^ A 2l6. ft. »', hilbl, »l, 5.<». F«l b!< «>lft,Nuna «n» H«b» i,albj. « l». »i,l b«l Ooft ,»»^. si. ,z. hallj. ft. ? »o Donnerstag, 21. September. « Z««N! »li k» , «'»le^ per Zkile » fl , h«< «»M«, 18^2. Amtlicher Theil. «llkM!i/ ""b k. Apostolische MajeM haben mit V ?« ^lNjchliehunz vom 0. September d. I. die ^s Kämmerer« und Herrschaflsbesihers Hugo M?«F" Valm-Reisferscheidt zum Dircclor illy 5 H°l"thez a. D. Chnst,an Rilter d'El vert ^i.nMlol.Stellvertreter der mährisch, schlesischen und L^ zur Vesörderung des Ackerbaues, der Natur. "nbeilunde allergnädigst zu bestätigen geruht. Falkenhayn m. p. ^«2 ^1 ^p,l"llber l««Ä wurde w der l, l. Hof- und Staat». "°Mlch >n Att" da« I.XVII. stück de« Sieuhsgel^blallc». ^lyld« '^ ^" deutschen Nusgab«, aufgegeben und ^"bi/N" "«.er ^'»Un . "bimng des Ministrrilim« sür Uand««l'«rthei. ^üddai "^^ ^" Landwehr, die anlcisslich der Unruhen z 5 l'l-Landfsaericht Wien als Prrssgeeicht hat anj ,"Htu<,!wal!!N, ^lbrilcr! ^llldec!" schli^nd mit „Eö lebe die A"'bta!° .'°< da« «erbrechen noch 3 k»U l>» »> und ^chow's »e 60 st., dann dem Velc. "^"t 5^) s,'" Paulusorunn zur Nnschafsung elner l,. Ihce u ' ^" senden geruht. wtn den, , Mä, die « a , serin und Königin ^ Mr l^^lldenlen der Wlener l. l. Polizeldlrec- Tie»,, ^'^""s lener Ulllctstühungiweldcr aus »>. "Hlt i/ ^v'i^uuuo», deren m lchltler Zrlt ein« /^ du,, ^""ilützull^gszuche auj ÄUelhöchstrn Be- ^ "»«Ntl "«^"""^"^ ^^er Majestät demlklben ?t>" . ' Wü!d,gu„g u,<0 Ellelx^ung übetlasssn "tr ^/^'°' dle Summe von ii(X) st. au» AUc, höchst» übergeben zu lassen geruht. Ihre Majestäten und das vurchwuchtigste Kronplinzcnpaar in Trieft. Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin sowie das durchlauchtigste Kronprinzen, paar bildeten in Trikst forldauerno den Mittelpunkt des öffentlichen Interesse« und bei allgemeinen Hul> digung. Ueberall, wo die Allerhöchsten und höchsten Her,schasten sich zeigten, wurden ihnen dir herzlichsten Ovatlonrn zuthell. Trotz der anhaltenden Ungunst der Witterung flutete stet« eine freudig erregle Menge durch d,e Straßen, um des Mücke« theilhaftig zu weiden, da« gellebte Herrscher, und da« erlauchte Klonpr,nzenpaar zu Oeftchle zu bekommen. Die Illumination der Stadt fiel übeiaut glänzend aut, die meisten Slrahen boten einen geradezu feenhaften Anblick. H« sind uns über den Aufenthalt Ihrer Maje. ftälen und de« durchlauchtigsten Kronprinzelipaare« in Trieft weiters noch nachftrhrnbe Depeschen zu« gekommen: Trieft. 18. September, ^ch Beendigung der Audienzen begaben Slch Se. Majestät der Kaiser ins Lloyd-Arsenal, um dem selerllchen Stapellaus des Lloyddampjci« .Medusa" beizuwohnen. Dortselbst aus dem mit Fahnen, Wappen und Guirlanden prächllg geschmeckten Hestplahe angelangt, wurde Sc. Majsstäl vor dem in den ^anocssarben drapierten Kll'jelpavlllon von dem Verwallungsralhe der Kloydgelllljch^s«. mit dem Pläsidenten Baron Marco Morpurgo an der Spitze, und dem Director des Slabllimento Tecnico, Pelle, ehrfurchtsvollst begrüßt. Im Ka'felpaoillon. der beiderseitlg von zwei anderen für dle Honoralloren und die Festgäste bestimmten Pavillons stanlielt war, hallen slch die Hellen der Allerhöchsten Suite M>> msterpräsioenl vina, umgeben von emer zahlreichen Assistenz, die kirchliche Hinwechung der .Medusa", eines prächtigen Dampfers, der auf einem kolossalen Verilste ruhte und von dem österreichisch-ungarische Flaggen lustlg im Wlnde stullerlen. vullzogen. Kuiz nach der Anlunjl Sl. Majestät des Kaisers war auch Se. l. und l. Huhnl Klvuprmz Erzherzog Rudolf in einem Boote der «Milomar". die quer vor dem Lwyo'Alsenale vor U„ler lag, »n der Parade« Uniform als Coolre Admiral angekommen und gleich Sr. Majestät m»t nicht endenwollenden Iubelrufen von der rings angesammelten vieltausendköpfigen Menge begeistert begrüßt worden. Es begal'.nen nun sofort die Arbeiten am Stapel-gerüste, und nach Entfernung der letzten Hindernisse glitt das herrliche Schiff unter immensem Jubel» geschreie und den Klängen der Volkshymne majestätisch «n die Fluten der Noria. In diel'm Augenblicke durchbrach die Sonne siegreich das Negengewöll, welche« sie bisher umhüllte, und beschien da« schöne Schiff, um welches die österreichisch-ungarische Handelsmarine soeben bereichert worden war. Elne Schar als Matrosen gekleideter Mädchen schritt nun an die Slufn, des Pavillon« und überreichte Sr. Maj-ftät dem Kaiser sowie Vr. f. und l. Hoheit dem Kronprinzen Rudolf herrliche Rosenbouquets, welche huldreichst angenommen wurden. Se. Majestät und Se. k. und k. Hoheit dankten mit herablassender Leutseligkeit den Spenderinnen. Hiemit war die schöne Feier, zu der sich säst ganz Trieft im Festtleibe eingefunden hatte, zu Ende. Vor Beginn der Feierlichkeit traten Seine Majestät der Kaiser auf den in einem der Viachbar-pavillons befindlichen Abg. Nabeigoj zu und beehrten denselben mit einer Ansprache. Trieft, 18. September nacht«. Nach dem Slapel» laufe be« neuen Lloydbampfer« ,Medusa" nahmen Se. Majestät der Katser mit Sr. l. und k. Hoheit dem durchlauchtigsten Kronprinzen an Bord der ?)acht .Miramar" ein Dtjeuner ein und fuhren sodann auf der flacht zu der in der Bucht von Muggia dem Ausfiel!un^platze gegenüber ankernden l. k. Es-cadre — den Kriegs!ch'ffen »Erzherzog Albrecht", „Saiba" und «Minerva" — um dieselbe zu msp'-cieren. Mächtig dröhnten die Salutschüsse au« den Geschützen der Panzerfregatte .Erzherzog Albrecht" und der Korvette .Sa'da" über b»e Bucht hin. al« die „Miramar* mit dem Allerhöchsten Kriegsherrn, von den auf den Raaen der reich beflaggten Kriegs, schisse postierten Matrosen mit wellhm schallenden Hurrah.Rufen begrüßt, sich näherte. Ve. Majeftül liehen die „Miramar" zunächst nebtn der Panzerfregatte hallen, um auf dieser Torpedomanvver vor-nrhmen zu lassen, stiegen sodann an Bord diese« Kriegsschiffes, inspirierten dasselbe in allen Theilen und ordneten verschiedene Manöver, darunter auch dos Feuern mit den schweren Gatleriegeschützen, an Nach längerem Verweilen aus der Panzerfregalte sch'fflen Sich Ge. Majestät auf die (5orveite „Saldo" über. um auf derselben ebensall« verschiedene Vereilschafl«« und Kampfmanöver ausführen zu lassen, darunler da« gleichzeilige Feuern der Backbord- und Ste^rbord-Kanonen. Nach Beendigung der Inspection, über be,en Ergebnis Sich der Vtonarch in der allerschmeichel. Feuilleton. Das Eeemaniwer in Pola. ^ Pola, 10. September. " Allere« " Kaiser ausgeführt wurde, bot „n >g ^''""es Schauspiel. Del ungünstigen W>t> ^'l«Nl Q°^" -^ eines Gewitter« mll Regen ui'd > ^ c,ui /?/° — war der Beginn des Manöver« k l^td« ^ "^ verschoben und der Schauplatz von !