X» «s Sonntag den 28. Mai l87ö. XIV. Jahrgang. Die „Marburg» s-ituiig« erschriil» j-d-n Sonntag. Mittwoch »nd Kl^kilag. Preis« — fi>r Marburg - g-in,jährig s fi . halbjährig z fl., vierteljährig 1 fl. b0 »r! für Zustellung IN« Hau» mouatich 10 >r. — mit Postverleuduug: ganzjährig 3 fl., haldjährig « fl., vierteljährig 2 fl. Jnsertion«gebühr s kr. pr. Zeile. Zur Selbst Vksrhgkbang dcs Volktß. Marburg, S2. Mai. Morgen gibt die schweizerische Eidgenossenschaft der Welt ein Beispiel, wie bisher noch kein anderer Staat ein solches geboten: sieben Malhunderttausend Männer sind auf morgen Vormittag berufen, iiber die neuen Bundesgesetze. betreffend die biirgerliche Ehe und Führung der Äandesbtlcher und die politische Stimmberechtigullg der Schweizerbürger abzu-stimnlen. Der Bundesverfasiung zufolge muß jedes Gesetz, welches die Bundesvertreter geschaffen, dem Volke zur Annahnie vorgelegt werden, sobald dreißigtausend Staatsbürger es verlangen. Gegenüber den erwähnteil Gesetzen haben mehr als hullderttausend Stim»nfähige von diesem Rechte Gebrauch gemacht und morgen wird „abgemehrt" und verfassungsgemäß entschieden, ob die neuen Gesetze gelten sollen — ob es bleibt, wie es früher gewesen. Vier Wochen vor der Abstimmung muß das fragliche Gesetz von Amtswegen jedem Staatsbürger in das Haus gebracht werden und wurden im vorliegenden: Falle vom Bundesrats fünfmalhunderttaufend deutsche und zweinlalhunderttausend „wälsche" (französische, italienische und romanische) Abdrücke beider Gesetze ausgetheilt. Im Privatverkehre, in Vereinen, iil Massenversanlnllungetl und in der Presse wurde die Sache eingehend besprochen und war Jeder in der Lage, sich ei,l klares Urtbeil zu bilden, ob er das Gesetz ail-nehmen oder verwerfen foll — ist morgen Jeder in der Lage, nach bestem Wissen und Gewissen die Hand zu erheben für oder gegen das Gesetz. Die Abstimmung findet in gebotener Versammlung der Gemeinde statt und ist Jeder verpflichtet zu erscheinen, wenn nicht triftige Gründe sein Fernbleiben entschuldigen. Dies also ist die Bundesgesetzgebung unmittelbar durchs Volk. Der Wille des Volkes kommt zur Geltung, wie sonst aus keine andere Weise — die Ausrede: ich kenne das Gesetz nicht, hört ntan in der Schweiz seltener, als in jedem anderen Staate — häufiger, als in jedem anderen ist aber dort die Achtllng vor dem Gesetze! Kch«lh)olt »od /kkihrit. (Schluß.) Wohl leisten die sortgeschrittenen, die industriell gereiften Nationen den vermöge ihrer geographischen und historischell Stellung in der Entwicklung noch zurückstehenden Völkern durch Kredite uno durch Import von Gütern, welche den geistigen wie materiellen Konsum erwecken, die industrielle Thätigkeit anregen uild leiten und große Institutionell möglich machell, wirksame Dienste; aber gleichzeitig geht eine zlveite Influenz nebenher, lvelche m den jüngern Völkern die Fortelltlvicklung aushalten und ihnen in ihrer Machtstellung, in ihrem Wohlstande ull0 in der gesullden LebenSentfaltung verderblich werden kann. Was Wohlthat lvar. wird zur Plage. Die Kredite, die uns das AllSland durch Jlnport von Gütern für Konsuln wie s^'lr Jilvestitiollen und durch Aufsau- gllng von Kapitaltiteln (Zinspapieren) gewährte und welche durch eine freihändlerische, den Jlnport begünstigende Halldelspolitik besördert wurden, haben uns gewiß alls der Bahn wirth-schaftlichen und kulturellen Fortschrittes bedeu« teild vorlvärts gebracht. Unser Leben ist ver-seillert, unsere Bedürfnisse sind verlnehrt, unser Unternehlnungsge^st — freilich mit allen Auswüchsen des Scht^indels verwachseil — ist geweckt, unsere Lethargie gebrochen worden. Das vorübergehend gewachselle Eiilkolnmeil — wenn auch auf Kosten von Kapital — hat, den Konsum steigernd, mannigfaltige, feinere, den Geist, die Geschicklichkeit, die Agilität, die Lebendigkeit anregellde Thätigkeit durch tiefer Schichten und weitere Kreise ausgeb eitet, hat das Volke« temperament ökonomisch umgebildet und manche ökonomische»! Kenntnisse, Geschicklichkeiten ulld Erwerbsn?igungell eutlvickelt. Die Gewöhnung an Komfort hat zugenomlnen, und mailcherlei Industrien wurden durch den sich ausbreitenden Lllxus und verbreitetes Wohlleben zum Theil ins Dasein gerufen, zlnn Theil entwickelt ul^ erweitert. Es wurden Bahnen geballt, Bergwerke eröffnet ulld Hiittenwerke in Thätigkeit gesetzt ; neben der Fülle gehaltloser Bankbildungen ist die reale Jllvestition mächtig fortgeschritten. Diese Erfolge llUll, welche wir zllln großen Theile den erleichterten Importen zu verdanken haben, werden, daß silid wir innig überzeugt, in der Zukunft ihre gewaltige wirth-schastliche Bedeutung offellbaren. Sie werden dies, wenn wir diejenigen Maßllahmen ergrei-seli, welche geeignet sind, auf eine neue Epoche unserer Wirthschast orgalnsch heilsaln einzuwirken. Jeuitteton. dt« Kasrmaltril Magdeburgs. Von Lewin Schücking. (Fortseßung.) „Weshalb sollte ich Ihnen nicht glauben, Herr Kalnerad?" alltwortete Frohn auf diesen Erguß — „daß lnan auf Ihre Persoll eiilen besonderen Nachdruck legt, zeigen diese schlveren Ketten, die Sie mit eiller mir gailz unerklärlichen Leichtigkeit abgestreift Habel»." „Wollen Sie sehell, wie ich es illache?" fragte voll ^er Trenck, ganz begierig, wie es schiell, das Staunell seines Gastes noch eililnal All gelließen. Frohn trat lläher zu ihln herall; währelld des Vorigell hatte Auerhuber sich allf den Stand der Grllbe gesetzt ulld glotzte jetzt mit derselben Verwullderung, wie vorher sein Lielltenallt, den Gefangenen an. „^ie haben da eine Eskorte bei sich", sagte dieser, deil Menschen ins Alige fassend — „kann lnall sich auf ihn verlassen?' Frohn niÄe mit dein Kopfe. „Ich stehe für ihll ein", ailtlvortet er. Von der Trellck zeigte null, wie leicht er seine Fesseln löste: zunächst die Halldschelleil, die