihrer Ge< sammtbeit abgeschafft. Zu Valiadolid, wo am A l. Dez, Abends eiu Theil der Bevölkerung dcs Viertels St. Andreas sich erhob und dic Thore ciucr Barriere in Vraud steckte, so daß das Militär einschreiten und die Haufen auseinander treiben mußte, sind mehrere Per» soncu, u. A. auch Ofsiziere und Gardisten der National' Miliz verhaftet worden. Nnßland. Dic Regierung bat zur Fövdrruug des Personen, verkchrs zwischen St. Pc t e r'? b u r g nnd S < lnft h e» , ropol in der Krim dic Herstellung von Personen» Ettraposten befohlen, welche unter den gegenwärtigen ,. Umständen so nöthig geworden, daß sie sofort ms Le° ^ ben treten soll. Die nMcheg ^erwickell sind. del lauge an^ndaucru nnd i» seineu Folgen für die in-lufNiellen und sozialen Interessen eiueö groücn Tbei-!.^ der civil!sirlen ^^ell nnbeilbriugend zu werden drobt U7.d da dao Volk rrr Vereougteu Staaleu vunh dic GuuU der Vorseluing sich >:n Voügenusse der Scgunngsu deo Friedens besindtt. rcm Sä'a»< p!ai?e de<< ^ainpfes entrück: ist. niit dcn Veraulaf» snngel: des Slrciles ;wisebeu den su'egsübrende» Pal» leieu in teiueilci Veil'in^nüg stchl. als Nation au ^ d.in ^ri^ge selbst ken, Ini^r<'!>e bat, und obgleuh es dav ^^echt tlncr gm'alisa>m!i c'Der auch nilr dvcbeü» ,' c'cn Inter'.'cnüoü nicht «inclk^ln!, cwch d>r Ansi^lit ist, d.n'' dcl- Sli,'ii sich ^lu'll' die Veriüiltluüg r:,u'r l'cstenndeleu und neuiraleu M^cht friedlich l'eüegen l.isie, - - daber sei e^ vom Senat uud Repräsentanz tenbailss dei i,n >5oiig»cü versaniniülten bereinigten Staaten von Amenka resolvitt, daü dcr Präüoeitt > angegangen weide, reu ^uegsüdreud.n die Venm» > luug der Vereilugten Staaten u> einer W^ise an;u> bieten,, wie sie seinem Euuessin nach zur Hcrllelluug des Friedens am geelgneisten ist. ' Tclcgniphisckc Tcpcschclt. , " V n kare st, < t'en. Die lcnlen Rachrichien ans der Krim datiren vom ^. d. M. Es war leine belangreiebe Nachiill'l besannt; der „Iris!'" war in Varna angelangt, wo i?mtr Pascha noch erwartet wurdc. " priest, 1»1. Jänner. Ilne köiüglichrn Hebelten der Herzog ni'.o die Herzogin '.wn Vrabant sin» beule in Vcnedig eingetroffel,. Die Giäsiil ^oil 5vapa»i, ^'el'ier des Gro^'er^ogS von ^oscana. ist an, 7, 0. Mls, von einer Prinzessin rntbliuoru. L a k n l e s. Wir glauben sowobl im Interesse der Kunst im Ällgcmciueu, als auch in jcnem der lmsigen Vcvöl' kerung, auf oic wahrhaft ausgezeichneten Photogra. phien des schon ans frübereu Jahren bicr wohlbr' kanuten Küiistlcrs Hru. Krach ganz besonders auft inerksanl machen zu sollen. Dic von Ihm verfertigten, fowohl schwarzen als feinkolorlrten Vilocr zeichncn sich durch Gcnauigkcit, Rciuheit lind Schärfe so vor-thcllbaft aus, daß sie unbestritten unter die besten Kunstleistuugeu iu diesem Genre ge;äblt werden