> Verl. ." «asana nach dem Vor- und lnnr>cn t>'tlm^be". «uch da« ursprüngliche P,o-t! ^«ijer '^"^ "" Al'ändelUlig. Se. Majestät "!^?' Ädm ^."" ""t Melhöchft,hrem Gcfolge. Ge-^3ll)it7°"^len und Stabeosficicre» der Armee »tt .'Hn.!'" ^'^l '3"'l°sie". welcher der ^'" «"» em m,^" """ ^°htn Zahl von ^u-"Ob^ "ach dem'^lllar. u»d Civilstande solgle, um U? lofou n^^^p'^e oe« Manöver«. Dasselbe ^len ^. "uch der Anlunst de« Monarchen >n dem b°n bliche ^7l. b"^ das Fort Franz geklönten ^°»dtl . ""^" und del, großen Hafenelngang i>, Don ! ennl. se.ne., «nsana. d«n!!"" m",^"^^^ch'ff .Z^a". welche« lc»b?"sllfs vm."s'l'l""ll,ellung genommen und hatte T°tl " d)',.,' l""f Tolpedoboolcn abzuweisen. Man V^e b" b.e rolhen, langen, kaum über d.e '"?.'" h«tvm ^^°lielwrn Boole aus verschiedenen "" dutck »7^e» und m,l giößter Eeich»>l,d>alell "i 0a« aufzischende Kielwasser lennbar g«. machten Fahrlinie auf da« feindliche Sch,ff los steuern, welches sich seinerseits ebenfalls i» Bewegung gesetzt halte, um den Torpedobooten das Ziel foil-wahlend zu veriück-n. während et dieselben zugleich durcy Glichühseuer abzuwehren und in den Grund zu bohren bemüyt war. Die Tmplboboole wendeten sich während dieses Gtscchte« Mit gröhler Oeschwindigleil nach rechl« und lmls, gicngen zuiück und wieder vor» wälls, beschleunigten oder verlaiigjsmtln ihre Be» weaung, je nach dem Evmmando der fie führenden Olficirlt. Diefem Manöver folgte ein zweite« nicht minder interessante«. In der nördlichen, llelnen Hasenemsarirl war ein auslangleltrs, alte« Kliegssahizsua.. der Hull ^Arelhusa". verankert, um ali feindliches Kch'ff durch zwei Toipeoodoole angegriffen unt» gesprengt zu wer» den. Um diejem Schauspiele anzuwohnen, waren Keine Majestät der Kaiser aus der ^cht /Fantasie" aus dem ^mHafen um da« Fort Franz her»m m den inneren Hafen zurückgekehrt, wohin auch o« «Tr,lo»" mil d» Zuschanein sc»lgte. O«g'»alflaggen flogen auf einen M»«ent am Majtc der «Failtafte' emvor und senk« ten lich wleder. als eine Fwgge ,n der Ferne anzeigte, dass da» Signal bemelll se, und der sigriallsierte Äe-schl llusgciührt werde, lyald jah man auch ein Torpedoboot wie emen Ha'ftjch aus den Hull losschlchcn. Als es noch etliche hundert Meier von demselben cnt-sernt war. zeigle e,n «ufz,schen des Wasser«, das« da« Boot emen Torpedo au« e,ner der lisioen am Kiele hervorragenden Röhren dem zu sprengenden Objecte entgegcngsschl/udeit hatte. Die zu>chauenden Flollen-«ssickre zühlten, mit der Uhr in der Hand, o,e Se< cunden, schon nach der achlrn war e« aewls«. das« der Torpedo an dem Ziele vorübergeschossen sem und nun durch seinen eigenen Mechan>«mus r»e. stimmten Enlsernung an die Obelfläche lon,, »le. nw er aufzufischen war. Schon war aber auch auf ein neues Signal das zwelle Boot heranaefahren, uno hatte ebensall« »n der Anfahrt emtn Torpldo los« gclafssn - wenige Augenblicke der Erwartung, und emc am Hull aufsteigende weihe Dampfwolle, der ein dumpfer «nall folgte, zeigte, daj« dieser Torpedo sem Ziel getroffen halle. Vtan bemerkte au» d-r F-rne an dem Hulk eme heftige Eljchlitterung und e»n lheil-weises Sinken, das vollständige »ar durch emaela, dene leere Fässer verhmdtll worden. Mil bewaftnetem Auiie konnle man auch e»n mächtige« iioch >,« txm ge-tilssenen allen Schiffe und helu«jch«!««ende Holz. stück, sehen. Der am Ziele vorbeigegangene Torpedo war schon bei Beendigung des Manövers von einem Boote uuf-gefischt worden, um in das Depot auf der Olloeuinsel zurückgebracht und doit enllaben zu weiden. E« ijt ein sogenannter Flschtorpedo, e,n Fisi^ au» Stahl von der Olöhe eines ausgewachsenen Hais. In dem spitzen Kopfe sitzt die Sprengladung; d,e Schnauze bildel e,n handgroßer Ansatz mit el«er Zttndnadel, welche be,m Unstohen d»e Entzündung bewirkt. Im Bauche ch die Triebkraft, somprlm,erte Lust von über 70 Atmu-sphären Druck, eingeschlossen, und dle sich bewegende Schwanzfiosse b,lbet e«n von der comprlmHllfiverelne« von Trieft und Istlien zu empfangen. Der Cmpfang war em überaus huldvoller. Ihre Majestät sprach den anwesenden Damen gegenüber AUerhöchstihre Anerkennung über die Thätlgkelt des Vereines m gnädigsten Worten aus und «kündigte Slch auch hier rmt lebhaftestem Interesse um die Verhältnisse und Fortschritte desselben. Hierauf lehrten Ihre Majestät die Kaiserin und Ihre t. und l. Hoheit 0le durchlauchtigste Kronprinzessin zu Wagen nach Miramar zurück, wohin auch Se. Majestät und der durchlauchtigste Kronprinz von den Hafenmaga« zinen weg über den BahnhofLplah und die neue Mira« marstraße gefahren waren. Mlramar, 18. September. Um 6 Uhr abends fand ein Hosdmer statt, zu welchem unter anderen die Ehre hatten, beigezogen zu werden: Metropolit Ko-sanouic, Vice.Ndmlral Baron Pock, Landeshauptmann Graf Thurn, der englische Consul Burton, der pur« tugiesische Generalkonsul Baron Sartor«o sen., der grlechljche Consul Vllturi, die Abgeordneten Gulmanns« lhal, Voönjat, Burgstaller und Nabergoj, die Mit-glleder der bosnisch.herzegowinischen Deputation und der Ausstellung« Commission, der Vlceburqermelster von Tlllst Dimmer, FlegalteN'Cupilän v. Henriquez, der Präsident des Vrleranen.Vereme« Räcke. Hof« selbstthätig den Torpedo »n der »hm gegebem» Rich« lung und Tiese erhall. Eine Anzahl von Schrauben und Rädchen d«ent dazu, den Lauf des Torpedos >n beliebiger Welse mit aller Sicherheit zu regeln. Sol« cher Torpedos nun enthält jedes Torpedoboot zwei in langen geschlossene», außen mit Klappen versehenen Rühren. Dieselben bilden seme Geschosse; sie weiden im gewollien Augenblicke mittelst lines Druckes durch die complimierte Luft wie ein Pjeil ins Wasser hm» ausgeschleudert und fahren unter der Oberfläche auf das Ziel los. Die Torpedoboote felbst sind die schnell« sten Schiffe, d»e es glbt, lange, niedere, ganz ver« jchlosstne oder doch verschließbare Dampfer, in d^nen dle Bemannung eben ausrecht stehen kann, die aber, wie schon gesagt, mit der Schnelligkeit eines Eilzuges durch das Wasfer dahinschlehen lünnen. Diese Boote sind ,m Arsenale von Pola gebaut. Auch die Tor« pedos sind inländisches Erzeugnis; in Fiume werden sie gemacht, «n Pola montiert und völlig ausgerüstet. Nach dieser Action hatten die Tmpedoboote noch ihre Manöoriertlichnglell «m Fahren uno Wenden zu zelgen. Mlt voller «5llzua«geschwlndlgle,l schössen sie daher, umkreisten die ,Fantasie", wendeten sich da und dorthin, suhren einander entgegen und ausweichend an einander vorüber, rückwärts und vorwärts mit wech« jelntxr Geschwindigkeit. Als auch dieser Theil des Manövers vorüber ""' bewegen Se. Majestät eine Dampfbarcasse, um llbrt.n ^"^'« m Augenschein zu nehmen, UNI l«h"«n «>«r,uj an Vorb d«r /Miramar« zu.