koZtlua» plukttn» V xotovlul. R umee o SchriNleltung, Verwaltung vuchdruä»»ret,, Maridor, ?ur5iöeva ultca 4. Telephon 24 vezusspreise? ttdhoien, monatlich vin ZO^ 2u,teilen , ... 21'^ Durch Post . ... 20'^ i^usland. monatlich . . . 20^ Einzelnummer vin l di» 2--. vei 0«sie»unz der 3«i»ung ist der ttdoiw nementsdelrag tlir Sloventei« lür mind^ ltens einen(11onlit,audert)old fÄ» «inbefte,»« drei Monale einzusenden.Zu deontvsrtend« Vriefe o»)n>eril«kfich»1s« In'eram« t« Maridor dei der ttdminUtkaOon der Zettunq; 1»ir1, Ltuvllana bei Lomp?nv, w Zagred üei I«»« lerseklam d, d, in z d.p.>enritme» 26.-2«^ X. Kldio apo^o Marlvor, Mittwoch oen 27. Oltover tg2ü. Vi'vjeNierte Gründung einer jugvflawisHen Transo^ean-Dampferllnie unüvertrok- ^ ^Lnes 8piel ffl.lZt 115-»! Sie «sll55s Vilrts Kurze Nachrichten Beogrc?d, LlZ. Oktober. Tie Regierung be. schäftigte sich gestern vormittelgs und nach-mittags mit der ^-usatninenst üiitg des Swtttsvoranschlages. Bei di-st'r Äelegenh>üt umerzog Z^inanzminlster Dr. P e r i ^ die bi?nun verfolgte Slbbaupolitit der Ressorttni» nistcr einer säiarsen Kritik. Minister b?-siirwortete eine l0prozentig: ^erabsetzunk^ der Ausgaben, da der Einnal)M^iletat die S. lnmen nicht ergeben hat, di- man von ihm erwartete. Die Sch'ilszlednlti?» de^ E aatsvoranschlages di'li ''s mit Ende dieser W-'che fertiggestellt sein. Beograd, Oktober. Gestern abends erstattete Aiinisterpräsident ll z u n o v i c PaSiö einen Besuch, von dem er belMp« tete. er sei nur ein Akt der Courtoisie gewesen. ^n politischen Kreisen glmzbt man jedoch, das; dies nur eine Ausrede ist, da mit Gew?''?l>eit anznnsiimen sei, daft die beiden Politiker iiber den Eintritt der slowenischen Bolkspartei in die Regierung verhandelt hliben. Wie in ein^rmeililen Kreisen viir-lautet, soll Dr. K o r o S e c Garantien siir die Stabilität des neuen Konliiionstabinetts gefoi^!^^rt haben. Es wlirde ihm hwer fallen, in eine Regierung einzutreten, die stän^ dig von einer radikalen Gruppe in !s;rer Auswirkung gestört werden ?önnte. ta^ l,ie-bei die PaSit^-Gruppe gemeint ist. tann wohl kaum bezweifelt werden. Beograd, Oktob?^. Ein;? ausländische Ainonzgruppe, in dsr dis Cut«»»ard-Linie und der Holländische Lloyd im .t^'uljten vertreten sind, unterbreitet? dc^ jugoslawiichen Regierung ein qco^ziig^fles Prvjekt zur Griin düng einer Transozean - T ' m p-s c r l i n i e mit eigrnen Dn'n^fern. TaS Unternehmen würde eine jugoslawi- sche Unternehmung fein, während dis Beteiligung des Auslandstapitllls als eine dominierende erfolgen wtirX». Dcr Zinat iaitßte d.eser neuen Aktieng'^svllichcnt grofje Hönzes, sionen gewährleisten, n. a das K!onopel des Personen» und ??arenoe zwisch.'n ^U' goslowien und Amerika. Das Defizit de/ Gesellschaft müsjte in den ersun »chn Jahren der Staat decken. Zl^ie in handelsmerititnen Kreisen versichert wird, wäre die Gründung dieser TranSozean-Gesellfchuft ein Schl.ig siir die Kttstenfchiffahrt. Außerdem mGie der Hafen von Split dementsprechend ausgebaut und das Verkehrsnetz eine Systemifie-rung erfahren. In Ni:giecungskc?tfen glaubt man jedoch, dah die Schmierigkeite»:, die sich der Durchfiihrung di"fcs Projektes gegenüber stellen, nicht uniiberwindlich sein aerden. Die Götter stürzen... Ginowlew, Xrotzti, Kamenew und Genossen abgesägt—Gensationelle Beschlüsse in Moskau Moskau, 25. Oktl?bcr. Der Zontral-ausschuß sowie dns Zentral-KontroMomitee der Konuitunistischen Partei sind gestern zu einer Citzimg zusammenschen Partei verloren habe. Angesichts der slchrenden Rollen, die T r o h k i nnd K a m e n e w in der oppositionellen Fraktion spielten, wurde der Beschlusz ge» fas;t, Trol.^ki in seiner Eigenschaft als Mit-glic<^> des Politbiiros abzusägen, desgleichen anch Lwmenvw. Dr. Srski^ verhandelt mit Dr. KoroZec Spltt, 2s>. Oktober G'sterü herrschte an der Adria ein heftiger Z.vrm. >er den Dnmp svr „Vis" beinahe zum Sinken brachte. Der Tompfer erl)ie>t ein »relches von der Mannschaft nur mit geflickt werden konnte. Trotzdem stand der Maschin.ilr'^ttM z rka einen halben Meter unter Wusser. Der Tampser wttrde im Hajen viin Spiit einrr Reparatur unterzogen. Säntlliche Kiiitetl-dampser verkehrten geste'^.i mit ltt- bis 12-stiindigen Verspätungen. London, 2'). Oktober. Alts Te'icran ^.vird genieldet, das; ein Attenitil-joerkuch g' den Schah ansgedeckt wordcli 's» der .ich wärtig auf einer Insp^'lli.)nsreise in der .^'ro vinz befindet. Ein 'Zan.^-'.'^aitto, das den Schah begleitete, sei durch eine Errlilion zerstört worw'u^ wobei die Lnsaijen deö Au- Beograd, Oktober. Heute nachmittags werden die Verhandlungen zwischen der Re^ gierung und Dr. K o r o 8 e c durch den Unisikationsminister Milan S r s k i sortgesetzt werden. Es hat den Anschein, als ob die Slowenische Volkspartei vor der Ratisi-kation der Konventionen von Nettuno kaum in die Regierung eintreten wird. Diese Konventionen werden im Laufe der nächsten Tage der Skupschtina unterbreitet werden. In toS getötet wurden, der ?chah blieb unversehrt. Aus der Meldung ist niilit ^rnchllich. ob es sich llm einen Von'b.'nanschlaz handelt. -ri^ Börsenberichte .^iirich, sAvalaI, Oktoiber. Schlns^kurse: Beograd V.14ü, Paris London Negierungskreisen wird behauptet, U z u -noviü könne nichts geben, bevor er nicht etwas angenommen habe. Er soll sich iibri-gens auch ganz unzweideititig auSgedrtickt ha-l>en: Zuerst sollen sie etwas geben, dann kön-nen sie ruhig hereinspazieren." Es ist demnach nicht ausgeschlossen, dah die Verh nd-luugen auch tatsächlich scheitern werden, da die Regierung Uzunovi«^ noch heute nicht stabilisiert ist. 25.1^5», Newtivrk öl8.77.'), Mailand 2.'^.40, Prag 15.35), Wien Vlid^i^iest _.725). Berlin 12.^^.275, Vri'issel Anlsterdam 207.3?ii, Buk'arest "2.89, Sosija 3.7875. Zagreb, St». Oktober. Devisen: Wien 7.975 bis 8.005, Berlin l 347.l 5—1.^^50.15, Mai-lalv't, Süg.fiI—2!5'8.0.'1, London 27.l.4i5 bis 275.21.> Nowyot,r? .'>(^.1«—Paris 17c. bis 17?i, Prag 1k7..50-1t>^..W, .Zürich ia<>2 ^ '2 Iiis 100SL7» Ant^tecdam 220^-^271. Nr. 244 - üs. Zahrg. Frankreich und die deutschen ÄntellektueNen vi'. I?., Pari s, 23. Oktober. Der Pariser Iouralist Noi>lSabord hat zu Anfang Oktober an 53 deutsche Gelehrte, Schriftsteller und Dichter ein gleichlautendes schreiben gerichtet, das Bezug nimmt auf d'as bekannte „Manifest der 93" zu Beginn des jiries^es, uno worin zun: Schluß folgende präzise Fragen gestellt werden: 1. Ist. wie Manche bchaupten, der deutsche Geist wirklich geändert, und ^s Volk in seiner qucilit'ativen und qumttitativen Mehrheit pazifistisch eingestellt? 2. Wenn j«, glallüen Sie nicht, daß es an den deutschen Intellektuellen sl:i. in einem feierlichen Manifest die nci'en Gefühle des neuen Deutschland auszudrücken? .'^ente nnn teilt Seibord die vollständige Liste der 53 Persönlichkeiten mit, an die er Schreiben richtete. Es sind u. a. Prof. B'^>rens-Berlin, Ärentano-Mlinchen, Brink-ni!.'?nn-5>'lnchurg, v. Bo^^e-Berlin. Frvul>!)If Encken-^eua, Herbert Eulen-berg-^raiferswert'l', Halber-Berlin, G. H.inpt-nmun-Agnetendorf. v. .^>il^ebrdt-^ena, Felir v. Weingartner-Wien, Sieg!friw Wagner-Beiireuth, Wilh. Noent-gen^''?)!ilnchen, Ma)^ ))iubner-BerIin, Alois Richl-Berlin, Mar Neinl'ardt-Berlin, Franz v. Liszt-'Berlin, Fulda-Berlin usw. Herr Sabord nnÄ sein Bl<^.tl. der „Paris-Midi", können von vornherein versichert sein, das; eii^ Teil der Interpellierten be-stiulntt nicht antworten nnrd, nnd .^mar aus Gri'lnden, tie nicht das :Vlindesle nut Ehau-. vinisinns zn tnn halben. Wenn die angesehene Zeitung nnÄ i1)r Mitarbeiter sich so sehr si'ir d>aS deutsche Geistesleben interessieren, könnten sie vielleicht wissen, da^ Männer wie Wnndt, Encken. Dehmel, unr nur drei ganz Große zu nennen, nicht mehr nnter den Lebenden weilen. Er entschuldigt sich ^t!enn auch und meint so ganz im Allge-nieinen, es seien wohl der eine older der lien, der Sabord un'd den Paris-Milc>i hätte aufklären können. Die Arbeiten der Leben'den wie der Toten scheinen dem Fragesteller gänzlich nn^bekannt zu sein; sonst iUlüs'^te ilnn doch sicherlich die Erleuchtung gekommen sein, das; 'tie meisten der von ibm genannten Männer mehr für den Frieden und die deutsch-fran-^ösische Bentändigung getan haben, olS 9 Zehntel aller Pariser Blätter zusainmen^genommen. Unid vor allem vergis'.t er die Haupth'ache: Erst vor seiner eignen Tllre zu kehren, llnter seinen geizig hervorrageitden !?andslenten gibt es gar nlanche. ^tiie nicht nnr während des Krieges, sondern anch noch als längst der „Friede'^ seinen Eii^zng geihalten siatte, die Wahn-nnlngsten Anschuldigungen gegen Deutst> land, geg^'n das gesamte deutsche ^i.olk, er-Horben: Was haben sie seitl)er qetin, um all die Verleumdungen von abgelmcttcn .