ß Nummer 10. Petta«, heu 1. Inni IV. Inhrgnnß. PettauerZeitung erscheint jede« 1., 11. »ftfc 21. de» Monate« fiti» für Pettau mit Zustellung in» Hau«: Vierteljährig fl. l.-^>h,lb»thng st. S-, g«m,j»hrig fl. 4—; mit Postversendung im Jnlande: vierteljährig fl. 1.10, halbjährig st 2.80, ganzjühria , Schristleit««, nk fenwlhtig: ®J«j Oft, n*|trth«r|tffe Nr 6, fkttu. Handschristen Drrtxn nicht zurückgestellt Ankündigungen billigst berechnet. — Beitrüge sind erwünscht bil 14 np i 9., 19. und 29. jeden Monates, «eneral.vertretung der „Pettauer Zeitung" für «ra, und Umgebung bei: £a»»l| mb Tch»»h»f>-e I» «p,r,»ffe «r. 5. Das Sängersest zu Pfingsten. Al« die Leitung de« Männergesangvereine«, dem Beschlusse der Generalversammlung folgend, daran gieng. die Vorbereitungen zu dem Sv-jährigen Gründungsfeste zu treffen, hatte sie mit berechtigtem Krund; bange Sorgen um da« Gelingen de« Feste«, galt e« doch, nicht nur den 30-jährigen Bestand de« Bereine« zu feiern, sondern vielmehr ein Fest zu veranstalten, da« den Beweis erbringen sollte, das« Pettau noch immer deutschen Gang und deutsch« Sitte treu behütet und pflegt. Biele Schwierigkeiten mus«ten überwunden, eine außerordentliche Energie daran gewendet werden, um da« gute Gelingen de« Feste« zu sichern; mit umso größerer Befriedigung kann daher der Männer» gesangverein auf den glänzenden Verlauf dieser für die Stadt Pettau denkwürdigen Feier zurückblicken. Die allseitigen herzlichen Freundschaft«bezeu-gungen der Brudervereine, die schönen, wert-vollen Erinnerung«zeichea. die unser Männer, gesangverein au« diesem Anlasse von dem Eillier. Grazer und Marburger Gesangvereine er-halten hat, dann die vom Steierm. Sänger-Kunde und dem Akad. Gesangverein ein Graz gewidmeten Denkschriften, ferner« die Spenden der deutschen Frauen und Mädchen von Pettau sind die schönsten Beweise treuer Freundschaft und aufrichtigster Sympathie für unseren Männer-gesangverein. Ein besonderer Dank gebührt dem Eillier Männergesangvereine, der mit großen Opfern die Eillier Musikverein«kapelle mitgebracht hat und dadurch da« Fest bedeutend schöner gestaltete. Die vollste Anerkennung gebührt dem ver-ehrlichen Damencomitt für die mühevolle Anfer-tigung und Ausstattung der Fahnenbänder und Veranstaltung de« so äußerst fröhlich verlaufenen Frühschoppen«; mögen all' den Frauen und Fräulein«, welche sich in so liebenswürdiger Weise für da« Fest aufopferten, die Worte de« Danke«, die ihnen au« tiefbewegtem freudigen Herzen von allen Fest-theilnehmern entgegengebracht wurden, al« Genug-thuung für ihre Mühewaltung gelten! ß Der überau« herzliche Empfang der Festgäste, die reiche Beflaggung und Dekoration der Häuser, da« herrliche Wetter während der Festtage wirkten harmonisch zusammen und verliehen dem Feste ein unvergleichlich schöne«, weihevolle« Gepräge. Da« Festcomits hat sich der übernommenen Pflicht mit großer Aufopferung glänzend entledigt, aber die Palme de« Verdienste« für da« vortreffliche Gelingen de« Feste« gebührt unstreitig dem Obmanne de« Männer-Gesang-Vereine« Herrn F. Kaiser. E« wäre zwecklos, die Einzelnheiten de« Feste« unseren Lesern nochmal« geistig vor Augen zu führen, wir sind überzeugt, das« die herrlichen schönen Festtage allen Theilnehmern in unverges«-lich freudiger Erinnerung bleiben werden. AnlSsSlich de« Feste« sind Telegramme und Glückwunschschreiben eingelangt vom Gesangvereine „Styria" Graz, .Typographia" Graz. Kös-lacher Sängerbund, „Almrös«rl". Wasendorf. vom Landeshauptmann Grafen Wurmbrand. Dr. Kokoschinegg. Dr. Kaiserfeld, Graz, Sänger-verein Judenburg, Ortegruppe „Kindberg" de« vereine« .Südmark", Männergesangverein