ück. ----------------. (W. A,) rath v. Rinaldini, Generalsecretär Vujatti und Baron Scrinzi. Trieft, 18. September nachts. Beim Einbrüche der Dunkelheit begann die Beleuchtung der Stadt, em über alle Beschreibung prachtvolles Schauspiel. Trieft war buchstäblich m em Meer von Licht getaucht, und draußen im Hafen und auf der Nhede wiegte sich ebenfalls eine stammende Stadt von Schiffen auf der dunklen Meeresflut, auf deren Wellen man in der Nähe in fortwährendem Zucken den Widerschein des Lichlerglanzes aufblitzen sah. Die ganze Rwa entlang, von dem aus der Ferne in far« digem Feuerscheine erglänzenden Bahnhofe bis hinunter zum Leuchllhurme zog sich eine an hohen Stangen glänzende Guirlande von farbigen Lampions in ge« jchmackoollster Abwechslung und Gestaltung. D»e Straßenfront aber, vor welcher dieser unabsehbare, ununterbrochene Lichterglanz an flammenden Wappenschildern, Kronen, InMalen und Adlern dahinlles, bot die großartigsten Beleuchtungseffecte dar. Die Fladen einzelner Gebäude, wie der griechischen Kirche am Hafen, waren lauter Flammenlmlen; au anderen, wie den Theatern, waren flammende Beleuchtmlgs^üste in mannigfaltiger, aber stets geschmackvoller Gestalt errichtet. In ganz besonderer Pracht strahlte aus dem Hintergründe der Piazza grande das neue Stadthaus hervor: alle seine Fensterbögen von Lichtlränzen umrahmt, der hohe Thurm von einer Strahlenlrone gekrönt und in der Mitte eme Sonnenschelbe von Glas» llchtern in drehender Bewegung. An den vier Ecken des großen, schönen Platzes standen leuchtende Pinien; in den Anlagen leuchteten bunte Flämmchen w»e Glüh. Würmer aus dem Grün des Rasens hervor, wahrend in den Bäumchen Lampions als Magnolien, Dahlien :c. glühten. Nebenan lehrte der noch unvollendete Neubau der Lloydgeselljchaft dem Statthaltereigebäude emen feurigen Rlesenlranz von Elchenzwclgen und Farnkräutern zu, während die dem Meere zugekehrte Front das bekannte Ankerwappen des Lloyd in riesigen Flammenllmen zeigte. Auf dem Platze selbst erstrahlte em ungeheurer Doppeladler mit wellausgebrelleten Flügeln ,n Brlllanlbeleuchtung. Es ist unmöglich, hier die Straßen und Plätze alle auszuzählen, welche Pracht« bllder ähnlicher Art darboten. Nur der mit leuchtenden Farbenlugelreihen emgefasslen, mlt von Mast zu Mast an Leinen aufgerichteten Lampions statt der bunten Flaggen geschmückten Dampfer, deren mehrere fortwährend Raletengarben und Leuchtkugeln gegen den gewitterdunllen Nachthimmel emporsteigen liehen, der wie riesige Irrlichter hm und her fahrenden be« leuchteten Kahne, Barken uuo Dampfbarcasse», set hier noch kurz gedacht. Anerkennendste Erwähnung verdient aber neben all' diesem Glänze die Haltung der ganzen Bevölke« rung, die freudig bewegt und friedlich in schönster Ordnung in den Straßen und auf den Plätzen hm und her wogte und in freudig stolze Bewunderung des herrlichen Schauspieles versenkt war. Od, od.' cde del! vecli, veäi! wie plächllg, wunderbar! Das waren dle Ausrufe, die man von allen Selten vernehmen konnte. Kurz, Trieft hat durch die Haltung der Bevölkerung wie durch den Glanz des Schauspieles, womit es die Anwesenheit Ihrer l. und l. Majestäten und des durchlauchtigsten lronprmzllchen Paares feierte, den Titel der nl^cleils^mH" aufs neue gerechtfertigt. Doch nicht Trieft allein, sondern auch die Umgebung. Während das geschilderte Schauspiel m der Stadt seinen Anfang nahm, war nämlich Miramar der Schauplatz einer erhebenden, sinnigen Ovation. Vor SHlu>s oes Hofdmers nahte auf sechs nut Lampions besäumten Barten der jlaviiche Sängerbund au« orn Ortschaften der Umgebung Trieft« und Mlramars und trug unter bengalischer Beleuchtung die Vollshymne, alljlavlsche Lieder sowie andere Gesangstücke p^moU» schen I.ihalles vor. Die vor Mlrumar liegenden Lloyddampfer, die beiden kaiserlichen fachten »Mlra« mar" und „Fantasie" erglänzten in oen bunt wech» selnden Farlien bengalischer s0luie in der intensiv blaullch.welhen der elektrischen Be'euchtung. Schloß Mlramar bot einen geradezu feenhaften Anblick dar. Zugleich flammten auf zahlreichen Pritlen der nahen Berghohen Holzstöße zum dunlelbewöllten Nachthlm« mel empor, und endlose Hiow-Rufe erschollen von nah und fern. Diese Ovationen begleiteten Ihre Majestäten und Ihre k. und k. Hoheiten aus der Fahrt nach Tr'eft, dessen herrliche Veleuchtul'g Allerhöchst« und höchst^e« selben auf dem Lloyddampfer.Lucifer" während einer Rundfahrt m, Hafen von Tl,eft wo^Ige.alüg zu be« trachten geruhten. Erst ,n vorgerückter Nachtstunde er. losch nach und nach der Feuergwnz, m den Tr,est zu Ehren der beglückenden Anwesenheit Ihrer Majestäten sowie in dankbarer Erinnerung an d,e b(X)jähv.ge Ver« ltttung semer Geschicke um jenen des ruhmreichen Hauses Habsburg sich gehüllt hatte. Trieft, l0. September. Allgemein ist da» Be-dauern, das« die Ungunst der Witterung die Aller« höchsten und höchsten Herrschaften am Besuche des an Bord der „Berenice" von der Lloydgefelljchaft gestern abends veranstalteten Ballfestes verhinderte. Das Bedauern ist umso lebhafter, als da« Fest. dem Ihie Excellenzen der Herr llKmifterprästdent Gras Taaffe und die Minister Freiherr v. Pino und Graf Fall"' hayn anwohnten. sowohl durch die dort versammell° Elite der Gesellschaft Trieft« als durch den Oeschma° und die Pracht des Arrangements ein wirklich gM« volles war. Heute. 10 Uhr vormittag«, wiederM der Allerhöchste Hof den Besuch der Ausstellung. ^° folge des durch die letzten Regengüsse aufgewe«^ Terrains findet das projecliert gewesene Voll»!«! nicht statt. ^ . «,, Se. Majestät der Kaiser haben der TM« Schützengesellschaft em wertvolle« silbernes Kaffeejervl" als Best huldreichst zustellen lassen. ^ Trieft. 19. September. Ihre Majestäten" Kaiser und die Kaiserin, begleitet von Iy" l. und k. Hoheiten dem durchlauchtigsten Kr oliv" zen und der durchlauchtigsten Kronprinz«!'^ widmeten den heuligen Vormittag wiederum bew suche der Ausstellung. Kurz nach W Uhr M' die Allerhöchsten und höchsten Herrschaften nM " Gefolge zu Wagen vor dem an der oberen Straps legenen Gebäude Nr. 1 vor, begrüßt von den "U stecten Acclamations des an der Straße velsamm^ Publicums und ehrfurchtsvollst empfangen "° qhre Ausstellungscommission. Ihre Majestäten uno ^ t. und l. Hoheiten widmeten der Besichtigung °" diesem Pavillon ausgestellten Gegenstände des o, ,^ reichischen und orientalischen Museums längere O dann kamen Ihre Majestät die Kaiserm in s^Hel Brocatlleide und schwarzem Hute am Arme ^ Majestät des Kaisers. Allerhöchstwelcher d,e ^a"^ Uniform trug, und Ihre l. und l. Hoheit dle o" ^ lauchligste Kronprinzessin in einem crölNtsar '^ AllaKtleioe am Arme höchstihres durchlauchtig!«" . mahls, Höchstweicher die Campagne-Uniform e""'^ Generalmajors trug, den Hügel herab, UM i" .