Nr. 374. Vsil n !! « » 5 « l ! !"! « pst » 0 - ?« n<> h«r VoN «an«< f..>b, l,aldj. 7 «>,, Montag, 39. November. 1880. Amtlicher Theil. ^ Se. f. und l. Apostolische Majestät haben mit "Ueihüchstem Handschreiben vom 8. November d. I. »i <^"'3lich ungarischen Minist., Präsidenten Koloman ^Tisza aus Grund der Slatutcn des St.»Stephan-"ldens die Würde eines geheimen Rathe« taxfrei aller-°"°d'gst ^u verleihen geruht. Se. f. und k. Apostolische Majestät geruhten aller-NNadigsl h^, ,„^ h^ Slellverlretung des General. ^"'lk'Insprclors betrautrn Piäsidenten des technischen '"b administrativen Militärcomitcs, Feldmarschall Lieu« n^itt Daniel Frciherrn v. Salis-Soglio dcfwittv ^>tt General.Genic^Inspeclor zu ernennen und dcm-> lden iu Anerkennung der auf seinem bisherigen Dienst. °'l? ,„>d n^f fachwissenschafllichem Gebiete geleisteten y^ii.l.chcn Dienste taxfrei den Orden der eisernen ^Ne zweiter Klasse mit der Kriegsdecoration der "l'tltll Klasse zn verleihen. ^,,,, .Am L5, 3iülicmbcr I8«0 wurde in der t. l. Hos' nnd Staats 'tt^ti i„ Wi<.„ dns XI.VI.Ttiick dc« NeichsgcseMattcs. vor» küdi ^"^ '" ^^ deutschen Aus^nbe. ausgegeben und vrr< )/^Klbe e»ll,ält unter l.12 dir Verordnung des Fmllnzmiuislcrinms vom I0.Ol ordnuilss des Finanzministeriums vom 31, Oltober l88l», l'l'trcfsend die Angabe dril OewiclNcs der bei dcr Achlnchlii,^ mil Vurbl'lxilt der Vlcucrruclucrnutung zur ^'ns»h^ i„ si„s glichll'sscnc Stadt Iieslimmtcu Theile des Nr ,A^»,nc!,!r!c,l T^icres'. ' '^ dir Kündinnchlliin des Iusüzminislcriums vom b. No« ^tubcr 1«8>), bclrch'cud die ^»erscnuunn des Rechte» der Atcrriwlinlitat an die Prinzcssiil Thercsc von siechten« m »ein inid den Pliiizen Franz vl'ü ^iechtrnslcm; ^ ^!i.'> die Kliüdnmclnxu! dc» lfmnüzmiüisieriüms vum 6. V?o> Vemlier 18«9. drlleffcnd die HurilcllierlclNlNn des lön. I'aieiischcn ?l,!san.epustens Stcinnch in Schönbichl nach ^ Naier»: "r, i:ui die Kuudmnchunq dcs ssinanzminlstcriums vom Uten November I860. betreffend die Errichtung einer hauptzoll» amtlichen Expos, lu,- nm Donml'LanounsssPlahe In Pawn; "t. 13? die Verordnung deS Fiumizmimsjeriums vom 1!)trn November 1W0. womit amtliche, geslcmpcltc Wechselblan» tette mit polnischem, dann mit böhmischem Texte in den H Aerschleis; yesehl werden; ^''V die Verordnung dcr Ministerien des Innern, des Acker. 5he unter den 23'^,^ um oerelilwille» es der Kaiserin verg0imt sein wird, zu lächeln am Tage des letzten Gerichtes, die ihren Sarg umst'hen in der Kai-scrgruft bei den Kapuzinern, dic ihrcn Namen lob» preisend lünde» in der Nllhmeshalle der Geschichte." Und tief ist es auch und unauslöschlich iu die > Herzen der österreichische,, Völker cingegraben, was Josef II. — den iiberzeligungsvollen Guudsah seiner hohen Mutter forteutwickelild: das« der Vauer, dessen Lage die hochherzige Kaiserin durch eine Reihe von Erlässen und Verordnungen zu bessern bestrebt war, die stärkste Slühe des Stantcs sei — für die Emau-cipierung des Bauernstandes durch die Aufhebung der Leibeigenschaft geleistet hat. Im reichen Hrinnerullgstranze. den die hohen Wohlthaten aus den Händen der Habsburgischen Für- sten für Oesterreichs Völker darstellen, bilden demnach die Gründung der österreichischen Volksschule durch Maria Theresia und die Aufhebung der Leibeigenschaft durch Josef II. die zwei hellstrahlendsten Ge-denlblätter, an die sich die Merkzeichen dessen anreihen, was die beiden erlauchten Fürstlichkeiten ansonst noch Hervorragendes für das ihrer Leitung anvertraute Ncich geschaffen haben. Und gleichwie beide. Maria Theresia und Josef II.» ihren Blick auf alle Theile des weiten Reiches zugleich gerichtet hatten, wie sie — einem edlen Familienznge ihres erlauchten Hauses folgend — alle Theile des Reiches in gleicher liebender Sorgfalt in ihr Regenten-hcrz schlössen, so hat anch unser Ll'nd Krain sich wie heute, so auch unter Maria Theresia und Josef II. stets der liebevollsten Berücksichtigung seiner reellen Bedürfnisse nnd Wünsche zu erfreuen gehabt. Wie Maiia Theresia in der ihr eigenen Art in die kleinsten Details der Landcsverwaltung Einsicht nahm und bczüglick»e Anordnungen traf, ist jüugst erst aus Anlass des hruligcn Tages in einer eigenen Schrift auf Grund geschichilichcr Forschung dargestellt worden. ! Wie Josef II. auf seinen wiederholten Reisen nach und von Italien auch in Kram jedesmal die wirtschaftlichen uud administrativen Verhältnisse in das Bereich seiner Betrachtung zog, dafür findet sich ein sprechender Beleg in jenem „Handbillet". das der Kaiser im Ilchre 1784 erlassen und das der gelehrte Forscher der theresianisch - josefinischen Zeit Regie« rungsrath Adam Wolf veröffentlicht hat und au5 dem man ersieht, wie Josef II. auch diesem Kroulanoe eine Fülle von Maßregeln zuthril werden ließ, die darauf abzielten, das Land in administrativer Beziehung auf die foitschritlliche Al,hn zu bringen! Zur Lage. Ein iu Wieil erscheinendes Blatt stellte neulich die Behauptung auf, die Zahl der Fälle der Nnwen« dung des objectiven Verfahrens sei von Jahr zu Jahr gestiegen und habe iu Wien allein unter der Amtie-ruug des gegenwärtigen Staatsanwaltes die Zahl von mehr als dreihundert Fällen im Jahre erreicht — eine Ziffcr. die im heurigen Jahre bereits weit überschritten sein dürfte. Der Staalsauwalt Graf Lamezan berichtigt diese Meldung in folgender amtlicher Weise: „I.) Obige Behauptung ist in allen Puutten vollkommen unwahr. 2.) Die Zahl der Fälle des objectiven Verfahrens Feuilleton. Die Irre von Wardon-Hall. Roman von Albrecht hendrichs. (3?. ssortselmna.) ira>,^ sah sic fragend, verwundert an. Ja, wenn Lo> s "°ch ein Zwe'lfel in ihm geherrscht, ob Rosy ke^ Y auch di.jenige sei, welche er in ihr zu ent-tz^," Neglaichl. in diesem Moment war auch tne letzte tzsU dlwm, verschwunden. Gerade so klang chre hl ? noch an sein Ohr, gerade so stolz ruhten "Ua.ru an jenen, Nachmittage ihm Walde auf »hm. kainmT""" Sie deun nichts von einer früheren Bc-sicl^. "st wissm wollen, obgleich ich Ihnen die Ver. Hch^ arbe. dass jener Augenblick menwls meinem ''Iber '?