Taibacher Leitung ^________^ inft ag den 4. Februar. H ch w e i z. ^ chwrize,' Blatter schreiben aus L u z ern: Von den, Pflichtgefühle durchdrungen, zll Vertheidigung des Vaterlandes alle Streickrälte deS Cantons zu organisire», lind von der Ueberzeugung geleitet, daß daS Volk des Cantons Luzern entschlossen sey, Religion, Freiheit und Unabhängigkeit mir allen zu Gebote stehenden Mitteln zu behaupten, hat der hohe grosie Nach dieses Cantons folgendes Gesetz über eine allgemeine Landcsbewaffnung erlassen: §. I. Jeder ehrenfahige Cautonsbürger, so wie jeder in> Cantone wohnende Schweizerbiu'gel' ist zur Aufrechthaltung der gesetzlichen Nuhe und Ordnung und zur Vertheidigung des Vaterlandes durch Waffengewalt verpflichtet. §. 2. Nebst dem Bundesauszuge soll eine Landwehr von gleicher Stärke aus der aus dem Auszüge tretenden Mannschaft gebildet, eingetheilt, bewaffne! und angemessen ansaerüstet werden. §. 3. Zur Abwendung plötzlicher oder allgemeiner Gefahr für das Vaterland wird der Landstnrm orga.-uisirt. Zu diesem gehören alle chrenfähigcn Cantonscin-wohner voll, zurückgelegren siebenzehnten bis zmn er« füllten fünf und sechzigsten Altersjahr, mögen sie vom Militärdienste entlassen seyn oder nicht. Davon bleiben befreit: l») die Kranken; l») die« jenigen, welche w,ge>, Kö. pergebrechen unfähig sind, irgend eine Gattung vou Waffe» zu fühl-cu. Die Chr.-losen oder der bürgerlichen Ehre Vei-lustia», suld un.-würdig, die Waffen für das Vaterland zu tragen. §. 4.Ieder?andstu!Mpfllchtigcmuß sich mit einer Bchusi-^ oder Schlagwaffe versehen. Diejenigen Hausbesitzer, welche ihre Haus-OrdonnanMwehre nicht selbst brauchen, haben dieselben andern Landstllrmpßichcigen abzugeben, welche jedoch dafür jenen Besitzern verantwortlich si»d. Die von der Militär-Commission be- zeichneten Commandanten dcs Landsturmes haben die Waffen zu untersilcheu und zu genehmigen oder zu verwerfen. §. 5. Für jedes in einer Gemeinde vorhandene ordonuanzmäßige Hau^gewehr sind von der Gemeinde auf Rechnung der Polizei - Ausgaben zehn scharfe Patronen anzuschaffen, welche vo» den Führern des Landsturmes aufbewahrt werden sollen. Die Militär-Commifflou wird dafür sorgen, dasi jene Patronen angeschafft werden können. §. a. Die Quartier^ CommandlNiten bezeichnen unter Nüersprache mit der Militär - Commission jrwelle» auf die Dliucr oon vier Jahren für jede politische Gemeinde einen oder mehrere Führer des Landsturms. Auf gleiche Dauer bestellt die Militär. Commission für jeden Gerichcskreis einen Commandanten, welchem diejenigen der Gemeinden untergeordnet sind. §. 7. Die Militär. Commission ist beauftragt, über den Landsturm Musterungen abzuhalten, wobei jeder Landsturmpflichtige mit seiner Waffe versehen auf dem bestimmten Sammelplätze zu erscheinen hat und zwar bei einer Strafe von vier Franken, Die Führer haben bei diesen Anlässen tne Waffen zu untersuchen, die Mannschaft cinznthcilell und aufzuschreiben. § 8. Die Militärbehörden haben den Führern und Commandanten des Landsturms die nähern Weisungen und Anleitungen zu ertheilen. §. 9. In jeder Gemeinde sind wenigstens ein bis drei Reiter zu bestimmen, welche sowohl die nöthigen Anzeigen an andere Gememd.