^ die landwirlfchaftllche Abtheilung der «ubsie"""^ besichtigen. D,e Allerhöchsten und höchsten H"^'^ durchschritten, von dem Ministerpräsidenten"^, Taasfe, den Ministern Baron Pmo und Grasen u ^ tenhayn. dem Statthalter Baron Preti« und "w ^ sioenteu und Vicepräsidenten der Ausstellung«"^ sion geleitet und von den Mitgliedern der u"^ ^ mission gefolgt sowie von einer zahlreichen MNg ^, Bejuchern umdrängt, langsam diese Abtheilung, ^ wellten be» einzelnen Gegenständen und ^^^.^ de" unterhielten über dieselben in gnädigster ^"'^«iede^ anwesenden Ausstellern oder CommissioniM»^ ^ em Gespräch. Dasselbe geschah in der gM ^ ^„ Meere gelegenen Industriehalle. nach welcher ,»" ,^ die Schritte Ihrer Majestäten und t. und l. v " less richteten. D,e Allerhöchsten und höchsten He"'^ hc« wurden sowohl in der Halle als aus den »^g ^ AuKstellungsplabes von den zahlreichen Aesucy" ^ den Ausstellern wiederholt mit huldigenden O ^, begrüßt, die sich besonders stürmisch lmederyou ,^ Allerhöchst« und höchstdieselben der ungarisch" sich näherten. <:,^ ^ An dem festlich geschmückten Eingänge?" ^e Präsident der ungarischen AusstellungecomMM' ^c Begrühun^ansplllche. welche Se. Majestät °" ^ Mit einigen huldvollen Worten erwiderten, ^y «F jläten und da« durchlauchtigste tro p""^'^ ^l' nahmen in der Esälda einen kleinen 3^^'^ e^hor ^" lletzen sodann durch da« rückwärtige ^^..Tasst^? Ausstellungsplatz und fuhren gegen die Mma« F, nach der Stadt und dem Schlosse Mramar °^st beim Scheiden ebenso stürmisch wie bei de ^H<, von der zahlreich versammelten Menge M Cljen, Zlvlo« und Evvlva'Rufen begrüßt. ^g' Die Witterung war nicht velonde" " ^l> Während der Anwesenheit der Allerhocy!'^^ höchsten Herrschaften in der Ausstellung g'"'^ ^cht holt hesl.ge Regengüsse nieder. Mit d'eft"« " der Ausstellung nahmen dle schönen «"'l ^ata"" Trieft, während welcher die Bevölkerung '^chl'^ Beweise ihrer Liebe. Verehrung und un"^ ^t«ll, Treue gegen da« angestammte Herrsch"»)"" °sfic,ell ihr Ende. natlfi"""". Zu der., um 2 Uhr in Miramar fta '^e»! > Hofdlner st-:d unter anderen geladen " ^^' Bazzoni, Gemlll)l>n des Podeste; Rlllmeyer. .^l, des Gemeinderalhe« und Mllglledel dcr Hano und Baronin Morpurgo. , ,.jafte ^h Ihre Majestäten und da« durchlauch '^^ ^ pllnzenpaar reisen heute abend» von <«" ^ ^ Der Mmlsterpläsioent Graf Taafse «rl«' ^ ^ c-bend« mit dem Courierzuge Trieft und yg o Wien zurück, während der H°ndelelN'"''^^ ^ Plno und der «ckerbaummlster Graf tf" ^ auf dem »Andrea« Hofer« emsch'si", e^ ^ Arbeiten bei der Narenla.Regul'erung. "» Staatsforfte in Dalmatien zu msv»""^- Wieder beschäftigt sich ein Z",st"t<" "i! Blätter m.t dem Besuche Ih"l M"! ' ^es^ des durchlauchtigsten Kronpr l nz/"^r ^. Trieft. So schreibt da« ..Eztrablall - ".^^py^ der kaiserlichen Familie m Trieft w" ^„.hrUNg ' «it w.e ihn nur unbegrenzte L.ebe ""d 7"^n^> Volle« seinem Monarchen, seiner angestaM" ^c«<^ zu bereiten vermag. Da« waren "'" hitt«"" " Demonstrationen z «ine von oben ?« Laibscher Zeitung Nr. 216 1835 21. September 1882. ^lung prägte dem Charakter der Empfangefeierlich. l)v°» ^"" kümmerlichen, officiellen Stempel auf. Die tz2°"«n, "elche die Triester Bevölkerung aller 9ll,i i ""^ ^" Nationalitäten dem Kaiser Franz dem" l' lkl»er hohen und mulhigen Gemahlin und >>,", "bauchten Kronprinzenpaare darbrachte, war die ltt n» ^"anste, sie quoll übermächtig au« der H, ^"lschliehung flammend begeisterter Herzen." -le un . "lche Zeitung" sagt: ,Pie Triester Bevöl-g« « hat dem Reichsgedanlen eine glänzende Huldi. «3.. "gebracht. Podeste und Vemeindevertreluna. W ^"" und .Progresso«. Männer. Kaufhe.ren loln,^ " vereinigten sich, dem Herrscher einen tz,^"" Empfang zu bereiten; sie wctteiselten in der ^.'"mchung des Festes, welche« nicht nur dem H.'_M" Gedanken, sondern auch dem höheren K<Ä/ ?" Staatsidee Ausdruck geben soll. Trieft «M, !"" Stellung; es sieht ein. das« seine h,//' !"n Gedeihen, seine Bedeutung als See- und ^ln« ""^'^ ""^ °^"" "°" Oesterreich ab- lljck^", ^sonder« schwungvoller Weise feiern, wie he,s^"llällich. die Triestmer Blätter die Anwesen-blas.« " Majestäten und des erlauchten Kronprinzen« b^y" "der Hafenstadt an der Ndria. Der «Offer. tM "iestino", der im Festgewande erschienen ist, dtl! ^" einmüthigen und spontanen Charakter ^aiel^ b" gesammten Äev^llerung Trieft« Ihren lXlllce? ""^ ^^ durchlauchtigsten Kroi.prinzen-«llz ^"lgebrachten Huldigungen, bezeichnet dieselben >, gleicher ^«N ^„ " l'ch die meisten übrigen in Trle»l erschei-"Hit,, "°"nale. welche durchwegs im Festgewande r "^li, ll^"'^^" ""^ heule vorliegenden Journal-^lttt. Di ^" Kaiserreije seien noch die folgenden o ben.^ ."Gazette de Hongrie" beiont. dass ^stlln«,/ ^lnvlang. u>^„ Sr. Majestät dem !i< 'Wel> ? ^"' "llerhöchstdemselben bejuchts,, Ollen ?" liiew . " '" bliest bereitet wurde, em unlrüg. 3" 't der Ve»öl-^t. b lM. ^ D.7 Parser ,La Paix" oon-h?"ben «ul !' Majestät ,n allen von Allerhöchst, llo!^ auill«,.^ »eaenwärligen Reise du. ch einen l,^" der .^'^"ten Otten von enthusiastischen Ova- ^Ngtt, be«.^" Scharen hcibe,ge,tlömten Vevvl. ^^.^^llluyt wird. . H^ Unsere Landwehr. dt?"tsse. 5>°'^-' 13, September. Vei dem regen ttu»? lhrucl? >. ".'?" ""^ b'i ul,« den U,bun«en ^tl V"dlvisinn ' "' "ltha concentrierlen Landwehr. ^t7s! 'hter Dur'^' "" "" l"^e Sch.lderung ^l..?"ln e " Bildung, welche schon in der Präsenz. dienftleiftung vollendet sein muss. und zu deren Festigung die Tage zwischen Ausrüstung und Abmarsch genügen, wirb als vollkommen abgeschlossen betrachtet und wurde demgemäß h'er mit dem Exercieren im Bataillon und im Regimente begonnen, für welches je zwei Tage bestimmt waren. Jede Uebung basiert auf einer bestimmten Aufgabe und werden stets einige Bewegungen im Feuer ausgeführt, die. al« Consequenz der Disposition erscheinend, die Uebung in der Fe» er» disciplin dem Ernstfälle thunlichst entsprechend gestallen. Den Gefechtsübungen im Regimente sind im gan« zen acht. jenen in der Brigade zwei Tage eingeräumt; der lehte Tag ist für em Manöver in der Truppen-Division brstimmk, dem dann der Rückmarsch m die Eadrestation folgt. Alle diese Uebungen sind umso wichtiger, als die Commandanten in den Cabrestativnen fast niemals Gelegenheit haben, ihr Bataillon im höheren Verbände zu führen und bei der Mannschaft durch Verwendung in diesem der Appell und da« Ge-suhl des Zusammenarbeiten« wesentlich gekräftigt wird. Bei Feststellung des Uebungsprogramme« »st der Abwechslung volle Rechnung getragen, so das« Commandanten wie Abtheilungen in verschiedenem Terrain stet« neue Anregungen im Disponieren und Auiführen erhalten. Der Schonung der Mannschaft ist bei