Nr.ttl. Samstag, 10,April 1909. 128. Jahrgang. MbacherMMum P»ännmeraiion«pleis: Mit Postvclicudimn: nai'Mhrin 5N K, halbjähiin ,k «, Im »ontoi: „alizMrin ^ ". ynIb,Hhril, N li, ssür die Zustellimn <»« Ha«« gai^iährin L «, - Insertlontzssebiihr: ss«r Ileinr InIelcXe ? b's zu 4 Zeilen Kl) l», „rößcre per /jeile ill!,; bei öfteren W,ebcil,ol»7inr» per Zeile «l>. H , Dir «Lailiachrr Zeit,„!ss, erlchciiii lüsslich, mil ?lu«i!nhmr der Sonn- und sstiellags, Tis Adminisllntlon befinde sich Milluöiöstiaftr Nr 20; die Medallion MillosWrahc Nr, 2«. Eprechttuiidrn brr Rrbolliu» von !< bi« I« Uhr ' vormittags, Unfraülierle Bri^e wrrorn nicht angenommen, Mnn«!lriptl »ich! ziirüllgehellt. Telephon-Nr. der Redaktion 52. Amtlicher Heil. Der Finanzministcr hat dcn Ncchnungsrat - nwn M r a i zuin Oberrechnungsratc und dcn '""mungsrevidenlen Johann K o v a <"- zum Rech- "NgKrate fi^. ^>,i Bereich der Finanzdireltio» i» ^mbach ernannt. dru^3°"^' ^"l l909 wurde in der t. k. Hof. und Staats» XXv^^as XI. und XXII. Stuck der ruthenischen und das des ^ 5 "" der böhmischen Ausgabe des NeichSgesehblattcs ^ayrgannes 1909 ausgegeben und versendet. 'W9^ ^" Amtsblatt«: zur «Wiener Zcitunss. vom 9. April "zeua, ss' ) ""^^ die Weitervcrbreitung folgender Prrh. Nr. 8 .Wyhlftnild ftr Alle» vom 4. April 1909. Ar. 70 «Nov^e.. Ü'ItHl^ i'^ liidliotoe» ?r»,tj^», betitelt «II llisnr^imonw "lti iß ,<^< 9, 8wd. '1'ip. ^u^onio N. I'lorita, ^lilano, vin, Nr. ^7 «iz ^^, ^,„ 31. März 1909. 3' 7/^ ^dul-,c:»i0. vom ^9. März 1909. "r. 14 ^mic!lwv»k6 Ii,8t>» vom 3. April 1909. Uoin M k, '^' '^^«nM plllnim voliöttm», herausgegeben der <53.H""sscl)ussc der national.sozialcn Partei, gedruckt in N? ?I" ^^"' Xmjfnorov«; in Prag. U109. '^rodili I.int^» (Nanin v^ä»ni) vom 2. April A-75 «ö^ict. ^Invn' vom 2. April 1909. l. ,4 »Obercrznebirgische Zeitung, vom 31. März 1909. 3 ?/^!"N"u, 5M öffnen di' "" ^hlage zwölf in der Osternacht Auster ,^"ustbolen der Bauern Haustür und schlaf,,, "v "^"' indem sie mit Besen daran ^rei'n n,,^"^'" "''" "l vaslen eruit!" (Ostern zncch . , ""!t"! heraus!) Wem es geglückt, dies zwei ud>^ ""' ^"' l'^ommt am nächsteu Morgen butcn ^, "',^'"' u'chr, als die andereil Dienst-'N die ^." ^'udern legt man buntgefärbtc Vier ^ Mo^ "^" "b"' i'ls Gras und sagt ihnen, '^>n 4>.'^ ^'^ mn Sonnabend vor Ostern voll und sn,,.' ^ll^U'n wären, hätten sie mitgebracht //""»> lassen. "uch^e'd/'^" Städten Spaniens bäckt uud ißt ^iern nn^?",'lu' um Ostern ihren Kuchen mit ^allwa ^'"chle."' dcr dort „Mona" und in heißt und von dem stets ein ""d der >^'"""' ^ Ortes geschickt wird. Wäl> ^"gelock^ s?^ """'^" '" ^l'eritalien überall ^'"'lmid t.^ "' ""! d"l Tisch kommen, die in '"' 'wfqe am',.'" '^'' '^cn l«''.!-.,.!.«') zerschnitt ^'"''''n w"rd /Ä "'wohnlich mit jnngem Salat ^«nzen Lo ,s^ ^ ^^,^''ch"lk tauscht man in der ^"Nilte ^!,!!''^ '" ^""big gege.iseitig so-^'"' die "us, geweihte rotgefärbte ^N'den. ^""beil "'s Kucheuteig getragen ^'dem"/^Äsische.i Osterfeste spielen die Eier eine «olle. In der Nacht vom Karfreitag zum ersten Ostertag wird hier in dcn Kirchen die! sogenannte Osternachtmesse abgehalten; sobald der Priester den freudenvollen ^liuf: „l'lii'i^ox v<>«. !<,'<'«!" (Ehristus ist auferstanden) verkündet hat, welcher ans aller Munde mit den Worten „V<> i««ki'<^" und vielen weißen Schattierungen nach den phaniasiereickistcn Mustern versehen. Luxuriöse und Phantastische Ostereier schenken die amerikanischen Milliardäre. Was sieb an Pracht und Verschwendung ersinnen läßt, alles wird ausgeführt. Doch die schönsten Ostereier liefert doch immer noch die Hauskunst in unseren Ländern. Mit Eierfarben und Zwiebelschalen, mit Marmorierpapier und Speckschwarten werden jene anipruchsloss" Ostereier gefärbt, die wohl gemde ihrer EmfmM'tt wegen mehr von dem snu'igen Zauber der ^er^ gäbe an sich haben als die kostbarsten stucke von Künstlerhand. Laibacher Zeitung Nr. 8l, 714 10. April U1W. schaft gehören an: zwei Deutschchristlichsoziale, zwei Slovenischtatholische und Fürstbischof Dr. Kahn. Dieser Minderheit steht eine Mehrheit von Z7 deutschnationalen Abgeordneten gegenüber. Tie wird gebildet aus AI Teutschnational-Freiheitlicheu. sechs verfassungstreuen Großgrundbesitzern. Dazu kommt ein Tozialdemolrat. Von früheren Abgeordneten sind l5 freiwillig aus dem Landtage geschieden, einer ist im Wahlkampfe unterlegen. Dein gewählten Landlage gehören Ui neue Mitglieder an. Die „Zeit" wendet sich gegen das „Nett-lriechen" um Nußland, das derzeit wieder <>n vo^'ue sei. Die Westmächte wollen ein Abschwenken NußlandZ von der Triple-Entente verhindern und trachten daher, die Erbitterung in Nußland gegen Deutschland und Österreich-Ungarn nach Möglichkeit zu erhöhen. Die Dreibundmächtc wieder wollen nicht nur den Nevanchegedanken von .haus aus nicht aufkommen lassen, sondern wünschen, Nussiand auf ihre Teile herüberzuziehen und lassen daher durch ihre offiziöse Presse auf Izvolskij alles Lob und Verdienst häufen. Diese Liebesmühe werde aber eine vergebliche sein und nur das zur Folge haben, daß Nußlands geschwächtes Prestige auf dein Balkan wieder hergestellt wird. Das „Fremdenblatt" nimmt gegen die englische Flottenagitation Stellung, die jetzt nicht mn von einer deutschen, sondern auch vou einer österreichisch-ungarischen Gefahr fasele. Graf Monte-cuculli hat schon vor fünf Monaten erklärt, das; — dem Beispiele Englands und Deutschlands entsprechend — die künftigen Schlachtschiffe Österreich-Ungarns zwischen 18.000 und 19.000 Tonnen Gehalt haben müssen. Unsere Monarchie könne selbstverständlich der Flotlenentwicklung, welche seit dem Tage von Tschuschima begonnen habe, nicht untätig zusehen. Die Stimmung in England scheine wohl dem Flottenchauvinismus nicht zu entsprechen; dennoch wäre es möglich, das; die Agitation den ^iurz des liberalen Regimes herbeiführt. Tagesnemgtciteu. - Wn Mischer Mördcr.j Aus Paris, 7. d., meldet man: Seit vielen