M»' ' 1 ■■ ■ . " * ' Ochrift!tltu»i: A ^ Verwalt««,: •Utk«a«flflffc Wr. t ^ ^ ^ Wa«bau«flflff* Nr. » /tlfinr* »Mi) M ^ ggfss® ^IjAAll IIIm^jMa*' ?~r„; MM I IfIITIITIP JUInull ?5®£2*R fcEl, II111 IIma _g|Bpim| U. 3": ;::{£ •...-iS.,-»«..., ^ ▼ fffFfTlT ^rwr "▼▼■▼▼ KÄÄM l«t«« emiitoj »«6 Dornirrttiig I U Ivnik,»» ^ -—— I HtnarMm« Ibannctncntl •rtlHrt»IJ«i. *«»;t msm. «tllni MI |« «tbrfttll*»». Ar. 55. Mach der Matura E« «ft die Zeit der Maiurität«prüfungtn. Die «sterreichische« Gymnasien eallaffen rund 5000, die Nealschule» über 2000 Jüngling« mit dem Zeug» »st» der Rose 411m Besuche der Hochschule. Sieben-tausendfache Freude in den jungen Herzen über die negreich bestandenen Mühen und siebentausend» ioche Hoffnungen auf eine helle Zukunft! Wir »»Um niemanden die Freude und die Hoffnung «ergällen, aber zurückhalten können wir nicht mit der ernsten Frage: Werden und können alle diese junge« Leute einen Platz in der Welt finden, der ton Mühen und den Kokten der zurückgelegte« »nd der erst noch durchzumachenden Studien ent-sprich' ? Die Anlivort lautet nicht günstig. Abgesehen «vn der Theologie sind alle Hochschulen überfüllt. !»otzdem der Besuch der medizinischen Fakultäten ischgelasfe« hat. ist er noch immer zu stark für den vedarf an Aerzten. Studierende Juristen haben »r I0.0W. wirklich gebraucht werden nicht 5000. T,e Lehramtsprüfung für Mittelschulen machen jährlich 400, freie Stellen gibt et nur 250. Nur s»r gewisse Lehrstellen bleibt da« Bedürfnis größer «!t da» Angebot der Stellenjuchenden, so für Fianiösisch und Griechisch und für darstellende Geomeine. An den technischen Hochschulen und «benlo an den » onianistischen herrscht gleichfalls Ueberfüllung, und an der Hochschule für Boden-kiliur sind die Aussichten schon seit langer Zeit die unpünstigsten. Was ist dagegen zu machen? Man kann dach nicht, bloß um den Nachwuchs zu versorgen, »e«e Stellen schaffen. Hat doch die Zahl der ktaalsangeiiellten. Umerdeamte und Diener mit» tmqeschloflen. sich innerhalb zehn Jahren um rcttotra. Sonntagsptauderei. Htwas vom Freue». Die Kunst, sich über eiwo« zu freuen, ist bei den verschiedenen Menschen in ungleichem Maße entwickelt; denn während der eine bei einer Nnmn. ihm erwiesen.« Aufmerksamkeit ein Gefühl des Möckes empfindet, geht der andere kalt und starr selbst an großen Beweise der Liebe vorüber, als ob da» alles sich von selbst verstände. Wie ■eilig gehört manchmal dazu, um in ein trübes Dasein «wa» Sonnenschein zu bringen, bei jenen Ziuuren. die feinsinnig gei>ug sind, um die Absicht ii« erfreuen zu wollen, auch dann noch dankbar anzue«kennen, wenn vielleicht der Geber nicht das Richtige in der Beläiigung diese» Zweckes ge- 1«ählt hat. Eine Blume aus treuem Herzen ge-geben ist z. B. sür den Kranken eine zarte Aus» «erksamkeit, sür die jung», selige Brau« ein E?«bol ihre» zukünftigen Glückes und für den »0« Unglück schwer Verfolgten ein Trost und ei« Zeichen des Miiempsinder,«. Ost aber kann man den herrlichsten Sirauß schenken, ohne das, der Empsänger sich wirklich daran sreui. sei es, weil ib« die Poesie und Naiurliebe unbekannt ist. sei es. weil er sich vielleicht aus ein bauerhasteres Geschenk gesaßt gemacht hait'. Niemand ist so leicht zu «freuen, wie ein Kind. Bring« man ihm ein billige» Spielzeug mit, so will der Jubel und die laute Dankbarkeit kau« ein Ende finden. Aber e» gibt heutzutage leider! auch viele Knaben und Hilli, Sonntag. 9. Iuti 1905 50 Prozent, d. i. rund um 55.000 Personen ver-«ehrt, und ihre Bezüge sind in derselben Zeit um 170 Millionen X gestiegen. Für die Zukunft könnte in der W'ise vorgesorg« werden, daß der Zudrang zu den Mittelschulen abgeschwächt wird. Heuie «ut der Eiaat da» Gegenteil. Indem er auch für umergeordnrie Beamtenftellen die Absol» Vierung des Gymnasiums oder ver Realschule sorveri, zwingt er die Elieru. ihre Kinder in die Miitelschule zu schicken, und sind einmal zu viele in der Mittelschule, so ergibt sich die Uebersüllung der Hochschulen von selbst. Vorderhand würde es aber gar inchl» nütz-n. wenn weniger Söhne deutscher Eltern du Mittel» schulen und die Hochschulen befuchien; da würden sich in die schütter gewordenen R iden einsäet} mehr Tschechen, Slooenen uud Jude» hineindrängen. So wurde zum Beispiel vor ein paar Indien die War» nung vor dem medizinischen Siudium ausgesprochen. Wa« war die Folge? Die medizimsch« Fakultät ia Wien sank auf die Hilfie der Besucherzahl, aber diejenigen, die ausblieben, waren die Deutschen, die Juden ließen sich nicht abhalten und diese machen gegenwärtig 80 Prozent der studierenden Mediziner aus. Das Zurückbleiben nütz« also nichts, unsere jungen Leute müssen sich hinein« drängen und vordrängen, sie dürfen dem jetzt schärfer geworden'« Ko»kurrenzka»ps nicht aus-weichen, sondern st» müssen ihn durchkämpfen. Wir wenden uns daher nicht an den Staat, sondern an die Siuvierenden selbst. AuS Steier« mark studier«» nicht mehr junge Leute an den Hochschulen, als der Bedarf des Land.« erfordert, sie könnien also alle unterkommen. Aber gar viele junge Steirer machen die Prüfungen verspätet oder auch gar nicht, sie verbummeln sich. Und das müßte nicht so sein. Die DurchschnittSbegabung Mädchen, die so verwöhnt sind, daß ihnen nichts mehr gut genug erschein,. Verächtliches Nase-rümpfen und blasierte Mienen belohnen den Geber sür feine gute Absicht und so törichte Eltern solcher Sprößlinge «ragen stelS selbst die Haupt-schuld, wenn da« Talent, sich von Herzen zu freuen, in ihrer Familie verloren gegangen ist. Wie ander« dagegen berührt un« eine echte, au« tieistem Herzen kommende Dankbarkeit, der man anmerkt, daß sie viel weniger fagt, alS sie suhlt und die am liebsten sich gleich in Taten, stau in Worten umsetzen möchte. Ein schöne« Buch, da« sich der junge Student brennend wünschte und für dessen Anschaffung er seit Monaten gespart hat, wird ihm da plötzlich vom Onkel in« Hau« geschickt! Unoerhoff», unerwartet, heißt da« Zauberwort, da« jeder Freude noch ihren besonderen Reiz gibt — da«, wa« man nie für möglich hielt, gerade da« hat sich verwirk-licht und „ou* den Wolken muß e« fallen, au« der Göner Schoß da« Glück" ruft man dann mit Schiller au« und wird von den höchsten, herrlich» fte« Empfindungen durchweht! Sich freuen, wer da« so recht von Herzen kann, der besitz« in dieser Gabe einen TaliSma« für böse Siunden; ein lüde» Wort, ein treue« Gedenken, ein kleiner Bewei« von Teilnahme ge-nügt, um auch über da« Trübste hinwegzuhelfen. Bringt auch da« Leben nur den wenigste», bevor» ! zugten Menschen »in rein»«, voll»« Glück, so be» schert »« doch einem jeden von un« alltäglich I viele kleine Freuden, die zusammen genommen > 30. Iayrgang. der steirischen Studenten steht jener anderer Pro« vinzen nicht nur nicht nach, sondern sie dürfie viel-mehr die höchste sein. Aber e« fehlt an der Festigkeit de« Willen«, dafür ist da« Bedürfai« nach Leben«freude. der leichte Sinn, oder noch rich-tiger gesagt, der Leichtsinn besonder« au«gebildet. Da« mochte in früheren Zeiten angehen, aber heute, bei dem massenhaften Zudrang zu allen höhere« Berufen, bei der enorm g»sti»ge«e« Kon« kurrenz namentlich der Slaven und Juden, muß da« Lebe« etwa« ernster genommen werden. Die Freude« de« studentischen Leben« sind ja sehr schön, aber sie kosten sehr viel Geld und Zei« und lassen nur zu ost einen Katzenjammer sür da« ganze Leben zurück. Unsere jung.» Leute müssen sich also in dieser Beziehung Zwang antu« und ia strammer Pflichterfüllung ihren schwächlich veran« lagien Will » befestigen. Dann werden sie sich auch in der schärfsten Konkurrenz behaupten und nich« nur sich selbst, sondern auch der Nation den besten Dienst erweisen. w>b. Z « Anfrage des Äbg. 3. pommer und Genosse« an Seine Exzellenz den Herrn Ministerpräsidenten und die Herren Minister de« Jnuern und Justiz in Angelegenheit der von Seite der Slooenen bei den letzten Gemeindewahlen im Markte Schönstem, Untersteiermark, geübte« Unge« setzlichkeiie«. Die vorletzte Gemeindewahl in dem Markie S ch ö n st e i « wurde bekanntlich wegen der von Seile der Slooenen geübten, zahlreichen Gesetz« Widrigkeiten und Gewalttätigkeiten sür null und nichtig erklärt. Bei der am 15. Juni d. I. vor-genommenen neuerlichen Gemeindewahl sin? aber-mal« empörende Fälle von Vergewaltigungen deut« scher Wähler vorgekommen. Der Ungesetzlichkeit idre« Vorgehen« sind sich die Slovenen selbst äugen« scheinlich voll bewußt. Da sie aber tatsächlich im mindesten« ein halbe« große« Glück ausmache«. Da trifft j. B. ei« Brief eine« früheren Freunde« »in. d»n da« Leben weit von un« getrieben hat und der nun trotz der Entfernung de« Wohnort« und der vielen Jahre, die zwischen heute und dem legte« Beisamensein liegen, un« doch seine Sym-pathie bewahrt hat. oder e« kommt plötzlich ein lieber Besuch, an den man garnicht gedacht hat, ein Kind »ine« Nachbarn lächelt un« an und will un« „liebhaben* — alle« Kleinigkeiten, die den Hypochonder nicht berühre«, aber den gemütvolle« Menschen, wen« auch nur sür Augenblicke, froh stimmen. Wer selbst sich an Geringerem zu freuen vermag, der wird auch oeriuchen, anderen tausend unscheinbare, mühelose Zeichen de« Gedenken« und der Teilnahme zu gebe«, hier «in sreundliche« Wort, dort eine« Karlengruß, «in Blumenstöckchen oder «ine kleine Erinnerung an irgend etira« g«-meinsam Durchlebtes; nicht« Kostbare« braucht e« zu sein, die Hauptsache bleibt die Meinung, in der man e« spendet und gerade üben ost in den Augen de« Geldmensche« wertlose Dinge den höch-sten Reiz au« und dann ist die Freude der poeijsch empfindende« Seele« die größte. Vor allem aber lehrt eure Kinder, sich da« Gefühl der Freude auch über die Jugendjahre binau» zu bewahre«, ihr gebt ihnen dadurch einen Schatz mit in« Lebe», den ihnen niemand ent-reiße« kann, denn wer sich noch freut, der wird nie ganz unglücklich sein. K. v. T. S«!-. 