Feld-bach, Liedertafel Windisch-Graz, Kaufmännischer Gesangverein Graz, Oberwölzer Männergesang-verein, Liedertafel Andritz. Han«Gr über, Marburg. Dr. Rame«nig, Luttenberg, Kokofchinegg, Krenn. Graz. Gesangverein Trofaiach, „Schubert-bund", Graz. MännergesangvereinLeoben, Männer-gesangverein Fürsteaf-ld. Männergesangverein Greifenburg. Männergesangverein Spittal. Männer-gesangverein Tarvi«, Männergesangverein St. Veit, Markhl. Klagenfurt. Kaufmännischer Gesangverein Villach. Kärntischer Sängerbund, Klagenfurt. Männergefangverein Bleiburg, Männergesangverein Eisenkappel. Akademischer Gesangverein Wien, Männergesangverein Klein-Neusiedl, ferner die Männergesangvereine Krem« a./D., Ebergassing. Klosterneuburg, Landstraße, Wien. Eisendahnbe-antten in Wien. Mödling, Touristen-Sängerchor in Wien. Liedertafel Möller«dorf, .Arion". Wien. Atzger«dorf. Marienthal. Margarete». Wien, .Fröhlichkeit". Wien, Bäcker-Sängerbund. Wien, .Sange«freude". Wien, .Eichenkranz', Wien. Ottakring. Wien. Männergesangverein der Fer-nau'schen Maschinenfabrik Ottakring. Wien. Neu-lerchenfeld, Roffau. Männerchor „Einigkeit", Gau-denzdorf, .Thalia". Wien, .Sängerbund". Wien. .Liederfreiheit", Wien. .Schubertbund". Wien, Männergesangverein Wien. .Gängerlust", Wien. Korneuburg und Waidhofen a. d. Thaya und von Herrn Oberst Kinnard, Wien. — Eorporativ waren erschienen der Eillier, Friedauer, Marburger. Windisch-Feistritzer Männergesangverein. Deputativ: Eillier „Liederkranz", Dentsch-Feistritzer Männer, gesangverein, Gloggnitzer Sängerbund. Gonobitzer Sängerrunde. Deutscher akademischer Gesangverein. Graz, Grazer Männergesangverein. .Typographia", Graz, Männergesangverein .Eintracht", Graz. Sängerrunde de« Laibacher deutschen Turnvereine«. Luttenberger Männergesangverein. Südbahn-Lieder-tafel Marburg. Murecker Männergesangverein. Liederkranz der Freiwilligen Feuerwehr Pettau, Männergesangvereine von Radker«burg, Rohltsch. Tüffer, voit«berg, Waidhofen a. d. Ubb«, Mndisch-Graz und der Wiener Gesangverein .Sange«freunde". '^wirtschaftliche Bettachtun-M aus dem Mittel- und Unter-landet von Hugo Grasen von Attem». E« wird von verschiedenen Seiten und mit Recht über die Nothlag« de« Bauernstandes und der ganzen landwirtschaftlichen Bevölkerung geklagt, und e« ist jedenfalls anzuerkennen, dass jetzt endlich die öffentliche Aufmerksamkeit auf die großen Sorgen und Lasten gerichtet wird, welche den wichtigsten Stand de« Staates schwer bedrücken. vielleicht kann man für die Zukunft nach und nach eine Besserung hoffen, seit unsere Lande«-Vertretung mit lobenswertem Eifer und richtiger Erkenntnis der Sachlage dieser Angelegenheit näher gerückt ist und die möglichste Abstellung, wenigsten« der drängendsten Uebelstände, angebahnt hat. gewis« alle«, wa« diesbezüglich im Wege der Gesetzgebung erreickt werden kann, auch im Laufe der Zeit durchsetzen und außer den bereit« in Berathung Bommenen VerbcsscrungSvvnchlägen noch ver-ebenen anderen ihre Thätigkeit widmen wird. So z. B. wäre eine gerechtere Verkeilung der Steuern durch stärkere Heranziehung de« mobilen Eapitale« schon lange ein sehnlicher Wunsch der Landwirte und wild trotz allen Gegenstreben« der Finanzgrößen doch an die Reibe kommen müssen, wenn man die Landwirtschaft nicht vollend« ruinieren will. — Buch eine allgemeine Eommassie-rung und Arrondierung wäre anzustreben und nöthigensall« zwangsweise durchzuführen, damit nickt so -viel Zeit. Arbeitskraft und sonstige Werte verschwendet werden, wie dies jetzt in manchen Gegenden wegen der Zerstückelung und der großen Entfernung einzelner Grundstücke vom