n 1 Äk) ZU>ri»»r, MlMvoch »ei» ^9. Äa»ner tS27 vuchdnicksrel, 5, . Zv«^ ei»Ww««»er vtn t dl» 2«!^ V«> »«HeHinß »er Ht »«? ^td«w >«»ei>»»tz«tr»> kitr lSr »i«ch^ NeA« tG»»»»dest«»» dr>«<« »«»»»rvarkiVErö«» nlch« d«s»ckftch«lWj lns«r»»«n«M»»h»« l„ MoÄ»«r ^ tz« »kc» «. i» ci,dH«»a b«> "»«p«!,, k» Z««»» »«< ». » , t» o«», W »«> »tt» »lim«« 67. Zahrg. Svijle' letzter Zveg (Siehe Seite 2.) V e s g r a d, lg. Jänner. Die ganze Stadt veograd nahm heute vormittags Anteil an dem LeichenbegSnßniS des grohm ser-dtschen Gelehrten Professsr Dr. Iovan Svi-j i ü. Die Trauerrede in der Sabor-lkirche hielt als erster der Patriarch Demetri-« s und hierauf der Unterrichtsmlniftee Trifunoviö. Der grsße Trauerzug hielt bei der Unioerfltät, nw einzelne Trau- erreden gehalten »urden« An dee Leichenfeier nahmen teil: die gesamte Negiernng «it Herr« Uzunoviöander Spitze das diplomatische ltarps, die Vertreter fömtlicher jugoslawischer Universitätm «nd Schulen. Während des Leichendegöngniffes »aren die Geschöstsläben in der ganzen Gtadt ans An-lich der Trauer geschlossen. FranzöM-mmänWer Bündnis- und Fmlndfchafts- Vertrag Paris, 17. Jänner, «ach deck ^Petit Pa-rifien" werden die zwischen Frankreich und SimnSnien abgeschlossemn Verträge morgen kn Paris und Vularest oerilfsentlicht werde»». Es handelt sich zunächst um einen BllndniS-und Freunds«!^Sverttag» durch den pch Frankreich mig Rumänien verpflichten, keinen Angriff, keinen Sinfal »nd keinen Krieg z» nnternehmen, da ale Vorbehalte dafür geschaffen feien, nm im Falle berechtigter Ab wehr eines Angriffes gemeinfam jene Fragen zn prüfen, die geeignet wären, ihre Sicherheit zu gefährde» uud um sich für d«» Fall eiues uicht provozierten Augriffes un- mittelbar über alle Frage« der europäifche« Politik zu verstiindtU» z» do« Awoch friedlichen Vestrebnngen einander anzupaf-fen. Zweitens ist ein Schiedsübereintomme» getroffen worden, das sedoch in allen jenen Fragen nicht anzuwenden ist, die darauf abzielen, die in den Friedensverträgen festge-legte Unverletzlichleit der Grenzen beider Staaten zu verändern. Drittens wird ein Ausatzprotokoll die Verpflichtung Nnmäniens bestätigen, Angrisse aus Nutzland z» unter-lasie« «nd zugleich das Angebot gemacht, diese sleiche Verpflichtung gegenüber allen Nachbarstaaten Rumäniens z« Übernehmen. Luversicht des Vapftes N o m, 17. Mlnner. Der Papst hat heute den Bisl^ der Stadt Leon in Mexiko emp-sangen, der ihm eine Gruppe katholischer Mexikaner vorstellte. Pius der Elfte begrütz-te sie mit tieser Rührung in der Stimme und erklärte ihnen, das» seine Gesühle in diesen Tagen dem geprüsten vleliko gehörte«, ^s honte in seiner ganzen heroenhasten GrStze dastehe und das die ganze Velt wegen der unvergleichlichen Tapserkeit seines Volke» in der Verteidigung seines Vaterlandes ehrlich bewundere. Vr sügte hinzu, daß er ftlsen- festes vertranen in de« Triumph der Kirche in Mexiko habe nnd datz der Tag diefes TriumMs bald anbrechen werde. Der Papst wandte stch an die Missionäre «nd forderte sie aus, sür de« Tag des Sieges sich bereit z« halte«, wenn sie in ihr Land werden zn-rückkehren können, um mit allem Eifer ihre Pflichten bei ihre« Vrüdern z« erfülle«. Vor dem Abfchied «nannte der Papst de« Vifchof, indem er f«Ute: Vertranet anf Gott, hoffet anf feine Vormherzlgkeit, bet^ leidet und wartet den Tag des Herrn ab. Die Sinkrelslmg ÄuMsiawlm« Di- ob-nstl'kcnde Landkarte bietet nnS ein V ild der fortfchreitenden, von Italien lnangu-xierten IsolierunL unleres ltö«igreicheA Kurze Rachrichten V e o g r a d, 18. Jänner. Der bisherige Gefandte des Königreiches in Rom, Mwi. ster tivojin V a l n g d Z i ö, ist zum Gesandten in Berlin ernannt worden. V e o g r a d, 18. Jänner. Der Finanz-lMSschuß wird fich heute nachmittags mit dem Etat des U«isikatio«sministerlumS beschästige«. N o m, 18. JKnner. Die albanische Telegraphenagentur teilte der Agenela St-fani ein Denienti mit, t« dem gegen die mit dem Pakt von Tirana zusammenhängenden tendenziösen kMeldnngen Protest er!^en wird. Es wird hervorgehoben, datz weder von Italien «och vonseiten Englands ein Druck ^ die albanische Regierung ausgeübt worden sei. InSb^ondere wird mitgeteilt, daft der Schlntzpasins des Artikels im „Matin" vom 8. d. M. nnzutresfend sei, indem dort, selbst agressive Tendenzen gegen die Sicher-heit und Unabhängikeit Albaniens zum Aus, drucke kämen. Vrüflel, 17. Jänner. Kalserin Charlotte, die Witwe des Kaisers Maximilian von Me-riko, hat am SamStag im Anischlntz an «in« konHesttön einen Schmächcanfall erlitten; Hr Zustanid ist ernst. VeognB^ IS. Jänner. Der radikale Abgeordnete der Jovanoviä-Gruppe Dr. S t a n-koviü beantragte im Finanzausschuß bei der Beratung des UnterrichtSbudffcts die Trennung der orthodoxen Kirche vom Dtan' te und verlangte die Kalenderangleichung. Dabei war auch die Rede davon, daß sich d^s Reich nicht den Luxus von 100 Feiertagen im ^hre leisten tönne, nicht den Uoberjluß an kivc^tchien Festen, so doppelte Weihnachten, ldoppeltes Neuiaihr, doppelte Ostern, dop pelte Pfingsten. Dcrrmn sei die Einführung eines einheitlichen Kalenders eine unabaveis-liche Notwendigkeit. Verlin, 19. Jänner. Gro-f Westarp, der Führer der Teutschnationalen, erklärte in einer Parteiver^mmlung, die deutschna-tiomrle Partei müsse alles, was nicht völkisch sei, striktclstes Mlehnen, somit aluch die republikanische Staatsform. Diese Erklärung des NlhrerS der Dentfchnationalen wirkte in sämtlichen politischen Kreisen wie eine Bcinbe. Sof i a, 18. Jänner. Die bulgarische Telegrafenagentur meldet aus Ron?, Mussolini Hütte sich dem bulyarischen Jcur-nalisten Kerekov gegenÄHer geäußert, daß er für Bulgarien immer die aufrichtigen Gefühle aufgebracht habe. Diese GefMle teile mit khm auch die ganze italienische Nation. „Ich glaube,- erklärte Mussolini, „an die Aonvmische und moralische Zukunft Bulgariens." London, 18. Jänner. Heute eröffnete in Dechi der inidische Vizeköniq da? neue il> dts«^ ParlamentSgeibäukv. Der Bau kostete nicht weniger als 10 Millionen Pfund Sterling und stellt das luxuriSseste Parlaments' gMitde der Welt dar. Nur die Gärten allein haben einen ß'ostenauswand von 3ü7.l)00 PfmÄ Sterling verschlungen. Varfchau, 17. Jänner. In mehreren Wol-wodschasten wurde heute loie Verhaftung tom muniMcher Elemente vorgenommen. Wie ein amtliches TonnnuniquS besagt, stehen die Verhaswngen mit ider Ausdeckung ewer auf die Schädigmtg des Gtaates aHzielenioen Aktion ^ Zusammenhang. ES stehe fest, daß die Mittel zur Deckung der Kosten der Aktion außelik>Ällb der Grenzen Polens au'ge-hvacht Wtr'ovtz, Der neue französische GenatöprSsident Panl Doumer. Ehrung des Professors Kenrl van de Veldes ? ''ff-. 5. Der bekannte belgische Architekt Profi?ssot! HenrivandeVeldeist zum Direk« tor der Hochschule für dekorative Kunst in Brüssel ernannt worden. Van de Velde war besonders für oie deutsche Ku«st deS üegm< nenden LO. Jahrhunderts von Bedeutung, als Anreger eines neuen Stils in Architektur, Baukunst und Möbelbau, dem er daS „Prinzip der vernunftgemäßen Schölrheit^ zugrunde legte, t Cürich t^lvoila) 13. Jänner 1927— Beograid 9.1375, Paris 30.V45, London 2Ü.1975, N<^ York 519, Mailand 22.20, Prag 15.37, Wien 73.15, Budapest 90.70, Berlin 12I.lv, Vrüsel 72.20, Amsterdam 207.0125, War-schaw 57.50, Bukarest 2.80, So.fija 3.7425. i^ligreb. (?lvala) Devisen. 