-n zu machen, als ubcrhaupt oio!!ständi- gen Uedeitiagungen. 3>IU ^U5 ocm 3, gltsche» vi GaVl Kolb. Wohlfeilste, elegante Schillerausgabe. l^Z^ Die Romane werden auch cinzclli ohne Preiserhöhung abgegeben. Preis eines Bändchens von 6 bis 9 Druck-bogen nur l5 tr. C- Mz Prels emeö completes Romans elegant droschltt ^ilt^ci 1 st. C. Mz. Nicht zum erstenmale iMt die Lcscwclr cincn Namcn, der scu einer tlicihc von I(U)icl! zu dm gefcicrtstci, oer englischen Literatur gchört und ron dnl Nuvcllensl-eunocn sciner Helmalhiiisel sowohl, als zweier (^oniincme mil Licbc und Verchrung gcnanni wird. In angenehmer Abwechslung und in der gefälligen Form dl'r Memoirennorrllc, welche den Vortheil gewährt, den Helden mehr um seincr reinen Persönlichkeit, als um einer hcdcndcn Um-ständcvcrketlung willen dcdculftnn crschcincn zu las' sen, gibt Marryat eine ^ieihe ron Äioinanen, die valo d>,s iicden zur ^ce, bald das zu öande als Gegenstand poetischer Darstellung behandeln und so° wohl durch Schönhcil der Ausflihrung als durch den Reichthum der Erfindung cm-ückcn. Um dem großen Dichter allseitige Anerkennung und der ganzen deutschen iltscwclt einen unschätzbaren Hcnuß zu vcr, schassen, hac die unlcrzclchnclc ^lcrlag^handlung eine deutsche BeardcMmg von Htarryat's samm-lichen Wcrrcn vcranstalcet, wclchc sich lkcn so sehr durch geschmackvolle äußere Ausstatlung und Billig-keit dcs Preises, als auch durch lorcMlige und voll» standige Ucdcrtragung, welche dem^cicr die Schönheit des Originals unvelkümmert wiedergibt, empfehlen wird. Zugleich soll Sorge getragen weiden, daß den ucrchllichen Subscrilxntcn jedes neuc Werk unscvcs Autors unvelwcilt in der durch die früheien Arbeiten (Boz's l.Dickcns.1 sämmtliche Werte) unseres Herausgebers verbürgten guten und fließenden Ueber-lragung zu Handen rommc. Stuttgart, 16^4. Verlagsdandlung von Adolph Krabbe. 62 wemde zis eilen. Wer hierin saumselig ist, und, ohne durch gegründete Ursachen gehindert zu seyn, nicht unverzüglich an dem Sammelplätze sich emsindet, soll mit einer Gefängnisistrafe bis auf sechs Monate oder mit einer entsprechenden Geldstrafe belegt und über-hin von ein bis sechs Jahre in seiner bürgerlichen Ehrenfähigkeit eingestellt werden. Wer hmgegen Andere abhält oder hindert, soll wie ein Landrsverräther bestraft werden. §. ij. Jeder bewaffnete Bürger ist bei einem Landstürme streng verpflichtet, den Befehlen der ausgestellten Chefs pünctlich Gehorsam zu lel. sien, bei der im Militärgesetze festgesetzten Strafe. §. !2. Für dle Stadt Luzern haben in Berücksichtigung der besondern Verhältnisse derselben die Militärbehörden die geeigneten Maßnahmen zu treffen. Jeder Einwohner der Stadt ist bei der im §. 7 und 10 festgesetzten Strafe gehalten, deren Anordnungen und Befehlen getreu nachzukommen. §. 