^ 283. 'freilass am 11. December 1863. »ll „k»z»che» Zeitung« »schein!, mi! »u«n«h«e >n «,«,« nn> Fel«N«ze, fofiet sonim» ben «eil»«» im «»„»«lr 8«»,j«!,l!g " fi. h«ll»' l«l,rl« » fi. 50 ll., mi« «ltnfb»»» ini ««mptoir <»zt. »2 fi., tz«l»t. « si- 8«» die Zufi«llu»g i»'« H»u« smd halbj. ^ tr. mehr zu entnch«n, Mtt der post p,N«fre» gc> s,,. tz»»»i. 7 fi, 5f» ll. I»stltt»l«8tbü!,r »nr nx« »üs»,°»t> - Hf«»t«jt<>' «tz» t,n> «nnm dsisslbni. ift jiir 1m«li«< Vlnfchol-l«l,»kt.. fill «m»liz«»fl,, ftr »m«l'8»«<»«t,n,l.». Zu bief» »«»«blfn ist »och »« Ins«l»i,n« - V«nnP«l p» »0 »l, fllr ««« ie»t««»N8« Einschalt»«, hi»zn P, nchnnl. Inserat» bi« l« Fellen losin, l fi. 90 lr. fill » «al, » fi « ll. f«» « »»l u»» 90 ll. f«l « «,l eMl Inbegriff be, I«s»lti»«,st»»>el,). ^laibacher Zeitung. Amllichtl Theil. ^e. k. f. Apostolische Majestät babln mil Mcr< bl'chNel Entschließung vom !i, December l>. I. rcm Elaltlialterei < Pizcsetrctar >» Triest. Leopold Riiter v. Grosser, de» Titel »nd Chnialtei eines Htatt« l>alter«i«Sekretärs t«frei allergxaoigst zn verlciyc» gtruht. Nichtamtlicher Theil. Zur Kongreß - AngeleOenheit. Vaibach, 10. December. Wir bringe» untcn die uo» der „W, >A." uer. öfftntlichltn Antworte», welche von Seile Oesterreichs auf die Einladung zum Kongreß nach Paris gtsendtt worden si»v. Es l'estelicn dieselben auö elnem Schrei» ben Sr, Majestät deS Kaisers Franz Iosepl' an den Kaiser der Franzosen, ddo, Wien. 17, November, und auS einer Depesche des Grafen Nechberg a» den Fürsten Metteinich in Paris von demselben Datum. Folgendes ist der Wortlaut: Uebersehung rines Schreibens Kr. k. k. Apostol. Majestät an den Kaiser Napoleon Nl. ddo. Wien, 17. November Ittl!.'!. Mein Herr Bruder! Das Schreibe» Eu. Majestät vom 4, t>, M. lenkt Meiue Uufmerlsamteit auf den schwanleudcu Zustand Europa's, auf die Gefahren. welche daraus entstehen können, und macht Mir den Vorschlag in einem Kon» «less» dle Gegenwart zu regeln und die Zukunft zu sichern. Dieser Schritt wurde V», Majestät von dem auf» richtigen Wunsche eingeflößt. ver Well die Leiden zu Mvartn. welch« d,r Krieg mit sich führt. Europa d,n. ein Ihren »nd Mein,» Wünschen enlsprechenre« Erg.buiß desselben zu hoffen. ».., ^/^ ^^"'" >^^ Unternel'mcu« bangt zum aro. «..»... °°" "" "lt al.. mit welcher ma» eö be. m7 .,. ^?'.' °"" P'"'"' "" n"»> ^ch vorgezeich. es die Mi^i^."""'"" "as Unternehmen i». je mehr «räf.e und W>. Ve»..rfn,b beraub sich " . K,"''3'7^^^ lich da« gangspunk. ,. «crständig?.^^! ",^^ der beabsichtig..» That ftNznsteUeu "e "«^ / einzuschlagenden Verhaltens im voraua zu b,n"..« " Diese Vedingungen scheine» mir vo» .resenilichcr P« deütuug für be» Erfolg des Werk,«, welch« «Z» Majestät zu unternehmt» wünscht «»o zu welchcm ^>e Mich einladen. Ehe Ich dar.,., Theil ucbme ''">>< Ich e« für nntiläßlich. üb« gewisse uorläufiac H»"t,e aufgeklart zu sein. In einem Uorie. Ich W»lch>« voran« und im Ein»,!»,,, ««<,»«. «tlH, h^ ^,^ß pl,,f,„ soll. ,,„„u, man üw die se!n,n Arbeiten zu gebende Richtung überein. so bat man weniger zu besorge,,, auf un. oolberg.sehene Hindnmsse zu stoßen, welche Me« umichtemachci! können; man beseitigt d0 der unvcrbrüch. lichen Freundschaft z» erneuern, mit welcher ?ch bin u. s. w, Uebersetzung einer Depesche an den Fürsten Mel-lllnich in Paris. ddt«. Wien, 17. Nov. 1863. I» der Nnlage finden Sit die Ubschrifi des Schs,!l»,!,« t>»« «aa« Programm so bcoeutunMollcr Veralhuugeu zu bilde». Ueberdieß wünschlen wir zu wissen, wie rie Erlläruug deS Kaiser« Napoleon in Velreff der Vel> träge ron 1815> zu erläutern ist. Wir nehmen An-stand. ;u glauben, die ftanzösische Regierung selbst wolle dicser Elllärung die auSgcbehuleüe, strengste Vedeulung beilege». Richtig ist, „aß die Verträge p,s Jahres 1815> in mehrelen Punkten geändert nmrde». Z»m Theil sind a»oerc inleinalloual, Be. slimmüngen an deren Stelle llelicten, wie z V, in Vctieff Velgicns. Was dieselben persönlich Verlehen. deS für den Kaiser Napole,» enihiclten. ist definitiv und mit der allgemeinen Veistimmuug Europas be< sciligt. AUcin außer den Fzill», chkr> lich bilden sie noch gegenwärtig dit Orundlag» des öfftNlllcho, Rechte« <» (iuropa. Wir btstreileu »icht, d«ß der Verlauf der Ztil gewisse Tbeile diese« Ganz«! melll oder weniger erichütlerte, daß »ieielbe» «lso der Stüfc oder der Verbesserung bedürfe». Wellte un« die fianMche Regierung die Theile dies,« Gebäudes bezeichne», welch» sie für zu schadhaft orer iür zu >>»voUstäud^ Haiti wollte si» uu« zugleich die V»>t dem aufrichtigen Wunsche enta.»ae»u«hme«. ein Verständniß zu erleichtern, I.,»» lö»»el> >v>r u»< not Hachlenutniß übcr das Zeilgen^, und ütxr t»n Nufen ler Vereinigung eines Kongresses z«r Grfül. lu»g dieser Aufgabe auslprechen. Wir erkennen und beklagen mit de» französischen Regierung oc» Zustand bts Unbehagen», d«r vorausgingen, haben kaum minder lange gedauert. Die in diefe» beid»» Epoche» stattgefundenen großtn Umgestaltungen waren die unausbleiblich» Folge einer langen Reihe gewaltsamer Umwälzungen, denen Gott sei Dant — die gegenwärtigen Zeiten >e»,lbtn