(Postnina pWaca ▼ jotorim.)! } frl^ctxt wAche»tltih pHtml j rssr.?. Wifif^VÄSu-«: L' ■ " s .sa aa* Ä-äätst Nummer 8? Sonntag, den 14 Oktober 1928. Jur Krage des deutschen WtKsschulmit, nichts in Slvw nie«. Im Nachhang zur Aktion, welche aus die Erreichung von hinreichendem deutschen volksschulunter-richt in Slowenien abzielte, wur^e von einig«n slo »enischen Blättern ^egen un» der Vorwurs erhoben, daß wir gestützt auf unseren wirtschostlichen Einfluß, Lerdeutschun^Sbestrebungen nachg ngen und slowe-»ijchks Renegatentum erzeugen wollten. W r werden weiter un>en die völlige Haltlosigkeit dieser Anwürfe beweisen, eingangs möchten wir bloß feststellen, daß die Intensität, welch« diese Angelegenheit angenommen hat, die Frage de« deutschen Schulunterr cht» in Slowenien und die Stellung der durchschnitt! chen Bewohnerschaft in Stadt und Lan'» gegenüber der deutschen Sprache in einer We se beleuchtet hat, »elche nicht nur die lowenis«h«n Lchulpolitiker überraschen mußte, sondern, e» sei offen eingestanden, auch unk. Es heißt, sich selbst mit Bewußtsein etwas vormachen, wenn man sich aus slowenischer Seite bemüh», diese Erscheinung mit irgendeinem von deutscher Seit« ausgeübten D r u »wthe>t verstchern: E«,stige Fernwirkung ist er. wiesen — nicht «irmal, sondern vieUanserdsach. ES gibt kvm ein wissenschaftlich,S Faktum, d»S annihernd so gliirdlich «st und ctr tcaxibftct »achg piüst wmde. Sin jeder ron un» «lebt dauernd lel.paihie, »ur atlt «r fie wiist nicht bewußt. Tntcn wir einem Aiivlch«» ihm eisten Male gegusltar, so nimmt unser Zloen« blitzartig Stillung zu ihm — mindester« im tinne der Cyupcihic «der Sv!'»aihie. der seelische» Fr>«dheil oder Veiwovdiheit. Körnt«» wir di«s«v stets lisch fich ve>Wischenden Sü druck fixier«», so würde» wir feßfielliv, daß wir i» diefim SKcmtnt u»s«r Segn über «findig dmchschaut höbe?, als set «»et» „E ück vo» »«". .Intuition" v«rnt man «», „geschärfte B.o-Mlnrtä- und Kowbinal or Sgabe" sogt» dte Ekiptiker. 3» vthihUt ist e« ei» seelisches, et» telipalhtschi« E.s^sser. Dal»ei sind daS nur Eltern, welche tie bohrende Sorge um das Bsiergehen ihrer Sinder mutig gemacht hat, bei Wegsall vnschiedener starker Hem° mungen würden eS zweifellos noch mehr gewoi den sein. Daß k» sich hier nicht nur um deutsche Kinder handelt, ist für jeden Kenner de» B«völkerung»or^a niSwus klar. Wir empfinden keine Notwendigkeit, bei dieser ehrlichen und sachlichen Auseinandersetzung alle diese Kinder oder ihre Eltern etwa alSDeulche zu reklamieren. Ferner ist es auch ganz klar, daß flowniische Eltern ihre Kinder nicht deshalb für die deutsche Schule angemeldet haben, weil sie eiwa dun.it ihr „Deutschtum' manifestieren wollten. Die üb?r diese Sache polemisierenden slowenischen Artikel hoben, ohne jetrch die Kousiquenzen daran« zu zirhen, hei vor, daß die» nur deshalb geschah, n eil die Eltern haben möchten, daß ihre Kinder tie deut che Sprache erlernen. Wir stimmen dem ohneweiterS bei. Da« ist nämlich wirklich der Kern d«r Erscheinung. Wer es anders behaupten wollte, wü,d« damit über die gesamte slowei i che Politik der letzt«» und der sicheren Jahre denn doch ein gar zu trauriges Urteil fällen. D>Shalb gehen auch alle Angnff?, die auS diesem Anlaß gegen die Deutschen gerichtet werden, vollkommen fehl. Nicht die Deutschen find die wsache die er überraschenden Sache, sondern der Wunsch drr breiteren Massen de« slowenischen vo!keS nach deutschem Uiterricht arch für ihre Kinder ist gelegentlich der Forderung der Deutschen nach einer deutschen Schule für deutsche Kinder zum AuSbruch gekommen, man kann wohl sagen, elementar zum AuSbruch gekommen. Welche find nun die spezielleren Ursachen für diefe Erscheinung? Wir haben sie schon einigemal« angeführt und daher können wir un» bei dieser Wiederholung lurz fassen. Die maßgebende Ursache ist, wie gesagt, die, daß in den bieit«r«n Massen de» sollt« die Notwendigkeit deS Erlerne,» der deutschen Sprache nicht weniger empfunden wird als in Oder wem ist es roch nicht begegnet, daß ei» a». derer spontan und wöillich da» auSspricht, woran er selber soeben gedacht hat, wa» auch ihm „aus der Zunge schwebte" oder daß de, aadele plößlich eine Melodie »u pfeife» beginnt, die un« i» dielcm Moment durch den Kopf summt. Daß Viitfe häufiger fich krevje», alS e» de» »e. f«tze» der Wahrscheinlich kett entspricht, urd deß auch i» solch«» Bricstn härstg der InHall fich f«e»jt, ist eine Erfahrung, dte wohl jeder »«mach, hat. v«st ht b«so»dere Sympathie, Liebe odt» Siwöhnungtwischr» jwet Menschen, so könne» solche Entlprechung«» tätlich und stündlich beobachtet tonten, fofer» man rur darauf achtet. «in weitere» iypischi« Erlebnis: Du begegrist einem Menschiv auf der Straße, der dich interstv irgendwie an et»,» B«kannte» erim «it, an den du jahr«iang nicht gedacht Host. Und stiheda: räch wenigen Mirut«n komm« der V«tl.ffivde selber stiahlerd um dte ®«fe. Mao kann derartige telipalhische ErUboiffe künstlich tücht«», indlm wau ste shst.mattsch scmmelt. «lster« b«cbacht«i wen dar» d«a «ivt«In«n Fall gevamr, ,to«it>n« wichst g«wiss«,waßt» die Siouttre. Die teltpcthische» Fihtgk«it«v werd«» richt nur ?elcht«r au«g«iöst, stc st« gni auch häufig«, tr« Bewußtlew. Da» Mb wußte wird geto>ssiiwdß>» «trglsteLt, trainiert und wacht stch nun eine Art exort daran«, da« Ich mit oft s«hr g«istreiche» tlt'paihi ch«n Sche,»e» ,u übe,ralch«r. Ei» alter Freund, Kollege und Kaa pfg«l«ffe vo» mir brachte e« auf diese Weise zu 7000 bi« 8000 spontan«» til.pathi ch«n und hebstherischea Erkbntsse» inu«»hali von stete» Iah,er. den Kreisen der Intelligenz. Nur wird im Bolke diese Empfindung anders zum Ausdruck gebracht al» in den letzteren. Die Jntelligenzkreis«, welche mateiiell oder sonst irgendwie in der Lage find, den Kindern die Erlernung der deutschen Sprache zu vermitteln, bestätigen die Notwendigkeit via sacti, indem fie dte-Kinder eben Deutsch lernen lafien. Dabei wird aber die Unaufrichtigkeit begangen, daß sie in d«r Oeffent-lichkeit diese Notwendigkeit nicht nur ableugnen, sondern jede» Zeichen bekämpfen, da» auf eine Realisierung der gl«ich«n Sach: für da» breitere Bolk hinzuweisen scheint. Die armen Arbeiter und kleinen Leute sehen natürlich deutlich, wie in d«n führenten Kreisen diese Frage gehandhabt wird. Sie sehen aus den täglichen Blättern, daß im allgemeinen Leben da» Aufrücken in «in« bessere Stellung ohne die Kenntnis der benachbarten Weltsprache fast unmöglich ist. Da auch von ihnen viele das natürliche Bestreben in fich tragen, ihren Kindern einen Aufstieg auf der sozialen Leiter zu ermöglichen, sie aber anderseits nicht die Mittel besitzen, diese Notwendigkeit aus eigenem zu besorgen, so beschreiten sie den einzigen AuSweg, der möglich erscheint: die Kinder sollen in der Schule deutsch lernen. Man kann annehmen, daß sie die» am liebsten in den regulären slowenischen Volksschulen verwirklicht sehen möchten. Wie ficht e» abcr damit?' Die Erfahrung der letzt«« Jahre hat sie belehrt, daß man an den maßgebenden Stellen für solche Wüns«h« taub ist. Nicht nur daS: gerade in der Lehrerschaft galt eS als fp«z>fisch« .nationale" Arbeit, die deutsche Sprache vöLig auszumerzen. Daß ein paar armselige Deutschstunden die Erlernung der Sprache nicht im geringsten erzielen würden, ist für jedermann klar, auch wenn man nicht die Erfahrung besitzt, daß ncch achtjährigem energischen Drillen die Gymnasiasten ebensowenig Lateinisch sprechen können wie etwa die Realschüler Französisch oder Englisch. Also mit