Nr. 178 Montag, 6. August 191^. 136. Jahrgang Mbacher Zeitung « A N^« "?"?*"«: Mit Poster,l!:,di'.ng: ssan^äljr!« 30 «. balbjähii,, 1K «. Im ,<<°mor: gaiiziühcil, °>2 ,>, rui ^,'il,,,, ^ j, giüßrre prr Zcile 12 l>! bci üftcre» Ä'n'brchvlungrii per Zeile « »,. Dir «Lailiachrr /.ritimg. rrschci»! lnqlick mii «»«nal/mr w'i '^ol!„- uin ^ ^ !»ratt«, befinde« sich Mill^i^Ürai'r Nr, 16: di>> Pidnktion Wil!o5iöstrnßr Äl». Iß. ^; . ,)N ^ bit ,0 Uhr twrmlttayc'. Uniraiilisilr Brirsr wrrben nick! aüqi'iwmml'ii, !,i!>. V»l«ph»« N» >»» V»>«kti«» 52. Amtlicher Geil. Der Leiter des Justizministeriums hat die Nezirks-Nchter Dr. Franz Mohoric in Üaibach und Dr. Sil-' vm Hrasovec in Rudolfswert zu Landesgerichls« raten an ihrem Dienstorte ernannt. Der Leiter des Justizministeriums hat die Richter Rudolf Potoönik in Idria, Franz Knssel in Seisenberg, Josef Lenart in Laibach, Hermann Den in Gotischer und Dr. Johann Hitzelbergcr in Mottling zu Bezirlsrichtern ernannt. Nach dem Ämtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 3. August (Nl. 17K) wurde die Wcitervcrbreitung folgende Preßerzeug uisse verboten: «Schweizer Illustrierte Zeitung», Nr. 28, VI. Jahrgang, vom 14. Juli 1917, Nerlllgsanstalt Ringier 3° 4.) mirabel............ K 1 88 K 1 70 | Te cene se razumevajo za I kilogram zdravega za trg sposobnega blaga. § 2. Prestopki tega ukaza se kaznujejo po § 7. ukaza c. kr. urada za prehranjevanje ljudi z dne 22. julija 1917. 1., drž. zak. št. 304. § 3. Ta ukaz dobi moè z dnevom razglasitve. C. kr. deželni predsednik: Henrik grof Attems s. r. In Krain Beim Verkaufe von In Laibach außer Laibach I.) Zwetschken (Hauspflaumen): a) gepflückte Tafclwarc ...... XI28 Xl'10 d) Schüttelware......... X -78 X 68 2.) Pflaumen............ X 1 46 X 1 30 3.) Reineclauden (reif oder unreif)..... X 140 X 1 30 4.) Mirabellen........... X 1 88 X I 70 Diese Preise verstehen sich für 1 Kilogramm gesunde, marktfähige Ware. § 2. Übertretungen diefer Verordnung werden nach tz'7 der Verordnung des k. l. Amtes für Voltsernührung vom 22. Juli 1917, R. G. Bl. Nr. 304, bestraft. § 3. Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Kundmachung in Kraft. Der t. l. Landespräsident: Heinrich Graf Attems w. p. Št. 22.556. ükaz c. kr. deželnega predsednika na Kranjskem z due 3.Avgusta 1917. 1., št. 22.556, o doloöitvi najvišjih oen za nadrobno prodajo svežih jabolk. Na podstavi § 6. ukaza c. kr. urada za prehranjevanje Ijudi z dne 22. jnlija 1917. 1., drž. zak. St. 303, o doloÈitvi najvišjih cen za sveza jabolka *e doloèa: § I- Pri nadrobni prodaji svežih jabolk tuzemskega dohoda, to je pri prodaji v množinah pod 5 kilogramov porabnikom, se ne smejo preseci ^aslednje najvisje cine: Z. 22.556. , Verordnung des k. t. Landespräsidenten in Krain vom 3. August 1917, Z. 22.556, betreffend die Festsetzung von Höchstpreisen für den Kleinhandel mit frischen Äpfeln. Auf Grund des tz 6 der Verordnung des l. l. Amtes für Voltsernährung vom 22. Juli 1917, R. G. Bl. Nr. 303, betreffend die Festsetzung von Höchstpreisen für frische Apfel, wird verordnet: Beim Kleinverkäufe von frischen Äpfeln inländischer Herkunft, das ist beim Verkaufe von Mengen unter 5 Kilogramm an den Verbraucher, dürfen nach' stehende Höchstpreise nicht überschritten werden: Laibacher Zeitung Nr. 178________ __________________1128_________ ft. August 1917 Na Kranj-Pri prodaji V Ljubljani skem razun Ljubljane 1.) n^miznik jabolk (sadeži nad