Ar. 13. Aoniierslag, den 12. Zciiruar 1880. Y. Jahrgang. Pränumeratlons-Betfingungen. Für i .Tantin» . . . — _1J Picrtc!|ll|rtj . . l.&ti Htliftdriz . . . S,- ®i»Ji5iaert(i. . . Knitu! .Hitftclang Einzelne Nummern 1 kr. Mit Post-vrrseuduiig: . . 1.00 , . . 3 *o ^oazzahriq . . . «i.4o Erscheint ^eden Donnerstag und Sonntag Morgens. Insvl-st« Wöfllsn sngknommön > in der Sspedili»» »er ..Äillier Hrttuwo". Her. i i:»n. und tllin I frtriKonSen JstiiMca &. 1 S»all»e»»'. Joi. Äica- { reich in #t«i, S. O|i?cl>l il»» ilotti. «t iumt,. ; »l vü? l e it. -ltitillf. - ÄKBtut in] t.\ idach. | »----A Politische Rundschatt. Cilli, II. Februar. Die bereits ciiv Thatsache gemetoete Ernennung des Freiherrn von Kriegs Au zum Unter» riduentii ister, toll uturftrn Nachrichten zufolge wieder rückgängig gemacht worden sei». Ueberhanpt ist die Entscheidnug in der Ministerfragc »euerdingS verschoben. Die Ursache hiefür diirfie in dcm An-trage des Fürsten 1< ichtenstei n, in welchem die Revision des Reichsschulgesetzes im elericalen Sinne verlangt wird, zu suchen sein. Durch diesen Antrag scheint in ter bis-her geschlossenen Reihe der Regien eine gewisse Spittung eingetreten zu sein. Der Fractio» der Nationalen gewahrte plötzlich, daß sie zur Er-reichung ultramontoner Zwecke benützt werden soll. Zunächst sind es die Poien, welche sich weigern, die Schleppträger der Römlinge zu sein. Ihnen reihen sich die Iungczechen und die mährischen (izechcn an. Auch die Slooene» deiiki» nicht daran, zur Herbeisühiung eine? Eu!turka»ips.s die Hand zu bieten. Diese P-rteiverschic.ung ließ sich bereits bei der Abstimmung über die Gluiibsteuer-nov.lle «kennen. Es verlumet weiterS. daß feine Männer der Rechten in da» Mini>leri»m berufen werde», sondern daß vielmehr Gcaf Taaffe sich mit seinen Anträgen an die sinke gewendet und diesmal keine abschlägige Artwort erhalten h>be. DaS Memorandum derZ?dculschen Reichs-raihs- uns Landtags Abgeorduetcn aus Bühnen ist dem Minister-Präsidenten von einer von dem ehemaligen Aiterdauminister Grasen Mannsfels geführten Deputrlio» unerreicht werden. Der In« halt dcs Schrifistuckc« >oll ein durchaus mäßiger, der Geist und die Tendenz desselben ein warm patriotischer sein. Das Memorandum dürfte an dieselbe Ministerial-Eommission geleitet werden, welcher das Memorandum der Czechen zur Begutachtung übergeben wurde. DaS Abgeordnetenhaus lehnte mit 150 gegen 1-16 ab in die Specialdet-atle über den Minori täiSrnttag betreffend die Grundsteuernovelle einza» gehe», und nahm den MajoritätSautrag zur Grnudlage der Specialdebatie an. In der Spe-cialdedatte nun wurde auf Antrag des Frciherrn von W a l t e r « f i r tfi t n § 1 in der Fassung der Minorität (nämlich mit dem Princip der (Zontingentirung) mit 155 gegen 130 Stimmen angenommen. Ebenso wurde der Antrag des Grafen Better, bis zum Anschluß des Recla-n'alionSoerfahreuS die Steuer provisorisch auf Grund der Eiuschützungsoverate einjuheben, angenommen. Am Schlüsse der Sitzung inlerpcllirten Menger und Genossen betreffs der Eingabe der böhmischen Bischöfe wegen der Schule, welche sie als eine Bedrohung de? inneren Friedens an sehen, tie Interpellanten fragen: was die Regierung zur Abwehr der A-ig-iffe auf die Rnhe des Staates zu thut, gedenken. Das ungarische Oberhaus nahm die boS-nische Borlage unverändert ai>. — Der Pester Gerichtshof suchte beim Oberhaus um Auslieferung des Barons Mafthentsi an. der wegen das Duells mit Berhooay in St'afutitersnchung steht. DaS preußische Abgeordnetenhaus bewilligte mit großer Majorität die bei Berathung des Cultus EtatS vom Eentrum angegriffene Etatspsst für einen oltk'tholischen Bischof. Minister