dieser Hoffnung war es immer durchaus nicht». Wie et» anderer Käfer oder Bliefmaiken fi.mm«lt, so machte er Jagd avf telipathifche «ntspiechurge». Zur Nachahmung allen WißbegieitgmuvdZivetfler» empfehle»! Während tu 5pontart«lhr»ahl der Mensche» disponiert find, sti.de» wir setr viel feltaur solche Pnsov«», die Ihre tel pathischeu Fähigkeiten so wett b«herrschen, daß man mit thue» «rp>rimenti«reo, d. h. ihnen bestimmte Ausgaben stelle» k«»?. «S gibt nur ganz wenig wirklich gute M-die», mit denen fich d«, Nachweis der Tel-Pathie 1(4(1 und gewisser maße» auf Kommando führe» läßt. Ich hat« be'onde'.S inte, ussante Erfahrungen mit einer Medijinstudeoli» gemacht, welih« die eigenartige Fähigkeit befßt, stch i» den Dt-»anitwuS («unser Mensch«» diagnostisch ein,»fühlen, wobei merkwüidigerwelse die Etiferrung übuhupt k.i»e Rolle spielt. Dies« Dame st.llte vielfach die Diagno'tv, bevo, wir den Patte« ten ges h:o hatte». Eine in manche» Gegenden fcc,ad(|u «xidemische Erscheinung ist da« so-gerannte »we.te ««ficht, da« stch metkwüidigerweife me>stciS darauf beschränkt, TodcSsälle vorau«tus> he». Die betilssenden Personen haben entweder im T'aum oder auch im Wachzustand die viston ew«« Leiih-vtuge« oder s«hr» die betr sse»de Person, bete» «bleke» b. vorsteht, tn eivcm Sarge liege». Diese vorcuSsoge» werde» oft wochenlang »oiher gewacht und betiehr» stch oftmals «uif gav, fernstehende Persoren, mit deren Ableben in keiner Weise »u rechnen ist. kp »iell in Wefiphale» und tu Schottland ist diese Erscheinung häufig. Außerordentlich oft wird auch über die sogenaorte Anmeldung Sterbender bericht«». •dte 2 stillet Zett»»> x 1Z.»»e H2 Dann (am heun der Lar« i» den slowenischen Blättern über die Aktion zur Errichtung von deutschen Parallelklassen. D iß für die Deutschen der deutsch« Unterricht erst recht eine brennend« Frage darstellt, ist noch dem vorstehenden so natürlich daß darüber kein Wo t gesagt zu werden brauch . Die L-ltnng de« „Politischen und wi tschastlichen Vereines' in Marburg ließ du ch die einzelnen Ortsgruppe» die in Btracht kommenden Schüler ausschreiben. Für diese wieder unterzogen fich die verschiedenen ver« tranenSmänner der Mühe. E« versteht sich ganz von s«lbst. daß wir diese deutsch « Schulen grundsätzlich nur für deutsche Kinder wünsch n. Wir können nur da« Interesse hrben, daß unsere Sinder neben der slowenischen Sprache auch deutsch lernen. Ein Interesse daran, daß durch unS ober mit unS auch rein slowenischen Kindern die Erlernung der deutschen Sprache ermöglicht wird, besteht sür un« absolut n'cht. Im Gegenteil: wenn eS dte fortschreitende Schulpolitik mit sich bringt daß schließlich nur noch unsere Kinder beide Sprachen beherrschen werben, so wird der Lebenskampf für sie umso leichter sein, weil sie eine größere lleberlegenheit besitzen werden, als sie bisher die beide Sprachen sprechenden Slowenen gegenüber solchen Deutschen besaßen, die bloß Deutsch können. Auch aus pädagogisch'« Gründen ist e» nicht erwünscht, da« neben deuischen Kindern auch slowe» nische in der deutsch n Schile fitzen, weil sie, die mit Sprechübungen anfangen müßten, sür die von Hau» aus deutschsprechenden Kinder eine Hemmung im Forisch ^t« darstellen würden. W-lche« Jn'eresse häi'en w'r also? Die Angriffe, die aus dem Titel gegen unS gerichtet werden, als v rsolge unsere Schulaktion germanisierende Tendenzen, entbehren doch für jeden verständigen Me sch u auf den ersten Blick aller Grundlagen. Niemand wird sich einbilden, daß, selbst wenn slowen fche Kinder deutsch? Schulen besuchen könnten diese Kinder dadurch zu D-utschm würden. In einer slowenischen Umgebung, in Parallelklasse» an slowenisch« Sch-len, vielleicht unter sloweri>chen Lehrk äfien! Wenn die« seinerzeit bei Leuten, 'die eine deutsche Schule,z'ehung v?» der Volksschule durch da« Gynnasium bi» zur Universität genossen, nicht der Fall war, sofern sie im Gegenteil al« die feurigsten Slowenen heranwuchsen, so wäre eS heute in d esen P irallelklasi n eist recht völlig auSgesch'ossen. Ei mag bci dieser Gelegenheit auch daran erinnert werden, daß die slowenischen Kinder, die früher die viel gelästerten SchulvneinS schule» besucht haben, wohl alle Deutsch erlernten, daß aber keines von ihnen durch sie „germanisiert" werden konnte. Bei den erwähnten Vertrauens- MeistniS erblickt der Emp'Zager einer solchen TodrSbotfchaft den \e den B iftoibcnen Ictt& iMfl tor fich. Mitunter man fefiini fich da« Phä omen eb r ant durch andere sp-khaftc Erschcinvrgm, wie »Itnqeln, «lopsen, Stehenbleiben einer Ubr, Z ib ech n ri ic« Klas «, A ls springen von TS-m, W den vor Borhängen, Geräusch v?n lritten u'w. E« hat keinen Zveck aus der unge Heuren Fälle d « Matertal» einen beiond:re« Fil h:rau« ,»greifen; der Wbbgierige sei auf die dnschlä?ije Literatur v rwiefev Dte meisten Menschen etfiSren, erst drnn st6:r» zeog< fein }'J »olta, wni st? derartige« mit eigenen Hagen ges h n und mtteil bt Hitler. Ab?r di: w-nigilen habn den gute» Willen, etwa« zu crl-bcn und v r-meiden die S tege.ih«it. Ob aber i'mrb über,rügt fein will und kann oder ntcht, ist bet wff nschafitich scftg?» steten Tatsachen vollkommen irrelcvant. Wir gl »oben ja ichl ßlich auch d'N v-richten eineh Nzrdpzttodcher«, ohne st? selbst an Ort und Steile naa.eprüft »u haben. Und »a« b.deutrt schließllh da« einmalig' Sri b n eiic« wißbegierigen Sk pf k r« gegenü'.r der jihrelaagen U"< fah:ung eiie« wirklich«« ie Tatfache der 480 Kinder in der Eillier Umgebung nicht b'oß S Schimpfen au« ihnen herausbringen, sondern die logische Eck nntni», daß die slowenische Sch ilpolink der letzten Jahre mit ihrer Exklusivität vom breitere» slow.niiche« Volke als v^rsehlt empfunden wird. In ihrem eigenen volksinteresse müßten sie fordern, daß dem Wunsch der Bevölkerung wirksam Rechnung getragen we de, dann brauchte eS nicht dazu zu kommen, daß sich fltw'r.i'che Eltern, weil sie keinen anderen Au«>veg sehen, an eine Minderhd'Saktion anklammern. Al« Ballast, denn e« liegt nicht in unserer Mach', die wir selber keine Schulen haben, und e« ist auch nich-unsere Angelegenheit, dem slowenisch « Arbeiterund Bauernvolk notwendige Schulwünsch« zu erfüllen, sondern da« 'st Pfl'cht und Schuldigkeit der f owe ni'ch n Go»«öbersten, deren Kinder wohl alle deutsch lernen. Warum d e ilow.'nische Bevölkerung die ge schilderte Stellung zur deutschen Sprache einnimmt, ob daraus mehr geographische od'r kulturelle oder w r'sch istliche G ünde zwingend einwirke >, bedarf der Erörterung nich'. Da« unwiderlegliche Faktum b steht und mit ihm sollte man sich eh'lich, ohne nationalistisch' Megalomanie, ohne leere« G-schimpfe aus. einande» setzen. Dadurch könnte man dem Volk den besten nationalen Dienst leisten. ES w^rde dann bessere Slowenen liefern, weil sie kulturell zufriedener darin taufende von Kerzen erstrahlen. Ein l tzte« P o-grammlesen, leichte« Stahlrück », ba« Klingelzetchen «r> >ö,t. Auf allen Sestchtern malt st» Erwartung und schon rauschen dte ersten Klänge j.'ner »aubehrften « ahm« vtafonte aaf, al« ein gillenb.'r S hiet bte Andacht der HS:er zerreißt. Eiie Dam' springt auf, stürzt »k.lgefchättelt dem «Umgang zu, bte O.avorig der P „kctlreih!N durch, brechend, dte strahfank.lnde Schlepp' i&rc« übrobfl ix« schiel't thr klZglich nach, aber st- achtet nicht darauf, st? fürchtet stch. Im Aagmbltck ist da« au«verk lüfte Ko^znthau» zu etaem CM be« Schreck n« geworben, eine Pantkst'mmmg ergreift dte Hi.er urb noch weiß ntemrnb d>e etgevtlich« Ursache. B!