^^änden un'^> Filsen, ausqestockienen Augen usw. vor aller Welt zu berichtigen? Auf die einlaufenden Antnwrten der deutschen l^^eistes^i'threr niag ni«n mit Recht ge-svailnt seit,. «eNe S -M ^ ^ ^Miirdiietzer Zeilung^ Die jugoslawisch-unga-rifche Annäherung Vie nschc s^esandte Clinchent Zlber die jul^oslawisch-un^iarischen Aimähe-lull^cbestrebttlu^e?: in folc^ender Veise: Ich sillittche, daft die B<'^iehunqen zwiischen diesen deiten Staaten sich iiinner herzlicher qestal-tm werden, Bälde wird eine Reihe von »lüchliqen Berträqen znw Äbschlus; ^elmiqen. Tie ^reilndschaft Mischen ^'^nqoslawien un^c> lUMin weide nicht nnr d.'n b.'iden Staaten zum Bl.'rteil aereichen, sie stellt den ersten ^chrilt dar in der Richtunci ^nm nnttelenro. ^7 unt dein rninänischen Äll-ßennüln'ter Äitilineu, der '^ie Verlicindliin-' t^en ^^wisä'.en llnsln-wiens unternommen worden, um Ungnrn ^cen Aw^gling zunl Meer sicherinstellen? 4. s^eschicht ^>iec! Mist" 'n den beiden Staaten ein^ierne'l'mlich oder im ^>eichen der Konkurren.',? Ministerpräsident B e t li l e n und Änf^enminiiter W alko wei^den diese Inter» pellnlien in der m^'vgis^en Zit.ning der tionalversliINinlnng '.'a nl 'v e rten. Nachrichten vom Tage t. TZrekte ^chrkartcn zwischen Inficha-wicn und Teutschland, '^lnläs^lich der inter« nali^'^n.'len Bc'rlehr^'ionserenz in Zr-lit wurde ein .^:risäen Tenlschlnnd und ^uaoi.a^rieu ^'^'.^ies.'l'l.^ssen, deni.v.lfolge die Ciniülunna von direklen ?!-ahr^lirten ge» puink ii't. 5i.':nit ent'.illen die Umrechnnngs. und 'c.'^nren in den (^renzst^itionen. der -/wisäx'iislnalliche (^i'iter-Crpres;-r.'vl.'br hnt seine NeA'lung erfci>hren. t. Entk'lillun;? des Strofzmnyer-Dcnkmals in '^carcb. ?.>? nene Ztrostnv^'ner-Tenün^l iior der Akadcinie der '^^'.'isienl'clm^ten wird am 7. ')!^'.'ein^ier d. im Beisein des.^Ui-n!'i-' in ^'eierli.ln'tt'r '^':.'ei'e enthüllt wer't'en. Tei'.kiii.rl i'l ke^.inntlii^l' ein Werk des ^'^.'.lein M e t r o v i e. t. unqarische ^.onsulat in Zc^reb bnt seine '^lintvräilme in der ^nnest^-insla uli-^a ?lr. .i be'.ex'en nnd nintiert täglich voil 9— U'r. ^n den ^Aintc^bereich diese'ö .^i>onsl'llite<' slill-'n nuch die >treise Mnril'or nnd Ljub- t. s'Irteilnnft d?s Postdsbit^t. Das Innen- N'!.!'n.rii!in llUt dein in Bi'.'^'pest erscheinenden ,/'!.'sler ^'lcnd" neuerlich P!.'stdc!^'it "!! t. Eine scnsalionell«: Verhaftunq. Tie ?:.^ii!vonwü.'l!ch'ir in ?/^^greb hat die '-^-est-de>? Banfier>? '^^'.'ter N n P ^ i 6 und seini'^? Prokuristen V a l >" i angeordnet. Tieie ?'erl>'ttnna s7.''t in ^^ngrooer .^reisen sr^.j'.ei '.'tuise^^'en erregt. t. Lliinigin Maria — (kszrenobcrst. N e w- v o r ?. litte>et?dt in Ver^>andlttng getreten sei, um dessen ausgedehnte Besitzungen auf Monte Berits bei Aöcoi^a in c^er Nähe von Loearno .^n erwerben. Ter Kaufvertrag sei schon ttbge-sck'lossen. t. Tie Avsschrr?bnnq der Nobelpreise. Z t o ek h o l m, Oktober. Ter Termin der Auöschrei^bnn'' der Nobelpreise naht heran. Tiesuial stechen für alle (Gruppen je Wei Preise zur B?rfi!>t.iung, lder vorjährige un'd der heurige. Am Tonnerstag wird i'lber den Medizinvreis entschieden; der aussichtsreichste Dtnni'ärter ist der Kopenhagener Professor F i b i g e r, lt^er anf 'dem l^!ea'be die Eittsührnng einer nenen Staatsflagge beschlossen; die Flagge soll ans einen: roten nnd eineni grünen Feld zusannnengestellt und mit einem t^'^ol'drand eingefas;t fein. In '5cr Mitte nürd das Zeichen Slowsetruf^lands stehen. Tiese EiiNnh-rinlg wird daniit begri'indet, das; die rote Farbe zu sehr parl.'iisch sei und daher die 'Ztai-tsflagge zu sehr den: .?>o>bn der Opposition aue.ieset^t war. Rus^lnn's als! l^iros;-ni.icht müsse eine Fla^gge besitzen, die der ganzen Welt R^.'spelt einslösM werde. t. Hofjagden bei Ei^kaiser Wilhelm. B e r» l i n. 2s>. Oktober. Ter ..Montaginorien" >bcrieh!et: Wie wir von ziwerlässiger Seite ersahren, sind et^va lO Personen iin ??>amen ^5es ehemaligen Kaisers Wilhelm für Anfang No^venfber nach 5chlos; Rominten zur Hef-i.i^d oebeten worden, das fooben erst im Vergleiche zwischen Preufjen uivd den Ho-hen/,l..sl!'rn dem Crkaiser wieder zugefallen ist. Unter den ssingeladenen befinden kich ehe-maliae Tipsouiaten, ehemalige Militärs, VZumin^ Lt4 vom 97. Okf^b 'r > ' l -">« - t ferner auch der Prinzgemahl der Niederlan« de. Ter el)emalige aiser wird nicht anwesend sein. t. Ter erste Schneefkll in Mittelitalien. R o Nl, 24. Oktober. Seit zn?ei Tagen regnet es in der Toccan>a. Selbst Florenz ist infolge des starken Regengusses teilweise über-schwenlnit. Uc'ber das Gebiet von Arezzo ist eine Win!^>hose gegongen, die an Feldern und Gärten grossen Scha^^en verursachte. Einige .Däuser wurden abgedeckt. Schornsteine stürzten ein, Bättnie wurden entwin.'.elt. Unter dem Zyklen hat besonders die Weinernte schwer gelitten. Auch in Pisa nnd Livorno regnet es ununterbrochen. Tie Strassen wurden teilweise uberschwennnt. Tie Schiffe im .^'afen von Livorno mußten die Taue verstärken. Aus Brescia nieldet nian, das^ im C'limonicotal nach einigen Frttl)lingstagen 'ter erste Schnee gefallen ist. Ter Schneefall dauerte einige Stunden. t. Raubttlerfall auf die eij?ene Mutter. Pari s, 2.'^. Oktober. Gestern vorulittags wurde im Bois de Boulogne ein Raubmord versucht. Eine Engländerin wurde in der Nähe des Sees von einem Mann hinterrücks j'l'berfa5en und 'nirch Mess-s^'i-s-e schwer oerleltt. Als sie sich zur Wehr setzte, stiek sie der Mörder in den See und ergriff die Flucht. Er konnte von der Polizei in der Person deS eigenen Schnes der Neberfallenen festgenommen werben. Ter Mörder legte ein Gestänid-nis und erklärte, daf^ er durch einen Brief seine Mutter nach dieser einsamen Stelle des Sees gelockt hatte, nm sie zu itber-fallen und ihr das Geld, das sie bei sich trug, zu rauben. —L?— Nachrichten aus Maribor Auffeftenerregenbe Gchmuggelaffäre in Maribor Das P o l i z e i k o ui m i s s a r i a t sah sich veranlaßt, mit Rüttsicht auf verschiedene llm'stände folgendes bekaiuitzugebeu: „Am 13. November 1925 wurde von Zollorganen ein laudesüblicher Fuhrwagen, mit Stroh bel-aden, in der Nähe von St. Georgen an der Pößuih augehalten. Unter dem Stroh befau'den sich mehrere Liisten, 12 an der Zahl, und als man bei der Zollstation die-selibe»?: i^ssuete, wurden 835 Revolver verschiedener Kaliber und Qualitäten ohne Angabe der Fabrik vorgesuu^den. Die Zollbm 21. August l. I. fand die Beogroder Poli^i größere Mengen von Revolvern und Munition, deren .Kaliber über 8 mm. beträgt, also Waffen, deren Ein« ftihr strengstens verboten und an eine befons dere Bewilligung des Kriegsministeriums geibun'den ist. Das Waffen'lag^r befand sich in der Wohnung des Waffenhändlers Andra B i h e l o v i 6 in der Ba^kangasse. Am 23. August l. I. erschien in der „Politik«'^ !cin Artikel, der mit diesem Wasfenfund zus verfraueümörüer Roman von Hugo B e t t a u e r. Alle Rechie, insbesondere das der Ueberschunc^, Verfilmung und des Nachdruckes, vorbehlilten. Eopyrighl by N. Li?wlt-Verlag. Wien und 27 ^'eipzig. Vergebens wartete ich auf ein er-loseirdes Wort, ani eine greifbare Sonderheit, air' schielende Augen, ein Hinkell, eiue tiuisälli.^e Nase, einen Mund, den nl>an sich werkt. Tie ^^röß?, die Figur? sra;Uen wir nnge!^ldig. Wieder farblose Antworten. Schl2n', niittelschlank, da^i Fräulein Eaheil sogar üvvig. Alse? schließlicli Ansichtssache lln) veränderlich. Aber niittelgroszl Tiefes B^^rt kam von je!^er der süin Vermieterinnen, jede war nch ße,r Frauen bestanden hat- te. Imlner mindestens eine Frau war sehr groß oder sehr klein. Imnlerhin — ich zerstreute gewaltsam ineine Bedenken, ließ die Zweifel nicht anf-krmmen, gab deln Zl'fatl, dieser bequemsten aller Ausreden, schuld. ?coch etivas hatte inich stntzig gemacht. Die eine lter Frauen betonte, daß il^re Mieterin auffallend kleine Fnf^e gebabt habe, so kleine, daß das Dienstmädchen seine Venvunderung über die stleiicheit der Schuhe aussprach. Mährend dieser Er^klärung l^gen die zurück-gebliel>enen Gegenstände ^tier Verschwundenen vor uns. Ich durchforschte raisch die Sachen des Mädchens nlit den kleinen Füßen nnd stieß anf zerrissene Strümpfe Nninmer zwei und anf elende, zertretene Halbschnhe, die mir sehr groß erschienen und nack/her von einem Schichiuacher als Nuinwer eiunn^t»-vierzig erkannt wnrdc^n. Wie?ani ein Mädchen niit ansfalleild kleineil Füßen zu solch allffallend gros'.em Schnhwers? Leider ent-ivickelte ich meine Bedenken nicht logisch fort, scnldern irrte alb und sagte wir: Diese l^rete Möller ist ein armes Ding, das fro!h xmr, u^enn ihm >k>ei diesen teuren Zeiten eiuuial eine Dame ein Par Sclnihe schenkte. .