Pott-kammer trat fiir it Bewilligung ein und machte geltend, daß die altkatholischc Kirche durch ein Gesetz und Bischof ReinkenS durch einen Erlaß des Königs anerkannt seien. Die deutsche Reichsregierung beabsichtiget den Entwurf eines Gesetze« über die Besteuerung der MilitärSpflichtigen, welche von der activen Dienst» Pflicht befreit werden, und weil zug'eich verlautet, daß der Ertrag aus einer derartigen Steuer auf zwei Millionen Mark geschätzt werde, so läßt sich der Steuersatz für die Ausschließung»-, AuS-wust'rungS', Ersatz-Reserve- und See-Wehr« Scheine berechnen. Durchschnittlich werden nämlich bei den jähflichen Stellungen rund "JtXJ.OOO Militärpflichtige zum activen Dienst nicht genom-nun und von diese» 200.00») Personen bleibt die Hälslc aus bestimmten Gründen »»besteuert, und soll die andere Hälfte zwei Million?» aufbringen, so entfällt auf i'den der restirenden 100.U0J Scheine eine Steuer von zwanzig Mark. Ans russischen Hoskreisen wird erzählt, daß der Thronfolger, entrüstet über die bekannten Enthüllungen indecreff Nr Unterhandlungen Preußens mit der polnische» Rationalregierung wegen Wie erhcrstellang Polens im Jahre 1803, im Gespräche mit dem Grafen Jchuwaloff angeb-lich gesagt haben soll: „BiS Preußm in die sage kommen wird, ein Königreich P»len wieder herzustellen, wird schon läufst die Krone Polens auf dem Haupte der russischen Zaren glänzn».- Der Proceß des spanischen Aiteiltäirrs Oliero ist i» der Borvntcrsuchung abgesch ossen. Der GtaatSanwalt, dessen Anklage-Act mit den er« gänzenden Schriftstückur 102 Fo ioseiten um-faßt, wird den Antrag aus Tod^snrase stellen. Der Beriheidiger. der einen neuen Axfschub der Schlußverhandlung verlangte, über welch-n Antrag Feuilleton. 5» spät! Öin Gesellschastsbild- Roman von W. Hösser. tM. Fortsetzung.) — Großer Gvtl, laß mich nicht wirklich wahnsinnig werden! Ihr graute vor dem eigene» Ich. Zitternd an allen Gliedern suchte sich die gemartete Frau der Einzelheiten ihier Unglücksgeschichtc deutlich und klar zu erinnern, sie schiveiste in Gedanken zurück zu jenen Scenen Im Keller der Tanten, zu oll' de» Demüthigungen und Quälereien, die ihr zugefügt worden waren, gleichsam um sich zu überzeugen, daß keine B-rworrenhcit, «ich.» Unklare« ihren Geist gefangen halte, sie wehrte sich gegen den hereinbrechenden Schwindel aller Sinne. Was würden die Tanten sagen, wenn ihnen dieser Gräuel zu Ohren käme? AgueS schluchzte. Taute Regine gab nie einen Pfennig ohne zwii>ge»de Nothwendigkeit dahin, sie war geizig und zai'ksüchtiz, aber doch, wie gern hätte sich jetzt die mißhandelte Frau in den Schutz der Alten geflüchtet! . . . Tonte Regine in ihrem schlichten altvaterischen Kleide und mit den derben ein« fachen Sitten wäre für sie zum Polizeiamt ge° gangen und hätte da Recht und Ordnung verlangt, hätte folch' dunkeln böllifte» Machina-tionen, wie sie Berning plante, den Boden ent« zogen, das wußte Agnes, ras fühlte sie jetzt zum eiste» Male. Dic Tanten waren unlieben«-würdige verknöcherte Geschöpfe, aber von tadel-loser Rechtfchaffcnheit, von unbeirrbarem Ehrgefühl, sie glaubten das Rianipe m thun, indem sie die verwöhnte Nichte s? »oerauS strenge behandelten . . . weshalb begriff das die arme Verirrte erst in dieser schrecklichen N cht? Ihre Thräne» neyteri heiß und brennend da« Taschentuch. £ie küblte an den gefrorenen Scheiben die Stirne, hinter der es so furchtbar hämmerte, sie zwang sich, ruhiger zu werde». Wehe ihr, wenn der Körper unterlag, dann war Au«ö vcneren, ^e»nitcs Stadtamtcs die com> missionelle Erhebung bezüglich des Baues eine. Mädchenschule am Wogg'sche» Garlengrunde >u der GrabtNgasfe statt. DaS Baugefuch ging