« p'htzltch burch ba« Etimmgewirr ein gcllender Ruf tönt „Die Mau« — bte Mau»!" Uib da stcht man ste schon au« bin Saal echappteren, um z>»r Zentralheizung zu stlchten, und von bort lief ba« verSugsttgi« Tier ratete: zurück tu be« Saal, hi'.ler ihm bte Meute setaer menschlichen Bnfol,er. Evblich entschloß stch ein „v-ld", da« harmlose Tier unter s tnen Absätzen zu zerm?lmea, ew: Akiton^ bie allgemein al« öcfrdunj«'Jt gefeiert wa d. Sodann fanden auch bie vier Huldtnnen, bie au« Furcht vor der Mau« ohimächtig geworden rairen, ihre B-stnauog wt-der, und auch ber schlappe H'rr, besten Ne ven ntcht mal h rotsch genug waren um eine Mau» zu ertragen, erinnerte stch wteber seiner männlichen Würde, indem er erwachte. So also st cht ber moderne Kampf m't b*m Drachen au«, »eichehe« im Jahre M Heil« 1928 za London. wären. Wenn dte Urtikelsch^eiber schon dnmrl versucht hätte», sich den aufrichtige« Rd« auf di« vielfach zu beobachtende Tatsache zu machen, daß slowenische Eltern, besonder« aus dem Arbei erstände, mit ihren ganz kleinen Kindern o tmal« deutsch sprechen, dann würden fie erkennen, daß auch diese Erscheinung aus den gleichen Gnmd zurückzuführen ist Sie würde wahrscheinlich wegfallen, wenn die Eltern die Gewißheit hätten, daß die Kinder einmal in der Schule ohnedies deutsch lernen werden^ Dan» könnte aber auch das ganze Gefasel üb«r ,Nem-öurstoo' in Wegfall kommen, denn dieses N m'urstvo besteht ja doch in nich'S anderem als i« dem — heute offiziell unerfüllbare« — Drang der Leute, die benachbarte Wellsprache, die beherrschende Kultur-und HandelSsprach: v'« «ittel und Osteuropa, da» notw'ndige und so nah«lieg«ude Hilfsmittel z im Firtkomme» in der ganzen Welt, zu erlernen. Höstv rw^rlung. Bon A. L. Man »erkt eS in der Umgebung der Bahnhöfe, di- Südsteiermark hat heuer ihr O 'stjahr. Ganz ansehnliche Wazenkolonven, sorgsam m,t S'.roh au«» gepolstert und mit Aepseln voll belade«, harren auf den Z lfahrtSstraß:«, um endl'ch auf die Brücken« wrge zu kommen uud ihre diesmal vielgesuch'e Last »kstzustellen. Am Bahnhof sdbst herrsch reges Treiben. Die Käufer mustern ihre Kundschaften! die Sorge, ob wohl alle» klappen wird, d'e Waggons bereitgestellt ««*> auch voll beladen sein werden, gibt 'hren Mienen dne« ernsten, oft auch nervöse« Zag. Die Ware ist empfindlich, ste verträgt nicht jetxn und vor allem keinen langen Transport. Die Produzenten aber wollen bezrh't sei«. Die TcanSp'rikosten sind auch nich' billig und die leidige Verzollung m ldert nicht da« Gelchr'tSrisiko. Tlvtz allevem ich int «ich da? Geschäft z« lohnen. Bew-i» dafür, daß die Z ihl der Vermittler für den Aepfelhandel mit j-dcm Jahr wähst. Selie« kommt es Mr daß sich dieser Handel drrekl« zwischen Pro» buzent und Käufer absp'elt. Die v.r»it«l«r beherrsch«« di« Situation. vorerst stellt sich die Frage, warum hat sich dieser Vorgang so entwick It? In erster Linie wohl deshalb, w'il sich der Transport nach anSivärt» nur in großen Mengen lohnt und wdl es unter den Pivduzente» fei n «inen gibt, der die War: gleich w g^onweise lief-rn könnte, kieser Mangel hat den Vermittler aus die Oberst che gebracht. Als ansäfs ger Bürger kennt er die verhält« ste und bei dnig«r Mübe kann r« ihm nicht schwer falle», durch mehrere Produ-zente« auch grö «r«n Bestellungen gerecht zu werde». Aus Grund dessen ergibt sich sofort vie wettere Frage, ob da nicht durch Organisation der P oduzeat und der auswärtige Läufer billiger aus ihre Rechnnz kommen könnten? Wäre es nicht vernünftig, wenn sich die Produzenten zusammentun und da« Geschäft mit dem Besteller selbst abschließe würd««? Auf diese Frage kann man häufig die Antwort hören: „Ja. so etwa» haben wir schon einmal gehabt. Ich war seinerzeit auch Mitglied d«r bestan« denen O'zstverwertungSgenosienschaft. Der Erfolg aber war, daß ich bei chrer Auflösung tüchtig drauf zahlen mußte. Au« diesem Grund« wird e« mir auch nie einfallen, nochmals einer solchen Vereinigung beizutreten." Em gebranntes Kmd scheat das Fen«?, doch der erfahrene uns reife Man« micht eS sich >u Ratze. Ueber die W rtschift in der ehemaligen Obstver-irertungSgenofsenschast kann ich mir kein Uctnl er-laude«. vom Hörensagen habe ich ad«r d«n Eindruck, daß der F hier v?r allem in '«r O.'gauisation de« ganze» Apparate« elegen war dadurch daß er zu kostspielig und zu wenig un'er der Koairalle ge> schäfiSkandiger Besitzer gestanden wir. Siatt die Flinte ins Korn u weisen, wäre e« viel «atürlich'r gerade r>v« den Menschen, welch? da eine Ecfubrung hinter sich haben, sie zum eigenen und zum Nutze« de: LeidenSgenosse« zu verwe'te«. Ja, Leidensgenossen, da» sind die O^stzÜchter als Verkäufer. Durch den v-rmittlerdienst geben sie bei der Preisbestimmung ihrer Ware das Heft au» der Hand. Denn größere« Einfluß dabei hat der Vermittler. Dem Obstzüchter bleibt nur der «ampf gegen Infekten. Frost, Hagel und sonstiges Uaiwdter, die Sorge und die Koste« für die ZnstandchaltvNG und Bearbeitung, für das Abklauben nnd «oirttoat Kummer 83 — Tiliier Zeitung Geile Z und wenn er da« schon alle» glücklich überwunden und auch einen Käufer gefunden, dann kommt noch der Transport, oft bei schlechten, holprige» Wegen, die ihm im letzten Moment roch die Lieferung entwerten können. Jedenfalls stehen diese Sorgen und Leistungen in keinem Verhältnis zu dem Risiko, da» der Vermittler auf sich nimmt. Seine Saison dauert nicht lange. In wenigen Wrchen ist sie abgetan. Den Löwenanteil bei dem Geldverkehr, der sich da abspielt, zieht der Vermittler ein. SS scheint, die Produzenten hätten Ursache, das Hcst beim Obstveikauf selbst in die Hand zu »ebmen und eS nicht daraus ankommen zu lassen, daß ihre Arbeit, ihr Risiko und ihre beständige Sorge »on Konjunkturunternehmern ausgenützt und bagatellisiert weide». _ MiMchk Inland König Jltadii&'t üö,r die Lage in Avgofkawtev. Die Beograder „Bravda" veröffentlichte am 10. Oktober ein Interview, dos König Alexander dem Berichterstatter des «Daily Telegraph* ge aeben hat. In seinem Gespräch betont der König, dos) sich die Lage in Jugoslawien nach den trauriccn Ereignissen, die niemand «ehr bedauere als er, scho i beträchtlich beruhigt habe. Der König ist überzeug«, daß diese AuSnahmSereignisse eS nicht verhindern »reden, daß sich die Parteien wieder in gemeinsamer Arbeit sür die Erneuerung d«S Staates innerhalb der Grenzen der Verfassung finden werden. Man müsse wissen, daß die drei Teile des jugofla« ro schen Volke« erst 10 Jahre beisammen seien und daß die Serben, Kroaten und Slowenen in verschiedenen Traditionen und Idealen erzogen wurden, weshalb eS ganz natürlich sei daß man längere Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen brauche. Auch M parlamentarische Leben sei verhältnismäßig noch jung. Schließlich betonte der König, daß Jugoslawien große wirtschaftliche Probleme lösen müsse, an denen jetzt fleißig gearbeitet werde. Eß werde aber noch vieler Anstrengungen bedürfen, bis dieses Werk mit Erfolg gekrönt sein werde. In Süd serbien sei schon jetzt ein großer Fortschritt zu be> werten. 