^ entschwunden, so muss ich mich bescheiden. "'M, « ^'""" nicht, Sie an ein früheres Zusam-^ttd.' '^' z>l erinnern." fügte er plötzlich, sehr ernst ^vei '^'"ä". und unwilllü'lich durch ihr schroffes, »Nhlll rs Wesen zn gleicher Zurückhaltung ver-^liii,^ "Schwerlich hätte ich Sie aus nichtssagenden n,,d^'' Wirker an jenen Tag erinnert. Mich führen N'i,!,,»/^"'"'' her. Ich habc'Sie nur an jene Ze>t i" le.inc '""ll"l, >"n mcm Kommen und t»e Frage l?!,^. w,lchc ich an Sie richten möchte." Nl^''U"d welche Frnae wine das?" fraglc das jnnge «in, ^u mit z.l.rvnder Stimme. «Doch nein wozu !> i, "^'" siW. fie gleich darauf hinzu. „M t"m, ^'Ki 9'"' »vus Sie herführt. Sie möch'eu wissen, ob !> ai« l y i'ue Agues Rudward ist, welche, w,e M. ^ "''^. ihren Tod im Schnee gcsuuden hat. " " Graf, ich bin es. ich bin Ngncs Rudward, jenes armfelige Mädchen, welcher Sie Ihre Begleitung nicht angcdeihen ließen, die sie eine Minute vorher einer Bettlerin angeboten. Ja, ich wiederhole Ihnen, ich bin es! Und wus einst meine Schande war, was mich einst von der Welt trennte, das ist jetzt mein Stolz." Es lag eine grenzenlose Bitterkeit in den wenigen Worten. Was er damals geahnt, wuidr ihm jetzt zur Gewissheit; er halte sie durch irgend etwas belei» digt. Aber weiter kam er mil sriucn Gedanken nicht — schon fuhr Agnes mit erhobener Stimme fort: „Erinnern Sie mich nie mehr an die Bergan» genhrit. nie mehr au deu Fcldhnl-r Nudward, wel-cher für meiucn Vater galt, obschou er e« nicht war —" ,Ich weiß es," sagte Graf Otto. Sie sah ihn erstaunt und verwundert an — in ihren Augen leuchtete es seltsam auf. „Sie wifsen es?" fragte sie langsam. „Ja! Verzeihen Sie, wenn es mir unmöglich ist, Ihnen einen anderen Namen zu geben, bi« Sie ihn mit Ihrem rechtmäßigen vertanscht haben. Ich weiß auch noch mehr und gerade das ist eö. was mich zu Ihnm führt. Haben Sie selbst eine Ahnuug, wesfen Kiud' Sie sind?" „N.'in," entgegnete sie zögernd. Selbst gegen ihrcn"Willen hatte sie ihm Amwort auf feine Fragen gegeben. „Aber Frau Hella machte wiederholt Aüdeu-tuuae», welche mich schließen liehen -" Sie erröthete plötzlich und stockte. Sie war gerade im Begriff, eine grosi- Unbesonnenheit zu begehe,,. Würde der Graf sie nicht auslachen und verspotten, wenn sie die leisest.,' Andeutung von dem machte, was sie von ihrer Herkunft glaubte. Graf Otto athmete tief auf. „Es besteht kaum ein Zweifel, dass Sie da» Kind meiner Tante, die rechtmäßige Erbin von War-don-Hlill sind," sagte der Graf möglichst ruhig. „Ihnen dies zu sagen, bin ich hierher gekommen." Rosy war todtenbleich geworden. Sie lehnte sich in dem Sopha zurück. „Das Kiud der unglückliche!« Irren von Wardon-Hall?" fragte sie mit gepresster Stimme. ,Ihre Mutter, Frau von Saldern, ist nicht mehr irrsinnig. Der Schreck über Ihren Verlust gab ihr die Veruunft zurück." Rosy war einer Ohnmacht nahe. Sie zweifelte keinen Augenblick an den Worten des Grafen, denn es begann in ihr zu tagen. „Sprechen Sie weiter, Herr Graf," fagte sie matt. „Ich kann nicht sagen, dass die Mittheilung mich überrascht. Frau Hetta halte mir noch auf dem Sterbebette gesagt, dass Wardon-Hall meine Heimat sei und — Frau von Saldern bewies mir immer so viele Zärtlichkeiten, Wie ein Schutzgeist war sie auf allen meinen Wegen. Aber, ich weiß nicht, ob ich in solcher Weise Frau Hetta Glaubeu geschenkt; o, mein Gott, ich soll eine Mutler haben!" Was lag nicht in den wenigen Worten. Eine Anklage gegen ein erbarmungsloses Geschick, Furcht, Zweifel und Hoffnung. In den Augen des inngen Mädchens glänzien Thränen. Graf Otto hatte sie sich anders vorgestellt in dem Moment, wo er ihr sagen würde, dass sie eine Mutter, eine zärtliche Mutter habe, dass sie die Erbin großer Reichthümer sei. Aber nein — ruhig nnd still schaute sie vor sich nieder und nach einer Weile sagte sie wieder lnse: ' „Bitte, erzählen Sie mir mehr von — meiner Mutter." 233? betrüg für Druckschriften jeder Art, fowohl in- als a»ch ausländische, periodische ul'd nichtperiodische, in Wieil im Jahre 1874: 93, stieg bi« 1876 auf 97, betrug im Jahre 1877: 54, im Jahre 1878: 72, im Jahre 1879: 87 und im Jahre 1880 bisher 117, wovon 24 auf gewisse, in London und anderwärts erscheinende Prcssftros'ucte entfallen, bei denen, ihrer Beschaffenheit nach, wohl niemand die Berechtigung der Anwendung des § 493 St. P. O. in Abrede stellen wird. Es verbleiben daher im Jahre 1880 für inlän» dische Druckschriften jeder Art lediglich 93 Fälle, von denen aber auch wieder nur ein Theil auf die perio« dische Presse politischen Inhaltes entfällt. Es erhellt hieraus, dass die in Ihrem Blatte mit solcher Eut« schiedenheit aufgestellten Ziffern durchaus nur cine tendenzlöse Erfindung des Verfassers jenes Aufsatzes sind." Während die „Neue freie Presse" noch immer geradezu krankhafte Anstregungcn macht, da« durch die adMige Kritik der hervorragendsten auswärtigen Journale arg verblasste P'estige des letzten Wiener Parteitages wieder aufzusrischcn, secnndiert ihr die „Wiener Allgemeine Zeitung" in der Weise, dass sie, unbcküm« mert um die una 'fechtbarsten Gegenbeweise, dabei be-harrt, die bezüglichen abfälligen Iournalstimmen seien auf „Inspirationen" zurückzuführen. „Da es — fchreibt die „Wiener Abendpost" — natürlich schwer hält, zemanden. d^r sich absolut nicht überzeugen lassen will, eines Besseren zu belehren, so verzichten wir darauf, der „Wiener Allgemeinen Zeitung" begreiflich zu machen, dass die „guten Worte" des Wiener Pressbureau unmöglich so gewichtig und ausgiebig sei» tonnen, um die tonangebendsten Organe fast der ge« sammten europäischen Presse zu bn'mflussen. Wenn aber das genannte Blatt hinzufügt, dass einige der von nns citierten Blätter, z. B. die „Times", in ihrem redac« tionellen Theile überhaupt leine Parteinahme für das P>ograinm des Grafen Taafft verrathen haben, so möchten wir nur auf unsere Zsitungsschan vom 18len d. M. verweisen, in welcher gerade eine derartige re-dactionelle Aeußerung des Cuyulattts enthalten war. Es hcißt dort: Die „Times" kommen bei Besprechung d»r inneren Lage in Oesterreich gleichfalls auf den jüngsten Parteitag zurück, hebeu die bestehenden poli« tlschen und nationalen Gegensätze hervor nnd bemerken dann: „Znm Glücke für den sicheren Bestand einrs Staatswes wieder so in ihre Arms schlichen und an ih, Herz prsssen, wie sie jenes kleinr Mädchen in ihre Arme schloss, um es vor^Nudward zu schützen? F>au Lotta Loreby hatte unmittelbar, vordem Graf W.ndo» wieder fortgieiw, gleichfalls das H^ni v.'rlass/n. Wirtschaftliche Besolgunaen nahnttn bel ih, immer einen großen Theil drs Diqes in Aüsprucb, und es war nichts Un^wohnlt-s, dlss sie bis nm vie-Uhr fortblieb. Herr L^nby aber war ebenfalls beschäftigt, und so mar Rosy sich ganz alleill überlassen, da die Dilnrr den Anftrag eihal^n hatten, j?oe> Besuch, ansgenommcll den des Grafen Warden, abzu we»sen. (Fortsetzung folgt) hier ist der Boden, auf dem Regierungen gebildet und gestürzt werden können, und darin, dass keine einzige Partei auf demselben ei le Regierung bilden kann, besteht eben die Stärke d.r jetzigen Regierung. Gelingt es dem Cabinet, ein irgendwie annehmbares Vudo"i zustande zu bringen, so darf man sicher sein, dass eö weder von links stürzt, noch von rechts überholt wird. Es ist etwa«, 'ahles an der Sache, dass augenblicklich in Oesterreich .ncit weniger um Grundsätze als um die Macht gekümpst wird." Wie die „Presse" vernimmt, sollen dem demnächst zusammentretenden Reichscathe seitens der Regierung zwei wichtige Gesetzvorlagen unterbreitet werden, und zwar der Entwurf einir Civilprocessordnnng nnd ein Gesetz betrefft der Anfechtbarkeit von Rechtshand< lungen zahlungsunfähig gewordener Schnldner. — Wie der „Pokrok" meldet, wird das Executivcomitc der Rechten am 29. d. zusammentreten. Der czechischc Club hält, derselben Quelle zufolge, am Dienslaq, den 30. d., in einem Nebensaale des Abgeordnetenhauses seine erste Sitzung ab. Ueber die Art der Beurtheilung, die der Linzer Parteitag von Seiten der liberalen Blätter erfährt, schreibt die Grazer „Morgenpost" : Niemand wi>d erwartet haben, dass die oppositionelle Presse den Linzer Parteitag sympathisch begrüßen würde, interessant bleibt es aber immerhin, zu beobachten, mit welchem Ingrimm man über denselben loszieht uud seine Be« deutnng herabzudrücken versucht. Es ist einia/rmaß.'N selts^'?, zu hören, wie verächtlich die Parteiblältcr von den .. Baner u " in Linz sprechen, als ob der „Baue r" ein so inferiore« Geschöpf wäre und nicht mindestens ebensoviel gälte, als irgend ein Laudkrämer oder Gem ei ndeschr eiber, der sich im Sofiensaale einfand. Auf dem ruthenischeu Par teitage wird an Stelle des erkrankten Domherrn Pawlilow der frü-here Reichsrathsabgeordnete Inlian Kierowski das Ne» ferat über die Frage der Part«',' - Organisation nnd Dr. Sustiewicz das über die Schulverhältnissc über« nehmen. Die Vorschläge des früheren Reichsrathk« abgeordneten Naumowicz, die vom „Slouo" in Fo^m von Fundamentalartitcln mitgetheilt wurden, soll«n in einem Meeting, das eigens nach üemberg einbernft'n werden dürfte, auf die Tagesordnung gelangen. Am 30. d. M. wird nur eine Discussion über die Neso-lutionslniträge des Comites durchgeführt werden. Da3 Comili der Centr alcom miss i on für die Grundsteuerregulierung Hit seine Arbeiten wieder auf« genommen und — wie schou gemeldet — die Er-tragsqnote der Grundsteuer für die Südländer festgestellt. Was in einzelnen Blättern über die im Schoße des Comites zutage getretenen Differenzen be« richtet wurde, scheint auf tedenziöser Uebertreibung zu beruhen; wenigstens ist — wie man dem „Präger Abendbl." aus Wien schreibt — bisher von rinem angeblichen Streit der Vertreter der inn.rösterreichischen Länder, von welchem die erwähnten Blätter zn melden wussten, nichts bekannt. Zugunsten des österreichischen Standpunktes ist in der Don a lisch i sfahrts ' A ng el eg enhri l — diesem alle Mächte gleichmäßig interessirrendeu Pnnkte der großen Ori-'nifrag«' — zwischen den Ca-binltten. wie die ..Nordd. Mg. Ztg." constaliert, eine grundsätzliche Einigung rrziell worden. Die „Indöp. belgc" küiipit un die Cunstatiernng dieses Factums die Mahnung an das Bukmester Cabinet, seine isolate Opposition gegen die Wünsche Europas nun« mehr endlich aufzugeben. — Die Augsburger „Allgemeine Zeitung" bringt unter der Ueberschrift „Oester-reich'Ungaru und Rumänien in der Douaufrage" einen längeren Artikel, welcher, wie bekanntlich auch die „Times" schon wiederholt qethan, mit Entschiedenheit für dl'n von Oesterreich-Ungarn in dieser Auge» leg^uheit eingenommenen Standpunkt eintritt. „Wenn Oesterreich.Ungarn — so heißt es in diesem mit einer Reihe von-DÜen der V^rkehristalistik belegten ANlkel zum Schlüsse — in der Lage ilt, nach Rumäuien jährlich Product? und Indnstric-Artike! im Gesamml-werte von etwa 45 Million?,! zn importieren, und wenn es sich ferner an der rnmänischcn Ausfuhrb'we-gung fo lebhaft bethnlig! , dass auf Oesterreich.Un-qa>» mindestens 25 Pvucent des Gesammiwerles cut fallen, so wird man doch wohl nickt leugnen können, oass der Donanhandel mehr als blch locale B^den« üing hat. Andererseils aber ist e» Siche der rumänischen Regierung, den Thatsachen gerecht zu werdsn mio die Nothwendigkeit einzusehen, oas^ Österreich Ungarn mit der Wahrung seim'r dominie»end", Strl lung in der Donanftcige nichts weiter als ein l>h>'5 mrlschafllichcs Interesse und leine Politischen Nelieu-absiVljien verbindet. Kein U'nstaat der Donau ist in Yer Lage, wirtschaftliche Inttr-^n von so eclatauw V<-dl'lüung zu vertiefn wie O sterreich Ungarn, dem >onach anch eine gewisse Piäponderanz zuiallen ninss." — Da die rumänischen Kammern mora/n loieder zusammentreten sollen, so dürste die Fcmje wohl auch dort bald in Fluss kommen. Vom Ausland. Aus der telegraphisch mitgetheilten P^H, mation Derwisch Paschas an du ^evu kerung Dulcignos, in welcher dieselbe mnel" drohung der gröht'en Strenge zur U'ttc'wcN'Ng , gefordert wird, q.ht - wi- di..