Jahren hatte, sich die. Pariser Polizei nicht mit einem Raubmörder von solcher Verworfenheit zu befassen, wie sie der 26jährige Gncilliero Tabacchi aus Ferrara znr Schcm trägt. Tabacchi er» dolchte in ihrer Wohnung anf Montmartre die 60jäh' rige Gattin des Anstreichernleisters Secnla. Als der Nnrsche verhaftet wnrde, rief er dem Gatten der Er» mordeten zn: „Sei doch froh, zahl' mir ein gutes Früh-stück zur Feier der Befreinng von dem Scheusal!" Secula wollte dem Elenden einen Fanstschlag versehen, wurde aber von Wachlenten fortgedrängt. Dem Kom. missär sagte der Mörder: „Ihr verliert Euren Prozeß! Die Gelehrten werden meinen Kopf retten. Meine Mutter war als Alherschwärmerin bekannt, lange bevor ich geboren wnrde. Die Alte lebt noch in Ferrara; laßt sie doch nach Paris kommen!" — (Kein Paradies für Zahnärzte.) Die Stadt Nlumencin in Brasilien ist ein sehr angenehmer, fast durchwegs von Deutschen bewohnter Ort. Trotzdem dürfte den Zcihnleidenden, welche dorthin wandern, Vor» ficht zn empfehlen sein. Das beweist folgende Annonce ans der dortigen dentschen Zeitnnci,: „Allen, welche an Zahnschmerzen leiden, empfehle ich Ernst Vergold. Er arbeitet sehr billig. Wenn er einen Zahn anszieht, nimmt er 4 Dullars, aber gewöhnlich bricht er sie ab nnd nimmt bloß 2 Dollars. Das Zahnfleisch aber nnd die Backenknochen beschädigt er umsonst, so daß ich seit 14 Tagen weder essen noch trinken kann. H. Hahn." — sAltersschwache Weine.) Vei manchen Menschen hlN sich die Idee festgesetzt, je älter ein Wein sei, desto besser sei er cmch. Um die Berechtigung dieser Ansicht zn prüfen, wnrde diesertage r>on einem Newyorker großen Klnb ein besonderer Ausschuß eingesetzt, dessen Proben nach der „Frcmtsnrter Zeitung" jedoch nicht recht erfreulich ausgefallen sind. Zehn Herren gewannen es über sich, ihren Weintellern kostbar gehegte Schätze zu entnehmen, nm die Prüfer in ihrem Forschungsdrcmg zu unterstützen. Sie brachten fünfzehn verstaubte und reichlich mit Spinngeweben überzogene Flaschen des edelsten Traubenblntes mit in die Sitznng. Natürlich vertrauten die Herren das kostbare Naß keinem Ve-dienten an, sondern samen selbst in ihren Wagen, die ganz lcinqsam fahren innßten, damit die Flaschen so wenig n.iie möglich gerüttelt nnd geschüttelt würden. Ein lächeln fröhlicher Erwartung war auf den Gesichtern der Ausschnßherren zn beinerten, als sie der Batterie ansichtig wurden: da war Sherry vom Jahre l8l)<), Madeira von 1830, Champagner von 1868 nnd eine Neihe anderer guter Tropfen von ähnlichem Alter. Aber ach — die Hoffnungen wnrden arg enttäuscht, denn nnr vier von den fünfzehn Weinen bestanden die Probe. Ties waren Madeira», Sherry nnd weiße Weine. Der Sekt von cinno dazumal hatte seiu „Leben" verloren, der Burgnnder hatte keine Blume mehr »md auch andere seit Jahrzehnten behütete Schätze befrie» diqten nicht die Zunge der Kenner. — iDcr Landstreicher als Millionär.) Ein Mann immens Erciiq, der seit Jahren cils Landstreicher dnrch die Vereinigten Staaten gezogen ist, erbte kürzlich, wie aus Newyork geschrieben wird, von seiner Mutter ein großes Vermögen. Nachdem er die erste Zahlung von 20.000 Mark erhallen halle, beschloß er, seine Genossen zu bewirten, wie sie es seil langem nicht gewöhnt waren. Er lud sie ein, jeden Abend mit ihm zu speisen, und besaß augenscheinlich Humor' denn er forderte, daß sie in ihren zerlumpten Kleidern komme» mußten, obgleich die Mahlzeiten in dem besten Hotel von Eolorcido Springs stattfanden, die Tische mit Silberzeug und Vlnmen bedeckt waren nnd die Kellner Frack und weiße Weste lrnge». Craig setzte diese eigenartigen Mähler, die regelmäßig in wüste Völlerei ansarieten, während einer ganzen Woche fort und starb dann, ehe er sein Geld nusqeqeben hotte, an Delirium. Gsternacht. Nach dem Russischen des Korolenlo. Von Heldscher «uftitov. (Nachdruck verböte»-> Karsamstag — Ostersonnabend! Die Schatten der Nacht hat teil sich niedergesenlt auf die nengeborene Frühlingserde, von der mis ei» Lenzesatmen in den Nachtfrost cnisslieg. Wie Weihrauch-wollen, wie Schleier einer schlafenden Schönen wellte» sich die Nebel dem Himmel entgegen. Blinkende Stern» lein strahlten frenndlich nieder nnd flimmerten im Fest' tagsglanze. In Nuhe lag die kleine Kreisstadt. Die d»»kll'!>, niederen Hänser schienen erwartungsvoll dem Ailgl'ü» blick entqegenznharren, da vom Turme herab der erstt' Schlag der Osterglocken ertönen würde. Keine Nnhe des Schlafes — ein Sehnen nach dein Festtage. Ab und zn klangen die eilenden Schritte eines verspätete» Arbeiters durch die Ncicht. Sonst nichts. Tic qanzc' geräuschvolle Tätigkeit des Lebens hatte sich in dir Hänser, in Paläste nnd Baracken verkrochen — um am Auferstehuugstage zn einem nenen Leben zn werden. Der Mond lag hinter einer Wolkenwand versteckt. Nnr ein schwacher milchiger Streifen stahl sich dnrch einen Spalt nnd zitterte hin über die Stadt nnd über den Berg, cm dessen Fnß sich die Hänser erstreckte»-Anf dem Berge stand ein düsteres Gebäude, rinqsnm von Mauern nmgeben. Das Gesäminis. Vom Turme herab schwang sich der erste Ton. U»d dann hob ein Jubilieren an. Ein Singen und Kl ins!