Wirtschaft«-Hofe der Hall ist. — Ebenso wäre auch in manchen Theilen de« Lande« eine allgemeine Drainierung von großem Nutzen und noch viele« andere mchr. Aber wenn auch die Gesetzgebung viele« vermag, so ist sie doch nicht allmächtig, und e« gibt leider noch Krebsschäden, an denen unsere Landwirtschaft, besonder« die mittlere und kleine, krankt, deren Wur-zeln viel zu tief liegen, um von der Gesetzgebung oder sonst irgend einer Hilfe von außen erreicht und ausgerottet werden zu können. — Was nützen z. B. die besten Gesetze, wa» der billigste und eou-lanteste Real- und Personalcredit und andere Hilf«-Mittel von außen, wenn bei der theil« durch Un-kenntni«. theil« durch Schlendrian bedingten hier landesüblichen Wirtschaftsführung täglich und stünd-lich unberechenbare Werte unnütz vergeudet und verdorben werden. Abgesehen von dem geradezu erbärmlichen Zu-stände de« größten Theiles der bäuerlichen Dünger-stätten, wo die kostbarsten Stoffe entweder in der Lust verflücktigen oder irgend einem Bache oder Fluffe zufließen; abgesehen von de? Vernachlässigung der Obstbäume und Wiesen, sowie noch vieler an-derer UnteriassungSsllnden unserer Landleute, fei hier eine« Umstände» Erwähnung gethan, der, ohne große vorauSlagen, leicht eine Besserung der finan-ciellen Lage unserer Bauern herbeiführen könnte, wenn sie ernstlich darangehen wollten. Die Natur weist in unsrem schön?» Vater land«, daS nicht umsonst de» Namrn die grüne Steiermark fühtt, von selbst auf den Futterbau und die Viehzucht hin. Wo ein Fleckchen Erde einige Zeit lang unberührt bleibt, wachsen sofort Grai. «lee und andere Futterkräuter üppig von selbst auf, und doch baut der Landmann immer und immer wieder Getreide an. obwohl er schon längst gesehen haben muss. das« er gegen andere wirkliche Getreideländer nicht concurrieren kann — und klagt über die schlechten Preise. Würde er statt de« Getreide« Futter bauen, so könnte er seinen Viehstand bei besserer Fütterung vermehren, durch Vermehrung und Verbesserung seine« Dünger« seine Grundstücke in besseren Stand setzen und au» dem Barerlö« für verkaufte« Vieh und Milchproducte nebst Bestreitung seiner sonstigen Auslage» da« Getreide, da» er für seinen Haushalt braucht, billiger kaufen, al« er e« erzeugt. Welch reiche Einnahmsquelle eine rationelle Milchnutzung bietet, die« beweist z. B. Dänemark. In diesem verhältnismäßig kleinen Lande, welche« durchau« nicht fruchtbarer ist al« Steierma^. hat der Landwirt sein Hauptaugenmerk auf die Milch-nutzung gerichtet, seit da« überseeische Getreide Europa überschwemmt und dadurq hat er allen Nothstand von sich abgewendet. Dänemark hat im Jahre 18S2 um siebzig Millionen Gulden Butter exportiert, ohne den Eigenbedarf an Milchproducten und die Käseproduction zu rechnen. Ähnliche« ließe sich bei unserem für Futterbau so sehr geeigneten Boden und Klima auch erreichen und würde der Ertrag im Verhältnisse zur Größe unserer Steiermart circa zehn Millionen betragen. Nun, eine jährliche Mehreinnahme von zehn Millionen dürfte sich wohl bald fruchtbringend erweisen und unserem Bauernstande sehr zunutzen kommen. Aber um die« zu erzielen, müsste natürlich eine gründliche Umgestaltung der hier landesüblichen Milchwirtschaft platzgreife». Vor allem müsste die Vorliebe unserer Bäuerinnen sür die Schweine insofern eingeschränkt werden, dass sich dieselben daran gewöhnen, die Milch lieber zu Butter und Käse zu verarbeiten, al« sie im frischgemolkenen Zustande, wie e« leider sehr oft geschieht, den Schweinen vorzusetzen. Wie viele Gulden gehen dem Bauer jährlich durch diesen Abusu« verloren, ohne ihm ander-«eitig irgend