18. Jäimer 1927« Amsterdam 2277—2283, Wien 7.985—8.0IS Berlin 1.348-1.351, Mailand 2!^.17— 245.17, London 275.55—270.3.'», New«?)cr« 5<^.09^.89, Paris 22^.R>—227.25, Prag M.SK-16S.7Ü, Zürich 1094—1.0S7.. V^A Ängarn und Italien Maridor, 13. Jänner. Das Regulativ für die Bc>Kiehungen zwi-schen Mei Völkern liegt in ihren Interessen. Je ^ufiger fich disje berühren oder kreuz»», um^o stärker sinb die Vosb«»insungen für Frieden und Fremwschast oder Streit und Feindselrgikeit. ^ivi^chen Ungarn un>d Italien bestehen schr alte Interessengemeinschaften. Sie reichen bis in die erste Hälfte des vorigen JcchrlMnderts zurück, ais die natwnÄe Freil)eitsbewegnng «mszukeimen begann. Ungarn und große Teile Italiens stanioen k>a-mals unter der Herrschaft der Halbsburger, der traditionellen Gegner nationailistischer Ambitionen. MazziniundKossuth, Garibaldi und Klapka sind Befin-nungs- und Kampfgenossen in den Jahren 48/49, 5V und W gewesen. Diese Kriege brach ten Italien die evschnte Befrewng und Ver. einigung, den Ungarn die ersehnte Staatlichkeit. Die noch dem Zusammenbruch bei Bilagos aus dem Baterlande geflüchtete Famllie lwssuth fand rn Italien ihr Asyl. Bon ten beit^n Söhnen Kossuth kehrte nach der Rehabilitierung nur Franz in die Heimat zurüch der zweite, Lajos, blieb in Italien, wo er sich vollkommen eingebürgert hatte. Die ita-lieich:eundliche Politik der Mgarischen Kos-suthpartei unter der Führung Franz Kos-suths dürfte bei älteren Mer^chen noch in leb^ftrr Erinnerung sein. As Franz zur Zeit!oer AnmexronSkrise Handelsminister geilen, wurde von militürtscher Seite der Vovwurf gegen ihn erhoben, den gröhten Teil des ungarischen Waggonparkes an Italien vermietet zu haben. In Fiume, dem ungarischen Hafen, waren die Italiener und italienWen Renegaten das von der ungarischen R^ierung protegierte Element. Ungarn hatte mit keiner italienischen Jrreventa zu rechnen. Die kroatische Irredenw gegen die ungarische Fiume-p^itik ist für die Beziehungen der drei Völker zueinander sehr charakteristisch. Im Weltkrieg, an der Fsonzofront, als die Kunde von Waffenstillstandsverhandlungen in die Schützengräben drang, waren die lm-garischen Regimenter die ersten, die den Heimiveg antraten. Ungarn hatte kein ^Interesse an der Erhalwng Trivsts für Oesterreich. Heute ist Fiume ein. italienischer Ha^n, dessen Lsben^ähigkeit der italienischen Regierung die größten Sorgen bereitet. ?>er Staat der Serben, Kroaten und Slowenen kann sich von Fium? emanzipieren. Ungarn, das oilnen Adriahafen 'benötigt, könnte eS Mar auch, doch mrr mit dem Risiko eines unfreundlichen Mos gegen Italien. Es hat ^n Anschew, dich es dieses Risiko nil^ auf fich nehmen will, und charakteristißch ist cS, daß es mit dieser Absicht osfen herauÄritt, in einem Zeitpunkte, wo die freundschaftlichen Beziehungen Kwischen Italien und Ju- EftriMt Berlftow Ns«t« vy« U««« N « tz. 63 fNaäidruck verboten.) „.Wo kommst du her? Was ist aus dir gc-lvcrden? Wie freue ich mich d«ch, du lie. bes.en, der den Kampf umS Dnsein tapferer als manch ein Mann alts-genoinnnen und siegreich durchgeführt hat- goslawien wegen deS albonisch-italienischen Paktes eÄie TiÄbung erfuhren. In diesem Ausammentreffen, es mag gewollt oder zufällig sein, liegt 'oie Ursache des Nachrichten Vrofeffor Dr Iovan Gvijit gekorben Borgestern abends verschied in Boograd der «berühmte Geogn^ph ulch Gelo!irte Professor Dr. Jvoan C v i j i der Präftdent der königlich serbischen Akademie der Wis-senschoisten an einem Herzleiden. Mit ihm verliert die südslawische Wissenschaft ihren ersten Vertreter, ^r Tod des Gelehrten, an dessen Krankenlager sich die berühmtesten Spezialisten eingefunden haben, löste in der ganzen Stadt tiefe Trauer aus. König Alexander besuchte gestern früh die Familie des VeMichenen und drückte ihr sein Beileid aus. Der Gelehrte wird aus Staatskosten beerdigt werden. Dr. C v i j i ^ wurde 18öS in Lo^nica als 'der Sohn eines Kauftnannes geboren. Im Jahre 1888 wirkte er als Professor am zweiten Staatsgymnasium in Beograd. In den Jahren 1889—1892 studierte er an der Wiener Unwersität Geographie und Geologie und legte in diesen ^genständen das Doktorat ab. Im Jahre 19Y7 übernahm er das Rektorat der inzwischen gegri'mdetcn Univer-sidät in Beograd. In seinen „Studien über die BaLkanhalbinsel", die meist in Paris erschienen sind, beschäftigte er sich zumeist mit geomwrphologischen, hydrographischen und etnograGischen Erscheinungen. Schon als junger Universitätsprofcfsor erwarb fich Doktor C v i j i ü den Rus eines mißerordent-lich begabten Grographen. Dr. CvijiL war Präsident der königlich serbischen Akademie der Wisfenschaiften, der Gev^ra-phischen Ge-fellfchvift in Beograd, Ehrendoktor der Sorbonne und des tschechischen Pädagogiums in Prag und wirkte außerdem als korre-spolMerendeS MitgNed vieler geographischen, etnographifchen und naturwissenschaftlichen Bereine. Er wurde kür seine wissen-fch^tlichen Arbeiten vom englischen König mit der goldenen Medaille misgezeichnet und erhielt die goldene und silberne Medaille der geographischen Gesellschaft in Paris, die große goldene Medaille der geographischen Gesellschast in Washington und die höchsten AuSzeik!^ungen seines Landes. Die SriVve -Spidemle Fälle la Spanien. Die Grippeepidemie, die zurzeit in der Schweiz herrscht, hat nun auch in größerem Umsan^ auf Südbaden Übergegriffen. Was d-ie Schweiz anbetrifft, so verzeichnet der Kanton Gens bis setzt A8.(XX) Erkrankimgen an Grippe. Im Kantonspital allein liegen Eine Spalte der Tür öffnete sich, und ein spitzes, vogelartiges Gesicht spähte lauernd in das Zimmer, als befinde sich die Besitzerin aus verbotenen W^en. „Nur immer herein, Schwester Paula," ermutigte sie jetzt Pastor Heim, „es ist Besuch qekoinmen von, anderen Ende der Welt, wie Schwester Marianne meint." Da ging ein holdseliges Lächeln »ber das zerfältete Geficht der alten S^efter, und sie eilte aus Chriftine zu, wohl in der Abficht, sie zen diese Plötzliche Anerkennung der ihr stets feindlich gesinnten Schwester, und sie waichte sich wieder Pastor Heim zu. „Sie kennen ja mein ganzes Schicksal, mein trauriges Herkommen, Herr Pastor, und deshalb kam ich zuerst hierher, um vielleicht hier einen guten Rat zu bekommen, wie und wo man wohl am besten diese arme, alte Frau unterbringen könnte." SckMester Paula spitzte die Ohren wie ein wachsamer Hund. Das schien ja höckM interessant zu Verden, was sie da wohl jetzt zu hören bekam. Und Christine nahm auch sonderbarerweise gar keinen Anstoß an ihrem Dabeisein. „Wollen Sie sie nicht in ein Stift eiMu-sen?" meinte der Pastor. „Nein ^ nein," wehrte Christine da fast hastig ab. „Es w^ ja für sie wieder keine Vu«rme? 14 vom 19. J?!nner 192? ein Ansteigen der Grippewelle zu berbach-ten und auch aus den Prooinzorten der Tschechosl«vakei liegen Nachrichten vor, die eine stetige Ausbreitullg der Grippeerkran-kungen besagen. In Wien haben die Grippeerkrankungen bisher keinen beunruhigenden Umfang angenommen. Wohl bestätigen die Aerzte ein häufigeres Vcr^mmen von Krankheitsfällen mit katarchalifchen Erscheinungen in den letzten Tagen, zu irgend welchen Besürch-Lungen ist aber kein Anlaß vorkjanden. Das Drama de« lapa-nischen Kaiserljaufes Auch Kaiser Hirohito unheilbar erkrankt? Wie aus Tokio gomeldet wird, hat die Erkrankung des neuen MrKcrdo Hirohito, der erst vor wenigen Tagen den japanischen Kai serthron bestiegen