/». Von allen Türinen kamen sie geflogen, die reine» Akkorde verbanden sich einander nnd wirbelten einher durch die Nacht. Harmonisch schwirrten die Melodic» durcheinander in herrlichen Feierlaqsllängen. Auch a»5 dem Gefängnis herans hob sich ein matter Ton. Doch es gelang ihm nicht, sich hinzuschwingen zn den linderen-Wimmernd erstarb er. Und die anderen jubelten iw^ lcmter und froher. In der Kirche wurde es hell. Spihe Lichtslreisc» fielen durch die hohen Fenster hinaus in die Nacht. Stimmengemnrmel, Gebete und Lieder wurden lant. Die schweren Tore des Gesangenhauses taten s>c/> ächzend anf. Zwölf Soldaten schritten heraus um dn' Posten abzulösen. Gleichmäßig tönten die Schrille dnn'l) die Ncicht. Ein junger ^etrnt löste sich cm der westliche» Ecke von der Abteilung nnd trat zum Posten hin. A»I seinem Gesicht lag ein Gemisch von Ernst nnd Unrnhl'-(is war das erstemal, daß er Posten stand. Anch dic Bewegungen wciren noch steis nnd ungeschickt. Vorschriftsmäßig schulterte er das Gewehr. „Nesl/l< mäßig patrouillieren — nicht schlafen", sagte slremi ^'' Gefreite. „Verstunden?" — „Zn Befehl!" Tann 'stm'd der Pusten allein. Drin im Gefängnis wnrde es lebendig. Ans dc» Zellen ergoß sich die Schar der Sträflinge, in langr grane Kittel gekleidet. Sie ordneten sich in Kolonne» nnd schrillen zur Kirche, in der das bleiche Licht der Kerzen anf die noch bleicheren Gesichter der Menscht fiel. Die Zellen waren leer. Nnr in der einen lag m'"1 ein Sträfling. Krank. Seine Angen strahlten >" Fieberglanz und die Hände zitterten wirr nniher. Die junge Exzellenz. Roman lion Oeorg Hartwig. (125. Fortsetzung.) versetzt, breitete eine traumartigc WillenlosM' über Eva. Sie bewegte sich und sprach, ohne 6 Nüssen, daß es sie unerträgliche Überwindung kostet^ Selbst das Bewußtsein ihrer Körperlichkeit sehn"" zuletzt dahin. Der bohrende Schinerz im Haupl w' ließ sie. So stand sie inmitten der Glückwünschen^»/ so als Glückwünschende selbst vor Helene und M^ ting. Ganz in der Tiefe ihrer Augen ein zuwe" aufloderndes, wirres Lächeln. .,.^ „Ihrer reizenden Gattin", sagte die G"' Hastwyl zu Herrn von Lücken, „sieht mall so "' Hartnäckigkeit nicht an." , ^ „Das macht die gute Schule", scherzte er, "" es ahnen zu lassen, was dieser Schmerz seinem ^ störten Gemüt für Weh bereitete. „Sie nimnU I heroisch zusammen — um meinetwillen." lFortsehuug folgt.) Laidachcr Zeitung Nr. 81. 715 ,0. April 1909. „Petruv! He!" rief der Aufseher und rüttelte ihn. Keine Antwort. Nur wenige abgebrochene Laute ent-^mgen sich den brennende!» Lippen. „Muß ins Laza-"tt brnmmle der Anfseher und eilte ebenfalls zur Der Kraute war ein starter, kräftiger Mann. Er phantasierte. All die Qualen der letzten Jahre, all die Entbehrungen der letzten Wochen zogen an seiner Seele norde,. Aus Sibirien war er geflüchtet. Die Sehnsnchi nach der Heimal, die ihn durch Schluchten und Täler, um'r Berge nnd Wasser getrieben, halte ihn geführt, ^'nen Tag nnr, wenige Stunden nur wollte er noch l'unnal bei den Seinen weilen, dann mochte kommen, was da wolle. Vierzig Kilometer vor seinem Ziele halle '»an ,h» gefaßt. Das frohe „Morgen", das ihm ent-Mnlacht, war plötzlich in schwarze Nacht versuulen. Qualvoll stöhnte der Kranke. -^. Doch dann flog ein Lächeln über seine Züge. ^e er und freier hob sich seine Vrust. Er fühlte sich 'im ^lalde. Um ihn hernm rauscheu die mächtigen Väume. 4)ic Aste und Zweige schaufeln im Winde nnd leise M'stern die Blätter miteinander. Ans dem Grün her-uns zwitsllM,, und singen muntere Vögelein. Mnrmelnd wUt der Bach seine Wellen über die 'glänzenden Kiesel no neckische Sonnenstrahlen spielen mnher. Dann ist "leder alles still und öde und traurig. Der Kranke lain zu sich. Seine Angen blieben ans ^"en Punkt gerichtet iu grenzenlosem Stannen. "mimte er? Die Tür stand o'fsen? Mächtig reckte sich " Gefangene. Es lvar, als ob sich die Krankheit von ^ ^',^', wie eine Last, die man ihm alisgezwuugeli. ^u> Ts,r stlind osfeu, die Tür iu die Freiheit, zu den ., Er hatte nur den einen Gedanken: Fort! Fort aus "u>"n Hause, desfen Mauern ihn erdrückten. Mit ruh«. ^tn jichere», Schritte ging er auf deu Korridor hinans, "U'l schlich ^. behutsam' »veiter. Von der Kirche her uen leise Gesaugeslläuge zn ihn, hin. Ein Erinnern ^ °le Kirche in seinem Dorse, Fort, nnr fort. An die Mauer gelehnt, stand der juuge Rekrut. bn^ < ^ schweifte 'hm über die i,i Mondlicht ge. "0"e wette Flur. In den huhen Gräsern harste der >nc> „, klagenden Lauten, die sich dem Soldaten ius ^^z stähln. 9 .^'l> Heimat erstand vor seinem Auge. Das Stück '^,, das Hänschen, deren Besitzer er'ist. Nun war N5, > ^"^ Menschen da drinnen, der Mörder nnd ^u"er und Landstreicher. Die Augen fielen ihm zu. »acb ^"'^" '"^ "' ^"" ^"^' ^"" ^,^ "' ^' >"u'd". ill d " " ^'^ ^'sehl,l. Und sie sitzen wieder zusammen ^ 'leinen, warmen Stnbe und küssen sich. hin ^^' ^"oehr löste sich aus der Hand nnd siel . ^er Posten schrak zusammen nnd ermnnterte sich. scln-i<. ^' "'^t schlafen. Sein Gewehr aufgreifend, «,"' '"eiter aus nnd ab, auf uud ab. Vilii "i einer Weile lehnte er sich wieder an die """' "nd trännite ,veiter. Von Weib nnd Dors-------- Nz . " >ch"b sich ein dunkler Kopf oben über die da5 "',^'l ei»em weiten Vlick nmspannlen die Angeii schlu' ^'^' das s'ch '"^ Unendliche verlor. Mit ttlnt V" ?!"'^" Zügen atmete die Vrnst die köstliche ^ °" Freiheit ei». Aus? " '^"''l"l Male begannen die Glocken zn läuten. ^r,'l!>""" Zwangen sich die jubelnden Klänge in die der ^!'^""cht. "l"s der Kirche herans zog die Schar "wsl'nge ^»rück i>i die engen Zellen. Miik ^'"l der Soldat zusammen. Er griss zur >uie1'^"'" ''^ ^'^'"d zl> bekreuzen, da blieb die Hand "on d!""! "'^ falbem Wege. — Der Sträfling »var ^tevv^ -^"ner herabgesprllnge» nnd strebte der drr <2^''b stehen! He! Bleib stehen!" rief angstvoll der N i? ' "^'"' schneller lies der Flüchtling. Da legte dickte '" '^'^"'"d das Gewehr an. Ohne zu zielen, wurd^" "'"chlMn weihevolleii Inbeltöile der Glocken ^m , '^'"''w'" ">-'" de»> scharfen Knall eines Schnsses, l,a»^„ ^''^"ndcr Klageschrei nachhallle. Aber danii ^!!a,,l>, ^'^""^ neue in herrlichen Harmonien durch» ^^^- ^slermorgen' Dcm Frühliuss cutgesscu. (Fortsel)Mlg.) -l- Mnrz, nuf hohrr Scc. sichtig..'"^/'/ch"' ^"rer Äcorge» bricht an, seiner dnrch. "^lartlm" v^ ^'^ ''^"^ der hochgehenden See. Ulisere 'u»> W..M'', ^''^"' sndöstlich gefahren war, nimmt wir n' l'/?' ^urs und steilert Sizilien zu. Solange ^Nsclue ', s, ^"'^ d" griechischen Inseln fuhre.i, '^^uieie, ^^"^^''' ^'wl auf den den Ans>va»derer» üb„„^, /" Decle», wo von den Griechen Akrobaten-wnrden ""^'""'""U'n und nationale Tänze aufgeführl ^'sto ,»',^! '" ^' '"" >^"ch die hohe See gewannen, ^"rderd,!ck^?' Ü''^ das Äieer- nach einer'über das ^"" iiniev' !n' ''' ^''^ sl'lchtcn sich viele hiiluuttr, '»enden U,, ">""' d'e bisher die ans Süden lom-^"' vun s.'