^IH^____________________Mittwoch, 2. April 1902. 12l. Jahrgang. kaibllcher W Zeituna. ^^"bsät,^',,^ Postverllubun«: ganMii« »0 «. halbjährig 15 l( Im Kontor: aanz' ^ Me «Lalbacher Z,t,un«. erscheint täallch, mit «usnahme der Gönn- und Felertage. Die «vmlntstratt,» lxfinbet ^^ '""k bis ,u I u^! "'^ ^ IuslrNun« in« Hau« ganzjährig L k.. — InsrrtionSatbühr: Für Neme I sich KoiMehplah Nr. «, b!e Med»Nlon Dalmatin>Oassc Nr. 8, Tp«chstu»ben !>« «,dalttl»n von » bi5 »0 Uh« tteüm 5» t>, llrökerr pcr Stile lÄ l,. bfi Ü^-re» Wiedcrhowngen per Helle L k, 4 vormittags, »ilftantierte «riefe werbtn nicht angenommen, Niänustriple nicht zurültgestelll. ^ ^ Amtlicher Teil. """^ ^'^2 ^' ^"^ ^ Apostolische Majestät haben dein Ü^ k' Johann Debevc, des Lcmdes-Gendar .^, "'iilb^ """dos Nr. 12 in Laibach, allergnädigst ^ ^ "erdienstkreuz zu verleihen geruht. 1 ' "ung her Ministcriln des Innern uub des sl ^,,f. Handels vom 5li. Miirz lWis, A > ^ '! ^" Verkehr mit koncentrierter Essigsäure. ^ ^.^ 3lU"d des z y des Gesehn von, 10. Jänner T>ie s ^ ^r. 89 t^x 1897, wird bestimmt: ^"ig.^ "Zentrierte Essigsäure (Eisessig, Radikal-.! ^lle don, !^^ bcn sind Flüssigkeiten?nit einem Ge< m! ^rl^, !""estmls 2<) ^o Effigfänre-Hydrat) ist von I ^l^ ü,^ ^"b"' nur in Gefäßen oder Behältnissen, i"^" lelner deutlicl>en Aufschrift des Inhaltes be° ' ^sillt f^ ^'hren und von jederinann, der di> ?^ liiw' ^ ""lzubewahrcn, daß sie Personen, von ^lich ;,'"'lchtia.es Gebaren zn besorgen ist, nicht zu- ^ ln ^""verkehre ist die konzentrierte Essigsäure !^ufs^,b"schlosseuen Flaschen m,^,ufolgen, die ^..lisV-"' konzentrierte Essigsäure" ^ s !^N t> ' ^ ^ sse n z" tragm lind in auffalwider U ^t>ten> '> Warnung vor dem (Genusse in unv^r- M , ^ ^'!"ude enthalten. ^ ^^ (5,'s"-" ^^ ^"^ Einpfailgnahme der tonzen-„? ^el^'^^"ure nur solche Personen ermächtigen, ^ ciUlj, ^, ^dorsichtiges Gebaren nicht zu besorgen h^>^/ "Ganser darf an Personen, die zn einer ''An.. 6'"s offenbar Anlaß geben, konzentrierte ^ ' ^ ^,"^l verabfolgen. ^' ^llt ^ .^^l'duilgon ist die konzentrierte Essigsäure 3^l>cn !)< '^"^ "" ^"" -'ll'srinnen vollkonunen ^t h«. ^"ltnissen sorgfältig zn verpacken und ^ ^wähnten Aufschrift zn versehen. "°e^ '^'uulg tritt sofort in Wirksamkeit. . ^ w. p. Call m. p. 3^ ^ls»^ 29 »i,^ ^----------------------- « ^? d« AI 1902 wurde in der l. l. Hof- und Staatö-' «UK». . ^ Stiick des Reichsgesetzblattes in deutscher "urgent und versendet. Den 30. März 1902 wurde in der l. l, Hof. und Staats« druckerei das XXVII. Stück des Neichsgeseftblattes in deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. Nach dem Amtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 29. und 30. Mgrz 1902 (Nr. 73 und 74) wurde die Welterverbreitung folgender Preßerzeugnisse verboten: Nr. 12 «Linzer fliegende Blätter, vom 23. März 1903, Nr. 12 «Wahrheit» vom 20. März 1802. Nr. 12 «Steyrer Voltsfreunb» vom 21. März 1902. Nr. 12 «Deutsches Wochenblatt» vom 21. März 19l)2, Nr. 12 «Dol»v«o lidos! plttpor» vom 21. März 1902. «r. 72 «6a22«lt» äsll'kmili»» ddto. Bologna, 13. März 1802. Nr. 72 und 73 «l! Ir»v»«> llHlttnitos. vom 23. März 1902. Nichtamtlicher Teil. Die Begegnung Viilows und Prinettis. Der Vegegnnng des deutschen Reichskanzlers Grafen Vnlow, lnit dem italicnifchcn Mnister des Aellszern, Herrn Prinetti, wird vom „Neue,: Wiener Tagblatt" eine gros;e Veöeutnng zugemessen, weil dar-aus zu ersehen sei, daß eine wesentliche Annäherung selbst in jenen Pnnkten, in lvelclM bwher eine Eini> gllng schwerer erreichbcn' war, liunim'hr anßer Zweifel stehe. Unter den schwer lösbaren Problemen habe sich jedoch die Frage der Erneuerung des Dreibundes nicht befnnden. Es sei seit langem kein Geheimnis mehr, dafj der Dreibnnd fortbestehen wird und daß keiner der Kompclziszenten an eine Kmungung desselben im Mai dieses Jahres denkt. Die Erneuerung dos Drei' bnndes liege zunächst im Interefse Italiens, welchem gerade die verbündeten Mächte seine politisä>e Position am besten und sicl)ersten garantierten, und welches aildorseiw unbeschadet seiner Hngehörigleit zu der Tripelallianz dank dem ihr inuewohnenden eminenten Friedenszwecte die vollste Möglichkeit fand, innige Beziehungen auch mit anherhalb des Bundes siebenden Mächten anzuknüpfen. Bei der Entrevue in Vn^edig aber liabe es sich um die Erneuenmg dieses Bundes nicht bandeln können, sä>on wnl dazu die Anwesenlieit des dritten ktompaziszenten erforderlich gewesen wäre. Allein eine Festigung dieses Politisä)eu Verhältnisses dürfte jedenfalls das Ergebnis der Zusammenkunft sein, Jene, die in ihrem Uebereifer gehofft hatten, Italien von dein ruhigen Km-fe seiner Politik ablenken zu können, werden durch die Resultate dieser Viinister» Entrevue belehrt werden, daß es vergebliä^e Mühe sei, eine europäische Großmacht zu einer Politik der Aben» teuer verleiten M wollen. Die „Oesterreichische Volkszeitung" betont, daß der Dreibund für Italien, trov der Annäherung dieses Staates an Frankreich, seinen schätzbaren Wert be« balten dabe. der in kritischen Augenblicken erprobt worden fei. Der Gedanke, welcher der Allianz zu« gründe liege, sei ein zu mächtiger, als daß er durch widrige Iwiscl)enfälle erschüttert werden könnte. Ita-lien habe noch auf ein Menschenalter hinaus mit der Stärkung seiner Stellung in Europa zn tun, lvas es nur durch den engen Anschluß an Oesterreich unt> Deutschland erreichen kann. Das appenninisckie Königreich sänke zum Vasallen ^rairkreichs herab, wenn es den sicheren Ankergrnnd des Dreibundes verließe. Das „Illustr. Wiener Extrablatt" ficht alö Er-gebnis der Zusammenkunft die Enieuerung des zwischen Deutschland und Italien bestehenden, kündige baren Bündnisjes voraus, worin eine Garantie zu er« blicken wäre, daß auch der Vertrag zwischen Oesterreich - Ungarn und Italien zustande kommen und solchermaßen der Dreibund restituiert werden wird. Die Lage auf der Ballanhalbiusel. In Mazedonien sind im Bereiche der Divisionen Uesküb, Monastir und Salonichi zlveiunddreißig Ilav6- oder Ersahbataillone, zn vierwöältlicher ß Feuilleton. ^ lii.,^, Ter erste Frühlingsbote. ? >' ^s .>, (Älachdnul verboten.) ! ^'lici'^.^uhl taum einen Tierfreund, dessen 1 ^Ml,r<.' ."'^ lächeln erhellte, wenn e,- i,n zeitigen / ^a^!"»,/^ "Iren Star erblickt, der, von weiter ' ^"n!. ^ ^ l^ch v""i kahlen Baumwipfel 'ch ^ I. ^"^"l schmettert. ! ^'l H^" Schott ^u den Vögeln, die Anhänglich- ^ ^^''' und Garten besitzen und gern wiedcv '«H M ^ ")ren, luo man ihnen freundlichen, Schutz ^°l'c" Nt cm soßhafter Mieter. Man hat viel- ! ^^hiil^ ' ^"^ ^u^lben Bewohner der hölzernen ^ '^iü^ ^i/ '' ^'^' ^ür sie an den Obstbäumeu, >«l ^^r na(h Osten gelegnen Giebellvand be^ ! ^do,' ^^>sc durch eine Neihe von Jahren ! !V "'ö, i'!s"" ""fsuchen. Das Wiedererkennen ist ! l^. ^ (5ii ^^!