sehr weit waren. „Sie waren ursprüllglich schlilnlller", bemerkte er dabei; „es mar eine Höllenpein, heraus und hinein zu konllnell; später jedoch fand ich eillell guten Freund ulUer deil Osfi-zierell, der mir eill Paar weitere lnachen ließ. Für eille Halld voll Gold bekolnlnt lnan eben Alles. Mt Gold niacht man sich sogar Fesseln Ulld Ketten beqlleln!" „Gold? — lind haben Sie das? — hat nwn es Jhnell gelassen?" Der gefangene Freit)err alltwortete nicht; er fuhr fort, seine Ketten zu zeigell, wie er hier durch sorasalnes Ausfeilen der Nietullgell, dort dllrch Allfbiegllng von Hacken, durch Lückeil, die nachher mit schwarzem Arode verstrichen wurdell, es dahin gebracht hatte, die ganze Last nach Beliebeil abiverfell ilnd, wenn sein Kerker inspizirt lvurde, lvas, lvie er sagte, täglich ein Mal, uln Mittag, geschah, wieder anlegell zll können. Nachdeln er hierüber Frohn's Verlvunderullg sattsam erregt, warldte er sich der von starken Eichellbohlen gefertigten eisenbeschlagenen Thüre seines Kerkers zll, und arbeitete ein paar Augenblicke lang an der Einsassung derselbell, ohne »daß Frohn sehen kollnte, was erbeginlle. Dann trat er in eillell Willkel der Zelle lllld nlachte sich llllten an dem Fußboden zu schaffen. Endlich hielt er Frohn vie offene, mit kleinen Geld-rollen gefüllte Halld hin. „Sie fragell nach Gold?" sagte er, „da sehen Sie Gold, und ich habe noch mehr. Es lnacht lnir Vergnügell, es hier zu hadeli, obwohl ich llicht ein Stück Brod dafür kaufen kallll. Aber ich lnache mir zllr Ablvechselung zll-lveilen das Vergllügen, lnir eilizllbiidell, ich sei ein Geizhals, der ill seillell Keller gestiegen ist, um seine Schätze zu hüten. Kann ich llicht hier bei meillen Dukaten eben so stolz, so neidisch, so inürrisch lächelil, als der Mannnonstnecht, der ällgstlich bei seineln Golde schwitzt? Und noch lnehr als dieser, delln ich bin vor Nällber sicher! Eiil allderes Mal bilde ich mir eill, ich sei ein Berginann, der in einem tiefen Schachte sitzt und arbeitet, auch von Licht lu.d den Le-belldigeil fern, auch bei seillen Goldadern. Freilich leistet das Gold mir auch wesentlichere Dienste. Voll den vier Offizieren, welche ab-lvechselnd die Inspektion bei inir haben, hak^e ich drei bestochen. Ich erhalte von ihnen alles Mögliche, was ich wünsche." Frohn hatte sich während dieser Nede des Gefangenen alls den Saildsack gesetzt, der in der Mitte des RallmeS lag, währelidAuerhllber neben ihm auf dem Rand der Grube saß; Jll der That, die nun kommende ökonomische Periode muß zum Theile das Gegenspiel der mit der Krise abgeschlossenen bilden. Die verflossene Epoche war die der Investitionen. der Anlagen, der Verschuldung und der vorgreifenden Spekulations-. und Konsumtions-Entniicklllng. Heute aber gilt es, den Anlagen deli Betrieb, dem Konsum das Einkonlmen, der Verschuldung die Schuldentilgung gegenüberzustellen. Die Bahnen, die Berg- und Hilttenwerke, die Schaaren der Geschäftsleute, Beanlten, Arbeiter sind ohne Arbeit, nachdem das Werk der Anlage-Investitionen und Bankgründungen vorläufig den Bedürfnissen vorausgeeilt und zu einem gewissen Ruhepunkt gekommen ist. Ganze Schichten der Bevölkerung sind der alten Letl)argie und Geniigsamkeit entrissen und geeignet, von dem mächtigen Kon-sumtionsbedürfnisse getrieben, zur lebendigen Erwerbsthätigkeit zu greifen. Da aber bei der ausgebildeten billigen, im Niesenstyl arbeitenden Produktion Englands und anderer industriell gereifter Staaten jeder kaufkräftige Konsum der Attraktion des Auslandes folgt und der sich erst entwickelnden und darum theurer produ-zirenden heinnschen Industrie die Hoffnung des Absatzes während der Entwicklungszeit entzieht, so vermögen die inländischen Kräfte nicht an ihr Werk des Industriebetriebes zu gehen, obwohl das Werk der großen Investitionen geschehen und die Zeit des Börsenspieles als all-gemeitle Krankheit entschwunden ist. Es bedarf für die Zeit der industriellen Entwicklung der Assoziation zwischen der Konsumtion und der eigenen Produktion, zwischen dem Ausgabwege eines Jeden und seiner künftigen, sich entwickelnden Einnahmsquelle. Da aber diese Assoziation, von welcher unsere Zukunft abhängt, sich nicht freiwillig durch die einzelnen Individuen bildet, so muß die nationale That eintreten. Und eine solche That mit der Wirkung, jede Ausgabe mit ihrer Einnahmsquelle zu verbinden, um durch die Richtung der Ausgabe die dauernde Eiilnahnie zu ermöglichen — ist der Schlltzzoll. Der Schutzzoll hat die Entwicklung der Industrie durch Verbürgung des Absatzes während der Entwicklungszeit zu ermu-thigen ulld zu sichern. Das ist die Bedeutung des Schutzzolles. Der Schutzzoll legt uns mit» telbar die Nöthigung auf, im Inland zu kaufen; er erkennt eine soziale Pflicht an und sucht die entsprechende That zu bewirken; er fordert ein soziales Band zwischen dem ausgebenden Individuum und seinen ihln zlun großen Theil verhüllten EinnahmSquelletl. Diese Trenck stand perorirend vor ihnen, in der einen Hand sein Licht, in der andern seine Geldrollen; es war ein n^erkwilrdiges Bild, dessen Seltsamkeit durch die charakteristische Erscheinung Trencks NM Vieles erhöht wllrde. Der berühnUe Gefangene der Magdeburger Sternschanze war groß und kräftig gebaut, so-daß er Frohn wenig nachgab. Seine Züge waren wo lnöglich noch edler und schöner, als die des Letzteren; die Blässe, welche die Kerkerluft darauf gelegt hatte, ließ der rothe Lichtschein wellig lvahrnehlnen, und seine dunklen, großell Allgell zeigtell das Feuer eines ungebeugten Mnths. Eigeilthlllnlich war sein Kostüm. Es bestalld aus einein Kittel von grobem blauem Tuche; weil aber die Fesseln eill Aus- mld Allziehen der Kleidllllgsstücte, lvenn sie llach gelvöhnlichem Schnitt gelllacht worden wären, verhindert hätten, so zeigten sie von