hatte, in ganz Japan ungeheure Bestürzung hervorgeruien. Offiziell heißt es wohl, daß es sich um eine vorübergehende Erkrankung handle, die durch den Schmerz und die Ausregung über > das Hinscheiden seines kaiserlichen VaterS entstanden war, in unterrichteten reisen wird jedoch besorgt, daß der neue Kaiser gleichfcrllS von dem unheilbaren Leiden feines Atters ergriffen sei, dem dieser und fast alle seine 13 Gesc^vister zum Opfer gefallen sind. Es scheint, daß das Drama im japanischen Kaisechaus, daS seit ungefähr fünfzig Jahren mit einer unheimlichen Konsequenz Äe männlichen Träger und Erben der japanischen Kaiserthrone im jugeMichen Alter dahinrafft, unerbittlich weiterschreitet, lieber diese Erscheinung ^rrscht in allen japani schen Kreisen schwere Besorgnis, was mn so begreiflicher erscheint, als daS gegenwärtige Kaiserhaus seit S500 Jahren in ununterbrochener Reihenfolge im Lande herrschte und der Japaner auch heute noch in dem Mikado ein höheres Wesen eMickt, das der Mittler zwischen Gott und Menschheit, z!wis6)l.'n dieser und der Geistevwelt darstellt, zn welcher der Japl-'er eine Einstellung hat, die ^r Europäer nie begreiifen wird. Erregt und besorgt fragt und forscht alles nach dem so plötzlich in Erscheinung tretenden dramatischen Msterben dieses uralten Herrschzrs^ schlechtes. Nach europäischer Auffassung wür-lde man darin allerdings nur eine natürlich« Erscheinung erblicken, die in dem ungeheuren Alter dieser Dynastie besteht und auch sie endlich dem Ncrturge^etze des MsterbenS und Berkens unterwirft. In Japan aber findet man, daß daS Drama im japanischen Kaiserhaus genau mit dem Anbeginn der von dem großen Kaiser Mutsohito eingeleiteten neuen Zeit zusammenfällt, der mit den altsapanischen Ueberlieferungen gebrochen, sich zum weltlichen Regenten gemacht und aus ^r Abgeschlossenheit seines Palastes in das offene Leben hinausgetreten ist. Dem Kaiser Mutsohito prophezeite man schon damals die Sträife deS Himmels. Europa mag hierüber lächln, aber die Tatsache läßt fich nicht hinwegleuynen, daß das Drama im japanischen Kaiserhaus damit seinen Ansang Freiheit, nur wieder dasselbe in besserer Aulfl^e. Ich möchte am liebsten ein kleines Häuschen kaufen, wo sie unbchelligt von der Neugierde und den Taktlosigkeiten ihrer Mitmenschen mit einer Pflegerin Hre alten Tage verbringen könnte." Und zu Scl)Vcster Paula geavendet, die etwas verständnislos zugehört hatte: ,HS handelt sich nämlich um meine Mutter." „Um — um deine Mttter?" flüsterte ganz entsetzt die alte Schwester. Sie blickte f^t scheu um sich, als stünde die Mörderin bereits hinter ihr und bodrohtc ihr Leben. „Ja, Schwester Paula, meine Mitter, um derentwillen Sie sich stets so schwere Jorgen sÄr meine Entwicklung gemacht haben." Christine konnte eS sich nicht versagen, ihr diese versteckte Rüge zu erteilen, war es bhr doch lan^t klar geworden, warum Schwester Paula ihr die ganzen Kinderjahre durch ein stetes und ihr damals völlig unverständliches Ddißtrauen vergällt. Betreten schwic^g diese, aber Schlvester Marianne lächelte befriedigt vor fich hin. Sie gönnte es «der Verbissenen und um Christinens willen schon so oft mit ihr Hadernden, daß sie diefen Ausstieg des geliebten Kindes noch erlebte und age ihre Weissagungen über den verbrecherischen Keim auch in Chrislinens Seele so glänzend widerlegt sah. «tzSr »»»orzer griisng- »H». Glkittsähiw war der letzte gesunde Vtauu» seines Hauses. Me seine direkten ßkichkcmimen wurden im blühenden Alter von einsm unheilbaren Lungenleiden dahin-gevafft und nun scheint et, dah «mch sein EnAel, der frtschgekrönte Kaiser Hivohito von dom furcht^ren Leiden, das seit einem halben Jcchchundert an Leibe dieses schier mibeM, inglichen Geschlechtes zehrt ergriffen ist. jungen Kaisers i^rohito Gesund!^t »var nie eine robuste, so daß die Besorgnisse Tolkios nicht unberechtigt sind. Ob Straife der HiimmÄs oder natürliche Erscheinung — das Drama im japanisc!^n Kaiserhaus scheint jcidenMs nach einem neuen Op^er gu suchen. Der Mord im Gast-Zimmer tz—. P a r i s, 15. Jünner. R a m o s, Sproß einer spani-»chen Grandenfamilie, hatte auf Montinartre Die Be'tanntschaft des jungen, bildhübschen Mdalerinodells Lilette gemacht, die sich Wald in ihrer Carmenrolle recht wo-hl sühlte. ^cr ältliche Ramos erhielt von seinem rei-^n Onkel aus Barcelona eine jährliche Mente von öV.lXll) Peseten, mit denen sich Lilette vorläufig begnüg«! wollte. Aber, so Mgte sie hinzu, der Anbeter solle nicht allzuviel, und besonders nicht das Unmögliche )on ihr verlangen: nämlich, daß ste ihm treu Hlivbe. Sie sei aus Montmartre, er auS Kastilien: den Unterschied dürfe er nie vergessen. Isidora RamoS vergah ihn immer wieder, und es kam zu surchtbaren Szenen. „Wäre ich niir nicht meiner guten Erziehung bcwuszt gewesen, ich hätte sie lüngst ge-tötet!" versicherte Ramos vor den Geschworenen der Seine. Aber auch die beste Erziehung llibt uns gerade dann'im Stich, wo wir sie an: nötigsten hätten: Und so spielte sich i^s Drama ab. Ain 30. Juli des vergangenen Jahres, 'ei schwülster Sommerhitze, lud Ramos seine Freundin in das Restaurant Louis '^S Bier« zehnten zum Esscn ein. Ein fleineS, büvger-ick)es Mahl, aber vortreffliche k^üche und luSgezeichnete, alte Weine. Die beiden aßen chweigen'd, stieszen schweigend an, beende-en sckMeigend. Da plötzlich sagte RamoS AU jilette: „Schau hinaus, da geht in der rue I^ichelieu etwas Sonderbares vor!" Lilette sandte neugierig den Kopf: da krachten fünf Schüsse und ein paar Blutstropfen färbten >as Tischtuch. Man eilte herbei, t^mühte sich lm die sterbende Lilctte: „Bitte die Rech« lung!" befahl RamoS. Der zitternde Ober »rächte sie auf einem Teller, vorschriftsmäßig gehaltet. Der Mörder übersah sie flüch-ig, nickte, gab ein gutes Trin'kgeld. „Ru-cn Sie jetzt die Polizei!" Kvei „agents" vollten ihn festnehnien. „Einen Augenblick wch, ich will sie zum letzten Male umarmiZn." 5r neigte si5) i'iber den leblosen Ztörper. .Fülhren Sic mich ohne Aufsehen ab. Ich mll dem Mrte, der uns so herrliche Speisen m-fgetischt hat, keinen Schaden machen . Feuilleton Bokalkonzert der „Glasbena Matlca" Wieder hat die „Gtasbena Matica" durch >r am 12. d. M. unter Leitung threS Di-l^^ktorS, des Herrn I. H l a d e k-B o« ! i n jS ki abgehaltene) Bokalkonzcrt be-iesen, Nlit welchcin ?rnst und Fleis,, mit Iclcher HiiMbe und Disziplin un>d vor al-^ni: mit welch reichen Mitteln an T-ale,lt Md Ctilnnrbegabung sie ini Dienste Polq-Mttniens stoht, nnd wieder hat ein den loßen Göhsaal dicht süllenides (auch dent' Ms) Publikum Zeugnis abgelegt ^r die Upeltvolle Dankbarkeit und die treue, Mch keinerlei nationale Mißversbändlich-M zu beeinflussende Gesolgschaift, mit der I diss alles quittiert. Wenn sich dennoch »snial per Kontakt KMischen Podium und Mer nicht in jener Wärme und spontanen Mnigkeit ei?rzustellen vermochte, die recht »entlich erst aus der Tatsac^ eines Aon-Mes ein Erlebnis macht und beifälliger ^ung die für die richtige Stimmung un-Mäßlichen Kalorien der Begeisterung zu-Mrt, so lag dies keineswegs an den Leistun-^ se^lbst, die jeder Freude wert waren, son-Irn tm der Wahl deS Programme?, die osfen gestanden, nicht sonderlich glück- Der mondäne Advo?at Raymond H u-bert verteidigt den Mörder vor den Ge-schtvorenen. Er begann mit dem alten Gesang aus dem Lande CarmenS: Li domdre es stop» l-a mujer es fuexo Vlenv el Ävmvnio V sopls. DaS alte Lied vom leicht entzündbaren Männerherzen, vom flammenden' Wesen der Frau, vom boshciten, deren schwerer, velt-geschichtlicher, gewissermaßen maturitäts-prüfungsangstträumeerweckender Hall lichcr-licher weniger dazu angetan ist, zärtlich aus Herz des Musitsreundes zu pochen als viel-niehr das Gehirn eines nictilbewanderten Historikers und Mtertnmösorschers freundlich anzuheimeln: Babylon, Sion, Roni, Attila und wieder Rom und Flavins Vale-riuS Konstantin und weiß Gctt waS noch . . Gewiß lauter hohe und hehre Namen und Dinge — und gewiß auch, sparsam dosiert, ilhre Wirkung nicht versohle!