Hrifttotnn«: itfcbau «gaffe Str. 5 ,>,»»»»««: »»alt« <»U ' ch«, »ci v»»»- s. Skirr-I»,» 11—11 lldr »m. H»»!chrijrca antat aub: * Jq;:rto»ntr»U« gantsl. »».«m KerwaNung: VlatbhauSgasse Nr. 6 (Qamiut'tAtl H»u«>. Cund# »t&inpnfltr: Int® d>« V»I> »«,»««»! vlerttlliitri« . . . ?. > «o «»Nijichri, ... I. *•*» AoiuUlnij . . . (L «•« S« «ilii mit 3s|te0«it in'! Hau«! «ionatll« ...... —-SS Bitrte!lü*tt« . . , I. l'M H»t>i4Stia ...... )■- feaituibtlj) . . . % »•— »11t'» ll»»Unl n|6t*n Och fei* tk|»j«ortml|tcnnm Sie hodcre» Hiagdrltttc RbmmuaM gcliru bil >»t Abdkstkll»»«. Pr. tt. HMi, Donnerstag, 19. Jänner 1899. 24. Jahrgang. Sprachenverordnnngm für Hinter lleiermark. Ei wird uns verläßlicher Seite mit Bestimmt« l)«ii unsicher!, daß Den politischen Behörden de« [tmifdjitn Sprachgebiete« in Unttrfteinuiail die Eprach'nverordnungen, in denen daS Deutich« und Elvoeuisch« in ähnliche B«jiehui gen zu einander gebracht werden sollen, »vie in Böhmen daS Teutsche »ad Tschechische, bereit» zugestellt worden sind. So wird denn der RegierungSschacher mit den Jmeressen und Rechten dcS deutschen Volkes, daS hei^t mit den Existen^vorauSsetzungen deS Staates auch schon bei unS ganz offen betrieben. Diese Ungeheuerlichkeit, mit der da» Ministerium Thun z«m lienmale ganz offen über daS Gesetz hinaus» geht, ist eine Abschlagszahlung an die Slovenen, die schon eine gewaltige Gegenleistung voraussetzt, eine Leistung aber nicht für daS Interesse deS EtaaleS. sondern für da» Interesse der slavisch-feudalen Regierung. Da« Interesse einer Regierung, die in Tücke gegen da» teutsche Reich cufgeht, die ihre brutale itrcalt zur Unterdrückung de» kulturellen, d. h. deutschen Leben» in Oesterreich», zur Unter-lckung der nationalen Entwickelung und der ltivvalen Rechte der Deutschen Oesterreichs auf-ielet, liegt freilich ebensoweit von den Forderungen einer gesunden SiaatSraison, wie von der Einsicht für da» Recht de» deutschen Volkes. Und so kann sich eine solche Regierung, die Oesterreich zielbewußt in Scherben regiert, auch dazu enischli.ßen die Deutschen ans Oesterreich hin-auszusagen, sie vogelsrei zu erklären und eine Ge« «öihtstimmung im deutschen Volke groß zu ziehen, vor der ein Metternich — Achtung empfunden hätte. Weg mit den Sprachenverord« »ungen! So brandete ein Riesenschall wie Sturmgeläute durch ganz Deutschösterreich, al» die berüchtigten Sprachenverordnungen de» weggefegten polnischen Grasen die im stumpfsinnigen Dienste Kockervauzel auf Urlaub.*) .Alsdann jetzt wer ich nunter gehn!" halte Hockeivanzel gesagt, nahm den Steck,n au» Seff» Hand, setzte die Mütze aus und schickte sich an zu der beschwerlichen Wanderung. »Horste, Wenzel!" sagte St. Petrus, „wenn ich Dir rathen soll, so laß das Ding bleiben; denn warum? Für» erste biste kein heuriger Hase mehr, der Weg da nunter ist kein Katzensprung, und Du »ü Deinen alten B'inen —" Der H,rr Erzdechont unterbrach ihn und sagte, wa» andere getroffin hüllen, würde ihm wohl auch noch möglich sein. Da» wäre seine Sache. „Da» schon." meinl« jener, aber bedenke, daß Du dort mit Leuten zusammentreffen kannst, mit Leuten von der Art, die Dir schon bei Lebzeiten viel Verdruß gemacht hab'nl" „Epper mit 'tt Bischof und 'n hochwürdigen Konsistorium? Die solln m'r nur komm'!" .Da» nicht, deine» Formelwesen» hatte sich aber furchtbar in den Stand der deutschen Sache eingesreffen. Zu seinem Ausgleiche war dem Grafen Thun die Opposition der slavisch-clericalen Mehrheit fast gefährlicher, al» die Odstruction der Deutschen. Der Mangel an Odstruction e> möglichte die parla« mentarische und die große Schacherarbeit, mit der Graf Thun die Slaven und Clericalen für den volkSverrätherifchen Ausgleich kaufte — auf kosten der Deutsche». Es kann unS wohl erlassen werden, oll' die »DaS wäre?" rief Hockewanzel hocherfreut und rieb sich vor Vergnügen die Hände. „IS über Die auch einmal wa» komm'? Die haben mich se-eiert genug, und ich hab'S immer gesagt, daß d'r Hochmuth vorn Fall kommt. Wer sein denn die andern?■ „Wirst sie schon kennen lernen, wenn Du über-Haupt noch nunter gehst. Ich bitt Dich, Wenzel, fei gefcheidt und mach' keine solchen Dummheiten auf Deine alten Tage; Du kannst die schönsten Schläge kriegen, wenn Du nicht folgst!" Hochwanzel blieb unerbittlich. „Seff, komm'!" rief er ganz entschieden und schritt dem AuSgange zu. .Mach auf Petru«!" gebot er, al» er die Himmel»thür verschlossen sand. .Na. so geschwind wird da« nicht gehn," er-widerte St. Petru» jetzt auch ganz entschieden. „Erst mußt Du um Urlaub einkomm'." Der Herr Erzdechant stand ganz starr vor Verwunderung. .Da» wär m'r «ine schöne himm-lischt Seligkeit!' brach «r endlich zornig au», „daß m'r nich mehr Freiheit sollte genießen, al« in Politz! Aufmachen, sag ich!" „Setz Dich. Wenzel, und schreib Dein Urlaub«-gesuch!" beruhigte ihn Petru«. und der Herr Erz-dechant setzte sich seufzend nieder und meinte, wenn'« durchau« sein müßte, so wolle er in den sauren Apfel beißen und schrieb langsam und bedächtig ein einzelne» Kaufgeschäfte auszuzählen. Schlesien be« kam seine Sprachenverordnungen, womit gleich drei Sprachen zu Amtssprachen erhoben wurden, der Oberste Gerichtshof begründete die „Berechtigung" der böhmischen Sprachtnverordnungtn mit einem alten Pergamente aus dem Jahre 1848, und nun hat auch Untersteiermark seine Sprachen-Verordnungen erhallen. Eine furchtbare Entrüstung herrscht über diesen Gewaltstreich, der jede« RechtSschimmerS entbehrt. Wir sind überzeugt, die Entrüstung wird im Lande selbst und in allen VertretungSkörpern mit elemen-tarer Gewalt zum Ausbruche kommen, denn die sprachlichen Concessionen an die Slovenen entsprechen nur dem gewissenlosesten Sporte der windischen Advocaten. DaS deutsche Volk hat einen neuen schweren Schlag erlitten — es wird dadurch nicht zu Boden geworfen, nicht entmuthig». Und wenn eine öfter-reichische Regierung die Deutschen vernichten will, so wird sie wodl darüber nachdenken, ob sie der Stärkere ist. DaS deutsche Volk wird den Unter« gang Oesterreich» auch noch überl-ben. Heute sind 23 Jahre seit der Proclamaiion Kaiser Wilhelm« l. verstrichen, überall in deutschen Gauen freut man sich heute stolzer völkischer Vergangenheit — Stolz und Kraft werden unseren Schwertarm der Väter würdig erhalten. politische 'Rundschau. Hbllrnction in Sicht. Au« Wien wird un« unter dem 14. d. Mi«, geschrieben: Nun kündigt auch da« Prager deutschsortschrittliche Blatt, die „Bohemia" die Wiederaufnahme der Odstruction an, und e« steht zn erwarten, daß da« über die Stimmung in den Kreisen der Deutschfortschritt-lichen gut unterrichtete Blatt recht behält, und die reichSräthliche Fortschrittspartei da« Versprechen, da« sie bei Aufnahme der neuen Taktik gegeben, im geeigneten Augenblicke wieder zur alten Taktik zurückzukehren, nunmehr einlösen wird. Die „Bo-Henna" sagt, die neue Taktik werde unter dem Drucke der Verhältnisse der echten, unversälschten Gesuch um gnädige Gewährung eine« dreiwöchent» lichtn Urlaube«. E« dauerte einige Tage, ehe die Erledigung zurückkam. Sie lautet« dahin, der selige Herr Erz-dechant könne sich auf die Erde begeben, um dort im fchwarzen Winkel nach dem Rechten zu sehen, und sich daselbst aufhallen, so lang e« ihm gesollt» werde. .Komm' Seff, komm!" sagte der Herr Erz« dechant und schritt hocherfreut in vollem Ornate, den Stecken takimäßig vor sich hinsetzend, durch da« offene Thor. Dem Hüter der HimmelSpsorte, der ihm noch einige wohlgemeint« Ermahnungen zur Vorsicht und Behutsamkeit beim Abstiege nach-rief, nickte er noch einmal zu und sprach freundlich: .Hat gute Wege!" So schritten die zwei wohlgemuth die Himmel«« straße hinab. Seff hatte die Vorsicht gebraucht, von einem seligen Alpenverein«mitgliede sich ein Seil auszuborgen; da» schlang er um seinen und um den Leib seines Herrn, und so gelangten sie, von Wolke zu Wolke schreitend, langsam und müh-selig vorwärt«. Seff hütete mit rührender Sorg« fält die Schritte seine« Herrn, prüft« da und dort zuvor die Festigkeit «ine« Stufen«, half ihm über Schluchten und Abgründe und verlor nur einmal, al« er selbst zwischen zwei Wolken beinahe durch-gefallen wäre, seine himmlische Geduld und rief 2 Odstruction weichen, welche in der Formel: «Ohne Aufhebung der Sprachenverordnungen kein Budget, kein Ausgleich, kein Rekrutencontingenl' ihren klaren und unjweideuiigen Ausdruck gesunden habe. Schließt sich die deutsche For»schrit»«par»ei der deuischkN VvlkSpariei an, welche fest entschlossen ist. bei der nächsten passenden Gelegenheit, wahrfcheinlich schon bei der ersten Lesung der RegierungSoorlaqe de-treffend die Au»he»ung d<« Rekru»e»con»ingeni«S, mit der formellen Odstruction einzus.tzen, so wird die christsociale Partei mit Rück ich» auf die Stim-mung ihrer Wählerschaft, in der sich mehr und mehr daS nationale Gewissen regt, sich zum min-besten ruhig verhalten müssen. Sollie daS P-ä» sidium und die Regierung zu Gewalimaßregeln ihre Zuflucht nehmen, so werden auch die Socialdemo» traten, wie unter Badein, sich zum activen Ein-greifen genöthigt sehen. Die Aussichten für den Kamps mit den äußersten Mittel» stehen also gegen-wäriig so