2 Markte Schönstem niemals wirklich die Majorität besessen haben und auch gegenwärtig st» nicht be-sitzen, wie tm« die am 13. Februar 1905 ausgelegten Wahllisten sür die Gemeindewahl unzw.ifel-haft erweisen, handelt et sich sür sie nur noch darum, die Herrschaft in der, ihrer Mehrheit nach deutschen Marktgemeind« Schönstem mit allen Mitteln noch länger in den Händen zu behalten. Seit Jahren besteht die gegenwärtige slosentsche Gemeindev-nretung nicht mehr zu Recht, da die gesetzliche Amt«dauer derselben längst abgelaufen ist. Kunstliche Stimmensadrikation, Wahlschwindel aller Art, Wahlrecht«raub. Verhinderung deutscher Wähler an der Ausübung ihre» Wahlrechte«, ja selbst Beschränkung der persönlichen Freiheit deut» scher Wähler, da« sind die Mittel, mit denen die Windischen die Herrschaft auf ungesetzlichem Wege noch länger in den Händen zu behalten suchen. So ging e« nun auch bei der letzten Wahl zu. Die Wahllisten waren die«mal bei der Auslegung im allgemeinen korrekt, genau nach den Steuersätzen versaßt gewesen. Nach diesen Listen befanden sich die Deutschen in großer Mehrheit. So verblieben die Wählerlisten auch bi« zum Ende de« letzten Tage« der Reklamattou«frist, 6 Uhr abend«, de« 21. Februar 1905. N ich Schluß der Kanzlet, stunde diese« letzten Tage« und tn den nächn.n sech« Tagen wurde jedoch von den windischen Machthabern der Gemeinde willkürlich und durch-au« ungesetzlich eine große Zahl deutscher Wähler eigenmächtig gestrichen und an Stelle derselben 52 meist künstlich erzeugte slovenische Wähler» stimmen eingetragen. Bon der steiermärkischen Statthalter« wurde in ihrem Bescheide auf den von deutscher Seite gegen diesen ungesetzlichen Vor» (lang eingebrachten Protest, die Entscheidung der ia hrer Gänze au« Slooenen bestehenden Rekla» «ation«kommission ausdrücklich al« nicht gerecht» fertigt anerkannt, die Frage, ob die k. k. Bezirks-Hauptmannschaft Windifchgraz zur Behebung dieser gesetzwidrigen Entscheidung der Reklamationkom-Mission berufen sei, jedoch merkwürdigerweise verneint. Die Herren Windischen können also Wahl-schwinde! treiben wie sie wollen, von den. angeblich unparteiischen österreichischen RegierungSorganen werden sie in diesem ihrem ungesetzlichen Treiben nicht behindert. Die Deutschen im steirischen Unter» lande sind eben, wie e« schein«, vogelfr« unv müssen sich alle« gefallen lassen. E« versteht sich von selbst, daß sich nun die Herren Windischen nicht weiter !>mienen. Noch in ganz letzter Zeit vor de» Wahlen ind neuerdmg« acht Slovenen wid«>r«chilich ia die Wahllisten aufg«nvmmen worden. Sie entrichten gar keine Steuer. Sieben deutsch« Wähler dagegen wurden lange nach Schluß der Reklamaiion«srist au« d«n Liften de« zweiten und dritten Wahlkörper« gestrichen. Trotzdem errangen die Deutschen bei der letzten, am 15. Juni vorgenommenen Wahl i« ersten Wahlkörper die Mehrheit. Im zweiten Wahl» körper war ihr Sieg ebenfall«, trotz aller dieser ungesetzlichen Vorgänge sicher. Da griffen jedoch die Slovenen neuerdmg« zur offenbaren Verg«. waltigung der Deutschen, indem sie zwei lang» jährige, steuerzahlende Wähler de« zweiten Wahl-körper«, welche bisher stet« gewählt hatten, «n» fach zur Wahl nicht zuließen. Gegen die Vor» nähme der Wahl im dritten Wahlkörper hatten die Deutschen Protest eingelegt und Wahlenthal» tung geübt, w«l von den Slovenen. wie schon er» wähnt, in künstlicher Weise 52 mehr 8, im ganzen 60 slovenische Wahlstimmen fabriziert worden waren, deren Träger, meist Kinder floventscher Wähler, keinerlei Sieuerleistung auszuweisen haben. Die Unterzeichneten stellen diesbezüglich an die hohe k. k. österreichische Regierung und in«» besondere an den Herrn Ministerpräsidenten und die Herren Minister deS Innern und der Justiz die solgenden Anfragen: »1. Sind diese im vorstehenden angeführ» ten ungesetzlichen Vorgänge der hohen k. k. österreichischen Regierung und insbesondere den genannten Herren Ministern bekannt und wa« gedenkt die hohe Regierung vorzukehren, daß dieser unleidlichen Willkürherrschast der Slovenen im steirischen Unterland« eine Ende bereitet wird? 2. Läßt «« sich mit drm Buchstaben und de« Geiste de« Gesetze« vereinigen, daß »ine rein parteipolitisch zusammengesetzte Wahlko«» Mission statt gesetzlich für die Durchführung rei» ner Wahlen zu sorgen, ungestraft und ohne v»n den k. t. Behörden daran verhindert zu werden, sich de« offenbare« Wahlschwind»l«, Wahl» betrüge« und Wahlrecht«raube« schuldig «acht? 3. Wie lange will die k. t. österreichische „«cmiflic warnt - Regierung diese widerrechtlich bestehend» sloveni-sch« Gemeindevertretung roch in iirem Amte belassen, auf daß si« Unrecht aus Unrecht bäu» send, die Macht noch weiter widerrechtlich in Händen behält? 4. Will die hohe k. k. österreichische R>» gierung die sofortige Auslöung dieser nun schon übrr fünf Jahre widerrechilich deüehtnden Ge» meindeoertrrtung de« Markte« Schönstem veran» lassen, einen k. k. Regterung«komm>ssär bestellen und unser seiner Leitung nach Annullierung k>»r letzten ungesetzlichtn Wahlen rein» Neuwahlen auf Grund der letzten Wählerlisten vom 21. Februar 1905 vornehmen lassen, oder sollen diese ganz unglaublichen rechtswidrigen Zustande in Permanenz erklärt werden und di' D.utjchen Schönstein« dauernd ihre« sonnenklaren Rechte« beraubt bleiben?" (Folgen die Unterschriften.) Aeichsrat Die Italiener sind s«hr errkgt und wollen mit der Osstruktion einsetzt«, da sie sehen, daß die Rovereio-Vorlage hinausgeschoben wird. Im ganz»" Hau!» herrscht kritische Stimmung. Auf d»ut!ch?r Seile ist man sowohl wegen der Abstim-mung im Derschatta-ÄoSschusse al« auch wegen der geheimnisvoll angedeuteten Zusicherungen, welche die Tschechen in der Verstaatlichung«srage bekommen haben sollen, sehr verstimmt. In alpenländi» schen Abgeorbnelenkreisen haben die Schwierig-fetten, die der Lokalbah-worlag» bereitet werden, dazu beigetragen, die Verstimmung zu erhöhen. Hinsichtlich der Verstaatlichung verschiedener Bahnen gab Ministerpräsident Ba»o.r Gautsch die folgende Erklärung ab: Die Regierung hält die Uebersührung der Bahnunternehmungen, der Kaiser Ferdinands.Nord-bahn, der StaatSeisenbahngesellschaft, der öfter« reichischen Nordwestbahn, der Süd-Norddeutschen Verbindungsbahn und allenfalls der Eisenbahn Wien>Aspang in das Staatseigentum für ein mit allen Mitteln erstrebenswertes Ziel und wird alle Bemühungen einsetzen, um eS zu «reichen. Der Obmann des sogenannten Derschatta-Ausschusses, Abg. Dr. von Derschatta, hat sein Amt niedergelegt. Die deutschen Mitglieder dieses Aus-schusses haben darauf beschlossen, an den Beratungen desselben nicht mehr teilzunehmen. Damit ist das Ende deS Ausschusses gekommen, dem nach den letzten Vorgängen in seinem Schoße eine Bedeutung nicht mehr zugesprochen werden konnte. Die Totengräber dieses Ausschusses aber, der eine wirkliche Aufgabe im Interesse Oesterreichs zu erfüllen gehabt hätte, sind die Regierung und die Vertreter deS Slaven-tums, des KlerikaliSmus, die Chtistlich-Soziale» ein-geschlossen, kurz, die alte Rechte. vom ostasiatischen Kriegsschauplatz. ?om mandschurischen Kriegsschauplatz». Bei Sanwattse kam e« am 5. d. M. zu Borpostengefechten, in denen sich russische Abteilung?« unter schwerem Verlusten den Weg durch sie um-zingelnde japanische Truppen mit dem Bajonette bahnen mußten Russischerseit« wird aus Grund der schweren Verwundungen der Verdacht au«ge» sprachen, daß die Japaner die ob ihrer gräßlichen Wirkung gesürchtrten Dum-dum Geschosse verwenden. $i» japanisches Geschwader aus russische» Schiffe». Die ehemals russischen Schisse „Bajaa" und „Pertswiel" werden in Port Arthur oberflächlich au«gtbess»ri und nach Japan üd»rführt, wo sie voll» ständig in Ordnung gebrachi werden sollen. ES heißt, daß sie dann mit den anderen genommenen Schiffen ein besondere« Geschwader unter einem der Ai>mi-rale bilden sollen, die sich in der Schlacht im Japanischen Meere au«g?z»«chn»t habrn. Es ist eventuell eine Kreuzfahrt im Jidiichen Ozean inS Auge gefaßt. Kstkrtfnge» japanisches Aorg,he». Von Beginn des Kriege« bi« Ende Juni d. I. nahmen die Japaner 54 fremde Schiffe, darunt»r 22 »ngltsche, weg. Die Bewegung in Rußland. ^»ffische chre»ettate». .Standard' meld« au« Odessa: Der Schleier hat sich von der entsetzlichen Tragödie vo« 27. und 28. Juni gelüstet. Mein« Quellen Nummer 35 sind unanfechtbar. Teit vielen Monate» find et» 150 besonder» ausgewählte Agenten der 3. Übtet« luna der PeterSbuig r Polizei tn alle« mögliche« Verkleidungen, haupt'ächlich al« Handwerker m Odessa erschienen, Sie lebten und arbeiten i» engsten Verkehr» mu den Arbeitern der Industrie» voroit« und besuchten alle Schlupfwinkel der ll»-stür«!«r. Sie lernten jede« Geheimnis kennen u»l erfuhren von jedem Plane. Bon vielen Auze». zeugen höre ich, daß nicht weniger als 7000 Menschen in jener enii,tzlichen Blutnacht getötet wurden. ES ist nicht auffallend, d<» die Zahl »er Toten die der Verwundeten fast um da« Dreisach« übersteigt, -da jeder AuSweg versperrt war. 200 Personen warfen sich in den Hafen, wo sie alS L»»ch»n herauSgtfisch! wurden. Tausende uon Leichen wursten vor Tagesanbruch in dir breit» nendkn Tiümmer geworfen. Dies» Massenschläch» ttt« hat die Polizei n Petersburg ang»zetlelt, u» den Aufstand in Südrußland zu untrrdrücken. Der Aufruhr »reitet sich ans. In Odessa kam eS neuervingS zu blutige» Straßenkämpsen. Der Kaukasus gleicht einer Pi«l» vertonne, die j«d«rz«it auffliegen kann. Politisch« Morde stehen an der Tagesordnung. per Freibeuter „?otemkiu". Die Meuterer deS „Potemkin" dabei« die Städte Ackerman, F»o)osia, Zalta, sowie ein d»«u-schtS Ansiedlerdorf bedroht und ihnen L»bet«S-Mittel mit Gewalt entnommen.» Außerdem hab»« si« verschiedene Handelsschiffe darunter italienisch« und griechisch», idr»r Kohl»nvorräie beriudl. Feodosia wurde vom .Potemkin" in Brand ge-schössen, au« Rache Uver gefundenen bewaffnete* Widerstand. Em zweit«« Torpedoboot hat sich den Plünderern angeschlossen. Tie ganz« Besatzung d«S „Polemkin" besteht au« 750 Mai». Offiziere sind nicht an Bord. Munition ist «ich-lich vorhanden. Die Kanonen befinden sich m ausgezeichnete« Zustande. An Bord de« „$o» («rnkttt* soll e« sehr viele verwundet» Matrose» geben, da keine ManneSzucht besteht und die Ma-trosen einander fortwährena prügeln. Ja See-mannSkreisen erzählt man, ein mit freiwillige» Of-ftzieren und Heizern bemannte« Torpedoboot sei auf der Jagd nach de« .Potemkin-. Man will da« Schiff zum Sinken bringen, da die Regier»»! keinen anderen AuSweg mehr findet. tfinc »elterliche Meuterei a»f de» „3Mj<-d»»o»;eff" Auf dem ,Pobjedono«zeff" ist neuerdma« eine Meuterei auSgedrochen. Sech« Matrose» hatten zu meutern begonnen. Die übrige Mini» schasl nahm sie jedoch sest und setzte sie an« Land. politische Rundschau. Die Maröurger $l»i. bez». Universität, zu errichten. Die Art un» Weise der Behandlung und Lösung uon Hochschulfrag»» set-ten« der Regierung zeigt auf« neue die gänzlich» Verkennung tatsächlicher Verhältnisse und die ool» ständige Mißachtung der aliererbten Rechte der Deutschen in Oesterreich. Während die Regier»»« für die räumliche Ausgestaltung deutscher Hoch» schulen (siehe Universität ia Innsbruck, «oniaaiKw sche Hochschule in Leoben, Technik in Wie» un» Prag) nicht da« Mindeste unterm««*, unter stützt sie aus« freigebigste die Gründung von Ho lisch»!