oben bis unten an den Seiten Reiheil voll Knöpfen, vermittelst oyrell sie ailgelegt lind festgehalten werden kollnten. Eill Paar wolleile Strülnpfe und Pantoffelil bedeckten die Füße. Man sah übrigens, daß deln Gesangenen trotz seiller lailgeil Haft nicht die Lust an einer gelvifsen Sorgfalt fi'lr sein Aeußeres geschwunden lvar; fein langes schwarzes Haar war lvohl gekälnlnt und l)i.lg in dichten Locket» auf seine Pflicht und dieses Band hat eine organisirende und Leben schaffende Wirksamkeit. Die Waaren-Nachftage unseres Volkes, welche bei freiein Import nur dem überreichen und überilldu-striellen England Gewinne und Löhne zuführt, lvird durch den Schutzzoll in unser eigenes Land, ins eigene Volk zurückgewendet, um der Heilnischen Nllternehmungs- und Arbeitskraft Beschäftigung wie Gelegenheit zur Uebung und Entwicklung, allen Investitionen lebendigen Betrieb, den Bahnen Fülle des Transports, den Banken Gelegenheit der Kreditvermittlung zu geben, der Industrie Elüsaltung und die Macht zu Gönnen, die Fähigkeiteil ulld Ellergien des Volkes wie die Schätze und Kräfte des Landes in Bewegung und orgaiufch schöpferische EiU-faltung zll setzen. So wird der innere und äußere Reichthuln zllr Blühe gelangen; so werden wir unsere Schulden abtragen können; so werden wir die Macht erlangen, in den Weltmarkt thätig eingreifen und am Seehandel theilnehmen zu können. Die uns knechtende materielle, intellektuelle und Willensschwäche und Armuth wie unsere internationale Tributpflichtigkeit (Zinspflichtigkeit) und Konkurrenzschwäche werden der illneren Lebenssülle und Ellergie und der internationalen ökonomischen Machtentsaltung und Konkurreilzkrast weichen. Das ist der stHbare und direkte Segen des Schutzzolles; der indirekte Segen aber ist noch größer, er bedeutet Wohlstand und Bildung und daher Freiheit! Und insofern bedeutet der Schutzzoll mcht die Reaktion, sondern den Fortschritt und die Freiheit. Zur Geschichte des Tages. Aus dem Urlaube des Handelsministers Banhans ist nun trotz aller wiederholten Versicherungen der Halbalntlichen ein Abschied geworden! Der Rücktritt war entschieden, als Offenbach freigesprochen worden. Warum erfolgte dieser Schritt nicht früher, warum nicht sofort! Ein verlvaistes HandelSlnini-sterium zu einer Zeit, wo dieses wegen der Zollbewegung an Wichtigkeit die übrigen Ministerien übertrifft — wie reilnt sich dies mit dem Begriffe der Regierungsthätigkeit? Die Ullterstützung, lvelche von Oesterreich-Ungarn seit einigen Jahren Serbien und Montenegro zu Theil geworden, veran» laßt die „Petersburger Zeitullg,, zur Besprechung der Orientsrage nild kolnlnt diefes Blatt zu dem Schluße: „Eill völliger Zusammensturz Schulter; seil: Kinn war glatt, wie ebeil rasirt — er hatte sich die schlnerzliche Operation llicht verdrießen lassetl, die Haare ilnnler einzeln auszurupfen. „Und wie bekominen Sie das Gold?" fragte Frohn nach einer Paufe. „Sie haben gehört, daß ich Schreibzeug besitze", entgegnete der Gefangelle, illdeln er ging, seine Geldrollen lvieder an ihren Platz zu bringen. „Ich schreibe an eitlen Frelllld in Wien; ich sende ihin Allweisungen allf lneine großen Herrschaften in Ungarn ulld Slavonien; er besorgt mir die Sulnlneil nach Gonlnlern, zwei Ällllden von hier, jenseits der sächsischen Grenze; dort werden sie durch einen Vertrauten abgeholt. Bedürfen Sie vielleicht Geld, Herr Kalnerad? — es steht zu Ihrer gefälligen Disposition." Frohn antwortete im Augenblicke llicht — er war innerlich zu beschäftigt, sich Rechenschaft über den räthselhasten Charakter des Mannes zu geben, der ihm eine seltsmlle Ver-bindung von Unerschrockenheit, Muth, geistige Energie, Eitelkeit, und Prahlerei schien—dann sagte er: „Eine Rolle Gold würde allerdillgs meine Pläne weselltlich erleichtern. Aber ich will es nicht eher ailnehlneil, als bis ich Ihnen angedeutet habe, wozu Sie es hergeben. Sagen Sie der Türkei ist nicht weit; Oesterreich llnd Rußland, das scheine zweifellos, lvürdeil allf den TrüMlneril ein neues Gebäude aufführen." Die „Petersburger Zeitung" ist bekanlltlich eiil Organ der russischen Regierung! In Regierungskreisen zu Berlin zweiselt nlan bereits, ob das Klostergesetz, alls Preußen allein beschränkt, die gehoffte Wirkung haben werde. Die Orgallisation des geistlichen Genossenschaftswesens bedingt offenbar, die fraglichen Bestimlnungen zu eineln Reichsgesetz zu erweitern. Vermischte Nachrichten. (Geschäftslage in Nordalnerika.) Die Geschäfte und der Ackerbau in den Vereinigten Staaten von Nordalnerika nehilleil wieder einen Aufschwung, welcher zu unsereil heimischen Zuständen einen für uns recht unliebsamen Gegensatz bildet. (Die Zollverträge und die Arbeiter.) Der Jahreskongreß des allgemeinen österreichischen Arbeitervereins, welcher 400 Mitglieder stark zll Wien getagt, hat betreffs der Stellung der Arbeiter gegenüber den Zollver« trägen folgende Erklärullg abgegeben: Zur Hebung der Industrie soll Folgendes beachtet werden: I. Aufhebllng des bestehenden öfter-reichisch-ungarischen Zoll- und Handelsbttnd-nisses Ulld Anbahnung eines den wirtlichen sozialen Zuständen angepaßten Verhältitisses. II. Rechtzeitige Kündigung der Handesverträge lnit den industriellen Staaten des Auslandes und Revision derselben im Sinne eines vernünftigen Schutzzolles. III. Allstrebung günstiger Handelsbeziehungen zum Orient, Heran^ ziehung der südlichen Länder dllrch Weckung der Bedürsnisse und Hebung der Konj^tion. IV. Ersetzung der Vorschußkassen^ durch^j^rich-tung einer Staatsbank, welche durch Mgen Kredit in Assoziation zc. den industriellen Verkehr belebt und sördert. V. Geeigilete Rücksichtnahme auf die Wichtigkeit der Reichshauptstadt, Aufhebung der Verzehrungssteuer llllv der Steuern auf den wichtigsten Handel, folvie Herbeiziehnng frischer, belebender