übel nicht. Die Eiifcheitung muß in den nächsten Wochen, ja Tagen fallen. sive. HöstrnKtio». Die Teutsche gor»schrill«par»ei. die Deutsche VolkSparlei und die S^önecer»Wol> 9 Gruppe haben am Dienstags gemeinsam mit der Odstruction eingesetzt, die hoffentlich eine dauernde sein wird. Die Abg. Funke und Genossen brachten eine Ministeranklage ein. wegen mißbräuchlicher Anwendung deS Art. 14. Abg. Hofmann einen Dring» lichkeitSontrag wegen der schlesifchen Sprach«nv«r-ordnung. Der Grundton der deutschen Obstiuction gipfelte in den Worten: E.ne StoalSnoihwendigkeit ist, daß das deutsche Volk nicht unterdrückt wird! Der Ausgleich mit den Deutschen ist die SloaiS» Nothwendigkeit, die Zurückziehung der Sprachenver» ordnung ist eine SlaatSiiothwendigkeit! Sie haben ja den § 14! von Pom! Sonntag vormittag« fand im Hambergersaale «n Wien eine g oß«. vom Ab-geordneten Schönerer einberufene Versammlung statt, »n welcher die Frage „Lo» von Rom" eröitert wurde. Den Borsitz lührt« Schönerer, neben i'cm die Abgeordneten Wolf und Jro. Die Versammlung war von Wien und allen deuischen Kr»n-ländern zahlreich besucht, insbesondere au« Deutsch, döhmen und Sieiermark. Vom evangelischen Bunde waren mehrere Vertreter erschienen. Abgeordneter Schönerer legte die Auffassung der Deut>chösterreicher m der Romsrage dar und stillte fest, daß der Au«, «ritt au« der römischen Kirche au« nationalen Gründen erfolgt. Nach Schönerer sprachen Schrift-leiter Stein au« Eger, Baumeister Benejch, Obmann der deutschen Alikaiholiken Oesterreich« und Docior Eisenkolb au« Karbitz. Letzterer stellte den Stand der AuStrittSbewegung in Böhmen dar. Wähend der Rede de« Letzteren erschien ein Polizeicommiffär, verlangte die Präsenzliste und löste die Versammlung, al« die Liste nicht vorgelegt wurde, auf. Unter stürmischen Protestlufen: Heil All-Deutschland, Lo« von Rom, Nieder mit der Regierung, sowie der Absingung der „Wacht am Rhein" und «Deutsch» land, Deutschland über alle»" leerte sich der Saal. Die Anwesende« begaben sich dann in« Gasthau« zum Pschorrbräu, woselbst nachmittag« die vertrau» liche Berathung über die näheren Umstände de« Austritte« forigesetzt wurde. In der Hauptoer-sammluiig wurde einstimmig b-schloffen, an einem fpäier näher zu bestimmenden Zag', so ald die Zahl m seiner alten, gewohnten FuhrmannSweise: .Ein Luderweg!" .S«ssl" verwies ihn Hockewanzel mit erhobenem Finger, „jetzt daifste nicht mehr fluchen, da« schickt sich nicht mehr; sein m'r froh, daß kein Weg zum Fahlen darunter gehl." „Warum?' „Könnt'st mich wieder umschmeißen!" Seff fühlte den Stich und erwiderte: „Hotte, hotte! Herr, sonst komm m'r nach Werndlstadt unter« Räubercommando!" Al« der Eidball in den Bereich ihrer Sehweite kam, war die Sonne dort bereit« ihrem Niedergänge nahe. Auf einer rosig angehauchten Wolke ließen sie sich zur Ruhe nieder und betrachteten mit staunen» den Blicken die schöne, im Abendgolde verklärt« Erde, die «inst ihr Wohnsitz gewesen. Nach längerem Schweigen nahm Hockewanzel wieder da» Wort, und mit ernster Miene zu seinem Seff gewandt, sprach er: »Ich will Dir Deine un» ziemliche Siichelei von vorhin verzeihen, weil m'r jetzt alle beide im Himmel und einander gleich sein; hältst m'r da« dort unten gesagt, so hätte ich Dir ein par nei'igegeben. Nicht« für ungut! Aber guck einmal! 'S i«, scheint m'r. noch immer so hübsch auf der W-lt, wie zu unserer Zeit. Wie klar und lichte, um und um! Wo wär denn da ein schwarzer Winkel?" der Au«tritt«erklärungen 10.000 erreicht haben wird, au« der römischen Kirche auSzutreten. Ueber den Uebertrilt zu einer bestimmten Kirche wurde kein Beschluß geiaß», doch entschied sich die über» wiegende Mehrheit für den Protestantismus. Zur Sinctisniernng des Fienergesetzes hat unser Abgeordneter Dr. I- Pommer folgenden DringlichkeitSantraq gestellt: Da« hohe Hau» wolle beschließen: In Hinblick auf die große Noihlage, in der sich die in die Categorie der Dienerschaft ge» hörigen activen Sl.iattdiener, einerseits infolge der herrschenden Theuerung, andererseits infolge einer ganz ungenügenden Entlohnung befinde»; ferner mit Rücksicht auf den Umstand, taft e« «in unabweisbare« Gebot der Gerechtigkeit u»o Billigk.it ist, nachdem die Gehalte der k.k. Beamten erhöht wor)en sind, nunmehr auch die Diener nicht länger auf die von ihnen sehnlichst erwartete Regelung ihrer Bezüge harre» zu lassen; und endlich unter besonderer Hervorhebung de« Umstand«», daß da« hohe HauS d. r Abgeordneten in seiner Sitzung vom 20. December 1893 den Antlag de» Herrn Abgeordneten Dr. Hofmann von Wellenhos, wonach da» Dienergesetz bereits am I. Jänner 1899 in Wirksamkeit zu treten hat, zum Beschlusse erhoben hat, und daß e« daher mit der Würde de« hohen Hause« durch-au« unvereinbar ist, ja al« eine offenbare Ver-ltzung der elementarsten Grundsätze de« Eonsti-tuiionaliSmu« bezeichnet werde» müßte, wenn die R gierung nicht ungesäumt den von d.r Ver» fassung vorgezeichneten Weg beschreiten würde, der allein zur endgiltige» Fertigstellung de« ge-nannten Gesetzes führ», wird das hohe Mini-sterium dringen) und allen Ernste« aufgefordert, da« vom hohen Abaeoronetenhaufe in der 31. Sitzung der 15. Session in zweiter lind dritter Lesuna angenommene G s tz, beireffend die Rege, lung der Bezüge der in die Eategorie der Diener-schaft gehörigen activen S»aal«diener unverzüglich an da» Heirendau« zur Berathung und Beschluß» safsungzu leiten und nach voraussichtlich unver» Sndertcr Annahmt sofort der allerhöchsten Sanction zu unterbreiten. In formalerBeziehung wird verlangt, daß dieser Antrag nach § 42 D und E der GeschäfiSord-nung sofort in Verhandlung genommen, und die Beschlußfassung über denselben mit Beseitigung jeder Vorbereitung vorgenommen werde. Wien, 17. Jänner 1899. Dr. I. P o m m e r. Aus Stadt und Land. Kin h-chi«tereff«nle» Werk S»er unftte nationalen Kämpfe. Der ReichSrathSabgeordnete Dr. Paul Hosmann von Welle»Hof. der mit Bienen» fleiß sich die genauesten Kenniniffe über die Geschichte und den heutigen Stand unserer nationalen Kämpfe an der südlichen Sp-cchc>renze zu eigen gemacht hat, hat im Verlage von Lehmann in der Sammlung .Der Kamps um da« Deutschthum" ein nnge-mein fesselnde« Buch über die nationalen Kämpfe in Sieiermark. Kärnten, Krain und dem Küstenland« erscheinen laffen. Diese« Werk enthält eine wunder-bare Fülle an Einzelheiten au« dem national.» „Kann'S auch nicht verkenn,' erwiderte Seff und hielt sich, um besser zu sehen, die Hand vor seine Augen. .Ei. in der Nacht," setzte er ver» ständig hinzu, sein halt alle Kühe schwarz»' .DaS ist «in sehr unpassender Vergleich, lieber Seff! Ni. Höckern m'r vollend« nunter!" Der Herr Erzoechant hatte die Zeichen seiner hohen Würde abgelegt. Seff trug die Mütze und d«n zerlegbar«. Stecken in «in«m Futteral unterm Arm. und so mischte» sie sich unerkannt unter die Menge, die sich offenbar in großer Ausregung d«-fand. E« war in einem geräumigen Saale- ein Redner beendete soeben einen Vortrag, al« sie eintraten. „Da« wäre also überstanden." sprach er. „Der Sturm hat sich g«l«gt, die empörten Wogen hab«n sich beruhigt, und die Männer, die von den Well«n aus Us«r geworfen wurden, sind jetzt unsere Ad-geordneten. Die Schlacht ist geschlagen, wir al« Sieger >usen „Victoria!" und der besiegte Feind floh in regelloser Flucht. Der arme Zählcandidat aber liegt schwer verwundet aus dem Rücken, reckt die langen Beine in die Höhe und röchelt. „Sie haben verspielt im schwarzen Winkel," berichtete Seff, der sich unter die Leut« gemischt und Erkundigungen eingezogen hatte. „So. so! Da« freut mich; wer liegt denn aus »rat Rücken, wer röchelt den«? Geh' Seff, und befrag Dich unier den Leuten." 1L89 Kampfe auch in geschichtlicher Beziehung und di Name Cilli führt darin eine überau« ehrenoo! Rolle. Auch der Kampfgenoss«, der hier am Kamp walle steht, wird so manch«» finden. waS ihm bii her unbekannt geblieben ist, zumindest aver eii übersichtliche Zusammenstellung aller jener That fachen, die zur Beurtheilung unserer national« Gegenwart und nationalen Zutuns» von grun legender B« eutung sind. Wir können daher dies« spannende Werk allen Deutschen in unseren Gau« und allen Volksgenossen, die an unserem Schicksal Antheil nehmen, wärmsten» empfehlen. Da» Bul ist in den Buchhandlungen zum Preise von 84 k zu beziehen. ZKattyins Sapuscheli f. Letzten Samst.» ist hier d«r allgemein hochgeachtete kaiserliche Rati HilsSämlerdirecior i. R. Herr Matthäus Sapufch nach nur zweitägigem Krankenlager gestorben. allen Schichten unserer Stadt hat dieser TodeSfal tiefgefühlte Theilnahme erreat, war der lieb« all Herr doch überall und von Jedem, der ihn kannt« hochgeachtet und geschätzt. Herr Sapuschek würd« in Schönstein geboron, studierte in Cilli am Gym> nasium, und bezog in Graz die Universität. Ali Beaniter ein Muster von Pflichttreue, voll Wohl wollen sür feine Untergebenen z«ichn«te er sich u seiner Beamtenlaufbahn, wie im öff ntliche» Leb« durch da« lieben«würoigste Entgegenkommen Jeder man gegenüber au«. Nach vierzigjähriger Dien« zeit wurde ihm der Titel eine« kaiserlichen Rathe« verliehen; seit mehreren Jahre» in die