1 c0 jaka knJižni01 Ljubljana Erscheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Nfihril Heilung, Verwaltung und Buchdruckerei Tel. 25-67, 25-68, 25-69, Maribor, Kopališka ul. 6. Inseraten- und Abonnements-Annahme in der Verwaltung. Bezugspreis. Abholen oder durch die Post monatlich Din 23.—, bei Zustellung Din 24. , lur das Ausland monatlich Din 35.—. Einzelnummer Din 1.50 und Din L.—. Manuskripte werden nicht retourniert. Bei Anfragen Rückporto beilegen. Poštnina plačana v gotovini. Preis Din T50 Malikom mtvm Wie der aulflackern der Kämpfe im Norden ferner meldet Rückzug der Finnen auf der arktischen Front / Andauernde heftige Kämpfe im Gilden von Vetsamo Stockholm, 28. Feber. (Avala. — ^Uter berichtet: Die Finnen, die süd-und östlich von Wiborg den Russen «erstand leisten, befinden sich nun ä* der arktischen Front südlich von . ®®amo vor neuen Gefahren. Die erbit-J?63 Kämpfe, die Gei Jäjenjärvi etwa ßO 1'uOmeter südlich von Petsamo entbrann-% wurden auch noch gestern fortgesetzt. Die Finnen zogen sich auf neue Teilungen zurück, und zwar bei Nautsi, 15 Kilometer südwestlich einer Straße, die bis an den Eisenbahnknoten Ro-/Mienti heranreicht. Wie aus Kirkanes ächtet wird, sind dort heftige Luftkämp fe im Gange. In diesem Frontabschnitt erschienen zum ersten Male finnische Jagdflugzeuge, um gegen die sowjetrussische Erkundungsfliegerei eingesetzt zu werden. M o s k a u, 28. Feber. (Avala.) DNB berichtet: Der Generalstab des Lenigra-der Militärkreises berichtet: Im Laufe des 27. Feber haben die sowjetrussischen Truppen gelegentlich des Durchbruches der feindlichen Zone 13 Befestigungen ein genommen, darunter neun Artilleriebunker. An den übrigen Frontabschnitten ereignete sich nicht Bedeutungsvolles. Die Sowjetfuftstreitkräfte bombardierten erfolgreich feindliche Truppen und Kriegs- ziele an verschiedenen Abschnitten der Front. In den Luftkämpfen wurden sechs feindliche Flugzeuge abgeschossen. H e 1 s i n k i, 28. Feber. (Avala.) — Die Finnen haben im Laufe des gestrigen Tages 18 sowjetrussische Kampfwagen vernichtet Die ersten schwedischen Freiwilligen sind an die finnische Nordfront den weiteren Operationen teilnehmen. Rom, 28. Feber. (Avala) Stefani berichtet: Die finnische Presse veröffentlicht im Zusammenhänge mit dem Verlust der Inselfestung Koivisto Artikel, in denen das Bedauern über diesen Verlust zum Ausdruck gebracht wird. Gleichzeitig wird jedoch be- entsendet worden, wo sie die Finnen ab- tont, dass dieser Verlust nur geeignet lösen werden. Den schwedischen Truppen hat sich auch ein kleinerer norwegischer Verband angeschlossen. Auch die anderen Freiwilligentruppen sind ebenso auf die einzelnen Frontabschnitte verteilt wor den. Diese Verbände werden in Bälde an sei, die Moral der finnischen Truppen zu heben. Aus den finnischen Blättern ist zu ersehen, dass bereits bedeutende Kontingente an englischen Freiwilligen an der finnischen Front eingetroffen sind. Vertrauenskundgebung 6er französischen Kammer für Dalabier Die Vertrauensfrage in der gestrigen Kammerfitzung mit 450 gegen 1 Stimme angenommen Koordinierung des Änsormalionsdiemtes * a r i 8, 28. Feber. (Avala.) Havas erichtet: In der gestrigen Sitzung des ,'ammerplenums unter dem Vorsitz von erriot wurde die Frage der Zensur und ' er Propaganda erörtert. Der stellvertretende Ministerpräsident C h a u t e m p s ‘ °b in seiner Rede die Notwendigkeit der °°rdinierung des gesamten Informations '‘enstes hervor, indem er sagte, daß das °rt bezw. der Begriff »französische Pro Paganda« in den breitesten Volksschich-e-n verstanden werden müsse. Chautemps e‘onte ferner, daß die Oberleitung die-^;r gesamten Aktion einer politischen Per ;|0nlichkeit anvcrtraiut werden müßte, die jeht nur fachtechnisch auf der Höhe sei, j°ndern auch das Vertrauen der Regie-fijng genösse. Nach einer kurzen Interven ,l°n Leon Blums wurde diese Diskussion beendigt. Daraufhin ergriff Ministerpräsident D a 1 a d i e r das Wort, der u. a. sagte: »Die Regierung empfindet die Notwendig keit der Vereinheitlichung des Informationsdienstes. Die Persönlichkeit, der diese Aufgabe anvertraut wird, muß Mitglied der Regierung sein«. Auf Vorschlag des Ministerpräsidenten wurde eine Kommission gebildet, die den »Text eines bezüglichen Antrages auszuarbeiten hat. Nächster Redner war Leon Blum, der sich in seiner Rede mit der Zensur befaßte. Blum forderte eine unparteiische Zensur, indem er gleichzeitig an die Pres se appellierte, der Zensur behilflich zu sein. D a 1 a d i e r ergriff auch in dieser Debatte das Wort, worauf die Sitzung unterbrochen wurde, um die Ausarbeitung des Textes für den Antrag zum Ueber-gang zur Tagesordnung zu ermöglichen. In Fortsetzung der Sitzung erteilte Her-riot dem Deputierten C i c e r y das Wort. Stefani: „Finnland muß sich selbst verteidigen" ^Merkenswerte Feststellungen der italienischen offiziellen ^CHRIGHTENAGENTUR ÜBER DIE WIDERSTÄNDE IN ENGLAND GEGEN MNE ENGLAND-IIILFE. — AUCH JENS BITS DER DARDANELLEN KEINE AKTION ENGLANDS ZU ERWARTEN. Rom, 28. Feber, (Avala). Der diplo. äusche Redakteur der Agenzia S t e f a. 11 schreibt: JVährend der Widerstand der Finnen h 1 .^em wachsenden Druck der bol-chewistischen Massen immer größer s , wächst gleichzeitig die Entschlösset jener englischen Strömung, die j‘p ,§e8en eine unmittelbare Intervention I Finnland ausgesprochen hat. Die gro-• n Londoner Zeitungen betonen, daß englischerseits trotz der an Polen -edten Garantien keine Truppen habe poien entsenden können. Aus noch efer ,-®n Gründen könne man auch Finn-"d keine Hilfe bringen. Die geographi--6 Karte zeige, daß man bei der Ent--naung von Truppen aus englischen Harn n-ac*1 F‘nn'and auch mit den Schwie-S-te.ten der Aufrechterhaltung und der C1crung der Kommunikationen zu rech-hätte. Die genannte englische poli- tische Strömung ist auch gegen even-vuelle militärische Unternehmungen jenseits der Dardanellen. England — so lautet die Räson dieser Strömung — müsse seine Kräfte auf einen zentralen Punkt konzentrieren und dürfe seine Energien nicht etwa in Expeditionen und Aktionen von zweitrangiger Wichtigkeit verzetteln. Dies sei im übrigen die Linie, die England bislang aufrecht erhielt. Die Tatsache, daß englischerseits kein diplomatischer Bruch mit Moskau erfolgt ist, beweist außerdem, daß die erwähnte englische politische Strömung auch an allerhöchsten Stellen Zustimmung gefunden hat. Subtrahiert man die englische Hilfe in Form von einzelnen Freiwilligen — eine Hilfe, die für England ohnehin nicht entscheidend ins Gewicht fällt —- so muß Finnland seine Verteidigung mit eigenen Kräften besorgen. Cicery brachte folgenden Antrag zur Verlesung: Die Kammer nimmt die Regierungserklärung zur Kenntnis und spricht ihr das Vertrauen aus mit dem Aufträge, die Koordinierung des Informations- und des Rundfunkdienstes vorzunehmen und ein Zensurstatut auszuarbeiten, welches die Kontrolle sichern und im Geiste der militärischen, diplomatischen und nationalen Interessen Frankreichs wirken wird. Die Kammer geht hiemit zur Tagesordnung über. Die Abstimmung über diesen Antrag, der mit der Vertrauensfrage verknüpft war, ergab 450 Stimmen und eine Stimme dagegen. Die Kammer wird am Donnerstag ihre Debatte fortsetzen. Auf der Tagesordnung befindet sich eine wichtige kriegswirtschaftliche Interpellation. Die Fkottendebatte des eng" iifchen LLnlerHaujes London, 28. Feber. (Avala). Reuter berichtet: In Beantwortung einer Reihe von Anfragen, die sich im Verlaufe der Debatte über das Marinebudget ergaben, erklärte der Zivillord der britischen Admiralität Austen Hudso n, daß das Convoy-System sichtliche Erfolge gezeitigt habe. Von 10.098 Handelsschiffen, die im Geleitzuge fuhren, konnten 10.076 Schiffe unbehindert ihre Ziele erreichen. Rasche Fortschritte seien auch im Hinblick auf die Bewaffnung von Handelsschiffen mit der Tonnagegrenze von 5000 Tonnen und mehr erzielt worden. Von 3125 Schiffen dieser Tonnageklässen seien 1920 bereits bestückt. Die Bewaffnung schreite: allwöchentlich in unvermindertem Tempo weiter. Die größten Schiffe, die jetzt in Bau stünden, seien Frachter zu je 5000 Tonnen, für deren Fertigstellung sieben Monate gebraucht würden. Für den Bau von Tankern benötige man 14 Monate. Das Unterhaus nahm sodann die Personalausgaben der Kriegsflotte an, worauf die Sitzung unterbrochen wurde. wurde durch einen gestern erfolgten Rund funkspruch die Absicht der Sowjetregierung mitgeteilt, die Petroleumfelder zwischen Ural und Wolga auf Grund eines beschleunigten Planes auszubeuten. Da-s neue Erdölindustrieterritorium, das die Bezeichnung »Neu-Bäku« erhält, soll einer Erzeugung dienen, die die Erdölgewin nung am Ufer des Kaspischen Sees beiwei ten übertreffen wird. Sumner-Welles in Zürich. Zürich, 28. Feber. (Avala.) Havas berichtet: Der amerikanische Unterstaatssekretär S u m n e r-W e 11 e s ist aus Rom in Zürich eingetroffen und wird am Donnerstag nach Berlin Weiterreisen. In der Begleitung des Unterstaatssekretärs befindet sich der amerikanische Botschaftssekretär aus Berlin. Berlin — die Stadt der Fahrräder. Beri i n, 28. Feber. (Avala.) — DNB meldet: Infolge der kriegswirtschaftlichen Beschränkung des privaten Kraftwagenverkehrs ist in Deutschland der Radfahrverkehr in großem Masse gestiegen. Lieber 20 Millionen Deutsche bedienen sich heute des Fahrrades. Mehr als ein Drittel aller Fabriksiangestellten und Büroangc-stellten benützt das Fahrrad, um zu den Arbeitsstätten zu gelangen. Errichtung eines Italienischen Instituts in Madrid. M a d r i d, 28. Februar. (Avala.) 8 t e-f a n i meldet: Gestern abends wurde in Madrid in feierlicher Weise das hiesige Institut für die Erforschung italienischer Kultur eröffnet. An der Feier beteiligte sich der Präsident der italienischen Akademie der Wissenschaften Federzon i, der italienische Botschafter, die Mitglieder der spanischen Regierung und andere Persönlichkeiten. Der spanische Außenminister hielt bei dieser Gelegenheit eine Rede, in der betont wurde, daß die tiefen Beziehungen zwischen Spanien und Italien von der Front nunmehr auch auf die kulturelle Zusammenarbeit übertragen würde. Das »Neue Baku«. Paris, 28. Feber. (Avala.) Havas i meldet: Wie aus Moskau berichtet wird, Börse Zürich, den 28. Feber. — Devisen:*1 Beograd 10, Paris 9.99, London 17.62)4. Newyork 446, Brüssel 75.42)4, Mailand 22.52, Amsterdam 237.30, Berlin 178.80, Stockholm 106, Oslo 101.35, Kopenhagen 86.12)4, Prag 5.50, .Sofia 3.30, Warschau —, Budapest 79)4, Athen 3.55, Bukarest 3.35, Helsinki 7.50, Buenos Aires 104)4- Sumner-Welles in die Sdiweiz abnereisi Das Programm des berliner AusZnihailes des Abgesandten Roosevelis / Vor Konferenzen mit Zitier, Ribbentrop uns Göring / LonLvn: VerhanStUngSiriede im gegenwärttgen Moment ausgejchloMn R o m, 28. Feber. Der amerikanische Unterstaatssekretär S u m n e r-W e 1 -ies wird sich heute nachmittags nach Berlin begcven und auf der Reise einen kurzen Zwischenaufenthalt in der Schweiz nehmen. Wie verlautet, wird Sumner-Welles in Bern mit dem schweizerischen Bundespräsidenten Zusammentreffen. Bern, 28. Feber. H a v a s berichtet: Wie aus zuverlässigen Quellen bekannt wurde, wird sich S u m n e r-W e 11 e s drei Tage lang in Berlin aufhalten. Seine erste Aussprache wird mit Reichsaußenminister v. Ribbentrop erfolgen. Dann wird Sumner-Welles von Hitler empfangen werden, und zwar in Anwesenheit des Relchsaußenministers. Sumner-Welles wird auch mit G ö r i n g Besprechungen abhalten. Der amerikanische Botschafter wird zu Ehren des Un-ferntaatssekretärs in der Neuen Reichskanzlei ein Galadiner geben, zu dem die führenden deutschen Persönlichkeiten eingeladen werden sollen. L o n d o n, 28. Feber. Die Berichte aus Rom über die Verhandlungen von S u m n e r-W e 1 le s werden in London mit lebhaftem Interesse verfolgt. Die Nach rieht über die vorzeitige Abreise des amerikanischen Unterstaatssekretärs nach Berlin hat vorerst eine gewisse Ueberra-schung hervorgerufen, die aber nachher der Interpretierung gewichen ist, daß der Dispositionsänderung keine besondere Be deutung zuzuschreiben sei. Man hebt in London hervor, daß Sumner-Welles ja in Rom Gelegenheit hatte, sich sowohl mit Mussolini, als auch mit Graf Ciano ausführlich zu unterhalten. Der Nachricht, daß