> Mener A^" p° schreibt - hervor, dass der Muschir seine .Au« mit vollem Ernste erfasst hat uud mit Eimgn'" Durchführung derselben geht. Wie aus dm nMu ^ lich eingelangten Berichten ersichtlich, h" ^r lnarsch nach Dulcigno zu einem blutigen ^"^" isH stoße mit den Albänesen geführt, in welchem/) '", Pascha jedoch, wie d,e Thatsachen zeigen, ^ ^ blieben ist. Jedenfalls ist von alles geschehen, und es erübrigt, um die ^rr'ia tenegr'imsche Angelegenheit überhaupt zn s"'"/''^. uur noch der Abschluss der anf die Uebergau ^ cignos bezüglichen Convention. Ueber d'tse '!'' .^ berichtet wird, diefertage verhandelt worden. ^ ^,„, die Ablösung der türkischen Besatzung durch "" sH tenegrinischen Truppen zu erfolgen, deren / .Mt in verfchiedcnen telegraphischen Meldungen "9>" >^„ wird. Bestätigen sich letztere Meldungen m'd " , . ^. die albanesischen Z»züge nicht etwa ">.'lle ^chw^^^r ten, so dürfen wir wohl ehestens der N^chucP ^, factifcheu Besitzergreifung Dnlcignos seitens oer tencgriner entgegensehen." . ^cht Wie der deutsche „Rcichsauzeiger" ""d^ ^ die Genesung des Kaisers Fortschrlttc. ^ ser kann jedoch das Z,miner noch nicht vcrllW -^ ^ In der französischen Kammer fand "'" ^- M, einc ziemlich erregte Debatte statt. ^«"len « ^ publikaner) entwickelte seine Interpellation ?^^^ Marineministcr Admiral Clone. Er beschuldigt^ ein Agent der Regierung vom l ii. Ma, U" s , M sein. Clone erwiderte, er habe sich auf seme ^!n,j ^ als ^laünepräsect von Cheibourg beschränll, lein politischer Agcnt irgend wtlchcr ^cglenu^.^^ Wesen. Clone verliest ein Schreiben bcö Wn'ß/, , ^ Slrllunlretl'rs, wclchcs dic ansgezeich-lelc» Aczi^ ^,^ zwischen der Municipalität von Cherbourg >" ^^^ Marlncpräsecten bestätigt uud erklärt, b"^ ,. M er MlUiftcr bleibe, er die Disciplin a"'!.'^.z vel-uud Angriffe auf die Institutionen des ^N0l ^ hindern wcroe. Germain Casse (Radicaler) 9^H ^^ als Gonuerucur von Martinique an. ^r ^, Perriu hält dafür, dass das Verbleiben ^°" ^,. Cabluet unmöglich sci. Conscilbpiäsidcnt 3^. ^. ih» lhndigt den Marincminlster und erklärt, "5^^. sür das Cabinet anselwählt, wcil cr die er>" ,,^. lichen Fähigkeiten besaß. Es wäre ""^aN ihn zu verlassen. Es sei nicht gnt, in solch"" ^a' den Worten und Thaten eines a^^MN-rines 0 ldaten he rumzlld c ll tcn. Die >p h,e ge» Clones, seitdem er Minister ist. feie"Felg" ^, rcpublitaulschc Kammer zu befriedigen. D«e nahm die einfache Tagesordnung an. . a^ich^ Am selben Tage kam vor dem P""l".Mig' polizeigcricht die Affaire Cissey Laisant nnd Rochcfurt, welche Clsscy des "' ^ und dcs Unterschleifcs anklagten, verlangte" ^c tagung der Verhaudlung bis nach Austrag" ^„c Angelegenheit dnrch dic von der K^nni»" ^>^,l»us parlamentarische Euqnüte. Das TriblMm ^ ^„d dieses Ansuchcu. Die Generale Greslcy. "U^ ^^ Berges sagcn aus, dass sie im Kriegsminist^^llcit gesehen noch gehört hätten, was auf e>"e^<.^i, el Ciss^ys schließen ließe. General GrrZleY "^. ^all habe im Kriegsministerium niemals von ^ stat'w Kaulla sprechrn hören. General Berges ' ^ah-angesichts des im Kricgsministcrium bcsle^»'^ ^„^ lungemodui die Unmöglichkeit, daselbst ."" ,^lch" ichleif zu begehen. — Ingenieur AndMA^Znmu-das Geschäft mit den Mlicailleus^n l>" . Ka"^ sterium abschloss, erklärt, dass li>sse« "' le F''^ dem Geschäfte ganz fremd waren. D>e ^ „usM" « uud Cools versichern, dass aus dem Krieg«" ^ e» niemals Mubllisierungepläne velschwundc" > ^^, ei»c s.'i übrigens ganz uunlöglich, davou ""^,lll)t ""? Copie anzufertigen. Die I^cudail'ei! " lci>'"z Renaudiu deponieren, dass im Kriegsnnmiler .^ o<-Geldunlerschleif vorgelominen sei. ^am ^,fll" Zengenv^rhör beendet. N"ch.1o!t g'bt cu'>^^ M rungen und vrrglricht die gügeuluärligeN H lcncn uulrr dem Kaiserreiche. mMt^.: Autzderitalienlschen Kamm^ ^ail^, dic am 25. d.M. vom M,>nste'präsidene ^^fdl nnd Minister Depreti« ertheilten AiUw" IM iber d>e üußere und iunevc Pol>t>l ^' ^r'", ^,, Mationen. Cairuli leugnete "//l" ",^ ImeM'' Italien anf dem B^linrr Congr.sse ,r ^, ,,Dll und Principien zum Opfer brach'c. ,^znf"h' ' 'uendiq gewesen, ocn Bllli,-cr V^llag ,,z^ da Der Consnltzpiäsident mnst den Vo""^' ^l>e! ' die R.g'er.mg eine „„sickere P'ill, ^„la.n^nt ^t h.bc- im O.gentheile d,e von d" -p ^, Po" ^z.ichnet. P.lml d.« F'l""^/'^ Vlle S'g"c" I.aüens w.r sle.s eine versöl)«l.ch'. .^„„ogel)" mächte had.n sieiw.llig au d" f .,^,lt w"^ iht'ilgenommeu; Ilalxn lomie m" " ^,ds a> dass es sich olMwriiers der P""" 2:!.;» Mlossen habe, denn Italien durfte nicht isoliert werden. Die qriechisch-türkische Gren^frage betreffend. ^Ilt der Cunsrilspräsioent. dass die Türkei die Noth. wWilfisit erkennen werde, die Beschlüsse des Con« N",stz auszuführen. Minister Depretis ssibt Auf-llaningrit über das Circular wegen der aus Frank-"im Mlsgrwiesenen Jesuiten und leugnet, dass die '"uunswl>n Vereine seit dem Jahre 1878 zugenommen ^lten, im Gegentheil habe ihre Zahl abgenommen; wir d,e rrft,il,llka„!sche Partei scheine zahlreicher ge-°°^kl' zn sein. Serbische Bahnen. . Aus Belarad wird der ..Pol. Corr." gemeldet. ,'^ die serbische Regieiung durch ihren Gesandten "n Wiener Hofe. Herrn Philipp Christiö. Herrn d« m l ^" Wunsch hat ausdrücken lassen, bezüglich ^ /'""es der serbischen Bahnen mit ihm in Unter« Mndlinigsn zu treten. Wir knüpfen daran die weitere ^ltthrilnng, dass infolge dieser Anfforderung der In-Witnr des poi^g ot c!e.8 cdliu8«u63, Mr. Hachette, .''U"ftvage des Herrn Bontoux sich unverzüglich "H Belgrad begibt, um das Eisenbahnproject einer ^gehenden technischen Ueberprüfung zu unterziehen. ^°n glaubt, dass diese Aufgabe nicht viel länger als ,>"Ne in Anspruch nehmen wird. Sofort nach Nück- yr WZ Mr. Hachette und nachdem derselbe seinen Be-''M erstattet haben wird, beabsichtigt Herr Bontoux .