^ ^^ besten Sänger sich durch - !)!^«üs!"^'uulich^lte!l in, Gesänge von an- ! ?!'tf°'l k,r'? """'Widm. ! ^ ?lt„^""l,r ist die Kehle des kleinen Schelms '^> 5 sül ^ ausgestattet, seine Stinune ent- ? <> ,0«,^ Wohlklangs der Nachtigall: sie ist l^ >" ll!^" '). ^'"'d und heifer, aber der große Zleiß. i ^'sz^ "^Uler, die Meistei- Stars 5lomposi> ^>n ^nen. si.id bcwundernswert. ^2^> ^'"«"liclie Star jich auf der Braut- ^ Ä^" entfaltet sein ssederkleid, das den. ^^bachtor schwarz erschall, ^n s»o,l,^ slen Glanz; lein stahlgrünes, purpurschillerndes Ge-fieder ist von überraschender Schönheit. In dieser Zeit de5 lockenden Werbenc. um das er-korene Weibchen färbt fich auch der Schnabel, dem das Hochzeitolied entquillt, rötlich gelb. Seine Stimme ist dann zu den schmelzendsten Lauten befähigt; sie gebietet über die Ilötentöne der Amsel und Tronel, sowie nber den heUcn melodischen ^uf des Pirols und da<' munntige Trillern der Lercke !li'oil Inbrunst, mit Balzen lind Fliigelschlagen, bringt ccr Starmatz gern seiner brütenden Gattin ein McrgenständäM, wobei er konlisch die Acuglein verdreht und mit dem Schwänze den Takt dazu wippt. Man muß den fleißiaen Sänger liebgewinnen n «.nn mau ihn fröhlich v<.»r der Tür seines Häuschens sitzen sieht, während er bei der Morgentoilette da5 lnn^mernd? Gefieder nnt dem Schnabel glättet und l,mn der anfachenden Sonne entaeaeniubelt, ,Uein anderer Vogel unserer Gegenden befitzt ein so großes Nachahmung-:talent wie unfer Sommer 6".st. We<- aufuieltfnn'. seinen, LiedäM lauscht, wird beüierken, daß .>r in dac- Gemisch schnarrender nn> pfe^cndcr, schniatzendei' und Plappernder Töne ve>.-. >li,iedene Voqelstimmen einflechtct. Er versteht e'rt nu'e die Schtvalbeil und die Rohrsänger im Schilfe, luo er sich mil Vor liebe aufhält. Ter Star uermag den Wachtelschla,, nachzuahmen, aber auch den scharfen Schrei des Bus-sards und des Sperbers; er hat dein Häher seinen gellenden Nuf abgelauscht und gackert so täuschend wie die Hühner; vom Kiebitz hat or das „Kiewit" nnd vom ^n.sch dab Quarren und Onaken yol«nt. V^in Rr Pertoire umfaßt sogar die Geräusche lebloser Gegenstände, die seine Aufmerksamkeit erregen. Ist die. K'.ühle in der Nähe, so hält er es für seine Pflicht, ebenfalls klappernde Töne in den Gesang zu mischen: das drollige Närrchen verschmäht es sogar nicht, das Kreischen der Wetterfahne, das Ouietfchen der Räder und das Knarrcn der Türon nachznahmen. Es darf deshalb nicht überraschen, daß der Star auch noch in anderer Beziehung bildungsfälng ist; er leint nicht nur einzelne Worte, sondern auch gan; turze Sätze sprechen. Es ist nicht schwer, begabte»! Schülern das Flöten und Pfeifen von einfachen Me-lodien beizubringen. Wer emenStar ausbilden nn'll, muß ihn jung aus dem Neste »rehmcn, nnt Sorgfalt großziehen, und darf in den Unterrichtsstunden nicht die Geduld vec-lieren. Die Abrichtung geschieht in der Weise, daß man dem Vo.^el frühmorgens oder am Abend cine Strops rein und stets gleichmäßig mit dem Munde so lange r^rflötct oder ein Wort deutlich vorspricht, bis der Star es wiederzugeben vermag; erst dann darf man mit einer neuen Strophe oder einein zweiten Worte beginnen. Der Star nn'rd in der Gefangenschaft bei freund li^er, ruhiger Behandlung sehr bald zahm und zu» trmlli'.'l! und bewahrt treue Anhänglichkeit an seinei: Pfleger Es sind lchmi mehrfach ^älle uorget'oinmei', daß ein ^ezahmter Star, der vom BMer rorlanf.' wurde, uud dtm es gelang zu entwischen, in der rmll,on Jahreszeit bei feinem früheren Herrn imeder um Cwlnß bottelte (Schluß folAl^ Laibücher Zeitung Nr. 74._____________________________________602 _________ _____________ 2. Npril^^. Waffetmbung einberufen worden. Der Zwecl dieser Mobilisierung ist, in den von der bulgarischen Pro^ ^»Uganda bedrohten Bewirten die ^iizamtrlippen fiir den operativen Dienst frei zu halten. Ueberdies hat aw Vorbereitung für e'me etwa erforderliche H>lobili^ >ierung der NedifbataiUonc eine Inspizierung der Neoifoefiois in deu niazedonisch bulgarischen Grenz Dirken de» zweiten und dritten Armeekorps, Adria nopel und Salonichi, begonnen. In Athen sind über die jüngsten Vorgänge ill Pyiliates (Epirus) folgende Nachrichten eingetroffen: Der Gerichtsfunktiouär inPhiliates, Sami Bey, dessen gewalttätiges Austreten den mohamedanischen Alba nenl loie den Ehristeil des Distriktes Tsainuria sich in gleicher Weise fühlbar machte, hatte einen Bruder des bei den mohamedanischen Albanern hoch angeseheilen filiali Hodscha ins Gefängnis werfen lassen, angeblich uni von der Familie ein Lösegeld zu erpressen. Mohamedanische Albaner von Philiates beslandell daranf, den Gefangenen lnit den Waffen zu befreien. Ullter Führulig des Kapelan Abedin Haniut aus Spa» tari suchte eme tleille Schar voll Männern mit Gewalt ms Gefängnis einzudringen. Sann Bey selbst tam hinHU und feuerte auf Aveoin, der' das I-euer erwiderte. Nach mehrfachem Kugelwechsel, sank Abedin tot zu Boden, während Sami Bey, durch vier Schüsse schwer, verletzt, zusammenbrach nnd von einein der Albaner noch einen Messerstich in den Unterleib bekam. Die Leute Abedins drangen ins Gefängnis em und es tanl zu einenl wilden Kanlpfe, wobei fünf Soldaten (Nizams) getötet, vier verwundet wluden, während die Albaner drei Verwundete hatten. In Phi-liateö verbreitete sich großer Schrecken, und der Kai« malani foll sich, statt für die Herstellung der Ordnung zu sorgen, versteckt haben. Als die Kunde von dem Vorfalle nach Ianina gelangte, saildte der Vali eine Kompanie Soldaten nach Philiates, und nun wnrden massenhafte Verhaftungen mohamedanischer Albaner vorgenonunen. Nach einem Athener Blatte soll deren Zahl 2M betragen haben. Sumi Bei), welä>er anfangs für tot gehalteil wurde, foll trot) seiner schlveren Ver° letzutrgen an, kleben geblieben seul. Er erhielt einen Nachfolger in der Person eines mohaniedanischen Kreters. Dieser Meldung gegenüber wird von amtNcher türkischer Seite erklärt, daß die laiserliäMl Truppen teinerlei Anlaß zuni Emschreiteil hatten und das; es sich um teuleil Akt von Indwziplin handelte. Der ganze Zwl'jchenfall, habe sick auf eine Schlügerei b^ schränkt, und diese sei durch die Verhaftung eines al» bcmiscilen Notablen veranlaßt worden, der sich geweigert hatte, die Steuern zu bezahlen. Dank den von den Behörden ergriffenen Maßregeln wurde die Ordnung wieder hergestellt. Politische Uebersicht. 