!^"- ^" dnrchschileideil hatte, belan, nun die '^ znr ^^"5 '""^ ">' 'nstigt's Rollen des Schis-^"'dect .1, , ^"^'' ""^ >^"ch "'chl hinderte, uns au, ""d sclians'.,. '"^''chülUer Stelle ordentlich ansonnen ''s'llschä.^','">'"'- Der Wind frischt ans, die ''h ""' r e,^ ..^'"" ""belsrühs.üct bereits sehr spar-eien und uu Zwischendecke liegen nach der Aus- söge des Arztes über MW Auswanderer befallen von der Seekrankheit. Wir hatten noch nicht lange die griechische Küste aus dem Gesichtspuukte verloren, und schon machte sich in der Gesellschaft die Sehnsucht nach dem Erblicke» des kalabrischen Ufers bemerkbar, mit dessen Erreichen ' ruhigere See zu erwarten war. Sehnsüchtig wird aus» gelugt, bis gegeu 4 Uhr nachmittags die schneegeschmück. e unbedingte Erhal-lüng der Einheitlichkeit des Wasserrechles. somit Ab-lchnnng der ans eine territoriale ^ersplilternng hin-znlenden Vestrebiüige», die Össeilllichkeilserlläruiig des Grlmdwassers svwie die daraus folgende Unter-stdlnng desselben unter die Kontrolle der VerwaltnngS. blhörde»: Einschrä»lil»g des freie» Ermesse»s der Be» hm-de i» bez»g ans die Erteilnng nnd Normierung der >lo!ne!sio»en,' speziell Ausgabe des Systems uiibe-schräükler Vorbehalte stmne der nachträglichen Vesr,-stung ewiger Wasserrechle; Neuformulierung der Ve- stimmungen, betreffend Schadencrfatz und Abcmderun-gen, wobei daran festgehalten werden mnß, daß die Konzession dem Unternehmer im allgemeinen Schutz gegen nachträgliche Einwendungen und Ansprüche gc-währt. — Die Resolution führt weiter u. a. aus! Neson» deres Gewicht ist auf den Ansban der Expropriation zu legen, die an, besten dnrch ei» allgemeines Gesetz über die Enteignung sür volkswirtschaftliche Zwecke zu erfolgen hätte Insbesondere ist auch die Enteignung stehender Privatgewäsfer, sowie von Wasserrechtrn aller Art, ferner von Grund sür Errichtung von Werken, Anlagen, Leitungen, Kommunikationen und zur Über» flutung, schließlich von anders schwer beschaffbaren Materialien zu ermöglichen, wenn die Volkswirtschaft» liche Nützlichkeit der Unternehmung es rechtfertigt. Land- nnd Forstwirtschaft, Vergban »nd Eisenbahnen genießen bereits eine ihren Vedürfnisse» entsprechende Enteignnngsbesngnis, »ur dir Industrie entbehrt bisher einer solchen! Die rationelle Ausnutzung großer Wasser-lräfte wird henle dnrch das Fehle» ausreichender Exvropriatiousrechte sehr behindert. Im Anschlüsse an die Expropriation wäre auch ein gewisser Zwang zur rationellen Wasserbenützung gerechtfertigt, fo daß ei» Werlsbesitzer i»»erhalb bestimmter Grenzen verpflichtet ».'erden kann, seine Anlage gege» vollen Ersatz der Koste», sowie jedes vorübergehende» oder da»er»den Schadeiis :ng de» AuSfchlag zu gebe» habe, doch follte ernst, hafle» Projekte», die die Priorität für sich habe», ei»e Entschädigung für die Projekts- uud VerfahreuSkoslVn »icht versagt werde». Nach der Ko»zessio»sverhn»dl»»g si»d neue Bewerber »icht mehr znznlassen. Die »»-bediiigt ansfchiebende Wirkung jedes, selbst des nebe», sächlichste» Rekurfes, hat mannigfache Nbelstände gezei-tigt. Dieselbe hätte bei entsprechender Kantionsleistung seitens des Konzessionsbewerbers zu entfallen. Die Tatsache der Einbringnng eines Rel»rses gege» eine zugunsten ei»er Partei erslosse»e Entscheidung ist nn» bedingt niich letzterer mitznleilen. Der Führung der Wasserbücher ist größere SorgsaK z» widmen/wozu die Bereitstellung entsprecheiider Mittel erforderlich ist. Ha»delslammerselrelär Dr. Karl Hermann e» damit verbundenen ^arifrevisioiie» miißte znr Fol'ie haben, daß der U»s>vinn «wr«l?li vckn" von Antoll Kasvret wurde mit Erlaß des Ministeriums für Kultus nnd Unterricht vom 29. März d. I., Z. 11.047, znm Unter-richtsgebranchc an Mittelschule!, mit slovenischer Unter-richtssprache zugelassen. — iNcsitzänderung.) Die durch ihre vorzüglichen Erzeugnisse bestbekannte Kunststein» und Zemcntwaren-fabrik Seb. Unterhuber lInhaber Franz Venque), Wiener Straße 73, ist mit 1. d. M. in den Besitz der Gesellschaftsfirma Zajec H Horn übergegangen, die das Geschäft unverändert weiterführt und auch einen neueil Artikel Kunstmarmor richlshof Folge gegeben und die Sache znr neuerliches Verhandlung an die erste Instanz verwiesen. In del' Begründung diese? Entscheidung wird gesagt: Wenn der Gerichtshof erster Instanz die Verbrechensqualisi' lation aus dem Grunde ausschließt, »veil das Geschäfts« pult nicht als Urkunde angesehen werden könne, s» verkennt er offensichtlich die strafrechtliche Bedeutung des Begriffes „Urkunde". Im Sinne und Umfange des Strafgesetzes ist als Urlnnde jeder leblose Gegenstand anzuseheil, welcher als Veglaubigungsmittel für eine rechtlich erhebliche Tatsache zu dienen bestimmt ist. Es geht daher nicht an, den Schutzbercich des Strafgesetzes etwa auf briefliche Urkunden einschränken zn wollen. Aus welchem Material eine Urkunde besteht und in welcher Weise sie einen bestimmten Gedanleninhalt zum Ausdruck bringt, darauf kommt es ebenso wenig an wu' darauf, ob die Aufzeichnungen mit allen für das zivil» gerichtliche Verfahren ausgestellten Bcweiserfordernissen versehen sind. Der Schutzbereich des Strafgesetzes um-faßt vielmehr den gesamten Rechtsverkehr, in welchem mit allseitigem Einverständnisse der Beteiligten sehr häufig Gegenstände als Beweismittel für Rechte und Rechtsverhältnisse benützt werden, welche über den Begriff einer Urkunde im landläufigen engeren Sinne weit hinausgehen. Liefern nun alle Beurkundungen/ die für das Parleiinleresse erheblich sein können, sur das Verbrechen der Urknndensälschung ein geeignetes Objekt, dann ist es offenbar auch rechtsirrlümlich, wenn der Gerichtshof die im gegebenen Falle von der Ängl'» klagten vernichteten lansgelöschlen) Aufzeichnungen ln'» dem Schutzbereiche dieser Gesetzesstelle