43. Der Regie« l'ungsrath ist beauftragt, in der Umgebung der Stadt Luzern wenigstens vierhundert Mann auszuziehen, wel< ll hatte sehr übereilt die Archtheit des Erlasses bcstritlen, weil er einsah, welchen hemmenden Einfluß derselbe auf das Rcpealtreiben üben müsse; das Zeugniß des Erzbischo-fes Crolly aber und die Anerkennung durch die Prä-latenversammlung in Dublin haben den Erlaß als echt und canonisch herausgestellt, und O'Connell befindet sich jetzt in ernstlicher Verlegenheit. Wenn er, was die Prälaten thun zu wollen erklärt haben, dem Erlasse der Propaganda Fol.ze leistet, so ist seine Rolle als Agitator zu Ende. Versucht er aber, die niedere Geist, lichkeit theilweise der Agitation treu zu erhalten, so setzt er sich mit den Prälaten und der kirchlichen Autorität in Widerspruch, und alle guten Katholiken müssen von seiner Sache abfallen. Dazu kommt, dasi auch seine Opposition gegen den Erzbischof Murray erfolglos geblieben ist, indem etwa 50 Geistliche des Erzsprengels m einer Adresse das Verfahren des Prä» laten in Sachen der Vermächtnißacte vollkommen gebilligt haben, bisher hat O'Connell nur dadurch der Repeal so viele Anhänger gewonnen und erhalten, daß er die Geistlichkeit als mit der Bewegung einverstan, den und alS deren Stütze darstellen tonnte. Jetzt müssen sich die Geistlichen von der Revealbewegung fern halten, und damit fällt der NimbliS >veg, welcher dieselbe bisher umgab. Der Aufschrei gegen das Concordat muß ebenfalls verstummen, da die Regierung jetzt ämtlich erklärt, daß n«c an ein Concordat gedacht worden sey, O'Conncll hat sich also auch in dieser Sache, lndem er gegen die angeblichen Concordatsuntcr-handlungcu eiferte und allerhand Behauptungen über englische Agenten in Rom aufstellte, eine starke Blöße gegeben. Sicherlich hatte seine Gewandtheit noch nie Anham zur FcnlmcherZeiwnH. .>eno oeno .4 - ^'"^, « ^ detlo detto . "j« - , <>."^' ^'^ deno de.lo v I 'l'59 . 2?° . «.'," ^M-» 3«ä '^6 Wie,,?,,' Scadt.'üa,ico.'Oblic,atic,!,. zu 2 ,^l 1^. 65 Qbl. vo>, Galizicn zu 2 !><-!«., (in (HM.) 5^ va»k.Ac-c>en vr Stuck i6l5 in lZ. M. Actien der österl-. Dcl'a»'.Dampfschiff. fahrt zu 55. 87. 33. 53. 8'l. «. Die nächste Ziehung wird aln 12. Fcl'ruar 1615 in Gratz gchaltcn werden. In Will, am 1. Februar 1845: 22. 4l. 7l. l^. 55. Die nächste Zichung wird an, 12. ffebr. 15N5 in Wien ^ehalt»n werde". <55rtrcld ^3urchsclnntlS Dretsc n ». Februar »V^^». Marktpreise. Gin Wiener Mcycn Weihen . . 2 st. 4a lr» — — Kutl«rilh . . — » —> »> — — Haldflucht . — „ — " — — Korn . . . » >> 5l » — — Gelste . . . __ ^ — » _ >- Hitse ...... 5^ » — — Heiden . . l » 26 ^ fremden Ä»jsi^e de, l>i,r Angt?ommentN uxd A^ztleiß«,. Am 27. I an» er «5«5. Hr. (?riiii<,nli cli Cu,,', R«,ui,r, von Triest nach Wien. — Hr A„g,l^ Gi«comelli, H«nb,'v«ky, russisch,r Gmsbeswr. ron Tliest nach Wi,n. — Hr Johann Fritz. Spediteur, nach Trieft. __ Hr. I'sepd Palma-Nlni, Gutsbesitzer, von Wien nach Trieft. — Hr, Ia> k«b Neumann, Handlungsagent, von Trieft nach Wien. (Z. Laib. Zeitung d. 4. Febr. 1345.) — Hr. Monz Heimann, Handelsmann, von Trieft nach Wien. — Hr. Ignaz Weinschank, Hand«lsmann, von Triest nach Wien. Am 29. Hr Haim Nosanes, türkischer H.in. belsmann. von Wien nach Tricst. — Hr. Hamilkar gezy, Handlllngs. Commisst'onär, von Wien nach Trieft. — H, Grkt Haslingcr, Gubecnlal - Koncepts . Piaklik«nt, v°nWicn n«ch ^ara —Hr G,,d>i,I Molnar, Oe«. meter, »on priest n.ich Wien — Hr. Freihcrr von