7riöiöev!6 üvtr unsere Iwanzwirtschast. Am 9. Oktober gab Abg. Svetozar Pribiöevit in Zagreb ei e Erklärung ob, in welcher er sich »it besonders scharfen Worten gegen den Finanz »mister Dr. SubotiS wandte, weil dieser in einer Beratung mit seinen dalmatinischen Anhängern die »irtfchaftliche und finanzielle Lage des Staates als glänzend hingestellt hatte. Pribicevtt nannte den Finanzminister einen Ignoranten, der nicht die geringste Ahnung von seinen Pflichten als Finanzmi« »ister habe. Seinerzeit, als sein Vorgänger zum Finanzminister bestellt wurde, dachle man, dies ge schehe darum, weil er als besonderer Fachmann »»It. Markovi6 erklärte bei seinem Amtseintritt sofort, e» werde über das Land ein Goldregen aus England und Amerika fallen. Ihm selbst habe Mmkov'ä im März d. I. gesagt, am 1. April »erde er die erste Rate der Auslandsanleihe ausbezahlt bekommen. Während seiner Verhandlungen in London, die den Staat Millionen kosten, telegraphierte er täglich, die Anleihe sei schon fertig und rmd nun sehen wir alle, welch ein Fiasko er er» litten hat. Nach dem Fiasko kehrte sich die Re« >ierung«mehrheit sofort ab von hm und wählte einen Antipoden, einen vollkommenen Laien im schlimmsten Sinne dieses Wortes. Dieser Finanzmi» mster erdreistet sich nun, die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Landes als günstig hinzustellen, trotzdem er am 1. Oktober nicht einmal die Ge-hältcr aller seiner Beamten auszahlen konnte. Im Finanzministerium herrscht bei uns eine hochstaple rische Wirtschaft. Dies beweist auch die Vorlage wegen der Dinarstabilisiernng, welche das franzö-ßsche System kopiert, ohne aber die französischen Maßnahmen, welche die Stabilisierung des Kurses emöglichten, zu kopieren. Die französische National-dank hat Jahre hindurch große Mengen von Gold und fremden Devisen aufgestapelt. Außerdem haben die französischen Fachleute als Grundlage der Sta-hilifierung vier Hauptbediugungen aufgestellt, und zwar das Gleichgewicht im Budget und in der LtaalSkasse, das Gleichgewicht in der wirtschaftlichen vilanz, die effektive Kontrolle der Geldzirkulation Sarg . • ,s durch daS E nijftv! s»n>ntul und em Arrangeinrn, mit großen Finanzinsutttten wegen Kredite« und Re eSkompie. Bon alle dem hat man in Belgrad keine Ahnung. Die ganze Weisheit der Regierung besteht darin, daß sie versucht, was sch bisher keine Re gierung unterstanden hat: die Steuern durch Brachial-gemalt einzutreiben und mit gewissen Monopolein-fünften Operationen vorzunehmen, mit denen sich höchstens einige ReaiernngSparteiler die Taschen füllen werden. Bezüglich der Saloniki Feier erklärte Pribikevtt, daß diese gänzlich deplaciert gewesen sei, Millionen gekostet und nur den Zweck gehabt habe, das Ansehen der jetzigen Regierung, das vor dem Ausland auf den Nullpunkt gesunken ist, künstlich zu heben. Deduktion von Kymnak n und Hymnasta'Slass-n. Am 9. Oktober sand eine Sitzung des parlamentarischen Finanzausschusses statt, an welcher Unterrichtsminister Groll, Handelsminister Dr. Spaho und Fnanzmirister Dr. Subot c teilnahmen. Be-züglich des vom Unterrichtsminister wegen der manmgsaltigen Mißbrauche vorgeschlagenen Abbaus von Mittelschulen wurde nachfolgender Beschluß ge-faßt: Jr»^ Schuljahre 1928/29 werden an den Ober gymnasien die 5. und 6. Klasse ausgelassen, wenn in ihnen am 1. Oktober nicht mehr al« 20 Schüler waren, welche regelmäßig die Schule besuchen. Da«-selbe geschieht mit der 7. und 8. Klasse, wenn am 1. Oktober nicht mehr al« 1b Schüler vorhanden waren. Alle Untergymnafien, in welchen die gesamte Schülerzahl nicht wenigsten« 110 beträgt, werden in Bürgerschulen mit wirtschaftlichem Cha rakter umgewandelt. Gänzlich ausgelassen werden die Untergymnasieu. die am 1. Oktober in allen vier Klassen bloß 60 oder weniger Schüler zählten. Auf der gleichen Sitzung wurde ferner die Verordnung über den provisorischen Wirtschaftsrat von der TageSoid nung abgesetzt und der Handelsminister ermächtigt, die gesetzliche Bevollmächtigung zur Gesetzwerdung der Verordnung zu ei wirken. Z»ie Kroatischen Aüyrer treffe« tu?rag mit Hiamsay Macdonald zn'amnnn. Am 10. Oktober sind der Präsident der kroatischen Bauernpartei Dr. Maiek. der Borsitzende des Zagreber GebietSauSschusfeS Josef Predavec und Abg. Dr. 8vegel nach Prag abgereist, wo fie, wie die Blätter vermuten, mit dem Führer der englischen Arbeiterpnrtei und ehemaligen Ministerpräsidenten Ramsay Macdonold im Rahmen einer Konferenz der Vertreter der Bauern und Arbeiterdemokratien Mitteleuropa« zusammenkommen werden. Der Za greber „Narodni Val* meint, daß diese Reise von großer Bedeutung sei und eine neue Phase in der Informierung der europäischen Oiffentlichkeit über unfere politischen Verhältnisse und die Kämpfe der Kroaten um Gleichberechtigung und Freiheit darstelle. Sitzuvg des Iarlam-r.ts. DaS Parlament tritt am 12. Oktober zu einer Sitzung zusammen, auf welcher u. a. die Tages-ordnung für die nächste Sitzung, die am 17. Oktober stattfinden wird, genehmigt werden soll. JUtffasfc. — Italien ist der L?rr am WalKan. Wir haben vor kurzem einen Leitartikel »Tückisches M'ttelmeer" veröffentlicht, in welchem die italienische Politik am Balkan bzw. die Verdrängung der F an-zosen durch die Italiener besuchtet wurde. Im Bukarest» Blatt „Cuvantul" erschien om 9. Okto- AcÄäumend den . /Hund ! b'r ein Klrtilr, datch wachen die Richtigkeit der in unserem Artikel angezogenen Momente be« stätigt erscheint. Der ^Euvavtul" schrei'! u. a: Mussolini kann mit den Erfolgen dieser sechs Jahre zufrieden sein, besonder» im Hinblick darauf, daß die Situation, al» er anS Ruder kam. sehr schwierig war. Beograd war Rom feindlich gesinnt, Tirana hatte eine italienfeindliche Regierung, die griechische öffentliche Meinung war Italien n'cht geneigt, Sofia hoffte aus eine Annäherung an Jugoslawien, Buka» rest war unentschlossen und Budapest zu schwach. Mussolini hat alle diese Hindernisse überwunden und sich den Balkanstaaten genähert. Heute kann man sagen, daß sich die balkanische Situation vollkommen zu guusteu Italien« gewandelt hat und daß die französische Poliiik in den letzten süns Jahren Schlappe auf Schlappe hinnehmen mußte. Dte ita-l enische Politik hat in Wahrheit überall Siege ge« feiert und e» ist ihr die Einkreisung Jugoslawien» gelungen. Rumänien könnte großen Nutzen vom politischen Spiel Italiens ziehen, besonders da Ita« lien bereit ist, ihm große Vorteile zuzuerkennen, wenn e« sich in den italienischen Aktionsbereich begibt. Wenn sich die rumänische Politik ändert, ver« lieren Beograd und Paris alle«. ?er Aorsäufer ein,s nene» ZV.ttKrleqes. Die Londoner „Times" berichten aus Wa-shiogton: Präsident Coolidge hat erklärt, daß er keinen Schritt mehr in der Abrüstungsfrage tun werde. Das Thema Abrüstung sei sür seine Partei erledigt. Vizepräsident DaweS hielt eine große Versammlung der republikanischen Partei ab. ans welchkr er daS englisch-fran^silch.' Marineabkommen (dessen durch einen amerikanischen Journaliten in Paris herausgebrachter Inhalt in den letzten Ta:e» ungeheures Aufsehen erregt hat) als Vorläufer eine« neuen Weltkrieges bezeichnete. Angesichts so'cher Umstände wer^e Amerika wieder die Politik Wilson» ausnehmen und sich in europäisch« Angelegenheiten einmischen müssen. Deutscher HSaWeg in ^ettsand. Die Disziplin, Volkstreue und Opferwilligkeit der deutfch.baltischen Bevölkerung Lettlands hat einen schönen Erfolg errungeu. Statt 5 werden künftig 6 deutsche Abgeordnete im lettländifchen Parlament sitzen. Damit ist es gelungen, die politische Bolks-krast der Deutschen in Lettland durch nachdrücklich« Aufklärungsarbeit und geschickte Organisation voll auszuschöpfen. Bekanntlich ist man davor nicht z»> rückgeschreckt, unter AuSnützung des lettländiicken Wahlsystems größere Zahlen von Wahlermasie« dort, wo sie überflüssig waren, abzuschieben in Bezirke, wo sie zu schwache Wahlziffern vervollständigen konnten. _ 5leii tiP* La«5. Graf 3 ppelin" nach Amerika qt- |Da» 8ufif4 ff ,®ra? Z pp'lin" i» om Donve^Itag früh u« 7 Uhr 55 w FM?'ch'h«fe» »um Flug »och >»«ika aufqiftieger, tritzle» vom O»ean Stürme gernelM »nrden. Nich drahtlo'ea Berichten vv» Bod de« Appell» hatte daS Lostsch ff währerd ^-S Flu?eS über Frarkreich «!t sehr »n-günstigen Wi>-dvi'HSl.'ll'ffe» zu kä»pfev. E« mußte erSßteiteilS zw!?ch»n niedere» Walken durchflezen, die so m'.i Elrizl'ä! geladen waren, daß e» da>» nrd wavn unmöglich war, drnh»lo?e Verbindungen zu b'komme?. Die «rgüipiae Wetterlage zwang dal Schaff, die R chinrg de» R^o?"fluff?