vom katholischen AuShilfSverei' t zur Unterstützung der Lehrer und Lehrerinnen der Privat-Mädchenichule Umgebung Eilli aus. Nach dem vorliegenden Plane wird das Schulgebäude ein recht vertheil hfftes Aussehen erlang«» und der Grabengassc zur Zierde gereiche». (Tcmperatnrwechsel.) Mit dem Car-neval schwand auch das Regiment des Winters, der mit einer ganz geringen Unterbrechung, seit November v. I. un» seine ganz abnorme Streng: fühlen ließ. O.'zwar das Thauvetter bereits den größeren Theil der Nacht anhielt, zeigte die Sann poch keine Veränderung und cS dürfte, falls kein Regcnwctter eintritt, kaum eine Ueberfchwemmung zu dcfürchtcn fein. (Die Weingärten) dürsten durch den streng«» Winter manchen Schade» erfahren haben, besonders die in den tiefere» Lagen, an nörvUchc» Abhängen und solche, deren Grund lehmig oder waffen eich ist. Demungcachtet prophezeie» alte Landleute im Allgemeine» ein gute?, für den Wein aber geradezu ein vorzügliches Jahr. (Die Grazer Theater) wurde» an den bisherigen Director des Augsburg« StadttheateeS Moritz Alexander Krüger vergeben. Der Genannte selbst ein tüchtiger Schauspieler war lange Zeit Direktor des Hoftheaters zu Detinold und der Saisontheater zu Pyrmont, Osnabrück und Münf;?r. (Maskenball.) Der am Sountag im Sladtlhealer abgehaltene Maskenball erreichte zwar nicht einen so zahlreiche» Besuch wie sein Borgänger, war jesoch was gutlaunige Ungezwungenheit betrifft mit demfelbeu auf gleicher Höhe und fo wurde denn auch diesmal bis in die frü*)eti ^Morgenstunden gescherzt, gelacht und getanzt. (Eissport.) Bargester» in den Rachmit-tazSstunde« conccrlirte die Cillicr Mnsikocrcinski« pelle am Eisplatze, der Besuch desselben war in Folge dessen ein noch viel erhöhter. Man merkte eS, daß der heurige strenge Winter den Freunden de» Eissportes reichliche Gelegenheit geboten hatte. eine virtuose Fertigkeit zu erlangen. Die zierliche Eleganz der Läufcrinnen und Käufer geben hiefür b'ii besten Bc veiS. Un» so bot denn auch das vorgestrige Bi d a n Cisp atze eine besondere An-ziehmigskrast. Die heitere» cract vorgetragenen Weifen cer Mufikvercins?apell: verfehlten nichc ihre Wirkung u 'd mit gesteigerter ^ust und Aul» dauer qiiuer- die behende.l Paire üöer die glitzernde Fläche, bis die an'.rechene Dankelheit dem fröh ichen Winlerocrgnügen ein Enze machte. (Hohencgg.) Zum Besten der Markt-arme« fand am verflossene» SoantZi i.i „Wre-tscher's" Gasthof ei» recht ani.nirles Taiizkränzche» statt. Der Besuch desselben war ein üverauS zahl-reicher. Die Musik wurde von dem sehr tact-festen fliegenden Terzett, welches unter dem Titel „die Geselchten" bereits in der ganzen Umgebung bekannt ist, recht gut besorgt. Eilli haltte diesmal das größte Eo.Ningent de- Tänzer geliefert, welche olle bis zum letzten Bogenstriche anhielten und erst nach vier Uhr fi'ül die Heimfahrt antraten. (Fälschung) Der Gastwi? Alo. nik i i Pettau erhielt von einem Felsdauer eine Zehner«Banknote, welche bei rähe.er Betrachtung als gefälscht erkannt wurde. Die Federzeichnung ist oeliinge». der grüne Ueberdruck stark ouSge-führt, der Wasserdruck mittels einer f.tte» Suo» stanz nachgeahmt. (Auflehnung gegen die Gendarmerie.) Bei einer am 3. d. in der Gemeinde Greis stattgefunden«, Hochzeit hatten sich ungefähr zwanzig Bursche, zu meist Bergknappen, zusammengerottet. In kürzester Zeit brach unter denselben eine allgemeine Schlägerei aus. A>S dic rasch re-qnilirte Gendarmerie Ruhe stifte» wollte, wurde dieselbe von den Exccventen ang.griffe» und erhielt hiebei ein Gendarm einen wuchtigen Hieb auf da« Handgelenk, während einem Anderen das Bajonett verbogen wurde. Die Rauferei wurde indeß bald