.M 172. 1864. ÄmlMalt zllr Laibacher Zeitung. 30. Juli. (frkenntnisf. Das k. k. Laodcö^flicht in Strafsachen als Prcßgn'ickt zu Veoedig lilil ls.ifl der ihm U0» Sr. l. l. Apost. MajlNät Usrliedenrn Amtsgewalt ül'er Antrag dcr dortigen f. k. Sladt^ulwaltschaft tlkcninl, daß lcr Inhalt der nachbe^ichneten Drunschriflen die »nbenlici ansslfül'lten Vctbrechen l'essrmiee lü>d ver< l'indcl hicmit zugleich im Sinne des §. .^s, deS Prel)-acscßes uom 17ten Dezember 1802 daö Verbot ihler lveileren Verdreilong: ,1'unlllll, ?>'»'. 1^5. ^l!ll.(»I<>c!i <; I>u,nli» 18l»4ili!»!i>l>" olx^^co ssll'i ln,!»,, >,l<' in ^nriliu" das im § 65 St. G. näher bezeichnete Verbrechen der Stoning rcr öffentlichen Nuhc. »eninvilu o viln r,lltl, clli ku^nio .^II«.' N!'i !>!!!>!! ^Il,»i<>i i, INilnnn, I.l'!»l-<>i >!, s!i l^, 3N0<^c0 f,'«nrvil0 I860," das im § 122 lit. l). St. G. näher bezeichnete Ver» brechen der Neligionsstörung. (276-3) Nr. 7^tt7. Konfurs-Kundmachnng. Am k. k. Obcr^ymnasium zu Laibach kommt in Folge l). Staatsministerial Erlasses vom li. d. M., Z. U!37/(. l^. cine Stelle für die altklassischc Philologie, «»xUa «lalilm mit dem systemisirten Gehalte jährlicher !)45 ft. und dcm Vorrückungsrechte in die höhere Gehaltsstufe und dcm Ansprüche auf Dezennalzulagen mit Beginn des Schuljahres lttll^ zur Vejehung. Bewerber um diese Lehrstelle haben ihre an das hohe k. k. Staatöministcrium zu stillst' renden, mit den legalen Nachweisen über Alter, Religion, Stand, zurückgelegte Studien, erwor« benc Lehrbefahigung, Kenntniß der deutschen und slovenischcn Sprache, dann über etwaige subsidicnische Verwendbarkeit, insbesondere in der letztgenannten Sprache, und bisherige Dienstleistung instruitten Gesuche bis zum !5. August d. I. im Wege ihrer vorgesetzten Behörde bei dieser k. k. Landesregierung einzubringen. Laibach am ltt. Juli l8ll4 (A8N—,) Nr. lll!>. Kundmachung. Von der k. k. Finanz, Direktion für Kram wird zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß zur Bicherstellung der Lieferung lithographischer Umdruck^rbeiten für diese Finanz'-Direktion bei derselben und ihren unlerstehenden Aemtern "M ll». August 18«-», um l l Uhr Vormittags, cine öffentliche Abminderungs-Verhandlung mittelst Überreichung schriftlicher Offerle abgehalten wclden wird. Diejenigen, wcl6)e an dieser Verhandlung Theil nehmen wollen, haben die schriftlichen Offerte gesiegelt, mit einer 5<» kr. Stempel-Marke versehen nach dem unten ausgedrückten Formulare längstens bis zum lil. August l I., Vormittags ll Uhr, bei dem Vorstande dieser Finanz-Direktion zu überreichen. Die schriftlichen Offeite, in welchen die Anbote, beziehungsweise der zu gewahrende Pclzentennachlasi, genau und auch mit Buchstaben bezeichnet sein muß, sind mit einem Vadium im Bacubetrage von Zwanzig fünf Gul. den ö. W. zu belegen, Als Ersteher ist derjenige anzusehen, welcher den größten Perzenten-Nachlaß anbietet. Den Nichterstchern wird das Vadium nach Schluß der Verhandlung sogleich zurückgestellt, das des Elstehers aber zurückbehalten werden, welches letztere bcim Koutraktsabschlusse alb Kauzion zu gelten haben wird. Auf Offi'tte ohne Vadium oder solche, welche nach bereits abgelaufener Ucbcrrcichungsflist einlangen . oder Bedingungen enthalten, welche dcm kundgemachten Formulare nicht entsprechen, wlrd kcine Rücksicht genommen werden. Zu dieser Offerten-Verhandlung werden nur jene zugelassen, welche nach ihren Gewerbsvor-richtungen zur Uebernahme dicsel' Umdruckarbeiten geeignet sind Ein gemeinschaftliches Offert zweier oder mehrerer Personen begründet für dieselben die solidarische Verbindlichkeit Aller für Einen, und Eines für Alle. Die Umdruckarbeiten, zu welchen die für den Umdruck bestimmte mit chemischer Tinte verfaßte Schrift, und das nöthige Papier vom Aerar beigestellt wird, werden um die nachstehenden Preise hintangegcben werden. Die Offerten-Vcrhandlung wird durch An« bietung eines Perzentenabzuges von den nach' stehenden Fiskalpreiscn stattfinden. Für den Umdruck für Schriften wird nachstehende Vergütung geleistet: als bis zu ltt Exemplaren von l Seite 3tt kr. oto. dto. 2 Seiten 38 „ dto. dto. 3 „ 5,2 „ dto. dto. 4 „ «5 „ Ueber lN bis 20 Exemplare von l Seite 35 „ dto. dto. 2 Seiten 45 „ dto. dto. 3 „ 5,8 „ dto. dto. 4 „ 72 „ Ueber 20 bis 3U Exemplare von I Seite 42 „ dto. dto. 2 Seiten 5l> „ dto. dto. 3 „ «5 „ dto. dto. 4 „ 8l» „ Ueber 30 bis 4l» Exemplare von I Seite 5,0 „ dto. dlo. 2 Seiten 0« Tlaiteurie de« l, l. Kadeten-Instiluts zu Fiume auf drei Jahre, d. j. vom >. Jänner IN65 bis Ende Dezember l8U? an den als Vortheil-haftest erscheinenden Konkurrenten. Vertrags» Bedingnisse und Offert Formularien einzusehen oom lll. Juli lftli4 angefangen bei den k. k. Obcrkriegskommissariaten zu Wien und Graz, dann bel dem Kriegskommissaliate zu Laibach nnd in der Magazinökanzlei des k k. Kadeten« Institutes zu Fiume von tt bis »2 Uhr Vor. mittags, bei letzterer auch Nachmittags von 2 bis « Uhr. Offertverhandlung am l5». September!8l»4, Vormittags lll Uhr, in der Kommandanten« Kanzlei des genannten Instituts. Die mit 5U kr. Stempelmaiken, mit einem Rcugelde von 4l)l) fl. in Baarem oder i» Slaatspapieren nach dem Kurswerthe, dann mit amtlichen Zeugnissen über Leumund, Befähigung und Bemittelung des Konkurrenten zu belegenden Offerte haben zur Berücksichtigung längstens am 15. September «864, Vormittags 9 Uhr, gut versiegelt, und mit der Bezeichnung »Offert für die Traiteurie des k. k. Kadctcn-Instituts" versehen, dem Insti, tutö-Kommando unter dessen Adresse direkte zukommend gemacht zu werden. Fiume am 18. Juni !8