Directi« d.r städtischen Sparcasse berufen, übte er eine da» len»werthe gemeinnützige Thätigkeit au«. Der Ver storbene gehörte der deuischen Part« an, die ihi herzlich b«t>au«rt. Herr Sapuschkk bewahrt, sieme« Vorstand«« H«rrn Carl Tepp ei in dem Ver«in»zimmer di, diesjährige Hauptversammlung ab. Der Vorstand berichtete, daß der Verein drei Ehrenmitgliedes 36 ausübend« und 90 unttrstützrnde Mitglied«! zähl«. Von den durch Uebersiedlung auSgkschie» denen Mitgliedern gedacht« d«r Bericht besonder«! ehrenvoll der H«rr«n Dr. G o l t s ch. Franz P a c ch i a s f o d. I.. Heinrich M e t t e l e t und Peter K o b e r e r. Im abgelaufenen Iah e habe« ein« außtrordentliche VereinSoersammlung und 19 VereinSleitungSsitzungen sta,»gefunden. Der Va» ein hat sich auch an dem AuSfluge nach Tuffe, beiheiligt, zu dessen Förderung ihm hochherzige Spenden zugewendet worden sind. Zu größtem Dante ist der Verein verpflichtet feinem unermüd« liehen Chormeister Herrn Dr. Stepischnegg, der mit unvergleichlicher Au«?auer und Liebe die Proben geleitet ha». Hiefür gebührt ihm der herz^ - ----- --- Nach einiger Ze>» kehrle Seff zurück mit >iner Menge von Neuigkeiten für den selige« Herrn Erz-dechant. „Dcn will ich mir anschaun,' sprach er, „und 'n Kopf waschen, wie sich'« gehör«. Komm' Seff. komm!' Bald darauf standen beide vor dem durchge» sallenen Reich«rath«candidal»n. Hockewanzel stellte' sich breit und würdevoll hin, nahm den Stab, der ihm bekanntlich erst im Himmel verliehen worde« war, in die Linke, nannie feinen Namen und begann feine Sirafpr.digt also: „AlSdann. m'r sein doch zu unserer Zeit, kann m'r sagen, auch nicht au,',i Kopf g'salln gwest und haben» gewußt, wa« sich schick», und daß der Geist» liche in die Kirche gehör» und soll da« Won Gölte« »redigen und sein« Kirchkinder zu Fried und Einig»! feit anhalten und sich nicht in weliliche Ding« »«in» mische» und die Leute gegeneinanderhetzen, al» wen» der Heiland hätte gesagt: Der Streit und Zink sei mit Euchl Na, ich will nicht sagen, daß der Geist» liche mit'« Leuien nicht umgehen soll. Go»t bewahre, z. B. in« Wirlh«hau» ab und zu einmal und ü!>er da« und jene« reden, aber nur derohalber, daß di« Mensch«» Vernunft annehm und nicht so einer auf'« andern lo«I«hn al« wie die Wilden, un? »»einet» wegen manchmal ein Schaskopf ist ganz gut. aber beileibe kein Zwick, uud h »lder Zwölfe schon gar »Deutsch- P«*t* 3 «chftt Tank. Heil ihm! Ter Vorstand dankte »eiitrS dem Sangwartstelloertreier Herrn Franz Wildhan», dem stellvertretenden Cchrifisührer «rrn Professor P recht!, dem autgez«ichneten tZthImeister Herrn Leopold Wambrechtsamer. der »un seit 39 Jahren Mitglied de« Vereine» ist mt seit vollen 25 Jahren dessen Finanzen al» Zedlmeister in ausgezeichneter Weise verwaltet. n»l>ch dem Notenwarte Alfred Kaiser, sowie Kien Sönnern und Freunden. Der Stellvertreter fc* Schriftführer«. Herr Professor P r e ch t l. er-injie diesen Bericht dahin, daß im abgelaufenen smiutjahre 5l Proben (gegen 75 de» Vorjahre«), l»ie vier Liedertafeln (am 2. April. 4. Juni, 6. Juli und 31. December) abgehalten wurden. !g de» Deutsche» Heim» in Rann und bei der ohnenweihe in Gonobitz vertreten. Er hat einen l»tslug nach Neuhau» unternommen und sich an er Theaterauffüh'ung ,u Gunsten de» Deutschen ^auje« imd de« Cafinovereine», an der Sonnwend-ner betheilig», und war bei der Hauptversamm-b»0 de» Cteirischen Sängerbund.« durch den Vor-sian» und Sangwart vertreten. Am 3. November »nd 27. December fanden Festabende zu Ehren de» Vorstände» und Eangwarte» statt. Am 17. Juli »lud« im Waldbaus« eine Abschiedtfeier für die Icheidenden Mitglieder abgehalten. Der Bericht ^dachte noch de» lustigen Fasching«scherzeö am 24. Aebruar und eine» gelungenen Frühschoppen» i« Waldhause, ferner der Ernennung de» langjährigen Vorstände» Dr. S ch u r b i zum Ehrenmit« re, und der durchgeführten Satzungsänderung. Bericht de» Zahlmeister» Herrn Leopold W a m-brechtsamer d. Ae. über da« VereinSoermögen «nd den Reiftfond wurde nach dem Antrage de» AechmiagSpruter« Herrn Kanzleidirector» M r a u-lag genehmigt. Zum Zeichen de» Danke« für die Thätigkeit de« verdienstvollen Zahlmeister» erhoben ich die Anwesenden von den Sitzen. Nach dem Berichte de« Notenwarte» Herrn Alfred Kaiser verfügi der Verein üb«r 387 Chöre. Zu Beginn de» nun solgenden Wahlactes feierte Herr Ferdi-«and Wolf die hohen Verdienste de» so lieben»« «ürdigtn und opferwilligen Vorstände» Herrn Carl Teppei. der von der Versammlung durch Erheben von den Sitzen geehrt wird. Die Wahl hatie sol-gende ftimmeiieinhellige Ergebnisse: Vorstand: Carl Teppei, Vorstandstelloertreter: Josef Pallo», Erwart: Dr. Johann Stepischnegg. Sang-»artftelloertreter: Franz Waldhan», Schrift-»an Professor Prechtl, Säckelwart: Leopold Wambrechtsamer d. Ae., Notenwart: Alfred Kaiser, Sangräthe: Max Rauscher und Ferdi-«and Wolf. Zu Rechnungsprüfern wurden die Herren M r a u l a g und Egger«dorfer, zum Probeninfpecior Herr August P i n t e r wieverge-»ihlt. Im kommenden Jahre werden vier Lieder« lofeln abgehalten werden. Der Mitgliederbeitrag der ausübenden Mitglieder wurde von 6 fl. auf 4 fl. herabgesetzt. Den Herren Adolf D i e ß l und Fritz Zangger, welche bei den Liedertafeln in liebenswürdiger und vortrefflicher Weife die Clavier-begltimng besorgten, wurde der Dank ausgesprochen. Eidlich wurde beschlossen, daß sich der Verein an «cht, m'r kann dabei sein ganze« Gerstl aus ein-«al verspiel'«. AlSdann. Ihr habt jetzt auch ver-spielt. Da« mag Euch ein Fingerzeig sein, daß Euch die Leute nicht haben wolln, ein paar arme Tröpfe ausgenommen, den 'r '» Concept schon ver-rückt habt.' Der Herr Erzbechant halte sich immer mehr in den Zorn hineingeredet, trat jetzt auf feinen Gegner näher hinzu, und mit feinen, Stab heftig a«s den Fnßbove» stoßend, rief er mit Donner-stimme: .Ihr seid keine Hirten, verstanden? Wölfe in Schafspelze seid 'r." .Oho!' unierbrach ihn jetzt ganz unerwartet sein Gegner. .Woher nehmen Sie die Berechtigung, «ir eine Strafpredigt zu halten? Ich thue, wa« die heiligen Väter der Gesellschaft Jesu mir aufg-tragen, und damit Punk'um! Wa» aber sie betrifft, so habe ich schon durch meine Kundschafter vernommen, wozu Sie nicht berechtigt sind! Ich verfüge mich darum sofort zur Polizei, um dieselbe auf diesen Unfug aufmerksam zu machen. Auf Wiedersehen!" Hockewanzel stand sprachlos, und Seff kratzte sich in größter Verlegenheit hinterm Ohr. Nach einig»« Besinnen sprach der Herr Erzdechant: .Weißt Du waS, Seff? Mit der Sorte wird der Teufel selber nicht mehr fertig. Komm. Seff. komm! Wir geh'» wider. Die wär« sonst imstande und »ehmen m'r 'n Stecken wieder weg." dem steirischen SängerbundeSseste nicht betheiligen werde. He«eratversammt«ng der Areiw. Aeuerweßr in giß am 14. Aänner 1899. Nach festgestellter Beschlußfähigkeit der Versammlung ertheilt der Vor-sitzende, Herr Wehrhaupimann Eichberger, dem Schriftführer Herrn Joses Krell da« Wort zur Verlesung de« ThätigkeitSderichte» de» Vereine» und dessen Leitung im Jahre 1898, au» welchem wir folgende wichtige Daten erwähnen wollen: Der Mitgliederstand betrug mit Ende de» Jahu« 1898: 3 Ehrenmitglieder, 48 ausübende Mitglieder. 14 Schutzmänner und 192 unterstützend, Mitglieder. Die VereinSleiiung bestand Ende de» vergangenen VereinSjahrl» au» solgenden Mitgliedern: Anton Eichberger, Haupiman» ; Ferdinand P e l l i, Hauptmann-Slelloertreter; Josef Krell, Steiger-zug»fübrer und Schrisiwart; Franz D i r n b e r-ger, Spritzenzug«:ührer-Stilloertrrter; Carl Fer-jen, Säckelwart und SleigerzugSsührer-Stellvertre-ter; Oito v. Sonnenburg, R.quisitenmeister; Julius R a k u s ch, Josef Icha d. Ae. und Wen-zel Franzy ohne Function. Von Seite der Spritzenmannfchast waren deren Mitglieder Ernst R ü p f ch l d. Ae. und Michael A l t z i e b l e r in den Ausschuß entsendet worden. Al» sonstige Chargen standen noch der Mannschaft vor: Carl S ch a l o n al» Rouführer bei den Steigern, Wenzel Franzy und Jakob G h i b i n i bei der Spritzen-mannschast. Im abgelaufenen Vecein»jahre fanden 7 Gesammtübungen. 