^>eute sehe ich ein, daß lc>ie Schlussiolgerung leichtfertig nnd ein arger Verstoß gegen die (Erkenntnis der weiblichen Meirtalität war. Ich h^tte mir sagen innssen, daß ein Mädchen mit kleinen ^'is^en es)er hnngern wird, als Pliim^ie, große Schübe tragen." Vereinzeltes Lächeln unter'brach die Totenstille. Der Neichsbw^ler aber murmelte in tiefem Baß dem Reichstagspräsidenten zu: „Der reinste Sherlock Holmes". Dengern sprach ruhig weiter: Und noch etwas: Der trostlose Zu'tanlc» der hinterlassenen Kleidungsstücke aller Ver-slhilvnlldenen war ein unanta>tb^irer Beweis! für ihre Armut. Uird doch hatte jede für längere Zeit die Miete vorausbezahlt. Auch das war auffällig und erweckte eiil unbehagliches, unlficheres Gefühl in mir. Da ich aber um jeiden Preis an einen Frauenmörit'er glauben wollte, unterdrückte ich diefes wie jedes andere Bedenken und begann nach einer Fährte zu fuchen. Was weiter gescha'h. habe ich bei meiner gestrigen Vernehmung anS-Mrlich geschildert. Mit linerhörter Ungeschicklichkeit lief mir der Mann w die Arme, der >oie Heiratsannonce unter der Ehiffre „Idylle an der Havel" anfgegeben hatte. Mit einer Unvorsichtigkeit, die mir wieder verd^ichtig erfchien. Aber Beweis reihte fich an Beweis, alles stimnlte und klappte, das Material war erdrückend, so sel^r, 'daf^ es seltnen Zweifel in mir erstickte. Anf dem Uin-weg über eine junge Dawe, Redaktionsfe-tretärin des „Herold", machte ich die Bekanntschaft des Thomas Härtung. Diese junge Danie, Fräulein Lotte Fröhlich, wnrde von mir in den Fall Hartwig nicht venvik-kelt. Einerseits, weil ich dies .Ht^rtniig bei seiner Verhalftnug versprochen, andererseits, weil ich sie für aibsclut unll'eteiligt an den Verbrechen Hartwigs gehalten hatte. Tatsächlich würde sich nicht loas geringste ge- ändert halben, wenn ich sie als Zeugin vorgeführt hätte. Nachdem ich mit T'h>omas Hartlvig einge-l^end unter falscher Flagge gesprochen und ihn dann verhaftet hatte, waren mir die Motive seines entsetzlichen Handelns ziemlich klar. Ein sentimentaler Mensch, ein Schwärmer, romantisch veranlagt. Solche Lente sin>d leicht geneigt, das Uilwahrschein-lichste zu tun, Heldentaten ebenso gut wie Verbreclien. Sie lassen sich kreuzigen, aibet sie sinl^i auch fähig, Bomben zu werfen. DaS Befondere an Hartwig aber: Er weiß, daß er eill großer Könller, ein genialer Dichter ist, nnd sie?it da'bei keine Möglichkeit, den Wall von Hindernissen, die sich ihm entgegenstellen, zu übersteigen. Sein Buch wird nicht ge-leseil. sein Stiick nicht aufgekiihrt, er hat kein l^eld, oft nicht ^>att zu essen, ist schwächlich, fühlt, 'daß er das elen'oe Lelhen nicht lange ertragen kann, wird von dem Gedanken geschreckt, das Erbteil seiner Mutter, Lungen» tuberknlose, könnte auch ihn erfassen. n>enn er nicht in die Lage koinmt, sich kräftig zu näihren, gnt z>l leben. Dazu kommt uoch sein Verhältnis zu Lotte Fri^ilicl?, einem schönen, alle Sinne reizenden, klngen Geschöpf, das er e'benso liebt, wie es ihn. Er wird inv nier verzagter, aber alich seine Entschlossen» l?eit »nächst, durch eine Gelvalttat seine Lag« zu veribessern, so ltiaß er ancharren, seinen Ronmn lind das Dranta durchsetzen, LottR heiraten kann. lFoi^tsetzuuq folgt.) ^umm^ 27. iW' !»Mätvurgee L«lku>s? ^ests A kmmenhinfl und betonte, man habe die Mffen für dic mazedonischen Freischärler geliefert. Auf l^irund dieser Tveststellunqen forderte die Zaqreber Polizeidirektion vom hiesigen Polizeikommissariat eine Un-tersuchunq, damit es sich heraM'telle, ob B i-h e l o v i die Wafsen 'bei der Firma P o-Ringer bezogen hat. Bei der Revision des GeschöstSbetriebes erqab es sich, daß die boi der Lizitation erstandenen Waffen ver« kauft word^ waren, während sich die Äu» nition hiezu im Lager der Firma befand, hierauf wurde eine genaue Untersuchnnci einIetcitet, umso mek>r, als die Behörden aus mehreren Orten durch vertrauliche Briefe aufmerksam gemacht worden waren, daf^ sich P o 8 i n g e r mit dem Waffe^i- und Muin-tionsschmuggel en gros befasse. Tie ^vettere Unteiluchung erWb folffen'dcs: Jene 8.^.^ Revolver waren in ^'isten verpackt, auf denen sich n ist. Hierauf wurden i'iber höteeren ««.uf-tvacz Nachforschungen 'in Oesterreich angk'-stvllt und es stellte sich heraus, dafz P o s i n-g e r große Meuten von Waffen in verschiedenen Fabriken Deutschlands, Belgiens und Frankreiichö angekauft und in seinem Wiener Wafsenlager deponiert hat. Von Wi^n bis Lerb«litz wurden die Transporte von Wiener Spediteuren besorgt, während in Leibnitz die Speditionsfirma B l u m Popper dieselben in Empfang nahm. Die Waffen wurden dmin systematisch und längere Zeit hindurch auf geilvöhnlichen Fuhr wagen, !!^e mit Heu, 'Ztroh usw. beladen waren, oingeschmnggelt. Diese Lieferungen wurden aber nicht in den Lageribefta^ld der k^irma aufgenommen. Auch wurden die Mengen, nirgends verbucht. Die geschmug« gelten Waffen wurden in der Villa „Thea" in K r ö e v i n a untergebracht, und zwar in einer l^ara^e, die von der Behörde als Munitlionsdepot nicht genehmigt war. T'e^e Waffen und die Munitio^i wurden dann zum Teil in Antos, meiften^eils aber Per Bahn ohne den behördlich vorgeschriekienen Be-gleitfchoin in die s ü d l i ch e n Provinzen des Landes versandt, wobei die Lieferin^gen als ?l l t e i s e n deklariert wurden. Durch dieses geheime MnnitionUag'i'r und die falsch deklarierten Munitionstransporte wurde sowohl bie Bevölkerung von Krkevinla als auch das reisende Puiblikuni in (^'fahr gebracht. Nun wurden, aufzer den genannten Vesi^ern SavLer nnd S i k e r, Jakob o « i n g e r, sein Reisender und eine s^ra^l verhaftet. Letztere hatte die schlüsseln i>er Garage in Berwahru'N'g. Aukerdenl wurden ein (^roßgrundlbesitzer in Ct. (Georgen die „Transporte" über die (Grenze bewerkstelligte, sowie der bekannte Schmuggler Franz V iLar ffstgeniommen. Das Oberlandesgericht hat dieser Dage die Untersuchungshaft dor (benannten aufgeho>ben. die Untersuchung wird jedoch fortgesetzt. Sie liegt in den Händen der Zollbehörde und des (^richtes. Die Untersuchungsbehörden waren gel.Mlngen, ftrengsten-s vorzugehen, damit die Interessen des Staates und der Bevölkerung gewährleistet und gesichert towden." Msere beiden internationalen Kundesuchen Die b^lbden inter^iationalen H u n d e s u-ch e n, die vergangenen Samstag. Sonntag und Montag von der rührigen ?^lialc des Slowenischen Jagdvereines gemeinsam mit dem Klub der Borstebhund-Licbhaber in Ljubljana und dem Oesterroichischen Jagd-tZpanieIk7ub veranstaittet wurden, wurden leider durch die überaus ll n g i'l n st i g e W i t t e r u n g in ihrer programmäs;ig'?u Whaltimg gestört. Nur die Preissuche für Spaniels kvN'ntc ihr Ende erleben, wäh vend mehrere von den Borshehhunden nicht mehr an die Reihe kommen konnten. Vau sah sich daher gezwungen, die Preissuche für Vorstehhunde auf das nächste Jahr zu v e r-schi eben. Der abgehaltene Teil der Beraqlstaltung dahin aber unter der bonmhrten und erstklassigen fachmännischen Leitung des bekannten Wener Kt)nologen, des Herrn Reejierungs-rate? Erhard und unter umsichtiger Mitarbeit der beiden Führer, der Herren Bank-direkt or PogaLnik (Borstehhunde) und Oberlehrer Godec (Spaniels) aus Limbu?, ^itterungsverh^ltnisse wurden verhältnismässig recht erfreuliche Sucheerfolge erzielt. Bei der Preisfuclie für 5 p a n i e l s erhielt Oberstleutnant K o ck e r t für seinen erstklassien Hund den ersten und den zweiten Preis; die nicht weniger hervorragende Cocker-^panielhü'ndin des Wiener (^'ros^in-dnstriellen Medinger erwarb den 3. Preis; die nächsten Preise fielen den Herren Primarius Tr. R o b i ö und Jng. P a-hernik zu, deren Spaniels recht brave Ar lvit leisteten. Als b e st e r B o r st e h-h un d enoies sich „Boj kr.^ki" ldes Herrn Bankdirektors l o b u a r), der bei seiuer erstklassigen Suchearbeit den klaren Beweis erbmchte, das; sich unser Jagdbundenx'sen bereits auf einer respektablen Höf)e befindet. Der schwierigen und aufopferungsvollen Richterarbeit unterzogen sich der bekannte österreichische Ktinoli'ge Herr (^raf Wurnl-b r and sowie die Herren Regierungsrat Erhard. Urbane und Finanzprokurator S o u v a n. rinen schönen Verlauf. i Trotz der stellenweise äußerst ungüustigen gesucht; diefetbe wur^oe angebotett 4Z Arbei UN Ter erste Schnee! Schon mehrere Tage Hachen wir die reinste Allerheiligenftiinmung. Trübe, freudlose und regnerische Tage ziehen an uns vorüber. Nun stellte sich wider Erwarten auch der erste Schnee ein. Die ersten Scl'»ieeflockcn, die uns heute früh überraschten, waren außerordentlich gros; u. fiesen in dichten Massen zu Boden, so das; dieser in kurzer '^cit von einer dünuen Schnee-schichle bed<ät i^urde. m. Auszeichnung. Der im Ruhestande befindliche Religionsprofessor - Msgr. Joh. Ev. Bre 7 e ist mit den: St. Sava-Orden 4. Klasse ausgezeichnet worden. — Dem .