2 aibach, 1. April. Das vom Kontre Admiral von Nipper befehligte österreichisch - ungarische Geschwader wird am 4. April in Neapel eintreffen, von wo fich ontre°Adnliral v. Nipper nach Nom begeben wird, um dein König VittorE manuel III. seine Aufwartung zu, maä>etl. Die Arbeiten, betreffend die neue Militär strafprozeh ° Ordnung, werden, wie der „Pester Lloyd" mitteilt, demnächst zum Abschlüsse ge-langeil. In den Konferenzen, die im genieinsam«: Kriegsniinisterium unter dem Vorsitze des Minister Stellvertreters und Seltionschefs, Feldmarschall' Leutnants Franz Schönaich, stattfanden, soll nun eine rolle Uebereinstimmung zwischen den Justizreierenten der beteiligten Ministerien erzielt worden sein. Die formelle Schlußredattion findet derzeit m Budapest durch eine Commission statt, welcher der weiter der Instizabteilung des ungarischen Landesverteidigungs-ministerinms, Generalnuditor Alexander Hanslarl v. Berezna. präsidiert. Der Entwnrf loird nach er^ folgter Beglitachtlmg dnrä) die österreichische nnd nn garische Negierung der Parlament. Behandlnng znge-führt lverdell. Die neue Militnrstrafprozeß-Ordnung soll unter den fiir die eigenartigen inilitärisä>en Verhältnisse erforderlichen Kauteleu, den Forderungen der modernen Rechtspflege in vollstem Maße Nea> nung tragen nnd fount anf den Grundsätzm der An-klage, der Unlnittelbarteit, Mündlichteit und Oeffeni lichteit des Verfahrens, der Verteidigung und der Ge Währung der allgemein anerkannten Rechtsmittel aufgebaut sein. Der frühere deutsche Botschafter in Paris, Fürs! M ünster, ist am ^. März gestorben. In seiller- am ^). März erschienenen Enzyklil e dankt der P a p st der göttlichen Vursehn»:g, daß sie ihm ein so langes Leben geschenkt hat. Er erneuen seine Ermahnung an die Katholiken und bedauert die Angriffe gegen die Kirche, sowie die anderen Irrtumer, darunter jene betreffs der Trennung der- Ehe. Ter Papst gibt ein Bild der gegemuäriige,.-! Gesellschaft, welche immer mehr der Anarchie anheimfalle, nnd fordert alle Welt anf, zu Ehristus und dem Papst zurückzukehren, wovon sie allein Frieden und Heil er« hoffen können. Lord Nosebery ist in Paris eingetroffen. Seine Ankunft gab zu dein Gerüchte Anlaß, daß er mit dem gleichfalls dort eingetroffenen Vertreter Transvaals, Dr. Leyds, Friedensv erh a nd -lung e n anknüpfen wolle. Nosebery ließ das Gerücht! durch einen Mitarbeiter der „Petite Parisienne" entschieden dementieren, indem er erklärte, daß er auf seiner Neise nach Neapel nur in Privatangelegenheiten nach Paris gekommen sei. Man schreibt aus St. Petersburg: In den hiesigen, maßgebenden Kreiseil hat man mit Befriedigung! wahrgenommen, daß die Erklärungen der russische n und der französischen N egie ° rung bezüglich des englisch-japanischen U eb er ein ko mm e n s allseits in den, Sinne ge-würdigt wurden,welchen ihnen die beidenNegierungen geben wollten und der durchaus dein Geiste ihrer Politik entspricht. Die Aufrechthaltung der Unabhängigkeit und Unversehrheit Chinas ist nicht bloß ein Gegen» stand der Fürsorge Englands und Japans; die an° deren Mächte haben schon zur Heit der Wirreil im chinesisclien Neicl>e das Prinzip der Unabhängigkeit! Chinas znr Grundlage ihere Aktion gemacht. Man geht daher hier von der Ueberzengnng ans, daß die in der französisch-rnssischen Erklärnng ausgesprochenen Grundsätze auch den Anschauungen entsprechen, welche bei den andereil Negiernngen vorherrschen. Indem! Nußland, in Uebereinstimmung mit Frankreich, neuer-dings diese, Prinzipien bestätigt, lveiß es sich im Einvernehmen mit den andereil befreundeten Mächten, namentlich mit Deutschland, nnd gidt ^!^"sMl änderlichen Wunsch Zu erkennen, die frenilMM ^ Beziehungen und das gute Einvernehmen w ^ Mächten, welä>e die gleichen Ziele vei-folaM/ ^ ^ die allgemeine Beruhigung und die ErhalN« Großveziers wird der S ch a l, am 12. Mai w k a u und am 15. Mai in W i e n eintreffen. ^ Nach einer dem hiesigen perfischen Genera in Tislis zugegangenen Mitteilnng des p ,^,i Großveziers wird der Sah am 1^. Mai in 5?l , und an» 15 Mai in Wien eintreffen. ^.^ ! Tagesneuigteiten. — (Wie in London die Könlgstl ^,, , „geprod t" wird.) Seit einer oder zwei ^^, ^»M jeden Tag ein braver poiwcinun in die WestMlNl ^ ^ legl seiiu'il ^cdcryclm ab, nimint auf ci»em >^^ ^ ^ lind »oird von einem Geistlichen mit einem D>" ^l« ^ilcch getröut, wäyrend unter den Wölbungen ^" ^Mi>' ^ die draufenden Tone der Orgel und der schöre ^' ^e i Es handelt slch yier um eine der Proben, die die gl v ^ ^ n.unie erfordert, welche im Monate Juni g^egen ^ ^ .Nrönung vor fich gehen soll. Dann wird natülllH ^^ schcidenen poii^^nmn durch den itonig und dtl ^, Geistliche durch den Erzvischof erseht werben. ^,^ scheideue ix)li«olnun durch den König und^der ^' sitalischen Explosionen oder mit imposantem ^^^«1!^ fananen, uild um jede Verwirrung zu veryuten, vt man jeden Tag Inszenierungsprolien. ^ A — (.König Eduards Zigarren.) ^ garren für das tonigliche Festmahl, das nach b" «,, il!>l Eduards Vli. stattfindet, sind jetzt bei Ealizto ^°^F .','^ vanazigarren werden den »teisenbeil al» Andenken ^^ Diese Zigarren werdcn ans den besten Vlättcrn u» ^ besten Arbeitern angeseltigt. Die Männer, die die o^l fiir König Eduard rollen, betommen für jede e,n ,^^ Sie sind vier Kronen in Havana wert und würde" „ ft land mit Zoll von 10 Iv aufwärts losten. Die A» ^ßl>' Kaiser WillMi tosten in s^»avana 1 K 25 l' ""° in England 6 X 50 k tosten. .,) 3? — (Kameradschaft in der Tierwe ^ ^ Lommatzsch hat ein lleiner Spitz seinem iramerave' ' ^ . das Leben gerettet. Der Spitz bellte ununterbrochen ^ Hause, und da es Schlafenszeit war. wollten "' ^chl^. den lästigen Störenfried verjagen, was ihnen ab" ^ lang. Das Tier bellte und winselte nur noch "^ ^be^, ^ nach einer gewissen Nichtung fort, tam zuriicl u"d ^^l, diese Bitte, ihm zu folgen, so lange, bis man e»""^ ^ ging. Vor einem mit Wasser und Schlamm ^>"^n ^ Eenlloche der Schlcusenanlagc machte er halt. ^si darin dein Ertrinlen nahe einen grofzen Iagdhu» > ^ ^l ^ schleunigst l)erausgezogen wurde. Ohne das Hlnlv -den ließ, hatte eineil sehr ungünstigen Einslnf; auf Margaretes törperlicl)e und feelische Cntwickelnng ge habt. Sie neigte zur Hysterie; bei den geringsten An-lassen geriet sie in eine maßlose Erregung, die ihre Gesundheit anfs ernstlichste gefährdete. Anstatt ihre Nerven durch eine, sachgemäße Behandlung mm zu beruhigen und zu stählen, verfolgte die Baronin eine ganz verkehrte Praxis, indem sie alles aus dem Weg,' räumte, was Margarete irgendwie erregen konnte, und jedn! ihrer Mmsche. und sei or noch so exzentrisch, VfiM?, Auf einem Ballfeste sah die Baronesse den jungen Studenten zum erstenmale. Goeleil tanzte wiederholt mit ihr und führte sie auch zu Tische. Die beiden jungen Leute fanden lebhaftes Gefallen aneinander, aber während Goelens (5mpfi»dnngen orst allmählich zu einer tiefereu Neigung ansreiften, erweckte dieser in Margarete sofort eine leidenschaftliche Liebe. Der Baronin blieben die Gefühle ihrer Tochter natürlich nicht lange verborgen, und — wie immer bestrebt, die Wünsche derselben zn verwirMäM, bot sk alles ans, nm Goelen an ihr Hans zu fesseln und ihn zil einer Crllärnng zn veranlassen. Dieselbe ließ mich nicht lange anf fich warten. Noch im selben Win ter verlobte sich das junge Paar, nnd bald nach Ostern, unmittelbar nachdem Goelen sein Tottorexamen gemacht hatte, fand die Hochzeit statt. TasC'lx!glück des jngendlichen Paares währte nicht lange über die ^litterivochen lnnans. Margarete Cigenschasten qualifizierten sie nicht für das Znfain menleben mit einem anderen MVufchen, Sie war nnd blieb das verzogene, verwohnte Kind, das sie immer gewesen: ihre nervöse Reizbarkeit, ihre Lannenhastil!