^' "" Falle derselbe persönlich verhindert sein sollte. v dessen Stellvertreter Vicomte d'Harcourt nach Bel« >!lno zu reisen und daselbst die finanziellen Fragen mit , l serbischen Regierung zu erörtern. Nach den In» lMatwncn der „Pol. Corr." beruht das Project des ^rii Vontonx darauf, dafs die serbischen Bahnen Henthllm drr Regierung bleiben und dass von einer «rundenden Gesellschaft der Bau und Betrieb der-! '"en übernommen werden sollen. Hagesueuigkeitell. ,. — (Kaiser Josef II. und der per« !' > che Kronprinz) Folgende Reminiscenz aus /" Leben des Kaisers Josef II, dürfte nicht uninteressant m"'.I"' I'hrc 1747 wurde der berühmte Beherrscher ^lsitnH Nadir Schach von einigen seiner Hoswürden» ^ ^ ermordet, die dann dessen einzigen siebenjährigen sclV^ ^^ ^^^ ""^ Konstantinopel zu dem Sultan ^lclte,!. Uuil Konstantinopel kam dieser Knabe nach ^, ^'lllin. wo er von der Kaiserin Maria Theresia adop« /" wurt'e. die ihu auch taufen ließ. Derselbe trat dann "lrr den N'men „Bliron voi» Scmelin" in die llster« ^>ch,sche Armee eill. E,nst fragte nun K.nser Josef den ">Non, ob er denn gar leine Sehnsucht nach seiner ftiihrlcu Heimat in sich fühle, worauf dieser auf sein bescheidenes Emkommeu hinwies, das ihm nicht gestatte. ei»e so weite Reise wie von Wien nach Deheran zu Unternehmen. Kaiser Josef streckte nun dem Baron die ^»h'Nen Rrisespejm vor u»d ertheilte ihm auch einen ^'jährigen Urlaub. Der Baron besuchte auch richtig, ^«ch incognito, Teheran und das Grab seines Vaters /^ lehrte hierauf wieder nach Wien zurück, wo er ^"9 staib. H. -^ (Von der österreichischen Militär« s",'ssion in Persieu) Man schreibt der «Neuen 5 e" Pnsse" an« Teheran unterm 23, Oktober: „Meh. ^^ ^ificiere von drr österreichischen Mililär-Mlssion, .°""'ch Hanptmann Wagner v. Wetterstad. die Lieu, .,"n»te Baron Le,lh»cr. u. Nylooski. Czak und Schumua, ^l> n» d^, Sp^tz^ der von ihnen bisher instruierten l'Wl)?,, ^tiua l00<) Man») »ach Kurdistan ins Feld . zogr», H,e hs,^ bezeichneten Oisicierel, von der persi» N?,^' ^^lerung zngesta»denen Bedingungen sind fol> i^ ^' dlppcite ^ ^l'rwundet »uerden sollte, und für den Todes-^ "l).()()0 ^^^„^ Schadenersatz filr die Hinterblie. ^'^l. 't>ns>,^' zeigte sich geaen die Befehle ihre« Herrn hich ^"ma,. worauf sie dieser durch einen Peitsche»» zuiückzufilhren versuchte. Die Löwin lnih' >lch "un ans Gerard, warf denselben zu Boden dez ^. hlc 'b'" mehrere Bisse in den Schenkel. Trotz "ichi. ^'-^" Schmerzes verlor cr seine Kaltblütigkeit llj'ere' ,^ lirlailss ihm. sich von dem wüthenden Nanb> tqsH "-zumachrn und es durch einen förmlichen Hagel b-r ?M"'""der ssefiihrter P. itscheohiebe einzuschüchtern, ^hictd- ^"''^^ der über und über mit Blut bedeckte """Islaz U" den Käsig, außerhalb dessen er besin. severe zusammenstürzte. Seine Verletzungen sind — (Sarah Bernhardt) hat in Newyorf Enttäuschungen nach allen Richtungen erfahren. Ueber ihre „Adrienne Lecouvreur" sagt die Abendausgabe del „New.York Herald": „Man habe bei Sarah Bernhardts Auffassung uur mit um so größerer Bewunderung der „Adrienne" sich erinnern können, welche vor etwa zehn Jahren Marie Eeebach darstellte. Nur wer die grenzenlose Bewunderung des Amerikaners für alles Französische kennt und seine Bereitwilligkeit, der Reclame nachzubeten, würdigt, kann die volle Bedeutung de3 der deutschen Künstlerin gezollten Lobes und gleich, zeitig die Zurückweisung verstehen, welche Sarah Bern-hardt damit erfährt. Trotzdem wird noch tüchtig in das Neclamehorn geblasen. Abends nach den Vorstellungen wurden der Künstlerin zweimal Ständchen gebracht. Alles das bringt indessen nicht zuwege, dass es nicht abends noch immer „gute Sitze" gibt. Am zweiten Abend des Gastspiels sah die Wieberholung der ..Adrienne" in dem 2400 Personen fassenden Hause mehr als 600 leere Sitze. Für den dritten Abend .st denn auch bereits statt der ..Adrienne" als neues Iugsmittel ..Frou.Frou" angesagt, während das ursprünglich auf vier Wochen in Aussicht genommene Gastspiel bereit» auf drei Wochen herabgesetzt ist." Locales. — (Kaiser.Iosefz.Feier.) Um vielfach geäußerten Wünschen Rechnung zu trage« und da die Betheiligung an dieser heute abends stattfindenden Feier eine überaus lebhaste zu werden verspricht, hat das F'st« comitc beschlossen, dieselbe nicht, wie ursprünglich beabsichtigt war, im unteren Easinoglassalon, sondern im großen Casinosaale im I, Stock abzuhalten. Obgleich die Feier auch hier selbstverständlich nicht auf Casinomit» glieder allein beschränkt ist. wurde der Saal dennoch von der Direction in der freundlichsten Weise zur Verfügung gestellt, da sich einige Fälle ereigneten, dass eingeladenen Personen nachträglich die Eintrittskarten nicht zugekommen sind. so wurde Vorsorge, getroffen, dass dieselben heute zwischen 12 und 1 Uhr mittags im blauen Ca-sinozimmer (I. Stock) behoben werden können. — (Philharmonisches Concert.) Die diesjährige Concertsaison wuNe durch oaS gestern nach« mittag im landschaftlichen Nedoutensüale veranstaltete eiste Concert der philharmonischen Gesellschaft in würdiger Weife eröffnet. Das zw«r nur aus drei aber durch-Wegs sehr interessanten Instrumental, und Vocalnnm-mern (darunter Thierfelders „Ilatorog") bestehende Programm hatte ein äußerst zahlreiche» Publicum an. gelockt, so dass selbst der geräumige Saal nebst <"allerie alle Erschienenen nicht fassen lonnte und soaar der kleine Vorslial dazu benutzt werden musste. Der Umstand übrigen«, das» das gestrige Concert nicht, wie bisher alle Nachmittagsconcerte, um halb 5. sondern schon um V. 5 Uhr begann, ohne 5ass dies am Zettel in einer besonders auffällige» Weise