Kräfte zur Theilnahlne an der Verwaltung dllrch Gelväh-rung der dringelldsten Forderungen der Arbeiter." (Eisenbahn-Anlehen) In der Generaldirektion der Eisellbahllen wird jetzt über die Ausnahlne eines Eisenbahn-Anlehells von zlveihulldert Millionen vorberatheil, lvelches der lllir erst, lvelche Fluchtpläne Sie habeil — lvir wollell sehen, wie lvir uilsere Elltwürse kolllbi- ^ niren köllllen." „Meine Flllchtpläne ? Wolleil Sie auch das lvissen? Nltn, Sie sehen ja, ich habe den Gailg unter der Mauer dort altsgegraben, unt ill die Kaselllatte drüben zu kolnlnen. Es ist eine Arbeit von vieleil Mondeil, von Jahren. In deln Sande ullten ist leicht zu lvühlen. Aber die Schlvierigkeit lvar, den Mauerschutt lind deil Salld fortzuschaffen. Es wäre llicht lnöglich, lvellll ich nicht einell Greiladier bestochell hätte, der voll Zeit zu Zeit vor^deln Luftloch llleiller Zelle drallßen Wache steht. Er hat lllir ein Paar Sandsäcke zukolnmell lassen, die ich ihnl durch die Stangen des Fensters zttschiebe, und die er dalln ausleert, so gllt. er kann. Und ntln ist das Schlilnlnste, daß ich die Stunden vor Mittag stets dalnit verlierell lnuß, den Fußboden wieder so herzustellell, daß nlan bei deln täglichen Besuche lneines Kerkers nichts belnerkt. Eine elltsetzliche Arbeit war es auch, diesen Fußboden zu durchschneidell. Wie Sie sehen können, besteht er aus drei Lagen voll je drei Zoll dicken eichenen Bohlen. (Fortsej^iing folgt.) nächste Reichsrath bewilligen soll, falls der Plan, betreffend die Erwerbung der nothlei« denden Bahnen durch den Staat Anklang ftnde. (Löschwesen in Salzburg.) Vom Verwaltungsrath der Feuerwehr in Salzburg sind alle Hausbesitzer der Stadt ersucht worden, sich bis Ende dieses Monats zu erklären, ob sie der sreiwilligen Feuerwehr beitreten oder aber durch Eillzahlilng eiiles alljährlich festzusetzenden Betrages sich von der Verpflichtung des Feuerlöschdienstes frei machen wollen. Ein Hausbesitzer, welcher der Pflichtfeuerwehr beitritt oder ein taugliches männilches Vkitglied seiner Familie oder seines Hauses zitr sreiwilligen Fellerwehr stellt, leistet hiedurch seiner Verpflichtung Genilge. Als Ablösungsbetrag wäre filr jene Häuser, welche rückfichtlich der nothwendigen Feverlöfchgeräthe in die erste Klasse eingereiht sind, ein Betrag voll 10 fl., für die Häuser der zweiten, dritten und vierten Klasse ein solcher von 6 fl , endlich sttr die Häuser der fttnften und sechsten Klasse ein Betrag von 3 fl. festzusetzen. Die Alilösungsbe-träge werden halbjährig iln Vorhinein bei der Gelneindekafse erlegt, unter der Rubrik „Feuer-löschlvesen" verrechnet und zur Löhllung der von Leite der Gemeinde beigestellten Pflich-nlänner oder solcher Personen, welche, ohlle verpflichtet zu sein, bei einem Brande Dienste leisteten, dann zur Anschaffung und Reparatur von Löschgeräthen u. dgl. verwendet. Endlich lvurde der Beginn dieser neuen Einrichtung aus den 1. Juli d. I. festgesetzt. (Bürgerd ank.) Der „Koinmunalverein" ill Graz hat dem dortigen Bürgermeister (Dr. Kienzl) seinen vollsten Dank und die gebühreilde Anerkennung ausgesprochen für das Vorgehen lvährend der letzten Unruhen. Eine Abordnung des Vereins wurde gewählt, um die Adresse zu überbringeil. ZNarkurger Rerichte. (Todeserklärung.) Das Bezirksgericht Pettau hat deil Fahrkanonier Martiil Forstne-ritsch von Groß^-Warilitza, welcher seit der Schlacht bei Königgräj; (3. Juli 1866) ver^ lnißt lvorden, sik todt erklärt ulld lvird nun zur Abhandlung seilles 9!achlasses geschritten. (Zuln Morde in Feistritz b^i Lelll-b ach.) Der erstochene Pulvermacher, Michael Dworschak aus Hollerll, lvar dreiundzwanzig Jahre alt; der Thäter, Ferdinand Sch, zählt ilur achtzehn Jahre und ist ein schlvächliches Bürschleüz, (Im Hausbrunnen ertrunken.) Zu Bresje^ Ortsgeineinde St. Georgen bei Cilli, ist der neunjährige Sohn des Grundbesitzers Franz Slolnschek in den Hausbrunilen gestürzt und dort ertrunken. (To des sali.) Im Drallllbache zu Do-brova, Ortsgemeinde Gonobitz, wurde ein todter A!ann ausgesllndell — der Auszügler Alldreas Spieler von St. Kunigulld. Spieler lvar vier-llndsiebzig Jahre alt und ist wahrscheinlich in eineln Anfall von Schwäche iil das Wasser gestürzt, aus welchenl er sich ohne Beihilfe eines Anderen llicht mehr zu retteil verlnochte. (Beiln Rallfen erschlagen.) Zu Nell» dors bei Windisch-Feistritz hatten am vorigen Salnstag Rekrllten aus Kerschbach und Ober-llttll geraust und war es nalnentlich der unterm ^^talnen „Kuhdieb" bekannte Bauer 3!. Grill, lvelcher lllit seillen zwei Söhnen am tollsten geprügelt. In Kerschbach wurde der Streit fortgesetzt' die letzteren drei gingen auch hier wieder nllt Knütteln und Messern auf die Burschen los und wurde der alte Grill nach tapferer Gegellwehr der Angegriffenen erschlagen. lLandwirthschastliche Filiale in Nohltsch.) Die Konstituirung der landwirth-schaftlichen Filiale Nohitfch hat am 17. d. M. stattgefullden ulld betheiligten sich zweihundert Mitglieder. Der Centralausschuß wurde durch den Sekretär der Lalldwirthschasts-Gesellschast, Herrn Friedrich Müller vertreten und hielt dieser einen Vortrag über Pflanzenbau, Verbesserung des Bodens und über den Zusanl-menhang der Viehzucht lnit der Landwirthschast. (Tanz Unterricht.) Herr Eichler j., diplomirter Lehrer der Tanzkunst in Graz, wird Anfangs Juni hier eintreffen uild soll zugleich der Kurs systelnatischen Unterrichtes für Tanz und Anstand eröffilet lverden. Herr Eichler brachte die letzte Zeit in Warasdin zu, wo er inl Töchter-Erziehungsinstitut der Ursu' lillerinnen llnd für die Schüler der Stadt (im alten Theaterfaloll) in der „ästhetischen Gl)ln-nastik des Tanzes" Unterricht ertheilte. In erstereln lvurde die akadelnische Schauprüfung am 18. Mai, sür letztere am 20. abgehalten Ulld lvllrde