einen Nutzen zu bringen und welch schöne Bareinnahme könnte derselbe bei rationeller Milchwirtschaft au« seiner Milchproduction ziehen, wenn er derselben nur mehr Aufmerk-samkei t schenken wollte und zwar ans folgende Art. Überall, wo man die Milch nicht direct al« solche verkaufen kann, wa« jedenfalls die beste Nutzung, aber leider nur in nächster Nähe größerer Orte möglich ist, bleibt die Butter da« lohnendste Milchprodukt. Der Butterconsum ist in den letzten.fünfzehn Jahren hier im Lande unge-Heuer gestiegen und wo man vor dieser Zeit kaum darnach fragte, ja nicht einmal gute von schlechter Butter zu unterscheiden wusste, ist dieselbe jetzt ein sehr gesuchter Eonsumartikel geworden und wirklich gute Butter findet immer und in jeder Menge Abnehmer zu angemessenem Preise. Natür-lich muss daher der Landwirt sein Bestreben da» hin richten, nur Butter bester Qualität zu erzeugen, um auch beste Preise erzieleu zu können, wa« übrigens nicht inehr Mühe macht als die Erzeugung schlechter Butter. Nachdem bekanntermaßen die Butter umso besser wird, je frischer der dazu verwendete Rahm gewesen ist. liegt eS auf der Hand, das» der lleine Landwirt, mit einem Milchstande von höchsten» zwei bis drei Stück, für sich allein keine sehr, gute Butter eneugen kann, da er nicht in der Lage ist. e« sich für ihn auch nicht lohnen würde, sich die nöthigen Maschinen anzuschaffen, daher den Rahm zu lange stehen lasse» müsste, bi» er ein genügende«, die Arbeit lohnende« Quantum beisammen hat. Daher «tnpfiehlt sich für eine rationelle Milch-nutzung. wie in so viele» andere» Fällen, das Genossenschafttwesen. — Mit der Gründung der ersten steiermärkischen Milchgenossenschaft wurde hiezu wohl ein Anfang gemacht, aber obwohl die-selbe ganz gut und zum Nutzen ihrer Mitglieder arbeitet und gedeiht, erfüllt sie doch nicht voll-ständig ihren Zweck, weil eben nicht jeder mit thuen kann. Da« Genossenschaftswesen, welche« dem kleinen Landwirt aufhelfen könnte, müsste ander« orga» nisiert sein. — S« müsste wohl da« ganze Land umfassen, aber eigentlich doch nur au« lauter selb-ständigen kleinen Genossenschaften bestehen, die, auf eigene Rechnung arbeitend, nur in gewissen, da« allgemeine Interesse berührenden Fragen ihr« Zusammengehörigkeit mit d«m Ganzen kundthun Wenn z. B. alle oder doch die meisten Milch-viehbesitzer in jeder Gemeinde sich zusammenthun und ihre Milch gemeinschaftlich veraro«iten wollten so könnten sie bei rationellem Vorgehen sehr günstige Resultate erzielen. Selbstverständlich müs«te, um die« möalich zu machen, jede Taution und jede Verpflichtung, täglich ein bestimmte» Milchquantum zu liefern u. f. w., wegfallen, damit jeder, der auch nur eine einzige Kuh besidt, beitreten und an dem Nutzen d«r Genossen-schast je nach d«r Menge der von ihm gelieferten Milch theilnehmen könne. Die Vorau«lagen würden sich dah«r bei jeder solchen Gemeindegenofsenschaft auf die Anschaffung einer entsprechenden «Zentrifuge und Buttererzeu-gung«- und Knetmaschine, sowie auf die Herstellung eine« tauglichen Locale« beschränken, und wäre, wenn, wie nicht zu zweifeln ist. die Sache von der k. k. steiermärkischen Landwirtschast«^Sesellschast unterstützt würde, ba dazu nöthige Credit gewis« leicht und billig unter der Haftung d«r ganzen Gemeinde zu bekommen, somit die Organisatwn dann folgende: Sobald die Gemeinde beschloffen hat. eine solche Genossenschaft zu gründen, würden entnxder au« eigenen Mitteln oder mittel« Auf. nähme eine« Darlehen« die nöthigen Maschinen angeschafft und sobald dieselben in einem passend«» Locale aufgestellt sind, könnte unter der Leitung eine« gewählten