« eirzuhalt«,. U» 4 Udr rachmittag« war et iidrr Marseille, do» wo eS fich gexe» dir Balkaren wandte, um Aa'vkko Seite 4 stiller Aeit»»q pQDORi OZ nob Mab:ira zu gewinne». voll wo hoher gaftkrod geweitet war. I«zwischen hatte fich die Wetterl«ge i» Westfravkreich so gebessert, daß D<. Eck-»er be-Moß. di« Südrlchtuvg, ia welcher er den S:ürme» Dlweichea wollte, »u verlässt». Südlich vo» Marseille wendete da« Sch ff »jeder gegen »:st«u and st?g über Madrid gege» L ssaboa. Wie schwer ist d-r neue Ieppeltn? Da» S-samtaifl,q«gewtcht de» „Grasen Z-pp:li»* beträgt 121 000 Kilogramm, sei» Aktioitradiat «it de» an Bord vorhaadeue» Betriebsmittel« ist «in» beste»« 12 (XX) Kilometer. Die süof Mzqbich. Motoren verbrauchen an Bn>z!a»Benzol pro Stu»de 4ö0 S'lvjra«». Uiterwegt wird abwechselnd es,er der füsf Motoren stlllzeleg», um nachaeseb'n zu werben. Die B satzuvg bilden 7 SchiffSossi >!ere, 7 S eaerer, 15 Maschinisten uid 10 andere Fa»k-tionäie. Pissagiere fi»d 3 Vertreter del Reiche», 1 de» amerikanischen Mariaedepartemeutt, 2 F,nk» spezialiften, 6 Pressevertreter und 4 P tvatreisende. Schiff und Teilnehmer find aeg n alle Mözlichkeite» verficher', so beträgt di« Bnstchervnatsumme sllr jede» Prefstver reter bei Ts^elsall 200 000 Mrrk. Eoanaelifche Gemeinde. Der ©ottn-dienst am 14 O!fokc findet abend« um 6 Uhr in der C,ristv«k,rche statt. Zum päpstlichen OauüprSlaten wurde vo« P ipste »er Marburger Histonker und Theologie« Professor H'rr Dr. F'Nnz Lovaä >' ernnnnt. An St'lle de» verstorbene» Smeloberatt Herrn Baleriau Sprukchiua wurde H'rr Zgnaz Reich i» de» Pettauer G:mei»derat berufen. Die Renovierung de« beliebten Äaff«. Hanse« „8utodj" ia PMau ist von dem veaen Je« Haber Herru M.tz der alt tüchtiger Fachmao» besten« vekanut ist, in «eschmackooller Weise durchze« führt wo den. Dat S wurde am Sonntag, dem 7. Oktober, wiederetöffaet. E öff luua d s städtischen F:rk museum» in P tt»u. Der Maseumverelu i» Pettau feiert i« der Zeit vom 3. bi« 5. November 1928 bie Eröffauug »e« städtisch:» Ferkmuseam« in deu ueuen Räumen de« ehemalgeu DomiaikeiZer. kloßert verbunden mit seinem 35!ährigen JibilÜam. Programm: SamStag, d.n 3 November, vachmit. taat: Ankauft nud Empfang der a««wäctig?u Safte, Anweifunz der Olarttere. Sosnta^ den 4, Jlooeaber, um 10 Uhr: F stktz >»g im alten R ftkiorium Ocl Watram», hieraus B sichtizung der Sammlungen; um l3 Uhr: gemeiasamet Mittag» mah!; um 15 Uhr: Vesich!igaog de» Schloss-», dortselbst im RUersaale Borlräge Über die Geschichte der Slodt, hieraus B:wirt«ug der Gäste durch de» Schloßherr»; um 13 Uhr: O-gelvourag ia der Mw0ii>e»ttich«; um 20 Uhr: F st'ommer« im 8 t-«i»«haule. Mcmz/, den 5. Raoimber, um 10 Uhr: Fzchsitznng der Archäologen. H fioriker «»d Maseumt-beamteu im Rtseklorlum de» Mtseurnl; nachol'tagt : Aatfläge in die Umgebung der Stadt. Ankn^t und Teilvehrnerzahl trö;eti dem Bz'prSfideuteu H-rrn Kooservaior Bikio: Skcabar in Pettau bi« späteste*« 37. Oktober 1928 bekonitzegeden werden. Unsere Mitreisende Frl. »llma M. Sarlt» wird am Montag, dem 15. I. M, in dec «acburger Bolk»uuioerfitüt über ..Jäpaa u»d (!,!«»' vortrage?. - u . > 'r^U ■ ' • , >1 S*>\ rjj- :;v «' v"*'r.»?.:sief "* l-. •-"♦AWOfÖlB WfÖKE.A-O •r^:'HON*VJ Hfl CHEMNIT2 J i VI .1>'- Der Wffttor der gageeber Universtttt Dr. «inst Miller ist am S. Oktober a» Sehlkvpf-tuberkulöse gestorben. Roch tagt vorher folliq rierte» bei ihm zwei Hochschtler. R kior M ller hitte a» de» Uaiv erst täte» in «ie», Verli» und Prrit di« Recht«w^ffe»schaft«» studiert. Alt Professor der Sriminologie und So»iologie ge»oß er in de» Fich« kreise» einen grobe» Ras. An»- und Giusteigeu bet E«s?nbahn-zü«en. U» die BerspZiungea der Schaellzüjie und Perfone»zÜge möglichst abzukä'zes, h,t die E ie». dahrverwaltnag angeordnet, daß ans allen größere« Stationen nachsalzende tkaudmachuvg »»»gehängt wird: &n Z-vrck einet »öjlichli schnellen Sin-u»d Antsteigeat bei P-rsoaenzüge» werben die Reisende» ansmerksam gemacht, in de» V,g^»» hilte» einznsteige» »ad vorn a,»zusteige». Eine öffentliche T^l pdonsprechstelle wnrde am 1. O'tvber in Weitevstei» e»öff,et. Ei« farchtbare» Verbrechen wurdi dieser Tage auf te» B»bj> zob bei Bildet eatdecki. Znei Hirtenmädchen gruben in eiaem Gteinhansen, an» dem ein L-icheugeruch kam, »ach u«d fände» verbranvte Men^chevkaotze» und Teile v»» Frauen-Wäsche. Die Gendarmerie setzte da»u die Gcab»»g fort und legte ti»en Haufe» von v'rbrannlen Me»« fchenknoch!« frei, die von einem graaeahasteu Ber« breche» Zea^nit ablegte». N:be» den abgebrannte» Menscheukiocht» fanden stch an der Bca»dstä)te ei» Slück von el»em Franenhemd. da» am Oberteile mit aeklöppeltm Tp'tzen eingesäumt war, ein Paar Frauenseidensttüwpfe u*d ein qoldene« Dam'nar«-baad für eine AIp»ka-Uhr. Dnc Teil, i» dem die Uhr einzupassen ist, ist viereck g. Dat Armband hat an einer Stelle ben Bachstade» A. eiaqravlert. Die Meivuvit, daß e» fich um ei»e f ernde Tonristev oder Sornrnerfrischlerin handle, ist durch bie ährigen Lichtn Anic, Biiiik waren, welche beim penfionierten Oberlehrer Ru« in Bildet im Dleast ft»«d. Bor zwei Mo»aten trat fie au« dem Dienst uad gab vor. fi' werbe »ach Zagreb reifen u»d später mit ihrem L ebhaber »ach Amerika, vo» ba au fehlte vom Mädche». da« aut Trebvje^n U«ter-krai» znhau» ist. jede Spar. E» wirk» ol» sicher ongevommev, daß ste ihr L ebhaber, der 24iähci^e Zlmmerma»n«g?h>lse I»o«z Sskalj, voa dem fie bereit« im siebente» Moaat schvanger war, aas den Berg gelockt und dort ia der beschriebe»* grauenhaften weise ermordet hat. Lokals ist zwei Ttge »ach dem verbreche», d»« ia der Nicht vorn 19. aus deu 20. August v'tflbt wurde, v'.schwunden. Mau glaubt, daß er stch nach Italien gewendet hat. In eiu«m Abfall von Geist,sver-wirrung wollte nch die Srttgsiavalideatwitwe F. S. in Zwodaa di« fi.-be* nehmen. «e traut ei» Gl^t mit Hyp rmangan au». I» ttrankenhant wurde ihr der Magen au«gepu«pt, so daß ste außer jeder G!sahr «st. Wenn man O>ligat'o,«n v rliert. Nach einer Mitteilung der G.iecaldirektion der S'aatSfchuldev wende» sich Prioatpirsoae», w e auch staatliche I st! ute mi» »er Forderung an ste, daß aus Obligationen der 2'/,«/,ige?i K.!eg»schadealolterie-rerte und aas die andereo O ilig»tio?eu der Staat«» anleiheo, die verloren bzw. g«stohle» oder vernichtet wurden, keine >ulzoh?unge« geleist-t bzw. daß Dupl'-kate ausgestellt werden solle» .Die G^neraltirektioa kann solche» Forderuage» nicht wMsahre», weil diese aus den U berbringer lautenden O'sl'gat'oieu Wirtpipiere lind und fich nach d'r Au»leguva d'» Lafsatioit-gerichtt vom 30. 8. 