9 Zug»übungen, 4 Rottüdun-gen, 4 Dampffpritzenübungen und 2 Uebungen der SaniiätS-Colonne statt; die Thealerwache wurde 64 mal bezog, n. Außerdem wurden 20 Ausschuß» Sitzungen, 3 Rapporte und 2 Befehle abgehalten. Die freiwillige Feuerwehr bethätigte sich ferner bei dem Rabsahrerseste al» Ordnung»mannfchaft mit 14 Mann unter Commando de» Haupimann-Siell-Vertreter» P e l l al» Körperschaft an der von den sämmtlichen bemschnationalen Vereinen Cilli'» veranstalteten so herrlich verlaufenen Sonnwendfeier, in deren Verwaltu»g«-Au«schuß einige Feuerwehr-Mitglieder delegirt waren. DeS während deS ver-gangenen JahreS verstorbenen tüchtigen und eifrigen Mitgliedes Adolf Nagele wird in dem Berichte mit ehrenden und herzlichen Worten gedacht. Er war ein schlichter, wackerer und ehrenhafter Wehr-mann gewesen; der gesammle Verein gab ihm da« Geleite bi« zum Grade und e« war ein rührender und ergreifender Moment, al» vier Wehrmänner ihren todten Kameraden zur letzten Ruhestätten senkten. Hatte die Feuerwehr im vergangenen Jahre auch nur zu vier Bränden auszurücken, so bewie« sie doch damit schon ihre anerkennenSwerthe Schlag-fertigkeit, denn kaum war der Alaimruf eriönt, so stellte sich im RaihauSvofe ein Löschzug zusammen un» kurz darauf erscholl daS Commando „Auf-sitzen. Marsch!" Am 3. Mai '/,6 Uhr abend« wurde die Feuerwehr von einem im Stadtwalde auSgebrochenen, von böswilliger Hand gelegten Waldbrand verständigt. Unter Commando de» Hauptmann-Slelloertreter» Pelle ruckte eine Ab-theilung von 17 Wehrmännern in den Wald ab, welche den Brand nach stunvenlanger mühevollster Arbeit localistrie. Auch am 17. Mai nachmittags '/,4 Uhr mußte die Feuerwehr wegen eine» avisirlen Brandes in den Sladtwald abrücken, fand den Brand jedoch schon localisirt. In beiden Fällen war der Ausstieg zum Stadtwalde ein umso anstren-genderer, al« die Wehrleute auch die Geräthe, wie Spitzhauen und Spaten zu tragen hatten. Am 4. Juni rückten unter Commando de» Hauptmann-Stellvertreter» P e l l 6 zwei Löschzüae zu einem in D i r n b ü ch l auSgebrochenen Schadenfeuer au» und gelang eS der Mannschaft nach uiehr al» einstün-diger Arbeit da» Feuer aus daS in Brand gerathene Wirtschaftsgebäude zu beschränken. Am 23. Juni rückte ein Löschzug zu einem in einem Wirthschaft»-gebäude in Ostroschno auSgebrochenen Schadenfeuer unter Commando de« Wehrhauptmanne» E i ch-b e r g e r au». Auch diesmal gelang «s dem Losch-zuge nach aufopfernder Thätigkeit, da» Feuer auf da» Brandobject allein zu beschränken. Wie wir fchon wiederholt in diesen Blättern aus die nicht genug zu beklagende Indolenz der slavischen Land-devölkerung bei UnglückSfällen des nächsten Nach-bar», ja de» nächsten Verwandten, hingewiesen haben, fo gaben unS die zwei letzterwähnten Brände nothgedrungen wieder Gelegenheit, dieser Indolenz — wir haben in früheren Berichten da» deutsche, vielleicht bezeichnendste Wort „Stumpfsinn" gerne angewendet — wieder zu erwähnen. Während die freiwilligen Wehrleuie und auch die au» der Stadt mitgekommenen deutschen Männer und Jungrn im Schweiße ihre» Angesichte» arbeiten, um va» Gut ein«» Fremden, eine» Nicht deutschen, aber eine» Bedrängten zu retten, wird der windische Eigenthümer de» Brandobjecie», die Hände in den Taschen, einige Krokodil»thränen in den Augen, der Nachbar ebenso unthätig dastehen, und zwar der erstere, weil ihm die Feuerwehr pnncto Assecurranzsumme einen Strich durch die Rechnung gemacht, der andere in Befolgung de» von allen windischen Advocaten und Hetzpsaffen propagierten Principe» bei allen Bränden gegen-über dem verhaßien deutschen Feuerwehrwesen an-zuwenden: „Sej so plat5ani !• (Ihr seid ohne-die» bezahlt!). Nun, Opserwilligkeit, Edelmuih und Nächstenliebe bi» zur Selbstaufopferung ist eben nicht traditionell in slavischen Stämmen. — Um die Einigkeit und den kameradschaftlichen Sinn im Vereine noch mehr zu festigen uav zu fördern, «hat derselbe fein Möglichste» durch Kneipen und ver» schiedene Veranstaltungen. Besonder« soll einer Ver-anstaltung der Freiwilligen Feuerwehr erwähnt wer-den, welche ihr nicht nur »inen schönen sinancielleu, sondern auch »inen unbestrittenen Achtung«erfolg in b»r Cllier Bevölkerung einbrachte. E« war die« da« über all« Maßen schöne und erträgni«-reiche deutsche Volk«seft am 8. September vergan-genen Jahre». Ja erster Linie haben zu« voll-ständigen Gelingen diese« Feste» beigetragen die stet» opferwilligen Damen Cilli«, der n rührige« und th^tenreichen Comite Frau Leopoldine Rakufch vorstand. Ehrender Weif« foll gedacht werden auch de» Haupimann-Stelloertreter» Ferdinand Pell 6 uns feiner wackeren Gattin, welche beide in nicht genug anzuerkennender und aufopferndster Weife um da» Gelingen de« Feste» sich ein unoer-gängliche» Verdienst erworben haben. In dem Beiichie wird auch der Mühen de» Comitö-Schrift-führer» von Sonnenburg und der Co«it6, Mitglieder Krell, Cardinal, Arabischer, S ch a 11 o n und Zwetanowitsch, um da» in jeder Beziehung gelungene Volksfest in dankbarer Anerkennung Erwähnung gethan. Einer großen Aufgabe entledigte sich der Verein durch die volle Abzahlung de» Anschaffungspreise» der erst vor einem Jahre übernommenenKernreuther'schenDampf-spritze per 3200 fl.. welcher Umstand hauptsächlich de» Bemühungen und dem wertlhätigen Eingreifen de« Wehrhauptmanne« Eichberger zu danken ist. Auch wirv der Veranstalter de« Weidnacht«fejte« in der Feuerwehr ehrend gedacht. Der Bericht spricht zum Schlüsse allen Feuerwehrsreunden und Gönnern, wie dem hohen steiermärkischen Lande»-ausschusse, der löblichen Gemeindevertretung und der Sparkasse der Stadtgemeinde Cilli, sowie allen anderen um die Förderung der Bestrebungen der Feuerwehr bemüht gewesenen Factoren den aufrichtigsten und wärmsten Dank au». An Einnahmen weist die Verein»casse auf den Betrag von 2752 fl. 48 kr., Ausgaben 2104 fl. 5 kr., C^ssarest 648 fl. 43 kr. Die Bruverladecaffe hatte eine Einnahme von232fl. 8 kr., Ausgaben 123 fl. 79 kr., Cassa-rest 108 fl. 29 kr. Das Vermögen der Frei-willige» Feuerwehr weiSt folgenden Stand auf: Wert an Geiäihen 8552 fl. 10 kr., Werth an Requisiten und Monturen 20»'4 fl., Barvermögen 648 fl. 43 kr., zusammen also ein Vermögen von 11.224 fl. 53 kr. Nach Verlesung und Geneh-migung dieses Rechenschaftsberichte» wird dem gefammten abtretenden Ausschüsse sür seine bis-herige Mühewaltung seitens der Versammlung der Dank ausgedrückt und e« wird sodann zur N e u-wähl de « Ausschusses geschritten. In den Au«-schuft werden gewählt: Anlon Eichberger al« Hauptmann, Ferdinand Pell6 al« Hauptmann-stelloertreter, Joses Krell al« Steigerzug«sührer, Josef Wallentfchag al« Eieigerzug«sührer-Stellvertreter, Franz Dirnberger als Spritzen-zugSführer, Carl Ferjen al« SpritzenzugSführer-Stellvertreter, ferner« Juliu« Rakufch, Wenzel F r a n z y, Joses Jcha d. ä., Otto v. Sonnen-bürg und Joses Cardinal. Die Schutz-mannschast hat in den Ausschuß entsendet: Ernst R ü p s ch l d. ä. und Michael A l t z i e b l e r. Zum Steiger - Rotiführer wird Karl Schalon gewählt, zu Rottsührern bei der Spritzenmannfchast Wenzel Franzy und Jakob Ghidini. Zu Cassarevifore» werden gewählt Karl Schalon und Han« Zwetanowitsch. Nach Vornahme der Wahl erwähnt der Wehrhauptmann ehrend jener Mitglieder der Feuerwehr, welche im vergangenen Jahre bei jeder dienstlichen Verrichtung, wie Feu»r-alarm, Uebung oder Rapport usw. am Sammel-platze erschienen sind und theilt mii, daß ihnen der Ausschuß hiesür ein kleines Ehrengeschenk zuerkannt habe. E« sind die« die Wehrmänner: Joses C a r-d i n a l, Josef D e t f ch m a n n, Jakob Ghidini, Jakob Potnik-Tantegel, Otto von Sonnen-bürg und Jakob Wußer. Nachdem ein Wehr- .Deutsch» Wacht- mann noch den Hauptleuten den Dank seiner Käme-raden sür die stramme Führung im Jahr« 1808 ausgesprochen, schließt d«r Vorsitzende die General-Versammlung mit einem treu deutschen „Gut Heill" sür da» weitere Gedeihen de« Vereine» und e« folgt hieraus die festliche EröffnungSkneipe in, Hotel „Stadt Wien", woselbst Joses Krell wieder zum Kneipwart, Karl Fersen zu seinem Stellvertreter, F. Dirnberger zum Säckelwart und Joses Car-dinal zu dessen Stellvertreter gewählt werben. Im offiziellen Theile wird der im vergangenen Jahre au» dem Vereine geschiedenen Mitglieder und des derzeit im Spitale krank darniederliegenden wackeren Wehrmannes von Sonnenburg in ehrenden Worten gedacht. Unter dem Absingen ernster und heiterer nationaler Lieber und Ver» anstaltung sroher kameradschaftlicher Spiele nimmt der wichtigste JahreStag der freiwilligen Feuerwehr sein Ende. Die Feuerwehr mög« auf d«m jetzt ein« geschlagenen W«g« zu Nutz und Frommen der Stadt und der Allgemeinheit fortfahren, der Stadtbürger weiß sein Eigenthum bei Vorhandensein einer so wackeren Wehr sicher und ungefährdet. Gut Heil! Per Werschutz in Ilntersteiermark. Es muß alle wahren Thier- uno Menschenfreunde mit Vergnügen erfüllen, zu vernehmen, daß nunmehr auch in llniersteiermark dem vernunftgemäßen Thier» schütze eifrige Förderer entstanden sind. In Cilli hat >lch seit Jahresfrist ein Thierschutzoerein gebilbet, der glänzende Erfolge ausweisen kann. Geleitet von einem au« Männern in den besten Jahren bestehenden Vorstand, hat der Cillier Thierschutz. verein schon die stattliche Zahl von über 200 Mit-gliedern an seinem Sitze auszuweisen, wozu noch zwei blühende Filialen in Gonobitz und Weitenstein kommen. Den Thierq uälereien »ritt der Verein mit äußerst lobenSnenher Energie entgegen, auch trachtet er durch Vortiäge und belehrende Schrisien da« Gemüth der Bevölkerung, besonder« der Ju-gend begütigeitd zu beeinflussen. „Segen ist ver Mühe Prei«' gilt hier wie überall. Schon läßt sich eine Wandlung zum Besseren wahrnehmen. Auch hinsichlich der Bogelpflege entwickelt der kräf-tige, junge Cillier Verein hervorragende Thätigkeit. Er hat jetzt in die wtitesten Kreise die Mittheilung gelangen lassen, wie man am praktischesten die Vogel im Winter unterstützt. Er warnt folgerichtig davor, ten Vögeln ungeeignete Futterstoffe zu bitten, weil dadurch den alle« gierig erhäschenden Vögeln keine Wohlthat erwiesen, ihnen vielmehr ein vor-zeitiger Untergang bereitet wird. Pignoli — an manchen Orten gerne gefüttert — enthalten