^iroisschulinspektor Herr Dr. Branko B e z-j a k ist der St. Sava-Orden 3. Masse verliehen worden. m. Ter Konzerabend des beriihmteil bulgarischen Violinvirtuosen Sascha Popoo, t>er vergangenen Samstag im gros;en Ka-sinosaale stattfand, war aus;erordentlich gut l>efucht und bot einen seltenen stunstgenus;. Manche Stellen faszinierten geradezu das begeisterte Publikum, welches den jungen, vielversprechenden Llimstler zu wiederholten Malen stürmisch begrüßte. m. Tanzabend Valerie llratina. Morgen Mitdwoch um 20 Uhr tritt iui Natiouatheater das Ensemble der Tanzschule Kratina sLa-.renburg-Hellerau) ulit eiuem überaus reich-ha,ltigen künstlerischen Programui allf. Das Enseurble hat, wie der hiesigen Thenterin-tendanz telegraphisch nlitgeteilt wird, in Graz einen riesigen Erfolg errungen. m. 5^reie Wohnungen. Maiftrova ulica 2/3, vier Ziunner, Dienstbotenzinnner. Küche und Nobenräume der Partei Ernst ?ll-jauöie; Ob brodu 2 Zinlmer, jiiüche und Nebenränme der Partei Johann Kos; Gospo-ska ul. 28, Mansardenwohnung, bestehend ans 1 Zinnner, Küche uud Nebenrännie der Partei Joha^m Bach, (^^esuche im Sinne des ?lrt. 2s) des Wohnungsgesetzes sind längstens bis Douuerstag den 28. d. mittags beim erstinstanzlics'en Wohmlngsgericht einzu-ibringen. m. Generalversammlung der Gastwirtege-nossenschast. M i t t w o ch, den 27. d. M. um 14 Uhr findet int Smile des Hotels .Halbwidl eine außerordentliche (^eneralver-fmnimlnng der (^Wstwirtegenossenschast statt. Alle Mitglieder werden aufgefordert, in ?ln-ibetracht der Wahl des Obmannes und dessen Stellvertreters zuverlässig zur Bersnunn-lung zu erscheinen. Der Ausschuß. m. Aus der Geschäftswelt. Herr Stef.in Toma n, Friseur, der bekanntlich erst vor kllrzem sein 4(1jähriges (^oschäftssubilälun feierte, ist aus deni .Hause Aleksandrova ce-sta in das Haus Aleksandrova cesta 30 übersiedelt. m. Sport am Allerheiligentage. Jui vorigen Jahre sind die religiösen Feierlichkeiten am alten städtischen Friedhof durch das (Gejohle des Sportpublikums, durch die Pfiffe des Schiedsrichters uud den dn>bei üblichen Lärm sehr gestört worden. Wir tragen einem Wuufch der breiten O^'fsentlichkeit Rechnung, wenu wir die Sportvereine ersuchen, an diesem Tag von sportli>!^en Veranstaltungen in nnmittelbarer Näbe des Friedhofes all'zufel)en. Es find wohl (^iründe der Pietät gegeni'liber den Toten, die eine Rücksichtnahme erford<'rn. m. Arbeitsmarkt. In der Woche voin l7. «bis 23. d. M . haben bei der Arbeitsbörse l>7 männliche und 64 weibliche Personen Arbeit tern und 47 Arbeiterinnen. 50 männliche und s Bevölkerung v-or ihrem ^ZVHfchlusfe. 23 weibliche Personen bekamen Arbeit, 36 tnng des neuen Siechenhames r wurden auf'.er Evidenz gesetzt und 45 sind auf Arbeitssuche abgereist. — Bom 1. Jänner bis 23. Oktober haben hingegen 579L Personen Arbeit gesucht, dieselbe wurde angeboten Personen, 2<,'tt Personen haben Beschuldigung bekollnnen, 32!>l Personen wurden aus;er Evidenz gesetzt un^o 720 sind auf Arbeitsnche abgereist. m. Abend moderner Tänze. Wie wir be- reats benoteten, veranstaltet das t^k'schwi-sterpaar P e e. u i l aiu Freitag den 2'.>. d. uul l)aib 2l Uhr im Zanle d<'r „Zadru/.na gospodarska ba^ika" einen ^-^^orführungc'a'beiid für moderne Tänze. ni. Turch die Arbeitsliörse in Maribor bekonnnen Arbeit: Hafner. 1 Schlosserwerk-meister,^! Tischler, 2 Schneider. I Schnhnia-l^ier, 1 '^ä.^er, i» ?)nillrer, 3 Zimnierlelite, 19 Hilfsarbeiter und 1 F^is^binder. m. Schwcrcr Strafzcnunsall. Vorgüsteru sind zwei vor einen Fnln'wngen gespan-nle Pferde in der t'>)acivertstraße schen gei!g zun: Fralchteiibahnhof ansgcrissen. Entgegeu kani is)nen ein Fuhrwagen der Firma N. Der .Kutscher konnte niä^t rechtzeitig genug ausbleichen. Bei deni Zusammenstoß erlitt das linke Roi; einen derartigen 3toß durch die Wagendei'l'sel, daß dieselbe de^u Brnstkorb einriß; auszerdeni brach es sich den linken Hinterfuß. Das Pferd nlnßte an Ort nnd Stelle geschlachtet werden. * Verlängerung de? grapholoqischcn und chiromantischcn Zllonsultationen. Der bekannte Experimcntal-Pslichologe und Telepatli Svengali bleibt noch einige Tcige in Maribor nnd einpfängt Privatbesnche täglicl) im Hotel „Pri zamorcu" von 3 bis 7 Uhr nachniittags. 1Nl)8 * Palais de danse. Klub-Bar ab Sauistag den 16. d. täglich gros;e Varietee-Borstellnng (großstädtisches Progrannn). 11017 * ^^ilm Senfationsabcnd Svengali's in der Älila kevarna. Mit Rücksicht auf da? allseitige große Interesse für die okkultistischen Erperiinente des bekannten Telepath-'n Svengali hat die Direktion der ..Velila ka-varnel" denselben vor seiner Abreise an? Maribor znr ?tbhaltnng vo^l weiteren Vorstellnngen gewonnen, die ani Mittivoch d<'n 27. und ani Freitag den 20. !!)ktober mit vollkonnnen neueui. scusationelleni Programm stattfinden werden. 11107 m. Die besten Karo-Schnhe sind zu haben Maribor, Koro^ka cesta 10, nnd ab l. !Ik-tober auch Aleksandrova cesta Nr 23 bei Sl. Oernet iö. 10222 NachriMenau«V!uj P. Ter Einbruch in unser Steueramt ausgeklärt! Es dürfte noch in Erinnernng sein, das; vor niohreren Monaten in nnser Sten-eramt ein frecher Einbrnchcdiebstahl verii'bt wnrde. Ain Tatorte fand man 'c^ie uiodernsten Cill^br!lcl)!?wer'kzenge, docl) N'ollte es trot^dc'ini lange Zeit nicht gelingen, den Tätern ans die Spnr ilz konnnen. Die Unterfnchnng, die von Herrn Oberpolizeirat Ker ^ evan in Maribor mit aller Strenge nnd Unmcht dnrchgefi'chrt ^vnrde. sollte aiber ldoch en'.-lich von Erfolg gekrönt nierden. Man stellte näin» lich sest, ^vo die Verkzenge gelanst wliv'!'en nnd anf diese Weise konnten die Täter, zwei B !l d a p e st e r Jndivi^onen, eruiert werten. p. Cerele sran<^ais. Der A n f änge r» k il r s unr^d ani Dienstag nnd ain Freitag von !8—10 llnd der Knrs für Fortgeschrittene anl Mittwoch von 18—10 Uhr al?gehalteiu Die nionatliche i t-glied sge b n h r für den '^^esiich der ^tnrse beträgt 20 Dinar. Der Lesesaal ist täglich von 8^10 Uhr geöffnet. Tie Bibliothek amtiert ani Mittn'och von h^ilb 1>^ bis 18 nnd anl Sonntag von halb 11 bis halb 12 Uhr; sie zählt bereits 700 Bücher. p. Die Weinlese befriedigt wegen der stellenweise sehr lnrgünstigen Witterung in den Sounnernlonaten unsere Weinbauern ganz und gar nicht. Mincl?erorts wnrde nnr ein Drittelertrag erzielt. Wo'hl ist aber die Ona-lität besser als iui Borjabre. 20—22 (^kad Znckergel)alt sind nichts Seltenes. p. Vor der Erijfsnung des Siechcnliauses in Muretinci. Wir haben schon seinerzeit be' richtet, daß das Schloß ').i(iirelinci bei Ptuj in eil! Siechenhiaus unlgeK>lin^.''elt nnrd. Wie inan nnn erfällirt, stchen die Arbeiten dank der opfemillilien Unterstütuing vonseiten der Tie Lei-wird der Deutsche Ritteroi den ü-bernehmen. Erfreulich i;t mich de'r Uurltand, daß im t^bäuöe unentgeltliche.Haus Haltungskurse abgehalten iverden, welche der benachbarten Bevölkerung sehr zu Nutzen gereichen werden. Nachrichten aus Ltlje c. Trauung. A?n Sonntag, den 21. d. M. n'nrde iil ^'elfe.^'^^'rr ilberlentuant Rade Peliko vi A^jutanl de^^ Autooberkoul-nianl'^^.i in Beegre.d, nnt Frl. Natascha A n t ip i n (on-^ der hieiiaen rnh'ischeil Einigrantenflnuiliel getraut. c. Ans dem iirztlichen Tienste. >sx'rr Dr. Lnd^vig s' ern e f, bic^her praktiziereneer 'Xrzt anl öffcntli^l)en ^itrankeuhause in l.^elje, n>nrde y.in! läiigerdieuendeu Arzt an der Austalt ernannt. Erössnllng der Arbcilslzijrsc. Por eiui-geu Tagen wurde die '!?lrbei!vbörse in Eelje erönnet. 2ie aintiert täglich von 8—l2 Ulir iin s^)ebäude der Ersten kroatischen Sparkasse bciin )l?ends lonrdc iui großen 3a:ile des „?laro^ui dvm" im Rahmen des Lese-Vereines Fiir/gars '^^olk>?st>ick „Die Kette" anfgesiihrt. Die Regie war umugelhaft und die Rollen zuni Teile sclnvach besetzt. Das c^e-saulte Spiel.zeigte große ^Oberflächlichkeit. Die 'I'orstellling ivar schlecht besucht. c. Ans dtNi tierärztlichen Dienste. .Herr ""Anton Ur ^ i^^cterinär i. R., wnrde zunl Veterinär bei der Bezirk'^hauptnianusch!ii!?.r in Eelje nnt deni Sit^e in Sv. Jnrij an der SüdHl^illn ernannt. e. Die Frage eines staatlichen Salzmagazins. Dlis.haudel^^greininni in l5elic wani)te sich an die 'y>»nopolverwaltnng in Beograd niit ^eiu '?lnsuchcn nni Eröf^'nung eines staatlichen ^al^inaga'^ins in Eelse. Bis zum Unistnrze bcnsmd hier ein solches 3alzmaga-zin, wul^^^e aber dann trol^ 'einer Wichtigkeit 'ür ^tl'dt und Umgebung anfgelaf^en. Tie Monopolv^rn^a'tung gab deui hiesigen .