aller eben unvermeidlichen Anstrengung dennoch unablässige Sorge zugewendet, und dars leine Truppe vor 6 Uhr au« dem Lager abmarschieren und mus« der Beginn der Nebung so eingeleitet werden, das« auf dem Sammelplatze wenigsten« eine halbe Stunde gerastet w-rden kann. wie übe« Haupt während der Uebung und de« Marsches alle thunlichen Erleichterungen gewährt werden. Nach großen Uebungen bleiben die Nachmittage der Erholung gewidmet; sonft sind dieselben kleineren Detailübungen ^ theoretischem Unterrichte und «haus» lichen" Angelegenheiten gewidmet. An jedem Nachmittage üben je zwei Bataillone das feldmäßiqe Weitschiehen, zu welchem nicht in allen Cadrestatiotien Geleae„heit geboten ist, so das» diese so überaus wichtige Uebung vielen noch fremd blieb. Umso bemerkenswerter die Nuhe. Disciplin u»d die erzielten Resultate, welche zwischen 12 und l6 Trefser-procenten schwanken. Da« Terrain für das Weitschießen ist sanft an-steigend und in der Bedeckung wie in Bezug auf Vertiefungen im Boden außerordentlich günstig. Die Scheiben, deren weiteste 15,00 Schritte vom Forma» tionspunkte entfernt ist, sind in verschiedenen Distanzen und Intervallen placiert und bringen Colonnen. Fronten, halbgedeckte, feste und verschwindende Schwärm-grnppen zur Darstellung. Nachdem die genaue Anzahl der Gewehre gezählt worden ,st nnb jeder Mann 18 Patronen erhalten hat, wird die Gefechtsformation angenommen und — der Disposition entsprechend — da« Gefecht fo eingeleitet, das« während der Durchführung desselben jedermann zum Schiehen kommt. Da« Pfeifen und Aufschlagen der Geschosse ist ziemlich aufregend, namentlich für solch», welche die .scharfe" Uebung, die dem Ernstfälle (glücklicherweise ohne dessen Schattenseite) ziemlich gleichkommt, da« erstemal mitmachen. Umso mehr ist e« zu schätzen. das« da« Einstellen der Visiere. An-schlagen und Zielen im allgemeinen richtig und ruhig erfolgte und die Feuerdisciplin geradezu überraschend war, indem beim Verschwinden einer Scheibe das Feuer der betreffenden Schwärme sofort sich darnach regelte und da« heftigste Einzelnfeuer eine« Bataillon« aus Kriegsstärke binnen vier Secunden nach dem Signale verstummt war. Das Schießen endet mit einem Sturmangriff, und daran schließenden Salvenfeuer, woraus d,e Treff-r genau ssezählt und die Scheiben von der Mannschaft besichtigt werden, welche hiefür ssanz außerordentlich reges Interesse zeigt und die Uebung wie deren Verlauf und Resultate noch lange bejprlch» Ueberhaupt bildet der ,n allen Verhältnissen be» währte allgemeine, au« regem Pflichtgefühle resultierende Eifer und gute Wille linen verlüjsllchen Maßstab für den inneren Gehalt unserer wackeren Landwehr, dessen Stärke nicht zum mindesten dem Officlerscolp« zu danken ist, dessen Glieder — obwohl verschiedenen Verufszweigen annehörend — mit aller Hingebung in edlem Wetteifer sich ihrer ernsten und ehrenvollen «uf-gäbe widmen. Hagesnemgkeiten. — (Zwei neue Kometen) An der Wiener l l Sternwarte find Nachrichten über die Entdeckung zweier Kom,ten emsttlausen Der eine wuldt von Varnard in Nashville. Tennessee in Nordamerika, entdeckt und «n Boston am !4 September um 19 Uhr 35 Minuten Gsssnvicher Zeit in 1W Grad 39 Mi«uten Sierta«-rensnm und ll'. Grad 4 Minuten nvrdlicher Declination beotiachtet Der andere Hom,t wurde von srulß in N>o de Ianeno nm I l September nm »7 Uhr lb Minuten Ortszeit in 147 Grad 3iectll,lenfion und 2 Grad süd-licher Declination entdeckt. D,l letztere er Wiener Stern« warte da« Nachsuchen nach diesem Kometen verhindert. — (Ueber schwemmungen.) Ueber die Verheerungen, welche die Vildbäche und rapid steigenden Flüsse in Kirnten und Tirol angerichtet haben, laufen noch immer betrübende Nachrichten ein. In lDberlirnten und im untern Lavantthale. dann im Etschthale und dessen Nebenlhälern hat das entsesselte Element großen Schaben a, gerichtet. Ein besonders traurige« Vild der Verwüstung bot noch gestern früh die Strecke Kleb« lach «Lind in Kürnten Da» ganze Thal ist von Verglehne zu Verglehne überschwemmt Die Cultur ist ganz vernichtet, der Schaden sehr bedeutend In Ober-dranbu^z hat da« Wasser die Landebdlücke sortgerissen, ebenso die beiden Vteichsftrahenblkcken bei Gachsenburg Sowohl die Dräu als die Gail find aus ihren Vetten getreten und bilden zusammen einen endlosen Eee, verheeren die Felder und unterwaschen die Dümne und Vrüclenvfeiler Nm 17. abend» um 11 Uhr hatte da» Nasser in den niedrig gelegenen Straßen und Plätzen don Nil» lach eine H0he von süns Meter ober Null erreicht. Tie Delogierungen wurden rechtzeitig vorgenommen Um 11'/. Uhr erloschen sämmtliche Gasflammen Man zündete Petroleum- und Kerzenlichter on und stellte sie in die Fenster. Die anstürmende Gewalt be» Wasser» hatte die. Ga»leitung, welche unter der Vrücke angebracht ist, weggerissen. Ein Theil des Markte» Lavamünd wurde, eben» sail» überschwemmt Der ganze »mtere Markt stand gestern nachmittag» bi» über den ersten Stock unter Wasser. Per Schaben trifft zumeist arme Leute, die delogiert wurden und ihr ganze» Hab und Gut verloren. Große Verheerungen richtete da» Nasser auch in Nolf»berg und Völlermarlt an. Au» Vozen telegraphiert man dem ,Voten jnr Tirol und Vorarlberg" vom 17. b M : .Neumarlt ist unter Nasser; der Eisack«Damm und die beiden Ktsch-Dämme bei Vozen find mehrfach durchbrochen, zwljchen Vozen und Meran bilden dl» Uecker und Weingarten grohe Seen- der Vahnverkehr ist nach allen Seiten iftiert; die halbe Rienzbrücke bei Vrixen ist weggerissen, die Straßenbrücke bei Vlumau ist eingestürzt «no die Ezgenthalerftraße total zerftbrij der Schaden betragt Hunberttansende und wird m Kürze Millionen betrugen, da leine «luSficht auf bessere» Netter ist. Nuch sind bereit» Menschenleben verloren." In Oberitalien find infolge der in den letzten Tagen niebergegangenen heftigen Regengüsse und de» Gchneesallcs — in den Alpen und am Eomosee schneite e« am Donnerstag, in Vellaggio gab e» b,« zum Fnße der Verge Schnee — die Flüsse Adda. Mmlio and Po furchtbar angeschwollen und theilwelse ans weiten Strecken au» den Usern getreten. Zwischen Treviso und Uoine hat do» Hochwasser die Vrncken zerstört, nnb »st der Eisenbahnverkehr viz Pontasel unb Cormon» nach Oesterreich auf einige Tage unterbrochen Locales. Allerhöchstes Handschreiben an LZM. Daron Buhn. Se. k. und k. Apostolische lUlajestüt haben an ben Commandierenden FZM Varon Knhn nachstehende« Allerhöchstes Handschreiben zu richten geruht: .Lieber Feldzeugmeisler Freiherr v. Kühn! Meine wenngleich kurze Anwesenhelt ,m Vereiche be« von Ihnen befehligten Generalcommando bot Vtir die angenehme Gelegenheit, Mir dl« persönliche Ueberzeugung von der guten Haltung, dem vorlheilhaflen Nu«sehen und der befriedigenden Detailau«b»ldung der Truppen zu verschaffen. E« haben Vlich alle Trup-penlörper unb Anstalten in gleicher Welse zufrieben-geftellt. E« gewährt M>r eme besondere Befriedigung, dafür zunächst Ihnen, dann den betreffenden Generalen und Truppencommanbanten sowie den übrigen Ossicie-ren Vteine Zufriedenheit au«zusprechen, und Ich beauftrage S«e, die« in entsprechender Weife zu ver« lautbaren. Triest, 18. ^epi-moer 1882. Franz Joseph m. p." Ihre k unb l. Hoheiten da« durchlauchtigste Kloprinzenpaar Erzherzog Rudolf und Erzherzogin Stefanie haben gestern. 