gedämpft, drei der Rädelsführer wurden arretirl und dem hiesigen Kreisgerichte eingeliefert. Buntes. Spaziergange um Cilli. Obzwar die eisige Schneedecke, die des Winters Uederftreng: über FlÜffe un) Bäche, üoer Berge und Thäler gebreitet erst heute vom Süo-winde gelockert wird, fo regt fih roch mit dem Beginne der Fastenzeit stets ein gesiffe« Frühlings» empfinden. Wenige Wochen noch und einem ewi-gen Naturgesetze folgend hält der Lenz seinen neuen Einzug :n die Lande. Die taafead Reize der wiedererwachend:» Natur üben van» ihren alten Ztuber und Jung und Alt, sucht im Freien Lust. Zerstreuung und Erholung. Die bekanntesten Spazie.gänze um Cilli sind die auf den Nikolai-und LaiSberg. Schlozderg, Josesiberg; aum durch das sogenannte Marouschtg Wäldchen nach Tüchern vorgestern entschieden werben sollte, plaidierte auf Grund der Zeugenaussagen über daS Borleben des Angeklagte» und des Gutachtens der Irren-ärzte für Unzurechnungsfähigkeit wegen Geistes-störung. Ja Mailand zogen anläßlich des Jahrestages der im Februar 1353 Gefallene» die Mitgtieder des republikanischen Arbeiterverein» auf den Fried-Hof zur Nicdcrleguna eine» Kranzes. D > der «ranz die Inschrift „Republikanisch? Brüderlich-feil" trug, fordern* die Polizei die Herausgabe des-selben. N'.äi einem kurzen Kampfe. wo.ei der Kranz ganz ,erliste» wuroe, erfolgte die Belastung d S Kranztra^er«. der nach einem Verhöre wieder freigelassen wurde. Der >>^g gelangte ohne weitcrn Zwischenfall auf den Friedhof. Wi: ans Constantinopel lelegraphirt wird, ereignete sich am Sonntage zu Bejkos. eine»- Ort-schaft am Bosporus ein schrecklicher Unglücksfall. Die dortige Kaserne stürzte ein. LA) Soldaten und Offieine wurden gnödtet und 300 verwundet. Kleine Chronik. lHUi, II. gebiuar. (Spende.) Der Kaiser hat zum Bau des Schu'haufes in Ober-Ponigl. Bezirk Eilli. ei».» Betrag von 25U sl. gcspen»et. (DasCostümkränzchen imEafino.) Ein bunteres farbenprächtige: es Bits als es das gestrige Eostün-kränzchen bot, w.icheS den Reigen der CarntvalSunterhallung absch oß, haben wir im Casiuo »och nicht ges>.hen. Eine wahre Blu-menlese der kleidsamsten Eostiime, durchweg von de» Trägerinnen vortheilhaft geväh^t. entzückte und blendete daS Auge. Allgemeine EiftaunungS-rufe wurden laut, a'.s die Costürurten unter den Klängen eines Marsches den Einzug in den großen Tanzsal hielten. Wir erlassen unS die Reihenfolge felb'l zu schildern und gehen gleich raedius in res. Bon de» Eostümen üderras^tle» in erster Linie verschieden: Barianten auS der Rocoeco Zeit. Nicht minder anziehcnd erschienen diverse Volkstrachten, welche durch fchöie Specialitäten au« Italien, Spanien, Frankreich, P<>len, Serbien, dem Elsaß ja sogar au« Böhmen vc.tre':» waren. Das alt-deutsche Costüm zierte ein Gretchen. ein Kütcheo und mehrere RitterfränleinS. Reizende Blumen-mädchcn. eine überaus schmucke Winzerin. ein allerliebste» Rothkäppchen, ein schillernder Schmct-terlinz, ferner Gestalten auS dem Postillon von Lonjumeau „Mamsell Angot" „Prccioia" :c. sowie eine große Auzahl allegorischer Erschein.:ngen ver. voUsländigtcn daS anmuthige Eujenible. Doch auch die mod.'rne Balltoilct:e prangte in den gejchmack-vollitcn Ruancirunge». Es konnte daher um so weniger Wunder nehmen, wenn der Tanz diesmal mit Magister Gewalt Alles in seine Kreise zog. AgneS antwortete ihm nicht. Sie wußte, wie begierig er thr erste« Wort erwartete, wie sehr ihn ihr Schweige» folterte, und sie sah deshalb aus dem Fenster, als sei sie allein im Zimmer. Berning verstand diese Taktik roUkommen. Gewöhnt au steten K<"mpf mit der eigensinnigen, anspruchsvollen Frau, halte er längst die starke, immer gerüstete