^^'.n-del'.-greuliiim beknnut, das; für ein ^alzina« g.nin in (5elje keine Bndgetuiöglichkeit bestehe . .. e. Im 7^ntcresse der öffentlichen Gesund« heit n^üre eiue koniunssionelle Besichtigung der l^i-ast- uird i'l affeebänser lowie Hotels anch in (!!elje ncNveir^ig. Vornebinlich einige Aei-nere (^'asl'l)änser lassen in htigsenischer .^in-sicl)t viel zii wün'chen ilbrig. c. Die ^^inkhütte in <^.rberse bei Eelse hält ain S a IN s t a g, den 0. Noveniber nm l.'^ Uhr in ihrenliil'^teiräninliciikeiten eine or-'^''entliche .'^^anptversinnnilnng ah. e. TcucreÄ F-leisch. Ani letzten Markte in l^'^else lulirde da^ Bieli zu folgenden Preisen verkanst: !Iu.ien .zn 7—<"^..'>0, Kall>inncn zu l'-'7 uud zn 3—') Dinar für 'das >iilo Lebendgewicht verkiiuft. In der leluen Zeit herrscl-t lein '?t'angel an Vich. Bekanntlich Uinrdeu die F-leiscbvreise in Mtiribor nnd Lsublslina lierab:iesei't, in (ü'elje nnrd aber das ^'undfleifsh uocli innner zu 10 Dinar per .^llto ausgeschrotet. Tas Verln'iltnis zwischen deui EiittlNif'^?- und deu? Verklnn'spreis wir!» unbedingt geregelt werden niüssen. c. Potizeicbronik. Am 17. d. M. wnr^e in o'elje der 2<>iäsn'iae Bäckergehilfe Daniel Sattler, züständig nach «^'else, sestgeuoni-uien. Cr war eben iin Begriffe, eine goldene I^^nneunhr zu billigem Preise zn verkaufen. Vor kurzein kam er an>.' Mbazia, wo er in einer '^^ä^serei be^eien'tet gewesen sein soll. — Ter 7l»vrezeiitige Invalid Johann K ra ls ans.^tore, ebennUiger 'iliasctnnenschlosfer, ge-säl.',rlicher -.^llki>.>liler nnd Bettler, wnrde anf IN 7^lihre auc< dein Bereiche der Oberge» svanfcli'.nt '^.^ün'ilwr an'.-gemiesen. — Am 10. nnlvde das stellenlose Dien'tuiädchen '!?lnna KV lin(i s^^Ul^tinis in Kärnten loegen ge« beiiner Proüitnlien verliastet. Sie iiberuach« lete uiit einen: verheirateten Manne in ei-neul lne'igen.^^etel nnd be^'tabl ilnl. bevor sie ain Morlien das Hotel verlief;. — Am >. M. nnirde Jolnnni B enkovi an'? 7,^-lec wegen mehrerer Diebuäble nnd Vetrü-gereieu festgenounnen nnd dein biengen Be-zirkogeriä'te eingeliefert. EeUe « Matbutßer Z e N a n Wirlfchofllichcr Te«. Die Entwicklung unieres Xexiüindustrit ln Vtn letzten AMen Stf wleriges Kon urrenzZamp's mit deln Auslaidk Tc''' Lcrie^^'^eii!''.' sü.) iu t^^ebicte, Ivel-chec' -,u unst.'leili heutigen .U^nlil^vreiche s..nul. i'si.usns^l wurde, nur weilisj!.' Tezttil« i il d u sc r i c ii, d.'.o slii't alle sä.^ii seil Te--^ie.lNieu besthne dly'i in Aillietracht de>/ kleiilen Ab-saMdiele'? die Uiu.rncl^ttiunzell onqereizt wcr.'en n äreil. iid beträchlich. Es ltiinen noch einige qr.'s..e ?^^'liiten in «lolvenien und r o I i e n hinni und d5 'Z!erte sieh Nils ceil dreislichen Uni'ailsi. Tie tsche ch o-i'l » w li l i s cl» e Tertilindustrie, die fril^'?er iki der ^^slerr<'icl'iich-i>i"'.irischen ??l0ttln.'lilc ihr sicucheNec; ''?lbs^!z;ic''iet snn^, ivar iius d.'n (5'^pt)rt anssen'.'''sen. jiüt ^u'n der i.! i^-» de r ^'"^n'dn'lrie, die i^l'r gresie^^ rlls'ischoS ?l<'.>!-s>elnet l'erlcren h.itte. fehle ans 'lVut eine qros^e on lurrenz t'.'r lincländischen Tertil '.'in. nn der si-ch ancl^ 7>wlien und Enc^liind b?tei-- li-iten. ?licl-l'5 l<^si nii"?er, nio das^ das Äns-Il^iid iil li^er Einsicht, das? einerseits ein? der V'..'niii'de'.'nli>si de') beiinischen A'b'nhgeüieteS die 'ioll>'qnen^^ cie's^aen werden mns'„ anderseits ^uities'il 'ichti/;en Zlinid' V'.lnst einsient^^nlinen, das? es fl"!? die heiini-sl-s .' ^^'rodustie-ll nicht v!?nt <^c»rteil sein s^inn, w.'nn tüte )^etrie^'e lnit nnulvdernen Ein- ricl m^'''-en un>!> >rir in der Cr-eisun^i vi^n st'>n^es"'.in-nen se'r sy^irseinl. w-bei anch d^^rant N"ck-sicht sienonnnen w'.'rde, 0^1 ds«^ c?uös-'indische sinpital nnt dl'r Er'ichfi'l'q dies«''- Betriebe niifl'» irqelldwelche v ti I i t i s ch e ^^iele versolt^e. Weini nnch die Umstellnn,? Tertilindn'trie ulit Ni'iancht nns ^ie leäilder-ten '5>liat'5- lind '^l^"sqren',en azis die krise in delt nrspri'in^lichen Tertilländern feinen inesentlichen Einfluß nll'^i'lbte, se ist die Tenden; nicht 'n verkenne??, in den Ab-si't'ftobicten durch s^rr'«^tnnq nenl?? Nnknqen festen ?>ns; .^n fa5?cn. Vir sehen in den letzten /^echren in ^^nl^l?slnwien niäN nnr eine Enn'eiternnfi 'der '^^ereit? vor dein .^rie^^e entssfindenen ?>iitnksen, fondern die Errich-tnnsi nener Betriebe, lrebei inöliesellldere cillt 't'ie l^^riindunq v^-in B n n m w 0 l l- und 5 ch a s m 0 l l - W e b e r e i c n und v?n ?l >l ö r i"i st n n s n n st a l t e n hinc^onne-sen werden soll. Tie >> 0 f f n u n q e n, die auf diese nnd zahlreiche andere kleinere ^'nHriken lbeson-ders die '3 t r ll in p f w i r k e r e i hat iul lestten ^lr')re an Äucdehnunq bedeuten^s qe» Wonnen), iiesel't wnrden, Huben sich nur .-;um Teile erfüllt. Der Z 0 l l s ch u tz, der d-n hauptsächlichen Anreiz zur Errichtunq von Z^nbriten bot, ist, wenn man näher zusieht, konm l'usreichend. um die unqleich h ö h e-r e n N e fi i e n der jus^oflawifchen Produl. tion zu decken. Von den hohen Anlliqekkiftr l;erne Priigel ZtZr die Fiisze sjewoc scu. Uin nur ein '<.^eispiel zu zitieren: während fri'l!^er dicjcniss.'n auslc^ndischen Fach-tirdeiter. denen von der zuslündit^en '<'.'hördc die Arlieitc'betvilligull^i erteilt worden war, ihr Uel>ersied1iinqsqul ei^nühren l'ollten, uerlan^''t heute die Gencralz>c>lldirci-tiou den ?üi6)wei'^ eiuer dauernden Anstel-luils^c- oder "Aufenthalt^'be'williqitnfii da aber voin Ministeriuin fiir Cozil'lpolitir Iiezw. v^in :^^cintsterillin des Initern derartige Ve-loill sinlnien fi'lr daliernd ''aktisch nicht erteilt werden, lblei^'t den einlbeilnischen Unternch-uluntien nichtc. irbriq, ale ciltwl>der den un-er<)ört l'.I^en Mr^ch^Il zu b.'za'hlen, oder dell Leuten ilene Eiurichtlinqen hier zu lauten. Tie dritte Wsllichteit, die offenbar ven deit o'fiMiellen ^'(reifen iils Au^e gefaßt nnirde, nciinlich c:i'f di,.' aü'^'i'üüi'lien Facharbeiter zn verzichtni, best^^ht leider nicht. Vielleicht werden wir in 20 I-.Hren so weit fein. Tie su^'!?f.'liwische Tertiliil^dustrie bat also auch einen schweren siaiitpf Uin ihre Eristenz zu siü'iren, den sie bestehen wird, wenn sie ihre Anlassen und ihre Produktioilölnelho'den nach inoderi^sten s^riln>i!!sät.-len einrichtet und durch Tparsainkeit und Fleis^ ihre Er.'.eu^' nisfe zu verbilliaen trachtet. Wenn die inei'k'n Tertilien feit 4 7^al^)ren mll billi- ger l'en'orden filtd, fo ist es nicl^t znleht den dieft'n ^ndnitrie-weiti. der bc'ute fchon viele T.^liseiide Ar-^beit^v nnd Anstestellte befMf-ti't. sei es durch Bernieidun^ von ^chik^'nen, sei e^^ durch p.-iitines Eutaeaenl^minen, nn-tersti'ttt llnd 'c'^i'^init eine lt'eitere An-^dehnung der Terlilindnstrie iin Lande fördert. <^en rylverfomMtn? der Zanfkbtf W »??> nnd EssMendörse A. A., Z.^sirB, 25. Okt. lVeftern hielt die ^^aqreber Waren- und > Ejsekten^biiiise ihre siebente e n e r a l v e r I ! s a IN nl l un st unter denl Vorsihe des! ^ PrtMdenten, des (^.'eneraldirektors ^te'v E>5-, ^ coin.ptebalrl', Tr. ^tanlo Sv e r l j n g a, -! a'.'. Herr l^eneraldirektor ^verlsussa wies in > i seiner dl?rattf hin, dvil^ die Besserung j der ^die bei der vi.riä')rislen l^eneral-! l'ersi^lnlnlilnti er^xfft wur^t'e, nicht eingetreten i ! sei. Tie L a n d w i r t f ch a ft dllr6)lobt ^ , der-eit eine fch^vere .s?rife. Während die, 'Preise der landwirtschaftlichen Produkte i einen nielir als Prozelitigen RnfkiMnci ver» ! zeichnen, sind die Prodnktion'-kesten ti'e alei-! chen sie^blie^ben. D.is Gewerbe leidet ! unter den l'.ehen Zteilern. den teuren uild ^ untrenllsienden .Üro^'^iten sowie der qerinqen ^1ail''trast 'der breiten Vevi^i!t<'rnnqsschichtcn. 'Xickt weni-ier besser cse?)t es 'tcin 5) a nd e l. Tie ''An^^lldr iin Jahre 1925, besrie^iqt nicht, ^^^n Än'^'etracht der qerillnen Ansfilhr in den Zeinilierinonaten wllrden seitens der Wirt-icl'^ft oros^e Anforderlinqen an freutden Te» vifen an d'.'s l^^eneralins^'ektorat des Finanz» ininisteriuins aest.'llt. ^n eni^er Znsanimen-arbeit mit dein l^^eneralinsvektorat Hit die ^^^itionl^s^'an? llnter A'.'sn>,"llutn^ '.''e'' Tevifen vorriite 'ten Markt versorgt, so>.'f; Oszillati-ollen verlnieden wnrden Nlid der Tinar in der Neihe der ftabilen Vclilta ranc^iert und dies e<:,le iraendwelche qesetchiche Masilmhine. (^^elleraldirektl^.r v e r l j n si a sprich! so« dann lt'ic .s>is'sni'n'n der Nnilt'an^d fvricht, das^ die berufenen reise volle Ke?lntnls der ^derzeitisien Ikl'rise liaben. Tast die si^ise üibcrilvunden wird, steht allster ?