müs> scn. — Der große Zuspruch, dcr ih>n bicr zn Tbcil wird, ist gleichzeitig eine thatsächliche Anerkennung scinrr trefflichen ^cistungcn; leider aber dürfte, wie wir hörcu, sein Aufenthalt iu dieser Stadt uur mehr ein kurzer sein. Sein Atelier befindet sich im Wlranr'» scheu Hause am St. Iakoböplaße, im 2. Stock. Druck und VMag^msM v^Alei»^ Verantwortlich? Reönctenre: U v. ^>etn„:ayr HF Vanlbertz^ a>,^ d^»? AbeodblcMl' dl'i- öiieii-. l^is. Wiener-Leitung. Wie» Ili. I^'uner l«.',.^ ^X'ill^g^ > Ul)r. Dic Stiüiüiüiiq w.i^ in >>r^- V^iiduil^ gnu'iüi. ^i<> Vl'nV l!.i!l s.»l an dl» Fl'i.'rc,i5l)l,'ffmm^ü. W^chft! inl^ V^Iiltlli ^l'.n l'illi^'-r ^ftVlili. ^.mrl'u l^'ffu^c <2.<<». Pan>1 <^<» V.. ^ H.nnl'ul^ '.»^, — ^iv!!'l,l> - -. — ^0!!dl'l! 12 12. — Mai- di'lto „ I'. ll. .. 5«/, 9:;.-«>i d.'tte> Mo^ni^l >». »t, „ 5"/, !»2-W'/. detto Naiional A,il. „ 5 7« 8tt'/.—8tt'/, Staal^schutbv^schriil'u»^!! „ i ^/, "/<. 72'/,°-72^, dtt.'o .. ' 4°/, <^'/,"^'/. d.'tlo u, Ä, l,^5N mit Niickz,.. < "/,. i'2 7,"tt2'/, d,tto »^2 „ „ 4 7« 9,-9l 7. dctto 1854 „ 92-.<)2^ d.tto „ ., 2'/. 7. 4l '/,-^l '/. d.tto „ , 'V, !«!«/^I«;V Oii!„l.l>l!ast.'Ol'!iz,. ?t, >>!!>>. ^> '' "/, «2 '/,° 82 '/, dcl!u aildcrcl ,N>, ü ,!!!«' ^^»tn>>' Aül'hrn von, ^.ilnl l '"^-» 2N2 -^:>2 V, . dclll,, dctw l».V^ li>« '/. '< ^- °-^ Kai,,,r ^^rdl,!ai,>>^,')!l'rdl'.ih!> >V7 7. ^1 !>7 7, Igil.l-Raal'cr liI^ll'l '/, Pr>1'j>'. !li)rn. Gift,,!»,, 1. ttoiiffion 17—20 ^. „ >»it Pnorii, 30—35 Ocdcul'iü'g-Wi.'x-'ili'üstädtn- — —- dMu «2., G,l,iffil">, ^'^^5^ 'R!,er-D^>!>p!»,üh< Äclix,, l3s — » Gilb«,) 57« M-9.', '.»ll.rt'l'.ihlr ' ' dctto 5 7.. !W7,°°^>^ Doliax-Daiilpfschlss dcNo 5°,„ 82—M ^u,»o Änil,ch>luc 12 7, " l3 7, Estn'h^y 4tt ,1. r,ose 86—8Z 7. Wüidifchgrä^'ose 28 '^,—2«,'/. ^i''a!dlinn'is!,N' .. 28 7.'° 2« 7, .«.'gl.'vich'schc „ ^ !ll—,l>7., Haiftl'!. vuüwichligs Dufattü-Agio ' 3^ '/.,^^1 Telegraphischer K,»rS - Bericht d« St^alspapiere vom l7. Jänner ,l,8Z5. Sta^sschlildvcrfchi'cibuü.pn . ;u Z M. fl. i» CM. 833/'^ d^tto an^ w- yiatioual'AuIcihl' zn s 7« st. in EM. 86 Z/8 d.'tw ........^'/2 „ „ 72 5/8 drtto .........4 .. ., Ml/2 Daillhn, mit Veilosittig v. I. >^34. für »W fl. 2^» „ «854. „ 1W st. W! 15/16 Wruüdrittl.-Obligat. a,,dcr.'r Kroiiland« zu 5 °/„ 75 >/2 Ästicn dcr !)ii>dnöstltl'. E^coniptc.'Gc- s>l!sch.ift pr. Stutt zu 500 tt. . . . ^'6 1/4 si. in (5. M. Äa»f.'.'lctinl pr. Stllck......l««2 stin C.M. .>, V. M. 3lltin> dcr öst^rl,'. Donau-Daüipsschifffahlt ! zu 5N0 st. C. M....... 546 fl. in C. M. Vlcticü des östcir, ^!^'yd in Tricst zu 5»,0 fl. C M. ...... 5U5 ss. iu E.M. Wcchsel-Kllls vom l?. Iäniu'r ^855. Augsburg, sin- ,'n. ,l>r l Pfüüd Stn'!!!,^. Guldc!! 12- lg As. Z Mmiat. Mailmi^ fiir ^<'0 O. strrr. ^'vr. Gnlbnl 1 ^4 M Vf. 2 Monat. M.nseill.', für W<» ssr.nifcl!, Gnld^ii l >? l/2 2 Mmuit. 