Zois, Privaücr, nach Trieft. — Hr, Andreas Kar-doß, Capital,, Lieutenant, r on Fiume nach Wiener-Neu stadr. Am 1. Februar. Hr. Vi»ce„; Krail, HandclS-mann, »on Krainbusg nach Agr^m. — Hr, Julius Mignoc, H.,ndelsMl,l,n. von Wi,», nach Triest. — Frau M^ria Kliogcr, Handelsmanns > Gat,r>n, nach Tri,st. — Hr. Gerl,„rd Vreunin,,, Dr. der Meb,cin, v»» Wien nach Triest. — H/ Marcus Alierelo, Hand. lungsagent, nach Triest, — Hr. ' loiS Fehr, Handelsmann, von Trist nach Wien. — Hr. Johann Villa. Straßen-Assistent, von Triest nach Bri,ck, — Hr. Johann Fritz. Spedit ur, von Trieft nach Glogg-nih — ^)r. llccointe, Inqenieur, von Wien nach Tritst. — Hr Johann Noßi. .'!sslftent, von Ve. rona n«ch Cilli. — Hr, Carl Schmidt, k. k VezirkS. Commissär, nach.Radmanns^orf. —>^r Ignaz Schu. low, Kaufmann, von Triest nach Wien. — Hr, Oer. hard Stolz, Kl nach Wi"'. — Hr Joseph Schwab, Auöcult.nn, von Wien n^ch Triest. Z 182. sl) ^ n n 0 n c 6. Bei 0er Herrschaft Radmannsdorf w,rd ein lediger oder verehelichter Verwalter, und 64 rme härtere Probe auszuhalten, als die, welche ihm jetzt bevorsteht. Es heißt heute, das; er i» Sachen der Repeal nach Rom gehen wolle. ?lllerdings muß es ihn, willkom»,en seyn, sich eine Zeitlang mit qnter Alt von Dublin entfernt zu halten, da der dortige Aufenthalt ihm jetzt nianche Verlegenheit bereiten würde. Bloß von dem Benehmen der Negierung wird es nunmehr abhänge», ob die Repealbewegung allmählich absterben oder ob die Agitation, wenn die Regierung nichts Wirksames für Irland thut, unter andern, Namen und in anderer Gestalt wieder auftauchen soll.« (Oest. B.) Die Sloop Pelican, lst in Portsmouth m,l einer halben Million Dollars chinesischer Kllegsgelder ein-gelamen, sie hatte ursprünglich, als sie am 3. August vou Hongkong absegelte, eine ganzc Million an Bord; lhr lecker Zustand machte es aber nöthig die Hälfte des Geldes auf ein anderes Schiff, den „Harlequin," überzuladen, der »och nicht in England angekommen ist. In Batavia wurde der Pelican ausgebessert; seine Backbordseite gerade unter der Wasserlinie war so verfault und wurmzerfressen, das; nicht weniger als 50 Fuß neue Planken eingesetzt werden mußten. Noch bei seinem Einlaufen in Spuheao fuhr da) Schiff am Kicker «Point auf den Grund, so daß es Kanonenschüsse feuerte, und Raketen als Nothsignale steigen l,eß. Die halbe Million wurde mit einem besondern, aus sieben Wagen bestehenden Elsenbahnzug von Gos-port nach London geführt; jeder Wagen enthielt un» gefahr 3'/^ Tonnen Gewicht Syceesllber. Ein Beamter des Schatzes und eine starke Abtheilung des 59stel, Infanterieregiments begleiteten das Geld, »weil die saturmsche Zeit des KöingS Alfred u, England vor^ über lst." Vom Stationshof bei Nine Elms, wurden die Barren in nenn Wagen, ebenfalls unter guter Bedeckung, in die Münze abgeliefert. CAllg. Z.) Die M ormoniten, diese sonderbare Secte amerikanischer Fanatiker, haben sich jetzt auch in London eingefunden und ein Local für ihre Zusammenkünfte gemiethet. Gestern hielt daselbst ein gewisser Hr. Davis, der sich einen Gefährten und vertrauten Freund des ermordeten Joe Smith nennt, die eiste einer Reihe von Vorlesungen