1922, Zl. 60^5 der Eigen» tümer eiiet solche» Obligation im F ill eiaet Verlust», Diebstahl« oder Vernichtung in der gleich«« rechtliche» 3 tutatio» bg aus den v rk-hr u»d den Wert der Staat«pap!ere einwirke». Die B:fitz?r der bezüglich'n W rtpcp ere wöge« stch au die Di-rektio« der S aattfchuldeu um Aatzabe voa Da-plikate» nur ia dem Fall wendeu, den der A,tikel 19 der Durchsührungtverordnunq zum Gef tz über die vernkh»«ag vo» Staattpzpieren voificht, d. i. wenn die Wertpapiere infolge Zerreiße»«, Aabre»neu« »der aut ei»em «deren Srnnde fär die weitere Ztrkn-la'io» «»geeignet geworden fiad uad au« ihne« »och die Kammer and Serie, sowie z« welcher Anleihe die Obligatioa g'hi t. »n ersehen Ist. moiiig! wollig: Bwte Einkaafaqaelle für Strickwaren oC.Putan, Qelje Warum w-rd n aua» tu der Varschka keine Mind'rhkiteoslttschulk.asf n eröffnet? Auf Scund der vo» U»terr«mt«mmiller Groll erlassenen n'uen verordnnng über die Ec» öffiuvg voa Parallelklassen für Linder der nationale« Minderheiten haben stch im Somborer Bezirk IS Gemeinden für neue deutsche bez». ma^y irische Volk«-schulklassen gemeldet, obae daß tadeff:» die «». gesorderte« Klasse« eröffaet wurde«. Der U'ter» richtt«i»ister hat na» d-m Schalinspektor eine E> ledig»»g zukom«ea losseo. in der er aufführt: (H war mei«e Z,tentioa. überall dort, wo stch 30 d:utsch: oder «a y irische S »der fite die E iff i««g neuer Slassen melde«, solche Slass?» zu errichten. Zar Ecrichtuug der im Somto-er Bezirk allem a«» qesorderte« neuen S ass?n würde» rand 80 Lehr-käste, deutsche und waxyrrische, oder weatgstev« solche, die diese Spr-ch-n bih-rrsche«, berö'igt werde«, da ich nicht wieder zulcss n wll. daß an der Spitze der Minderhcitt>chaien L h:k äfie stehe«, die bte M uderheit«spräche nicht beherrsche». Da r* solche L hrkräfte nun n ch! gibt uad e« andererfeit« auch n'cht möglich wäre, diese out dem heurigen Bad^et za bezahle», so kSaaen die aozesorderte» 18 »lasse« d'tier leider nicht errichtet werden. I» nächst« Badget soll, erklärt der MUister, hicsür bereit« eine g özcr« Snm«? sicherg'st llt werde». Such solle» e»t'pcech:nde Leh kräste cetaade« werden damit diete »eueu ftloss«» wo»ö^lich schon im F ühj hr eröffae« werde» können. Schließlich be'oN der Uaterrichltmintfter. d»ß kein «w>g» die Rede davo« sem könne, daß die « Zige« lagen. Merkwürdigerweise kroch-u alle Reisenden heil u»d Pfund au« dem G abe» Heraul. Der Lokomotivsührer «I? ans eine ausgeweichte Wiese neben der Siricke pflöge», so daß auch ihm nicht« geschehe» war. Sfymrt da« lulo nicht sehr beschädigt ist, e« fielen dliß die Fensterscheiben u»d di« Kotschützer de« Ua> M zum Opfer, schätzt «an den Shide» an der Wo«oti»; auf mehrere h'ubtrttaafMb Di». Etngeftii zt ist a« 9. Oktober iv«itten der Lladt Prag ein stcbe»stückiger N'llbau. Unter den trimm.rn dürsten gegen 60 Arbeiter ihr Leben «rlorea haben. Die viederkracheaden Masse, b ck e» nch eine» Wagen «it zwei P-erde», de» Fahr«ann in eive sangt Frau, die mit eise« Kinder »ägelchin Uedeisuhr, zn. An der Uaglückestelle spielte« fich hazzerreißende Szenen ab. Eine Frau fand ke« abgensienea Kops ihre« Man»«« zw.sch?» den lrt»«tra, und trug ihn, halb infiaaig, durch di« •toit. vo« ganzen Bin, der in Augtnblick ei» trt»«e,ftld darstellte, wir bloß ein 10 Meter hshir G«rLst!nr« übriggedlede«; zwei Arbeiter, die sitz ws ih« befanden, wart tea die Katastriphe ab ud stiegen dann unverletzt herab. Man fi»d anf ia lli^löckistelle auch drei zer«al«te Linder, zwei da»« in Kinderwagen. Schließlich ist bei der schreck- lichen Ä:leg««h:lt auch noch ei« zneite» Unglück ge« scheheo; ei« zu Hilfe fahre»de« Feuerwehrauto stieb an «Utt Straß enkc«uzu»g deu verkehr»schatz«an« nieder, der auf der Stelle tot war. Der Prager H»u«»insturz stellt fich al« eine Katastrophe heraus, wie fic aus diesem Uafall»-gebiet größer gar »ich! sein ka«a. Dir deutsche Fach-«an» Dr. Som«er, der fitz augenblicklich in Prag befiidet, erklärte, daß die Kaiastrophe sandige« Bode«, falscher Kalkulation o»er schl chtem Material zuzn« schreib!» sei. Ja fe »er P-cx!» hab« er eine solche Katastrophe »och nicht gesehen. Der verhaftet« Architekt Jag. Mondi, welcher Eelbst«ord verüben wollte, gab zu, daß dak Fanda«e»t de» Baue« an» «tobet, wertige« Zk«ent hergestellt worden sei. Wiev!ele Straßerp ifsmtrn vo« eiufiü zendea Hin» erschlagen wurden, ist «och nicht bekannt. Unier den T rümmern fmd »an auch ei»z«la« Teile eine» Persovenaulo-mobil», da» im Angeubtick der Krtastroph« neben d?« Bau vorbeifuhr. Die Insassen de» Auto« somit» »och »ich« gesunden werden. Bei den Rettn«a«arbeiten wurden 30 Soldate? verwundet. B« 4 Uhr nach-mittag« a« 10. Oktober betrag die Zahl der Toten 21 un» der Berwu»deteu 3g. E» werden roch 86 Arbeiter v?r«iß', auf deren Rettung wenig H?ff ung besteht. v rbot de« KilmS .Dte dritte Sska-d on" In Subotiea. Die B!ätt«r berichten voa do:t: Seit DievStag wird in de« hiesigen Licht« foitlhau» ,L fka' unter dem Titel „D e briste aitjbrox" ein Fil« aufgeführt, dessen Gegenstand au» de« Mili Stieben der ehemaligen Monarchie eutoommen ist. Dieser Fil« wurde auch bereit« in B'ograd, Zizreb u«d N'usatz gegeben und pasfierte auch die staatliche Filmzensar. A« Sonntag teilte die Oderstad haup'maanschast de« Klnobefitzer «it, d»ß de? Fil« «icht «ehr ausgeführt werden dürfe, da e», l mt einer bei der Polizei eingegangenen A». zeige, bet der Ausführung fetter« de» Publikum» zu ist rreich uixarnsreuadlichen Demonstratwie» ge« ko««en sei. So oft der ehemalig? Kaiser u»d Köng Franz Joses auf der Leiiwand erschienen ist, habe sich da« Pnblikum demonstrativ erhob«» uid sei in Hochrufe aukgebroche«. Diese Anzöge ist von de« «atiovalistisch-u verbände» erstattet worde». Die Pzlizei hat e^ne Untersuchung eingeleitet u»d mehrere Zenzt« verhört. Verurteilte Naz«reuer. Di« B'ozrader K-fsalio»«^ericht hat da« U teil de« Militärgericht» d«: Swe-Dioisron bestätigt, wonach 72 N rzarener j der zu 10 I ihren Kerker verurteilt wurden, weil fie »ach einer aber«alige« Embernsung zu» Mili» tärdienst da» Trage« von Wisse« abgelehnt hadev. Alle BerurteiUen waren au« denselbe« Gckaden schon ein«al zu 5 I ihre» Kerker« verurteilt worden, die sie auch absaßt». — Die Nizneuer find ei»e religiöse Sekte, deren G'anben«vorschriften da« Trage« von Waffen verbiete». Wie dte europäische Kultur vo« de« Z rpzuer« ei,geteiU wrrd, geht an« eiuer im Tag» blatt .Japa« Ti«e»^ erschiene« Feststellnng hervor. Dar»«tz find k-ltarell« Länder: Sch»edea, Rar. wtge», Däitmark. Eaglaad, Holland. Deutschland Schweiz, U«zar«. Hrlbkulturelle Länder sind: Frankreich, B-laien, Oesterreich, Tschechie«. Barbe-rische Läider sind: Jtalie«, Spmie«, Portugal, Rußland. Polt« und die Balka«lä»der. Katholisch gewoeden «st dieser Taa« i« aller Siille der nene Albaninköatg Ach«ed Zign. Sein Uebertritt vom moha«»edanischt« Glaube» zu» rö»ischkatholischtn steht i» Zusammenhang «it seiner aafltblich bevorstehenden Verlobvng »it einer italienische« Prinzesst«. I« den Kreisen der «oha««e-danilchen Arnanten, dte b!