Herrn Drouyn de t'l»!us m!t fltunt»schaften Zweck »n Flieve»«»!ftung zu vereinigen. Damit aber diese Einigung sich fr,l und offen bewerkstelligen und Früchte tragen könne, ift e< wesentlich, daß o!e französische Regierung ihr« Absichten mit größerer Genauigkeit anseinanderfepe. Um einem Kongresse unsere loyale Mitwirkung zuzu» wenden, «missen wir das genaue Programm seiner Berathungen l,nne». «bsse« wll versichert sein. daß diese« Program« alle Vebingunae« erfüllt, wllch» erforderlich find. die Au««lb»ituna. »i»t« Werke« rx< Friedtn« und def VersKhmsng vorzubereiten. Empfangen Sie u. s, w. 55. Sitz«ng >e« Abß,ordn,>»z.) Zur Perbandlung gelangt nun das Vudgel der siebenbürgischen Hoflanzle! (Nerichterftatter Ingram), l'ei welcher ebenfalls in der Generaldebatte Niemand das Won ergreift. Der Oesammtaufwand beträgt, in 15 Titel getheilt, für die I4monatliHc Finan;. periode 'j.7i»9,2(»5» fi. Eine Debatte ergwt sich bei Titel <> (Straßenbau). bei welchem der Ausschuß eine Herabsetzung de« Erfordernisse« für die Monate No» vemb,r und Dezember 1tz0 000 fi, beantragte. Puscarin schildert die eiaenthümlichen Per« bältnissc Siebenbürgeus uub beantragt die Vewllligung des ucn der Regierung angesprochenen Velrages. In diesem Bestreb«» «nterNüßt ihn Vizelanzier Baron Ntichenütin. welchlr namentlich bctoot. daß es sich bier nicht un» Neubauten, sondern weift nur um Konservalionsbauten handle. Nachdem der Verichterltalter replizirt hat. wird zur Abstimmuug geschritten und der Aulschußcmtraa mit Majorität angenommt» Vei Titel !» Stiftung«, uub Veittäg« zu llul« tu«;iu« nauzausschuß. (Angenommen,) Bei Titel 13 (Stiftungen und Beiträge zu Un» teriichtszwecken) spricht Poppea bezüglich der Rechts« akadcmic Klauscuburg und betont, daß cr weder gegen dicse, noch gegen jenc in Hcimaunswdt etwas vor> blingeii wolle, daß er sich aber genöthigt scbc, die Errichtung noch einer drillen Rechtsakademie für die romanische Nation zu befürworten, denn beide schon bestehenden Rechtöakaeemic» ruhen auf nationaler Grundlage und in Siebenbürgen, wo Nationalität und Konfession die Grundlage dcr Verfnssimg bilden. sei denn anch das Verlangen nach tincr nalional-roma' nische» Akademie gar wohl berechtigt, wenn nicht vorgezogen würde, beide Rechtsakademien in Hcr> mannsiadt und Klanscnburg in eine paritätische zu« sammenzuzichcu, Negrutiu beantragt: für die Errichtung und Erhaltung ciucs pädagogischen Iüstiluteö in Blasen, dorf für die crzbischöftichc Diözese einen Beitrag jährl. 3000 ft. zu bewilligen. Wieder beantragt Zimmerman» Verweisung an den Finauzansschuß und wird dieselbe ohne weitere Lebalte beschlösse!!. Die uom Ausschüsse beantragte Bedeckung per 91.076 fl. wird ohne Debatte genehmigt. Nächste Sitzung Mittwoch. 56. Sitzung des Abgeordnetenhauses am 9, December. Die Sitzung des engeren Ncichsrathcs beginnt uach 10',, Uhr. , Auf der Ministerbank: Ihrc Elzellenzei! die Herren Freiherr v, Mecftry. u. Wasser, Hein. Dr, u. Zy dl ikic w ic; begründet seine» An« trag auf Revision der Ministerialverordnung vom 19. Oktober 1«»>0. dcrcu Genesis er entwickelt und die cr für nicht rcchtsuerbindlich hält, da nicht abzusehen sei, ob dic Verordnung oder die vorausgegangene Konvention Frucht einer Allerhöchsten Entschließung gewesen, da ferner dic gesetzlich erforderliche Gegen > scitigkcit zwischen Oesterreich u»d Rußland bestehe, Redner hebt dann Differenzen zwischen jener Verordnung und dem Strafgesetzbuch und die Divergenz der Ansichten über den Bodcn, auf welchem das Vcrbrc» chcu gegen die Sicherheit Rußlands begangen sein müsse, hervor. Dieser Konuention zur Sicherheit eines andercu Staates sielen fortwährend die Blüthe der Jugend, die Elite der Nation zum Opfer, füllten sich die Gefängnisse immer mebr. Der Ausnahmszustauo scheine sich auch auf das Prozeßverfahren zu erstrecke,!, da viele Verhaftete monatelang m bloßer Venuahrungshaft säßen. So verwerflich aber auch die Konueulion in jeder Beziehung erscheine, verlange cr doch nicht deren ein« fache Aufhebung, sondern nur die Prüfung ihrer Gc> setzlichlcit und die Beschränkung der Ministeri.ilverord. nnng auf ihre gesetzlichen Grenze,,. Er bringe seinen Anlrag so spät ein, wei^ sei„e Panci immer gehofft habe. die diplomatische Thätigkeit Oesterreich, in'ocr polnischen Frage werde von selbst zur Aufbcdung der Konvention führen. (Der N.'de gcnau zu fo,gen, war »iH>l möglich, da fortwährend i»! Hanse, besonders im linke» Zentrum, laut konversirt wurde) Drr Just izm in ist er. So scl>r die Regie» rung Vcra»wss„»g hätte, dem Vorredner berichtigend entgegcnzmreie,,, begibt sie sich aus Rücksicht auf die! OsschältSorftnun^ beute der Einreee, verwahrt sich jedoch gegc» Deutung ihre« Schweigens als Zustim- mung. Vielmehr hält sie den Antrag für nicht zu. lässig, Dr. Zyblikiewicz lonstatirl, es sei dieß der erste Fall, in welchem ein Minister einem Antrage gleich bei der Einbringung die Berechligung nbgespro« chen habe. Der Präsident wahrt das Recht der Minister zu jeder Zeit daS Wort zu nehmen. Der Anlrag, einen Ausschuß von neu» Milglie« der» aus