^raqe, nlir fräat es sich, unter welchen Ot>sern und in welcher Zeit. In seiner weiteren Rede wies Generaldirektor Aver- ljnga daraus hin, t-aß nicht allein Mafpiah-nien der Neqierüng die ^irife beseitigen fon-nell, fondern dafz auch dem Auslandskapital der Zugang zum jusioflawifchen Markt erleichtert werden miiffe. denn nur unter Mithilfe des Anslandslapitals wirÄ es qelinflen, die ^ut'dnftrie zu-heben, den Zinsfnf; ans jemc. ?liveau zu drinfien, ^."^s der Itldnstrie eine erfpriesrliche Tcitiflkeit'und eine rentable Fl'lhtllnq der Betriebe enul^glichen kann. Echlies'.lich kain Genepalc^ireklor.^verljnga auch auf die ki'lrzlich ersclisten Vesnche ans-läildischer Wirtichaftler in Iuaoflawien zu sprechell, von devoll Vefnch er eine engere ')lis.ill!Nlellarbeit zuin beiderseitigen Vorteile er Hof st. Tie Generalverssimmlnng niln.nt den Bericht sowie die Mschllls;rechuung zur üiellntnis. Sodailn wird zur Wahl von l0 B i.' r s e n r ä t e n, 3 t Schiedsrichtern uild 4 R e ck) n n n g s f ü h r e r n sseschritten. ,^u B 5 r f e n r ä t e n weroen ssewählt: Alt'rnn>der T). S a ln u e l, Ernst r i'l n lv a l d, K 0 st r e ll ö i ^ Nikola, Dr. r a us .^>ermanlt, L a d j ev i 6 Branko, Mili Milan, R 0 g i n a?l n t e, Maksiin S t e r n. V e li s a v l j e v i 6 l^iordje und W einberger Hugo. Aus deln nnrfangreichen T t i g k e i t s-heri ch t der Zagreber Wsi Millionen Dinar gegen 4l)7s> Milliotien ini Iai^ire 192 !. ^n Anll^eträcht 't'er schweren Wirt-sch.iftslrise fcwie der wesentlichen Steigerung de) TinarwcrteS bedeutet dies, ^>as; der Uin-satz bei weitein grösser ist. Auf den Devisenmarkt entfallen 4.«)5)5> Millionen Dinar ss'-'en .^'^-31 Millionen Dinar iln Iaih-re 1924. Da die All'^fuhr iin In'hre uln Millionen Dinar kleiner war als im Iclhre 19?i. kann behauptet werden, daß '5ie ?ci^rcber Wl'relt- und Efsekten^börse ilhren Wirs'.'Nliökreis erweiiert hat. Der Ulnsak allf delli V a l n t e n m a r k t e belief sich aus 57 aeg^n .',1 Milsii'l'.en Tinar inl Pl)rjahre. Poririenenid wl?rden Do^l^r lnni?efejtt Nlid War 707.999 gegen 49l>.9(>9 Di.'llar iln IÄre 1924. In S t a a t s w erte n wurden Millionen Tinar umslefel't. In^ Jahre 1924 ''«'tri'i dk'r l^lnsat^ nnr 49 Milli'.'ncn. D?r fns^<' auf ^riea'^^i'lltschlidis'nnasren-te. in ^er sich im sta'ire 19?'» ein lel^^a'tes entlr'ik'^el^i'. d'' der 11'nfatz in dii^'fem P''i'ier sich von Millionen Dinar aus 24ii Mslliolten Tinar steigerte. Iin I5«bre 192.^ wllrden 4Z2.2'?1 Stl1c? Bankaktien iln Werte von iiber 44 Millionen Dinar und 31').4.W Ltlit-k Aktien vl^n I n d tt st r i e- und a n d e l s u n-t erneh ln e n iln Werte von i'Bcr Millionen Dinkolil>mission die 4Z^prozentige österreichische sy 0 ld r e n t e nnd 'die 4;,^-prozentige österreichische mnortifable Tbaats-fchat>anweisllng auS dern Jahre 1914 a u f-gerufe n. Sie sind bis längstens 13. November 19?^ in amtliche Verwahrung zu übergeiben. Von nun an diirfen Kreditinfti-tlite solche Schuld'lierschreilbllnacn auch dann nicht lnehr ausfolgen, wenn die Eigentümer die Ansfolgnng begehren, uln die Uebertra-anng in amtliche Verw^a^hrnng vorzunehulen. Bei lailfen>k^en Liesernng5gefchnften tritt ^die amtliche Enlplf^allgsbestätignng für die Ab-wirklung des znr Zeit der Kundmachung schwebenden LieferunasgesMfteS an Stelle der zu liefernden Etilcke. Uebertraglingen eingelieferter Stücke, werben gegenüber dem Vunde^^schah nur dann mirkfiim, wenn sie eer Builldeszentrattasfa.durch eine Urkunde ausgelviesen werden, die Naine und Adrefse des Eriverbers enlhält und auf der die Unterschrift des VeräußerS gerichtlich oder no» tariell beglaubigt ist. Nicht eingelieferte Echttldrierfchreibuilgen lver'Len bei der Durch-führuilg der Aufteilung der Vorkriegsschulden aus;er Betracht gelaffen. X Weinlese in den Weingärten bei Sve» Lina. Aus Zvetilla lvird uns berichtet: Bei uns lvurde die Weinlese dieser Tage beendet. Troli der überaus ungünstigen Witterung iln Spätsolnlner erzielten unsere Weinbauer» 15—18?S Zuckergehalt, in besonloers guten Lagen sogar 29?S. Die Qualität ist also besser als im Vorjheraarh.e bfskpzumlhwyyrdgovc als iln Vorjahre. Was die Oliantität betrifft, inuf^ die Ernte leider als „unter mitte!" «ngefprochen werden. Jene Besitzer, die Heuer die B^^prihung mit Kupfervitriol uicht rechtzeitig vormrh'lnen, erzielten kaum einen Drittelertvag. Mancher Weinbauer wird kaum auf die Spesen komlnen. X Weiterer Rückgang des Silberpreises. Der Nl'ickgang des Silberpreises auf den in-terllationalen Märkten hält wieder an. Wie aus Newyork geineldet wird, verzeichnete der 'Vkarkt gesterl» einen Mckgang 'c^er Silberbarren nln »ivei Eent, so daf^ Cil?bevbarren lln Verkaufe init 5?.Eent fi'lr die Unze notierten. Dies ist der stärkste Sturz im Laufe der jetzigen Nec^'ktion, nnd sie übersteigt sogar jene voln Ia^re 1921. ?lttch in Oesterreich trat eiiie stark.: Erlnäf;ignng des Sil« berpreises ein, un^d der amtliche Silberein-kallfspreis wilrde seit dein 2?. September dreilnal llnr insgesamt 17 Prozent herabgesetzt. Währeni.'> bis 22. Septelli>ber der Einkaufspreis 140 Schilling für ein Kilogramm ^seinfilber betr.uq, enolgte vorgestern eine Hel'c.'li^si.chnng auf 115 Schilling. X Oeschäftsverbilldun«ien mit Deutschland. Der Verla>g der Zeitschrift „Deutschlands Erpl^rth>anl'el", Berlin-Charlottenburg S. hat sich verpflichtet, Lefern unserer Zeitung, die Intereffe daran halben init deutschen Firlncn in (^eschäftHverbindnng zu.kommen, t'in Exportadreschuch vi^llständi^' kostenirei-zn liefern. Das Adreschl^ch enthält taufende der bedeutendsten Firmen der ^deutschen Exportindustrie und ist n>o,ch.Brauchen geordnet. Es wollen sich nur solche Firmen melden, die das Werk tvir/lich gelnauchen können, da eS ohne jede Verbindlichkeit' geliefert mir>o. X Das private Kapital in Rußland. AuS Mos'kau wird berichtet: Nach Feststellungen des .s'^andelskomnrisfariates sind gegenwärtig allf deln qesalnten (Gebiete der Räteunion private Aktiengesellschaften tätig, die nur lAer 2.tt Pl ozent des' l^esals Mer ruffis-l>en Aktiengesellschaften (187) versA-gen. Die Bedingllwi'en für die Entilvicklums ! ulll^ freie ^etätiquug des privaten Kapitals sind ungüm'tlg. Das Private Kapital zaihlt 4-bls ')lnal ineihr Steuern als da« stcmtliche oder geiwfsenschals.tliche Knpital. Wenn troh-dem ldas private !i?apital sich iininer noch be-l?aliptet. so liegt dies an den geringeren R,;-giekoften, ulit denen eS. arbeitet. X Der neue Finanztrnst: Kapital 16 Mil^ lionen Lollars. Uober die Ausgaben unlv die Organifation des vl»r kurzein geibildeten Fi-nanztrustes erfahren wir folgende Details: Der Fiiiinztrust wird vorläufig init' einem Aktienkalpibal von 1.^'Millionen Dollar mis-gestattet sein, doch bildet dieses Kapital nicht die einzigen Mittel, mit denen der Trust ar->beitelt wir^k». Es werben je nach Bedarf Obligationen alisnegeben werden, die dem Trust die nötigen Mittel beschaffen sollen. Der Trl'st wird sich, wie gelneldet, k^auptsächlich lnit der Vermittlllng von .Krediten befassen. Der Zinsfus^ der zli gewä«hrenden Anleihen soll sich unt 2 bis Prozent linter den iHli-chen Säken hlcilten. niolbei 'tiie Kredite lotist-fristlg.mit einer Laufzeit von 15 bis 29 Ich« reu gedacht sind. Doch soll den .ssreditneh-lnern die Möglichkeit gc^lwten werden,, den Kredit gegen entsprechende Prämiensätze schon nach nvei bis ^rei Iabren zurückzuzaih-len. Die Trnstinitalieder wer'^en sich a>ber auch lnit kurzfristigeil (^esch-äften befnssen, wie ii'.lt der B-elek^nnnq der Aktien, Finan-zierilllg von Dransaiktiolien usw., um die zlirückflies^enden Mittel daliernd zu beschäftigen. Kummer K7. Vkkk« IVZG »Ä «r» a e s e r z-ltu»s^ !Ss sollte die Theciterleitung künftighin zur stets bestmöglichsten Rollenbes'tzung aneifern Unter der Direktion N u ö i c! rühmlichen Angedenkens hatten wir in Fräuleiu M e z-g e c eine vollwertige OperettensoiBrette, e'benso später in Frau M i t r 0 v i Es ist nur billig, weim wir jetzt eine gleichwertige Kraft wünschen. Ans diesem Grunde warnen wir auch vor irgendeinem voreiligen Engagement, das uns lant Tlieatergerüchten in kurzer Zeit überraschen sollte. —rex— Sln neuc» Schutzvau« am Bachem Um die Naturschl^nheiten unseres heimischen Berglandes allen Mturfreunoen leichter zugänglich zu machen, hat sich der junge, aber sehr rührige hiesige Spordverein „P l a-n i n k a" entschlossen, im Herzen des Bachernmassivs, an: Ost.c!