er am Mittwoch vom Papst empfangen werden sollte, wurde in gutunterrichteten Londoner Kreisen ohnehin kein Glauben geschenkt. Dies hätte keineswegs den herkömmlichen amerikanischen Gepflogenheiten entsprochen, da ja bekanntlich die Vereinigten Staaten keine diplomatische Vertretung beim Vatikan unterhalten. Gerade aus diesem Grunde wurde ja Myron Taylor als persönlicher Beauftragter des Präsidenten beim Heiligen Stuhl akkreditiert. Ferner weist man darauf hin, daß Sumner-Wells nach dem Besuch in Berlin, Paris und London erneut nach Rom zurückkehren und seine Besprechungen mit den italienischen Staatsmännern fortsetzen wird. Die Presse beschäftigt sich nach wie vor sehr eingehend mit der Birmingha-mer Rede Chamberlains, der ebenso wie der Hitler-Rede im Zusammenhang mit der Reise des Unterstaatssekretärs Sumner-Welles eine besondere Bedeutung zukommt. In gut unterrichteten Kreisen hebt man vor allem zwei Tendenzen in der Rede Chamberlains hervor, die in Anbetracht der Reise Sumner-Welles Betonung verdienen: die scharf formulierten Kriegsbedingungen, die zurzeit jedwede Friedensvermiittlung ausschließen, und die Bereitschaft, auch die nichtkrieglührenden Staaten an der Reorganisierung Europas nach dem Friedensschluß teilnehmen zu lassen. Dies bezieht sich natürlich sowohl auf die Vereinigten Staaten, als auch auf die neutralen Länder Europas. Die Erklärung des Ministerpräsidenten entspricht der vorherrschenden englischen Ansicht, daß die Friedenskonferenz sich auch mit allen Konfliktstoffen, die außerhalb der gegenwärtigen kriegerischen Auseinander Setzungen liegen, beschäftigen muß, um einen dauerhaften Frieden durch Lösung aller bestehenden Konfliktstoffe herbeizu-führen. Die Pressekommentare ziehen übrigens eine Parallele zwischen den Reden des Ministerpräsidenten u. des deutschen Kanzlers. Sie kommen durchweg zur Konklusion, daß ein Verhandlungsfrie den zurzeit völlig ausgeschlossen seL Allein die Presseorgane Lord Beaverbrooks versuchen in die Chamberlain-Rede die Deutung hineinzulesen, als ob diese einer Friedensaktion von Sumner-Welles den Weg öffnen wollte. Amtliche Stellen erklären mit Nachdruck, daß diese Interpretierung gänzlich falsch sei und genau das Gegenteil den wahren Sinn der Rede dar-j teile. DER ERSTE LORD DER BRITISCHEN ADMIRALITÄT BERICHTET IM UNTERHAUS ÜBER ENGLANDS SEEKRIEGFÜHRUNG. London, 28. Feber. (Reuter.) Win- zerschiffe aus der Zeit des Weltkrieges ston Churchill erstattete gestern im Unterhaus lim Zusammenhänge mit der Behandlung des Marinebudgets einen Bericht über die Seekriegführung. Er führte u. a. aus: Bis Ende 1939 verlor Deutschland mindestens die Hälfte seiner Tauchboote, mit der es in den Krieg gezogen war. Wenn man bedenkt, daß Deutschland' bei Beginn des Krieges über 70 U-Boote verfügte, so dürfte es jetzt noch rund 35 Stück besitzen. Ich zweifle, ob in dieser Zeit zehn neue Boote in Aktion gesetzt wurden. Seit dem Neujahr hat sich der Tauchbootkrieg von beiden Seiten her ver schärft. Allein in den letzten zwei Tagen versenkten wir mit aller Sicherheit ein deutsches Tauchboot, das zweite hingegen fast gewiß. Im Sommer werden bestimmte deutsche U-Boote rascher gebaut werden, wir werden uns jedoch diesen Einheiten mit neuen Verteidigungsmitteln ent gegenstellen. Zu diesem Zweck werden wir neue Einheiten mit größter Eile bauen. Die Art und Weise, mit der die magnetischen und sonstigen Minen beherrschen werden, klingt wie ein Detektivroman. In der Wissenschaft werden wir hinter Deutschland diesbezüglich nicht zurtitikstchen. Es ist zu erwarten, daß sich die Minengefahr in unmittelbarer Zukunft vermehren wird, doch hoffe ich, daß wir uns erfolgreich zur Wehr setzen werden. Infolge der brutalen deutschen Kriegsmethoden begannen wir mit der Bewaffnung aller Handelsschiffe und Fischerfahr zeuge. Auf unseren Handelsschiffen wurden in dieser Zeit über ein tausend Geschütze aller Arten montiert. Die Deutschen beantworten unsere Maßnahme mit dem Hinweis darauf, daß sie dadurch zur Verletzung der internationalen Verpflichtungen berechtigt seien, die sie auch früher immer verletzten. Die englische Kriegs flotte beherrscht unvergleichlich die deut sehe Flotte. Wenn wir nicht die Ueber-macht in unseren Panzerschiffen hätten, würden die deutschen Panzer aus ihren Häfen herauskommen und könnten unseren Handel behindern. So aber verfügt Deutschland nur über zwei Panzerschiffe, während England drei oder vier Gruppen solcher Schüfe besitzt, mit denen sich die deutschen Einheiten nicht messen können. Vorderhand sind nur unsere alten Pan- in der Aktion. Sollte jedoch ein Angriff erfolgen, würden auch die neuen Einheiten sofort in größerer Anzahl zum Einsatz gelangen. Unser Schlachtschiff »Nelson« (35.000 Tonnen) ist im September des Vorjahres faktisch durch eine deutsche magnetische Mine beschädigt worden. Das Schiff kehr te mit eigener Kraft in den Hafen zurück, es wurde bald ausgebessert und wird sehr bald wieder in den aktiven Flottendienst eintreten. Viele Tausende wußten um dieses Geheimnis, trotz dem erfuhren die Deutschen davon erst dann, als die Angelegenheit nicht mehr wichtig war. Im Dezember wurde der Panzerkreuzer »Barham« durch einen Torpedo beschädigt. Fünf im Bau befindliche englische Schiffe sind auch gegen Luft- und Unterwasserangriffe besser geschützt. Nach der Versenkung der »Royal O a k« — fuhr Churchill fort — verwenden wir Scapa Flow nicht mehr als Flot- tenbasis. Seit Kriegsbeginn wurden nur zwei unserer großen Einheiten der Kriegs flotte versenkt, und zwar die »Royal O a k« und der »Courageousc. Seit Kriegsbeginn verloren wir an Kriegsschif fen 63.000 Tonnen, d. i. die Hälfte dessen, was England in den ersten sechs Monaten des früheren Weltkrieges verlor. In der gleichen Zeit verloren wir 200.000 Tonnen an Handelstonnage gegenüber 21,000.000 Tonnen der Gesamttonage. Die ser Verlust ist um die Hälfte geringer als der Verlust in einem Monat des Jahres 1917. Die Kontrolle auf Konterbande wirkt sich erfolgreich aus. Der Seeweg bei Dover ist vollkommen gesperrt. Die Kontrolle zwischen den Shettland-Inseln und Grönland ist schwieriger, da die Breite des Seegebietes eintausend Meilen ausmacht. Aus diesem Grunde ist es einer bestimmten Anzahl deutscher Handelsschiffe gelungen, unsere Blockadesperre zu durchbrochen. Churchill schloß mit den Worten? Ich werde solange unzufrieden sein, bis es uns gelungen ist, mit unserer Flotte die Kontrolle der Meere in gleicher Weise durchzuführen wie im Weltkriege. Auf diese Weise werden wir dazu beitragen, daß die britische Flotte am Siege der Al-lierten entscheidenden Anteil haben wird. Wie Die Rtdiosra auf dem DommnGen Äcker öeraBW und bestem wurde Rom, Feber. (Agit) — Eines Jf Hauptkennzeichen des Zustande« der V * nachlässigung, in dem sich der Ponlimre Acker seit Jahrhunderten befand und ae bestimmt zu sein schien, sich ewig fort2 setzen, bestand in der Malarija, die d Ursache und Wirkung der Entvölkern -n jer weiten Gegend zwischen Rom und o®' Campania ist. Die sich infolge der u barmachung ergebenden Resultate, v ‘ dem Nationalen Frontkämpferwerk ^ zielt, beweisen die Wirksamkeit der % gewendeten Mittel, um jene von vielen N unbesiegbar gehaltene Schranke gegen F den Versuch wirtschaftlicher Stärkung ^ ses Gebietes zu bezwingen. Die Fälle d ursprünglichen Malaria auf dem Pontu* sehen Acker sind nunmehr praktisch ve schwunden, trotz der Zunahme der st» dig ansässigen Bevölkerung und de" 1 ' mer strengeren Erforschung der eventtR len Sümpfe. Aber auch die Malaria-Rü0 fälle sind im Begriffe zu verschwinde ’ durch das intensive und gründliche U nesungswerk der chronischen Kranke ; für die seit drei Jahren ein wahrer u richtiger Sanitätspolizeidienst eingesc ^ ist, mit den modernsten Hilfsmitteln ve versehen. Im Jahre 1930 stiegen die Kfa -heitsfäile, wie die »A g k t« schreibt, einer Durchschnittsbevölkerung von 5^ auf 47,72%; im Jahre 1932 stellte man e ne weitere Verschlechterung der fest (auf 100 Einwohner 82,04 Fälle)- "'J äber seit diesem Zeitpunkt verringerte Sich die jährlichen Höchstsätze in erhe ' licher Weise, bis sie im vergangenen Ja bei einer Gesamtheit von 45.000 Einw» nem (Durchschnitts-Bevölkerung) den « drigsten Stand von 0,07% erreichten, a nständig aus Fällen von Malaria-Rhc 1 Dttoit $oy"or bei Jtapft Kiue xn. DER ABGESANDTE ROOSEVELTS WURDE GESTERN VOM PONTIFEX IN FEIERLICHER AUDIENZ EMPFANGEN. R o m, 28. Feber. Der Sonderbotschafter Roosevelts beim Hl. Stuhl, Miron Taylor, ist gestern um 11 Uhr vormittags von S. H. Papst Pius XII. in feierlicher Audienz empfangen worden. Taylor ist, wie bereits berichtet, an Bord des Dampfers »Rex« gemeinsam mit Unterstaatssekretär Sumner-Welles nach Europa gekommen. Bei seinem Erscheinen im Vatikan wurde Miron Taylor vom Sekretär der Zeremoniaikongregation empfangen und begrüßt. Eine Ehrenkompagnie der päpstlichen Garde erwies dem amerikanischen Abgesandten die militärischen Ehren. Die Audienz beim Papste dauerte drei Viertelstunden. Taylor überreichte dem Papste seine Akkreditive und ein Schreiben des Präsidenten Roosevelt, in welchem die Mitteilung enthalten ist, daß Taylor sein langjähriger Freund und Ver. trauensmann sei. Roosevelt verweist in diesem Schreiben auf Taylors Tätigkeit als Präses des Internationalen Flüchtlings Unterstützungskomitees. Roosevelt spricht im Briefe die Hoffnung aus, daß sein Abgesandter im Vatikan volle Unterstützung finden möge, besonders aber bei der Klärung jener Fragen, hinsichtlich deren sich Roosevelt mit dem Papst im Interesse der internationalen Befriedung und Zusammenarbeit zu beraten wünscht. Papst Pius brachte Miron Taylor gegen über seine besonderen Glückwünsche für das Wohlergehen Roosevelts und des amerikanischen Volkes zum Ausdruck. Nachmittags besuchte den amerikanischen Abgesandten der Kardinaistaats-sekretär Kardinal Lu'ggi Maglione, um den vorhergegangenen Besuch Taylors zu erwidern. vo fall bestanden. Das bedeutet, daß im Ja 939 kein Arbeiter des umfassenden ^ barmachungswerkes zum ersten Male v° dieser Krankheit befallen wurde. Das Geheimnis des Änka-Schatzes Ein Gelehrter, der den Schatz gefim^1' — spurlos verschwunden. Rom, 28. Feber. Die »S t a m p a« tue* det aus Quito (Ecuador): Der bekan° ^ Forscher Jose Quinteros ist auf gehe!*1* nisvolre Weise spurlos verschwunden, er in der östlichen Gebirgskette von Laä1 ganati die Ausgrabungen nach dem Inka_ Schatz leitete, der in jener Gegend v6| graben sein mußte. Nach einer mehr zwanzigjährigen unermüdlichen schungsarbeit konnte Quinteros mel°e;’ daß er endlich den berühmten Inkascha --gefunden hatte. Auf. diesem Schatz ^ stet, den Erzählungen Eingeborener folge, ein Fluch, dem bereits zahlreic-Weiße, aber auch Eingeborene zum 0?