-leit, ihr Eigensinn lind ihre unsinnige Eifersncht malten ihn'in Manne das Lebe» an ihrer Seite zur Hölle, v'chr lmdischer Despotismus dnldete keinen Willen neben den, ihren: dazu kränkelte sie fortwährend, kurz, der Stunden ungetrübten Frohsinns waren in diefer (5I)e so verschwindend wenige, daß sie gegenüber der Summe voll Acrger, Mißhelligkeiten und Verdrieß-lichteten, laum in Petracht kommen konnten. Nach einen Sohn. Das Mnd, das schon von der ^ ^K^ > schwächlich war, lebte indessen nur wn'i^' ^/, cine einfache Verdauungsstörung wurde d>^^ einer Erkranknug, der das ohnehin nur sw' hi^ tcrnde Lebenslichtchen keinen Widerstl'" ^,„ >'> ! lonilte: gleich ilach den ersten Krämpfl,'aN! losch es. ^.i"t^ Margarete hatte die Geburt des Mild^' ^ »^ standen, aber die Aufregung und der ^ ^,giD^, den Tod des heiß ersehnten und jnbeind ^l«' Kindes warfetl fie nneder allfs Krankeillag^' sie danll nicht wieder aufstand. .^ il^ ! Drei Monate lang währte ihre Krallt^ ^!,l, dieser letzten Leidenszeit schien eine arol^. ^'' lllng mit ihr vorzugehen. Sie wnrde fau^ ^^,^ ,. diger als früher, dllldfainer gegeu ihre lll"6 ,^i>'sl^, Von Goeleil hatte fich längst im stille" ^.. ^ , den, daß die Wahl semer Lebensgefährtl" ^ t>^ ß fehlte gewesen, aber in diesen letzten ^"'^^,F ! doch lvieder oie einstige Liebe zu Margan'" ^^, j^. ,! unernlüdlicher Geduld Pflegte er sie; -^ «5 f'^ saß er an ihrem Bette, die kleine, wach^l""' ^ heiße Hand in der seinen, ihr Worte der ^ ^, Trostes zufliisternd. . zlv''^ „Wenn ich besser bin, soll alles ^"jll ^^ss j ulls lveideil", flüsterte die Kranke. ,,Iä) ^ ^c>' N'erden! Wr wollen ein neill^s, glückliä^n'-'^, fangen! Ich habe dich ja so unsagbar Uc ' ^ Ernst lääMe traurig. ^, b^ "Sei ruhig. Liebling! Sprich nicht so dich woM MM!" -^^Ieitung Nr. 74.____________________________603__________________________ 2. April 1902. ^ l, g ^ " teinationaler l u n st h i ft o r i s ch c r ^ ^Hhistons^^ Iunsbrucl.) Der letzte internationale l '^le. ^^ '^ Kongreß, der vor zwei Jahren in Lübeck !^btsli",". < M)rigen Kongreßort einstimmig Inns- '"3< Laae m!'. «sonders auch mit Rücksicht auf dessen gün- "'^ '"ode'.," ^^ln Kongresse werden Ausstellungen alttr' ^lbui,^ s ^ Tnoler Kunst und tirolischen Kunstbesitzeö ^ ^l-Äu5. ?' "^ ^^ l'ch wahrscheinlich auch eine Lehr- ' ^l^t h '""ung anschließen wirb. Hu diesem Kongresse " Kännel ^ ^' September abgehalten wirb, sind alle '^unb M-!'^ Kunstfreunde eingeladen. Allfällige Vor-. . ? ito!wt"ss ^.'lungen s'"b bis zum 1. Juni. die Teilnahme ^usssnM ^ ^^ ^um 1. August beim Vorsitzenden des ^ldtn. ^' ^"l- Dr. ,^ans Semper in Innsbruck, an- '' Eh/^^ V es u v - A u s b r u ch vom Jahre 79 ?^>sch« > ..^«angenen Jahre wurde zu Sorrent eine ^ibsuch ^ '^'fl gefunden, welche den gelvaltigen Vesuv- » ^luft^"^ Jahre 7!^ n. Chr. wieber ins Gedächtnis zu-3"' "Ul .in '"^ruch war, wie die alten Schriftsteller mel-">» und ss l^tecklichen Erdbeben verbunden. Vis nach , ^ "bei in!!!" ^"^ ^ s'ch erstreckt, also über eine Fläche ,' ^ t^c.""", Quadrat-Kilometer. Besonders hart war. ' ""!> »ttgie''^"^ ^^bet. Neapel getroffen worden. Kaiser > ^°^assiu^ ^ Kiffen alsbald rettend und helfend ein. Wie < .^l , '^. bak^. ^ ^üte des Cäsars. Es HM auf dem !^lNttte?> '^"ser Titus die durch das Erdbeben zer- ? ^ns^^s?"'"^ (Iiorologiuln) wieber l)' A"nd^ >,"^ 'varb auf der piuxxn ^«^o von Sorrent ' 3' Mitsei m?',' ^^ °sl wahrscheinlich, daß schon in römischer " ^ zual '^ "" ^"llt gewesen ist. und die Sonnenuhr l. ^ (En »"! ""^'ches und verschönerndes Dentmal. ' f.^ Giob tciung einer Büste Alexanders ^ ^°ld" brin 1^^ D" Pariser Ausgabe des „Newyort ^ !^ Tilsit Ä '"l^ude Mitteilungen über die Entdeckung ' ^ '"lzem "^kanbers des Großen, angeblich von Lysipp: " ^l be,„ die Entdeckung eines Alexander-Kopfes in ^ ^ilcin b?"' ^" slch jetzt in Paris im Besitze von M. ^ ?>°n ab '^"' Der Kopf wirb Lysippos zugeschrieben. ,°W j^ij ." N"r mit Vorbehalt tun lann. deim von diesem ' 3^'U 3> ^^ ^ltertulns leimt man tcin einziges Ori- ' l, ltodie ^ "^p"lt)omenos" des Vatikans ist eine authen- ' b " ^thltt/'"" ^iner berühmtesten Bronzen. Sie stellt ^ ^^tagt ^ dar. unter dessen rechtem Arme ein Schaber Z abtrat ""^ Instrument, mit dem Athleten das ^lichtt'^', s s"r Einfettung ihres Körpers bei den ' ^n Lti^'^^" 2td'e"1 hatte. Cicero und Plinius spre- e^,^ 'itllt ^ ^^ """ """" .Künstler, dessen Bestreben es i, !^>t c>li„, ^ ^ ^enau als möglich nachzuahmen, wodurch ">!ht> »v ' "egeltt und Ueberlieferungen seiner Zeit brach. ^ ^l°l^ " "on den Athenern grtvä'hlt, um die Statue des ^ '«!'"' >cin «'!^"' ""^ Alexander der Große erlaubte ihm li» ^ d >,' ^ihf ^'""ig malen dürfte. Lysipp hat von Alexander k bciss.,^^k!l gemacht, die ihn zu verschiedeiun Lebens V' kor^ ' ^'^ bieser Statuen war nach Rom ge ?^ltit '' "'^ ^e" wandte ihr seine besondere Auf- ^ ^^ Gold's- . ^" l" ^"" Aronze war, glaubte Nero, > s tz^°n,it,' ^ reicher und schöner machen würde' er ließ 5>g ledock " ^'chte Gold bedecken. Dieser neue Schmuck >^°ld fn?f'^" bie Verdienste der Arbeit, und man mußte ^^^rnen. da es das Kunstwerk sehr entstellte. So ! ?^ ^^."''^ ^ '"it Riesenschritten zu Ende. Und b ^ Ti > m ^^-^u Mwornacht, schlug die Scheide-^r^l^aronm, deren dordeni noch tiefschwarze^ ^' tiii^ ^"'u ^"' 'chtm Nocw, säMX'weiß gefärbt „» ^i>^„, "" ö<-r oiinm Snte de^ Sterbebettes an ^lcill ^> '^ ^'^ und hielt die Hand seiner jun ,. '^,'l, ^' ""»ml richtete die Krante sich ans. tz^Nlh^." , WH so viel geliebt. Ernst! Ich lann y "t. dersi" l"^' """' 'ch ""Ü. das; eine andere ... l'I^Nwl/^ ?"U'' schwöre mir, daß du nicht zum ^^^.. heiratest, daß keine andere meinen ^g^^'wle erlosch. Noch einmal mit aller Nn° ' ^^°nu^!^"r- Ties erschüttert von der Tragik '>>!< E?l^'- ^^^' "' '" diesem Momente sem«'i-iy/^H M'en verschworen, wejn, der blass^ ^s». "r l>v ^^ Sterbenden ^ verlangt hatte. Und ! ? ^lm' ^'" lollte eine andere, fremde, Hc'ar. ...''^h ^ "nn.h,nen. !