Gegnerin erkannt, und spielte daher jetzt den höchste» Trumpf gegen sie rus, eben weil er auf d?n höchsten Einsatz spcculirte. Eva kommt in den nächsten Tagen nach Hamburg zurück, setzte er im harmlosen Tone hinzu. Dein Schicksal balancirt auf der Nadel-spitze, wie Du siehst, Prinzessin! — Ach! Berning lachte. Seine Eitelkeit war durch das unumwundene Geftändniß der schönen Frau gestern noch so furcktbar beleidigt wo?den, heute hatte er spielend diese» Standpunkt nicht allein verlasse», sondern sogar es verstanden, sich aus der Sachlage den eigenen Nutze» heraus zu ziehen. Liebte seine Frau noch jetzt inmitten ihres boden-losen Elendes ebenso innig, ebenso >eidenschasllich den frühen?» Verlobten, dann würde sie sich um desto eher bequenim. ihn wieder in ihre Netze zucrck z» führen. Agnes hatte ja an perfönlich-.r Schöiiheil nicktS verloren, sondern im Grunde so-gar gewonnen, sie war wo möglich noch inter- > essanter geworden, e» kennte ihr also nichl fehlen, den armen Ernst mit Leichtigkeit nochmals zu be-thören, denn . . . Bethörung war's auch damals gewesen. Seine Seele gehörte von je der stolzen, aristokratische» Eoa. er wußte es nur selbst nicht. Berning lachte. DM „Ach!" auS dem tiefsten Herzen seine« We.be«. dieser plötzliche Schrei zeigte ihm, wie richtig er fpeculirt hatte. Agnes sah ihm zum ersten Mal in» Auge. — Du lügst! grollte sie. Er zuckte die Achseln. — Warum uns streiten, meine Königin? Ich weiß, was ich sage. Eoa ist gefunden. AgneS erröthete und crbleiait« abwechselnd. — Geh! rief sie. Geh! Ich verabscheue Dich, Du bist ein elender Betrüger! Er sah. daß sie zitterte, daß der vergiftete Pfeil in s Herz getroffen hatte. — Kommt Eva, dann bist Du verloren, arme» Kind, sagte er spöttisch. Deine Nähe wirkt nur auf die Phautafie, weißt Du. jene Andere aber umgiebt mehr als ein Nimb»«, bei dcm der des langentbehrten Gnteö nicht der am wenigsten mächtige ist. Ernst weiß bereit«, daß feine schöne „Schwester" zurückkehren wird. AgneS kehrte ihm den Rücken. So viel Ehr- , gefuhl war ihr geblieben, daß sie sich dieser zer-störenden Aufregung in Gegenwart des cynifch lächelnden Mannes schämte, daß eS wie mit Krallen in ihr Herz griff, als er fo scheinbar sorglos, aber mit teuflicher Berechnung von ihrea etwaigen Beziehungen zu einem Andern sprach, ihre Widerstandskraft da angriff, wo sie am schwächsten war. — Ich verachte Dich. Berning. murmelte die Unglückliche, ich verachte Dich. Der Bonvioant zuckte die Achseln. — So bleib' eingeschlossen, bis Esa hier, bis für Dich Alles verloren ist! antwortete er. Möglicher Weife kommt sie schon morgen. — Das lügst Du! AgneS sah ihn nicht mehr an. sie kcbrte dem Davongehenden den Rücken, aber doch nahm Ber-ning mit sich die Ueberzeugung, daß ihre Kraft georochen sei. — Mich hat sie nie geliebt, monoiogisirte er. Wahrhaftig, daS darf ich ibr nicht übel nehmen, denn ich warb niemals um zartere Empfindungen, aber jetzt soll mir aus dieser Kälte doch noch ein besonderer Bortheil erwachsen. Die Sehnsucht, sich mit dem frühere» B-rlobten auSzusprechen, wird mächtig genug sein, »m selbst die« Weib von EiS in ihren feurigen Glutyeu zu erwärmen. Und leise t ällernd nahm er seinen Platz auf dem Sopha wieder ein. Jener Herr, ser ihn ge-stern «heilnehmend besucht, hatte sogleich diese Un-Vorsicht mit einigen Thalern büßen müssen, Ber-ning konnte Cigarren kaufen uns dic Köchin be-aufiragen, ihm zum MittagSeffen eine Flasche ober Store werden häufig Ausflüge gemocht, dagegen sin'» die Spaziergänge i» die Koschnitz schon seltener, wogegen als größerer Ausflug häufig nach Tüffer gegangen wird. welchem sib im heurigen Sommer auch die Ptrihle auf den Dost anschloß. Es gibt jedoch noch viele sehr schöne äußerst lohnende Spaziergänge in der Nähe von Cilli. weiche besonders den Freunde» der ©aldeistille empfohlen werden können. Ich trenne beispielsweise die Partie auf den H unberg, in da« Schwarzwäldtea aeqen St. Martin zu. 