^ fer gefallen sind. Nun scheint auch J0^. Quinteros ein Opfer dieses Fluches gew^ den zu sein. Die Behörden sind allerdius-weniger abergläubisch und meinen, da der Gelehrte von seinen habgierigen M* arbeitem ganz einfach ermordert die sich dadurch leichter in den Besitz d®-sagenhaften Schatzes zu setzen glaubte Bisher fehlt sowohl von dem Gelehrt, selbst, als auch von seinen Mitarbeite und dem fluchbeladenen Schatz jede 5p Februar. v» - j am 27. d. (Avalad . teier sein61 Bukarest, 27. Havas berichtet: Heute, Rmänien den zweiten Jahrestag Verfassung. Dieses Datum bedeutet e* ^ wichtige Etappe in der Entwicklung d modernen rumänischen Staates. Die mänische Verfassung hat viele Beru rungspunkte mit der Verfassung des > schistischen Italien. Die jüngsten Mam Stationen der italienisch-rumänischen 5 Iidarität sind nicht lediglich Zufall Ergebnisse des politischen Opportun^ mus, sondern Folgerungen einer iden ‘ sehen Kultur und geminsamen Traditio ‘ Die rumänische Presse unterstreich* her die herzliche Annäherung zwi . g, Rumänien den zweiten Jahrestag se,n der von König Carol geführten Politik Vigo, 27. Februar. (Avala). H a v as meldet: Ein Fischkutter, in dem 5 ich mehrere Frauen und Kinder befand ’ stieß unweit von Vigo auf ein Riff ü kenterte. Zehn Leichen der Insassen v/ > | den geborgen. Das Schicksal von a Insassen des Kutters ist unbekannt r verworren wichtigsten russischen Gchwarzmeerhäfen sind befestigt / Fachleute am Ausbau der Befestigungen um Baku beteiligt / Berlin und Bukarest sif5 q1 *c 28. Feber. Wie der Budapest Berichterstatter der »B a s 1 e r N a c h hen n 6 n<$ ^richtet, ist die Lage im Na-Wüh n nacb w*e vor sehr verworren. nd. en8!ische Pressequellen von eizähl russ'sc^"türkischen Einigung zu er- {er, 8chw, wissen, melden die türkischen Blät daß die Russen die wichtigsten „ , arzmeerhäfen befestigt hätten. Dies Tlte besonders für Odessa, Batum, Ma-und andere Häfen. Im Kaukasus j .b.10 Georgien wird eine besondere Ver , lai^ngslinie gebaut. Generalinspekteur Dr. Tod t, der Erbauer des West-s> weilt in Baku, wo er die Möglich-e en der Befestigung des Petroleumge- bietes studiert. Die Bedeutung dieser beschleunigten Befestigungsbauten ist umso größer, als Deutschlands diplomatische Aktivität in Rumänien ebenfalls zugenom men hat. Der bekannte deutsche Wirtschaftsexperte Dr. C 1 o d i u s hat seine Ankunft in Bukarest angekündigt. Seine überraschende Anmeldung soll mit einigen rumänischen Regierungsmaßnahmen Zusammenhängen, besonders mit dem Aus fuhrverbot für Leichtbenzin, das für Flug zeuge verwendet wird. Das Verbot ist offensichtlich auf englischen Druck erfolgt. Dr. Clodius soll jetzt den Gegendruck auslösen. Wie in diplomatischen den politischen Konzessionen Deutschlands nicht zufrieden. Deutschland habe Beßarabien für fünf und die übrigen rumänischen Grenzen für die Dauer von zehn Jahren garantiert. Wie es heißt, ver langt Rumänien die Verlängerung dieser Garantiefristen. In diesem Zusammenhänge heißt es, daß Deutschland bereit sei, die rumänischen Wünsche zu erfüllen, jedoch unter der Bedingung, daß die rumänische Schwerindustrie sich den deutschen Kriegs wirtschaftlichen Forderungen anpasse. Gleichzeitig fordert Deutschland von Rumänien den Abschluß von Nichtangriffs Kreisen ferner verlautet, ist Rumänien mit | pakten mit allen rumänischen Nachbarn. London: Totaler Krieg im Norden möglich DIE MEINUNG DER ENGLISCHEN MILITÄRSACHVERSTÄNDIGEN. Mn v London, 28. Feber. Englische l,AM Sachverständi8e ziehen die Mög-irJli in Erwägung, daß im Norden ein a,er Krieg ausbrechen könnte. -Im Zu-■ nunenhang mit dieser Auffassung füh-u sie die folgenden Gesichtspunkte an: Durch die Verlängerung des Widerstän-® der binnen hat im Norden die Wahr-tieinlichkeit für einen totalen Krieg zu-Senommen. Sowohl die Alliierten als auch Deutsch-Wachen jetzt im Norden bereits über r« lebenswichtigen Interessen. . Krieg kann durch den Besitz des orwegischen Küstenbesitzes entschieden Werden. Durch eine Frühjahrsoffensive im Nor-en wäre ein Zusammenstoß an der West- ml,ards, 27. Feber. (Avala). Ha vas Pa = ^eu*e früh um 4.30 Uhr wurde im Dereich das Alarmsignal gegeben. 0.35 Uhr war der Alarm zu Ende. üh^tem abend um 20.30 Uhr flogen Zeur dem Pariser Gebiet deutsche Flug-dJe-Sie kehrten jedoch rasch um, nachin T.. Plugabwehrartillerie unmittelbar . ‘at'gkeit getreten war. 21 4nStiCrn abend um 20.50 Uhr und um 0e. . Dhr. wurden in den nordwestlichen eeh n Prar,krelchs Alarmsignale ge- front überflüssig. (MTI) London, 28. Feber. Der militärische Korrespondent des Blattes »York shire Post« ist der Ansicht, daß auch die Frage des schwedischen Eisenerzes, dessen Produktion Deutschland unbedingt be nötigt, im Norden zum Krieg führen könne. — Gewisse Gesichtspunkte, schreibt er, sprechen auch für die Möglichkeit eines Krieges im Nahen Osten, da sie über den Besitz wichtiger Ölquellen entscheiden und zugleich auch den auf Finnland wuch tenden sowjetrussischen Druck mildern könnten. Es ist auch ein Interesse Deutsch lands, daß die Streitkräfte der Alliierten auf je mehr Kriegsschauplätze verteilt seien. London, 27. Feber. Das englische Luftfahrtministerium meldet: ln den letzten 24 Stunden unternahmen englische Flugzeuge erfolgreiche Flüge über feindliche Gebiete. Sie klärten über England, über der deutschen Küste der Nordsee, über dem Innern Deutschlands und über Westdeutschland auf. Außerdem wurden zur Nachtzeit Flüge über den Friesischen Inseln unternommen, während die Luftstreitkräfte anderseits weit ins Innere Deutschlands vorstießen und sogar bis Berlin gelangten. Alle Flugzeuge kehrten unversehrt an ihre Stützpunkte zurück. London, 27. Feber. Englische Luftfahrtstreitkräfte haben in der vergangenen Nacht den bisher größten Raid in die sem Kriege unternommen. Verschiedene Geschwader flogen über Berlin, wo sie im Stadtzentrum und in den äußeren Bezirken Flugzettel abwarfen. Sodann überflogen sie Mitteldeutschland. Andere Flugzeuge statteten den deutschen Häfen an der Ostsee einen Besuch ab. Ein Geschwader besuchte die deutschen Hafen an der Nordsee. Es machte sodann Licht-biidaufnahmen von Helgoland und führte einen Flug nach den Friesischen Inseln durch, woher es das Maximum an möglichen Mitteilungen zurückbrachte. Außer dem überflogen die Engländer auch West deütschland. Sie waren sehr erstaunt, daß ihnen niemand entgegentrat, auch die Flugabwehrartillerie nicht. Nur über Berlin suchten Scheinwerfer den Himmel ab, um zu sehen, was eigentlich los sei. Im Laufe von fünf Tagen haben die Engländer viermal deutsches Gebiet überflogen. Sämtliche Flugzeuge sind glücklich an ihre Stützpunkte zurückgekehrt. Die Erschließung der CHromite-Kager in Albanien R o m, Feber. (Agit) — Unter den mineralischen Realisierungen Albaniens sind jene der Chromite-Fprschungen zu verzeichnen. Die albanischen Lager wurden jetzt weitestens durch Italien erschlossen, so daß sich die Qualität nicht von den be sten Chromitegewinnungen Jugoslawiens und Anatoliens unterscheidet. Die Entwicklung der Nachforschungsarbeiten in der mittelöstlichen Region und vor allem jener nordöstlichen stellt bis jetzt eine Verfügbarkeit des brauchbaren Minerals dar, die tatsächlich bemerkenswert ist und so, daß sie eine Chromiteproduktion ermöglicht, die den Bedarf Italiens für viele Jahre übersteigt. Vom technisch-mineralischen Gesichtspunkt aus, stellt sich nichts der unmittelbaren Erreichung dieser Mengen entgegen, auch wenn die Mechanisierung der Bergwerksarbeiten nicht ganz gleichen Schritt halten würde. Die unvermeidlich geringe Produktion der Winter-rnonate ist während der Monate der guten Jahreszeit leicht zu übertreffen. Die Produktion der Handels-Chromite vom Beginn der ersten Arbeiten bis Ende September 1939 kam auf 20.000 Tonnen. Vom Mineralerzeugnis aus der mittelöstlichen Gruppe wurden 2000 Tonnen zur Landungsbrücke von Durazzo befördert, von denen 1000 Tonnen auf dem Meereswege nach Italien befördert wurden. Die sehr großen mineralischen Möglichkeiten Albaniens , bestätigen die Notwendigkeit der für die wirtschaftliche Stärkung jener Gebiete und den Wohlstand des albanischen Volkes, von Italien entschlossen durchgeführten Aktion. Massentod in einer Familie. Berlin, 28. Feber. In der Gemeinde Alzenau (Kreis Haynau) in Schlesien hat sich eine furchtbare Familientragödie abgespielt, die fünf Todesopfer forderte. Als der Maurergehilfe Franz Lachmann von der Arbeit nach Hause kam, fand er fünf seiner Kinder von denen das jüngste drei und das älteste vierzehn Jahre zählte, durch Kohlenoxydgas vergiftet tot auf. Die Gattin und ein einjähriges Kind lagen bewußtlios in ihren Betten und gaben nur, noch schwache Lebenszeichen von sich* Gattin und Kind wurden ins Krankenhaus transportiert, doch besteht nur wenig Hoffnung, sie am Leben zu erhalten. Eine achtjährige Tochter entging nur dadurch dem gleichen gräßlichen Schicksal, daß’ sie bei einer Tante zu Besuch weilte. Die Untersuchung hat ergeben, daß die Tragödie durch einen schadhaften Kamm hervorgerufen worden war. Serbokroatisch-Kurs für Deutsche der Jugoslawisch-Deutschen Gesellschaft in Beograd. Der Serbokroatisch-Kurs für Anfänger beginnt am 1. März d. J. Die Interessenten werden gebeten, Donnerstag, den 29. d. M. zwecks Vorbesprechung um 15.15 Uhr in die II. Handelsakademie, Žorža Klemensoa 48, Zimmer Nr. 1, zu kommen. Im Tresor gefangen. Berlin, 28. Feber. Der Handwerker Franz Gesell, der in einem Schloß in der Nähe von Arnheim arbeitete, untersuchte aus purer Neugierde einen offen stehenden Tresor. Durch eine Unvorsichtigkeit des Neugierigen, wurde der Kontakt ausgelöst und die schwere Stahltüre schlug zu. Gesell war in dem Tresor gefangen. Da sich der Schloßbesitzer für einige Stunden entfernt hatte, mußten Spezialarbeiter mit Schweißgeräten ein Loch in die Panzertüre brennen, um den in dem Tresor Gefangenen, der bereits dem Erstickungstod« nahe war, genügend Sauerstoff zuführen -zu können. Erst nach der Rückkehr des Schloßbesitzers konnte der Handwerker aus seiner wenig beneidenswerten Lage befreit werden. Intendant spielt Zahnarzt. Zu den wunderlichsten Intendanten des vorigen Jahrhunderts gehörte der Graf von Luxburg, der dem Schauspielhause in Mannheim Vorstand. Er war nicht nur ein ausgezeichneter Pferdekenner, sondern bediente sich auch dieser Kenntnisse, wenn es hieß, Künstler zu verpflichten. Dabei wandte er eine recht merkwürdige Methode an. So gehörte es zu seinen Eigenheiten, daß er nach der Anstellung eines Schauspielers diesem den Mund öffnen ließ, um die Zähne einer peinlichen Untersuchung zu unterwerfen. Waren sie in bester Verfassung und von einem gepflegten Aussehen, so sagte er lächelnd in seinem Dialekt, ähnlich wie beim Kauf von Pferden: »Ich geb’ Ihnen noch zweihundert Gulden drauf, die Zähn’ sein allesamt gut!« Darüber waren die Künstler meist sehr erstaunt, niemand schlug aber verständlicherweise die erhöhte Gage ab. Wie man sich vergewisserte, soll dieser Intendant mit den verpflichteten Künstlern stets zufrieden gewesen sein. Hauptz!ehunq der staatl. Klassen'ctterie 12. Tag der Hauotziehung der 39. Spielrunde (27. Februar.) Din 100.000.—; 59412 Din 80.000.—: 32404 Din 60.000.—: 23745 Din 24.000.—; 37124 Din 16.000.—: 91000 Din 12.000.—: 13513 52010 75281 Din 10.000.—: 13763 20130 31813 34795 44442 54223 75149 Din 8000. 186 201 545 29407 33170 42*776 48860 50539 51763 51764 54730 62043 62730 66589 69156 70723 75545 82141 93982 Din 6000.—: 7819 10876 12589 25216 29733 47428 526915 55616 56022 58290 77856 78437 79737 96348 Din 5000.—: 7322 9259 13776 15298 15398 22748 39183 79124 80777 89113 91736 92078 29901 Din 4000.—: 4631 5012 13763 14367 18567 22112 27441 30127 32778 33530 35205 35723 40207 61243 62559 63 181 65084 68173 70671 72007 74528 80541 80634 91800. (Ohne Gewähr.) Bel uns wurden folgende Lose gekauft: Nr. 52.696 (Treffer Din 6000—), Nr. 7322 (Din 5000.—) und Nr. 4631 (Diu 4000.—). BANKGESCHÄFT BEZJAK, bevollm. Haupt-kollektur der Staatlichen Klassenlotterie, Maribor, Gosposka ul. 25, Tel. 20.97. Unterstützet die flntituberkulosenliga.l Neuer Erdölvertrag zwischen Berlin und Moskau JSWI VERTRAG ÜBER DIE EXPLOITIERUNG DER ERDÖLVORKOMMEN IN DER Npx, »K1RENREPUBLIK- — BAKU LIEFERT BIS JETZT MAXIMAL 4 MILLIO-TONNEN ERDÖL, DIE NEUEN VORKOMMEN SOLLEN 7 BIS 8 MILLIONEN TONNEN LIEFERN. |;J?asel> 28- Feber. Wie aus vertrau-kt en. deu^scken Quellen berichtet wird, Aschen Deutschland und der Sowjet-*on ein Abkommen über die Ausbeu-: hg der Erdölvorkommen im Kreis p mibaewo (Baschkirenrepublik, Ural) y6 r°fren worden. Diese Vorkommen im / . wenden als weitaus ergiebiger be. lah a*s d‘e Quellen von Baku, deren, hresproduktion sich auf 3.5 bis 4 Millio-nk Tonnen stellt. Die deutschen Tech-iker und Ingenieure, die. sich nach imbaewo begeben hatten, beabsichtigen die Produktion dort auf 7—8 Million. ,nnen zu heben. Der gesamte Über. w uß, den Deutschland in dieser Exploi- tiern nS erzielt, kommt auf Grund des Ver- , -o v.