>bh^ng des ('-rni vrh, in der Nähe des wunderbaren Reisnigger Sees ein? 0 u r i st e n-S chntzhan s, vorerst in Form einer primitiven, aber bequemen Blockhütte, zu errichten. Die „Plc^ninka"-Hütte, in dreisti'lndiger Berwanderung von Vrezno-Ribnira od<'r v0!n Kll>pni vvh leicht erreichbar, soll als Stühpnukt für 'tie ^'!^esucher des ülberaus reizvollen Höhenzuges von der Pelikn kapa bis zur Pl^ininka dienen. Es soll kein Alpenhotel und auch kein Bergwirtshaus sein, sondern eine ^ch'ltder hi?chste Rekord in der rascheu Besöroerung eiues Aktes erreicht wotdeu, gegen den die in der Langsamkeit der Erledigung von Mten sprichwörtlich gewordenen Beamten drilben am Balkall noch arniselige Stüncher sind. Wir bitten nun alle Interessenten, 't>ie sich etwa noch mit dem perversen Gedanken beschäftigen, tvot)dcnl irgendein Gesnch einreichen zu wollen, das in Beograv erledigt werden soll, ein Stück Papier Ulch einen Bleistift in die Hand zu nehmen unc» auszu-rockinen, in welcher ,^eit — selbstredend bei Ansfchlus^ von Elementarereigniffen — ein in Belgrad erledigter Akt in Maribor einlangen diürfte, wenn ein solcher für die Entfernung von etwa üOs» Schritten zwei Monate braucht. CS ergeben sich daraus geradezu astronomische Zahlen und können 'k>ie Enkelkinder von l^lück reiden, wenn sie die Erledigung jenes Aktes erleben, den ncch ihr (^rofzvater vorschriftsmäkiq gestempelt eingereicht lhat. Um eines sind wir -dtsher der Mnzen Welt weit voraus: unser AmtWim-melgestüt funktioniert großartig und geben wir von die»''en Vierfiistlern mit papierenen Hnkeisen auch absolut nichts aH für den — Export. Geb. vrant. Burg-Kino. Ab Dienstag den d. Vorführu' Epoche dieses Zensationsfiilnis ist noch v'el interessanter als die erste uud wolle daher wen,and vcrsäumen, sich diesen äußerst interessanten ^ilm an.'^usehen. Vom bis einschliesslich 29. Oktober: „Mit . 15 Iahren Detektiv." T^'nsntioueller Abenteuerfilm. 2 Epocl)en. 10 ?lkte. Erstklassig.' spannende .^'^andlung. sDer kleine P'pp.> als 3hcrlock Holmes.) Aeußerst sehenswert! Vorstellungen an Wochentaochschule, h>at mit dem Beginn des Semesters eine nene F-^kulät mit oer Ve» stimmung eröffnet, die .Hörerinnen in deui schweren der Liebe und Ehe gründlichst ^u unterrichten. Das Professor?usolle''ium in Boston ist ofsen'b-ar der Ansicht, dasz Liebe nnd E's'e znnlindest so konipliuerte Lehrgegenstände seicu, wie etwa Philosophie ot'er Völkerrecht; die nl'ne^akiiltät ,i:n''ai'.: nämlich drei Ia'f'rsiänge. Drei ^a'hre hindurch wird da den Kan'did-atinnen an Kenntnissen alles beigebracht, was sür eine ti'lchtige Ehesrau oder solche, 'die es werden wollen, nnerläsz-lich erscheint. Es werden nur junl^c Dmnen zwischen aäitzehn nnd fünsnndMan^ig ^.ahren ausge-nonrmen. Sie haben die ?^erpflichtnng, den Vorträgen von zwölf Professoren und Pre-^essorinl^en zu folgen nnd am Schluf; des Semesters aus zwölf Lchrsiegenständen die Prüfung zu bestehen. Kiach der erfolgreichen Veenldlgnnii des Stndiinns ersialten sie re» gelrechte Diplo'me. Die Fakultät hat zwar vorläufig nicht das Recht, etwa den Titel einer Dclktorin der schmierigen Wissenschlufl der Liebe und C^'e zn erteilen, 'c^^-gegen a^ier dürfen sie auf ihre Bisitparten die Buck'ta-ben C. B. drucken lassen. Tie'e beiden Buchstaben bedeuten: Cerlified Brid? — Diplomierte Brant. Dieser liobe Titel wird auch auf dem Trauungsschein veonierkt. Den wich^tiosten Lelirstubl an der neuen Fakultät bekleidet zweifellos Mrs. Mv'^el Maedomald, eine vierundvierzigiä^irige Dame, die das.^aupts^ch?iebe nn^ Ebe vorträgt. Diese Dc^'me mns^ schen eine grosse Er-kabrun-g am' diesem weitverzweigten t^ebiei besitzen, sonst hötte sie das ^^elebrte Vroses-sorenkollegium sicher nicht für ivür'k'ig be-knnden, die Meiüundert Vräute, die bislier sich an der Universität inskribieren lies^en, in den .^>au!ptlehraenienstm,d einzusü^'ri'n. Aus dem .^atakvff >der Universität ersährt man, dast Mrs. Mac>0'oniald in den beiden ersten Semestern Wer die Psychologie der modernen Männer liest. wäre für bie Dame sicherlich eine lohnewde Allfgabe, wenn sie etiva auf Grund ihrer psychologischen Kenntnisie für Vräute nnd ^ie es werden n>ollen, einen pralktischen Leitfa>oen: wie man Männer fesselt? versassen wi'lvde. Auch in Europa Ware da?m ein Massenaibsatz ihrer Echrist sicher. Eine AuMl anderer ^e!s"-^''genstäude dienen, nacl) >i^nL W. praktischen Zwecken, wie Haushaltungslehre. Minderer-ziehuug, Kochkunst und dergleichen mehr. Die Fakultät sorgt auch dafür, oas^ die künftige Ehefrau ü'ber ihre Rechte dein Manne gegenüber geuügend orientiert sei. Vorträge, wöchentlich zwei Stuuden durch ein ganzes Jahr, belehren sie über das au?erika-nische E.'^erecht. Auck) Volkcwirtschaftclehre, Philosophie uud Soziologie wird den künstigen Ehefraiieu im Boston Lotlege beigebracht. Einer -er Lehrgegenstän^^e siihrt den Titel „Tie Gcschicl>te der Fraueuemanzipation und des Fcunuismus in den Vereil,ilNen Staate» vou Amerit.1." Pki'.n sieht, die jllnc^en Danien werden tüchtig gewappnet und' fi'ir den Leben'^lauf au-^gerüstet das Institut verlassen. Allewiugs taucht die Frage aus, ob die Mrs. Mcbel Macdonaid, die ihre Zi^-gjiugo liber die Psychologie der Mäiuu'r belehrt, diese Psychologie auch so weit leunt, uui die Frai.^e entscheiden zu können, ob 'eie amerikanischen Männer nicht den diplonnerten '^'rä'.lten die nicht diploinierteu vorziehen »Verden. Sifiorifcher Kalender Samstag, 2Z. Oktober: Widerruf des «Ediktes! von Nantes. — Die Franzosen marschieren in Verlin ein. — l9l?: .^'kämpfe un: Adrianopel-.>tirlkilisse. — Sonn» tag, 24. Oltouer: 127.^: Rildolf von .Habsburg und seine Gemahlin werden in Aachen gekrönt. — 1.^29: Ioh-l^nn Zapolt?a dekommt die Krone Ungarns.— l<)l8: Unterzeichnung des westfälischen Friedens. En>oe des .W-jäh-rigen Krieges. — 17i).'i: Dritte Teilung Polens. — IM?: j^irkkilisse von den Vulgaren erol'ert. Die Serben siegen bei Kumanowa. — l^lti: Beginn der französischen Offeusive vor Verdun. — Antwert Wilsons an Deut^chlaud. Rücktritt des mckinettS Weker-le. — Montasi: 25. Oktober: Kaiser .^iarl der Fünfte dankt ab. — Friedrich der kannte, .Äuriurst von ^oer Pfalz, wird zuin König von Vöhinen ernannt. — Diens-taq. 28. Oktober: lW'.): Der japanische Staats u?ann Fi'nst Ito in Eharbin von einem .Koreaner erniordet. _ 1912: Adrianopel von den Bnlgnren in Brand geschosien. Die Serben nehuien Uesküb. — lM8: Rücktritr Ludeudorffs. - Mittwoch, 27. Oktober: l t'.>2: Kolum!^»us entdeckt die Insel!»lnba. — Hans .^lat.uauo, der Vorkämpfer gegen die Türken, von Nikolaiks Zrint)i wegen Verrates erniordet. — l8li7: Napoleon zieht in Verlin ein. — l.^7l): Metz kapituliert. Va-,^aine kriegsgefau^ien. — l9li^: Der Bnndes-rat erklärt den Prinzen Ernst August fi'lr regierungsfähig in Vrannschweig. — Don« ncrstag, 28. Oktober: l8-t8: Erstürmnng der .'^ägerzeile durch das Militär. — l9l8: Ansuchen Audrassvs UNI seiortigen Waffenstillstand. — Freitag, 29. Oktober: 12l>8: Konradin der .Heheustause wird in Neapel enthauptet. — l7l>2: Die Preus^en siegen im Siebenjährigen Kriei bei Freiberg. — l8ft5: Er^'lherzog j,^arl s6)lägt >die Franzosen bei Ealeiereo. — Demission des Ministe-riuuls Taaffe. Die deutsch Flagge wird auf der Chinesi^schen Mauer g^chis^t. — 1918: Losreis^uug Kroatiens. Witz und vumor Unerwartet. Mutter (zu ihrem Zimmerherrn): „Sie haben meine Tochter geküs;t. Was beabsichtigen Sie?" — Herr: „Es nie wieder zu tun." Unglücklich ausgedrückt. Es war Gesellschaft beiul Gros^kausmaun Spät ani Abend sand sich ein .Herr ein, der nnt einer der amveseneen Damen verheiratet war. „^^ch keinme nnr. uin weine Frau abzuholen." fagte er zur Wirtin. — „Aber, lieber .Herr ^Irause," enui^derte die Wirtin, „warum sind Sie denn nictit schon fri'cher gekonnuen?" Der Vielbeschäftigte. „Haben Sie degjr auch ein Warteziuuner?" wird der junl^e ?lrzt gefragt, der sich vor kurzem niedergelassen hat. „Sogar zivei," erwidert er seufzend. „Ein>?, in dem meine Patienten auf mich nv.teu sollen, nnd eins, in deui ich auf lueiue Patienten warte." Sie fiin Fll'g^eng n'ährend der ?iacht-sak^rtl: „Leo! D>l wirst nieinals die Situation richtig erfassen. Du kannst doch hier nicht 't'ie Stiesel vor die Tür stellen, bevor du dich zur Ruhe l>.'gibit." -O- Gelk« Zklkv«s» vom 27. 