'der den Spaziergang hinier dem Oalgenhiig l auf die Höh: von Pcekosje, welche in der (ÄuicralstabS-Icirte Arzlin heißt. Am schönsten und lodnendstea ist jedoch der Weg u:'tcr dem 2. Eisenbahnduech-laß unter dem Sauustcge durch in den Wald, welcher dieThalfohle zwischen dem Schloß^'erg und dem fortsetzenden Gebirgszuge einerseits und der ganzen Petschsuniggruppe alS: Gcrmada, Wautsch und Srcbotnik anderseits un> zwar insbesondere au den Abhänge» der letztgenannten Berge ausfüllt. Wenn man diesen Waid betritt, so siihlt man sich weit weg aus dnn städtischen Getriebe mitten in eine einsame Wald und GebirgStau fckafl ver-setzt. Je tiefer «an in den Wald citdringt, desto schöner un» erhabener wird die Umgebung. Man hört nur hie und da das Hacken des Spechtes. daeGckreijch eineSGeier», oder es raschelt im Laube unter und oier ras das Eichhörnchen. Freunden wilder Feljenparlie» wird die Partie in die Teuselsschlucht enpsolzle», welche vie.e scho.r betreten, wenige jedoch ganz durchschritteu haben. Durch kiese Schlucht ist der interessanteste Aufstieg auf den Dv l; sehr lohnend ist von hier au? die Partie auf den Srebotuig. welcher wegen seiner ziemlich fahlen Sp.tze einen vorzüglichen Blick in vas Sannthal :t"d wohl den instruktivsten in das THU von Ojsnitz gestattet.Die Teuselsschlucht zieht sich hinter dem oulgo Figetz>Baueru zwischen Srebotnig und Wlnts.h empor. Zuerst betrill man cin.n ziemlich spärliche» Rüdeuacker, hin??k welchem die Thalwände sich zu einer Schlucht verengen, welche nur dem heravrauschcnden Waldbache Raum gestattet. Man geht nun i n Bachdette aufwärts, anfänglich über sanfies Gerölle, welches sich nach und nach in mächtige Felsdlöcke verwandelt, unv hie md d» kleine Kl.lterpirtieu gestattet. Die Felswände treten immer näher zusammen, so daß sie dem Fortschreitenden endlich die Schlucht abzu-sperren scheinen, nur eine schmale Stluft, in welche liier herabgestürzte Baumstämme und Felsdlöcke geklettert wir» gestattet das Fortkommen, bis man an der Rahe des Schluss S genöthizet wird im Bachrinusale selbst empsrjuklettern, was nur bei höherem Wasserstande unangenehm sein bürste, weil das ohnehin glatte Rinnsal bei der Vchemcnz des Wassergefälles kaum einen festen Schritt gestalten würoe. Ich habe mich dadurch ganz trocken weiter gebracht, daß ich mich mit dem Rücken an eine Schluchtwmd, mit deu Füßen an dic an?ere Fels- wand anstemmte und nun durch Weitergreifen der Hände schnell weilerturnte, bis ich wieder festen F»ß 'fassen konnte. Diese Methode dürfte bei hohem Wasserstande auch die einzige Möglichkeit des Durchganges bieten. Der Schluß wird durch ein föimliches Wasserbecken gebildet, in weiches aus dem Walde von allen leiten die Wasserfäden ziehen uttb den Bat mit Wasser speisen. Bon h-er kommt man ohne Rast und :tet« durch dickten Wald in einer Stunde auf den Gipfel deS Dost-berge," Damen kann dieser Weg allerdings nichl empfohlen werden, dagegen werden Freunde tan» gern Spaziergänge sicherlich auch riefe Felseuschluckt b suchen; nur möge sich Niemand durch scheinbare Schwierigkeiten abschrecken lassen, denn gerade an wo die Passirung am schwierigsten scheint, hat man scho.i das Ende der Schlucht erreicht, vom ,5igez'>auer etwa in einer halben Stunde. Es ist dies Die einzige Schlucht in der Pelsckounigqruppe. welche richtig Teufels schlugt heißt. H Die Schlucht zwischen Wau