* IWIHllll dUt VJ1U11U U> di^»es Deutschland zugute, und zwar in die Deutschen mengen- der F°rm, daß mäßig um das Gleiche mehr aus Baku ausführen können. Da der Ural zu weit liegt, wird Deutschland sein Erdöl vornehmlich aus Baku beziehen. Paris, 28, Feber. Die Nachricht von der Unterzeichnung eines deutsch-russischen Erdölabkommens hat in hiesigen politischen Kreisen große Aufmerksamkeit ausgelöst. Die- Petroleumgebiete zwischen Ural und Wolga dürften nämlich nach hiesiger ; Auffassung eine große Rolle spielen. Besonders viel versprechen sich davon die Deutschen, die in diesem Gebiet sowohl die Petroleumquellen als auch andere Erzlager im ersten Stadium der Exploitierung sind. Petroleum wurde in diesem Gebiet erst 1938 angebohrt und betrug die Jahresbeute schon im ersten Jahre 3 Millionen Tonnen, Feindliche Flieger Liber Berlin und Varis LEBHAFTE LUFTAKTIONEN AUF BEIDEN SEITEN. AuS StoM Mkä IIušAoAuua Maribor, Mittwoch, öen 28. Februar Der neue Etadtvoranschlag unter Dach m gOrlge Buögetfltzuna des Stadlrates / Die Bedürsnlffe um 2,075.080 höher a's im jaufcn&cn SinanMohr / Mue dluigaben der Gememdewimchafl / BesserßeNung des m-Ä Ä ße ^nhaliender Teuerung / Vor der Schaffung e;ner ©iraienbertoahung / £A«li °E2 ^nar neue Olnjeihen für den Schutz der Bevölkerung uns Die Marfchalie tone neuen Abgaben, iebigüch Erhöhung der Bürumiage z Mach mchreren Ja sren wieder levgajre Debatte im Stammt Der Mariborer Stadtrat trat gestern abends zu seiner wichtigsten Sitzung eines jeden Jahres zusammen, um den Haus haltplan für das nächste Finanzjahr festzusetzen. Das Haus war mit Rücksicht auf die Wichtigkeit der Tagesordnung voll besetzt. Anwesend waren auch Bezirkshauptmann Dr. šiška, ferner Direktor B a r 1 e für die städtische Finanzverwaltung und Direktor Lekan für die Stadtbetriebe, welch letztere im Laufe der Verhandlungen wiederholt mit Aufklärungen dienten. Nach der Eröffnung der Sitzung durch den Bürgermeister Dr. Juvan und nach Erledigung der Formalitäten wurde das neue Reglement für die Stadtsparkasse angenommen und der neue Aufsichtsausschuß eingesetzt, in den die bisherigen Mitglieder Vizebürgermeister ž e b o t, Direktor Loos und R o g 1 i č sowie Direktor Barle als Sachverständige delegiert wurden. Das Haus nahm zur Kenntnis, daß den im Rahmen der Hilfsaktion beschäftigten Arbeitern die Löhne etwas e r-h ö h t worden waren. Der Steuerstreit mit der Nachbargemeinde K o -8 a k i wegen der Einnahme aus den Fabriken in Melje erscheint durch die Entscheidung des Staatsrates beigelegt, doch ist der Aufteilungsschlüssel noch nicht festgesetzt. Bei Uebergang zur Tagesordnung ergriff der Finanzreferent Direktor Hrastelj das Wort und erstattete ein ausführliches Exposee über die Finanzlage der Stadtgemeinde, wobei er den Aufgabenkreis, den der Krieg der Gemeindewirtschaft aufgedrängt hat, näher umschrieb. Redner verwies eingangs darauf,' daß der Voranschlag mit Rücksicht auf die durch den Krieg heraufbeschworenen höheren Bedürfnisse bedeutend größere Aus gaben aufweist als der laufende. Trotzdem ist es gelungen, das Auslangen zu -finden, ohne irgendeine neue städtische Abgabe einführen zu müssen. Die Bedeckung erscheint durch die erhöhte Steuergrundlage als Folge der neuen Steuerreform hinlänglich gesichert. Durch die Aende-rungen in der Einhebung der Verzehrungs Steuer auf Wein wurde diese städtische Abgabe von 1.50 auf 1 Dinar pro Liter gesenkt, was eine Verminderung der Einnahmen um rund 200.000 Dinar für den Gemeindesäckel zur Folge hat. Zur Dek-kong dieses Ausfalls wurde die Bienimlage um 40 Para pro Liter erhöht und beträgt nunmehr 1 Dinar pro Liter. Das ist die einzige Mehrbelastung, die an die Bürgerschaft im neuen Finanzjahr gestellt wird. Außerordentliche Zeiten erfordern auch außerordentliche Pflichten. Der weisen Führung des Staates gelang es durchzueetzen, daß Jugoslawien in die Schrecknisse des blutigen Ringens nicht hineingezogen wurde. Immerhin sind die Rückwirkungen des Kriegsausbruches auch bei uns sehr fühlbar. An die Gemeinden werden erhöhte Ansprüche zur S i -c h e r h e i t der Bevölkerung gestellt. Aus diesem Grunde ist es unumgänglich notwendig, beizeiten Vorkehrungen zu treffen, um für alle Fälle gerüstet zu sein. Es werden neue Anleihen in der Höhe von 12 Millionen Dinar aufgenommen werden müssen, wovon 5 Millionen für den Ankauf genügender Nahrungsmittelreserven für den Fall unvorhergesehener Verwicklungen und für den Bau von bomben-sicheren Unterständen, 2lA Millionen für den Schutz der Kinder im Ernstfall und 5 Millionen a-ls erste Rate für den Bau der neuen Markthalle, die gegen 9 Millionen Dinar kosten wird, dienen werden. Die fortschreitende Teuerungswelle macht es erforderlich, daß die Bezüge des städtischen Personals geregelt werden, wofür im Voranschlag 1,311.770 Dinar vorgesehen sind. Die Aufteilung der Summe wird nach Genehmigung des Voranschlages vorgenommen werden, wobei in erster Linie die minderbesoldeten und die kinderreichen Bediensteten berücksichtigt werden sollen. Die Zusammenfassung der S t a d t -betriebe hat sich, wie die. Erfahrung der letzten Jahre lehrt, vollauf bewährt. Die Sorge für die Straßenerhaltung erfordert die Ausarbeitung eines gutdurch dachten Arbeitsprogramms und die sorgfältige und zielbewußte Durchführung des Planes. Aus diesem Grunde wird in Bälde ein neuer Stadtbetrieb: die Straßen Verwaltung ins Leben gerufen werden, der die.Sorge für den Straßenbau anvertraut werden wird. schon längst aktiv geworden. Das Gaswerk wurde vollkommen modernisiert und ist nun nicht mehr das Sorgenkind der Gemeinde. Die Wasserversorgung Maribors ist sichergestellt, doch wird in absehbarer Zeit an eine weitere Ausgestaltung der Wasserleitung geschrit ten werden müssen, um für alle Fälle gerüstet zu sein. Die Elektrifizierung macht rasche Fortschritte, die Schlachthalle ist modern eingerichtet und entspricht den an sie gestellten Aufgaben in jeder Hinsicht . Der Schuldendienst An die soziale Fürsorge werden immer größere Ansprüche gestellt, weshalb die Ausgaben von Jahr zu Jahr wachsen. Ein Industriezentrum wie Maribor bringt der Gemeinde gute Einnahmen ein, bringt aber auch erhöhte Aus gaben in sozialer Hinsicht mit sich, da bei jeder Störung im Wirtschaftsprozeß die Zahl der Arbeitslosen ansteigt, für die die Gemeinde sorgen muß. In absehbarer Zeit wird daher unbedingt an die Errichtung eines neuen Versorgungs- und Siechenhauses geschritten werden müssen, wodurch sich auch die Ausgaben nicht wenig verringern werden, da viele altersschwache Personen jetzt außerhalb Maribor untergebracht werden müssen. Maribors Kulturleben hat recht schöne Fortschritte aufzuweisen, was jedoch mit erhöhten Ausgaben für die Gemeinde verbunden ist. Heuer wird die letzte Rate für die Adaptierung der Burg zu einem ausgesprochenen Kulturheim aufgebracht. Desgleichen wird an die Errichtung eines Gewerbehei-m e s gedacht werden müssen. Für das Schulwesen wird bestens gesorgt, was die Volks- und die Bürgerschulen betrifft. Maribor braucht jedoch unbedingt ein neues Gymnasia’gebäude wofür die Gemeinde bereits den entspre-1 ebenden Baugrund zur Verfügung ge- i stellt hat. An den berufenden Faktoren1 liegt es nun, dem dringenden Bedürfnis abzuhelfen. Die Stadtbetriebe entwickeln sich zufriedenstellend. Die vorgenommene Reorganisierung ermöglicht es nun, an die Ausgestaltung der ein zelnen Betriebe zu schreiten, von denen j einige bereits recht schöne Resultate, zeitigen. Der Autobusverkehr wunde grundlegend ausgestaltet und ist wird schon jahrelang trotz der Schwierigkeiten, die sich für die Gemeindewirtschaft ergeben, pünktlich und genau eingehalten, weshalb sich unsere Gemeinde weit und breit das beste Renommee erworben hat. Es war ursprünglich daran gedacht worden, den Annuitätendienst heuer etwas einzuengen, doch wurde davon Abstand genommen, da uns ' doch daran gelegen sein muß, daß wir unser Renommee, nicht verlieren. Aus diesem Grunde wurde der ürspriingl. Voranschlag uni etwa 1 drei Viertel Millionen Dinar erhöht. Im Voranschlag beläuft sich der Annuitätendienst auf 9,215.230 Dinar, um 1,033.420 Dinar mehr als im laufenden Voranschlagsjahr. Nach Begebung der neuen Anleihe wird sich der Schuldenstand der Stadtgemeinde auf 77,807.863 Dinar stellen. Die Belastung ist zwar hoch, doch kommen die Investitionen der Gesamtheit zugute und erscheint die Gemeinde Maribor noch lange nicht überlastet. Redner schloß seine Ausführungen mH dem Ersuchen, den Voranschlag in der vom Finanzausschuß anzunehmen. redigierten Fassung In der G?nemldebate ergriffen mehrere Redner das Wort, um ihren Standpunkt zum Voranschlag und zur Politik der Stadtverwaltung zu präzi- sieren. Stadtrat P e t e j a n kritisierte wohlwollend die Finanzpolitik der Gemeinde, er bemerkte jedoch, daß die von der Öffentlichkeit nicht restlos gebilligt werde. Er sprach den Wunsch aus, daß es hoffentlich bald ermöglicht sein werde, die ernannten Mitglieder des Stadtrates durch solche, die die Bürgerschaft in die Gemeindestube entsendet, zu ersetzen. Die letzten Gemeindewahlen seien in Maribor vor 13 Jahren gewesen und es sei schon höchste Zeit, daß gewählte Männer in das Rathaus einziehen. Die Erhöhung der Bierumlage sei unsympathisch und es wäre der Gemeindeleitung sicherlich mög lieh gewesen, auf eine andere Weise die fehlenden 200.000 Dinar hereinzubringen. Redner wünscht es, daß bei der Unterstützung der Vereine, besonders der sport liehen, alle gleichmäßig berücksichtigt würden, da ja auch alle die gleichen Pflichten zu erfüllen haben. Stadtrat Dr. Miler replizierte auf die Ausführungen des Vorredners und betonte, daß die Gemeindeverwaltung unparteiisch vorgehe und daß sicherlich nicht besser gewirtschaftet werden könnte, wenn gewählte Mitglieder im Stadtrat säßen. Stadtrat Anton Kovačič wünschte, daß die Sportklubs . von der Gemeinde ausgiebig unterstützt würden. Stadtrat Meglič kritisierte wohlwol- lend einzelne Posten des Voranschlag651 wobei er insbesondere die Interessen de’ Hausbesitzer vertrat, und verwies dara' daß die Mietzinse gegenwärtig nicht senkt werden könnten, Stadtrat Jemec setzte sich für Forderungen der Gewerbetreibenden el!l und ersuchte um wohlwollende Erled1* gung der Gemeinde bei der Realisiert)™ des Planes, in Maribor ein Gewerbeä6'”1 zu errichten. Altbürgermeister Grčar verwies datauf, daß in Hinkunft der Gemeinde no* große Anforderungen harren, insbesondre in finanzieller Hinsicht. Es wird e*nt große Zahl von älteren Angestellten 111 den Ruhestand versetzt werden müsse”' wodurch eine Mehrbelastung von min*" stens 600.000 Dinar erforderlich sein w*' de. Es sei deshalb notwend.g, an *c Gründung eines Pens ion.sf on ds die Familien der städtischen Angestellt611 zu denken. Es müsse daran gedacht wd den, für Maribor eine andere Quelle ausfindig zu machen, um in der Wasser v6f-sorgung keine Störung eintreten zu la:' sen, vor allem am Draufelde bei Sv. M1' klavž. Direktor Loos dankte der Gemein* für die Unterstützung des Fremde”' Verkehrs und verwies auf die Schwi6' rigkeiten, die der Krieg dem Tourism* aus dem Slowenien in normalen Zeit6” gegen 100 Millionen Dinar jährlich' e*‘ nehme, in den Weg stellt. Er bat au<> dein ältesten Sportklub der Stadt. ISSSh Martbor, eine entsprechende Unterstützung zu gewähren. Stadtrat Senica beleuchtete ™ schwierige Lage des Gastgewe’, b e s, worauf Stadtrat S o j č das Won ergriff und ebenfalls den Wunsch a”5' sprach, daß die Gemeinde ausgiebig * der Verwirklichung des Gewerbeh6’ mes mithelfen werde. Vizebürgermeister Ž e b o t replizR* auf die Bemerkungen einzelner Redner lehnte vor allem den Vorwurf der P* teilichkeit der gegenwärtigen Gemeind6" leifung ab. Er legte eine EntschH6' ß u n g vor, in der die Gemeinde atl> gefordert wird, an den zuständigen St®1' len darauf zu drängen, daß unser K r a k e n h a u s endlich einmal ausgestalt6, und der Rohbau des neuen Pavillons f*' tiggesteilt werde. Stadtrat R o g 1 i č vertrat den Standpunkt, daß alle V e r e i n e bei der Ver- teilung der Unterstützungen seitens de’ Gemeinden gleichmäßig bedacht werde müßten, worauf Bürgermeister Dr. J 11 van die vorgebrachten Anregungen ** summierte u. verschiedene Bemerkung6^ widerlegte. Er unterstrich in seinen AUS führungen, welchen Fortschritt, insbeso” dere in baulicher Hinsicht, Maribor in letzten Jahren aufzuweisen habe. , Der Voranschlag wurde sodann mit a len gegen zwei Stimmen allgemein a> genommen. In der Spez'aWebatte wurden die einzelnen Kapitel des Hau5 haltplanes durchgenommen und ohne Wi- derrede genehmigt. Die Gesamtausgaben stellen sic” die nunmehr auf 64,353.520 Dinar. Auf einzelnen Abteilungen entfallen.: Stadtve waltung 4,126.320 Dinar (gegenüber de”1 wauujig i Vö o x laufenden Voranschlag um 687.440 nteh ' allgem. Verwalt. 2,045.960 (— 887.880h Sicherheitsdienst 815.010 ( 4- 53.340), * nanzdienst 9,215.230 ( + 1,033.420), Bauwesen 1,438.980 (— 47.000), Gesundh61' wesen 2,332.100 (+ 17.000), soziale »+ sorge 4,598.650 (+ 25.160), Unterricht wesen 1,442.170 (— 1690), Kulturwes6 349.100 (+ 55.700), Handel, Gewerbe Fremdenverkehr 330.000 (0), Veterina fond 195.750 ( + 29.750), verschieden6' 200.000 (— 350.000), Uebergangspo«16 600.000 ( + 600.000), Stadtbetriebe Millionen 658.440 ( + 235.510) Dinar. Bei der Bedeckung beträgt die 3 gemeine Stadtverwalt. 