Amtsblatt zur LMchcr Zeitung. I^r. 119. Mittwoch den 24. Mai 1864. ä. 285. Ä (!) Nr. 2S37. Concurs. Im Kronlande Krain ist eine provisorische Steuereinnchmersstelle mit dem Gehalte pr. 800 st. in Erledigung gekommen. Zur Besetzung dieses Dienstpostens und eventuell einer Steucreinnchmertzstelle mit 700 st. oder 600 st., eines provisorischen Kontrollor-postens mit «00 si. oder 500 st., einer proviso' rlschen Offizialsstelle mit 450 st. oder 400 st-, endlich einer provisorischen AssistentensteUe mtt 350 st. oder 300 st. Gehalt, wird der Konkurs vlö 20. Juni l854 mit dem Beisätze ausgeschrieben, daß, mit Ausnahme der AsslsteutensteUe, m>t den übrigen Dienstposten die Verpflichtung zu einer baren oder fioc>jussorl>chen Kautiunslelstung im Wthalcsdetrage verdund.n >st, daher sich auch die dleßfa'Uigcn Kompetenten m>t der Kautions-lelstungsfähi^keit gehörig auszuweisen haben werden. Bewerber haben daher ihre gehörig dokumen-tirten ^>csuche, u'.'ter legaler Nachroelsung des Alters, der physischen Dlensttaugllchkelt, der bis-herigen Beschäftigung oder Verwendung, oer vollkommenen Kenntniß der deutschen und Lin« dessprache in Wort und Schrift, dann der Kenntniß in den, den Steuerämtern obliegen: den Geschäften, so wie über ihre Moralität und zwar die Kompetente», welche bereits in Staatsdiensten stehen, im vorgeschriebenen Dienstwege, alle üblig. 2284 ft. »6 kr. genehmigte Verschließuogsw.lk, lm D'l'lanzzci-chen Xil/ii-7 der Save, um den Fiskalpr^ib nickt a<» Mann gebracht worden ist, so »vird di.ßsalls eine neue M'nuendo Verhandlung am 3. Juni 1854, b.i der k. k. Be^rkvhautpmaim schists Exposilur in Gu'.kseld Statt finden, um 9 Uhr Vormittags b.ginnen und »m Erloro.ru,ß-falle Nachmittags von 3 Uhr angefa,>gv„ fort. g. setzt werden. D-e di.ßfaU'gen Lieferung- und Albeltblci stunfte» bestehen ln der H.rsleUung von: 14«-2'-6" Kudik'Maß Abgrabung sammt Verwesung d»s Matn die save, i, 50 kr. L. M. 204"-2^-7" Kublk-Maß Steinwurf und Be le^ung auS Mindestens ^ und höchstens 2 Kubik'Sä'uh großen, y^rctt. In einem solchen schriftlichen Offerte muß der Anbot nicht nicht nur mit Z'ffern, sondern auch, wie die Bestätigung, daß Offerent den Ge« genstand des Baues nebst den Bedingnissen zc. genau kenne, wörtlich angegeben werden. Auf Offerte, welche dieser Vorschrift nicht entsprechen, kann keine Rücksicht genommen werden. M>t Beginn der mündlichen Ausbietung wird kein schriftliches Offert, nach Abschluß dieser aber überhaupt kein Anbot mchr angenommen. Be« gleichen schriftlichen und mü'ndllchen Best« boten har der Letztere, bei gleichen schriftlichen aber derjenige den Vorzug, welcher früher eingelangt lst und daher den kleinern Postmlmmerus tragt. D»e hohe Ratifikation bleibt für jeden Fall vorbehalten. Von dcr k, k. Landesbaudirektion für Krain. Lalbach am l8. Mai 1854. Z. 282. » (2) Nr. ,594. LizitationslKundmachung. Da bei der am 29. Aprll d. I. abgehaltenen Lizitation wegen Hintangabc des mit dem hohen hohrn k. k. Statthaltcrel - Erlasse vom 24. Fe<-bluar d. I , Z. 2lttl, im Kostenbettage von 985 st. 57 kr. bewilligten Uferschuhdaues kein günstiges Resultat erzielt worden ist, so wild am 3. Imn o. I. eine neuerliche Verhandlung bei der k. k. politischen Bezirks - Erposicur in Gurkfeld Vormittags von 9 bls l2 Uhr abgeführt, zu welcher Untelnehmungslustige eingeladen werden. Die dleßfäUigen ^iefelungs- und Arbeitsleistungen bestehen überschläglich in: 22" - 5' -«" Quadrat - Maß profilmaßig l>r^u< stellender Pflasterung auü »2" tlef greifenden, möglichst regelmäßigen, an den Stoßfugen abgerichteten lagerhaften Bruchsteinen, pr. Dua-drat-Klafter 4 st, 39 !6 kr. Conv. Münze. Das nähere Detail der dießfälligen Baufüh-rxngen ist aus dem Situations- und Profil' Plane, dann den Vetsteigerungs« lind Baube-dlngnlssen zu ersehen, welche Behelfe in der Amtskanzlei der gefertigten k. k. Savebau»Expoc situr Gurkfeld Vor- und Nachmittag in den gec wohnlichen Amtsstundcn täglich eingesehen werden können. Die Unternehmungslustigen haben vor der Verhandlung das 5 ^ Vadium der ganzen Bausumme in baren» Gelde, oder in Etaatöpa-pieren nach dem börsenmaßigen Curse, mittelst einer von dcr hicrlandigen k. k. Finanzprocura« tur approbirten hypothekarischen Verschreibung zu erlegen, weil ohne solches kein Anbot angenom« men wird. Jedem Unternehmungslustigen steht es übn« gens frei, bis zum Beginn der mündlichen Vcv stcigerllng sein auf einen l5 kr. Stempelbogen ausgefertigtes und gehölig versiegeltes Offert, mit, der Aufschrift: »Anbot für die Verlängerung des im !). Xl. XlIl/3 — 4 an dcr Save bestehenden Ufcrdeckwerkes", an die löbl. k. k. Be-zirkshauptmannschafts-Expositur Gurkfeld einzusenden, worin der Offerent sich über den E«lag des Reugeldes bei einer öffentlichen Cassa mittelst Vorlage des Depositenscheines auszuweisen, oder dieses Reugeld in das Offert einzuschließen hat. In einem solchen schriftlichen Offerte muß der Anbot nicht nur mit Ziffern, sondern auch 43tt die Bestätigung, daß der Offerent den Gegenstand des Baues nebst den Bedingnissen :c. genau kenne, wörtlich angegeben weiden. Mit Beftinn der mündlichen Ausbietung wird kein schriftliches Offert, nach Abschluß dieser aber überhaupt kein Anbot mehr angenommen Werden. Bei gleichen schriftlichen und mündlichen Bcstboten hat der letztere, bei gleichen schriftlichen aber derjenige den Vorzug, welcher früher eingelangt ist, und daher den kleineren Postnum merus trägt. Die hohe Ratification bleibt für jeden Fall vorbehalten. . K. k. Savcbau - Expositur Gurkfeld am 18. Mai »854. Z. 824. (2) , Nr. 2858. C d i k t. Am 29. Mai d. I,, Früh von 9 —12 Uhr, werden im Bl'znkSgericktsgedäude zu Adelslier^, die Vttlaß-Esftktcn des allhicr verstorbenen russischen Unterthans, Herrn Dr. Paul Hllter, bestehend in Lelbeskleidunq, Wasche, einem Pelz, einem Topas, einem ^ Url). Nr. 69 vorkommenden ilicalltät, im gerichllich erhodcnen SchätzlN'gswertye von 2663 fi. 40 kr. M. M. gtwilliget, und zur Voroayme derselben vor diesem Gerichte die drei Fciloiettmgs.- Tagsatzun-gen auf den 2. Juni, auf den 4. Juli und auf den 4. August l854, jedesmal Vorinmag von 9 —12 Mir mit dem Anhange bestimmt worden, dasi diese Realität nur bei der letzten auf den 4. August »854 angedeuteten Fcilbietlmg bei allenfalls nicht erzieltem oder überbotencm Schätzungswerthe auch un:er dem-selben an den Meistbietenden hintangcgeben werde. Die Licitationsbedmgnisse, das Schatzungspro-tocoll und der Grundouchsextract können bei diesem Gerichte in den gewöhnlichen Anusstunden eing«. sehen werden. Senosetsch am 6. Mal 1854. 3. 832. (l) Nr. 995. Edikt. Von dem gefertigten k. r. Bezirksgerichte wird hiermit bekannt gemuht: Es sei über Ansuchen des Martin Franz von Laibach, gegen die Ehelcute Anton und Helena Bader, wegen aus dem Urtheile vom 4. September 1853, Z. 8073, schuldiger 200 fi. M.M. c. 5. (.