^>t^ ^. '^"'< leiser Händedrucl. ein dantbarco ^.tj ö^ ^ "^' chelnal'v so schönen Augen, dann des Blutes. Ernst von Goelen ^ind ,'„ , "' die Baronin Kon Standen ilir ein l>,' '"üll^ ^^ren ^eisen/^ ^cn'garetcs Veisetznng ging Goelen ^t - ^slich/ , ^^ ^ue Schwiegermutter zu über- ^i^ 'hror 's '^ ^"" ä" gehen, aber die alte Frau ^>, ^' 5's u""Nslosen Verzweiflung jedem gnt- ^ b> ^'^s^!^ "Zugänglich. Ja, manchmal l ^l^.^er ^ ^" u-gendein geheimer Hay, jedenfalls I ^l> is^ ^rcn ^^'^^^ Goelen in ihrer Seele gährtc, I ^ ^06 ^^^^6M'ohn indirekt sür den frühel, l "^ler verantwortlich machen möchte. Hotis»h„5Y folg».) wunderbar nun der neu entdeckte Alexander-Kopf aus pari-schem Marmor auch ist, so muß man doch bedenken, bah Lysipp nach der Ueberlieferung niemals Marmor bearbeitet haben soll. — (Ein wahrerNoman) t/at sich in den Ncrgen des westlichen Pennsyloaniens abgespielt. Im County-Gc^ fängnisse zu Pittsburg saßen zwei Brüder, John und Edward Bidble, die wegen Raubmordes den Galgen besteigen sollten. Es scheint nun, daß die Gattin des Gefangnis-oircttors Peter H. Soffel sich in Edward Bibble verliebte. Sie brachte viele Zeit vor scimr Zelle zu. Die Gefängnis deamten scheinen nichts gemerkt gu haben — tonnten sie auch denken, baß die jugendlich schöne Frau, die anscheinend in glücklichen Verhältnissen lebte, sich in einen Raubmörder verlieben werbe! Eines Abends teilte nun die Frau ihrem Manne mit, sie werde am nächsten Morgen früh Verwandte besuchen. In der Nacht gegen 2 Uhr rief dann Edward Viddle dem Wachter James Mc. Geary zu, er möchte soforl ein Mittel gegen Leibschmerzen bringen, da sich John Bibdlc in Schmerzen auf dem Boden winde. Als der Wächter mit der Medizin an die Zellentür trat, brach der angeblich El> tränkte durch die vorher vollständig durchsägten Gitterstäbe l nd schlug Mc. Gean, nieder. Derselbe wurde dann gefesselt, wie auch zwei nndere Beamten, worauf sich beide Brüder von Kopf bis zu den Füßen aus der Garberobe der Wächter neu ausstaffierten. Dann flohen sie. Niemand konnte Lärm >chlcigen, da die anderen Gefangenen in ihren Zellen em-geschlossen waren und ihr Rufen nicht bis zum Direktor drang. Als dieser am Morgen aufwachte und nach dem Rechten sah. fand er die drei Wächter in einer Dunkelzelle eingesperrt und die beiden Gefana/nen sowie seine Frau st rt. Daß seine Frau mit den Gefangenen fort sein tonne, tam ihm ..lnfangs nicht in den Sinn, erst als er nach ihren Verwandten telephonierte und hörte, sie sei überhaupt »licht d?rt gewesen, dämmerte ihm eine schreckliche Ahnung auf. Eine genaue Untersuchung ergab, daß die Gefangenen sich schon seit langer Zeit im Besitze der besten Feilen, Sägen und anderer Werkzeuge befunden haben müssen, denn die schweren Eisenstangen waren ganz glatt durchsägt. Jetzt begann die Verfolgung. Es wurde ermittelt, daß in Peirysoille, unweit Pittsburg, ein mit einem Pferde bijpannter Schlitten gestohlen worden war. Dann kamen telephonische Meldungen ü'ber eine durch klein? Dörfer ja-gende Gesellschaft, bestehend aus zwei Männern und einer Frau. Es wurden zwei Schlitten ausgerüstet, welche die Verfolgung aufnahmen. Es ging in rasendem Galop durch du: Winterlandschaft. Immer näher kamen die Verfolger den Flüchtigen, das Pferd der letzteren wurde iminer schwächer und wollte unweit Mount Prospelt überhaupt nicht mehr f«.rt. Dort tuuchten die Verfolger auf, gerade als das Pferd der Nibdles trotz aller Peitschenhiebe nicht mehr vorwärts zl< bringen war. Jetzt entspann sich ein wilder Kampf zwischen der Sheriffsmannschaft und der Gesellschaft in dem kleinen Schlitten,' letztere waren gut mit Waffen aller Art versehen und auch Frau Soffel wußte die Büchse zu handhaben. Die Verfolger aber zielten gut und bald wälzten sich die Äiddles in ihrem Blute, während sie selbst unfähig ge-w'.'scn waren, den Sheriffsmannschaften irgendloelche Ver-.on dem schrecklichen Stcß angegriffen war, sich wieder ^,u erholen, und er erteilte seinem Gegner ernstliche Stöße. Während der folgenden Gänge ging er zur Offensive über, uhne jedoch seinen Gegner kampfunfähig zu machen. Als die Glocke, dit das Ende des Kimpfes anti'mdete. ertönte, nah'i die Mcngc mit großem Geschrei und Vtifcilkuf^n die Estrade .nil Sturm. Eine ähnliche Szene hatt: man noch nie qeschen. — (Klassisches Latei n.) Obersörster: ..Es gibt öffentliche Spitäler aufgenommene Wöchnerinnen ?c. aus Kroatien; betreffend die Vornahme der Zählung der gewerblichen und landwirtschaftlichen Betriebe; Ertenntmssc des Verwaltungsgerichtshofes, betreffend die rechtliche Zuläjsig keil der Befristung der gewerberechtlichen Genehmigung einer Velriebsaniage; betreffend den Berechtigungsumfang der nach § 23 G. O. vom Jahre 1859 tonzefsionielten Baumeister, betreffend die Handhabung des Staatsaufsicht^ rechtes bei Gemeindeuolstandswahlen nach der Gemeinde» clbnung für Böhmen, betreffend den Umfang der Verpflichtung des Dienstgebers zur Pflege und Heilung des Dienst« boten nach der Dienstbotenordnung für Böhmen. Unter verschiedenen Mitteilungen enthält es: Tätigkeit der Gewerbe abrichte, Bekämpfung dee Altoholismus in der Schule, Mitteilungen über den Verein vom goldenen Kreuze, Kinoer-schutzgesellschaft in Wien. Bau- und Wohnungshygiene in Preußen, da» Gesetz zum Schutze der öffentlichen Gesundheit in Frankreich, Erweiterung des Wasserstraßennetzes in Frankreich, Lileraturanzeigen, Personalnachrichten. Prä-numerationsbebingungen. —o. — (Leichenbegängnis.) Gestern nachmittags A Uhr fand unter sehr zahlreicher Beteiligung aller Kreist der hiesigen Gesellschaft das Leichenbegängnis des am 30. v. M. hier verstorbenen Herrn Hauptmanns i. R. Vin-zcnz Hübschmann statt. Dem mit Kränzen reich geschmückten Leichenwagen folgten außer den leidlragenv. — (Warnung vor L o s g e s ch ä f t e n.) Auf Grund verläßlicher Informationen befaßt sich die in Haag. Prinzenstrcet 24. etablierte Gesellschaft „Fondsenbanl" mit Losgeschäflen fehr bedenklicher Art, weshalb vor dem Anlaufe der Lose, welche diese Firma an den Mann zu bringen bestrebt ist. ernstlich gewarnt wirb. —o. — (Fortbildungskurse für V o l t s s ch u l -lehrer.) Wie der l.I<>iwl^ki 'lovni-iä meldet, sollen in den Hauptferien hier Fortbildungskurse für Vollsfchullehrer abgehalten weiden. — (Die Philharmonische Gesellschaft) ersucht jene Damen und Herren, welche bei den Iubiläums-Konzerten in den Chören mitzuwirken wünschen und sich bisher hiczu noch nicht angemeldet haben, dies im Laufe des heutigen oder morgigen Tages schriftlich oder mündlich in der Tonhalle zwischen 6 und 9 Uhr abends zu tun. da das Festprogramm, welches di? Namen sämtlicher Mitwirkenden enthalten wirb, übermorgen der Druckerei übergcben werden wird. — (V e r c i n s b i l d n n g.) Wie man uns aus Rudolfs wert mitteilt, hat sich dortselbst ein Komitee zur Bildung eines Militär Veteranentorpü