ausgeschlossen hat. — Wn Krcoitverein der städtischen Sparkasse in Lailiach.) Die Direktion der städtischen Sparlasse i" Laibach teilt ill einer Kundmachung mit, daß die k. k. Landesregierung die Statuten des von der Sparkasse geplanten Kredilvereines genehmigt hat. Die GründiM des Vereines erfolgt, sobald vom Verwallungsrate der Sparkasse die ersten 20 Mitglieder ausgenommen sei" werden. Der Beitritt zum Vereine ist schriftlich anz"' melden. Aufklärungen, Vereinsstatnten und Dructsorten für die VeilriUSaumeldung sind entweder mündlich oder schriftlich bei der städt. Sparkasse in Laibach einzuholen- " herein der Knabenhandarbeit.) Wie uns mit" geteilt wird, hat der Vereiu für „Knabenhandarbeit in Österreich" in Wien den Landesstellen mitgeteilt, daß ^' in diesem Jahre, in der Zeit vom 19. Juli bis l4. August an seiner Ersten Wiener SchulwerlstälN', XVI, Koppstraße 75, den 22. Ferialluro zur Heranb'l-dung von Lehrern des HandfertigkeilsunlcrrichteH. s'U Knaben abhalten wird. ^?- — sVolkSgalerie in der Simon Gregor^schen Lese' halle.) Die vor kurzem zur Ausstellung gelangle m'»c Serie der Gemälde-Reprodiitlionen antiker nnd model' uer Meister weist eine abwechslungsreiche Zusammen' slellung porträtistischer, szenisch.fignraler uud la»d' schafllicher Schöpfungen ans. Neben ältere» Meister' werken meist figuralistischen Charakters, wie MadonM'N' bildern von Antonio Allegri da Eorreggio und Tiz>l>"' Engelmotiven von Melozzo da Forli, ist die altilalil'' nische Schule noch dnrch Paolo EaliariS „Vision der hl. Helena", ein Porträlstüct Giovanni Moronis und Fra Narlolomeos „Heilige Familie" vertreten. ". Übergang zu modernen Bildwerken reiht sich l'lN Tzenenstncl Daniel Ehodowieetis sowie eine Anzahl aN' lnntig lieblicher Landschaslsbilder an, Schöpfungen dco sympathischen Wiener Malers Moritz von Schwmd u»" des Dresdner Künstlers Ludwig Richter. Einen iiwder' nen Zug trägt schon Spitzwegs „Klarinetl-Solo", ^ Werk eines Meisters, der allerdings noch zur A>^ Münchener Schule gehört, indes zu ihren hervorragen^ sten Vertretern zu' zählen ist. In die gleiche GruP^ gehören Anselm Feuerbachs: „Wiegenlied" — eine re«' zende Kindergruppe — Leo Sambergers und Franz ^ Lenbachs Purträtstücke. Namentlich das Damenpm'lr^ stück des letztgenannten Münchener Malers wird a>^ eines seiner ersten Jugendwerle, das ihn nichlsdep ' weniger bereits als goltbegnadeten wahren Künstler cn den Plan treten läßt nnd in einer besonders !pne Reproduktion wiedergegeben ist, allgemeines ^! teressc erwecken. Von den modernen Meisler» sind l der Kollektion u. a. vertreten: der niederländische Mau„ Karl Schuch „lit dem idyllischen Bilde: „Slülebe" ' der dentschc Naturalist Wilhelm Leibl, einer der ^ rühmtesten bayrischen Vulkstypenmaler aus der zloe'l. Hälfte des 19. Jahrhunderts mit dem Bilde: „Die f"'^ tenden Mädchen", der badische Maler Ludwig D,u,''^, einer prächtigen Landschaft nnd Max Klinger mit ^' . äußerst originellen Freilichtszene, betitelt: "^^.^,„ digung", mit einer launig humorvollen Episode aus 0 Ticrleben. Auf einzelne Bilder dürften wir noch ZU" kommen. Saibac&er .Reihina 9lv. 81. 717 10. Slpril 1909. ^ lAulzqcstaliunsi dcr Postwertzeichen-Verschleiß. stelle beim Poftamtc Wien I/, für Nricfmartcnsamm. ler und »Händler.j Vei der Pustwerlzeichenverschleiß. stellt' des Postamtes Wien 1/. lHm'ptpostamt, Poftqasfe "r. 10) s,,i- Vrlesmarsensammler lind .Händler sind dom l. April an auch die österreichischen und die für oie ^ustälnter in der Leoante nnd anf Kreta ansaeqcben^n österreichischen PosOoertzeichen früherer Emissionen so-wle die seinerzeit für die ^oinoardei und Veneticn ans-Wcbenen Post>oertzeichcn, soweit nuch Bestände an IMllM Wertzeichen oorhauden sind, ungebraucht und "tier Wunsch auch inil ei>,eu> speziell sür diesen Zweck ^eswulnten Stempel söhne Dalnmeinsat; »nil der Leqenoe Mtwerlzeichenoerschleißslelle Wien 1/,) oblilerieri zu>n ^ominalbetrage erhältlich. Neslellnnqen ans solche '-iurrtzcichen lünnen alich im schriftlichen Weqc unter Mlchzeitiqer Einsendnnq eines deln Nominalwerte der "cstellleu Wertzeichen entsprechenden Geldbetrages und "nes Vetraqes sür die Franlierunq der Postwertzeichen-«l'i'dunq lrelommandierter Vries, Geldbrief, Wertpalel) "!^e,l. Ist der den, Pm'to für die Sendung entspre-N)rndc Geldbetrag nicht übermittelt worden, oder reicht ^'r Vl'trag zur Fransierunq nicht aus, so wird die Be-Mluug ulu den der Franlogebühr entsprechenden Teil ^lurzt. Nl'lnerlt N'ird schließlich, das; anch ii^ch Iubi-wumskurresp^ndenzlarten mit dem roten Stempel vom ^ Lumber I<)"l'uulu»g init der üblichen Tagesordnung ab. — lach der Hauptversammlung werden unter die Vereins-"W'eder Näumchen aus der Vereinsbaumschule ver. l"lt »verden. c> , ^ Erster allsscmcincr Ncamtenvcrein.j In den "talltaten des Ersten Laibacher Neamten-Wirlschasts. ^ ^'^'s lEcke Vegagasse.^ongreßplat;) findet Donners-H oen 22. d. M. nm 8 Uhr abends die ordentliche m-1 ^ "'^ ^onsorlialversammlnng der hiesigen Orts-.'l'ippc dco I. allg. Veamtenvereines statt. Sollte die St.. ?'"'-'""^ "'^ bl'schlußsähig fein, so wird eine bal/ !p"ler eiiie neue Konsortialversammlnng abge-a w's '""brn, die ohne Rücksicht anf die Zahl der ""senden Konsorte», beschlußfähig sein wird. Lekl^ ^" Verband der österreichischen südslavischcn am 1^^^'"^^ ^^l^ ^''"l' diesjährige .^auptversammlimg !ol ^' "'^ "'' Allgust in Äcarburg abHallen. Hiebe, sesli, < ^"^"brige Bestand de? ReichsvollsschulgesetM' ^'. ^ u^ligeii »verden. Anch findet ein großes Konzert '"M'>rifchen Lehrerschaft stall. h^s^. 'ß"st zahlreicher Beteiligung ans allen !,,;.,' ""'^streifen """ Krainbnrg am «. d. Äi. nach° halle ' "s!?"' i7rtssriedhof stallt- ^ Der Verblichene Ul Kr"' ^''h"en Jahren bei verschiedenen Vereinen untl'1- !. '^ "'" ^'^' Tätigleit entwickelt; er war '" Kra" ,""" ^"' ^Mriinder^ des „Gorenjsli Solol" kunlm "^ ^" Gamsreviercn> uiiseres Oberlandes "wrm '!