Mitgliede« gleich mit der Arbeit begonnen werden. Jede« Mitglied bringt sein Milchquantum in da» Loyale, wo e» sofort in die Eentrifuge kommt, um v«rarbeitet zu werden, nachdem e» geprüft, ge-messen und demjenigen, der e» geliefert hat. gut-geschrieben worden. Die nun erzeugte Butter wird auf den Markt gebracht, wo sie bei guter Qualität sofort Absatz findet. Die Buttermilch und abge-rahmte Milch aber wird den Mitgliedern gegen Verrechnung zurückgegeben, da dieselben sie in ihrem Haushalte eineStheil« nicht entbehren können, andern-th«il« die Käsebereitung schon mehr Umständlich-keit erfordert. Jeden Monat wird die Rechnung abgeschlossen und nach Maßgabe der eingelieferten Milch unter die Mitglieder vertheilt. Um aber gleich nach dem Melken schon zn verhindern, das« die Milch durch unrichtige Behandlung Schaden leidet, hätte ein au» der Genossenschaft zu wählender AussichtSrath fleißig alle Stallungen der Mitglieder zu besuchen und über die Einhaltung der strengsten Reinlichkeit und Ord-nung zu wachen, da bekannterweise die Milch sehr leicht jeden Geruch annimmt, der sich dann auch der Butter mittheilt und so ihren Wert verringert oder sie ganz verdirbt. So oder ähnlich organisirte Milch-genossenschasten wären wohl imstande, dem kleinen Landwirte, besonder» d«m arg bedrängten Bauer, eine auSgiebige Hilfe zu verschaffen, welche, da sie auf seiner eigenen Kraft beruht und nicht von außen kommt, doppelten Wett hätte, nur müsste natürlich die Lande«v«ttreti,ng. sowie die k. k. Land-wirtschaftSgesellschaft dafür Sorge tragen, das« diese Genossenschaften, die ja keinen anderen Zweck haben, als dem kleinen Landwirte die Möglichkeit zu geben, seine Milchproducte überhaupt verwerten zu können, von Seite der k. k. Steuerbehörden nicht als neue» Stenerobject behandelt werden, da sonst ihr Nutzen und Erfolg illusorisch gemacht werden würde. •) 0r»)« tagtlail. Pettauer Nachrichten. (Ehrung dn Damtn-/t8coraite9.) Zu Ehren de» gesaminten Damen»F«stcomit6S hat der Männer-gesangverein am Samstag den 27. Mai l. I. den Fun-ctionärinnen de« Dam«n.F«stauSschusse» Serenaden dargebracht u. z. den Frauen Marianne Schwab al« Lbsrau, Emilie Sadni k al« Stellvertreterin. Gabriele Sellinschegg al» Obfrau de» Früh. schoppen-EomitS«. Marie Kaiser al« Obfrau de« ArbeiticomilH», den Reicherinnen de« Fahnen-bände«, den Fräulein« Alma F i l a f c t r 0 und Winkler. Nachdem nicht allen Damen de« Hest. comitS« Serenaden gebracht werden konnten, ist e» selbstverständlich, das» die Ovation de» Männergesangvereine« dem gesammten Damen-Festcomitö gilt. (Wiimnngtil.) Anlässlich de« Sängerfeste« sind dem Männergesangvereine bekanntlich von dem Eillier Männtrgesangverrin« ein Pracht-volle« blaue« mit Gold gestickte« Fahnenband, vom Marburger und Grazer Männer» gesangverein« j« ein kunstvoll ausgeführter silberner Kranz, vom Deutsch-Academischen Gesangvereine eine Denkschrift und vom Stei» rischenSängerbundeein Anerkennungsschreiben, außerdem von den deutschen Frauen und Mädchen P«ttau» «in prachtvolle« Fahnen- und ein Junfcrband gewidmet worden. (Coftcrrt im Dolkagartrtt.) Da» Concert der Eillier Musikverein«kapelle am Pfingstsonntage erfreute sich eine« besonder« lebhaften Besuche«, die unter der Leitung d«S Kapellmeister« Herrn Dießl aufgeführten Musikstüke fanden seitens de« Publikum« reichlichen Beifall. Am Frohnieich» nahmStage findet im VolkSgarten ein Concert der vollständigen Pettauer Berem«kapelle statt. Beginn 6 Uhr, Ende 10 Uhr abend«. (Verlirnt.) Während de« Sängerfeste« haben verschiedene Persöulichkeilc» mehrere Äoldringe, 1 Goldzwicker. 1 gold. Stecknadel. 