53.590 (+10.000) Abgaben 20,330.620 (+1,101.590) 5i- nanzdienst 5 358.200 (+25.790), Bauwesen 520.000 (—105 000), soziale Für®0* 195.5°° ge 60.600 (0), Veterinärfond (+29.750), verschiedenes 1,240.000 Din (—510.000), Übergangsposten 600.0" (+600.000), Stadtbetriebe 35.784.760 D* (+922 950) Din. +'j . m Der Regulationsfond stellt sich aut 1,820.000 (+220.000) und schließlich ® Stiftungen bei den Ausgaben auf 10- " und den Einnahmen auf 6470 Dinar. Im weiteren Verlaufe der Sitzung wup fe.,n der Koroška cesta an der Ecke Vod-nikov trg e‘H Haus zwecks Baues der Markthalle g01 440,000 Dinar angekauft, Mit dem au dürfte im nächsten Jahr begonnen Werden. Nach Erledigung einiger laufender Anwesenheiten wurde die Sitzung geflossen, worauf eine kurze, geheime hzung folgte, in der vornehmlich Perso. nUlangelegenheiten erörtert wurden. VoNsuniversität Vortrag des Unterrichtsreferenten Viktor Pirnat aus Ljubljana über Finnland. Der Saal der Volksuniversität war Af tag abends wieder einmal steckvoll. er wollte sich nicht über Land und Leu ^ Finnlands unterrichten lassen, um den -eitungsberichten besser folgen zu können? Alle die fremd klingenden Namen, die täglich an unser Ohr schlagen, mit In--alt zu füllen, war die Absicht des Vor-ragenden, der uns mit lebhaftem Temperament und sprudelndem Humor das Land der tausend Seen in Wort und Bild vorführte. Er sprach über Finnlands po-t'ische Geschichte, über das große Rin-Sen zwischen Schweden und Rußland über Finnlands Kultur, besonders über bas Schulwesen, über das Wirtschaftsleben und über hundert andere interessante Einzelheiten, die uns dieses Land nä-nerbrachten. Die vorgeführten Lichtbilder gaben uns eine Vorstellung von der sonderbaren Landschaft und dem Volke, das m diesem Teile der Welt lebt. errichten, für den bereits eine geeignete, Parzelle käuflich erworben wurde. m. Zum mysteriösen Tod eines Arbei- i ter in Ruše wird uns mitgeteilt, daß die behördlicherseits angeordnete Obdukt'on der Leiche ergab, daß der betreffende Arbeiter — es handelt sich um den 52jähri-gen Anton Potez — einem Herzschlag erlegen war. m. Autozusammenstoß. An der Einmün dung der Einspielerjeva ulica in die Meljska cesta stießen gestern zwei Personenkraftwagen zusammen, die hiebei ziemlich schwer beschändigt wurden, während die beiden Wagenlenser unversehrt Mieben, »»FIS . \N ei- DER BALLON IST AUS DEM NORDEN NACH JUGOSLAWIEN ABGETRIEBEN WORDEN. In Meie bei-Gornja Radgona ging am kerung, die ursprünglich einen echten Fes B<>r Ex'sienzwnw? des Gchnetdergewerdes ln der Gambrinushaile fand Monteg abends die Jahrestagung der Ma-nborer Schneiderinnung statt, die nun schon seit Jahr und Tag einen frucht-'°sen Kampf gegen das Pfuscherwe-sen, namentlich aber gegen die sich untner mehr auswirkende Konkurrenz der Strafanstalt führt. Vorsitzender Reicher unterzog die nahezu rostlose Lage des Schneidergewerbes einer scharfen Kritik und verwies auf jjbe Umstände, die die Existenz der Mitglieder in höchste Gefahr bringen. Auf die in letzter Zeit erfolgte Auflö-SUng von vielen Gewerbevereinigun-^en hat in den Reihen unserer Schneider Unruhe ausgelöst, obwohl die Ma-Rborer Innung hievon nicht berührt frde. Die Innung hat sich aber trotz-eto solidarisch der Protestaktion an-fchlossen. Die weiteren Berichte leg-Schriftführer P r a v d i č und Kas-Sler Zidarič vor, worauf die Revisoren N o v š a k und Kosi das Abso-lutorium in Vorschlag brachten. Der chriftführer gewährte uns in seinem piDfassenden Bericht einen Einblick te die Organisation, der gegenwärtig ~24 Mitglieder angehören und zwar 1 Herrenschneider, 76 Schneiderin-?eiL 20 Modistinnen, 15 Wäschenäher- Sonntag nachmittags auf dem eingeschneiten Feld zwischen der Eisenbahnstrecke und dem sogenannten Melajner Walde ein kleiner Fesselballon nieder, der sich auf den ersten Blick als Sperr-ballon entpuppte, wie sie heute in den Abwehrketten für Städte und Industriege biete benötigt werden. Der Ballon war selbstverständlich ohne Gondel und wies unter der eigentlichen Kugel lediglich einen kleinen Holzrahmen auf, auf dem sich die verbrannten Ueberreste einer Rakete befanden. Der Ballon hatte einen Durchmesser von etwa 5 Meter. Für die Bevöl- selballon mit Gondel herankommen sait, gab es ein großes Gaudium, als sich die Ballonkugel auf den Schnee legte. Eine Abteilung von Grenzsoldaten sicherte den Ballon. Gleichzeitig - wurde die Militärbehörde von der Landung des Sperrbal-lons verständigt. Es ist anzunehmen, daß der Ballon irgendwo im Norden von einem Sturmwind erfaßt und in enorme Hö hen getrieben worden ist. Die Strömung trieb den Ballon bis nach Gornja Radgona, wo er ebenso herabgehen mußte wie seinerzeit der Stratosphärenballon Prof, Piccards in ženavlje bei Prekmurje. REPERTOIRE. Donnerstag, 29. Feber um 20 Uhr. »Via Mafa«. Zum letzten Mal. Tiefermäßigte Preise. Viehmärkle wieder berbotei WIEDERAUFTRETEN DER MAUL- UND KLAUENSEUCHE Volksuniversttät Freitag, 1. März: Prof. Bogovič (Maribor) spricht über die Züricher Landesausstellung. Im-Huta Esplanade-Tonkino. Heute, Mittwoch, zum letztenmal die unterhaltende Wiener Operette »Das Land dsr Liebe« mit Gusti Huber und Albert Matterstock. — Donnerstag die Premiere des brillanten Lustspieles, des neuesten Luise Ullrich-Filmes »Der Tag nach der Scheidung« mit Luise Ullrich, Hans Söhnker, Joh. Riemann und Hilde Hildebrand. Eine entzückende, geist reiche und humorvolle Ehekomödie. - Da in den letzten Tagen wiederum mehrere Fälle von Erkrankungen der Tiere an Maul- und Klauenseuche festzustellen waren, hat der Stadtmagistrat die Ab haltung der Vieh- und Schweinemärkte, die erst vor zwei Wochen nach mehrmo- natiger Pause vieder eingeführt worden sind, abermals bis auf weiteres verboten. Gleichzeitig wurden die maßgebenden Stellen angewiesen, gegen ein weiteres Uebergreifen der Viehseuche Maßnahmen zu ergreifen. en Burg-Tonkino. Die Premiere des Warner Broß-Filmes »Segen der Erde« mit George Brent und Glivia de Havilland. — Ein spannender Abenteurerfilm aus dem ergische Leben der Goldgräber des amerikanischen ^ Westens. Ein Technicolor-Film, der sei- Kmö mit abgeirennlem CHrm Gräßlicher Unfall eines 5-jährigen Knaben In der Ortschaft Kočice bei Ptuj trug sich ein gräßlicher Unfall zu. Der Keu-schler P o 1 a j ž e r war mit der Futtervorbereitung beschäftigt, wobei ihm auch seine Kinder behilflich waren. Der 5jäh-rige Ivan, der jüngste Sohn Polajžers, wollte natürlich auch dabei sein und in seiner kindlichen Unwissenheit streckte er urplötzlich den Arm in die Futterschneide maschine. Ehe der Vater den Arm des Kindes bemerkt hatte, schlug das Messer nieder und trennte dem Knaben den Arm buchstäblich ab. Mit größter Mühe legte man dem bewußtlosen Knaben einen Not verband an und schaffte ihn unverzüg-®nen usw., die im Vorjahre insgesamt I lieh ins Krankenhaus nach Ptuj, wo sich Gehilfen bzw. Gehilfinnen sowie j die Aerzte um sein Leben bemühen. Das Lehrlinge bzw. Lehrmädchen be- tragische Mißgeschick des Knaben hat in Schäiügten. Freigesprochen wurden ibi Vorjahre 45 Gehilfen und Gehil-Lnnen. Schneehenchw des „yuimk Grič (Oset-Rošpoh): — 1 Grad, sonnig, rtlhig) 25 ern, Firnschnee. Pohorski dom - Mariborska koča: 0 .rad, sonnenklar, windstill, 30 čm, kör-ni§er Schnee. Sy. Lovrenc n. Poh.: — 8 Grad, sonnig, Windstill, 28 cm Harsch. Kotlje-Rimski vrelec: —6 Grad, ruhig, e,ter, 40 cm körniger Schnee. Peca: — 2 Grad, bewölkt, ruhig, 80 cir, Körniger Schnee. ^enjorjev dom: —3 Grad, sonnenklar, om Firnschnee. Mozirska koča; .^5 Grad, sonnenhell, etn Firnschnee. Leljska koča: — 3 Grad, sonnig, 40 cm Vnschnee. % nj. Der Sterbeverein in Radvanje hielt 0rigen Sonntag seine Jahreshauptver mamm!ung ab, die der langjährige Ob “umn Herr Vračko leitete. Der Verein. ^är- Uber ein Vermögen von 133.000 Di-nar verfügt, beabsichtigt einen Neubau zu ncsgleichcn alles in den Schatten stellt. — Es folgt der große deutsche Film »Operr.Gall« mit Paul Hörbiger, Heli Finkenzeller, Hans Moser und Theo Lirigen. — In Vorbereitung der neueste Adolf Wohlbrtick-Film »Königin Viktoria«. c. Nachruf. »Fallen sei, ich Zweig um I Union-Tonkino. Die Premiere des aus-Zweig«, müssen wir mit dem Dichter gezeichneten Großhirnes »Die Welt dreh trauernd ausrufen, denn der Tod hält rei- 1 fh« "F dem berühmten Darsteller Paul che Ernte. Am 24. März ist nun auch 1 Mum. Eme hochinteressante, spannende unser greiser Kaufmann Franz K a r -(Hand ung, die jedermann vom ersten bts b e u t z für immer von uns geschieden.:21™ ,e 21 1111 n‘1Wr,).aL „ ‘nr! In ihm verloren wir einen Mann, der sei- | ^chstes Programm »Der Flüchtling von nem Volke stets ein treuer Freund war Alkatraz«. und seiner Familie ein liebevoller Gatte der ganzen Umgebung Mitgefühl ausgelöst. m. Blutiger Bruderzwist. In Jedlovnik bei Sv. Jurij ob Pesnici kam, es unter den Brüdern Rudolf und Ivan Vičar zu einem Streit, in dessen Verlauf letzterer eine schwere Stichverletzung an der Stirne erlitt. Man mußte ihn - ins Krankenhaus tiberführen. * Gasthaus Mandl. Samstag, 2. März Hausunterhaltung. Wergles-Kapelle. 1472 m. Wetterbericht vom 28. Feber, 9 Uhr-Temperatur —4.4, Luftfeuchtigkeit 95%, Luftdruck 941.3 mm, windstill. Gestri 11 Maximaltemperatur p’us 3.4, heutige M1-nimaltemperatur —10 Grad. Schneehöhe j 29 cm. und Vater. Was sterblich an ihm war, wurde am Montag nachmittags in der Familiengruft auf dem Städtischen Friedhofe beigesetzt. Eine unansehbare Menschenmenge aus Celje und Umgebung gab ihm das letzte Geleite und legte Zeugnis ab von der Beliebtheit, der sich der Heimgegangene in allen Bevölkerungskreisen erfreuen konnte. Die Vereinigung der Kauf leute aus Celje und Umgebung, die hiesige Freiwillige Feuerwehr sowie Abordnungen anderer Körperschaften nahmen daran teil. Der Verewigte war ein vorbildlicher Kaufmann, der es im Vereine mit seiner tüchtigen Gattin zu einem ansehnlichen Wohlstand brachte. Franz Karbeutz erreichte ein Alter von 76 Jahren. Eine Fülle von Blumen schmückte die Gruft. c.Trauung. In Ljubljana wurde Herr Ing. Boško Marjanovič mit Fräulein Dra-na G o r i č a r aus Celje getraut. — Den Neuvermählten viel Glück und Segen für die Zukunft! c. Gründungsversammlung des Schwä- AvolhekennachMenH • Bis zum 1. März versehen die Sv. Ai’eh-Apotlieke (Mr. Ph. Vidmar) am. Hauptplatz 20, Tel. 20-05, und die St. Magda. ler.en-Apotheke (Mr. Ph. Savost) am Kra lja Petra trg 3, Tel. 22-70, den Nachtdienst. xsEaBmagjgmiagaraKMMäBa Donnerstag, 29. Februar. Ljubljana, 7 Uhr Nachr., PI. 12 Opernarien. 12.30 Nachr. 13.02 Rudolf Pilih spielt. 14 Nachr. 18 Konzert. 18.40 Französische Sprachstunde. 19 Nachr., Nationalvortrag. 20 Gesang. 20.40 Sinfoniekonzert. — Beograd, 17.45 Jugendstunde. 18.30 Beethoven: Sonate op. 17. 19 Nach richten, Nationalvortrag. 20 Humor. 21 Vokalkonzeit (aus Zemun). — Sofia, 18 Konzert. 19 30 PL 20.30 Unterhaltungs- Das Wetter Wettervorhersage für Donnerstag Veränderlich, bewölkt und windig. SPHEnRarrrn* Verstopfung, regelwidrige Gärung5-vorgänge im D’ckdarm. schlechte Verdauung" sowie Kopfscbme-zen infolge Stuhl Verhaltung werden durch das natürliche »Franz-Josef«-Bitterwasser - voll auf nüchternen Maeen -hoben. Reg. S- br. 15.485/35. 1 bisch-Deutschen Kulturbundes. Unter sehr musik. — Rom, 20 Pl. 20.45 Oper. — : starker Beteiligung fand am Montagabend Poste-Parisen. 19.45 Bunte Musik. 20.30 im Vereinszimmer des Hotels Skoberne die ; PL 21.10 Hörspiel. —- London, 19.45 Kon-gründende Hauptversammlung einer Orts- j zert. 21 Hörspiel. 22.45 Kammermusik, gruppe des Schwäbisch-Deutschen Kul- | Mailand, 20 Pl. 20.30 Blasmusik. 21 Sin-turbundes statt. Als .Vertreter der Bundes-1 foniekonzert. — Budapest, 17.45 B'asmu-leitung in Novi Sad sprach Senior Johann sik. 19.25 Hörspiel. 20 Volksmusik. — Baron aus Maribor über. Ziele und Wien, 10 Wunschkonzert. 12 Mittagskon Mittel des Kulturbundes und wies auf die* zert. 14.10 Pl. 16 Konzert. 18 Klavier. 19 Satzungen des Bund°s hin, wonach die Pl. 20.10 Bunter Abend. — Berlin, 18 ein" Glas I Aufgabe des Schwäbisch-Deutschen Kul-- Leichte Musik. 