^; aber wie fernliegend, wie unendlich fern — nicht nnc im zeitlichen Sinne, sondern auch im Sinne des rein MusiAalisch^n, vor allem Gesanglichen, dessen Ureloment ja doch das Lyrische, das unSegrifflich Gefühlsmäßige ist! Und abgesehen von dieser durch daS Etcfsliche beding-ten Monotonie, herrschte auch, sich damit verknülpifend, auif lange Strecken eine noch empsiMilchere, durch Mangel an Inspiration und Gestaltungskraft begründete musikalische Mionotonie: ein «viges Psalmo-dieren u. Ehoralisieren, ein Wust phraseologischer Krastäußerungen und Monuknentali-lätSvorspiegelungen, die ermüdend wirkten und einem allerhand stille, aber inbrünstige Wüinsche Nack demGnadeuaeschenk eines klei- Geschworenen von dem Vertreter der Ge-1 sellschaft überzeugen: Sie billigten dem spanischen Granden Isidore Raml?s bei Bejahung der Schuldsrage nüldernde Umstände zu, so d-aß d-as Urteil auf fünf Jchre schave-ren Kerker lautete. „Ich tv-crde meine Freveltat fünf Jahre/lang bcoveinen!" schrie der Mörder auf. „Arbeiten Sic lieber im bescheidenen Dienste der Menschheit!" schloß der Vorsitzende. t. Ungarische Studenten in Beograd. Gestern früh sind am Beograder V.ihnbof li^ Hörer der Vudapester Universität auf ihrer Durchreise nach Konstantinopel und Kairo eingetroffen. Die Ungarn, die von einem Professor begleitet werden, wurden von den serbischen ilkademikern empfangen, worauf ihnen die ^ehensMürdigleiten der Stadt gezeigt wurden. t. Das neue HoSMulgesetz. Der Entwurf des Hochfchnlgesetzcs be>sin.dct sich bereits im Druck. Gleich nach erfolgter Drucklegunsi soll der Entwurf in der Skupschtina eingebracht werden. t. Landeshauptmann Steiner gestorben. Wien, 16. Jänner. Der ehemalige Landeshauptmann von Niederösterreich, Leopold Steiner, ehemals einer der Führer der christlichsoziale l Partei, ist heute nachnnt-tags nach länierem Leideil ini 70. Lebensjahre gestorben. t. Attentat auf einen Zug. Vergangenen Samstag fand der Streckenwächter zwischen Caprag und Sisak vor dem Zasireber Schnellzug Nr. Z mehrere große Steine und einen Eisenstab auf den Schienen liegen. Der Wächter entfernte das Hindernis „nd ist es ihin zu verdanken, daß sich eine Vier-telstunde später keine Katastrophe crc'ignete. M a r i b o r, 18. Jänner. in der Restauration Halbwidl ihre oi-denili-che Generalversammlnng aibhalten. Beteiligung aller Mitglieder P'licht. Nr. 4Si. m. Eine Strasse, die nicht mehr dem Verkehr dienen kann. Die Qner-Gasse als Ver-^bindungsgasse .^n'ischen Cchlachtliof und Tat-tenbach-Gasse befindet sich in eiuem derart desolltten Znstand, daß die Fus^gänger den .Kot nicht nle'hr durchwaten können. Viele Passanten ninßten ver deni spanschohen Straßenbrei, der an die flüssige Lava des Vesnv erinnert, umkehren und den Umweg dnrch die Gac>wcrkstras^e, Mellinc^erftras'.e, Mühlgasse antreten, um so in die Qnergassc gelangen zu können. Die stark hängende Znisahrtstraße wird von Fnhrwerlen aller Arten (Fleischh'.iuer, Militär usw.) so stark in Ansprnch genommen, daß das Banamt wcchl etwas für sie erübrigeil könnte. m. „Rapid"-Redoute. Wie alljäbrlich veranstaltet dic S. V. Rapid anch Heuer, tind zwar am Faschingsainvtag (W. svebrnar) seine in nnseren Kreisen allgeiuein beliebte Masken-Redoute. W m. llonkurs. Tie (Glockengießerei V üh l ist in Konkurs geraten. Zum Üonkursmasse-venoalter wurde am IL. d. M. der Rechtsanwalt Herr Dr. Lesko-var bestellt. nl. Das T'usset im neu errichteten städti» schen Pavillon an den „Drei Teichen" wnvde dem Teichwirt" Herrn Franz B ro j an vergeben. nl. Selbstmordversuch. Ain 17. d. M. hat die SIjäihrige, in der Mühlgasse wohnhafte Private Marie G. in selbstmörderischer A>ü. ficht Lysol getrunken. Es wurde ihr rechtzeitig die erste Hilfe geleistet. Tie Selbst-lnordkandidatin befindet sich jetzt außer schr iln Allgemeinen Krankenhaus. m. Tcr Film des Flottenvercincs (herrliche Ausnah'nlen der Donanflotille, unserer Hau-ptstül^Ie und der Adriahnfen, der Kriegsmarine usw.) stelangt von Donnerstag an täglich NM 14 l?) und 16 (1) Uhr im Burg-Kino für die Schüler der Volk^- und Bürgerschulen zur Vürführnng: Freiwig hingegen für da? andere Publikum. * Kino „Union". Heute Dienstag wird znn, letzten Male der hochinteressante Welt-schlagerfilin „Das Feiierroß" aufgeführt-68^1 m. Wetterbericht. Maribor, 18. Jänner 3 Uhr früh. Luftdruck: Therniohygroskop: 755; Temperatur: -s- 4 E; Windrichtung: NW; Vewi?lknng: ganz; Niederschlag: Re-gen. m. Mittwoch: Elite-Konzert, Belika ?a-varna. 675 Hüten Sie sich vor der spanischen Krankheit (Grippe)! Als Schutzmittel ^egen die Spanisch- Krankheit (Grippe) gebrauchte man in der Zeit der großen Epidemien in den Iah» ren iv18 und 1919 in der Schweiz, in Frank reich und in England mit größtem Erfolge Dr. Wander's Änacot-Pastillen. Erhältlich in allen Apotlieken und Drogerien. Nachrichten aus ptuj p. Die Ziehung der Fcuerwehrlose findet nnwiderrufiich am 2. Feber statt. Der Preis d<'s Loses wurde auf 10 Dinar erniedrigt. ?.1^lt Rücksicht auf !oie großen sina^lziellen Schwierigkeiten, mit welchen unsere wackere Wehr noch innner zu käutpfen hat, wird nochnials an di<' Oeffentlichkeit appelliert, sich rege an der Lotterie zu beteiligen. Den Haupttreffer bildet bekanntlich ein Auto. p. Das große Sportfest unlseres Sport-klnbs, das sich alljährlich grosser Veliebtheit erfreut, findet auch Heuer am 1. Feber in sänNli len Räumen des Vereinshanses ltatt. Tie Vorbereitungen sind bereits im vollen Gange. Die Einladungen inel^Sen in den nächsten Tagen verschickt. Für die Veranit-^l-tnng wurde bereits eine erstklassige Musikkapelle engagiert. p. Hochherzige Spende. Der hiesige Advokat .^xrr Dr. F e r m e v c spendete anläßlich ^ des Brandes in seiner Kanzlei 'oer Freiwilligen ^enerwehr den ansehnlichen Betrag von 5ttl1 Dinar. Das Wehrkommando spricht nen, herzfrischen, erd-haften Volksliedes snnd wie reich ist gerade alkch der Slowene daran!) nalhelegten.--- Schon der erste Ebor, Gonnods „?ln den Gewässern Babylons", wirkte auf den uiit denl Wesen des rnhnireichen Franzosen näher Vertrauten einigermaßen befrenidlich, ja sast ein wenig nnglaubhast: der liebens-würdig-verbindliche, kon.