«» einiger kulturell «inderweriiger Völkergruppe^ welchen jeder ideal« und reale Weit abgesprochn werden muß. Ein Bolk«stam«, der nicht ein«al für die notwendige Volk«- und Mittelschulbild«^ seiner Jugend zu sorgen vermag, da ih« eine a»S» gebildete Sprache in Wort und Schrift all du. dende« Glied zwischen Lehrer und Schüler o«I-ständig fehlt, kann weder Hochschulprosessore», 6it den Pcoftssortn der deutschen Hochschulen gleich« kommen, hervorbringen, noch ein« Fachliientt« üMatter zur Unterhaltung und Velrhrung fiir Haus und .Familie. Kountagsveikage der „Ventschen Wacht" in Cilki. J__ Vr. 28 „Die ©öbmnrf" erscheint |M*n Lonntaq al« unmtaeltlutK iBrila^r sflr die C»«». ftrmi VuUu, «ewlft »ich«« I«b bin al« g,. nug. solch, £(,tnlgfcilen mit mir selber abz»inach«n. Wenn ein Mann in meinem Alter noch einmal anfangen will jung zu werden, dann ist da« ebenso lächerlich, wie wenn sich ein alter Kerl den Bart färbt und die Wangen schminkt" Lullu Hardy lachte. ES war »in eigenthümlich leises bedecktes Lochen, das wie das Gurren der wilden Taube klang .Sie sind doch nicht alt, Claudius, alt ist nur wei gelebt hat, aber Sie haben noch nicht gelebt. Sie sind doch noch so frisch und jungfräulich.....sie lächelte wieder in ihrer leise gurrende» Weise . . . . wie ein Primaner. Sie sind viel jünger als Hardy, obwohl sie an Jahren älter sind. Ich glaube wahrhaftig, Sie haben noch nie geliebt." Claudius zuckte die Achseln und ging ratlos im Zimmer auf und ab. .Sagen Sie mir doch, lieber Freund, haben Sie schon geliebt?" . „Welch' eine Frage, Frau Lullu, an einen Mann, der sich den Vierzigern nähert * „Geliebt, geliebt, dao ist vielleicht nicht der richtige 'Jluotnick Hat Ihnen da« Weib schon einmal etwas bedeutet, (Kit es Ihnen je die Tiefen Ihrer Seele anfqeregt und Ihnen den Schlaf geraubt? Hat es Ihren Korper zittern lassen. wenn er seine Nähe fühlte?" Sin eigenthümlicher Blitz schoß au« den großen blauen Augen des Arzt?« auf die verführerische Frau, die lächelnd zu ihm hinüber blickte. „Und wenn ich e« gefühlt hätte, mein schöner Inquisitor. so wäre es für mich nur ein Unglück gewesen. Sprechen wir nicht davon, meine Seele ist alt. meine Sinn« sind tot, meine Nerven zerwühlen in der täglichen Tret» müht»" »Nicht dock). Claudius, nicht doch. Sie müssen her-aus aus diesem Milieu, aus dieser ganzen Umgebung des Waldhof«, das drückt Sie ja he, unter, kommen Sie. geben Sie mir einmal ihre Hand." Er rückte sich einen Stuhl neben den Divan mit reicht» ihr sein« lange weiße Hand, die sie liebevol streichelnd in ihr« weißen schwellenden Kinderhändchen nahm „Soll ich Ihnen au« d«i Hand wahrsagen, Claudiu« i' „Wen» Sie können, ja." .Ich kann e«. E« ist die Hand eine« Aristokraten aber sie ist bedeck! mit den Schwielen eine« Proletarier«. die, die Signatur Ihre« ganzen Wesen«.....Ja, ja so >md Si«. Der scindurchgeistigte Kopf eines Ranne» auf der Höhe der Menschheit und der abgeschabte schlecht-sitzend« Rock de« Proletarier«. Claudius, e« legt Ihnen jemand Frfieln an. e« zwingt Si« jemand in Verhältnisse, di« Ihnen fremd sind, die Sie unglücklich machen . . . Sie richtete sich aus und ihre strahlenden Blick« bohrt«» »ich fest in die erstaunten Augen de« Doktor«. »Woher wissen Sie da«?' »Ich könnte sagen, ich lese e« ans ihrer Hand, aber «« ist nicht wahr. Mein Gefühl für Sie, nennen Si« «« Freundschaft, nennen Sie rt Sympathie, nennen Si« e«. wie sie wollen, mein Gefühl für Sie sagt e« mir. Ich seh« Sie wirtkarg und unglücklich durch'o Leben gehen, ich les« aus Ihrer müden zerarbetteten Stirn, die garnicht zu den blitzenden jugendlichen Augen paßt. Die Stin, eine« Greise« und das Auge eine» Jüngling«, die Gefühle eine« Aristokraten und der Rock eines Arbeiter». Das sind ««gensav». M, «ms ein, *rn*0#M, In ?for,r «wt* b»u«»n." .Wenn Sie wüßten, wie recht Sie haben, wie grau-sam recht." „Nun dann also. Claudius, machen Sie ein Ende, brechen Sie mit der Vergangenheit, lassen Sie da» Stück nicht tragisch enden, beugen Si« der Katastrophe vor. ..." Und nun drückt sie seine Hand fest in ihre beiden. .Ich stehe zu Ihnen, v«rtrau«n Sie auf mich, auf mein« Freundschaft" In diesem Augenblick wurden die beiden unterbrochen durch da« eilige Eintreten des Inspektor». .Verzeihen Sie, gnädigste Frau, daß ich so herein, platze, aber e» ist ein Unglück passirt." Claudius warf den etwa« gesenkten Kopf auf und sah den jungen Mann schars in'» Gesicht. .Ein Unglück, wozu man de« Arzte» bedarf, lieber Inspektor?" „Ja, Herr Doktor, der gnädige Herr. . . Jetzt erhob sich auch Lullu von Divan, sie fragte mit aufgeregt zitternder Stimme: „Der gnädige Herr? Er ist gewiß mit dem Henast gestürtzt." „Jawohl, gnädige Frau.' Sie wollt« noch etwa» fragen, aber Claudiu« hatte schon sein kleine« Lodenhütchen ergriffen und trieb mit energischem Ton vorwärts. Trotzdem konnte er sein leises Gefühl des Wehe» nicht unterdrücken, das er so unvermittelt und ohne Abschied von der jungen Frau gehen mußte. Sie übte einen eigenartigen Zauber auf ihn au». Einen Zauber, den er bisher noch nicht gekannt hatte, fremd und neu; aber von unendlicher Süßigkeit. G«wiß war es Liebe, aber eine Liebe, die er vorher nicht ge-konnt, eine Liebe, die feine Sinne in ihren Tiefen auf-wühlte und di» ihm kaum die Herrschaft über sich selbst ließ. Er hatte auch Pauline geliebt, er liebte sie vielleicht noch, aber da« war etwa» ganz Anderes, etwas viel Abstraktere«. Pauline« herbe männliche Natur ließ derartige Empfindungen garnicht aufkommen. Die verflossene Jugend-neigung selbst hatte nicht» von jener eigentümlich ver. träumten Art. die ihn mit einer erschlaffenden Wonne er« füllte. Er und Pauline hatten sich stet« nahe gestanden wie zwei treue Kameraden Die unausgesprochene Lieb« zwischen beiden hatte etwa» Kalte« und etwa» ungeheuer Moralische», denn alles, ivas nur entfernt nach Ehebruch schmeckte, verbannte Pauline aus ihrem Verkehr. Gewiß hatten sie sich gelegentlich geküßt, aber da« war so form lich gewesen und ihre Sinne hatten dabei nicht mitgesprochen Ein Kuß auf die weichen schwellenden Lippen der schönen Frau Lullu würde ihn in den tiefsten Tiefen erschüttern, er würde ein Begehren entzünden, da« ihm selbst al« Student fremd war und da« ihm jetzt fast wi« ein Anachronismus vorkam. Und wie anders pflegte ihn Pauline nach seinen kleinen Leiden fragen, gleichgültig kühl wie ein männlicher Freund fragt. Diese Frau aber fragte wie ein Arzt, sie fragte ihm die geheimsten Gedanken he>-aus und sie hatte einen Instinkt für das Erkennen seiner wahren Leiden. Warum, was wollte sie von ihm Sie hatt« doch ihr«n Mann, der schön und jung nnd voll sprudeln-den ebeno war. aber vielleicht hatte sie da» gerade über-sättigt. Sie war eine fein organisirte Natur, eine distingu-irte Seele und nicht gemacht, blos da» Spielzeug eine« Manne« zu sein. Sie drängte sich mit einer berauschenden Kraft in die Seele des Mannes ein und Hardy hatte kein« Seele. Er war ein starker naiver Genußmensch, in dessen C«Sen M« Frau nicht« «nbrrr« war. al« da« «DHttel »un» (Sfnufi. L»N» aber, da« flihlte er heraus, war sich .» gut dafür. Da» rein Körperlich« sagt« ihr nicht« und aat ihr nicht«. Wenn sie die Shk brach, brach sie sie mV dem Herjen und n.it k"n S.n: A belehrendes. Unterhaltendes, Heiteres etc. HA grauen im Schulverein». Liede grauen, euren Wert Will ich laut verlanden. HerzenSdank sei euch beschert! Treulich wollt ihr gründe» Sine Zuflucht deutschem Wort In bedrängten Zeiten. Wo sich über schönstem Hort Mutterhände breiten. Für den „Teutschen Vchulverein" Seid ihr Kämpserinnen, Mehret, stählet unsere Reih'n ! Sicherlich gewinnen Wir auch einst den Siegerpreis. Kränzt die deutschen Zahnen! Euch gebührt der Ehrenpreis, Frau n der Germanen! Harret wie zur Büter Zeit AuS im Schlachtgewühl» l Ein Waltarenrus uns seit In deS Kampfe« Schwüle I Teutscher Schule Wahlsta» wir Zäh behaupten woll.n, Jedem Ansturm trotzen hier, Jedes Feindes Grollen. Karl Pröll. In« Album. DaS Alter ist ein Tyrann, der bei Todesstrafe alle Freuden der Jugend ver-dieie». la Rochefoucault. » Wie groß wird unsere Tugend, Wenn unser Herz bei ihrer Uebung bricht! • Aut der Kräfte schön vereintem Streben Erhebt sich wirtend «st da« wahre Leben. » Herrenlos ist auch der Freite nicht. Ein Oberhaupt muß sein, ein höchster Richter, Wo man das Recht mag schöpfen in dem Streit. Schiller. 0 Alle« veraltet am Menschen, nur da« Herz nicht. Jean Paul. » Wenn du Slot ha'«, so klage sie dir selbst Klaudiu «. ch Der Mensch, der nicht geschunden wird, wird nicht erzogen. 4?ra»gensltniitt«n. Man biöselt Sl Dekagramm Butter mit »»Dekagramm Mehl all und maäit mit 14 Dekagramm Zuler, 8 Dotter, Saft und Geruch einer Orange. I Löffel Rum und OberS einen Teig schnell zusammen, treibt ihn au«, schneidet ihn in Schnitten und glasiert diese nach dem Backen mit Rumglasur. Steismeridon. l« Deka Reis mit LiebigS Fleischestrakt weich und dick ge-banstet, gibt man zu einem Abtriebe von 6 Deka Krebsbutler und 3 Dotiern, milcht den Schnee dazu, sallt die Hälft« in einen Model, gibt Ragout, dann den übrigen ReiS daraus und siedet eS eine Stunde in Dunst. Wie kann man Pflanzen wachsen sehen 7 I. Petersiliensamen legt man >4 Tage lang in starken Branntwe>n, brenr» Bohnen- oder Erdsenslroh zu Asche, »ebt sie dur Gr«d Raumur und warlet, bi« da« Thermometer 70 Grad zeigt, so ist da» Weiße de« Eie« noch nicht sest; bei 73 Grad ist das Gelbe noch weich, aber das Miß« sest. Bei 7« Grad ist sowohl da« Gelde als auch das Weiße hart. Tintenflecke au« Holz zu entfer-nen. Um aus al'ew. nicht politieitem. aber doch lackiertem Holz, Tintenflecke zu entfernen, ist e« erford«rlich, zunächst d«n Lack zu entfernen, was durch Abreiben mit stärkstem Spiritus (absolutem Alkohol) leicht gelingt, dann macht man die Flecke naß und streut Oxaliäure daraus, läßt diese eine Stunde lang mit dem Holz in Berührung und wäscht gut ab. Die dann noch verbleibenden Flecke werden »er schwinden, wenn man ebenso verdünnle Salzsäure daraus einwirken läßt. Nachdem diese abgewaschen und da« Holz wieder trocken geworden, kann e« von neuern mit Lack überzogen werden. Vertilgen der Ameise« inHäusern. Ein sicheres und sehr bequeme« Mittel gegen die Ameisen in HauS> und Wirt-schastSiäumen ist Salmiakgeist; derselbe wird in die Spalten gegossen, au« denen die Tiere kommen. Bim«steinseife. Man kann sich diese sehr leicht bereiten, indem man gute Seise ichabt oder reibt, si« bei gelindem Feuer in Rolenwafser löst und etwa halbsoviel, al« Seise vorhanden ist, sein pulverisier-ten B>m«stein darunter rührt und die darnach erkaltete Masse zerschneidet oder vor dem Erkalten in Formen fallt. Au« 5tala«. A. zu B - „Denken Sie sich, bei unserem Pjingstpicknick hatte meine Frau den Kaffee so schwach gekocht, daß derselbe, als »usä-ig die Kanne umgestoßen wuide, nicht die «rast haue, von selbst herauSjulausen." Schweigegeld, «nni: „Di« Klara hat doch einen recht sreigebigen Mann be> kommen. Alle Augenblicke ericheini sie in einem neuen jileide." — Emmi : „Ach du. da« verdient sie sich mit «lavierspielen und Singen." — Anni: .T-e Klara? nicht möglihl' — Emma: „Doch, >edeS-mal, wenn sie anfängt, gibt ihr Mann i>»r ein Goldstück, damit sie aushörtI" Im Doktor - sses des slovenischen Volt«», sondern die Unlerstiitzung slovenischer Eroberungsaelüste, i« lediglich nur die Errichtung ein'» panslaoistischen >gitaiion«z'n'rum« i« Süden im Auge haben.' pi» Z>e»tsche»hLtze i» p»»sch«t« Di« «st n ?f:utirtlunp«r ro.c,,n Dr: H»tz» otgen dos druisch» Fest in Tomschal« sind dieser Tage bei der Be-jirktdaupimannschaft in Siein ei folgt. Eli Slo« einen aus Siein. Domschale und Stob wurden zu »riist in der Dauer t>#u 24 Stuncen bi« zu b Ta»en v»rur«»il«. Außerdem wurden über «int gröbere Anzahl von Den onstranien Gelvstrasen verbäna«. Auch zwei Deuisch» wurden zu kurzen Lriesistrase» v»ruri»ilt. Diese Veurieilunpen be-treffen liebem,twng,n der Polizeivorschrislen. Di« gerilttliche Un«»rsuchung laus, sori. Aenerkich» Ingeständnisse an die »attische» Trevinzen. In Livland soll «in Gymnasium mit oeatfcher Uniemchtssprach, geschaff n werden. In allen Schulen der baltischen Provinzen soll d«r Rel>gion«unierrichl in der Muttersprache der Kchüler erteilt werden. Neue allreutsche Hossnun« «en nchien sich auf! Noch ist'« Baltenland nicht verlöre»! Deutscher Perein für Hilli. 