für Unterlrain mit dem Sitze in Rudolfswert gebildet. Die Statuten mit den Korps' und Adjustierungsvoischriften erliegen bereits beim l. l. Landes-präsibium in Laibach. —i-. — (Tod infolge V r a n d w n n de n.) An 3t». v. M. vormittags verlieh die Gattin des Fabrikarbeiters Johann Polat in Littai ihre Wohnung und begab sich in eine Nachbaiswohnung, während sie ihre Kinder, die zwei-jährige Amalm und ein sechswöchenlliches Kind ohne Aufsicht zurückließ. In der Zwischenzeit entzündete siä> die Bett decke der in der Nähe des Sparherdcs liegenden Amalia, wo bei das Kind mehrfache Brandwunden erlitt, so daß es in wtnia.cn Minuten starb. Das zweite Kind, welches infolge des starken Rauches in Erstickungsgefahr schwebte, lonntc gerettet werden. —ik. — (A us Ra ch e.) Am 27. v. M. früh wurden zwischen Ladja und Untcr-Senica. Eisenbahnstation Zwischen wässern, zwei Holzstangcn im Durchmesser von 9 bis 10 «ni seitwärts vom Vahngeleise. bereits vom Zuge überfahren, vorgefunden. Taiverdächtig erscheint der 21 Jahre alte Bursche Johann Benedei aus Unter-Senica, und zwar auZ dem Grunde, weil er über eine Anzeige vom Bezirksgerichte Vaikach ?u 48 Ttundtn Arrest nerurleill worden war. ^- — (Unfall e.) Der Infanterist Johann Zor des Infanterie-Regiments Nr. 17 geriet vorgestern abends im berauschten Zustande vor die Lokomotive des in die Station Salloch einfahrenden gemischten Znges, wurde von derselben erfaßt und seitwärts geschleudert, wobei er am Kopfe schwere Verletzungen erlitt. Der Genannte wurde mit dem Zuge nach Laibach gebracht und mit dem Rettungswagen in das Mili-tärspital überführt. — Johann Orehet, Magazinsarbeiter ani Südbahnhofe, wohnhaft Aohori^gassc Nr. 8, fiel am 28. v. M. während des Abladens von Heu von einen» Fuhrwerte auf den Boden und erlitt eine Prellung de» linken Ellenbogens. — Der Gerichisbeamte F. S., wohnhaft Kastellgasse Nr. 13, wurde gestern nachmittags an der Ecke der Florians und Rosengasse vom Fleischhauergehilfen Io-hcmn Lenöc mit dem Fahrrade umgeworfen, blieb aber glücklicherweife nnverletzt. — (Verlorene Gegen st and e.) Der Knecht Franz Petrovli6 in Waitsch verlor auf dem Wege von Glei-nitz bis zum Südbahnhofe cine Nolle mit 50 X. — In der inneren Stadt wurde ein goldener Zwicker im Werte von 38 1< verloren. Theater, Bunft und Literatur. — (Kirchliche G e s a n g s a u f f ü h r u n g.) Der Gesangsaufführnng des weltberühmten Leipziger Sowquar tetls am 4. d. M. um 8 Uhr abends in der evangelischen Ehriftustirche wirb mit dem größten Interesse entgegengesehen. Ein eigenartiger Genuß von nicht zu beschreibendem Zauber wird dem Zuhörer geboten und verseht ihn in jene große Zeit religiöser Vertiefung zurück, die ihr innigstes Andachtsempfinben in schlichtesten Tönen, im echten Volks-gcsange. der zu Herz und Gemüt spricht, auszudrüclen ver n-cchte. Es unterliegt wohl keinem Zweifel, daß da5 berühmte Soloquartctt auch in, Laibach mit seinen Leistungen den tiefsten Eindruck erzielen wird. — (Heimische K u n st.) Der akademische Bildhauer A. Nepiö hat eine Büste des Dichters M. Vilhar vollendet, welche im kommenden Monate oder im Juni hier ausgestellt werden soll. — (Ein Strike von Bühnendichtern) droht in Madrid. Der Verband der spanischen dramatischen Autoren droht nämlich mit dem Verbote der Aufführung der von seinen Mitgliedern verfaßten Stücke in allen Madrider Theatern, »oenn die Negierung nicht dem neuen spanischen Qperntheater eine Subvention bewilligt. — (^V (5 a <1 (! in i tl I' 1ii 1 u - II u >' in o n i c? c» i' u?n v 1^ ud 1)' ,l n i.) Unter diesem Titel veröffentlicht Viktor Stesta in der neuesten Nummer der Familienzeitschrifi Doin in 8v 1902 bis 30. Juni 1903 zur Ausschreibung. Vorlagetcrimn der Offerte ist der 30. April 1902. 12 Uhr mittags, bei der l. t. Staatsbahndireltion Villach. Die näheren Vedingnisse sind bei der l. l. Staatsbahnbircltion Villach rrhöltlich. Der Krieg iu Südafrika. Ueber die angebliche Niederlage Delareys bei Vaalbanl wirb gemeldet: Als Delarel, merkte, daß ihn 1200 Engländer bedrängen, bildete er eine größtenteils aus Kampfuntaug. l'.chcn. Verwundeten. Frauen, Kindern und Wagen bestehende Nachlinl. welcher er die fünf Geschütze zurückließ, die er kürz lich den Engländern abgenommen hatte. Delarey rettete auf dicse Weise seine Kolonne durch die Preisgabe der unbrauchbar gemachten Geschütze und des untauglichen Menschen-materials. Es hatte lein Kampf stattgefunden und man kann daher weder von einem großen Sitge noch von einer Nieder lag« sprechen. Der Burensteg bei Sutherland am 29. ^"i (^ duß die Aurenrepublit im Westen dcr Kaplolome ^ ^ Fouch5ö. Maritz'. Therons und Vessels s'ch "^inl" aucdehnt. Die dortigen Buren und Kaprebellen wero Zukunft eine hervorragende Rolle spielen. <,s<,lM>^ Aus dem Haag wird berichtet: Trotz der '^ ZB dcr Regierung gilt es als sicher, daß Kuypers V"' z <^ ?>>it der Friedensfrage im Zusammenhange s^'^h 2400 X gewinnt Serie 542 Nr. 6. „/^6 ^ Audapest. 1. April. (Theiß-Lose.) 1s0.^ B winnt Serie 3633 Nr. 90. je 2000 Iv gewinnen^,^ ^ Nr. 83. Serie 1696 Nr. 69. Serie2835 Nr. 61, ^ Nr. 46 und Serie 5339 Nr. 89. Arbeiter-Ansstand in Finme. ^ Budapest. 1. April. Das Ungarische ^M^ pl KorrespondenzBureau meldet aus Fiume: ^?", utt"" Hafenarbeiter und Eisenbahnaibeiter schlössen s'« / ^ 9'« die Heizer der Seefchiffahrts-Gesellschaft «'^bna ^ Direktion der „Adria" erklärte einer Abordnung ^ ^ gegenüber, die Löhne in jener Höhe zuzugestehen. ^ irgendeiner Schiffsunternehmung des "ldriatll^ ^F Mittelländischen Meeres bezahlt wird. Mit W'nM ^<" daß die „Adria" höhere Löhne bezahlt als die a'^ ^5 Schiffsunternehmungen, crllärtc die Abordnung '^^ gener Rücksprache mit ihren Mandanten den ^ > ^ ^ Direktion nicht anzunehmen, worcmf die ^'^ ^^eN> ? Handlungen abbrach. Man glaubt, daß es den ^ Zg!' „Adria" nicht um eine Aufbesserung, sondern u"^ ^, darität mit den anderen stritenben Arbeitern zu Die österreichische Eskadre vor Spez"',^,z! SPezia. 1. April. Gestern fand auj d"^,As vo" zu Ehren des österreichisch-ungarischen Kontreao ^^,c Ripper ein Diner statt, an welchem dcr Uallen'!^^ admiral Magnagyi. Vertreter der Zivil- und "^,0^, den und der österreichisch-ungarische Konsul ^ü. Während des Diners wurden Toaste auf äla'!^ M Josef und König Viktor Emanuel ausgebracht' Haltung trug einen sehr herzlichen Charakter. Der Krieg in Südafrika. ^ London, 1. April. Lord Kitchener ""A^lti^ toria von gestern: Vergangene Woche wurden "« ^, tötet oder 'verwundet und 259 im Nordosten 0 ^l Freistaates gefangengenommen. Die Operationel» ^ das Anschwellen der Flüffe sehr behindert. ^ O ^ London. 