das Programm voll je sünfzehll Nummern unter allgemeineln Beifall ausgeführt. (Zuln Brande in der Kärntner-Vorstadt.) Das Feuer in der Kärlltner-Vor-stadt (Donnerstag 2 Uhr Nachmittag) soll einen Schaden von 2000 fl. verursacht haben. Die Tenne war sammt allen Vorräthen versichert. (Veteranenfest in Galns) Dieses Fest wird Sonlltag den 13. Jllni stattfinden. (L'andwirthschastliche Ausstellung in Wlndisch-Feistritz.) Diese Ausstellmlg (N. 12. und 13. Septelnber) soll auch lllit landlvirthschastlichen Maschillell und Geräthen beschickt werden und fillden während der Ausstellung, namentlich aber am letzten Tage derselben praktische Versuche statt. Zur Auslnunte-rung der Landlvirthe sind Preise in beträchtlicher Anzahl bestilnmt lvorden ulld ist Sorge getroffen, durch Wanderlehrer in deutscher und slovenischer Sprache Auskunft über die wichtigsten Zweige der Landlvirthfchaft ertheilen zu lassen. Konzert. Der Grazer akademische Gesang verein hat uns die Pfillgstfeiertage durch seine Liedertafel llnd die lebenSsrische Fröhlichkeit seiner Mitglieder unvergeßlich gelnacht. Aln Sonlltag zogen nlit flatternder Fahne luld klingendeln Spiele die Musensöhne eill in unsere Stadt ulld der Bralchausgarten des Herrn Götz vereinte sie zuln Frühschoppen, der in Gesellschast unseres Mänllergesangvereins getrunkeil lvurde. Die Mllsikkapelle der Süd-bahn-Werkstätten exeklltirte einige Piegeil nlit gewohnter Sicherheit llnd lvir komlten nur bedauern, daß die brave Kapelle aln Nachmittage llach Cilli abreisen mußte und wir ihrer ent behrteil. Nach der Generalprobe und dein Diner im Kasino salnnlelten sich uln 7 Uhr Abends sehens und sangeslustige Gäste in großer Zahl in» Götz'schen Garteil ulld die Sänger aus der Stadt des Don Alphonso brachten uns Lieder zu Gehör, die »vir llie vergessen lverden. Da durchbrauste vorerst das alte „(FaudeAmus tur- den Garteil, dann folgten „Waldesgruß" von Abt, „Pageillied" voll E. S. Engelsberg, das einzig schölle „Robiil Adair" voll Eyrich, eine „HlMne" von E. H. Z. S., „^valsä-uv-ba)'" (Waisenlnädchellhaar) von Graf Festetits „Liebesglück" von Kremser, der krästige „Pi-ratengesang" vvn Jul.Otto ulld ein „Kärntner-Lied-, so schön Ulld innig gedacht und gefühlt, wie es nllr Volkslieder silld. Herr Großbauer, der das Tenorsolo sang darf sich für sein: „Mei Schotzerl lnei herzigs. Wie kllnt i denn liagn ?" bei unseren Dmnen bedankeil, denn er w»lrde reich lnit Beifall aus fchöneln Mullde llnd von schönen Hälldell belohilt. 9!och folgte eill „Jägerchor", Th. Körner'a altes „Schwertlied", der lustige „Drauwalzer" von Koschat, Rich. Wagner's „Atatrosenchor" aus dem „Fliegenden Holländer", Koschat's „Verlassen, verlassen, verlassen bin i"!, der irollig scherzhafte „Persische Marsch" von Koch v. Langentrelt, Lachner's „Alt Heidelberg" und zuletzt die Schnellpolka „Rrrrrrrrrmls"! Das Progralllln war reichhaltig lllldwllrde vom akadelllischen Gesangverein lnit altbekannter Sicherheit durchgeführt. Erst gegen 12 Uhr )urften sich die Sänger deln Safte des Galll-irinlls hingeben und sie lverden es auch sicher-ich mit Behageil und zllr Genüge gethall jaben. Der Psingstlnontag führte die Gäste llach Urbani und nach Proßek, wo aber ein höchst ullwillkomlnener Regen den Säligern und den zahlreich erschienenen Marburgern den Hulnor verderben wollte. Doch er sollte llicht eine vergeßliche Miene finden; die Sänger waren röhlich trotz des Regens llnd heiterten auch die Andern aus. Der Damenchor unseres Gesallgvereines )atte den Akadelnikern einen Kranz mit weiß-zrüller Schleife zum Abschiede gewidmet ulld in Proßek übergeben, was ein donnerlldes Hoch Ulld lnanches schölle Lied zur Folge hatte. In.Proßek hatten wir auch Gelegenheit, nachdem wir aln Sonntage Herrn Großballers Tenor bewundert, den prachtvollen Baß des Herrn Mödlillger kennen zu lernen und iln Kasino, wohin der Rest der Sänger sich vor deln Regen geflüchtet, bot uns Herr Mödlinger llochmals Gelegenheit seiner Stimlne unsere Anerkennung zu zollen. — Herr Joseph Mödlinger, bekanntlich ein Bruder des mn Landes-Theater zu Graz engagirten Sängers, ist slir das Theater zu Zürich ellgagirt worden. — Wir köllnen dem Grazer akadelnischen Gesangverein als Dank nur nachrufen: „Koinlnt bald, recht bald, ihr fangesfrohen Musellsöhne! Letzte Most Graf HieronimuS MannSfeld ist zum Ackerbauminister ernannt worden. « Der galtzische Landtag hat den Antrag auf bessere Pflege der deutschen Sprache in den Landesschulen dem Unterricht^auSschuH zugewiesen. In Belgien, nahe der preußischen Grenze, werden von preußischen Orden und Kongregationen namhafte Grundankäufe gemacht Die Waldungen Mittel-VensylvanienS werden durch Brande verheert. Eisenbahn-Fahrordnung Marburg. Mittlere Ortszeit. Personenzüge. Von Wien nach Trieft: Ankunft 8 ll. 51 M. Krüh und 9 U. b4 M. Abend». Abfahrt 9 U. KM. Ariih und 10 U. 6 M. Abends. Bon Trieft nach Wien: Ankunft 8 ll. 85 M. Früh und 6 U. 56 M. Abends Abfahrt S U. 45 M. Krüh und 7 ll. 8 M. Abend« Gemischte Zütie Bon Mürzznfchlag nach Trieft: Anknnft 1 U. 49 M. Abfahrt 2 U. 25 M. Nachm. Bon Trieft nach Mürzzuschlag: Ankunft 12 U. 16 M. Abfahrt 12 ll. 43 M. Nachm. Eilzug«. Wien-Triest. > Triest-Wien. Ankunft 2 ll. 13 M. Nachm. j Ankunft 2 U. 35 Nachm. Abfahrt 2 U. 16 W. Nachm. > Abfahrt 2 U. 33 M. Nachm. Kärntner-Züge. Abfahrt. Nach tzranzenSfeste: 9 ll. 2b M. Bormitt. und 10 U. 35 M. Nacht». Nach Villach: 2 U. 55 M. Nachmitt. Ankunft. Von tzranzenSfeste: 7 ll. 5 Min. Früh und 6 ll. 40 M. Nachmitt. Bon Billach: 12 U. 29 M. Mtttag. a»rt«il LrMlUllS. Dor orgsI>eQst (Fs5grtiKts ksslirt äem ?. 