ersichtlich gemacht worden war. trug die Schuld daran, dass ein namhafter Theil der Mitglieder, darunter so manche, die das Concert gerade der eröffnenden „Tannhä'.iser".Ouvertüre wegen be. suchten, zu spät kamen und letztere leider ganz versäum, ten. Wir kommen auf das Cuucert noch zu sprechen. — (Aus dem Schwurgerichtssaale.) Die cau8S colödre der laufenden Echwnraerichtssrssion, näm. lich die Verhandlung gegen die beiden, mehrfacher Un-regelmäßigleiten wegen schon seit nahezu zwei Jahren von ihrer Dienstleistung suependicrten hiesigen Postbeamten Controlor Dobrin und Oificial Garbcis endete Samstag in später Abendstunde nach zweitägiger Dauer damit, dass beide Angeklagte vom Gerichtshöfe nichtschuldig gesprochen wurde", nachdem die Geschwornen ihr hin» sichtlich des Verbrechens des Missbrauchs der Amtsgewalt schuldigspirchendes Verdict mit der die Strnsba» te,t aufhebenden Clausel: „jednch nicht mit der Absicht, das Aerar zu beschädigen" ndgegebe» und desgleichen auch hinsichtlich deS Verbrechens der Verniitreuung von Amtsgeldcrn erkannt hatten, dass der Schade vor der erfolgten gerichtlichen Anzeige vollkommen gut gemacht worden war. Die Verhandlung hitte der Herr Ober» landesgerichtsrath Kapreh geleitet, als Vertheidiger sür Herrn Dobrin fungierte der Advocat Dr. Moscht und als Vertheidiger sür Herrn Garbeis Herr Dr. Suppan. Mit diesem Falle schloss die vierte diesjährige Schwur-gerichtssession. — (Laibach. Steiner Local bahn.) Ueber dieses Vahi'project und dessen Aussichten schreibt man uns aus Stein. 27. d.M.: „Pas vom Civilinaenieur Oscar Baron Lazarini in Graz. einem krainischen Lcmdes-linde. verfasste Project der von Laibach über Domschale und Mannsburg nach Stein zn erbauenden Schmal-spurbahn wird in den nächsten Tagen vom Executm-comite dem k. k. Handelsmixisterinm zur Ueberprüfung vorgelegt werben Die 25 2 Kilometer lange Linie wird niclusioe der Fahrbetriebsmittel nur 302.000 fl, effective kosten, und soll deren Zustandekommen wegen des Interesses, welches nnch das Aerar. als Eigexlhümer der großen Steiner Pulverfabrik, an ihr nimmt und wegen der hohen Verzinsung, welche die bescheidene Kapitals-anläge in sichere Aussicht stellt, die besten Aussichten haben. Der derzeitige, vom bedeutenden Holzexporte und der ansehnlichen Mühlindustrie hauptsächlich herrührende große Frachtverkehr. welchen der Rentabilitätsansweis mit circa 46,000 Tonnen jährlich nachweist, gibt die verlässlichste Grundlage für eine genügende Verzinsung des Baukapitales. Am Zustandekommen dieser Bahn ist ein großer Theil Oberkrains. das gesammte. 10 Quadrat-Meilen große und von 40,000 Seelen bewohnte Gebiet der Bezirlshauptmannschaft Stein lebhaft interessiert, und nicht weniger die Landeshauptstadt Laibach selbst, welcher der neue Schienenstrang die Gelegenheit bieten würde, die prachtvolle Steiner Gebirgslandschaft leicht zu erreichen." — (Gemeindewahl.) Vei der kürzlich statt, gehabten Neuwahl des Vorstandes der Ortsgemeinde Moste im Bezirke Stein wurden gewählt die Besitzer: Johann Lulanc von Moste zum Gemeindevorsteher, Franz Iermann von Moste und Johann Selöen von Zrje zu Gemeinderäthen. — (Theater.) Nach einer durch den «Waffenschmied von Worms" gebildeten eintägigen Unterbrechung, die ebenso sehr als Erholung für den Gast und das in diesen Tagen nicht wenig angestrengte heimische Personale, wie auch als Nuhrpunkt für das Publicum dringend geboten war, dem man nicht leicht zumuthen könnte, an süns aufeinanderfolgenden Abenden schwere dramatische Kost zu sich zu nehmen, solgte vorgestern als dritte Gast« spielrolle der Frau Magda Irschick ScribeS „Adri -enne Lecouvreur." Es ist dies eine schöne und sympathische Partie, welche hier schon aus dem Grunde in lebhafter Erinnerung steht, als sich dieselbe auch auf dem Repertoire der Hosourgschauspielcliu Fräulein Bog« nar gelegentlich ihres Gastspieles in Laibach befunden hatte und von ihr mit bedeutendem Erfolge gegeben worden war. Wenn es Frau Irschick al» „Adrienne" nicht gelang, die Erinnerung an das feine und künstlerisch-vornehme Spiel der Bognar zu überbieten ober selbst nur zu erreichen, so soll damit keineswegs gesagt sein, dass nicht anch ihre Leistung eine recht gule war und im Lause des Abends mehrere gelungene Momente auszuweisen hatte. In mancher Hinsicht, vor allem durch ihr Maßhalten in den Bewegungen und im Anschlagen wärmerer Töne gefiel uns Frau Irschick sogar besser, als an den beiden vorangegangenen Abenden. Leider fand dieselbe diesmal leine entsprechende Unterstützung seitens der hiesigen Kräfte, deren Darstellung theils den Charakter der Ermüdung, theils jenen der Unlust ziemlich deutlich erkennen lieh. Ausnehmen hievon dürfen wir Herrn Bocka (Prinz v. Bouillon) und Herrn Schwarz (Michonet). welche beide ihre Rollen mit Eifer und Geschick durchführten, speciell letzterer erzielte nls trellherzincr Michonet einen hübschen, durch mehrere Hervorrufe gekennzeichneten Erfolg. Der Graf »Moriz von Sachsen" deS Herr» Baläjthy war eine sel>r kühl und ausdruckslos gespielte Figur, die daher auch völlig kalt lieh u»d namentlich im letzen Acte als theil-nahmsloser Zuseher bei Ac»rieunens Tod fast alles zu wünschen übrig ließ Auch Herr Schmelzing war ein höchst unbeholfener und schon durch sein nichtssagende» Aussehen oft wider Willen komisch wirkender Abbi ..v. Chazeuil." ..Die Prinzessin von Bouillon" spielte Frau Gierasch. Wenn man sich mit den zahlreichen sprachlichen Unschünheiteu und Geziertheiten, welche dieser Dame nun einmal unausrottbar anhaften. halb und halb ansgesöhnt hat. wie dies bei längerer Bekanntschaft mitunter vorzukommen pflegt, fo dürfte auch ihr im übrigen ganz verständiges und routiniertes Spiel allmählich gewinnen. — Das Haus war dicht besetzt. Mit Lrssmgs «Emilia Galotti" schloss gestern abends das Gastspiel der Frau Ir schick. D,e «Glüsin Orsina". welche