^iliant lächelnde Franzose, dem es gelang, s^k'etbes tiesschat-tende „Faust"-Proble,nnNk zu einer sM'nr-meriich-rnhrenden Fainilien- und Backinch-anMlzenl?eit ntnsikalisch z>r versüßen, Plötzlich ilt fast klirrender Rüstung einüerschrei-tend, niit der Mieiw des historisch Unerlutt- lichen--lNicht gan^ einleuck?te!?d. war- inn nlan 'deul Werke seine innere Gl^rbha»'-tigkeit noch dadnrch erschwerte, >das; nian es eilwni Halbck'or anvertraute, der, bei aller erhöhten Präzision des Ausdrucks, doch na-tnvgemäß den Forderungen an .Kraft und Tonfülle nicht völlig genügen kannte.) Anch das zweite Stiick des Abends, Vazen's „Attila vor Rom" fchien nns ein eben nick't ' bedeutendes Opus, ebenso wie Dnga"'?l nii-spruchsvolles „Carmen saeeulare", d.'s init allem Pomp der Ausmachung, Sei aücr or gelhaften K^anigjfülle und satztechnischen ^oandtheit doch nicht über eine geioisse Blässe der musikalischen Entpsindung hinweg zn tän schen vermag. Eine wchltnende Abivechslnng in dem AllerweltStrompeteng'eschmetter bildeten drei wc'lir auf Lyrik i^^'stellte Elii^re non Grieg („Die schöne Iiing^ran", „Inirg Ole" und „Das Kinderlieb chen"), in deren erste-ren sich überdies ein solistischer Bariton anonylil, aber desto erfolgreicher betätigte. Adamiü' gemischter Chor „Maria nnd der Fährmann", der, wie wir hören, an dem Abend seine Uraufsührung erlebte, enthält wunderhübsche Stimmungsmomcnte und osfen>bart Gaben einer bündig-treffsicheren, ins Draulatische weisenden Eharakterisie-rnng, leidet aber unseres Era.htens stark unter svitzsiudig inodulatorischen nnd wider-l)aarig molediichen jtniffigkeiten, die, in der modernen ^nitrnmentalmnsik imiuerl?in mo-tlnieröar, in den Bezirken r'-in vokaler Kuust jedoch kannl je ein legales Heimatsrecht er-lan'ien diirsten. Toch nnn zu 't'ein weit ergnicklicheren Kapitel unseres Referats, zum ..Wie" deS Abends: Gesungen wnrde. wie wir beo^ts eingangs betouten^ ge^iz erzellent, so ^war. daß wir nicht anstellen, deni Ebor der k)tes;« gen „Glasbena Matica", der siÄ) bei Herrn "^^ladel'Bobinjski wahrlich in auter Hut befindet, n.>ch ganz große Lorbeeren zu propbe-zeien. s!^'0r allein 't'em an klingend-^rNchen, weichen Tenören und vrofunden Bässen reichen Männerchar; der Alt des Dainencho'-s fonLüe wobl noch etivas an Klangsülle ri,d iinntener Timbriernng gewinnen, der Sopran lvi richtiaer Siebung nnd Ergänznng noch ein wenig die Neinbeit der Iwonatson nerfeinern.) Ganz ansgezeick"net. wie ?>err ^"'^laoek die bei inst al^''n ^l'^ioninzchör'"' Übli» chen. in direkter Vrovo' 'n, Nachrichten aus Maribor »iMMMWtW UuvMe^ 74 VM"7S.'^Iäflner'^v2?. l.M2MK IIWL Europas . günstigster Ei«kauf»plah? Frühlahrsmesse 6.-12. März 2'1000 Aussteller a»» 21 Ländern ISS«) Ys» Einkäufer au« 44 Lindern USoo Sarengruppen aut sä»tlichßn Branchen No« der Stecknadel bis zum Last» kraftwagen! Nähere ZluStunft erteilen: Ehren» avtl. Vertreter W. Strohbach, Mari. bor.Gospdska ul. IN. ^Balkau«Ge» schäftSstelle de» Leipziger Messeamtes. Beograd, Eubrina uliea V69 ihm auf diesem Wege den herzlichsten Tank aus. p. Stadtlino. Morl^en Mittwoch Md Don nerStag gelangt der Kolosialfilm ^Die Wie ge Gottes^ in 9 herrlichen Akten zur Vor Mrung. Nachrichten ousEtlje e. ?«be»fall. Am Sonntag, den 1«. d. M. um halb 13 llhr erlag Frau Dherefia A u-d e r, geb. Robar, Gemahlin des Kau^an-nes .^rrn Franz Knder am Hauptplatz im M. LedenSiathre einem Schlagan^alle. Die irdische Hülle der Verblichenen wurve am Dienstag um lü Uhr am städtischen Fried-holfe Seigestzt. Friede ihrer Asche! c. Die Semestralferien an den hiesigen BoNSschulen beginnen Samstag, den 29. d. M. mild dauern bis einschließlich Dienstag, den 1. Fsbruar. c. HMellere «mA Oesterreich, die zur Nein« auSstellmvg w Ptuj gereist waren, besuchten am Montag, den 17. d. M. die Stadt Celje, wo sie von dem Verbände der Gastwirtege-nofienschaften im Hotel „Europa" bewirtet wur^lien. c. Gaoaseier. AnliiUich ider Feier des Hl. Sava findet am 99. ^nner im Hotel „Union" ein Unterihaltungsabend, die sogenannte „Vvetosavfba beseda*, statt. Kino Die Verehrer der schönen, eleganten Lil Dagover und des temperamentvollen Monrad Veidt haben wieder einmal Gelegenheit, diese beiden Künstler in zwei ihrer schönsten un>t» besten Rollen zu bewund'.'rn. daher Schwerfälligkeit des Klangkörpers ste-he>^n, viel zu laingen Atem- und Phrajie-rvngSpau^en und die gleichfalls meist et,vas rustikÄ geratenden, asthmatifch-forcierten EresceM uird Rita?dani>i zu schlanker Ge-schmeidigföit sünftigt, was dem melodiischen Flufse und der Noblesse des Ausdrucks auh^'r-ordentlich zustatten kommt. Sehr fein auch die zärtlichen und dabei doch nicht stach-ton-losen Pianifsimi, zu denen er, waS bekanntlich nchwertiger Arbeit, leider nicht iin-m« an gleichwertige Ausgaben gewaicht. Toksi-Vrill'mrten und Halbeikvlsteine, aber i« <»mijltester Fassung. Hermtmn Frisch. und zwar im Burg-^no (bis einschließlich Mttwoch den 19. d.) im Fttm „Die Liebe «acht blind". Eine Komödie, die den Rainen „glänzendes Lustspiel" eher verdienen würde. Denn nicht nur die A^ammenstellung der Handlung, auch die Inszenierung und Ausstattung sind glasend. Lil Dagover als die „kleine, un-verstaeÄsene Frau", die ihren Gatten liebt und ihn durch eine ariginelle Komödie vml seiner Krankheit, mit anderen Frauen' zu liebäugeln, h^lt, ist direkt entzückend; als ihren Gatten sehen wir den sympathischen Georg Alxander, loessen Spiel als Ehebrecher anrüsant ist. Das kleine Barmädchen Evelyns, hübisch und pikant, wird dmch die reizende Liltan Hall Davis gegeben. Und loer Vierte im Bunde: Konrad Beidt. !^n der Rolle als Nervmarzt Dr. Lamare beweist er, datz er nicht nur Tragöde sein kann, sondern auch gleich köstNch eine Lustspielfigur mimt. Sein Spiel in diesem urwüchsip - köstlich,'« Film, wo er als Nervenar^ für moderne Frauen auf die Gattin seines Freundes ..einen Flug" hat und trotz seiner „Hypnotisie-rerei" von der kleinen Frau glänzend hinters Licht geführt wirk, ist einfach unbeschreib lich UTld erweckt oft laute Lachsalven. Der Film zeigt uns auch eine Probe einer Filmaufnahme und gewährt dem Laien einen tieferen Blick hinter jene Kiilisien y?o der ominöse und vielbewunderte FUmstreisen hergestellt wird. Ergötzliches, künstlerisch ho^s Spiel,- hübsche, sorgenbrechenöe Handlung und feenhaft schöne Ausstattung — das sind drei Borzüge, die diesem Film vom Anfang bis zum Ende eigen sind. M Dienstag den 18. bis einschließlich Don nerstng den Ä). d. wird der hervorragende Film „Der Nasa - Diamaat" nach der prächtigen Komödie „Karriere" mit Zenia DeSni in der .^»anptrolle gegeben. Die Handlung ist sehr interessant; eine spannende Kriminolas-färe führt uns in die Apachenspelunken wie auch in die elegantesten Etablissements der Großstalot. Das Spiel der schönen 5enia Desni wird im besonderen ungemein befriedigen. Das Spiel in diesem Film ist erstklassig, die Ausstattung prachtvoll. liriiker vloskop). Heute letzter Vorführu>ngstag des großartigen Schlagers: „Das Feverrotz", dessen Anziehungskraft auf das PMikum unvermindert andauert. H^te um haW 7 Uhr find die Ermäßigungen für Staatsangestellte, Studenten und Militär gültig! Es ist die letzte Gelegenheit, sich diesen Film anzusehen, da seine Spielzeit nicht verlängert wer^n kann. Morgen Mittwi^ den 19. beginnt die Bor führung des spannenloen Abenteuerfilmes „Der ^ld des Tages". (Der moderne Don Juan Tin: Mix. Der Film besitzt eine überaus spannende Handlung und bietet Bilder von großer Lixibe, Temperament und atsm-berali^nlden Abenteuern. XM0 in 8tu6ene>. Heute Dienstag den 13. ^d. letzter Borführungstag des originellen Films „Tramp, Tramp, Tramp" oder „Der veltmarsch um die Lieb«". Ab Mittwoch den 19. Jänner bis ein^l. Freitag den 21. Jänner: Ellen Kürthi und die 3jährige Arma E r u t h im Prachtfilm: „Zwisi^n Flammen und Bestien". Sensationeller ZirkuSfilm in 5 spannenden Akten. Ein herrliches Stück mit prachtvoller Ausstattung. Kolossale