1. ?ui)1ileuw Iiöüioiist 6ass vr von tisutv au 8villsii nsueu ^usßv2eie1illst63 ^är^sulziei' uvä sollte I^aturveine 3ivä irrt vor^üßliclis Lüvlio IiilliALtsQ ?rei3eii uuä soliäs VA sialilreiolievi Le3ueli6 HoekaedtunAsvoll Heute Sonntag den 23. Mai ciMerik'r.soikLD im Garten znnl von der Siidkahnwerkllätteii-ZNusikkapelle unter persönlicher Leitung ihres Kapellmeisters Herrn 540) Joh. Handl. Anfang; 6 Uhr. Entree 15 kr. Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Aei ungünstiger Witterung - k'ür äas sadlroiods (Zslsits beim I^ei-eIi6llt)gt^gvKllissg msines nun in (?ott ruiisv-äsn Lruäsrs livii'n saKS icll kiömiti !rn oixsnsn unti 6ör übri^sn Vsrvavätöv ^awvn dörflichsten Vanic. ^»rdurZ^, 21. ^lai 1875. (546 lliiatkias Irvikan. ^iir Charalitrriflilt mriarr Vegilkr. Wo bleiben Diejenigen, welche sich über mich lustig gemacht und sogar versucht Huben, mir im Geschäfte Nach-theil zn bringen, sowie da» höchste Tut eineS ManneS, die Ehre, zu rauben? Ich habe mich offen an da« ?. I'. Pnblikum ge-wandt zur Kennzeichnung meiner Widersacher, zur Abwehr gegen die vereinigte Dummlieit nnd Bosheit; w^ aber sind jeßt die Zungeddrescher? Besipt denn Keiner so viel Kou-rage, sich zu nennen, mir vor die Augen zn treten und in» Gesicht zu wiederholen, waS er gegen mich hinter meinem Riicken ausgesprengt hat? Jeder weiß, wo ich zn treffen bin, wo finde ich jedoch meine Gegn.r, die nngenannt bleiben wollen iind sich den Vorwurf der Feigheit in ruhigster Unverschämtheit gefallen lassen? Marburg am 22. Mai 1375. Matthäus Krainz» bö0 tzleischermeister und Hausbesitzer in der DraUtlasse. Garteu-Eröffnllllg im Gastyause zur goldenen Krone it» der Magdalenavorstadt. Gkfertigter erlaubt sich hiemit bekannt zu geben, daß er mit heutigem Tage seinen Gast-hauSgarten eröffnet hat und besonders Sorge tragen ivird, die verehrten Gäste mit gut abgelegenem Märzenbier, echten WeilitU und vorzüglicher Mche bestens zu bedienen. Um zahlreichen Besuch ersucht achtungsvoll Adolf Frttz, Der Eigtnlian - Weillschlillk im Wienergraven ist von heute an eröffnet. Um zahlreichen Besuch bittet höflichst 545) Llatdi»» korU»». An^otpeschnigg^ WarSnrg. Jalitylsäure-Zahllpuloer. Dieses Pulver wird tätlich einmal ober zweiinal gebraucht und hat neben der Reinigung der Zähne noch eine gründliche und angenehme DeSinsettion de« !ganzen ^.unde« zur Kolge. E« zerstört sofort alle^ jsauleuden uud Fättliiiß erregenden Substanzen, ist somit ^ein Schutzmittel gegeu CarieS. — Die weiche, nasse .Biirste wird darin eingetaucht, die Zähue vou alleu Seiten damit gebürstet nnd dann wird erst init reiuenr j Wasser anSgeipült und nachgcputzt. Die Schachtel ist jcde«»nal zn schließen und vor Aeiichtigkeit zu schi'itzen. Preis 1 Schachtel t fl. ö. W. (544 Ich zrlge dem hochgeehrten ?.'1'. Publikum an, dliß ich meine sotvie den CSartei» aus daS Möglichste re-staurirt habe; vanke höflichst für den bisherigen B-such, empfehle mich fernerer Gelvogenheit und irerde bemüht fein, zu jeder Stunde mit guten echten Getrünfen meinen hochgeehrten ?. 1. Kunden zu Diensten zu stehet,. Mit dieser Belsichrrung zeichne mich hochachtungsvoll ergebenst Alois Lotikschitsch, 517 Caffetier. «kcht zu beziehen nnr bei Herrn .1. piieNei-(Herrengasse) und in meinein Atelier (Grazervorstadt). ^ Gutes Heu verkauft Karti» (Warthol). (543 Ansnerkaus! Wegen Uibernahme eines Gcschiiftes in Niedei-Oestelreich verkaufe ich zu tief lioi'itlt^vijvt^tvn pt'vi'j«!! mein Lager von QIa»^s.ku^0Q. StsiQxut-UQÄ?or»vUkQ Qv«ol»»rr, QoIü1o»»tSQ, l.»mpvQ oto. l-iterglässr für Gastmirihe nach ^estßlichcr Vorschrift, auch zimentirt. Tpivgol in kollll'akmsn schr billig. KvprvLsts vnglisokv Llasseküssvln, öntter- Sr Zuckerdosen, Klistteller mit Sturz Ltuchtrr u. a. m. Lins gi'0s8oi's paMis bökm. klagtafvln pr. Schock zum Fabrik^preise. 520) Achtungsvoll vormals k. Marburg. Kärntnergaffe 212. Danksagung Ich spreche hiermit dcr löbl. Marburger freilv. Feltrrwehr meinen verbindlichsten Dank filr die lhatkrastige und schnelle Hilfe bci dem mich bktress'enden Brande auS. 538) Wegen Abreise werden Eillrichtllngöstl'icke und Bettzeug billigst l'erkauft. (542 Anfrage im Cdnlptoir dieses Bl. Ein R-serp»-UnteroNziendeS) und nrintreibende» Mittel ist. Massenhafte Zeugnisse, ÄnerkennungS- und Belobung»« schreiben, welche auf Verlange« gratis zugesendet werden, bestätigen der Wahrheit gemäß obige Angaben. Zum Beweise des Gesagten sühren wir nachstehend eine Reihe anerkennender Zuschrtsten an: Herrn Franz Wilhelm, Apotheker in Rennkirchen. SparnSoorf bei Aussig a. d. Elbe, den 13. Okt. 1874. Ener Wohlgeboren! Durch sechs Jahre schon habe ich die empfindlichen Gichtschmerzen an meinen Beinen erlitten ohne auch nnr an einer Stelle Hilfe zn finden. Als ich Ihren ansgezeichneten BlntreinignngS-Thee durch Znsall erhielt nnd denselben fleißig getrnnken l)atle, machte ich die antzenehme Ueberraschnng, indem ich sogleich seine Wirkung verspürte, denn die heftigen Schmerzen ließe» sön'kit nach, daß ich doch freie Beivegnng hatte in meinem Körper, aber eine solche Gesnndhttt verspürte, deren ich mich leider schon viele Jahre nicht zu erfreuen hatte. Da ich der festen Ueberzeugung bin, daß mich Ihr heilsamer Thee gänzlich von meinen Leiden befreien wirb, so ersnche ich Sie höflichst, übersenden Sie mir dnrch d»e Post ein Paket von Jhrein BlutreinigunqS-Thee. In der Hoffnung. daS Bei langte baldigst zu bekommen, zeichne hochachtungsvoll M. Anna Thiele, ZiminermeisterSgattin. Herrn Franz Wilhelm, Apotheker in Nelinkirchen. Kirchberg am Wagram, den 29. Ottober 187 4 Senden Sie mir init Nachnahme ehebaldigst zivcl Rollen a acht Portionen BlulrcinigungS-Zhee, derjelbe leistet bei mir vorzügliche Dienste und finde ich mein Leiden schon bedeutend gebessert. Achtungsvoll Alois Fi gl Müller. Herrn Franz Wilhelin' Apotl)eker in Neunkirchcn. Ratibor bei i^htschka-Klein beiTabor, den^O.Non. 1874. Geehrter Herr! Weil sich der Wi!helin'S-Thee bei meiner Frun.dieüber WIahre krank ivar, sehr wohl ant^e-zeigt hatte, so wende ich mich wieder an i>k I^sllene für Mililär-WohlthStigkkitSMtcke Haupttreffer ?V.S«O Gulden Ziehung am lS. Jmi 1875 (b4i zu haben in der f. k. Lotto-Kollektur bei Frau v. Kai'Isbvi'gvi-, postgsZso kti'. 