1. April. An Bord des am "' ^s^ Oueenstown eingetroffenen Transportdampfcl» "^H. befinden sich eine Anzahl militärischer ^efang"'^ ^, ^ zwei australische Offiziere, welche wegen ^''1^ ^^ Er,ü)ießung gefangener Buren zu lebenslang»^ ^fij>< arbeit verurteilt wurden. Zwei andere australN^ ^ ^c sind wegen desselben Deliktes zum Tode verurteil! ^ hingerichtet worden. "s..„tai!te"^F Washington. 1. April. Im WpM'.w ^. wurde eine Resolution eingebracht, in lvelcher °" ,fgef^ für die Buren ausgedrückt und der Präsident " ^e wird. ein Schiedsgericht zu verlangen. Gleichs"-' ^' Präsident ersucht, auf die Aufrechterhaltung ^ Neutralität hinzuwirken. Die Pest. PaA Simla. 31. März. wütet die Pest. Monatlich sterben durchschnitt!'^ ^scn sonen. Es wurden Mahregeln getroffen, "»> pung der Epidemie nach Simla zu verhindern, Wien. 1. April. Die Konferenz ^,.^ u"^' Minister wurde um 7 Uhr abends avgebroy morgen um 2 Uhr nachmittags fortgesetzt we ^. her" 'Wien. 1. April. Der Legationsselretal ^ch!" ,, reichischen Gesandtschaft in Tokio. Karl ^""^,»"9"^' zenberg, ist in Sl>anghai, wohin er eme . ^st^ ^, reise unternommen hatte, heute früh an ^^.jMb^Dl ' Dayton (Ohio), 1. April. Durch ^'" ^,ttl ^ Kohlenstaub infolge Gasausströmens erfolge ^,^e"-.^ eine Explosion, wodurch 22 Personen ^10^ ^ ^ New y 0 rl. 31. März. Nach Meldung"^ ^ bürg hat dort ein Sturm großen Schabe" ' ^ä'hli" hs? Knorville brach ein Teil des Daches einer KN" ^lctz'' Gottesdienstes ein. 45 Personen wurden der ^ an ihrem Aufkommen gezweifelt wird. ^nov ^lel Kiew. 1. April. Staatslapitän "°,, Mg?" l^ gestern im 5)ofe einer Infanlerielaserm vor ^n° Personen den Leutnant Grodosli. Als «". beleidigte Fan',tlil>nsbrr angenomnnn. ^gj^jgeituwfl 9?r, 74._________________________________________60n 2 Wpxli 1902. »^ "Ugcloulmeue Fremde. «Vl ^ «l» l ,. H"" Stadt Wien. ?' " G^'^ WWer v. Gutmansthal, Privat, Stein. ,«' " ,", ^n,,^' Ingenieur: Kramer, Reisexder, «inz. — ""' M. t?7'^utsbchtzer. Wcrschlin. - Cosulich. Mati^, ? ?^°!,i^'^«°detlen, Triest. - v. Horner, Eisenbahn-l^° ?°." «aillöu w °^sl, ^ Müller. Oberingenieur. Villach. ->""' "^issär ^s'v"' s> Fmn. Kroinbur«, — Kellner, Van-l""' >. ?b>. Privat -^. ^ Haubrl, Sedlal, Reisende, Kanizsa. nbll' ji,x ^hvl ^«I' ^ Familie. Padua. — F»ml, Architelt, Aßling, ?>Mor ^"'""' ^ Familie, Agram. - Hohn. Ingenieur. ^ ^ A". Fiiltt V> ^lnetti, Privat, s. Frau, Mailand. — ^ i!« "nsch. ^'s.^'^bach. Harnil, Kawan. Breda, Me., Wien. >lu? ^Welster. s. Frau, Leoben. -. Iosch, tais. «at. 3>. Z)^ . "Ulslel. Scaria, Bcamte. Graz. - Ranzer, .< lL^". V'- - W°lf. Rozmann. Kflte., Prag. - Neu-lb l,, "r> E^I"' ^ Heller, Dames, Private, Eger. — Kolorich. !?°lltl.^ n ö' ^llvat. Salzburg. — Naron Vorn. Privat. '"zio. "zar. P^^^ Wippach. - Graftn Lichtenberg. '^ kx> 1 A. Hotel Elefant. ^ ^^'d. ^'^ ^laler. Prof.ssor: Lachel. Techniler: >, ^ni'. l^n/ .'«übern. «urz, Deus, EndreS, Kfite.. Wien. ,. ,^«. D, t ^°^l. - Brunelli. Kocianöiö. Grancini, ''", kl"°"! Greint"'' Goldjmict. Private: Dr. Cambragio. "" ^?"t. ^. 's""chs. itflte.. Trieft. — Miichbecher, Privat, )5',Ksm,. BuN.' ^ "' l' H°"pnnann, s, Fran, Görz. - ^ ^>r.Ps«„ t'H- " «apajtie. Kfm.. Idria. - Petril. 35 ^?^l, f , »^ ^ Dr. Kiltar, l. l. Notar. s. Frau. S.isenberg. V^ ^X'-^'ia°i"H"'ch^ A'»««. - Gressorin. Privat. ^ ln.' - H' ^"""' Udine. - Vleqant. l. u. l. Leutnant. k'n. ^bcis, 1>7"aer. Nfm.. s Frau. Warasdin. - iljulovii, K. ^ Nerl"/'!'"' ^ Fabri. Vardier. Kritulorit, Privatiers. ^'.M^"»'lattl Privatier. Winbisch-Feiftrift. - Cherny, -<^°rbeins.l7 ^l. Sziver. Funflirchen. - Pululer, Ne« h^«v Verstorbene. 2"' ^° 3"»°sse ^ ^z- Marill zwziiic, Fuhrmannsssattin. 2? I., !>)" ^'"". 88^> «"'"'Ntziiiidunll. — Varthslniä Trontelj, l^ ^«^'Gnm^ «?!bly'ße 1l. Marasmus. - Franz ^l ^ ""Hung." ""'°cherssohn, 3 I.. Ambrozplatz 3. Gehirnhaut« ?,li ^ltaoss^^l. Franz Kindlhofer, Maurerssohn, tt M,, " " ^' Tonsillar.Abszfß, r,l ^)n, 27 I'n Zivilspitale: 3el ^^^'lm. ^' Isidor V'rnat, «rbeiterSsohn, 2 I. ^^^^^m. Mittl, klistdruct ?:i« 0 mn». ? Z ^I/L—I---------------------------------------------------- ssl ^^s^^^« 0 NW. milhig teilw. bew. ^Lg, "Mmittcl der gestrigen Temperatur 8-2°, Nor» >! "nd ^bersicht. Der verflossene Monat Mcirz war 'iih ". lielel. ^ t"6en. — Die Beobachtungen am Tl,er- ^' " i^. um «"^lchniltlich in Celsiusaraben: Um 7 Uhr s? X>« dc>k 7,/ "hr nachmittags 10 3", um 9 llhr abends ,jl ^^2!«?^^" Lufttemperatur des Monates 5N' lit V'lNkter », . " bem Noimale. — Die Beobachtungen ^ ^. un, 8 F "' ^^^l 2 mm als mittleren llufldruck deS i, <' 10. ^.^ ">m untrr dem Noimale. - Nasse Tage .' ^'«0 8 "" "lcdcrschwg, Negen und einmal Schnee. ..< ^i ^'» l,. ^ ^'e Atmosphäre war den ganzen Monat , "^ b . 5ndbhiiit>ui)»o Pältschach. ** Kurort prMht„,|8r sMBS'aaf«!Jtliilt. RollltSCh" FSr MaLen< L«!j«r- un W Eine angenehme Pflicht und Herzensrrleich^ > > terung gewährt es den trauernd Hinterbliebenen des > » nunmehr in Gott ruhenden Herr» > > Vinzenz Hübschmnnn > D l. u. l. Hauptmann i. R. > D allen jenen, die warme Teilnahme am Krankn- > W lager des Verblichenen bezeigten und auch allen jenen, > > die dem Dahingeschiedenen das lehte Geleite gaben. > D insbesondere den Herren Offizieren und allen Damen » D und Henen, sowie den Spendern der schönen Kränze, V > ihren verbindlichsten Dank abzustatten. > » 8 lWWWUWWWWWWWWWWWW \ I^nakavarna nft** *u ** folKecdo Zelt' u ¦ »Wolter Hand zn ver- '•tlJl'^iep,.^81»1 (1238) i» \S^ ®88e"> »La Pensee Slave", P C ^ähau U0dni Ll8ty"' ..P*»Wtik" i Wp, t>ftH, ' »Slovansky Prehled", ¦ v%(1 ^ lötfire»(,Rllt0 Blatt", ..Ueber ^žaTr^^i-L'^8 Buch flir Alle"" " ^V, Oklic- V V^78," obl^t se glede 13 av- i- V-i ver i ?f ne«a kapelana Fran- ' \?r hL °h- Latrine, sina po- '' \^ °ki- s n?a ever v l'uäialu pt-i » Si^e 2d soc'ni.ia v Kadovljid, \ (lli^>0, Oklic. 4' ^Cn°?no sodiiöe v Rudol-I Jll> <^f\ se jp na predlog gosp. Janeza Lokarja iz Dobliè vpo-tilo postopanje v svrho proglašenja lvana Majhoija, posestnika iz Starega trga pri Poljanah, ki je že od lela 1872. neizvesten, mrtvim. Pozivlje se vsakdo, komur bi bilo o življenji ali amrli neizvestnega lvana iMnjhorja kaj znanega, le-to naznaniti jtemu sodišèu ali pa postavljenemu kuratorju Jurju Fugini, županu in ! posestniku v Starem trgu, in sicer tekom v to svrho doloèenega obroka do 15. aprila 1903 po oegar preteku se bode na ponov-Ijeno proftnjo o predlogu za progla-šenje mrtvim razsod lo. C. kr. okrožna sodnija v Kudol-fovem, odd. I, dne 20. marca 1902. (1241) IV. 284/92^ 37. " Sklep. Pro tovoljna dražba tu«, shranjenih dragocenosti in sicer raznih uhanov, zapeslnikov, žepnih iir, medaljonov v inventurni vrednosti 126 K 90 h se doloèa D a dan 5. aprila 1902, ob 10. uri dopoldne, pri tuk. sodniji. C. kr. okrajno scdišèe v Ljubljana dne 1. aprila 1902. Ein schönes, lichtes Monatzimmer ist sofort zu beziehen in der Slomšekgasse Nr. 14, II. Stock. (1243) 3—1 Elegante, gut erhaltene Möbel Sparherd etc. sind zu verkaufen. Näheres in der Administration dieser Zeitung. (1242) 2-1 6eve5ener 5ecuni>2riu5 2« QnöenMtt un3 ^58l5tent i>er 6M- unö frauenabteilung 3r. me3. Ivan llnien olimier» vom 5. Hnl Zn v«lmM«gz von luld 9 bi5 l«Ib 111 lllll uni nzcllmMllgz von 2 bk 3 UV Vol/g«« M U. 1. !t»cl<. <>n')'-! Laibacher Zsiiuna. Nr. 74.