5it haben bereu« in unserer leyien Nummer öbir die Entschließungen berichiel. die in d«' am Montag den 3. d. M. stailaefundenen Haapivetsammlunft be« »Deutschen Ger ei-»ef gesagt wurden und auch die Rede t»« Aus-jchuß«»gl>ed»«Herrn Dr. Eugen R'gri gebracht, in welcher in »n«schi»d»nst»r Weise gegen di« Er« richtunq einer sloo » nisch » n R » cht « sakul-ial in da,dach Front gemacht wird und tragen Un« E'nzrlheittn au# d«r auch hinstchiltch anderer Velange d«»kwürdia«» Vrrsammluna nach. D>« Ltrsammlvng sand ihre Eröffnung mit der üblichen B»grüßung«aniprache durch den Obmann Her-n Dr. Heinrich von Jadorn«g«, der der läti.ik»u«btr>cht und der Bericht über die Kasien« gtbah'unj, folgten. Herr Dr. v. Zaborn gg (nupfic oa den von ihm erstatteten Richenschafl«d»richl die Lirnch-iung, daß der V»reu,«au«schuß in all»n Zlnyelegenhttttn. v>e da» Wohl Cilli« und de« »ei-nichen Unierlande« betrafen. steiS ungesäumt da« Entsprechende veranlaßt und in jeder auflauchruden grape Einfluß zu nehmen versucht habe. Zuweilen liege ei in der N^tur de« Gegenstände«, o^ß sich »ur eni ingerer Autjchufi mit Au«fichl auf Erfolg »i« demselben besassen tönn«, da er sich der Cr-ötierung in der breiten Oeffentlichkeii enizitde. Unier Worien der Anerkennung beantragt Herr Dr Schur bi, Herrn Dr. v. Ja bornegg diistchUich de« erstatl«t«n Kassenberichie« die X'o?> jptechunp zu erteilen, welcher Anirag die allgemeine Mimmvng sand. H» erhob sich sodann Herr Bürgermeister Oalrn» RatuIch zu ei«er Ansprache, in der er e« al« seine Pflicht bezeichnete, die Verdienst« des H-irn Dr. Jabornegg um den deutschen Verein dnco-zuheben. denn >n seiner Eigenjchafl als Bürget« ister ha?» er durch Jahre hindurch sehr oft Stiegen heit gehabt, fein opf erf rendi ge« und dingebendes Wirten zu beobachten. Er hab« damit nur dem Zug« feinet nationalen herzen« gefolgt und bie treffliche Ar» und Weise, in der er die Jnierefsen der Etadt Cilli gewahrt »ade, sei über jede« Lob erhaben. (Zustimmende, allseitige Heilrufe.) E« wurde nunmehr zur Neuwahl des Ver» kii«vvrftonde« geschritten, die mittels Zurufes er-solgie und folgende« Ergebn!« hotte: Ldmann Herr Dr. v. Jabornegg. Verein«au«schüsse die Henni Dr. Jesenko, S. Mörtl, Dr. Negri, M. Rauscher, X. Z t p p t i und Bürgermeister Rak»sch. Herr Dr. Eugen Ntgri hielt sodann die unseren Lesern bereit« bekannte Rede hinsichtlich der slvvenifchen Universität. Anknüpfend an seine Abführungen für velche dem Redner der Dank der Versammlung zum Ausdruck gebracht worden war, hielt steier« märkischer Lande«dürg«rschullthrer Herr Aistrich eine Rede, "> der er die finanzielle Seite de« sloveni« scheu Un>vrrsiiit«projekle« in die rechte Beleuchtung rück«. Redner erklärt, daß diese Seite des Gegen« stände« bi«her noch zu wenig in Beirachi gezogen wurde, obwovl sie sich al« eine hochwichtige An» gelegenheit darstelle, denn wer anderer als der Deutsche wäre es. aus dessen Eteuergeldern die geplant« slovenische Universität »rrichiei werden würde. Geflisientltch v»,schweige die Regierung, wer im Staaie »er große Steuerzahler fei und lasse stet« nur das Moment der Kopfzahl gelten. Redner bring« bann ein reiches Zahlenmaterial vor, da« darlut welche gewaltige Sieuermach« di» Deuiichen des Staates verkörpern. Redner mahnt, di» diesbezüglichen Winke, die den D«u»schöst<> reichern erteilt wurde», zu beachte» und sich auf die wirischasiliche Großmich« des d»utschöst«rreichifchen Volkes zu stütz»««. Di» Tttuerleiftung de« einzeln»« Volke« «üfs« zur Grundlage der staailichen Gesetzgebung gemach« werden. Müßten die Windischen ihr» Universität mi« ihrem Geld» bezahlen, so brauchte einem u« Errichtung einer solchen nie zu bangen. Heut» werde ein jeder windischen Schulmeister mit d-uische» Getoe bezahlt, im ani'fren Fall» würd» »r »in» Bkzadlung »rlangen, wie die Schulm.ister — in Serbien. Auch da« Li> zer Programm bedürfe in ditstr Hinsicht rin»r Ausgestaltung. E« iti nötig, unserem Volke eindringlichst zum Bewuß«« suu zu bringen, welch« Stkuerkratt in ihm «uht und wie «s alieiu die starken finanziellen Säulen d«s österreichisch,n Staat,ngesüges darst.ll«. Mit d»r »,r,chi,n Zugrund«l»gung diese« Moments würd» auch d»r ganz» Slaoismus lrine Gcki'kcken einbüßen. Redn«r eichte, zum Schluß« s«tu«r t«t» fälligst aufg»no»«en»n Wort» an di» »influß» r««ch«n Männer Cillis da« Ersuchen, da« b«-sprochrne Momen« ^uch in ihrem Wirku«g«kr»ise allseitig zur Gtltung zu bnngen. E« ,?wid»rt ihm Herr Dr. o. Jaborn»gg, d»r f,fti„llt. daß sich ditsr« B»str»b,n b»r»iis mit Erfolg grlieno g»-macht habe und zwar hinsichllich d«r B»zirkso»i' ttttung, wo «an mit Hmw»,« aus die Steuer» lristuna Tilli« ,in« V»rm,hrung d,r V«r«rit,rzahl vom 6 auf 7 ,rr,ich« hab». ^Heilruse) Stach eifriger W»chs»lr»d» wird sodann d,tchlofs»n, o»n am Schloßdtrg g»l«q,n»n W»inqan.n d»» Herrn 5l. Treo au« V»'«in«milt,ln zu erst«h»n, fall« sich nich« »,wa ein anderer Eillier Verein zn« Sause bereit sin en sollte. E« ergreift nunmehr Herr Dr. G. Jesenko da« Won. R«dn«r erklän eingang« seiner Red«, e« erübrige nun, da »a« Hauptsächlichst,, die B,spre-chung der sloo»nisch,n Fakultät in Laibach bereit« sein, Erl»digung gesunden hab,, auch noch der Beamt»n»rn»nnung»n sür Cilli und da« lln«»rland zu g»d»nk»n. Er brauch, di»sd»züglich G»fch»hniss» der jüngsten Z»it nicht erst in die Er. innerung zurückzurufen, d.nn ja wohl all« bangen und kämpfen um jeden einzelnen Beam«enposten. Nicht nur in naiionaler und wirtschaftlicher Hin» sicht komme jeder einzelne Beamter, sei er nun Richter. Steuerdeainter. Postbeamter u. dgl. in Betrocht und müsse entweder als Gewinn oder •Verlust gebucht werden, auch mit der Zahl der gegnerischen Beamten sei zu r»chn»n und darum komme jeder B»amt»n»rn»nnung »in» auß»rord»tulich» Bet»utun? zu. da sie tn vieler Hinsicht ausschlaggebend sein könn». Gerade in jüngster Zeit hätte «an nun etwas erlebt, was man nicht häu» er-warien soll»«. Neuerlich hab» »s sich gezeig«, daß bei dikstn Beamtenernennungen »in un« s«indlich»r Geist herrsch», d»r ganz unb»greiflich erschein». Um jede Beamtenernennung müsst gerungtn werden, da« selbstverständlichst» aus der Welt sei in diese« Staate nicht das Ausschlaggebende. Bei jeder Er» nmnung werd» i« Ministerium die bange Frage aufgeworfen: .Ist »r ein Deutscher?- Leider seien wir Deutsche in die Hintertreppenpraktiken nicht so kingearbeiiei. wie der nationale Geg,,«. der die Ministerien Tag und Nacht belagern und dessen Stimm» drrart schließlich gehört w»rd«i muß. Genau so lieg» »s auch Hinsicht!,ch d»r Univtrsität«-frag». Au« dem Allem könne man die Riefenmacht dieses Völkchens von einer Million Seele« ersehen und diese Macht äußert sich in jeder Frage. Man blicke nur auf ihren jüngsten Erfolg, einen Erfolg, den jeder Jnrist als eine Unmöglichkeit bezeichnet habe — sie haben e« durchgesetzt. In der Hos-bürg und den Minister,,» gehe eben der alte Daaffe noch immer um. Da könn» man sagen, was man wolle, man sttutr« »b»n immer noch den alten slao»nsr»«ndl«ch»n Kurs. Bei ieber Beamten-ernenunng treibe man das alte Spiel und wenn man dagegen aus,re»», werden einem mit Gemein-Plätzen geantwortet. Zu dem komme noch das Denunziantentum hinzu. Die deutschen Beamten des Unterlandes, von denen gewiß nicht behauptet werben könne, daß sie dem Radikalismus zuneigen, werden als Hochverrtier und Preußens,uchler bin-pestelll und daraus bilden sich ««„ ehrwürdige Hosrät« .in, «inq«w»ez,ite Meinung, der nicht bei« zukommen ist. Wain einmal ein deutscher Beamter m einer deutschen Gesellschaft das Wort ergreife so genüge dies, um ihn für eine Ernennung srag! würdig erscheinen zu machen. E« sei dies «tn Beweis, daß der slavisch» und tn Sonderheit der slovenische Einfluß ein gerade,« ungeheurer ist. Rebner ersucht «n seinen Schlußworten die Versammlung anszusprechen. daß sie gegen die gemalt, arne Unterdrückung unseres Volke« und gegen die {iQttifitttitbt J e it b e n j bft ® t a nt 11 n* kür Cilli und das Unterland schärfste Verwahrung einlege. Die Uebereinstimmung mit dem Redner gab sich allseits tn lauten Heilrufen knnd. Obmann Herr Dr. o. Jabornegg erklärte, «r könn« hinsichtlich des von Herrn Dr. Jesenko Vorgebrachten Mit einigen Beispielen aufwarten. Es ie, dem Ausschüsse des Deutschen Vmines aus-gefallen, daß besonder« in letzter Zeit für- die Steuerbehörden a»«schließlich slovenische Ernennun-gen erfolgten, man habe au« diesem Grunde Schritte eingeleitet, um dies abzustellen und an maßgebender Stelle vorgesprochen. Hier würd» nun btn betreffenben Herren Die Antwort zuteil, man würde nicht ungern deutsche Beamte für Cilli ernennen, man verfüge jedoch nicht über solche, die zugleich deS Sloventichen «ächtig wären, wa« eine unerläßliche Bedingung fei. Dementgegen mußte mani aber zur Ueberzeugung gelangen, daß es aenug deuische Beamte gab. die be« Slovenische» kundig waren, die jedoch für Ernennungen in das Unterland nicht Berücksichtigung fanden. Redner kommt sodann auf die leidig« Gyrn-naflal.