22. Z. 445. V4t> Kundmachung. Da bei der Lizitation vom 17. v. M. die Schottervcrsührung auf mrhrere Loose der St. Leonharder, Iaringer und St. Jakober Bezirksstraße nicht angebracht wurde, so wird zur Si-cherstklliing der auf stknannten Straßen noch erforderlichen Schott,rversührungen eine neuerliche Minuendo-Lizitation auf Samstag den SV. l. M. Bvrmittag RO Uhr anberaumt. Zur Lizitation gelangen: I. St. Leonhard er BezirkSstrahe I. Kllisse. LoSNr. Prismen 5. Bon der Pößnitzbrücke nächst Schmied » b4 C' bis zum Batschnigbach .... 10V 4. Von dort bis zur Pößnißbrücke in St. Margarethen 50 b. Aon dort bis zur Grenze V0» Lassach . . b0 6. Von dort bis Partin.....bv 7. TZon dort bis zur JohanneSsäule . . . IS 8. Von dort bis zur Ziegelhütte in Mutschen . 9. Von dort bis zur St. Leonharder Bezirksgrenze 25 10. Vom Wirth Bernhard in Mutschen bis zur Pettauer Bezirksgrenze .... 5 II. Iaringer BezirkSstrahe II. Klasse. 1. Vom Iaringer Wegweiser an der St. Leonharder Bezirksstraße bis zum Gornigberg . . 10 2. Von dort bis zum Fiedler .... 10 3. Von dort bis zur Sock'schen Hube . . 10 4. Von dort bis zum Berblatschkrenz . . 30 5. Von dort bis zur Gemeinde Waigen . . 25 7. Vom Ende der Gemeinde Pöllitschdorf bis zur Kommerzialstraße in St. Egidi... 25 III. St. Iakober Bezirksstraße II. Klosse. LoS Nr. 2. Von der WolfSthaler Temeindegrenze bis zunächst des Schantl'schen Hauses . 50 Für die Straßen I und II ist der Schotter aus Marburger Schottergruben, filr die Straße III aus dem Zentner'schen Steinbruche in St. Zakob zu verfuhren. Die übrigen Lizitationsbedingnisse können hieramts eingesehen werden. Bezirksausschuß Marburg, 16. Mai 1875. Der Obmann: Konrad Sndl. VI« Lrsto kilseuor ^vUmi LriUleret 526) empüedlt itir »evtl fi>r 8leiel'iiisi'Ii, kSmieii, Iir«.ilies ii. ltrsi« IN Konkurs. Im Bezirke der k. k. Ttlegrasendirektion für Steiermark und Kärnten sind fünf Tele grafenamtS-Assistenten-Stellen der XI. RangS-klasse und 3. GehallSstufe. und eventuell zwei Eleven-Stellen II. Klasse erlrdigt. Gejuche, rückslchtlich der Ersteren mit den Diensttabkllen, rücksichtlich der Lchteren mit dem BesahiMngszeugnisse belegt, sind biö 29. Juni l. I. Hieramts einzudringen. Mit der Ernennung zum Assistenten ist die Verpflichtung zum Erläge der Dienst-Eantion im Betrage von 200 fl. Verbunden. In den Gesuchen ist anzugeben, ob der Bewerber mit einem Beamten der Telegrafen Anstalt verwandt ober verschwägert ist. K. k. Telegrafen'Direktion Graz _am IS. Mai 1^75. (539 D., Ki'aisi'vorstallt VI. VirUiLvIulki^ktorS, fehlerfrei, ist sehr billig zu verkaufen. (537 Auskunft ertheilt die Redaktion d. BlatteS. DMPf-li.Wamlellbad in der Kärntlirr-Vorstadt (215 täglich von 7 Uhr Früh bis 7 Uhr Abends. Alsts Schmiederer. l ( ( ( ( l tt. Kivltiau8vi"8 Spezialitäten von Hoitette-Artiketn. Iknum?omaäs in ausgezeichnetster Weise Haar-ivllchs stärkend und gegen vorzeitiges Ergranen. Der Tiegel 50 kr. kräftiges l'nterstilhungSmittel der gleichartigen Pomade, insbesondere bei starkem AnSsallen der Ha-ire. Die Flasche 50 kr. ?üan2vn5ett-Lxtraot, Radikalmittel gegen libermämäßige SchnppWbildung und der dadurch verursachten Haarleiden. Die Flasche 60 kr. I'lilssiAS VIz^oeriQ'vrsms, spezifisch und verläßlich wirkend gegen alle den Teiut verunstalten-den Hant-Uedcl, wie Wimmerln, Flecken, Ausschläge, ja selbst Som-mersprofien. Die Flasche 1 fl. Vlz^verin SeLLoo, in der bekannt besten Qualität und tiilllgsten Preisen. Feinstes Vamvnxulver, genannt Pariser Damenpulver, daS garautlrt uuschädlichste und zarteste Mittel zur ^rzielung eines blendend weißen Teints. Carton 50 kr. ?5sFermiin2-2adiipasta, ein auf Grundldg". der Wissenschaft und Erfahrung kombinirteS Präparat mit besonderer Berücksichtigung der natürlichen Beschaffenheit des Zahn Emails und Vermeidung jedes, sei es chemisch oder mechanisch scharf wirkenden Stoffes erzeugt, vorzüglich reinigend und erfrischend. In viereckigen Tafeln in Papier 25 kr., in sehr bequemen Staniol- (Metall) Dosen 35 kr., Steingut-Dosen 50 kr. Xalloäontiou als Mundwasser, vorzügliches Schntzmittel gegen Verderben und Leiden der Zähne. Flasche 50 kr. Dr. L. Vcischeit-Pulver (pouÄrv ll'Iris) das Paquet 20 kr. 491 k k. a priv. Spezifische Mundfeife von vr. V. su liilsrisdilt, l)vi tlsrrn ^oriü nnd in '1'anvkmkNQ« ; sowie in sämmtlivlwu I^vn, l'arLumsrivu n. Ltoivrmarlcs. Eillt Weingarttkrealitüt im unverbürgten Flächenmaße von beiläufig 20 Joch, darunter 4 Joch Rebengrund, gut bestockt, das Uebrige Wiesen mit Obst, Accker und Hochwald, eine Stunde WegcS von Marburg, ver-sehen mit Winzerei und WirtlischastSgebäuden ;m guten Bauzustarrde, ist aus freier Hand sogleich zu verkaufen. Auf dieser Realilät kann auch sofort ein gewinnbringendes Geschäft eröffnet werden. (525 Auökiänfte werden bereitwilligst crlheilt in der Kanzlei des Packtrager-Znstitules deS Herrn Wenzel Havliczek zu Marburg. Nealität-Berkauf. Eine hübsche ländliche, 12 Joch große Besihung Mll gulen Wirlhschaftsgebäudcn und eine,« großen Ovftgarten ist aus Famlilenrück-sicht.n verkäuflich. Auch wäre eine 10 Äoch große Wiese, Mustergrund, an der Le>terS-blrgcr Bezirksstraße im Ganzen oder iu Patzellen zrr verkausen. Auökuust ertl)ellt die Eigenthümerin Maria Loppitsch ln LciterSberg Nr. 232. (527 Für nur fl. S ö. W. bekommt man eiue gute Hausfrau- en«Wlrthjchasl, b^stchmd aus F»)lgendem: 1 Garnitur der modernsten Pariser CheinisettS n. Kragen. 