über die eigenthümlichen An» sichten der Sccte. Die Zuhörerschaft war zahlreich und aus den angeseheneren Classen; viele waren nnt den besondern Gebetbüchern der Secte versehen. Der Prediger nahm seinen Text aus den Evangelien und suchte zn beweisen, daß die Verheißungen der Schrift erst jetzt an der Mormomtenkuche erfüUr worden seyen, welcher die Gabe der Prophezeiung, der Kranken- Heilung ic. verliehen sey, und welche ihre Aposseh Propheten, Evangelisten :c. besitze, wie einst die Kir, che in lhrer ersten Ze,l. Er stellte sodann seinen Zu-höre,,, „achdrückl.ch vor, daß die Taufe dcr Erwachsenen als Zeichen .hrei- Aufnahme in die neue Küche nothwendig sei). Der belgische Gesandte erschien heute in, Poli;ei-bureau von Marylebone, .„„ ,-ch„, „„„, j„„^ Deutsche» Namens Koch, Klage zu führen, der schon wiederholt ihn u»d se.ne Gattin» », zudr.ngl.cher Welse auf der Straße belästigte u»o die Amme in seine» Dienste» wenn sie nut den Kindern auSamg, seit Monate» fa,t auf Tritt und schritt verfolgte, wobei er die Kinder durch furchtbare Grimassen erschreckte. A,s er diest heute Morgens abermals rhat, wurde er zur Haft ge-bracht. Der Beamte forderte den Gesandte» auf, seine Aussagen, die von der Amme, von einigen Coustablern 'c bestat.gc wurden, eidlich zu elhärte», was derselbe i^ doch unter Hlmvemmg auf scmcn diplomatischen Charakter ablehnte. Der Verhafrete, welcher anschemend .m Kopse n.cht ganz «-.cht.a .st, bleibt vorläufig einqe, sperrt und der Gefangmßarzt soll über s.ineu Geisteszustand Bericht erstatten. Der Herausgeber eines der Londoner Journale wollte wahrend deS Aufenhaltes der Königim, in Straihfieldsaye einen Berichterstatter d.chi» schicke», und wendete sich zu diesem Behufe schiifll.ch an den Ner« zog von Wellington, l,m die Erlaubniß hierzu zl/erhalten. Die Times glbt die laconische Antiuort, luelche der Herzog h.erauf ertheilte: »Feldnlarschall Herzog »von Wellington empfiehlt sich dem Herr»......und »erlaubt sich, ihm zu bemerke», daß er nicht einsehe, »was sein Haus in Strachsieldsape mit der öffentlichen Presse zu schaffen habe,» (Oest. B.) N u si l a n v. Durch einen küiserl. Tagsbefeh! volN 13. d. M. wird die Grosiflirstinn Olga zum Chef des Husaren^ Regiments Elisabethgrad ernannt, welches hinfort den Namen »Hu,arcn - Regiment Ihrer kaiserl. Hoheit der Großfürstinn Olga N,tolajewu^< führt. (W. Z) Ä e g V p l r n. Alexandria, 27. Dec. Das Unternehme» der Nildämmlmg ist nu» vom Vicelön^ bestimmt beschlossen; dev Ingenieur Mon^el, de», die Ausführung anvertraut ist, wurde nach Cairo berufe», u,n deßhalb Rücksprache zu nehme». Er ist gestern von da zurückgekehrt, und versichert, daß sowohl Mehcmed Ali als seme nächste Umgebung nur von 0cm Dammwerk spre. chen. Hr. Mongel wlrd am 20. Februar nach Frankreich abreisen, um daselbst die Verfernglixq vo» Ma-schüien :c. zu bestellen. Die Nachricht, daß dieses Werk unternommen werden soll, wurde von den Kaufleuten, welche die Lieferungen der dazu erfoiderlicheu Mascha nen ;c. übernehmen werde», mit Freuden veruommen. Ob das Werk gelinge» wird, bleibt z» erwarten; der Ingenieur Mox^el, welcher durch Erbauung des