'l^il!^ fiil M)» ssrank.ü . . Guld. l N3/^ 2 Muuat. K, K. v^'llw. M,!»z-Ducatl» ... 31 l/2 pr. l§cul. Agi». Gol^- und Sill'cr-Kürse vom lss Jänner lßüü. Aricf. Geld, Kais. Miinz-Dusatv» ?Igiu .... >U -^> V> det!o Rand- dttto ,....... :i<»1/2 :«> »/^ vl.ipl)l«'N'5o', t « .... !'''''! U52 Souvraili^d'or „ .... l7.^2 l7.lU ssm'dl'ichsd'rr „ ...... U),8 W.7 ,P«nßifche ., „ .... U),W U»I7 <5,u,,,l. Sl'vcrciglis „ ., . . . 12.20 l2.lg Ru,ß. Impn^k-....... N»,8 N1.7 Doppi.' . ......... ... 371/2 M V2 Sill'.'ragio........ . , 28 ^7 ^ ^.'hViMl'U ,^sidrn, auch «Nlltclst Corre- Z. 59. (3) Nr. 383. Edikt. z li r E in l'e r llsu'i g der V e r I n fse n sch a ft s-^ G laubig er. Nor dem l. k. städt. dcle.q. Bezirssgerichte Um-gel'lü'g Laichs haden alle Difjcingen, welche an die Urrllifseilschast der dcn lli. Juli !8^!> verstor^ benl-i, Helena Thomaim von l.^^^^ ^ als Glä'ubi. ger eine Frid>!geii^ dicsül Gläudigeln an di< ^crlassl'iisch^fr, wcni'i sie dinch die Bezahlung dlr angemeldete!, Forderungen l,schöpft wlnde, knn weitcicr ?l»sft>nch zustande, a!s insoscru ihnen ein Pfandrecht gebührt. ^lNl'ach am 3 9. DezeuU'tl 1854. Z. 79. (I) Da ich nunmehr mit mcincn Eisl'nvorräthen fast ganz aufgeräumt habe, mich aber Mcls hal' b« jcdcnfaUö von meinsli Geschäften zu entfern ncn wünsche, so wave ich bc^'it, mein frisch afflN'tntts Lager, in Gpeznci', Matenal-und G^ schmeide!valen bcst('l)^nd, sammt Mensllicn, allein oder auch init meinem am Hauptplahe befindlichen Hause gegen die billigsten Brdingniffe und kommodesten Zahlungsrattn zu verkaufen oder zu verpach-ten. Auch wmde ich alle jene Waren ohne Aus' nähme, welche man ctwa nicht übernehmen wollte, für meine Rechnung in Kommission lassen oder wegnehmen. Die Uebergabe kömtte gleich oder bl6 Georgi erfolgen, ^'ielihaber auf das Hauö oder die Handlung belieben sich schriftlich oder mündlich direkte an mich zu wenden. Laibach den 18. Jänner 1857». Ioh. Paul Supp.mtschitsch, am Hauptplatze Nr. 5>. Z. 77. (l) Maskenball - ADeigr. Der Gefertigte beehrt sich, cinem geehrttn Publikum hiermit anzuzsigen, daß er, wie in früheren Jahren, auch wahrend des dießMrigen Karnevals im hiesigen ständischen Theater eine Reihe zu sscden beabsichtiget, wovon der eiste Sonntag den '23. Jänner l»3I, Sralt findel. Indem er hierzu ftine ergebenste Einladung maclt, wird eö sem eiftigst^s B.str.b^n sein, für das Vergnügen de6 geehrten Publikums stets abwecbsllüd zu sorgen, und sieht dcschalb vertrauungsooll cioem zahlreichen Zuspruch ettt-gegen. Dlrettvr dcb l)!',sigcu siauo. Zhcalers. Z^ 5». (2) E i l» l a d ll l» g au die Herren Land Wirthe Krams. D'e Wu'seukultur >u «hren zwei Hauptabth'ilungfn,, nämlich der Entwässerung und Bewässerung, ist allerotts für die Landwirthsch^ft