12 Spulen echt engl. Zwirn, schwarz u. weiß iu allen Nrn. 1 Pfund Potteudorfer Strickivolle. dto. 1 elegaulen Schleier ^NoveauteS PariS). (206 100 St. feittste Nahuadelu, fortirt, i:: Etili, genügend für 1 1 Brref eugl. Srrlctnadeln, sortirt, u. eudlich (Jahr. 1 elegantes kompletes Nähzeug in Neugold-Etui. Dies Alles kostet nur S Gulden österr. Währ. Lrstes wiener Ij!xpvtt!>i>U8, Wien, II. Ferdiiiandsstrape 2. Auch wird per Nachnahme versendet. Wichtig str WollfchweißblStter, die jede sich unter den Armen bildende Schweißausdi'lnstung anziehen und daher nie Flecken in den Taillen entstehen lassen, hält für V! a rb ur g und Umgebung alleiniges Lager und verkallft zu Fabrikspreisen, das Paar 30 kr., 3 Paare 85 kr., und giebt Wiederverkäufern an« geniessenen Rabatt: Herr posamentir-, Kurz- und WeißwaarenhamMmg „»um SoIuQvttorIli»x"» Herrengalse. Frankfurt a./O., im April 1875. 377) kob. v.8tspkan!. Die Mchl-AMir dt» (38 L. Klui'ma^i', empfiehlt als besonders wichtig für Hanssrautn» die trockenes und kräftiges Mehl billig zu kau. fen wüllschen, ihr Lager aller Sorten Dampfmehle bei Abnahme von 10 Pfund zu nachstehenden Preisen: Nr. 0 1 2 3 4 5 e 13 12'/» 11V« l0V. 9 S 7 kr. Unter 10 Psund erhöhen sich die Preise um V» kr. Ein schönes Gewölbe Tegetlhoffstraße Nr. 104 ist nebst Wohnung vom 1. August an wegen GeschäftSverändnung zu vergeben. Anfrage daselbst. 1. Stock. (523 Eisenmöbelfabrik von 1028 ib i» in. 17, emxüedit viod lusrwit. Af'ati» vnci /»«anoo. Das Gasthaus „zur steinernen Arücke" ist wegen Abreise sogleich zu übernehmen. Näheres daselbst. (533 Ej« VtlHÄ m AmM ist zu vcrg'btn. öSS) C. S I» (418 Ilsdleinvö" bsünäsll giod geßsnvsärtiß ^xenäs Oeträilks im Xu83ol^alilcs: 1874sr Kolosvf . . . a Icr. 32 pr. ^ass 1873sr kotkvlfsin V. OonoditZ! „ 4V „ 187Ser ^okannvsbvi'gor . . „ 4L „ 1874sr l.uttonbsi'gof . . „ S6 „ 1868or Lwtltbvrjjvf . . . „ L0 „ vis aued vsrseluöäeno Oattungen fla8vkvn» ^vinv 2U 6eQ wä33iAstoii ?rvisvli. /)t6 aus cis?' ss^ein- ciös k'vruerZ virä äaselbgt aueli sin Aut al)-Aslsssnes köti'sekss Mnendior a Icr. 28 pr. I^ass au3Zo3c:IiänIct. 2u ßiitißsm 2u3pruoliv laäet I^öüieli ein vsstvirtd. llsrrsMÄäor 8olill llnli »oldst gsafboitst emxüskit äas ^ ^leiÄermsKa^in äss (4ö9 8elieilil ii Hzkliiirz. Vtarvurq, 22. Mai. (Wochen markt »der» cht.) veizen fi. 4.S0, «orn fl. S.60, «erste fl. 8.b0, Hafer ß. 2.20, Kurarutz ll. L.10. Hirse fl.8.80, Hirsedrein fl.5.40, Heiden fl.2.b0, «rdäpfel fl.1.60, Bohnen fl.4.90 pr.Metz. Weizengrieß fl. l8.—, Miuldmehl fl. 10.—, Semmelmehl S.—, Weißpohlmehl fl. 7.—, Schwarzpohlmehl fl. 6.— Kukurndmehl fl. 7.— pr. Etnr. Heu fl. 1.70. 0.—, Stroh Lager S.1.40. Futter ft. 1.—. Streu fl. 0.90 pr. Stnr. Rindfleisch 2S, Kalt>fle»sch 25, Schlveinfleisch jung 23, Lammfleisch 21» Speck frisch 86, Rindschmalz 56, Schwein-schwalz 48, Schueer 88, Butter S2, Topsenkäse 14, Üwie. bel 10, Knoblauch 20, Sren 10, Kümmel 48 kr. pr. Pf. «ier 1 St. 2 tr. Milch fr.sche 14 kr. pr. Maß. Holt l3" hart fl. S.4^, weich fl. 4.40 pr. Klafter. Holzkohlen hart 60, weich 40 kr. pr. Metz._ Verstorbene in Marburg. Am 1k. Mai: Fink Ednard, Sattlermeister, 58 I., Aärntneraafse, Rothlauf. — Lackner Johann, Gärtners« söhn, 2 3., Tegetthoffstraße, Diphteriti». — Ludwig Ferdinand, Biirstenbindermeisterssohn, 8 I., Allerheiligengasse, Bräune. — 18.: Hesse Karl, Gitrtlermeister, 863., Vittringhofgasse, Magenentartung. — 1?.: Trethau Kranz. Privat, 48 I., Biktringhofgasse, Lungentuberkulose. — 18.: Burghart Franz, Privat, 70 I., Trazervor stadt^ Zehrfieber. — Lackner Josefa. Värtnerstochter, 5. ie, Gedärmenu dnng. — Im öffentl. Kraukenhanse: Am 20.: Je ritsch I., TegeithossKkaße, Herzfehler. — 19.: Martin Kranz, BahnwagnerSsohil, 7. Ä., Reue Kolonie, Gedärmentzün Anna, Inwohnerin, 86 3., ser. Schlagfluß. «etrvrnes, Ki8liaifvv, ?u»8el» ^ l» Kl»eo ewpüMt (513 I Zur folidefte« und rentabelsten Ka pitalH-Anlage eignen sich vorzilglich die der Wener ÜMllielteiiliWe a) 6°/, Pfandbriefe der Notenwährung, in 18 Jahren mittelst halbjähriger Verlosung rilck zahlbar. ! b) S'/,V, Pfandbriefe der TilberwÄhrung, in 82 Jahren mittelst halbjähriger Verlosung rück zahlbar. Selbe bieten zum heutigen Curse eine Berzinsnng von zirka V'/, Perzent, weßhalb dieselben als da? bill»«ste Anlagepapter bezeichnet werden miissen. ^ Die Titverl»ett dieser Pfandbriefe ist eine zweifellose, da diefelben nur auf Grund pupillarficherer Hypothekarforderungen ausgegeben werden dürfen; die Summe der ausgegebenen Pfandbriefe darf nie die Summe der erworbenen Hypotheken übersteigen. > Attr die pünktliche Verzinsung und Einlösung haftet außerdem daS ganze be-Vegliehe und unbewegliebe GesellschaftS-vermögen mit Einschluß des Reservefonds. Vermöge ihrer eminenten Sicherheit wurden diese Pfandbriefe durch Gesetz vom S. Juli I8K8 ^.-G.-Bl. Str. 9») zur Anlegung von «tiftungs-, VupiUar-, Fideikommiß- und Depositengeldern und zum Börsenkurse zu Kautionen zugelassen. Wir haben einen Posten dieser Pfandbriefe, welche somit höchste Rentablität mtt größter Sicherheit vereinigen, von der Anstalt übernommen und osseriren dieselben hiemit als bestes Anlagepapier. Wir erlassen dieselben, soweit unser Borrath reicht, genau zum Tageskurse, ! bemerken jedoch, daß diese Pfandbriefe schon in der nächsten Seit erheblich höher gehen werden. j ^ Rohere Aufschlüsse über die Wiener Hypothsken-fasse ertheilen wir auf Verlangen sofort gratis und franko. Zu gleichen Bedingungen t'ei: 1ot»nn 8vk«ann in üHarburg. VooI»»Iorxv»vdKK der Administration des Wien, Wollzeile Rr. 18. auf l8ü^»'r Vose zur Ziehung am z. Juni, » 8 fi und Stempel, Haupttreffer 2iW fl. (408 W LZZK! « iMW R iZW W AM ! WM' vis Lueliärue^ersi iwä I^it1ioZrs.xIiiö von MU»M postgasso tli'. 22 ktr. 22 postgsLSv Vvriax voi» I>rH»ok»ortviU iur ^ä?olcatsli, I^otsrs, ?tarrämtsr, (ZvmviväedvköräsQ, krivatsv eto. eto. l^gvf von aüvlh 8ol4vn l;ollevpt-?apioi' unll lZouvvrtvn. SS G