zuviel ölige Stoffe und bereiten Darm- und Magenkrank-heiten; ebenso ist vor Brolabsällen zu warnen, während verdorbene, naß gewordene Futtermittel sicheren Durchsall verichaffen. Die einzig richtige FütterungSmethobe besteht im Ausstreuen von Hirse-arten, welche durch ihr« chemischen Beftandiheile wärmebildend wirke»; ihnen soll man Glanz. Hanf, geschälte» Haser. KürbiSkerne. Mehlwürmer zuge-seilen. Jede« Futter muß dumpffrei und von süß-l'chem Geschmacke sein. Auch aus die Futtertische ist zu achten. Dieselben müssen ein unikippbare« Bodenbrett besitzen, damit die Reinigung schnell und gründlich vollzogen werden kann. Grüne Farbe dars al« giftig und den Vögeln fchädlit, nicht verwendet werden; wo sie sich vorfindet, ist die« ein sichere« Anzeichen, daß hier Leute schalteten und walteten, die von der Natur der von ihnen zu schützenden Thiere keinen Dunst besaßen. Der Cillier Thierschutzoerein fertigt die Futtkitifche in vier verschiedenen Modellen an und ist die Nach« frage eine sehr bedeutende, da die Tische ebenso billig al« praktisch sind. Ferner vermittelt der Cillier Thierschutzoerein den Bezug der einzig em» pfehlenSwerthen Nistkästen. Diese läßt er nach Berlepsch'schem Muster in zwei Größen herstellen. Die Kästen haben eine fünfzehnjährige Haltbarkeit und werden von den Vögeln ihrer Natürlichkeit halber gerne bezogen. Sie sind nicht akustisch, was von großem Werthe ist; die Nisthöhlung erscheint vor Temperatur- und WitterungSverhälinissm ge-schützt — mit einem Wort«: der Vogel braucht sich nicht erst daran zu gewöhnen, er findet eine der Natur und seinen Bedürfnissen vollständig ent-sprechende Nisthöhle vor. Alle diese Unternehmun-gen uns Neuerungen machen tem jungen Vereine alle Ehre und zeigen, daß er seine kulturellen Aus-gaben mit Ernst erfaßt und mit ebensoviel Thai-traft alö Glück in'S Werk gesetzt Hai. Ihm gehört die Zukunfi in Untersteiermark! Möge er blühen und gedeihen! Auf der Strafe gestorben. Sonntag vor-mittag nach II Uhr ist der 60jährige Holzplatz-arbeiter Michael Kangler in der Bogengasse plötzlich zusammengestürzt und nach wenigen Mi- 1899 nuten gestorben. E« wurde sofort der Herr Be» zirk«arzt Dr. Keppa zur UnglückSstätte, an welcher sich eine große Menschenmenge angesammelt hatte, geholt, konnte aber nur mehr den Tod, welcher in-folge HerzfchlageS eingetreten war, consta,i«r«n. Z)ie geheimnisvolle Anifarm. Da« Geheim-ni« über der am SamStag vormittag am Sann-u°er bei der Kapuzinerbrücke gefundenen Uniform hu sich im Sinne unserer Annahme gelüftet. Ihr früherer Träger, der Infanterist Vincenz Horvat, hatte sich derselben entledig», um zu desertieren. Er wurde in Wien verhaftet und hier-her eingeliefert. Horvat war hier beim Cadre und hat sich als Schneider verdienstlich gemacht. Kin grihkichcr SekSstmordverfnch. Der Cor-poral d»S 37. Jnfanterie-RegimenteS Jessich au« lilff« suchte sich am Dienstag vormittag au« Furcht vor einer zu gewärtigenden Strafe auf gräßliche Weise um« Leben zu bringen. Er feuerte sich mit seinem Gewehre drei Schüsse in den Hals, wodurch da« Unierkieser und Oberkiefer und die Nase voll-ständig zertrümmert wurden. Er wurde «n da« Giselaspital gebracht und dürfte der BedauenSwerthe dem Leben kaum erhalten werden können. Arzirksvertreknng, wo »ist pa l Auf unoer-anirvor,liche Weife vernachlässigt eine w o h l l ö b-l i ch e B e z i r k S v e r t r e t »i n g Cilli seil Wochen ihre Pfl'cht. Nachdem sie lange mit der Ausmon-tirung der Brücke, welche von der Stadt zur Be» zirtSstraße nach Tüchern führt und welche übrigen« in ihren einzelnen Bestandtheilen schon lange in Graz fertiggestellt war. gezögert, beglückte diese wohllobliche BezirkSveriretung die zwischen Cilli und Tüchern verkehrende Bevölkerung endlich mit der Eröffnung deS Gehsteige«. Der Fahrweg der Brücke ist noch mit keinem Belag versehen, so daß man zwischen den ConstructionSseldern leicht in die Flu-then der Woglaina hinabsehe», ebenso leicht aber auch hinabstürzen kann. Ueber Intervention deS Siadtamie« rcffie sich «in« wohllöbliche Bezirk«-Vertretung zur That auf und zog zwei Drähte zur „«»cherhe»' der Passanten. Da« sind aber erst die richtigen wallen, sieht man den Draht nach Ein-tiiit der Dunkelheit? Kann man dazwischen nicht durchsalle» ? lind welcher Gefahr laufen erst die zur UmgebungSschule in die Stadt verkehrenden Schulkinder.' Sorgen Sie sich,HerrLandeShauptmnnn-ÄtellVertreter, Herr Obmann der BezirkSoertretung, Herr OrtSschulrath Dr. Sernec gar nicht um die Sicherheit der Schulkinder? Und wenn Sie da« AlleS nicht überzeugt und nicht besorgt macht, machen wir Sie darauf aufmerksam, daß ja auch einer der Herren Patre« von Sct. Joses bei Nacht und Nebel auf dieser Brücke einen Fehltritt mache» und stürzen könnte. Z>ie Sl»»enifir»«g unsern Gerichte nimmt chren raschen Fortgang. So wurde die Geschäft«-ordnung beim Krei«gerichte, wie beim Bezirksgerichte in flooenifcher und deutscher Sprach» herausgegeben. Eigentlich würbe die« beim Bezirksgerichte noch sonderbarer fein, da die Geschäftsordnung dort nur für die Adoocaten von Bedeutung ist; allein man weiß, daß der gegenwärtige Leiter des Bezirk«-gerichte« sich bei der flovenisch«,, Partti eine« geradezu verdächtigen Wohlwollens erfreut. steutsMsatagszeitnng. Am 23. d. MiS. beginnt in Graz eine „MoniagSzeitung für die österreichischen Aipenländer" zu erscheinen, welche die neueste» Nachrichten vom Sonntag vermitteln und eine Wochenr,vue bieten wird. Da« Blatt wird auf streng deuischnationalem Boden stehen, will sich jedoch unabhängig von Parteien und Fraktionen hallen. Herausgeber ist Herr Dr. Robert Withalm in Graz. Triftig 17. Jänner. (Oberingenieur Han« Fried! f.) Sonntag nachmittag« ist der gegenwärtige Leiter unserer Gewerkschaft. Herr Ober» ingenieur Han« F r i e d l im Aller von 38 Jahren einem tückischen, kurzen aber schweren Leiden erlegen. Der Verblichene, ein strammer deutscher Gesinnung«-genösse und unerschütterlicher Freund de« Fort-schrilles, hat im Oktober 1897 al« Nachfolger un-sere« unvergeßlichen Bergdirertor« T er p o t i tz die Leitung der hiesigen Gewerkschaft übernommen und durch fein fachliche« Wirken den Ruf glänzender technischer Fähigkeiten, der ihm vorangieng. voll-auf gerechtfertigt. Auch in gesellschaftlicher Beziehung hat Herr Oberingenieur Fried! einen überaus wohl-thuenden Einfluß ausgeübt. Trotz der kurzen Zeit feines Hierseins erfreute sich der Verewigte in allen Kreisen der Bevölkerung uneingefchränkler Verehrung und Beliebtheit und er verstand e« auch, mit der gewiß kritischen Arbeiterschaft von Trifail die besten Beziehungen zu erhalten. Herr Oberingenieur Friedl hatte den örtlichen Interessen unserer Gemeinde sein volle« Augenmerk zugewendet, und man kann bei seiner Thatkraft, seinem zielbewußten Sinne, mi Bestimmtheit behaupten, daß die Gemeint,« Trtsai in j«d«r Beziehung einen erfreulichen ttusschwuq genommen hätte — im Schulwesen, im Verwaltung« wesen der Gemeinde unb in den gesell schaslliche» Verhältnissen — wenn dieser so lüchrig« Maiu un« erhallen geblieben wäre. Er hin,«rläßt ei», noch junge Frau und vier noch jugendliche «indec. von oenen da« älteste im Alter von acht Jahr«>l steht. Das Leichenbegängnis, welches h'«i« nach, mittag« staitsano, gestaltete sich zu einer imposante, Trauerkundgebung. Steinvrück, I6.Jänner. (Schützenkränzch««' SIm Sonntag d«n 22. d. M. sind« tn der Bahnhos? Restauration ein geschlossene« Schützenkranzchen stau, Nach den Vorbereitungen d»« rüyrig«» Comite« zu schlitßen, wird sich diese Veranstaltung würdig a» die vorjährige anschließen. Die eleganten, st»«-reichen Einladungen wurd.n bereit« verschickt un» man hofft aus e,ne lebhafte Betheiligung von natz und fern. E« wird alle« aufgeboten, um be, Kästen einen recht angenehmen uno vergnügte» Abend zu bereite». Die Musik wird von einer Ad» »Heilung der Kapelle de« Regiment« .König der Belgier' besorgt. Aiehstttche in £rtatu*. Im Comitate Agra« in Kroatien ist eine ansteckende Maulkrankheit unt« den Rinder», deren Natur bi« jetzt nicht näher be. kann, ist, au«gebrochen und ist diese höchst aa-steckende Maulseuche auch schon »ach drei Orte» de« bosnischen ^positurbereiche« Kostainitza ver-schleppt worden. Die Bevölkerung wird auf die groß« Gefahr der eventuellen Verschleppung dieser Seuche nach St«i«ru>ark durch Ankaus von Vi.h obiger Herkunft aufmerksam gemacht und dieseld« daher vor dem Bezüge von V,eh uud insdesonder« von Rinder» au» dem Comiiate Agram sowie au« Bo«nisch.Koste»,ttza, di« Näher«« darüber bekannt ist und geeignete Maßnahme» ermöglich, sin» dringend grwarni. ZSarnnng. ES rei«t «in Man» namen« Wilhel»» Rutscher herum, der sich al« Agen,«n de« Ver. eine« Sudmark ausgibt uno BeiteUuugen auf Buch« und Anzahlungen entgegennimmt, oyne diese an die Verlag«a»s«alt von Bong ». Co. adzuliesern. Wir erklären hiermit, um weitere derartige Schwindelei«» diese« Menschen zu verhüten, daß wir niemal» «in«» Agrnte» bestellt haben; feroer ist dieser wie un« der Verireter de« Hause« Bong ». Co., Herr Otto S ch erz, n g e r versichrrl, »ich, mehr berechliat. '®. und Auftrag« dieser V«rlag«anstal, Geschähe