eine wichtige Aufgabe geworden,, und zu ersterem Behufe die Drainage alu das vorthcilhaftesse und nachhaltigste Berbefferungsmittel liasslr Grüi'de anerkaniit Uat auch den Herren Landwirthen Krams die Gelegenheit zu vcr« schaffen, an di.'sen KulturmethodlN Theil nehmen zu können, sorgte die k. k. Landwirthschaft« GsseUschast dafür, daß durch dic Güte der lobt. steiermärkischen k. k. Landwirthschaft, GeseNschaft auch für unser Land ein els.chr<'ner Wiesen-Ingenieur gewonnen und auch die Drainröhren-Erzeugung hierorts eingeführt würde. Dadurch hal die Vandwirthschaft - Gesellschaft in ihrem Bereiche aUcs gethan, um di,e H.rren Landwirthe, in dcn Stand zu fchen, ihre nassen Münde kunstgemäß mir odlr ohne Dranmge zu entwässern, an geeignet'N Ott.n die Bewässerung einzuführen, und so dcn.W>esenertrag zu vlrmehr.n und zu rerbcffcrn. C'Z ist jetzt nur an den Herren Landwirthen gelegen, von diesen vortheilhaftcn Kulturen dcn größtmöglichsten Gebrauch zu machen, die unter andern in der nachbarlichen Stciermark so rasch vorwättö schreiten, daß sich auch kleinere Grundbesitzir daran beche!ligen. Damit aber die Landwirthschaft-Gesellschaft in der Lage ist, im Vereirc mif dem Herrn Wiesenbau'Ingenieur, der berritS im vorigen Herbst auch schon in Käritten auf den Wiesen des k. e, Osiiacher Gestütes die Drainirung m Angriff genomm.n hat, für das laufende Jahr das nöthige Arrangement zu treffen, so werden die Herren Landw^thc, welche zu entwässernde oder zu bewässernde Terraioe b, fitzen, eingeladen, verläßlich bis E»o e Februar ihre dießMige Anmeldung bei dcm gefertigten Zentrale machcn zu wollen, von >vo aus die weitern Auskunft!,' erthcilt werden. D:eser E,nladung wird der Wunsch beigefügt, daß auch bei uns die in allen Ländern so erfreulichen Anklang findende Wiesenkultur jene Thcllnahmc finden mö l te, die sie im national-ökonomischen Interesse in so hohem Grade veldient. Vom Zentrale der k. k. Landwirthschaft-Gesellschaft in Kram. Laida h am 15. Jänner »855. ' F. ^erpinz, Präsident der k. k. Landwnthsck^t-Gsellschaft. Z 2l)09. (9) Billigstes Brenn-Material. Bei herannahender Kälte und steigenden Holzprcisen erlauben wir uns, die geehrten Bewohner hiesiger Stadt auf unsere vorzüglichen, noNkommen trockenen Torfvorräthe aufmerksam zu machen, und empfehlen selbe als treffliches, billigstes Vehcit.nlngsmitte l. ' Wu- llefcrn, unter Haftung für die Trockenheit und Gute der Ware, franco in dle Wohnung der geehrten Herren Abnehmer: guten Torf pr. Zemtner » RT kr. vorzüglichen, besten Torf pr. Zentner » »4 kr., im5 l.'esorqcn jede, mindestens l2 Zentner betlagende Bestellung prompt' unD solid bmnen 2^ Stundcn. ?luft!'aac wcrden in i>er Gradlscha, Triester Straße Haus-Nr. 58, im erstcn Stocke cntaegen aenommen. Die Unternehmunst.