20. d. M., von Vliromare kommend, mit dem Trieft-Wiener Ellzuge unsere btadl passiert. E« halte sich auf dem Perron de« Siidbahnhofe« ein sehr zahl« reiche,, distinguierte« Public«» »Ar Vegrüßunss Höchst, derselben eing-funden; man sah Se. Excellenz den Herrn f. l. Truppenbivisionär FVtL. ylitter von Slubenrauch, den Herrn l. l. Lande«prüsidenlen Winllei, begleitet vom Herrn t. l Regierung». srcreiür Glafen Pace, den Herrn V83 mit dem Erfordernisse von 41.636 ft. 95 lr. der Bedeckung von 6820 st. 89 lr. uno dem sohln sich ergebenden, aus dem Landesfonoe zu deckenden Abgänge p^r 34,816 st. 6 lr. genehmigt. 5.) Der Lalidesauischujs wird beauftragt, den Verbrauch des Biemitnaleriales m der Irrenhaus-sillale einer genauen Eontrole umerziehen zu lassen, damit in dem nachstbevorstehenoen Wmler, als dem ersten fett dem Vollbelage der Anstalt, Erfahrungen für den wirklichen Bchusi/s ulier d»e Rechnungsabschlüsse der lralnljcyen Suslullgssunde vom Jahre lv8l und über die Voranschlag«: t>^>clben pro 1883, welche uh.,e Debatte in ihren einzelnen Tyellen und judum» auch in dritter Lesung genehmigt werden. Abg. Dr. v. Schrey stellt namens des Finanz« aulschusses folgende Antrage: 1.) Der Rechnungsabschluss des Oruudentlastung« sondes Ptv 1881 werde nach l>r ln der Landes« ar2scyussvorlage rubrilenweisen Auseinandersetzung genehmigt, und Mar: a) m der Gesammteinnahme per 869.023 st. 80 lr.; d) mit der Gesammtausgabe per 82 l. l03 fl. 4 l lr.; c) sonach nnt dem reinen Elnnahmenüdetschusse, respective barem Eassereste per 47.920 st. 39 lr.; ä) mit den schließllchen GesammteiilnahmeN'siuck« ständen per 6 343.538 fl. 56'/, lr.; e) mit den schllehllchen GelammtausgabeN'Rück' ständen per 7.360.759 st. 6l lr ; l) sohin «it dem schllehllchen reinen Schulden-stände per 1.017.221 st. 4'/, lr. 2.) Der Landesausschul« »erde beauftragt, die l. l. Landesregierung zu ersuchen, das« sie d»e l. l. Be» zirlshauptmannschaflen zur schleunigen und energischen Einbringung der von dem lrainischen Grundentlastungs« fonde für Rechnung der Parteien vorschussweise ver« ausgablen Reisekosten beauftrage. (W»ro ohne Debatte genehmigt.) Abg. Dr. o. Sch rey referiert namens des Finanz« auzschusses über den Voranschlag des llaimschen Grund« «nUaftungzsondes pro 1883 und beantragt: ,«n..««I,^ Voranschlag des lraimjchen Grundent« dem durch verzinsliche Staatsvorschüsse zu deckenden Abgänge per 71,522 st. 85 lr. genehmigt. 2.) Zur Bedeckung des Landeöbeitrages sei für das Jahr 1883 eine 16proc. Umlage auf die volle Vorschreibung zu allen directen Steuern, somit ins« besondere bezüglich der Hausclassen« und Hauszins-, Erwerb« und Einkommensteuer auf das Ordinarium sammt allen Staalszuschlägen, dan i eine 20procentige Umlage zur Verzehrunassteuer vom Wein, Wein« und Obstmoste, dann vom Frische einzuheben. 3.) Der Landesausschuss wiro beauftragt, die Allerhöchste Genehmigung zur EinHebung dieser Landes-umlagen zu erwirlen. 4.) Die im Grunbentlastungssonds-Präliminar-erfordernil I. U Localcon Missionen, Post 2, mit 1350 Gulden beantragten Bezüge eines weiteren Functional« der k. l. Nblösurgs Localcommlssionen werden nur unter der Vorauss'tzung votiert und sind nur dann zu ver« ausgaben, wenn bis Ende des Jahres 1882 seitens der l. k. Regierung die Verbindlichkeit übernommen wird, die mit Ende des Jahres 1884 wider Vermuthen noch unerledigt verbleibenden Grundlastenablösungs« und Regulicrungsgeschäfte in der Weise durch Staats« organ« besorgen zu lassen, dass deren Bezüge und die sonstigen bezüglichen Ausgaben weder den Gründen!« lastungsfond noch sonstige Landesmitlel in irgend welcher Welse in Anspruch nehmen. Zum Antrage 4 bemerkt der Herr Landes« Präsident, dass er diesen Wunsch bereits zur Kenntnis des Leiters des h. Ministeriums des Innern gebracht, bis nun aber, wohl wegen der Kürze der Zeit und der dringenden Geschäfte anlässlich der Kai« serreise, leme Erledigung erhalten habe. Der Herr Landespräsident versichert indes den Landtag, dass die Servitutenablö>ungsgejchäfte so rasch als möglich sich abwickeln werden. (Bravo! Bravo!) Der LandeshauptmanN'Slellvertreter spricht dem Herrn Landespräsidenlen den Dank des Landtages au«. Hierauf werden sämmtliche Anträge des Finanzausschusses angenommen. Abg. Dr. Ritter von Kalten egg er beantragt Schluss der Sitzung. (Angenommen.) Der Landeshauptmann' Stellvertreter lässt nun eine ihm be» Beginn der Sitzung überreichte Interpellation des Abg. Klun und Genossen über das Wirten des deutschen Schu loereins »n Krain durch den Schriftführer Eonciplsten Pfeijer verlesen und überglbt dieselbe dem Herrn Landespräsidenten. — Nächste Slhung: Freitag. 22. d. M. x- — (Ernennung.) Der hochwürdigste Großmeister de« deutschen Ritterordens. Se. l. und l. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Wilhelm, hat den „Rathsgebietigen" der Balle, Oesterreich, den »Comlhur zu Friesach und Eandhof' Lajetan Freiherrn v. Laza« rinl. zum „Grohcapitular der Ballei Oesterreich" an Stelle des verstorbenen Sigismund Freiherrn von Königsbrunn ernannt. — (Per Laibacher Gemeinderath) hält heute Donnerstag, um 6 Uhr abends, eine Sitzung ab. auf deren Tagesordnung sich folgende Gegen» stände befinden: 1 Mittheilungen oeS Präsidiums. 11, Ve-richte der Personal- und Nechtssection: ü) über das Gesuch des Josef Victor Wlthalm, betreffend t>ie Mililäibeqilartierung ,m Eollseum; b) über das Gesuch der Direction der Tirnauer bürgerlichen Milltärlaserne um Vefreiung der Kajerneigenthümer von der allgemeinen Mililär.Vlqualticiungsgebür. 