srednjo veli-1 kostjo brez napak in poškodb, kakor so moÈni odtiski, ali ki so crviyi, pokveèeni, glivasti ali ne popolnoma zreli), in sicer: a) brezmadežnih veèjih komadov (v za-bojih, koših ali nezloženih) .... K l'5O K l-30 b) brezmadežnih manjših koraadov (v za-bojih, v koših, v sodih ali nezloženih) | K 1*35 Kl"10 2.) jabolk za gospodinjstvo, vkljuèno jabolka i za mezgo, za korapot ali povitek (v sodih ali nezloženih).......... K 102 K-90 3.) jabolk za most.......... K -56 K -'46 Te cene se razumevajo za 1 kilogram zdravega, za trg sposobnega blaga. Pri prodaji namiznih jabolk z moenimi odtiski, ali ki so èrviva, po-kveÈena, glivasta ali ne popolnoma zrela, velja za jabolka za gospodinjstvo doloÈena najvišja cena. "* § 2. Za v § 5. ukaza c. kr. urada za prehranjevanje ljudi z dne 22. julija 1917. 1., drž. zak. st. 303, navedene razkošnostne vrste ne veljajo te najvižje cene; paè pa veljajo za sadeže teh vrst z raoènimi odtiski, ali ki so èrvivi, pokveÈeni, glivasti ali ne popolnoma zreli, pri nadrobni prodaji naslednje najvišje cene za 1 kilogram: v Ljubljani...........K 1*28 na Kranjskem' razun Ljnbljane . . . . K liO Pri nadrobni prodaji srednjevelikih dobrih ali le z lepotiènimi napa-kami obloženih sadežev teh vrst (posebno v trgovini obièajnik zavojih Ib in II blago v zabojih) veljajo za 1 kilogram naslednje najvišje cene: v Ljubljani...........K T70 na Kranjskem razun Ljubljane . . . . K 1*60 § 3. Prestopki tega ukaza se kaznujejo po § 8. ukaza c. kr. urada za prehranjevanje ljudi z dne 22. julija 1917. 1., drž. zak. št. 303. §4-Ta ukaz dobi moè z dnevom razglasitve. C. kr. deželni predsednik: Henrik grof Attcms s. r. In Krain Beim Verkaufe von In Laibach außer Laibach 1.) Tafeläpfeln (Früchte von über Mittelgrüße ohne Fehler und Beschädigungen, wie starte Druckflecke, Wurmstich, Mißgestalwug, Pilzbefall, nicht genügende Baumreife), und zwar: 3.) tadellosen größeren Stücken (in Kisten, Körben oder lose)........ X 1 50 X 1'30 > d) tadellosen kleinen Stücken (in Kisten, Kör- ^ ben, Fässern oder lose)...... X 1'35 X 1-10 ! 2.) Wirtschaftsäpfeln, einschließlich der Mus-, ! Kompott- und Strudeläpfel (in Fässern oder lose)........... X 1'02 X -90 ! 3.) Mostäpfeln........... X.-56 X -46 Diese Preise verstehen sich für 1 Kilogramm gesunde, marktfähige Ware. Beim Verkaufe vun Tafcläpfeln mit starken Druckflecken, Wurmstich, Mißgestaltung, Pilzbefall oder nicht genügender Baumreife gilt der für Wirtschafts» äpfel festgesetzte Höchstpreis. § 2. Für die im 8 5 der Verordnung des k. k. Amtes für Voltscrnährunq vom 22. Juli 1917, N. G. Bl. Nr. 303, angeführten Luxussorten gelten diese Höchstpreise nicht; W0hl aber gelten für Früchte dieser Sorten, die mit Fehlern, wie starken Druckflecken, Wurmstich, Mißgestaltung, nicht gcnügeuder Baumreife behaftet find, im Kleinverkäufe folgende Höchstpreise für 1 Kilogramm: in Laibach............X 1-28 in Krain außer Laibach........X 1'10 Beim Kleinverkäufe von mittelgroßen guten oder von nur mit Schönheitsfehlern behafteten Früchten dieser Sorten (insbesondere in den handelsüblichen Packungen In und II Kistenware) gelten für 1 Kilogramm folgende Preise: in Laibach............X 1 70 in Krain außer Laibach........X 1 60 § 3- Übertretungen dieser Verordnung werden nach H 8 der Verordnung des k. k. Amtes für Voltseruährung vom 22. Juli 1917, R. G. Bl. Nr. 303, bestraft. §4. Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Kundmachung in Kraft. Der l. l. Landespräsibent: Heinrich Graf Attems m i> PsUtische Meberstcht. Laib'ach, 5. August. Wie aus Czernowitz berichtet wird, ist von der Stadt der Bahnhof bedeutend, die Wasser- und Elek-ttizitäcswerte ziemlich beschädigt. Beide Brücken sind ausgiebig gesprengt. Viele Wohnungen sind geplündert. Kaiser Wilhelm hat am 30. Juli vor Abordnungen der in Kurland stehenden Truppen folgende Ansprache gehalten: Von den Schlachtfeldern Gali-ziens bin ich heimgereist, um euch, die hier oben mit deutschem Mannesmut, tapferer. Entschlossenheit und Gottesvertrauen der russischen Übermacht die Stirne geboten habt. den Dank eurer Kameraden auszusprechen, ferner den Dank der Euren daheim, den Dank des ganzen Vaterlandes und eures obersten Kriegsherrn. Es wurden viele achtenswerte Heldentaten von den Truppenteilen des deutschen Heeres getan. Würdig und ebenbürtig reihen sie sich an die Wintertämpfe, die hier stattgefuuden haben. Alte. deutsche Standhaf-tigkeit und Zähigkeit, eiserner Mut und feste Entschlossenheit haben hier dem russischen Ansturm einen Riegel vorgeschoben, woran er zerschellte. Von hoher Bedeutung war dieser Riegel für unsere Operationen und für die Sicherheit unseres Vaterlandes, des schönen deutschen Landes, welches wir hier an Ort und Stelle verteidigen. Ich spreche zu gleicher Zeit auch euch meiuen Glückwuusch zu der vortreffliche« Haltung und Tapferkeit aus, mit der ihr gekämpft habt. Wir sind gewöhnt, in unseren Gefechten gegen eine Übermacht zu kämpfen. So erwarte ich auch weiterhin von euch, den Truppen Kurlands, daß, wo ihr euch einsetzet, ihr eure Pflicht tun werdet, damit unser Vaterland einer gesicherten Zukunft entgegengehen kann. Dazu verhelfe euch Gott. Das Wolff-Aureau meldet unter dem 4. d. M.: Der großangelegte enMch-französische Offensivstotz in Flandern erlitt im raschen und mächtig geführten deutschen Gegenschlag einen vollständigen Zusammenbruch. Die Engländer warfen bei dem großen Angriffe am 31. Juli 14 Divisionen ins Feuer. Zur Ausnützung des Erfolges waren zwei Kavallerie-Divisionen bereitgestellt. Die gewaltigen englischen Angriffsmassen wurden durch eine französische Division unterstützt. Der ersten Angriffswelle sollten in jedem Divisions- abschnitt acht Tanks den Weg bahnen, der zweiten weitere vier Tants. Eine große Anzahl der Panzerwagen wurde jedoch schon in den Bereitstcllungs-plätzen durch das deutsche Feuer außer Gefecht gesetzt. Eine weitere Anzahl der vorgehenden Tanks wurde von unferer Artillerie zerfchossen. Hinter jeder Division standen etwa sechs Schwadronen Kavallerie bereit, die nach dem erhofften Durchbruch im Hintergelände durchzustoßen hatten. Bei dem gänzlichen Mißerfolge der feindlichen Infanterietruppen traten diese Schwadronen größtenteils nicht in Tätigkeit. Die dezimierten englischen Swrmwcllen brachen im wuchtig geführten deutschen Gegenstoß zusammen und wurden wiederum kilometerweit zurückgejagt. Das Zusammenwirken aller deutschen Waffen war mustergültig. Das verwüstete, von Granaten umgepflügte und durch den Regen zerschlammte Gelände bietet mit seinen aber Tausenden gefallenen Feinden einen furchtbaren Anblick. Besonders längs der Straße Üangemart—Zonebete sowie namentlich bei St. Julien stellten unsere Truppen ausgedehnte englische Leichenfelder fest. Das Wolff-Bureau meldet: Nach vorsichtigen Schätzungen betragen die Verluste der Nusscn seit Kriegsbeginn bis 1. Juli 1917 