-.. in die exekutive Versteigerung des, den lietztern gehörigen, im Grundbuche des Magistrates Lailxnh 5uk Rer'tif. Nr. 448 ^ vorkommenden Terrains sammt Hause in Hü'hmrdorf, <ül,l!8c. Nr. 37, im gerichtlich erhobenen Scha'^uogswerthe von l0!0 fl M. M., gcwilligtt und zur Vornahme derselben vor diesem Gerichte die drei FeilbiclungStagsatzungen auf den 28. Juni, auf den 28. Juli uno auf den 28. August d. I., jedesmal Vormittags um ll) Uhr mit dem Anhange bestimmt worden, daß diese Realität nur bei der drillen und letzten Feilbitlulig bei allen, falls nicht erzieltem oder überbotencm Schätzungö. werthe auch untcr demselben an dcn Meistbietenden hiiitangcgcbcn werden wird. Die ^izitationsbcdingnifsc, das Schatzungspro-tokoll un» der Grundbuchscxtrakt können bei diesem Gerichte in den gewöhnlichen Amlsstunden eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Laibach, II. Sektion am l4. April 1854. Der k. k. Bezirksrichter: Dr. v. Schrey. Z. 738. (3) Nr. 2402. Edict zur Einberufung der Verla ssensch aft s-Gläubiger. Vor dem k. k. Bezirksgerichte Oberlaibach haben alle Diejenigen, welche an die Verlaffenschaft des den 9. März 1854 verstorbenen Drittelhü'blers Gregor Skof aus Praprezhe, als Gläubiger eine Forderung za stellen haben » zur Anmeldung und Darthuung der» selben den 3. Juni l.I. Früh 9 Uhr zu erscheinen, oder bis dahin ihr Anmeldungsgesuch schriftlich zu überreichen, widrigcns diesen Gläubigern an die Ver-lassmschaft, wenn sie durch die Bezahlung der an» gemeldeten Forderungen erschöpft würde, kein weiterer Anspruch zustande, als insofern ihnen ein Pfand« recht gebührt. K. k. Vez nksgericht Dderlaibach am 14. April 1854. Z. 823. (3) Nr. 4536. Edikt. Vom k. k. Bezirksgerichte Laas wird in der Erekutionssache des Kaspar Mlakar von llaab, gegen Matlhäns /indcr.^5 von Podzirku, pto. 8l fi. c. z. o, nut Bezug auf das dicßMige Edikt vom 2l. März l. I., Z. 2864, weiter bekannt gegeben, raß über Einverständniß beider Theile, die auf den l5. M.ü d. I. angeordnete erste Fcilbietlmgstagsatzung als abgehalten anzusehen ist, die weitem zwei auf den ia. Juni und l7. Juli d. I. anberaumten Termine aber unverändert beibehalten werden. Laas an, 9. Mai 1854. Der k. k. B'-zirksrichter: K o schier. 3. 9. 2 (21^ K. k. südliche Staats - WOG. Tahwdnnng der Züge auf dcr südl. k. k. Staats Eisenbahn zwischen Mürzzuschlag und Kaibach/ vom iä. Mai v. A, bis auf weitere Bestimmung. Abfahrt der Züge in der Richtung von Mürzzuschlag nach Laibach. ! Laibach nach Mürzzuschlag. ^ AbfahrtvonI ««^„^ Personen Abfahrtvon Personen- ««osttn^ ^ der Ttation > ^^"" Z"N ^er Station j Zng____ 4>o,tzng ^ Stund. Miunt. Stund. Minut. I Stund. Miuut Stund. Miunt. ! Mürzzuschlag Ä. ^Z Früh 3. — Nachm Laibach 7. 30 Abends 8.15 Früh Gray 8. 3Z „ 6. 65 Abends Cilli 11. 40-Nachts 13. 5 Mlttaq Marburg 10. 55 Vorm. 9. 27 „ Marburg 2. 57 „ 2. 40 Nach'". Cilli i. /45 Nachm. 12. 50 Nachts Gray 6. 15 Morg. 5. 30 Abends Bemerkung. Mit den Post- und Personenzügen werden Passagiere von und nach allen Stationen befördert. . Das Reisegepäck ist den größern Stationen wenigstens ^ Stunde vor Abgang des Zuges z^ übergeben, wenn es mit demselben Zuge befördert werden soll. Mlt ten Lastzügen werden keine p"' sagiere befordert.