Bassins e«»en Beweis seiner Kemttmsse gegeben, zweifrlt nicht im geringste» daran. ' (Allg. Z.) Verleger: Ignaz 2lwiö Edler v. Kleinmayr. l77 Gul'ernial - Verlautbarungen Z. lk7. Nr. 88 l. Concurs « Verlautbarung. In dil'srm Küstenlande ist cine Vtraßeil' Assistentenstelle in Erledigung gekommen, mlt welchem Posten ein Gehalt jährlicher 3(X) fl., nebst einem Pauschale U0N 24 st. für Kanzlei-erfoio.'linss,, verbunden ist, — Zur ^efttzung der gedachten Stelle wird der Concurs biß 1, März l. I. eröffnet. Diejenigen. welche die erwähnte stelle zu erlangen wünschen, haben ^ ihre Gesuche bei dieser Landesstelle rinzurcichen, und darin ihr Vaterland, ihren GcburtSort, ihre Rclission,ihrAlccr, sowie denGrad derVerwandt-schafl oder iVckwagerschaft anzugeben, welcher olle,»fall5 zwischen ihnen, und einem der andern, der Landeöbaudirection dieser Provinz unterge-ordn,l,n Beamlen bestehen dürfte. — Sie ha, den überdi^ß ihre Touche mit gültigen Zeug» Nissen über den Besitz jener Eigenschaften, welche für die Aufnahme d,r Baupractikanten mit den Hulrecretln oom l6. März 1520, Z. 725 l, und vom24. April l 335, 3. 6055, vorgeschrieben sind. über ihr tadelloses Betragen, so wie über ihre Sprachkenntniffl- ,n der deutschen, italienischen lind ciner slavischen Mundart zu belegen. — Vom k, f. kültcillä'ndischi« Gubermum. Trieft den Ijj. Jänner 1gl5. Friedrich Freiherr v. Haan, t. k (^>ub. Serretär. Klavl' u,l0 lH,ll,r,lt»llllt»e VerlaulhHrllngen. Z. l79. (!) Nr. 4U'l. Edict. 3>on dem k. k. 3tadt- l,nd Landreckte in Krain wird hiemit öffentlich besannt gemacht: Es sey die Illstltutsarm, Maria Schudih ü^er die gerichtlich gepflogene Erhebung ihres Gei^ sie6zust.Hndks für irrsinnig erklärt, unter (Zu? latel gesetzt und zu deren Curator der hiesige Hof« ,n,d Gerichtsadvocat, Dr. N^preth, be-stiUt worden. — Laibach am ! l. Jänner l tt^5. Z. 160 (1) Nr. 520. Von dem k. l. Stadt, und Landrechle in Kr^in wird bekannt gemachr: Es sey über Ansuchen der Maria Poderschai, Vormündclinn, »>nd d.ö ?llt)iv Schup^U), Mitvormul'd.^ oer M. Ferdinand, Maria und Aloisia Paderschai, alö slllärccn Elbel», ^ur Erforlchung der Schul-dtnl^st nach dcm a,n 6. October l^'N oerstor-bencn Bäckermeister Franz Poderschai, die Tag. sahliog auf den 2/^ Februar l«^5 Vormittags um 9 Uhr vcr diesem k k. Ttadt - und Land. ^Z. Amts-Bl- Nr. .5 v. 4. Febr. I842.) rechte bestimmt worden, bei welcher alle jene, welche an diesen Verlaß aus was immer für einem Rechrsgruüde Anspruch zu stellen oermel» nen, solchen so gewiß anmelde» und rechtsgel-tend da,thun sollen, widrigens sie die Folgen d,ö ^ 8l'^ b. G. B. sich selbst zuzuschreiben habcn werden. — ^aibachden l6. Jänner lk>5. H. l»l. (l) Nr. 329. Edict. Vom k. e. Kladt- und öandrechte in Krain wird hiemit öffentlich bekannt gemacht: Es sey die dermals m der hiesigen Irrenanstalt befindliche Institutsarme Maria Lubizh, über die gerichtlich gepflogene Erhebung ihres Geistes» zustandes für irrsinnig erklärt, unter Kuratel geseht, und zu deren suracor der hiesige Hofuno Gerichciadvocat !.),-. Napreth bestellt worden. — iiaibach am l4. Jänner lgl5. Vermischte Verlautbarungen. Z. ,90. , ,) Nr. 