9,500.000 Mann, die der Franzosen 4,400.000, der Engländer, ausschließlich der Indier, 1,600.000, der Italicner 1.600.000, der Belgier 240.000, der Serben 500.000 und der Rumänen 300.000. Die Gesamtverluste des Verbandes betragen demnach über 18 Millionen, was etwa dcr Summe der Bevölkerungsziffern von Dänemark, Norwegen, Schweden und Holland entspricht. — Die Kriegskosten des Verbandes betragen in den drei Kriegsjahren etwa 258 Milliarden Mart, während jene der Mittelmächte sich auf 107 Milliarden be» Ziffern. Am 2. und 3. August griffen deutsche Sccflua.-zcnge die englische Flugstation auf der Insel Thasos im Ägäifchcn Meere erfolgreich mit Bomben an. Es konnten starke Brandwirlung und zahlreiche Explo-siouen festgestellt werden. Im „Iourual of Commerce" wird, wie man der „Pol. Korr." aus dem Haag berichtet, vor der Auffassung gewarnt, daß England Herr der Tauchboote zu werden beginnt. Das Publikum, so schreibt das englische Blatt, hat die amtliche Mitteiluug gelesen, daß in Australien genug Getreide vorhanden ist, um uns für di^ ersten sechs Monate die gewohnte Menge Brot zu sichern. Wer jedoch daraus schlicht, daß wir nicht länger sparen müssen, wird sehr unangenehm er» nüchtert werden. Denn der Überschuß einiger Mil-liuneu Zeutuer Getreide iu Australien kann nus hier in England wenig helfen, so lange es uns an Schif. fen gebricht, dieses Getreide hierher zu bringen, oder so lange die wenigen verfügbaren Schiffe den Tauchbooten zur Bente fallen. Diese reiche Ernte hat für England ebensowenig Wert, wie wenn cs sich auf, dem Planeten Mars befände. Das Blatt betont, daß die Tauchbootblockadc eine sehr ernste ist. „Wenn auch die erste Panitperiode hinter uns ist, darf man doch nicht annehmen, das; der Feind nicht mehr imstande ist, eine noch größere Tätigkeit zu entfalten." Zum Schlufsc bespricht das Blatt nochmals die irreführende Statistik dcr britischen Admiralität, die schon durch viele englische Blätter an den Pranger gestellt worden ist. Über die Vorgänge in Rußland liegen folgende Nachrichten vor: Die Petersburger „Börsenzcitung" meldet: General Erdely, Kommandant der I I. Armee, wurde auf verräterische Weise hinterrücks erschossen. General Gurko wurde verhaftet. — Der Abbruch der Verhandlungen zwifchcn dcr Regierung und den Kadetten bestätigt sich. Atsentiev, der Vorsitzende des Vollzugsausschusses des Baucrnrates, wurde zum Minister des Innern ernannt. — Die Petersburger Agentur meldet: Der Geueral der Kosaken, Nasilkovslij, wnrdc an Stelle des Generals Poluvcuv, der die Be-rufuug zur Feldarmee erhalten hat, zum Oberbefehlshaber der Truppeu des Militärbezirkes' Petersburg ernannt. — Der einstweilige Ansschuh dcr Duma hat an die Bevölkerung einen Aufruf gerichtet, worin es unter anderem heißt: In der Armee ergreifen dunkle E^'sienzen aus Feigheit die Flucht. Was mit der Armee geschehe, ist nur die Rückwirkung dessen, was iu ganz Rußlaud vor sich geht. Die Katastrophe im Hinterland wird auch den Untergang der Armee nach sich ziehen, was gleichbedeuteud ist mit dem Untergang Rnßlands. Es gibt da nur eiuen einzigen Weg, und daö ist eine feste, mächtige Gewalt, dic von jedem und von allen in strenger Weise Erfüllung ihrer Pflicht fordern würde. Die Revolution hat alle örtlichen Behörden weggefegt. Die Hauptaufgabe der Regierung besteht in der unverzüglichen Schaffung Laibacher Zeitung Nr. 178_____________________________1129____________________________ 