«her die treuesten Anhänger de« Kiaig« waren, hat sei« Uebertritt natürlich große Ausregusg hervorgeruseu. Od Körig Zigu auch al« K^iho'ik de» Nr»?n Ach»ed weiter« tragen wird, ist nicht beka«»t. Ein freches Stückchen hat in Berli» der kommunistische Lindtag»obgeord«ete Schulz aus-gesührt. Er ließ den R-dakleur de« s-,n'.»e«o-krtti'ch'U „Lorwärt«' Wolsgavg Schwarz, der i» Berliner Ridio ein« Bortraq über Frieden»« proble«e halten sollte, i« ei»e« Anlo entführen vnd trat an desfe, Sielle tu die Birtraglzelle de» Rand« sunl« «i», wo er bann eine ko««u»istische Bra,d-rede gegen die Panzerkreuzer hielt. N,ch der ge« luugene« Täuschu»g verkleckie er sich a« Sonntag i« Reich»ta^, bi« die Zeit abgelaust» war. i» der er i« H «blick auf seine Immunität noch hätt, verhaket werde« kö,«e». Al« er am Abeud in sein« Wohnnng i« N-ukölla fahr, erkannt« ih« in der Uitergrundbah» der Redakteur Schiff vo« .vor» wärt»", der ihn stellte o»d ih« ei»e« wuch'igeu Fanstschlag in» G sich« verabreichte, so daß seine Brille« zerspan gen. Da Abg. Schal», ein ehemaliger Sch«iedegeselle, über beträchtliche Kö perkraft ver« füjt, eitspana fich eine soleane R rnferei zwischen bei beide» Männer«, die bi» zur vächsten H.lteflell« andanerte. _ Der Streit zwischen der Konkursmasse de* Slaven«?» banka und der Wiener LSnderbavk ausgeglichen. Der Lubacher .Jatro" berichtet diesbezüglich: Bor Tage« weilte» i« Zagreb L Vertreter der W ener Länderba»k Dr. B«lak u»d Direktor Dubro»itz, uud zwar zwtckt B«rhandlunge« brzüzlich de« strittigen Pike!» Trifatler Aktie», welche» Eigentum der Slave«»ka banka ist, aber vo« d«r Linder baut al» Garantie für die ,^or^eruvge» geg«uüber der Sla» veo»ka banka znrückgehalten wird. Wie »an «uu-»ehr an« Zagreb erfährt, ist e« de» Gläubiger» au»schnß der SlaveuSka banka geluigen, »ine» An»-gleich «it der Länderbavk zn erreichn«, de»zufolge di« Lä»derbank vo» diesen zirka 107.000 Aktien der Trifailer Kohle»«erk«gesellschast zur Dlckang ihrer Fordern«gen ungefähr 87 000 Stück zn» Knr! vo» 560 Dia pro Aktie (b«r jetzig« Börseokur» beträgt 470—480 D:n) überueh»:n wird, «»ährevd der Rest voa ungefähr 20 000 Aktie», di« «ach dem j tzige» Lö senkar« fast 10 Million«» D!» wert si«d, der Konknr«»aff« übergeben werden soll. Wenn die Verwaltung der Konkm«»asse dies« Aktien verkauft. •eh« 6 Eillier Zeitung Kianut «2 »ftrfccn fich ihr« vnjügb«» Mittel a»s 35 bi« 3S «illioue» Di» ver«». I, der Hauptrolle die letzte deutsch» Spielerin «lin Holt, bekannt an» dem Großfil« .Liebelei", uvd Bruno Lastier. E« ist die» ein lm, »it de» bloß Tolstoi« „Ins«» stehurg- vergleichbar ist. «orstellnnfteo a» Freitag und Sa»«ta„ um 8 Uhr 15. »» Sonntag »» '/,3. 4. 6 und 8 UHt 15. Bot verkauf kr ftarttn i» der Trafik S»»aö. — t» Stonlaq «d viinliag der rnaefie To» « x F l» .Der Held de« Tage«-.— Voranzeige: .D.e §«u, die nicht »ein s»ge» ka»n* nnd „Hanbtnlerche". Sport. Sonntag, d«n 14. Oklober d. I.. hat IthlMik di« erstklasfize Laibacher .Her»«»- z» «in«» »«>-spiel v:rpflichk«t. Da Her«» schon längere Aeit nicht »rhr in . November für ständig ein reinliches, leeres Zimmer und Küebe oder Kabinett in der Stadt zu mieten. Gefl. Anträge an die Verwaltung des Blatte«. 34068 Jagdgewehr (Hamerles) zu kaufen gesucht. 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Für den Beweis innigster Anteilnahme anlasslich des allzufrüh™ Hinscheiden» unseres unvergeßlichen, herzensguten Galten und Vatera, des Herrn Valerian Spruschina sagen wir allen Vereinen, Korporationen, Freunden und Bekannten innigsten Dank. Es war uns ein großer Tio«t zu wissen, dass man auch in schweren Stunden auf* richtige mitfühlende Freunde findet. Ptuj—Pettau, den 20. September l!'2ö. Die tieftrauernde Gattin Josefine Spruschina und Tochter Edeltraut Spruschina samt Angehörigen ttdMKC 82 stillet Aeitoug «kfe 7 11 Ser Neger mit den weißen Maden. voa Sven Elveftad. Autorisierte lleberietzung von Gertrud Bauer. sRrchdruck v»rbo!en.) Kra? »icke. .Ja, wir haben hier jetzt richt« m hr ju tun." *>errc* bli b n sie rnh'g sttzen, bi« Rikolatz Be««r n«d sein v gl iier ihr« Überzieher «ngezo,«» hatten. 5l)i:in sorgte bafür, daß ste kabti im Schatten blieb«» »nd warf immer wieder so schenbe Blick- auf die Loge gezenüber, wo ber Sut?befitzer Slokk saß. Er war imtnM noch sehr bange, et fl nie von bilem be merkt wnden. Sob-l» M xi r, gegangen war, stand auch Krag auf um zu g he». AIS Re otrf bU Straße traten bemtfte Krag daß ew automobil wartet?. Ära« Uns einen Bl'ck durch« Fenster hinein und e kinnie de» blaffen und »ervö <» Sf>son; dieser stieß sich p'ötzl ch mit seinem Stock »Ute,« Itinn. Auaevscheinlich fühlte er stch durch Krag« Hereinschauen p inlich berührt. Gleich daravt höte mm Frau'nkl eider rauften; die Tür de« »uiomobil» wu'de geöffnet, und «ii fröhlich»« Lr'ten erscholl. Florett, wir gekomm n. Krag bi ie notz, d,ß »er Ehiuff \xr b'n Befehl erhielt, in» Kontinental zu stift e*. 8« »u j tzt hal? zwölf Uhr vorbei; also um ein Ihr würden bte b iSen Männer zulamneritriff n. Da» sttmm'e mit der Z'it, wo ba« ZH?ate,c'i4 im e st rn Steck gelchl'ffn» würbe. Zueist ein fröhliche« Abenbeffen uib bann eine ernst hafte vthandlmg; da« ist der S nn de« S ben«. ASßjZrn Jtraj faßte feinen Kollege» unter dem Irrn und ip„ierte mit ihm üb r die dunkle, von Mensch«» wimmelnde E raße ,,E» tut mir sehr leid, baß nicht wir e« stnb, die mit ber St! en tu «b:nd speisen." sagte «r .Aber vHleicht treffe» w r ein andermal mit ihr zu-sammen. I5 gl,vb? nicht, daß da« Siück mit di s m >kt schon zu Enbe ist " »Wohin geben wir?'' fiaye ber G-Heimpolizifi. „Nitür ih in« Tdeateic^I" erwiderte Kiag. „Sie haben och wohl auch Hunger?' „Ich bin w niger hu'qrir al« neugierig ' oe « setzte der G-h«lmpoli,ist. „Ich muß gestehen, ich be greife nicht allzu»»«! von der ganz n Sache " Jtfag schritt eine Weile schweigend weiter. Dann sagte er p!ö»ich: „SRI* ist Übel zumute. Ich ahne i-genbei» vahril " .Wieso denn 7' fragte der G:h impol'zist verwundert. „#« st.h> doch all « ganz lustig a'S. Eine schlae Dam-», Ehampagner. v rgnüzen .. „3a, richt wahr?" bemerke Krag, immer noch sehr ernsthaft „So ist e? bet allen Trauerspielen." Im Theater l'fä erhalten ste einen lisch gleich »eben dem Eingang zu den de Krag »irgend« gewahr; da« hatt: er aber auch nicht erwartet, dnm die saßen natürlich in einem Einzelzimmer. Nachdem Kaz W^in arid etwa« zu «ffen bestellt hatte, nahm er sth einen der Angestellt?« des Sa'i* beiseite und erhi II von da an van diesem regelmäßig Otitleilungen zug.flZstkrt. „Der Champagner fl ßt brinnen in St'önen/ bemerkte er seinem Kollge» gegenüber. Dem Geheimpolizisten k,m plötzlich ein G-dankc. „Begreifen Sie ao der Kerl zu d m allem da« •eft h-rnimmt?* fragte er. „So viel vnbtent der dach, weiß Go't »icht. Und s>ii Oheim . . „Sein Oheim ist s-hr reich." erwiderte Kea^. „Sehr schön, ab r wenn er auch reich «rd ent» gegevkcm n nd ist, (o iS er fco* nicht gewiss nlot." „W « meinen Sie damil?' „Ich m tue, e« wsre einfach gewissenlos von einem filleteu Mann einem singen, gedankenlosen Kevshen da« G'lv zu solch einem Lebenswandel zu gebe»." „Davon obnt der Oheim sicherlich nicht«. Unk ußerdem kann eil Mmlch m't den KuSstchten, die der jung» G bion bat, lang« Zeit Schulden machen." In diesem Augenblick bekam Krag durch den B -Mafleten eise neue M ldung, die ihn s-hr erstaunte. „3 6t schon?" mutmein er vor fich hin. „Da» h!tte ich nicht erwartet." Er l. af der Straße zo, er den P lzkraze» weit hinauf, um nicht erkannt zu werde», vor der Hotellstr stand ew große« »ato-mobil, und der kleine Sibsou wrr eben im Begriff, der linzerin die Z&r zu dfftta. K'ag »ahm nicht ander« an, al« der s inge Man» werde ihr nach in da« Automobil st'i,en and machte fich bkr«i', selbst eiaeS zu nehmen und die Verfolgung fortzusetzen; aber während et langsam vo'b igeht hört »r. das st» «chson von der liozerin v'rabs biedet -dabei macht er ein» etwa« angetrunkenen Eiidruck Sleich daraus fähit dte länz'rin allein ab Der j mge Mann 6116t die Weile stehe» »ad shaut dem Auto» mobil nach, bis diele« um die Eck- verschvunden ist; dann dreht er um. jju'tst durchsucht er seine laschen; er firdet Zigaretten und Z^^bhölzer unb steckt stch tire Z'ga ret'e au. s ann st ht et nach der Uhr und knöpft seinen U-berrock z t. Darauf sß'ilt er rasch in der Richtung nach