«na«legrnh»it zu sprechen. Er schickt als Mannt voraus, daß ein Sichbescheiden mi« dem jetzigen Gymnasialgebäude aus die Länge der Zeit ein Ding der Unmöglichkeit ist. Hei einer Hitze von bv Grad Celsius, wie sie die letzten Tage auf« wiesen, werden 30-40 Schüler in ein enge- nied-tige« Schul,immer zusammengepfercht, (fr brauche nicht weiter auszuführen, was das für eine Qual bedeut». Au« diesen Gründen war man bestrebt, von der Regierung die Zusicherung zu erlangen, daß demnächst ein neues Gebäude hergestellt werde. Zur Begünstigung dessen wurden seitens der Stadt Cilli. was die Beistellung des Bauplatzes anlangt, die weitestgehenden Zugeständnisse gemacht und hier, an einzig die Bedingung neknüpft, daß die deutsche Unierrichlssprache zugestanden dezw. bas Cillier Gymnasium al« beutsches bestehen gelassen werde. Es kam auch tatsächlich zu Verhandlungen und Zusagen und dem Bürgermeister Herrn Rakusch wurde das bindende Versprechen gemacht, bereits t« Frühjahr 1905 mit bem Baue zu beginne». Allein stärker al« alle Zusicherungen ber Regierung erwies sich der Einfluß der Slooenen. Es ka« die bekannte Detto'sche Geschichte. Dr. Deeko haue eines seiner Grundstücke der Regierung als Bauplatz für das slooenische Unter-gymnasinm zum Kanse angetragen, obwohl es nach bem Beschlusse feiner Volksgenossen bon nicht hätte aufgestellt werden können. Seine Interessen wogen ihm eben schwerer. Dieses Kunststück des Herrn Dr. Deöko wurde balb aufgedeckt unb nun sollen wir den Schaben davon haben. Weil ein slovenisches Uniergymnasium ans ben Grundstücken des Herrn Dr. Dtfto wegen des eingelegten Pro» testes nicht erbaut w»rd»n kann, soll»n auch wir Drntfch» das unser» nicht »rhalt»» und so stockt d»nn alles. Sämtliche Zugeständnisse sind einfach in d»n Wind geschlagen worden, und das alte un« zulängliche Gymnasium soll auch in Zukunft wei-t«rbtst«h»n. Gegen «in solches vorgehen muß ent-sprechend ausgttr«Un werden »nd es werd« d««-halb eine diesbezüglicht Entschließung beantragt uns bereits mitgeteilt.) Der nachfolgende Redner. Herr Dr. Iefenko teilt weitere die Anp,. legeuheit betteffenbe Einzelheiten mit. die das Un-recht, mit dem man d«n Deutschen in di«s«m Falle begegnet«, noch mehr ins rechte Licht rückten. Bei drm Punktt allsälligt Anträgt »rbat sich Herr Lande4bürg«rschullehr«r A. Aistrich da« Wort, um in Anregung zu bringen, den Au«schuß d«s Dkutschen Vereines mit jenen Gerechtsamen auszu-statten, wie sie den Wohlfahrtsausschüssen anvtrer Parteien zukommen. Hierüber entspann sich eine rege Wechselrede, die jedoch zu keinen Beschlüssen führte. Hiemn halle die in vieler Hinsicht denk» würdige Beisammlung ihr Ende erreicht. Keile 4 «SleK.Mf M-GS' et 55 Äus Stadt und Land. gilift Ke«ei»der«t. Der Vorsitzende. Herr Bürgermeister Julius Nakusch eröffn« die Sitzung und beginnt mit dem Vortrage ver Einlaufe. Die k. k. Statthalter« in Traz hat die Voll ziehung deck G.«,inb«ausfchuß>B«fchluffes, wonach drei Stock hohe Häuser in der Stadt Cilli gründ sätzlich nur m" vorheriger Bewilligung de« Ge meindeauSschusse« erbaut werden dürfen, un«ersagt. Dem von der Siadtgemeinde dagegen eingebrachten Rekurse hm da« k. k. Ministerium de« Innern keine Folge gegeben. Der Bürgermeister bcmerkle biezu, daß »« sich nunmehr darum handle, ob die Beschwerde an den Berwaltunasg«richtshof ringe gebracht werden soll unv verliest einen die«bezüg lichen Btschwerdeentwurs. worauf der Bürg«r«eisttr Stellvertreter Herr Dr. Sregor I e s t n k o d«n Dringlichkeitsantrag stellt, die Lngelegtnh«, so« gltich ia Beratung zu ziehen, welcher Antrag an-genommen wird. Hierauf stellt der Vorgenannte den weiteren Antrag, e« sei gegen die in Red« stehende Ministerialenischeidung die Beschwerde on den Verwaltungsz«richtshos nach dem zur Verlesung gebrachten Entwürfe einzubringen. Wird einstim-atig angenommen. Eine Eingabe de« Cilli« Musikoereme« über die Unzulänglichkeit der derzeit der Musikvereia«. schule zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten wird dem Unt«rrichtsausschusse zur dringlichen Vorbe ratunfl im Einvernehmen mit de« SchulhauSbau^ Ausschuffe und späteren Antragstellung zugewiesen. Weiter« teilt der Vorfitzende mit, daß da« t. f. Miliiärstaiion».Kommando in Cilli sich be» reit erklärt hat, der Freiwilligen Feuerwehr in Cilli bei Bränden im Stadtgebiete zur Bedienung der Wafserpumpen 32 Mann zur Verfügung zu stellen. Der Bürgermeister fügt bei. daß dem ge-nannten Kommando für diese« bereitwillige Ent-gegenkommen der beste Dank gebühre. Diese Mitteilung findet allseitig» Zustimmung. Die Eingabe de« Michael Maisch,k, betreffend dessen Kauf»anbot für da« Hau« Nr. 2 der Bürgerschulgaffe wird dem Finanzau«schufse über-wiesen. Ueber den gestellt«» Driaglichkeitsantrag de« S.-A. Herrn Dr. Heinrich v. Jabornegg in Angelegenheit der slovenischen Rechtssal» kultät in Laibach wird mit Einstimmigkeit die folgende Entschließung angenommen: „Der Semeinvera, der Stadt Cilli erachtet e« al« ,«ine Pflicht, gegen die urplötzlich bekundete Absicht der Regierung, in Laidach »ine slovenische Rechissakultät, zu errichten, au« nationalen und wirtschaftlichen Gründen entschiedenste Verwahrung einzulegen. Eine slovenische Rechttfakuliät, über deren Unterrichtasprache sich die slov.nischen Par. teien heute noch nicht einigen können und deren kulturelle Vorbedingungen vollständig fehlen, die überdie« au« deutschen Steuergeldern erricht« wer» den müßte, würde unabänderlich di, Uiberstutung Steiermark« und Kärnttn« mit minderwertigen, slovenischnationalen, richterlichen Beamien und damit die schwerste Schädigung de« Deutschtum« im Gefolge had«n. Eine Rechtssakuttät in Laidach, weit entfernt, die BildungSstätie eine« Volke« zu sein, würd« lediglich al« ».erd sür die zerreibenden Kräfte de« Südslavenium« dien«». D«r Gemeinde, rat der Stadt Cilli dankt s«in«m Abgevrdn«t«n für da« sofortige krastvolle Eintreten im Parlamente und «rwartet von sämtllchen d«utsch«n «vgeord-neten die entschlossene Abwehr de« geplanten An-schlage« aus da« südmärkische Deutschtum, vor Allem durch baldigste Festlegung der Regierung auf eine unzweideutige Erklärung." Hieraus wird zur Erledigung d«r Taars» orbming geschrit»«« und e« bericht« für d«n Recht«. au«schuß d«ffen Obmaa» Herr Dr. August Schurbi üb«r folgend« Seg«nständ«. Der Fleischhauergehilse vinzeuz Pirsch, rich'ig I Scharlach bittet un die Nachsicht d«« über ihn vom Stadtam«, verhängten Schlachihau«.V«r. weile«, welchem Ansuch«n mit Rücksicht aus die Sachlag« über Au«schußantrag keine Folge g«. grbtn wird. Ein«m Ansuchen de« Kaspar Pfeif«r um end» giltig« Ausnah»« in den Gemeindeverband wird ftattgtgeben. Ein Ansuchen d«S Schneidermeister« Johann Schoster um Zuerkennung de« HeimatSrechte« ia der Stadt Cilli wird an daß Stadtamt zu dem Zweck« zurückgewiesen, die Personsidentität de« Ge-'uchsitellers sicher zu stellen, weil ders«lb< nach dem beigebrachten Taufscheine Schuster heißen soll. Für den BauauSschuß berichtet dessen Obmann Herr Dr. Josef Kovatschitsch über daS Rom* mission«protokoll betreffend die Feststellung der Bau-linien für daS „Deutsche Haus' auf dem Biimarck-Platze, Ecke der Neugasse und Ringstraße und erörtert an der Hand der bezüglichen Pläne, welche Lage der Bau erhalten soll. ES werden die im Antrag gebrachten Baulinien, wie auch die Fassade genehmigt. Weiter« liegt ein Baugesuch der Frau Leopoldine Rakusch vor, nach welchem das ehemalige „Hotel Elefant" in ein Geschäfts» und WohnhauS umge-baut werden soll. Die vorliegenden Fafsadepläne fanden allgemeinen Beifall und werden dieselben, wie auch die Baulinien, genehmigt. Bor Eingehen in BeHand-lung dieses Gegenstandes hatte der Bürgermeist«r Herr Julius Rakusch den Vorsitz an den Bürgermeister-Stellvertreter Herrn Dr. G. Jesenko übergeben und den Sitzungssaal verlassen. Ein Bericht des Finanzausschusses über eine Zuschrift der k. k allgemeinen Untersuchungsanstalt in Graz, Berichterstatter H. M. Rauscher, wird von der Tagesordnung abgesetzt. Für o«u Gewerkeausschuß l>«richt,t d«ss«n Obmann Herr Dr. Heinrich v. Jabornegg. Di« Bäckermeister der Stadt Cilli trachten ein Verbot de« Verkaufes von Brot und allerlei G«. bäck von hiezu ganz unberufenen Personen auf den Wochenmärkten zu «langen. Diese Eingabe wird über Au«schußantrag abgewiesen, weil Brot al« Leben«mittel angesehen werden muß und al« solche« sowohl nach den Bestimmungen der Ge. werbeordnung. wie auch d«r Markiorbnung sür die Stadt Cilli an Wochenmärtlen zum Verkauf gebracht werden kann. Dem Lenzelt« Josef Radosch wird über sein Ansuchen di, Bewilligung «teilt. s«>nen Lebzelter-stand an Wochenmarkiiagen und Sonn, und Feier-tagen bi« 12 Uhr Mittag« aufstellen zu dürfen. Der Herr Bürgermeister erschein» wieder im Sitzunassaal« und teilt m>». daß der stei«r«ärkischr LandrSauiichvß den Kaufschillmg sür den ebemal« Kandujcher',ch«n Grund d«m Haupisteurramte »n Cillt zur Auszahlung an die Siadigemeinde ange-wiesen hat. F«n«r teilt er mit, daß die Wasserleitung«-Angelegenbei, durchau« nicht in« Stocken gerat«» sei; s,r w«rd« zugleich mii dem in Ausarbeitung begriffenen KanalisierungSp'vjetie durchq«sührt w«rd«n. Da« von d«r Firma Baron Schwarz her-gestellte Wasserleituny«projekt befinde sich gegen» wärttg in den Händen d,s Landesausschußbeisitz«» Herrn Moritz Stollner, welcher in entgegenkommen» ster Weise die Ueberprüfuna ^««si-lbrn durch «in«n Fachmann von Ruf vornehmen läßt. Schluß der öffentlichen Sitzung, der ein« ver» traulich« folgt. So»i rt de« „Schubert! t»«d" D« Verein Krt in die VortragSordnung feines Konzertes auch Solo-Borttäge aufgenommen. Bon diesen dürsten »i« Kontrabaß-Vortrüge des k. k. HofmusikrrS Herrn Madensky hier Sensation erregen: ES ist erstaun» ich, welche AusdruckSsähigkeit dem ungelenken In. trumente durch virtuose Behandlung dies« Künstler abgewinnt, und würde man sich nicht durch die Augen vom unförmigen tonerregenden Körper überzeugen, nimmermehr könnte man vom Klang auf jenen chließen. Da außtrdem hier noch niemals «in Künstler auf diesem Instrumente auftrat, so trägt die Ankündigung einer musikalischen Ueb«rraschung nur bei, die Erwartung auf das Konzert zu ver-größer«, für welches sich bereits regeS Interesse zeigt. Sch>le des Mustkverei»,» Montag den 0. Juli, halb 6 Uhr abends sindet, wi« bereits angekündigt, im Schulsaale, Kirchenplatz, eine öffent-ich« Schüler-Aufführung statt. Hvaugelische Ae«««d« H«ut«, Sonntag, den 9. Juli vormittags 10 Uhr findet im evangelischen Kirchlein in der Gartengasse öffentl. Gottesdienst statt. Aebertritlsfeier. Am vergangenen Sonntag nachmittags wurden in Gegenwart ein« zahlreichen Gemeinde von Protestanten und Katholiken 10 Neu. Protestanten in die christlich-evangelische Kirche fei«-lich aufgenommen. Mit ihnen traten zugleich V «inder über. Unter dem Eindruck dies« erhebenden Feier bat im Anschluß daran ein 85 jähriger GreiS um Aufnahme ia die evangelische Kirche. ?ersa»«l»«chrtcht. Der bekannte Kriegs» dttichierftatl« der „N«u«n Freien Pr«ff«', Herr Dekiderius von Gijullaoary-Kohl in sami Fra» Gemahlin d„r »i-q,«roff n und bat im H»,«l ,Erzd«zoq Johann' Wohnuna aenom»«n. S»e»dn» für den e»a»getische» Kirche»5« in Cifit Für den rüstig fortschreitenden Kirchenda» sind auch in den letzten Wochen verschiedene Gabe» eingegangen. So von Frau Lina Hauenstein 5 8; vom Gustav Adolf Zweigverein in Halle 27V t, in Ludenfcheid 35 K, von Freunden in Meisten 6 St, von Frauen und Jungfrauen in Reps (Siebenbürgen) für die Glocken 31 K und von einem ungenannt sein wollenden Spender au» Leoben 50 K Der evangelische Kirchenbauverein spricht auch an dieser Stelle besonders letztgenanntem Herrn den herzlichst» Dank aus. Ktlliec t. & ^taatsgymuallum Der Mirifier für Kultus unb Unit'ichl ,rna»i>i« de» vloviiorisch'n Lädier am S^aatSpymn niu« i» CiUi. Will« Kaluscha, zum wirklichen L hr« a» dieser A"stal>. Aom ?olidi,nll, Der Po>t- und Tel«. grophen-Exo«diior>n Marie Kupnik in Po'plai d« Pöltichach wurde die Ponmeifterstell« ziv«>ter Klaffe zweit« Stuf« dor'ielvit v-rliehen. Neräuderuuge« im ?»»meia«die»ü«. Die Postmeister zweiter Klaffe Leopolo Domaingo >« Unterdraudurg und Jos«s Sporn in Rohitsch ivur» den zu Postmeistern erster Klaff«, virrte S«us«, unter Belastung auf ihren Dienstoiten ernannt. — Der Postmeister Stefan Kastelliy ia Pragnhos wurde von amiSwtgen nach Greifeaburg übersetzt. A», dem Landhaus,. Der Land«S-A^Ssch»ß bat H.rin Anion S u e i t e zum Lehrer am Kaiser Franz Joses-Gymn^sium in Peiiau und den Ober» lehrer Herrn Franz Mtschkonigp zum Uedung«. schullehrer für die an diesem Gymnasium einge» richt«!