6. August 1917 eines regelrechten Systems der Verwaltung und Justiz, ohne die alle von der Regierung geplanten Reformen nicht verwirklicht werden können. Bis zur Einberufung der vcrfafsunggebendcn Versammlung sind alle Gesetzgelnmgsatte unzulässig, die in radikaler Weise das Regiernugsrcgimc und die Msellschasts, ordmmg umstürzen uud eine noch größere Verwirrung m den'Rechtsbegriffen der Bevölkerung herbeiführen. — Die vorläufige Regierung lieh am 31. Juli einen vom Ministerpräsidenten Kercnskij und sämtlichen Mitgliedern des Staatsrates gezeichneten sowie vom Minister nnd Staatssekretär für Finnland gegengezeichneten Erlaß kundmachen, worin ansgeführt wird. daß die vorläufige Regierung die vom 25. Juli datierte Adresse des Landwges erhalten habe, aber demselben nicht das Recht zuerkenne, aus eigenem Antriebe den» künftigen NMm der russischen gesetzgebenden Vcr-^ammlimg vorzugreifen und die Vollmachten der rus-k m ^"Ma/walt in Fragen der Gesetzgebung nud oer Verwaltung Finnlands zn annullieren. Damit je-ouch das finnländische Volt selbst über sein Schicksal bestimmen könne, was nnr im gemeinsamen Einverständnis mit den, russischen Volle möglich sei, hat di> vorläufige Regierung beschlossen, den Landtag aufzu-lüsen, spätestens für den I. nnd ^, Oktober die Neuwahlen auszuschreiben uud den ucucn Landtag späte stens auf den 1. November einzuberufen. Der neue Landtag wird bei seiner Eröffnung sich mit einem Gesetzentwurf über die Negierung, die Art und Weise der Regelung der inneren Angelegenheiten Finnlands zu befassen haben. Lokal- und Provinzial-Nachrichten. — Miegsanszeichnungen.) Seine Majestät der Kaiser hat dem Feldobcrkuraten Iohanu Mara-cic beim Garnisonsspital Nr. 8 das Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens mit der Kriegsdetoration und den Schwertern verliehen, writers anbefohlen, daß den Reservcleutnanten des FHN 28 Johann Blnm-auer und Artur Gutmann nenerlich die Allerhöchste belobende Anerkennung bei Verleihung der Schwerter, dem Neserveoberarzt des FHR 28 Doktor Hermann Lichten egg er neuerlich die Allerhöchste belobende Anerkennung und dem Reserveassistenzarzt Dr. Johann Roth beim Garnisonsspital Nr. 8 die belobende Anerlcnnuug bekanntgegeben werde. — ruarver-ttäge mit Petersburg uoch fortbeständen, die Antwort, da dirs nicht im Interesse des Landes sei. Er gab alfo indirekt das Fortbestehen der annexiunistischcu Verträge zu. Später erklärte der Abgeordnete Moutet, leider sei nicht alles, was Dr. Michaelis sagte, falsch. Muutct wies auf die Zweideutigkeit der Autwort Ribots hin und begründete damit die ablehnende Haltung der Linlssozialisten gegenüber der Regierung. Rußland. Ein Demissionsangebot KercuSkijs abgelehnt. Petersburg, 4. August. (Agentnr.) Ministerpräsident Kerenstij hat seinem Stellvertreter, dem Vorsitzenden des Ministerrates Nekrasov, folgenden Brief übersandt: „Da es trotz aller von mir ergriffenen Maßregeln unmöglich ist, die vorläufige Regierung in einer den Notwendigkeiten des außergewöhnlichen historischen Zeitpunktes, den das Land durchmacht, entsprechenden Weise wieder herznstellen, kann ich die Verantwortung vor dem Staate nicht mchr übernehmen. Ich bitte die vorläufige Regierung, mich aller meiner Fuultionen zu entheben". Kerenslij ist von Petersburg abgereist. Die vorläufige Regierung hat beschlossen, die Demission Kerenslijs nicht anzunehmen. Der Beschluß wurde noch am selben Abend gefaßt in einer Beratung mit den hervorragendsten politischen Vertretern sowie mit den Mitgliedern des piDvisori» schen Ausschusses der Duma und der Vollzugsausschüsse des Arbeiter- und Soldatenrates und des Rates der Bauernabgesandten. Der finnische Landtag. Stockholm, 4. August. (Meldung des Vertreters des l. t. Tel.