sie darin spielte, ist bekanntlich lrine Rolle für einen Gast, der glänzen und sich dem Publicum in effectoollrm Lichte zeigen will, da sie den« selben während langer fünf Acte überhaupt nur in einem einzigen Acte, sozusagen nur m einer einzigen Scene auf der Bühne beschäftigt. Trotzdem bot die „Orsina" Frau Irschick Gelegenheit, sich vom PMicum, das die ganze Vorstellung sehr kühl aufnahm und einzig und allein nnr durch das dramatisch bewegte Spiel des Gastes aus feiner Referviertheit geweckt wurde, in günstiger Weise zu verabschieden. Von den übrigen M'twirkendrn vermögen wir wenig Anerkennenswertes zusagen. Herr Buläjthy wnsete mit dem schwankend angelegten „Prinzen von Guastalla" offenbar nichts Rechte« anzufangen und spielte ihn daher ebenso sarblos, wie er vom Dichter gezeichnet ist. auch war der Prinz äußerlich entschied-n zu jugendlich angelegt. Sein Mr» phisto, der „Kammerherr Marinelli", den Herr Schwarz spielte, war ein herzlich trockener und lederner Grelle ohne einen Funken höftscher Geschmeidigkeit und dabei von völlig ausdrucksloser, selbst in den bewegtesten Momenten beibehaltener Starrheit im Grsichtsausdrucke. Herr Bocka (Odoardo) spielte zwar mit lobenswertem E,fer, verfiel jedoch in den beiden letzten Acten in seinen alten, von uns schon wiederholt gerügten Fehler, wir meinen sein stoßweises, polterndes Sprechen und s.'ine höchst ungraciösen wiegenden Bewegnngen im AffVcte. Von Frau Gierasch (Claudia) gilt das gleiche, was wir oben von ihrer „Prinzessin von Bouillon" bemerkten. Recht brav und sympathisch wirkte Fräulein Patzal in der Titelrolle; auch Herr Zerr gab sich diesmal alz Glai Appiani" alle Mühe. seine Nolle correct und mit "Aus. druck zu sprechen, doch bedürfen seine Gesten noch sehr 2334 der nLthigen Nundung. Herr Frank (Ungelo) spielte einen italienischen Bravo in einen, Lessing'schen Drama, hätte daher ganz gut um einen Gedanken weniger den Spassmacher hervorzukehren gebraucht. Die Aufnahme der Vorstellung war. wie schon eingang» erwähnt, eine ungewöhnlich tühle; der erste, am Schlüsse des dritten Actes angestellte Applausversuch wurde sogar ganz ent« schiede» zurückgewiesen, erst in den beiden letzten Acten erwärmte sich die Gesellschaft ein wenig, doch war das Haus auch gestern w'eder — binnen fünf Tagen zum viertenmale — nahezu ausverkauft, gewiss der beste Ve-weis dafür, dass auch das klassische und überhaupt das bessere dramatische Repertoire, soferne nur halbwegs Aussicht auf eine anständige Durchführung desselben vorhanden ist, sein Publicum findet. — (Verunglückungen auf der Eüdbahu.) In der Nacht zum 25. d. M. wurde auf der Sildbahn» strecke bei Pöhnih ein Manu überführt aufgefunden, dessen Kopf gänzlich vom Rumpfe getrennt lag. Ob hier ein Selbstmord oder ein Verunglücken infolge von Un« Vorsichtigkeit vorliegt, wird erst durch die eingeleiteten Erhebungen aufgeklärt werden. — In einem von der Save dieseitage unweit Nann angeschwemmten Leichname wurde der Kürper jenes Vahnwächters der Südbahn. Namens Horal, erlannt, welcher am 30. Oktober l. I. ans der Strecke zwischen Steindruck und Rvmerbad von der Maschine eines Iuges erfasst und in die Sann ge» schleudert wurde. — Einer Mittheilung der „Lagespost" zufolge wurde ein in Pragerhof stationierter Südbahn« conducteur beim Verschieben eines L^stenzuges ins Ge« leise geworfen und wurden ihm hiebei beide Füße verletzt. — (Einführung neuer Stem pel marken.) Vom 1. Jänner 1881 an werde» laut Verordnung de» Finanzministeriums geänderte Stemp.'lmarken aller lkate« gorien, mit Ausnahme der Ieitungs.Ttempelmarken zu 1 kr. und 2 kr,, in den Verschleiß ssesetzt, Dieselben unterscheiden sich von den gegenwärtig in Verschleiß befindlichen nnr dadurch, dass in dem unteren farbigen Felde die Jahreszahl der Ausgabe (188l) aufgedruckt erscheint. Die gegenwärtig im Verschleiße befindlichen Stempelmarlen werden mit dem 31. Jänner 1881 ganz« lich außer Verschleiß geseht. Die Verwendung der außer Gebrauch gesetzte» Stempelmarten nach dem 31sten Jänner 1831 ist daher der Nichterfüllung der geseh. lichen St^mpllpsticht gleichzuhalteu und zieht die auf Grund der Gebürengefehe damit verbundeneu nach« theiligen Folge» nach sich. D.e antzer Gebrauch gesetzten, «»verwendet gebliebenen Stempelmarken werden unter Beobachtung der gesetzlichen Bestimmungen und Vor« schriften vom 1. Februar bis einschließlich 30. April 1881 bei den Stempelmagazinsämtern gegen neue Stempelmarken unentgeltlich ausgewechselt. Die Stempel-martcn'Verschleiher haben die den Bedarf im Monate Jänner 1881 überfchreitenden Vorräthe an den außer Gebrauch tretenden Stempelmarken gegen die neuen Marke» rechtzeitig umzutauschen. Nach dem 30. April 183 l findet weder die Nmwechslung noch eine Vergütung bezüglich der aus dem Verschleiße gezogenen Stempelmarken statt. Gewerbs» und Handelsbücher, dann Blankette von Wechseln, Rechnungen u dgl., auf denen ältere Stempelmarlen durch vorschriftsmäßige, vor dem 31. Jänner 1881 erfolgte amtliche Ueberstempelung zur Verwendung gelangt sind, können auch nach dem 31sten Jänner 1881 unbeanstandet in Gebrauch genommen werden. Auch in das auf den PostbegleitungSadressen und Eisenbahn-Frachtbriefen befindliche Stempelzeichen wird die Jahreszahl 1881 eingedruckt; jedoch können die erwähnt:» Postbegleitadressen und Cisenbahn»Fracht< briefe mit der Jahreszahl 1879 bi» zu deren gänzliche? Nufbrcnlchung verwendet werden. Diep.T.Caslno-Mitglieder' werden zu der heute Abend halb 8 Uhr im Casinosaale ,!an-findenden Kaiser Ioscfs-Feier eingeladen. Eintrittslarten lönnen beim Casinocustos behoben werden. Das Fcstcomit6. Neueste Post. Origiulll-Telegramme der „Laib.Zeituug." Prag, 28. November. Die jungczechische Volksversammlung wurde wegen Tumultes vom Regie« rungscommissär aufgelöst. Ein Streit zwischen der Arbeiterpartei und dem Comiti über die Wahl des Präsidium» artete in ein