sch unv Germata heißl bei den An-wohnern Snhipotok, während die Schlucht von den zwei Tauben aufwärts als Stadtwald- oder Oostschluchl bezeichnet werden könnte, sie wird von der Fahrstraße nach Svetina durchzogen uns von ihr zweigt über die Behausung des Kummer der kürzeste Weg aus din Dost ab. Das P iteau unter der Teuselsschlucht würde sich aorzügtich zu einem Ausflugsort pc« hiesigen MäuuergesangsvereineS eignen. E. G. (Ein neues Reclamemittcl.) Seit einiger Zeit drstidei sich tu Brünn bei mehreren Gasthäusern ein neue» Reclamemittel in Anmen-dung. Es ist die» ei ie Art Laterua inagica, welche in treisförntiger Form ihre Strahlen auf des T> otoirpflister wirf«, in welchem ^icktkreis deutlich zu lesen ist: „Vorzügliches Märze»-Birr" :c. (Die Armee von Venezuela.) Herr v. Lessep«, der behus» der Erforschung des Isthmu« von Panama die Häfen au der dor-ligen Küste jetzt besucht, erzählt in einem soeben eingetragenen Reisederichie, daß die Armee von Venezuela solgendermaßen bekleidet sei: Xurze leinene Jacke und solche Hosen, beides durch einen Ledergürtel zusammengehalten. Fußbekleidung fehlt gänzlich. Man hielt Lesseps zu Ehren eine Re-vue, die Soldaten erschienen mit schwarz gewichste» Füßen uud die Beine bis zur Höhe der gewöhn-lichen Militärstiefel schwarz gefärbt, so daß man aus einige Entfernung glauben konnte, die Armee trage wirklich FußbeUcidirng. Welche Ersparniß würde die Neuerung bei den europäischen Armecu abgebe»! (Pramirnheiraten.) Ei» amerikanischer ZeiluitgSherauS ,eber ist vor kurz!» aus die kühne Izee viisaUen, seinen männlichen Abonnenten junge Damen als Prämien anzubieten. Mehrere hundert Damen haben ihm lhre Visitkarte und Photographie eingesendet. Jeder neue Abonnent erhalt einen Zettel, der den Inhaber berechtigt, an einer großen Verlosung von Prämiendamen theil zunehme», die im Laufe des Jahres statt« finden soll. Ein glücklicher Gewinner kann auf diese Weise eine Frau erlangen, wenn er nur den A »onnemeittsvreis für ein Jahr bezahlt, und eine junge Dame hat nunmehr gar keine Mühe oder Kosten mehr, einen Mann zu be-kommen. Dies Geschäft ist unter den Damen beliebter a>s bei den Herren. Die Spalten der Zeitung sind mit glliymoen Beschreibungen der Prämiensame» gefüllt, uns da die meisten dieser von den Damen selbst versaßt sind, hat man also gar keine Ursache, an deren Wahrheit zu zweifeln oder sie für übertrieben zu halte». Unter den Damen d> finden sich „junge schöne Witwen", „schöne junge Mädchen von sechzzchn bi* twanzig Jahre»" und „außerordentlich schöne Damen von fünfundzwanzig Jahren." Course der Wiener Aärse vom It. Februar 1880. Goldiente...........84.80 Einheitliche Staatsschuld in Noten . . 70.55 „ „in Silber . 71.75 I8ii0er Staa'.s-Anlehenslose .... 130.50 Bankaktien........... 840.— Ereditaetien . .......... 300.50 Lo»t"n............14 7.05 Nat.oleond'o?.......... !».35'/, f. f. Münzducaten........ 5.33 100 Reichsmark.........57.70 ^iit 1 Februar 18^0 begann ei» neues Abon-neme.il auf die wöchentlich zweimal erscheinende „<£UTier Zeitung". Der AbonncmentSpreiS beträgt: Für Cilli mit Zustellung ins Haus: Monatlich st. —.55 Vierteljährig „ 1.50 Halbjährig „ 3.— Ganzjährig „ 6.— Mit Pvftversendnng (InlanJ): Vierteljährig st. 1.Ö0 Halbjährig „ 3.20 Ganzjährig „ 6.40 Jene P. T. Abouitotte». deren Abonnement mit 31. Januar d. I. zu Ende ging, ersuche» wir um sofortige Erneuerung, damit in der Zusendung keine Unterbrechung eintrete. Administration der „Cillirr Zeitung.