abzuschließen. zleichenöeri, 14. Jvnner. Der Regiment», arzt,. P. uno Curarz,. Herr Dr. Willibald Rauch wurde zum S,ad«arz,e «rnannl. Wir brgrüßen die Nachnchl von dieser Besörderung aus« herzlichst, indem sie einem Manne gilt, der sich durch sei, weilauSgebreiteie Praxis für den Curor, große V« dienst« erwarb. Fast 20 Jahre weilt Herr Rauch zur Sommerszeit in unserer Mm«, üb«, sogar noch während d«r Win,«rmoua,e hier feineal Beruf au« und zähl, al« Liebling der Beoölkeru«, und des Curpublikum«, da« ihm sehr fleißig zu-sprich,. Dr. Rauch ist ein durch und durch edler! Arz,, welcher e« mi, seiner Kunst sehr genau »im. Wie viele verdanken ihm da« Leben! Er we, sür jedermann Wone des Troste« zu fi„o«n um ist gerne dereii, j«d«rz«it den Patienie» hilsreich »ur Sette zu stehen. Mi, großer Anstrengung kam vor einig«» Jahren seinen aufreibenden ärztliche, Pflichten nach, al« ihm ein arge« Fußleid«» Schwierigkeiten in der Ausübung seines BerufÄ bereitete; er ließ e« sich aber nicht nehme» der Aufopferung feine« ganzen Ich« überall zu ev scheinen, wo er gerufen wurde. Heute erfreut «■ sich wieder voller Frische und üb, mit staunen«-! werthem Eifer seine Berufsthätigkeit au« 9lf| Leiter de« Hospitale« .Zum Pilger-, wo zum eis arme Krankt Aufnahme finde», wirkt er in humanst« Weife; die Herren Officiere de« durch Erzherzog, Albrecht gestifteten Waldhause« uud auch alle (Nelly) und Herrn P ist o l (Obersteiger), die sowohl dramaiisch wie gesanglich leisteten, was sie zu leisten imstanv« wate». Recht brav hielt sich auch Herr N a st o r «rung der Musiker e» für nothwendig erachtet«, sich ein«» ^oncertmeister zu halten, der un» nicht einmal da» Vergnügen zu schenken brauch«, im Theater Wenigsten» aushilfsweise mnzulhuii, auch nicht, um 6?« Titel ,Co»cerimeister" zu rechtfrriigen. In dem so verunglückten zweiten Act« macht« sich gr-rade an einer Stell« da» Fehlen de» ersten Wald-vorne» ganz besonder» bemerkbar, wo der zwei* stimmige sogenannte .reine Hornsay" durch längere Zeit hervortretend durchgeführt wird, oder b.sser gesagt: halte durchgefühn werden sollen. Kurz darauf kam. hervorgerufen einerseits durch Unachi» ^amkeit te» Chöre», andererseits durch möglicherweise fehlerhaft bezeichnete Sprünge in einzelnen Orchester« stimmen, da» erste Fiasko: Bühne und Oichester, Orchefte unier sich im Kampfe, verschiedene» Stimmen-gewirr, gräuliche Klangfarbe», jeder sür sich, immer wenigere in Activiiät, zuletzt noch einige Töne deS noch immer grunzenden Fagotts und dann fast — Stille nah unb fern, wenn nicht glücklicherweise eine allbekannte Melodie an di« Reihe gekommen wäre, in der sich allmählich Bühne und Orchester wieder zusammenfanden, um späier nach einem nochmaligen Stanm Zwiste sich völlig versöhnend den Act einen Abschluß finden zu lassen. « « ^Deutsche Macht" Spietplan für die nächüm Kage: Heute Donnerstag gelangt die vieractige, überau» lustige Gesang»posse .Die Gigerln von W i«n" zur Aufführung. Diese Wimmersche Posse ha« bi» heute ihre Zugkraft weder an ihrem Ur-sprung»orie — in Wien — eingebüßt, noch ha» sie bi» heute an auswärtigen Theatern je ein Fiasko erlebt. Dtrecior Knirsch setzte dikse Poff« üb«r wiederholt schon vor Weihnachten an ihn gestellte» Ansuchen aus'» Repertoire. Bekanntlich stammt di« Musik z« dieser Posse von Karl Kleiber. S am» lag, den 21. Jänner, wird mi« voll« ständig neuer Ausstattung die dreiactige Operette »Fa tinitza" von Suppe zur Ausführung gebracht. Zehn Jahre ist e» bereit« her. daß diese Operette nicht mehr über unsere Bühne ging, trotzdem sie in anderen Städten alljährlich mehrmals auf» Re« pertoir« gesetzt wird. Direktor Knirsch bringt dieser Replise vollste» Vertrauen entgegen und hat e» sich angelegen sein lassen, diese Operette sehr anständig auszustatten und hierbei vor keinem Opfer zurück« zuschrccken. Südmark. Wir machen wieder einmal auf die Verkauf»-gegenstände der Süomark aufmerksam und fordern alle Vereine und jeden einzelnen auf. sich in Bedarf»-fällen ausschließlich dieser zu bedienen. Wie sehr hiedurch die Cache diese» Schutzvereines gefördert werten kann, da» beweisen die Südmark-Zünd» Hölzchen, die in den letzt,» zwei Monaten de» vorigen Jahre» weil über 600 fl. abgeworfen haben. E» stehen die folgenden Gegenstände zum Verkaufe: Südmark-Po st karten, I Stück um 4 Kreuzer, Verfchleißstellen die VereinSkanzlri in Graz und viel« Buch« und Papierhandlungen; Best.llungen von außen sind an die VereinSkanzlri zu richten. Südmark - Ersatzbriefe (sür Drahtnach-richten). 1 Stück sammt Verschlußmarke um 5 Kreuzer. Verschleißstelle: VereinSkanzlei. Süd mark-Briefpapiere. 1 Schachtel mit 50 Bvjzen und 50 Umschlägen um 65 Kreuzer. Südmark-Cigarren spitzen, 1 Schachtel mit 100 Stück um 60 Kreuzer; Süd m ar k - Cig a r e t t e n s p i tz en, 1 Schachtel mit 100 Stück um 55 Kreuzer. Südmark-Cigarettenhülsen, I Schachtel mit 100 Hülsen um 25 Kreuzer. Verschleißstell« für die letztgenannten vier Ge« genstände: Papierhandlung de» Anton A. Schwarz, Gr z Hosg^sfe 7. Südmark « Zündhölzchen: Größere Mengen liefert die Zündwarensabrik von Fl. Po-jayt zn Deutsch-LandSberg in Sieiermark; in Graz sind üe bei dem Kaufmanne Heinrich Auer, Neuihorgasse 24, und in vielen Tabakläden zu haben. Süd mark-Seife. Eine schön ausgestattete Schachtel mit 3 Stück Seife kostet 45 Kreuzer. V rfchleißstelle: Franz Plenil'» Söhne in Graz, Herrengasse. Südmark»Wapp«n. I Stück (unaufgezogen) 30 Kreuzer; Verschleißstelle: VereinSkanzlei. In den nächsten Tagen werden Südmark-Tattzordnttngen ausgegeben. Vermischtes. Etwas von den Mormonen. An die Er« wähnung der Mo»mone»ktrche und de» Mormonen-lhume» knüpft sich für die meisten Menschen ganz unwillkürlich der Gedanke an die Vielweiberei: da« bei lebt man in dem frommen Glauben, daß di«fe „eigenartige Einrichtung' heui« in Iltah zu den Dingen gehört, die da wäre», und daß die Viel-weiberei unier den Mormonen nicht häufiger ist, al» unter Andersgläubigen, daß sie. wenn über-Haupt, in Uiah unter denselben Verhältnissen und Bedingungen geübt wiid, wie in jeder Großstadt, d. h. im Verstohlenen und »tmi Die gesellschaftliche und gesetzliche Billigung. Diese Annahme aber scheint doch irrig zu sein, wenn man nach den Thal-fachen urtheilen will, die da» in Richfield. Ulah. erscheinende Blatt „The Adoocate* bekannt gibt. Die Spalte» dieser Zeitung enthalten eine Menge von zuverlässigen Mittheilungen, auS denen hervorgeht. daß weniftstenS in den kleineren Ortschaften de» Mormonen-Staate» die Vielweiberei noch fort-dauert und von den hervorragenden Bürgern ganz offen geübt wird. „In Richfield", heißt es im „Advocate*, „find mehrfache Frauen nicht gerade häufig, aber auch nicht selten." Die Stellung solcher Frauen ist allgemein bekannt, und weder für sie 5 noch für ihre Gatten entspringt daraus irgend welche Schädigung ihre« gesellschaftlichen Ansehen«. Von Schande ist keine R de. Dieselbe Zeitung lenkte unlängst die Aufmerksamkeit auf diese» Stand der Dinge in einem Artikel, der «inig« w«nig«r «lr-gante al« deutliche altsächsische Bezeichnungen sür di« Glieder solcher „Vielehen' anwandte und in wtlchkm gefragt wurde, warum di« Ort»b«hörd«a keinen Versuch machten, diese unverschämten Gesetz-Verletzungen zu ahnden. Ein „EntrüstungSsturm^ unter den Mormonr» de» Orte» war die Antwort, und eine der „mehrfach«» Frauen" rächte di« ihr und ihresgleichen in dem „Advocate" wiederfahrene Beleidigung dadurch, daß sie dem Redacteur eine kräftige Ohrfeige verabreichte, al« sie ihm tag« daraus aus der Straße begegnete. Run, dergleichen kommt wohl anverSwo auch vor, auch Damen, die sich al« Rebenfrauen gut christlicher Bürger an-sehen, sind überall, ja besonder« schnell bereit, den .Insult" der Kennzeichnung (ihrer wahren Stellung) durch Ohrfeigen oder Peitschenhieb« zu rächen. Der Utaher Fall ist aber darin verschieden, daß da« Vorgehen jener „mehrfachen Frau" allgemeine B>lli-gung fand. Der Bürgermeister de« Orte« Rich-fiel», selbst ein Mormonen-Bischof, hat, so theilt der „Advocate" mit, die schlagfertige Dame wegen ihre« schnellen Handel« belobt und soll erklärt haben, daß er, wenn die« in seiner Macht stünde, jede« Kirchenmitglied excommunieren würde, da« ein Blatt in seinem Hause duldete, welche« derart gehässig von der Vielweiberei spricht. Au« alledem geht hervor, daß e« mit der Vielweiberei in Ulah praktisch noch lange nicht zu Ende ist, wenn sie auch gesetzlich schon längst für «odt erklärt wurde. pie Wiederkehr der SchönheitspSästerche». Eine englische Frauenzeitschris« stellt mit großer Bestimmihtit di« Behauptung auf. daß gepuderte« Haar, emaillierte Gesichter und Schönheitspflästerchen sehr bald wieder in Mode kommen werden. Bei einigen jener exklusiven kleinen Diner«, wie sie nur in Maifayr, dem vornehmsten Stadttheil London«, gegeben werben, sind bereit« einige sehr schöne und junge Damen zum Erstaunen der anwesenden Herren mit leicht gepuderter Lockensrisur und winzigen, höchst verführerisch auf dem milchweißen Teint angebrach-ten „be&uty-spots" erschienen. Der Anfang wäre also gemacht und e» dürfte sicher nicht allzu lange dauern, dann wird e« auch zum guten Ton