dem Hause zur Prüfung der österreichisch« russischen Konvention zu wählen, wird uom Hause angenommen. Bevor zur Wahl geschritten wird, beaittwortet Der I u stizm i u i ster die Interpellation wegen des Wucherpatente«, Die Erfahrungen, welche Ocslc» reich dercils einmal mit der Aufhebung aller Wucher» gcscngcbung gemacht, haben die Vortheile, welche man sich von solcher Maßregel verspricht, uicht bestä» ligt, namentlich wurde der Wucher dadurch nicht beseitigt. Vou allen größeren Staaten Europa's habe» nur Spanien und Sardinien die Wuchergesche abge« schafft, die Erfolge sind noch abzuwarten; iu Prcu« ßen wurde» sie zeitlich suSpeudirt, uicht aufgehoben, und die dortigen Verhältnisse sind von den österrei« chischen sehr verschieden. Die Aufhebung würde hier ei» rasches Verschwinde» des Kapitals zur Folge haben. Aus den bestehenden Ausnahmen folge noch nicht die Nolhwendigkm einer unvorbereiteten Auf» Hebung der Gesetze, Die Beschränkung derselbe» sei scho» so weit durchgeführt, daß die Wuchcrgescßgcbung cigexllich nur noch für Darleihen in Nothlage oder an leichtsinnige Schuldcnmachcr bestehe. Die Regie« rung halle es daher nicht für angemessen, noch in dieser Session eine Vorlage einzubringen. Es wird zur Wahl des Ausschusses geschritten. Gewählt wurde,,: Zyblikiewicz, Mühlfeld, Pra« lobcvera, Waidele. Beiger, Gislra, Kuenburg, Haun, Sliehl. Um 12 V, Uhr beginnt die Sitzung des weileren NeichsralhcS. Auf der Ministcrbant: v. Plener, Frei« Herr u, Bnrgcr, Freiherr u. Sommarnga, Abg. Sölzle (Niederöslerrcich) hat sein Man« dat niedergelegt, Berichterstatter Baron Ingram verliest den Bericht über daS Erfordcrniß der kroatisch.slavonischen Hofkanzlci, Eine Gencraldcbalte findet nicht Statt. Zcntralleitung, politische VerwallungSbehöroc,,, Elrasaustallcu. Bauuchürdcu, Straßenbau, Wasser« bau, Schuliälhe. Staalsuorschuß zu katholische» Ne« ligionöanstaltci,, Stiftungen und Beiträge zu Kultus« zwecken, Pattouatsauslagen, Stiftungen und Beiträge zu Unlcrrichlszwcckeü wcroc» ohne Debatte a»ge« nommcn. Bei dem Titel ,Iuslizuerwa>tung" beantragt Taschck die Aufrcchthalluug des im ersten Bericht des Fiua.izausschusscs beantragten, im Nach« trage aufgegebenen Abstriches uun 52 500 ft,, indem er nachweist, daß in Kroatien die Besoldungen u»' vcrhältnißmäßig hoch u„d die Bcamlcnzahl zu groß sei. (Bravo.) Der Autrag wird unterstützt, Freiherr v. S o m maru a a criuncrt daran, daß der Mehraufwand duich die Wicdelherstcllung der kroatischen Verfassung verursacht worden sei, und daß der Abstrich indirekt dic Durchführung dieser Vcrfas« sung verhindern würde. Taschck, Der Abstrich wnrdc schon im vori« gen Jahre beschlossen und die Organisation trotzdem durchgeführt, um so mehr hat das Haus Ursache bei dcm crstcu Beschluß des Ausschusses zu bleibe». Groisz, So lange Kroatiens Steuern in die Rcichtztassc fließen, müsse auch die Reichsversammlung die zur Durchführung des Oktober-Diploms nöthigen Summen bewilligen, Binder vertritt unlcr lebhaftem Beifall das Recht des Reichsrathes, das Budget der im Reich«, rath »icht verlreleneu Bänder zu prüfen und Ahstriche vorzunehmen. Groiöz erklärt, baß dadurch die Autonomie der Länder aufgehoben werde. (Schluß folgt.) Oesterreich. Wien, 9. December, Die «Abendpost" meldet, daß der k, dänische Generaladjutant Kammerherr v, Iimingcr von dem Herrn kais, Minister dcs Aeußcr» empfangen worden ist und Sr, Exzellenz den Wunsch ausgesprochen hat, eine Audienz bei Sr, k, k, Apo< stolischcn Majestät behufö der Urbcrgabe des Schrei« bens zu erhalten, womit Sc. Majestät Kö,ug (5hri. stian l.V, Allerböchstdenselben Ibre Thronbesteigung «„zeige,,. Da jedoch der kais. Minister des Aeußeru den Herrn A>'gesa„dlen darauf aufmerksam machle, daß der laii österreichische Hof sich i» dem Falle be« fi»dc, reu Hof vo» Kopenhagen erst da»,! für be« rcchtigl balicu zn können, sich gegenüber den dcmsche,, Mächten a»f reu Londoner Vertrag vom 8, Mai 1852 zu berufen, wenn vorher den Verbindlichkeiten Gc« nügc geleistet sein werde, welche eie Voraussetzung für die Znslimmnng der deutschen Mächte ;n diesem Ve» trage gebildet hallen, und daß daher in der Eütge« gcnnahme des königliche» Nolifikalionsschrcibens enl nothwendiger Aufschub einzulrelcu haben werde, er» klärte Kammcrherr v. Irminger, unter diesen U>n< ständen auf die gewünschte Audienz ucrz>chlcn zu müssen, und hat unsere Residenzstadt gestern wieder verlassen. Aus Venedig. 