111. Berichte der Vau. section: ») üder die Ausführung des Vtesjel-Straßen. projectes, d) über die Plamerung de» Platzes hinter dem Blschoshofe und der Domlirche. c) über den Ausbau des zweite» Intervalles der Laftenstrahe lm Süd.oeften der Stadt durch die Lattermannsallee. — (Ein Studentenheim) — Studier« und Schlafsaal für 20 bl« HO arme Studenten — soll hier. wie man uns mittheilt, durch die Bemühung de« Herrn Etadtcajsiers Hengthaler in rückwärtigen Loclillläten der alten Sch,ehstätte errichtet werden. Das Zustande-lommen dieses neuen humanitären Wertes verdient ge« wiss die beste gürderunz seitens aller Schulfreunde. — (Für den lrainischen Schulftsennig), bestimmt zur Anschaffung von Lehr- und Lernmllteln für arme Schulen und arme Schullinder ohne Unter« schied der Sprache ,n Krain. find von nachstehenden Jugendfreunden eingegangen: Von dem l. l. Landes« Präsidenten Winller b ft.. Anton Varon Eodell, 2 st. Karl Varon Eot>«lli 2 st., Anton Samassa b st. Mar,a Oregel I st. Leopold Vilrger 2 fl. löbl. train. Vau-gesellschast 5 st. August Tjch,„ll Söhne 3 st.. Georg ltanz. Hauptmann. 3st; Arthur Mühleisen 1 st-, L. «l Luclmann 5 st., Ieannelte Holzer l si.. Josef ttr,sper ^i st., Professor Valenta 1 fl,. M. 3tanth l st.. Georg «uer 3 fi, Schupeutz l si.. Malltsch i si. gr. von Gariboldi 1 ft. Bu,tt l st. o, Ilaoung l ft. Julius Müller 2 si. T Mayr b si. Pogaiar 4 fl., Mahr 2 si. Fanny Mally 2 ft. lbbl. «assabr.l 0 st. Iranz Pirler l fl — (Aus Graz) schabt man unterm l^. b.: Gestern vormittags fand m der Hof« und Domllrche die Llauung des Herrn Karl Neinlnghaus. Privaten, mit Früulein goe Gdle v. «a,ajan, Locht« de» l. l. Universitäts. Professor« Dr. Max Ritter o. KaraM. statt. Die Trauung nahm der hochw. Pater Hemr^ Denifle vom Orden der Dominicaner vor. und wohn < derselben die Familien Reininghaus. v. Mauthner. ill, . Kleinoscheg und v. Keil und zahlreiche Feftgäfte. darunl" auch Se. Excellenz Dr. Karl Rechbauer, die hochw. »«"" Herren Dr. Worm und Dr. Hebenstreit bei. ^ Neueste Post. Original.Telegramme der «Laib. Zeitung-Moskau, 20. September. Die kaiserliche Fa"'" und die Brüder des Kaisers haben gestern abends V tersburg verlassen und sind heute mittags wohlbey» ten in Moskau eingetroffen, auf dem 2>nz"»e m ^ Stadt von der zahllosen Heviillerung stürmisch begl"v Das Kaiserpaar nahm im Kreml die H"ld'g"^ anspräche des Bürgermeisters entgegen. Der Fülst Montenegro begleitet die Majestäten überall. . „ Kairo, 20. September. Abdellal wurde vo« M"j. zen Soldaten erschossen, welche sich weigerten, die ""'^ dlgung aufs äußerste fortzuführen. Gestern faH.« Eingebornen-Viertel leichte Ruhestörungen statt. Ml,^ drohte, bei Wiederholung der Ruhestörungen aus " Citadelle feuern zu lafsen. Einige englische ^w".„ wurden beim Besuch der Pyramiden von Veou"' überfallen und mussten nach Kairo zurücklehnn. Trieft. 19. September. Zu Ehren derHH Ihrer Majestäten waren sämmtliche von, .^M^ Mlramare bl« gegen Trieft hin vor Anker l»eg" Kriegsschiffe. Lloyddampfer und sonstigen Fa^U. aus das glänzendste beleuchtet, ein Anblick v°" "ffe chenhafter Schönheit. Mlnisterpräsideüt Glaf ^°'>. ist von Miramare aus mit dem Courierzuge der ^ bahn nach Wien abgereist. Die Minister Baron ^ und Gras Falle,chayn haben gleichfalls von ^"'" au« ihre Iiljpectlolisreljen nuch Dalmatien ""g"^ «.< Budapest. 20. September. Die ,U"g- H^-meldet au« Grohlamscha vom 20. d.: «3^^„BN stäten sind heule morgens um 5 Uhr 45 N^, hier angelangt. Ueber dlrecten Wunsch I^^Tbel jtäte», uliterblieb jeder Empfang; doch w"/"«^j Bahnhof prachtvoll deconert. da man h^'^'^d. Kronprinz Erzherzog Rudolf hier aufsteigen ^, Auf dem Bahnhofe waren Obergespan ^"d""g i5 vlna in ungarljcher Gala. Bürgermeister w"^.,,che» Salonailzuge und einige Mltgliedcr des >/^ ,^lt Maglstrales anwesend. Nach fünf Minuten ^"'"Kli' verließ der Hofzug die Station, ohne dass 39" jestälen ausgestlegen wären." _, „, jn« Innsbruck, 19. September. Der Neg '. jst Pustenhale dauert fort; die Gefahr für WH^. immer die gleiche. Der Ualidesausschuj« h^ ^zlf für Bruneck angewiesen. Morgen w.rd em ^, de« Statthalters zur allgemeinen Hllfelelstm's ^s ciert werden. Der Mllllälcommalloant 3«"^'^^ Thun beabsichtigt, sich den TruppenabthelliMen. ^. da« P^sterlhal vorzudringen versuchen. ""MI ^„ill Petersburg, 20. September. Das ^ ^l-de St. Pitersbourg« sagt mit Bezug auf °. lgnb, lisch'griechlschs Grenzfrage: N'cht "" «rei' sondern die Pforte schlug die Neutcalisierung "' ^< l,gen Punite vor; nachdem aber Grieche^" - ^l ZustlMltiung verweigerte, blieben die Mach" ,^ell luiiijchcll Piopolitlon stehen, dass Tüllen lll'0 ..^ ^c dlsjenlgen Pulilte occupleren sollten. "^,7^^ dem letzten (ionfücte innehatten. Diese p'^lbe' wurde angenommen und ausgeführt, ^as^^vel-merkt noch. diese Angelegelchcit gehöre "'^^'sHe Oo^ schiedcne Blätter annehmen, vor die egypl H^tt" serenz. sondern vor die GreMommission, 5^' jgot' uon den sechs in Honstantmopel beglauvlli ^^ schastern bestallgt werden müssen. ^^^-^^^^ Verstorbene. ,. M' Den 1 l). Septcmber. «pollonia Ja"*« ' ^^, magt». ül I.. Peteisstiahe vir. 74. Ma«r!laei"M^>-^ ----------------------------------------------^,«chlll^ Meteorologljche Deobachtungen^n^^^ i -z «s «k - 53 V ?U?Mg. 7^3 05. ^l^i4 wmdilill "H^ ^ s.Nb., 7^.»!.!. ^-14 4 l. ".^ a«d«l Tagsüber brwöllt, abw-ll, ^,ag^ 7 Uhr starte ÄcaengMe. Vl,he i.l ^ilcn ^"" ^^-^ Näim« ^. 14 6». um 0«' ubci dem^^lormalr. .^^^^ Verantwortlich« Redacteur: !'^ t»c lj"" ^,,» "U^th^, gung aller Anc.. No»bo„s "'"'. " ' ? /„ """^«5 Hpecialilalell in « aiba l! ' ""..«», B'^n b^ der Herren H. T»«h,h«, ^ic,^„.''^lah. "« ^<<" ,»37 Course an der Wiener söch vom 80. September ltt88. <«°ch d«. °^°n,««»..,.....) Gtld Ma« ^«t« «nlcht». b!ll^'........?«« 77- l«4Ni' «........"«b 77» l»3? !, »^>aal,l,,« , ,50 ft, „o ?5 i«l zl.'> >3n """l» . . l«> , ,70-,?« 5« "«Nltnlcht(.? ?^ ,,» 5« «» ««»,.»!°s« 4°/. ,«, ft. . . „,.,l. ill, _ G«»> »»«»» 5»/, ftebenl>«l««ch«.....«2« 9» — 5»/, T««t»val.V«n«t«l . . »>— »» — »«,, ungolilch«......»e« »» — «nbere »sseutl. «nleh». l>on»u.«»/„ 10« fi, Nt7i,,bz5 dt«. «nlsihe >«?«. fteunftei !l>» 7l ,04 ^5. »»leb« b, Elobtgemembl «llien ill» — »03 ?^ >uleyt» b, Vladlgemllnbl win» lVilb« ob« »old) , . . .--------------- Plä«,ln»»nl b.Sl»d!9 — l,< bo b»o. in «» , , l»/, . l« — ,«. b». bt». in 5v . , <'/,'/, »«« ,» :<» bt«. in «> . , 4»/, . ,58« »4 ,« die PlHmisn.Schulbvflschr.H»., »00 — ib<< 5(< Otst, Hysolhcfcnbllnf l«»j. «'/,«/« !00 l5 — — Oest.'ung, <>>>nl »«I, 5«/, . . »l.0 bo llH ?o dlo. , 4'/,'/,. . loo X» lo« »c dl« , «"/, . . »so ,b« Nng aUg.Voblncltb!l>>ctieng«s, in Pest in 34 I, veil, 5'/,'/» . —— — — Pri,ritäls. Obligatisne». (>ül ,00 ft.». «lls«btth.We«bahn l. »«Won ,8«« ,»7«. ssndin»nb«.Noibd<>hn in bllb. ,os « l»7 — y7»«,.Il>!ls.Bahn.....l«l?0lO« — Galizijch, «all Ludwig»Vahn »tm >»»«i :>W fi. S, 4>/,»/, . . 10«'« 1b0-e« Oestn«, Vl«bw«stb»hn . . o S«bb»hn k»>/,......«»4-»«4«. , ^5«/» ,18—------ Nn,..g»Nz. Vay,.....»4-4^ ^7(> Diverse ilofc ««bitlost IlX'ft......«75?5l7k,s> «l«IV»l!osl 40 si.......— — 41 ^_ 4«/, Don»U'Dl!«vfsch. 10« fl. . >l« — !,<> — 0s«MN Vole 40 fi......— .» z« z^ Palssy.l'oit 40 fi......