^ "nheilvolle Berichte über die durch die verursachten Schäden zu. Drr Wild lv3 ''^'l)U">d soll uahezli ganz, der an Gams-^'l'rua nn^ 3n" ^''""" """ul'l'l so'». Die im dielen M <>I --^nz abgegangeneu Lalviilen haben mit in di.> " ,?^'s>">'de» anch alles darin befindliche Wild Aeeudii ^' ^'wMn „,^ d^rl verschüttet. lHrst liach den si? "^ " Schncch-lMelze >vird es lnöglich >ver-'uncln',, /"' ^^^ ''^"' ^"-'" verursachte,» Schaden zu wird "t>i "!'^ l""" '""" aber schon heute sagen: 6s bis der 'w^!'^ '"^ ^"' sorgsainsten Hege bedürseii, die r». , "u^bestaiid »vieder die .sxihe erreichen lann, ^"ur Einlrilt dieser Katastrophe hatte. ^l" 2-,! r!'"' '"^"ssnxtr Sttsj,,^l ' """^sgerichl statt. «Hin sehr junges ^i'..sV ?"l'" '"' ""s '^rlnitz, stahl ihren, d,'r ^,' "" "n ,';>oanzigfronen.Goldstück. Sie leugnete ""«:< ? '""^' bu' Münze in ihrem Nucksnller ein^ '^'!, ^'I'lnden. Sie gab hierauf an, fie habe bloß int, ^ ^^"'Stiict nehmen »vollen nnd fich dabei ge-hntte ^,. qcr stützte sich ans Punlt <- des 5 2 ^Uden'l,1''l>"°Clückes den ^r^'spruch des ""b sprach di "An^"'^'"'^'' '"""^ ''''' ^ ^"^'" "" sDao Konzert dcr Sloveuischen Philharmonie,) das am Ostermontag im großen Saale des Hotels „Union" stattfindet, 'umfaßt nebst heiterer Operetten, mnsil einige seriöse Pu>een, und zwar: Pnccinis Phan» tasie ans der Oper „Madame Butterfly", Griegs „Nor. »vegischeu Sang" Nr. 4 uiid Wagiiers Phantasie aus „Lohengrin". Außerdem sind darin Kompositionen r»on Lehar, Waldlenfel, Supp6, Nedbal, Hipolit-Ivanov ver» treleii. — Das Konzert findet bei gedeckten Tifchen statt: es ist das vorletzte, das Herr Kapellmeister Talich vo». Antritt seines mehrwöchenllichen Urlaubes dirigieren wird. — n großes Miliiärlonzcrt) findet am Oster. sonntag in der Kasino-Reslauratiou statt. Anfang nm 8 Uhr abends. Eintritt 6l» >V Näheres besagt die Annonce. — Wochenoichmarlt in Laibach.) Aus den Wochen-viehmarlt ili Laibach am 7. d. M. wnrden 459 Pferde, ^!62 Ochsen, 95 Kühe und 11 Kälber aufgetrieben. Aus dem Nindermarlle notierten die Preise bei den Mast. ochsen 68 bis 76 K, bei den halbfetten Ochsen 6<< bis 68 X uiid bei den Einstellochsen 56 bis 60 I< für den Meterzentner Lebendgewicht. — sIm städtischen Schlachthause) wnrden in der Zeit vom 28. März bis 4. April 80 Ochsen, 7 Kühe und 5 Stiere, weiters 196 Schweine, 161 Kälber, 33 Hammel und Böcke sowie UN Kitze geschlachtet. Über-dies wnrden in geschlachtetem Zustande 1 Kuh, 32 Kälber und 26 Kitze nebst 740 Kilogramm fleisch ein-geführt. Theater, Kunst und Literatur. — Wn Freilicht-Theater.) Die vielumstrittene Idee eines schweizerische,' Freilichl-Theaters soll nnn endlich verwirllichl »verden. In dem am Vierwaldstätler' see gelegenen Lnstsurorte Hertenstein bei Lnzern »ver. den am Pfingstmontag eine Reihe von Aufführungen llassischer lind moderner Dramen beginnen, die in den Monaten Inni bis September fortgesetzt »verden sollen. - >: Matthias Nagln-, und defsen handschriftlicher Nachlaß. 6.) Kanonikus Ivan Su^nil: Gibt es aus dcu Sternen Lebewesen? 7.j Dr. Franz Dergane: „Das Nanernrecht." 8.) Dr. Leopold L^nard: Einige slavische Fragen >Die Zu-snnfl des russischen Reiches). 9.) Dr. Alerius U 5 e n i <"-n i s: Das Gesetz über die Kartelle, lo.j Neue Bücher, ll.j Feuilleton/12.) Anzeiger der Leogesellschasl. — <„^1uv.'n«ki l>«1. April um 4 Uhr Aus. erstehungsfeier.'' Nach drei Psalmen zlvei Nesponsorieu ^!!^, «!!l)l»l!tu„1 von Anton Foerster- nach dcr Prozession 't">> 1)(^nn von soft's Gruber, N^iinv c!oo1i von Anton Foerster und 'l'.'lntum <>i'«''» von Franz Kimovee. Ostcrsonnta.q dcn 11. April um U> Uhr Pontisikal-amt: Fcstmesfe i'n l<'-»(-!> .s<>^>i,1n> uiil Instru» mentalbegleilnng von Karl Greilh, Graduate 11-,"-ll!<^ sOclur) ,,,it Sequenz Vi.-iiinn'' pu^-I.uii und ^fserlorinin von Anton Foerster. Ostern», on tan. dcn 12. April nm l l» Uhr Pontifi lal-am!: VI!»>,!< !^, l,<,,,<>i! ^:>!,<-li>,-i«i>,!!><> u,it Slreichinflrumeütbegll'itung von Stailiolaus Prcmrl, Graduale llll,^ <1i<^ !(,!'Iu« Domini vuii G. Ed. Stehle. Ili der KtadtpsarrkircHe Hl. Jakob. Äarsamstaa. dcn 10. April um 6 Uhr nachmittags bei der AuferftehungZfeirr: Osterlied „Der Heiland ist erstanden" von Nob. Führer, nach der Prozession ^ Dcrlin ^i!u<1ui!>u« von L. Nelar, Ii<^illu c^i von Anton Foerstrr, ^uniuin <^<, und <:«liw^i von Fr. Gerbi^. Ostersonntaq den II. April nm 9 Uhr vormil. tags Hochamt: Messe zu Ehren des allerheil. Herzens Jesu iu l)-mc>11 und 11 - ^ui- sür gemischten Chor, Orchester und Orgel, Graduale ^u^ 6it^ mit Sea,Ul'i,z von Anton Foerster, Ofsertorium i'^-ru Ir<'7nin< von Aliton Foerster. Ostermontag den 12. April um halb 10 Uhr Hoch. amt: _>tin»u in 1i<»li<»i-<-m !>(>!>li«l-<.!,I. pulm. — Maria Terdina, Arbeiterin, 7^ I., Radetzlystruße II. II»emiple^ill, Am U. April, Stcphllmr «alril, Dienstmannslochter, 16 Mon., Wienerstraße 9. tli-uliclliti» c»,piU. Im Zivilspitale: Am 6. April. Lulas Fevnil, Arbeiter, 31 Iah«, Uyninßitis. Am 7, April. Johann Guardia, Privatier. 5? Jahre, ?»r»iM8 prnssre»«. - Franz Högler, 32 I,. Vuluu» »cl<»pv. t^i-ium. — Franz Ostrrz, Arbeiter, 4^ I., ^»ipvll«. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehühc 306 ii m. Mittl. Luftdruck 730 0 ium. "^7s"^ u. N. > 7^5-^7^9^2'^W7nsa'ßl8^teilw. heiter i ' 9U. Ah. 735 4 ^08_____. teilw. betv. I0.> 7 U. F/ i 7.^3 8, 4 4, NÖTschwach ^ » V«^cs T>as Tagesmittel der nestngen Temperatur 10 7°, Nor« male 8 b». Wettervoraussage für den 10. April. Fur Steier. mark. Kärnten. .strain und das Küstenland: Meist heiter, mä« hige Winde, milde, unbestimmt, Seismische Berichte mid Beobachtungen der Lnibacher Erdbebenwarte lOrt: («ebäude der l, l, SlnalS-Obrriscilschlile.) Lage: MldI,Breites" 03': Ösll.Länqe vvn («rrenwich 14° 31'. Äcbrubcrichtc: Am 10, April nra,rn 6 Uhr bb Minuten mäßig starke Aufzeichnungen eines Frrnbebens B o d ei!unrn he: Am «. und 9. April «sehr schwach», am 1<». April zunehmend. Theatßruerßin in laiöach. tafciill findet Montag den 26. April 1909 um halb 7 Uhr abends im Balkonzimmer des Kasino mit nachstehender Tagesordnung statt: -• — 1.) Tätigkeitsbericht. 