-Korr.-Bur.) Nachrichten ans Haparanda zufolge wird der finnische Landtag der Auflöfungs-order nicht Folge leisten. Ein Kricgsrat. Stockholm, 3. August. Die Petersburger Nord-Südkorrespondenz meldet: Kerenstij hat im Hauptquartier in Gegenwart Brusilovs, Alexejevs, Denekius, Klembooslijs, des Südwestfrouttommissärs Samcnkov und anderer hervorragender Vertreter der Armee einen Kricgsrat abgehalten. Brusilou berichtete, der Rückzug vollziehe sich in guter Ordnung. Die feindliche Offensive zeige eine gewisse Unsicherheit. Die Debatte dauerte von 4 Uhr morgens bis 11 Uhr nachts. Geraubte Altertümer. Petersburg, 4. August. (Reuter.) Sechs bewaffnete Männer kamen morgens in einem Automobil vur das Senatsgebäude, feffelteu die Soldaten, die auf Wache standen, drangen in den Sitzungssaal ein und raubten das schöne silberne Standbild Katharina II. sowie andere wertvolle Altertümer, im Gesamtwerte von 1'/, Millionen Rubel. Hie Bereinigten Staaten von Amerika. Kein Scparatfriebe. Bern, 4. August. Die Blätter veröffentlichen ein Telegramm der Londoner Exchange Telegraph Cmnpany aus Washington, wonach die amerikanische Regierung beschlossen hätte, vor der Niederwerfung Deutschlands über die Friedenöbedingungen nicht zu sprechen. Die Regierung hätte sich weiters gegenüber den Alliierten verpflichtet, einen Separatfrieden nicht zu unterzeichnen. Man glaubt, daß zwischen Wafhington und den Alliierten ein Abkommen, betreffend die Bedingungen des künftigen Friedens, unterzeichnet werden wird. ^^..«« . . Schlsssrequlrlcrnnsseu. Washington, 4. August. Das Schiffsamt hat die sofortige Requirieruug der meisten Schisse, die auf amerikanischen Werfte« im Bau sind, beschlossen. Der Arbeiterführer Little erhängt aufgefunden. Stockholm, 4. August. Die Blätter melden aus Newyorl: Der bekannte Arbeiterführer Frauk Little ist von maskierten Leuten entsührt und anf eiuer Eisenbahnbrücke erhängt aufgefunden wurden. Dies wird den Agitationen Littles gegen den Krieg sowie insbesondere dem Umstände zugeschrieben, daß er die amerikanischen Soldaten Onkel Sams Streikbrecher in Uniform nannte. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Laibacher Zeitung Nr. 178____________________H31___________________________________6. August 1917 Razglas. Zglaševanje beguncev. V zraislu razpißa c. kr. deželne vlade za Kranjsko z dne 24. julija 1917, St. 21.734, ae pozivljajo beguncl iz Bukovine, Galicijc vzhodno od Lvova, Dalmacije, Primofske (Tret, Istrija, Goriško in Gradiška), iz Koroške (aodna okraja Trbiž in Podklošter ter politièni okraj Šmolior), dalje okraji na Tirolskem južno od BroHOvskega uedla, ki bl-vajo v mestu Ljubljana In so brez sredstev, da so zglase v sledocem redu in po naßlcdnjih navodijih : 1.) Zglaševanje se vrši v mostnem zglaSovalnera uradu na mestnem magistrate, Mestni trg štev. 2, od 8. do 12. ure dopoldne in od 3. do 6. ure popoldne, in sicer za 8tranke z zaèetniini èrkami : A do E v sredo dne 8. t. m., F do L v èetrtek dne 9. t. m., M do R v petek dne 1O. t. m., SdoŽv soboto dne 11. t. m. •n cine 13. In 14. t* m. za Tse «tränke, ki so iz tehtnih razlogov zamudile pravi termin. 