20 15 Bunter Abend. — rasch be- i turbundes die Pflege und Veredelung der j Beromünster, 19 PL 21 Konzert. Fortsetzung aut Sette 6. * —— — geistigen, ästhetischen, sittlichen und gesellschaftlichen Kultur der deutschen nationalen Minderheit des Königreiches Jugoslawien und die Hebung ihrer materiellen und sozialen Wohlfahrt ist. Als Ortsgruppen Leiter wurde einstimmig Herr Pfar rer Dtr. h. c. Gerhard May gewählt. c. Bestattung. In Celje wurde der Kellner Jakob Starki aus Celje unter zahlreicher Beteiligung seiner Berufskollegen und anderer Leidtragender zu Grabe getragen. Er war im hiesigen Krankenhause gestorben und erreichte ein Alter von 59 Jahren. c. Skiball. Alien Besuchern des Skiballes sei auf diesem Wege mitgeteilt, daß ein großer Zubau geschaffen wurde, der genügend Platz für alle einströmenden Gäste bieten wird. Als Tanzkapelle wurde die bereits berühmt gewordene »Dtirr-mayer-Sieben« aus Hrastnik verpflichtet, in den anderen Räumen das zeitgemäße Schifferklavier. Sportkameraden, die aus Versehen keine Einladung erhielten, sind herzlichst eingeladen! c. Schwere Bluttaten. Die Brüder Zupančič, Landwirtssöhne aus Ponikva, über fielen beim »Fensterin« den 21 Jahre alten Landwirtssohn Martin Laberl aus Vo-denovo bei Šmarje und haben ihn mit Prü geln niedergehauen, wodurch Laberl schwere Verletzungen an Kopf, Händen und Beinen erlitt. Noch in derselben Nacht trat einer der beiden rauflustigen Brüder, Anton Zupančič, in eine Gastschenke, ging mit gezücktem Messer auf den 21 jäh rlgen Landwirtssohn Johann Fon aus Vo-denovo zu und versetzte ihm einen Stich in den Kopf. Beide Verletzten wurden ins hiesige Krankenhaus eingeliefert. c. Schüler konzertieren im Rundfunk. Wie gemeldet, führte am Sonntag mittag im Ljubljanaer Rundfunk R. P i 1 1 i c h, unser Meister im Harmonikaspiel, vier seiner Schüler vor, Toni Hofbauer und Željko Dobovišek aus Celje, Rudi Schmidt aus Brežice und Rudolf Hrovat aus Žalec bei Celje, die bereits über eine große selbständige musikalische Vorstellung verfügen und ganz ausgezeichnet spielen. Daß dieses Schülerkonzert namentlich in Celje großem Interesse begegnete, besagen drei Zuschriften, die an uns gerichtet sind und mit großer Befriedung auf das in allen Teilen sehr gut gelungene Konzert eingehen. Rudolf PiBch, unser gekrönter Staatsmeister, ist auch ein hervorragender Musikpädagoge. Die technischen Fertigkeiten, die hundert schweren Künste auf der Har Monika werden im gleichen Schritt mit der inneren Erfassung des Kunstwerkes, mit der seelischen Durchführung der Form erworben, erweitert und zur Reife geführt. Wie wir hören, wird Rudolf Pillich in Kür ze in Celje ein Harmonikaorchester gründen. c. Kino Union. Mittwoch und Donnerstag läuft der prickelnde und lustige Pariserfilm »Rosika in Paris« mit Dolly Mol-linger in der Tittelrolle, dem jüngsten, schönsten und temperamentvollsten Star der gegenwärtigen französischen Film-weit. Der Film zeigt uns die Abenteuer einer jungen Ungarin, die mit ihrer Schön heit im Sturme Paris erobert. c. Der Feuerwehrgau Celje im Jahre 1939. Unter dem Vorsitz des Gauältesten Konrad G o 1 o g r a n c fand am Sonntag im Hotel »Union« die Jahres-Hauptver-sammlung des Feuerwehrgaues Celje statt, der die Bezirke Celje und Konjice umfaßt. Vor Eingang in die Tagesordnung widmete der Vorsitzende den im vergangenen Jahr heimgegangenen Mitgliedern Josef Turnšek und Alois Lešnik einen tiefgefühlten Nachruf, in dem er deren Verdienste für das Feuerwehrwesen würdigte. Hernach wurde Konrad Gologranc durch den Stadtpräsidenten Dr. Alois Voršič mit dem Jugoslawischen Kronen-Orden 5. Klasse ausgezeichnet. Der Feuerwehrgau Celje zählt 57 Feuerwehrtruppen, denen sich in Kürze eine in žreče bei Konjice hinzugesellen dürfte. Dem Tätigkeitsbericht war zu entnehmen, daß im Berichtsjahr in den Bezirken Celje und Konjice 58 Brände festgestellt wurden, 25 kleine, 26 mittlere, 3 größere und 4 Großbrände, bei denen es auch einen Todesfall gab. Es brannten 14 Wohnhäuser, 13 Wirtschaftsgebäude, 8 Scheunen, 2 Magazine, 2 Darren, 2 Win-zereien, eine Arbeitsstätte, eine Keusche, ein Lastauto, eine Zisterne. Ferner gab es sieben Waidbrände und einen Zimmer- Sport Bmöl fpringt in ißlonfca 11 DEUTSCHE SPRINGER BEI DEN JUGOSLAWISCHEN SPRUNGMEISTERSCHAFTEN. — JUGOSLAWIENS SPRINGER IM TRAININGSLAGER. Am kommenden Sonntag kommt in Planica. als nächste Skistaatsmeisterschaft die Sprunglaufmeisterschaft von Jugoslawien 1940 zur Entscheidung. Der Wettbewerb, der auf der 65-Meter-Schanze vor sich geht, wurde international ausgeschrieben. Von den ausländischen Verbänden hat das Deutsche Reich bereits seine offizielle Beteiligung bekanntgegeben u. zwar wird es seine elf besten Springer entsenden. Es sind dies Franz Maier, Hans Wein, Haus Marr, Sepp- Weiler, Herbert Frieal, Heinrich Palme, Gustl Berauer, Gregor Höll, Josef Bradi, Paul Häckel und Georg Wimmer. Also Namen ,die schon wiederholt im internationalen Sprungwettbewerb bekannt und berühmt geworden sind. — Darunter befinden sich gleich zwei offizielle Weltmeister: Josef B r a d 1, der mit seinem »Mammutsprung« von 107 Me ter unübertroffene Weltmeister von Pla- nica und der FIS-Weltmeister Gustl B s-r a u e r In der klassischen Kombination, der gerade in diesem Jahre zu einer ganz überragenden Form aufgelaufen ist. Aber auch der neue deutsche Sprungmeister Wein sowie der Sieger von Garmisch-Partenkirchen W e i l e r dürften an der Rekördjagd erfolgreich Mitwirken. Der Jugoslawische Wintersportverband hat ein Springeraufgebot von 20 Mann mobilisiert und in einem Trainingslager in Planica zusammengezogen. Man kann also schon heute mit einem Massenaufgebot bei den heurigen Sprungwettbewerben in Planica rechnen, mit denen die heurige Skiflugwoche ihren offiziellen Anfang nimmt. Für auswärtige Besucher wurde eine 50%ige Fahrpreisermäßigung (auf Grund des Ausweises k-13) gewährt. (Springer trainieren in članica Der Jugoslawische Wintersportverband veranstaltet in Planica einen dreitägigen Kurs für alle Teilnehmer an den sonntägigen Sprunglaufmeisterschaften. Offiziell wurden folgende Springer eingeladen: Jakopič Albin, Klančnik Karl, Prlbo-Šek Franz, Šušteršič Slavko, Zalokar Jože, Florjančič Peter, Palme Franz, Nedog Jože, Bevc Edo, Gradišnik Fedor, Javornik Ivo, Bukovnik Leo und Klančnik Gregor. Die Genannten haben die Bahnfahrt selbst zu bezahlen, dagegen wird der Verband für Unterkunft und Verpflegung aufkommen. : »Split« kam mit einer Geldbusse davon. Der Unterverband in Split hat den RSK. Split mit einer Geldstrafe von 500 Dinar bedacht und gleichzeitig dem Kroatischen Verband den Vorschlag gemacht, dem Klub das. fällige Spiel gegen die »Slävijä« (Varaždin) nachspielen zu lassen. : Ein großer Boxabend findet am 8. März in Zagreb statt. U. a. treten an žu. pan-Todošič, Popovič-Stolzer und Drva-rič.Banič. : Bukovi verläßt Zagreb. Der Trainer der Fußballmannschaft des Zagreber »Gradjanski« Bukovi wird nach Abschluß der Ligakämpfe nach Budapest übersiedeln. : In Ljubljana geht am Sonntag das erste diesjährige Ligaspiel zwischen »Ljubljana« und dem Spliter »Hajduk« vor sich. Das Spiel wird Schiedsrichter Mlinarič aus Zagreb leiten. : Ein Sieg von Weltmeister Ambef»' Der Weltmeister im Leichtgewicht L° i Arnberg kam in Newyork zu einem b «ehrlichen Erfolge. Arnberg schlug § j vorzüglichen Weltergewichtler Al Da in einem Zehn-Runden-Kampf nach Pun' ten. : Ski-Langlauf »Rund um die Dolo1111 ten«. Die beste Klasse der italienisch^ Skilangläufer beteiligte sich an dem zu zweiten Male durchgeführten Wettbewet »Rund um die Dolomiten«, der in netu Tagesetappen mit Start und Ziel in tina d’Ampezzo durchgeführt wurde, b samtsieger des äußerst schwierigen £eli nens wurde Achills Compagnoni '' 13:30:54.08 mit rund 40 Minuten Von" Sprung vor Giovanni Scadoia in 14:l0.ü;" C. Maurizio in 14:14:03, A. Viviani 11 14:17:29.4 und Andrea Buerich ^ 14:20:16.2. Den Mannschaftspreis gewaw die Grenz-Miliz mit den Läufern A. Coh1 pagnoni, P. Buerich und A. Zampetti 11 4250:06,4. : In San Paolo endete.der Fußballkanipj zwischen Brasilien und Argentinien 2-unentschieden. 50.000 Zuschauer war zugegen. . : Neue Termine für die Fußballmeister ; schaft. Der Slowenische Fußballverbah j verlegte den Termin der Wiederaufnah j der Meisterschaftsspiele auf den 7. ApW I Damit im Zusammenhang wurden für d -Mariborer Unterverband folgende n® Termlne festgesetzt: Erste K l as s • 7. April, 14. April, 21. April, 28. April E 5. Mai. Zweite Klasse: 7. AP*1’ 14. April und 21. April. Die Spiele werde in der bereits verlosten Reihenfolge duf geführt. Die Termine der Jugendspi® werden vom Unterverband bestimmt w den. : Neue Adresse des Schiedsrichterim legiums in Ljubljana. Das Schiedsrich s kollegium in Ljubljana gibt seine n® Adresse bekannt: Zbor nogometnih sod" kov, Ljubljana, poštni predal 138. brand. Die Neuwahl des Vorstandes hatte folgendes Ergebnis: Vorsitzender Konrad Gologranc; Stellvertreter Johann Virant; Schriftführer Adolf Bervar; Schatzmeister Franz Dobovičnik; Vereinsräte: Fr. Košir, Josef Kapus, Vinko Jordan, Ernst Tischer; Inspektoren: Anton Kopriva, Josef Kožuh, Johann Bucej, Johann Praprotnik und Vinko časi. c. Kino Dom. Bis einschließlich Donnerstag gelangt der große Hundefilm »In den Krallen des Wolfes« zur Vorführung. Ab Freitag die Kriminalkomödie »Gorili a« mit den Brüdern Ritz. Aus p. In der Jahrestagung des Roten Kreuzes, die am vorigen Sonntag stattfand, wurden in den neuen Ausschuß u. a. gewählt der Stadtkommandant Major Z 1 at-kovic, Bezirkshauptmann Dr. Farč-nik, Prof. Nada Ma Veric sowie die Lehrerin Henrika Voršič. Dem Verein sind in letzter Zeit zahlreiche neue Mitglieder beigetreten und es ist zu hoffen, daß diesen noch weitere Verfechter der hehren Ziele des Roten Kreuzes folgen werden. p. In einer Blutlache wurde gestern unweit von Pristava der 23jährige Keusch-lerssohn Stanko Vidovič aufgefunden. Vidovič, den man sofort ins Krankenhaus schaffte, gab an, daß er auf dem Heimwege von einem gewissen J. K. überfallen und mit einem Messer schwer verletzt worden sei. Vidovič erlitt beim Überfall drei Messerstiche in den Rücken sowie schwere Stichverletzungen am linken Arm. Sein Zustand ist ernst. p. Im Stadtkino wird Mittwoch und Donnerstag der Großfilm »Ultimatum« gezeigt. ..Ein Hohelied auf die Tapferkeit des serbischen Volkes. p. Im Tonkino Royal wird der erste slowakische Großfilm »Hajduk Jano-š i k« gezeigt. Ein gewaltiges Geschichtsdokument aus der Zeit der slowakischen Freiheitskämpfe. p. Unfälle. Die 20jährige Keuschlers-tochter Marie Curie aus Trnovce glitt am vereisten Boden aus und brach sich das linke Bein. Man schaffte sie ins hiesige Krankenhaus. Ins Spital wurde ferner auch die 39-jährige Gendarmerie-Wachtmeistersgattin Therese Vidmar aus Goršnica überführt, die beim Skiläufen einen Beinbruch erlitten hatte. Aas Deavofsad g. Schnitter Tod hat wiederum in den Reihen unserer Mitbürger eine tiefe Lücke gerissen. Im besten Mannesalter von 56 Jahren ist der Gendarmeriekommandant von Dravograd Alois Glavan, der erst kürzlich in den wohlverdienten Ruhestand getreten war, gestorben. Mit Alois Glavan ist ein aufrechter, ob seiner korrekten und streng objektiven Handlungsweise allseits geschätzter Mann allzufrüh ins Grab gesunken. Schon vor dem Weltkriege war er dem Gendarmerieposten in Dravograd zugeteilt und wirkte später als Kommandant auch bei den Gendärmerieposten in Črna und in Studenci bei Maribor. Die außergewöhnlich große Beteiligung an seinem Leichenbegängnis zeigte, wie groß der Bekannten- und Freundeskreis des Verstorbenen bei uns war. Firede seiner Asche! Der schwergetroffenen Familie unser innigstes Beileid! g. Tod eines vorbildlichen Vertreters der grünen Gilde. In Vič bei Dravograd wurde am Montag der Großgrundbesitzer Pongraz K o b o 11, vulgo Kunc, unter großer Anteilnahme der dortigen Bevölkerung und Jägerschaft von fern und nah beigesetzt. Mit dem Verstorbenen ist ein weidgerechter und passionierter Jäger P T rooimtH In der heutigen Nummer der »Mariborer Zeitung« legen wir für die auswärtigen Abonnenten einen Posterlag-scheiti bei. Wir ersuchen unsere P. T. Abonnenten, die Bezugsgebühr, soweit sie noch nicht beglichen sein sollte, sobald