2.) Rechnungsabschluß. (1328) 3 1 H. Wahl der Mitglieder. 4.) Wahl des Vereins- uud RevisionsausscbuBses. Im Falle die Beschlußfähigkeit i ach § 10 der Statuten nicht erzielt werden sollte, iindet eine Stunde später eine zweite Generalversammlung statt, welche ohne Rücksicht auf die Anzahl der Anwesenden beschlußfähig isi. Dom Husschusse des Theatervereines in Laibach den 10. April 1W)V*. tzz^s^ss> ^^^^ ^D^s^^ HlFlu^ Muster umgehend. ^^ ^ Hoflles. I. ^i. o. , Laibacher Zeiwng Nr, 81, 718 IN. Upril 19U9^ Telegramme des l. l. Telegraphen-Korrespondenz-Bureaus. Trieft, 9. April. Wie gemeldet, ist qeftern dic Mehrzahl der hiesigen Apothcterassisteiiten in den Aus-stand getreten. Tie Zahl der Ausständischen beträgt 38, Die Assistenten der Apotheke des Allgemeinen Kränken-Hauses sowie, fünf in hiesigen Fabriken chemischer Pro-duktc angestellte Pharmazeuten haben sich zwar mil den Aussländischen einig erklärt, im Einvernehmen mit diesen die Arbeit aber nicht eingestellt. Außerdem arbei-ten die Assistenten in noch acht Apotheken. Rom, 9. April. Heule vormittag) zeigte ein starkes Getöse in einem Hause der Via Vorgo Tio, etwa 4»)») Meter vom Vatikan entfernt, eine Explosion an und man sah anch Nauch über dem Hause anfsleigen. Die Feuerwehr, die sofort zur Stelle war, fand mehrere Personen verletzt vor, darunter eine schwer. Die Fassade des Hauses befindet sich ill gefahrdrohendein Zustande und im vierteil und fünften Stockwerke wurden Be» schädignugen festgestellt. Rom, 9. April. Die Explosion, die heute in einem von einem gewissen Projelti bewohnten Zimmer eines Wohnhauses in der Via Vorgo Tio erfolgte, ist offenbar auf die Unvorsichtigkeit Projettis zurückzuführen, der im geheimen Patronen für Fischereizwecke erzengte. Der Plafond des Zimmers stürzte ein und die in dem oberhalb gelegenen Zimmer befindlichen Perfonen, dar» unter einige Kinder, fielen hinab. Projetti ist schwer und drei Personen sind leicht verletzt. Die Explosions, statte ist mehr als einen halben Kilometer vom Vati-kann entfernt. Die im ersten Augenblicke im Umlaufe gewesenen Gerüchte von einer Vomben- oder Gas» explosion entsprechen nicht den Tatsachen. London, 9. April. „Daily Graphic" sagt, die öster-reichischcn Dreadnoughts würden praktisch genommen einen Annex der deutschen Flotte für das Mittclincer bilden und während einerseits der Dreibund unbestrc-it» .bar die Suprematie zu Lande besitzt und auch in der Lage ist, seine eigenen Gewässer zn schützen, wird nie Tripelentcnte in drei Jahren praktisch nichts besitzen als die englische Flotte, die etwas mehr ausmacht, als die eines Mächtestandards, und die französische Armee, die ein diesem Verhältnisse entsprechendes Niveau kaum erreicht. Unter solchen Umständen ist es unsinnig, von einer Stabilität der Situation in Europa zu sprechen. London, 9. April. Ein Aufruf des Neichsflotten^ bundes weist auf die Gefahren hin, die fich daraus er» geben, daß die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit cn^ die Dreadnoughts konzentriert werde. In dem Aufrufe wird eine Untersuchung über die Mängel der Flotte gefordert nnd erklärt, das Hei! Großbritanniens liege einzig und allein darin, daß das Budget vom Oberhanse abgelehnt, dagegen die Anflösnng des Parlaments er. zwungen und somit einer unionistischcn Negierung er> möglicht werde, ans Nuder zu kommen. Konstantinopel, 9. April. Das jungtürkische Ko. mitee veröffentlicht eine Mitteilung, worin es die ver. dächtigendcn Anspielungen der Zeitnngen bezüglich der Ermordung des Chefredakteurs des „Srbcsti", die Poli' tische Ziele verfolgen, mit Bedanern und Eutschiedenhcit znrückweist. Der Mord hat den politischen und per» sönlichen Haß zwischen dem jungtürkischen Komitee nnd der liberalen Union außerordentlich gesteigert. Der Attentäter ist tro!-, eifriger Recherchen bisher nicht eruiert worden. Konstantinopel, 9. April. Nach Äußerungen des bulgarischen Handelsministers Ljap^ev haben die Ver-Handlungen zwischen der Türkei nnd Vnlgarien fast in allen Puuktcn zu einer Verständigung geführt, ausgenommen jenen Punkt, der einen Teil der türkischen Forderungeil bezüglich der Vakuf betrifft. Die Ver» Handlungen betreffen insbesondere verschiedenen Ab» ändernngen der Form des in Petersburg seinerzeit als türkischer Entwurf unterzeichneten Protokolles. Tschibuti, 8. April. Meldungen ans Addis-Abeba bestätigen die Erkrankung des Kaisers Menelit. Kaiserin Tajtu sucht alle europäischen Konzessionen zu auuullie-rcn' aber die von Kaiser Menclit bezüglich der Eisen» bahn Tschibuti—Addis'Abeba gemachten Zusicherungen sind solcher Art, daß eine Zurückziehung der Konzessio» nen unmöglich erscheint. Anßcrdem wird darauf hin» gewiesen, daß die bezügliche Konzession keine Auf-lösungsklausel enthält.______________________ Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. !lm die weibliche Konstitution aufrecht zu erhalten, ist die normale Vlutzirkulalion die. Hanptbedingnng. Es kommt bei den Frauen und Mäd-chen oft vor, daß die Blutzirkulation eine unregelmäßige ist. Die Erfahrungen haben bewiesen, daß diese Unregel-Mäßigkeiten meistenteils auf Blutarmut und uniior-maler Zusammensetzung des Blutes beruhen. In allen solchen Fällen wird Fcrromanssanin empfohlen und ver-ordnet und nach längerem Ge'branch stellt sich vollstän. dlge, Bessernng ein. Wir sehen besonders gute, auf. fallende Erfolge bei den Mädchen im Entwicklungsaltcr, wenn sie dieses Mittel systematisch benutzen. In allen Fällen von Blutarmut, wie auch Blutverlust, wird Ferromanganin vor allen anderen Präparaten der Vor» zuq gegeben. Preis 3 6 5N li die Flasche. Beim Ein-kauf achte »nan auf den Namen Ferromanganin und auf die Schutzmarke „Mädchentopf". Erhältlich in Apotheken. (728> Ferromanganiu Cic., Wien, Annagasse 3. Hei Nieren- und Blasenleiden, Harngries, Harnbeschwerden und Gicht, bei Zuckerharnruhr, bei Catarrhen der Athmungsund Verdauungs-Organe wird die Bor- und Lithium-hältige Heilquelle SüL¥ATOm mit ausgezeichnetem Krfolg angewendet. 