2.) Vsakdo Be mora zglasiti osebno; osobe pod 14. letom, ki so pobegnile s svojci tor prebivajo v skupuem gospoilarstvu, ima pa zglasiti naèelmk dotiCnega go- 8PotUrstva. 3;) K zglasitvi ao raora prinosti slcdeèa dokazila: a) rnJBtni in krstni lint, b) domovnico, c) izkazo o državnem prispevku za preživljauje svojcev, o stalnih letniu plaÈah in o driigcm Bvojom dohodku. Mestni magistx»a/fc \r Ljutoljani» dne 4, avgiiBta 1917. '"3e6 Kundmachung. Meldung der Fliiontlinge. Im Simic dos Krlasaes dor k. k. Laudearegiorung für Krain vom 24. Juli 1917, Z. 21.7JJ4, werdon die Flüchtlinge ana dor Bukowina, Galiziou östlich von Lemberg, Dalmation, Küstenland (TrioBt, lBtrieu, Görz und (Jradisca), aus Kärnten (die Gorichts-bezirke Tarvis uud Amoldstoin und dor politische Uezirk llormagor), Bowie die Bezirke Tirols südlich des Brenner, die In der Stadt Laibach wohnen und mittellos sind, aufgefordert, sich in der folgenden Reihenfolge und nach nachstehenden ¦Weisungen zu melden: 1.) Die Meldung findet im städtischen Meldungsamte auf dem StadtmagiBtrate, Mestni trg Nr. 2, von 8 bis 12 Uhr vormittags und von 3 bis 6 Uhr nachmittags statt, und zwar für die Parteien mit den Anfangsbuchstaben: A bis E Mittwoch am 8. d. M., F bis L Donnerstag am 9. d, M.f M bis R Freitag am 1O. d. M., S bis Ž Samstag am 11. d. M. und am 13. und 14. d. M. für die Parteien, die den rechten Termin aus einem wichtigen Grunde verspätet haben. 2.) J)io Moldung muß persönlich geschehen; Personen unter 14 Jahren, die mit ihren Angehörigeu Rcfliiclitet sind und im gemeinsamen Haushalte wohnen, hat aber das Haupt des betreffenden Haushaltes zu melden. 3.) Zur Meldung Bind folgende Dokumente mitzubringen: a) Geburts- und Taufschein, b) Heimatschein, c) Ausweise über staatliche Unterstützung, über fixe Jahreßbezüge und über sonstiges Einkommen. Stadtmagistrat Laibach, am 4. August 1917. Es werden monatlich 2067 3 2 zirka 150 m hartes Brennholz bei sofortiger Bezahlung aus dem Lande Krain benötigt. Offerte sind ehestens an das K. u. k. Zentral-Artil-leriedepot der Isonzo-Armee zu richten. Klaviere, Pianinos, Flügel, 2o* m-» elektrische Pianos und Orchestrions S. KMETETZ Laibach, Bahnhofgasse 26. Sicheren Verdienst bei leichter Arbeit \ haben Sie, wenn Sie mir j getrocknete Blätter und Kränter j liefern. Senden Sie Muster und schreiben Sie mir Bofort : *¦ Was in Ihrer Qegend hauptsäohlioh wäoh»t? ; Was Sie für den Meterzentner verlangen? • Wieviel können Sie wöohentlioh liefern? ; 2035 B-3 F. Holstein, Triest. : na IX. redni obeni zbor „Obèekoristne zadruge za stavbe in stanovanja v Ljubljani" r. z. z o. z. ki se vrši v torek dne 14. avgusta 1917 ob 8. uri zveèer v zadrnžni pisarni v Ljnbljani, Hilšerjeva ulica št. 7. Dnevni ped: 1. Poslovno poroèilo naèelstva za leto 1916. 2. Citanje revizijskega poroèila. 3. Poroèilo nadzorstva o pregledanju poslovanja in raöunskega sklepa za leto 1916. 4. Sklepanje o porabi poslovnega prebitka. 5. Splošne volitve v naöelstvo in nadzorstvo. 6. Sluèainosti. V Ljubljani, dne 25. julija 1917. ______ Naèelstvo. zu der Dienstag den 14. August 1917 um 8 Uhr abends in der Genossenschaftskanzlei in Laibach, Hilšerjeva ulica Nr. 7, stattfindenden IX. ordentlichen Generalversammlung der „6emeinnlitzip Bau- und Hohnungsgenossenschaft in Laibach", r. 6. m. b. H. Tagesordnung: 1. Geschäftsbericht des Vorstandes für das Jahr 1916. 2. Verlesung des Revisionsberichtes. 