« Volb«rruungsklaflt ernannt. M«tkdßa«s. Heut« Sonntag 8 Uhr abend« finde» im Waldbaus« «in« Vorstellung de« beftbe» kannttn GesaagShumoristen Franz Maier (Mir geht« schlecht) stau. £irt«s Fipot Ja d«r nächsten Zeit trifft der ZirkuS Lipot, der derzeii in Grat Vorftelluvg«» aid, und de« ein gut« Ruf vorau«eilt, ii Cilli «n. Schad«»fe»er. Um die elfte Nachtstunde des Freitags wurde die Bewohnerschaft unserer Stadt durch den Ruf: „Die Zinkhütte brennt" alarmiert. In dichten Scharen strömt« denn auch alles der Brandstätte zu. ES erwieS sich jedoch, daß eine Täuschung vorlag und daß nur ein Wirtschaftsze-bäude brannte, obwohl d«r mächtige Ftuerschem auf ein größ«es Brandobjekt schließen ließ. ES brannte die Harpse der Haus- und Gmndbesitz«in Hn» Franziska Svetl in Gaberje. Die Harpf« barg eine große Menge Futtervorräte und 2 Wagen, die ms-gesamt ein Raub d« Flammen wurden. Die Harpse selbst war versichert, die Futtervorräte, Eigentum des Grundbesitzers Germ, jedoch nicht und «leidet der« selbe daher einen großen Schaden. Gleich bei Sus» bruch des Feu«S hatte Herr Leutnannt Novak die Le-reitfchaft alarmiert, die 32 Mann stark am Brand-Platze «schien, wo Herr Hauptmann Zchöbing« mit großer Umsicht und Tatkraft daS Kommando sühne. Bon der Eillier freiwilligen Feuerwehr war ein Löschzug unter dem Kommando des Wehrhaupt-mannes Herrn Ferjen ausgerückt. Ebenso war die Spritze d« Stadtmühle zur Stelle. ES herrschte Wasiernot^ da die Brunnen d« Nachbarschaft ge-schlagene sind und der einzige zur Verfügung 'tchende, zu wenig Wasser enthielt. Mit ein« Leiter brachte» 6 Jnsanteristen das ganze Flammengerüst auf einmal zum Einstürze Der Brand dürfte gelegt worde» fein und man hat auch bereit» ein üdeldeleumundetes und vielfach vorbestraftes Jndwiduum, namens Goltsch. mann unter dem Verdachte der Brandstiftung festgenommen. An der Brandstätte «schien auch Gendarmerie, darunter selbst von Hochenegg. 5»» Zllawetter. D^nnerSia^ abends um jirta 8 Udr entlud sich über Cilli und dessen nördlich« Umgebung ein Gewitter mii solcher Hestigke«, «ie sie roäi seltei, beobachiei wu:d«. D« Hi»«el wurde plötzlich fast schwarz und du herrschtnd« Dunktlheit macht« da« Unwetter noch graßli-d«. Ein heftiger Windsturm o»al.it«t« «S. Ja d«a Oa» schatten S,. Margareten, Bischofdorf. Hochenegg, Weigeldors und deren Umgebung schlug der Hagel alles zusammen und der daraus folgernde !Llatzrege» stampft« noch b«>, lttzten Rest )«r Sa-»e» i» bi« Erde unb überschwemmt« bi« Felder. «Su»« litZtn gebrochen und zersplül««. Dächer «urd« (Fortsetzung sie*« Beilage) Beilage zu Rr. SS der „Deutschen ZSacht". zerstou und abgedeckt, Hüiun und Siallungen um-geworfen — ein traurig«!- Anblick! Die Grund-d,sther dieser Gegenden sind um ihre ganze heurige Kechsuog gekommen, wa« «m'o schwerer in die Wagschale fällt, da diese Bewohner ohnedie« sehr verschuldete und verarmte Leute sind. Keim Aade» «rtrnnSen. Auf tragische Weise verunglückte Mittwoch den 5. Juli l. I. abend« der in der Baumwollspinner,« Pragwald angestellte technische Beamte Herr Konrad Schmid, ein junge«, kraftstrotzend«« Lebn. Nach der tropischen Hitze de« Tage« wollte er sich abend« noch durch ein Bad erfrischen und da er de« SHwi >>meii« un» kundig war, seilte er sich an einem am Ufer ein-gerammten Psost»n an und versuchte nun an dieser, wie er glaubte sicheren Führung, verschiedene Echwimmübungen. Plötzlich riß der Strick und Scbmid verschwand spurlo« im Wasser, da« an dieser Stelle bei zweieinhalb Meier Tiefe hat. Erst nach vieler Mühe kannte der Körper gesunden uno an« Land gebracht werden, wo der anwesende D> strik,«arzt Herr Dr. Kunst au« St. Paul sofort Wiedkrbeltbung«oersuche anstellte, die aber leider ersolglo« geblieben sind. — Herr Schmid ersreute sich trotz seine« kurzen Hi-rsein« bereit« allseitig der regsten Sympaihien, denn er verstand e«, durch fctn deitere«, frohe« Naturell sich überall Fieund« zu machen, die nun lief erschüttert an seiner Bahre stehen. Herr Pfarrer May wird ihn zur letzten Ruhestätte geleiten. Noßlloff»erei». Hm 2. d. M. hielt der Roh ftoffjerein der Lchichmach r de« GerichiSbezirke« Cilli im Hotel „Post" unt.r dem Bo-sitze de» Ob-manne« de« Aufsichitrat-« Herrn Johann Berna seine vierte Generalversammlung ab. Nach dem RechnuiihSabschllisse betiugen di> Einnahi^en r>»« vereine« 44.381 K 5 h, die Ausgaben 44.104 K 15 b, die Akiiven 22.693 Kronen 2tt Heller, d:e Passiva 22.244 K G h, somit der Nein gewinn 449 K 17 h. Bon di iem Reingewinne wurden 364 X 35 I, an die Mii. lieder verteilt. Der Tlitigkeiitoerich» oe« Vereine« beweist, daß die Genossenschaft mit Ersolg sür da» Wohl der M» glieter tätig war. I» Antrag gebracht wurde, bin Borstanb zu einer Satznng«änderung zu er-mächtige n, wonach der Verkauf nicht mehr aus bi« Mitftliebcr beschränkt bleibt, welcher Antrag die allgemeine Zustimmung fand. * Hin per», kiicher Demonllration-ausssug Die bei unseren Pcroaken so beliebt gewordene» TemenstraitonSautflüge, namenilich jene Dc« Celjski sokol veipufs n in lehierer Zeit immir Wirkung«, loser und endigen gewöhnlich mit einem Fia«ko. Ja e« ist soweit gekommen, daß d„ Landbevölkerung den »indischen Hrtzern von Cilli schon in den meisten Orien ausweicht und ost wird ihnen gonj uiiverblumi bedeuiei, sie mö^en lieber zu yüu!e bltiben und nicht die Rui.e stö.en. Daß dann die Herren Svkolist«» s hr ubler Laune h'im-kehr«" finden wir begreiflich, daß sie aber aus ihrem Ruckju^e durch wüst s Gesche, und Slnrem-peliing c> r Teiiiicht» ihe Schi pjie auKzuwetze» suchen finde" wir blö^e und lächerlich, ttnn e« c.lau i lein Mensch mehr an de» Eifolg di ser jlutsadnen. Am - ergang-n^n So» lag unt rnahm der Celjski sokol »inen Ausflug nach j r a ß 1 a u. Di> Berölke ung Fraßlaut cheri« sich »n> d»e v". Tiidse« Roih-mde» nicht im mind.sten, Zu»i Emp-sänge war n> m nd, wie ein, au« fünf Mann be-siedend, Musikkap'Ue, von ber man nur ia« Klaiiiieit nna das Bomdacdo > berau»hö>te, er» schiener. AI« die Kapelle mit ihrem G qiiiiich« auf-hörte, aniworteien die au« Neugi rde h nz ge-kommenen B>iutrulur>ch n aus die 2'v>o Ru«, der sl'kolist,» zu eer » E»is>tz n m„ einem k> ästig«,, Heil. D^« war aber noa, > «chi da« Schlimmst'. Wol.,»? l^ui'ie die bange Fag«. Kir^ Wiri wollie die tingeb«>e»ti> Käste ausi-ih /en. sie sperrten vo. ihnen »,11 r und Küche zu. Erst üi er lang»« bi»en un' Bei» I« erbarm»« sich ihrer der Bürger-miiNe, Briznik und ließ sie in s-i en Garten hinein. Ll« ma» ade, veiiuchie, an di- Bauern roi^blau-weiße Moschen und Ban.'er anzubringen, ertlärte» dieselbe» mit dürren Worten, man möge sie mii diesen Dummdeiien ungeschoren lass n, in Fraßlau welle «an sonst »ich,« wie Ruhe und Frieden. E« Hai überhaupt nicLt viel gesehl, und e« wäre ihnen ergaugen wie dem windiften Bardenchor »> Apram. Daiüder wurde» die Herren Sokoliiten schr verschnupft und sie suchten in anderer Weis i.r Müiche» zu küzlen. Aus ber Rückfahit be>.t>-ten stt alle Wagenfenster de« Zuge« und brüllten aus allni Stationen ihr Zivio heraus. Aber o weh! In ber Station de« stramm slovenischen Markte« Sachsenfelb tönte ihnen aber ein so lrästige« H.it eiitgegen, daß ihnen die 2ivio» >n f«n Kehlen stecken blieben. In Cilli wollten sie die dummen Faxen weiter treiben unb al« ber Zug in bi» Badnstanon einfuhr, schrien sie 2ivio, daß sie grün und bla • wurden. Die Sicherheil«irach« machte ihrem t,'Uliäu«lerischem Treiben bald ein Ende. Ihre Absicht mit entrollter Fahne, geschlos. sen und Zivio p ärrend in di, Stadt einzuziehen und die beuische Bevölkerung wieber einmal orbent-lich herau«zuforbern, wurde energisch zu nichte r«. macht und sie mußten bescheiden unb stille sich in ihre verwanzte Zwingburg am Kaiser Joses-Platze zurückziehen. Die Herren Sokolisten gebärdeien sich sehr unwirlch. al« sie ihren schönen Plan durchkreuzt sahen, n-menilich der tüchtige Advokat Dr. Aloi« B r e n 11 ( und der Uhrenhändler S a 1 m i l benahmen sich sehr aufgeregt. Sie konnten e« auch nicht unterlassen, nochmal« den Versuch zu wag,n, in geschlossenen Reihen ouszu marschieren. Wir machen sie ausmerksam, daß solche Versuche sehr gewagter Natur sind, denn wir lassen ur.« derartiv» Herau«sorderungen ent-schieden nicht bieten. Hoffentlich werden bie Herren Sokolisten doch einmal *»r Ueberzeugung kommen, daß sie sich keiner besonderen Sympathien am flachen Lande «freuen und wir geben ihnen ernst-Ich den wohlgemeinten Rat, hübsch zu Hause im „Narodni dom' oder im „Gelienk^ller" zu bleiben, denn sonst könnte die Agramer Geschichte eine zweite Auflage erleben. Nerichtiguug. Nach f.enauer Information ist hinsichilich de» Aussatze« über Die Sonwendfeier nchtigzustelle'!, daß e« nicht Bürgerschulllehrer A. Aistrich. sondern steierm. Lande«bürger» schullehrer A. Aistrich und ebenso nicht Lehrer L. Biumgaril, sonder» gleichsall« steierm Lande«' bü-geeschull'hrer L Baumgartl heißen soll. 23 H'uerakv^sammrung des Stetermärki-scheu AorlI verein es. Mi« den Nachmiitag«zügen de« vornestrigen Tage« trafen die Teilne!