3, December, wird der „Pr" geschrieben: Unter den bestehende» Verhältnissen ist es wohl »icht ohne Bedeutung, daß d:e bekanntesten von der französischen Negierung bccinftußlen Ionrnall Frankreichs hervorragende Mitglieder il'rcr Rcdak» lioncn hicber zu schicke» gesonnen sind, um die Vcl< hälünsse Venezicns zn studirc», lim dann mit cmel gewisse» Aiitorität die «venezianische Frage" disk«' tircu zu könne» Soviel man bis jetzt erfährt. wcr< den nebst dem Monileur und der France, auch der Konstilutionncl, das Pans, die Patrie und Opinion Nationale ihre Berichterstatter nach Venedig cnlsc»' den. Daß diese journalistische Mission gerade in eine Zeit fällt, wo sich eben, aus Veuczicn sehr wenig I»» tcrcssantes melden läßt, hat gewiß seine Bedeutung, Daß die verschiedenen Comix-s schon dafür sorgen werden, um den Fabrikanten der öffentlichen Mci< nung in Paris Gelegenheit zu geben, über die «trau' rigc Lage Vcneziens" berichten zu können, daran is wobl „icht zu zweifel», „nt> wir können uns auf el» wahres Schmcrzensschrci'Konccrt aus Venezicn dc,«' nächst gefaßt mache». Wir laborire» seit einiger Zeit an einem ci»> pfindlichcn Mangel a» Silberschciöcmünze. Die Zeh»' u»d Fünfkrcuzerstückc ucucr Prägung sind allc »ach Egyptcn gewandert, nm die Arbeiter des Suczca»a< >cs zu bezahlen. Nun sind mit eincmmalc anch die Giildcnstüclc nnd Zwanziger verschwunden, und dicse sind — >,>,!l>l»ll»' :Iu — alle nach Picmont ver< führt worden, wo sie thcilwcisc umgeprägt werde», wobei die picmontesische Regierung ungefähr 3 Per« ccnt gewinnt - - so wird uus vou einer i» diese A>>< gelegenheit vollkommen eingeweihten Persönlichkeit versichert. Ausland. Nürnberg. Angesichts der Ereignisse, welche zur endlichen Gellcndmachung der lange unterdrnlttcn Nechic dcr be^oglhümcr Schleswig « Holstein, und oamil z»r Wahrung rcö Ncchts uxb der O>'>c der deutsche» Nation aufsotten,, sind die unttlzcichnetcü Abgcordnetc» ohne Rücksicht auf PattclNellnng z« verlraulichcr Besprechung zusammengetreten und habe» einhellig beschlossen: 1) die sämmtlichen derzeitig» Mitglieder der deutschen Landcsocrtrctnngcn wcrdc» eingeladen, an cincr am 21. December d. I. zu Frc>»l< furl a,M, abzuhaltende!! Versammlung thcilzunehmc»; 2) dieser Versammlung wirb vorgeschlagen, siä» ai>s< zusprechen für die aühcrgcbrachlc und uerfassnng^' mäßige unzcrlrennliche Verbindung dcr Hcrzogchümel Schlcswig'Holstcin, für die Stlbstständigkeit der Hel> zoglhümcr und für vollständige Trennung von Däne« mark, für die Erbfolgcbercchligung Friedrichs vo> als He? zog vou Schleswig-Holstein; 3) die Versamm>»!'ü verhandelt und beschließt über die zur entschiedene» und raschen Durchführung dcr Rechie der Herzog' thümcr crfordcrlichcu gcsctzlichcn Millcl, Wie w>c Unterzeichnete diese Beschlüsse cinmüthig gefaßt habe"' so vertrauen wir, daß dieselben von allen nnsern Oe' nossen freudig aufgenommen werde». DaS deutscht Volk aber wird inzwischen ebensowenig als seine Äcl' trctcr säumen, in der Vorbereitung zur thatkräftig Unterstützung der Hcrzoglhümcr pftichtgctreu. wie c» dieselbe begonnen, und imunterbrochcn forlznfahrc^ Nürnbcrg, 0, Decenibcr l«° (Preußen), khristmann (Baicrn), Karl Crämer (Ba,"^' Dcff»er(Wül!!cmberg) Frauz Dunckcr (Preußen). M'' Duucrnoy (Württemberg). Feher (Württemberg), ^» I. FIcckh (Oesterreich), A. Franz (Baiern). Dr. G/" (Oesterreich). Dr. Hann (Oesterreich). I. Holder (M" tcmbtlg).Dr, u.Hofmann^Baicln).Hooerbeck(Preußc^ Kolb (Baicrn). Lerchenfeld (Baicrn), Mühlfcld (Oc'l" reich), Dr, Sigm. Müllcr (Frankfuil a, M). Oestcr'^ (Würltembcrg). Probst (Württemberg). Dr. O. P"^< van! (Frankfurt a. M), Dr, Karl Ncchbaucr (^, .„), reich). F, Streit (Lobuig) Umbfchcidc» (B>>' ^^ u. Unruh (Preußen). Ed. Vieweg (Brannschwcig)^ 3 Volk (Baier,,). Wiggers (Schleswig-Holslei». , Verli», deö '"" '<"^ „te" die weiten» Abmachungen !» F°lg° der veran° RR25 2ilil! nur an die Erstere» a», Hiernach solle» >nir «000 Mai!» die wirkliche El'cknlio» ausführe», wic die» früher bestimmt war. bloß mit dcm Unter. schiede, daß jetzt Sachsen allein dic Truppe» hierzu slcllt, während dieß früher von Sachse» »nd Ha»< «Wer gemeinsam geschehen sollte, WaS wir gleich Axfang« prophezeiten, daß sich Hannover nicht unter sächsische» Bcfchl stelle» würde, hnt sich jetzt bewahr» lititct Nur diese 6000 Mann solle» in Mona ein» lückl',> und sich uo» hier über Holstein ansdchncn. "N! das Land in, Name» bcS Buudes i» Pfand zu "ehmen, Untcrdeß solle» abcr, »ach diesem Plane, «lri^eüig n» der holsteinische» Grenze bis Hanihuig ^ü,(XX» Ma»n, ans Preußen, Oesterrcicher» und Hau» "overancrn znsannucngesctzt, bereit stehen. Praktisch ^ die Anordnung nicht, dcnn se!l»st, wenn die Dänen l>> Holstein Anfangs keinen Widerstand leisten, so la'ßl sich wct>cr der Moment noch das Terrain uorhcrfthcn, wo dieß rcnnoch gcschchcn kann. und uorauösichilich auch geschehe,! wird. Es wäre ferner zu sorglos und Mcchl moiwilt. wc»u selbst für dc» Fall, daß die A«"e» I»« «or Rendsburg sich freiwillig zurückzögen. °>° Vundcsttuppfü den viel stärkeren Dänen gegen« ","" sich ni,l y(x»0 Mann start nach Holstein Hin. k""l'a,,e„ wollten. , Diesen Umstand hat die militärische Kommission l>ew!