Akrobatenkünste werden dem Zuschauer vorgeführt, lieblicher Austritt der kleinen Tierbändigerin mit den wilden Bestien, Seiltänzer und -tänzerin nen. Feuerausbruch in der Menagerie, Pa nik unter den Zuschauern usw. ist dies ein Film, den anzuisehen niemand versäumen soltte. Dollswlrtschast Srste WeinaussteNung In Vtuj Es war zweifellos ein glücklicher Gedanke, auch, in Ptuj, dem Mittelpunkte eines der bekanntesten W<^nbaugobiete in Mitteleuropa überhaupt, mit der Veranstaltung von MimmSstellungen und Weinmärkten zu beginnen. Von unvso größerer Bedeutung find derartige Veranstaltungen in den Jahren nach B^digung des t^ieges geword^, der lftie lange Zeit bestehenden regen wirtschaftlichen B^iohungen miit ewem Sihlage zur Auflösung brachte. Unq'ere Weinbauern wurden damit empfindlich getroffen. Aujnahms-fähige Absatzg^iete gingen ihnen über Nacht verloren ntG eine Krise mit den schwersten wirtschaftlichen Folgen war MauSbleiblich. Man ist daher schon vor mehreren Jahren in vevschi^nen Zentren unserer Weinbau-gebiete auf den glücklichen Gedanken gekommen, durch die Veranstaltung von WeinauS-stellungen die früheren, äußerst regen wirt-scha1!tlichen Verbindungen wieder aufleben zu lassen. Alle Nsheriaen Veranstaltungen dieser Art erreichten vollkommen ihren Zweck und begannen sich allmählich in der gegenseitigen WirkschaftSannäherung mtSzuwirken Der schönste Erfolg unter allen bisherigen Weinmisftellungen war aber zweifellos der im großen Stile in Ptl«i veranstalteten und gestern abgeiscb-losscnen Weinansstelluna be-^chieden. Die Veranstaltung erfreute sich an sämtlichen Ausstellungstagen eines Massenbesuches. Zahlreiche Näste ivaren am Sonntag auch an? Oesterreich erschienen; u. a. besuchten >ie AttSstellnna die Herren Doktor P e r t a s s e k, Vizobürgermeister der Stadt Graz, Ztommerzialrat W k t h a l m, Obmann des sieirischen Landesverbandes der Gastwirtegenosiensö^sten, dessen Generalse kretSr Dr. I l l i g, Weinbaudirektor Z w e i f l e r aus RadkerSburg und Wein bündler Clothar B o u v i e r. Die Gäste, denen VM lseiten der Behörden u,rd der Be völkerung ein herzlicher Empfang bereitet wurde, konnten sich nicht genug lobend über die Beranstalwng äußern. In sämtlichen Reden wnrde auf die große Bedeutung der Wiederanbahmmg der ehemaligen regen wirdschaiftlichm Beziehungen hingewiesen. Die Veranstaltung selbst war äußerst ge schmackvoll arrangiert, in erster Linie ein Verdienst des Herrn Franz O st e r b e r-g e r, lder fich in den letzten Tagen voll und ganz für das gute Geli^en der Beranstal tung einsetzte. Lob und Anerkennung für die Mitarbeit verdienen auch der Sekretär der Bezirksvertretung Herr Sagadi « und 'oer Be'zirkSAkonom Herr Z u p a « e. Die rührigen Organisatoren können mit dem Erfolge dev ersten Weinausstellung in Ptuj vollkommen zufrieden sein. Eine solide Grundlage wurde gelegt und man darf sich mit Recht der Haftung hingeben, daß »n-fere WeinauOellungen in der nächsten Zeit auf dem mittelein^oväilschen Weinmavkte von ausschlagglHender Bedeuwng sein werden. » (Einen detaillierten Bericht über 6^ Verlauf der AuSstelluing bringen wir in unserer nächsten Nummer.) Lagreber Bvrsenwoche Za g r eb, 17. Jänner. Die Vörsenwoche bot im allgemeinen keinerlei intercsscmte Momente. Auf dem Banknktienmarkt hält die freundlichere Stimmung, die nach Neujahr einsey-te. auch weiterhin an, ohne daß aber in den Kursen 'kvr einzelnen Werte nennenSni'rte Korrekturen nach oben erfolgt wären. Für ESkomptebank spricht sich die Tendenz auch weiterhin fest auS, so daß der KnrS von M2 bis IV4 der Laae vollkommen entspricht. Jugobank aktien erreichten wr-übergeht^d einen KnrS ülvr INO bei doch senkte sich daS KurSniveau infolge reichlicheren Wavenzuflusscs bei höhere» Kursen > wieder auf lX) bis IVO. Hypothekenbank stnid in dieser Z^richtSwoche bei K), K r e d i t b a n k bei 108 bis IM, G e r-bischebei 1Z?; und ErsteKrl»at?sche bei 69s) bis M.'i umgesetzt worden. In G e-werbebank aktien hat sich die Lage sehr zugnnsten des Papiere? geändert, nachdem die flottante Ware an? dem Markte genommen ist. konnte 'va? Papier eine Erhoknng auf 50 bis KK verzeichnen. Bon den im Schranken gehandelten Bankt^apleren bliebzn Laiback>erKredItbei IKV, Etno bei 148 bis 149, Internationale bei 79 nnd N a t i o n a l b a n k bei 4I0y gefragt. Landesbank Sarasevo konnte sich in den letzten Wochen wesentlich erholen und verzeichnete in dieser Berkcbts-woche einen festen Geldkurs bei 1ö^ Der Industrie wertemarkl blieb mit Ausnahme einiger Arbitragepapiere sehr vernachlässig. G u t t m a n n sind' in der letzten. Zeit etwas stärker gefragt und erholten sich auf 250, Schlüsse, S l a v o-nija waren in matter Tendenz bei 32 geschlossen. Zuckeraktien waren in der e^^ten .Hälfte der Berichtswoche entiprechmd der stärkeren Nachfrage auf d?m Wiener Platz in fester Haltung geschloffen, währenis im Einklänge mit flaueren Meldlmgen vom Wiener Plötz der KnrS in der zweiten Häl?-^ te der Woche abbröckelte. Für T r i s a i -! l e r ergab sich eine ähnliche Ki'rsentwickl^mgj Ms etwa Wochenmitte in ständiger Auf-? wärtsbewegung. ließ das Papier zum Wo--chenschluß auf 370 nach, nachdem vm! Wochenmitte bei 382.!^ der Höchstkurs er-> reicht worden war. In 'den übrigen Werten! trat keine nennenS^rte Aenderung ein; Union waren bei 300. Eiseniieße-r e i O s i s e t bei 190 miSgeboten, ohne daß fich lvuch nur das geringste Interesse sür diese Papiere zeigte. Bon den im Schranken gehanldelten Jndn-striewerten erfreute sich D r a v a einer sl»r-ken Nachfrage bei ständig steigenden Kursen, so daß dieses Papier bereits ^i einem K^trS von 405 gesagt wird, ohne da^ jedoch eine 'die Nachfrage befriedigend Menge Ware auf den Markt kommen wiirde. Die rege Nachfrage wird aus AuSlandsintereffe zurückgeführt. BrodWaggon konnten in die!^r Berichtswoche beim höheren Kurse von d8 ligui^iert werden. Ragusea ließen ewe Kleinigkeit nach un!d no^erten zum Wochenschluß bei S8y bis 400. , Die Tendenz auf dem Markt dler S t a a^S werte ist anhaltend'. fest Krieg SentsckädigungSrenti« Kasse wurde bei 354, 354,.^, Fe^rSteta bei 320 gehandelt. Agrarschuldver-schreibungen und I n v e fi i-tionsanleihe sind ^eichfalls behauptet und stark gefragt. Agrarfchuldver-schreibungen notieren bei 48.50 HiS 48.W, während JnvestitionSanleihe bei etw»^ bis 83 notiert. AufdemDevisenmart t^G^ sich der Umsatz auf 3K.2 Millionen Dinar. Umgesetzt wurden 24.700 Hollandgulden Am sterdmtt, 522.700 «Wwg in Men, l17.2« Goidmar? Berlin, 2V.147 !P!fund Lonido«^ 72.400 Dolliar NcMjor?, 10V.000 franzSstsche Franken Paris, 5.020.700 Tfrli^chokronm Prag, 2,10tt.800 Lire Italien und «7.