05H Wirksames Präservativ gegen Mh bei Scharlach auftretende ¦ja Nierenaffectionen. ÄJÄ Harntreibende Wirkung. ^FjB^^ Eisenfrei. ¦¦BBBJ9 Leicht verdaulich. ^^^™* Angenehmer Geschmack. " ' ' Absolut rein. >• J^^L Constante Zusammensetzung. ^T1*^^ fi ßesondors jenen Personen ^J^UopC^^ empfohlen, welche zufolge |^>-".....,.<^^ sitzender Lebensweise an fc—l^i Harnsaurer Diathese und BB^ISmI Hämorrhoiden, sowie ^j^mP gestörtem Stoffwechsel leiden. Medklnal-Wasser und dietätlsches Getränk ersten Ranges. Hauptniederlagcn in Laibach : (lOfUi) 2ö—'i Miohael Kastner, Peter Lassnik, A. Šarabon. FrauEn-Ortsgruppe „Laibach" des Einladung zur Jta-YntaK Freitag den IS. ilpril 1909 um 3 Mir nachmittags blaues Zimmer, Kasino, I. Stock. Tagesordnung: 1.) Rechenschaftsbericht. 2.) KasBabcricht. 3.) Neuwahl des Ausschusses 4.) Wahl der Delegierten zur Hauptversammlung in Bielitz n.) Allfälligo Anträge. (1H26) «A zeit ^!isllul!l!ksl6n be^nnl «A ^^^--—" 3«^MM8N^ '^ <^Ms 2l» untelMllonüon IlliUvi " A M bei euren iu llllllädas, -^ l^ W Nül^nbaü. lr2^7L?l5l)aö et«. ^^ i,n,I I'lodvr. /Vi'-'Ul«:^ «mp^d!, n. /u i!ilu»!ii)K<:n ^» ^ K'lü m, Kiii-da»!«, Or»Nll>IIot«I» l. It. !'»>-k VaH unbeständige «prilwetter hat stets zahlreiche Katarrhe zur Folge, die man nicht vernachlässissrn darf, wenn sie nicht ernstere Erlranlunssen herbeiführen sollen. Erfahrene Leser rühmen nun namentlich für emvfindliche Personen und ttü'der die Anwcndlma. von ssays echten Sodener Mineral« Pastillen, als Vorbeussnnsssmittel sowohl als auch zur Velainp, funss vorhandener Erlältungen und es ist vielleicht angebracht, diesen Rat hier an uniere Leferwelt weiter zu geben. (U77K) Das Pathephon bildet die letzte und größte Errungenschaft auf dem Gebiete der Tonwiedergabe, es ist ein Hausinstrument VOtt hoher künstlerischer Bedeutung und ohne Nadel Spielbar, auf welchen Vorteil wir besonders hinweisen. Unser Reportoir enthält 20.000 Nummern erster bänger und Orchester aller Länder, deren Wiedergabe weich und in voller Natürlichkeit zur Geltung kommt. J)io Platten sind fast unabniitzbar, bis zu 1OOO mal spielbar. Kataloge gratis. Pathe Freres, Graben lä, Wien, I. (lJK)f>) 12-—1 fl^ Suchen Sie? JügMi ^K^ß^ ga Käufer 1 fur Grundstücke. 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(1333^) Nach einer landen Winterszeit ist eS dringe«" nötig den Körper ein>r gründlichen Reinigung nnd Drsinfel' t,on zu unl^n'I)^!i, Das Wasser allein reicht dazu nicht hin, vielmehr muh man sich cmer kräftig desinfizierenden Seife bedienen. Die besten Seifen hiezn nnd überhaupt bei allen Nadern und Waschungen sind: Nergertz Teerjeife, Ner-gerS UlhzeriN'Teerjeife nnd Vergcrs Voraxseife. Zu haben in «illen Apothclcn der Monarchie. Echt mir mit der Schlchmarrl,', (I0!17b) Annoncen. Die täglich wachsende Zahl der Annoncen zeigt am deutlichsten, daß der Weg des Unnoncieren» wohl unter alle« der zweckmäßigste ist, eine» Kam, Verlauf rasch zu erzielen, einen Compagnon, Inter« ejsenten, ein Vngagc>»ent, Darlehen oder dgl. zll finden. In pnnlto Wahl d^r für die jew,il,gen Zwecke en>P' fehlenswertesten Zeitungen und notnendige Beschaffenheit der Annoncen wende man sich au die seit über AO Jahren be-stehende 5lnnoncen»Vxfteoition M. Dnlea Nachf., Wiett' I., Wollzeile «. Diese Firma dient auch jederzeit bereitwillM vollständig kostenfrei mit Kostenberechnungen und Vorschläge" für ausgedehntere Reklamen! eventuell anch mit Klischee' Skizzen und textlichen Entwürfeu usw l1A1'>k) Vnson Eompanh. Der bei dcr Wiener Repräsentanz der Finnn Path^ Flores installiert gewesene Direktor nno Prulurist, Herr Karl Fink, ist von dort ansgetretcn, um l»e Gencralrepräseutanz der Bufon Company Liniiled zu über« nehmen. Nie mitgeteilt wird, ist die Etablicinng dieser Zweig" Niederlassung Nien, 1. Bezirk, Graben Nr. 17, bereits erfolgt. Herrn ssint wird Gelegenheit geboten, durch die Erfindung der Gesellschaft, welche in Budapest ihren Sitz und Fabr» hat, ein üsterr..ungarisches Patent und ssavrilat in ÜsterrelV sowie im Auslande einzuführen. Vufon ist bekanntlich eine u«' garische Erfindung und die erste Sprcchmaschine ohne Schau" trichtcr. (1303»)^ Teplitzer Etadtquelle. Das ist lm,gst cine dew Publikum geläufige und sympathische Bezeichnung gewordc!^ Wie auch anders: rangiert doch die Tepliher Stadtquclle u folge des erlesenen Wohlgeschmackes und des hohm Hrilwerte^ den sie besiht, unter den Mineralwässern unbestritten an eiltk Stelle, Der immer wachsende Begehr der Teplitzer Stadtquei ueranlafzte, wie man uns mitteilt, die Lcituug. in der N"^ . Monarchie Depots zu errichte,!, so das; dieses unnbcrtrosst' ' gesuudheitöfürdcrlichc Mineralwasser nunmehr in allen l"''^ ^ einschlägigen Geschäften, Hotels, Cas6ö und Restaurants i haben ist und sich auch überall einer sehr lebhaften Nachl^N erfreut. ____________ (l^MH^. Häuseranstriche. Mit Vegiuu der jchüueil Iah"sz"l wird für Hausbcscher, Baumeister usw. die ssragc akut, wc>" der in Mengen angepriesenen Fassadcfarben wohl die aeelss" '^ sei. Die seit Jahrzehnten in der Branche führende Firma ^ ssrousteiner, Wien, III., Hanptstrcchc 1^!0. empfiehlt für ^^ schon gefärbelt gewesene Objekte ihre patentierten, von . meisten Behörden bevorzugten Kallfassadefalben, während '^ für den Anstrich von noch ungcfäibeltcu Fassaden. N"l)ba' und ganz besonders auch Holzbauten, wie Ausstellungsool Pavillons, Schupfen, Zäune usw. deren gesetzlich N"Wcs nicht abfärbende Email.F a ssadefa rben des besten ""'^ erfreuen. Vor Vcrwendllug von Kaltwasse>farbcn aus 1^^, gcfärbelte Fasfaden wird wegen des unvermeidlichen ^ blätterns eindringlich gewarnt. Mit Musterbuch, SttlH»" usw. dient die Firma über Verlangen gratis und franko-