>mer zu den nm 7., 8. und 9. Juli in unserer Siadt statt-findenden Versammlungen de« Steierm. Forst-vereine« hier ein. Sie wurden am Bahnhose vom Bürgermeister. Herrn Juliu« R a k u s ch. mehreren Gemeinderäien. darunter Herrn Obeiforstkommissär Donner mpsangen. Die Zahl ber eintreffen-den Versammlungttellnthmer betrug ungefähr 60. Wir bi merkt.» ,>n,er ihnen de» Piäsidenfe» deS St ierm. Fo> ft -rtii» « Herrn Lande«a»«schuß Gras Altem«, H.'rrn Lande«uu«fchuß Gras B a r b e a u, den Präsiden«,n t>,« Ji'gdschutzvereint« Herrn Jof. Ritter v. Frank, Herrn k. k. Oderforstrat H u , b e r, Herr k. k. Forstrat G. Schmidt, die Herren ^unv,«sorsträie W. Capesiu« und R. Jugovic. H,rrn gorstmeist r S. Scholl- mayer u. a. m. Abend« fanb »ine gesellige Zu-sammenkunft im Garten de« Hotel« „Stadt Wien" statt, zu dem sich mehr denn 150 Gäste eingesuo, den hatten. Die Joppe mit den grünen Auf. schlagen drückt, ber Veranstaltung ihr eigene« Ge-präge auf. Von Cillier Gasten bemerkten wir Herrn Bürgermeister I. Rakusch, Herrn Land. iag«abgeo,bntlen Lenko, H«rrn Oderforft-kommissär Donner und eine größere Anzahl Gemeinderäte. Herr Kapellmeister S ch a ch e n-hos er und feine wackere Künftlerschar hatte e« sich sichtlich zur Aufgabe ßemacht, ihr Beste« zu bieten u»d wurden mit Beifall überschüttet. Bürger-meist» H.rr Juliu« R a k u s ch brachte den Will-kommengruß der Stadt Cilli dar. Ihm erwiderte der Präsident de« Vereine«, Herr Lande«au«schuß Gras A 11 e m « in einer lauten Beifall weckenden Dank- und Lobrede auf die Slabt Cilli. Beifälligst aufgenommen würben bie vom Cillier Männer, gesangvereine vorgetragenen Schargesänge. Die Veranstaltung ersuhr eine vorübergehenbe Störung durch ben F.uerlärm — e« hieß bie Zinkfabrik btennc — doch fand sich balb alle« wieder ei«, um bi« Klängen der Musik zu lauschen und sich weiterhin im geselligen »reise zu vergnügen. Am Freitag um l/t7 Uhr früh versammelten sich die Mitglieder de« Forstoereine« beim Caft Merkur, woraus bann alle gemeinsam zur Cxkur. sion in ben .Stabtwald" aufbrachen. Am Ein-gange in ben sogenannten „Finstergraben« auch „Teusel«graben' bei den .2 Tauben« begrüßten bie Au«flü, er Pöllersaloen. An be« Au«fluge nahmen ungefähr 60 Personen teil, unier ihnen ber t. k. Bezirk«haup,mann Frejherr von Apfaltrern. Gemeindera» Herr Pallo« begrüßte ben Forst, verein im Namen de« stäbt. Waldkomitee«. Herr Pallo« sagte, »« gereich- ihm zur besonberen Ehre, die Mitglieder de« Forstvereinr«, vor allem ben Präsibenten de« Forstvereine« Herrn Grafen Atem« im Namen de« Waldkomitee« begrüßen zu können. Er ersuche di« Mitglieber, bie stäbt. Waldanlagen brr fachmännischen B«urt«ilung zu uni«rzi«hen und r«rbanb bamit d«n Wunsch, e« möge die« der Entwicklung be« Forstwesen« för. derlich sein. E« möl,«n ei«, bi« gkwohnt sind den Wald al« ihr zweitc« Heim zu betrachten, sich in ben städt. Waldungen recht froh fühlen und e« mögen die freundschaftlichen Gefühle zu den Hau«. Herrn recht innige und immerwährende fein. In diesem Sinne bringe er bem Forstoereine ein herz, liche« .Grüß Gott"! Herr Graf Attem« dankte mit warmen Wo-ten für bie freundliche Begrüßung. Er habe bereit« vor 12 Jahren Ge. le..enhei, gehabt die stäbt. Waldungen zu besuchen Beobachtungen an der meteorologischen Station Cilli Nr. ül. Monat Zum 1905. = i - ^ Ä. ^ «s 3 «3 Ztmperalur nach Celsius II 746" 1 7tt!S 717 5 716-ti 7445 7S5:( 7358 739 I 7<9Hi 739*3 738 I 7«» 13 7113 14 741-8 16 741*6 741*0 73fl 7391 714 0 7466 7190 74t! 0 28 74ö*0 24 7456 746 5 716 5 745*0 7435 744-5 742-3 12-4 l:'.-0 >7 8 17 i» 15« ! 4*0 18*8 16 0 IL-2 >5 0 15 ii 16 0 tl'2 11*0 IIS 13 4 17 8 19 2 17-8 170 180 140 19-6 13-2 13*4 16 4 I8i! 16 4 19 0 17-0 22-2 222 288 288 29*!) 26(1 800 24 I 26 fi 14 4 12 2 188 222 14-4 24-4 22 2 200 288 20 0 24 4 241 24 4 24-4 14 4 14*4 24-4 L6 6 24-4 22-2 »00 >60 180 18 6 17 8 >«*2 19'2 >9 6 11» 2 16 4 US 14 2 10 4 12 8 132 13- 31 27 30 32 22 21 •23 29 34 !!S 31 311 6 7 11 II 10 10 10 11 10 II >2 a 7 6 8 7 11 14 10 11 15 11 II II 13 13 10 11 11 12 5 >-- s |f& ■S«o.S 82 3 826 840 84 ii 83*6 81'.3 79-6 760 86 3 850 87-0 86-3 823 «70 S8'0 910 870 «6 6 89 3 910 873 856 «13 853 90-0 910 91-8 »90 88*3 87 0 3 E B rs. Windrichtung und Stärk, 7 Uhr I Udr 9 Uhr früh mittag abends •e e s! B,m,rlung,n 2 3 I 2*3 2.6 1 4*6 4 3 83 7-6 8 8 3-6 6 6 1 4 16 6 73 7 3 4*6 2 3 4 7 53 4*3 2 43 3 0*6 S. i: si —'• 0 ? v.' ei * I: S», E. E. ~ 0 v, te. s. <5. <5. ~~0 s, s. 5 0 —0 ~~0 « 0 —• 0 » « « —• « — II FrÄhnibil — jiürmisch, ®,B>itI,r I stürmisch Arühnrb,! slürmisch Frühnebel, windig Kari :;*5 5.6 312 130 R,g,n /uüijntb«!, R,g,n. Regen stürmisch. Regen Frühneb,! Irübnebel Frühnebel Gewitter 2-4 Gewitiereegen, lv-0 Frühnebel. Regen. Gewitter, — Fiüdnebel. schwacher R^,n — Zrühn,bet — I Frühneb«! stürmisch, Gewittm^ni ^iübnebel, R^,n Zrütznedtl, Regen Regen Gewitter Frühnebel I Z>»ßet, k. k. Proseflor. 0-o 1-5 18 25 ffttfefrö Kinder mehl ohne Zusatz von Milcd empfiehlt sich sür Säuglinge mit Erkrankungen des Magen-Darmkanals, mit akuten und chronischen Magen-Darmkatat rhen, Darmentzündungen, Brechdurchfall ?c., wo es darauf ankommt, ein leicht verdauliches und doch kräftiges Nahrungsmittel zu geben, welches nicht, wir die Kuhmilch, die Krankheit noch verschlimmert. Es gibt aber auch gesunde Kinder, welche gar keine Kuhmilch, ja oft nicht einmal die Milch der eigenen Mutter vertragen, sondern stetS erbrechen, und bei denen kann man durch Verabreichung von Kufekes Kindermehl ohne Milch eine rationelle Ernährung erzielen. Da Kufekes «indermehl die in der Muttermilch vorhandenen Nährstoffe im richtigen Verhältnisse en hält und durch seine ausreichenden Mengen von Eiweiß- und Mtneralstoffen eine kräftige Nahrung darstellt, kann es sehr gut zur ausschließlichen Ernährung der Säuglinge dienen. und er erinnere sich mit Vergnügen an da« freundliche Bild, an die herrlichen Kulturen, die manche» Sehen«würdige ausweisen und er sei überzeugt, daß olle mit groftem Interesse und Aufmerksamkeit die schönen Walvbestände besichtigen werden. Er sei aber auch überzeugt, daß e« in Cilli mit einem Besuche der Wälder nicht ab-getan sei, denn er habe schon Beweise der außei» ordentlichen Gastfreundschaft der Siadt Cilli empfangen. Graf Allem« brachte dann «in drei-sache« Hoch auf die Sladl Cilli und daS Wald-somit« in welche« die Anwesenden begeistert ein-stimmten. Sprachecke des Mg. 5n»tsche« Sprach- »erei»s. per Atlantik. Wie tief die Engländern un« im Blute steckt, da« zeigt der jetzt so häufig« Gebrauch der Wörter Atlantik und Pazifik sür den Ailantischen und den Stillen Ozean. Nicht nur die Weltdummler. die sich natürlich s lbst globetrotters ntnnen, verwenden diese Wölt«r mit Vorliebe, um ihr« internalioaale oder, genauer ge» sagt, «nglifche Bildung zu bttonen, nrin auch tn wissenschaftlichen Werken machen sie sich neuerding« breit. Wa« veranlaßt un« nun, fragt Dr. Jmhoff in der Zeitschrift de« Allp. Deutschen Sprach» verein« (1900, Nr. 10, Ep. 267) so zu sprechen und zu schreibe« ? Liegt darin «in« Anerkennung der britischen Seeherrschaft? Bei manchen mag da« zutreffen, aber die Mehrzahl deutscher Schriftsteller und Gelehrten besitzt doch so viel Stolz aus ihre« Vaterlande« Macht und Größe, daß di«ser Gedanke nicht sür si, maßgebend sein kann. Nein, e« ist eben der Neiz, den da« Fremde au«übt die Kürze der Bezeichnung, die drsticht. Der Ailan» tische Ozean, da« Atlantische Weltmeer, wie lang ist da«; wie viel kurzer und eintachee der Atlantik! Aber können wir nicht auch iun, wa« di« Engländer tun, die au« den Eicienschast«-Wörtern Atlautic, Pacific, Mediterranean, Baltic usw. durch Weglassung der dazu gehörigen Hai p>» Wörter Ocean (oder Sea) Hauptwörter gemacht haben? Warum sagen wir nicht einfach der Ailan-tisch«, d«r Still«, da« Mittelländische? D iß solche Abkürzungen unserer Sprache nicht fremd sind, kann man jeden Tag aus der Straße hören. All« Welt sährl jetzt mit der Elektrischen und geht in den Zoologischen, der Berliner besucht pa« Deutsche (nämlich Theater), schickt seine Sühne auf da« Französische (nämlich Gymnasium) usw. Jn der Sprache de« Volke« kommen die Forderungen der Zeit am schnellsten zur S ltung und e« ist nur Zaghaftigkeit und A«ngstltchk«it. die Furcht, nicht aus der Höhe d«r Bildung zu stehen, dir un« hinrrrn, solche Abkürzungen auch in der Schriftsprache zu verwenden. Brg«gnen sie un« aber im sremden Gr Selbstverständlichkeit und demselben Selbstdewußtsein wt« d«r Eu län'er vom Atlantik, und «r wird un« bald so beimiich s«in wi« Dir Elektrisch« und d«r Zoologische. St^leva«-schreib»«« An der zw«iklasflg«n d uischrn Prtvaivolkeschule mit O'sfentlichkniSie^l in Sich ten wa ld a d. Sao«. kommi mit I. Sepiember 1905 «ine provijorilch« Lehrstelle zur Besetzung. Mit derselben ist «>n« Jahre«remuneraton von 840 X und «ine Schuloereiri«zula. e von 200 K verbunden. Bewerder (Bewerberiinen) um diese Stelle wollen ih'e mit dem Reisezeu. nisse b«l«gt«n ungtftempelten Gesuche bi« 31. Juli >905 beim Deutschen Schuloereine in Wie», I. Branersiroß-9, «inbringkn. 6ine interessante Aeise «ach dem sonnige« Süde« veranstaltet d-r Touristenve e n „D" Naiursreundt^, Ort« irupp« Graz, im Sept'mder 1906. Die zahlreichen Anerke»riungchen Küste. Besuch der durch ihr« Naturschönheilen und Brs»sttgunl;«' T w«rke. sowie durch historische Baudenkmäler de« grauen Altertum« sehr tnt«refsant«n Orte Lusfin-pircolo, Zara, Spalaio, Catta-o. Ragusa. Seden-co (qroßartige Wassersälle der Krka) und Pola. Der Teilnkhmerprri« beträgt bei Anmeldung bi« zum 1. September 1905 115 K onen, bet spät«r«r Anmeldung 130 Krön«». Jn diesen Prei« find einb«zon«n außer vollftändiaer V«rpfl«gu»a (Früh-stück. Mttiag- und Zibenr«ss«n) und Nachquartirr, die Au«>aaen für den Beluch der AvelSderger Groitr. die Seperaifahrl Trtest—Miramar und r«tour, dir Beranftaliung einer S^rrnid« in Venedig, Retfeprogramm, Führrr :c. D-r B«trag kann auch in MonrtSraten i 10 K ab 1. Jult d.J. erlest werden, muß j doch di« spätestens 15. August 1906 voll eingezahlt sein, ^nsolg« drr beschrä kirn Teilnehmerzahl empfiehl« e« sich, mit der Anmeldung sofort zu b«gtnn«n. Anmel-ding«n und Anfragen (n«nen Nelouimarkr beizu-legen ist) sind au«schtirßlich zu richt?» an d«n Schrisisüzr«r de« R-i «kotniiee« Karl Haioinger, Griz. Wartingergafse 30. I Siock. Sektion ßilli des Deutschen und Hellerr.-Zlpeuvereine». Der Autstug uus den Uriuladerg war von bestem Weiter begünstigt, nur Öi«' un«r» Häßliche Hitze, welche sich rinftellte. war ungemein lästtg. M» einer dalbstünhigen Verspätung drachie der Zug d!» Au»flügl«r »ach W>nd>fchgraz. Hi»r lr«nnie sich d>« lifcbaft Di^ Dame» fuhren mitteilst Wage > du>ch de» Suchodolgradrn di« zum Bauer P'rfuifchnk. Tie Herren ater de» gannen sofort über Alieimarkt den Ausstieg und erreichten nach 4 flün i .em Marsche um 8 Uor oben « ben Gipsrl. Bald lrase» auch dt« And«i«n «tn und da auch »ithrrre Damen und Herren au« Karnien oben weilten, entwickelt« sich bald ein rege« muntere« Lebe«-. Nach k>em he,rl,^ea So«nenu»terpange wurde bei Bi»r unv Wein in p ächtiger Al'kndst'll," unter st rnenhellem Himmel viS Ällitternacht dem Sang und Schrrze geduldig!. Di« Nachtruhe dauert« i-icht lang«, di« Schläler wurden gewecki, um t>«» -onnenaufgang in s«i»er ganz«» Prachi zu dewvnd rn Der Himmel war wolkenfrei, die Lusi aber nicht rein. Nachdrm sich die Anwesenden ihre Hüt« mit Almenrausch und Kohlrö«chen geschmückt hatten, wurde der Abstieg MAGGIZWÜIIZE ist einzig und altbewährt, um idiVadien Suppen, Saucen, ölagout«, Gemüsen ic. augenblicklich überraschenden, ftäfiifltn k'odlqeichmack zu verleiden — Sehr ausgiebig, daher nickt überwürzen' Zn haben i.allen Kolonial-, l'elikatesawarengeschäften, Drognerlea. 