«» Schweizer Franken Ziürich. Die Kurfs fÄ London, Newhvr? und P r erfuhren in diefer Bei^chtSwoche ne'uerkkk eine leichte Erhöhung, die teils ans die ittktt nationale Ste^rung dieser De^en, tM auf den erhöhten ^Bedarf deS hiesigen'PIat ^eS, bei geringer Ware zurückzufahren Die Jnterventtonen derNatk o naH' banf waren in diese? Woche bei weitM nnzureichenld', was besonders bei den Dev^ Prag und Wim fühlbar wurde. Seitens be, Nationalbank wnrden in dieser BerichtSw» che folgende Devisemnengen abgegeben 138.200 Schweizer Franken Zürich, 28.4gl^ Pfunde London, 35.300 Dollar Newyor? m>nkrate.i,vsMtip dern flch auch die Sähe im DarleihenSge- schüft um X Zehn MMlonea Dinar Mr StiMlfie-rung des Dinar. Beograd, 17. Jänner. „Vremc" bestätigt die Meldung, daß eS dem Mnnnzmintster gelungen sei, Jugoslawien in Neivyork einen StabililierungÄrc^it in der Höhe von 1l) Millionen DoÄar zu sichern. Dieser Kredit soll, wenn sich die Not-wendidfeit erflübt, zur DW«rrsKtzung ver-U^ndet werden. X Ausgabe von Goldstücke« zu 20 Dinar. Die Nationakbank beschloß, die neuen, auf 2l) ^olddmar lcmtenden Gollastücke mit dem Gildnis des Köniqs eri0en jedoch für Papierdinars nicht erhle Schädlingsbekämpfung vor, vor allem vernichtet man jetzt die besonders in die* fem Jahre reichlich in den Ballmsronen hän genden großen und kleinen Rallpennester des BauMveißlingS und des Golda^ters fNauPenfackel!), die ch«ra7teristisch ringförmig anqeordneten Gelege des Ningelspin-nerS, die Blutlmis fUstin) die Wühlmänse sSnkialkttlkien), sonstige Mäuse und Ratten (Zelic-Präparate) und sorgt durch Bespritzen mit fünfprogentiger BenetanWsung für Zerstörung der vift in ungeheuren D^assen vorhandenen Blattlauseier. Aus den Baumkronen entfernt man die noch hängengebliebenen eingetrockneten Fruchtmumien, denn diese epchÄten die Sporen der gefährlichen McniliakranSheit und schlichlich spri^t man mit einer A—üprozenti-gen Solbarlösung, wo durch, die große Menge der vorhandenen Spo ren von Kranlkheitserrogern vernichtet wird, vrr allen die der Monilia^ (Polsterschiinmel), FuftkladiulM (Schorf), Meltau usw. Auch ist es nötig, daß die im O?tcl5er umgelc^gten Leiimringe nachgeprüft werden, ob nicht durch ein angewehtes Blatt oder durch Trocken-werden des Leimes eine Brücke geschaffen wurde, auf der die Frostnachtspannerweibchen über den Ring hinweg nach der Kroile gelangen können. Me alten Stämme werden vcn !^rkiqer Rinde, Mos, Algen und Flech-ten gereinigt und gegebenenfalls mit 10pro-zentiger Lösung von Obftbvlumkarbolineum bestrichen. Kalkanstrich brin>gt man nur bei jungen Bäumen an, um von ihnen die Son-nenstrablen taflsülber abzuhalten, da sonst FrostsckMen eintreten können. UMvickeln der Stänrme mit Aeitunyspapier tut den gleichen Dienst. Wenn die Baumkrcnen und Stämme gereinigt sind, wird gedüngt und dann umgegraben. Sehr wichtig ist jetzt das Einbringen von Aetzfalk, der nicht nur den Baum ernähren hilft und die BodensSnre bindet, sonderffi der vor allem auch Ungeziefer in jedem Entwicklungssbadium zerstört. Bon den anderen künstlichen Düngern gibt man jetzt auch noch Kalt und Phosphersäure, man tann indessen damit auch noch bis zum Früh jähre warten. Mist u. Jauche werden nach Beliehen in den Garten gebracht, jedoch nie mit Kalk oder kalkhaltigen Düngern gleichzeitig. Für Düngung besonders dankbar ist auch das Beerenobst, das nur leider zu ost vergessen wird. Soweit der Boden nicht fest gefroren ist, wird tief umgegraben, besonders ist tieifes Winternmgraii^n erforderlich für die spätere Bestellling mit Spargel, Rhabarber u. Wurzelgemüse aller Art. Bei hart^gesrorenem Beden werden Transport arbeiten a!Usgefü>kirt, so das Anfahren und Ausbreiten von Dünger, Komposterde, Mes für Wege, Baumaterial usw. Im ^^ner iyus^ auch der KomlposHaufen wieder ein inal umgesw^en wer^n, nnd zwar so, daß die nach außen liegenden Schichten setzt nach innen kommen und die innen liegenden nach außen, damit mich sie der zerfetzenden Wir kuny des Frostes ausgefetzt werden. Im Ziergarten werden die Gehölze ausgeputzt, mit Ausnaijme derer, die im zeitiqon Früvsa>bre durch ihren Flor erfreuen sollen. Diese werden erst nach dem AiMühen zurückgeheni.tten, jetzt w>ürde man ihnen nur die Bliitenfno^en nehmen. E-benso wie ObsMume und Genvüse sind auch die Ziersträucher für reichliche Düngimg sehr ^nWar, das Umgraben schiebe man a-ber hier bis zum Frühsahre auf, vorausgesetzt, daß ziwis^chen den Stränchern da? im .?»evbste abg^allene Laub liegen geblieben ist. Wo dürres Lauib liegt, nisten Vögel, da dürres Laub das Herannahen einer f.atze Iwrch Rokscheln-anzeigt. Nach Mogli6)5eit sollte bei strengem Wetter Vogelfütterung vorgenmnmen werden. Sofern das Wetter die Betäti^gung im Gar ten verhindert, prüft man die Obst- und Gemüselagerrämne durch, stellt den Bebau-nngsplan für das nächste auf und berechnet die benötigten Sämereien, um sie rechtzeitig bestellen zu können. Alu5) werden jetzt sämtliche Gerätschaften durchgesehen und nötigenfalls ausgebessert oder ergänzt. Schließlich gchen die Winterabende auch Gelegenheit, durch Studium von Fachliteratur und Anhören von Vorträgen die Kenntnisse zu erweitern, denn je mchr man auch in die Theorie des Gartenbaues eindringt, desto größer ist selbswerstäudlich dann auch die Freu^ am Garten seM. Sport : Das kalifornische Wettschwimmen. San F r a n c i S c o, 17. Jänner. Das Catalina-Island-Wettschwimmen wurde von dem 17-jährigen Amerikaner George Poung-Torontq in 15 Stunden 45 Minuten gewonnen. Für Saus und Hof h. Zum Auffrischen des Nelzwerke? ^ l man Roggenkleie in einer Sch^issel erhitzen bis zu einer Temperatur, wel-c^ das Hinein halten der Hand eben noch gestattet. Mit dieser Kleie sollen die Pelzsachen eingestreut und gut durchgerieben weisen. Hieraus wird die Kleie mit einem Stöckchen ausgeklopft und der Pelz mit einem weiten Kamin durchgekämmt. Für weiges, sehr langhaari« ges Pel^erk läßt sich dieses Berfathren dings nicht anwenden. Dieses uluß nacki Entfernung des Futters und der Einlage in besonderer Weise von dmn Mrs5)ncr gewaschen werden. h. Gespickte Aalbskeule. Eine gut abg^lö-gei«, von den oberen Knochen befreite !i?eule wird geklopft, gchäutet und mit Speck reih'M" weise recht schön gespickt. Gehörig gesalzen, wird sie in die Pfcmne mit steigender Butter gelegt. Die Keule witd fleißig begossen nnd etwa, wenn sie nicht schwerer als 1.50 Kilo« gramm ist, eineinhalb Stunden w geschlossen ner Röhre gebraten. In 'sie Sauce gießt man zuletzt einen großen Tassenkopf geqvirlter saurer Sahne, mit der ste ausgetolZH^ und dis Keule b^chöpft wird. h. SarottenpSree. Man nimmt se nach darf ein oder zwei Bund junge Mohrrüb?n, schl^et ste in Streifen und tut sie in eine Kasserolle mit Butter, einer Zwi«^, ekwaS Peterstelie imv ein wenig Sellerie in Schei-ben. Das Ganze muß etwas kochen, damr gibt man 2y0 Grmnm zerschnittenen Speck t«ran. Wenn alles weich gekocht ist, wird es durch ein Sieib getrieben und mit einem Rande gevratener Zucker^artosfeln garniert. Sellerie und Rü^ vsmpkpumps b ^t?ao5pkck«m, 8tuo6enle>Ltunx 4000 I..iter. lu ver-wttifen. »« äie Verv. unt. »lAcleilvs". 679 Kunclmacliung. Ii» «IG« VGrI«a piirkl»»rt. eeköriee I?eal>tät k!. ?. 9?. X.-tl. fil'ai5lV0linl5ebäucIe dir. 28 in äer Lvetliüns ulica jn ^^aribor uncl cZen (lartev-var^eüen 54/1. 54/2 un6 54^4 im ^U8ma88e von 4328 m' verkaukt. ^uskiinite erteilt I^otar lvsa w j^srldor. 559 tissen, k'ücdse, 8tlnixred. leleption 13—89 ?! ^ S. 2 v» ^ « 2. s L - e- V Vege. sprechen vir allen Verwandten, MUdürgern. §reunden, vekannten, (Zenossenschatten, der trei«. 5euer«el)r iov,ie dem gesamten Se. meinderat lSreg unseren tietempwndenen Vank aus. lnst)e>ondera danken >vir kerrn Dr. >Vilh. vlant^e tür seine aukopkernde Mühe zur Linderung seines schweren ceidens. vreg del pwj, den >7. Zänner 1927. b90 sl)le tiektrauernden kinterdliedenen. k«l»m«r lt?M >?> IAnn« l92? s s VolvZrmen mit 1 lUter ua<1 I.utlein pumpen potrolvum mU t(«»en»tK»ken nicdt nvtvenäig. 