Handgemenge aus, das sich jedoch nur auf den Saal beschränkte, so dass die Polizei keinen Anlas« zum Einschreiten hatte. London, 28. November. Granville hielt in Han-bey eine Rede und betonte Englands Bemühen, das europäische Concert zu erhalten, unter Reservierung voller Freiheit des Urtheils und der Action. Oester^ reich war von alleu Mächten am besorgtesten, dass eine prompte Lösung der montenegrinischen Frage erfolg/. Er habe stets gegen Oesterreich vollkommen gerade und freimüthig gehandelt, ebenso handelten Haymerle und Karolyi in gleicher Freimüthigkeit und Geradheit. Petersburg, 26. November. Die russische „Ageutur" sagt, Nussland müsste Persien helfen, falls dieses deu Kllrdenaufstaud nicht allem unterdrücken lölmte. Wien, 28. November. (Mo»tag«.Revue.) Zu beiden Seiten des Kaiser-Iosef-Monumentes erheben sich zwei hohe Obelisken, mit Tarmem eisig, goldenen Sternen und schwarz-gelben und weißccrte zu sammenwirkten; er sagt. das« die Beziehungen zwW" England und Russland die freundschaftlichsten ^en und schließt mit den Worten: Die Negierung w.l" ihre auswärtige Politik beibehalten, 'ndem ste >^ bemüht, da« europäische Concert zu erhalt' uud sich die volle Freiheit des Urtheils und der Mi"" reserviert. ______ Nachtrag. Die öffentliche Volksversammlung, deren Tagesordnung wir in der vorigen Nummer m> getheilt, hat gestern hier stattgefunden und war jey zahlreich befucht. Es wurden die in Antrag ae« ten Resolutionen (mit Ausnahme derjenigen bezUM des Wahlrechtes) unter großem Beifall angenomlN^ An dcr Debatte betheiligteu sich die Herren Rega ', öeleznikar, Sturm. Haderlap. Tuma »"" Kahler (aus Graz.) Letzterer wollte übel "« allgemeine Stimmrecht einen Beschluss gefasst NM, doch wurde dagegen, weil der Antrag nicht aus " Tagesordnung stand. Einsprache erhoben. Z""'.^,«. tenmale sprach dann Herr Kahler uuter Drm'!Aw Beifall und großer Heiterkeit in sehr scharfen^, ten gegen die Theiluehmer am W»enc Parteitage. Telegraphischer Wechselcnr« vom 27. November. .h. Papier. Rente 72 60. - Silber. Rente ?»«. ^,^ lssente 8720,- 1860er Etaats-Anlehen l«l-. ^ A!'.,"!!. 820, — ssredltactien 287 80 — Kondon 117 55. — S«'"^ ^ — K. l. Miinz.Ducalcn b 54, - UO.Frcmlen'Stiicke «"' 100.zNcich»mart 58 —. _____^ Verstorbene. , Den 26. November. Marin Supanitt. SchM ' tochter. 5 I. 10 Monate, »N«er Marll V/r. 9. hiviger «- Den 2 7. Novembcr, Primus Veden. Virtspäch"' 45 I,. Vurgstallgasse Nr. U. Gchirnüdem. Im Livllspitale: Den 2b. November. Ialob Prasnilar. Taglöh"". 37 I, ?litln»i» znllinouum. Lottoziehungen vom 24. November: Trieft: 28 0 18 21 16. Linz: 83 44 07 90 ^^^ Meteorologilche ? sis' ü «. Ä! 740 86 " — 0 2 "O7schwach " Nebel ..^ 27. 2 „ N. 740 65, 4. 4 6 SW. schwach heit" ^ 9 ,. Ab, 743 20 ^ 0 6 O. schwach heiter^^.^ 7Ü7M^ 745 91 4-0 4 windstill ^Mel ^ 28, 2 ^ N. 748 A? > 8 9 SN. schwach bewöltt 9 ^ «b. 750 35 -<- 3 8 O, schivach sternenhell ^^ Den 27. morgens dichter, starl nässender ^cbel' t°l!^.^ Sonnenschein, nebelig Den 28. moraens Nebel, tag»uo" ^,^ slcrnenhcllc Nacht. Das Tagcsmiltcl dcr Wärme «" ^ Taaen > 17" und ^- 2 b«, beziehungsweise um 06 un" 0 5« über dem Normale. ^^^-^ Verantwortlicher Redacteur: vttomar »a"be^^ Eingesendet. ,.., „Die Länderbllnl" (eine Studie) und „«inst «"^,"»!' zwei Arlilel dc, letzten Nummer de« finanziellen 5) . V» ..Der Kapitalist", haben in Wien diese Nummer aänzlich vergriffen ist. ließen wir oir, ^l» i>n Separatabdl nct erscheinen und werden auf Äe>teu>" » zugesendet. Redaction: Curse an der Wiener Lörse vom 26. November 1880. (Nach dem officlelle» Kursblatt«.) «apierrente........72^5 72 60 Vllberrent.........7« 35 7350 »oldrente.........8715 8730 Uos«. 1854........12250 123 . I860........131- 13150 , 1860 (zu 100 fl.) . . . 134 - 13450 . 1864........173-75 »74 Ung. Pr«m!en«?Inl.....109- U9i»0 Tredit-L.........17V-50 180 i>0 Iheih'Negulierungs« und Tze« gediner Lose.......10?il0 Il>7 50 «udols«-!!.........18 - 18 b0 Prämienanl. der Gtadt W!«n 117 117 Ü?» Donau.Ncl,ulIerung«.üos, . . 113- l!»ft<) Domänen. Psandbriese . . . 14? - 143 l>0 Oefterr. Echatzschein, 1831 rück- zahlbar.........10030 10070 vtsterr. Schatzscheine 1882 rü— 102 H0 G«l> war« «rn«d««llKK0 Oallzien.........vsbO ?g Siebenbürgen.......95-75 9450 lemeser Vanal......0575 W50 Ungarn..........»7 50 »8 - »eile» >»<» V«»l,» «nglo.5sterr. «ant..... 12 5 50 127 Kreditanstalt ....... 2»« 10 «8« »0 Depositenbank....... 212 „3 — Kreditanstalt, »na«?..... »'»»'öo 2K8 75 Oesterreichisch. ungarisch« Vanl 8^1 «22 — Unionbant ........ li2.«.0 112?.«. Verlehrsbllnl....... l33 75 i:<4ü0 Wiener «anlvereln..... l45 - 14b 50 Uclie» V«, tr«»sZ,rt N»t«r»ed. ««n«e» «lsolb-Vatzn .......11.« - 157- Donau.Da«psscviff,.«»el«llschaft 552' - 55.4 - Eli<°»,etl,.K«!td«un.....2^8 2'8i0 I«röinand»<«ordhahn. . . .2437-2445 - »«ld »«« Franz.Ioseph.Nahn .... 17s 1?l»i>0 «»lizische llarl.üudwiq.Vahn . 273 80 27» -»aschau.Odsrberger Nahn . . 180 75 13125 Lemberg.Czernowiher Vahn . I«? 50 16? ?b ^loyd . «esellschast.....«Nl— 682 ~ Oefterr. Norbwestbahn. . . . 18850 139 — Ut. V. . 22«, 50 22l' - «udols-Nnl,«.......>N8-— >«3 50 Staatsbal-n........231— 231 ?,<> 3»dbllhn.........9:i90 9450 Iheih.Vahn........244 '0 24^ - llngar-galiz Verbindungsbahn 14» 7°> !4? -llnaarische Nordnstbahn . . . !48'7l» »9-25 3«d..«urdb. .» ääbn . . . 105 40 10b U0 ---------^—^^"' ?a?o '<">'" Franz.Iosevh-Vah" ... - !^5t''"^'. fi>al. (larl.U.idwia.Ä.. l «m. '7z, lM . vesterr. Nordwest.Bahv - - ^^40 °^. vlebenbllrqer Nahn . . » > ,748.'» ^ .. vtaatsbahn 1. E« . - - - ,«5 7b 77.^. Vübbahn z 3'/......' ,io25 U» . ^ 5«/....... »uf deutscht PläV« . . - - Il7b0 U'^ London, turze Gicht - < - ' 498!) """ Pari«.........' »el>l-rte». ^ »«it c» b5 ^ Du«...,,.. '»zi.,."«.'"" Napoleon«d'or . » - ' Deutsche ^«s- ^. t« . " ^ Noten .... " . ^ - . ^ Tilbergulden . . "" - H.ol'ligationen M^ ^.^. Geld I0l-^. ""