gehöre». tal« und Gesicht mit Schminke zu überziehen, da chönheittsleckchen und gepuderte« H.,ar unbedingt eine schneeige Weiße der Haut verlangen und die Nalur nur sehr sparsam mit dieser kostbarsten ihrer Gaben umzugehen pflegt. Al» da» Schönheit«-pflästerchen zuerst bei den Töchtern Albion« Auf-nähme fand, wurde e« hauptsächlich dazu benutzt, um irgend eine kleine Unebenheit oder Verletzung der GtstchtSha'tt dem Blick zu entziehen. Wirklich hübsche Damen, die sich ihrer Reize wohl bewußt waren, brauchten da« schwarze Fleckchen au« Koket-terie; sie klebten e« dicht in die U imitieldare Nähe eine« Grübchen?, oder, im Falle sie einen besonder« schön geformten Mand hatten, wurde da« Pflästerchen an der linken Seite de« Kinne« angebracht, um die Aufmerksamkeit auf diesen Theil des Gesichte« zn lenken. Ein künstlerisch geübte« Auge und eine ge-fchickie Hand sind jedoch nothwendig, um die Fleckchen so anzubringen, daß sie in der That den gewünschten Effect hervorbringen. Auch eignet sich »ur ein blühende«, wohlgerundetes Gesicht zum Tragen der .beauty-spots*; ein Ichmale«, längliche« Antlitz würde, wenn es auch sonst hübsch und inter-esstini genannt werde» kann, durch ein« dieser schwarzen Fl.ckchen geradezu entstellt werde». Auf dem vollen rosigen Gesichtchen einer üppigen Blondine ist ein zierlicher schwarzer Stern unweit de« kirsch« roten Munde« von derselben Wirkung wie ein lachende« Grübchen, während ein viereckige» oder halbmondförmige« Fleckchen in der Nähe des Augen-winkva» Schmachtende« verleiht. Auf der Stirn wirkt ein Pflästerchen nur selten anziehend, dafür aber um so mehr, wenn e» auf dem Kinn oder dem unteren Theil der Wange an-gebracht wird. Einen fast zauberhaften Reiz soll jedoch dieser kleine schwarze.Teufelskuß" ausüben, wenn er genau auf dem richtigen Fleck unterhalb oder himer der rosigen Ohrmuschel, wo die Haut am zariesten und weichsten iji, befestigt wird. Aeußerft effektvoll macht sich ein sichelförmige» Fleckchen auch aus den Elfe»beintott einer Schulter oder eine« Armes und zwar halb verborgen von der duftigen Spitzengarnitur oeS kaum vorhandenen Aermel». der einen leichten Schatten auf die blendende Hau« der Schönen wirft. Sollten die SchönheitSpflä-stachen in der That wieder jene Beliebtheit erlan-gen, deren sie sich bei den schönen Frauen am Hofe Ludwigs XV. erfreuten, dann wäre e» nur za 6 wünschen, daß vorher noch ein Mittel erfunden würde, welche« der Haut aus unschädliche Weist Weichheit, Schmelz und Weißt verleih». Bericht« des gintras-gomites für die Begründung n»er Fevlsch Acllcrreichischea Lit<-ratur-Äclcllschast i« Mit». Die eben erschienene s» sie Rumwer der Berichte enthält die zur behörd-lichen Genehmigung bereit« vorgelegten Genossen« schastSstaluien und eine äußerst instrnctive Erläu. xrung zu ihnen, die sich außerdem über die weitere Organisation der Gesellschast verbreitet, au« der Feder de« Herrn Dr. A. von Gschneidler. Ein Leitartikel, „Zur Sammlung- übe,schrieben, n»st zur Theilnahme an der Genossenschaft auf und wir wünschen, daß ihm der Erfolg »icht fehle. Er-wähnen«wert ist in«besondere ein Aussatz de« be-kannten Schriftsteller« A. M. Kollodrn, der ein sehr interessante« Thema: „Die Deutsch-Oefterreichische Literatur-Gesellschaft und da« ®olf" eingehend und eigenartig behandelt. Ueber die Anwesenheit de« Freiherrn A. v. Gleichen-Ruß wurm in Wien, feine Ausnahme und feinen Borlrag handelt ein Artikel ^Beranstaliungen der Deutsch-Oesterreichischen Lite-ratur-Gesellschasl", dem wir entnehmen, daß die Gesellschaft auch in Znnkuns» ihren Mitgludern, und nicht »ur denen ,» Wien, sondern auch dort, wo sie überhaupt Zweigvereinigungen besitzt, ähn-liche Beranstaltungen und Borträge bieten wird. Der Gedankt ist trefflich und wird die Gesellschast «och populärer machen, al« sit e« ohntdie« schon ist. Auch die übrigen Beiträge stehen den genannten mcht nach, und wie immer, bilden den Schluß der Nummer Stimmen üder die Deutsch-Oesterrnchifch, L»teratur«Ges»llschaft. Diesmal haben Grwina von Berltpjch, Proseffor Kühn, Baronesse Oitilie von Bistram, zu ihnen btigesteueri. Di« Berichte sind kost.nsrei zu beziehen vom Eentral-Comn« der Deutsch-Oesterreichischen Literaiur-Gesellschasl, Wien, Graben 12. Zleder's Kavakrauche». In den Vereinigten Staaten von Nordamerika war im letzten Jahre der Verbrauch an Cigarren um sieben Millionen geringer al« in früheren Jahren. Dieser Ausfall wird zum größten Theile auf den Umstand zurück-geführt, daß da« Pseifenrauch n und da« Radfahren immer mehr überHand nimmt. Z>ie Sprache der Ka«re. Die Blumen-, Fächer- und Fingersprache ist un« wohl bekannt, aber bi« zur Sprache durch die Tracht der Haare find wir doch noch nicht gelangt, darin sind un« die Chinesinnen weit übtrlegen. Ersten« ist e« Siile. daß die chinesisch« Frau ihr schöne«, mit Lilienöl parsumirte« Haar so aufsteckt, daß man — wenigsten« ungefähr — ihr Alter daraus er-kennen kann. „Baby" ist anders frisiert, al« da« „kleine Mädchen". Der seit Jahrhunderten ein« geführten Gewöhnung tr«u, steckt da« „junge Mädchen- die Haar« so auf. daß sie davurch, also durch die Haarspracht, sagen kann: „Ich bin zu haben!" . . . »Ich sucht eint» Mann." Die ver-heiratete Frau giebt die« den ihr Fernst«hendea dadurch zu erkennen, daß sie sich die Augenbrauen abrasiert und sich die Zähn« schwärzt. Es wärt ein argrr Verstoß gegen alles ,savoir-vivro', wen» man „Amor« Bogt»", den dit Natur über die schönen Augen gespannt, behalten wollte und den Zähnen ihre Elfendtinfarb« ließ«! Di« Witwe, welch« sich wieder verheiraten will, windet die Haare um eine Echildpattnadel, die sie horizontal am Hinter-köpft besrstigt und dit« ZugtständniS, so durch „die Haare" offen und frei bekannt, gehört im Landt der Sonne zum „nuten Ton*. Wir manche Euro-pärrin möchte wohl bi«weiltn sich auch dieser Sprache bedienen können. Aber «benso gut kann man auch durch die Haart bei den Clzi»,sirinen ausgedrückt finden, daß sie uniröstlich sind, wenn sie auch nicht weinen. Di« Wuw« braucht nur die Haart abzuschneiden und ohne Scheitel dieselben nach hinten zu kämmen. Läßt man sie wieder wachsen und steckt sie wieder in einem Knoit» auf. so fagt man dadurch, „mein Schmerz ist nicht mehr so tief- — und dann, wenn die Haare wieder lang genug sind, ist e«. dank der horizontal ein-gesteckten Schildpaitnadel ganz leicht, durch die Haarspracht zu sagen: „Ich möchte mich gern trösten laffen . Schrifttum. >.S chule und Hau t". Soeben erscheint von dieser bekannte» Elt«rnzkitu»g das IS. Heft de« 15. Jahrgange«. Wir machen unsere geehrten Leser aus diese Er,iehung«blätter besonder« ausmerlsam, weil sie thatsächlich einem dnngenden Bedürfnisse enigegentommen. indem sie gesunde Erziehung« grundsäv« in die deutsche Familie p, verpflanzen trachten, den Eltern in allen Erziehung«- und UnterrichtSftaaen mit Math und lhat an die Hand gehen und eine gewissenhaft« c,. Kinderpflege »um Gemeingute des Volte« mache» wollen. Der Preis — ist. ganzjährig für 12 hübsch ausgestattete Hefte — muß als sehr gering bezeichnet werden. Tie Verwaltung — Wien. III.. »lreichergasse 10 — versendet aus Verlange» Hefte zur Ansicht an Jedermann kostenfrei. Die 12. Nummer hat folgenden Inhalt: Pax vobtecum. Bon A. von Plankenberg. — Ter Spiettrieb. Von W. Böhm. — Aus Cben der Gesundheitspflege. Von P. I. Möbiu«. — Au» t Kinderwelt: Kindenvort«. — Gesetzliche Bestimmungen: Ta« Religionsbekenntnis der Kinder. — BeurlHeilungen: Mit vereinter Kräfte Walten. Bon ffranz Czetan«kv. — Die raihende Freundin. Von Marie Lindema». — Deutsch« Bor-bereilungsschnle. Von Karl Rohling. — Kleine Anstandslehre. Bon F. Mohouot. — Sprechhalle: Mittheilungen und Aus tünfte. — Allerlei Wissenswerthes. — Erzählungen: T«S Märchen vom Glück. Bon lherese Sp- — Den Grofien für die Kleinen: Die zwei Ehnstbäame. Uon Ierd. Neidhardt. — WeihnachtSfreude. Bon Marie Haas. Henry George, der „Prophet von San Francisko". ist der Gegenstand einer ernsten Aufforderung an Victor Lathrein S. I., die die neueste „Deutsche Bo l I « st t m in «", da« Organ der deutschen „Georgianer" enthält. Man kann auf die Antwort des vielgenannten JesuitenpalerS gespannt sein. — In seinen persönlichen Erinnenmqe» schildert Prof. L. Büchner die berühmte Frankfurter Z Mark; auch direct beim Herausgeber A. Damaschte, Berlin, Arkonaplatz S. ,,D i e Wag «". Herausgeber: Tr. Rudolf Lothar. Redaction und Administration: IV., Cchleifniühlaasse 25. Preis per Nummer 1« kr., Abonnement fl. f — vierteljährlich. Die erste Pummer deS zweiten Jahrganges dieser Wochenschrift weist folgenden Inhalt aus: E. W. Wiener BolkS-geist. — Briese Ludwigs II. von Baiern an Richard Wagner. — Jan Szcezepanil. Ter Zukunftskrieg. — Dr. Julius v, &oo«. Zur Rechtspflege in Oesterreich von i»4B bis 189«. — Dr. Friedrich Knauer. Interessante Reconstruction. — Rudols Lothar. Vom französisch«! Drama. — Dr. Jr. Medicinisch« Bnefe VUI. — B. F. Seligmann. Schönheit. — Litteratur: Dr. W. M. Meyer. Aus zwei Planeten. — Ernst von Wolzogen. Ta« dritte Geschlecht. — Glossen. — Theater. — Augia«. Financielle Unterhaltungen. — Augustin. Duelle. — Illustrationen: Zeichnungen von A. F. Selig mann und Farago, sowie Abbildungen im Texte. Man abonniert bei allen Buchhandlungen und Postanstalten oder direct bei der Administration. Probenunimern gratis und franco. Reizende Abbildungen der neuesten Pariser Modelle fallen unS in die Augen beim Aufschlagen der Nummer t, I8SS de« beliebten, bereit« im 18. Jahrgang« erscheinenden Frauen blatte« .Häuslicher Rathgeber." Unterstützt durch knappe, klare Beschreibungen und genaue Schinttangabe», sind sieeignet. auch Ungeübteren die Anfertigung von Garde robenftücken aller Art zu ermöglichen. Andere geschmackvolle Modelle bieten fleißigen Händen erwünschte Borlagen zur Her. stellung zierlicher und nützlicher Handarbeiten. T aneben findet auch jede« Belehrung» und UnterhaltungSbedürfni» in den spalten dieses Blatte« feine Rechnung. Da« vorliegende Heft bringt u. a. drei werthvolle Artikel: .Hoffnung" von A. Kahle. „Wann haben wir Zeit?" von Marie Polchau, .Iiosiger Teint" von El. Zöllner" u. a. mehr. Im Feuilleton beginne» zwei Romane: „Ter Dämon", aus der bekannten ,>der von M. E. Breddon, und „Aus dorniger Bahn" von Frieda v. Kronoff; beide versprühen, nach dem interessanten Anfange zu schließen, recht spannend zu werden, während uns Jakob Lippmann durch die Humoreske „Sein erste« Tuell" köstlich zu unterhalten versteht. Hiuswirchichastlicki« Winke, Recepte. Hinweise aller Art machen die« praktische Blatt jeder sparsamen Hausfrau unentbehrlich. Illustrierte Beilage. Illustrierte Kinderzeitimg, leichte Räthsel mit zahlreichen, werth vollen Preisen. Abonnementsprri«: vierteljährlich 1,40 M., Einzelnummer 10 Pfg., mit Schnittmuster 15 Pfg. Probe nummern unentgeltlich und poftfrei stet« erhältlich von der Verlagsbuchhandlung Robert Schneeweiß. Berlin \V„ Elß holistraße 19. „T eutscher Jugendbrunnen" betitelt sich eine in» Leben getretene nationale Jugendschrist, geleitet von R. Eichelburq und Han« von der Ähwarzau inWien XIV/2, Wintelmannstraß« 18, welche e« sich zur Ausgabe stellt, der deutichösterreichischen Jugend die Entwicklung, Leimingen, Kämpfe und Tugenden be« Deutschen Volkes im Gewand« der Sage, Geschichte, Erzählung, Fabel, Schilderung und Tichtung »u Gemüthe zu führen. — Wahrlich ein zeitgemäße« und erhabenes Beginnen! — Tas vorliegend« 1. Heft entspricht dieier Absicht vollkomme,i. Eine rührende Erzählung. „Ein deutfche« Mädchen", ist ganz au« dem nationalen Kampfe der Gegenwart gegriffen. ,nir Kindertheater uud Heitere« ist auch gesorgt. Probehefte gegen Einsendung einer b-kr.-Marke. — Per Jahr s fl.) Bon den Illustrierten Oktavheften „Ueber Land und Meer" «Stuttgart. Teutsche Verlagsanstalt > erschien soeben das 5. Heft, womit der erste Band des laufenden Jahr gange« zum Abschluss« gelangt ist. TaS 6. Heft veröffentlicht die Fortsetzung der drei, in ihrer Art ganz verschiedentn, aber in ihrem Werthe gleich hervorragenden neuesten Romane „Ringend« S«ele" von Bernhardine Schulze Schmidt, „Rein-hold (Tlemniino« Abenteuer ui Waper und zu Lande" von Heinrich Seidel und „Die Nachtigall" von Johanna Niemann. Reich illustriert sind die Artikel über „HochzeitSg«-bräuche im Baskenlande" von P. Kanffmann, „Schnellfeuer-Feldgeschütze" von Hauptmann Rütten, ..Ein Ausflug übrr Mar Saba nach dem Todten Meer" von Mar Tanneil. und „Ein Problem der Schiffsbautiinst" von Teja Mayer. Unter dem Titel „N«ue Herren" plaudert RichardNordhausen über die ersten Resultate der Berliner Theatersaison, Theodor Tunnchen behandelt das Thema „Eigenthum und Diebstahl" mit besonderer Berücksichtigung einiger vielbesprochener Seiiia twiissalle der (Gegenwart, und Paul von Szczepinski jibt unter dem Titel „Ein preußischer Dichter" ein Persönlichkeit und Schaffen »usammensassende« Bild des verewigten Theodor Fontane. — In Rücksicht aus die Füll« de« Gebotenen und ' die Billigkeit v«s Preise« tjede« Heft kostet eine Mark, der elegant gebundene 1. Band 7 Mark dürfen die Illustrierte» Lctav-Hefte von „Ueber Land uiid Meer" mü volleu. Recht' die billigste, deutsche illustrierte Monatsschrift genam't werden. „Der K y n a ff", Ostdeutsche Monatlichen für 1!olk«. ' thum und Kunst, herausgeqeben von Tr. Ernst Wachler. Berlag von Georg Maske m L ppeln. — Inhalt des X vefte«: Bley Fritz, Ter Alldeutsch« Verband. — Hiekmann Erlist. Folgen von 186« für den österreichischen Stamm. — Tip Arthur. Vom Städtethum. — Fischer Th.. Prof., Tr.. TaS deutsch« Pfarrhaus in Siebenbürgen. — Rufeler i?eorg. Deutsch« Nordseetüste. — Hoffmann Adalbert, Ein schlesischer Mufenhof. Zum l'.vjähngen B«st«b«n vo» Karlsruh« i« Ob«Tfchlfftfn. — Binhack Franz, Prof., Bruchsiück« von ki»d«r-verftn und Inschriften in Mittrl und Süddeutschland. — Ein Urtheil au» Schillers Hören. — Triesman« Hrmrich. Vom W«rth« zeitgenössischer Kunst. — Lienhard Fritz, Elsämich« Gedichte. — Sohnrey Heinrich, Ter Hunnenlönig und die Spinnmädchen. Ein Torfbild au« Hannoverland. — köiiia Eberhard, Schlußscenen aus Filippo Lippi. — Die Kampf-spiel« auf dem Niederwald. — Anzeigen. Der bekannte Redacteur der .kneipp Blätter", Herr-I. Lkic in Wörishofen, hat umer dem Titel „Tiphthe-ritt«, ihre Entstehung und Behandlung nach Kneipp'fcher Methode" eine klein« Broschüre heraus gegeben, mcUt« wir besonder» den Müttern empkehlen. Ter äußerst niedrige Prei» (I Eremplar 8 Pfg. — 5 kr.. 10 (frein-plare 55 Pf., SO Exemplare 1 Ml. einschließlich Postporto. in größere» Partie» noch billiger) ermöglicht der ärmste» Mutter die Anschaffung dieses Büchleins. Lehrernmen. Lehrer und Wiederverkäufer erhalten hohen Rabatt. Bon Artaria'S Eisenbahn- und Poftcom-munieation«-Karte von Lesterreich-Ungarn und den nöidl. Balkanländetn (gefalzt in Leinivanddeck« fl. I.—> wurde soeben die di« zur Jetztzeit ergänzie. neu revidierte AuSgabe fOt 1899 au^qe »eben. Die Vorzüge dief«r f«it einer langen Reihe von Jahren alljährlich neu erscheinenden und in mehr al« 100 000 Eiremplaren verbrriteten Karte^ sind: Die große Ausdehnung von Constanz-Rom im Eestei» bi« Kiew Eonstaniinopel im Osten und von Dre»d«n>Bre«Iau-Wilna nördlich bi« Barletia-Tutaizo südlich. Die klare-Uebersicht der vielgeftaltiaen Bahnsysteme der Monarchie »nd der jverschiedenen Eiienbahngesellichasten, von denen jede einzelne — neben den zwei großen, in rother resp, grüner Farbe ausgeführten Linien der österreichischen und ungarischen Staatsbahnen — durch besonderes Colorit ge-kennzeichnet ist. Di« Dist >nz > Angab« in Tarif kilometern. Die specielle» Bkj«ichnung«n für doppelgeleisige Bahne» im B«.r «b« und im Bau; sür eingeleifig« Bahnen in Betriebe und im Bau: für Industriebahnen (ohne Personenb«förd«-rung):^ sür Personen-Postfahrten: für Dantpsschiffrouten Da» Stationsveizeichni« ist allein bei Artaria'S Eisenbahn» karte grati« beigefügt. Enthält in neuer Revision für IsS»-alle Stationen der Monarchie mit Angabe der politischen Lage, ferner: Die Eintheilung der Station«» d«r öfterr. Staalsbahnen in die t. k. TireciionSbezirk«. Unentbehrlicher Behelf für Spediteure und alle übrigen commerciellen «reise, für Militär«, Gutsbesitzer u. s w, u f. w „Neueste Erfindungen und Ersahrun-g e n" aus den Gebieten der praktischen Technik, der Elek-trvtechnik, der Gewerbe. Industrie, Chemie, der Land- »nd Hausivirthfchaft »c. XXVl Jahrgang (A. Hattleben » Verlag in Wien) Pränumeraiionsprei» ganzjährig für 1» Hefte franco * fl. 50 tr Einzelne Hefte 36 kr. in Briefmarken. — praktische, bereit« ausgtführt« und gut ausiuiührend« Ar» heilen un» Rathschläge verlangt der im Arbeitsleben Stehende. Diese Zeitschrift erfüllt in höchstem Maß« diese Be-dingung. Mitarbeiter, die sämmtlich in der Ausübung ihre«-Berufe« reiche gründlich« Erfahrungen sammeln, veröffent-luden sie hier. Neuelungen, in der Werkstatt feUbft erprobt, geben dem Leser eine Fülle von Anregungen. detailliNe Ab-bilbunge» unlerftütze» di« Darlegung der praktischen Anwen dung aller Äieueiungeu. AU« Fortschritt« im g«w«rblichet» L«ben werden milgeth«ilt. Die Zeitschrift „Neueste Erfin-düngen und Erfahrungen", i» XXVI erscheinend, bildet einen zuverlässigen Raihgeder, eine reiche Huudgrub« für solch«, di« n«u« Nebenerwerbe suchen. Da dieselbe alle Verbesserungen i» ArbeitSeinrichtungen und Werkzeugen miitheilt, ist sie unentb«hrlich für jeden, der die Eoncurrenz. bestehen und seine Leistungen dem steten Schritt moderner Verbesserung anlassen will. Dies« Z«itschrsst beantwort« Hunderte von Fragen in durchaus fachmännischer, eminent praktischer Weise — ein« Füll« Ersah, ungen bietend: eine Zeitschrift au« der Praxis für die Praxis. sFlITZ HASCH. factM..,, CILLI.' 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F*ür die liebevolle Theilnahme anlässlich des Ablebens meines unvergesslicsen Gatten Matthäus Sapuschek, kaiserlichen Rathes, k. k. Hilfsämterdirectors i. R., sowie für die vielen Beileidskundgebungen, die vielen Kranzspenden und die zahlreiche ehrende Betheiligung an dem Leichenbegängnisse spreche ich meinen innigstempfundenen, wärmsten Dank aus. CILLI, den 18. Jänner 1899. 3474 BttUfl« und HeiaaSgeber: «jeremttmchdruckeiei „«eleja" m liiAu «eramwortticher Schristteuer- Cn« «mdroschltsch. Truck der Hereinsduchoruckere, „