1« Ltunuen 448 »K»»»0.v. »v»o?ieK,» Kielner Anzeiger. Versttzteh«»«» »> »M,»«, IKIt«» «I, lich an im ManufaNurgeschüfte I. Trpin. Gsavni »rg 7. Winterstoffe um die Hälfte billiger. ^ Crepe de chine von VV Dinar aufwärts. Ueberzeugen Sie sich selbst! 4S2 si>pk?iir«s'/^i'Iisit»ii werden billigst und rasch au»-geführt bei E. Zzlenla, Mari-bor, 1l). octobra ul. b. L7lv Mvvel! oller?r^ modeni. zu »ied« rigsten Preisen, auch auf Natea, sind zu verkaufen K. Serrer in drua. Tischlerei «. Möbellager, vetrinffka uli« ea 8 tm Hof 181» VnöAalter übernimmt lkanz-leiai^eiten. qanz- oder halbtk. «ig. Adr. Berw. SSV Mvbel t»«ft «tm «n billigsten bei E. gelenka. lH. octobra ulica »717 ?u? v«aektung! Herr Franz S « r a l t, ge Weener Hol^Sndler. derz^'it Gastwirt in Studenci. ist nicht mehr Gesellschafter im Infor« mai^nSbüro .Marstan" u. hat kein« Nechte. dieSfällig zu vertreten. 68ül IlltM Iv»Ql^ssat >PD»>»N0t t>» »»«»«mlit»» Volstermvbel Matratzen. Ottomanen, Diwan». Lederaarnituren, Vorhänge. Schlafzimmer billigst im Mdbel-hau» E. gelenka, 10. oktobra «liea b. »718 Uebernehme llostklnb von 18 Monaten aufw. Unter „Suie Pflege" an die Berw. Sb6 Nette pfrau geht aufier Hau» waschen und bnqeln. Adr. Bw. 681 Uebernehme verschiedene Nilh» Arbeite« zu billigen Preisen. — Mäntel 100 Din., SostÜme Igt Dinar, sowie auch Herren- und Damenwäsche. Maria Florian. Damenschneiderin. Tkallka ul. k. _«os_ KnApfe kaufen Sie am besten u. billigsten direkt in der Z^brik. Maribor. Slovenlka ul. 8. _^14234 ^ _ Herieuwlnernmntel. vollkommen neu. schwarz, modern billig abzugeben. Diglich 14—1k Uhr Vrazova »l. 3/1. mittl. Stiegen« tür.___SS3 Welch edle Person möchte einem Angestellten 1vg0 Dinar leihen' Unter »Dankbar" an die Berw. __S57 l^bei?»unter«ehmea. mit Aufträgen überhäuft, sucht Kompagnon mit ca. V0—?^!n. Anträge unter „Si-^ierer Ke-winn'' an die Berw. S«1 Zte-lWle» Ka»fe Weingarten mit Baumgarten nahe der Stadt. Unter „Preisangabe" an die Vw. MI GefchZstShanS in bestem Zustand Mitte der Stadt, geeignet für iedeS Geschäft, mit 9 kleinen Wohnungen, großem Gemüsegarten. verkaufen. Anfr. an die Berw. S82 Hau» mit Wirtschaftsgebäude, großem Garten und s^eld zu verkaufen. Nova vaS, Brtna> ul. 7 bei Maribor. 8S9 I» tmlf«» sesuchk kaufe Vriefmarke» feder Art. auch die einfachsten Jugoslawien größere Mengen. Pirchan. Maribor.. GregorötLeva ul. 412 Saufe «lte» Gold. Lilbe» »h falsche Vebisfe. »k. Ilger, An-»elier. vlaribor. SMS Ein Grabstein zu kaufen gesucht. Unter »Grabstein" an die Berw «77 A« «ele«enl^it»ka«f! Schwarze? Stichflüßel» fast neu. Firma Kut^chera. Eisenkonstruktion u. Panzerplatte. Elfenbeintastatnr. herrlicher Ton, wegen Au»reise sofort zu verkaufen. Anzusengen Bekoviö. Brazova ul. 31, Va-raidin. 6Z2 i^nebohrmaschtne preiswert abzugeben. Adr. Berw. SS8 Pferhe»efchl»e. fast ne», Sut-' schierwaaerln zu verkaufen. Anfragen Kanzlei S6^rbaum. Z23 Verkaufe: » Etrickmafchinen Nr. 8. fast ganz neu, wegen Abreise zu sehr billigen Preisen. Adr. Veno.__ e08 Airka Kubikmeter Hartholz, geschnitten 80-100 mm., zu ver lausen. Anfr. Dienstmann Nr. 12. Splavarska ul. 7. ^ Lüü ^ Billig zu verkausen: Schöne, Halbfchuhe Nr. 38, 2 Kappen-^ decken, Hängekasten, Küchenkre denz und Kleiderpuppe. Anfr.: Fwrian^^alska^ul^._004 Ford-Uuto. bsitzig. im sofortigen VetriebSzustand, zu verkaufckn. Preis nach persönlichem Ueb^'r-^ einkommen. Au besichtigen bei der Firma Franz Rainer. Ko« roSka. eesta 8. __ tvb GelegenheilSkauN Motorrad, fas ^ neu. ist wegen sosortiger Abreise preiSweN zu verkaufen. Anträge unter .Rassemotor" an die Berw. _ SK4 Grofser ^lastlwan mit Matratze 480, 2 AimmerkredenM mit Marmor 75,0. Wäsche^ast^n mit k Laden 3St). kompl. hartes Schlafzimmer, Afrismatraven IKK. Schafwollmatratze 450, Bet ten, Kasten. Tische. ,^!mmörsossel Küchengeschirr. Damenwäsche. -Leintücher Kopftücher, Schlir-' ^en. Kohen, alles gut erhalten. Anfr. Rotovzri trq 8/1 links. > __S74 Schneidet « USHmalchinen. Bügelofen. Puppen. Nähtische vnd iil'rige . Werkstätteneinrichtttng billigst zu verk^nfen. Ansr. Bw-S24 I» Leeres Zimmer mit separ. Eingang und elektr. Licht zu vermieten. Ateksandrova eesta 24 l Partei Brtovec). 034 Möbl. Aimmer an ein solids» räulein sofort zu vermieten. oroSka eesta 34, Part. rechtS. _ S93 _ Schön möbl. Aimmer an einen besseren Herrn zu vermieten. A^r. veno._ b4v Schönes, möbl.» gassenseitiaes» ruhiges .Pmmer am Park, elekt. Licht, separ. Tingang, an solid. Herrn. Adr. Berw. 062 Schvn mSbl. Zimmer, elektr Ltl^, separ. Eingang, an eine, solid. Herm sogleich zu vermieten. LoSka ul. b/2._ 088 Kleines Zimmer zu vermieten. Koro^eva ul^ 7/L» 8. 008 Einfach möbl. Zimmer an einen solid. Herrn sogleich zu vermie ten. Grajska ul. 2._^ 007 Leeres oder möblierte» größer. Zimmer im Magdalenonviertel, an ein Fräulein oder Herrn sofort zu vermieten. Anzufraaen in der Berw^__072 vrmieten: möbl. Zimmer» Parkviertel, elektr. Licht, nahe Bahnhof, .^u besichtigen von 14 Uhr an ASker^eva ul. 9. Part. 080 ski tiefstei' l'l'ouel' oeben I konriteri Sah es üle Untel'zelckneten allen kneunüen unü Le-kcilinten Sah es Sott lr? selriem uliel'fczi'sclillcken l^cit- sclilusse gekallei^ licit, meinen Helzen Sodn, meinen lletzvollsten Satten» ^ater» be^u^. LruSer. Sct,u)agel'» Onkel» t'lel'm t^curl Zimci t Einfache» Klnderfräulei» au» guter Familie, bewandert in d. Kinderpflege, finderliebend, einer jugoslawischen und der deut. schen Sprache mächtig, wird zu einem zwei- und einem vierfäh-rigen Mädchen sofort zu christlicher Familie nach Öakovee gesucht. Anträge mit Bekanntgabe der Ansprüche stnd zu richten an Karl Bargazon. Oakovee. ÜS» Herrfchaft»kSchin gesucht. Eintritt sofort. Reise wird gezahlt. Lohn ü00 Mnar. Nur solche mit Primazeugnissen werden aufgenommen. Marta von Kiepach, KriZevci bei Zagreb._ V91 InW^nerleute. Mann u. Frau, die Weingartenarbeit verstehen, werden aufgenommen bei Ge« neral Kokoschinegg. KoSaki 97, Gemeinde LafterSberg._022 Fröulein» deutsch - kroatisch svre chend. das in leichteren bäuSlt-chen Arbeiten mithilft, wird gesucht zu einem 8^ fähr. Knaben für sofortigen Eintritt. — Izso Heisrer. Subotiea 1.. öeS-ka ulica 7. Sü3 Intelligentes, ehrliche» MSl»« t^n, das keine Arbeit scheut, gute Schulzeugnisse hat. für Geschäft gesucht. Schriftliche Angebote unter .BorwärtSlommen* an die Berw. _ 0Ü8 Gesucht KinderfrSu^eia deutsch, französisch, in vornehmes HauS 2 Buben pe,. sofort. Osferte mit lS^haltSansvrüchon sub Chiffre .27" an die Berw._071 BerkaufStUchtiae Damen gesucht zum Vertrieb einer hervorragen den patentierten Neuheit, wel-ck^ ein Monatseinsommen von 4—Dinar bieti't. Borzustel len: ZuitteriL. Aleksandrova eesta bü, Part, rechts. 092 Pieeolo wird gesucht. Anzufrag. CafS Bristol. _ 073 Ein Kinderfräulein oder Frau wird z. Sauglina aufgenommen. Triaöka eesta l4. 070 Deutsches Kinderstubenmäd«hea zu einem 4sShr, Mäderl aesncht. Nur mit IahreSzeiianissen. Nähkenntnisse. peinsick»e Sauberkeit unb osden Disnv I. li'skru»!' d« kl«l«v rNmiU« t'»i N>r.d»r ««,««1,». Xn,r»v »nt«r ,0i» .1» «,j« VrW. Die fretwMige Seuerwedr V»m gi-bt hiemit geziemend sliachricht von dem Ableben ihres Hauptmannes, deS Herrn Karl Sima welcher am 17. Jänner ll)S7 nach längerem schweren Leiven verschieben ist. Da» Leichenbegängnis findet Donnerstag, den 20. Jänner statt. S7(i Ehre feinem Andenkt! cdotmwtteor uail «r «s ««klctloo ^««ttvortUolii VV0 I08?M. ^ k-ilr 6sa Ilor»u5?-I,or ««, ,1«, 0n>et venmtvortNel.: vlrskw» ».» Vslilo vodalultt lo