setner Wihnung bie Straße entlrng. Der Tiger wirb erwartet. »Sbjörn Krag folgte bem k'eiuen Gibson getreulich nach; aber obgleich sonst vi'manb auf der Straße war, onb Sibson die Schritte be« Detektiv« deutlich hören mußte, keh'te er fich doch nicht ein ei rzize« Mal um und srh nicht »ach, wer ihm so dicht auf den Fersen war. Er hatte die H^inde ti'f ii die laschen seine« U derzieher« vergraben; die Zigarette nahm er nicht ein einzige« Mal aus dem Munde. AlS d r j inge Mann an seiner Wohtung angekommen war, trat er vom Bllrgersteiz auf den Fahr» dämm htnau« und schaute an dem Hause hinauf, ^al« erwarte er, in etnem der Fenster L cht zu sehen. Aber alle Fenster de« gießm G-bäad:« waren bankel. Krag wußte, baß Sibson« Jt»ggesellenwohnung im zweiten Stock gelegen war; fie bestand au« drei eleganten Z'mmern, ki• er ganz allein bewohnte, und worin er von eiier alle» Fr^u, die deS Morgen« kim, b'dient wnrbe. Gtbfon sckloß bte HaoStstr auf und v rschwrnd dahinter, schloß fir auch wieder sorgfältig ab. Krag horchte an der geichloffenen lflr, bi» die Schritte auf der lt'ppe verhallt waren. Dann zog er hurti, feinen Sk.ü>s' d-u rle eine W il». bi« er den richtigen SchlLff-l gefunden hatte, und der Detektiv wurde immer erregter, al« bisürchte er, eS könnte stch etwa« ereime». während er mtt diesem vertrackken Schloß beschäftigt war. Endlich schnapp'e e« zurück und er trat in« lreppevhau«. Kraq trägt immer eine kl-i?e elektrische laichen» tawpe bei fich; diej« st ckt er nun an. und w ihrem Schein h,scheu gespenstisch« Schatten Über die lreppi. Endlich fiidet er d-n «e'uchtea Namen auf einem lür» schild: l»eo Aib'on Givßhsindl.'t. Krag horcht eine SB tle an der Bortür und hört, daß fich in der Wohnung j mard hin und her bewegt; er v-rnimmt Schritte und Gläser klirren, aber kein« Stimme». Der Mann muß allein drinnen sein. Krag will eben aus den Knopf ber elektrischen Klingel brücken, ba bestnnt et fich im letzt n Augenblick wieder ander«. Er steht nach der Uhr ncd entdeckt, daß bi« zu dem veribredel«« Zusammentr,ffen von M^xim Bewer und Gidson um ein Uhr noch eine gute Viertelstunde fehlt, Krag untersuchte da« Schloß; e« war ein ge wöhnliche? ?) l<-Schloß, und ohue die »öligen Wirk zeuge wäre es Ihm schwer gefallen, e« auszuschließen. Dagegen war die Tür selbst ungewöhnlich leiht und dünn und ließ eiren breiten Spalt offen. Mit Hilfe seine« Ti'ch nmefserS, da« ein stvnretch eingerichtete« Eivbruchsw'ikzeug wrr, gelang e« Krag, das Schloß zu sprenge». Er horchte, ob riemand den Lärm gehört habe, da er aber nicht da« geringste v rnahm, trat er vorsichtig in den Flur ein. Der Tür war keine Spur von Gewalt anzusehen. Krfjörn Krag schaute fich zuetst einen Augenblick um ued ließ de» Lichtschein Über die Wände gleiten. Endlich entscheidet er stch sür eine Tür, von der er annahm, ste führe in da« Arbeitszimmer de« jungen Manne«, und er hatte stch auch nicht getäuscht. Al« ASbjörn Krag ohne zu klopfen emtrat, fand er den jungen Mann an seinem Schreibtisch sitzend; der grüne Schein de« Lampenschirm« fiil auf sein Gesicht und »«deckte di« Bläffe. »l« Krag eintrat, stand der tUiu Glbso» tisch aas unb war so erstaunt über diesen unerwarteten Anblick baß er seine FAer auf den Boden fallen ließ. Der Detektiv trat niher «nd stellt« ßtz vor iß, ans. Ge hi It den Hui in der Hrnd »nd vecbengte stch lächelnd. Da« Erstaun«» de« jangen Mann«« stieg uvd Krag konnte nun gut sehe«, daß er wirklich ganz ent» sltzlich blaß war. Dann glitt ein bittere« Lächeln über be« kleinen Theo« Gesicht, al« ob er di« Losung de« Rätsel« gefaßt hätte, und er machte ein« ßaabtewe-l»i „Ach so!" sagt« er. „Wieder vnkl.-id«t. Da« hätte ich mir st denken körnen." Aöbjörn Krag begtiff wrS er meinte und sagte: „Sie irren stch, geehrter Herr. Iß bi» allerdings verkleidet, aber ich bin dennoch nicht der, den Sie meinen." Bet Krag« erst,» Worten stntz'e der jange Mann. „«roßer Sott, da« ist ja gar nicht Maxim« Stimme l" rief er. „Uad e« ist auch nicht Maxim." „Wie kommen Sie dann tn meine Wohnung f fragte Gibion, indem er stch so stramm al« w»ilich aufrichtete. „Durch die Tür," erwiderte Krag. „Durch die verschlossene Tür?" fragte Gibkon mit eigenem Lächeln. .verschlossene Türen lassen fich öffnen . . „Fall« Sie ein Einb:echer find möchte ich Si« drrauf aufmerksam machen, daß St« an die falsche Stelle grraten find," bemerkt« der Nein« Gibson. „Ich hab« im Augenblick selbst gar kein Geld und die be» scheidenen Kunstwerk: hier in der Wohnung mit zu-nehm'n wild kaum der Mühe lohien." „Sie irren fich wieder, ich bin auch kein Einbrecher," bemerkte Krag. „Auch das nicht I Dann find Sie am Ende..." Der klein« Gibson entsetzte fich bei diesem neuen Se-danke» so, daß er mit den Händen in die Last griff. Zrgleich suchte er näher an seinen Schreibtisch zn ge» l,ugen. Krag faßte ihn stützend unter dem Arm. „DieSmil hid:n Sie richtig grraten," sagte er. „Ich gehöre zur volizel." wollen Sie bei mir?' „Eine ganze M age. Ab-r wollen wir nicht Platz nehmen? Wir unterhalten up« v>el angenehmer, wenn wir sitzen!* Der jmge Manu wollte fich auf den Stuhl a» seinem Schreibtisch fetzen, abet Krag drückte ihn ohne weitere« i, einen der L'hnseffel nieder. „An Ihrem Schreibtisch sehe ich Sie nicht gern," sagte er und fügte hinzu, indem er den ,'ungen Manu scharf anlchaute: „Wo liegt er denn 7" E« zeigte fich, daß er die Gedanken de« junge» Manne« vollffändig richtig erraten hatte, benn dieser sagte ohne j de« Z mdero: .R'chtS." Krag zoz die rechte Schrcibtischschublade heran» und entnahm ihr einen Revolver. Er pfiff leise durch dte Zähne. „Ahil" sagte er. .So ist die Sache!" Er untersachte den R-vol»er. Alle Läufe waren geladen. Dann deutete er auf den Brief, den zu schreibe» der jmge Mann eben beschäftigt gewesen war. „Und der Brief da ist wohl an Ihren Oheim 7" fragte er. Der andere nickte Krag nahm den Brief und steckt« ihn ohne weite', e« ein. „So!" sagte «r. .Jetzt stnd wir sicherer." Dann schaoie er nach der Uhr. „Psl'gt Maxim pünktlich z» sein?" Der andere nickte wieder. .Sutl" bemerkte Kiag. .Dann haben wir als« noch z hu Minuten Z'tt." „WaS haben Ste im Sinn?" stammelte Gibsott. N .Ich will den Tiger begrüßen und da« Schaf er» retten," gab Krag zur Antwort. 200 Prozent. Dnr junge Mann war blaß und erregt; aber er gab stch alle Mühe, seine Fassung zu bewahre«. Krag betrachtete Ihn aufmerksam uad bewanderte de« junge» Manne« Selbstbeherrschung oder, richtiger gesagt sewe» Willen, stch zu beherrsche». Eine» Augenblick war Gibson nahe daran ge« wesen, zusammenzubrechen, ober jcht saß er wieder bolzenzerad« da. „Ich glaube Ihnen nicht!" sagte er. „W.e beliebt?" fragte Krag. „WaS glauben Sie nicht 7" .Daß Sie von der Polizei find." erwiderte Gibson. „So tritt kei« Poli»eima»» auf." „Ruht?" •ritt 8 l füllet Aeltn,» •tnmux 12 EINWEICHE N AUSWASCH I W 8 vJ/\w£?/A % 4'/j' WWWWWUMM inifiw ilmmwil* «MWMWHMMWWMWW / . ■ / . / i pgiM ■'MI11!!!1,WH.!'1! !■ nliTlTTTnTi '/BB IN WEICHE: IM :n MI' isizit Regenwasser im Eigenen Heim Hartes Wasser frisst Seife ! Verursacht Kalkflecke in der Wäsche ! Regenwasser ist da» weichst« Wasser, das et gibt. Bei kräftigster Schaumbildung sichert es die vollkommene Auswirkung des Waschmittels und damit angenehme» billigeeWaschen. Hartes "Wasser aber ist zum Waschen ungeeignet, weil e« die Keils zum grossen Teil unwirksam macht und »o Schaum-bild u n g und Wasch Wirkung verhindert. Welches Wasser zum W aschen ! 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