«— ,7. «Ubl»Il»ko<« 10 si......>I bv ll! — balm.l?ole 40 «...... bl'75 5» »,'. Sl,»<»«nol».t!°Ie 4Ufi..... <7'75 48,,, lvaldftcm i'l'lc «0 fl . . , — — « — «l»inb!ngIo»Olstrr» Vanl l»o fl, . . l« «c l» »« v«nl,»e«elllch»lt. W>ln«««fi.--------------- Vantvllein, Men«, >«>»>, . . ilf- - ,,?»», »b»cl.'«nft.lDest.»<»t>ss. S.40"/, «^4 « «6 — »ldl .«nst. < Hand u, V, ,«> ft. „7 »c 3'» ,'^ «lbl,.«lnft . «llg Ung, xx» fl. , »«4 üo 5LH — Depofttenl,^, >ll», »v« fi. . . , z,n ^ «il — ««cemptt'Gls., «iednöft. Vx»st. «?u — «7b — hyp«,lhcllnb.,öst. „«»».,5«/,«, — — — — eantclbanl ift. «,»st.«, 50"/,«. —— — — Oes!,rf'Unss, Vanl.....„^-.8,7^ Unirnbanl >o« >l......l»4 8l> >«!> — «ell«l!l»t>al!l Nll^i >4U f! . ,4b-50 ,46 — <»«ld W«l Nctien »on Ir«n»p,rt» Untenlehln»»le» (per »t» »u«ft«..l«pl »isenb »o«fi ««-------— — Vöh« »°rbb«b>> ,zo ft. , . . ,«— i«8 «. „ We1»b»hn »no ft , , , »0» — ion l« »ulchtityl»d«l «ti«b «» ft. »M 5» — ««. — Don«» ' Dompjlchlffahlt' Gts, Otst«,. «x»fl, «vl.....«w5 — «7 — Dl»u.(» ft. bill» 1« »b ,z», ?,, «taz-ltoflachcl jtnl', »on ft . . 45 bc 44^ K»Ichau»l^l>clb. <>Ienb, l»<^»«l. S, 14« «> l« 7«, rembttg»szrno» ' Iaffo Eilen» b»hn««»sIlI, »cm ft 6. W. . . ,7^ «k ,?z 75 ttoyb. lU >« s^Ufi,!lr.'.,«7« — !«7« — Otsttll « ft Sll».j,l4 ?^!»^> ».', bt». <, 1 Eilbel .,'!'< <>", !t^K 7', Pf««'luic> . »50». Gild > ««boH'Oobn ^»ft. «ilb« Gilt>cnbil,g!-7 Hljcnb. »<,« ft, S,,^»... >„ .„» ««db»hn «« ft «il»n . 1<7 . ,4? z« G»b.«««b B«^b.«V >«»»«7- »4»b« l,l«m»»d.»es..Vi. ,?l>« «W »« »5 «« ?b wl ,«»f 70« . . — — — — Tr»n»v?sl.<»,!cUIch»!«»». ««ft «ilbn ,«>« ,»4 — Ung ßl«i»o»b«hn »00 ft Vilbn »»4 -- >»4 «» U»,V«v»(R»»»'Vl»»)««»fl.G »»«7» 1»7 — I>d»ftrie.»ctin, ^V" SlKck) E Us«, »«5. — ^. — — Devif«. ^ Dnltlch« VU»« > ?! «„ London ... , >>»4iA P»«« . . t/ 17. t7»» Pnnfsbur,.......^.^ — — Val«te». Dueaten , . . ,«4 »«« Gllbn ........—— — — Deutlch« «lich«b,nl»»te». . 5,« „3« HnMlall zu> Lllibacher Zeiluilg Rr. 2l5. Donnerstag, den 2l. September 1882. ^ ^ Offert- nnd «icitations.Verhandlung Nr.i43l. «Nchal^brnaimle Ersordsrnisic. »lielche zujolgr ^cnchmigllng t»cr hohs» s, l. Oberstaat». ^>lt«ll 7°'t 'N l«raz vom 1«. Slplcmbei 18«^. Z. 2?4b, jur die l. l. Männcr.Strajanstalt im ^it °u« c'^ stir das Jahr l««2. da« ls< vom l. Iänncr bis ^l. Dezember Ittlj«. Brda l i «enennung der Ersordernilsc ^bil- Me,« Kilo AU' ->»^^^ meter /^.. z bol». «»> hyl^u^nichfilsr liir die Vcheizung liimmlllcher Localltälen 713 — — — d.s.""'' AuchenscheKer.............. 7b - " " z^"" -.................... - - 4000 -ltzs^'U'"', ^,,^,,^ ^ I I 1 n ^tltnV^^merbtlcn «..... - — - 300 haarlij^" ». - . — — — 150 Me?"« g - H " " ^ Zbsl^^b« au« Vorften ohne Stiel ^, ...... - - - 12 ss^chte Vir. N........... , __ W - -dcltu " ^................. " 4« — — l>,t'"°cr zu Campen Nr. li............ - - - 80! i b,t ° « .. . «............ - - - l«0 5>tt° « " « ü............ - - - 140, y'^"K ' ) zum Schuhschmieren ..... " ^ ^! " ^^mp,., «,»w, ,,,,,,, '. ^ n °° K^^ ^,^ i ^ V i! ^iin. ^il.'" Schachlcln. » mit 100 Patetcn...... - - !« ' ^l'li^.""^lilsichl .^ Palet » 10 Strähnen....... ^ ^ ^, »k. Mlt breltcn ttöpjen, ....... — — — l"OW U i^"^°n findet statt: ^ u ül>s^" Nlsnnholz.. holzlohlen- und Pelroleum.Lieferuna am 27. September 1««2 ""b't lu^I ^ie S.chfljtellung der Uieferuna aller anderen trjoldcrnisst am 28. Sep «^_/""^. um I, Uhr vormittag« Vor Veginn der Licitation hat jeder Millicilanl da« vorgeschriebene sadium 10 Proeent zu erlegen, und zwar: für die Vrennholz'llieserung..........ltsd ft. » » HolzlohlcN'^!leferuna..........U) „ „ „ Pclrolrum ^isjerunss..........70 „ „ , Lirftiullg drr verschiedenen ltrsordernisse . »0 , Die Urberrrichunli brr mil einer üU'tr.'Slcmpelmllrle versehenen Offerte hat vor Vegtnn der mündlichen kicüaiion zu f,«>!ct,sl,en. Diese müssen gu! . mit dem deullichrn Namen de« Osierenlen, de« zu über» nehmenden wegenilanbee »l oben ntMgrbrilen vadium in Varcm ober ln l. l Staats» papieren, nach dem Is^lr» <.'li,iiill'iusr, velsrhrn jcin. E« werden nur die ans das neue Maß und Gewicht Vezug nehmenden Ofjerte berück-sichtig! werden. Bereits überreichte Offeite oder gemachte mündliche Nntläge lönnen nicht »ehr rüclgcingia lirmacht werdsn. Dir bszüalichrn ^icitations»Vcdingnisje über sämmtliche oben angesührtc züeserungen lönnen in t>sl! grwöhnlichr» Vlmtejlnndln bei der geserlilllrn ^erwnllung elngejehen welben. Es wird schliehlili' "«"> >».",-'ss. dass sich die hohe OberjlaatHanwaUjchast bei der enbgilligen Uergebung v! »>and behält. ^! a i l> a H am 1^ ^........... '^i. «. l. Gtr«sh«u»'Verwaltung. (3«b4—2) ckn>ä«»^> < ^i. eine aligejonderle Offerlverhandlung ausgs schrieben Die nnheren Vedingunssrn, dann die Oßert» mall I werden. Von Malbuch nach lass, Obcrlsibach, Prevoje, Vir, Wcitcivmg, ^»pl,z und i>,U' dolsswrvt; , vonSpicllelbn^ "bürg: „ larvi« „ . ^ ÄudoIs«weU nach Klbcm !i>ultjclb und Töpliz. Die Ofserle sowlchl für die Leistungen unter ») al« auch für jene unter l,) »erden bi« zum 1. Oll ober 189«, üags ^zwolj) I!i Uhr, bei der MUüül'Inie». .l,z lt> «^ia^ nnsscnommen. ^iach ^l' « Termine« einlangende Offerte bleib ''»chllgl Vraz im September 1WW. »«, »« l. l. Vlilitir I«te»b«»z (3^52—3) M»n仫^»«H^ «i. ?elbl. Vom l. l Uezlllsgerichte Adelsbeig werben ' Nr, 1b de« ^ndesuese^« vo» libstn, ^73. U. V. M. Nr l^. die ^ocal«h«A«»- Anlegung eines neuen Grundbuches für die Catastlalgeweindc Viufsderf aus den b. Ollober l. I. ,,„^ >,!, >,s!,Nl,si,,>s>s„s,»'!, ?NNs Isdesnnil l>l>Ilnit' !IN' ^!che ü>, »a der it> sin irn ' ' >>r hllb^n, r^ ^lie« zm Mahlung chler Rechte <^«,gnell l»l»ll»lmgen lönnen K l Vezirs«gericht «del»berg. «n 1«ten September 1«82. Anzeigeblatt. ^Wuchs-Pomade S!;^z/7;7>IltUl,..I„ro"»«"« labern, (kf, Vj ,baMi'^ «l'iirlo« Ter- i ^ hi,;. wm"ion Teint ^i *W'SW ^» A«» ea kr. ^^^^h' »Uthh«i...i,t. Nr. 4. (3l69-1) Nr. 6903. Uebcrtragung dritter cxec. Feilbictung. Ul,en. geiichllich auf <.'7Y fi. bewerteten «calilal !>ud Vtcclf.. Nr. 06? ^ haasbllg aus den 2b. Oktober 1882, vormillaa« 10 Uhr, hleraerichl« mit dem slühern Nnhange Übertragen. K. l. Vezislegericht Lolljch, »m Ibtln Juli l»S2. (3l68-l) Nr. 6^47. Ucbertragung Meiler und dritter ezec. ^eilbi^nn^ Uebrr Ansuchen t,.e l. l. - tc« i^oilsch (N0M. des hohen NrlUlS) wird die mit Bescheid vom 26. März l. I. Z 2336, auf den 5 Juli und 3. «uguft I. I. angeordnet gewefene z»eil, und dritte erec. sseilbielun» der dem Mathias Htof von Niederbog H«. Nr. 37 aeh». rigen «ealilül «ub Nertf.. Nr. 2'/, ««l Gitticher Karftergill auf den 26. Oktober und 29. November 1882. jedesmal vormiltan« 10 Uhr. hiergerichl» mit dem srllhern Anhange übtrlrllgu,. K. l. Vezi,l»gerlchl wtjch, am Ibten