3407. G d i c t. Bon >,m B zil^sg,licht, Rupeltshof zu Neu-stadll wild aNqem,in tu»0 gemacbt: <3s siy auf Anlanqcn r,l Frc»u A«>na Nlbano, aedoine Ma» chollschilsch von Triesl, ^urch H»rrn Di-. !Dri>"lh. svioer Joseph Doblachtl vc»n N3lolf, «vegen auK de,n U'lhtilt llllc,. ,4. März 0. I., Z. 8U6, schuldizen 35o st. c. 5. c., die öffentliche Veräuße. rung ter tcm Ledteln gebörigen, der Helischasl Rcitinbulg ,ul) Rec'if. Nr. 2^ dienstdaren, ,u W>lschend0lf gelegenen, auf 5a« st. 2c, sr. ge. sibäyten balben Kiiusltchtsbub« sv,mmt Un. und Zuge', öl bewiNiget, une dazu drei Termine, ali auf ten z». December d. I , 2I. Jänner uno «5. Fcblugl »^4^, jekeKmal von »0 b>3 »2 Uhr Volmilt^igg in loco Wilscdei'dolf mil dem B,i« sciye bestimmt wolten. t^h diese Real'lät, »,enn sl, ni^dl bei del ersten ode, zwettkl, Feilbiciung um od,, über den Sch^hungslvertt) an Mann gebracht werden reüre«, b,i r,r hrilten auch »>n« ler d,r Schayung binlaugegeben werden würde. Die Kausölustigen lörinen de» Oluilobuchv» erlracl, das Sil'ähu„gZprol^coN und die Kaufde-dingnifft in dieser Geri^lst^nzlc« einsehen. ^,iilssc>ericht Rupeslshof zu Ntusi^cll am >o. November ,8/^. An me, sung Bei ver ersten und jiveiler' Fcil« bielung hat sich kein Kausiust^er ein^efunden. 3- '9'- (') Nr. H^2. Edict. V)m geferli^en Be^iltzgelichte. a!K Real. und Pelsol.almst^nz, rvird hicmit tund gemachi: Dah ,n t,f Greculi^nssacle d s Herr,. Joseph BreSquar von Weinhof, (Zessi^är der Maria Koscdel vo,, 3^,fderdolf. ^ide, M,cha,l I^klilsch von Neusialll, eb schuldigen 67 ft. 6 kr. c. «. c. 2 66 zwar El stirer mit einem jährlichen Gehalte von ^l00 fl. nebst freier Kost u"d Woh'nniq, Letzterer Mll einem jährlichen Gehalte von Sech»» hundert Gulden nel'st freiet- Wohnung, und einem anqemessencn Hol^deputate, unt.r der B.din^ung der Leistung einer bar^n Dienstes-Caution vo.'i 600 st. am Taa.e d^ö Dienstes-antrilleS aufgenommen Bewerber um diese Be-dienstiülg haben ihr, Gesuche, belegt mit den Tauf' lllld Sittenzeuqnisscn, dann den Zeug-niffel, über die Befahiqunq ^n- Arundbucds-. führunq und über chre bisherlgenDitniNeistunqeu längstens bis »5 Februar l I. porrofrei del der betreffende« Herrschas'tsinhaknug ein;urei> cken, >,no den Taq ihres möglichen Dienstes-antlittcs daril, genau anzugeben. Künstliche Glasarbeiten in Mmiatur. '1'. le Darstellung seiner künstlichen Glasarbeiten im Gasthause zum goldnenLöwen, im i. Stocke, Ammer Nr 3, von Morgens ,o ois , Uhr, und von Z l^is 7 Uhr Abends zu sehen sind, und sein Aufenthalt nur noch vls Ende dieser Woche dauern wird. Dcr Eintrittspreis ist ,0 kr., wofür noch ein Jeder des geehrten Pudllkums eine kleine Probe dieser Arbeiten ^»^5 erhalt. __ Z. 134'6 dcm E< glischc^ vr Garl Kolb. Wohlfeilste, elegante Schillerausgabe. C>^" Die Romane werden auch cinzelli ohne Preis-erhöl)U>lg abgegeden. Preis eines Bändchens von 9 bis 9 Druck« bogen nur ,5 kr. 3- Mz. Preis eines completen Romans elegant broschlrt ciroa 1st. C. Mz. Nicht zum erste«""!».' hört die Lcsewelt einen Nlnncil, der seic ciner Reihe von Jahren zu den gefcicrtsiei, der englischen Literatur gel)ört und von dcn Nouellenfteunden seiner