3« Fläsebckrn von 5« Heller an. OriqinalftStchchen iverden billigst nachaefüUt. 10870 Kostort für Studenten aus besserem Hause, vorzügliche Verpflegung, gewissenhafte Aufsicht und Obsorge. Auch Klavier daselbst rur Benützung. Nähere Auskunft erteilt mündlich oder schriftlich: n. wt in Hftrinrn und ein guter Sclinubstuck-aibi'iter, »ehr ein Tertranfn^wllrdiger und gewisMinbafter Manu. Gefl. Zu«<:lirift>'n erbeten outer Ch. „s!r»t>> Kraft" 95 au dit> Verwaltung de« Blattes 10MS2 Koni (»loiriwl Kisenbir.dli-r auch in der Maschinen . MObel-, Hält* und Wn*8erleitungsbnmi'he bewandert, in der Buel.ffllimng. 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Gonvbitz 50 K; Kvrp« „Joan-Rtt" m Cait .Union" in Graz 9 K 58 h; alad..lechn. Verbindung .Tauritka" im »Schützen-hos' in Graz 7 K 70 h; O.-G Roitenmann 14 K 60 h; O»G. Erlastal 8 K 45 h. Spenden «hieben: der verein zur Förderung einer deutschen Echnle m Addazia 1200 X; der deutsche Kin-dergatten in Mahrenberg 300 E; die deutsche Schul« in Tüffer Lehrmittel im Werte von , 180 E: «in B«sitz«r in Käenten 250 E; der deunche Gkwk'blbun" in Cilli 100 K; »ia Lehrer in Unte«stei«rmark 100 E; ein Gewerbetreibender in JtäriUm 100 K; weiter« wurden 46 E an Studienuntrrftützungen i.treten. Darleihen wurden bewillig«: einem Gewerbetreibenden 800 K ; einem Besitz-r 800 K; - einer Besitzer», 400 E ; einem Besitzer 1200 E (samt litt in Unierfteiermark uns gegen grundbücherliche Sicherste Üunp); einem Be» amten in Kärnten 10 E. Fitster. (Schadenfeuer.) Jn der Mittwoch-nacht wurde unserer Feuerwehr Brand in dem be-nachbarten Psarje gemeldet Dieselbe rückte unter dem Kommando der beiden Hauptleute Herrmann und Benedek sofort au« und nach dreistündiger schwerer Arbeit gelang es ihr auch de« Feuer« Herr zu werden, bezw. den Feuerherd einzuschränken und daS bedachte Wohnhaus und die Schweinestallungen vor dem Brande zu bewahren. Die Schuld an dem Unglücksfalle wird dem Besitzer beigemeffen. da er j mit einer Petroleumlampe den Stall betrat und dieselbe ungehütet dort stehen ließ. Eine Explosion setzte Alles in Brand Die Feuerwehr war rasch zur Brandstätte geeilt unv an« Reilun»«weit »e angen. Nach g«ianem Wkrke finster« ,« ihr jedoch, daß si« nicht aleicd .idsah'e,, körnt«, da die Bespannung fehlte. Aller >»us ivll'e man erwarten, daß sich leicht Leute si ide-i lassen, di« i» lolchen ,.äll«n gern di« i öit en Pferde beistellen. chouobitz (5 ä n q 11 fa b r t.) D r Marburger Mäni,Geiangv«'kin unternimm! am 9. d. eine Sän.erfa'ii nah dem «o schön g«legm«n de> tichen Markte Go >oh tz und gibt dortselbst jn der „Au" mu dem Manaer Veian werein Gonoditz und der Südbahnwerkitaii^n-K >pell> eine Lieder» tasel. Pan». (ö i ^ schlag. — Ertrunken.) Seit eint«er Zeit h rrschi hier eine üderau« große Hitze, ßte auch da« gestern medergegangene schwere llngewilter nicht abzuschwächen vermochte. Dem »>t Hagelschlag verbundenen Gewitterregen ging ein Sturm voran, der Bäume entwurzelte, Dächer neschäaigte und teilweise ganz abdeckte und auch sonst noch mehrfachen Stfcaoen anrichtete. Jn Rann und Umgebung kamen zwei Hitzschläge mit iödlichiin AuSgange vor. — Auch die Save forderte wiederum ihr Opfer. Am 3. d. M. er« trank eine Magd, welche sich, de« Schwimmen« unkundig, in eine gefährliche Stelle gewagt hatte. Der Leichnam konnte n.cht geborgen werden. Gestern soll die Save in der Umgebung sieben Opser gefordert haben. Jn Gurkseld ertranken zwei und in Michalowetz und Jessenitz vier Menschen bei« Baden. Die Temperatur des Wasser« tn der Save erreicht jetzt schon 20 Grad. Aeachtie»swert. Wie wir erfahren, hat sich da« k. k. Militärtechnische Komitte nach eingehen-de» Versuchen entschieden, zum Schutze von Fassaden an Neubauten Karl Kronsteiner« waschbare Anst ichsarden zu verwenden und wurden s-ith'r auch alle größeren militärischen Baulichkeiten, so z. B. o>e k. u k. Militär Akademie in Mödl^ng. die Artillerie-Kadettenschule in Trai«kirchen, die neue Trainkaierne in Meidlina, da« k. u. k. Mili-tär-geographische Institut in der Joiefstadt x. an idren Weiterseiten im Au«maße von weit über 100.000 Quadraimeier gestrichen. Dem Vernehmen nach hat sich auch der Erbauer de« großangelegten Wiener Bersorgung«beime« in Lamz entschlossen, diese« Objekt mit Karl Kronstetner« waschbaren Häuser - Anstrichfarben zu färbeln. Besitzer von Häusern dürfte diese Mitteilung sicher erwünscht sein, w.Shalb wir die Adresse dee Firma hier anführen. und zwar befinden sich Kontor und Rieder-läge in Wien, III., Hauptstraße 120. Noßitsch-Sa«erbr«v». (Kur. und Frem-b e n t i b e.) Bi« zum heutigen Tage sind hier 731 Parteien m» 1076 Perfotien zu« Kurgebrauche eingetroffen. Ausruf! Der .Deutsche B o l k « o e r e i n" hat mit di.sem Jahre seine Tätigkeit wieder ausge. »ommen. Seinen Satzungen gemäß versolgt er den Zweck, die Sache de« Deutschtum« und ver Frei» hett tn Oesterreich mit aller Entschiedenheit zu lör» betn, aber auch zu allen sonstigen politischen und wirtichastlichen Fragen, die für unser Volk von Bedeutung sind, Stellung zu nehmen. Diese Ziele sucht er dadurch zu erreichen, daß er nicht nur in Graz, sondern auch in anderen Orten versa««» lungen veranstaltet. bch und ein inniger Zusa«nn-nschluß zwischen den politisch fühlenden Peisönlichkeiten und allen Kreisen der dentschfrethettlich gesinnten Be» völkerung ermöglich» wird. Der „pe»tsche ?»«»»nrei«" ist somit in vorzüglicher Weise geeignet, wen-, seine Mttglie« Verzähl sich noch verg'ößerk. zu eine« Ki»ig«»g»-»ad Mittelpunkte fir da» gesa«te deatsch-völkische Lesen za werden, wodurch unserer national-n Suche ^ewiß nur der größte Vorteil erwachsen kö >nt«. - Der gefertigte Vorstand dt« Vereine« erlaubt sich dahk', an alle Äesinnunptqenossen di« Bitt« zu richt.n, durch «tti«n recht z,hlreich-n Beitritt den »DeulsÄen Vo>k«c»«r«in^ in seiner Tätigkeit zu unterstützen und dadurch zur Förderung, c>e« deuischen Volke« >» Oesterreich in nationaler und wirtschaftlicher Richtung beizutragen. Der geringe Mi ali -derb^iirag von jährlich nur 2 Aroae« legt jedem d utichen Manne gewiß sein allzu große« Opser aus. Anmeldungen sind an den ersten Zahl-Meister de« Vereine«, Herrn Kaufmann Han« Gatter. Graz, H upiplay 17, zu richten. Graz, im Juni >905. Der Vorstand de- „Deutschen Volk«» d e t«i n t ♦* ,* Uni'Biof. Dr. F'anz Str.iatz, Obmann; Direktor Franz ?ichker, erster O'manu-Ztello.; Siadtrai«>ekleiär D>. Max Aaaer. »w«it r Obmann Ziellv ; ftädl. Beamier Heinrich Varzl-feld, «ister vchrttt'ührer; Krankenoau«c'ecwalter Joiei choriapp, zw«»er Schrisisührer' Kaufmann pan» Gaitzer, «rster Zahlmeister; Gutsbesitzer Alben Iech, zweiter Zadl«eister; Dr. Alfred Kkrtler, erster Hauptschriftleiter Alb?rt KirtH und Rechi«anwalt Dr. Bittor R. v. Koch abarger, Beisitzer. ^ / jyf feste 4 tlässiqe @/OAi macht die f] 3%ant weiss u.^zart» (jbarall tu habain Sarg's Glycerin-Seifen bcw&hren aieh sowohl für Erwachsen«, »I» auch bei Kindern im zartesten Lebensalter als ter« lücllrhalr« Rclnl(uncamllt«l. Mit bestem Erfolge von bekannten Autorititen. wie Prof. Dr. Hebn, Schauta, Pröhwald, Cari und Goitav Breas, Sch*ndlbaoer etc. angewandt. 10405 Zum Einweichen der lväsche gibt es Ilielits Besseres wie Schichts Wafchextrakt Marke: Frauenlob" Wird die Wäsche mit Waschertrakt „Frauenlob" ein-eweichl, wird erspart- die Halde Arbeit und M>he, di« albe Seife, die bald« Zeit und alle Zusätze zum f, welch waffer, als Soda, Laugenftein, Chlortalk, welche die Miid frllhjeitiq zugrunde richten und auch die Hände angreife». ^>aschextrakt „Frauenlob" ist besonders belie' seiner leichten Ldilichkeit. beliebt weg«» Heile 6 Rohe Bastseide S'Ä« fteMen-Fanrllit. Hrnnrbrri, Xsirlrh. ck Xalifl ' Am Smnsitum. FRITZ RASCH, CILLI. ^ 55 m Kr-ß« Aa»tr,ä«»a».L«tt»aa ein Jiaufdjlaonpitt de« allgemeinen Wissens. Sechste, cänzlich reubrat bettete uno vet«ehrte Äuf. läge. Mehr al« 148.000 Artikel und Berweifun. gen auf über I8.L40 Sriien Text «» «ehr al« l l.000 Abbildunoen. Karten und Plänen im Text und aus il^er 1400 Jlluftraiion«tafeln (darunter «wa 190 Faibendruckiaseln ,.nd 300 selbständige Kanende,lagen) iowie 130 Txibeilaa'n. 20 Bande in Haldleder pebunden ,u je 10 Maik. (Berlaa de« vibliogrqphifchen Jpstitui« in Leipzia und W en.) In utifrrr Zeit, wo aller Augen erwar. tünp«ooll lit aus die kriegerischen Vorgänge im fernen Osten richten und wir «u Staunen die Ent» faltuna einer neuen siegreichen Kultur betrachten, die mit Europa in Wttdewerb zu ir.ten sich an. schickt, ist allen eine kurze, übersichtliche Zusamm n fasiuna dieser un« noch so wenig dekannten Ber bälinifs- hochwillkommen. Der soeben erschienene zehnte Land von Meyer« Große» Konversation« Lex>kon. mit dem die erste Hülste de« grvßange legten Werke« würdig ablchließt. bringt un« eine vyn trefflichen Kurten u»d Bildtafeln tiegletfle Serie von Artikeln über Japan, seine Geschichte, Literatur, Sprache un' Kunst die Veochtung ver-Dirnen. Namentlich wird die Abhandlung über die Literatur, von der bisher nur sehr spä-lich» Bruchstücke, die aber hohe« lyrische« Empfinden verraten, in unsre Zeitungen gekommen sind, große« Interesse erregen, dergleichen ist ein tiefere« Ein. dringen in die japanische Kunftentwicklung, i» die hervorragend klinstlerilche Technik ihrer Metall-. Porzellan» und Em^illearbeiien sehr förderlich. Au« der Allen Welt wird un« «in anderer Kultur-staat. Italien, in einer größern Monographie vor. vefuh't, dessen g»o. raphische Bethältnisse ourch drei Karten, dessen beschicht» durch vier Kartchen erläutert werden. Auch hier ist per sehr eingehende Abschnitt über die Literatur blonder« hervotju-heben. Die wirtschaftlichen, besondei« die jetzt am meisten intue|fac aikallaata« ■IkdlMktf empfohlen werden. D«r»elbe wirkt kühlend und belebend. reet den App.tit an nnd befördert die Verdauung. Im Snnwier ein wahrer Labetrunk. (VIII.) Seit 35 Jahren werden Berger's Teerseisen in 0> »terreich-ringam wd in allen Kultnr--taat»'n zu Waschungen und li&dern gegen Hantatisdehlitge und Cnreinbeiti-n der Haut verwrud t. Jede Etiquette idosa die**" Schutz-n>arke und den Namenszug1 der Fabriksfirma tragen, loast sind e-> riebt die echten »eit 35 Jahren im Verkehre befindlichen. En ffrow «. lfl«»|| & Konap. Wien. 1. Ilib«r»tra«»e Nr. 8. — Rote aromatische — Ou»Ul. 4*|>. SchuUa schmerzstillende Einreibung. Seit SS. 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