3. Bericht des Aufsichtsrates über die Prüfung der Gebarung und des Rechnungsabschlusses für das Jahr ^ö. 4 Beschlußfassung aber die Verwandung des Gebarungsüberschusses. aoss b. Allgemeine Wahl in den Vorstand und Aufsichtsrat. 6. Allfälllges. Laibach, am 25. Juli 1917. I>e*> Vorstand. Laibacher Zeitung Nr. 178_____________________________1132_____________________________ 6. August 1917 Amtsblatt. 2N2 2-2 Kundmachung. In Möttnig und in Klanz sind Bezirks» hebammenstellen mit Iahresbestcllungen von 100 k zu besetzen. Die Gesuche sind bis Ib. September l. I. Hieramts einzubringen. K. k. Bezirkshauptmannschaft Stein, mn 30. Juli 1917. Razglas. V Motniku in Klancu sta službi okraj-nih babic z letno plaèo 100 K popolniti. Prošnje se iiaj tuuradno do 1 5. s e p -t em bra 1.1. vlože. C. kr. okrajno glavarstvo v Kaniniku, dne 30. julija 1917. 2044 Firma 578, Rg. A II 187/1 Vpis firme posameznega trgovca. Vpisalo se je t register dne 26. julija 1917: 8edež firme: Ljubljana, besedilo firme: Maria Brodnik, obratni predmet: trgovina z živili, s sadjem in z zelenjavo. C. kr. deželno kot trgovsko sodišÈe v Ljubljani, odd. Ill, dne 25. julija 1917. 2080 A 220/17/6 Oklic, s katerim se sklicu-jejo zapušèinski upniki. Ana Vozelj, roj. Juvan v Vel. Štangi st. 123 je umrla dne 14. junija 1917. Vsi, ki imajo kako terjatev do zapušèine, se pozivljajo, da napovedö in dokažejo svoje terjatve pri sodnem poalovanju v Vel. Štangi št. 123 dne 10. avgusta 1917, dopoldne ob 9. uri, nstno, ali pa do 9. avgusta 1917, pri tem sodišèu. Sicer ne bi imeli upniki, ki niso zavarovani z zastavno pravico, nikake nadaljnje pravice do te zapušÈine, ako bi vsled plaèila na-povedanih terjatev poSla. C. kr. okrajno sodišÈe v Litiji, odd. I, dne 30. julija 1917. 2079 S 1/17/1 Konkurzni oklic. Razglasitev konkurza o imovini zapušÈine Ivana Koželj, yodje tiskarne T Krškem. Konknrzni komisar vsakokratni predstojnik c. kr. okrajnega sodišèa v Krskem. Upravnik mase dr. Ivan Dimnik, odvetnik v Krskem. Prvo zborovanje upnikov pri so-dišÈu v Krškem dne 13. avgusta 1917, dopoldne ob 9. uri. Oglasitveni rok do 10. 8eptembra 1917, pri okrajnem sodišèu v KrSkem. Narok za ugotovljevanje pri ime-novanem sodišÈu dne 24. septembra 1917, dopoldne ob 9. uri. C. kr. okrožno sodišÈe v Rudolfo-vem, odd. I, dne 2. avgusta 1917. Holzwarenfahrik sucht größere Fabriksrealität mit Wasserkraft, in womöglich holzreicher Gegend, zu kaufen. Industriegeleiseanschluß bevorzugt. Anträge unter Chiffre „F. IT. 1785" an Rudolf Mosse, Prag, Graben 6. 20f>4 3-2 Kinder- Mädchen- Nnabm Galolchen aus beltem Friedensgummi bei G. I. Kamann. Aaibach. Nnthiluspwt? Or. S. Necken Kie Ihren Vedart lür den Kerbk und Winter lolort! Nie Gr?eugung iü üder aus «Auf will tanzen, ' Vefehl der Wann die Musik spielt, ' Kaiserin». Weinlied aus «Her lachende Ehemann». Die Augen einer schönen Frau aus «Immer feste druff». Das Gluckert aus «Das Gllicksmäbel». Jung muß man sein aus der gleich» namigen Posse. Der jüngste Jahrgang, Potp. v. Morena. Banditenstreiche, Ouvert. von Supp6. Brautglocken, Intermezzo von Fessel. Tesira von Siede. Husarenritt, Salonstücl von Spindler. Schneidige Truppe von Lehnhardt. Stephanie-Gavotte von Czibulka. An der Weser von Pressel. Wien, du Stadt meiner Träume von Sieczynsti. Wenn die Liebe nicht wär v. Vromme. Horch, die alte« Eichen rauschen von ! Gelble. Annemarie von Hollacnder. ! 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