1551 Onx. I^orvexi5cke Osrantie-^Vare ist tri8ck einxelanxt! /Vlieinvertesuk m xroLer /^us>vsk! 7U Kaden de! kZ. ^osip V»i6»vl»er, IlAribor» 81oveasll» ul. t l)0!l8e!dst Verden Lcdneesckuke unä Osloscken in I^eparstul'üdernommen il»I4 Kleiner Anzeiger, vt?s5HLU>T»tO Möbel kauft man am billigsten Ve! ^ielenka, ll). octobra ullca 2717 Stampiglie« E. Petan, Maribor, gegenüber Hauptbahnhof. lS72 sspe?i«r8r-^i'!i»itsll werden billigst und rasch aus-geliihrt k'si E. Zzlenka. Rart-dor, 10. vriobra ul. k. S71S K—8 Liter gute Milch werden ins HtiU'Z zugestellt. Adr. Berw. vollltnavbtl Matniven. Ottomanen, DlwanS, ^'er>t!rgarnituren, vorhSnge, Schllifzimme? billigst im MSbel-kaus S. Zelenka, 10. oklobra ttlim k». L7l8 ?in Klavier zu mieten gesucht. Ein Mclvierlehrer oder -Lehre» vli, iiesucht. Offerte unt. .Preis-on>inl'e Iii)" an die Vw. 11477 Mvbe« aller Art. modern, zu nIed« rigslen Preisen, auch auf Raten, find zu verkaufen b. Kercer w drug, Tischlerei u. MSbellager, Vetrinjska ultra S im Hof 1812 vrsuche Frau R»ß^ Slovenska ulitii mir mein« Gegenstände l'bzuführen. Hernah Mai, Maltzajeva ul. 7. Nü12 in allen Preislagen bei K. We-siak, Maribor, Aleksandrova ce« st-, 15. 10Ü11 ^«ktuns! Nur 14 Tage noch wird HauS» leinen, 150 cm. breit, um 20 Dinar pro Meter bei I. Trpln verkauft! 1992? Sämtliche Strickarbeiten nach Maß werden rnodern, schnell u. garantiert passend ausgefi'ihrt u. billigst bereckinet. Iacauardstoffe-Erzeugung und Berkauf: Clrirte. rei M. Bezsak, Maribor Spla-varska ul. 6. L.'j28 »ealMt«, W>M««>WWEGNS?G?vW GeschäftShaui mit Garten, mit Weinschank, Fleis6)erei. guter Posten, zu verkaufen. Anfragen bei Herrn Franz Korent, Mari« bor, Smetanova ul. 48. 1149^ Kaufe ein GeschAft oder l^ast» hau» in der Stadt gegen Anzahlung, Nest aus Raten. Antr. unter „Gegen Garantie" an die Berw. Zweifamilienhaus mit (^rund-Wohnung, Zimmer, beziehbar, Peripherie Maribor, verkauft Petek, Maribor, Tattenba-chova ul. 19. 11533 Netter Besitz eventuell samt Möbeln günstig verkäuflich. HoSe 4k 11404 I» tmlf«» gestlcht »Ul»«»««»«« I» »«rlumfe» Ein zweirädriger gedeckter Hand wagen ist vrei^wert zu verkaufen. Anfr. Verw. * Gut erhaltenes Herrenfahrrad zu verkaufen. Ptujska cesta 3, Dachwohnung. 11517 Herrenmantel, Mofthaarmatrat-ze, Bettdecke, gut erhalten, verkauft Petek, Maribor, Tattenba-chova ul. 19. 11532 Velzjacke und Boa zu verkaufen. Adr. Verw._ 11535 Zwei noch ganz neue Oese» für Lägespäne je 400 Tin. und Sägespäne zu verkaufen. Tiskarna AZbe, KoroZka cesta 39. 115l)Z Alte antike, eingelegte Truhe und ein Lackleder-Neisewffer preiswert zu verkaufen. Koroöka cesta 18/1. U507 Au vermtelev ßllSblierte Wohnung, 1 Jiinnier und Küche, mit 1. November zu vermieten. PuSkinooa uli-ca. 7/1. » Schön möbl. Zimmer. Ctadtzen« trum, an 2 bessere Herren oder ^Ehepaar, ev. mit ganzer Ver-i pflegung zu vermieten. Anzufr. i Verw. 11332 jAn zwei besser situierte, steng solide Herren oder l!hepaar reines, möbl. Zimmer mit elektr. Licht, separ. Eingang, sonnseitig, zu vergeben. Anträge unter „Schön" an die Verw. 11479 Zimmerkollege wird sogleich auf gute Kost genommen. JoZe VoS-njakovci ul. 2Z/1. Tür 3. 11515 Gebrauchtes Pianino oder Stutz« flügel, wenn auch reparatursbe-dürftig, wird gekauft. Anträge unter „Z. 50" an die Verw. 1153« 9a«f« alte» Goltz. Silder und falsche Gebisse. M. Ilger, Iu« welier, Maribor. gttiv t,/«7 /,?/S/0 f-l.usc:^e Ql^össie /f. I4^F^5/>!!/< Schön möbl. Zimmer, elektrisch. Licht, an Herrn oder Fräulein zu vermieten. Kacijanerjeva nli-ra 17, Tür^5^_11519 Möbl. Zimmer an Fräulein zu vergeben. Slovenska ul. v, Tiir Nr. 2._U530 Möbl. Zimmer mit separ. Eingang und elektr. Liclit zu vermieten. Tatlenbachova ul. 2tt, 1. St. links^_11529 2 Kanzleien, 3 Geschäftslokale, bievon eines Wein'chank, günstig z. vermieten. Anfr. „Mar-stan", RotovSki trg 4. 11525 Großes möbliertes oder leereS sonnieitiges Zimmer mit Kü-chenbenütznng sogleich zu vermieten. Stritarjeva ul. 9/i, T. 4. 11537 3 kanzleirLume und 1 Aimmer mit 2 Betten zu vermieten. — Adr. Verw. _1150V Fräulein wird als Zimmerkol-legin mit oder ohne Berpflegun sofort aufgenommen. Cvetliöna ultra 23/1 rechts. 11518 A» «tete» s«fvchl Ruhia^e Partei. Staatsbeamter mit Frau, jedoch ohne Kinder, sucht Wohnung, bestehend auS 2—3 Zimmern und Ki'iche. Zahle nach Vereinbarung. Adr. Vw. 11401 Ein Pianino zu mieten gesucht. Anträge mit Preisangabe an d. Verw. unter „Pianino". 11503 Suche Zimmer ab 1. November mit separ. Eingang in der Nähe des Hauptbahnhofes. Antrage a. Franjo SuL, Hotel Meran. 11505 Ol»Il«as»N»ch» Schuhstepperin sucht Posten. — Briefe erbeten unter „Schuhstep-perin" an die Verw. 11510 Bessere Person, die kocht und alle häuslichen Arbeiten verrichtet. sucht Posten per sofort. Anträge unter „Bessere sj^rson* an !die Verw. 115Z7 Off»« Alelltv Hotel » Wäscherin per sofort gesucht. Offerte mit Gehaltsansprüchen an Mirko Strukelj, <:a-kovec^_11373 Eine Aellneria wird aufgenommen, auch Anfängerin. Adr. in der Verw. 11474 Ein verläßlicher Winzer mit wenigst. 4 Arbeitskräften wird aufgenommen. Anzufr. Zenco-vich, Maribor, Cankarjeva ulica 8 von 12—14 Uhr. 11493 Stubenmädchen, selbständig und verläßlich, wird aufgenommen. Alekfandrova cesta 1/1 links. _11491_ Tüchtiger junger Arifeurgehilfe, tiichtiger Herrenbediener, der a. im Bubikopf-Schneiden bewandert ist, der sloweniischen und deutschen Sprache mächtig ist, wird per sofort oder ab 1. No- Wohnung und Verpflegung im Hnn-se. l^jehalt 2.^i0"!iM Dinar monatlich. Näheres in der Verw. _ 11523 _ Nctles Lhrmädck)en wird auf« genonlmen. Modistcnsalon Frankopanova ul. 51. 11518 Nettes, deutsckisprechendeS Mäd» chen, das auch kochen kann, zu 2 Personen gesucht. Anfr. Verw. _^1520_ Suche ältere, verläßliche Haushälterin ab 1. November. Anzufragen Verw. 11523 Kroatisch-deutfcher Korrespondent oder Korrefpondentin findet für 2 bis 3 Stunden täglich Nebenbeschäftigung in kauf-männiscben Unternehmen. Antr. unter „Nur flotter Maschinschrei ber^' an die Verw. 115)20 Ehrliche, verläßliche Perfon zur Führung eines Haushalts wird per 1. November aufgenommen. Dieselbe muß kochen und alle häuslichen Arbeiten verrichten. Für grobe Arbeiten Bedienerin. Adr. Verw. 11514 Lehrmädchen mit Bezahlung wird sofort aufgenommen. Anzufragen in der Veno. 1105ti Suche zu 3 Knaben, 2^, 4 und 5 Jahre alt, deutsch-serbischeS, intelligentes, solides Nindersräu-lein. Bild mit Gebaltsanspruch zu senden an Gustav Pavik^i«^. Vr.-iac. 11524 Gefunden - Verloren Schwarj^fleckiger Dackel zugelaufen. Krepck, RuS^ka cesta 4. 11511 Jorrefpondeni Zwei junge dipl. Ingenieure, z. Zt. in Maribor, möchten mit 2 intelligenten Mädchen zwischen 1^—22 Iahren in deutsch Korrespondenz treten. Briefe unter „Briefwechsel" an die Berw. _11521_ Gutsituierter, unabhängig. Herr sucht die Bekanntschaft ein. sympathischen Dame. Zuschriften wenn möglich mit Lichtbild, das retourniert wird, unter „Herbst 1920" an die Verw. 11594 «WWlWlWlWlWlWWlWlM ttvsilntken unit uas» VnIpeniHviekel loeben einxelsnzt H. kerck^js» Ilaribor l(öckin mit ^eusznisZen nsck Kroatien valtul,x ^Irkovec pvKts: ^aLretje l-^^r^cz. geb. soc-ciL k-i a u k m ci r? ri s t cz cti t e 5 SU. u Sl. gczt-. 11502 22. Oktczbe^ ZY2S. Xaseläpfel 7? I HerrschastStafeläpfel, sortierte Kistenware, nur Cdclsorten. auch I Rinfusa. schön verladen, Blauzwetschken waggonweise, off äußerst zu giinstigen Bedingungen die Obstgroßliandlung goaa / VSNltch. Maribor. KoroAka cesta 120a-123a. 748S ^ Uederslsälvnzx» /^llieizo Damen-^ocZe-Zglon »oei.e kekinäet Sick jet^t I I. llövo Inserate dabea >n der..Marburaer Äeituna den gr0At»n Erfola. nur Hochprima, bestens packlert, kaufe oder übernehme in Kommission. I. Veljkovi«^. Zagreb, Kaptol 8. 1135l »IMKIvo«, a0»PQ»«K HS «Mflsioklt »»in rviekbaltixo« 1.«8«e von »Isukvitsn SOt.V. un6 «o«I« »uel, (Zk?^Vl^k?U^QLdI >vsr6on In «iZense >Verk»!ttt« »eknsil, »ollck un«j »»illlzst «uszvkabil. VOl^ <-!c)l.0 un^ Sll.Sei?I »u dokem «nt-^ g«g«a>i»nomm«n, »vbnsl! unci «oli«t«»t »»«zokaket. 9030 X «iI«tsr.^S5«ks IG?, »vtS, «vgSNMNntGl, ZeKuItzG, 5portle»ppsn, KrMWDttDI» Gl«. empliekit sswlZe ^usvak! dilliß^Zt Iskod Dß»rldor IZUI^ «eW S. I«4s e 4561/26-9 U52Z M 7. Oe^emder 1926 um 11 vosmittazH 'inclet beim unterkertikten Oerickte Limmer I^r. 25 clie Versteigerung kolß^ender I^ieZensclikikten statt. Orunclbuck Qraj8lV0dnkgU5 I^r. 14 mit ^asctikücke unä Parzellen I^r. 267 unä 125/11. ^usrukspreis: 170.838 Vings. /^inäestangebot: 85.419 Oinsr. Die linkeren Zeclinxun^en silic! an äer ^NKQK' cliß^un^stskel des Oericktes erslclitlick. Okrssno soc!!8Le In ^sflbor, ^bt. lV., clen 16. Olltober 1926. GDipO«Ve«r «k lß? >ßet»«tW»rtlich: Uds «t«Iper, — gür de» Herausgeher und de« Druck verantwortlich: Direktor LtaakO DetelR.-^, v«t^ «stzuhail t» MartbOt