ß auch erka,!Nl, sie konnte nur »ich! anders han> dcln, als nnf Grund dcr bereits getroffenen DiSposi. lion des Vnnr>es die »ö!hi>,e» siiescrue. Anfslcllnngen »ach i>em nnüiärlschrn Gutachten zn beschließen, I» Wirklichkeit wird die Angelegenheit sich aher so ge» sl">tc>,, daß jene 15,000 Mann sich gleich mit den 6000 Man» vereinen, nnd daß in der Stärke oon 21,000 Mann der Einmarsch erfolgt. Es ist dazu cl'c» nnr »och dcr Beschluß des Vundes nothwendig, -— Seit Sonnabend ist in der Stadt das Gerücht verbreitet, daß der Freiherr u. d. Heydt »on emem Schlaganfallc belroffen worden und bedenklich krank darniederliege, Herrn v. d Heydt scheint die Ungil. tigkcitserklärung seiner Wahl sehr zu Herzen gegan« gen zn sei», Augenzeugen versichern, daß derselbe am Tage »ach dc», gefällte» Urlheile i» so heftiger Anf> rcgung gewesen sei, daß er «am ganzen Leibe zitterte." Alton«,, !i, Dec, (Abends), Das Gesetzblatt pnblizirt cin Ministerial »Reskript wegc» des Homa< gialcidcö. Dais an das Eidcrstädtchen Fricdrichsstadt unter Wasser gesetzt, I» Folge dessen erkundigten sich die Besitzer der jetzt unbrauchbaren Ländcreicn, welche noch aus dem lchtcn deutsch'dänischc» Kriege »eimcnöwcrlhc Forderungen an die Negierung haben, »ach den, von der Regie« rnng anscrschenc» Termine fül die Entrichtung des Schadenersatzes, woranf ihnen zu erkennen gegeben wurde, daß die Regierung jetzt nicht Zeit habe. daran zu denke». Zweitens: die über mindestens sechs den!, sche Meilen von Ost nach West sich erstreckenden dä»i> schcn Schanzen am Dannewcrl waren bislang nnr mit einer Neihe Kanonen armirt; plötzlich abcr sind in den dortige» größere» Vertheidigungswerkeu drei Schichte» schwerer gezogener Geschütze übereinander angebracht worden. Drillens: die einzige Befestigung«. Ablage auf holsteinischem Boden war bisher der schwere dänische Brückenkopf a»f dem dühmarsischeu Ader» »fer vor Friedrichstadt. Jetzt liegt die Sachc indeß anders: i» dcr Umgegend uo» Ncnmünster baden Schanzarbeiten begonnen, dic in östlicher Richtung »ach der Stadt Scgebcrg fortgesetzt werden sollen, Viertens: Nicht nur den Mitgliedern von Schütze», aesellschaflcn »nb den Waffcnhändler», sonder» sammt» lichen Eiuwobner» des Hcrzogthums Holstein ist mtter Androhung schwerer Slrafe» der fortdauernde Besitz uo," Waffc,, jeglicher Gattung untersagt worden '7"'°''«'- "° ZimI.Antoritätcn in Holstein sind a„. Nan ^.°^"'»'^ Steuerverweigerung »ud Wider-Nekrutinmg durch Herbeirufnng von »7 Säl sw a ^m""°"'"' Man befürchtet endlich in^chlesw>g.HoIstem .,„» dänischen Vierung«. den Z^ m^^rhö^ '"U^^^ Neapel, 1. December. Das Ei.izigc, was uns °r König Ehrenmann bet seiner Abreise hinterlasse» M. ist oic Amnestie, Die besoldete Presse bemüht ^>, dieses Wort so viel und laut als möglich i„ «He ,^ Wcltgcgcndc» hin.nisziiposamie», »,» so die öffcut. ,,^° Mcinnug für dic Turiucr Regierung zu gcwin» ,^,, Hier ist mau abcr kcincswcgs so entrückt dar» s^, . Das Ganze ist wcilcr nichts gcwcscn. nis cine ucn ^ acsvielte Gaukelei, dcn» dic Beschränkungen pox,?"" ""^ Resultat gänzlich. Eö gibt hier kciueu Elchen Prozeß, dcr nicht im Vliganlaggio seinen Ursprung hätte, den» alle Welt wirb auf die eine oder andere Weise der Mitschuld angeklag». Daher kommt es denn, daß von der ungeheueren Zahl Vcr« urthciltcr. Untersuchuugsgefangener und solcher, die ans Parleihaß und auch wob! häufig aus Privat« räche als Verdächtige auf uubcstinimic Zeit gefangen gchaltc» werden, kaum zweihundert die Wohlthat der Begnadigung erlangen. London, 4. December. Ein Sturm von ganz ungewöhnlicher Heftigkeit ha! gestern die Stadt uul» die Küsten heimgcsnch! nnd viel Unheil angerichtet, Kopenhagen, 3 December, Die rnssische wie die englische Ncgiernng hal'cn dem König Christian, im Falle er sich bewogen finde» werde, mit der Po> liüt dcö Ministcrn:,» Hall zu brcchcn, z»»' Schuß gcgc» ctwaigc Vergewalugnng cine hinreichende See macht zur Verfügung gestellt. Die Mächte üben überhaupt cinc starke Pression auf dcn Kömg ans' er schwankt; abcr das Ministerium Hall wird kräftig unterstützt von einer dem König sehr nahestehende» hohen Dame. der eigentlichen Urheberin der Londoner Throufolgeordnung. Warschan, 6. December. Ei» Wiener Blatt bchaupict. daß 987 Frauen iu Warschau wegen ver» botencr Kleider verhaftet worden seien. Diese Nach« richt ist vollkommen »»begründe!, Dic Franc» in Warschau uud iu den Provinzen haben an dem fest. gesetzten Tagc die Tinucr abgelegt, ohne daß die Behörde z» Zwangsmaßrcgc!» bat schrctte» müsse», — Dic Mittheilungen über die Zab! der Insurgenten im Gouoerncmenl Plock sind sehr übertrieben. Tagesbericht. Laibach, 11. December, Die Wahlkommission dcr Handel«, uud Ge. wcrbekammer für Krai» hat die Wählerlisten zum Behuf dcr Vollziehung der Ergänzungswablen auS« gcgcbcu und werde» dieselbe» vom 15. bis 23. De> cembcr i» de» Amlslokale» des Stadimagistrates iu Laibach und der Stcucrämter auf dem Lande zur Einsichtnahme aufgelegt. — De» letzten wnlhocrdächligen H»»d hat man cingcfangcn und iu'ö Thierspilal zur Beobachtung gc» bracht. Wie es heiß,, haben sich unzweifelhafte Symptome dcr Wuth gezcigt. — Dic juristische Gesellschaft in Graz feicrle vorigc» Montag ihr Gründungsfest mit einem Vanlclt, — Die Grazcr Blätter veröffentlichen einen Aufruf dc« Hilfscomilc"« für die in Nolh gcratheudc» schleswig.holsteinische» Veamte» uno ytichtcr, — A»ch in Trlcst ha! sich ei» Hllfscomüi für dic bcdränglc» Schlcswig »HolNeincr gebildet, das einen uo» Schi öder. Stcüncr, Hülterot und Schilling unlcrzeichncte» Aufruf erlasse» hat. — Dcr Klagcufurtcl