als möglich anweisen zu lassen, um in der Zustellung des Blattes keine Unterbrechungen eintreten zu lassen. Verwaltung der »Mariborer Zeitung«, abberufen worden, dessen ganze Dieb der Jagd und unseren Wäldern galt, v Jahren ging ihm seine Gattin im \ „ voraus und da er keine Kinder binterl vermachte er sein ganzes Hab und u dem 15jährigen Sohn einer seiner A gestellten. Friede seiner Asche» Der Himmel im MLirZ Der März ist der Monat des Aufatmen5 für manchen, der des Winters Nöte hinter sich haben möchte.Denn: mag aU noch mancher Rückschlag erfolgen, * steigt doch die Sonne schon recht m@r-lieh, und mittags an schönen Tagen ^ es bereits wohlig warm, und Mücken sp1 len i. Sonnenschein. Die Tageslänge w‘.r. der Nachtlänge gleich. Am 20. März, Uhr 24 Minuten, tritt die Sonne in . Zeichen des Widders und erreicht d Aequator: der Frühling beginnt! Am . März geht "die Sonne 6 Uhr 49 Minute. ’ am 31. März schon 5 Uhr 37 Minuten während die Untergangszeiten sind: Uhr 38 Minuten zu Anfang, 18 Uhr 32 A nuten zu Ede des Monats. — Was d Mond betrifft, so zeigt er am 1. März sei letztes Viertel, Am 9. ist Neumond, a 17. erstes Viertel, am 23. Vollmond ufl am 30. März wieder letztes Viertel, e gibt also in diesem Monat fünfmalig1' Mondwechsel. — Ueber die Sichtbar'^ der Planeten ist zu sagen: Der Meri-U ist vom 1. bis 9. März am Abendhitfl01 sichtbar. — Die Venus ist den ganz31 Monat über Abendstern und kann atu Anfang des Monats bis 21 Uhr 35 Mh11^ ten, am Ende des Monats bis 23 Uhr g1 sehen werden. — Der Mars ist währc1^ des ganzen Monats vom Auftauchen ' der Abenddämmerung bis 23 Uhr 15 1 ‘ fang des Monats bis 20 Uhr 30 Minu|e ‘ zu beobachten. Vom 26. März ab ist- ^ nicht mehr sichtbar. Dagegen kann .d® Saturn den ganzen Monat Uber vom M-fauchen in der Abenddämmerung ab 8 ' sehen werden. Am 1. März geht er uu 22 Uhr unter, am 31. März um 20 Uhf -Minuten, Gedenket der HggSl^5äSEBBSZE®BL Schwierige Eisenversorgung die Sch jugoslawischen Walzwerke ohne viel p 'Gierigkeiten imstande seien, sämtliche r°fiie herzustellen, die man auf dem •menmarkt brauche. Nun sind aber die dlzwerke gerade jetzt mit der Herstel-5Cl? ^.er bisher üblichen Profile derart be-p *™gtt daß sie die Erzeugung neuer ofile wohl nur in Ausnahmefällen auf-nehmen können. der ^udustriellenkonferenz in Beo-£. zu der Frage der zollfreien ne \fuhr landwirtschaftlicher Maschi-trJt el,ung genommen worden. Die Verteil der .einscbläS'8en Industrie erklär- - daß die hinter ihnen stehenden Wer-aufmp der Aufhebung des Einfuhrzolles h pflüge einverstanden sind, doch tp elle die Gefahr, daß die fremden Lie-<3pant®n nach Aufhebung des Zolles mit Fa hi -*S *n bie Höhe gehen werden. In 2 , nkreisen ist man der Ansicht, daß ein-ne jugoslawische Betriebe, die sich bis {-d mit der Erzeugung von Pflügen betih 6n’ ZUr Herstellung anderer Produkte Vergehen werden. 'e K o k s m e n g e n, die in den Bor enbr richte L^bljana. 27. Feber. — Devisen: 21?o£n 174.77—177.97 (im freien Verkehr (1251 2,9'!9)’ Paris 98.80—101.10 —124-40>, Newyork 4425.4485 L,,, 5520). Zürich 995—1005 (1228.18 (2an« ,8)’ Amsterdam 2353.25—2391.25 759fč41—2944-4!), Brüssel 747.75— ,in '5 (923.50—935 50); deutsche Clea-lnKschecks 14.70-14.90. 2’Jj8reb' 27. Februar. Staatswerte: 5qG_” Kriegsschaden 427—0, 4% Agrar lul( 772, 4% Nordagrar 50—52 6% Beg. f.tab'lisati„ h°nsanieih NaV— a'r R9'5°— letzten Jahren aus dem Ausland eingeführt wurden, erreichen nun ein ziemlich beträchtliches Ausmaß. So wurden beispielsweise im Jahre 1937 insgesamt 222.433 Tonnen aus dem Ausland importiert. Im Jahre 1938 war die Einfuhr mit 118.214 Tonnen dagegen wesentlich geringer. Diese Abhängigkeit vom Ausland bringt es nun aber mit sich, daß der Erzeugung von Roheisen in Jugoslawien Grenzen gesetzt sind, die selbst in einer Zeit der Roheisenknappheit nicht überschritten werden können. Darüber hinaus wird jetzt auch die Tatsache, daß meist nur kleine Hochöfen vorhanden sind, als (NFqlge MANGELS AN GUTEM INLÄNDISCHEN KOKS IN JUGOSLAWIEN. gjp. Zusammenhang mit der Knappheit s Sen ist die Sammlung von A 1 t e i-lich” 3UCh in Jugoslawien zu einer dring-Aur0 Angelegenheit geworden. In der vrm enhandelsstatistik wird die Einfuhr mb j:teisen für die Jahre 1936 bis 1933 nen 022. bzw. 26.286 und 30.000 Ton-Pi , ^gegeben. Die Fortsetzung dieser größt h^gegnet aber eben jetzt den Alt - Schwierigkeiten. Eine besondere eisenzentrale soll daher in Zukunft die mrnlung von Eisenschrott im ganzen nde systematisch durchführen, j Hinsichtlich der P r e i s e und L i e-r f r i s t e n sei kurz die Tatsache in Erinnerung gerufen, daß das Kartell der »-goslawischen Eisenwerke sofort bei Be-g nn des Krieges eine Erklärung abgege-n "Lt. wodurch die bisherigen Bedin-f, ?§en hinsichtlich der Preise und Fristen aufgehoben wurden. Unsere Eisenwerke sind auf Monate önaus wit unaufschiebbaren Staatsaufträ Ersehen, weshalb sie größere Pri- va Aufträge frühestens sechs Monate ______ .o? Tage der Auftragerteilung an geebnet — ausführen können. 'e Eisenindustrie verfügt dabei zwar cn über Lagerbestände, doch ■ d d>_ese außerordentlich gering, wes-?b eisenverarbeitende Industrien aus lBeständen nur in Ausnahmefällen d o6 werden. Dabei ist es wichtig, uaö der Preis für W a 1 z e i s e n bis I ,m Jänner unverändert blieb. Erst in der Um Ü*1 's* Eine Preiserhöhung °rf i ^ara Pro hg, das ist 12 Prozent, " °'gt. Von den kleineren Eisenwerken jJ[ allerdings in dem Zusammenhang auptet, daß sie in Anbetracht der ho-n Regien mit dieser Preisbesserung i , f. das Auslangen finden werden. Es 0 e Möglichkeit der Herstellung von * und T-Eisenprofilen sowie von Win- J ,eisen *n Jugoslawien in Aussicht ge-Le,, Der Generaldirektor der »Jugo- a - A. G.«, H. D e s p i 6, erklärte, daß ein schwer zu überwindendes Hindernis empfunden. Die Hochofenanlagen in V a-r e š arbeiten dabei fast ausschließlich für die »Jugostahl A. G.«. Der eine der beiden Oefen muß jedoch jetzt zwecks Umbaues außer Betrieb gesetzt werden. Die Hochöfen in Jesenice und in č a b r a c arbeiten für die Krainische Industriege-sellsohaft. Daneben besteht eine weitere Anlage in M a j d a n p e k, die für die »Sartid« in Smederovo tätig ist. Die eben genannten Werke sind daher auch jetzt mit Roheisen genügend versorgt. Um so schlechter ist dafür die übrige Industrie daran, zumal Vareš ab 1. April die. geringen Lieferungen, die es bisher der Privatindustrie zukommen ließ, einstellen und zur Gänze auf die »Jugostahl A. G.« übertragen wird. Der deutsch-russische Güteraustausch 78, 6% dalmat. Agrar 70—71, 7% ionsanleihe 98—98. 7% Investi-e 98—0, 7% Se'igman 100—0 8% Blair 97.50—0 200. °naibank 7600—0. Priv. Agrarbank Dr. Fa. B e r 1 i n, Feber. In deutschen halbamtlichen Kreisen wird erklärt: Die deutsche Presse verzeichnet sehr ausführlich die sehr positiv gehaltenen Urteile Moskauer Zeitungen über die von Deutsch land zu erwartenden industriellen Gegenlieferungen. Ein Teil der von Rußland zu liefernden Rohstoffe, insbesondere Metalle, wird in die Industrieerzeugnisse eingebaut werden, über deren Lieferungen sich die Abordnungen der beiden Länder vor einigen Tagen in Moskau geeinigt haben. Damit ist den Behauptungen der Boden entzogen worden, die starke Beanspruchung durch Kriegslieferungen gestatte es der deutschen Industrie nicht, hochwertige Industrieprodukte am fremde Länder zu liefern. In den Erörterungen über die volkswirtschaftliche Bilanz des deutsch-sowjetrussischen Warenaustausches hieß es verschiedentlich, Deutschland schneide dabei schlecht ab. Es ist selbstverständlich, daß Deutschland mit der Bereitstellung von Arbeitskraft für die Erfüllung der Gegenlieferungen eine besondere zusätzliche Leistung übernimmt. Auf der anderen Seite wird diese Leistung reichlich durch aus Rußland kommende Materialien aufgewogen, die im engeren Sinne als kriegs wichtig zu bezeichnen sind und die bisher zum beträchtlichen Teil aus überseeischen Ländern bezogen wurden. Wenn das auf der »äußeren Linie« kämpfende England eine Steigerung der Ausfuhr erstrebt, so ist das englische Opfer an Arbeitskraft und Industriekapazität verhältnismäßig viel größer als das entsprechende deutsche Opfer. Da Sowjetrußland die deutschen Industrieerzeugnisse ebenso notwendig braucht wie Deutschland die sowjetrussischen Rohstoffe, kann auch nicht von einem Uebergewicht der einen Seite über die andere Seite gesprochen werden. Es ist selbstverständlich, daß sich dieser Sachverhalt auch in der Preisberechnung ausgeprägt hat, daß also von unverhältnismäßigen geldlichen Opfern Deutschlands im Warenaustausch mit der Räteunion nicht die Rede sein kann. Als im Spätherbst 1939 zwischen der Räteunion und England ein Naturalabkommen: englisches Zinn und englischer Kautschuk gegen sowjetrussisches Holz, abgeschlossen wurde, ist dies nicht nur als ein Abrücken der Moskauer Regierung vom Geist des deutsch-räterussischen Wirtschaftsabkommens vom August 1939 1 sondern auch als eine Blockierung wich-[ tiger russischer Produkte zum Schaden des Wirtschaftsverkehrs mit Deutschland 1 bezeichnet worden. Dabei wurde übersehen, daß Deutschland bereits seit Jahren seinen Holzbedarf, soweit er nichr aus inländischer Erzeugung gedeckt wird, durch Einführen aus den baltischen Ländern, vornehmlich aber den südosteuropäi sehen Ländern befriedigt. Jetzt wird bekannt, daß der erwähnte sowjetrussisch-briische Naturalaustausch n!cht im vorgesehenen Umfang durch geführt worden ist. Von der in England und Frankreich aufgestellten Behauptung, der Abschluß des damaligen sowjetrussisch-britischen Naturalaustausches beweise, daß die Räteunion neben dem deutschen ein weiteres Eisen im Feuer haben wolle, ist es angesichts der Verkürzung der Austausch mengen recht still geworden. Die räterussischen Pressestimmen lassen — das ergibt sich klar aus den in der deutschen Presse angeführten Zitaten — erkennen, daß russischerseits der Warenaustausch mit dem Reich nicht minder ernst und energisch durchgeführt werden soll als deutscherseits. MlchaWn" des Clearings mit ZtaUen? Jugoslawien hat Italien einen Vorschlag betreffend die Abschaffung des Clearingsystems im jugoslawisch _ italienischen Güteraustausch unterbreitet. Beograd, 28. Feber. Es wurde bereits gemeldet, daß die Absicht bestehe, das Clearingsystem im Güteraustausch mit Italien abzuschaffen und durch das System der Bezahlung in freien Devisen zu ersetzen. Nunmehr erfährt man, daß ein diesbezüglicher Vorschlag durch Vermittlung dfs italienischen Handelsattachees in Beo grad bereits den zuständigen italienischen Stellen übermittelt worden ist. Dieser Vorschlag wird wahrscheinlich in der kommenden Sitzung des Jugoslawischitalienischen Wirtschaftsausschusses eingehend erörtert werden. Weder in jugoslawischen, noch in italienischen einge-weihten Kreisen ist man jedoch der Ansicht, daß der jugoslawisch-italienische Clearing abgeschafft und durch ein System der Bezahlung in freien Devisen ersetzt werden wird. Man erwartet eher, daß eine Revision des bestehenden Clearingübereinkommens vorgenommen werden wird, welche alle im Zahlungsverkehr zwischen den beiden Ländern während der letzten Monate aufgetauchten Schwierigkeiten beseitigen soll. HandelSbewrechunam mit Deutschland vertagt Beograd, 28. Feber. Wie der »Jugoslawische Kurier« aus gutunterrichteter Quelle erfährt, wird die nächste Sitzung des Jugoslawisch-deutschen ständigen Wirtschaftsausschusses nicht, wie ursprünglich vorgesehen war, am 5. März d. J. stattfinden. Wie verlautet, wird auf Wunsch Deutschlands diese Sitzung auf ein späteres Datum vertagt werden. Da die wichtigste Frage, welche in der nächsten Sitzung des Jugoslawisch-deutschen Wirtschaftsausschusses erörtert werden sollte, die Eingliederung des Protektorats in das Zollsystem des Reiches betrifft, ist anzunehmen, daß der bestehende Handelsvertrag zwischen Jugoslawien und dem Protektorat sowie der Vertrag über den Zahlungsverkehr mit dem Protektorat auch weiter in Kraft bleiben werden, u. zw. wie der »Jugoslawische Kurier« erfährt, wahrscheinlich bis- zum 30. Juni d. J. 35 neutrale Staaten als Em-iäofei* bn der Lei-pMer Messe Von unserem Fa.