__________________________________606__________^ 2.Apnl^> -^ Kurse an der Wiener Därse vom l. April 1902. «««^m ofslzieue.. K.M Die notleiten Kurse verstehen stch in llronenwtihrun« Die Nollerung sämmtlicher Mtlen und der «Diversen Lose» versteht sich per Siücf. ^^^«- Allzem.w» Stantoschuld. «"'" ^°" lttlchettl, Rente in Noten Mai- >/tvl,ember p K. 4-2"/«. , , I01"?<) 101-A, ttiNol.Iebr, «»g.pr,«,4 ^'/u 101 «0 101 8u „Sttl> Iitn.'Iuli p, K.4 ^ lUl üu »<1 7l! ,, ,, «pril. Ocl,pr »,4 2"/„ iai-55!i'!i?ü i«ö4er ^laalslose 250 4- l««>er ,, 100 l, l>"/n 183'—,185- »8H4«l .. 1W l. . 247'—j2.',0- dlv, ^ 50 sl. , 247 — 250- Dom.Psandbr, k 120 sl b«,/<, , 298 — 30«-- Slanllschuld d«r im Kelchs» ral« vertretenenKünigreiche und zander. Oesterr. Volbrente, slft,. 1U0fl., per »tasse.....4«/o 12a 35 lLi Oü Klo. Rents inttronemuähr,, stfr., per Kasse.....4"/« 89 5^ 9» 70 l>lo. dlo. blo. per Ultimo . 4°/« 39 35 »9 55 Oesterr.Investit!on«-«ente.stft., per «wsse .... »'/,-/» si 15 Sl 35 «lsenbah«. Staatsschuld, velschltibnngtn. Wsabethbahn i» V,, steuerfrei, zu «0.000 Kronen . . 4°" 119 — 1?5 «udolfsbahn ln Krunenwüur, steuerfrei (dlu. Sl.) . . 4°/» 9935 gg gz «onlrlbergbahn i» KronenwHhr. steuerfr., 400 Kronen . 4°/, gg'40 09 90 Z» Vi»«tSlchnlbversch,eib««< g«n abg sl.......409 —e02 - dto. U,, »000 M. 4",« ab ,tt°/u...... e 100 il, «llltzlsche «arl Lubwlg-Bahn (blv. st.) Sllb. 4°/, . . . W'iü Uft iiä «orarlbelüer B«h», Gm. l8«4 (biv. St.) silb. 4"/» . . . 99'2b «0 75 ßlaatsschuld d« Kändtr l«r ungarischen Krön». 4°/» ung, Golbrcnle per Hasse . 118 kü l20'05 dto. blo, per Ultimo .... 1!9'U5 »W'05 4"/« bto. »«eilte iu Kronenwälir., steuersrel, per «asse . . . 9? üb 9? 75 4°/» bto. bto. dto, per Ultimo . 9? 50 97 70 Ung.St.-Eil.-ÄNl. Gold 100 sl. 1L0L5 l!i1 ^b dto. dto. Gllber !00 fl. . . . 100 «0 101 60 dto. Vlaats-Obllg. (Ung. Ostb.) d. I. 187«....... i20'«ü1Ll-25 bto. Schll!,tregaI,'Abl«s.-c!bllg, 10U'«0 101 0^ dlo. Präm.-sl. l» 100 sl, — 200 li «04 — «Xi — bt«. bto. K b0sl.-10U X L04—l!0H- Iheik «cg.'Lose 4°/l> .... lü» 75 i«i» 7ü 4°/» ungar. Grunbcntl. - Obllg. b? 20 98^0 4°/« troat, und slavon, dttto »?'— — — Ander« Vssentl. Hnlehen. 5«/<>Dounll Äcg.'«»leIhc l»7« . 10«-— — — «lnlthen der Stadt G0rz . . 99'10 9« 7b «nleycn der Stadt Wien , , . lob «0 10«^ dto. bto. (Silber od. Gold) li!» 00 l24 l>0 dto. dto, (1894). . . . vc-«W 0? <>0 bto. dto. (1898). . . . 9»'40 W4N Nörsebau «nlehen, verlosb. 0°/» 1W l>o iui ül> 4°/« Krainer Zandts°Unlehtn . 9« — 97 - Veld Ware Pfandbries» ell. Bodlrallg. üst lnüNI l'eil.4°° N7-40 98-20 N.'0sterr.Lal!be«Hl,p.'Änst,4"/° »9- i(x»-— vest.'ung. «anl 40>/^ühr. veil. 4°/i,......... lUl'-2U l0l i!0 dt«. bto, bojähr. verl. 4"/„ l<>0-»<, lOl-20 Sparlasse, i.bst.,U0I., »eil. 4"/.. 100 u« K»i - ^iftnbahN'PtiorilnlL' M'lignliulls«. gerdliiaübs-Nordbahn Üm. 188« 100 70 101-70 Oesterr. «ordwestbalin . . . 108 25 10U-85 ötaatsbahn....... 4!lH-j438-— Eübbal)» k 3"/aver,,Iünn,'Iul< 81L 50^,4 5» dtll. Kb»/« . . . . , 119 85 l«N8ü Ung. galiz. Bal,i,..... 10? 9^i0»-!«o 4"/» Untertrainer Uahne» . . 9« 50 100 — Divers« Lose (per Stück). Verzinsliche Lose. »O/u Ulldenlredlt-llose «km, 1880 270— 278- I°/n ,, ,. «im. 18«9 2U1-50 2UI — 4",° Donau'Dainpsscl,, 100 sl, , 500—b50 — ü°/i> Donau^egul.-Lose . . . »S4-— «90- Unverzinsliche t.'«se. Nudap.>Aasilica (Dombau) b fl. 19 40 2040 ittcditlose 100 fl...... 438-— 44ll — Llaiy-Lose 40 sl, LVi. . . . 170- 173- ofcner Lose 40 sl..... 193 - «08 - Palfsy Uose 4« fl. LM. . . , 189 — 18« - Roten Kreuz, Oest. Ves.,v, 10 sl, b?— b8 — .. uilg.....bfl. 29 75 30 75 Rudolf Lose 10 fl......—---------'- SalmLosc 40 fl..... «2«-241- St.-Gcnuiö'Lose 40 sl. . . . L70 — «80-— Wiener Comm.'Lose v. I. 1«7< 428 — 432-Gcwlnstsch, d. 8"/»Pr.-Schulbv. d. Äodentrrdltanst,, Em,188ß 62— «e-— Lalbacher Lose...... 70 — 7L-- «elb Ware Ultien. ^lansport'zjnlel' nehmungen. Aüssill.lepl, (tiieiib, b0«sl, , , 2975' 2986 Bau u, «ell> Ges für «Hbl, Ltrakend, !„ Wlen III. X . 2«? 2b 288 25 dlo, dto. bto, lit, U . L83 25 2«^ 25 «übm. «ordbahn 150 sl, . . 41« — 422 - «uschllehrader Eis. 500 fl. KM. «055 «w',5 dto, bto. llit. U) »00 fl. 99U »9? Donau-Dampsschlsfalirts - Gesell. Oesterr., 500 sl. KM. . . . »78 - »80 - Du^Vobeiibacher fselllchüs! Ä>0 sl. 2. ... 5!l0- 56« — LIohd,cest., Iiicst, 500 sl.KM. U37'— «41 — Oesteri-. '^urdiueslbal», 200 sl, s. 4'i5'— 467— dtu. dlu. (lit. K)U0Usl.3. 470'—47U — Prag Nuxer Eiseuo, 100 sl.adgk!. 193-50 ,9^-51- Staa!»<'!!> ichal,!, 200 sl. S., . 675-5» 4 75 Vllbiwrbd.V.'lb.V, 200 flCM, 393 — 39? -Trllmiuay Ges., Nc»eWr,,Prlo' rllal>> l'IIlien 100 fl. . , , »80 — i8s-— U!is.,gaIl^,lH!s»'!>l>,200 sl, Silber 4?9 — 4»1 — Ung.'iZ.'sll^^talid Graz>20(!fI.T. 42«-— 434-— Wien« L^laN>al)N!'» slr» Ges. , —— —-— Kanken. Anglo^Oest. «anl 120 sl. . . «8s l>0 «87 50 Vantverein, Wiener. 200 sl. . 403 50 4«»-ü0 Vodlr.°«»st., Oesl., «0« fl.S. . 940- v43 - ttrdt.-Änst, s. Hand. u. E. I«« sl, 69S 85 ü»7 25 bto. dto. per Ultimo . , «9725 «98-25 Kreditbank, «llg, ung,. 200 fl, , 698 — 700-— üeposilenbanl, «ll«,, 200 fl, . 420-— 422 — Eötompte Ofs,, ii.brüst., 500 fl. 493-—435 — Giro-u, «assent,,, Wiener 200 fl. 468 — 470 — Hypotl>N>.,O«st.,200sI,ll<)"/l>E. 19«-— 197 — Lünderbanl. vest., 200 fl. > ' ^ll I, Ocstcrr.-ungar Vanl, «<" >'- ' zH«-3> Unionbanf 2W sl. - - ' ' z»«^ Versel,r«l>anl. «llg-, l"' >'- ' Industrie, tlnter. nehmungen. ^> «auges.. Ma. bst.. l00 s, - ' ^ e»!ÜI>I". Papiers, n. »'-"" ,««^H. Uicsinger Brauerei I»0 !>--,' M^I,,;j Monlan Oesellsch., ^cst.alp' ' ^- , Präger Eisen Ind. Oes. ^ ' l,lü^^' Kalyo,Iarj. Slelnlo!)!"' U" ' iü0^^ „Hchl^lmüDI", Papiers, 2"«'^ ^Z' ,.Stet>«rm.".Papiels.!l« .' ^"^^ Trifailer .No,)!e»w,Ge >U, <" - ^"° Waffens.-G.Oeft.inWisX'l"" ^ WaW0!!^elyausl,.ANs., <>> p" ' ?«i ^ ^- 400 li.....- „' ' ,!«>",!!^ Wiener «augelellschaft l"» > - / „«' Wienerderaergleae! "lft!"' «"- Devisen. »urze LiHlen. ^^'1^ ilmsterbam . . . - - ' ll'K^ Deutsche Platz,. . - - ' ««»^^ London..... - ' l»^^ Pari«...... . - ^ ^ St. Petersburg . - - ' Valuttn. ^^ ^ Dnfaten ..--''' l»^,,> «'francs Stücke . - - ' ll'" ,,^ Deulsch^ «eichÄbanl'wlen > ' «ü^ ,^> Italienische Vaxlnoten ' ' >!' Nudel Noleu . - ' ^^^ V (10) 1.0» Vtt«1uiisruu8. >^»ll»»lt«>«»»»«. ü»l!l!!!!ü!l! >»>! I!,» s!„>,!,>«l, l!» sl,„!« sl,!!„!>! »»ll ^,^^