1 silb. Armband. 1 silbern« Damenuhr. I Überzieher, vergessen und verloren, die redlichen Finder wollen die eventuell vorgefundenen Gegenstände an den Obmann de« Bequartierung«-Eomit6«, Herrn Jgnaz Spritzey, übergeben. tSkwerbe-Eoagres« in <5 rar) An dem am 29. Mai in Graz abgehaltenen Gewerbecongreffe haben von Pettau al« Vertreter die Herren Mich. Martschitsch, Josef Ornig, Jg. Roßmann und Emil Vouk theilgenommen. urch Brand Verunglückten sind bei der k. k. Bezirkshauptmannschaft eingelangt: a) für jene von Puchdorf: Von der Genossenschaft der Baugewerbe in Pettau 25 fl.. vom Markte Rohitsch l? fl. 30 kr., von der Gemeinde Sauerbrunn 10 fl.. von den hoch-würdigen Pfarrämtern und zwar: Wurmberg 8 fl., Zirkovetz 5 fl., St. Wolfgang W. B. 10 fl., St. Lo-renzen W -B 6 fl.. St. Andrä>Le«kovec 5 fl. 75 kr., St. Lorenzen am Draufelde 3 fl. 50 kr., St. Margarets» 4 fl.. Sauritsch 15 fl., St. Urban S fl. 50 kr., St. Veit 3 fl. 75 kr., Kostreinitz 3 fl. 50 kr., Stoperzen l fl. 59 kr., Schiltern 3 fl. 8 kr., MoiiSberg l fl.. St. Johann 2 fl. 20 kr., Haidin fl. 53 kr.. St. Barbara 4 fl, 30 kr., Rohitsch fl. 50 kr.. Polenschak 7 fl., St. Leonhard 4 fl. 78 fr., zusammen 152 fl. 28 fr. Außerdem haben gespendet da« Land Steirnnart und die sttiermärklsche Sparkasse je 2000 fl B) für jene dtS Markte« Polstrau: von der Stadtgemnnde Friedau 75 fl 88 fr., von den hochwürdiaen Pfarrämtern und zwar: Polstrau 30 fl. 10 fr., «llcrheiligen 8 fl. Sl kr.. Lorenzen W >B. 3 fl., Fnedau 21 fl.. St. Veit 8 fl. 75 kr.. St. Urban K fl. 50 kr.. KvstreiniY 3 fl., Mon«berg 1 fl., St. Wolfgang'Wisch 5 fl., Großsonntag 3 fl. 77 kr... Rohitsch 2 fl. 74 kr.. St. Thoma» 3 fl 70 kr., Polenschak 5 fl. 8 fr.. Zirkovetz 1 fl. 50 fr.. Nicoloi 4 fl. 82 fr., St. Lorenzen am Drauselde 4 fl- 37 fr., Stoperzen 1 fl. 10 fr., Schiltern 2 fl.. zusammen 186 fl. 92 fr. Außerdem haben gespendet daS Land Steiermark und die fteiermär' kiiche Sparkasse in Graz je 1000 fl. (lanto. Filiale pett«».) Dieselbe wird in der kommenden Woche eine Vollversammlung ab-halten, bei welcher die den Mitgliedern der hier-ortigen Filiale zuerkannten Aiitzeichnungen durch da» Mitglied des Eentral-AuSschusse« Herrn Juliu» Sansel, Direktor der LandeS-Ackerbauschule in rottenhof. überreicht werden. Dieser Herr wird gleichzeitig einen Vortrag über Viehzucht, eventuell noch über amerikanische Reben abhalten. Außerdem erfolgen verschiedene Mittheilungen, unter anderem über die abzuhaltende Regional-AuSftellung. über den genieinsamen Bezug von Kunstdünger, über Anbau-Versuche mit Zucferrüben-Samen ic. Hoffentlich wird diese Versammlung, an welcher a»ch die Mitglieder de» hierortigen landw. Vereine» al» Gäste theitnehmen können, von den Mitgliedern der landw. Filiale recht zahlreich besucht werden. (Genossenschaftlich«.) Die Genossenschaft der Müller. »Locker K. im Gerichtsbezirke Pettau be-schloss in der letzten Hauptversammlung vom 8. Jänner d. I . die alte Müllcrfahn: vom Jahre 1828, welche mit echten Silber-Fransen und Quasten versehen war. vollständig renovieren zu lasten. Die Vorstehüng hat die Neuherstellung der jetzt ge-meinsamen Genossenschast»fahne von der bekannten Wiener Firma Krikl & Schweiger besorgen lassen. Da» Doppelbild hiezu, welche» einer seit» den heil. Nikolaus, den Schutzpatron der Müller, anderseit» Kristu», da» Brod segnend, zeigt, wurde von unserem heimischen Künstler, Herrn A. Kasi in ifr. gemalt und ist ein wahre» Meisterwerk. Die prächtig ausgeführte Fahne wird am Frohnleick-namStage in der Stadtpfarrkirche vor dem Hoch-amte eingeweiht. (JUIiläri|d)w.) Am 25. Mai sind mit dem NachmittagSzuge 