Gemciudcrath hielt am 9. d, M. ciuc Spczialsitzung znr Bcraihuug einer Adresse au Se. Majestät dcn Kaiser, um den Sympathien der Bevölkerung für Schleswig.Holstcin Ansdrucl zu geben. Nachdem jedoch die Anlwort Sr. Majestät a» dc» Wiener Gcmcinderalh bekannt geworden war, zog der ursprüngliche Antragsteller Herr G, 3t. Knapp seine Motion zurück. Dieselbe wurde jedoch uo» Hrn. G, N. Hadercr in der Sitzung wieder aufgenommen. Herr G, R. Dr. Ecweiu stclllc dar. daß unter den obwaltenden Verhältnisse» ciuc Adrcsse an Sc. Ma« jcstät dcn Kaiser uupasseud erscheine, da cS ci» Haupt» grnndsah dc« konslitutioncllen Slaatsltblus sei. das Staatsoberhaupt außer dem Kreise dcr politische!» De» baltc zu lassen. Er beantragte deßhalb eine Adresse an das Gcsammtministcrium. um vie teutsche Ge» sinnnng des Gcmcindcrathcs und das lebhafte Mit» gcfühl für Schlcöwig.Holstcin auöznsprcchc» Dieser Antrag wurde auch mit großer Majorität zum Ac. schlussc erhöbe» und Herr Dr. Erwciu mit der Ab« fassung dcr Adrcssc bclraut. (Klgf, Z^ ) . ^^"^^'"""» "l" gemeldet: Ei» vom Herr» Dr. Mar v Mathis und den. Herr» Bürger» meister Josef Kassin unterzeichn»»». a..füh!voll >'"d pc'tr.olisch geschriebener Aufruf z„ ^.ilrägen für Schleswig.Holstein uuter dem Motto- der Suoa.au seineu deutscht» Brüder» im Nordtu» fi„dtl allaemeine Zustimmung l»id zahlreiche Unterschrift»», die bereit» am ersten Tage einen Betrag vo» 250 st, ergaben. — Marburg erhält »u» auch die Wohlthat eines .Anshilfs'Kasseuvercmö» Zwei verdiente Bürger Marburgs, die Hcrrcu I. Pichs und M Marko si»d c«. welche „nl lobenswerthen, Eifcr «ul Gründung dieses Vcreiuö die Initiative ergriffe». Wien, '.». December. Sc. kais, Hoheit der durchlauchtigste Kronprinz «rzherzog Rudolph befindet sich s^ ^^„„ Nachmit-lag vollkommen wohl. Der Kronprinz verließ schon Mm, Nachmittag da« Bett. — Iu dem Befinden Sr. Exzellenz des Herrn Staatsministcrs ist keine Aenderung eingetreten und der Herr Staalsminister anch heute genöthigt. das Bett zu hüleu. Es ist ei» Gassricismus. — In neuester Zeit hat sich der Fond der südsla« vischen Akademie bedeutend vcrmcbrt. Außer dem Fürsteu Lippc«Schaumburg, der. wie gemeldet. 30O) Gulden zusagte, hat die Stadt WaraSdin zu dem Zwecke 5000 ft, votirt und die Gebrüder Iankooic. Besitzer iu ^ulwpnl^,', habe» eine a»f ihre Ncaliläten verhypothecirte Privatobligatiou pr. 6000 fi gegeben. — Dr, Giskra hat sich heute doch entschlossen den allseitige» A„f>dcruugc» zu entsprechen uno die Berichterstattung über das Armecbudget zn übernehmen. — Das «Vaterland" bringt heule eine Reihe von Art,kein, deren Tendenz sämmllich daranf hin> ausläuft, da« freiere St.ialslebcn in Oesterreich zu verdächtigen und zum Falle zu bringe». — In der Rcdakliou und Druckerei der «Morgen» Post" fand vorgestern Abends cmc gerichtliche Haus» durchsuchuug Statt. Die gesuchten Manuskripte, ein Ar« tikel über de» Gemeinderath, wurden gefunden und mitgenommen. Die noch vorrätbigcn Elcmplar» der gtstrige» Nnmnicr wurden koufiszirt. Rcueste Nachrichten nnd Telegramme. München, 9, December, Die «Vaifliscke Ztg," rechlfrrügel die Abstimmung Baierns i» der Bundes' tagssihung vom 7. b. M. Der Schlug des helles» senden Artikels sagl: Eingedenk ihrer Viü'despflichlen wirb nun die baierische Regierung sich vom Vollzuge des formell giüigcu Nundesbeschlusses nicht fcrnc halle», aber unausgesetzt auf die möglichste Wahrung aller Rechte Bedacht »thmen. welche unler den gege». wärtigen Vcrhällnissen in Betracht kommc», »amen!» lich ibren bisherigen Standpunkt bei dcn Verhand» Inngen nicht uerläugnen, welche nunmehr ohne Ver» zug wegeu der Erbfolgefrage in den Herzogthümern gepftogen werde» müsse». Frankfurt, l>, Deccniber, Der Oberbefehl über sämmtliche Ekekutionstrnppcn. ausschließlich die Re> serve», soll dem Prinzen Friedrich Kar! vo» Preußen übertrage» sei». Frankfurt, 9, December. Der hiesige gesehgt» bcnbe Körper hat aus Anlaß der bundestäglichen Ab« stimmung der 17. Eurie einstimmig beschlossen: 1. Den Sc»at zu der Erklärung aufzufordern, wie die freie Stadt Franlfurt gestimmt habe. 2, Den Senat zur sofortige» Anerkennung des Erbprinzen oon Augu« stcnbulss als einzigen Erbberechtigte» aufzufordern, Verlin. !» December, In der heutigen Sißung des Abgeordnetenhauses bringt der Fiuanzminister Freiherr v, Vodelschwmgh »ine» Ossstze»twnlf <» V,» treff einer Anleihe von 12 Millionen Thaler eln. Dcr Zweck des Anlchcns ist: die außcrordeutlichen Ausgabcn für die mililärischcn Maßregeln wegen Schleswigcholsteiu. Dem nächsten Laublag wird über dle geschehene Verwendung Rechenschaft abgelegt wer» den. Es wird bestimmt, eine besondere Commission von 21 Mitgliedern zu wählen, Die Wabl findet morgen statt. Der Minister wünscht die möglichste Beschleunigung dieser Angelegenheit, Der Iusiizminister beantragt die Genehmigung zur Verfolgung des Dr. Iacoby. Dei Antrag wurde an den Iustizausschuß überwiese». Iacoby erklärt, persönlich diesem Wunsche die Genehmigung zu er> theilen. Verlin, 9, December. Die »Kreuzzeitung-schreibt: In der vorgestrigen Vundessshung wuroc bestimmt, daß die sächsischen und hannooer'scheu Trup« pc» in 7 Tagen an dcr holsteinischen Grenze stehen. 