-Mitarbeiter. Berlin, Feber. Der traditionelle Presse-Empfang des Leipziger Messeamtes, zu dem vor jeder Frühjahrsmesse die Vertreter der in- und ausländischen Zeitungen und Zeitschriften eingeladen werden, fand diesmal ein besonders lebhaftes Interesse, weil man die Vorbereitungen dieser Kriegsmesse in den deutschen Wirtschaftskreisen und in den Einkäuferkreisen des neutralen Auslandes mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt. Im Mittelpunkt des Empfanges stand eine Aussprache des Präsidenten des Leipziger Messeamtes, Herrn Ludwig Fichte. Er führte dabei u. a. aus, daß in besonderen Zeiten, die einen normalen und reibungslosen Güteraustausch erschweren oder unmöglich machen, Wirtschaftsinstrumente wie die Leipziger Mes se ganz besondere Aufgaben zugewiesen bekommen und daß dementsprechend ihre Bedeutung für den internationalen Han del wächst. Die Leipziger Messe bleibt eine der besten Möglichkeiten, den Bedarf an Verbrauchsgütern zu decken und geschäftliche Unterredungen zu führen. Diese Erfahrungen konnte man in Leipzig schon während des Weltkrieges machen. Damals verfünffachte sich die Zahl der Besucher in der Zeit von 1914 bis 1918, Die Zahl der Auslandsbesucher stieg in der gleichen Zeit auf das Eineinhalbfache des Standes von 1914. Wenn man bedenkt, daß damals nur verhältnismäßig wenig Länder neutral geblieben waren, so darf man damit rechnen, daß diesmal das Interesse noch weit größer sein wird. Entscheidend aber wird es bleiben, daß auch während des jetzigen Krieges die deutsche Export-Industrie weiterhin lieferfähig ist. Nach den Ausfuhrergebnissen des Jahres 1938 gingen 82 v. H. der deutschen Europa-Ausfuhr in solche Staaten, die jetzt neutral geblieben sind. Wie Reichswirtschaftsminister Funk ausführte, wird die Erhaltung der deutschen Ausfuhr auf 80 v. H. ihres bisherigen Standes möglich sein. Der größte Teil der deutschen Ausfuhr wird dabei nach wie vor von der Fertigware bestritten. Als Abnehmer kommen hauptsächlich in Frage die Staaten Nordeuropas, die südosteuropäischen Länder, sowie Holland, Belgien, die Schweiz und Italien. Gerade diese Länder hatten an der Auftrags •• Erteilung der letzten Leipziger Frühjahrsmesse den höchsten Anteil unter den von den gegenwärtig neutralen europäischen Ländern erteilten Messe-Aufträgen. Auf die nordeuropäischen Staaten entfielen 30.3 v. H., auf die Länder Südost-Europas 28.1 v. H., auf die Niederlande, Belgien, Italien und die Schweiz, als der dritten großen Gruppe der gegenwärtig Neutralen, entfielen 41.6 v. H. der zur Frühjahrs messe 1939 auf der Messe erteilten Auslandsaufträgen. Das Entscheidende bei der Bewertung dieser Zahlen ist, daß diese Länder im wesentlichen alle Arten von Verbrauchsgütern einkauften, die in diesem Frühjahr im gleichen Umfang an-geboten werden, wie in den vergangenen Jahren. Trotz der nach wie vor großen Exportkraft der deutschen Industrie, in deren Dienst die Leipziger Messe steht, wird auf Grund der gegenwärtigen Versorgungslage in den neutralen Ländern die Nachfrage so groß sein, daß sie nicht in allen Fällen wird kurzfristig befriedigt werden können. Hier wird sich die Leipziger Messe ganz besonders erfolgreich einschalten können, um einmal Schwierigkeiten zu beheben und zweitens Ausweichmöglichkeiten aufzuzeigen. Das ist nur anhand eines So umfassenden und rie sigen Angebots von ungezählten Mustern möglich, wie es Leipzig bringt. Das Interesse an dieser Messe ist entsprechend groß. Einkäufer-Anfragen liegen bisher aus rund 35 neutralen Staaten vor. Außerdem haben sich 16 ausländische Staaten mit umfangreichen Kollektiv Ausstellungen angemeldet. Dazu gehören: Belgien, Bulgarien, Estland, Griechenland, Japan, Jugoslawien, Italien, Lettland, Luxemburg, die Niederlande, Ru mänien, die Schweiz, Schweden, d;e Slowakei und Ungarn, sowie das Protek- k iorat Böhmen und Mähren. Diese Länder beweisen, daß sie gewillt sind, über die Leipziger Messe ihren Güteraustausch mit Deutschland und mit den übrigen neutralen Ländern zu pflegen. Die Leipziger Messe wird die Erwartungen dieser Aussteller nicht enttäuschen und wird sich als Förderin eines blockadefreien Handels und als erfolgreiche Dienerin des zwischenstaatlichen, Güterverkehrs erweisen. AusüUetWdt Hartnäckiger Druckfehlerteufel. Während des Weltkrieges wurde den Zeitungen eine Verfügung zugeleitet, die Bevölkerung solle sich auf den Genuß von Schwarzbrot beschränken, da das Weißbrot den Schwachen und Kranken überlassen bleiben solle. In einer Münchens rZeitung spielte sich dabei eine heitere »Panne« ab. Der Setzer in der Druk-kerei setzte: den Schwachen und Franken. Der diensttuende Umbruehredakteur bemerkte rechtzeitig den Fehler und leitete die Notiz zur Richtigstellung an den Setzer zurück. Am nächsten Morgen la~ *en die Leser in der Ausgabe des Blattes: Die Bevölkerung solle Schwarzbrot essen, da das Weißbrot den Schwaben u. Franken überlassen bleiben solle. Kant und die Frauen. Der Königsberger Philosoph Immanuel Kant speiste eines Mittags beim Gouver-nuer der Provinz Preußen, dem Herzog Peter August Friedrich von Holstein. Die Gesellschaft plauderte bei Tisch über die im Nebenzimmer weilenden Frauen, Und bald beteiligte sich auch Kant an diesem Gespräch und sagte mit feinem Lächeln: »Die Frauen sind wie das Echo, denn sie behalten stets das letzte Wort. Sie sind aber auch wie die Schnecken, den*) sie tragen alles, was sie haben, mit sich herum, und sie sind wie die Turmuhr, denn was sie reden, weiß die ganze Stadt.« Die eben wieder eintretenden Damen waren entrüstet über die Vergleiche und warfen dem Philosophen wütende Blicke zu. Das merkte er und fuhr fort: »Das paßt natürlich nicht ganz auf Sie, meine Damen. Allerdings gleichen auch Sie dem Echo, denn Sie sind stets das Echo Ihres Gemahls, Sie gleichen der Turmuhr, weil Sie so pünktlich sind wie diese und gleichen der" Schnecke, weil Sie so häuslich sind wie sie.« Möbl. Zimmer mit Badebenützung zu vermieten. Kolodvorska 4, Tür 2. 1459-5 Sonnige Einzimmerwohnung sofort zu vermieten. Čopova ul. 1. 1458-5 Möbl., separ. Zimmer, sonnig, Park- u. Bahnhofnähe, abzugeben. Janežičeva 1- Tomšičev drevored. 1463-5 Vermiete möbl. streng separ. Zimmer, Bahnhofnähe Tomšičeva 19. Tür 3. "i 464-5 Möbl. Zimmer an Fräulein zu vermieten. Zitherunterricht Prima Konzertzither zu verkaufen. Raičeva 13-1. Maribor. 1466-5 Schönes, möbl. Zimmer im Zentrum zu vergeben. Adr. Verw. ■ 1470-5 Großes Geschäitslokal. für Spezerei geeignet, in Krčevina, Aleksandrova c. 7. sofort zu vermieten. 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Kruse ist ein kräftiger, untersetzter Fünfziger, früher mal Boxer und Ringkämpfer gewesen, ein Mann, der sich nicht so leicht fürchtet. Und daran gibt’s gar nichts zu zweifeln, daß eben das Geräusch einer zufallenden Tür gedämpft durch das Haus klang. An sich nichts Besonderes — seit Wochen wird ja hier in einzelnen Büros noch bis in den späten Abend hinein gearbeitet, wenn auch nicht gerade so lange wie heute. Und vorhin, ja, vorhin war doch kein Mensch mehr im großen Hause zu finden! Natürlich kann auch eine Tür nicht ganz geschlossen gewesen sein. Draußen fegen schon die ersten stürmischen Vorfrühlingswinde durch die Straßen. In den oberen Stockwerken stehen einige Fenster offen — vielleicht ist da durch den Zugwind eine Tür aufgeschlagen und wieder zugeilogen. Immerhin — man muß Nachsehen. »Komm, Nero —-■« Kruse öffnet leise -die Tür und schlüpft auf den Gang hinaus. Nero dicht an seinem Knie. Kruses Stablampe reißt einen grellen Lichtkeil aus der Dunkelheit des Flurs. Er bleibt stehen. Nichts. Entweder muß die Tür im gleichen Stockwenk oder im darüberliegenden zugeschlagen sein. Kruse hat für solche nächtliche Geräusche ein feines Ohr —'' seine Witterung steht der seines getreuen vierbeinigen Helfers nicht viel nach. Hier -und da öffnet Kruse nun im schnellen, huschenden Vorwärtsschreiten eine Tür, leuchtet hinein — seltsam leer und kahl wirken die nüchternen Bürozimmer. Er -kommt an die breite, geschwungene Treppe, die weiter nach Oben führt. Der Hund bellt kurz auf. Es klingt etwas um heimlich von den Wänden in dem stillen, leeren Hause wider. Kruse hält den Atem an. Nero wittert die Treppe nach unten und zieht dann die Stufen hinab. Kaum kann Kruse ihn an der Leine halten. Da also, denkt er. Verdammt,' sollte wirklich einer den Verstand verloren haben und versuchen, hier was zu holen? Dann folgt er schon dem Tier, das noch einmal aufbellt mit einem böse knurrenden, geifernden Laut. Und dann reißt sich Nero lo-s und saust ab, in die Tiefe des dunklen Treppenschachts. Kruse läuft hinterher, die Hand am Revolverknauf. Donner und Doria, jetzt ist er selber verteufelt neugierig, was da für ein Eindring ling im Hause herumschleicht. i »Hallo!« Nun werden auch Tritte laut, - eilige Tritte, fliehende Tritte. Kruse packt die Wut! Drei, vier Stufen auf einmal- nimmt er; spuckhaft gleitet der Lichtkeil seiner Stablampe über die Wände des Treppenschachts. Da muß der Kerl ja schon unten im Erdgeschoß sein! Kaum denkt er es, so dröhnt das Gekläff von Nero durch das Treppenhaus. Er muß jemand gestellt haben. Kruse schreit irgend etwas; wie ein Irrwisch egt er um den nächsten Treppenpodest, den Revolver schußfertig in dev Faust, fliegt in den Erdschoßflur — grell reißt die Taschenlame die Dunkelheit bis zum Ausgangsportal auf. Ein Mensch steht dort. Nero duckt sich sprungbereit vor. ihm. Ein Mensch, der eben den Arm hochreißt. Das sieht Kruse gerade noch, dann knallt schon der Schuß wie ein heftiger Peitschenschlag, dann lauter, dann wird die starke Eichentür aufgerissen, und der Mensch huscht hinaus wie ein Gespenst. Nero ist jaulend zur Seite getaumelt, wohl gerade im Augenblick, da er zum Sprung ansetzte. Und da ist Kruse heran. Er kann sich im Augenblick nicht um das Tier kümmern, er packt bereits die Klinke der Tür — und rasch dreht sich von draußen ein Schlüssel im Schloß. »Verflucht!« knirscht Kruse und schmettert die Faust gegen das Eichenholz. Aber davon geht sie natürlich auch nicht auf. Nero winselt hinter ihm. Kruse zischt einen Fluch gegen die geschlossene Tür, sucht fieberhaft nach dem passenden Schlüssel in seinem Schlüsselbund und kriegt endlich die Tür auf. Eine warme Nacht hängt draußen. Ein paar verspätete Spaziergänger schlendern gemächlich die Straße dahin. Kruse läßt die Tür ins Schloß zurückgleiten. Eine warme Zunge leckt über seine Hand. Herrgott, der Nero, durch- fährt es ihn. Und da kniet er schon ^ dem Tier. Es lebt, Gott sei Dank, es leb • Etwas Blut rieselt über das Fell an Qt linken Flanke. Vorsichtig tastet Kruse über das Feil , Gott sei Dank, es kann nur ein 5tre> schuß sein, ein Kratzer. Impulsiv ptel Kruse den schmalen Kopf des Tieres 1,1 sich. »Komm, Nero, auswasehen, verbind® • Schade, daß uns der Lump» durch ü*, Lappen gegangen ist. Und der ^eu weiß, wie er hereingekommen ist.« Nero bellt, jetzt, da auch er den erst®. Schreck überwunden hat, gegen die " ' läuft schnuppernd im Flur auf und winselt und knurrt. Dann folgt er g*5*10 sam seinem Herrn wieder nach oben- Es geht in dieser Nacht jemand dur die Straßen, abseits der verkehrserfüllt > großen und vom betriebsamen Nac ' leben erfüllten Straßenadern. Er stolp hier und da in ein kleines Lokal und trin an der Theke einen Kognak. Noch ein • Er scheint weniger Wert darauf zu 1®»% daß er schmeckt, als daß er mögljf schnell die Kehle hinunterrinnt. Und da ein Glas Bier hinterher. Der Mann sehe auch rechtschaffenen Durst zu haben. Dann steht er einmal — es mag ^e.re‘, gegen 1 Uhr nachts sein — an ein schmalen Wasserlauf, der mitten d die Stadt läuft, unter der Potsdam Brücke hindurch. Nicht weit ab tuten Autos, die die Potsdamer Straße entia fahren, klirren die Stahlgeleise der e frischen Bahnen, spielen CaföhauskaP len und zischen Lichtreklamen die n serfronten hinauf und hinab. Der Mann hebt die Hand. Über das Ge- länder hinweg, das den Spreearm an bei- den Seiten einfriedet, fliegt ein Oeg®^ und stand durch die Luft und klatsch ins Was: ser. Es mögen so manche Pistolen Revolver hier auf dem Grund v.erro~ und langsam im Schlick verschwinde • (Fortsetzung folgt.) Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: UDO KASPER. - Druck der „Mariborska tiskarna" in Maribor. - Für den Herausgeber und den Druck veranlwörtlich Direktor STANKO DETELA. — Beide wohnhaft in Maribor.