2 Compagnien der f. u. f. Genie-truppe angekommen, welche bis September hier bleiben. (Allgemeiner frirorrorrein.) Genannter Verein hielt am 7. Mai l. I. seine constituirende Versammlung ab. Bei der vorgenommenen Wahl wurde zum Vereintcommandanten Herr Alexander P i n t e r i t s ch, zu dessen Stellvertreter Herr Georg I l e s ch i tz, Hausbesitzer und Tischler-Geister, zum Sekretär Herr Mira» L o r b e r. AdvokaturS-Stenoqraph und zum Cassier Herr Vincenz Wesiak, Schneidermeister, sämmtlich« in Pettau, gewählt. Vermischte Nachrichten. (Elektrische Selenchtnag in Wolsvberg.) In seiner Sitzung am 17. d. hat der Gemeindeau»-schuf» der Stadt Wolfsberg beschlossen, mit dem Osfrrenten, Herrn Franz Sotlschegg. Fabrikanten in WolfSberg, über die durch die F1 andes.) Nach einem Befehle, der an die verschiedenen Truppenkörper unserer Armee ergangen ist, steht eine gründliche Aenderung im Gebrauche der Mvntur bevor. ES ist nämlich der Mannschaft vom Feldwebel abwärt» nicht mehr gestattet, in oder außer Dienst so-genannte Extra'Uniform, sondern ausschließlich vorschriftsmäßige Commißunisorm zu tragen. ES entfallen sohin Extrawaffenröcke, Extrablousen. ExtraczakoS, Extramützen. Extrasterne, Schnüre >c. sammt und sonder». Dasselbe gilt bezüglich der auf Staatskosten dienenden Einjährig-Freiwilligeil. Den aus eigene Koste» dienenden Einjährig-Frei-willige» ist lediglich da« Tragen von aus feinerem Stosse hergestellten Wassenröcke», Blousen, Czako« und Mützen erlaubt: Verschnürung. Distinction, Zuschnitt u. dgl. jedoch haben denjenigen der übrigen Mannschaft zu gleichen. (ffirfltfgrlantftellflng in fllaprnfnrt.) Der Erste kärtnerische Geflügelzuchwerein veranstaltet vom 8. bi« 10. September l. I. in Klagensurt eine GeflügelauSstellung. Dieselbe soll nicht nur alle Raren Hausgeflügel. Mastgeflügel im lebenden und geschlachteten Zustande. Zier- und Singvögel Kärnten» und anderer Läiider umfassen, sondern auch sämmtliche Produkte und Präparate, sowie Erzeugnisse der Industrie und Literatur, welche mit der Geflügelzucht in Verbindung stehen. «Der Versandt von fnschgefülltern 1DEINER Sauerbrunn findet tätlich »tatt Proipecte bei alUen Verkaufsstellen und von der BrvMMvtrwtltaftg in Bad Radeln, 8teler»erk. Pari« 1889 goldene Medaille. 500 Kronen in Gold wenn Crftme Grolich nicht alle Haut-unreinitkeiten. al«: Sommersprossen, Leberflecke, Sonnenbrand, Mitesser, Nasenröthe, etc. beseitigt und den Teint bit ins Alter blendend weiss und jugendfrisch erhält, Keine Schminke. Preis 60 kr. Man verlange ausdrdcklich die „treii-gekrtfite Creme Grolich", da es wertnlose Nachahmungen gibt Hauptdepot: JOHANN GROLICH, Droguerle zum „weleeen Engel" in Brtlnii. Auch ktuflich in Apotheken, Parfumerie- und Droguen-Handlungen. Patent- Gummi-Bänder zum Grün veredeln, za haben bei BRODER HAURETTER 8peo«rei- and Dellcate—enhandlnnfl. _PBTTAÜ._ Für's Grazer Tagblatt wird ein Mitleser gesucht. — Anfragen an die Verwaltung des Blattes. Danksagung. Für das anlässlich des Jubelfestes des Männer-Gesangvereines der frei-willigen Feuerwehr gespendete prachtvolle Fahnenband bringt dieselbe auf diesem Wege den hochgeehrten Frauen und Mädchen Pettau's den herzlichsten Dank. Für die freiwillige Fe«erwehr der Wehrhauptmann: _Johann SteuAte. Zu verkaufen: 1 neuer LampentlSOh aas Eichenholz, matt, 1 neues Nfihtlsohohoil, Nuss-holz, politirt, 1 neuer ZlttlBrtlSOh, Nussholz, politirt. Anfragen: Herrengasse Nr. 30. 