4 Tage ans die Antwort von Dänemark warten und lan» i» Holstein einrücken sollen. Dasselbe Älalt vernimm!, dcr beabsichtigte schleswig'holstcin'jchc An» trag wird im Herrenhanse nicht eingebracht, weil die Verhandlungen darüber mit der Veralbung im Ab» geordnet'nhausc über die Bewilligung der (lrcditfor» dcruug von 12 Millionen zusammentreffen würden, Hamburg, 9, December. «Dagbladel- und .Faedrelandct' erkläre», Dänemark könne das Her» zogthum Holstein leinesweg« ohne Schwertstreich räumen. Hamburg, 9, December, (Abends.) Zablreichc Beamte. Advokaten u»t> a»dcre hervorragende Sckles» lrig.Holsteintl, mit Aufhebung und Forlschleppung »ach Dänemark bedroht. sind fiüchlig hier eingetroffen. (Bolich.) Stockholm, k. December (Abends), Der Reichs» tag ist geschlossen worden. Die Thronrede sagt: Un« scre Interesse» sind nock nicht unmittelbar bedroht, doch sind sie mit der Aufrcchlhalluug dcs Frieden« und beö Völkerrechtes in Europa verbunden; »m so lebhafter müssen wir a» dem Kummer über die Gc» fahren Theil nehmen, die sich um dcn König und das Volk Dänemarks drängen. verantwortlicher Redakteur: Ignaz v. K'leinmayr. Druck und Perlag von Igna, v. Kleinmayr «t Fedor Vamberg in Laibach. Anhang zur itaibachee Zeitung. Näll»»«l,<»«<<»» Wien 9, Timber (Wr, Htss, Ab», VliüaaS !'/. Uhr» Die Äöch vnllcf i» gut,r Hnltunz. Staa!«»a>,'i0er i'ose schlope» noch Vl1llll»lllllll)l. cinig.n SchiV^nfungcn um '/, "/«, 1833er' »ü IV, !M>r al« gcssern V>'„ .^»'Iii.parieren «are» ^^»tcr« N°ld, uus bühmischc Wessbahn 3lclie» beUrbt l'rmr' stiegen UN, -!"„, leftrrc fast um " ss vr, Ätuct, Bank- und Credil. Äclt.n zum Gchl»» et„>i« n.nl.r, Wechs.l auf fr.mb^ Plätze bei bel,'«ti»5e» Umstßcn und mehrfachem ?lng,bc! »>» ?,< b>< '/<»"/» bil!,gel abgegeben, «Hold »nd Vilber »bensa«« w°hlftiler, Oelb „enügeüd, al'cr „icht >»,hi s^ ssi,,,iq >i!« i» den Vortage», Qeffentlilbe Tchull». ^. »e» >ta»!„ (fur INN N> «e!i> War, 3n öfters, WHhrunss . zu 5»"/« »!!'6>> »/.»,70 ü"/, ««>»l». ». 1861 mil Äücl, '/.^,^0 !»6,40 tett? ehne Abschnitt 1863'/. ^ -- ^---National «»»leben mit Iinn»r.n«l>?ln!ehen mi! «lpril-Noupon« . . . 5i, «»),l<0 81.10 Mctalliquc« . . . , „ 5 „ 74 25, "4,«b dltto mit Mai-Coup, .. 4j„ 74,40 7i50 >ttt°......5 „ »>'^"> «z.^y mit Vtr!„nng ,, Iah« 188« l-l.'l,25> l ) «, »er Kr,nl!ln>er (für lNN st.) Oinndentlastungs-^bligalionen, Mi»d»t-Oesteriiich . . zu 5'/, «7,50 88.—> l<> — Vöhnnn .....5 ,. s»l - - Tteiermarl.....!> „ l>!7, Xt' - Kürn»,, Krain „ ,ffüst, 5 .. X7 - " Mähren ». Schlesien , l» .. 8d„'«' !»l - Ungarn......5» „ 7525 ?.!,-. Tem.Äan,.!?^, u, Vl»,. 5. 7:! 7,",.">' «alizicn ... . 5„ ?!..'." ^-«ieb.nl', u, N,,f°w, . . N .. 7! -, 72 2', „ m b, Verl.<(ll. 1867 5> „ 7'»/.'» 73, 5> Vcnllianischc« Änl. I85>« ü „ ,.!.......- AtlitN (»'>, Elnck^ !Na!ic»alb»nl..... '<' ,. '','! ,ül,ftalt ,u 2<»<> !« ^ >"! 40 8'!,^' N.ö, O«c°m,-<5!e,, z,«»< ,l <>, W, ' 4i . t«»! . K. Fcrd'N°rdb,z.1'>> ssais. «Iis,-Vahn zu 200 st. «Ä I5i« ^>" 140 G»d,-nordd.«»rb..«,200, , 1^><^ 1^.75 LüV, Gtaat«', !«mb -nen. n. «ntr. ,«»!. «iis, 200 ft l' >l»>,500ssr mit «inzahlnuq 250 - M°re> Ua>!,„»a!l'k,!d,»,-Äah„,, 2«0fl. >'M, mi! il>lu,!><, , , !!!>,- !!>!'!'»<» 2eN, Dl'!!,Da,!,p,!ch'Wes.«^ 4'i4,— 4^,— Oesterreich ^>ond ,„ Trieft 3 ^ 22!!.— 23 1,— Wiener D,»„>',,„,-?llt.-<»ts,^..^ !w,'>,- !^>8,-PeNer Ketlenbriiele , . , . »l»^ - !«4, -Äo,n,. W.Nbah» ,u 200 si, . 1,^8,- >5>8 5/) TheiiibahnÄslien 200 si (»', M, >„ > <0 fl. (70'/.) «inzahlung. »4?.— —.-Pfandbriefe (s>>r'i00st.i ^'!»'/ >"» »>"° 5>°/. ,0 /a.icnald "'"'N ""'""'5 " «»0 d», . Ui^^iichr Äüden-Lredit-Anstüll >,u> , PÄi.......t>8.7ö 8ft.-, Vse (si" Vlli .^?lnNalt für Handel », i,,.-G.,»100fl, «M, «r», - ^l), . ötatlgein. O'>n „40. ö, W. 33^0 34— '«»lerboz, ., 40„(?. M ^>. - l''.,^<> Ue,d »«' «alm ,» 40fl, ^' «b,?,i V«lfv „ 40ft, liV, , 33^') lilar« „40., .. . <^,— >>-^ Vi, Vciwi« „40,. „ . 33,25 N« Winbischgräp .. 20 „ .. , lft,5>0 !i^ WalbNeii, „ 20 ., „ . 20 - «"^ Keglevich . 10 ... , I!> - Id«" Wechsel. 3 Monat», Veld ««A «ug«buig sür 100 fl, südd, W, l<»l,— >s»>lb Franlfurt a. M. detto !<>!,— 1"> " Hamburg flir 100 Uarl V«nsc3z8!» 75 W^ «°nbcn ,l,r 10 Pf. sterling . 115 75, 111«^ Pari« für 100 Fr,ink« . ', . 4»! 80 4««« (four« der Weldsorten. «.!» War» H. Münz-D«lal Kronen ..,.!»!„ „ 1'! „ '>^> » Mapl>I,on«d>l , . » „ r»l» „ 9 „ 5>!> » »nff. Im»'»lia!<> . t» „ «5 „ » , 8« . Äereinsthalei . . 1.7»,. !.?!",' 2i!ber.?Igi° . . 1l9 .. 25, „ II!» , 5U . Efftklen und Wechsel-Kurje. an der k. k. öffentlichen Norse in Wien. Den 10. December 1863. Affekten. Wechsel. 5'/. Mttaüique« 74 l0 c>«>.«»»,«a!!t.,lt,.n , , . 7^d. - tund^» I!l»5»«> Kril>,Ilien . , . t>3," I860« ^'osc ., '.'.'7 , ,N, s, Dulten ,,, 57^ H re,« 0 cn Anzeig ». Den !,». December 1863. Tie Hcrrc,i' biükharo. — Ploch. Äaufteull. l»i> — Weülcr, vl», Wie». — Hr. Ar>cl, ^nxf»'.,!!». uoil Nlichcuberg. — Hr, Pouui, l. l. Acilial, uo» Reislny, — Hr, (iaüdol,»,. Haxrllll'gorllsenbcl, ve» Püllschach. —Hr. Hc'lNm^, Ha«0tls!»»n>», oc>» Oüllschec. - - Hr. HrauS. uu» Trxsl, ^ Hr, S>of, uu» Suml'or. 5. Zaüier, ro» Tolilxzl"' -^ Hl- Hchiülori, uo» ^'anosts^ü- — Die Herren! Pa»!»