^ Wein zu besorgen, daS stellte für den Augenblick seine Stimmung vollkomllie» wieder her. AgneS stand immer noch mit gerungenen Händen am Fenster. Wenn rs doch Wahrheit gewesen, was ihr die höhnische Stimme mil so bewußter Bosheit gesagt? Ihre Fingernägel grübe» sich in das eigene Fleisch, sie suhlte mehr und mehr, wie eine Art von Betäubung, von Verfall aller Kräfte sich idrer bemächligle. Noch heule mußte sie sich aus Berning's beschimpfender Nähe srei machen, aber ... wie? Au» deut Fettster führte kein Weg in die be-lebt? Straße hinab, das Zimmer befaß auch keinen zweiten AuSgang . . . was konnte sie thun, um frei zu werde» ? vin langer, trostlos langer Tag neigte sich zum Ende, Agnes fühlte im Kopf einen drücken-den Zchmerz. sie dachte nicht mehr, kümmerte sich um nichts. An ihrer Stirne brannte es und vor den Augen zuckten Blitze ... die arme Gefan-gene glaubte ihr Ende nahe. Da ertönte die Klingel. Es schrillte durch das stille Haus wie von ungeduldiger Hand, in befehlender, gebieterischer Weise . . . Agnes horchte. Das Dienstmädtden öffnete, und eine wohl» bekannte zänkische Stimme sagte: — Guten Abend! Ist Ihre Herrschaft zu Hause, Margarcth? Die Antwort klang sehr verlegen. — Ich weiß nicht, Fräulein Engesehr! .. Vielleicht de» Herr, aber . . . — Ist sie betrunken? fragte die liebenswürdige Tante Regine. Weiß sie nicht, was sie spricht? In diesem Augenblick betrat Berning, offen-bar durch das unerwartete Erscheinen der reichen Tante seiner Frau zu den kühnste» Hoffnu..gen ermuthigt, den Flur. — Mein Fräulein, sagte er verbindlich. Sie bringen durch Ihre schätzbare Nähe den Sonnen-schein zurück in umdüsterte Verhältnisse . . . bitte, gestatten Sie mir, Sie in den Salon zu führen! Er wollte der Alten den Arm biete», erhielt aber anstatt dessen mit dem bmmwoUenen, alle Regenbogenfarben schillernden Schirm eine vcr-stündliche Abweisung und konnte weiter nichts thu» als der bösartigen Tante Regitte mit ver-schieden«! unbemerkt bleibenden Eomplimente» in ras Zimmer folgen. Hier pflanzte sich sein Be-such, deu Schirm aus den Fußboden gestützt, vor ihm auf, und die scharfen grauen Augen musterten langsamen Blicke» sein lächelnde» Gesicht. — Ist e« an der Zeit, den Kopf so hoch zu tragen, mein Herr Berning? fragte die streit- lustige Stimme. Hat man für Schimpf und Schande vielleicht gar kein Bewußtsein mehr, he? Der Elegant erröiheie vor Acrger. — Mein Fränlei». versetzte er, Sie sehen durch gefärbtes Glas. Die Welt von heute be-handelt dergleichen Dinge weit weniger schroff.. . sie leugnet sich und Andere» daS Vorhandensein derselben. Tante Regine nickte. — Uud laust mit offenen Augen in da» Verderben hinein, Herr Berning, ich weiß wohl. Wovon wollen Sie jetzt leben, wovcm Frau und Kind ernähren? Hoffentlich haben Sie sich bei Zeiten nach einer Stellung umgesehen? Berning zuckte die Achseln — Elwas Lonvcnirendes wird schwer ge-funden l antwortete er ausweichend. — Das soll doch auf gut Deutsch heißen: eine Stellung, wo man gehörig faullenzen kann und wo r>a» Herrenjpiele» und die Flausen mit harte» Tbalern bezahlt werden, nicht wahr? Kann'S mir denken, möchte aber doch glauben daß sich dafür in Hamburg wenig Gelegenheit bietet. Ich bin übrigen« dieses Gegenstandes wegen hierher gekomme..! fuhr sie fort. Wo^ist Deine Frau? Oder muß man ihr erst besonder» gemeldet werden? (Fortsetzung folgt.) Brennholz. Voll uun un kostet da> stüdt. 3fi-zöllige Bueben-Kcheiterbolx per Klafter Inco Xagelschmiede in Fctschounik nur........7 fl. 80 kr. und loco Cilli nur.......9 fl. Stu«lti?enieinde Cilli, am 7. Februar 1**0. 62 2 Dor Büt^inieister: _Dr. Ncckermann. Am letxten Kr.'lnicli'» im Casino wurde ein schwarzes Tuch in ein Gleich««, da» nur einen kleinen Unterschied •ler Frau es n besitzt, omgehiucht. 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