3ur Beachtung! Der gefertigte AuSschusS bringt hier-mit zur Kenntnis, dass Zahlungsansprüche fSr geleistete Arbeiten oder Liefernngen anläßlich der am 21. und 22. Mai d. I stattgefundenen Gründungsfeier bis längstens MtzD" 5. Juni l. I. bei dem Obmanne des Pettauer Männergesang-Vereines Herrn Franz Kaiser geltend z» machen sind, indem spätere Anmeldungen absolut keine Berücksichtignng finden können. Pktta», am 1. Juni 1893. Der Festansschus». Ehren-Erklärung. Ich bedauere, das« ich Herrn Alexander Piuterii am 5. Mai l. I. in dessen Ab-Wesenheit mit „windischer Tost" beschimpft habe und widerrufe deu Anwurs, dass er nur getrachtet habe, den Erzherzog Albrecht Mili-tär-Beteranen-Berein zu seinem eigenen Nutze» „auszuziehen" und kann einen Beweis hiefür nicht erbringen. _Georg Leudler. Peronospora-Spritzen verkauft Johann Dialler in Radkersburg. Preis einer Sprit*« fl. 12.—. Zeugnis. Der Weinbau-Verein Radkersburg bestätiget dem Herrn Johann D i a 11 e r in Radkersburg, dass die von ihm erzeugte Peronospora-Spritze zu den besten der bisher erzeugten Spritzen gezählt werden kann, da dieselbe alle Bedingungen erfüllt, welche der praktische Weinbauer an ein solches Instrument stellen muss: 1. Billiger Preis. 2. Praktische sehr einfache und feste Bauart. 3. Sehr geringe Abnützung. 4. Leichtes Gigengewicht. 6. Grosse Leistungsfähigkeit, da der Strahl sehr kräftig und und unendlich siiin vertheilt ist. 6. Die Spritze ist von jedermann leicht tu handhaben. Weilers wird bestätiget, dass in unserer Gegend sich schon viele solche Spritzen im Gebrauche befinden und selbe drei bis vier Jahre bei ausgiebiger Benützung ohne wesentliche Reparatur ® tadellos funktionirt haben. © ..... D'e Vereinsleitung ist daher in der Lage, diese Spritze jedem W Weinbauer aufs beste anempfehen zu können. § Radkersburu, am 23. April 1892. § Für den Weinbau-Verein Radkersburg: Clotar Bouvler, Oswald v. Kodotitsch, Schriftführer. Obmann. Gedenket bei Wetten, Spielen nnd Testamente« des Verschönerung«?. uud FremdeuverkehrS-BenineS. Gat Heil! Für die herzliche Aufnahme und liebenswürdig geübte Gastfreundschaft, welche die Abordnung der SSngerrunde des Laibacher deutschen Turnvereines anlässlich ihrer Betheiligung an dem herrlichen Jubelfeste des ehrenfesten Pettauer Mfln-nergesangvereines erfahren, sowie für die schönen Erinnerungsgaben aus den Händen deutscher Freuen und Mädchen spricht der unterzeichnete Tnrnrath der weckeren deutschen Bewohnerechaft der Stadt Pettau den wärmsten Dank ans. Laibaoh, den 23. Mai 1893. Für den Turnrath: Dr. J. Binder. Yictor Ranth. Rnterphosphorigsaurer Kalk-Eisen-Syrup, bereitet vom »»»theker Juli»« Hebabuy in wie». 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Wärmsten und innigsten Dank den deutschen Frauen, Mädchen und Bürgern der freundlichen Stadt Pettau für die reichen Blumenspenden und die gastliche Aufnahme anlässlich der Jubelfeier des Brudervereines sagt nochmals der CilHer Männergesangverein. Z. 12M«. Grünveredlnngs-Oarse. In der Zeit vom 12. bis 17. Juni I. J. findet zu bei Pettau und vom 10. ble 24. Juni in FlaehltZ bei Kann in den dortigen Landesrebenanlagen je ein Winaar-Curs statt, wobei den Theilnehmern Gelegenheit geboten wird, «ich vor allem die Grünveredlung der Rebe nnd so die laufenden, die amerikanische Rebencultur betreffenden Arbeiten praktisch anzueignen. Zu den betreffenden Unterweisungen hat jedermann unentgeltlich Zutritt. Im Anschlüsse an diese Veredlungs-Curse findet eine Con-currenzveredlung statt und werden jenen Theilnehmern, welche befriedigende Anwachaungsproacntc auszuweisen haben werden, Zeugnisse und entsprechende Prämien ausgefolgt werden. Qraz, am 16. Mai 1893. Vom steierm. Landes-Ausschüsse. Für bis S^riftUthing wranm»rt!t£& inb £mcul£tf*r: Sfaj Dtt in ?kttau.