!, ü»o — Schuster, von Hei'.ostljch. ^. 2 409. ttundmachunst. ,vül dic MitssUedcv und ülsntzmanner der Handels' und Hcweldcfammcr uon Krain, deren Mandat mit :!1. Dcccmbcr dicscs wahres gesetzlich erlischt, hat dic vorschriflömnssigc 0lz,än;ii!!gewal)l stattzuftliden. ^ü dicsem Zwecke hat das hohc l. l. Bandes» Präsidium für «rain unt dem lillasse uom i. Dt' ceinbcl d. >^„ ^. >'^»3lP., dit Wahltommissio» cin<^ N'fttzt.________________________________________ Die Aufgabe der Wahllommission besteht: I. m der Hiuausgabc der Listen der Wahlberechtigten Behufs der Reclamation; II. in der Einziehung der hinansgcgcbcnen Listen der Wahlberechtigten und der dawider eingebrachten Neclamationcn; III. in der Entscheidung ubcr die Ncclamationc», und sohinigen «»dgiltin«« Feststellung der Wählerlisten ; IV. in der auf Grund dcr festgestellten Wählerlisten zu geschehen habenden Ansfcttiguug und Zustellung der dic Namen der auftretende» Kammer-Mitglied« und Ersatzmänner, su wie die Hahl und Katcqoric der zu Wählcuden enthaltenden Vegilimationetartcii, zugleich ^t>mmzctlcl ^>r Wahl, >n der Aiilx-i'mimung des Wahltages und in der Eiuzichung dcr auclgcfülllcn Stimmzettel; V. in dcr Scriitinirunc; der Stimmzettel, Fcststel^ lung des Wahlergebnisses, Verständigung der (Gewählte», Entgegennahme ihrer Erklärungen über dic Annahme oder Ablehnung dcr Wahl, und in dcr Anzeige dc« Wahlrcsultatcs a» die hohc t. >, Landesregierung und an die Handels-und Oewcruclammcr. dermal handelt cs sich um die Vollzichuug der in !. und II. luigeocuteten Geschäfte, Zu dicsciil Ächnfc scndct die untclzeichncte Wahl-loniülission die Wählerlisten fur ^aibach an den Ttadt^ magistral und sür das flache Land an die l. l. Stencrämtcr mit dcr Einladung, dieselben uom I,',. bis ii!(,'!l^iv!> 5!. December d. >>. öffcnllich zur allgc« mciiicn Einsicht im Amtslocale aufzulegen, daM'l allfällige Einsprachen dagegen eingebracht werde» tonne»' Die Handels ^ und Gewerbetreibenden uon Krll>» tonnen sonach in der obigen achttägigen sslist >h" Rcclamatiouen gegen die aufgelegten Wählerliste« schriftlich oder mündlich in ^aibach beim Tlait' magistrate und auf dem flachen ^andc bci den l. »> Itcucrälntcrn cinbiiugcu. .'lach Ablauf dcr Reclamationsfrist, und zn«" zuverlässig bis zum 1. Jänner 1804, werden l>el ^aibachci Etadtmagistrat und die t. t. Stcueräl»^ die Wählcrlistcu sammt dcn Reclamationeu an l Wahllommissiou «Bureau dcr Handels- und O' wcrbctainmcr in Vaibach) einsenden, und die aus Ä» laß der Ncclamc» sich ihncn aufdringenden Bc!»^ tuugen beifügen. Vl'n der k. k. Wahlkommisj^on für die ^ gän^ungewahlen der Handel»- »>nd Veu»ll'' Kammer siir Krain. ^aibach am N). December 186!i .', .^'.".. (2) Posterpedillllg - Stelle zu besehen. Bei einer Poststation im KüstenlaM findet ein geprüfter Posterpeditor sogl,„o billigssr ^«»ili/n^ilun,, -»'^^ <«»^"^»', duvch ftinc ciwnnc Lcidilüung irobl ,nu ^lü>'n dcn'ielc,,, dns, «r i.!l seincn l'l?!icrissl!, üü»!, .'>->!>>,«»,icn KU,c ,1n!>iai>e acl^u !','<, ?u- ,x„,!chc «al'Aü^gabc »8!'lt cine ?l»N»>>c vo„ >,,,',<><«! >',>>!>rl>n^>, ci ^ ^',>«„>, die »rHiiisch'! lz,'«x», d« tNssl!' „„ (^aiücn ^,v> «hr, '.'!«»,Mü> C»,mp!„rs, ^>>lc vlrber wird a»ä, scrncr dcr i>^^> dmch Äbbütllnq „,^ <>!ch< ei<>>!'», c, 5lll>Il ÄNstrtiaUüll allcr (3l,icns»ä»l,c. selche n^c»^ iu °>V »,ss! >, !ll,ch,! '>,n,,',>l^>!c„ qebörci: ünt> .^'wohnlich i>i >!,tü, ,^. ,,.,^ ,,^^, ^,^ >!l»c»c,! .'.'»oo'c Icl'rc», .',» ce» j^lnl ^,.,,' «.,,,,,,,,e,,, ,,^> ' >n .iiotzlcm ^e!i»-^ev!»>'.!^ u^loc» ülier 10M» ZduUlxmnc» > ^ ' ' ni,iq acqcl'tü, wclchc die gesnmuils^amcn ««r»»r«>„. <.>!l,m«schc »nd Uiüüe» ^>«,ij, r»ke um'inni, !<>ner allc üb,ia«u c»tlil>tN!,r»enN»»d, ,,„, lj«nl>a>bti!e» „,iä> rc,, do,»!"i " .,l u"b ,v,l^>, .''.-,,m!nm>,, ,,',,,,>,,, ,'lt.,i>alio» »nd Voutachc, sowie Pcllmarbc,!^»! c»dl>» i„ ,,,,!e,!i»>„,,vr.»»'>„„ >,n- >>i^ nc>,>,'ls„ Modcnbüdtr. Iälnlick >'_> bi^ >'. 5>!P»!>>">""! l»,!<>nul,tr I..0 «ichniümüfil, », „aliiü.chcr »!r°ßc ,ur >it,,»,<»teu Gaidtrobe d« «»' ^„!„„,!!,1 ,!„" ?'nsl»c>,'„„q ,',' fl,i, ,!„», sasilich, d.iß auch bil »„.'ciibttsle Ha»d i"! ^'"., ,», ci» >^,!„>,>u>'^ ,i»s ,no,„„t, <,!fi",l!,qf,!i!,ch .„yilcküciden,mb an,i»!el"^'' :,'. „,,!^l',>,!'^i>. !>,, ,^ ",,;«'bii,,,,! MuArirlt «»»ell,« dc> b>>l>"''" >!n,!,.l, »llürn s!,,,,.„ „,!,. !'ls!nt„ I„I'al»«> lmd b«>,! ,>,!d!>ä't,! i"c',t",!>>a l" ,>,,,> ^^M!l!,,ri,!!»,,rl!. ',„i, Utdu-.N»!" IplUUss .Ul'qlllir,!, ,i!i!,,s>!. tjümosiNUchl» ,!>„' >,„l ,,,!^ «ecr,»' t>^!>üwil!l,sch<,s! „>, 5m!i-!!s I'robo-^umnn'rn wrrdU-n von nll<-n Hiirlil>Mii< «r«*lirs«T«. Bestellungen nimmt jederzeit entgegen: Isn. x. Kielnmayr «fc F. Banister* in I,Hil»H«li> Vieitclinlirlichel Äb»«.>tulc»!l,P,ll^ loc« Mach 1 st. 3« Kr.. »»U^HV"'' 1 (^5,'^^ «»!>«,«, — M«»allich eischlinen !wli 3«ppel'?',^,!Mti,! „>il !,,!j>>ll<«« Al!,>Ir»!i«„t„, «„!>»!,! l !^3,^ v^,