Heimalhinscl sowohl» als zweier Kontinente mit Liede uorgla!tige und voll« ständige Ucbertragung, welche dem Leser die Schön» heil des Originals unvcrkümmcrt wicdergidt, empfehlen wird. Zugleich soll Sorge getrage» werde.., dasi den rerchllichen SubscribcMcn icde« ncue Wcrk unseres Autors unverweilt in der durch dlc ruderen Albcl-ten (^o^'s l^Dickcnsi sammtücke Werke) unsereS Hera'i^acberc' vc^rgtcn guten und flics.ndenUeber-tragung zu H.nde. tomme. ^Stuttgart, '^4. ^^rlaasbandlung von Adolph Hrabbe. 178 in die executive Fcilblctung d?r dcm ?ehtern ge-döllgen, zu Neustadt! gelegenen Rsaliläten, al): ccs der Sla^lgül 5uk Recllf. Nr. 6> dienftoaven, gerichtlich auf »U<) ft. gcschählcn Hauses s^inint Gaiiel und ScbwcinstaNc; cci ebendahin «uli Re^lf. Nr. »2tt dienstbare» , in WeischllN gelegenen, ge. richllich uuf tto ft. geschätzten AckcrS, u,d dcs edendahln sub Reclif. Nl, 4o dienstbaren, eben. do,t qe!e^clic»>, gerlchllich ouf 27» ft- geschätzten Ackers, can» seines gerichtlich auf »^ ft. 4» ss. ge'ckiadlcil Modilarö, ols: » Tisch, » vensiatt, ^, Scffcl, 6 Wandbllte,, > Klclceilrubc und » Manlcl, mit Bescheid vom heutigen gewilligt, und hierzu brei Termlne, «lK auf den >. März, >. Aplll und 3. Ma> »645. jedesmal von 9 bis ,?. Uhr Boliniilagö ,n ^co Nenstadll mll dem V«i> sahe bcftlnnnc l,0rden seyen, oah nur bei dem drit-ten Fnlbielungö'Termlne die Ätltliuf^gege,,. stände Uilcr der Schätzung an den Mtislbielenden, u»d juar das Mobilare gcgtn gleich bare Bezah» ^ung hintangegcden welden. Kauflicbhaber werden hiemit mil d sahe eingeladen, tah sle d>e Schätzung und Lltl« latlcnöbcdnignissc, dann den Grundbuchicxtlact Hiesamts cinschc», können, und vor gemachtem An. dole auf cie Realitäten das »oA Radium v^n deren Schätzunsjslvclthe dem Licttal»ons (iammis-sär zu übclqcbcn haben. Bci>ltvgerlchl Nupe»tsl)of zu Neustadtl am t2. December «U4^. Z. i65. (,j Erle d , y u n g. Der Thurmmtßne,s ' Dlcnst an der hllsi. gen Dl)lnkltch,, »nit d^r jah'l'chtli ^öh»,unil ?on »20 ft und emlqen yermgtn Ä^s Elide ^cdruar >n der lym-capitel > Kanzle» h>cr adzugtden. -^ t«ll,acb am 27. Ianncr »6^5 Z. »64. (3) Gcttcid-Llcttatton. Am 8. des nächstkommenden Monats Februar Vormittags um 1i Uhr werdcn in der hiesigen Amtskanzln vcrsteigerungs-weise verkauft werden: 20 Metzen 21 Maß Weizen, 15 » 1^» » Roggen, 86 » 2^ ^ Hirse, 239 » 11 ^ Hafer, wozu die Kauflustigen höflichst hiennt eingeladen werden. Nerwalttmgsamt der ritterl. D. O- öommenoa. Laibach am 26 Jänner 18^ö.___________ Z. .47- ^5) Wohnungs - Vernue-thung. In den Häusern Nr. 122 und Nr. 123 am Wasserthor, sind für die nächste Georgizett l- I. mehrere Wohnungen zu veimiethen. Unter der Bedingung einvieneljahriger Vorauszahlung, oder doch prompter Posticipate - Einzahlung, sichert der gefertigte Hauseigenthnmcr von den bwher laut der letzten Zmsfassion erhobenen Zin-sungen einen Nachlast von 5 Percent zu. Nähere Auskunft bei Besichtigung der WohnnnMocali-täten. Z. .6-' (5) ^^ ' Ein überführtcr zweisitziger Schwimmer ist um einen sehr billigen Preis zu verkaufen. Das Nähere erfährt man im Fürstenhofe, Herrngasse Nr. 206, beim Kutscher Michel.